Ein großer Rundumschlag auf die Geschehnisse der Welt – klingt groß, ist aber die Wahrheit! Wir haben globale Nutzungszahlen für soziale Medien mitgebracht. Aber auch Geschichten aus einer Welt, in der man nicht mal zur Wahl muss, um seine Stimme abzugeben. KI macht’s möglich!
➡️ Digital Global Overview Report 2026: https://datareportal.com/reports/digital-2026-global-overview-report
➡️ GEMA-Suno-Songsnippets: https://www.gema.de/de/aktuelles/ki-und-musik/ki-klage/soundbeispiele-suno
Kapitelmarken
KI-unterstützt
00:00 Hallo Dominik!
02:59 WhatsApp sieht euch!
05:52 Die Zukunft des Likebuttons
08:44 Mark Zuckerbergs Philanthropie
11:48 TikTok und Arbeitsrechte
17:37 Globale Social-Media-Nutzung in Zahlen!
31:33 KI klaut Stimme
37:19 GEMA vs. OpenAI
45:19 Funktionen und Emotionen
01:01:23 Versöhnlichkeit des Tages
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran.
00:03 Gavin Karlmeier
Das Social Media Update der CT. Hallo Dominik. Grüß dich, Kevin. Bei mir ist heute Dominik Hames. Podcaster, Internet-Ikone. Man kennt ihn aus der Mediencrew, man kennt ihn aber vor allem auch von Haken dran. Und ich freue mich, dass du hier bist.
00:17 Dominik Hammes
Jetzt dreht sich's langsam. In fünf Folgen sagst du: Ja, er hat auch noch ein paar andere Projekte. Okay. Ich bin ein bisschen erschöpft. Ich war am Wochenende in Köln und bin heute Nacht nach Hause gefahren mit dem Auto. Hab vier Stunden im Stau gestanden. Also wirklich gestanden. Also die Ankunftszeit war wirklich vier Stunden weiter hinten hinterher. Und deswegen ein bisschen geschlaucht wegen Terminen. Aber ich bin gerne hier.
00:42 Gavin Karlmeier
Ich wollte gerade sagen, aber du hast es möglich gemacht, hier aufzutauchen, und ich finde, das ist doch schon ein kompliziertes Formulierung, die würde ich nie benutzen.
00:50 Dominik Hammes
Das ist also für mich selbst. Wenn andere das sagen, okay. Alles klingt immer so wie, ja, ich habe da 15 Termine verschoben, habe drei Leute entlassen und Gebäude bauen lassen. Deswegen sind wir heute hier.
00:59 Gavin Karlmeier
Aber wenn es denn stimmt? Wenn es stimmen würde, ja. Ansonsten hat die Köln-Karneval Session begonnen. Also es sind einfach, es gibt die guten Nachrichten, die reißen nicht ab. Und ich möchte mit einer Sache einsteigen: die WhatsApp. auf X gepostet hat. Das ist schon ein geiler, geiler Teaser für das, was passiert. Dann, also die posten so, oder Threads macht das ja auf Threads auch und so, ne? Die Metanetzwerke, die haben so eigene Präsenzen in den Microblogging-Netzwerken, wo sie so ein bisschen offiziell Machen. Und so zeigen, dass sie offenbar die Netzwerke, die sie betreiben, doch verstehen als entgegensetz zu den Vorwürfen, die die NutzerInnen ihnen eigentlich regelmäßig machen müssen. Und WhatsApp hat Xed, gepostet of X. People who end messages with LOL. We see you, we honor you. Und Das hat 12 Millionen Views bekommen und 5900 Likes. 6800 Likes hat aber der Kommentar darunter bekommen. So no privacy at all. Wo man sich so denkt. Also WhatsApp, wenn ihr diese Vorwürfe aus der Welt schaffen wollt, dass man die NutzerInnen dauerhaft beobachtet, dann vielleicht ändert solche Tweets nicht mit We see you. Das könnte schon zu leichten Irritationen führen.
02:16 Dominik Hammes
Der Butchering You in the Comments. Das ist immer schön. Aber ey, ganz ehrlich, das ist so eine Meldung. Das ist einfach nur lustig. Ja, es ist schön lustig. Da muss nichts dahinter stehen, ist alles cool.
02:26 Gavin Karlmeier
Passt aber so ein bisschen dazu, dass Wilja hier als Haken dran einen Social Media Negativpreis verleihen für eben genau solche Dinge, Social Media Blamagen, Peinlichkeiten. Fails. Und ihr könnt dafür noch Leute nominieren und zwar noch den ganzen November per E-Mail an grauerhaken athakennand. org oder im Discord auf www. hakenlein. org. Könnt ihr Vorschläge machen, wer diesen Preis bekommen soll. Und dann werden wir dieses Jahr noch einen Preis überreichen. Also das, das Social Media Team von WhatsApp steht damit jetzt möglicherweise auf dieser Liste.
02:54 Dominik Hammes
Heißt aber natürlich auch, wenn man Wenn einem alles egal ist, aber man möchte irgendwelchen Preis gewinnen, ihr habt noch Chancen. Das wäre so witzig, wenn jetzt jemand sich so richtig in die Scheiße schmeißen würde. Herr Maske, Herr Max, Sie können einen Preis gewinnen. Sie müssen nur, seien Sie einfach Sie selbst.
03:13 Gavin Karlmeier
Wenn wir ihn Friedenshaken nennen würden, dann könnte Donald Trump noch irgendwie Kram machen. Dann würde er es vielleicht versuchen.
03:19 Dominik Hammes
Nenn es, ähm, mach einen Preis, er heißt Nobel, aber mit Französisch wie L, Nobel mit zwei L und E und sagt das der Nobelpreis. Und den kann Donald Trump dann kriegen. Vielleicht kann man ihn dann einladen, er nimmt ihn entgegen und in der Zeit macht er sonst nichts Schlechtes.
03:33 Gavin Karlmeier
Der Nobelpreis für den stummsten Hund des Jahres.
03:36 Dominik Hammes
Ja, und es ist der Nobel, also er ist keine Schönheit.
03:39 Gavin Karlmeier
Oh, auch sehr gut. Ja, schön. Oder keine Disney-Prinzessin. Weißt du, was auch nie eine schön hat, war? Leute, die auf ihren Websites, Medienhäuser vor allem, die auf ihren Websites, solche externen Like-Buttons eingebunden haben. Facebook hatte das vor. Ich glaube, 2010 sehe ich hier gerade, Engadget geschrieben, eingeführt, dass du die Möglichkeit hast, du musst keine eigene Kommentarspalte bauen, sondern du kannst eine Facebook-Kommentarspalte einbinden und du musst auch keine Interaktions-Buttons einbauen, du kannst den Facebook-Like-Button einbauen. Was den tollen Vorteil hatte, dass dann damit automatisch auch noch Facebook exakt weiß, auf welchen Seiten ihre NutzerInnen sich herumtreiben. War in Deutschland immer schon ein datenschutztechnisches Problem, was dazu führte, dass Websites die dann hinter so einem Toggle verstecken mussten. dass du es einschalten musstest, um dann den Like-Button zu sehen, was vermutlich nicht so viele Leute gemacht haben. Für alle, die das noch auf ihren Websites eingebunden haben, es gibt was zu tun. Am 10. Februar 2026 werden nämlich diese Teilen und gefällt mir Buttons für Websites von Drittanbietern eingestellt. Also Facebook wird die nicht mehr supporten und dann entsprechend auch entfernen.
04:40 Dominik Hammes
Achso.
04:41 Gavin Karlmeier
Also die werden durch unsichtbare 0x0 Pixel große Elemente versteckt. Wobei man dazu sagen muss, wenn ihr den Code dann auf eurer Website lasst. natürlich immer noch an den Facebook-Server signalisiert wird, dass diese Seite aufgerufen wird.
04:53 Dominik Hammes
Warum sollte man das auch abschalten? Das ist ja Quatsch. Ich habe nur gerade wieder diese Vision, und die Seiten gibt es ja, nach deutschem Datenschutzrecht richtig gebaut, aber mit allen Inhalten. Okay, jetzt muss ich das YouTube-Video freischalten und dann, wenn ich es liken möchte, muss ich den Button auch noch freischalten.
05:12 Gavin Karlmeier
Und dann lande ich auf youtube. com in einem neuen Fenster, wo das Video aber bei Sekunde 0 wieder anfängt. Das Spannende an diesem Like-Button war ja, dass er mittlerweile gar keine Funktion mehr hat. Deswegen ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, dass er abgeschafft wird. Aber, und jetzt kommen wieder die alten Hasen, die wir im Internet erzählen. Wir erinnern uns ja an eine Zeit, in der das dazu führte, dass anderen Leuten im Newsfeed angezeigt wurde, also angenommen, du bist jetzt auf dwdl. de und da ist so ein gefällt mir Button. Und du klickst da drauf, dass ich im Newsfeed sehe, dass Dominic Hummes einen Link von dwdl. de giked hat. Und dann konnte ich das sehen. Das gibt's alles mittlerweile ja gar nicht mehr.
05:48 Dominik Hammes
Aber vergleichsweise der Repost Kanal-Tab von Instagram. Da sind ja nur die Sachen, die deine Leute, denen du folgst, auch reposten. Es ist natürlich nicht das gleiche wie eine Notification zu bekommen, aber Nur weil es ja euch fragt, hä, aber wo sieht man das dann? Wie kann man sich das vorstellen?
06:06 Gavin Karlmeier
Aber für diesen, also dieser Like-Button auf externen Websites gibt es halt wirklich gar kein Use Case mehr, außer dass das steht, welche FreundInnen von dir das auch geliked Haben, wenn ihr zufälligerweise auf der gleichen Seite liked und zufälligerweise auf dieselbe dämliche Idee kommt, diesen Like-Button zu drücken.
06:21 Dominik Hammes
Also was glaube ich noch funktioniert, funktioniert hätte eine Zeit lang, wäre einfach ein animiertes Gift, das immer hochzählt. Also gar keine Funktion, einfach sieht so aus wie der Button und die Zahl wird immer und immer größer.
06:31 Gavin Karlmeier
Wie früher so ein Besuchercounter. Ja, ja, ich erinnere mich. Direkt neben dem Underconstruction GIF. Eine Milliarde Leuten gefällt das und es ist immer noch mehr. Es wächst, es wächst, es wächst. Vor allem so Gift-Dateien sind ja extrem groß, wenn du eine Milliarde Frames da reinmachst. Ach Mensch, also da findet bestimmt jemand eine gute Lösung für. Mal sehen. HTML5 eingebundene Videos, da geht eine Menge. Ich möchte, also wir müssen kurz über Mark Zuckerberg sprechen. Weil Mark Zuckerberg und Priscilla Chan, das ist die Frau von ihm. Die haben sich ja gemeinsam überlegt, dass sie jetzt nicht nur reich sind, sondern auch Philanthropen.
07:12 Dominik Hammes
Das kann man sich einfach überlegen, Gavin?
07:14 Gavin Karlmeier
Ich glaube, ja.
07:17 Dominik Hammes
Also das Reich sein, das andere. Ich möchte mir auch gerne überlegen, dass ich reich bin.
07:21 Gavin Karlmeier
Also fairerweise, Sie haben eine Stiftung, und in diese Stiftung fließt Geld von Ihnen aus dem Vermögen dieses Ehepaars, und diese Stiftung hat eigentlich relativ lange sich für Dinge eingesetzt wie Schulen bauen, Einwanderungsreformen lobbyieren, aber auch Diversity, Gleichberechtigung, Inklusionsmaßnahmen fördern. Und Surprise, dass er in sie nicht mehr tut. Denn die Chan Zuckerberg Foundation hat angekündigt, dass sie sich zukünftig mit ihrem Geld ver vornehmlich auf eine Forschungsorganisation namens BioHub konzentrieren wollen, die mit Schwerpunkt auf künstlicher Intelligenz die Beschleunigung des wissenschaftlichen Fortschritts vorantreiben möchte. Also Diversity wird geparkt, dafür wird Vorantreibung des wissenschaftlichen Fortschritts durch KI gefördert. So
08:10 Dominik Hammes
Aber es, also ja, diesen Satz sage ich häufig, vor allen Dingen hier, ich bin ja Wirtschaftsexperte, aber man kriegt ja in letzter Zeit häufiger Ich habe jetzt auch schon ein Video gesehen, dass es keine AI-Bubble ist, sondern dass es viel größer ist, aber von eben einer Wirtschaftsbubble, in der die AI-Unternehmen eine große Rolle spielen. Hört man ja immer wieder. Wenn jetzt hier gesagt wird, das Geld, was wir normalerweise hier hinschicken, schicken wir jetzt in Richtung KI nochmal, ist das ja eigentlich, passt es ins Bild, sag ich mal.
08:41 Gavin Karlmeier
Das ja. Also man muss auch dazu sagen, es ist ja nicht unbedingt einer der schlechtesten AI-Anwendungscases, wenn du es schaffst. Mit Hilfe von KI, Krankheiten früher zu erkennen, vielleicht zu bekämpfen.
08:51 Dominik Hammes
Das ist sogar der beste Use Case.
08:53 Gavin Karlmeier
Genau, ist der beste Use Case. Und wenn BioHub das machen möchte und dann offenbar auch schaffen kann, dann Gut, also dann sinnvoll. Tatsächlich sagt die Zuckerberg Foundation, Zuckerberg Chan Foundation, dass sie auch schon 2014 damit begonnen hätten, diesen Schwerpunkt von sozial auf wissenschaftlich zu verlagern mit der Stiftung. Also es hat nicht zwangsläufig was mit der Wahl Trumps zu. zu tun, passt aber trotzdem natürlich in die Metamorphose von Mark Zuckerberg vom unscheinbaren, sich dem mal so demokratisch äußernden Typen. . Zum Typen mit Goldkettchen, Rap-Songs, Kampfsporterfahrungen und eben Trump-Support. Also das passt alles schon so in die Evolution des Zuckerbergs im Jahr 2024. Aber sie haben in Bio seit 2016 schon 4 Milliarden Dollar gespendet und haben 99% ihres Lebensvermögens versprochen. Dafür. Das ist schon ziemlich viel, muss man sagen. Und wie gesagt, das ist jetzt nicht, sie geben das Geld jetzt nicht dem America-Pack oder so, sondern es ist schon eine sinnvolle Entwicklung. Trotzdem passt es natürlich ins Bild, dass so Dinge wie Diversity für Max Zuckerberg nicht mehr.
10:02 Dominik Hammes
Also wie gesagt, ich sage in einem Comicbuch, ne? Nicht in der Realität. Da wär's so, nee, ich finanziere jetzt keine Schulen mehr, ich lass mir jetzt schon mal einen Androidenkörper im. produzieren für den Tag, an dem ich sterbe, damit die neuronalen Netze auch mein unfassbares Hirn aufnehmen können.
10:17 Gavin Karlmeier
Die Longevity Bubble ist übrigens auch ein ganz tolles Rabbit Hole, falls ihr in den nächsten Tagen meine Recherche doch mal, wie viel Geld Leute so in Maßnahmen stecken, damit sie keine Lebensfreude mehr haben. Ist schon interessant.
10:30 Dominik Hammes
Und das machen ja viele schon im Kleinen. Also ich trinke nur noch Sauerkrautsaft. Okay. Viel Erfolg.
10:38 Gavin Karlmeier
Ansonsten kommen wir kurz nach Berlin, denn in Berlin hat TikTok ja ein Büro. Bist du deiner Grimasse nachtzu entsprechend? Bist du jetzt nicht so ein großer Berlin-Fan. Ich mag alle Menschen, die ich kenne, die in Berlin leben. Es geht ja auch nicht nur in Berlin, sondern es geht um TikTok und damit bist du ja deutlich begeisterter wahrscheinlich.
10:58 Dominik Hammes
Es war öfter in Berlin, als ich TikTok aufgemacht habe als App.
11:02 Gavin Karlmeier
Okay. Das ist ein Ding. Also wir wissen ja, dass TikTok Berlin, also das deutsche Büro von TikTok in Berlin von den 400 Mitarbeitern 150 entlassen wollten. die oder entlassen haben, die vornehmlich aus den Bereichen Trust <unk> Safety und TikTok Live, also die Betreuung nicht deutschsprachiger Content CreatorInnen, gefallen sind. Und es gab da ziemlich viel Streik und Proteste auf den Straßen, weil die Leute gesagt haben, ihr könnt sich einfach vor die Tür setzen, weil ihr unsere nachweislich sehr sinnhafte Arbeit einfach durch KI ersetzt, die diese Arbeit bislang schlechter macht als wir. Wir wollen eine Art von Kompensation, wir wollen einen Sozialtarifvertrag, wir wollen irgendwie entschädigt werden dafür, dass sie uns Rechte sitzt. Genau, wir wollen Rechte. Und tatsächlich gibt es dort eine Einigung zwischen Verdi, die diesen Streik sozusagen. vertreten haben oder die Streikenden vertreten haben hier und TikTok. Tatsächlich sieht es sogar so aus, dass die Entlassenen eine Grundabfindung von mindestens siebzehntausend Euro bekommen, abhängig von der Dauer der Betriebszugehörigkeit sogar mehr. Hinzu Zuschläge von 3. 000 Euro pro Kind und fünftausend Euro auch über Vorliegen einer Behinderung.
12:07 Dominik Hammes
Verarbeiten Kinder? Nein, entschuldige. Ich musste den Blödheitfaktor immer abschalten für die dummen Gags.
12:13 Gavin Karlmeier
Ich nehme das einfach zur Kenntnis. Und diejenigen, die auf eine Klage wegen der Kündigung verzichten, erhalten sogar eine zusätzliche Prämie, was im Einzelfall möglicherweise sich sogar noch besser auswirken kann auf die Leute als eben diese Klage am Ende. Und für alle, deren Aufenthaltstitel an den Bestand eines Arbeitsvertrages gebunden sind, auch sowas gibt es ja auch, wird die Kündigungsfrist sogar entsprechend verlängert, damit die Leute die Möglichkeit haben, sich möglicherweise relativ schnell in einen anderen Beruf zu begeben.
12:40 Dominik Hammes
Ich bin einfach tatsächlich, ich bin auch kein Jurist, gerade wieder verwirrt, dass man sowas in einen Vertrag schreiben darf. Wenn du mich nicht verklagst, kriegst du Geld. Das klingt irgendwie abstrus für mich.
12:50 Gavin Karlmeier
Ja, schon, verstehe ich. Aber man muss auch dazu sagen, so Prozesse können sehr, sehr, sehr, sehr lange dauern. Und die Leute, die eben in dem Community Management bei TikTok sitzen. Das sind jetzt nicht zwangsläufig die Multimilliardäre, die sich sonst um Longevity kümmern, sondern die sind hier auf den Lohn angewiesen. .
13:05 Dominik Hammes
Ich verstehe komplett zum einen, dass man dieses Angebot macht. weil man sich dann einfach ein bisschen Ärger vom Hals schafft. Und wenn die Summe hoch genug ist, verstehe ich auch komplett, dass man das annimmt. Mir geht es wirklich nur darum, hätte das denn wirklich Bestand, wenn man dann trotzdem klagt und die Gegenseite klagt dann das Geld wieder ein. Aber Sind wir ehrlich, wird eh nicht passieren. Wenn du das Angebot annimmst, ist die Summe wahrscheinlich auch hoch genug, dass du sagst, ja, dann ist es jetzt auch egal, wir haben das jetzt geklärt.
13:27 Gavin Karlmeier
Ja, so genau. Ich glaube, TikTok wollte einfach vor allem aus der Presse raus, weil eben die Berichterstattung über diese Proteste extrem ja auch extrem anhaltend waren und wir da eigentlich hätten immer mal wieder drüber berichten können. Verdi hat aber angekündigt, dass das erst der Anfang ist, dass ihr Ziel jetzt ist, sozusagen gegen Ungerechtigkeiten im ArbeiterInnenrecht in der Tech-Branche weiter vorzugehen und die eigene Organisation in der Tech-Branche weiter voranzutreiben. Dabei wollen sie Sicherheit der Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen sichern und wollen sich sozusagen sich da in diesem Bereich jetzt irgendwie breitmachen.
14:01 Dominik Hammes
Naja, zu Recht, auch dort arbeiten Leute.
14:04 Gavin Karlmeier
Ja, und auch die Leute, also wir haben das schon öfter gesagt, auch da Das ist ehrlicherweise ein Scheißjob in der Content-Moderation, bei TikTok zu sitzen.
14:14 Dominik Hammes
Content Moderation, also du müsstest eigentlich dürftest du maximal vier Stunden auf der Arbeiten.
14:19 Gavin Karlmeier
Genau. Und die anderen vier Stunden hast du idealerweise dann jemanden, mit dem du darüber sprichst, was du da erlebt hast, bezahlt. Weil das, was du dir da anschaust, sind eben Dinge, die sind extrem schädlich für deine Seele. Wenn du dir vier, fünf, sechs, sieben, acht Stunden lang Gewaltdarstellungen anschaust. Teilweise einfach nur nackte Menschen, die ihre Videos hochgeladen haben. Eigentlich alles, was eben von diesen Plattformen eben gelöscht wird oder auch nicht gelöscht wird, das ist nicht zuträglich für die eigene Gesundheit.
14:45 Dominik Hammes
Und dazwischen ab und zu mal ein Rentner, der aus Versehen Video aufgenommen hat und total putzig ist und witzig, aber das gleicht den Rest einfach nicht aus. Ja.
14:53 Gavin Karlmeier
Das ist so. Und deswegen finde ich ja auch, und das ist vielleicht fast eine unpopuläre These, aber das ist ein Anwendungsfall, für den eine gut funktionierende KI mittelfristig super gedacht ist.
15:05 Dominik Hammes
Als Vorstufe, absolut, zum Filter, weil es gibt halt auch Dinge, wo man sagt, naja, hier ist halt nichts.
15:10 Gavin Karlmeier
Ja.
15:11 Dominik Hammes
Da müssen wir dann vielleicht doch mal warten, bis ein Beschwerde kommt, weil es wird natürlich Leute gehen, die sowas umgehen und sagen: Ja, wenn ich einen blauen Filter drüber lege, dann habe ich die KI schon ausgetrickst. Da muss man dann auf supporten gehen, das ist ja immer ein Hin und her. Aber ja, wenn du tausend Videos hast, du hast einen Mitarbeiter, der das am Tag abarbeiten soll, Ist ja schon mal gut, wenn eine Kaino sagen würde, ey, hier ist sehr wahrscheinlich ein Problem, hier wahrscheinlich gar nicht. Und dann kannst du das von oben nach unten abarbeiten. Solange die nicht alles entscheidet oder gar nichts macht. Auf jeden Fall.
15:38 Gavin Karlmeier
Ja, ganz genau. Trotzdem, und da verstehe ich dann eben auch die Rechte derer, die eben dort arbeiten, als sehr, sehr wichtig. Kann das nicht bedeuten, dass wenn man eine KI hat, die so die Hälfte der Qualität leistet, die die Leute da gebracht haben, dass man die einfach vor die Tür setzen kann? Das widerspricht so ein bisschen unserem zumindest deutschen, vielleicht sogar europäischen Arbeitsschutzgesetz. Und Sozialrecht.
15:59 Dominik Hammes
Ja, der Punkt moralisch auf jeden Fall auch. Und auf der anderen Seite denke ich mir dann auch, ihr seid auch sehr optimistisch, weil die wussten ja, dass das nicht so gut ist. Aber die müssen gedacht haben, ja, in zwei Versionen macht die das besser als die Menschen. Und dieser Tech-Optimismus, der geht mir auch, selbst wenn ich mich in diese Lage versetze und für die argumentiere, denke ich muss, ihr könnt nicht so optimistisch sein bei dieser Technologie, egal was es ist. Mach doch so die Entscheidung, ob du jemanden entlässt oder nicht, egal wie viele auch. Und egal wie sozialverträglich, erst dann, wenn ihr absehen könnt, yo, es funktioniert jetzt auf dieser Ebene schon, wir können langsam mal einen Übergang schaffen. Dann einfach zu sagen, nur die gehen jetzt einfach alle, weil übermorgen ist es bestimmt gelöst.
16:40 Gavin Karlmeier
Was ist denn da los? Ja, so ist es wohl. Was ist denn da los? Ist genau die richtige Frage für unseren. Ich bin heute in unserem, merkst du, ich bin heute in unserem Gerhard-Delling-Modus. Ich weiß es nicht, oder Stefan Halaschka, der macht das auch so. Weißt du, also so ich baue Brücken mit Worten heute.
16:56 Dominik Hammes
Aber das machst du doch immer.
16:59 Gavin Karlmeier
Ich merke, heute ist doll.
17:01 Dominik Hammes
Weil ich unkonzentriert und labernd bin, weil ich einfach nicht. Bist du besser leid, aber ich bin einfach nicht so fit heute.
17:05 Gavin Karlmeier
Falls sich jemand fragt, warum dieser Podcast Haken dran heißt, es sind nur die sprachlichen Haken, die ich schlage. Wäre ich nicht sprechen. Ja, okay, okay. Ich habe aber die Nacht auch zu viel geschlafen, muss ich dazu sagen.
17:17 Dominik Hammes
Du hast zu viel und die haben zu wenig zusammen, sind wir ein normaler Mensch. Sehr gut.
17:20 Gavin Karlmeier
Das Schöne ist, die gleiche Ausrede, warum ich sonst so viel Quatsch schlaber, ist immer, ich habe zu wenig geschlafen. Es gibt nicht die perfekte Anzahl für Schlaf, um mich sozial verträglich zu machen.
17:29 Dominik Hammes
Aber wenn du sehr lange drei bis fünf Stunden nur schläfst, dann ist einmal so acht, neun Stunden, dann bist du richtig high. Das ist total seltsam.
17:35 Gavin Karlmeier
Es fühlt sich wirklich wie ein Goodbye-Lenin. Dass du so aufwachst und das Gefühl hast, du hast jetzt 30 Jahre irgendwie in so einem Koma gelegen.
17:42 Dominik Hammes
Also eine Goodbye-Lady-Referenz hätte ich jetzt auch nicht kommen sehen.
17:46 Gavin Karlmeier
Ich weiß auch nicht, wo die herkamen. Naja, na jedenfalls, Data Reportal hat den Digital 2026 Global Overview. Overview Report veröffentlicht. Klingt sperrig, ist aber eine Zusammenfassung aller möglichen Social Media Nutzungsdaten, die so gerade vorliegen zum jetzigen Stand. Und unser amerikanischer Kollege Mad Navera war so nett und hat das mal so ein bisschen zusammengefasst. Und das zitieren wir dann jetzt hier wiederum so ein bisschen. Es ist ein Klumpatsch, wie immer. Ihr wisst. Also, weltweit gibt es 5,66 Milliarden NutzerInnen-Identitäten in sozialen Medien. Heißt also, nach dieser Auswertung nutzen fast 70 Prozent der Weltbevölkerung Social Media.
18:28 Dominik Hammes
Und in der Weltbevölkerung sind ja auch Babys und Menschen, die sehr alt sind, alle eingerechnet. Das heißt, wir sind fast bei Sättigung.
18:37 Gavin Karlmeier
Ja. Das ist schon krass, ne? Jetzt muss man dazu sagen, der Beruf Nutzeridentitäten heißt aber in dem Fall vielleicht auch doppelte Accounts. Das kann natürlich passieren. Heißt aber wohl nicht nach dieser Auswertung, wenn ich das richtig verstehe. Wir packen den ganzen Report mal rein, aber ich glaube, das sind irgendwie 600 Seiten oder so. Das ist eine sehr, sehr, sehr umfangreiche PDF. Aber wenn ich das richtig verstehe, sind Leute, die auf zwei Netzwerken angemeldet sind, da schon explizit rausgerechnet.
19:02 Dominik Hammes
Aber das beinhaltet aber auch Leute, die zum Beispiel nur WhatsApp nutzen.
19:06 Gavin Karlmeier
Exakt. WhatsApp ist da mit drin. Also Messaging wird hier mit in sozialen Medien.
19:11 Dominik Hammes
YouTube auch? YouTube auch. Ich meine, die wenigsten Leute werden nur YouTube oder nur WhatsApp nutzen. Das ist ein Ausnahmefall. Aber für mich ist halt beides kein Social Network.
19:21 Gavin Karlmeier
Ich sehe das auch so. Ich finde, Messaging muss man anders fassen, weil das auch ein anderer Use Case ist, aber hier in diesem Report wird das alles zusammengefasst. YouTube übrigens auf Platz 5 der meistgenutzten sozialen Netzwerke nach monatlich aktiven NutzerInnen. Platz 1 bis 4 alles Meternetzwerke. Facebook, WhatsApp, Instagram, Messenger. Und dann kommt erst TikTok. Das finde ich schon erstaunlich, vor allem weil TikTok. Die am meisten heruntergeladene App der Welt ist nach dieser Auswertung. Vor Instagram, Facebook, WhatsApp, Telegram
19:51 Dominik Hammes
Ja, aber das sagt ja nichts aus. Das ist ja nur ein Potenzial. Und potenziell könntest du jede App installieren, die im Store steht.
19:57 Gavin Karlmeier
Und TikTok hat die meiste genutzte Zeit pro Monat. 34 Stunden im Monat. Wird im Schnitt auf TikTok verbracht, also ungefähr oder 1,1 Stunden pro Tag. Auf Platz 2 YouTube 28 Stunden pro Monat, Entschuldigung, nicht pro Tag. 34 Stunden. 34 Stunden pro Monat. YouTube 28,7 Stunden pro Monat, Facebook 18,7 Stunden im Monat, Instagram 15,5 Stunden im Monat. Also die Leute verbringen mehr Zeit, wenn sie es denn nutzen, auf Facebook, als sie auf Instagram verbringen. Auch spannend, finde ich. WhatsApp hat 17,5 Stunden im Monat. Als durchschnittliche Nutzungszeit. Telegram nur 4,8 Stunden im Monat. Das heißt, die Leute, die Telegram nutzen, verbringen dort weniger Zeit als die Leute, die WhatsApp nutzen, dort verbringen. Spannend.
20:40 Dominik Hammes
Ja, weil aber ich glaube, das kann man aber sehr leicht sich runterrechnen. Die wenigsten Leute haben einen Bekanntenkreis, der nur einen Messenger nutzt. Also wenn du jetzt Telegram nutzt, ist es nicht so, würdest nur Leute kennen, die Telegram nutzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass du WhatsApp nutzt und die Leute haben zu 90% WhatsApp allerdings, die ist recht hoch. Das heißt, du hast einfach mehr Kontakte, mit denen du schreiben kannst bei WhatsApp, als bei Telegram.
21:04 Gavin Karlmeier
Ja, du hast recht. Stimmt, das ist bei mir auch so. Also ich habe so eine, ich würde sagen, so gut zwei Handvoll von Menschen, die ich vornehmlich über Telegram erreiche.
21:12 Dominik Hammes
Bei mir sind es drei.
21:15 Gavin Karlmeier
Händevoll oder Leute?
21:17 Dominik Hammes
Menschen. Drei Menschen. Also ich kann nochmal reingucken, also ich das, was ich am häufigsten reinkriege, ja okay, sind vier, ist die Meldung, so und so hat jetzt auch Telegram. Aber die schreiben mir da nie, weil ich hier auf WhatsApp habe.
21:29 Gavin Karlmeier
Ja, das ist ganz schlimm. Aber das ist weniger geworden bei mir. Ich weiß auch nicht.
21:33 Dominik Hammes
Ja, und ich habe immer noch diese Reaktion aus der Zeit, als die ganzen Schwobelpromis auf Telegram ihren Kanal aufgemacht haben. Sobald sie auch der und der hat jetzt ergemagt, oh Gott, bitte hoffentlich nicht deswegen. Hoffentlich bist du jetzt nicht abgestürzt.
21:49 Gavin Karlmeier
Aber es gab schon so eine Welle, da war Telegram extrem populär, bei denen die auch nur mal so lurken wollten.
21:55 Dominik Hammes
Lurken ist ja auch okay.
21:58 Gavin Karlmeier
So, der durchschnittliche Social Media Nutzer oder die durchschnittliche Social Media-Nutzerin auf der Welt ist monatlich auf 6,7 Plattformen aktiv. Das finde ich krass, ehrlicherweise. Wieso? Weil das ja bedeutet, dass auf jede Person, die nur auf einer Plattform oder auf zwei Plattformen unterwegs ist. Nehmen wir mal so ganz klischeehaft meine Mutter. Meine Mutter findest du auf Facebook und auf WhatsApp. That's it. Ich gucke kein YouTube. Wie weiß ich nicht, monatlich? Würde ich sagen, wahrscheinlich nicht.
22:30 Dominik Hammes
Aber mir geht es halt auch hier wieder darum, dass wir in unserem Bauchgefühl Verständnis und sage ich jetzt einfach mal so, würden wir halt YouTube nicht reinzählen, würden Messenger nicht reinzählen. Aber wenn du die alle abziehst, dann hast du schon wieder viel weniger.
22:41 Gavin Karlmeier
Das stimmt, aber ich würde noch einen draufsetzen. Von unserem Bauchgefühl her würden wir aber ganz, ganz viele Dinge, über die wir hier sprechen, ganz anders einstufen.
22:48 Dominik Hammes
Ja, ja, ich finde 6,7 auch viel, aber auch, und wenn ich aber das abziehe, was ich gerade gesagt habe, finde ich es immer noch viel. Da kommt wieder diese Sache, ich trinke keinen Alkohol. Schon ewig nicht, also noch nie. Probiere ab und zu mal was, das war's. Ich habe da keinen Glaubenskrieg, ich mach's einfach nicht. Und dann sehe ich die Statistik, wie viel Bier in Deutschland im Durchschnitt trinkt und wie viel Kaffee. Und ich habe früher auch überhaupt gar keinen Kaffee gefunden. Da muss es Leute geben, die den ganzen Tag dieses Zeug trinken, um mich auszugleichen. Das kann doch nicht sein. Und es ist aber so. Und Hier ist es auch so. Es gibt halt Leute und wir haben ja alle so Phasen, glaube ich. Wenn es uns gerade nicht so gut geht und wir haben abends ein bisschen Zeit, sollten aber eigentlich schlafen, dann klappern wir jede App ab, die da ist, die noch ein bisschen Dopamin für uns übrig hat.
23:31 Gavin Karlmeier
Ja.
23:31 Dominik Hammes
Und das geht dann sofort in die Statistik rein und dann bist du direkt bei fünf oder sowas. Und am nächsten Tag guckst du mal irgendwo vorbei, wo du gestern nicht warst, dann sitzt du bei 6. Da geht es ja nur um, habe ich einmal benutzt und im Monat
23:43 Gavin Karlmeier
Weißt du, wie viel Zeit so im Schnitt der durchschnittliche Social Media Nutzer verbringt? Weltweit gerechnet alle Demografien?
23:50 Dominik Hammes
Das steht in dem PDF, ja, deswegen weiß ich es leider.
23:53 Gavin Karlmeier
2 Stunden 23 am Tag. Zweieinhalb Stunden. Also klar, man muss dazu sagen, wie gesagt, da fällt eben auch WhatsApp und Messaging-Dienste mit ein. Und das ist ein anderer Use Case als. Videos auf YouTube gucken oder bei TikTok Doomscrollen, das sind unterschiedliche Situationen.
24:09 Dominik Hammes
Das ist aber auch das Ding. Wird da wirklich ein YouTube-Videogucken reingerechnet, weil du guckst manchmal ein Vier-Stunden-Video, lässt das so nebenherlaufen, hörst eigentlich nur zu, machst was ganz anderes. Da hättest du früher Radio gehört, klar, die Marktanalyse hat sich auch da gefreut, aber ähm weiß ich nicht. Die Zahlen sind für mich Man muss wirklich, wenn man wirklich wissen will, was die Zahlen bedeuten, muss man, glaube ich, die 600 Seiten lesen.
24:31 Gavin Karlmeier
Ja, und ich glaube, man muss auch ehrlicherweise dazu sagen, dass gerade Social Media-Nutzung sich von Land zu Land massiv unterscheidet. Also es gibt wahnsinnig viele Länder, in denen eben Apps sehr dominant sind, die in anderen Ländern gar kein Ding sind, gar keine Rolle spielen. Also zum Beispiel ist hier WhatsApp auf Platz zwei der meistgenutzten Social Media-Netze weltweit nach monatlich aktiven NutzerInnen. 2,7 Milliarden Menschen. In den USA ist WhatsApp gar kein Ding. Das heißt, Menschen, die dort sitzen, denken sich so: Hä, wer sind diese Leute?
24:58 Dominik Hammes
All meine Kontakte in den USA habe ich auch irgendwann mal gefragt, sag mal, falls den Fall, dass Messenger, Facebook jetzt irgendwie nicht mehr so ein Ding ist Wie kontaktiere ich euch? Dann haben wir ein paar ihre E-Mail geschickt. iMessage. Ja, iMessage geht auch noch. Aber ich Handynummern austauschen ist auch nicht mehr so dick. Ich bin so, okay, dann bleibe ich ja bei einem dummen Messenger bei euch. Ist ja nicht schlimm, aber die haben für die ist WhatsApp so keine Ahnung. Das ist die uns die chinesischen Apps, von denen wir noch nie gehört haben, außer hier im Podcast. Gibt's ja. Also es gibt wirklich so drei, vier Apps, die da riesig sind, wo wir gar keine Ahnung von haben hier. Was ich mich aber gerade frage, weil wir arbeiten ja auch beide unabhängig von dem Podcast irgendwie immer mit Social Media. Und wir haben ja auch Wir kennen ja auch die Perspektive von Leuten, die da wir ja auch für unsere Projekte Werbung auf Social Media machen, damit die Leute eben zu dem Event kommen oder so. Und ich habe heute den Satz wieder gesagt, ey, Social Media stirbt gerade. Es hält sich halt so an, als würde alles, was man da reinwirft, hätte keinen Effekt mehr. Dass da Menschen noch sind, weiß ich ja. Aber es hört sich so an, als würden die nur noch passiv so da durchgehen und gar nicht mehr interagieren wollen, noch nicht mal im Sinne von, ich drücke mal auf irgendwas drauf. Außer einem Like als wäre der Effekt, den man früher hatte, oder man ja froh, wenn man irgendwie was populär machen wollte, als wäre der weg Also, er ist schwächer auf jeden Fall.
26:12 Gavin Karlmeier
Ja, das liegt, glaube ich, so ein bisschen daran, wie Social Media auch genutzt wird, dass Leute, die dort liken, das nicht mehr nur liken, das sage ich ja ständig hier, aber nicht nur liken, um dir ein Signal zu geben, sondern dem Algorithmus, was eine Veränderung ist. dass die Inhalte, die man sich anguckt, viel, viel professionalisierter, entertainiger sind. Man nutzt es eigentlich mehr so zur Zerstreuung und zur Ablenkung, wie du eben ja auch schon gesagt hast. Als wirklich, um mit Leuten in Kontakt zu bleiben. Also es gibt also mehrere Effekte, die aufeinanderfallen, die dann aber zu dieser Wahrnehmung führen, glaube ich.
26:40 Dominik Hammes
Und gleichzeitig Das ist natürlich wieder smart für die Netzwerke selber. Neuch ein viraler Post, den ich auch gepostet hatte, wo jemand saufele Millionen Views hat, ich glaube auf TikTok und hat dann irgendwie zwei Cent dafür bekommen. Also wenn man dann die Leute auch auf der App hält, wo man aktiv ist und gar nicht zu seinem Zeug führt, wird man von denen auch nur, wenn entlohnt, dann mehr so, ja komm, alles unter 10 Milliarden, man nicht groß drüber reden, so nach dem Motto. Ist eine spannende Situation, gerade weil natürlich dann ein ganzer Wirtschaftszweig dranhängt, von Individuen bis hin zu großen, größeren Unternehmen zumindest, die da glaube ich gerade ein bisschen ins Strauch entkommen.
27:16 Gavin Karlmeier
Das definitiv, ja, auf jeden Fall. Übrigens, das meistgenutzte soziale Netzwerk nach dieser Auswertung weltweit ist Facebook mit 2,98 monatlich aktiven NutzerInnen. Instagram auf Platz 3 mit 2,1, dazwischen WhatsApp. Dann der Messenger, dann YouTube. Was ich einen ganz, ganz spannenden Punkt in dieser Auswertung finde, ist der Punkt der Plattformüberschneidung. Also Welche, also so ein bisschen wie Wählerwanderschaft am Ende, wenn Jörg Schönborn vor der geilen Wand in der ARD steht. Denn zum Beispiel 80,7% der Snapchat-NutzerInnen verwenden auch Facebook. 81% der TikTok-NutzerInnen verwenden auch Facebook. Nur 34% der TikTok-NutzerInnen verwenden Snapchat. Heißt also, es gibt nicht diese junge Bubble, die auf TikTok und Snapchat untermisst, weltweit gesprochen. Das kann in Deutschland und in gewissen Altersgruppen natürlich anders aussehen und auch je nachdem, in welcher Bubble man so ist. Aber weltweit gesprochen, sagt diese Auswertung hier TikTok und Snapchat ist ein völlig unterschiedliches Publikum. Snapchat und Facebook, TikTok und Facebook wiederum ist ein ziemlich ähnliches Publikum, weil ebenso viele Leute international gesprochen bei Facebook unterwegs sind. Heißt also, ey Leute, wenn ihr mit Social Media beruflich zu tun habt, dann lasst Facebook nicht einfach hinten überfallen, weil auch in Deutschland ist Facebook immer noch ein Ding. Und nur weil Facebook weniger schnell wächst als Instagram und Instagram das erste Mal in Deutschland jetzt Facebook überholt hat, heißt das nicht, dass Facebook plötzlich irrelevant ist.
28:45 Dominik Hammes
Nee, ich glaube auch nicht, dass es relevant ist. Ich denke aber, das ist jetzt wirklich eine deutsche Perspektive, es macht auf kaum einem Netzwerk weniger Spaß, irgendwas zu tun, weil die Kommentarkultur sehr anstrengend ist. Also das ist immer eine Momentaufnahme, aber wann immer ich nochmal, und es geht jetzt nicht um meinen Content tatsächlich, ich mache da nämlich fast nichts, aber wenn ich einen Zeitartikel Und das ist ja schon ein Medium, wo man denkt, da ist vielleicht ein bisschen besser, halali.
29:11 Gavin Karlmeier
Da sind schon die Oberstudienräte aber unterwegs, denkt man.
29:15 Dominik Hammes
Ja, auf der eigenen Seite schon, die ist auch hart moderiert, das muss man halt online mal lassen. Sie haben wirklich investiert in ihre Moderation und machen das, finde ich, auch relativ gut im Sinne von, sie lassen noch sehr viel zu, wo ich schon gesagt hätte, um da verbann den noch komplett von der Seite für immer. Aber es ist halt rechtlich okay. Und bei Facebook unten drunter. Es geht wirklich Facebook, YouTube. Dann kommen nochmal viele andere Sachen. Deswegen, ich finde es sehr unattraktiv, auf Facebook aktiv zu sein über die Art und Weise, wie Leute damit interagieren.
29:46 Gavin Karlmeier
Aber ja, die Menschen sind da und sie nutzen es noch.
29:49 Dominik Hammes
Zahlenmäßig, absolut richtig.
29:51 Gavin Karlmeier
Was ich auch total interessant finde, ist die durchschnittliche Anzahl, wie häufig die Leute die jeweilige App öffnen, weltweit gesprochen. Instagram im Schnitt achtmal am Tag. TikTok 10 Mal am Tag, WhatsApp 18 Mal am Tag, finde ich nicht so überraschend. Aber dass die Leute öfter TikTok als Instagram öffnen und dann auch deutlich länger verweilen, das finde ich schon bemerkenswert.
30:12 Dominik Hammes
Das spricht halt wieder für den süchtig machenden Algorithmus. So ist es. Definitiv, ja.
30:18 Gavin Karlmeier
Ansonsten schreibt Mende Vera hier weiter, dass X Krass auf dem absteigenden Ast ist. Die monatlich aktiven NutzerInnen sind hier ständig zurückgegangen. Die Nutzungsdauer sind nur noch drei Stunden, drei Minuten pro Monat. Und die Plattform schafft es in keiner großen Region außer Japan unter die Top 5. Japan, okay. Und 96% der Internetnutzer weltweit sind mit dem Smartphone unterwegs. Nur 59% mit Laptops oder Desktop-PCs. Matt Navarara schreibt, es geht nicht um Mobile First, sondern es gilt mobile only. Finde ich ein sehr wichtiger Punkt.
30:54 Dominik Hammes
Ich fühle mich immer älter, jeden Tag. Also, ich habe ja wirklich diese Millennial-Kiste: Oh, das ist was Wichtiges, das muss ich am richtigen Computer machen. Da brauche ich, also ich habe zwar auch eine Tastatur, ich brauche eine richtige Tastatur, ich brauche eine Maus, ich brauche ein großes Display, ich muss verschiedene Tabs aufmachen können, ich brauche viel Platz, muss mich organisieren. Und am Handy habe ich immer das Gefühl, ich werde verarscht. Es ist jedes Mal so. Naja, wie kommen wir jetzt von da zur KI? Von da zu KI. Dinge, wo ich das Gefühl habe, ich werde verarscht. 100 bitte.
31:30 Gavin Karlmeier
Sehr gut. Da habt ihr heute ein bisschen was mitgebracht zum Thema wie wir verarscht werden und wie auch Leute von KI verarscht werden. Es gibt eine Geschichte, die hat der BR gebracht, die hat auch eine Influencerin gerade relativ, oder nee, ist falsch, eine wie heißt das? Creatorin. Eine Creatorin auf Instagram, nee, auf TikTok. Oh mein Gott, ich komm nochmal rein. Bitte. Also es gibt eine Geschichte, die der BR, ähm, über die der BR berichtet hat, die aber auch eine Creatorin auf Instagram relativ groß besprochen hat. Und zwar geht es um ein Meme, das so seit einigen Monaten auf TikTok eine Rolle spielt. Ich würde dir mal ganz kurz das vorspielen, damit du ein Gefühl dafür kriegst und alle, die hören, worum es geht, ist nämlich das sogenannte Narrator. Der Narrator Trend und Trend und so klingt der. Man hört nichts, ne? Ich höre nichts. Ich höre auch nichts, Moment. Kannst du kurz überbrücken, ich muss hier kurz bauen.
32:20 Dominik Hammes
Aber sicher, ich glaube, die Geschichte habe ich schon ein bisschen länger in der Mache. Ich habe das auch mitbekommen auf Social Media, noch bevor dann richtig darüber berichtet worden ist. Und es ist natürlich was, was erwartbar war, das natürlich schon länger. Computerstimmen zur Verfügung gestellt worden sind für, ich glaube, auf verschiedensten Plattformen. Und das waren am Anfang total robotische Stimmen und da fand ich das okay, weil. Das war dann ein Stilmittel. Hallo, ich bin definitiv die Computerstimme. Und hat nie genauso geklungen wie jemand anders.
32:47 Gavin Karlmeier
Ich spiele jetzt mal ein Beispiel vor, das hat Melly Bakejoy bei TikTok hochgeladen. Ich habe willkürlich eine Person ausgewählt. Props an Melly. Wir hören mal kurz rein. Es ist melee, 1,55 groß, aber überdurchschnittlich dramatisch. Oh, da war Musik drin. Haben wir nicht gehört. Hab ich ihm gar nichts gehört. Also musikalisch. Na, jedenfalls, diese Stimme, die du gehört hast, die hat man so gehört, hat so das Gefühl, boah, das habe ich ja schon. hundertmal gehört irgendwie. Und klar, es ging auch extrem durchs Netz und viele haben das gemacht. Das Interessante ist, und das gibt es auch im englischsprachigen Raum mit derselben Stimme. Der Mensch, dem diese Stimme gehört, ist ein deutscher Synchronsprecher, nämlich Jens Wendland. Und Jens Wendland, der, den kennen wir zum Beispiel, weil er für Extra 3. die Beiträge spricht, aber auch in Uncharted die Stimme des Nathan Drake übernimmt, Bericht der BR. Und tatsächlich klingt seine Stimme, dieser Stimme hier, die TikTok anwendet als Computerstimme. Schon sehr nah so. ByteDance hat eine Anfrage von BR bekommen und hat mal gefragt und haben nicht darauf geantwortet bislang. Jens Wendland hat allerdings jetzt angekündigt, dass er mit einem Medienrechtsanwalt dagegen vorgeht, weil Jens Wendland selber davon gar nichts wusste. Also er hat es mitbekommen, dass auf einer Veranstaltung jemand zu ihm kam, ein Fan und eine Kollegin und beide zu ihm sozusagen meinten, hey, hör mal, das bist doch du, oder? Und er war ganz irritiert, weil er sich nicht daran erinnern kann, seine Stimme irgendwie lizenziert zu haben. Und der BR schreibt auch, wenn Lein selbst erfährt davon erst sehr spät, weil er selber kein Social Media hat, um seine Daten besser zu schützen.
34:27 Dominik Hammes
Naja, aber er hat auch gearbeitet und deswegen seine Stimme natürlich irgendwo verfügbar. Also haben wir wieder Datenklau auch, also wäre so oder so Datenklau, ne? Ja, es war abzusehen, dass es irgendwann so offensichtlich wird, dass jemand da klagen kann und das wird auch kein Einzelfall sein. Ist auch schon kein Einzelfall, sehe ich gerade. Da ist ja schon den nächsten Fall hier drin. Wir haben auch noch ein bisschen was in die Richtung, ja. Eben, also es ist halt, ich hoffe einfach nur, dass jetzt, das sage ich jedes Mal, das muss man machen, man muss sich da wehren. Da geht es ja auch darum, dass eine gesamte Berufsgruppe definitiv riecht, oh, wir werden hier gerade, vielleicht nicht für alle Jobs, aber für viele Jobs, überflüssig gemacht Und zwar auf eine Art und Weise, die nicht einfach nur sagt, ja, die Maschine kann das auch, sondern die Maschine macht einfach das, was du machst. Genau das, was du machst, nämlich du sein. Und das ist halt nicht, definitiv nicht richtig. Wenn jemand irgendeine Computerstimme nimmt, die wie ein Computer klingt, Oder auch menschlich nachahmt, aber nicht präzise trainiert ist auf irgendwas, was man auch wieder geklaut hat, dann ist es ein bisschen schwieriger zu argumentieren, das darf man nicht. Und da habe ich auch weniger ein Problem mit. Aber wenn ich einfach sage, nö, wisst ihr was, die Person, die auch noch lebt, ohne ein OK von der zu kriegen, die werden wir jetzt einfach nachbauen. Das geht einfach nicht.
35:38 Gavin Karlmeier
Nee, absolut nicht. Und wir erinnern uns ja daran, dass, ich glaube, es war ja Scarlett Johansson, die ihre Stimme in einer KI wiedergefunden hat von OpenAI. Also es gibt eben immer wieder diesen Fall. Und das Ärgerliche bei einer Stimme ist ja, Dass das für die Leute, die davon leben, das ist ihr Kapital. Und wenn die kopiert wird, dann wird es richtig, richtig finster. Also ich glaube, man darf sich nichts vormachen. Ich glaube, die ganze Synchron. Synchron-Industrie in Deutschland wird vor schwierigen Zeiten stehen, weil irgendwann wir an einem Zeitpunkt stehen, wo dann zum Beispiel George Clooney oder Brad Pitt ihre Stimme aus einem Film lizenzieren für die Nutzung in diesem Film und du dann eben in Deutschland Brad Pitt wahrscheinlich sogar noch lippensynchron.
36:16 Dominik Hammes
auf Deutsch diesen Film sprechen sehen können wirst. Die technologische Option besteht. Man kann halt hoffen, dass die Schauspieler auch solidarisch sind mit ihren Synchron sprechen und sagen, es ist ja ein Kollege von mir, ich kann ihnen das ja nicht wegnehmen. Und ich halte es jetzt als Einfach als Filmfreund finde ich es nicht schön, weil wenn du dann lippensynchron bist, dann veränderst du auch noch das Optische dazu. Also, alles, was er mir irgendwie einen künstlerischen Input hat und irgendwie gern Kunst rezipiert, ist so, das ist doch Dreck.
36:47 Gavin Karlmeier
Es gibt ja auch schon jetzt gerade Hollywood-Filme, die in den Credits. Ich habe leider mir nicht gemerkt, welcher es war, aber die Innencredits vermerkten, dieser Film wurde komplett ohne generative KI erstellt, um das sozusagen als Prädikat, als Qualitätsmerkmal in die Credits zu heben. Aber ich bin mir relativ sicher, dass wir diese Veränderungen kommen sehen werden. Und vermutlich auch das wird nicht mehr allzu lange dauern, dass der erste Film 1 zu 1 die Stimme der amerikanischen SchauspielerInnen
37:13 Dominik Hammes
Die Filmindustrie ist groß. Es wird eben Leute geben, die weniger moralische Probleme damit haben. Es wird Leute geben, die sagen, wir machen das aus Budgetgründen. Die Frage ist halt, wo die große Masse und die großen Titel hingehen. Das ist ja wirklich auch eine Industrieentscheidung, die man daraus kristallisieren muss. Und da hoffe ich halt immer noch ein bisschen auf die Gewerkschaften.
37:31 Gavin Karlmeier
Ja, und die ist bislang relativ drastisch darin, die wie heißt sie, die Schauspielergewerkschaften? In Hollywood?
37:40 Dominik Hammes
Zack After Screen Actors Guild. Lustigerweise ähnlich, aber SAG, also Screen Actors Guild, ja. Und dann gibt es aber auch noch eine Kombi-Abkürzung, deswegen komme ich immer durcheinander.
37:50 Gavin Karlmeier
Die hat ja in dem großen Streik und in den großen Protesten, die in diesem, ich glaube in diesem Jahr waren. Haben Sie ja schon erwirkt, dass die Studios zunächst davon absehen, deren Avatare zu lizenzieren sozusagen oder das Körperabbild zu lizenzieren zur Verwendung mit KI? Aber das ist, glaube ich, noch ein sehr hart geführter Kampf auf beiden Seiten und ich glaube, wir werden da Veränderungen leider feststellen müssen Interessant ist aber, dass das ja, also die Stimmenverwendung nicht unbedingt ein geistiges Eigentum ist, dass es am Ende ein Körper abbild. Bei geistigem Eigentum Wird es aber nochmal ein bisschen pikanter. Denn während wir hier sprechen, while we talk, hat das Landgericht München eine Entscheidung getroffen. Auf Grundlage einer Klage, die die GEMA eingereicht hat. Die GEMA führt im Moment zwei große Klagen. Die eine gegen OpenAI, die andere gegen Suno AI. Über Suno AI haben wir hier schon mal gesprochen. Gregor Schmalzried hatte mal einen Song mitgebracht, mit Suno kannst du Musik generieren. Das ist mal so ganz witzig, um es auszuprobieren, haha, krass, klingt wie Schlager. Aber in dem Moment, wo das eben nicht nur ein Partygag ist und auch nicht nur ein Ding, das man in die WhatsApp-Gruppe schickt, sondern. tatsächlich damit relevante Musik macht. . Spätestens dann muss man sich mal angucken, woher kommen eigentlich die Trainingsdaten. Jetzt war die GEMA im Rahmen ihrer Recherchen. Relativ erfolgreich beim Finden von Hinweisen auf Trainingsdaten. Denn zum einen, und ich werde euch den Link in die Shownotes packen, ich sag mal so. Es gibt eine Seite bei der GEMA, bei der kannst du dir KI-generierte Songs anhören. Und zwar haben die Songs so Titel wie Atemlustig die Nacht, Daddy Cool, was haben wir noch? Warte, ich habe ein bisschen Sorge, dass du. Ich habe bei der Gamer angefragt, ich habe noch keine Antwort, sonst würde ich dir das jetzt vorspielen. Aber dadurch, dass die klangliche und inhaltliche Ähnlichkeit zum Originalstück so groß ist. Glaube ich nicht, dass das nicht eine lizenzwidrige Nutzung wäre oder eine unlizenzierte Nutzung, wenn ich dir diese KI-generierten Inhalte vorspielen würde. die GAMA es geschafft hat, mit Hilfe von Chat-GPT und Suno AI 1 zu 1 diese Songs zu regenerieren Atemlustig die Nacht klingt sehr, sehr, sehr ähnlich wie das Original, das Helene Fischer gesungen hat. So, auch Daddy Cool. Das Intro ist deutlich länger, aber der Rest vom Song. sehr, sehr, sehr nah dran. Und die GAMA schützt eben die Rechte von Urhebern. Und damit glaube ich, wenn ich dir hier das KI, die KI-Reproduktion vorspiele. Verletze ich trotzdem die Rechte der Urheber. Das ist mein Rechtsempfinden.
40:20 Dominik Hammes
Das kann man auch nicht vorspielen, um es dir zu glauben, und du kannst ja auf die Seite der GEMA kennen Leute selber drauf, wenn sie unbedingt wollen.
40:25 Gavin Karlmeier
Genau, ihr findet den Link in die Shownotes, in den Shownotes, ihr könnt euch das dort anhören. Es ist wirklich verrückt. Und während wir sprechen, hat das Landgericht München die Entscheidung getroffen, dass OpenAI in dem Moment, wo sie die Liedtexte dieser Songs reproduziert hat, also Suno gehört nicht zu OpenAI, um das dazu zu sagen, sondern es sind zwei unabhängige Klagen. Aber hier geht es tatsächlich auch um Atemlustig die Nacht. Hier geht es um in der Weihnachtsbeglei von Rolf Zukowski, Männer von Herbert Grünemeier, über den Wolken von Reinhard May. Alles Lieder dessen Text man mit Hilfe von ChatGPT reproduzieren konnte. Und zwar mit teilweise hocheinfachen Fragen. Also wahrscheinlich sowas wie. Wie ist der Text von? Oder schreibe den Song, atemlustig die Nacht, und dann eben einfach weitergegeben werden. OpenAI hat tatsächlich vor Gericht eine Niederlage erlebt, denn das Gericht hat entschieden, OpenAI muss es unterlassen, diese Texte zu speichern und in seinen Modellen auszugeben. muss einen Schadensersatz zahlen und Informationen über die Nutzung und die damit erzielten Erträge herausgeben. Erträge kann man gleich sagen, ist wahrscheinlich im Minimalbereich, weil OpenAI macht nicht so richtig Gewinn bislang, aber naja. Trotzdem, OpenAI wird wahrscheinlich in die nächste Instanz gehen und herausfinden wollen, wie die höchstrichterliche Sprechung in diesem Fall hier am Ende klingen wird. Das Spannende ist aber, dass das natürlich ein Präzedenzfall ist, auch wenn wir das im deutschen Recht so nicht haben, aber das hier könnte natürlich maßgeblich sein. Sprich, es könnte dazu führen, dass es bald gar nicht mehr sein kann, dass Urheberrechtlich geschützte Werke von OpenAI reproduziert werden dürfen, ohne dass OpenAI dafür Strafen zahlen muss. Was sehr, sehr, sehr interessant wäre, weil das so.
42:02 Dominik Hammes
Also selbst dann, wenn sie kein Geld damit verdienen. Das ist ja die Frage, weil ich glaube, also ich kenne mich nicht genau beim Musikrecht aus, aber du kannst ja selber, wenn du jetzt anfängst, hier atemlos durch die Nacht zu singen, ist es was anderes, als wenn du es machst und du verkaufst eine CD. Ja, und hier müsst ihr mir auch überlegen, aber du verdienst ja auch mit dem Podcast-Gate, aber wenn du es einfach gratis irgendwo tust.
42:25 Gavin Karlmeier
Aber selbst dann dürfte ich das gar nicht Wenn das ein GEMA-Relevanter Song ist. Also es gibt ja auch Geschichten, in denen die GEMA zum Beispiel gegen Kindertagesstätten vorgegangen ist, weil diese Songtexte von Rolf Zukowski Fotokopiert und ausgegeben haben.
42:38 Dominik Hammes
Okay, aber fotokopiert ist ja hier das Ding. Aber sie haben auch kein Geld damit verdient. Das heißt, wenn du. Ja, okay.
42:45 Gavin Karlmeier
Also, ich bin auch kein Jurist offensichtlich.
42:47 Dominik Hammes
Nee, nee, nee, sind wir nicht.
42:48 Gavin Karlmeier
Aber es war zumindest so, dass das prinzipielle Covern kein Problem ist, aber dann musst du halt einen Geldfluss irgendwo herstellen, natürlich.
42:55 Dominik Hammes
Also zum Original. So verstehe ich es grob, und ihr merkt, es ist in der Formulierung schon sehr grob. Aber hier geht es ja auch darum. Für mich persönlich geht es ja auch darum, es ist ja klar, wenn du sagst: Ja, hier ist es veröffentlicht und es ist genau der gleiche Text, das ist halt das Simpelste, juristisch gesehen das Simpelste. Quasi Copy-Paste, das kannst du halt nicht machen. Aber auf der anderen Seite, dann muss der Song ja auch da drin sein. Haben die denn Erlaubnis gefragt, damit zu trainieren? Das ist ja auch eine Frage für mich. Haben sie natürlich nicht. Und auch das will die GEMA ja wissen. Und auch, ich glaube, das Gericht hat ja dann auch gesagt, das müsst ihr offenlegen. Und das wird dann schön. Also das muss man halt auch transparent mal durchleuchten, damit. auch die Rechtsprechung ein Verständnis davon bekommt, und das meine ich gar nicht als Vorwurf, weil ich verstehe es ja auch nur zu teilen, was hier eigentlich passiert und wie das auf die aktuellen Rechte passt und wo man vielleicht mal, und das ist jetzt eher etwas Politisches, was anpassen muss.
43:45 Gavin Karlmeier
Genau. Und die Frage ist tatsächlich hier, und das finde ich interessant, wie das Gericht argumentiert. Also Sie wollten herausfinden in dem Prozess Sie sind davon ausgegangen, okay, die KI wurde ganz, sie haben selber gesagt, unstrittig mit diesen Liedern trainiert, aber wurden die Daten der Lieder einfach nur gespeichert und dann wieder sozusagen ausgegeben? Also du fragst mich, wie ist der Soundtext und ich gebe dir den einfach. Oder hat Chat-GPT die Liedtexte neu erzeugt, ohne sie abgespeichert zu haben? Also das Gericht hat ja schon offenbar mit einem gewissen technischen Verständnis eine Unterscheidung getroffen in dem Vorgehen, in dem Prozess, den der Chatbot hier sozusagen durchlebt. Und Sterndee schreibt, das Gericht positionierte sich eindeutig und wertete die Tatsache, dass das System, die Texte, mit denen es trainiert worden war, wieder ausgab, als Beleg dafür, dass es die Texte memorisiert haben muss. Eine zufällige Ausgabe sei ausgeschlossen.
44:39 Dominik Hammes
Ich glaube, das ist tatsächlich interessant, dass Sie so spezifisch nachfragen, denn man kann sicherlich von IT-Perspektive sagen, naja, es ist nicht so, als hätten wir hier einfach eine Datei und der nimmt die und gibt die wieder aus. Aber es ist ja trotzdem so, es ist Teil dieses, nennen wir es mal, ein neurales Netzwerk, auch wenn es kein ist, wirklich. Und dann rechnet es durch. Wie wahrscheinlich ist denn das, dass die Antwort darauf einfach der Gesamttext ist? Sehr hoch, dann gebe ich das doch mal aus. Und vielleicht ist irgendwo ein Fehlerchen drin, klar. Aber das ist ja auch eine Form von: hat sich erinnert, hat die Daten immer noch drin. Ein menschliches Gedächtnis funktioniert ja auch nicht so. Ah, hier ist die Datei, da gebe ich die mal aus. Es ist halt nicht immer so simpel wie ich habe es auf der Festplatte gespeichert. Aber es ist trotzdem eine Erinnerung im weitesten Sinne oder eine Speicherung. Sie funktioniert nur ein bisschen anders.
45:24 Gavin Karlmeier
Ganz genau. Und in dem Moment, wo du es eben reproduzierst, ohne dass die Urheber irgendeinen Einfluss darauf haben, in dem Moment fliegt dir halt ein Rechtsverstoß vor. Ja.
45:35 Dominik Hammes
Ja, gute Lane heute mal wieder, ne? Ich bin besser gelaunt, als ich gedacht habe. Du hast ja schon angekündigt, viel KI vorher, aber es ist halt so, ey, es passiert was. Es werden Dinge geklärt, das geht mal vor Gericht. Und mir geht es gar nicht darum, emotional zu sein und zu sagen, ja, das haben die verdient hier, sondern wir müssen das klären Sie kann einfach geklärt werden.
45:55 Gavin Karlmeier
Ja, und das ist auch gut, dass da sozusagen was passiert. Und am Ende, wir müssen gar nicht, ich glaube, es ist relativ. Vergebende Liebesmühe, wenn wir uns da positionieren und sagen, jetzt mischt ihr doch mal, wir müssen ja mal was tun, sondern wir wollen ja einfach nur, dass die Rechtslage klar ist dass klar ist, wie gehen wir als Gesellschaft damit um, dass die KI eine Entscheidung trifft oder dass die KI diren Songtext rausgibt, weil ganz zweifelsohne Gibt es ja auch gute Argumente, warum ich den Songtext eines Songs mithilfe eines Chatbots bekommen möchte. Also da gibt es Gründe für, was ich nicht verstehe. Und dann bist du. Ja, ich höre einen Song, denke mir, ah, wie ist der Text nochmal? Gebe die Frage da ein, bekomme den Text, kann mitsingen.
46:34 Dominik Hammes
Aber warum schlage ich es nicht einfach nach? Es dauert genauso lang.
46:36 Gavin Karlmeier
Ja, weil Menschen das halt nicht mehr tun.
46:40 Dominik Hammes
Also, das kann wirklich nicht die Maß aller Dinge sein. Das ist wirklich Quatsch.
46:44 Gavin Karlmeier
Aber also ich will ja einfach nur sagen, es gäbe Argumente. Für die Gegenposition.
46:48 Dominik Hammes
Okay, ich warte noch, dass ich sie höre. Also für dieses konkrete Beispiel jetzt von dir.
46:53 Gavin Karlmeier
Ja, aber guck mal, was Google am Ende macht. Wenn du einen Songtext eingibst und das in der Knowledge Box diesen Songtext ausgibt. Ist doch am Ende gar nicht so ein großer Unterschied. Die Frage ist doch: Wird angegeben, das hier ist der Urheber, fließt vielleicht sogar Geld im Fall, wird das lizenziert oder behauptet die KI? Ich habe mir dasselbe ausgedacht.
47:12 Dominik Hammes
Das ist die rechtlich wichtige Frage. Aber von der Usability her und von den Energiereserven, die verbraucht werden, ist es totaler Quatsch, so eine Anfrage von der THI beantworten zu können.
47:21 Gavin Karlmeier
Ja, da bin ich auf jeden Fall auf deiner Seite. Da bin ich bei dir.
47:25 Dominik Hammes
Das rechtliche ist wichtiger, aber das andere ist einfach Bullshit.
47:27 Gavin Karlmeier
Ich will ja einfach nur sagen, und da bin ich ja, das ist ja das, was du auch gesagt hast. Es ist halt gut, dass sich jemand diese Entscheidung annimmt und da eine Frage oder eine Antwort auf diese Frage herbeiführt. Damit wir da gesellschaftlich irgendwie mal weiterkommen bei der Frage, wie geht KI eigentlich damit um, dass wir, und da positioniere ich mich ja sehr deutlich, Wenn wir die KünstlerInnen anfangen auszubeuten, noch mehr, als wir es als Gesellschaft sowieso schon tun. Und die KünstlerInnen selber für sich natürlich auch. Wenn wir anfangen, dann auch noch das sozusagen so lange abzuschöpfen, bis da nichts mehr übrig ist und daraus neue Sachen mit einem Computer generieren lassen, haben wir irgendwann keine Kunst mehr. Wir müssen anfangen, die Kunst ernst zu nehmen. Und dafür ist eben im Grunde die GEMA da. Und es gibt viele Sachen, bei denen man sich über die GEMA aufregen kann. Aber am Ende ist das der wichtigste Anwendungsfall, warum wir sie brauchen.
48:16 Dominik Hammes
Absolut. Und Kunst braucht er auf beiden Seiten irgendwo ein sehr starkes menschliches Input. Das ist einfach so. Also, wenn man einfach nur sagt, ich will rezipieren, ich will einfach nur den Film mit dem Schauspieler jetzt gucken, so ja, aber wenn den kein Mensch gemacht hat, du wirst es irgendwann merken, wie egal es dir wird. Und klar, wenn wir über Blockbuster-Filme reden, haben wir einen anderen künstlerischen Einschlag, als wenn wir jetzt ein Gedicht von Paul Zehlan lesen, wo der Mensch gar nicht rauszukriegen ist.
48:43 Gavin Karlmeier
Schwarze Milch der Früher, wir trinken sie morgens, wir trinken sie nachts.
48:46 Dominik Hammes
Der Tod ist ein Meister aus Deutschland, ja. Es ist halt richtig, richtig harte, intensive, gute Lyrik. Und allein die Tatsache, dass wir wissen, dass ein Mensch sich das ausgedacht und hingeschrieben hat, macht einen Riesenunterschied. Und wir brauchen keine Lyrik von KI. Für wen denn?
49:04 Gavin Karlmeier
Ja.
49:05 Dominik Hammes
Und das ist der Punkt am Ende des Daes. Und ja, je weiter man davon weg ist, je mehr man in Massen und Unterhaltung denkt, desto mehr fühlt sich es an, wie ist doch scheißegal. Aber es ist es einfach nicht. Und es ist sehr viel gefühlte Wahrheit dabei, aber darum geht es ja auch. Es ist ja auch ein bisschen Emotion.
49:23 Gavin Karlmeier
Apropos Emotionen.
49:25 Dominik Hammes
Funktionen und Emotionen. Hau Dominik. Es war nicht mal Absicht, aber ich war so, ja, das ist ja schon endlich mal eine Überladung, die echt gut ist.
49:38 Gavin Karlmeier
Instagram hat angekündigt, dass der Wert auf deinem Profil, wie vielen Leuten du folgst, verschwinden soll. Und stattdessen wird dort ein Punkt erscheinen mit dem Namen Friends. Und das sind eigentlich nur die Mutuals. Also dort wird dann nicht mehr stehen, wie vielen Accounts folgst du, sondern wie vielen Accounts folgst du, die dir zurückfolgen.
49:59 Dominik Hammes
Okay, ja, ja, ja. Es wird aber immer noch das stehen, wie viele mir folgen.
50:05 Gavin Karlmeier
Ja, Followers bleiben erstmal.
50:07 Dominik Hammes
Es ist für den Eindruck nach außen ist mir das relativ egal. Ist die Frage, ob sie das. Na gut, wir wissen nicht, wie die intern die Zahlen werten, ob die Mutuals, wie hoch die das einschätzen, weil. Dieses Verhältnis zwischen folgt so vielen und wird von so vielen gefolgt, war ja immer gesagt, das ist wichtig. War mir immer kackenegal, ich folgte irgendwie viel zu vielen Menschen. Und Er lässt mich relativ kalt, auch wenn ich es auch menschlich als interessantere Zahl finde. Weil das sagt den Leuten dann zumindest, er wird von den Leuten, denen erfolgt, vielleicht auch ein bisschen ernster genommen. Und es ist nicht nur irgendwie, also jetzt wer werberisch gedacht. Werberisch gedacht, es ist nicht nur irgendein Mensch auf Instagram. Sondern der wird in dieser Bubble auch irgendwie wahrgenommen. Da gibt es eine Netzwerkoption und sowas. Das kriegen auch Leute mit, die selber nochmal Reichweite haben. Das kann interessant sein für Werbetreibende, aber die haben eh andere Zahlenzugänge nochmal.
50:59 Gavin Karlmeier
Ich habe da eine ganz dolle, dolle, dolle Emotion. Okay, das ist bin ich gespannt. Und die kommt aber aus demselben Punkt wie deine, weil ich folge auch bei Instagram viel zu vielen Leuten. Also ich folge, glaube ich, über 3000 Menschen bei Instagram. Accounts. Also wirklich vielen. Und das führt aber dazu, das muss gar nicht zwangsläufig algorithmische Folgen haben, aber es hat natürlich ästhetische Folgen und psychologische Folgen für die Leute, die mir folgen wollen. Sie gehen nämlich auf mein Profil und sehen Hey, der folgt ja quasi allen. Und das schmälert vermutlich in der Darstellung so ein bisschen die Wertigkeit meiner Inhalte. Weil man so denkt, der hat nicht viele Follower, dem folgen einfach nur viele zurück. Das ist eine Aussage, die dem zugrunde liegt. Durch den hören. Mutuals Wert wird sich daran gar nicht so viel verändern. Aber was Meta hier macht, ist eine Angleichung der Netzwerke, weil seit einiger Zeit, und lustigerweise glaube ich Niemandem von euch wird das aufgefallen sein, ist das bei Facebook auch so. Es gibt bei Facebook nicht mehr die Anzahl der FreundInnen, die man hat, sondern die Anzahl der Menschen, denen man folgt und die einem zurückfolgen. So, wenn das jetzt aber alles gleich gemacht wird, Haben wir plötzlich eine neue Metrik in der Social Media Welt, die von Bedeutung werden wird. Die Anzahl der Mutuals wird eine Rolle spielen plötzlich. Und dann wird sich eventuell auch die ästhetische und psychologische Wirkung von dem verändern, was da steht.
52:19 Dominik Hammes
Kann sein, aber ich kann noch nicht genau sagen, in welche Richtung. Nee, das kann ich noch nicht sagen. Wenn ich mir jetzt das Profil vorstelle von dir, macht das irgendwas mit mir? Ändert das meine Wahrnehmung? Klar, ich kenne dich jetzt auch persönlich, ist nochmal was anderes. Aber wenn ich jemanden neu entdecke, weiß ich nicht, null Mutuals wäre ich so, okay, den mag einfach keiner. Ist das dann die Sache? Keine Ahnung.
52:40 Gavin Karlmeier
Nur im YouTube wäre schon crazy. Das ist schon bitter.
52:43 Dominik Hammes
Da muss man sich, glaube ich, anstrengen. Oder einfach. Ich blocke jeden, der mir zurückfolgt.
52:51 Gavin Karlmeier
Ich möchte, dass andere Leute, dass nur Leute meine Inhalte sehen, dessen Inhalte ich nicht sehen muss. Spannend. X hat einen neuen eigenen Account auf der Plattform mit dem Namen Bangers. Und in der Bio steht Certified Bangers Only. Und dort möchten Sie virale Tweets, die auf der Plattform veröffentlicht werden, reposten. Eine Art Twitter-Perlen, aber aus dem Headquarter.
53:18 Dominik Hammes
Faith Stars back again. Ja, eh zu spät. Also und dann Bangers ist auch, ja, einfach vor zehn Jahren hat man das zu Songs gesagt, die gut abgehen, so gefühlt. Brauche ich nicht wirklich. Und Bangers hatte noch so eine, im Englischen noch so eine sexuelle Konnotation, die ich auch komisch finde.
53:37 Gavin Karlmeier
Die wahrscheinlich auch Absicht ist an der Stelle.
53:39 Dominik Hammes
Natürlich. Also, wenn Musk sowas macht, immer. Aber ich weiß nicht, braucht man alles nicht mehr. Das ist wirklich die Stühle auf der Titanic nochmal neu hinstellen.
53:51 Gavin Karlmeier
Während der eine Geiger noch spielt. Dann hat, also was ist so die eine Sache, bei der wir uns denken, boah, das war so schön auf Twitter, schade, dass andere Netzwerke das bislang noch nicht gut übernommen haben.
54:07 Dominik Hammes
Ich glaube, das waren keine geplanten Dinge. Ich glaube, alle Dinge, die Twitter richtig gut gemacht haben, sind Dinge, die organisch passiert sind zwischen den Menschen. Und dass man da vielleicht. Dinge genommen hatte und man gesehen hat, ah, der Retweet zum Beispiel, das sollten wir vielleicht als Funktion übernehmen.
54:22 Gavin Karlmeier
Ja, es stimmt alles. Aber es gibt eine Funktion von Twitter, nach der wir uns alle sehen, und das war die gute Suche. Die Möglichkeit, dass du mit Parametern die Suche bearbeiten konntest, dass du sogar komplexere Suchsyntaxe erstellen konntest, indem du Klammern erstellt hast.
54:38 Dominik Hammes
Stimmt.
54:39 Gavin Karlmeier
Das geht auf Twitter nicht, auf X nicht mehr. Denn Jeff Poscanzer hat geschrieben, es sieht so aus, als hätten Elons Vibecoding-Idioten es geschafft, das letzte gute Feature von Twitter zu ruinieren, die Suchsyntax. Genauer gesagt die Klammern. Man kann keine komplizierten Suchsyntaxe mehr erstellen.
54:53 Dominik Hammes
Wow. Das habe ich auch sehr häufig gemacht. Weil einfach der Datenwust so groß ist, in den eigenen Tweets geguckt. Ich weiß, ich habe zu dem Thema in dem Jahr irgendwas gemacht und man will sich halt nicht Wundscrollen, also macht man das.
55:06 Gavin Karlmeier
Genau.
55:07 Dominik Hammes
Momann.
55:09 Gavin Karlmeier
Gut. Naja. Naja. TikTok hat angekündigt, dass es, also ne, haben sie nicht angekündigt. TikTok plant offenbar, so ist es richtig. TikTok plant offenbar drei neue KI-Features auszurollen. Zum einen, dass es die Möglichkeit gibt, Fotos mit Hilfe von einer KI zu Videos animieren zu können. Zum anderen. Dass du mit einem Textprompt Videos erstellen lassen kannst, damit du gar nichts mehr filmen musst. Und drittens die Möglichkeit, dass du eine Transition mit Hilfe von KI machst zwischen zwei Frames, die du selber festlegst.
55:41 Dominik Hammes
Das letzte ist das Einzige, wo ich sage, das ist ja wirklich eine hilfreiche Idee, wenn man halt nicht so talentiert ist, das immer smooth hinzukriegen.
55:48 Gavin Karlmeier
Aber KI-Transitions sehen immer schrecklich aus. Plötzlich wird eine Wasserflasche zu einem Hund.
55:52 Dominik Hammes
Dann ist die Umsetzung natürlich Schrott, aber klingt so ein bisschen wie Kais Power Gur aus den 90ern.
55:58 Gavin Karlmeier
Oh, da habe ich ja ewig nicht dran gedacht. Wow.
56:03 Dominik Hammes
Bitteschön, wieder reaktiviert.
56:05 Gavin Karlmeier
Core Memory.
56:07 Dominik Hammes
Ja, aber das andere Zeug ist halt, die wollen auch, dass die Leute einfach verschwinden, die selber was machen, ne? Ja, wie alle.
56:14 Gavin Karlmeier
Wer war eigentlich Kai?
56:17 Dominik Hammes
Das weiß ich nicht, der war Programmierer, denke ich.
56:19 Gavin Karlmeier
War das so ein bisschen wie der MySpace Buddy? Wie hieß er noch gleich? Tom. Tom, Myspace Tom. Wie konnte mir das machen?
56:24 Dominik Hammes
Du hast den Namen von MySpace Tom vergisst, das geht doch gar nicht.
56:27 Gavin Karlmeier
Vor allem haben wir hier schon mal über den gesprochen, der hat es ja richtig gemacht. Myspace verkauft, auf eine Insel gezogen, ciao.
56:33 Dominik Hammes
Fotos gemacht, gutes Leben.
56:35 Gavin Karlmeier
Ja, nie wieder darüber gesprochen. So ein bisschen wie Stefan Raab. Also nach der Logik könnte es sein, dass MySpace Tom nächstes Jahr mit Regina Halmig im Boxkampf. Ein Boxkampf anscheinend.
56:46 Dominik Hammes
Nee, nee, also wenn du die Rab-Logik durchspielst, machst du ja nicht das, was Raab buchstäblich gemacht hat, sondern was auf der Meta-Ebene gemacht hat. Die gleichen Käse nochmal, ohne sich was Neues einfallen zu lassen.
56:56 Gavin Karlmeier
Das heißt, MySpace kommt zurück.
56:58 Dominik Hammes
Ja, MySpace kommt zurück.
56:59 Gavin Karlmeier
Die Bads werden wieder runtergeschlossen.
57:02 Dominik Hammes
Ja, und jeder kann wieder mit HTML die Seite umcoden.
57:06 Gavin Karlmeier
Ich fände es, es wäre nicht der schlechteste Schritt. Auf jeden Fall. Meta hat angekündigt, dass, da haben wir hier schon darüber gesprochen, haken wir dran, dass bei WhatsApp zukünftig ja auch NutzerInnen-Namen möglich sind und nicht nur Telefonnummern, um sich anzumelden Da gibt es jetzt erste öffentliche Bestätigungen und tatsächlich sieht das Ganze dann aus, als würde das offenbar so bis Juni 2026 umgesetzt und ausgerollt werden.
57:31 Dominik Hammes
Dann brauchen wir wahrscheinlich nur eine E-Mail als Account-Identifikation oder sowas.
57:36 Gavin Karlmeier
Wahrscheinlich, ja.
57:37 Dominik Hammes
Ich meine, Handynummer kriegt man ja auch easy und schnell, so ist es ja nicht.
57:41 Gavin Karlmeier
Aber dauert schon länger als eine E-Mail-Adresse bei GMX zum Beispiel zu machen.
57:46 Dominik Hammes
Ja, bei GMX, ich meine, ihr werdet euch nicht daran erinnern, jungen Hüpfer. Also ihr geht aber einfach jetzt spontan davon aus, dass alle alle ZuhörerInnen irgendwie 15 sind. Aber früher, wenn man sich eine E-Mail-Adresse bei GMX oder ähnlichem Web. de, was auch immer anlegen wollte, die wollten hier nichts von einem wissen. Nichts.
58:03 Gavin Karlmeier
Ja, das stimmt.
58:04 Dominik Hammes
Und heute ist es so, okay, wie heißt du? Wo wohnst du?
58:07 Gavin Karlmeier
Ja. Kürze Schufa-Check, ob es dich gibt.
58:09 Dominik Hammes
Ja, damit, um sicherzustellen, dass du keinen Mist braust. Damals Wilder Westen. War schon schön. Jeder hatte 17 E-Mail-Adressen, für jeden Troll-Account einen.
58:20 Gavin Karlmeier
So ist es wohl. So, und dann habe ich noch eine Meldung zu Patreon. Und da bin ich mal gespannt, wie deine Emotionen sind. Patreon hat angekündigt, einen Discover-Feed auf die Plattform zu bringen. Also alle CreatorInnen werden dort die Möglichkeit haben, ein neues Post-Format namens Quips zu erstellen. Quips. IPS. Quips. Damit kannst du Text, Fotos oder Videos teilen, die aber eben dann in diesem Discover-Feed für alle sichtbar sind. Und du kannst dann quasi als Nutzer, Nutzerin die App öffnen, im Discover-Feed rumscrollen durch die Quips der Leute und kannst dir angucken, hey, sind das Inhalte, die mir gefallen und dann eben in ein bezahltes Abonnement bei dieser Person eintreten. Jack Conti, der CEO von Patreon, hat gesagt, ich habe das Gefühl, dass wir hier mit dem konkurrieren, was Instagram hätte sein sollen und hätte werden können, aber nicht geworden ist, und versteht die Idee als Alternative zu sozialen Medien, obwohl es sich eigentlich ein bisschen anfühlt wie soziale Medien.
59:15 Dominik Hammes
Ja, beides ist absolut richtig. Also die werden ihre Daten haben, die werden wissen, dass sie ein paar Power-User haben, die sich wirklich wie viel Zeit auf der Seite oder in der App verbringen. Und dann sagen, ja, aber irgendwann steigen sie aus, weil sie halt wegen irgendeinem Creator da reingekommen sind über einen anderen Weg. Aber die sind ja schon in der Infrastruktur. Wenn man denen was anderes zeigen kann, worauf die auch Bock haben, das alte. Gefiel auch, Punkt, Punkt, Punkt, was es ja vorher auch schon gab. Wenn man diesen Reiz ein bisschen verstärkt, dann kann man blöd gesagt mehr Geld verdienen, weil darum geht es ja bei Päreen auch. Ich glaube, die einzelnen Creator werden davon vielleicht gar nicht so viel haben, weil es ist nicht so, dass ich glaube, dass dann bei einem sehr viel hängen bleibt oder so. Aber es kann dann schon sein, dass Patreon selber sagt, naja, der hat vorher 50 Dollar ausgegeben. Jetzt gibt er 100 Dollar aus. Das ist für uns natürlich super. Für die Creator ist es auch nicht schlecht. Aber es ist die alte Taktik von: wir wollen die Leute bei uns. in der App halten und nicht woanders hinschicken. Deswegen kann man ja auch auf Patreon auf deren Server Zeug hochladen. Und da hast du halt so ein wildes Ding, weil das ist ja gewachsen, als ich unterstütze Leute, die woanders ihr Zeug veröffentlichen und davon geht man immer mehr weg um. die Leute mehr zu binden. Meine Emotionen da sind, neugierig und gucken, was kommt, weil ich finde das weder verwerflich noch super, sondern ich finde es nachvollziehbar.
01:00:37 Gavin Karlmeier
Jack Conti hat gesagt, es gab einen Beta-Test und der Anstieg der zahlenden Abonnenten durch diese Funktion Liege bei Appet 5 bis 10 Prozent. Und das ist deutlich geringer, als man sich das als Potenzial zuvor vorgestellt hat. Wobei ich das schon bemerkenswert finde, dass 10% mehr AbonnentInnen durch so eine Entdeckenfunktion passieren, weil der. Das Nutzungsverhalten ist ja, du scrollst da durch, denkst ja, ich finde das toll und abonniere für Geld. Und die Frage ist, würdest du das auf TikTok, Instagram oder einer anderen Plattform tun? Wahrscheinlich nicht so sehr. Natürlich gibt es bei Patreon ein Umfeld von Leuten, die zahlungswillig sind, weil sonst wären sie nicht bei Patreon, weil sie zahlen ja offenbar schon für Leute. Aber ich hätte trotzdem jetzt erstmal nicht gedacht, dass es tatsächlich 10% sind. Aber ich finde es erstmal auch erstaunlich.
01:01:20 Dominik Hammes
Also unter 5% brauchst du es auch nicht einführen? Stimmt. Guten Punkt. Und das ist ja was, was hoffentlich, also aus deren Perspektive gedacht. Über die Zeit mehr wird. Also nicht radikal, dass sie irgendwann 50 sind, das wäre ja Quatsch. Aber so, wenn es sich zwischen 10 und 15 einpendelt, werden die so sicher, super Funktionen, wie können wir das noch krasser machen? Aber auch bis 5% lohnt sich schon. Und sie haben ja selber Nur minimal minimale Arbeit und Investment, weil die Creator machen den Löwenanteil der Arbeit. Wir machen den in Alja.
01:01:53 Gavin Karlmeier
Wie immer. Übrigens, kleines Rabbit Holt, wenn man da mal Bock drauf hat, ich finde, dass Jack Conti auch selber ein wahnsinnig spannender Creator ist. Also die strittige Person, also viele Leute haben sich auch schon häufiger mit ihm überworfen, glaube ich. Aber seine Art und Weise, Inhalt zu verstehen und zu machen auf den gängigen Social Media Plattformen ist schon irgendwie, kann man sich schon mal angucken, wenn ihr mal ein bisschen Langeweile habt. keine Lust mehr habt, in die heute schon besprochenen Rabbit Holes einzutauchen. Ich weiß schon gar nicht mehr, was das alles war. Aber naja. Ich habe noch zum Schluss eine kleine Versinnigkeit dabei. Ist er eine Büse, aber hatten wir Streit? Versöhnlichkeit des Tages.
01:02:33 Dominik Hammes
Der war mir noch neue Jingles.
01:02:35 Gavin Karlmeier
Was? Ja. Dabei hörst du doch jede Folge Haken an, in der du nicht zu Gast bist.
01:02:39 Dominik Hammes
Ja, immer rückwärts.
01:02:41 Gavin Karlmeier
Kommt leider viel zu selten.
01:02:43 Dominik Hammes
Du kriegst einen Cleanfeed von mir zugespielt ohne die Jingles. Wo die ganzen Reusbau noch drin sind, oder?
01:02:48 Gavin Karlmeier
Es ist eher eine kleine Geschichte, die eher so irgendwie süß ist, aber irgendwie fand ich die süß. Und zwar: erinnerst du dich ja, als das Louvre ausgeraubt wurde? Es ging ja ein paar Bilder durchs Netz. Das Louvre. Das Louvre, oder? Der Louvre?
01:03:03 Dominik Hammes
Ich gucke nach, weil es mich nicht loslassen wird und du machst weiter.
01:03:06 Gavin Karlmeier
Vielleicht erinnerst du dich dran, als die Louvre ausgeraubt wurde. Dort hat, das ist jetzt ungefähr drei Wochen her, und seitdem sind Ermittler wegen einer Sache unterwegs, die interessant ist, weil sie um die Welt gegangen ist. Und zwar sind auf mehreren Fotos des Louvre, ich glaube, der Louvre ist richtig, ähm, ist ein Mensch aufgetauchen, ein relativ junger Mann, der aussieht, als wäre er aus den 30ern. Also wirklich sehr jung, trägt aber einen Fedora, also einen Hut und einen Dreiteiler, also eine Weste, einen Anzug. Er sieht aus, als wäre er aus der Zeit gefallen. Und diese Bilder gingen um die Welt, wie er eben daneben stand, neben dem Louvre. Und dessen Identität ist jetzt geklärt. Es handelt sich dabei um Pedro Elias Garcon Del Vaux aus Rambouillet, südwestlich von Touris. der 15 Jahre alt ist und kurz vor diesem Fall eine Begeisterin für Detektive und Sherlock Holmes und R. Cup Poirot gefunden hat und sich seit deswegen, seitdem deswegen dandyhaft anzieht und eben die Sachen aus diesen Filmen trägt. Und war eben in dem Moment, als dieser Überfall passiert, das stand er quasi neben den ermittelnden PolizistInnen Und hat sich so mitfotografieren lassen. Gegenüber AP hat er gesagt, ich mag es so schick zu sein und ich gehe so auch zur Schule. Ich finde das super. Und er hat auch gesagt, ich wollte nicht sofort sagen, dass ich das bin. Dieses Foto birgt ein Geheimnis. Das muss man spannend halten. Ist das geil?
01:04:24 Dominik Hammes
Ich hoffe, dass sie da oben den Zug aufsteigt, aber im Moment ist er mega sympathisch. Das ist ja super toll.
01:04:30 Gavin Karlmeier
Ich finde das ganz, ganz, ganz toll. Und also sogar die, es wurde im Internet lange überlegt, ob das eine KI-Fälschung sei. Und er selber hat es gesehen und davon nichts gesagt. Also, das muss spannend bleiben.
01:04:42 Dominik Hammes
Lass dies mal rausfinden.
01:04:45 Gavin Karlmeier
Das ist ganz toll. Also, das ist unsere Versöhnlichkeit für heute. Aber eine andere Versöhnlichkeit war, dass du heute mal wieder hier warst, Dominik.
01:04:54 Dominik Hammes
Man war doch gerade das Gefühl da wegen des Streams. Ja, aber das haben wir nicht alle gesehen. Das ist richtig, ja.
01:04:59 Gavin Karlmeier
Also danke, dass du heute hier warst. Ich habe einen kleinen Werbeblock am Ende für zwei Dinge. Das eine ist Also, wir haben jetzt ein paar Episoden über Campfire FM hochgeladen. Das ist eine App, mit der ihr Podcasts hören könnt. Wir hatten ja damals eine Abstimmung gemacht, ob ihr das darüber hören wollt. Und einige nutzen das und kommentieren jetzt auch dort, während die Folge läuft. Und das ist tatsächlich ganz cool, weil ihr dort die Links zu den besprochenen Fällen findet und die Bilder und so. Und ich finde das so als Hybrid zwischen Podcast als Video schauen und nur die Audio hören und dabei im Discord auf www. hackmann. org. Zinki-zinky. den Podcast hören, finde ich tatsächlich irgendwie finde ich selber geil und hätte jetzt gern die Formate, die ich so höre, auch alle da. Das ist, glaube ich, ein ganz guter Case. Also da könnt ihr mal vorbeischauen. Und das andere ist, wir gehen auf Tour. Und wenn ihr die Gelegenheit haben wollt, so Menschen wie mich, oder auch Dominik Hammes Live zu sehen, weil auch Dominik wird auf dieser Tour dabei sein. Die Gäste werden wir alle demnächst noch verkünden. Dann kommt vorbei. Es ist schon ehrlicherweise ganz schön abgegast, das Ticket-Kontingent, aber ein paar Tickets haben wir noch und ihr kriegt ja auf www. hacknant. org und würden uns sehr freuen, euch zu sehen. Ja. Ich mich auch. Und sonst habe ich aber keine Werbung, außer dass ihr natürlich am Freitag wiederkommen solltet, weil da ist Kasse Maria Müller hier. Und das ist auch immer ein. Eine sehr gern gesehene Gästin. Dominik, danke, dass du hier warst. Sehr, sehr gern. Pass auf dich auf, pass ihr alle auf euch auf, habt nichts zu Dolcata, weil ihr gestern zu Dol Carneval gefeiert habt. Täd. Und wir hören uns Freitag wieder. Danke euch.
01:06:25 Dominik Hammes
Matkout chomp cheese