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Folge 515 · 12. Dezember 2025 · 1:01 Std.

Ein Hausausweis für’s Internet

mit Markus Beckedahl

Während Instagram aus euren Fotos jetzt SEO-Clickbait macht, müssen wir auch über Daten sprechen. Darüber, wie man sie schützt und vor allem: Wie nicht. Denn auch eine Tochterfirma kann einflussreiche Eltern haben. Und dann ist da noch die Sache mit dem LinkedIn-Häkchen.

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KI-unterstützt

  1. Hallo Markus!
  2. Der Hausausweis für’s Internet?
  3. USA fordert Social Media-Daten für Einreise
  4. Gutachten bestätigt: US-Cloud-Act erlaubt Zugriff auf Daten in Europa
  5. X verweigert Daten an BKA bei Hate Speech-Ermittlungen
  6. Meta macht SEO-Slop mit euren Postings
  7. TikTok-Verbot in den USA
  8. TikToks Schattenseite
  9. Irland untersucht TikTok und LinkedIn wegen DSA-Verstößen
  10. Ofcom (UK) leitet geheime Untersuchung gegen Social-Media-Plattform ein
  11. Bundesverfassungsgericht verbietet massenhafte DNS-Überwachung
  12. Calibri ist woke?!
  13. Funktionen und Emotionen
  14. Musk-Kram

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Hallo Markus. Hallo. Bei mir ist heute Markus Beckedal, Gründer des Zentrums für Digitalrechte, Mitgründer der Republika und ein alter Hase. Ich habe es gerade im Vorgespräch ihm schon die Frage, die ich ihm als erstes in diesem Podcast stelle, vor den Fuß gelegt, damit er sich heimlich vorbereiten konnte. Deswegen frage ich dich hier nochmal jetzt on tape. Markus, was glaubst du aus, wie viele Mal bist du heute hier? Ich weiß nicht, das vierte Mal? Es ist das neunte Mal. Echt? Oh Gott. Also du gehörst quasi hier fest zum Repertoire mittlerweile. Ab dem nächsten Mal kriegst du einen Hausausweis. Ja, super, ja, da komme ich drauf zurück. Kein Druck. Bitte? Kein Druck. Nein, nein, um Gottes Willen. Wie ist die Stimmung in Berlin? Wie ist die Stimmung in eurem Zentrum? Ich finde das Wort Zentrum übrigens fantastisch.

00:57 Markus Beckedahl

Ja, ich bin noch ein bisschen unschlüssig, ob das eine gute Idee war, aber ganz viele Leute sprechen mich darauf an. Wie geht es eigentlich da mit dem Institut? Oh, auch immer. Wir haben uns explizit gegen Institut entschieden, weil wir keine wissenschaftliche Einrichtung sind, sondern wir sind nur. Nicht Regierungsorganisationen, die sich halt für digitale Grundrechte einsetzt und hier vor allen Dingen Öffentlichkeit nutzen möchte und Multiplikatorinnen in eine souveräne Lage versetzen. will, wir wollen, ja quasi, vor allen Dingen Journalistinnen in die Lage versetzen zu verstehen worum es bei diesen ganzen digitalen Themen geht. Weil wir sehen immer so eine Intellectual Shame, so wird das so genannt, dass man sehr häufig sich überfordert fühlt von Digitalthemen, die Komplexität, das Rechtliche, das Technische. Das führt dazu, dass man sehr häufig einfach die Narrative von Big Tech nachlabert Und hier setzen wir an. Und da habe ich ja zur Republika das Zentrum für Digitalrecht und Demokratie gegründet. Und jetzt über den Sommer im Herbst rein kleines Team aufgebaut und wir haben auch endlich mal Büroräume und Wir fangen jetzt allmählich an, diesen Userroom auszubauen und das funktioniert ganz gut und das macht vor allen Dingen sehr viel Spaß

02:12 Gavin Karlmeier

Ich finde das erstmal ein großartiges Konzept, vor allem, weil diesen Punkt, den du da ansprichst, den gibt es ja vor allem in diesem Themenbereich, aber eben nicht nur. Und ich habe ja Kleiner Jahresrückblick. Ich habe in diesem Jahr diesen Text geschrieben, über den wir hier auch schon öfter dann sprechen mussten, leider, in dem ganzen Fall um Charlie Kirk herum. viele Leute in den Medien die Internetkultur auch als solche gar nicht begreifen und gar nicht verstehen. Und ich habe das Gefühl, dass es jetzt Vorsicht binse in einer immer komplexer werdenderen Zeit immer schwieriger wird, sich auch einzugestehen, dass man Dinge nicht versteht, weil man vielleicht auch gar nicht überreißen kann, welche Rabbit Holes da noch hinterliegen, hinter diesen Bereichen, die man möglicherweise eigentlich zu verstehen glaubt. Und ich glaube, dass so eine Arbeit, wie ihr sie leistet, in dem Fall halt super wichtig ist, weil man eben sonst anfängt die Narrative anderer Leute zu übernehmen, ob jetzt Big Tech oder irgendwelche rechtsradikalen Regierungen oder Vergleichbares.

03:07 Markus Beckedahl

Ja, oder Elon Musk, ne?

03:09 Gavin Karlmeier

Oder Elon Musk, ja. Über den müssen wir heute leider auch sprechen. Ich will aber mit einem ganz anderen Thema einsteigen, eins, das ich ganz interessant finde. Er hat so Mixed Feelings dazu. Und zwar hat LinkedIn ja ein Programm, das Verified on LinkedIn heißt. Du kannst dich bei LinkedIn mit Hilfe eines Ausweises und mit Hilfe eines Drittanbieters der den Chip in deinem Personalausweis oder Reisepass nutzt, um dich sozusagen als authentisch zu verifizieren. Nutzen. Wie habe ich den Satz angefangen? um sozusagen einen grauen Haken zu bekommen, der nicht der klassische Verifizierungshaken ist, sondern so ein Schutzschild sozusagen, womit du sagen kannst, hey, ich bin echt. Und LinkedIn hat jetzt angefangen, das auszurollen, sodass du dieses Verified-on-Linkedin-Abzeichen auch auf anderen Plattformen nutzen kannst. Eine App, die das schon eingeführt hat für sich, ist Zoom. Du kannst also, wenn du über Zoom-Video-Calls führst Kannst du sozusagen anklicken, hey, ich möchte hier mein LinkedIn-Verifizierungsabzeichen mit in meinem Zoom-Profil haben, damit andere Leute im Call sehen, dass du echt bist und nicht möglicherweise irgendjemand, der einfach nur sich heimlich in diesen Call gezeckt hat. Wie ist unser Gefühl dazu, Markus?

04:16 Markus Beckedahl

Ich habe mich jetzt aktuell nicht damit beschäftigt, wie genau diese Authentifizierung stattfindet. Es gibt ja die verschiedenen Möglichkeiten. Entweder gibt es ja so ein. . Third-party check. Das heißt, eine vertrauenswürdige Institution checkt einfach nur, ist hier ein Chip vorhanden? Ja, nein, gib diese Daten weiter. Also diese Information, ja oder nein. Und diese Person ist echt und löscht dann alle Daten. Oder liegen dann meine Daten irgendwo mit meiner Ausweisnummer und so weiter? Das ist immer für mich erstmal so eine Grundfrage. Es ist sicherlich. eine Verbesserung gegenüber früher, weil früher sollte man dann zu LinkedIn oder zu Facebook oder sonst wie seinen Ausweis hochladen. Das passiert ja nicht. Also das ist sozusagen eine Steigerung, aber es hängt, steht und fällt alles mit der Vertrauenswürdigkeit und der Datenverarbeitung. des Partyanbieters. Ansonsten, naja, für Zoom und LinkedIn macht das natürlich Sinn, ne? Menschen, die Zoom nutzen, machen das in der Regel im Business um Kontext und wer im Business-Kontext ist, ist in der Regel auch auf LinkedIn, ne? Also insofern ist das wohl dieselbe Bubble.

05:27 Gavin Karlmeier

Ja, ich finde das so interessant. Also die Verifizierung wird durch Persona vorgenommen, Unternehmen, dass das auch für X und Reddit durchführt, wenn ich richtig informiert bin. Wir haben über die schon öfter gesprochen. Und die checken in der Tat den Chip ab. Was sie mit den Daten danach machen, wissen wir natürlich nicht. Wir sitzen nicht bei denen im Rechenzentrum, leider. Aber was ich so interessant daran finde, ist, dass LinkedIn ja sozusagen eigentlich damit die Arbeit von Persona überflüssig macht. Weil Sie sagen, wir nutzen deren Dienstleistungen und dann könnt ihr wiederum bei uns abgreifen, dass wir diese Dienstleistungen schon in Anspruch genommen haben. Ob dafür Geld fließt oder nicht, weiß ich ehrlicherweise nicht, aber. Trotzdem ist es ja so, dass jetzt nicht Zoom gleichzeitig die Dienstleistung von Persona übernimmt, sondern sich auf LinkedIn verlässt. Bedeutet, LinkedIn macht sich hier zu einem signifikant wichtigen Player weil alle anderen Leute sagen können, Adobe hat auch schon angekündigt, das zu integrieren, zum wichtigen Player, weil alle anderen sich sozusagen darauf verlassen, hey, die Verifizierung bei LinkedIn wird schon ausreichen. Und damit wird LinkedIn ja zu so einer Art Hausausweis fürs Internet. Also du machst das einmal bei LinkedIn, verteilst das per Single Sign-on oder per Cookie oder per API auf all die anderen. Apps und dann steht er über LinkedIn hat mich verifiziert und damit ist LinkedIn meine Schlüsselkarte am Ende. Und das finde ich eine sehr, eine sehr interessante Entwicklung, welche Wichtigkeit damit LinkedIn möglicherweise mittelfristig halt für alle Punkte im Internet bekommen könnte.

06:50 Markus Beckedahl

Ja, das ist ja, das kann man ja quasi nochmal unter dem Aspekt Altersverifizierung einordnen, über den gestern sehr viel diskutiert wurde mit Social Media ab 16 in Australien, dass die Befürworter von solchen Altersgrenzen natürlich auch sofort Altersverifikationssysteme haben wollen. Und das wird ja in Australien gerade so ein bisschen absurderweise mit biometrischen Gesichtscans gemacht. wo auch gestern dann schon irgendwelche Meldungen kamen, dass man sich dann irgendwelche Masken auf Amazon bestellen konnte, wo man dann als alter Mann aussah und damit halt ganz einfach diese biometrischen Gesichtsgrenzen umgehen konnte. Aber losgelöst davon ist das halt eine der. großen Debatten der nächsten ein, zwei, drei Jahre. Wie schaffen wir es zu verhindern, dass irgendwelche Big Tech-Unternehmen und sei es auch nur Apple oder Google Unsere Smartphones kontrollieren und damit den direktesten Zugang haben in so einer Art Personalausweis-Identifikationsmanagement zentrale Rolle. Reinkommen und damit halt eigentlich staatliche Aufgaben privatisieren in den Händen von Unternehmen, denen wir nicht trauen können.

08:08 Gavin Karlmeier

So ist das wohl. Würdest du, es gibt ja jetzt so Dinge wie digitaler Fahrzeugschein und so, würdest du das machen?

08:14 Markus Beckedahl

Ich habe tatsächlich die App runtergeladen, ich habe sie nicht verstanden. Also ich dachte auch zuerst, ich kann da meinen Ausweis hochladen, dann war es ja nur irgendwie ein Fahrzeugpapier und ich habe es aber trotzdem nicht verstanden, ihr habt sofort wieder gelöscht. Ja, natürlich würde ich es machen, weil, also ich meine, jedes Mal, ich habe ein Auto, was ich sehr, sehr selten nutze, aber dann jedes Mal irgendwie nochmal die Fahrzeugpapiere suchen und mit rumschleppen und dann hoffen, dass man sie nicht irgendwo liegen. lässt und so weiter, natürlich hätte ich das gerne auf dem Handy.

08:43 Gavin Karlmeier

Aber dann bitte nicht in der Microsoft Cloud, Amazon Cloud, Google Cloud. Auf meinem Handy halt, ne? Wir nutzen den Übergang jetzt mal direkt weg von Altersverifizierung im Internet zu Internetverifizierung für öffentliche Papiere. Also es gibt, es fing damit an, dass Donald Trump angekündigt hat, dass Menschen, die sich für ein H1B-Visa, äh, Visum in den USA bewerben, also dieses Arbeiter aus einem anderen Land, dass die ihr LinkedIn-Profil mit angeben müssen, um damit überhaupt den Antrag auf den Visa zu stellen. Gleichzeitig wurde die Gebühr für dieses Visa von 200 Piloten 15 auf 100. 000 Dollar erhöht, also eine Erhöhung um 46. 512 Prozent. Das war aber erst der Anfang, denn der nächste Schritt ist jetzt die Ankündigung. Dass Menschen, die in einem Land leben, das an dem Weaver-Programm teilnimmt, also das Programm, mit dem wir zum Beispiel, wenn wir in die USA einreisen möchten, dass wir die Möglichkeit haben, einen Esther-Antrag zu stellen. Also das ist ein relativ einfaches Verfahren. Du gibst auf einer Webseite ein paar Infos über dich an, Personalausweis oder Reisepassnummer, überweis 20 Euro Dollar, glaube ich, mittlerweile sind das. Und dann musste eben kein kompliziertes Visumsverfahren durchlaufen. Es gibt einige Länder, auf die das zutrifft. Die EU ist dabei, also Großbritannien, Frankreich, Deutschland. Großbritannien geht's zur EU, ich weiß. Jetzt ist es aber so, dass seit zwei tausend sechzehn dort eine optionale Angabe von Social Media Accounts drin auftaucht und die Optionalität dieser Angabe, die soll jetzt wegfallen, dass wenn du einen Esther beantragst, du verpflichtet bist, deine Social Media Aktivitäten dort mit anzugeben in diesem In diesem Raster, in dieser Maske. Boah, Maske ist so ein geiles 90er Jahre Computerwort. In dieser Maske. Und dass du darüber hinaus auch alle E-Mail-Adressen der letzten zehn Jahre mit angeben sollst. Das ist natürlich ein absoluter absoluter Downer, aber auch überhaupt nicht überraschend, weil das genau in diese Entwicklung der letzten Monate passt, wie die USA eigentlich, naja, auch die Wichtigkeit von Veröffentlichungen auf Social Media. für die möglicherweise Eignung der Einreise mit berücksichtigen.

10:56 Markus Beckedahl

Ja, und also laut, was gestern auf Spiegel Online und Tagesschau. de stand Sind da noch weitere Sachen im Gespräch, dass sie nicht nur Gesichtscans an der Grenze machen wollen und Fingerabdrücke, sondern auch DNA? von dir speichern wollen. Dazu wollen sie auch noch IP-Adressen haben, Daten deiner ganzen Verwandten und so weiter. Also das ist dann schon ein ganzer Urlaub, vor dem Urlaub sozusagen, um das alles auszufüllen. Ja, und dann viel Spaß beim Nachgucken, wann man wo mal Majestätsbeleidigungen gegen Trump in den letzten acht Jahren auf Social Media hinterlassen hat.

11:40 Gavin Karlmeier

Vor allem es gibt ja bei X kannst du zum Beispiel Grog fragen, jetzt schon, was sagt dieses Profil über die Person aus Und vermutlich wird das darüber hinaus ja gar nicht machbar sein. Also das wird ja vermutlich ein Datenabgleich mit künstlicher Intelligenz sein, die alle deine Daten auf irgendeinem unbekannten Server speichert. Und dann fragst du. Hat diese Person etwas gegen die Redefreiheit in den USA gesagt, und wenn die Antwort Ja ist, wird es wahrscheinlich einfach abgewiesen, oder? .

12:06 Markus Beckedahl

Ja, und man hat dann noch das zusätzliche Risiko, wenn man irgendwo so in der Grenzgruppe ist, dass man dann vor Ort quasi beim Einreisen am Schalter irgendwie nochmal besondert geprüft wird. Und wenn man dann da nervös übernächtigt ankommt und einen unfreundlichen Zollbeamten hat, dann kann es sehr schnell nach hinten losgehen, wenn man nicht irgendwie total fließend Englisch spricht und cool genug ist zu reagieren. Also mit anderen Worten, eine super Tourismusförderungstraktion.

12:40 Gavin Karlmeier

Was ich so interessant finde, das habe ich aus dem Text, ich glaube, von Spiegel Online rausgezogen, dass die leitende Anwältin der Elektronikf. . Frontier Foundation, also ist eine Organisation, die sich eigentlich genau dagegen stellt und sich darum kümmert, bürgerliche Rechte zu wahren, eben auch. an Grenzkontrollen. Sophia Cope, sie sagt, es hat sich nicht als wirksam erwiesen, um Terroristen und andere Kriminelle aufzuspüren, aber es hat die Meinungsfreiheit eingeschränkt und die Privatsphäre unschuldiger Reisender sowie ihre amerikanischen Familienfreunde und Kollegen verletzt. Und ich finde, das fasst das genauso zusammen. In der Vergangenheit war es so, dass du noch so einen Fragebogen an der Grenze bekommst. Dann wirst du gefragt, sind sie ein Terrorist Und wenn du da einfach Nein ankreuz, dann durftest du einreisen. Das ist natürlich eine Farce, dieses Vorgehen. Ich glaube nun nicht, dass Leute, die kriminelle Absichten haben bei der Einreise. Dass die das vorher auf Facebook in den letzten fünf Jahren irgendwann einmal öffentlich gepostet hätten.

13:34 Markus Beckedahl

Ja, und im Hintergrund arbeiten halt, das hast du ja gerade schon mal angesprochen, Systeme wie Palant hier und verarbeiten diese ganzen Daten, die wir da am quasi in der Grenzkommunikation übermitteln müssen und speichern uns dann ab und bewerten uns nach Gefährlichkeit, nach Risiko und Sons hing Ding. Und vielleicht landen wir dann auch auf irgendwelchen Überwachungslisten, auch wenn wir nicht einreisen dürfen.

13:58 Gavin Karlmeier

Dann erst recht. Auf jeden Fall wird das passieren Und das Interessante ist aber, damit dieser neue Antrag die Veränderung des Esther-Verfahrens durchgeht, gibt es jetzt eine 60-tägige Zeit, um darauf zu reagieren für die Abg. Abgeordneten in den USA. Bedeutet also, vor Februar kann dieses neue Esserverfahren gar nicht durch sein. Wenn ihr also vorhabt in den nächsten 18 Monate, zwei Jahren in die USA einzureisen, wäre jetzt der beste Zeitpunkt für so ein Esther-Verfahren, weil noch ist die Angabe optional.

14:28 Markus Beckedahl

Ja, lass uns mal überraschen.

14:30 Gavin Karlmeier

Ja. Wir bleiben kurz bei, wir fassen uns an den Kopf wegen amerikanischer Behörden. Eine Geschichte, also letzte Mal oder vorletzte Mal hier warst, haben wir ja darüber gesprochen, dass ich glaube, ein. französischer Justiziar von Microsoft darüber gesprochen hat, nach dem Motto, selbst wenn eure Daten auf europäischen Microsoft-Servern liegen, sind sie vor der amerikanischen Regierung nicht sicher. Weil mit Hilfe des CloudActs kann genau das alles eingesehen werden. Genau dazu gibt es jetzt ein Gutachten der Universität Köln, das im Auftrag des Bundesinnenministeriums erstellt wurde. Und zwar wurde, und das ist jetzt öffentlich geworden, weil es eine Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz gegeben hat. Und das Ergebnis ist, ja, in der Tat, alle Daten, die auf Servern amerikanischer Unternehmen in Europa liegen können auch von den Behörden in den USA zweifellos einfach so eingesehen werden. Und ich finde Mein Gefühl ist, darüber reden wir viel zu wenig. Weil wenn ich mich an so Prozesse in großen Unternehmen erinnere, in denen dann der Personalrat am Ende entscheidet, ja, wir nutzen jetzt Microsoft Teams, weil die haben Server in Frankfurt. Oder wo auch immer, dann ist das ein Ergebnis, das ja viel zu wenig weitreichend ist. Also das denkt er nicht bis zum Schluss, dass man sagt, also das ist kein Indiz dafür, dass die Daten da sicher sind. Ja, das ist so eins meiner Lieblingsthemen, worüber ich schon seit sehr langer Zeit spreche.

15:51 Markus Beckedahl

Es hat drei Dimensionen. Das eine ist halt dieser US Cloud Act. der hier nochmal sehr gut dokumentiert ist. Das Interessante ist auch, dieses Gutachten ist noch im letzten Jahr in Auftrag gegeben worden, also unter der alten Regierung. Das Ergebnis liegt da eigentlich schon vor Trump 2 vor, sozusagen. Also man weiß eigentlich, man wusste schon vor Der Amtsübernahme von Donald Trump, was das Risiko ist. Dazu die zweite Dimension, die ist seit zwölf Jahren sehr gut dokumentiert durch die Snowden-Enthüllung. Es gibt ja noch die sie. Visa-Court Acts. Das heißt Geheimgerichte in den USA, die US-Unternehmen verpflichten, überall auf der Welt im geheimen Zugang für NSA und Co. bereithalten zu müssen. Und die dritte Dimension, die ist letzte Woche nochmal akut geworden. Und zwar gibt es Datentransferabkommen zwischen den USA und der EU. Das ist auch eine Folge der Snowden-Enthüllungen, weil seinerzeit Max Schrems von Neup aus Österreich geklagt hatte gegen das damalige Datenabkommen und meinte, naja, aber meine Daten sind in den USA. Ja, nicht irgendwie geschützt, weil europäische Daten dort vogelfrei sind. Hat der Europäische Gerichtshof gesagt, ja, stimmt, ich sind da nicht geschützt. Dann hat die EU-Kommission gesagt, das Ganze ist ja alles ein Problem, weil wir haben uns total abhängig gemacht von amerikanischen Unternehmen. Dann hatte man da nach Safe Harbor das Privacy Shield Abkommen. Ist Max Schrems wieder zum Europäischen Gerichtshof gegangen? Er hat sich das angeschaut, hat festgestellt, naja, in den USA sind unsere europäischen Daten vogelfrei. Dann war wieder alles illegal. Dann wieder dasselbe Problem. Unsere ganzen Daten, Infrastrukturen werden aus. USA betrieben. Was machen wir denn da? Oh, ein neues Abkommen. Das aktuelle Abkommen scheint jetzt von den USA. abgesägt worden zu sein. Dazu muss man sagen, um die Vorgaben des Europäischen Gerichtshofes einzuhalten, haben dann die USA und Herr Joe Biden gesagt. Ja, also eure Daten sind bei uns zwar vogelfrei, aber wir richten jetzt mal hier noch so ein Oversight-Board ein und dann. Haben wir auf dem Papier euch nochmal schriftlich gegeben, dass wir eure Daten ja auch irgendwie vertrauenswürdig irgendwie für euch verwahren und so weiter. Und dann hat die Europäische Kommission gesagt: geil, Problem gelöst, wir haben jetzt schriftlich alles irgendwie kein Problem. Und das war auf eine Presidential Order gefußt. Also Biden hat quasi das per präsidialer Verfügung gesagt: das ist jetzt alles so und wir schützen die Daten. Und Donald Trump Hat vor letzter Woche oder vor zwei Wochen dann gesagt, naja, also alle hier mit Autopennen unterschriebenen präsidialen Verfügungen, wozu auch diese gehört von Joe Biden, nehme ich jetzt mal automatisiert zurück, weil er war zu alt. Zu kreisig, der konnte das nicht mehr unterschreiben. Und jetzt ist die spannende Frage. Donald Trump hat das bisher erst nur auf True Social angekündigt. Wenn die das tatsächlich machen. Und das durchziehen, dann ist dieses ganze Kartenhaus zusammengefallen. Dann ist der illegal oder der Datentransfer zwischen EU und USA auch wieder illegal. Und das hat dann massive Auswirkungen auf so Microsoft 365, wo was erst erstmal nicht gewährleistet ist, dass die Daten auf unseren Servern in Deutschland geschützt sind und wo auch die ganzen Datentransfers mit den USA stattfinden, die dann eindeutig illegal sind. Und wenn das nicht ein Winkruf ist, endlich mal das mit der digitalen Souveränität anzugehen, dann weiß ich es auch nicht mehr.

19:37 Gavin Karlmeier

Ja, ja. Das Problem ist, finde ich. Dass ja eigentlich die ganzen amerikanischen Unternehmen, also ich will, ich bin jetzt nicht in der Position, mich jetzt hier schützend vor Microsoft zu stellen, aber das ist ein wahnsinniges Dilemma, weil stell dir mal vor, du bist so ein Silicon Valley-Typ. Und du hattest so eine Idee und du hattest auch eine Idee, wie man das extrem clever verkaufen kann, indem du sagst, hey, es ist Corona, ihr habt eh eine Lizenz, dann kriegt ihr doch Teams einfach nach oben drauf und dann hast du plötzlich megagroß irgendwie dein Videocall-Tool ausgerollt und so. Und dann gehaut dir aber so eine gesetzliche Grundlage sozusagen direkt ins Bein und du musst dich sozusagen entscheiden, machen wir uns jetzt zum Mitgehilfen der amerikanischen Regierung oder überlegen wir uns was anderes? Und das Also das ist so ein bisschen mein Gefühl oder mein Aufruf oder mein jahresendliches optimistisches Natur meine Natur, dass ich sage. Es hält doch niemanden davon ab, dass Microsoft sagt, wir gründen jetzt zum Beispiel völlig unabhängig von uns ein eigenes Unternehmen, dass Microsoft Europa wäre, das nicht unter der Kontrolle der USA liegt und das sich dann hier an alle Grundsätze hält. Oder

20:46 Markus Beckedahl

Auf den Gedanken sind die natürlich schon vor langer Zeit gekommen, dass sie dann gesagt haben, ja alles kein Problem, wir haben die Microsoft Deutschland GmbH. Die betreibt die Server in Deutschland. Das hinterliegt ja alles der Datenschutzgrundverordnung und so weiter. Da gab es dann auch schon Gerichtsverhandlungen in Irland zwischen der US-Regierung und Microsoft Europa. wo die US-Regierung war, der Meinung war, ja, schöne Konstruktion habt ihr da, aber die Microsoft Deutschland GmbH, die gehört ja trotzdem noch zu Microsoft. Das heißt, sie gehört auch der US-Regierung. Und deswegen funktioniert diese Konstruktion nicht. Da hat Microsoft in diesem Jahr, als wir erleben, gerade eine ganze Menge Souveränitätswashing, wo sie dann irgendwelche Konstruktionen bauen, um halt den Kunden zu suggerieren, auf dem Papier, hey, alles trustworthy und safety und so weiter, und die Schweiz ist noch dabei und so. Also es gibt ganz wilde Konstruktionen, die lösen, aber dieses eine Problem nicht. Egal welche Konstruktion und ob mit Schweiz, ohne Schweiz, mit sonst was irgendwie machst, die US-Regierung ist immer der Meinung, sie hatten Recht, auf diese Daten zuzugreifen. Und dann Kann man sich dann mal fragen, ist denn Microsoft dann die Person, die deine Daten schützt? Oder die das Unternehmen, was dann lieber gute Beziehungen zu Trump haben möchte?

22:09 Gavin Karlmeier

Ja, und ja, genau. Und das ist dann nämlich die Entscheidung, die da zu treffen ist, bei denen man. Wo man sagen muss, hey Leute, macht doch mal. Weil also das Problem ist, dass nach CloudAct eben die Unternehmen, die unter der Kontrolle amerikanischer Unternehmen stehen, mit reinfallen, auch wenn es eine hundertprozentige Tochtergesellschaft ist. Hieße aber, wenn du eine reine Ausgründung hättest, die völlig unabhängig ist, dann wäre das Problem theoretisch gelöst, müsste man dann aber halt machen. Zinkerzinker.

22:37 Markus Beckedahl

Naja, also ich also ich glaube nicht, dass das Problem dann gelöst ist Weil überall irgendwelche Sachen, irgendwelche Liege-Zusammenhänge noch da sind und so weiter. Das Problem ist für Microsoft nicht lösbar. Letztendlich geht es ja auch immer um die Frage, du hast dann irgendeine Konstruktion gefunden, die dann total unabhängig von dir ist. Aber über welche rechtliche Konstruktionen werden dann die Updates ausgespielt? Und das ist ja nochmal der vierte Punkt, die vierte Ebene, die ich eben gar nicht reingebracht habe, nämlich dass Donald Trump über Sanktionen die Möglichkeit hat, zu sagen, naja, eine. Behörde, ein Land, ein Unternehmen darf keine Updates mehr bekommen, weil es steht auf einer Sanktionsliste der USA. Da gab es in diesem Jahr den Präzedenzfall mit dem Internationalen Strafgerichtshof. Der von den USA nicht anerkannt wird, der gegen Netanyaro ermittelt hat und der dann von Donald Trump auf die Sanktionsliste gesetzt wurde und keinen Zugriff auf seine Microsoft hat Mails mehr hatte. Genau, also zu den ganzen Saktionsmöglichkeiten, die es ja gibt. gehören, dass halt Kreditkarten, Paypalts, internationale Zahlungsanbieter gesperrt werden können, Accounts bei allen amerikanischen Unternehmen gesperrt werden können und so weiter. Das ist in dieser Woche nochmal in einem anderen Fall aufgetreten. Erinnerst du dich, als Elon Musk auf die 120 Millionen Strafe geantwortet hat?

24:08 Gavin Karlmeier

Ja, sehr gut. Wir haben das ja sehr, sehr und kleinteilig auseinandergeladen.

24:14 Markus Beckedahl

Genau, da war eine interessante Formulierung dabei, er sprach davon. Our response should Also er argumentierte, er wird persönlich als Gründer von X jetzt hier irgendwie auch belangt. Und our response sollte sein, auch diejenigen, die dahinterstehen, hinter dieser Entscheidung, auch mit Sanktionen zu belegen. Durch die US-Regierung. Das heißt, dann die Leute, die sich dann in der EU-Kommission für die Durchsetzung einsetzen Laufen gerade alle Gefahr, demnächst ihre Kreditkarten zu verlieren, ihre Social Media Accounts zu verlieren und sich natürlich bei Microsoft irgendwie an ihre in ihren e-mail accounts und ihren teams nicht mehr einloggen zu können das ist vielleicht nur das praktischste für die als auch gott sei dann ja aber das da sind wir auch wieder Bei einer älteren Geschichte vor einem Monat war Beatrice von Storch von der AfD bei Markus Lanz, da wurde darauf angesprochen, warum sie denn in den USA Namen von Organisationen, von Personen weitergeben würde, die sich hier bei uns für die Durchsetzung von Plattformregulierung einsetzen. Und sie hat das gesagt, ja. Und wurde dafür, wurde dann gefragt, ob das jetzt nicht der Noziantentum ist. Was es ja ist, so, ne? Aber konkret bedeutet das, wenn die AfD jetzt Listen rübergibt von zum Beispiel Personen wie mir, wo ich mich einsetze für eine konsequente Regulierung dieser Plattformen, dann laufe ich dadurch Gefahr, dass ich früher oder später halt auch keine Kreditkarten mehr nutzen kann, weil das ganze scheiß Finanzsystem irgendwie auf amerikanischen Infrastrukturen basiert. Aufgesehen davon von Nischenprodukten wie Vero und so weiter.

26:02 Gavin Karlmeier

Ja, aber also dann noch lieber gar nicht mehr bezahlen als mit Vero.

26:06 Markus Beckedahl

Ja, ich habe die Hoffnung, dass es vielleicht mal irgendwann funktioniert, ne? Ich finde es natürlich auch nicht irgendwie toll, wenn ich irgendwo mal im Internet, und sei es nur, um mir Tickets zu kaufen für irgendwelche Konzerte, Paypal nutzen muss und jedes Mal die Anzeige kommt, ihre Privatsphäre ist mir, ist uns sehr wichtig, deswegen informiert.

26:27 Gavin Karlmeier

Ich habe so viele Gedanken zu den Sachen, die du gesagt hast. Also um zum Beispiel das Thema Sanktionen nochmal anzuschmelden, es gibt ja auch jetzt schon Also mal abgesehen von diesen Einzelfällen, die halt extrem schwerwiegend sind für die Einzelpersonen, auch spürbare Dinge. Versuch mal an ein Huawei oder Xiaomi-Gerät in den USA zu kommen. Versuch mal dafür Updates zu kriegen, das ist unmöglich. Das kannst du natürlich auch umdrehen. Du kannst natürlich auch sagen, wenn die USA sagt, ihr bekommt Europa legt sich mit uns an, dann bekommt ihr keine Updates mehr für unsere Software, dann hätten wir alle jetzt gerade ein ziemlich großes Problem. Stichwort digitale Souveränität.

26:59 Markus Beckedahl

Naja, liest dir mal die nationale Sicherheitsstrategie der USA durch. Dann überlegst du ja vielleicht relativ schnell da doch lieber ein chinesisches Handy zu holen.

27:10 Gavin Karlmeier

Übrigens, Beatrix von Storch-Balanz hat auch den großartigen Satz gesagt, ich bin kein Jurist, aber was deswegen interessant ist, weil Beatrix von Storch studierte Juristin ist, aber naja, am Ende muss es Hauptsache es passt in die Argumentation. So, du hast gerade Elon Musk angesprochen. Und es gibt vom Spiegel einen Text darüber, der die Überschrift trägt, X gibt weniger Daten in Hate. Speechverfahren an das BKA. Und zwar bezieht sich das auf Zahlen der ZMI, die zentrale Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet. sexy Name, aber die sind die, die an dem Punkt sind, dass wenn zum Beispiel eine Straftat auf Ex identifiziert wird, wie zum Beispiel Billigung einer anderen Straftat. Also Leute, die Mord an einem Politiker gerechtfertigen, verherrlichen oder gutheißen, die gehen dann eben mit dem BKA zusammen auf X zu und sagen, hier brauchen wir bitte Informationen. Und X scheint sich wohl weitgehend zu weigern, diese Informationen jetzt noch herauszugeben. 2024 hat das ZMI ungefähr 80 Prozent Der Fälle, in 80% der Fälle, die angeforderten Daten bekommen. Vom 10. April bis zum 31. Mai 2025 gab es nur noch ein Drittel. der Antworten auf die gestellten Anforderungen. Und das ist natürlich interessant, dass Ex, die zum Beispiel auch angekündigt haben, in Australien sich nicht an das Social Media Verbot zu halten, dass die jetzt anfangen an die offen Anfangen, das muss man, glaube ich, dazu sagen, offen anfangen, die geltenden Gesetze in einzelnen Ländern auch direkt zu untergraben. Und so nach dem Motto: mal gucken, was soll schon schief gehen, wir probieren es jetzt einfach mal. uns an nichts mehr zu halten. Das ist natürlich nicht besonders überraschend, dass Ex sich hier auf diese 700 Anfragen kaum gemeldet hat in diesem Zeitraum. Aber es ist trotzdem krass, finde ich.

28:59 Markus Beckedahl

Ja, es sagen wir mal, es ist etwas komplexer. Die eine Komplexität ist, es ist nicht eindeutig im DSA formuliert, dass Sie das so machen müssen. Das zweite ist, es findet hier eine Bestandsdatenauskunft statt. Also Polizei sagt einfach, hey, hier sind Daten und ruht die mal raus. Eigentlich sollte ein Unternehmen schon im Einzelfall prüfen, durch eigene Justiziare, stimmt das so? Ist das nicht so? Weil es kann auch sein, dass dann irgendein Polizist irgendwie. . Einfach mal Daten so im Stalking-Manier haben möchte oder sonst wie. Also mit anderen Worten, es ist jetzt nicht so, dass wir jetzt sagen sollten, hey, jede automatische, dass wir eine automatische Zufrage haben sollten, ich bin Polizei, Gib mir mal die Daten. Aber es zeigt halt schon, dass irgendwie Elon Musk sich oder seine Justiziare sich das genau angeschaut haben und festgestellt haben, ey, also wir können ja unsere ganzen Hakenkreuzfreunde irgendwie schützen, die wir. . modernen Daten nicht rausgeben, weil eigentlich ist die Handhabe von denen auch gar nicht so groß. Und das zeigt dann schon eher in welche Richtung das Ganze

30:11 Gavin Karlmeier

Geht. Klar, also ich will mich auch gar nicht dafür aussprechen, dass bitte alle Plattformen sofort die IP-Adresse aller NutzerInnen rausgeben sollten, weil das eben. Also wir sind hier wirklich nicht der Podcast, der sich ständig schützend vor große Unternehmen stellt. Aber, habe ich heute schon mal so ähnlich gesagt, egal. Aber es ist natürlich trotzdem erstmal eine private Entscheidung, sich auf einer Plattform anzumelden. Es ist eine private Entscheidung, dort Inhalte zu veröffentlichen. Und diese private Entscheidung sollte nicht die Konsequenz haben, dass du sozusagen automatisch Jetzt haben wir hier in Deutschland immerhin noch einen Rechtsstaat und ein System, aber auch das könnte sich irgendwann tatsächlich ändern. In anderen Ländern hat sich das schon verändert. Und dort siehst du dann ja, was das möglicherweise ja auch für Konsequenzen haben könnte. Also wenn jetzt Ex. . alle deine meinetwegen sogar die DMs, die bis vor einem Jahr absolut unverschlüsselt waren, einfach so an Strafverfolgungsbehörden rausgeben würde. . Dann würden wir uns auf diesen Plattformen eben auch nicht mehr wohl und sicher fühlen. Deswegen, ich will mich gar nicht dafür aussprechen, bitte alle Daten an Behörden weiterzugeben. Aber gerade in diesen Fällen, in denen ja eine Straftat angenommen wird. finde ich es ja schon richtig, dass das eben dort nicht passiert. Weil wenn das nicht passiert, dann hast du ja wirklich einen scheinbar rechtsfreien Raum im Internet, bei dem ja alles gesagt, getan, gemacht werden kann. Und ein zweites Telegram wollen wir, glaube ich, alle wirklich nicht. Ja, das. So, ich würde bitte, ich habe heute noch so ein bisschen einen anderen Kram Ich möchte mit dir aber vorher, bevor wir in den Gemischtwarenladen kommen, ein bisschen über Meta sprechen. Denn da passieren gerade auch ein paar Dinge. Und eine Sache, die ich hochinteressant finde. ist eine Entwicklung, die Entwicklung einer Geschichte, über die wir hier vor einigen Monaten, ich glaube im Juli gesprochen haben. . Und zwar hatte Meta seinerzeit angekündigt, dass die Inhalte von Instagram Suchmaschinen auffindbar sein. Sprich, du kannst jetzt Inhalte von Instagram googeln. Da haben wir uns alle gefragt, wie ist das? Wird das technisch umgesetzt, denn A hat Instagram eigentlich keine Ahnung von suchen? Die sind nicht besonders gut da drin, eine eigene Suche auf ihrer Plattform zu haben. B, sind die Inhalte wahnsinnig schlecht kategorisiert. Also, wonach muss ich denn suchen, damit ich jetzt deinen letzten Post finde nach dem Post-Text? Unklar. Und C haben wir auch gesagt, dass eine These ja ist, dass Instagram möglicherweise ihre Suche damit verbessern möchte, dass indem sie lernt, wie die Suchmaschine Google funktioniert, weil wenn sie plötzlich wahnsinnig viele Ergebnisse angespült kriegen, würde das Rückschlüsse darauf liefern, welche Inhalte priorisiert werden und welche nicht. So, jetzt gibt es so einen kleinen Hinweis darauf, was da so ein bisschen hinterstecken. die Idee war und wie diese Ergebnisse tatsächlich funktionieren. Denn Meta hat ohne Ankündigung damit angefangen, dass sie die Inhalte, die SEO durchsuchbar werden, Mithilfe einer KI mit einer clickbaitigen SEO-Überschrift ausstatten. Also so passiert es zum Beispiel, dass eine Person, die hier Sam Chapman zum Beispiel, hat ein Brettspiel entwickelt. Dieses Brettspiel heißt Bloom Hunter. Und ist eben ein kleines puzzeliges Brettspiel. Die SEO-Schlagzeile, die Instagram aber daraus generiert hat, ist Floramino ist ein gemütliches Puzzlespiel, in dem man als Reisender Florist Gärten anlegt. Wie gesagt, das Spiel heißt anders. Floramino ist eigentlich ein Online-Spiel, ein Computerspiel, das du bei Steam kaufen kannst. Zeigt also die KI ballert völlig willkürlich random irgendwelche generischen Titel raus, einfach nur Damit die Instagram-Ergebnisse gut ranken auf Google, unabhängig davon, ob es stimmt oder nicht. Das finde ich ein sehr interessantes Vorgehen Ihr könnt mithilfe des Rich Result Test Tools, das bietet Google selber an, diesen SEOTech auslesen. Also, wenn ihr möchtet, dann schmeißt ihr doch mal ein paar Instagram-Postings von euch selber rein und guckt mal, welche Spam-Überschriften sich Instagram für eure Inhalte ausgedacht hat.

33:53 Markus Beckedahl

Ja, also generell eine Durchsuchbarkeit von Instagram finde ich interessant, ob das die Vorgehensweise jetzt so die optimale ist. Und ja, lasse ich mich mal überraschen.

34:07 Gavin Karlmeier

Ich mag, wie du deine solchen Fällen plötzlich doch sehr diplomatisch formulieren kannst. Wir sind ja nicht zu zweit. Kurz, ja, das stimmt wohl. Falls du übrigens jetzt Bock hast, irgendwie ein bisschen das Weihnachts. Billest du schon Weihnachtsstimmung, Markus? Hast du so, fühlst du schon das innere Kerzenschimmern in dir?

34:27 Markus Beckedahl

Für mich Bücher ist Weihnachten eigentlich immer so die Vorfreude auf den Chaos Computer Club Kongress, der direkt nach Weihnachten stattfindet.

34:34 Gavin Karlmeier

Der das ja schon in der Bibel stand, dass du Weihnachten dafür nutzen sollst, um dich auf den CCC zu freuen.

34:38 Markus Beckedahl

Naja, drei Tage Erholung vorher.

34:41 Gavin Karlmeier

Weil TikTok und Apple Music werden gemeinsam ein großes Live-Weihnachtskonzert mit Mariah Carey übertragen, das im Park MGM in Las Vegas stattfinden wird. Und ich will das nur nochmal zum Anlass nehmen. Um diese Kuriosität dieser Geschichte mitzubringen. Denn TikTok ist seit ziemlich genau zwölf Monaten in den USA verboten. Und zu elf Monaten. Und trotzdem sert sich niemand darum, dass einfach Mariah Carey in Las Vegas ihr letztes Konzert spielt in ihrer Residency. Und TikTok sagt, wir übertragen das alle und kommt doch alle vorbei. Und es ist so, kümmert sich ja eigentlich irgendjemand noch um irgendetwas?

35:18 Markus Beckedahl

Ich meine, Donald Trump ist auch ständig neuer auf TikTok. Also, ich glaube, die glauben schon daran, dass es ihnen gehört.

35:27 Gavin Karlmeier

Ja, ich also dachte so, ich Also, die haben ja auch die Awards jetzt in der Hollywood Bowl verliehen und so, aber ich habe so das Gefühl, dieses Verbot, das ist einfach so, es ist rein theoretisch gemeint. Man geht eh nicht davon aus, dass es irgendwann noch zu einer Einigung kommt. Also dann können wir auch mal Raya Carey übertreiben.

35:43 Markus Beckedahl

Ich glaube, also ich gehe davon aus, dass sie schon davon ausgehen, aber die Chinesen, die haben natürlich irgendwie die bessere Hand Sagen die ganze Zeit, was bietet ihr uns? Solange sie nicht Teilwand bekommen, können sie halt wahrscheinlich immer noch sagen, nö, reicht uns nicht.

35:59 Gavin Karlmeier

Ja, ja, ja. Also es ist, ich habe das ja schon öfter gesagt, aber ich finde dieses Dieses Verhandlungsgeschick des selbsternannten Dealmakers, den Abschluss einer Verhandlung, seiner seinem Volk zu versprechen, bevor es da ist. Ist ja wirklich die denkbar dümmste Verhandlungsposition.

36:19 Markus Beckedahl

Ja, andererseits muss man auch immer berücksichtigen, wir wissen halt nicht, ob das nicht dann auch immer wieder hochgehalten wird, wenn von irgendwelchen innenpolitischen Fails irgendwie abgelehnt werden soll.

36:32 Gavin Karlmeier

Auch das ist wahr. Oder von den Epstein-Files.

36:36 Markus Beckedahl

Naja, also ne, also es gibt ständig irgendwas und dann hilft es natürlich immer, wenn man wieder so ein Medienthema hat, wo wir alle irgendwie drüber reden können.

36:44 Gavin Karlmeier

Kleines Update in der Sache TikTok. Wir haben eine Antwort auf unsere E-Mail bekommen. So, ne? Gute Verhandlung. Jetzt geht's weiter. Übrigens eine ganz düstere kleine TikTok-Gesche. Es ist so fast schon zynisch, das jetzt hier so einzuschreuen, aber wir müssen auch das ansprechen, weil auf TikTok. . Content Moderation offenbar in vielen Fällen auch einfach nur bedingt stattfindet. Also es gibt eine Studie, über die Mimikama berichtet hat. Dass allein, also Sie haben sich 350 automatisierte KI-Accounts angeschaut, also die AutorInnen dieser Studie Und diese 350 automatisierten KI-Accounts haben innerhalb eines Monats 44. 000 Videos hochgeladen. Die meisten von ihnen zeigen Figuren, die wie Minderjährige aussehen. die sexualisierte Darstellung erleben, also die zum Beispiel gewürgt werden oder eben in irgendwelchen Soft-Porn-Situationen gezeigt werden. Das ist auch ein Teil, das zu TikTok dazugehört und das man eben auch nicht ganz außer Acht lassen darf, wenn wir zum Beispiel uns selber über so ein Social-Media-Verbot für Jugendliche unterhalten.

37:50 Markus Beckedahl

Ja, ich meine, TikTok hat irgendwie seine Content-Moderation in Berlin jetzt zusammengespart und will das alles von KI machen lassen. Und dann haben wir demnächst eine Welt, wo KI irgendwie alles bei TikTok hochlädt, KI das ganze Land bewertet und vielleicht KI sich das alles auch anschaut.

38:06 Gavin Karlmeier

Ist doch mega. Ja, Hauptsache Werbung. Wer sich das immerhin gerade anschaut, ist die irische Medienbehörde. Die hat nämlich den Verdacht, dass TikTok und LinkedIn gegen den DSA verstoßen. Und zwar geht es im Fall von TikTok um Dark Patterns, also irreführendes Schnittstellendesign, also Ihr kennt das alle, du gehst auf eine Website und solltest die Cookies akzeptieren und dann ist alle Cookies akzeptieren, blau unterlegt und ich akzeptiere nur die Cookies, die wir wirklich brauchen. Da musst du sechsmal für klicken. Das unterstellt die irische Medienkommission TikTok und LinkedIn und hat es Deswegen jetzt eine Untersuchung eingeleitet. Was ich ja immer wieder deswegen erwähnenswert finde, weil eben Irland jetzt nicht zwangsläufig der Player ist, der in der Vergangenheit sich anlegen wollte mit diesen Unternehmen. Ja, da ist auch die spannende Frage, sind sie da wieder hingetragen worden?

38:57 Markus Beckedahl

Also insofern, dass irgendwie vielleicht auch alle nationalen Behörden irgendwie so lange Druck gemacht haben, bis die ihren irgendwann mal reagieren müssen. Das immer so der Fall ist in den europäischen Vernetzungsgremien, die es dann so gibt. In diesem Fall geht es ja darum, dass diese Dark Patterns unter anderem das Meldewesen Betreffen. Und das bedeutet, Plattformen sind verpflichtet, nach dem DSA gewisse Meldeprozesse für möglicherweise illegale Inhalte vorzuhalten. Und das kennen wir schon damals vor acht Jahren beim Netzwerkdurchsetzungsgesetz gab es auch schon solche Verpflichtungen. Das Ziel. Soll nämlich sein. Deswegen, dass der Gesetzgeber damals und heute so reingeschrieben, man möchte eine systemische Untersuchung haben können. Um nachzuvollziehen, haben die Verbesserungen gemacht, wie funktionieren die Prozesse, kann man das evaluieren? Die Plattformen selbst haben da eigentlich keinen Bock drauf. Die Plattformen selbst wollen größtmögliche Freiheit haben, selbst zu entscheiden, was sie machen wollen. Das heißt, die suggerieren dir, du möchtest was melden Dann lenken sie dich so, dass du es nach allgemeinen Geschäftsbedingungen und Verletzung von Community Standards an der Architek eigenen Regeln sozusagen meldest und nicht nach den DSA-Regeln, weil bei den DSA-Regeln würde es wieder bedeuten, dass man halt eine Evaluation und so weiter und eine Überprüfbarkeit und Transparenz Genau, dass das alles das bedeutet. Und das wird jetzt angegangen. Das halte ich für richtig, dass man das untersucht.

40:34 Gavin Karlmeier

Definitiv, vor allem, weil wir auch nachweisen konnten, dass. Dieses nach allgemeinen Geschäftsbedingungen, wir erinnern uns an den Prozess von John Joe Yoon, den wir hier ja auch sehr, sehr kleinteilig behandelt haben damals, dass der ja nachweisen konnte, dass die Antwort, die du auf den klassischen Meldebutton bekommst. nicht wirklich bedeutet, wir haben uns damit auseinandergesetzt, weil sie genau nach 30 Minuten und 0 Sekunden immer gekommen ist. Also der Meldebutton in der TikTok-App scheint zumindest in vielen Fällen keine Funktion zu haben, in vielen Gründen, die du angibst. Während du diese Meldung nach DSA auf der Website suchen musst. Also du brauchst ja wirklich relativ lange, um die dort zu finden. Und das sind genau solche Dark-Patterns, die eben idealerweise dann europaweit oder EU-weit, so ist es richtig, angegangen werden. Ja, wer das übrigens, wer auch eine Untersuchung eingeleitet hat, ist die OFCOM. Das ist die britische Internetregulierungsbehörde. Und die hat jetzt ein Verfahren eingeleitet, um zu überprüfen, ob Social Media Unternehmen die Gesetze zur Online-Sicherheit einhalten, also den Online-Safety Act in Großbritannien. Und haben dabei explizit eine Plattform im Blick, bei der sie eine größere Untersuchung durchführen, sagen aber nicht welche. Man erfährt es erst im April 2026. Vielleicht ein smarter Move, damit die sich nicht, damit sich keiner darauf vorbereiten kann und sie dann und auch vorher nichts durch sie hat, möglicherweise Weil bei den DSA-Untersuchungen gegen X zum Beispiel wussten wir ja schon seit einem Jahr, dass die EU da offenbar Schwachstellen gefunden hat. Der Prozess lief fast zwei Jahre, über den wir hier gesprochen haben. Also Ich finde das Vorgehen interessant, heißt aber für uns auch, dass wir uns jetzt bis April gedulden müssen, bis wir wissen, bei welchem Unternehmen und bei welcher Social Media Plattform die aufkommen, hier tatsächlich Verstöße gegen den Online Safety Act feststellen will. Ja. Ja. Okay. Ich mag, wie es das was anstößt. Aber ich habe noch ein Thema für dich, bevor wir in unsere kleine Rubrik abbiegen. Weil das ein Thema ist, bei dem du mir wahrscheinlich auch noch mehr erklären kannst als ich. Aber das Bundesverfassungsgericht hat mit einstfälliger Verfügung eine Überwachung von DNS-Weiterleitungen erstmal verboten. Denn die Vorgeschichte ist die, das Amtsgericht Oldenburg hatte eine Maßnahme gegenüber dem Telefon Kommunikationsanbieter Vodafone erlassen und Vodafone gezwungen, sozusagen die DNS-Zugriffe. Also DNS ist sozusagen das Telefonbuch des Internets. Der DNS, der Dynamic Names Server heißt es, glaube ich. Der schaut sich an, welche Domain führt zu welcher IP-Adresse. Und wo davon sollte eigentlich von dem Amtsgericht Oldenburg dazu gezwungen werden, diese Überprüfungen zu protokollieren, um damit eine Überwachung? Garantieren zu können. Es geht da konkret um fast 13 Billionen DNS-Anfragen im Monat. Und das Bundesverfassungsgericht hat diesen Punkt jetzt gestoppt und verboten, weil sie wegen Antrag von Vodafone festgestellt haben, dass dieses Tool zur massenhaften Überwachung und Aufzeichnung so nicht machbar und auch nicht vereinbar ist mit geltendem Recht.

43:39 Markus Beckedahl

Ja, finde ich gut. Hoffentlich bleibt das auch so bei. Eine einzweilige Verfügung bedeutet ja auch nur, dass es erstmal gestoppt wurde. noch weiterverhandelt wird. Aber es ist erstmal ein gutes Zeichen, dass man hier nicht irgendwie so quasi so Willkür eines Landesgerichts Wo liegt nochmal Oldenburg? Ich würde sagen, Niedersachsen, oder? Ja, ja, das habe ich ja schon gesagt. Aber ich meine, dass er nicht einfach so ein Landgericht Oldenburg irgendwie bestimmen kann, das ist jetzt so die totale Überwachung des Internets. Einfach mal ablaufen kann.

44:14 Gavin Karlmeier

Ja, das ist so. Übrigens eine Geschichte, die mich, dem habe ich nicht viel hinzuzufügen. Wir hoffen, dass dieser Prozess aber genauso ausgeht, natürlich. Eine Geschichte, die ich so, die so ein bisschen die Absurdität in der amerikanischen Regierung nochmal zusammenbringt. Wir müssen es fast gar nicht mehr machen. Wir haben gefühlt. Vier Monate hier über nichts anderes gesprochen als über Willkür, potenziellen Amtsmissbrauch, Abschaffung der Demokratie und so weiter und so weiter. . . Aber der Außenminister Rubio. hat jetzt seinen Behörden, die ihm unterliegen, verboten, die Schriftart Calibri zu benutzen und angewiesen, dass jetzt wieder auf Times New Roman umgestellt wird. Valcalibri sei eine verschwenderische Maßnahme zur Förderung des Voken. Das geht darauf zurück, dass Blinken, der Vorgänger von Rubio auf Calibri umgestellt hatte, weil diese eben barrierefreier sei und damit für Menschen mit Behinderungen besser zugänglich, weil sie eben weniger dekorative Merkmale hätte. Also Marco Rubio hat sich hier rein willkürlich gegen Barrierefreiheit entschieden, um zu zeigen, dass es, also Tanz in Roman wird jetzt zu einer ideologischen Schriftart.

45:18 Markus Beckedahl

Ja, Prioritäten immer ganz wichtig.

45:20 Gavin Karlmeier

Ja, also könnt ihr bitte eure E-Mails jetzt alle. Vielleicht müssen wir jetzt einfach als Statement alles auf Kalibri machen. Machen wir, ne? Ja. Ich möchte dich mitnehmen in eine kleine Rubrik hier: Augenblick. Funktionen und Emotionen. Instagram hat etwas angekündigt und ich möchte dafür im O-Ton einmal kurz Adam Mosseri, Instagram-Chef, einspielen, der das nämlich persönlich wieder in einem Video angekündigt hat und danach erkläre ich euch, was er damit meint. Augenblick, es geht jeden Moment los. Hier sind wir. Ever wish you could see your algorithm? Maybe make some changes? Well, as of this week, you can do so on Instagram, at least for the real stat. Also er fragt, hast du dir jemals gewünscht, in deinen Algorithmus reinzuschauen? Dann hat er eine gute Nachricht, denn Instagram wird dir das jetzt erlauben, im Real Stab. wird es die Möglichkeit geben, zu erfahren, welche Dinge dir angezeigt werden, welche Interessen dir unterstellt werden und dann hast du eben auch die Möglichkeit, die anzupassen.

46:23 Markus Beckedahl

Ja, das ist eine von den Verpflichtungen der Gesetze, hier mehr Transparenz walten zu lassen, mehr Einstellungsmöglichkeiten zu geben. Ob das ausreicht, lassen wir uns mal überraschen.

46:33 Gavin Karlmeier

Vor allem aber glaube ich, also es ist ja schon länger angekündigt, dass diese Anpassung des Algorithmuses bei Instagram kommen, dass du die Möglichkeit bekommen wirst, per Prompt zu sagen, show me more cats und dann kannst du mehr Katzen sehen und so, dass du jetzt auch noch siehst, welche Dinge dir angezeigt werden. ist natürlich, fühlt sich an wie was Großes, aber du kannst schon jetzt zum Beispiel ja dir deine Werbepräferenzen, deine Werbethemen bei Instagram anschauen, zumindest in der EU. Also kannst angucken, welche Werbungen oder welche Werbethemen sind die Grundlage, damit mir Anzeigen ausgespielt werden. Zumindest wenn man nicht wie du, die weniger personalisierte Werbung aktiviert hat. Ist das doch so oder hast du es schon geändert wieder?

47:10 Markus Beckedahl

Nee, aber ich habe jetzt noch ein neues Feature, weswegen ich immer noch weniger bei Instagram bleiben möchte, weil ich werde jetzt immer beim Scrollen gehindert, weil da, ich muss mir die Werbepause länger anschauen. Ich weiß nicht, ob das jetzt. Nur bei mir aufdritt oder ja, ne, also ich finde das eigentlich ein praktisches Feature, weil das ist eigentlich fast schon so ein Dark Pattern, der verhindert, dass ich länger scrollen möchte, weil ich dann automatisch immer geblockt werde und weil ich behindert werde.

47:42 Gavin Karlmeier

Wenn man so möchte. Naja, auf jeden Fall, du kannst dir diese Werbethemia anschauen und man muss nur eins und eins zusammenzählen, dass die Wahrscheinlichkeit Dass dir Inhalt, also dass dir Werbungen auf Grundlage von Interessensgebieten angezeigt werden, dass das ähnliche Interessensgebiete sind wie diejenigen, auf dessen Grundlage die Reals, also organische Inhalte angezeigt werden. Weil wenn Instagram davon ausgeht, Dass du dich für Autos oder für Gärtnerei interessierst, dann glaubt es eben nicht nur, dass du dich für Werbungen aus diesem Bereich interessierst, sondern wahrscheinlich auch für die organische Ausspielung der Inhalte. Bedeutet aber umgekehrt auch, dass dieses Feature, das sie hier eigentlich gerade ankündigen, eigentlich. . Alter Wein in neuen Schläuchen ist, oder?

48:20 Markus Beckedahl

Ja, das ist es ja meistens.

48:22 Gavin Karlmeier

Und um da noch einen draufzusetzen, wäre das Gleiche auch. angekündigt hat, ist Spotify. Spotify hat ein neues Tool angekündigt mit dem Namen Your Algorithm, bei dem du mit Prompts zum Beispiel Playlisten schreiben kannst. Also du hast eine Playlist, du schreibst rein, erstell mir Songs für einen lauen Sommerabend, wenn während wir irgendwie uns darüber unterhalten, wie schön der Kölsche Dialekt ist und dann kriegst du einfach nur noch Balladen auf Kölsch in diese Playlist reingeknallt.

48:50 Markus Beckedahl

Ja, also meine Spotify-Playlist mache ich noch lieber selber.

48:53 Gavin Karlmeier

Ja, ja, das da danke, da kriegen die dich auch noch hin.

48:58 Markus Beckedahl

Also alle vorgegebenen Spotify-Playlists, die ich bisher gehört habe, haben mich jetzt nicht so überzeugt.

49:04 Gavin Karlmeier

Vielleicht müssen wir hier einfach mal so den Haken dran-Monat in Songs zusammenfassen, aber nicht auf Spotify dann. Kriegt ihr dann als M3U-Playlist. Müsst ihr euch dann nur selber wieder zusammenbasteln im Win Amp. Und Meta hat gleichzeitig bestätigt, dass diese Dear-Argo-Funktion auf Threads tatsächlich kommen wird. Also wir hatten da gerüchteweise schon mal drüber gesprochen. Connor Hayes, das ist der Threads-Chef, hat jetzt diesen Test bestätigt und hat gesagt, es wird eben diese KI-gestützte Funktion geben, wenn du at dear oder dear algo show me more cats auf Threads schreibst. Wirst du mehr Katzen in deinem Threadsfeed ausgespielt werden? Und zwar für drei Tage, je nachdem, was du eben da reingeschrieben hast, mit mehr oder weniger der Inhalte, die du dir wünschst. Was? wie wir hier auch schon mal festgestellt haben, dazu führen wird, dass du bei Threads überall liest, was die Leute gerne auf ihrer privaten Timeline häufiger oder weniger häufig sehen möchten.

49:56 Markus Beckedahl

Ja, ich verstehe Threads immer noch nicht. Ich krieg da die ganze Zeit irgendeinen Scheiß angezeigt. Und wenn ich mal was poste, hat das kaum Reaktionen. Also ich verstehe nicht, wer das eigentlich nutzt, warum und welchen Sinn das haben sollte.

50:10 Gavin Karlmeier

Ich finde das so interessant, dass du das sagst, weil also ich habe auch häufig das Problem, dass Dinge, die ich dort poste, niemand sieht, gleichzeitig aber meine Timeline eben gefühlt random ist, wie wir aus der Gen Zia sagen. Und Ich möchte keinen Kommentar dazu, bitte. Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass Threads das TikTok des Textes ist. Also, dass du dort durch anderen Regeln, aber auch anderen Zielgruppenverständnissen unterwerfen musst. Als es bei Twitter oder anderen Kurznachrichtendiensten früher gewesen wäre. Also, dass es da eher darum geht, so das eine Ding zu schreiben, das eben in eine globale Timeline gespült werden könnte. um damit Aufmerksamkeit zu generieren. Weil die Sachen, die mir angezeigt werden, die sind dann auch immer zwar sehr generisch, aber dafür wahnsinnig universell verständlich. Also da sind dann schon Dinge, die nicht so super nerdy-niesig, shit-postig sind, wie man das eben damals mit der algorithmischen Sortierung auf Twitter erlebt hätte.

51:12 Markus Beckedahl

Ja, das kann ich nachvollziehen, aber vielleicht habe ich dafür einfach keinen Bedarf.

51:17 Gavin Karlmeier

Das kann sein, du bist aber auch nicht 22.

51:21 Markus Beckedahl

Ja, ich weiß nicht, ob 22-Jährige sich die ganze Zeit sich für Prompt Engineerings-Beispiele interessieren, die mir die ganze Zeit da angezeigt werden. Der 22-Jährige Christian Lindner hätte das toll gefunden. Ja, also ich glaube, der, ja, für den ist die Zielgruppe. Also meine Timeline dort auf jeden Fall gemacht.

51:40 Gavin Karlmeier

Ich finde das immer toll, wenn man so, das gilt aber für alle For You-Pages. So in einem Experiment, du setzt zehn Leute in einem Raum und die tauschen ihre Handys und dann müssen sie sozusagen die For You-Page anderer Leute aushalten. Und wer am längsten aushält, kriegt einen Preis oder so. Fände ich irgendwie mal ein schönes Experiment, weil ich glaube, dass das mal dabei hilft, das Verständnis zu schärfen, wie tatsächlich individualisiert diese For You-Pages tatsächlich für uns funktionieren.

52:04 Markus Beckedahl

Ja, du hast ja schon ein neues Format, ne? Kannst du ja auf deiner Show. Im Show ja.

52:10 Gavin Karlmeier

Das können wir wirklich machen auf Tour. Boah, das ist eine super Idee. Ich muss mir nur noch irgendwas überlegen, wie ich es schaffe, dass diese 10 For You-Pages alle gleichzeitig auf der Leinwand zu sehen sind, damit wir ein Participationen.

52:21 Markus Beckedahl

Du brauchst auch nur zehn Kameras dahinter, die da drauf leuchten. Kein Problem.

52:26 Gavin Karlmeier

Nur.

52:28 Markus Beckedahl

Kein Problem. Der Überhang ist bestellt, was ich machen. Da gibt es doch mittlerweile auch so irgendwelche Streaming-Dinger. Ja, ich überlege mir mal was. Atom Minibro, so die große Variante, da passen doch irgendwie acht oder zwölf HDMI-Sachen rein. Kein Problem. Ja, kein Problem.

52:46 Gavin Karlmeier

Wenn ihr sehen wollt, wie das wird, kommt vorbei, wir gehen auf Tour. Im Januar, im Februar, vier Termine. Für Berlin gibt es quasi, ich glaube, fünf Tickets noch.

52:53 Markus Beckedahl

Achso, kann ich dafür eins haben?

52:55 Gavin Karlmeier

Ja, du kommst so rein, Markus.

52:57 Markus Beckedahl

Okay, also jetzt gibt es nur vier.

53:00 Gavin Karlmeier

Du bekommst on top. Aber dafür musst du auf der Bühne deine For You-Page teilen. Nee. Das klären wir ein andermal. Also kommt vorbei, Markus Beckedei wird auch vor Ort sein und euch seine For You-Page zeigen. Wir bleiben noch kurz bei den Funktionen und zwar gibt es bei Edits. Hast du das schon mal benutzt, Edits?

53:20 Markus Beckedahl

Ja, das ist tatsächlich eine praktische App. Also das ist das erste Mal, dass ich seit Jahren denke, so, okay, da hat mal Meta irgendwie eine sinnvolle Anwendung geschaffen, weil man kann damit sich aufnehmen, man hat einen Teleprompter, sonstige Funktionalitäten und man kann es alles nochmal herunterladen.

53:41 Gavin Karlmeier

Das heißt man ist eigentlich nicht gefesselt, sondern es ist einfach eine funktionierende App. Genau. Und es ist also Edits ist das bessere Cap Cut, muss man so sagen. Ist schon interessant. Da gibt es jetzt mehrere neue Funktionen, wie zum Beispiel ein Storyboard. Du kannst dort jetzt ein Storyboard zusammenbauen und das über deine Timeline legen, dass du quasi dir vorher aufschreibst, wie soll mal ein Video aussieht. und dann wird das exakt in deiner Video-Timeline auch so abgebildet und musst nur noch quasi das reinfilmen, was du dir vorgenommen hast. Kannst auch kleine Post-its mit dran heften und so. Ich wünsche mir ja, dass Addits nicht nur auf dem Telefon funktioniert, will ich nochmal hier an der Shell dazu sagen. Gib mir das bitte auch für den Rechner. Gleichzeitig haben sie jetzt auch die Funktion, dass. öffentlich gepostete Instagram Reels hinzugefügt werden können, damit du Reaktionsvideos, Stitches, Remixe direkt in dieser App aufnehmen kannst . Was ich super spannend finde, weil das diese Remix-Kultur ja noch mehr in den Kreislauf von Meta reindrückt.

54:35 Markus Beckedahl

Naja, im Endeffekt kann man auch sagen, dass es dann wahrscheinlich einfach auch wieder viel Copycat von TikTok, ne? Klar. Drei Jahre später.

54:44 Gavin Karlmeier

So wie alles, was Edits aber ja auch ursprünglich ist. Aber naja, es gibt jetzt auch Widgets für den Sperrbildschirm vom iPhone und kannst du direkt in Edits deine Kamera öffnen, wenn du das möchtest. Okay, möchtest du offenbar nicht. Ja, nee, muss ich mich gleich mal mit beschäftigen. So, und dann habe ich zum Schluss, wie immer, haben wir zum Schluss hier unseren kleinen Maskblock. Zwei Neuigkeiten aus der Welt von Elon Musk, die nicht direkt in die Social Media Welt passen, dessen Abbildung wir uns aber ein bisschen verpflichtet fühlen. Zum einen gibt es die Geschichte, also Alle glauben ja, dass Tesla zukünftig weniger ein Automobilhersteller als ein humanoider Roboterhersteller werden wird. Also mit diesem Optimus-Roboter, der halt aussieht wie ein Mensch. Haben sie sich jetzt am letzten Wochenende in Miami auch nochmal so einen Auftritt geleist und gezeigt, wie toll der ist und was der alles kann. Das interessante war aber, wie dieser Auftritt geendet ist. Also am Ende ist dieser Optimus-Roboter. Umgefallen. Das ist für solche Roboter, die vor allem auch noch nicht zu Ende entwickelt sind. An sich nichts Besonderes. Interessantes, aber was ist passiert, bevor dieser In Anführungsstrichen, autonome Roboter eigentlich umgefallen ist. Er hat eine Bewegung gemacht, in der er mit seinen Händen an seine Ohren gegangen ist und diese Hände wieder runtergenommen hat. So als hätte er ein Headset abgenommen. Was darauf hinweist, dass sowieso viele dieser Roboter eben überhaupt nicht autonom agiert hat, sondern ferngesteuert wurde. Von einem Hintergrund. Diese Vorwürfe hatte Tesla schon öfter, aber dass sie sozusagen trotzdem an der Erzählung, an dem Narrativ festhalten. Nee, nee, das machen wir alles autonom, das ist alles KI und das ist alles mega, ist dann natürlich mit so einer Geschichte hier sofort wieder hinfällig.

56:21 Markus Beckedahl

Ja, andererseits, auch das ist immer ein Effekt, das hatten wir ja auch bei den ganzen, dem Cybertruck und so weiter. Man hat eine Präsentation, irgendwas geht schief, alle reden darüber und der Aktienwert steigt.

56:35 Gavin Karlmeier

Aber diesen Roboter wird dir so keiner kaufen, wenn er nicht wirklich autonom ist.

56:39 Markus Beckedahl

Naja, aber ganz viele Leute wissen jetzt noch mehr, dass Tesla irgendwie mit Robotern was macht. Und früher oder später wird das denen wahrscheinlich auch wieder was bringen. Also ich meine, ich sag ja nur, es ist leider immer dieser traurige Effekt da. Dass hinterher Tesla immer noch mehr wert ist und nicht weniger.

57:00 Gavin Karlmeier

Ja, das stimmt auch. Wobei Tesla, aber also wäre Elon Musk nicht in die Politik gegangen, das sei jetzt eine aktuelle Studie der Yale-Universität. Wäre Musk nicht in die Politik gegangen, wäre der Tesla-Absatz um 67 bis 83 Prozent höher ausgefallen in diesem Zeitraum, also zwischen Oktober 2022 und April 2025. Also sie hätten zwischen 1 Million und 1,26 Millionen Autos mehr verkauft, ist das Ergebnis dieser Studie. Und das Interessante finde ich Was so das Ergebnis aus dieser Geschichte, dieser Studie ist, die hier auch von Ökonomen eingeordnet wurde, ist, dass der, also normalerweise solche Boykottierungsaktionen, wie das hier in dem Fall ja auch sichtbar ist, wohl sich relativ schnell wieder ausgleichen. Also üblicherweise halten die dann für ein paar Monate an und verlieren dann ihre Zugkraft, schreibt die FAZ. Hier in dem Fall ist es aber so, dass diese Lücke ungewöhnlich lang und hartnäckig ist und teilweise sich in diesem Quartal, im ersten Quartal 2025, auf 150 Prozent der monatlichen Verkäufe noch weiter ausgewirkt hätte. Sprich, also wirklich eine nachhaltige Beschädigung für alle Leute, die nicht Musk-Fans sind. Was übrigens auch damit zu erklären ist, dass du vor allem in den USA übrigens sehr häufig bei Unternehmen solche Parteieffekte ist. Also wenn ein Unternehmen sich sehr klar republikanisch oder demokratisch positioniert hat in der Vergangenheit, hat das häufig dazu aus, Die Auswirkungen gehabt, dass sich halt viele Leute der einen Partei auf dieses Unternehmen gestürzt haben, die, die aber der anderen Partei anhängig sind, von diesem Unternehmen gar nichts mehr wissen wollten. Und das scheint hier eben auch eine große Rolle zu spielen.

58:36 Markus Beckedahl

Ja, andererseits, ich habe gerade nochmal gecheckt, ne? Der Börsenkurs von Tesla ist fast so hoch wie noch nie, ne?

58:42 Gavin Karlmeier

Ja, aber man muss bei Tesla dazu sagen, dass der Aktienkurs nicht zwangsläufig direkt was mit den Verkaufszahlen der Autos zu tun hat. Jaja, schon klar. Übrigens dazu gibt es die Geschichte, dass heute, also wir nehmen das hier am 11. Dezember auf, heute ist der Tag, an dem Cisco das Softwareunternehmen Cisco hat das erste Mal den Aktienwert erreicht hat, den sie vor der Dotcom-Crash-Blase im Jahr 2000 erreicht haben.

59:06 Markus Beckedahl

Ich muss sich da nur korrigieren. Cisco ist eher ein Hardware- und Händler.

59:11 Gavin Karlmeier

Was weiß ich denn? Das können die Leute, die KollegInnen der CT können das dann alle hauskippen finden. Du möchtest keine Cisco-Software nutzen. Viel Spaß mit WebEx. Ach, das, ja, daher kenne ich mich, das ist das Software. Ja, aber keine Software, die du nur nutzen möchtest. Das stimmt wohl. Aber WebEx, wir wollen nicht schlecht über WebEx reden, aber Gutes können wir darüber auch nicht berichten. Unsere Bundesregierung setzt Webex ein. Immerhin nicht Microsoft Teams.

59:41 Markus Beckedahl

Ja, sie reden sich auch damit raus. Och, das läuft ja auf unserem Server, da kann doch nichts schief gehen, oder?

59:47 Gavin Karlmeier

Naja. Und wie es weitergeht, erfahrt ihr dann demnächst hier bei Hagdran. Vielen Dank, lieber Markus, dass du heute da warst. Ja, danke für die Einladung. Sehr gerne. Gerne wieder. Nächste Mal ist das zehnte Mal, das müssen wir jetzt zelebrieren.

01:00:00 Markus Beckedahl

Genau, ne, nächstes Mal ist vielleicht vor der nächsten Republika. Die findet ja Mitte Mai, 18. bis 20. Mai statt. Im Moment läuft der Call for Participation noch bis zum 15. Januar. Also wenn ihr innerliche Beiträge für die kommende Republika machen wollt, dann könnt ihr euch bewerben.

01:00:18 Gavin Karlmeier

Wir wollen. Haken dann kommt vorbei

01:00:21 Markus Beckedahl

Ja, bin ich mal gespannt auf deine Bewerbung.

01:00:23 Gavin Karlmeier

Ja, ich auch. Vielen Dank, lieber Markus. Habt alle ein schönes Wochenende. Wir hören uns hier wieder am Montag dann mit, wenn ich richtig informiert bin, dir Von Gelen, der auch sein zehntes Mal hier nämlich erreichen möchte, damit er hier mit mir das Steigerlied singen darf.

01:00:37 Speaker 4

Auch darauf freuen wir uns. Genau. Schönes Wochenende. Danke fürs Zuhören und wir lesen uns im Internet oder hören uns dann wieder. Tschüss!