Folge 96 · 4. April 2023 · 35 Min.
Alle Haken sind gleich (nur manche sind gleicher)
mit Dennis Horn
Twitter schafft die sichtbare Trennung zwischen Legacy Blue und Twitter Blue ab – wir überlegen: Wieso? Und wie lange? Wir müssen außerdem nochmal über die New York Times sprechen – und Elon Musks Kampf gegen sie.
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Hallo Dennis. Grüß dich Gavin. Wie geht's dir an diesem ausgeschlafenen frischen Dienstagmorgen?
00:15 Dennis Horn
Es ist ja kein ausgeschlafener frischer Dienstagmorgen. Oder ich weiß es noch nicht, aber im Moment fühle ich mich nicht danach. Aber das kommt ja vielleicht noch an diesem Dienstagmorgen.
00:28 Gavin Karlmeier
Es ist, was passiert. Und zwar das, was leider regelmäßig passiert, was aber nicht an uns liegt, sondern daran, dass dass Kalifornien eine andere Zeitzone hat als wir. Kaum haben wir diesen Podcast hier aufgenommen am Sonntag, nämlich die Episode von Montag. Hat uns Meldung ereilt, dass. . Twitter eine Veränderung eingeführt hat. Eine Veränderung, die vermutlich ein großes Thema für uns sein wird, nämlich dass es nun optisch keinen Unterschied mehr macht. Ob du einen Legacy-Haken oder einen Twitter Blue Haken hast. Und es ist nicht nur so, dass es jetzt sozusagen die Vorbauleistung ist für diesen Moment, an dem die Legacy Blue, also die alten blauen Haken, alle wegbrechen. Und da steht jetzt dieser Account ist verifiziert, weil er Twitter Blue abonniert hat, sondern da steht jetzt dieser Account ist verifiziert, weil er Twitter Blue abonniert hat oder weil er nach dem alten Verfahren verifiziert wurde. Na, was löst das denn alles in uns aus?
01:23 Dennis Horn
Oh, ganz schön viele, ganz schön viele wilde Gedanken, also ein wildes Durcheinander an Gedanken. Also erstmal. Sprechen wir vielleicht darüber, warum das jetzt passiert. Also er macht das ja, weil, das ist zumindest meine Interpretation, Man jetzt feststellt, auch bei Twitter, dass sich der Charakter des blauen Häkchens verändert hat. Also man hat ja immer gesagt. und und geworben dafür für Twitter blue ja du bekommst den blauen Haken so wie deine Stars und die anderen Leute, die den blauen Haken auch auf Twitter haben. Das war ja so ein bisschen so die Werbe. Maschinerie und der Werbespruch.
02:13 Gavin Karlmeier
Und das Gleichmachen dahinter, ne? Also. Auch die Stars sind nur so wie du. Das steckt da genau drin.
02:20 Dennis Horn
Und man hat also um den blauen Haken geworben, also als also, dass er was Besonderes ist. das auch jeder haben möchte, wo die Leute sich nachreißen, deswegen so. Und jetzt stellt man aber fest, dass die Leute, denen man danacheifert, den gar nicht mehr haben wollen in Zukunft, weil sie dafür bezahlen müssten. Und weil die Auszeichnung nicht mehr heißt, das ist wirklich das echte Profil, das ist authentisch Sondern der Charakter des blauen Hakens sich verändert. Und wir haben gestern die Stars auch aufgezählt, die den nicht mehr haben wollen. Es gibt eine ganze Reihe von Medienhäusern, die den auch nicht mehr haben wollen. So, und wenn die jetzt wegfallen und gleichzeitig so ein bisschen der Blick auf den neuen Twitter blu-blauen Haken ist, aha, da ist also einer, der hat bezahlt. Was ist denn das für einer? So, dann muss man jetzt irgendwie dafür sorgen, dass diese Dynamik, die da in Gang gekommen ist, sich nicht noch verschärft. So verstehe ich erst einmal diesen Move jetzt. Gehst du damit?
03:32 Gavin Karlmeier
Ja, da gehe ich total mit. Er fühlt sich auch an, und ich habe für diese These einen Beleg: es fühlt sich auch an wie ein Schnellschuss, wie ein Wir müssen jetzt reagieren. Erster Punkt in diesem in diesem Krisenbeseitigungsprogramm war, die Legacy Blue Harten verschwinden nicht, wie angekündigt, am 1. April. Und sie verschwinden offenbar auch nicht aus der verschwinden auch nicht aus der For You Timeline am 15. April. Also Diese Verteuflung des alten Verifikationsverfahrens, die fährt langsam zurück, weil das Management von Twitter, also Elon Musk, offenbar nun das Gefühl bekommt, danach hätte niemand mehr, der prominent ist, einen blauen Haken. Wir müssen hier was tun. Und dafür nennen wir das Ganze jetzt erstmal eine Time of Grace, eine Gnadenfrist. Das ist natürlich Quatsch. Diesen Tweet mit der Gnadenfrist hat er übrigens sogar mittlerweile gelöscht. Also es sieht ganz danach aus, als würden wir erstmal alle, die schon einen blauen Haken haben, den auch erstmal behalten. Stand jetzt. Ist so meine These. Ich glaube, ich habe den auch in einem Monat noch. Woran ich sehe, dass das, oder womit ich belegen möchte, dass sich das wie ein Schnellschuss anfühlt. Ist die Tatsache, dass gestern Abend, also am, wenn ihr das hört, am Sonntagabend, vorgestern Abend, am Sonntagabend um halb zehn. 10 plötzlich diese Meldung kam. Das ist jetzt ein neuer Text, der unter dem blauen Haken steht, wenn man ihn anklickt. Und dieser Text war bis Montag 16 Uhr circa auf Englisch. Also nicht einmal die Prozedere, die sehr schnell sind im Übersetzen, also wie wir jetzt gelernt haben, so ungefähr 15 Stunden schnell, konnten nicht schnell genug darauf reagieren, das ins Deutsche zu übersetzen. Aber es musste schnell genug weltweit ausgerollt werden, weil sonst hätten wir in Deutschland auch immer noch den alten Text lesen können. Sondern er wurde weltweit international auf Englisch sofort geändert. Und das fühlt sich an wie eine wie eine Notreaktion, wie eine aus Angst schnell etwas ändern müssen.
05:28 Dennis Horn
Ja, so. Und jetzt hast du schon in einem Nebensatz einen wichtigen Punkt gesagt. Du glaubst, du wirst deinen blauen Haken jetzt auch noch einige Zeit Behalten und diese Frage stelle ich mir auch, wenn ich das jetzt von der Erklärung her alles in einen Topf werfe Also es entsteht jetzt plötzlich so ein ist ja egal, ob das Legacy Blue oder Twitter Blue ist, eins von beiden ist hier berührt, auf jeden Fall hat er einen blauen Haken. dann gibt es doch erst einmal gar keinen Grund mehr, die Legacy blauen Haken so schnell zu entfernen, zumindest wenn die Motivation die ist, die wir gerade beschrieben haben.
06:14 Gavin Karlmeier
Wie gehst du da auch mit? Ja, ich würde es sogar noch schärfer formulieren. Im Gegenteil sogar, es hilft Elon Musk ungemein, sie nicht zu entfernen, weil er so eben Leute zu Testimonials macht. Die ähm, also das hat Michael Seemann auch getwittert, er hat es in Geiselhaft geschrieben, in Geiselhaft nehmen. Also Legacy-Verifizierte werden nun als Testimonials in Geiselhaft genommen. Und das ist eine Formulierung, der würde ich mich anschließen. Also Man nimmt nun die Leute, die schon einen blauen Haken, nun als Anlass, nochmal für Twitter Blut zu werben. Das ist eine Veränderung in der bisherigen Strategie. Funktioniert für mich unter Marketinggesichtspunkten aber natürlich viel, viel besser, als die einfach wegzurasieren. Und dann könnte man theoretisch auch die nächste Frage stellen, war es vielleicht von vornherein geplant, dass die alten blauen Haken nie verschwinden?
07:03 Dennis Horn
Also, da glaube ich nicht dran. Dafür ist das schon wieder viel zu schnell schussig. Aber ich habe mir schon die Frage gestellt, ob das, was die Interpretation von Michael Seemann hier ist, Ob das der Grund ist, warum er genau diesen Weg gegangen ist? Weil man könnte ja jetzt auch sagen, wenn diese Dynamik einsetzt. Dann belässt man es einfach offiziell dabei, die etablierten blauen Haken im System zu halten. Und Twitter Blue obendrauf zu setzen. Also warum macht man das nicht, sondern warum wirft man das alles so in einen Topf? Weil das Fortführen des bisherigen Systems die die Argumentationslinie von Elon Musk verletzt hätte?
07:52 Gavin Karlmeier
Ist es das? Ja, das glaube ich, und die Tatsache, dass es ja offenbar, es gibt unzählige Memes. Es gibt ein, ich würde mal sagen, ein Du hast das Arschgeweit des Internets auch schon genannt. Dieser Twitter Blue-Nachweis ist inzwischen zu einem Stempel geworden, der nicht das mitbringt, was der blaue Haken früher mitgebracht hat, nämlich dieses, da ist jemand verifiziert, der hat eine, der hat eine gewisse. Was auch immer, Aufmerksamkeit verdient, sage ich mal. Sondern durch die Twitter Blue-Häkchen wurden auch Leute als, wir haben gestern, glaube ich, das Stiefelecker genannt. identifiziert. Das ist natürlich sehr, sehr beleidigend und polemisch, aber was ich damit sagen will, ist, glaube ich, trotzdem klar. Also Leute, die einen Twitter Blue Haken haben, wurden reihenweise geblockt zum Beispiel. Es gab ganz viele Leute, die auch sagen, wir blockieren alle, die Twitter Blue abonniert haben. Und das geht halt jetzt nicht mehr. Also du nimmst. Twitter Blue, Abonnentinnen aus der Schusslinie und stellt sie in eine Reihe mit den Prominenten, um zu sagen: Also, wenn du die Leute hier metaphorisch gesehen erschießen möchtest, dann musst du sie alle erschießen. . .
09:00 Dennis Horn
Ja, also verstehe ich, was aber dann natürlich jetzt dazu führt, dass er sich in so eine mal wieder strategische Sackgasse manövriert damit. Also ich Ich stelle mir das Bild in dem Moment, er sieht diese Dynamik und sagt, dann werfen wir das jetzt alles in einen Topf. Und das ist die Idee. Und dann ziehen wir dieser ganzen Dynamik damit den Zahn. Aber das führt natürlich jetzt dazu. Dass er sich wieder mal in diese Sackgasse manövriert hat, die diesmal dazu führt, dass er den Legacy Blue Nutzerinnen und Nutzern diesen blauen Haken wirklich über eine längere Zeit erst einmal nicht wegnehmen kann. Weil sonst funktioniert ja diese Idee nicht. Das muss ja jetzt wesentlich langsamer angehen, wenn überhaupt. Als er es bisher überhaupt geplant hatte.
09:53 Gavin Karlmeier
Ja, also ich finde diese, und da bin ich wieder bei Michael Seemann, diese Formulierung zu sagen, ich stelle jetzt vor jedem Twitter Blue-Amonnenten einen Prominenten, der den blauen Haken von früher hat. um ihn quasi zur Litfachsäule werden zu lassen. Der Idee kann ich sehr viel abgewinnen, weil die für mich sich sehr schlüssig anfühlt. Der blaue Haken hat de facto an Wert verloren in letzter Zeit. Und jetzt wird er quasi wieder gestärkt, ob man will oder nicht. Und vermutlich ist das der ganze Grund hinter dieser kleinen Formulierung, die eigentlich wahnsinnig tief blicken lässt
10:26 Dennis Horn
Ja, und gleichzeitig ist aber der Punkt, den Medien wie die New York Times machen und andere Häuser. Die sagen, der blaue Haken ist jetzt keine Auszeichnung mehr für das ist der authentische Account. . Der gilt natürlich nach wie vor. Nur liegt der Ball jetzt nicht mehr bei Twitter, sondern er liegt streng genommen. bei den einzelnen Medienorganisationen und Journalistinnen und Journalisten und Multiplikatoren und Politikerinnen und so weiter die den legacy blauen Haken haben, die müssten ja jetzt dann eigentlich sagen, so funktioniert das nicht. Ich bin hier weg.
11:08 Gavin Karlmeier
Ja. Oder einmalig 8 Dollar zahlen, um den blauen Haken auszublenden.
11:14 Dennis Horn
Ja.
11:15 Gavin Karlmeier
Ja, es gibt, es gibt übrigens schon jetzt ein Plugin, ein Chrome-Plugin, mit dem man die blauen Haken kategorisieren kann. Also ein steht daneben, ist es Legacy oder ist es. Paid. Das kann man sich herunterladen. Für Chrome es heißt 8 Dollars. Und du siehst, dahinter ist jemand actually verified oder hatte für Verification bezahlt.
11:39 Dennis Horn
Das ist interessant, damit wird man dann über die Zeit. Das heißt, es gibt doch noch eine Information, mit der man das von außen abfangen kann, was für ein Typ von Account das jetzt ist. Und wenn man das darüber verfolgt, wird man mit der Zeit ja bewerten können, ob hier wirklich alte blaue Haken entfernt werden oder nicht.
11:59 Gavin Karlmeier
Ganz genau. Und ich finde genau das spannend, dass diese Datenbank, die ja wie wir gestern schon festgestellt haben, ja eigentlich nur so, ich glaube, ein Twitter-Mitarbeiter, der nicht namentlich genannt wurde in dem Text. hat gesagt, hier ist alles nur mit Ducktape, also mit Gaffertape, gefixt in dieser Tabelle der Verifikation. Und ich bin mir relativ sicher, dass wir da auch noch feststellen werden, dass da, also allein die Tatsache, dass man es von außen sehen kann. spricht ja dafür, dass da ganz viel im Argen liegt unter der Haube und ganz viel chaotisch ist. Viel chaotischer, als wir uns das noch vorstellen können. Also wenn es so lange dauert, um jetzt einen kleinen Recap zu gestern zu machen, so lange dauert. diese algorithmische Timeline in ihrem Quelltext zu veröffentlichen. Allein die Veröffentlichung des Quelltextes so lange dauert, dann muss das Housekeeping auf dem Weg dorthin wahnsinnig anstrengend und nervig gewesen sein. Ich glaube, das ist ein heiloses Durcheinander, wie so eine Motorhaube, in der jeder mal so ein bisschen rumgebastelt hat.
12:52 Dennis Horn
Ja, ja.
12:53 Gavin Karlmeier
Das ist so. Ich würde gern kurz bei der New York Times bleiben. Denn da gibt es noch ein paar Entwicklungen, die ich tatsächlich ganz spannend finde. Ich habe gestern zum Beispiel ja testweise die New York Times gesucht und habe gesagt, die wird mir gar nicht mehr angezeigt, sondern nur noch die ganzen anderen verifizierten Accounts und hab das Nur auf dem Blauen Haken zurückgeführt. Jetzt gibt es aber auch andere Stimmen, die sagen, offenbar wurde der New York Times Account in diesem Zug auch geschadowbant. Das ist spannend, weil jetzt, wenn wir diese Folge aufnehmen, um 17. 40 Uhr taucht der nicht verifizierte New York Times-Account wieder ganz oben in der Suche auf, wenn ich NY Times in der Suche eingebe. Gestern war das nicht so. Was bedeutet das? Bedeutet das, dass die Entfernung der Verifikation automatisch eine Reichweitendrosselung beinhaltet? Oder bedeutet das, dass hier ganz offenbar die New York Times abgestraft wurde, auch mit einem Shadowban?
13:44 Dennis Horn
Also für mich klingt zumindest die erste Argumentation schlüssig. Also das war ja auch das Ziel von Elon Musk, den blauen Haken-Accounts mehr Reichweite zu. Zu verschaffen. Und wenn du das jetzt wegnimmst, dass das dann erstmal rankt wie ein normaler Nutzer. Und es war aber ja schon immer so, dass gerade bei der Suche die verifizierten Accounts ja oben angezeigt wurden. Für mich könnte die Erklärung dahinter auch sein, dass das Gegenteil passiert ist, dass man den blauen Haken rausgenommen hat und der New York Times danach aber händisch eher einen Push gegeben hat, der dazu führt, dass sie aufschließt zu ihren Verifizierten.
14:27 Gavin Karlmeier
Wäre möglich, wäre aber nur denkbar, wenn Elon Musk das nicht mitbekommen hat. Ja. Weil der ja die New York Times also zu einem seiner erklärten Ziele gemacht hat. Und da sind wir direkt beim nächsten Punkt. Er hat auf einen Tweet geantwortet. Den Tweet, auf den er geantwortet hat, den müssen wir jetzt nicht zwangsläufig zitieren. Das war offenbar Shitpost Ding, Satire, Desinformation, so ein bisschen von allem, glaube ich. Aber er hat die New York Times in diesem Zusammenhang als hypocritical bezeichnet, also als heuchlerisch oder doppelzüngig oder äh wie sagt man scheinheilig ist glaube ich das richtige wort weil sie auf der einen seite die leute dazu brutal aggressiv zwängen fürs Abo zu bezahlen, zum Beispiel mit der Paywall, auf der anderen Seite aber nicht für den blauen Haken bezahlen möchten.
15:17 Dennis Horn
Ja, also red er Senn. Also das ist ja wohl der größte Bullshit. Entschuldige, aber Also erstens, wir kommen in der freien Marktwirtschaft. Die New York Times stellt ein Angebot bereit, dass Menschen nutzen können oder nicht und schiebt ihre Paywall davor. Twitter dagegen nimmt verifizierte Nutzerinnen und Nutzer in eine Geiselhaft, um bei dem Begriff zu bleiben, den wir heute genutzt haben. Und wo ist jetzt mehr Der Versuch drin, sagen wir, nicht mehr nur zu nudgen, sondern ein bisschen darüber hinaus zu gehen. Ich finde bei Twitter.
15:57 Gavin Karlmeier
Ja, definitiv.
15:58 Dennis Horn
Das ist ja, also das ist ja nahezu heuchlerisch. Der New York Times solche Live vorzuwerfen. Also das ist ja irre.
16:07 Gavin Karlmeier
Ja, dem ist nichts hinzuzufügen. Und dann gibt es noch eine andere Geschichte zu New York Times, eigentlich fast meine Lieblingsgeschichte. Bill Oakley. Weißt du, wer Bill Oakley ist?
16:18 Dennis Horn
Bill Oakley, es ist der Erfinder der Oakley-Brille.
16:21 Gavin Karlmeier
Nee, leider nicht. Das wäre auch witzig. Nein. Aber Bill Oakley ist ein Producer, der für die Simpsons gearbeitet hat. der auch Drehbücher für die Simpsons geschrieben hat, der übrigens einen Namenswetter hat, der eine Figur in Breaking Bad war Mit dem hat er aber nichts zu tun. Und Bill Oakley hat heute Morgen, also am Montagmorgen um 7 Uhr einen Tweet geschrieben. weil Bill Oakley ist verifiziert, hat sich umbenannt in The New York Times, hat sich das Profilbild der New York Times genommen und hat geschrieben, wuhu, jetzt wo die New York Times ihr Verifikationshäckchen verloren hat. Bin ich die New York Times und hatte auch den ganzen Tag über getwittert, wie die New York Times, aber in so einer, also sehr lustig, tatsächlich lustig und sehr schnell durchschaubar, weil das Twitter Handel war immer noch. Bill Oakley, im Text stand auch immer noch TV-Showrunner. Er arbeitet auch für Gordon Ramsey, steht da auch bei. Also wenn du aufs Profil gegangen bist, hast du sofort verstanden, dass es nicht die New York Times ist. Und er hat dann aber auch dazu geschrieben, also wenn ich jetzt deswegen hier gesperrt werde, vergesst nicht mehr auf Instagram zu folgen. Und tatsächlich ist es so, dass wenn du jetzt auf den Account von Bill Auckley gehst, dass er kein Profilbild mehr hat, er hat kein Titelbild mehr im Profil und er heißt auch wieder Bill Auckley, mit blauem Haken allerdings weiterhin. Was entweder bedeuten kann, dass er dasselber gelöscht hat, bevor er ins Bett gegangen ist. Oder aber bedeuten kann, dass Twitter diesem Walten einen Riegel vorgeschoben hat.
17:44 Dennis Horn
Genau wissen wir es nicht. Ja, also Twitter muss dem Anriegel vorschieben. Ja. Weil sonst bekommen wir ein ganz großes Problem. Und da sage ich, und auch Twitter bekommt ein ganz großes Problem. Also das kann jetzt tatsächlich nur im eigenen Interesse sein, egal wie man dazu steht. wie man sonst irgendwie diesen Dienst strategisch positioniert, aber willkommen in der Welt der Content-Moderation, sage ich da. Oder Account-Moderation.
18:18 Gavin Karlmeier
Again. Ich finde, was man daran aber ganz schön sieht, ist, dass, also hier ist das ja ein sehr humorvoller Kontext, einer, der ja offenbar auch sehr, ich sag mal ethisch vorsichtig gewählt wurde. Aber wie einfach das ist, irre zu führen. Denn ich habe dir diesen Tweet von Bill Oakley hier in unserem iMessage-Chat geschickt, wo übrigens wieder die Twitter-Boxen richtig angezeigt werden. Neuerdings niemand weiß warum und da steht tatsächlich nur The New York Times of Twitter. Da steht nirgendwo ein anderer Name. Und wenn das jetzt eben nicht ein Comedyautor oder ein Fernsehtyp gewesen wäre, der eben da Quatsch macht, sondern jemand, der damit Schindluder treiben will. Ich es gab da einige Geschichten aus Deutschland, dann wäre das möglich gewesen. Also das ist schon, da muss ein Riegel vorgeschoben werden, richtig.
19:08 Dennis Horn
Also man muss sagen, es gab ja solche Versuche auch schon. schon häufiger in Deutschland. Ich erinnere mich an Moritz Hürtken von der Titanic, der seinen Account mal, also der heißt ja auch HRTGN oder so, und der hat ja seinen Account mal umbenannt in den Hessischen Rundfunk.
19:27 Gavin Karlmeier
und hat darüber irgendwas entwickelt und HR-Tagesgeschehen.
19:32 Dennis Horn
Es sind auch viele Leute darauf reingefallen tatsächlich. Aus Journalistinnen und Journalisten. Das war in einer content moderierten Phase von Twitter. Also man kann sich ausmalen, welche Möglichkeiten da jetzt bestehen aktuell.
19:49 Gavin Karlmeier
Ja, da gibt es mehrere Geschichten. Es gab auch mal, um da ein Gefühl für zu kriegen, was ja noch so möglich ist, Leo Fischer auch Titanic Legacy sozusagen. hat mal den Twitter-Account des Zeitmagazins übernommen. Die machen immer so Take-Over-Runden. Und er hat getwittert, also mit dem verifizierten Account des Zeitmagagins. Zeitmagazin Sachen geschrieben wie Mehmet Scholl ist tot, mehr dazu in Kürze oder Lichtblitze über Pyöngyang und hat halt dieses ganze Prinzip der schnell verbreiteten Einmeldung ungeprüft Ungeprüften Verteilens eine Einmeldung so ein bisschen damit ja konterkariert. Aber klar, das, was hier irgendwie in einem Vermutung, also auch da kann man natürlich drüber diskutieren, kann man das machen oder kann man das nicht machen. Aber das hat immer noch einen satirischen Überbau. Wenn du den aber wegnimmst, bleibt es nur noch eine Irreführung, eine Desinformation und auch super gefährlich. Also gerade übrigens, gerade auch, wenn du dann, wie in dem Fall von Moritzutken, das war ja glaube ich, ich bin mir gerade nicht sicher, ob das so stimmt, was ich jetzt sage, aber. Was ich sagen will, wir wissen, dass Tweets in Koalitionsverhandlungen rein zitiert werden und zum Anlass genommen werden, um hier einen Pfadwind aufzunehmen. . . Und da wird nichts geprüft. So viel Zeit ist da nicht. Ja. So kann ich es, glaube ich, so ist es korrekt, wenn ich so sage.
21:08 Dennis Horn
Das Ding ist immer, in vielen Fällen passiert ja auch tatsächlich nichts. Also Desinformation ist immer auch eine Frage. dessen ob sie im richtigen moment sozusagen trifft ja und und dynamiken in gang setzt die nicht immer so gegeben sind ja aber wenn da sozusagen mehrere dinge zusammenkommen Dann wird es zum Problem, ja.
21:33 Gavin Karlmeier
So ist es. Ja. Apropos Problem, der. Newsroom Justicia des Pointers. Das Pointer ist ein Institut, das zum einen Fact-Checking macht In den USA, in der Bay Area, überraschenderweise.
21:50 Dennis Horn
Und die auch so einen Kriterienkatalog herausgegeben haben für so als Standard, was zum Fact-Checking dazugehört, an den sich viele halten.
21:59 Gavin Karlmeier
Ja, und gleichzeitig eine Journalistenschule ist, also hier wird der Nachwuchs im Journalismus ausgebildet. Und der Newsroom Justiciar des Pointers, der hat einen Text geschrieben und der heißt nur Why Journalists Should Finally Leave Twitter. Und er hat quasi eine Brandrede, ist fast zu viel. So emotional ist der Text gar nicht, aber es ist sehr angereichert und mit vielen Fakten geschrieben, dass es jetzt der Moment ist. Zu sagen für JournalistInnen Twitter, das war's. Er nimmt als Anlass dafür den Wegfall der Legacy Blue Checks, also der blauen Haken, die eben nicht über Twitter Blue gekommen sind. Und führt das an und er sagt, allein dass du nicht mehr verifizieren kannst, die Tatsache, dass du in einer Plattform bist. dessen Chef gut damit leben kann, dass die nur heims gar nicht mehr auffindbar ist. Dass du eine Plattform hast, und dann hat er die ganzen Geschichten und so weiter, in der das alles möglich ist und denkbar ist. ist keine Plattform, auf der du als Journalist stattfinden solltest.
23:00 Dennis Horn
Ja, ich finde es interessant. Ich würde ja noch eine andere Argumentationslinie jetzt gehen. Nämlich, dass Twitter es mit seinen Designentscheidungen für diese Plattform, also wie sie aufgebaut ist, welche Funktionen es hat und wie jetzt eben Das Verhalten ist zu diesem blauen Haken, es Menschen, deren Alltagsgeschäft es eben nicht ist, Fakten zu verifizieren, Informationen gegenzuchecken. Den verunmöglicht Twitter es ja, diesen Unterschied aus eigenem Vermögen herauszuerkennen. Und auf, also wie können Journalistinnen und Journalisten darauf reagieren? Eigentlich nur, und da bin ich dann wieder ganz bei ihm, eigentlich nur dadurch, indem sie diese Plattform komplett verlassen, um klarzumachen, auf dieser Plattform findet ihr seriösen Journalismus nicht. Und dann können normale Nutzerinnen und Nutzer es überhaupt erst wieder unterscheiden, indem sie grundsätzlich wissen, da sind keine Journalistinnen und Journalisten. Also wenn man das konsequent zu Ende denkt, müsste man auch aus dieser Argumentation heraus einfach an diese Stelle kommen. Halte ich. Für illusorisch, dass das so weit kommt. Aber von der Argumentation her kann ich das nachvollziehen, ja.
24:31 Gavin Karlmeier
Ja, es ist auf jeden Fall ganz spannend, weil mir die Dringlichkeit eines Menschen, der so eine Berufsbezeichnung hat, hier nochmal besonders vor Augen geführt hat Und solche Diskussionen müssten wir in Deutschland auch offen und laut führen. Und eben nicht nur wir beide und auch nicht wir beide plus Michael Seemann. Sondern tatsächlich eben auch Menschen, die solche Entscheidungen treffen. Und habe das Gefühl, das passiert gerade ein bisschen wenig, ehrlicherweise. Also wir hatten im Oktober, November das Gefühl gehabt, da passiert jetzt gerade was, jetzt ist gerade einmal so Aufbruchsstimmung. Dann hatten wir im Dezember deinen Thread, der wahrscheinlich nochmal tatsächlich Anlass gegeben hat, für Leute darüber nachzudenken, sind sie noch auf Twitter oder nicht. Und jetzt haben wir April und ist nichts passiert.
25:17 Dennis Horn
Die deutsche Medienlandschaft hat sich zu diesem Thema einfach überhaupt nicht verhalten und macht so weiter wie bisher. Ich habe so ein, zwei, drei Gespräche geführt, ja, wie macht man das denn und so weiter. Aber hier gab es überhaupt nichts. Jetzt steht die deutsche Medienlandschaft da nicht allein. Also ich würde das jetzt auch in den USA größtenteils nicht anders wahrnehmen, was da passiert. Auch The New York Times macht da ja unverändert weiter. Und ich das finde ich schon Erstaunlich. Ich meine auf der einen Seite auch nicht, weil das Selbstverständnis von Redaktionen es ist zu berichten. Und das zu verbreiten und nicht selbst zu einem Player zu werden, der hier über Dinge entscheidet. Aber Im Eigeninteresse müssten sie das eigentlich tun und auch begründen, warum sie dann vielleicht doch da bleiben. Und ich weiß, dass es solche Gedanken auch gab, also dass man in Redaktionen, in Medienhäusern darüber einfach gesprochen hat, aber in der Öffentlichkeit Ist das in der medialen Debatte nicht vorgekommen und angekommen? Ich finde das auch erstaunlich, ja.
26:35 Gavin Karlmeier
Ja, zumal die New York Times immerhin proaktiv über ihr Verhalten mit Twitter Blue gesprochen hat. Und da muss man dazu sagen, dieses Verhalten mit Twitter Blue. . Selbst da ist Nichts tun ja schon, ist ja schon was, aber nichts tun und nicht darüber sprechen, ist mir persönlich auch ein bisschen zu wenig.
26:52 Dennis Horn
Ja, das ist auch eine Entscheidung, die da getroffen wird.
26:54 Gavin Karlmeier
Ja, genau.
26:56 Dennis Horn
Die Entscheidung, sich wegzugucken und sich nicht zu bewegen. Und ich glaube, Medien unterschätzen an der Stelle auch die Macht, die sie hätten. wenn sie da so eine Debatte mit Dynamik in Gang bringen würden.
27:12 Gavin Karlmeier
Vielleicht kriegen wir da nochmal was angestoßen. Wir sind da dran. Anderes völlig anderes Thema. Eine Kleinigkeit, genau dazu übrigens, ziehe ich vor. Axios, ein Medienunternehmen, die haben jetzt den goldenen Haken gekauft ohne Ohne dass Sie in der Vergangenheit darüber gesprochen haben. Amerikanische Nachrichtenwebsite. Interessant. Ja, Kleinigkeit, aber trotzdem wichtig. Auch noch interessant, Blue Sky. Die Jack Dorsey Twitter-Alternative, die ehrlicherweise bei mir schon wieder so aus dem von der von der vom Homescreen weggewandert ist. Ich weiß nicht, wie es bei dir ist.
27:47 Dennis Horn
Ja, ich bin da noch ein bisschen unterwegs. Ab und zu gucke ich nochmal Post-Teck was, aber nein.
27:52 Gavin Karlmeier
Da ist gerade der erste Schwall an Test-Usern und Userinnen, der ist da und jetzt mal sehen. Offenbar planen die dort etwas. Das hat nämlich Jay Graber gesagt. Der ist das CEO dort. Und er hat einen Blogartikel geschrieben, über den auch ngadget. com schreibt. Und die sagen, man plant dort ein Marketplace of Algorithms zu etablieren. Also eine Art Möglichkeit für Developer. verschiedene Algorithmen anzubieten und für NutzerInnen diese dann auszuprobieren. Das heißt, man hat die Möglichkeit, sich auszusuchen, nach welchem Algorithmus wird mir eigentlich meine Nutzungserfahrung sortiert.
28:28 Dennis Horn
Naja, das ist ja schon ganz interessant, weil sowas ja dazu führen müsste, dass diese Algorithmen auch offengelegt werden. Also wenn man das hinbekommt, in irgendeiner Art und Weise. dass man versteht, was einem da erklärt wird, finde ich, das ist einen interessanten Gedanken.
28:47 Gavin Karlmeier
Finde ich eben auch, vor allem weil das alle Leute, die es benutzen, wenn sie es wollen, also es ist ja klingt ja doch sehr so, als müsste man proaktiv damit umgehen, aber dass die Leute, die wollen, damit zu noch mündigeren oder bewussteren KonsumentInnen der Plattform werden. Also man wird gar nicht so sehr einfach nur wie so das Vieh mit Inhalt beschmissen, wie das bei Instagram oder TikTok noch viel mehr ja passiert. sondern dir wird sehr offen die Möglichkeit angeboten, deine Nutzungserfahrung so zu bauen, wie du möchtest. Das finde ich einen total spannenden, pionierhaften Gedanken.
29:23 Dennis Horn
Aber auch hier ist das am Ende natürlich eine Designfrage, die darüber entscheidet, wie gut wird das angenommen, wie gut kommt das an. Wir kennen üblicherweise. die Designs von Social Media in den solche solche zentralen und schwerwiegenden Einstellungen irgendwo weit hinten in die Menüs verbannt werden, weil sowas eben die grundlegende Nutzungserfahrung stört. Und die Frage ist hier wie aktiv mündig macht so eine Plattform ihre Nutzerinnen und Nutzer. Und das würde ich dann doch nochmal abwarten, weil wenn das so weit hinten. In den Einstellungen versteckt ist, dass es dann wieder nur ein Prozent der Menschen nutzen, dann ist natürlich der Effekt auch irgendwie vernachlässigbar.
30:10 Gavin Karlmeier
Stimmt, aber mal angenommen, du hättest es bei Instagram irgendwo im Menü und es wären sogar nur 0,1 Prozent. Da sprechen wir trotzdem wahrscheinlich über Millionen schon. Bei Blue Sky sind es wahrscheinlich.
30:22 Dennis Horn
Sechs Menschen sind es. Sechs Menschen, aber. Und vier davon sind unsere Twingend. Die deutsche Blue Sky-Enklave wird dann tagged. Ja, natürlich. Ist das dann immer noch irgendwie eine gewisse Menge, aber sie ändert dann nichts an dem Grundlegenden. Und darum müsste es ja eigentlich gehen. Also wenn man das macht. Dann ja aus einem Effekt heraus und nicht nur um das einigen Menschen, die so eine Einstellungswut haben, zu ermöglichen.
30:53 Gavin Karlmeier
Naja, und vor allem auch nicht, um die tolle Pressemitteilung abzusahnen.
30:57 Dennis Horn
Exakt.
30:58 Gavin Karlmeier
Und dann habe ich noch zum Schluss eine Meldung vom Business Insider. Ich glaube, da könnte man auch sehr lange drüber diskutieren, wenn man BWL studiert hat. Und zwar haben die eine Zahl und das ist eine Zahl, die ein Wert ist, der mal wie Sie schreiben, en vogue war und jetzt gerade wieder im Silicon Valley zurückkommt. Und zwar ist es die Metrik Revenue per Employee. Also wie viele Einnahmen hat ein Unternehmen pro angestellter Person erzielt? Also wirklich eine spannende Metrik. Und die sagen, dass diese Zahl 2022 um 60% eingestürzt ist. Und dass das der Grund sein könnte. Also, sie haben das auch verglichen mit anderen Unternehmen. Bei Metal waren das immerhin noch 14%. Bei Apple lag dieser Wert sogar bei plus 20 Prozent im Verhältnis von 2018 zu 2022. Und bei Twitter, wie gesagt, bei fast 60%. Und dass das der eigentliche Grund sein könnte, warum Elon Musk diese Leute reihenweise entlassen hat, um eben diesen Wert nach oben zu treiben und das Unternehmen damit eben auf weniger Konten verteilen zu müssen am Ende.
32:04 Dennis Horn
Also, da habe ich Fragen zu. Ich meine, warum sinkt das? Weil alle Werte sinken. Also, es ist ja nicht der Wert, der solo sinkt, sondern alle Werte. Oder der Gesamtwert der Einnahmen ist gesunken. Und natürlich steigt er dann, wenn ich weniger Leute habe. Aber das ist ja nicht solo dieser Wert, der gesunken ist. Dann würde mich ein Referenzwert interessieren. Also was ist denn der, an den man sich halten muss und haben denen diese Konzerne. . In aller Breite gerissen, so? Oder warum orientiert man sich ausgerechnet jetzt an dem? Und ist das vielleicht auch ein Trick? zu sagen, ah, wir haben den jetzt über Gebühr gesteigert, weil wenn man diesen Wert anlegt, und diese Maßeinheit führt das natürlich automatisch dazu, dass man mit weniger Leuten besser dasteht, aber weniger Leute und besser dastehen sagt natürlich noch gar nichts darüber aus. wie gut ich meine Aufgaben erfülle.
33:07 Gavin Karlmeier
Ja, das ist richtig. Das ist ja auch nur, das ist halt einer von vielen Werten. Der ist wie gesagt so ein BWL-er-Wert, weil der halt eben nur auf Zahlen schaut und die Relation von Menschen, die dort arbeiten, zu Einnahmen aufstellt. Trotzdem aber spannend, Twitter hat sich von 2018 bis 2022 köpfemäßig verdoppelt, also 91,3% mehr Angestellte gehabt. hat aber auch 59% von dieser Metrik eben eingebüßt. Apple zum Beispiel hat nur 24,2% neue Menschen eingestellt. Hat aber diesen Wert um 20 Prozent verbessert. Das heißt, was man daraus vielleicht schon so ein bisschen ablesen kann, ist, wie gut hat das Management eigentlich gearbeitet. Und was aber eigentlich das Spannende ist, was Business Insider so herausbeitet, ist dass dieser Wert eben schon eingestürzt ist, bevor Elon Musk das Unternehmen übernommen hat. Übernehmen, unternommen? Nee, Unternehmen Übernommen hat.
33:59 Dennis Horn
Das übernehmen unternommen, ja. Aber ich meine, wir hatten ja eine, also das war ja die Argumentation auch von Jack Dorsey. Wir haben einfach zu viele Leute eingestellt. Und das war ja jetzt auch bei den Entlassungswellen bei den anderen Silicon Valley Konzernen ein Thema. Also das scheint ein Problem in der Breite der Branche zu sein. So. Und Gleichzeitig interessiert mich hier einfach die Frage nach einem Referenzwert. Also, was ist denn da okay? Und wie ist das. Wie ist es einzuschätzen? Dafür sind wir dann wiederum zu wenig bewältigt.
34:42 Gavin Karlmeier
Wenn uns jemand hört, der sich damit auskennt, please help. Wir spendieren Dankbarkeit. Vielen, vielen Dank dafür schon mal an der Stelle und das war's von mir. Wir hören uns, glaube ich, morgen, Dennis.
34:57 Dennis Horn
Von mir war es das auch. Wir hören uns morgen, Gavin.