Elon Musk, der Fler des Silicon Valley. Wäre es nicht so traurig, wäre es lustig. Aber das ist ja eine Zusammenfassung, die generell auf die ganzen Entwicklungen bei Twitter, äh, X der letzten Monate zutrifft.
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Grrrüß dich, Gavin. Hallo, Dennis. Und ein liebes Hallo an alle, die gestern am Dienstag irritiert waren, dass eine Folge kam. weil der Feiertag sei. Liebe Grüße nach Bayern.
00:27 Dennis Horn
Ja, ja, ja. Also Dafür aber nur zehn Minuten. Das ist so ein unser Mittelding gewesen, weißt du? Kompromiss, ja. So, ne? Guter Kompromiss. Wir möchten heute starten mit einem Rabbit Hole, in dem du gelandet bist. Und vielleicht geben wir kurz den Kontext. Es gibt bei X, beim früheren Twitter, ja nicht nur Hashtags sondern was wenige wissen, es gibt dort auch Cashtags. War dir das bekannt eigentlich? Ja, natürlich. So, also mit einem Cashtag kennzeichnet man die Börsenkürzel der großen Unternehmen? Also wenn man irgendwie über Tesla postet. Dann kann man nicht nur irgendwie ein Hashtag Tesla anhängen, sondern auch den Cashtag mit einem Dollarzeichen eingeleitet. TSLA. TSLA habe ich, genau. TSLA, genau. Und es gibt ein Börsenzeichen, das Kennzeichen, das gehört der United States Steel Corporation. United States Steel Corporation. Und dieses Börsenkürzel lautet X. Genau. Das ist so eins, da könnte jemand Interesse dran haben, nicht wahr?
01:41 Gavin Karlmeier
Ja, tatsächlich. Und zwar aus verschiedenen Gründen. Jetzt ist es wohl so, dass dieses Unternehmen Just Steer, also Ich weiß nicht, wie weit ich dich mit ins Rabbit Hole nehmen kann oder so oder will.
01:51 Dennis Horn
Wir sind ja nicht too many taps. Das heißt, Ein bisschen.
01:56 Gavin Karlmeier
Also ich sag mal so, um diese Börsenkürze, diese Börsenkürze, die sind eigentlich inzwischen sechsstellig, teilweise sogar noch länger oder auch noch kürzer. Es liegt so ein bisschen daran, wie alt so ein Unternehmen ist. Und US Steel wurde 1901 gegründet und hat deswegen das Glück, ein sehr, sehr kurzes Kürzel zu haben, nämlich das X. Es gibt ein paar andere spannende Unternehmen mit einschilligen Börsenkürzeln, zum Beispiel Kellogg's. Die haben das K oder die anderen weiß ich schon gar nicht mehr. War ich zu tief im Rabbit Hole. Da konnte ich nicht mehr rausgucken. Also es gibt auf jeden Fall einige von diesen Unternehmen, die halt so einstellige Kürzel haben. Und eins davon ist eben USD. Und USDI, denen geht es finanziell nicht so richtig gut. So, dass einige Unternehmen und UnternehmärInnen da Kaufangebote gemacht haben, offenbar, die aber nicht ganz bekannt sind. Und jetzt gibt es die These, die geht zumindest so bei Wall Street Beds bei Reddit um, das ist so der das Subreddit für die Kids, die An der Börse wetten, das sind die, die damals die GameStop-Aktie in den Himmel geschossen haben oder auch Tupperware dieses Jahr schon und so. Also viele Leute mit ein bisschen Geld zum Spielen. Und da hat jemand vor zwei Monaten schon die These aufgestellt, dass rein theoretischer Elon Musk Interesse daran haben könnte, auch weil ich Stahl ja so schlecht skaliere und dementsprechend das. Ein anfälliges Unternehmen sei.
03:15 Dennis Horn
Es ist auch so ein geiler Satz.
03:17 Gavin Karlmeier
Stahl skaliert schlecht. Ja, mach weiter. Genau. Und ähm und jetzt gibt es mehrere Unternehmen, die wohl Übernahmeangebote gemacht haben. Eins davon ist die Industrie Holding Smark. Also das ist wohl der Unter das der Unternehmer oder das Unternehmen, bei denen am größten Gewinnaussichten da sind oder die größten Wahrscheinlichkeiten, dass es klappt. Aber es besteht rein theoretisch die Möglichkeit, dass auch Elon Muskie ein geheimes Angebot abgegeben haben könnte, um an eben diesen diesen Börsentitel Ex zu kommen. Jetzt wissen wir aber, dass das Unternehmen Ex ja gar nicht börsengehandelt ist. Was will er also damit? Das wäre die spannende Frage, die ich dann in diesem Rabbit Hall ein bisschen mir zu beantworten erhofft hatte. Und ich habe ein paar Thesen gefunden. Also eine These ist, dass Elon Musk. . früher oder später das Unternehmen doch wieder public stellen könnte, also an der Börse gehandelt sehen könnte, wenn es einen wenn es soweit auf Spur gebracht ist und da wurde dann auch die These aufgestellt für einen völlig überhöhten Kurs. Die Leute haben da schon von 100 Milliarden US-Dollar gesprochen, um irgendwie das Unternehmen wieder wertvoller werden zu lassen. Und die andere These ist, dass das auch die Vorbereitung eines Börsenganges für SpaceX sein könnte. So, das ist das Rabitator, in dem ich bin. Bisschen Mutmaßung, aber ich hatte Spaß, sag ich mal.
04:36 Dennis Horn
Ja, ich würde sagen, das ist, also letzteres ist der Wahrscheinlichere Fall. SpaceX. Ja. Okay. Na gut. Also vielleicht bleiben wir. Im groben Bereich Geld und versuchen es beim zweiten Thema ein bisschen handfester zu machen. Und da geht es um die Frage: Wie viele Menschen haben eigentlich Ex Premium abonniert?
05:06 Gavin Karlmeier
Ex Premium, das ist sowas ähnliches wie Twitter Blue.
05:09 Dennis Horn
Das ist sowas ähnliches wie Twitter Blue, nur bei Ex Und Travis Brown, ein Forscher, der hat da schon ein paar Mal irgendwie nachgezählt, verfolgt, dass eigentlich seit dem Start von Twitter Blue Wie viele Leute da wohl zugreifen. Und Mashable schreibt jetzt vielleicht nicht so viele. So, also, wie hat sich das entwickelt zwischen dem 1. Juli Und dem zehnten August haben sich laut Travis Brown nur etwa 94. 000 NettonutzerInnen angemeldet. Das heißt also, wenn man von denen, die sich angemeldet haben, die wegrechnet, die sich wieder abgemeldet haben, bleiben in, sagen wir mal so, fünf 5,5 Wochen 94. 000 Menschen übrig. Das heißt, das sind etwa 16. 000 neue AbonnentInnen pro Woche. Und das ist nur ein leichter Anstieg gegenüber den früheren Zuwächsen. Die waren normalerweise so bei 7. 000 bis 15. 000 pro Woche. Ah ja. Und also Travis Brown sagt: Die Monetarisierungsmöglichkeit, also Creator bekommen jetzt Geld, allerdings nur Wenn die Views von ex Premium Accounts, also blaubehagten Accounts, kommen, dann das hat wohl keine nennenswerten Auswirkungen gehabt. Auf die Abonnenten zahlen. Das lief aber mal besser. Also es gab auch Wochen, da gab es so rund 54. 000 neue AbonnentInnen. innerhalb einer Woche und das war zu der Zeit, als Elon Musk das alte Twitter-Verifizierungsprogramm beendet hat.
07:01 Gavin Karlmeier
Ja.
07:01 Dennis Horn
Also, da waren die Zahlen mal wesentlich höher, offenbar. Dieses Geldversprechen lockt jetzt nicht besonders viele Menschen an.
07:09 Gavin Karlmeier
Naja, vor allem, weil die Aussicht ja auch relativ düster ist, was dieses Geldversprechen angeht. Ja. Also Ja, also schon, also wir wissen natürlich nicht, was die Erwartungen sind, aber theoretisch waren die Erwartungen ja mal so, dass diese Einnahmen über das Abo-Modell, die Einnahmen, die ausbleibenden Einnahmen von WerbekundInnen Irgendwann mal hätten kompensieren sollen und da ist ja wirklich überhaupt nicht dran zu denken gerade. Das ist ja unglaublich halt weg
07:35 Dennis Horn
Ja, und wir haben darüber gesprochen, was jetzt sozusagen die Voraussetzung dafür ist, an den Werbeeinnahmen überhaupt beteiligt zu werden. Und die Voraussetzung ist, du musst innerhalb der vergangenen drei Monate mindestens fünf Millionen Views. Von blau behagten Accounts haben, dann bist du überhaupt für die Auszahlung vorgesehen. So, und die Daten von Travis Brown zeigen. Im Moment haben rund 830. 000 NutzerInnen Ex Premium abonniert. Und das so nach seiner Zählungsweise, und er sagt, er wäre überrascht, wenn es insgesamt überhaupt mehr als 950. 000 gäbe, wenn man seine Methodik berücksichtigt. Elon Musk hat ja behauptet, X habe insgesamt mehr als 540 Millionen monatliche NutzerInnen. Ja, genau. Also wie viel Nullkomma irgendwas? Nullkomma fünf Prozent. Nullkomma fünf Prozent.
08:38 Gavin Karlmeier
Ungefähr. Ein bisschen weniger sogar. Also null, fünf Prozent. Prozent von diesen, also ich habe den Wert 535 Millionen gerechnet. Das ist das, was X selber angibt, wenn du, ich weiß nicht mal, in der Seite auf jeden Fall steht da 535 Millionen NutzerInnen. Und davon sind 0,5 Prozent eine Million. Also dementsprechend irgendwo da. Oder habe ich mich verrechnet? Mein Gott. Sprich mal weiter, ich rechne das nochmal aus.
09:01 Dennis Horn
Ja, viel mehr habe ich da nicht zu sprechen. Also, ich glaube, ich hätte jetzt nur nochmal das Fazit gesagt, es läuft nicht gut. So. Hast du gerechnet?
09:12 Gavin Karlmeier
Wie viel war es? Eine Million, ne? Ungefähr 800. 000.
09:17 Dennis Horn
Warte, warte, warte, 830. 000.
09:21 Gavin Karlmeier
000 Tausend von fünfhundertfünfunddreißig Millionen. Ah ja. Nullkomma eins, sechs Prozent ungefähr. Ah, ist es doch noch weniger.
09:34 Dennis Horn
Na gut, dann schauen wir halt auf die andere Stelle, wo Ex gerade versucht, ein bisschen weniger Geld zu verdienen. Also, wie das zusammenpasst, musst du mir gleich mal erklären. Aber X erlaubt es Werbekunden jetzt nicht mehr. Werbung für ihre Accounts zu schalten. Ja, also du konntest bisher als Werbekunde eine Werbung schalten in der Timeline. wo du nicht irgendwie ein Posting veröffentlicht hast oder irgendwie sowas, sondern so eine recht statische Werbung, wo du nur auf deinen Account hingewiesen hast, mit der Möglichkeit, dem zu folgen. Und diese sogenannten Follower-Objective-Anzeigen haben jedes Jahr mehr als einhundert Millionen US-Dollar an Einnahmen gebracht. Das schreibt Axios. Die berufen sich auf eine mit dem Geschäft vertraute Quelle. Das ist auch eins der ältesten Werbeformate. Ja, es ist textbasiert, da gab es dann so eine Follow-Schaltfläche. Ja, man kennt das auch.
10:38 Gavin Karlmeier
Also man kennt das auch von, also zum Beispiel, da werde ich jetzt den Teufel tun und Namen nennen, aber es gibt Leute aus der Medienbranche. die sich versucht haben, breit aufzustellen und dann extrem aggressiv da so um FollowerInnen geworben haben mit Geldeinsatz, um ihrem Account ein bisschen mehr Reichweite und damit vielleicht auch mehr Relevanz zu verleihen. Also das ist tatsächlich eine relativ altmodische Werbeform, die man aber sehr, sehr lange sehr viel gesehen hat.
11:05 Dennis Horn
Ja, ja, und also für vielleicht in so einem Werbemix auf der Plattform jetzt vielleicht nicht so dumm ist, so aber Auf jeden Fall empfiehlt X jetzt, laut Axios seinen Kunden, andere Anzeigen auszuprobieren, darunter Engagement-Kampagnen. Und Reichweitenkampagnen. Also bei den Engagement-Kampagnen stehen so der Name, das Konto des Werbetreibenden trotzdem noch so im Vordergrund. Bei den Reichweitenkampagnen Können Werbetreibende noch für zusätzliche Anzeigeneinblendungen oder müssen sie bezahlen? Was ist im Hintergrund passiert? Diese Quelle von Axios sagt Die Produktabteilung von X hat das vorangetrieben und nicht die Einnahmenabteilung von X. Und das sei das jüngste Beispiel für die Bemühungen neuen Formaten und Produkten, ungeachtet ihrer kurzfristigen geschäftlichen Auswirkungen Vorrang anzuräumen. Was soll das bedeuten? Ja, weiß ich nicht, schnell delivern alles. Irgendwie egal, ob wir dadurch noch ein bisschen mehr Verlust machen. Ja, also genau, nämlich.
12:20 Gavin Karlmeier
Also im das Das ist völlig irre. Ja, ich krieg dann immer so, ich klemm da kurz meine Batterie ab, wenn ich solche Meldungen höre. Weil ich da einfach mit Logik nicht mehr durch das nicht mehr durchdringen kann, weil das ja immer so. . So Beispiele sind, wo Zeit und Arbeit reinfließen, Überlegungen in etwas, das offenbar hier sogar Geld kostet am Ende, und zwar 100 Millionen im Jahr, hast du gesagt. Also wirklich ein signifikant, also damit könnte man ja fast die Kreditzinsen im Monat zahlen. Also ich verstehe das nicht, warum man das abschafft. Es sei denn, dieses Feature wurde irgendwie missbräuchlich genutzt, um Echsen mehr Geld zu kosten. Also beispielsweise, dass der Impact dieses Features so krass war, dass Leute damit relativ schnell mehr Sichtbarkeit generieren konnten, um damit wiederum mehr Einnahmen abzugreifen von Ex. Aber auch das ergibt nur so halb Sinn, weil diese Einnahmen ja auch immer nur einen gewissen Betrag ausmachen. Und zwar denen den Extra wahrscheinlich bereit ist, abzugeben gerade.
13:20 Dennis Horn
Zumindest ist in dieser Richtung in dem Artikel von Axios nichts zu lesen. Axios schreibt noch, dass diese Follower-Objective-Anzeigen Nur einen kleinen Teil der gesamten Werbeeinnahmen von Ex am Ende ausmachen, aber trotzdem in dieser Zeit, wo man eigentlich alles so ein bisschen zusammen Holen muss an Geld, was reinkommt.
13:42 Gavin Karlmeier
Ja, nicht nachvollziehbar.
13:43 Dennis Horn
Ja, ja. Na gut, gucken wir so ein bisschen auf die Ähm, Funktionsseite, Taylor Lawrence hat die Journalistin des Wall Street Journal hat einen Screenshot geteilt von Hacker News, wo den Nutzerinnen und Nutzern empfohlen wird, mal Bei X auf einen x-beliebigen Link zu klicken. Zum Beispiel einen, der zu New York Times führt oder einen, der zu threads. net führt oder wohin auch immer. Und beim Klick auf die Links Gäbe es jetzt immer eine fünf Sekunden lange Verzögerung. Mhm. So. Und die ist so konsistent, dass sie offensichtlich beabsichtigt ist. Also wir sind hier in einem Vermutungsbereich, das ist dazu zu sagen, wir wissen noch nicht so viel mehr, aber das ist doch interessant.
14:36 Gavin Karlmeier
Also ich halte das für eine der krassesten Meldung, über die wir seit langem gesprochen haben. Ja. Ich habe das auch selber getestet und habe genau dieselbe Beobachtung, dass wenn du einen Link anklickst, der zu New York Times führt, da habe ich es getestet. dass der fünf Sekunden dauert, während ich, wenn ich auf den Link, der zu Axius. com führt, eben nicht diese fünf Sekunden warten muss. Was den Schluss naheliegt, dass hier von seitens der Plattform unerwünschte Inhalte anders behandelt werden als erwünschte Inhalte, also das Prinzip der Netzneutralität hier nicht mehr gegeben ist. Und sogar so weit geht, dass hier eine ganz persönliche ein ganz persönlicher geschmacklicher Faktor eine Rolle spielt oder vielleicht auch eine politische Motivation eine Rolle spielt, Medienmarken, unerwünschte Medienmarken zu bestrafen. Und das auf einem Niveau, wo man sagen muss, das ist nicht akzeptabel. Also, wenn das vorsätzlich ist, und es gibt eigentlich keinen anderen Grund, als hier Vorsatz zu unterstellen, ehrlicherweise. Also was passiert ja nicht zufällig ausgerechnet mit denen, die schon länger als unerwünscht gelten im Hause Ex. Wenn das eine vorsätzliche Aktion ist, ist das wirklich, also da bin ich auch relativ. Also mir relativ sicher, muss das der letzte Schuss vor dem Bug für die Medienmarken sein. Weil das ist nicht nur eine falsche Kennzeichnung als Staatsmedien. Sondern das ist ein massiver Eingriff in die Entscheidungsfreiheit der NutzerInnen zugunsten oder zu Ungunsten spezieller Medienhäuser. Und das ist nicht tragbar. Also definitiv nicht. Das ist mehr noch als wir sperren andere soziale Netzwerke, was wir mal erlebt haben, wo man immer noch argumentieren konnte mit, na gut, man kann ja die Konkurrenz vielleicht aussperren, Satz 1 berichtet auch nicht über RTL, was man da alles für Argumente gehört hat. Meinetwegen, im Falle von New York Times Artikel brauchen fünf Sekunden länger, um angeklickt zu werden als Fox News-Artikel. In dem Moment gilt keines dieser Argumente mehr und in dem Moment muss man wirklich, das muss man wirklich als Signal verstehen, dass du hier als demokratiefördernde Medienmarke nichts mehr verloren hast.
16:50 Dennis Horn
Immer noch mit der Vorsicht, wir wissen noch nicht genug darüber.
16:55 Gavin Karlmeier
So ist es. Aber man testet das bitte.
16:56 Dennis Horn
Ja, und unter diesen Voraussetzungen aber jetzt, also ich höre schon vorab. Vorab die Fragezeichen an den Köpfen der Hakis, die oder einiger, die sich vielleicht fragen, fünf Sekunden Es gibt Studien darüber, dass Menschen, die diese Zeit warten müssen, sie nicht warten und dann das Browserfenster direkt wieder schließen. Die sind schon älter und es gibt auf einigen Smartphones dieses Problem auch schon länger, dass du, wenn du in einer App bist, also ich kenne das vom iPhone, du bist in der App und bist in einem Newsfeed oder so unterwegs und klickst darin auf einen Link, dann öffnet sich ja nicht der Browser, den du installiert hast, also Chrome oder Safari oder so, sondern so ein In-App-Browser. Und die brauchen schon mal grundsätzlich länger. Ja, also das ist, das hat technische Gründe. Ich glaube, da findet im Hintergrund auch so eine, da läuft das nochmal andere Wege und so eine Sicherheitsprüfung der Seite auch statt, die dann geladen wird. Bin mir nicht mehr ganz sicher. Ich habe da vor vielen Jahren mal drüber berichtet. Und da gab es schon Studien und Erhebungen darüber, dass Leute dann einfach abspringen, weil denen das Laden dieser Seite tatsächlich schon bei drei Sekunden zu lange dauert.
18:18 Gavin Karlmeier
Ey, voll, genau. Und das Ding ist, es ist für mich hier jetzt gerade am Rechner so reproduzierbar mit jedem Tweet, nee, Post, in dem ein New York Times-Artikel drin ist, dass du eine auf der Twitter-Seite, Ex-Seite bleibst. Warten muss, ich klicke jetzt hier, wir klicken jetzt mal live drauf, warte, ich klicke jetzt mal live auf einen Link, ja. Und dann sage ich dir, ich klicke jetzt drauf. Warte, jetzt habe ich den Link weggeschoben. Moment. Da wollte ich jetzt hier so dramatisch machen und dann ging's nicht. Ich finde auch gar keine Times Links mehr. Moment. Hier, so. Ich bin jetzt auf dem Twitter-Account in Irgendheims, da wird ja wohl einer sein. So, ich klicke drauf und Jetzt öffnet er Haus. So, das gleiche mache ich jetzt hier mit einem Artikel. Ich suche mir den erstbesten Link. Warte mal, das machen wir jetzt auch live. Was haben wir denn hier? Nehmen wir mal den Spiegel, der wird ja nicht auf der bösen Liste sein von X, nehme ich mal an. So, Spiegel, nett. Klicke ich jetzt auf den Link. Zack, er ist offen. Ja, okay. Und das ist schon, das fällt schon auf, dass das hier mit jedem New York Times-Link passiert und mit denen vom Spiegel nicht. Es gibt Gründe für solche Verzögerungen, ne? Also zum Beispiel gibt es. So Seiten, die nutzen dann Services wie Cloudflare. Das sind so Services, die gezielt eine Verzögerung einbauen, um DDoS-Attacken aufzuhalten. D-Dos-Attacken haben wir ja schon öfter erklärt, ist eine Art schädlicher Angriff auf Gibt es auch unschädliche Angriffe, hätte jetzt mein deutscher K-Lehrer gesagt, aber ist eine Art Angriff auf eine Webseite mit extrem vielen Zugriffen in extrem kurzer Zeit. Müssen wir nicht weiter ausführen. Diese Services verhindern das, eben weil dort eine Art Latenz eingezogen wird. Das gilt aber alles nicht, wenn du hier feststellst, dass es eben nur einen Anbieter von Webseiten betrifft. Und also, wie gesagt, es ist gerade alles noch ein bisschen vage, ist relativ neu und es kann verschiedene Gründe haben. Ich halte nur diese Häufung, die Reproduzierbarkeit, die Tatsache, dass es sich vor allem um Accounts oder nur um Accounts handelt, die auf der bösen Liste stehen aus Seiten von Elon Musk, halte ich doch für auffällig. Und das ist nicht diskutierbar. So. Das können wir so festhalten. Ey, da werde ich, das finde ich wirklich schlimm. Also, da würde ich so, wenn sich das jetzt in den nächsten Tagen ein bisschen bewahrheitet. Dann mache ich meinen Account zu. Dann war es das. Das geht nicht.
20:45 Dennis Horn
Ich meine, das ist ja auch entspannt für Ex, weil sie sich dann erstmal vordergründig nicht mehr mit dem Vorwurf auseinandersetzen müssen, irgendwelche Domains zu sperren. Das ist ja ein fieses Shadowbanning von Domains, das wir hier erleben.
21:02 Gavin Karlmeier
Definitiv. Und ich bin mir relativ sicher, dass wenn das alte Twitter. mit Fox News oder Breitbartartikeln gemacht hätte. Exakt, dann hätten wir darüber die ganze Zeit lesen müssen. Und jetzt kann man das so mal einbauen und wahrscheinlich wird es in drei Tagen eine Entschuldigung geben und das war so nicht gemeint, aber. Wir warten mal ab, was die New York Times dazu sagt.
21:26 Dennis Horn
Mehr dazu vielleicht morgen an dieser Stelle. Vermutlich ja. Ein bisschen Jenga noch, also tatsächlich ist Jenga hat Kiddie uns geschickt und zwar dein Circle ist bis jetzt noch leer. Steht da bei X zu lesen. Dabei ist er gar nicht leer.
21:46 Gavin Karlmeier
Das ist halt, ich glaube, das ist der Anfang vom Ende des Circles, ehrlicherweise. Also da wird einfach schon jetzt. Da wird langsam wie bei Django von oben nach unten langsam schon die Steine rausgetragen. Ja, hier werden die von unten nach oben rausgetragen, ehrlich gesagt. Ja, auch wahr. Stimmt, ja. Aber also die Band spielt noch, aber die Techniker bauen schon die Anlage ab.
22:04 Dennis Horn
So ist das. So, wir müssen fast zum Schluss, weil eure Lieblingsrubrik kommt natürlich noch, aber auf die leidige Geschichte dieser Woche nochmal eingehen. Elon Musk. Hat jetzt gepostet, er habe Mark Zuckerbergs Haus in Palo Alto uneingeladen besucht.
22:23 Gavin Karlmeier
Das ist so schlimm.
22:24 Dennis Horn
Eine Tesla Testfahrt und er werde das Auto bitten, zu Mark Zuckerbergs Haus zu fahren. Wir werden auch das neue Ex-Livestream-Video. testen, damit ihr unser Abenteuer in Echtzeit verfolgen könnt. Wenn wir Glück haben, schreibt er, und suck my tongue Tatsächlich die Tür öffnet. Zack, mit Znur.
22:49 Gavin Karlmeier
Da können wir vielleicht auch kurz einhaken, genau. Also erstmal kurz zu diesem suck my tongue, das um das sagt Sack my tongue, Sauda. Yeah uh also das sagt Das ist auch eine kleine Englischlehrstunde für mich hier, dieser Podcast. Das schreibt Elon Musk die ganze Zeit und das ist so ein bisschen fast auch ein eigenes Rabbit Hole für sich. Er findet das witzig, da muss man, also niemand muss in der Situation sein, sich für Elon Musk's Humor entschuldigen zu müssen. Aber das kommt daher, dass einer der beiden Namen, die. als Threads eingeladene NutzerInnen kursiert waren, kursiert sind, Oprah Winfrey und der Dalai Lama waren und ziemlich Genau zu diesem Zeitpunkt ging auch dieses Video um die Welt, dies sehr verstörende Video des Dalai Lama, wie er die Zunge eines Kindes in den Mund nehmen wollte. Das wurde hinreichend diskutiert von Leuten, die das viel besser können als wir. Na, jedenfalls nutzt er das jetzt als Brücke, um das als Witz für Mark Zuckerberg. zu verwenden und auch als despektierliche Bezeichnung von ihm. Und ja. Also nur um das mal kurz zu verstehen, das macht es natürlich nicht besser. Es bleibt Super ekelhaft und verschämt alles. Ekelhaft passend.
24:06 Dennis Horn
Aber kommen wir mal zu dem, was du da eigentlich erzählt hast. Genau, also er schreibt, er macht eine Testfahrt mit einem Tesla, bittet das Auto zu Max Zuckerberg zu fahren. Wenn er da ist, kann man ja direkt kämpfen. So, obwohl Mark Zuckerberg auch schon geschrieben hat, Mesh der Nick.
24:21 Gavin Karlmeier
Weißt du, was das ist? Elon Musk ist eigentlich der Flair Das Silicon Valley. Aha, das ist sehr gut. Das ist unangenehm. Ich fahre jetzt zu dir und dann haue ich dir auf die Schnauze. Flavor aus dem Silicon Valley, ja. Das ist ja hier auch nicht mehr MMA-Fight, sondern das ist ja, ich fahre jetzt da hin und ich verprügele den. So, so, so, äh, äh, Grundschul. Streit. Ja ja voll.
24:46 Dennis Horn
15 Uhr Skaterpark, komm alleine. 4. Klasse. Ja. Voll. Wir sprechen auf dem Beton. Und Alex Heath von The Verge zitiert eine Sprecherin oder ein Sprecher von Mark Zuckerberg. Mark ist gerade unterwegs und nicht in Palo Alto. Außerdem nimmt Marc diesen Sport ernst. Und wird nicht gegen jemanden kämpfen, der zufällig bei ihm zu Hause auftaucht.
25:09 Gavin Karlmeier
Also, das ist so, das ist so primitiv, das ist so. ekelhaft, das ist so dumm, das ist so toxisch, das ist so alles. Allein die Vorstellung, ich gehe jetzt live und dann fahren wir dahin und dann prügeln wir uns. Wo sind wir denn hier? Also das ist ja nicht mal Flair macht solche Androhungen noch.
25:29 Dennis Horn
Aber pass auf, es geht noch weiter. Elon Musk antwortet. There was some hasty backpacking at the Zuckerberg Residence today. Traveling my ass. Ja, also in Wirklichkeit ist er doch gar nicht gereist. Wir wissen allerdings aus dem Elon Jet-Account, dass Elon Musks Jet kurz davor auch in Cleveland gelandet ist und er möglicherweise auch gar nicht da unterwegs war.
25:52 Gavin Karlmeier
Was hat er denn in Cleveland gemacht?
25:54 Dennis Horn
Andere Frage, können wir auch mal klären. Ja, könnte es sein, dass vielleicht US Steel dort in der Nähe sitzt? Also jetzt immer diese Bauchschmerz dabei, über diese Scheiße hier nochmal zu sprechen. Und jetzt, ich finde sehr gut, was Casey Newton im Platformer Newsletter hat.
26:14 Gavin Karlmeier
Ja, das ist wirklich toll. Das ist auch eine Empfehlung an alle, das zu lesen, weil das Ist genau der richtige Blickwinkel.
26:19 Dennis Horn
Ein Teil von mir zögert, noch mehr Tinte über einen Kampf zu vergießen, von dem kein Teil von mir geglaubt hat, dass er jemals stattfinden würde, schreibt er. Es ist wichtig, Elon Musks Beiträge mit Skepsis zu betrachten. Und ich habe meine Kollegen in der Presse ermutigt zu überlegen, ob sie nicht überhaupt darüber, ob sie überhaupt. einfach nicht darüber berichten sollten. Es ist klar, dass Musk Aufmerksamkeit um der Aufmerksamkeit willensucht und angesichts der Tatsache, dass so viele Seiner Versprechen nicht eingehalten werden, scheint es oft das Beste, ihn zu ignorieren. So, das ist wahr. Auch wir nehmen nicht jede Antwort, die er bei Ex platziert, irgendwie für bare Münze und sprechen hier darüber. Und auch wir haben diesen Cage-Fight immer mal wieder draußen gelassen, weil wir einfach dachten, so geht das nicht. Und Casey Newton hat im Plattformer Newsletter in einer der vergangenen Ausgaben eben auch länger darüber geschrieben, welche Rolle Medien dabei spielen. Spielen, das noch zu verbreiten und dem noch eine Bühne zu bieten. Und jetzt schreibt er weiter. Gleichzeitig ist Musk nach wie vor Eigentümer, eines der bekanntesten sozialen Netzwerke, obwohl er im letzten Jahr alles getan hat, um es zu schmälern. Und dann zählt er auch auf, dass er natürlich auch noch CEO anderer Unternehmen ist, die in der öffentlichen Wahrnehmung hervorstechen. Also Tesla, Neuralink, SpaceX, you name it. Und Casey Newton schreibt, es ist wichtig, wenn eine solche Person den Bezug zur Realität zu verlieren scheint. Und nach ein paar weiteren Tagen, in denen er sich so daneben benommen hat, weiß ich nicht, welche andere Schlussfolgerungen man über Maske ziehen könnte. Es geht darum, dass der reichste Mann der Welt, eine Person mit einer Sicherheitsfreigabe und Regierungsverträgen und mehr als nur ein wenig Macht über den weiteren Internetzugang in der Ukraine damit droht, einen rivalisierenden CEO in seinem Haus zu jagen und ihn zu einem Duell herauszufordern. Beiträge wie diese Sind the art of Beiträgen, die X von der Plattform entfernen würde, weil sie gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen? Wenn es denn welche gäbe Und tatsächlich stelle ich mir auch die Frage, also ich persönlich jetzt, wie sehr solche ja, Elon Musk würde es Spaß nennen, Späße, Menschen möglicherweise triggern. Ja, also Meta gibt, weil Mark Zuckerberg wirklich bedroht wird, immer wieder, und auch seine Familie, für deren Sicherheit. In diesem Jahr voraussichtlich 14 Millionen US-Dollar aus. Der Mann hat kein leichtes Leben, wird begleitet von Bodyguards, Tag ein, Tag aus. Und wie sehr stiften solche Nachrichten so ein Ja, wie nenne ich das denn? Pubertätswildwestverhalten dann möglicherweise auch einfach andere Menschen an. Und das muss man sich immer wieder. ins Gedächtnis rufen, welche um, es geht hier um den reichsten Menschen der Welt, der eine Machtposition innehat und diese Struktur dahinter. Die ist wichtig zu betrachten.
29:23 Gavin Karlmeier
Ich finde das genau den richtigen Blickwinkel, weil das ist genau die Dynamik, die Bullying oder Mobbing eben halt ist. Da ist ein mächtiger, warum auch immer der mächtige ist, weil es der größte ist, der stärkste, der lauteste, der beliebteste, der was auch immer. Und der stiftet andere Menschen an, um jemanden, der nicht so privilegiert ist, weil er nicht so normschön ist oder weil er was auch immer. weil er vielleicht auch ein Rivale ist. Er stiftet damit den Mob an, sich auf ihn zu stürzen. Wir haben das im Fall von Elon Musk sogar schon einmal besprechen müssen, nämlich im Fall Joel Ross, der ehemalige Sicherheitschef von Twitter. der durch Elon Musk zum Pädophilen ernannt wurde und damit sozusagen Persona non grata war, der nicht mehr nach Hause konnte, weil dort Menschen auf ihn gewartet haben, die wegen Elon Musk ihm dort aufgelauert haben. Und Elon Musk, auch das muss man dazu sagen, ist ja jetzt nicht irgendjemand, der eben einfach nur viel Geld hat. Das ist jetzt nicht der Besitzer von Lidl beispielsweise, der Gründer und Inhaber der Schwarzgruppe, der auch einer der reichsten Menschen der Welt ist. Sondern Elon Musk hat eben auch noch Reichweite. Er ist auch noch reich an Sichtbarkeit. Er hat 153 Millionen Follower, während wir hier sprechen. Das heißt, es gibt nicht nur die Verantwortung, was eigentlich mit seinem Sein Unternehmen, seinem Imperium, seinem Geld, die größtenteils übrigens in Aktien auch liegen. Das heißt, du kannst direkt an der Börse Reaktionen auf solche Äußerungen beobachten liegen, sondern er hat eben auch eine Verantwortung für sich als Person und die Wirkung, die da dran hängt. Und die. Tritt er mit Füßen, die nutzt er immer wieder, um Dinge zu tun, die er vielleicht sogar witzig findet. Aber das kannst, also damit ist es halt nicht Wenn er da mit dieser Verantwortung nicht umgehen kann, wäre er auf allen anderen Netzwerken längst gesperrt worden. Das ist eine sehr clevere Beobachtung, finde ich. Übrigens muss man dazu sagen, der Vollständigkeit halber, auch dieser angekündigte Livestream, der Fahrt zu Mark Zuckerberg, der fand nie statt. Also auch das war schon ein leeres Versprechen. Also da wird einfach nur eine Drohkulisse aufgebaut und wir müssen jetzt auch mal weggehen davon, dass es einfach zwei Rivalen sind, sondern am Ende drohte eine Mensch zu dem anderen, ich mache jetzt einen Livestream, den 153 Millionen Menschen sehen. Fahre ich mit meinem Auto zu dir und dann haue ich dir auf die Nase. Das ist das, was da passiert ist. Und das ist halt einfach nur ekelhaft.
31:45 Dennis Horn
So, und jetzt widmen wir diesem Typen keine weitere Sekunde. Und enden mit ein wenig Spaß. Funktionen und Emotionen. Ein bisschen gesammelt, heute über alle Plattformen hinweg. Gut. Fangen wir trotzdem mit X an. X zeigt jetzt den Domainnamen. eines Links, den du teilst, in der Vorschaukarte an. Also die Vorschaukarte ist dieses Vorschaubild und da steht jetzt die Domain drin.
32:18 Gavin Karlmeier
Spricht da, ja.
32:19 Dennis Horn
Ja, was ein bisschen lustig ist, weil die gleichzeitig auch noch drunter auch nochmal steht. Aber noch, ja.
32:26 Gavin Karlmeier
Es spricht aber dafür, dass man sich tatsächlich sich an diesen Links nochmal, dass da jemand gebastelt hat, was auch erklären würde, warum diese Wartezeit jetzt ausgerechnet ausgerollt wurde. Emotionen dazu?
32:38 Dennis Horn
Dann arbeitet X an Voice Postings.
32:43 Gavin Karlmeier
Äh, ich glaube Threads übrigens.
32:47 Dennis Horn
Threads? Nee, habe ich schon einmal.
32:49 Gavin Karlmeier
Ne, bei X gibt es sie schon. Ah, okay.
32:53 Dennis Horn
Habe ich schon das Netzwerk verwechselt.
32:55 Gavin Karlmeier
Meine Emotion ist nur Irritation. Funktionen und Irritationen. Da habe ich Emotionen zu. Also, um das nochmal einzuordnen. Also, ähm Threads arbeitet an Voice Postings. Das heißt, man kann jetzt eine Sprachnachricht twittern bei Threads. Moment. So, und das gab es bei Twitter mal. Es gab bei Twitter diese kleinen Voice-Grams, also wo du quasi einen kurzen Text. per Tweet abschicken konntest. Und ich glaube, dass Threads daran arbeitet, machen sie nicht, weil sie wirklich glauben, dass es jemand tut, weil bei Twitter hat das auch niemand getan, sondern das ist eine weitere Erfüllung des Erstmal alles anbieten, was Twitter auch angeboten hat. Dieser Agenda. Und da würde ich sagen, dann ist meine Emotion yes.
33:39 Dennis Horn
Weiter so. Es war tatsächlich Threads, habe ich irgendwie verwechselt. Instagram äh zeigt in den Profilen wieder die Anzahl der ähm Threads
33:53 Gavin Karlmeier
NutzerInnen an. Ja. Diese ID, ne? Ja. Das äh also das ist also für die, die das nicht mitbekommen haben. Die ersten Das ist jetzt eine wilde Zahl, das zu sagen, aber die ersten 100 Millionen Threads-NutzerInnen haben das Privileg bekommen, eine unique Threads-ID zu machen. Zu bekommen, also eine Zahl, die einmalig ist, so eine Art, so wie deine Steueridentifikationsnummer. Und die wurde dann im Instagram-Profil angezeigt. Dann ist sie irgendwie verschwunden, weil diese 100 Millionen überschritten wurde. Jetzt wird sie wieder angezeigt. Das scheint mir doch eine Art, ähm, wie sagt man, wir müssen was tun zu sein. Wie heißt das denn? Oh, jetzt fehlt mir wieder ein Wort. Es ist diesmal nicht Strohmann Aktionismus. Ja, danke. Findest du das Aktionismus? Ein bisschen, ja. Weil es gibt, also das ist halt, wir müssen irgendwie mal wieder Thread sichtbar machen auf den Profil.
34:44 Dennis Horn
Ja, okay. Ja, soll ein bisschen die Leute, die am Anfang dabei waren, irgendwie stolz machen. Und bei allen anderen steht 100 M plus.
34:55 Gavin Karlmeier
Aber 100 Millionen ist auch so eine völlig abstruse Zahl. Also, man kann sich das ja nicht vorstellen. Das ist mehr als jeder Mensch, der in Deutschland lebt. Also, so viel ist 100 Millionen, das ist. Wenn du mich fragst, wie hoch ist ein Berg mit 100 Millionen 5 Euro-Scheinen? Keine Ahnung.
35:15 Dennis Horn
Das erinnert mich an so einen Vergleich, den es mal gab in Galileo. Habe ich das mal erzählt?
35:20 Gavin Karlmeier
Oh, weiß ich nicht.
35:21 Dennis Horn
Vielleicht. Die hatten so einen, haben über so einen riesigen Staudamm berichtet und wie viel Wasser da drin ist. Und dann wollten die aber ein bisschen anschaulich machen, ähm. Und einen besseren Vergleich, weißt du, so wie so Saarlandvergleiche oder irgendwie so, wollten die einen besseren Vergleich finden, um den Leuten klarzumachen, wie viel Wasser das denn nun wirklich ist. Und dann sagte dieser Sprecher aus dem Off in Galileo so, das sind etwa 100 Millionen volle Badewanden. Ich dachte so, keine Ahnung, weiß ich auch nicht.
35:55 Gavin Karlmeier
Doch, ich glaube, wir haben da schon mal drüber gesprochen sogar. Aber es ist genau so. Keine Ahnung, wie viel das ist.
36:01 Dennis Horn
So, noch ein Beitrag aus der Kategorie Bindung. Ähm, Instagram schickt dir jetzt Benachrichtigungen über neue Threads in die Instagram-Benachrichtigungen rein.
36:14 Gavin Karlmeier
Das ist schlau. Das ist die nächste Eskalationsstufe, das ist genau richtig. Wenn du willst, dass die Leute mitkriegen, dass es das gibt, musst du ihnen auf den Sack gehen. Und deswegen, also das finde ich klug. Ist man anerkannt. Wird mich auch nerven, hundertprozentig, aber ich verstehe ja, dass es für was. Für ein größeres Ziel ist, nämlich Twitter unnötig zu machen.
36:38 Dennis Horn
Und wir erinnern uns an Substack Notes. Dort gibt es jetzt die Möglichkeit Auch ohne einen Newsletter zu abonnieren, die entsprechenden Notes dieses Substack Accounts nachvollziehen, lesen zu können. Ah, okay.
36:58 Gavin Karlmeier
Ja, das ist gut. Das heißt, jetzt ist man da, wo man eigentlich am Anfang schon hätte sein müssen.
37:03 Dennis Horn
Ja, na eigentlich. Ich hab da keine Emotionen zu, weil Substack Notes einfach so irrelevant geblieben ist. Dass ich einfach auch zu Substack Notes keine Emotionen habe.
37:14 Gavin Karlmeier
Aber ich habe die Emotion, also ich glaube, es wäre nicht irrelevant geblieben, wenn man sich früher davon gelöst hätte, dass Substack Notes nur der verlängerte Arm des Newsletter-Abo-Netzwerkes ist. Ja, stimmt.
37:25 Dennis Horn
Stimmt, das war eine strategische Fehlentscheidung zu Beginn und jetzt ist es einfach zu spät.
37:30 Gavin Karlmeier
Ja, würde ich auch sagen. Spannend. So, Liste leer. Ich habe noch eine kleine Funktion, also ich weiß nicht, ob es eine Funktion ist, aber. Sie haben das Logo aktualisiert. Ah ja, stimmt. Also auf iOS jedenfalls, ich weiß nicht bei Android aus und das einzige, was der Unterschied ist, ist das das Schwarz hinter diesem X. Das ist jetzt so eine, ich glaube man würde sagen, Marble-Optik, Marmoroptik. So ein bisschen murmelig, marmorig.
38:00 Dennis Horn
Man kann es auch ein bisschen für einen Glitch halten.
38:02 Gavin Karlmeier
Ja, so.
38:04 Dennis Horn
Wo ich mir denke, also, äh, also.
38:07 Gavin Karlmeier
.
38:07 Dennis Horn
Du, wenn noch Zeit übrig war.
38:09 Gavin Karlmeier
Ja, die haben nichts zu tun da einfach. Die sitzen da und vor allem, was können wir denn mal so machen? Ja. Ja, ich frage mich, ob sowas dann wirklich mit höchster Prio behandelt wird. Also heute müssen wir anders logo holen. Der Chef wünscht sich Marmor-Optik.
38:23 Dennis Horn
Ja, ich.
38:26 Gavin Karlmeier
Naja. Du, ja, jetzt enden wir schon wieder so.
38:30 Dennis Horn
Glaubst du, es gibt irgendwann die Möglichkeit, sich innerhalb von X die Das Icon auszusuchen, und also gibt es ja zum Teil schon verschiedene. Ja, Carino hat ja schon auf Pink und so, und dass da dann irgendwann der Twitter-Vogel auch wieder drin ist.
38:47 Gavin Karlmeier
Ja, aber es kostet bestimmt extra. Gerne. Extra.
38:52 Dennis Horn
Oh Mann, bis morgen. Bis morgen.