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Folge 189 · 21. August 2023 · 1:21 Std.

X schafft den Block ab … oder??

mit Dennis Horn

Was ist eigentlich ein Supermute? Und wer sind eigentlich diese knapp 158 Millionen Menschen, die Musk auf X folgen? Wir haben die Infos, die Codes und den Gong. Na klar.

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Grüß dich, Gavin. Hallo Dennis. Dass freitags immer noch so Dinge passieren, die unsere Hakis so wild auf die neue Folge machen, nicht wahr?

00:15 Dennis Horn

Ist ein bisschen Teil des Konzepts.

00:16 Gavin Karlmeier

Ja, also wirklich immer so Freitagabends, 19 Uhr. Oder so. Und dann müsst ihr halt ein ganzes Wochenende warten. Was haben wir eigentlich am Wochenende gemacht, während ihr auf diese Episode gewartet habt? Wir sind dank der Blue Sky Invite-Codes in ein Rabbit Hole gefallen. Oh, dass sich gewaschen hat, aber dazu kommen wir noch.

00:33 Dennis Horn

Oh, toll, das ist toll, ja. Also, das hat mich wirklich eine ungesunde Anzahl an Stunden gebunden, dieses Wochenende.

00:40 Gavin Karlmeier

Später in dieser Episode. Toller Teaser, ja, sehr gut. Nicht wahr? So. Aber. Wir starten mit dem, worauf ihr gewartet habt und möchten nochmal rückblickend auf einen damals noch Tweet von Elon Musk schauen am 18. Dezember 2022. Going forward, there will be a vote for major policy changes. My apologies, won't happen again. Und wir sagen doch. Also Elon Musk hat überlegt am Wochenende. Blockieren wird als Funktion gelöscht, außer für Direktnachrichten. Übrigens hat Jack Dorsey noch drunter gepostet: 100%. Mute only. So.

01:27 Dennis Horn

Die beiden, huh?

01:29 Gavin Karlmeier

Yeah süß. Süß, die beiden. Yeah. Also das ist schon also that's it. That's the Seat. Und darüber müssen wir jetzt sprechen. Also, erstmal, vielleicht vorab zur Einordnung. Elon Musk hat ja schon häufiger gesagt, blockieren gefällt ihm nicht so. Und er hat im Juni schon gesagt, er möchte die Blockierfunktion abschaffen zugunsten einer stärkeren Form des Stummschaltens. Auch dazu kommen wir gleich noch. Und er hat sich dann beschwert über so diese großen Blockierlisten und über so Massenblockierkampagnen. Es gibt ja auch so Tools, ich kenne so ein paar Twitter-Nutzer, die haben die eingesetzt, dass So automatisch alle Leute, die Tweets von so bestimmten Rechtsaußen-Heinys irgendwie geliked haben oder so, die werden direkt mitgeblockt. Und so weiter. Das steht auf der einen Seite und auf der anderen Seite steht Elon Musk, der immer mal wieder Dinge versprochen hat. Die weiß ich nicht dann wesentlich später kamen oder nie umgesetzt wurden. Aber hier scheint uns, das wird kommen. Also keine Blockierfunktion, stattdessen eine stärkere Stummschaltung. So, und jetzt du.

02:50 Dennis Horn

Also, ich will mal ganz kurz zur Orchestrierung dieser Nachricht mal kurz sprechen. Weil zuerst kam sie auf, weil Elon Musk das als Reply auf einen anderen Tweet veröffentlicht hat. Und das haben so viele Leute aufgegriffen und zitiert, Tech BloggerInnen und so. dass er dann angefangen hat, das selber nochmal groß zu twittern. Und da musste ich so ein bisschen an so, äh, an so politische Moves denken, wie man mal so in so in einem Interview. mal so eine Art Temperaturcheck macht, um zu schauen, was passiert eigentlich, wenn ich mal so etwas hier anstoße. . Das bekannteste Beispiel, an das ich mich so erinnern kann, ist, glaube ich, Angela Merkel spricht bei einer Veranstaltung der Ich glaube, der Bunte, darüber, dass sie glaubt, dass die Frage der gleichgeschlechtlichen Ehe in Deutschland eine Gewissensfrage sei. Und diese Formulierung hat dazu geführt, dass die Homo-Ehe in Deutschland erlaubt wurde oder gleichgestellt wurde, steuerlich und rechtlich mit der heterosexuellen Ehe. Und das war aber genauso eine Geschichte. Also, mal im Interview so einen Nebensatz gedroppt, alle reden drüber, also kann man es dann nochmal auf die Agenda setzen. Und so hat er das ja auch gemacht, finde ich. Also, das fand ich irgendwie spannend. Aber das andere, was du gerade gesagt hast, nämlich dass er es im Juni schon mal so als Testballon gezündet hat, diese These aufzustellen, dass die Blockfunktion. eigentlich, wie er gesagt hat, glaube ich, falsch oder Quatsch sei. Das haben wir damals auch viel besprochen. Und wir hatten damals, glaube ich, noch eine relativ vorsichtige Sichtweise darauf, weil wir gesagt haben, also Ähm, das macht Twitter oder X zwar zu einem komplett unsichereren Ort, zu einem Ort, in dem die ohnehin schon angegriffene, vergiftete. Diskussionskultur noch stärker leiden wird und in der es noch stärker möglich sein wird, Desinformation zu verbreiten. Wir haben aber damals auch gesagt, es gibt bestimmt auch Blicke darauf, die das Ganze etwas sinnvoller erscheinen lassen. Also wir waren damals, glaube ich, ein bisschen differenzierter. Jetzt nach diesem Wochenende und mit all den Perspektiven, die ich auch so gesammelt habe im Netz und die ich mir auch selber gebildet habe. Also ich habe noch deutlich mehr darüber nachgedacht, als damals, als es einfach nur so ein Tweet war. Muss ich sagen, das ist eine ganz schöne scheiß Idee für ein soziales Netzwerk, das, wie ich eben schon gesagt habe, unter einer vergifteten Kommentarkultur leidet.

05:13 Gavin Karlmeier

Ja. Also Der erste Gedanke ist das, so, ne? Also da dann denkt man schnell, habt ihr sie noch alle? Aber also ich würde heute gerne differenzieren Bleiben und ich bin ich bin gespannt auf deine Argumentation der Scheißidee, ich bin mir noch nicht hundertprozentig sicher. Ähm, aber du hast recht, also mal so ein bisschen einen Finger in die Luft halten, wie reagieren die Leute und dann gab es Reaktionen, die sind sehr deutlich ausgefallen, bis hin Zum Auschwitzmemorial, das sich zu dem Thema sogar geäußert hat. Und ich gehe hier mal kurz in dieses Statement rein, weil ich glaube, dass Aspekte daraus eigentlich sich quer durch die recht harsche Kritik gezogen haben über das Wochenende. Also das Auschwitz Memorial schreibt, wenn wir nicht mit den antisemitischen und holocaust leugnenden Kommentaren umgehen, die unter unseren Beiträgen zum Gedenken an die Opfer von Auschwitz erscheinen. Wäre das ein schlechter Dienst für ihr Andenken? Wir haben uns dafür entschieden, NutzerInnen zu blockieren, die Verleugnung und Hass fördern. Und diese Entscheidung ist das Ergebnis unserer tiefen Hingabe an unsere Mission. Dafür brauchen wir einen sicheren Raum. So. Dann geht's weiter. Im heutigen digitalen Zeitalter tragen Social Media Plattformen eine erhebliche moralische Verantwortung. Sie sollten aktiv gegen Hassrede vorgehen und ihre Normalisierung oder deren Normalisierung stoppen. Eine Plattform, die die Notwendigkeit, die Erinnerungen an die Opfer zu verteidigen, außer Acht lässt, zeigt, dass sie die Schaffung einer Respekt Das Blockieren von Benutzern, Benutzerinnen ist keine bloße Aktion, es ist eine praktische Maßnahme. Oft bleibt die Meldung von Accounts Die Feindseligkeit verbreiten ein unbeantworteter Aufruf an Ex und das Blockieren bietet eine Möglichkeit, die Erinnerungen an die Menschen zu schützen, die in Auschwitz gelitten haben und ermordet wurden.

07:15 Dennis Horn

So Und genau das meine ich nämlich mit, je mehr ich darüber nachdenke, desto klarer wird es mir, dass das eine Scheißidee ist. Also ich verstehe, woher das Differenzierte kommt. Lustigerweise war bei mir die Genese ja exakt umgekehrt. Also ich kam von einem Differenzierten Blick, der so Dinge mitgebracht hat oder Gedanken mitgebracht hat, wie wenn du wirklich ein transparenter, offener Platz für Meinungsfreiheit sein willst, dann funktionieren solche Geschichten wie Blocketten eigentlich nicht. Wenn du an Anfängst, die App als Everything-App zu denken, dann ist es nachvollziehbar, dass du sagst, das hier ist der öffentliche Ort, dort kann erstmal jeder alles veröffentlichen. Und die direkte Kommunikation ist die, die eingeschränkt werden muss, so ein bisschen so wie das Internet am Ende. Also du kannst ja nicht, also klar, kann theoretisch, technisch geht das, aber du kannst ja nicht verhindern, dass dir Inhalte von irgendwelchen AbsenderInnen über andere Internetseiten zugespült werden. Wenn du dich so begreifst, verstehe ich, wo das herkommt. Je mehr du aber dann ins Detail gehst, je mehr du darauf schaust, wie sich eigentlich Betroffene von Abgesprochenen Hassattacken, wie sich Menschen äh, Opfer von Desinformationen, wie sich Menschen, die eigentlich dauerhaft unter Shitstorms in ihren Kommentaren leiden, wie die sich eigentlich nur noch im Internet bewegen können, dann merkst du, dass Die Blockierfunktion eine absolut wesentliche essentielle Funktion ist, die einen standesgemäßen Gebrauch einer solchen Plattform überhaupt erst ermöglicht. Einfach weil es eben viele Leute gibt, die sich absprechen, Diskussionen zu stören, am Ende damit auch die Demokratie zu stören. So groß muss man es, glaube ich, schon sehen. Und Das Blockieren ist ja eine, also grundsätzlich erstmal subjektive individuelle Entscheidung. Wenn ich nicht lesen möchte, was Dennis Horn veröffentlicht, blockiere ich Dennis Horn und dann tauchst du nicht mehr auf. Für mich. Und das ist eine, finde ich, ich glaube, das ist ein wichtiger Sicherheitsmechanismus. Ich würde in einer Sache etwas einschränken. Ich glaube, dass diese Blocklisten In Teilen dem auch einen Bärendienst erweisen, weil es eben zu vielen False Positives kann man das so nennen, kommt am Ende. Und du damit tatsächlich eine Verzerrung der Wahrnehmung auslöst.

09:39 Gavin Karlmeier

Ja, also ich erinnere mich an die Fragezeichen, die viele Nutzerinnen und Nutzer bei Twitter ja auch immer hatten. wenn sie plötzlich entdeckt haben, wer einen geblockt hat, der mitunter nie was mit einem zu tun hatte und so, ne? Also das, also, ja, fand ich auch. Diese Blocklisten, da habe ich gedacht, Leute, also Bei dem Verständnis dafür diese Funktion zu nutzen, die ich persönlich übrigens, um das einmal transparent zu machen, so gut wie gar nicht genutzt habe, weil ich so für mich immer festgestellt habe, ich habe einen ganz guten inneren Filter, so die Dinge dann einfach zu überlesen, in Anführungszeichen, aber ich kann es auch verstehen.

10:20 Dennis Horn

Wenn ich ganz kurz einhaken darf, weil das auf jeden Fall auch kommt, das müssen wir einmal kurz adressieren. Weil wir da aber auch stark privilegiert sind. Also klar, du hast auch du Tweets geschrieben, bei denen du 1500 Replies bekommst von Leuten, die dir. die dich wirklich den Wölfen zum Fraß vorwärts. Ja, und es gibt die Leute, die machen das jeden Tag durch. Genau.

10:41 Gavin Karlmeier

Genau, also gar keine Frage. Ich wollte es nur transparent machen für die Frage, wie wir persönlich mit Mit dieser Funktion umgehen. Also zu deiner Argumentationskette werde ich gleich ein paar Fragen haben. Ich wollte noch ein bisschen auf die Punkte eingehen, die jetzt übers Wochenende dann diskutiert wurden. Natürlich haben erstmal direkt die Screenshots Die Runde gemacht von Menschen, die von Elon Musk blockiert wurden. Und dann ist unter diesem Posting von Elon Musk eine interessante Community Note erschienen. Sollte die Möglichkeit, Nutzer zu sperren, entfernt werden, würde X gegen die Richtlinien des App Store und des Google Play Store verstoßen. Möglicherweise könnte dies dazu führen, dass X von diesen Plattformen entfernt wird. Für die Web App gibt es keine solchen Richtlinien. So, und das ist doch hochinteressant. Also wir gucken mal rein in diese Richtlinien. Für EntwicklerInnen, die Apps entwickeln, für die beiden Plattformen von Apple und Google. Erstmal bei Apple steht drin: Apps mit nutzergenerierten Inhalten bringen besondere Herausforderungen mit sich, die von der Verletzung geistigen Eigentums bis zum anonymen Mobbing reichen. Um Missbrauch zu verhindern, müssen Apps mit nutzergenerierten Inhalten oder soziale Netzwerkdienste folgendes beinhalten. So, dann ist es so einer kleinen Liste. Da steht drin, Methode, um zu verhindern, dass anstößiges Material in der App veröffentlicht wird. Mechanism zur Meldung anstößiger Inhalte und zeitnaher Reaktionen auf Bedenken, veröffentlichte Kontaktinformationen, damit die Nutzer sie leicht erreichen können, und die Möglichkeit, missbräuchlich handelnde Nutzer für den Dienst zu sperren. Das ist etwas allgemeiner gefasst, weil hier nicht steht, ob Nutzerinnen und Nutzer sich gegenseitig sparen müssen oder dürfen oder der Betreiber das veranlassen muss. Deswegen könnte aus meiner Sicht, wenn ich das so lese, X by Apple damit durchkommen, mit dieser Änderung. Bei Google sieht es anders aus. Ich lese hier vor, Apps, die von Nutzern erstellte Inhalte enthalten oder darauf verweisen, darunter Apps, die spezialisierte Browser oder Clients sind, über die Nutzer auf entsprechende Plattformen weitergeleitet werden. müssen zuverlässige, wirksame und dauerhafte Verfahren zur Moderation der von Nutzern erstellten Inhalte implementieren. Und darunter ein Punkt, die App muss ein System umfassen, Mit dem von Nutzer erstellte von Nutzern erstellte Inhalte und Nutzer selbst blockiert werden können.

13:06 Dennis Horn

Ja, und das ist crazy, wenn du Also jetzt muss man dazu sagen, der Google Play Store, der kann umgangen werden, weil Android grundsätzlich Siteloading unterstützt. Also das Installieren von Apps aus dritten Quellen sozusagen.

13:22 Gavin Karlmeier

Aber den Weg will X im Sinne einer zu verhindernden Vertriebs. Zwergung mit Sicherheit nicht gehen. Oder?

13:29 Dennis Horn

Ich weiß nicht so genau. Okay. Weil der, der, wenn du, wenn wir, also spielen wir das mal durch, ja? Ja, bitte. Mal angenommen, Google würde sich entscheiden, Ex aus dem Play Store zu entfernen, hätte Ex eine Argumentation, sich selber in eine Opferrolle zu bringen, zu sagen, hey Hier wird Meinungsfreiheit eingeschränkt durch einen, irgendeine Formulierung wird es ja schon geben, die die Rechten eh immer so wählen, bei denen man das. vielleicht geht es noch so. . . Also man hätte eine Geschichte, die man erzählen kann, was immer das Wichtigste in der Kommunikation ist und auch im Marketing. würde dann über X, du gehst auf X. com und dir wird sofort angeboten. Hier kannst du deine eigenen, deine eigene App installieren. Hier, also wirst du sofort hingeführt, du kannst es ja mit, also theoretisch, wenn eine App, äh, wenn in so eine so ein Unternehmen Menschen hat, die das entwickeln können, kannst du ein cleveres Design bauen, sofort zu so einem Side-Loading-Prozess hingeführt zu werden, ohne dass es sich sperrig anfühlt. Und wirst damit zu einem kleinen exklusiven Verein, was so ein bisschen das ist, was Elon Musk hier ja eh die ganze Zeit versucht zu bauen. Das ist natürlich jetzt so hochspekulativ. Und ich glaube im Grunde auch, dass das eher schädlich wäre, aus den App Stores zu verschwinden. Aber ich glaube, auch dem könnte man fast noch. Absicht unterstellen. So, das würde ich gar nicht mal ausschließen komplett. Beim Apple Appster sieht das ein bisschen anders aus. Denn iOS unterstützt bislang noch kein Sideloading. Das wird zwar wohl kommen, wie es aussieht, weil es eine EU-Richtlinie gibt, die das vorschreibt. Das wird aber noch ein bisschen dauern. Und das wiederum wäre etwas, das sich X eigentlich nicht erlauben kann, von iPhones zu verschwinden. Vor allem in den so wichtigen USA, nicht, wo die iPhones nochmal einen größeren Markteinteil haben. Als hier in unseren europäischen Gefilden. Also das wäre fatal. Die Frage ist, ob Apple da tatsächlich den Weg des Konfliktes suchen würde. Weil Apple, zumindest in der Vergangenheit, was Ex anging, doch eher auf einem Schmusekurs war.

15:36 Gavin Karlmeier

Ja, wir erinnern uns an das Treffen in den ersten Tagen nach der Übernahme von Elon Musk und Tim Cook, wo dann Dinge möglich waren und auch Die Umbenennung in X hat Apple ja dem Unternehmen eingeräumt, obwohl ein Buchstaben-App-Namen nicht erlaubt sind.

15:53 Dennis Horn

So ist es. Apple ist doch weiterhin ein Unternehmen, das bei X wirbt und auch mit besonderen Werbeformen wirbt. Wir erinnern uns an diese erste Episode Silo, die du auf dem Apple TV X-Account nach wie vor vollständig gucken kannst. Also da gibt es offenbar doch immer noch ein Interesse seitens Apple, sich ganz gut mit denen zu stellen. Ob das jetzt nur eine Reaktion oder eine Art Angstverhalten ist vor Elon Musk und seiner Macht. auf den Markt und der Geschichte, die Apple in der Vergangenheit mit Spotify und Epic erlebt hat, oder ob das Weitere Gründe sind wie die Reichweite von Ex, die man nicht aufgeben möchte, kann ich natürlich hier nicht vollumfänglich beantworten, aber. Ich könnte mir vorstellen, bei der Art, wie Elon Musk sich in den letzten Monaten verhalten hat, dass man es in Kauf nimmt, diesen Konflikt einzugehen. Und ich weiß wirklich nicht, ob Apple da so konsequent weiter die Regeln verfolgen würde und die Apps wirklich aus dem App Store nehmen würde, oder ob man hier wieder eine Art der Ausnahme schaffen würde. Zumal die Formulierung im App Store ja auch, wie du eben vorgelesen hast. relativ unklar ist.

17:06 Gavin Karlmeier

Wollte ich gerade sagen, also vielleicht ist hier die Frage eh müßig, weil das so allgemein gehalten ist, dass bei Apple damit durchkommt und bei Google Dann vielleicht den, also ich finde das eine gewagte These, den den Weg des Sideloadings geht und da ansonsten ausgesperrt wird, bei dem Cent-Betrag, den Elon Musk da zusammenkratzen muss. Aber wir werden sehen.

17:30 Dennis Horn

Ja, das stimmt wohl.

17:32 Gavin Karlmeier

Also, ich finde ganz interessant, was Variety zu der ganzen Nummer schreibt. Und da kommen wir jetzt zu den Fragen, die ich auch an dich habe, zu deiner Argumentationskette eben. Also Variety schreibt auch über die Frage, ob. ob die App von X tatsächlich von Apple und Google verboten werden würde, wenn die Blockierfunktion entfernt wird und schreibt dann nicht unbedingt. . . Weil Elon Musk nämlich der Meinung ist, dass anstelle eben der Blockierfunktion eine stärkere Form der Stummschaltung die Lösung sei. Im Moment ist es so, dass diese Mute-Funktion nur Konten ausblendet, mit denen du nicht interagieren möchtest. Ja, aus der Timeline zum Beispiel. Mit anderen Worten, wenn du jemanden stumm schaltest, dann kann derjenige, diejenige, weiter deine Beiträge sehen und darauf antworten. So. Und wie würde jetzt diese Frage wirft Variety auf, eine stärkere Stummschaltung aussehen. Und Variety zitiert Aquil Micda, das ist ein Entwickler bei X, der in einem Beitrag mal vorgeschlagen hat, wir können eine solche Stummschaltung, eine Mute-Funktion stärker machen, zum Beispiel in dem Accounts, die du stumm schaltest, dann nicht mehr erlaubt ist, dir zu antworten oder dich zu zitieren. Wir können auch die Blogliste in die Stummschaltungsliste übertragen. Und er hat so wie Elon Musk auch argumentiert, dass die Blockierfunktion an sich, und da komme ich jetzt zu dem Punkt, und ich finde, er macht da einen Punkt, praktisch nutzlos ist. Ein Account daran zu hindern, deine Beiträge zu sehen, funktioniert ja in der Praxis nicht, weil jeder sich einfach ausloggen kann. Oder ein anderes Konto erstellen kann und das darüber dann doch wieder sehen kann. So, das heißt, wo ist eigentlich am Ende noch der Unterschied, wenn du sagst Das erkenne ich an, das kann jeder, deine Beiträge trotzdem noch sehen. Aber wenn du das einfach einshast. Und jetzt eine Stummschaltfunktion so ausstattest, dass sie am Ende bis auf man kann auch im eingelockten Zustand deine Postings noch sehen. Ansonsten komplett gleich machst zur bisherigen Blockierfunktion. Wo ist dann der Unterschied noch? Das musst du mir erklären, auch nach deiner Argumentation eben.

20:04 Dennis Horn

Dann gibt es ja keinen Unterschied mehr. Also dann hat das Kind ja nur einen anderen Namen. Also ich glaube, der wichtigste Unterschied, und da bist du bei dieser Frage des Nutzens, ist ja nicht. Kann der meine Tweets sehen? Niemand, der Menschen blockiert, geht davon aus, dass er damit wirklich unsichtbar wird für den anderen, glaube ich. Sondern die Blockierfunktion ist zum einen der Schutz davor, Dass andere Menschen deine Inhalte nutzen, um ihre Gefolgschaft irgendwie zu mobilisieren, glaube ich. Und zum anderen zu verhindern, dass du mit den Inhalten eines Gegenübers konfrontiert wirst. Also wenn ich dich blockiere, um das mal ganz praktisch zu nehmen, wenn ich dich blockiere, kann ich das entweder tun, weil ich mich irgendwie von deinen Inhalten emotional berührt fühle. Also weil ich das Gefühl habe, du erzählst Quatsch oder weil ich das Gefühl habe, du also irgendwie machst du mich wütend. Sagen wir es mal so. Ja klar, jeden Abend. Morgen, morgen, wir nehmen natürlich live um 6 Uhr auf. Also, wenn ich das gewitter habe, das, was du schreibst, das macht mich wütend, dann blockiere ich dich, weil ich will das einfach nicht mehr sehen. Das kennt man, glaube ich, ganz gut von zum Beispiel. weiß weiß ich, eine Ex-Partnerin zum Beispiel. Blendet man aus, wenn man das gefällt, ich will die nicht die ganze Zeit sehen. Das ist, glaube ich, so ein normaler Reflex. Und da hilft das Stummschalten schon komplett. Also da gebe ich dir recht, ist es dasselbe. Das andere allerdings Wenn du jeden meiner Tweets nutzt und den Drückst, damit Leute auf meine Inhalte aufmerksam werden, um bei mir zu kommentieren, um mir irgendwelche DMs zu schreiben oder um mich sonst irgendwie zu attackieren. Also wenn du die alles, was ich veröffentliche, nutzt, um daraus selber Inhalte zu generieren, die ich dann wiederum zu spüren bekomme Dann ist die Blockfunktion wirklich ein Schutzmechanismus. Und da ist dann wirklich die Frage, wie sieht denn eigentlich Stummschalten plus aus? Weil das jetzige Stummschalten, das ist ja mehr so, das ist auch so der Softblock. Und oh jetzt die große große Beichte bei Hartenbrand. Ich habe auch viele, viele Leute. Stumm geschaltet, denen ich folge. Also, das gilt jetzt für eine Zeit, in der ich sehr aktiv das noch genutzt habe, dieses Netzwerk. Und das hat mir ja Krieg und Freitag mal erzählt, von dem habe ich das nämlich. Der hat sich eine Timeline zusammengebaut. Ich glaube, der hat es mir öffentlich erzählt. Ansonsten, sorry. Der hat sich eine Timeline zusammengebracht.

22:31 Gavin Karlmeier

Ansonsten blockt Gavin jetzt einfach.

22:34 Dennis Horn

Indem er viele Leute schlimmgeschaltet hat, die was mit ihm tun. Und eigentlich sieht er nur noch die Inhalte von vielen Leuten, die er eigentlich sehen möchte.

22:42 Gavin Karlmeier

Ja, also das ist ein freundliches, ich folge dir zurück, weil wir sind Arbeitskonferenz.

22:48 Dennis Horn

Genau. Und ich finde das kann ich nachvollziehen. Das würde aber dadurch dann kaputt gehen Wenn Stummschaltung bedeutet, du kannst nicht mehr sehen, was ich schreibe. Und da finde ich, sind wir in einer ganz seltsamen Begriffsklärung, die du übrigens über alle diese Banden, die wir da gerade aufgemacht haben, spielen kannst. Also du kannst jetzt sagen. Hey, wenn du eigentlich nur die alte Stummschaltefunktion zu einer neuen De facto-Block-Funktion ausbaust, mit dem einzigen Unterschied, dass du immer noch öffentlich einsehbare Tweets sehen kannst, wo ich gleich übrigens auch noch was zu habe, ähm. dann macht es keinen Unterschied. Dann ist es eine Veränderung der Blockfunktion, aber nicht de facto eine Abschaffung der Blockfunktion. Und ich glaube auch nicht, dass das es ist, was Jack Dorsey als hundertprozentige Übereinstimmung sieht, weil er ja wirklich ein Gegner des Blockierens ist. Das gilt aber eben auch übrigens für Apple und Google, die anfangen können, jetzt darüber zu diskutieren, was eben Blockieren bedeutet. Also Google könnte dann genauso gut sagen, Also, ihr habt de facto keine Blockierfunktion, obwohl es eigentlich eine Blockierfunktion ist, die nur Stummschalten heißt und hätte einen Anlass, die App zu verbannen, könnt ihr aber auf der anderen Seite auch sagen, hey, ihr habt ja eine Stummschaltefunktion, das reicht uns als blockieren. Also diese Begriffs- Wie sagt man, wie heißt denn das, wenn man so mit so Worten so Rosinen sucht? Wortklaberei. Danke, genau. Endlich kommen wir mal selbst drauf.

24:11 Gavin Karlmeier

Wir müssen es nicht morgen bei Mastodon nachlesen, was das eigentlich heißt.

24:17 Dennis Horn

Diese Wortklauberei, die ist, die finde ich sehr müßig, weil es eigentlich ja um die Kernfrage geht: Kann ich verhindern, dass Leute mit mir interagieren, von denen ich das nicht möchte? Das ist die Kernfrage. Und wenn das weiterhin mit Ja zu beantworten ist, dann verschwindet das Blockieren nicht, sondern Elon Musk sucht sich ja einfach nur den nächsten Wirbel, den er, den nächsten Staub, den er aufwirbeln kann.

24:40 Gavin Karlmeier

Ja, genau. So, und Jetzt sage ich halt, wenn die Mute-Funktion, das Super Mute, so aussieht, wie wir uns das gerade vorgestellt haben, einfach nur die Blockierfunktion. Plus die Einsicht, es ist okay, wenn man diese Beiträge einfach sehen kann, wenn der Rest dieser Funktion erhalten bleibt. So, dann ist das doch da dann ist das doch okay so. Aber die also die Frage ist Würde Ex auf dieses Level kommen, auch ohne diesen Sturm der Entrüstung, den es jetzt gerade gibt? Da können wir natürlich ein Fragezeichen dran machen. Ein großes sogar. Und das schreibt Variety auch. Also die Idee scheint zu sein, dass X gegenüber Apple und Google einfach argumentieren könnte, dass diese Super-Mute-Funktion einfach funktionell gleichwertig mit dem Blockieren ist. Und dadurch die Anforderungen der App Stores erfüllen würde.

25:39 Dennis Horn

Weil die App Stores schreiben ja nicht vor. Und das fand ich übrigens immer schon beim Twitter-Blog bemerkenswert, jedenfalls. Dass du de facto dich, du konntest verschwinden für Menschen.

25:52 Gavin Karlmeier

Ja.

25:53 Dennis Horn

Und das hast du in anderen Netzwerken nicht so stark. Bei Instagram hast du es auch so. Aber dieses völlige vom Radar wegsein finde ich doch in seiner Drastik Wort, das ist echt kein Wort, glaube ich. In seiner Drastigkeit. Drasticality fand ich es doch immer schon doll. Und ich auch da, das kann ich auch mal mit disclaimern Auch ich hab bei Twitter de facto, also ex. Können wir ja mal live gucken, wie viele Leute hab ich eigentlich blockiert? Was würdest du sagen? 20. Ja, ungefähr. Würde ich auch zustimmen. Wahrscheinlich sogar noch weniger. Also, ich habe die Funktion auch wenig genutzt, auch da aber nochmal dazu gesagt, weil ich aber auch nicht so A streitbar bin, glaube ich, und B auch in einer total privilegierten Situation bin. So, ja. So. Ja, es sind so ungefähr zwanzig, würde ich sagen. Ein paar Prominente dabei. Achso, das wollte ich aber eben noch hinzufügen. Schon jetzt ist es aber so, dass wenn ich jemanden blockiere, also wenn ich dich blockiere, aber du nicht mich blockiert hast. Ja. Und ich gehe dann auf dein Profil, dann kriege ich angezeigt, du hast deinen Sound blockiert, möchtest du seine Beiträge trotzdem sehen? Und dann musst du über einen Button auslösen, dass ich deine Beiträge weiterhin sehen kann. Und also das ist ja schon eigentlich so etwas. Die einzige Frage ist, wie verhält es sich, wenn es andersrum ist? Also wenn du mich blockiert hast, dann kann ich ja nicht mal auf dein Profil gehen. Dann kann ich aber ein privaten privates Browserfenster öffnen und das dann sehen. Und ja, gut.

27:29 Gavin Karlmeier

Also ich hab Acht Leute. Ich habe ein paar blockiert. Ist ein bisschen länger, die Liste. Ach, krass. Aber das sind alles so. Bots. Bots und so. Ja, ja, genau. Bei mir auch ganz viele Bots. Oder die mich mal irgendwie so angegangen haben, so Rechte.

27:46 Dennis Horn

Ja, genau, bei mir auch.

27:48 Gavin Karlmeier

Ich weiß nicht, wie viele es sind. Importiert habe ich gar keine. So, und jetzt stumm geschaltet habe ich irgendwie acht. Das waren Leute, die mich genervt haben, auch wenn retweetet wurde. Und zwei Leute heißen Dennis Horn, die ich stumm geschaltet habe, die haben sich beschwert darüber, dass ähm Sie dauernd gemeint oder angepinkt mehr.

28:10 Dennis Horn

Hey, Dennis, lief mir. Und du sagst, Maum. Nein. Aber wenn ich zum Beispiel blockiert habe, ist zum Beispiel Erika Steinbach. Aus dem Grund, dass ich halt das Gefühl habe, egal was sie, also, oh, jetzt werden wir total politisch hier, wollte ich eigentlich, egal. Egal, was sie schreibt, es macht mich wütend. Und das will ich einfach dann, das wollte ich in meiner Nutzungserfahrung nicht haben.

28:31 Gavin Karlmeier

Ja, ich verstehe. Ja, da ist auch so eine Nutzerin bei, die habe ich auch deswegen gesperrt. So, jetzt nochmal zurück zu den Gründen für diese Änderungen und zu so ein paar Seitenaspekten. Also erstmal so aus geschäftlicher Sicht. Wenn jetzt eine Supermute-Funktion kommt und dafür das Blockieren abgeschafft wird, und das bedeutet, dass man auch, wenn man blockiert ist, die Accounts Sehen kann mit ihren Inhalten, dann bedeutet das, dass das Inventar von X größer wird. Wir erinnern uns an diesen Begriff, der aus der Werbung kommt, also sozusagen die. Menge der buchbaren Werbeplätze. Das ist natürlich bedeutet, dass da können ein paar mehr Werbeanzeigen auch angezeigt werden. Weißt du? Ja, aber ich gehe hier in die Profile rein und es ist mal wieder eine Anzeige mehr.

29:32 Dennis Horn

Ja, aber das ist wirklich mikroskopisch, glaube ich, oder? Ja, naja.

29:35 Gavin Karlmeier

Er braucht diesen Cent, den er zusammenkratzen kann.

29:37 Dennis Horn

Das stimmt.

29:39 Gavin Karlmeier

So, und dann hat unser Hausanwalt Shan Yo-Yun hat noch ein bisschen was geschrieben. Juristischen Senf zur Abschaffung der Blockierfunktionen. Da gehe ich auch mal kurz durch. Also erstmal so aus Vertragssicht. Die Funktion war, als man sich bei X angemeldet hat, ein vorhandenes Feature, das Gegenstand des Nutzungsvertrags war. Es besteht ein Änderungsvorbehalt, der würde dann so eine Abschaffung auch erlauben, wenn sie bei Interessensabwägung zumutbar ist. Darüber kann man streiten, sagt er. Aber macht keinen Sinn, ist ein bisschen wenig. Dann, Tweets enthalten personenbezogene Inhalte, deren zulässige Verarbeitung und Weitergabe nach Datenschutzgrundverordnung von der Erforderlichkeit für die Erfüllung des Vertrages abhängig ist. Eine Verbreitung gegen den Willen an blockierte Nutzer ist weder vom Vertrag noch von einer Einwilligung umfasst. Das finde ich interessant. Dann sagt er, das Urheberrecht kann betroffen sein, weil die Lizenzräumung an X auf den Vertragszweck beschränkt sein dürfte und das Blockieren von bedrohlichen Usern könnte eine notwendige Schutzmaßnahme sein. Deren plötzlicher Wegfall zu ernsthaften Bedrohungslagen führen kann. Und er sagt: Für mich war Blockieren eine Grundbedingung für das Reaktivieren meines Accounts und eine Vertrauensgrundlage. Mal sehen, ob jemand diese Klage führen will. Erfolgsaussichten überdurchschnittlich. Toll.

31:03 Dennis Horn

Das gefällt mir gut. Das mit den mit den Nutzungslizenzen finde ich ja spannend. Also, dass du plötzlich, dass Menschen deine Tweets also deine Postings angezeigt bekommen, die eigentlich gar keine Lizenzen dafür haben, diese Inhalte zu sehen. Ja. Spannend.

31:20 Gavin Karlmeier

Ja. So, und übrigens, also wo wir gerade so bei der Juristerei sind, ich würde das Blockthema mal abschließen, außer du hast noch Ergänzungen. Ich glaube nicht.

31:32 Dennis Horn

Ich glaube, wir haben da das zu Genüge diskutiert. Ich fürchte nur, dass uns das noch ein paar Mal begegnen wird.

31:39 Gavin Karlmeier

Ja. Das Oberlandesgericht Hamm Hat geurteilt, Direktnachrichten über soziale Medien, Portale und Messenger-Dienste sind elektronische Post im Sinne von <unk> 7 UWG und ohne Einwilligung des Empfängers unzulässig.

31:55 Dennis Horn

Postgeheimnis.

31:56 Gavin Karlmeier

Ja, das nee, hier werbe. Ach so. Unzulässige Werbung.

32:01 Dennis Horn

Ah, ich glaube, das ist Briefgeheimnis.

32:03 Gavin Karlmeier

Schade. Fand ich super interessant. Wer weiß, wo uns das nochmal begegnet. Ich habe gedacht, wo wir gerade hier über das Rechtliche gesprochen haben, da passt das nochmal gut rein.

32:12 Dennis Horn

Ja, allerdings. So.

32:14 Gavin Karlmeier

Jetzt gehen wir Elon Musk auf die Spur. Och nö M Matt Binder hat bei Mashable die Follower und Followerinnen Und Follower RAS, wenn man das als Nordrom sieht, die Bots, Follower-Bots, von Elon Musk untersucht. Und das ist ein ganz interessantes Stück Durch das ich einmal kurz mit dir gehen möchte. Elon Musk ist ja der Nutzer mit den bei weitem meisten Followern auf X. Er war ja beleidigt, auch als er es noch nicht war. Da spürte man so einen latenten Unterton. Jetzt hat er mehr als 153 Millionen Follower und Mashable hat jetzt Daten ausgewertet, die kommen von Travis Brown. Der ist uns schon öfter begegnet hier. Der sich einen riesen Datensatz von X gezogen hat vor einer Weile und das irgendwie regelmäßig wohl noch tut und hat diese mehr als 153 Millionen Follower von Musk. Schreibt Mashable in einem akribischen Prozess zusammengestellt. Da habe ich mich übrigens gefragt, ob Travis Brown eigentlich auch mal ordentlich Ärger von Ex bekommen wird, bald. Also gib dem noch fünf Veröffentlichungen in der Form, dann gibt es ja auch Ärger. So. Und so, also die drängendste Frage in diesem Mashable-Artikel. Sind Elon Musks Follower gefälscht? Und Mashable schreibt dann selbst, also vielleicht ist inaktiv erstmal das bessere Wort und Neutralere. Viele dieser Follower weisen zumindest Merkmale auf, die darauf schließen lassen, dass sie X nicht wirklich nutzen. Von diesen gut 153 Millionen Accounts haben etwa 42% keine Follower. Etwas mehr als 72% haben weniger als 10 Follower. Und jetzt die Frage: aktiv so im Sinne von: Was posten die selbst? Mehr als 62,5 Millionen dieser 153 Millionen, also es sind auch etwa 40 Prozent.

34:25 Dennis Horn

Das klingt wirklich übrigens extrem akribisch.

34:28 Gavin Karlmeier

Haben gar nichts gepostet. Dazu gehören allerdings auch diejenigen, die zur Erhebung dieser Daten natürlich alle ihre Postings gelöscht haben. Ja, kann auch sein. So, und mehr als 100 Millionen Follower, also auch wieder rund 70 Prozent, haben weniger als zehn Tweets gepostet oder zehn Postings. Dann noch ein interessantes Detail, wann die ihre Konten, ihre Accounts erstellt haben. Elon Musk hat die Übernahme von Twitter abgeschlossen am 27. Oktober 2022. Von seinen aktuellen Followern haben 25 Prozent erst nach diesem Datum ihre Accounts erstellt. Das, glaube ich, kann man so hinnehmen, weil das hat ja auch ordentlich Presse gemacht

35:20 Dennis Horn

Ja, auf jeden Fall. Und er ist, glaube ich, einer der größten, also er ist nicht nur der mit den meisten FollowerInnen, sondern auch der mit der größten Medienwirkung pro Tweet. Gibt es, glaube ich, keine Einheit für. Ich würde sagen, es sind so das, wir messen es in Trumps.

35:37 Gavin Karlmeier

So, und Mashable schreibt jetzt also diese ganzen Daten, ähm Könnten auf gefälschte Konten hindeuten, aber auch auf solche, die einfach inaktiv sind, oder sogar Lurker. Der alte Newsgroup Begriff Newsroom, wollte ich sagen. Newsgroup-Begriff von Leuten, die einfach nur da sind, nur mitlesen, aber nicht reinschreiben. Und wahrscheinlich ist es eine Kombination aus allen dreien. So. Aber es gibt ein paar weitere Statistiken, schreibt Mashable, die deuten eher auf gefälscht oder inaktiv hin. Und zwar, ähm Weist Mashable darauf hin, woran erkennt man gefälschte Konten oder Bots, zum Beispiel am Standard-Avatar? Automatisch generierten Benutzernamen mit den Zahlen hintendran. Ja, dann sind so die Wahrscheinlichkeiten groß, dass es sich nicht um einen echten aktiven Benutzer handelt. So. Nur etwa 25 Prozent der Follower von Elon Musk verwenden das Standardprofilbild, aber mehr als 40 Prozent seiner Follower. Das heißt, knapp 50 Millionen haben vier oder mehr Zahlen in ihrem Handle auf X. Außerdem folgen mehr als 43 Millionen Follower von Elon Musk, insgesamt weniger als 10 Accounts. Und etwa 13,5 Millionen Nutzer haben zum Zeitpunkt der Datenerhebung nur einem einzigen Account gefolgt, nämlich Elon Musk. So.

37:10 Dennis Horn

Wenn ich, wenn du, ich habe mich lange nicht mehr bei X neu registriert. Aber dann wird er ja immer gesagt, hier möchtest du nicht fünf Accounts folgen.

37:18 Gavin Karlmeier

Ja, ja, genau, du hast diese Liste. In Deutschland waren das immer die üblichen Verdächtigen. So Spiegel, Tagesschau, Sascha Lobo.

37:26 Dennis Horn

Und ich glaube, da ist inzwischen also die These, immer Elon Musk ganz oben Also, ob das jetzt durch algorithmische Bestimmungen ist oder weil sich Elon Musk überlegt hat, er hätte gerne, dass alle erstmal Volkslagen kriegen, ihm zu folgen. Was übrigens überhaupt kein abstruser Gedanke ist. Könnte ich mir vorstellen, dass das für jeden, der einen Bot-Account anlegt, der einfache Weg ist, einfach zu sagen, ja, ja, Elon Musk und los. Weil du musst ja welche auswählen, um anzufangen. Zweiter Gedanke, ich glaube, dass halt durch die, das erklärt diese 25% seit Oktober Dass durch die Übernahme seit Elon Musk es ein Klima gibt, in dem es sich für viele Bots und Menschen mit düsteren Absichten neue Ambitionen gebildet haben bei Ex stattzufinden oder neue Gründe. Neue Rechtfertigung, was erklären könnte, warum es so viele sind und die sind dann automatisch aber auch eher Team Elon Musk, warum sie ihm auch folgen. Ja, ja.

38:33 Gavin Karlmeier

Ja. Also letzter Punkt noch, auch ganz interessant, was ist mit Ex Premium? Also das alte Twitter Blue, da sagt die Sammlung auch ein bisschen was drüber aus, nur 453. 000 Follower von Elon Musk haben ein Abo. Wir wissen, es gibt insgesamt gut 830. 000 aus diesen Daten von Travis Brown.

38:58 Dennis Horn

Das heißt, jeder zweite, der X Premium ungefähr abonniert hat, ähm Will gar nicht wissen, wo sein Geld hingeht.

39:06 Gavin Karlmeier

So und Elon Musk hat ja gesagt, X hat 540 Millionen monatliche Nutzer. Das würde bedeuten, dass ein Viertel davon, 25 Prozent, Elon Musk selbst folgt. Und wenn diese Zahlen irgendwie übertrieben sind, äh, diese 540 Millionen, dann würde das ja heißen, dass noch mehr In Prozent der Ex-Nutzerinnen und Nutzer Elon Musk folgen. Ja, und das halte ich nicht für unwahrscheinlich. Ja, noch ganz kurz. Also, wenn und dann schreibt Mashable. Weil ein großer Teil von Elon Musks 153 Millionen FollowerInnen die Plattform gar nicht nutzt oder vielleicht gar nicht existiert. Dürfte ein großer Teil der Gesamtnutzerschaft von X auch nicht so aktiv sein. So, jetzt du.

39:55 Dennis Horn

Sorry. Also, nee, alles gut. Es war ja auch, also ist ja richtig alles. Ich glaube, dass halt viele Leute echt einfach nur, also ich glaube, es gibt einen sehr großen Teil von Lurkern auf Ex. Also die halt wirklich niemals was schreiben und vor allem mitlesen und die wollen natürlich auch Dinge über Elon Musk wissen. Und ich glaube, ganz viele, die die Plattform noch aktiv nutzen, folgen Elon Musk, ob sie Entweder A Fans sind oder B halt wissen möchten, was der jetzt schon wieder geschrieben hat. Also Donald Trump hat halt eben auch eine extrem große Anzahl an FollowerInnen Ich weiß gar nicht, wie viele es zum Schluss waren.

40:27 Gavin Karlmeier

Und ob es dann da nicht ganz ähnlich aussah, ist eine Frage.

40:30 Dennis Horn

Ja, exakt. Nur die Hälfte übrigens, 86 Millionen. Obama am Ende übrigens auch. Also das ist natürlich eine andere Qualität an Inhalt, aber trotzdem So wie ein Like nicht immer auch Endorsement bedeutet, muss auch ein Follow nicht immer endorsement bedeuten.

40:47 Gavin Karlmeier

Jack Endorsement. Entschuldigung. Na gut. Dann schauen wir mal ein bisschen auf das, was bei X jetzt so tatsächlich passiert und begeben uns aus dieser Abstrakten juristischen Funktionspolitik, irgendwas Betrachtung, mal in die Untiefen der Dinge. An die Basis. An die Basis der Funktionen. John Gruber schreibt: Im Moment ist Threads auf Platz 2 der Liste der kostenlosen Downloads im App Store und X auf Platz 51. Im Google Play Store ist Threads auf Platz sechs und Ed's Ex auf Platz sechsundsechzig. So viel zu Threads, das angeblich nach Luft schnappt. Ja, genau. Dazu kommen wir gleich auch nochmal. Wir bleiben noch ein bisschen bei X. Aber das fand ich auch eine interessante Momentaufnahme. Also Ex wirkt auf mich wie das leere, der die leere Westernstadt langsam.

41:52 Dennis Horn

Ja, es ist so ein bisschen wie so ein Bahnhof, in dem kein Zug mehr hält.

41:56 Gavin Karlmeier

Ja. Aufpassen, bevor es lyrisch wird. Gregor hat uns geschrieben über Mastodon, ob wir nicht vor einiger Zeit prophezeit hätten, dass eingebundene Tweets in Artikeln kaputt gehen würden. Die Antwort ist ja, haben wir. Und er postet einen Screenshot mit. So sehen bei mir seit einigen Tagen alle Versuche aus Tweets einzubinden. Und das ist einfach immer nur weiße Fläche und ein Bindestrich und ein Ed. Geil.

42:25 Dennis Horn

Weil irgendjemand hat uns damals, nachdem wir das prognostiziert haben, geschrieben, auf gar keinen Fall würde das passieren, das wäre ja ein fataler Traffic-Einbruch.

42:33 Gavin Karlmeier

Ja. Wir wissen halt nicht, ob es nur Django ist, aber Also, da, wer weiß. Dann hat Enrique, ich habe seinen Nachnamen nicht rausgefunden, aber er arbeitet bei X. Die dürften seinen Nachnamen. Über den haben wir schon öfter gesprochen. Ich kann dem Nachnamen gleich sagen. Ja. Also Enrique postet das jetzt in den Benachrichtigungen, in den Mitteilungen der X-App, Post steht statt Tweet. Und dann hinterher, das habe ich sehr gemocht. Vielen Dank an alle, die das gemeldet haben.

43:03 Dennis Horn

Enrique Barrigan heißt er.

43:05 Gavin Karlmeier

Ah, ja. Also, als wäre es denen nie selbst aufgefallen.

43:09 Dennis Horn

Ich habe da aber auch so ein bisschen Genervtheit rausgelesen nach dem Motto Wir wissen, dass wir noch nicht so weit sind. Danke für die Hinweise.

43:17 Gavin Karlmeier

Ja, die Request-Logs sind, glaube ich, lang.

43:19 Dennis Horn

Ich glaube auch, da ist viel los.

43:22 Gavin Karlmeier

Rainer hat uns einen Screenshot geschickt aus dem Microsoft Store. Wer da nach Twitter sucht, findet auch Twitter. Wer nach X sucht, bekommt nix.

43:32 Dennis Horn

Ich glaube, das ist einfach näher am Nutzungsverhalten.

43:35 Gavin Karlmeier

Ja, vielleicht ist das so. Das ist absolut so. Also wir nähern uns Jenga. Tom Coates hat was Interessantes entdeckt und wir haben überlegt, ob wir das größer machen, aber wir sind uns nicht sicher, ob das nicht einfach ein Fehler ist. Und zwar postet er, dass Twitter alle Medien entfernt habe, die vor 2014 gepostet wurden.

43:59 Dennis Horn

Oh ja, da habe ich viel zu gelesen.

44:01 Gavin Karlmeier

Ja, Bilder und Videos aus den frühen 2000er Jahren, die entfernt wurden, das müsste ja dann auch so Dinge treffen wie diese Notwasserung im Hudson River, die Twitter überhaupt erst groß gemacht hat, damals und er bezeichnet das als Vandalismus Von Elon Musk. Und wir sind uns nicht sicher, ob das tatsächlich passiert ist. Also, da gibt es die Erklärung, das könnten Kostensenkungsgründe sein. Und das wäre natürlich harsch, weil tatsächlich Twitter ja ein Archiv auch für die neuere Historie ist. Absolut. Aber was sein kann, und darauf weisen dann einige hin, unter anderem Zoe Schiffer vom Plattformer Newsletter, also Ein früherer Twitter-Mitarbeiter hätte gesagt, da werden Kosten gespart, aber mittlerweile sieht es so aus, als hätte X diese Daten gar nicht gelöscht. Sondern dass das ein Fehler ist im URL-Kürzer. Das sind ja diese T. co-Links, unter denen früher auch Medien abgelegt wurden. Und da gab es doch diese Geschichte mit diesen Verzögerungen zur New York Times, äh, zu Thread und zu anderen sozialen Medien. Und jetzt geht die Mutmaßung, dass es mit dieser Geschichte zu tun haben könnte, dass X da einfach an diesem URL-Kürzer rumgedoktert hat und damit irgendwie den Medien von vor 2014 den Saft abgedreht hat.

45:38 Dennis Horn

Ja, ich glaube übrigens lustigerweise, ich habe hier gerade testweise aus der Community Note unter diesem Tweet über zum Vandalismus. Ich mochte die Leseart, die Formulierung Vandalismus, weil die trifft es ganz gut, auch wenn hier nicht mutmaßig, mutwillig gelöscht wurde. Es hätte mich nicht gewundert, wenn man einfach wirklich alle Medias von vor 2014 gelöscht hätte als Kostensenkung. Aber in der Community Note ist als Beispiel der Tweet des Alan DeGeneres-Selfies. Von den Oscars 2014 genannt. Und in der Community Note wird noch gesagt, dass das Bild im Moment noch fehlt. Die Originaldatei des Bildes aber hier zu finden sein mit einem Link. Und bei mir ist aber in dem Tweet inzwischen auch schon das Bild wieder zu sehen und auch in den Kommentaren sind In den Replies und Media-Tweets, die auch schon wieder angezeigt werden mit Bildern. Also es sieht fast danach aus, als wäre diese dieser Bug gerade schon hier beseitigt worden. Aber was das Ganze, finde ich, für eine Dimension hat, ist, dass man das Gefühl bekommt, wie wichtig eigentlich historische Daten sind, die bei Twitter liegen. Weil in dem Moment, wo man merkt, dass sie weg sein könnten. kriegt man doch ein Gefühl dafür, das wäre, glaube ich, nicht so gut. Deswegen hoffe ich, dass diese ganzen Aktionen, über die wir hier auch berichtet haben, von Menschen, die versuchen, das alles zu archivieren, bevor es weg ist, Dass die erfolgreich sind und waren. Ja. So.

47:09 Gavin Karlmeier

Übrigens gibt es ja diese Funktion, das dann auch im Internet-Archiv irgendwie zu melden, dass man, dass genau dieser. Tweet und so gespeichert wird. Ja, genau. Aber das müsste natürlich irgendwie einmal irgendwie strukturell und geplant geschehen.

47:25 Dennis Horn

Ja, und wer will das machen? Das sind so viele Daten. Das ist schlimm, ja. Weil man immer gedacht hat, aber auch, naja, was soll mit diesen Daten denn schon passieren? Die liegen da ja. Und dann kam da dieser Mann.

47:38 Gavin Karlmeier

Dominik hat uns geschrieben, Mit einem Screenshot, ach schau mal, schreibt er, ich bin Abonnent, obwohl ich gar keinen Account mehr habe. Und er hat aus dem uneingelogten Zustand ein Screenshot geschickt vom Profil von Elon Musk. Mit dem Hinweis darunter abonniert. Also diese Subscription. Als hätte er Elon Musk abonniert, aber ist ja uneingeloggt. Stimmt ja gar nicht.

48:05 Dennis Horn

Das ist super, oder? Oh, das ist kompliziert, ja, verstehe. Aber auch das könnte ja, also nee, das wird ein Fehler sein.

48:12 Gavin Karlmeier

Das, ja. Mad Navera sagt, dass auch dieses Bezahlsystem offenbar irgendwie kaputt ist. Und zwar hat er die erste Zahlung von 369 Dollar für seinen Account nie erhalten, aber jetzt zufälligerweise einfach gerade 11 Dollar überwiesen bekommen. Und es gibt Beschwerden von anderen. Dass die Auszahlungen in der dritten Tranche plötzlich deutlich niedriger seien. Nicht von allen, so, aber eben von einigen. Und da haben wir ja drüber gesprochen, Dass das so sein könnte, weil es ja jetzt ganz plötzlich hieß, dass nur noch die Impressions von Premium-NutzerInnen gezählt werden.

48:58 Dennis Horn

Ja. Genau. Nun. Ja, das ist so, man wedelt erstmal mit den Scheinen und wenn die Leute alle da sind, dann packt man sie ganz schnell weg. Ja. So war das, ne? Ja, unangenehm.

49:09 Gavin Karlmeier

Exakt so ist das. So, womit wählen wir hiermit? Funktionen und Emotionen. Hier erstmal ein bisschen Housekeeping. Kai hat uns geschrieben, es könnte sein, dass man jetzt immer, wenn man seinen Profilnamen bei X ändern möchte, seine. Seine Menschheitszugehörigkeit nachweisen muss. Das ist ihm wohl auch passiert, ohne dass er damit auf ein anderes Netzwerk verweisen wollte. Ja, da haben wir drüber gesprochen, wegen der Blue Sky-Erwähnung. Genau. Dann die Delegiertenfunktion ermöglicht jetzt den Premium-NutzerInnen, bis zu 25 Mitglieder zu benennen. Das ist die Funktion, die die alten Tweet-Deck-Teams ersetzt. Und wenn du dann NutzerInnen autorisierst, können die dein Konto steuern. Und da kannst du das jetzt auch vergeben an Nicht-Premium-Mitglieder, die dadurch Ex Pro nutzen können auch.

50:10 Dennis Horn

Ah, also du kannst quasi, wenn du jemanden als Nutzer in eines Premium Accounts einträgst, ihm einen Tweet-Deck-Zugang gewähren. Aber gilt das dann nur für diesen Account? Ja, genau. Okay. Also so habe ich es verstanden. Ja, okay. Aber ich kann, äh, Delegates kann ich mit meinem Nicht-Premium-Account derzeit offenbar noch. Ja, ich kann delegieren, ohne Premium zu benutzen. Ach so.

50:39 Gavin Karlmeier

Aber er hat keinen Zugriff auf Pro American. Ah, das geht nur. Ah, okay.

50:43 Dennis Horn

Ah, Boah, wenn ist das kompliziert. Okay.

50:46 Gavin Karlmeier

Es war mal einfach, aber jetzt wird es wirklich.

50:49 Dennis Horn

Irgendwann male ich mal ein Schaubild, wenn ich Zeit habe.

50:53 Gavin Karlmeier

Das wird so aussehen wie das Beziehungsgeflecht in Game of Thrones, ich bin mir sicher. Ja, genau. Dann haben wir ein altes TweetDeck entdeckt. Per Chrome Plugin. Das liegt bei GitHub, heißt Old Tweet Deck. Man braucht ein bisschen wie nennen wir das denn? Entwicklermojo, um das einzurichten. Und da wurde in einem Posting schon darum gebeten, kann das bitte jemand auch als Firefox-Plugin auch noch nachbauen? Vielleicht kann ja einer von euch Hakis da mal Hand anlegen. So.

51:32 Dennis Horn

Wäre das kompliziert, das Umbauen eines Chrome-Plugins zu einem Firefox-Plugin? Das weiß ich nun wirklich nicht. Aber ich glaube, als Safari-Plugin wäre nicht so kompliziert, weil Safari doch auf Chromium basiert, was quasi die Grundlage von Chrome ist, oder?

51:47 Gavin Karlmeier

Ich weiß es nicht. Du fragst mich, als würde ich Informatik studieren oder sowas. Ich kann es dir nicht sagen. Da bin ich wirklich. Keine Ahnung. Keine Ahnung. So, Funktionen und Emotionen geht weiter bei Threads. Ja, okay. Da gab es ein Update: es gibt eine neue Registerkarte oder einen Tab im eigenen Profil. Reposts heißt der. Dann gibt es unter den einzelnen Tabs jetzt entsprechende Zahlen. Also wenn du irgendwie auf Following klickst oder Follower oder Pending, wenn dein Account irgendwie geschlossen ist und du musst sie zulassen, dann hast du da jetzt auch eine Zahl drunter. Gut. Wenn du in Accounts gehst, werden dir ähnliche Accounts von dort aus auch zum Folgen vorgeschlagen. Cool, das geht schnell heute. Instagram haben wir noch.

52:34 Dennis Horn

Nicht viele Emotionen übrig, irgendwie. Ich weiß nicht, aber das sind alles so Features, die du so, ja, baut rein, komm, mach. Voll die App.

52:41 Gavin Karlmeier

Yasser Massoud hat gepostet, es sieht so aus, als würde Instagram das Runterladen von Reels außerhalb der USA ermöglichen.

52:49 Dennis Horn

Ja, finde ich.

52:50 Gavin Karlmeier

Ja, gibt es jetzt eine Eingabeaufforderung nach dem letzten Update, wo man sagen kann, alles klar oder irgendwie noch mehr einstellen dazu?

52:57 Dennis Horn

Habe ich Emotionen, finde ich richtig gut. Ich benutze das wirklich gerne. Ich rede mir ja ein. Heute ist der Tag der großen Beichten. Naja. Also, ich versuche TikTok weitestgehend zu vermeiden aus meinem Privatumfeld. Warum eigentlich? Aus ganz vielen Gründen. Also hat viele Gründe. Der wichtigste Grund ist aber, ich weiß genau, dass ich super anfällig dafür bin. Also ich würde da sehr viel Zeit verbringen. Und Rede mir aber ein, dass es anders ist, wenn ich Reels gucke. Weil es natürlich also, naja, gucke aber viele Reels.

53:34 Gavin Karlmeier

Also ich bleib bei den Reels nicht so lang hängen wie bei TikTok. Muss ich wirklich sagen. Ich weiß nicht, woran es liegt.

53:41 Dennis Horn

Das liegt daran, dass der TikTok-Algorithmus wirklich super gut versteht, was dir gefällt und was nicht, glaube ich. Und der Reels Da lässt man, glaube ich, viel liegen.

53:51 Gavin Karlmeier

Instagram kann einfach keine Algorithmen sagen.

53:54 Dennis Horn

Instagram weiß einfach nichts über mich. Was würde ich sagen? Achso, und das ist natürlich auch ein Wischerei. Ich verbringe da vermutlich genauso viel Zeit, wie ich in TikTok verbringen würde, glaube ich. Ist auch eine These. Und stolper aber sehr oft über Inhalte, die ich so toll finde, dass ich sie Leuten schicken möchte, die, und jetzt halte ich fest, kein Instagram haben. Ich kenne Menschen, die Instagram nicht benutzen.

54:19 Gavin Karlmeier

Und du willst es einfach in die Familien-WhatsApp-Gruppe verstanden. Exakt.

54:22 Dennis Horn

Und was ich dann immer mache, ist halt so Screencast-Aufnahmen. Und das ist halt wirklich ein fürchterlicher Workaround. Um dann zwei Lachen-Emojis damit zu provozieren.

54:32 Gavin Karlmeier

Ja, ja, ich verstehe das. Aber das ist ganz wichtig, ne? Einfach die Reels kurz speichern, zwei Wochen liegen lassen und dann in die Familien-WhatsApp-Gruppe. Das ist, glaube ich, immer der richtige Zeitpunkt. Vier Wochen später schickt der Vater sie dann ja eh wieder zurück. Ja. Und du musst drei lachende Emojis am Boden für den zurückposten.

54:55 Dennis Horn

Ja, ich merke, du hast die Klaviatur, hast du verinnerlicht.

54:58 Gavin Karlmeier

Absolut. Artwaith Varma heißt er. Instagram arbeitet jetzt sogar an Videonotes.

55:10 Dennis Horn

Also ich.

55:12 Gavin Karlmeier

Hä?

55:12 Dennis Horn

Hab ich da gedacht.

55:14 Gavin Karlmeier

Aber du fandst ja die Sprachnachrichten-Nodes, fandest du ja gut, ne?

55:17 Dennis Horn

Ja, die konnte ich verstehen, die konnte ich sogar herleiten, wo es herkommt. Bei den Video-Nodes, wo sie sagen, da bin ich jetzt.

55:23 Gavin Karlmeier

Also, warum? Weil man's kann.

55:27 Dennis Horn

Also damit, also um das zu verstehen. Ich kann dann sozusagen für die Menschen, denen ich auch folge, da wo sonst die Notes sind, die Funktion, die übrigens kaputt ist, seitdem alle Leute da Musik reinposten können, aber das ist was ein anderes Thema. Kann ich jetzt ein Video packen, um dann da drauf zu tippen und ein Video zu sehen, das eigentlich de facto auch eine Story wäre?

55:49 Gavin Karlmeier

Ich glaube, man nennt das sonst Story, ne? Ja. Genau. Ja, cool. Aber im Unterschied zur Story bleibt es hier 24 Stunden stehen.

55:57 Dennis Horn

Der Unterschied ist halt, dass es wirklich nur Mutual sehen. Also die, denen ich auch folge. Aber dafür gibt es ja die enge Freundefunktion. Ich weiß es auch nicht.

56:05 Gavin Karlmeier

Wer auf all das gar keinen Bock mehr hat, ist Jack Dorsey. Also wenn man twitter. com slash Jack eingibt, ist er immer noch da. Aber wenn man Instagram. com slash Jack eingibt, ist er weg. Also Jack Dorsey hat sein Instagram-Konto gelöscht. Der Account ist noch nicht wieder vergeben. Das wird niemals passieren. Meinst du? Also gerade, also wir Freunde der DNI sagen, er ist gerade im Transit.

56:33 Dennis Horn

Stell dir mal vor, es gibt auch so eine Art, so eine Who-Is-Abfrage für Instagram-Accounts. Toll, mit Adresse des Hosters. Letzter Provider, 1 und 1 GmbH Montebauer.

56:44 Gavin Karlmeier

Du kannst AddJack übernehmen, du brauchst nur die Author. Info. Ja, genau. Normalerweise werden solche Handles wie at Jack ja wirklich für, also da dürften tausende von Dollar für so Vier Buchstaben-Accounts irgendwie über den Tisch gehen. Mal schauen, was dabei passiert. Du sagst gar nichts Ähm, Jack Dorsey hat auf Noster, das ist ja sein Lieblingsnetzwerk, in Blue Sky ist er ja eher nur investiert. Also das gilt so, als dass Jack Dorsey

57:17 Dennis Horn

Oder da hat uns jemand gebeten, das nochmal zu sortieren, wie da eigentlich die. Ich glaube, damit kann man das sagen. Also Blue Sky ist die Vision von Jack Dorsey, aber nicht sein Zuhause. Ja.

57:27 Gavin Karlmeier

So kann man es sagen, ne? Dass er damals auch schon aus Twitter heraus hat, die Idee ja auch schon formuliert und so. Aber das, wo er drin hängt und regelmäßig postet, ist ein Noster. Und da hat er geschrieben, und ich glaube aber bei X auch nochmal, dass er seinen Instagram-Account nach jahrelanger Nichtnutzung einfach gelöscht hat. Ist übrigens interessant, er war einer der ersten zehn Accounts auf Instagram. Und einer der ersten Angel-Investoren, also Kevin Sistram, ist ja einer der beiden Gründer von Instagram, neben Mark Krieger, der war Praktikant bei Odeo. Das war 2005 die Firma, die Jack Dorsey zusammen mit Noah Glass und Evan Williams gegründet hat, die später zur Obvious Corporation wurde und dann zu Twitter. Und so kamen die Verbindung zustande. Und es gab einen Zeitpunkt, da war mal im Gespräch, ob Twitter Instagram kauft. Das hat Kevin Sistrim abgelehnt und dann hat Jack Dorsey erfahren, dass er das aber dann an Facebook verkauft hat für eine Milliarde US-Dollar. Das war der größte Rivale von Twitter. Und genau da hat Jack Dorsey aufgehört zu twittern. Weil er so verletzt war. Zu Instagrammen. Äh, Instagram, genau.

58:47 Dennis Horn

Ja, schöne Geschichte irgendwie. Gefällt mir ganz gut. Aber ja, natürlich. Ich glaube auch nicht, dass Twitter damals eine Milliarde Dollar geboten hat seinerzeit.

58:56 Gavin Karlmeier

Nee, das wollte ich gerade sagen.

59:00 Dennis Horn

Oh boy. Wie sind wir da hingekommen? Achso, Jack, genau. Er hat aber irgendwo veröffentlicht, dass er gespannt ist, an wen das jetzt geht. das Handle. Und ich glaube, also Instagram wäre schön blöd, da jetzt wieder Futter zu liefern, um Inhalt daraus zu machen. Wir hatten noch schon mal so ein Beispiel, ging es doch nicht auch um Jack Dorsey? Dass Mark Zuckerberg ihm sozusagen inhaltlich, also weil er ihm gefolgt ist oder so? Auf Threads? Ach, wie war das denn nochmal? Oh, da komme ich gerade drauf. Ach, das ist auch 100 Folgen her. Aber da haben wir schon mal gesagt, das ist so ungeschickt so Leuten, die so inhaltliche Widersacher sind, denen so den Ball auf den Fuß zu legen Und das wäre hier ja der Fall. Also sobald Jack neu registriert ist und Jack Dorsey wird es wahrscheinlich einmal die Stunde reloaden, um zu gucken, ob es noch vergeben ist, sobald es noch vergeben ist, wird er daraus ja wieder Content generieren. Das heißt, das Schlauste, was Instagram machen kann, ist einfach Reserviert erhalten, ist egal. Es gibt so viele Handles, die reserviert sind bei Instagram und nicht genutzt werden. Ich glaube, das wäre hier auf jeden Fall ein markenstrategisch der klügere Schatzzug.

01:00:10 Gavin Karlmeier

So. Ein bisschen Meta müssen wir noch zum Abbinden machen. Housekeeping Klaus hat uns geschrieben, wir sind ja jetzt der Everything-Podcast. Sorry, aber machen wir jetzt hier Klaus-Heeping? Also zumindest steht jetzt bei uns das Social Media Update drunter. Und jetzt sagt er, das müsste mal geklärt werden. Was ist eigentlich mit Sachs Metaverse? War das auch nicht so ein Everything-Dings? Der ganze Laden musste ja umbenannt werden. Große Ankündigungen wurden gemacht. Arbeitet jemand noch daran? Ist es schon beerdigt? Wird Mark Zuckerberg im Everything-Rennen von. . Elon besiegt, erleben wir nach gut 200 Jahren neues Waterloo. . Fragen über Fragen.

01:00:49 Dennis Horn

Ja, hast du eine Antwort?

01:00:52 Gavin Karlmeier

Also, ich würde sagen, das sind zwei komplett verschiedene Schuhe. Mhm. So, also mit diesem Everything beim Metaverse war Einfach so diese komplette Bandbreite zwischen Virtual Reality und echter Begegnung gemeint und allem, was dazwischen ist, technologisch halt gesehen, ne? Wie begegnet man sich im digitalen Raum? So? zieh eine AR-Brille an und ich sehe die. Also eigentlich das, was Apple jetzt mit dieser Vision Pro macht. Also das geht ein bisschen in diese in diese Richtung. Also das hat ein sehr. technologischen Grund, während halt X einfach eine App ist. Everything App.

01:01:27 Dennis Horn

Ja, und ist das nicht so, dass genau, also man baut ja eine Welt sozusagen. Das Metaverse ist halt ja so eine Art Und die Second Lives? Ja, das ist aber das ist, glaube ich, der Fehler, den viele machen.

01:01:37 Gavin Karlmeier

Da ist man das wirklich mit Second Life, also da gab es diese Vorstellung von Mark Zuckerberg, diese große, wo er das alles vorgestellt hat.

01:01:43 Dennis Horn

Wo er durch den, alle hatten die Brillen auf und er ist durch den Saal gelaufen.

01:01:47 Gavin Karlmeier

Ja, genau. Nee, das war, glaube ich, sogar noch davor, das war noch was anderes. Aber auf jeden Fall hat. Hat Mark Zuckerberg da eine Szene drin gehabt, wie er fechtet?

01:01:58 Dennis Horn

Ja.

01:01:58 Gavin Karlmeier

Oder wenn Vassili Golaut das jetzt hört, er würde er mich wieder anrufen und sagen, Ficht heißt es. Wie er Fichtet. Heißt es, Ficht? Ich glaube ja. Wie er Fischt. Wie er fischt. Und zwar hat er dabei diese AR-Brille auf. So, das heißt, er steht in seinem Garten in echt. Ja, aber das ist ja AR, genau, ja, okay. Genau. Und sieht gegenüber das Hologramm einer Fechterin. Oder heißt das dann Fichte? Entschuldigung, der lag da so. So, also gegenüber das Hologramm einer Fechterin. Und die kämpfen halt gegeneinander, während sie wahrscheinlich bei sich irgendwo in der Turnhalle steht und auch ihnen als Hologramm sieht. So. Und das ist ja keine virtuelle Realität. Nein, genau. So, und ich glaube, das hat super gezeigt was mit Metaverse gemeint ist, eben nicht, also vielleicht auch, ne, so virtuelle Realität und und sowas wie Second Life Das ist ja dieses Horizon von Methanur in nur ohne Unterkörper. Und die Die AR-Geschichte, aber eben noch oben drauf. Also Amy Webb hat das, glaube ich, mal genannt, die Summe aller Technologien, die das echte Leben mit der virtuellen Realität oder das überbrücken. So. Und das fand ich eine ganz schöne Beschreibung, aber das ist halt so eine Technologie und bei X reden wir über eine App und deren Funktionen und Dienstleistungen. Das ist schon ein anderer Schnack.

01:03:23 Dennis Horn

Ja, und um nahe zu wissen, was wurde eigentlich daraus, also das Metaverse scheint, also da wurde sehr viel Ressource reingesteckt. Das hat aber eher jetzt nicht so dazu geführt, dass Meta unbedingt sich weiter in die Gewinnzone geschoben hat. Und deswegen heißt es, ist man gerade eher so ein bisschen auf dem Weg, das so ein bisschen wieder runterzukommen.

01:03:43 Gavin Karlmeier

Ja, wir haben diese Kündigungswellen ja zuletzt überlebt. Also X und das ehemalige Twitter war ja nicht das einzige Unternehmen, das Leute entlassen hat. Und da. war beim Meta ging ordentlich der Karlschlag rum. Und da haben die auch in ihrer Metaverse Division ordentlich zusammengekürzt, wenn ich das so richtig im Kopf habe. Und ich würde sagen, die werden immer noch nach außen hin sagen, das verfolgen wir weiterhin. Aber es war eben eine sehr langfristige Unternehmensvision und ja noch nichts, was in irgendeiner Art und Weise wirklich Produktnähe hatte.

01:04:18 Dennis Horn

Ja, genau. Und wenn man mal die Meta-Aktie, den Verlauf sich über die letzten fünf Jahre bei Google anschaut, dann gibt es da so eine sehr lange Talfahrt, bevor es wieder hochging. Und das war eigentlich genau die Phase, in der sehr viel Zeit und Energie in das Metaverse gesteckt wurde. Spannend, ja.

01:04:34 Gavin Karlmeier

Auf Tumblr müssen wir nochmal gucken. Die haben ein neues Design eingeführt für ihre Web-Oberfläche. Ähm, und also sieht das aus wie Ex oder sieht das aus wie Ex?

01:04:45 Dennis Horn

Ja, voll, ne? Also, also wir haben lustigerweise ganz am Anfang mal darüber gesprochen, dass Tamlar als eine der ersten großen Apps, Plattformen, Netzwerke Anschluss ans Fediverse gesucht hat und sich mit ActivityPub auseinandergesetzt hat. Das war wirklich So Folge 7 oder so. Und wir haben damals gesagt, oh wie spannend, das ist ja total toll. Und es hat wirklich dann weitere 180 Folgen gebraucht. Von Haken dran, bis Tamlar das Ding gestartet hat. Das war ein bisschen zu langsam, leider.

01:05:21 Gavin Karlmeier

Ja, also Direkt nach der Übernahme haben die auch wie so viele andere profitiert, ne? Da hat Matt Malnweg von Tumblr hat gesagt Unsere Downloads unter iOS sind um 58 Prozent gestiegen, unter Android um 57%. Und zuletzt sind sie wieder auf so das übliche Niveau zurückgegangen. Aber vielleicht versucht Tumblr in irgendeiner Art und Weise immer noch zu profitieren. Natürlich viel zu spät, sehe ich auch so. Und es ist gefährlich. Also Tumblr hat ja auch eine. Recht überzeugte Nutzerschaft von dieser Plattform, die die bleiben und die da eng dabei sind, und die sind nicht so begeistert. Also, da haben viele gepostet, gefällt uns nicht. Also, Tumblr ist auch so eine Plattform mit Kultur.

01:06:10 Dennis Horn

Ja.

01:06:11 Gavin Karlmeier

Und Geschichte. Ja, und Kultur und Geschichte wissen wir schon von Reddit, sollte man beachten. Sagen wir so.

01:06:18 Dennis Horn

Ja, und da gibt es ja auch viele Beispiele. Also Tamler hat ja mal die Vorsicht der Fachbegriff not safe for work-inhalte. Inhalte gesperrt und das ja für Tamlar fatal. Also, das hat zu einem absoluten NutzerInnensterben geführt. Inzwischen sind sie, glaube ich, wieder erlaubt dort, aber die Leute kamen natürlich nicht in der Zeit, wie dafür sie verloren gegangen sind.

01:06:43 Gavin Karlmeier

Jetzt wiederhole ich nochmal meine Frage vom Beginn. Was haben wir eigentlich am Wochenende gemacht, während ihr auf diese Episode gewartet habt? Wir sind dank der Blue Sky Invite Codes in dieses Rabbit Hole gefallen, das sich gewaschen hat. Und immer wenn wir jetzt neue Blue Sky Invite Codes hier vorlesen, dieses Signal.

01:07:11 Dennis Horn

Ich habe so viel Zeit mit diesem Scheiß verbracht. Ich muss da ein bisschen was zu erzählen. Also, es gab oder gibt auch, aber hierzulande vor allem gab. ist sogenannte Zahlensender in den, vor allem in der Zeit des Kalten Krieges. Und ich bin da, ich komme da gleich zu Diskussionen. Das gibt es eigentlich immer noch, aber Zahlensender sind Radioprogramme, die auf Lang- oder Mittelwelle vor allem gesendet wurden. Das gibt es immer noch? Komm ich gleich. Über Lang und Mittelwelle gesendet wurden, das heißt, über mehrere tausend Kilometer auch über die Welt geschickt werden konnten. werden in Landessprachen gesendet und sind halt zur inutzt um Informanten und Spione und halt Menschen, die im Ausland arbeiten, in verdeckter Mission zu informieren. Also das bekannteste Beispiel ist wirklich dieser Gong, den wir gerade gehört haben, ist eines der bekanntesten Beispiele in Westdeutschland jedenfalls, weil das ein ostdeutscher Zahlensender war. um Spione in Westdeutschland zu informieren und mit Aufgaben zu versorgen. Und man weiß nicht so ganz genau, wo der herkommt, aber es wird vermutet, dass der so aus Ungarn oder oder Polen ausgesendet wurde nach Westdeutschland. Das hört man an der Art und Weise, wie die Zahlen, und da kommen wir jetzt gleich zu, was ist denn dieser Zahlensender, wie die Zahlen ausgesprochen wurden, die klangen nämlich stark mit osteuropäischem Einschlag. Das ist verrückt, was man hat immer wirklich Das Radio, also du hast Radio gehört und Mittelwelle und meistens sind das ja Frequenzen, die nicht genutzt werden, also einfach nur rauschen. Und dann hörst du diesen Gong zum Beispiel plötzlich und dann. Anderthalb Minuten lang einfach nur vorgelesene Zahlen. Und du brauchst dann auf der anderen Seite ein Einmalpasswort, das du nutzen kannst, um diese Zahlen zu dechiffrieren, um dann zu erfahren, ich soll an Susanne dranbleiben, beispielsweise. Und das gibt es weltweit immer noch und das nutzen auch immer noch eigentlich alle großen Mächte, um sich gegenseitig zu informieren

01:09:09 Gavin Karlmeier

Und das super spannende ist, dass kann man auch in Deutschland noch irgendwo diese Zahlensender hören?

01:09:15 Dennis Horn

Ich denke ja, aber eben nicht mehr auf Deutsch, weil also die Deutschsprachigen sind eigentlich mit der mit der Wende. eingestellt worden. Also dieser Gong-Sender, den du gerade gehört hast, der hat noch einmal gesendet und ich glaube einige Monate vor der Wende war das. vor der Wiedervereinigung und da hast du den Gong gehört und dann hast du mehrere Männer singen hören. Alle meine Ähnchen Schwimmen auf dem See, Köpfchen in das Wasser, schwänzen in die Höhe. Und das wird als Code verstanden für taucht mal lieber unter Köpfchen in das Wasser, wir sind jetzt raus, so nach dem Motto. Wow. Das ist so spannend, oder? Diese allemine Endchen-Sendung war am 29. Mai 1990. 23. Mai 1990, Entschuldigung. So, und diese Zahlensender werden halt immer noch genutzt, zum Beispiel um kubanische Spione in den USA mit Informationen zu versorgen. Also, was auch mega spannend, du merkst, ich habe mich richtig reingemannt. Was ich am allergeilsten finde, ist, dass du die Häufung von Zahlensendersignalen weltweit Wenn du die quasi hinmalen würdest, könntest du sie mit großen Weltereignissen, weltpolitischen Ereignissen, wäre das eine korrelative Kurve. Also zum Beispiel zwei Tage vor der, ich glaube vor dem Einsatz in Irak, zwei Tage vorher, wurden schon die Spione durch die USA informiert, dass es dazu kommt. Und das eben über Zahlen, immer einfach nur überzahlen, weil das halt eine perfekte Methode, um Menschen zu informieren, ohne es ist nicht zurückverfolgbar. Es ist, du weißt nicht, wer also weißt nicht, wer dahinter steckt und von wo aus gesendet wird. Niemand kann es dechiffrieren. Es gibt kein Leck am Ende, weil du brauchst dieses Einmal-Passwort mit der Uhrzeit. Das ist Hammer. Und was ich richtig geil finde, dass am 26. April 2018, kann man sich bei YouTube anhören, hat ein russischer, deutschsprachiger Zahlensender. . G06 heißt der, die werden immer so benannt wie Signale, die man da hört, hat gesendet und am Ende hast du einen Windows XP-Computer herunterfahren hören. Also Leute, wenn ihr mal wirklich Zeit habt, setzt euch mit Zahlensendern auseinander. Ich könnte den ganzen Tag darüber sprechen. Mache ich vielleicht nochmal. Aber ich glaube, bis hierhin reicht es.

01:11:31 Gavin Karlmeier

Vielleicht sind das ja auch gar keine Blue Sky-Invite-Codes.

01:11:34 Dennis Horn

Sondern wir informieren die Leute, die noch bei Eck sind.

01:11:37 Gavin Karlmeier

Ja, genau. Kommt da raus. So. Gut, und wir haben Codes dabei heute, oder was?

01:11:43 Dennis Horn

Ja, aber also diesmal, heute haben wir Fremdcodes sozusagen. Ja. Und wurden Codes zugespielt. Ich muss auch dazu sagen, Leute, also wenn ihr diese Folge hier jetzt nicht so innerhalb der ersten Ich sag mal, acht Stunden nach Veröffentlichung hört, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die noch funktionieren, relativ klein. Das haben wir am Freitag wieder erlebt. Genau, Freitag waren die Codes nach einer Stunde weg. Wir haben elf Codes vorgelesen. Das ist schon doll. Aber wir haben ja noch ein bisschen was im Petto. Wir haben noch ein bisschen was im Petto. Wir haben jetzt erstmal heute die Codes, die uns zugesendet wurden. Und da genau, wollte ich zu sagen, wir dienen gerne als Börse. Also wenn ihr möchtet und ihr habt noch Codes übrig. Dann schickt uns die am besten über irgendeinen DM-Weg per Instagram-Nachricht oder per, meinetwegen sogar per Ex, aber dann werdet ihr gesperrt. Oder irgendwo auf jeden Fall als Direkt-Nachricht, wir lesen das vor. So hat es auch Mascarpone bei Blue Sky gemacht. Und ich lese diese Codes jetzt vor. Die fangen an mit BSky-Social, das kennt ihr schon.

01:12:40 Gavin Karlmeier

Brauchst du das Signal, damit alle Bescheid wissen?

01:12:43 Dennis Horn

Ich glaube, das haben wir gerade schon, oder müssen wir das nochmal?

01:12:45 Gavin Karlmeier

Du hättest es gerne nochmal, ne? Wir müssen es schon zelebrieren. Also es geht los mit was? B Sky? Minus Social Minus So und dann Achtung.

01:13:10 Dennis Horn

W S X zwei L, Minus, E Q L C Z. Nächster Übrigens im DDR-Zeinsender wurde immer Trennung gesagt. Ist auch toll. ASXPU-S W C J B. Trennung. I B. Sechs, H. T. T. B. Trennung 4I6U N minus ZBR 3T. Danke Maskerpone für diese Codes. Und dann haben wir noch mehr Codes und das ist jetzt sein Next Level, nicht nur Codes schicken, sondern das hat der Martin gemacht, der hat uns die Codes direkt selber vorgelesen.

01:14:05 Speaker 4

Dann wollen wir doch mal. Bekanntermaßen fangen die Codes alle an mit bsky-social minus. Und dann Nummer eins K. N. D L R, Minus, B J, S X, C Nummer zwei, N D, vier, sechs R, Minus Y O T R N Reben, fünf Minus fünf, sechs D sieben Nummer vier N H U A S. Fünf Ku R U S. Ich komme langsam zählen durcheinander. Das ist jetzt Nummer 5. TF MGD minus Sech D. Nummer sech ist P Q? T V W. H S V N und der letzte, die Nummer sieben, Sechs J, R A L, minus. W4 M C T Die Angaben wie immer ohne Gewehr.

01:15:54 Gavin Karlmeier

Ich wollte es selbst noch sagen.

01:15:55 Dennis Horn

Ja, sehr gut. Aber auch cool. Also auch das könnt ihr natürlich machen, wenn ihr wollt. Schickt uns gerne eure Sprachnachrichten oder die Codes. Wir lesen die dann hier vor, immer wenn der Gong kommt.

01:16:06 Gavin Karlmeier

Immer wenn der Gong kommt. Es ist super, das ist ein Spin-Off von Haken dran.

01:16:11 Dennis Horn

Immer gon kommt.

01:16:14 Gavin Karlmeier

So, also vielleicht noch als Ausblick: Donald Trump ähm überspringt die erste Präsidentschaftskandidaten-Debatte der Republikaner in den USA. und will stattdessen zu einem Interview bei Tucker Carlson auftauchen, in dessen Ex-Format. Da werden wir ein Auge drauf haben. Und es steht ein Termin fest für das erste Ähm, Treffen des Werberates des Client Councils von X. Also für die großen Marken und Werbetreibenden 20. September in New York City. Es gibt eine Einladung, die hat Linda Jaccarino verfasst. Sie will über Fortschritte und Sicherheitsinitiativen berichten. Und vor allem, wir hören uns an, was Sie brauchen. Da sind wir auch sehr gespannt, aber in einem Monat erst die Auflösung.

01:17:07 Dennis Horn

Da Sie jetzt für in einen Monat einladen, würde ich mal die These aufstellen, dass es noch irgendwelche News gibt, die bis dahin noch

01:17:14 Gavin Karlmeier

Absolut, da fließen noch viele Daten die Twitter-Kurz links runter.

01:17:20 Dennis Horn

Das glaube ich auch. Ich habe auch noch ein paar zwei, drei kleine Gedanken zum Schluss. Punkt 1, Elon Musk, der Mann ist 52 Jahre alt, blockiert jetzt gerade alle Leute, die sich bei ihm in den Kommentaren negativ übers Blockieren äußern. Und da ist so mein zentraler Gedanke, also warum? Weil das doch die, also die wie kam, also ich dachte, er mag die Funktion nicht. Mhm. Also das fühle ich schon mal gar nicht, hat aber dazu inzwischen sogar. einen, nee, ich wollte Edgar fast den Namen genannt, ich will den Namen nicht nennen, einen Rechtsaußen, rechtsradikalen Shitposter-Account, der sehr, sehr, sehr, sehr, sehr reichweiten stark ist. Auch blockiert. Und das ist sehr besonders, weil der doch immer wieder auch schon mal gesperrt wurde und dann von Elon Musk zurückgeholt wurde. Also, das finde ich bemerkenswert. Und das andere war ein Gedanke, wir haben vorhin darüber gesprochen, wie X in den App Stores irgendwie auf Platz 54 und 66 liegt. Und was meinst du, und da können wir jetzt mal alle drüber nachdenken, liegt das a daran, dass die App nicht mehr so richtig funktioniert? B, dass die Anzahl derer, die sie wirklich sinnvoll benutzen können, runtergegangen ist? Oder vielleicht daran, dass man sie einfach auch nicht mehr findet. Also, weil wenn ich im App Store ein X eingebe. Dann finde ich ja auch andere Dinge erstmal.

01:18:42 Gavin Karlmeier

Oder lass mich noch was hinzufügen. Ich frage mich ja auch einfach, die App ist älter. Also warum sollen alle Leute, die sie schon haben und nutzen, sie nochmal runterladen? Also, ich finde das ja eh so ein. So ein fragliches Erfolgskriterium, wie oft die App runtergeladen wird, außer zwei Apps zeitgleich sind halt neu. Aber Threads ist neu, X ist alt, selbstverständlich wird Threads gerade öfter runtergeladen. Ja, das stimmt natürlich auch. Auch interessant der Punkt. Also, wie gut ist der Name Ex aus SEO- und Auffindbarkeitsgesichtspunkte?

01:19:16 Dennis Horn

Richtig, ja. Und kriegen wir Apple noch dazu, vielleicht Charts in den App Stots einzuführen, mit auf welche App es auf den meisten Geräten gerade installiert

01:19:24 Gavin Karlmeier

Das ist ja das eigentlich Interessante. So eine Rückmeldung, wie ist die Installation? Ich würde mich würde mich ja wundern, wenn Ex diese Information Ex Apple meine ich, wenn Apple diese Information nicht hätte

01:19:37 Dennis Horn

Ich glaube, das haben sie, weil du, oh, da muss ich mich jetzt, da lehne ich mich sehr weit aus dem Fett, vielleicht kann da jemand der Hakis das noch nachreichen. Wir sind gerade eigentlich in den Post-Credits gerade. Ja, ist super. Ich habe Zeit. Ja, ich auch. Und ihr ja offenbar auch, weil ihr habt ja schon eine Stunde 20 zugehört. Also. Ich glaube, dass du als App-EntwicklerIn sehen kannst, wie oft deine App heruntergeladen wurde und wie oft sie gelöscht wurde von den Geräten. Das heißt, du musst ja nur Zahl 1 minus Zahl 2 rechnen. Und hast dann einen Wert und die kannst du dann ja über alle Apps hinweg vergleichen und daraus Charts generieren. Und was glaubst du, ist die meistinstallierte App beim iPhone?

01:20:20 Gavin Karlmeier

Die meiste installierte WhatsApp, oder? Also abgesehen von den Apple-eigenen Apps.

01:20:25 Dennis Horn

In Deutschland könnte es sein, ja, stimmt, das könnte WhatsApp sein.

01:20:28 Gavin Karlmeier

Und in weltweit, da bin ich mir nicht sicher. YouTube. Facebook, ja. Der Facebook Messenger. Oder ist es doch Doodle Jump? Grüße übrigens an alle Hakis, die jetzt bis zu dieser Stelle hier gehört haben um die Blue Sky Inward-codes zu bekommen. Das war ein bisschen vorher. Schön genau. Liebe Grüße an all, die hier hingespult haben. Ja, ja. Tut uns sehr leid. So, wir hören uns morgen wieder, nicht wahr? Ich fürchte ja. Ja, bis morgen. Bis morgen.