Alle Episoden

Folge 369 · 20. Dezember 2024 · 52 Min.

Chaos im Schnellverfahren

mit Dennis Horn

Spill, Sill oder Nuzzel – wer erinnert sich denn schon noch an all diese Namen? Ich jedenfalls nicht. Versuche es aber trotzdem! Wir reden über Surf, Elon möchte die Hashtags abschaffen (und wir können ihn verstehen?!), TikTok kriegt sein Eilverfahren und Dennis entdeckt die neue "Haken dran"-Rubrik.

➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: [http://hakendran.org](http://www.hakendran.org⁠)

Transkript

Automatisch erstellt, kann Fehler enthalten. Zeitmarken springen im Player an die Stelle.

00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Grüß dich, Gevin. Hallo Dennis. Machen wir das Ja noch nicht, also vor Weihnachten zusammen.

00:11 Dennis Horn

Ja, also wir machen noch, also hier geht es noch weiter, aber du reitest dann ja aus.

00:15 Gavin Karlmeier

Ja, so nämlich. Es geht an die Nordsee. Wirklich, da war ich auch schon mal.

00:21 Dennis Horn

Das ist direkt, das gibt es hier bei uns im Essen im Hauptbahnhof, gibt es das auch.

00:24 Gavin Karlmeier

Genau, im Alaska-Selax-Filet. Apropos, apropos, ich möchte beginnen mit einer neuen App, die Surf heißt.

00:35 Dennis Horn

Ich darf, glaube ich, aus Gamergründen darf ich das nicht singen.

00:37 Gavin Karlmeier

Warte um so, also Surf. Was macht man? Das ist irgendwie eine Housekeeping-Geschichte.

00:43 Dennis Horn

Ja, das ist neue Apps stehen. Das ist immer ein Housekeeping. Du zwingst mich jetzt hier quasi in unser Dokument reinschauen zu lassen. Wir stehen immer bei Housekeeping, damit wir sie an den Anfang setzen.

00:54 Gavin Karlmeier

Ah, okay. Ja, lass uns das machen. Also, das ist eine App, um Custom-Feeds zu erstellen aus Mastodon, Threads, Blue Sky, RSS, Podcasts und YouTube. Du siehst schon, dass. Nichts zu verwechseln mit Bromfeeds. Richtig. Und diese App, ähm, du siehst schon, bringt verschiedene Plattformen Zusammen, sie kommt aus dem Hause Flipboard. Eine Entdeckungsmaschine für das dezentrale Web. So, Flipboard war eine App vor 14 Jahren mittlerweile. Extra nochmal nachgerechnet mit meinem Taschenrechner, als das iPad neu war, die habe ich geliebt. Erinnerst du dich an Flipboard? Ich erinnere mich an Flipboard und ich will ganz ehrlich sein. Ja.

01:36 Dennis Horn

Ich fand das immer schrecklich. Ich wollte das lieben. Ich wollte das lieben. Ich hatte das dann auch auf meinem iPhone, auf meinem ersten iPhone, das war das iPhone 4 damals. Als ich in der Ausbildung war, habe ich mir vom monatlich abgespart, um mir dieses iPhone leisten zu können. Und dann hatte ich das. Das iPhone vier, und dann gab es diese App Flipboard, bei der ich den Facebook Feed schöner aufbereitet sehen konnte. Und das, was mich am meisten genervt hat, es gab immer Animationen, wenn man von einem Post zum nächsten gewischt ist, wie so eine umklappende Seite. Das hat mich so wütend gemacht, dass ich sie gelöscht habe.

02:06 Gavin Karlmeier

War die Zeit, in der viele das iPad und manche Apps darauf gut finden wollten, wie Matthias Döpfner, der frühere Zeitungsverband-Präsident, der gesagt hat, eigentlich müsste die ganze Branche auf Knien vor Steve Jobs Niederfallen danken, dass es das iPad gibt. Hat sich auch ein bisschen auch ein bisschen überholt. Und ich erinnere mich, dass Facebook auch mal so eine App Dann gemacht hat, wo der Facebook-Feed schöner dargestellt wurde, weißt du noch so magazinartig. Oh, die habe ich geliebt, die fand ich toll. Bei der war das so, die wollte ich gut finden. Ich weiß nicht mehr, wie die hieß, aber die hatte auch eine sehr kurze Halbwertszeit, dann wurde die nicht weiterentwickelt. Ich erinnere mich auf jeden Fall daran an. Also so Facebook im Flipboard-Style sozusagen.

02:54 Dennis Horn

Und die Idee ist aber toll, dass du quasi Social Media Feeds, RSS-Feeds miteinander mischt und damit dir sozusagen eine, wie soll man sagen, eine kuratierte ist es ja nicht wirklich. aber eine zusammengefasste, eine kumulierte Nachrichtenexperience aufs Telefon holst, anders aufbereitete, funktionierte. Also Mastodon, Blue Sky und YouTube und RSS sind in einer App, das ist schon geil.

03:18 Gavin Karlmeier

Ja, und du nennst die Dienste, also es klappt jetzt halt auch besser. Facebook und Twitter waren damals nicht so angetan, haben sich ja dann auch irgendwann abgeschottet, die Schnittstellen geschlossen. Vor allem vor den Diensten, die sie eigentlich groß gemacht hatten, das haben wir öfter als Thema hier schon besprochen, dann war das Flipboard nicht mehr so einfach möglich. Aber jetzt hat sich die Social Media-Landschaft einfach weiter verändert, ist offener geworden.

03:38 Dennis Horn

Ja, das ist irgendwie, irgendwie sehr spannend. Ich bin auf der Warteliste von Surf, also sie, man kommt noch nicht rein, aber ich freue mich drauf. Ich bin sehr gespannt, weil ich halt echt Bock habe auf so. Wir haben ja hier neulich auch über diese Nachrichten-App gesprochen, bei der ich mir leider nicht gemerkt habe, wie sie hieß. Spill, glaube ich. Genau, Spill hieß sie, bei der du sozusagen alle Links, die bei Blue Sky, Mastodon und so weiter gepostet werden, aufbereitet bekommst, dass du sozusagen wie in dieser Nachrichten-App, die damals Twitter gekauft hat, dessen Name ich leider jetzt. Auch vergessen habe. Mein Gott. Sag ich dir gleich. Ich recherchiere das währenddessen nach. Auf jeden Fall, dass du sozusagen, nein, warte mal, Spill war die Twitter-Alternative und die App, über die wir hier gesprochen haben, hieß anders.

04:23 Gavin Karlmeier

Anders hieß sie, das ist ein komischer Name. Ist ja so ein bisschen skandinavisch.

04:26 Dennis Horn

Dennis. Ähm, ich reiche das gleich nach. Auf jeden Fall die Facebook-App, damals hieß Facebook Paper. Was ich sagen möchte, das ist so eine App, die sozusagen kuriert alle Links sammelt und äh. zusammenführt, die du in den sozialen Netzwerken sonst sehen würdest und dir quasi so eine Art Nachrichtenmäßig Experience gibt. Und das finde ich gut. Jetzt also die nächste Stufe in Flipboard Optik mit allen Postings, die dort passieren, dass ich nicht vier Apps brauche, sondern eine. Das erinnert mich an. Ein bisschen wie ein Trillion damals, mit der ich ICQ, MSN, AIM und Yahoo Messenger alles gleichzeitig bedienen konnte. Wenn das gut gemacht ist, finde ich das gut.

05:01 Gavin Karlmeier

Du, es gibt jetzt eine ganze Reihe solcher Ansätze. Ich hab das Gefühl, man braucht bald auch so eine So eine Vereinigungs-App für all die Vereinigungs-Apps. Weißt du, dann also wirklich. Pass auf, zu der Geschichte passt eine weitere Meldung. A New Social ist eine neue gemeinnützige Organisation, die helfen will. Achtung, Plattformen zu überbrücken. Also dieselbe Geschichte wie Surf, jetzt nur als Organisation sozusagen.

05:31 Dennis Horn

Und andersrum sozusagen. Also die haben ja auch, das ist nämlich tatsächlich hochinteressant, die haben ja diese. Diese Brücke zwischen Blue Sky und Fiddiverse, die haben die gebaut.

05:39 Gavin Karlmeier

Bridgiefet, das ist eigentlich. . Ryan Barrett steckt dahinter, das ist der Gründer von Bridgiefat. Genau.

05:45 Dennis Horn

Genau, und ich finde das super, dass es Leute gibt, die eben sozusagen sich hinstellen und sagen Okay, wir haben jetzt dieses Problem, dass es unterschiedliche Standards gibt, die mal mehr dezentral sind, mal mehr den Anschein machen, dezentral zu sein und wir überlegen uns jetzt irgendetwas, wie man das miteinander kombinieren kann, sodass Leute nicht gezwungen sind, irgendwie so in gewisse Netzwerke eingesperrt zu sein und Dinge dort nicht mehr mitzukommen bekommen, weil das ist das Gegenteil der Idee von dezentralem Internet.

06:10 Gavin Karlmeier

Genau, also die wollen jetzt offene Protokolle wie Activity Pub und AT Proto pushen, das ja hinter Blue Sky steckt und dafür mit EntwicklerInnen zusammenarbeiten für den Wettbewerb im offenen Social Web. So, was sagen? Die beiden dazu. Also die beiden bei Ryan Barrett und der hat noch einen Entwickler mit an Bord, Anush Ahuya. Und die beiden sagen, ein gesundes Ökosystem konkurriert über innovative Funktionen und nicht über die kritische Masse. Das Social Web sollte sich um Menschen drehen, nicht um Plattformen. Und künstliche Mauern sollten Ihnen nicht die Beziehungen verwehren, die sie online aufgebaut haben. Ähm, so jetzt gründen Sie also A New Social als Organisation, wollen jetzt erstmal einen Vorstand an den Start bekommen. Das klingt sehr eingetragener Verein Deutsch so. und dann so ein paar protokollübergreifende Projekte sich raussuchen und damit sozusagen an die Arbeit gehen Und die sagen selbst, wir sind auch im Gespräch mit Flipboard und Meta. So. Also ich finde es auch eine coole Idee.

07:10 Dennis Horn

Es ist genau der richtige Ansatz. Also du musst doch sagen, wir wir versuchen jetzt mal hier so ein bisschen die Gräben zuzuschütten. Das bleibt natürlich eine These. Ich würde behaupten, es bleibt ein Nischenphänomen, das maximal ein Prozent der NutzerInnen betrifft. Aber für dieses eine Prozent kann das schon wertvoll sein. Also wenn ich mir überlege, dass es, also ich habe ja bei Blue Sky für Haken dran einen eigenen Account. Ich habe bei Infidiverse keinen eigenen Account dafür. Es gibt aber diese Brücke, die die Inhalte dort spiegelt, was super ist, weil Leute dieser Brücke folgen können und das gefällt mir.

07:39 Gavin Karlmeier

Fällt mir total gut. Also, ich denke immer so, ja, ich mag auch diesen Grundgedanken. Also, wie kann man den nicht mögen? Aber von dem, was die beiden sagen, also so ein Ökosystem ohne Login-Effekt. Ich frage mich dann immer, ist das noch ein Ökosystem? Weißt du, also ich verstehe den Konkurrenzgedanken, Konkurrenz durch die besseren Funktionen, aber für mich ist das so So ein typisches Missverständnis vieler EntwicklerInnen auch, auf die Funktionen zu achten, auf die Technologie, auf die Specks, aber das wird halt für so die Durchschnittsnutzerinnen und Nutzer. nie das Entscheidungskriterium sein. Weißt du, was ich meine?

08:17 Dennis Horn

Ja, klar. Also Ökosysteme haben ja, die sind ja darüber definiert, dass es Log-in-Effekte gibt. Weil du ansonsten ist es ja, wie du schon sagst, mehr ein Universum. Ja. weiß ich auch nicht, Ferdi versum. Aber die Frage ist, glaubst du NutzerInnen? Oder ein System, ist einfach nur nicht Öko, ist einfach nur ein System. Genau. Glaubst du, NutzerInnen schätzen aber die Mehrwerte dieser Ökosysteme, wie wir sie in sozialen Netzwerken Also glaubst du, Leute sagen, ach, ich benutze Instagram so gerne, weil da kann ich direkt meine Bilder auch bei Facebook posten? Meinst du das? Nee, das gibt's nicht.

08:48 Gavin Karlmeier

Nee, nee, aber ich würde dann hier das Nee nee, das ist ja sozusagen das Ökosystem über die verschiedenen Plattformen hinweg. Ich würde hier nur für die für das plattformeigene Ökosystem sprechen. Also du wirst in Instagram gehalten, innerhalb von Instagram oder du wirst in WhatsApp gehalten.

09:04 Dennis Horn

Ja, und dann sind wir, jetzt sind wir bei Folge 3 von Hakendran wieder angekommen. Genau. Weil wir nämlich damals gesagt haben: einer der Hauptgründe, Netzwerk zu benutzen, ist ja, weil es Spaß machen soll oder weil du irgendwas daraus ziehen kannst.

09:15 Gavin Karlmeier

Es sind die Menschen ganz einfach, weißt du?

09:17 Dennis Horn

Ja, auf der einen Seite ja, aber es sind soziale Komponenten. Ich glaube, es ist auch die User Experience. Warum wir ganz oft gesagt haben, als es angefangen hat, es hat sich ja super viel gebessert, aber als wir hier das erste Mal in Mastodon schauten Haben wir gesagt, das fühlt sich nicht so sleek an. Und dieser Effekt, der verprellt, glaube ich, sehr, sehr viele Nutzerinnen und Nutzer. Das heißt, auch wenn du hier jetzt so einen Surf hast, muss das Spaß machen, muss geil aussehen, weil ansonsten sind die Leute da auch wieder weg. Und bei Brücken, das ist, glaube ich, eh komplizierter. Übrigens, die Nachrichten-App, von der ich gerade gesprochen habe, die diese Links sammelt, heißt SIL, nicht Spill. S-I-L-L.

09:54 Gavin Karlmeier

Okay. Gut. Haken dran, der Live-Recherche-Podcast.

09:59 Dennis Horn

Genau, und die ähnelt nämlich Nasle, so hieß das News-Dienst. Das haben viele geliebt. Nasle haben viele geliebt. Genau, die wurde von Twitter übernommen.

10:09 Gavin Karlmeier

So, pass auf. Also ich würde sagen, das beste Ökosystem ist das, das dir selbst gehört Insofern vielleicht hat Elon Musk alles richtig gemacht und sich einfach twitter in der Nage gerissen und Ex draus gemacht. Die Beiträge von Elon Musk auf X wurden seit Juli, also zweites Halbjahr. 2024 insgesamt 133 Milliarden Mal aufgerufen. Das zeigt eine Analyse der Washington Post. Und 133 Milliarden Mal ist. 15-mal so groß wie Donald Trumps Reichweite in dieser Zeit. Und mehr als das 16fache, Achtung, der kombinierten Reichweite aller Konten von Mitgliedern des neuen Kongresses.

10:55 Dennis Horn

So. Ja, also wenn du zum Entwickler gehst und sagst, kannst du bitte meine Inhalte mit dem Faktor 1000 stärker im Algorithmus? Not surprising.

11:05 Gavin Karlmeier

Da wurde ein kleiner Hebel angesetzt, sozusagen. Und Also, ich meine, wenn wir jetzt über das Kommunikative sprechen, ne, auch in der neuen Regierung in den USA, dann wissen wir, wer da. Jetzt kommen wir vom kleinen Hebel zu. Ich verliere mich in den Bildern. Aber wer da am längsten Hebel sitzt, nämlich Elon Musk. Und ich finde das so. Also kannst du jetzt so abtun, ja, alles klar, interessante Zahl, ist klar, das Netzwerk gehört ihm selbst. Aber ich muss mich erinnern an diese Meldung von vor ein paar Tagen, dass Elon Musk jetzt auch Nigel Farage in Großbritannien unterstützen möchte. Sozusagen die Trump-Version in UK. So. Und ähm Also ich habe direkt so einen kleinen Alarm ähh, so eine Alarmlampe im Kopf angehabt, Achtung, Weltregierung.

12:03 Dennis Horn

Ja, klar. Also das, ich, also ich wie formuliere ich das jetzt? So vorsichtig wie möglich. Also die neue Rechte, diese neue, oft libertär geprägte Rechte Bewegung, die wir eigentlich in allen möglichen Ländern erleben. Die wir auch in Deutschland erleben, die ist nicht immer libertär geprägt, die ist auch oft sehr autoritär geprägt, aber es gibt eben diese neue Rechte. Dass die über Ländergrenzen hinweg ein Netzwerk miteinander halten, halte ich nicht für ein Geheimnis. Und was denen aber, glaube ich, überall ein bisschen immer fehlt, war so ein bisschen der Mensch, der sich nach außen stellt und dafür einsteht. Und ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass Elon Musk darin gerade so ein bisschen seine Funktion erkennt. Also wenn er die AfD öffentlich unterstützt, wenn er sich in Italien mit Meloni fotografieren lässt, wenn er Nigel Farage unterstützt, offiziell, wenn er. sozusagen festgetackert an Donald Trumps Armen ist. Er versucht sich gerade international in so eine Position zu bringen und das aber eben nicht nur mit Sichtbarkeit und Reichweite, was ihm schon gelingen würde, sondern eben auch mit einer unglaublichen Menge an Geld. Und ich weiß nicht, ob Weltregierung da der richtige Weg ist oder ob der die richtige Zusammenfassung ist oder ob das nicht einfach nur eine. . Oder ob das nicht eher zusammengefasst wäre mit Zersetzung der Demokratie mit Geld.

13:26 Gavin Karlmeier

Ja, das sowieso, ne? Und jetzt wird es so hochpolitisch und wir haben überhaupt nicht die Expertise. Da irgendwie drin. Aber ich hatte so einen kurzen Gedanken von, wir sehen überall so die autoritären Bestrebungen in so verschiedenen Ländern und ähm. Wie geht das weiter so in der postdemokratischen Zeit? Also passiert da sowas wie in Polen eine Weile und in Ungarn so? Oder Ist er wirklich so eine Art Hilfe für diese autoritären Staaten oder ist er eine Konkurrenz? Weißt du, was ich meine? Ja, das. Also es ist sozusagen das Geld und sind diese Mega-Unternehmer, die sich jetzt auch Medien kaufen. so vielleicht dann auf einer anderen an einer anderen Stelle so im politischen Spektrum stehen. Vielleicht, weiß ich nicht. Auf der einen Seite und eben Staaten auf der anderen Seite sich kaufen, so sind die etwas fürs fürs postdemokratische Zeitalter und eigentlich eine Konkurrenz für so Leute wie Orban, Trump Verage, weißt du?

14:37 Dennis Horn

Ja, die Frage ist in der Tat, was ist das Endgame? Denn selbst wenn du so auf auf Mittel, auf den zweiten Horizont schaust, würde es ja bedeuten, wenn in allen Ländern, bei denen er irgendwie Einfluss nehmen kann. Und da würde ich mal ganz vorsichtig Deutschland hinzuzählen, wenn wir sehen, wie hier die Medien schon bestimmt sind, wenn er sich überhaupt. .

14:56 Gavin Karlmeier

Hier macht das aber Dieter Bohlen, wie du weißt.

14:58 Dennis Horn

Stimmt. Da würde ich Deutsch einmal zuziehen, weil er es zumindest schafft, auch hier Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Und auch hier könnte er mit finanziellen Mitteln zumindest Sichtbarkeit generieren und vielleicht sogar öffentliche Meinungen mitprägen. Das Endgame ist ja immer die Isolation. Das, was Donald Trump die ganze Zeit, auch seit seiner ersten Legislaturjahr vorlebt, ist America First. Und diese Isolation führt am Ende natürlich auch zu einer Konkurrenz unter den unterschiedlichen Ländern, wenn wir über riesengroße über riesengroße Strafzölle sprechen und so. Das ist alles eher eine Isolation, die eher in Konkurrenzsituationen führt und nicht in Freundschaft überall auf der Welt. Ähm, die nächste Stufe wäre dann aber in der Tat die Frage, wie weit geht denn eigentlich die Abschaffung der Demokratie? Also schon jetzt ist es ja so, das ist eine Meldung, die auch heute rumging, wir nehmen Donnerstagnachmittag auf, dass Elon Musk über seinen Ex-Account veröffentlicht hat, dass er die jetzige Administration unter Biden auffordert, keine Gesetze mehr zu erlassen, bis Donald Trump im Amt ist. Was ein absoluter Angriff auf die Demokratie auch ist, weil man damit sagt, okay, wir akzeptieren dich nicht mehr als Präsidenten. Und mit wir meine ich einfach nur Elon Musk, mein ästhetischen Plural. Das ist einfach eine Ablehnung von den Dingen, die für uns als Gesellschaft in den letzten 60, 70, 80, vielleicht 100 Jahren, je nach Nation und Kultur als selbstverständlich oder als Mindestmaß des Miteinanders galten, dass da jetzt gerade in Frage gestellt wird. Und wenn du das abschaffst, Wenn du es schaffst, in der Gesellschaft das nicht nur in kleinen Teilen der Gesellschaft oder auch in mittelgroßen Teilen der Gesellschaft, sondern im Großteil der Gesellschaft zu pflanzen, dass diese Dinge, auf die wir uns alle einigen können, dass die alle nicht mehr von Bedeutung sind. Dann ist völlig unklar, was das Endgame ist, weil dann ist alles möglich. So. Jetzt wird es ganz philosophisch hier.

16:48 Gavin Karlmeier

Ja, wir komm, wir werden konkret und bleiben nochmal beim Elon Musk, wie er jetzt irgendwie angedockt ist. Als Doge der neuen US-Regierung, er erhält keine Sicherheitsfreigabe der Regierung auf höchster Ebene Zumindest ist es unwahrscheinlich. Und an dieser Geschichte gibt es ein schönes Detail. Elon Musk ist geraten worden. Die höchste Sicherheitsfreigabe nicht zu beantragen. Und zwar von den Anwälten von SpaceX. So, was steckt dahinter? Also. Bei SpaceX haben 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tatsächlich Zugang zu sensiblen staatlichen Informationen über das Raketenprogramm und das Spionagesatellitenprogramm. Weil SpaceX diese Satelliten baut. Und eine kleine Gruppe von diesen 400 hat Zugang zu noch sensibleren Informationen. Das Spionagesatellitenprogramm Starshield. Wir haben, glaube ich, auch schon mal drüber gesprochen. Elon Musk selbst hat aber keine Berechtigung. SpaceX-Einrichtungen zu betreten, also die seines eigenen Unternehmens, wenn darin geheime Projekte besprochen oder durchgeführt werden. SpaceX hat dazu zuletzt auch noch einen neuen Vertrag mit der US-Regierung oder mit dem Staat vereinbart über 1,8 Milliarden US-Dollar. Und normalerweise ist es so, wenn Kandidaten, die durch die Sicherheitsüberprüfung des Verteidigungsministeriums müssen, nicht zugelassen werden. Dann liegt das zum Beispiel an, so Dinge wie Drogen- oder Alkoholkonsum, kriminellem Verhalten, psychisch-labiler Zustand, sexuellem Verhalten, fehlender Loyalität gegenüber den USA, solche Dinge. Und die Anwälte von Elon Musk haben wohl Szenarien skizziert, außerdem, in denen er versehentlich Geheimnisse weitergibt an ausländische Beamte, mit denen er regelmäßig spricht, bis hoch zu Wladimir Putin. Mit dem er auch in Kontakt steht seit regelmäßigem Kontakt seit 2022, dem Vernehmen nach. So, und das Wall Street Journal schreibt: Elon Musk hat aktuell eine Freigabe streng geheim. Damit kommt er nicht so an die ganz sensiblen Informationen, aber an einige. Und würde er jetzt die höhere Freigabestufe beantragen? Und die würde abgelehnt. dann könnte es passieren, dass er auch die aktuelle verliert. So. Und das ist die Gesamtsituation dort. Möglicherweise wird die Frage aber eher obsolet, weil Wenn Donald Trump jetzt gewählt wird, hat Elon Musk ja eh sehr direkten Draht für jede Form sensible gemacht.

19:21 Dennis Horn

Der sagt es ihm ja auch einfach, weil der ja auch mit Geheimnissen nicht umgehen kann. Verkillt, oder? Ich finde das super wild, aber ich erinnere mich daran, ihr d völlig Falscher Link wahrscheinlich, aber meine erste Assoziation war, dass SpaceX ja auch das Unternehmen war, die darin als gut galten, dieses Managing the Manager zu betreiben. Also wie können wir. Arbeiten vor Elon Musk simulieren, damit er uns nicht dabei stört, wenn wir wirklich arbeiten. Und wenn das bis in die Anwaltsetage von SpaceX hineinreicht, vielleicht sagt man da einfach. Nee, nee, Elon, du kriegst das eh nicht, lass das ruhig mal. . Nö, wir kümmern uns, geh mal ruhig wieder spielen.

19:58 Gavin Karlmeier

Ja, in der Tat eher so ein bisschen beruhigend, und es entspricht eben diesem Bild, dass wir über dieses Unternehmen haben, dessen Chef er ist, das sich aber irgendwie. internen bisschen von ihm selbst befreit hat. Und ja, also fand ich Fand ich eine interessante, interessante Geschichte. Super interessant.

20:17 Dennis Horn

Ich finde es super interessant, was allerdings daran so ein bisschen das Schockierende oder das Besorgniserregende ist, ist ja Naja, im Moment gibt es immerhin noch einen Punkt, an dem solche Menschen keine Sicherheitsfreigabe bekommen. Wie sieht das aus, wenn Donald Trump ein paar Jahre im Amt war?

20:34 Gavin Karlmeier

Absolut. Da die Spielregeln vielleicht auch veränderten. Ja, ganz genau. So, Kleinigkeiten noch zum Thema X. X ändert das Handle des Accounts X-Payments. Wir erinnern uns, die Alles-App sollte auch eine Bezahl-App werden. Und X Payments ist jetzt offiziell und sehr vertrauenserweckend umbenannt worden in X-Money. XMoney. com gibt es übrigens schon. Meine Oma hatte einen Ex, der Money hieß.

21:11 Dennis Horn

Schön, dass ich dich doch noch.

21:13 Gavin Karlmeier

Ja, doch, das ist sehr gut. Oh mein Gott. Ich muss immer, kennst du dieses Lkw-Fahrer-Magazin Focus Money? Also, also X muss mich zwingen weiterzumachen. XMoney. com Ist irgendwie auch schon belegt. Also es ist auch irgendwie ein sehr vertrauenserweckendes Digital Payments Network for all things money. Kann man das keiner kaufen. Es ist wild. Es ist wirklich wild. Und Elon Musk meint: Hashtags sind nutzlos und hässlich. Das sehen die Leute, die jetzt unter seinen Beitrag bei X kommentieren, ein bisschen anders. Und wir wissen nicht, senkt er jetzt auch noch die Sichtbarkeit von Hashtags? Also steckt da noch irgendeine Idee hinter, das zu schreiben? Aber er hält nichts von denen.

22:09 Dennis Horn

Also er sagt the system doesn't need them anymore. Yeah. And they look ugly. Und jetzt kommt der wilde Take von mir. Ich sage, Elon hat recht.

22:18 Gavin Karlmeier

Das ist richtig. Ich wollte auch zustimmen. Sehr interessant.

22:22 Dennis Horn

Weil ich erzähle das in meinen Beratungen erzähle ich das seit Jahren. Der Algorithmus braucht das nicht mehr, um zu verstehen, worum es da geht, weil der Algorithmus auch längst weiß, was auf dem Bild zu sehen Der versteht das alles. Also es gibt eigentlich gar keinen Grund mehr für Hashtags. Ich würde allerdings Einschränken, dass auf einer Plattform wie X Hashtags in der Vergangenheit durchaus noch eine Sinnhaftigkeit hatten, wenn es um so räumliche oder kalendarisch begrenzte Events geht.

22:50 Gavin Karlmeier

Ja, nimm den Tatort, nimm die Republik und solche Dinge.

22:54 Dennis Horn

Genau. Aber ansonsten hat er recht, leider.

22:58 Gavin Karlmeier

Du, ich hab, ich musste mich erinnern an einen Volokurs, den ich gegeben habe, noch so vor anderthalb Jahren oder so. Also für Volontärinnen und Volontären. Nachwuchs. Journalistin. Die Zukunft. Und wir haben Social Media gemacht, und irgendwann sagte eine Teilnehmerin dann so: Da ist ein Tweet oder ein Instagram-Posting, weiß ich nicht mehr genau, mit vielen Hashtags. Da wusste ich direkt, das hat ein Boomer geschrieben.

23:27 Dennis Horn

Von Volos kann man viel lernen. Ich saß mal auch in einem Volokurs und hatte so eine Harrington-Jacke an. Weißt du, was das ist, Dennis? Nein, musst du kurz beschreiben.

23:38 Gavin Karlmeier

Für alle, ich weiß es natürlich, aber du musst es kurz auch mir beschreiben, für alle Hakis, die es nicht kennen.

23:43 Dennis Horn

Das ist so eine schwarze Jacke, die berühmtest ist, glaube ich, die Barracuda. Das ist so eine schwarze Jacke, so ein bisschen Bomberjackenmäßig, die aber von innen so ein rotes Karotten. muster hat und da hat mir eine volontärin nämlich auch im kurz gesagt daran sieht man dass du dass du millennial bist weil diese jacken tragen nur millennials Ich habe diese Jacke seitdem nicht mehr angezogen.

24:04 Gavin Karlmeier

Ja, das ist der Röhrenjeans-Kommentar von heute, sozusagen.

24:08 Dennis Horn

Die ich dazu natürlich auch getragen habe. Ich war so wütend, ich habe mir erstmal eine Elfbar gekauft.

24:13 Gavin Karlmeier

So, rüber zum Meta. Neue Zahlen zu Threads aus dem Hause Mark Zuckerberg. Er hat gepostet 300 Millionen monatlich aktive NutzerInnen jetzt und 100 Millionen täglich aktive. Und dann hat ein Nutzer ihn gefragt, naja, wenn Threads-Beiträge bei Instagram eingeblendet werden. Wie ist denn das? Also zählt das mit, ne? Das passiert ja. Wenn du bei Instagram durchscrollst, dann kommen irgendwann Empfehlungen und so weiter, auch Threads, Beiträge. Zählt das dann als eintäglich aktiver Nutzer, wenn der da so drüber scrollt oder eine Nutzerin? Und erinnert daran, ich hatte das ganz verdrängt, dass Google ja mal die Nutzungszahlen von YouTube als Nutzungszahlen von Google Plus gezählt hat. Weißt du das?

24:55 Dennis Horn

Nee, das war das nicht so, dass jeder, der einen Google Account hatte, automatisch einen Google Plus Account hatte.

25:01 Gavin Karlmeier

Und dann wurde gesagt, du brauchst einen Google Plus Account, um YouTube nutzen zu können.

25:05 Dennis Horn

Das ist nur diese Geschichte. Also und da wurde also gesagt, alle die die einen Google-Account haben und YouTube-Account, alles Google Plus Nutzerinnen. Was traurig war, das habe ich hier auch schon mal gesagt, aber unpopuläre Meinung, ich fand Google Plus ja in der Bedienung toll. Ich war doch leider der Einzige, der es bedient hat.

25:20 Gavin Karlmeier

Zum Beispiel die Kreise, die es da gab. Weißt du, das war die beste Umsetzung von Privatsphäre. Modulareinstellen, die ich bisher so gesehen habe. Ja, genau. Ja, das stimmt. Also, ähm, ja, ist nun mal so Und so zu tricksen ist der Vorteil, wenn man so ein Ökosystem dann besitzt. Mark Zuckerberg antwortet aber: Nein, so ist es nicht. Also, man müsste in Instagram auf diesen Threads-Beitrag klicken. Die Threads-App müsste sich öffnen und man müsste dann eingeloggt sein, damit das zählt.

25:54 Dennis Horn

Ich finde das eigentlich, also vor zwei Jahren hätten wir gesagt, ja, selbstverständlich ist das so. Seit Elon Musk müssen wir aber sagen: Gott sei Dank, Elon Musk drum gecheatet.

26:07 Gavin Karlmeier

Gott sei Dank gibt es noch seriöse CEOs. Und wenn ich das jetzt so sage, springen mir alle wieder. Ins Gesicht. Leider auch zu Recht. Ja, ja, ich weiß, es war jetzt nur. Ihr wisst. So. Verklagt mich doch, so wie Meta laufend verklagt wird. Oder es mit Justiziablen Geschichten zu tun hat, Meta muss rund 251 Millionen Euro Strafe zahlen für eine Sicherheitsverletzung in Facebook im Jahr 2018. Von der rund drei Millionen NutzerInnen in der Europäischen Union betroffen waren. Verhängt jetzt von der irischen Datenschutzkommission. Das ist bei weitem nicht die höchste Strafe in Sachen Datenschutzgrundverordnung, die Meta da in den vergangenen Jahren zahlen musste, aber es ist eine recht hohe für so einen einzigen Vorfall.

26:57 Dennis Horn

Was nur zwei Wochen betrifft, ne?

26:59 Gavin Karlmeier

Es geht nur um zwei Wochen. Genau, also vielleicht, weil, also wir sprechen ja sehr häufig über den Fall, aber nochmal, was genau passiert ist, trotzdem nochmal interessant zu wissen. Also, Facebook hat 2017 eine Funktion eingeführt zum Hochladen. Von Videos und die hatte eine Sicherheitslücke. Die ging zusammen mit noch anderen Funktionen ähm, bei Facebook, nämlich dem der Gratulation zum Geburtstag und der Möglichkeit ein Facebook-Profil Als jemand anderes anzuzeigen. Da ist gerade ein Rasierer angegangen. Ja, ja, genau. Aber das mache ich parallel, weil ich habe nicht so viel Zeit. Während ich podcaste, ähm, rasiere ich mich noch. So, also da gibt es diese Funktion, weißt du, Anzeigen als und du gibst irgendwie einen anderen Namen ein und dann siehst du, wie diese Person dein Facebook-Profil sieht. Und man konnte sozusagen diese drei Dinge, Hochladen von Videos, Geburtstag, Anzeigen, als so, die konnte man nutzen, zusammen gedacht, für diese Sicherheitslücke. Und da haben Unbekannte darüber Etwa Zugriff auf etwa 29 Millionen Facebook-Konten bekommen, drei Millionen davon eben in der EU, mit Zugriff auf Namen der NutzerInnen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Standorte, Arbeitsorte, Geburtsdaten, Religion, Geschlecht, Beiträge, Gruppen, in denen sie Mitglied waren, persönliche Daten von Kindern, dies, das, so. Und dafür jetzt eben diese zweihunderteinundfünfzig Millionen Euro Strafe.

28:25 Dennis Horn

Also Punkt eins, ich finde das natürlich richtig, auch wenn Facebook diese zweihunderteinfünfzig Millionen Euro längst irgendwo zur Seite gelegt hat, die sind wahrscheinlich auch längst schon ausgebucht und völlig klar, dass die das zahlen werden. Also es verletzt sie jetzt nicht so doll. Aber mir bringt das Respekt ab, dass es Leute gibt, die es schaffen, solche Kombinationen von Funktionen miteinander zu kombinieren, um herauszufinden, ob da irgendwo eine Lücke ist. Das ist so ein bisschen wie damals im Pokémon-Gameboy-Spiel, wo man immer an der, ich glaube, Cinoba-Insel hieß sie. Immer hin und her fahren musste mit dem Boot, bis du irgendwann so einen Spack erlebt hast. Hast du so einen Grafikfehler gehabt und konntest deine Gegenstände vervielfältigen?

29:05 Gavin Karlmeier

Ja, ja, es gibt auch so einen Glitch in Zelda, wo du, um da überhaupt hinzukommen Aber erstmal zehnmal vorher deinen Pfeil und Bogen auf den Boden legen und wieder aufnehmen musst. Und das finde ich dann auch schon beeindruckend. Ja, das stimmt. Übrigens, Meta hat sich, glaube ich, 50 Millionen australische Dollar auch noch zur Seite gelegt. Da gibt es Entschädigungen für bis zu 300. 000 NutzerInnen. Bei einem Vergleich Im Fall Cambridge Analytica, also selbst der wird noch verhandelt. Auch Daten dieser NutzerInnen waren abgegriffen worden. So und dann ist. Meta vor Gericht mit Apple. So, also. Apple sagt Meta habe 15 Interoperabilitätsanfragen bei Apple gestellt. Ich erkläre das gleich noch. Und damit mehr als jedes andere Unternehmen. Interoperabilitätsanfragen kommen im Rahmen des Digital Markets Act. So und ist im Grunde eine Anfrage, die Dienste zusammenarbeiten zu lassen. Auf hier in diesem Fall Betriebssystemebene. So, und Apple sagt: Wenn wir all diesen Anfragen nachkommen müssten, könnten Facebook, Instagram WhatsApp. Meta ermöglichen auf dem Gerät eines Nutzers, einer Nutzerin, alle Nachrichten und E-Mails zu lesen, jede von den getätigten oder empfangenen Anrufe Jede von denen verwendete Apps, all die Fotos zu scannen, Dateien und Kalendereignisse anzusehen, alle Passwörter zu protokollieren und vieles mehr. Meta sagt, was Apple eigentlich sage, ist, dass sie nicht an Interoperabilität glauben. Jedes Mal, wenn Apple wegen seines wettbewerbsschädigenden Verhaltens zur Rede gestellt wird Verteidigt es sich mit Datenschutzbedenken, die keine Grundlage in der Realität haben.

31:08 Dennis Horn

nicht kaufe.

31:09 Gavin Karlmeier

Genau, genau. Da habe ich auch gedacht. So dieses beide Gegenüberstellen, wem glauben wir?

31:15 Dennis Horn

Genau. Aber das Dilemma ist halt, also um das, ich kann da ein bisschen ins Detail gehen, weil ich habe mich da so ein bisschen reingefuchst, weil ich fand die Geschichte erstmal ein bisschen kryptisch. Und ein bisschen abstrakt. Aber also nach dem DMA, dem Digital Markets Act, musst du interoperabel sein, sofern du den Gatekeeper-Status hast. Das betrifft sehr große Plattformen wie zum Beispiel iOS. Ist ein Gatekeeper, deswegen müssen wir ein Browser auswählen, wenn wir es installieren. Oder Instagram is ein Gatekeeper oder WhatsApp So, das heißt, diese Apps und diese Angebote sind dazu aufgefordert, nun sich so aufzustellen, dass sie, wenn jetzt Threema sich überlegt, ich möchte, dass Leute aus dem Instagram Messenger auch an ThreamA-NutzerInnen schreiben möchten, dass Instagram das technisch gewährleisten muss, dass es möglich ist. Threema und Signa, haben wir ja schon darüber gesprochen, haben sich dagegen entschieden, diese Interoperabilität einzuführen, weil das bedeuten würde, dass deren Schutzalgorithmus, deren Verschlüsselungsmechanismus ausgehebelt würde. So, also diese Interoperabilität ist seitens der kleinen Anbieter ein Kannangebot, seitens der großen Anbieter aber eine Forderung. der EU. So, und es geht hier aber nicht darum, dass ich jetzt zum Beispiel von meinem iMessage Tool, von meiner iMessage App, vom Mac in Instagram schreiben kann, sondern hier geht es darum, dass ich mit der Meta-Brille also mit der Hardware, die Meta herstellt, die Benachrichtigungen bekommen kann, die ich mit einer Apple Watch auch bekommen könnte. Und da geht es eben um so Sachen wie Push-Nachrichten, weil ich eine WhatsApp-Nachricht bekommen habe. Was wir nicht genau wissen ist, weil Apple diese Interoperabilitätsfragen nicht im Klartext veröffentlicht hat, ob da tatsächlich die Forderung drin steht, dass auch Tastatur-Tracking an die Metabrillen weitergeleitet werden müssen, was diese Paraben. Passwortgeschichte da zum Beispiel angeht. Alles andere ist aber vermutlich, wenn Meta sagt, hey, das ist unser Verständnis von Interoperabilität. dann musst du eben auch diese Puschnachrichten weiterleiten. Wir sind jetzt bald keine Anwälte, keine Juristen Und können nicht prüfen, ob die Interoperabilität eben auch exakt das bedeutet oder ob Meta hier nicht einfach versucht mit dem Argument Interoperabilität. Dieses Feature der Benachrichtigung deines Handys auf die Geräte zu bringen. Das kannten wir so nicht ausschließen, aber hochspannendes Thema.

33:39 Gavin Karlmeier

So

33:41 Dennis Horn

Genauso. Ich hab ein bisschen laut gedacht währenddessen, aber ihr habt, glaube ich, verstanden, was ich meinte.

33:46 Gavin Karlmeier

Also, der DMA übrigens, das noch zu sagen, was passiert eigentlich, wenn Wenn jetzt irgendjemand Metarecht gibt, sieht vor, dass die Unternehmen eine Strafe riskieren von bis zu 10% des weltweiten Umsatzes. Wenn. Apple jetzt also zum Beispiel Konkurrenten oder Entwicklerinnen und Entwicklern nicht erlaubt, mit seinen eigenen Diensten eine Interoperabilität herzustellen? Die EU-Kommission hat übrigens Apple unabhängig davon auch aufgefordert, eine effektive Interoperabilität von iOS sicherzustellen mit anderen Plattformen. Da gibt es eine Frist für Konsultationen in diesem Fall, das ist der 9. Januar. Apple hat daraufhin ein Dokument veröffentlicht, in dem es das alles nochmal kritisiert, also die EU-Kommission und den DMA und sagt, Die Situation wird langsam persönlich.

34:46 Dennis Horn

Und wenn man dieses Gefühl hat, also der Apple, der kleine Sache an Apple von uns jetzt hier. Wenn ihr das Gefühl habt, es wird persönlich, dann seid ihr schon auf dem richtigen Weg. Jetzt noch einen Gedanken mehr. Einen Schritt weiter, ihr seid auf dem richtigen Weg.

35:00 Gavin Karlmeier

So, Tim Cook hat währenddessen übrigens auch mit Donald Trump diniert. Hat sich scheinbar gelohnt. Da ist der Satz im Raum, Trump doesn't want Tesla to lose to BYD or Apple to lose to Samsung. Also da wird jetzt schön Protektionismus betrieben.

35:19 Dennis Horn

Ja, da müsst ihr, also damit Apple nicht gegen Samsung verliert, das ist nicht nur eine Sache von Samsung, muss man dazu sagen. So.

35:28 Gavin Karlmeier

TikTok. Yay. Das Verbotsverfahren in Sachen TikTok bekommt jetzt den Status eines Schnellverfahrens. In den USA. TikTok und ByteDance berufen sich auf den ersten Verfassungszusatz und der Oberste Gerichtshof sagt, ja, das sind wichtige Fragen, die wir hier klären müssen und will das Unternehmen jetzt anhören. Das sind ja Fragen auf der einen Seite zum Schutz der freien Meinungsäußerung oder der Redefreiheit in den USA. Und auf der anderen Seite, wie die Verfechter dieses TikTok-Verbots vorbringen, eine Frage der Bedrohung der nationalen Sicherheit. So. Und es gibt eine zweistündige mündliche Verhandlung am 10. Januar, und danach kann es wohl auch schon sehr schnell gehen. Bis zum 19. Januar alles entschieden sein. Amtseinführung von Donald Trump ist der 20. Januar.

36:22 Dennis Horn

Also wir reden hier, wir reden im Moment jeden Tag, nee, wir veröffentlichen nicht jeden Tag, aber ständig über TikTok. In jeder Episode geht es gerade genau um dieses Verbotsverfahren. Und eben genau darum, dass die Zeit jetzt drückt, wir haben jetzt die Feiertage, auch in den USA, wird wahrscheinlich am ersten Weihnachtsfeiertag im Supreme Court nicht viel gearbeitet. Das heißt, da muss man sich jetzt kümmern. Ich finde, wenn du das Prinzip Rechtsstaat ernst nimmst, musst du TikTok die Möglichkeit geben, bis zur obersten Instanz zu gehen, bevor du sozusagen den Laden dicht machen musst. Das ist gerecht. Nach meinem Empfinden. Ich bin, wie gesagt, kein Jurist, aber mein Gerechtigkeitsempfinden ist. Wenn ihr sagt, wenn alle Verfahren sich bisher gezogen haben und Das sieht nicht danach aus, als würde TikTok das herausgezögert haben. Musst du denen dieses Schnellverfahren gewähren? Es ist natürlich trotzdem super sportlich, dass der oberste Gerichtshof jetzt den Hammer fällt, sagt man das so. Fallen lässt. Hammer fallen lässt und zwar innerhalb von neun Tagen muss die Entscheidung stehen, bevor dieses Gesetz in Kraft tritt. Aber ich finde das interessant, weil die Formulierung, die hier in diesem Text steht, ist, dass das Gericht dieses Gesetz bislang noch nicht. . Blockiert hat, weil sie davon ausgehen, dass sie bis zum 19. Januar eine Entscheidung treffen werden. Was nach meinem Empfinden Eher dafür spricht, dass die alle anderen Instanzen haben dieses Gesetz ja als völlig makellos angesehen und gesagt, das können wir genauso machen. Und TikTok eben nicht recht gegeben. Was dafür spricht, dass im Supreme Court die entsprechenden Prüfungen eben schon laufen, finde ich.

37:56 Gavin Karlmeier

Ja. Ja, damit wahrzurechnen.

37:59 Dennis Horn

Genau. So, Spiel unser Dschingle.

38:03 Gavin Karlmeier

In den Mund oder in. Ja, man drückt die Taste. Funktionen und Emotionen. Da müssen wir ein bisschen was abarbeiten heute. Ja, es wird los. YouTube testet unter. Also das Abstruseste zuerst, wie ich finde, damit ist meine Emotion schon gesetzt. YouTube testet unter den Videos die Möglichkeit, eine Sprachnachricht als Kommentar zu hinterlassen.

38:29 Dennis Horn

Ich habe das gesehen und hab mir gedacht, das kann nicht wahr sein. Weil, also, du konntest früher mal bei YouTube auf Videos mit Videos antworten, was auf YouTube ein soziales Netzwerk gemacht hat. Das war schlau. Weil der Slogan war, Broadcast yourself. Dann hat man irgendwo gesagt, nee, wir sind ein bisschen mehr in der Mediathek, du sollst ja, während du Videos guckst, Kommentare schreiben. Das geht aber nicht, wenn es eine Sprachnachricht ist. Du kannst ja nicht ein Video gucken und dir gleichzeitig jemanden anhören, der dazu sagt, weil du kannst ja nicht einfach eine Kommentarspur hinzufügen. Du kannst ja nicht sagen, hier bei Minute 6 wird dieser Audiokommentar abgespielt und dann sage ich dazu, jetzt müsst ihr da auf diese rote Ecke achten, sondern Du spielst es in dir ab oder halt auch nicht. Ich finde, das ist so eine hierenlose Idee. Und wenn ich mir angucke, Threads bietet dir an, Threads mit Audios zu schicken. Seit der ersten Woche von Threads habe ich das nicht mehr gesehen.

39:15 Gavin Karlmeier

Ich glaube, das macht niemand. Man muss ja auch für solche Ideen, denke ich, dann immer eintreten im Unternehmen YouTube. Also, da muss ja irgendeine Entwicklerin, irgendeine Entwickler in irgendeiner Runde gesessen haben, gesagt mir, ich habe eine Idee. Ich. Also Sprachnachrichten sind ja so hip. Wisst ihr, wegen WhatsApp und kennt ihr das? Und dann lasst uns das doch machen in den Kommentaren von YouTube, dass Leute da auch Sprachnachrichten reinsetzen. Und dann saßen da fünf andere und haben gesagt Ja.

39:38 Dennis Horn

Oder aber, bei Google, da ist ja bekannt, hast du 20% deiner Arbeitszeit für eigene Projekte. Vielleicht hat einfach dich jemand hingesetzt, das einfach gebaut. Und gesagt, so, das ist jetzt fertig, wir können es wegschmeißen wieder oder wir machen es rein.

39:53 Gavin Karlmeier

Und ich dachte so, also du, wenn du das mit dem Mikro dann Kommentar aufnehmen möchtest, dann nutzt die Funktion des Betriebssystems. Sonst brauche ich es nicht funktionieren. Und Sprachnachrichten funktionieren doch nur in einem Fall: in der 1:1-Kommunikation unter Menschen, die sich kennen. So, das geht ja schon, also immer wenn mehr daran beteiligt sind, geht das ja schon fehl. Ich bin in so WhatsApp-Gruppen, so größeren, weißt du? Und wenn da Leute eine Sprachnachricht reinpausen. Ich denke so, und du erwartest jetzt oder und du stieelst jetzt 30 Menschen Eine Minute ihrer Zeit, also insgesamt eine halbe Stunde Menschheitszeit verloren, weil du hier eine Sprachnachricht in diese WhatsApp-Gruppe, was soll das? Hör ich mir nicht an. Hör ich mir gar nicht erst an.

40:43 Dennis Horn

Da sind wir wieder beim Generationenkonflikt, das sehe ich ein bisschen anders. Wirklich? Ja. Weil ich das super praktisch finde. Ich bin verabredet mit sechs Leuten, ich komme eine halbe Stunde zu spät, bring aber dafür eine Kiste Bier mit, schicke ich kurz eine Sprachnachricht und alle wissen Bescheid. Finde ich top.

40:57 Gavin Karlmeier

Ja, aber das ist eine engere Bindung, Gavin. Ich meine, so Gruppen, in denen es, ich habe eben eins zu eins gesagt, vielleicht, weißt du, wenn dich so zu sechst und dann Freunde abends triffst, okay.

41:09 Dennis Horn

In der Gruppe der Kita-Eltern würde ich jetzt keine Sprachnachrichten. Sowas zum Beispiel. Ich meine eher Sonnniveau, weißt du? Ja, das ist aber dann, da verlassen wir den höflichen Bereich, würde ich sagen.

41:18 Gavin Karlmeier

Ja, ja, genau.

41:19 Dennis Horn

Einfach. Das ist so unanständig. Dann eventuell. Ja, da stimme ich insofern zu. Aber wie gesagt, bei Threads gibt es dieses Feature und das nutzt eben auch kaum jemand. Ich sehe das gar nicht mehr, diese Sprachnachrichten als Threads zu veröffentlichen. Und ich weiß nicht, was YouTube da geritten hat. Das ist ein absoluter, ich finde es wahnsinnig dämlich. Weil ich habe viel Emotionen auf jeden Fall.

41:42 Gavin Karlmeier

YouTube bietet jetzt die Möglichkeit, im YouTube Studio einzustellen, dass du verbietest, das Unternehmen deinen Kontakt. . Content nutzen können, um damit ihre KI-Modelle zu trainieren. Und da mache ich Party Companies. Super. Third-Party Companies, also.

41:57 Dennis Horn

Also, ich finde es, also Kann man so stehen, wie man möchte. Ob YouTube jetzt, oder die Google hat ja jetzt in der vergangenen Woche auch dieses Text-to-Video oder am letzten Wochenende, glaube ich, Text-to-Video-Modell präsentiert. Mein Gott, dieses Video-Modell präsentiert, mit dem du halt Generativvideos erstellen kannst. Und das ist sehr gut Und natürlich liegt es danahe, die Frage zu stellen, ob dafür auch YouTube-Videos verwendet wurden, um das zu trainieren. So. Jetzt aber zu überlegen, ob YouTube das sozusagen auch wie alle anderen Netzwerke irgendwie auch verscherbeln kann an andere Unternehmen, um damit AI-Models zu trainieren, finde ich, finde ich geschmacklos. Schaltet das alle ab. Genauso. Genauso. Ich habe Emotionen heute. Ich habe wenig geschlafen, deswegen rede ich so viel Quatsch und bin so wütend.

42:45 Gavin Karlmeier

Vielleicht machen wir es öfter so. Das hat ja auch einen Unterhaltungswert, weißt du? So, also Threads bietet jetzt eine Möglichkeit, Fotos und Videos aus Beiträgen weiterzugeben, zu teilen. Und sie dabei dem ursprünglichen Nutzer aber auch zuzuschreiben, der sie veröffentlicht hat. Und dabei aber nicht deren Beiträge zu zitieren. Mhm.

43:09 Dennis Horn

Wir haben das damals hier, also in drei Studie-Staus, drei, wie sagt man denn? In drei Entwicklungsstufen schon besprochen. Statutis heißt das. Genau, Statusse besprochen. In dem Status ist ein Gerücht. Dann haben wir das beobachtet selber, weil ich habe das Feature schon länger und Sid Glitzerpups hat es in den Discord geschrieben. Haken an Discord, 1100 Leute, alle haben Bock auf Social Media, kommt da hin, hakendran. org. Dass er das auch schon länger hat und ich habe dieses Feature eben auch schon länger und ich finde das ja mega. Ich finde das geil, wenn du ein Bild postest, ich möchte daraus einen, äh, möchte einen anderen Kontext setzen, POW darüber schreiben, Witz daraus machen, was auch immer, dass ich dann nicht dieses Bild speichere und selber hochlade, sondern sondern deinen Content verwende, dir damit ein Credit gebe, weil bei dir, mir dann steht, das ist von Ad Dennis Horn eigentlich und ich dann aber gleichzeitig sofort daraus Content erstellen kann. Und mit Videos gab es das Feature bei Twitter seit 100 Jahren auch, Dass du mit den Videos anderer Leute selber einen Tweet erstellen kannst.

44:07 Gavin Karlmeier

Ja, was aber schwer zu bedienen war.

44:09 Dennis Horn

Es war völlig dämlich, ja, es war total versteckt. Aber ich finde, das ist datenökonomisch sinnvoll, weil du nicht 200 Mal dasselbe Bild auf der Plattform hast. Es ist. so aus moralischen Gründen besser, weil du Credits geben kannst und du hast so ein bisschen auch ein Gefühl dafür, welche Inhalte gerade trenden, weil das, wenn das halt sehr oft gemacht wird, wenn jetzt irgendwie das Bild von, weiß ich nicht, irgendeinem Politiker, der irgendwie doof aus der Wäsche guckt. sehr, sehr oft von Leuten irgendwie verwendet wird, dann kannst du daraus theoretisch auch schon wieder Trendings ableiten. Also ich finde, das ist eine sehr kluge Entwicklung, ein sehr kluges Feature.

44:41 Gavin Karlmeier

Ich stimme dir schlicht zu. Das ist schön. Dann Threads schreibt einen Beitrag, in dem es heißt, We scheduled this post. Soon you'll be able to do the same.

44:53 Dennis Horn

Da habe ich wenig Emotionen zu, weil ich habe ein bisschen Verachtung für Leute, die ihre Tweets damals vorgeplant haben, weil sie gesagt haben. Der Gag geht morgen früh besser, weil ich finde, das entspricht nicht so meinem Empfinden von Social Media, ob das so rausbusterig ist Aber ja, why not? Also wenn du über die Weihnachtstage frei haben möchtest, dann plane dir halt jeden Tag da deine Postings ein und so. Ja, mach. Also mir egal.

45:20 Gavin Karlmeier

Hast du Emotionen? Nö, ich finde es, also Leute werden es nutzen wollen, ist doch gut, das zu haben.

45:26 Dennis Horn

Das nächste Thema, Dennis, habe ich selber beobachtet. Ist das ein Screenshot von dir? Ich hab den Screenshot gemacht. Guck mal an. Dann erzähl du doch davon. Und das Interessante ist, das Feature ist schon wieder weg. Ich bin am, war das Dienstagabend, bin ich abends, da habe ich mir so gedacht, es war irgendwie 10 Uhr, ich war fertig mit Arbeiten und so, dann dachte ich, ich gehe jetzt einfach mal eine Runde spateln. Ich bin um den Block gegangen und was man so macht, wenn man mal ein bisschen näher zur Natur möchte, ein bisschen frische Luft schnell haben, ich habe natürlich das Handy rausgenommen und Instagram geöffnet und habe da eine Benachrichtigung bekommen, dass Meta-AI jetzt für mich verfügbar ist. Ein Feature, bei dem wir eigentlich in der Europäischen Union darauf warten, dass es überhaupt noch nicht mehr ist. kommt. Und jetzt ist es verschwunden. Es ist auch wieder weg.

46:06 Gavin Karlmeier

Vielleicht ist es nur in diesem Park freigeschaltet.

46:10 Dennis Horn

Das Pokémon-GO des kleinen Mannes. Und ich hatte in den Storys bei Instagram halt neben diesen, wenn du in der Storys Kamera bist, da gibt es ja diese Punkte, sowas. wie Layout, Boomerang und so. Und da hatte ich AI-Bilderstellung dabei. Da konnte ich drauf drücken und dann stand da Imagine mit Meta AI. Das kannst du mit diesem Tool machen. Du kannst für deine Story jedes beliebige Bild erstellen. Wir wissen alle, dass Meta-AI kommt Bildgeneration. Generierung in Instagram in den USA auch schon total verbreitet ist. Aber wir warten eben hier noch drauf. Und ich konnte Bilder generieren damit, die habe ich dann nicht gepostet, weil ich dachte, das machen dann ja jetzt wahrscheinlich bald alle, wenn es hier ist. Und jetzt ist es auch schon wieder weg.

46:47 Gavin Karlmeier

Da hättest du es erstmal gemacht, dann hättest du jetzt einen Beweis, dass es wirklich passiert ist. Ich habe einen deutschsprachigen Screenshot, Dennis. Ja, gut. Deutschsprachiger Screenshot. Das kannst du auch gefaked haben, Gavin. Na eben. Mit Meta AI zum Beispiel. Machen wir noch ein bisschen KI hinten raus. Ex erlaubt NutzerInnen jetzt mit Grog zu chatten dem Schaffmodell von X.

47:11 Dennis Horn

Ja. Also wer irgendwie von ChatGPT Siri Alexa oh das darf ich gar nicht sagen Äh, und anderen Diensten noch nicht genervt genug ist, kann sich jetzt auch noch mit dem mit dem mit Grog auseinandersetzen.

47:25 Gavin Karlmeier

Ich kann dir sagen, ich habe so wenig Emotionen zu Dingen, wie wie äh zu also zu nicht so wenig Emotionen wie zu Grog. Es ist mir einfach so egal. Das ist ja unfassbar. Magischer.

47:35 Dennis Horn

Aber dabei ist doch jetzt genau die Zeit für Glock.

47:40 Gavin Karlmeier

So. Letzter Ausreißer hier am Ende. Haken dran investigativ. Oh. Magic hat uns geschrieben. Magic is Haki. Ja. Ich lese mal vor, ja? Ja. Also, weil ihr ja gerne über Sicherheitslücken etc. sprecht. Mir ist kürzlich etwas aufgefallen, wo ich nicht weiß, ob man was ändern müsste.

48:00 Dennis Horn

Das gehört doch in unsere Rubrik Selbsthilfegruppe Da haben wir doch ein Jingle für. Wir haben einen Jingle für die Selbsthilfegruppe? Mein Gott, Dennis, du musst auf meinen Haken dran hören, ey. Ein Jingle für die Selbsthilfe? Ja, den hat Franz die Blumen gesungen und der klingt so.

48:11 Speaker 4

Die Selbsthilfegruppe Das ist mir noch nicht begegnet.

48:20 Dennis Horn

Das tut mir sehr leid. Die Hakis werden wütend. Achso, ganz kurz, ich habe doch noch eine Anmoderation für die Rubrik. Also, wir haben neuerdings die Selbsthilfgruppe. Da könnt ihr uns schreiben, wenn ihr Social Media Probleme habt, wenn ihr irgendwelche Sorgen habt, wenn euch irgendwelche Dinge im Internet auffallen, stören, irgendwas nicht stimmt. Schreibt eine E-Mail an hakendran at anstand. undkraw. de oder mir in Social Media über alle möglichen Spielwege. Oder im Discord, da haben wir sogar einen eigenen Kanal für die Selbsthilfegruppe. Und dann picken wir hier das raus und versuchen, das A selber zu lösen und b, die hunderttausende HörerInnen pro Episode zu motivieren, dieses Problem mit euch in den Griff zu kriegen.

48:55 Gavin Karlmeier

Aus dem Discord kenne ich die Selbsthilfegruppe. Möchte ich noch festhalten. Also, Magic schreibt. Ihm ist kürzlich etwas aufgefallen, er weiß nicht, ob man da was ändern müsste oder etwas zu kleinlich ist. Wenn ich mit dem Browser am Mac auf Blue Sky gehe. Und mich erstmal anmelden muss, sehe ich ja einige Skids, größere Accounts, um quasi nicht registrierte Menschen neugierig zu machen. Und dabei habe ich auf Anhieb zwei Skeets von Accounts gesehen, die mich und ich sie umgekehrt blocke. So, er sagt, es ist in seinem Fall nicht so wild. Da ging es nie um Bedrohung oder irgendwas. Waren eher so allgemeine Dinge, kein Bock mehr auf den Blocken. Aber schreibt er, er dachte, wenn jemand von einem Account gestalkt oder bedroht wird. Wäre es doch super, wenn man einstellen könnte, dass eigene Skids da nicht angezeigt werden, um zum Beispiel ungewollte Screenshots zu vermeiden. Oder so? Oder andere Sachen, an die er wahrscheinlich gerade nicht denkt. Oder geht das und er checkt es nicht? So, das ist das Problem.

49:52 Dennis Horn

Ja, also ob das geht, weiß ich nicht. In anderen Netzwerken ging das. Bei Twitter gab es früher sogar ein Button, das du in Suchmaschinen nicht auffindbar sein möchtest. Ich finde, es braucht so einen Button, ja, würde ich zustimmen.

50:05 Gavin Karlmeier

Ja, weil sonst bist du bezwungen, dein Profil komplett auf Privat zu stellen oder solche Dinge.

50:12 Dennis Horn

Ich finde aber, dass dieses, ich blockiere jemanden und sehe, da sind öffentliche Inhalte, genau das Problem der Blockfunktion, wie Twitter sie ja früher verstanden hat, als es noch eine Blockfunktion gab, übrigens genau auf den Bild. Punkt bringen. Ah, ich kann übrigens gerade sagen, wenn du auf Privatsphäre und Sicherheit gehst in einer Busky-Einstellung, dann gibt es einen Punkt, der heißt Sichtbarkeit für abgemeldete Benutzer. Apps daran hindern, abgemeldeten Nutzern mein Konto zu zeigen. Dann machst du ein Häkchen und dann wird das ausgeblendet. So schnell ging es ja noch nie in der Selbsthilfegruppe.

50:39 Gavin Karlmeier

So, aber dann steht drunter der Hinweis: Blue Sky ist ein offenes und öffentliches Netzwerk. Diese Einstellung schränkt lediglich die Sichtbarkeit deiner Inhalte in der Blue Sky-App und auf der Website ein. Andere Apps respektieren diese Einstellung möglicherweise nicht. Deine Inhalte werden abgemeldeten Nutzern möglicherweise weiterhin in anderen Apps und Websites angezeigt. Also da gibt es offenbar einen Graubereich.

51:04 Dennis Horn

Ja, es gibt einen Graubereich, vor allem weil du dein Konto ja nicht einfach so auf privat stellen kannst wie in anderen Netzwerken. Also da ist eine Falle, ja. Haben wir hier ein Problem aufgemacht, Dennis? Und das kriegen wir auch jetzt nicht mehr zu. Vielen Dank, dass du da warst. Vielen Dank, dass du mich hier durchgetragen hast heute an meinem sehr müden Donnerstag, wenn ihr das heute Freitag. Ich wünsche allen, die bis hierhin zugehört haben, ein wunderschönes Wochenende. Wir hören uns noch mal an. Am Montag, ein Tag vor Heiligabend, dann ist Janis Schakarian hier. Und dann ist Weihnachten.

51:35 Gavin Karlmeier

Ja, ich wünsche schon mal vor Weihnachten.

51:37 Dennis Horn

Ja, und wir hören uns ja schon in zwei Wochen wieder denn. Ja, es ist ja so. Du bist ja gar nicht weg lange. So, vielen, vielen Dank und ähm.

51:45 Gavin Karlmeier

Tschüss.