Threads lassen sich bald bearbeiten. Bei Twitter kostet dieses Feature 8$. Das wissen offenbar auch die Twitter-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die sind nämlich jetzt auch alle bei Threads.
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Dennis Horn
Grüß dich Gavin.
00:07 Gavin Karlmeier
Hallo Dennis. Na, wie ist die Lage? Warm. Ich sitze gerade in einem Auto. Ja. Bei dir? Ich sitze wieder im Keller. Also ich habe mich wirklich hierhin zurückgezogen, um irgendwie das auszuhalten, und man kann hier aber so schön ruhig arbeiten auch. Das ist schön. Wir fangen mit Threads heute an. Erstmal, damit das jetzt Benachrichtigungen da sind für Accounts. So? Ich mache ein bisschen bei Threads Funktionen und Emotionen. Du merkst das hier.
00:38 Dennis Horn
Also ich hab das schon aktiviert, sogar, dass wenn du was schreibst, dass ich eine Push nach. kriege, was nicht passiert.
00:43 Gavin Karlmeier
Ja, da kannst du ein bisschen warten, weil ich mache ja noch Sommerpause.
00:45 Dennis Horn
Das ist auch gut so, weil sonst hätte ich es auch schon wieder ausgemacht.
00:48 Gavin Karlmeier
Ja. Ich habe nur ein kurzes Hallo Welt gepostet, um Gefällt. Account an den Start zu bringen und das war es jetzt erstmal. So. Und Adam Mossari sagt, ähm, war so ein Ansturm in den ersten Tagen. dass ich das Team voll und ganz darauf konzentriert habe, die Lichter am Leuchten zu halten, Fehler zu beheben. Und jetzt wollen sie anfangen, die offensichtlichen, offensichtlich fehlenden Funktionen. zu priorisieren. Und was gehört dazu? Er schreibt ein Following-Feed. Den wünschen wir uns alle. Der Edit-Button Oha?
01:23 Dennis Horn
Das ist wirklich krass. Aber ich habe mir gedacht, als ich das gelesen habe, dass das eine. Also man muss natürlich zu anderen Fiddiverse Activity Pub-Netzwerken aufschließen. Und dann hast du den ja auch, ne?
01:35 Gavin Karlmeier
Ja. Und trotzdem ist das ja bei Twitter, auch in der Twitter-Kultur, eine solche Debatte gewesen über Jahre, dass ich es auch einen leichten Mittelfinger in Richtung. Twitter fahren. Und die Beitragssuche, also wirklich suchen zu können nach Inhalten. Und dann schreibt er, das Team von Threads freue sich darauf. Diese Woche noch mit der Auslieferung dieser Funktion zu beginnen.
02:00 Dennis Horn
Die sind, glaube ich, alle so krass auf Adrenalin gerade. Da ist einfach komplett Zucht drauf.
02:05 Gavin Karlmeier
Die sind seit sechs Tagen nicht geschlafen. Ja, genau.
02:09 Dennis Horn
Auf den Tellern liegt Kokain, Red Bull Dosen, Kaffee, alles, sie ballern sich alles rein, sie sind einfach nur komplett im Threat warm.
02:17 Gavin Karlmeier
Das ist eine Fuckaround-Energy mit Red Bull und der Chef ist in der Stadt.
02:22 Dennis Horn
Der Chef macht mit, dass er das will.
02:26 Gavin Karlmeier
Und dann hat Taylor Lawrence einen Screenshot gepostet von Instagram, tatsächlich mit dort Trending Topics in den Suchanfragen. Und sie führt das jetzt auch noch in Zusammenhang mit Threads, ob wir wohl da schon vorweggenommen die Funktion dort auch sehen. Sah ganz gut aus, fand ich. Also du klickst oben auf Suchen und darunter sortieren sich dann so die aktuellen Trending Topics, um direkt drauf zu klicken. Finde ich mega cool. Also freue ich mich drauf, wenn das kommt.
02:55 Dennis Horn
Und zwar sowohl bei Instagram als auch bei Threads, als auch das noch kommen könnte.
03:01 Gavin Karlmeier
Und wir haben noch ein bisschen im Newsfeed von Threads geguckt, was gerade so empfohlen wird. Also neben so den random verifizierten Promis und so, die mir da untergespielt werden. Weißt du, was ich beobachtet habe? Eine, also, eine, es gibt bei Facebook doch so diese Accounts, die so, ähm Wie nennt man das denn? So kitschige Bilder teilen und so weiter.
03:27 Dennis Horn
Nachdenkliche Bilder mit Sprüchen.
03:28 Gavin Karlmeier
Nachdenkliche Bilder mit Sprüche, so. Und das gibt es ja auch in Erweiterungen. Welche, die einfach immer nur so schöne Bilder teilen oder so, was ja auch okay ist, kann man sich so als eine Farbe an Inhalt seinem Algorithmus ja auch so beimischen. So, manchmal habe ich das ganze Jahr eine Folge dann irgendwelchen Accounts so Die mir irgendwelche Bilder aus Kanada ab und zu mal da rein spielen. Und bei Threads ist mir aufgefallen.
03:55 Dennis Horn
Das ist übrigens auf jeden Fall ein Generationenunterschied. Bei mir werden nie Schöne Bilder aus Kanada angezeigt.
04:02 Gavin Karlmeier
Und ich freue mich auch nie drüber. Nee, doch, aber also ich habe dann gezielt gesagt, möchte ich sehen. Zwischendrin. So, und was mir aber bei Threads aufgefallen ist, da gibt es so eine Reihe von Accounts, die darin immer wieder auftauchen, mit so ganz offensichtlichen KI-Inhalten. Also ist zum Beispiel ein Account dabei mit so Orten, wo es regnet. Immer zu viel Regen, immer so eine leichte Kamerafahrt da durch, wo ich so denke, das Kann nicht sein, das ist auch nicht echt. Da gibt es zum Beispiel eine so eine Steilklippe, die da gezeigt wird, und aus dieser Klippe ragen so kubusförmig. So die Schlafzimmer von irgendwelchen Apartments raus und so. Und drumherum regnet es und dann ist so eine leichte Kamerafahrt. Und das ist alles, es gibt auch einige mit Bildern, einfach nur so, aber alles so KI-generierte Inhalte von Orten, die alle zu krass aussehen. Habe ich überhaupt nicht wahrgenommen bei mir.
04:59 Dennis Horn
Könnte aber auch daran liegen, dass auch da wir einfach ein unterschiedliches Nutzungsverhalten bei Instagram generell an den Tag gelegt haben bislang.
05:07 Gavin Karlmeier
Dass das übernommen wird, ja, ja.
05:09 Dennis Horn
Ja, genau, weil bei mir ist es tatsächlich super viel trashiger Meme-Content und vor allem auch so, und das ärgere ich mich dann fast, da will ich richtig, da habe ich Gefühle. Vor allem werden mir so Bilder angezeigt, die vor zehn Jahren schon mal durchs Internet gegangen sind. Ich habe dazu sogar letztens geschrieben, weil ich dachte, das wäre die Elf-Sacht. So wie aus der Familien-WhatsApp-Gruppe. Ja. Und genau solche. Da habe ich geschrieben, Threatclaw ist kein Kavaliersdelikt, weil auch einfach alle Leute gerade so alte Witze nochmal neu aufbereiten und alle anderen das einfach kopieren und auch posten. Und da frage ich mich doch, Leute, ist nicht irgendwann mal. Also waren wir nicht mal weiter, aber ich habe das Gefühl, bei Threads sind wir gerade wieder ganz am Anfang. Also das Internet ist repeating gerade im Thready Verse. Und dementsprechend, ich bin gespannt, wann wir da jetzt die Glücksnuss erleben haben.
06:03 Gavin Karlmeier
Oh mein Gott. Direkt nachdem wir eine Runde Farmville gespielt haben. Oh, sehr gut, ja. Also ich Also der Begriff trashig, der trifft es, glaube ich. Ich fand das unheimlich trashig und ich weiß nicht, wie viel Wert das sozusagen auf das Image von Threads spielt, wenn man solche Accounts dann auch zu Beginn irgendwie so sieht. Ich habe den Eindruck, da gibt es einfach auch schon ein paar Accounts, die jetzt schon so richtig An so billigen Growth Tricks für Threats.
06:36 Dennis Horn
Wir müssen es irgendwann mal für die deutsche Sprache anti-TH-Wachstumstricks nicht viel einfacher.
06:44 Gavin Karlmeier
Ja, so, also. die das schon ganz gut beherrschen, jetzt das Game auch auf Threads.
06:49 Dennis Horn
Ja, und also wie gesagt, alles, was gerade viel Interaktion erzielt, ist offenbar gerade der Reichweitentreiber dort und das machen halt Leute um mich rum sehr viel. Auch so Offensichtlicher Interaction-Bait, so von Fragen, die wirklich jeder beantworten kann, bis hin zu persönlichen Einschätzungen, steile Thesen. Den alten Bassfeed-Trick vom Weglassen einzelner Punkte in einer Auflistung, um möglichst viele Interaktionen zu erzielen. Also da kommt gerade alles zusammen. Finde ich aufregend und frage mich aber, wann Instagram, die ja immer so oder meta generell, die ja immer relativ gut darin waren, früher oder später solche Clickbait-Interaction-Baitings zu erkennen, wann sie hier einen Riegel vorschieben. Weil also bei Facebook gab es da immer solche Tricks, die ich weiß noch, als Videos deutlich besser performt haben als Bilder und die Leute angefangen haben, Standbilder bei Facebook. als Video hochzuladen, über die so kleine Vierecke, transparente Vierecke gewandert sind, damit sich jede Stelle im Video einmal bewegt hat.
07:49 Gavin Karlmeier
Immer wenn es zu gut funktioniert hat, hat Facebook dem so algorithmischen Riegel vorgeschoben, damit nicht irgendwann so der ganze Newsfeed ist wie so ein Jahr-Markt und jedes Posting schreibt wie so eine Bude, komm zu mir.
08:00 Dennis Horn
Genau, und jetzt frage ich mich, wann das passiert bei Threads, um dem so ein bisschen entgegenzuwirken. Ich glaube, das passiert schneller, als wir glauben. Das glaube ich auch.
08:10 Gavin Karlmeier
Wie kommen wir rüber? Also, die Plattform ist definitiv eine spannende Gerade bei allen kritischen Aspekten, die wir hier auch im Podcast immer wieder besprechen. Ihr kennt den FeddyFinder vielleicht von Luca Hammer, der eure Twitter-Umgebung nach Menschen Accounts durchsucht, die auch schon im Fediverse unterwegs sind. der also im Grunde bei allen möglichen Accounts scannt, ob sie auch Links enthalten zu verschiedenen Profilen und jetzt auch Links sucht zu Threads-Profilen.
08:42 Dennis Horn
Ja. Finde ich mega gut, vor allem wie Luca da einfach auch sich sofort einen Weg überlegt hat, wie das sinnvoll funktionieren kann. Also es werden alle Instagram Links und Instagram Handle-Erwähnungen in Twitter-Bios und Twitter-Links scannt. Er hat aber selber auch gesagt, er weiß nicht, wie lange diese API da noch funktioniert. Also schnell nutzen war sein Vorschlag.
09:01 Gavin Karlmeier
Ja, es ist experimentell, hat er dabei geschrieben. Übrigens mir auch noch aufgefallen, dass war mir noch gar nicht untergekommen. Blue Sky-Konten werden auch gecheckt. Ja, Website Planet hat 30 Marken untersucht, die sowohl bei Twitter als auch bei Threads Konten hatten, auf beiden Plattformen denselben Beitrag veröffentlicht haben und 87 Prozent mehr Engagement für die Beiträge auf Threads, gerade im Vergleich zu Twitter. Und übrigens sogar Elon Musks eigene MitarbeiterInnen nutzen gerade zum Teil lieber Threads als Twitter. Lass das nicht Elon Musk erfahren, die werden sofort entlassen. Also, The Daily Beast hat ähm 133 aktuelle Twitter-MitarbeiterInnen ausgemacht, die ähm Das in ihrem LinkedIn-Profil stehen haben und rund 30 von ihnen waren wohl schon bei Threads angemeldet und haben so Dinge geschrieben wie: Ich könnte dafür gefeuert werden, aber ich arbeite bei Twitter und habe es nie wirklich benutzt. Threads ist einfach besser. Ich werde nicht lügen, die Anmeldung war wirklich gut. Schreibt einer über das Onboarding. Ein paar machen sich auch über Elon Musk lustig. Das fand ich interessant zu lesen.
10:13 Dennis Horn
Das ist super interessant. Und also ich hab dir das ja vorher auch schon gesagt. Ich weiß, er hatte das erst für Satire gehalten, weil das so Aber wir haben gecheckt, es ist offenbar kein satirischer Beitrag, sondern es sind gestandene JournalistInnen, die diesen Text da recherchiert haben. Und ich stelle mir die Recherche auch so spannend vor, wenn du dich halt hinsetzt und all die Namen erstmal scannst. Guckst, arbeiten die bei Twitter, okay, haben die einen Instagram-Account, okay, sind die bei Threads? Das ist ja mega aufwendig. Um diese 133 Leute zu finden, hast du wahrscheinlich 1000 Leute gescannt. Und das finde ich schon sehr, also erstmal Hut ab vor dieser Leistung und das Ergebnis ist halt Wahnsinn. Also Das gefällt mir wirklich außerordentlich gut, dass es da jetzt so einen Run zu spreads gibt. Und ja, sie können dafür gefeuert werden und machen es nicht. Trotzdem ist geil.
10:58 Gavin Karlmeier
Wir haben gestern über die Zahlen bei Twitter und über die neue Metrik gesprochen, Nutzungssekunden. Da hat uns jetzt Max nochmal zu geschrieben, auch YouTube hat ja die Viewtime. Als eine Metrik. Auf die Leute natürlich gucken, wenn sie ihre eigenen Videos und den Erfahrungen Erfolg bewerten. Also man braucht zum Beispiel eine Viewtime von 4000 Stunden insgesamt, um sich für das Partnerprogramm von YouTube zu qualifizieren, schreibt er zu Recht. Fragt sich. Ob Elon Musk sich bei diesem Gedanken dieser Idee bedient hat. Das ist ja dort auch tatsächlich eine Metrik, die sehr viel besser ist als zum Beispiel die Klickzahlen für ein Video. Nun würde ich darauf antworten, gleichzeitig YouTube weist trotzdem die regelmäßigen mindestens monatlichen Nutzerinnen und Nutzer aus, weil das einfach eine grundlegende Währung des Marktes ist.
11:52 Dennis Horn
Ja, und also das habe ich Max auch erst geantwortet. Ich habe ihm erst gesagt, ich glaube, das kann man gar nicht so vergleichen, die Watchtime, also wie viel Zeit Leute aktiv ein Video gucken. Mit der Zeit die Menschen in einer App verbringen. Und dann habe ich mir aber gedacht, ja, aber vielleicht macht Elon Musk das trotzdem. Also es kann auch sein, dass er sich tatsächlich dort hat inspirieren lassen, aber sie einfach anders interpretiert oder Für sich als nützlicher umwidmet. Das ist natürlich ein fataler, fataler Irrtum, das so zu tun, aber auszuschließen ist es tatsächlich nicht.
12:24 Gavin Karlmeier
Elaine Philadelpho hat dazu auch getwittert, die mal bei Twitter gearbeitet hat. Die schreibt, es war meine Aufgabe bei Twitter, solche Metriken zu verfolgen und anzukündigen. Und wenn plötzlich eine brandneue, verworrene Kennzahl auftaucht, Bedeutet sie meist das Gegenteil von dem, was sie zu behaupten versuchen.
12:49 Dennis Horn
Ja, ist so ein bisschen das, was wir auch gestern hier so grundsätzlich zu dieser Metrik so ein bisschen prognostiziert haben. Geil, ja. So.
12:58 Gavin Karlmeier
Es ist eine Weile her, dass wir gesprochen haben über diese Tweets, die gegen deutsches Recht verstoßen. Und Mit denen sich jetzt das Bundesamt für Justiz auseinandersetzt und eine Stellungnahme von Twitter angefordert hat. Der Guardian hat jetzt noch einmal darüber geschrieben. Und das als ein bahnbrechendes Verfahren bezeichnet. Und da siehe da, Twitter hat sich dazu geäußert, offiziell in einem Twitter-Account. Und ich lese dir mal kurz vor, was sie darauf antworten. Der Artikel sei äußerst irreführend. Dieses angeblich bahnbrechende Verfahren betreffe sechs Tweets. Und gegen alle dieser Tweets sei vorgegangen worden. Und zwar folgendermaßen. Jeder dieser Tweets wurde auch auf Twitter gemeldet. Und zwar mit Hinweis auf Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen. Die Systeme von Twitter hätten automatisch erkannt, dass alle sechs Tweets auch problematisch waren. Und Twitter habe sofort die Reichweite aller sechs Tweets eingeschränkt. In Klammern weniger als 100 Impressionen pro Tweet. Keine Person habe aber einen dieser Tweets im Rahmen einer NetzDG-Meldung an Twitter gemeldet. Und nachdem dann dieser Hinweis eingereicht wurde, eine Compliance-Prüfung ausgelöst worden sei. Wurden in Deutschland vier dieser Tweets blockiert und zwei wegen Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen entfernt Das ist der erste Teil dieser Stellungnahme. Da würde ich darauf antworten, es sind ja erstmal nur sechs Tweets, die in einem ersten Schlag genutzt wurden. Meines Wissens liegen da im Hintergrund noch sehr viel mehr. Und deswegen ist das ein bisschen durchsichtig von Twitter, sich jetzt nur auf diese sechs Tweets zu beziehen, weil die ja. Sagen wir mal, Pass pro Toto für das Grundproblem der Plattform stehen. So, und dann gibt es einen zweiten Teil dieser Stellungnahme. Ähm, der Guardian zitiert auch zwei weitere Berichte, die Twitter irreführend nennt. In einem Bericht werde behauptet, Tweets mit antisemitischen Beleidigungen würden auf. Twitter seit der Übernahme zunehmen. Die Wahrheit sei, schreibt Twitter, dass die Anzahl der Nutzer-Impressions antisemitischer Beleidigungen Zurückgegangen sei, sowohl insgesamt als auch pro Tweet. Darüber haben wir ja auch schon öfter gesprochen. So dieses Vorgehen keine Content-Moderation mehr, sondern stattdessen KI-gesteuert Reichweiten einschränken. So, und der andere Bericht darin werde behauptet, dass Twitter bei neunundneunzig Prozent der Hate Speech-Inhalte von Twitter Blue-AbonnentInnen nicht reagiert habe. Diese Zahlen nennt Twitter offensichtlich falsch. Moderationsentscheidungen würden ohne Rücksicht auf den Twitter Blue Status eines Nutzers getroffen Da finde ich ganz interessant, dass hier jetzt die Argumentation plötzlich ganz anders läuft. Da redet Twitter plötzlich über Moderationsentscheidungen.
16:14 Dennis Horn
Ja.
16:15 Gavin Karlmeier
Während es bei anderen Punkten über die Einschränkung von Reichweite spricht. Und gerade bei den Twitter Blue-NutzerInnen ist es ja die zusätzlich gepushte Reichweite, die auch ein Problem ist. Und diesen Punkt umschifft Twitter hier in dieser Stellungnahme.
16:32 Dennis Horn
Ja, ich finde es erstmal interessant, dass es eine Stellungnahme gibt.
16:35 Gavin Karlmeier
Ja, da habe ich übrigens gedacht, wenn es die jetzt so gibt, wenn das jetzt so getwittert wird. Dann muss es dafür ja eine Grundlage geben für so einen Text. Vielleicht fragen wir nochmal beim Bundesamt für Justiz, ob die Stellungnahme mittlerweile da ist.
16:49 Dennis Horn
Oh. Mach das gerne mal. Du kannst ja auf dieselbe E-Mail nochmal antworten und jetzt. Ja. Also erstmal finde ich es grundsätzlich spannend, dass Twitter sich plötzlich genötigt oder imstande oder auch bereit fühlt, auf so etwas zu antworten oder zu reagieren. Das zeigt doch einen kleinen Kurswechsel, der vielleicht auf die Arbeit der neuen CEO. zurückzuführen ist. Sicher bin ich mir natürlich nicht, aber sowas haben wir zumindest seitdem wir diesen Podcast hier machen nicht erlebt, dass es eine Stellungnahme von ist.
17:20 Gavin Karlmeier
Ja, wir hatten vor zwei Wochen mal den Fall, dass irgendwo ein Spiel Sprecher von Twitter zitiert wurde. Du erinnerst dich vielleicht. Also man merkt so ein paar kleine Signale. Von denen man denkt, ach guck mal.
17:34 Dennis Horn
Geht ja dann doch. Für diesen einzelnen Fall, also ehrlicherweise fehlen uns da so ein bisschen, glaube ich, die näheren Insights, ne? Also und dem Guardian war es, glaube ich, dann ja vermutlich Auch. Also wir wissen nämlich genau nicht, wie diese Moderationseingriffe, von denen Twitter da spricht, aussehen. Wir wissen nicht, wie dieses KI-Verfahren tatsächlich aussieht, von dem immer wieder nur gesprochen wird. Vielleicht hat Twitter hier einfach ein bisschen auch Glück gehabt, dass diese sechs Tweets jetzt eben vom Guardian auch gezielt rausgepickt wurden, um hier für etwas zu stehen. Und Twitter Gott sei Dank sagen konnte, die wurden uns gemeldet und die hätten wir sowieso erkannt. Zur Wahrheit gehört da aber auch nichts, davon können wir tatsächlich von außen überprüfen. So.
18:16 Gavin Karlmeier
Wir haben gestern über Suck is a cuck gesprochen. Den Tweet von Elon Musk: Da hat Awa Maddawi im Guardian noch mal etwas Interessantes geschrieben. Zuerst mal beschreibt sie den Begriff als Slang für einen schwachen Mann mit progressiven Ansichten. Und führt dann ein wenig aus, was am Ende zu einer Frage führt, die ich ja auch schon öfter hier mal. Also erstmal schreibt sie, der Begriff ist 2014 während Gamergate wiederbelebt worden. Eigentlich ein Oldschool-Begriff. In rechten Foren dann wieder aufgetaucht. Und dann 2016 hat er nochmal einen Push bekommen in einem Message Board bei Reddit, The Donald. wo Mitarbeiter von Donald Trump angefangen haben, es zu benutzen. Steve Bannon hat ihn auch mal eingesetzt und dann ging es ein bisschen Richtung größerem Mainstream. Und sie schreibt, auch wenn es sich nicht um einen Begriff handelt, der direkt mit weißer Vorherrschaft White Supremacy verbunden ist, er hat rassistische und antisemitische Konnotationen angenommen. Sie zitiert oder nennt einen Sprachwissenschaftler, der auch sagt, es sei innerhalb so dieser antisemitischen Great Reset-Verschwörungstheorie, auch mitunter ein Code, dieser Begriff. Und stellt dann die Frage, hat Elon Musk hier gescherzt, als er Mark Zuckerberg so nannte, mit sozusagen Rückbezug auf einen Begriff Der so in seinen Kreisen mal vorkommt, oder war es schlimmer als ein solcher Scherz? Also die Frage, die uns bei Elon Musk häufiger umtreibt, ist, dass So ein Ergebnis der Kultur, in der er sich herumtreibt, ohne das damit relativieren zu wollen. Oder wie berechnend sind die Nutzung solcher solcher Begriffe. Wir denken immer häufiger in Richtung einer Berechnung. Wir haben jetzt noch so diesen Also da war noch eine Story, die hast du noch mitgebracht von Andrew Tate und Tucker Carls, wo er auch nochmal solche Inhalte irgendwie gepusht hat.
20:24 Dennis Horn
Genau, also ausgerechnet Andrew Tate, über den wir hier auch schon öfter gesprochen haben und damit ihm auch schon mehr Fläche geboten haben, als er verdient hat. Gegen den läuft gerade ein Verfahren wegen Menschenhandels. Also das ist einfach ein sehr unangenehmer rechter, frauenfeindlicher, homo-feindlicher, eigentlich alles Typ. Und der wurde jetzt von Taka Carlsen interviewt, der ja so ein bisschen auch das der von Fox News entfernt wurde, der auch selbst für Fox News noch ein radikaler Sprecher war und ein sehr eine starke rechte Stimme einfach ist in den USA und eben auch für genau diese Leute, die du da gerade so ein bisschen umrissen hast Die beiden sind jetzt aufeinandergetroffen und Elon Musk hat dieses Interview jetzt auch noch mit seiner Reichweite empfohlen und gepusht und weiterverbreitet. Das ist alles vermutlich kein Zufall und wir haben auch schon von Elon Musk antisemitische Aussagen hier gesammelt ohne Ende, ehrlicherweise und auch schon seit langer Zeit äußert sich Elon Musk antisemitisch. Die Frage, die du da aber zitiert hast aus dem Artikel Diesmal wieder Guardian, ne? Mein Garten war fleißig, den du da zitiert hast. Die finde ich trotzdem legitim, nämlich. Oh, warte mal, hier wird gerade meine. . Ich hab grad eine. Ich sitze da im Auto. Wird das Auto abgeschleppt, in dem du sitzt. Treibstoff sparen. Nee, hier wurde gerade eine Push, mein Auto hat eine Push-Nachricht. Gekriegt, nämlich Kühlung, Infotainment-Systeme. Jetzt ist die Lüftung hier einfach angegangen.
21:52 Gavin Karlmeier
Ich weiß auch nicht, ich glaube es ist zu warm. Ah, ist doch okay.
21:55 Dennis Horn
Ja, technisch.
21:55 Gavin Karlmeier
Ja, gut.
21:56 Dennis Horn
Also, die Frage, die du da aus dem Artikel aufgegriffen hast, die finde ich allerdings trotzdem legitim, denn die Frage ist nicht. Äußert sich Elon Musk antisemitisch oder rassistisch, denn das würde ich sogar für inzwischen belegt und gegeben nehmen. Die Frage ist, warum tut er das? Tut er das, weil das seine politische Motivation ist? Oder weil er dort, also ist es eine Art Dog Whistle, um zu zeigen, ich bin Teil der Community oder ist es ein Flirt mit dieser Community, die ihm wohlgesonnen ist? und des oder vielleicht sogar noch noch wilder, weil er es irgendwie auch witzig findet. Also Alle drei Punkte halte ich für valide und die widersprechen sich auch gar nicht unbedingt. Wir wissen natürlich nicht so genau, wo Elon Musk sonst so verkehrt, aber. Am Ende ist es vielleicht sogar auch egal. Vielleicht sind die Beweggründer auch egal. Solange er sich antisemitisch äußert, ist er ein Antisemit. So, und vermutlich gibt es da auch kein Vertun.
22:53 Gavin Karlmeier
Ja, in der Menge natürlich. Ich finde es trotzdem zur Bewertung mancher Umstände. Welche Entscheidungen trifft er für die Plattformen und so? Oder was müsste man tun, um Da ein Einlenken hinzubekommen. Das finde ich bei solchen Fragen trotzdem immer noch mal relevant. Wir haben ja schon darüber gesprochen, Elon Musk, als jemand, der immer der Meinung ist, der letzten Person, mit der er gesprochen hat. Also in so einem Moment, in dem man sich solche Fragen stellt, spielt das schon eine Rolle, was die Motivation ist, wie ich finde. Ohne in irgendeiner Form diese Aussagen relativieren zu wollen. Darum geht es natürlich nicht.
23:31 Dennis Horn
Ja, ja, das ist wahr. Ich finde nur, dass eben genau wie du es auch sagst, die Auswirkungen auf die Plattform am Ende ja auch sogar diese These überhaupt erst möglich machen, dass ihr damit nur spielt, um eine Community. zu gewinnen für sich, weil er weiß, die unterstützt ihn ohnehin. Oder die heroisiert ihn ja auch, was ja de facto passiert. Ich finde die Beobachtung da legitim, wenn wir sehen, dass die Plattform sich eben zu seiner zu einer rechten Plattform, vor allem in den USA, zu einer rechten Plattform und zu einem Sprachrohr, der republikanischen und rechtsradikalen Lager sozusagen formt. Ist die Frage legitim, ob er diese Dog-Whistles nicht sogar nur benutzt, um mit dieser Community zu flirten? Also Was es überhaupt nicht moralischer macht übrigens, ne? Also wie du schon sagst, wir wollen die Aussagen damit nicht relativieren. Am Ende ist es ja mindestens genauso schmutzig, einfach nur solche Rassismen zu transportieren und zu reproduzieren. Einfach nur um Rassisten zu gefallen, ohne vielleicht dasselbe als persönliche Motivation zu empfinden. Wissen tun wir es nicht. Ich finde aber diese Gehirnanstrengung in diese Richtung trotzdem irgendwie spannend.
24:41 Gavin Karlmeier
Ja. So, gehen wir vielleicht rüber zu einer Geschichte, die uns mehr Spaß macht. Hast du gerade das Jingle für Funktionen und Emotionen da? Also in deinem Mund kannst du es anspielen? Funktionen und Emotionen. Gut. Twitter. Wir gehen da durch.
25:01 Dennis Horn
Da hat jemand übrigens mir bei Mastodon geschrieben, dass er sich da, dass er sagt, der Jingle sei nach ausbaufähig. Ich habe geantwortet, dass wir uns vielleicht bis Folge 200 mal überlegen, ob wir nicht sogar mal sowas wie ein Intro und sowas und sowas machen
25:14 Gavin Karlmeier
Ja, aber das war doch gerade schon ausgebaut. Fand ich ganz gut. Ja, du hast recht. Schneiden wir raus und nehmen das ab jetzt so. So, Twitter Daily News schreibt, dass sich Likes und Subscriptions bald verbergen lassen.
25:32 Dennis Horn
Mhm. Und das machst du auch nur, wenn du Dinge, Menschen subscribest oder Tweets likest, von denen du nicht möchtest, dass Leute das sehen.
25:41 Gavin Karlmeier
Ja, so Leute wie Andrew Tate oder Tucker Carlson oder so. Dann weitere Angaben in den Statistiken. Da gibt es jetzt auf dieser neu eingeführten Account-Statistik-Seite ein bisschen mehr Infos. Matt Navera trägt nochmal zusammen, was Twitter bei den videobezogenen Funktionen noch hinzugefügt hat. Da ist nochmal. Die Bildschirmspiegelung dabei, Airplay, Bild-in-Bild-Wiedergabe, Wiedergabegeschwindigkeitskontrolle und längere Video-Uploads bis zu zwei Stunden.
26:19 Dennis Horn
Das sind alles übrigens keine News. Da habe ich mir nämlich auch darüber Gedanken gemacht, ob Twitter das jetzt einfach so oft reveröffentlicht, bis es irgendwann doch mal irgendjemanden interessiert. Diese Information. Weil es halt wirklich, also über all diese Punkte haben wir hier gefühlt schon öfter gesprochen, ne? Haben wir schon öfter gesprochen und trotzdem veröffentlichtet er das ständig so, als jetzt ist es aber wirklich da. Ob das halt wirklich niemanden kümmert gerade. Ausschließlich nicht.
26:47 Gavin Karlmeier
Und diese LinkedIn-Konkurrenzfunktionen, dass Unternehmen in ihren Profilen oben unter der Bio so ein bisschen so Stellenanzeigen unterbringen. können. Wird für frühe Tester und weitere bereitgestellt. Gut, das waren viele Funktionen, wenige Emotionen heute. Dann spielen wir dann spielen wir Jenga. Da sind wir gestoßen auf einen interessanten Artikel beim Mashable mit einem sehr schönen Zitat, wie ich finde. Von einem Entwickler, der sagt: bevor wir angefangen haben, eine halbe Million pro Jahr zu bezahlen, hat alles gut funktioniert. Also, die Entwicklerinnen und Entwickler sind sich einig, dass die API von Twitter in ihrer Bezahlversion schlechter funktioniert denn je. Nach fast 13 Jahren stabilem Betrieb, Meshable zitierte aus einem privaten Chat von Entwicklern. Und die schreiben, dass zum Beispiel die Apps, die sie bauen, fälschlicherweise von der API immer wieder abgekoppelt werden. oder aus der API-Plattform von Twitter entfernt werden, ohne erkennbaren Grund. Einige haben das seit April, also seit diese kostenpflichtigen API-Zugänge eingeführt worden sind, fast jede Woche erlebt. Hatten dann auch Probleme, wenn eine plötzliche Änderung der Tarifgrenzen Also sie das irgendwie häufiger nutzen und so weiter, dann wird immer wieder die Kommunikation unterbrochen zwischen ihrer App, die Sie programmieren, und Twitter. Und die größten Probleme scheinen so Änderungen zu sein, die absichtlich eingeführt werden, aber ohne Rücksicht auf die Entwickler, die speziell für eine bestimmte Funktion in der API bezahlen. Und da beschweren sich Entwickler immer wieder darüber, dass Twitter sie über diese Änderung noch nicht mal benachrichtigt, sondern sie erfahren einfach oft erst davon, wenn die App nicht mehr funktioniert.
28:53 Dennis Horn
Also Chanjo-Joon, unser Haus- und Hofanwalt, der Haken dran-Rechtsexperte, der würde mir da glaube ich zustimmen, wenn ich sage, in Deutschland wäre das alles ein Fall für den Verbraucherschutz. In Deutschland wäre das alles wahrscheinlich ein Vertragsbruch, wenn du einfach eine Funktion, die früher übrigens kostenlos war, jetzt bezahlst und sie das nicht hält, was sie verspricht. Das ist halt total absurd. Stell dir vor, du hast ein Unternehmen und ringst dich dazu durch, wahrscheinlich mit wirklich sehr hitzigen Diskussionen und wahrscheinlich auch mit Anschreien und mein Gott, und wir müssen, machen wir jetzt die API oder nicht, wir brauchen Twitter-Chef, wir können nicht ohne, bla bla. Und am Ende kommst du zum Ergebnis, wir zahlen diese 42. 000 Dollar im Monat eine halbe Million Dollar im Jahr. Das ist für viele, viele, viele Unternehmen und wahrscheinlich für die meisten Entwickler in kleiner Apps. Ist das mehr als der Jahresumsatz so? Das ist einfach viel Geld. Triffst diese Entscheidung, das zu tun, weil du denkst, anders geht es nicht Und dann funktioniert das nicht mal. Das, also, da verprellt Twitter die wenigen Nutzer, die es nicht verprellt hat, dadurch, dass man diese Fantasiebeträge aufruft, verprellt man jetzt damit, dass man Fantasiebeträge für etwas aufruft, das schlechter funktioniert als damals, wo es noch nichts gibt. gekostet hat. Das ist so, also da kommt man aus dem Kopfschütteln echt nicht mehr raus.
30:11 Gavin Karlmeier
Hört man, ja.
30:13 Dennis Horn
Also das finde ich echt krass.
30:16 Gavin Karlmeier
So Und Katrin hat uns noch Screenshots geschickt, dass das Tweet-Einbetten in Websites aktuell wohl nur so semi-funktioniert, schreibt sie. Von einer Stelle, wo dann ein Tweet erscheinen soll. Und da steht einfach nur, hier gibt es noch nichts zu sehen.
30:35 Dennis Horn
Ja, da können wir uns schon mal dran gewöhnen.
30:38 Gavin Karlmeier
Kleine Vorankündigung. Wir glauben, dass wir nächste Woche vielleicht ein bisschen über das neue KI-Unternehmen von Elon Musk sprechen werden. XAI. Kleines Ex, großes AI. Es wird am Freitag einen Twitter Space, also wenn ihr diese Ausgabe hier hört, morgen einen Twitter Space dazu geben. Mit dem Team von XAI. Steht schon der Text drin, das Ziel von XAI sei es, die wahre Natur des Unternehmens zu verstehen. Und in diesem Team sitzen Leute, die auch schon mal gearbeitet haben bei DeepMind. OpenAI, Google Research, Microsoft Research, Tesla und der Universität in Toronto. Das heißt, keine Null-Namen sozusagen. Heißt X sowie das Unternehmen hinter Twitter aber ist nicht direkt mit Twitter gekoppelt und verbunden Soll aber der Breite an Unternehmen von Elon Musk auch zur Seite stehen und Dinge bringen. Das ist all das, was wir bisher schon wissen. Mehr dazu dann vielleicht kommende Woche.
31:50 Dennis Horn
Ja, also das, ich habe ein paar Gefühle dazu, zu dieser ganzen Ankündigung. Die haben jetzt auch einen Twitter-Account gestartet. Sagt man noch Twitter oder sagt man schon X? Ich f äh Igor Babuschkin wird übrigens ganz oben genannt, über den haben wir hier schon öfter gesprochen, weil der irgendwann eben abgeworben wurde. von von Twitter oder von Elon Musk. Als AI-Entwickler, der war früher eben bei DeepMind tatsächlich, da haben wir drüber gesprochen. Es ist aufregend in jedem Fall irgendwie das sich mal anzuschauen, zumindest für uns. Ich finde das Logo spannend. Also die haben. Ein Logo, das aussieht wie so ein X und ein 1. Also das soll wahrscheinlich XAI heißen. Und Ich frage mich, ob das ein Vorgeschmack auf das Look entfiel der X-Corporation und der Frage, ob Twitter irgendwann vielleicht nicht mehr so heiß sein könnte. Also ich habe das mir alles mal angeschaut, wie das so aussieht. Das ist alles sehr dunkel, sehr technisch. Und es erinnert mich tatsächlich vom Style her so an SpaceX und Tesla, die ja auch so sehr mechanisch technisch daherkommen. Ich könnte mir vorstellen, dass das so ein Vorgeschmack darauf ist, wie so die CI vom neuen Twitter irgendwann sein könnte, wenn es denn kommt. Als Everything-App. Nur so ein Gefühl irgendwie. Weil Twitter ja doch sehr süß ist in seinem ganzen Look mit dem Kleinvögelchen, oder? Also die Flau und so. Und also ich kann mir nicht vorstellen, dass das so dem sehr männlichen Selbstverständnis. Hm. Hm. Ganz. Ich hab mir, also wie du merkst, ich habe auf Völlig andere Dinge geachtet. Es ist wie wenn wir beide zusammen ein Auto kaufen müssten und du sagst, krass, Sechszylinder, und ich sag: Ja, aber die Farbe ist schön. Ja, exakt, das ist es. Die Rolle übernehme ich hin.
33:40 Speaker 4
Wir arbeiten hier einfach multiperspektivisch. Das war's für heute. Ja, neue Perspektiven gibt es dann morgen. Bis morgen. Bis morgen.