TikTok drängt jungen Menschen rechtsextreme Inhalte auf. Und zwar womöglich gar nicht absichtlich, sondern nur durch die Art, “wie” TikTok ist. Warum Algorithmen unser aller Verderben sein könnten – und wieso Threads irgendwie trotzdem Spaß macht.
Transkript
Automatisch erstellt, kann Fehler enthalten. Zeitmarken springen im Player an die Stelle.
00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Hallo Dominik.
00:07 Dominik Hammes
Grüß dich, Gavin.
00:08 Gavin Karlmeier
Na, wie ist die Lage?
00:11 Dominik Hammes
Falscher Podcast, immer wenn jemand fragt, wie ist die Lage, denke ich an die Lage der Nationen.
00:16 Gavin Karlmeier
Warte, dann lass mich anders einsteigen. Wo erreiche ich dich?
00:19 Dominik Hammes
Ja, gern.
00:20 Gavin Karlmeier
Bitte? Wo erreiche ich dich? Wo? Wo erreichen? Wo erreiche ich dich? Zu Hause, wie immer. Ist auch der falsche Podcast. Ach so. Das Lanz und Prech, das hast du noch nie gehört, bestimmt, ne?
00:33 Dominik Hammes
Das tue ich mir nicht an. Also ich habe Auszüge mal so in Videos gesehen, die da natürlich extra furchtbar waren, aber nein, das tue ich mir nicht an.
00:40 Gavin Karlmeier
Aber die starten immer mit, wo erreiche ich dich? Und Richard David Precht antwortet immer mit so sympathisch kumpeligen Antworten wie: Ich sitze in meiner Kemenate. Geil, wie du gar keine Emotionen mehr hast.
00:56 Dominik Hammes
Es zieht alles aus mir raus. Das ist es ja. Also ich höre das und bin so. Warum muss er seinem Klischee auch noch so stark entsprechen? Das ist ja sein Ding. Also, das ist ja nicht das Schlimme. Also, das ist ja wirklich, wenn das Das Problem wäre bei Bans und Prechter, da wären wir ja alle so, naja, macht ja nichts.
01:12 Gavin Karlmeier
So ist es. Das lassen wir mal so stehen. Es gab einen Hinweis, der hat mich sehr oft erreicht, den ich sehr spaßig finde. Und zwar ein Tweet, den Elon Musk mal geschrieben hat. Wir schlagen direkt ins Haus zu Ding ein. Weil Elon Musk hat mal getwittert, wenn du unfair behandelt wirst. Oder sogar deinen Job verlierst.
01:31 Dominik Hammes
Dann ruf doch einfach das A-Team.
01:33 Gavin Karlmeier
So. Ist das A-Team? Oder war das Indiana Jobs? Gut.
01:38 Dominik Hammes
Nee, das war es, Edwin.
01:41 Gavin Karlmeier
Das ist genau nicht mein Thema, also was. Ich bin froh, dass ich jetzt Glück gehabt habe.
01:45 Dominik Hammes
Ja, dafür bin ich ja da.
01:47 Gavin Karlmeier
Das ist alles gut. Ich weiß jetzt schon, wo diese Episode hier hinführt. Gefährlich. Leute, ihr könnt noch aussteigen. Ihr könnt noch skippen. Elon Musk hat geschrieben, wenn du unfair behandelt wirst. Durch deinen Arbeitgeber, weil du auf dieser Plattform etwas gepostet oder geliked hast, werden wir deine Anwaltskosten begleichen. Keine Grenzen, no limit. Bitte lass es uns wissen. Und jetzt haben wir aber ja die Geschichte, dass El Hotzo einen Tweet geschrieben hat, der, wir haben in den letzten zwei Folgen schon ausgiebig über diesen Sachverhalt gesprochen und das. Elon Musk den Twitter-Account einer rechten Content Creatorin genutzt hat und zitiert hat, um das zu benutzen, um den Bundeskanzler zu fragen, was eigentlich mit El Hudson los ist. Und es ist ein totaler Es ist ein Knoten im Gehirn, wenn man das versucht zu entzerren. Aber rein theoretisch, wenn Elon Musk sich an seine Versprechen halten würde in einem Paralleluniversum. Würde Ex jetzt dafür aufkommen, wenn El Hotzo gerichtlich gegen den RBB vorgehen würde? Um zum Beispiel herauszufinden, ob dieser Tweet, der vielleicht geschmacklos und vielleicht unangebracht war, ob der denn nicht einfach trotzdem von der Redefreiheit gedeckt ist. Wie zum Beispiel übrigens auch der Pressesprecher Steffen Hebestreit vermutet hat, der nämlich in einer Pressekonferenz, in der Bundespressekonferenz auf diesen Elon Musk-Tweet angesprochen wurde und so sinngemäß gesagt hat, ja, also wir prüfen, ob wir darauf antworten. Aber wenn wir jetzt auf jede Desinformation, die da so grassiert, antworten würden, hätten wir noch mehr zu tun, als wir sowieso schon zu tun haben. Und wir glauben daran, dass die Medien und die Presse das schon weitgehend aufklären. Wo ich sagen muss übrigens, dass selbst die Bild, ich bin wirklich im Schwafelmodus, aber ich finde es interessant, selbst die Bild eine Informationsbox zu diesem Tweet von Elon Musk geschrieben hat, in dem sie erklärt. Dass der öffentlich rechtliche Rundfunk in Deutschland nicht von der Regierung bezahlt ist. Also es ist offenbar tatsächlich so, dass alle sagen Hey Elon Musk Das ist mal wieder Käse, was du hier geschrieben hast. Für die, die es nicht mitbekommen haben, Elon Musk hat geschrieben, dass El Hotso ja vom Staat bezahlt wird und jetzt Donald Trump den Tod wünscht.
04:07 Dominik Hammes
Ja, Community Notes jetzt auch bei der Bild, das ist doch schön. Also inhaltlich absolut richtig und gut, dass es extra nochmal dabei steht, weil man kann diese einfach diese Falschaussage ja nicht stehen lassen. Aber dieser Stil wieder von dem absoluten Edgelord-Troll von wegen, hey, Bundeskanzler, was ist da los? Also, das ist ja Wenn ich das schreibe, kümmert es ja auch keinen. Also nicht, dass ich es tun würde oder dass ich erwarten würde, dass es eine Rolle spielt, wenn ich sowas machen würde. Aber Elon Musk muss halt auch, nur weil ihm dieser Bumsladen da gehört, den er runtergewirtschaftet hat, kann man ja nicht davon ausgehen, dass Olaf jetzt sagt. Also, Freunde sagen, Olaf, dass Herr Scholz sagt. . Da müssen wir uns das mal drum kümmern. Diese El-Hotzo-Sache, das ist jetzt aber wichtig. Also, ich bitte euch.
04:57 Gavin Karlmeier
Das ist genauso. Vor allem, weil da ja auch drin steckt, eben diese Arroganz des sehr reichen Mannes, zu sagen, ich schreibe jetzt hier einen Tweet und dann kann ich hier Einfluss auf die Welt nehmen. Der gleiche Mann, der ja eigentlich sagt, dass du auf Twitter alles jederzeit veröffentlichen und tun kannst und alle sollen alles machen dürfen. Also diese Doppelmoral, wie gesagt, wir brauchen da gar nicht mehr so super viel drüber zu sprechen.
05:21 Dominik Hammes
Es wirkt aber auch immer ein bisschen so. als hätte er nur den Post dieser jungen Frau gesehen und gar nichts überprüft. Also die Interpretation wünscht ihnen den Tod. Da muss man ja erstmal hinkommen. Also, das ist ja nicht.
05:37 Gavin Karlmeier
Zumal El Hotso ja nur geschrieben hat, dass er es gut findet, wenn Faschisten sterben. Womit man, also, wo man rauslesen kann, dass Elon Musk Donald Trump hiermit als Faschist bezeichnet hat. Und sich selbst auch. Ach stimmt, er hat ja gesagt, auch, ja. Lass uns da nicht drin verlieren.
05:56 Dominik Hammes
Nee, nee, also Ich kann etwas total Bescheides sagen.
06:02 Gavin Karlmeier
Mach's lieber nicht. Kann ich den Job kosten. Ich hab dir eine App mitgebracht. Und diese App heißt mal lieb Entgastgeschenk. Diese App heißt Open Vibe. Also auf einer Vibe. Und diese App ist sozusagen, jetzt kurze Referenz auf alle Leute, die schon in den Null-Nuller Jahren im Internet unterwegs waren. Es ist so eine Art. Trillion oder Adum für soziale Netzwerke, also vor allem für dezentrale soziale Netzwerke, denn du machst dort Öffnest die App und dann kannst du dich mit Accounts anmelden in Mastodon, in Nosta, in Blue Sky und Ist geplant, also das gibt schon den Button, aber man kann ihn noch nicht drücken bei Threads. Und bekommt dann eine Timeline, die aus allen Inhalten in diesen Netzwerken besteht. Und hat auch ein Notification-Tab, also eine Benachrichtigungsseite, die aus allen Benachrichtigungen dieser Netzwerke besteht.
07:06 Dominik Hammes
Ja, ich stelle mir das gerade sehr chaotisch vor, also wenn man dann vor allen Dingen auch den gleichen Leuten folgt. Das haben so Leuten wie mir, die dann auf allen Plattformen das gleiche veröffentlichen und dann so: Oh, ich habe den gleichen Post viermal. Super.
07:23 Gavin Karlmeier
Ich wollte es gerade sagen, damit kann man seine Follow-ys ein bisschen erziehen. nicht immer alles auf allen Netzwerken zu posten.
07:30 Dominik Hammes
Ja, aber als jemand, der Kram raushaut, habe ich im Moment keine andere Wahl. Es gibt ja keinen Keinen klaren Sieger. Es ist auch nicht so, dass ich bei jedem sagen kann, nee, das ist ein kompletter Dreck. Also das habe ich bei Ex gemacht und bei den anderen sehe ich es noch nicht, den Grund, irgendwo komplett nicht mehr zu sein. Es ist halt diese Übergangsphase jetzt gerade.
07:50 Gavin Karlmeier
Ist es? Wobei wir nicht genau wissen, ob sie irgendwann endet oder ob das nicht das neue Normal ist. Stimmt. Aber ich habe zum Beispiel damit angefangen, dass ich sehr selektiv auf die Netzwerke poste. Also dieses Alles für alle, das mache ich nur noch in Einzelfällen. Ich weiß zum Beispiel, dass es Inhalte gibt, die ich nicht so einfach, also meine Lone Gags, packe ich meistens nicht in Cityverse. Die Lone Gags kommen immer erstmal zu Blue Sky und wenn die sich da bewähren, dann kommen sie vielleicht so noch zu Threads. Und in Swidiverse bei Mastodon poste ich eigentlich nur Dinge, die. die irgendwas mit zum Beispiel diesem Podcast hier zu tun haben oder mit meinem Job. Also das ist schon eher eine, da ich will gerne, im Fidiverse würde ich gerne ernst genommen werden.
08:37 Dominik Hammes
Haben die pleistigmürbe gemacht, dass du da einfach nicht mehr den Spaß Kasper geben willst, oder was?
08:43 Gavin Karlmeier
Nee, es ist nicht so eine Trotzreaktion, sondern ich habe einfach das Gefühl, das passt da nicht so hin. Weil ich in so einem Umfeld bin, aber das liegt daran wahrscheinlich natürlich, auf wem ich folge. Aber die, denen ich folge, posten so viele schlaue Dinge dort, dass wenn ich da jetzt hinschreibe. . Der Pizzabote hat gesagt, euch einen guten Appetit und ich habe ihn nicht korrigiert, wenn ich das ja jetzt schreiben würde. Achso. Das war ein Tweet, den ich vor 100 Jahren mal gepostet habe, musste ich letztens dran denken, weil es mir wieder passiert ist. Wenn ich das jetzt bei Mastodon schreiben würde, hätte ich so das Gefühl, die Leute denken sich, was ist das denn für einer? Und auch zu Recht. Bei Bluesguy dagegen bin ich ja unter meinesgleichen.
09:24 Dominik Hammes
Unter deinesgleichen bei Bluesguy, okay. Ich habe keine Ahnung, wo ich mich am wohlsten fühle. Ich sehe sehr viele alte Follower, die ich sehr schätze bei Mastodon tatsächlich. Liken dann auch Quatsch. Aber ich im Moment habe ich zwar auch so einen Unterschied vom Gefühl her, aber mehr. Dass ich merke, bei Threads ist halt mehr Mainstream, da ist auch in der Haupttimeline einfach sehr viel Kram, der mich nicht interessiert. Und da sind mehr Leute. Und die anderen fühlen sich ein bisschen ein bisschen spezialisierter an, aber ich kann dir noch nicht sagen. Wo ich mich am wohlsten fühle. Ich checke leider Gottes alle drei täglich.
10:02 Gavin Karlmeier
Ich auch, ja. Kannst du ranken jetzt mal so nach einem guten Jahr Threads? Zumindest international. Kannst du ranken, welches Netzwerk du davon am häufigsten öffnest? Also so rein von der Screentime her.
10:18 Dominik Hammes
Ich glaube, am längsten hängen bleiben, wenn jetzt nicht irgendein besonderes Thema ist, was ich jetzt vor kurzem hatte, dann ist es wohl Threads.
10:27 Gavin Karlmeier
Hab ich auch.
10:29 Dominik Hammes
Aber von der aktiven Nutzung her, da ich halt immer sehr demokratisch sage, kann sein, dass ich mal bei Threads rumhänge und mir fällt dann gerade was ein, dann poste ich es zuerst da und copy-paste zu den anderen rüber. Aber in der Regel, wenn ich aktiv bin, dann gleich. Okay.
10:44 Gavin Karlmeier
Also, Open Vibe. Ich werde das ausprobieren. Ich werde versuchen, da mich so ein bisschen mal, ich zwinge mich jetzt dazu, das zu benutzen. Vielleicht hilft es ja, dass ich nicht immer vier Apps am Tag aufmache, sondern nur noch eine.
10:58 Dominik Hammes
Also wenn ich viel poste, bin ich auch immer noch auf dem Wie heißt das Ding jetzt nochmal? Linky benutze ich dann immer noch auf dem iPhone, weil es dann einfach noch ein Arbeitsschritt weniger ist zumindest Was, Linky? Moment, ich habe es ja in den A Social Network-Ordner gepackt. Ja, Linky. Die zum Posten zumindest gut ist auf Cross-Plattformen. Die Arbeit nur als Export-Funktion, also im Endeffekt ein verkürztes Copy-Paste. Also Exports dahin und dann muss man da nochmal auf den Knopf drücken. Ich glaube, das ist wirklich ein Problem, Threads einzubinden.
11:36 Gavin Karlmeier
Ich glaube jetzt nicht mehr, also jetzt wo die API da ist, wird das glaube ich besser werden für die Apps, aber die müssen es halt einbauen. Es klingt so, als würde irgendwo hier eine Fliege ums Mikrofon sauer sind oder so.
11:49 Dominik Hammes
Also bei mir klang es gerade so, als würde ein Flugzeug hier lang fliegen, was ungewöhnlich ist.
11:56 Gavin Karlmeier
Wir müssen kurz über Twitter sprechen. Über X. Du hast es gefichtet. Elon Musk hat angekündigt, den Hauptsitz von X und SpaceX. Wir haben schon darüber gesprochen, dass das Büro in San Francisco untervermietet werden soll. Jetzt ist auch so ein bisschen klar, was jetzt passiert. Und zwar, X hat im Moment noch seinen Sitz in San Francisco und SpaceX hat im Moment seinen Sitz in Hawthorne. Beides in Kalifornien. In Kalifornien gibt es jetzt ein neues Gesetz, das es den Schulbezirken verbietet, von Lehrkräften zu verlangen, Eltern zu informieren, wenn Kinder ihre Geschlechtsidentität ändern wollen. Und Elon Musk hat gesagt, dass dieses Gesetz den letzten Tropfen zum Überlaufen bringt. Er hatte den Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom. Der heißt wie ich. Gavin Newsome gewarnt, dass ein solches Gesetz Unternehmen dazu zwingen würde, Kalifornien zu verlassen. Und das wird jetzt passieren. Also, SpaceX und X werden ihren Sitz nach, nach, warte mal, nach Texas verlegen.
12:59 Dominik Hammes
Das wäre tatsächlich meine Witzantwort gewesen, wo will er hin, Texas? Ja Immerhin ist er konsequent. Also er sagt ja auch immer, ey, das ist ja diese linke Bubble und deswegen war Twitter auch immer so links. Und dann soll er halt gehen. Also In der langen Reihe von Aktionen, die er gemacht hat, ist das noch eine, die ich nicht gut finde, aber nachvollziehen kann, wenn man diese Ansicht ist. Und so viel Geld hat, dass man das einfach mal machen kann. Denn das ist ja auch kein Umzug, wo man sagt, das ist eine wirtschaftlich clevere Entscheidung, es sei denn, die Steuerrechte in Texas sind irgendwie so toll für ihn, dass sich das am Ende lohnen könnte. Aber das bezweifle ich irgendwie.
13:41 Gavin Karlmeier
Also es gibt durchaus die Geschichten von Richtern, die in Texas für ihn besser entschieden haben in der Vergangenheit als in Kalifornien. Aber man muss auch dazu sagen, Ex wird seinen Sitz wohl nach Austin verlegen. Und Austin, Texas, ist so ein bisschen der kalifornische Ort Texas. Also es ist schon, also so richtig aus der Bubble rauskommt er da jetzt auch nicht.
14:03 Dominik Hammes
Nee, Austin ist wirklich die liberalste Stadt in ganz Texas.
14:07 Gavin Karlmeier
Nur auf der anderen Seite ist es natürlich für ein Tech-Unternehmen vermutlich gar nicht so einfach. Selbst wenn du Elon Musk bist und ex hast. Leute irgendwo ins Umland zu kriegen, wenn du mit Austin einen Standort hättest, der sehr, sehr attraktiv ist für ArbeitnehmerInnen. Ja, stimmt.
14:25 Dominik Hammes
Also mitten in die Pampa hätte ich es ja auch. . Er hätte erstmal Gebäude bauen müssen. Von daher.
14:30 Gavin Karlmeier
Ja, was er wahrscheinlich auch schon genug tut. Es gibt so eine kleine Geschichte, die geht gerade durchs Netz und ich will die trotzdem mitbringen, weil einfach die Schlagzeile, die ich hier mir aufgeschrieben habe, Cybertruck ist beschissen, mir so gut gefällt. Und zwar gibt es einige Fotos von Cybertrucks die von Waschbären, weil sie die gleiche, also wenn er zu ist, hinten das Verdeck geschlossen ist von der Ladefläche, dann sieht das genauso aus wie das Verdeck über Müllton. Und Waschbären fangen an daran zu nagen, weil sie im Mülltonner Essen erwarten und dementsprechend das auch zu bekoten. Das passiert gerade reihenweise.
15:13 Dominik Hammes
Die Natur hat gesprochen, das Designer erinnert an eine Mülltonne und erwartet entsprechende Inhalte.
15:19 Gavin Karlmeier
Sehr gut. So, soviel dazu. Apropos gesprochen. Wer auch gesprochen hat, nicht nur die Natur, sondern ist auch. Die EU bzw. das Gericht der EU. Wir haben Mittwoch ja schon angekündigt, dass TikTok seit einiger Zeit versucht, in der, das war jetzt der Themen überall TikTok versucht selber nicht als Gatekeeper nach dem DMA wahrgenommen zu werden. Also um nochmal einen ganz kurzen Recap zu machen, es gibt ja die zwei großen Regulierungspakete der EU. Für Tech-Unternehmen. Das eine ist der DMA, der Digital Markets Act und der DSA, der Digital Services Act. Letzterer dient dazu, dass man zum Beispiel Desinformationen aus sozialen Netzwerken verbannt, dass der Datenschutz der Einzelnen gewahrt wird. dass man die Möglichkeit hat, einen Ansprechpartner zu haben, wenn man sich bedroht fühlt oder Hassrede entdeckt. Das sind Dinge, die der DSA klärt, der Digital Markets Act. ist die Regelung, in der es um Wettbewerb geht. Also wie stellen, wie stellt die EU durch Regulierung sicher, dass es nicht einige wenige Monopole gibt? die die anderen Netzwerke daran hindern, wachsen zu können. Und da gibt es eben diesen Begriff des Gatekeepers. Dazu gehören zum Beispiel Meta mit Facebook und Instagram, dazu gehört iOS von Apple, das Betriebssystem, das sind alles so Dinge mit Gatekeeper-Funktionen nach EU-Richtlinie. Und die haben dann ein paar. . besondere Einschränkungen, wie zum Beispiel die Tatsache, dass wenn sie eine Fusion oder ein Unternehmen übernehmen wollen, dass sie dann besondere kartellrechtliche Pflichten zu erfüllen haben. Dazu gehört aber auch so Dinge wie Interoperabilität, also dass es eine Richtlinie gibt, dass ich, wenn ich jetzt zum Beispiel ein iPhone kaufe und das erste Mal im Browser öffne, dass ich gefragt werde, ob ich nicht stattdessen lieber den Chrome-Browser nehmen will. Also das sind so Dinge, die der DMA regelt. Und TikTok, also Byte Dance, wurde schon im vergangenen Jahr von der EU als Gatekeeper benannt. Hat aber damals schon Anspruch eingelegt, weil sie gesagt haben, wir erfüllen eine der Richtlinien nicht für Gatekeeper, nämlich einen Jahresumsatz von 7,5 Milliarden Euro. Die EU hat das damals kassiert und hat gesagt, das ist uns egal, ihr habt trotzdem eine de facto Gatekeeper-Funktion, weil jetzt zum Beispiel einer der größten werbetreibenden Plattformen seid in dem Bereich. TikTok ist damit vor Gericht gezogen und am vorgestrigen Mittwoch, dem 17. kam das Urteil, dass TikTok tatsächlich ein Gatekeeper werden wird. TikTok also kein Glück gehabt hat, sich dagegen zu wehren. Oder Erfolg. Glück ist, glaube ich, nicht das richtige Wort
17:58 Dominik Hammes
Tja, aber es ergibt ja auch einfach Sinn. Also ich glaube, zu der Meldung kann man gar nicht so viel sagen, außer ja. Da wird, da macht die EU das, was sie tun soll im Endeffekt. Und es ist natürlich gleichzeitig logisch, dass sich ein privatwirtschaftliches Unternehmen dagegen wehren wird, bis es nicht mehr geht, weil man natürlich nur Nachteile davon nimmt. Also finde ich hier, geht alles seinen Gang, wie es sein soll.
18:20 Gavin Karlmeier
Finde ich auch. Auch vom Gerechtigkeitsempfinden her. Ich finde aber, also was ich daran interessant finde, ist jetzt, was das für Auswirkungen auf TikTok hat. Denn Interoperabilität als Messenger zum Beispiel könnte dann eine Rolle spielen. Also müssen sie anbieten, dass kleinere Player dort ihre ihren den Chat quasi mit benutzen können, als selber als Nutzer. dieser Chats. Also ich könnte dann zum Beispiel Möglichkeit haben, wenn ich eine Chat-App programmiere, dass ich dann auch von TikTok aus erreichbar bin. Erfahrungsgemäß, soweit das bei Instagram ist die Nachfrage der kleinen Chat-Apps relativ klein, weil die Hürden relativ groß sind, weil das natürlich die Netzwerke und diese Gatekeeper jetzt auch nicht besonders einfach machen, das zu integrieren. Und weil es da ein paar Fallstricke gibt, wie zum Beispiel die Frage, möchte ich meine Verschlüsselung in Teilen aufgeben, damit ich in diesem Chat stattfinde? Aber so sieht es das Gesetz. Ich muss kurz husten, du musst kurz sprechen.
19:16 Dominik Hammes
Gar kein Problem. Das ist ja auch mit die Problematik an der Sache, dass man ja jetzt eigentlich, ich glaube, das habe ich auch schon mal so ähnlich gesagt hier ankommt und möchte im Nachhinein etwas regeln, was jetzt schon seit Jahrzehnten auf eine sehr seltsame Art und Weise wächst. Denn was die EU ja eigentlich dann als idealtypisches Szenario hat, ist, dass man einen Chat aufmacht bei der Plattform, wo man sich angemeldet hat und egal wo andere Leute sich angemeldet haben. Das kann dann WhatsApp sein, Facebook, Instagram, nur Instagram, auch wenn das irgendwie gekoppelt ist intern, egal wo die ihren Account haben und wenn das Knuddles 4. 0 ist, dass dann die immer alle mit einem chatten können. Da ist vielleicht ein kleines Logo, wo man verrät, auf welcher Plattform hat man sich denn irgendwann mal angemeldet, aber der Chat ist identisch. Und das kriegt man ja so einfach nicht hin. Also zum einen liegt es nicht im Interesse von den großen Playern schon mal gar nicht. Und auch bei den Kleinen ist der Aufwand dann so, dass sie sagen, will ich eigentlich nicht machen. Und man versucht quasi so das Briefsystem nachzubauen. Jeder muss immer, egal in welchem Dienst, einen Brief hinschicken können. So, ja, aber Es ist halt nicht identisch wie eine Postadresse. Es ist einfach nicht identisch und wir werden jetzt nicht fast ein halbes, ja doch, also rein technologisch, ungefähr ein halbes Jahrhundert, nachdem das Internet erfunden worden ist, aber rein. World Wide Web natürlich ein bisschen ein gutes Stück später wieder. Die Fachkräfte werden jetzt die Hände über den Kopf zusammenschlagen und sagen, genau dann wurde das und das gegründet, aber Mir geht es nur um grobe Zahlen. Wir werden nicht nach diesem rapiden Wachstum, den wir gehabt haben über diese Jahrzehnte, es so einfach hinbekommen, dass nochmal Nach irgendwelchen rechtlichen Werten, dass es komplett einwandfrei, demokratisch funktioniert und jeder die gleichen Chancen hat, das umzubauen. Wenn das passiert, ich würde es mir ja wünschen, kann ich es mir nur sehr schwer vorstellen, und dann wird das dauern.
21:03 Gavin Karlmeier
Ja, und das ist ja auch so ein bisschen die Frage, wie wir als System eigentlich auf solche Dinge blicken. Weil der. Ich habe heute irgendwie so einen Kampftag. Aber der Kapitalismus ist ja durchaus auch darauf angelesen. Ja, genau, die rote Mütze, für die, die es nicht sehen. Ich habe heute eine rote Mütze auf. Der Kapitalismus ist ja im Grunde darauf angelegt, dass es ständig Wachstum gibt und dass es Profiteure gibt. Also dass es Leute gibt, die durch Leistung, wie auch immer sie aussieht. stärker profitieren als andere. Das bedeutet aber zwangsläufig, dass die, die durch Leistung profitieren, an denen vorbeiziehen, die zum Beispiel weniger Leistung erbracht haben, wie auch immer diese Leistung aussieht, wie gesagt. Und ich glaube, das ist der Kern dieser Problematik.
21:53 Dominik Hammes
Ja, wenn ich da jetzt nochmal intensiv drauf eingehe, dann haben wir uns ja bald wirklich in der Systemdiskussion und ich glaube, das möchte eigentlich niemand gerade sich von diesem Podcast.
22:01 Gavin Karlmeier
Ich mache eine andere Systemdiskussion auf. Wir bleiben nämlich bei TikTok. Gut. Die Wired, das Magazin Wired, hat exklusiv eine Studie veröffentlicht, die von Forschern der Organisation AI Forensics und Interface, das ist ein T Think Tank in Europa, die von denen gemeinsam entwickelt wurde, indem es darum ging, wie eigentlich Wählerinnen und Wähler in Deutschland auf TikTok Inhalte vorgeschlagen bekommen haben. Und man kann sich jetzt schon ungefähr vorstellen, in welche Richtung das geht. Also, dass Menschen auf TikTok unverhältnismäßig viele Inhalte rechter oder sogar rechtsextremer Creator angezeigt bekommen haben. Ist soweit nicht überraschend, wird durch diese Studie aber nochmal bestätigt. Interessant ist aber, dass offenbar auch ein Viertel der Fälle, in denen Sie es untersucht haben, und Sie haben das vier Wochen vor der Wahl gemacht, Leute, die nach Parteien gesucht haben, also angenommen, du suchst nach Grüne, nach SPD, nach FDP, dass du als ersten Vorschlag immer die AfD angezeigt bekommen hast. Und sie führen das darauf zurück, dass sie sagen, sie glauben nicht, dass da irgendjemand mutwillig so etwas eingebaut hätte, sondern das ist sozusagen ein Einfallstor oder ein Fallstrick. Rein algorithmisch aufgebauter Systeme, denn wenn du nach dem einen Inhalt suchst, aber dir die anderen Inhalte anschaust Lernt der Algorithmus daraus, dass Leute, die diese Dinge suchen, sich diese Dinge anschauen und schlägt natürlich das vor. Wir haben so ein ähnliches Phänomen gehabt mit dem. . Gigi D'Agostino-Song, den du auch gefunden hast, wenn du rechtsextreme Parolen in die Spotify-Suche eingegeben hast. Nur ist es hier halt der Fall, du möchtest dich nach den Grünen zum Beispiel informieren, was die bei TikTok machen. Und du findest nur die AfD. Man sucht die CDU und findet nur die AfD. Das ist natürlich ein Problem, weil du automatisch dann in die Hände solcher gerätst, die möglicherweise mit sehr cleveren Formulierungen dir das sagen, was du eigentlich hören willst, wenn du dich vor einer Partei in einem sozialen Netzwerk informieren möchtest.
24:03 Dominik Hammes
Ja, und es entsteht dadurch natürlich dieser Mythos. der rein von der Erfolgslogik her ja auch wahr ist, dass nur die AfD auf TikTok vertreten ist. Das ist ja das, was man sehr häufig bei jungen Leuten hört. Das war auch eine Zeit lang für die FDP so, ja, die machen wenigstens was auf TikTok, da wo ich zu Hause bin, da passiert ganz viel bei denen. Und egal wie viel die anderen Portale machen, wenn das ja nicht geguckt wird, dann bleibt das natürlich so. Wenn du immer nur AfD vorgeschlagen bekommst, wirst du immer denken, das sind die Einzigen, die da viel machen. Das sind die einzigen, die mich irgendwie abholen wollen. Und egal, wie man zur AfD stehen mag, Das wird auf einige Leute, die politisch vielleicht noch nicht so gefestigt sind, sympathischer wirken als eine Partei, die da weniger macht, wenn sie sich da zu Hause fühlen auf der Plattform. Und das ist de facto ein Problem. Also eigentlich ist Politik und dieser Algorithmus kein gesundes Match. Sagen wir es mal so. Also, die, da hätten wir anders wipen müssen, auf der Roma.
24:57 Gavin Karlmeier
Also ich glaube, dass generell reine Algorithmisierung Und Populismus einfach eine sehr teuflische Mischung sind. Ja. Hier wird auch eine Forscherin in einem Wild-Artikel zitiert: Mia Zia Schüler, ist eine Forscherin bei AI Forensics. Und sie sagt, dass einfach die eingebauten Funktionen von TikTok, wie zum Beispiel was andere gesucht haben, einen extrem schlecht moderierten Raum bieten. in dem Rechtsextreme, insbesondere die AfD, einfach Vorteile ausspielen können. Und das ist tatsächlich Teil des Problems, dass es eben Orte gibt, die nicht moderiert sind. Und dabei geht es nicht nur um Content, Sondern eben auch darum, wie kommt der Content eigentlich zu den Leuten. Ist eine super spannende Debatte, die das anstößt, weil das ja auch bedeutet, muss Algorithmus auch moderiert sein? Also, kann man Dinge technisch lösen, die man im Zweifel. Vielleicht doch nochmal ein Erwachsener hätte drauf gucken müssen.
25:55 Dominik Hammes
Ja, und eine andere Problematik ist natürlich, dass diese Mischung aus Verknappungen, die du ja in Social Media immer hast. Und Populismus, der keinen Skrupel kennt, sehr, sehr gut zusammenpassen. Also, wenn man aufklären will, politisch sich kurz zu fassen, fällt sehr, sehr schwer. Weil du eigentlich Kontext mit einbeziehen musst, du musst verschiedene Standpunkte beäugen. Wenn du Populismus machen willst in eine Richtung, dann kannst du immer mit Ein Halbsatz Parolen um mich werfen, die nicht viel Zeit brauchen und das funktioniert auf TikTok natürlich hervorragend. Das sind einfache, leicht verdauliche Wahrheiten, in Anführungsstrichen, die man den Leuten dann verkaufen kann und das geht halt in dem Medium hervorragend.
26:32 Gavin Karlmeier
So ist es. Und es gibt noch eine zweite Stelle, die untersucht wurde hier von dem Team. Und zwar geht es um die Suchvorschläge, wenn du ein Video schaust. Also bei TikTok ist es ja so, du guckst ein Video und unten links siehst du eine kleine Lupe und einen Begriff. Und dieser Begriff, so heißt es, ist offenbar gar nicht so. Sondern es werden Buzzwords aus dem Video genutzt die dann mit den klickbaitigsten Zeilen versehen werden, die es gibt. Also das, was die meisten Leute danach eben anklicken würden. So ist es so, dass Leute, die nach den Grünen gesucht haben und ein Video aufgerufen haben. sofort Vorschläge kriegen wie Putins letzte Warnung. . Oder Menschen, die nach der SPD gesucht haben, Begriffe angezeigt kriegen wie bisexuelle Prinzessin. Tatsächlich war es auch so, dass Leute, die Olaf Scholz gesucht haben, ganz oft die Schlagzeile als Suchvorschlag bekommen haben, Olaf Scholz in einem Club erwischt. Es gab hier in dem Fall, im letzten Fall, gar keinen Zusammenhang zum tatsächlichen Vorfall. Sondern einfach nur die Tatsache, dass viele Menschen da drauf geklickt haben. Was aber die Forscherinnen und Forscher hier mitgeben ist. Dass diese Schlagzeile im Nachhinein von den meisten Leuten wieder erinnert wird. Das heißt, du siehst ein Video der Grünen. Und das, was aber in deinem Gehirn hängen bleibt, ist die Zeile Putins letzte Warnung. Was ein System ist, das weiterhin Ängste schürt und am Ende Platz der Populismus bietet. Was ein wahnsinnig gefährlicher Mechanismus ist, wenn du mich fragst. Ist es.
28:05 Dominik Hammes
Und es ist letztiger, äh, lustigerweise, leider ist es nicht lustig. Die gleiche Mechanik wie. Wenn ihr auf leider Gottes auch sehr vielen seriösen Internetseiten weiter nach unten scrollt, kommt die Scheiß-Werbung, die oft aber aussieht wie redaktioneller Inhalt. Und das ist im Vergleich natürlich viel harmloser, aber es ist die gleiche Logik, die hier funktioniert, wenn da steht, Wundermittel, in drei Wochen diese Resultate und sowas. Auch ich kann mir solche Überschriften natürlich hervorragend merken. Ich weiß natürlich aber auch sofort, dass das alles rotz ist und klicke nicht drauf. Und da habe ich jetzt doch Angst, es wird halt immer Leute geben, die es trotzdem tun. Also, die dann einfach weiter nach unten scrollen, nicht gemerkt haben, dass es jetzt Werbung ist und sehen dann so passen, so, oh, was ist das denn? Oh, da muss ich jetzt drauf achten. Solarbesitzer, was ist das? Das ist jetzt die große Gefahr für uns, Solarbesitzer.
28:54 Gavin Karlmeier
Oder was? Glassurfer Umlauf hat seinen Job verloren, weil er diese Wahrheit im Fernsehen ausgeplaudert hat. Das muss ich anklicken. Also diese Werbung, wo mit Prominenten gearbeitet wird, die nichts davon wissen, dass sie da benutzt werden.
29:07 Dominik Hammes
Furchtbar. Also es wundert mich auch, dass da es noch keine Klagewelle gab, aber entweder ist es noch nicht relevant genug oder man kann gar nicht greifen, wer das eigentlich geschaltet hat. Eins von beiden wird es wahrscheinlich sein.
29:19 Gavin Karlmeier
So ist es. Und es gibt tatsächlich, passend dazu, gibt es gerade ein Phänomen, das durchs Internet geht, bei dem extrem viele Leute einen kryptischen Code unter YouTube-Videos zum Beispiel kommentieren. Das passt, das ist nämlich genau dieselbe Dynamik, mit dem Namen XAIATG. Also XAI80G. Das kommentieren extrem viele Leute. Es gibt wahnsinnig viele. Also energiewibe. com zum Beispiel hat darüber einen Artikel geschrieben oder Netzhorizonte bei LinkedIn, die das beobachtet haben. Dass es so reihenweise YouTube-Kommentare gibt, bei denen irgendwie Leute auf, äh, scheinbar auf den Inhalt Bezug nehmen, indem sie sowas schreiben wie, wo ist denn da jetzt der Wudausbruch? Das XAI80G ist so wichtig heute. Und dann suchst du danach nach diesem Begriff und findest eine Kryptowährung, die Elon Musk selber erfunden haben soll. Um sozusagen eine Alternation.
30:14 Dominik Hammes
Soll auch noch.
30:15 Gavin Karlmeier
Ja, also das Ding ist, Elon Musk hat damit nichts zu tun Und XAI, dessen Name da drin steckt, hat damit auch nichts zu tun. Es ist ein reiner Scam, der aber gerade über eine ganz perfide Art der Kommentar-Spammung verbreitet wird.
30:32 Dominik Hammes
Das Schlimme ist ja, wenn ich jetzt wieder die Uhr 30 Jahre oder so zurückdrehe, das sind Dynamiken, die früher im Internet cool waren, weil es da eben kein Scam war, sondern irgendeine witzige Aktion. An dieser Stelle auch, falls ihr es nicht gemerkt habt und euch noch erinnern könnt, das Spiel habt ihr jetzt gerade verloren. Solche Aktionen Gab es halt immer mal wieder. Oder auch so was Dämmisches wie Slenderman. Ist ja auch da, wo das Internet dann für eine Sekunde ganz cool ist, auch wenn Slenderman auch ein paar gefährliche Seiten hatte, natürlich. Oder Rick Rolling. Genauso funktioniert das ja. Ja, man liest es ja, stimmt, es ist ja eigentlich eine Meme-Qualität. Man liest es immer wieder und irgendwann googelt man es halt. Das ist natürlich smart.
31:14 Gavin Karlmeier
Also, wenn ihr hierzu hört, sucht nicht nach diesem Begriff. Ihr habt es zuerst gehört.
31:21 Dominik Hammes
Ist doch nicht so smart. Die Aktion ja, der Inhalt dahinter leider nicht.
31:25 Gavin Karlmeier
Es ist leider ein Scam. Wie sind wir da hingekommen? Werbungen. Achso, weil die verhaften bleiben, so wie die Schlagzeilen unter TikTok-Videos. Ah ja. Ansonsten gibt es eine Zahl, die ich tatsächlich sehr interessant finde. Und zwar gibt es ja den TikTok Shop, vor allem im asiatischen Raum Und dieser TikTok-Shop, also die Möglichkeit über TikTok Dinge zu bestellen, E-Commerce, das nutzen wohl relativ viele Leute, und zwar so viele, dass allein in Southeast Asia, also im Südosten Asiens, dieser TikTok-Shop einen Bruttowarenwert von inzwischen 16,3 Milliarden Dollar aufweist. Also das sind die Dinge, die sie sozusagen dort lagern. Das war im Jahr davor waren es noch 4,4 Milliarden Dollar. Es ist so ein bisschen die Frage, wohin sich das so noch entwickelt. Im Jahr 2024 beispielsweise. Aber es gibt ja so ein paar E-Commerce-Player, gerade im asiatischen Raum, die hier zu Lande nicht besonders bekannt sind. Einer der größten ist Shoppy. Und Shopee, auf die fallen die Hälfte der E-Commerce-Aktivitäten in der kompletten Region und die sind bei 55 Milliarden. Auf Platz 2 in Indonesien ist Tokopedia, die haben 16,3 Milliarden Dollar und damit genauso viel wie TikTok Shop. Also das heißt, da wächst gerade ein riesengroßer E-Commerce-Player an. Ohne dass man das so richtig erwartet oder absehen konnte.
32:50 Dominik Hammes
Aber bei den Summen, die verkaufen alles, oder?
32:54 Gavin Karlmeier
Vermutlich ja.
32:56 Dominik Hammes
Okay. Also das ist jetzt nicht der TikTok-Merchandise. Im ersten Moment denkt man eben ja, die verkaufen irgendwie eigene Produkte haben, vielleicht irgendwelche Zusammenarbeiten mit sehr erfolgreichen TikTokern und dann gibt das ja alles Sinn. Aber bei dem Umsatz und diesen Warenwert, das weist schon darauf hin, dass die alles vom Kühlschrank bis zum Entlauser verkaufen, warum ich jetzt den Entlauser her habe.
33:19 Gavin Karlmeier
Ja, also ich glaube auch, also theoretisch kann halt auch dort jeder inserieren. Es ist so ein bisschen plattformig natürlich, aber es gibt schon wahnsinnig viele Screenshots, die sehr. . Temu-esque aussehen oder AliExpressesque. Also zum Beispiel irgendwelche Piercings für 30 Cent oder eine Kuschelkatze mit einem Meter Größe für 3 Euro. Davon gibt es halt dutzende Screenshots im Netz. Also freuen wir uns auf den nächsten Low-Price-Anbieter. Cool.
33:53 Dominik Hammes
Kapitalismus.
33:54 Gavin Karlmeier
So, Kapitalismus und Emotionen. Funktionen und Emotionen. Ich habe ein Housekeeping zu Funktionen und Emotionen zu machen. Und zwar habe ich in der letzten Episode behauptet, dass Signal jetzt Videokonferenzen ermöglicht. Hab dann aber erfahren, dass es das schon seit einigen Jahren gibt. Sorry, hab's noch nicht gemacht.
34:25 Dominik Hammes
Keiner gemerkt, weil es nur zehn Leute benutzen.
34:27 Gavin Karlmeier
Vermutlich ja. Aber es gibt jetzt, und das ist nämlich die Korrektur, bei Signal die Möglichkeit, die Hand zu heben, seinen Bildschirm zu teilen oder mit Emojis zu reagieren. Das ist die Meldung.
34:39 Dominik Hammes
Okay, ist die wesentlich weniger emotionale Meldung, aber quality of life, ja.
34:45 Gavin Karlmeier
Instagram erlaubt jetzt das Hinzufügen von bis zu 20 Songs in einem Reel.
34:53 Dominik Hammes
Also ich finde es einerseits gut, aber das ist wenig Emotionen, was einfach nur nochmal ein Feature ist. Aber es ist nicht so wie andere Features, die wir glaube ich heute auch noch hatten oder die potenziell auf der Liste standen, wo ich sage, ist doch scheißegal, sondern mich bewegt das in der Hinsicht. Dass das doch ein sehr, sehr großer Umfang ist. Und ich bewundere so ein bisschen die jüngeren Leute. die darin dann sehr, sehr gut Videos schneiden können tatsächlich und unfassbar kreativ sind, weil für die ist es natürlich super, dass sie mehrere Tracks haben. Mein Kopf bricht in sich zusammen, wenn ich daran denke, auf meinem Handy überhaupt irgendwas zu schneiden. Weil ich da sehr, sehr alt backen bin und lieber einen großen Bildschirm, Tastatur und Maus habe, aber rein für die kreativen Leute finde ich das super.
35:38 Gavin Karlmeier
Ich finde, das war eine riesen Painpoint, dass du nur eine Tonspur sozusagen hattest, nur einen Song. Dass das jetzt hier aufgehoben wird, finde ich komplett richtig und überfällig. Gut. Instagram wird es nicht erlauben. Das ist fast keine Funktion, aber es ist so klein, dass ich trotzdem, also ich wollte es trotzdem unterbringen. Ich habe ja, wir haben ja hier schon mal darüber gesprochen, dass wenn du einen Karussellpost bei Instagram machst, dass du fortan auch die Formate anpassen kannst. Also dass es möglich ist, auch Hochformatige Karussell-Posts zu machen oder sogar Mischformen im Karussell.
36:08 Dominik Hammes
Mischform ist tatsächlich sehr gut, ja.
36:11 Gavin Karlmeier
Instagram wird es allerdings nicht erlauben, dass du Postings boostest, also Werbebudget auf ein Post setzt, wenn es dabei eine Fullscreen-Image-Size gibt in einem Karussell, also ein 9 zu 16-Bild.
36:27 Dominik Hammes
Warum? Ich habe mich jetzt gemeldet wie in der Schule, weil es einfach, haben sie einen Grund angegeben?
36:35 Gavin Karlmeier
Nee. Ist nicht erlaubt.
36:39 Dominik Hammes
Okay, Computer sagt nein, gut.
36:41 Gavin Karlmeier
Ähm, kennst du Charlie XCX?
36:45 Dominik Hammes
Äh, flüchtig. Es klingt jetzt so, als hätten wir uns mal auf den Kaffee getroffen haben. Okay, ähm, sagt mir was.
36:51 Gavin Karlmeier
Charlie XCX ist eine Sängerin. Britten, schreibt auch selber quasi viele Songs produziert, ist sehr groß. Hatte auch ein paar Hits, auch hierzulande. Und Charlie XCX Hat ein neues Album veröffentlicht. Also kennst du übrigens von I Love It, I Don't Care. I'm a 90s Bitch. Du. Das. Und die hat ein neues Album veröffentlicht, das heißt ein Drop. Die hat ein neues Album veröffentlicht, schon vor einem Wochen und das heißt Brad. B-R-A-T. Und das gilt für unter vielen Musikkennerinnen und Kennern gilt das als Meilenstein. Das ist tatsächlich sehr, sehr gut besprochen, sehr gehypt. Und es ist wohl so, dass Instagram daran arbeitet, als Promo-Aktion für dieses neue Album dir die Möglichkeit zu bieten, wenn du einen Instagram-Note veröffentlichst, dass diese Note dann grün ist, so wie das Bread Cover. Also es ist nur rein grün, da steht Bright drauf.
37:48 Dominik Hammes
Also meine Emotionen halten sich in Grenzen, es ist einfach eine Promo-Aktion halt. Okay. Also ich finde es ganz süß. Ich glaube, je nachdem, wie leicht man zu beeindrucken ist, und das ist natürlich, wenn man jetzt Fan ist und man ist relativ jung, ist das nicht mega, ey, Instagram hat sogar das und das verändert, nur für das Album, ist das natürlich ein krasser Hype-Moment. Aber mir ist es so. Also ich habe Schriften im Internet schon farblich anders gestaltet, da wusstet ihr alle noch nicht, wie man Hallo sagt. Aber das ist halt. Das ist eine Wirtschaftsentscheidung, es ist keine technische Innovation.
38:20 Gavin Karlmeier
Dominik Hammes, er kennt ihn von HTML-Codes bei MySpace reinballern.
38:26 Dominik Hammes
Ja, der alte Mann hat wieder gesagt, dass er farben kann. Es ist wirklich leid. Es ist einfach so eine simple Funktion, kann ich einen Button auf dem Blau haben, dass ich da sitze und bin so, okay, die Geschichte ist PR, das ist keine Technologie.
38:41 Gavin Karlmeier
Das ist richtig. Instagram erwägt offenbar, den Count, also den Zähler für deine Beiträge wegzumachen, dass dort nicht mehr steht, wie viele Bilder du hochgeladen hast.
38:56 Dominik Hammes
Ich habe da eine Frage an Meta. Warum beschäftigt man sich mit so einer bescheuerten Frage? Es ist doch völlig egal.
39:05 Gavin Karlmeier
Es macht das Design natürlich sleeker, weil du nur noch diese zwei Zeilen da stehen hast, Followers und Following.
39:12 Dominik Hammes
Ja, aber das ist ja immer noch die gleiche Zeile, wenn die Zeile ganz wegfiele, würde ich es ja verstehen.
39:18 Gavin Karlmeier
I don't know. Also, doch, ich glaube, ich weiß warum. Weil sie ja auch daran arbeiten, dass du dein Grid designen kannst, dass du sozusagen die Reihenfolge verändern kannst, dass du da halt viele Freiheiten bekommst in diesem Grid.
39:32 Dominik Hammes
Sie wollen auf die Nutzer zugehen, weil die das ja sowieso schon machen, indem sie alles löschen und neu hochladen.
39:39 Gavin Karlmeier
Und ich glaube, dass der Begriff auch unklar wird und schwammig, weil was ist denn ein Beitrag? Also wenn ich ein Reel hochlade, zählt es mit oder nicht? Zählt es dann mit, wenn es im Feed angezeigt wird oder wenn es nicht im Feed angezeigt wird? Also ich glaube, das ist so der Schritt zur Fragmentierung Instagrams, was erstmal nicht gut ist. Ich finde aber, dass diese Aussagekraft von, da hat jemand 600 Beiträge hochgeladen oder 6000 Beiträge hochgeladen. Dass ich die auch überschaubar finde. Deswegen, wegen mir kann das weg.
40:07 Dominik Hammes
Ja, meinetwegen auch, aber ich glaube, also ich ziehe meine Emotionen, die ich gerade angemeldet habe, was soll die Scheiße so ein bisschen zurück, weil Eigentlich versuchen sie ja nur Instagram auf das anzupassen, was es geworden ist, weil es ist ja nicht mehr diese chronologische, dieses Foto habe ich dann und dann gepostet, Timeline. Das wäre quasi eine Unterfunktion mittlerweile, weil das Ding ja so aufgeblasen ist. Und da sehe ich es dann eher in die Richtung marschieren, dass dir irgendwann, du hast ein Profil, das du designen kannst, wie du willst, und du hast aber auch eine Fototimeline. In einem eigenen Tab oder sowas.
40:39 Gavin Karlmeier
So ist es.
40:40 Dominik Hammes
Und das traue ich Instagram eh zu, weil ja eh immer, oh, neue Funktionen, mega gute Idee. Lass uns das auch noch einbauen.
40:46 Gavin Karlmeier
Also Instagram auf dem Weg zur Everything-App. Das hört man nicht gerne.
40:52 Dominik Hammes
Wo? Aber in der EU.
40:54 Gavin Karlmeier
Ja, und bei Meta glaube ich auch nicht.
40:57 Dominik Hammes
Ja, aber sie arbeiten immer so.
40:59 Gavin Karlmeier
So ist es. Bist du jemand, der Storys liked?
41:04 Dominik Hammes
Ja, durchaus.
41:06 Gavin Karlmeier
Es gibt offenbar bald die Funktion Superlike für Stories, von dem jede Person, jeder Account nur eins pro 24 Stunden vergeben kann. Indem es den Like indem man den Like-Button gedrückt hält.
41:23 Dominik Hammes
Irgendwie an die Zeiten, als man sich durch Profile durchgescrollt hat und aus Versehen, was geliked hat, was drei Jahre alt war, so oh fuck. Ja, sollen sie machen, ne? Also es ist halt die Social Media Kommentare dazu, sind ja alle so, ah ja, machen wir jetzt hier die Tinder-Funktionalität. Und das ist so weit von meiner Lieblingsrealität weg, dass ich gar nicht mehr weiß. Kriegt man da noch so eine Emotion wie, uh, der oder die möchte was von mir, wenn man dann ein super Like bekommt oder durchgeliked wird?
41:54 Gavin Karlmeier
Ist das noch? Wenn man nicht so alt ist wie wir, dann glaube ich schon. Also, wenn man Instagram schon auch zum Kennenlernen und zum Daten benutzt, glaube ich, löst das genau das aus, ja. Und dann ergibt es natürlich Sinn. Ich krieg, weil, also so Sätze wie der guckt jeden Tag meine Story, die hört man ja häufiger. Jetzt aber, der hat mir jeden, schickt mir jeden Tag sein Superlike. Das ist da schon, steckt da schon drin, finde ich. Spannend finde ich aber die Frage. Spannend finde ich die Frage, was das algorithmisch macht. Ob das dazu führt, dass die, denen ich ein Superlike geschickt habe, womöglich mich auch weiter vorne angezeigt kriegt in den Storys.
42:33 Dominik Hammes
Da sind ja sowieso ein paar Dinge, die irgendwie wenig Sinn ergeben, gerade wenn es darum geht, Inhalte zu teilen mit anderen Die erste Auswahl, die ersten zwei Zahlen von Accounts, bin ich mir so: 80% davon haben da nichts verloren. Denen habe ich noch nie was geschickt. Zwei Leute ja, aber manchmal muss ich auch zu denen, die nicht im häufigsten Teil runterscrollen. Komisch. Aber es sind immer die gleichen, das ist das Verwirrende daran, mit denen ich nie interagiere, aber die sind immer da, wo ich dann denke, gucke ich mir deren Kram häufig an, aber warum hinterfrage ich auch den Algorithmus? Den verstehen die selber vermutlich nicht.
43:04 Gavin Karlmeier
Ich glaube auch. Threads arbeitet an der Funktion mit dem Namen UseMedia. Also wenn ich jetzt quasi, du postest ein Bild oder ein Video, wir wissen nicht so genau, ob das auf Bilder auch und auf Videos gleichermaßen zutrifft, aber aber angenommen, du postest ein Thread. Post mit Video oder Bild und ich klicke auf den Repost-Button, dann habe ich nicht mehr zwei Vorschläge, nämlich Reposten und Zitieren, sondern noch den dritten Vorschlag, Use Media. und kann dann mit einem Verweis auf dich als Urheber einen neuen Post mit deinem Video oder mit deinem Bild erstellen.
43:39 Dominik Hammes
Einerseits finde ich es smart und auf der anderen Seite müsste ich es in der Praxis sehen, um zu schauen, ob es wirklich besser ist als die Zitatfunktion. Weil ich bin ein großer Kontextfreund und denke mir dann so, naja, ich möchte vielleicht schon wissen, in welchem Originalkontext das gepostet worden ist.
43:55 Gavin Karlmeier
Was du bestimmt trotzdem sehen kannst, wenn du auf den Urheber klickst, der mit angegeben wird. Bei Twitter gab es die Funktion ja auch. Du konntest mit den Videos anderer Leuten einen Tweet erstellen. Und das war eine Funktion, die ich ganz gerne genutzt habe, die ich sehr sinnvoll fand. Und ich finde das gut, das auch auf Bilder auszuweiten, weil das für eine, also für einen realistischen Verwendungszweck total nachvollziehbar ist. Also wenn irgendjemand, wenn Christian Lindner ein Bild von sich mit dem Gewehr postet, dann werden die Leute eh alle Screenshots davon posten. Wenn du aber kein Screenshot mehr brauchst, sondern du kannst halt dich immer auf dasselbe Bild beziehen. kann das auch für den Algorithmus viele Aussagen und Signale geben, wie zum Beispiel, wie gut performt der Originalpost. Oder aber auch die Tatsache, dass es halt krass dateneffizient ist, weil du nicht dasselbe Bild 160 Mal auf dem Server hast, sondern einmal.
44:46 Dominik Hammes
Okay, da darf ich da, das ist jetzt kein V-Tode, was du sagst, ist ja schon richtig, aber ich sehe ja auch viel Content Wo Screenshots nicht benutzt werden, weil es keine andere Option gibt, sondern wenn man den anderen Personen die Reichweite nicht geben will und sagt, ich möchte gar nicht, dass man sich da durchklickt. Und das neutralisiert das dann sehr schnell, glaube ich.
45:06 Gavin Karlmeier
Komplett richtig. Das war's.
45:15 Dominik Hammes
Schön. Also ich bin gespannt, wie sie es umsetzen, und ich glaube, das wird auch entscheiden, ob das ein Erfolg wird oder nicht. Ich persönlich bin immer Freund vom Originalkontext. Und wenn man die Leute nicht supporten will, ist ein Screenshot immer noch der beste Weg. Aber Noch besserer Weg, wenn es nicht wirklich wichtig ist, dass man dazu postet, gar nichts dazu zu posten.
45:34 Gavin Karlmeier
Wenn man Leute gar nicht unterstützen will, auch, also keiner braucht es für Scheiße, ist ja die alte Regel. Ja.
45:41 Dominik Hammes
Also es gibt natürlich Pferde Moment, da muss ich jetzt was zu sagen, da kann ich nicht stillbleiben, das ist was anderes. Aber wenn man denkt, ey Der oder die Comedian wieder absoluten Dreck abgeliefert. Schreib einfach nix. Das ist das Beste, was man tun kann.
45:56 Gavin Karlmeier
Dominik, was machen wir denn jetzt mit dem angebrochenen Wochenende?
46:00 Dominik Hammes
Ist doch Mittwoch. Nein. Lemon, it's Thursday. Also nee, Thursday, Donnerstag. Wie so Wochenende.
46:11 Gavin Karlmeier
Na weil diese Folge hier erscheint am Freitagmorgen.
46:15 Dominik Hammes
Achso, am Freitagmorgen. Ja, was ist das denn vor?
46:19 Gavin Karlmeier
Sie hören zwei Medien-Freelancer bei der Arbeit. Ist das nicht Mittwoch oder Dienstag? Was weiß ich denn?
46:24 Dominik Hammes
Mir doch egal. Nee, ich bin diesen Monat wie so viele Termine, dass ich ohne meinen Terminkalender gar keine Orientierung mehr habe.
46:31 Gavin Karlmeier
Möchtest du einen dieser Termine hier noch prominent platzieren? Bevor ich dich jetzt hier in die ewigen Jagdgründe verabschiede.
46:37 Dominik Hammes
Es gibt ja nur den einen, den ich Brunnen platzieren kann. Das habe ich das letzte Mal schon getan. Das ist nächste Woche. Falls ihr in Köln seid und ihr habt, ich glaube, Mittwochs, wo es in meiner Nachung nichts zu tun, dann könnt ihr unter anderem mir und zwei anderen netten Herren Von Radio Nikolar am 24. 7. auf der Volksbühne am Rudolf Platz in Köln beim Geburtstag feiern zugucken, weil unser Podcast Radio Nikolar 10 Jahre alt wird Ist aber sehr viel Popkultur und Quatsch. Also das, was ich hier versuche, immer möglichst im Rahmen zu halten. Aber man merkt dann doch, das ist durchdiffundiert, glaube ich. Und Würden wir auch freuen. Es sind noch ein paar Tickets da. Es ist schon voll, aber es ist nicht voll genug, bis es ausverkauft ist.
47:16 Gavin Karlmeier
So. Dann sehen wir uns alle da. Hier hören wir uns wieder am Montag. Wenn ich jetzt schnell genug bin, dann kann ich dir auch noch sagen, wer da der Gast ist am Montag. Und zwar ist das. Oh, Janis kommt. Janis Schakarian. Freuen wir uns. Liebe Grüße. Letzte Folge mit Johannes habe ich, glaube ich, aus dem Tesla aufgenommen. Also wir sind gespannt, wie das weitergeht. Vielen Dank, dass wir.
47:41 Dominik Hammes
Mit den Waschbären am Fenster.
47:44 Gavin Karlmeier
Vielen Dank, dass ihr alle zugehört habt. Kommt in den Discord, hakenland. org. Macht euch ein schönes Wochenende und bis Montag und lieben Dank, Dominik. Bis bald.
47:54 Dominik Hammes
Sehr, sehr gern. Bis dann. Tschüss.