Auch Europa kann ein Gefühl von Sora kriegen. Allerdings eines von Meta – und in nicht ganz so gut. Aber was ist dieser Tage schon gut? Grok fragt Kinder nach Nacktfotos, OpenAI steht vor Gericht, weil es sich lange offenbar wenig um die geistige Gesundheit seiner Nutzer:innen gekümmert hat und die EU schraubt an unserem Datenschutz. Also: Schöne Dystopie zum Wochenstart. Aber ihr wisst ja, was ihr kriegt. Haha. Viel Spaß!
➡️ Sky News über den Rechtsdrall des X-Algorithmus: https://news.sky.com/story/the-x-effect-how-elon-musk-is-boosting-the-british-right-13464487
🎤 Haken Dran geht auf Tour! Wir sind mit 4 Liveterminen Anfang 2026 quer druch Deutschland unterwegs – alle Infos und Tickets hier: http://hakendran.org
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Kapitelmarken
KI-unterstützt
- Hallo Torsten!
- ChatGPT rechnet die 600. Folge aus
- Meta Vibes startet in Europa
- Meta nutzt KI-Profiling in der Werbung
- Der digitale Omnibus: EU plant neues KI-Gesetzespaket
- Studie: Algorithmische Schieflage bei X
- Contentwarnung: Gespräch über Suizidfälle durch KI-Chats
- Funktionen und Emotionen
- Musks und die Billion-Dollar-Frage
- 52 % der Online-Artikel von KI verfasst?
ℹ️ Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:05 Gavin Karlmeier
Hallo Thorsten Hi Gavin. Bei mir ist heute Thorsten Weg, Chefredakteur Heise Medien, Chefredakteur Hakendran, der Mäzän, der erste Mensch, der die Ehre hatte, uns zur 500. Episode zu gratulieren und damit auch der erste in der neuen. Wie heißt denn das? Halben Milliarde? Nee, wie heißt denn wohl das nicht Dekade, aber auf 500 gibt es bestimmt ein Wort für.
00:30 Torsten Beeck
Naja, irgendwie, also das ist ja irgendwo Millennium, ist ja irgendwie das Jahrtausend. Ich weiß nicht genau, was das keine Ahnung.
00:38 Gavin Karlmeier
Ich könnte ja ChatGPT fragen.
00:39 Torsten Beeck
Wir reden uns jetzt jetzt, wir müssen gleich nochmal von vorne anfangen und das nochmal nachlesen.
00:43 Gavin Karlmeier
So was machen wir nicht. Ich habe ChatGPT gefragt, weil ich dachte, der Livestream lief so gut, kann ich ja auch mal hier sagen, weil es Zahlen sind, die man öffentlich einsehen kann Über 4000 unique UserInnen haben den Livestream verfolgt, was eine mega krasse Zahl ist. Ich hätte gedacht, also wir haben angefangen, da waren 200 Leute im Stream und das hätte ich gedacht, wenn so die insgesamt Aufrufzahlen über den Tag. Also das war schon echt ganz, ganz toll. Vielen Dank nochmal an alle, die da irgendwie bei waren den ganzen Tag über und auch so mal reingeschaltet haben. Und es war uns allen ein Fest.
01:15 Torsten Beeck
Ich bin nur froh, dass du es durchgehalten hast. Zwölf Stunden ist sportlich.
01:19 Gavin Karlmeier
Dass ich nicht einfach umgefallen bin im Livestream.
01:22 Torsten Beeck
Ja, stell dir mal vor, wobei das für die Zahlen auch gut gewesen wäre. Wenn du umgekippt wärst und der Livestream wäre einfach weitergelaufen und irgendwann würde da so ein Rettungssanitäter ins Bild kommen. Das hätte auch gut funktioniert.
01:33 Gavin Karlmeier
Und der Einzige, der jetzt zu dem Zeitpunkt das gewusst hätte, wäre Andi gewesen, der mir eine Pizza bestellt hat, weil er meine Adresse kennt. Nicht mal Sascha Peinberg, der Hebakant her meine Adresse, wie wir gehört haben. Naja, auf jeden Fall habe ich ChatGPT gefragt, wann denn die 600. Folge rauskommt. Und habe so erklärt: also pass auf, hier ist ein Podcast, montags, mittlerweile, freitags erscheint der. Die 500. Folge war am 6. November 2025. Wann erscheint die 600. ChatGPT hat geantwortet, also wenn die 500. Folge am Freitag, dem 6. November erschienen ist, dann können wir uns überlegen, dass jede Folge entweder Montag, Mittwoch oder Freitag kommt. Soweit stimmt das schon mal. Wenn wir also von der 500. Folge am 6. November ausgehen, dann kommt die 600. Folge, etwa 200 Folgen später.
02:13 Torsten Beeck
Muss ich sagen. Das ist erstaunlich akkurat.
02:19 Gavin Karlmeier
Und er, so viel so viel schon zu. Aber KI war eh ein Thema an diesem Wochenende und damit rutschen wir auch direkt rein. Denn um An diesem Wochenende ist in Europa Meta Vibes gestartet. Meta Vibes ist sozusagen das Zora-True von Meta. In den USA gibt es das schon relativ lange und hat da auch so. . Um die 30 Millionen aktive NutzerInnen. . Also es ist jetzt kein kompletter Flop, würde man, glaube ich, sagen. Das interessante ist aber, es ist in der Meta AI-App versteckt, ihr könnt es ausprobieren. Ich habe nur mich so gefragt, ob Meta sich selber eigentlich nicht doof vorkommt, weil Meta-AI so deutlich schlechter in der Videoerstellung ist als. Zora, dass man so nach zwei Videos schon so das Gefühl hat, also das hier ist wirklich Slob in Reihenform. Also es ist ja wirklich nur Schrott, was man da sieht. Das finde ich schon sehr erstaunlich.
03:07 Torsten Beeck
Ja, ist halt so, so TikTok ohne Menschen. Ich weiß auch nicht, ob das so irgendeinen Sinn hat. Ich kann es auch noch, ich kann es auch wirklich tatsächlich. Also, dass sie es früh starten, verstehe ich, die probieren aus, deshalb ist das wahrscheinlich auch irgendwo eher so ein bisschen versteckt gerade gestartet. Die werden am Ende besseres Profiling dadurch erreichen, engere Anbindung an Nutzerdaten, noch mehr Signale irgendwie kombinieren können. Aber ja, also die Zielgruppe sehe ich ehrlich gesagt auch gerade noch nicht so richtig.
03:40 Gavin Karlmeier
Ich habe ja bei Saura die These gehabt, die ja widerlegt wurde in Zahlen. Können wir gleich nochmal kurz rekapitulieren, dass ich gedacht habe, der einzige Use Case ist darüber eigentlich, dass man diesen Kick hat, dass diese App quasi mehr dazu genutzt wird, Videos zu erstellen als zu konsumieren. weil man sich so schnell langweilt. Sie geben die Zahlen nicht wieder. Also nur 15% erstellen überhaupt Videos, die dann veröffentlicht werden. Das ist bei TikTok gar nicht so viel weniger. Tatsächlich. Wie das bei MetaAI ist, weiß ich nicht, aber das erste Video, das ich gesehen habe, als ich die App geöffnet habe, war Mark Zuckerberg Eating Spaghetti als Referenz auf dieses Will Smith-Video. Allerdings mit geschlossenem Mund. Und das sah wirklich katastrophal schlecht aus. Und ich war wirklich überrascht, dass man sich so traut, das Ding so. In den Konkurrenzkampf mit Zaura zu stellen. Zaura ist in Europa ja noch nicht erreichbar. Aber das wird ja bald auch passieren und vermutlich durch den Meta-AI-Vibes-Start schneller, als eben gedacht hätte.
04:35 Torsten Beeck
Ja, also ich verstehe gar nicht, warum man das gucken will. Also ich verstehe schon auch, warum man irgendwie entertainige Videos guckt und ich hänge manchmal auch länger dann in irgendwelchen Reels oder so, als ich mir das eigentlich vorgenommen hätte. Aber so einen Haufen AI-Slot zu gucken, da sind ja immer mal wieder auch so lustige Videos dabei und auch so Videos, wo man denkt, okay, ähm. . Also die würde ich, die gucke ich mir dann vielleicht auch auf anderen Plattformen mal an, die sind ja dann auf so Vertriebsweg dann nochmal Aber da jetzt irgendwie eine halbe Stunde KI-Videos gucken ist nicht, fällt mir schwer, mehr das vorzustellen.
05:17 Gavin Karlmeier
Meta selber profitiert aber offenbar weiterhin stark von KI, weil sie sagen, ihr merkt schon heute, haben wir ein bisschen KI-Kram, wir haben heute auch nochmal eine Nachricht, die sehr schlechte Laune macht, für die wir leider auch wieder eine Trigger-Warnung aussprechen müssen. Aber wir müssen ein bisschen kurz in der AI-Welt bleiben, weil Meta selber hat bekannt gegeben, dass die KI-gestützten Updates der Werbeoptionen, die sie haben, also dass. . Dass sie sozusagen mit Hilfe von KI jetzt auch das Profiling der NutzerInnen durchführen, um denen die Werbung auszuspielen, dass das offenbar einen großen Vorteil hat für sie selber, weil sie eben viel mehr Signale auswerten können und damit eben auch viel genauer die Werbung ausw ausspielen können und glauben, dass die Promotion-Leistung in Apps dadurch stärker wird durch KI-Targeting. Und das betrifft aber vor allem die Bereiche der App-Werbung, wie Sie sagen. Also In-App-Kampagnen haben wohl einen mittlerweile um 29% höheren Return on Ad-Spend als diejenigen, die das Volumen auf Conversions optimiert haben. Klang jetzt ganz schön werbemäßig, aber du bist ja du bist ja viel im Jahr in Hamburg, du kennst dich wahrscheinlich damit aus.
06:22 Torsten Beeck
Naja, was dieser KI-Erfolg ist halt Ein Kern halt eine Effizienzmaschine für Profilbildung und das scheint zu funktionieren. Ist es halt schwer überprüfbar. So, das sind ja letztendlich erstmal Werbeversprechen. Und diese Modeldaten, die sind ja in der Regel nicht einsehbar oder evaluierbar. Das heißt, man kann dem glauben, man sieht es möglicherweise an seinen Verkäufen. Aber es ist schwer zu sagen, wie weit man da auch noch von so Dark Pattern Profiling entfernt ist und So, dieses ganze Datenspeichern, das hat ja immer so diesen Rahmen legitimiertes Interesse. Das ist irgendwie so eine, also es war schon immer irgendwie eine Maschine, in die man nicht so richtig reingucken konnte. Das wird es immer mehr, und ja, das ich kann das schon verstehen. Ich weiß auch nicht, also jetzt mal rein, aus Kundensicht ist das interessant, wie kann man diese Werbeversprechen irgendwie nachvollziehen Aber das KI hilft dabei, Profile noch stärker an Werbung anzupassen. Beziehungsweise andersrum, das kann man sich ja schon vorstellen durchaus. Wahrscheinlich funktioniert das deutlich besser als das, was du eben an Videogenerierung Vermutlich.
07:44 Gavin Karlmeier
Interessant ist allerdings, dass zum Beispiel in der EU dieses Profile erstellen auf KI-Basis, eigentlich mithilfe des AI-Aktes und der DSGVO derzeit gar nicht so easy ist. Aber auch dazu hat die EU genau die richtige Antwort. Du hast gerade schon den Begriff genannt, berechtigtes Interesse. Denn am 19. 11. möchte offenbar die EU-Kommission ein neues Gesetzespaket vorstellen, den digitalen Omnibus. Was also in mir löst das ganz viele Vorstellungen aus, aber nicht die, die offenbar die EU-Kommission damit assoziiert haben möchte Und tatsächlich ist es so, Netzpolitik hat da sehr umfangreich eine Recherche zu veröffentlicht, was da alles mit einhergeht. Also es soll eigentlich die DSGVO, die Regeln für Datennutzung, den Umgang mit Cybersicherheitsvor. . Vorfällen und die KI-Verordnungen zusammenführen in ein größeres Gesetzespaket. Also der überarbeitete Data Act soll das werden. Und interessanterweise soll aber offenbar einiges an Regulierung dadurch zurückgefahren werden. Also das Dokument, das Netzpolitik vorliegt, lässt darauf schließen, dass zum Beispiel das Training von KI-Systemen mit personenbezogenen Daten auf Basis des berechtigten Interesses von Tech-Konzernen einfacher möglich sein soll. Und dazu müsste man eben keine Einwilligungen als Nutzer mehr geben, dass diese Unternehmen das tun dürfen. Sehr interessant ist. Gleichzeitig soll aber auch die Definition von pseudonymisierten Daten anders anders gestaltet werden Und auch das Online-Tracking und die Cookies-Erstellung soll verändert werden. Bedeutet also, es könnte passieren, dass wir nicht mehr ständig auf irgendwelche Cookie-Banner klicken müssen, wenn wir auf Webseite Weil Websites erstmal davon ausgehen, dass wir einverstanden sind und wir dann mit Opt-out uns sozusagen wieder davon zurückziehen können. Wir sind dann so ein bisschen wieder in der Welt, die wir vor diesen Cookie-Banane. hatten. Es gibt wohl die Möglichkeit, dass du im Browser festlegen darfst, dass das nicht erstellt werden soll, diese Profile von dir oder diese Cookies eben nicht gespeichert werden. Aber natürlich müssten sich die Websites dann daran halten nach diesem Data Act, ob das aber passiert oder nicht, wird dadurch ein bisschen undurchsichtiger ehrlicherweise und Leute müssten wissen, wie das geht. Das ist insgesamt, glaube ich, für Menschen, die im Moment viel über Eigenständigkeit und Souveränität sprechen, nicht unbedingt eine gute Nachricht.
09:58 Torsten Beeck
Nee, ich habe auch tatsächlich bisher nur die Berichterstattung von Netzpolitik gelesen. Für mich hört sich das so an. Dass da eine Form von dass es da eine Vereinfachung geben soll. Und dass das eigentlich der Weg weg ist von Datenminimierung hin zu einer Verfügbarkeit von Daten für KI. Und mir ist nicht so ganz klar, warum man das tut, denn die EU riskiert eigentlich dass sie ihr Alleinstellungsmerkmal, also als Schutzraum, die EU wurde ja auch durchaus außerhalb Europas als wehrhaft wahrgenommen. Und jetzt in dem Moment, in dem KI-Plattformen letztendlich so eine gewisse Gefahr darstellen durch so eine ungebremste Optimierung, Scheint es so ein bisschen so, als würde die EU ein Rückzieher machen, oder zumindest Lobbyinteressen Stärker, stärker berücksichtigen.
11:02 Gavin Karlmeier
Und das ist richtig interessant, weil wir im letzten Woche, ich glaube in der vorletzten Folge viel über Lobbyismus in der EU gesprochen, vor allem durch das Unternehmen Meta, das sehr, sehr viel Geld in Lobbyarbeit in die EU steckt, in der EU steckt. Und auch darüber gesprochen, dass das ja zum Beispiel dazu führen könnte, dass Apple diese Verwendung der Warnung von appübergreifendem Tracking deaktivieren können müsste, je nachdem wie da die Verhandlungen ausgehen. Und gleichzeitig muss man auch noch dazu sagen, dass dieser Schutzraum ja eben nicht nur ein Zeichen an die Bürgerinnen und Bürger in der EU ist. Sondern ja auch an die USA nach dem Motto, ihr könnt nicht alles mit uns tun. Dass man hier Zugeständnisse macht, ist leider von vielen erwartet worden, als die Trump die macht. Übernommen hat. Ich muss vorsichtig sein in der Formulierung. Er wurde demokratisch gewählt, soweit wir wissen. Aber das haben viele befürchtet, dass es jetzt tatsächlich passiert und hier vor allem unter so einem Deckmantel der Vereinfachung kommt. Was vielen natürlich in die Karten spielt, die in der EU immer wieder Bürokratieabbau, nicht Demokratieabbau, Bürokratieabbau gefordert haben, ist natürlich ein bisschen perfide, weil dieser Bürokratieabbau jetzt zulasten der Bürgerinnen und Bürger geht. und nicht etwa einfach eine Vereinfachung auf derselben Ebene bedeutet. Weil das wäre ja auch möglich gewesen.
12:25 Torsten Beeck
Ja, da werden letztendlich Dinge zusammengeworfen. die nicht unbedingt zusammengehören. Also es gibt, glaube ich, genug Leute, die genervt sind von Cookie-Bannern, weil die letzten Endes einfach nur weggeklickt werden. Die sind gut gemeint, die führen aber nicht unbedingt zu wesentlich mehr Sensibilität der Nutzer, wenn es um Datenschutz und Datenverarbeitung geht. Insofern ist es vielleicht gut, dass es da andere Lösungen gibt und dass man sich darüber Gedanken macht. Auf der anderen Seite werden da jetzt einfach Dinge Ja, so ganz nebenbei wird die Schutzwirkung letztendlich reduziert. Und ja, also ich ist schwer einzuschätzen, aber man kann natürlich so ein bisschen die Annahme haben. Dass es da im Hintergrund auch Druck aus den USA gibt, weil wir uns natürlich vorstellen können, oder beziehungsweise es ist ja auch ausgesprochen von Trump oder von seiner Umgebung dass wenn wir in Anführungsstrichen wir als EU die US-Plattformen in irgendeiner Weise überregulieren aus ihrer Sicht, dass das dann auch Folgen auch auf andere Bereiche haben könnte. Und also wir kennen das ja momentan mit Zöllen oder was einem so alles so einfällt. Also insofern kann es auch durchaus sein, dass die EU vielleicht denkt, wir sind mal ein bisschen netter zu denen, weil wir haben schon in anderen Bereichen einfach sehr, sehr viel Stress. Ich finde es sehr, sehr bedenklich. Und es ist halt insofern halt wirklich schade, weil diese Wehrhaftigkeit der EU ja durchaus auch in anderen Regionen sich widergespiegelt hat, selbst in Kalifornien.
14:03 Gavin Karlmeier
Brasilien, Brasilien, ja, genau. Auch, ja.
14:06 Torsten Beeck
Und es gibt einige Märkte, die sich daran ein Beispiel genommen haben. Und wenn die EU jetzt quasi den Schwanz einzieht vor dem Druck, der aus den USA kommt oder der aus den USA kommen könnte Dann ist das schon ein bisschen tragisch. Zeigt aber auch letztendlich, dass wir extrem abhängig sind in diesem Bereich.
14:23 Gavin Karlmeier
Fraglich ist allerdings nur, warum dann so Entscheidungen getroffen werden. Also das ist halt, wie gesagt, noch nicht vorgestellt worden. Das sind nur Dokumente, die im Netzpolitik hier vorliegen. dass offenbar auch Artikel 9 der DSGVO angefasst werden soll. Und dieser Artikel 9 beschreibt, dass es einen Bereich von Daten gibt, die als besonders sensibel gelten und dadurch stärker geschützt werden. Also ethnische Herkunft, politische Meinung, religiöse oder weltanschauliche Überzeugung und die Gewerkschaftszugehörigkeit. Das soll angefasst werden, und zwar insofern. dass sensible Daten nur noch dann geschützt werden, wenn es Informationen gibt, die diese explizit offenbaren. Heißt also, wenn du gefragt wirst, was deine sexuelle Orientierung ist. Muss diese Antwort besonders geschützt werden. Wenn aber aus anderen Daten diese sexuelle Orientierung sich erschließt, dann nicht mehr. Und das ist also. Angesichts, und jetzt mache ich mal ein ganz großes Fass auf, angesichts der Tatsache, dass wir an den USA sehen, wie sich der politische Wind verändert. Keine gute Idee, dass solche Daten dann freigiebiger um sich geworfen werden dürfen, als das bislang der Fall ist, ehrlicherweise.
15:26 Torsten Beeck
Ich weiß nicht, ob wir da schon mal drüber gesprochen haben und das ist so ein bisschen ein gefährliches Halbwissen von mir, aber es gibt doch so Untersuchungen, dass Forscher sagen, wir können anhand von Drei Dingen, die man im Supermarkt kauft, die sexuelle Orientierung vorhersagen. Mit 90 Prozentiger Wahrscheinlichkeit. Also es ist wirklich nicht zu ernst nehmen, ist ein bisschen halb gar, aber ich glaube, so in die Richtung geht das. Und natürlich wird man aus Nutzung von Plattformen, und da muss man wahrscheinlich noch nicht mal was für posten, relativ schnell. Viele dieser leeren Felder, was sexuelle Orientierung, politischer Orientierung angeht, relativ einfach füllen können mit statistischen Annahmen. Und das macht es ja sogar noch Eigentlich sogar noch problematischer, weil es nicht so ist, dass ich gefragt werde, bin ich Mitglied in einer Gewerkschaft zum Beispiel, sondern dass die Maschine annimmt, ich bin Mitglied in einer Gewerkschaft und das dann sozusagen irgendwie Einfluss auf mich haben könnte. Das macht es, finde ich, sogar noch problematischer, weil ich im Zweifelsfall so ein bisschen dieses Schufa-Problem, ich weiß nicht genau, wie der Score zustande gekommen ist, Und an der Stelle, ja, wer weiß, was Regierungen damit irgendwann machen. Und ich das ist halt immer so dieses, man man kann relativ entspannt sein, solange man sich in einer Freiheitlich demokratischen Grundordnungen mit Gesetzen und und allem, was dazugehört, bewegt und mit der Möglichkeit zu klagen und Wir sehen aber in den USA, wie auf einmal zum Beispiel US-Bürger von der Straße verhaftet werden und erstmal hinterher nachgefragt wird, wo sie denn wohl herkommen und ob sie auch wohl einen Pass haben. Das heißt Solche Daten sind halt einfach, man, also es ist völlig unklar, was in Zukunft damit passiert.
17:12 Gavin Karlmeier
Ja, also bei der Hausratsversicherung reicht es ja schon, eine Straße weiterzuziehen, damit der Preis steigt. Also es gibt relativ schnell diese Zusammenhänge, die dann hergestellt werden. Und man muss ja auch sagen, das betrifft ja leider nicht nur Übergriffigkeit von autokratischen Regierungen oder Systemen. Sondern auch die Wirtschaft als solche. Weil die Daten, also es gibt ja durchaus Konstrukte, in denen es relativ legitim ist, dass Daten von dir weiterverkauft werden. Wenn Daten jetzt als nicht mehr besonders schützenswert gelten, können diese weiterverkauft werden. Heißt also, dass zum Beispiel ein Unternehmen, das bei dem du in finanzielle in finanzielle Vorleistung für dich geht, indem du zum Beispiel eine Rechnung von denen bekommst und die für dich schon mal erstmal bezahlen. Dass die dann auf Grundlage dieser Daten, die generiert werden oder auch nur zusammengeführt werden, andere Entscheidungen treffen. Das heißt, tatsächlich entscheiden dann Maschinen viel mehr als bisher.
18:06 Torsten Beeck
Ja, oder die andere Angebote machen. Also wenn die Maschine weiß, ich bin vielleicht kaufkräftiger als andere. mir einfach höhere Preise zum Beispiel anzeigen. Also diese ganz normale, also ganz normale, weiß ich nicht, die Flugbuchung oder der Einkauf im Internet. Könnte da natürlich, können die darauf Einfluss nehmen und im Zweifelsfall, also das passiert zu einem gewissen Grad sicherlich schon, ist nur momentan noch wahnsinnig schwierig, das tatsächlich auf Personen runterzubrechen. Aber in dem Moment, wo Rechenleistungen und das, was aus der KI fällt, viel verfügbarer und einfacher zu generieren sind. wird das im Zweifelsfall eben auch auf Individuen runtergebrochen und nicht mehr auf Kohorten oder was du gerade sagtest, irgendwie ich wohne in der Straße, dadurch ist meine Hausratversicherung teuer. sondern eben tatsächlich, ich habe irgendwas getan, möglicherweise vor Jahren, und deshalb ist das, ist die Reise, die mir hier gerade angezeigt wird, 20% teurer.
19:07 Gavin Karlmeier
Ja, oder man weiß, ich wäre zum Beispiel einen Mann, der mit einem anderen Mann zusammenlebt, was die Wahrscheinlichkeit, statistisch gesehen, dass wir ein Kind haben, sinken lässt, was unsere Kaufkraft steigen lassen würde. Also theoretisch kannst du durch solche Daten relativ schnell irgendwelche Annahmen treffen, die am Ende ja auch nur statistisches Jonglieren sind und Theorien und so.
19:28 Torsten Beeck
Apropos Double Encome No Kids hilft schon. Genau, genau.
19:32 Gavin Karlmeier
Apropos Jonglian Sky News das britische Nachrichtenmedium, hat eine relativ große Untersuchung durchgeführt, wie der X-Algorithmus die Darstellung der Inhalte, die Leuten am Ende tatsächlich am Ende gezeigt werden, so weit verändert, dass es eine politische Schlagrichtung ist Wir wissen, in Großbritannien gibt es im Moment eine relativ starke Bewegung von rechts, sehr starke Demonstrationen, Protestaktionen. Da gibt es einen sehr starken gesellschaftlichen Konflikt in Großbritannien derzeit. Wir haben da auch schon häufiger darüber berichtet und auch darüber, dass Elon Musk Tommy Robinson, einen der starken Fürsprecher der Extremrechten in Großbritannien, unterstützt und auch immer wieder in der Vergangenheit, äh, wie sagt man, endorst hat. So, jetzt wissen wir, wie gesagt, das, was Elon Musk öffentlich erzählt hat, dass er zum Beispiel Tommy Robinson für eine der einzigen Möglichkeiten hält, das Land Großbritannien zu retten und so, wir haben darüber gesprochen, hat auch da, er hat auch kritisiert, dass Elon Musk, oder früher als er Twitter gekauft hat, hat er kritisiert Twitter sei von einer linksradikalen Berkeley-Brille aus San Francisco gefiltert worden, hätte also eine politische Schlagseite in die falsche Richtung gehabt und er würde das eine gerade ziehen und hat das damals mit solchen. . Twitter-Files beweisen wollen. Wir erinnern uns, dass vermeintlich unabhängige JournalistInnen, die meistens in der Regel auch schon einen politischen Einschlag hatten, dann irgendwelche Daten von Elon Musk Zugespielt bekommen haben, die vermutlich auch schon vorausgewählt wurden und die dann eben darüber berichtet haben und damit beweisen wollte, wie linksradikal Twitter tatsächlich war. So, in dem Zusammenhang hat Sky News jetzt deswegen die X-Files veröffentlicht. und hat mit deren Forensic-Team neun Monate lang den Algorithmus von X analysiert, indem sie neun Accounts erstellt haben. Und diese neuen Accounts auf X. . haben jeweils eine Person nachgeahmt. Also es gab drei, die eher linksgerichtet sind, drei, die eher rechtsgerichtet sind und drei neutral oder sogar politisch uninteressiert. und haben mit diesen Accounts die ganze Zeit einfach nur ihren Algorithmus beobachtet und geguckt, was macht es mit der For You-Page, dass wir jetzt, dass diese Person, die wir haben, diese Persona, eine gewisse politische Ausrichtung vorlebt. So und Sie haben insgesamt 90. 000 Beiträge gesehen von 22. 000 Accounts. Das ist die Datengrundlage, die Sie haben, und haben damit Versucht, das Ganze erstmal auszuwerten. Und deren Ergebnis ist es, sie haben das mega spannend in so einem datenjournalistischen Stück auch zusammengefasst, den ihr in den Shownotes findet. Oder wenn ihr auf Campfire diese Folge hört, auf Campfire FM sogar jetzt beim Hören auf den Link klicken könnt. was finde ich irgendwie eine ganz geile, ganz geile Nutzungserfahrung ist. Na jedenfalls das Ergebnis, die Accounts, die eher links gerichtet waren Sen fast gleich viele linke und rechte Inhalte, obwohl sie nur linken Accounts gefolgt sind. Aber nur 14 Prozent der politischen Inhalte, die an unsere rechtsgerichteten Nutzer gesendet wurden, waren linksgerichtet. Heißt also, wenn du dich als politisch rechtsorientierter Account irgendwie auf X bewegst, kriegst du nur 14% Inhalte angezeigt, die eher dem linken Lager zugehörig sind. Andersrum hast du einen Account, der eher linken anderen Accounts folgt, werden dir pari pari ungefähr gleich viele rechte wie linke Inhalte angezeigt. Die neutralen Nutzer sahen doppelt so viele rechtsgerichtete Inhalte wie linksgerichtete Inhalte, ist das Ergebnis. Und kaum einer der politischen Inhalte, die unseren Ex-Nutzern gezeigt wurden, waren unparteiisch. So wurden rechtsgerichtete Inhalte am prominentesten angezeigt, unabhängig von der politischen Ausrichtung der Nutzer. Was interessant ist, aber der erste Reflex, den ich da hatte, und vielleicht hast du den auch, ist, dass man so denkt, ja, aber jetzt hat sich Ex ja auch verändert, es gibt bestimmt viel mehr. Rechte Inhalte als linke Inhalte und das bildet der Algorithmus dann am Ende nur ab. Ja, das haben sie in etwa auch angenommen und haben das Ganze aber dann sozusagen auseinandergenommen. und haben sich angeschaut, wie diese Accounts, von denen ihnen besonders viele Inhalte angezeigt haben wurden, wie deren Inhalte sich sozusagen oder wie viel die posten. Und das Ergebnis war, die Beiträge der Vorsitzenden der konservativen Partei, Kimi Badenock, haben 4% aller Inhalte von Politikern ausgemacht, die sie in diesen zwei Wochen lang sozusagen beobachtet haben. Und drei Prozent der Beiträge, also von allen Beiträgen der Accounts, die ihnen angezeigt wurden, wurden 4% von dieser Person geschrieben, haben drei Prozent der angezeigten Beiträge ausgemacht. Sehr kompliziert. Ihr seht das nochmal grafisch aufbereitet auf dem Link. So, wird aber jetzt gleich besser, weil jetzt gleich wird es ein bisschen einfacher. Rupert Lowe, ein unabhängiger Rechter und war früher Politiker der Reform Party in Großbritannien, war in seinen Inhalten überrepräsentiert als Rechter. Seine Beiträge machen 24% der Beiträge aus, die unseren NutzerInnen angezeigt wurden, aber nur 6% der Gesamtbeiträge, die es eben in diesem gesamten Archiv gab. Der unabhängige Linke, George Galloway, hat am meisten getwittert von allen beobachteten Accounts, machten nur 3% der Beiträge aus, die ihnen angezeigt wurden. Heißt also, die Menge der Tweets ist nicht maßgeblich dafür verantwortlich, was der Algorithmus auswählt, was dir angezeigt wird was diese These eigentlich so ein bisschen wegschiebt, dass die Inhalte, die einfach mehr da sind, am Ende auch einen Überhang in deiner algorithmischen Timeline ausmachen. War das nachvollziehbar, Thorsten? Oder habe ich dich irgendwo verloren auf dem Weg?
25:10 Torsten Beeck
Ich verbin kurz einmal ausgestiegen, aber ich du hast mich am Ende wieder zurückbekommen. Das ist ja ganz interessant. Musk hat sich ja in den letzten Jahren immer so als Free Speech Heiland geriert und man sieht aber ja irgendwie, dass da. in irgendeiner Form politische Milieus bevorteilt werden. Und dass da so eine Art, ja, beim beim öffentlich-rechtlichen Rundfang wäre es, eine, so eine Art Programmdirektion, also inhaltlicher Einfluss irgendwie genommen wird und ähm Dass ja, wenn man diesen Untersuchungen glauben kann, und das klingt für mich nicht nur plausibel, sondern die haben das ja auch wirklich sehr transparent aufgearbeitet, Dass das ja keine neutrale Marktplatz-Plattformlogik ist, sondern dass da irgendwie eine, in irgendeiner Form eine algorithmische Schieflage stattfindet, die auch eine echte politische Wirkung irgendwie hat. Ich weiß nicht genau. Ich glaube, mich würde interessieren, wie man damit oder ob man dagegen vorgehen kann. Weil Solche Boosting-Effekte sind, glaube ich, selbst in der EU, wo es so um im DSA und so um Transparenz und Risikowertung und so geht, ähm Da wird es schon schwierig, da zuzugreifen. In UK ist es, glaube ich, so, dass die Der Online Safety Act, sorry, genau. Genau, Online Safety Act. Der zielt ja auf Vor allen Dingen auf illegale Inhalte und so die zielen auf Kinderschutz ab, aber ein politischer Bias ist da ja letztendlich gar nicht erfasst und ich das ist natürlich auch wahnsinnig schwierig. Dem nachzugehen. Was es halt zeigt, ist, dass im Zweifelsfall Milliardäre mit Einfluss auf Medien oder auf Plattformen auch eine politische Welt prägen können.
27:11 Gavin Karlmeier
Und ich lehne mich mal aus dem Fenster, aber ich versuche jetzt mal so ein bisschen, also wenn mir eins dieser Podcasts dir gebracht hat, für mich selber ist ja. Dass ich seit 500 Folgen da drauf schaue, was da passiert. Und wir erinnern uns an so ein paar Meldungen, die wir jetzt mal zusammenstricken können. Zum Beispiel, dass es Hinweise darauf gab, dass Accounts, denen in Elon Musk entfolgt ist. einen massiven Reichweiteeinbruch erlebt haben. Gleichzeitig hat Elon Musk selber mal ausgeräumt, dass einflussreiche Accounts am Ende auch mitbestimmen durch ihr Verhalten und was sie liken. was anderen Menschen angezeigt wird, weil deren Einfluss als wichtiger genommen wird als der von kleineren Accounts. Heißt also, eventuell hat Elon Musk hier schon wieder einen seiner Taschenspielertricks aus der Kategorie, jaha, wir sind ein bisschen schlauer als die anderen angewendet und hat sich offenbar These. Einfach, der Algorithmus ist wahrscheinlich unabhängig. Aber das, was Elon Musk retweetet, liked, wem er folgt. Hat einfach einen großen Impact darauf, welchen Inhalte stärker geboostet werden als andere. Das wäre ein relativ einfacher Hebel, technisch gesehen, vermutlich, weil der Einfluss von Elon Musks Account Dadurch der größte von allen Accounts wäre, weil er eben das meiste Following hat allen auf X, gleichzeitig algorithmisch sogar eingebacken in Faktor 1000, dass seine Tweets mehr Leuten angezeigt werden. Gleichzeitig wäre der Algorithmus aber unabhängig, weil man sagen kann, da gibt es keine politische Schieflage, zumindest im Code nicht. Weißt du, was ich meine? Ja, wobei, ja, ich also traue ich Mast durchaus zu.
28:39 Torsten Beeck
Klingt so ein bisschen irre, dass sozusagen der Unternehmenschef durch sein Verhalten auf der Plattform so einen immensen Einfluss nehmen kann. Aber du hast schon recht, wir haben eine ganze Menge merkwürdige Geschichten aus dem Hause Ex und von Mass selbst gehört. Ausschließen kann man das nicht.
28:58 Gavin Karlmeier
Und Sky News hat das nämlich so leicht angeschnitten in ihrem Text und haben gesagt, wenn Rupert Lowe, das ist auch ein abgeordneter politisch rechtstehender, der eine neue Partei gegründet hat mit dem Namen Restore Britain. Wenn der was getwittert hat und Elon Musk hat das kommentiert oder retweetet, also irgendwie damit interagiert, dann wurden diese Posts fünfmal häufiger angezeigt als die anderen Menschen. So, das ist schon, also man muss dazu sagen, fairerweise, alle diese Zahlen, die ich jetzt gerade genannt habe, sind natürlich Zahlen, die X selber ausspuckt. Also auch die Impressionen können wir nicht. Nicht überprüfen, nicht unabhängig, aber wenn wir alles miteinander vergleichen, dann sind das eben die Werte, mit denen wir arbeiten.
29:39 Torsten Beeck
Ja, und an der Stelle, das ist ja offensichtlich, dass das Verhalten von Musk einen Einfluss darauf hat, weil er einfach einen großen Account hat. Dass das dann tatsächlich eine ganze Plattform in eine politische Schieflage bringt, ist zumindest erstaunlich, aber die Zahlen legen es nahe.
29:57 Gavin Karlmeier
Übrigens hat Sky News auch mit mehreren früheren Twitter-MitarbeiterInnen gesprochen, die während der Übergabe an Musk oder kurz danach gekündigt haben. Und sie glauben, dass der ja größte. . Einfluss auf X die Entlassung des Kurationsteams waren. . Also dass wir das Team, die zum Beispiel auch Fact-Checking beauftragt haben oder dafür gesorgt haben, dass weniger Desinformationen auf der Plattform stattfinden. Und sie sagen, bevor wir dieses Team hatten, hatten wir eben genau das Problem, dass extrem viele Desinformationen auf Ex verbreitet wurden. Und jetzt sind sie weg und genau das passiert jetzt gerade wieder. Also das Ersetzen dieses Teams durch Community Nodes. könnte dann möglicherweise sogar auch als nicht nur reiner Einsparschnitt-Schritt verstanden werden und auch nicht nur als Möglichkeit sozusagen irgendwie den Algorithmus umzubauen, sondern möglicherweise sogar auch direkten politischen Einfluss haben, indem man sagt, wir reißen jetzt hier direkt alles runter. Also es muss nicht nur die Agenda sein, dass du eine Signalwirkung dadurch hast, sondern auch eine tatsächliche Veränderung. der Plattform.
30:59 Torsten Beeck
Also die Fact-Checker auf den Plattformen oder wie bei X, diese Teams, die haben letztendlich immer eine gewisse Dämpfungswirkung erreicht. Die haben immer gegen eine riesige Menge angekämpft, die man nur sehr schwer unter Kontrolle kriegt. Aber die hatten halt die Möglichkeit zu sagen, hier sind Accounts, die spreaden unglaublich viel Misinformation. Und die können wir quasi dadurch ein bisschen eindämpfen, dass wir sagen, okay, die kriegen weniger Sichtbarkeit auf der Plattform, weil das toxisch ist und weil es der Plattform nicht gut tut. Wenn man diese Teams rausnimmt, das ist ja bei Meta auch passiert. Also Meta hat ja auch in den USA die Fact-Checker rausgeschmissen. Das hat natürlich einen Einfluss auf die Plattform. Und dann kann man sagen, ja, aber das ist halt Free Speech. Nur, das ist halt eben diese etwas, ich sag mal, zumindest in Deutschland haben wir einen etwas anderen Blick darauf. Also, Free Speech ist das eine, Free Speech heißt zumindest. in Deutschland nicht, man kann sagen, was man will, weil das immer noch von Gesetzen zumindest eingeschränkt wird. Also man darf nicht einfach jemanden beleidigen. Und das passiert dann halt eben auf den Plattformen. Und wenn man halt schlicht und ergreifend gezielt lügt und Unsinn verbreitet Und dass niemand mehr in irgendeiner Weise einhegt, indem zum Beispiel diese Accounts weniger Sichtbarkeit bekommen oder diese Posts irgendwie in der Sichtbarkeit reduziert werden, dann kriegen die halt eben auch sehr, sehr viel Aufmerksamkeit. Das ist ja der Grund, warum es jahrelang Forderung gab, es muss irgendeine Form von Fact-Checking gehen. Die Plattformen müssen in irgendeiner Weise damit umgehen, weil sonst Letztendlich Fake News ist ja immer so ein Begriff. Das sind letztendlich gezielte Lügen Propaganda, von denen man im Zweifelsfall nicht weiß, wo sie herkommt. Und die durchaus ja gezielt auch eingesetzt wird, egal ob in Wahlkämpfen oder um Menschen grundsätzlich zu manipulieren.
32:49 Gavin Karlmeier
Ja Wer das auch tut, ist ja Grok, wie wir wissen. Grok macht aber nicht nur das mittlerweile.
32:54 Torsten Beeck
Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Grok ist doch genauso fantastisch und gut wie alles aus dem Hotelmast.
33:03 Gavin Karlmeier
Also, was jetzt passiert ist in den USA und Kanada, kannst du auch in deinem Tesla mit Grog sprechen. Und dort ist es passiert, dass ein Zwölfjähriger sich mit Grog unterhalten hat über Cristiano Ronaldo. Und Grog hat gesagt, dass er selber auch Fan von Cristiano Ronaldo ist und da haben sie sich darüber unterhalten. Und irgendwann hat der Chatbot, also Grog, angefangen, Messi zu beleidigen. Und dann haben sie sich so weiter unterhalten und daraufhin hat Grog den zwölfjährigen Jungen gefragt, warum schickst du mir nicht einfach ein paar Nacktfotos? Eine wahnsinnig skurrile Wendung, eine wahnsinnig skurrile Frage ist. Das berichtet CBC News und kanadisches Medium, die selber sagen, sie konnten das nicht überprüfen natürlich, weil sie nicht in der Situation dabei waren. Es passt aber so ein bisschen zu dem, was Grokia tut, also dieses unhinged, politisch inkorrekte, Antivoke, was Maske dann alles hängt. Du kannst interessanterweise bei Grog im Tesla ein paar verschiedene Modi einstellen. Also du kannst zum Beispiel sagen, dass du es gerne im Unhinged-Mode haben möchtest. Du kannst aber auch in Kids-Mode einschalten. Die Mutter sagt selber, der Kids-Mode war zwar nicht aktiviert, aber er war auch nicht auf Unhinged eingestellt. Es gibt aber auch Videos, über die CBC News eben auch berichtet, dass Leute, die im Unhinged-Mode waren, von Grog Beleidigungen wie Kant zum Beispiel gehört haben, aber auch das N-Wort, was also in keiner Welt ja witzig oder angebracht ist. Außer für diesen alten Milliardär.
34:31 Torsten Beeck
Na, vielleicht wurde der Grog-Algorithmus ganz stark mit den DMs von mittelalten Männern trainiert und irgendwann kommt es immer zu der Frage, ob man nicht vielleicht mal ein paar Fotos verschicken will. Keine Ahnung, ich weiß es nicht. Ich finde der Witz ist dabei, was mich dabei so nervt, ist, dass ich das eigentlich gerade im Auto als ein total gutes, eine total gute Umgebung empfinde. KI in einem Sprachmodus zu nutzen, weil es echt ein Moment ist, wo man irgendwie denkt, ach ja, ich will irgendwas nachgucken, ich habe irgendwie eine Frage, ich kann mich das Auto, ich theoretisch könnte die KI auch Mir helfen, das Auto besser zu steuern. Ich muss nicht auf dem Bildschirm rumtippen und irgendwelche Ziele im Navi suchen oder irgendwie so. So komplizierte Straße, dann versteht er die Straße nicht, da muss ich die Hausnummer nochmal eingeben. Da könnt, also ich habe da total Lust drauf, dass das funktioniert. Und gleichzeitig holen wir natürlich. Da jetzt KI in Räume, und das wird, Grog wird sicherlich nicht der einzige KI-Assistent sein, der in Autos stattfindet. Das wird überall irgendwie. Das ist natürlich total praktisch.
35:41 Gavin Karlmeier
Ich glaube, die Hände, ich will die. Wie viele Autos mit Android Automotive ausgestattet sind, der Google Software, da werden wir jetzt den Einzelfall von Gemini erleben, ja.
35:48 Torsten Beeck
Genau. Und das ist ja eigentlich auch cool, weil das eine, ich kann mich irgendwie mich aufs Sprechen konzentrieren, so hab die Hände am Lenkrad. Ich finde, das kann extrem praktisch sein. Deshalb nervt es mich auch so ein bisschen so, weil ich eigentlich Lust habe, sowas auszuprobieren. Aber wir holen uns natürlich jetzt KI in Räume. Die, und da geht es noch nicht mal so um Kinderschutz, aber sicherlich auch. Also wir wissen noch nicht mal, wie wir Kinder und Jugendliche bei Social Media irgendwie schützen sollen. Erwachsenen, bei Erwachsenen haben wir es im Grunde genommen hier aufgegeben. Und jetzt kommt halt der nächste Schritt und wir holen KI in diese Doch sehr privaten Umgebungen rein.
36:29 Gavin Karlmeier
Ein Auto ist ja eigentlich was, wo man sich irgendwie so relativ privat fühlt.
36:34 Torsten Beeck
Genau, also ich sitze relativ viel im Auto und genau sowas machen Leute da und nicht nur das. Ähm
36:41 Gavin Karlmeier
Ich frage es nicht weiter nach, oder Thorst?
36:44 Torsten Beeck
Aber es ist schon erstaunlich, wenn man lange genug auf der Autobahn unterwegs ist, was man alles so sieht.
36:49 Gavin Karlmeier
Ja, in NRW wurde doch jetzt ein Pärchen erwischt, die bei 140 km/h 6 hatten im Auto.
36:55 Torsten Beeck
Ja, ich finde es zu einem gewissen Grad beeindruckend, aber ihr macht es nicht nach, Kinder. Es ist gefährlich. Nein, aber tatsächlich, was wir, also momentan sind das ja, sind diese Sprachmodelle auch Grog in der Tesla-Integration, ist ja vor allen Dingen momentan so ein Interaktionstool und ist so ein bisschen gimmick. Das wird ja auch passieren, dass das noch viel stärker irgendwie in die Steuerung der Autos reinkommt. Und dann wird es halt auch Teil der. der Produkte. Und auch, also da wird es dann auch nochmal interessant, was so Produkthaftung und Produktsicherheit und so angeht. Denn das ist ja alles andere als in irgendeiner Weise überprüfbar. Das ist ja das Interessante dabei. Das ist ja noch nicht mal so, dass man es. Abschalten kann, also der KI, so ein Verhalten abzutrainieren, ist ja gar nicht so einfach. Einfach aufgrund der So wie KI-Sprachmodelle halt funktionieren.
37:50 Gavin Karlmeier
Ja, also fairerweise muss man dazu sagen, ich weiß nicht mal, ob Grog überprüft hat, dass Grog da mit einem Zwölfjährigen redet. Oder ob das nicht einfach nur Spracheingabe, Umwandlung, Antwort war. So oder so ist aber dieser dieses Kommando einer KI, also das ist ja, ich finde das wahnsinnig skurril. Aber du hast natürlich recht, Kinderschutz, das wird ein Riesenthema im Bereich KI. Und da kommen wir jetzt genau zu dem Bereich, den ich eben angesprochen habe. Wir werden jetzt eher den nächsten Minuten über Themen wie Suizide sprechen. Wenn ihr das nicht gut hören könnt, spult gerne vor. Ihr findet in den Shownotes genau die Timecodes, wann wir mit dem Thema durch sind. Denn AP News berichtet, dass OpenAI inzwischen sieben Klagen auf dem Tisch hat, wovon es eben um Wahnvorstellungen und Suizide geht, vier davon Suizide, drei psychiatrische Einweisungen. Und die Kläger werfen OpenAI eben vor, nicht ausreichende Schutzmaßnahmen getroffen zu haben. Man muss dazu sagen, dass alle diese Klagen sich auf einen Zeitraum beziehen, bevor OpenAI angekündigt hat, weniger medizinische Empfehlungen zu geben, weniger Solche Inhalte mit Kindern sozusagen auszutauschen, aber es gibt wahnsinnig viele Geschichten. Exemplarisch eine, die über die DBBC gesprochen hat. Da geht es um Megan Garcia, das ist die Mutter des Sohnes Sewell. Der sehr er wird als sehr schlau und hübsch bezeichnet, diesem Text so Ich bin in der Geschichte gesprungen. Aber sie ist trotzdem exemplarisch und hilft trotzdem, denn es geht hier um die App Character AI, die nicht zu OpenAI gehört. Aber Character AI ermöglicht es dir, mit Charakteren aus Serien zum Beispiel zu sprechen, mit Hilfe von KI. Und dieser Junge hat eben die ganze Zeit, ich glaube er war 14 zum Zeitpunkt seines Suizides, so viel kann ich schon mal vorwegschicken, angefangen eben nur noch mit einer Person zu sprechen, die er aus der Serie Game of Thrones kannte. Und diese Person hat irgendwann zu diesem jungen Eben gesagt, wir sehen uns im Jenseits wieder. So, eine Person, die es nicht gibt, ein Bot in denen sich dieser Junge eben verliebt hat. So, und das sind alles Dinge, wie du eben sagst, die können wir nicht überprüfen, die können wir nicht kontrollieren und die sind eben Das macht einen fertig, wenn man sich damit auseinandersetzt. Die andere Geschichte von CNN, die eben über einen 24-Jährigen, äh, 23-Jährigen, Entschuldigung, spricht, der eben auch von Chat-GPT ermutigt wurde, sozusagen sich das Leben zu nehmen. Und das sind alles Geschichten, die man. Also wir hatten ein Beispiel, über das wir hier gesprochen haben, sie häufen sich, sie werden immer mehr. Und man fragt sich so, wieso geht das noch? Wieso ist das möglich? Wieso kann, also Ob es eine Möglichkeit gibt, eine soziale Bindung zu einem Chatbot aufzubauen, ist das eine Thema. Ich glaube, das kannst du nie ganz nehmen, weil diese Geschichten von Leuten, die sich in Bots verliebt haben, die gab es auch schon vor 10 oder 20 Jahren. dass aber diese Chatbots in der Lage sind, dir solche Empfehlungen auszusprechen, dich so in einem Extremzustand dann auch noch so schlecht und falsch zu beraten. Es gibt keine Notwendigkeit, warum das möglich ist, warum das passiert, außer, und das ist nämlich das, worüber auch OpenAI-MitarbeiterInnen mit CNN zum Beispiel gesprochen haben. Dass der Wettbewerb so intensiv sei, dass man sich eher beeilt, Produkte auf den Markt zu bringen, als sich um die psychische Gesundheit zu kümmern. Mitarbeiter, die sich nicht trauen, ihren Namen zu nennen, weil sie Angst haben, Vergeltungsmaßnahmen von OpenAI zu erleben.
41:06 Torsten Beeck
Ja, da muss man erstmal tief durchatmen, wenn man sowas hört. Da wird. . Da werden ja Produkte so wie Emotional Supportive AI irgendwie verkauft, die . Die werden ja als neutrale Werkzeuge irgendwie verkauft. Das ist ja nicht so, dass man irgendwie, da ist ja kein Warnaufkleber drauf, die sind sehr zugänglich, die sind sehr einfach zugänglich. Und dass Menschen irgendwie so parasoziale Beziehungen zu KI irgendwie erleben, das hast du gerade schon gesagt, das ist nicht erst seit gestern so. Was man sagen muss, das sind natürlich irgendwie alles so Einzelfälle und das ist juristisch schwierig zu beurteilen. Und das ist aber schon ein. Das ist letztendlich ein systemisches Risiko, weil es den Designern von solchen Produkten letztendlich ja darum geht, Genau, das ist ja ein Designziel, dass die Leute immer wiederkommen, dass die Leute lange auf der Plattform bleiben, dass so eine gefühlte Intimität stattfindet. Wenn es dann darum geht, ein Produkt schnell auf den Markt zu bringen, dann wird halt der Sicherheitsgurt erst später installiert, während man schon am Markt ist. Das ist ja auch eine. Letztendlich ist das ja was, was wir in den letzten 20 Jahren durchaus auch immer wieder bewundert haben, wie schnell das Silicon Valley dazu in der Lage ist, Produkte auf den Markt zu bringen. Während in Deutschland noch irgendwie überlegt wird, ob das 7% oder 19% Mehrwertsteuer da berechnet werden, sind die schon am Start. Das ist eigentlich das gleiche wie KI im Auto. Ich finde es spannend, dass KI helfen kann, Menschen zu unterstützen, vielleicht zu reflektieren. In Zeiten, wo Menschen irgendwie nach auch einer Therapie vielleicht suchen und feststellen, es ist gar nicht so einfach, irgendwie Therapieplatz zu bekommen und ist auch ganz schön teuer, kann das ja durchaus etwas sein, was Menschen auch hilft. Menschen, die sich vielleicht einsam fühlen. Es gibt ja immer so dieses japanische Beispiel, dass irgendwie alte Menschen schon jetzt mit den ersten Pflegerobotern dort versorgt werden und die eine. Eine Wärmere im Umgang empfinden, weil die eben irgendwie ein freundliches Gesicht haben und mit ihnen sprechen. Aber es gibt im Grunde genommen keinerlei Sicherheit und keinerlei Regulierung momentan. Und wir sehen das ja, also diese Modelle, auch wie die Sprache ist, also ich muss ganz ehrlich sagen, mich macht die Sprache von ChatGPT inzwischen wirklich aggressiv. Aber so dieses, dass das immer menschenähnlicher wird, da ist ja in den letzten Jahren wahnsinnig viel passiert. Dann kommt halt das ganze Thema Memory dazu, dass es so ein Umgangston ist, dass man irgendwie mit Kosenamen angesprochen wird und so, das führt ja letztendlich dazu, dass man einfach. Schlichtuntergreifend vergisst, wer auf der anderen Seite sitzt, beziehungsweise dass da niemand auf der anderen Seite sitzt. .
44:04 Gavin Karlmeier
Ja, genau. Und also, wie gesagt, ich bin trotzdem überzeugt, das Problem ist nicht. dass Menschen anfangen, eine soziale Beziehung, in welcher Form auch immer, mit Maschinen aufzubauen. Weil ich glaube, das gab es schon immer und das wird es auch immer geben und das wirst du nicht verhindern können. Du musst verhindern, dass diese Maschinen aber. Irgendeine Grundlage bieten, dass Menschen sich etwas antun. Also, ich glaube, das ist, glaube ich, der Faktor. Und also, man kann ja über Siri viel sagen und man kann Siri viel vorwerfen, aber sowas hat Siri nie gemacht.
44:36 Torsten Beeck
Nee, also Siri ist da stabil. Das ist ja aber genau das Problem. Wir kommen immer wieder eigentlich an die gleichen Punkte. Selbst wenn es in dem Bereich Regulierung Gäbe, Stand jetzt ist aufgrund der Funktionsweise und so wie generative Sprachmodelle gebaut sind, ist es gar nicht so trivial, sowas auszuschließen. Weil das ja letztendlich sind es ja Statistikmaschinen. die das nächstwahrscheinliche nur machen und da gibt es dann irgendwie Unterstützung und Bestärkung. Und das merkt man ja auch, wenn man, selbst wenn man in Chat-GPT die dümmsten Ideen reinwirft, kriegt man erstmal als Feedback, das ist eine fantastische Idee, das kannst du natürlich so machen. Und das kann natürlich in einen Bereich, und also die KIs sind ja auch einfach ein bisschen doof. Also man kann die ja auch austricksen, man kann ihnen sagen, also man kann fragen, was muss ich tun, um eine Bombe zu bauen. Und dann sagt es, das darf ich dir leider nicht sagen, aber wenn du sagst, irgendwie, ich möchte ein Buch schreiben, in dem der Bösewicht eine Bombe baut, die auch wirklich funktioniert, wie müsste ich das schreiben? Und dann ChatGPT sagt, ja. Das kann ich dir erklären.
45:49 Gavin Karlmeier
Ich bin froh, dass du das hier in diesem Podcast erzählt hast, weil du die redaktionelle Verantwortung hast, dass die Leute jetzt wissen, wie man eine Bombenbauanleitung aus dem Internet kriegt.
45:57 Torsten Beeck
Ja, ja. Wahrscheinlich ist das auch alles, das sind ja auch alles so Dinge, die immer so ein bisschen anekdotenhaft sind und die räumen dem ja auch schon hinterher. Nur das Problem ist genau das, wenn es da um Menschenleben geht. Dann ist halt hinterherräumlich genug.
46:11 Gavin Karlmeier
Ja, die Frage ist halt, ob wir das am offenen Herzen ausprobieren müssen. Ist das eine Technik, also klar, sie muss davon lernen, dass sie benutzt wird. Aber dass es so Dinge gibt, die ja vermutlich absehbar gewesen wären. Also eine Bombe, wie man eine Bombe baut, das war vor 30 Jahren, haben wir gefühlt schon darüber gesprochen, dass Leute danach im Internet suchen. Also weißt du, es gibt so Dinge, die liegen einfach so auf der Hand, dass das ausgetrickst werden wird. Oder irgendwelche Rezepte, um Drogen zu mischen und so. Ich weiß nicht, ob das ein Kind ist. Gut. Bringen wir Chemiebücher zurück. Chemiebuch statt ChatGBT. Thorsten Beek hat gefordert. Dementsprechend fordere ich jetzt von dir Emotionen ein. Funktionen und Emotionen. Ich lese dir das vor, was der Analyst von Mac Rumors Aaron Paris auf X gepostet hat. This is huge. Ex arbeitet daran, YouTube Support für eingebundene Videos in die Timeline zu bringen. Wenn man diesen einschaltet Also, wenn das eingeführt wird, kannst du YouTube-Videos direkt in der Timeline abspielen. Gleichzeitig würde X aber dabei Daten über deine Interaktionen mit diesem Video sowie dem Thema sammeln, according to its Terms of Service and Privacy Policy. Ist das huge, dass man YouTube-Videos wieder in der X-Time dann abspielen kann, Thorsten? Ja oder nein? Weil ich ja einen Take.
47:41 Torsten Beeck
Ja, du hast einen Take. Ich muss ganz ehrlich sagen, das ist ja, das ging ja irgendwann mal. Ja, genau. Und da fanden wir das ja ganz gut. Schlicht und ergreifend deshalb, weil das natürlich. auch aus Nutzersicht oder als Creator oder Produzentensicht irgendwie ganz cool ist deine Videos an einem Ort zu haben Und die woanders einzubinden und nicht auf jeder Plattform separat mein Video hochzuladen. Das ist ja, das war, das war quasi mal Standard. Da haben wir gedacht, okay, es gibt so einen Ort für Videos, da tun wir unsere Videos hin und dann Kann ich das bei X oder damals bei Twitter posten und dann wird das Video da auch angezeigt, das ist ja voll praktisch und irgendwann hat Twitter gemerkt, das ist ja voll blöd. Dann wissen wir gar nicht, was in diesem Frame stattfindet. Und außerdem wollen wir ja eine eigene Videomonetarisierung irgendwann auch mal haben. Und irgendwann musste man dann auf jeder einzelnen Plattform sein Video nochmal hochladen, wenn man das da haben wollte. Insofern Ganz gute Sache. Wie viele Daten dann dann wiederum an X fließen? Ich muss ganz ehrlich sagen, mir ist das gerade total egal, was auf X passiert, weil ich will das nicht mehr benutzen.
48:47 Gavin Karlmeier
Aber ich habe diese Nachricht trotzdem aus Angebot mitgebracht, weil ich das interessant finde. Weil als also Linda Jaccarino, als frühere CEO von Ex, meine ich, die Älteren werden sich erinnern. Die hatte ja eine Mission mit X, nämlich X für Medienpartner interessant zu machen. Sie hat mit der NBA Verträge gemacht. Dann gab es so Verträge mit Creatern wie Tucker Carlson, mit Don Lemmon, der bis zum ersten Video angehalten hat. Also sie haben sehr stark dafür gekämpft, dass X zu einer Entertainment-Plattform wird. Und eine meiner Predictions für dieses Jahr, die ich in einer der ersten, ich glaube, die erste Folge des Jahres aufgestellt habe, war ja, dass es von diesen Verträgen viel, viel mehr geben wird. Sie haben mit Marcus Brown Lee geflirtet, damit er seine Videos selber auf Ex hochlädt und nicht bei YouTube. Diese Ankündigung hier scheint, dass dieser Plan von Ex aus Ex-Brille gescheitert ist und dass sie sagen. Darauf geschissen, ob die Creator in ihre Videos direkt bei uns hochladen, wir sind als Videoplattform für die offenbar nicht interessant genug, weil wir können mit dem Revenue Share von YouTube eh nicht mithalten. Also holen wir lieber den oder geben den CreatorInnen einen Grund, warum sie hier trotzdem noch stattfinden sollen, weil sie hier eben ihre Videos direkt einbinden können. Ich glaube, da lässt sich ein kleiner Strategiewechsel im Unternehmen ablesen, wenn es denn eine Strategie gibt.
50:00 Torsten Beeck
Ja, das ist sicherlich richtig. Also YouTube ist YouTube, TikTok, Instagram sind einfach zu mächtig im Bereich Video. Und an irgendeiner Stelle kommt da ja auch so ein bisschen Pragmatismus ins Spiel, dass die Creator irgendwie gucken müssen, wie viele Plattformen kann ich eigentlich sinnvoll handeln und wo bündel ich eigentlich meine Aktivitäten. Und ja, du kannst recht haben, dass das tatsächlich so ein Weg, also auch eine Rolle rückwärts letztendlich ist zu sagen, Hauptsache wir haben den Content, wir brauchen die Interaktion. Das wird schon auch, also das hat schon auch ein Problem, weil Videomonetarisierung ist halt ein ganz, ganz starkes Thema. Und irgendwie dachten wir ja auch, als das eingeführt oder dass als diese diese Zeichen so waren und dass wir investiert haben in dem Bereich. Genau, da haben wir ja irgendwie auch gedacht, dass die doch Ex, und das war ja auch so ein bisschen so die Ankündigung, dass die Ex doch viel deutlicher in Richtung TikTok weiterentwickeln und als Videoplattform weiterentwickeln, weil da letztendlich nicht nur die Interaktion und das Nutzerinteresse liegen, Sondern ja auch einfach die Ad Spendings liegen. Und das war ja immer das große Problem auch von Twitter. Twitter hatte eine extrem engaged Community. Aber wenn man am Ende des Jahres geguckt hat, was da so für Erlöse im Werbebereich rauskommen, dann war das halt immer ein Witz gegen die anderen Plattformen. Und es zeigt sich dann eben auch, dass Musk da jetzt auch keine wesentlich besseren Ideen gerade hat.
51:26 Gavin Karlmeier
Ja, oder auch vielleicht auch keine Energie, die er da reinstecken möchte. So, man muss dazu sagen.
51:34 Torsten Beeck
Ja, ich denke, das ist ja letztendlich auch so ein bisschen, das Thema X ist doch für den eigentlich auch durch, oder? Also das nutzt da so noch ein bisschen. Aber ja, also das ist doch kein. Hat man jetzt nicht das Gefühl, dass er da jetzt irgendwie persönlich ist? Wesentliches noch zu beiträgt.
51:52 Gavin Karlmeier
Vor allem, ich habe letztens darüber nachgedacht, dass guck mal, kennst du das, wenn du dir irgendwas kaufst, was so, ich sag mal so im Bereich 10 bis 200 Euro liegt? Dass man ganz häufig dann nicht darüber nachdenkt, dass man das Geld dafür ausgegeben hat und dem Geld hinterherweint, sondern das ist dann gekauft. Bei mir war das Beispiel, über das ich nachgedacht habe. Rasierklingen. Ich bin wahnsinnig faul darin, die nachzukaufen und benutze sie immer viel zu lang und so. Und dann ärgere ich mich immer, weil dann zahlst du 15, 20 Euro dafür. Aber wenn du die dann gekauft hast, dann denkst du nicht, ach krass, jetzt habe ich dafür zu, sondern das ist dann so ein vergessenes Ding. Und könnte es sein, dass diese 44 Millionen Dollar für Elon Musk einfach jetzt so abgeschrieben sind im Kopf?
52:28 Torsten Beeck
Also ich glaube, es waren nicht Millionen, sondern Milliarden. Milliarden, Entschuldigung. Aber ja. Ja, ich glaube, das Thema ist durch. Das ist halt so ein bisschen, also ich würde sagen, so ein bisschen Fehlkauf. Man ist nicht so genau das bei rausgekommen, was man sich vielleicht davon versprochen hat, und man hat davon geträumt, dass einen das zu einem anderen Menschen macht.
52:47 Gavin Karlmeier
Er hat es vielleicht auch.
52:48 Torsten Beeck
Ähm. Ja, aber das ist so ein bisschen so, als wenn ich mir irgendwie eine Hängematte kaufe und denke, da werde ich in Zukunft immer super entspannt sein, weil ich immer im Garten liege und dann liege ich dreimal im Jahr da drin. Ich habe das dann irgendwie nächstes Jahr lasse ich die gleich im Shoppen.
53:04 Gavin Karlmeier
Jeder mit einem Trainingsfahrer zu Hause weiß genau, wovon du sprichst. Ja, sowas. So ein Paloton.
53:09 Torsten Beeck
Ja, genau. Ich habe das schon bei Corona. Ja, aber ich bin ja auch sehr, sehr reich. Aber 44 Milliarden ist ja jetzt schon so, ich habe mir nun kein Pelleton in der Corona-Zeit gekauft. Obwohl ich vielleicht mal kurz damit geliebäugelt habe, weil ich genau dachte, dass mir vermutlich das passieren wird, dass ich denke, ich wäre jetzt so ein Fitness-Typ. der jeden Tag da drei Stunden draufsteht und hab dann aber eingesehen, war reflektiert genug, dass ich das vermutlich nicht werde und dafür aber für 2. 500 Euro so ein Ding rumsteht, Das auch noch irgendwie 79 Euro im Monat Abo kostet oder so. Ich war klug genug an der Stelle. Aber ich glaube, ja, ich glaube, das ist durch. Ich glaube, der Spaß, der Ist vorbei und die Interessen sind gerade wieder andere. Ich weiß echt jetzt noch nicht mal, wo genau die Interessen sind, weil man ja auch nicht das Gefühl hat, dass Tesla zum Beispiel gerade so ganz doll im Fokus ist. SpaceX ist glaube ich was, was Spaß macht, weil das ist mit Raketen. Aber Politik ist ja irgendwie auch durch.
54:13 Gavin Karlmeier
Wir können kurz Mask und so Meldung. Wir brauchen noch einen Trainer dafür, den Jingle. Aber tatsächlich fand ja, und das hatten wir hier besprochen und darauf quasi so ein bisschen hingefiebert, in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, also da war die 500. Folge schon aufgezeichnet. fand ja die Aktionärsversammlung bei Tesla statt, bei der darüber entschieden wurde, dass Elon Musk tatsächlich ein Aktienpaket in Billionenwert bekommt, wenn ein paar Voraussetzungen es gibt. Die Voraussetzungen, die dafür erfüllt werden müssen, bedeutet, dass der Börsenwert von Tesla innerhalb von zehn Jahren auf 8,5 Billionen Dollar steigt. Aber auch, und das ist, finde ich, interessant, dass Tesla innerhalb dieses Jahrzehnts oder für zehn Jahre vermutlich er, für zehn Jahre in der Chefetage von Tesla bleibt. dass Tesla eine Million Robotaxis im Einsatz hat und eine Million KI-Roboter ausliefert. Und das könnte interessant werden, weil Versprechen halt nicht so massiv Ding ist, aber gleichzeitig sich die Frage stellt, ob er in zehn Jahren gerne die Billionen Dollar in Aktienform hätte oder nicht.
55:16 Torsten Beeck
Ja, also die Roboter, die sehe ich ja auch noch nicht so, obwohl wir ja momentan so ein paar Beispiele sehen, dass es tatsächlich so Marktlaunches gibt, wo dann Leute mit. . Mit VR-Headsets, deinem Roboter zu Hause steuern. . Das ist wirklich das, das ist wirklich das Schlimmste, das ist wirklich das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann. Aber ja, also ich eine Billion ist natürlich schon ein vergleichsweise hoher Anreiz. Und dass man quasi ihn. Also ich finde es interessant, dass man ja offensichtlich denkt. Das sei wichtig, dass er die Lust behält, bei Tesla engagiert zu bleiben und ihm die Karotte eine Billion. dahin hängt, damit er nicht sich neuen Projekten irgendwie widmet.
56:02 Gavin Karlmeier
Aber soll ich mal was, soll ich mal eine These in Raum stellen? Ich glaube, ihm geht es gar nicht so ums Geld. sondern um die Anteile und damit die Macht auf Tesla. Weil wir erinnern uns daran, dass Elon Musk angekündigt hatte und deswegen XAI gegründet hat, Dass er gesagt hat, wenn ihm nicht ein Viertel an Tesla gehört oder 25 Prozent, dann macht er daraus auch kein KI-Unternehmen, dann macht er das woanders. Und das ist XAI geworden. Wenn er diese Dinge einhält hier, diese Hürden Dann würde er wieder 25% an Tester halten. So, das finde ich schon einen interessanten Faktor daran.
56:37 Torsten Beeck
Ja, wir haben da halt eine Person, die macht Autoindustrie, Weltraum, steuert politische Debatten, hat Einfluss auf KI-Systeme. Und ja, im Kapitalmarkt kriegt man dafür, wenn man zehn Jahre richtig fleißig ist, dann eine Billion.
56:53 Gavin Karlmeier
Ganz normal. So läuft es immer. Das ist nur die normale Geschichte von Menschen.
56:57 Torsten Beeck
Ja, also insofern, ich finde, eine Billion klingt schon auch gut. Also, ich bin sehr gespannt, wie viel Einfluss der in den nächsten zehn Jahren behalten wird. Momentan sieht es ja eher so danach aus, dass das ganz gut für ihn läuft. Aber auch Musk ist mit dem, was er macht, wahnsinnig abhängig von dem, was nicht nur in der Industrie passiert, sondern auch, was er an Subventionen bekommt. Das ganze Thema Weltraum funktioniert nur, wenn die US-Regierung kräftig da Geld rein buttert. Ja, das wird eine interessante Wette werden. Also Robotaxis glaube ich ja noch. Das mit den humanoiden Robotern, die mein Geschirrspüler ausräumen, weiß ich noch nicht.
57:37 Gavin Karlmeier
Ja, werden wir sehen.
57:40 Torsten Beeck
Oder die ganzen Arbeitslosen, die Leute, die alle arbeitslos geworden sind durch Roboter. Die können dann mit VR-Brille meinen Roboter hier steuern und den Geschirrspiel ausrollen.
57:48 Gavin Karlmeier
Ich habe ja die These aufgestellt, dass diese Roboter, viele haben es gehört von euch, den Podcast regelmäßig hören. Diese Roboter dann leider von Menschen bedient werden, die in Indien sitzen, für 1 Euro die Stunde arbeiten und dann von da aus meine Wohnung putzen und ich dafür nicht mehr soziale Leistungen zahlen muss.
58:03 Torsten Beeck
Ja, das ist alles richtig doll kaputt. Ich denke auch, da werden ein paar Journalisten vielleicht aber noch eine Aufgabe finden, wenn die KI uns überflüssig gemacht werden.
58:11 Gavin Karlmeier
Na endlich. Ah, da kann ich direkt noch was zu nachlegen übrigens. Wollte ich eigentlich erzählen, habe ich irgendwie vergessen. Das Handelsblatt berichtet, dass die KI mittlerweile für 52 Prozent aller neugeschriebenen Online-Artikel verantwortlich ist. Also mehr als die Hälfte aller Online-Artikel werden von KI geschrieben.
58:26 Torsten Beeck
Habe ich auch gelesen, da frage ich mich so ein bisschen, was da so Artikel ist in der. Also das, was ich so sehe in einem journalistischen Umfeld, in dem, was ich so einigermaßen überblicken kann in Deutschland und vielleicht noch in den USA, Dann wird KI sicherlich zur Unterstützung verwendet, teilweise. Aber ich mein Bauchgefühl ist, dass und das liegt auch ein bisschen daran, dass wir ja auch irgendwie bei Heise eine ganze Menge Inhalte produzieren. Ist, dass die meisten journalistischen Artikel von einigermaßen Qualitätsmedien nicht von KI. Generiert werden, weil KI einfach viel zu schlecht ist.
59:13 Gavin Karlmeier
Und die Menge ist aber ja auch nicht entscheidend. Also es geht 52% heißt nicht 52% der meistgelesenen journalistischen Artikel, sondern eben aller Artikel. Und das kann in der Tat eben auch irgendwelche Seoschleudern sein. Also je nachdem, wie das erheben wurde, wir kennen den Datensatz nicht.
59:28 Torsten Beeck
Genau, also meine ich, Artikel ist ein weiter Begriff, dass irgendwie kleine mittelständische Unternehmen Irgendwie so einen News-Bereich auf so einen Blogbereich auf ihrer Website zum Beispiel haben, der auch in der Vergangenheit von Agenturen gefüllt wurde und mehr Blankt im Unternehmen zu gehören. Genau, also die meisten haben mit Unternehmen gearbeitet und das wurde denen so verkauft, als ja, ihr müsst Content haben, das ist auch gut für eure Suchoptimierung und so. Da war jetzt auch nicht bisher nicht super Premium-Content und dass der inzwischen, ja Keine Ahnung, Schraubenhersteller.
01:00:02 Gavin Karlmeier
Weißt du, wo es Super Premium Content gibt? Auf unserer Tour. Wir gehen Anfang des Jahres auf Tour. Es gibt interessanterweise, und das ist jetzt eine Sache, da bin ich ein bisschen helpig auch nicht erwartet, aber. Mehr als die Hälfte aller Tickets sind schon weg tatsächlich. Das heißt, wenn ihr kommen wollt, schlagt zu. hacknern. org findet ihr alle Infos, ihr kommen nach Köln, München, Berlin und Leipzig im Januar und Februar und freuen uns, wenn ihr vorbeikommt. Dann nochmal ein kleiner Aufruf, wir haben schon sehr viele Vorschläge bekommen, aber wir verleihen ja einen Preis, Thorsten. Den Grauen Haken, da könnt ihr uns immer noch Vorschläge machen. Wenn ihr sagt, die größte Social Media Blamage für mich war, Punkt, Punkt, Punkt, schickt gerne eine Mail an grauerhaken. hakenrand. org. Und wenn ihr Bock habt, die Folge mit ein bisschen mehr Rich Content zu sehen, mit den Links, mit Bildern und so und kommentieren wollt vor allem. Dann kommt doch zur Campfire. Wir sind da ganz neu seit einer Folge, das heißt, wir fangen da noch an gerade, aber also ich habe da schon Spaß. So, mehr habe ich nicht zu erzählen heute. Du?
01:00:58 Torsten Beeck
Ich habe mir die Termine eingetragen. Kommst du alle Ich würde es gerne versuchen. Ja, ich weiß nicht, ob ich noch für alles Tickets bekomme. Aber also Berlin, nee, Köln und München steht auf der Liste. Berlin auch. Leipzig werde ich wahrscheinlich nicht schaffen. Aber ich bin hochmotiviert und jetzt ohne Scheiß, ich finde es wirklich, ich finde es erstaunlich, wenn 4000 Leute den Livestream gucken. Wenn auch nur ein Bruchteil davon zu den Live-Veranstaltungen kommen, wird es bestimmt eine Riesenparty. Und ich habe da große Lust drauf, auch irgendwie alle da zu treffen. Das wird bestimmt eine gute Veranstaltung und ehrlich gesagt so. Januar, Februar, viel besseres kann man da eh nicht machen.
01:01:41 Gavin Karlmeier
Es sind die düsteren Monate. Ich hab da Geburtstag. Ich hab da Geburtstag.
01:01:46 Torsten Beeck
Waren das so Geburtstag? Willst du das hier sagen, damit alle sich das schon mal in den Kalender eintragen können?
01:01:51 Gavin Karlmeier
Weiß es noch nicht. 8.
01:01:52 Torsten Beeck
Februar. Sag mal. 8. Februar. Okay, 8. Februar. Hast du auf? Nee, das ist aber nicht. Das ist so um die Zeit der Runde.
01:01:58 Gavin Karlmeier
Und am 10. sind wir in Leipzig.
01:02:00 Torsten Beeck
Ja, okay. Dann kannst du ja schon mal davon ausgehen, dass die Hackis im Discord das organisieren, dass da ein kleines Ständchen gesungen wird.
01:02:08 Gavin Karlmeier
Ist ja okay, weil ich habe auch nicht gesungen. Mehr dazu später. Thorsten, danke, dass du da warst. Hier geht es weiter am Mittwoch. Ich kann euch gerade nicht sagen, wer Gast ist, weil mir jetzt, während wir aufgezeichnet haben, unsere Gästin geschrieben hat, dass sie leicht kränkelt. Also mal sehen, eventuell mit ihr am Mittwoch oder mit wem anders oder mit nochmal dir. Mal sehen. Danke. Ich bin am Start perfekt. Danke euch allen. Habt einen ganz super Wochenstart. Wir hören uns am Mittwoch wieder und passt auf euch auf. Tschüss.
01:02:35 Torsten Beeck
Bis bald.