Die EU hat den Hammer fallen lassen – und X ist mit dem Schrecken davon gekommen. Aber die sind gerade eh dabei, zum Mars fliegen oder sich verklagen zu lassen.
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Grüß dich, Kevin. Grüzi, Dennis. Grüzi. Guten Tag. Wie ist die Lage?
00:12 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Gut und selbst Ja, ich hab nicht gefragt, ob ich eh ob ich jemals so viele Löcher gesehen habe, wie in den letzten vierunundzwanzig Stunden Arbeiten.
00:20 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Also, das ist die am meisten bei Spotify kommentierte Episode geworden, mit mittlerweile dreiundzwanzig Kommentaren bei Spotify. Wir sind so bei vier sonst und es sind so viele Löcher. Tolle Idee mit dem Loch-Emoji.
00:33 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Ja, wir haben gestern gesagt: also erstmal einen Schritt davor für alle, die es nicht kennen: es gibt ein Loch-Emoji. Einige haben es auch erst deswegen jetzt gelernt. Also ein Emoji, das ein Loch am Boden zeigt. Wir finden unseren Bildungsauftrag. So kreisrund ausgeschnitten, wie wenn du So auf so einem dick zugefrorenen See im Winter angelst am Nordpol. Was wir ständig tun übrigens Ja, absolut. So. Und wir haben gestern mitten in diesem hochkomplizierten und auch komplexen Kreuzworträtsel, um auf diesen Blue Sky Invite-Code zu kommen. Hat das eigentlich jemand geknackt?
01:10 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Das weiß ich noch nicht. Ich habe wirklich viele, viele Hinweise bekommen. Also zum Beispiel, wer der Mann mit der roten Krawatte bei Aldi ist, das hat jemand öffentlich dann auch getrötet.
01:21 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Und ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen, aber es wird heute wieder rätselhaft im Zahlensender. So, auf jeden Fall, dermaßen viele, wir haben mittendrin gesagt, schickt uns ein Loch-Emoji, wenn ihr bis hierhin gehört habt, weil wir es nicht glauben konnten, aber Hakis hören bis dahin.
01:40 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
So ist es, ja.
01:41 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Der natürliche Feind des Loches ist übrigens der Pfahl. So, dann starten wir für heute.
01:49 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Ja, ich würde kurz im Housekeeping einsteigen.
01:52 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Ah, bitte.
01:52 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Ja, mach doch erstmal Housekeeping. Weil wir haben gestern korrektiv quasi, also wir haben die so ein bisschen für tot erklärt, nicht ganz, aber wir waren uns nicht ganz sicher, wie es da eigentlich Wie ist da eigentlich der Stand? Wie ist es da mit dem Faktencheck-Team?
02:04 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Ja, aber auch nur mit dem Fakten-Check-Team, ob die noch diese Ko-op mit Facebook haben. Ganz genau.
02:09 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Und diese Zusammenarbeit mit Facebook gibt es auch immer noch. Und die veröffentlichen auch weiterhin nahezu täglich Faktenchecks, die sich mit Desinformation beschäftigen, die dann am Ende auf allen Plattformen kursieren. Desinformationen, um die es geht, mit denen sie sich beschäftigen. Und sie schreiben hier Telegram, TikTok, X, Facebook, Instagram. Vielen, vielen Dank an Uschi, die uns gehört hat. Der Zähne haben wir so eine Größe, das ist eigentlich das Geile. Wenn wir, also jetzt werden nicht Leute darauf hingewiesen, hey, die haben über euch gesprochen, sondern die Leute haben uns schon gehört und sagen dann, ähm Hallo, ich höre das immer und ihr habt Quatsch erzählt. Und wir weisen uns dann darauf hin. Also vielen Dank für die Richtigstellung. Wir geloben Besserung. Und da haben wir hiermit.
02:54 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Ich würde sagen, ab und zu kann es uns passieren, dass wir spontan, während wir quer durch unser recherchiertes Zeug hier hindurch pflügen. Auch mal nach oder so ein Gedanken, also dass wir einfach mal denken. Und den Gedanken äußern. Das kann auch mal passieren, würde ich sagen. Auch weiterhin.
03:15 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Ah, das ist ja auch so. Also, vor allem, wenn ich mir überlege, wie so meine Assoziationsblastereien hier so in diesem Podcast vonstatten gehen.
03:25 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Dafür gibt es ja dann immer einen Podcast am nächsten Tag, wo wir nochmal drüber sprechen können. Housekeeping machen können, wie mit Das möchte ich, dann bringe ich das auch noch kurz an. Tar 152 bei Mastodon. Ich glaube, das ist jemand, der könnte diesen Kerosin-Drin-Podcast, der Raketen-Podcast mit T152, den könnte er machen. Viele Raketen verwenden, Kerosin als Treibstoff. Heißt dort aber meist RP1 so und die Falcon 9 von SpaceX ist da so ein Fall Fünfundsechzig Millionen Dollar, die Apple übrigens zahlt, sind knapp nicht mal ein kompletter Start. Also wird Ride Share sein, schreibt er. Also teilen sich diesen Start mit mit anderen Unternehmen. Und Global Star hat Ende 2021 17 Satelliten bestellt. Er glaubt nicht, dass die SpaceX alle für 65 Millionen starten wird. So und dann war unsere Frage: gibt es da eigentlich noch Alternativen? Und die Antwort hier klingt nach nein. Die Falcon 9 ist derzeit fast alternativlos, wenn man ein System will, das schon fliegt. China und Russland fallen aus politischen Gründen weg. Europa hat keine fliegende Rakete im passenden Nutzlastbereich. Das ist so ein Satz übrigens, den merke ich mir. Wenn ich zwischendurch mal, wenn irgendwo das Gespräch auf Weltraum fahrt, dann sage ich, ja, wir haben in Europa fliegenden Raketen. Im passenden Nutzlastbereich. Einfach so sagen.
05:00 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Das ist auf jeden Fall sehr schlau.
05:01 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Ja, Rocket Lab Electron ist zu klein. Bleiben noch die Inder, die gelten als unzuverlässig. Japan ist viel zu teuer. Andere Systeme aus den USA sind entweder relativ kurz vor dem Erstflug oder kurz vor Ende und zu teuer. Also bleibt die Falcon 9 von SpaceX übrig.
05:16 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Ich habe letztens übrigens über die indische Raumfahrt was geträumt, wo du gerade darüber tatsächlich. Aber ich, also ich kann mich nicht erinnern, aber damit ich nicht so vergesslich wirke, sage ich, das ist privat. Oder wie Oma auch sagt, dann war das auch nicht wichtig. So, ich habe da leider keine Erinnerung im Nutzlastbereich.
05:39 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Und jetzt gehen wir in Medias Res. Wir starten mit Neuigkeiten aus der Regulierungsküche in Brüssel. Thierry Breton, der Binnenmarktkommissar, hat Neuigkeiten zum Digital Markets Act. Er nennt es den D-Day for DMA. Und wir hören kurz in diese Neuigkeiten rein. Wir müssen uns dafür durch dieses Englisch von Thierry Breton kämpfen, aber wir werden es gleich nochmal paraphrasieren. Solange es nicht eiwanger ist, geht's. Das geht wahrscheinlich. So, Achtung, los geht's. D-Day for DMA.
06:17 Speaker 4
It's a very important milestone for freedom and innovation online in Europe. As the most impactful online companies, we call them gatekeepers. will now have to play by our rules, our European rules. The DMA gatekeepers are the following six platforms Alphabet, Amazon, Apple, Bidence, Meta and Microsoft. They now have six months to comply. We will be very, very strong on investment. I will keep you posted.
06:55 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Ja, du atmest einen? Ja, ich finde das also ich bin mit den ganzen DMA Also zum DMA gehören ja so Regelungen wie eben die Interoperabilität, da haben wir schon mal drüber gesprochen. Ja, genau. Ich finde das aber erstaunlich, dass tatsächlich, das war ja in den letzten Tagen, wir haben nicht viel drüber gesprochen, aber Es gab da einigen Widerstand, was die Unternehmen, logischerweise, die Unternehmen angeht, die da jetzt auf dieser Gatekeeper-Liste dann doch gelandet sind und das sind namentlich Microsoft und Apple. Die sagen, sie haben zwar durchaus große Plattformen, aber die hier genannten seien nicht groß genug, um auf dieser Liste zu landen. Also namentlich sind das iMessage bei Apple und Bing bei Microsoft. Und ich war ein bisschen überrascht, dass sie dann tatsächlich auch darauf gelandet sind. Zumindest im Fall von Bing. Bei iMessage würde ich sagen, das funktioniert als Argumentation natürlich nicht, zu sagen, hey, wir haben einen Dienst, der. mit jedem iPhone mitgeliefert wird und auf jedem Mac nutzbar ist, der dann aber zu wenig Nutzer in Europa hat. So kann man es glaube ich nicht erklären. Aber Bing finde ich doch auf eine Art überraschend.
08:08 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Also gehen wir doch vielleicht mal durch. Was heißt das eigentlich? Diese sechs Unternehmen, die gerade genannt wurden, gelten als, also in der deutschen Pressemitteilung Schreibt die Europäische Union sogar Torwächter. Also Geldnetz. Nichts mit dem Dark Web zu tun. Das ist so. Und auch nichts mit Dem Spiel des Jahres. Oder so. Also, die gelten als Gatekeeper und müssen innerhalb eines halben Jahres für eine ganze Reihe ihrer Online-Dienste neue Vorgaben erfüllen. Du hast Ein bisschen davon schon genannt, also die Interoperabilität für große Messenger-Dienste, WhatsApp natürlich. gehört dazu, um dann eben auch Nachrichten von anderen kleineren Messengern empfangen zu können oder sie dorthin zu schicken. Und es gilt erst einmal für die 1:1-Kommunikation. Und später dann auch für Gruppenchats. So. Dann gehört dazu, dass diese Gatekeeper Daten aus verschiedenen Quellen nur noch mit ausdrücklicher Genehmigung der NutzerInnen zusammenführen dürfen. Das betrifft dann ja Google natürlich, Meta, ne? Das sind so die. Spezialisten in diesem Thema. Da hatte bei Google das Bundeskartellamt im März auch schon den übergreifenden Datenaustausch abgemahnt. Vorinstallierte Apps müssen auf iPhones und Android-Geräten entfernt werden können und es muss möglich sein, sie über andere App Stores als den von Apple selbst oder den Google Play Store zu ziehen.
09:39 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Das ist das sogenannte Sideloading, da haben wir ja schon mal drüber gesprochen.
09:42 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Genau, ja, also das sind so die wichtigsten Regeln darin und wer als Torwächter gegen diese Regeln verstößt. Dem drohen Geldstrafen und zwar nicht zu knapp, das ist ziemlich happig von bis zu 10 Prozent des Jahresumsatzes und bei Wiederholungen von bis zu 20 Prozent.
09:59 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Boah.
10:00 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Das ist wirklich krass. Also, um es nochmal kurz zu benennen, welche Dienste sind betroffen? Der Spiegel hat es schön aufgelistet. Es sind die Browser, Chrome und Safari. Die Marktplätze von Amazon und Meta, die App Stores von Apple und Google, Google Maps und Google Shopping, WhatsApp und der Facebook Messenger. Die Werbedienste von Amazon, Google und Meta, die Betriebssysteme iOS, Android und Windows, die Google-Suche, die sozialen Netzwerke Facebook, Instagram, LinkedIn, TikTok, YouTube. So, ja, das ist mal so ein Querschnitt. Es gibt so einige Sachen, wo noch eine Frage dran ist, zum Beispiel ob iMessage dazu gehört unter anderem. Aber. Das sind harte Regeln.
10:45 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Ja, total. Also, weil das gerade, also das führt jetzt voll weit weg von Social Media, aber wir müssen trotzdem kurz drüber sprechen. Gerade im Fall von Apple greift das massiv das Geschäftsmodell an. Also das Apple-Ökosystem basiert auf so eine Art auf eine Art Zaunprinzip. Also du kannst reinschauen, du kannst reingehen, aber wenn du drin bist, kommst du eigentlich nicht mehr raus, weil du eben dann darauf angewiesen bist, iMessage zu benutzen. Oder die ähm, die Art, wie die Geräte miteinander sprechen, zu benutzen. Ich kann, wenn ich einen Mac habe, kann ich die Kamera des iPhones einfach so als Webcam benutzen, ohne weitere Probleme. Ich kann, wenn ich auf dem iPhone eine App starte, sie auf dem iPad weiter benutzen oder auf dem Mac. Also diese ganzen Features. Das funktioniert, weil das alles aus einem Guss kommt und weil es eben dieses Ökosystem gibt. Wenn du jetzt anfängst, aber an diesem Ökosystem zu wackeln, im Sinne von es wird Sightloading geben, das heißt Apps, die eben nicht mehr zertifiziert durch Apple sind, sondern die du einfach so herunterladen kannst, wenn du anfängst, ähm auch die Interoperabilität plötzlich reinzubringen, dann ist das für Apple, glaube ich, ein Punkt für eine Krise, weil gerade in den USA übrigens was ähm, was ich übrigens zur Debatte stellen würde, ob sie alle diese Features, die sie in der EU erfüllen müssen, dann auch in den USA ausrollen. Es gibt ja durchaus auch Beispiele von Regelungen, die sie in China erfüllen müssen, die sie dort dann auch erfüllen, wie zum Beispiel, dass du ähm, dass du das ge das Schuttergeräusch der Kamera nicht stumm schalten kannst in China, weil das dort gegen die Regeln verstößt. Oder dass du ein Warngeräusch bekommst, wenn du einen niedrigen Akkuladestand hast. Also das sind alles Dinge, die Gesetze in China sind, die Apple umsetzen muss und deswegen hast du dort eine andere iOS-Version. zwei Türen gleichzeitig aufgemacht, ich gehe mal wieder zurück. Also ich würde mich fragen, ob Apple diese Dinge, die sie in der EU umsetzen muss, auch in den USA dann verfügbar macht, denn in den USA ist der Kampf um den Messenger-Dienst Ziemlich hart. Also der Kampf darum, ob du per i-Message schreiben kannst oder nicht, das ist da ein sehr, sehr, sehr stark genutzter Messenger-Dienst. Der ist kriegsentscheidend und wenn du jemandem versuchst, über die iMessage-App eine Nachricht zu schicken, dann schickst du ihm eine grüne SMS und keine blaue iMessage. Und diese Green and Blue Bubbles, das ist ein Riesenthema in den USA, vor allem bei jungen Leuten, die für Apple einen extrem wichtigen Markt darstellen. Dass da jetzt eine Interoperabilität auf Messenger-Ebene kommen könnte.
13:19 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
verhagelt den, glaube ich, mächtig die Laune, ehrlicherweise. Ja. Ja. Also wir beobachten das gespannt und es hat eben auch Auswirkungen auf den Social Media Betrieb, wobei explizit Ex blin zit nicht auf X. So, der Town.
13:34 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Aber Meta ist dabei. Also wenn wir das jetzt mal zu Ende spielen, dann kann ich dir aus meiner iMessage oder WhatsApp-App eine Direktnachricht zu TikTok schicken. Ich muss nicht alle Features erfüllen, wenn ich das richtig verstanden habe, sondern es muss nur die grundlegende Funktionalität geben. Kann dir zu TikTok eine Nachricht schicken und die kannst du dann weiterleiten zu jemandem anders, zu Instagram ins Postfach und so weiter und so weiter. Ich verstehe zwar, wie das eine Monopolbildung ein bisschen verhindern soll, aber so richtig praktisch finde ich das ehrlicherweise nicht. Ja, weil dann habe ich 100 Postfächer, über die ich mit 100 Leuten über 100 Kanäle schreiben kann. Ja, es ist wahr. Weil in einer perfekten Welt gäbe es dann eine Art ID, mit der du selber deine eigene Postfläche verbinden kannst, aber das will ja auch keiner.
14:28 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Mastodon Postfach. Ja, das wäre toll. So, dann gehen wir doch mal rüber zu X, beziehungsweise wir machen noch eine Vorstufe und bleiben bei XAI. dem KI-Unternehmen von Elon Musk. Wir wissen, es steht die Elon Musk-Biografie von Walter Isaxson an. Und hier und da tauchen immer mal wieder ein paar Auszüge auf. Das ist jetzt im Time Magazine mit neuen Details zur Gründung von XAI und der Verbindung. zu X. Und da würde ich gerne mal kurz mit dir durchgehen, was es da so zu lesen gibt. Also erstmal Beginnt die Geschichte damit, dass im Februar 2023, in diesem Jahr, da gehörte Ex schon längst Elon Musk, er den Chef von OpenAI, Sam Altman, ins Hauptquartier von Twitter eingeladen hat. Hat ihn wohl aufgefordert, die Gründungsdokumente von OpenAI mitzubringen. So. Und Isaacson schreibt. Das ist ein unnötiger Machtmove. Ja, ja, ja, das ist ein Boomer-Move. So, und Isaxon schreibt, dass Elon Musk auch einfach seit Jahren schon Angst vor KI gefahren hat. Also er ist ja auch. Unterzeichner diverser offener Briefe und so, haben wir auch schon öfter drüber gesprochen. Und besorgt Auch weil er jetzt Twitter besitzt und der Einsatz von KI-Bots eben auch auf dieser Plattform zur Manipulation führen könnte. Das kennen wir schon, das ist auch seine Begründung für die bezahlte Verifizierung. Ja, und diese Gespräche hat er dann fortgesetzt. Dann war im März 2023, Monat später. Da hat er dann Walter Isackson zu einem vertraulichen Gespräch eingeladen nach Austin und hat sich da nochmal pessimistisch geäußert, was künstliche Intelligenz angeht, und hat gesagt Diese Bedrohung durch künstliche Intelligenz könnte es dringlicher machen, den Mars zu erreichen. Ja, also das KI wird uns das Leben auf der Erde zur Hölle machen. Wir müssen alle ganz schnell zum Mars. Und dann hat er sich wirklich in diesem Gespräch mit Walter Isaxon gefragt, lohnt sich eigentlich so viel über Ex nachzudenken oder muss ich mehr Zeit investieren? In künstliche Intelligenz und in ein Raumschiff. Und das sollte dann der Biograf beantworten, vor allem. Ja, oder er hat einfach nur laut gedacht, wie so ein Denker einfach das tut. Übrigens, interessanter Nebenaspekt, X Daily schreibt dazu, es scheint so zu sein, dass Elon Musk dazu neigt, die erste Hälfte der Woche bei Tesla und SpaceX zu verbringen. Die zweite Hälfte und das Wochenende bei X. Das erklärt auch, warum die Folgen hier bei uns so gelagert sind, wie sie gelagert sind.
17:27 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Tatsächlich. Aber es passt zu unserer These, ja, sehr gut. Aber ich, äh, also dieser Satz, dann müssen wir auf den Mars fliegen, das da sind doch zehn Logikfehler drin, oder? Also mal angenommen, die ganze Menschheit fliegt zum Mars, sie wird ja nicht ohne technisches Gerät dahin fliegen. Das heißt, diese KI kommt ja mit. Dann, das ist ja, also, oder?
17:50 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Ja, also auch sehr gut, ja, stimmt.
17:52 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Das verstehe ich schon zweitens auch diese Technologiefeindlichkeit, die da im Grunde drin liegt.
17:57 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Und wir bauen ein Raumschiff und es fliegt uns besonders gut zum Mars, weil es KI an Bord hat. Ja, genau.
18:04 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Aber auch diese Technologiefeindlichkeit, die dem zugrunde liegt, da bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich von diesem Mann wirklich einen Full-Self-Driving Car haben möchte.
18:11 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Ja, ja. Oh Mann. Also dann nochmal einen Monat später, stellt Elon Musk, so einen früheren Mitarbeiter von Deep Mind, ein und gründet dieses XAI-Team und gibt dem drei Ziele. Schreibt Walter Asaxon. Erstens die Entwicklung eines KI-Bots, der Computercode schreiben und automatisch vervollständigen kann. Zweitens, einen Chatbot-Konkurrenten zu ChatGPT von OpenAI. Und drittens Eine sichere KI, die neugierig auf das Universum ist.
18:43 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Das haben wir, glaube ich, schon mal gehört.
18:45 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Das haben wir alles schon mal gehört. Also neu ist so dieses: vielleicht soll ich doch besser schnell zum Mars. Das ist neu. Und was auch neu ist, Elon Musk hat dann wohl im Laufe dieser Gespräche gemerkt, dass er eigentlich einen Vorteil hat, dadurch, dass er jetzt Ex besitzt. Und das war beim Kauf von Twitter nicht beabsichtigt. Es war ein Nebeneffekt, den er wohl erst nach dem Kauf erkannt hat. Und dann begonnen hat, darüber nachzudenken. Die sprachbasierte künstliche Intelligenz, also ein eigenes Sprachmodell, zu koppeln mit den Daten von X und dem realen KI-System von Tesla. Für autonome Karten und Roboter. Das möchte er auf diesen Ebenen zusammenbringen.
19:35 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Das ist spannend, weil das jetzt zum ersten Mal wirklich einen echten Link zwischen den Innenunternehmen herstellt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich möchte, dass der Sprachassistent in einem elektrischen Auto von. . Also ich weiß ja, wie die Leute so twittern Ich möchte, dass er mir so antwortet. Aber nee, also ich das ist natürlich tatsächlich hochinteressant. Ich glaube nicht, dass du mit also korrigiere mich gerne, aber mit Selbst mit einer Zillionen Tweets wirst du ja die KI, die benötigte den Denkprozess abnehmen soll im Auto, war ich aus, wo fahre ich drüber, wo biege ich ab, das wirst du ja mit Sprache nicht gelöst kriegen, das Problem. Oder? Ja. Yeah, absolut.
20:25 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Absolut.
20:25 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Das ist nur, ich habe den Denkfehler.
20:27 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Also, hochinteressant ist es auch noch mal so ein bisschen Drin diese Rate Limits, die er eingeführt hat, tatsächlich um OpenAI und Google abzuschneiden von den Twitter-Daten. Da ging es, das war ja damals auch unsere Vermutung, da ging es weniger um Didos-Angriffe oder so, sondern um dieses massenhafte Scrapen. von von Inhalten, ähm, von Online-Angebot von Twitter, um damit die eigenen Sprachmodelle zu füttern. Und da wollte er wohl die Mauern hochziehen. Und das war der Grund dafür wohl.
21:10 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Wissen wir denn, ob es da tatsächlich an diesem Wochenende zu einem Scraping-Welle in unbekanntem Ausmaß, wie er es damals ungefähr so formuliert hat? kam oder ob das eine Form der Verfolgungswahns, weiß nicht, ob man das so sagen kann, aber so ist es.
21:27 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Ja, also Nee, wissen wir nicht. Da gibt der Artikel von oder dieser Part aus der Biografie von Walter Isaacson keinen direkten Aufschluss drüber. Er schreibt zumindest nicht so, als wäre das ein Hirngespinst gewesen. Aber seine Quelle ist auch Elon Musk. Ja, aber ich finde das ja auch nachvollziehbar. Also, das fiel ja in eine Zeit, in der auch hart debattiert wurde darüber. Ähm also die New York Times hat ja auch den Zugriff für solche Scrapingbots gesperrt. Für KI-Training genutzt werden, zum Beispiel zuletzt öffentlichkeitswirksam. Also das ist ja tatsächlich ein vorhandenes Problem. Ja, ja, total.
22:06 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Ich finde das auch nicht ganz abstrus. Das liegt ja auch auf der Hand, weil du gerade diese Masse an Daten Aus ganz vielen verschiedenen sozialen, ähm, äh sozialen Schichten nirgendwo so dicht gehabt hättest wie bei Twitter und X. Aber an diesem Wochenende musste dann ja alles ganz, ganz schnell gehen, weil jetzt gerade und so Und d da haben wir ja offenkundig Zweifel drin gehabt. Ja.
22:29 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Naja. So, dann zur Ex. Twitter hat 2020 ein Unternehmen übernommen, das den Namen Squad trug und eine gleichnamige Screensharing-App angeboten hat. Also eigentlich so eine Video-Chat-Plattform. Aber eben mit einer Screensharing-Funktion. Und Squad wurde deshalb in den ersten Monaten der Corona-Pandemie immer beliebter. Und dann haben zwei der Gründer von Screen-Formen. Squad, später auch hochrangige Positionen bei Twitter übernommen. Den einen Namen kennen wir hier aus Haken dran schon. Das war nämlich Esther Crawford. die später Direktorin bei Twitter war wow und dann im Schlafsack da gepennt hat, im Aufquartier und damit Karriere, nicht Karriere, Schlagzeilen gemacht hat. So Und der andere war Ethan Sutin, der technischer Leiter wurde bei Twitter. Und der verklagt X jetzt, wegen seiner Kündigung im Mai vergangenen Jahres. Da hatte Elon Musk Twitter noch nicht übernommen, aber Ethan Sutton wurde gefeuert und er behauptet, das sei unter einem Vorwand erfolgt und diente dazu, ihn nicht vollständig zu entschädigen für die Squat-Übernahme und die anschließende Beschäftigung. Und zwar wurde ihm gesagt, die Entlassung erfolge aus wichtigem Grund. Und damit war Twitter nach dem Übernahmevertrag. nicht verpflichtet, ihm 1,3 Millionen Dollar an Barabfindungen zu zahlen oder mehr als 80. 000 Aktien. Und Sutin behauptet, diese Entlassung aus wichtigem Grund war Teil davon, die Kosten mit allen Mitteln zu senken. Das war nämlich wenige Wochen nach dem Angebot von Elon Musk, Twitter zu übernehmen und eine Phase, in der dann auch Leute gefeuert wurden, einfach um Kosten zu senken und diese Übernahme wirklich auf die Spur zu bringen.
24:14 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Es klingt vor allem so ein bisschen nach, da hat jemand die Don't Fire Liste übersehen. Ja. Wie wir das aus der Harald Dürrtor Livestream-Geschichte sehen. Also wer nicht seit 202 Folgen Haki ist, ich fasse die gerne nochmal zusammen. Das war ein Mensch oder ist ein Mensch, ein Isländer, der ein Unternehmen gegründet hatte, das Twitter auch seinerzeit gekauft hat. und die Auszahlung dieses Kaufbetrages offenbar ans Ende seiner Arbeitszeit gelegt hat, ungefähr so. So, dass die Kündigung von ihm für Twitter extrem kostspielig wäre. Elon Musk hat den öffentlich ziemlich hart angegangen und Harald Dürr hatte eigentlich wenig Sinn, drin gesehen, darauf einzugehen und bis irgendwann Elon Musk erkannt hat, dass es eben diese Do-Not-Fire-Liste gibt. Und das hat am Ende dazu geführt, dass Elon Musk jetzt heute bei Harald Dürr eigentlich unter allem, was Harald Dürr twittert, drunter schreibt, hey, voll cool, nette Geschichte, cool. Um so ein bisschen Süßer zu raspeln und sich so ein bisschen aus der Schusslinie zu bringen für das, was er da eigentlich mal angerichtet hat.
25:18 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Ja, also wir werden sehen, wie diese Geschichte ausgeht. Das wird kein großes Loch in die Kassen reißen. Aber wirft nochmal ein schönes Schlaglicht auf die Situation rund um die um die Übernahme. Funktionen und Emotionen. So, da haben wir ein bisschen was für heute auf der Liste. X wird den Algorithmus für die Timeline korrigieren. X-Daily hat eine Quelle direkt aus dem Team von X, die sagt, das wird in den kommenden Tagen abgeschlossen sein und auch live gehen. Und soll dafür sorgen, dass weniger Postings von niedriger Qualität und Engagement Bait in der Timeline auftauchen.
26:06 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Ich, also, ich hab da gerade ganz komische Beobachtungen auch in meiner Time. Nein, also ich gucke da ja immer mal wieder rein, als recherche diesen Podcast hier oder auch einfach. um so um so angewidert, mich wegzudrehen vom Rechner. Und tatsächlich habe ich so ein paar Beiträge, die sehe ich die ganze Zeit ganz oben. Also So ungefähr in tausendfacher Ausführung irgendwelche Leute die Screenshots ihrer Batteriegesundheit, ihres iPhones screenshotten und darüber sprechen, wie viel Akkuladegesundheit sie noch haben. Dann irgendeinen Account, der immer nur so Flaggen postet und dazu schreibt, nenne eine Erfindung, die Norwegen hervorgebracht hat, beispielsweise, oder die Schweiz, also so richtig Interactionbait. Und halt echt dämliche Videos. Das sind so die Inhalte, die bei mir die ganze Zeit oben sind.
26:59 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Ja.
27:00 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Also vielleicht findet es besser.
27:01 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Schauen wir mal. Es muss was getan werden dran, ne?
27:03 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Ja, definitiv.
27:04 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Dann hat X die Community Notes für Videos eingeführt. Die erscheinen dann unter allen Beiträgen mit einem bestimmten Video, für das diese Community Note festgehalten wird Wurde X schreibt eine hochskalierbare Methode, um bearbeitete Clips, KI-generierte Videos und mehr mit Kontext zu versehen.
27:25 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Okay. Wenig Emotionen.
27:28 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Gut, dann rüber zu Instagram. Bei Instagram haben wir ein paar Emotionen und sei es Lachen. So, also, Instagram testet die Möglichkeit, in Notes einen Ort zu markieren. Menschen nutzen Notes, um Gedanken, Stimmungen und sogar Orte zu teilen. Wir wollen es einfacher machen, sich darüber auszutauschen, wo man sich aufhält, neue Inspirationen für Orte zu bekommen, die man besuchen möchte und vieles mehr.
27:55 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Also ich habe das Gefühl, da wird jetzt einfach alles reingeballert, was man teilen kann. Und ich will ja auch, ich will gar nicht sagen, dass es doof ist. Aber es ist doof. Aber es ist ein bisschen doof. Also man hätte hätte man das von vornherein mit all diesen Sachen gestartet, meinetwegen, aber jetzt so peu à peu. Was kommt als nächstes? Geben wir Wetten ab?
28:13 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Was glaubst du, was kann man als nächstes in Notes teilen? Keine Ahnung, keine Ahnung, aber man kann die Notes jetzt auch in Videos einbinden.
28:22 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Hä? Also ich lade ein Video in den Feed hoch und dann kann ich eine bestehende Note dort ein, also anders holen. Ja, genau. Aber die Notes sind doch weg irgendwann.
28:31 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Ja, nach sieben Tagen.
28:35 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Also meine stärkste Emotion ist Verwunderung. Ja, gut. Man muss aber auch dazu sagen, also das liegt vielleicht auch an der fortgeschrittenen Zeit, wir sind quasi live.
28:45 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Ja, also es ist kurz vor 23 Uhr am Mittwochabend. So spät waren wir noch. Wolltest du das gerade auch sagen, sind wir fühlen wir uns so sehr, dass wir fast schon verheiratet sind eigentlich? Ist das so? Ehrlicherweise ja.
28:58 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Ja.
29:02 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Filter für Kommentare. Also, es ist wohl schon jetzt so bei Instagram, dass so ein paar anstößige Kommentare sind, schreibt Instagram selbst. schon in einen separaten Kommentarbereich verschoben werden. Und man kann jetzt diese Einstellung noch erweitern, dann werden noch mehr Kommentare verborgen, die ebenfalls anstößig oder beleidigend sein könnten. Okay, also
29:24 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Kann ich dann jetzt so ein Level an Anstößigkeit aussehen, die ich okay finde?
29:29 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Ich weiß nicht, ob es einen konkreten Slider gibt oder einfach nur so einmal umschalten, dann gibt es noch so ein bisschen die Erweiterung. Aber es erinnert mich sehr An die Replies beim alten Twitter, wie das dann weggeschoben wurde, was finde ich immer sehr gut funktioniert hat.
29:44 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Ja, 100%, finde ich auch gut. Finde ich auch total sinnvoll, dass du nicht einfach Leuten, also sofort Kommentare komplett verschwinden lässt oder wie es im TikTok-Fall ja immer mal wieder passiert ist, dass du. . Kommentare nur sichtbar hast für den, der es geschrieben hat und sonst für niemanden, sondern dass du hier klar erkennbar die einfach wegschiebst und sagst, schreib was du willst, kann eh keiner lesen. . Finde ich eigentlich einen ganz guten Schritt. Haben wir ja bei Twitter auch schon mal gelobt und ist sinnvoll. Gilt aber übrigens nicht für alle Formen der Beiträge. Also ich möchte jetzt nicht hier dieses Freedom of Speech is not freedom of reach-Lied singen. Aber gerade im Fall von Kommentaren, wo man ja wirklich Leuten ausgeliefert ist, da habe ich, oh, da habe ich kurz einen Gedanken äußern. Habe ich heute drüber nachgedacht, weil mir was aufgefallen ist. Und zwar bin ich auf einem X-Account eines Ja, also ich weiß gar nicht, wie man es den hennen will. Ich glaube schon eines führenden Rechten gerutscht. Ich habe gesehen, dass der eigentlich vermutlich 99% seiner Reichweite über Kommentare generiert, die er unter die Tweets Posts von PolitikerInnen, die nicht seiner Meinung sind, schreibt oder Medien, mit denen er nicht d'accord ist und so weiter und so weiter. Also er nutzt eigentlich, er ist wie so eine Bazille, die sich einfach nur dranhängt an die Veröffentlichung anderer und darunter Sein Rodzablenden.
31:04 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Ja, das kann ja eine ganz gute Strategie sein, erst recht, wenn man jetzt Verified Reply Guy ist.
31:08 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Ja, genau. Absolut. Natürlich ist er das. Und da habe ich nämlich noch darüber nachgedacht, dass da das Blocken, was wir ja bald offenbar verlieren, eine super Methode ist, um das einzudämmen. Weil wenn all diese Leute ihn einfach blockieren würden, dann hätte er nichts mehr von dieser Reichweite. Und das war so einer der Punkte, den wir, glaube ich, im Bloggen relativ oft übersehen haben, dass du ja einfach auch so schabenmäßig Die Reichweite anderer ja einfach absaugen kannst.
31:40 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Weil, wenn der dich nur mutet, kannst du trotzdem antworten. Ja, genau, stehst dann für andere noch sichtbar dort. Ja, das ist ein Punkt.
31:49 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Und in dem Fall von Instagram mit den verborgenen Kommentaren aber auch, also zum einen sorgt das dafür, dass das eben nicht mehr ganz so einfach geht, was bei Instagram wahrscheinlich aber wahrscheinlich eh ein bisschen weniger ist als bei Twitter. Zum anderen aber schützt, dass auch die, die den Beitrag veröffentlicht haben und einfach nicht konfrontiert sein wollen. Mit all diesen Kommentaren, mit diesem Schund, den die Leute da teilweise abladen. Also ich glaube, das ist gerade so unter dem Gesichtspunkt mentale Gesundheit ein ganz wichtiges Feature.
32:19 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Ja, true. Okay. Gut. Dann haben wir noch, Instagram zeigt jetzt aus der App heraus an, ob man neue Benachrichtigungen bei Threads hat. Ja, das finde ich klug übrigens.
32:32 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Ja. Also noch mehr Anreize schaffen, darüber zu gehen. So.
32:37 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Und das war's. Darfest du zuerst über den Fauxpas von gestern sprechen?
32:56 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Also, du hast ja noch gesagt, Werkschau Wie hast du es genannt? Du hattest eine Formulierung gestern. Ich habe gesagt, das ist auf einer Meta-Ebene ganz grandios. Maschinen gebaut. Ja genau, im Maschinenraum hast du es genau. Weil wir hier so die vierte Wand durchbrechen und euch teilhaben lassen an der Entstehung dieses Podcasts. Es ist nicht nur so, dass wir hier einfach jeden Tag. . Killer-Content abliefern, sondern wir sind auch noch Podcaster zum Anfassen. Und man kriegt auch mit, wenn man mal Dinge korrigieren will oder sagt, hey, wir schneiden was. Das ist der gelebte, das epische Theater im Podcast. Und Wenn wir aber ankündigen, dass wir was piepen, um das Spiel nicht zu versauen, dann sollten wir uns Memo für uns im Anschluss auch daran vielleicht erinnern, dass wir was piepen müssen, bevor wir die Folge hochladen. Das haben wir leider nicht getan. Das tut mir sehr leid. Und wir haben damit quasi einen Blue Sky Code in die, in die, in, ins In den Äther geschenkt. Und ich habe deswegen mir überlegt, schmeiße ich drei neue Blue Sky Codes hier in den Topf Aber alle drei nach einer anderen Verschlüsselungsmethode und ihr müsst rausfinden, welche das ist.
34:05 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Ich weiß nicht, ob das möglich ist. Herrlicher war es. Die steht bei mir hier jeweils daneben, aber das sagen wir diesmal dann einfach nicht.
34:13 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Wir sagen das nicht, genau. Ich sehe ja, wenn die Codes nicht eingelöst werden, wobei ich nicht mehr genau weiß, welcher welcher ist, aber. Also ich fange mit dem ersten an. Es kommt nicht Base Guy Social davor, denn es ist ja verschlüsselt. Ich fange an. ARJX minus RNBH minus 3XLAN minus PSJKA. Trennung, anderer Code, andere Verschlüsselungsmethode. EVN großes B minus also ich glaube das große B ist für Blue Sky, unwesentlich, aber vielleicht für die Verschlüsselung. Minus V R F L D O minus. M T U Z G minus vier fünf M D fünf M D drei. Und die nächste Verschlüssungsmethode kommt jetzt, Trennung. Der ist krass.
35:13 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Viel Erfolg.
35:15 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
F fünben zwei vier F A acht zwei sechs Null E 1476 B6. EB2AA 8528B73BF Trennung. Mit einmal atmen zwischendurch. Ja. Toll, was? Respekt, mein Lieber. Da kommen die Erinnerungen hoch, als ich im Hochschulradio, wenn ich manchmal, also an schlechten Tagen musste ich da Nachrichten lesen. Und das ist nicht so meine Gattung gewesen, das Nachrichtenvorlesen. Ahnt man mir wahrscheinlich nicht nach, aber ist so. Und ahnt man nach, sagt man das so, ja, ne? Das sagt man so. Vermutet man wahrscheinlich nicht, hätten wir gesagt hier. Ja, oder checkst du das? Checkst du das bei mir? Und wenn ich aber Nachrichten lesen musste, dann war das immer die Aufgabe, schaffe ich es einfach nur fehlerfrei vom Anfang bis zum Ende durch. Das hat meistens ganz gut funktioniert, aber ich habe da viele Skills gelernt. Fehlerfreies Lesen ist mein Ding.
36:17 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Komm. Gut. Dann haben wir jetzt von Merlin noch, das ist ein neues Rätsel. Und als ich das sah, habe ich gedacht, das hat drei Fragezeichen-Qualität. Ich würde jetzt Leuten eine Dreiviertelstunde zuhören. wie sie in der Zentrale sitzen, im Hintergrund krächzt ein Papagei und versuchen, das zu lösen. Also pass auf. Merlin schreibt: alles, was auf B-Sky-Social-folgt, jetzt in Rätselformen. Es geht los mit. Die Universität der Quadratestadt hat in dieser Straße ihr Tanz- und Yogazentrum. Darunter, ist jetzt der zweite Punkt, darunter ist Johnny's Child aus der All Duweis Schlucht gelistet. Ich habe keine Ahnung. So, der dritte Punkt: Batteriepol mit fünf Buchstaben. Vierter Punkt: Lebensmittel, das aus der Kloake kommt. Und fünfter Punkt, Stützpunkt der Ala 46. Aber auch Zivilisten können hier anreisen. Sie haben dann das gesuchte Kürzel auf dem Koffer. Also, ich bin wirklich baff, ne? Lieber Merlin, bitte kannst du uns dann schreiben, wenn diesen Code jemand hat? Dann. Also ich kann das verdachten. Mein Gott, es ist wirklich super spät. Oder sprichst du Niederländisch die ganze Zeit eigentlich nur? Ich kann das verdachten.
38:02 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Ich glaube, da komme ich nicht mehr raus. Ich spreche den Satz auch nicht zu Ende. Kann das bitte nicht einfach in den Sprachgebrauch übergehen? Also wenn Aiwanger sagen kann, mir ist nicht erinnerlich das, dann kann ich doch auch sagen, ich verdachte.
38:18 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Oder?
38:18 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Ja, absolut. Was ist denn die richtige Form von ich habe einen Verdacht als Verb? Ich verdenke? Ja, wahrscheinlich doch nicht.
38:28 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Nee, ich.
38:29 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Verdächtige wäre es gewesen.
38:31 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Ich verdächtige es ja nur, wenn du eine Person verdächtigst. Ich habe einen Verdacht, sagst du einfach.
38:35 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Nee, das ist mir nicht genug. Dann will ich den Satz nicht zu Ende sprechen.
38:40 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
So. Soll man noch so ein paar raushauen? Ja, okay. Ja, oder? Ja. Für die einfachen. Für die einfachen Leute. Ich habe hier noch einen von Popix Da, da macht das Mikrofon so schon Pops.
38:58 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Du hast ein gutes Mikrofon vor dir.
39:00 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Hört man das nicht, wenn ich das so mache? Bei mir auf dem Kopfhörer explodiert alles, wenn ich sage. Dann B Sky minus Social Minus F E Q T minus 5 Z I G T. Und von Micha hätte ich noch einen. B Sky minus Social minus QGAWC.
39:32 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Ich habe auch noch welche. Und zwar habe ich die aus deiner Kommentarspalte bei LinkedIn. Wenn die mal nicht alle weg sind in der Zwischenzeit. Ja, vielleicht, aber wir versuchen es trotzdem. Die kommen nämlich. von Philipp Klöckner mit ganz lieben Grüßen von uns an den Doppelgänger-Podcast. Der hat nämlich drei Bluesky Codes zum Jubiläum gegönnt noch. Wir lesen die trotzdem vor, wenn sie schon weg sind. Sorry, wir werden es nie erfahren, weil die sind nicht sofort immer weg.
39:59 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Also sagen wir, sie sind nicht weg. Wenn sie schon weg sind, sind auch sie bis acht Uhr weg. So, genau. Denk da mal drüber nach. So, jetzt, bitte. Ja, ich verdachte das auch.
40:08 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
QXC2P minus ANDF7, Trennung. M2 OX, Minus J X3KY, Trennung, C N F L B, Minus R T U A S, Trennung.
40:27 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
So.
40:28 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Und dann war's, das war.
40:30 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)
Das ist wieder so eine Ausgabe, wo du, wenn ich gleich auf Stop drücke, zu mir sagst, ach, war wieder so schnackerig.
40:35 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)
Ja, das genau. Und dann werde ich sagen, hä, wir hatten keine Themen und haben trotzdem 42 Minuten durchgeredet. Danke trotzdem fürs Zuhören. Ey, wirklich. Aber das muss er machen. Also ich werde immer so rührselig, wenn wir sowas sagen. Aber das ist schon echt nicht selbstverständlich, dass Leute, die sich hier anhören, jeden Tag so viel Zeit ihres Lebens uns widmen. Das macht einen schon demütig.
41:02 Speaker 5
Das gibt wirklich das Wort. Ich demütige. Nee, warte, das nicht. Stopp. Es wird nicht besser. Wir sagen bis morgen. Bis morgen.