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Folge 179 · 7. August 2023 · 59 Min.

Twitter Blue ist Geschichte!

mit Dennis Horn

Elon Musk spielt wieder Markentreten und wirft mit neuen Begriffen um sich – dass er dafür auch Teilen der Community vor den Kopf stoßen muss, tja nun. Und ja, in dieser Episode erzählen wir von DEN Tricks, um den Algorithmus auszutricksen. Erwartet aber nicht zuviel.

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Grüß dich Gavin. Hallo Dennis. Und willkommen in einer neuen Woche. In eurem Podcast des Wahnsinns. Wir haben den Pokal, wir haben die Meisterschaft, das ist viel mehr wert als diese scheiß X da. Oder wie Elon Musk schreibt, ich bekomme mehr Lacher dank dieser Plattform als von allen anderen zusammengerechnet. Und ich hoffe ihr auch.

00:25 Dennis Horn

Und wir sagen natürlich: Dank dir, Elon. Ich wollte gerade sagen, wir können das nur zurückgeben, das Kompliment.

00:30 Gavin Karlmeier

Diesen kleinen Stefan Effenberg-Moment übrigens hat Carsten Pilger bei Ex rausgesucht. Es ist großartig.

00:36 Dennis Horn

Essenberg übrigens eh, also das ist mir neulich aufgefallen. Ich höre ihr manchmal. Jetzt muss ich die große Lebensbeichel. Morgen wird getitelt, Gavin Carmai hört Lineares Radio.

00:47 Gavin Karlmeier

Ja, Guilty Pleasures.

00:48 Dennis Horn

Guilty Pleasures, ich habe Lineares Radio gehört. Und in dem Radiosender meiner Wahl war letzte Woche besprochen, dass Stefan Effenberg Geburtstag hat. Er ist 55 geworden. Und da war das dann so ein Zusammenschnitt der schönsten Zitate und O-Töne von Stefan Effenberg. Und ganz ehrlich, egal welche Stimmung, egal, die größte familiäre Katastrophe kann eingetreten sein, wenn ich mir diese Töne anhöre, dann freue ich mich trotzdem. Also es ist so toll. Also, wenn ihr mal Zeit habt, wuselt euch mal durch Stefan Effenberg-O-Töne.

01:18 Gavin Karlmeier

Ich mag lineares Radio. Ist doch gut. Ich auch. Schnell zu Medium, nach wie vor. So, wir steigen ein mit X und natürlich, und bevor wir loslegen, kurz der Hinweis, dass wir hoffen, dass ihr euch schon die Version 10. 0 runtergeladen habt. Ich lese mal kurz vor aus dem Changelog, dass wir. Von Exil Fortune bekommen haben. Zitat, wir haben Verbesserungen vorgenommen und Fehler korrigiert, damit Twitter für dich noch besser ist. schreibt Ex. Und viel Spaß beim Update. So, womit beginnen wir? Am besten.

01:52 Dennis Horn

Zu dem Update übrigens. Ja, ja. Wenn ich direkt darauf reagieren kann. Das hat nämlich Bernd getwittert. Nee, gecke. Also veröffentlicht. Seit dem X-Update auf dem iPad wiederholt Probleme, reagiert nach einer Weile nicht mehr auf Touch, App muss hart geschlossen werden. Also diese Fehler, die korrigiert wurden. Die hat man vielleicht auch gerade erst jetzt eingebaut.

02:14 Gavin Karlmeier

Ja. Läuft richtig gut. Übrigens, jetzt auch nochmal auf Markenebene. Also wir wissen, Twitter heißt jetzt X. Deswegen hieß Twitter Blue nicht mehr Twitter Blue, sondern zuletzt einfach nur noch Blue. Aber Blue heißt jetzt auch nicht mehr Blue, sondern Blue heißt jetzt Premium.

02:33 Dennis Horn

Das ist der Hammer, diese Geschichte. Wirklich. Also Punkt 1 ist, wir haben sie so ein bisschen, ich glaube man sagt antizipiert, wir haben das erwartet, dass es passiert. Weil wir gesagt haben, das ergibt gar keinen Sinn, wenn du die blaue Farbe aus dem System streichst, dass dein Premium-Produkt, also dein Bezahlmodell, Blue heißt. Ich glaube, wir haben das schon mal hier sogar, sogar eine Folge sogenannt, ne?

02:53 Gavin Karlmeier

Expro Premium Plus oder so. Apropos, ich habe mich auch gefragt, warum nennt er das Premium und nicht X Pro? Aber so heißt er jetzt Street Deck. Ja, aber bei mir übrigens nicht. Ja, Lost im Markenkanon, wie bei dir übrigens nicht, in der App heißt es weiter Blue, oder was? Nee, also das ist super kompliziert.

03:11 Dennis Horn

Tree-Tech heißt zum Beispiel immer noch TreeTech. TreeTech ist auch immer noch erreichbar. Wir haben jetzt den 7. August, wenn ihr das hier hört. Es sollte seit dem 1. oder seit dem 3. je nach Zielweise abgestellt sein für Nicht-Zahlende. Ich kann es weiterhin benutzen. Wenn ich auf den Haken der Früher Twitter Bluhys links in meiner Navigation bei X klicke dann steht dort auch immer noch Twitter Blue. Also hier an diesem Punkt hat die Übersetzung noch nicht funktioniert. Und wenn ich da dann draufklicke, dann heißt es tatsächlich auch nur noch Blue. Es ist ein unglaublicher Clusterfuck, dass das jetzt auch noch umbenannt wird, weil diese ganze Twitter Blue-Geschichte so große Wellen geschlagen hat und jeder mitbekommen hat. Also. Da muss man ihm ja oder dem ganzen Unternehmen ja wenigstens zugestehen, das Marketing hat ja insoweit funktioniert, als dass Leute zumindest wissen, dass es Twitter Blue gibt. Das war auch ein Premium oder so ein Freemium Bezahlmodell, ja auch schon bevor er das übernommen hat. Das hieß ja früher auch schon Blue, auch wenn das früher noch andere Funktionen war. Das jetzt aber umzubenennen in einen völlig anderen Namen. Ist so also komplett irre, weil du die komplette Arbeit der letzten Jahre einfach in den Gulli spülst.

04:21 Gavin Karlmeier

Ja, aber Weißt du was? Also, man kann ja mit diesen Marken gedönst, damit kann man ja umgehen, irgendwie, wenn das dauernd hin und her geworfen wird und es wird schon wieder umbenannt. Man kennt das ja jetzt von der Plattform. Ich würde sagen Hauptsache, die anderen Versprechen, die die Plattform macht, zum Beispiel, dass man von ihr leben kann und regelmäßig Geld ausgeschüttet wird als Creator, das funktioniert zuverlässig.

04:46 Dennis Horn

Ja, natürlich. Aber also es wäre ja auch schön, wenn wenigstens, also wenn du wenigstens zum Beispiel die iPad-App nach einem Update noch benutzen könntest, stimme ich dir jetzt zu. Aber ich finde so dieser, diese ganze Art, dass diese Marke gerade zu verwüsten, das kann man ja nicht anders nennen Das ist so wahnsinnig irre. Und auch, ich stimme dir auch zu, dass es Premium heißt, während es ja auch ein Pro gibt. Das sind ja auch so tausend verpasste Chancen und so völlig dämliche, also Der Kanon ist völlig irre. Ich hätte es übrigens X Plus genannt, weil es voll geil aussieht, wenn du einfach nur ein Pluszeichende in das X setzt. Aber.

05:22 Speaker 4

Dann kann man das einfach dauernd so rotieren lassen.

05:24 Gavin Karlmeier

Ja, mega. Aber also Ich muss man, also was ich gerade gesagt habe, muss ich vielleicht noch ironischer sagen. Hauptsache die Auszahlung der Werbegelder funktioniert, wenn schon der Rest nicht funktioniert. Also, es gibt ein bisschen Hesse mit den Werbeausschüttungen.

05:41 Dennis Horn

Etwas, ja. Du meinst die Werbeausschüttungen, die ein Argument sind sich die App und Zu installieren, wenn man damit seinen Lebensunterhalt finanzieren kann. Ja, ja.

05:50 Gavin Karlmeier

Also erstmal, um Anspruch darauf zu haben, an diesen Werbeausschüttungen beteiligt zu werden, das Ad Revenue Share-Programm, über das wir schon häufiger gesprochen haben Musst du, schreibt Elon Musk, ein Ex-Premium in Klammern Blue-Abonnent sein? Ehemals Twitter Blue. Das Werbegeld wird andernfalls von Ex einbehalten, wenn du kein Ex-Premium in Klammern Blue-Abonnent bist, schreibt er. So. Also das erstmal hier werden jetzt die Frage.

06:21 Dennis Horn

Lass mich, können wir das kurz, ich will das einmal intellektuell verstehen. Also, was genau heißt einbehalten? Also es gibt doch eine monatliche Zahl an Geld, die ausgeschüttet wird von X an die CreatorInnen. Und diese Zahl ist bestimmt sie, bestimmt das Unternehmen. Und das wird dann aufgeteilt unter den CreatorInnen, die sich für das Modell oder das Programm angemeldet haben. Genau. Und um sich dafür anzumelden, muss man ohnehin schon. . Blue, also Premium-Abonnent. Ja, genau so ist es.

06:53 Gavin Karlmeier

Und das hat er nochmal betont.

06:54 Dennis Horn

Und das, was aber einbehalten wird, ist jetzt nicht so, dass dann weniger an die CreatorInnen ausgeschüttet wird. Sondern die Summe, also die Formulierung ist sehr irreführend, weil was er eigentlich damit sagen möchte ist, jedes Werbegeld, das du nicht beantragst, behält X.

07:09 Gavin Karlmeier

Ja.

07:09 Dennis Horn

Okay.

07:10 Gavin Karlmeier

So. Und im Moment behalten sie noch ein bisschen mehr, denn. Folgendes offizielles Statement. Die Zahl derer, die sich für das Ad Revenue Share-Programm angemeldet haben, hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir hatten schon angekündigt, dass die Zahlungen in der Woche des 31. Juli, letzte Woche, erfolgen würden. Wir brauchen aber etwas mehr Zeit. Um alles für die nächste Auszahlung zu prüfen und hoffen, dass wir alle berechtigten Konten sobald wie möglich auszahlen können. Wir danken Ihnen für Ihre Geduld. Das ist ja richtig geil. The Word schreibt dazu. Das ist ja nicht gerade das, was man von einem Programm hören möchte, das sich selbst als Teil unserer Bemühungen anpreist, Menschen dabei zu helfen, ihren Lebensunterhalt direkt mit Ex zu verdienen. Und der Schlüssel zu Elon Musks Ex-Traum von einer App, die Bankgeschäfte, Aktienhandel und andere wichtige Finanzfunktionen abwickelt. Nicht wahr? Ja, das ist ja. Das ist ja unfassbar.

08:04 Dennis Horn

Also Punkt 1. Erstmal hat es ewig gedauert, bis dieses Revenue Sharing überhaupt gestartet ist.

08:11 Gavin Karlmeier

Dann hatten wir darüber gesprochen im Februar.

08:13 Dennis Horn

Ja, und immer wieder hieß es so: Ende des Monats, this week. Also die Zeiträume wurden erst immer kleiner und dann immer größer, bis es dann irgendwann gestartet ist und wir eigentlich schon gar nicht mehr daran geglaubt haben, dass es startet. Und das andere ist natürlich genau richtig, du schaffst jetzt schon in der zweiten Ausschüttung, also wirklich unmittelbar nach Start. Schaffst du es sein Vertrauen, das du dir aufbauen möchtest, mal wieder komplett zu ruinieren, wie in dem Bereich Direktnachrichten, wie im Bereich. . Community Notes, wie im Bereich Block-Funktionen, wie im Bereich Twitter Circles, alle diese Features sind ja nicht mehr vertrauenswürdig bei X. Und dieses Feature, mit dem Sie jetzt gerade an den Start gegangen sind, wo sie als Anreiz sozusagen versprechen, mit dem sie als Anreiz versprechen, du kannst von uns leben. Direkt zu sagen, ja, aber also der zweite Lohn, der kommt dann jetzt erstmal nicht, ist halt, also, du bist ja, also ich will jetzt nicht zu sehr ins Private gehen, aber wir als Freelancer kennen natürlich auch Auftraggeber. . die ihre Rechnung nicht pünktlich zahlen und dann auch immer wieder einen so vertrösten. Und die Folge daraus ist ja, dass du also irgendwann einfach dir dann andere Auftraggeber suchst. Und das ist aber genau das schlechteste Zeichen, wenn die Firma gerade erst gestartet ist, für die man da arbeitet

09:32 Gavin Karlmeier

Superschlechtes Zeichen, weil ich, also, weil ich hier natürlich nicht direkt alleine an Unzuverlässigkeit denke, sondern auch einfach an Geldnot.

09:39 Dennis Horn

Meine Konsequenz ist jetzt, als Creator, der eigentlich ja nicht auf X veröffentlicht, aber wäre, wenn ich, ich würde nur noch auf Vorkast tweeten.

09:49 Gavin Karlmeier

Das ist eine gute Idee. Das ist eine sehr gute Idee. Einfach die Ideen schon mal einschicken, was man so posten wird. Und dann, aber bitte schon mal per SEPA. Fünf Tage im Voraus. Einzelne Creator bekommen auch die Nachricht, dass sie einfach gar kein Geld mehr bekommen. So wie Jeremy Judkins, ihr Konto wurde als nicht geeignet für die Aufteilung der Werbeeinnahmen eingestuft. Der Grund, und das finde ich super, der Grund kann zum Beispiel sein, Teilen von Not Safe for Work-Inhalten, Teilen von gewalttätigen Inhalten. Verstöße gegen Urheberrechtsrichtlinien, Plattformmanipulation. Wenn Sie der Meinung sind, dass dies nicht zutrifft, können Sie hier per E-Mail Einspruch erheben. Also, keine Ahnung, um welches Posting es gehen soll. Bitte geben Sie einen kurzen Überblick über die Art der von Ihnen erstellten Inhalte. Siehe Profil und erläutern sie, inwiefern diese nicht mit dem oben genannten Grund in Verbindung stehen.

10:49 Dennis Horn

Also mit dem Viergrund, gründer Grund.

10:53 Gavin Karlmeier

Wie geil ist das denn?

10:54 Dennis Horn

Das ist auch völlig geil.

10:55 Gavin Karlmeier

Die müssen einem doch, also da müssen die mir doch sagen, welches Posting dagegen wohl verstoßen haben soll, aus welchem Grund. Und was also soll ich denen jetzt eine zwei Seitenlange Abhandlung darüber schreiben, was ich so poste und warum das nichts damit zu tun. Die können doch in mein Profil gucken Da habe ich wirklich Kopf geschüttelt.

11:12 Dennis Horn

Ja, das ist wie, wenn du etwas beweisen sollst, das nie stattgefunden hat. Wie soll ich das beweisen? Ich kann ja auch nochmal sagen, dass unser Twitter-Account, also damals, als wir ihn registriert haben, war es ein Twitter-Account, at Haken dran Nach wie vor gesperrt ist mit der Erklärung Twitter, da übrigens ja auch noch Twitter, sperrt Accounts, die gegen die Twitter-Regeln verstoßen, von denen wir aber nicht, also es ist halt auch so eine zehn Seiten lange Liste mit Dingen. Ähm und wo auch nicht so ganz klar ist, was tatsächlich die Ursache ist. Ähm, ich sag mal so, Unternehmenssymbole können es eigentlich nicht sein, weil jetzt gerade ja schon eine Welle auf Ex von Menschen unterwegs ist, die sich alle den Tüttervogel als Profilbild genommen haben. Die werden nicht alle gesperrt. Ich glaube, man treibt sich an uns. Wir sind vielleicht jetzt Persona non grata.

11:59 Gavin Karlmeier

Ja.

12:00 Dennis Horn

Ja, und das ist aber richtig, jetzt erst recht. Aber das geht halt nicht. Dieses, nee, nee, du hast gegen die Regeln verstoßen, sorry. Ohne zu sagen, welche Regeln, ohne zu sagen womit, ohne irgendeinen Grund, ist halt, also so funktioniert halt auch ein Rechtssystem nicht. So ist das. Gut, jetzt ist X kein Rechtssystem, aber es ist eher rechtsextrem.

12:23 Gavin Karlmeier

Hoi! So, und währenddessen postet Elon Musk. Wenn Sie von Ihrem Arbeitgeber ungerecht behandelt wurden, weil sie etwas auf dieser Plattform gepostet oder mit gefällt mir markiert haben Übernehmen wir die Kosten für Ihre Rechtskosten. Das ist mein Highlight-Tweet. Das ist mein Highlight des ganzen Wochenendes. Ja, weil, sag du, sag du mal zuerst. Ja, ich würde sagen, ähm Ich möchte, dass mir das jetzt passiert und dann klage ich das ein. Weil das ist doch wohl justiziabel, was er da schreibt.

12:59 Dennis Horn

Ja, das weiß man bei ihm ja immer nicht so. Ich mag aber diese, da steckt ja dieses Unfairly drin, ne?

13:07 Gavin Karlmeier

Ja.

13:08 Dennis Horn

Und ich glaube, das ist so ein bisschen diese Hintertürchen, das er sich da eingebaut hat. Weil das ja schon sagt, also wenn du ungerecht behandelt wirst, weil du etwas gepostet oder mit gefällt mir markiert hast, dann übernehmen wir die Kosten. Was aber unfair bedeutet, ist er ja, oder ungerecht, ist er ja ein bisschen im Wagen gehalten. Also wenn du entlassen wirst, weil du über deinen Arbeitgeber schimpfst Dann ist das dann noch eine unfaire Behandlung oder ist das dann nicht eine faire Behandlung? Also, das ich finde, das ist sehr vage formuliert an diesem Punkt, und obwohl es sich so scharf anfühlt. Das andere, was ich dachte, ist, es gibt doch Zahlreiche ehemalige Twitter-MitarbeiterInnen, die ihren Job verloren haben, weil sie sich auf Twitter geäußert haben mit dem falschen Emoji oder so. Und da frage ich mich, ob auch hier die Rechtskosten übernommen werden. Oder ob das nur für die Leute gilt, denen das nicht eh schon vertraglich zugesichert gewesen ist.

14:00 Gavin Karlmeier

Ja, also ich glaube sogar, es gilt nur für die Leute, in denen das eine bestimmte politische Richtung hat, worüber ihr hier schreibt. Da gibt es schon so ein paar Tweets von ihm als Antworten, die sich alle recht eindeutig auf die Rechte und Libertäre. Positionen versteifen, die er bei Twitter oder bei Ex ja eh stärkt. Überraschung.

14:31 Dennis Horn

Ja, Überraschung. Wie ist das denn wohl, wenn, wenn so irgendwelche Leute jetzt einfach extrem viel Pornografie geliked haben? Wäre das so ein Anlass? Weil das gab es ja tatsächlich schon, Menschen, die deswegen zumindest Probleme bekommen haben und unfair behandelt worden wurden.

14:46 Gavin Karlmeier

Ja, also er sagt zumindest mit Gefällt mir markiert haben. Und wir übernehmen. Er macht ja keine Einschränkungen. Das ist ja. No limit. No limit.

14:57 Dennis Horn

Mal angenommen, Dennis. Mal angenommen. Wir beide, oder was? Du stellst mich ein. Ich stell dich ein, ja.

15:06 Gavin Karlmeier

Ich like diesen Tweet von Elon Musk, Xie, Post. Ja, und dann feuere ich dich.

15:11 Dennis Horn

Ja, mit einer mit einer Entschädigungszahlung in Höhe von 150. 000 Euro. Ja. Dann kriege ich das Geld, kriegen wir das Geld mal halber halbe, oder? Finde ich gut. Er spricht ja vor allem von Rechtskosten, aber im Zweifel kannst du mich ja auch auf Schadensersatz verklagen.

15:30 Gavin Karlmeier

Ja, vielleicht kann unser Show-Anwalt hier was tun für uns, wenn er das hört.

15:35 Dennis Horn

Das war übrigens Satire, wir haben ja nicht gerade eine Anleitung zum Rechtsbruch geliefert.

15:39 Gavin Karlmeier

Nein, nein, nein, nein, nein. Das war genau. Übrigens, wo er So Gerechtigkeit anmahnt und so. Und einen fairen Umgang miteinander, den er schon mit all den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Ad Revenue-Share-Programms nicht hegt. Hier noch diese Geschichte von Jeremy Ford. Sixteen years ago I created AdMusic and have been running it ever since. Just now Twitter X just ripped it away. Super pissed Schreibt er. Also, der hat vor 16 Jahren den Twitter-Account Music ins Leben gerufen und bekommt jetzt eine E-Mail von X. Wir wissen, ihre Loyalität zu schätzen. Und möchten alle Unnahmenlichkeiten, die dadurch entstehen, so gering wie möglich halten. Und zu diesem Zeitpunkt werden wir ihr Handle in Musicfan ändern. Was meinst du, wie viele Leute haben wie lange darüber nachgedacht, welches Handle da in Frage kommt? Ja, aber es wird noch besser. Wir haben weitere Handles. Aus denen Sie wählen können, antworten Sie einfach auf diese E-Mail und wir helfen Ihnen bei der Änderung. Alle Daten, die mit Ihrem vorherigen Benutzerhandle verbunden sind. Einschließlich der Follower werden auf ihr neues Benutzerhandle übertragen. Es waren übrigens eine halbe Million.

16:57 Dennis Horn

Ja, das ist halt so krass. Das ist halt jetzt nicht irgendwie 16. Und ein inaktiver Account, sondern einfach florierend.

17:04 Gavin Karlmeier

Und hier kommen die drei anderen Handles, die Ex ihm noch vorschlägt, auf die er auch noch wechseln kann. Erstens at MusicLover Zweitens at music123 Das ist übrigens gleichzeitig das Passwort des Accounts und drittens at Music Music. Ich hätte Ihnen doch einfach geantwortet: sag mal, nehmt ihr euch doch Ex-Music? Und lasst mir meinen Scheiß-Account. Also, was ist denn das? Und also, ähm, hier, ähm, Madne Vera hat noch gepostet, wie heißt jetzt eigentlich ein Sub-Tweet? Heißt der jetzt Sub-Ex? Naja. Also, das ist doch.

17:46 Dennis Horn

Also Das ist auch so frech, weil das auch genau dieser Reddit-Fehler, über den wir hier so oft schon gesprochen haben. Deine Community nicht ernst nehmen in dem Einsatz, den sie für die Plattform erbringt. Also Jemand, der so viel Mühe bringt, um auf deinem Netzwerk hier Content zu liefern, Anreize zu liefern, auch sich dort einzuloggen und immer wieder reinzuschauen. Den musst du ja eigentlich hegen und pflegen und musst ihm Angebote machen. Kompensationszahlungen vielleicht. Oder hey, lass mal schauen, ob wir gemeinsam dieses Problem gelöst kriegen, weil das ist ja Schon legitim, wenn du dich als Unternehmensstrategie jetzt darauf committed hast, zu sagen, okay, wir wollen jetzt die Handles so clean wie möglich halten, damit es einfach ist, ihnen zu folgen. Und da steckt bestimmt auch noch ein größerer Plan hinter. Ähm, ich könnte mir vorstellen, dass er das früher oder später tatsächlich in so einer Also das ist, glaube ich, so angelegt, dass diese eigenen Untertitel Teile dieser App einfach nur Music heißen, damit du diesen Weed-Chattigen App Store Look and Feel hast. Also wenn die alle Ex-Music heißen, hast du das Gefühl, das ist hier gebrandet. So ist es aber eine relativ. ähm allgemeine Ansage, einfach nur hier geht es um Musik. Und das kann ich als also wenn man mal jetzt all diese diese Kritikpunkte mal außen vor lässt, die man daran haben kann, ist das ja eine legitime Flottenstrategie, das so zu benennen. Aber dann musst du mit den Leuten gemeinsam eine Lösung finden und sie nicht vor so einer Unverschämtheit an E-Mail einfach nur setzen und sagen: Hier, viel Spaß mit Music Music, du Idiot. Also so geht es halt nicht. Nee, ich wollte nur sagen, das ist halt dieser Reddit-Fehler, die Community eben so zu verprellen, weil das am Ende dazu führt, dass diese Leute irgendwann weg sind und die kriegst du halt niemals wieder.

19:31 Gavin Karlmeier

Ja. Facebook hat das vor vielen Jahren mal gemacht mit den, also Facebook hat ja diese Vanity-URLs, ne? Also facebook. com slash Herrhorn oder so. Und die haben das damals mit den Städtenamen gemacht. Also da war irgendwie facebook. com slash Köln.

19:47 Dennis Horn

Ja.

19:47 Gavin Karlmeier

Und da saß dann schon jemand drauf und oft waren das die Städte selbst tatsächlich. Und da wollte Facebook aber so Gemeinschaftsseiten draus machen. Das sind so von Facebook betriebene Seiten, in denen so verschiedene Funktionen zusammenlaufen. Zum Beispiel, wenn man sich dann. In der Stadt, glaube ich, markiert, weil man gerade da ist mit einem Posting und so. . Und da war auch richtig schlechte Laune. Und das waren ja auch so, das waren ja dann im Grunde Geschäftspartner, in Anführungszeichen, von Facebook, weil das professionell, publizistisch betriebene Auftritte waren, die darunter zu finden waren Und ich kann mich noch erinnern, dass das wirklich so ein, zwei, drei Jahre lang so ein Thema, so ein Vertrauensthema auch war, Facebook gegenüber. Und gerade da muss man super vorsichtig sein, weil wie willst du denn auf eine Plattform bauen und dir dann Geschäfte aufbauen als Creator, zum Beispiel, Geld da verdienen, wenn da jetzt schon so nach dem ersten Monat lauter Unzuverlässigkeiten drin sind. Du weißt nicht, ob du dein Geld rechtzeitig bekommst, du weißt nicht, ob dir der Account-Name irgendwann einfach abgenommen wird, weil X den lieber selbst hat. Und wie, also Da kannst du kein Geschäft aufbauen, weil du in einer kompletten Unsicherheit bist und dich im Zweifelsfall überhaupt nicht drauf verlassen kannst.

21:08 Dennis Horn

Ja, voll. Also, das ist das lieber. Ja, absolut. Also Ja, ich finde halt, dass einfach hier vor allem das größte Problem, diese Art und Weise des Umgangs damit ist. Weil ich glaube, also das Problem kann entstehen, wenn du so einen generellen Namen hast wie AdX oder AdMusic und du hast eine Neustrukturierung. Dann kann das ein Problem auslösen, weil dann gehört ja am Ende ja auch ex. com slash music. Und das will die Plattform vielleicht irgendwann haben. Aber dann musst du jemand sagen, hey, wir haben einen Job für dich vielleicht. Oder was auch immer, ob du es annimmst oder nicht. Aber es geht ja darum, dem Menschen zu sagen, dem Creator zu zeigen, wir wissen, das krass zu schätzen. Und nicht zu schreiben Wir versuchen die Probleme auf ein geringes, auf ein Mindestmaß zu halten, auf ein Mindestmaß zu halten. Also eigentlich hat hier niemand Probleme, lieber Ex. Das finde ich übrigens das krasseste in dieser E-Mail, dass die nicht von einem Menschen unterschrieben ist, sondern Best Regards X. Auch wahnsinnig. Also, das ist so Terminator-mäßig. Mr. X.

22:14 Gavin Karlmeier

Elon Musk macht gerade Bekanntschaft mit dem europäischen Ansatz des Leistungsschutzrechts. Das ist eine Geschichte, die mir sehr gefällt. Jetzt wird es verrückt, weil ich glaube, gleich kommen wir hier in eine Situation, in der wir ihn zum ersten Mal verstehen. Also, was ist passiert? Eine der ältesten und renommiertesten Nachrichtenagenturen der Welt, die AF Agence France Presse aus Frankreich hat rechtliche Schritte gegen X eingeleitet. Und zwar, weil X nicht darüber verhandeln will. Die Nachrichteninhalte der Agentur, die auf der Plattform verlinkt werden, zu bezahlen. So steht es im französischen Urheberrechtsgesetz 2019 in Kraft getreten. Und es hat Nähen zum Leistungsschutzrecht in Deutschland, bei dem es vor allem um Google ging. Du erinnerst dich. Ähm, auch in Frankreich sagt dieses Gesetz, Nachrichtenanbieter haben Anspruch auf eine Vergütung von digitalen Plattformen, die ihre Werke vervielfältigen. Und Google war da auch schon mal fällig. 2021 Eine Strafe von 500 Millionen Euro. Das ist die höchste, die die französische Wettbewerbsbehörde jemals verhängt hat, weil Google mit der Pressebranche nicht über eine solche Vergütung verhandeln wollte. Ja, also in Deutschland wurde das auch harsch diskutiert, weil also da wurde immer so das Beispiel herangezogen, warum sollen die Verlage Google Geld geben, wenn Google ihnen doch Nutzerinnen und Nutzer bringt. Ja, also dir gibt ja auch nicht der Rewe als, oder du musst als Taxifahrer. Und doch auch nicht dem Rewe 50 Euro geben, wenn du ihm Kunden vorbeibringst. Ja, genau.

23:54 Dennis Horn

Wobei es übrigens gibt, und oh, das ist eine schöne Anekdote. Eine ganz kleine nur. Und zwar, wenn du, also es gibt so einen Deal zwischen Taxifahrern und Bordellbetreibern. Wenn du, wenn du, wenn der Taxifahrer alleinstehende Männer quasi ohne Anlass ins Modell bringt, im Sinne von, hey Hast du nicht Langeweile, ich bringe dich da hin. Und dann kriegt der Taxifahrer vom Bordellbetreiber Geld und der Begriff vorsichtig wird kurz not safe for work. Der Begriff dafür ist sogenanntes Schwanzgeld.

24:26 Gavin Karlmeier

Okay, und also mit so Namen wie ex. com sind wir ja schon nah am Bordell, aber das Ding ist, das Leistungsschutzrecht, da ist es ja genau andersrum. Der Taxifahrer müsste dem Rewe Geld dafür geben. Oder dem Bordell.

24:41 Dennis Horn

Ja, und das ist völlig absurd.

24:44 Gavin Karlmeier

Das ist völlig absurd. Und zu Recht ist dieses Gesetz heftig in der Kritik. Das deutsche Leistungsschutzrecht funktioniert auch nicht so, wie die Verlage sich das jemals ausgedacht haben. Da ist dann Google zum Beispiel ja hingegangen und hat dann gesagt, alles klar, wir nehmen hier alle Verlagsinhalte raus und die können sich jetzt, können jetzt wieder so ein Opt-in machen, wenn sie bei Google News wieder rein wollen, müssen dann aber zusichern, dass sie kein Geld haben wollen. So, und in dem Moment haben sie es ausgehebelt. So, und Elon Musk postet jetzt, wie ich finde, zu Recht. Das ist bizarr. Sie wollen, dass wir sie für den Traffic auf Ihrer Seite bezahlen, wo Sie Werbeeinnahmen machen und wir nicht. Jetzt hat er das Geschäftsmodell dieser Nachrichtenagentur nicht verstanden, weil die erzielt gar keine Werbeeinnahmen. Mit ihrer Website. Aber das ist nochmal eine andere Geschichte. Aber willkommen im europäischen Leistungsschutzrecht-Dschungel. Lieber Elon Musk

25:41 Dennis Horn

Das ist aber ja auch wirklich eine komplizierte Diskussion, aber die halt genau, die in der Tat dadurch bizarr wird, wo du halt sagst, also die, so funktioniert das Internet ja halt nicht. Ja, genau. Also entweder du brauchst die Suchmaschine oder du brauchst sie halt nicht. Entweder du brauchst den Twitter Traffic oder eben nicht. Ja, das ist ein großes Ärgernis, auch für uns, obwohl wir ja eigentlich am Ende eher davon profitieren würden in unserem Beruf, wenn es diese Zahlung gäbe, aber sie sind halt. .

26:07 Gavin Karlmeier

Ich habe bei dieser Geschichte ganz böse Axel Voss-Vibes. Lass weitermachen.

26:11 Dennis Horn

Oh ja, oh, über den habe ich auch viele Geschichten, wie du weißt.

26:16 Gavin Karlmeier

So, jetzt, ähm, oh, das fand ich übers Wochenende eigentlich das Spannendste. Einmal in den Code gucken Matt Navrara twittert die Tricks, wie man im Ex-Algorithmus jetzt ein bisschen mehr Reichweite bekommt und Sichtbarkeit. Und zwar ist es so, dass der Algorithmus von Twitter Die Dinge folgendermaßen rankt. Replies auf deinen Tweet sind so viel wert wie 27 Retweets. Und deine Replies auf die Replies deiner FollowerInnen oder anderer Leute einfach. Sind dann so viel wert wie 75 Retweets. Okay, wow. Das heißt, du musst Inhalte veröffentlichen, die viele Replies generieren und auf die dann so häufig wie möglich selbst antworten.

27:12 Dennis Horn

Ja, das heißt, du belohnst hier steile Thesen, Hot Takes, du belohnst emotionalisierende Inhalte, du belohnstationalistische Inhalte. Exakt, Dinge, über die sich Menschen aufregen.

27:27 Gavin Karlmeier

All das, wo wir nach zehn Jahren Facebook eigentlich gesagt haben, genauso wollen wir es nicht mehr haben. Ja, genau. Ein paar Bonuspunkte noch, wenn du Dieses Posting dann an ein aktuelles Trending Topic heftest. Wenn du keinen Link einbaust, gibt es Bonuspunkte. Und wenn du ein Bild hinzufügst, gibt es auch Bonuspunkte. Und gefällt mir Angaben sind ein halber Retweet.

27:55 Dennis Horn

Moment, das heißt, ein Retweet sind nur zwei Likes?

27:58 Gavin Karlmeier

Ja.

27:59 Dennis Horn

Also für die algorithmische Ausspielung, ne? Nicht für die organische, also nicht für die chronologische, logischerweise. Aber das ist, da hätte ich viel stärker Gewicht und Retweet hat doch so eine starke Aussage. Das ist doch nicht nur ein Doppelle. Das sind doch mindestens fünf Likes. Es ist völlig irre, ne? Ja, irgendwie schon. Aber auch irgendwie spannend. Also das Verrückteste ist eigentlich das. bis jetzt gedauert hat, bis es mal jemand zusammengesammelt hat.

28:25 Gavin Karlmeier

Wobei gleichzeitig einfach Bestätigung der Beobachtungen, die wir so die letzte Zeit auch hatten. Wir gucken einmal kurz live ins Twitter Headquarter in San Francisco.

28:39 Speaker 4

Let's find out.

28:41 Gavin Karlmeier

Funktionen und Emotionen.

28:45 Dennis Horn

Oh, das ist ja hier vom Audio-Setting. Sind wir heute auf dem F Völlig neuen Niveau. Das ist wie so eine Radioshow. Es fehlt eigentlich nur noch das musikalische Intro der Episoden. Irgendwann haben wir das auch. Vielleicht zum Einjährigen, ich organisiere da mal was.

28:59 Gavin Karlmeier

Wir haben da gerade Elon Musk gehört, wie er mit Ex live war und du hattest auch schon die Möglichkeit.

29:06 Dennis Horn

Ja, also ich habe es natürlich nicht genutzt. Aber also Periscope, also das, was von Periscope in Twitter später integriert wurde Ist wieder da. Also wenn du deine X-App am iPhone öffnest, ich kann es nur mit dem iPhone testen und dann ein ein Dings schreiben möchtest. Ich glaube, wir müssen es jetzt konsequent nur noch Dings nennen. Und dann gehst du auf die Kamera und hast du unten so einen Slider und da kannst du jetzt auch live schreiben. Ja, Tatsache. Und da kann man jetzt live gehen. So, und wie sind unsere Emotionen? Also, ich habe mir diesen Elon Musk-Livestream angeschaut. Der ging genau 50 Sekunden, aus denen wir gerade diesen Ton gehört haben. Ich will mal kurz erzählen, was man da sieht, um meine Emotionen auch zusammenzufassen. Du siehst Elon Musk mit so fünf Dudes, die alle so halb so alt sind wie er. Und die wahrscheinlich das umsetzen, was ihn da beschäftigt. oder was er gerne hätte. Dann nimmt er eine Hantel, die auf dem Tisch liegt und posiert mit dieser Hantel. Ich glaube aber tatsächlich eher satirisch. Er findet das Witzig.

30:11 Gavin Karlmeier

Ja, wobei er sagt jetzt, die trägt er jetzt immer, wenn er ins Headquarter geht und wieder nach Hause und die Treppenstufen läuft und so, dann hat er die immer in der Hand, um für diesen Cage-Schwad mit Zuckerberg zu trainieren, weil sonst ist sein Tag zu voll, sagt er. Aber egal.

30:25 Dennis Horn

Na gut. Und dann sagt er, hey, es sieht besser aus als sonst. Dann sagen die anderen, ja, irgendwo, ich weiß gar nicht mehr, was sie antworten. Und dann war es, dann war es das auch schon wieder.

30:34 Speaker 4

Genau.

30:34 Dennis Horn

Und meine Emotion ist, es sieht besser aus als vorher, weil es vermutlich jetzt ein bisschen höher auflöst. Ich also Es ist meinetwegen. Das ist meine Emotion.

30:47 Gavin Karlmeier

Ist das schon eine Emotion? Das ist schon eine Emotion, das ist eine sehr wasserpflanzliche Emotion, möchte ich sagen. Ich habe das gesehen, hab gedacht, ja, löst besser auf, aber auch nicht so, wie es zeitgemäß ist.

30:59 Dennis Horn

Auch richtig, ja. Auch das ist wahr.

31:01 Gavin Karlmeier

Nima OG postet das X möglicherweise. Ja, bist du immer noch bei live?

31:07 Dennis Horn

Hast du auch noch Emotionen? Ja, Entschuldigung, Entschuldigung, Entschuldigung. Es ist auch, Leute, ich muss das mal kurz, ich klinge ja auch etwas angeschlagen. Wir nehmen das auf am Sonntagabend. Und ich habe noch ein bisschen Wochenende im Rucksack, sag ich mal. Dementsprechend, heute bin ich ein bisschen langsamer. Also, ich habe noch eine Emotion, und zwar habe ich mich gefragt: Wie sieht der Tag von Elon Musk aus? Wenn es solche Runden gibt, also er immer mit so vier, fünf Typen zusammensetzt, also der wird den Termin ja nicht auf zehn Minuten angelegt haben, sonst hätte er nicht die Zeit, auch direkt auf seinem Account live zu gehen, weil ich nehme alles ist dann eher so eine halbe Stunde. um sich mit denen über X Live zu unterhalten. Also ich wollte nochmal über Prioritäten sprechen. Also wir wissen, dass das Unternehmen alles gerade an Probleme hat. was das auch an Vorhaben hat in diesem Relaunch-Prozess und in diesem Change-Prozess. Und was er aber tut, ist sich quasi mit Leuten treffen, um über so eine Petitesse.

32:05 Speaker 4

zu sprechen.

32:06 Dennis Horn

Also ich fand das irgendwie einen ganz bemerkenswerten Termin, weil das sieht ja schon so aus, als wäre es da tatsächlich nur um live gegangen.

32:14 Gavin Karlmeier

Also meine These ist, der hat gar keinen priorisierten und strukturierten Tag. Das kann sein. Ich glaube, der hängt so ab. Und geht dann irgendwo in irgendwelche Büros und fragt, was macht ihr hier? Und dann taucht er mit denen in die Tiefe und dann geht er wieder woanders hin. Ich glaube, so läuft es.

32:33 Dennis Horn

Ja, das kann sein.

32:34 Gavin Karlmeier

Und deswegen halt solche Runden, weißt du?

32:37 Dennis Horn

Ja, das ist möglich. Was mich zur nächsten Frage bringt, ob da, also da müsste man wirklich mal in den Maschinenraum gucken. Wenn das irgendjemand von uns, von den Hakis weiß, bitte melden, ob der so eine Art Management hat oder Assistenten, Assistentinnen, PAs, also Leute, die halt so ein bisschen versuchen den Elon Musk zu managen, der eben nicht nur unternehmenszugehörig ist, sondern da hängt er ganz, ganz, ganz viel dran. Er wird ja ein Unternehmen eine Holding oder was auch immer haben, die er nichts anderes macht, als sein Vermögen zu verwalten beispielsweise. Und so, dafür wird er ja Leute haben. Aber gibt es auch Leute, die seine E-Mails checken, seinen Kalender sortieren, für ihn Dinge aufbereiten oder passiert alles einfach nur so? Also, ich weiß nicht, wie viel ist da Masche und wie viel ist das tatsächlich so? Genau. Das würde mich wahnsinnig interessieren. Und da haben auch all diese tollen Porträts, über die wir in den letzten Wochen und Monaten hier über Elon Musk gesprochen haben. vom WDR-Podcast bis zum Amazon Podcast und so, keine Antwort drauf gehabt bislang. Wie sieht quasi der Maschinenraum von Elon Musk aus, wenn er nicht gerade durchs Ex Headquarters läuft.

33:43 Gavin Karlmeier

Vielleicht müssen wir auf Walter Isaacs den nächsten Monat warten.

33:46 Dennis Horn

Das wäre toll, ja.

33:47 Gavin Karlmeier

Das kann gut sein, dass wir da Antworten kriegen. So, jetzt nochmal. Das Posting von Nima auf G. X steht möglicherweise kurz vor der Freigabe der ID-Verifizierung. Und in den Screenshots, die er da so postet, sieht es so aus, als wäre eine ID Verifizierung nötig, um Blue freizuschalten, also Premium Und man hat dann aber die Möglichkeit, den ID-Check im eigenen Account auszublenden. So

34:23 Dennis Horn

Das ist, also, ich bin, tu mich schwer mit der Formulierung, ne, aber das ist halt wirklich so ein, also der Die absoluten Fanboys, die wirklich alles tun würden, damit das Unternehmen hier funktioniert, die werden jetzt nochmal aufgerufen, hey, schickt uns doch nochmal eine Kopie eures Personalausweises. Muss ja auch keiner wissen. Und das ist irgendwie, also weiß ich auch nicht.

34:50 Gavin Karlmeier

Ich hab so, also meine Emotion war weird. Okay, nächstes Thema. So, das war meine Emotion. Ja, bin ich d'accord. Matt Navera postet mit Twitter Spaces oder X Spaces. SpaceX. Ähm. Könnt ihr jetzt über Desktop und Laptop auch teilnehmen?

35:10 Dennis Horn

Oh ja, das habe ich auch schon gesehen. Und das finde ich, also, das wird auch kein Feature sein, das jetzt neu gebaut ist. Ich finde, das ist aber ein Feature, das längst überfällig war. Also wenn wir mal so im Kosmos bleiben und sagen, hey, Venture and Spaces. Dann muss es auch so machen, dass es auch auf der Arbeit währenddessen im Browser hören kannst und nicht das Handy rausholen musst.

35:36 Gavin Karlmeier

Ja. Und also wir sind zusätzlich, wir sind Radioleute, wir finden es eh wichtig. Qualität und so.

35:43 Dennis Horn

Ich finde ja auch, dass so eine Funktion wie so Audio Rooms, die Facebook hatte oder eben Clubhouse oder Spotify Green Room, es gibt ja einige von diesen Apps und Welten, die das anbieten. Ich finde das ja toll. Also, ich mochte auch Klapphaus sehr, sehr, sehr gerne. Es ist noch ein bisschen daran zugrunde gegangen, wie groß der Hype war. Aber grundsätzlich mag ich ja das Prinzip.

36:07 Gavin Karlmeier

So. Gerade nochmal bei Clubhouse reingeguckt.

36:10 Dennis Horn

Ja, Tine Wittler ist gerade live und spricht über ihre Kneipe in Hamburg. Das war übrigens kein Witz, die ist immer live bei Clubhouse. Ich kriege Push-Nachrichten von Clubhouse, dass Tine Wittler dort gerade hat.

36:24 Gavin Karlmeier

Da kamen noch deutschsprachige Inhalte. Okay, dann haben wir noch die Geschichte, dass X eine Aktienhandelsfunktion Einbauen möchte.

36:38 Dennis Horn

Ich d da sag ich dir wie also meine These, wie das passiert ist. Elon Musk liest, dass durch diese ganzen, äh, in den USA waren ja gerade die Earnings in der vergangenen Woche, also diese Earnings-Calls, wo die Unternehmen ihre Quartals- und Jahreszahlen veröffentlichen. Und irgendwie hat man sich dann darüber Gedanken gemacht, hey, wenn wir da alles Apps sind mit Zahl, Dienstleistungen und so, warum können die Leute eigentlich bei uns keine Aktien kaufen? Und so wird dann daraus die Geschichte, dass Ex das plant. Also Das ist doch total seltsam, oder?

37:11 Gavin Karlmeier

Du, ich wüsste kein Unternehmen, wo ich mehr Vertrauen hätte.

37:17 Dennis Horn

mein Depot aufzubauen. Vor allem kommt er auch dazu, also kurze Zeitreise, wir erinnern uns an die GameStop-Aktie. Ja. Da gibt es übrigens eine ganz tolle Doku bei Netflix drüber, ganz spannend, die das alles nochmal aufbereitet, vor allem die Effekte die Reddit übrigens ausgelöst hat und auch wie Elon Musk eigentlich daran maßgeblich beteiligt war, diese GameStop-Stop-Aktie nach oben zu schieben. Und was so das Spannende an dieser GameStop-Aktiengeschichte war, waren, dass sich einige Handelsbörsen, also so Plattformen, wo du Aktien kaufen kannst, beziehungsweise die so eigentlich nur den Kauf vermitteln. wie Trade Republic ein bisschen in Ungunst bei den AnlegerInnen geworfen haben, weil sie zwischenzeitlich die den Handel ausgesetzt hatte für einzelne Wertpapiere. Das heißt, du konntest plötzlich die GameStop-Aktie dort nicht mehr handeln, obwohl sie eigentlich noch auf dem Parkett zu haben war. So, und einfach weil das Unternehmen, äh, die, die, äh, die, die, die Treasury Public sozusagen sich da nicht vor den Karren spannen lassen wollte. ihnen viele Leute übel genommen haben, weil das eine Willkür eines Unternehmens war, das sich eigentlich inhaltlich nicht einzumischen hat.

38:32 Gavin Karlmeier

Und auch hier könnten wir uns Willkür Absolut nicht ausstellen.

38:36 Dennis Horn

Und da würde ich auch sagen: genau, bei Ex besteht diese Gefahr überhaupt nicht. Und deswegen sind wir froh, dass es hier in so einer Richtung geht.

38:44 Gavin Karlmeier

Wir haben vergangene Woche die Bekanntschaft in diesem Podcast gemacht mit Aaron Rodericks. Du erinnerst dich, der Chef für Bedrohungsstörungen oder Gegenbedrohungsstörungen bei X. Er sucht noch jemanden, nämlich eine Leiterin, einen Leiter für Wahlen und zivilgesellschaftliche Integrität bei Hashtag Twitter. Wenn Sie sich der Herausforderung stellen möchten, die Wahlintegrität zu sichern und zu verteidigen, werden Sie ein globales Team aufbauen und leiten. Und dabei helfen Produkt- und Richtlinien Strategien für Wahlen und Informationsintegrität umzusetzen. Und in der Ausschreibung für den Job heißt es, das Team werde dafür verantwortlich sein, die wichtigsten Parameter einer Wahl zu analysieren. eine Bewertung der Risiken vorzunehmen, mit dem Team und den Stakeholder zusammenzuarbeiten, um die Schäden auf der Plattform im Rahmen der Richtlinien zu mindern und Vorschläge zu unterbreiten, wie wir die Integrität von Bürgergesprächen auf der Plattform effizienter und effektiver schützen können. Hört sich mega abstrakt an, erstmal wenn man das so liest, aber denkt man, warum habt ihr eigentlich all die Leute rausgeworfen? Ihr hattet das doch.

39:51 Dennis Horn

Ja, aber da ist er endlich der neue Job für Sebastian Kurz. Ich also das klingt vor allem, klingt das nach so einer, ja, dann werden Sie mal hier schauen, wie eigentlich so Bürgergespräche hier koordiniert werden können und so. Das wird so kleingeredet. Ich glaube, das ist einer der wichtigsten Berufe in dem Unternehmen. Weil die Effekte von X auf politische Wahlen jetzt schon ja immens waren, immer immens waren. Also allein was für eine Nutzerentwicklung oder NutzerInnenentwicklung Tütter Allein durch die Tatsache, dass sich Donald Trump dort so geäußert hat, wie er sich geäußert hat, erlebt hat, zeigt, wie groß der Effekt von oder die Wechselwirkung zwischen Politik und Twitter immer war und ist. Und wir wissen, in der Türkei gab es zu der Wahl Accountssperrungen, die aber sehr selektiv vorgenommen wurden. Da ist viel zu tun und gerade mit Blick auf die US-Wahl haben wir hier uns schwant immer sehr Übles, wenn wir daran denken, dass bald in den USA Wahlen anstehen und Ex da eine signifikante Rolle spielen könnte. Dementsprechend, das ist eine ultra wichtige Position und es bleibt nur zu befürchten, dass die hier auch mit jemandem besetzt wird, der eine gewisse politische Agenda mitbringt.

41:09 Gavin Karlmeier

Eine ultra wichtige Position, wenn man sie auch in diesem Rahmen ausübt und und Füllt, wie es das bräuchte. Aber also wenn wir eine Sache festgestellt haben über das vergangene fast Jahr, das wir hier sprechen. Es ist, wie wichtig Richtlinien sind und vor allem transparente Richtlinien. Das also klingt in der Jobbbeschreibung toll. Ich glaube es aber erst, wenn wir da was sehen, dass das tatsächlich auch so umgesetzt wird, wie es werden müsste.

41:45 Dennis Horn

So. Ja, und ein bisschen auch natürlich die Frage, wie weit sie umgesetzt werden kann oder ob da nicht doch ein Unternehmensbesitzer vielleicht im Weg steht, der all die Arbeit, die du dort leistest, ständig torpediert.

42:00 Gavin Karlmeier

So, zum Abschluss für Exkurs einen Deep Dive in Exkurs in meine Welt, in der ich mich aufhalte, Hackernews. Kennst du eigentlich Hacker News? Die Seite, ja. Viele kennen das ja nicht, aber das ist so meine Nummer eins Informationsquelle, um direkt so als erstes wichtige Dinge zu erfahren. Das ist eine Startseite quasi. Ja, also das ist so einer der. Feeds, die ich immer wieder aufrufe. Ja, okay. So. Und so aus der Tech-Welt Dinge ganz schnell zu erfahren, da ganz toll. Und Rafael Lullis post-it bei Mastodon ein interessantes Phänomen, das er beobachtet. Also Hacker News ist wirklich. Zentral. Das ist, wenn du da aufgelistet bist, mit deinem Artikel, deinem Blogbeitrag, deiner Produktvorstellung, was auch immer, dann geht das hoch, ne? So die Besucherzahlen und so weiter. Kollege von uns, Johannes Klingebiel, der hat mal so ein englischen kurzes Essay geschrieben über Hypes, die fünf Stufen klassischer Hypes heutzutage. Und der ist bei Hacker News damit gelandet. So, und das ging wohl so richtig Skyrocket, wie wir bei SpaceX sagen. Und Ähm, Raphael Lullis schreibt jetzt, ähm, was früher ein Link zu einem Twitter-Thread auf Hacker News war, ist jetzt ein Link zu Fostodon oder Achiderm. Das Zentrum des Gesprächsortes verändert sich und Twitter wird zur Peripherie. Auch in dieser Gruppe von Nutzerinnen und Nutzern. Das fand ich nochmal wirklich eine schöne Relevanzbeobachtung. Also die Debatten, die ausschlaggebend sind, zumindest in dieser Bubble. verlagern sich.

43:51 Dennis Horn

Ja, ja, das also das ist ja so ein bisschen, das haben wir ja im Kleinen auch damals bei der Republika angesprochen, ne? Dass quasi früher völlig indiskutabel war, dass eigentlich alles über Twitter stattfindet. Und das war schon dieses Jahr nicht mehr in diesem Ausmaß so festzustellen.

44:08 Gavin Karlmeier

Wir gehen rüber zu Instagram. Ähm, Adam Musseri, der Instagram Chef und damit auch Chef von Threads, ist nach dem Start der möchte ich sagen. Ein wenig auf Medientour. Er war jetzt im Podcast zu Gast von Harry Stabbings. Harry Stabbings ist ein Rikopap. Nein, es ist ein Risikokapitalgeber. Venture Capitalist VC aus Großbritannien. Der Podcast heißt 20 VC. Und Adam Musseri hat darin unter anderem darüber gesprochen, welche Ecke von Instagram eigentlich die wichtigste ist. Und das fand ich einen sehr interessanten Moment. Instagram hat ja diverse Ecken, eigentlich wie so eine zusammengewürfelte App aus dem Newsfeed, den Reels, den Storys und den Direktnachrichten. Und zum Teil, also mir geht es in der Nutzung immer noch so, dass es zum Teil auch so einen richtigen Fremdkörper Geschmack hat, so zwischendrin, so, wenn du im Newsfeed bist und dann weiß ich nicht, die Storys oben drüber werden quergewischt und ich finde es durcheinander so. Und was er da erzählt, wie eigentlich gerade die Verhältnisse da so sind. Da hören wir mal kurz rein, das ist spannend.

45:24 Speaker 5

Basically, what people don't realize is they think of Instagram as a feed of square photos. And if you look at how people share All of the growth has been in stories and in DMs over the last five years or so. To the degree there is growth in feed, it's all in video, it's not in photos. If you look at how teens spend their time on Instagram, they spend more time in DMs. than they do in stories, and they spend more time in stories than they do in feed. Yet people think of Instagram as a feed, and it's the third most important surface at best, maybe fourth now. Plus all the friend sharing is moving in that direction, but you don't share personal moments and feed today the way you did five or ten years ago, you share them in stories or in messages more so. People they say like, Well I you don't you don't show enough of my friends posts. It's because your friends don't post that much to feed. What does that mean for you internally when you see that DMs and messages is number one? It definitely made me shift more resources towards messaging. Actually at one point a couple years ago I think I put the entire stories team on messaging. Wow. Why? Because it was where if take out all the text There are more photos and videos shared in DMs than there are shared in stories. And there's way more shared in stories than there is in feeds. So just forget about the text for a second. Just the photos and videos, just the media, the rich media. It's a bigger deal in growing faster in DMs than anywhere else. Das fand ich super interessant.

46:43 Dennis Horn

Das ist super spannend, ja. Also wir fassen es nochmal kurz zusammen. Er sagt, ich weiß nicht, ob ich es vollständig hinkriege, was bei mir auf jeden Fall hängen geblieben ist. dass er sagt, die Leute denken bei Instagram immer vor allem an quadratische Fotos, die geteilt werden. Aber die Wahrheit ist, junge Leute verbringen mehr Zeit. In Stories als im Feed und noch mehr Zeit in DM-Postfächern als in Storys. Und dass er dementsprechend auch die Ressourcen in seinem Unternehmen eben genau anders in diese Richtung umschichten möchte.

47:13 Gavin Karlmeier

Ja, habe ich mir so ein paar grundlegende Fragen über Newsfeeds an sich gestellt. So, aber interessant war noch, was er an anderer Stelle gesagt hat über so junge Nutzerinnen und Nutzer unter 20. Die nutzen auch ganz aktiv die Instagram Notes-Funktion. Und das führe zu neuen Formen der Unterhaltung. Und würde das allgemeine Engagement in Instagram unter Teenagern steigen, steigern.

47:47 Dennis Horn

Das ist krass.

47:49 Gavin Karlmeier

Er sagt, dass die Herausforderung für ihn ist aber halt, dass Instagram eigentlich keine Messaging-App ist, aber sie jetzt eben an solchen Dingen wie den Direktnachrichten und den Instagram Notes sehen, welchen Raum In der Nutzung und welches Wachstum das ausmacht.

48:05 Dennis Horn

Ja, total. Also das erklärt aber auch übrigens, warum es die Nodes überhaupt gibt. wenn die DMs so wichtig sind. Und die Frage natürlich auch ist, wie kann man Dinge, die zum Instagram USP gehören, wie kannst du sie in den DMs abbilden? ohne die DM-Funktion zu überfrachten, weil die Leute benutzen das ja, um sich gegenseitig Nachrichten zu schicken. Das willst du nicht überladen. Auf der anderen Seite musst du aber dich als Messenger abheben, sonst sind die Leute halt auch schneller wieder weg, als du DM sagen kannst.

48:36 Gavin Karlmeier

Ja, also ich finde vor allem super interessant, wie ist der Anteil der Nutzung so bei den verschiedenen Funktionen Und wie ist der Anteil der Fläche auf dem Display dieser verschiedenen Funktionen? Ja. Das geht ja komplett auseinander, ne? So.

48:55 Dennis Horn

Ja, was vielleicht bedeutet, dass Displayfläche gar nicht so das entscheidende Kriterium ist. Ja, ehrlicherweise. Ja, super spannend. Und heißt vielleicht auch, vielleicht schickt ihr alle mal eine DM an eine Person, die ihr mögt, und empfiehlt den Haken dran.

49:12 Gavin Karlmeier

Machen wir als Challenge. An einer anderen Stelle im 20 VC-Podcast spricht Adam Mossari über die Frage, ob man CreatorInnen bezahlen sollte oder nicht. Und also, wie lange kann man über Ex reden, ohne auch nur einmal Ex zu erwähnen? Ich zitiere Adam Mossari. Man kann nicht einfach jeden bezahlen, der ein Creator ist, denn wenn es zig Millionen von Creatern gibt, dann summiert sich das einfach zu Geld und das würde das Geschäftsmodell komplett zerstören. Und aus dem Grund hat sich Instagram dazu entschieden, den kreativen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, mit denen sie Geld verdienen können, wie zum Beispiel Abonnements. Oder die Vermittlung von Markendeals. Instagram hat noch keine Creator für Beiträge auf Threads bezahlt. Und die Bezahlung ist nicht immer eine skalierbare Maßnahme. Sobald man anfängt, sagt Adam Mossari, Ist es eine sehr rutschige Angelegenheit.

50:14 Dennis Horn

Slippery Slope. Mhm. Mhm. Ja, ich äh finde das sehr vernünftig, sehr klug verargumentiert. Also man kann ja über. zentralisierte Social Media Unternehmen, die mal also die unterschiedlichsten Vorbehalte haben. Aber Fakt ist ja, das ist ja eigentlich nur ein Ort, an dem man hingeht als Creator, weil man weiß, dass die Art, dass andere Leute, die das sehen, was man da macht. auch da sind. Also eigentlich, du nimmst daran ja teil, weil du weißt, das ist jetzt eben der Tisch, an dem gerade die ganzen Leute sitzen. Sonst würdest du das nicht mitspielen. Und das ist aber natürlich auch ein großer wichtiges Argument, dass dieser Tisch schön aussieht, dass das, was drauf ist, allen schmeckt und so Dementsprechend ist es doch genau richtig zu überlegen nicht, wie kann jeder am Ende ein Stück Tisch nach Hause mitnehmen, sondern zu überlegen, wie macht es mehr Spaß, an diesem Tisch zu sitzen. Also ich kann das schon, ich finde, das ist eine sehr kluge Haltung und vor allem wahrscheinlich auch die wirtschaftlichere.

51:18 Gavin Karlmeier

So. Er wird sich wahrscheinlich gerade ein bisschen mehr mit Threads als mit Instagram beschäftigen, auch weil Meta alle Hände voll zu tun hat, damit die Leute an diese App zu binden, um den Bass dort ein bisschen aufrechtzuerhalten. Wir spüren so ein paar Lebenszeichen. Können wir das so nennen von Threads Ja. Ja?

51:46 Dennis Horn

War das die Herleitung, dass ich erzählen soll, was man sagt.

51:49 Gavin Karlmeier

Hab ich gedacht, aber dann merkte ich, ich habe eine geschlossene Frage gestellt und das ist nie so schlau.

51:55 Dennis Horn

Herzlich willkommen beim Volo-Seminar. Nehmt euch einen Platz. Also, es gibt jetzt erste Screenshots von Menschen, die auf auch in Deutschland auf Threads hingewiesen werden. Mit einer Benachrichtigung in der Instagram-App, in der erzählt dir etwas Threads kann. Threads ist eine App, die dir hilft, deine Nachrichten so sinngemäß. Und es ist aber leider in Europa noch nicht verfügbar, du kannst dich aber benachrichtigen lassen. Und auch wenn dir das natürlich eher darauf hinweist, dass es eher nicht übermorgen startet als in einem Monat oder zwei oder drei, so finde ich, ist das doch ein klares Commitment. direkt in der EU nochmal so ein Lebenszeichen abzuschicken, an was weiß ich, wie viele NutzerInnen, um zu zeigen, ja, wir sind dran, ja, es kommt, ja, freut euch drauf. Also das ist ja am Ende, wenn du das mal auch in Geld umrechnen würdest, eine wa, also theoretisch eine sehr teure, kostenintensive Bewerbungsmaßnahme, für die sie natürlich nicht zahlen müssen, weil ihnen die Werbefläche selber gehört, aber die sie nicht machen müssten, wenn sie da jetzt gerade noch unüberwindbare Hürden sehen würden.

53:00 Gavin Karlmeier

Meta hat gleichzeitig eine Kommunikationsagentur damit beauftragt, an zum Beispiel Journalistinnen und Journalisten regelmäßig mal so E-Mails rauszuschicken. um sie zu informieren über bemerkenswerte Interaktionen, Trends und Konten, die in Threads gerade abheben. Und dann gibt es da so eine kleine Liste darunter, wer gerade so was macht. Das kam mir gleichzeitig ein bisschen verzweifelt vor. So, also, dass man das jetzt schon so rauskehren muss, was da so los ist. Naja. Naja, ich hab's nicht bekommen.

53:35 Dennis Horn

Oh, was aber auch passiert ist, da sprechen wir aber vielleicht morgen nochmal ausführlicher drüber. Es gibt so eine Art Für große Unternehmen und Werbetreibende gibt es jetzt eine Art Informationsbroschüre über Thread. Und die ist spannend, weil also alles, was da drin steht, haben wir hier auch schon mal besprochen oder selbst erlebt.

53:55 Gavin Karlmeier

Aber spannend ist, jetzt reden wir doch heute schon drüber, aber ist vielleicht auch klein gelb. Ja, ich habe mich gefragt, ob das dieselbe ist wie die, die zu Beginn direkt die Runde gemacht hat. Das weiß ich nicht.

54:04 Dennis Horn

Es liegt mir jedenfalls vor und besteht aus. 14 Seiten ist eine PDF und das Spannendste ist aber, das war offensichtlich meine Präsentation, weil auf der letzten steht nur drauf QA. Sonst nichts. Naja, auf jeden Fall wird viel über diesen Zusammenhang mit Mastodon und der Interoperabilität gesprochen. Also mehrere zwei Slides in Zahlen. Und was ich eigentlich am spannendsten finde, ist, dass dort nochmal das Versprechen abgegeben wird, dass dein Content dir gehört. You'll have ownership of your data. Und das bedeutet, so wird es hier weiter beschrieben, du hast die Möglichkeit, dein Profil und all deinen Content auf einen anderen Server umzuziehen. Also das Versprechen, wenn du auf eine andere Mastodon-Instanz wechseln möchtest, feel free. Wir bieten dir, wir stellen dir uns da nicht in den Weg als Thread. Und dementsprechend spannend die Frage, die hier nicht beantwortet ist, ob das auch andersrum möglich ist. Also dass das nicht adressiert wird, finde ich, spricht dann doch eher auch Bände.

55:04 Gavin Karlmeier

Mark Zuckerberg postet bei Threads, dass Suche und Web in den nächsten Wochen kommen. Er sah begeistert von der Geschwindigkeit, mit der das Team liefert. Und für die europäischen Nutzerinnen und Nutzer müssen wir leider den Hammer-Trick Hier jetzt absagen, den es gab, die vergangenen paar Wochen noch, nämlich dass man posten konnte, wenn man einfach zwei Bilder angehängt hat. Dann ging plötzlich alles. Das funktioniert leider nicht mehr, schreibt uns Manfred. Schade. Ja, wirklich schade. Aber vielleicht geht es nur, wenn drei Bilder anhängt.

55:41 Dennis Horn

Probieren wir aus. Ja, ja. Nee, mach mal. Nee, sag du. Nee, da komme ich gleich zu. Ich hätte mir das auf den Schluss.

55:51 Gavin Karlmeier

Achso, auf dem Schluss. Du hast einen Schluss. Das ist schon mal gut. Ich möchte mit Ihnen nur noch über Reddit reden. Oh ja. Ähm, ihr habt noch im Hinterkopf diese John Oliver Communities bei Reddit, Sub Reddits. Eins davon warm R. O. , das mehr als 34 Millionen AbonnentInnen hat. Eine dieser Communities, die gesagt haben: hier nur noch Dinge mit John Oliver Bezug. Bitte reinposten. Deren Community hat auch mit überwältigender Mehrheit dafür gestimmt und jetzt sagen die Moderatoren dort, das war nie dauerhaft gedacht. In einem Beitrag, der ist vergangene Woche veröffentlicht worden. Und die Änderung hätte den Traffic in diesem Subreddit reduziert. Und es gibt zwei andere große Picks mit mehr als 30 Millionen AbonnentInnen. Da hat John Oliver übrigens selbst auch mal reingepostet. Irgendwann hat das Mod-Team ihn eingeladen, zu ihm zu stoßen. Und Videos mit mehr als 26 Millionen AbonnentInnen hat die Regel im Juni schon aufgegeben. Ist jetzt so seit Anfang August. Wieder auf dem Stand wie vor Beginn der Proteste. Also es waren mal mehr als 8000 Sub-Reddits, die offline gegangen sind im Protest gegen die API bei Reddit. Und es sind noch 1800 davon übrig. Nur als kurzen Blick auf den aktuellen Stand der Proteste dort, also das scheint sich jetzt ein wenig auszulaufen. So wirkt das auf mich.

57:28 Dennis Horn

Ja, das war ja leider so ein bisschen zu erwarten. Aber auf der anderen Seite ist das immer noch deutlich mehr Widerstand aus der Community, als wir mit Twitter erleben. Sind wir am Ende? Ja, du hast einen Schluss. Also den kann über jetzt machen. Okay. Oder vielleicht auch einfach morgen? Nee, pass auf, Chanjo-Jun hat jetzt gerade wirklich vor wenigen Minuten getwittert, als würde er uns hören bei der Aufnahme. Chanjo-Jun-Ant, quasi Haus- und Hof-Anwalt von Haken dran. Der hat getwittert, eine öffentliche Auslobung einer Kostenübernahme für eine hinreichend bestimmbare Handlung, eventuell streitig wegen Auslegung des Wortes unfair, erzeugt einen klagbaren und abtretbaren Anspruch. Mal sehen, ob sich genug Gläubiger finden. Ja. Das heißt, wenn wir jetzt, also, also jetzt mal die eine Frage mal hinten angestellt, ob es die Möglichkeit gibt, dass wir sozusagen, dass wir uns hier ein Konstrukt aufbauen, um So ein paar Mark noch dazu, was da hinten so. Wenn wir jetzt, sagen wir mal, 500 Leute finden, denen genau das passiert ist, die das anfangen einzuklagen. Sie könnten in relativ kurzer Zeit das Unternehmen X in die Zahlungsunfähigkeit manövrieren. Auf jeden Fall wäre das, also das würde Schlagzeilen bedeuten.

58:50 Gavin Karlmeier

Wir gucken da mal weiter drauf.

58:51 Dennis Horn

Ja, vielleicht morgen. Bis morgen. Bis morgen.