Leute. Ich will es nicht spoilern, aber das Feature, das Twitter offenbar gerade entwickelt, ihr werdet ihr nicht glauben. (Kein Clickbait, weil es stimmt.)
Ansonsten: Was macht eigentlich TikTok?
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Grüß dich, Gavin. Hallo Dennis!
00:08 Dennis Horn
Guck mal, ich bleibe optimistisch.
00:10 Gavin Karlmeier
Ja, ach so, ach deswegen. Ich wollte sagen, willkommen bei Haken dran dem Housekeeping-Podcast. Besen, Besen rein. Ja, heute müssen wir ein bisschen nochmal durchfegen und aufarbeiten, was die vergangenen Episoden angeht. Wir machen das zum Start, weil da spannende Punkte drin sind. Und das meiste Feedback gab es für unser eigentlich kurzes Gespräch darüber, dass Elon Musk sich dem Autismusspektrum zurechnet. Wir haben viele Kommentare, Nachrichten, E-Mails dazu bekommen, die wir gelesen haben und viel gelernt haben darin. Erstmal ein großes Dankeschön für viele dieser Rückmeldungen. Auf jeden Fall, ja. Und wir möchten die von Sonja rausziehen, die uns ein paar tiefere Gedanken dazu geschrieben hat, die wir wichtig finden, auch um nochmal zu versuchen, dieser Person Elon Musk näher zu kommen. Und das sind drei Punkte, die Sonja in ihrer E-Mail aufführt. Wir werden sie nicht komplett vorlesen in all ihrer Länge, aber auf die wichtigsten Punkte eingehen. Erstens zum Begriff des Asperger-Syndroms erstmal, der seit Jahren schon nicht mehr verwendet wird, zumindest nicht offiziell. Er ist aus den großen Diagnosewerken verschwunden. Das hat den Grund, dass die Abgrenzung zum, in Anführungszeichen, normalen Autismus oft extrem schwammig ist. Außerdem, das das wusste ich nicht, benannt nach dem österreichischen Kinderarzt und Heilpädagogen Hans Asperger, dessen Rolle im Nationalsozialismus mindestens umstritten war.
01:35 Dennis Horn
Krass, ja.
01:36 Gavin Karlmeier
Und trotzdem nennen sich viele AutistInnen immer noch selbst Asperger, wie Elon Musk eben auch. Aber wissenschaftlich gesehen landen eben alle Diagnosen jetzt im Autismusspektrum.
01:49 Dennis Horn
Das ist übrigens, wir haben den Begriff gestern auch verwendet, wir waren jetzt dem ehrlicherweise nicht so gewahr. Deswegen vielen, vielen Dank auch nochmal von mir. An das, was Sonja da geschrieben hat und was sie auch weitergeschrieben hat, kommen wir gleich zu. Wir haben den Begriff aber verwendet, vielleicht um so ein bisschen zu verstehen, wo das herkam, weil Elon Musk in seinem SNL, also Saturday Night Life Bit, genau damit aufgemacht hat. Also das war die Formulierung.
02:12 Gavin Karlmeier
Und er ist eben einer von denen, die dann als das als Selbstformulierung, Selbstbezeichnung wählen. Dann haben wir gesprochen über das Thema Empathie. Und Sonja schreibt, das ist nicht unbedingt falsch, aber Empathie ist auch wieder so ein schwammiger Begriff. Also sie macht eine Differenzierung auf, jemand, der zum Beispiel Empathie nicht gut zeigen kann oder die Gefühle anderer nicht intuitiv nachvollziehen kann, der ist ja deshalb nicht unbedingt weniger empathisch. So, ja, also unterschiedliche Ausprägungen von Empathie oder von dem, was man mit Empathie überhaupt bezeichnet. Und das Bild dieses gefühlskalten Asperger-Typen, dem seine Mitmenschen aufgrund seiner Störung einfach egal sind, das ist nicht repräsentativ. Weil Autisten manchmal weniger Empathie fühlen, aber ganz oft fühlen und zeigen sie dieselbe Menge Empathie, dann aber vielleicht auch einfach anders so und Hier jetzt zu Elon Musk. Es ist ja gar nicht bekannt, ob er sich jemals offiziell hat diagnostizieren lassen. Sonja schreibt, Gott weiß, er hätte dazu als reichster Mensch der Welt jede Möglichkeit ohne Wartezeit im deutschen Gesundheitssystem und alles. Und auch wenn man es von außen schlecht einschätzen kann, schreibt sie, er deckt eigentlich jeden der großen Symptombereiche ausführlich ab. Und das finden in ihrer Beobachtung. viele Menschen in der autistischen Community ärgerlich. Einmal, weil Elon Musk sich einreiht in eine lange Liste von so Figuren wie Sheldon Cooper oder Rainman, die immer weiß sind, männlich, Inselbegabt. Mit einer Vorliebe für Transport und einem Mangel an Empathie. Und das ist nicht immer falsch, aber unfassbar limitiert und schadet dem großen Rest der AutistInnen. Wenn Elon Musk zu so einer Art Aushängeschild wird für ein Störungsbild, das diverser ja nicht sein könnte, sind auch bei Weitem nicht alle zum Beispiel Insel begabt so. Und weil Elon Musk im Grunde behauptet, dass Autismus heilbar ist, zusätzlich, zum Beispiel über Neuralink, über so Gehirn-Chips, das ist sein eigenes Unternehmen. das die bauen möchte, testet. Und Sonja schreibt, Autismus ist nicht heilbar oder lösbar. Die Verbreitung der Idee, dass mit AutistInnen grundsätzlich etwas falsch ist, das man Autismus heilen kann Ist verletzend und schädlich. So trage Elon Musk dann am Ende zur Stigmatisierung bei, eigentlich von vielen benachteiligten Gruppen, aber sogar von der, der er selbst angehört. Das ist so der zweite große Punkt. Und drittens, wir haben dann gestern darüber gesprochen, wie sehr Elon Musk. Als Mensch im Autismusspektrum, wie sehr das eine Erklärung dann sein kann für viele Dinge. Das ist auch der Grund, warum wir darüber sprechen, überhaupt hier im Podcast bei ihm. Du hast gestern gesagt, es ist schwierig, dass so pauschal Als Erklärung herzunehmen und diese Linie, ne? Genau. Diese Linie zwischen Ausrede und legitimer Erklärung. Dazu hat Sonja uns auch noch ein paar Worte geschrieben. Ihre Meinung ist, Augenkontakt meiden, ironische Fragen nicht verstehen, anders reden und reagieren. Das ist ein Teil unserer Lebensrealität und Kommunikationsweise. Es liegt viel Druck auf autistischen Menschen, sich nicht autistischer Kommunikation anzupassen. Oft muss man dafür viel opfern. Energie, Konzentration und ein Stück weit die eigene Identität. Und Elon Musk passt sich oft eben auch nicht an und wird dann von Außenstehenden als emotionslos. Komisch, irgendwie weniger menschlich wirkend wahrgenommen. Aber darauf hat er erstmal ein Recht. Also, er ist dieses Auf Normal tun niemandem schuldig. Autismus ist hier eben nur eine naheliegende Erklärung. Und dann schreibt sie weiter. Und das fand ich einen Punkt, der dann auch so mit deinem Satz viel zu tun hatte. Wutausbrüche, ein kalter Umgang mit Menschen Beispielsweise bei den Entlassungen. Und radikale Entscheidungen ohne Rücksicht auf zum Beispiel Minderheiten hängen vielleicht mit bestimmten Symptomen zusammen. Sie nennt die Probleme mit Empathie und Emotionsregulation zum Beispiel. Und es entschuldigt aus ihrer Sicht aber rein gar nichts. Sie schreibt, autistisch sein ist wirklich wirklich nicht leicht. Und man navigiert in einer Welt, in der man einfach immer wieder aneckt, egal wie viel Mühe man da reinsteckt, sich wie andere zu verhalten und auch so zu kommunizieren. Es ist vielleicht schwer. Aber es verpflichtet nicht zum Arschloch sein. Zum Rücksichtnehmen muss man keine angeborene Empathie empfinden und zum Fehler eingestehen muss man Menschen nicht in die Augen gucken können.
06:52 Dennis Horn
Ich kann da nur tausendfach Dankeschön sagen, weil wir gestern bei dem, also ich sag mal so, es hat zwar aus zwei Gründen. Grund eins, weil wir gestern dieses Thema aufgegriffen haben, weil es uns jemand vorgelegt hat und wie gesagt, also nicht jemand, der diesen Podcast hier bestimmt und ein Hörer und gesagt hat, könnte das nicht eine Erklärung sein. Und wir haben das relativ schnell wegmoderiert, hätten dem aber offenbar vielleicht ein bisschen mehr Raum geben können. Wie wir jetzt gerade feststellen. Und zum anderen bin ich dafür sehr dankbar, weil wir um dieses Thema natürlich wissen, das aber relativ lange auch ausgeblendet haben und es doch zumindest um die Figur Elon Musk Naja, um denn näher zu kommen, sicherlich hilfreich ist auch zu verstehen, was diese Identität alles ausmacht. Und dazu gehört offensichtlich eben auch diese Dinge, die Sonja hier beschrieben hat. So, vielen Dank.
07:40 Gavin Karlmeier
Dann haben wir noch ein bisschen Housekeeping vor uns. Die Ad Revenue Share-Richtlinien haben wir besprochen, und Dominik hat uns dazu geschrieben, einen Hinweis zu den Richtlinien für die Blauhakena-Auszeichen. Der bestbezahlte Account, das ist ein Meme-Account übrigens, Internet Hall of Fame, besteht entgegen der genannten Regeln ausschließlich aus Fremdcontent und schreibt dazu auch noch, dass Credits nur auf explizite Bitte angegeben werden. Da hat Dominik recht, aber jetzt kommt's, das ist offenbar auch nicht mehr nötig Twitter hat bei den Bedingungen für die Teilnahme am Ad Revenue Share-Programm den Punkt, dass die Inhalte originär sein müssen, entfernt Krass.
08:26 Dennis Horn
Mein Gott. Ja, was soll man da noch sagen? Das ist nicht das erste Mal, dass die Regeln im Anschluss so angepasst werden, dass sie zu denen passen, wie man sie lebt bei Twitter. Aber es ist halt gerade bei so einem Thema, wo so viel Aufmerksamkeit drauf liegt. Da weiß ich nicht, ob es ein Fehler war oder weiß ich nicht. Also, mach nicht, also da fällt einem nichts mehr zu ein. Das ist so dieser Moment, den Holger Klein, das Kinn lade auf den Tischfallen hören genannt hat. Das ist so genau dieser Moment jetzt gerade.
08:56 Gavin Karlmeier
Ja, also ich hab da gedacht, also ähm Wäre es jetzt anders, würde es jetzt anders laufen. Also man legt sich Richtlinien fest, die sinnvoll sind, und dann muss man sie durchziehen. Ja, also dann muss man dafür sorgen. dass auch sanktioniert wird, wenn jemand dagegen verstößt. Dafür bräuchte Twitter ja Content-Moderation. Stimmt. Offenbar funktioniert das nicht, also passt man lieber die Regeln wieder so an, wie es nur funktioniert mit dem, was man zur Verfügung hat. Das ist meine Lesart dieser Geschichte. Es ist natürlich völliger Irrsinn. Und wenn man nur ein bisschen Ahnung davon hat, wie schnell die. Ich meine, dass jetzt wertneutral Copyright-Branche auf die Barrikaden gehen kann, dann viel Spaß damit.
09:45 Dennis Horn
Ja, erstens natürlich das. Zweitens aber gehört auch zur Wahrheit Meme-Accounts, die so ein bisschen mit dem Urheberrecht relativ lax umgehen, die hat es ja immer gegeben. Also das ist ja jetzt kein neues Phänomen oder etwas, das neu problematisiert wird, sondern eigentlich haben wir uns im Internet so ein bisschen mit diesem, vor allem im US-amerikanischen Internet, So ein bisschen mit diesem Fair-Use-Prinzip ja auch abgefunden. Und mit dem, wie können wir eigentlich easy miteinander umgehen im Internet und mit Inhalten, die vielleicht nicht meine sind. Ich will jetzt hier nicht wieder vom Nibelungenlied anfangen, aber Dass das jetzt gerade von Twitter problematisiert wird, dazu gibt es ja eigentlich gar keinen Anlass. Also sie hätten es gar nicht in die Regeln aufnehmen müssen und es hätte auch niemand problematisiert, dass man sagt, ja, aber die machen ja gar keine eigenen Inhalte, weil. Was es bezahlt wird, ist ja Reichweite. Und der Aufbau dieser Reichweite ist das, was belohnt werden soll. Dementsprechend, ich weiß nicht, was der Anlass war, das da aufzuschreiben. Wahrscheinlich hat das irgendjemand reingeschrieben, irgendjemand anders nicht geprüft und der Dritte nicht umgesetzt.
10:42 Gavin Karlmeier
Naja, also erstmal aus dem Bauchgefühl heraus war das sinnvoll so.
10:47 Dennis Horn
Ja, klar. Nur dann hättest du von vornherein sehr sauber sortieren müssen, wer jetzt Geld kriegt und wer nicht.
10:54 Gavin Karlmeier
Ich glaube, wir müssen den Horizont hier auch noch ein bisschen erweitern und nicht nur auf die Meme-Accounts gucken, weil. Solche Accounts, die sich bei Fremdinhalten bedienen, ja durchaus auch so Sachen machen können wie die schönsten Landschaftsfotos oder irgendwie so. Und dann sind wirklich Fotografen und deren Erzeugnisse betroffen und nicht die Mimekultur, bei der man das ja mittlerweile, wenn irgendein Bild oder ein Videoclip in den Memetopf gefallen ist, einmal, das ja mittlerweile hinnimmt, was ich auch richtig finde. Aber da geht es eben dann im Zweifelsfall um noch ganz andere urheberrechtlich geschützte Inhalte, mit denen sich dann im Grunde bei Twitter jetzt Geld verdienen lässt.
11:42 Dennis Horn
Ja, ich sehe das als Einladung. Ja, das stimmt. Hundert Prozent. Das ist ein totales Problem, dass jetzt so öffentlich auch so mit Strysand-Effekt im Rücken auch noch zu belohnen, Inhalte zu klauen. Also da wird es jetzt mehr geben. Das wird, das ist ein Incentive. Das ist fatal und wahnsinnig dämlich, aber auch nicht das erste Mal, dass wir so ein Urteil fällen. Ich bin mir da aber, also grundsätzlich, was das Internet prinzipiell angeht, gar nicht so sicher, ob das nicht am Ende, ob es einen großen Unterschied macht, ob ein Account jetzt damit von der Plattform auch noch Geld kriegt oder ob er einfach nur eine Reichweite hat, die in die Millionen, in die dreistelligen Millionen geht.
12:19 Gavin Karlmeier
Und das vielleicht anders monetarisieren. Ja, genau.
12:23 Dennis Horn
Okay.
12:23 Gavin Karlmeier
Twitter arbeitet auch darüber hinaus noch ein bisschen am Ad Revenue Share-Programm, wenn du da teilnehmen möchtest. Du siehst jetzt vorher auch ausdrücklich, ob du überhaupt berechtigt bist oder nicht. Anhand verschiedener Faktoren.
12:34 Dennis Horn
Na super.
12:36 Gavin Karlmeier
Dann noch ein bisschen Housekeeping zu Arc Invest. Das Geld beschäftigt uns da auch noch ein bisschen. Tim hat uns noch eine E-Mail geschickt mit einer kleinen Rechnung, die er mal gemacht hat zum aktuellen Wert von Twitter. Du erinnerst dich, wir haben gestern über die Investmentfirma gesprochen, Arc Invest, die in Twitter investiert hat, von der also ein kleiner Teil des Geldes dort kommt. Da hat die Gründerin von Arc Invest eingeräumt, sie haben die Aktien von Twitter zu 47 Prozent abgeschrieben und damit käme das Unternehmen jetzt auf einen Wert von 23 Milliarden US-Dollar. Sie würde aber weiter wegen der langfristigen Perspektive in Twitter investieren. So, und Tim schreibt, eigentlich müsste der Wertverlust noch. . Viel größer sein. Er hat auch eine Rechnung aufgemacht, die so weit geht, dass wir jetzt da nicht einzeln durchgehen, aber ein, wie ich finde, nochmal ein gutes Argument notiert, was die Position Von Katie Wood angeht, der Gründerin von Arc Invest. Sie muss den Verlust ja eigentlich kleinrechnen. Weil ihr Investmentfonds bei Twitter so exponiert ist. Oder besser gesagt, Twitter ist in ihrem Investmentfonds so exponiert. Du erinnerst dich, Twitter macht 12% dieses Fonds aus. Und da sei es doch klar, dass sie, wie Tim schreibt, dem Unfall eine gute Perspektive bescheinigt und sagt, sie würde gerne weiter investieren, weil da geht es um so viel Geld, das sonst möglicherweise auch aus diesem Fonds abgezogen wird. Das wäre nicht gut.
14:03 Dennis Horn
Ja, das ist natürlich wahr. Also auch Ihre Aussagen dienen natürlich einem Kommunikationszweck, der über das reine Kommunizieren hinausreicht. Valider Punkt.
14:13 Gavin Karlmeier
So. Okay, dann zu Twitter. Heute ist gar nicht so viel los, aber Eine wichtige, eine wichtige Geschichte. Emotionen und Emotionen.
14:31 Dennis Horn
Darf ich trinken, bevor du einsteigst. Also, ich weiß ja schon, was kommt. Und ich verspreche euch allen Emotionen.
14:39 Gavin Karlmeier
Das aber erst ganz zum Schluss. Das erst ganz zum Schluss. Also fangen wir an. Twitter überarbeitet das System und die Einstellungen für Push-Mitteilungen, inklusive, wie Elon Musk schreibt, einer besseren Standardeinstellung.
14:55 Dennis Horn
Finde ich super, super, super überfällig ehrlicherweise. Also man muss dazu sagen, dass diese Emotionen, die ich zur Infunktion habe, die ins Positive gehen. Dass die sich immer auf eine, dass die immer sich eine Zeit vorstellen, wie es mal war. Also wie ich Twitter intensiv genutzt habe. Das ist ja ehrlicherweise, machen wir uns nichts vor, nicht mehr der Fall. Aber als ich Tutter sehr intensiv genutzt habe, hätte ich mir das immer gewünscht, weil du hattest die Möglichkeit, gefällt mir Angaben, Retweets Neue FollowerInnen und Direktnachrichten ein- und auszuschalten und das Häkchen zu setzen von allen oder maßgeschneidert. Es war nie so ganz genau klar, was maßgeschneidert bedeutet Du konntest keine Einschränkung setzen. Mein Sorgengefühl, das ich aber habe, wenn Elon Musk sowas ankündigt, ist ehrlicherweise aber auch, dass die Das seine, wir werden das kleinteiliger und besser konfigurierbar machen, eigentlich bedeutet von allen maßgeschneidert oder von Twitter Blue NutzerInnen. Das sind meine Gefühle.
15:56 Gavin Karlmeier
Also, ich finde, dass Einstellungen auf mobilen Geräten grundsätzlich broken sind. Also die bestehen ja überall, auch wenn du in die iOS-Einstellungen gehst oder sonst so, die bestehen ja überall aus einem runterscrollen, genau lesen müssen und dann Häkchen irgendwie nach links oder rechts oder Schieberegler, was auch immer. Und Twitter stellt da einfach keine Ausnahme dar. Ich kann jeden versuchen, das irgendwie zu vereinfachen, nur begrüßen. Wobei natürlich alle Versuche unter dem Vorzeichen, da sitzt Elon Musk mit seinem Team dran, auch immer ein bisschen Bauchschmerzen mir bereiten. Aber deswegen. Ähnliche Emotionen wie du.
16:36 Dennis Horn
Und ich würde das, glaube ich, ich kann das gar nicht stark genug unterstreiben, dass die mobilen Einstellungen in fast jeder App wirklich super schwierig sind, weil sie erstens an vielen Orten gleichzeitig stattfinden. Du hast im Gerät Einstellungen für eine App, du hast in der App Einstellungen. Das ist erstmal oft nicht konsistent, dann hast du im Notifications-Bereich des Gerätes nochmal eigene Einstellungen für jede App.
16:58 Gavin Karlmeier
Also im Datenschutzbereich jedes Gerät ist nochmal.
17:01 Dennis Horn
Das ist erstens viel zu undurchsichtig, wo ich jetzt was finde. Also ich muss mich auch auf die Suche begeben. Und es ist immer so gedacht, was macht die App? Es ist nie so gedacht, wie kommt es bei mir an. Und wenn du es so umdrehen würdest und die Einstellungen fast immer im Ziel hätten, welchen Effekt hat es eigentlich? dann hättest du ein völlig anderes, würden die Einstellungen sich völlig anders anfühlen, völlig anders auch funktionieren. So
17:27 Gavin Karlmeier
Dann die zweite von drei Geschichten. Zwitter arbeitet an einem Abschnitt der Geräte anzeigt, also auch in den Einstellungen, die für verschlüsselte Direktnachrichten registriert sind für einen jeweiligen Account. Verschlüsselte Direktnachrichten sind Beta gerade für blaubehagte NutzerInnen. Ja, ich fühle wenig. So, und wir fühlen beide sehr viel bei dieser Nachricht von Nima Ovi, das ist ein Webentwickler, der schreibt und Screenshot auch dazu getwittert hat. dass Twitter gerade an der Option arbeitet, Häkchen ausblenden für die Web-Oberfläche. Und also.
18:14 Dennis Horn
Aber nicht generell Häkchen, sondern das eigene Häkchen, richtig? Also die Formulierung ist Hide your check mark. Richtig. Also ich weiß nicht, wo ich da anfangen soll. Also, Punkt 1. Das ist das Hauptverkaufsargument für Tutta Blue. Zumindest so wie Twitter das kommuniziert. Also sie nennen es ja sogar in dem Menü verifiziert und haben ein Häkchen dazu. Sie haben nicht Twitter Blue im Menü in der Navigation stehen, sondern es geht darum, dich verifizieren zu lassen. Das schmeißen Sie damit über den Haufen, wenn du es ausschalten kannst. Zweitens versuchen Sie damit, ja, vermutlich den schlechten Ruf des blauen Häkchens ein bisschen zu retten, indem. den Leuten, die dann in den Kommentaren zwar oben angezeigt werden, die aber dann kein blaues Häkchen zu haben, äh, kein blaues Häkchen mehr haben, offenbar, so ein bisschen diesen, diese, dieses Label abnehmen, das ist ein Twitter Blue-Abonnent, eine Twitter Blue-Abonnentin. Es sind meistens Männer. The Verified Reply Guy. Genau. Also das ist jetzt nicht automatisch ein Idioten, weil er einen blauen Haken hat, weil man den blauen Haken nicht mehr sieht. Und Also das, was aber die Folge ist, ist ja, dass dieses Verifizierungsprinzip, so wie sie es ja nennen, es ist ja keine Verifizierung, dadurch wirklich überhaupt gar keine Verifizierung mehr ist. Weil du kannst ja von außen gar nicht mehr einschätzen, ist der jetzt verifiziert oder nicht oder hat er es ausgemacht, ist eigentlich verifiziert, hat es aber ausgeschaltet, weil er Angst hat, von mir Idioten gehalten zu werden. Was er erst recht ist, weil er 8 Dollar zahlt für ein für eigentlich zu mindestens 50% ein Feature, das er nicht nutzt.
19:42 Gavin Karlmeier
Also, mir war die ganze Geschichte nicht komplett neu. Ich erinnere mich, dass wir über diese Funktion mal berichtet hatten, dass sie kommen soll. Jetzt sieht man es auf dem Screenshot in freier Wildbahn und es ist natürlich vollkommener Irrsinn, aber vielleicht auch konsequent, wenn man dann sieht, dass Elon Musk ja auch andere Dinge zum Verstecken freigegeben hat, wie zum Beispiel die eigenen Likes. Kannst du ja genauso verstecken.
20:17 Dennis Horn
Aber also ich würde das mal weiterspielen. Also was ist denn die Konsequenz? Diejenigen, die den blauen Haken heiden werden, verstecken werden, deaktivieren werden, das sind nicht die vielen Leute, die rumtrollen in den Kommentaren. weil die sind stolz darauf, dass sie Elonask supporten.
20:31 Gavin Karlmeier
Nee, das sind die Guten, die das aus irgendeinem vielleicht legitimen Grund gebucht haben, dieses Abo. aber nicht in diese in dieser Schublade landen möchte. Und genau, und vor allem die Großen.
20:44 Dennis Horn
Also ich glaube vor allem die Großen, die gegen ihren Willen einen blauen Haken haben oder die einen blauen Haken haben, weil das aus irgendeinem Grund Sinnvoll ist, weil die Partei das entschieden hat. Zinkyzwonky. Also, solche Beispiele gibt es ja. Die werden das deaktivieren, aber die sind die wertvollsten Testimonials, die Twitter Blue gerade hat. Also Eigentlich ist ja jeder, der einen blauen Haken hat, ein Versuch, dieses blaue Häkchen ein bisschen prominenter zu machen, damit es NachahmerInnen gibt. Und wenn genau die Leute das blaue Häkchen deaktivieren, die eigentlich wirklich wertvolle Testimonials wären, weil sie zum Beispiel Peergroups erreichen, für die der blaue Haken gerade eigentlich als uninteressant galt, wenn man das bei denen nicht mehr sieht, dann ist auch der Werbeeffekt bei denen weg. Also, es ist eine völlig undurchdachte Überlegung. Mal wieder. Aber also, das ist wirklich die absolute Spitze des Scheißbergs.
21:37 Gavin Karlmeier
Ist das die Überschrift schon?
21:38 Dennis Horn
Notierst du hätte. Da werden wir bestimmt vom Algorithmus gefangen. Na gut. Aber im fünften Zeug machen wir es trotzdem.
21:45 Gavin Karlmeier
Hier noch ein kleines Twitter-Ding. Sehr schöne Meldung, finde ich, für die Web3-Afficionados und Krypto-Connoisseure. Erinnerst du dich an NFTs? Wie könnte ich das vergessen? Weißt du noch NFTs? Und daran, dass der erste Tweet überhaupt, nämlich der von Jack Dorsey, Just Setting Up My Twitter, als NFT für über 2,9 Millionen US-Dollar verkauft. Wurde. Das aktuell letzte Gebot lag bei einem Dollar 14 Dollar.
22:11 Dennis Horn
Und jetzt weiß ich nicht, liegt es nur daran, dass alle festgestellt haben, dass NFTs der größte Scam ever sind? Oder Twitter, genau. Oder vielleicht beide. You never know.
22:23 Gavin Karlmeier
Geil, ja. Es ist eine Wechselwirkung. So, hier, eine meiner Überleitungen: runter ging es bei den Zahlen auch bei Threads und zwar bei den Nutzungszahlen. Das war absehbar. Wir haben darüber gesprochen nach dem ersten großen Aufmerksamkeitshype, nach diesem Momentum, das Meta da genutzt hat. Und die Nutzung ist jetzt um 70 Prozent. zurückgegangen, wenn man in Minuten pro Tag rechnet, etwa sechs Minuten pro Tag.
22:51 Dennis Horn
Ich sag's ganz ehrlich.
22:53 Gavin Karlmeier
21 Minuten am Start, ja, sag's ehrlich bitte.
22:55 Dennis Horn
Ich sag's ganz ehrlich, wenn man mich lassen würde, ich würde es alleine retten.
23:01 Gavin Karlmeier
Ja, ja. Und Tim schreibt uns jetzt bei Mastodon, ob eigentlich schon jemand mal was dazu gesagt hat, ob der Nutzerschwund bei Threads vielleicht die Europäer sind. Die jetzt nochmal richtig ausgesperrt wurden, nachdem sie am Anfang dabei waren, wenn sie sich die App organisieren konnten über einen anderen Weg als den eigenen App Store. Fand ich irgendwie einen guten Punkt, aber. Das kann bei Weitem nicht erklären, dass die Nutzung so deutlich nachlässt. Wir haben ja gehört, zu welchen Prozentzahlen die Nutzung auf welche Länder entfällt und da ist die EU. Höchstens einstellig bei der Prozentzahl.
23:42 Dennis Horn
Ja, weil der Weg dahin, also ist zu benutzen, ja auch Ich sag mal so, wenn wir uns hier noch einmal über die Onboarding Experience bei Mastodon beklagen, dann haut uns das bitte um die Ohren, weil der Weg zu Threads innerhalb der EU ja wirklich so unglaublich kompliziert war. Also ich habe sogar in Kauf genommen, dass ich jetzt den britischen Apple App Store Newsletter bekomme. Einfach nur dafür, damit ich diese Experience für fünf Tage hatte. Von denen ich auch noch zweieinhalb Tage gesperrt war übrigens.
24:11 Gavin Karlmeier
Welche Onboarding Experience wollte ich da gerade fragen? Bei beiden, aber. Ja, okay. Ähm die Wired hat noch ein schönes Meinungsstück darüber geschrieben, wie schwierig es für Threads wird, nicht nur Viele Downloads und Anmeldezahlen, sondern eben auch eine richtige Nutzung an den Start zu bringen, auch weiterhin, also Threads sozusagen auch eine Seele zu verpassen. Und sehr schöne Beobachtungen darin. Ich lese es mal vor. Eins der seltsamsten Dinge an Threads ist, dass es rückwärts aufgebaut wird. Die meisten sozialen Netzwerke wachsen organisch. Also Menschen finden sie. und bauen Gemeinschaften auf, dann kommen die Marken. Aber beim Start von Threads standen viele Marken und Influencer schon bereit. Und das hat Threads eine seltsame Ausstrahlung verliehen. Die Leute wurden von einem Feed begrüßt, der von Netflix, Spotify Und anderen großen Namen bevölkert war. Ich fände das eine super treffende und sehr schöne Beobachtung. Thread sozusagen als der Rheinauhafen, die Hafencity, der Potsdamer Platz des Internets
25:18 Dennis Horn
Ja, wir brauchen jetzt Revitalisierungskonzepte und machen im Freiluftkino. Ich bin mir aber ehrlicherweise gar nicht mehr sicher, ob ich mit der These mitgehe, dass soziale Netzwerke auch 2023 noch andersrum aufzubauen sind. Weil ich, also, weil ich finde die These schön, mir macht es auch Spaß, das Bild. Aber je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr frage ich mich, ob die Leute überhaupt noch die Geduld haben, etwas aufzubauen. Und mit die Leute meine ich wir alle. Oder ob es nicht so funktionieren muss. Genau, oder ob es nicht inzwischen nicht mehr, ob wir nicht alle inzwischen so abgebrüht sind, dass wir sagen, also wenn nicht innerhalb von drei Tagen da das erste der erste Netflix-Praktikanten-Gag auftaucht, dann kann das ja nichts sein. Also ob wir das nicht auch erwarten und brauchen, um relativ schnell das Gefühl zu kriegen, hier ist ja, sind wir jetzt wieder, hier könnte ein neues Wohnzimmer entstehen.
26:07 Gavin Karlmeier
Ja, ich verstehe. Ich verstehe, ja, kann gut sein, aber dann ist die Beschreibung trotzdem treffend. Ja, total. So. Und ich habe so gedacht: Ach, schönes Bild. Dann vielleicht kann man dann auch die alten Plattformen gentrifizieren, irgendwann. Ich glaube, mit Twitter passiert das gerade und ich weiß nicht, ob das so gut ist. Ach so, ist das eine Gentrifizierung? Landen beim Gentrifizieren nicht nur Hipster irgendwo erstmal?
26:33 Dennis Horn
Ja, hier ist es ein bisschen. Ja, gut. Ich lasse uns da nicht ins Detail gehen.
26:38 Gavin Karlmeier
Bloomberg hat einen guten Artikel über diesen Spin hin zu neuen kreativen Nutzungszahlen veröffentlicht. Du weißt ja bei Twitter, ne? Unregretted User Minutes. Oder jetzt neu die Gerätesekunden es ist schon, wenn man das so abstrus, wenn man das nur sagt.
26:55 Dennis Horn
Zeigt mir bitte alle eure Gerätesekunden.
26:58 Gavin Karlmeier
Ja, und hier auch sehr schön beobachtet, dass Meta da nicht anders ist. Also Mark Zuckerberg hat über Threads gesagt, ja, die Aufmerksamkeit hat nach dem Start nachgelassen, aber es würden. Achtung! 10 Millionen Menschen täglich zurückkommen. Und das sei weit mehr, als Meta erwartet hatte. Was auch immer das heißt, zehn Millionen Menschen täglich zurückkommen. Bloomberg geht auch auf diese 99% gesunden Inhalte ein, über die wir gestern hier sprachen. Auch das war mal eine Formulierung von Mark Zuckerberg. Nach der Präsidentschaftswahl 2016, das war die, wo Facebook danach unter Beschuss war wegen der Verbreitung von Desinformationen, seiner Rolle. Bei dieser Verbreitung. Und Max Zuckerberg hatte da gesagt: Von allen Inhalten auf Facebook sind mehr als 99 Prozent dessen, was die Menschen sehen, authentisch. So, ähm, wobei ich hier auch noch einen Unterschied machen würde, das sind so einzelne Argumentationspunkte bei Meta. und keinen Schub rüber zu einer komplett neuen Zählform und einem Intransparentmachen aller anderen Metriken. Die auch für eine Vergleichbarkeit der Plattformen untereinander sorgen.
28:16 Dennis Horn
Und man muss aber auch dazu sagen, dass ich glaube, wir als Medienschaffende können uns davon auch überhaupt nicht frei machen. Nee, Radio MA, jedes Genau, wir rufen mal ein paar Leute an, hey, kennt ihr unseren Sender? Nee, aber auch so ganz generell die Verlockung mit vielen Zahlen zu jonglieren. Also alle, die auch mit Social Media Analysen arbeiten, werden das kennen, dass man so eine These aufstellt und die These fängt man dann an, so ein bisschen zu validieren und dann stellt man fest, sie trifft zu und dann erklärt man, wie man da hingekommen ist und dann sagst du also 60 Prozent unserer NutzerInnen kommen abends über das mobile Endgerät und sind offenbar mit dem WLAN verbunden. Das führt mich zu diesem Schluss. Und dann bist du so auf so einem Weg, der sich so anfühlt, als hätte ihn noch nie jemand gegangen und manchmal Wenn man auf einem Weg ist, bei dem man das Gefühl hat, dass ihnen noch nie jemand gegangen ist, hat das einen Grund. Und ich glaube, das ist da auch oft so. Also vielleicht ist es auch sinnvoll, sich vor allem auf Metriken zu stürzen, die andere eben auch benutzen. um bei den Leuten, die eben nicht die ganze Zeit mit Social Media Analysen arbeiten und sich damit auseinandersetzen und in Excel abtauchen, um die nicht zu verlieren und um denen auch ein bisschen das Gefühl zu geben, wie eine Vergleichbarkeit aussehen könnte.
29:22 Gavin Karlmeier
So. Threads hat übrigens den Rollout fürs neue Update pausiert, über das wir sprachen, weil es ein Problem gibt bei den Netzwerkanfragen. Deshalb müssen viele gerade noch auf dieses Update warten. WhatsApp hat einen Ausfall. Instagram und Urigella twittert, außerirdische Übernehmen gerade die Kontrolle über WhatsApp und andere Social Media Plattformen. Mark my words, major collapse soon.
29:49 Dennis Horn
Urigellas Twitter-Account ist ein bisschen wie so ein Typ, der so mit so einem Schild auf dem Marktplatz steht. auf dem nur das Ende droht oder das Ende nahtsteht. Aber ehrlicherweise hat er das getwittert, als WhatsApp down war und er hat gesagt, die anderen kollabieren auch noch und dann ist Instagram ausgefallen. Also vielleicht hat Urigella recht. Er hat Stammschalosch. So ist es. So ist es, ja. Was macht eigentlich Vincent Raven? Oh Ich meine, das ist auch ein Vogel, ne?
30:19 Gavin Karlmeier
Oh, vielleicht könnte Vincent Raven der nächste CEO von Twitter werden. Auf raven. com. So, und dann haben wir noch TikTok. Es wäre interessant, über TikTok sprechen wir nie, aber TikTok hat die Funktion Textbeiträge in Europa ausgerollt. Anschließlich EU-Länder. Wobei mich das ein bisschen mehr an die Textfunktion innerhalb der Instagram-Stories, glaube ich, erinnert, als an etwas, worüber wir hier noch vertiefend sprechen müssten. Aber ich dachte, wo das Wort Text fiel, habe ich gedacht, das nehme ich mal mit rein. Wir sind nämlich. Taxis.
30:53 Dennis Horn
Textblogger. Ich finde das tatsächlich spannend. Ich finde den Zeitpunkt so spannend. an dem TikTok da startet. Also was TikTok da erinnert, hat man es sieht aus wie eine Instagram-Story mit Text. Es hat auch überhaupt nicht die ganzen Mechanismen, die wir vom Microblogging kennen, die Threads hier so sehr stark nach vorne gestellt hat, die wir bei Substack-Notes gesehen haben, die wir bei beim Tumblr-Feature gesehen haben, die wir von Q oder von Mastodon oder von anderen Fiddiverse angeboten, von Twitter, die da alle überall sind, also die Möglichkeit sehr schnell etwas in die Welt zu setzen. Sehr unterschiedlich, das anzureichern, dich sehr schnell zu vernetzen, auch mit Leuten, die du nicht kennst und so. Das ist ja alles nicht der Fall, du das mit dem Vernetzen vielleicht schon, aber der Rest ist hier bei TikTok nicht der Fall. Trotzdem finde ich den Zeitpunkt, ein Textfeature, genau in dem Moment zu starten, an dem es so eine Art grundsätzliche Aufbruchsstimmung hin zum geschriebenen Wort wieder gibt, finde ich doch zumindest auf jeden Fall auch erwähnenswert. Also ich finde, das müssen wir hier nennen. Ich würde da aber jetzt, glaube ich, nichts veröffentlichen. Oder meinst du, ich soll da mal zum Test das schreiben und dann erzähle ich am Montag, wie das so angekommen ist? Ja, mach doch mal. Also, wir müssen doch alles mal ausprobieren, oder? Ja, absolut. Wir sind quasi, also wenn das hier ein Drogenpodcast wäre, ihr würdet uns in unterschiedlichsten Phasen unseres Lebens erleben. Hacking Bad.
32:08 Gavin Karlmeier
Montag wieder. Nadelreihen. So, bis Montag.