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Folge 204 · 11. September 2023 · 49 Min.

Wasser predigen, Wein trinken

mit Dennis Horn

Wie geht ein Unternehmen um, das sich zwar nach Außen hin als weltoffen und hassfrei geben muss, aber an der Spitze einen Menschen hat, der in jüngster Vergangenheit häufig wegen antisemitischer Aussagen von sich Reden macht? Die Antwort hört ihr heute in der Episode und sie wird euch nicht gefallen. Vermutlich.

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Grüß dich, Kevin. Hallo Dennis. Los geht's in eine neue Woche voll des Wahnsinns. Jawohl! Und wir starten heute mit dem Hashgate.

00:14 Dennis Horn

Ja, ich muss vorher ganz kurz einmal so, um die Aufnahmesituation zu klären. Achso, wir nehmen ja sonntags auf. Und ich war in meinem Nutzungsverhalten, glaube ich, noch nie so nah dran wie hörende Hakis, weil ich trinke gerade Kaffee während der Podcast.

00:28 Gavin Karlmeier

Das haben wir nie gemacht in all den Jahren. Und du meinst morgens aufzeichnen. Ja, ich bin schon länger wach. Ich nehme die Cola, weil es ist unerträglich heiß. Ja. Und nichts löscht den Durst so gut wie eine frische Cola. Und so schlängeln wir uns jetzt hier durch. Ja?

00:49 Dennis Horn

Na dann schlängel mal.

00:50 Gavin Karlmeier

Na gut, also ich sagte, wir starten heute mit dem Hashgate. Nicht etwa Hashtag Gate, sondern Hashgate. Ja. Und Bina Big schreibt zu Recht im Haken dran: Fedet. Habe ich das richtig verstanden? Dass ihr einen MD5-Hash als Verschlüsselung für einen Invite-Code genutzt habt. Aber das geht doch nicht. Also. Und hier noch Captain 99 bei Blue Sky, ob man uns eigentlich schon gerüstet hat, wegen der Rot 13 vs. MD5 Geschichte.

01:21 Dennis Horn

Also, ich will das kurz erklären. Bitte. Also, ich habe Also die Geschichte ist ein bisschen länger. Wir vergeben Blue Sky in Whitecodes in jeder Episode oder haben Blue Sky in Whitecodes vergeben bislang in den letzten Wochen. Und Wir haben einen Rätsel gehabt, weil jemand eine Rot-18-Verschlüssel gewählt hat, um einen Code zu kodieren. Wir haben den Verschlüssungsmechanismus verraten, damit so ein bisschen das Spiel kaputt gemacht zur Wiedergutmachung, habe ich drei neue Verschlüsselungsmethoden gesucht oder andere. mit denen ich Blue Sky Codes verschlüsselt habe, die wir dann weitergegeben haben. So, von denen übrigens, Fun Fact, immer noch alle drei da sind. Und eine dieser Verschlüsselungsmethoden war eigentlich keine Verschlüsselungsmethode, sondern das Generieren eines Hashes, eines MD5, MD5-Hashes. Und das Das Besondere an diesen Hashes ist ja, dass man sie nicht zurückkodieren kann, sondern nur vergleichen kann, hat das Gegenüber dasselbe wie ich. Das ist so im Grunde, da ist bestimmt wieder auch die Hälfte falsch. Von dem, was ich hier sage, aber im Grunde funktioniert das so. Das ist schon gut so. Und es ist quasi unmöglich. Außer mit einem sehr aufwendigen Bruteforce-Verfahren, also dem Brute Force ist so ein bisschen so, du hast einen Schlüsselbund mit 20 Schlüsseln und guckst Passt jeder dieser, bei jedem dieser Schlüssel passt der in das Schloss. Im Grunde ist das Brute Force nur, dass hier halt die Zahl der Möglichkeiten bei so einem MD5-Hash irgendwie ins 10, 11, 13, 15 Stelle gegeht.

02:43 Gavin Karlmeier

Das kann ich dir aber genau sagen. Also Captain 99 hat das aufgeschlüsselt für uns. Invitecodes haben 20 Stellen. Der Zeichensatz ist auf Ziffern, Kleinbuchstaben sowie das Minuszeichen begrenzt. Der Anfang immer gleich und die Position der Minuszeichen bekannt. Also effektiv hat man acht Stellen aus 36 Zeichen zu erraten. Und das sind 8 hoch 36 Möglichkeiten, macht 2. 821. 109. 907. 456 Milliarden. Wobei ich gerade: Es sind, glaube ich, 10 Stellen. Es sind ja zweimal fünf die Buchstaben.

03:19 Dennis Horn

Ja, tatsächlich, ja.

03:20 Gavin Karlmeier

Also sind wir bei 10 hoch 36 Möglichkeiten. Naja. Und LNXU hat auf jeden Fall eine Hashcat-Session gestartet, um das hinzubekommen. Ja, noch geschätzte Zeit, bis alle Kombinationen getestet sind, noch 282 Tage, 18 Stunden, noch bis zum 19. Juni 2024. Ja, das ist so beeindruckend.

03:39 Dennis Horn

Also da bin ich total gespannt, ob es da zu einem Ergebnis kommt. Ehrlicherweise muss ich dazu sagen. Es geht wahrscheinlich schneller bei Blue Sky irgendwelche Buchstabenkombinationen einzugeben, um zu schauen, ob das nicht funktioniert. Und das ist jetzt wieder so ein. . Das muss man mathematisch aufdröseln. Also freue ich mich über Feedback aus der H-Cummunity. Ob Leute sah das mal sagen können, was geht denn wohl schneller? Blind bei Blue Sky Zahlen- und Buchstabenkombinationen einzugeben oder bis zum 19. Juni 2024 zu warten, um jede dieser Kombinationen einmal getestet zu haben.

04:14 Gavin Karlmeier

Auf jeden Fall zu Recht ein wenig Entsetzen über diese Form der Verschlüsselung, die wir hier angewendet haben. Bina Big schreibt, so bekommt ihr euren Antrag bei Wikipedia nicht zurück.

04:26 Dennis Horn

Fair Point.

04:27 Gavin Karlmeier

So, du hast einen Test gemacht, die vergangenen Tage, immer mal wieder so dein Content gestreut über Instagram, Blue Sky und. Und möchtest mich darum bitten zu raten, wo es die meisten Interaktionen da?

04:39 Dennis Horn

Ja genau, ich habe also ich habe vergleichbare. Postings. Also ich habe mal eine Formulierung geändert, weil ich dann über den Weg gemerkt habe, das ist vielleicht ein bisschen sperrig oder so, aber im Grunde denselben Witz sozusagen, selbe kleine Witze. In meinen Instagram-Stories gepostet, bei Blue Sky gepostet und bei X gepostet. Und frage dich jetzt: Was hat denn wohl den meisten Erfolg gebracht? Bei Themen, das sind alles Themen, das ist kurz das Regelwerk.

05:02 Gavin Karlmeier

Ja.

05:03 Dennis Horn

Das sind alles Themen, die von gesellschaftlichem Interesse sind, die auf tagesaktuelle Begebenheiten anspielen und die eher ins Humoristische gezielt sind.

05:15 Gavin Karlmeier

Ja, also so ein bisschen so, wie wir halt posten mit Redaktionsplanen schön streuen und so weiter. Ich sage, also meine Tippabgabe, weil ich bin ja auch, ich bin ja zurück aus dem Urlaub seit dieser Woche. Und wieder Social Media affizieren in der Series, wie vor drei Jahren. Und deswegen sage ich Blue Sky.

05:37 Dennis Horn

Dachte ich auch?

05:39 Gavin Karlmeier

Wirklich nicht.

05:40 Dennis Horn

Ist bei mir auf Fluss her. Ist auf Platz 2. Ist auf Platz 2. Ich habe das meiste Feedback über Instagram Stories generiert. Und Das ist super überraschend. Also, weil ich ja, oder du ja auch und Didi und Sven wahrscheinlich auch, immer mal wieder Dinge über Instagram Stories posten.

05:55 Gavin Karlmeier

Nicht Instagram nutzt.

05:59 Dennis Horn

Nee, da konnte ich leider keine Bild-Text-Kombinationen posten. Das kommt erst Dienstag. Aber ich bin tatsächlich total überrascht, dass Instagram Storys so einen unglaublichen Boost an Interaktionen gerade haben. Also, egal was ich da poste, ich kriege wirklich unverhältnismäßig viele Likes auf diesen Storys. Und wahnsinnig viele Reaktionen, also wirklich viel. Also im Verhältnis zu zum letzten Jahr würde ich sagen, hat sich das locker verdoppelt und die Qualität meiner Inhalte aber nicht. Da wollte ich gerade gerade wollte ich sagen, das ist natürlich auch Premium-Content, den du postest. Ja, aber das war ja vorne mehr auch schon. Nee, also ich habe das Gefühl, dass ich da irgendwie gerade. So eine, und jetzt kommt die steile These, die da dranhängt. . Zwei Thesen. These 1. Es gibt einen Rückzug ins Private. Also ich glaube, bei Instagram fühlt man sich deutlich. klarer in dem, was man sich da anguckt und warum man das sieht und deswegen findet man sich da, gefühlt man sich da gerade eher heimisch, ist zumindest so eher eines Gefühl. Und mein anderes Gefühl ist, dass dieser ganze Clusterfuck von Threads, Blue Sky, Mastodon, T2, Instagram Notes, was auch immer, am Ende dazu geführt hat, dass es ein Microblogging Überdruss gibt, das am Ende dazu führt, dass die Leute gar keinen Bock mehr darauf haben. Also ich habe das Gefühl, dass dieser dieses Überangebot von Möglichkeiten eher dazu führt, dass Menschen weniger davon nutzen, anstatt mehr.

07:24 Gavin Karlmeier

Ja, also mir fällt auf jeden Fall nichts ein, da jetzt harsch zu widersprechen.

07:29 Dennis Horn

Bei X übrigens gar keine Interaktion mehr. Komplett tot.

07:33 Gavin Karlmeier

Apropos, der frühere Tech-Journalist Walt Mossberg hat seinen X-Account deaktiviert, weil die Übernahme der Website durch Elon Musk In eine Kloake verwandelt habe. Er hatte geschrieben: unter Elon Musk hat Twitter beschlossen, Fanatiker, Lügner und Aufrührer nicht mehr zu sperren. Sondern hat sie sogar aktiv willkommen geheißen, mit offensichtlicher Unterstützung von Herrn Musk. Ich hatte meine Beteiligung dort schon um 90 Prozent reduziert, aber Musks jüngster Schritt, die ADL zu sperren und zu verklagen. Zur Freude von Antisemiten und anderen Hassern ist für mich der letzte Stroheim, schrieb ich. Ich weiß nicht, ob das auf Deutsch so funktioniert. Der letzte Strohhalm hat für mich das fast zum Überlaufen gebracht, möchte ich, glaube ich, sagen. Aber ich glaube, das sagt man auch im Deutschen, oder? Der letzte Strohhalm? Das ist doch das, woran man sich noch festhält. Ja, ach so.

08:20 Dennis Horn

Ach, stimmt, das Bild funktioniert nicht.

08:23 Gavin Karlmeier

Schreibt Walt Mossberg auf Also, da ist weiter Druck im Kessel, und ich möchte mit dir beginnen heute noch einmal mit der Biografie von Walter Isacks. Und einer Geschichte, über die wir letzte Woche hier gesprochen haben. Und wir haben über unser Gefühl gesprochen. Wir sprechen ja viel über unsere Gefühle hier, aber dieses eine Gefühl, das wir haben.

08:48 Dennis Horn

Wir sind moderne Männer, denn es ist.

08:50 Gavin Karlmeier

Ja, was die Biografie über Elon Musk angeht, du erinnerst dich, wie kann das sein, dass Elon Musk so extrem offen mit Walter Ice geredet hat. Dass selbst Dinge dabei sind, von denen wir erstmal dachten, boah, also die lassen ihn nicht zwingend gut aussehen. Und dazu gehört vor allem die Geschichte um Starlink in der Ukraine. Du erinnerst dich und noch einmal kurz für alle. Elon Musk hatte der Ukraine nach dem Angriff Russlands ja einen oder Starlink-Terminals geschickt und den Internetzugriff über sein Satellitennetzwerk ermöglicht. Und er hat dann im ersten Kriegsjahr mit russischen Offiziellen gesprochen, die ihm offenbar Angst eingejagt haben vor einem Atomschlag. Er selbst hat dieses Szenario in seinen Gesprächen mit Walter Isaacson als ein Mini Pearl Harbor bezeichnet. Und dann hat Elon Musk seine Entwickler bei Starlink angewiesen, das Satellitennetzwerk in der Nähe der Krim-Küste. Abzuschalten. So geht diese Geschichte, ein Auszug aus der Elon Musk-Biografie, veröffentlicht von CNN in der vergangenen Woche. So, und zu dieser Geschichte gehört. Dass Elon Musk Walter Isaacson ganz offenbar vertrauliche Nachrichten weitergeleitet hat von einem ukrainischen Spitzenbeamten. Und dazu hat sich jetzt in der Financial Times der stellvertretende Premierminister aus der Ukraine, das ist Michail Fedorov, geäußert. Er hat gesagt, er habe nicht gewusst, dass Walter Isaacson diese Nachrichten erhalten habe und sie auch Thema in der Biografie sein würden. Die Financial Times zitiert Fedorov mit den Worten: Es ist nicht sehr schön. Ich habe unsere Korrespondenz nie öffentlich gezeigt oder darüber gesprochen. So, und jetzt postet Walter Isaacson folgendes. Um die Starlink-Frage klarzustellen, die Ukrainer dachten, die Abdeckung sei bis zur Krim möglich, aber das war nicht der Fall. Fall. Sie baten Musk, es für ihren Drohnen-U-Boot-Angriff auf die russische Flotte zu aktivieren. Und Musk hat es nicht aktiviert, weil er wahrscheinlich zu Recht dachte, dass dies einen großen Krieg auslösen würde. Und Elon Musk fügt diesem Posting von Walter Isaacson hinzu. Vielen Dank, Walter. Die Beweislast ist eine ganz andere, wenn ich mich weigere auf eine andere. Frage der Ukraine zu reagieren, oder wenn ich eine absichtliche Änderung an Starlink vornehme, um die Ukraine zu behindern. Zu keinem Zeitpunkt habe ich oder irgendjemand bei SpaceX eine Abdeckung der Krim versprochen. Außerdem verbieten unsere Nutzungsbedingungen eindeutig Starlink für offensive militärische Aktionen Da wir ein ziviles System sind. Was sagst du? Ach, da ist so viel drin.

11:34 Dennis Horn

Das muss ich jetzt erstmal sortieren. Also, du bist da reingegangen mit der Frage, warum. Erzählt Elon Musk all diese Geschichten. Und ich habe so ein bisschen jetzt das Gefühl, dass er seinen Biographen so ein bisschen mit seinem Therapeuten verwechselt hat. Also für mich fühlt sich das so an, dass er so Informationen weiterleitet und sich dann wundert, dass die dann auch wirklich in der Biografie landen, wenn ich das so richtig rausgelesen habe. Das ist natürlich maximal naiv und lässt aber darauf schließen, dass die Biografie final offenbar nicht nochmal autorisiert wurde. Also das klingt so, als hätte Walter Isaacson freie Hand bekommen. Und als würde es dann noch einige Überraschungen in diesem Buch geben, dass uns, wenn ich richtig informiert bin, am morgigen Dienstag erwartet hier in Deutschland jedenfalls Also da bin ich wirklich sehr, sehr, sehr gespannt drauf und hoffe, dass ich schnell dazu komme, das zu lesen. Zu der Frage der Ukraine. Es gibt da auch offenbar un Einigkeit darüber, wie denn eigentlich der Stand des Darlink-Netzwerkes über der Krim tatsächlich war. Denn es gibt auch Informationen, dass es über der Krim nie eingeschaltet gewesen sein soll.

12:46 Gavin Karlmeier

Ja, das ist ja das, was Elon Musk jetzt dann auch zuletzt gesagt hat.

12:49 Dennis Horn

Ja, genau. So, ja, nur das haben wir in der Vergangenheit eigentlich Die Katze hat genießt. In der Vergangenheit klang das richtig aus, danke. In der Vergangenheit klang das ja alles erstmal anders. Also, das ist so eine Geschichte, bei der man das Gefühl hat, da ist irgendwie niemand der Gewinner. Oder?

13:08 Gavin Karlmeier

Ja, ja, also ich finde, also mich irritiert das. Also erstmal diese Argumentationslinie. Die Elon Musk fährt. Er hat auch noch geschrieben: SpaceX baut für die US-Regierung Sthield, das ähnlich ist, aber viel kleiner als Starlink. Weil es nicht Millionen von Nutzern bedienen muss und dieses System wird Eigentum der US-Regierung sein und von ihr kontrolliert werden. Also er macht so einen ganz scharfen Cut zwischen ziviler Nutzung und militärischer Nutzung. Und da bin ich erstmal irritiert, weil dann liefert es doch nicht in die Ukraine. Weißt du, also in ein Kriegsgebiet. So. Also wenn er diesen Cut macht, dann hätte er ihn damals machen müssen, auch bei der Frage, ob er es liefert oder nicht. Aber da war er ja sehr direkt und hat es in die Ukraine geliefert. Und dann war ja diese Geschichte, über die wir hier sprechen, die hat ja CNN berichtet als Auszug aus der Elon Musk-Biografie von Walter Isaacson. Und der Auszug war doch recht klar. Also der Auszug war klar beschrieben. Elon Musk hat einen schon bestehenden Zugriff abgeschnitten. Und dann kommt Elon Musk jetzt, behauptet das Gegenteil, und Walter Isaxon sagt: ach ja, stimmt, nee, so rum war es. Ja, sorry. Also, so, und dieses Buch ist doch gedruckt. Der kann doch jetzt nicht so umschwenken, weil das steht doch da drin. Das irritiert mich alles. Ja, das ist seltsam.

14:31 Dennis Horn

Das ist in der Tat seltsam. Also, ich glaube, so vor Abdrucke und so, das Ich glaube, der Apparat ist relativ sperrig und relativ groß. Das Buch wurde ja nicht erst vorgestern abgegeben, sondern das liegt wahrscheinlich seit Monaten fertig. Die Auszüge, die an diverse Medien weitergegeben werden, sind natürlich Teil einer Pressestrategie, bei der man sagt, hey, wir bieten CNN diese Geschichte an und CBS kriegt diese Geschichte oder was auch immer. Das aber da jetzt dann so rumgeeiert wird mit der Wahrheit einer Geschichte, die auch so eine Art, naja, die hat globale Tragweite. Gib mir einmal mehr Recht, dass ich das Gefühl habe, dieses Buch kommt zu früh. Also da sind Geschichten drin, die einfach noch nicht abgeschlossen sind und über die man eigentlich jetzt auch noch nicht retrospektiv sprechen kann. Also ich habe das Gefühl, dass die erste Auflage dieses Buches lege ich mir sicherheits an meinen Schrank. Ich habe das Gefühl, in zwei Jahren haben wir da ein Update. Und ich weiß nicht, ob Wolte Isachsen sich das so vorgestellt hat und ob das so schlau ist. Über Figuren Biografien zu schreiben, dessen Biografie einfach noch nicht abgeschlossen ist. Also die Steve Jobs-Biografie wurde ja immerhin angefangen zu Lebzeiten von Steve Jobs. Aber ich glaube, er ist danach abgeschlossen oder zumindest danach jedenfalls erst veröffentlicht. Die anderen Figuren, über die Walter Isaacs in Biografien geschrieben haben, waren Leonardo da Vinci, Albert Einstein. Das sind jetzt alles Figuren, bei denen ändert sich jetzt nicht mehr so super viel. Und ich habe das Gefühl, an Elon Musk könnte Walter Isachen sich ein bisschen verhoben haben. Aber schauen wir mal. Also, das ist eine Geschichte, die es noch nicht zu Ende erzählt, auf jeden Fall. So sehe ich das auch. So.

16:09 Gavin Karlmeier

Dann, äh, achso, übrigens aus der Biografie noch, Elon Musk hat an Heiligabend 2022 beschlossen, das dritte Rechenzentrum von Twitter in Sacramento vom Netz zu nehmen. Gibt auch einen Kontext zu einem Thread, den er damals gepostet hatte, wo er geschrieben hat, dass er persönlich Server-Racks bei Twitter entfernt habe.

16:34 Dennis Horn

Sorry, liebe Familie, ich muss nochmal los. Fährt er mit dem Auto sechs Stunden nach Sacramento, um irgendwelche so 19-Zollgeräte aus The Rex rauszureißen. An Heilig Abend. Reicht mir. Also jetzt ist Heilig Abend. Abend in den USA nicht so krass wie bei uns. Da ist eher so der Weihnachtsmorgen, glaube ich, entscheidend. Aber trotzdem verbringt man Christmas Eve trotzdem mit der Familie.

16:57 Gavin Karlmeier

Irgendwann erwarte ich so eine So eine Simpsons-artige Zeichentrick-Verfilmung dieser ganzen Geschichte, weil es ja auch einfach alles Comedy ist. Ja, das ist wirklich so.

17:10 Dennis Horn

Da muss ich aber so ein bisschen dran denken, ich krieg einen Heiligabend mit relativ stabiler Regelmäßigkeit. Überraschende Push-Nachrichten. Also im letzten Jahr habe ich eine Freundschaftsanfrage auf Xing bekommen, einen Heiligabend um 21 Uhr. Und da habe ich mir gedacht, wie muss man drauf sein, wenn man so einen Heiligabend sich hinsetzt und erstmal seine beruflichen Kontakte. sein berufliches Netzwerk erweitern möchte im Rahmen der Familie.

17:34 Gavin Karlmeier

Aber es gibt einige, die wirklich Heiligabend komplett anders feiern und so. Da sind auch immer so In den alten Orten, wo du aufgewachsen bist und immer so Partys und so, war ich noch nie. Ich habe auch immer so heilig Abend, ist bei mir Familienfeier und so, ich war da nie auf einer Party.

17:49 Dennis Horn

Also da kann ich, also bei uns gibt es einen Heiligabend, genauso eine Party für alle nach Hause gekommenen. Die fängt dann erst um eins an oder so, aber das sind auch immer alle. Oder am Abend vor Heiligabend bin ich auch selber nicht ganz unverantwortlich an so einer Veranstaltung, am Abend vor Heiligabend, weil ich genau weiß, da treffen sich dann alle nochmal und so. Also, da habe ich schon was übrig für, aber es ist also bei Xing-Kontaf zu verstanden. Aber du würdest nicht nach Sacramento fahren und Xing-Kontakt anfangen. Ich würde jetzt nicht sagen, Leute, ich muss nochmal kurz los, um nach Sacramento zu fahren, um bei irgendwelche. Serverausschränken rauszureißen.

18:25 Gavin Karlmeier

Wir machen eine Party im Rechenzentrum. Zamba Kartoffelsalat.

18:33 Dennis Horn

Aber was mich tatsächlich daran bewegt, ist auch, also, das ist ja ein Ergebnis eines Generantenprozesses. Das heißt, sich anheilig abend hinzusetzen und zu überlegen, was mache ich nur mit meinem Rechenzentrum. Naja.

18:46 Gavin Karlmeier

Na gut, so. Ich habe gerade gesagt, es ist alles Comedy, ist leider nicht alles Comedy. Und die nächsten Geschichten zeigen das ein wenig. Linda Jaccarino postet. Ex ist gegen Antisemitismus in all seinen Formen, Antisemitismus ist böse und Ex wird aber antisemitism auf unserer Plattform immer daran arbeiten, ihn zu bekämpfen. Und Exe ist auch immer offen dafür, in diesem Kampf mit allen Gruppen proaktiv zusammenzuarbeiten. Also sie schreibt da ein paar Worte, ohne auch nur einmal die Entire Defamation League zu benennen, die verklagt wird von X so und verlinkt ein Posting. Aus dem offiziellen Unternehmensblog, wo ist, schreibt Linda Jaccarino wohl nochmal um Antisemitismus gehe und was X dagegen tut. Und ich möchte dir dieses Posting, wie so häufig, wenn es so Unternehmensblogs, Statements gibt, einmal kurz vorlesen. Und dann sagen wir, was wir davon halten. Und zwar geht es wie folgt. Nach einem einleitenden, allgemeinen wer wir sind und warum und so weiter Absatz. Wir verpflichten uns Hass, Vorurteile und Intoleranz zu bekämpfen. Insbesondere wenn sie sich gegen marginalisierte und verfolgte Gruppen richten. Das bedeutet, dass wir verhältnismäßig gegen Inhalte vorgehen, die gegen unsere Regeln verstoßen. Und da kommt eine Liste Unsere seit langem bestehenden Richtlinien decken ein breites Spektrum von Verhaltensweisen ab, die eine Person oder eine Gruppe von Menschen aufgrund ihrer vermeintlichen oder tatsächlichen Zugehörigkeit zu einer geschützten Kategorie beleidigen. Anfang dieses Jahres haben wir unsere Richtlinie zu gewalttätigen und hasserfüllten Entitäten erweitert, unsere Richtlinien zu gewalttätigen Äußerungen aktualisiert. um unseren Nulltoleranzansatz widerzuspiegeln und unsere Richtlinie zu beleidigendem Verhalten aktualisiert, um gezielte Belästigungen deutlicher zu verbieten. Wir nehmen laufend neue Verunglimpfungen, verletzende Begriffe und Phrasen in unser operatives Handbuch und unsere proaktive Heuristik auf, um sicherzustellen. dass wir die sich entwickelnde Landschaft und die Verwendung von Sprache zur gezielten Belästigung von Mitgliedern geschützter Kategorien einschließlich Mitgliedern der jüdischen Gemeinschaft erfassen können. Wir verbessern kontinuierlich unsere automatische Durchsetzung, um Fälle von hasserfülltem Verhalten, einschließlich antisemitischem Verhalten, auf der Plattform schneller zu erkennen und zu beheben. Indem wir die Anwendung unserer maschinellen Lernmodelle erweitern. Wir bieten unseren Frontline-Moderatoren aktive Unterstützung in Form von Schulungen und obligatorischen Auffrischungskursen, um sie über die verschiedenen Arten von antisemitischer Hassrede und ihre möglichen Erscheinungsformen auf X zu informieren. Und dann abschließender Absatz. Durch unsere Richtlinien und deren Durchsetzung, die aktive Schulung von Agenten und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern und Nutzern setzt Sich Ex für die Bekämpfung von Antisemitismus auf unserer Plattform ein. Unsere Arbeit geht weiter und wir werden weiterhin in diesen Bereich investieren und unsere Community über unsere Fortschritte auf dem Laufenden halten.

21:50 Dennis Horn

Also, das ist natürlich maximal schwierig, wenn du solche großen Versprechen abgibst und dann aber leider ein CEO hast. Ist er noch CEO? Nee, er ist CTO und Eigen CTO. So, genau. Wenn du so einen Elon Musk hast, der gegen all das gegen anarbeitet am Ende. Also, oder? Ist das nicht am Ende Wasser predigen und Wein trinken? Boah, hab ich das richtig gesagt auf Anhieb? Ja, ich habe.

22:16 Gavin Karlmeier

. Nee, ich hab's falsch gesagt. Wein fliegen. Nee, du predigst Wasser, aber trinkst Wein. Aber ich hab einen ganz anderen Gedanken. Ja. Du, ähm Siehst dich in der Notwendigkeit zu betonen, dass du gegen Antisemitismus auf der Plattform vorbst stimmst. Und schreibst ein Statement und trägst in diesem Statement lauter allgemeine Dinge zusammen, die man eh macht, die nichts spezifisch mit Antisemitismus zu tun haben. Nichts davon. Hat spezifisch. Mit dem Vorgehen gegen Antisemitismus zu tun. Während du gleichzeitig gegen eine Organisation vorgehst, die sich gegen Hass auf der Plattform richtet, dagegen vorgeht speziell Antisemitismus. Dieses Statement ist ein Null-Stat.

23:06 Dennis Horn

Das ist wirklich gut beobachtet.

23:08 Gavin Karlmeier

Unfassbar.

23:08 Dennis Horn

Ja, aber auch die Frage, warum man ausgerechnet jetzt nochmal die Notwendigkeit darin sieht. über Antisemitismus zu sprechen, spricht natürlich auch Bände. Genau. Also man hat offenbar das Gefühl, wir müssen uns positionieren, weil. jüngste Entwicklungen den Eindruck vermitteln, wir täten in diesem Bereich zu wenig. Also zeigen mir, was wir so alles machen, in der Hoffnung, dass es dem Mob schon reicht. Und das ist natürlich totaler Nonsens, wenn du wie gesagt jemanden Hass an der Spitze deines Unternehmens, der eigentlich genau das Gegenteil tut, der selber Stimmung macht gegen Menschen, die gegen den Hass vorgehen, der selber auch antisemitische Tropen bedient. der selber auch Verschwörungserzählungen bedient. Also das ist halt. Es ist leider Nonsens am Ende, weil davon bleibt halt nichts übrig. Wenn du, du kannst halt erzählen, so viel du möchtest. Wenn. Deine Taten das nicht spüren lassen. Wenn du dich nicht so verhältst, wie das, was du versprichst, sind diese Versprechen gar nichts mehr wert. Und eins weiter noch, das führt auch dazu, dass deine zukünftigen Versprechen nichts mehr wert sind.

24:18 Gavin Karlmeier

Und also interessant ist hier eben das, was so zwischen den Zeilen steht oder nicht zu lesen ist. Und interessant ist aus meiner Sicht auch, dass dieses Unternehmen sich einfach in der Situation fühlt. So ein Statement abgeben zu müssen. Was ja zeigt, dass man dort bei X sich unter Druck sieht, sich irgendwie äußern zu müssen. Es gab zeitgleich im Safety Kanal im Safety Account von X, ein Statement zu Gewalt gegen Kinder. Auch hier kurz mal Zitat: Es gibt keinen Platz auf dieser Welt oder auf X für den Missbrauch von Kindern. Im vergangenen Jahr haben wir unsere Richtlinien verschärft. Neue automatisierte Technologien eingesetzt, die Anzahl der Cybertipps, die wir in das National Center for Missing and Exploited Children senden, erhöht. Obwohl wir stolz auf das sind, was wir erreicht haben, wissen wir, dass wir dieses Problem niemals allein bewältigen können. Deshalb investieren wir zusätzlich zu unseren Partnerschaften mit der Digital Coalition und dem Independent Women's Forum in eine Partnerschaft mit Thorn. Durch den Einsatz des Safer-Tools von Thorne konnte X den Umfang der proaktiven Erkennung erheblich erweitern. Als Ergebnis all dieser Investitionen und Aktualisierungen Ergreifen wir jetzt Maßnahmen bei fünfmal so vielen Inhalten wie im letzten Jahr. 95% der Konten, die wir sperren, finden wir, bevor Nutzerinnen und Nutzer sie melden. Statt 75 Prozent wie vorher. Wir werden weiterhin Updates zu unseren Bemühungen in diesem kritischen Bereich veröffentlichen und unerschütterlich an unserer Entschlossenheit festhalten, diejenigen zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen, die sich an diesem abscheulichen Verbrechen beteiligen. Auch hier, offenbar die Notwendigkeit gespürt hier ein Statement abzugeben. Und das heißt ja, dass in diesem Unternehmen durchaus der öffentliche Druck ankommt, den sie von außen verspüren. Was ein bisschen in die Richtung unserer These, ganz zu Beginn dieses Podcasts, geht, Sie werden sich am Ende im Kreis drehen, weil der öffentliche Druck all diese Plattformen an einen Punkt gebracht hat, an dem sie zuletzt waren. Und sie können es ja gerne anders versuchen. Und hier, also für mich sind das diese beiden Statements eigentlich so in der Frage, warum erscheinen sie überhaupt?

26:32 Dennis Horn

Ja, finde ich auch. Im zweiten Beispiel beschäftigt mich noch ein bisschen eine andere Sache. Und zwar wird da darüber, also. Was ja eigentlich abgefeiert wird, ist nicht, wie gut die Moderation auf der Plattform funktioniert. Es wird auch nicht gefeiert, wie toll man es schafft, das Klima auf der Plattform zu verbessern. Sondern wie gut automatisierte Erkennungsmethoden sind. Also, das, was da eigentlich gelobt wird, ist, wie gut man es geschafft hat, zu kompensieren, dass man Leute entlassen hat, die diese Arbeit gemacht haben. Und zwar so, dass man immer noch nicht bei 100% ist, das war man mit Menschen mit Sicherheit auch nicht, und dass man eben diesen Umweg über das muss erstmal jemand sehen und melden sich spart. So, ich finde das auch alles, das ist ja gar nicht verwerflich, solche Prozesse zu automatisieren, gerade Prozesse, in denen Menschen in den Menschen leiden am Ende, weil sie sich eben tagtäglich mit solchen Informationen auseinandersetzen müssen. Das ist kein Problem. Ein Problem wird es aber, dass man hier keinen fließenden Übergang geschaffen hat, sondern gesagt hat, wir setzen jetzt erstmal alles auf automatisierte Prozesse. Entlassen alle Leute und nähern uns dann über die Zeit schon irgendwann wieder einem Zustand an, der zumutbar ist. Und das finde ich tatsächlich total problematisch, weil das diese Übergangsphase auf jeden Fall bedeuten muss, in der eben solche Inhalte nicht rausgefiltert werden. Und das finde ich total problematisch und sich dann am Ende dafür abzufeiern. dass man jetzt eben tolle Partnerschaften hat und automatisierte Accountstools, die am Ende ohne Ende Accounts rausfiltern, die sowieso niemand gefunden hätte. um sich eigentlich dann damit nur zu brüsten, dass man eben die Sichtbarkeit von Inhalten eigentlich einschränkt oder hier eben sogar dann ja auch mal Accounts schwert, wie sie schreiben. Das ist alles so, das ist immer nur rumgeeiere, nie messerscharf klar benannt, wie tatsächlich das Vorgehen ist. Und das ist irgendwie ein bisschen. Unbefriedigend auf allen Ebenen.

28:31 Gavin Karlmeier

Und dann ist immer die Frage: Wie ernst meint ein Unternehmen das, wenn gleichzeitig folgendes passiert? Der Account Global Government Affairs, auch ein offizieller Account von X? Postet, heute hat X eine First Amendment-Klage eingereicht gegen California AB587. Das können wir gleich mal besprechen, was das ist. Die wahre Absicht von AB 587 besteht darin, Social Media Plattformen unter Druck zu setzen, bestimmte verfassungsrechtlich geschützte Inhalte zu beseitigen, die der Staat als problematisch ansieht. Also hier werden viele Worte gewählt, um zu sagen, wir finden dieses Gesetz ist Zensur. Und California AB 587 klingt zwischen den Zeilen wie eins dieser Gesetze und eins dieser Rahmenwerke. Die dafür sorgen, dass die Plattformen sich ordentlich betätigen gegen Hass und strafbaren Hass.

29:29 Dennis Horn

Ja, wir können das nochmal kurz sortieren. Also, First Amendment, muss man vielleicht auch erklären, ist der erste Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten und der verbietet es, Gesetze zu verabschieden, die die Redefreiheit einschränken oder die Versammlungsfreiheit einschränken oder Demokratie klassische Instrumente der Demokratie einzuschränken. So, also man beruft sich sehr, sehr oft auf diese Zusätze der Verfassung Und versucht jetzt hier zu sagen, dieses neue Gesetz AB587 in Kalifornien schränke die Rede Demokratie, Versammlungs, was auch immer, Freiheit ein. Was ist dieses Gesetz AB 587? Also kurz gesagt, dieses Gesetz verpflichtet Unternehmen. die soziale Medien anbieten, alle Richtlinien in Bezug auf Hassrede, Desinformation, Belästigung und Extremismus auf den Plattformen zu veröffentlichen und die Daten über die Durchsetzung der Richtlinien an den Generalstaatsanwalt zu melden. Das sagt dieses neue Gesetz. Und was X hier macht, ist zu sagen, dieses Gesetz zensiert uns. Und das ist ein Stretch, den kriege ich intellektuell nicht hin.

30:36 Gavin Karlmeier

Ja.

30:37 Dennis Horn

Also, weil ich glaube, man hat ein bisschen Angst, dass man plötzlich vergleichbar wird in einer Disziplin, in der man sich besser zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit anderen sozialen Netzwerken vergleichen sollte.

30:49 Gavin Karlmeier

Ja, und das ist auch ein Stretch, einfach den ich gegenüber diesen beiden Statements, über die wir jetzt vorher gesprochen haben, nicht hinbekomme. Weil es einfach Dinge gibt, auf die zu achten ist. So, und das ist keine Zensur. Punkt.

31:05 Dennis Horn

Richtig, und ein Schritt weiter noch: das ist ein Gesetz, wenn es in seiner Ausführung keine großen Einschränkungen gibt, das ja super sinnvoll ist. Also sowohl für die Leute, die im Geiste Elon Musks argumentieren pro Redefreiheit auf sozialen Medien. . Also Redefreiheit natürlich in Anführungsstrichen in dem Kontext, denn es hilft dabei, ganz klar zu benennen, wo greift das Netzwerk ein und wo nicht. Alle diese Vorwürfe. Die übrigens Elon Musk selber dem alten Twitter gemacht habe, gemacht hat, indem er gesagt hat, Twitter habe willkürlich gehandelt Dieses Gesetz würde diese Willkür ja eigentlich völlig ausschließen, denn alle diese Richtlinien, Methoden, das Vorgehen müsse öffentlich gemacht werden. So, also eigentlich ein Gesetz, das total in dem Sinne der Argumentation von Elon Musk. Argumentiert. Das aber auf der anderen Seite auch allen Leuten, die ein echtes Demokratieverständnis haben, so, also die sagen, es muss den Schutz des Einzelnen geben in einer freiheitsliebenden Gesellschaft. Auch für diese Leute ist das völlig wichtig und richtig, so ein Gesetz, weil es dabei hilft zu verstehen, welche Netzwerke bieten wirklich Safe Spaces und welche nicht. Also ein Gesetz, das so völlig sinnvoll ist, auch wenn es hier wirklich nur um einen Bundesstaat geht, das kann ja ein Anfang sein. Und dass Twitter, also X, jetzt gerade gegen dieses Gesetz vorgeht. ist natürlich mal wieder ein Ding, wo man sich einfach nur noch an den Kopf fasst, weil man gegen eigene Argumentationslinien hier auch widerspricht.

32:40 Gavin Karlmeier

Vielleicht hat sich auch Eliana Thierry einfach an den Kopf gefasst. Eliana Thierry war die Interimschefin in der Abteilung für Markensicherheit, Brand Safety. Ein Thema, das uns seit der Übernahme begleitet. Und jetzt hat sie Ex verlassen. Laut Laut ihrer LinkedIn-Seite nur wenige Monate nachdem sie in diese Position auch befördert wurde, weil die vorige Leiterin der Abteilung für Markensicherheit auch zurücktreten war, im Sommer war das. Und Eliana Thierry macht dasselbe jetzt nur bei Spotify. Ich glaube, da hat man mit Markensicherheit nicht so sehr zu kämpfen wie bei X. Ja, auf jeden Fall nicht in dem Ausmaß. Ja, das stimmt wohl. Übrigens, wo wir beim Thema Werbung sind, X zeigt NutzerInnen im Feed jetzt zum Teil Anzeigen an, ohne Kennzeichnung. Ist ja eigentlich rechts oben das Wort Add, so im Englischen. Und die erscheinen jetzt wie normale Inhalte. Da gab es Berichte von Nutzerinnen und Nutzern drüber. Technique Crunch hat es dann mal ausprobiert mit einer Stichprobe und schreibt, da gab es auch eine gute Handvoll nicht gekennzeichneter Anzeigen, unter anderem von der NFL, also auch deutlich größeren Unternehmen, Organisationen. Ob das nun, ich vermute, es ist ein Fehler. Es gab am Wochenende auch ein Problem, dass grundsätzlich keine Anzeigen in Profilen zu sehen waren. Also da hat man ein bisschen rumgeschraubt, aber Soviel zum Thema Brand Safety.

34:10 Dennis Horn

Ja, also wir haben über das Thema, wie Werbung auf Ex gekennzeichnet ist, haben wir ja schon das ein oder andere Mal gesprochen. Weil früher ja darunter stand sponsor mit so einem kleinen Pfeil. So, und dann hat man irgendwann angefangen, dieses kleine Add anzuzeigen, also es noch ein bisschen unsichtbarer zu machen, dass es jetzt gar nicht mehr gekennzeichnet wird. Also stell dir mal vor, das wäre ein Test gewesen. Also, ich bin kein Jurist, aber ich habe das Gefühl, das könnte in der EU rechtswidrig sein. Ja, ja, ja, ja.

34:39 Gavin Karlmeier

Definitiv. Übrigens auch das Wort AD ist bei uns ja auch rechtswidrig. Da muss ja schon irgendwie, das muss ja deutlicher sein, nur AD reicht nicht. Naja, so dann, ach, du hast mir diesen Screenshot geschickt. Wissenswerte Updates. Wir aktualisieren unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und unsere Datenschutzrichtlinien. Jetzt ist eine prima Gelegenheit, sie sich noch einmal anzusehen, schreibt Ex. Und darunter, das fand ich super, darunter nur ein Button. Verstanden. Ja, also aber obendrin war allgemeine Geschäftsbedingungen und Datenschutzrichtlinien blau markiert. Also man kann draufklicken und sie dann lesen. Und in den allgemeinen Geschäftsbedingungen ist ein strengeres Verbot drin des Scrapings der Daten von X, also dieses Verbot für KI-Dienste. Und die AGB sagen überall jetzt auch Post statt Tweet, Repost statt Retweet und so weiter. Sind jetzt im neuen Wording auch komplett gehalten. Verstanden. Verstanden. Über andere Dinge haben wir Haben wir auch schon gesprochen, was die Änderungen angeht.

35:52 Dennis Horn

Ja, also das heißt jetzt einfach nur, dass ich gelöscht werden kann, wenn ich mit meinem Account heimlich scrape. Und ich bin mir relativ sicher, dass das in der Vergangenheit auch schon so passiert wäre. Verstanden.

36:04 Gavin Karlmeier

Funktionen und Emotionen. Kleine Liste für heute. Schönste Funktion, die dich wahrscheinlich freuen wird. Die herunterfallenden Ex-Logos gibt es jetzt auch in der Android App und sie haben einen Namen Ich bin Weißt du, wie sie heißen? Sie heißen Hash Fetty Ichmeet.

36:32 Dennis Horn

Ich will das alles nie mehr. Also glaubst du, dass da sich jemand Gedanken drüber gemacht hat, wie man das nennt? Also glaubst du, dass.

36:43 Gavin Karlmeier

Hat das de facto Kosten generiert, dass sich jemand Gedanken darüber macht, wie das heißt? Vielleicht haben die den Chef Naming Officer, Chief Naming Officer von IKEA eingekauft.

36:54 Dennis Horn

Fetti.

36:58 Gavin Karlmeier

Genau. Kollegen nennen ihn liebevoll nur Fetty. Ja. Sehr gut. Andrea Conway schreibt: Das Ziel des Teams von X bestehe darin: Antworten und Zitate auf einzelne Postings Sortierbar zu machen nach Relevanz, Aktualität, Anzahl der Gefällt mir Angaben und anderem Kennzahlen.

37:23 Dennis Horn

Anzahl der Buchstaben

37:26 Gavin Karlmeier

Quersumme der Buchstabenpositionen im Alphabet.

37:32 Dennis Horn

Also, das ist ein Feature, das kennen wir seit 160. 000 Jahren von Facebook. Das ist auch völlig, völlig richtig und völlig in Ordnung und mach halt. Aber das ist ich, also das ist jetzt ein Satz, den sagen wir sehr oft hier in dieser Rubrik. Aber, also, und ich hasse das, wenn das so in politischen Diskussionen aufkommt, dieses Argument, aber ich will das trotzdem sagen. Habt ihr keine anderen Probleme? Also ist das wirklich das, wo man sich jetzt Gedanken drüber macht, gerade bei X, dass wir mal anfangen, Antworten zu sortieren? Also es funktioniert so viel einfach nicht. Dass ich mich frage, warum man jetzt da rumdoktern muss. Oder? Ja.

38:14 Gavin Karlmeier

Gut. Ja, also können wir so feststellen, ich finde es ja begrüßenswert, aber dann dann, also man hätte ja vorher das nicht so durcheinanderbringen müssen mit den Verified Reply Guys, dann hätte ich es auch gut gebrauchen können. Ach, naja. Gucken wir mal auf Instagram. Adam Musseri schreibt: letzte Woche haben wir damit begonnen, die Stichwortsuche, Volltextsuche in Australien und Neuseeland zu testen. Wir sprachen darüber. Und heute beginnen wir mit der Einführung in Englisch und Spanisch, in Ländern, in denen die meisten Menschen in diesen Sprachen posten. Das sind zum Beispiel Argentinien, Indien, Mexiko, die USA. Sowohl auf dem Smartphone als auch im Netz. Probiert es aus und lasst mich wissen, was ihr davon haltet. Ja, machen wir. Ne? Gut. Gut. Also, ist festgehalten, keine Emotionen, dann habe ich noch zu.

39:04 Dennis Horn

Doch, ich habe eine technische Frage, die wirst du mir aber nicht beantworten können. Weiß ich nicht. Warum? Also Sondern mit Volltextsuch, wenn die einmal gebaut ist, warum muss die dann nochmal auf Sprachen lokalisiert werden? Muss sie, glaube ich, nicht.

39:20 Gavin Karlmeier

Ich glaube, das ist nur der Test-Rollout, dass sie so Stück für Stück vorgehen. Oh hier, schöne Geschichte von Threads. Also Threads hat ein Problem mit dem Nutzerschwund. Also da haben wir drüber gesprochen. Wie viele sind noch? Übrigens, 10%, so seit diesem Hype oder so. Und ist das jetzt die Geschichte, die die Leute zurückholt? Mark Zuckerberg möchte KI-Chatbots auf Threads zum Leben erwecken, die mit unterschiedlichen Persönlichkeiten Zum Gespräch anregen. Die Financial Times berichtet darüber, also da sollen halt Accounts freidrehen. Also es gibt zum Beispiel Berichte darüber, dass ein KI-Chatbot sich Verhalten soll wie Abraham Lincoln. So. Oder es soll einen Urlaubsberater geben, der sich wie so ein typischer Surfer in den USA verhält. Und dann mit Leuten kommunizieren und so weiter.

40:25 Dennis Horn

Können wir ganz kurz innehalten? Warte kurz. Da ist sie, die dümmste Idee, über die wir hier jemals gesprochen haben.

40:36 Gavin Karlmeier

Was zum Also so, und das soll die Verweildauer und natürlich das Engagement auf dieser Plattform erhöhen. What the what? Also.

40:45 Dennis Horn

Also ich glaube, es sind Leute, also ich muss jetzt vorsichtig in Formulierung sein, aber ich glaube, es sind Leute ins Gefängnis gegangen dafür, dass sie auf Dating-Plattformen vorgegeben haben, dass dort Menschen seien. die eigentlich nur künstliche Figuren waren, die dann von, in dem Fall von solchen Rechenzentren aus betrieben wurden. Hier wird das immerhin transparent gemacht, aber.

41:05 Gavin Karlmeier

. . Ich meine, es gibt ja auch bei Instagram so KI-generierte Influencer und so. Das ist ja schon ein älteres Thema.

41:15 Dennis Horn

Aber hier, also, da nur wegen des Twitter-Accounts des Kölner Doms hätte ich mich jetzt nicht bei Twitter registriert, sag ich mal. Oder für Pepito the Cat.

41:25 Gavin Karlmeier

Ja, und die haben noch nicht mal mit mir richtig geredet. So, und mir als US-Surfer Urlaubstipps gegeben.

41:31 Dennis Horn

Also das ist wirklich eine unglaublich dumme Idee, weil das ja sogar dazu führt, dass man als NutzerIn das Gefühl hat Man ist jetzt. Man bewegt sich jetzt hier nur noch in so einer Roboterwelt. Das ist ganz. Das geht in eine ganz falsche Richtung. Stopp!

41:47 Gavin Karlmeier

aus halt das ist so dumm ich also ich find's ja dumm ja ich find's auch einfach also Ich mache einen Schritt zurück und finde so, wie werden wir in zwei Monaten darüber reden? Ich finde es einfach eine unheimlich eale Idee. Es ist einfach so egal. Nichts passiert, weil das passiert.

42:07 Dennis Horn

Ja, genau. Aber ich finde es dumm zu glauben, dass das die Leute zurückführt. Und ich glaube, dass das eher sogar dazu führen kann, dass Leute gehen. Weil sie wollen nicht das Gefühl haben, dass um sie rum nur künstliche Intelligenzen miteinander spielen.

42:20 Gavin Karlmeier

Achso, ja, genau. Also das Problem ist ja ein ganz anderes. Das Problem ist. Bring mir eine Kultur auf die Plattform, die es rechtfertigt, warum ich da hinkomme. Und diese Nummer jetzt zu machen, spricht nicht gerade dafür. Dass man bei Meta sieht, welche Kultur nötig ist, um Leute auf die Plattform zu bekommen. Das ist eher, also das deckt eher Dinge auf. Das zusammen mit Adam Mossari, der sagt, ach News wollen wir da nicht so. Und da kommen wir gleich noch zu einer interessanten Geschichte, die vielleicht auch nochmal aufhorchen lässt. zeigt mir nicht gerade, dass bei Meta ein zutreffendes Gefühl dafür herrscht, wie man die Kultur anheizt, die auf dieser Plattform. Sein müsste, um Leute zu ziehen.

43:06 Dennis Horn

Und ja, das und also genau, sie verstehen nicht selber, sie verstehen selber nicht, was das Problem ist. Ist das eine. Und zum anderen habe ich auch das Gefühl, dass sie so, das ist so, also das ist der letzte Strohhalm, sagen wir es so. Ja.

43:23 Gavin Karlmeier

Facebook. So, also wir haben über den Newsban in Kanada gesprochen, schon häufiger, also das Vorgehen von Meta, sich gegen die Linksteuer in Kanada zu wehren. Indem man gesagt oder indem man sagt, ja, dann nehmen wir einfach hier sämtliche Newsinhalte runter. Und das ist deswegen im ersten Moment so ein oh, da müssen wir erstmal schlucken, Moment für die Verlagslandschaft gewesen, weil wie auch hier in Europa, wir stellen das auch in Deutschland fest, über die vergangene Zeit Medienangebote auf Facebook mit einem deutlichen Rückgang der Reichweiten zu kämpfen hatten. Und jetzt gibt es in Kanada diesen Newsban und siehe da, viele Verlage verzeichnen einen Anstieg des Downloads, der Downloads und der Nutzung ihrer Apps. Also da gab es erstmal eine Analyse von Similar Web, so über die letzte Zeit, die zeigt Traffic von Facebook aus zu den Nachrichtenwebsites, also CBC, The Globe. Mail, CTV, Global News, National Post und so weiter ist alles zurückgegangen bei Facebook Und jetzt gibt es eine Analyse von Apptopia, die zeigt, dass seit diesem Newspan die Apps von CTV, Globe, Mail. Und der La Presse, der französischsprachigen in Kanada, hochgegangen sind.

44:57 Dennis Horn

Ich finde das eine ganz bemerkenswerte Geschichte. Weil das so ein bisschen uns auch manchmal daran erinnert, ein größeres Bild uns anzuschauen. Also wir haben ja darüber gesprochen und auch hier so mit so dystopischen Emotionen. Ach, die Sperrung der Nachrichten bei Facebook hat nicht zu einem Rückgang der NutzerInnenzahlen geführt. Und haben das dann genutzt, um so ein schwarzes Bild zu malen, die Leute interessieren sich nicht mehr für Nachrichten und so. Du erinnerst dich. Und jetzt kommt aber eben diese Meldung, die dazu führt, die zeigt, okay, die Leute haben ein Interesse an Nachrichten und es gibt offenbar ein Bedürfnis nach Nachrichten, aber eben nicht mehr bei Facebook. Die Leute holen sich die Nachrichten woanders. Genauso wie wir das übrigens bei uns selber auch beobachtet haben, als wir über Ich weiß gar nicht mehr, was das für ein Anlass war, auf jeden Fall über eine Lage hier gesprochen haben und gesagt haben, es ist gar nicht mehr Ex, sondern wir gehen wieder zu klassischen Nachrichtenangeboten. Und das führt sich jetzt dann offenbar eben auch in anderen sozialen Netzwerken sofort, was ich eine ganz spannende Beobachtung finde. Also, dass eigentlich die ganzen klassischen Medien eigentlich davon profitieren, dass die sozialen Medien so irgendwann implodieren müssen, was zumindest diesen Na dieses Nachrichtenverhältnis angeht

46:11 Gavin Karlmeier

Jetzt muss man dazu sagen, dass in Kanada diese Medien, also CTV zum Beispiel, das zum großen zum großen Medienkonglomerat, ähm, Bell Media ge gehört, die haben ihre Zuschauerinnen und Zuschauer auch dazu aufgerufen, ihre eigenen News-Apps herunterzuladen. Also die haben die Werbung dafür im Programm gesteigert. So, da hat ein Sprecher von Bell Media gesagt, wir lassen unsere Zuschauer durch Fernseh, Radio und Online-Nachrichten wissen, dass sie weiter Informationen und aktuelle Nachrichten aus ihrer Kommune aus ihrer Gemeinde und der ganzen Welt erhalten und mit anderen teilen können, wenn sie unsere News-Apps runterladen und weiter unsere Nachrichtenwebsites besuchen. So, das heißt, hier ist nochmal die Frage, ob man vorher sich nicht ein bisschen zu sehr zurückgelehnt hat. Und so dieses Diese Strategie, die Leute nutzen unsere Medien und von dort leiten wir sie auch auf unsere Nachrichtenwebsites. Also ob man das vorher gut genug gemacht hat, die Frage kann man hier vielleicht auch. Auch dran hängen, aber jetzt so Medien in Europa und in Deutschland, ne? Vielleicht sollten die sich das mal genau angucken, um zu schauen, ob die halt diese Verbindung von ihrem bisherigen Produkt hin in die News-Apps, ob die die gut genug machen und ob da nicht noch ein bisschen mehr Musik drin ist.

47:41 Speaker 4

Ja, das stimmt, ob da noch Fleisch am Knochen ist, meinst du?

47:43 Gavin Karlmeier

Ja, ja, ob noch ein bisschen was auf dem Teller liegt.

47:46 Dennis Horn

Du hast natürlich völlig recht. Ich glaube, das bedingt sich aber. Also ich glaube, wir kennen immer diese Hinweise am Ende von Radio und Nachrichten. oder auch im Fernsehen. Mehr Informationen finden Sie dazu in unserer Internet. Ja, aber das reicht nicht so lustlos. Das stimmt hundertprozentig, auch weil die, die es vorlesen, selber keine Emotionen dazu haben oft. Ich glaube aber, dass du auch diese Notwendigkeit in der Gesellschaft dafür brauchst. Und im Fall von Facebook kannst du sie ja sehr gut verargumentieren. Hey, wenn du Nachrichten kriegen willst, ist Facebook nicht mehr dein Tool. Komm lieber in unsere App. Du hast sofort einen ganz klaren Haken dran. Du hast einen ganz klaren Haken, um den Leuten zu zeigen, dass es jetzt gerade wirklich einen Grund gibt. Und das ist, glaube ich, auch nicht ganz zu vernachlässigen. Und natürlich gehört auch dazu, dass die Apps dann auch gut programmiert sein müssen. So. So nämlich so. Ich finde, das ist ein schöner. Achso, hast du noch was? Nee. Ich wollte nur sagen, das ist ein schöner philosophischer Gedanke Also dann mach ich ihn. Ne, den hast du schon geäußert, nämlich die Frage, wie gehen unsere Medien eigentlich mit ihren eigenen Apps um und welchen stiefmütterlichen Status haben sie mitunter auch?

48:54 Gavin Karlmeier

Ja. So. Und jetzt wollte ich sagen, dann machen wir einen Haken dran für heute. Wir freuen uns morgen auf die übliche Dienstagskurzausgabe.

49:03 Speaker 4

Boah, immer wenn wir das versprochen haben, ist das schief gegangen. Oh, okay. Dann mal gucken, wie es morgen wird. Dann bis morgen. Bis morgen.