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Folge 574 · 11. Mai 2026 · 1:05 Std.

Eine neue Zeitrechnung

mit Pip Klöckner

Heute ist es “about time” – denn wir sprechen viel über Zeit. Darüber, ob Zeitzonen ein Konzept der Vergangenheit sind, aber auch, ob soziale Netzwerke Öffnungszeiten gebrauchen können, wie viel Zeit wir brauchen, um auch nachts Solarstrom zu generieren, über die Zeit, die Musk und OpenAI vor Gericht verbringen und darüber, wann die Zeit alternativer Netzwerke denn tatsächlich angebrochen ist.

Und das nur eine Woche, nachdem Pip auf der OMR aufgeräumt hat.

➡️ Die Nachrichten von Sam Altman und Mira Murati: https://www.techemails.com/p/sam-altman-texts-mira-murati

➡️ Sam Altman und Mira Murati, das Musical (KI-generiert): https://xcancel.com/bearlyai/status/2052802811138875627?s=12

➡️ Das Europa-Dashboard von W Social: https://europetalking.wsocial.news

➡️ Analyse von netzpolitik.org zur Knochenstrukturanalyse von Meta: https://netzpolitik.org/2026/du-siehst-aber-jung-aus-meta-will-uns-bis-auf-die-knochen-ueberwachen/

➡️ Pip Klöckners Keynote bei den OMR: https://www.youtube.com/watch?v=YNavwk7qk24

Kapitelmarken

KI-unterstützt

  1. Hallo Pip!
  2. Instagrams Bot-Bereinigung
  3. Metas KI-basierte Altersverifikation mit Knochenstruktur
  4. Metas Engagement für Weltraum-Solarstrom
  5. SpaceX und Anthropic
  6. Musk vs. OpenAI
  7. #wirverlassenx
  8. Neues von W Social
  9. EU-Gesetz gegen Deepfakes
  10. Elon Musks vermeintliche Burner-Accounts
  11. Funktionen und Emotionen
  12. Zeitzonen durch Emojis ersetzen?

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran.

00:03 Gavin Karlmeier

Das Social Media Update der CT. Hallo Pip Grüße dich, Kevin. Na, wie ist die Stimmung? Du hast jetzt eine Woche OMR-Dauerballern hinter dir, auch wenn es nur zwei Tage waren. Und an dir war, wer auf LinkedIn unterwegs war. gewesen ist in der letzten Woche kein Vorbeikommen. Deswegen fühle ich mich umso geschmeichelt, dass du hier bist. Aber bist du sendefähig.

00:25 Pip Klöckner

Durchaus, durchaus. Wurde jetzt zugetragen oder bist du jetzt öfter auf LinkedIn unterwegs?

00:29 Gavin Karlmeier

Ich bin jetzt öfter auf LinkedIn unterwegs. Ich merke es schon. Ich habe so eine, wie soll ich sagen eine Wahrnehmung erreicht, in der da kein Weg mehr dran vorbeiführt, leider. Hervorragend.

00:41 Pip Klöckner

Ich habe auch gesehen, dass da dein Wirkungskreis von Sekundarstufe zwei Klassen oder Grundschulklassen auf SicherheitspolitikerInnen erweitert hast.

00:52 Gavin Karlmeier

Ja, ich muss ja an meiner Zielgruppe arbeiten, weil die Sekundär 2 darf ja irgendwann nicht mehr, äh, Sekundärstufe 1 übrigens, die darf ja irgendwann nicht mehr ins Internet, da muss ich mir was Neues suchen, so ich meine Leute im Anzug. Stimmt. Reden wir darüber heute auch, ich hoffe nein. Nee, nicht direkt über Verbote, aber wir reden über Alternativen zumindest.

01:09 Pip Klöckner

Ihr habt das Thema neulich auch für geschlossen erklärt, glaube ich, oder?

01:13 Gavin Karlmeier

Ja, zumindest die Grundsatzdiskussion. Sehr gut. Bitte keine Grundsatzdiskussion mehr. Wobei du ja angekündigt hast, im Doppelgänger-Podcast, woher die Leute dich ja auch kennen, die jetzt die Haken dann hören oder die das deinetwegen hier hören. Du ja gesagt hast, du gehst irgendwann zu Haken dran und diskutierst zwei Stunden lang mit Gavin genau über dieses Thema.

01:32 Pip Klöckner

Da ging es doch um was anderes, aber das verschieben wir aufs nächste Mal. Das war irgendwas Grundlagenphilosophisches über Pornografie im Web, glaube ich. Oh. War das nicht so?

01:43 Gavin Karlmeier

Ja, irgendwie so. Ja, ja. Es ging auf jeden Fall um. Verifikation. Also, das machen wir demnächst mal. Ich kann dann, ich bin ja, wir haben meine OMR beginnt ja nächste Woche, das sind die Republika. Und da werde ich dann ja mit Taylor Lawrence über Verification sprechen. Das heißt, das bringe ich dann mit und dann können wir über Porno reden. Perfekt. Ich spare mir das Wortspiel. Ich gehe mal direkt in ein Thema rein, das dir dich vielleicht beschäftigt hat, weil es betrifft vor allem die großen Prominenten gerade. Zum Beispiel Kylie Jenner hat in der letzten Woche etwa 15 Millionen FollowerInnen verloren. Cristiano Ronaldo 8 Millionen, Selena Gomez 6 Millionen. Du offenbar auch mehrere Millionen, weil du bist unter eine Million gefallen in dieser Woche. Instagram hat nämlich den großen BotPurge angekündigt. und räumen gerade auf, löschen alle möglichen Accounts, die nicht mit Menschen in Verbindung zu bringen sind. Ist dir das untergekommen, aufgefallen?

02:41 Pip Klöckner

Ist es mir aufgefallen durch deine akribische Vorbereitung? Da bin ich tatsächlich erstmal drüber gestoßen. Was ich schon weiß, ist, dass sowas regelmäßig passiert, sowohl auf LinkedIn, aber auch auf den Meta-Plattformen. Das Einzige, was ich verwundernd finde, oder was mich verwundert, ist, dass man das eben so wellenweise macht und dass das nicht einfach ein kontinuierlicher Prozess ist. Also gibt es irgendwie Wochen und Monate, wo Fake-Accounts okay sind? Man nur einmal im Jahr die Ressourcen, das durchzuziehen. Ich danke das immer so, das Mindestmaß an nötigen getan wird, statt. Das, was die Plattform besser machen würde, finde ich also natürlich überhaupt nicht überraschend, gerade wenn man über Meta spricht. Aber dann doch traurig.

03:24 Gavin Karlmeier

Ich stimme dazu, ich finde das auch überraschend. Das kann natürlich aber sein, dass es so Prozesse gibt, wo man sagt, wir haben jetzt wieder einen weiteren Indikator gefunden, ein Signal für Bot-Accounts. Und dann sammelt man erstmal und dann gibt es so Stichproben, um zu gucken, ob dieses automatisierte Verfahren nicht möglicherweise einfach dafür sorgt, dass einfach auch 200 Millionen echte Menschen plötzlich keinen Account mehr haben. Also wäre wünschenswert, wenn die Sicherheit hier der Grund dafür ist.

03:47 Pip Klöckner

Das passiert ja außerdem, dass legitime User als Force Positives geflaggt werden. Aber ja, da hast du natürlich recht. Es kann sein, dass sie das bisher getestet haben und quasi eine neue zusätzliche Sicherheitsrichtlinie ausrollen, die uns ermöglicht, noch mehr Bots. Zu erkennen. Und dennoch ist es im Ergebnis ja unzulänglich, dass man, wenn man auf den Plattformen unterwegs ist, dass trotzdem zu viele Fähigprofiler übrig bleiben am Ende. Voll. Ja, absolut.

04:12 Speaker 4

Werbung Warum stundenlang am Website-Design fallen? Warum nicht einfach KI-passende Inhalte und Texte erstellen lassen? Und warum der Konkurrenz online folgen, statt sie mit integrierten Marketing-Tools abzuhängen?

04:27 Speaker 5

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04:42 Gavin Karlmeier

Digital an ihrer Seite. Aber wir haben gerade schon kurz über Verification gesprochen und darüber, was Meta so macht. Um zu gucken, wer da eigentlich so unterwegs ist. Und Sie haben jetzt in der vergangenen Woche, wir haben heute ein bisschen was aufzuarbeiten, weil die letzte Episode haben wir schon am Mittwoch aufgezeichnet und so viel Stoff haben wir sonst nicht. Meta hat angekündigt, dass jetzt Age Verification Auf Grundlage aller Daten vornehmen die in einem Profil stecken und dafür auch mit Hilfe von KI die Überprüfung von biometrischen Hinweisen in Fotos durchführen wollen. Also zum Beispiel visuelle Hinweise wie Größe und Knochenstruktur, um das ungefähre Alter einer Person zu schätzen.

05:20 Pip Klöckner

Wenn die Leute aber gleichzeitig dann alle Metafilter benutzen, wo man so das Kindchenschema versucht nachzustellen, zumindest bei einigen Filtern. Soll das ja gehörig schief gehen.

05:31 Gavin Karlmeier

Ja, stimmt. Ich finde aber auch den Begriff Knochenstruktur faszinierend, weil eine Struktur ist ja etwas, das man von einem Foto aus nicht erkennen kann, oder? Die Knochenstruktur.

05:44 Pip Klöckner

Du denkst jetzt an die innere Zusammensetzung. Ja. Quasi den Calciumgehalt und äh. Genau. Also Wie würdest du es denn bezeichnen? Also ob Knochen markant, die werden ja so mit zunehmendem alter Markanter, könnte man sagen. Oder durch die Einnahme von Osempik, je nachdem. Ja, ob Struktur das richtige Wort ist, weiß ich nicht. Ich glaube, es war ja vorher schon bekannt, dass Meta eigentlich mit Hilfe von KI sehr gut. Einschätzen kann. . Also sie konnten, glauben, war das nicht so, dass sie für Werbung ganz gut klassifizieren konnten, ob das jetzt Kinder sind oder nicht? Und für Sperrung dann aber wiederum nicht.

06:20 Gavin Karlmeier

Ja, da fehlen dann leider die Satz dafür.

06:22 Pip Klöckner

So dunkel in meinem Gedächtnis drin, dass es zumindest interne Studien gab, dass sie eigentlich mit einer an sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ganz gut Accounts in Altersgruppen klassifizieren können. Oder auch da gilt wieder das Gleiche. Also warum erst jetzt, warum nicht immer bis zum Maximum und warum immer nur das Nötigste? Und das wieder diese regulativ oder regulatorische Salamitaktik, dass wir den Behörden immer ein bisschen was hinwerfen an Goodwill oder an Effort, den wir betreiben. Aber das Problem mal nachhaltig auszumerzen oder zu lösen. Den Willen kann ich nicht erkennen, leider.

06:58 Gavin Karlmeier

Ja, das ist zu hundert Prozent richtig. Ich finde das so faszinierend, weil wir ja, wenn du einen professionell genutzten Instagram-Account nutzt, also nahezu eigentlich alle, die irgendwie eingeschaltet haben, dass sie eben CreatorInnen sind, zum Beispiel. Dann siehst du in den Insights ja, wie alt deine erreichten Konten sind und deine FollowerInnen sind. Und das sind alles Werte, die du bei der Registrierung ja überhaupt nicht angeben musst. Also du musst ja gar nicht sagen, du musst kein Geburtsdatum angeben. Außer du möchtest, wenn du mit noch mehr Daten um dich schmeißen möchtest. Also es gibt viele Hinweise darauf, dass sie ganz gut darin sind, Alter einzuschätzen. Jetzt fangen sie halt eben auch dafür an, zum Beispiel mit Hilfe von künstlicher Intelligenz eben Fotos und Videos. zu analysieren, die Menschen hochgeladen haben.

07:37 Pip Klöckner

Ja, und auch sonst mit wem man schreibt zum Beispiel, oder also wenn ich mich fünf Tage die Woche an den Vormittagen In der Nähe einer Grundschule aufhalte, so bin ich halt entweder ein Lehrer oder ein Grundschüler. Also und bei Werbung nutzt man ja genau diese Look-alikes. Das ist also jemand, der sich immer in gewissen Kreisen bewegt, wird dann quasi in diese Kreise gezählt. Und genauso könnte man es, oder genauso weiß Meta eigentlich auch relativ gut, wie alt jemand ist. Irgendwie das Vokabular, was man nutzt, all das sind, glaube ich, sehr gute Indizien und Signale, die man auswerten. kann, wenn man dann möchte.

08:11 Gavin Karlmeier

Absolut. Absolut. Interessant ist nur die Frage, die sich da natürlich dran anschließt, ob das mit dem DSA und der DSGVO so vereinbar ist. Weil es gilt der Grundsatz der Datenminimierung, also nicht mehr Daten sammeln als unbedingt nötig. Netzpolitik hat da eine relativ umfangreiche Analyse geschrieben. Und hat eben auch genau diese Frage aufgeschmissen, hat auch eine Datenschutzjuristin zitiert, nämlich Cleanti Sadeli. Die schaut sich genau diese Themen an, zum Beispiel auch für, also vor allem für ihren Job bei Neub, None of Your Business, die NGO in Wien von Max Schrems.

08:43 Pip Klöckner

Der auch auf der Republika ist.

08:46 Gavin Karlmeier

Ganz genau, absolut. Wird wahrscheinlich auch hochinteressant, das sollte man sich nicht entgehen lassen. Und sie hat gesagt, dass biometrische Daten wie Knochenstruktur und Körpergröße eigentlich sogar einem strengeren Schutz unterliegen, weil sie als Gesundheitsdaten angesehen werden können. Und deswegen nur in Ausnahmefällen und auf Grundlage spezifischer Rechtsgrundlage verarbeitet werden dürfen. Ob Meta die jetzt tatsächlich hat, ist tatsächlich fraglich.

09:10 Pip Klöckner

Ja, da sitze ich mal so ein bisschen zwischen den Stühlen. Also natürlich bin ich prinzipiell für die Minimierung der Datenerhebung auf das nötige Maß. Gleichzeitig, es gibt hier dieses schöne Beispiel von LinkedIn, wie die ihre Verifikation machen. Und wenn du mit KI so ein Verifikationsproblem lösen möchtest. dann musst du eben all diese Dinge, die da sozusagen in so einem kleinen Skandalchen hochgerührt wurden, natürlich musst du das Gesicht auswerten und du musst es mit dem Passwort ähm, Passport, wie sagt man, mit einem ID, mit dem Ausweis. abgleichen. Ansonsten kannst du das Problem Identifikation zumindest nicht im Internet lösen. Und ich glaube, wenn du Kinder schützen willst. Dann musst du natürlich Meter erlauben, die Möglichkeiten zu nutzen, die zur Verfügung stehen. In dem Fall würde ich sagen: rechtfertigt der Zweck die Mittel. Das andere, das viel größere Problem ist, dass Wir haben ja gerade darüber geredet, dass diese Daten zu Werbezwecken höchstwahrscheinlich schon genutzt werden. Also wissen wir, dass also ein Meter muss ja gar nicht selber wissen, dass Knochenstruktur oder wie auch immer wir es nennen wollen, irgendwie das Äußere des Gesichtes. Ein Signal ist, das kann die KI ja für sich. Also man kann ja einfach sagen, ich nutze das Foto und was die KI daran jetzt als biometrische Merkmale erkennt, also ob es die Augenfarbe ist, den Winkel der Augen oder der Augenbrauen und Das weiß Metam Zweifikant, das entscheidet die KI ja für sich, was davon quasi zu einem wichtigen Parameter wird. Von daher jetzt ausrechnen in dem Fall die Datensparsamkeit. Zu rügen, finde ich kompliziert. Weil dann gibt es, glaube ich, andere Fälle bei Meta, wo man das schon vorher hätte machen können.

10:54 Gavin Karlmeier

Ja, okay, verstehe ich. Ich verstehe auch, dass wir alle, also Wir haben ja alle durch das Ausbleiben unserer Ablehnung oder unseres Widerspruchs im letzten Jahr da eingewilligt, dass unser Material, was dort AE rumliegt, verwendet werden darf, um damit ihre Modelle zu trainieren. Es war ziemlich genau vor einem Jahr, dass es diesen Stichtag gab. Und dass diese Daten, die dann dort eben ohnehin schon verwendet werden, um damit irgendwas zu machen, dann eben auch verwendet werden, um zu überprüfen, bin ich denn jetzt erwachsen oder nicht. Würde ich sagen, fair, weil das ist immer eine Verwendung, die tatsächlich zur Nutzung der Plattform verwendet werden kann. Das Argument gehe ich auch mit. Ob jetzt alle Daten, die da so rumliegen, im Zweifel von allen Leuten, die dann möglicherweise auch widersprochen haben, KIT. Training ist ja nochmal ein bisschen anders natürlich als das, was hier gemacht wird, um dann am Ende auszuwerten, ob ich da jetzt nochmal eine Passprüfung dazwischen schieben muss oder nicht. Ist halt bei einem Unternehmen wie Meta aber automatisch auch immer etwas, das Bauchschmerzen auslöst, weil man einfach so viele Geschichten hat, bei denen wir sagen, da haben sie Quatsch gemacht mit unseren Daten. Du kannst mir folgen, glaube ich. Aber naja. Meta hat übrigens jetzt, ich weiß nicht, ob du noch einen Gedanken hast, sonst wollte ich jetzt so ein, das ist so ein Thema, das habe ich mitgebracht, weil ich dachte, du bist da so der richtige Typ. Das passt irgendwie. Und zwar hat Meta jetzt einen Vertrag abgeschlossen über mehr Strom, der aus dem Weltraum kommen soll, mit Hilfe von Solarstrom in der Nacht. Das Unternehmen, mit dem sie diesen Vertrag abgeschlossen haben, heißt Overview Energy und die entwickeln Raumfahrzeuge, dass Solarenergie im Weltraum sammelt und dann am Ende wieder auf die Erde gebracht werden soll. Ich weiß nicht, was du für Gedanken dazu hast. Wir haben auch über Musks Idee von Datenzentern im Weltraum gesprochen und so. muss man jetzt einfach nur noch Space irgendwo reinschreiben, damit man da das Zukunftssiegel bekommt.

12:50 Pip Klöckner

Ja, also das ist, glaube ich, das Also, was beim Verbraucher das Wort Gratismut beschreiben würde. Also dieses Commitment zu machen von Meta, zu sagen, wenn die es schaffen, Solarpower aus dem All auf die Erde zu beamen, dann würden wir dir kaufen. Also das Commitment kann man eingehen, weil wenn das passiert, kriegst du günstigen Strom oder vielleicht selbst teurer Strom inzwischen kaufen. Kauft man sozusagen für 50 Prozent, also über dem gängigen Preis oder bis zu dem Doppelten des gängigen Preises Stromzusagen ein, weil man davon ausgeht, dass Strom der begrenzten oder einer der begrenzenden Faktoren beim Ausbau von KI-Datacentern wird. Das heißt, man ist bereit, viel dafür zu zahlen. Und jetzt ein Commitment zu machen, dass man irgendwie im Jahre 2000, ich glaube 2028 soll das eventuell anfangen oder so, dass wenn denen das gelingt, dann würde man den Strom abnehmen. Also, und selbst wenn nicht, also wenn die schaffen, Strom im Weltall zu generieren und auf die Erde zu schicken, die finden schon jemanden, der den Strom abnimmt. Also irgendwo gibt es schon immer Stromknappheit. Insofern ist das halt ein netter PRQ, würde ich sagen. Also ich würde den Strom auch nehmen. So wenn die den mir für unter 30 Cent pro Kilowattstunde verkaufen. Philipp Glöckner kauft auch gern von Overview Energy Strom. Können wir auch gern als Message machen. Für die Firma gilt es natürlich so ein bisschen als Proof of Concept, wenn Konzernen wie Metadaran glaubt. Ich würde jetzt erstmal noch einiges dagegen wetten, dass das 2028 innerhalb von zwei Jahren noch nicht passiert oder das zumindest nicht irgendwie 20 Megawatt überschreitet. was darunter gebieben würde auf die Erde.

14:23 Gavin Karlmeier

Mit Hilfe von Hochleistungslasern soll das auf die Erde geschickt werden und man kann da ohne Probleme reinschauen, es soll keine gesundheitlichen Folgen haben, ist das verschwunden. Also es ist.

14:32 Pip Klöckner

Physikalisch sicherlich möglich. Ich glaube, das hat man auch schon ganz gut erforscht, zumindest in kleineren Setups. Aber ob das dann wirtschaftlich sinnvoll ist, ähm Wie gesagt, also zu einem einigermaßen noch ein paar normalen Preis, dem Doppelten des normalen Strompreis, würde wahrscheinlich das fast jeder abnehmen, weil sicherlich alle davon ausgehen, dass sie 2028 zu wenig Strom haben werden. Und wenn es nicht klappt, dann geht die Firma pleit, dann muss Meta die Rechnung ja nicht zahlen. Also von daher ist es eine Gratisz-Zusage, die man immer machen kann.

15:01 Gavin Karlmeier

Genial. Ich finde das ist die Idee aber auch so gut, weil es hat alles immer so Mr. Burns Vibes. Also egal wie mehr also Mr. Burns hat ja die Sonne verdunkelt, damit sein Kernkraftwerk auch tagsüber mehr Strom generieren muss, damit die Bürgerinnen und Bürger von Springfield. Strom verwenden müssen. Und ich glaube, Elon Musk würde dasselbe tun, wenn er nicht gerade, oder vielleicht auch Zuckerberg mittlerweile, wenn er denn gerade ein Kernkraftwerk betreiben würde und den Strom nicht selber bräuchte.

15:28 Pip Klöckner

Also, wenn man es ganz differenziert betrachten wollte, könnte man sagen, das macht aus heutiger Sicht mindestens wirtschaftlich, also es ist physisch möglich, wenn vielleicht auch nicht sofort praktikabel, aus wirtschaftlicher Sinne noch relativ unsinnig. Auf Sicht der nächsten fünf Jahre zumindest, wenn man das jetzt einfach nur sozusagen in Pfennig so ein Cent durchrechnet. Aber Wenn man, es gibt eine Bedingung, unter der das alles spannend sein könnte, auch Elon Musk komisches Space Center im All, nämlich dass du auf der Erde wirklich weder Zugang zu Strom noch zu Land bekommst. Also du hast ja schon über die Bewegung, also so NIMBY-Movements, dass niemand möchte neben dem Bild, dass er da wohnt. Das heißt, es wird schwerer, Baugenehmigungen zu bekommen und die zu bauen. Es wird schwerer, die Hardware dazu zu bekommen und insbesondere eben den Strom. Und wenn das wirklich fast unmöglich schwer würde, dann wäre das natürlich auf einmal alles die nächstbeste Alternative. Das direkt im All zu machen, wenn sozusagen die Erde ein sehr schwer durchsetzbarer Bauplatz werden würde für den Tacette, dann könnte es zumindest vergleichsweise opportuner werden, das auch mal im All zu machen. Solange man auf der Erde noch Einigermaßen zu normalen Konditionen Data Center bauen kann, ist es aber mindestens auf Sicht von fünf Jahren, glaube ich, alles wird zumindest wirtschaftlicher Unsinn. Aber es ist natürlich eine super Story für SpaceX, für den Börsengang. Die brauchen die ganz ganz dringend.

16:53 Gavin Karlmeier

Ich habe bei euch auch einen Podcast gehört, auch nochmal Empfehlung, Leute, hört den Doppelgänger-Podcast. Ihr könnt euch damit die Woche perfekt auffüllen, weil ihr habt zwei Episoden, wir haben drei Episoden, es sind fünf Episoden, fünf Arbeitstage, es macht total Sinn. Dass es ja auch schon dieses Startup gibt, das einfach nur Landflächen kauft, um da potenziell früher oder später Rechenzentren draufzustellen.

17:12 Pip Klöckner

Ja genau, also man kauft Landflächen, wo die Wahrscheinlichkeit, einen Building Permit, also eine Bauzulassung oder Baugenehmigung zu bekommen, relativ hoch ist und wo eventuell in der Umgebung auch noch Strom verfügbar wäre, beziehungsweise ein Strom holt man ja gar nicht mehr aus Umgebung, sondern man baut das so als Insellösung inzwischen. Du baust das Datacenter, du verbindest es eigentlich gar nicht mit dem Netz, sondern du stellst Net Gasturbinen, also Erdgasturbinen daneben, die inzwischen aber auch überall ausverkauft sind, muss man auch dazu sagen. Die Aktien so von Caterpillar und Siemens Energy. sind um Hunderte von Prozent gestiegen, weil diese Generatoren, die man sonst nur für Notstromavigate oder Baustellen oder Schiffe vielleicht bräuchte, ähm jetzt so nachgefragt werden für die Data Center, genau.

17:55 Gavin Karlmeier

Was wurde eigentlich aus dieser Idee, als ich glaube, das war so im Wahlkampf von Trump wurde doch immer wieder über diese Sonderwirtschaftszonen in den USA diskutiert, bei denen sozusagen keine Gesetze gelten und das Unternehmen Regeln aufstellen darf.

18:09 Pip Klöckner

Die Freedom Cities. Genau, Freedom Cities. Die sind erstmal nicht gekommen. Also ich glaube insbesondere Peter Thiel treibt das noch sehr stark voran. Es gibt ja irgendwie auf Wie heißt das, Ruatan oder so? Gibt es glaube ich eine dieser Beassungen in Südamerika. Aber auch in Amerika hatte man die noch nicht gebaut, soweit ich weiß, oder noch nicht das weiterverfolgt. Insgesamt macht Trump ja eigentlich gar nicht so viel. Also außer rumschießen auf der ganzen Weltkugel, aber ja. Auch das ganze Stargate-Projekt fällt ja so ein bisschen sich zusammen. Da gab es jetzt auch News, dass die Data Center, die man mal in diesem 500-Milliarden-Projekt verkauft hat, dann eben oft nicht gebaut werden. In UK wurden welche abgesagt Projekte, ich glaube in Schweden Auch das liegt dann wieder, dass das entweder zu teuer ist, dass OpenBI sich auch ein bisschen übernommen hat mit den Aussagen und das vielleicht gar nicht alles bezahlen kann und so weiter und so fort.

19:07 Gavin Karlmeier

Über die Situation von OpenAI sprechen wir natürlich gleich nochmal. Aber du hast gerade SpaceX schon angesprochen und SpaceX hat einen, ich finde, bemerkenswerten Deal abgeschlossen in den letzten Tagen, und zwar mit Enthropic zusammen. Die haben sich jetzt darauf verständigt, Rechenkapazitäten für Enthropic zur Verfügung zu stellen, was am Ende für KlotnutzerInnen bedeutet, dass sie höhere Nutzungslimits bekommen. Also sie haben jetzt mehr. Power in ihren Tarifen Pro, Max und Team. Alles, die ganzen Details finde ich da am Ende, was das für die NutzerInnen ausmacht, gar nicht so relevant wie die alleinige Tatsache, dass es eben diesen Deal mit SpaceX gibt, der doch irgendwie. Also, ich lasse das erstmal so stehen und dann gebe ich dir mal meine Lesart dazu. Ich will erstmal hören, wieso deine ist. Ich würde deine Gänse erst hören, ehrlich gesagt. Ich finde, das ist so ungeschickt, weil Enthropic sich so als die Guten geframed hat in den letzten Monaten. Also sie haben zum Beispiel durch diesen Pentagon-Deal Haben sie es ja schon irgendwie geschafft, dass Leute öffentlich dazu aufgerufen haben, man solle irgendwie seine Chat-GPT-Abos kündigen und dann sind sie alle zu Klaot gerannt. Und also die sind natürlich jetzt auch kein altruistisches Unternehmen, aber sie haben doch immerhin in ihrer DNA doch ein paar Versprechen. die ein bisschen sich daran orientieren, was der Menschheit am Ende im Schnitt netto mehr Gutes bringen würde. So empfinde ich zumindest deren deren Marketingversprechen. Und ein Deal mit SpaceX abzuschließen, ist so. Also klar, am Ende, sie brauchen diese Rechenzeit einfach und sie müssen irgendeinen Deal abschließen und wahrscheinlich braucht Elon Musk auch Einnahmen und Deals und das ergibt für alle Seiten hier wirtschaftlich total Sinn. Aber so im Marketing finde ich das bei Anthropic zumindest überraschend.

20:44 Pip Klöckner

Ja, damit ist schon fast alles gesagt. Also genau so ist es. Es ist eine absolute Zweckgemeinschaft. Rein ideologisch passen die. Beiden Firmen natürlich überhaupt nicht. . Zusammen. Elon Musk hat zuvor kein gutes Haar in den Entropic gelassen. Hat die Firma als Misantropic gezeichnet. Bezeichnet, dass das Logo mit einer Rosette oder Schließmuskel verglichen, hat ihnen vorgeworfen, sie würden Datenclown, Woke AI sein und so weiter. Und jetzt lädt er sie in sein Zuhause, in sein Kolossus 1 Data Center ein. wo Hunderttausende von ungenutzten GPUs, also KI-Chips, schlummern. Und es ist deswegen für beide alternativlos, hätte man vor vielen Jahren gesagt. Also warum Entropic braucht Rechenleistungen? Enthropic ist mit Erfolg gestraft, im Sinne von, Sie haben so viel Nachfrage nach Claude Code und anderen Anwendungen, dass es immer schon wieder so Einschränkungen von Disservices gab, also die Downtime war erhöht. Nutzer konnten teilweise die Tools nicht mehr nutzen, obwohl sie dafür zahlen. Und Entropic sucht händeringend Ressourcen, hat deswegen auch schon einen sehr unvorteilhaften Deal mit Google gemacht. Also sie haben Google auf einer ein Drittel der derzeitigen Bewertungen investieren lassen. Also es wird ja inzwischen eine Bewertung von 900 Millionen so kolportiert, in 900 Milliarden natürlich. kolportiert bei Entropic und Google durfte aber nochmal auf der letzten Bewertung von 350 Milliarden investieren. Das ist quasi ein Geschenk und kurz danach hat man aber in dir bekannt gegeben, dass Entropic dafür Für 200 Milliarden in Zukunft Rechenleistungen bei Google einkauft. Das wäre normalerweise auch ein Geschenk an Google, dass die Aufträge bekommen, aber inzwischen ist es andersrum. Die, die die Rechenleistung besitzen, haben die Macht. Und genau, das war so ein bisschen der Schweinedeal mit Google oder Sweetheart-Deal mit Google. Und den gleichen machen sie jetzt mit SpaceX. SpaceX wiederum sitzt auf Ressourcen, die sie nicht nutzen, weil sie haben das gegenteilige Problem, nämlich dass sie weit für die Zukunft vorausgebaut haben. Was. Prinzipiell erstmal nicht dumm war, aber dass niemand oder sagen viel zu wenig Leute Grog nutzen wollen. Grog ist rein wirtschaftlich von den drei, vier Frontier Labs das wirtschaftlich am wenigsten erfolgreichste. Also es Es gibt wenig bezahlte Nutzung, es gibt wenig Unternehmenskunden, die Grog nutzen, verständlicherweise auch wenig Government-Kunden. Und das heißt, die Es ist die einzige oder ja doch wahrscheinlich die einzige Firma der Welt, die ihr eigenes Datacenter nicht auslassen kann. Jetzt könnte man natürlich sagen, man steckt die ganzen Ressourcen darin um Grog 5. 0 oder 4. 5 zu entwickeln, was wir ja wissen, also 5. 0 soll ja schon AGI sein, hat Igor Elon Musk gesagt. Warum würde man nicht diese ganzen Ressourcen einfach nutzen, um noch schneller AGI zu erforschen? Das wiederum ist im Vorlauf des Börsengangs aber ungünstig, weil das natürlich zu massiven Kosten führt. Also wenn ich mein Datacenter selber nutze, Dann muss ich die gesamten Kosten des Data Centers in meine Forschungs- und Entwicklungsabteilung buchen, quasi, als Aufwände oder als Kosten. Wenn ich sie jetzt ver Also, wenn es von Kunden genutzt wird, also sagen wir mal, Leute würden Grog buchen, dann ist das super. Ich habe Umsätze und habe selber Kosten, aber in der Regel sind die Umsätze höher als die Kosten, also ich mache einen Gewinn. Das schafft XCA aber nicht, weil niemand Grog oder fast niemand Grog nutzen möchte. Und die zweitbeste Lösung ist dann, ich untervermiete. Ich habe ein zu großes Büro gebucht, also hole ich mir jetzt Untermieter rein. Und das macht Elon Musk eigentlich. Und das ist jetzt aber insofern die Rettung für ihn, weil. die Verluste, die SpaceX, dadurch, dass sie XEI gekauft haben, jetzt macht im Vorfeld des Börsengangs dadurch natürlich gemindert werden, weil in Tropic ihnen das Geld überweist, das Datacenter mit auslastet und dadurch sinken die Die Forschungskosten von XAI. Ist das nachvollziehbar? Ich hoffe. Deswegen, der Deal ist halt eine typische Zweckgemeinschaft. Also Die haben sich wahrscheinlich irgendwie mit Latex-Handschuhen die Hände geschüttelt, nach dem Gewinn überhaupt. Oder Jared Birchell hat es wieder alles gefixt und die beiden haben sich gar nicht gesehen. Aber rein wirtschaftlich haben sie beide eine absolute Not. Das zu tun. Also Entropic hat in Anführungsstrichen den Fehler gemacht, nicht genug vorzubauen. Elon Musk hat den Fehler gemacht, zu viel vorzubauen. Und das kann man aber ganz gut auflösen, indem man dann sich eben in der Mitte trifft quasi und sagt, dann nimm du doch meine Ressourcen. Damit verdient XAI ein bisschen Geld. Und Ähm, Entropic löst seine Wachstumsschmerzen, dass sie endlich wieder mehr Nutzer bedienen können. Und sie haben ja an dem Tag eine Nachricht geschickt, dass sie das Rate Limit, also die Nutzungs- Nutzungs, wie sagt man, ja, Linux, die Nutzungsgrenzen so aufbohren. Also man kann jetzt wieder ein paar mehr Tokens verbrennen als pro User. Und das ist die direkte Konsequenz, dass sie Zugang davon, dass sie Zugang zu diesen Ressourcen bekommen haben. von Elon Musk, der ansonsten sicherlich weiterhin kein Fan von Entropic ist.

25:28 Gavin Karlmeier

Ich hatte gedacht, das haben sie nur gemacht, so als Art Wiedergutmachung an die Kundinnen und Kunden, so nach dem Motto, ja, ja, wir finanzieren jetzt gemeinsam hier SpaceX. Aber dafür dürft ihr ein bisschen mehr einfach nutzen. Weil das ja der einfachste Hebel ist, um in der Gunst seiner Kundinnen und Kunden zu steigen oder zu wachsen, ist ja einfach denen irgendwie Geschenke zu machen.

25:49 Pip Klöckner

Ja, ist nicht blöd. Kann gut sein. Kann gut sein, dass sie sozusagen ein kleines Geschenk mitgeben. Weil es ist natürlich ein furchtbar saurer Apfel. Aber die viel größere Gefahr, also warum Entropic in diesen sauren Apfel beißen muss, ist, wenn sie jetzt quasi ihr eigenes Wachstum Blockieren, dadurch, dass sie wirklich keinen Zugang mehr zu Ressourcen bekämen und es ist wirklich nicht mehr so einfach, die einzukaufen irgendwo. dann könnte das quasi den Gesamterfolg in Frage stellen. Es gab Redner am Wochenende, also vor genau einer Woche. Eine Analyse von Semi-Analysis, das ist ein ganz guter Analyse-Deal für KI Data Center oder Ship-Nutzung. Und die haben Entropic inzwischen auf 44 Milliarden, also nochmal 50 Milliarden, 15, nochmal 50 Prozent oder 15 Milliarden. höher als die letzte Schätzung taxiert und damit werden sie dann auch 50 Prozent O über, oder ja, fast noch mehr, über OpenAI. Also sie Haben 60% ihres Umsatzes in den ersten fünf Monaten dieses Jahres gemacht. Das ist komplett crazy. Und ja, und das Einzige, was dem entgegensteht gerade, ist die Rechenzeit, die sie nicht ausreichend zur Verfügung haben. Und deswegen, also sie hätten auch von Kim Jong-un, glaube ich, Rechenzeit gekauft, wenn es nicht anders gegangen wäre.

27:06 Gavin Karlmeier

Schön. Wir kommen mal zu Open. Ich weiß nicht, ob du unseren Trailer, äh, unseren Opener, wie sagt man, wie heißt es denn hier? Unsern Jingle schon kennst für die für das folgende Themenfeld.

27:16 Speaker 4

Werbung Warum stundenlang am Website-Design fallen? Warum nicht einfach KI passende Inhalte und Texte erstellen lassen? Und warum der Konkurrenz online folgen, statt sie mit integrierten Marketing-Tools abzuhängen?

27:31 Speaker 5

Mit den KI-Passungen. K-Tools von Ionos. Generieren Sie Inhalte und tausende Designs in Sekunden und profitieren von weiteren KI-Tools für Ihren Online-Erfolg. Also, warum nicht direkt starten? Testen Sie es jetzt kostenlos. Ionos.

27:46 Gavin Karlmeier

Digital an ihrer Seite, ein Verfangen.

27:57 Pip Klöckner

Nee, kann ich tatsächlich nicht noch nicht, weil ich die letzte Woche ausrechnet. Das ist nicht schlimm. Aber gefällt mir sehr.

28:06 Gavin Karlmeier

Magdalena Putzer hat das für uns gesungen und ich finde fantastisch. Und zwar geht es um den Prozess zwischen Elon Musk und Open AI. Für die, die nicht mitbekommen haben, was da los ist, Elon Musk hat ja versucht oder ist gegen Gericht gezogen. Viermal hat er schon versucht, OpenAI zu verklagen. Eine dieser Klagen ist tatsächlich zum Prozess gekommen, dieser Prozess läuft gerade. Und es ist. The gift that keeps on giving. Also die ganze Zeit, jeden Tag, kommen irgendwelche Meldungen, weil Menschen im Zeugenstand sitzen, bei denen man sich auch vorher schon gefreut hat, dass sie kommen. Jeden Tag werden irgendwelche neuen Beweismittel vorgelegt. wie die Geschichte, über die wir heute sprechen. Und zwar geht es um Mira Murati. Mira Murati war früher CTO von OpenAI, also die hat sich sozusagen um den ganzen technischen Kram gekümmert. Und Mira Murati hat Open AI irgendwann verlassen, weil sie sich offensichtlich mit Sam Altman überworfen hat, oder auch mit dem ganzen Unternehmen überworfen hat. Und wie das alles passiert ist, und vor allem wie dieses eine fatale Wochenende im Jahr zwei tausend. Ausgegangen ist, an dem Sam Altman mal kurz nicht CEO von OpenAI war. Das ist jetzt so ein bisschen rausgekommen und das ist also Es bleibt alles die ganze Zeit crazy. Und zwar gibt es jetzt zum Beispiel Nachrichten, die Sam Altman und Mira Murati sich hin und her geschrieben haben. Während Mira Murati mit Menschen aus dem Board darüber gesprochen hat, dass Sam Altman abgesetzt werden soll. Und ich werde euch mal den Link in die Shownotes packen von diesen Messages, die da hin und her gegangen sind. Aber es ist alles so ein bisschen. So wie man so eine Relationship oder Situationship aufschreiben würde, bevor man irgendwie dann das eine Gespräch führt, in dem man das Began zu beendet. Also, Sam Altman hat zum Beispiel geschrieben: Kannst du mir vorher schon mal signalisieren, ob das eine gute oder schlechte Nachricht ist? Und Mira Moradi hat geschrieben: eher sehr schlecht. Und Sam Altman hat nur geantwortet: Okay. Dann ging es aber die ganze Zeit darum, dass Sam Altman versucht hat, in diese Sitzung mit reinzukommen, aber das Board hat gesagt. Wir möchten nicht mehr mit Sam Altman sprechen. Und die Ursache war wohl, dass auch Mira Murati im Vorfeld schon den Bord gegenüber signalisiert haben soll, dass Sam Altman ein notorischer Lügner sein soll, Unwahrheiten verbreitet hat und manipulativ gewesen sein soll. Und das haben wohl auch andere Leute. In diesem Board so wahrgenommen und haben gesagt, wir dürfen diesen Mann nicht mehr mit diesem Produkt hier alleine lassen und haben deswegen sozusagen eigentlich aus so Sicherheitsbedenken oder Bauchschmerzen diesen Akt vollzogen, ihn aus dem Unternehmen zu drängen. Wir wissen, wie es weitergegangen ist. Am Ende gab es eine Art Unterschriftenaktion im Unternehmen OpenAI. Es gab Drohungen der gefühlt halben Belegschaft, die gesagt haben, dann gehen wir alle, wenn Sam Altman nicht unser Chef ist, was am Ende dazu führte, dass er dann tatsächlich wieder CEO wurde. Und diese Einblicke, die man da bekommt, das sind übrigens nicht alle, wir reden gleich auch noch über Shivon Sillis, und das ist dann das andere Geschenk, ist so, dass ich mich inzwischen eher frage: Hat Elon Musk Wir haben ja immer darüber gesprochen, dass Elon Musk dieses Verfahren hier angestrengt hat, obwohl er weiß, dass er es nicht gewinnen kann. Und jetzt denke ich mir Ich glaube, das alles hier war eigentlich das Ziel von Elon Musk, dass nämlich das öffentliche Bild von Sam Altman beschädigt wird durch interne E-Mails und Nachrichten, die bekanntgegeben werden. Anders kann ich mir das Ganze hier nicht mehr erklären.

31:24 Pip Klöckner

Ähm ja, es wirkt. Also, wir haben uns im Podcast auch gesagt, wer ist der Gewinner dieses Prozesses? Es sind wir alle. Also, weil sowohl Elon Musk als auch Sam Altman und OpenAI und die Führungsklicke da im beiden Sinne. Also niemand sieht in so einem Verfahren gut aus, weil natürlich die Gegenseite versucht, einen schlecht darzustellen. Die darf sozusagen im US-Recht darf man wirklich in allen Unterlagen oder fast allen Unterlagen der Firma alle, die relevant sind. Rumwühlen und nach Beweisen oder vermeintlichen Beweisen suchen. Und man kann sich, wenn es irgendwie im Zusammenhang mit der Anklage oder mit dem Vorwurf stellt, dann auch wirklich Dokumente raussuchen. Die, die die Gegenseite wirklich schlecht aussehen lassen. Und dazu würde ich das jetzt zählen. Also man muss halt irgendwie konstruieren, warum das relevant war. Mein Lieblingspost dazu ist ein X-Post, der da hat jemand. Mithilfe von KI ein Musical gemacht aus diesen Textnachrichten. Ich habe die erstmal geschickt für die Shownotes. Vielleicht ist es ein ganz guter Use Case von KI, weil diese melodramatischen Textnachrichten wurden dann direkt in ein Musical. Verwandelt. Ja, also es gab auch so Nachrichten im Vorfeld, ich glaube zwei Tage vor dem Prozess hat Elon Musk nochmal mit Sam Altman geschrieben, wenn ich es war irgendwo in der Presse zu lesen.

32:36 Gavin Karlmeier

Ich glaube, mit Greg Brockman hat er geschrieben.

32:39 Pip Klöckner

Da klang das wiederum noch so, als würde, also ich habe das Gefühl, die wollten sich gegenseitig daraus erpressen. Also sie wollten, dass einer sagt, wir setteln, also das Open AI sagt, wir geben dir jetzt. 10% an der Firma, dafür lässt du den Gerichtsprozess fallen. Die haben aber weiter geblufft, könnte man sagen, und so ist es dann doch vor Gericht gekommen. Ich glaube schon, Elon Musk Wollte das so ein bisschen rauspressen, aber ich glaube, mindestens die zweitbeste Lösung. Und du könntest auch recht haben, dass es das ist, was er immer wollte. Aber selbst wenn nicht, dann ist die zweitbeste Lösung halt das natürlich. Elon Musk vielleicht deutlich weniger an Reputation zu verlieren hat als. Ich finde Elon Musk ja inzwischen so ein bisschen wie Trump. Ich glaube doch nicht, dass Trump irgendwie von Russland erpresst werden kann, weil jemand vollkommen ohne Schamgefühl Den kannst du halt nicht erpressen. Ich glaube, ich habe das hier schon mal gesagt. Das gleiche gilt, glaube ich, für Elon Musk. Also, was soll der, der hat irgendwie Stewardessen in seinem Flugzeug angeboten, sie kriegen ein Pferd, wenn sie. Irgendwo anders massieren. Das ist öffentlich geworden und hat ihm nicht geschadet. Also, ich glaube, er muss wenig Rufschädigendes befürchten von dem Prozess. Für Sam Altman und Greg Brockman oder OpenAI als Institut oder Organisation Ist das natürlich auch schon rufschädigend und dazu geeignet, ihnen den Börsengang zu verhageln. Die haben eigentlich genug zu tun mit der Konkurrenz von Entropic gerade Und ja, also die ersten Prozesse wurden ja genau deswegen auch so ein bisschen teilweise beigelegt. Also es gibt ja so malicious interference, also wenn du angeblichen Prozess nur erhebst, um dem anderen quasi Stöcker in die Beine zu werfen, dann versucht man das zu unterbinden. Ich glaube, zumindest einer von den anderen Prozessen wurde deswegen, weil dieser Verdachtbestand dann auch abgesagt Oder zurückgewiesen. Der passiert jetzt und der wird diese Wirkung haben. Also es wird über beide dabei. Aber wie gesagt, das, was man über Elon Musk liest, das nickt man so ab, sagt so: ja, hm, klingt wie ein typischer Mask. Hätte ich dem zugetraut. Und also der lustige Fakt, dass man sich rausstellt, Greg Brockman hat da irgendwie zum Beispiel ein Tagebuch geführt über Also auch über Dinge, die amoralisch sind und wie man Leute wirklich aufs Kreuz legen wollte. Und dass sein einziges Ziel war, die Milliarde zu haben. Es gibt keinen Guten in der Geschichte und deswegen sind die Gewinner auch nur die Spectator, die da, die da zuschauen, ähm, tatsächlich.

35:06 Gavin Karlmeier

Ja, das das stimmt alles. Und wie sehr Musks Reputation ja auch gelitten hat, hast du ja auch gesehen, das haben wir ja auch besprochen, wie schwer es gefallen ist, unabhängige Geschworene zu finden, weil das Ergebnis war, eigentlich alle Leute, die in der Jury sitzen, hassen Elon Musk. Und haben ihn auch massiv beleidigt in ihrer Befragung. Und das war dann so: Na gut, bessere finden wir nicht.

35:27 Pip Klöckner

Was ich ja übrigens auch durch den Prozess rausgeh also auf das nicht Besonders rufschädigen für Musk, aber dann doch bezeichnet auch so wieder ein bisschen für wie sein Erfolg eigentlich gemacht wird. Also er musste ja gestehen, dass Grok das gleiche macht wie die Chinesen, nämlich Die Modelle von Entropic oder in dem Fall OpenAI nutzt, quasi um sie zu destillieren. Also im weitesten Sinne, er hat nicht destillieren gesagt. Also er wurde gefragt, wissen Sie, was Distillation ist? Das ist sozusagen die Nutzung der IP anderer Modelle, um sein eigenes Modell zu produzieren. Und er hat quasi gesagt, dass er. zumindest teilweise, so hat er es, glaube ich, formuliert, die Modelle von OpenAI genutzt hat, um Grog zu trainieren. Also hinter der Truth Seeking Non-Vogue AI Steckt dann doch Wissen, was rausdestilliert wurde aus den Modellen von OpenAI.

36:17 Gavin Karlmeier

Ja, ich habe da so zwei Gedanken zu, habe ich hier auch schon gesagt, aber ich sage es gerne nochmal. Das eine ist Wo ist das Problem? Weil 9% des Materials, das da darin verwendet wurde, ist alles auch nicht lizenziert. Also Wurscht. Und der andere Gedanke ist, dass es so Hinweise darauf gab, dass sie das getan haben, weil wir hier darüber gesprochen haben vor Ewigkeiten, dass Grog immer wieder Antworten gegeben hat. Dass sie Dinge nicht produzieren kann, weil das gegen die OpenAI-Richtlinien verstößen würde. Was ja ein sehr klares Indiz dafür ist, dass eben einfach eine direkte Chat-GPT-Antwort sozusagen rauskommt. Es gibt aber eben noch Schivansilles und auf Silvansilles habe ich mich seit Beginn des Prozesses stark gefreut und Silvansilles saß mit in diesem Gründungsteam von OpenAI. Ist aber auch die Mutter von vier Kindern von Elon Musk, immer noch eine Vertraute von Elon Musk. Das heißt, die beiden verbindet mehr als einfach nur diese Kinder. Die beiden hatten wohl übrigens auch eine romantische Liaison, was deswegen besonders erwähnenswert ist, weil viele der zahlreichen Kinder von Elon Musk eben nicht auf natürlichem Wege aufstehen. Die Welt gekommen sind, so um ein bisschen gossipy zu werden. Aber so gossipy müssen wir gar nicht sein, weil das, was hier passiert ist, am Ende ja doch auch schon spannend ist. Sie selber hat abgestritten, dass sie Eine Art Stabschefin für Elon Musk gewesen sei, hat aber auch gesagt, dass sie seit 2017 für Musks gesamtes KI-Portfolio, Tesla, Neuraler Link und OpenAI, gearbeitet hat. Sie haben sich überall OpenAI kennengelernt. Und ihre Aufgabe war es, Engpässe aufzuspüren und zu beseitigen. Das waren ihre Worte vor Gericht. Dabei hat sie fast 100 Stunden die Woche gearbeitet, aber es war eben alles so, man hat sich da so reingesteigert und so weiter. So, und wir haben ja alle darauf gewartet, hat Chi von Sillis Elon Musk Informationen zugespielt, die Elon Musk zu gewissen Zeitpunkten nicht hätte haben dürfen? Und das sieht gerade ganz danach aus, als könnte das tatsächlich so passieren sein. Denn es gibt nämlich Notizen. die zeigen, dass es Informationen gibt, in denen Elon Musk Silis über Informationen bekannt oder sie wusste, hatte Informationen, so ist richtig, Die Elon Musk ihr gegeben hat, bevor OpenAI davon erfahren hat, wie zum Beispiel Einfrieren der Finanzierung am 20. August 2017. Das heißt, sie war eigentlich dauerhaft irgendwie in so einer dauerhaften. Naja, Zwischenpositionen. Doppelagent quasi. Ja, genau, Doppelagent. Gleichzeitig hat sie dadurch aber eben auch quasi ein riesengroßes Vertrauensrisiko, das total absehbar gewesen ist. Die Leute im Unternehmen OpenAI Haben aber alle nicht gewusst, dass sie Kinder von Elon Musk hat. Teilweise Greg Brockman hat es zum Beispiel erst durch die Medien erfahren. Und wenn sowas passiert, dann muss man sagen, also dann hättest du dich eigentlich dich sofort von ihr trennen müssen als Unternehmen.

38:53 Pip Klöckner

Ja, ich wollte gerade erklären, dass es gar nicht so einfach ist, so Boardseats oder Boardmember loszuwerden, aber mir fehlt die Information, dass zu dem Zeitpunkt noch gar nicht bekannt war, dass sie eine Beziehung hatten. Das macht es natürlich nochmal verwerflicher, dass sie so als so trojanisches Pferd da quasi weiter in der Firma im Aufsichtsgremium saß und die Information durchgestochen hat an Elon Musk.

39:20 Gavin Karlmeier

Ich finde, da sind so ein paar Geschichten dran, die so kurios sind. Weil man, ich will da jetzt nicht in so eine Verschwörung einsteigen und nicht so mutmaßen und so, aber ich mache es trotzdem. Weil Also die Kinder, die Elon Musk hat, und wie gesagt, viele von denen sind eigentlich mehr so, Elon Musk glaubt, wir müssen mehr Kinder kriegen und für die Menschen, die diese Kinder dann auf die Welt bringen, in der Regel eben. . Frauen, sind das ja sicherlich auch, ist das ein wirtschaftlicher Faktor, ist natürlich auch ein Faktor, du hast ein Kind, du hast für immer ausgesorgt, das Kind hat für immer ausgesorgt. Da gibt es ja Aspekte an diesen Deals, über die man die man vielleicht erwähnen muss. Und da frage ich mich doch, ob möglicherweise die Auswahl der Mütter der Kinder von Elon Musk vielleicht auch strategische Entscheidungen sind.

40:07 Pip Klöckner

Also spekulativ, absolut spekulativ. Kann sein, kann das sein, dass er Glaubte, dass sie einen besonders hohen II hat oder aus besonders weißer Haut. Ich weiß es nicht, was ihn da gerade damals war noch gar nicht so drauf eigentlich. Ich glaube, es sind überwiegend schon relativ Intelligente Frauen, das wäre auf jeden Fall ein Muster. Was sie auch herausgestellt hat ist ja, dass er quasi die Mitarbeiter von OpenAI zu Freiwild erklärt hat. Also dass er gesagt hat, Firmen wie Neuralink oder SpaceX dürften jetzt Mitarbeiter von Space äh von OpenAI weg abwerben, quasi, was normalerweise auch so ein No-Go ist, aber er hat sie quasi zur Jagdsaison erklärt und gesagt, ihr könnt jetzt aktiv Leute bei OpenAI abwerben, was natürlich auch der Firma schaden würde. In dem Fall.

41:03 Gavin Karlmeier

Ja, ja, er hatte dann nämlich kurz nachdem er diese Finanzierung eingestellt hatte, auch im November 2017, hat er schon darüber gesprochen, ein erstklassiges AI-Labor innerhalb von Tesla aufzubauen. Also das gab da schon die ersten, der Plan war, eine AGI bei Tesla zu entwickeln, 2017 schon. Er wollte dafür übrigens eigentlich der Miss Herr Serbis haben, dass es C auf von Google Deep meint, den wollte er sich dafür krallen.

41:27 Pip Klöckner

Von dem aber ansonsten jetzt so tut, dass wäre, also der ist ja sein Erzfeind so ein bisschen geworden und den hält er für unheimlich gefährlich angeblich inzwischen, nachdem er abgesagt hat.

41:37 Gavin Karlmeier

Ich war wahrscheinlich, nachdem er abgesagt hat, weil gleichzeitig war ja Deep Mind die Quelle dieser Idee überhaupt in OpenAI ein Jahr vorher reinzugehen. Also Naja.

41:46 Pip Klöckner

Was halt interessant ist, dass er, also er spricht immer davon, dass er quasi das Unternehmen massiv Anschub finanziert hat, OpenAI, aber das davon nur, ich glaube weniger als 30 Prozent des Geldes geflossen sind, weil er nämlich relativ schnell die Zahlung eingestellt hat und OpenAI doch wirklich in finanzielle Probleme mitgebracht hat damals. Das ist jetzt auch nur durch den Prozess, glaube ich, öffentlich geworden. Bisher sind immer alle davon ausgegangen, Ja, Elon Musk, eins der gönnerhaften Gründungsspender, muss man ja sagen, von OpenAI, aber von diesen Spenden oder zugesagten Spenden sind halt nur, ich glaube, ein Drittel oder so, jemals bei OpenEI. gelandet, weil er relativ schnell den Hahn zugedreht hat, als er gemerkt hat, er kann die Firma nicht an sich reißen.

42:29 Gavin Karlmeier

Ja, es gibt ja genau, ja, also dieser Prozess, wie gesagt. Da passieren die ganze Zeit so Dinge, ich kann nicht aufhören, mich damit zu beschäftigen. Deswegen haben wir auch diesen Dschingle. Ich finde das Zitat aber so interessant über den CEO von Google DeepMind. dass gesagt wird, Demis ist ein absoluter Hardcore-Fanboy. Ich halte ihn nicht für unmoralisch, lediglich für amoralisch. Wenn er sich in Elons Umfeld aufhielte, würde ihn das vielleicht dazu zwingen, sich stärker mit der Menschheit auseinanderzusetzen. Und da sind so viele Fehlernahmen über so viele Menschen drin, da weiß man nicht, wo man anfangen soll. Ja. So, das ist neu in dem Prozess. Wir gehen in die dritte Woche und wir werden das auch in dieser Woche weiter begleiten. Und wir hören deswegen, weil es so schön ist, nochmal diesen kleinen Jingle. Ein Verfangen, ein AI verfangen. Isn't it? Irgendwann machen wir die volle Version zum Sommer. Banger. Certified Banger. Wir haben neulich darüber gesprochen, dass ja die CD, äh die SPD, die Grünen und die Linken gemeinsam Ex verlassen. Unter dem Slogan Hashtag wir verlassen Ex. Jetzt gibt es erste oder erste, ist falsch, aber es gibt Gegenwind. Zu dieser Entscheidung aus diesen Parteien. Und zwar von Jemir Öztemir, der die Idee nicht gut findet. Karl Lauterbach, der zitiert wird mit dem Satz X bleibt ein wichtiges Nachrichten- und Politikmedium mit internationaler Bedeutung. Ein gleichwertiger Ersatz ist noch nicht erkennbar. Und ich würde das gerne mal hier so anstoßen mit dir, einmal ganz kurz so darüber zu sinnieren, wie sinnvoll das ist, diese Diskussion jetzt öffentlich zu führen. Und welche Fehlannahmen möglicherweise auch in den diesen Aussagen stecken, wenn Janus Stamen von den Grünen sagt, demokratische Öffentlichkeit verteidigt man nicht durch Rückblick. sondern durch Präsenz. Oder wenn Sören Pellmann, Fraktionsvorsitzender der Linken im Bundestag, sagt, wenn alle linksprogressiv Denkenden gehen, überlassen wir diese Plattform kampflos den Lautesten, den Hassenden und den Rechtsaußen.

44:23 Pip Klöckner

Ich glaube, wir sind da. Es ist eine der wenigen Sachen, wo wir, glaube ich, nicht ganz gleicher Meinung sind, beziehungsweise da schlagen so ein bisschen zwei Herzen in meiner Brust. Also ich sympathisiere mit dem Gedanken. Dass man, wenn Nazis auf der Straße sind, sagt man auch nicht, dann gehe ich halt jetzt nach Hause, damit die Nazis marschieren können. Also denen das nicht zu überlassen, finde ich prinzipiell schon mal eine richtige Einstellung. Das ist natürlich insofern naiv, dass man Naturity Plattformen auch dadurch fördert, indem man auf ihr aktiv ist. Der Verfall in die Belanglosigkeit zögert sich unnötig raus, je länger Leute wie wir, Journalisten, Journalistinnen. öffentlich-rechtliche Sendestationen sich noch auf X berufen. Das heißt, natürlich wäre ein möglichst universeller Boykott dieser Plattform das Beste, was passieren könnte, um sie so schnell wie möglich gegen die Wand zu fahren oder also in dem Verfall preiszugeben. Das ist mir natürlich als Experte auch bewusst. Solange das aber nicht In greifbarer Nähe ist finde ich die zweitbeste Lösung schon, auch dort Demokratie und Meinung zu verteidigen. Ich selber handhabe das für mich so, dass ich quasi Einbahnstraße poste, also ich nutze Buffer, um gleichzeitig in Threads Blue Sky und X zu posten. Was ich nicht mehr mache, ist mich mit den einzelnen Kommentaren auseinander. Oder in den seltensten Fällen setze ich mich mit den einzelnen Kommentaren auseinander, weil das wirklich immer weniger Sinn macht auf X, einfach weil die Grundgesamtheit eine Tendenz hat und einen Umgangston, der vernünftige Debatte gar nicht zulässt mit wenigen Ausnahmen. Aber trotzdem finde ich es jetzt nicht schädlich, meine Meinung dahin zu schicken, obwohl es mir klar ist, dass es der Plattformen zusätzliche Relevanz gibt, die man ihr, wenn es ginge, entziehen sollte. Das ist meine differenzierte Meinung dazu.

46:15 Gavin Karlmeier

Du bittest halt Anreize für Menschen, da hinzukommen im Zweifel. Oder immer wieder.

46:21 Pip Klöckner

Ich sende es ja auch parallel woanders und wer es lieber auf Threads lesen mag oder auf Blue Sky, kann es halt dort lesen.

46:28 Gavin Karlmeier

Ich will das auch gar nicht generell hier angreifen, sondern da tue ich ja auch oft genug, aber ich finde das in deinem Fall nicht so problematisch, wie wenn das. Menschen, die wirklich und also nahe ohne dir zu nahe treten zu wollen, ich glaube, Karl Lauterwach hat noch mehr Reichweite als du. .

46:47 Pip Klöckner

Das ist ja vielleicht auch der Grund. Also Karl Laubterbach hat 1,2 Millionen Follower, Jem Möchse mir, glaube ich, 400.

46:52 Gavin Karlmeier

000.

46:53 Pip Klöckner

Und ich glaube Die haben sich ja auch so ein bisschen daran gewöhnt, populär zu sein.

46:57 Gavin Karlmeier

Ja, genau. Und deswegen störe ich mich bei denen so viel mehr als bei dir. Du kannst ja machen, was du willst. Und also wenn ich da jetzt was. posten würde, würde ich wahrscheinlich nicht tun, weil mich das irgendwie nervt und so, aber das könnte ich irgendwie verargumentieren. Wenn Karl Lauterbach aber ausblendet, dass. er wahrscheinlich einer der reichweitenstärksten PolitikerInnen ist und es am Ende an ihm steht oder fällt, ob sich Leute verabschieden von der Plattform oder nicht. . In Einzelfällen, dann finde ich, blendet er dabei so ein bisschen aus, dass diese zugeschriebene gesellschaftliche Relevanz von X als Nachrichten und Informationsmedium wirklich schon immer auch nur die Bubble betroffen hat. Also der Großteil der Leute, ich habe hier immer wieder diese Zahl mitgebracht, dass Twitter 2019 Ungefähr 600. 000 wöchentlich aktive NutzerInnen hatte Facebook in der gleichen Zeit 23 Millionen. Also Twitter damals schon immer schon ein Phänomen für die Leute waren, die eben News-Junkies waren. Oder News schaffende waren oder der Inhalt der News waren. Das sind die drei Gruppen, die halt am Ende wirklich auf Twitter unterwegs gewesen sind, früher Und viele von denen sind halt jetzt weggegangen, was dazu führt, dass diese Relevanz nur weniger wurde seitdem und sie nicht gewachsen ist. Gleichzeitig finde ich dieses Argument, wir überlassen denen das Feld. Das könntest du gegen alles anbringen. Du könntest deswegen einen Account jetzt auch bei Truth Social erstellen und sagen, ja, da machen wir jetzt hier mal ein bisschen Gegenwind. Wir zeigen mal, was Europa kann. Könntest du machen. Machen die aber auch nicht, weil die vermutlich sagen, was soll mir denn da? Und dieselbe Frage stellen Sie sich bei Ex eben nicht, weil sie vermutlich, und das stelle ich tatsächlich sich, wie du schon gesagt hast, daran gewöhnt haben, dass sie da eben gelesen werden und dass sie sich auch freuen, wenn Leute sich darüber ärgern, weil das am Ende zu Sichtbarkeit führt. Das Problem ist aber, ein Argument noch, das ist mein Kernargument, das Problem ist, dass dieser Diskurs, dieses, wir sind jetzt mal hier die Gegenmeinung. dass der auf Ex so verzehrt und verschoben ist, weil die Leute, die einen Kommentar schreiben und Geld an Ex überweisen, weil sie Premium haben, ihre Kommentare weiter oben angezeigt bekommen. Bedeutet also, wenn ich jetzt bei Karl Lauterbach mir anschaue, was haben Leute da kommentiert, habe ich natürlich das Gefühl, da sind nur Rechte und Spinner, selbst wenn das vielleicht gar nicht mehr der Fall ist, aber weil die Plattform daran arbeitet, diese öffentliche Meinung dadurch so zu determinieren.

49:07 Pip Klöckner

Ja, das Argument mit True Social ist natürlich ein gutes und klingt schlüssig, aber es ist natürlich schon ein qualitativer Unterschied. Also True Social ist quasi. In meiner Stadt hat eine Nazi-Bar aufgemacht. Nee, und natürlich muss ich nicht in die Nazi-Bar gehen und die jetzt anschreien. Aber wenn auf der Straße, sozusagen, wo ich normalerweise zur Arbeit gehe, ähm Wenn da quasi die Nazis demonstrieren, dann ist das aber schon mein Habitat und das möchte ich dann verteidigen. Das ist der Unterschied, warum ich mich eben nicht bei Through Social oder Rumble oder was weiß ich. anmelde. Also insofern sehe ich da schon noch einen Unterschied. Aber also ich kann mit beiden Argumentationen leben. Also ich finde es super, wenn Leute zurückgehaben und sagen, ich nutze es nicht. Ich würde sie nicht vom Gegenteil überzeugen. Ich finde es genauso aufrichtig, wenn jemand sagt, er möchte da noch Meinung verteidigen. was doof, und also ich mache es nicht, um auf X noch neue Follower zu gewinnen oder so. Also die Reichweite ist mir wirklich egal. Ich möchte die, die ich habe, gerne nutzen, wenn nicht, solange ich glaube, ich kann sie irgendwie positiv nutzen. Und ich glaube, es gibt in jeder Plattform noch irgendwie eine gemäßigte der Mitte oder Leute, die prinzipiell jetzt noch nicht komplett festgelegt sind. Aber wo kam ich jetzt her? Ich will die Reichweite nicht nutzen. Wer auch immer. Also ich finde es problematisch, wenn ich das Gefühl habe, dass Leute nur, weil sie populär sind auf X oder weil sie die eine Million Follower nicht aufgeben wollen, und es sind ja hier die lautesten Stimmen. Du kannst jetzt noch sagen, vielleicht verstehen die Plattformen einfach besser als die anderen Politiker, aber Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass auch so Eitelkeit mitspielt. Ich denke mal, Markus Söder wäre auch dagegen, Instagram dicht zu machen.

50:49 Gavin Karlmeier

Vielleicht. Wobei er jetzt wahrscheinlich unter ausbleibender Reichweite schimpfen wird, weil er keine weiß, wo es mehr postet. Was aber interessant ist, und das ist sozusagen die Brücke in unser nächstes Thema, dass an diesem Wochenende eine Art Dashboard online gegangen ist. Absender W Social. Und das ist so schön, weil es gibt manchmal so, manchmal gibt es so gastgebundene rote Fäden hier in diesem Podcast. Und als du das letzte Mal hier warst, haben wir gemeinsam mit oder über Anna Seiter gesprochen und darüber, was sie uns erzählt hat. Die CO von W Social. Und W Social hat jetzt angekündigt, dass es ein offizielles Startdatum für die Public Beta gibt Der 17. Juni, das könnt ihr euch schon mal eintragen. Gleichzeitig gibt es jetzt gerade eine laufende Testphase seit diesem Wochenende, alle, die auf der Warteliste stehen, haben also möglicherweise die Chance, vorher reinzukommen. Und es gibt eben ein Dashboard mit dem Namen Where is Europe Talking? Und dort vergleichen Sie PolitikerInnen, einflussreiche Personen, die irgendwie in Ämtern sind. Also wir haben zum Beispiel hier. Robert Habeck dabei, auch wenn der hier angegeben ist als Member of the Landtag auf Schleswig-Holstein, ich glaube, das ist nicht der Fall, aber naja, oder Olaf Scholz und so weiter, wo die jetzt gerade sind und ob sie noch einen Ex-Account haben, ob sie einen Ad Protokoll-Account haben, ob sie vielleicht gar nicht im Internet unterwegs sind. Und auf diesem Dashboard kannst du dir sozusagen schon einen Überblick darüber verschaffen, wo PolitikerInnen eigentlich gerade so unterwegs sind und wie erfolgreich sie damit sind. Ist vermutlich meine These so ein bisschen die Grundlage dafür, später auf diese Politiker hinzuzugehen, wenn dann W Social dann gestartet ist. Und zu sagen, hey, wir listen euch. Und wenn ihr hier ein grünes Häkchen haben wollt, dann macht euch doch mal einen Account.

52:26 Pip Klöckner

Könnte ich mir gut vorstellen, dass man so ein bisschen Peer Pressure damit, also Inspir-Männer natürlich die Ersten umkippen oder sich dafür begeistern lassen. entsteht natürlich so ein Gruppenzwang daraus und das quasi transparent zu machen, ist wahrscheinlich ein ganz schlauer Weg.

52:43 Gavin Karlmeier

Ja, ich glaube das auch. Ich glaube, es ist halt ein bisschen mein Störgefühl, und ich habe ja Sympathien für Alternativen und so. Mein Störgefühl ist ein bisschen dieses Dashboard, hat genau diese Designsprache wie alle von Claude geweibcodeten Pages, so mit diesen kleinen Pillen zum Kategorien auswählen und so. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Designsprache gewünscht.

53:01 Pip Klöckner

Ja, genau, das ist so dieses typische Material-Design, heißt das, glaube ich, auch dieses flächige und ja. Ansonsten Ähm, wissen wir inzwischen schon, ich bin ja mal ein großer Fan von Transparenz, wer die Finanziers von W Social sind, ich glaube, jetzt meinen wir es nicht so richtig. Es wird immer so von 150 verschiedenen Investoren gesprochen, glaube ich. Ich finde es ja so ein bisschen muss auch der Anspruch sein zu verstehen, wer dahinter steht.

53:24 Gavin Karlmeier

Ja, wir hatten so ein paar Namen hier schon mal im Podcast, wie zum Beispiel, dass Philipp Rösler auf jeden Fall dazu gehört. Natürlich auch im weitesten Sinne eher ein Lobbyist ist heutzutage. Und der jetzt auch nicht, ohne ihm zu nahe treten zu wollen, auch nicht unbedingt den Erfolg dauerhaft gepachtet hatte in seiner Biografie. Aber achso, der sitzt im Advisory Board. Ob der jetzt tatsächlich auch Investor ist, kann ich dir nicht sagen. Aber weiterer Namen aus diesem Advisory Board ist Sandrine Dixon de Kleef aus dem Club of Rome. Zwei ehemalige schwedische Minister sind dabei. Die Finanzierung kommt von schwedischen Tech-Investoren, darunter Ingmar Renzog von We Don't Have Time.

54:03 Pip Klöckner

Ja. Ja. Ich fände es gut, dass das irgendwie transparenter wäre und man das gut verstehen könnte, wer da irgendwie wie viel Geld reingelegt hat. Oder was vielleicht auch so ein bisschen die Statuten sind der Plattform. Also ich finde das für dich raus. Achso, du bist ja bestens vernetzt. Da können wir gerne wieder drüber sprechen.

54:29 Gavin Karlmeier

Wahrscheinlich wird ich es schon vorher wissen, aber ich sage dir auf jeden Fall Bescheid, wenn wir da ein bisschen Details haben, wer dahinter steckt. Wenn ich denn diese Antwort bekomme. Und wo wir gerade bei Alternativen und der Politik sind, Kleinigkeit, aber vielleicht ein Signal zumindest, die Europäische Kommission hat auf ihrer Website jetzt den X-Button aus dem Foot herausgenommen und stattdessen jetzt ein Fediverse-Logo, also ein Mastodon-Logo, reingesetzt. Es wäre auch komisch, wenn man eine Plattform, gegen die man aktiv vorgeht, dann promotet im eigenen Futter. Ich fürchte, ohne dass ich es jetzt direkt sagen kann, dass zum Beispiel Instagram da auch immer noch beisteht, ehrlicherweise Follow us on Mastodon, LinkedIn, Blue Sky, Facebook, YouTube und ein kleiner Link Button. Naja. TikTok ist nicht dabei. Aber auf der anderen Seite, ja, also ich habe ja auch, ich gehe ja jetzt nicht aktiv gegen Plattformen vor, aber ich bin ja auch überall und spreche trotzdem über die.

55:23 Pip Klöckner

Ja, aber ich meine, im Fall der EU-Kommission ist ja wirklich so, dass sie da, also ich glaube bei X wegen, also der Grog Wie sagt man, Bilder oder Deepfakes, wirklich da versucht, Strafen zu erlassen und es wäre natürlich komisch, sich dann da aktiv mitzubestimmen, also das gleichzeitig zu fördern.

55:43 Gavin Karlmeier

Ja, fair.

55:44 Pip Klöckner

Das stimmt.

55:45 Gavin Karlmeier

Wir bleiben ganz kurz bei der EU, denn die EU hat ein Gesetz auf den Weg gebracht, das ab Dezember, 2. Dezember gelten soll, federführend vom neuen KI-Amt der EU, und zwar gegen diese Generierung von Deepfakes, wie du es gerade auch angesprochen hast. Das wird dann illegal ab Dezember, allerdings nicht für die Leute, die die Tools nutzen, sondern für die Anbieter dieser Plattformen. Das heißt, am Ende könnte sich tatsächlich Elon Musk oder SpaceX strafbar machen, wenn du hier mit Hilfe dieser Tools Nacktbilder gegen den Willen von Menschen generieren könntest.

56:15 Pip Klöckner

Ich bin gespannt, wie rigoros man das durchsetzen wird. Da gibt es ja gerade eine große Debatte drum, ob. Ursula von der Leyen da genug tut, um geltendes Recht, also insbesondere den DMA DSA durchzusetzen, entsteht der Eindruck, dass sie es nicht tut. Vielleicht auch nachvollziehbar, weil man natürlich Mit Vergeltungen der USA rechnen müsste, wenn man eines der großen US-Tech-Unternehmen jetzt gerade bestraft oder einfach nur geltendes Recht auf sie anwendet. Von daher Würde ich sowas immer erst bewerten, wenn es dann wirklich zum Einsatz kommt. Ansonsten ist es natürlich aber erst mal unbedingt zu begrüßen.

56:51 Gavin Karlmeier

Ja, absolut. Und wir haben gerade über Mask und Fakes gesprochen. Und ich habe so, das ist die Geschichte, auf die habe ich mich jetzt das ganze Wochenende gefreut, darüber zu sprechen. Und zwar, erinnerst du dich daran, als Elon Musk und Mark Zuckerberg diesen Cage-Fight machen wollten und sich prügeln wollten? Da gab es ja eine Person, die versucht hat, öffentlich Elon Musk zur Raison zu bringen und so ein bisschen zu beruhigen, und das war Mae Musk, die Mutter von Elon Musk. Das hat die auf Twitter gemacht, auf X. Die hat sich ja immer mal wieder schon geäußert und so durch Verhalten und so. Jetzt ist folgendes passiert. Mae Musk hat einen Tweet von Elon Musk zitiert. Elon Musk hat nämlich getwittert, My Grandmother was a housekeeper in England. Das hat Elon Musk getwittert. Klingt ein bisschen wie ein Code. Also wäre das so das Zeichen, wir machen jetzt Zugriff, aber das hat er veröffentlicht. Mae Musk hat geantwortet: Your mom told me she was cleaning toilets in Liverpool, bla bla bla bla bla. Was irritierend ist, weil your mom, also die Mom von Elon Musk, schreibt ja diesen Tweet. Was jetzt dazu führt, dass Leute von Menschen oder dass dass Menschen im Internet davon ausgehen, dass er versucht hat, hier Eigentlich als Elon Musks Vater einen Tweet zu schreiben, aber sich in den Burner-Accounts geirrt hat, was den Schluss zuließe, dass auch Mae Musk's Account ein Twitter-Account von Elon Musk ist.

58:10 Pip Klöckner

Genau, äh auch das wäre eben wahrscheinlich zuzutrauen und viele dann unter die Kategorie, was weiße Vänner meiner machen, um Therapie zu vermeiden. Aber jetzt, wo ich das lese, das ist mir bei der Vorbereitung noch nicht aufgefallen, aber Gibt es nicht auch ein Szenario? Also man muss sich jetzt fragen, unter welchen anderen Bedingungen wäre es wahr, dass Elon Musks Mutter das zitiert und selber von Your Mom spricht. Eine Möglichkeit wäre natürlich, dass sie nicht die leibliche Mutter wäre. Sondern dann wäre das doch ein logischer Kommentar, oder? Wenn er von seiner Großmutter spricht und sie ihn vielleicht korrigiert, was sie eigentlich von seiner leiblichen Mutter hielt. Das wäre natürlich, also. Aber unter dem.

58:57 Gavin Karlmeier

Theoretisch würde das wäre das auf.

59:01 Pip Klöckner

Aber die Unterstellung ist, er selber würde quasi mit sich selber reden und den Account von May Musk managen. Es gab da vorher schon Anzeichen für. Also er hat vorher schon so auffällige Tweets gemacht, die nicht so klangen, als würden die Authentisch von ihr sein.

59:16 Gavin Karlmeier

Ja, sie hat auch geschrieben: I always said the Cybertruck has a smooth ride. Natürlich kann das alles legitim sein, aber es passt so ein bisschen in das Bild, das man so über die letzten Jahre aufgebaut hat.

59:30 Pip Klöckner

Ja. Also so oder so Zeug, ja, noch überraschend bei Musk. Es ist natürlich eine nette Story.

59:42 Gavin Karlmeier

Aber um das Ganze noch so ein bisschen zusammenzuspinnen, warum das vielleicht tatsächlich plausibel sein kann, dass ihr diesen Account selber betreibt, er hat ja auch einen Account für seinen Sohn, X-A-E-A-E-K. 12 gehabt und hat dann so Tweets als sein Sohn gepostet wie am 4. Mai werde ich endlich drei Jahre alt. Elon Musk hat diesen Account dann irgendwann später gelöscht, weil er öffentlich wurde, hat aber dazu gesagt, das war nur ein Testkonto. Aber naja, also wir können da nicht viel mehr zu sagen, außer diese Geschichte zu erzählen. Ich habe noch eine kleine Geschichte zum Schluss für dich, und die fällt eigentlich nicht wirklich in die Kategoriefunktion und im Modell.

01:00:23 Pip Klöckner

Hast du auch den jüngsten Tweet von Elon Musk? Also das ist bestimmt nicht der Jüngste jetzt mehr, aber dieses, dass er irgendwie Money Bitches, no taxes und sowas?

01:00:33 Gavin Karlmeier

Ah, das habe ich gesehen, ja. Aber habe ich nicht mit aufgeschrieben.

01:00:36 Pip Klöckner

Komplett wohl. Und dann, wir Männer sollen uns nicht unsere Balls abschneiden lassen. Damit auch vollkommen klar ist, dass es misogyn gemeint ist, wenn er von Bitche spricht. hat er, glaube ich, nochmal relativ klar gesagt. Und das war ein Retweet eines Tweets, wo er gesagt hat, Männer sollen sich nicht in Mann. lassen und meinte damit wahrscheinlich wieder irgendwo Woke Mind Virus.

01:00:58 Gavin Karlmeier

Oder er meinte damit Texas. Der Ursprungstweet war ja Money Bitches No Texas, hat er geschrieben.

01:01:06 Pip Klöckner

Mhm, genau, es waren vier Sachen irgendwie. Ich finde es jetzt gar nicht so schnell. Ist vielleicht auch nicht so schnell. Vielleicht wollen wir es auch gar nicht reproduzieren.

01:01:15 Gavin Karlmeier

Naja. Es sind so Loopholes, in die man reinfällt. Das, was ich dir jetzt erzähle, das hätte das alles verhindert. Augenblick. Funktionen und Emotionen. Und zwar gibt es ein Münchner Unternehmen, das ist ein neues soziales Netzwerk. starten möchte mit dem Namen 8 pm Social. Und das Netzwerk funktioniert so, dass am Tag sozusagen alle Inhalte gesammelt werden und man kann sie erst um 20 Uhr sehen. Die gehen dann alle gemeinsam um 20 Uhr online

01:01:51 Pip Klöckner

Ich finde die Ideen nett und glaube trotzdem, also sagen wir mal so, für mich würde das nicht funktionieren.

01:02:00 Gavin Karlmeier

Es ist auch nicht der Use Case von Internet, ne? Aber sie versprechen halt no endless scrolling, no toxic algorithms, no AI Spam, wobei nichts davon ausgelöst wird oder verhindert oder widerspricht. Dass die Inhalte erst um 8 Uhr online gehen, aber naja. Ja, nicht überzeugend. Nee, ich bin auch nicht. Leider. Und um das Ganze noch einen noch draufzusetzen, das ist nicht mal deren Idee. Nicht ganz. Es gab so ein ähnliches Netzwerk, das ist. 7. 39, über das haben wir gesprochen, vor ungefähr 2 Jahren. Und das war ein Netzwerk, bei dem du nur um 7. 39 Uhr der Eastern Standard Time, Inhalte für zwei Stunden lang oder drei Stunden lang, glaube ich, veröffentlichen konntest, lesen konntest, danach war es Netzwerk wieder zu. Es gab nur diese drei Stunden am Tag. Das Problem war, wenn ich das in Europa nutzen wollte, hätte ich dafür mitten in der Nacht aufstehen müssen. Heißt, ich habe nicht ein einziges Mal diese Plattform genutzt und die Zeitzonenunterschiede. führen automatisch dazu, dass diese Idee dieser Netzwerke nicht funktioniert. Also man müsste eigentlich noch größer denken und die Zeitzonen abschaffen, damit das funktioniert.

01:03:08 Pip Klöckner

Ja, genau. Ich bin übrigens sowieso dafür, Zeitzonen durch Emojis zu ersetzen. Also du hast Pizza Time und das ist in London ist es halt immer oder in Rom ist es immer Pizza Time, in London ist es immer Pint Time oder so. Was man rumrechnet mit diesen, kann man nicht überall einfach so, also das, oder das auf der gar nicht so, sondern ich glaube, die Logik ist, dass Pizza ist überall die gleiche Uhrzeit. So müsste es eigentlich sein. Ich hatte mir was überlegt, was wirklich funktioniert. Ich glaube, Pizza ist einfach auf der ganzen Welt Pizza-Time. Nur, dass es dann halt in New York ist es 17 Uhr und hier ist es 17 Uhr und in New York ist es 10 Uhr, aber es ist Pizza-Time. Verstehst du, was ich meine? Also, dass eine Emoji gibt quasi eine internationale Zeit, die dann auf der ganzen Welt synchron ist. Auch wenn, also es überall woanders Pizzateim, zu einem anderen Uhrzeit, aber Wenn in New York Pizza Time ist, ist auch hier Pizza Time, obwohl die Uhr eine andere Uhrzeit zeigt. Verstehst du? Ja, aber würdest du. Ich verstehe die Idee. Also ich kann dann bei einem internationalen Call, kann ich einfach sagen, wir telefonieren uns alle Pizza Time zusammen. Zusammen. Da muss niemand gucken, wer gerade in London, Berlin, Amsterdam ist.

01:04:13 Gavin Karlmeier

Es ist aber so ein bisschen eine Problemlösung über Ecken. Weil du könntest ja einfach sagen, du schaffst die Zeitverschiebung ab. Das heißt, wir gewöhnen uns daran, dass wir halt einfach schlafen von sechs bis dreizehn Uhr, weil dann ist es eben hier dunkel. Dann hätten alle ja gleichzeitig 6 Uhr, wenn es 6 Uhr ist. Es ist so ein bisschen, also ich mag deine Idee, aber es ist so ein bisschen wie diese Idee dieses App. die Three Words für Adressen hat. Wo man sich so denkt, ja, ist eine gute Idee, aber wir haben ja Adressen. Wir haben ja Adressen. Und das ich glaube, wir müssen einfach Zeitverschiebung generell als Konzept abschaffen. Es gibt eine feste Uhrzeit und die ist dann halt, dann ist halt bei dir dunkel um.

01:04:49 Pip Klöckner

Was lustig ist, weil bei dir es gerade noch hell ist, wenn es bei mir schon dunkel ist, weil du westlicher lebst als ich, glaube ich. Also du lebst so 600 Kilometer westlich, nehme ich an. Und da ist jetzt noch Abendsonne. Und du bist schon im Dunkeln. Ich bin nun, also zumindest Dämmerung, ja.

01:05:03 Gavin Karlmeier

Und weißt du, was noch verrückter ist, wenn die Leute das hier hören, dann ist ungefähr 6. 05 Uhr, weil die Folge geht ja um 5 Uhr online. Das heißt, bei manchen ist es schon hell und bei anderen vielleicht auch noch nicht. Verrückt. Wahnsinn. So ist das Internet. Vielen Dank, dass du hier warst. Es war großartig. Das war's schon. Du guckst überrascht.

01:05:21 Pip Klöckner

Ja, Stro vorbei.

01:05:24 Gavin Karlmeier

Problem des neuen Sozialen Netzwerks wieder nicht gelöst. Ja, das machen wir das nächste Mal. wenn wir dann auch rausfinden, wer die ganzen Hintermänner sind und Geld geben. Genau. Also vielen Dank, dass du hier bist. Es war mal wieder ganz fantastisch. Leute, wenn ihr Zeit habt. Schaut euch auf jeden Fall, dein Vortrag von der, deine Keynote von den OMR ist schon online. Und alle Leute haben wir jetzt, ich habe die ungefähr zwölfmal schon geschickt bekommen in den letzten drei Tagen. Also ich glaube, ihr solltet euch das alle anschauen. Es ist ganz fantastisch. Vielen Dank. Danke, dass ihr hier weiß, hört, den Doppelgänger Podcast. Hört auch am Mittwoch wieder Haken dran. Da kommt Dennis Horn. Manche kennen ihn noch. Schöne Woche.

01:06:02 Pip Klöckner

Bis zum nächsten Mal.

01:06:03 Gavin Karlmeier

Ciao, ciao. Tschüss.

01:06:05 Speaker 6

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