Folge 253 · 6. März 2024 · 52 Min.
Irgendwas mit Emotionen und nem Ort und tollen Gefühlen.
mit Franziska Bluhm
Wir melden uns direkt aus einer Phase, in der Facebook, Instagram und Threads NICHT ERREICHBAR SIND. Großer Alarmismus im Hause „Dran“.
Aber wir haben endlich wieder eine neue Ausgabe von „Haken dran: Legal“ – und reden auch noch über die EU. EU-YEAH!
➡️ So sieht die neue Karriereseite bei X aus: https://careers.x.com/en
➡️ Haken dran unterstützen – oder mit der Haki-Community ins Gespräch kommen könnt ihr hier: http://www.hakendran.org
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Hallo Franziska
00:08 Franziska Bluhm
Grüß dich, Gavin. Ich dachte, ich muss dich mal wieder so begrüßen, weil ich hatte das Gefühl, dass in den letzten Wochen die alle deine Gäste nicht grüß dich Gavin mehr gesagt haben und es schon fast keine Tradition mehr gewesen ist.
00:20 Gavin Karlmeier
Oh oh ja, Gott sei Dank, dass du hier die Traditionskeeperin bist.
00:25 Franziska Bluhm
Es mir nur aufgefallen.
00:28 Gavin Karlmeier
Ich weiß das ja zu schätzen und ich glaube die Hagis da draußen auch.
00:32 Franziska Bluhm
Ich hoffe doch.
00:33 Gavin Karlmeier
Während wir das hier aufnehmen, befindet sich gerade das Internet in einem Ausnahmezustand. Weil Instagram und Threads und Facebook alle down sind.
00:45 Franziska Bluhm
Oh, aber lustig, dass ich es nicht gemerkt habe. Du hast es offenbar gemerkt. Aber mir ist es gar nicht aufgefallen.
00:52 Gavin Karlmeier
Ich habe auch bei Blue Sky etwas Entsprechendes gepostet und dazu haben mir sehr viele Leute geschrieben, dass sie das nicht bemerkt hätten. Also vielleicht bin ich einfach, vielleicht bin ich das Problem. Nein, also die anderen, unsere Discord-Leute, die bestätigen das alle. Sie haben auch alle Probleme mit Metadiensten gerade.
01:12 Franziska Bluhm
Du hättest gerade hier auch Threads zu laden und es passiert nichts, du hast völlig recht. Also es scheint wirklich Okay, was ist da los? Weißt du mehr?
01:20 Gavin Karlmeier
Etwas ist schiefgelaufen, sagt Instagram. Nein, ich weiß nicht mehr. Ich erinnere mich aber gerne noch daran, als es diesen einen längeren, stundenlangen Ausfall gab. Und die Welt ein bisschen zu einem friedlicheren Ort wurde in diesen Stunden. Also schauen wir mal, vielleicht haben wir einen Geburtenboom in neun Monaten oder so. Ich bin gespannt.
01:41 Franziska Bluhm
Aber WhatsApp geht ja noch, ne? Du hast mir ja gerade auch über WhatsApp geschrieben. Das heißt, also scheint WhatsApp nicht betroffen zu sein von diesem Problem.
01:48 Gavin Karlmeier
Vielleicht sind nur die unpolitischen Plattformen betroffen. Schauen wir mal, wohin das führt. Ich habe, bevor wir so richtig einsteigen, habe ich ein bisschen was zum Haus-Keepen, Kleinigkeiten. In der letzten Folge gab es einige Ansätze zum Hausgeben, wer sie nicht gehört hat. Hört sie euch gerne mal an, da sind viele, viele emotionsaufwühlende Gedanken drin. Aber eine Frage, die Moritz. Hürtgen mir gestellt hat, ist, was wurde eigentlich aus den eigenen, aus der eigenen Mastodon-Instanz der Landesbehörden? Und sagt Frank? geschrieben, äh, als Housekeeping, dass er geschrieben hat, die Mastodon-Instanz des Bundes findet die Haken-Don-Community unter social. bund. de. Also die ist da, up and running und äh Läuft. Das ist das eine, was ich ausgeben möchte, das andere, weil das in der letzten Frage.
02:41 Franziska Bluhm
Kann ich kurz darauf antworten? Genau. Was ich sehr erstaunlich daran fand, also da sind ja wirklich diese ganzen offiziellen Stellen drin, so Robert-Koch-Institut, wenn man da so durchscrollt, keine Ahnung, GDI irgendwie, also wirklich Bundeszentrale für politische Bildung, und was ich erstaunlich fand, wie hoch, obwohl das ja alles so offizielle Accounts sind, wie hoch dann doch die Interaktionen doch auf diesen auf diesen einzelnen Beiträgen so jetzt nur beim Durchscrollen so gewesen sind. Das heißt also, ja, gerade in bestimmten Kreisen ist dann machst du dann doch wirklich echt öfter genutzt, als man es vielleicht glaubt.
03:18 Gavin Karlmeier
Ja, und was vor allem der Fall ist, und das berichten ja ganz viele, die größere Instanzen betreiben, wir haben hier mal ein längeres Zitat von Heise gehabt oder die Tagesschau hat das auch erzählt, die ja die NDR-Instanz oder die ARD-Instanz, so heißt sie, glaube ich, nutzt. ist ja das Ergebnis, dass zwar in absoluten Zahlen die FollowerInnenschaft kleiner ist, aber die Interaktionsraten um ein Vielfaches höher. Das heißt, die Community, die man dort erreicht, Ist deutlich breiter. Sagt man das so? Breiter? Zeigt mehr Bereitschaft.
03:47 Franziska Bluhm
Bereiter, ich würde es auch bereiter sagen, ja, die Bereitschaft ist hoch. Genau.
03:51 Gavin Karlmeier
Also in absoluten Zahlen erreicht man weniger Leute. Die, die man aber erreicht, sind offenbar bereiter auf die Inhalte zu interagieren, die man da oder mit den Inhalten zu interagieren, die man da veröffentlicht hat. Und das finde ich, sieht man dann eben da auch an diesen Zahlen Und das finde ich doch, ist eigentlich was sehr Erfreuliches, dass die Leute, dass das Fiddiverse jetzt nicht der Mainstream-Hotspot geworden ist, der es wahrscheinlich auch nie sein wollte. Dass aber die Leute, die es benutzen, das mit großer Dankbarkeit aufnehmen und auch weiterhin dem treu bleiben.
04:23 Franziska Bluhm
Ja, total spannend. Also und ich habe gelernt, heute ist der Tag der Vermessung. Wusstest du das?
04:28 Gavin Karlmeier
Der Tag der Farm. Das finde ich vermessend.
04:33 Franziska Bluhm
Hat das Bundesamt für Katografie und Geodersie gepostet heute Morgen.
04:40 Gavin Karlmeier
Die Geodäsie, also das kann man da studieren, wo ich studiert, also ich habe ja da, wo ich eingeschrieben war, in Bonn, kann man Geodäs studieren. Und es gab so eine berüchtigte Party der Geodäten. Also die Party, von denen die hatte einen Ruf.
04:55 Franziska Bluhm
Erzähl mehr.
04:56 Gavin Karlmeier
Ja, das wird lieber privat. Also wenn ihr mich mal irgendwo privat seht, dann sagt mir einfach, Kevin, erzähl mir die Geschichte der Geodäten und dann fange ich an, diese Geschichte zu. Aber genau, das andere, was ich nachreichen wollte, und zwar haben wir nochmal über die Pew-Studie geredet, nämlich darüber, dass TikTok. Also da wurde Christian Alt zitiert, damit das TikTok ja die Plattform der Millennials sei, weil der größte Teil der Leute, die TikTok benutzen, offenbar Millennials sind. . . Und dabei wurde sich auf eine Pew-Studie bezogen. PEW, das heißt, glaube ich, nicht wirklich Pew. Und diese Studie besagt aber nicht unbedingt, wer dort Inhalte konsumiert, sondern nur wer dort Inhalte postet. Das wollte ich zumindest der Vollständigkeit halber noch einmal nachreichen. Also diese Studie zumindest gibt nicht zwangsläufig Hinweis darauf, wer da alles so unterwegs ist, sondern wer dort Inhalte hochlädt. Und das sind in der Tat zum größten Teil Millennials. Das ist aber dieselbe Studie, über die wir hier auch gesprochen haben, die ergeben hat, dass nur 25 Prozent aller Leute, die dort einen Account haben, überhaupt etwas hochladen. Keine Emotion.
06:03 Franziska Bluhm
Okay. Aber es ist halt lustig, ne? Also ich finde, das ist ja so ein ähnliches Phänomen, wie wir es ja auch bei Facebook irgendwie immer wieder sehen. Also angeblich wächst das Netzwerk ja immer wieder. Also zumindest in allen Statistiken wird es ja auch mal so gesagt und es wächst ja sogar auch in den Älteren. Zielgruppen, was ist halt einfach, äh, den Jüngeren meine ich, es ist halt einfach wirklich der Unterschied, wie es genutzt wird und wer es halt dann da auch aktiv drauf ist. Und das ist, glaube ich, dann einfach immer nochmal das. Und aktiv halt wirklich auch irgendwie Sachen postet oder in Gruppen unterwegs ist oder ähnliches, ist es halt einfach der große Unterschied. Und das ist bei TikTok offenbar mittlerweile ähnlich.
06:42 Gavin Karlmeier
Ja, so ist es. Dann steigen wir ein mit X. Jetzt, wo Meter down ist, fangen vielleicht Leute mal wieder an zu erwägen, sich dort nochmal anzumelden. Kann ich schon mal abraten. Fidelity, das ist eins der Unternehmen, die Anteile halten an der Holding, die die X das Ex-Unternehmen besitzt, die Elon Musk gehört. Und dort kam jetzt eine Mitteilung heraus. Fidelity ist so ein Investunternehmen, die auch Schätzungen vornehmen. Und die haben den Wert ihrer eigenen Anteile um 10,2 Prozent noch einmal gesenkt. Also die sagen, die Anteile, die wir halten, die sind eigentlich nicht so viel wert. wie sie sozusagen auf dem Papier sind. Und noch weiter, sie sagen, also Fidelity sagt, dass X damit jetzt 71,5 Prozent weniger wert ist als Zu dem Zeitpunkt, als Mask es beim Kauf damals, als es beim Kauf sozusagen an Wert hatte. Das ist so die Aussage, die Fidelity hier veröffentlicht, der die Zahlen. sind ein bisschen veraltet, weil diese Mitteilungen immer mit einer einmonatigen Verzögerung gemeldet werden. Das heißt, das ist der Stand vom 31. Januar 2024. Man kann daraus also ableiten. Hey, vielleicht ist Ex noch weniger wert als das. Also, dass es seitdem im vergangenen Februar einen Wertzugewinn erlebt hat, das würde mich doch zumindest stark überraschen.
08:07 Franziska Bluhm
Na ja und das Ähnliche gab es ja, glaube ich, Ende Oktober schon mal und dann lagen wir bei 65 Prozent des Werts. Also da haben sie ja schon mal die Anteile neu bewertet und ja, jetzt sind wir bei 71 Prozent. Ja, nochmal so 6% Punkte runter. Hm, okay. Ich bin gespannt, wie lange Sie da überhaupt noch drin bleiben, oder?
08:29 Gavin Karlmeier
Also die Frage ist halt, was machen sie? Also sie können halt immer wieder nur das sozusagen abschreiben und sagen, naja, was sollen machen? Das Problem ist, du kannst nicht, ähm, also um die Anteile abzugeben, müsste sie ja jemand kaufen. Und wer kauft denn jetzt gerade noch, also zu dem Betrag, den die da ausweisen, wird das, glaube ich, niemand ausgeben.
08:51 Franziska Bluhm
Naja, vielleicht gelingt es Musk ja doch, die Plattform wieder hübsch zu machen. Wie auch immer das.
08:58 Gavin Karlmeier
Wie viel Realismus ist in dieser Aussage?
09:01 Franziska Bluhm
Ich weiß nicht. Da ist ganz viel Hoffnung natürlich drin. Und ein bisschen Fantasie natürlich auch, aber ja, dass, ich meine, so funktioniert der Aktienmarkt, oder?
09:12 Gavin Karlmeier
Ja, wobei das ja ein privat gehandeltes Unternehmens. Aber machen wir es jetzt nicht noch komplizierter. Ich verhedder mich da immer nur, was diese Wirtschaftsinformation angeht. Apropos Mask und Geld, es gibt ein paar Führungskräfte von Twitter damals, die jetzt Elon Musk verklagen. Und damit sind wir direkt wieder bei Haken dran legal. Ich habe immer noch keinen Open, aber wir brauchen das. Dax Werner hat sich angeboten, einen Sound, einen Bumper zu produzieren. Ich glaube, wir brauchen das auf jeden Fall, weil wir reden viel über Gerichtsprozesse. Jetzt geht es darum, dass unter anderem Peric Agrawall, das ist der letzte CEO von Elon Musk von Twitter, und ein paar weitere Führungskräfte jetzt Klage eingereicht haben in San Francisco. weil sie vorwerfen, dass sie ohne Grund entlassen wurden und dass das Unternehmen, also die Formulierung in diesem Text ist Unter der Kontrolle von Musk ist Twitter zu einem Schurkenstaat geworden, der Angestellte, Vermieter, Verkäufer und andere einfach ausnimmt. Er zahlt seine Rechnungen nicht, glaubt, dass die Regeln nicht für ihn gelten und nutzt sein Reichtum und seine Macht um jeden Der nicht mit ihm übereinstimmt, mit Füßen zu treten. Das ist die Formulierung in der Klage. Also unfassbar scharfe Formulierung. Und sie fordern jetzt 128 Millionen Dollar an unbezahlten Abfindungen. Ehrlicherweise ein relativ verhältnismäßig kleiner Betrag ist. Aber dazu gehören eben nicht nur Peric Agriwall, der der CEO war, sondern auch der frühere Finanzchef Netsie Gaul. Der Leiter der Rechtsabteilung und der ehemalige, hier steht, Chefsyndikus. Ich weiß aber gar nicht, was ein Chefsyndikus ist, ehrlicherweise. Ist auch so was Rechtsmäßiges, ne?
10:53 Franziska Bluhm
Boah, ich kann da ehrlich gesagt jetzt auch nur mit gefährlichem Haltwissen punkten. Soll ich schnell googeln?
10:59 Gavin Karlmeier
Ja, da findet man auch so Rechtsanwalt als Antwort. Naja, das wird jemand, vielleicht kann das jemand hauskeben bis morgen, was einen Chefssyndikus macht.
11:08 Franziska Bluhm
E Syndikusanwalt nennt man einen Rechtsanwalt, der im Dienst eines nicht anwaltlichen Arbeitgebers steht.
11:14 Gavin Karlmeier
Also sozusagen der Chefanwalt. Wie zum Beispiel Ex.
11:20 Franziska Bluhm
Wie zum Beispiel Ex, ja.
11:22 Gavin Karlmeier
Also der, die auf jeden Fall alle zusammen wollen jetzt eine Abfindung haben. Und spannend ist Dass sie sich auf einen Text zitieren, über den wir hier schon sehr oft gesprochen haben. Denn ich zitiere Zoe Schiffer, die Journalistin aus den USA, über die wir hier schon sehr oft gesprochen haben. Und sie schreibt, in der Beschwerde wird insbesondere Walter Isaacsons Biografie über Elon Musk zitiert, in der berichtet wird, dass Musk das Geschäft vorzeitig abschloss, um AgriWall aus wichtigem Grund entlassen zu können, bevor der CEO zurücktreten konnte. Also hier wird auch zitiert aus der Biografie mit den Worten, dass er jeden Einzelnen der Twitter-Verantwortlichen und Direktoren jagen möchte bis zu dem Tag, an dem sie sterben. Das ist die das Zitat von Elon Musk, das eben auch in der Klageschrift auftaucht. Und das ist alles ehrlicherweise ein ziemlich, also ich mag die Ironie der Geschichte. Dass sich da der ehemalige CEO hinsetzt und so sich das Buch von Walter Isaxson schnappt und sagt: So, dann schauen wir mal, wo das Problem für Elon Musk auftaucht. Ah ja, da haben wir es. Seinen Anwalt anruft, seinen Chefsynikus anruft. Und sagt, jetzt haben wir ihn, wir holen uns jetzt die Abfindung.
12:36 Franziska Bluhm
Aber habe ich das jetzt richtig verstanden? Also die. Also Musk hat nee. Er hat ihn jetzt, also er war nicht mehr so gut.
12:50 Gavin Karlmeier
Der Vorwurf ist, dass Musk den Kauf von X schneller durchgezogen hat, als es eigentlich ursprünglich gemeinschaftlich geplant war, um den CEO zu entlassen, bevor er zurücktreten konnte.
13:01 Franziska Bluhm
Ah, okay, verstehe. Ah ja, okay. Naja, dann passt ja, das würde ja zumindest mit diesem seltsamen Auftritt, du erinnerst dich vielleicht noch mit diesem Waschbecken.
13:10 Gavin Karlmeier
Dunkel, erinnere ich mich.
13:12 Franziska Bluhm
So ganz dunkel, wie er da mit diesem Waschbecken ins Unternehmen reingestolpert ist. An so einem Freitag war das, glaube ich. Also, und das sah ja so ein bisschen Holterdipolter aus.
13:22 Gavin Karlmeier
Das war auch alles Holterdipolter, weil sich innerhalb von wenigen Stunden halt so die Ereignisse überschlagen haben. Und dann weiß ich noch, kam noch, ich glaube sogar eine Tagesschau. Push-Nachricht, Eilmeldung, dass der Twitter-CEO entlassen wurde. Also der ist da offenbar wirklich rein und hat gesagt: So, bam, bam, bam, bam, alle raus. Und das war offenbar im Sinne dieser Führungskräfte nicht ganz rechtlich sauber. So, ich kenne mich jetzt mit dem amerikanischen und dem kalifornischen Arbeitsrecht nicht aus, aber dass da häufiger mal Abfindungen fällig werden, das ist ja weitgehend bekannt. Dementsprechend ist das eine nicht überraschende Klage, aber eine, die sehr, sehr, sehr spannend wird, glaube ich, in nächster Zeit.
13:58 Franziska Bluhm
Und eigentlich auch wieder ein weiteres Kapitel oder ein weiteres Beispiel dafür, dass man. Das, was über einen geschrieben wird, also das geht jetzt an Elon Musk, der hört ja zu, wie wir wissen. . Ja, Elonastarki. Dass man vielleicht doch nochmal Sachen lesen sollte, bevor sie dann als Buch gedruckt werden.
14:16 Gavin Karlmeier
Ich glaube, es gibt sogar eine Art, es gab eine Art Deal, in der es hieß, dass Elon Musk keinen weiteren Einfluss, oh, das müsste ich jetzt recherchieren, aber dass er keinen weiteren Einfluss auf die Zitate in der Biografie einnehmen wird. Und daraus lernen wir in der Tat, das ist nicht so eine gute Idee. Dass er vielleicht nochmal autorisieren wäre in dem Fall ganz gut gewesen.
14:38 Franziska Bluhm
Vielleicht ja, aber vielleicht kommt er ja auch so raus, wir wissen es nicht. Wir werden es beobachten, sicherlich.
14:42 Gavin Karlmeier
Ja, wir sind gespannt. Bleiben wir kurz bei Eck Wir haben eine Geschichte, die ein bisschen schlecht in Laune macht. Und zwar geht es da ganz konkret um das Deadnaming, also das Benennen von Transpersonen mit ihrem alten Namen vor der bevor der Zeitpunkt da war, wo man den neuen Namen angenommen hat. So. Und es war so, dass zu Zeiten von Twitter, ähm, da übrigens vielen Dank an den Discord-Chat und vor allem an Viase, für die großartige Aufarbeitung dieses dieser ganzen Sachverhalte. Also die Schattenredaktion bei Discord hat viel dazu beigetragen, dass wir über diese Geschichte reden können. Also Bei Twitter war es damals so, dass es eine Policy gab, die Deadnaming und Misgendering, also das bewusste falsche Benutzen von Pronomen oder äh. Von Geschlechtsspezifikat verboten hat und dazu gehörte als Androhung eben auch eine Löschung des Accounts oder des Tweets oder sowas. . So, diese Policy wurde gelöscht, nachdem Elon Musk das Unternehmen übernommen hat. Und hat relativ überraschend, ehrlicherweise, diese Formulierung zurück in die Guidelines, in die Community-Guidelines übernommen. Also Seit letztem Donnerstag stand in diesen Guidelines wieder drin, wir reduzieren die Sichtbarkeit von Postings, in denen bewusst oder beabsichtigt Falsche Pronomen benutzt wurden, also andere Pronomen benutzt wurden als die, die die Person für sich selber benutzt, oder einen früheren Namen, der nicht mehr für diese Person gültig ist. So, das ist eine Formulierung, die relativ überraschend ist für einen Menschen wie Elon Musk, der sich eigentlich eher durch transfeindliche Äußerungen in diesem Thema hervorgetan hat. So, dann gab es die Geschichte, dass die eine Person, die bei Lips auf TikTok offenbar, also das ist ein rechtsradikaler Meme-Account bei Twitter, der irgendwann reinstalliert wurde, bei X, ähm die gefragt hat, hey Elon, habe ich jetzt was zu befürchten? Elon Musk hat gesagt, dein Account wird nicht gesperrt. So, wo alle schon gesagt haben, was ist das denn hier für eine seltsame Moral? Jetzt ist es so, dass in den letzten Tagen offenbar diese Formulierung wieder angepasst wurde in der Community Guideline und dort eingeleitet wird mit dort, wo es vom Gesetz erfordert wird, werden wir die Sichtbarkeit von Postings reduzieren. Punkt, Punkt, Punkt. Das heißt, man hat das hier nochmal deutlich eingeschränkt und hat gesagt, das gilt nur dann, wenn es gegen das Recht verstößt. Und das Spannende ist, dass offenbar dieses Recht. So, vor allem in Brasilien der Fall ist. Also in Brasilien gibt es ein Gesetz, das eben diese Dinge unter Strafe stellt, verbietet. Und damit entspricht man hier eigentlich nur brasilianischem Recht, hat aber offenbar diese Community Guidelines erstmal verändert und veröffentlicht, bevor dann eigentlich die das Gesetz oder bevor klar war, dass es nur für ein Land gilt und nicht für alle.
17:36 Franziska Bluhm
Okay, du hast mich, glaube ich, zwischendurch verloren, aber so ganz grob habe ich es, glaube ich, kapiert.
17:41 Gavin Karlmeier
Also ist es so, der Stand jetzt ist, dass die Formulierung. dass sie die Formulierung in den Community Guidelines, die das Detnamen und Missgendern von Menschen, also es gab die in den Community Guidelines, die das verbietet. Die hat Elon Musk abgeschafft, dann wurde sie letzte Woche wieder eingeführt und jetzt wurde sie so beschränkt, dass sie eigentlich nur für Brasilien gilt.
18:05 Franziska Bluhm
Alles klar, okay.
18:07 Gavin Karlmeier
So.
18:07 Franziska Bluhm
Aber es ist auch wieder so ein typischer Fall von, ich schaffe erstmal alles ab und dann holen mich die Gesetze in den unterschiedlichen Ländern dann doch wieder ein. Aber ja.
18:16 Gavin Karlmeier
Ja, es ist vor allem so krumm, weil man das Gefühl hat, dass die Also dass die ganze ganze Genese, also es fühlt sich so an, als hätte Elon Musk direkte Schreibrechte auf diese Community-Guidelines und würde sie einfach so anpassen, wie es ihm gerade in den Kram passt.
18:35 Franziska Bluhm
Du würdest nicht wundern, wenn es so wäre.
18:37 Gavin Karlmeier
Es ist wahrscheinlich sogar einfach der Fall. Es, also, es ist, also ich hab da nichts. Power-Admin, weißt du? Ja, wirklich. God-Mode. Das Problem ist. Das Problem ist aber, dass so sehr wir darüber lachen, dass es natürlich eine Geschichte ist, die eigentlich wahnsinnig schlechte Laune macht. Weil das bewusste diffamieren von Menschen und dabei spielt es überhaupt gar keine Rolle, aus welchem Grund man Menschen diffamiert, aber hier ist es ja ganz offensichtlich ein transfeindlicher Grund. Das muss von einer Plattform unterbunden werden, um eben kein Nährboden für Hass und Hetze zu sein. Und Elon Musk ist aber jemand, der diesem Hass und dieser Hetze eigentlich ganz bewusst selber gerne Motor ist. Und dass hier damit sozusagen gespielt wird und das so die ganze Zeit Hü und Hot und rauf und runter und alles ist egal, macht das Ganze halt beliebig. Macht den Umgang mit Hass und Hetze beliebig und macht auch. Also, wir werden Mürbe am Ende bei einem Thema, bei dem es eigentlich nichts anderes als eine harte Front geben müsste. Und das halte ich für eine gefährliche Entwicklung. Die ist, glaube ich, nicht beabsichtigt, aber sie passiert trotzdem.
19:46 Franziska Bluhm
Ja, da bin ich komplett bei dir. Also es ist so ein, ja und allein dieses Hin und Her, weißt du, das macht es halt einfach. Ja, ich meine, es unterstreicht wieder mal die Nichtvertrauenswürdigkeit dieses Netzwerkes. Und dass man da halt einfach mal so dann rumeditieren kann und eine Woche ist es so und eine Woche ist es so, du weißt gar nicht, wann du was. auch zugestimmt hast. Und also vertrauenswürdiges Umfeld, auch für Werbekunden und so weiter und so fort ist das halt einfach mal nicht.
20:18 Gavin Karlmeier
Das ist wahr. Passend zu dem Thema geht es um eine Klage, die Elon Musk eingereicht hat. Wir bleiben leider kurz im Legal-Bereich. Und zwar ist das eine Geschichte, über die haben wir ver. . Sehr langer Zeit hier mal gesprochen. Und zwar geht es um das Center for Countering Digital Hate, CCDH. Das ist eine Unternehmung, die sich vor allem gegen Antisemitismus im Netz stark macht und die sich. die Untersuchung durchgeführt hat darüber, wie auf Eggs Antisemitismus und Rassismus stattfinden können. Und gegen diese Studie, gegen diese Untersuchung hat Elon Musk Klage eingereicht, weil gesagt wurde, dass es ein Verstoß gegen Datenschutzrichtlinien sei. Also man versucht ja so ein bisschen diesen ist es Alcarpone-Trick. Wenn wir ihn nicht mit seinen echten Straftaten bekommen, dann kriegen wir ihn wegen Steuerhinterziehung. Und diesen Trick hat man hier offenbar bei X auch versucht, indem man sagt, naja, aber dieses. . Dieses Nutzen von Daten auf X, das ist doch eigentlich ein Verstoß gegen unsere Datenschutzrichtlinien, obwohl es ja eigentlich gar nicht ums wirkliche Thema geht. Naja, und jetzt ist es aber so, dass offenbar ein Bundesrichter signalisiert hat, dass Es gibt die Möglichkeit gibt, dass dieses Verfahren grundsätzlich abgeschmettert wird oder eingestellt wird, weil er zitiert wird mit den Worten, dass er sehr skeptisch gegenüber diesem Fall sei und eigentlich die komplette Befragung in dem Gericht dazu genutzt hat, um die Anwälte, um von den Anwälten herauszufinden, warum diese Klage grundsätzlich überhaupt eingereicht wurde. Der Richter wird damit zitiert mit den Worten, Sie sprechen von Sicherheit und ich muss Ihnen sagen, dass Sie dieses Wort wohl verwenden können, aber ich kann mir nichts vorstellen. Was dem ersten Verfassungsgrundsatz grundsätzlich mehr widerspricht als dieser Prozess hier, Menschen von öffentlich verbreiteten Informationen zum Schweigen zu bringen, sobald diese veröffentlicht wurden. Was auch eine sehr, sehr klare Formulierung ist und so ein bisschen zeigt, dieses den Leuten auf der Nase rumtanzen, das funktioniert offenbar vor Gericht nicht immer so gut. Gott sei Dank. Gott sei Dank, selbst in den USA nicht.
22:19 Franziska Bluhm
Ja, wirklich, Gott sei Dank. Also ja, und also ist wieder so ein, also es passt im Grunde zu dem, was ich gerade gesagt habe. Also es ist so ein Hin und Her und er will ablenken von anderen Dingen, auch durch Klagen. Und ja, also es ist eigentlich ganz gut, wenn er damit halt wirklich nicht durchkommt und auch vor Gewicht nicht durchkommt, weil das ist, glaube ich, das. Vielleicht noch eine Instanz, der er vertraut oder so. Wer wir vertrauen können. Ja, akzeptiert vielleicht so. Akzeptiert ist vielleicht das richtige Wort.
22:56 Gavin Karlmeier
Ja, es wird übrigens vermutet, dass diese Klage überhaupt nur so eine Art Riturkutsche sei, weil von dieser Studie ursprünglich alles ausging, was am Ende dazu führte, dass Elon Musk irgendwann den Werbekunden gesagt hat, dass sie sich doch wie man vielleicht modern übersetzen würde, zum Teufel scheren sollen.
23:14 Franziska Bluhm
Was sie ja auch getan haben.
23:15 Gavin Karlmeier
Was sie auch getan haben, so ist es. Übrigens wählen wir sprechen. Es läuft ja die ganze Zeit live ein im Hakenrand-Discord. Ihr könnt da übrigens auch noch reinkommen, hakenrand. org sieht das Ganze danach aus, als wäre nicht nur alles von Meta offline. Sondern auch YouTube ist gestört, Microsoft Teams ist gestört, Google hat Störung, OpenAI hat Störung und auch Discord hat an Orten Ausfälle. Also das Internet liegt gerade lahm.
23:39 Franziska Bluhm
Das Internet ist tot. Gut, dass wir noch sprechen können. Mal sehen, wie lange noch.
23:45 Gavin Karlmeier
Wenn ihr das hier hört, seid ihr der harte Kern. Wir haben es geschafft. Bis hier hinzukommen. Aber vielleicht wird diese Folge auch niemals veröffentlicht. Man weiß es nicht.
23:54 Franziska Bluhm
Wer weiß, wir werden sehen, ne?
23:57 Gavin Karlmeier
So, dann gibt es eine Geschichte von Ex, die ich. die ich nicht zu Funktionen und Emotionen zähle, obwohl es eigentlich nichts anderes ist. Und zwar gibt es die Ankündigung, dass bald allen Menschen, die, also angenommen, du bist bei Exaktiv, ne, mit deinem Account und so, und du pinnst einen neuen Tweet an, Dann kriegen alle deine FollowerInnen diesen Tweet angezeigt. Und zwar gilt, und das kannst du einmal alle 48 Stunden tun.
24:25 Franziska Bluhm
Boah, krass, das heißt also, wenn ich alle 48 Stunden etwas pinne, kann ich damit an meine Nutzerinnen und Nutzer sozusagen oder Followerinnen. und Follower eine Nachricht pushen.
24:38 Gavin Karlmeier
Im Grunde ja.
24:39 Franziska Bluhm
Oh Gott, ich sehe den Missbrauch. Siehst du ihn aus?
24:42 Gavin Karlmeier
Deswegen bringe ich die Geschichte nicht mit, weil ich das fühle, was ist das denn für eine. Hier ein riesig Idee also die Formulierung aus dem Artikel war und Elon Musk wurde auch mit Treats eingebettet, dass es darum geht Dass du, obwohl es jetzt so starke Empfehlungsalgorithmen gibt, immer noch die Inhalte der Leute sehen kannst, bei denen du dich bewusst dafür entschieden hast, dass du sie siehst. Weil du ihnen gefolgt bist irgendwann. Aber irgendwie zeigt das doch genau die Schwäche dieses Umbaus eines Netzwerkes auf diese TikTok-Mechanik. Weil das ja dazu führt, dass man nicht mehr, dass es eigentlich keine Rolle mehr spielt, wie man folgt. Wenn man das jetzt aber umgeht, indem man sagt, aber dafür wird das dann alles platziert, was die Leute anpinnen, führt man das System doch adapsurd um. Also dann ergibt das ja alles keinen Sinn mehr.
25:26 Franziska Bluhm
Nee, das heißt also, du musst immer was posten und das immer erstmal pinnen.
25:30 Gavin Karlmeier
Genau, das wird passieren.
25:31 Franziska Bluhm
Dann hast du so einen direkten Push an deine Leute, weil die sind dir ja irgendwann mal gefolgt. Perfekt. Ja, ich bin gespannt, wie lange es diese Funktion geben wird.
25:45 Gavin Karlmeier
Was soll's schief gehen, oder?
25:48 Franziska Bluhm
Ja.
25:50 Gavin Karlmeier
Okay. Warte, ich habe, ich glaube, ich habe noch eine kleine Ex-Meldung.
25:55 Franziska Bluhm
Weißt du, wie viel wir, wir reden jetzt so viel über Ex, ne? Passt überhaupt nicht zu meinem Nutzungsverhalten. Wir müssen da was ändern.
26:03 Gavin Karlmeier
Ich habe noch eine Kleinigkeit, aber vielleicht könntest du etwas an deinem Nutzungsverhalten ändern, weil X stellt neue Leute ein. Und zwar haben sie eine neue Careers-Seite gestartet. Und die sieht Völlig anders aus wie alles andere, was sie machen. Die hat so einen Weltraum-Look mit so Blau und Sternen und so. Und Chris Messina hat bei Thread Citese aufgestellt, dass das der neue. Ex-Look werden könnte. Weil wenn man schon ein neues Design startet, warum könnte es nicht so aussehen?
26:30 Franziska Bluhm
Ich bin sehr neugierig.
26:31 Gavin Karlmeier
Ich möchte mal gucken, dass ich das so finden, aber wahrscheinlich. Ich schicke dir das jetzt live. Warte, hoffentlich kommt das noch an. Ich hab dir das geschickt.
26:43 Franziska Bluhm
Internet der Tote.
26:47 Gavin Karlmeier
Es steht ganz groß drauf, Blaze your glory auf der Seite natürlich.
26:51 Franziska Bluhm
Oh ja, und die Sterne im Hintergrund bewegen sich sogar.
26:56 Gavin Karlmeier
Toll, ne?
26:58 Franziska Bluhm
Das könnte der neue Look werden. Kannst du vielleicht kurz parallel gucken, wie die SpaceX Career-Seite aussieht?
27:04 Gavin Karlmeier
Oh, das ist eine gute These. SpaceX Careers. Nee, das sieht anders aus. Ah, ja, okay. Anderer Look. Aber ja, also das, wenn ihr das wollt, careers. ex. com Ich packe das mal in die Shownotes, falls ihr euch bewerben wollt. Falls ihr euch bewerben wollt. Petrolfarbener Weltraum ist vielleicht der neue Look. Dann gibt es eine Sache, über die wissen wir noch nicht so richtig viel, die müssen wir aber einmal kurz ansprechen und zwar geht es um den DSA. Wir verlassen den Bereich X und wir kommen zu Meta. Es geht um den DSA, den Digital Services Act. und die Tatsache, dass die EU-Kommission jetzt sich der Sache annimmt, wie man dort eigentlich mit der werbefreien Option umgeht. Wir haben da in den letzten Wochen immer, immer wieder drauf geschaut, auf diese Geschichte. Und für die, die sich nicht erinnern, Es gibt laut DSA muss es die Möglichkeit geben, eine nicht personalisierte Nutzungserfahrung einer Plattform angeboten zu bekommen. Und zwar auf demselben Weg, wie die personalisierte Nutzungserfahrung aussieht. Heißt ganz konkret. Wenn ich Facebook benutze, dann muss man mir dort eigentlich die Möglichkeit geben, dass ich keine personalisierte Werbung angezeigt bekomme. Die Möglichkeit gibt es, aber Meta nimmt dafür Geld. Und dieser Betrag, der dort fällig wird im Monat, der ist In den Augen vieler einen Verstoß gegen den Digital Services Act. Und es gab mehrere Klagen in diesem Bereich, zum Beispiel von der Verbraucherschutzzentrale NRW in Düsseldorf. Aber auch vom Zusammenschluss der europäischen Verbraucherschutzbehörden, wie hieß denn die, BCEU oder so? Kann ich jetzt noch falsch mal ein Hört ihr in der letzten Folge vom Montag. Wir haben auf jeden Fall acht Verbraucherschutzbehörden. Genau, die, danke. Live Fact-Checking mit Franziska. Und jetzt ist es so, dass die EU-Kommission ein sogenanntes Auskunftsersuchen an Meta gerichtet hat. Und damit wird jetzt Meta aufgefordert, weitere Informationen zum Abonnements für keine Ads-Optionen für Facebook und Instagram. zu übermitteln und dazu hat Meta Zeit, bis zum 15. März und die Beantwortung weitere Fangen bis zum 22. März vorzulegen. Also gar nicht so richtig viel Zeit. Und das könnte der Anfang eines Verfahrens nach Artikel 66 des DSA bedeuten. Und wenn das passiert, könnte es tatsächlich teuer werden für Meta.
29:35 Franziska Bluhm
Ja, dann können wir ja mal gespannt sein, was da passiert. Da kann ich da ehrlich gesagt gar nicht zu sagen. Ihr habt ja auch schon in den letzten Tagen drüber gesprochen. Aber ja, also. Es ist ja gut, dass die EU da jetzt so aktiv wird oder nicht die EU, sondern halt hier die Verbraucherzentralen und da auch konzertiert sozusagen vorgehen. ist ja erstaunlich, auch so wie schnell das jetzt sozusagen auch geht, wenn man es mal so. Also daher finde ich sehr spannend und solltest du auf jeden Fall weiter beobachten.
30:09 Gavin Karlmeier
Werd ich und vielleicht machen wir das auch zusammen. Ähm, spannend ist aber der Zeitpunkt, finde ich, in der das jetzt so groß wird und rumgeht, denn erst In den letzten Tagen, ich glaube am Montag, kam die Meldung, dass Apple von der EU zu einer Strafzahlung in Höhe von 1,8 Milliarden Euro verpflichtet wird. weil man dort seine Stellung im Bereich Musikstreaming ausgenutzt haben soll. Also die EU-Kommission rennt gerade offenbar jetzt hier durch die Gegend und schaut sich mal an, ob eigentlich all die Dinge, die man durchreguliert haben sehen. sehen möchte, so, durchreguliert sehen möchte, ob die auch wirklich eingehalten werden und wenn nicht, dann auch wirklich mit dem Schwert da mal so ein bisschen aufpasst, dass sich das ändert. Und das finde ich sehr bemerkenswert, wie gerade solche Dinge gleichzeitig passieren. Die Gleichzeitigkeit der Dinge.
30:57 Franziska Bluhm
Gleichzeitigkeit der Dinge. Und ich wollte jetzt gerade mal gucken. Wie sich die Apple-Aktie verändert hat.
31:03 Gavin Karlmeier
Die ist eingestürzt, ich glaube 6 oder 7 Prozent schon, ja.
31:07 Franziska Bluhm
Die letzte Woche, 6% sind wir gerade unten, ja, okay.
31:10 Gavin Karlmeier
7% in den letzten fünf Tagen.
31:12 Franziska Bluhm
Okay. Na dann.
31:14 Gavin Karlmeier
Naja, was sollen wir machen? Ich weiß, was wir machen. Pass auf.
31:19 Speaker 3
Oh nein!
31:20 Gavin Karlmeier
Funktionen und Emotionen. Und da haben wir richtig viel heute auf dem Tisch. Ich fange an.
31:29 Franziska Bluhm
Okay, ich versuche emotional zu sein.
31:31 Gavin Karlmeier
Bei Instagram gibt es jetzt ein Widget, benutze Widgets auf dem iPhone. Benutze ein iPhone.
31:37 Franziska Bluhm
Ich benutze ein iPhone.
31:39 Gavin Karlmeier
Ja.
31:41 Franziska Bluhm
Und ich benutze auch diese Widgets, ja.
31:43 Gavin Karlmeier
Das sind die, die man auf dem Bildschirm platzieren kann und im Schwerbildschirm und so. Da gibt es jetzt einen neuen für den Schwerbildschirm und zwar kannst du du dort direkt einen Link in die Story Camera setzen. Also du drückst da drauf und landest direkt in der Storymach, in der Story-Mach-Maske von Instagram.
32:00 Franziska Bluhm
Wow. Also meine Widgets sind ehrlich gesagt besetzt mit anderen Sachen, die mich, die ich eher nutze und die mir mehr bringen.
32:09 Gavin Karlmeier
Echt? Darf ich fragen, was da dabei ist?
32:11 Franziska Bluhm
Oder ist es privat? Ja, es ist total okay. Ich hab zum einen nutze ich das Spotify-Widget, um natürlich immer Haken-Drang sofort zu hören.
32:24 Speaker 4
So.
32:26 Franziska Bluhm
Also das war doch super. Genau, und ich habe dann noch das Duolingo-Widget drin, weil ich ja gerade Italienisch lerne und mich dann immer am meins. Streak erinnert, äh, ich den mal sehr gut an meinen Streak erinnert werde und auf gar keinen Fall vergesse dann abends noch irgendwie kurz, also wenn ich es mal vergessen sollte, bei Duolingo reinzuschauen. Und ich glaube, irgendwas nutze ich noch, aber ich glaube, das ist es eigentlich. Und ich glaube, das ist so Wetter oder auch Quatsch.
32:55 Gavin Karlmeier
Ich habe mir das tatsächlich aber direkt auf dem Startbildschirm gemacht.
32:59 Franziska Bluhm
Das Neueste. Also du nutzt es jetzt, das Instagram-Widget?
33:02 Gavin Karlmeier
Ja, ich habe es hier.
33:03 Franziska Bluhm
Ah ja, okay.
33:04 Gavin Karlmeier
Ich kann es theoretisch, wenn Instagram gehen würde, könnte ich das benutzen.
33:07 Franziska Bluhm
Naja.
33:08 Gavin Karlmeier
Aber leider.
33:09 Franziska Bluhm
Na gut, dann ist es ja für dich zumindest schon mal super.
33:12 Gavin Karlmeier
Ich freue mich, ich habe Emotionen. So, du kannst jetzt. Hast du mal versucht, ich weiß nicht, ob du viel Werbung schaltest bei Instagram, aber wenn du bei Instagram einen Post boosten möchtest, also dir bezahlte Reichweite auf einen Post setzen möchtest, in dem eine Musik drin ist, weißt du, was dann bislang passierte?
33:29 Franziska Bluhm
Ich glaube, ich darf es nicht, ne?
33:31 Gavin Karlmeier
Genau. Da wurde dir immer angezeigt, das geht leider nicht, weil da Musik drin ist. Das hat Instagram jetzt geändert. Dir wird angezeigt, ja, das können wir machen, aber dann wird es ohne Musik ausgespielt. Okay, gut. Wow.
33:44 Franziska Bluhm
Es ist eine angemessene Reaktion.
33:46 Gavin Karlmeier
Ja, das sind zumindest so eine Art Emotionen. Dann gibt es jetzt ein Spiel in den Instagram-DMs. Du kannst, wenn du auf, wenn ich dir ein Emoji schicke, kann ich dir jetzt nicht zeigen, weil Instagram ist down, aber wenn ich dir per DM ein Emoji schicke bei Instagram und du auf das Emoji tippst. Kannst du mit diesem Emoji, ich glaube, Breakout heißt es spielen. Heißt es so? Breakout.
34:08 Franziska Bluhm
Wow, cool. Also das finde ich ehrlich gesagt ganz witzig. Auch wenn ich das wahrscheinlich Ich bin mir nicht sicher, aber es könnte sein, dass ich das vielleicht nicht unbedingt machen wollen würde, weil ich jetzt auch nicht so die große DM Nutzerin bin. Aber ich weiß ja, dass Instagram extrem viel in den DMs genutzt wird und Instagram ja auch in den letzten Monaten echt extrem viel da investiert hat und immer wieder neue Features eingebaut hat, um halt das Nutzungserlebnis irgendwie noch cooler und schöner zu machen. Das heißt also, ich könnte mir vorstellen, dass das für so eine bestimmte Zielgruppe durchaus eine coole Sache ist. Man kann das spielen, ist doch toll.
34:47 Gavin Karlmeier
Also, ich habe für solche Minispiele leider ein bisschen zu viel übrig. Also es gibt zum Beispiel, hast du mal Essen mit Volt bestellt?
34:55 Franziska Bluhm
Nee.
34:56 Gavin Karlmeier
Wenn du bei Volt Essen bestellst, dann gibt es die Möglichkeit, dass du so ein Spiel spielst, in dem du so, bei dem du so ganz schnell auf so einen Button tippen musst. Einfach nur so. Und du hast, glaube ich, 10 Sekunden Zeit, und je nachdem, wie viele Tipps du hast, das ist dann ein Highscore. Und ich will nicht sagen, dass ich schon mal Essen bestellt habe, um dieses Spiel zu spielen, aber. Aber ich würde.
35:17 Franziska Bluhm
Also eigentlich schon.
35:19 Gavin Karlmeier
Aber ich würde es tun.
35:22 Franziska Bluhm
Kriegt man dann einen Rabatt, wenn man besonders gut war?
35:26 Gavin Karlmeier
Ich weiß das nicht, weil es gibt einen Highscore des Volt-Teams. Und den habe ich aber noch nicht selber geknackt.
35:32 Franziska Bluhm
Aber das fände ich ja super spannend. Und da sind wir eigentlich im Grunde wieder beim Thema Gamification. Und wie kann ich weitere Anreize schaffen, wenn du sogar extra bestellen würdest. Wenn, also wegen des Spiels, was ich jetzt einfach mal unterstelle, dann ist das ja schon ein total spannender Ansatz, um halt eben auch, also ne, stellst du dreimal die Woche, nur wegen des Spiels. Kriegst du dann vielleicht mal 10% Rabatt, aber trotzdem macht ihr Volt mehr Umsatz. Also eigentlich eine ziemlich coole Sache.
35:59 Gavin Karlmeier
Ja, und das geht jetzt mit Insta-DMs auch und jetzt muss ich kein Essen mehr bestellen.
36:04 Franziska Bluhm
Ja, aber das kann man natürlich auch Echt, ja, also wenn man das mit steuern könnte, also gerade so auch für Creator und so mit ihrer Zielgruppe, ich stelle mir das gerade ganz spannend vor, wenn man das ein bisschen weiterdenkt.
36:20 Gavin Karlmeier
Tja, wir werden es spielen, sobald Instagram wieder da ist. So, Instagram erlaubt dir jetzt, eine DM-Chat-Gruppe zu verlassen, ohne dass Leute es mitkriegen. Silent Leaf.
36:32 Franziska Bluhm
Ghosten.
36:33 Gavin Karlmeier
Quasi, ja. Aber also ich würde mir das für WhatsApp wünschen, ehrlicherweise.
36:38 Franziska Bluhm
Oh ja, das stimmt, da hast du recht. Das wäre cool für WhatsApp. Gerade so aus. So unangenehme Gruppen.
36:45 Gavin Karlmeier
Ja, ich kann jetzt nicht sagen, was das so für Gruppen sind, aber ich.
36:48 Franziska Bluhm
Nee, ich auch nicht, aber ich weiß, was du meinst.
36:50 Gavin Karlmeier
Und ich bin in diesen, ich habe die auch alle stumm geschaltet, diese Gruppen.
36:57 Franziska Bluhm
Dann könntest du halt richtig rausgehen, wenn man es nicht sehen würde.
37:00 Gavin Karlmeier
Daher passt es schon. Genau. Es wäre auch toll, wenn man die einfach so verlassen könnte, aber da drinnen noch angezeigt wird, dass ich noch da bin. Weißt du so, Strohmann. Strohmann für WhatsApp-Gruppen. So, dann hat Instagram ein einen ganzen Stapel an DM-Aktualisierungen veröffentlicht. Dazu gehört, du kannst jetzt 15 Minuten nach Versand noch deine DMs bearbeiten, nachdem du sie verschickt hast. Du kannst in Chats, ich lese dir erstmal alle vor und dann kannst du sagen, wie es dir damit geht, dann kannst du in Chats jetzt bis zu drei Nachrichten anpinnen. Wie bei Telegram beispielsweise, das ja auch möglich ist. Dann kannst du für jeden Chat einzeln entscheiden, ob du dort die Lesebestätigung ein- oder ausschalten möchtest. Du kannst Favorite Stickers festlegen und du kannst diese Themes festlegen. Über die haben wir aber schon mal gesprochen, die hat Instagram jetzt nur nochmal als Neuerung verkündet.
37:55 Franziska Bluhm
Ja, wie gesagt, es ist alles, um die DMs oder das Nutzungserlebnis in den DMs irgendwie noch cooler zu machen. Sie werden ja auch extrem viel genutzt. Es klingt auch alles nach Features, die hilfreich sein könnten, auch gerade so. um mit mehreren Leuten gleichzeitig in Kontakt zu bleiben. Ich hoffe, dass man den Überblick behält, ehrlich gesagt, aber das ist ja vielleicht das, wo wir uns jetzt keine Gedanken machen. Genau.
38:21 Gavin Karlmeier
Aber also ich finde es wirklich geil, die Funktion mit den individuellen Lesebestätigungen. Weil also du schaltest, wenn du sie ausschaltest, kriegt sie aber auch bei dir keiner mehr und umgekehrt und du liest sie auch nicht mehr. Aber es gibt ja manchmal so Leute, auch da möchte ich jetzt nicht ins Detail gehen, aber bei denen man die Nachrichten vielleicht dann doch erstmal liest und nochmal liegen lässt. Und dann müssen die ja nicht sofort sehen, dass ich das schon vor vier Tagen gesehen habe. Zumal ich ja auch ein großes Problem mit den Antworten von Nachrichten habe. Das habe ich doch schon mal hier erzählt. Oder ist es auch ein bisschen unangenehm? Aber ich habe richtig viele ungelesene WhatsApp-Nachrichten. Und weil ich einfach, ich will mir dann immer, ich lese das dann immer und denke mir, dafür nehme ich mir Zeit. Und dann habe ich aber die Zeit erstmal ein paar Tage nicht.
39:05 Franziska Bluhm
Naja, und die Dinger rutschen dann ja so nach unten. Also ich kenne das, und mir geht es auch oft mit WhatsApp so. Und dann rutschen die so nach unten und dann habe ich es vergessen, dass ich sie noch nicht beantwortet habe und das ist dann immer sehr peinlich. Was ich ehrlich gesagt so ein bisschen seltsam finde, ist dieses Editing 15 Minuten lang nach dem Senden. Gerade in so einer privaten Nachricht, weiß ich nicht, ob ich das so cool finde.
39:28 Gavin Karlmeier
Aber WhatsApp kann es auch schon.
39:31 Franziska Bluhm
Sieht man dann, dass es gere-edit, also steht da nochmal dabei, dass es bearbeitet ist oder ist es.
39:36 Gavin Karlmeier
Also das steht hier nicht konkret, aber ich vermute es schon. Also bei WhatsApp ist das so, wenn ich dir jetzt hier eine Nachricht schicken würde per WhatsApp. Ich weiß nicht, ob du sie noch bekommst oder ob das Internet schon kaputt ist. Es hat tatsächlich nur einen Haken.
39:50 Franziska Bluhm
WhatsApp war bei erstaunlich stabil, ne?
39:52 Gavin Karlmeier
Bis jetzt, ja.
39:53 Franziska Bluhm
Hier steht eine Nachricht. Ich habe es so wie gesagt.
39:55 Gavin Karlmeier
Und jetzt bearbeite ich diese. Dann steht dahinter ganz klein in Grau bearbeitet.
40:00 Franziska Bluhm
Ja, dann werden Sie das wahrscheinlich da auch so machen, ne? Bei den Installungen.
40:05 Gavin Karlmeier
Okay. Kommen wir zu Threads. Fredz arbeitet an der Möglichkeit, dass du deine eigenen Postings archivieren kannst, also nicht löschen musst, genauso wie bei Instagram, das ja auch der Fall ist.
40:19 Franziska Bluhm
Ich weiß nicht, da habe ich keine.
40:22 Gavin Karlmeier
Also ich finde das super als jemand, der sehr viel nachher löscht. Finde ich das super, das archivieren können.
40:27 Franziska Bluhm
Dann hast du es nur archiviert, ja, okay. Dann hast du nicht das Gefühl, dass du es gelöscht hast. Okay, dann passt es.
40:32 Gavin Karlmeier
So. Das ist interessant dazu, dass das jetzt kommt, eine Woche nachdem Adam Assari gefragt hat, ob nicht alle Postings automatisiert. nach einem gewissen Zeitraum archiviert werden sollen, wo die Community gesagt hat, also ich glaube, du spinnst wohl. So Dann gibt es die Möglichkeit, alle Threads automatisch direkt in der Instagram Story zu teilen Bist du noch da?
41:00 Franziska Bluhm
Okay. Ja, ja, ich bin noch da, ich denke gerade.
41:03 Gavin Karlmeier
Also du kannst einschalten, dass sie immer automatisch auch eine Story auslösen, wenn du ein Thread postest.
41:09 Franziska Bluhm
Meinst du, das werden Leute nutzen?
41:11 Gavin Karlmeier
Ich hoffe nicht. Also für meine Instagram-Erfahrung hoffe ich nicht.
41:15 Franziska Bluhm
Ich hoffe das auch nicht, aber. Ja. Eigentlich ja interessant, obwohl die EU ja gerade sagt, man muss das alles so schön trennen. Aber klar, du kannst ja sagen, ich möchte es nicht trennen, dann ist es auch in Ordnung. Aber ja, also ich könnte mir vorstellen, dass das Leute nutzen und es vielleicht auch ganz cool finden. Auch wenn es für uns vielleicht dann etwas nerviger ist, weil dann die also noch mehr. . . Sachen in den Storys landen. Aber why not?
41:45 Gavin Karlmeier
Ja. Wa. Ähm. Schauen wir mal. Also ich hoffe, dass das einfach, dass das niemand mitkriegt, dass das geht. So, bei Threads gibt es jetzt die Möglichkeit, dass du Emojis, da musst du jetzt wirklich tief in dir graben, um zu gucken, ob du da Emotionen warst. Also Wenn du in der Bearbeitungsmaske von Threads bist, um einen Thread zu schreiben, kannst du unten die Emojis auswählen und direkt hochziehen in die Nachricht und musst sie nicht antippen.
42:18 Franziska Bluhm
Ich, oh Gott, ich weiß nicht, also das wirkt auf mich. Nach einer sehr seltsamen Funktion. Man hat doch gar nicht, in der Threads Maske hast du doch gar keine Emojis, sondern du musst dann ja über deine Tastatur gehen.
42:33 Gavin Karlmeier
Ja, aber genau, am Telefon, ne? Am Telefon ist das.
42:36 Franziska Bluhm
Ja, genau.
42:37 Gavin Karlmeier
Dann kannst du dich mit dem Daumen festhalten und auch. Lass uns dann nicht zu lange darüber nachdenken, bei Swettes gibt es nämlich jetzt auch die Möglichkeit, einen Post, den du siehst. mit nach links wischen auszublenden und damit dem Algorithmus zu signalisieren, der ist nicht interessant, oder nach rechts wischen und ihn damit zu liken.
42:56 Franziska Bluhm
Also eine Dating Dating-Funktion für Threads. Mega. Ja, toll. Für Heavy-Nutzer von Dating-Plattformen vielleicht eine sehr hilfreiche Funktion.
43:10 Gavin Karlmeier
Ich könnte mir vorstellen, dass das, wenn sich das durchsetzt, dass das ein Nutzungsverhalten werden könnte.
43:17 Franziska Bluhm
Ich meine, es gab es doch auch hier bei dieser einen App, die so ein Twitter-Konkur, also damals als Twitter-Konkurrent gestartet ist. Ich komme gerade nicht mehr auf den Namen, die jetzt auch schon wieder eingestellt wurde von dem, ich glaube, von dem ehemaligen, war das der ehemalige Instagram-Gründer? Ah, wie hießen die noch? Wo man so Inhalte ranken konnte. Kannst du dich erinnern?
43:34 Gavin Karlmeier
Meinst du Artefekt?
43:36 Franziska Bluhm
Ja, ich meine Artefekt. Da war das doch auch so.
43:38 Gavin Karlmeier
Die war toll.
43:39 Franziska Bluhm
Aber da war das ja auch so, dass du, glaube ich, mit links und rechts swipen.
43:42 Gavin Karlmeier
Ah
43:44 Franziska Bluhm
Ich glaube zumindest, dass es so war, auch über Inhalte entscheiden konntest.
43:48 Gavin Karlmeier
Das kann sein.
43:49 Franziska Bluhm
Wenn ich das richtig erinnere. Also finde ich auf jeden Fall spannend. Und gerade Weil es ja, glaube ich, auch viele Leute gibt, die diese Dating-Plattformen sehr gerne nutzen, könnte ich mir vorstellen, dass das. Sich auch wirklich durchsetzen könnte. . .
44:03 Gavin Karlmeier
Ich glaube, dass das vor allem die Bedienung total smooth macht, weil du läufst dann durch und machst immer nur wusch, wusch, wusch wusch, wusch, wusch, wush. Und also ich könnte mir sogar vorstellen, dass das Nutzungs-Nutzungsart ist. die sich gegen das Like-Drücken durchsetzen könnte. Und da bin ich sehr gespannt. Also ich habe da tatsächlich auch ein ganz gutes Gefühl zu meiner eigenen Überraschung.
44:24 Franziska Bluhm
Ja, schauen wir mal. Es ist ja eher umständlich, nochmal auf den Like zu klicken. Also es wäre einfacher, wenn ich es wirklich mit Wischen, was ich ja eh tue, muss ich halt nur ein bisschen Richtung reinbringen, aber dann habe ich es ja eigentlich schon. Ja, ich finde es auch spannend. Könnte ich mir auch vorstellen, dass es funktioniert.
44:38 Gavin Karlmeier
Gucken wir mal. Bei WhatsApp gibt es jetzt die Möglichkeit einzustellen, dass du, also du kannst in den Einstellungen im Moment nur auswählen, wer darf mich zu einer Gruppe hinzufügen, alle oder die, dessen Nummer ich gespeichert habe. Und jetzt gibt es eine neue Menüfunktion mit Nobody. Also du kannst einstellen, dass dich niemand zu Gruppen hinzufügen kann.
45:00 Franziska Bluhm
Also ein Himmel auf Erden. Ein Himmel auf Erden, würde ich sagen, genau. Nicht die Organisationsgruppe für das Abschlussfest der Kita oder der Schule, Grundschule. Ja, sehr schön.
45:15 Gavin Karlmeier
Jetzt hast du es doch gesagt. Oder auch Geburtstage.
45:19 Franziska Bluhm
Zwei Beispiele genannt.
45:20 Gavin Karlmeier
Einfach, du hattest ja jetzt nichts Konkretes, sondern.
45:22 Franziska Bluhm
Ne, genau.
45:27 Gavin Karlmeier
Bei Facebook gibt es jetzt eine neue Funktion. Wenn du bei Facebook Reels guckst, das machst du ja wahrscheinlich ständig. Ich mache das ständig, auf jeden Fall. Dann gibt es da jetzt sogenannte Search Suggestions. Das kennen wir übrigens von TikTok, dass du dir ein Video anguckst und da drin steht, womit nach man suchen könnte, um in dieser Themenwelt zu bleiben.
45:47 Franziska Bluhm
Finde ich eigentlich umständlich, weil eigentlich ist es doch so, indem ich es nutze, ist es doch eigentlich schon der Indikator dafür, dass ich in dieser Themenwelt bleiben möchte.
45:55 Gavin Karlmeier
Ja, du hast recht. Ja, man kopiert einfach nur TikTok, würde ich sagen.
46:04 Franziska Bluhm
Okay.
46:06 Gavin Karlmeier
Okay. Es gibt bei Mastodon jetzt QR-Codes, um die du weiß gar nicht, wie ich das erzählen soll. Also, ich kann bei Mastodon jetzt einen QR-Code erstellen, den kannst du scannen, dann landest du direkt auf meinem Profil.
46:23 Franziska Bluhm
Okay.
46:25 Gavin Karlmeier
Das gibt's bei Instagram auch schon diese Codes. Kennst du die?
46:29 Franziska Bluhm
Ja, die gab es doch auch. Gab es das nicht auch bei Twitter damals? Ja, mit Sicherheit.
46:34 Gavin Karlmeier
Alle hatten das irgendwann mal.
46:37 Franziska Bluhm
Jetzt kommt auch machst du dann ja okay. Aber warum nicht?
46:40 Gavin Karlmeier
Also von allem, was man sich abgucken kann, warum das? Also doch, nee, ich habe eine Antwort. Während ich das gesagt habe, habe ich gemerkt, nee, eigentlich ist das gar nicht doof, weil der Mastodon-Nutzername immer relativ lang ist und mit einer Instanz dran und so.
46:55 Franziska Bluhm
Genau, also eigentlich ist das praktischer, weil du halt wirklich den Namen nicht mehr merken musst, sondern einfach nur dieses Bild dir merken musst. Nein, aber mit deiner Kamera sozusagen draufgehen musst. Dann kannst du zwar gut nachmalen. Aber es ist ja genau, du musst ihn nachmalen. Aber es ist ja schon interessant. Das ist jetzt nochmal so eine Metadiskussion, die man führen könnte. wie krass sich dann doch der QR-Code, der lange Jahre ja so verschrien war, irgendwie dann doch durchsetzt. Da habe ich eine These zu.
47:24 Gavin Karlmeier
Ich glaube, das wäre ohne Corona-Pandemie, wäre das nicht passiert.
47:27 Franziska Bluhm
Wäre auch meine These, aber er hält sich erstaunlich gut, auch jetzt ohne Corona-Panier.
47:33 Gavin Karlmeier
Ja, das stimmt.
47:38 Franziska Bluhm
Also ich finde es schon sehr interessant, wie krass das Ding irgendwie ist.
47:41 Gavin Karlmeier
Zumal der ja auch gar nicht so geil aussieht und ich habe mal die These, habe eine These. Ich bin jetzt kein Datenmensch. Ich habe die These, dass es inzwischen wahrscheinlich auch einfache einmalige Abbilder gäbe, also eine vereinfachte Version von QR-Codes, theoretisch.
48:00 Franziska Bluhm
Ja, aber das ist ja jetzt auch so ein, der muss halt so aussehen, glaube ich. Sonst wird er nicht als QR-Code erkannt oder so.
48:07 Gavin Karlmeier
Das finde ich einen guten Punkt. Es gibt ja beim QR-Code durchaus verschiedene Möglichkeiten, damit zu variieren, indem man ihn zum Beispiel rund macht oder die Vierecke, die da, die in den Ecken sitzen, irgendwie anpasst oder so. Aber ich habe die These, je mehr du dich vom Original 8-Bit-Klötzchen-Optik verabschiedest, umso weniger wird er genutzt.
48:29 Franziska Bluhm
Ja, also wie gesagt, ich finde auch oder ich glaube auch, dass der wirklich zum, dass das Aussehen irgendwie zum Branding dazu gehört und Auch nur dann als echter QR-Code gilt.
48:39 Gavin Karlmeier
Genau.
48:40 Franziska Bluhm
Steile These, aber egal.
48:42 Gavin Karlmeier
Ja, aber vielleicht ist das schon so.
48:45 Franziska Bluhm
Gerade für Masteron macht es schon echt Sinn, ne? Also durch die, du weißt ja nie genau, ist es jetzt eine Nordon oder ist es irgendwie die Bund-Domain, die dahinter steckt oder so, daher könnte das wirklich Hilfreich sein für das Netzwerk.
49:00 Gavin Karlmeier
Ja, ich glaube das auch. Also ich bin da ganz, ich finde das irgendwie, ich habe das stärker belächelt, bevor ich gemerkt habe, dass es eigentlich tatsächlich schlau ist. Also gute Idee. So, und eine Meldung, die finde ich ganz interessant, die habe ich bei mir schon selber feststellen können. YouTube ermöglicht jetzt Picture-in-Picture auf iPhones ohne YouTube Premium. Also ich kann ein Video weiter in dem Hintergrund gucken, ohne dass ich dafür bezahle. Das war ganz lange eine Premium-Only-Funktion. Aus irgendeinem Grund funktioniert das jetzt aber.
49:32 Franziska Bluhm
Aber das finde ich super, weil auch das ist mir schon, also manchmal will ich auch gerne einfach nur was weiterhören und brauche den Ton nicht Also da braucht das Bild nicht und dann habe ich mich immer ganz schön geärgert, dass ich das nicht geht. Wenn das jetzt wirklich funktioniert, super. Bin ich bei dir. Finde ich gut.
49:49 Gavin Karlmeier
Ja, also alles wird gut. Heute eine versöhnlichste Hagenan-Folge seit langem. Vielleicht auch nicht.
49:57 Franziska Bluhm
Persönlich? Warum? Wir haben so viel über Ex geredet.
50:00 Gavin Karlmeier
Ja, das blende ich dann immer aus, wenn es vorbei ist.
50:04 Franziska Bluhm
Ja, okay, verstehe.
50:05 Gavin Karlmeier
Und während wir sprechen, kommt gerade die Meldung, dass Facebook wieder erreichbar ist.
50:09 Franziska Bluhm
Guck mal, dann haben wir doch die gute Stunde ohne Facebook sehr, sehr gut rumgekriegt. Und jetzt können wir endlich wieder auf Facebook zurückgehen und auf unsere Kanäle befüllen. Uns freuen.
50:19 Gavin Karlmeier
Ich schreibe jetzt was bei Facebook. Was soll ich bei Facebook schreiben?
50:25 Franziska Bluhm
Irgendwas mit Emotionen und einem Ort und Und tollen Gefühlen. Versuch mal. Also mit irgendwie irgendwas Schönes. Ja, ich hab das genau.
50:35 Gavin Karlmeier
Irgendwas Schönes. Warte. Irgendwas mit Emotionen und einem Ort und tollen Gefühlen.
50:43 Franziska Bluhm
Ne, Emotionen und Gefühle sind das gleiche, habe mich ein bisschen gedoppelt, aber.
50:47 Gavin Karlmeier
Ja, ich habe das genau so geschrieben. Irgendwas mit Emotionen und einem Ort und tollen Gefühlen.
50:52 Franziska Bluhm
Okay.
50:53 Gavin Karlmeier
Liebe Franziska, es war mir ein großes Fest. Vielen Dank, dass du heute wieder dabei warst.
50:57 Franziska Bluhm
Ja, vielen Dank, dass ich dabei sein durfte und mit dir ganz viel über Twitter reden durfte.
51:03 Gavin Karlmeier
Und beim nächsten Mal kommst du wieder und dann reden wir heute leider keine Zeit mehr, dass wir uns darum unterhalten, wie wir uns in der Sauna begegnet sind.
51:12 Franziska Bluhm
Oh, das ist ein toller Cliffhanger auf jeden Fall. Für eine weitere Folge. Ja, ich freue mich schon, wenn wir darüber berichten.
51:19 Gavin Karlmeier
Ja, das werden wir. Und noch was? Äh, rate mal, es ist inzwischen so ein bisschen zum Running-Gag geworden, aber rate doch mal, wer in der nächsten Folge der Gast sein wird.
51:28 Franziska Bluhm
Also in den letzten Letzten Mal war ja dann Nicole Diekmann nach mir. Ich gehe jetzt fest davon aus, dass Nicole Diekmann wieder dabei ist.
51:35 Gavin Karlmeier
Genau, auch am Freitag wieder mit Nicole Diekmann. Vielen Dank, dass du heute dabei warst. Es war mir ein großer Spaß. Immer gerne bis zum nächsten Mal. Danke dir.
51:45 Franziska Bluhm
Ich danke dir.
51:46 Gavin Karlmeier
Und allen anderen, die bis hierhin gehört haben. Ich danke auch euch. Wenn euch das Spaß gemacht hat und ihr euch denkt, man, das ist aber toll und ich möchte, wenn das nächste Mal Social Media down ist, irgendwelche coolen Leute treffen, mit denen ich abhängen kann. dann tut das am besten im Discord-Chat auf hakenrand. org. Das kostet gar nichts. Und wenn ihr euch dann denkt, man, das ist aber doof, dass es gar nichts kostet, dann könnt ihr auch das ändern, denn es gibt die Möglichkeiten, Hakenrand zu unterstützen per Patreon oder PayPal oder Steady oder Oder schickt mir halt einfach Bargeld im Briefumschlag.
52:14 Speaker 4
Alles geht. Vielen Dank euch und weiter geht's am Freitag mit Nigold Diekmann.