Alle Episoden

Folge 225 · 18. Dezember 2023 · 1:19 Std.

Das Microblogging-Endlager

mit Nicole Diekmann

Wir müssen nochmal über Threads sprechen. Also nicht darüber, was es kann, sondern darüber, was es ist. Oder sein will. Ist Threads das neue Twitter? Oder ist es Instagram mit Worten? Was wird aus Bluesky oder Mastodon?

Außerdem geht Elon Musk dubiose Deals ein – jetzt mit Amazon und damals mit den Banken, die ihn finanzieren sollten.

➡️ Die (unvollständige?) Liste der Mastodoninstanzen, die Threads blockieren: https://fba.ryona.agency/?domain=threads.net

➡️ Haken dran unterstützen – oder mit der Haki-Community ins Gespräch kommen könnt ihr hier: http://www.hakendran.org⁠

Transkript

Automatisch erstellt, kann Fehler enthalten. Zeitmarken springen im Player an die Stelle.

00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Hallo Nicole.

00:07 Nicole Diekmann

Hallo Gavin.

00:09 Gavin Karlmeier

Schön, dass du da bist. Ich will dich ganz kurz vorstellen für die, die dich nicht kennen, die wenigen. Nicole Diekmann ist heute bei mir Sie ist nicht nur ZDF-Hauptstadt-Korrespondentin. Habe ich das richtig gesagt?

00:22 Nicole Diekmann

Völlig richtig.

00:23 Gavin Karlmeier

Gut, begnadete Podcasterin, sondern sie hat auch starke Emotionen zum Thema Social Media.

00:30 Nicole Diekmann

Alles völlig richtig.

00:31 Gavin Karlmeier

Und ausgerechnet heute hast du besonders starke Emotionen zum Thema Social Media. Und ich freue mich drauf. Ich hoffe, du kannst die Wut noch so ein bisschen in deinem Bauch halten. Ich will sie gleich komplett aus dir raus. Kitzeln nicht, aber ich will sie haben auf jeden Fall. Ich würde aber vorher noch ganz kurz ins Housekeeping gehen zur letzten Episode und zwar hat Hans Dorsch, liebe Grüße, in den Spotify-Kommentaren. Ziemlich akkurat meinen Standort während der letzten Aufzeichnung. Naja, erraten ist es wahrscheinlich gar nicht, sondern gewusst. Er hat geschrieben: Du befindest dich auf dem Bauhaus, Parkplatz gegenüber des McDonalds in Köln-Kalk. Das war absolut richtig. War aber auch erstaunlich, also es war die einzige Antwort zu meinem Standort und die war auch noch richtig. Und ich weiß, jetzt gibt es so wenig Baumärkte, die gegenüber von Fastfood-Restaurants liegen. Oder habe ich mich, hier hat mich irgendwas anderes verraten? Vielleicht gibt es auch nur einen, das war der Tipp, den ich gegeben habe, vielleicht gibt es auch nur einen Bauhaus überhaupt, der ganz laut Radio auf dem Parkplatz laufen lässt. Ich bin mir da nicht so sicher.

01:31 Nicole Diekmann

Unter Baumarkt-Radio-Fans ist der natürlich total bekannt. Aber ich habe das gesehen. Das war bei Spotify, ne? Genau, das finde ich total beängstigend. Also ich wäre an deiner Stelle nicht so gelassen und beneide dich darum, dass du das so entspannt siehst. Also das ist ja wirklich.

01:53 Gavin Karlmeier

Wir haben ja von Jack Sweeney gelernt, nicht den Standort, wo du dich gerade aufhältst, wird verraten, sondern der Standort 24 Stunden später. Dann bist du weitestgehend in Sicherheit.

02:04 Nicole Diekmann

Und wir haben gelernt, du spottest einfach nie, wo gerade Elon Musk ist, denn sonst wirst du halt bei X gesperrt. Aber mein Gott.

02:12 Gavin Karlmeier

Nee, der Attack dran Twitter Account ist ja leider gesperrt, wovon niemand ja genau weiß, warum das der Fall ist. Naja Zweites Housekeeping. Wir haben in der letzten Folge auch davon gesprochen, dass Elon Musk eine Universität gründen möchte, eine Schule. Und in dem hakenderen Discord. Kleines Housekeeping im Housekeeping. Ich wurde zweimal gefragt, ob das Geld kostet, dort mitzumachen. Nee, kostet kein Geld. Mittlerweile sind fast 400 Leute dort angemeldet. Hakendran-Discord könnt ihr bei hakendran. org euch einfach registrieren. Kommt in den Chat. kommt in die Gruppe. Es ist wie eine große WhatsApp-Gruppe mit Leuten, die alle diesen Podcast hören und Bock haben, sich darüber auszutauschen und über die Themen, über die wir hier sprechen. Jetzt am Wochenende waren da sehr, sehr, sehr angeregte Diskussionen zum Thema Mastodon und Threads und Threads und Twitter und sowas halt, worüber man so diskutiert hat. Also ich kann euch da alle sehr empowern, da hinzukommen, die Einladung steht. Und ich würde mich freuen. Auf jeden Fall hat dort Koffey Hollik für uns herausgefunden. Wie ist es eigentlich, wenn man in Deutschland eine private Universität betreiben möchte? Das hatte Franzi nämlich hier als Frage aufgeworfen. Und er schreibt, zum Betreiben einer privaten Uni braucht man in Deutschland eine staatliche Anerkennung. Seit 2001 führt der Wissenschaftsrat im Auftrag der Länder die institutionelle Akkreditierung nichtstaatlicher Hochschulen durch. Und spannend ist, es kam dann auch in diesem Channel nämlich raus, dass jetzt, also im Moment, Dieter Schwarz, das ist einer der reichsten Deutschen, wenn nicht sogar der reichste Deutsche, und der ist der Mann hinter Lidl und Kaufland, dass der gerade eine Schule baut, nämlich die Josef-Schwarz-Schule. Und diese Schule soll von der, wie sagt es? Wie heißt es von der Vorschule bis zum Bachelor, also letztes Kindergartenjahr bis zum Bachelor durchgehend beschulen können und es soll schon 2024-2025 dort losgehen. Also wir haben sowas sozusagen direkt vor der Tür.

04:05 Nicole Diekmann

Ich habe zwei Fragen. Warum Josef Schwarz? Der Mann selber heißt Dieter, habe ich richtig mitbekommen. Hast du richtig mitbekommen? Wen setzt er ein Denkmal? Achso, oder seinem Sohn, der ja schon wieder nicht so gut mitkommt.

04:17 Gavin Karlmeier

Dieter Schwarz ist der Sohn von Josef Schwarz, 1977 gestorben. War der ja Gründer der Liede und Co.

04:23 Nicole Diekmann

Okay, da scheint also zumindest postum ein gutes Verhältnis zu existieren zwischen Vater und Sohn. Und zweitens Wie tickt der Schwarz Junior? Können wir uns da? Also ich meine, was Elon Muska macht, das könnte ja im Zweifel einem palästinensischen Ausbildungslager sein. gleich kommen. Man muss ja mit dem Schlimmsten rechnen. Aber was haben wir da zu erwarten?

04:47 Gavin Karlmeier

Bei Dieter Schwarz, der hat ja diese alte Elon Musk-Regel. Hättest du geschwiegen, wärst du philosoph geblieben. Da hat sich Dieter Schwarz eigentlich bislang eben nicht gegen gerichtet. Von dem weiß man nichts. Es gibt keine Fotos von dem, ich glaube ein Foto, der ist wirklich ein Phantom.

05:04 Nicole Diekmann

Ja, das macht man so, wenn man eine große Supermarktkette oder zwei hat. Also die ID-Brüder sind ja auch total oder waren, die leben, glaube ich, nicht mehr beide, oder? Ist das nicht? Ist nicht einer gestorben?

05:17 Gavin Karlmeier

Wenn diese Folge hier um 6 Uhr hochgeladen wurde und um 6 Uhr, jetzt haben wir 6 Minuten nach Start, kannst du wahrscheinlich um 6. 07 Uhr im Discord nachlesen.

05:24 Nicole Diekmann

Nee, ganz anders. Ich glaube, um 6. 08 Uhr steht jemand von Deinen Kontakten vor meiner Haustür, weil der mich nämlich geortet hat und erklärt mir direkt dann von Angesicht zu Angesicht, wie es um die Albrecht-Brüder eigentlich bestellt ist. Vor allem, was deren Existenz auf unserer Erde angeht.

05:45 Gavin Karlmeier

Auf jeden Fall, ich würde zustimmen, ich glaube, das ist the way, einfach sich so komplett zu verschweigen und nicht stattzufinden und so. Und so macht er das ja. Ähm, trotzdem finde ich es immer erstmal seltsam, wenn Leute mit sehr viel Geld anfangen, solche solche Einflussnahmen auf Kinder zu machen. Durchzuführen, wie das hier passiert.

06:04 Nicole Diekmann

Ach ja, andererseits, wenn du dir das Schulsystem in Deutschland anguckst, kann da durchaus auch eine heere Idee hinterstecken. Ich will das jetzt gar nicht mal von vornherein so verdammen, denn so wie es läuft, sollte es ja nicht laufen, vielleicht ist das der einzige Weg, ich weiß es nicht.

06:20 Gavin Karlmeier

Ja, okay. Vielleicht kann das jemand mal recherchieren, wie die so aufgestellt sind inhaltlich.

06:26 Nicole Diekmann

Genau, statt rauszufinden, wo du bist und wo ich bin, das wäre doch mal eine sinnvolle Rechercheaufgabe.

06:33 Gavin Karlmeier

Und ich will mit dem ersten kleinen Thema einsteigen, bevor wir zu deiner Wut kommen, weil vielleicht hilft uns das allen. Und zwar gibt es eine Studie, der Der Ruhr-Universität Bochum und des Deutschen Zentrums für psychische Gesundheit. Und die sagt, wer die Social Media-Nutzung um eine halbe Stunde täglich reduziert, ist zufriedener und engagierter im Job und depressive Symptome könnten verringert werden.

06:55 Nicole Diekmann

Ich finde das eine gute Nachricht, weil das so was Gemäßigtes hat, weil ich diese, ich gehe jetzt mal drei Monate in den Digital Detox, das habe ich nie verstanden, beziehungsweise da habe ich immer gedacht, okay, wie krass. Wenig Kontrolle kann man über sich selber haben, wenn man irgendwann so ausgelaugt ist, dass man das von einem Extrem ja dann quasi ins andere verkehren muss, um wieder klarzukommen. Und das ist doch eine. Das ist doch eine total angenehme Nachricht, dass diese Schwarz-Weiß-Medien, die sie ja leider sind, also da wird ja quasi nur noch, bist du nicht für mich, bist du gegen mich gelebt. In den meisten jedenfalls kommen wir heute bestimmt auch noch drauf, dass dieses Nutzungsverhalten, das uns allen guttut, aber so schwarz-weiß gar nicht ist. Also es geht nicht darum zu sagen, es ist Teufelszeug, wir machen das gar nicht, es macht uns alle krank. Sondern, wie meine Mutter immer gesagt hat, alles in Maßen. Das finde ich eine total wohltuende, weil eben nicht zur Aufgeregtheit und Übersteuerung, die da immer herrscht, passende Aussage.

08:04 Gavin Karlmeier

Es gibt doch diesen Satz, die Menge macht das Gift. Tatsächlich glaube ich aber, also ich bin der falscheste Ansprechpartner für dieses Thema leider. Ja, also ich habe sowohl schon zwei Monate lang gar nichts benutzt als Digital Detox Und da in einem Podcast drüber gesprochen. Als auch lasse ich mich immer wieder davon hinreißen, da so mehr machen zu wollen, als ich gerade tue. Und ich glaube, diese Studie aber, weil das Schöne ist ja, dass die Studie ja nicht sagt, du solltest nur eine Stunde am Tag es nutzen. Also sie sagt ja nicht mal das, sondern das ist eine rein relative Aussage, machst du es eine halbe Stunde weniger, geht es dir besser. Da kann ich mit arbeiten

08:53 Nicole Diekmann

Genau, und wenn ich das richtig gelesen habe, sind da ja auch so Tipps bei wie nicht ständig, sondern dass wir uns so feste Zeitpunkte festlegen sollten am Tag, wann wir dann die Social-Media-Kanäle checken. Also, das hat ja wenig zu tun mit dem Alltag von Journalistinnen und Journalisten. Aber ich sag mal, als Privatmensch, das gab es ja auch schon ganz oft als Als man sich noch sehr viel über E-Mail ausgetauscht hat, als so Richtlinien, ne? Und immer wieder auch so Selbsterfahrungs Berichte von Leuten, die das mal ausprobiert haben und sagten, ich bin gar nicht mal so rappelig. Ich habe Outlook bei der Arbeit mal ausgemacht. Und gucke jetzt nur noch zu festen Zeiten rein, damit ich nicht ständig aus irgendwelchen anderen Denkwür oder Arbeitsprozessen gerissen werde, weil wieder dieses Ding zu hören ist und ich mich dem wieder zuwenden muss. Ich meine, das wäre auch ein SPD-Politiker gewesen. Der das mal propagiert hat. Aber ich weiß nicht mehr, ob es Lars Klingball oder Kevin Kühnert war. Ich glaube einer von beiden. Also, das ist jetzt nicht so Neues. So eine neue Erkenntnis, ne? Aber wie gesagt, ich finde eine sehr wohltuende. Tja, also Ich meine, machen wir uns nichts vor. Ich bin jetzt auch nicht super diszipliniert, was Social Media angeht. Ich weiß nur, ich bin letztes Jahr in Urlaub geflogen über Weihnachten. Und hab dann die Twitter, war es da schon ex, nein, es war noch Twitter, die Twitter-App von meinem Handy gelöscht Und ich habe tatsächlich mich mehr als einmal dabei erwischt, wie ich mit meinem Daumen auf diese Stelle getippt habe und dann merkte, ah nee, da ist ja geil.

10:43 Gavin Karlmeier

Das habe ich aber auch, diese Muscle-Memory, ne? Also das habe ich sehr oft, dass ich genau dahin, wo die Twitter, die habe ich ja auch weggeschoben, als wir hier mit diesem Podcast angefangen haben, weil ich genau dasselbe beobachtet habe. Ähm und was aber in der Studie erzählt ist, dass man dass man davon ausgeht, dass Menschen dazu neigen, sich die positiven Emotionen in den Medien zu holen. die man eben im Arbeitsalltag nicht bekommt. Das Gehirn kann aber mit dieser ständigen Ablenkung, die diese Netzwerke eben auslösen, eben nicht gut umgehen. Und das zeigt sich dann im Zweifel durch Depressionen sogar. Das finde ich spannend und sie sagen, diese Social Media Zeit hält Menschen davon ab, im echten Leben Kontakt mit Menschen zu halten. Ja, also vielleicht probieren wir das auch mal aus, eine halbe Stunde weniger. Ich mach das vielleicht mal. Ich habe alles probiert. Ich habe auch probiert, mein Telefon immer in der Wohnung an demselben Ort liegen zu lassen, weil ich genau weiß, genau dort mache ich das dann woanders nicht. oder Push-Nachrichten auszuschalten. Und dann fingen aber jetzt Threads an und Threads hat all das mit dem Arsch eingerissen, weil ich gerade bei Threads auch für jedes Like und jedes Following eine Push-Nachricht kriege. Und mich die ganze Zeit ein bisschen freue. Und das ist so wahnsinnig ungesund und ich weiß das. Und hoffe, dass das jetzt langsam so ein bisschen weniger wird. Aber da sind wir auch schon voll im Thema, weil du sagst, du hast gerade starke Emotionen zum Zweiz.

11:57 Nicole Diekmann

Ja, also ähm Ich habe mich selten, ich glaube, ich korrigiere noch nie, habe ich mich so schnell über eine Plattform so geärgert wie über Threads. Es ist jetzt kein totales Wunder, aber doch ein bisschen überraschend, weil man ja eigentlich auch ein paar Jahre jetzt schon auf dem Buckel hat und ich bin jetzt auch nicht erst seit Donnerstag bei Threads Ich war da vorher schon. Ich habe mir über Umwege halt die App irgendwann besorgt und die, ich weiß es gar nicht, die Woche, die man auch als Europäerin dann selber da aktiv mitmachen konnte, genutzt. Und dann, als es nicht mehr ging, als sie dahinter gekommen sind, hier die Europäer, die überhaupt noch nicht zugelassen sind, die waren da alle mit, das geht, jetzt müssen wir sperren, sonst kriegen wir nie die Zulassung, in Anführungszeichen. Als das vorbei war, habe ich es dann auch gelassen, weil ich nicht der Typ bin, einfach nur mitzulesen. Das liegt mir halt nicht. Also war ich schon so ein bisschen darauf vorbereitet, wie es läuft. Aber also ich muss sagen, ich meine, Ich sage weiter Twitter. Das ist eine Frage, die wollte ich dir nämlich heute stellen. Das mache ich jetzt, Gavin. Achtung, schneide ich an, jetzt geht es los. Kennst du irgendeinen Menschen, der. Ohne sich zu konzentrieren von ex redet, ich nicht.

13:19 Gavin Karlmeier

Ich ne Nee, also doch, ich habe es letztens einmal gehört, dass jemand sofort von Ex gesprochen hat, ohne es denn mit Twitter zu kontextualisieren. Nee, es war sogar in einer öffentlichen Kommunikation. und dachte so, war sogar überrascht, mir fiel das auf, dass das jemand so gesagt hat. Deswegen, und das finde ich aber Finde ich eine super spannende Beobachtung, weil da steckt ja drin, dass nicht nur der Name Ex nicht angenommen wird, sondern dass auch eine inhaltliche Trennung vorgenommen wird zwischen dem Twitter, dass wir kannten und im Herzen eigentlich das. Ist so ein bisschen wie der wie der Opa, der irgendwann gestorben ist, der aber von dem aber immer noch im Präsens gesprochen wird. . Und der jetzigen App, die X heißt, die eben nichts mit dem zu tun hat, was es da mal gegeben hat. Also ich habe schon das Gefühl, dass es auch nicht nur eine eine Trennung auf Namensebene ist oder auf Kaufebene, sondern eben auch eine auf inhaltlicher Ebene.

14:16 Nicole Diekmann

Ja, genau. Also da hat Elon Musk sich vielleicht nochmal ein Eigentor geschossen, weil halt Dieser komplette Verfall, was Benehmen und auch Publikum angeht, quasi Ja, zusammenfällt mit der Umbenennung. Und da sind wir aber auch schon bei einem Ding, das mich total wahnsinnig macht. Also ich bleibe bei Twitter, denn es ist halt, es hat nicht funktioniert, wenn in jeder Zeitung, auf jeder Website Wenn überhaupt X genannt wird, in Klammern dahinter steht vormals Twitter, dann hat es nicht so verfangen bei den Leuten, ja. So. Und ich lese jetzt bei Threads, wie Leute schreiben, Wie könnt ihr es überhaupt mit eurem Gewissen vereinbaren, noch bei Twitter zu posten? Und ich denke Also Freunde, erstens, Twitter, und das wird total vergessen, war auch Formask hochproblematisch. Es ist nicht so, als hätte vorher. Ja, Herr Papst ist ein ganz schlechtes Beispiel. . . Sagen wir mal, Kofi Annan da quasi den Hut aufgehabt. Und dann wäre Donald Trump gekommen. Es gab vorher schon massive Probleme bei Twitter, bevor Elon Musk kam. So. Ich sage das jetzt, weil es passt. Ich habe da ein Buch drüber geschrieben. Auch über die Probleme bei Twitter. Es gibt eine Studie von Amnesty International, die ist 2019 rausgekommen, die heißt Toxic Twitter. HateAid hat seit Jahren riesige Probleme mit Twitter. Staatsanwälte haben schon vor Jahren gesagt, als Elon Musk für uns alle noch der große Tesla Musk war, wenn es eine Plattform gibt, auf der es große, große Probleme gibt mit Hate Speech und eine Plattform, die gleichzeitig null mit uns zusammenarbeitet, dann ist das Twitter. So, das ist das eine. Also Ja, es hat sich verschlechtert unter Mask, überhaupt keine Frage, kein Ding, aber jetzt auf einer Mieterplattform. So zu tun, als würde man sich auf wirklich quasi in einem Heimatfilm bewegen und gleich schießen Peter, Alexander und Lass mich überlegen, ähm ruht läuverig um die Ecke, und alles ist schön und in Technicolor. Das ist Also, das ist so ein Unsinn. Du merkst es schon, die Wut ist noch da. Es ist völliger Unsinn. Wir tun nicht nur so, als wäre Twitter früher total. Tippitoppi gewesen und dann kam Elon Musk und plötzlich zog Hass ein in die Timelines. Nein, wir tun auch so, also ich, aber manche tun jetzt so. Als wäre Mark Zuckerberken Engel. Mieter, Facebook, WhatsApp, auch Instagram haben so viel übel angerichtet auf dieser Welt. Wir erinnern uns vielleicht nur an den Werbeboykott, der Kurz war, aber er hat existiert nach oder während der Black Lives Matters. Black Lives Matter. Ich mach's immer falsch. Black Lives Matter. Bewegung, also der Hochzeit der Bewegung, weil unter anderem Facebook dafür verantwortlich gemacht wurde, dass der Rassismus so hohe wird, also nochmal mehr hochgekocht ist, unter anderem in den USA. Die Rohingya in Myanmar, frag die mal nach Facebook. Frag die mal nach Facebook, was da abgegangen ist. Also. Das ist wirklich völliger Unsinn. So, das ist eine, diese totale Verherrlichung und Amnesie, die anscheinend bei Leuten jetzt stattfindet. Also, aber auch gleich, das ist ja eine. Große moralische Erhebung. Also, wir sind jetzt hier, weil X ist einfach gar nicht mehr tragbar. Ja, ist es nicht mehr, aber auch, wie gesagt, Threats ist hochproblematisch. Das ist das eine. Das andere ist, es wird mir sehr viel erklärt auf Threads. Und ich dachte, dafür gehe ich zu Mastodon.

18:15 Gavin Karlmeier

Da mal ganz kurz, oh, oh, oh, lass uns das mal kurz parten, da müssen wir gleich nochmal drüber sprechen. das Erklärphänomen, weil das, das finde ich auch sehr interessant, wie Threads angenommen wird. Und was da gerade für ein Clash of Cultures passiert seit Donnerstag, seitdem es gestartet ist.

18:29 Nicole Diekmann

Das ist der Schlechteste aus allen Welten.

18:32 Gavin Karlmeier

Ja, weiß ich nicht. Doch. Komm mal gleich zu. Ich will kurz zu diesem weil du hast natürlich auf eine Art Recht. dürfen nicht so tun, als wäre das die Erlösung. Auf der anderen Seite, und da halt das fand ich so interessant, weil du hast sowas, du hast so einen Gedanken von mir sozusagen weitergepostet vor einigen Tagen, nämlich. dass Elon Musk das ausgelöst hat, was Donald Trump auf der Präsidentenebene ausgelöst hat. . . Dass wir aus europäischer oder zumindest aus deutscher Perspektive immer gesagt haben. einen schlimmeren Präsidenten als George W. Bush oder John McCain oder so, den könnte man sich doch gar nicht vorstellen. Und dann kam Donald Trump und man hatte das Gefühl, also wenn jetzt ein George W. Bush im Interview ist, dann ist der irgendwie Der ist zwar vielleicht nicht mit uns auf derselben politischen Seite, aber der ist immerhin Demokrat. Das war so in unserem Wertesystem dann irgendwie so verankert. Einfach weil es plötzlich das Korrektiv nach rechts gab oder in den in den ins Unvorstellbare gab, sagen wir es so, dass wir plötzlich das Gefühl bekommen haben Das, was wir früher als problematisch erachtet haben, war zwar sicherlich zu seiner Zeit problematisch, ist aber inzwischen so ein bisschen auskorrigiert worden, weil es eben extremere Punkte gibt, die ähnlich groß oder ähnlich Reichweiten stark oder ähnlich stark besprochen sind.

19:49 Nicole Diekmann

Naja, wenn wir gewusst hätten, wie schlimm es sein kann, dann hätten wir das Damals nicht schlimm gefunden, um es mal zu tun.

19:55 Gavin Karlmeier

Vielleicht, ja, genau. Das ist die These. Und mit Elon Musk verhält es sich ja so ähnlich. Wir haben immer gedacht, dass das Mark Zuckerberg mit Facebook und Meta macht, ist unter einem Datenschutzgesichtspunkt alles schwer erträglich. Ähm und warum sind wir eigentlich noch da und löscht euch alle und haben geworben, wir kennen ja alle, mindestens zehn Personen in unserem Umfeld, die Kein WhatsApp benutzen, spätestens seit dem Verkauf an Facebook, die dafür werben, kommt doch zu Signal oder Threamer oder wo auch immer hin. Und plötzlich hast du aber jetzt gerade all diese Dinge vergessen, wie du es nennst. Also, die werden plötzlich egal, dadurch, dass wir jetzt gerade Threads haben und sagen, hey, wir haben Threads, wir rennen jetzt dahin. Und ich diese beiden Thesen, die sind, glaube ich, die zwei Punkte einer Geschmacksskala. Nämlich, halten wir es aus, dass wir jetzt gerade uns in Zuckerbergs Arme flüchten, um eine Möglichkeit zu haben, das Microblogging reichweiten stark fortzuführen. Und ich glaube, da ist das wichtige Wort, die ist Reichweiten stark, und da sind wir nämlich gleich bei diesem Clash of Kaisers. Oder sagen wir, wenn wir jetzt schon an dem Punkt sind, dass wir Ex den Rücken kehren, vielleicht nutzen wir diesen Anlass direkt auch mal, um anderen Netzwerken auch mal den Rücken zu machen. Und ich glaube, das ist eine Diskussion, die gerade viele führen, ehrlicherweise. Und die Frage ist aber immer, wie kompromissbereit sind wir mit uns selber und wie kompromissbereit sind wir auf moralischer Ebene. Also sind wir bereit, diese Verhandelbarkeit einzugehen, weil wir sagen, das, was Elon Musk macht, ist für uns Das Überschreiten von roten Linien, die für uns, was für uns indiskutabel ist, aber das, was eben in der Metawelt passiert, das nehmen wir hin, weil wir eben dahin gehen wollen, wo die Leute sind, was immer das Argument war, warum wir in diese Netzwerke gelaufen sind. Ich weiß gar nicht, wie ich den Satz angefangen habe. Aber das ist so, das umtreibt mich so, weil ich so denke, ich sehe das ähnlich, dass gerade bei Threads viele Leute aufeinandertreffen, die eigentlich nicht aufeinandertreffen sollten. Und ich sehe das aber eher, und dann jetzt komme ich doch zu diesem Clash of Cultures, sehe das fast eher als Chance, weil das gleichzeitig auch so ein kleines Auflösen von Echokammern, ich weiß, dass es kein echtes Auflösen von Echokammern ist, aber ein kleines Auflösen von Echokammern mit sich bringt.

22:09 Nicole Diekmann

Ja, es wäre schön, wenn das so wäre. Das ist ja das Blue-Sky-Ding. Also ich habe, ich habe die letzte Zwei Monate X nicht mehr genutzt. Ich habe letzten Freitag das erste Mal nach zwei Monaten X aufgemacht, weil wir ein Gutachten vorliegen hatten, wonach Alice Weidel. angeblich, muss man sagen, bei ihrer Doktorarbeit geschummelt hat. Und ich weiß ja, wer sich auf Ex rumtreibt und dachte, na, das ist ein Kreis von Leuten, die sollen es auch kurz wissen, dass es dieses Gutachten gibt und dass es den Vorwurf gibt. Reichweite, genau. Und Zielgruppe. Ansonsten habe ich mich da komplett rausgehalten, auch wirklich nicht reingeguckt, vielleicht zwei, dreimal, weil ich wusste, es kommen Direct-Messages von Leuten, die keinen anderen Kontakt zu mir haben, darüber, auf die ich auch warte. Das war's. Ich habe mich da überhaupt nicht mehr beteiligt. und habe stattdessen ganz viel Bluesguy gemacht. Ich habe seit Donnerstag 12. 20 Uhr, es hat ja ein paar Minuten länger gedauert mit dem Start von Threads. Nichts mehr bei Blue Sky gemacht. So, ich glaube auch, dass das total stagnieren wird bei Blue Sky. Aber Da ist es netter.

23:27 Gavin Karlmeier

Also Dennis Horn, ein alter Bekannter, hat er sagt nichts. Ah, jetzt war ja jetzt Er hat geschrieben: Ich befürchte Threads ist das Todesurteil für Blue Sky.

23:39 Nicole Diekmann

Ich glaube nicht Todesurteil, aber ich glaube, das ist das Ende des Wachstums. Also ich glaube, dass sich Leute, die gar keinen Bock haben auf Threads, Achso, darauf wollte ich eben hinaus, genau, der rote Faden. Threads. Würde es ja schön finden, wenn so Echokammern und Blue Sky ist eine Echokammer. Das ist ein großer Nachteil. Das ist schon langweilig. wenn das nicht so laufen würde jetzt bei Threads, aber gestern Abend öffne ich Threads und sehe Eine ehemalige Bild TV-Moderatorin fängt da an mit, ja, Corona-Zeit ist nicht aufgearbeitet, Freunde 2G ist komplett gescheitert und ich denke, was? Von wann ist denn das? Wieso hatte die denn Thread schon 2021? Wie kann denn so? Also Hut ab, toll, Early Adopter. Nein, das hat die tatsächlich gestern Abend geschrieben. Und dann kommt ein namhafter Jurist, den ich total schätze, greift ihr Posting auf und kommentiert es per Drücko. Und ich denke, okay, wir machen jetzt stupid people noch ein bisschen more famous, als sie schon sind. Wir führen jetzt dieselben Diskussionen wie vor zwei Jahren. Dann hätte ich auch drüben bleiben können. Also, das ist Twitter von vor eineinhalb Jahren. Und das sind dann einfach dieselben Echo-Kammern.

25:14 Gavin Karlmeier

Ja, aber also, wenn wir mal ganz ehrlich sind, wir haben Twitter ja nicht verlassen, weil uns die Community dort genervt hat. Das hat uns über all die Jahre nicht gehindert, dort weiter aktiv zu sein, sondern weil wir das System ja grundsätzlich problematisieren. Das heißt, wenn wir sagen, hey, jetzt findet das statt, was bei Twitter stattgefunden hat, fast ein positiver Effekt, weil bei Blueska hat mich eine Sache ganz lange bewegt, über die ich hier nie gesprochen habe, weil die auch in die Zeit der hakendranfreien Zeit viel. Und da geht es um die Vergabe von Invitecodes. Ich habe nach dem Ende von Haken dran, hatte ich noch sehr viele Invite-Codes übrig, und weil wir ja durch den Zahlensender in dem Podcast immer nur die Zahl, die die Invite-Codes von Hakis vorgelesen haben. Waren meine, die wirklich, wir haben ja als Haken dann sehr viele Invite-Codes zur Verfügung gestellt bekommen. haben wir die fast nicht mehr verbraucht. Und dann habe ich einfach zehn Stück bei Twitter gepostet und habe gesagt, bei X und habe gesagt, hier Leute, kommt. Und ich habe mit, also ich habe diskutiert mit Leuten, die gesagt haben, wie fahrlässig das von mir sei. diese den Zugriff für diese Plattform zu ermöglichen für Leute, die da vielleicht nicht hin sollen. Und ich finde dieses Krasse Gatekeepen finde ich irgendwie falsch. Weil auf der einen Seite, ich finde, das Echokammern-Problem ist nicht immer nur ein Problem. Ich umgebe mich im Privatleben natürlich auch nur mit Menschen, die mir nicht auf die Nerven gehen, die mich nicht beleidigen. Dem mich nicht anlügen. Also, das kommt natürlich auch aus einer grundsätzlichen menschlichen Herangehensweise. So, ich will mein soziales Umfeld so schaffen, dass es mir ein gutes Gefühl gibt. Und auf der anderen Seite möchte ich doch gar nicht eine Plattform, ich will doch gar nicht eine Plattform haben, bei der ich nur unter meinesgleichen bin. Weil ich gebe dir recht, es ist natürlich eine müßige Diskussion, jetzt mit solchen Leuten dort diskutieren zu müssen. Aber eigentlich müssen wir das hier gar nicht.

27:08 Nicole Diekmann

Ja. Müssen wir nicht, ja?

27:14 Gavin Karlmeier

Ich will nicht in einem sozialen Netzwerk unterwegs sein, in dem halt nur so meine 30 Leute irgendwie unterwegs sind. Weil dann kann ich halt auch eine WhatsApp-Gruppe aufmachen.

27:23 Nicole Diekmann

Will ich auch nicht. Also ich habe tatsächlich auch die Blue Sky-Phase als eine Überbrückungsphase bis. Threats startet betrachtet. So in der Zeit, also X war für mich, ich habe drei Monate gerade frei von der Arbeit, deswegen kann ich auch X. den Rücken kehren. Es würde im Moment überhaupt nicht gehen, wenn ich weiter recherchieren müsste, weil also ich weiß gar nicht, wie viele Kabinettsmitglieder gerade überhaupt bei Threads sind, aber es ist sicherlich nicht annähernd die Zahl, die sich immer noch auf Ex tummelt. Wer sich die Geschichte gestern in der FAZ durchgelesen hat, wie sich die Ampel nochmal nach diesem Karlsruher Urteil zum Haushalt sortiert hat und vom Bruch gerettet hat. Da wird Mindner auf Ex zum Beispiel zitiert. Also du kommst um Ex nicht drumherum, so gerne man das auch möchte. geht gerade nicht als Journalistin und als Journalist. So. Ich hatte keinen Bock auf Ex, konnte mir das erlauben. Kann mir das auch noch erlauben? Muss aber, es liegt leider in meinem Naturell, muss aber an Micro-Blogging-Diensten teilnehmen, so will das das Gesetz. So, sonst werde ich rappelig. Genau, und also erstmal habe ich bei Blue Sky dann mitgemacht.

28:38 Gavin Karlmeier

Bitte.

28:38 Nicole Diekmann

Bitte was?

28:39 Gavin Karlmeier

Das liegt manche Gesetz.

28:40 Nicole Diekmann

So sieht's aus. Ich habe da mitgemacht und ich habe gedacht, die werden ja so klug sein und diese Inweiter. Policy aufgeben before Threats startet. Denn das kannst du nicht lange machen. Das ist ja dieselbe Diskussion. Ich habe da damals auch eine Kolumne drüber geschrieben, wie bei Clubhouse. Das war ja auch. Ich glaube es immer noch so, ne? Niemand benutzt es mehr. Da habe ich noch drüber geschrieben, so kann man das nicht machen. Das hat den Anschein des Elitären Und das ist nicht die Idee von Social Media. So. Haben sie bei Blue Sky nicht gemacht, warum auch immer? Gut, jetzt ist Threads da, aber ich finde es total interessant, was du eben gesagt hast. Du hast gesagt, wir sind ja nicht gegangen, weil die Community uns so genervt hat bei Twitter. Ja, aber. Wenn du aus einem Haus ausziehst und du ziehst in ein neues Haus ein, dann Hast du ja den Anspruch, dass alles das, was dich im alten Haus genervt hat, im neuen Haus von Anfang an nicht stattfindet. Also Du sortierst vorher die Sachen, die du vielleicht nicht mehr brauchst aus, die kaputten Sachen, die Sachen, von denen du weißt, die hast du nie benutzt, warst aber zu faul. zum Wertstoff hochzubringen oder was. Aber vorm Umzug machst du das. Das hat ja auch immer was von einer Katharsis, ja. Und du nimmst doch nicht den ganzen Schrott und alles das, was. genervt hat mit ins neue Haus und denkst, ja gut, dann ist es da halt auch, ich habe mich dran gewöhnt. Nein, machst du nicht. So, das ist immer auch eine Chance. Also die Frage ist ja, wie hoch Ist denn diese Rückfallstufe? Also, wollen wir dann sagen, okay, also bevor Musk offen antisemitisch wurde, bevor er Leute wie Alex Jones zurückgeholt hat, was immer noch ein unfassbarer Akt ist, finde ich, Davor war es super nervig auf Twitter, aber das ist okay, wenn es jetzt auch Threads auch so ist. Nee, also kann wirklich nicht wahr sein. Ich muss das wiederholen, dass ich Gestern Abend sehe, jetzt fängt die Corona-Diskussion wieder an, völlig faktenfrei übrigens in dem Zusammenhang. Und die Mechanismen werden wiederholt. Wir können doch versuchen, das, was wir gelernt haben, In den Jahren auf Twitter, und ich sage jetzt bewusst Twitter, ich meine nicht Ex, ich meine die Vor-Mask-Zeit, die können wir doch nutzen, um ein paar Sachen anders zu machen auf Threads, aber nee, machen wir nicht.

31:11 Gavin Karlmeier

Ja, ja, ich teile das. Aber also die Unzufriedenheit mit Threats, die hat sich in den letzten Tagen bei vielen Leuten in verschiedenen. Farben gezeigt. Also den Punkt, den du ansprichst, den habe ich oft gelesen. Ich habe von vielen Leuten gelesen, die es stört. Das ist eben dieses Dieses Erklärertum gibt von Leuten, die sich Social Media Manager nennen, ob ich will das gar nicht beurteilen ehrlicherweise, weil ich kenne die Leute nicht die dann aber erklären, so musst du es benutzen und so machen wir es jetzt und so. Und ich finde eigentlich diese Memes ganz schön von Leuten, die eben sagen, der Unterschied von Instagram Nutzern, die zu Threads kommen und Twitter-Nutzern, die zu Threads kommen, nämlich auf der einen Seite solche die jetzt gerade das erste Mal ein textbasiertes Netzwerk benutzen vielleicht oder das erste Mal sich mit Texten ausprobieren. Und ich habe da Leute, denen ich folge. Bei denen habe ich wahnsinnig viel Spaß bei dem, was sie da schreiben, die noch nie Microblockt haben. . Und die Twitter-NutzerInnen, die jetzt bei Threads ankommen und die eben so eine Art Exil gefunden haben. der sich nicht anfühlt wie ein Zwischenlager, wie es bei Bluesky, wie du gerade ja auch gesagt hast, glaube ich, für viele der Fall war, würde ich auch unterschreiben diese Aussage.

32:24 Nicole Diekmann

Gorleben. Das Gorleben unter den Social Media Plattformen.

32:29 Gavin Karlmeier

Und wir haben Gorleben jetzt zurückgelassen und sind jetzt endlich in Endlager angekommen. Social Media Endlager. Und das Spannende ist aber, dass die ganzen Diskussion, wie Threads aufgenommen wurde, sich ja auch über die letzten Tage weiterentwickelt hat. Also wir schauen zum Beispiel mal auf die. . Diskussion im Fidiverse. Wie reagiert die Mastodon Activity Pub-Community auf die Frage, föderieren wir jetzt oder föderieren wir nicht? Und es gibt eine Website, die sammelt Instanzen, die threads. net blockieren. Und da sind wir inzwischen bei 572 verschiedenen Instanzen. Und es gibt dann eine relativ lange Erklärung, und eine relativ lange ist es eigentlich falsch, es ist ein halbwegs Also ein kurzer Post, sagen wir es so. Von Ordnung at Chaos. social. Chaos. social ist eine Instanz, die hat 6000 aktive Profile aus Deutschland betrieben. Und die Erklärung ist, nachdem wir die ersten 24 Stunden Threats beobachtet haben, haben wir uns entschieden, Threats. net komplett zu sperren. Da ist offen, aggressive, transphobische, transphobe Inhalte. die nicht innerhalb der beschriebenen Zeit eben gelöscht wurde oder moderiert wurde. Und wir würden auch jede andere Fediverse-Instanz sperren oder deföderieren, die ein ähnliches Moderationsverhalten aufweist wie Threads. Und ich finde natürlich die Argumentation inhaltlich nachvollziehbar und richtig. Ich bin aber damit für mich inhaltlich noch nicht ganz am Ende, ob das ein richtiger Schritt ist. Also zumindest für mein Verständnis. Ob der richtige Schritt ist zu sagen, wir spielen das jetzt nicht mit und blenden damit im Zweifel auch einen Großteil derer aus, die vielleicht in zwei, drei, vier Jahren generell im Fidivice unterwegs sind. Hast du eine klare Meinung dazu?

34:13 Nicole Diekmann

Nee, ich habe mich nur gewundert, weil ich länger über diese Anbindung nachgedacht habe, über diese Möglichkeit. Und dann dachte ich, hä? Das ist ja so, als würde jetzt Apple verkünden, dass alle Fairphone-Besitzer auch ein iPhone umsonst haben können. Weil das, also man ist doch aus Überzeugung zu Mastodon gegangen. Und ich glaube, da war es tatsächlich nicht, Holgi hat es ja auch letzte Woche erzählt, der ist ja ja quasi auch schon seit Weiß ich nicht, zehn Jahre ungefähr?

34:51 Gavin Karlmeier

17 oder so, ja genau.

34:54 Nicole Diekmann

Da war ja Musk auch noch nicht in charge, da war Twitter, ja, war da auch schon was, aber das ist ja eigentlich bei den Hardcore-Leuten Fans tatsächlich auch eine Aussage gegen diese Kommerzialisierung. von von social media und natürlich auch von von datenschutzmissbräuchen Warum in aller Welt sollte man sich dann mit Begeisterung für Threads öffnen? Das leuchtet mir überhaupt nicht ein.

35:30 Gavin Karlmeier

Ja, verstehe ich die Sorge auf der anderen Seite, weil du diese Überzeugung eben durchweg lebst. Also wir haben ja letzte Woche ja auch den Mastodon Gründer zitiert, der sagt, das ist auch eine große Chance für Mastodon, weil du eben Leuten zeigen kannst, dass es eine dezentrale Welt gibt und wir gleichzeitig Anreize bieten. in die klassischen sozialen Netzwerke zu schauen. Zumindest habe ich das so gelesen, wie er das gesagt hat. Also du glaubst an ein dezentrales Protokoll und sagst, wir haben jetzt hier dieses Protokoll, wie er. Wir haben jetzt hier die eine Art zu kommunizieren geschaffen, die dezentral ist und wenn es eben Leute gibt, die das zwar mit wirtschaftlichen Interessen betreiben, aber gleichzeitig es schaffen, dass 100 Millionen, 200 Millionen, 300 Millionen Menschen über dieses Protokoll auch veröffentlichen, dann ist das eigentlich ein Schritt, der zeigt, dass wir alle gemeinsam auf dem richtigen Weg sind mit diesem Protokoll. Also die Frage ist, glaube ich, da tatsächlich. welche welchen der drei Idealismen du da eigentlich am stärksten folgst.

36:27 Nicole Diekmann

Einmal das und dann eben wie groß Die Schnittmenge dann jeweils ist. Also einmal zwischen diesen drei in sich und dann aber auch, wenn du das dann öffnest, wie groß sind jeweils die Schnittmengen dann mit Leuten, die So wie ich, dann doch tatsächlich. Ich mache das ja, ich bin ja auch auf Threads, bin ja auch auf Twitter. Ich bin, ne, und ich wusste auch schon, als ich noch sehr aktiv auf Twitter war, dass es da höchst problematisch ist. Und ich nutze auch WhatsApp. Also das ist jetzt nicht so, dass ich mich hier als die Instanz darstellen will, die das alles konsequent ablehnt und Anders lebt. So, das finde ich auch nochmal wichtig, das zu sagen. Aber ich bin wirklich gespannt. Also für mich von außen erschließt sich das überhaupt nicht als Idee. Also von der einen Seite ja, aber von der anderen

37:22 Gavin Karlmeier

Ich werde diese Liste mit den Instanzen, die aktualisiert sich, laufend. Also als wir angefangen haben, gerade aufzunehmen, waren es noch 567, jetzt sind es schon 572, also es wächst auch. In die Shownotes packen. Ja, dann kann man sich das kann man sich da alles anschauen. Adam O'Surre lässt sich davon nicht beeindrucken, Instagram Chef, der hat nämlich jetzt nochmal konkreter angekündigt wie jetzt der Rollout aussehen wird mit der Anbindung von Threads an das Fediverse. Und er sagt, das soll für alle NutzerInnen kommen. Es wird innerhalb des nächsten Jahres die Möglichkeit, geben, Replies in beide Richtungen zu schreiben, sich gegenseitig in beide Richtungen folgen zu können und am Ende soll auch die Möglichkeit bestehen, dass du von Threads auf eine andere Instanz umziehen kannst. Also du kannst deinen Account quasi komplett mit allen Inhalten mitnehmen. Und er sagt, er rechnet allerdings damit, dass dies den größten Teil des kommenden Jahres in Anspruch nehmen wird und dass es eher in mehreren Etappen eingeführt wird. Da haben wir ja auch schon drüber gesprochen. Er sagt auch selber, es ist mehr als irgendjemand im Team möchte, aber es ist angesichts all der Arbeit, die wir unter Heinhut bringen müssen, eine realistische Angabe. Das heißt, vor Ende des nächsten Jahres wird das wahrscheinlich nicht in aller Pracht ausgerollt sein. Aber erstmal, ich finde das ja sehr beeindruckend, dass die dieses Team, das sind ja nur so 50 Leute, die da an Sweats arbeiten bei Meta. Dass die so unerschütterlich komplett an dieses Produkt glauben. Erstmal will ich das trotzdem mal loben bei all dem, was man an diesem Netzwerk, glaube ich, auch jetzt schon kritisieren kann.

38:48 Nicole Diekmann

Ich finde auch, das habe ich auch gerade gedacht. Die haben viel Formel mit Threads, also die halten da jetzt erstmal dran fest. Ich bin mal gespannt, wie, das ist so ein schlimmer Satz, ne? Ich bin mal gespannt. Bleibt abzuwarten, dass.

39:01 Gavin Karlmeier

Wir nehmen das mal mit. Ja, oh Gott.

39:04 Nicole Diekmann

Trotz alledem bleibt die Frage US-Mahl, also wie eingespalten? Joe Biden hat ja, ich weiß nicht, ist es zwei Wochen her den Aufschlag quasi gemacht, sich da auch Beim nächsten Mal stellen wir einen Phrasenschwein auf und ich bin dann pleite nach unserer Folge. Ja, stimmt. Oh Gott. Naja, mit denen kann ich nicht mehr interagieren. Ich bin ja nicht mehr auf Twitter, aber die wahrscheinlich auch nicht mehr. Egal. Wir lassen uns gerade vortreiben. Also, Joe Biden hat sich angemeldet bei Threads. Ist auch ein Signal. Aber die werden viel zu tun haben mit der US-Wahl, wenn die ja auch, obwohl die ja auch angetreten sind mit, sie wollen gar nicht so viel Journalismus und nicht so viel Politik, weil das gibt ja immer nur Ärger. glaube ich eine etwas ältere Aussage noch von Mossari.

39:57 Gavin Karlmeier

Ja, das war kurz nach dem Start, genau.

39:59 Nicole Diekmann

Genau, das sagt ja auch schon viel aus, weil das nämlich gleichzeitig ja impliziert. Wir haben gar keinen Bock, da dann auch wieder Moderationskapazitäten reinzugeben. Aber das willst du ja müssen. Ich weiß gar nicht, wie das funktionieren soll.

40:12 Gavin Karlmeier

Ja, das wirst du müssen, das wird früher oder später vermutlich aber an dieses generelle Moderationssystem von Meta angeschlossen werden müssen. wenn das nicht sogar schon der Fall ist. Bislang habe ich wenig Anekdoten oder Beobachtungen über gemeldete Inhalte erlebt. Nur ein Screenshot gesehen, dass jemand etwas gemeldet hat bei Threads. und diese Meldung dann im Instagram Support-Postfach aufgelaufen ist, was dafür spricht, dass diese Verzahnung jetzt schon existiert jedenfalls.

40:42 Nicole Diekmann

Ja, und da es ja bei Insta und Facebook super geil klappt mit dem Moderieren, also die haben eh viel Freizeit. Zeit, da kann man auch noch das nächste Netzwerk dazu holen.

40:53 Gavin Karlmeier

Ich glaube, das ist ein kompliziertes Thema. Also Content-Moderation skaliert nicht, ist ja so einer dieser ewigen zehn Haken dran Sätze. Es ist natürlich schwierig. Auf der anderen Seite muss man sagen, vielleicht funktioniert es aber hier immer noch besser, als es in anderen Netzwerken der Fall ist, bei denen die Contentmoderation ja im Zweifel nur eine Art Hobby sind. Also bei Blue Sky zum Beispiel will ich nicht. das Problem haben, dass ich darauf angewiesen bin, dass dieses Moderationsteam endlich mal reagiert.

41:19 Nicole Diekmann

Das stimmt.

41:21 Gavin Karlmeier

Also, naja. Ich hab, es gibt eine kleine. nicht repräsentative Umfrage von Mission Lifeline. Die haben nämlich, als haben geschrieben, unser Beitrag für Hagt dein Podcast. Die haben eine Umfrage gestartet und haben einfach nur geschrieben: Seenotrettung ist. Und es gab zwei Antwortmöglichkeiten: Pflicht oder Verbrechen. Und das haben sie bei Threads gepostet an diesem Wochenende. Da haben 479 Leute teilgenommen und 99% haben Pflicht geantwortet. Und jetzt gibt es zwei Lesarten. Die eine Lesart ist, dass es hier einen klare, einen klaren Überhang gibt derer, die so antworten würden, die bislang bei Threads angekommen sind. Oder aber, dass die algorithmische Ausspielung von Inhalten hier schon so scharf vornimmt, welche Haltung die Leute haben, dass auch nur denen, die Inhalte von Mission Lifeline angezeigt werden, die darauf eben nicht mit Hass und Hetze reagieren würden. Es ist in der Tat nicht repräsentativ, aber ich finde diese kleine Anekdote trotzdem interessant.

42:20 Nicole Diekmann

Aber wie willst du Zwei, drei Tage nach Start schon so differenzierte Nutzerprofile erstellt haben, dass du die Algorithmen dermaßen fein abstimmen kannst.

42:34 Gavin Karlmeier

Mit Instagram Alle Leute haben Instagram. Und ich glaube, das sagt schon, da steckt schon viel Nutzungsprofil drin. Wie gesagt, es ist nicht repräsentativ, aber es ist eine schöne Geschichte. Ich habe noch eine kleine Geschichte aus der Metawelt Bevor wir den Metablock schließen können. Und zwar haben Google, Meta, Qualcomm und andere Unternehmen wie Nothingphone, Lenovo, Opera zusammen sich. zusammengeschlossen und gründen nun die Coalition for Open Digital Ecosystems, kurz Code, wo ich mir so gedacht habe, na der Name, da habt ihr euch aber wirklich in Schale geschmissen. Und es geht darum, dass seit November 2022 der Digital Markets Act gilt. Das ist eine EU-Regulierung, die ähnlich wie der Digital Services Act ist. Hier aber geht es vor allem um digitale Märkte und betrifft auch Messenger-Dienste. Und einer dieser Punkte, die diese Messenger-Dienste ja einhalten müssen, ist die Interoperabilität. Da haben wir hier schon öfter drüber gesprochen Und die EU hat sechs Gatekeeper beauftragt, das vorneweg zu schicken. Dazu gehören Amazon, Apple, Byteance, Microsoft, aber eben auch Alphabet. Also Google und Meta. Und die zwei gründen jetzt eben diese Koalition, um das voranzutreiben und einen gemeinsamen Standard für ein digitales Ökosystem zu schaffen. Das ist erstmal, glaube ich, eine sehr spannende Meldung, weil das in so eine Konsortiumsrichtung sich entwickeln kann, die dazu führen kann, dass es eben einen gemeinsamen Messenger-Standard geben könnte, früher oder später. Und das könnte auch so Unternehmen wie Apple in Zugzwang bringen, die mit iMessage ja nach wie vor einen Dienst haben, den sie vor allem als Verkaufsargument nutzen, indem sie so stark Stacheldraht um ihn herumstricken, dass alle Leute gezwungen sind, wenn sie iMessages verschicken, sich auch wirklich ein iPhone kaufen müssen.

44:21 Nicole Diekmann

Aber hast du gerade Byte Dance genannt?

44:23 Gavin Karlmeier

Ja.

44:24 Nicole Diekmann

Ist ja krass.

44:26 Gavin Karlmeier

Auch die sind in dieser Liste dabei. Aber auch da haben wir bisher noch keine Entwicklung in so eine Richtung festgestellt.

44:35 Nicole Diekmann

Naja, aber das ist ja quasi Politik von technischer Seite. Also, na. Wir reden viel über Multilateralismus, die multipolare Welt, das Verschieben der Mächte und der Kräfte, wie aktuell ist eigentlich das transatlantische Bekenntnis noch, beziehungsweise wie realistisch ist das noch, wo die USA als Welt macht schon mal mächtiger waren, um es mal so zu sagen. Und dann schleicht sich Bidence quasi da, sneakt sich da so rein in so ein angedachtes Konsortium. Das ist super interessant.

45:16 Gavin Karlmeier

Nee, nee, die sind nicht in einem Konsortium, sondern die gehören zu denen, die von der EU als Gatekeeper sozusagen beauftragt sind, diesen DMA umzusetzen. Die gehören nicht zu diesem Konsortium.

45:25 Nicole Diekmann

Ach, die gehören nicht zu. Achso, okay.

45:27 Gavin Karlmeier

Also sonst wäre es nicht so gut. Das wäre interessant, das wäre wirklich spannend. Diese sechs sind Alphabet, Amazon, Apple, Byteance, Meta und Microsoft und diese Koalition sind Google, Meta, Qualcomm. Nothing, Lenovo oder ganz so ein paar andere. Genau. Also das nicht, das wäre interessant, ja, tatsächlich. Das wäre ein Ding, ja. Aber, nee, leider noch nicht. Leider, ja, das ist nicht so. Das kann passieren, du willst nicht ausschließen. Ich will es nicht ausschließen, dass das nicht auch passieren könnte. Also das ist eine Geschichte, die legen wir uns mal auf Wiedervorlage, wie man so schön sagt, da werden wir nochmal drüber sprechen müssen. Ich möchte mit dir aber gerne, äh, nee, nee, gerne ist falsch. Wir müssen. Es gehört leider hierzu. Wir müssen über Ex sprechen.

46:06 Nicole Diekmann

Twitter.

46:08 Gavin Karlmeier

Ja, das. Vorneweg die kleine Meldung, zu der du wahrscheinlich die wenigsten Emotionen hast. X hat jetzt auch in Pennsylvania die Lizenz zum Transfer von Finanzmitteln. Gut. Ja. So, jetzt aber eine Geschichte, die ist spannend. Und zwar soll X die politische Einstellung von NutzerInnen illegal für gezielte Werbung missbraucht haben. Da hat nämlich die Datenschutzorganisation NOYB jetzt Klage eingereicht, Beschwerde eingereicht. Und zwar geht es um verblotendes Micro-Targeting und jetzt, pass auf, im Auftrag der EU-Kommission. Also offenbar ist es so, dass die EU-Kommission die, es gibt ja den Begriff der Chatkontrolle, anlasslose Chat-Kontrolle. Da geht es um das Scannen von Inhalten, die per Messenger verschickt werden, auch verschlüsselte Inhalte. Und die wird immer wieder, und das ist ja leider ein sehr beliebtes Motiv Wird immer wieder als Grund dafür genannt, der Kampf gegen Kinderpornographie. Genau, Kinderpornographie, Kinderpädophilie, eben CSAM im Generellen. Und Diese Anlass-Chatkontrolle hat keinen besonders guten Stand, vor allem in der Bevölkerung nicht. Und um das zu ändern, hat die Kommissarin Ilva Johansson angefangen, Werbung schalten zu lassen in sozialen Netzwerken und hat diese Werbung aber eben so getargetet, dass sie nicht nur allen angezeigt wurde oder Leuten angezeigt wurde, die die Messenger nutzen oder so, sondern offenbar gezielt in Ländern, in denen die Mehrheitsmeinung gegen eine Chatkontrolle ausgelegt war. Und dafür hat Twitter offenbar Inhalte ausgelesen und Likes und Antworten ausgelesen von NutzerInnen, die darüber einen Rückschluss auf politische oder religiöse Ansichten erlauben. und an genau gezielt diese Leute eben entsprechende Werbung ausgespielt haben. Und das ist nicht nur ein Verstoß gegen die DSGVO und ein Verstoß gegen den DSA, den Digital Services Act, den ich eben schon mal angesprochen habe. Sondern eben auch auf moralischer Ebene hochgradig verwerflich, weil wenn du anfängst, nur deinen politischen GegnerInnen ganz gezielt eine bestimmte Werbung auszuspielen. Und da reicht eben jetzt diese Datenschutzorganisation entsprechend gerade Beschwerde ein.

48:21 Nicole Diekmann

Ja, also wenn das so ist, ist das ja ganz fantastisch. Wenn man Politikverdrossenheit noch weiter fördern möchte, ist das dafür im wahrsten Sinne des Wortes die beste Werbung.

48:31 Gavin Karlmeier

Und was ich halt super, also was nicht daran so, was ich ehrlicherweise fast am spannendsten daran finde, jetzt mal den grundsätzlichen Fall zur Seite gelegt, der in sich schon problematisch ist, ist die Tatsache, dass X hier offenbar engmaschig mit einer politischen Organisation zusammengearbeitet hat, was laut Elon Musk ja zur Vergangenheit angehören sollte, nachdem Elon Musk ja die Plattform übernommen hat. Also das war ja eins der größten Argumente, die er immer wieder angeführt hat. Die Twitter-Files waren die ganze Zeit, da ging es die ganze Zeit darum, dass es Einflussnahme durch die Politik gegeben haben soll und das darf doch nicht mehr passieren. Und jetzt kommt die EU und hat auf dem Mammut. Mit ein paar Scheinen gewedelt und er gesagt, naja, wir können ja unser Micro-Targeting entsprechend für euch anpassen. Das ist ja, das macht es ja noch absurder, oder?

49:17 Nicole Diekmann

Ja, aber also hast du was gemerkt, Gavin. Erstens habe ich Kinderpornografie gesagt, das will ich nochmal einmal sagen, das sagt man ja gar nicht mehr. Das tatsächlich. Hängt das noch so ein bisschen im Kopf? Das ist natürlich falsch. Und zweitens: Ich bin ja nur entsetzt von der EU. Weil das Maske, ja, böser Verdacht. Handelt Elon Musk anders als er predigt? Darf das wirklich wahr sein? Das schockt mich nicht mehr. Das ist auch nicht gut, aber dass Elon Musk wirklich. Ich meine, dass der der türkischen Regierung Freifahrtscheine einräumt, mit wem der zusammenarbeitet. Wir kennen wahrscheinlich auch nur die Spitze des Eisbergs. Ja, aber die EU, also da war bei mir schon, ist auch noch so ein Grundvertrauen durchaus vorhanden. Also das schockt mich tatsächlich viel mehr.

50:09 Gavin Karlmeier

Ja, kann man nur zustimmen. Also ich hoffe, dass der, also bislang habe ich da nicht so viele Artikel drüber gefunden, über diesen Fall, der Standard hat darüber berichtet. Ich hoffe, dass das in den nächsten Tagen noch ein bisschen die Welle macht, weil das wirklich ja auch ein massiver, eine massive Überschreitung der Kompetenzen einer einer gesetzgebenden Kommission ist. Weil es geht ja hier nicht ums Informieren, sondern offenbar ja auch um eine Form der Manipulation, wenn du dir nur Leute suchst. den du gewisse Inhalte anzeigst. Wir kennen das aus dieser ganzen Cambridge Analytica Geschichte, bei Facebook übrigens. Ganz genau. Die ja genau so, denen genau das immer wieder vorgeworfen wurde. Im Nachhinein hat sich vieles von der von den Einflussnahmen auf die Wahl ja als nicht ganz so dramatisch erwiesen, wie man es zunächst angenommen hatte. Da geht es dann aber ja eher um die Wirkung und nicht um die Absicht. Und wenn die Absicht aber eigentlich ist, Einfluss auf Leute zu nehmen, die eine andere Meinung zu haben, dann überschreitet man hier massiv Kompetenzen und auch Regeln des demokratischen Fair Plays.

51:11 Nicole Diekmann

Du stellst dich selber übers Gesetz.

51:13 Gavin Karlmeier

Genau.

51:14 Nicole Diekmann

Das ist völlig indiskutabel.

51:19 Gavin Karlmeier

Apropos indiskutabel. Wir haben ja gerade darüber gesprochen, Musk sagt andere Dinge, als er so meint. Elon Musk hat ein paar Versprechen gegeben, und zwar ein paar Bankiers, als er damals versucht hat. Da muss man schon lachen. Ja, da muss ich schon lachen. Also Elon Musk brauchte damals 13 Milliarden Dollar Fremdfinanzierung. weil er festgestellt hat, er hat nicht so viele, er hat es nicht so flüssig, wie er es gerne hätte, als er Twitter kaufen wollte. Und er hat er sich mit ein paar Bankiers getroffen, und zwar konkret von sieben Banken, nämlich Morgan Stanley, Bank of America, Barclays, MUFG, BNP Pariba, Mitsuho und Societe General. Und offenbar hat er sich damit ein paar Bankiers persönlich getroffen und hat ihnen ein mündliches Versprechen gegeben. Und dieses mündliche Versprechen war, dass sie bei dem Geschäft kein Geld verlieren würden. Und die Bankiers so, ach okay, na dann machen wir natürlich mit.

52:20 Nicole Diekmann

Ich möchte mein Muster konsequent durchhalten. Was Elon Musk macht, ist mir völlig egal, weil es ist halt Elon Musk, aber wie doof sind denn die Bankiers?

52:28 Gavin Karlmeier

Also mittlerweile so schätzt man, haben die von diesen 13 Milliarden schon 4 Milliarden Dollar verloren, weil diese Anleihen und Kredite, das ist eine Schätzung, die ich hier, äh, die ich hier bei, ich glaube, Aastechnica gefunden habe, ähm Also diese Anleihenkredite, die Elon Musk da aufgenommen hat, die sind nur noch 60 Cent pro Dollar wert. Und das ist natürlich, finde ich, eine super geile Metrik. Dass man sagt, von jedem Dollar, den er sich geliehen hat, sind eigentlich 40 Cent schon weg.

52:56 Nicole Diekmann

Wer hätte es gedacht, dass diese 8 Dollar Blauhaken, dass dieser Plan, dass der nicht aufgehen würde?

53:03 Gavin Karlmeier

Ja, aber wer bekundet zu sagen, dass sie sich doch bitte Kraft ausdrucken sollen?

53:07 Nicole Diekmann

Das ist sehr schön, ja. Ja, es wird spannend sein zu sehen, ob diese Strategie aufgeht. Werbekunden, die einem den Rücken kehren, weil man sich daneben benimmt, zu beschimpfen. Also auf die Strategie vielleicht zu bauen, wenn man sich weiter daneben benimmt, sie in ihrem Verhalten zu ändern. Vielleicht ist es ein kluger Schachzug, Gavin, vielleicht sind wir einfach zu doof.

53:30 Gavin Karlmeier

Es kann sein, dass Elon Musk einfach im Jahr 3023 lebt. Und wir sind ja die Idioten.

53:35 Nicole Diekmann

Es kann alles sein. Es kann alles sein. Er ist ein Genie. Also ich glaube, du findest auf Twitter immer noch, mittlerweile mag sich die Zahl ein bisschen verringert haben, aber genug Leute, die das tatsächlich so sehen.

53:46 Gavin Karlmeier

Das ist so, ja. Vielleicht ändert sich das ein bisschen, wenn Elon Musk vor Gericht aussagen muss. Wir haben am Donnerstag gesagt, dass sich das klärt und es hat sich geklärt. Das Gericht hat gesprochen und hat gesagt. Und ja, Elon Musk muss vor Gericht aus sagen, ob die, also er hat damals, als er angekündigt hat, Twitter zu kaufen und erste Anteile von Twitter übernommen hat, hat er diese Offenlegung, dass er an Twitter bereits beteiligt ist. Hat er versehentlich zehn Tage zu spät verkündet. Und offenbar könnte es sein, dass diese irreführenden Informationen ihm bis zu 156 Millionen Dollar mehr eingebracht haben. So ist zumindest in diesem Text jetzt hier zu lesen, sagt die Washington Post. Und naja, jetzt ist es so, dass die SEC, also die Handelskommission in den USA, gesagt, versucht hat, eine Zeugenaussage von Elon Musk vor Gericht zu erwirken und das Gericht hat gesagt, und das ist so ganz süß, weil das Gericht hat so Eigentlich, wie man so mit so einem Kind spricht, das keine Lust hat, zur Schule zu gehen jetzt in dieser Woche. Und dann sagt man, ja, aber es ist doch jetzt bald Weihnachten, die paar Tage, die schaffst du auch noch. Hat das Gericht nämlich gesagt, der Richter Oton. Sie müssen noch eine vierstündige Befragung, einen weiteren Tag mit Befragung überstehen und dann ist es ja vorbei.

54:55 Nicole Diekmann

Ja, und wenn Elon nicht will, dann kann sich das Gericht ja vielleicht nochmal an Elon Musk Mami-wenden, die schaltet sich ja jetzt eh anscheinend gerne ein, haben wir letzte Woche gehört bei euch, bei Haken dran, und im Zweifel führt der Weg einfach über die Mama.

55:14 Gavin Karlmeier

Vielleicht, genau. Vielleicht kann Mama das für ihn machen. So wie Mama manchmal ja auch so die Hausaufgaben für einen macht in Kunst, wenn man das nicht kann.

55:21 Nicole Diekmann

Das ist total hart. Du hast mit Franzi Blum darüber gesprochen. Über diese Episode, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe.

55:28 Gavin Karlmeier

Ja, das stimmt.

55:29 Nicole Diekmann

Und wenn man sich die Mask-Biografie Durchließ, beziehungsweise ich habe sie gehört, äh, anhört, dann ist Mask ja durch eine unfassbar beschissene Kindheit gegangen. Das kann man nicht anders sagen, weil der einen furchtbaren Vater hat. Die reden ja, glaube ich, auch nicht mehr miteinander. Glaube ich, einen Kontakt abgebrochen. Hätte ich an Elon Musks Stelle auch gemacht, wenn mein Vater mich so behandelt hätte. Aber das ist so ein krasser. Widerspruch, vielleicht, also es ist eine totale Hobbypsychologie, aber vielleicht ist das auch so eine Überkompensation einer Mutter, die ihrem Kind lange Zeit nicht gerecht werden konnte. In Anbetracht eines Mannes, der die Kinder tatsächlich misshandelt hast, kann man ja nicht anders sagen, was er dazu, was er mit denen gemacht hat. Aber Also du kommst aus so einer Kindheit heraus, aus einer Schulzeit, die total brutal gewesen ist, aus einem Elternhaus, in dem es wirklich schlimm war, und dann bist du Erwachsen, ist unfassbar reich und dann schaltet sich die Mami ein. Also es passt so viel bei Elon Musk einfach gar nicht zusammen. Das ist dieses Leben, dieses Image, dieses Bild nach außen, das ist so windschief. Das finde ich wirklich faszinierend.

56:43 Gavin Karlmeier

Ich kann ihm nichts hinzufügen.

56:45 Nicole Diekmann

Ja. Ich mache hier heute auch so ein bisschen Emotion. Hier ist nicht, heute ist kein Tech Talk, heute ist außer ein bisschen Emotion.

56:53 Gavin Karlmeier

Ist auch mal schön. Also so das zum Jahresende und mit Blick auf Weihnachten und so einmal nochmal alles rauslassen, damit man mit einer frisch formatierten Platte ins neue Jahr startet, ist eigentlich wichtig. Ich finde das gut. Ich habe noch eine kleine Geschichte, äh, zwei noch aus Eggs. Eine macht schlechte Laune und eine macht. Die andere macht so, da legt man den Kopf so schief wie so ein Hund, der nicht so ganz versteht. Er ist die eine oder erst die andere.

57:22 Nicole Diekmann

Erst die Hundegeschichte.

57:24 Gavin Karlmeier

Okay, also Amazon und Ex sollen einen möglichen Werbedeal planen. Und dabei geht es nicht darum, dass Amazon, also das Twitter, dass X auf Amazon wirbt oder so, sondern es geht offenbar darum, die Anzeigensoftware von Amazon zu benutzen. Es ermöglicht Werbepartnern größte Positionierungen, alle Arten zu kaufen und dann auf einer Reihe von unterschiedlichen Portalen ausspielen zu lassen. Damit hätte X die Möglichkeit, auch kleine Werbe anzusprechen, weil man sagt. Wir gehen jetzt auf Masse statt auf große Werbekunden, weil große Konzerne offenbar bei Ex nicht mehr werben wollen, weil die sowas haben wie eine moralische Policy. . Und ja klar, also die Formulierung, die ich hier habe vom Wall Street Journal ist, äh ne, äh, vom Amazon Watchblog, die haben das so geschrieben, gefällt mir ganz gut. Offenbar setzt Mask darauf, dass kleinere Marken das nicht so kritisch sehen und sich über jede Art von Conversion freuen. Und das gefällt mir eigentlich ganz gut. Also, Wall Street Journal hat darüber gesprochen, dass es diese Gespräche gibt, der Deal ist aber noch nicht ganz in trockenen Tüchern. Und Amazon Watchblock hat versucht, mal zu überlegen, was hätte Amazon denn dann eigentlich davon. Und die sagen, der E-Commerce-Riese vermittelt zwar oft den Eindruck auf ganze Linie erfolgreich zu sein. Im Bereich Social Media konnte er bisher aber noch nicht richtig Fuß fassen. Und dass TikTok inzwischen als E-Commerce-Player auch eine Rolle spielt, könnte in den USA der Faktor sein, warum man versucht, jetzt irgendwie in der Social Media Welt noch schnell Fuß zu fassen, bevor das zu spät ist.

58:48 Nicole Diekmann

Aber wie lustig ist das denn? Also die großen Werbekunden rennen Elon Musk weg. Er zeigt ihnen nochmal zum Abschied, also um sie zurückzuholen, den Stinkefinger. Das ist übrigens wie in Hape Kerke links kein Pardon. Da zeigt man sich gegenseitig den Stinkefinger und sagt, ich habe ja immer freundlich gegrüßt. Also die großen Werbekonden rennen weg. Weil sie nicht mehr mit Mast zusammenarbeiten wollen. Und dann überlegt sich Amazon: dann arbeiten wir mit Mast zusammen, damit er die kleinen Werbekunden bei Laune hält. Das ist ja lustig. Also Amazon macht dann mit.

59:23 Gavin Karlmeier

Offensichtlich, ja.

59:24 Nicole Diekmann

Ja, wissen wir wohl Bescheid.

59:25 Gavin Karlmeier

Ja, wer hätte wohl gedacht, dass Jeff Bessers auch moralische Gräben hat?

59:30 Nicole Diekmann

Meine Unterraschung ist riesig.

59:34 Gavin Karlmeier

Ja, also ich da sollten wir auf jeden Fall mal drauf achten, weil das wäre natürlich eine sehr interessante Entwicklung, vor allem wenn man sich überlegt. Wenn Elon Musk jetzt kleine Unternehmen motivieren möchte, dort Werbung zu schalten. Oder wenn X das möchte. Ich ist ja nicht immer nur Elon, aber naja, sagen wir Ex Dann werden sich solche Geschichten wie die, über die wir letzte Woche mit Janis ja auch hier gesprochen haben, von Unternehmen, die ganz dubiose Inhalte als Werbung vermarkten. Die werden sich dann ja häufen. Und da passt doch die letzte Ex-Geschichte des heutigen Tages dazu, MTN berichtet, dass es eine App gibt, die Nee, ich will den Namen nicht, nenne den Namen nicht. Wenn es euch unbedingt interessiert, ihr werdet es googeln können. Das ist eine KI-App, die es dir ermöglicht, Fotos von Frauen zu nehmen und die künstliche Intelligenz generiert daraus ein Nacktfoto. Und diese App, die wird von einem Ex-Nutze beworben, der sich Marina 247 016199 nennt. Also so ein Twitter-Name wie alle Fake-Bots, die wir so kennen. Und diese App, diese KI-App, die völlig übergriffig, indiskutabel alles Mögliche ist, die wird eben jetzt gerade stark beworben bei X. Und es gibt Leute, darüber schreibt MTN eben auch, die diese Werbeanzeige gemeldet haben, die versucht haben, mit Community Notes dagegen anzuprobieren. gehen. Und alle diese Meldungen veräppten mit der Aussage, dass diese App so oder diese Werbung, so wie sie ist, nicht gegen die Regeln von Ex verstoßen würde. Also man nimmt gerade wirklich jeden Dollar, egal wie sehr erstinkt.

01:01:00 Nicole Diekmann

Das Interessante ist, dass tatsächlich nur die allerdubiosesten Unternehmen in Zukunft Werbung auf Twitter, ich bleibe dabei, schalten können. Denn Ansonsten wird ja nicht über das Produkt, für das du wirbst, geredet, also nicht über dich als Unternehmen. Sondern darüber, wie um alles in der Welt du dazu kommst, in diesen Zeiten noch auf Twitter zu werben. Verstehst du, was ich meine?

01:01:28 Gavin Karlmeier

Ja, auch wahr

01:01:29 Nicole Diekmann

Dein Produkt drückt ja in den Hintergrund und auf einer, Achtung, Meta-Ebene wird ja darüber gesprochen, was du eigentlich für ein Unternehmen bist. Aber wenn du eh. Für so einen Quatsch, ja, für so was Unmoralisches stehst, dann ist es auch egal. Also dann hast du dein Publikum auch wirklich da gefunden, wo du hin willst, nämlich auch Twitter.

01:01:51 Gavin Karlmeier

Ja, ja, das ist eine schöne Beobachtung in der Tat. Also wenn jetzt, ähm, sagen wir mal, jetzt fällt mir kein tolles Unternehmen ein. Continental. Wenn Continental, die werben ja sogar noch, aber wenn Continental jetzt anfangen, wenn Continental jetzt anfangen würde, auf Ex-Werbung zu schalten, dann würde man als Ex-Nutzer ja eher das Gefühl kriegen oder Nutzerin. Hä, warum werben die denn hier? Ja, und das ist natürlich ein super dämlicher Effekt, weil eigentlich will man ja, du willst ja eine Werbebotschaft übermitteln. Die Werbebotschaft ist idealerweise nicht die Werbung an sich.

01:02:25 Nicole Diekmann

Genau, also du willst für dein Produkt werben und als Unternehmen quasi gar nicht weiter. In die in den Fokusrücken. Also na so. Aber das die Zeiten sind vorbei.

01:02:44 Gavin Karlmeier

Ich habe noch eine kleine Meldung zum Schluss. Und zwar gibt es einen amerikanischen Spielzeughersteller, der ist Curio. Und die haben ein interaktives KI-Spielzeug entwickelt für Kinder. Das hat ein Lautsprecher und ein Mikrofon, du kannst was sagen und dann antwortet das Gerät irgendwie mit. einer KI-Basis und die Eltern können diese Transkripte dieser Gespräche am Ende haben, um zu gucken, was hat das Kind einsamt gemacht und so. Ist ein Plus-Raumschiff. Sieht aus wie eine Rakete. Und es gibt sozusagen eine, wie soll man sagen, Galionsfigur, dieses Unternehmenscurier und das ist Grimes Grimes ist eine Sängerin, Rapperin-Sängerin, die gleichzeitig die Mutter vieler Kinder von Elon Musk ist und die beiden führen so eine On-Off-Beziehung. Also eigentlich sind sie getrennt, immer wieder tauchen sie aber auch gemeinsam auf. Im Moment hat sie sogar einen Sorgerechtsstreit mit Elon Musk. Da geht es um drei Kinder und der Streit handelt eigentlich davon. In welchem Bundesstaat dieses Sorgerecht am Ende tatsächlich tragen soll. Also die beiden sind sich nicht so richtig grün, können aber auch nicht so richtig ohneinander. Naja, und Grimes und Curio, warum erzähle ich das alles? Haben eben diese Rakete rausgebracht, diese Grimes Rocket. Und diese Rakete heißt Grog, genauso wie der KI-Bot von XAI. Und jetzt ist natürlich die spannende Frage Also angeblich haben die beiden nichts miteinander zu tun, sagen sie, und ich glaube denen das sogar tatsächlich auch. Es gibt keine Beziehung zu Musk, sagt Grimes und sagt auch Curio. Und Curio ist vor allem Inhaber des Namens der Markenrechte an dem Namen Grog. Und jetzt ist doch eigentlich, wenn ich das mal ganz stark verkürzen soll, die zentrale Frage, wer wollte hier wem zuerst einen auswischen?

01:04:29 Nicole Diekmann

Und alles auf dem Rücken der Kinder.

01:04:32 Gavin Karlmeier

Ja, eigentlich schon. Und also, ja, also, was ist denn das für eine Geschichte? Also, denke ich mir, seid ihr denn alle völlig bescheuert? Das ist ja eine rhetorische Frage. Ja. Also, aber meine These ist, dass der das Spielzeug Grot zuerst existierte und Elon Musk schnell einen Namen für seinen Bot brauchte und w d dann so ganz ekelhaft Mackermäßig Jetzt wische ich der mal eins aus, sich überlegt hat, seinen Bot ganz genauso zu nennen, weil er schneller rausgegangen ist als sie.

01:05:03 Nicole Diekmann

Ich weiß nicht, also ich habe gedacht, es gibt keine bescheuerteren Geschichten als die, ähm Von dem geplanten Zweikampf, Käfigkampf zwischen Elon Musk und Mark Zuckerberg. Aber da muss ich nochmal drüber nachdenken.

01:05:18 Gavin Karlmeier

Aber sie passt ganz gut zu der hier, finde ich auch.

01:05:21 Nicole Diekmann

Ja, absolut.

01:05:23 Gavin Karlmeier

Ansonsten hat Jack Dorsey sich mal wieder geäußert. Die Älteren werden sich erinnern. Der Gründer von Blue Sky und der Mann, der damals gesagt hat, Elon Musk ist der Richtige für den Job als Besitzer von Twitter. Und er hat eingeräumt, dass es keine gute Idee ist, wenn ein Unternehmen gleichzeitig Protokoll, Plattform und Interface besitzt. Er sagt, die Protokollebene muss immer frei sein und dabei geht es ihm nicht um Twitter. Sondern er scheint sich offenbar damit auf Bluesguy zu beziehen und sagt, so wie man Bluesguy aufgesetzt hat, scheint es nicht die richtige Entscheidung gewesen zu sein. Das hat er zumindest auf Noster geschrieben, der Plattform, die er selber gerne nutzt, die nicht Blue Sky ist.

01:06:04 Nicole Diekmann

Ja, also ich meine mich daran zu erinnern, heute schon mal gesagt zu haben, dass Twitter auch vor Elon Musk nicht grandios war und Jack Dorsey hat total fahrlässig gehandelt, was diese Übernahme durch Mask angeht. Das passt jetzt auch ins Bild. Also ich bleibe dabei, auch Jack Dorsey hat sich nicht mit Ruhm bekleckert die letzten Jahre. Das passt auch da rein.

01:06:32 Gavin Karlmeier

Ja, was ich da vor allem raus lese, ist Also wenn Threads nicht das Todesurteil von Bluska ist, dann wird es Jack Dorsey irgendwann aussprechen. Und das ist leider ein anderes Problem. Aber wenn er irgendwann völlig das Interesse an diesem Unternehmen und auch an der Plattform verliert. dann wird das irgendwann langsam ausbluten.

01:06:53 Nicole Diekmann

Ja, das hat wenig von Verantwortungsbewusstsein, ne? Aber ähm Tja, da waren wir ja ganz am Anfang unseres Gesprächs schon und auch in der Mitte. Ich bin mir noch gar nicht sicher, ob Threads so durchstarten wird, wie Twitter das getan hat, also was Userzahlen angeht und Werbekunden und so weiter. Keine Ahnung, schwer zu sagen. Es wirkt auf mich ein bisschen eher wie ein weiterer Schritt hin zur Defragmentierung.

01:07:28 Gavin Karlmeier

Ja, da würde ich dir voll zustimmen.

01:07:31 Nicole Diekmann

Deswegen glaube ich auch nicht, dass Blue Sky, es muss nicht unbedingt sterben, sondern das wird sich jetzt vielleicht, ich sage das bei allen mit aller Vorsicht, kann mir auch total. Kolossal irren. . Aber das wird jetzt so vor sich hin dümpeln. Und dann hat halt jeder, hat halt jeder so seine oder ihre Plattform. Also wer ganz viele Leute treffen will, die sich wahnsinnig gut auskennen in unterschiedlichsten Themen, wirklich wahnsinnig gut auskennen und sich auch gerne austauschen, der geht halt zu Mastodon. Ich will nicht verschweigen, da sind halt auch viele Leute, die das gerne zur Schau tragen, wie viel sie wissen, und andere auch wahnsinnig gerne korrigieren. Das ist halt nicht nur alles super, aber es ist. Natürlich vom Ton her eine völlig andere Welt. Das finde ich gut. Wer Bullaby will, geht zu Blue Sky und tauscht sich da auch darüber aus, wem man schon wieder alles geblockt hat. Das gehört auch zur Wahrheit. Und ähm, tja, und wer all das will, plus die alten Vibes aus Twitter, der geht halt zu Threads. Und ähm, ich glaube, dass die Die Decke, die hängt jetzt tiefer, was Zahlen angeht. Das wird nicht mehr so nach oben gehen. Ja, und das war aber bei Twitter auch schon so.

01:08:50 Gavin Karlmeier

Twitter war auch immer schon ein Nischennetzwerk. Twitter lag immer weit hinter allen, also weit, weit, weit, weit hinter allen anderen Sozialen. Netzwerken zu machen. Ich habe so eine so eine Zahl mal mitgebracht, die kommt aus 2019. Da hatte Facebook in Deutschland täglich Ich müsste lügen, aber es war so eine Zahl wie 18 Millionen tägliche NutzerInnen. Also wirklich eine große Zahl. Twitter hatte im selben Zeitraum täglich 600. 000 tägliche Nutzer. Es ist eine Verhältnismäßigkeit wie Nordrhein-Westfalen zu Stuttgart. Das ist einfach. . Das ist, das war immer schon klein. . Und deswegen wird Threads auch das nicht sein. Aber die Frage ist spannend und da machen wir jetzt den Kreis zu, weil die, die ja in den letzten Tagen auch immer wieder gestellt wurde, ist Threads denn jetzt das neue Twitter? Und ich glaube nicht. Und das ist aber gut und schlecht. Gut, weil Threads hat jetzt gerade die Möglichkeit, viel weniger elitär zu sein, als Twitter ganz oft eben auch war. Threads hat die Möglichkeit, Leuten den Zugriff zu einfach mal schnell eine Information ins Internet schmeißen, relativ niedrigschwellig zu geben, finde ich. Schlecht daran ist aber, dass viele der Dinge, die wir an Twitter geliebt haben, warum wir Twitter genutzt haben, wie Echtzeitkommunikation, Austausch über Nachrichten, einen direkten Austausch, chronologische Sortierung. Breaking News, genau. Das alles ist eben Threads auch, noch Fragezeichen, Klammer zu, nicht. Das heißt, ne, Threats ist eigentlich nicht das neue Twitter, aber ich könnte mir vorstellen, dass wenn du heute Twitter neu erfinden würdest Dann wäre es ein bisschen wie Threads.

01:10:30 Nicole Diekmann

Darüber muss ich nachdenken. Mach das mal. Ich zitiere immer gerne Dorobert, CSU-Politikerin, einst Staatsministerin für Digitales im Kanzleramt. noch unter Angela Merkel, die hat mal in einem Interview gesagt, auf Twitter sind Journalisten, Politiker und Psychopathen Stimmt. Total treffend. Also Multiplikatoren und Psychopathen. Und die werden, sollte diese Break-in-News-Lücke nicht geschlossen werden bei Threads? Die werden bei Twitter bleiben.

01:11:06 Gavin Karlmeier

Ja, und also das ist aber ein Thema, das nehmen wir fürs nächste Mal mit. Diese Frage, wie politische Kommunikation auf Twitter stattfindet und was passieren muss, damit sie dann nicht mehr stattfindet. Die ist super interessant. Aber die nehmen wir fürs nächste Mal mit. Ich habe noch kurze Funktionen und Emotionen zum Schluss. Und da bin ich sehr gespannt, was du sagst. Funktionen und Emotionen.

01:11:29 Speaker 3

Ich fang an.

01:11:30 Gavin Karlmeier

TikTok weitet seine kürzlich eingeführte Funktion zur Musik. App hinzufügen auf 19 weitere Länder aus. Also auch in Deutschland gibt es die Möglichkeit, dass wenn du einen Song bei TikTok hörst, ihn auch bei Apple Music, Amazon Music oder Spotify direkt speichern kannst.

01:11:43 Nicole Diekmann

Ich liebe TikTok dafür, dass man per Default einstellen kann, dass kein Ton erklingt, wenn man die App öffnet. Also von daher sprichst du mit der völlig falschen Person.

01:11:54 Gavin Karlmeier

Ich glaube, das ist ein sehr cleveres Feature, aber es ist so ein, es ist ein bisschen klein. Dann kommen wir also zur Welt von Instagram und ich würde dich mal bitten, hast du ein Telefon zur Hand gerade?

01:12:04 Nicole Diekmann

Ja.

01:12:05 Gavin Karlmeier

Geh mal, öffne mal Instagram und dann geh mal in die DMs mit mir.

01:12:09 Nicole Diekmann

Ja.

01:12:10 Gavin Karlmeier

So, dann mach mal den Chat auf.

01:12:13 Nicole Diekmann

Ja.

01:12:14 Gavin Karlmeier

So, und jetzt guck mal, wie der aussieht, warte. Siehst du das?

01:12:18 Nicole Diekmann

Ja.

01:12:19 Gavin Karlmeier

Es gibt jetzt Chat-Designs per Instagram in den DMs. Also man kann jetzt den Chat verändern, optisch. Genau, es gibt das Design Pizza, es gibt das Design Louis Vuitton, es gibt das Design Weihnachten, wo ist der Pulli? Trollz, Marvel, Avocado. Und das Spannende ist, dass es für beide gleichermaßen das Design verändert. dieses Chats. Ja, das ist die Funktion.

01:12:44 Nicole Diekmann

Ja, Gavin, nichts ist mehr wie es mal war. Das ist ja der absolute Game Changer.

01:12:50 Gavin Karlmeier

Ich finde, das ist die Facebook-Messengerisierung der Instagram-DM, weil das so wahnsinnig bunt und wild ist. Und ich will das nicht. Ich wollte doch bei WhatsApp schon nie irgendwie diese tollen bunten Hintergrundbilder. Ich will nicht, dass mein Chat andere Dinge tut, als Chat zu sein.

01:13:07 Nicole Diekmann

Ich möchte meine Antwort als Frage formulieren. Bei WhatsApp gibt es Hintergrundbilder?

01:13:12 Gavin Karlmeier

Ja, befit alle deine Also für alles alle Chats, die du hast, sozusagen. Es ist mir völlig egal. Ja, gut Instagram bietet jetzt die Möglichkeit an, dass man Notes an Posts anheften kann. Also so wie die Instagram Notes, die es über den DMs gibt kann man nun bei Postings sozusagen einen Gedanken hinterlassen, eine Art Kommentar, den nur deine FollowerInnen lesen können und der dort auch nur für drei Tage lang steht.

01:13:37 Nicole Diekmann

Ja, also anscheinend haben Leute bei Meta zu viel Zeit.

01:13:43 Gavin Karlmeier

Es ist wirklich, es ist wirklich, man nennt es glaube ich Clusterfuck. Weil wir jetzt an einem Punkt sind, wo jede Funktion in allem, überall mit allem interagieren kann, das braucht doch kein Mensch, oder?

01:13:53 Nicole Diekmann

Nee, das braucht wirklich kein Mensch. Das braucht kein Mensch.

01:13:59 Gavin Karlmeier

Instagram lässt jetzt auswählen, wer deine Likes sieht auf anderen Bildern. Also dann kannst du. Also kannst du auch auswählen, alle Leute, die dir folgen, deine engen Freunde oder nur du selber. Und es betrifft halt die Postings anderer. Also wenn du meinen Post likes und in deinen Einstellungen aber eingestellt hast, dass. niemand das sehen kann, dann sieht es auch niemand. .

01:14:17 Nicole Diekmann

Das ist gut, weil wir natürlich, zum Beispiel, da bin ich jetzt wieder die Hauptstadtkorrespondentin, ähm Das ist eine Diskussion, die wir vor allem über Twitter geführt haben, im Haus auch immer, zu sagen, naja, also auch deine Likes sagen was. im Zweifel über deine politische Orientierung, beziehungsweise können was preisgeben über dich, was niemanden was angeht. Und das finde ich ganz schlau. Also machen wir uns nichts vor. Mieter weiß natürlich, was ich like. Die wissen schon Bescheid, aber. Es gibt ja auch seit Ewigkeiten aus völlig anderen Gründen immer wieder mal die Idee, diese Testbalance, die vor einem Meter dann steigen lässt, zu sagen, wir blenden komplett die Likes aus. Also das können wir nicht machen, weil damit die Dopaminzufuhr für unser aller Gehirn ist dann vorbei. Deswegen machen wir das ja, weil wir diesen Belohnung brauchen, wenn jemand unsere Postings liked oder darauf reagiert. Das macht uns glücklich. Darauf basiert alles. Aber die Idee an sich ist ja gut. Die Idee an sich ist ja total gut. Unter anderem, weil es vielleicht so Leute wie Jeremy Fragrance unter solchen Umständen gar nicht dahin geschafft hätten, wo sie jetzt sind.

01:15:32 Gavin Karlmeier

Maybe. Aber machst du das auch so, dass, also weil ich das bei mir beobachte, dass ich Dinge oft nicht like, weil ich nicht möchte, dass mein Name darunter steht? Ja klar. Ja, ich mach das auch. Und ich würde behaupten, also das ist jetzt die große Haki-Umfrage heute. Schreibt es doch gerne mal in den Weg eurer Wahl in die Spotify-Kommentare oder über irgendwelche Kanäle, ob ihr das Symptom kennt und wenn ja, wie ihr damit umgeht und wenn nein, warum nicht? Letzte Funktion für heute. Instagram führt neue Funktionen für Creator-Accounts ein. Also es gibt jetzt die Möglichkeit, dass du zum Beispiel FollowerInnen zur Überprüfung zurückhalten kannst, was im Ende das gleiche ist wie Leute müssen genehmigt werden, damit sie dir folgen können. Oder ein massenweises Entfernen von FollowerInnen, also dass du sozusagen mehrere Häkchen setzen kannst beim Löschen von Leuten, die dir folgen. Oder dass du Dinge, Menschen, also Bot-Accounts aussperren kannst, dass sie bei dir nicht mehr als Story-Betrachter gelistet werden. Ja, das war's. Das sind die Funktionen für Creator Accounts.

01:16:37 Nicole Diekmann

Ja, das ist also wieder Verlagerung von Jobs, die eigentlich die Plattform Form der Plattform Betreiber selber leisten müsste, vor allem beim letzten Punkt an die User, weil man dieser Masse gar nicht mehr her wird, ne?

01:16:50 Gavin Karlmeier

Ja, ist so. Also, ja, ich glaube, das ist wahrscheinlich die richtige Antwort darauf. Ja, umso besser.

01:16:59 Nicole Diekmann

Also, wenn es so super läuft bei Meta, dann ist es doch mega, dass Threads jetzt endlich da ist.

01:17:05 Gavin Karlmeier

Also ich kann immer verstehen, dass Leute da Zynismus rauslesen werden.

01:17:08 Nicole Diekmann

Nein, ja, zu Recht, zu Recht. Ich bin wirklich, mein Gott, man kann sich doch ehrlich machen, ich komme da wirklich nicht drüber hinweg. Man kann sich doch Man kann sich dort da hinsetzen und dann nimmt man das Handy in die Hand, wie wir alten Leute sagen, das Smartphone und schreibt, hier ist auch nicht super, aber woanders ist noch beschissener. Aber wirklich, ich komme da nicht drüber hinweg. Sich dahin zu setzen und sich als Moralapostel aufzuspielen, weil man jetzt Threads benutzt und nicht mehr Twitter. Das ist unfassbar. Das ist eine komplette, also das ist Ein Expertentum, das man davor gaukelt, das entweder auf einem sehr kurzen Gedächtnis basiert oder auf kompletter Ignoranz.

01:17:54 Gavin Karlmeier

Ich finde, das ist ein schönes Schlusswort. Liebe Nicole, vielen Dank, dass du so viel Zeit genommen hast.

01:17:59 Nicole Diekmann

Sehr gerne.

01:18:00 Gavin Karlmeier

Die Hakmann-Folgen werden immer länger. Aber wir können davon ausgehen, dass wir nochmal miteinander zu tun haben werden. Hoffe zumindest, dass du nochmal wiederkommst. Sehr gerne. Vielen, vielen Dank dir. Ich wünsche dir schöne Feiertage und allen anderen auch. Am Mittwoch ist Dominik Hammers nochmal bei uns. bevor es dann schon mit großen Schritten in Sichtbarkeit der Weihnachtsfeiertage geht. Vielen Dank dir, Nicole.

01:18:26 Nicole Diekmann

Ja, ich danke und wünsche allen frohe Weihnachten.

01:18:28 Gavin Karlmeier

Das wünsche ich auch. Für alle anderen, die noch kein Geschenk haben oder sich selber beschenken wollen, ihr könnt Haken dran unterstützen per Steady oder Patreon oder ihr kommt einfach in den Discord-Chat, das kostet gar nichts, aber da sind gute Leute. Kommt vorbei auf hakendran. org und wir hören uns hier am Mittwoch. Vielen Dank und bis zum nächsten Many Call.

01:18:46 Speaker 3

Bis dann