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Folge 340 · 14. Oktober 2024 · 1:01 Std.

Von Durchsickerraten und einem X-Sieg, der keiner ist (mit Jannis Schakarian

Interne Dokumente von TikTok zeigen: Die Betreiber der Plattform wissen schon seit vielen Jahren um das eigene Suchtpotential – haben aber nicht viel dagegen unternommen.

X dagegen baut sein Revenue-Share-Modell um und gewinnt gegen Unilever – irgendwie.

➡️ Die Recherchen zu TikTok von NPR: https://www.npr.org/2024/10/11/g-s1-27676/tiktok-redacted-documents-in-teen-safety-lawsuit-revealed

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Hallo Johannes, grüß dich, Kevin! Na, wie sind die Vibes?

00:11 Speaker 3

Die Vibes sind hervorragend.

00:14 Gavin Karlmeier

Okay. Stell dir kurz vor, du bist Johannes Schakarian, Audio CVD beim Spiegel, einer der Stammgäste hier bei uns im Haus. Ein guter Freund des Hauses und Social Media Urgestein unter dem Namen Netz für Ton. Kennt man dich eigentlich ehrlicherweise seit 150 Jahren auf allen Social Media Kanälen. Und deswegen freue ich mich, mit dir heute viel über das Internet zu sprechen. und vor allem über TikTok müssen wir heute reden. Es gibt viele TikTok-News.

00:41 Speaker 3

Ja, vielen Dank, dass ich mal wieder da sein darf. Ich freue mich. Und ich überlege gerade, ja, ich hatte noch ein Nickname vor Netz für Ton, aber der bleibt besser vergessen, glaube ich.

00:51 Gavin Karlmeier

Der ist besser zu überhaupt, ja. Dann machen wir irgendwo mal eine Umfrage, eure peinlichsten Nicknames bitte in den Discord unter hakendern. org schreiben oder in die Spotify-Kommentare oder so.

01:02 Speaker 3

Ja, richtig peinlich wurden sie ja dann, wenn der eigentliche weg war und man dann irgendwas aus dem Hut zaubern musste mit noch Zahlen hintendran und irgendeinem Wort, was einem dann gerade eingefallen ist. Oh, zum Beispiel bei Ebay heiße ich ganz komisch Ja, egal. Jeanette Biedermann Fan 3. Nee, ich heiße so ähnlich wie stinkende Socken oder so. Ich, äh, bei eBay habe ich irgendwie drei Nutzernamen eingegeben, es war immer schon, ist schon besetzt, ist schon besetzt, und dann habe ich halt so, okay, jetzt gebe ich irgendwas ein, stinkende Socken und dann so, ja, der ist noch frei. Und dann, ja, okay, dann halt den Ja, als wenn man alte Dinge verkaufen möchte.

01:41 Gavin Karlmeier

Ich würde sagen, aber viele Ebay-Nicknames sind auf diesem Weg entstanden, weil die heißen alle ja irgendwie lustig. Stinkende Socke ist vor allem, trifft dir das Humorzentrum, glaube ich.

01:50 Speaker 3

Netter Kontakt, gerne wieder.

01:53 Gavin Karlmeier

Genau. Ich habe noch, bevor wir loslegen, eine Sache zu verkünden. Und zwar. Zwei Jahre Haken dran findet am 24. 11. feiern wir auf der Bühne der Kölner Wohngemeinschaft live. Wir machen eine Live-Aufzeichnung. Es wird Gäste geben. Mal gucken wer, vielleicht du, Janis. Komm gerne vorbei. 24. 11. Es gibt jetzt Tickets. Die Tickets verlinke ich bei hakendran. org und in den Shownotes und überall gibt es Tickets für diese kleine Veranstaltung. Es gibt nicht viele Plätze, wir haben nur 60 Karten. Oder 65 oder so. Also es ist relativ. Ich gehe davon aus, dass es voll wird.

02:26 Speaker 3

Also kommt gerne. Also, ich kann ja was verraten, was Gavin nicht weiß. Die geheime WhatsApp-Gruppe ist schon in Aufruhr aller externen Externe Gäste.

02:38 Gavin Karlmeier

Es sind alle eingeladen. Und dann ist der Raum auch voll. So, steigen wir ein. Wir müssen über TikTok sprechen. Und zwar vor allem gibt es jetzt eine Recherche von NPR: die Einblicke in interne TikTok-Unterlagen haben, bei denen so ein paar Dinge rauskommen, bei denen ich das Gefühl habe, TikTok möchte, glaube ich, nicht, dass sie das wissen. Also die Überschrift ist schon, die TikTok-Führungskräfte wissen um die Auswirkungen der App auf Teenager. TikTok hat zum Beispiel in internen Recherchen eine genaue Anzahl der Aufrufe ermittelt, die es braucht, damit sich eine Gewohnheit entwickelt. Eigentlich, wie man es anders sagen könnte, eine Sucht. Und zwar 260 Videos, das heißt die Wahrscheinlichkeit, dass du nach 35 Minuten nach TikTok süchtig bist Ist relativ hoch. Das weiß TikTok, macht aber nicht so richtig viel dagegen, sondern im Gegenteil, sie forschen oder arbeiten mehr daran, dass es Leute dazu bringt, mehr Zeit in der App zu verbringen. Sie arbeiten weniger daran, Jugendliche aus der App fernzuhalten, dass sie weniger Zeit darin verbringen und mehr daran, dass die Öffentlichkeit mehr Vertrauen in die Plattform TikTok genießt. Das heißt, man konzentriert sich da so ein bisschen darauf, irgendwie Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, um das kriminelle Wesen, das man so in sich trägt, nicht nach außen kommen zu lassen. Es gibt eine interne Forschung bei TikTok, da geht es um zwanghafte Nutzung und eine Reihe negativer Auswirkungen auf die psychische Gesundheit, etwa den Verlust analytischer Fähigkeiten des Gedächtnisses, des kontextuellen Denkens, der Gesprächstiefe, der Empathie und erhöhte Angst. Und interessanterweise haben sie im Rahmen dieser Forschung auch selber bei TikTok, also TikTok-Mitarbeitende haben bei TikTok Accounts erstellt, um zu schauen, wie lange dauert es eigentlich, wenn ich diese oder jene Inhalte like, um in diese oder jene Bubble zu kommen. schreibt, TikTok weiß von der Filterblasenproblematik und interne Dokumente zeigen auch, dass das Unternehmen sie darüber definiert, dass NutzerInnen auf Informationen und Meinungen stoßen, die mit seinen eigenen Überzeugungen übereinstimmen und diese verstärken. verursacht durch Algorithmen, die die Online-Erfahrung einer Person personalisieren. So, das klingt jetzt ein bisschen verkompliziert, aber kurz gesagt heißt das eigentlich. Es gibt Bubbles bei TikTok und in diese Bubbles kommst du relativ schnell rein. Seht ihr zum Beispiel ein TikTok-Mitarbeiter zitiert mit den Worten, nachdem ich mehreren Pain hab und Sad Notes Accounts gefolgt, weil das sind so Bubbles, in denen Menschen über mentale Schwierigkeiten. berichten, über Leid, über Kummer, über negative Emotionen. Zitierte sie ihn weiter mit, brauchte ich 20 Minuten, um in die Filterblase negativ zu fallen. Die intensive Dichte an negativen Inhalten lässt meine Stimmung sinken und verstärkt meine traurigen Gefühle, obwohl ich in meinem aktuellen Leben gut drauf bin Ein anderer Mitarbeiter wird zitiert mit, es gibt viele Videos, in denen von Selbstmord die Rede ist, darunter eines, in dem gefragt wirst, wenn du dich umbringen könntest, ohne jemanden zu verletzen, würdest du es tun. So, das wissen Menschen bei TikTok. Sie forschen offenbar selber daran, gehen selber in diese Bubbles, sie machen aber nichts dagegen. Das ist so der Recherchestand von NPR. Es gibt ein paar andere Fakten, aber jetzt muss ich sie erstmal ein bisschen atmen.

05:36 Speaker 3

Ja, ich würde es auch so ein bisschen auseinandersortieren. Vielleicht fangen wir hinten an, dass sie wissen, dass diese Filterblasen existieren. Wäre für mich jetzt erstmal der erste Schritt, dass sie was dagegen tun können. Also, ich finde es auch interessant, dass sie anscheinend einen Namen dafür haben. Zu sagen, ich bin in die Negativfilter-Bubble reingekommen und so und sehr genau wissen, dass sie existieren. Da würde ich Ihnen jetzt aber fast unterstellen, okay, das musst du erstmal machen, um rauszufinden, wie komme ich da hin, und dann kannst du überlegen, wenn wir feststellen, jemand ist in der Negativfilterblase, dann zeigen wir ihm ab jetzt nur noch total Uplifting-Sachen. Oder jedes dritte Video sagt er, hey, das liegt nicht mehr. Ist doch eigentlich schön.

06:15 Gavin Karlmeier

Genießt es noch ein bisschen. Wenn ich da ganz kurz zwischen darf an der Stelle. Diese Inhalte kommen offenbar aus einer Sicherheitspräsentation von TikTok aus dem Jahr 2020, was diese Bubbles angeht.

06:24 Speaker 3

Also Sie hätten schon vier Jahre Zeit gehabt, darauf zu reagieren. Okay, vielleicht heißt die Filterblase inzwischen anders. Sie heißt nicht mehr negativ, sondern Challenging. Challenging, genau. Das finde ich ganz interessant. Bei dem anderen denke ich mir so Überrascht uns das? Also, natürlich arbeitet TikTok daran, dass wir möglichst viel Zeit auf der Plattform verbringen, weil dann können sie uns möglichst viel Werbung zeigen. Wenn ich nur 30 Minuten da bin, sehe ich weniger Werbung, als wenn ich 60 da bin. Ich finde ganz spannend, dass Sie herausgefunden haben, dass 260 Videos reichen, dass ich süchtig werde. Und da ist ja die Frage: Geht es da um die Zeit, die ich verbringe, oder die Anzahl der Videos? Und führt es dazu, dass wir mir am Anfang zum Beispiel sehr viel mehr kürzere Videos zeigen, damit ich schnell bei dieser Zahl von 260 bin. Oder sind es eher diese 35 Minuten Und Sie zeigen mir lieber längere Videos, an denen ich lange dranbleibe, damit ich schnell bei diesen 35 Minuten bin. Ich bin sicher, da haben sie seither weitergeforscht. Und dann diese ganze Öffentlichkeit, ich finde ja spannend. Ich habe gerade nochmal diese Befragung von dem TikTok-CEO in Vor dem Kongress war es, glaube ich, gesehen, wo er so ganz weirde Sachen gefragt wurde: wie hat benutzt TikTok das WLAN auf dem Handy? Und er sagt, ja, weil es TikTok auf Internet. So, aber da kam auch raus, ob seine Kinder eigentlich TikTok benutzen Und er gesagt hat, nee, weil wir haben da nicht diese tolle Kinderexperience, die wir in anderen, hier in den USA und ja auch in Europa bereitstellen, die haben wir leider gar nicht zur Verfügung. Meine Kinder sind noch zu klein, sonst würde ich das natürlich machen. Und es kursiert ja schon lange, dass auf dem chinesischen TikTok-Kinder nur dieser Mint-Feed ausgespielt wird. Also der mit hoch, also Mit wissenschaftlichen Inhalten, wo du wirklich was lernst, viel weniger Entertainment und das kippt dann auch schnell in so eine Verschwörungstheorie: So ne, die Chinesen trimmen ihre eigenen Kinder als die superintelligenten und versuchen die USA zu verdunkeln Aber mich hat das vor allem daran erinnert, dass es vor allem darum geht, das Vertrauen in der Öffentlichkeit zu stärken, weil man hat jetzt auch hier in Deutschland diesen Mint-Feed. Angekündigt mit Pressemitteilung und Juhu jetzt auch in Deutschland. Ich habe keine Ahnung, wie ich in der App dahin komme, ehrlich gesagt. Also ich habe jetzt auch noch nicht lange gesucht, aber es ist nicht so, dass du die App aufmaß und sagen, hey, du willst doch bestimmt lieber was lernen, oder? Dafür bist du doch hier. Ja, also es gibt ihn angeblich, aber keine Ahnung, wie man da hinkommt. Und da merkt man schon, diese Öffentlichkeitswirksamkeit ist viel entscheidender. Und auch diese Kinderzeitlimits, die sie einführen, die standardmäßig mal auf 60 Minuten zu setzen. Man denkt, ja, 60 Minuten ist schon Also da kannst du mehr als 260 Videos, eher 500 Videos gucken. Das reicht, um dich süchtig zu machen. Und dann rennst du natürlich auch zu deinen Eltern und sagst, Papa, Papa, bitte darf ich noch kurz, darf ich noch kurz? Und das haben wir ja bei den anderen Plattformen auch erlebt. Instagram hat auch dieses Time-Limit, wo du denkst, ja die niedrigste Zahl, die ihr da Auswählen lasst, ist eigentlich die höchste, die ich jemals mit dieser Plattform verbringen möchte.

09:57 Gavin Karlmeier

Ja, das ist nämlich genau das Ding. Es gibt noch ein paar andere Punkte, ich packe diesen kompletten NPR-Text natürlich in die Shownotes. Aber es ist zum Beispiel ganz interessant, dass der For You-Feed explizit unattraktive Motive, also Menschen, weniger ausspielt als schöne Menschen. So, das ist Teil dieser NPR-Recherche. Und ein ganz wichtiger Aspekt, den ich mir nicht unter den Tisch fallen lassen möchte, ist halt der Bereich. Inhaltsmoderation. Also wie geht man mit Content Moderation auf TikTok um? Und da wird gesagt, also in der ersten Runde wird erstmal KI eingesetzt, um pornografische, gewalttätige oder politische Inhalte zu kennzeichnen. So, und nur wenn dieses Video eine bestimmte Anzahl von Aufrufen erreicht, dann kommen menschliche ModeratorInnen zum Einsatz um zu schauen, ob dieser Inhalt vielleicht altersspezifische Regeln, wie es heißt, nicht berücksichtigt. So, das heißt, es kann also durchaus sein, dass das einfach. . Niemals passiert, dass solche Inhalte einfach für immer dort stehen bleiben. . Sie sprechen hier von Videos, die Menschen zeigen, die sich selbst verletzen, die mehr als 75. 000 Aufrufe erzielt haben, bevor TikTok sie überhaupt erst identifiziert hat. Und sie sagen, es gibt in dem Unternehmen uneinheitliche Richtlinien für Inhalte, die Essstörungen, Drogenkonsum, gefährliches Fahren, Blut und Gewalt beinhalten. Die Gemeinschaftsrichtlinien verbieten diese Inhalte, die internen Richtliniendokumente in dem Haus erlauben diese Inhalte aber eigentlich. Und das führt zu solchen sogenannten, sie nennen das hier ein Leck oder Durchsickeraten, also Inhalte, die auf der Plattform bleiben, obwohl sie eigentlich nicht auf die Plattform gehören. Da gibt es Prozente, die hier angesetzt werden. Sie sagen, die Normalisierung ist es nicht. Die Führung von Pädophilie hat eine Durchsickerrate bei TikTok von 35,7%, die sexuelle Aufforderung an Minderjährige 33,3 Prozent, körperlicher Missbrauch von Minderjährigen 39%, Verführung von Minderjährigen von der Plattform 30%, Verherrlichung von Sexuellen Übergriffen an Minderjährigen 30% und Fetischisierung von Minderjährigen sogar 100%. Das heißt, die werden von KI und auch von Menschen in der Regel hier gar nicht erkannt und bleiben auf der Plattform, obwohl sie dort eigentlich nicht zu suchen haben.

11:57 Speaker 3

Und das Interessante ist ja, das ist keine Studie von NPA, sondern das sagt TikTok selber. Das sind ihre eigenen Kriterien, von wegen hier findet Fitigisierung. Von Minderjährigen statt und das lassen wir zu hundert Prozent durchgehen. Oder auch die Verherrlichungen von sexuellen Übergriffen gehen zu 50 Prozent durch, weil wir da keine klaren Richtlinien haben. Wie gesagt, ich Meine naive Hoffnung ist, es ist von 2020, hast du gesagt, vielleicht ist seitdem was passiert und diese Raten sind besser geworden. Weil sie es untersucht haben, vielleicht aber auch nicht, weil Fetischisierung von Minderjährigen ist ja auch, glaube ich, ein Problem, was wir insgesamt sehen. Keine Ahnung, denken wir nur an die Familie Klumm. So, sie war nicht minderjährig auf dem Foto. Aber so dieses schon junge Kinder irgendwie in seltsamen Posen darzustellen, das sehen wir überall und da fehlt einfach wahrscheinlich auch das Bewusstsein. Sowohl erst recht bei der KI.

12:58 Gavin Karlmeier

Ja, zumal man ja auch dazu sagen muss, dass es in vielen dieser Bereiche ja durchaus kulturelle Unterschiede gibt, was jetzt als beispielsweise Fetischisierung gilt. Wenn du dir überlegst, dass es in Korea beispielsweise leicht bekleidete Kinder gibt, die Musik machen auf Bühnen, das ist Teil der Kultur, das ist normal dort. Wenn dort das Center sitzt, das Content-Moderation für Europa durchführt, haben die einen völlig anderen Standard als Leute, die das hier tun. Was auch der Fall ist, wie wir in der letzten Woche hier erfahren haben.

13:29 Speaker 3

Ach, macht das gute Laune am Montagmorgen.

13:32 Gavin Karlmeier

Es tut mir leid. Aber es gibt zum Beispiel, also es gibt da also eine kleine News. Die auch jetzt am Wochenende gekommen ist, als hätte man sich abgesprochen. Und zwar meldet die Zeit, dass TikTok mehrere hundert MitarbeiterInnen entlassen möchte, weil sie sich bei der Content-Moderation zukünftig auf künstliche Intelligenz konzentrieren wollen. Allein in Malaysia sollen fast 500 Menschen entlassen werden. Reuters spricht sogar von 700 Menschen in Malaysia. Das heißt, man entlässt erstmal Menschen, die Content moderieren sollten, weil man denkt, wir haben ja jetzt die KI. Wie gut das funktioniert, haben wir in der letzten Folge ja schon besprochen. bei Threads beispielsweise, allein die Verwendung des Begriffes Cracker, dein Account gesperrt wurde. Also ich bin mir da nicht so sicher, ob das so die richtige Marschrichtung ist.

14:20 Speaker 3

Ja, ich glaube, also man braucht, glaube ich, KI, um dieser Moderation Herr zu werden. Ich glaube, es ist schon sinnvoll, das als ersten Filter einzusetzen. Aber gerade bei den schwierigen Entscheidungen wird es echt. wird es echt tricky und da brauchst du eigentlich gut geschulte Menschen. Da geht es dann wirklich um Feinste ab. Stufung Wägung. Und ich finde ja, das große Problem ist, dass diese Entscheidungen nicht transparent werden, dass du nicht ganz oft nicht Bescheid bekommst, dein Content wurde entfernt, weil Diese und jene Richtlinie, wir haben das und das erkannt, sonst einfach nur Verstößt gegen die Bedingungen Pech gehabt und es auch kein wirkliches Widerspruchsverfahren gibt. Mir ist schon auch klar, warum sie das so schwer machen, weil sonst müssten sie jede Entscheidung zwei oder dreimal treffen. Aber ich finde, da müsste es irgendwie einen Weg geben, sich gegen sowas auch zu wehren und zu sagen, nein, sorry, ihr habt dir eine falsche Entscheidung getroffen. Und gerade wenn es darum geht, wie in der letzten Folge besprochen, der ganze Account ist weg und du kannst gar nichts mehr machen. Das ist hier schon tricky, ja.

15:29 Gavin Karlmeier

Ja, voll. Ja, und das Problem ist, finde ich auch, dass halt auch eine KI, also übrigens ganz kurz, kleiner Einschub Mossari, Adam Mossarry Threatchef, sagt, es waren nicht die KI, sondern falsche Entscheidungen von Mitarbeitenden, die keinen Zugriff auf die Konversation hatten, in der es darum ging. Also es gab keinen Kontext, und die Leute haben dann Entscheidungen einfach auf Grundlage von Postings getroffen. Meta-Unternehmenssprecher entweder. Die Stone hat das Ganze nochmal untermauert und hat gesagt, es sei keine armung laufende KI, sondern eins unserer Tools war defekt und menschliche Prüfer konnten nicht so arbeiten, wie sie hätten arbeiten sollen. Also haben sie einfach mal Dinge gelöscht. Offensichtlich, dass zumindest was da drin steckt. Und naja, es fehlte wohl Kontext beim Löschen.

16:09 Speaker 3

Fand ich aber auch sehr interessant, weil es natürlich genau dem Tür und Tor öffnet, zu sagen, wir haben jetzt lieber nochmal 100 Leute rausgeschmissen. und setzen noch stärker auf KI, weil die Menschen, die bauen so komplizierte Software, da schreiben wir lieber eine, die es ganz alleine macht. Und Wer hätte gedacht, dass bei einem Produkt, was sich Threads nennt, wo es um Unterhaltung geht, man vielleicht den Kontext der Unterhaltung braucht, um einzuordnen, ob da was Falsches gesagt wurde oder nicht? Naja.

16:39 Gavin Karlmeier

Ich will ja nicht verschwörerisch werden, aber ich finde auch diese Ausrede ist unglaubwürdig, weil wie gesagt Menschen halt das Wort Cracker geschrieben haben und der Post sofort gesperrt wurde. Und Cracker ist jetzt in sich noch kein anstütiges Wort, sondern es geht hier um Knabber.

16:54 Speaker 3

Leckere Käsekrecker. Was passiert jetzt mit diesem Podcast?

16:59 Gavin Karlmeier

Bei Meta werden wir nicht mehr ausgespielt, aber da stehen wir eh schon auf der Liste, glaube ich. Ja, jedenfalls, ähm, was ich sagen möchte, ich finde, das ist eine unglaubwürdige Erklärung, ehrlicherweise. Vor allem, wenn du siehst, dass TikTok eben gleichzeitig jetzt mehrere hundert Menschen entlässt, weil sie sich stärker auf KI in der Moderation konzentrieren wollen. Und natürlich, und das ist auch wichtig und muss man auch dazu sagen, der Masterplan muss natürlich sein, dass es eines Tages kein Mensch mehr machen muss. Dass sich kein Mensch hinsetzen muss und sich Videos von Gewalttaten und Gräueltaten anschauen muss, sondern dass das alles eine Maschine erkennt. Das ist natürlich der Moonshot. Ehrlicherweise habe ich nur das Gefühl, da sind wir halt noch lange nicht.

17:40 Speaker 3

Nee, da sind wir noch lange nicht und ich glaube, ganz dahin werden wir nie kommen, beziehungsweise Ja, jetzt sind wir gleich bei der philosophischen Diskussion mit worauf trainieren wir die KI, auf welchen historischen Daten, wohin wollen wir uns eigentlich in Zukunft als Gesellschaft entwickeln? und stecken nicht die ganzen Stereotypen, die wir alle haben, in diesen Trainingsdaten. Also wenn wir jetzt wieder an die Darstellung Minderjähriger denken, womit ist die KI trainiert, was irgendwie ein. ein normales Bild ist von Kindern, von Minderjährigen oder sehen die nicht nur Werbeanzeigen, wo Kinder genauso dargestellt werden, dass man denkt. Seltsame Undertones hier.

18:24 Gavin Karlmeier

Das ja, das ist die philosophische Diskussion dahinter. Ja, wobei der Fanistyber muss man dazu sagen, dass das ja auch sogar Entscheidungsdinge oder Punkte wären, an denen wahrscheinlich sogar zwei Menschen in derselben Position sich unterschiedlich entscheiden könnten. Ja. Also gerade wenn du so über Graustufen oder so, wie gesagt, Undertones hast du gesagt, sprichst, manche Leute werden sie einfach auch nicht sehen auf den ersten Blick, vor allem wenn du betriebsblind bist und 100. 000 Videos heute schon geguckt hast. Wie ist es eigentlich mit dem Suchtpotenzial bei Menschen, die Content-Moderation machen, die ja durchaus mehr als 260 Videos am Tag gucken?

18:59 Speaker 3

Die können einfach nicht mehr damit aufhören.

19:04 Gavin Karlmeier

Es gibt noch eine letzte TikTok-Meldung und dann können wir das aber auch weglegen. Und zwar hat TikTok offenbar, also es gibt Zahlen, Jahreszahlen von TikTok, die haben im Im Jahr 2023 haben sie 4,5 Milliarden Dollar Umsatz in Europa gemacht, damit aber 1,3 Milliarden Verluste. Und Bytance hat aber eine Milliarde Dollar zur Seite gelegt. Für eine mögliche, für mögliche Strafzahlung europäischer Datenschutzbehörden.

19:34 Speaker 3

Sehr kluges Haushalten, würde ich mal sagen, wenn man sieht, was TikTok alles noch so vorgeworfen wird und was da vielleicht noch kommen könnte. Ich finde aber auch dieses, also bei was 4,5 Milliarden Umsatz, 1,3 Milliarden Verlust nochmal zu machen, das zeigt Also, ich habe gerade wieder so eine Podiumsdiskussion gehört, wo es darum geht, warum gehen Medienhäuser auf TikTok und wäre es nicht toll, wir würden eine eigene europäische Plattform bauen, die so ähnlich wäre wie TikTok und so. Und da sieht man, wie viel Geld TikTok oder ByteDance in die Hand nimmt, um diese Plattform in den Markt zu drücken. um die groß zu machen. Da geht es nicht um, die Software dahinter ist so toll und der Algorithmus ist so total smart entwickelt. Das spielt alles eine Rolle, dass ich nachher die Plattform immer wieder benutzen will. Aber überhaupt Nutzer da reinzuziehen, das ist das wirklich teure. Ich glaube, es gab am Anfang ja mal eine Studie, wie viel. Dass TikTok 50 Cent pro Nutzer bezahlt hat und quasi das halbe YouTube-Werbebudget, ich übertreibe jetzt, gestellt hat, um ganz massiv einfach Nutzer einzukaufen, wirklich. Auf den anderen Social-Plattformen und da kannst du einfach nicht mithalten. Du musst wirklich Milliarden Verluste bereit sein zu erleiden, um so eine Plattform zu etablieren.

21:01 Gavin Karlmeier

Ja, und dafür brauchst du halt Leute, die dir diese Milliarden geben. Also das ist ein wahnsinnig komplizierter Weg und das eben jetzt in der EU einfach nachzubauen, halte ich auch für nahezu utopisch. Vor allem, weil ja Teil des Erfolges von TikTok auch darin begründet ist, dass man eben Dinge macht, die jetzt ein europäisches Netzwerk so wahrscheinlich nicht machen würde, was zum Beispiel den Umgang mit Suchtmitteln angeht oder als Suchtmittel. So, wir kommen von der EU, wir bleiben bei der EU. Und zwar gibt es jetzt einen, du hattest eben gesagt, hey, es ist so unscharf, wenn ich jetzt einen Inhalt gemeldet habe und der wird gesperrt, dann kriegt die Person gar nicht mitgeteilt, warum die gesperrt Wurde, sondern es wird gesagt, verstößt gegen irgendwelche Richtlinien, vielleicht auch noch nicht mal das. Und genau darum geht es jetzt. Es gibt ja bei Meta beispielsweise dieses Meta Oversight Board, ein Gremium im Haus. dass Entscheidungen des Community Management Teams zurücknehmen darf und auch Gültigkeit hat. Also wenn die sagen, das nehmen wir zurück, dann muss Meta sich dementsprechend verhalten. And this idea is offenbar eine Art Vorbild, zumindest unterstützt das Meta Oversight Board diese Idee der European Union mit dem Namen Appeal Center Europe. This Appeal Center Europe gehört gehört zur irischen Medienaufsichtsbehörde und fungiert im Rahmen des DSA als außergerichtliche Streitbeilegungsstelle. DSA, ne, dieses Gesetzespaket Digital Services Act in der EU. Und damit gibt es jetzt eben ein ExpertIn-Team, ein Gremium, das 90 Tage Zeit hat, wenn du dort etwas einreichst, etwas meldest. Um zu prüfen und zu entscheiden, ob die Entscheidungen der Plattform mit ihren eigenen Inhaltsrichtlinien im Einklang stehen. Das heißt, man schaut jetzt nicht, wie sieht es nach unserem europäischen Maßstab aus, sondern man nimmt die Richtlinien der Plattformen als Grundlage, um zu gucken, hat man sich hier richtig verhalten in der eigenen Content-Moderation. Also ehrlicherweise übernimmt man die Arbeit der Plattformen. Das Gremium soll aber vor allem dazu führen, dass eben Streitigkeiten zwischen EU-NutzerInnen und Plattformen wie Facebook, TikTok und YouTube, die Hier genannt werden, beigelegt werden können, ohne dass man hier einen größeren Aufschlag machen muss.

23:16 Speaker 3

Ich finde, das klingt aber erstmal nach einem ganz klugen Ansatz. Ich frage mich sofort, wie viele Menschen arbeiten da und sind die bereit mit. weiß nicht, 100 Millionen Anfragen überschwemmt zu werden, aber die grundsätzliche Aufteilung dieses, okay, wir nehmen auch die die Bedingungen der Plattform und schauen, haltet ihr euch an die eigenen Regeln, dass uns Shift auch so ein bisschen dieses Moment, wir wollen eigentlich nicht, dass Der Staat entscheidet, was ist richtig und was ist falsch. Wir wollen da keine Zensurbehörde schaffen, sondern wir gucken hier, hält sich die Plattform an das, was sie selbst versprochen hat, dass sie. dass sie sällt und sagt, hier diesem Einspruch müsste irgendwie stattgeben oder euch damit nochmal beschäftigen, weil hier scheint ihr daneben gelegen zu haben. Und das ist als EU-Nutzer vielleicht auch ein kleiner Vorteil, wo man denkt, ja, okay Ihr setzt euch für mich für mich ein.

24:12 Speaker 4

Wie es dann funktioniert, muss man sie ja nochmal sehen.

24:15 Gavin Karlmeier

Ich würde hundertprozentig zustimmen. Ich finde diese Entscheidung, dass man sagt, wir legen hier jetzt nicht beispielsweise ein eigenes Rechtsverständnis und ein eigenes Werteverständnis an, sondern nutzen die Community-Richtlinien, die jetzt TikTok, Facebook, YouTube definiert haben, Und gucken, deckt sich damit, was ihr hier, wie ihr euch verhalten habt, und können damit auch auf die Plattform einwirken, auf manchen Dingen genauer hinzusehen. Weil es geht ja hier nicht nur darum, mein Inhalt wurde gemeldet, gesperrt, bitte macht das rückgängig, sondern ja auch andersrum. Inhalt gemeldet und der ist immer noch online, obwohl ich das Gefühl habe, er zeigt Gewalt an. Ist natürlich richtig, löst aber natürlich auch die Gefahr aus. Dass man in der Contentmoderation möglicherweise nicht mehr in der EU nicht mehr so genau hinsehen muss, weil man sich denkt, naja, die kommen dann schon, wenn es Probleme gibt. Das muss man leider auch unterstellen, dass diese Gefahr besteht.

25:05 Speaker 3

Ja, das ist, ich brauche dann nur noch die KI und Mitarbeiter dann, wenn sich die EU-Behörde meldet. Dann lasse ich vielleicht nochmal jemand im Malaise ja drauf gucken.

25:14 Gavin Karlmeier

Genau so. Spannend ist aber, dass nach DSA-Regeln die Plattformen eigentlich nicht dazu verpflichtet sind mit Ausgericht. Streitbeilegungsstellen zusammenzuarbeiten und sie darf auch dementsprechend keine verbindlichen Entscheidungen treffen diese außergerichtliche Streitbeiligungsstelle, also das Appeal Center, sondern das ist sozusagen eine freiwillige Mitarbeit oder Zusammenarbeit und deswegen werden das auch erstmal eben nur Facebook, TikTok und YouTube eben betreffen, weil diese drei Netzwerke oder Plattformen angekündigt haben, sich darauf einzusch lassen. Interessant ist, dass Schweigen von Instagram zum Beispiel, die auch zu Meta gehören, hier aber noch nicht genannt werden. Ja. Ja, schauen wir mal, wie das weitergeht. Apropos, wie es weitergeht, es gibt, wo wir gerade bei Meta sind, es gibt seit 2019 Ein Verfahren im Bundeskartellamt gegen Meta, um zu verhindern, dass Meta die Daten der NutzerInnen über die Netzwerke hinweg einfach verknüpft. Also dass du nicht WhatsApp, Instagram, Facebook und so weiter und so weiter. Im Rahmen dieses Verfahrens hat Meta einige Maßnahmen proaktiv umgesetzt, die dazu jetzt geführt haben, dass dieses Verfahren beendet wurde. Dazu eben diese eigene Kontoübersicht, es gibt diesen Meta-Account, den du vielleicht kennst, es gibt eigene Cookie-Einstellungen und es gibt eben eigene Einstellungen für den Facebook-Login. Das heißt, dieses Verfahren wurde jetzt beendet, weil Meta proaktiv Entscheidungen getroffen hat, die dazu führten, dass dieses Verfahren nicht mehr nötig ist.

26:38 Speaker 3

Na dann, also ganz toll gemacht. Ich glaube, es gibt immer noch niemanden, der da durchblickt, wie Meta-Accounts miteinander verknüpft sind. Keine Ahnung. Also ich bin ja immer noch überrascht, wenn meine Reals auch bei F, dass ihr dann auch bei Facebook irgendjemand gesehen hat. hat und so. Aber okay, sie haben das bestimmt also ganz, ganz toll im Sinne der EU gemacht und gar nicht im Sinne von wir wollen doch noch möglichst viele Daten, um dir möglichst gut Werbung auszuspielen.

27:06 Gavin Karlmeier

Naja, vor allem gab es ja da, was das angeht, auch ein anderes kartartellrechtliches Problem. Und zwar konntest du ja relativ lange in Deutschland die MetaOcculus gar nicht kaufen. Der heißt gar nicht Oculus, ne? So hieß die Firma früher. Wie heißt die denn? MetaQuest, genau, Entschuldigung. Die MetaQuest nicht kaufen, weil du einen Facebook-Account dafür gebraucht hast. Das heißt, dieses Installieren der Meta-Accounts, die über den Facebook-Accounts stehen, hat auch dazu geführt, dass dieses Verkaufsverbot fallen gelassen wurde. Was durchaus auch im Sinne von Meta sein könnte, dass du diese Brille hier kaufen kannst. Also vielleicht geht es nicht nur darum, dem Bundeskartellamt zu gefallen, sondern vielleicht auch endlich seine Brille loszuwerden.

27:42 Speaker 3

Darf ich kurz noch was zu dieser Quest vorstellen? Da habt ihr hier glaube ich auch drüber gesprochen. Ich fand ein Interview, was Mark Zuckerberg in dem Zuge gegeben hat, total spannend, weil er da Darum sehr explizit gesagt hat, es geht darum, dass wir beim Bau der nächsten Plattform dabei sind und dass uns die nächste Plattform gehört. Und dass uns nicht sowas passieren kann wie Apple verbietet plötzlich App-Tracking und unsere ganze Werberichtlinie fällt da nieder. So, er hat ganz explizit gesagt, bei mobile haben wir es verpasst, so Facebook war ja nachgewiesen sehr spät auf dem Handy, deswegen mussten sie unter anderem damals Instagram und WhatsApp kaufen, weil sie eigentlich drohten, auf dem auf dem Handy irgendwie abgehängt zu werden. Sie haben da auch aufgeholt und das soll ihnen auf keinen Fall nochmal passieren. Deswegen investieren Sie so krass in AR und VR, weil Sie darauf setzen, das wird die nächste Plattform. Da wollen wir die Hardware gefälligst selber stellen. Deswegen schmeißen wir jetzt auch so eine Quest 3S oder wie sie heißt. Genau. Für 300 Dollar auf dem Markt, was ein Zehntel von dieser Apple Vision ist. Um ganz sicher zu gehen, dass man hier schon mal Marktanteile hat. Ja, Marktanteile.

28:59 Gavin Karlmeier

Entschuldigung.

29:00 Speaker 3

Ohne Bein Das ist der Markanteil.

29:04 Gavin Karlmeier

Nee, aber das ist natürlich genau das Ding, ne? Deswegen investieren sie auch so stark in KI. Es gibt von Von Philipp Klöckner, der übrigens in der nächsten Folge zu Gast sein wird vom Doppelgänger Tech Talk, gibt es eine ganz spannende Analyse, der sagt, dass du dieses KI-Modell von Meta Lama, das kostet ja nichts. Das kannst du ja gratis nutzen, einfach um sich Marktanteil zu verstanden. Zu sichern und aber gleichzeitig nicht den Effort leisten zu müssen, den OpenAI zum Beispiel leistet, weil dadurch, dass du kostenlos bist, hast du eben ganz andere Zugriffsmöglichkeiten auf den Markt. Und klar, was Mobile angeht, hat Facebook ein riesen Problem. Sie haben sogar 2013 ja nochmal mit dem HTM PC First, ich weiß nicht, ob du dich daran erinnerst, versucht ein eigenes Handy auf den Markt zu bringen, das Facebook Phone. Das, also auch wenn man das googelt, es sieht echt Es ist, also was ist war denn da los?

29:51 Speaker 3

Die Keynote von damals, kann man sich nochmal angucken, war schön, aber ich habe dann auch noch mal Stimmen dazu gelesen, die alle gesagt haben, das Beste an dem HTC Phone ist, wenn man alle Facebook Features abstellt, dann hat man quasi ein relativ cleanes Android und dafür taugt das Handy mit am meisten.

30:07 Gavin Karlmeier

Das war damals so die, was davon übrig blieb. Es blieb noch was übrig, nämlich auf dem Android-Phone diese Messenger-Bubbles, die auf dem Bildschirm schweben bleiben, wenn du mit jemandem im Chatt bist. Ich weiß nicht, ob du dich daran erinnerst, dass du quasi, egal in welcher App du bist, bleiben so Bubbles von den Leuten, mit denen du im Facebook-Messenger Geschrieben hast. Toll. Gutes Feature.

30:29 Speaker 3

Und ich fand bei, was du meintest mit dem KI, da sieht man auch, wir haben ja immer so diesen Kampf von zwei Systemen. Open Offen versus closed, so das hattest du damals bei Mac vs. Windows, bei Android vs. iOS und Und Facebook passt sich da eben an. Sie sehen, okay, OpenAI führt, die sind relativ geschlossen, dann bieten wir dagegen ein Open Source Ding an, weil das sehen wir als den zweiten Track, der da noch abheben könnte. Wir versuchen, denen zu besetzen, um uns Teile von dem Markt zu sichern. Aber das werdet ihr mit Pippen wahrscheinlich viel besser besprechen. Ich denke auch

31:09 Gavin Karlmeier

Danke, danke. Nein, nicht deinetwegen, aber. . Jan ist halt die Klappe, du hast keine Ahnung.

31:13 Speaker 3

Lass es dir richtigen sagen.

31:15 Gavin Karlmeier

Ich denke auch, dass wir es lieber mit Pip Klöckner besprechen. So wird das nicht gemeint, ich wollte nur sagen, ich bin was oben. Source angeht, leider nicht unbedingt der richtige Ansprechpartner. Also ich weiß durchaus, dass Facebook jahrelang so closed shop war und eben genau solche Dinge verhindert hat, verhindert hat, dass du von außen auf die Tool zugreifen kannst, was ja überhaupt dazu führte, dass sie durch den DMA überhaupt erst so eine Kompatibilität zu einer Messenger installieren müssen und so. Aber gerade was AI angeht, ist leider gar nicht mein, kann ich dir nichts zu sagen.

31:46 Speaker 3

Aber du hast sehr schön wieder den Bogen zurück zum Kartellamt gefunden. Perfekt.

31:54 Gavin Karlmeier

Danke. Es gab noch eine andere Vorstellung, wo du gerade die Facebook-Fone-Forstellung hier eingebracht hast. Denn an diesem Wochenende gab es auch eine große Tesla-Präsentation. Hast du die zufälligerweise gesehen?

32:09 Speaker 3

Ich habe Ausschnitte gesehen und zwar wahrscheinlich diesen Ausschnitt, über den wir gleich auch sprechen werden. Sonst ist es erstaunlich stark an mir vorbeigegangen. Ich weiß nur, dass sie das jetzt dringend vorstellen mussten, weil. ihnen auch irgendwas gedroht hat mit irgendwie sie verlieren sonst den Anschluss an an Waymo und so.

32:31 Gavin Karlmeier

Ja, das genau, das ist also die Kurzfassung ist eigentlich, sie haben Waymo neu erfunden, also das sind diese selbstfahrenden Taxen, die Unterwegs sind. Sie haben den Bus neu erfunden in dieser Präsentation, weil sie gezeigt haben, hey, wir haben auch die in der Vision, das war mehr so ein Modell eigentlich für eine für einen Bus. Ein Selbstfahrenden. Genau, Sie haben eben das Robotaxi vorgestellt, das ist eben ein selbstfahrendes Taxi für um die 30. 000 Dollar wie Maskia versprochen hat, was darauf schließen lässt, dass es wahrscheinlich das Doppelte kosten wird, wenn es auf den Markt kommt. Und das auch offenbar ohne jede Stoßdämpfung auskommt. Also jetzt auch nicht so, was Sicherheit angeht, vielleicht auch nicht so dass man. Megading. Und sie haben über den Tesla Optimus, einen humanoiden Roboter, gesprochen, der in der Lage sein wird, zum Beispiel für dich Geschenke zu verpacken, auch für um die 30. 000 Dollar. Ja, und das Interessante ist aber, dass diese Präsentation, es gibt einen ganz guten Zusammenschnitt bei YouTube von The Verge von dem Tech-Magazin, die haben die auf sechs Minuten runtergeschnitten, ohne irgendwie jede Einordnung einfach sechs Minuten aus dieser Präsentation, damit du einen Überblick kriegst. Es war also das war eine hochskurrile Veranstaltung, weil Elon Musk eigentlich alles in so eine Art Filmkulisse durchgeführt hat. Also die Fahrt im Robotaxi fand in einer Filmkulisse statt. Die Optimus-Clips sind fast alle nur als Video abgespielt worden. Oder waren halt so durch choreografiert, sodass es eigentlich nichts keine Momente hätte geben können, in denen etwas schief geht. Und das Interessante ist, in dem Moment, wo Musk von diesem Robotaxi abgeholt wurde, während dieser Präsentation, stand im Hintergrund ein Mann. der offenbar auf seinem Handy ein paar Dinge gedrückt hat, die dazu führten, dass dieser Abholprozess nicht ganz so automatisch stattfand, wie man eigentlich hätte denken sollen. Und das waren so die Takeaways aus dieser Veranstaltung, außer dass sehr viele leere Versprechungen gemacht wurden und eigentlich aber nichts vorgestellt wurde. Eigentlich nur so, ja, in ein paar Jahren haben wir neue Sachen, die sind billig. Ciao. Das ist die grobe Zusammenfassung.

34:26 Speaker 3

Genau, und das mit dem Typen im Hintergrund, der genau dann auf sein Handy tippt, wenn irgendwie die Türen aufgehen sollen und das Auto losfahren soll, das klingt nach Verschwörungstheorie, aber man muss sagen, Tesla wurde jetzt schon so oft dabei erwischt, dass sie irgendwie da was gestaged haben. Ich weiß noch, als sie das erste Mal den Roboter da vorgestellt haben, kam auch raus, ach der hat da ein Kabel und daneben steht einer einfach jemand mit dem Xbox-Controller und kontrolliert den, was. . Das ist kein Roboter so. Das Entscheidende beim Roboter ist, dass er das selber macht und autonom machen kann. Sonst ist es kein Roboter, sondern einfach, weiß nicht, halt ein. ein ferngesteuertes Auto so und ein ferngesteuerter Arm und da sieht man halt schon Musk hat jetzt so oft leere Versprechen gemacht, dass ihm einfach keiner mehr glaubt. Glaubt keiner mehr, dass es Dass es kommen wird, dass das so stimmt, was er sagt, weder der Preis noch dass es wirklich so funktioniert wie vorgestellt, und Das mit diesem abgesteckten Areal ist ja eben auch der größte Witz. Du kannst halt, wenn du selber die Straßen baust, weißt du, kannst du auch einfach fest einprogrammieren. Nach 60 Metern bitte links fahren. Und er muss sich eben nicht in echtem Verkehr behaupten, irgendwie erkennen, was da vor sich geht, sondern fährt einfach eine vorgezeichnete Strecke. Und das war schon vor, keine Ahnung, 30 Jahren möglich oder sogar noch länger. Das ist keine neue Technologie, die man da gesehen hat, außer dass alles so ein bisschen aussieht wie aus iRobot, was auch schon von der Optik relativ alt ist.

35:58 Gavin Karlmeier

Was aber sogar der Titel dieser Veranstaltung war, WeRobot. Also kein Zufall vielleicht.

36:06 Speaker 3

Hat Will Smith noch irgendjemand gehauen?

36:10 Gavin Karlmeier

Bei der Vorstellung. Er ist im Anschluss wegen Schwierigkeiten der Urheberrechte.

36:17 Speaker 3

Sehr schön. Ja, also ich weiß gar nicht, man ist auch inzwischen da, dass man denkt, okay, man muss eigentlich die Ankündigung von Tesla gar nicht mehr groß beachten, weil spielt eigentlich keine Rolle. So, es ist irgendwie Design und funktioniert nicht. Und umgekehrt muss man sagen, diese Waymo-Taxis, die fahren schon, die funktionieren schon. Also es ist auch nicht so, dass man sagen kann, uh, Tesla ist hier weiter der Pionier und ganz vorne und die machen Dinge, die nicht möglich erschienen. Nö. Es gibt andere, die machen das schon und da funktioniert und fährt einfach alles, auch mit deutlich weniger Unfällen. Ja, die haben irgendwann mal zu viel gehut beim Rückwärts einparken, aber sonst ist es relativ geräuschlos, was man von Teslas letzten Lounges nicht baut.

36:58 Gavin Karlmeier

Ja, und der Aktienkurs auch um 20 Dollar eingerasselt, also 12% minus. Also da war, ich weiß nicht, ob Max gute Laune hatte nach dieser Präsentation oder ob ihm alles scheißegal ist inzwischen. Auch das möchte ich gar nicht ausschließen. Es gibt übrigens ganz schönen Screenshot gerade kursiert. Und zwar, keiner Funfact zu Axe. Und zwar in der Wikipedia. gibt es ja immer wieder so Diskussionen. Ich weiß nicht, ob du schon mal versucht hast, für jemanden einen Wikipedia-Artikel zu erstellen, aber dann gab es so Löschdiskussionen wegen mangelnder Relevanz und so. Und es wird gerade seit seit dem 24. Juli 2023 wird in relativ guter Regelmäßigkeit, also 24. Juli, 31. Juli, 30. August, 24. Oktober, 27. November, 10. immer wieder, wird versucht. diese diese dieses wiki lemma twitter in ex umzubenen was bislang noch nicht verschoben wurde Also es ist immer noch so, dass diese Diskussion relativ robust bleibt, dass man sagt, nö, dieser Wikipedia-Eintrag hier, der heißt es erstmal Twitter, denn es geht ja ja um Twitter. Ja. Im Deutschen ist übrigens der Artikel tatsächlich X.

38:05 Speaker 3

Ja, man kann sich auch ein bisschen fragen, also was ist denn, was ist denn die richtige Überschrift, so wenn es jetzt offiziell ex heißt, müsste, müsste man es dann nicht, also rein rein lexikalisch auch irgendwann umbenennen und sagen, ja, und von dann und dann hieß es übrigens Twitter. Oder man bräuchte zwei Zu dem historischen Twitter und zu dem aktuellen, was ex ist es, fände ich fast am angenehmsten, damit das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Und es gibt ja auch diese Referenzen to see the Klick hier So dass man sagt, achso, falls du dich fürs, das hier ist ein Artikel über das historische Twitter, falls du dich für das aktuelle Ex-Netzwerk interessierst, dann lies hier weiter.

38:45 Gavin Karlmeier

Ja, also im deutschsprachigen heißt es Ex einfach und man hat es übernommen, was auch falsch ist, weil Ex ist nicht Twitter. Zu dem Schluss bin ich inzwischen für mich gekommen. Das sind zwei unterschiedliche Dinge. Im Englischen ist es so gelöst, dass der Twitter Wikipedia-Eintrag beginnt mit den Worten Twitter officially known as X. Und es gibt von der X Corporation einen eigenen Wikipedia-Eintrag, wo unten drunter steht, obwohl Der offizielle Name des Unternehmens und des sozialen Netzwerkes, jetzt ex lautes lautet, wird es von vielen Nutzern und Medien weiterhin als Twitter bezeichnet.

39:18 Speaker 3

Ich finde, das officially known als Ex ist natürlich ganz schön. Das ist eine schöne Formulierung. Man lässt sich hier gar nichts bieten. Das könnte ich mir vorstellen, das in meinen Sprachgebrauch zu übernehmen. Also zu sagen, also auf Twitter, was offiziell inzwischen Ex heißt, dann kann man sagen, ich nenne es halt weiter so.

39:39 Speaker 4

Ja, das finde ich auch gut.

39:46 Gavin Karlmeier

Man gibt Musk ein bisschen zu viel Macht, wenn man es weiter Twitter nennt, finde ich. weil man ihnen damit ermächtigt, diese Kultur des alten Twitters fortführen zu dürfen, was er eigentlich nicht tut. Zu dem Schluss bin ich inzwischen gekommen, weswegen ich dazu übergegangen bin, es tatsächlich Ex zu nennen, weil es nicht mehr Twitter ist. Aber ich glaube, das kann jeder, glaube ich, für sich anders machen. Es gibt noch ein paar Infos zu Ex Premium. Bist du ja lange Abonnent wahrscheinlich alles, ne?

40:12 Speaker 3

Ja, ich bin also ganz, äh, ganz interessiert, was mit meinem Geld, was ich monatlich an Elon Musk überweise, passiert. Nein, ich bin Ich habe es noch nicht mal ausprobiert oder so.

40:23 Gavin Karlmeier

Ich auch nicht. Aus Prinzip aber. Und das Spannende ist aber, dass du ja als Ex-Nutzer in. wenn du Premium abonniert hast, Geld verdienen kannst mit deinen Tweets, weil du theoretisch an den Werbeeinnahmen beteiligt wirst, der Werbungen, die unter deinen Tweets angezeigt werden. So, das ist erstmal die Herleitung. Offenbar gab es da ein bisschen zu viel Misuse. Also offenbar haben ein paar Leute das So eingesetzt, dass sie nur noch Inhalte generieren, die sehr, sehr, sehr viral sind, damit sie viel Werbeeinnahmen generieren können. Also ändert X das komplette Revenue-Share-Modell. Und zwar wirst du jetzt dafür bezahlt, wie viele Antworten von anderen Premium-NutzerInnen du unter deine Tweets bekommst.

41:11 Speaker 3

Wir wissen ja, das sind die qualitativ hochwertigen Antworten, die mit dem blauen Haken daneben. Da kommen immer die besten.

41:19 Gavin Karlmeier

Ich habe gleich eine Theorie, warum sie das machen. Aber ich finde das so wahnsinnig. Dumm, diese Entscheidung, weil sie natürlich dazu führt, dass du jetzt nur noch Tweets von Leuten hast, die Engagement-Bate betreiben. Und während Threads versucht, dagegen vorzugehen, weil es die Plattform kaputt macht, inzentiviert Ex das sogar noch, indem sie sagen, dafür kriegt Ich finde, das ist so fahrlässig.

41:45 Speaker 3

Also sie inzentivieren ja nicht nur Engagement Bates, sondern sie inzentivieren, Alter, es ist ein kompliziertes Wort, dass man bei dem Engagement Bate mitmacht Also dass ich dann schreibe, ja McDonalds ist besser als Burger King. So äh, weil ich weiß, mit meinem blauen Haken hilft mir das auch. So das ja, das wird es wahrscheinlich noch nach oben katapultieren und wir werden sehr viele sinnlose Fragen sehen. wie weiß jemand, wofür das hier ist? Genau, und ein Foto vom Einkaufswagen.

42:16 Gavin Karlmeier

Das wird kommen. Aber ich finde, dass das aber tatsächlich ein bisschen und das ist auch Falsch rumgedacht. Es geht natürlich schon damit um, wie Leute mit der Plattform X gerade umgehen. Weil, wenn du dir anschaust, was ist denn unter lustigen Videos, was ist denn unter Videos, die vielleicht auch nicht lustig sind, du siehst darunter sehr wenig. Interaktion zum Thema, sondern sehr viele eigene Memes, die darunter nochmal drunter gepostet werden, um dafür Sichtbarkeit herzustellen. Und wenn du dafür jetzt auch noch Geld bezahlst, wird sich das natürlich für Tausendfachen dieses Vorkommen. Du wirst viel mehr davon sehen und viel weniger von Leuten, die halt originären Content auf die Plattform bringen, würde ich behaupten.

42:56 Speaker 3

Ja, ich habe mir aber gleichzeitig auch überlegt, macht es für X als Plattform, also innerhalb von diesem Ökosystem, vielleicht Sinn, das zu stärken und zu sagen, wir wollen diese Interaktion untereinander? vermehren erstmal, verbessern wäre das falsche Wort. Also einfach um dieses Ökosystem, dass es besser funktioniert, könnte Sinn machen. Gleichzeitig habe ich mir aber auch das Wort aufgeschrieben Schneeballsystem. Klingt so, als wäre da irgendwie so ein Schneeballsystem dahinter. Von wegen werbt möglichst viele dafür, dass sie bei dir antworten und irgendwie kannst du dann dein Geld rausholen, was du da einzahlst und vielleicht wird sogar. mehr, was wahrscheinlich nur dazu führt, dass die Abo-Gebühren für einen selber geringer werden, wenn man ganz, ganz viel irgendwo antwortet.

43:42 Gavin Karlmeier

Ja, also klar, die Plattform wird gerade so genutzt, du lädst auf deinem Account, Netz für Ton, der verifiziert, deswegen Expremium, lädst ein lustiges Video hoch. Und dann gehst du mit diesem Video in deine Zwischenablage. Also du kannst ja direkt aus dem Video neue Tweets generieren, die dann wiederum aufrufe für dich. Video generieren, gehst du dann in die Kommentarspalten anderer Tweets und verbreitest dort deine Memes, die irgendwie thematisch ähnlich sind, in der Hoffnung, dass Leute dann auf dein Profil gehen und diesen Original-Tweets sehen. So, und diese dieses Verhalten Das bekämpfst du damit ja nicht. Im Gegenteil. Nee. Nee, weil klar, es wird immer noch am Ende dafür gezahlt, dass jemand dieses Video sieht, aber jetzt musst du einfach nur noch mehr kommentieren damit. Es ist ja X verspricht übrigens bei der Registrierung, bei der Registrierung, dass du deinen Lebensunterhalt mit X verdienen kannst.

44:32 Speaker 3

Ja, aber du musst dann auch Vollzeit dafür arbeiten wahrscheinlich und überall Antworten hinterlassen. Mit Sicherheit, ja.

44:41 Gavin Karlmeier

Und dann habe ich noch eine Meldung für heute. Und da geht es um auch um Ex und Werbung. Wir bleiben in dieser Welt. Erinnerst du dich noch an diese Klagen? die Ex angestrengt hat, wegen vermeintlich illegaler Boykotts gegen Ex, weil Unternehmen sich dazu entschieden haben, nicht mehr auf Ex zu werben.

44:58 Speaker 3

Nachdem der CEO, nee, nicht CEO, der Eigentümer ihnen gesagt hat, verpisst euch doch. Ja, genau. Ich erinnere mich. Und die Leute, die ihn beim Wort genommen haben und gesagt haben, okay, dann verpissen wir uns Wenn du uns das so nett sagst, ja und das war dann eine Verschwörung, ja, ja, ich erinnere mich.

45:17 Gavin Karlmeier

Ja, es gibt leider schlechte Nachrichten Und zwar meldet X, dass man eine Vereinbarung mit Unilever getroffen hat, einem riesengroßen Konzern, der eigentlich alles herstellt, von Schokolade bis Margarine ist alles dabei. Und die Zusammenarbeit und Partnerschaft auf der Plattform X. zukünftig fortsetzen wolle und deswegen das Unternehmen Unilever aus dieser Klage entfernt werden würde.

45:43 Speaker 3

Ja, ich denke mir so, okay, wie du sagst, Unilever ist so groß von Seife über Schokolade, Margarine, die machen alles, ob sie nicht irgendwas gefunden haben, wo sie sagen, ähm Das ist genau das Richtige. Dafür haben wir eine Zielgruppe bei X, so da können wir vertreten, dafür zu werben.

46:02 Gavin Karlmeier

Stellen Sie jetzt auch Munition her, oder?

46:05 Speaker 3

So war es. Könnte man mal nachgucken, vielleicht, aber vielleicht auch einfach. Taschentücher für die für die ganzen Mail-Tears oder so. Dass man sagt, doch, da lohnt sich es, da haben wir die Zielgruppe auf X, lass uns da mal für die Den Bruchteil, was es da kostet, ein bisschen Geld ausgeben und das schon gereicht hat, um Ex zu befrieden. Ist jetzt alles wilde Spekulation, könnte aber sein, dass das schon gereicht hat, um aus dieser Klage rauszukommen. Juni Lever selber hat sich ja also Ich fand den Bericht hier ein bisschen widersprüchlich, weil einerseits, da steht die Klage wurde fallen gelassen. Gleichzeitig wird von abgewiesen gesprochen, ne? Genau, wo ich mir denke, ja was denn jetzt? Hat hat man schon gesagt, so hier keine Aussicht auf Erfolg oder hat Ex wirklich proaktiv gesagt, ach nee, Junilever lassen wir mal raus? Weil ist dann doch zu wichtig für uns.

46:54 Gavin Karlmeier

Ja, also das könnte auch ein Übersetzungsfehler sein, tatsächlich, ne? Klar. Kann dir das nicht beantworten? Ich beziehe mich hier auf einen Artikel. Moment, das kann ich dir sofort sagen, was meine Quelle ist. Ich sehe gerade zum Beispiel die.

47:09 Speaker 3

Ah ja, The Verge. Schon wieder The Verge. Bitte? Die Deomarke Axe gehört zu Unilever und ich finde, irgendwie passt es für mich zur Zielgruppe, die ich noch auf X vermute. Same Energy.

47:26 Gavin Karlmeier

Die Formulierung im Original ist the claims against Unilever were dismissed today. Und hier ist auch die komplette Karte. Aber dismisst von wem? Also schon vom Gericht dismisst Wir checken, dass wir reichen das nach in der nächsten Folge. Es wird gehouskept. Ich habe noch ein anderes Housekeeping übrigens. Ich habe noch einen gleichen Gedanken zu Unilever, aber anderes Housekeeping. Und zwar haben wir in der letzten Folge über Roblox gesprochen. Und über die Recherchen, die von einem Unternehmen namens Hindenburg Research veröffentlicht wurden. And ich habe die hier fälschlicherweise als Recherche-Kollektiv genannt. This is aber ein Investment-Research Unternehmen. Das heißt, die leben davon, dass sie short positiv. Aufnehmen, also auf die sinkenden Kurse von Unternehmenwetten, bei denen sie selber recherchieren, ob es irgendwo Lücken in den Bilanzen beispielsweise gibt. Das ist deren Geschäftsmodell. Das heißt, die ganzen Informationen sind mit einer Prise Seil zu sehen. Viele der Dinge, über die wir hier gesprochen haben, waren aber ja nicht nur rein unternehmerische Versäumnisse oder auch Straftaten möglicherweise, sondern tatsächlich ein reelles Problem auf der Plattform.

48:32 Speaker 3

Ja, ihr habt das ja auch sehr schön getrennt zwischen diesen Bilanzproblemen und da gingen bei mir schon die Alarmglocken an, als es angefing mit die Aktien könnte neunfach überbewertet sein. Was natürlich sowas ist, was du ganz vorne hinstellst, wenn du irgendwie Short-Positionen hast und hoffst, zum Beispiel das Neunfache zu verdienen, was du da eingesetzt hast. Und das, also man muss sagen, diese, von diesen Firmen gibt es relativ viele und genau das ist das Geschäftsmodell. Ich setze darauf, der Aktienkurs muss fallen und dann überlege ich mir. Hm, was könnte denn dazu führen, dass der Aktienkurs fällt? Vielleicht, wenn es eine Menge schlechter Nachrichten über dieses Unternehmen gäbe. Aber dann gucken wir uns das doch mal ganz genau an und finden dann auch was. Was nicht heißt, dass es falsch ist, was die beschreiben, aber es hat eben einen anderen Ziel und einen anderen Hintergrund. Und das ist quasi auch der Grund, warum Journalisten in den meisten Fällen Also keine Aktien halten dürfen oder keine Aktien haben, weil sie eben von der eigenen Berichterstattung profitieren könnten, indem sie Dinge nach oben oder nach unten schreiben, wie man dann sagt. Und das ist quasi der Unterschied zwischen einem Recherche kollektiv wie korrektiv, wo ich mir denke, sie haben das sicher auch in den Statuten. Und jemandem wie Hindenburg Research, die sagen, lass mal gucken, ob wir nicht ein bisschen nachhelfen, dass unsere Short-Positionen hier auch aufgehen und die Aktie rechtzeitig fällt. Weil diese Leerverkäufe funktionieren ja auch so, dass ich sage, ich wette darauf, dass in drei Monaten zum Beispiel der Aktienkurs niedriger sein wird als jetzt. Und das heißt, ich kann auch den Zeitpunkt versuchen zu bestimmen, an dem die Geschichte dann rauskommt und dass bis dahin der Aktienkurs ordentlich fällt, um möglichst viel eben mitzunehmen.

50:16 Gavin Karlmeier

Das sollte man da Hinterkopf haben. Man muss, genau. Also wenn Günther Weilraff jetzt schaut, ob es den von Burger King gehabt hätte, hätte das die Recherche massiv verändert, in der Wahrnehmung zumindest, der Leute.

50:27 Speaker 3

Ich bin Günther Weilraff, ich habe mich als Aktienpaket verkleidet.

50:34 Gavin Karlmeier

Wow. So ich wollte noch einen Unilateraler Gedanken. Also er entlässt uns mal wieder nicht mit guter Laune in die Woche, aber trotzdem. Ich finde, dass diese Geschichte, also wir verstehen ja, also ich Für mich zum Beispiel bekommen immer mehr ein Gefühl dafür, dass in den USA ganz oft die Leute Recht bekommen, die eigentlich nicht recht bekommen sollten. Ergo Elon Muskie in dem Fall. Weil was diese Geschichte ja eigentlich zeigt, ist, man muss nur mit viel genug Geld, lange genug rumrasseln, irgendwann kippen die Leute schon um. Ob ich meine Rechnung nicht bezahle, ob ich mich an geltendes Recht nicht halte oder ob ich Leuten. . irgendwelche illegalen Boykottaktionen vorwerfe. Am Ende, selbst wenn Unilever aus anderen Gründen gesagt hat, okay, wir gehen auf eine Zusammenarbeit ein, weil sie sagen, okay, wir haben jetzt hier ein Produkt, das irgendwie nach, weiß ich nicht, was riecht. Dann selbst dann ist das Ergebnis am Ende: Ex hat gewonnen. Musk hatte recht mit dem, was er getan hat. Ob er recht hatte oder nicht, völlig egal. Aber das ist ein Problem.

51:39 Speaker 3

Definitiv, ne? Man darf nicht vergessen, Musk ist, je nachdem wie der Tesla Aktienkurs gerade steht, der reichste Mann der Welt. Und mit diesem unvorstellbar Größenvermögen kommt einfach eine unfassbare Macht, Regeln nach eigenem Willen gestalten, verbiegen und verändern zu können. Und man weiß gar nicht, wie viel Verstrickung gibt es denn noch mit einem der ganzen anderen Konzerne, die Die Elon Musk noch so hat mit Unilever. Also haben sie versprochen, auch einen Tunnel zu bohren unter dem Hauptquartier? Keine Ahnung. Also, das sind Konzerne, da wird es irgendwelche Verstrickungen geben. irgendwelche Abhängigkeiten und äh und Elon Musk hat einfach so viel Geld, dass er tatsächlich Einfluss ausüben kann, einfach nur damit, und er muss es teilweise nicht mal einsetzen, sondern es reicht ja damit zu drohen. Und zu sagen, er selbst kann zum Beispiel Aktien ja shorten. Das haben wir ja gesehen, wie er mit Kryptokursen konnte man es ja live zum Beispiel beobachten, wie er die manipulieren kann. So was könnte er auch mit Konzernen machen und sagen, also er müsste gar nicht vor Gericht gehen, sondern er könnte sagen, ich sag jetzt mal, Ax riecht super oder Ax riecht scheiße, und je nachdem könnte auch das zu einer Veränderung im Markt führen. Ja, der Typ hat einfach zu viel Geld.

53:07 Gavin Karlmeier

Dem ist nichts hinzuzufügen. So, ich nehme dich mal kurz mit auf eine kleine Reise. Oh, schön. Toll.

53:14 Speaker 4

Dahin, wo du gerade bist.

53:16 Speaker 3

Funktionen und Emotionen. Nein, es reichte Emotionen.

53:22 Gavin Karlmeier

Es reichte Emotionen. Wo ich bin, GeoGessing. Ich gebe heute noch keine Tipps, nächste Folge ein paar mehr. findet heraus, wo ich bin und gewinnt ewigen Ruhm. Man hatte Hintergrundgeräusche, vielleicht helfen die ja. Ja, also man hat auf jeden Fall eine Sprache gehört, die nicht deutsch ist. Was hier. Nein, ich sag's nicht. Ansonsten gehen wir in die Funktion und Emotionen. Und zwar hat Mossari was angekündigt. Und zwar arbeitet Threads an Listen. Er sagt, wir wissen, dass viele Leute die Idee mögen, aber in der Praxis haben wir noch nie gesehen, dass sie viel genutzt wurden, wenn wir sie zuvor in anderen Apps erstellt haben. Es gibt einiges zu tun, den Leuten zu helfen, ihre Leute hier zu finden. Ich hab ganz starke Emotionen zu dieser Aussage. Ich habe auch, aber bitte, ich möchte dich nicht zurückhalten. I finished it zeigt ein weiteres Mal, dass Adam O'Sarry seine eigene Platform nicht benutzt. eine Liste erstellen, die mir thematisch im Fall von einem Hurricane in Florida hilft, die Leute da zu sehen, wo ich sie gerade sehen möchte. Also für Thread ist das Prinzip Liste so schlau, dass sich diese Aussage, die er hier zur Herleitung reinhängt, Da habe ich kein Verständnis für.

54:46 Speaker 3

Das stimmt, das ist ein sehr guter Punkt, weil die Listen ja genau umgekehrt funktionieren. Bei Facebook habe ich Listen erstellt, um zu kontrollieren, wer kann meine Beziehung. Beiträge sehen. Also ich habe eine Freundesliste gemacht und eine Kollegenliste und dann habe ich diese Aufbilder nur mit den Freunden geteilt und mit den Kollegen nur irgendwie, welches Buch ich gerade lese. Und ähm Hier ist es ja genau umgekehrt. Ich möchte Accounts, den ich folge thematisch sortieren, damit ich von denen möglichst viel mitbekomme und dann mache ich halt eine Tech-Journalist-Liste, um zu sehen, was geht gerade in dem Bereich ab oder ich mache mir eine Sportliste, um da auf dem Laufenden zu bleiben. Und das ist ein ganz anderes Verhalten. Ja, der Aufwand ist groß. Ich glaube, es stimmt schon zu sagen, viele Leute nutzen es nicht. Liegt aber, glaube ich, auch daran, dass es sehr kompliziert gemacht wird oder sehr kompliziert ist, das oft zu erstellen und zu verwalten. Da könnte man zum Beispiel mal eine KI draufwerfen oder so und so sagen, möchtest du hier, wir haben dir mal angeguckt, wem du so folgst, willst du die zusätzlichen Listen sortieren? Hier ist unser Vorschlag. Kevin schreibt viel über Quatsch.

55:55 Gavin Karlmeier

Möchtest du eine Quatschliste erstellen? Das ist ja total schlau Auch basierend auf deinen Interaktionen. Was likst du, was liest du, womit verbringst du viel Zeit? Wer das ja sehr gut macht, ist Bluesky. Aber Blue Sky hast du, kannst du Feeds abonnieren? Ich habe gerade zu Milton zu diesem Hurricane in Florida. Habe ich zwei Listen abonniert. Die eine heißt Hurricane Milton und die andere heißt Hurricane Milton Experts. Und du hast eben in der ersten Liste hast du halt auch Erfahrungsberichte von Menschen, die in der Region leben. In der anderen hast du wirklich nur MeteorologInnen und Menschen, die halt sich damit auseinandersetzen, was da gerade passiert, wie auch Fluchtbewegungen möglicherweise funktionieren, was gerade mit den, was gerade Hurricane Center melden und so weiter und so weiter. Also ein ganz anderen Approach, aber beide Listen für sich funktionieren wahnsinnig gut, um sich irgendwie einen Überblick zu verschaffen, was da gerade passiert.

56:42 Speaker 4

Das war ja die

56:44 Speaker 3

Genau, und das war ja das, was das alte Twitter quasi so gut gemacht hat in solchen Breaking News Situationen, in solchen Live-Situationen, dass du. einerseits Eindrücke hattest von Menschen vor Ort, die gesagt haben, hier ist gerade schlimm und Videos und Bilder gesehen hast oder so, um dir ein Bild von der Lage zu machen. Jetzt mal die ganze Einschätzung sind des echte Menschen weggelassen. Und du hast auch sehr schnell Experten gefunden, die dir erklärt haben, wie funktioniert so ein Wetterphänomen oder so. Und auch das sehr schnell gehabt und konntest dir darüber auch eine Meinung bilden. Und das war eigentlich die Stärke von diesen Echtzeit-Text-Plattformen, sozusagen wie Threads. versuchen möchte, eine zu sein, aber vielleicht hast du recht und Adam Mossari hat seine eigene Plattform einfach nicht verstanden.

57:32 Gavin Karlmeier

Ich fürchte, da ist was, das ist leider so, ja. Ansonsten Blue Sky hat ein Update angekündigt, Es gibt dort jetzt angepinted Postings, Schriftarten, Einstellungen, du kannst auswählen, wenn es die Blue Sky-Schriftart oder die Systemschriftart und einen Sprachfilter für die Suche. Okay.

57:48 Speaker 3

Also Sprachfilter für die Suche ist glaube ich elementar, ist so ein Grundfeature. Pinned-Posts finde ich auch relativ sinnvoll, um irgendwie den eigenen Account klarzumachen, worum es da geht, wenn man nicht nur Quatsch postet, sondern manchmal. Manchmal auch so, oder du hast gerade, keine Ahnung, du kommentierst gerade irgendein Fußballspiel live, du schreibst aber normalerweise über was anderes, dann willst du vielleicht irgendwas anpinnen, was klar macht. Darüber geht es in diesem Account normalerweise. Ja. Aber sonst habe ich dazu wenig Emotionen. Liegt aber auch daran, dass ich sehr wenig Blue Sky nutze, außer über Croissant jetzt da auch zu posten. Ja. Crossant, wie sind deine Erfahrungswerte? Hast du welche? Äh, ja, ganz also In Zahlen, glaube ich, drei oder ich weiß gar nicht, wie viele Postings ich darüber bis jetzt abgesetzt habe, aber es funktioniert ganz gut. Also ne, es spart einem halt dieses Hin- und Herwechseln zu sagen, ah, jetzt wollte ich es da auch noch posten, will ich es da auch noch posten. Da einfach zu machen, es Es lädt, finde ich, ein bisschen langsam hoch und man ist sich dann immer nicht so sicher, hat es jetzt funktioniert? Das macht zwar so einen Haken, aber man ist sich trotzdem noch nicht ganz sicher. Und es ist ja eine reine Posting-App, das heißt, du siehst dann gar nicht Kommen darauf jetzt Reaktionen oder nicht? Also die siehst du dann in den einzelnen Apps, aber ich fände es irgendwie ganz nett, man hätte noch einen Link dahin, dann, wenn der Post veröffentlicht ist oder so, dass man ihn sich auch direkt angucken kann. Ja, das kommt bestimmt noch. Aber sonst ist sie, finde ich, sehr, sehr schick und ist natürlich auch was gegen Doom Scrolling oder gegen zu viel Zeit in den Apps, weil du da ja nur createst, nur postest und halt nicht sofort reingezust. Das ist, finde ich, auch so ein Hidden Feature, was es eigentlich sehr cool macht.

59:35 Gavin Karlmeier

Removing the Social from the Network. Genau. Und in diesem Sinne Ähm, apropos Croissant, gehe ich jetzt nämlich frühstücken, lieber Janis. Vielen Dank, dass du heute hier warst. Ich wünsche dir eine wundervolle Woche. Allen, die bis hierhin zugehört haben, eine wundervolle Woche. Hier geht es weiter am Mittwoch mit Pip Glöckner, habt ihr eben schon gehört. Tickets für den 24. 11. Shownotes, kommt in den Discord, macht alles. Hast du noch was zu bewerben? Ich erinnere mich ja, übrigens Jannis, ganz kurz. Wir beide sind ja, wir nehmen ja immer die Folgen an den besten Orten auf, ob im Zug, im Tesla. Jetzt bin ich an einem anderen Ort und auch das fühlt sich schön an.

01:00:11 Speaker 3

Also Janis, du bist für mich Urlaub.

01:00:13 Gavin Karlmeier

Ach, das ist doch schön.

01:00:15 Speaker 3

Und ich würde sagen, was habe ich zu bewerben? Spiegel Shortcut, den täglichen Podcast des Spielers. Spiegels, der ist jetzt in den Regelbetrieb gestartet. Ich habe ihn hier schon mal beim letzten Mal, glaube ich, erwähnt. Jetzt gibt es ihm wieder werktäglich. Also gerade an den Tagen, wo euch Hakendran fehlt, weil keine neue Folge kommt. Hört mal in Spiegel Shortcut rein. Und sonst postet doch einfach mal ein Croissant in die Kommentare, wenn ihr das hier gehört habt.

01:00:40 Gavin Karlmeier

Bitte. Ich habe bei Shortcut extrem viel über Sonnenmilch gelernt. Um das kurz mal los zu sagen. Also ich kann es empfehlen. Das könnte dir gerade ja auch zugutekommen, da wo du bist. Achso, an diesem unbekannten Ort. Mehr dazu bald. Vielen Dank und bis Mittwoch.

01:00:53 Speaker 3

Tschüss. Bis Mittwoch. Tschüss.