Maschen, Musk und Broligarchie. Wir haben sie heute alle: Mark Zuckerberg, Sam Altman, Jeff Bezos, Donald Trump, Elon Musk. Die große Techbro-Parade zum Jahresende. Zum Glück haben wir aber vor allem auch: Moritz Meyer.
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:05 Gavin Karlmeier
Hallo Moritz.
00:07 Moritz Meyer
Hallo Gavin, schön wieder hier zu sein. Ich freue mich, dass du wieder hier bist. Ich will dich kurz vorstellen. Du bist Moritz Meier. Du bist Teil der Geschäftsführung der Social Media Agentur Hitch On, Director Broadcast dort, heißt es. Vor allem bist du aber seit 160 Jahren Social Media-Experte, kennst dich mit all diesen ganzen Plattformen aus. Biss einer der drei Menschen, die YouTube wirklich verstanden haben in Deutschland, würde ich behaupten. Und ich freue mich, dass du heute wieder hier bist.
00:34 Gavin Karlmeier
Ja, ich freue mich auch. Vielen, vielen Dank. Wir haben ja ein paar spannende Themen heute, die auch mit dem zu tun haben, womit ich mich jeden Tag beschäftige. Social Media Plattform Creator. Das wird spannend.
00:48 Moritz Meyer
Ja, das ist wahr. Wir haben uns das letzte Mal gesehen, als du in der Wohngemeinschaft beim Haken dran live warst. Das heißt, du bist jetzt hier die erste unabhängige Stimme, die sagen kann, sollten wir das nochmal machen, solche Veranstaltungen.
01:00 Gavin Karlmeier
Unbedingt, das war sehr schön, die Hagendrand-Familie mal vor Ort zu treffen, sowohl Zuhörende und Fans als auch Teil Der Hostfamilie sozusagen hier. Es waren ja ganz viele da. Du, Dennis, Nora, aber auch Franziska Blum war da, Thomas Riedel, also viele alte Bekannte. Und das war eine echt nette Atmosphäre. Ich fand auch die Wohngemeinschaft von der Größe her sehr passend. Also man kommt euch nahe und ich selber saß ja auch dann im Publikum logischerweise. Und das hat eigentlich alles so vom Setting und Ambiente her gepasst. Ihr habt euch ja dann hinterher auch noch ein bisschen Zeit fürs Publikum genommen. Ja, genau, also ja, ganz toll. Also ich weiß gar nicht, nicht, wer alles von sich sagen kann, dass er Haken dran schon dreimal live gesehen hat, aber ich kann es sagen, weil ich habe euch bei der Republika schon zweimal live gesehen und in der Wohngemeinschaft Und es macht jedes Mal Spaß. Also ihr funktioniert auf den Ohren, aber auch live ganz wunderbar. Wir sind das zum Anfassen. Ja, das kann man auf jeden Fall sagen. Das wurde ja auch gemacht, also man hat euch auch angefasst.
02:18 Moritz Meyer
Man hat uns ganz doll angefasst, ja. Wer uns auch anfassen möchte, ich kümmere mich darum, dass wir das mal wiederholen können. Und Republika, ich will noch nicht zu viel verraten, aber da wird es bestimmt auch eine Gelegenheit geben. Naja, vielleicht nicht anzufassen, aber zu berühren, also trotzdem. Mal sehen. So, jetzt aber genug des Vollgeplänkels. Wir müssen einsteigen und ich möchte mit dir über TikTok sprechen. Das ist ja so ein Thema, an dem wir uns jetzt die letzte Woche entlang gehangelt haben. Für die, die es nicht mitbekommen haben, die Vorgeschichte ist ja, es gibt dieses Gesetz. Das TikTok verbietet, sollte TikTok nicht bis zum 19. Januar an ein US-amerikanisches Unternehmen verkauft werden oder zu einem US-amerikanischen Unternehmen werden, in dem zum Beispiel Die Besitzverhältnisse sich verändern. Da gibt es nun das letzte, quasi das letzte Wort vor dem Obersten Gerichtshof, vor dem Supreme Court, weil alle gesagt haben, das ist so rechtens, genau so kann das jetzt TikTok hat jetzt versucht, und das ist jetzt die News, für diese Eskalation zum Supreme Court, also für den Gang zur obersten Instanz, einen Aufschub für die Entscheidung zu bekommen, um zu sagen, Leute, verbietet uns nicht, bis der Supreme Court entschieden hat. Und dieses Gericht in, jetzt habe ich mir gar nicht aufgeschrieben, wo es war, auf jeden Fall dieses US-Gericht in den USA, hat diesen Dringlichkeitsantrag nun abgelehnt. Und hat gesagt, also das Supreme Court, da kann man hinziehen, aber wir können nicht garantieren, dass der Supreme Court schnell genug eine Entscheidung trifft und wir werden keinen Aufschub gewähren bis dahin.
03:46 Gavin Karlmeier
Ja, die Luft wird dünner für Byte Dance und TikTok. Ihr habt das Thema ja diese Woche auch schon von vorne nach hinten und zurück durchgesprochen. Größten Hoffnungen für Bidens, glaube ich, liegen auf Donald Trump, dass der sich was einfallen lässt, dieses Gesetz in irgendeiner Form entweder zu umgehen oder rückgängig zu machen, die politischen Möglichkeiten hätte er ja mit Kontrolle über Senat und Haus, aber natürlich ist das auch ein Prozess, der erstmal passieren muss. Ganz grundsätzlich aber, weil ich dieses Thema schon recht lange natürlich jetzt verfolge, weil das auch einen großen Impact auf. . Creator, Creator Arbeit, Creator Economy hätte, was nun das ist, womit ich mich jeden Tag beschäftige. . Wenn man so die Berichterstattung in den USA verfolgt Das ist schon alles recht sattelfest, was die da gemacht haben. Und das ist jetzt nicht, um ein bisschen mit dem Säbel zu rasseln, sondern wenn man sich auch anguckt, wie konsistent die Urteile der Richter sind. Das war ja auch ein eine sogenannte Bipartisan Bill. Also da haben Republikaner und Demokraten eng zusammengearbeitet. Das ist. Konsens, dass der Einfluss von dieser Plattform ByteDance, hinter der eine in den USA zumindest als feindlich betrachtete Nation steht, wird als schädlich für die Nation für die Sicherheit des Landes gesehen und so auch in den Begründungen der Gerichtsurteile ist ganz klar die Haltung Das ist eine absolut legitime Sichtweise einer US-Regierung und da werden wir als Richter nicht einschreiten, sondern. Das ist alles so erstmal sehr gut konstruiert gewesen und spricht auch dafür, dass dieses gesetzgebende Verfahren, das ist eben nicht mit heißer Nadel gestrickt oder so aus einer Laune raus, sondern da wurde wirklich sehr sorgfältig daran gearbeitet. Erwartung ist, dass auch der Supreme Court dieses Gesetz nicht kippen wird, zumindest was ich so bisher gelesen habe. Der kann natürlich, kann sein, dass da noch eine Überraschung passiert. Das sind ja auch inzwischen sehr viele Leute, die Trump nahestehen. Wer weiß, was Trump da im Hintergrund noch macht? und das Vertrauen in die US-Institutionen ist natürlich schon ein bisschen angeknaxt. Aber im Moment sieht es so aus, als würde das kommen. Man muss auch gleichzeitig ja immer dazu sagen, dann ist die App in den USA verschwunden aus den App-Stores. Die App wird weiter erstmal nutzbar sein, die wird aber natürlich über die Zeit unbenutzbarer werden, weil es können keine Updates mehr eingespielt werden, die kann nicht mehr weiterentwickelt werden. Und wird insgesamt natürlich dann massiv unattraktiv für alle Werbetreibenden zum Beispiel auch. Hier in Europa, wir werden davon, außer dass uns vielleicht ein paar US-Nutzer in den Kommentarspalten fehlen oder so, wir werden da nicht viel von spüren. Die EU kann das ja weiter, also in Europa wird die App weiter erlaubt bleiben in den App Stores.
06:47 Moritz Meyer
Sorry, wenn ich dich ganz kurz unterbreche und kurz das Thema crashen muss. Also Disclaimer, ich nehme diese Folge hier aus dem Auto auf. Ich sitze gerade auf einem Rastplatz. Und direkt neben mir hat gerade ein Auto geparkt, das das Licht drin hat. Ich sehe nicht, wer am Steuer sitzt, aber der hat ein Briefmarkenalbum in der Hand und blättert durch sein Briefmarkenalbum.
07:05 Gavin Karlmeier
Ist das Dennis Horn?
07:07 Moritz Meyer
Wenn seine Bruchparkensammlung durchgeht. Ich wollte auch darauf hinaus. Das ist skurril. Naja, ich will zurück zum Thema, sorry. Ich stimme dir natürlich voll zu. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich deine Einschätzung mitgehe, dass wir abgesehen davon, dass amerikanische NutzerInnen in den Kommentaren fehlen, kaum einen Unterschied merken. Weil in dem Moment, wo amerikanische NutzerInnen kein Content mehr erstellen dort, weil sie das Gefühl haben, sie erreichen damit weniger Leute, in dem Moment wird es für viele Leute in Europa auch unattraktiv, dort Inhalte zu erstellen oder sich anzugucken, weil halt. der amerikanische Ast fehlt. Und ich kenne extrem viele Leute, die TikTok vor allem englischsprachig konsumieren. Und wenn da jetzt die größte Nation, größte englischsprechende Nation plötzlich wegbricht, dann werden alle zu Instagram Reels beispielsweise überwandern. Oder würdest du das so als Bindeglied zwischen uns und der Creator-Bubble, würdest du das anders einschätzen?
08:02 Gavin Karlmeier
Also ich bin gespannt, wie es werden wird, denn in so einer sehr relevanten Zielgruppe junge Menschen unter 25 oder sogar unter 18, wo viele dieser Trends entstehen, da gibt es natürlich schon eine sehr starke deutsche Szene auch. Und da gibt es super viele Creator, die da ein super junges Publikum erreichen. Das ist alles deutschsprachig und das ist lustig und das funktioniert für die. Und die sind erstmal davon nicht tangiert, dass US-Creator dann auf der Plattform vielleicht weniger machen. US-Creator sind schon dabei, ihre Nutzer dazu aufzurufen, entweder zu YouTube Shorts zu gehen oder zu Instagram Reels und weisen wieder auf die Welt. darauf hin, dass sie da auch präsent sind. Also die bereiten sich schon auf den Einschlag vor. Und denen geht natürlich eine ganz wichtige Monetarisierungs- und Reichweitenplattform verloren. Ich würde auch mal denken, dass dann große Shows, sagen wir zum Beispiel Jimmy Fallon oder Daily Show oder so, werden sich auch von TikTok dann zurückziehen. Also in den USA wird schon die Menge an Content auf TikTok dramatisch zurückgehen und das werden wir auch hier spüren. Ich bin gespannt, wie sich das auf den deutschen Markt auswirkt. Da wage ich jetzt mal keine Prognose, aber ich würde schon sagen, dass es genug Creator gibt. Die funktioniert die App erstmal so. Die erreichen hier ihr deutschsprachiges Publikum und das tun sie mit deutschsprachigen Content. Die haben deutschsprachige Werbepartner und die sind jetzt erstmal nicht darauf angewiesen, dass die App in den USA funktioniert. Was aber natürlich sein kann, ist, dass dann sehr viele Memes und Trends entstehen, ja dann nicht mehr auf TikTok in den USA, wenn wir an die ganz großen Sachen wie Bradgirl Summer oder so denken. in diesem Jahr, die dann so um die ganze Welt gegangen sind.
09:54 Moritz Meyer
Oder die Dubai-Schokolade.
09:57 Gavin Karlmeier
Da gehen ja die Meinungen auseinander, wo das entstanden ist. Und am Ende wünschen wir uns vor allem jetzt, dass es mal vorbei ist. Ich habe jetzt auf dem Weihnachtsmarkt auch schon Dubai-Beuze. Bratwurst und sowas gesehen, also es wird langsam ein bisschen absurd.
10:10 Moritz Meyer
Ich habe ja ein bisschen Angst, dass die Dubai-Schokolade verschwindet, aber die Umbenennung von Produkten mit Pistazie zu Produkten mit dem Namen Dubai im Namen, die wird bleiben.
10:19 Gavin Karlmeier
Ja, das könnte auch sein. Aber wo waren wir stehen geblieben, bevor wir uns verloren haben? Ja, also das wird fehlen, diese Trends, diese Memes, die in der aus dem US-Markt kommen und dann hier hin rüberschwappen. Und das ist der Normalfall. Dass wir sowas wie Barbara Srabababa haben, was aus Deutschland um die Welt geht, das passiert eher selten. Und normal kommen die Trends aus den USA hier ran. Und wenn die dann eher auf YouTube Shorts entstehen oder bei Instagram Reels oder auf einer völlig neuen Plattform, äh. . Was ja auch möglich sein könnte, dass es gibt ja bereits TikTok-Klone in den USA, dann kann es natürlich sehr schnell gehen, dass einfach die Creator dem folgen. Und Snapchat steht, also die Aktien von Snapchat, die Aktien von Meta haben alle profitiert von diesen. von diesen Urteilen. Also da die Wettbewerber werden alle jetzt schon die kriegen einen Boost sozusagen.
11:16 Moritz Meyer
Ich finde Ich finde die Frage ganz spannend, weil wir gesehen haben am Beispiel X, Twitter, auch wenn es da keine wirkliche Dringlichkeit, gesetzliche Dringlichkeit gab, sondern mehr so einen moralischen Druck. Dass der Umzug von gesamten Communities auf andere Netzwerke extrem schwierig ist. Also wir sehen selbst jetzt, Blue Sky hat am Wochenende die 25 Millionen NutzerInnen geknackt. Das ist ja immer noch gar keine Sphäre, in der sich Twitter bislang befunden hat. Auch wenn unser Bauchgefühl sagt, da passiert gerade was, Threads hat irgendwie 275 Millionen NutzerInnen registrierte immerhin. Also ich trotzdem, ich habe so das Gefühl, dass. . Könnte auch für viele Creator innen existenzbedrohend sein, wenn TikTok plötzlich in den USA nicht mehr funktioniert. .
11:55 Gavin Karlmeier
Mit Sicherheit. Das ist ja auch ohne Beispiel. Das ist das erste Mal, wäre das dann, dass wirklich gegen eine der größten Social Media Plattformen auf diesem Planeten so massiv vorgegangen wird von der größten Social Media Nation auf diesem Planeten. Also jetzt einfach mal nicht unbedingt was Reichweite angeht, da gibt es andere Nationen, die sind größer, aber was einfach die marktwirtschaftliche Dominanz, was die kulturelle Dominanz angeht, da is natürlich der US Markt super relevant. And when Also, deswegen, man kann jetzt mutmaßen, was alles passiert. Was dann tatsächlich passiert, muss man tatsächlich sagen, das muss man abwarten, weil das ist ohne Beispiel. Gleichzeitig, man kann es sich auch immer noch schwer vorstellen. Also, so ein bisschen bin ich auch immer noch, ist TikTok nicht too big to fail? Und wird es nicht eine Last-Minute-Lösung geben? Und wenn es nur irgendein Loophole ist, was sich noch auftut, um TikTok irgendwie weiter existieren zu lassen, da bin ich mal sehr gespannt.
13:04 Moritz Meyer
Ich erinnere mich an die Worte von Pip Klöckner. der hier gesagt hat, also ich habe ihn ja darauf angesprochen, warum TikTok immer noch keine guten Zahlen schreibt und was deren Wette ist. Und seine These war Dass die Wette von TikTok ist, so groß zu werden, dass der Werbemarkt nicht mehr daran vorbeikommt. Sollte jetzt der amerikanische Markt aber wegbrechen. und auch amerikanische Unternehmen hinterlassen ja deutlich große Beträge, um für deutschsprachiges Publikum Werbung zu machen, dann könnte ich mir vorstellen, wäre das für TikTok finanziell mittelfristig ein riesengroßes Problem.
13:36 Gavin Karlmeier
Ja, ja, auf jeden Fall. Also 150 Millionen Nutzer sind in den USA. 170 sogar aktiv. 170, ja. Aber die, die, die Die wirtschaftliche Bedeutung von TikTok für ByteDance in den USA, die ist natürlich ungleich größer als jetzt ein Markt in Europa oder Südamerika. Ich habe noch einen kleinen Link-Tipp für alle, wer die TikTok den TikTok Countdown verfolgen möchte. Es gibt eine Website, TikTok Countdown Clock. com. Die zählt runter. Wir stehen jetzt gerade bei 34 Tagen, 5 Stunden. Und ziemlich genau zwei Minuten bis TikTok sich aus den USA verabschiedet. Ich poste es mal in den Discord.
14:21 Moritz Meyer
Wir nehmen die Welle. Genau. Hakenland. org ist der Discord, da findet ihr alles, auch Moritz könnt ihr da anfassen, quasi virtuell. Wir nehmen die Folge am Sonntagabend und gegen 19 Uhr auf, muss man dazu sagen. Also wenn ihr das jetzt öffnet, während ihr das hört, ist der Countdown noch weiter vorangeschritten. Das ist korrekt. Wie ist dann, darf ich mal kurz deine persönliche Meinung abtastend? Wie ist so dein Gefühl zu TikTok?
14:44 Gavin Karlmeier
Ganz schwer, ganz schwer. Also du meinst jetzt, ob ich zu der App persönlich stehe. Ja, zum Verbot vor allem. Zum Verbot. Also ich wäre dagegen, das auf eine einzige App abzuzielen oder so. Ich denke schon, wir sehen ja jetzt weltweit, wie die Schrauben immer enger gezogen werden für viele Social Media Plattformen. Und das sind alles Vorboten für eine größere und notwendigere Regulierung von Social Media Plattformen. Wir haben jetzt in Australien den Bann für Social Media Plattformen für unter 16-Jährige. Ich bin mir auch recht sicher, dass in der Europäischen Union da recht bald was passieren wird. Schweden denkt auch darüber nach, prüft, dass derzeit. Ja. Erstmal finde ich das grundsätzlich gut, dass wir jetzt mal wegkommen von diesen großen Social-Plattformen, die dürfen einfach alles Und es wird alles unter das Label Redefreiheit und Pressefreiheit gestellt und das ist der Freifahrtschein für die, sondern dass wir sagen, nee Moment mal, die unterliegen auch einer bestimmten Vorschriften, die unterliegen, gelten im Recht. Und wir müssen uns auch immer wieder angucken, wie wirken sich diese Plattformen auf die Gesellschaft aus. Und wir sind jetzt, glaube ich angekommen bei dem Punkt, dass alle der Meinung sind, viele der Auswirkungen dieser Plattformen sind negativ und das Negative überwiegt das Positive. Und wir müssen da jetzt als Politik, als Gesellschaft tätig werden. Und das finde ich Finde ich gut. Ich wäre jetzt dagegen zu sagen, allein TikTok ist irgendwie ursächlich böse oder sowas, sondern ich wäre auf jeden Fall aber dafür, sich Weiter genau diese Plattformen anzugucken und deren Einfluss auf unsere Gesellschaften anzugucken und diese Plattformen stärkeren Schranken zu unterweisen als zu unterlegen, als es bisher der Fall ist. Das ist sehr diplomatisch ausgedruckt, aber so fühle ich es tatsächlich. Ich bin keiner Plattform so richtig negativ gegenüber eingestellt oder so. Ich gehe auf TikTok und ich sehe viele Sachen, wo ich mir denke, oh mein Gott, bitte verschone mich. Aber ich sehe auch genauso viele Sachen, wo ich denke, hey, das ist eigentlich echt cool und witzig. Und genauso geht es mir über Instagram, genauso geht es mir bei YouTube und genauso geht es mir, ja Gott bewahre, ab und zu noch auf Facebook, wenn ich mich da einmal im Monat drauf bewege.
17:18 Moritz Meyer
Um noch einmal so den Stand der USA so zusammenzufassen, die Dringlichkeit oder wie nah sind wir denn diesem Verbot tatsächlich? Raya Krishnamorty, das ist der Vorsitzende des China-Ausschusses für die Demokraten. Und John Mulenaar, das ist der Vorsitzende des Ausschusses für die Republikaner. Die haben jetzt TikTok noch einmal aufgefordert, die App so schnell wie möglich zu verkaufen, haben aber auch gleichzeitig eine Aufforderung an Google und Apple. gestellt, die da lautet, dass die App am 19. Januar aus den App-Stores verschwinden müsste. Und diese Unternehmen, und die CEOs sind direkt angesprochen, diese Unternehmen müssten sich jetzt schon auf diese Entfernung vorbereiten. Also es klingt schon alles sehr, sehr, sehr, wie du schon gesagt hast. dringlich und stichfest.
18:03 Gavin Karlmeier
Viel spannender finde ich es ja zu spekulieren, wer könnte sich TikTok unter den Nagel reißen. Das finde ich ja hochspannend, weil. Da kommen wir dann ja an den Punkt, so sind wir mit der Lösung dann besser dran als vorher? Weil die wahrscheinlichste Kaufoption ist ja erstmal Antwort A, Tech-Milliardär. Und sind wir damit glücklicher, wenn jetzt entweder Jeff Bezos oder Elon Musk oder Sam Altman, wer auch immer. .
18:31 Moritz Meyer
Oh Gott, Sam Altman wäre auch wild.
18:34 Gavin Karlmeier
Und sich irgendwie diese App unter Nagel reißt. Ja, also das ist ja jetzt gerade wie, keine Ahnung, auf so einer Transferbörse oder so, wo erstmal die wildesten Sachen verkündet werden. Und auch Sam Oldman habe ich schon gelesen angeblich wäre er interessiert. Würde für ihn auch Sinn machen, weil OpenAI würde damit ein massiv geiles Datenpaket bekommen, um die eigene Technologie zu trainieren. Und ich glaube, das ist der wahre Schatz, auf dem TikTok da sitzt, aus Sicht vieler vieler Interessenten. Social Media, alles klar, ist ja gut, aber das was wir ja jetzt brauchen ist Training Data. Social Media ist nett. Kann man auch gut noch mit Geld verdienen, aber in die Zukunft geguckt, wir brauchen Training Data und da liegt gerade ein gigantisches Datenpaket for Sale sozusagen, um mit 150, 170 Millionen Nutzer Daten zu irgendwelche AIs trainieren zu können. Und ich glaube, das ist das, wonach sich gerade alle so ein bisschen die Finger lecken.
19:31 Moritz Meyer
So und jetzt kommt die wilde, die letzte wilde Prognosefrage. Prognosen und Emotionen. Mal angenommen, Sam Altman würde TikTok kaufen. Und dann wäre es ein OpenAI Social Network, dass dann er nicht mehr TikTok hieße. hieße aber auch im Umkehrschluss, dass wir hierzulande die Möglichkeit hätten, auch dieses Netzwerk zu nutzen. Glaubst du, dass die Leute in Deutschland TikTok den Rücken kehren würden, um das OpenAI-eigene TikTok zu nutzen? Sehr viele Wenns und Abers und Abers.
20:04 Gavin Karlmeier
Wenn es da geilen Content gibt. Machen die Leute das? Da sind, glaube ich, viele Nutzerinnen und Nutzer relativ emotionslos und vor allem, wenn es so starke Creator sind. Also wenn da starke Creator sind und die gehen darüber und die kommunizieren das über alle ihre Plattformen. Erstmal, da sind, glaube ich, die meisten User und Userinnen, machen sich da erstmal gar nicht so viele Gedanken. Die wollen einfach geilen Content sehen. Und wenn die Plattform. Ja, wenn die riecht wie TikTok und schmeckt wie TikTok und aussieht wie TikTok, nur anders heißt, aber es sind auch noch die gleichen Creator wie bei TikTok . . Ja, dann, und wenn es dann noch eine Möglichkeit gibt, einfach seinen Account zu transferieren oder was weiß ich was, keine Ahnung, wie es dann aussehen wird, das ist ja alles Science Fiction, dann das machen die Leute. Klar, glaube ich schon.
20:54 Moritz Meyer
Wir sind gespannt. Heute wird viel prognostiziert hier.
20:56 Gavin Karlmeier
Ja. Das heißt, 99% dieser Folge stellen sich in vier Wochen als kompletter Käse heraus.
21:04 Moritz Meyer
Wenn, wenn es überhaupt so lange dauert, ja. Ja, ja. Du darfst ja aussuchen, ob wir zuerst über Elon Musk oder über Donald Trump oder über Mark Zuckerberg sprechen. Oh, ich fühle mich wie bei Herzblatt gerade. Ein bisschen wie bei Gefs Ganze, nur dass alle drei ein Song sind.
21:23 Gavin Karlmeier
Ja, oder so. Dann nehme ich erstmal Marc Zuckerberg.
21:28 Speaker 4
Keine Ahnung warum.
21:29 Moritz Meyer
Mark Zuckerberg hat angekündigt, dass Meta Musk, jetzt muss ich den Namen doch nennen, im Rechtsstreit gegen OpenAI unterstützen wird. Er hat also ein Schreiben veröffentlicht von Meta. an den Generalstaatsanwalt von Kalifornien, Rob Bontar, in dem dieser Generalstaatsanwalt gebeten wird, die Umwandlung von OpenAI in ein profitorientiertes Unternehmen zu blockieren. Meta argumentiert es damit, dass OpenAI Licht erlaubt werden sollte, das Gesetz zu umgehen, indem es Vermögenswerte, die es als gemeinnützige Organisation aufgebaut hat, für enorme private Gewinne umzuwidmen. Und damit sind Mark Zuckerberg und Elon Musk plötzlich auf der gleichen Seite. Was interessant ist, weil vor einem Jahr wollten sie sich noch prügeln.
22:14 Gavin Karlmeier
Ja, das kann ja trotzdem noch kommen. Manchmal muss man sich ja erstmal so ein bisschen näher kommen, um dann so ein Friendly-Fight zu machen oder sowas. Okay, auch zwei verschiedene Sachen sind ja hier im Gange. Das eine ist eine recht komplexe Storyline. OpenAI gilt noch als Non-Profit-Unternehmen und irgendwie geht es jetzt aber darum. Darum, wir müssen aus dieser ganzen Chat-GPT-Kiste und KI-Kiste irgendwie auch irgendwann mal Gewinn rausziehen, wenn wir jetzt daran beteiligt sind Das finde ich tatsächlich ein sehr komplexes Thema. Da würde ich auch von mir selber sagen, da bin ich jetzt kein Experte drin, der beurteilen kann, was passiert, wenn eine gemeinnützige Organisation sich in eine gewinnorientierte Organisation verwandelt. Und was muss man da bedenken und beachten? Grundsätzlich könnte ich mir jetzt erstmal vorstellen, wenn ich da jetzt Wettbewerber bin, wie Meta oder andere. Natürlich wäre ich da erstmal nicht amused, wenn da aus von links aus Ecke 80 jemand daherkommt und den Markt aufmischen möchte, der vorher ein komplett anderes Geschäftsmodell hat und dann sich auf auf einmal in diesen Wettbewerb mit reingeht.
23:33 Moritz Meyer
Wobei man dazu sagen muss, Elon Musk, und da kommen wir jetzt direkt schon zur nächsten Meldung, die passt aber sehr gut da rein. Elon Musk war ja Mitgründer von OpenAI. Und hat damals diese Non-Profit-Geschichte anfangs mitgetragen, hat aber, und das zeigen Screenshots, die OpenAI an diesem Wochenende veröffentlicht haben, die haben ganz viele iMessage-Chat Histories und E-Mails und Briefe von Elon Musk veröffentlicht, dass Elon Musk es war, der schon 2017 darauf gedrängt hat, OpenAI in ein profit-orientiertes Unternehmen umzustrukturieren. und hat in diesem Atemzug verlangt, die Aktienmehrheit, die absolute Kontrolle und den Posten des CEOs des Unternehmens zu bekommen. Was offenbar der Grund war, warum der Streit dazu führte, dass Elon Musk sich aus dem Unternehmen verabschiedet hat. Dass er also sich jetzt hinstellt und sagt, OpenAI dürfe nicht profitorientiert sein, sondern müsse Non-Profit bleiben, nachdem er das selber versucht hat, im Unternehmen voranzutreiben, zeigt so ein bisschen ja auch, was da die tatsächliche Motivation ist. Also nicht die Sorge davor, dass ein profitorientiertes Unternehmen keine nicht auf dem Weg zu einer General Intelligence sein dürfte, weil man damit irgendwie die Welt in Gefahr bringe, sondern eher, dass Elon Musk damit Sorge hat, dass er überhaupt noch ein irgendwie Zuschlag kriegt auf dem KI-Markt, wenn OpenAI an ihm vorbeizieht.
24:47 Gavin Karlmeier
Am Ende, ja, also klar, erstmal das, Mask mag es nicht, wenn es nicht so läuft, wie er es gerne hätte. Wenn OpenAI am freien Markt ist und dann ja relativ schnell wahrscheinlich auch an die Börse gehen würde, dann entsteht ja auch was, nämlich dann entscheiden Investoren, Aktieninvestoren, welcher AI vertrauen sie am meisten Und da hat Open AI natürlich schon recht großes Vertrauen aufgebaut. Und am Ende wird Elon Musk da natürlich einfach um sein Geld fürchten, so ein bisschen. Also seinen gigantischen riesigen Haufen von 400 Milliarden Dollar Geld, was ja aber hauptsächlich Shareholder-Geld ist, sozusagen, wenn natürlich OpenAI dann besser bewertet wird als andere AI-Unternehmen, dann kann das natürlich passieren, dann rauschen bestimmte Kurse ab, andere Kurse gehen nach oben. Am Ende geht es immer um Shareholder Interest, würde ich mal vermuten, dass das hier at play ist. Was ich tatsächlich interessant finde, ist, wie Zuckerberg und Musk jetzt auf einmal wieder kungeln. Und auch Zuckerberg und Trump, auf denen du mich ja auch schon heiß gemacht hast. Also dieses Ganze Ganze von wegen, ja, vielleicht positioniert sich Mark Zuckerberg gegen eine Trump-Regierung oder gegen Max, das ist dann, stellt sich jetzt raus, das ist auch alles wieder nur im Grunde so ein Wrestling-Match. Das ist alles Show und das kannst du nicht ernst nehmen. Und bei nächstbester Gelegenheit leiden die Interessen wieder und dann arbeitet man halt zusammen. Also das finde ich jetzt eher gerade interessant, sodass was so aufgemacht wurde, Mark Zuckerberg könnte der große Gegenspieler von Donald Trump werden vielleicht oder sich ihm widersetzen. Das scheint ja irgendwie alles gerade so ein bisschen in sich zusammenzufallen.
26:42 Moritz Meyer
Ja, ich glaube, das ist in dem Moment weggefallen, wo Mark Zuckerberg erkannt hat, dass wenn er nicht diesen Streit mit Donald Trump weiter vorantreiben möchte, dass er anfangen muss, sein Lied zu singen, also Trumps Lied. zu singen. Und da ist er nicht der Einzige, denn auch Jeff Bessers, also Mark Zuckerberg hat ja letzte Woche mit Meta eine Million Dollar an den Inaugur Fund gespendet. in die Stiftung oder in den Topf sozusagen, der genutzt wird, um die Amtseinführung von Trump zu finanzieren. Interessant ist aber, Mark Zuckerberg hat eine Million da reingeschmissen, Jeff Bessers hat auch eine Million Dollar nun gespendet und auch Sam Altman, OpenAI. Hat eine Million Dollar in diesen Topf geschmissen.
27:19 Gavin Karlmeier
Schmeißt euer ganzes Geld in Richtung Donald Trump, ja.
27:22 Moritz Meyer
Und interessant ist der Fakt, dass das Amtseinführungskomitee von Trump nicht verpflichtet ist, diese Ausgaben irgendwie nachzuweisen. Also es gibt keine Verwendungsnachweispflicht dafür, es gibt keine Rechenschaftspflicht, sondern mit dem Geld kann man alles machen. Und die Gelder, die aus diesem Topfen nicht genutzt werden, um die Amtseinführung zu finanzieren, die kann Trump einfach weiterverwenden. Ja. Also here, free fuck your money einfach.
27:50 Gavin Karlmeier
Ja, da ja. Also Das ist ja quasi eine offizielle Einladung zu Korruption. Also ein Freifahrtschein. Du machst nur einen komischen Inaugural Fund. Und in Klammern steht offizieller Korruptionsband der amerikanischen Regierung. Am Ende.
28:15 Moritz Meyer
Alle sind damit einverstanden. Genau, Flirten mit dem Präsidenten gegen Geld. Koffy Hollick hat auch ein Zitat, hat dazu geschrieben, sie weiß leider nicht mehr, wer das geschrieben hat, aber sie hat geschrieben, alle, die für den Fund spenden, bezahlen damit eigentlich nur Techniker, damit Kid Rock einigermaßen passabel bei der Veranstaltung klingen wird. Dann fasst es sehr gut zusammen. Ja. Ja, man kriegt schlechte Laune. Machen wir weiter mit der schlechten Laune. Man weiß jetzt nämlich, wer der Leiter des Geheimdienstbeirates unter Donald Trump werden möchte. Und das wäre eigentlich keine Meldung für uns Wenn das nicht jemand wäre, der interessant ist. Das ist nämlich Devin Nunes. Devin Nunes ist der CEO von Truth Social, dem Trump-eigenen Netzwerk. Und der wird jetzt sozusagen in den direkten Beraterstab von Donald Trump. abbefördert. Ob er dann weiterhin CEO von Truth Social sein darf, ist gar nicht so klar. Oder ob Truth Social dann nicht möglicherweise doch vielleicht in einem anderen Netzwerk, das ähnlich funktioniert, aufgehen könnte oder so, wie wir hier schon mal prognostiziert haben. Das wissen wir alles noch nicht. Aber also er schreibt zwar, er will, ähm, Devin Nunes wird die Leadership der Trump Media <unk> Technology Group weiterführen, aber Ich finde diese Benennung trotzdem hochinteressant an dem Punkt.
29:30 Gavin Karlmeier
Das ist hochinteressant und reiht sich ja ein in diese ganzen Klickenbenennungen, die Donald Trump jetzt schon seit Wochen Durchzieht. Schnelle Recherche zu Devin Yunis ergibt, dass er schon länger mit Trump ja verbandelt ist. Also schon in der ersten Amtszeit von Trump waren er und Donald Trump close. Er hat die Republikaner Vertreten in den Untersuchungen zur russischen Einflussnahme auf die US-Wahlen und war da schon sehr close mit Donald Trump. Dann ist er zurückgetreten von diesen politischen Ämtern, um bei Trump Media einzusteigen. und jetzt muss er nicht mehr zurücktreten, jetzt kann er einfach beides machen, weil das ist diese Oligarchen Struktur, die Donald Trump da jetzt aufbaut, dass einfach Menschen aus der Wirtschaft, die ihm nahestehen, auch mit politischen Ämtern belohnt werden. Und alles wird eine fiese Masse, sozusagen. Maske Masse, Maske.
30:36 Moritz Meyer
Elon Masche.
30:38 Gavin Karlmeier
Ja, also was ja da auch passiert ist, das sind alles Menschen, die verfolgen irgendwie ihre eigenen Interessen und Ich will jetzt hier nicht mit Geschichtsunterricht aus der 12. Klasse ankommen oder so, aber das ist ein System, was man in Deutschland aus einer dunklen Vergangenheit gut kennt, dass irgendwie so parallele Strukturen aufgebaut werden. Also er hat jetzt Elon Musk. Der hat sein eigenes Social Network X und der kriegt der wird mit irgendwelchen Pöstchen belohnt. Und dann haben wir hier einen Devin Yunes, der hat auch irgendwie so eine komische, Trump-Nahestehende Social Media Plattform. Der wird auch mit Pöstchen belohnt und diese Menschen konkurrieren. alle um trumps um um sein wohlwollen jetzt und so schad er diese leute um sich die potenziell miteinander konkurrieren, sowohl wirtschaftlich als auch politisch und die alle dürfen jetzt um Donald Trump booen und er wird da mal irgendwie ein bisschen was hinwerfen und dort mal ein bisschen was hinwerfen und die Leute, die für ihn sind, die holt er sich immer näher ran, aber wenn sie nicht für ihn sind, dann werden sie weggestoßen und er hat aber immer auch gleich noch sozusagen noch jemanden in der Hinterhand Also das ist ein ganz schlimmes System, was da gerade aufgebaut wird, wenn man da genau drauf guckt.
32:00 Moritz Meyer
Ja, und da gilt das Prinzip, eine Hand wäscht die andere, denn es gibt jetzt den Hinweis darauf. dass Tesla möglicherweise die Meldepflicht für Autounfälle in Zusammenhang mit autonomen Fahrfunktionen dass die abgeschafft werden könnte. Und dass Tesla damit nicht mehr melden müsste, wenn Autos von Tesla einen Unfall bauen, der möglicherweise auch tödlich sein könnte für Menschen. Bislang müssen die an die National Highway Traffic Safety Administration gemeldet werden. Trump scheint das abschaffen zu wollen und damit im Zweifel auch das Berichtswesen abschaffen zu können und damit auch mögliche Regulierungen von autonom fahrenden Autos abschaffen.
32:44 Gavin Karlmeier
wie das dann ausformuliert wird, ob das zum Beispiel auch für selbstfahrende Autos von der Konkurrenz wie Rainbow oder so gelten würde. Damit ziehst du die natürlich auch erstmal so ein bisschen auf deine Seite.
32:57 Moritz Meyer
Vermutlich wäre das so, aber Tesla meldet den Großteil der Zwischenfälle, die dort auftauchen.
33:03 Gavin Karlmeier
Ja. Also wenn man schon dabei ist, man könnte doch auch für Arzneimittel zum Beispiel so eine Berichtspflicht abschaffen, dass wenn in der Testphase von neuen Arzneimitteln Tiere, Menschen, Versuchspersonen sterben, das muss auch nicht mehr gemeldet werden. Und dann können wir auch gleich weitermachen, vielleicht mit irgendwelchen Hochtechnologien Industriemaschinen oder irgendwie sowas, die durch eine technische Institution Inspektionen sind. Vielleicht auch Flugzeuge. Bei Flugzeugen könnte man das auch zum Beispiel machen, wenn es da Fehler gibt in der Entwicklung und man feststellt, oh, das Ding könnte abstürzen, müsste das aber auch nicht mehr gemeldet werden, sondern würde dem Arztinkurs von Boeing ganz gut tun, glaube ich.
33:43 Moritz Meyer
Ja, also da haben wir es doch.
33:46 Gavin Karlmeier
Wenn schon deregulieren, dann richtig, würde ich sagen. Gott, ist das alles schrecklich. Ja, zynische Haken dranfolge since ever.
33:57 Moritz Meyer
Ja, aber da müssen wir jetzt durch. Und um das Ganze noch rund zu machen, ähm. Elon Musk darf jetzt wohl eine Berufung stellen. Die Richter haben den Weg freigestellt, um damit doch möglicherweise sein Teslagehalt in Höhe von 56 Milliarden US-Dollar zu bekommen. Das hat nämlich ein Richter in Delaware jetzt beschlossen und damit darf Elon Musk jetzt die Rechtsmittel nutzen, um dieses Gehaltspaket doch noch. . zugesprochen zu bekommen. Dafür hat er jetzt 30 Tage Zeit. Ich würde vermuten, dass er diese Fristen im Vergleich zu vielen anderen Fristen möglicherweise nutzen könnte.
34:27 Gavin Karlmeier
Wie viele Richter in den USA beschäftigen sich parallel mit irgendwas, wo der Name Musk draufsteht? Also Allein da kannst du bald ein eigenes Jurastudium draus machen, nur Fälle, die mit Elon Musk zu tun haben. Maskolie. Ja, ja, okay. Das nehme ich jetzt einfach so zur Kenntnis.
34:55 Moritz Meyer
Ich habe noch eine Maskmeldung. Und zwar gibt es eine Stiftung, die Mask Foundation. Hast du davon schon mal gehört?
35:01 Gavin Karlmeier
Ich habe grob davon gehört, aber sie ist jetzt irgendwie noch nicht bei mir irgendwie in Erscheinung getreten.
35:10 Moritz Meyer
Also in den letzten drei Jahren haben dort. Insgesamt drei Menschen gearbeitet und zwar insgesamt zwei Stunden und sechs Minuten pro Woche. Diese Stiftung wurde 2022 gegründet Die hat noch nie ihre Mitarbeiter bezahlt, also keine bezahlten Mitarbeiter. Deswegen arbeiten die auch so wenig, das verstehe ich erstmal. Genau, wenn nur Wenn du auf maskfoundation. org gehst, mach das mal. Das ist ein absolutes Highlight. Wenn ihr das gerade zuhört, macht das auch. Das ist eine weiße Seite, wo in schwarz in HTML einfach direkt der Text eingegeben wurde. Musk Foundation grants are made in support of renewable energy energy research and advocacy, human search space exploration research and advocacy. Pediatric Research, Science and Engineering Education, Development of Safe Artificial Intelligence to Benefit Humanity. Das ist der Plan der Musk Foundation. Das interessante ist. Die Stiftung hat ein Vermögen von 9 Milliarden Dollar. Das ist alles eine Schenkung von Masks Aktien, die er da reingesteckt hat. Alle Spenden, die bislang gegangen sind, sind an masknahe Einrichtungen gegangen. Und du musst aber als private Stiftung in den USA 5% deines Vermögens jedes Jahr spenden. Ansonsten musste eine Strafe zahlen. Und interessant ist, dass diese Stiftung das wohl bislang nicht getan hat. Also im vergangenen Jahr hat die Stiftung offenbar nur 237 Millionen Dollar an Spenden verteilt, was zwar. Eine Menge ist, aber eben nicht 5% von neun Milliarden. Und damit könnte es sein, dass nun die Strafsteuer von 30 Prozent auf das, was Hätte gezahlt werden müssen, dass die jetzt erhoben wird, weil eben diese Stiftung ihrer Zahlungspflicht nicht nachkommt. Finde ich interessant, dass Masken Stiftung gründet und anstatt dieses Geld dann, selbst wenn es für seine eigenen Zwecke wäre, auszugeben, anstattdessen einfach an den Fiskos Strafsteuern zahlen möchte.
37:00 Gavin Karlmeier
Ja, auch, also das passt ja alles jetzt zu dem, was wir bisher besprochen haben. Das ist Also am Ende das System wird zum Narren gehalten, wo es nur geht. Mas kann das alles machen, weil er im Zweifel Strafen bezahlt er halt aus der Portokasse, lacht sich tot, hat wieder den Anlass, fünf bis zehn sarkastische Tweets abzusetzen, um seine Crowd zu pleasen. Und das ist der Zweck dieser Stiftung, würde ich mal denken. Der Zweck dieser Stiftung ist, das System zu ärgern und damit Anlässe zu schaffen, seine Trollarmee. zu füttern. Und ja, er müsste 475 Millionen Dollar, by the way, noch in diesem Jahr irgendwie locker machen mit dieser Stiftung. Also ungefähr die Hälfte hat er.
37:53 Moritz Meyer
Vielleicht möchte er uns das ja spenden. Wir machen ja hier wirklich viel Berichterstattung und so.
37:57 Gavin Karlmeier
Absolut. Mit welchem dieser Ziele würdet ihr alignen? Human Space Exploration, Research and Advocacy.
38:05 Moritz Meyer
Das ist doch Science Education, was wir hier machen, eigentlich.
38:08 Gavin Karlmeier
Eigentlich auch, ja.
38:09 Moritz Meyer
Vielleicht kann das ja an den Heiseverlag gehen, dann freuen die sich auch noch, können die auch ein bisschen was abhaben. Und so. Einfach die CT unterstützen. Ich wäre dafür.
38:17 Gavin Karlmeier
Absolut. Wenn das bedeutet, haken dran wieder jeden Tag oder so, dann.
38:22 Moritz Meyer
Ich gebe dir dieses Versprechen. Wenn du mir 275 Millionen Dollar dafür zahlst, haken dran täglich zweimal. Oder dauerhaft live. 24 Stunden haken dann live.
38:34 Gavin Karlmeier
Setzt doch einen Kickstarter auf.
38:36 Moritz Meyer
Mit dem Ziel 275 Millionen Dollar.
38:39 Gavin Karlmeier
Und dann textest du Elon an.
38:42 Moritz Meyer
Hey Elon, let's do this together. Ach Gott, nee, mit dem will ich mich nicht ins Bett legen. Nicht mal für 275 Millionen Dollar. Für 276? Du, ähm, bist du angeschnallt, Moritz? Da ich im Gegensatz zu dir nicht im Auto sitze, nein. Dann schneide ich mal an, denn wir gehen jetzt auf eine wilde Fahrt.
39:01 Gavin Karlmeier
Okay, let's go.
39:04 Moritz Meyer
Funktionen und Emotionen. Die erste Meldung ist meine Lieblingsmeldung. Ich habe mich den ganzen Tag schon drauf gefreut. Bei X kommen die Timestamps wieder.
39:18 Gavin Karlmeier
Ah. War es nicht so, dass die also eigentlich nie weg waren? Man hat sie nur aus dem sichtbaren Bereich rausgenommen. Ja, okay.
39:28 Moritz Meyer
Genau, die wurden rausgenommen, nachdem es eine Recherche gab, wann Elon Musk immer Tweet schreibt. Jemand hat jetzt geschrieben. Man hat ex diese Timestamps weggemacht, This is criminal. Elon Musk hat darauf selber geantwortet, will fix. Und jetzt gibt es wieder Timestamps. Was ist das? Ich verstehe, wie kann das. Also um dazu mal kurz noch eine kleine Anekdote anzängen. Am Wochenende ging auch die Meldung rum, dass Donald Trump die Sommerzeit abschaffen möchte in den USA. Eine Geschichte, über die wir hier auch gesprochen haben, die ja aus diesem Doge Department of Government Efficiency kommt, dem Elon Musk vorsteht. Und das war eine Geschichte, die ja auch mit einem Tweet aus von einem Tweet ausgegangen ist, wo jemand getwittert hat, hey, diese Daylight Saving Time brauchen wir nicht. Und er hat gesagt, ja, das ist doch super für uns. Das heißt, das erste Vorhaben dieser Regierungseinsparungsmaßnahme kommt über einen Tweet irgendeines x-beliebigen Nutzers. Naja, die Timestamps kommt wieder.
40:22 Gavin Karlmeier
Ja, und sie waren ja nie wirklich weg. Und vor allem, wenn der Auslöser war, dass Datenjournalisten damit ein Profil von Elon Musk erstellt haben. die Timestamps aus dem sichtbaren Bereich rauszunehmen, löst nicht das Problem, sondern das konnte ja auch weitergemacht werden. Also ist ja vielleicht Hat Elon da gemerkt, er hat sich irgendwie gerade selber ins Knie geschossen damit oder so. Ja, vielleicht auch nicht. Wer weiß.
40:51 Moritz Meyer
Also vielleicht ist es einfach nur völlige Willkür. Ja, dann machen wir es an, dann machen wir es wieder aus. Der hat bestimmt in seinem Backend jetzt so einen Haken, wo er einfach nur an und ausmachen kann. Timestamps anzeigen. Weil er hat auch selber gesagt, will fix, er kümmert sich. Er macht das. Bei Instagram ist es so, wenn ich die jetzt dann einmal, ähm, wie sagt man, wie heißt das nochmal? So, ähm, wie diese, ah, wie heißen denn so Handys, die man wegschmeißt nach einer SMS?
41:13 Gavin Karlmeier
Äh. .
41:14 Moritz Meyer
Ich komme nicht drin.
41:15 Gavin Karlmeier
Ein W-Kandys?
41:16 Moritz Meyer
Nee, da gibt es ein Wort für Scheiße. Bitte schreibt mir das, Leute. Wie heißt das nochmal? Egal. Auf jeden Fall, wenn du so eine Nachricht jetzt bei Instagram verschickst, die du nur einmal ansehen kannst, kann man die nicht mehr screenshoten.
41:28 Gavin Karlmeier
Also eine selbstlöschende Nachricht sozusagen.
41:31 Moritz Meyer
Exakt. Die haben jetzt Screenshot-Prevention und die werden dir dann auch nicht mehr angezeigt. Also du machst einen Screenshot und dann ist das schwarz. So wie wenn du ein Screenshot-Shot von Netflix machst oder so.
41:43 Gavin Karlmeier
Ja, okay. Ist jetzt ein Feature, was ich irgendwie selber kaum nutze, deswegen habe ich relativ wenig Emotionen dazu. Solche Bilder können natürlich potenziell für irgendwie Online-Harassment genutzt werden. Das wäre jetzt in dem Sinne schwerer zu dokumentieren. Auf der anderen Seite Ja, wenn du tatsächlich jemandem mal was Vertrauliches schicken möchtest, wird es nicht mehr gelöscht. Okay, ja, ich habe nicht so viele Emotionen dazu.
42:15 Speaker 4
Ich finde das super.
42:16 Moritz Meyer
Ich finde das richtig gut. Ich finde, das ist ein total naheliegendes Feature. Und wenn ich ein Bildschicke, das nur einmal angesehen werden kann. Dann will ich auch nicht, dass das jemand screenshottet. Das wird ja die Idee adoption führen. Und deswegen, ich finde das gut. Und dann habe ich am Wochenende bei Threads eine Meldung bekommen, ob ich jetzt in die Threads Beta möchte. Und jetzt bin ich im Testflight-Programm für 90 Tage in der Threads Beta. Ich habe da jetzt noch keine neuen Features, aber wenn da was passiert, Leute, ich glaube, es verstößt gegen Nutzungsbedingungen, aber ich werde es euch erzählen. Mega, du sitzt direkt an der Quelle. So, ganz genau.
42:46 Gavin Karlmeier
Adam Mossari hat dich jetzt direkt auf dem Radar.
42:49 Moritz Meyer
Adam und ich, wir sind jetzt Buddies. Ich bin jetzt in seiner WhatsApp-Gruppe quasi. Und apropos Threads, wir haben noch eine andere Rubrik, die wir heute zusammen spielen. Heute wird nur geballert hier. Und dazu lade ich dich ein in unsere Haken dran.
43:05 Speaker 5
Die Selbsthilfegruppe.
43:09 Moritz Meyer
Die Hagenmann Selbsthilfegruppe, eine ganz neue Rubrik. Ihr schickt uns eure Social Media Probleme, wir schauen uns die an. geben eine Prognose ab, stellen Kontakt her, wenn sich jemand meldet, der zuhört und sagt, ich habe das Problem selber schon mal gehabt oder habe die Lösung, ich kann euch helfen. Wir kriegen das alles hin. Schreibt uns an hakendran. anstand-undkrawl. de oder in allen sozialen Netzwerken, schreibt mir eine Privatnachricht, meldet euch irgendwie, schreibt in den Discord unter hakendran. org. Wir nehmen das mit auf und lösen gemeinsam hier eure Probleme. Das ist so der Plan. Jetzt ist mein Lichtausgang hier im Auto. Warte mal. Ich muss kurz die Tür aufmachen. So, und zwar habe ich eine Nachricht bekommen von Michael. Er schreibt. Hallo Gavin, ich bin Hakenland-Hörer der ersten Stunde. Muss gestehen, weil ich nicht Social, nicht weil ich Social Media Fan bin, sondern weil ich Twitter nach Maske brennen sehen wollte. Finde ich auch sympathisch. Jetzt bin ich schon länger bei Threads und jetzt wurde ohne Vorwarnung oder konkrete Erklärung mein Account für ein paar Tage gesperrt. Hast du das gesehen oder ist das sogar ein bekanntes Vorgehen? Ich habe die Tage ein wenig kontroverse Threads gepostet, E-Auto-Threads gepostet, aber ich habe nicht so schlimm geantwortet, um gesperrt zu werden. Das ist so das Problem. Er hat mir auch einen Screenshot geschickt, den ich euch jetzt vorlese. Wow, das ist die Kunst des Mediums Podcast. Man schickt mir Bilder und ich lese sie vor. Und zwar kann er sich bei Threads nicht mehr einloggen, auch nichts mehr schreiben, weil er die Meldung bekommt, dass sein Account gesperrt. Wo hat er mir das denn geschickt? Mensch, ich habe mir nur die Mail hier kopiert. Hast du jetzt schon eine Idee?
44:39 Gavin Karlmeier
Ich habe keine Idee, ich habe aber Emotionen, wenn das bei der Selbsthilfegruppe auch erlaubt ist. Denn also das Meta ohne Ankündigung. random accounts sperzt, das ist ein bisschen typisch meta. Also ich höre das von so vielen Leuten. Große Creator. Ganz normale User, du logst dich bei Facebook ein, du machst irgendwas und dein Account ist gesperrt. Einfach mal so. Suspicious Activity. Und du hast keine Ahnung warum, du hast keine Ahnung wieso. Einfach nur, du hast vielleicht ein neues Handy oder so.
45:16 Moritz Meyer
Also der Skin Shot. Das Screenshot von Michael liest sich nämlich so. Wir schränken bestimmte Handlungen ein, um unsere Community zu schützen. Basierend auf deinem Handlungsverlauf ist diese Handlung bis zum 18. 12. nicht für dich verfügbar. Sag uns, wenn wir deiner Meinung einen Fehler gemacht haben. Und ich hatte das Problem.
45:32 Gavin Karlmeier
Kann er gerne sagen, es wird nichts passieren.
45:34 Moritz Meyer
Genau, das ist wahr. Ich hatte das Problem auch schon Und bei mir war es nämlich so, dass ich als Threats ganz neu war, habe ich jeder damals sogar erzählt, wurde ich für ein Wochenende gesperrt, weil ich mich immer mit zwei unterschiedlichen Accounts eingeloggt habe, nämlich mit meinem und dem Hagner-Account. Und das wurde als suspicious wahrgenommen. Das ist, wie du sagst, willkürlich. Wir haben ja auch schon darüber gesprochen, dass die automatisierten Funktionen von Meta da überhaupt nicht zuverlässig funktionieren, dass man total aggressiv Dinge sperrt und Also wir es gibt leider keine richtig geile Antwort, es sei denn, irgendjemand der zuhört hat sie. Dann leiten wir das gerne an den Michael weiter.
46:12 Gavin Karlmeier
Ja, ansonsten sei doch froh Michael, chill ein bisschen, bisschen Social Media Downtime. muss man das Beste draus machen. Ein bisschen Blue Sky-Nutzung hoch in der Zeit oder so.
46:24 Moritz Meyer
Sei dankbar, genau.
46:25 Gavin Karlmeier
Ja, genau. Also wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade draus, wäre jetzt mein Ratschlag.
46:32 Moritz Meyer
Das ist das schönste Schlusswort, das je in diesem Podcast gesagt wurde. Vielen Dank, lieber Moritz. Wir hören uns vor Weihnachten nicht mehr, aber im neuen Jahr garantiert wieder. Deswegen wünsche ich dir schon mal schöne Feiertage. Alle, die zugehört haben, eine schöne Woche. Wir hören uns hier am Mittwoch wieder, dann mit Thorstenbeek. Und das letzte Wort gehört heute dir, weil du gerade schon so ein schönes Schlusswort hattest.
46:55 Gavin Karlmeier
Ja, den schönen Feiertagen schließe ich mich jetzt erstmal hier im Audio an. Das wird sicherlich auch auf digitalen Wege noch. Irgendwo passieren. Genieß die Zeit, war sehr schön. Auch wenn die Themen vielleicht nicht immer schön waren, mit dir zu quatschen, der Gavin, ist immer wunderbar. Und ja, ich freue mich, wenn ich im nächsten Jahr wiedersehe.
47:16 Moritz Meyer
Vielen lieben Dank dir und bis bald. Mach's gut.
47:18 Gavin Karlmeier
Bespald