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Folge 194 · 28. August 2023 · 52 Min.

Ausgebuht und von der EU zum Handeln gezwungen

mit Dennis Horn

Der DSA ist in Kraft getreten. Grund genug, mal hinzuschauen, wie X hierauf eigentlich so reagiert. Spoiler: Ihr werdet nicht so überrascht sein. Und wir fassen ein Thema an, das eigentlich ein Dauerbrenner ist: Wie zuverlässig sind eigentlich blaue Haken? Und wie steht es um die Anfälligkeit blauer Haken?

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Grüß dich, Gavin. Hallo Dennis. Wir machen diesen Podcast jetzt seit 194 Episoden. Also das heute ist die 194. Episode. Wir haben einen journalistischen Ansatz, du weißt das. Wir müssen heute über einen Fehler sprechen, der uns in der vergangenen Woche unterlau ist, der dir in der vergangenen Woche unterlaufen ist. Und das ist, ich sage das jetzt ganz offen, es ist einer dieser Fehler, die auch nicht passieren dürfen.

00:34 Dennis Horn

Das Ding ist ja auch, also wir als kleine, also wir vermarkten das ja gerne so als kleines Hobbybusiness Ähm, aber das darf keine Erklärung, keine Ausrede dafür sein, dass wir nachlässig werden im Faktencheck, in der Korrektur, im Dokumentieren.

00:48 Gavin Karlmeier

Genau, also du wirst gleich ein paar Worte dazu verlieren müssen. Ich muss ganz ehrlich gestehen, mir wäre das durchgegangen, aber wir haben treue und aufmerksame Hakis. Und Jens hat uns über Blue Sky darauf aufmerksam gemacht. Ich möchte kurz auch zitieren, was Jens dazu schreibt. Wäre ich mit Gavin Karlmeyer im Wahlkampf? Wäre jetzt fertig? Was sollen wir diesem Mann noch glauben? Und vielleicht arbeiten wir die. Ja, du lachst.

01:13 Dennis Horn

Ich finde es wirklich ernst. Ja, das ist so ein Übersprungslachen, ja.

01:19 Gavin Karlmeier

Vielleicht arbeiten wir diesen Fall mal kurz auf. Wir beginnen mit einem Ausschnitt aus Hakendran, Episode 192, am 24. August. Donnerstag, da ging es um diese Afterdark-Bildschirmschoner. Das hier war deine Aussage in dieser Episode.

01:34 Dennis Horn

Und wenn irgendeiner eine Möglichkeit findet, wie ich klassische After Dark-Bildschirmschoner auf meinem Mac nutzen kann.

01:39 Gavin Karlmeier

Würde ich dafür eine große Summe Geld bezahlen. So, eine große Summe Geld. Einen Tag später, Hakendran, Episode 193, sagst du das hier.

01:47 Dennis Horn

Es gibt ein Team, die die Lizenzen erworben haben und den After Duck Screensaver für macOS nachgebaut haben. Aber leider für 8 Dollar. Und da war ich dann zu geizig, habe ich nicht gekauft. What the fuck, ey? Ja. Also vielen Dank, vielen Dank an Jens fürs Nochmal uns die Maske vom Gesicht reißen und den Spiegel vor Augen führen. Das darf nicht passieren Und wir geloben Besserung. Ich werde mich, ich werde mich bessern.

02:24 Gavin Karlmeier

Ja.

02:25 Dennis Horn

Aber man muss auch dazu sagen, 8 Dollar ist eine sehr große Summe Geld.

02:30 Gavin Karlmeier

Achso, große Summengeld gehen bis 99.

02:33 Dennis Horn

Ja, genau, ist jetzt ärgerlich für die EntwicklerInnen, dieser Bildschirmschona.

02:37 Gavin Karlmeier

Ja, also wir haben als Fehler einfach vorher die Definition für Größe nicht gegeben. Ja, ist so ein bisschen eigentlich Maskwibe. Mhm. Gut. Passiert uns nicht nochmal. Manfred hat uns übrigens auf Mastodon noch geschrieben, wegen der After Dark Screen Server. Da hat sich jemand die Mühe gemacht, das Ganze einfach in CSS nachgebaut. Flying Toasters, Aquarium und noch mehr. Ähm, schreibt so als kleines Placebo vielleicht auch ausreichend für zwischendurch. Unter Brian Brown. com slash after-dark-css. So.

03:11 Dennis Horn

So, jetzt kommen wir zu erfreulicheren Themen.

03:15 Gavin Karlmeier

Ja, also am Samstag sind die Valorant Champions zu Ende gegangen. Ich hoffe, das spricht man so richtig aus. Also, ich bin im Gaming nicht so tief drin. Das ist ein E-Sport-Turnier für das Videospiel Valorant. Hat stattgefunden über mehrere Wochen, tatsächlich in Los Angeles. Ich glaube, 6. August bis. 26. August und dann war mittendrin auf diesem Jumbo-Bildschirm in der Shrine Expo Hall in Los Angeles plötzlich Elon Musk zu sehen.

03:43 Dennis Horn

Das ist wirklich schlimm. Also Ich finde, also Killerspieldebatte hin oder her, aber das geht zu weit.

03:48 Gavin Karlmeier

So, und jetzt hör mal genau hin, was da passiert. Wir hören erst die beiden ModeratorInnen, denen auffällt, wer da gerade zu sehen war. Huch. So, bleiben ganz cool, aber dann die Reaktion des Publikums im Hintergrund. Vielleicht hört man es raus. Achtung.

04:05 Speaker 4

Ist das eine böse Reaktion than Tenscoff?

04:07 Gavin Karlmeier

Ja, I think so.

04:09 Speaker 4

Must be nice. This crowd's funny.

04:12 Dennis Horn

Well credit

04:18 Gavin Karlmeier

Also zwischen den einzelnen Gewehrsalfen ganz laut bring back Twitter. Hat mir sehr gefallen.

04:28 Dennis Horn

Schade, dass er nicht vor Ort war, weil sonst hätte er es wahrscheinlich auch wahrgenommen.

04:32 Gavin Karlmeier

Ja, genau. Er stand in Wirklichkeit in der Zeit bei Mark Zuckerberg vorm Haus und wollte nochmal ins Ok begonnen.

04:42 Dennis Horn

Da sprechen wir glaube ich heute eigentlich nicht drüber, aber ich will es aber kurz einschieben. Er war live dieses Wochenende. Stimmt, mit diesem Auto, mit dieser Fahrt, ja. Genau, das war dieses, eigentlich war das nämlich das versprochene Video der Full-Self-Driving-Beta vom Tesla, also dem Autopiloten. die eigentlich als Ziel Mark Zuckerbergs Haus hatten oder haben sollte. Das ist ja dann nicht passiert, die Fahrt, aber der Livestream war da und da gab es ein neues User-Interface. Für die Live-Kommentare des Livestreams. Und da habe ich ein paar Gedanken zu gehabt, die ich zumindest mal kurz platzieren möchte.

05:20 Gavin Karlmeier

Ist das eine Kurzausgabe von Funktionen und Emotionen? Ja, aber es ist eigentlich nur Emotionen. Ach nur, nee, dann mach Leck Antworten. Emotionen.

05:31 Dennis Horn

Und zwar folgendes. Ähm. Das neue User Interface dieses Livestreams, also erstmal, das sah so qualitativ und so, sah das ähnlich so aus, als wäre man jetzt auch im Jahr 2023 angekommen. Da ist alles, kann man sich nicht beschweren, so ist alles in Ordnung. Aber diese Kommentarfunktion, die hatte eine andere Schriftart, als wir sie von X kannten. Und es hatte alles einen deutlich, also einen technischeren Anpack. Es fühlte sich eigentlich alles mehr so an wie der Look. des Tesla-Interfaces, das man in diesem Video gesehen hat. Und dann habe ich mir nämlich die Frage gestellt, ob diese Designveränderungen in den Livestreams ein Vorgeschmack darauf sind, wie sich X später anfühlt und dann hatte ich direkt noch einen weiteren weiteren Gedanken, wann eigentlich der Punkt kommt, schon mal auch die philosophische Notiz für diesen Montag heute zum Mitnehmen und drüber nachdenken. Also wenn aus wenn aus X der Microblogging-App irgendwann X die Everything-App wird, dann muss es ja irgendwann eine Art Hauptbildschirm, Startseite, Anfangsmenü, Home, Ansicht. Homescreen, sozusagen. Eine Art Homescreen, genau, die eben nicht vom Microblogging definiert ist, sondern von allem anderen. Und wann das wohl eintritt, diese Gedanken hatte ich alles, als ich da in diese leeren Augen von Elon Musk gesehen habe, wie er mit dem Auto durch die Gegend fährt.

06:54 Gavin Karlmeier

Wäre natürlich auch maximal dumm, ne? So was zu machen, weil Franklich ist ja so das Klebrige. Ist ja der Feed. Ja, genau.

07:01 Dennis Horn

Ja.

07:02 Gavin Karlmeier

Ja, spannend. Na gut, dann steigen wir doch mal ein für heute. Bitte. Endlich. Ja. Also wir kommen noch gar nicht direkt zu Ex, sondern wir möchten erstmal generell sprechen seit Freitag gilt der Digital Services Act. Wir haben schon häufiger den hier zum Thema gehabt. Es ist eine Verordnung der Europäischen Union, die dafür sorgen soll, dass große Online-Dienste transparenter und sicherer werden. Also Transparent und sicher, so wie man es ihr in der EU eben buchstabiert. Und die Regeln gelten erst einmal für die besonders großen Plattformen. Das sind solche mit mehr als 45 Millionen NutzerInnen. Dazu hatten wir Vor vielen Episoden, glaube ich, hier schon gesprochen über die Liste. Das sind für die EU 19 Dienste an der Zahl. Dazu gehören viele, über die wir hier im Podcast auch häufiger sprechen: YouTube, TikTok, LinkedIn, Snapchat, Instagram, Facebook, aber eben auch. Und das erwähnen wir hier zu Beginn nochmal, weil wir glauben, dass diese EU-Verordnung für X ja tatsächlich einer der Punkte sein könnte, die zur großen Herausforderung werden. Und wenn ihr noch einmal gut auf einen Blick lesen möchtet, was im Digital Services Act steht, dann empfehlen wir euch netzpolitik. org. Denn da habt ihr eine sehr gute Zusammenfassung von Alex Fanta und Ingo Dachwitz, die da am Freitag nochmal was zu geschrieben haben über all die Punkte, auf die es nun ankommt. Und das ist die folgende Liste. Mehr Autonomie und Sicherheit für NutzerInnen, mehr Schutz vor Manipulation, da geht es vor allem um Werbung. Und ein Recht auf Moderation. Und hier schreiben die beiden sehr richtig, das könnte für X zum Problem werden, weil ja viele MitarbeiterInnen gekündigt wurden, die an der Moderation und an der Sicherheit der Plattformen gearbeitet haben und verweigert ein Konzern grundsätzlich Geeignete Maßnahmen zum Schutz seiner NutzerInnen, dann drohen Strafen in Milliardenhöhe Das heißt, eine Entwicklung, auf die wir jetzt sehr gespannt sind, aber halt so eine der, hatten wir ja auch schon mal gesagt, der langfristigen Entwicklungen, die sich noch ziehen können. Aber eben für Ex hochrelevant sind.

09:11 Dennis Horn

Total und ich empfinde das aber auch ganz generell gesprochen als eine der wichtigsten Veränderungen in diesem Markt seit Jahren, weil ich das Gefühl bekomme, dass hier tatsächlich so ein Vorstoß in Richtung, wie können wir eigentlich diese Räume so regulieren, dass sie sich eben nicht. einfach so anfühlen können wie irgendein Milliardär kauft sich 100 Millionen Nutzerdaten und macht mit denen, was er möchte. Also für mich fühlt sich sowas eigentlich immer erstmal wie was Sinnvolles und wie was Gutes an, wenn man das Gefühl bekommt Dass der Heimatmarkt vieler dieser Plattformen sich da eigentlich nicht so richtig rum kümmert. So.

09:48 Gavin Karlmeier

Und es gibt einen sehr schönen Thread bei X von Bastelbro, der Im wahren Leben, IT-Mensch ist beim Bundesamt für Justiz und mal ein wenig so die User Experience zusammengefasst hat, wie es bei X im Moment aussieht, wenn man jetzt etwas nach DSA melden möchte. So, da gibt es im Kontextmenü eines Tweets neben dem Punkt Post melden, gibt es einen Punkt illegale Inhalte in der EU melden. Der ist mittlerweile wenigstens übersetzt. Und wenn man aus der Android-App heraus aber was melden möchte, schreibt er, wird man auf eine englische Unterseite geleitet. Da sind dann einige Dinge vorausgefüllt. Funktioniert aus der App heraus aber nicht richtig, weil man da in diesem Formular bei dem Vorausgefüllten das Add-Zeichen beim Nutzernamen zum Beispiel in der Parameterübergabe vergessen hat. Also so ein bisschen. Frickelig und Jenga ist es. So, eigentlich schreibt er, wird sowas auch durch Tests umgehend abgestellt und behoben, aber. Hier wohl nicht so. Und dann kommt man in ein Formular, da hat man drei Optionen. Alles auf Englisch. Report illegal content in the EU, Appeal an illegal content decision. Oder Information about out of court dispute settlement. So, und ich möchte was melden, also erste Option. Da wird dann nach User Handle Sowohl von dem, der meldet, auch als von der Person, die man melden möchte, Name und E-Mail-Adresse gefragt. Sollte aber schon vorausgefüllt sein. Dann muss man das Herkunftsland des anzuwendenden Gesetzes auswählen und anschließend eine Kategorie, unter die der Inhalt fällt. Also Defamation, Illegal Hate Speech, Pornography. Etc. Und dann gibt man eine Begründung an in einem Freitextfeld, was genau an dem Inhalt illegal ist und warum der entfernt gehört. Und dann schreibt Bustlebro, und hier sieht man, wie ernst Elon es meint, ein Mensch ohne Englischkenntnisse und ohne Kenntnis der zutreffenden Paragraphen ist hier aufgeschmissen. Also man hätte erwarten können, dass der Absendende eine Auflistung von Paragraphen erhält, die wenigstens ausgewählt werden können. Und ex versäumt es seiner Meinung nach beabsichtigt, das irgendwie gut bedienbar zu machen, macht es stattdessen besonders schwer. Weil Meldungen sind ja etwas Lätiges und etwas gegen Free Speech. Und er erinnert nochmal daran, seit Monaten ist klar, dass dieses System kommen soll. Und Elon Musk hat ja auch gegenüber EU-Vertretern, wir erinnern uns an das Treffen mit Thierry Breton zum Beispiel, auch klargemacht, das nehmen wir ernst. Bei Facebook ist das so. Bustelbro hat auch so einen Screenshot dazu gepostet. dass man dann auf Basis des gewählten Landes lauter Paragrafen vorgeschlagen bekommt, unter die das fallen könnte. Die muss man dann nur noch anhaken. Sozusagen. So. Und dann, ich gehe noch ganz kurz durch. Du hast dann gemeldet, ne? Und dann bekommst du eine Nachricht. Thank you. We've received your report. Und dann das Versprechen, man bekommt das auch nochmal per E-Mail. mit mehr Details. Die Details sind nicht dabei, die man per E-Mail bekommt, aber es kommt dann eine E-Mail mit dem Twitter-Logo oben. Und auf Deutsch. Danke für deine Meldungen im Rahmen des Gesetzes über digitale Dienste. Unser Team untersucht diesen Fall nun. Wir danken dir für deine Geduld und Kooperation und melden uns so bald wie möglich. Wieder bei dir. Und Bustleboro kommt am Ende zum Schluss. Diese Implementierung des Digital Services Acts auf Twitter ist ein absoluter Witz. Weder ist es intuitiv, noch kommt an Laie weiter. Das ist einfach ungenügend.

13:30 Dennis Horn

Auch die Formulierung übrigens Gesetz über digitale Dienste klingt für mich doch stark nach einer automatisierten Übersetzung übrigens.

13:38 Gavin Karlmeier

Da weiß ich gar nicht, ob das nicht sogar auf Deutsch so heißt. Ah, das kann natürlich auch sein.

13:41 Dennis Horn

Digitale Dienste Gesetz habe ich schon mal gehört, ja.

13:45 Gavin Karlmeier

Ich finde, da ist gerade, passiert gerade eine Kernschmelze. DSA hätte man auch das schwarze Auge übersetzen können, wenn man es nicht besser gewusst hätte.

13:54 Dennis Horn

Eine Kernschmerze. Das weltgrößte Pen and Paper Regulierungsgesetz aus Europa. Nee, also folgendes. Ich habe das Gefühl, dass gerade eine Kernschmelze der beiden Grundverständnisse menschlichen Miteinanders im Kopf von Elon Musk hier passieren. Nämlich, also zumindest so, wie wir sie von außen wahrnehmen und rezipieren können. Wir wissen, wir können ihm nicht in den Kopf gucken, aber wir wissen, was er sagt. Und er sagt auf der einen Seite, dass solche Dinge wie die freie Rede Transparenz, alle Leute dürfen alles sagen, was sie wollen, dass das alles Dinge sind, die zu seinem Grundverständnis gehören. die aber durch regionale Gesetze eingeschränkt werden. Was macht er hier also? Er hält sich an geltendes Recht, indem er diese Meldemöglichkeit einräumt und ins Netzwerk einbaut. Auf der anderen Seite machte es aber so sperrig und unattraktiv, dieses Recht wahrzunehmen, dass es immer noch ging. den ersten Punkt dieser Haltung nicht so richtig verstößt. Und damit, finde ich, bindet er eigentlich beiden seiner Haltungen ein Bären auf. Also das ist natürlich komplett unbefriedigend. Gerade, also in dem Moment, wo du einen Post melden willst und dich schon entscheiden musst, drücke ich jetzt auf Post melden oder drücke ich auf Wie war die deutsche Übersetzung? Illegale Inhalte in der EU melden. Also in dem Moment, wo ich mich da schon entscheiden muss, ist das Ding schon kaputt. so vom vom System, vom Design her. Und natürlich ist es auch beabsichtigt, dass es sich so anfühlt. Es ist auch beabsichtigt, dass man selber nach den Paragrafen suchen muss. Aber wenn ich eine Beleidigung erlebe, bei der ich das Gefühl habe, die sollte hier nicht mehr stehen oder irgendeinen anderen Punkt, der unter den Eck fällt. Dann sollte ich mir als Nutzer, der das meldet, am Ende nicht den Gedanken machen müssen, über welche der beiden Meldemethoden möchte ich Möchte ich das jetzt eigentlich hier einreichen, diese Bisschen?

15:55 Gavin Karlmeier

Ja, das ist richtig, ja. Man muss, ich finde, relativierend immer noch dazu sagen: jetzt gerade war Facebook das gute Beispiel gegenüber dieser Freitext-Umsetzung, aber auch bei Facebook finde ich dieses Meldeverfahren awkward und es ist natürlich klar, warum es so gemacht wird. Ich fand auch übrigens beim alten Twitter das Meldeverfahren nach Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Auch ganz furchtbar. Ja, wo du das rein musstest. Also, das ist ja, es liegt nahe, der Gedanke liegt nahe, um uns hier nicht angreifbar zu machen, dass man sich an genau der Stelle nicht das Gefühl über UX, UI macht, ähm, die Gedanken, die man sich an anderer Stelle immer macht und sie so nach vorne kehrt. einfach um es den Leuten möglichst schwer zu machen, in der Tat.

16:45 Dennis Horn

Ja, und ich, also das zieht sich auch durch. Das erleben wir ja auch, wenn du, habe ich glaube ich hier schon mal als Beispiel genannt. Aber Wenn du dir bei Instagram all diese Informationen anschaust, die über dich gespeichert werden, um Werbung zu verkaufen, die dann an dich gerichtet wird, also diese sogenannten Werbeinteressen. Das ist fürchterlich gebaut. Das dauert ewig, bis geladen ist. Teilweise musst du nochmal Cookies akzeptieren in der Instagram-App, weil das eigentlich nur ein Browser-Fenster in der App ist. dann lädt es wahnsinnig lange nach. Also wenn du da weiter nach unten scrollen willst, ruckelt die App und so. Alle diese Entscheidungen zeigen nämlich genau das, dass man sich denkt, also hier geht es nicht darum, die Leute möglichst lange drin zu halten, sondern es muss auch Es muss auch ein bisschen sperrig sein, ein bisschen wehtun. Und da finde ich, sind so Kleinigkeiten wie mangelhafte Übersetzung sind genau Teil oder Symptom für dieses, für dieses Problem.

17:34 Gavin Karlmeier

Ja, genau so ist das. Hm. Es gibt ja auch genug Probleme an anderer Stelle noch. Thema gerade beim Digital Services Act mehr Sicherheit für NutzerInnen. Der Guardian berichtet darüber. was die blauen Haken noch so anrichten, wenn sie einfach so für jeden zur Verfügung stehen. Es gibt Betrüger, die VerbraucherInnen ins Visier nehmen die sich auf Ex über schlechten Kundenservice beschweren. Also das ist ja so ein uralt-Twitter-Ding, ne? Du hast ein Problem irgendwie dann Du kannst vergessen, diesen Unternehmen einen Brief zu schreiben oder anzurufen. Es passiert nur etwas wirksam, wenn du über Twitter dich beschwerst.

18:11 Dennis Horn

Davon höre ich jetzt zum ersten Mal.

18:14 Gavin Karlmeier

Da haben sich Leute als Kundendienstmitarbeiter ausgegeben und unter gefälschten Handles die Opfer dazu gebracht, ihre Bankdaten preiszugeben, um eine Rückzahlung zu bekommen. Also die gewinnen das Vertrauen der Leute, indem sie eben blau behagt sind. Und der Guardian zitiert dann zum Beispiel einen Nutzer, der wurde kontaktiert, nachdem er eine Beschwerde über Booking. com gepostet hatte. Der sagt, ich hatte seit April versucht, eine Rückerstattung zu erhalten, nachdem unsere Urlaubsflüge storniert worden waren. Und dann sei er den Weg über Ex gegangen. So, und das lief dann so. Der hat eine Antwort bekommen, wurde aufgefordert, dem Account zu folgen, eine Kontaktnummer per Direktnachricht mitzuteilen. Das ist ja auch schon relativ Klassisch, so machen Unternehmen das ja mitunter auch. Und dann haben die über WhatsApp angerufen und ihnen darum gebeten, die Referenznummer zu geben, damit sie die Sache untersuchen können. Später dann zurückgerufen und gesagt. Er kann über seinen deren Zahlungspartner eine Rückerstattung erhalten, muss sich dafür aber eine App runterladen. So, und dann wurde er hellhörig. Hat die WhatsApp-Anrufe-ID überprüft und das war eine Nummer aus Kenia. Und seitdem ist er auf weitere gefälschte Booking. com Twitter-Accounts gestoßen mit blauem Haken. die dann irgendwie die Kunden ausfindig machen, die mit ihrem Latein am Ende sind, eine Rückerstattung wollen und sich dann über Ex versucht haben, da irgendwie ans Unternehmen zu wenden oder ihrem Ärger Luft zu machen. Und da gab es auch schon andere Fälle über EasyJet, British Airways, Airlines, was? BA. Halt. Selbe Nummer sozusagen und da hatten die Fluggesellschaften dem britischen Observer gesagt, sie hätten diese Konten an X gemeldet. und haben selbst einfach einen Tweet an ihren eigenen Account gepinnt, der dann warnt vor solchen Fällen Also, auch Linda Jaccarino hat da noch einen Long way to go, wenn Unternehmen da irgendwie so ausgehöhlt werden können, ne, von Betrügern.

20:24 Dennis Horn

Das ist eine, also, also, das ist, also Es gibt ja angeblich diesen Überprüfungsprozess, wenn ich mir einen blauen Haken kaufe. Ja. Das erste, was. No way, glaube ich nicht. Nee, ich glaube das auch nicht. Ich glaube, das ist einfach nur eine künstliche Wartezeit. Aber. Das wäre doch das allererste, was man tut, mal eben so ein Gegencheck des Profilbildes oder das sind da hier geschützte Namen oder geschützte Elemente, Teil des Benutzernamens. Wenn ja, dann kriegt er keinen blauen Haken, es sei denn, der kann sich ausweisen als jemand, der zu Booking. com gehört. Das ist eines der größten, also ich weiß es nicht, aber ich bin mir relativ sicher, dass Booking. com in den Top 50 Websites der Welt ist. Das kann doch nicht sein, dass man sich einfach als Booking. com registrieren und blau behaken lassen kann. Also, wie kaputt ist dieses System? System denn das einfach so funktioniert? Weil ich dachte, als ich die Meldung Oberfläche, die ich gelesen hatte, zunächst, es handelt sich hier um so eine Art Scam, der also auf den zweiten Blick offensichtlich ist. Es gab mal einen Facebook-Account. Der hat sich, eine Facebook-Seite, der hat sich nur Kundenservice gemacht.

21:28 Gavin Karlmeier

Die haben eher getrollt. Das war eine ganz großartige Nummer.

21:31 Dennis Horn

Das war sehr, sehr lustig, weil die haben dann wirklich einfach unter öffentlichen Pinnwand-Einträgen bei Unternehmen das Unternehmen relativ schlecht dastehen lassen in sehr lustigen Antworten. Und das war aber auch schon, da hast du ja schon gesehen, wie gut, glaube ich, manche Menschen di auch eben nicht jeden Tag beruflich mit sozialen Netzwerken zu tun haben, eben leider auch sind. Also es gibt Einfallstore, definitiv, und ich glaube, dass du durch Blaubehakung relativ schnell noch mehr solche Einfallstore generieren kannst. Also ganz einfach gesagt, ich kaufe mir einen blauen Haken als ich und schreibe in mein Profil rein, dass ich bei der Telekom Kundenberater bin. Dann wird es schon Leute geben, die mir das glauben. Aber dass ich mir einfach unter dem Unternehmensnamen einen Twitter X-Account anlegen kann und den auch noch verifizieren lassen kann, in Anführungsstrichen, ist halt ein Scherz. Also, da fällt einem auch wirklich gar nichts mehr zu ein, weil das ist so. Das allererste, was du hier ausschließen musst ist, wenn du sagst, wir wollen keinen Markendiebstahl, keinen Identitätsdiebstahl. Und das hat Elon Musk von Anfang an relativ klar gemacht, als in den ersten drei Tagen nach dem Twitter Blue Start. Seinerzeit sich keine Ahnung, wie viele tausend Elon Musks sich blau behaken ließen, dass er gesagt hat, wir pausieren das jetzt, um diesem Problem Herr zu werden. Und ganz offensichtlich ist gar nichts passiert.

22:49 Gavin Karlmeier

Ja. Für mich zeigt es auch nochmal schön, was für eine Errungenschaft eigentlich der alte blaue Haken war. Ich meine, man kann ja immer so argumentieren, dass Nutzerinnen und Nutzer im Netz auch wachsam sein müssen. So, ne? Also bei Vielen dieser Betrugsfälle, wenn man genau hinguckt, bemerkt man ja Dinge. Es gibt auch so Grundregeln, nie in Vorkasse gehen, wenn irgendwie dir Geld zurückgezahlt werden soll. Immer nochmal den Account checken und er hat das ja auch gemacht. Er sagt, er hatte dann die WhatsApp-Nummer angeguckt und es war eine kenianische Weltvorwahl. Und da hatten wir aber dann ein System, auf das man sich dann am Ende aber einigermaßen gut verlassen konnte mit den alten blauen Haken, die kostenfrei vergeben wurden. Und wo ich mir solche Gedanken als normaler Nutzer, als normale Nutzerin nicht machen musste. Also es gab auch immer Fälle, wo weiß ich nicht, was waren das? Die Accounts von Jeep oder Burger King oder so hochgenommen wurden. Die kennen wir ja auch. So, das ist passiert und nichts in der Welt ist sicher, baby. So, aber bei der Geschichte, ähm zeigt sich jetzt eigentlich, was für eine Errungenschaft das war. Und in einer Welt, in der ja jetzt gesagt wird, wenn ihr euer Unternehmen Sozusagen an der Stelle schadfrei halten wollt, kauft euch für 1000 Dollar im Monat den goldenen Haken, Und Unternehmen das aber nicht machen, passiert jetzt eben so etwas. Und das ganz kurz noch: das liegt ja nicht im Interesse allein nur dieser Unternehmen, wie jetzt hier in dem Fall Booking. com oder anderen. Sondern es muss ja auch im Interesse der Plattformen liegen, weil X insgesamt natürlich an Vertrauenswürdigkeit verliert. Wenn dir auf dieser Plattform diese Dinge passieren, aber bei Facebook und Instagram und Threads eben nicht. So. Und auch dort kannst du einen blauen Haken inzwischen kaufen, übrigens, ne? Ja, genau, aber. Solche Fälle sind uns da nicht bekannt.

24:55 Dennis Horn

So ist es, genau. Da wollte ich hin. Ich finde aber auch das Goldene Haken-Argument ein bisschen, also auch da, also das funktioniert ja auch nicht. Denn jetzt stell dir mal vor, dieses Prinzip führt dazu, dass man damit 10. 000, 20. 000, 40. 000 Dollar im Monat verdienen kann. Dieses Prinzip, das hier die BetrügerInnen mit der kenianischen Vorwahl eben angewendet haben. Dann rechnet sich ja sogar der goldene Haken und ich bin mir, also das ist jetzt wirklich eine These, aber ob die Verifikations Methoden, das Vorgehen der Überprüfung bei jemandem, der bereit ist, 1000 Dollar zu zahlen, wirklich noch schärfer sind als bei jemandem, der bereit ist, 8 Dollar im Monat zu zahlen. Weiß ich nicht. Also wenn ich mich jetzt Telekom 2 nenne und mir den goldenen Haken kaufe, dann ist auch das wieder verifiziert, und wenn ich davon ausgehen kann, dass ich. trotzdem immer noch 39. . 000 Dollar Gewinn im Monat macht, weil meine Mechanik so gut funktioniert, Leute auszunehmen. Hey, why not? Also ich will dir niemanden auf doofe Ideen bringen, aber es zeigt, wie fehleranfällig dieses System ist. Und das von jemandem, der jetzt, also ich glaube, meine kriminelle Energie ist überschaubar. Ich glaube, da gibt es noch sehr, sehr viele Wege, wie man hier Betrügereien anstellen kann. Einfach weil es eben dieses Einfallstor gibt. Und Um das auch noch ganz kurz da dran zu hängen, ich habe eine kleine Anekdote vom Wochenende. Ich bin aber nicht mehr auf das konkrete Beispiel gekommen. Aber ich bin über einen Tweet gestolpert, bei dem ich das Gefühl hatte, kann das stimmen oder nicht? Und er war blau behakt. Und ich habe relativ lange gebraucht, um, also ich habe meinen ersten Reflex gesagt, ich glaube nicht, dass der Absender stimmt und habe da relativ lange recherchiert, um herauszufinden, ist der valide oder nicht. Und ich konnte keine Antwort finden mit Google-Recherchen. Was zeigt, dass dieses Prinzip der Behakung eigentlich nur noch einen Stempel dafür ist, wer eigentlich bezahlt und mehr nicht. Also das ist nur der Nachweis, dieser Mensch hat Ex Premium abonniert.

26:46 Gavin Karlmeier

Herzlichen Glückwunsch. Ich habe mittlerweile, ähm, merke ich immer, meinen Filter umgestellt. Also ich bin ja in Ex noch unterwegs, um auch einfach hier für diesen Podcast nochmal ein bisschen nachzugucken. Immer wenn ich so Posting sehe mit mit blauem Haken dran, denke ich so, ach ne. Weiter, nächstes Haken. Ja, voll, hab ich auch so. Hundertprozentig. Ja, na gut. Machen wir einen goldenen Haken dran, würde ich sagen. Und kommen jetzt zu dem Thema, bei dem ich mich freue, dass wir nach 27 Minuten erst drauf kommen. Donald Trump ist zurück auf X. Zweieinhalb Jahre nach seinem letzten Tweet noch vom 8. Januar 2021, ich glaube am 9. Januar wurde dann der Account gesperrt. Ein paar Tage nach den Vorkommnissen in Washington DC. Jetzt hat er seinen Mugshot gepostet aus Georgia, dem Bundesstaat, in dem Donald Trump sich wegen der illegalen Einflussnahme auf die Präsidentschaftswahl vor Gericht verantworten soll. Und es ist das erste solche Foto von einem US-Präsidenten überhaupt. Also man kann es schon jetzt als historisch bezeichnen, definitiv. Für einige vielleicht auch als ikonisch. Und das ist interessant, dass dieses Posting da jetzt erschienen ist. Donald Trump hat ja immer gesagt, er bleibt bei Truth Social, seinem eigenen sozialen Netzwerk. Dieses Thema hat mich emotional stark aufgerieben.

28:04 Dennis Horn

Ist das so? Ja. Nicht so sehr, was er auf X damit gemacht hat, sondern diese Geschichte des Magschotz. Das gehört ja eigentlich nicht so richtig hin, ich werde das jetzt trotzdem mal los, weil das mich wirklich beschäftigt hat. Und zwar Alles an diesem Bild schreit ja Inszenierung. Der Blick von Donald Trump ist genauso geplant gewesen. Die Tatsache, dass keine drei Stunden nach der Veröffentlichung dieses Fotos. . Ein Merchandise-Shop online war mit Bildern, mit Max-Shots auf T-Shirts und Tassen und Handtüchern und Fußmatten, vieles davon war jetzt übertrieben. PR-mäßig muss man sagen, well played. Definitiv. Und ich habe, ich kann das, also ich als jemand, der ein großes Herz für Shit-Posting hat und selber viel Quatsch ins Internet postet. Kann nicht verstehen, wie man diese Wälderin mitreiten kann und dieses Bild selber so stark verbreiten kann. Weil das alles Teil der Maschinerie ist. Es war genau so geplant. Und können wir mal aufhören, das weiter zu brauchen?

29:01 Gavin Karlmeier

Also, das habe ich. So nicht verstanden einfach. Also ich finde, das ist die übliche Schwierigkeit dieser Gratwanderung. Es ist irgendwie relevant und gleichzeitig. Ja, begebe ich mich in diese Maschine mit rein, wenn ich dazu poste? Ja. Da hat man der so, der, also wo macht man die Linie? Wo zieht man die Linie? Ich habe ja auch schon mal gesagt, ich finde, haarig Die Menge an Artikeln bei jedem Move von Donald Trump, die wieder auf der Startseite von Spiegel Online zu finden war. Also der Maxhot okay, ja, und dann noch drei ergänzende Artikel zusätze. Wie die sich an Donald, ich versteh's nicht, bis heute nicht An Donald Trump hochziehen. Und genau das, was du sagst: Wie gehe ich diese Gratwanderung? Ja, ich finde das, also man muss anerkennen, das ist super schwierig. Weil du kannst ja auch nicht sagen, der Max-Shot ist gar kein Thema. Und gleichzeitig gibt es aber einfach so einen Schritt zu viel, wo du dann das Game schon wieder so mitmachst. Dass ich es auch schon wieder problematisch finde, ja. Ja, und das hat mich da irgendwie super genervt, in dem Fall.

30:08 Dennis Horn

Weil, also ich finde, so über Stöckchen springen als journalistisches Medium, um Klicks zu generieren. Das ist so das eine, weil du da selber eine Form von naja, de facto Profit mitgenierst, oder du weißt, Trump klickt sich. Okay. So, ich würde es so auch nicht handhaben, aber okay. Aber wenn du so irgendein Shit-Posting-Guy bist oder Girl. Finde ich, ist da so ein Punkt erreicht, dass du spielst ihn halt in die Karten. Du machst genau das, worauf das Team Trump es angelegt hat, und das hat mich sehr geärgert. Und auch dieser erste Tweet. Und damit komme ich dann jetzt doch zum Thema, war natürlich genau Teil dieser Inszenierung. Man hat sich offenbar relativ lange überlegt, was wird der erste Post auf Egg sein. Und hat dann sich für etwas entschieden, das ohnehin zu einer großen medialen Aufmerksamkeit führt, um das mit einem noch größeren Knall zu machen, um nicht einfach nur irgendeine steile These da rauszuschmeißen. über die man dann bei X gesprochen hätte, sondern jetzt reden alle darüber, oh, dieser Maxhot ist da, oh, dieser Max Shirt war auch der Anlass für seinen ersten Xied.

31:16 Gavin Karlmeier

Ja. Aber jetzt steht natürlich trotzdem die Frage im Raum, wird er Ex häufiger nutzen?

31:25 Dennis Horn

Was sagst du? Ich glaube ja. Und zwar aus zwei Gründen. Ich glaube, zum einen erreicht er über Truth Social nur die Leute, die ihn ohnehin wählen. Weil warum solltest du als Trump-Gegner auf True Truth Social unterwegs sein, wenn du nicht gerade Journalistin bist. Und zum anderen glaube ich, dass X inzwischen gerade für die Zielgruppe, die er ja generell erreichen möchte, Der absolut perfekte Spielplatz ist, die sind alle da. Alle diese Leute, die im Zweifel Trump wählen würden, Sind hier angemeldet. Also, nee, nicht alle, nicht alle, wir weiß nicht wie viele, zweistellig Millionen, aber Sagen wir, viele von denen, die bei Ex angemeldet sind, wären jetzt auch tendenziell dazu bereit.

32:09 Gavin Karlmeier

So ist, glaube ich, richtig formuliert. Ich frage mich, ob die Taktung dieselbe sein wird wie damals. Das kann ich mir kaum vorstellen, sondern ich kann mir gut vorstellen, dass eher jetzt so ein Ja, die Latte ein bisschen höher hängt, wie eben bei diesem Beitrag jetzt. Und wir schauen da gespannt drauf und werden ein wenig über unsere eigene Gratwanderung auch jedes Mal nachdenken. Ja, auf jeden Fall.

32:33 Dennis Horn

Also ich finde, der erste Post, der muss hier stattfinden, weil dieser erste Post, glaube ich, ohne die Übernahme durch Elon Musk nie passiert wäre. Ich glaube, der Wandel von Twitter zu X, der Wandel der ganzen inhaltlichen politischen Ausrichtung der Plattform, der wäre, der hat es erst möglich gemacht, dass Donald Trump hier überhaupt eine Notwendigkeit sieht, zu veröffentlichen. Aber ich stimme dir zu, ich glaube auch dieser

33:05 Gavin Karlmeier

Bin mir nicht so ganz sicher, ob das, ähm, also ob er nicht auch so zurückgekommen wäre, weil wir ja schon darüber diskutiert haben, ob Ob die Plattformen aus regulatorischer Sicht so eine Sperre so lange überhaupt aufrechterhalten können, also ob sie nicht eh irgendwann zur Frage gekommen wären. Wir müssen ihnen wieder zulassen. Und es dann nicht eh passiert wäre, aber ähm ansonsten ich gebe dir genau recht. Die Latte wird höher hängen, ja. Schau mal. Übrigens, falls immer noch bei irgendwem Fragen auftauchen sollten, welche politische Richtung die Plattform X nimmt. Es gibt diesen fantastischen Artikel vom Post Del Jo. Nee, Moment, von Russia Today, es las sich nur wie Satire. Und zwar lautet die Überschrift. Sehr gut. Soundeffekt habe ich eingebaut. Die Überschrift lautet: Prigoshin-Pilot hatte Myokarditis nach Impfung. Herzinfarkt, möglicherweise Ursache des Absturzes. Also das ist fantastisch. Als hätte man es sich ausgedacht, was Russia Today im krassesten Fall schön ausgestaltet melden würde. Elon Musk antwortet darauf: Pravda, Wahrheit. Ja, und da habe ich, das ist witzig, weil da habe ich eine längere Diskussion über LinkedIn übrigens geführt.

34:21 Dennis Horn

Genau zu diesem Punkt, längere Diskussion ist ein bisschen übertrieben, es waren drei, vier Nachrichten, aber Genau dazu, weil die Frage ist ja, warum schreibt er das darunter? Schreibt er S A darunter, weil er der Geschichte von Russia Today zustimmt? Glaube ich ehrlicherweise gar nicht. Oder schreibt es B darunter, weil er das witzig findet. Maybe. Wahrscheinlichkeit ist gegeben. Oder C, weil er es zwar witzig findet, aber auch weiß, dass es Leute gibt, die das ernst nehmen, weil sie das gerne hätten, das Mask. das ernst nimmt. Also dass da auch eine ganz perfide Art der Kommunikation drinsteckt. Und das könnte ich mir schon vorstellen, dass er auch so ein bisschen mit dem Feuer spielt, hier um so ein bisschen

35:10 Gavin Karlmeier

ich sag mal, Fanservice zu betreiben. Ich sag mal so, was auch immer die Variante davon ist, es ist scheiße. Definitiv hat, aber da sind wir es, glaube ich, einig. Ein weiterer Account, der das übrigens nicht mehr mitmacht, ist der des Landtags Rheinland-Pfalz. Der Landtagspräsident, das ist Henrik Hering, sagt, seit Elon Musk bei Twitter das Steuer übernommen hat, ist das Netzwerk kein zuverlässiger Kommunikationsweg mehr. Ähm, Elon Musk habe vorübergehend die Öffentlichkeit des Netzwerks eingeschränkt, die Zahl anschaubarer Inhalte pro Tag begrenzt, kritische JournalistInnen gesperrt. ForscherInnen mit Klagen bedroht. Die Moderation von Inhalten, die etwa den Nationalsozialismus verherrlichten, finde kaum noch statt. Und mit Blick auf die Demokratie sei besonders problematisch, dass Twitter unter Elon Musk im Vorfeld von Wahlen den Zugriff auf einzelne Accounts und deren Inhalte beschränkt hat. Und es waren nur ein paar Beispiele aus der inzwischen zu langen Liste an Problemen. Ich finde das toll formuliert und so auf den Punkt gebracht. Und der Landtag weist stattdessen hin auf Instagram, Facebook. YouTube Mastodon.

36:14 Dennis Horn

Ich finde schade, dass ihr letzter Post auf X nicht war. Wir hauen mal rein, falls ihr uns nicht woanders folgen wollt.

36:29 Gavin Karlmeier

Also, Ex hätte geantwortet mit San Francisco. So, kleine Auffälligkeit bei Telegram, wenn du da Links zu X verschickst, dann steht in der automatischen Linkvorschau, die da angelegt wird, als Titel für die Seite X. In Klammern Formerly Twitter.

36:47 Dennis Horn

Ja, das muss von Telegram selber da eingefügt werden. Das ist super interessant. Ja, das heißt, die haben sich gedacht, keiner weiß, was Ex ist. Aber das zeigt ja, dass bei Telegram noch Leute ab. Selbst bei Telegram wird moderiert. Ja, glücklich. Überraschend eigentlich.

37:05 Gavin Karlmeier

Funktionen und Emotionen. Das wird eine sehr kurze Ausgabe heute. Emotionen, aber. Ja, jetzt auch mit Funktionen. XDaily meldet, dass der neue LinkedIn-Konkurrent von X seinem Beta gestartet hat. Und jetzt verfügbar ist für verifizierte Organisationen, also die Goldbehagten. Und es hat sich noch angeschlossen eine kleine Diskussion darüber mit MitarbeiterInnen von X, die sagen. Wenn man sich jetzt bewirbt, ja, also man sieht irgendwie eine gute Stellenanzeige in irgendeinem Account bei X, und dann klickt man drauf, um sich zu bewerben, dann werde nicht das X-Profil mit übermittelt. Ja, das finde ich ganz interessant. Also, ja, weil das läuft sozusagen außerhalb deines Daseins auf dieser Plattform. Weil sonst würden die Unternehmen ja sehen, was du so bei Ex postest. Das finde ich schon ganz interessant. Der innere Widerspruch, der in dieser ganzen Nummer steckte, finde ich schon ganz interessant. Ja. Haben wir Emotionen? Äh, nee. Also nicht mehr als die, die du da gerade genannt hast. Gut, dann machen wir weiter. Mastodon bekommt eine Volltextsuche. Und das dürfte eine der wichtigsten Funktionen überhaupt sein, wenn es darum geht, eine Alternative zu dem zu schaffen, was Twitter mal war. Bisher war auf Mastodon in der Regel nur eine Suche möglich nach Hashtags und Nutzernamen. Und jetzt kurz zu den Fakten. Es gibt eine Ankündigung von Renaud Chapou, das ist ein Mastodon-Entwickler, der schreibt, diese Volltextsuche wird Opt-In sein. Das heißt. . Man muss ausdrücklich zustimmen, dass die eigenen Beiträge durchsucht werden können. Mastodon werde aber prominent darauf hinweisen. So, wie finden wir das?

39:01 Dennis Horn

Das ist ja so ein Thema. Also ich finde dieses, also ich finde das problematisch, dass es Opt-In ist. Ja. Weil die Inhalte A E öffentlich sind, zumindest die derer, die öffentlich posten. Und übrigens über Suchmaschinen

39:18 Gavin Karlmeier

mitunter auch zu finden ist. Und wenn es nicht für die jeweilige Instanz anders eingestellt ist.

39:26 Dennis Horn

Ja, genau. Und B, du damit immer nur einen kleinen Ausschnitt findest. Und zwar den Ausschnitt, von dem die Leute genau wollen, dass man ihn findet. Also das macht es ein bisschen angreifbarer, finde ich. Weil mal angenommen, du möchtest, also wir skizzieren jetzt mal eine Welt, in der das Fediverse als das genutzt wird, was. manche Menschen damals bei Twitter gesehen haben, nämlich ein Netzwerk, bei dem man schauen kann, was so für Meinungen zu gewissen Themen existieren. Und wir legen 60. 000 Accounts an, die alle mit unterschiedlichen Formulierungen sich zu einem Sachverhalt äußern und stellen all diese Accounts auf. Bitte durchsuche mich, liebe Volltextsuche. Und Die meisten Leute entscheiden sich aber dagegen, dass ihre Inhalte so durchsuchtbar sind. Wir bleiben hier in dieser sehr konstruierten Welt. Dann ist es so, dass du auf jeden Fall einen falschen Eindruck bekommst von dem, was die Leute beim Mastodon schreiben. Weil eben das dadurch instrumentalisiert werden kann. Und das ist, glaube ich, ein Problem. Es ist sehr, sehr konstruiert, aber es zeigt ja, dass dieser Opt-in-Hebel es kompliziert macht.

40:41 Gavin Karlmeier

Ja, ich habe einfach so einen, also wie jetzt mal, was das Szenario angeht, freundlicheren Gedanken. So, aber ich halte das auch für den großen Haken. Also gesetzt den Fall. Dass diejenigen, die in der Lage sind, Mastodon wirklich voranzutreiben und größer zu machen, weil sie da irgendwie eine besondere Stellung haben, Admins sehr großer Instanzen sind, was auch immer. Und die haben das Interesse daran, hier wirklich auch eine Alternative zu schaffen zu Ex oder einen Ort, an dem Leute, die von Ex weggehen, sich gut aufgehoben fühlen. So, also gesetzt diesen Fall. Dann halte ich das wirklich für ein Problem, weil die Volltext-Suche, das war doch das Asset bei Twitter. In Momenten In denen man wirklich gut einen Überblick sich verschaffen wollte. Und die muss dann auch so funktionieren, dass Relevanz dort stattfindet. In der Breite auch. So, nicht nur in der inhaltlichen Relevanz. Ich glaube, bei Firefish im Fediverse gibt es eine Volltextsuche. Ja, und hab gehört, ich. Und ich weiß nicht mehr, wer uns das geschrieben hat. War das Martin Holland auch von CT, von Heise? Ich glaube ja. Der geschrieben hat, da ist es schon ganz gut. Also da merkt man auch schon, welche Relevanz da stattfindet. So. Ja, weil es auch eine Volltextssuche gibt, aber ich glaube halt für das, was Und das ist ja immer unsere Perspektive, mit der wir hier darüber sprechen, was die Frage nach einer Alternative zu Twitter ist. Gibt es einfach zwei Dinge? Die elementar sind. Das eine ist der übrigens zitierte Retweet, das Pendant dazu, und das andere ist wirklich diese Volltextsuche. Also das fehlt dir ja, wenn du von X weggehst. Fehlt dir das ja überall? So im Grunde. Und ich halte das wirklich für so, also für unsere Ansatzzwecke zum Beispiel, breiten Überblick verschaffen. journalistischer Einsatzzweck für elementar und da also kann ich mir im Moment, ich lasse mich eines Besseren überzeugen Nicht vorstellen, dass so ein Opt-in ausreicht.

42:55 Dennis Horn

Hinzu kommt die Frage: Warum gibt es das? Ist es um ein Exempel zu statuieren oder um der Community den Gefallen zu tun? nicht das Gefühl zu kriegen, dass ihre Inhalte ausgeschlachtet werden.

43:09 Gavin Karlmeier

Ich glaube, beides wurde ja immer aus Teilen der Mastodon-Community so kommentiert, dass sie das nicht wollen. Weil die Konsequenzen, die mit diesen beiden Punkten einhergehen, problematisch sind. Also, da muss man zumindest beim zitierten Retweet sagen, das stimmt ja auch. Also, ähm Das bringt auch Herausforderungen mit sich. Und bei der Volltextsuche weiß ich gerade gar nicht, was die Argumentation dagegen war, muss ich zugeben, aber Ich kann mir vorstellen, dass hier Leute darauf bedacht waren, ich möchte das sozusagen außerhalb einer algorithmischen Umgebung halten. Oder einer zu stark entdeckbaren Umgebung und so in diesem Zwielicht der privaten Öffentlichkeit eigentlich nur meine Follower bedienen. Und dass es deswegen auch Abwehrreflexe gab, gegen auch diese Funktion eben. Ja, verstehe ich.

44:15 Dennis Horn

Würde aber theoretisch nicht unbedingt gegen einen Opt-out sprechen. Aber also ich verstehe, dass man da sehr behutsam mit umgeht, weil man hier jetzt ja an eine Welt herantritt, die sich seit Jahren so aufgebaut hat und da jetzt ein wirklich wichtige, eine wichtige Veränderung einführt, die tatsächlich zu einer größeren Entdeckbarkeit führen kann. Auf der anderen Seite muss die Frage erlaubt sein, dass wenn du über dein Profil mit Namen Bild oder was auch immer klar identifizierbar bist und Inhalte postest, von denen du nicht willst, dass sie Menschen entdecken, die dir nicht folgen. Ob da wirklich alles bis dahin ideal gelaufen ist, die Frage muss man auch einmal stellen.

44:59 Gavin Karlmeier

Wir schließen heute mit Reddit. Der Aufstand bei Reddit scheint im Grunde beendet zu sein. Ich sage das noch so ein bisschen relativierend. Also zumindest die Moderatoren der letzten großen Subreddits haben ihren Widerstand aufgegeben gegen die Plattformen, deren Führung, deren Entscheidungen. Es gab da ja diesen Reddit-Blackout, über den wir. häufiger auch gesprochen haben, weil Reddit Geld haben wollte für API-Zugriffe, relativ zeitgleich zu der Geschichte, die auch bei X lief. Und Reddit ist ja auch eine dieser Plattformen, bei denen Drittanbieter-Apps auch immer sehr beliebt waren. Wie hieß diese eine große, die dann Apollo auch dicht gemacht hat, weil es jetzt einfach zu teuer ist, den Dienst eingestellt hat. Und da waren dann viele Subreddits gesperrt, es sind wohl auch noch deutlich über 1500 weiterhin, aber so ja kleine Und weniger relevante, dass es dann auch nichts ausmacht. Und der Admin von RAW, RR, sagt, selbst bei diesen ganz großen Die mittlerweile auch wieder am Start sind, habe Reddit das nicht wirklich viel ausgemacht. Blutet da dein Herz.

46:11 Dennis Horn

Es geht also. Und zwar aus folgendem Grund. Wir haben das, glaube ich, ja auch schon mal genauso auch besprochen und prognostiziert, dieser Protest wird. Steve Huffman den CEO ja nicht zum Umdenken oder zur völligen Veränderung seiner Strategie bewegen, aber er zeigt Niemand fickt mit Reddit und auch das gilt auch für den CEO. So und das finde ich hat man hier sehr, sehr klar gemacht, dass die Community laut und stark und robust ist und eben sich auch nicht alles gefallen lässt. Ob sie damit jetzt das Management zur Veränderung bewegen kann, ist dabei fast sekundär, finde ich. Es wäre natürlich schön gewesen, ein Happy End zu haben. Aber Diese geil alles, was bis hierhin passiert ist, war schon, finde ich, eine für sich die Geschichte. Eine Geschichte, wie wir sie bei X und Twitter eben nicht erleben. Das liegt natürlich auch daran, dass die Communities nicht so, nicht so eng gefasst sind. Es keine keine Rollen gibt, die so eine so Rudelsführer sind, die irgendwie es schaffen, einzelne Communities irgendwie zu motivieren oder zu umklammern. Einfach weil das Netzwerk anders funktioniert. Aber doch ein bisschen mehr Sturm der Entrüstung bei Ex und Tütter hätte man sich dann doch gewünscht, als einfach nur ein, oh nein, was hat Elon jetzt schon wieder gemacht? Anyway. Wie machen wir weiter? So, und das, ähm, deswegen finde ich die Geschichte immer noch schön und wichtig, auch wenn fast klar war, dass ein paar John Oliver Bilder Steve Huffman eben nicht zum Umdenken bewegen werden.

47:41 Gavin Karlmeier

Hier ist Haken dran, euer Zahlensender. Ich habe mit Erstaunen festgenommen Festgenommen, festgestellt. Ich wurde am Wochenende mit Erstaunen festgenommen. Mit Erstaunen festgestellt, dass den Wikipedia-AdministratorInnen der Eintrag zu Blue Sky nicht so besonders wichtig zu sein scheint. Also es ist immer noch ungesichtet, ob wir nun der Podcast sind. Der was eine treibende Kraft insbesondere für die deutschsprachige Nutzerschaft von Blue Sky ist. Wir warten weiter ab und also solange Wir hier Inwitcodes für Blue Sky durchgeben und um 8 Uhr morgens immer schon alle wieder weg sind. So ist es. Machen wir halt auch noch weiter. kommt heute von Severin, der unsere bisherigen Podcast-Ausgaben genommen hat. Ich muss jetzt gucken, dass ich es richtig erkläre. Er hat unsere bisherigen Podcast-Ausgaben genommen, also sich das Audio gezogen. Und aus den Zahlen und Buchstaben, die wir dort schon mal vorgelesen haben, seine eigenen Blue Sky Invite kurz neu zusammengeschnitten. Kann man das so sagen? Exakt, so ist es richtig, ja.

49:04 Dennis Horn

Er hat geschrieben, dafür werde ich in die Zahlensenderhölle kommen. Oder aber einfach nur zu Haken dran.

49:11 Gavin Karlmeier

Er kommt zu Haken dran, lieber Severin, dankeschön. Wir finden das grundsätzlich einen sehr guten Service, weil wir müssen es dann nicht selbst erledigen. Und hier kommen die Codes von Severin. Wie immer gilt vorne B Sky minus Social Minus. Drei Vier Drei 2 T Minus KI Drei Vier E Trennung P d3 L N Y Minus H Z Sechs S L Trennung E Q R D C Min T J

49:51 Dennis Horn

Trennung Y C J Minus X E N B Sechs Trennung

50:00 Gavin Karlmeier

E G S G U Minus A drei P C N. Trennung In Frankfurt an der Oder hat sich jetzt ein polnischer Agent, ein rosa Tylkleid, angezogen und tanzt auf der Brücke. Irgendwo da. Achso, deswegen. Steckte drin in diesen Codes. Haben wir noch was? Hast du noch Codes? Ich habe noch ein paar. Ich lese mal auch noch welche vor.

50:29 Dennis Horn

Von Peters Family. Ja. Schreibt L Zeben V P R G Trennung R drei, drei F sechs, Minus E W. Trennung Ich habe gerade gedacht, das wäre so witzig, wenn man die einfach versuchen würde, vorzulesen. Und dann müssten alle versuchen zu entschlüsseln, was da gemeint ist. Evuti. Der ging. Das ist der Evuti. Der nächste geht nicht. Ich mach mal weiter.

51:05 Gavin Karlmeier

Evuti ist das Pokémon, das ich gerade gefangen habe hier.

51:08 Dennis Horn

Oh, wenn du mir jetzt schickst, wird es Evuoti zwei.

51:10 Gavin Karlmeier

Das Bild des Evuti ist aufgetaucht.

51:13 Dennis Horn

W Nin C Sieben F L T Trennung Sechs OH. Min. P zwei G. P. X. Trennung. OH. W. W.

51:32 Gavin Karlmeier

Mann.

51:32 Dennis Horn

S J Sechs E sieben Minus Z drei fünf AV. Trennung. V B E R, ja, das ist Bier, Minus zwei O V H C. Trennung. So. Die weiteren kommen dann morgen.

51:51 Gavin Karlmeier

Ja, würde ich sagen. Wir müssen den Kram noch aufbewahren, Markus. Deine kommen noch. So, können wir es schon mal ankündigen. Gut. Haben wir es? Oder hast du noch eine philosophische Frage für morgen? Die habe ich ja am Anfang schon rausgehauen.

52:04 Dennis Horn

Die habe ich schon am Anfang reingehauen. Ja, dann hören wir uns morgen wieder. Ja, ich freue mich drauf. Die Woche geht wieder los. Ich bin bereit. Yes. Bis morgen. Bis morgen.