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Folge 226 · 20. Dezember 2023 · 1:14 Std.

Ein rechtsfreier Raum, mitten im Internet

mit Dominik Hammes

Die EU-Kommission eröffnet nun ein Verfahren gegen X. Die Gründe? Vielfältig: Verbreitung illegaler Inhalte, Täuschungsabsichten, Werbetransparenz – und die Frage, ob die einfach zu kaufenden blauen Haken womöglich irreführend sein könnten?

Da passt es doch timingmäßig ganz gut, dass eine irische Wochenzeitung ein Leak veröffentlichte, in dem geklärt wird, dass Antisemitismus, Aufrufe zur Gewalt oder Deadnaming nicht mehr reichen, um bei X gesperrt zu werden.

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Transkript

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00:01 Intro

Haken dran.

00:03 Gavin Karlmeier

Das Social Media Update der CT. Hallo Dominik

00:07 Dominik Hammes

Grüß dich, Gavin.

00:10 Gavin Karlmeier

Ich war gerade so, muss ich dich denn inzwischen überhaupt noch vorstellen? Aber ich möchte noch einmal sagen, dass ich mich heute mit jemandem über dich unterhalten habe. In Ankündigung zu dieser Episode und als Antwort kam, ach deinen Podcast habe ich ja schon gehört, da wusste ich noch gar nicht, dass es Podcasts gibt.

00:29 Dominik Hammes

Dieses Jahr versucht wirklich auf allen Ecken und Ebenen, auch auf die sympathischen, mir mitzuteilen, dass ich alt bin. Das ist wunderschön. Nein, du bist ein Pionier. Also ganz ehrlich, auch damals kam ich mir wie ein Trittbrettfahrer vor. Von daher, ähm.

00:43 Gavin Karlmeier

Gibt es, glaubst du, es gibt Pioniere, die sich nicht wie ein Tritbrettfahrer vorkommen?

00:48 Dominik Hammes

Ja klar, aber das sind die, die welche sind. Also das ist ja so eine Ego-Kiste am Ende des Tages. Das habe ich erfunden. Das ist das Rad, das haben wir schon ein bisschen. So Leute findet man überall. Gerade auch jetzt mein PetPeef ja im KI-Bereich werden auch sehr viele Dinge erfunden, die es schon lange gibt. Nur mit KI wird es halt beschleunigt.

01:08 Gavin Karlmeier

Ja, das ist wahr. Aber jetzt mal kurz, also es ging in dem Beispiel um die Medienkuh. Wann habt ihr damit angefangen mit diesem Podcast?

01:15 Dominik Hammes

2009, im Sommer.

01:18 Gavin Karlmeier

Geil, 2009 ist gut. Also meinen ersten Podcast habe ich tatsächlich 2006 schon gehört auf dem iPod. Ich glaube, das wäre der Spreeblick-Podcast früher. Liebe Grüße. Ach, gibt es hier noch? Ich glaube nicht. Aber das war damals nur noch so MB3-Dateien, die man sich noch heruntergeladen hat. Und dann konnte man irgendwann im iTunes Player einen RSS-Feed abonnieren. Und dann wird es direkt mit dem iPod synchronisiert und das war super.

01:46 Dominik Hammes

Ich kenne ja durchaus Personen, die tatsächlich, also zwei Amerikaner, mit denen ich befreundet bin und mit dem einen mehr, mit dem anderen weniger. die bevor es den Begriff gab, bevor es RSS-Feeds gab, schon einfach total runterkomprimierte MP3s auf Mono, hunds miserabler Qualität zum Download angeboten haben, weil sie keinen Bock mehr hatten, Artikel zu schreiben.

02:06 Gavin Karlmeier

Also, ich habe ja als Kind schon Radiosendungen selber aufgenommen, in meinem kleinen Kassettenradio.

02:11 Dominik Hammes

Sie hatte meinen eigenen Streaming-Anbieter.

02:13 Gavin Karlmeier

Ich hatte meinen eigenen Podcast auf Kassette. War ein Uni Karte, aber irgendwo gibt es das noch. Bestimmt, also meine irgendwo in irgendeinem Keller bei meinen Eltern liegen noch so Kassetten von meinen eigenen Radiosendungen. War doch Musik drin dann? Ja, natürlich. Klar.

02:28 Dominik Hammes

Gavins kleiner Copyright-Verstoß hieß die Show.

02:34 Gavin Karlmeier

Ah, schön. Ja, krass. Auf jeden Fall, ich glaube, man kann sich Pionier nennen, wenn man seit 2009 Podcast.

02:40 Dominik Hammes

Mach ich nicht. Das können andere machen.

02:42 Gavin Karlmeier

Habe ich ja gerade gemacht.

02:43 Dominik Hammes

Ja eben. Also das würde mich nie im Leben, wenn ich mir irgendwie auf die Visitenkarte schreiben, Pionier. Also auf gar keinen Fall.

02:49 Gavin Karlmeier

Ich hab ein bisschen was Haus zu keepen. Gerne. Und zwar, ich klinge übrigens, ich habe das Gefühl, ich werde krank. So schön am Jahresendsport.

02:58 Dominik Hammes

Naja, wir wissen ja alle, die Abwasserwerte in Sachen Corona sind sehr hoch. Und alles ist voll, alle Supermärkte, es ist wirklich anstrengend.

03:05 Gavin Karlmeier

Jarismeld Rallye, habe ich gehört. Housekeeping. Housekeeping, vielen Dank. Und zwar. Viel aus unserem Discord an alle, die da noch nicht drin sind, kommt in diesen Chat. Es ist unglaublich, über 400 Leute sind da mittlerweile und Also da wird, das kommt einfach da rein, es ist wie ein großer Chat, es ist umsonst, es macht Spaß, es ist kein Aufwand. Hakendran. org, ihr seid herzlich eingeladen. Und Coffee Hollig, ähm, von Coffee Hollik haben wir heute noch mehr zu zitieren, aber hat mal so recherchiert, wie eigentlich Dieter Schwarz so drauf ist. Wir erinnern uns, wir haben das geh äh letzmal schon erhausge, weil Dieter Schwarz der in Deutschland eine Universität gerade baut, die vom Vorschulalter bis zum Bachelorabschluss sozusagen eine allumfassende Schule werden soll. Ungefähr so wie Elon Musk das in Austin, Texas auch gerade plant. Und Koffy Hollik hat recherchiert und schreibt also mit DEI, das ist Diversity, wofür stehst du nochmal? Diversity, Engagement, Equity. Und Inclusion. Diversity, Equity und Inclusion. Also Vielfalt, Gerechtigkeit, Inklusion. So. Scheint ja kein Problem zu haben Er fördert seit 2020 ein dreijähriges Bildungs- und Engagementprogramm der Staatsstiftung für Jugendliche mit Migrationserfahrung, hat ein eigenes Tandem-Programm um die Fähigkeiten und Kompetenzen angehender Nachwuchslehrkräfte in Bezug auf Digitalisierung. Inklusion und ganztägigem Lernen zu stärken. Hat eigene Projekte in Richtung Lesekompetenz, Kita- und Erzieher-Ausbildung hat einen Investmentfonds zur Entwicklung des Corona-Impfstoffs durch ein Biotech-Unternehmen gefördert. Also ist offenbar auch kein Corona-Leugner, ist ja auch schon mal ganz gut zu wissen. Und das Einzige, was hier offenbar ein bisschen problematisiert wird, ist, dass es eine sehr engmarschige Verzahnung zwischen Stiftungen, also Lidl-Stiftung, Dieter-Schwarz-Stiftung und so weiter gibt, und der Politik. Da halt fragt den Staat mal zu recherchiert. Also Dieter Schwarz scheint erstmal auf den ersten Blick jetzt nicht so kein Elon Musk zu sein, zumindest

05:04 Dominik Hammes

Nee, auch in der Hinsicht, dass er nicht einfach mal eben gesagt hat, ich mache eine Schule, sondern ich habe schon so viele Projekte im Bereich Bildung. Ich habe ja Erfahrungen gesammelt über die Jahre. Wir haben ein Kompetenznetzwerk aufgebaut, dann können wir doch gleich eine ganze Schule bauen.

05:15 Gavin Karlmeier

Genau, so sieht das aus. Das ist jetzt hier nicht hakend dran der Milliardärs-Support-Podcast.

05:21 Dominik Hammes

Wir bewerten Milliardäre, ja auch schon.

05:23 Gavin Karlmeier

Jede Woche einer. Geil, Billionaire-Rating. Top, oder? Hopp. Hot oder Schrott. Ähm. So, und dann gibt's dran. Genau. Steuern dran, der Milliardärspodcast. Und dann gibt es eine Kleinigkeit, so als klein Sehtipp Da wurde ich jetzt seit gestern sehr, sehr oft drauf angesprochen. Ich gebe das direkt am Anfang mit. Ich selber habe es noch nicht ganz gesehen. John Oliver hat sich zum Ende des Jahres mit Elon Musk und dem letzten Jahr für Elon Musk beschäftigt. Und das ist mit ziemlich großer Sicherheit ein sehr großer See-Tipp.

05:59 Dominik Hammes

Ja, ich habe es mir komplett angeguckt, heute beim Kochen irgendwann. Ist sehr unterhaltsam, wie man es gewohnt ist. Man muss jetzt aber sagen, wenn man so tief in der Materie drinsteckt wie du und selbst für mich. war ich so, ew, das sind so die Greatest Hits gerade. Sehr komprimiert. Aber einen guten Fokus haben sie gelegt, die Schwerpunkte gut ausgewählt und sollte man sich auf jeden Fall angucken, wenn man gerade Wenn das eure erste Folge Haken dran ist, dann herzlich willkommen. Dann guckt gerne das Jamie Oliver Video, um so ein bisschen auf den Stand zu kommen. Und ich finde es auch schön, dass sie nochmal rausgestellt haben, dass er sich selber gespielt hat in Irman 2. Ich muss dazu sagen, nervöser habe ich ihn glaube ich noch nie gesehen.

06:37 Gavin Karlmeier

Oh Gott, das müssen wir uns angucken. Also große Empfehlung. Steigen wir ein, wir steigen heute mit Ex ein. Es gibt viel zu besprechen. Eine Nachricht, mit der ich einsteigen möchte, weil sie so Die könnte schnell zum Greatest Hit werden. Tesla entfernt Disney Plus von allen Tesla-Fahrzeugen. Also es gibt die Möglichkeit, in diesem Tesla Board Entertainment, wie heißt denn das, auf diesem großen Tablet, das da vorne drin hängt. Da hast du Netflix drauf, da hast du YouTube drauf, da hattest du eigentlich auch Disney Plus drauf und das wird jetzt entfernt wegen des lang anhaltenden Beefs mit Bob Eiger, dem Disney-Chef. Und Beef meint eigentlich ehrlicherweise, dass sich Bob Iger als Disney-Chef dazu entschieden hat, sein Geld nicht mehr dafür auszugeben, auf Twitter, also auf X zu werben, weil er nicht im Kontext mit einem Antisemiten dastehen möchte. Was übrigens, wenn man mal das libertäre Grundprinzip zu Ende denkt, eine komplett legitime privatwirtschaftliche Entscheidung schon wäre Dass aber Elon Musk das jetzt so derart persönlich nimmt, dass er selbst diesen Streamingdienst aus all seinen Autos verbannt, zeigt noch einmal mehr, wie sechsjährig er eigentlich tatsächlich ist.

07:42 Dominik Hammes

Ja, es ist schon kindisch. Also ich kann mir schon vorstellen, wie er da gesessen hat und sich überlegt hat, was kann ich machen? Ich schmeiß ihn aus meinen Autos raus.

07:50 Gavin Karlmeier

Und da habe ich auch drüber nachgedacht, was die Entstehungsgeschichte ist. Dann bin ich aber zum Schluss gekommen. Ich glaube eher. Weil, wenn das so gewesen wäre, dann wäre das viel früher passiert. Weil dieser Beef hält ja jetzt schon ein paar Wochen an. Ich glaube, dass er im Auto gesessen hat und irgendwie beim Durchwischen festgestellt hat, dass er das Disney-Logo ist und dass sie ihn das wütend macht. Er hat gesagt, ich will, dass das weg ist.

08:11 Dominik Hammes

Das ist auch möglich, weil, also das kenne ich von, ich kann jetzt natürlich meine Quellen nicht nennen, ne? Aber so mittelständige Unternehmen haben ja auch häufiger mal, wenn das. . dass der Besitzer oder Chef, dass der auch schon Millionär ist und auch schon so ein bisschen den Blick verloren hat für die Details, dass man einfach vergisst, was man, was gehört eigentlich noch zu mir, was sind Auch was sind Fahrzeuge, die wirklich mir gehören, wo stehen die gerade rum? Und ich glaube, der wusste gar nicht, dass Disney Plus da drin ist, ist ein sehr glaubwürdiges Szenario. Tatsächlich.

08:40 Gavin Karlmeier

Ja, ja, damit würde ich auch mitgehen, ja. Schade, ich hätte jetzt so gerne Informationen über deine Quellen.

08:46 Dominik Hammes

Ja, ich kann dir im Nachhinein kann ich dir zwei Stunden lang was erzählen von einer Person, die du nicht kennst und nie kennenlernen wirst, die sehr unterhaltsam sind. Ich kann es nicht mit euch teilen, das ist wirklich schlimm.

08:59 Gavin Karlmeier

Klage dran, der Dominik Hammers-Podcast.

09:01 Dominik Hammes

Deswegen, also die Aufnahme muss dann beendet werden, definitiv.

09:05 Gavin Karlmeier

Apropor Klage dran, da bleiben wir kurz. Die EU verklagt X. Es ist soweit. Ich lese mal vor, wie die Zeit das zusammenfasst. Vielleicht hilft uns das so ein bisschen. Der Online-Dienst X, so wird das hier beschrieben, wurde von der EU-Kommission verwarnt. Nun folgt das Verfahren, Untersuchungen wegen der Verbreitung illegaler Inhalte werden eingeleitet. Die EU-Kommission hat wegen der Verbreitung von Falschinformationen ein formales Verfahren eröffnet. Da steckt natürlich Thierry Breton hinter, ein alter Freund, Haki wahrscheinlich auch, ein alter Freund dieses Podcasts. der Binnenmarktkommissar der EU und verantwortlich, wie wir hier gelernt haben, für Sicherheit und Weltraum und Weltraumsicherheit Und in der EU. Und ich finde das spannend, dass zum einen über die Verbreitung illegaler Inhalte gesprochen wird unter dem DSA-Kontext. Da ist aber noch ein Satz in diesem Zeitartikel, über den ich noch mehr gestolpert bin. der mir noch mehr gefallen hat. Die Kommission will nach eigenen Angaben zudem überprüfen, ob die sogenannten blauen Haken auf der Plattform täuschend wirken könnten. Und das ist natürlich jetzt ein, das ist wirklich eine Nummer, dass die Möglichkeit, sich eine Verifizierung zu kaufen, offenbar als Betrugsmerkmal für die EU identifizierbar geworden ist.

10:16 Dominik Hammes

Ja, ist glaube ich auch, also kein Rechtsexperte, meine Wenigkeit, aber ich glaube, es ist sehr schwierig, da ganz konkret Wenn Sie nur feststellen müssen, könnte es so sein, und einen theoretischen oder einen Fall zeigen können, in dem es täuschend ist Haben Sie es ja schon belegt im Ende des Tages? Mhm. Und das ist das wiederum ist nicht so schwer, aber zu sagen, in welcher Form und welchem Rahmen das jetzt wirklich täuschend ist und ob das vielleicht noch tolerierbar sein müsste mit moderativen Elementen, das dann im Zweifelsfall sich diesen Account anguckt und sagt, nee, den müssen wir umbenennen oder sonst was. Das sind Details, die glaube ich sehr schwer sind. Ich war sehr überrascht, dass das in dieser Liste auftaucht, wenn ich ehrlich bin.

10:55 Gavin Karlmeier

Ja, ich auch dachte aber auf der anderen Seite natürlich. Also in dem Moment, wo es so im, wie heißt das, äh Nachahmungsaccounts gibt, also Fake-Accounts von Menschen, die sich als die ausgeben, die einen blauen Haken haben, weil sie ihn einfach gekauft haben und wir wissen all, die Überprüfung findet de facto nicht statt. Das ist es eben. In dem Moment werden irreführende Inhalte dargestellt. Die EU hat diese ganze Überprüfung, oder Thierry Breton vor allem in seinem Tweet, auf fünf Punkte. zusammengefasst, nämlich das Risikomanagement, die Moderation von Inhalten, die Dark Patterns, also das wurde auch im Thread-Zusammenhang immer wieder genannt, also die Art wie zum Beispiel die User-Führung. genutzt wird und auch manipuliert wird durch bewusste Formulierungen oder andersfarbige Buttons, solche Punkte kennen wir alle. Dann die Transparenz in der Darstellung der Werbung. Das ist auch sehr interessant, haben wir bei Haken dann auch schon öfter vermutet, dass es kleine, kleine, kleine, kleine Add Zeichen in der großen Werbeanzeige vielleicht nicht ausreicht im Vergleich zu dem vorherigen fetten gesponsert Pfeil. Und Datenzugang für ForscherInnen. Was auch hochinteressant ist, weil wir auch das oft besprochen haben, dass durch die neuen API Zugänge, die ja kostenpflichtig geworden sind bei X, es einfach de facto nicht mehr möglich ist, Untersuchungen anzustellen mit Datenlage auf X.

12:15 Dominik Hammes

Ja, das finde ich auch immer noch peinlich. Also höchst peinlich, weil da hätte man sich so einfach ein bisschen gute Presse auch kaufen können, wenn man jetzt mal total kapitalistisch denkt und sagt, ey, mach denen halt einen Gratisz-Zugang rein, fertig, Ruhe.

12:27 Gavin Karlmeier

Ja und hundertprozentig richtig. Ich finde das, äh, finde, das fühlt sich aber so ein bisschen wie die Kernschmelze an, als wären all die Dinge, die wir in den letzten Wochen und Monaten. bei Ex kritisiert haben, als würden die jetzt einmal, als würde man jetzt einmal diesen Ordner bei der EU öffnen und sagen, so, reibt sich so die Hände, dann wollen wir mal. Weil da jetzt wirklich viel zusammenkommt, bei dem man länger schon ein Bauchkrummeln hatte, nicht nur wenn man jetzt ich sag mal mit besonderem geschulten Blick oder mit gehobeneren journalistischen Standards auf diese Inhalte schaut, sondern bei dem auch jeder Nutzer und jede Nutzerin eigentlich ein schlechtes Gefühl bekommen müsste.

13:05 Dominik Hammes

Ich muss aber auch sagen, schlussendlich, all diese Dinge, die da hier angemerkt werden, wären ja in Ordnung, wenn Ex sich sorgfältiger darum kümmern würde, was passiert. Also auch Gekaufte Haken und so weiter, wenn man, wenn da eine Kontrollinstanz existiert, die wirklich sagt, nee, das ist ja gar nicht die ARD. Hier, ARD 789432. Benutzt aber das gleiche Logo und der Anzeigename ist nur ARD oder sonst was. Da müssen wir aber nochmal aktiv werden. Wenn das so wäre, dann gäbe es ja gar keine Probleme.

13:36 Gavin Karlmeier

Ja, das stimmt. Also es wäre immer noch albern.

13:39 Dominik Hammes

Ja, natürlich wäre es albern. Wir würden alle nicht, also du und ich, wir finden beide es sehr schwachsinnig, für den blauen Haken überhaupt zu bezahlen, finde ich auch bei Meta ein bisschen fragwürdig und dämlich. Aber es ist einfach, wie es umgesetzt ist, ist einfach auch schlecht.

13:53 Gavin Karlmeier

Ja, halt komplett hundertprozentige Zustimmung. Und ich spring mal ganz kurz in den Themen, weil ich das Gefühl habe, das passt gerade so gut, weil diese Formulierung ist ja. Dass Twitter weiterhin die Verbreitung illegaler Inhalte ermöglicht. Und jetzt ist gleichzeitig seit vorgestern ein Leak aufgetaucht, über den mehrere deutsche Medien auch berichtet haben, unter anderem Heise, von denen ich gleich was zitieren werde. Das war ein Leak der Business Post. Das ist die Sonntagszeitung in Dublin. Und die haben den Leak passenderweise, und da denke ich mir, well played. Haben ihn X-Files genannt. Und in diesem Leak, so fast das heiße zusammen steht, dass auf X veröffentlichte Kurzmitteilungen, in denen beispielsweise der Holocaust geleugnet, schwarze, weiße, homosexuelle Menschen beleidigt werden, in denen anderen die Menschlichkeit abgesprochen wird, zukünftig nicht mehr entfernt werden, sondern nur noch weniger sichtbar gemacht werden. Und das Spannende an diesem Leak ist, das scheint ein Handbuch zu sein für Leute, die bei Ex arbeiten. Dass dort auch Beispiele genannt werden für Tweets, die so nicht mehr entfernt werden. Und ich will die nicht vorlesen, weil die also wirklich wahnsinnig, also das ist, da wird die Triggerwarnung nicht reichen, ehrlicherweise es ist. hochgradig antisemitisch, die da als Beispiele genannt werden. Die sind Holocaust-legitimierend, das ist also es ist schlimm. In diesem Beispiel steht aber auch, es gelte auch für Bilder Adolf Hitlers, auf denen andere Accounts verlinkt werden. Die werden einfach nicht mehr gelöscht, diese Inhalte, sondern die werden nur noch weniger. . Und das ist ein Vorhaben von X, von dem wir schon öfter gehört haben, über das wir auch öfter gesprochen haben, dass Inhalte nicht mehr gelöscht werden, sondern nur noch algorithmisch weniger stark ausgespielt werden. Die Ursache liegt wahrscheinlich so ein bisschen auf der Hand, ne? Also, das kann man wahrscheinlich wahrscheinlich stärker automatisieren. Du brauchst keine Person mehr, die das kontrollieren. Aber diese Entscheidung, und das ist ja das Lied, singe ich hier ja seit Folge sieben gefühlt. Die Entscheidung, dass Hassrede weniger eine Rolle spielt, weil es einfach nur weniger Reichweite bekommt, ist natürlich ein Trugschluss.

15:58 Dominik Hammes

Ja, natürlich. Und in meinem Kopf wird natürlich auch direkt wieder, das ist vielleicht auch einfach so eine Männersache, der Advocatus Diaboli aktiviert. Und ich muss an das amerikanische Verständnis von Meinungsfreiheit denken, die natürlich dann auftauchen und so, ja, ist ja meinungsfrei, dürfen wir alles machen, was wir wollen, während wir in Deutschland natürlich die sehr explizit in Anführungsstrichen einschränken. Und gleichzeitig denke ich mir so, naja, es ist halt schon eine aktive Entscheidung zu sagen, ich möchte das auf jeden Fall auf der Plattform behalten. Das ist ja an sich eine Aussage. Und er ist ja nicht die Regierung oder sonst was. Er kann auf seiner Plattform mehr durchaus sagen, nee, hier ist die Linie. Klar, also selbst definieren.

16:39 Gavin Karlmeier

Ja, und also das, was es so wild macht, ist ja, dass er dadurch natürlich weiterhin dieses Gesicht wart, für die, denen, für die er tatsächlich so der der Fürst der Meinungsfreiheit ist, also weil er sagen kann, auf unserer Plattform kannst du sagen, was du willst. Geht dann aber mit sich selber Auf eine komische Art ins Gericht, in dem diese Inhalte eben nicht mehr verstärkt ausgespielt werden. Und in dem Moment hinkt ja eigentlich diese Argumentation, weil es nicht Fisch nicht Fleisch ist.

17:08 Dominik Hammes

Das ist ja, statt zu sagen, Meinungsfreiheit in allen Bereichen, ja nein, sagt er eben, ja, die nicht ganz so populären Meinungen, die natürlich in den Kreisen, in denen sie geäußert werden, sehr populär sind tatsächlich. Die kriegen Meinungsfreiheit 7 von 10 statt 10 von 10. Was ist denn jetzt los? Und ich glaube da auch, dass er dieses, wird nicht so häufig ausgespielt Und solche Dinge immer sehr gerne als Argument benutzt. Das ist auch so ein bisschen kindisch. Auch bei anderen Posts, als ich das letzte Mal hier war, da ging es ja darum, ja, diesen schlimmen Beitrag, den haben wir mal gar nicht so viele Leute gesehen. Ich habe zwar die Treppe runtergeschubst, dabei ist ja nur drei Stufen runtergefallen.

17:44 Gavin Karlmeier

Ja, genau so ist das. Und das führt am Ende dazu, dass Musk sich damit brüstet, dass er sagt, nicht die Hassrede ist weniger geworden auf der Plattform, sondern Der Hass wurde von weniger Menschen gesehen, was eine ganz krumme Metrik ist am Ende.

18:00 Dominik Hammes

Den Auto und Vater hat keiner mitbekommen. Ist trotzdem passiert.

18:04 Gavin Karlmeier

Genau, wenn der Baum umfällt, haben wir es wirklich gehört. Es geht noch weiter in diesem Leak. Und zwar schreibt die Zeitung weiter, dass Nutzerinnen und Nutzer, die anderen Individuen physische Verletzungen androhen, Massenmord mit dem Ziel der Belästigung erwähnen und Inhalte verbreiten. die Ängste über eine geschützte Kategorie von Menschen schüren, dafür nicht mehr suspendiert werden sollen. Und es geht auch noch weiter. Beiträge, in denen andere unerwünscht sexuelle Inhalte geschickt werden. sollen weniger stark sanktioniert werden und auch Menschen, die Datenaming betreiben, also das Nennen von transgender oder nicht-binären Personen mit ihrem falschen Namen, mit einem vergangenen Namen beispielsweise, was früher ein Grund war, bei Twitter gesperrt zu werden, zumindest zeitweise, ist heute auch kein Grund mehr für eine Suspendierung Das heißt, eigentlich kannst du dort machen, was du willst. Purge of Eggs ist gerade die Devise.

19:01 Dominik Hammes

Ja, tatsächlich. Also es ist ja, das sind ja strafrechtlich relevante Dinge, die hier quasi geschützt werden auf einmal.

19:08 Gavin Karlmeier

Ja, ganz genau. Und wenn wir da jetzt mal die Klammer wieder zumachen, muss man sagen, also dass die EU ausgerechnet jetzt da drauf schaut, könnte ich mir vorstellen, könnte ein pikanter Zeitpunkt sein. Weil das wird so, das kann so nicht gut gehen nach unserem Verständnis von dem, was kann ich eigentlich, wie kann ich mich eigentlich bewegen. Und wir sind alle mit dem Satz aufgewachsen, das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Und das ist aber, der wurde, den haben wir wahrscheinlich das erste Mal gehört, da hat Dominik Hammes noch keinen Podcast gemacht.

19:42 Dominik Hammes

Da bin ich mir nicht mal so sicher.

19:43 Gavin Karlmeier

Ich muss mal kurz die Katze rauslassen, sprich mich weiter.

19:45 Dominik Hammes

Ist völlig in Ordnung. Aber ich weiß noch, dass ich im Informatikunterricht in der Schule schon damals in den Neunzern und das galt auch schon Jahre davor. In der ersten Stunde mussten wir tatsächlich sehr, sehr lang erstmal über die Rechtslage aufgeklärt werden, was man mit Computern überhaupt machen darf und was man nicht machen darf. Und ja, das ist alles furchtbar. Ich denke, also man, ich unterstelle ihm das hier ganz bewusst nicht. Ja, das ist auch ein bisschen Rechtsabsicherung gerade. Aber Es, man hat manchmal das Gefühl, dass irgendjemand ihm sagt, das waren bisher übrigens so die Regeln, die wir angewendet haben. Das darf man alles nicht oder das führt zu Konsequenzen. Und dass im Kopf dann so tickt, ich kenne aber auch ganz viele Leute, die machen das, warum sollen denn für diese Kleinigkeiten bestraft werden? Warum haben wir denn das schon eine Konsequenz? Nee, das machen wir nicht mehr. Also es ist halt dieses bewusste Entscheiden, es so zu machen und nicht. Ähm, man hat bisher versäumt, sich darum zu kümmern. Das ist ja kein neuer Dienst. Er übernimmt was und macht es aktiv schlechter.

20:47 Gavin Karlmeier

Ja, genau. Genau, das ist nämlich genau das Ding, weil eben die Das Verständnis der Meinungsfreiheit von Menschen wie Elon Musk immer nur so weit reicht, wie es um die Umsetzung der eigenen Wünsche geht. Es ist eine komplett. . egoistisch motivierte egoistisch motivierte Argumentationsgrundlage, weil es überhaupt gar keine Verantwortung für andere Menschen übernehmen möchte. Und das ist ein relativ schlechtes Mindset, wenn es eigentlich darum geht, hier eine Plattform zu schaffen, auf der sich mehrere hundert Millionen Menschen im Idealfall so wohlfühlen sollen, dass sie dort unregretted User-Minutes verbringen. Das kann man sogar auf jeden Fall nicht mehr gewährleisten.

21:28 Dominik Hammes

Nee, auf gar keinen Fall. Also er macht halt einen siebten Himmel für den hauptberuflichen Internet-Troll. Darum geht es ihm, glaube ich.

21:37 Gavin Karlmeier

Ja, ganz genau. Und Musk hat sich aber auch geärgert, als Thierry Breton diese Ankündigung gemacht hat und hat einen Tweet geschrieben, hat auf Thierry Breton geantwortet und hat gesagt. . Also ich übersetze Sie das mal hier. Gehen Sie auch gegen andere soziale Medien vor, denn wenn Sie ein Problem mit dieser Plattform haben und keiner ist perfekt, dann sind die anderen noch viel schlimmer. The others are much worse. Und also, ja, sagt ja mal was.

22:09 Dominik Hammes

Ich meine, klar, es ist natürlich sinnvoll zu fordern, also wenn es woanders auch schlimm ist, dann sollte man dagegen vorgehen, hat er natürlich recht, darum geht es jetzt einfach erstmal nicht. Und hinzu kommt ja andere Plattformen, welche meint er? Nennt er natürlich nicht. Nein. Weil im Vergleich. . Es bei vielen besser läuft, die nämlich in seiner also in seiner Gewichtsklasse mitkämpfen. Wenn er jetzt hier kommt und sagt, ich habe hier so ein Forum gefunden. Hier bei 4chan oder sonst was, wo ich dann sage, ja klar, aber das hat einfach wesentlich weniger User und hat einen ganz anderen Status, als Twitter es mal hatte.

22:45 Gavin Karlmeier

Naja, und das zeigt aber auch, dass Elon Musk sich immer nur um Elon Musk dreht, weil Koffey Hollik mal wieder, liebe Grüße, die Schattenredaktion im Discord. Hat zwei Beispiele rausgesucht. 22. Mai 2023. Wegen der Übertragung von persönlichen Daten verhängt die Datenschutzbehörde eine Strafe von 1,2 Milliarden Euro gegen Meta. Der Facebook-Konzern will Berufung einlegen. 12. Oktober 2023. Der EU-Kommissar für Binnenmarkt, Thierry Breton, hat am Donnerstag TikTok wegen der Verbreitung von Desinformationen auf seiner Plattform nach dem Angriff der Hamas auf Israel zur Rede gestellt. Also es ist natürlich nicht so, dass alle anderen Plattformen ignoriert werden. Aber wenn du dich mit deiner Plattform nicht im Griff hast, lieber Elon Musk, dann wird es eben passieren, dass du dich dafür auch rechtfertigen musst.

23:29 Dominik Hammes

Das ist ja diese alte Sache, er haut diesen Tweet dann raus. Und wenn, also wenn du, Gavin Kammer, jetzt wieder sich bei X einloggen würde, nur um zu antworten, hier sind die Fälle. Die Fälle, wo die EU aktiv geworden ist, kennen ja eh nichts. Also auch wenn es jetzt jemand wäre, den er eher antworten würde. käme auf gar keinen Fall was. Das ist ähnlich wie diese alte Geschichte, wo der UN gesagt hat, wie viel Geld muss ich euch geben, um den Welthunger zu besiegen. Genau. Wo ist der Plan? Kam ja auch nie wieder was, als sie geantwortet haben.

23:57 Gavin Karlmeier

Genau, sie haben ihm sogar einen Plan vorgelegt dafür. Ja. Und es ist nichts passiert. Aber also, selbst wenn man sagt, naja, dann ist es halt Europa, ist ja auch egal. Naja, die First Lady von Brasilien, das ist Rosangela Lula da Silva. Die verklagt Elon Musk auch. Und zwar war es wohl so, dass sich Hacker am 11. Dezember Zugang zu ihrem Konto verschafft haben und dabei mehrere Nachrichten gepostet haben, darunter auch Beleidigungen gegen sie und ihren Mann, den Präsidenten Lula da Silva. Aber auch frauenfeindliche Beleidigung und deswegen verklagt sie nun Elon Musk. Okay. Also ich glaube, sie verklagt eigentlich Ex, ehrlicherweise. Aber man muss schon sagen, es fühlt sich alles an, als wäre es eins.

24:42 Dominik Hammes

Aber und es fühlt sich auch ein bisschen an wie Realsatire, was da jetzt passiert. Also das ist so Statt halt gegen Unbekannt, lieber gegen die Institution, die vielleicht, wir kennen ja die Einzelheiten hier nicht, vielleicht war ja Passwort 12345 Ole. Keine Ahnung, wie sicher ihr Account war. Aber klar, könnte extra irgendwie mit Schuld dran tragen. Aber trotzdem, ein bisschen fragwürdig ist schon.

25:10 Gavin Karlmeier

Ja, finde ich auch. Elon Musk hat sich aber auch natürlich die Chance nicht nehmen lassen, sich feiern zu lassen. Und hat. Das war der Versuch eines Themensprungs. Hat eine Grafik gepostet. Mit der Überschrift, also völlig kommentarlos, einfach eine Grafik geäxt. Und da steht einfach nur drüber, Organic Traffic. Und du hast jeweils eine Kurve für Mobile und eine für Web.

25:39 Dominik Hammes

Moment, ganz kurz, es geht nicht um Organhandel, falls ihr jetzt ganz kurz noch nicht ganz konzentriert zugehört habt. Ich wollte nur

25:46 Gavin Karlmeier

Wow.

25:47 Dominik Hammes

Ja, schön. Entschuldigung.

25:52 Gavin Karlmeier

Genau. Und da siehst du zwei Kurven, nämlich eine Mobile, eine Web und du siehst auf beiden Kurven, wie X Instagram überholt. In dieser Entwicklung mit, also es sind irgendwelche Zahlen und so ist es schwierig, wie soll ich euch jetzt eine Grafik erklären? Wenn ihr sie sehen wollt, findet ihr sie auf dem Twitter-Account von Elon Musk. Und Social Media Today hat die mal sich ein bisschen genauer angeschaut und hat gesehen, okay, also die Datenquelle für diese beiden Grafiken, das ist Sam Rush. Und die zählt nur die Aufrufe der Webseite. Und bei X sind die Aufrufe der Webseite ungefähr 20% aller Zugriffe und NutzerInnen. Bei Instagram dagegen sind es nur 3%. Das heißt Du vergleichst die Äpfel mit mir mal wieder an dieser Stelle, weil du natürlich hier nur die Zugriffe auf die Webseite tatsächlich erhebst. was erstmal gar nicht so richtig stark aussagekräftig ist. So, es geht aber noch weiter. Es gibt nämlich noch eine zweitere Zahl von ARFs. Das ist offenbar ein ähm wie sagt man Institut für ähm So SEO-Daten, so sagt man das. Ganz professionell ausgedrückt. So ein Internet-Tracking-Unternehmen. So. Und die haben gesagt, dass der Datenverkehr, den X verzeichnet, in diesem November, 2023, im Vergleich zum letzten November um 22,3 Prozent gestiegen ist. So, und jetzt hat sich auch das Social Media Today angeguckt und hat gesagt, auch hier sind natürlich nur die Web-Aufrufe wieder drin und die sind etwa, die betragen ja am Ende nur ein Fünftel der gesamten App-Nutzung, die sind offenbar Um 22% seit dem letzten Jahr hochgegangen und sie schreiben weiter, das könnte vor allem auf Musks eigene Beiträge und die damit verbundenen Kommentare zurückzuführen sein. Aber ohne entsprechende App-Nutzungsdaten ist dieser Einblick als Indikator für die Gesamtnutzung so oder so eh bedeutungslos. Und das finde ich doch sehr schön, dass man hier eigentlich mal sich mit so Zahlen brüstet, die am Ende Naja, halt nicht so richtig viel Aussagekraft haben. Man kann sich halt mal wieder dafür feiern, hey, wir haben irgendeine Zahl, die besser geworden ist Und stellt natürlich so wenig Kontext wie möglich bereit, weil Kontext ehrlicherweise ja auch nur verwirrt, oder?

28:08 Dominik Hammes

Das ist für mich so das kleinste Übel von dem, was passiert. Nicht nur, weil es keine Auswirkungen hat, sondern auch, weil ich das erwarte von jeder wirtschaftlichen Institution. Haben wir irgendeine Zahl, Dogecoin to the Moon? die nach oben geht, dann werden wir auf jeden Fall eine Pressemitteilung rausschicken. Das ist bei Messen so, wenn die Ticketverkäufer ankündigen oder sonst was, da das ist immer, das stört mich am allerwenigsten, das erwarte ich auch von den Besten. moralisch einwandfreisten Unternehmen der Welt, dass einfach immer nur positive Zahlen rausgeballert werden und dass man im zweiten Hinblick die Zahlen maximal nicht ganz so gut sind, wie man es vielleicht erscheinen lassen möchte.

28:44 Gavin Karlmeier

Ja, das kommt natürlich noch hinzu. Und man muss dazu sagen, vielleicht ist es ja auch eine positive Entwicklung, dass Elon Musk und X hier wenigstens mit Zahlen arbeiten, die von anderen Leuten erhoben wurden als von ihnen selber.

28:56 Dominik Hammes

Ja gut, aber wenn ich halt schon zwei Zahlen, die gar nicht miteinander kompatibel sind, vergleiche, dann ist es nicht mehr weit weg, dass er auch noch die Die Zeitachse irgendwie, und das eine sind Zahlen von Wochen, das andere sind Zahlen von Monaten, es passt ja gar nicht zusammen. Ja, aber beide Graphen sehen einfach so viel schöner aus zusammen. Das ist mir sehr leid.

29:13 Gavin Karlmeier

Aber es steht mal wieder nichts von Unregretted User Minutes dabei.

29:17 Dominik Hammes

Ist auch nicht zu messen, aber hey.

29:19 Gavin Karlmeier

Jetzt verwirr mich doch nicht mit solchen Kleinigkeiten.

29:22 Dominik Hammes

Messbar, nicht messbar.

29:27 Gavin Karlmeier

Und dann ist aber etwas passiert und das finde ich spannend in der Android-App von X, in der neuen Beta-Version. Haben Menschen etwas gefunden. Also Chip hat darüber berichtet in Deutschland. Die haben es wahrscheinlich nicht selber reverse engineert, aber die haben herausgefunden, also beziehen sich zumindest auf jemanden, der es herausgefunden hat. dass in dieser App Hinweise liegen für eine Paywall. Und die Rede hier ist von Paywall einer Paywall für Post eine Möglichkeit, um weitere Einnahmen zu generieren. Diese Testphase offenbart, dass Ex zwischen 4 und 25 Euro pro Monat für den Zugang zu bestimmten Beiträgen verlangen könnte. Eine Strategie, die auf den ersten Blick finanziellen Erfolg verspricht, aber nicht unbedingt auf Zustimmung stößt, schreibt Chip.

30:10 Dominik Hammes

Wir wissen nicht so ganz Schlussformulierung auch einfach in jedem Artikel über X reinkopieren.

30:18 Gavin Karlmeier

Ja, es ist ein bisschen verfloskelt. Aber ich finde, wir wissen nicht so ganz genau, was dahinter steckt, ob das jetzt entweder diese Einführung dieser Onlyfans-Geschichte ist, über die wir hier schon öfter gesprochen haben, als gab wir mal die Idee, dass es so eine Art OnlyFans bei Twitter geben könnte Oder ob das hier nur eine Weiterdenkung des eh bestehenden Subscription-Modells ist, mit der Tatsache, dass einzelne Tweets in der Timeline angezeigt werden, auch wenn sie hinter dieser Paywall liegen. Das weiß ich jetzt nicht so genau.

30:52 Dominik Hammes

Also ich glaube, dass sie da zweigleisig fahren und das dann hinterher aber ganz groß ankündigen, dass sie es jetzt kombinieren werden, dass es da so einen Zweier-Tarif gibt, dass man beides bekommt. Ja, oder dass möglichst viel Verwirrung und möglichst viel Einnahmen.

31:05 Gavin Karlmeier

Das ist, glaube ich, das Ziel. Wahrscheinlich ja. Aber auch da finde ich es halt spannend, dass diese Paywall halt in dem Teil, in der Timeline angezeigt wird. die Nutzung der Paywall der Timeline natürlich total unattraktiv macht. Weil ich durch Newsfeed scrolle und ich sehe da mehrere Inhalte, die ich nicht öffnen kann. Ich glaube, das sind eher so Abschalter und Frust Faktoren, die man eigentlich verhindern möchte in sozialen Erzählen.

31:28 Dominik Hammes

Nee, da wird ja einfach, Geld, es spielt ja keine Rolle, da wird ja einfach direkt gekauft. Also ich sag mal an der Stelle, wisst ihr, wie viel YouTube-Werbung ich mir angucken müssen, bevor ich YouTube Premium abgeschlossen habe? Man muss schon sehr viel machen, bis die Leute Geld ausgeben. Das ist. Also, weißt du, für ihn spielt das halt alles keine Rolle. Es ist einfach, die Träge sind nicht sechsstellig, also sind sie nicht relevant. So fühlt sich das manchmal an.

31:49 Gavin Karlmeier

Ja, du hast wahrscheinlich recht. Aber bist du YouTube Premium-Abonnent? Ja, im Moment bin ich es noch. Ich bin das nämlich auch. Und ich kenne sehr wenige Menschen, die das sonst sind. Also ich würde so sagen, maximal fünf, die ich je getroffen habe. Ich finde es sehr interessant.

32:04 Dominik Hammes

Also es ist letztlich einfach nur, meine Lebenszeit ist mir zu schade, um so viel Werbung zu gucken irgendwann. Aber der Preis ist einfach viel zu hoch. Man könnte aber auch argumentieren, man kriegt ja auch noch YouTube Music damit, aber das benutze ich einfach nicht. Aber ich habe bei mir beobachtet, dass ich sehr viele YouTuber gefunden habe, die sich natürlich am breit aufstellen müssen, vielleicht auch Und deswegen habe ich ja mittlerweile auch hier Nebula abonniert. Ja, weil da wirklich die meisten erstklassigen YouTuber ja sowieso alle sind, manche auch exklusiv mittlerweile. Und jetzt habe ich vor kurzem immer noch Dropout TV für meinen Comedy Fixer auch noch abonniert. Und ich bin so, vielleicht soll ich YouTube Premium einfach sein lassen, dann hat sich das wieder refinanziert. Klingt wie eine Mogelpackung, aber es ist halt. Ja, doch, wenn ich das eine kündige, dann komme ich ja wieder auf weniger zumindest raus.

32:51 Gavin Karlmeier

Ja, das ist zwar. Ich verlegitimiere das immer damit, dass ich sage, naja, guck mal, wie teuer Netflix beispielsweise ist und wie viel Zeit ich aber mit YouTube verbringe.

33:01 Dominik Hammes

Du hast aber auch einfach recht. Also das Ländles wird benutzt. Und wie oft möchte ich noch irgendwelche, also ist auch meistens nervige Werbung, da müssen wir gar nicht drüber reden, weil irgendwelche Krankheiten, die ich einfach nicht habe und Und ich habe Wilst vielleicht? Nee, natürlich in der Regel nicht. Ich habe keinen Bock auf Gürtelrose. Läuft die Werbung noch?

33:22 Gavin Karlmeier

Die Hörer werden es uns beantworten. Ich hatte eine Werbung, und das können Leute hundertprozentig relaten. Eine Werbung, die ich so oft gesehen habe, dass die der. Ich kann das genau auf einen Werbespot zurückführen, warum ich YouTube Premium abgeschlossen habe. Dort siehst du eine junge Frau, wie sie an einem Parfümstreifen riecht, der auf den ersten Blick aussieht wie ein Schwangerschaftstest. Und sie riecht da dran und sagt, ah schön. Und das ist genau dieses Zeitfenster gewesen, bevor du die Werbung überspringen kannst. Und ich habe diese Werbung. 40 Mal an einem Tag gesehen gefühlt und dann habe ich gesagt, jetzt reicht's.

33:56 Dominik Hammes

Nichts riecht so gut wie ein positiver Schangerschutztest. Anscheinend. Möglich.

34:03 Gavin Karlmeier

Okay. Es ist heute irgendwie auch was drin. Das Jahr ist vorbei. Man merkt einfach, das Jahr ist vorbei. Der Kopf ist.

34:11 Dominik Hammes

Gut, dass ich einfach nichts trinke. Ich will nicht wissen, wie ich jetzt mit einem Glas Wein wäre. Ich glaube, das würde dich wahnsinnig müde machen. Ja, ich glaube, ich würde einfach einschlafen.

34:22 Gavin Karlmeier

Das wäre nicht gut für den Podcast. Nee, nee. Ich möchte mit dir über Meta sprechen. Und zwar geht es erstmal kurz um Kanada. Wir haben schon öfter darüber gesprochen, dass es dort den Online-News Act gibt, ein dem Leistungsschutzrecht ähnliches Modell, das die sozialen Netzwerke dazu zwänge. Im Falle von Verlinkungen auf Nachrichtenwebseiten dafür eine, naja, man nennt es Maut oder Steuer oder wie auch immer man es nennen möchte, eine Gebühr zu. zu zahlen, die sich an den Werbeeinnahmen orientiert. . Und deswegen hat sich Facebook und Instagram, also Meta, im Generellen im Sommer, dazu entschieden, in Kanada keine Nachricht mehr zu zeigen. Und die Bundesregierung in Kanada hat bekannt gegeben, dass sie genau in diesem Fall eine Einigung mit Google erzielt hat. Das war jetzt schon ein paar Tage her, aber dass Google jährlich ungefähr 100 Millionen Dollar zahlen wird an die Verleger, um den Zugang zu zu Nachrichteninhalten weiterhin möglich zu machen. Meta tut das aber nicht. Die Heimatschutzministerium Pascal Sandorge Ich habe das bestimmt falsch ausgesprochen, aber so heißt sie. Sagt, Meta hat eine schlechte Entscheidung getroffen. Meta hat beschlossen, Nachrichten in Kanada zu verbieten, aber wir werden sehen. Dass die das nicht auf der ganzen Welt tun. So. Und am Ende sagt sie, es ist eine geschäftliche Entscheidung, seine Plattform der Desinformation und Fehlinformation zu überlassen. Und ich denke, dass die Öffentlichkeit darüber sehr besorgt sein sollte. Das finde ich eine sehr ein sehr spannendes Framing, ehrlicherweise, weil die eigentliche Entscheidung da drin ja nicht wirklich mitergetroffen hat So, so einer Meta sagt, wir möchten dafür nicht bezahlen. Das ist aber eine Geschichte, das haben wir hier auch schon mal, glaube ich, gesagt, in der es bislang eigentlich keine wirklichen Gewinner gibt, sondern nur sehr viele Leute, die die ganze Zeit irgendwie den Schuldigen auf der anderen Seite suchen. Warum ist du das? Ja, okay.

36:13 Dominik Hammes

Ich wollte nur sagen, das ist diese alte Problematik, die dich ja auch hier umtreibt, so wie seit Folge 1, dass natürlich Unternehmen wie X und Meta, dass die eine Größe und Reichweite haben, dass sie ja fast schon Staatsniveau haben, rein von ihrer Macht. Und deswegen hier ein Staat dem anderen, also weil die ja Kein klassischer Staat, sondern Facebook sitzt ja quasi auch in Kanada, als würde denen eben eine Straße gehören, ein riesiges Straßennetz mitten im Land. Und gleichzeitig ist es halt nur ein privatwirtschaftliches Unternehmen und es kann halt sagen, wir möchten keine Werbung auf der Plattform, um Geld zu sparen. Das ist ihr gutes Recht Und auf der anderen Seite beeinflussen sie halt auch die Demokratie, Meinungsbildung. Und es ist kein Wunder, dass das dem kanadischen Staat nicht so ganz passt, aber gleichzeitig passen die Instrumente nicht auf das Problem. Das ist, glaube ich, die Sache.

36:59 Gavin Karlmeier

Genau, also sie haben sich nicht entschieden, keine Werbung zu sagen, sondern keine Nachrichten. Um das kurz noch, das ist ja, glaube ich, gerade so durchgeflutscht. Da habe ich da nur die Wörter vertauscht. Also, meine Nachrichten, ja, natürlich. Ja, bevor das gehaus kippt wird. Aber was ich ganz spannend finde, ist, dass diese Nachrichtensperre Metas eben jetzt nicht nur bei Facebook und Instagram stattfindet, sondern auch bei Threads. Und das ist interessant, denn Threads ist bislang nicht werbefinanziert. Es gibt gar keine Werbung auf Threads. Das heißt, es gäbe eigentlich gar keine Not, diese Entscheidung zu treffen. außer da eine Art politischen Druck aufzubauen. Und das finde ich natürlich dann, also dann wird es tatsächlich sehr pikant, weil Meta hier offenbar keine rein wirtschaftliche Entscheidung mehr trifft, sondern am Ende auch eine Naja, wie soll man das nennen? Eine Entscheidung, die einfach nur Druck ausüben soll.

37:53 Dominik Hammes

Ist das deine Schlussfolgerung und Interpretation daraus?

37:56 Gavin Karlmeier

Ja. Wir wissen, dass sie es nicht mehr auf Threads, dass sie keine Nachten auf Threads mehr ausspielen lassen, obwohl sie kein Geld dafür zahlen müssen, weil diese Zahlungen an die Werbeeinnahmen dieser Plattformen gekoppelt sind.

38:09 Dominik Hammes

Ja, ich sehe es aber gleichzeitig auch so, die werden da irgendwann Werbung verkaufen. Und gleichzeitig mache ich es doch direkt fürs ganze Unternehmen so. Hinterher meckern die Nutzer, weil auf einmal die Nachrichten dann doch weg sind, sobald Werbung geschaltet wird. Ist dann schwierig. Also hätte ich tatsächlich, wenn ich die erste Entscheidung treffe, treffe ich die zweite auch. So oder so. Egal was meine Motive sind. Also du könntest immer noch recht haben.

38:33 Gavin Karlmeier

Ja, also so lese ich das natürlich, aber diese Entscheidung zu sagen, wird unterbinden das verbreiten, wir wissen übrigens ja auch, dass Mossaria und Zuckerberg Threads gar nicht als Newsplattform verstehen wollen. Sie wollen, dass dort Entertainment stattfindet. Also denen ist das, äh, na kommt es natürlich nicht ganz ungelegen, dass sie dort keine Nachrichten mehr platzieren müssen. Aber sie hätten auch in dem Moment, wo sie Werbung schalten wollen, sich dafür entscheiden können, diese Nachrichten auszublenden. Weil offenbar ist ja alles dafür gebaut. Es ist ja offenbar nur noch ein Schalter. Und ich verstehe, also ich finde, das ist eine undurchsichtige Entscheidung an der Stelle, die diese Argumentationslinie bis hierhin ein bisschen weich werden lässt.

39:17 Dominik Hammes

Er sie hätte zumindest ganz klar sagen müssen, warum sie es tun, um ein bisschen Klarheit zu schaffen. Man könnte dann immer noch unterstellen, dass das, was du gesagt hast, auch stimmt Aber man hat ja nichts dazu gesagt. Und ich glaube übrigens, dass dieser Schalter, dass der wirklich existiert. Denn immer wenn ich mir die App von Threads angucke, zugegeben war es nur auf meinem Android-Handy, habe ich das Gefühl, da ist so viel Freiraum noch und so viel ungenutzte Fläche. Wahrscheinlich kommt einfach Werbung hinter.

39:42 Gavin Karlmeier

Ja, das kommt auf jeden Fall. Also wir wissen, dass kurz nach dem US-Start von Threats diese Aussage gekommen ist. dass die Werbung auf Threads dann starten soll, wenn der Weg zur Milliarde NutzerInnen geebnet ist oder absehbar ist. So, also das ist ja erstmal, kann das ja erstmal alles bedeuten. Ich glaube, meine These ist trotzdem, ich habe das gestern, glaube ich, oder heute Morgen. Gestern, irgendwann jetzt die Tage, weil ich komme so durcheinander, Dominik, weil Haken ja nicht mehr täglich läuft. Weißt du, sonst war es immer so einfach. Da haben wir gestern drüber gesprochen, da sprechen wir heute drüber. Aber dadurch, dass es jetzt immer einen leeren Tag dazwischen gibt, weiß ich gar nicht mehr, wann ich was gemacht habe. Mein Kalender ist ein Pro. Naja.

40:31 Dominik Hammes

Ich sag das einfach nur, weil ich weiß, wie schwer das ist. Ich bewundert das ja bis heute, was ihr da rausgeballert habt. Das ist produktionstechnisch echt anstrengend.

40:41 Gavin Karlmeier

Mal sehen. Oh. Also ja, da müssen glaube ich noch ein paar, da muss man nochmal an ein paar Stellschrauben drehen, aber vielleicht machen wir das ja irgendwann. Also irgendwann muss egal.

40:54 Dominik Hammes

Vielleicht wäre ich im nächsten Leben doch noch Journalist, also wie du gerade Strauchst, das ist ja unwartbar.

40:58 Gavin Karlmeier

Es ist aber auch 22 Uhr am Dienstagabend. Es ist einfach der falsche Zeitpunkt, um solche her. Das besprechen wir im neuen Jahr mal. Ja, du machst den Schnitt schon, Gavin, das kriegst du hin. Hier wird gar nichts geschnitten, ihr hört mich stracheln. Es gibt bei Meta ein unabhängiges Gremium, ein Oversight Board, was übrigens. kurz mal davon ab, dass es das gibt, eine sehr interessante Tatsache ist, weil Elon Musk damals, als er Twitter gekauft hat gesagt hat, hier wird keine Entscheidung getroffen, ohne dieses unabhängige Gremium, das er einführen wollte. Das wurde niemals eingeführt, stattdessen hat er sich überlegt, Umfragen auf seinem eigenen Profil durchzuführen bei Twitter. Aber Meta hat so ein Oversight-Board und dieses Oversight-Board, also du kannst dich daran wenden, das hat so eine Ombudsfunktion. Das ist, glaube ich, ein richtig altes Wort. Ein Ombudsmann, den gibt es ganz. Das ist ein beliebtes Wort auch. Ist ein tolles Wort. Das gibt es in Unternehmen, die mit Kunden zu tun haben. Das gibt es auch in die Bild-Zeitung und auch ein Ombudsmann. Der ist so versteckt auf der Website, dass du, ich glaube, niemand weiß, dass es den gibt. Aber man kann sich an den wenden als Leserin oder Leser. Oder mit dem Unternehmen, Versicherungen haben das doch bestimmt auch, der ist sozusagen zwar vom Unternehmen beauftragt und bestellt, aber handelt unabhängig. Und zwar im Sinne derer die ihn bestellen, sozusagen, inhaltlich bestellen. Und das hat Meta auch mit diesem Oversight Board. Dieses Aufsichtsgremium ist ein unabhängiges Gremium, das von Leuten sozusagen kontaktiert werden kann, wenn es um Entscheidungen geht. die sich um die Inhalte auf Facebook und Instagram drehen. Also wenn du das Gefühl hast, irgendeine Entscheidung, die Meta dazu auf inhaltlicher Ebene getroffen hat, mit der du nicht einverstanden bist, kannst du dich ans Oversight-Board wenden und das kann dann Empfehlungen aussprechen. So, das gibt es dort. Und dieses Oversight Board hat jetzt das erste Mal aufgrund einer solchen Thematik getagt und sich zum ersten Mal geäußert. Und dabei geht es um Videos aus dem Israel-Hamas-Konflikt. Krieg. So, Krieg, nennen wir es Krieg, nicht Konflikt. Und Es geht im Konkreten darum, dass dieses Oversightboard sich am Dienstag geäußert hat, weil es um zwei Videos geht, die Geiseln und Verletzte in dem Krieg zeigen. Und Das Oversight Board sagt, dass das Entfernen dieser beiden Videos von der Plattform nach ihrem Ermessen ein Fehler sei, da die Videos für das Verständnis des menschlichen Leids in einem Krieg wertvoll sind. Und das finde ich doch eine sehr bemerkenswerte Beobachtung, weil ich mir vorstellen könnte, dass wenn das Oversight Board beispielsweise in Deutschland tagen würde oder in Europa, dass sie zu einer anderen Entscheidung gekommen wären. Das ist gut möglich. So, aber also ich will das vor allem hier mal so aus Chronistenpflicht gekennzeichnet wissen, weil das eben das erste Mal ist das eine solche Empfehlung von ihnen oder ein solcher Beschluss von Ihnen ausgesprochen wurde.

44:03 Dominik Hammes

Gelernt, dass es das überhaupt gibt. Das ist doch schon mal schön.

44:06 Gavin Karlmeier

So ist es. Okay, das waren so die ganz harten Sachen. Ich habe noch ein paar andere Sachen.

44:16 Dominik Hammes

Ja, Entschuldigung, ich hoffe, das letzte Mal war es ja schon so, dass mein Lieblingslink der sich den selber ansprechen musste. Bin gespannt, ob das, worüber ich heute wirklich lachen musste. Ob das auch kurz auftaucht auf die Karte. Ich habe Protese, dass es das Thema ist.

44:28 Gavin Karlmeier

Es ist das Ein Gesetz in Utah. Nee. Aber nochmal. Okay, also der republikanische Gouverneur Spencer Cox hat Gesetze unterschrieben, die ab 1. März in Kraft treten sollen. Und diese Gesetze verbieten Minderjährigen die Nutzung sozialer Medien zwischen 22. 30 Uhr und 6 Uhr. Es sei denn, ein Elternteil teilt die Erlaubnis dazu. Und verlangt eine Altersverifizierung.

44:53 Dominik Hammes

Okay, ich lache jetzt drüber, das habe ich vorher nicht gelesen. Aber du hast absolut recht, dass das sehr, sehr witzig ist. Weil es so weltfremd ist, da muss ich nämlich wieder Flashbacks zu Zuckerberg, wie er, ich glaube, im Kongress oder im Senat gesessen hat. Wie verdienen Sie eigentlich Geld? Wir verkaufen Werbung. Das war das Schönste, das ich in dem Jahr gesehen habe. Mann, Mann.

45:14 Gavin Karlmeier

Genau, und er hat ins Gesetz. Gibt es jetzt. Also sozusagen eine Ausgissperre im Internet für Minderjährige.

45:22 Dominik Hammes

Wenn die nichts machen, du kommst nicht mehr online, dann das ist krass.

45:28 Gavin Karlmeier

Vor allem, wie krass Fortnite's Nacht sein muss dann dort. Naja, auf jeden Fall.

45:33 Dominik Hammes

Die Erwachsenen spielen, ja.

45:34 Gavin Karlmeier

Ja, genau. Das Matchmaking dauert Stunden, weil du nicht 100 Leute zusammenkriegst.

45:40 Dominik Hammes

Es gibt genügend Erwachsene, die erspielen.

45:42 Gavin Karlmeier

Ich glaube auch. Aber es gibt einen Branchenverband, nämlich das Net Choice Litigation Center. Und diesem Branchenverband gehören viele der weltweit führenden Social Media Unternehmen an, schreibt NBC, darunter TikTok, Snap, Instagram, Facebook, Meta und X. Das heißt. Die machen jetzt alle gemeinsame Sache und reichen Klage gegen diese Gesetze ein, weil sie natürlich sagen, diese Gesetze sind weltfremd absurd und habt ihr sie noch alle? Deswegen, also ich glaube, das ist legitim, dagegen vor Gericht zu ziehen. Aber doch schon erstaunlich, dass man sich dann da plötzlich doch wieder grün wird und dass vor allem Ex da mit in diesem Gremium sitzt, die sonst übrigens sich ja aus nahezu allen anderen Gremien rausgezogen haben.

46:24 Dominik Hammes

Ich glaube, dass das hier so eine Interessenvereinigung ist, die wirklich Dinge auch stoppen will, bevor sie passieren, weil dieses Gesetz tut ihnen nicht weh erstmal. Das hat ja überhaupt keine Zähne, weil die Eltern einfach sagen können, ja macht halt. Das heißt, wenn sie passiv es zulassen, dann lassen sie es ja auch zu. Wer soll da Schaden dran nehmen? Also wen willst du vor Gerichts zerren?

46:45 Gavin Karlmeier

Frage. Ja, laut Gesetz verlangt die App ab 22. 30 Uhr eine Altersverifizierung.

46:50 Dominik Hammes

Ah, okay, dann habe ich das vorher, ich habe es zwar gehört, aber dann falsch wahrgenommen. Ähm gut, das ist natürlich ein bisschen umständlich, wäre aber auch im Alltag, glaube ich, kein Problem. Also ich kenne viele, kenne auch Eltern, die selber. ihr WLAN, so nach 22 Uhr, musst du den Kindern nochmal irgendwie eine Stunde mehr geben. Und sie, ja, und dann nimm halt die Stunde, lass mich in Ruhe. Das gibt es halt auch sehr häufig. Und Ich glaube aber, hier geht es vielmehr darum, so einen Präzedenzfall auszuschalten. Also wenn das etabliert ist und läuft, dass man es dann natürlich verbreiteter macht und auch die Konsequenzen härter werden können.

47:27 Gavin Karlmeier

Ja, wahrscheinlich schon. Aber ich finde es halt sehr interessant. Also das ist, was mich an der Geschichte eigentlich am meisten bewegt, abgesehen davon, dass das Gesetz halt echt. irgendwie auch nett ist so, als kleiner. .

47:38 Dominik Hammes

Es ist süß. Also A for Effort, wie man in den USA sagen würde. Und ein schöner Gedanke, aber es ist halt. Die Werkzeuge passen nicht auf das Problem, sage ich heute zum zweiten Mal.

47:49 Gavin Karlmeier

Ja, du willst diesen Folgentitel haben heute. Ist ein bisschen sehr lang, also ich weiß nicht. Das war noch nie ein Problem.

47:59 Dominik Hammes

Wie viele Zeichen haben wir denn für die Titel? 160?

48:03 Gavin Karlmeier

Ja. Im Klar Wim? Nee, also ich finde interessant, dass X auf jeden Fall in diesem Gremium sitzt. Und das vor allem deswegen, weil Ex sich ja zum Beispiel, ähm, weil Elon Musk gesagt hat, das Kämpfen beispielsweise gegen CSAM, also das das Videomaterial, das sexuelle Gewalt gegen Kinder zeigt. Diese Bekämpfung dieser Videos sei oberste Priorität, aber gleichzeitig hat sich Ex aus allen Gremien der Bekämpfung dieser Inhalte zurückgezogen. Und diese, also es ist so ein bisschen die Trump-Politik, sich eigentlich aus von allen dieser Arbeitsgruppen und so eigentlich fernzuhalten und am Ende zu sagen, wir haben aber doch alles gemacht, dass sie hier in diesem Branchenzusammenschluss dann aber immer noch auftauchen, Ist zumindest meine Erwähnung wert.

48:42 Dominik Hammes

Ja, definitiv. Und ich glaube, da werden sie auch drin bleiben. Das glaube ich auch.

48:47 Gavin Karlmeier

Das gehe ich mit. Dann, das könnte auch die Geschichte sein, die sich zum Lachen gebracht hat. Vielleicht.

48:54 Dominik Hammes

Twitch. Nee, nicht zum Lachen, aber ich finde zu schmunzeln, weil ich habe die Originalmeldung mitbekommen und dann aber diese Den doppelten Richtberger danach noch nicht. Das ist ja so schlimm. Jetztzähl doch mal, was war denn die Originalmeldung? Jetzt habe ich natürlich den Link nicht offen, ich möchte ja keine falschen Fakten sagen, aber man hat die Tür noch mehr geöffnet für sexuelle Streams oder sexuell angehauchte Streams. Es ging, glaube ich, um Nacktheit vor allen Dingen. Man hat Nacktheit zugelassen in Streams, wenn sie dann irgendeinen künstlerischen Anspruch vielleicht haben. So hatte ich es, glaube ich, verstanden. Ich weiß nicht, ob es da auch noch eine Uhrzeitenregelung gab, aber. Da gibt es ja, das ist glaube ich eine lokale Gesetzeslage, auch immer bei uns davon auch keine Spiele ab 16 oder 18 nach 22 Uhr streamen oder sowas ähnliches, aber Das ist zumindest kein harter Block oder sowas erstmal, aber Nacktheit war, glaube ich, vorher schon so vorbei. Und jetzt hat man die Tür dafür aufgemacht. Vor drei Tagen.

49:50 Speaker 3

Das war schon letzte Woche Mittwoch.

49:53 Gavin Karlmeier

Letzte Woche Mittwoch gab es die neue Aktualisierung der Community-Richtlinie, die künstlerische Nacktheit, wie es heißt, erlaubt. Und das war so ein bisschen auch eine Zeitenwende für Twitch, weil es gab ja immer wieder Beispiele von Streamern, die, wenn man ihnen Links geschickt hat, sehr vorsichtig waren, auf welche Links sie klicken aus Angst. Dass sie eben auf Inhalte klicken, die am Ende dazu führen könnten, dass sie gekickt, gesperrt, was auch immer werden. Also die, die, dass Twitch sehr rigoros in der Durchsetzung ihrer ihrer Regeln ist, ist ja bekannt. Es gibt auch viele Beispiele von deutschen Streamern. die für ein paar Tage gesperrt wurden, weil sie gegen irgendwelche dieser Regeln verstoßen haben. Und die Richtlinie gegen Nacktheit, die war eben sehr, sehr strikt bei Twitch. Jedenfalls hat sich Dan Clancy jetzt dazu hinreißen lassen, diese Regelung ein bisschen zu lockern und künstlerische Nacktheit auf der Plattform zu erlauben, war aber nicht von allzu langer Dauer, denn schon 48 Stunden später hat er diese Regelung zurückgenommen. Offenbar Hat man nicht damit gerechnet, dass Leute davon dann auch wirklich Gebrauch machen.

50:52 Dominik Hammes

Dann hätten sie auch nichts ändern müssen. Also, ganz raufen sich ja alle Haare zusammen, weil das ist so eine uninformierte, naive Entscheidung, das zu tun, als hätten die, wären die Leute noch nie im Internet gewesen. Es gibt, ich weiß nicht mal wer das war, ist, ein Experte für Weiß ich gar nicht, da war irgendein Experte, der hat gesagt, ich mache oft Beratung für User-Generated Content bei Unternehmen und immer wenn die auf mich zukommen und sagen, wir wollen User-Generated Content implementieren, sage ich, ist eine dumme Idee, macht's nicht. Ja, es gibt dieses tatsächlich gar nicht so schlechte Spiel, ist schon ein bisschen alt von Maxis, es hieß Spohr. Da hat man selber Kreaturen durch die Evolutionsgeschichte laufen lassen und konnte die halt so ein bisschen generieren und gab halt so einen Speziesgenerator. Da konnte man die Körperteile so zusammenbauen, wenn man wollte. Und halt Tag 1 Als das Spiel verkauft worden ist, gab es die ersten Peniskreaturen. Weil die User halt zu Hause Peniskreaturen gebaut haben und dann durften sie sie aber auch hochladen oder Videos davon filmen. Und dann sind lauter Aliens rumgelaufen, die aussahen wie Penisse. Und dass jeder, der das Internet kennt, weiß, dass genau das passiert. Das heißt, in dem Moment, in dem Twitch sagt, ihr dürft jetzt Nacktheit benutzen, wird das missbraucht. Das ist einfach so. Und das weiß auch jeder, der zwei Minuten auch nur online war. Ich verstehe die Office nicht.

52:14 Gavin Karlmeier

Die offizielle Darstellung ist, dass digitale Darstellung von Nacktheit eine besondere Herausforderung darstellen und vor allem künstliche Intelligenz nun verwendet werden kann, um realistische Bilder zu erstellen, wo ich mich frage, also als CEO einer so großen Plattform Hättest du das wissen können, oder?

52:34 Dominik Hammes

Ja, es war einfach eine dämliche Entscheidung. Also da war einfach wieder die. die Geldgier größer als alles andere, weil sie durch ihre, ich weiß gar nicht, ob diese diese Bathtub-Streams, ob die noch legal sind, ich glaube ja. Es gibt ja, also es gibt ja sehr viele Streams, die nichts mehr mit Gaming zu tun haben, was ich jetzt persönlich nicht so schlimm finde. Es gibt viele Streams, die komplett asexuell sind. die nichts mit Gaming zu tun haben. Aber wo es einfach nur darum geht, dass man die Person, die da streamt, attraktiv findet und deswegen auch Geld da lässt und weiter zuguckt. Da habe ich auch persönlich kein Problem mit, aber das ist halt nicht das, was Twitch eigentlich sein will. Und dann ist man sehr schnell im nicht mehr jugendfreien Bereich Vielleicht würde es sich für Twitch lohnen, zwei Seiten aufzumachen, auch wenn in dem anderen Bereich die Konkurrenz natürlich eine ganz andere ist, aber Das Geld muss anscheinend so attraktiv sein, dass sie es dann doch immer wieder gerne noch mehr hätten.

53:26 Gavin Karlmeier

Ja, ehrlicherweise bin ich auch überfordert mit dieser Formulierung, was Twitch eigentlich will. Mehr Geld, ja. Weil ursprünglich war das ja tatsächlich eine Livestreaming-Plattform für Gaming, für Let's Plays und für alle, die spielen. Hat sich dann aber mit der Zeit geöffnet und hat gesagt, gaming relevante Inhalte, mittlerweile kannst du da ja alles streamen. Es gibt ja ohne Ende Leute, die sich nur dabei filmen, wie sie in eine Doku gucken. Und also ich stimme dir zu, da habe ich ja auch wirklich gar kein Problem. Ich finde es auch toll, weil es ist halt, das zeigt, dass eine Community auch eine Plattform mitformt und dass es alles irgendwie davon lebt, wie es genutzt wird und wenn die Leute eben da. . vor allem Inhalte irgendwie besprechen wollen und Community-Building machen wollen und so ist das alles cool. Da muss man dann aber, darf dann aber nicht starr in seinem Korsett festhalten, was man als Plattform eigentlich sein möchte, sondern da muss man auch agil genug sein, um zu sagen, nach gut, dann sind wir eben generell die Livestreaming-Plattform der Wahl, Nummer eins. Und wenn man genauso dann aber sich entscheidet, wir machen jetzt auch die Tür für FSK 18-Content auf, dann müssen wir auch damit leben, dass die Leute eben diese Inhalte auch machen werden, egal in welcher Form.

54:32 Dominik Hammes

Ich meine, anscheinend gab es ja ja nochmal ein zusätzliches Problem, dass es eben nicht nur mehr Nacktheit war, als sie vielleicht mit gerechnet haben, sondern dass es anscheinend dann wohl auch Fake-Bilder gab, von KI generiert mit Nacktfotos von anderen Streamern. Also die nicht existierenden Nacktfotos, die von der KI generiert worden sind. Und die dann irgendwie on Teil des Streams waren. Und ich denke mir so, das ist. Ja, es ist halt einfach ein Problem, ne? Mit wem müsst ihr dann leben, wenn ihr das zulässt?

54:59 Gavin Karlmeier

Genau, man hätte es ahnen können. So, mein Gott, wenn ich auf die Uhr, wir sind schon seit Stunden am Aufnehmen. Ich will aber noch ein paar Sachen unterbringen. Ja, wir haben eine Stunde jetzt gleich. Ja.

55:10 Dominik Hammes

Entschuldigung, ich bin ab 90 Minuten, fängt bei mir erst der Kopf die Uhr an.

55:14 Gavin Karlmeier

Ja, aber du so Podcasts machst die 7, 8, 9 Stunden gerne.

55:17 Dominik Hammes

Ja, das ist jetzt schon sehr langsam. Wir hatten einmal sechs. Na gut. Sechs Stunden. Kann ich aber empfehlen. Das ist toll alles. Na jedenfalls. Würde ich jetzt auch nicht mehr machen. Also, das macht mein Popo nicht mehr mit. Und ich könnte auch stehen, ja.

55:35 Gavin Karlmeier

Hämorrhoiden dran, der alte das alte Update. Flipboard, kennst du das?

55:41 Dominik Hammes

Ich habe heute in den Links zum ersten Mal davon gelesen. Also die Antwort ist eigentlich nein.

55:48 Gavin Karlmeier

Krass. Also Flip-Ort ist eine App, die, ähm, bei der ich überrascht bin, dass sie sich so lange halten können. Flipboard war würde ich mal so Frei von den Leberwerk sagen, ohne zu wissen, wann die an den Start kommen, gefühlt eine der ersten Apps, die ich auf dem iPhone hatte. Weil Flipboard eine App war, mit der du so Nachrichten kuratieren konntest. Und Flipboard hat für mich damals den Google Reader abgelöst, als der eingestellt wurde. Wann war das wohl? Wann wurde der Google Reader so eingestellt?

56:15 Dominik Hammes

2011, 12 rum?

56:17 Gavin Karlmeier

Oder noch früher. 2013 sogar, wow. Ja, dann war das doch was später. Na jedenfalls, ähm, Flipboard hat die ganze Zeit da eine Rolle gespielt und. Das Spannende an Flipboard ist, dass es sich irgendwie all diesen Veränderungen des Marktes zum Trotz irgendwie offenbar dann durchsetzen konnte und die ganze Zeit existiert hat. Du kannst da sozusagen durchwischen durch Nachrichten, die kuratiert sind von der Apple Sonne Mischung als News-Agggregator. Social News App, also da ist alles so ein bisschen drin, man kann doch selber dort publizieren und veröffentlichen. So ein bisschen wie bei Medium. Also da ist von allem so ein bisschen drin und es ist irgendwie eigentlich aber für mich fast eine vergessene App gewesen, bis zu dieser Meldung Denn Flipbot hat angekündigt, seine komplette Infrastruktur umzubauen und auf Activity Pub zu setzen. Das ist das Protokoll, auf dem unter anderem eben auch Mastodon basiert. Und Flipboard schreibt selber, wenn Sie ein Flipboard-Konto besitzen, haben Sie bald überall im offenen sozialen Web ein Konto. In den nächsten Monaten wird jeder, der Flipboard nutzt, in der Lage sein, eine ganz neue Gruppe von Schriftstellern, Vloggern, Künstlern, Wissenschaftlern bla bla bla bla bla zu entdecken und ihnen zu folgen, die Inhalte veröffentlichen und sich im Fidiversum zu unterhalten. Und das finde ich super spannend, dass man sozusagen jeden Nutzer, jede Nutzerin automatisch zu einem oder jeden Account zu einem Fiddiverse-fähigen Account umwandelt, sodass du dich quasi dort überall bewegen kannst mit deinem Flipboard-Account. Du bist von jetzt auf gleich sozusagen direkt drin mit der App, wie du sie aber schon kennst. Und das ist natürlich crazy, oder?

57:47 Dominik Hammes

Ist es. Und die Vision, die dahinter steckt, das wird ja in dem Artikel auch relativ breit erklärt, ist ja eigentlich. . dass du die Inhalte, egal auf welchem Medium sie originär publiziert werden, ja überall im Fediverse dann sehen kannst und abrufen kannst. . Und du auch nicht zwingend, also da kannst du mich gerne korrigieren, nicht zwingend zum Originalpost dann zurückgeleitet wirst. Also die Formatierung passt sich ja eigentlich dann dem Netzwerk an, bei dem du darüber stolperst.

58:13 Gavin Karlmeier

Genau, das hat The Verge hat das ganz gut beschrieben. Ich zitiere da mal raus. Sie schreiben nämlich, versuchen wir mal, das anhand unseres Kontos von The Verge herauszufinden, was das bedeutet. Ab heute werden wir jedes Mal, wenn wir zu einem unserer Magazine auf Flipboard etwas hinzufügen, automatisch einen Beitrag erstellen, der einen Link zu der hinzugefügten Geschichte Ein Link zum Flipboard-Magazin und einen Kommentar enthält. Dieser Beitrag ist ein Standard-Activity-Pub-Beitrag, wie Sie ihn auch auf Mastodon sehen würden. Von nun an können Sie unseren Magazin aber auch auf Flipboard folgen oder unserem Flipboard-Konto auf Mastodon folgen. wo sie diese Inhalte dann mit dem in ihrem immerselben Feed sehen können. Der einzige Unterschied ist: Flipboard wird mehr wie die Lese-App aussehen, die es ist, und Mastodon wird sich mehr wie die Timeline anfühlen. Und das ist halt eine mega. verrückte Idee. Also das finde ich super, super zeitgemäß, super clever und hat mich inspiriert, die App tatsächlich nochmal runterzuladen und mich nochmal mit Flipboard auseinanderzusetzen.

59:09 Dominik Hammes

Das ist ausnahmsweise so ein Moment, wo das schlimme Wort Spannen tatsächlich passt, weil das macht so viele Fragen auf, weil ja ein Teil einer, wenn es jetzt wirklich um Nachrichten geht, was ja wirklich das Relevanteste ist, wenn es um politische Dinge geht. Ein Teil einer Nachricht ist ja auch, wie sie präsentiert wird. Und damit meine ich nicht nur, was für eine Headline nimmt man, das ist ja das klassischste Beispiel, aber Ist es bildfokussierter? Wie viel Preview-Text habe ich? Und wir wissen ja beide, das kann darauf hinauslaufen, dass man Dass alle sich darauf einigen müssen, welche Elemente hat denn der Artikel, bevor man auf den Artikel kommt. Und das ist ganz verrückt eigentlich. Weil normalerweise ist es so, wenn die Zeit eine Internetseite macht, dann weiß die genau, so sieht das Layout aus, so sehen die Artikel aus. So präsentieren wir uns bei Social Media und jetzt wäre es so, hm, aber wie ist es denn, wenn die Leute es jetzt da lesen oder da? Was geben wir denn dann mit Halten wir uns an die Regeln von sehr komplex tatsächlich, was da passieren könnte, wenn es erfolgreich ist.

01:00:08 Gavin Karlmeier

Na, vor allem kannst du es halt auch umdrehen. Also in dem Text ist auch gesagt, es startet in drei Phasen. Die erste Phase startet jetzt, die zweite im Januar. Und die dritte im April ist sozusagen die finale Phase. Und ab dann wirst du mit Flipboard in der Lage sein, jeder Person Auch im Fidiverse folgen zu können und dessen Inhalte eben in der Flipboard-Optik aufbereitet zu bekommen, wenn du es mit Flipboard machst. Also, wenn man so will, wird Flipboard zu deiner zu deiner Fidiverse-App.

01:00:37 Dominik Hammes

Ist das die erste relativ große App, die wirklich sagt, wir wollen auch, dass ihr alle anderen Inhalte hier lesen könnt?

01:00:43 Gavin Karlmeier

Also Sie selber sagen von sich, dass das die erste große App ist. die das tut, ja. Ob das tatsächlich der Fall ist, weiß ich nicht. Wir haben ja in der Vergangenheit auch von einer Anbindung von WordPress an ActivityPub gesprochen. Wir hatten von einem, von dem Versuch von Tumblr gesprochen, sich an das Netzwerk, ans Fediverse anzuschließen. Aber in dieser Art und Weise, wie das hier passiert. ist das, finde ich, eine sehr, eine derart Visionäre, dass sie zumindest damit erstmal auf eine Art die ersten sind, ja.

01:01:17 Dominik Hammes

Ist aber auch ein guter Move und von den drei genannten bin ich jetzt auch so WordPress, glaube ich, einfach nicht dran, dass. . Also technisch setzt sich das von mir aus um, das benutzt dann aber keiner. Ich glaube, Tumblr wird für immer in seiner Nische bleiben, aber da auch okay. Also wird wahrscheinlich immer überleben. Aber das hier ist für mich ein halbwegs unbeschriebenes Blatt. Und hat, glaube ich, die richtige DNA dafür. Ja, doch. Das kann ich mir auch vorstellen. Rein optisch, was ich da in Screenshot sehe, so diese typische Reader-Layout-Optik.

01:01:45 Gavin Karlmeier

Die funktioniert da halt sehr gut für viele Inhalte. Absolut. Also ich bin total gespannt, wie das wird. Wir werden das mal testen im April und dann schauen wir drauf. Ich habe hier noch Funktionen und Emotionen. Sehr gut, ich habe nur Emotionen.

01:02:04 Dominik Hammes

Funktionen und Emotionen.

01:02:09 Gavin Karlmeier

Fangen wir an mit Instagram. Bei Instagram gibt es jetzt die Möglichkeit.

01:02:13 Dominik Hammes

Also, ich weiß nicht, ob du das bist du ein Heavy Instagram User? Ich habe heute zum ersten Mal in den Untermenüs während der Recherche, ich habe immer noch was gesucht, was ich nicht hatte. Ich glaube, darum geht es jetzt auch. Und habe daraus gefunden, dass meine durchschnittliche Instagram-Zeit pro Tag eine Stunde 15 sind.

01:02:28 Gavin Karlmeier

Das ist schon heavy, würde ich sagen. Seit einiger Zeit ist es möglich, auf Profilen das Profilbild anzuklicken und damit das Profilbild größer zu gucken. Das ist eine relativ neue Funktion für Instagram, weil es eben ganz lange dort nicht ging. Jetzt ist es so, dass Instagram gerade eine Option ausrollt, bei der du das für dein Profil deaktivieren kannst. Also du kannst sagen, ich möchte nicht, dass Leute mein Profilbild größer sehen können.

01:02:52 Dominik Hammes

Ich habe dazu alle Emotionen, das ist das Lustige. Nicht sehr intensiv, aber es sind alle vertreten, weil ich bin in meiner Grundphilosophie ein Freund von Optionen, Anschalten, Ausschalten für jeden, damit die Benutzerfahrung. kontrollierbar ist und gerade für mein eigenes Konto. Deswegen finde ich das immer gut erstmal. Dann ist natürlich die Frage, hä, wie wichtig ist das? Und meine Antwort ist aber auch, naja. Ich habe zum Beispiel eine App installiert, da kann ich jederzeit alles ranzoomen auf meinem Display. Also das ist halt nicht so.

01:03:19 Gavin Karlmeier

Das ist dann auch wieder so, da sind wir wieder in der Kategorie Hämorrhoide, oder? Das ist schon eher so ein Alters.

01:03:25 Dominik Hammes

Meine Augen sind auch sehr gut, aber es gibt halt manchmal Dinge, die kannst du halt tatsächlich sind nicht dazu gedacht, dass du sie ranzoomen kannst in verschiedene Apps. Und manchmal möchte ich das aber aus diversen Gründen. Und deswegen habe ich mir das irgendwann installiert, deswegen habe ich mal so ein kleines Plus auf meinem Display rumhängen, weil ich irgendwo in dem Bild was lesen will, ohne dass ich einen Screenshot machen will und dann da ranzoomen möchte oder sowas. Und ich weiß aber, dass gerade bei Instagram, glaube ich, sehr viele am Anfang reflexartig immer auf ein Profilbild zu gucken, weil es gibt ja Leute, die haben Accounts, wo sie gar keine Fotos von sich posten. dann aber im Avatar selber zu sehen sind. Da gibt es viele Leute, die wollen halt wissen, wie sieht die Person überhaupt aus und dann kann man es gar nicht erkennen. Ich glaube, das ist der Grund, warum man sie jetzt auch vergrößern kann.

01:04:06 Gavin Karlmeier

Ja, voll. Ja. Dass man es ausschalten kann, finde ich erstmal interessant. Beim Mac ging das übrigens auch mal, dieses zu allem hinzoomen. Das haben sie irgendwann abgeschafft, aber nee, früher konntest du mit. Control und Mausrad, glaube ich. Das mache ich gerade auf meinem Mac und es geht.

01:04:25 Dominik Hammes

Hä, das geht nicht mehr. Bei mir geht's. Ich kann in meinem Handy ein Video davon stellen. Kann es sein, dass du in den letzten zehn Jahren kein Update installiert hast? Hallo, ich habe ja ein M2-Chip mit dem neuesten Metro-System. Also es funktioniert einfach immer noch. Du musst es aber einstellen in den Systemeinstellungen. Stimmt. Sie hatten es rausgenommen als Standard und du kannst es aber easy wieder einrichten. Und das mache ich auch ehrlich gesagt immer noch ganz gerne. Habe ich mal bei meiner Nachhilfeschülerin damals Die war ständig abgelenkt von ihr Mac und dann habe ich einfach Kontrollgedrückter angesoomt, dass sie nichts mehr dort anfangen können und gesagt, wir machen jetzt erstmal Hausaufgaben.

01:05:02 Gavin Karlmeier

Grüße, du hörst eh nicht zu. Liebe Grüße. Dann ein paar News aus der Welt von X. Bist du bereit? Ich bin sehr bereit. Ex-Communities haben jetzt ein eigenes Media-Tab. Also, wenn du in einer Gruppe bei Twitter bist, kannst du dort nicht nur die Tweets lesen, sondern auch die dort geposteten Videos und Bilder getrennt sehen. Generelle Langeweile, was Communities angeht bei mir. X kündigt Integration für StreamYard, für Livestream-Übertragungen an. Kannst du das mit Leben füllen, diesen Satz?

01:05:35 Dominik Hammes

Meine Frage, als ich es gelesen habe, was Stream gehört, was ist denn das jetzt schon wieder? Da dachte ich mir so, man konnte doch früher schon bei. Twitter Livestream Periscope oder wie hieß es noch?

01:05:43 Gavin Karlmeier

Ja, genau, aber das war ja ganz lange, äh ja ganz lange nicht da, die Livestream-Möglichkeiten. Naja, und jetzt ist es eben möglich, dort, dorthin zu streamen und StreamYard ist so eine Software, die dir ermöglicht zu mehreren Netzwerken, Playern gleichzeitig zu streamen. Sie nennen das Multistream. Also ich kann gleichzeitig bei Instagram und YouTube Live Games nehmen.

01:06:03 Dominik Hammes

Ach, da gibt es ja mehrere Tools. Also ich kann es nochmal sagen, dass ich das irgendwann schon mal benutzt habe als Gast irgendwo, aber

01:06:09 Gavin Karlmeier

Ja gut, sie wollen wieder Livestreaming anbieten, okay. Ja, genau, das ist der Weg. Und die Community Notes sind schneller geworden. Ich lese dir die Meldung, die die Extra veröffentlicht hat. Lese ich das mal vor. Ich lese das mal vor. Community-Nodes werden über eine Stunde schneller erscheinen. Da sich Informationen auf X schnell verbreiten, bedeutet dies, dass die Informationen von viel mehr Menschen zu dem Zeitpunkt gesehen werden, zu dem sie einen Beitrag lesen. Ach was. Dies baut auf einer kürzlichen Aktualisierung auf, bei der das Bewertungssystem für Community Nodes von einem Badge-Update-Prozess auf eine Echtzeit-Streaming-Infrastruktur umgestellt wurde. Der Bewerter hält nun die Bewertungen per Streaming, anstatt auf eine Badge-Aktualisierung neuer Bewertungen zu warten.

01:06:56 Dominik Hammes

Also es ist eine wilde Mischung aus, ich rede mal mit euch, als wärt ihr Kindergartenkinder, Stating the obvious ohne Ende. Und einfach technisch im Jargon, der gut verständlich noch ist, aber wo ganz viele hin dran hängen könnte, aber wir haben keine Ahnung, was es wirklich bedeutet. Es sagt gar nichts aus.

01:07:15 Gavin Karlmeier

Es sagt nichts aus. Aber wusstest du, dass bei Twitter, äh, bei X die Nachrichten sich sehr schnell verbreiten können? Ja, aber das liegt, glaube ich, daran, dass man von einem Batch-Update-Prozess auf eine Echtzeitstreaming-Infrastruktur gesetzt hat.

01:07:27 Dominik Hammes

Das ist immer sehr, sehr wichtig, finde ich, ja.

01:07:31 Gavin Karlmeier

Reddit stellt den Live-Chat ein.

01:07:35 Dominik Hammes

Da muss ich kurz nochmal nachfragen. Ich weiß, dass man bei Reddit halt andere Redditoren anschatten kann. Ist das gemeint?

01:07:42 Gavin Karlmeier

Also es geht wohl um Live-Chat-Rooms. Also ich kann offenbar. Mit mehreren Leuten. Ja, genau. So habe ich das zumindest verstanden. Okay. Genau. Aber ich kann mich nicht da, ich habe das noch nie benutzt. Und ich verbringe, Reddit ist bei mir immer in den Top Ten der meistgenutzten Apps auf dem Telefon.

01:08:00 Dominik Hammes

Ja, aber ich glaube, du bist der klassischer Recherchenutzer, oder?

01:08:03 Gavin Karlmeier

Ja.

01:08:04 Dominik Hammes

Ja. Dann gehst du, warum solltest du dann in den Chat gehen, wenn du schon nicht postest? Also, das ist ja albern.

01:08:10 Gavin Karlmeier

Weil ich ein Typ bin, der eine 1 in den Chat macht, ist doch klar. Gott. Naja, okay, also dazu auch keiner. Und ich will offenbar unversöhnlich schließen heute, weil die letzte Meinung des Tages ist das Parler. Parla ist so, also wie soll man das erklären? Sie selber nennen sich die konservative Social Media App. Es ist so Entschuldigung Ja, es ist so Truth Social Gap und Parler nennt man oft so in einer Reihe. Die wollen einen Relaunch vor der Wahl 2024 anstreben. Könnte was damit zu tun haben, dass Ex ihn auf mal den Hand abläuft.

01:08:47 Dominik Hammes

Ist das die Originalformulierung oder ist das schon so ein bisschen reingemische von dir? Weil Wollen anstreben ist schon so, wir haben eventuell vor und da umgesehen.

01:08:55 Gavin Karlmeier

Das ist doch meine Formulierung, sie planen einen Relaunch. Tja.

01:08:59 Dominik Hammes

Ja, ich meine, wir werden sehen, wie dieser Wahlkampf mit Trump abläuft, ob der genauso abläuft wie der letzte oder anders. Wir hoffen natürlich anders. Meine Lieblingsmeldung wieder nicht dabei. Was ist da deine Lieblingsmeldung? Meine Lieblingsmeldung, ich muss sie nochmal raussuchen, das ist das Problem, weil ich so viele Tabs jetzt offen habe. Aber es ging darum, dass Microsoft Teams eine neue Funktion eingeführt hat. wo es darum geht, dass dass man quasi jemand eine Nachricht oder eine Aufgabe schickt, die sowohl urgent, urgent gibt's und important. Und ich glaube urgent war es. Wo man, die dafür sorgt, dass alle zwei Minuten die App bei dem anderen klingelt.

01:09:38 Gavin Karlmeier

Ja, das habe ich auch gesehen. Und ich dachte erst, kennst du Sören Evanson? Das ist so ein Mensch, ich glaube er heißt so, boah, ich hoffe, ich habe seinen Namen jetzt nicht falsch gesagt.

01:09:48 Dominik Hammes

Es gibt irgendeinen Menschen, der so heißt, auf jeden Fall.

01:09:50 Gavin Karlmeier

Genau. Sören Iverson heißt der. Der macht immer so Mockups von so Apps, der macht so User Interface. Und ich dachte, das wäre so ein Beispiel, weil das wäre genauso die Kategorie. Hab dann recherchiert und scheinbar gibt es seit März schon den Hilfe-Artikel für Teams, für diese Urgent Notifications. Und es ist also, wie du sagst, ich kann jetzt eine Nachricht in ein Channel schreiben und ich kann sie entweder als normal, als wichtig, dann hat sie einen Ausrufe zeichnet, oder als dringlich, würde ich mal sagen, bezeichnen. Und dann wirst du für 20 Minuten alle zwei Minuten mit einer Benachrichtigung drangsaliert.

01:10:24 Dominik Hammes

Anders kann man das nicht sagen. Ja, ich als relativ privilegierter Digitalarbeiter, sagen wir es mal so. Bin froh, dass ich kein Microsoft Teams benutzen muss und das gilt als generelle Aussage. Aber wenn ein Arbeitgeber mich ständig, vielleicht weil irgendwie auch Streaming umgebaut worden ist und nicht mehr mit Batch-Technologie gearbeitet wird, mich ständig nervt mit irgendwelchen Urgent-Sachen, wo das Ding einfach nur bimmelt, Dann leiten wir sehr schnell das Projekt Dienst nach Vorschrift gefolgt von Kündigung ein. Also, das ist ja wirklich nein Auf gar keinen Fall. Deswegen hatte ich in der Vorbereitung die Meldung, wo ich sehr viel lachen musste, aber ich habe auch gesehen, das ist noch eine andere, zu der ich was gesagt hätte. Die müssen wir aber nicht machen. Oh, sagt man.

01:11:06 Gavin Karlmeier

Doch, doch, doch, heute nehmen wir alles mit.

01:11:08 Dominik Hammes

So lange ist es egal. Dann ist ja wunderbar. Wir hatten hier einen Post, wo. Eigentlich geht es um was total Ernstes, wo Elon Musk nämlich auf eine Theorie reagiert oder die unterstützt. . Hier von Scott Adams. Wo es darum geht, um Migration. Es ist ein total weirder Take und eine ganz schlimme rhetorische Frage. Und da war ich ganz kurz, Moment, Scott Adams, Scott Adams. Und da ich so, ich wusste, dass Scott Adams, der Zeichner von Dilbert, irgendwann ganz krass abgedriftet ist während der Trump-Zeit. Und dann habe ich realisiert, fuck, der ist das auch noch. Also, dass genau der Tweet auch von ihm stammt, also post, nicht tweet, wie auch immer die jetzt heißen bei Ex. Ein Xied. Und da bin ich wieder durchgedreht. Da habe ich ganz kurz alle Tabs aufgemacht, zu Scott Adams war so, dass ich diese Comics so gerne gelesen habe und dass der Mann so Also er tut mir leid, sagen wir es mal so. Das ist in den letzten Jahren so ganz seltsam abgedreht mit ihm und ich möchte mich damit eigentlich auch nicht mehr beschäftigen. Da warf einmal wieder ein Riesenpaket in meinem Kopf auf. Und Ich hätte nicht gedacht, dass der Zeichner von Dilbert und Elon Musk zusammen in eine Meldung passen. Sagen wir es so.

01:12:17 Gavin Karlmeier

Ja, und das ist leider bitter, weil die beiden haben schon mal zusammen eine Meldung gehabt. Irgendwann, das ist schon ein bisschen was her. Wir haben nämlich über ihn gesprochen, weil Musk sich. Es ging um Rassismus und Elon Musk hat ihn legitimiert, weil Scott Adams sich auf irgendeine Art rassistisch geäußert hat. So, also ich erinnere mich daran, dass das sozusagen leider zwischen den beiden eine länger bestehende Verbindung ist, die man kann es nicht anders sagen, als leider Ekelerregend ist.

01:12:48 Dominik Hammes

Ja, und hier ist es ja auch eigentlich die Great Replacement Theory mit einer Dog-Whistle, also um alle Lagnizismen rauszuhauen. Weil es halt nicht klar sagt, aber eigentlich sagt es eben doch. Musk unterstützt es dann halt. Es ist wirklich ganz, ganz traurig und bitter.

01:13:03 Gavin Karlmeier

Also ändern wir tatsächlich unversöhnlich, genau wie ich es angekündigt habe. Vielen Dank trotzdem, dass du heute da warst, Dominik. Wir gehen mit großen Schritten nach Weihnachten zu. Wir haben aber noch eine Episode und zwar am Freitag haben wir hier Lorenz Meyer zu Gast. Auf den freue ich mich besonders. Lorenz Meyer ist übrigens heute. Herzlichen Glückwunsch. auf Platz 8 der Unterhaltungsjournalisten des Jahres gewählt worden in Deutschland. Oh. Situation. Absolut. Große Stiefel, die uns hier beehren werden. Am Freitag bei Haken dran. Wenn ihr das Ganze hier mögt, könnt ihr das unterstützen, entweder finanziell auf hagendran. org oder kommt einfach in den Chat und schreibt, wie cool alle sind. Da freuen wir uns auch. Auf den Linken Chat. Genau. Eins in den Chat. Wir sehen uns beim Reddit Live Chat. Vielen Dank, dass ihr alle da wart. Vielen Dank, dass du heute mitgemacht hast, Dominik. Und ich hoffe, du kommst wieder. Du bist mir ein lieber Gast.

01:13:55 Speaker 3

Und du bist mir ein lieber Gastgeber, sehr, sehr gern. Vielen Dank. Tschüss. Tschüss.