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Folge 104 · 18. April 2023 · 18 Min.

Gasthaus zum blauen Vogel

mit Dennis Horn

Sprechen wir in dieser Episode über den neuen CEO von Twitter? Vermutlich nicht. Aber ist das nicht vielleicht mal guter Anlass, um über Elon Musks Pläne der neuen Geschäftsführung zu sprechen? Nein, auch nicht. Stattdessen sprechen wir über den Bärendienst, den Twitter im Grunde allen Medien durch seine neue Kennzeichnungen erweist und haben erste Töne aus dem Interview zwischen Tucker Carlson und Elon Musk. Danke außerdem an Goldkröte flo für den Titel dieser Episode!

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran.

00:03 Gavin Karlmeier

Das Social Media Update der CT Grüß dich, Gavin. Sie haben keine Einsendungen bekommen, oder? Hast du eine Einsendung?

00:15 Dennis Horn

Ich habe mehrere Nachrichten bekommen, doch, doch. Und sie waren alle richtig. Es war natürlich der Flughafen Bonn, Köln-Bonn. Wo ich war? Und heute machen wir es ein bisschen schwieriger. Ich bin nämlich an einem dieser mickrigen Flughäfen dieser Erde, die sich kein eigenes Audio-Jingle leisten wollen. Wenn ihr erraten könnt, trotzdem anhand der Soundkulisse, wo ich mich befinde, gibt es Ein Blue Sky Code von Dennis.

00:39 Gavin Karlmeier

Ja, gut. Da bin ich gespannt.

00:42 Dennis Horn

Ich halte es für ausgeschlossen, dass da jemand drauf kommt. Aber mal sehen. Ja, wir werden sehen. Aber hallo Dennis, habe ich gar nicht gesagt, glaube ich.

00:49 Gavin Karlmeier

Ja, es ist in Ordnung. Wir müssen, glaube ich, auch noch an zweiter Stelle klären, wo wir gerade hier beim Housekeeping sind, wie jetzt wirklich der Infinitiv von Außerkohoren heißt. Und ich bin sehr überrascht. Ich habe Rühren gesagt gestern.

01:02 Dennis Horn

Genau, richtig wäre Auserkisen. Also, ich habe es nicht gecheckt, ob es stimmt. Vielleicht werden wir hier auch verschaukeln. Ne, wenn man es googelt, Auserkisen. Mann, erkau ihn dazu aus. Ich sag mal so, zum Glück gibt es Mastodon. Das ist wirklich toll.

01:17 Gavin Karlmeier

Also das Publikum ist unser Korrektiv. Danke, Sebastian. So. Wir haben es euch gestern schon angekündigt, morgen früh werden wir hier im Podcast wahrscheinlich recht ausführlich über ein Interview sprechen, das, wenn ihr das hier hört, in der vergangenen Nacht auf Fox News ausgestrahlt wurde. 2 Uhr deutscher Zeit, Elon Musk zu Gast bei Tucker Carlson. Wir haben gestern hier schon kurz drüber gesprochen. Elon Musk wird in diesem Interview unter anderem behaupten, dass die US-Regierung vollen Zugriff auf Twitter hatte. Einschließlich privater Direktnachrichten, also DMs zwischen den Nutzerinnen und Nutzern. Und das hier ist ein erster Ausschnitt, mit Sicherheit nicht zufällig gewählt. den Tucker Carlson schon geteilt hat.

02:02 Speaker 4

The degree to which our various government agencies had effectively had full access to everything that was going on on Twitter blew my mind. Um I was not aware of that. Would that include people's DMs? Uh yes.

02:17 Gavin Karlmeier

Also das Ausmaß, in dem verschiedene Regierungsbehörden Tatsächlich vollen Zugriff auf alles hatten, was auf Twitter passierte, hat mich umgehauen, sagt Elon Musk. Das war mir nicht bewusst.

02:27 Dennis Horn

Ja, also das. Ich das kann man halt, das ist so eine Behauptung, die man nicht prüfen kann, die total gut in so ein Narrativ passt. Eine Geschichte, die bestimmt auch nicht zufällig jetzt bei Taka Carlsson erzählt wird und nicht wie die Möglichkeit. Nee, warte. Und nicht bei der BBC. So, denn er hätte ja letzte Woche solche Sachen auch der BBC erzählen können. Aber die war ihm wahrscheinlich zu weit links außen.

02:53 Gavin Karlmeier

Für mich klingt das ein bisschen nach dem Tenor aus den Twitter-Files. So, also was er da gerade erzählt, worüber wir ja gestern ausführlich gesprochen haben. Schon jetzt sagen, das, worüber wir sprechen müssen, liegt in dieser Formulierung, die Elon Musk wählt to a degree, also gewissermaßen oder zu einem gewissen Grad, denn dieser staatliche Zugriff an sich, wenn er durch Gerichtsbeschlüsse gedeckt wird War, ist ja kein Geheimnis. Und wenn das für ihn Mindblowing war, dann müssen wir vielleicht eher über den Mind als über das Blowen sprechen. Oder?

03:27 Dennis Horn

Schön. Ja, das kann natürlich sein, aber ja, also wenn das der Fall ist, dann ist es natürlich eine totale Enttäuschung. Noch mehr als so schon. Also, wenn wir jetzt mal überlegen, es gab noch einen anderen Ausschnitt am Wochenende, in dem es darum geht, dass Elon Musk in der Existenz von KI eine Bedrohung für die Menschheit sieht. Wenn das so die beiden wichtigsten Ausschnitte schon waren, die da vorab so platziert wurden, um Hunger auf dieses Interview zu machen, dann wird das wahrscheinlich jetzt nicht so mega mindblowing für uns. Ja, das Thema also morgen.

04:00 Gavin Karlmeier

Wir sind gespannt hier im Podcast. ARD und ZDF sind jetzt ausgezeichnet von Twitter als publicly Fundet Media, also die in Anführungszeichen gute Auszeichnung. Deren Hauptnachrichten übrigens nicht. Da steht einfach gar nichts dazu. Weiterhin und die Tagesschau hat noch immer einen blauen Haken. Und die goldenen, naja.

04:27 Dennis Horn

Ja, genau. Teilweise ist es auch so, beim Schweizer Rundfunk ist es zum Beispiel so, dass das SRF selber hat einen blauen Haken, aber SRF News, also deren Nachrichtenmarke, einen goldenen. Ja. Auch falsch.

04:38 Gavin Karlmeier

Und es geht jetzt so durcheinander. Also es wurden auch weitere Sender als Publicly Funded ausgezeichnet. France Télévision, das japanische NHK, aber auch France 24 oder Radio France Internationale, die beide zu einer regierungsfinanzierten Holding gehören. Und dann sind als Government-Funded ausgezeichnet jetzt die Sender aus Kanada und Australien, aus Spanien, Italien, Neuseeland, Südkorea, Al Jazeera auch. Einige sind auch neu als State affiliated dabei und nicht überall stimmen diese Bezeichnungen. Also wir haben jetzt einfach das komplette Wirwar. Twitter hat auch umgestellt, das wurde ja mal ausgezeichnet. Als State affiliated bei den Redaktionen, die nicht unabhängig arbeiten. Jetzt wird ausgezeichnet, wenn irgendwo Geld von der Regierung kommt, aber selbst das stimmt dann eben nicht überall. Und ja, ich weiß nicht, wie du das siehst, mit dieser Auszeichnung kann man nicht sonderlich viel anfangen.

05:41 Dennis Horn

Und das ist aber eigentlich ja das Gefährlichste daran. Für die Leute, für die das gemacht ist, also die Leute, die im Zweifel nicht wissen, was die oder wem die ARD gehört beispielsweise. Dass diese Leute im Zweifel ja auch nicht wissen, dass diese Labels, die da drunter stehen, irreführend sind. Das heißt, die Informationen, dass diese Labels nichts bringen, die sind für uns ein Anlass zum Schmunzler, führen aber Ende dazu, dass diese Labels eigentlich die Situation viel schlimmer machen, als wenn es gar keine gäbe. Und also so leisten die einen Bärendienst für bewussteren Medienkonsum, ehrlicherweise. Also auch hier wieder sozusagen Chaos als System. Ja, oder einfach gut das Gegenteil von gut gemacht ist gut gemeint.

06:20 Gavin Karlmeier

Ja, ja. Also ich finde es ja fast auch schon so ein bisschen schade. dass wir hier nur diese freundliche Auszeichnung Publicly Funded Media bekommen haben. Hätte mir ja gewünscht, dass mit einer anderen Auszeichnung vielleicht die Medien hier in Deutschland Sich der Debatte um Twitter auch mal stellen müssen.

06:37 Dennis Horn

Ja, das würde ich ja auch unterschreiben. Das wäre ja, also schade, dass jeder knall ausbleibt. Was ich mich jetzt aber frage, müssten jetzt eigentlich so Patreon unterstützte Creatorinnen Müssten die jetzt eigentlich ein Crowdfunded Media Label bekommen? Es wäre nur fair. Oder müssten private Anbieter, müssten die werbefinanzierte Medienlabels bekommen? Also wird jetzt bei allen Medienhäusern darunter geschrieben, wer es finanziert.

07:06 Gavin Karlmeier

Und auch Private nehmen ja zum Teil auch Fördergelder vom Staat ab. Oh, stimmt. Landesanstalt für Medien und solche Geschichten. Und selbst wenn das nur 0, irgendwas Prozent, das müsste doch jetzt auch irgendwo, weiß ich nicht, bei RTL stehen oder was weiß ich.

07:20 Dennis Horn

Ja, korrekterweise ist RTL auch ein regierungsfinanziertes Medium.

07:25 Gavin Karlmeier

Naja, wir bleiben nochmal kurz bei den goldenen Häkchen. Das Verifizierungsprogramm für Organisationen ist jetzt für alle. Unternehmen verfügbar. Yes! Also man kann jetzt diese 1000 Dollar ausgeben plus Mehrwertsteuer. In den USA pro Monat, um das goldene Häkchen zu haben in einem quadratischen Mit einem quadratischen Profilbild daneben, um ein offizielles Markenkonto besser identifizieren zu können, heißt es von Twitter. Also auch schon irgendwie ein Eingeständnis Dass die alte Verifizierung so nicht mehr funktioniert und man deswegen jetzt doch wieder eine neue braucht. Und wenn man dann angemeldet ist zum Verifizierungsprogramm für Organisationen, kann man die persönlichen Konten der MitarbeiterInnen. auch noch verbunden, verbinden damit. Die werden dann automatisch bei Twitter Blue angemeldet und wenn man sie wieder rauskickt, Dann verlieren die ihr blaues Häkchen wohl auch wieder. Also diesmal wirklich. Diesmal wirklich. Und das ist eine Kritik gewesen am alten System, wenn jemand das Unternehmen dann irgendwie verlassen hat. hat er das blaue Häkchen behalten. Und das ist ja wahr. Also wenn jemand mal in einer wichtigen Position war und die verlassen hat. dann gab es bisher kein System, das irgendwie diese blauen Häkchen auf dem Stand gehalten hat. Und das wird natürlich über diese Verifikation für Organisationen gewährleistet. Mhm.

09:07 Dennis Horn

Na gut. Was soll man Also, es tun mir wirklich alle Leid, die in einem Unternehmen arbeiten, das gerade 1000 Dollar im Monat dafür locker hat. Weil es einfach, es gibt wenig wirkliche Anreize dafür, dass Zu bezahlen, meines Erachtens.

09:26 Gavin Karlmeier

Ja. Ja. Twitter wirbt noch mit vorrangigem Support von Twitter-Mitarbeitern.

09:31 Dennis Horn

Aha.

09:33 Gavin Karlmeier

Wobei, wie das funktionieren soll, sagt es nicht, weil es sind ja nur noch 1500 Leute da. Da sind wir also noch nicht auf eine Lösung gestoßen.

09:43 Dennis Horn

Weißt du, was passiert? The E-Mail, die then ausgelöst wird, wenn man Support beantragt, aber ein goldenes Seekin hat, becomes by Outlooks a kleines rotes Ausrufezeichen. Immerhin.

09:55 Gavin Karlmeier

Kann man sagen, hohe Priorität.

09:56 Dennis Horn

Ist sie mit hoher Priorität eingegangen?

09:58 Gavin Karlmeier

So, und es bleibt dabei, dass Twitter aber weiter eine ganze Reihe von Organisationen anschreibt. Dass es das goldene Häkchen kostenlos bekommt. Und wir konnten jetzt dank Mad Navera einen Blick darauf werfen, was da in dieser E-Mail steht. Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können. Dass Sie als geschätzter Twitter-Partner jetzt die besondere Möglichkeit haben, kostenlos auf Verified Organizations zuzugreifen. Dieses Angebot umfasst eine Organisation und bis zu fünf Partner. Organisationen. Und ähm, das geht gerade rum. Also die goldenen Häkchen

10:40 Dennis Horn

sprießen jetzt. Es gibt jetzt auch noch Beweise dafür, dass Elon Musk diese Willkür, wie er es genannt hat, hat, selber weiter vorantreibt.

10:50 Speaker 5

Genauso ist es.

10:52 Gavin Karlmeier

So, eine These, mit der du hier regelmäßig durch diesen Podcast ziehst, ist die Umstellung von: Wir sorgen nicht mehr dafür, dass so viel Hate Speech auf der Plattform ist. Hinzu, wir sorgen einfach dafür, dass die Sichtbarkeit von Hate Speech gesenkt wird. Und wir haben daran regelmäßig die Frage geheftet, ob das wirklich funktioniert. Jetzt hat Christopher Memes, der Als Tech-Kolumnist arbeitet beim Wall Street Journal ein Foto veröffentlicht von einem Tweet, in dem behauptet wird, der CEO von Budweiser sei ein CIA-Agent. Der Teil des Deep States ist. Und jetzt müssen wir uns fragen, wie sehr uns diese, also für wie war wir diese View-Anzeige unter jedem Tweet halten. Aber dieser Tweet wurde 2,8 Millionen Mal aufgerufen, laut Twitter. Und Christopher Mims schreibt dazu: Es ist wirklich erstaunlich, für welche Art von Informationen Twitter zu einem Vektor geworden ist.

11:52 Dennis Horn

Ja, das ist wahr. Das ist schon krass. Die spannende Frage ist, ob dieser Tweet dann auch in die Statistik als Hate Speech eingeht oder ob da vielleicht eine eigene Metrik für Verschwörungserzählungen existiert. Aber trotzdem ein gutes Beispiel dafür, dass einfach gerade alles nuts geht. Also Auf der anderen Seite vielleicht stimmt's, wir wissen es nicht.

12:19 Gavin Karlmeier

Und also, das ist auch schon irgendwie alles, was passiert ist. In diesen 24 Stunden heute ein bisschen weniger los, aber ich möchte noch rausgehen mit einer Geschichte von Karl Tscheka, der als Tech und Netzkulturjournalist arbeitet für den New Yorker. Und ich fand, also einen kurzen Text hat er veröffentlicht. Und darin beschreibt er das Problem, das er gerade hat, und das fand ich so schön, so treffend. Also habe ich mich sehr drin wiedergesehen Und deswegen wollte ich das nochmal kurz reinbringen. Er fühlt sich im Internet umhergetrieben gerade. Also er sagt, es gibt keinen Ort mehr, den er als zu Hause bezeichnen könnte, keinen Treffpunkt, an dem sich die Leute versammeln, mit denen er so sprechen möchte. Und die Plattformen, die es gibt, die fühlen sich immer schlechter an. Also Twitter natürlich, schreibt er drüber, verfällt unter Elon Musk zusehends. Er zitiert da den New York-Times-Kolumnisten Fahhat Manjo, der geschrieben hat Twitter, ist unsere Lieblingsbar in der Nachbarschaft. Und Elon Musk hat sie gekauft und ruiniert. Finde ich super.

13:20 Dennis Horn

Ja, das ist super. Das ist ganz toll.

13:22 Gavin Karlmeier

Mega-Bild wundervoll. Und Karl Tschecher schreibt aber dazu, dass so diese Nostalgie für digitale Plattformen Die ist eigentlich sinnlos, weil wir so wenig Kontrolle ja darüber haben, dass wir uns dann auch nicht so sehr aufregen sollten, wenn wir sie verlieren. Und trotzdem sagt er, er fühlt sich Leicht verraten und destabilisiert. Und ich finde, das beschreibt sehr gut mein Gefühl gerade.

13:47 Dennis Horn

Oh, das würde ich unterschreiben. Das ist eine tolle Formulierung. Ja, das stimmt. Mir gefällt auch dieses Umhergetriebene, weil das Das fühle ich auch. Also man ist ein bisschen ruhelos geworden, heimatlos und weiß gar nicht wohin mit seinen sehr wertvollen Gedanken. Bevor du gehst, habe ich noch eine Kleinigkeit, Dennis.

14:05 Speaker 5

Ja, warte, warte, ich wollte nochmal kurz. Ich dachte, das ist schon hier unser Ausklang.

14:10 Gavin Karlmeier

Nein, er hat diesen Text geschrieben, der heißt The Post-Platform Internet. Und seine These ist, die ersten großen sozialen Netzwerke, also Facebook, Instagram, Twitter, die sind alle so verfallen mittlerweile. Und wir sind irgendwie auf der Suche nach etwas anderem, das so nach diesen Plattformen kommt. Und ein Teil dieses Gefühls, jetzt irgendwie so entwurzelt zu sein, besteht halt darin, dass es keine großartigen Alternativen gibt. Also irgendwie auch so ein bisschen überraschend angesichts des Risikokapitals, das irgendwie so im Raum ist und er zählt dann so die üblichen Alternativen auf: so von Mastodon bis Blue Sky, von Post bis Substack Notes. Von dem er übrigens auch sagt, funktional fühlt sich das für ihn so wie die beste Alternative an. Aber er schreibt dann, diese Atmosphäre einer lustigen Kneipe, die gibt es halt gerade nicht und möglicherweise kommt sie auch einfach nicht mehr zurück. Weil das Post-Plattform-Internet zurzeit eher danach aussieht, als ja würden wir kleinere Plattformen vielleicht bekommen, die sich aber dann halt auch langweiliger anfühlen. Und die Zeiten der großen Plattformen ist möglicherweise einfach vorbei.

15:14 Dennis Horn

Ja, das Kann leider sein. Also das Problem ist so ein bisschen, das habe ich hier ja auch schon mal gesagt, dass die Kneipe kann noch so schön eingerichtet sein. Der Wirt kann noch so nett sein. Es kann noch so tolle Getränke auf der Karte geben. Wenn ich alleine in der Kneipe bin, dann wird sie mir keinen Spaß machen. Und je mehr Kneipen es in dieser Straße gibt, umso mehr wird sich das Publikum natürlich auch verteilen und auch die Leute, die ich vielleicht noch nicht kenne, aber kennenlernen könnte. wenn ich die eine Person in der Kneipe mit dem Mammut als Logo treffen müsste und den anderen eben in dieser Himmelkneipe. So, das ist, glaube ich, ist halt ein Problem mit den Netzwerken, dass sie eben davon leben, dass Menschen sie stark benutzen.

15:53 Gavin Karlmeier

Dann sag mal, was du noch hier auf der Liste hattest, um nicht so deprimiert heute hier rauszugehen. Naja, am 22.

15:59 Dennis Horn

Dezember 2022, ne? Wo warst du da, Dennis? Soll ich kurz gucken? Ich glaube, das war in der Zeit, als ich hier das alleine geschmissen habe, den Kram.

16:08 Gavin Karlmeier

Ja, genau so war das.

16:10 Dennis Horn

Ja, deswegen erinnerst du dich an diese Geschichte, die ich jetzt erzähle, nicht? Mr. Beast, den kennst du wahrscheinlich, weil er der größte YouTuber der Welt ist, die meiste Reichweite, die meisten Abonnenten, die meisten Aufrufe. Und der macht so Videos wie, wer am längsten dieses Auto berührt, kriegt eine Million Dollar. Und dann stehen da 200 Leute, halten die Hand ans Auto und am Ende ist einer übrig, den kriegt eine Million Dollar. Ist das nicht der Typ, der auch ähm Das Good Game nachgebaut hat. Exakt der. Und der hat am 22. Dezember 2022 getwittert: Can I be the new Twitter-CEO? Und da haben natürlich ein paar Leute rumgescherzelt. Elon Musk hat glaube ich sogar auch einen Tweet dazu geschrieben, aber es war alles mehr so sehr witzig und so hahaha. Und jetzt eben, kurz vor dieser Aufzeichnung, ist folgendes passiert. Unser Lieblingstutter-Account, einer unserer Lieblingstwitter-Bots, der übrigens auch noch funktioniert, warum auch immer, Big Tech Alert, der beobachtet die Twitter-Accounts großer Persönlichkeiten, Tech-Persönlichkeiten. Und monitort, wem diese Personen so folgen und wem sie entfolgen. Und der hat gerade getwittert, dass Elon Musk no following Mr. Beast ist. Vielleicht wird Mr. Beast der neue Tutor-CEO.

17:22 Gavin Karlmeier

Mach mir keine Angst.

17:25 Dennis Horn

Das wird toll, ne?

17:27 Gavin Karlmeier

Also es ist zu viel Geld irgendwie drin, um solche Stunts zu machen. Ja, wird so nicht passieren.

17:33 Speaker 5

Aber es ist trotzdem kurios. Auf der anderen Seite glaube ich, dass Mr. Beast wahrscheinlich. . Ja. Bis morgen. Bis morgen.