Alle Episoden

Folge 646 · 28. Oktober 2026 · 60 Min.

Drehst du quer, siehst du mehr

mit Simon Pycha

Man gebe etwas Nostalgie hinzu, würzt mit “unpopular opinion” und fertig ist die Episode “Haken dran”. Aber ganz so einfach ist heute dann doch nicht – denn ist beginnt bei Instagram vielleicht eine neue Zeitrechnung. Schon wieder. Denn plötzlich ist 16:9 wieder In. Außerdem war Meta vor dem BGH und wir haben einen ganzen Stapel neuer sozialer Netzwerke irgendwo zwischen “Warum?” und “Warum nicht?”

📧 Jetzt Vorschläge für den Grauen und Goldene Haken 2026 einreichen! Eine Mail an [email protected] oder [email protected] reicht!

📅 Haken dran geht 2026 ein letztes Mal auf die Bühne! Wir kommen am 8. Dezember ins Turistarama nach Köln – jetzt Tickets sichern: https://rausgegangen.de/events/haken-dran-live-2/

Kapitelmarken

KI-unterstützt

  1. Hallo Simon!
  2. Instagram „Features": Longform-Videos im Querformat
  3. BGH: Renate Künast gegen Meta
  4. Meta-Markenstudie zu den Meta-Glasses
  5. X: Neuer Produktchef nach Nikita Bier
  6. Elon Musks KI-„Odyssee" auf Grok
  7. Monnett: Alternativplattform bittet um 2,92 € im Monat
  8. Posting2: Nostalgie-App für das Internet der 2010er
  9. „Knuff": deutsche Social-App mit Stimmungs-Status
  10. Bluesky: Profil-Buttons und die gesperrte OnlyFans-Domain
  11. Blinky Social: 20-Sekunden-Videos im AT-Protokoll
  12. Geheimdienst-Cloud von BND, Verfassungsschutz und MAD auf Google
  13. Google: Gmail- und Fotos-Daten für personalisierte Werbung
  14. Nachhak: Annie Altman wird bei ChatGPT ausgeblendet
  15. Funktionen und Emotionen
  16. Versöhnlichkeit des Tages

Transkript

Automatisch erstellt, kann Fehler enthalten. Zeitmarken springen im Player an die Stelle.

00:00 Gavin Karlmeier

Hallo Simon. Hi

00:02 Simon Pycha

Gavin, was geht?

00:03 Gavin Karlmeier

Alles. Party. Für die Leute, die mich im Video sehen und das Gefühl haben, irgendwie sieht Gavin heute anders aus. Mir ist etwas in 37 Jahren, naja nicht ganz, in 20 Jahren, das erste Mal passiert, ich habe mich verrasiert. Ich habe mir den Dart abgeschnitten und ich sehe jetzt so aus, als wäre ich wieder 20.

00:19 Simon Pycha

Du wirst jetzt wieder nach dem Ausweis gefragt, wenn du Wein kaufst.

00:22 Gavin Karlmeier

Das wäre toll. Leider nicht. Aber wenn ich meine Geheimreitsecken aufgefüllt habe, dann ist es soweit. Dann schlägt meine Stunde. Bei mir ist heute Simon Pücher, der ich weiß gar nicht, ob man dich erklären muss. Du bist der gefragte Trendexperte fürs Internet. Du schreibst auf der Medienbranche Seite deine Texte. Du bist überall und in der Welt unterwegs. Du erklärst allen das Internet. Du bist das, was ich in deinem Alter gerne gewesen wäre.

00:52 Simon Pycha

Was soll ich sagen? Ich grüße alle, die mich kennen und alle, die mich noch kennenlernen werden.

00:57 Gavin Karlmeier

Ihr werdet ihn noch kennenlernen. Das ist aber nicht, glaube ich, es ist nicht immer gut, wenn man dich kennenlernt aus beruflichen Gründen, weil dann eine Anfrage kommt und dann denken alle so, oh nein, ungefähr so wie wenn TikTok meine Mails liest oder W Social oder so.

01:10 Simon Pycha

Das kommt ganz darauf an, auf welcher Medienseite man sitzt. Also ich glaube, auf jedem Medien-Event hat man eine gute Zeit und wenn man die Pressestelle von TikTok isst, dann reagiert man auch mal gerne ein bisschen später.

01:21 Gavin Karlmeier

Ja, außer Haken dann fängt an. Da kam ruckzuck eine Antwort.

01:26 Simon Pycha

Ach, krass. Ich habe das Gefühl, mich lässt man immer ein bisschen warten.

01:29 Gavin Karlmeier

Ja, du musst engere Fristen setzen.

01:32 Simon Pycha

Ja, ich will immer nicht so gemein sein. Weiß nicht, be the change you want to see. Und ich bin viel zu nett, was Deadlines angeht.

01:40 Gavin Karlmeier

Ich glaube, dass die, wenn die dir gegenüber nicht dasselbe Wohlwollen walten ließen, dann brauchst du das auch nicht tun.

01:47 Simon Pycha

Du bist wie Thomas Lückerath. Das sagt auch, ich soll strenger sein.

01:53 Gavin Karlmeier

Kannst du bitte sowohl Thomas Lückerath ausrichten als auch. Ich möchte, dass alle Leute das bitte klarziehen. Wir fangen heute mit einem Thema an, das schließt nahtlos an eines der letzten Themen der letzten Episode an. Wir haben darüber gesprochen. Dass Instagram eine Apple TV-App gestartet hat. Und ich habe so ein bisschen erzählt. Und das ist so, für die, die mich jetzt in diesem Herbst irgendwie in dieser Vortragssaison einmal gesehen haben und ich was erzählt habe. War das so ein bisschen ein roter Faden, dass ich gesagt habe, Instagram konkurriert mit den Entertainment Playern und will zur Entertainment-Plattform werden und erwartet eigentlich, dass wir uns Reels auf dem Fernseher anschauen oder zumindest das iPad vor den Fernseher stellen. Und Jetzt kommt die Meldung, die so ein bisschen schon erwartet wurde und trotzdem ein bisschen überraschend ist. Und dafür hören wir mal in 33 Sekunden Adam Mossari direkt rein, weil er erzählt uns das selber. So klingt das.

02:45 Speaker 3

It's going to show up in a couple different ways. So as you're scrolling through a feed, if you're seeing a a real or a short video that's part of a longer video, you're going to be able to tap to go to the longer video. We're going to start to show some of those longer videos and explore specifically, which is a search tab or the grid to help people start to discover these types of videos. Um, and we're gonna try and start to nurture a really you know not quite non-existent, but a very sort of underdeveloped part of the ecosystem.

03:15 Gavin Karlmeier

Also er sagt, wir werden Longform-Videos und horizontale Videos unterstützen. Es wird dich an vielen Punkten in der App erreichen. Also wenn du durch den Feed scrollst, wirst du ein Video sehen oder wenn du ein Reel siehst, das ein kurzer Ausschnitt aus einem langen Video ist, wirst du die Möglichkeit haben, da drauf zu sagen. zu klicken und das vollständige Video querzusehen. Und es wird eben auch die Möglichkeit geben, sowohl im Discover-Feed als auch im Ex als auch auf dem Fernseher diese langen Videos sich anzuschauen. Also sie werden überall auftauchen in der Suche Überall und das ist erstmal, was er erzählt hat. Bevor wir gleich so ein paar Rahmenbedingungen erklären, wie ist dein Gefühl dazu?

03:52 Simon Pycha

Ich wünschte, ich wäre einmal gerne so innovativ wie Adam. Das wär's. Einmal so einen richtig guten Gedanken haben, den noch keiner vorher hatte. Aber das ist nichts Neues. Ich warte darauf, dass die iPhone Flashlight-App in Instagram integriert wird.

04:12 Gavin Karlmeier

Oder der Instagram Calculator oder so.

04:15 Simon Pycha

Genau, das wäre mal was Neues. Aber abseits davon, ich war nicht wirklich überrascht. dass Instagram jetzt Feature übernimmt, die andere Apps schon haben, ne, alter Hut. Ich hatte heute einen spannenden Gedanken dazu in einem Gespräch mit Mirella Pret.

04:33 Gavin Karlmeier

Oh, liebe Grüße.

04:35 Simon Pycha

Liebe Grüße an der Stelle, das kommt noch.

04:39 Gavin Karlmeier

Ich habe früher ihren Podcast produziert.

04:41 Simon Pycha

Nein.

04:42 Gavin Karlmeier

Ja, wirklich.

04:43 Simon Pycha

Die ist so toll. Also ich war vorher schon Fan, aber nach dem Gespräch war ich noch mehr Fan.

04:47 Gavin Karlmeier

Ganz toll. Ach schön.

04:49 Simon Pycha

Auf jeden Fall haben wir heute darüber gesprochen, dass es immer schwieriger wird, die Views zu vergleichen. Also auch mit dieser Funktion, die übernommen wird, weil sie die Frage in den Raum gestellt hat, berechtigterweise, ob ein View eines oder ein Aufruf eines Longform-Formats Genauso viel zählt wie ein Aufruf eines Kurzvideos, genauso viel zählt wie ein Beitrag. Und im Moment, und als jemand, der die Zahlen für verschiedene Medienmarken macht, ist das tatsächlich eine Frage, die mich seit Jahren beschäftigt, weil wir im Moment alles immer noch eins zu eins rechnen oder in den meisten Fällen, sagen wir es so. Und ich frage mich, wann dieser Punkt kommt, an dem von Adam in einem Real gesagt wird, dass das nicht mehr so ist, damit es niemand mehr tut oder damit differenziert wird.

05:37 Gavin Karlmeier

Also ich das ist ein Riesendilemma und ein Dilemma, das Also du gießt Wasser auf meine Mühlen. Weil ich sehe das Problem auch. Ich sehe das sehr häufig, dass eben gerade in so Erfolgspapieren, die dann Entscheidern, meistens sind es Männer ehrlicherweise, aber EntscheiderInnen in Medienhäusern zum Beispiel vorgelegt werden, dass da eben wirklich eins zu eins verglichen wird. Und ein Podcast-Play ist dann so viel wert wie ein Aufruf auf TikTok. Und dann sagt man, warum machen wir das noch? Das ist doch viel aufwendiger, dann machen wir einfach nur noch TikToks. Natürlich ist das nicht vergleichbar, weil wenn ihr hier gerade diesen Podcast hört, dann schenkt ihr uns eine Stunde eurer Zeit. Bei TikTok ist innerhalb der ersten Sekunde, eins bis drei Sekunden, der Aufruf gezählt. Bei YouTube beim ersten Frame wird ein Aufruf gezählt. Das lässt sich nicht miteinander vergleichen. Und es gibt ja immer wieder so Videos, die dann so viral gehen. Mein Lieblingsbeispiel ist die Zerstörung der CDU von Rezo, auch schon ein paar Jahre her. Das hatte immens viele Aufrufe, aber es ging fast eine Stunde. Und die Retention Rate dieses Videos, die wird ja wahrscheinlich in den ersten drei Minuten sowas von in den Keller gegangen sein, weil alle mal kurz wissen wollten, was ist Rizo für ein Typ, sich eine Meinung gebildet haben und dann wieder weg waren. Was soll ich mir diese ganze Stunde hier anhören? Das ist natürlich nicht vergleichbar und es wird hier noch interessanter, weil genau diese Frage sich ja auch stellt Ab wann gilt ein Lang vom Video denn bei Instagram als abgespielt? Also gilt es, wenn ich es kurz sehe, ab dem ersten Frame, wie bei YouTube, oder gilt es ab einer gewissen Zeit, wie bei Spotify einen Song, ab 1. 30 Uhr oder so? Vollkommen unklar. Ich finde aber schön, dass sie direkt hier mit so einer Daten, mit der Datenbrille hier reinrutscht. Weil die Geschichte hat ja noch so viel mehr eigentlich zu bieten. Also das Feature wird. Features heißen. Also es wird Instagram Features heißen, bei dem du lange Videos bis zu 90 Minuten im Querformat bei Instagram hochladen kannst. Du kannst Clips daraus nehmen und die wiederum als Real hochladen, wo du dann im Real, genauso wie bei YouTube Shorts aus, auch auf den Button klicken kannst und dann siehst du dieses lange Video. Adam Mossari hat das selber gemacht auf seinem Kanal, bevor das Feature richtig ausgerollt war. Das heißt, es gab ein Reel, das einfach nach 60 Sekunden stoppt mittendrin Und die Leute konnten es nicht länger ansehen, weil es die Funktion noch nicht gab. Wir in Europa haben sie eh noch nicht, das heißt, bei uns sehen wir immer noch ein Video, das mittendrin einfach stoppt. Ich finde, das ist alles mal wieder so ein bisschen mit einer heißen Nadel gestrickt. Das ist nicht so richtig elegant ausgerollt. Es gibt nicht diesen geilen Trailer. Es ist irgendwie so ein bisschen einfach mal so gemacht.

08:00 Simon Pycha

Ja, und die ganzen Features, die da ja drauf folgen, die kommen ja immer erst im Anschluss. Also wenn ich jetzt aus einer Sicht einer Medienmarke denke und ich will Conversions machen. . . dann ist ja das Publikum, dass ich nach 40 Minuten in einem Longform-Video habe, viel loyaler als in meinem 30-Sekunden-TikTok Und es wird aber dazu führen, dass Links, die man dann irgendwie in diese Videos integrieren kann, halt ein halbes Jahr später kommen, wenn das Ding halt nicht mehr der neue heiße Scheiß

08:27 Gavin Karlmeier

ist. Naja, und sie werden dafür Geld nehmen, weil wir wissen, dass Instagram bei Reels auch schon Geld dafür nimmt und generell Geld nimmt für klickbare Links und so. Ich finde auch interessant, dass diesen Clip, den wir eben gehört haben von Adam Mossari. den er, ähm, also das ist ein Interview, das er geführt hat mit Colin and Samir. Colin and Samir ist ein YouTube-Account, der ist schon relativ lange relativ groß. Viele kennen den wahrscheinlich auch wenn ihr Haken dran hört Colin and Samir interviewen CreatorInnen und sprechen mit ihnen über ihren Werdegang, über ihr Vorgehen, ihre Arbeitsweise, ihr Geschäftsmodell. Also da sitzen dann eher so Leute wie Casey Neisted eigentlich. Und da saß jetzt Adam O'Sarry übrigens zum zweiten Mal schon. Und das ist natürlich ein sehr bemerkenswerter Move, dass er hier direkt in die amerikanische Creator-Bubble auf YouTube geht, um dieses Feature zu platzieren. Das finde ich schon Deutet sehr klar darauf hin, was das Ziel von Instagram Features sein wird, nämlich ein bisschen von diesem YouTube -Topf abzubekommen, weil er natürlich auch sieht, hey, YouTube hat die Oscars und wir haben Reals und AI-Slop, wir müssen irgendetwas tun. Und es ist natürlich die Frage, weil Adam Mossari sich eigentlich in der Vergangenheit sehr deutlich gegen Langformate auf Instagram ausgesprochen hat, was am Ende das Zünglein an der Waage war, ob es die Oscars waren, wir wissen das nicht. Aber es ist interessant und wird auch sicherlich entweder den IGTV-Werdegang gehen. Wir erinnern uns, 2018 hat der Instagram IGTV gestartet, konntest Videos bis zu einer Stunde hochladen, allerdings hochkant. Das haben sie vier Jahre später wieder eingestellt, weil wegen des großen Erfolges. Oder ob das tatsächlich genutzt wird von Leuten. Und da fehlt Instagram, und das ist die letzte Meldung, die ich zu der Geschichte glaube ich habe: da fehlt Instagram aber ein ganz wichtiges Puzzlestück. Denn es wird kein Revenue News Sharing geben. Also du bekommst kein Geld für deinen Content, anders als bei YouTube oder auch bei TikTok. Und da stellt sich so ein bisschen die Frage, warum sollte ich als Creator das dann tun?

10:19 Simon Pycha

Ja, damit einhergehend ist aber auch noch der Faktor, dass als TikTok das gemacht hat, die Plattform deutlich älter wurde. Weil du greifst ja nicht nur die Leute ab, die vor YouTube genutzt haben und versuchst sie auf deine Plattform zu ziehen, sondern du greifst ja vor allem die Leute ab, die tendenziell aus älteren Segmenten kommen, die Querformate gewohnt sind und das bei YouTube gucken. Also die Plattform bei TikTok wird damit ja deutlich älter. Und ich hatte noch ein zweites Gefühl, ich wünsche mir statt einer neuen Version des IG-TVs, wünsche ich mir die Seite zurück, wo man sehen konnte, was Leute auf Instagram liken. Adam Museri, ich möchte die Seite sehen, was Leute heimlich unter der Bettdecke gucken. Ich habe das gestalkt. Also wenn ich einen Wunsch in dieses Weltall senden darf, ich möchte diese Seite wieder.

11:06 Gavin Karlmeier

Oh, ich weiß nicht, ob das. . Also vielleicht wird es ein Instagram Plus-Feature einfach, dass diese Seite zurückkommt.

11:13 Simon Pycha

Dann würde ich dafür zahlen. Also Mir ist total egal, ob ich meine Story 48 Stunden ausspielen kann. Mir ist egal, ob ich irgendeinen blauen Badge bekomme. Ich möchte sehen, was Leute liken. Das verrät so viel mehr über sie, als ein Gespräch oder irgendwie was sie in ihre Story packen.

11:32 Gavin Karlmeier

Ich könnte mir vorstellen, dass sie das genau deswegen eingestellt haben, weil Leute deswegen weniger giked haben.

11:38 Simon Pycha

Das kann sein.

11:40 Gavin Karlmeier

Ja, aber wenn du genau weißt, alle sehen das, dann bist du mit dem Daumen vielleicht ein bisschen langsamer.

11:45 Simon Pycha

Ja, ist vielleicht auch manchmal gar nicht so schlecht.

11:48 Gavin Karlmeier

Das stimmt. Oh Gott, ich erinnere mich immer an diese ganzen, ähm, an diese ganzen Promis, die auf Twitter damals noch , da konntest du ja auf die gefällt mir Seite klicken, konntest dann auf dem Profil sehen, was sie geliked haben. Und dann waren da teilweise Dinge dabei. Oh Gott, oh Gott, oh Gott.

12:06 Simon Pycha

Ich fand das krass, wie man. . gesellschaftlich so getan hätte, als wäre das nicht öffentlich. Also oder Leute das nicht verstanden haben, das muss irgendwie eine gesellschaftliche Fata Morgana gewähren. gewesen sein, weil ich fand das immer schon krass, wie Leute so hemmungslos Dinge liken können und so tun, als würde man das nicht sehen. Und ich bin mir sicher, das hat Mehr Beziehungen zerstört als ein böser WhatsApp -Status.

12:30 Gavin Karlmeier

Wahrscheinlich, ja. Und wahrscheinlich hat das auch mehr Beziehungen zerstört, als über Twitter entstanden sind. Und ich kann dir sagen, ich kenne wirklich viele Beziehungen, die über Twitter entstanden sind.

12:39 Simon Pycha

Krass. Aber in der Bubble war ich auch. Also ich glaube, da sind wir uns sehr ähnlich.

12:43 Gavin Karlmeier

Ja, das stimmt. Deswegen sind wir beide auch hier und reden jetzt über das Internet. Und reden über die gute alte Zeit des Internets. Übrigens vermeldet zu dem Thema Hollywood Reporter noch, dass Instagram an einigen verschiedenen Deals mit CreatorInnen arbeiten würde. um irgendwelche besonderen Inhalte auf die Plattform zu kriegen bei Instagram Features. Und dass sie das jetzt erstmal in einigen Ländern testen, Aber nicht in den USA, sondern erstmal in Indonesien und Brasilien. Die Ausweitung auf die USA ist fürs nächste Jahr geplant, wann es zu uns kommt. Abwarten und ob es überhaupt so lange lebt, bis es dann in Europa ausgerollt wird. Ich bin sehr gespannt.

13:24 Simon Pycha

Wir werden es sehen.

13:26 Gavin Karlmeier

Meinst du, wir sollten Haken dran dann auch komplett bei Instagram hochladen?

13:32 Simon Pycha

Ja, wieso nicht? Ich bin immer dafür alles überall hin. Danach kann man immer noch gucken, ob es strategisch sinnvoll ist. Aber immer ausprobieren.

13:41 Gavin Karlmeier

Okay, machen wir. Hast du Lust, mit mir über den Bundesgerichtshof zu sprechen?

13:45 Simon Pycha

Unbedingt, haut raus.

13:47 Gavin Karlmeier

Also, am gestrigen Dienstag sollte eigentlich, wurde erwartet, dass der Bundesgerichtshof sich äußert, weil dort ein Prozess verhandelt wurde, der schon Lange durch die Medienwelt geistet und zwar geht es um Renate Kühnerst gegen Meta. Renate Kühnerst übrigens vertreten von Jan Juyun, unserem Haus und Hofanwalt. Liebe Grüße. Shoutout. So, genau, für die, die das Video sehen, wir sehen, dass Simon in einer anderen Generation ist als ich, weil ich hätte es so gemacht. Also, Simon hat ein Herz mit zwei Fingern geformt und nicht mit zwei Händen. Aber vielleicht hat er auch was in der anderen Hand. Also, und zwar geht es um die Frage, ob Meta dazu verpflichtet werden darf. Wenn es einen Gerichtsbeschluss gibt, dass ein Inhalt entfernt werden muss, dass Meta auch dafür Sorge tragen muss, dass dieser Inhalt nicht wieder hochgeladen werden kann. Also wie viel. Prävention muss Meta leisten, damit eine, hier in dem Fall Falschinformation, ein Meme mit einem Falschzitat über Renate Kühners verbreitet werden kann. Und der Bundesgerichtshof hat, so sagt es John Ju-yun, erstmal durchschimmern lassen, dass der Bundesgerichtshof sich wohl selber nicht entscheiden wird, sondern dass er davon ausgeht, dass dieser Fall weiter an den Europäischen Gerichtshof weitergegeben wird. Weil hier eben nicht die DSGVO greift, sondern der Digital Services Act. Und Artikel 17 und 18 des Digital Services Acts, also das Recht auf vergessen werden. Es sieht eigentlich keine Präventivmaßnahmen vor. Es könnte also sein, dass man tatsächlich jedes Mal diese Schleife gehen muss, je nachdem, wie der EuGH sich da bald entscheiden wird.

15:24 Simon Pycha

Ich dachte, wir machen heute die spaßigen Themen. Aber ich finde erstmal, Renate Kühnast, ich weiß nicht wieso, ich weiß nicht viel über sie, aber ich finde sie irgendwie grundsympathisch. Ich kann es aber auch nicht. begründen. Also das ist keine personenbasierte Meinung, sondern irgendwie irgendwas mag ich an ihr. Und Wenn das ja sozusagen der Fall wäre, dass sie in irgendeiner Instanz dann recht bekommt, würde das ja bedeuten, dass Plattformen ähnliche Beiträge, die ähnlich falsch sind, proaktiv rausfischen müssten. Das fände ich, also aus einer Sicht von jemandem, der Inhalte erstellt und verwaltet. wäre das der absolute Hammer. Also wie oft ich Meldungsbeiträge bei TikTok oder Instagram anzeige. tagelang darauf warte, um eine entweder erst automatisierte oder dann eine finale Absage zu bekommen, weil in irgendeinem Schritt des Prozesses ein minimaler Fehler ist, weil ich ja auch nicht der offizielle Rechteinhaber bin, sondern ein Vertreter der Marke. Und wenn das dazu führen würde, dass Plattformen proaktiv auch sozusagen andere Beiträge, die ähnlich sind, rausfischen müssten, das würde mir so viel und ich glaube ganz vielen Menschen so viel Arbeit ersparen Aber also ist auch irgendwie logisch, dass ihnen das natürlich nicht gefällt.

16:43 Gavin Karlmeier

Ja, genau, die Frage ist halt, es gibt ja dieses sogenannte Posting Provider-Privileg oder Host-Privileg. Also müssen Unternehmen für das haften, was auf ihren Servern liegt, eigentlich nicht. Aber wie weit greift das? Greift das auch in diesem Fall hier. Und Meta selber sagt natürlich und besteht auch darauf, dass das durch einzelne MitarbeiterInnen zu aufwendig wäre, das zu durchsuchen. Ob das Unternehmen, das sich als AI-First Company platziert, das tatsächlich so glaubwürdig vertreten kann, steht vielleicht dann auf einem anderen Blatt. Ähm, Ilküners sagt allerdings dagegen, sinngleiche Varianten sind dann eben genauso rechtswidrig wie der Originalpost, der entfernt werden musste. Und das ist so ein bisschen jetzt tatsächlich die entscheidende Frage. Und ich finde das eine sehr interessante Frage, weil die gleichzeitig auch so viel aufstößt. Weil sie gleichzeitig die Frage nach unserem Gerechtigkeitssinn aufwirft. Angenommen, du bist Apotheker und du verkaufst. . Giftige Inhalte, die ein Hersteller versehentlich geliefert hat. Dann kommt der Erste, kauft das, stellt das zum Glück fest, bevor er das nimmt, reklamiert das. Musst du dann alle anderen aus dieser Charge auch entfernen oder nicht? Das ist eigentlich die Frage. Und nach meinem Rechtsverständnis würde ich sagen, na selbstverständlich. Und wenn du halt die schon in deine Kiste geschmissen hast, musst du halt die Kiste durchgucken. Ob da noch andere aus dieser Charge liegen. Du kannst nicht sagen, sorry, es ist so aufwendig, wir machen jetzt einfach weiter so. Also da stößt sich mein Rechtsverständnis dran, aber.

18:09 Simon Pycha

Das sind wie so die kleinen Zettelchen am Reweregal, wenn irgendwas zurückgerufen wird, wo man immer nur das Foto anguckt, aber sich zu schade ist, den Text zu lesen, weil, wenn es mich selber trifft, dann ist es halt so.

18:19 Gavin Karlmeier

Ich lese das immer und weißt du warum. weil da immer eine Begründung beisteht, warum was zurückgerufen wird. Und manchmal stehen da so verhältnismäßig langweilige Dinge wie Legionellen oder so, Bakterien, denken sich, ja gut, aber manchmal steht dann da auch. . Kleine lilane Plastiksterne sind in das Produkt gefallen. Und dann frage ich mich, wie ist das passiert? Was ist in der Fabrik passiert?

18:39 Simon Pycha

Über die würde ich mich vielleicht sogar freuen, wenn ich das auspacken würde.

18:43 Gavin Karlmeier

Ja, es kommt drauf an, wenn das Salz ist und du sie nicht siehst.

18:46 Simon Pycha

Ja, gut. Aber ich weiß nicht, an irgendeinem Punkt glaube ich habe ich schon aufgegeben, oder das kommt so mit dem Alter, aber irgendwann habe ich aufgehört, so diese Begründungen zu lesen und mir einfach zu denken, so, ah ja.

18:57 Gavin Karlmeier

Ich hab's ähnlich.

18:58 Simon Pycha

Wenn es kommt, dann kommt's.

18:59 Gavin Karlmeier

Letztens habe ich auch, oh, was war das denn nochmal? Da wurde irgendein Produkt zurückgerufen. Ah, ich komme nicht mehr drauf. Aber die Größenangaben, die dabei standen. Das war so vergleichsweise wie Sülze, Schweinskopfsülze oder so. Und die Größenangaben waren 500 Milliliter und 10 Kilo. Und dann dachte ich mir so: Wer kauft 10 Kilo von diesem Produkt? Den

19:22 Simon Pycha

Kilo Sülze.

19:23 Gavin Karlmeier

Ich weiß nicht mehr, ob es Sülze war, aber es war so ähnlich attraktiv. Wie Sülze.

19:28 Simon Pycha

Ich finde auch super, dass Sülze. Jedes Jahr, das muss in diesem Trendkalender, den ich mir seit Ewigkeiten vornehme, jedes Jahr wird in einer Woche lang Sülze gebasht im Internet, weil Leute nicht verstehen können, wie man das genießen kann. Und ich warte jedes Jahr auf diese eine Woche, bis Leute wieder irgendwie Sülze im Regal finden und sagen so, boah, ist das eklig und das so in die Kamera halten und dann fühle ich mich wieder.

19:49 Gavin Karlmeier

Ach toll, ich finde gut, dass du so einen Trendkalender machen willst. Ich kann ja sagen, ich versuche ja seit Jahren und ich finde keinen Verlag, der das mitmacht. Ich möchte wie früher diese alten Jahrbücher Möchte ich das Jahrbuch Internet machen, indem ich ein Jahr lang das Internet sammle? Also Memes, Phänomene, aber auch so Titelseiten von irgendwie tagesschau. de am Tag der Bundeskanzlerwahl oder so. Das sind alles so Dinge, die würde ich gerne mal in so ein Buch machen. Wenn das da draußen irgendjemand hört, der mit dem Literaturbetrieb zu tun hat, hit me up. Ich bin hier.

20:23 Simon Pycha

Ich will es als Coffee Table booken.

20:25 Gavin Karlmeier

Ja, genau.

20:25 Simon Pycha

So ganz riesig.

20:26 Gavin Karlmeier

Genau, so groß und so ein dickes Buch mit so schweren, sehr gut bedruckten, schweren Papier und so. Das finde ich toll. Wirklich. Aber es wird ein Traum bleiben. Außer ich finanziere das irgendwann selber. Aber da muss ich sagen, ich bin gerade für eine größere Ausgabe schon in Vorleistung gegangen, von der ihr hier bald mehr erfahren werdet. Wir haben einen Hinweis gekriegt in unserem Discord. Auf www. hagnad. org ist ja unser Discord mit der ganzen Community, 2400 Leute, dies, das, bla bla. Kommt vorbei, es ist schön. Da hat der Nutzer oder die Nutzerin mit dem Nickname S Also wie der Buchstabe, ein Screenshot geschickt von etwas, das er oder sie beim Meta gesehen hat, und zwar eine Markenstudie. Das gibt es ja immer mal wieder. So Umfragen, wo du abstimmen kannst, findest du das gut, findest du das schlecht. Und die Formulierung ist. . . Wie wohl fühlst du dich damit, dass Metaglasses in der Öffentlichkeit getragen werden? Extrem wohl, sehr wohl, mäßig wohl, nicht sehr wohl oder überhaupt nicht wohl? Das finde ich schon sehr interessante Marktforschung als Auftrag von Meta, den Sie da gerade durchführen, oder?

21:34 Simon Pycha

voll unpopular opinion. Ich glaube, ich habe in meinem Alltag so viel mit Creatern zu tun, dass ich. . mich ertappt habe, wie ich selber darüber nachgedacht habe, dass ich Metaglasses nicht schlimm finde. Also ich habe natürlich alle Podcast-Folgen gehört, in denen Beispiele kommen, in denen das nicht gut ist und ich kann alle davon nachvollziehen. Aber auf mich projiziert dachte ich mir so, ach ja, sollen sie halt filmen, auch wenn ich weiß, dass man das differenzierter betrachtet.

22:04 Gavin Karlmeier

Ich finde ja, so eine Entscheidung kann man ja auch für sich selber treffen. Es ist ja vollkommen legitim, da eine andere Meinung zu vertreten. Du musst dich nicht schlecht fühlen, Simon. Es ist okay. Es ist okay, wie du bist.

22:16 Simon Pycha

Wenn du das sagst, bedeutet das gleich viel mehr, weil du hast einen Podcast, den hören ganz viele Leute und dann kriegt das so ein Gewicht.

22:21 Gavin Karlmeier

Dann hören das vor allem alle. Hast du mich gerade dick genannt? Aufall was ich so interessant finde. Ich habe dazu drei Fragen. Die erste Frage ist. Hat Metaphor, zukünftig zu kommunizieren, wie das Ergebnis dieser Studie ist, auch wenn das Ergebnis dieser Studie nicht so ist, wie Sie sich das wünschen. Frage 2. Meta weiß ja sehr viel über seine NutzerInnen. Meinst du, dass sie algorithmisch mit auswählen, wem diese Markenstudie angezeigt wird, um das Ergebnis so zu bekommen, wie sie es gerne hätten? Ich stelle das Ergebnis offen. Und Frage 3: Was genau hat sie dazu veranlasst, jetzt diese Frage zu stellen, wenn nicht der Druck von außen, der möglicherweise dazu führt, dass Meta kommunizieren muss. Also 98 Prozent unserer Nutzer haben kein Problem mit diesem Brain.

23:13 Simon Pycha

Ich wollte gerade sagen, ich würde sogar noch mal einen Schritt zurückgehen. Dadurch, dass sie die Frage ja auf der eigenen Plattform ausspielen, hast du ja schon eine Vorselektion der Leute, die darauf antworten könnten. Also Meine Eltern hätten eine viel festere Meinung dazu und nutzen keine Meta-Apps und sind nicht daran gewöhnt, als ich, der ja sein Geld mit digitalen Inhalten verdient und irgendwo auch darauf angewiesen ist, mit der Zeit zu gehen. Das heißt, wenn ich diese Umfrage ausfülle, bin ich ja viel mehr biased als jemand, den man irgendwie mit einem Telefoninterview und einer random Telefonnummer erreichen würde.

23:47 Gavin Karlmeier

Auch das ist komplett richtig. Da ist halt die Frage, ob Sie dann nachher sagen, 98% der Befragten unserer Studie oder 98% der Instagram-NutzerInnen. Also wir wissen auch, wir hatten ja hier mit Anneke Bafforn gesprochen, die ja solche Untersuchungen durchgeführt hat, die Abteilung für Forschung bei Meta, die arbeitet weitgehend unabhängig. was gut und schlecht ist, weil auf der einen Seite können die machen, was sie wollen, aber auf der anderen Seite verändert das nichts im Unternehmen. Das wurde ja, wie Anneke befon uns ihr erzählte, ihr könnt die Folge noch in unserem Hakenrand feed hören. Erzählte war aber, dass ihre Forschung eingeschränkt wurde, in dem Sinne, dass ihr gesagt wurde, das bitte nicht und das bitte nicht. Wenn das hier eine unabhängige Studie tatsächlich sein sollte, dann müssen Sie sie ja idealerweise auch dann bekannt geben, wenn das Ergebnis uns nicht gefällt. Ihnen nicht gefällt. So, Ihnen nicht gefällt.

24:41 Simon Pycha

Ich habe ehrlicherweise noch nie eine Frage, die ich in einer Instagram-Story-Werbung gesehen habe, also die in so einem Zwischensnippet kam, irgendwo aufgelöst gesehen. Also ich habe natürlich Artikel dazu gesehen, aber ich habe noch nie gesehen, dass Meta die selber irgendwo publiziert.

24:57 Gavin Karlmeier

Nee, habe ich auch tatsächlich. Ist aber genauso. Ja, das wäre cool. Das fände ich auch gut. Genauso wie ich auch diese YouTube-Umfragen, also ich kriege, ich würde sagen, jede dritte Werbung bei mir ist eine YouTube-Umfrage. Und dann läuft immer dieses Lied. Din, Din, Din. Du sofort im Ohr. Auch da, keine Ahnung, was dabei rauskommt. Oder bist du YouTube-Premium-Nutzer, Simon?

25:18 Simon Pycha

Nee, ich muss tatsächlich sagen, YouTube ist so eine der Kurzvideo oder der Video-Apps, die ich am wenigsten nutze. Aber ich bin halt sehr trend fokussiert und bin dann halt viel auf TikTok und Instagram unterwegs. Und ich muss ehrlich sagen, bis. YouTube ganz krass diese Kurzvideooffensive gestartet hat, waren die trendtechnisch halt wahnsinnig weit hinten. Also einen Monat, nachdem irgendwas auf TikTok und Instagram viral ging, hat man es dann auch auf YouTube gesehen. Und ich bin immer noch bei dem Stand. Also das ist nicht meine meine Hauptplattform.

25:49 Gavin Karlmeier

Ja, verstehe ich.

25:49 Simon Pycha

Aber vielleicht verpasse ich was. Also ich habe das Gefühl, dass in mehr Gesprächen um mich herum wird YouTube wieder ein Thema.

25:57 Gavin Karlmeier

Meinst du, ich sollte anfangen, Videos auf YouTube zu machen? Ist das deine fachliche Empfehlung?

26:03 Simon Pycha

Beratungsleistungen gibt es bei mir nur für den Tagessatz.

26:08 Gavin Karlmeier

Ich bezahle mit Sichtbarkeit im Podcast.

26:12 Simon Pycha

Nee, ich würde sagen, mach das. Dann geht bestimmt was gerade.

26:15 Gavin Karlmeier

Okay, ich habe ja Zeit ohne Ende, ich kümmere mich drum. Wir haben eben schon ein bisschen über Ex und Twitter gesprochen. Und deswegen möchte ich mit dir auch kurz über Eck sprechen, wir machen es nicht länger, als es sein muss. Aber wir erinnern uns an Nikita Bier. Nikita Bier. Der war ja Head of Product. bei X, also der hat sozusagen alles verantwortet und streng genommen, war der eigentlich der Leiter der Plattform, weil Elon Musk das Interesse verloren hat, wie es scheint. Und deswegen hat er da alles gemacht, hat aber irgendwann vor einem hingeschmissen und nimmt, und das ist interessant, ja, jetzt tatsächlich so ein Heidengeld für Beratungsleistungen. Haben wir hier drüber gesprochen. Ich weiß nicht mehr, was der Betrag war, aber gefühlt waren das so 15. 000 Dollar die Stunde oder irgendwie sowas. Und er hat einen Nachfolger. Dieser Nachfolger heißt Peter Salis. Peter Salis sagt, er ist ein großer Believer in die Mission von SpaceX. Darin, das menschliche Bewusstsein bis zu den Sternen auszuweiten. Und deswegen ist es ja Zeit, Shitposting multiplanetar zu denken. Was interessant ist. Also ich finde es tatsächlich gar nicht so unwitzig irgendwie, aber ich finde auch, er sollte mal ein bisschen den Ballflach halten. Was ich aber bemerkenswert finde. Peter Selles hat eine erstaunliche Vita. Also Peter Salis war Vice President of Product von Snap. Also er hat Snapchat verantwortet und zwar im Zeitraum 2015 bis 2022. Das war die Zeit, in der Storys erfunden wurden. Also Peter Sellis war vielleicht nicht der Ideengeber, aber er war offensichtlich am Ende der, der entschieden hat, dass die Storys so kommen, wie wir sie heute kennen. Er ist also jemand mit einer erstaunlichen Karriere. Er ist danach zu Discord gegangen, als Senior Vice President, auch im Bereich Product. Und hat seitdem so als Berater gearbeitet bei Suno, ein bisschen bei Microsoft. Und jetzt ist er eben bei X und verantwortet dort das Produkt oder wie er sagt, X-Leadership.

28:02 Simon Pycha

Ich habe eigentlich nur zwei Fragen zu dieser LinkedIn-Darstellung. Was unterscheidet einen Vice-Präsidenten von einem Senior-Vice-Präsidenten? Also irgendwie. Dass man dann doch drei Jahre da war, überraschenderweise. Und wann schafft LinkedIn endlich diese grauen Kästchen ab, wenn es ein Unternehmen nicht gibt? Das sieht so hässlich aus. Dafür, dass. die Person ja wahnsinnig viel gemacht hat und dann, weiß ich nicht, finde ich nicht schön. Aber unabhängig davon, ähm, kurz abseits meinem Link immer. Ja, eigentlich geile Vita. Also, wenn man irgendwie so zurückblickt, ich würde auch gerne, wenn ich 80 bin, würde ich gerne auf mein Leben zurückblicken und sagen. . Da war ich im entscheidenden Moment irgendwie Teil von und selbst wenn nur er war, der am Ende gesagt hat, hier, ich finde Storys gut und wir machen das, Das hat ja irgendwie die Digitalbranche geprägt.

29:03 Gavin Karlmeier

Deswegen bin ich gespannt, ob Peter Sellis bei X Ideen haben kann oder ob er die Storys, die Fleets, zurückbringt, wie sie früher hießen.

29:11 Simon Pycha

Ich sehe auch gerade, er hat bei Snap als Kompetenz angegeben, Healing Touch, was auch immer das bedeutet.

29:20 Gavin Karlmeier

Aber ich bin gespannt. Aber man muss ja auch dazu sagen, er hat sich trotzdem dazu entschieden, für Elon Musk zu arbeiten. Das spielt ja auch da schon mal mit rein. Das schmälert ein bisschen den Einblick oder den Eindruck von ihm. Schauen wir mal.

29:34 Simon Pycha

Ja, jeder macht einen Fehler.

29:36 Gavin Karlmeier

Mal sehen, wie lange das anhält. Und dann eine kleine Meldung. Ich kann kaum fassen, dass wir darüber sprechen, ehrlicherweise. Also, Elon Musk hatte sich ja aufgeregt darüber, dass ihm die Odyssee nicht gefallen hat, der Film von Christopher Nolan , weil dort auch Nicht-Weiße und Transpersonen zu sehen waren. Und hat sich deswegen dazu entschieden, eine eigene Odyssey zu machen, die komplett von Grog generiert wurde. Und ich möchte gerne Quinn Nelson, YouTube-Creator übrigens, Snazzy Labs, zitieren. Der sich diese erste Folge angeschaut hat und sein Kommentar dazu lautet: Er hat gesagt, es ist am Ende einfach nur Slop. Es ist halt, es ist nichts. Und natürlich ist es immer beeindruckend, wenn Menschen aus nichts ein Video erschaffen, mit Hilfe von Technologie Aber es ist halt, es kann ja nicht annähernd der echten Odyssee das Wasser reichen. Aber die gute Nachricht ist, das ist erst Episode 1, sie werden wohl noch mehr nachreichen.

30:37 Simon Pycha

Ich gucke das direkt, nachdem ich die KI-Früchte auf TikTok fertig bin.

30:42 Gavin Karlmeier

Fruit Love Island, toll, ja.

30:44 Simon Pycha

Fruit Love Island, dann gucke ich die Odyssee.

30:47 Gavin Karlmeier

Okay, perfekt. Ich finde auch gut, dass TechCrunch hat sich das angeschaut und waren relativ deutlich in ihrer Zusammenfassung. Sie sagen am Ende, es ist schwer vorstellbar. Dass man sieben Minuten davon interessant finden könnte, geschweige denn einen ganzen Film. So, wir kommen ein bisschen zur alternativen Plattformen. Und jetzt bin ich mal gespannt, wie gut du Haken dran hörst. Erinnerst du dich an Monet oder Monet?

31:14 Simon Pycha

Nee, ich muss zugeben.

31:17 Gavin Karlmeier

Nein, also ich glaube, den meisten HörerInnen geht es genauso. Und auch ich muss sagen, bei mir hat diese App eine kleine Wolke neben dem Namen. Heißt, ich benutze sie tatsächlich nicht so oft, wie man vielleicht können sollten, wollte. Das ist eine App, die meines Meiner Erinnerung nach, das hätte ich mir vielleicht vorher angucken müssen, meiner Erinnerung nach aus Luxemburg kommt. Ja, aus luxemburgisches Startup. Guck, habe ich mir richtig gemerkt. Und das fühlt sich so ein bisschen an wie Instagram. Also du kannst dort Bilder hochladen und kannst sie dann mit Leuten teilen und andere Leute können das dann liken. Und wie das halt so ist mit diesen ganzen Alternativplattformen, deren USP es ist, wir haben das gleiche wie andere, nur mit ein bisschen weniger Funktion. Dafür ist es von hier. Hat das jetzt nicht so richtig Traktionen aufbauen können. Es hat Leute nicht so richtig motiviert, es zu benutzen. Was dazu führt, dass Monet sich etwa sich einstellt, sondern dass Monet feststellt, sie brauchen ein bisschen Geld für den Betrieb. Und deswegen kannst du jetzt Monet Member werden. Für 2,92 Euro im Monat. Und sie schreiben daneben mit so einem großen, mit so einer Pill. Minus 50 Prozent. Wo ich mich frage, wovon denn? Ihr fangt doch gerade erst an damit. Weil wie könnt ihr das reduzieren? Also ist wie wenn du direkt so nur noch Resttickets mit aufs Plakat druckst, in dem Moment, wo du die Tour ankündigst. Apropos, 8. 12. ist Hakendran live, nur noch Resttickets in Köln. Kommt vorbei, Ticket auf Hakenran. org. Auf jeden Fall kannst du jetzt Monet-Member werden, kriegst ein Häkchen dafür und bist Member und kannst dann 2,92 Euro dafür. Bezahlen, dass du Monet am Leben hältst.

32:53 Simon Pycha

Ich habe mich irgendwie so über die Summe gewundert. Also ich finde 2,92 Euro ist so eine. Random Zahl, die würde ich lieber in ein Ticket für deine Show investieren.

33:04 Gavin Karlmeier

Das finde ich gut.

33:06 Simon Pycha

Und noch mehr.

33:07 Gavin Karlmeier

Vielleicht machen wir bald Haken dran, Memberships Dass man einfach dann Haken dann Member wird für 2,92 Euro. 50% reduziert, nur jetzt.

33:15 Simon Pycha

Ich wollte gerade sagen. Mit deinem Code kann man 60% raushandeln.

33:18 Gavin Karlmeier

Genau, mit Gavin 60. Oder ich gebe meinen Gästen immer einen eigenen Code und dann können die sozusagen, ich mache so ein ganz großes Schneeball-System daraus, dann wird mein Haki -Member.

33:32 Simon Pycha

Wann machst du dir das Halstattoo, das dazu kommt? Oder ist die Christian Wolf-Referenz zu Nische?

33:40 Gavin Karlmeier

Nee, ich habe sie schon verstanden. Aber wo du Halstattoo gesagt hast. Ich weiß gar nicht, ob ich dieses fast aufmachen will. Oh nee. Wir müssen jetzt nicht über Montana Black sprechen. Aber ich habe neulich ein Video von Montana Black gesehen. Wo ich so da, das ist so skurril. Egal, das ist egal. Nee, lass uns da jetzt nicht reingehen. Ich möchte mit dir über Posting 2 sprechen. Hast du schon einen Account auf Posting 2? Du bist doch noch Gen Z, oder Simon?

34:06 Simon Pycha

Ja, ich muss auch sagen, so ab und zu kriegen mich auch so diese Nostalgie-Apps. Aber ich muss sagen, Posting 2 ging bisher an mir vorbei. Also ich habe es zum ersten Mal jetzt heute gehört.

34:17 Gavin Karlmeier

Also fastcompany. com sagt, das ist eine schnell wachsende Plattform. Posting To wirkt wie eine Zeitmaschine, die uns in die 2010er Jahre zurückversetzt, bevor Algorithmen die Social Media Feeds dominierten. Also, ich will niemanden angreifen, aber es ist halt ein bisschen wie Instagram ganz am Anfang früher. Und ich, du hast gerade auch schon Nostalgie-Apps genannt. Es häuft sich ja, also dadurch, dass du mit Clawed Code so einfach Vibecoden kannst. Kannst du halt einfach sagen, bau mir das ICQ von 2005, das Twitter von 2006, das Instagram von 2011. Und du kriegst es dann und dann gibst du dem einen Namen, letztes auf den Server und dann hast du, dann, that's it. Ich will hier niemandem was unterstellen. Es könnte auch sein, dass Posting Too tatsächlich nicht gewipe-codet ist, aber die Website sieht schon sehr danach aus, wenn du mich fragst.

35:04 Simon Pycha

Ich glaube halt, dass dieser Nostalgiefaktor genau so lange hält, bis man wieder realisiert, wie schlecht das damals zusammengeschustert war und man dann aber auch nicht für die Funktionen bleibt. Also ich finde sowas immer zwei Tage lustig und dann denke ich mir so, naja.

35:20 Gavin Karlmeier

Das war ja mit Twitter EU genauso, mit Chirp. Also da hatten wir tolle zwei Wochen, weil es sich kurz angefühlt hat wie früher. Und dann haben wir festgestellt, ja, aber es ist halt einfach nicht mehr früher.

35:32 Simon Pycha

Ja. Man kann es nicht aufhalten.

35:34 Gavin Karlmeier

Aber immerhin habt ihr. So lange, bis du die Altersverifikation dort hast.

35:45 Simon Pycha

Ja, ja, warte, warte mal ab, da schaue ich vor einem bösen Artikel.

35:51 Gavin Karlmeier

Nicht mit mir. Auf jeden Fall, Posting 2, damit ihr jetzt davon gehört habt, vielleicht wird das demnächst nochmal irgendwo besprochen, also sagen, das ist die Trend-App. Abwarten, ob das tatsächlich so ist. Ist aber nicht die einzige, es gibt noch eine andere, eine deutsche Social Media App. Und alle sagen ja, wann bekommen wir denn endlich in Deutschland eine Social App? Und die hier über die Future Zone berichtet, die heißt Knuff. Hast du von Knuff denn vorher schon mal gehört?

36:15 Simon Pycha

Nee, aber das ist so deutsch. Also das hat mich direkt an. Mir fällt der Name nicht ein, aber wie hieß denn diese Messaging-App auch irgendwie von vor 15 Jahren Knuddles? Es hat mich direkt an Knuddles erinnert vom Namen.

36:28 Gavin Karlmeier

Das stimmt. Es sieht auch ein bisschen so aus, muss man sagen. Also auf den Screenshots, die man sieht, sind halt so eine KI-generierte Avocado zu sehen.

36:39 Simon Pycha

Ja. Aber kommen mal zu den Funktionen, weil, also ich hatte starke Emotionen.

36:44 Gavin Karlmeier

Also, es ist eine App, mit der du wärst täglich gefragt, so ein bisschen Bereal-mäßig, aber ohne Foto. Wirst du gefragt, wie es dir geht? Und du kannst das sozusagen in Punkte einstufen und dann kannst du mit den wichtigsten Menschen deines Lebens dort vernetzt sein, kannst sogar verschiedene Bubbles haben. Also du musst nicht mit deiner Familie dieselbe Informationen über deinen geistigen Zustand teilen wie mit deinen FreundInnen zum Beispiel. Und kannst einfach nur das Wohlbefinden deiner FreundInnen im Auge behalten, ohne dass du jeden Tag fragen musst, wie geht es dir heute.

37:15 Simon Pycha

Ich habe das Gefühl, diese App führt dazu, dass das Meme mit Ich habe bestanden, aber mir geht es nicht gut, nochmal visualisiert wird auf diesen roten Balken. Also das ist ja so ein bisschen der Hilfeschrei des digitalen Zeitalters, wenn ich in diese App eingeben würde, Leute, mir geht es heute eins von zehn. Und also ich habe da ein ganz krasses Anti-Gefühl zu, dass ich das jemals aussenden würde. Und ich hätte total Angst davor, so zu enthemmen, dass ich es jemals tun würde.

37:50 Gavin Karlmeier

Ja, das ist so ein bisschen so, wie Leute, die, jetzt kommt die Referenz des alten Mannes, Leute wie früher in der ICQ Away Message einfach nur reinschreiben, alles scheiße. Und dann weißt du genau, Leute, du willst, das ist so ein bisschen so ein Ich würde sagen so Baiting am Ende, Interaction Baiting.

38:13 Simon Pycha

Ja, und dann aber auch nicht mit der Sprache rausrücken wollen, wenn man schreibt, so hey, was ist los? Nee.

38:22 Gavin Karlmeier

Aber es ist auch ein bisschen alles scheiße, wer kann reden gleichzeitig.

38:27 Simon Pycha

Ja, man will sich halt irgendwie mitteilen. Ich glaube schon, dass das irgendwie Resonanz erzeugen könnte. Ich muss sagen, das hat irgendwas schon in mir gemacht, dass ich darüber nachgedacht habe, dass ich das schon an sich innovativ fand. Ich finde auch diese Bubble-Idee nicht schlecht, dass ich in verschiedenen Bubbles existiere und die auch tendenziell irgendwie zusammenführen kann oder trennen kann, wie ich das möchte. Das fand ich auch nicht schlecht. Und das gibt mir auch einen Anreiz, den ich bei anderen Social Apps bisher vermisse. Also da ist ja alles immer same, same. Und das waren schon Punkte, die ich nicht schlecht fand. Ich habe mich nur gefragt, ob diese Kernessenz mit ich sende meinen Status aus genug Anreiz bringt. bietet, um mir irgendwas zu geben. Also kommt da irgendwas auch zurück? Oder also was ist, wie geht es dann weiter? Aber vielleicht muss man es auch einmal eine Woche ausprobieren. Und das wird so das nächste Be Real-Ding.

39:25 Gavin Karlmeier

Also wenn jemand grün ist, dann landet er in einem grünen Bereich, wenn jemand rot ist, landet er im roten Bereich und du hast dann die Möglichkeit, andere Leute anzustupsen. Und du kannst auch damit Leute sozusagen motivieren, sich einzuchecken, wie es hier heißt. Plus du kannst für 1,99 Euro die Funktion Standort teilen oder die Funktion Umfragen und Termine kaufen. Also freischalten, das ist ja ein Geschäftsmodell. Ich weiß nicht, ob dieses, dieses, dieses Freemium-Modell, ob das sich so, ob das funktioniert. Aber wir haben auch mal einen Euro für WhatsApp bezahlt. Also vielleicht auch doch.

39:58 Simon Pycha

Ich habe so ein bisschen das Gefühl, das könnte so die Premium-Funktion von wo ist werden. Also wenn man das noch irgendwie stärker miteinander verzahnt und ich dann zusätzlich irgendwie zum Standort von den Leuten, bei denen ich den teilen möchte. noch irgendwie Zusatzinfos bekomme, dass sie. .

40:14 Gavin Karlmeier

Herzschlag, Ernährung.

40:18 Simon Pycha

Ich bin im Krankenhaus, frag nicht wieso.

40:22 Gavin Karlmeier

Und dann kommt raus, du hast dich einfach beim Rasieren geschnitten.

40:25 Simon Pycha

Ja, ey, passiert den Besten.

40:28 Gavin Karlmeier

Das ist so. Also, ich finde die Idee auch interessant, Knuff Ich bin aber gleichzeitig finde ich auch ein bisschen schade, dass man jetzt noch einen Grund mehr hat, sich dann gar nicht mehr bei den Eltern zu melden. Aber who am I?

40:41 Simon Pycha

Ja, so ein kleiner Anstupser reicht schon mal, dass man Weihnachten wieder aufkreuzen kann.

40:46 Gavin Karlmeier

Ja genau. Damit man nicht drei Tage und sich nur anhören musste, meldest sich ja nie.

40:51 Simon Pycha

Nee, ich habe doch gestupst.

40:53 Gavin Karlmeier

Apropos Stupsen? Nee, es passt nicht zu Stupsen. Aber egal. Bei Blue Sky. Bei Blue Sky ändert sich etwas. Und zwar gibt es dort jetzt die neue Funktion. Profile-Links. Du hast im Moment schon die Möglichkeit, einen Link in dein Profil hinzuzufügen. Klar, wie wir das von diesen ganzen Kurznachrichtendiensten kennen. Aber jetzt gibt es dort eben auch die. . Funktion, dass du einen Button hast. Und da kannst du so Sachen auswählen wie Buy Me a Coffee, Support Me on Patreon, einen YouTube -Link, einen Pinterest-Link. Solche Sachen kann man dort hinzufügen. Und alle Support-Buttons werden automatisch auch noch grün, sodass es direkt hell aufploppt, dass man Leute eben finanziell unterstützen kann. Das ist fast Funktion und Emotion. Wir haben es trotzdem vorher schon, weil wir da ein bisschen Zusätzliches drüber sprechen müssen jetzt gleich.

41:36 Simon Pycha

Ich habe schon geliebäugelt, was kommt und ich bin sehr gespannt auf deine Meinung dazu. Ich finde das an sich eine geile Funktion. Ich habe nichts auszusetzen. Ich finde das eigentlich eine schöne Idee

41:50 Gavin Karlmeier

Finde ich auch. Ich finde das auch richtig. Interessant, finde ich aber, dass Blue Sky offenbar die Domain onlyfans. com blockiert. Also du bist nicht in der Lage, im Moment einen Link zu Onlyfans dort hinzuzufügen. Bei Pornhub zum Beispiel hast du dieses Problem aber nicht. Und da gibt es jetzt schon den ersten Aufschrei von Menschen, die sagen, also OnlyFans ist legale Beschäftigung, du kannst dort Geld verdienen. Das ist alles versteuert. Es gibt keinen Grund, warum dieser Ort, der eigentlich sicher für die meisten Frauen dort ist, so schreibt es Mrs. P. J. Haverstock, die ich jetzt zitiere. diese Seite zu sperren, während Pornhub nicht gesperrt wird. Alex Benser von Blueska selber sagt, das sei ein Fehler. Wobei ich es interessant finde, warum ausgerechnet Onlyfans und Fansly gesperrt sind, aber eben andere Erwachsenenplattformen eben nicht. Das ist alles so ein bisschen. Ich habe langsam die Erklärung satt, dass Unternehmen, Tech-Unternehmen mir sagen wollen, das sei ein Fehler, weil dafür häufen sich die Fehler dann doch irgendwie.

42:45 Simon Pycha

Ich glaube, das ist auch meine einzige Emotion dazu. Also irgendwie blauäugig zu sagen, das ist die einzige Seite, die wir sperren und dann eventuell noch Fanslead dazu. Wer so, als wär's das einzige Angebot aus dieser Branche, was man rausklochen will? Also, ich frag mich sowieso, wie wie es sich auf die Performance auswirkt, wenn auch TikTok die Weiterleitung auf bestimmte Seiten unterbindet, aber den Link zum Kopieren unter dieses Modul schreibt, sodass ich halt nur einen Schritt machen muss, um diesen Link zu kopieren und den in meinen Browser einzufügen. Und ich glaube, auch das hält 98 Prozent der Leute nicht davon ab, wenn sie wirklich auf die externe Webseite wechseln wollen. Und auch da frage ich mich , ihr habt zwei konkrete Seiten gesperrt aus einer Branche, bei der sonst alles erlaubt ist. Ich wünsche mir in so Pressemitteilungen mehr Ehrlichkeit. Also auch das wird nicht passieren, aber wenn ich was ändern könnte, dann, dass man da von mir ist auch ein Xied heißt, ich habe es auf X schreibt, dass man das absichten kann. nicht gemacht hat, steht dazu.

43:51 Gavin Karlmeier

Ja, auf Blue Sky hat das gepostet immerhin. Aber trotzdem, ja, es ist ein bisschen seltsam, aber sie haben jetzt angekündigt, sie werden das wohl fixen oder haben das bereits. Gefixt. Und wir bleiben ganz kurz auf dem Ad-Protokoll, wir bleiben im diesem Teil des dezentralen Social Webs Denn die Firma Bird Songs, man muss direkt dazu sagen, das ist unser Haki Sebastian, der uns auch schon länger begleitet und auch hier viel zuhört. der auch hier damals schon über Skeets und Flashes gesprochen hat, hat eine neue App gestartet, nämlich Blinky Social, über der du in der Lage bist, auf dem gleichen Protokoll, auf dem eben auf Blue Sky und Our Sky und W Social kommunizieren. Videos hochzuladen, die 20 Sekunden lang sind und kannst sie dir dann eben auch genauso anschauen, aber du kannst sie nicht bearbeiten. Du kannst nur, das ist so eine Mischung aus Instagram, Instance und TikTok, wenn man so möchte.

44:40 Simon Pycha

Ja, so ein bisschen wie WhatsApp-Videos, die so in der App aufgeben wurden. Ja, oder?

44:46 Gavin Karlmeier

Ja, genau. Mit For You-Feed.

44:49 Simon Pycha

Geil.

44:50 Gavin Karlmeier

Ich finde die Idee auch gut. Ich finde, das ist irgendwie eine spannende Idee. Und sie versprechen No AI Slop, weil du musst es halt selber filmen und so. Ich finde, das ist genau solche Ideen, die muss man halt mal ausprobieren. Und deswegen habe ich das mitgebracht, weil einfach nur das Kopieren ist so, aber das hier ist halt mal was anderes. Und finde ich irgendwie gut, stellt sich nur die Frage, wann Instagram Instance auch Videos zulässt. Ist eigentlich nur noch eine Frage der Zeit.

45:13 Simon Pycha

Ja, es wird kommen, früher oder später.

45:15 Gavin Karlmeier

Oh, hundertprozentig. Und dann kommt wieder eine neue Funktion, die nur Fotos erlaubt. Ich möchte mit dir von Kurznachrichtendiensten zu Nachrichtendiensten kommen. Und zwar gibt es ja Bestrebungen, dass BND, Verfassungsschutz und MAD, also Bundesnachrichtendienst, Verfassungsschutz und Militärischer Abhördienst, ein gemeinsames Cloud-System entwickeln. Und dieses Cloud-System, so zeigen es Recherchen von NDR und WDR, soll offenbar auf Google basieren.

45:46 Simon Pycha

Soll ich dazu schon Emotionen?

45:47 Gavin Karlmeier

Wenn du schon Emotionen hast, bitte raus, sonst komme ich gleich mit meinen Emotionen.

45:51 Simon Pycha

Nee, ich hab keine.

45:54 Gavin Karlmeier

Also ich denke mir, sag mal, sag mal, hackt oder was? Wir wissen, dass US-Unternehmen dem Cloud-Act unterliegen. Das heißt, die US-Regierung hat Zugriff auf alles, was amerikanische Unternehmen im Ausland tun. Und dass man jetzt ausgerechnet eine sogenannte ND-Cloud die eine, die bis zur Einstufung geheim erlauben soll, dass die auf Google basiert, auf einem amerikanischen Unternehmen. Ich verstehe nicht so ganz warum, weil gerade eine Cloud-Dienstleistung, A, gibt es deutsche Unternehmen, die das tun. Wir haben Schwarz, die genau das in Deutschland tun. Gleichzeitig ist aber Cloud-Dienstleistung ja auch jetzt kein Hexenwerk. Also das wäre durchaus möglich gewesen, diese ND-Cloud auch in Deutschland selber aufzuziehen und aufzumachen. Würde ich unterstellen, als jemand, der das natürlich leicht reden hat, hier mit so einem kleinen Podcast. Aber trotzdem, ich finde es hochskurril, dass es jetzt ausgerechnet mit einem amerikanischen Unternehmen zusammen aufgebaut wird.

46:53 Simon Pycha

Ich würde grundsätzlich mal sagen, dass allein die Recherche dazu schon eine gewisse Skurrilität hat, weil das Ganze ja, also. . Jetzt muss ich so ein bisschen zurückrudern, aber ja , mir fehlen die Worte, Gabriel, was soll ich sagen?

47:16 Gavin Karlmeier

Ich merke, worauf du hinaus willst, weil also wie gut arbeiten Nachrichten und Geheimdienste, wenn selbst nicht mal diese Information geheim bleiben kann?

47:24 Simon Pycha

So, das wollte ich sagen.

47:28 Gavin Karlmeier

Ja, finde ich auf jeden Fall eine sehr interessante Entwicklung, wo man sich so ein bisschen fragt, habt ihr in den letzten Jahren gar nichts mitbekommen oder was? Aber gut. Der britische Geheimdienst übrigens liegt auf AWS Amazon, Amazon Cloud. Vielleicht ist das einfach ein Ding.

47:44 Simon Pycha

als ich den Beschreibungstext gelesen habe und drin stand, dass ansonsten die Übertragung so wahnsinnig aufwendig wäre, dass man extra Spezialcomputer bräuchte und sich sozusagen diesen Arbeitsweg halt verkürzen will. Also es liest sich irgendwie so charmant mit Ja, das war uns halt zu aufwendig und deswegen machen wir es jetzt mit Google.

48:02 Gavin Karlmeier

Ja, ganz genau. Also der Vollständigkeit halber muss man aber dazu sagen Sie nutzen dafür das Produkt Google Distributed Cloud, auf das auch Google selber keinen Zugriff haben soll. Und das soll ein getrenntes IT-Netz sein, das besonders geschützt ist. Das müssen wir natürlich erstmal alles so glauben, aber trotzdem ist das eine Partnerschaft , die sich nicht gut und richtig in dem Zusammenhang anfühlt. Und naja, am Ende , wer weiß denn schon, wie distributed die Cloud dann tatsächlich ist, um die es ja tatsächlich geht?

48:33 Simon Pycha

Ich sehe schon die Headline in fünf Jahren, BND-Daten entwendet, irgendwas in die Richtung und keiner wird überrascht sein.

48:41 Gavin Karlmeier

Wir machen uns einen Reminder, Sie man, ob das wirklich eintritt. Heute in fünf Jahren. Warte.

48:46 Simon Pycha

Dann bin ich wieder da.

48:47 Gavin Karlmeier

Ich erinnere mich heute in fünf Jahren an Google -Datengeheimdienst verlorengegangen. Perfekt. Wir bleiben ganz kurz bei Google, denn Google hat eine Änderung der Datenschutzerklärung bekannt gegeben, die jetzt erlaubt, dass wenn ihr Gmail oder Google Fotos nutzt, diese Inhalte genutzt werden dürfen, zumindest außerhalb Europas noch. um personalisierte Werbung auf Grundlage dieser Daten anzuzeigen. Das heißt, sie können dir jetzt in allen Google-Diensten Werbung anzeigen, auf Grundlage der E-Mails, die du in deinem Gmail-Posttag möglicherweise seit 15 Jahren liegen hast.

49:34 Simon Pycha

Auch da an Popular Opinion, ich mag personalisierte Werbung. Ich finde das ganz toll. Ich ja, gebt mir die Schuhe, die ich toll finde. Gebt mir das Regal, das ich schon immer haben wollte. Das gut zu meinem Interior passt. Aber es ist unreflektiert, ich weiß es.

49:51 Gavin Karlmeier

Nee, ist okay. Es ist ja dein gutes Recht, das so zu sehen.

49:58 Simon Pycha

Das war meine private Meinung. Offiziell wird es gar nicht. Das geht gar nicht. Das können wir so nicht machen.

50:09 Gavin Karlmeier

Ich finde es schön, dass du auch trennst zwischen privater und fachlicher Meinung, das finde ich wichtig.

50:14 Simon Pycha

So kann man Expertise erkennen.

50:17 Gavin Karlmeier

Das stimmt. Expertise ist doch, dass man genau weiß, was man sagen muss, wem man es sagen muss, wo man es sagen muss. Hast du genau richtig gemacht. Ich habe noch eine Meldung aus der Kategorie Nachhak und da muss ich leider direkt dazu sagen, die es. massiv unappetitlich, weil wir sprachen in der letzten Episode über Annie Altman, die Schwester von Sam Altman. Und sie und Menschen auf Ex haben beobachtet, dass, wenn man nach ihr sucht, bei ChatGPT, also Chat-GPT bitte, zu erklären, wer sie ist, dass diese Meldung dann zwar generiert, aber ausgeblendet wird und gesagt wird, wir können dir mit deiner Anfrage nicht weiterhelfen helfen. Und Lukas und ich haben in der letzten Episode gemutmaßt. was die Gründe sein könnten. Und unser Discord war mal wieder schneller und schlauer und konnte das relativ schnell rekonstruieren. Und zwar ist die Hintergrundgeschichte folgende: Anne Altman, die Schwester von Sam Altman. hat Klage gegen ihn eingereicht, die mittlerweile übrigens abgewiesen wurde. Das muss man der Vollständigkeit halber auch dazu sagen, weil sie ihm vorwirft, sie vor mehr als zwei Jahrzehnten sexuell missbraucht zu haben. Dass das der ausschlaggebende Punkt dafür ist, dass er wiederum ihre Existenz von dem Tool auslöschen lassen möchte, von dem er selber sagt, dass das die Antworten auf alles hat. Hat allerdings trotzdem einen ganz unangenehmen und bitteren Beigeschmack und macht das Ganze wirklich, wirklich hässlich

51:40 Simon Pycha

Das klingt so ein bisschen wie so eine Blockbuster-Geschichte. Also ohne das jetzt zu skandalisieren zu wollen, aber das hätte auch irgendwie ein Filmskript sein können von einer sehr unschönen. Geschichte.

51:52 Gavin Karlmeier

Ja, man muss übrigens auch der Vollständigkeit halber dazu sagen, dass die Klage nur abgewiesen wurde, weil sich Ann Altman geweigert hat, zwei Jahrzehnte nach der mutmaßlichen Tat zu einer medizinischen Untersuchung zu erscheinen. Also das war so ein bisschen daran geknüpft. Danke an Koffi Hollik fürs Nachhaken. Und bevor wir jetzt hier so düster bleiben, habe ich noch ein paar Funktionen und Emotionen für dich, damit wir hier ein bisschen.

52:15 Simon Pycha

Es

52:16 Gavin Karlmeier

ein bisschen lockerer wird.

52:18 Speaker 4

Funktionen und Emotionen.

52:22 Gavin Karlmeier

Simon, wie viel Zeit verbringst du auf Threads?

52:27 Simon Pycha

Weniger als ich sollte, habe ich das Gefühl.

52:31 Gavin Karlmeier

Jede einzelne Minute dazu

52:33 Simon Pycha

in der Woche sein.

52:34 Gavin Karlmeier

Das ist doch schon okay. Wie ist deine Bildschirmzeit bei TikTok?

52:40 Simon Pycha

Lass es acht Stunden. Na, ich, also man muss dazu sagen, die Frage kriege ich wahnsinnig häufig gestellt. Und ich muss zu meiner Verteidigung sagen, alle meine Geräte werden synchronisiert. Also jeder Bildschirm, den ich anschaue, tagtäglich. führt zu dieser Zahl und ich bin aktuell im Durchschnitt bei 13 Stunden.

53:00 Gavin Karlmeier

Hier, full disclosure. 14 Stunden 42.

53:03 Simon Pycha

Ja, okay, gut. dann fühle ich mich schon nicht mehr so schlecht. Aber ich würde sagen, das kommt schon echt ans Zweistellige, auch mit TikTok. Also auch weil ich TikTok natürlich beruhige. Beruflich mache.

53:15 Gavin Karlmeier

Das sagt man dann immer so. Ich muss das für die Arbeit machen.

53:19 Simon Pycha

Genau. Mir kann keiner mehr was sagen.

53:22 Gavin Karlmeier

Ich muss jetzt hier den ganzen Tag doomscrollen. Das ist mein Job.

53:28 Simon Pycha

Ich muss als Erster wissen, was abgeht.

53:31 Gavin Karlmeier

Ja, eben. Das ist halt mit sieben Stunden am Tag nicht getan, Leute. Ich will mit dir trotzdem kurz über Threads sprechen, weil Threads oder wie der Threads-Nutzer, der echte CMO schreibt, Threads wird jetzt zu Facebook, weil wenn du dein Profilbild auf Threads aktualisierst, dann wird gepostet, dass jemand sein Profilbild aktualisiert hat.

53:52 Simon Pycha

Auch das ist auch keine Funktion, die es in der Form noch nie gab, oder? Das geistert aufgefühlt doch auch alle Plattformen. Ja.

54:00 Gavin Karlmeier

Aber das ist ja nicht das, warum ich Threads nutze.

54:04 Simon Pycha

Du kriegst direkt so ein Boomer-Badge, wenn du das hochlädst. Das wird so direkt dem Profil hinzugefügt.

54:10 Gavin Karlmeier

Aber das ist halt anders als bei Facebook. Du musst dich dazu nicht entscheiden, sondern es wird einfach automatisch veröffentlicht. Es ist nicht dein, du sagst, ich möchte das.

54:19 Simon Pycha

Boah, das finde ich frech.

54:21 Gavin Karlmeier

Ja.

54:23 Simon Pycha

Das ist krass.

54:24 Gavin Karlmeier

Ich finde das, also, ja.

54:28 Simon Pycha

Greift das nicht so ein bisschen in die Autonomie, was ich auf meinem Account poste?

54:34 Gavin Karlmeier

Simon, wir haben bei Meta keine Autonomie mehr.

54:37 Simon Pycha

Ah ja. Kurz vergessen.

54:40 Gavin Karlmeier

Ja, ist okay. Außerdem arbeitet Threads an Collabor Postings, also du kannst jetzt quasi Posts mit zwei AbsenderInnen veröffentlichen Wie wir es kennen von Instagram und von LinkedIn und von je nach Account auch schon von TikTok. Also es gibt durchaus Leute, die das schon von anderen Plattformen gesehen haben könnten. Gibt es jetzt auch hier.

55:03 Simon Pycha

Da habe ich nur eine Forderung dazu. Ich würde mir mehr Transparenz von der Auswirkung von Collab Posts. wünschen. Also ich habe das Gefühl, dass Colliposts auf verschiedenen Plattformen unterschiedliche Wirkung und Reichweitenfaktoren haben. Also auf LinkedIn bringt das irgendwie gar nichts. Auf TikTok und Kurzvideoplattformen kommt es darauf an, wann du die Anfrage annimmst. Also wenn das besonders früh ist, dann hat das einen anderen Effekt, wie wenn du sie Stunden später annimmst. Und ich habe das Gefühl, auch das ist ein Riesenmysterium, was sozusagen im Maschinenraum der jeweiligen Apps programmiert wurde. wie das vonstatten gehen soll.

55:42 Gavin Karlmeier

Und es gibt ja auch immer etliche Mythen, die sich darum ranken. Ich weiß noch, dass mir Leute immer schreiben, wenn sie mich bei LinkedIn markieren, du musst sofort kommentieren, sonst sieht das keiner. Und ich glaube, da ist nicht so viel dran übrigens. Ich glaube, das ist ein totaler Mythos.

55:56 Simon Pycha

Ich weiß nicht. Also das habe ich tatsächlich auch schon gehört. Ganz viele Leute haben ja diese ganz schlechte Angewohnheit, in ihren Postings 50 Leuten zu markieren, damit die das automatisch sehen und die Benachrichtigung bekommen. Und ich habe schon das Gefühl, dass das, aber das ist subjektiv. Ich habe das Gefühl, dass das runtergedrosselt wird, wenn diese Leute nicht darauf reagieren, weil es für sie dann einfach nicht relevant ist und damit auch für das Publikum nicht relevant ist. Aber das kann auch eine Türen totaler Trugschluss sein, weil diese Beiträge meistens einfach wenig relevant insgesamt sind.

56:29 Gavin Karlmeier

Ja, das stimmt auch. Also ich finde auch Also liebe Menschen, die LinkedIn in Unternehmen machen, die das hier hören, wenn ihr einen Pressetermin macht, dann ist ein Foto von zwei Menschen, die einen Scheck oder ein Schild oder ein Zettel in die Hand halten. Die schlechteste Variante, die ihr auf LinkedIn als Bild nehmen könnt.

56:49 Simon Pycha

Happy to announce.

56:51 Gavin Karlmeier

Ja, genau. Wir freuen uns. Das war so schön. Danke, dass die Presse da war. Toll. Ach, schön. Ich habe noch was Versöhnliches zum Schluss. Es wird also alles gut.

57:03 Speaker 5

Versöhnlichkeit des Tages.

57:07 Gavin Karlmeier

Und zwar Haben wir ja mit sehr kritischem Blick darauf geschaut, wie Unternehmen, über die wir hier häufig sprechen, mutmaßlich, so viel journalistische Sorgfalt muss sein, dafür gekämpft haben, die Wahl in Brasilien zu beeinflussen, indem der eine Kandidat keine Werbung schalten konnte, der andere aber schon, der Account in der Reichweite eingeschränkt wurde, der andere aber nicht. Und turns out Social Media entscheidet die Wahlen gar nicht ganz alleine, denn Präsident Lula hat in Brasilien gegen den rechtsextremen Herausforderer Flavio Bolsonaro gewonnen. In der Stichwahl. Es war relativ knapp, 51,8 Prozent. Und es sah zunächst danach aus, als würde die Gegenseite diese Wahl so nicht akzeptieren. Das haben sie aber mittlerweile gemacht. Obwohl Flavio Bolsonaro, so ist der aktuelle Nachrichtenstand, wo das Land mittlerweile verlassen haben soll, obwohl ein Ausreiseverbot galt, hat. . Da haben die sozialen Medien, über die wir hier so häufig sprechen, es nicht geschafft, diese Wahl zu verändern.

58:08 Simon Pycha

Achso, man hört das gestern in den Audio-Podcast. Ich juble.

58:12 Gavin Karlmeier

Gut.

58:13 Simon Pycha

Das freut mich. The world is healing.

58:16 Gavin Karlmeier

Genau, so wollte ich ja positiv enden und ich finde, das ist schön, dass auch manchmal die Demokratie dann doch vielleicht siegt gegen die Macht der Märkte, die übrigens gar nicht so positiv reagiert haben in Brasilien. Aber Vielleicht kann man, egal. Egal, gehen wir da jetzt nicht noch tiefer rein. Simon, vielen Dank, dass du heute hier warst. Das war ganz, ganz schön und ich hoffe, du kommst bald wieder.

58:38 Simon Pycha

Jederzeit schickt eine Nachricht und ich bin da.

58:42 Gavin Karlmeier

Ich schicke dir sowas von der Nachricht. Und wenn ihr Simon sehen wollt, Simon ist am 8. 12. auch in Köln übrigens. Ticketshakmann. org kommt vorbei. Danke. Mach's gut.

58:51 Simon Pycha

Schöne Restwoche.

58:53 Gavin Karlmeier

Alle klingen einen Handschlag und Safie. Wir hören uns hier wieder am Freitag auch mit einem Simon, aber mit Simon Berlin. Und das finde ich auch schön, weil der war noch nie hier und der hat, glaube ich, im Moment sehr viel zu erzählen, weil da gerade sehr viel los ist in der Medienbranche. Und er das aktiv mitgestaltet. Und ich freue mich drauf, das zu hören. Also Leute, schöne Restwoche, passt auf euch auf, bis Freitag, macht's gut und tschüss. Du musst Tschüss sagen. Winken reicht nicht.

59:19 Simon Pycha

Achso, ich wollte eigentlich nur sagen, da würde ich auf jeden Fall einschalten, weil ich finde Simon Berlin ganz toll.

59:24 Gavin Karlmeier

Wir alle. Tschüss.