Musk versucht, sein Unternehmen Tesla dazu zu bringen, ihm endlich wieder mit Stimmanteile zu überlassen – andernfalls würde er KI und Robotik aus dem Unternehmen raushalten. Masterful Gambit, Sir! Gleichzeitig gibt es aber auch gute Nachrichten für ihn: Privatjettracking könnte wohl bald in den USA verboten werden.
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran.
00:03 Gavin Karlmeier
Das Social Media Update der CT. Hallo Thorsten. Moin Gavin. Wir sitzen hier noch auf der Republika. So viel Transparenz muss sein. Es ist Mittwochabend gleich, halb fünf. Ich bin müde. Noch ein bisschen verwandt, wenn man aufgestanden ist. Exakt. Und wir nehmen diese Folge hier schon etwas früher auf, weil bei mir ist am Donnerstag, also am gestrigen Donnerstag, Feiertag. Ja, bei mir nicht. Warum nicht? Weil es bei euch so schön ist zu arbeiten. Weil in Norddeutschland gehen die Leute so gerne zur Arbeit. Das Land der Frühaufsteher. Wir müssen mit einem Thema einsteigen, das uns in der vorletzten, also in der letzten regulären Hakenrand-Episode beschäftigt. Achso, ich muss dich vorstellen. Ich wurde letztens gebeten von Franzi, dass ich alle Gäste, egal ob man sie kennt oder nicht, nochmal vorstelle. Also du bist Thorsten Weg, Chefredakteur CT, mein Märzen, wie wir festgestellt haben, und Teil der Chefredaktion von Heise Online. Richtig?
01:00 Torsten Beeck
Ja, ja, so ungefähr. Irgendwann wirst du es ja.
01:02 Gavin Karlmeier
Irgendwann werden wir. Ich schreibe dir das nochmal auf. Chefrecht. Heise Medien heißt es. Heiße Medien. Ist aber auch wirklich völlig egal. Ich hab das Briefing nicht bekommen.
01:12 Torsten Beeck
Nee, du kriegst nochmal, ich schreibe das alles nochmal auf, kriegst du eine Vision. Obwohl auf meiner Visitenkarte steht es auch noch nicht richtig.
01:17 Gavin Karlmeier
Ich hab, siehst du? Die habe ich geschrieben, das ist das Problem. Ich habe auch immer noch nicht mein heise Merchandise-Paket bekommen. Hast du nicht den Schirm bekommen? Nein, und auch keine CT-Socken.
01:27 Torsten Beeck
CT-Socken weiß ich gar nicht, ob es die gibt. Heise-Socken gibt es auf jeden Fall. Ich werde mich da irgendwie drum kümmern. Ich habe auch noch so eine Tasse, auf der kein Backup, kein Mitleid steht. Die würde ich vielleicht auch für dich aufbewahren.
01:37 Gavin Karlmeier
Würde ich aufnehmen. Ich hätte gerne so Socken und die heißen einen heiße Treter.
01:43 Torsten Beeck
Ja, gut, oder?
01:45 Gavin Karlmeier
Ja, ja, es ist ja auch. So, wir steigen ein. Und zwar gibt es ein kleines Housekeeping. Und zwar haben wir in der letzten regulären Haken dann-Episode über Spotify gesprochen und darüber, dass du, wenn du ehrlicherweise ziemlich ekelhafte Wörter wie. . Ausland daraus bei Spotify suchst du, dass dir das Lied Lamout toujours von Gigi d'Agostino angeboten wird, obwohl die Lyrics des Songs das nicht hergeben, sondern nur die Tatsache, dass Leute diese Zeilen dazu singen. Und wir haben versucht, herauszufinden, woran das liegt. Ich habe drei Thesen aufgestellt und die offensichtlichste These dabei übersehen. Ob die stimmt, wissen wir nicht. Aber es könnte natürlich sein, dass wenn viele Leute ähnlich lautende Playlists erstellen, die alle diesen Titel haben und dann diesen Song da reinpacken, dass das schon helfen kann, dass ich diese Zeilen eingebe, um diesen Song zu finden.
02:33 Torsten Beeck
Ja, das klingt verhältnismäßig plausibel, aber Spotify hat sich da ja irgendwie auch zu geäußert und sie haben ja irgendwie gesagt, sie würden das abstellen, das heißt sie müssen irgendwie auch wissen, woran es liegt, wenn sie es abstellen können.
02:45 Gavin Karlmeier
Vermutlich ja. DWDL hat darüber geschrieben, sie haben gesagt, Spotify will dazu kein Statement abgeben, sagen aber, dass diese Verbindung inzwischen aufgelöst sei und ich finde den so auch nicht mehr wenig.
02:55 Torsten Beeck
Ja, ich glaube auch, dass es vielleicht eine ganz gute Idee ist, nicht zu sagen, wie es geht, weil das Natürlich auch wiederum Möglichkeiten gibt, das in irgendeiner Weise zu manipulieren. Wenn ich 100 Playlists mit einem Titel anlege und dann eine Verbindung zu einem Song herstelle, ich kann das ganz gut nachvollziehen, dass man darauf verzichtet.
03:11 Gavin Karlmeier
Ja, das ist wie so, wie man beim Schlüsseldienst kommt und eine Tür knackt. dass du nicht genau erklärt kriegst, wie der das macht. Das hat wahrscheinlich. Ist es eigentlich so, dass wenn man Schlüsseldienstmann wird, wie heißt das? Schlosser? Schlüssel? Schlüsseldienstler. Dass man das ist sowieso Hacker, die dann immer Entdeckt werden, weil sie so cool hacken, dass sie einen Job kriegen in der Sicherheitsbranche. Oder bringt man sich das bei, weil man gezielt so Schlüsseldienstler werden möchte?
03:39 Torsten Beeck
Ich glaube, man kann so für 15 Euro so ein Gewerbe anmelden. Mit dem Gewerbeschein kann man dann das entsprechende Equipment. kaufen und ich glaube das ist also so wie ich habe es einmal gesehen wie jemand mit so einem Rüttelding das aufmacht es hat ungefähr so zehn Sekunden gedauert das sah jetzt auch nicht technisch super überkomplex aus ich bin Ich glaube, man muss das einfach wollen und man muss einen gewissen Hang dazu haben, Leute ausnehmen zu wollen. Das stimmt. Das ist sehr teuer, ne? Ja, also ich glaube, es gibt auch so drei seriöse Unternehmen in dem. Markt, aber der Rest sind so Leute, die dir für fünf Minuten Arbeit und drei Minuten Anfahrt 500 Euro Rechnungen schicken.
04:24 Gavin Karlmeier
Aber es gibt so Leute, so Lockpicking heißt das, glaube ich dann. Es ist so ein Hobby. Vielleicht, ist das mein nächster Hyperfokus?
04:33 Torsten Beeck
Ja, ich habe irgendwo mal, ich glaube bei Amazon oder so, so durchsichtige Schlösser gesehen, wo man das mitüben kann.
04:40 Gavin Karlmeier
Oh, das ist gut. Also vielleicht wäre das was für dich. Also wenn die Hackis mir ein Weihnachtsgeschenk machen wollen? Oder? aber meine ganzen Co-Moderatorinnen und Co-Moderatoren. Es gibt ja jetzt so eine geheime WhatsApp-Gruppe unter allen Co-Hosts. Ja, da sind auch nur drei Leute offensichtlich drin. Auf dem Screenshot sind es nur drei. Ich bin da nicht drin. Ja, natürlich nicht. Meine Maulwürfe auch nicht. Verstehe ich nicht.
05:01 Torsten Beeck
Verstehe nicht, was das soll.
05:04 Gavin Karlmeier
Genau, aber zu der Playlist auf jeden Fall, ja genau, offenbar erscheint das so die. Also eventuell ist das einer der Wege, ehrlicherweise.
05:15 Torsten Beeck
Von jemandem, der auf Threads Ed Clabauter Mensch heißt. Der hat einen Screenshot gesharrt mit einer Playlist, die heißt Deutschland über alles. Mit einer schwarz-weiß-roten Flagge und ja. Allerlei Musik, die man, die jetzt nicht illegal ist, aber die man eindeutig zuordnen kann. Auch so mit der Frage, warum löscht Spotify sowas nicht? Gar nicht so einfach, weil die Musik ist nicht verboten, die ist auf der Plattform. Die schwarz-weiß-rote gestreifte Fantasieflagge ist auch irgendwie eindeutig zuordbar, aber auch nicht verboten. Echt auch ein schwieriges Thema für Policies der Plattformanbieter.
05:57 Gavin Karlmeier
Ich finde das super kompliziert, weil gerade. . In dem Musikmarkt hast du ja dazwischen auch noch einen Vertrieb in der Regel. Das kann aber auch eine Online-Dienstleister sein einfach. Das heißt, die Wege, wo da jemand sperren könnte, die sind wahrscheinlich erstmal relativ schwer zu finden, bis du irgendjemanden hast, der sich verantwortlich fühlt zu sagen, das nehmen wir jetzt raus. aus dem System und gleichzeitig ist die Frage in der Tat, auf welcher Grundlage passiert das denn? Weil wenn etwas nicht illegal ist, sondern einfach nur rechts und eklig und gewaltverherrlichen zum Beispiel, aber nicht verboten, nicht beschlagnahmt, nicht mehr in die Zeit. passiert, dann hast du wenig Handhabe dafür.
06:32 Torsten Beeck
Ja, und dann muss man sich im Zweifelsfall eigene Policies geben. Und wir haben da gerade schon vorher kurz darüber gesprochen, das muss dann halt auch international funktionieren, das muss in allen Sprachen funktionieren und man muss irgendwie die verschiedene Rechtssysteme und verschiedene Verständnisse von freier Rede, Meinungsfreiheit irgendwie berücksichtigen. So ganz trivial ist es tatsächlich nicht. Das sind die kulturellen Herausforderungen, die so Globalisierung mit sich nehmen. Aber trotzdem ist Das ist schon erstaunlich, dass das bisher irgendwie auch niemandem aufgefallen ist. Das finde ich eigentlich ganz interessant. Also, dass niemand in meiner Anführungsstrichen, weil es glaube ich genug Leute gibt, die immer wieder darauf hinweisen, dass irgendwie das, was man so Alltagsrassismus nennt, jetzt auch nicht mehr so gut. nicht ganz überraschend ist, speziell wenn man gerade wenn man nicht weiß und nicht männlich ist. Aber das ist jetzt schon was, was gerade, also ich b wenn man wenn man so sieht, was auf YouTube zum Beispiel auch so unter den entsprechenden Suchphrasen passiert. Das ist jetzt auch nicht erst letzte Woche auf der Plattform aufgetaucht. Ach so. Und das ist schon etwas, wo wir offensichtlich einfach nicht hingeguckt haben. Und auch vielleicht nicht gesucht haben einfach. Ja, aber das ist natürlich auch was, das hat jetzt so eine. Aufmerksamkeit bekommen, die auch total richtig ist. Aber ich glaube, wir haben halt einfach ganz lange das Dorffest halt einfach mal ignoriert.
07:53 Gavin Karlmeier
Und im Dorffest würde ich sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen, ich glaube, man hat es schon so ein bisschen geahnt. Man dachte schon, ach, da laufen wir. auch völlig unproblematisch und auch völlig unreflektiert die bösen Onkels. Und dann nimmt man das so hin und denkt sich, ja, auf dem Dorf ist es halt so, was problematisch ist, das einfach so abzutun als so ein klein, so eine kleine Eigenheit der Dörflicher Regionen.
08:16 Torsten Beeck
Ja, was ich dann am Ende doch immer wieder auch tatsächlich zu einem gewissen Grad schockierend finde, ist, wie unproblematisch öffentlich damit umgegangen wird. Wie das gefilmt wird, geteilt wird. Das ist tatsächlich, da gibt es auf Da gibt es nicht mal mehr sowas wie. It's mir jetzt auch schon ein bisschen unangenehm, dass ich ein Nazi bin, sondern gar kein Problem mit das entsprechend auch öffentlich toch, das auf social media platforms to stellen. ein bisschen überraschend.
08:46 Gavin Karlmeier
Ja, und das ist auch das Ekelligste daran fast. Also dass es Nazis gab und gibt, ist nicht die Überraschung. Die Überraschung ist, dass, oder was glaube ich viele Leute überrascht, dass sich Leute in die Öffentlichkeit, an einen öffentlichen Raum stellen, lauthhalsa ausländer raus singen, sich dabei filmen und das hochladen. Also dieser ganze Weg, der da dran hängt, der ist eigentlich das, was einen so schockiert, glaube ich. Auch nichts Neues, glaube ich, und auch viele Leute nicht schockiert, wie du schon gesagt hast, aber so. Wir bleiben kurz politisch. Und zwar hat sich jetzt Metas Oversight Board. Wir haben in unserem Republikatalk darüber schon mal jetzt gesprochen vorgestern, wie zahnhaft dieser Tiger eigentlich ist. Zahnhaft. Ich weiß nicht, ob das ein Wort ist, aber. . Ja, Zähne drin, der Tiger Podcast. Können wir demnächst einfach aus Hagenbeek aufnehmen. Kannst du mich in Hamburg besuchen? Und zwar haben wir darüber gesprochen, dieses Oversight Bot, das darf natürlich Entscheidungen. . des Community Teams zurückziehen. Also darf sagen, so nicht, das müsst ihr bitte nochmal verändern oder anders sehen. Jetzt ist das erste Mal passiert, dass ein Post, der auf Japanisch bei Threads veröffentlicht wurde, in dem es um den Premierminister Fumio Kishi. da ging, dass der vom Oversight Board zurückgepfiffen wurde. Sprich das erste Mal, dass ein Post, der auf Threads veröffentlicht wurde, der wegen eines politischen Bezuges gelöscht wurde, vom Oversight Board eingefangen wurde. Das finde ich interessant deswegen, weil es jetzt dazu führt, dass man darüber spricht, dass eben auch alles, was bei Threads veröffentlicht wird, im Ende genauso behandelt wird wie jeder andere Social Media Inhalt bei Meta auch. Das allein ist nicht so überraschend, aber es ist zumindest ein Lobum. Punkt.
10:33 Torsten Beeck
Ja, ja, ja, ja. Ich weiß, das ging ja um irgendwie so einen Hashtag, der irgendwie sowas wie dropped. Oder sowas lautete.
10:46 Gavin Karlmeier
Ja, genau. Viele Leute haben ihm das darunter geschrieben, unter diesem Post.
10:50 Torsten Beeck
Ja, wobei Drop Dead ja, also sowas, irgendwie sowas heißt wie Fall tot um. Und ich glaube, die Moderation. das so als gewaltverherrlichend oder aufruf zur Gewalt gewertet hat, muss man auch tatsächlich sagen, ja, wenn man so gar keinen kulturellen Kontext hat, also wenn man so jemandem sagt, fall tot um, dann würde ich jetzt, also es ist jetzt vielleicht nicht mehr,
11:15 Gavin Karlmeier
nicht super nett, aber jetzt auch noch nicht so, dass man jemandem den tatsächlichen Tod wünscht. Ja genau, das wäre jetzt wahrscheinlich noch kein ausreichender Grund für Personenschutz. Ja.
11:25 Torsten Beeck
Und tatsächlich diese Entscheidung oder diese Überg Prüfungen sind ja immer so Passport-Toto-Entscheidungen. Also man guckt sich Dinge an, um irgendwie zu zeigen, ja, wir gucken da drauf. Da sind ja wahrscheinlich am Tag zehntausende, hunderttausende ähnliche Probleme, die man sich eben dann nicht anguckt. sondern man fischt sich irgendwas raus, um letztendlich so Grenzentscheidungen mal transparent zu machen. Es gibt ja auch immer so den anhaltenden Vorwurf, dass das irgendwie so ein Feigenblatt ist von Meta. Was man macht, man auch nicht ganz von der Hand weisen kann, weil das natürlich keine Lösung für alle Einzelprobleme ist. Also definitiv nicht. Gerade wenn man irgendwie so ein spezifisches Individualproblem hat in der Moderation, werden die einem im Zweifelsfall nicht helfen, weil die halt tausende Fälle irgendwie jeden Tag auf den Tisch bekommen und da einmal durchsortieren und gucken, welchen können wir uns sinnvoll da angucken. Trotzdem ist es ja jetzt nicht total unsinnig, dass es irgendwie nochmal eine Gruppe von Menschen gibt, die mal fünf Minuten länger Hirn da reinstecken. Denn auch die Moderatoren sind da ja nicht super zu beneiden, die wahrscheinlich meistens nur wenn es nicht Automatismen sind, im Zweifelsfall Menschen sind, die wenige Sekunden haben, zu beurteilen, bleibt das drauf oder bleibt das nicht drauf? Insofern, ich finde es zumindest einen Schritt in die richtige Richtung, systematisch immer wieder solche Entscheidungen zu hinterfragen und gegebenenfalls auch Policies anzupassen.
12:55 Gavin Karlmeier
Das, und ich würde es sogar noch ergänzen, ich finde das so interessant, weil das Oversight baut eben so transparent. Also das sind ja nicht einfach nur, da werden jetzt irgendwelche Workflows überprüft oder Entscheidungen zurückgepfiffen, sondern das wird alles transparent gemacht und es wird darüber gesprochen. Das heißt, diese Entscheidung jetzt, wie zum Beispiel zu einer Formulierung, wie DropDad umgegangen wird, die schlägt wählen, dass sogar wir jetzt am Ende darüber sprechen. Sogar in Anführungsstrichen wer sonst, aber trotzdem, du weißt, was ich nicht mache. Ja, ja.
13:22 Torsten Beeck
Ja, nein, da das ist ja tatsächlich auch was, da macht Meta auch einiges richtig, auch wenn das nicht perfekt ist und ist da auch transparenter als viele andere. In der Tat.
13:32 Gavin Karlmeier
Kommen wir zu X, kommen wir zu Elon Musk. Ja, ich habe viel heute zu Elon Musk und ein bisschen was zu Tesla auch. Würde aber vorher mit einer Kleinigkeit anfangen und zwar geht es um eine meiner Lieblingsgeschichten. geht es um das Tracking von Privatjets in den USA. Und zwar ist es so, dass offenbar Joe Biden schon am 16. Mai ein Gesetz unterzeichnet hat, das es privaten Flugzeugbesitzern nun erlaubt, Registrierungsdaten zu anonymisieren. Das heißt, es ist nicht mehr zweifellos nachweisbar oder überprüfbar für uns, wem welches Flugzeug gehört.
14:07 Torsten Beeck
Ja, wichtiges Problem, ehrlich gesagt, war es auch immer meine Sorge, dass meine Flugbewegungen da aufgezeigt werden. Ja, ich muss ganz ehrlich sagen, ich kann das ja sogar. Ich kann sogar verstehen, dass wenn man eine Person des öffentlichen Lebens ist, so im weitest Sinne, auch wenn ich jetzt Elon Musk nicht super sympathisch finde, kann ich schon verstehen, dass der das nicht so geil findet, oder auch Taylor Swift das nicht so geil findet, dass an jedem Flughafen immer fünfhundert Leute schon warten, weil weil die der Flugplan öffentlich ist, ist nachvollziehbar. Ob das jetzt so das größte Problem im Bereich Privacy ist, weiß ich jetzt nicht. Bin ich mir auch nicht ganz sicher. Aber ja, sei es drum. Ich finde es okay. Am Ende Ich finde, wenn man ehrlich ist, ich weiß nicht genau, wie viele Leute das wirklich das anonymisieren wollen und ob man dann am Ende nicht die wenigen Anonymisierten dann doch zuordnen kann.
14:55 Gavin Karlmeier
Das ist auch richtig. Zumal ja wahrscheinlich, wenn die Registrierungsdaten anonym sind, ja nicht die Informationen darüber anonym sind, welche Flugnummer, welches Flugzeug von wo nach wo.
15:04 Torsten Beeck
Ja, und irgendwann kann man halt den anonym Flug, der Flugzeugnummer, die draußen dran steht, zuordnen, weil man ein Foto hat, wie Elon Musk aus dem Flugzeug steigt. Und dann ist Anonymität ja auch so ein bisschen Glückssache.
15:15 Gavin Karlmeier
Genau, und das Ding ist ja, sobald es einmal bekannt ist, ist es ja immer wieder zurückverfolgbar. Er braucht einfach mehr Flugzeuge. Das ist die Lösung.
15:23 Torsten Beeck
Also wenn du halt 100 Flugzeuge zum Beispiel hast, ist das deutlich schwieriger nachzufliegen.
15:26 Gavin Karlmeier
Ja genau, das muss ja jemand von Hand machen. Das ist ja wahnsinnig viel Arbeit. Hätte er gerne, vor allem hätte er aber dafür gerne das Geld, als die Überleitung. Und zwar hat Elon Musk jetzt nochmal mit seinen Säbeln gerastelt. Er hat nämlich gesagt, liebe Tesla-Aktionäre, entweder ich bekomme jetzt mehr Aktien, er möchte 25% des Unternehmens. Unternehmenshalten. Oder weder KI noch Roboter werden bei Tesla weiterhin ausgebaut werden, sondern als eigene Unternehmen gegründet. Was ziemlich abstruse Drohung ist, weil er gleichzeitig aber auch sagt, Tesla ist ohne die Bereiche künstliche Intelligenz. und Robotik buchstäblich wertlos. Und er glaubt, Tesla ist eigentlich kein Autobau mehr, sondern ein KI- und Robotikunternehmen.
16:08 Torsten Beeck
Das ist genial, wenn der CEO des Unternehmens und Hauptaktionär, ich weiß nicht, das ist er glaube ich immer noch, auf jeden Fall einer der größten Aktionäre, das Unternehmen für wertlos im Bereich Auto erklärt und das eigene Unternehmen erpresst. Weiß man eigentlich gar nicht so genau, was man dazu sagen soll. Ich weiß auch nicht, ob das so wirklich für den Börsenkurs so super einträglich ist. Ich glaube wirklich, ich habe irgendwo letztens gelesen, warum da hat jemand begründet, warum er glaubt, dass Nvidia und Microsoft an der Börse vor allen Dingen Tesla meilenweit schlagen wird und die Hauptbegründung war, dass der CEO halt irre ist und niemand Lust hat, denen Geld zu geben. Und ich glaube, da steckt auch schon eine ganze Menge Wahrheit drin.
16:55 Gavin Karlmeier
Das ist so, ja. Und also Tesla, also zum Börsenkurs muss man dazu sagen, dass der Tesla Börsenkurs. . auch von Analysten offenbar nicht so richtig gut nachvollziehbar ist. Also zum Beispiel gab es die letzten die letzten Quartalszahlen des Unternehmens, die nicht gut waren. Und in dieser Vorstellung der Quartalzahlen wurde eigentlich eingeräumt, naja, also das Model 2, das wir angekündigt haben, Das wird wahrscheinlich so nicht kommen. Die Entwicklung des Gigacasting-Verfahrens, das ist eine Möglichkeit im Autobauprozess nicht Einzelteile zu verbauen, sondern vorab fertige Schablonen zu bauen, die dann zusammengeführt werden, um den Prozess zu beschleunigen.
17:30 Torsten Beeck
nicht mehr zusammengeführt werden, sondern im Grunde noch mal aus einem Stück gemacht werden.
17:32 Gavin Karlmeier
Das ist sozusagen Unibody Aluminium. Das wird auch nicht kommen. Also alle diese Dinge, die eigentlich Tesla als Autobauer weiterhin wichtig gemacht hätten, sind eigentlich alle abgesagt. Und stattdessen sollte eigentlich KI und Robotiksysteme kommen. Da droht er jetzt damit, dass sie eben abgezogen werden und dass er sie eben nicht mehr bei Tesla macht, wenn er nicht 25 Prozent der Stimmrechte bekommt. So, das ist die Drohung.
17:54 Torsten Beeck
Ja, einfach ein sympathischer Typ. Kann man nicht anders sagen.
17:58 Gavin Karlmeier
Electrack heißt es. Das journalistische Outlet, die das Ganze zusammengetragen haben. Super interessant. Der Board des Directors, der Vorsitzende des Boards der Directors von Tesla, das ist Robin Denholm, der sieht da übrigens gar kein Problem drin. Der sagt, Elon hat. den letzten sechs Jahren ja kein Geld für seine Arbeit bei Tesla bekommen. Das ist irgendwie unfair. Ja, das ist wirklich, das finde ich auch.
18:21 Torsten Beeck
Also da sollte er schon auch jedes Jahr. . Vielleicht wird er einfach in Stimmrechten bezahlt. Ja, die haben natürlich auch Probleme. Die haben natürlich auch im Zweifelsfall Probleme, wenn sie sowas mitgehen. That to ver argument. And that's a man who is actionary of the name is and from Börsenkurs ja durchaus direct participants. mit Tesla-Aktien quasi bezahlt. Insofern hat der steigende Tesla-Kurs hat ja durchaus auch geholfen, seine Akquisitionen irgendwie zu finanzieren. Insofern mein Mitleid, dass er jetzt kein Gehalt bekommen hat, hält sich mit. . einigermaßen in Grenzen. Ich finde wirklich, ich finde das alles so irre und ich finde es finde es auch, es wirkt alles so unglaublich unprofessionell, dass man da so von außen drauf guckt und denkt, ja, auch selbst wenn man irgendwann mal Twitter richtig gut fand und auch wenn wenn man Tesla echt okay findet als Auto, es ist einfach alles irgendwie fürchterlich.
19:21 Gavin Karlmeier
Ja, das ist so. Und ich finde, das ist eigentlich die schönste Pointe in dieser ganzen Geschichte, dass er eben Tesla-Aktien verkauft hat, Punkt da zu kaufen, dann damit seine Stimmrechte verloren hat, natürlich, weil ihm Anteile fehlten, die er jetzt auf anderem Wege sich zurückerpressen möchte. Es ist brillant. Gleichzeitig passiert aber folgendes, und zwar das meldet The Verge, das XAI, das AI-Unternehmen, das dass Elon Musk gegründet hat, das nicht in Tesla liegt, dass die 6 Milliarden Dollar Gelder akquiriert haben. Dazu gehören Leute wie Sequoia Capital als Geldgeber oder der saudi-arabische Prinz Al-Wid Bintaro. Ja, noch mehr sympathische Leute. Ein alter Freund von Elon Musk. Und das Spannende aber an dieser Geschichte ist, dass A, der Zeitpunkt so interessant ist, dass das eben genau passiert in dem Moment, wo er bei Tesla droht. Also das ist offenbar schon orchestriert, diese Öffentlichkeitskampagne. Zum anderen hatte Elon Musk aber selber. In January dementier that XAID and we have and we plan this out. And we have a bericht of Financial Times as falschies on this point.
20:30 Torsten Beeck
Vielleicht hat er einfach, vielleicht muss man, kann man das nur emotional erklären, vielleicht hat er einfach die Lust verloren. Eigentlich hat er mit Tesla das Wesentliche erreicht, im Sinne von er hat bewiesen, dass man aus dem Nichts heraus eine Ladeinfrastruktur. entwickeln kann und gegen die großen Autohersteller durchaus erfolgreich Autos produzieren kann und vielleicht langweilt ihn das einfach. Und jetzt kommt das nicht. Ja, ich wirklich, ich glaube, der ist vom Typ so, dass er vielleicht einfach denkt, ach ja, jetzt irgendwie, ich wollte eigentlich gar kein Autohersteller werden. ist es ihm vielleicht auch einfach irgendwie so on the long run zu langweilig und zu mühsam und jetzt einfach zu sagen irgendwie KI ist deutlich interessanter und da ist eigentlich viel mehr viel mehr Musik drin das kann ich auch außerhalb von Tesla gut machen dafür brauche ich diese ganzen Strukturen dann nicht und da quatschen mir die Leute rein und die Stimmrechte, alles kompliziert, dann mache ich das halt mit einem neuen Unternehmen.
21:20 Gavin Karlmeier
Möglich ist es. Möglich ist es auf jeden Fall. Auf jeden Fall, Igor Babuschkin, der einer der Hauptentwickler von XAI ist, sucht jetzt gerade auf X nach Personal. Also sagt wir, Wir haben hier Jobs, wir suchen Leute, die eingestellt werden. Elon Musk hat das geteilt und hat gesagt, kommt zu XAI, wenn ihr in unserer Mission, an unsere Mission glaubt, das Universum zu verstehen. Woraufhin Jan Le Kuhn oder Likan von Meta hat runtergegangen. geschrieben hat. Komm aber auch zu XAI, wenn du Bock auf einen Boss hast, der unter anderem möchte, dass du an Problemen arbeitest, die bis nächstes Jahr gelöst sein müssen, no pressure. Der sagt, dass alles, woran du jetzt gerade arbeitest, früher oder später alle Menschen töten. wird und deswegen eigentlich sofort beendet werden muss. Yay, Urlaub für sechs Monate, schreibt er dazu. Und wenn du an einen Boss glaubst, der glaubt, dass die absolute Maximierung der Wahrheit das Wichtigste ist, aber gleichzeitig crazy as Verschwörungstheorien auf ein. . seine eigenen Verschwörung auf seiner eigenen sozialen Plattform verbreitet werden.
22:18 Torsten Beeck
Also die Konversation zwischen den beiden ist gehört zu dem Besten, was letzte Woche so passiert ist. Da gab es ja auch noch unter anderem irgendwie sowas in Elon Musk. fragte irgendwie, was hast du eigentlich wissenschaftlich getan, was hast du überhaupt getan? Und dann antwortete er irgendwie, ja, übrigens so 80 Paper seit 2021 veröffentlicht, die irgendwie mehrere hunderttausend Mal in anderen Papieren. Papern zitiert worden sind und so. Also es war es war wirklich es hat mich ein bisschen gewundert, weil der Jan bisher mir jetzt nicht als jemand aufgefallen ist, der besonders viel Lust auf Krawall irgendwie. hat. So ein ganz ruhiger, schon auch wirklich, das ist wirklich so ein Wissenschaftler, der sehr gut erklären kann, was er da tut und aber gleichzeitig auch wirklich, glaube ich, hoch geschätzt ist in der Community, dass der jetzt anfängt, da so auf X so ein bisschen Ein bisschen in den Krieg zu ziehen.
23:18 Gavin Karlmeier
Aber hat schon auch ein bisschen Spaß gemacht, muss ich sagen. Ich finde es schön, dass einfach auch so wirklich so Wissenschaftler, also er ist Chief AI Scientist bei Meta, dass solche Leute, die halt wirklich ein absolutes Standing haben, die eine absolute, die, wenn du dir auf die Vita guckst, siehst du, der Mann weiß, wovon er spricht. Ja, das ist halt jetzt nicht so ein PR-Typ. Das ist wirklich ein anerkannter Wissenschaftler, der bei Meta wirklich fundamentale Forschung macht. Genau, und dass der dann irgendwann auch sagt, okay, Leute, jetzt reicht's. Ich habe kein Wort mehr. Es ist perfekt. Funktionen und Emotionen. Okay, Funktionen habe ich ein paar mitgehört, aber nicht viele. Instagram ermöglicht es jetzt seinen NutzerInnen, dass man auswählen kann, entscheiden kann, dass einem Nachrichten nur noch von verifizierten Accounts geschickt werden.
24:04 Torsten Beeck
Das finde ich erstmal super, weil ich habe, glaube ich, noch nie eine Nachricht bekommen von jedem. jemandem mit dem ich nicht connected war, die irgendwie relevant war. Meistens war es Spam oder irgendein Scheiß. Und natürlich versucht Meta irgendwie Funktionalitäten zu finden, die an der Verifizierung die Geld kostet hängen. Also Also das und das ist gar nicht so einfach, glaube ich. Wenn man nicht wirklich den, wenn man nicht an den Free-Versionen Dinge wegnehmen will, jetzt neue Funktionalitäten zu finden, die dann an dem Bezahlprodukt hängen, ist so ein bisschen mühselig.
24:38 Gavin Karlmeier
kompliziert, weil die Frage ja durchaus ist, glaubst du, dass auch nur eine Person 8 Dollar im Monat dafür oder 10 Dollar, 12 Dollar, 14 Dollar, je nachdem, dafür im Monat bezahlt, um eine Möglichkeit zu haben, den wenigen Leuten, die das aktiviert haben, eine Nachricht zu schicken?
24:53 Torsten Beeck
Ich glaube, es ist eher so ein bisschen andersrum, dass man halt sagt, okay, wir schützen dich vor unerwünschten Nachrichten, wir halten den Weg aber für verifizierte Nutzer offen, weil die sehr viel weniger oft Nachrichten verschicken, die problematisch sind in irgendeiner Weise. Wobei ich da mir jetzt auch nicht hundertprozentig sicher wäre. Aber also so ältere Herren, die jüngeren Frauen mal in die DMs leiden, gibt es wahrscheinlich auch in verifiziert.
25:21 Gavin Karlmeier
Ich fürchte leider auch.
25:23 Torsten Beeck
Aber zumindest zumindest nicht in dem Bereich, wo es so massenhafter Spam ist oder so. Ja, das stimmt. Bei WhatsApp kannst du jetzt in der WhatsApp-Status. Bist du ein Typ, der einen WhatsApp-Status macht? Nee, und ich kenne auch nur so zwei Leute, die aber auch so eher familiärer Umkreis sind. nicht nennen möchte.
25:38 Gavin Karlmeier
Ja. Bei mir sind das so Leute wie die Nachbarinnen aus drei Wohnungen vorher, bei der ich mal die Blumen gegossen habe. Ja, ist doch schön, dass du da dranbleiben kannst an ihrem Leben. Ja, ich bin da, ich für mich holt mich ab. Naja, auf jeden Fall Mods des Start, kannst du jetzt einlad minütige Sprachnachrichten verschicken.
25:54 Torsten Beeck
Ja, da muss ich sagen, entweder man hat einen Podcast oder man lässt es.
25:58 Gavin Karlmeier
Ja, vielleicht Haken dran jetzt als WhatsApp-Status.
26:01 Torsten Beeck
Also wenn du das hinkriegst, jeden Tag eine Minute, Haken dran, können wir mal drüber nachdenken.
26:08 Gavin Karlmeier
Ja, weiß ich nicht. Was da heute wichtig wird, das wäre eigentlich eine ganz gute Idee. Ja, mach das mal. Kann man nicht über den Kann man nicht über diese WhatsApp-Broadcast-Listen Sprachnachricht verschicken?
26:20 Torsten Beeck
Ja, kann man, aber. . Leider kann man keine nichts klippen, sondern man muss tatsächlich nur einen Live-Squad machen. Ja, kannst du machen. Du kannst morgens, du kannst im CT-Account, kannst du morgens immer ein kleines Update machen. Ja, können wir machen. Ja, wir haben irgendwie so, ich weiß nicht, 15. 000 Leute oder so, die das jeden Tag lesen. Kannst du jeden Morgen reinsprechen?
26:40 Gavin Karlmeier
Was heute in Social Media wichtig wird, das wäre ganz cool. Ich denke mal drüber noch. Dann gibt es im Microsoft Copilot, gibt es jetzt auch im Telegram Messenger. Kannst du also per Telegram mit Microsoft Copilot schreiben, der eigentlich de facto ChatGPT ist. Ja. Das heißt, du hast jetzt die Möglichkeit, ChatGPT im Telegram Messenger zu haben.
27:03 Torsten Beeck
Ja. Ja. Gut, schön. Dann dann wird. Aber ist nicht das nicht, ist das nicht irgendwie inzwischen, also ist das nicht da so langsam so, dass es einfach überall ist, so ein bisschen so wie Storys, die dann irgendwann, also die erst, weiß ich nicht, uh, by Snap auftauchen und dann finden sie bei Instagram statt, dann gibt es sie bei LinkedIn und dann irgendwie so aus Witz gibt es dann Screenshots, wie sie auch in Excel stattfinden. Das ist jetzt so ein bisschen so mit ChatGPT. Es wird demnächst einfach auch an der, weiß nicht, an der Tanksäule irgendwie so ein Copilot sein.
27:37 Gavin Karlmeier
Ja, ich erwarte eigentlich, dass das demnächst überall drin steckt. Und heute ist ja jetzt der 31. Mai, also in ziemlich genau elf Tagen, können wir davon ausgehen, dass du das auch in allen Apple-Tools haben wirst, weil da ist die WWDC und vermutlich wird da die große Vorstellung von AI viel.
27:55 Torsten Beeck
Ja, man hat ja irgendwie, ich weiß gar nicht, ob das offiziell schon bekannt gegeben wurde, aber auf jeden Fall hat man gesehen, dass jemand von OpenAI und Apple saßen irgendwie zusammen und haben irgendwie. Sich Gedanken darüber gemacht, wie man das wohl finanziell so löst. Ich bin da tatsächlich sehr gespannt drauf, weil ich glaube, das Potenzial ist wahnsinnig groß. Auch weil die nächste Chip-Generation vermutlich eine Menge Berechnung hat. Zulässt, die direkt auf dem iPhone stattfindet. Ich glaube, das wird Apple machen müssen. Weil sie einfach so, sie tragen halt das ganze Thema Privacy halt extrem vor sich her. Und wenn das nur online funktioniert, wird das wahrscheinlich. . die Nutzer nicht so komplett überzeugen.
28:40 Gavin Karlmeier
Aber wenn sie es schaffen, Siri wirklich mal nützlich zu machen. Vor allem, wenn du dir vorstellst, du hast eine Siri mit der Funktionalität eines Large Language Model Chatbots wie ChatGPT, die komplett lokal auf dem Telefon stattfinden Das ist ein Game Changer.
28:55 Torsten Beeck
Ja, absolut. Also vor allen Dingen, wenn man darüber nicht nur Apps starten, steuern kann und so ein bisschen Automatisierung und irgendwie einen Kalendereintrag anlegen. Auch das funktioniert ja bisher nicht wirklich. Also alle, die das mal ausprobiert haben, sind sind am Ende ja so ein bisschen so, okay, mach, geht von Hand echt schneller. Wenn das wirklich mal gut funktioniert oder wenn solche Funktionen wie koordiniere einen Termin zwischen mir und Gavin nächste Woche, möglichst Mittwoch oder Donnerstag, wenn das dann tatsächlich funktioniert, dann können Könnte das sehr, sehr spannend werden und könnte auch echt die Nutzung von Telefonen total verändern?
29:28 Gavin Karlmeier
Hundertprozentig, glaube ich, auch. Und wie du schon sagst, jetzt gerade ist es ja noch so, dass alle Siri-Befehle von ProgrammiererInnen eingebettet werden müssen. Also wird gesagt, hier dieser Weg, den kannst du gehen mit Siri. Wenn der Schritt auch noch überwunden wird, weil der neue Chatbot versteht, wie so eine App funktioniert, dann geht ja alles. Ja, und das ist tatsächlich, also das kann wirklich sehr, sehr spannend werden.
29:51 Torsten Beeck
Vor allen Dingen diese Kombination. mit mit den neuen M4-Prozessoren, die dann eben tatsächlich das auch lokal lösen können und wo die Hauptarbeit eben nicht über eine Internetverbindung stattfindet. Und eben auch für die Entwickler im Leben. Macht das natürlich Sachen viel leichter. Also wenn die KI, genau das, was du sagst, wenn die KI die App versteht und die dann nicht jeder einzelne Schritt embeddet werden muss, sondern einfach die KI quasi die App analysiert und sagt, okay, das sind die Funktionen der App, die kann ich irgendwie an die Stellen kann ich das irgendwie steuern und es da eine vernünftige API für die Entwickler gibt, dann kann das wirklich was sein, das nochmal einen ganz, ganz großen Schritt macht. Allerdings wird es vermutlich auch nochmal einen Schritt machen, was den Verkauf von iPhones angeht. Weil ich bin mir nicht sicher, ob die das zur Verfügung stellen werden. Auf den aktuellen Modellen. Denn das ist tatsächlich vielleicht auch tatsächlich diesmal aus einem echten Rechenleistungsgrund. Aber das wird sicherlich auch ein Verkaufsargument fürs iPhone 16 sein.
30:51 Gavin Karlmeier
Hochspannend. So heißt und nicht. Vielleicht heißt es ja auch. Oh.
30:59 Torsten Beeck
Cooler Tag.
30:59 Gavin Karlmeier
Ja, aber das wird nicht passieren.
31:02 Torsten Beeck
Das wäre ein bisschen zu platt und ehrlich gesagt. Ja, wobei, in so einer Präse könnte man das schon mal machen.
31:06 Gavin Karlmeier
Ja, stimmt. Also aber ich glaube das vor allem aber wir sagen hier es ist zu platt aber deren Musikstream dienst heißt music also weil das finde ich ja ganz gut das ist tatsächlich da kriegt man was draufsteht also da muss man jetzt nicht das ist halt jetzt ein da muss man nicht lange drüber nachdenken das stimmt Twitter, ich habe noch zwei Twitter-Features zum Schluss. Bei Twitter kannst du jetzt auswählen, in welcher Qualität dein Video hochgeladen werden soll, von 480p bis 1080p ist alles mit dabei. Toll. Bitte lad das Video in möglichst schlechter Qualität hoch.
31:37 Torsten Beeck
Ja, ähm. Wobei ich mich zum Beispiel bei WhatsApp kann man das ja auch auswählen, ob man das in HD, also auch Fotos und Videos. Und ich verstehe tatsächlich nur so halb, warum man das nicht toggeln kann. Also jedenfalls kenne ich die Funktion nicht, weil ehrlich gesagt. Warum sollte ich das in schlechter Qualität verschicken wollen?
31:55 Gavin Karlmeier
Ich hab einen Freund, der hört diesen Podcast hier auf. Liebe Grüße, ich darf seinen Namen nicht nennen, weil die Geschichte ist nicht ruhmreich. Der kauft immer die kleinste Speichervariante vom Telefon, hat keinen Speicherplatz und der kann keine Bilder speichern. Wenn ich in mein Bild schicke, muss ich das zur einmaligen Ansicht schicken, weil das dann geladen und direkt gelöscht wird, weil ansonsten wird es bildlich geladen. Das ist ja total praktisch. Super.
32:16 Torsten Beeck
Ja, das finde ich, also ich kann das ja verstehen und tatsächlich, wenn man jetzt so ein iPhone benutzt, inklusiv. iCloud, dann muss man vielleicht auch gar nicht die 2-Terabyte-Version kaufen. Aber vielleicht die Version, die es zulässt, fünf Bilder zu speichern, wäre jetzt gar nicht so unpraktisch.
32:32 Gavin Karlmeier
So ist es. Und Twitter hat jetzt die Jobs-Section auf iOS integriert. Also du kannst jetzt in der X-App, ist so geil, dass sie überall immer Twitter steht, in der X-App auf iOS kannst du jetzt nach Jobs suchen, du kannst dich bei Jobs bewerben über Drittparty-Plattformen und du kannst sie speichern für später.
32:53 Torsten Beeck
Das Problem bei X ist einfach, ich möchte denen gar keine Daten von mir geben. Weder welche Jobs ich suche, noch Bezahldaten, noch irgendwas. Und in dem Republika-Talk, den ihr gemacht habt, sagte eine. Teilnehmerin aus dem Publikum, das sei so ein sehr deutsches Problem.
33:11 Gavin Karlmeier
Vielleicht ist das so. Da haben mich Gedanken zu dem Satz. Weil ja, das ist mit Sicherheit ein deutsches Problem, aber das war auch schon immer ein deutsches Problem. Also Twitter war schon immer eine Nische in Deutschland. Das hat hier nie den öffentlichen Diskurs geprägt.
33:24 Torsten Beeck
Das auf jeden Fall, aber ich glaube, der Umgang oder die Awareness mit großen Anführungsstrichen, was so das ganze Thema Privatsphäre und Umgang mit Daten angeht, der ist in Deutschland sicherlich ausgeprägter als in anderen Ländern. Das ist definitiv so. Und ich finde das tendenziell auch eher gut. Also dass es dafür ein Bewusstsein gibt. Aber ich glaube, Nutzer teilen ja durchaus ihre Daten auch bewusst. Also nicht nur, weil nicht aus Unkenntnisse. Sondern auch bewusst, wenn es für sie einen zusätzlichen Nutzen bringt. Und diese Vorstellung, so eine Universal-App zu haben, die alles kann, was ja so ein bisschen da so mitschwingt bei X, da bin ich mir nicht so sicher. Ob das tatsächlich der richtige Ort ist, um nach Jobs zu suchen, um zu shoppen, um irgendwie was weiß ich da zu machen. Ich glaube, dass das wird dann doch eher auf LinkedIn stattfinden als auf X. Und das ist ein ganz schön dickes Brett. dass man da bohren muss, das zu verändern. Aber vielleicht gibt es Märkte, in denen das anders ist. Das kann ich tatsächlich gar nicht so einschätzen.
34:30 Gavin Karlmeier
In Deutschland glaube ich ist es die Nische von der Nische, von der Nische. So ist es. Ja, hundertprozentig. Stell dir mal vor, Elon Musk würde Xing übernehmen, würde es extra. Ing einfach nennen.
34:39 Torsten Beeck
Ja, ja, wobei bei Xing kann man auch nicht mehr so viel kaputt machen, glaube ich.
34:44 Gavin Karlmeier
Ja, das stimmt. Auf der anderen Seite wird dann Roland Tischi vielleicht wieder Anekdoten schreiben dort. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende. Vielen Dank. Vielen für deine Zeit und wir gehen jetzt alle ins Bett, glaube ich. Ja, du gehst jetzt ins Bett? Ja, mit erstmal Sekt, dann Bett. Achso, okay.
35:00 Torsten Beeck
Ja, dann bis zum nächsten Mal. Ciao. Tschau.