Wir sprechen über das Amerikanische Wort des Jahres, ja, ganz recht, dann dabei geht es um uns. Die, die Twitter vermissen. Aber die, die Twitter vermissen, sind ganz offenkundig nicht die, die gerne bei X sind, denn: In einem Blogpost schreibt X jetzt von ihren Plänen für das Jahr 2024. Und nach der Lektüre dieses sehr langen, leeren Textes müssen wir sagen: Wir haben keine Ahnung. Wie so oft.
➡️ Was wir verloren, als Twitter zu X wurde – Der New Yorker-Text: https://www.newyorker.com/tech/annals-of-technology/what-we-lost-when-twitter-became-x
➡️ Haken dran unterstützen – oder mit der Haki-Community ins Gespräch kommen könnt ihr hier: http://www.hakendran.org
Transkript
Automatisch erstellt, kann Fehler enthalten. Zeitmarken springen im Player an die Stelle.
00:01 Intro
Haken dran.
00:03 Gavin Karlmeier
Das Social Media Update der CT. Hallo Dominik. Grüß dich, Gevin. Na, wie ist es dir ergangen, die letzten Tage, ohne mich? Ich bin gestern die Treppe runtergefallen, aber das hat, glaube ich, mit dir nichts zu tun.
00:17 Dominik Hammes
Ich wollte gar nicht hier einen auf Mitleid machen, aber das war so eine schöne Antwort auf die Frage. Und bist du denn noch gehfähig? Ja, ja, es waren halt, aber es sind einfach nur Schmerzen, ein paar blaue Flecke, ist alles gut. Es sind nur Schmerzen. Ja, komm, ich bin über 40. Wenn man sagt, es sind nur Schmerzen, dann ist ja gut.
00:35 Gavin Karlmeier
Ich möchte mit dir, bevor wir, wir haben einige Themen heute auf dem Tisch liegen, erstmal gute Besserung an dein Schulterblatt.
00:45 Dominik Hammes
Über dem Hintern der Teil des Rückens links. Ansonsten bei den Fingern auch ein bisschen.
00:50 Gavin Karlmeier
Alles gut. Steißt bein Steuerbord, sagt man.
00:52 Dominik Hammes
Nee, steißt man ja Gott sei Dank nicht, weil das wäre wirklich schmerzhaft geworden, glaube ich.
00:57 Gavin Karlmeier
Das sind die Lebenserfahrungen, die du mehr hast. Ich treffe mich hier aus Prinzip immer nur mit Eltern.
01:03 Dominik Hammes
Wow, es ist auch, der Unterschied ist auch so kolossal groß. Lass mich dir von meinen weisen Jahren berichten, mein Personen, ja.
01:12 Gavin Karlmeier
Ich möchte mit dir, ähm, bevor wir jetzt hier direkt eins. Entschuldigung. Nee, du hast ja, du hast ja dein gutes Recht Du bist ja ein ganz älterer Mann, darfst du auch mal schrullig werden. Nee, ich möchte mit dir über das Wort des Jahres in den USA sprechen, das wurde jetzt gewählt. Hast du das mitbekommen? Fängst du mit F an? Nee, mit E. Was wäre es denn mit F gewesen?
01:36 Dominik Hammes
Fuck halt. Mach gern weiter.
01:39 Gavin Karlmeier
Und zwar wird es von der American Dialect Society ähm äh, wie sagt man, ernannt so oder so? Bestimmt ausgewählt, was auch immer. Danke. Und das Wort ist ja in den USA ist Enchitification.
01:53 Dominik Hammes
War das so nah dran jetzt schon mit fuck?
01:55 Gavin Karlmeier
Also sozusagen die Scheißewerdung vielleicht Aber End.
02:01 Dominik Hammes
Also Endscheiß-Werdung.
02:03 Gavin Karlmeier
Nee, es ist schon die Fair, es wird schon beschissener. Ich erkläre dir das Wort. Es wurde nämlich von dem Blogger Cory Doktorow geprägt. Den kennst du vielleicht, der war damals bei Boing Boeing. ist so ein einer der Urblogger, wenn man so möchte. Ja, beim Boeing ist es super gewesen. Und genau, das war einer der Editors dort. Und der hat den Begriff Entitification geprägt. und sagt, das ist der Weg, wie eine Plattform stirbt. Er sagt, zuerst sind sie gut zu ihren NutzerInnen, dann fangen sie an, ihre NutzerInnen zu missbrauchen, damit sie die Sachen besser machen für ihre Geschäftskunden. Dann fangen sie an, die Geschäftskunden zu missbrauchen, um all diesen Wert auf sich selber zurückzubringen und dann sterben sie.
02:46 Dominik Hammes
Ich habe auch einfach einen deutschen Präfix da reingelesen, ist natürlich En einfach nur und nicht End.
02:51 Gavin Karlmeier
Genau, nicht End und End. Und er sagt, es ist die scheinbar unvermeidliche Konsequenz, die sich aus der Kombination der Leichtigkeit ergibt, mit der eine Plattform die Art und Weise. dieser Wert, er nennt es Wertzuweisung, das ist vielleicht ein bisschen kompliziert ausgedrückt, aber auf jeden Fall diese Art und Weise des Vermögens des Wertes sozusagen assoziiert. Und sagt, das liegt in der Natur eines zweiseitigen Marktes. Und sagt, dieser zweiseitige Markt besteht daraus, dass eine Plattform zwischen Käufer und Verkäufer sitzt. Und beide jeweils die andere, also wie sagt man, jeden als Geisel für den anderen hält sozusagen. Also er hält die Käufer für die Geisel der Verkäufer und umgekehrt. Und dadurch wächst der wächst der Anteil, der als Wert in der Mitte liegt, immer weiter an und damit zerbricht irgendwann dieses Verhältnis. Finde ich ein ganz, ganz tolles Bild, Entgitification, weil es irgendwie lässt sich das auf viele Dinge so spiegeln, die wir so hier besprechen und auch beobachten.
03:56 Dominik Hammes
Ja, und es ist tatsächlich auch eine gute Linse, durch die man sich viele Dinge im Kapitalismus angucken kann. Man kann auch gerne das Privatfernsehen nehmen oder jeder, der irgendwie Medien. . Durch Werbung finanziert. Wie viel Werbung ist okay? Wie viel Budget brauche ich, um ein attraktives Programm zu machen, immer diese Abwägung zu treffen, ist ja gar nicht so einfach. Ob man aber zwingend dann sterben muss weiß ich nicht, hängt vielleicht davon ab, wie hart der Kapitalismus gefahren wird, aber da bin ich auch zu wenig Experte für.
04:25 Gavin Karlmeier
Ja, ich finde, da gibt es ja auch so ganz spannende, also wenn wir es mal ganz ähm auf das Tagesgeschäft auch unterbricht. Also er spricht ja hier auch bewusst von dem Plattform-Decay, also dem der Zerfall der Plattformen und sagt, das ist das Sinken der Qualität, den eine Online-Plattform mit sich bringt. Aber du hast natürlich recht, das betrifft eigentlich alle. auf den Kapitalismus angewiesenen, wie nennt man das, Körperschaften. Also nehmen wir mal das Beispiel der aus der letzten aus den letzten Tagen von dem Alaska Airlines Boeing Flugzeug, bei dem einfach dieses Fenster rausgebrochen ist. Das ist die, weiß ich nicht wie viel, die Fehlermeldung aus diesem Flugzeug, die jetzt hier zwar keine Menschenleben gekostet hat, aber es gab eben auch schon Flugzeuge des gleichen Typs, die einfach abgestürzt sind. Und das ist doch relativ, also ich bin kein Flugzeugtechniker, auch wenn man mir das zutrauen würde, aber die Flugzeuge, die halt Boeing davor gebaut hat, die hatten ähnliche Phänomene halt nicht. Und jetzt gibt es eben. Diese Boeingflugzeuge, bei denen irgendwie die Schrauben nicht richtig festgezogen werden und so. . Und das lässt sich nach meinem Ermessen, ist natürlich eine scharfe Ferndiagnose, aber vor allem auf Effizienzsteigerungen, Kostenminimierungen runterbrechen. So Materialermüdung hat ganz oft was damit zu tun, dass das Material, das verarbeitet wird, eben billiger ist als das, was man sonst genutzt hat.
05:41 Dominik Hammes
Wenn sowas so gehäuft auftritt, gibt es ja gar keine andere. Art und Weise draufzugucken. Es kann ja nur eine nicht scharf genug Kontrolle sein. Oder eben das Produkt ist halt aus Gründen der, naja, wir müssen Geld sparen, Situationen. nicht mehr gut genug, denn es liegt ja im Interesse von niemandem, dass das passiert. Also das ist ja der Punkt. Es macht ja keiner mit Absicht. Ja, ganz genau. Ich muss an der Stelle mal wieder meine Lieblingsanekdote, was Airlines vor allen Dingen in den USA angeht, anbringen. Das ich weiß nicht mehr bis wann, aber ich glaube in den 60ern, wo man diese Bilder immer im Kopf hat von hier gibt es noch eine komplette gebratene Gans im Flieger und alle rauchen.
06:16 Gavin Karlmeier
Das ist übrigens krass mit dem Rauchen. Sorry, wenn ich da deine Unterbrechungsanekdote nochmal unterbreche. Weißt du, bis wann man ein Flugzeugen rauchen durfte? Äh, bis 2001. Ja, würde ich auch so sagen.
06:27 Dominik Hammes
Wahrscheinlich ist es gar nicht so lange, ne?
06:29 Gavin Karlmeier
Nee, genau. Also ich weiß auch nicht ehrlicherweise.
06:32 Dominik Hammes
Aber es kommt drauf an, wo natürlich auch in welchem Land.
06:35 Gavin Karlmeier
Ja, stimmt. In den USA wahrscheinlich früher ehrlicherweise. Also mein erster Flug, und deswegen komme ich halt drauf, mein erster Flug war, da wurde noch geraucht, als ich das erste Mal in einem Flugzeug saß. Und das ist halt, da war, also das ist nicht so lange her, wie man glaubt, weil ich bin erst, werde jetzt 35.
06:51 Dominik Hammes
Was ich absurd finde, ist, dass in jedem Flieger, in dem ich je geflogen bin. immer noch eine Lampe drin ist für Bitte nicht rauchen. An jedem Platz. Aber was ich euch hinaus wollte, auch in den USA gab es eine Zeit wo alle Airline-Tickets für Verbindungen, also wenn du von New York nach LA geflogen bist, haben alle Airline-Tickets, egal von welche Airline, genau gleich viel gekostet. Und dann hat sich nur entschieden, welche Anbieter du nimmst, A natürlich ob frei ist, ob Platz ist oder was die für einen Service anbieten. So habe ich eine Erinnerung, wenn ich falsch liege, überhäuft mich mit Korrekturen im Housekeeping. Aber das habe ich irgendwo, Quelle, unbekannt, mal gehört. Und wenn das falsch ist. Finde ich es schade, finde ich es aber noch schade, wenn es wahr ist und wir es heute nicht mehr so machen.
07:35 Gavin Karlmeier
Ja, das stimmt. So ist ja wie mit den Krankenkassen jetzt gerade zum Beispiel, ne?
07:39 Dominik Hammes
Krankenkassen und Leiterlassen, hast du absolut recht.
07:43 Gavin Karlmeier
Absolut das Gleiche. Und das ist am Ende die Endgitification. Mach mal auch nicht mehr raus.
07:47 Dominik Hammes
Entschuldigung.
07:49 Gavin Karlmeier
Es wird zu quatschig. Wir sind heute quatschig, das ist auch okay. Wir hatten echt eine jetzt schon Es ist ja erst Mittwoch früh, also wenn wir aufnehmen, sogar Dienstagabend. Ja. Ich hatte jetzt schon eine lange Woche. Ich weiß nicht, ob es dir auch so geht.
08:01 Dominik Hammes
Mein Jahr startet noch relativ langsam.
08:04 Gavin Karlmeier
Du bist in der Treppe runtergefallen damit.
08:06 Dominik Hammes
Ja, aber das ist, also ich mache mir, also arbeitstechnisch startet dieses Jahr langsam. Dafür räume ich halt gerade alles um in meinem Arbeitszimmer. Und das ist sehr, sehr anstrengend. Also wer mich kennt, weiß, oje, was würde er da noch entdecken und habe da ja auch gestern durch Zufall den Popsocket gefunden, den Twitter Deutschland mir mal geschickt hat. Da war ich für zwei Sekunden mal relevant genug, dass Twitter mir irgendwas geschickt hat. Und das war in der Vorbereitung zum ESC. Und da wurde ich kurz nostalgisch, was Twitter angeht.
08:35 Gavin Karlmeier
Ja, ich kann das verstehen. Also ich habe das, ich habe das regelmäßig, dass so eine Nostalgie, was Twitter angeblich überkommt, wenn es so Momente gibt, bei denen ich das Gefühl habe, ich muss jetzt mal. . Ich habe irgendwas gelesen und möchte wissen, was die Welt dazu denkt. . Weißt du?
08:54 Dominik Hammes
Ja, und ich muss aber sagen, das liegt vielleicht auch im. . Also entweder liegt es in der. An der Art und Weise, wie alle Diskurse im Moment geführt werden online, oder es liegt einfach am Weltgeschehen und an der Frequenz, wo man sich gar nicht mehr über Nachrichten freut. dass ich das Bedürfnis an sich nicht mehr habe. Aber du meinst natürlich, dass dieser Platz, wo man da einen guten Überblick bekommt und nicht kopfschüttelt, sofort die App wieder zumacht, dass der sowieso irgendwie nicht mehr existiert?
09:20 Gavin Karlmeier
Ja, vielleicht ist es das. Vielleicht ist es auch einfach, dass mir so der Ort fehlt, in dem ich irgendwie auch einfach mal kleine Gedanken in die Welt schmeißen kann. Weil tatsächlich muss ich auch sagen, dass dafür sowohl Blue Sky als auch Mastodon als auch Threads Das sind zwar alles so Substitute, aber ist schon anders noch, ne? Tütterdon halt, ja. Ja, Twitter. Tütterdon. Naja, soviel zur Entgetification. Eigentlich wollten wir aber, du hast was gelesen, ne? Ja, du hast ja wie immer eine extensive Linkliste vorbereitet. Da muss man aber kurz ein großes Dankeschön an die Schattenredaktion auch. Definitiv. die zum Beispiel im Discord Links reinschmeißen und so. Also das ist wirklich Gold wert.
09:59 Dominik Hammes
Ja, natürlich. Die erweiterte Redaktion, ich gucke ja zu selten rein, muss ich sagen. Weil das ist auch immer, das ist auch so ein Rabbit Hole, wo ich mich dann gern drin verliere. Deswegen gucke ich eher rein, wenn ich auch mal in einer Folge zu Gast war, tatsächlich, um zu gucken, was ich alles für einen Quatsch geredet habe, was bisher Gott sei Dank sich im Rahmen gehalten hat. Ähm Und natürlich sind die dafür verantwortlich, für, keine Ahnung, dass du wesentlich weniger Arbeit hast, sagen wir es mal so. Gleichzeitig musst du den Kram dann aber auch überfliegen. Und ich bin einfach im ersten Artikel hängen geblieben, weil der wundervoll geschrieben ist. Im New Yorker ist er erschienen, What We Lost When Twitter Became X, von Ich werde seinen Namen oder ihren Namen falsch aussprechen. Also ich habe das eben auch erst gesehen an meinem Geburtstag erschienen. Schön. Xion Han. Du hast mich schon gratuliert. Vielen Dank. Alles gut. Auf jeden Fall ist das geschrieben aus der Perspektive, also Herr oder Frau Herrn, ich hätte das wirklich recherchieren müssen, aber ich bin ja nur zu Gast, deswegen schiebe ich die Verantwortung einfach mal weiter. War wohl Entwickler, auf jeden Fall Mitarbeiter bei Twitter und schildert am Anfang einfach nur, wie es war, als Twitter von Musk mit dem dämlichen Spülbecken in der Hand übernommen worden ist. Ähm Und deswegen ist so ein bisschen ein gutes, wenn man nicht mehr genau weiß, was passiert ist. So die Zusammenfassung am Anfang von einer neuen Staffel von einer Serie. Die ersten paar Abschnitte, aber eben aus einer neuen Perspektive – das war ganz nett. Und auch schön geschrieben. Und dann wird es wirklich auch für mich wieder interessant und neu und besticht wirklich durch Formulierungen. Die eine habe ich dir auch vorher geschickt, wo es darum ging. . wie man sich früher als Twitter-User über Twitter beschwert hat, nämlich Twitter-Users hate Twitter the way New Yorkers hate New York. They don't. Also, dass die Einwohner von New York nicht immer über New York meckern, aber eigentlich die Stadt überhaupt nicht hassen, sondern eher lieben. Und so war es ja wirklich in der besten Phase von Twitter. Man hat immer gemeckert, aber man war schon gerne da.
11:56 Gavin Karlmeier
Ja, natürlich. Und das liegt ja auch in der Natur der Sache, weil was man liebt, das möchte man besser machen. Und also wenn es einem egal wäre, dann würde man sich gar nicht die Mühe machen, so viele Worten, so viele Worte für seine Emotionen zu suchen. Also wenn wir Twitter nicht geliebt hätten, dann würden wir auch diesen Podcast hier nicht machen. Eben.
12:13 Dominik Hammes
Also all die Leute, also ich habe vielen Leuten versucht, damals Twitter zu erklären, was ja wirklich eine Mammutaufgabe war. Und da habe ich immer gemerkt, es ist ihnen einfach egal. Und das war es mir nicht. Und wenn es einem egal ist, dann lockt man sich halt nicht ein oder vielleicht nur einmal. Der Artikel hat aber auch weiter noch sehr gute Perspektiven, finde ich. Ein paar von den Sachen sind aber, glaube ich, hier in dem Podcast auch schon so ähnlich gefallen. Es bestätigt es also nur so ein bisschen. Das eine ist, erstmal so ein Internum, was noch irgendwo rausgebracht worden ist, im internen Slack. Tut mir jeder tut mir leid, dass Slack benutzen muss, aber hey. Wirklich? Ja, ich mag Slack einfach nicht. Oh, bist du, aber du bist kein Teams-Fan. Nee, natürlich nicht, aber ich finde all diese Tools schlecht. Also es gibt kein gutes. Das ist das Ding. Es ist ähnlich wie mit es gibt keine perfekte DAW, also Audioschnittsoftware, keine perfekte Videoschnittssoftware. Man kann immer nur meckern. Ich habe mein ersten Praktikum Hat damals mein, das war in einem kleinen Verlag, habe ich irgendwann die Verlagsleiterung gefragt, gibt es eigentlich irgendeine Textverarbeitung, die du nicht hast? Und sie hat gesagt, nein. Kurz drüber nachgedacht, war so, nein. So ist es da halt auch, wenn man damit arbeiten muss. Auf jeden Fall hat man intern Slack früher anscheinend sehr offen auch Jack Dorsey und andere kritisiert, die oben was zu sagen hatten, und das war okay, da ist man mit Humor mit umgegangen. Und sobald Elon Musk da war und übernommen hat, war es damit vorbei und irgendjemand muss dann geschrieben haben, ist das wie bei Candyman, wenn man Elon Musk'n Namen dreimal erwähnt, ist er da? Dann nimmt man den Lassen leider.
13:42 Gavin Karlmeier
Ja, genau. Ja, das war so in einer der ersten Hakenan-Folgen haben wir so darüber gesprochen, dass das Traurigste eigentlich nicht zwangsläufig ist, was aus dem Produkt am Ende wird. sondern dass Twitter als Unternehmen eine ganz besondere Position hatte, auch im Silicon Valley. Twitter war ein Unternehmen, bei dem bis zum Zeitpunkt der Übernahme, da gab es Leute, die waren seit Minute 1 im Unternehmen. Also die haben einfach 10, 11, 12, 13, 15 Jahre lang nicht den Arbeitgeber gewechselt, was sehr untypisch ist. Bei bei diesem ganzen, wie sagt man, Vitae? der Menschen in der Tech Branche, die halt so nach zwei Jahren weiterziehen wollen, was auch, was ja völlig fair und legitim ist Aber Twitter war eben ein Arbeitgeber, der sehr geschätzt wurde und bei dem die Unternehmenskultur sehr besonders war, bei dem es keine Hierarchiestrukturen gab bei der Frage, wer darf wem widersprechen. So, da wurde sehr stark gestritten, aber immer um den Also das Ziel war immer, wir streiten, um das Produkt zu verbessern und nicht wir streiten, um uns gegenseitig irgendwie aneinander hochzuziehen. Und das war eine sehr besondere Unternehmenskultur, die ich natürlich auch nur als Erzählung kenne, muss man, glaube ich, dazu sagen. Aber klar. Das ist kaputt gemacht worden. Und das ist etwas gemeinsam mit diesem, mit diesem, wie sagt man, systemischen Wissen, das sich dort angesammelt hat und den Erfahrungswerten. Die halt einfach kaputt gemacht wurden, die man nicht wieder zurückbringen kann. Du kannst ein Thread starten, du kannst auch einen Blue Sky starten, was sich irgendwann vielleicht sogar genauso anfühlt wie Twitter, das sogar genauso aussieht, nur dass du statt einem Vogel halt jetzt einen Schmetterling hast, der auf dich zufliegt. Aber diese ganzen Werte und diese ganzen historischen Werte, die kriegst du halt nicht wieder. Die kannst du nicht einfach wieder zurück. bauen, sondern die sind halt einfach unwiederbringlich verloren gegangen und das das kann man Elon Musk einfach wirklich nicht verzeihen.
15:30 Dominik Hammes
Nee, also er ist ja in dieses gewachsene System rein und hat einfach von oben runter gesagt, das wird jetzt alles anders. Genau, extrem hardcore. Ja, und da habe ich noch zwei Sa zwei Sachen. Das eine ist, ähm Es erinnert mich ein bisschen daran, oder habe ich vorher tatsächlich meiner eigenen Curriculum, in meiner eigenen Vita nicht gelogen, sondern einen Fehler gemacht. Mein Erstpraktikum war nicht bei Giga. 2002, also schrieb ich her. Und damals war Giga halt was anderes, als es jetzt ist. Giga. de jetzt ist ja Also ich will da gar nicht, weil da arbeiten immer noch Leute, die ich kenne und mag, zumindest ich Person. Und ich sag mal so, das, was der Hauptgrund ist, warum diese Seite noch da ist, ist, sie machen ein sehr gutes SEO. Also wenn man immer irgendeine technische Frage hat, ist auf der ersten Google-Seite immer irgendwo. Ein Giga-Artikel und das ist halt eine Hülle dessen, was es mal war. Es war ja ein interaktives Fernseh-Internet-Format. Also das war was ganz Revolutionäres, als es damals rauskam, egal wie wenig Leute es geguckt haben. gefühlt jeder Medienmensch meiner Generation hat irgendeinen Kontakt damit.
16:27 Gavin Karlmeier
Ja genau, und es war so ein Community-Format, auch wie wir das sonst nur von Haken dran kennen.
16:34 Dominik Hammes
Er hat was Positives erwähnt. Ich vergleiche es mal mit meinem Produkt. Nee, du hast nicht Unrecht. Also natürlich ist dieser Community-Austausch, wenn er gut funktioniert. Sowas, was Giga ausgemacht hat und was definitiv auch hier auf dem Discord von Hakendran gut funktioniert. Aber es ist halt nicht das, wenn ich heute sagen würde, ich habe mal bei Giga gearbeitet, zu jemandem, der ein bisschen jünger ist, ist so, der Tech Block? Mit dem SEO-Artikel? Nee, äh, nee, nee. Das ist einfach nur das Logo und der Name ist das gleiche. Ist einfach was ganz anderes. Und das andere, was im Artikel noch drin ist, damit würde ich das dann abschließen und dann höre ich dir zu, was du mir zuwirfst, weil zu allem anderen bin ich ja nicht gekommen, richtig? Das fand ich spannend, weil es eine Analyse dessen ist, was für Änderungen aufgrund von Masken angestrengt worden sind und warum die einfach nicht gut sind. Und ich glaube, das ist das, was hier auch schon mal erwähnt worden ist. Es steht nämlich drin, dass alle Änderungen, die Twitter eingeführt hat, die gut angenommen worden sind, kamen eigentlich von den Usern ursprünglich. Seien das Retweets, seien das Hashtags und so weiter, das haben die User alles angestrengt und gemacht. Und Twitter hat es dann danach einfach supported und umgesetzt. Und das andere ist halt Top-Down-Entwicklungen, die Mask gerne gehabt hätte, die nicht funktionieren aus verschiedenen Gründen. Und einer, der genannt wird, ist halt. Die Twitter-Erfahrung von Musk ist halt eine nicht normale. Egal was er postet, darunter passiert ja einfach nur Chaos. Und er kriegt ständig, also wenn der seine Notifications anhat, dann kann er den ganzen Tag einfach. Also der Akku ist ja nach zwei Minuten leer. Und entsprechend, wenn diese Person aus nur dieser Perspektive raus versucht, was umzusetzen und was zu ändern, hat er die normale Twitter-Erfahrung ja überhaupt nicht. Und das macht es natürlich nicht leichter, sind wir mal diplomatisch, das macht es einfach nicht leichter, für alle anderen eine gute Entscheidung zu treffen.
18:18 Gavin Karlmeier
Also willst du quasi sagen, das alte Twitter ist das alte Giga und das Ex ist das Neugiga? Also das ist ja jetzt mal ein vorheriger Punkt.
18:26 Dominik Hammes
Aber der direkte Vergleich nicht ist einfach nur, dass die Überschrift, das Logo und der Name hat halt nichts mehr mit dem zu tun, was es früher mal war. Und das ist bei deswegen ist es gut, dass er Twitter umbenannt hat in X.
18:38 Gavin Karlmeier
Warum ich da jetzt so mal draufkomme ist, weil das die perfekte Überleitung zu unserem nächsten Punkt ist. Wir packen den Text aber vom New Yorker natürlich in die Shownotes. Ihre Lebensempfehlung. Weil kurz, bevor wir diese Folge hier aufgenommen haben. hat Twitter, also X, einen Blogartikel veröffentlicht und hat so ein bisschen den Plan dieser Episode umgeschmissen. Wir haben sehr, sehr, sehr viel vorbereitet, wir werden vielleicht nicht alles schaffen. Gavin hat, ich habe nur den einen Artikel gelesen. Gut, ich und die Schattenredaktion. Und zwar heißt dieser Text Transforming the Global Townsquare. Also den weltweiten Marktplatz transformieren. Und X schreibt, der Text, der eröffnet natürlich keinen Absender, also der ist veröffentlicht von Ex Business, also das ist der Name des da hier beim Autoren Bei der Autorenkennung steht Ex-Business, was immer das heißen soll. Und der erste Satz ist, 2023 war fundamental für X. 2024 wird transformational. Ich glaube, das kann man so nicht übersetzen, aber du weißt, was ich meine. Von grundlegend bis transformativ.
19:39 Dominik Hammes
Ja, also wir haben quasi, also wenn man es. Grammatisch umformulieren würde, 2023 haben wir das Fundament für Ex gelegt und 2024 werden wir es um verwandeln quasi. Genau. Ist auch einfach. Also auch im Original finde ich das Wording nicht gut.
19:55 Gavin Karlmeier
Nein, ist es nicht. Und die ersten Zeilen, der erste Absatz liest sich genauso wie diese Durchhalte Meditationsparolen von Linda Yacrino. Mit der grundsätzlichen Aussage X is not just another app. Also es ist nicht einfach nur eine weitere App. Und dann gibt es eine Liste, was Sie alles gemacht haben. Zum Beispiel, wir haben eine, also Sie sagen Sie haben die freie Meinungsäußerung zum zentralen Wert der Plattform gemacht?
20:22 Dominik Hammes
Also, das ist dieses, wir haben was gesagt, was wir gern hätten und damit haben wir es umgesetzt. Ja, ich meine, das ist so, das ist die billige Form von Self-Help, wo man sagt, ich bin ein guter Mensch und in dem Moment stimmt es halt.
20:37 Gavin Karlmeier
Ich bin dann eine selbsterfüllende Prophezeiung.
20:39 Dominik Hammes
Nicht so ganz. Nicht ganz, weil es erfüllt sich ja nicht.
20:41 Gavin Karlmeier
Es ist nichts passiert. Selbstprophezeien der Erfüllung vielleicht. Wir haben die Anzahl der Community-Nodes verdoppelt in diesem Jahr, schreiben Sie. 23. Wir haben significant Improvements bei der User Experience eingeführt. Also zum Beispiel neue Produkte, neue Features und Dinge, die der Community dabei helfen. Neue Wege bei der Vernetzung auf Ex zu erleben. Das war sehr abstrakt.
21:08 Dominik Hammes
Ja, aber da könnte man vielleicht so zwei Beispiele nennen. Selbst wenn wir nicht zustimmen würden, dass es gut ist. Du und ich, könnte man ja einfach mal zwei Beispiele nennen. Aber gut.
21:16 Gavin Karlmeier
Sie schreiben, X ist jetzt eine Video-First-Plattform, bei der in 8 von 10 Benutzersitzungen Videos angesehen werden. Das ist wirklich richtig geil. Wir müssen nochmal über die grundsätzliche Frage sprechen. Dieser Satz, wann gilt ein Video als angewesen? Ja, nicht nur das. Also das ist das erste, wo ich hängen bleibe. Weil ein Video ist dann angesehen, laut hier, wenn es zufälligerweise im Feed startet.
21:40 Dominik Hammes
Ja, ich weiß, aber was mich daran fertig macht, ist diese alte Schule aus X is now a video first platform. Das ist eine Aussage. Und die Begründung hat damit nichts zu tun. Ja. Also, das ist ja wirklich. Also, ich kann sowohl hinterfragen, ob das, was in der Begründung steht, wahr ist. Das hast du gerade gemacht. Als auch, es ist doch keine Video-First Plattform, nur weil 8 von 10 Leuten, selbst wenn die es wirklich aktiv anklicken würden, da Videos gucken Also, das ist doch Bullshit. Wenn ich an dem Tag 10. 000 Tweets lese und da war ein Video dabei und das klicke ich mir dann an und gucke, bin ich einer von 8 von 10. Ja, das stimmt. Und dann ist das nicht Video first, dann ist es ja auch Video.
22:17 Gavin Karlmeier
Das ist sehr schlau, du hast recht. Hinzu kommt, dass die, das ist so eine Formulierung, die kennen wir übrigens von Instagram. Und bei Instagram war das so, dass man das so lange einfach gepredigt hat, dass Instagram eine Video-First-Plattform ist, bis die Leute sich irgendwann ergeben haben. Also man hat die Leute im Breich geredet mit diesem Jahr. Aber.
22:36 Dominik Hammes
Instagram hat auch was dafür getan und hat versucht, dass es stimmt. Also es ist definitiv so, dass man mehr Reels und mehr Storys guckt als früher.
22:43 Gavin Karlmeier
Aber da bin ich ein bisschen anderer Meinung. Weil ich glaube, dass sie uns das untergejubelt haben. Auch das, ja. Weil, also zum Beispiel, als wir mit Instagram angefangen haben, ne, das war, also ich habe meinen Account bei Instagram gemacht, laut App, ich weiß nicht, ob es stimmt, aber laut App, 1. Dezember 2010. Das ist schon ein paar Tage her. Ja, ja. So. Und die, also die, diese Videofunktion, die es ganz, ganz lange gab. Die war ja erstmal nix, das war ja keine Video-Funktion, das war ja de facto waren das ja GIFs, das waren ja animierte Bilder einfach. Und irgendwann fing das dann an, dass die Videos wichtig wurden für die Plattform, was man daran erkannt hat. dass man erkannt hat, okay, die Videos holen gar keine Interaktion bei uns, also schreiben wir darunter nicht, wie viele Gefälltmehrangaben ein Video hat, sondern wie viele Aufrufe ein Video hat. Einfach nur um psychologisch mir zu suggerieren, dieses Video ist erfolgreicher als das Bild. Und das war so der erste Weg hinzu, nee, nee, wir sind schon eine Videofirstplattform, ihr glaubt uns das nur noch nicht. Und das wird dann immer mehr bis hin zu die Zeit, die wir mit so einem Post tour bringen, wurde immer wichtiger. Nicht, weil es darum geht, wie viel Zeit wir mit einem Post tour bringen, sondern weil wir mit einem Video wie viel. viel mehr Zeit mit verbringen als mit einem Bild. . Logischerweise verbringen wir mehr Zeit mit einem Video als mit einem Bild, weil wir bei einem Bild in einer Sekunde verstehen, um was es geht. Und logischation hier gerade ja. Sind wir, ja genau. Und das ist hier genau das gleiche. Also du ballerst halt den Feedb voll mit Videos. Du hast Videoempfehlungen überall, noch und nöcher, die übrigens gefühlt nur aus Urheberrechtsverletzungen oder Menschenrechtsverletzungen oder beides bestehen. Dadurch wirst du wirklich auch. Also du redest jetzt über Ex. Ex, ja, ja, genau, Ex, ja, ja. Das ist halt, also selbst wenn dieser Punkt, den du gerade genannt hast. Und der Fehler, den ich darin auch noch gesehen habe, wenn diese beiden Punkte nicht mal gültig wären, wird Ex nicht zur Video First Plattform, nur weil man es ruft. Nee, natürlich nicht. Ja, da sind wir wieder bei der Selbstprophezeiung. Dann schreiben Sie, und da bin ich irritiert. Wir haben eine neue Oberfläche eingeführt, Immersive Video, welche inzwischen über 100 Millionen tägliche Nutzer hat. Die Hälfte davon sind Generation Z, die am schnellsten wachsende Zielgruppe von X. Hä? Noch nie davon gehört, du? Nein, ich weiß nicht, was Sie meinen. Vielleicht stehe ich auch voll auf dem Schlauch, dann kann man jetzt. Also ich schätze, ich schätze, Sie meinen damit die gerade angesprochenen Empfehlungs. . Dinger in den Videos, dass ich nach unsrollen und es kommt das nächste Video. Aber das ist ja keine neue Oberfläche, nur weil ich ein Video im Vollscreen gucke und danach ein neues empfohlen kriege. So, Moment.
25:12 Dominik Hammes
Also ich gucke jetzt wirklich, also ich habe extra eine Quelle gesucht, die nicht der Blog selber ist, weil ich die Bildung habe. Ja, das ist natürlich. Das kam jetzt gerade erste, gibt es da noch einmal. Aber man weiß ja nicht, wann sie es eingeführt haben, vielleicht haben wir es noch alle nicht mitbekommen. So. Okay, also lange Videos zum einen. Ja, da kommen wir gleich zu, das ist der nächste Punkt. Wo steht der Mist denn? Enhanced Video, Improved Life, blah blah blah.
25:36 Gavin Karlmeier
Vielleicht müssen wir auch mal ganz konzentrieren. Ich komme heute immer von Hölzgen auf Strecken. Es ist halt eine Laberfolge, es tut mir leid. Aber wir müssen mal ganz kurz über das Wort immersiv sprechen. Also ich habe auch das Gefühl, dass inzwischen alles immersiv ist. Keine Bedeutung mehr. Es hat keine Bedeutung mehr. Und hier auch nicht. Wenn sie sagen, es ist jetzt Immersive Video und du meinst damit, dass das Video jetzt Fullscreen ist.
25:58 Dominik Hammes
Ja, ich weiß auch nicht, also ich habe bisher in dem Artikel, wo es in der Headline durchaus noch drin stand, steht eigentlich nur so Sachen wie, das ist jetzt besser Oder es ist länger oder es ist eine höhere Auflösung. Vielleicht haben sie aber auch ein 360-Grad-Video integriert, als Option zumindest, was Facebook ja auch hat. Was da ja auch die Welt nicht interessiert. Das ist ab und zu ganz nett, aber das verändert halt nichts.
26:21 Gavin Karlmeier
So ist es. So, dann haben sie von Longform-Videos, hast du gerade schon angesprochen, schreiben, im Dezember haben die Leute 130 Jahre Videos geguckt, die länger als 30 Minuten sind. Was ein Wert ist, der gar nichts aussagt, weil wir wissen nicht, ob das viel oder wenig ist, ob es im November doppelt so viele waren oder nicht. Aber über wie die Ex mit Zahlen umgeht, das haben wir in der Folge vom Montag sehr ausführlich gesprochen. Wir haben neue Features eingeführt wie Audio- und Video-Calls. Also es ist wirklich unendlich lange Liste. Es gibt jetzt Ex-Hiring mit 750. 000 aktiven Jobs. Spaces wurden jetzt geupgradet, Communities sind jetzt bla bla bla. Wir haben Grog eingeführt. Und sie schreiben, und das ist ganz geil, das ist ein richtig guter Satz. Also, den Grog-Absatz lese ich dir kurz vor. Wir haben der Welt Grog vorgestellt, einen neuen von XAI entwickelten Suchassistenten. Grock profitiert vom Echtzeitzugang zu unserer einzigartigen und leistungsstarken Datenquelle der globalen öffentlichen Konversation über X. Übrigens wurde lange gemutmaßt, aber ich glaube nie öffentlich zugegeben, dass Grog nur mit Ex, also mit Tweets gefüttert wurde. Damit haben wir es bewiesen. Aber dahinter kommt dann der Satz: Plus, Grog has a sense of humor. Also zusätzlich hat Grog einen Sinn für Humor. Und das ist eine ganz schöne Formulierung für, Grog beachtet die Menschenrechte besser als euer Besitzer, liebe Ex, Leute.
27:45 Dominik Hammes
Ist auch eine stolze Ansage, wenn sie ernst gemeint wäre.
27:49 Gavin Karlmeier
Ja, das stimmt.
27:50 Dominik Hammes
Wenn eine KI wirklich Humor hätte. Immer wenn ich irgendeinen Smart Assistant nach einem Witz frage, sind das irgendwelche vorher getextete Sachen.
27:59 Gavin Karlmeier
Naja, vor allem das Erste, warum Grog so richtig Schlagzeug gemacht hat, waren halt die Punkte, dass Grog zum Beispiel erklärt hat, dass trans Menschen ein ganz klares Existenzrecht haben und nicht so wie Elon Musk das beispielsweise.
28:11 Dominik Hammes
Transmänner und Transfrauen eben Männer und Frauen sind.
28:13 Gavin Karlmeier
Exakt, genau. So, dann schreiben Sie weiter. Wir haben in Kreative, in Creators investiert und haben innerhalb eines Jahres über 80. 000 Konten ähm aktiviert für das Bezahlbeteiligungsprogramm, was auch nichts aussagt, weil wir haben letztes darüber gesprochen, dass Lime ist irgendwie 65 Dollar im Monat macht damit 1,8 Millionen Followern.
28:35 Dominik Hammes
Das ist der Punkt. Hier werden eben nur die Anzahl der Creator, die irgendwie Geld bekommen haben. Ob das ein Cent war oder 20 Dollar, steht da nicht. Genau. Und keine Ahnung, sie hätten definitiv eine Dollarzahl genannt, wenn sie relevant wäre und schön groß.
28:48 Gavin Karlmeier
Und da sind wir jetzt nochmal wieder bei der Welt der Zahlen. Sie schreiben. Wir haben die Werbung auf Ex relevanter und wirkungsvoller gemacht. Bla bla bla bla bla bla bla. Durch diese Änderung konnten wir einen Anstieg der Anzeigenkontakte um 22% verzeichnen. Was bedeutet das? Das heißt, die Leute sehen mehr Werbung. Das heißt nicht, es gibt mehr Leute, die Werbung schalten, es gibt nicht mehr Werbeeinnahmen, es gibt nicht mehr Umsätze durch Werbung. Sondern es wird nur mehr Werbung angezeigt, zweiundzwanzig Prozent mehr Werbung.
29:13 Dominik Hammes
Na gut, ihr steht um increase in total add engagements Ob das jetzt heißt, und da soll suggerieren, dass die Leute die Werbung anklicken. Kann aber auch heißen, dass sie die Accounts blocken. Ist auch ein Engagement. Sage ich an der Stelle nur. Also wie gesagt, kann ein Like, kann ein Retweet sein, kann auch Quote-Treet sein, was soll die Scheiße Ähm, weiß ich nicht, kann wirklich positiv sein, aber dann hätte ich vielleicht nicht Engagement gewählt, sondern wirklich haben die Werbung angeklickt. Ja, nur wäre das vielleicht keine gute Zahl gewesen. Ich sag ja nur. Also ich hätte das Wort Engagement nicht genommen, wenn ich nicht wollen würde.
29:53 Gavin Karlmeier
Also wenn ich das offen lassen muss. Und Sie schreiben, es gibt neue Brand Safety Solutions bei Ihnen. die innerhalb der letzten drei Monate mehr Produkte in drei Monaten ausgeliefert. Als in den drei Jahren davor, die sich mit der Brand Safety auseinandersetzen.
30:11 Dominik Hammes
Also jetzt hätte ich hier gerne einen Muttersprachler setzen, weil ich weiß, es ist natürlich auch bei Software, die man, also das ist ja nicht mal Software in dem Sinne, also Auch bei Diensten, die man anbietet, spricht man auch davon, wir haben ein Produkt gelauncht, vielleicht. Aber es klingt für mich so, als hätte jemand im Vertrieb diese Zeilen geschrieben. Wir haben Produkte geliefert, nee, ihr habt eigentlich nur einen Service angeboten.
30:31 Gavin Karlmeier
Ja, ja, klar. Ich glaube, der Begriff Produkte ist da sehr weit gefasst. Ein Produkt ist hier auch wahrscheinlich so etwas wie die Immersive Video Experience. Das ist wahrscheinlich auch schon ein Produkt. Naja, und dann schreiben Sie den großartigen Satz, there is no substitute for the power, people or power of X. Es gibt halt keinen Ersatz für die Menschen oder die Macht von X.
30:53 Dominik Hammes
Ja gut, das ist ja so ein Satz, der immer stimmt. Äpfel sind keine Birnen, das ist genau das Gleiche. Dankeschön.
31:03 Gavin Karlmeier
Next. Aber eigentlich wollte ich mit dir ja auf die Punkte, die wirklich spannend sind, weil das ist das, wo wir drüber sprechen müssen. Nämlich wir kommen jetzt von dem Fundament. Zur Transformation. Das ist, worum es ja eigentlich geht. Stimmt. Bist du bereit? Nee, mach trotzdem. Okay, los geht's. Also, sie werden das Ex-Nutzer- und Werbeerlebnis Experience, Erlebnis, durch künstliche Intelligenz unterstützen. So. Dazu gehört die Suche Dazu gehört die Werbung und das Ausspielen der Werbung und schreiben hier Fueling a new level of customer understanding, also eine neue Ebene des Kundenverständnisses schaffen.
31:44 Dominik Hammes
Okay, geht es hier darum, dass die Kunden die Werbung verstehen sollen oder ihr die Kunden? Das kommt jedoch aus dem Englischen in meinen Augen nicht präzise hervor. Vielleicht beides.
31:56 Gavin Karlmeier
Also, ich weiß gar nicht, ob das so gewünscht ist, dass man das versteht.
32:00 Dominik Hammes
Achso, ich glaube, damit hast du den kompletten Blogeintrag analysiert. Also, das ist halt zu 99% absolutes Blabla.
32:08 Gavin Karlmeier
Genau, und jetzt kommt aber die erste richtige Ankündigung. Wir werden Peer-to-Peer-Zahlungen einführen.
32:14 Dominik Hammes
Entschuldigung.
32:14 Gavin Karlmeier
Also die Möglichkeit, dass man sofort einem anderen Nutzer über Xgeld schickt. Und damit bla bla bla neue Möglichkeiten für den Handel schaffen. Ja, okay.
32:27 Dominik Hammes
Ja, ich muss mich jetzt gerade jetzt zurückhalten, tut mir leid, aber das ist einfach. . Niemand bräuchte das auf einer App, die noch Twitter hieß. . Und ich weiß nicht, ob jemand sich bei X anmelden will, um da Geld hin und her zu schicken. bei einer App, wo dann auch zusätzlich alles irgendwie noch von einer KI hin und her gestrickt wird und man gar nicht mehr weiß, was passiert ist. Das ist doch alles Albon.
32:52 Gavin Karlmeier
Naja, vor allem Jazz, man ist so hoch und das finde ich eigentlich am geilsten Weil bei Twitter wäre das einfach ein kleines Feature gewesen. Oder mit Apple Pay in den USA kannst du auch einfach Geld jemandem schicken.
33:02 Dominik Hammes
Das ist einfach eine Kleinigkeit. Er hätte einfach eine API nehmen können für die fünf Bezahlservices, die in den USA ja legal sind und bei uns zum Teil nicht. Keine Ahnung, hier Schickmann-Paper-Link geht halt auch ohne irgendwelche Aufwände. Also die Kommunikation kann halt trotzdem auf der Plattform stattfinden.
33:19 Gavin Karlmeier
Ja, richtig. Dann der nächste Punkt. Wir werden weiterhin relevante und wichtige Inhalt anzeigen, indem wir unsere siehe ähnliche Postings, ähnliche Beiträge anzeigen, ist glaube ich die Übersetzung, mit XAI unterstützen werden. Also eigentlich der gleiche Punkt, den wir davor hatten. Schreiben dazu aber auch, die kommen da erweitert rum und jetzt halte ich fest, dass keine Satire, was jetzt kommt. Das neue Feature unähnliche Beiträge anzeigen, wird es den Nutzern ermöglichen, Inhalte zu entdecken, die ihren Interessen entsprechen.
33:53 Dominik Hammes
Also, ganz ehrlich, also ich finde das auf einer Comedy-Ebene finde ich das super. Ich möchte mehr Dinge sehen, die anders sind als das. Habe ich als Option noch nirgendwo gesehen. Und ein bisschen finde ich es geil, weil normalerweise kriegt man ihn nur angezeigt, ich möchte weniger wie das hier. Genau.
34:10 Gavin Karlmeier
Aber das ist, als würdest du bei Amazon sagen, Kunden, die dies kauften, kauften nicht. Ja. Würden nie im Leben das kaufen. Oder Google-Ergebnisse. Bring mich direkt auf Seite 700. Ungefähr so ist es. Also es ist so, ich habe da mal einen Tweet drüber geschrieben damals, weil ich gedacht habe, stell dir mal vor, die kleine Stufe am Föhn, wenn du deine Haare trocken haben möchtest, aber nicht so trocken. Oder die kleine Stufe am Mixer, wenn du irgendwas durcheinander haben willst, aber nicht so durcheinander. Und genauso ist es ja auch. Man schafft ein Feature, für das es wirklich keine Notwendigkeit gibt.
34:46 Dominik Hammes
Aber hier steht ja noch so was ähnliches wie eine Begründung. Erstmal natürlich schön, das absolut unspektakuläre Verb empower Users to explore content aligned with their interests or challenges, their perspectives based on their past activity. Also wenn ich meine eigenen Weltanschauungen herausfordern möchte, klicke ich einfach ganz bewusst in diese Bubbles rein. Dafür brauche ich doch nicht irgendeinen Regler. Also, das ist genau wie oben mit der KI, wo man dann ja wollte, ah, das ist uns zu woke. Wir müssen dann Woke-Regler einführen. Also quasi, wie viel Faschismus möchte ich in meiner KI und jetzt so ein Regler, wie viel Faschismus möchte ich in meiner Timeline? Also hä? Also, das ist jetzt natürlich nur ein Aspekt von mir genannt, extra auch ein bisschen krass gewählt, natürlich.
35:32 Gavin Karlmeier
Nein, aber es ist ja so. Also es ist völlig unklar. Und die nächsten Punkte, und das ist eigentlich das Geilste. Da kommt jetzt gar nichts mehr, keine Ankündigung. Der erste Punkt ist, wir werden weiterhin in Creator- und Content-Partnerschaften investieren. Wir werden Full-Funnel-Ads stärken. Und damit die Möglichkeit bieten, über Video, Performance und Brand Safety mehr Werbung zu schalten. Wir werden weiterhin Partnerschaft mit Branchenführern eingehen. um mehr Möglichkeiten der Brand Safety zu bieten und Verifikation.
36:04 Speaker 3
Ach was.
36:05 Gavin Karlmeier
Und wir werden weiterhin Original Content bringen und mit den wichtigsten, interessantesten und engagiertesten Menschen auf X. Content kreieren. Also diese ganze Ankündigung von wir transformieren die Plattform ist Eigentlich nur die Ankündigung von, du kannst bei dir meinem Geld schicken und du kannst dir nicht ähnliche Beiträge anzeigen lassen.
36:27 Dominik Hammes
Ja, aber was du hier nicht verstehst, Gavin Ganz offensichtlich, was dir hier entgeht, ist, wenn man das ehrlich schreiben würde, dann wäre, was wir letztes Jahr gemacht haben, einfach dreimal so lang, wie was wir im nächsten Jahr machen werden. Wenn du das alles wegstreichst. Deswegen sind auch all diese Punkte, das ist jetzt eine These von mir, die standen da schon von Anfang an. Das sind noch Entwurfspunkte, die eigentlich hätten ausgetauscht werden sollen, weil die natürlich immer gelten. Wir machen weiter, unser Job steht da ja eigentlich. Ja, genau. Und deswegen stehen die Punkte noch da, weil man halt nichts weitergefunden hat, weil es nicht mehr auf der Agenda steht, an konkreten Dingen Und das ist ja an sich normal, aber dass man so eine Pressemitteilung, so einen Block raushaut, wo einfach nur bla bla drinsteht, aber mit allen Superlativen, die man gefunden hat, ist halt einfach auch ein bisschen peinlich. Auch abseits von der ganzen Vorgeschichte.
37:20 Gavin Karlmeier
Ja, und ich würde mal dazu sagen, also es ist ja vielleicht nichts Es ist ja nichts Untypisches, dass ein Unternehmen in der Unternehmenskommunikation mit viel bla bla bla bla bla so ein Jahr eröffnet. Das ist ja üblich. Bemerkenswert finde ich hier nur, dass hier so große Bretter hingelegt werden. Und dann fängst du aber an, mit so einem kleinen Strohhalm da reinzubohren. Also es wird einfach gesagt, der wird transformiert. Wir haben jetzt auch KI-Features und wir machen Partnerschaften. Das ist ja am Ende das. Es ist ja nichts. Da kommt ja nichts mehr rum. Nee. Wo übrigens auch nichts warum kommt, vielen Dank für diese gute Überleitung, Gavin Karlmeyer. Also, Twitter. Oder sage ich bewusst Twitter, hat schon vor, ich glaube, acht Jahren, 2014, oh, das ist zehn Jahre her. Gott. 2014 einen Rechtsstreit angefangen, weil sie den Staat, also die Regierung oder die USA oder wen auch immer, vor den Obersten Gerichtshof zerren. Also in dem Text hier wird von der Regierung gesprochen. Die US-Regierung und XCORP, die quasi vor Gericht sich streiten. Und es geht darum, dass X gerne die Möglichkeit hätte, deutlich transparenter zu sagen, wie viele Anfragen vom Staat USA oder vom Land USA, wie sagt man denn? Ah ja. Von den USA auf jeden Fall, wie viele Anfragen Sie bekommen, in denen sie Nutzungsdaten offenlegen müssen. Und wir wissen das, viele soziale Netzwerke und eben unter anderem auch Twitter und X. solche Transparency Reports veröffentlichen jährlich, in denen sie sagen, hier so und so viele Anfragen von staatlichen Behörden gab es, aufgeteilt nach Ländern, aufgeteilt nach den Vorwürfen der Straftaten, in denen es um die es dahin geht und so weiter und so weiter. Das veröffentlichen die meisten der sozialen Netzwerke und Twitter tut das eben auch. Twitter hat allerdings die Einschränkung in den USA gehabt und das steht auch im Trend Transparency Report immer drin, dass sie eine Einschränkung haben darüber, davon, darin, so, darin, was sie in den USA veröffentlichen dürfen aufgrund von Beschränkungen die Sicherheitsprozesse. Sicherheitsprozessen unterliegen. Das ist so die Formulierung, die da drin steht. Und X hatte eben versucht vom Supreme Court, also sie haben eine Klage bereits verloren. weil sie ursprünglich schon mal geklagt hatten, dass es eine Einschränkung der Meinungsfreiheit sei, nicht darüber zu sprechen, was der Staat alles von einem wissen möchte. Und sind da in Berufung gegangen, um diesen Fall. vor dem Supreme Court, also vor dem Obersten Gericht, ein für allemal klären zu lassen. . Und das ist eben schon 2014 losgegangen. Und seitdem lief das, dann wurde 2015 ein Gesetz erlassen, das ein einen begrenzten Umfang von Informationen erlaubt hat, die man offenlegen durfte. Also im Fall von Twitter hieß das zum Beispiel, dass man viele Dinge, die im Rahmen dieser Acts, also dieser Gesetze, die zur Aufklärung und Spionageaffäre und so weiter und so weiter, eben offengelegt werden, aufgerundet auf Tausender oder Hunderter, je nachdem, also Einzelfallabhängig. veröffentlichen durfte. War das bisher nachvollziehbar? Ja. Gut. So, jetzt ist es so, dass der Oberste Gerichtshof diese Klage von vornherein abgelehnt hat und diese Klage zu den Akten legt. Und damit sagt, es ist keine Einschränkung der Meinungsfreiheit. Die Regierung darf einschränken, wie viele dieser Informationen ihr veröffentlicht. So, das ist jetzt erstmal der Stand. Elon Musk selber hat sich sogar auch dazu geäußert und hat ich habe die Formulierung glaube ich irgendwo, warte kurz. Hast du sie vorliegen gerade?
40:58 Dominik Hammes
Nee, ich habe den Link gerade nicht gefunden, aber ich habe eine Frage an dich. Unbedingt. Es geht hier nur um die Anzahl der verschiedenen Anfragen?
41:06 Gavin Karlmeier
Grundsätzlich, also sie wollten das Recht auf mehr Transparenz haben. Vermutlich wollten sie auch viel kleinteiliger darüber sprechen. Also in anderen Ländern kannst du anklicken. wie viele Verfolgungen auf Grundlage von Gewaltstraftaten beispielsweise gibt es.
41:19 Dominik Hammes
Ja, okay, weil Henny wäre jetzt einfach nur, wie viele Anfragen hat es gegeben, welche so, also das muss man doch überhaupt nicht einschränken.
41:24 Gavin Karlmeier
Aber auch das ist eingeschränkt. Also du darfst eben nur gerundet auf die Hunderter oder Tausender eben, je nachdem. Finde ich verwunderlich, wenn ich ganz ehrlich bin, weil das sind ja auch erstmal nur Anfragen, aber gut. Ja. Also, Elon Musk sagt, er ist enttäuscht. dass der Obergerichtshof es abgelehnt hat, sich mit dieser Angelegenheit zu befassen. Das ist das vernünftigste Statement, was ich je von ihm gehört habe. Ich stimme dir zu. Ich glaube aber auch nicht, dass er es selber geschrieben hat.
41:51 Dominik Hammes
Das kann sein. Aber es ist ja auch noch eine Klage, die von dir geerbt hat quasi. Ja, genau. Aber finde ich einfach vernünftig, das gerichtlich zu klären, deswegen finde ich das auch ein bisschen schade, dass das Gericht es direkt ablehnt.
42:03 Gavin Karlmeier
So, und jetzt kommt aber meine Pointe an der ganzen Geschichte. Der letzte Transparency Report, den X veröffentlicht hat, ist aus dem Jahr 2021.
42:12 Dominik Hammes
Oh Gott, ich bin überrascht, dass es nur 21 ist und nicht noch früher, aber.
42:17 Gavin Karlmeier
Das ist so das letzte vollständige Jahr, an dem Elon Musk eben nicht beteiligt war. Das heißt Er hat das zwar offenbar hier zu Ende gebracht, aber an der Transparenz ist es diesem Unternehmen schon lange nicht mehr gelegen.
42:28 Dominik Hammes
Eben, das ist das seltsame. Es beißt sich komplett mit dem, was er eigentlich fährt, seit er da ist.
42:33 Gavin Karlmeier
Ja, absolut. Also das alte Ex, äh, äh, also Twitter, jetzt fange ich schon an, es falsch rumzumachen. Oh Gott. Ich spiele zu viel.
42:42 Dominik Hammes
zu viel Twitter. Das blaue Larry Twitter Vogel Twitter.
42:46 Gavin Karlmeier
Das hätte, Gavin für dem hätte ich jetzt komplett abgekauft, wenn sie für mehr Transparenz gekämpft hätten, weil sie eben dieser. Transparency Reports veröffentlicht haben und das eben auch nicht, das ist nicht, wie andere Unternehmen das machen, eine dreihundertseitige PDF in einem einmalig gesetzten Design, bei dem du sagst, das lese ich mir eh nicht durch, sondern das ist eine Website, eine interaktive Website, die wie Datenjournalismus aufbereitet ist. . bei denen du Dinge anklicken kannst und so. Es macht richtig Spaß, sich das anzugucken.
43:11 Dominik Hammes
Sortieren lassen, Diagramme, alles Mögliche. Ja, und ich sehe da halt auch überhaupt kein Problem von staatlicher Seite. Das müsste man mir mal erklären tatsächlich. Ich bin nicht neugierig. Also ich bin da gar nicht so, ich bestehe auf die Meinungsfreiheit, sondern ich möchte wissen, was das Risiko für den Staat oder andere ist, diese Daten bereitzustellen, weil das wäre eigentlich kein Problem.
43:31 Gavin Karlmeier
So ist es so. Ich möchte mit dir nochmal zurückgehen in die Welt der Kommunikation von X. Denn das düstere Loch. Also X hat sich geäußert. Sie haben ja, wie wir wissen, wir haben da auch öfter schon drüber gesprochen, seitdem Elon Musk den Laden übernommen hat, haben sie das Bekämpfen von CSAM, also dem Material, das sexuelle Gewalt an Kindern zeigt, haben sie zu ihrer obersten Priorität gemacht. Das ist zumindest die Aussage von Elon Musk. Und Sie haben jetzt dazu, und jetzt sind wir vielleicht doch wieder in der Welt der Transparenz, dazu ein paar Dinge veröffentlicht. Und zwar sagen Sie selber, von Januar bis November 2023 hat X. über 11 Millionen Konten wegen Verstößen gegen unsere CSE-Richtlinien dauerhaft gesperrt. . Zum Vergleich, im gesamten Jahr 2022 hat Twitter 2,3 Millionen Konten gesperrt. Das sagt aber jetzt nicht aus, wie viele Konten beispielsweise unrechtmäßig gesperrt wurden. Das schreibt Social Media Today und sagen, das ist einfach nur die Gesamtanzahl der Sperrungen gegen diese Richtlinien. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass es alles auch rechtmäßige Sperrungen waren. Warum das so ist, da komme ich gleich zu, woher dieser Punkt kommt, weil der ist gar nicht so. Abwegig. Das ist jetzt nicht einfach nur das Rosinenpicken oder das Fehlersuchen, sondern das hat einen Grund, warum ich das sage.
44:47 Dominik Hammes
Ich kann es mir schon vorstellen, aber noch keine.
44:48 Gavin Karlmeier
Aber ich gehe noch weiter. Ex sagt auch: in der ersten Hälfte des Jahres 2023 hat Ex insgesamt 430. 000 Berichte. An die NCMEC, das ist das National Center for Missing and Exploited Children, geschickt. Im gesamten Jahr 2022 hat Twitter über 98. 000 Berichte gesendet. Jetzt schon Angst vor dem dicken Ende. So, genau. Social Media Today, ich zitiere das mal, schreibt, das ist ebenfalls beeindruckend, aber andererseits setzt X vollautomatische NCMEC-Meldungen ein. Was bedeutet, dass jeder entdeckte Beitrag nicht mehr manuell überprüft wird. Es werden also automatisiert viel mehr Inhalte gemeldet. So, das heißt, X brüstet sich ja damit, hey, wir haben viel mehr gesperrt, wir haben viel mehr gemeldet. Aber sie haben einfach nur überhaupt keine Kontrollen mehr unternommen. Das heißt, jedes Mal, wenn du eine Meldung nach diesen, äh, nach diesen, äh, äh, wie heißt das? CSI-Richtlinien eingereicht hast, wird es sofort einfach weitergeleitet. Und dementsprechend ist es nicht so, dass das Ergebnis besser ist oder hier deutlich mehr Inhalte gesperrt oder gelöscht wurden, sondern es wurde einfach nur mehr gemeldet. Das ist die Aussage.
45:49 Dominik Hammes
Ja, und das macht die Gesamtsituation beschissener, weil es die Arbeit natürlich auf andere abwälzt, sie ihre Zahlen dabei schönen. Und Leute, die, das wird wahrscheinlich vor allen Dingen Sexworker treffen, aber jeder, der irgendwie in das Fadenkreuz von Leuten gerät, die einfach mal jemanden melden wollen, ähm. Die verlieren dann zum Teil ihre Accounts oder werden irgendwo geblockt, obwohl sie es gar nicht verdient haben.
46:11 Gavin Karlmeier
Ja, eben, genau.
46:13 Dominik Hammes
Also los, los, los und nur Twitter kann sich hinstellen, also X kann sich hinstellen und sagen, wir haben mehr gemacht, obwohl sie weniger gemacht haben tatsächlich.
46:20 Gavin Karlmeier
Ja, ganz genau. Und es gibt bislang keine Bestätigung seitens des CSMEC, die diese Zahlen irgendwie einordnen würde. Das heißt, X stellt sich einfach erstmal hin und sagt, hey, wir haben alles richtig. Dann kriegst du wirklich die Krise. Ja, das ist so. Und das fühlt sich an wie so ein nischiges Thema, aber es ist halt so wichtig, dass wir darüber sprechen, weil das halt sonst so durchrutscht. Das spricht sonst. Kriegt man es nicht mit gerade.
46:44 Dominik Hammes
Vor allen Dingen ist es ja nur, man muss eine Nachfrage stellen oder einen Gedanken mehr reinbuttern. Und schon ist es Gegenteil von dem, was sie angeben zu tun, der Fall. Ja, das ist so. Also das ist erschreckend, weil sie natürlich dadurch Arbeitszeit von den Leuten wegnehmen, die das hauptberuflich tun, weil die mehr Bullshit arbeiten müssen dann. Und dadurch werden einfach andere Dinge nicht aufgedeckt, die wirklich ein Problem sind. Das ist einfach erschreckend scheiße. So. Entschuldigung, für das Bibel Rage geregelt.
47:12 Gavin Karlmeier
Nee, das ist gut, das ist genau richtig. Vielleicht ein kleines was Lockeres dazu. Was macht eigentlich Peric Agriwall? Das war der CEO. Das war der CEO vor Elon Musk. Also der, den er entlassen hat, nachdem er den Laden gekauft hat. Von Twitter. Und Business Insider hat da nämlich was rausgefunden und zwar hat er jetzt. . Oh, Rate, wir spielen ein Spiel. Rate mal, was ihr jetzt macht.
47:40 Dominik Hammes
Also das Schlimme ist, ich habe mir dem Moment den Artikel gefunden, angeklickt, aber innerlich hat sich wieder alles in mir zusammengezogen, weil wieder diese Abkürzung da drin steht.
47:48 Gavin Karlmeier
Welches genau, sag mal? Im englischen AI. Ja, genau. Business Insider meldet, er sollt berichten zufolge 30 Millionen Dollar für sein neues KI-Startup ein. The Information hat das nämlich recherchiert und gesagt, er hat jetzt ein KI-Unternehmen, das Software. für LLM-Entwickler entwickelt. Also Large Language Models. Also das 39. ChatGPT.
48:12 Dominik Hammes
Naja, also wenn ich mir das rein kapitalistisch ohne jegliche Moral und Verstand angucke, da gibt es durchaus Sinn, der wird wahrscheinlich Profit dabei rumschlagen.
48:21 Gavin Karlmeier
Das auf mindestens dreißig Millionen.
48:26 Dominik Hammes
Das war jetzt noch böse als das, was ich gesagt habe.
48:30 Gavin Karlmeier
Ja, dein, ich will ja gar nicht. Es kann auch sein, dass er die brillante Idee hat. Man kann es nie ausschließen, aber. Es ist gerade schon, es fliegt einem ja förmend um die Ohren, die Anzahl der.
48:42 Dominik Hammes
Ich weiß nicht, ob ihr das hier hattet, aber hat nicht irgendjemand, ich glaube von ChatGPT, die Führungsregel gesagt, man kann gar keine KI-Modelle trainieren, ohne Copyright-Verstöße einzukalkulieren?
48:54 Gavin Karlmeier
Ja, also es gibt ja gerade auch den Prozess, weil die New York Times ja jetzt OpenAI verklagt. Ja. Ähm, weil halt einfach, d es gibt immer, also du musst ja irgendwo, brauchst du halt Daten und es reichen halt nicht sechs Tweets um Sprache zu lernen, sondern du baust einiges an Informationen.
49:10 Dominik Hammes
Ja, liest du einfach mal ein Buch oder frag jemanden, der eins geschrieben hat? Also, es regt mich einfach auf. Ich muss an der Stelle vielleicht mal jetzt für auch die Schattenredaktion und für dich Für die Zukunft. Ein Freund von mir aus den USA, Damien Williams, forscht genau auf dem Gebiet, wo es auch um Ethik, Moral und KI geht. Philosoph. Da kann man durchaus mal ein paar Artikel von ihm lesen, auch ein paar sehr wütende Posts überall. Das ist wirklich eine Person, die man, den man Zu Rate ziehen sollte, sehr häufig. Der sollte in meinen Augen bei dir nicht existierenden Rolle in der US-Regierung einfach eingesetzt werden, als der Mann, der KI in Arsch tritt. Liebe Weißen. Ja, richtig aus. Also er ist mindestens so sauer wie ich. Ich würde sagen, er ist wesentlich saurer noch.
49:56 Gavin Karlmeier
Schön. Ja. Und naja, auf jeden Fall, also die gute Nachricht ist: Peric Agroall geht es gut, offenbar.
50:04 Dominik Hammes
Ja, hat nichts anderes erwartet. Er arbeitet ja nicht mehr bei Ex. Das stimmt.
50:12 Gavin Karlmeier
Boah, stell dir mal vor. Nee, komm, das will jetzt nicht doch weiter abschweigen.
50:18 Dominik Hammes
Ich weiß, ich bringe das Schlimmste von dir zum Vorschein, zu Biseller.
50:22 Gavin Karlmeier
Nein, das ist alles in Ordnung. Ich mach das ja gerne. Ich mag ja eigentlich Schwafeln. Ich krieg dann immer ein bisschen Haue, aber eigentlich mag ich Schwafeln. Schreibt doch mal in unsere Spotify-Kommentare, wie ihr so Schwafeln findet.
50:33 Dominik Hammes
Ach komm, es ist eh wieder 50-50 ablaufen. Ich find's toll. Ich finde es furchtbar, bleibt beim Thema und vielleicht noch so 5 bis 10 Prozent, die sagen: ach, wenn dabei was Gutes rumkommt, ist es auch manchmal ganz unterhaltsam.
50:43 Gavin Karlmeier
Nee, ich will das lesen, die sollen das schreiben. Und dann sprechen wir dann nächstes Mal drüber, wenn du hier bist. Ich speichert das. Kindergespräch. So, ich möchte mit dir aber über was ganz anderes sprechen. Etwas, das bei Haken dann gar keine Rolle gespielt hat, weil es in die Haken dran freie Zeit lief. Also es war noch, es war genauso im Wie sagt man, gibt es nicht so Namen für so Löcher? Sommerloch, in dem Fall das Weihnachtsloch oder so? Nee, davor, also im Oktober schon. Und zwar im Oktober, 17. Oktober, kam die Meldung. Ab heute testen wir, also von X, ab heute testen wir ein neues Programm in Neuseeland und auf den Philippinen. bei dem neue nicht verifizierte Konten ein Jahresabonnement im Wert von einem Dollar abschließen müssen, um Beiträge zu veröffentlichen und mit anderen zu interagieren. Ah ja, ich erinnere mich. Bestehende Nutzer sind von diesem Test nicht betroffen. Also in Neuseeland, auf den Philippinen musst du einen Dollar im Jahr zahlen, wenn du einen Tweet schreiben willst.
51:29 Dominik Hammes
Ja, wenn du dich neu anmeldest.
51:32 Gavin Karlmeier
Ja, genau.
51:33 Dominik Hammes
Das ist natürlich ein super Test. Also wie viele Leute werden das gemacht haben pro Tag?
51:38 Gavin Karlmeier
Das weiß ich nicht, aber die Frage ist, welche Auswirkungen hatten das so auf die App-Downloads? Und das hat auch Social Media Today zusammen mit Sensor Tower ausgewertet. Und die schreiben. In den letzten drei Monaten ist die Gesamtwertung der Apps zurückgegangen. Logisch, du schreibst schlechte Kommentare Bewertung, weil du kannst sie nicht mehr benutzen, wie gedacht. Aber in den Gesamtdownloadzahlen ist die Region stabil. Also, es ist kein klarer Einbruch. Und es geht sogar noch weiter. Ausgehend von dieser Tabelle lag X am 17. Oktober, als der Test begann, begann, bei den Gesamtdownloads auf Platz 77 und fiel einen Tag später auf Platz 89 zurück. Dies könnte eine direkte Reaktion auf die Änderung gewesen sein, aber seither schwankt X in den App-Charts. Derzeit steht es auf Platz 91 der am häufigsten heruntergeladenen Apps, was einen deutlichen Rückgang von Platz 77 bedeutet. Aber dennoch sind die Downloads nicht völlig eingebrochen. Auf den Philippinen ist sogar das Gegenteil der Fall. Die Ex-Down Lords sind gestiegen von Platz 70 auf Platz 32 heute.
52:34 Dominik Hammes
Ja, aber das sagt doch auch wieder nichts aus. Es werden ja nicht jeden Tag neue Leute auf die Welt kommen, die zum ersten Mal ein Smartphone in der Hand haben und sich einen neuen Account einrichten. Das ist wahr. Sondern du kaufst maximal ein neues Device oder machst eine Neuinstallation, weil du vorher schon einen Account hattest, installierst du es auch nochmal. Also, das ist einfach wertfrei.
52:53 Gavin Karlmeier
Ja, da hast du recht. Aber was die Aussage auf jeden Fall aber ist, es ist nicht so. Dass die Leute in Scharen wegbleiben, jedenfalls. Das kann man, glaube ich, daraus schon ableiten, oder?
53:05 Dominik Hammes
Ja, aber es ist ja nicht so, es ist ja nur für Leute, die diesen neuen Account anlegen.
53:10 Gavin Karlmeier
Ja.
53:11 Dominik Hammes
Damit wirst du das eh erst in einem Jahr rausfinden, ob es eine Auswirkung hat. Was ist deine These? Hat es eine Auswirkung? Das sehen wir dann in einem Jahr. Also ich finde so eine 1-Dollar-Pauschale dafür, dass man auf einer App posten kann, wo ich mich nicht wohlfühle. Es ist einfach nur ein bisschen mehr Wasser auf die Mühle, dass man da eigentlich nicht sein will, finde ich. Ja, das stimmt. Weil ein Dollar, was ist das pro Monat? Im Jahr. Im Jahr. Also hätte Twitter das damals gemacht, hätten wir alle erstmal kolossal gesagt, was soll die Scheiße denn? Und dann irgendwann, naja, es ist nur ein Dollar im Jahr, ist es auch wieder egal.
53:46 Gavin Karlmeier
WhatsApp hat auch mal ein Jahr einen Euro im Jahr gekostet.
53:49 Dominik Hammes
Stimmt, aber ich glaube nur für Android oder sowas albernes. Oder nur für Apple.
53:52 Gavin Karlmeier
Aber Apple hat es doch, glaube ich, hat die App nicht sogar Geld gekostet.
53:55 Dominik Hammes
Ja, ich glaube so ein einmaliger 2-Dollar-Preis. Ja, genau. Ja, aber genau in dem Bereich, eine Einmalzahlung, die sehr gering ist oder einmal im Jahr einstellig, also gerade unter fünf, ist den Leuten egal, wenn die abgut ist.
54:10 Gavin Karlmeier
Was eben nicht war. Was im Fall von WhatsApp, glaube ich, auch einfach nicht war damals.
54:16 Dominik Hammes
Noch nicht, aber was war die Konkurrenz? Ja, das stimmt.
54:19 Gavin Karlmeier
Du hast recht. Und eine andere Meldung, die ich übrigens seit Tagen vor mir her schiebe, die wir aber einmal, ich will sie einmal hier nennen, Tesla ist nicht mehr der größte Automobilhersteller. Sondern BYD oder vielleicht auch BYD, ich weiß nicht, ein chinesischer E-Autohersteller.
54:35 Dominik Hammes
Tesla, der weltweit im Allgemeinen größte Automobilhersteller oder E-Automobilhersteller? Elektroautos. Okay, weil ich habe das eh nicht gehört. Ich glaube, ich habe es auch nicht gesagt. Dann ist ja gut, dass ich es nicht gehört habe.
54:48 Gavin Karlmeier
Du hast komplett recht. Ich habe es mir gekürzt aus der Überschrift. Ich bin auch echt durch heute. Es tut mir leid, Leute. Kein Problem, ich bin ja auch da. Also es war auf jeden Fall so, dass im letzten Quartal des Jahres 2023 Tesla zwar 484. 500 Elektrofahrzeuge hergestellt hat. BYD aber 526. 000 hergestellt hat. Und das war das erste Mal, dass Tesla eben nicht mehr die meisten Elektroautos in einem Quartal hergestellt hat. So. Tja, der Vollständigkeit halber. Wollen wir es mal genannt haben, oder? Ja, das ist ein akzeptierter Fakt. Gut, danke. Aber Probe der Vollständigkeit halber. Ich habe noch ein bisschen Housekeeping hier an der Stelle. Sehr gern. Das ist ja unsere Lieblingsrubrik. Stefan hat im Discord, wenn ihr in den Discord kommen wollt, es kostet nichts, es macht Spaß, hakendrennen. org. Ihr seid alle herzlich eingeladen. Und du bist auch da. Wenn ich dich reiche als Argument, du bist auch. Also, und zwar haben wir hier über den Return on Ad Spend gesprochen in der letzten Folge. Also die Das Geld, das man quasi verdient, angesichts der Werbung, die man ausgegeben hat, um dieses Geld zu verdienen. So ganz scharf runtergebrochen. Und er schreibt. Beim Thema Return on Ad Spend muss ich euch etwas widersprechen. Als Werbetreibender, der Verkäufe abzielt, ist das ein sehr wichtiger Wert. Je höher der Conversion-Wert im Verhältnis zu den eingesetzten Kosten, desto besser. Würde ich, glaube ich, auch nicht widersprechen bis hierhin. Wir zum Beispiel verkaufen Skateboards und Schuhe. Dabei vergleichen wir, wie gut der Return on Ad Spend bzw. die Kosten-Umsatzrelation KUR auf den einzelnen Plattformen ist. und verschieben dann das Budget. Der Wert alleine ist natürlich nur bedingt aussagekräftig, wenn man keine Angaben zu den Conversions dem Wert selbst macht. In unserem Beispiel könnte Google einen Wert von 5 haben, einen Meter von 10 M. Wenn wir aber über Google 500 Skateboards verkaufen und über Meta nur eins würde ich Google deswegen nicht abschalten. Es könnte, wie von euch beschrieben, ein Hinweis darauf sein, dass X entweder deutlich günstiger geworden ist, was wahrscheinlich der Fall ist, schreibt aber auch. Muss aber nicht. . Eine mögliche Erklärung könnte auch der geringere Wettbewerb durch weniger Werbetreibende sein. Eine ganz andere Baustelle ist dann aber noch das Thema Tracking der Conversions, aber das würde diesen Thread hier springen. Ich glaube, ich würde nicht widersprechen an der Stelle.
56:58 Dominik Hammes
Ja, das ist absolut sauber. Und zeigt eben wieder, dass eine Zahl alleine keine Geschichte ist. Das ist so.
57:07 Gavin Karlmeier
So, ich nehme dich jetzt mit in eine, wir sind schon voll jetzt schon voll lang, aber das gehört dazu. Ich hoffe, du hast Zeit. Jetzt ist eh zu spät.
57:17 Dominik Hammes
Ich gehe jetzt. Ja, das mach weiter. Funktionen und Emotionen. Ach, schön. Ich glaube, das ist das erste Mal, dass es klappt, wenn ich da bin. Ehrlich? Ja, ich glaube, bei den anderen hast du es glaube ich im Nachhinein reingeschnitten.
57:37 Gavin Karlmeier
Immer. Du kannst, wenn du bei Ex-Werbung schaltest, kannst du jetzt einschalten, dass deine Werbung nur Premium-Subscriber sehen.
57:48 Dominik Hammes
Ich möchte nur, dass die Leute das sehen, die auch Geld haben. Okay.
57:54 Gavin Karlmeier
Vor allem also Fuck Your Money Geld, ne?
57:57 Dominik Hammes
Ja, also ich möchte nur den Leute, die einfach leichtsinnig Geld aus dem Fenster werfen. Ist vielleicht sinnvoll.
58:02 Gavin Karlmeier
Ja.
58:03 Dominik Hammes
Mag ich gar nicht bezweifeln, weil es könnte sein.
58:06 Gavin Karlmeier
Also vor allem, wenn du so Sachen verkaufst wie ein Porträt von Elon Musk oder so, dann ist das sehr sinnvoll. So, dann, das ist alles, glaube ich, schon, was ich von Ex habe. Das meiste, was jetzt kommt, ist Instagram. Wir haben schon so lange nicht mehr über Instagram gesprochen. Heute schon zweimal, glaube ich, aber gut. Aber nicht in dem Ausmaß. Also, Instagram arbeitet an der Möglichkeit, dass du deine Live-Location jetzt im Chat teilen kannst, so wie bei WhatsApp. Bei denen gehört doch WhatsApp. Das kann doch nicht so schwer sein, das einfach zu portieren.
58:37 Dominik Hammes
Was wahrscheinlich eh eine Baukastenfunktion ist mittlerweile.
58:40 Gavin Karlmeier
Ach Leute, ja gut. Naja, das geht auf jeden Fall. Dann arbeitet Instagram jetzt an Public Collections. Also du kennst ja das Feature, Inhalte zu speichern, Beiträge zu speichern, oder?
58:50 Dominik Hammes
Ja, ja.
58:50 Gavin Karlmeier
Ich weiß, was du meinst.
58:52 Dominik Hammes
Also ich speichere die Beiträge und du hast ja eh privat schon Collections und die kannst du dann public schalten, wenn du genau hast. Sinnvoll. Finde ich ganz gut. Geht aber, wir haben einen Artikel, ich weiß nicht, ob du noch kommst, wo es darum ging, dass ja Instagram einfach so viele neue Funktionen immer hat, dass es insgesamt viel zu viel wird. Und ich glaube Da spielt das natürlich auch wieder rein.
59:10 Gavin Karlmeier
Ich habe den Artikel geskippt, weil der so ein bisschen die Aussage hat, die wir hier auch immer treffen. Also es ist hier so mit das Prinzip Schrotflinte. Genau. Einfach nur Funktion, Funktion, Funktion. Instagram arbeitet jetzt an der Möglichkeit. Dass du Profile in Storys teilen kannst. Also ich könnte jetzt sagen, hey, folgt Dominik und dann folge ich dein, teile ich dein Profil in meiner Story und es sieht dann aus wie so ein Ambit. Aber.
59:35 Dominik Hammes
Ob das jetzt eine Menschen ist oder eine S. na, ist auch egal.
59:39 Gavin Karlmeier
Schulterzucken. Danke. Instagram hat ein neues Feature, es heißt Friends Story. Also, ich erstelle eine Story für dich. Und du kannst dir aussuchen, ob du sie in deiner Story direkt teil, also ob sie direkt in deiner Story auftaucht. Wenn es approved wird, ist es deine. Und dann mache ich für dich quasi eine Story. Gab's es nicht schon? Das ist Teil, also es gibt die Möglichkeit zu teilen, aber damit müsste ich sie nicht in meiner. Dings posten.
01:00:11 Dominik Hammes
Ich könnte halt schwören, ich hätte es schon von anderen gesehen, dass da irgendwie zwei Accounts gelingt worden auf einmal. Vielleicht waren das auch diese typischen PR-Zusammenarbeiten, die für die Normaluser freigeschaltet waren. Und dass man das jetzt auch für die normalen Menschen bringt. Ja.
01:00:25 Gavin Karlmeier
Okay. Gut, gut. Und es gibt jetzt einen neuen Sticker, da haben wir nur einen Screenshot gesehen.
01:00:31 Dominik Hammes
Es gibt einen neuen Sticker, ist das die Neuigkeit jetzt?
01:00:34 Gavin Karlmeier
Und der neue Sticker heißt Fitness. Du kannst jetzt Fitness in der Story. Vermerken.
01:00:38 Dominik Hammes
Ich weiß nicht, was es bringt, aber. Das ist so Achtklässler-Ding wie früher. Ey, WhatsApp hat neue Emojis. Ja, cool.
01:00:47 Gavin Karlmeier
Nein, aber also nicht Emojis, sondern es gibt ja das Erwähnungen oder die Musik und da kommt jetzt ein neuer zu mit dem Namen Fitness. Entschuldigung, es hätte ja auch sein können, dass du irgendwie ein Bodybuilder bist und dann sagst, das interessiert mich, ich will eh zeigen, dass ich Sport mache. Ist dann die Treppe runtergefallen? Ja, aber vielleicht willst du ja morgen noch schneller die Treppe runterfahren.
01:01:08 Dominik Hammes
Ich meine, ich habe jetzt hinten so neue Rundungen am Rücken auf jeden Fall. Nee. Ich verstehe schon, warum man sowas versucht, weil natürlich die Fitnessbubble auf Instagram auch sehr, sehr groß ist. Sieht man ja aktuell auch bei Threads, wie sich da sehr viele bei einem textbasierten Medium mit rumbekleckern. Aber Ich weiß nicht, ob das der Weg ist, einfach nur einen Sticker einzuführen. Also da kann man bestimmt auch noch andere Sachen machen. Ich denke ja. Die sinnvoller werden. Aber hey.
01:01:35 Gavin Karlmeier
Hey hey. Sticker geht natürlich schön schnell. Ich merke, du bist eher naja. Kommen wir zu Threads Das ist okay, das kann man auch nach den Themen von heute kann man das gut sein. Ich hatte ein neues Feature bei Threads, mir ist das aufgefallen, ich habe mich gefreut. Und jetzt habe ich es nicht mehr.
01:01:56 Dominik Hammes
Was war's denn?
01:01:56 Gavin Karlmeier
Es waren Suchergebnisse sortieren nach Top oder Latest, also in Echtzeit. Und das gab es kurz und das haben einige NutzerInnen ausgespielt bekommen, dieses Feature. Ein Feature, das sich viele wünschen. Wir waren aber natürlich auch alle irritiert, weil wir erinnern uns daran, dass Adam Mossari vor einigen Wochen gesagt hat. . Dass das hier ein Sicherheitsrisiko wäre, die Möglichkeit, Postings nach Chronologie zu suchen. Also da wurde gesagt, wir führen das nicht ein. Und wir glauben, dass ein Sicherheitsrisiko ist, weil das bedeutet unweigerlich, dass Spammer und schlechte Akteure, die Inhalte mit ihrer Meinung überschwemmen würden, einfach nur dieses eine Wort oder Tag hinzufügen muss. Das ist so, das ist sozusagen von vornherein angekündigt gewesen, dass das nicht kommt. Und jetzt war es da. Und da waren alle irritiert. Und TechCrunch hat das Ganze jetzt mal aufgelöst, hat geschrieben, hat ein Zitat von Instagram, einem Instagram-Sprecher. und sagt, wir haben heute einen internen Prototyp versehentlich für eine kleine Nummer von Leuten, eine kleine Anzahl von Leuten verfügbar gemacht. Und das ist nichts, das wir gerade öffentlich testen möchten. Also ist es wieder weg, dieses Feature.
01:03:01 Dominik Hammes
Ja gut, dann war es einfach ein Fehler.
01:03:03 Gavin Karlmeier
Ich möchte mit dir darüber sprechen, weil im Discord da eine längere Diskussion darüber entbrannt ist. War das wirklich ein Fehler? Also, ich will es jetzt nicht so schwürberisch machen, aber. Kann sowas passieren ohne weiteres?
01:03:15 Dominik Hammes
Also, das ist eine technische Frage. Das andere ist, es gibt ein großer Anteil von meinen Bekannten im semi- bis professionellen Gignerd-News-Bereich sagen immer, wenn es einen Leak zu einem Film gibt oder so, dann ist der immer kontrolliert. Ich widerspreche da immer ganz zart, weil ich weiß, wo dir Gedanke herkommt. Ich glaube, man riskiert manchmal gerne, dass irgendwas liegt, um eben PR zu kriegen. Und hier wäre ja auch für mich nicht die Frage, kann sowas passieren, weil Scheiße kann immer passieren. sondern die Frage wie A, wie wahrscheinlich ist es und B, gibt es denn das Interesse, geheim zu testen, ob die Leute es vielleicht doch wollen?
01:03:55 Gavin Karlmeier
Genau. Das ist nämlich genau der Punkt. Wir erinnern uns nämlich an diese 15 Minuten oder so, bei denen alle Leute, das war auf mal wirklich ein Versehen, aber alle Leute bei Instagram einen horizontal swipbaren Feed hatten. Also du wirst nicht mehr von unten nach oben durch die Inhalte gescrollt, sondern von links nach rechts. Und dann gab es so Leaks von so einem Vollbildfeed und alle haben darüber gesprochen und alle haben sich aufgeregt, innerhalb von zehn Minuten war das Internet voll mit Hass und Zorn gegen Instagram und dann wurde gesagt, nee, nee, das war nur ein interner Test, das war ein Versehen, das sollten. gar nicht alle Leute sehen.
01:04:28 Dominik Hammes
Also bei dem Ding glaube ich halt viel eher so, ey, meint ihr, das ist eine gute Idee, ich kann es nicht einschätzen? Und da waren so, sehr schnell wussten sie, was los ist.
01:04:38 Gavin Karlmeier
Ja, bestimmt Betriebsbild. Nee, also ich weiß auch nicht, ob der reicht es nicht schon, dass wir jetzt kurz darüber sprechen, dass wir jetzt darüber sprechen. Also nicht wir jetzt, aber TechCrunch und die ganzen Blogs. Und jetzt sagen, ey Leute, offenbar ist es programmiert, wir wollen es haben, gebt uns das endlich. Also ich will da jetzt auch nicht, ich will keine Verschwörung erzählen, wir wissen es nicht. Aber alle wünschen sich doch Suchergebnisse in Echtzeit, oder? Ich weiß gar nicht, wie viele Leute das hinterher wirklich nutzen, weißt du? Auch das könnte man natürlich durch so einen kurzen Test herausfinden.
01:05:13 Dominik Hammes
Das ist richtig, klar. Aber die Manipulation davon ist halt. Ein Argument, was man auch nur durch einen Test wirklich rausfinden kann. Also müsste man es eigentlich wirklich richtig beta testen, weil so mit ein paar Stunden oder ein paar Tagen reicht es ja nicht. Und dann muss man eben rausfinden, müssen wir Leute einstellen für die Moderation? Nur weil wir dieses Feature haben und nutze ich das überhaupt. Schwierig, weil du kannst ja eigentlich, also ich fände es cool, wenn es sowas wie einen Beta-Tester-Bereich gibt. Gibt es das vielleicht bei Instagram sogar?
01:05:42 Gavin Karlmeier
Das gab es mal bei TikTok, ich weiß nicht, ob das da noch ist, aber da gab es das länger.
01:05:46 Dominik Hammes
Find das sehr sinnvoll.
01:05:48 Gavin Karlmeier
Ja, aber ja, ich auch, glaube ich.
01:05:51 Dominik Hammes
Ja. Also und wenn es von mir aus halt auch Ich weiß, zwar Klassengesellschaft hier und da, aber verifizierte Journalisten könnten halt auch mehr Tools kriegen als Autonomalverbraucher. Das fände ich nicht so schlimm.
01:06:03 Gavin Karlmeier
Stimme ich zu, ja. Gab es ja auch mit Crowdtangle, gab es ja so ein so ein Tool zum Beispiel, das eigentlich nur auserwählten Gruppen vorbehalten war.
01:06:13 Dominik Hammes
Ja, und ich meine, also ein Gatekeeper. In der festen Institutionrolle ist halt mehr wert und gar nicht so schlimm, als alles aufmachen und die ganze Zeit gegen Bots kämpfen. Deswegen habe ich da wirklich keinen Stress mit Au und zu. Ein guter Gatekeeper ist mir lieber als weniger Funktionen.
01:06:33 Gavin Karlmeier
Ja, ja, ja, verstehe ich. Ich stimme zu. Okay. Dann arbeitet Threads an einer eigenen Version der Trending-Page. Meldet zumindest Alessandro Paluzzi, das ist ein von uns immer wieder hier gerngesehener Informant. Der macht Reverse Engineering, also der guckt sich an, was so im Quellcode so rumliegt.
01:06:52 Dominik Hammes
Direkt drauf gekommen, geil.
01:06:54 Gavin Karlmeier
Und das Schöne ist aber, und das ist halt ein großer Unterschied erschreibt, diese Trending Page wird kuratiert von Content-ModeratorInnen. Und es gibt auch Today's Topics, die basieren darauf, womit Leute gerade tatsächlich interagieren. Also es gibt offenbar Content-Spezialistinnen und Spezialisten. die Inhalte auswählen. Sowas wie Sonntagsläufer der Tatort, also ist ja sonntags der Tatort, aber eben auch Todays Topics, die das echte klassische, gefühlt gelernte Trending-Topics sind. Und da habe ich richtig Bock drauf, dass es kommt.
01:07:26 Dominik Hammes
Ich auch und lustigerweise finde ich das und das ist bei Instagram und mich halt weniger begeistert, weil die App eben so zugemüllt ist Aber eigentlich ist öffentliche Kollektionen kuratiert von irgendjemandem, also ob das jetzt ein Influencer ist, den man mag, eine Freunde, den man mag, oder ein Medium ist, das man mag, eigentlich ist das total smart. Und das ist ja eigentlich die gleiche Funktion.
01:07:48 Gavin Karlmeier
Ja, voll. Ich freue mich. Also vielleicht kriegen wir es bald. Ich würde mich freuen. Und Sweets arbeitet an, wie Alessandro Paluzzi schreibt, Showcases. die Live-Updates für laufende oder vergangene Sportevents darstellen. Das kennen wir übrigens von Twitter. Also du klickst auf ein Hashtag von einem Fußballspiel und dann steht da, wie viel, wie es gerade steht. Wer gerade, wie viele Tore gerade Lukas Podolski geschossen hat oder so. 17. Es steht 17 zu 35. Sehr viel Ahnung von Sport. Und das finde ich erstmal eine gute Idee. Ja, das ist ja unkritisch. Ich habe übrigens bei Threads eine Beobachtung gemacht.
01:08:24 Dominik Hammes
Ich habe mehrere Beobachtungen bei Threads gemacht in den letzten Wochen.
01:08:27 Gavin Karlmeier
Ich habe eine, die, also ich, ich dann du. Eine kleine Beobachtung. Und zwar ist mir aufgefallen, dass die Inhalte, die ich so poste, dass die erst so nach 10 Minuten überhaupt an Fahrt aufnehmen. Das ist nichts Ungewöhnliches für. Algorithmisch betriebene soziale Netzwerke, das passiert er oft. Dass man, dass der Algorithmus erstmal lernen muss, für wen dieser Inhalt gemacht ist. Das ist ganz normal. Bei YouTube kennt man das, glaube ich, am besten, dass du ein Video veröffentlichst und so nach 6 bis 12 bis 24 Stunden überhaupt erst die Kurve an Zuschauerzahlen hochgeht. Das ist nichts Ungewöhnliches. Ich habe aber die These, dass das hier ein bisschen verzögert ist, um die Zeit, die du hast, um den Beitrag noch zu bearbeiten.
01:09:06 Dominik Hammes
Das kann gut sein, bevor Leute es wirklich sehen, dass du deine Fehler noch korrigieren kannst. Das ist gar nicht so blöd. Wie lange ist das eigentlich? Fünf Minuten. Fünf Minuten sind es. Ich habe ja immer, wenn Leute gesagt, wir brauchen einen bearbeiten Button, weil ich immer so ihr wisst schon, dass man den auch krass missbrauchen kann. Aber das greift eben erst so nach, wenn das Ding sehr viele Retweets. Früher vor allen Dingen gehabt hätte. Wenn man dann einfach, wenn jemand einfach nur reetet, ich stimme voll zu, und dann schreibt man irgendwas, wo niemand zustimmen möchte, in einen Beitrag rein. Deswegen, das kenne ich halt aus alten Foren, als Gag haben das viele gemacht damals. Deswegen ist diese fünf-Minuten-Bearbeitende Nummer für mich optimal.
01:09:39 Gavin Karlmeier
Ich finde, das ist auch eine gute Idee.
01:09:41 Dominik Hammes
Ich glaube, du hast da sehr recht, dass zumindest diese fünf Minuten es wahrscheinlich fast niemand sieht.
01:09:47 Gavin Karlmeier
Das ist so mein Gefühl, tatsächlich, ja. Ja, kleine Beobachtung an der Stelle.
01:09:54 Dominik Hammes
Kannst du noch? Oder bist du schon alles? Nee, ich kann noch. Also ich wirst wahrscheinlich vor mir müde.
01:10:01 Gavin Karlmeier
Der Facebook Messenger. Oder wie Facebook sagt, der Messenger so dämlich führt Third-Party-Apps ein. Also es gibt die Möglichkeit mit Third-Party-Apps. Also wir wissen noch nicht so genau, welche Unterstützung, wie das aussieht und wie das, welche da genau funktionieren, aber es gibt schon eine Infobubble, eine Infomeldung, die Alessandro Paluzzi eben auch veröffentlicht hat. Und diese Info Dieses Pop-up, so heißt das. Mein Gott. Dieses Infopop-up, da steht drin, du schreibst und jemandem außerhalb des Messengers, Third-Party-Apps haben eventuell andere Sicherheitsvorkehrungen. Scam und Spam könnten üblicher sein, wenn du mit Third-Party-Apps kommunizierst. Und Third-Party-Chats könnten ein Thema für Third-Party-App-Policies sein, die anders mit Daten umgehen, als Meta das tut. Und anders ist da ehrlicherweise auch ein Euphemismus, weil es kann natürlich auch sein, dass da besser mit den Daten umgegangen wird. Aber ja, das scheint zu kommen und das ist natürlich eine Reaktion auf den Digital Markets Act. der Vorläufer oder ein anderes Themengebiet als der Digital Services Act ist, der sich vor allem mit Chat-Diensten auseinandersetzt und der eben Interoperabilität vorschreibt.
01:11:19 Dominik Hammes
Ich muss jetzt dran denken, das fühlt sich so ein bisschen an wie in MMOs, wenn man in den vom PVE ging, in den PvP-Bereich wächst. Also Vorsicht, jetzt könntest du sterben. Ich glaube, wir müssen 90% dieser Begriffe. . Entschuldige, ja, ich war gerade in der Gamingling gut gemacht.
01:11:37 Gavin Karlmeier
Ein MMO ist ein Multiplayer-Online-Rollenspiel. PVE ist Spieler gegen Computer, genau und PvP ist Spieler gegen Spieler.
01:11:49 Dominik Hammes
Und also du hast alles verstanden, das ist schon mal super. Also ich glaube, das war vor allen Dingen früher, ich weiß nicht mehr, wo welchem Spiel es so war, dass es mir einfällt, also diese Warnung, dass man, wenn du jetzt. Diesen Bereich verlässt, können andere Spieler kommen, wir haben keine Ahnung, wie stark die sind, vielleicht kommen die vorbei, hauen die an einem Schwert auf den Kopf und du bist tot. Und so fühlt sich das hier auch an. Oh, wenn du jetzt hier weiter chattest, kann es sein, dass eine ganz andere AGB ist und auf einmal all deine Nachrichten abgegrast werden.
01:12:14 Gavin Karlmeier
Sie verlassen den amerikanischen Sektor.
01:12:17 Dominik Hammes
Genau. Ab sofort in der DDR. Aber Es ist ja ein bisschen, also innerhalb der EU müssen die anderen Apps ja auch verschiedenen Regeln folgen.
01:12:27 Gavin Karlmeier
Ja, also der Punkt ist natürlich, den sie machen, der stimmt natürlich. Also wenn ich jetzt auf meinem ich lade auf meinem Server eine Exe-Datei hoch, die du nutzen kannst, um mit anderen Leuten bei Facebook zu chatten. Und diese Exe-Datei bietet dir aber auch an, 160 Millionen Nachrichten an eine Person gleichzeitig zu schicken. So wie damals die SMS-Bomben. Erinnerst du dich daran? Oh Gott, ja. Boah, jetzt kraben wir wirklich in der, wie sagt man, Schatzkiste.
01:12:51 Dominik Hammes
Also ich erinnere mich noch an die gute alte winnuke. exe, das war noch schöner.
01:12:55 Gavin Karlmeier
Was hat das gemacht?
01:12:56 Dominik Hammes
Es gab einen Fehler in Windows 95, war es, glaube ich. Und wenn du dann über das IP-Protokoll einfach nur irgendeine ganz bestimmte Nachricht geschickt hast an diese IP-Adresse und IP-Adressen. Sind ja die Adressen, mit denen wir im Internet eigentlich unterwegs sind, dann ist der Rechner einfach abgestürzt, was sofort Blue Screen.
01:13:14 Gavin Karlmeier
Das gab es auch als i-Message-Bug zwischenzeitlich bei Apple, dass wenn du eine i-Message an jemanden schickst, das Telefon unbrauchbar wird. Unbrauchbar. Ja, ich glaube, es musste zumindest resettet werden. Und da hat Tom Scott mal ein Video drüber gemacht vor 150 Jahren. Der jetzt gerade angekündigt hat, dass er zumindest keine wöchentlichen Videos bringt.
01:13:33 Dominik Hammes
Der gute Tom Scott.
01:13:35 Gavin Karlmeier
Dieses Video ist übrigens auch eine kleine Empfehlung. Also das letzte Video, ganz, ganz tolles Ende. Der ganze Kanal, also wenn ihr noch nie geguckt habt, habt ihr jetzt genügend Material zum Nachgucken. Boah, ich wünschte, ich hätte das alles noch nie gesehen. Ah, naja. Anyway, und auf jeden Fall gab es damals die SMS-Bomber, genau, das war auch eine Exo-Datei und da hast du eine Handynummer eingegeben und die hat dann über ganz viele SMS-Dienste, die es damals in Hetz gab, um gratis SMS zu verschicken, auch anonym. So viele SMS auf ein Telefon geschickt, dass es de facto abgestürzt ist. Also eigentlich die Ideos-Attacke der Handywelt.
01:14:05 Dominik Hammes
Also, und um zurückzukommen, auch ein bisschen näher an unser Beispiel hier, es geht ja vor allen Dingen um Regeln, an die man sich halten muss, weil solche Apps, die das machen, sind ja eigentlich Nicht so ganz legal. Genau. Es gibt ja heute ganz klare Vorschriften, um Newsletter zu abonnieren. Nicht, dass es den Spam, die Masse an Spam wirklich hart regulieren würde. Man muss ja wirklich sagen, ja, ich stimme zu. Ich weiß noch, es gab eine Phase, da war ich noch in der Schule, also in den 90ern. Da gab es das noch nicht so richtig. Und da gab es, ich sag die Seite jetzt nicht, weil vielleicht gibt es sie noch. Und die haben dann so eine dunkle Vergangenheit. Aber die war eigentlich positiv gemeint. Da konnte man einfach Newsletter abonnieren. Wahrscheinlich war es werbefinanziert. Und da hat man einfach seine Interessen angehakt.
01:14:44 Gavin Karlmeier
Oh, da erinnere ich mich auch noch. Für WhatsApp gab es das auch
01:14:48 Dominik Hammes
Ja, aber das ist For WhatsApp. Und dann hat man einfach so zehn verschiedene Adressen, Sport, Unterhaltung, Musik, bla bla bla. Und dann hat man einfach eine E-Mail-Adresse eingetragen, einen Button geklickt und sofort hat man die alle abonniert. Ohne Nachfrage kann gar nichts. Geil. Vielleicht ist es mal vorgekommen, dass mir Leute auf den Sack gegangen sind, die auf einmal sehr viel Post haben.
01:15:05 Gavin Karlmeier
Ja, es gibt ja auch so. Nee, das kann ich, das ist glaube ich illegal, wenn ich das jetzt sage.
01:15:10 Dominik Hammes
Kommt drauf an, wenn es länger als, äh, also lange noch her ist.
01:15:13 Gavin Karlmeier
Bei mir ist es wirklich lang genug her. Also ich kenne Leute, ich hab das selber wirklich nicht, ich kenne Leute, die haben die Handynummer von anderen Leuten bei ebay Kleinanzeigen genutzt, um sehr günstig iPhones zu verkaufen.
01:15:24 Dominik Hammes
Oh.
01:15:25 Gavin Karlmeier
Also solche Maschen gibt es. Oh, ich weiß nicht, ob ich das erzählen darf hier.
01:15:29 Dominik Hammes
Ja gut, mehr, mehr.
01:15:30 Gavin Karlmeier
Ich habe nur eine Anekdote erzählt.
01:15:32 Dominik Hammes
Ja, eben, also du hast ja nichts falsch gemacht, Kraut.
01:15:34 Gavin Karlmeier
Es ist ja wie Aktenzeichnis Y, da sieht man ja auch einen Diebstahl wieder. Na, jedenfalls, was Facebook hier warnt, wir schweifen so krass ab. Was Facebook hier warnt, ist ja. Ja klar, diese SMS-Bomber waren auch nicht erlaubt, aber die gab es halt trotzdem. Und diese Warnung ist deswegen legitim. Ich finde das ganz gut, dass du diese Warnung bekommst.
01:15:50 Dominik Hammes
Ja, natürlich ist die Warnung gut. Und ich glaube Ich weiß auch nicht, ob das viel genutzt werden wird, aber sie müssen die Tür halt aufmachen. Ich dachte vorher auch ganz kurz bei Third-Party-Apps, dass man im Messenger da eine andere App startet, weil man kann ja im Messenger immer noch Spiele spielen mit den Leuten, mit denen man eigentlich chattet. Das hatte ich schon völlig vergessen, dass man da Words with Friends und Scrabble und irgendwelche anderen kleinen Spiele spielen kann.
01:16:10 Gavin Karlmeier
Können wir das mal machen?
01:16:11 Dominik Hammes
Klar können wir das machen. Sind wir überhaupt bei Facebook befreundet? Ich glaube nämlich nicht.
01:16:14 Gavin Karlmeier
Achso, ja, aber machen wir mal irgendwann als Live-Event bei Twitter.
01:16:17 Dominik Hammes
Als Live-Event spielen wir Words with Friends oder was? Ja genau.
01:16:20 Gavin Karlmeier
Oh mein Gott, ey.
01:16:21 Dominik Hammes
Die groß sind direkt meine Halle mieden und schön auf dem Projektor legen.
01:16:24 Gavin Karlmeier
Nein, im Netz bei Twitch oder so. Ach so. Wir streamen das. Okay, gut.
01:16:28 Dominik Hammes
Ich habe schon blödere Sachen gemacht und jetzt.
01:16:31 Gavin Karlmeier
Ich auch, aber da kann ich nicht drüber sprechen.
01:16:37 Dominik Hammes
Ich habe schon den Titel der Folge, da kann ich nicht drüber sprechen.
01:16:41 Gavin Karlmeier
Was ich aber noch dazu sagen wollte, ich glaube aber, dass diese Warnung vor Third-Party-Apps Auch ein bisschen, ich glaube, es ist noch nicht ganz in der Welt der Dark Pattern, aber es ist natürlich auch so, dass man damit einen eigentlich totalen sinnvollen Dienst, eine total sinnvolle Entwicklung, dämonisiert und das wird dazu führen, dass Leute keine Third-Party-Apps annehmen, zum Beispiel, als als Chatpartner, obwohl jemand so einen Dienst nutzt wie Franz zum Beispiel, ich dachte, er fällt mir nicht ein, aber Franz, ist doch so ein Dienst, der so iFrames hat, dann hast du Slack und Telegram und WhatsApp, alle in einer App. Ah, das ist geil. Und genau, oder wie früher, boah, jetzt wird es richtig alt, Trillion zum Beispiel, wo du ICQ und MSN auch was auch immer nutzen konntest.
01:17:24 Dominik Hammes
Trillion habe ich geliebt. Ich auch. Auf Mac war's Was, der Duck Messenger? Wie ist der iDuck?
01:17:31 Gavin Karlmeier
Oh, stimmt.
01:17:32 Dominik Hammes
Der hat irgendwas mit A, weil das Logo war eine Ente. Ja, genau, ich endete. Das war ja der alte Witz, irgendwie, dass das, und CyberDuck war der FTP-Client, dass die ganzen Apps für, die gratis sind, für Mac Dass es Tiere sind und deswegen der Browser Safari heißt.
01:17:44 Gavin Karlmeier
Oh wow. Heute kann man echt was lernen, Herr Browser.
01:17:48 Dominik Hammes
Ja, aber vor allen Dingen Dinge, die längst nicht mehr relevant sind.
01:17:51 Gavin Karlmeier
Na jedenfalls, will ich ja sagen, du löst dabei bei Leuten, die technisch unbedarfter sind, löst du durch diese Warnung ein Unsicherheitsgefühl auch aus, wo es vielleicht gar nicht vonnöten ist. Weil, wenn du mit einem Facebook-Freund schreibst und du weißt, dass der gerade nicht gehackt ist und auch zuverlässig ist, bekommst du trotzdem ein mulmiges Gefühl, mit ihm zu schreiben, obwohl er eigentlich nur eine andere App benutzt. Und das ist auch nicht so gut.
01:18:15 Dominik Hammes
Das ist ähnlich auch wie Dinge, die mal wahr waren und deswegen in den Köpfen drin hängen. Genauso wie ich habe ja mein Auto hat ja einen zusätzlichen Erdgastank.
01:18:23 Gavin Karlmeier
Du sagst es so, als hätte ich das wissen müssen.
01:18:26 Dominik Hammes
Ja, ich sag's einfach nur, weil es nichts Besonderes ist. Das Ding hat einfach einen zusätzlichen Erdgastank. Punkt. Und ich habe so häufig am Anfang gehört, oh, du darfst nicht in die Tiefgarage. Und das ist seit 30 Jahre her, dass das irgendwie relevant war.
01:18:40 Gavin Karlmeier
Also du darfst in Tiefgaragen.
01:18:42 Dominik Hammes
Ich darf in jede Tiefgarage mit meinem Auto. Wirklich in jede. Du willst nur nicht meist. Nee, ich parke auch in jeder Tiefgarage. Genier, das wäre geil. Aber es gab halt mal ein Gesetz und das hat auch einen anderen Gastyp betroffen. Aber das hängt halt so in den Köpfen fest als einfach ein feststehender Satz. Nee, das ist gefährlich, das darf man nicht, weil dann explodiert das ganze Haus, keine Ahnung. Das ist so. Und hier wird es auch so sein, gefährlich, sobald sie das verlassen. Und dann wird er, wenn du nicht die Kapazität hast, im Alltag zu sagen, ich muss da mal genauer gucken, ob das wirklich gefährlich ist. Oder wie vertrauenswürdig ist denn die App, dann machst du es einfach nicht, weil warum auch Und deswegen haben Third Party Apps natürlich ist dann schwer zu sagen, ey, aber wir bieten einen richtig guten Service an. Facebook Messenger, der wirklich nur der Messenger ist, ohne Bullshit.
01:19:30 Gavin Karlmeier
Gab's das nicht sogar mal?
01:19:32 Dominik Hammes
Das ist denkbar. Ich glaube, als jetzt das erste Mal rauskam, war ich so happy, dass ich nicht immer Facebook aufmachen muss für den Mist, weil die App ja einfach viel zu langsam war. Und dann wird es Stück für Stück der Messenger langsamer.
01:19:46 Gavin Karlmeier
Naja, der war ja auch früher so, du bist, du nutzt doch bestimmt ein Android-Telefon, oder?
01:19:51 Dominik Hammes
Im Moment noch, ja. Es kann sein, dass sich dieses Jahr ändern, das sieht man dann.
01:19:55 Gavin Karlmeier
Da war es ja mit kriegt. Wenn ihr an der Story dran bleiben wollt. Das Handy dran, das Hammes-Update. Aber es war ja so, dass du bei Android den Facebook Messenger auch ganz lange nur so nutzen konntest, dass du überall diese Bubbles von Leuten hattest.
01:20:15 Dominik Hammes
Das musstest du aktiv abschalten, ja. Und das hat er manchmal auch nicht akzeptiert. Und diese Funktion in Android gehört auch einfach verboten. Das ist richtig schlimm.
01:20:24 Gavin Karlmeier
So, ich wollte aber jetzt eigentlich zum nächsten Punkt kommen. Wir müssen hier mal. Es sind schon anderthalb Stunden jetzt gleich. Normal. Ja, für dich. Hier nicht. Aber ist auch schön. Ich habe trotzdem Spaß. Nein, du bist nicht schuld. Ich laber ja wie so ein. So, TikTok Music bietet jetzt die Möglichkeit, Lostless Audio Quality zu verwenden. Und in der Grafik daneben steht aber, ich weiß nicht, ob du Audio 4 bist, steht 16-Bit 44 kHz MP3. Jetzt steht Lostless und MP3 doch, wenn ich in den letzten zehn Jahren nicht unterm Stein gelebt habe, steht doch in totalem Widerspruch zueinander, oder?
01:21:00 Dominik Hammes
Da müsste ich jetzt nochmal genau recherchieren, weil MP3 ist ja nur ein Container. Zweifelsfall nur ein Container, genau. Also ähm. Aber was heißt das in die Frage? Kann man TikTok auch benutzen wie Spotify oder Apple Music? Genau, es geht um TikTok Music, ja. Okay, also es ist quasi wie YouTube Music. Was vornd dran steht, ist egal, ist einfach Musik anhören. Ja, dann ist es grundsätzlich zu begrüßen, dass irgendjemand eine höhere Audioauflösung anbietet. Ja, die du dann mit deinen Bluetooth-Lautsprechern in Mono, ja. Also, das ist ein weites Feld, um eine Germanistikphrase rauszuballern. Was Audio angeht, da habe ich mich auch in den letzten Monaten ein bisschen eingearbeitet. Ist das Ephibriest? Das Ephibriest, hasse ich. Darf ich sagen, ich habe das studiert. Auf jeden Fall ist, wie gesagt, es ist ein sehr kleinteiliges Thema, aber erstmals grundsätzlich zu begrüßen, dass irgendjemand höhere Auflösungen bei Audio anbietet.
01:21:55 Gavin Karlmeier
Immer. Dominik Hammes, Fontanist. Auf gar keinen Fall. Ich habe noch zwei Meldungen und dann entlasse ich uns jetzt hier wirklich alle mal in die Restwoche. Das eine ist, ist eine Meldung, bei der ich so ein bisschen Also, ich lese mal vor. Substack will Nazi-Publikationen von der Plattform entfernen. Meldet der Plattformer Newsletter Casey Newton hat da einen längeren Text zugeschrieben. Große Empfehlung E, Plattformer Newsletter abonnieren an der Stelle. Und sie haben ein Statement von den Substack-Gründern bekommen. Indem sie schreiben, wenn wir von Inhalten erfahren, die gegen unsere Richtlinie verstoßen, werden wir entsprechende Maßnahmen ergreifen. In diesem Zusammenhang haben wir Feedback über den Ansatz der Inhaltsmoderation von Substack gehört. Sternchen. Sternchen bedeutet, Substack hatte, ich glaube, wir haben darüber sogar zusammengesprochen, ne? Vergangene oder vorletzte Woche. Haben Sie ihn, hat einer der Substack Gründer veröffentlicht, dass auch sie Nazis nicht gut finden? zwangsläufig der Auslöser sein muss, dass Nazis.
01:22:57 Dominik Hammes
Geld nehmen wir trotzdem, weil wir für Redefreier sind.
01:22:59 Gavin Karlmeier
Genau, es ging darum, die werden nicht nur nicht gesperrt, die werden auch nicht demonetarisiert bei Substack. Das war so der Stand, der da drin stand, obwohl wir Nazis auch doof finden und wir sind auch keine. Das Schleiner. So, Sternchen Ende. Wir verstehen Ihre Bedenken und die einiger anderen Autoren auf unserer Plattform und wir bedauern aufrichtig, wie sich diese. kontroverse auf die Schreiber von Substack ausgewirkt hat. . Wir schätzen den Beitrag von allen. Die Schreiber sind das Rückgrat von Substack und wir nehmen dieses Feedback sehr ernst. Wir arbeiten aktiv an weiteren Meldetools mit den Inhalten. die möglicherweise gegen unsere Richtlinien verstoßen gekennzeichnet werden können und werden weiterhin an Tools für die Benutzermoderation arbeiten, damit Substack-Nutzer die Bedingungen für ihre eigene Erfahrung festlegen und verfeinern können. So, also sinngemäß und Ergebnis dieser Geschichte ist eigentlich, dass einige Veröffentlichungen, in denen Nazis unterstützt werden. entfernt werden. So hat sich Subsec jedenfalls geäußert, sagt der Plattformer Newsletter. Und im Zuge dieser Maßnahmen, ich zitiere weiter, löscht das Unternehmen auch die Konten mehrerer Publikationen. die die Nazi-Ideologie unterstützen und die Plattformer letzte Woche zur Prüfung an das Unternehmen weitergeleitet hatte. Das Unternehmen wird aber den Text seiner Inhaltspolitik nicht ändern, Und diese neue Auslegung der Politik wird nicht die proaktive Entfernung von Inhalten mit Bezug zu neonazis und Rechtsextremismus beinhalten. Also kurz gefasst, sie löschen zwar jetzt Nazis, behalten aber alles bei und sagen, ihr habt es nur falsch verstanden.
01:24:19 Dominik Hammes
Das mit dem falschen Verstanden unterschreibe ich jetzt noch nicht so ganz. Aber es ist mir auch ein bisschen zu wenig. Also das Proaktive kann man ja auslegen, wie man will, aber es müsste ja mindestens hätten sie noch sagen müssen, wir etablieren definitiv ein System, wo jeder was melden kann oder sowas, was wir ein. Mit Personen, was Geld kostet, moderieren und wirklich auch aktiv löschen. Und vielleicht, wenn die mal nichts zu tun haben, suchen sie auch aktiv Nazis und löschen die. Das wäre ja so der Wunsch.
01:24:45 Gavin Karlmeier
Ja, aber wie soll man es denn sonst interpretieren, wenn erstmal gesagt wird, wir glauben nicht daran, dass das Löschen der Accounts oder die Monetarisierung dazu führt, dass dieses Problem weggeht. Ich glaube, so war die Formulierung. Achso, okay. In dem ursprünglichen Text. Und jetzt, wenn aber gemeldet wird und es ein Aufschrei in der Community bei Substack, aber auch von anderen Medienschaffenden gibt. dann halt darauf doch reagiert wird. Das kann man doch gar nicht anders verstehen, oder?
01:25:12 Dominik Hammes
Ich sag's mal so, wenn sie jetzt konsequent trotzdem löschen, wenn sich jemand beschwert, ist mir das lieber als jemand, der sagt, wir machen aktiv was gegen Nazis, aber nichts tut. Dann haben sie zwar eine, dann in dem Fall hier haben die von Substick zwar eine fragwürdige Meinung, aber sie machen wenigstens das Richtige, wenn man sie darauf aufmerksam macht. Beides nicht blöd. Ich hätte auch gern lieber die Kombinierung, dass sie sagen. Nee, wir finden Nazis scheiße und es bringt was, ihnen Geld wegzunehmen und ihnen die Reichweite zu entziehen und es zu tun. . . Aber wichtiger ist es tun.
01:25:40 Gavin Karlmeier
Ja, das stimmt auch.
01:25:41 Dominik Hammes
Also ich will denen gar nicht jetzt was beschönigen, dass ich hatten, ich hatte die nur schon abgehakt. Ich war so im Kopf, okay, die werden das einfach nie angehen, das Problem, und gar nicht reagieren. Das ist ein Eine erste Besserung.
01:25:51 Gavin Karlmeier
Ja, du hast recht.
01:25:53 Dominik Hammes
Und ich hoffe, dass sich da auch das Ganze noch ein bisschen weiter dreht und sie merken: Ja gut, nach drei, vier Wochen poppen dann die nächsten auf und die nächsten Beschwerden kommen, ist wahrscheinlich ein konstantes Problem. Weil eigentlich finde ich die Plattform sympathisch.
01:26:07 Gavin Karlmeier
Okay, wir lassen das so stehen.
01:26:10 Dominik Hammes
Also rein technologisch gesehen.
01:26:13 Gavin Karlmeier
Ja, da stimme ich zu. Und dann habe ich zum Schluss noch was Kleines, das ich auf jeden Fall gerne unterstützen möchte. Und zwar gibt es den Digital Courage e. V. Und daran hängt das Aktionsbündnis Neue Soziale Medien. Und dazu gehören auch noch das Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung, digitale Freiheit mit Jugend und Bildung und so weiter und so weiter. Und die haben auf Open Petition, also openpetition. de eine Petition gestartet, die Hochschulen in Deutschland dazu auffordert, ihre Ex-Präsenz stillzulegen, da dort ein wissenschaftsfeindlicher Raum existiert. haben das auch sehr, sehr lange ausgeführt und sprechen über Desinformation, Hassrede, Cybermobbing, Diskriminierung, Beeinträchtigungen, der psychologische Beeinträchtigungen durch diese Plattform, vor allem diese Konfrontationen mit der Hassrede, die dort passiert und so weiter und so weiter. Ich gehe nicht alle ihre Punkte zwangsläufig mit, weil wenn man die jedes dieser Argumente durch Dekliniert würde das auch bedeuten, dass man auf keinem anderen sozialen Netzwerk sein müsste. Aber die Forderung, dass zumindest die wissenschaftliche Bubble sich eher auf Präsenzen wie Mastodon konzentriert, statt weiterhin Ex zu füttern. Das gehe ich inhaltlich auf jeden Fall mit und diese Petition, da gucken wir jetzt auch mal, wie Haken dran wirkt und wer vor allem Haken dran noch nach anderthalb Stunden zuhört. Diese Petition gibt es jetzt jedenfalls und die empfehlen wir gerne an der Stelle auch. Lest es euch vorher durch, wenn ihr zustimmt, dann unterschreibt, nicht einfach nur unterschreiben, weil ich das sage. Richtig so. Aber ein guter Hinweis. Ja, aber trotzdem finde ich, ist auch ein wichtiger Punkt. Also ich finde, gerade für Hochschulen und gerade für das Wissenschaftliche gelten dann ganz andere Punkte und dass ex wissenschaftsfeindlich handelt, wissen wir nicht erst seitdem die APIs eingeschränkt wurden für den Zugang, für Leute, die wissenschaftlich damit arbeiten.
01:28:00 Dominik Hammes
Und ein Aspekt wäre für mich auch, wenn ich jetzt Wissenschaftler wäre, aktiv, die das Aufmerksamkeitsmilieu. Weil. gute und richtige Forschung da drin einfach untergehen wird und gleich oder schlechter behandelt werden wird wie absoluter Quatsch. Und dann ist es kein gutes Medium für Wissenschaft.
01:28:19 Gavin Karlmeier
Ja, das ist genauso. Wir haben es geschafft. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass es heute so lang wird. Aber ich habe vorher auch nicht gedacht, dass wir über SMS-Bomber spielen.
01:28:27 Dominik Hammes
Also er muss dazu sagen, A, du hast mich wieder eingeladen. B, das sind einfach so viele Links, die wir nicht abgearbeitet haben. Das hätte auch vier Stunden gehen können.
01:28:35 Gavin Karlmeier
Ja, das stimmt. Ich freue mich auch, das wird dann ja alles quasi am Freitag in der Folge behandelt.
01:28:41 Dominik Hammes
Ach so. Wäre schön, wenn wir das alles unterkriegen. Naja gut.
01:28:45 Gavin Karlmeier
Eigentlich ist es auch so. Aber naja. Das machen wir auf jeden Fall Freitag in der Folge mit Dirk von Gehelen. Auf den freue ich mich sehr. Und wir wünschen euch jetzt einen wundervollen Mittwoch, ich spreche für dich einfach mit, ich bin so frech.
01:28:57 Dominik Hammes
Ich stimme zu, was Kevin sagt
01:28:59 Gavin Karlmeier
Und wenn ihr euch denkt, ey krass, wie viel die immer recherchieren, wie viel Arbeit die da reinstecken, das möchte ich nicht nur mit meiner Aufmerksamkeit unterstützen, sondern auch mit ein paar Groschen, dann könnt ihr das tun auf hakendran. org. Ich freue mich dann sehr darüber, wenn nicht, bin ich euch aber auch nicht böse. Vielen Dank fürs Zuhören und bis Freitag.
01:29:16 Speaker 3
Und Dominik, du darfst das letzte Wort darfst du heute haben. Ich muss gerade krass den Husten unterdrücken, deswegen macht's gut. Das blassen wir schön drin. Das wurde wunderbar. Tschüss.