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Folge 466 · 20. August 2025 · 1:02 Std.

Das manische Gefühl für Dringlichkeit

mit Roland Hindl

Minderjährige, die 40.000 Personen mit einem Post erreicht – via WhatsApp. Das ist Teil einer Realität, die wir oft nicht so klar hatten, vor allem aber auch nicht deren Eltern, Lehrerinnen und Lehrer oder Umfeld. Wie gehen wir damit um? Was machen wir mit Roblox? Und was macht Igor Babuschkin eigentlich heute?

Außerdem bringt Instagram KI-übersetzte Reels auf unsere Telefone und es ist gemessen an dem, was wir von anderen Plattformen kennen – ganz gut?!

Kapitelmarken

KI-unterstützt

00:00 Hallo Roland!

03:03 Facebook-Reichweiten und Emotionen

11:56 Angeordnete Accountlöschungen

14:49 13-jährige mit Megareichweiten auf WhatsApp

25:47 Roblox verhält sich?!

37:06 LA Music Festival auf TikTok

44:42 Igor Babuschkin verlässt xAI

48:24 Neuer Head of Product bei BlueSky

52:22 Blueskys neue Richtlinien

54:08 Funktionen und Emotionen

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran.

00:03 Gavin Karlmeier

Das Social Media Update der CT. Hallo Roland. Servus. Bei mir ist heute Roland Hindel und. Und ach, diesmal habe ich mir nicht rausgesucht, weil ich dachte, ich krieg's so hin. Koordinator der Drittplattformen BR24. Richtig?

00:16 Roland Hindl

Ja, ey, super. Da, guck. Genauso steht es in meiner Signatur, nicht anders.

00:21 Gavin Karlmeier

Ja, perfekt. Ich finde übrigens Signaturen, ich will das jetzt nicht zu groß machen, das Thema, ne? Aber es ist so eine vergessene Kunstform. Ich finde, man sollte mit Signaturen viel mehr spielen. Ich habe in meinem früheren Leben meine Berufsausbildung gemacht Und da war so eine ellenlange Signatur drunter, in der so ganz, ganz, ganz viel Gedöns drin stand. Wie zum Beispiel, drucken Sie diese E-Mail nicht aus und irgendwelche Infos und hier Sommerfest und hier dies und jenes. Und da habe ich mir schon gedacht, man müsste eigentlich diese Spielartsignatur, die müsste man mal neu denken. Man muss sich da mal was Geiles ausdenken. So wie ganz früher, und jetzt kommt direkt der Internethistoriker. Bei Incredum Mail, das war so ein Mail-Programm, wo so animierte Signaturen drin waren.

01:03 Roland Hindl

Sehr schön Ich war jetzt sofort bei AGBs und hat da nicht irgendwie so ein Weingut mal irgendwo so ein Scherz eingebaut, wer das bis zum Ende liest und uns eine Mail schreibt oder so bekommt irgendwie. Eine Weinflasche oder irgendwie sowas?

01:14 Gavin Karlmeier

Ehrlich, das finde ich.

01:15 Roland Hindl

Ja, ich glaube, da gab es irgendwas. Ich muss das nochmal fact-checken.

01:18 Gavin Karlmeier

Und wahrscheinlich ist das nur rausgekommen, weil sie nach zehn Jahren gesagt haben, okay, jetzt nochmal ist es öffentlich.

01:22 Roland Hindl

Nein, irgendwer hat sich dann tatsächlich gemeldet. Aber es waren nicht viele.

01:26 Gavin Karlmeier

Wo lein wiss die Stimmung bei dir?

01:29 Roland Hindl

Gut, gut. Du hast dir was

01:33 Gavin Karlmeier

Du hast mir zwei Dinge im Vorgespräch gesagt oder geschrieben, bei denen ich dachte, die will ich eigentlich mit in die Folge bringen. Das eine ist, dass du gesagt hast, du bist einer der Menschen, die alle Folgen Haken dran gehört hat. Und

01:45 Roland Hindl

Ich will es mir nicht anmaßen, ob alle, aber ich glaube, so 99% oder so traue ich mir zu.

01:52 Gavin Karlmeier

Mich würde das mal interessieren. Wie groß der. Also, weil man kriegt ja in der Lytics kann man das nicht so richtig sehen. Das weiß man nicht. Man weiß, gibt es wiederkehrende HörerInnen, aber nicht wer alle Folgen gehört hat. Deswegen seid mal doch, seid mal so ehrlich und schreibt mal rein, ob ihr in die Spotify-Kommentare oder in den Discord- www Hackmann. org oder wo auch immer, wie viele Hackmann-Folgen ihr glaubt, gehört zu haben. So in Prozenten oder so. Das hier ist Folge 466 übrigens. Weil, also ich kann sagen, ich habe alle gehört.

02:22 Roland Hindl

Auch die, in denen Dennis dich vertreten?

02:25 Gavin Karlmeier

Es ist nie passiert. Ich habe Dennis, also ich habe für Dennis damals Vertretung gesucht, aber es gibt keine Hakenanfolge ohne mich. Das ist gruselig irgendwie auch. Okay. So, und das andere ist, du hattest mir vorhin geschrieben dass ich mal mit jemandem hier, dass ich einen Aufruf gestaltet habe im Podcast, und jetzt steigen wir auch direkt ein, ob Leute was so für Emotionen in den Redaktionen sind, was Facebook-Reichweiten angeht, weil wir erinnern uns, dass mehrere große Outlets, und zwar auch völlig unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung, berichtet haben, dass ihre Facebook-Reichweiten wieder massiv ansteigen und zwar nicht nur auf gewöhnlichen nativen Social Media Postings, sondern auch auf Link-Postings, was so ein bisschen überraschend ist, weil wir immer das Gefühl hatten, das ist irgendwie nicht üblich. Und du hast mir vorher geschrieben, wir können da ja mal heute drüber sprechen. Und weil du ja Koordinator der Drittplattform beim Bayerischen Rundfunk, vor allem bei BR24, bist, so ist richtig, ne? Dachte ich.

03:26 Roland Hindl

Ich habe keine Amtsanmaßung, die ich hier begeben habe. Nur bei BH24, damit bin ich voll ausgelastet. Der Social Media Koordinator des BR ist Stefan Prinz, den grüße ich von hier aus.

03:36 Gavin Karlmeier

Liebe Grüße.

03:38 Roland Hindl

Ja, genau. Ne, der macht einen wahnsinnig guten Job und ich bleibe bei meinen Leisten.

03:42 Gavin Karlmeier

So, und du hast aber Gefühle zu Facebook.

03:46 Roland Hindl

Ja, tatsächlich. Also, weil du, als du diesen Aufruf gestartet hast, ist ja schon ein paar Wochen her. Habe ich schon so ein bisschen in unsere Analytics geschaut und mir gedacht, ja, es tut sich was. Und jetzt, nachdem wir das Juli-Reporting bekommen haben von unserer Medienforschung, kann ich sagen, ja, also ich kann das tatsächlich auch für unsere Seite bestätigen. Also wir sind jetzt im Juli gewesen auf dem Stand, oder das war also hinsichtlich der Metriken, die wir jetzt angesetzt haben, der erfolgreichste seit Juli 2022. Hinsichtlich potenzieller Reichweite. Gut, potenzielle Reichweite kann man so diskutieren. Aber es ist zumindest mal ein Maßstab, den wir jetzt mal so auf die vergangenen drei Jahre angelegt, wirklich, also Ja, so stark wie seit drei Jahren nicht mehr. Und auch in Sachen Conversion, also Link-Klicks und Interaktionen, auch stehen wir bei Oktober 2022.

04:42 Gavin Karlmeier

Also auch so stark. Und das ist echt krass.

04:45 Roland Hindl

Ja, und gerade so im September 22 hatten wir ja, und ich glaube viele andere News Outlets auch extreme Einbrüche. Also da ging es ja so richtig spürbar los, dass alles eigentlich nach unten gegangen ist. Also die ersten Reichweiten, die Link-Klicks und wir hatten damals tatsächlich eine sehr starke Conversion-getriebene Strategie auf Facebook. Also 50 Prozent der Inhalte, die wir damals gepostet haben, waren tatsächlich Link-Klicks. äh, Klinklicks, waren Link Postings, haben Facebook aber nie verlassen, ein bisschen in unserer Prioritätenliste so auf Platz zwei geschoben, aber immer noch bespielt, aber halt auch ein bisschen anders bespielt, natürlich das Spiel der Plattformen. Also die Regeln muss man ja so sich ein bisschen zunutze machen. Wir haben auf Sharepicks, Reels etc. dann auch entsprechend gesetzt. Haben wir jetzt an dieser Strategie tatsächlich nicht so viel geändert. Aber es geht nach oben. Und die ersten Beobachtungen haben wir tatsächlich so im Oktober gemacht. Und da auch mit vielen Sherpics, die plötzlich durch die Decke gegangen sind. Also hättest du mir zehn Sherpicks gesagt und gesagt, eins davon ist durch die Decke gegangen, das wäre das allerletzte gewesen. Also das hätte ich auf die Zehen gesetzt. Also eins unter anderem Das ist eine Nichtmeldung quasi gewesen. Also da ging es darum, dass eine Baustelle in der Nähe von Regensburg beendet ist nach Jahren. Und das hatte siebenstellige Werte. Also weißt du, wo du gesagt hast, woher kommt das? Und damals gab es ja auch schon die ersten Berichte aus den USA, dass die Gen Zi angeblich Facebook wiederentdeckt über. den Marketplace und über Veranstaltungen und so. Die Gen Z habe ich jetzt bei uns in den Insights nicht entdeckt. Also dass wir sind jetzt nicht sonderlich jünger geworden. Die interaktivste Zielgruppe sind oder interaktivste Gruppe sind immer noch Frauen zwischen 45 und 54. Die Mutter unserer TikTok-Zielgruppe. Aber so diese Themen, die schon sehr stark regional sind, haben plötzlich echt angezogen. Und das war so die erste Beobachtung. Und dann gab es ja jetzt auch die ersten Berichte aus den USA, dass News Outlets da wieder anziehen, da vor allem am Beispiel von Fox News. Ich hoffe, dass wir nicht in einer Schublade mit Fox News stecken.

07:04 Gavin Karlmeier

Aber ich glaube, die New York Times hatte damals ähnliches Bericht. wenn ich mich richtig ich habe die Nachricht, ich gucke mal ob ich das jetzt irgendwie parallel recherchieren kann.

07:13 Roland Hindl

Auf jeden Fall, wie gesagt, oder wie du es auch oft immer zu Recht gesagt hast, Facebook ist nicht tot und ist tatsächlich wieder angewachsen. Aber man merkt halt, Halt natürlich auch, man darf sich nicht von einem Player oder von einer Plattform allein abhängig machen lassen oder sich selber da abhängig machen, weil das ist schon Man ist da der Willkür ausgeliefert. Also auch so im vergangenen Jahr, so nachdem Musk da und Mosseri angekündigt haben, dass man, wie sagten Sie es so schön, politische Inhalte algorithmisch nicht mehr verstärkt. Das hat auch viele getroffen und jetzt geht es dann nach der Wahl auffälligerweise wieder nach oben für irgendwie politische Inhalte. Das ist schon. Sehr spannend, auf jeden Fall, wie gesagt, ich kann das bestätigen, bei uns die Zahlen so gut wie seit drei Jahren nicht mehr. Und die Kurve ging in den vergangenen Monaten ziemlich nach oben.

08:07 Gavin Karlmeier

Ich habe da super viele Gedanken zu. Ich will nur nachreichen, das war die Folge vom 9. Mai mit dem Namen Ex stellt ein und Facebook lebt, in der wir berichtet haben, das News Whip. Das ist so ein Analyse-Tool und eine Analyseplattform, dass die darüber gesprochen haben, dass das Facebook Engagement von Fox News um 200 Prozent innerhalb eines Jahres gestiegen ist und auch bei New York Times ein massiver Anstieg dieser Zahlen zu verzeichnen war. Die haben quasi genau das gleiberichtet und da das eben die New York Times auch trifft, konnten wir so ein bisschen Rückschlüsse darauf ziehen, dass offenbar da kein politischer Schlag drin ist, sondern es tatsächlich einfach eine Veränderung gibt. Das ist jetzt mit dieser zu dieser Einmeldung habe ich natürlich den Gedanken dieser Regensburger Baustelle. So was funktioniert natürlich ex extrem gut in sehr kleinen Bubbles, die dann aber durch Gruppen so gut organisiert sind, dass man dadurch manchmal so mega Reichweiten bekommen kann. Ich erinnere mich daran, ich komme ja aus Mülheim an der Ruhr und dort gab es eine Toilette. Auch das ist ein Running Gag, eine Toilette im Hauptbahnhof, die, glaube ich, nach sieben- oder achtjähriger Bauzeit eröffnet wurde. Eine Toilette, die übrigens, Fun Fact, mittlerweile wieder geschlossen ist. Aber diese Meldung war eben auch extrem erfolgreich. Wir haben auch viele Outlets darüber berichtet, weil es eben so eine Geschichte war. die sich eben gut erzählen lässt und dann irgendwie rumgeht. Die Redaktionen, die ich so berate oder mit denen ich auch so Analysen mache und mit denen ich so da drauf schaue, Da gibt es ein gemischtes Bild, ehrlicherweise. Also es gibt auf der einen Seite die, die auch feststellen, die Reichweiten sind massiv angestiegen, also wirklich auch mit einem höheren einstelligen Faktor im Monat angestiegen im Schnitt. haben das aber noch nicht bei den Linkpostings festgestellt, sondern eben, dass zum Beispiel Reels massiv abgehen. Gibt aber auch welche, die noch gar keinen großen Unterschied merken, was aber alle eint ist. dass die, die am erfolgreichsten sind in ihren Beiträgen oder die Beiträge, die bei Ihnen am erfolgreichsten sind, immer vor allem bei denen erfolgreich sind, die der Seite nicht folgen. Und das kannst du in den Insights ja durchaus lesen, was eigentlich darauf schließen lässt, dass Facebook die Publisher dahingehend erziehen möchte. dass man in so einer TikTok-Dynamik unterwegs ist. Also dass du vor allem in diesen For You-Page oder in diesen Empfehlungsalgorithmen, wie wir sie bei Meta ja heißen, erfolgreich bist. dass du also Inhalte machst, bei denen du nicht dein Publikum im Kopf hast, sondern die Leute, die deine anderen Inhalte sonst auch möglicherweise gesehen hätten, was einen Unterschied ausmacht, wenn du, wie du zum Beispiel sagst, weißt, dass wir eigentlich Frauen zwischen 45 und 54 ansprechen. Für die ist natürlich eine Baustelle ein Thema, weil die möglicherweise eben mit dem Auto fahren. Das ist aber für Gen Z beispielsweise nicht so häufig ein Thema, eine Autobaustelle. Bei denen könnte das könnte dann ein anderes Thema extrem erfolgreich sein und das könnte dann auch einen überraschenden Erfolg für so eine Seite haben. Also spannend irgendwie. Ja.

10:52 Roland Hindl

Und bei Reals konnte ich es noch nicht beobachten. Das ist tatsächlich sehr volatil. Manche gehen tatsächlich gut. Gehen gut ab, viele eigentlich gar nicht. Also das ist so ein So ein metatypisches Ding, wie ich finde, die oft ja ankündigen, so das ist jetzt das Format der Stunde und da dann aber oft viel nicht dahinter ist, siehe IGTV und ähnliches. Um Instagram Shopping aber M Also, jetzt insgesamt die Gesamtperformance haben wir jetzt tatsächlich über mehrere Monate schon so beobachtet, dass das nach oben geht. Also, dass Facebook. Tatsächlich wieder ein relevanterer Player, so bei uns im Mix zumindest.

11:36 Gavin Karlmeier

Also Facebook ist nicht tot. Wir haben das jetzt nochmal schwarz auf weiß. Quasi. Schön. Ich habe tatsächlich auch eine Meldung zu Facebook, die eher ins Juristische geht, die aber hochinteressant ist. Und zwar hat. Es gibt eine Person, die hat bei Facebook immer wieder Leute beleidigt mit demselben Account. Und also die müssen wir gar nicht zitieren, diese Beleidigungen, die werden hier in dem Text zitiert, ist aber auch eigentlich gar nicht so wichtig. Die Person, die Frau, die aber die ganze Zeit beleidigt wurde, die ist dagegen gerichtlich vorgegangen. Und hat gesagt, dass diese dauerhaften Beleidigungen sie so sehr stören und dass es sie so sehr stört, dass Facebook vor allem nicht reagiert, dass sie da eine Konsequenz haben möchten. Und das Gericht hat tatsächlich eine Entscheidung getroffen, das ist das OLG Frankfurt. Da könnte jetzt John de Yoon wahrscheinlich erklären, dass OLG bedeutet, dass es einen gewissen Schadensbetrag oder so betrifft. Kann ich nicht beantworten. Auf jeden Fall das OLG Frankfurt hat entschieden, dass Facebook in Einzelfällen sogar dazu gezwungen werden könnte. NutzerInnen-Profile zu löschen, wenn von diesem Account mehrfach Beleidigungen ausgehen. Das ist in dem Fall ein Novum, weil bislang eigentlich immer wieder nur davon gesprochen wurde, dass Inhaltungen gelöscht werden muss. Aber dass die Einrichtung eines solchen Profiles, hier in dem Fall hat er dann sogar ein Nutzerprofil erstellt, mit dem er nur beleidigt hat, in dem Fall wäre das sozusagen die einfachere Lösung. Das würde ihn zwar nicht dazu oder ihn nicht davon abhalten, sich nicht wieder ein neues Profil zu erstellen, aber dennoch dieses Profil löschen müssen, als Gerichtsspruch ist in dem Fall neu. Interessant ist auch, dass Facebook in dem Zusammenhang eigentlich ähnlich eingestuft wird wie zum Beispiel ein Netzprovider. weil das Gericht eben so argumentiert, dass hier Facebook als mittelbarer Störer haftbar werden könnte. Bedeutet also, Facebook ist verantwortlich für diese Inhalte, die auf auf deren Netzwerk, auf deren Plattform stattfinden und müssen eben auch dafür sorgen, dass sie eben nicht einfach so wiederholt werden können. In dem Fall also zum Beispiel, dass das Profil gelöscht wird.

13:37 Roland Hindl

Ich finde, das ist ein längst überfälliger Schritt und zeigt auch, dass sich gerade im juristischen Bereich jetzt sehr viel bewegt und auch da Verständnis für diese Mechanismen da sind. Also Ich erinnere mich noch vor, also bevor ich bei BR24 war, war ich bei einer der Radiowellen des Bayerischen Rundfunks und da gab es einen Glaube, man kann es so sagen, ein Mann, der eine Moderatorin gestalkt hat. Und er hat nahezu täglich neue Profile auf den Markt geworfen. Immer wenn sie etwas Persönliches erzählt hat. Hat er plötzlich, also du hast es im Namen erkannt, du hast es an dem, wie er da Nachrichten geschrieben hat. Das würde jetzt in diesem Fall wahrscheinlich gar nicht greifen, weil der ja immer wieder mit neuen Profilen agiert hat, aber nichtsdestoweniger. Das war damals schon nicht mal mehr Graubereich. Da war einfach so gut wie nichts zu holen und man ist dem einfach nicht her geworden. Und so ein Urteil, glaube ich, kann. sehr, sehr viel bewirken, wenn wenn das wenn das Schule macht und weil es eben diese Probleme gibt und Stalking, Beleidigungen, also wir reden hier jetzt wirklich vom strafbaren Bereich. Und da leiden einfach viele Menschen auch drunter. Also auch jetzt in dem Fall. Also in dem von mir geschilderten Fall, das war, äh, das hat ja Das hat ja mich schon belastet, der ich quasi einfach nur zwischengeschaltet war.

15:06 Gavin Karlmeier

Ja, klar. Ich kann das total verstehen. Interessant finde ich aber vor allem auch, wenn wir noch ein bisschen tiefer in diesen Fall reingehen, dass das Gericht hier durchaus mit Expertise Weil in dem Fall war es so, dass der Betreiber dieses Profils oder der Inhaber dieses Profils das Profil immer wieder deaktiviert hat. Du kannst ja bei Facebook dein Profil. . löschen, in Anführungsstrichen löschen, weil du hast 30 Tage die Möglichkeit, es zurückzuholen. Bedeutet also auch, dass du am Ende selber entscheiden kannst, ob die Person dir dich zum Beispiel anzeigen möchte, deine Inhalte auffindet oder nicht, um sie zum Beispiel zu dokumentieren. Dessen ist sich das Gericht durchaus bewusst und hat deswegen sehr klar davon gesprochen, dass es eine Differenzierung gibt. zwischen vom Profilinhaber selbst offline genommen und vom Hostprovider vollständig entfernt. Und dieser Unterschied oder diese Differenzierung sei von wesentlicher Bedeutung, heißt es. Heißt, es reicht nicht zu sagen, das Profil ist jetzt einfach deaktiviert oder Der hat es selber offline genommen, dann ist das Thema ja auf dem Tisch. Nee, das Gericht erkennt schon an, dass solche Inhalte, nur weil sie gerade nicht sichtbar sind, nicht zwangsläufig verschwunden sind und dass da reagiert werden muss.

16:11 Roland Hindl

Ja, es ist nur zu begrüßen, so eine Entwicklung. So ist es.

16:14 Gavin Karlmeier

Ja, absolut. Ja, wir bleiben bei Meta und werden aber kurz schlagartig jünger, rutschen nämlich in die andere Zielgruppe und zwar rutschen wir zu. WhatsApp. Es gibt eine Recherche von der YouTuberin Jennifer Hügel, über die auch der Bayerische Rundfunk geschrieben hat Deine Kollegen haben sich da ein bisschen reingefuchst. Und zwar hat Jennifer Hügel eine Vielzahl von sie nennt es jungen InfluencerInnen gefunden, also in dem in einem Fall, der hier in dem Text vom Bayerischen Rundfunk beschrieben wird, gibt es Helena, bei der der Name anonymisiert wurde. Aber Helena ist um die 13 Jahre alt und teilt in ihrem WhatsApp-Channel. Dinge, die sie erlebt, macht Fotos vom Tanzen, von der Musikschule, vom Sport, wenn sie FreundInnen trifft, aber auch ein Ausflug zum Trampolinspringen, wird hier ganz fein säuberlich mit Fotos und Videos dokumentiert. Das Problem ist. Dieser WhatsApp-Channel hat 40. . . 000 Abonnentinnen. Sprich, da teilt eine Person, die 13 Jahre alt ist. Und damit gerade so das Alter, das zum Beispiel so Plattformen wie Instagram für sich selber als Nutzungsalter Vorschreibt, weil das in einigen Ländern so das gängige Mindestalter für solche Nutzungen ist, gerade das Alter erreicht, gleichzeitig aber ist da eine Person, die mit 40. 000 Menschen kommuniziert, wenn sie Fotos teilt von sich. Und das ist natürlich ein riesengroßes Problem, weil eben damit auch Bilder von Kindern de facto in Kreise kommen, die kein Mensch mehr überblicken kann. 40. 000 Menschen ist eine Anzahl von Menschen, das können wir uns nicht mal vorstellen, wie viele Leute das sind. Hier ist es so. dass Helena, die so nicht heißt, aber so auch nicht heißen muss, weil sie steht nur als Patin für diese Geschichte, weil es so viele von diesen Helena gibt. dass Helena die aber die ganze Zeit bespielt, diese 40. 000 Leute, ohne sich darüber bewusst zu sein, welche Verantwortung sie selber hat, welche Vorsicht sie auch selber haben müsste und was sie möglicherweise aber damit auch auslösen kann.

18:16 Roland Hindl

Und WhatsApp-Kanäle lassen sich ja, wenn sie nicht verifiziert sind, auch nicht so leicht finden. Das heißt, diese 40. 000, die müssen ja auch irgendwo herkommen. Also das das das sch und da finde ich, also WhatsApp-Kanäle, ähm sind schon ein interessantes Feld. Aber halt natürlich für Jugendliche, für Teenys, ähm Ein der Weg in so sich seine Social Media Bubble oder oder so die erste erste Social Media Präsenz aufzubauen. Weil ja Wie ist es laut Gymstudie, TikTok und Instagram haben sie gerade so im 20%-Bereich oder so in dem Alterssegment. Aber WhatsApp nahezu alle.

19:09 Gavin Karlmeier

80 Prozent der 12- und 13-Jährigen nutzen WhatsApp. 81 Prozent.

19:14 Roland Hindl

Weil ja natürlich der Klassenchat. Da ist, weil man mit den Eltern kommuniziert oder mit der Oma und so weiter und so fort. Und dann Ist es natürlich jetzt, wenn man sich da so mit Social Media ein bisschen, als junger Mensch sich Social Media annähern möchte, ist das natürlich der Schritt, ist da einfach, weil das habe ich schon, das darf ich. TikTok oder Instagram darf ich in Anführungszeichen vielleicht noch nicht haben. Und da ist es halt dann auch, jetzt mein Kollege Thomas Musburger da dazu geschrieben hat, auch Ja, schon in der Verantwortung der Eltern genau das auch auf dem Schirm zu haben. Und viele haben das wahrscheinlich gar nicht, weil sie WhatsApp-Kanäle gar nicht kennen.

19:56 Gavin Karlmeier

Und das ist der pikanteste Punkt an der Geschichte. Ähm, weil du kannst nicht deaktivieren. Also bei Instagram, bei TikTok hast du ja immerhin so einen Parental Service, dass du immerhin so Du kannst nicht direkt Funktionen deaktivieren, aber du kannst die Nutzung deiner verbundenen Kinder-Accounts zum Beispiel mittlerweile wenigstens einschränken und so. Es gibt so ein paar Features. Das gibt es bei WhatsApp alles nicht und WhatsApp ist de facto kritische Infrastruktur. Wenn 80 Prozent der Gesellschaft darüber kommunizieren, zumindest in dieser Altersgehorte. dann kannst du nicht sagen, ich verbiete meinem Kind einfach WhatsApp, weil du das Kind damit offensichtlich de facto, und ich sage nicht, dass es gut ist, aber dass die Realität de facto . vom sozialen Leben abschottest. 81% bedeutet auch 19% tut es nicht. Das heißt, es gibt entweder Leute, die das bewusst nicht dürfen, weil ihre Eltern ihn es verbieten. Es gibt aber offenbar auch Menschen, die wollen das nicht nutzen. Das mag viele Gründe haben. Aber für diejenigen, die darüber kommunizieren, kannst du nicht als Eltern einfach sagen, ich verbiete dir das jetzt wegen dieser Channel-Funktion. Du kannst die Channel-Funktion nicht deaktivieren und WhatsApp. . Ich will niemandem was Böses unterstellen, aber angesichts der Diskussion um Social Media Verbote für junge Menschen fällt das natürlich schon auf, dass hier offenbar. In WhatsApp eine Funktion existiert, die von jungen Menschen sehr, sehr rege genutzt wird und die auch sehr viel Anklang gefunden, die auf sehr viel Anklang stößt, über die aber noch niemand spricht. . Deswegen finde ich das sehr wichtig, dass wir das groß machen, weil Eltern müssen das wissen, erzählt es allen Eltern, die nicht Medien oder Social Media affin sind in eurem Umfeld. Wir müssen aber auch als Gesellschaft darüber sprechen, dass in WhatsApp soziale Funktionen sind, wenn wir über Social Media Verbote für junge Menschen sprechen. Und ich bin nicht dabei zu sagen, wir brauchen diese Verbote. Ich will nur sagen, wenn wir für junge Menschen Einschränkungen fordern, dann ist das hier ganz offensichtlich ein Feigenblatt, das sich Meta irgendwie aufgesetzt hat, zu sagen, das hier ist ein Chat-Tool, das brauchen wir alle. Wir haben auch darüber gesprochen, das in vielen Diskussionen. Solche Chat-Tools explizit auch ausgenommen sind. Selbst in Australien können Chat-Funktionen noch von jungen Menschen genutzt werden, Chat-Apps. Und das ist genau das Problem, dass Meta sich hier versucht durchzuwuseln. Weil wir müssen davon ausgehen, dass Meta davon zumindest schon mal mitbekommen hat, wenn wir über mehrere junge Menschen sprechen, die 40.

22:11 Roland Hindl

000 Leute erreichen Ja, und noch mehr. Und hier ist auch wieder dieses Thema Medienkompetenz und gerade auch für Eltern, für ältere Menschen ganz, ganz, ganz wichtig, finde ich, weil Man muss ja da dann auch die Kinder an die Hand nehmen und ihnen zeigen und sagen, selbst wenn man diese, wenn man es zulässt, ich will es ja nicht nur problematisieren. WhatsApp ist einfach mal, wie du sagst, die Realität. Das ist Alltag, das ist das Kommunikationstool für viele junge Menschen. Man kann auch zulassen, dass sich da Kinder da irgendwie austoben oder Teenager und das dann machen. Das liegt dann dann auch immer noch im Bereich oder in der Verantwortung der Eltern, dass man da begleitet. Aber dann muss man es auch dementsprechend Gut machen und allein wie viele Geogassing Geschichten hast du jetzt in den vergangenen Folgen schon eingebaut und mit zwei, drei Hinweisen hat es schon gereicht, bis Leute dich lokalisieren konnten innerhalb kürzester Zeit.

23:14 Gavin Karlmeier

Wenn ich da eine kurze Geschichte zu erzählen darf, ich habe ja die letzten zwei Wochen mich nicht zu Hause aufgehalten, sondern im Urlaub. Und ich habe das versucht, so ein bisschen vage zu halten und das auch nicht zu groß zu präsentieren hier im Podcast und habe auch kein Geogessing gemacht, weil ich dachte, jetzt ist mal Urlaub und Ich bin mal raus. Aber also diesen Podcast will ich weitermachen, weil ich will, da kann ich auch mal dazu sagen, die Vorstellung, diese Nachrichten, ihr merkt ja, wir haben hier eine Stunde dreimal die Woche Nachrichten, die alle zu sortieren aus zwei Wochen. Macht mir im Urlaub schon schlechte Laune. Deswegen, ich arbeite das währenddessen ab und dann geht es schon. So, da fühle ich mich nicht schlecht mit, habe aber nach der Aufnahme. . ein kleines Foto von der Parkbank, von der ich eine Episode aufgenommen habe, in den Discord reingepostet. Und da sind wir 2000 Leute. Und innerhalb von einer halben Stunde haben mehrere Leute so überlegt, was für Indizien gibt es. Innerhalb von einer halben Stunde war mein exakter Standort klar. Und du hast eine Parkbank gesehen und ein bisschen mehr im Hintergrund. Und alle wussten, ah, der befindet sich in dieser kleinen italienischen Stadt. Einfach nur anhand eines Hauses, das dort zu sehen war, anhand der Schrift, die auf einer Laterne zu lesen war. Solche kleinen Indizien reichen ja. Wenn wir uns ansehen, wie so Geogesser arbeiten und vorgehen, schaut euch das mal an, wenn ihr Langeweile habt bei YouTube Leute an, die Geogessing offenbar professionalisiert haben. Die haben, du siehst einen kleinen Ziegelstein und die schaffen es, den kompletten Standort herauszufinden. Das, was du sagst, ist eine Riesengefahr für. Für vor allem junge Menschen, die dieses Risiko nicht richtig einschätzen können. . Ich habe dieses Foto bewusst nicht groß gemacht. Ich habe auch nicht hier Geogessing gemacht, weil ich wollte es eben nicht groß machen. Aber im Discord dachte ich, sind wir ein kleiner Kreis. Und trotzdem habe ich dann so gedacht, das ist ein sehr, sehr schönes Lehrstück eigentlich, wie vorsichtig wir eigentlich sein müssen. Weil man muss auch dazu sagen Leute, die diesen Podcast hier hören, natürlich sind das alles sehr schlaue, schöne, witzige Menschen, aber das sind nicht Leute, die mit krimineller Energie wirklich dagegen vorgehen, sondern die haben also als Aus Spaß an der Laune so ein bisschen herumprobiert und was gefunden. Und das können alle.

25:18 Roland Hindl

Ja. Und dann lass es ein Foto aus dem Kinderzimmer sein, wo du im Hintergrund das Fenster siehst und da zwei Bäume, die ein bisschen markant sind. Oder ein Foto von Dem Spielplatz, an dem man halt abhängt. Und dessen muss man sich bewusst sein und das muss man als Eltern den Kindern mitgeben und die und das dann auch entsprechend begleiten, wenn man es denn schon zulässt.

25:39 Gavin Karlmeier

So ist es, ja. Apropos als Eltern begleiten, wir rutschen direkt in das nächste Thema junger Menschen, nämlich Roblox. Roblox ist nicht direkt ein soziales Netzwerk, es hat aber. Facetten von sozialen Netzwerken, weil dort Menschen aufeinandertreffen, sich dort austauschen. . Es gibt extrem viel missbräuchliche Nutzung von Roblox gibt. Wir haben da sehr viel hier schon darüber gesprochen, haben auch mal im Ich glaube, so Anfang des Jahres ein Deep Dive mit Floki Gorzik in Roblox gemacht. Für die, die Roblox nicht kennen, Roblox ist eigentlich Second Life. Du hast dort eine Welt, in der du dich mit anderen Menschen treffen kannst. Es gibt Szenarien, Ereignisse, die du nachspielen kannst, die teilweise auch abstrus sind. Also du kannst dort P. Diddy-Partys nachfeiern zum Beispiel, was auch so zeigt. wie viel Geschmacklosigkeit dort stattfindet. Gleichzeitig ist Roblox aber für sehr junge Menschen extrem beliebt, weil Roblox eigentlich ein Spiel ist, in dem du so in irgendwo zwischen, ich glaube, wir dürfen den Markennamen nicht sagen, weil die alle verklagen, aber so So zwischen Klemmbaustein und Minecraft irgendwo sich bewegt und kannst dort eben in so einer offene Welt alles bauen, alles initiieren, alles stattfinden lassen. Roblox hat ein Riesenproblem mit ihrem Jugendschutz, weil es eben sehr häufig schon dazu gekommen ist, dass entweder junge Menschen Inhalte gesehen haben, die nicht für sie geeignet waren, weil sie entweder extrem brutal waren. teilweise stark sexualisiert waren. Gleichzeitig gibt es das Problem, weil es eben so viele junge Menschen nutzen, dass es eben auch Menschen anzieht, die sexuelle Angriffe auf junge Menschen ausüben wollen, also im Sinne von schick mir doch Fotos, was auch immer. Da haben wir auch häufiger darüber gesprochen, das größte Problem war, dass Roblox selber sich in der Vergangen dazu sehr ungünstig verhalten hat. Also das Roblox-Management hat eigentlich immer wieder gesagt, es ist eigentlich Aufgabe der Eltern, die Kinder davon fernzuhalten und haben sozusagen jede Verantwortung von sich bewiesen. Jetzt gibt es aber ein bisschen Bewegung in dem Fall, denn Roblox wurde innerhalb der letzten Wochen mehrfach verklagt, zum Beispiel vom Staat Louisiana. Die haben Roblox verklagt. wegen der Schaffung einer Umgebung in der Kinderschändler gedeihen können, so ist die Formulierung. Und deswegen hat der Bundesstaat Louisa eine Klage eingereicht um Roblox dazu zu verpflichten, hier ein sichereres Umfeld zu schaffen. Gleichzeitig gibt es, also Bloomberg selber sagt, innerhalb von zwei Wochen sind sieben Klagen wegen Kindesmissbrauchs gegen Roblox eingereicht. Worden. Eine ganz konkrete Geschichte ist auch eine Klage, die in Kalifornien eingereicht wurde, weil ein zehnjähriges Mädchen erpresst wurde. Sie sollte Fotos verschicken an jemanden. Und im Laufe dieses Gespräches kam eben auch raus, dass diese Fotos eben nicht veröffentlicht würden, wenn er dem Menschen, der diese Fotos eben haben wollte. Roblox gezahlt würden. Das ist die digitale Währung in Roblox. Das ist so das ganze Szenario der Aktienkurs und Roblox hat mit 6% negativ auf diese Klang reagiert. Warum ich das dazu sage, nicht weil ich zynisch sein will, sondern weil das die Währung ist, in der du Unternehmen dazu zwingen kannst zu reagieren mit Geld, mit Wertverlust. Mit dem Druck des Marktes und mit dem Druck von Gerichten. Und das ist eben, was hier passiert ist, denn Roblox hat angekündigt, die Richtlinien zu wie Sie sie sagen, romantischen und sexuellen Inhalten zu überarbeiten, bedeutet ganz konkret, dass sehr viel mehr Ereignisse als in der Vergangenheit des Mindestalter 17 mit sich bringen. Also soziale Treffpunkte, private Räume, die aussehen wie Schlafzimmer oder Badezimmer, werden nur noch für Menschen, die 17 Jahre alt sind, überhaupt angezeigt. Gleichzeitig haben sie angekündigt, mit Hilfe von künstlicher Intelligenz alle Ereignisse stärker zu tracken, aber auch Gespräche in privaten Räumen zu überprüfen, ob daraufhin möglicherweise Erlebnisse stattfinden, die auf Textebene zerregelkonform sind, durch den Kontext aber möglicherweise unangemessene Inhalte erstellen. Damit wollen sie solchen Codes auch entgegenkommen. Und wollen eben alle Inhalte oder alle Inhalte jetzt stärker mit KI überprüfen, um sexuelle Aktivitäten, die ihm auch nur impliziert sind, zu erkennen. Und haben angekündigt, dass sie jetzt daran arbeiten, auch eine Ausweisverifikation einzuführen. um solche Inhalte stärker von jungen Menschen fernzuhalten.

29:48 Roland Hindl

Also ich habe da ganz viele Gedanken dazu. Der eine. Warum 17? Ich glaube, in den USA ist man mit 17 auch noch nicht volljährig, oder? Weißt du das?

29:58 Gavin Karlmeier

Nee, kann ich denn nicht beantworten, ehrlicherweise.

30:01 Roland Hindl

Okay, gut. Wirst du nachreichen? Werde ich mit Sicherheit nachreichen.

30:06 Gavin Karlmeier

Wir können davon ausgehen, dass diese Folge, das ist jetzt hier 30 Minuten in der Folge, das heißt, um 5 Uhr geht sie online, um 5. 30 Uhr könnt ihr im hakenden Discord im Housekeeping schon lesen, warum 17 das Alter ist.

30:15 Roland Hindl

Genau. Aber Also zum einen, es ist natürlich so zynisch, dass es erst solche Klagen braucht, dass es erst einen Verlust von 6% braucht. dass dass dass man diese Unternehmen dann leider doch erst nur bewegt ähm Standards einzuhalten, auch für ihre Communities. Ich will Ihnen nicht unterstellen, dass sie absichtlich, wie war das Zitat, eine Umgebung für Kinderschänder schaffen wollen. Aber Sie haben es ja wohl schon mitbekommen, sie müssen es mitbekommen haben. Es gab genug Fälle, es gab genug Berichte und wenn man dann diesen Roblox-CEO immer noch im Hinterkopf hat, der ja dann irgendwie so gesagt hat, naja, wenn Eltern Das nicht gern sehen, dann sollen sie ihre Kinder halt davon fernhalten. Also einfach so diese Verantwortung abwälzen, die sie selber haben müssten. Das ist leider echt zynisch, finde ich, dass sie dieser Verantwortung nicht gerecht werden. Vor allem, wenn sie sich schon auf darauf spezialisieren oder darauf fokussieren, eine sehr junge Zielgruppe anzusprechen, dann sollen sie da auch einen einigermaßen Safe Space hinbekommen. Der andere Gedanke ist, bin kein Feind von KI, aber auch das finde ich klingt jetzt wieder ganz stark nach sich einem schlanken Fuß machen. Irgendwie KI ist im Moment so das Allheilmittel für alles und wenn man sagt, man investiert da in KI, dann kann man wahrscheinlich auch zum einen die Aktionäre beruhigen, zum anderen vielleicht auch die Strafverfolgungsbehörden oder Gerichte und sagen, wir tun ja was, anstatt dass man Geld in die Hand nimmt und in Content-Moderation investiert. Sagt ihr auch oft hier oder sagst du auch oft, skaliert halt nicht, aber trotzdem wäre es wichtig, gerade wenn man Ganz junge Menschen als Zielgruppe für sich ausgekorn hat und da ordentlich Geld abzapft, weil das tun sie ja wohl, also wenn, auch wenn, also wenn ihnen 6% dann schon Schmerzen. Ja, es ist leider eine sehr zynische Nachricht und auf der anderen Seite ähnlich wie das Meta- bzw. Facebook-Urteil, das wir am Anfang hatten, ja auch mal ein Zeichen, dass es zumindest mal in Errichtung geht. dass da jetzt Leute da oder dass dagegen vorgegangen wird, dass es Urteile gibt und dass das dann die Plattformen wenigstens

32:44 Gavin Karlmeier

Ja, ich stimme dir aber völlig zu. Also wir dürfen nicht vergessen, wie dieses Unternehmen sich in der Vergangenheit bei diesem Thema verhalten und positionieren. dass hier nur das Druckmittel Geld und Klage überhaupt dazu geführt hat, dass sie Verantwortung erkennen als eine der Plattformen für Minderjährige, hier überhaupt irgendwie für deren Sicherheit zu sorgen. Und das kann ich auch nochmal nachreichen, wir haben ja in der Vergangenheit ja auch schon häufiger über YouTube Kids gesprochen. Ein Feature, das Google anbietet, kurzer Schlenker dazu, um Kindern eine YouTube-Umgebung zu ermöglichen, die nicht unproblematisch ist. Also du siehst dort wahnsinnig viele Inhalte, die auch sexualisiert sind, aber eben im Code. Du siehst dort Reaction-Videos auf Computerspiele, die im Zweifel nicht unbedingt kinderfreundlich sind. Also du siehst dort sehr viele Inhalte algorithmisch vorgeschlagen, die nicht jugendfrei sind oder jugendgeschützt sind. Und die Plattformen machen sich da fast immer einen schlanken Fuß, ehrlicherweise. Deswegen Leute, guckt euch genau an, was eure Kinder da machen. Es reicht nicht, ein iPad in die Hand zu geben und da mit irgendwelchen Parental Features irgendwie die Bildschirmzeit zu beschränken. Oder sich darauf zu verlassen, dass wenn alle gerade Roblox spielen, dass Roblox das Ding ist, weil wenn du halt eine kleine Welt auf diesem Gerät hast oder auf welchem Device auch immer das gespielt wird, eine kleine Welt auf diesem Device hast, dann bietet diese Welt eben auch Möglichkeiten für alle anderen Menschen, die das benutzen. Das kann man nur so sagen, glaube ich.

34:16 Roland Hindl

Da finde ich einen ganz, ganz guten Tipp von dem Cyberkriminologen, der sich ja auch entsprechend, der auch auf allen möglichen Kanälen unter diesem Namen unterwegs ist, der hat auch Eltern den Tipp gegeben, ähm Wenn eure Kinder ein Spiel wollen auf eine Plattform wollen, schaut euch die zwei Wochen lang an, macht das aus. Und wenn ihr nach den zwei Wochen sagt Das ist okay, dann ist es auch okay. Aber, und das fand ich einen ganz, ganz wichtigen Tipp, einfach selber in diese Plattformen gehen und da reinschauen. Jeder, der schon mal irgendwie in Elterngruppen war, sich mit Eltern auseinandergesetzt hat oder auch bei Lehrerinnen und Lehrern Da herrscht leider, also es gibt sehr viele sehr fitte, es herrscht aber leider oft auch Unwissenheit und dann wird über Instagram und Co. geschimpft Und dass die Kinder da so viel Zeit verbringen. Aber wenn man danach fragt, naja, aber wie begleitest du es denn, dann heißt, naja, ich habe das nicht auf dem Handy. Dann habe ich halt doch leider sehr viele Fragezeichen. Habt ihr nicht vor kurzem auch über dieses Verkehrsbeispiel gesprochen? Du würdest dein Kind ja auch nicht ohne den Schulweg also du wirst dein Kind ja auch nicht auf dem Fahrrad zur Schule schicken, ohne diesen Schulweg mindestens einmal oder zweimal abgegangen zu sein. Oder zumindest mal irgendwie geschaut, ähm Funktionieren die Bremsen, kannst du überhaupt Fahrrad fahren?

35:37 Gavin Karlmeier

Genau, das ist genau das Ding, ja, hundertprozentig. Ich habe ja auch mal erlebt, dass es nicht so. Das konnte ich auch nicht verstehen. Ich war in der Schule, ich habe ja vorher mal Medienkompetenztrainings in Schulen gemacht und habe gesehen, dass. Habe ich gesehen, dass zwei Schüler miteinander über eine Verbindung, also über Internet wahrscheinlich, Schach gegeneinander gespielt haben in der Pause. Und der Lehrer kam da hin und hat ihn sofort verboten. Und da dachte ich mir so, warum? Also, das ist ja wirklich überhaupt nicht problematisch, dass sie bei den Netzschaftsspielen. Natürlich, klar, die sind an einem Device und so. Aber das Device haben sie ja eh. Sie nutzen das, um darüber Lernaufgaben zu machen und so. Und das einfach so aus Prinzip zu sagen, ich will nicht, dass ihr Schach miteinander spielt hier. War hat für mich so, das kann ja bei jungen Menschen nur in Trotz enden, wenn du diese Willkür erlebst, die nicht nachvollziehbar ist Und die gerührt aber generell daraus, dass dann eben durch die Unkenntnis der Möglichkeiten oder auch der Welten, die auf so einem Gerät passieren, das ganze Gerät verteufelt wird. Und das ist halt nicht das, was passieren darf. Es darf nicht passieren. Dass Kinder das Gefühl haben, alles, was auf dem Smartphone passiert, ist mein Ding, weil die Alten verstehen das sowieso nicht. Weil dann wird plötzlich alles interessant und dann werdet ihr alle ausgetrickst, liebe Eltern, liebe LehrerInnen. Also, das ist so mein Gefühl dabei. Also, du hast völlig recht. Guckt euch das einfach an. Guckt euch das an. Ein anderes Thema junger Menschen, aber nicht nur junger Menschen, das ist eigentlich mittlerweile ein komplett gesellschaftliches – ist ja TikTok. Und wir haben in der Vergangenheit, ich mache das jetzt, ich muss kurz das Thema einmal aufmachen, wir haben in der Vergangenheit über die App Iceblock gesprochen. Das war eine App. Oder ist eine App, die sehr erfolgreich ist und war und in den App Stores auch sehr erfolgreich war, weil sie die Möglichkeit geboten hat, in einem Umkreis von 8 Kilometern um deinen Standort herum ICE-Agents zu melden. Das ist die Behörde, die Einwanderungsbehörde, sogenannte Einwanderungsbehörde, die mutmaßlich illegale EinwandererInnen abführt, aus dem Land bringt. Sehr aggressiv vorgeht. Wir sind übrigens in den USA hier. In LA gibt es immer noch Demonstrationen gegen die ICE, auch sehr große Demonstrationen, die sind halt nur mittlerweile ein bisschen vom medialen Radar gerückt. Kann man, glaube ich, sagen. Was allerdings passiert ist, ist, dass diese, dass die Plattformen, die über diese Demonstrationen berichtet haben. diese Demonstrationen offenbar schlechter gerankt haben. Und konkret geht es hier am TikTok. Also es gibt offenbar die Beobachtungen, dass diese Proteste, diese Demonstrationen, die in Los Angeles stattfinden. Dass die weniger Reichweite aufbauen, weil sie zum Beispiel geschadowband werden oder vielleicht sogar gesperrt werden. Und deswegen haben die sich jetzt ein Workaround überlegt, ein bisschen wie diese Iceblock-App. Und dieser Workaround heißt LA Music Festival. Sie nennen es das LA Music Festival. und berichten, machen Videos von diesen Protesten, aber auch wie diese Proteste eben gestört werden durch ICI-Agenten und Beamte. und nennen die Orte, an denen diese Proteste stattfinden, die Stages, die Bühnen und sagen, hier diese Haftanstalten, dieser Protestort, wo auch immer man sich trifft, das ist die Bühne, an der das LA Music Festival stattfindet. Und das Interessante daran ist. Steht zumindest hier in diesem Text. Ich nehme das aber genauso mit. Das Interessante daran ist aber, dass dadurch, dass der Begriff Music Festival ja nicht gesperrt werden kann, weil TikTok so enge Verbindungen zur Musikindustrie hat. Ist TikTok da in einem absoluten Dilemma, das am Ende dazu führt, dass Sichtbarkeit für ein Thema passiert, das de facto die Gesellschaft bewegt und am Ende auch Kern von Demokratie ist. Proteste.

39:21 Roland Hindl

Und das mit der Musik.

39:24 Gavin Karlmeier

Welche Musik?

39:28 Roland Hindl

Mit Rage Against the Machine. Ja, stimmt. Ja, aber genau. Und da verliere ich jetzt meine journalistische Distanz und der alte Mann plaudert aus der Klamotten. Rage Against the Machine ist. Ich habe ja schon mal erwähnt, dass ich auch so ein bisschen Krach mache. Rage Against the Machine ist. Die Band, die mich musikalisch sozialisiert hat, als allererstes. Also als das erste Album rauskam.

39:50 Gavin Karlmeier

So megapolitisch immer gewesen.

39:52 Roland Hindl

Ja, genau. In Deutschland zwar immer weniger, weil die Ansagen auf den Konzerten und den Festivals, die Minuten lang in die Sektor La Rotta in den USA gehalten hat, die hat hier niemand verstanden. Aber Ja, also gerade dieses erste Album war an Intensität eine Offenbarung für mich. Und deswegen feiere ich diese Videos tatsächlich auch aus, vor allem auch aus diesem Grund. Um aber Rate Against the Machine, na klar, eine höchst politische Band. Tom Morello, der Gitarrist, auch sehr prägender Gitarrist, mit einem sehr eigenen Stil, hat sich ja auch in den ersten Protesten mit beteiligt, ist da auch mit rausgegangen. Hat da auch ein Zeichen gesetzt. Deswegen finde ich das sehr spannend. Und also, das ist natürlich das eine auf der anderen Seite. Natürlich zeigt es auch wieder. Wie kreativ gerade TikTok genutzt wird für solche Art des Protestes. Also man erinnert sich ja auch noch an die die Den ersten Wahlkampf, den Trump geführt hat, glaube ich, da war es. Da hat er ja diverse Rallyes veranstaltet und man musste sich nur registrieren. Und nichts zahlen für die Plätze. Und da gab es ja dann auch die TikTok-Community, die dann dazu aufgerufen hat, sich diese Plätze zu reservieren und dann ist niemand gekommen. Kann auch sein, dass das bei der zweiten, beim zweiten Wahlkampf. Also auf jeden Fall Immer wieder sehr spannend, wie viel Kreativität dann diese Art des Protestes sich über Social Media dann bricht, also herausbricht.

41:32 Gavin Karlmeier

Ja, total. Also ich finde auch, dass eine ganz auf der einen Seite eine total hoffnungsstiftende Geschichte, weil das zeigt, dass das eben nicht alles nur Welten sind, in denen alles düster ist, sondern in der eben auch Kreativität entstehen kann, um Demokratie durchzusetzen, um für die eigenen Rechte einzustehen und auch für Dinge, die man als ungerecht empfindet, einzustehen und diese Kreativität dann auch sofort in so einen kollektiven Gemeinschaftssinn überführt wird und alle gemeinsam das Verstehen, sofort Verstehen Warum das jetzt LM Music Festival heißt und das auch weitertragen und das damit zu einem Ding machen, über das wir dann hier zum Beispiel sprechen. Auf der anderen Seite natürlich auch, und das muss ich glaube ich nicht dazu sagen, aber ich mache es trotzdem, wahnsinnig traurig, dass das nötig ist. Wahnsinnig bitter, dass du nicht einfach solche Geschichten erzählen kannst, wie sie sind, ohne dir solche Dinge ausdenken zu müssen. Aber das ist vielleicht dann ein Thema für einen anderen Tag.

42:30 Roland Hindl

Ja, wobei das vielleicht dann auch dadurch nochmal identitätsstiftend wirkt, auf dieses, also ja, und es ist natürlich auch schade, dass man, dass man über so solche Tricks dann wie Music Festival oder so gehen muss. Auf der anderen Seite hat es natürlich auch entfaltet das dann, glaube ich, auch nochmal eine andere Schlagkraft, als wenn man sich jetzt einfach hinstellt und sagt, hey, das sind jetzt diese Proteste.

42:55 Gavin Karlmeier

Voll, das stimmt, ja. Und ehrlicherweise ist es ja auch nicht so super verschlüsselt. Also selbst hier in der Prohibition haben Leute verstanden, was der Long Island Ice-Teel ist. Also weißt du, manchmal kann man auch, und das finde ich ist auch eine Lektion, die übrigens für ganz viele Leute, die so medienschaffend sind, sehr wichtig ist. Man muss sein Publikum nicht immer für, man muss nicht immer von den am wenigsten schlauen in seinem Publikum ausgehen. Man kann den Leuten auch mal ein bisschen was abverlangen, man kann auch mal ein bisschen versuchen, diese zu kitzeln, weil diesen letzten Gedankensprung Der ist offenbar zu meistern.

43:31 Roland Hindl

Ja. Und wenn man es nicht versteht, muss man nur in die Kommentarspalte schauen. Ab dem dritten Kommentar wird es erklärt.

43:37 Gavin Karlmeier

Ja, auch direkt.

43:38 Roland Hindl

Ich habe mir auf TikTok zumindest oft so.

43:40 Gavin Karlmeier

Stimmt auch, ja.

43:41 Roland Hindl

Memes lernen in der Kommentarspalte.

43:44 Gavin Karlmeier

Es ist übrigens eine ganz spannende, das wäre ein Thema für eine Doktorarbeit, glaube ich, ganz spannende Beobachtung, wie so. Also ich habe irgendwann beobachtet, dass ich die Oscar verlanglich gucken muss. Ich gucke mir meinen Feed an, gucke mir die Memes an und habe eigentlich alles mitgekriegt, was wichtig ist. Die nächste Stufe ist, ich sehe Memes, die ich nicht verstehe und erschließe mir durch die Kommentare, worum es hier eigentlich geht. Also Rekontextualisierung Finde ich wahnsinnig interessant. So, wir müssen ein bisschen auf die Zeit achten, Leute. Ich will euch nicht überstrapazieren und dich, Roland, auch nicht. Wir haben eine Personalie. die ich in der letzten Folge schon angeteased habe, denn wir müssen über Igor Babuschkin sprechen. Igor Babuschkin ist ein Name, der für hakender Hörer in der ersten Stunde, denkt dran, Leute zu kommentieren, wie viele Haken-Folgen ihr gehört habt. Igor Babuschkin ist ein Name, der für Hagnannhörer in der ersten Stunde auf jeden Fall irgendeinen Groschen fallen lassen sollte. Denn Igor Babuschkin war Gründungsmitglied von XAI. War, hat Gavin Karlmeyer da gerade gesagt, ja war. Denn Igor Babuschkin wird XAI verlassen, um eine eigene Risikokapitalgesellschaft mit dem Namen Babushkin Ventures zu gründen, dass sich. . auf die Forschung im Bereich KI-Sicherheit konzentrieren möchte. Igor Babuschkin hat zu seinem Weggang einen relativ langen Post gemacht, den er auf X veröffentlicht hat, in dem er darüber schreibt, dass der ganze Aufbau dieses Unternehmens für ihn wahnsinnig wichtig und prägend gewesen sei. Übrigens, Igor Babuschkin hat zuvor bei OpenAI gearbeitet, also ist durchaus jemand, der auch A, eine Elon Musk-Verbindung auch vorher schon hatte, B, aber auch durchaus in dieser ganzen AI-Welt unterwegs war. Davor war er übrigens bei Google DeepMind, hat auch dort einem KI-System. mitgearbeitet. Kleiner Fun Fact, er hat das System Alpastar entwickelt, das die besten SpielerInnen von StarCraft besiegen konnte. Also war immer schon irgendwie dabei, in diese KI-Welt einzutauchen. Auch gespannt, Igor Babuschkin hat in Dortmund absolviert. Ich habe dem ja irgendwann, glaube ich, hier mal in diesem Podcast sogar eine LinkedIn-Anfrage geschickt, die er nie angenommen hat. Ich hatte ihn gerne mal als Gast gehabt. Nicht, also einfach weil mich die Hintergründe auch interessieren, wie es ist, mit Elon Musken Unternehmen zu gründen. Näher werden wir da nicht rankommen wahrscheinlich. Naja, egal. Er hat auf jeden Fall gesagt, dass er sich jetzt eher auf seine eigene Risikokapitalgesellschaft konzentrieren möchte. Aber er hat zwei Lektionen von Elon Musk gelernt. Sei furchtlos, wenn es darum geht, die Ärme hochzukrempeln und dich persönlich mit technischen Problemen auseinanderzusetzen. Und zweitens, hab ein manisches Gefühl für Dringlichkeit. Und ich finde, und ich will jetzt auch nichts unterstellen, ich will nur sagen Da könnte man einen Subtext reinlesen in den Zeitpunkt, in dem er sich dazu entschieden hat, XII zu verlassen, der Zeitpunkt, in dem Grog zwar extrem gute Zahlen, gute Benchmarks liefert, gleichzeitig aber im Verdacht steht immer stärker. Die Pfade der Wahrheit zu verlassen, um sich auf die Pfade von Elon Musk zu konzentrieren. Auch darüber werden wir übrigens in der nächsten Episode sprechen, kleiner Teaser, heute jetzt auch schon wieder. Es gibt erste Hinweise darauf, wie was so der Masterprompt von Grog ist. Sprechen wir in der nächsten Folge drüber. Gleichzeitig könnte man an diesem Subtext in den Lektionen, dass er diese Lektion rausarbeitet, er hat auch so ein paar Anekdoten von Musk erzählt und so. Aber dass er diese Lektion gerade herausarbeitet, nämlich erstens Dass man sich furchtlos in die Arbeit stürzen muss, wenn sie denn da ist. Und zweitens, das manische Gefühl für Dringlichkeit ist eine Formulierung, in der man auch durchaus so Arbeitszeugnis spricht, vielleicht für Ich bin jetzt auch mal froh, wenn ich nicht um 23. 40 Uhr angerufen werde und sofort ins Büro stiefeln muss.

47:15 Roland Hindl

Und irgendwelche Server irgendwo raus wuchten muss. Ja, genau.

47:23 Gavin Karlmeier

Ja, aber das ist die Geschichte von Igor Babuschkin, der damit auch unseren Berichterstattungshorizant verlassen wird.

47:31 Roland Hindl

Vorerst. Also die LinkedIn-Anfrage annimmt.

47:35 Gavin Karlmeier

Wir bleiben dran. Haken bleibt dran. Andere Personalie ist Alex Benzer. Alex Benzer wird neuer Head of Product bei Blue Sky. Und das ist interessant, weil Blue Sky bislang ja eigentlich vor allem immer nur Jay Graeber hatte, die die CEO von Blue Sky ist. Da gibt es ein paar andere Namen, über die wir hier auch schon öfter gesprochen haben, aber es gab bislang keinen, der so Sich sozusagen als Product Owner irgendwie inszeniert hat oder sich eingesetzt hat, um das Produkt eben stärker zu verbessern. Alex Spencer hat dazu einen Post auf Blue Sky veröffentlicht und hat geschrieben: ich bin seitdem ich in meinen jugendlichen Jahren mit Coding angefangen habe, obsessed mit Social Apps. Und ich glaube, the Internet belongs to you, sagt er. Das Internet belongs gehört euch. Und deswegen bin ich auch zu Bluska gegangen. Wir alle verdienen bessere Bereiche von Social Media mit weniger von den schlechten Dingen. Und als Head of Product wird mein Job sein, euch zuzuhören und euch mehr von dem zu bieten, was ihr von Social erwartet. Also was wollt ihr haben? Hat er gefragt, was ich wahnsinnig eine wahnsinnig sympathische Antrittsrede finde. Nicht so wie diese Head-of-Product-Rede des neuen Menschen bei X, dessen Namen ich gerade nicht mehr weiß, weißt du das noch? Ah, verdammt. Kann ich dir das. . Nikita Bier, der ja, also Nikita Bier hat ja so wahnsinnig groß davon gesprochen, dass das hier die größte Mission ist und so. Alex Spencer ist da ein bisschen. . Demütiger, finde ich. Alex Spencer hat übrigens früher auch bei Medium gearbeitet. Das ist das Tool, das wir, das man kennt, das so in so einer Art kleine Social-Blog-Funktion ist. Und hat früher bei Giphy auch gearbeitet. Also spannend.

49:21 Roland Hindl

Also jemand, der auch Social Media durchaus kennt. Und ich finde auch das ist so Bei Blue Sky merkt man schon auch dieses Bemühen, vieles richtig machen zu wollen. Und in vielen Entscheidungen finde ich, gehen sie das mit oder gehe ich da mit und vieles machen sie auch richtig, zumindest die Intention dahinter. Nur halt noch nicht irgendwie diese Plattform auch groß. Das ist halt noch das Ding.

49:54 Gavin Karlmeier

Wo bleibt der Head of Marketing?

49:56 Roland Hindl

Ja. Und ähm Ich hätte immer noch gern so eins dieser T-Shirts gehabt, die Jake Graver da auf der Soft by Southwest, aber egal, ich war zu spät dran.

50:07 Gavin Karlmeier

Sie haben mehr Geld mit T-Shirts verdient als mit dem sozialen Netzwerk.

50:12 Roland Hindl

Wahrscheinlich. Du hast ja den Screenshot von seinem Lebenslauf noch geschickt. Das Einzige, wo ich ein bisschen stutzig geworden bin, bei Medium hat er 2024 aufgehört. Was ist so in den vergangenen 8 bis 10, 12 Monaten passiert? Also da irgendwie, also Battical ist er irgendwie auf Eis gelegt, aber

50:34 Gavin Karlmeier

Nee, das kann ich dir sogar sagen, weil ich das, das ist mein Fehler. Das habe ich abgeschnitten. Er war Founder bei Stealth. Da kann ich dir allerdings nie mehr zu sagen. Ich habe das abgeschnitten, weil ich dachte, es ist nicht so relevant für seine Social Media Vita.

50:52 Roland Hindl

Ja, Mist. Ich hab gemerkt. Aus mir wird kein Investigativsp.

50:57 Gavin Karlmeier

Ja, also ganz spannend. Wir gucken mal, was das vor allem jetzt mit sich bringt, weil es ja also durchaus schon Ideen gibt, auch an Features, die Blue Sky so. mal vorgestellt hat, die es aber noch nicht gibt, wie zum Beispiel eine enge Verlinkung mit Livestreams, die außerhalb von Blue Sky passieren, die aber in der App als Livestream angezeigt werden und so. Wenn Blue Sky es schaffen sollte, sich so anderen Apps auch zu öffnen, und das ist ja nur ein ganz kleines Beispiel, aber trotzdem, dann könnte das so eine Art. . Ja, so eine Art Mittelpunkt des Internets werden. Das ist so, könnte ich mir vorstellen. Was allerdings ja immer noch so ein bisschen der Störfaktor ist, dass Blue Sky so versucht, sich so neben dem Fidiverse entlang zu schlängeln. Und mit dem Fidiverse haben wir das eigentlich alles schon. Hm, mal sehen. Mal sehen. Aber Blues Guy hat gleichzeitig auch neue Trumpfs of Services neue Community Guidelines angekündigt und neue Datenschutzrichtlinien. Also sie haben alle ihre Papiere sozusagen überarbeitet, die alle am 15. September in Kraft treten. In ehrlicherweise. Grob zusammengefasst sind die eigentlich genau so formuliert, wie man das als rechtschaffender Europäer oder Europäerin sich wünschen würde. Also alle Alle Formulierungen sind so angepasst, dass sie dem britischen Online Safety Act, dem EU-DSA und dem amerikanischen Take-It-Down Act entsprechen. aber auch, dass sie der DSGVO entsprechen, dem amerikanischen Gesetz zum Schutz der Privatsphäre von Kindern im Internet Kopper. Also dass eigentlich alle diese gesetzlichen Richtlinien, die es gibt, für solche Plattformen eben eingehalten werden. Und sie haben angekündigt, dass sie DSA-konforme Transparenzberichte zukünftig veröffentlichen werden. Das müssen sie gar nicht, weil sie gar nicht die Größe haben, werden das aber trotzdem tun, was, finde ich, ein sehr klares und deutliches Signal pro EU-Gesetzgebung ist, was man von anderen Plattformen, die auch deutlich größer sind, ja nicht behaupten kann.

52:49 Roland Hindl

Ja, und da sind wir wieder, immer wieder zurückgekommen bei Roblox und Meta, denen das einfach dann erst wurscht ist. Also kann natürlich Papier ist geduldig Community Guidelines genauso. Kann natürlich sein, dass das ähm, dass das bei Bluesguy dann auch nur dass das die Buchstaben, die sie da ins Netz gehoben haben, auch nicht wert ist, aber das liest sich alles schon so danach, dass sie das ernst nehmen und sich damit auseinandergesetzt haben. Und auch da sind Formulierungen drin, die eben auch dieses, was Bancer so gesagt hat, diese Demut und wir hören auf die Community. Das stehen ja da auch in ein, zwei Sätzen drin. So dass man zusammen mit der Community die Plattform verbessern will. Also diese Demut, die er da durchblicken lässt, die atmen auch diese Richtlinie. Finde ich spannend. Bin gespannt, wie sie es mit Leben füllen, aber das ist jetzt zumindest mal, ich finde, das hat Signalwirkung.

53:44 Gavin Karlmeier

Ja, und das ist eigentlich genau das Commitment, das wir uns ja eigentlich hier nur wünschen können. Ja, mal schauen, wie das so wird. Okay, ich hab noch eine Kleinigkeit, bevor wir hier getrennter Wege gehen, aber dafür muss ich dich einmal mitnehmen in eine Welt. Voller Funktionen und Emotionen. Ich hab nur eine. Aber ich glaube, wir haben Emotionen. Ich möchte dir etwas vorspielen. Adam Mosseri, Chef von Instagram, hat ein Video veröffentlicht und in dem hat er folgendes angekündigt. Wir hören mal kurz rein. Augenblick kommt sofort.

54:21 Speaker 4

This week all public accounts on Instagram are gonna have access to our AI translation feature.

54:29 Gavin Karlmeier

Diese Woche bekommen alle öffentlichen oder alle Accounts auf Instagram die Möglichkeit oder die Funktion zu einem AI-Translation Feature. Das hat er auf Englisch gesagt. Er hat auch das jetzt. Es war dasselbe auf Spanisch. Er hat das Video direkt mit hochgeladen im Karussell. Und wir sehen dort dasselbe Video auf Englisch und auf Spanisch. Die Übersetzung ist komplett KI-generiert mit seiner Stimme und Lippensynchron. Und das ist, wenn ich mir überlege. Nee, sag du erstmal deine Emotionen, dann komme ich mit meinen.

55:11 Roland Hindl

Also meine Emotion, als ich das Video gesehen habe, war, also klar, diese Videos, dass es geht und die kursieren ja schon länger und es ist natürlich trotzdem, wenn man es dann sieht Erstmal wow, wow, und dass es geht. Ich hätte es mir nur umgekehrt gewünscht, dass ich das als User einstellen kann. Weißt du, was ich meine? Dass nicht ich als Creator das Video, die Sprache einstelle, sondern dass ich als User, so wie Untertitel in meiner Sprache oder so.

55:43 Gavin Karlmeier

Das wird ja wahrscheinlich kommen. Ich würde behaupten, dass du als Creator erstmal die Möglichkeit hast, das überhaupt zu erlauben. Ja. Das ist aber, glaube ich, so ein bisschen nicht selbstverständlich, aber wichtig. Ich muss ja erstmal mein Einverständnis geben, dass meine Stimme synthetisiert und reproduziert wird, dass mein Video verändert wird, weil die Lippen nicht meine sind, die sich dort bewegen. Also Da sind schon einige Einwilligungen drin, die hätte man nicht, also hätte Meta nicht machen müssen, glaube ich, um im Meta-Kanon zu bleiben. Aber klar, als Nutzer möchte ich mir schon auch nicht die Möglichkeit nehmen lassen, das Original zu sehen. Und vermutlich kann ich das auch, hoffe ich. Ansonsten raste ich aus, wenn jetzt nur noch KI übersetzte Videos. Also man muss dazu sagen, fairerweise anfangs wird es erstmal nur Englisch zu Spanisch und umgekehrt geben. Der Rest soll aber zeitnah kommen. Meine stärkste Emotion ist. Also, A, was für eine heftige Ressourcenverschwendung, weil weißt du, wie viele Videos hochgeladen werden, die dann automatisiert schon mal synthetisiert und übersetzt werden. Wahnsinniger Irrsinn. Warum nicht erstmal nur so mit ein paar Creator in den Testen? Wie wird das angenommen? Sondern es wird erstmal für alle ausgerollt. Naja, wir bauen für Milliarden, bauen wir ja eh noch eigene Atomkraftwerke, wir haben die Energie. Das ist so, dass das damit schwingt, ist der erste Gedanke. Der zweite Gedanke ist. Ich bin da auch ein bisschen von der Technologie angetan auf eine Art. Nicht, dass ich es sehen will. Ich glaube, es wird mich wahnsinnig nerven, aber bei YouTube gibt es seit geraumer Zeit eine Funktion für KI-generierte Neue Tonspuren, die übersetzt werden. Und jeder und jede, die diese Funktion schon mal gesehen haben, wissen, das ist Sorry YouTube, das ist einfach nur Schrott. Weil die Funktion, die Stimme, die du hörst, klingt wie eine Computerstimme. Die klingt nicht mal annähernd, wie die Person, die spricht und soll es auch gar nicht. Es ist nicht lippensynchron, teilweise läuft es sogar Über der Originaltonspur, sodass du auch gar nichts mehr verstehst. Es ist so unsexy, es macht so wenig Spaß und es ist per Default als NutzerInnen aktiviert. Also ich sehe diese Videos immer erstmal mit dieser sogenannten deutschen Tonspur, die aber ja nicht mal eine deutsche Tonspur ist, sondern es ist halt von einer Computerstimme drüber gesprochen. Ganz schrecklich, ganz, ganz schlimm. Und wo wir schon mal dabei sind, YouTube, bitte gib mir endlich die Möglichkeit auszuschalten, dass Videotitel automatisiert übersetzt werden. Das ist das letzte Feature, das ich brauche. Das ist das Allerschlimmste. Aber kommen wir zurück zu Adam Ossari. Was glauben wir, wird das Instagram verändern? Also bei, ja.

58:28 Roland Hindl

Ich weiß es nicht.

58:29 Gavin Karlmeier

Weil ich glaube, es hätte das Potenzial dazu. Weil, wenn ich mir überlege, schau mal, wir laden immer wieder auch so Clips hier aus diesem Podcast hoch. In den letzten drei Wochen weniger, weil es ein bisschen Arbeit ist und naja, ich war im Urlaub. Aber diese Clips, die dann hochgeladen werden, die haben natürlich nur eine begrenzte Reichweite, weil. Erstmal muss das Thema die Leute interessieren, dann muss das die Leute irgendwie gefangen nehmen, hocken in den ersten Sekunden, die müssen da Bock drauf haben, sich was anzugucken, was super nerdy ist. Und dann ist es auch noch begrenzt auf dem deutschsprachigen Raum. Das würde sich theoretisch damit ändern in diesem Moment. Und das gilt eben nicht nur für uns, sondern es gilt dann ja für alle Inhalte. aller Menschen in allen Sprachen. Und das könnte ich mir vorstellen, hätte Potenzial, die Nutzungserfahrung massiv zu verändern. Ob das gut ist oder nicht. Können wir an anderer Stelle diskutieren? Ich könnte mir, können wir auch jetzt diskutieren. Ich glaube, es ist nicht nur gut, weil es ganz, ganz schwierig wird, da irgendwie noch. . einen Überblick zu behalten in den Inhalten, die ich mir angucken möchte, weil ehrlicherweise andere Kulturräume, andere Sprachräume auch ganz häufig anderes Vorwissen voraussetzen. Es ist nicht nur eine sprachliche Barriere, die mich davon abhält, Inhalte zu konsumieren. Aber Ja, das sind so meine Gedanken dazu.

59:42 Roland Hindl

Ja, aber die Sprachbarriere wäre damit dann zumindest durchbrochen.

59:46 Gavin Karlmeier

Ja, und wenn wir uns überlegen, dass Apple beispielsweise überlegt, mit AirPod Simultan Übersetzungen in die Software zu bringen. Vielleicht müssen wir irgendwann alle keine Sprachen mehr lernen.

59:58 Roland Hindl

Was eigentlich schade wäre.

01:00:00 Gavin Karlmeier

Ja.

01:00:01 Roland Hindl

Und dann sind wir so im Cyberpunk. Szenario. Chip in den Kopf und du kannst alle Sprachen sprechen.

01:00:08 Gavin Karlmeier

Schlimm. Ich habe übrigens mit Duolingo angefangen im Urlaub.

01:00:14 Roland Hindl

Es gibt nichts, was passiv-aggressiver ist als Duolingo. Also, ich habe es ja eine Zeit lang genutzt, ich hab dann irgendwann mal. Ich hatte auch ein Abo, also ein Plus. Ich weiß gar nicht, wie es abgestuft ist. Hab dann aber einfach mal Aufgehört und seitdem bekomme ich ständig Nachrichten. Aber die sind so toxisch. Also ich habe es aber auch noch nicht übers Herz gebracht, das einfach mal abzustellen oder sie runterzuhauen. Aber also so diese, diese Passiv-aggressiven Nachrichten von Duolingo. Also, die sind allein, glaube ich, da könnte man so eine Meme-Seite damit füllen.

01:00:52 Gavin Karlmeier

Gibt es, gibt es ganz toll. Back for your life in Spanish. Es ist ganz toll. Ja, aber mal sehen, wie lange ich dran bleibe. Ich bin da jetzt, also meine Legacy in sowas ist nicht so gut. Aber mal sehen. Mal gucken, ob wir hier nochmal drüber sprechen. Spätestens dann, wenn Duolingo Ausweiskontrollen einführt. Lieber Roland, vielen Dank, dass du heute dabei warst. Es war ein Kessel Buntes. Sagt man so.

01:01:22 Roland Hindl

Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte.

01:01:24 Gavin Karlmeier

Sehr gerne. Gerne wieder. Ich freue mich, wenn du bald wiederkommst. Und ich wünsche euch allen eine ganz wundervolle Restwoche. Wir haben, glaube ich, nicht keine Hitze mehr, ihr müsst also kein Wasser mehr trinken. Und wir uns wieder am Freitag. Dann übrigens mit dem KI-Experten Max Mundhenke, der war schon einmal hier und ist ein alter Alter Twitter-Kompagnon. Deswegen freue ich mich, wenn der wiederkommt und freue mich, wenn du wiederkommst, Roland, und freue mich, wenn ihr alle wieder einschaltet. Bin ganz gespannt, was ihr schreibt, wie viele der letzten 466 Folgen ihr gehört habt. Tschüss bis Freitag.

01:01:59 Speaker 5

Tschüss.