Andere kriegen zu Weihnachten eine Konsole, wir bekommen eine Konsolidierung. Bluesky verliert an Nutzer*innen, aber gewinnt dafür an Schmetterlingen und -metaphern und X darf in Deutschland keine Bußgelder zahlen müssen, dafür aber von ehemaligen Managern verklagt werden, um ihnen endlich ihre Boni auszuzahlen, die längst versprochen waren.
Dass das Erdbeben in Japan leider ein weiteres Mal gezeigt hat, dass die kostenpflichtigen API-Limits auch Menschenleben kosten können, ist dabei leider nur ein weiterer Teil der Wahrheit.
Heute wieder mit König Lorenz Meyer – dem Jahresend- und -anfangspropheten unserer Wahl!
➡️ Matthias Schwarzer über Threads und seinen Fiebertraum: https://www.rnd.de/digital/zwei-wochen-mit-threads-ein-mittelschwerer-fiebertraum-4FFKVOSCPRAP3MJ6UXDV6QNSUU.html
➡️ Der Freitag über „Haken dran“: https://www.freitag.de/autoren/bennyk/social-media-podcast-haken-dran-mehr-als-nur-trauerarbeit
➡️ Haken dran unterstützen – oder mit der Haki-Community ins Gespräch kommen könnt ihr hier: http://www.hakendran.org
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Hallo Lorenz, grüß dich Gavin. Du bist einfach die letzten drei Wochen, nee, so lange war das gar nicht, eine Woche nur, bist du einfach hier aus diesem Call nicht rausgegangen, richtig?
00:16 Lorenz Meyer
Ja, genau. Ich war die ganze Zeit online. Ich habe die ganze Zeit hier reingeredet, wo bleibst du, wo bleibst du?
00:22 Gavin Karlmeier
Einfach nie aufgehört. Ich habe ja eigentlich angekündigt, dass heute der altbekannte Kollege Dennis Horn zu uns kommt, aber das jetzt sich bei ihm, wir hatten das im letzten Jahr genau die gleiche Situation. Dennis ist krank. Dennis wird seine Folge nachreichen. Aber solange bleiben wir beide einfach hier miteinander im Schnauze.
00:40 Lorenz Meyer
Ja, und gute Besserung, lieber Dennis, im Namen der gesamten, sag ich jetzt mal einfach, im Namen der gesamten Discord Hagen dran-Community, die ja mittlerweile über 400 Mitglieder hat.
00:52 Gavin Karlmeier
460, wow. Es ist wirklich krass. Ähm, vor allem, also ich wollte, ich finde gut, wie du hier direkt die moderativen Elemente übernimmst und sagst, am Anfang einmal kurz über Discord sprechen, aber da war jetzt auch über die Feiertage die ganze Zeit was los und das ist so Ich kann das nur einempfehlen, also für die, die nicht ganz genau wissen, was das ist, das ist ein großer Chatroom, dessen Nutzung komplett kostenlos ist und in dem, wie gesagt, 460 Menschen eingeloggt sind und das jetzt nutzen, um sich offen auszutauschen über Alles Mögliche, was in der Social Media Welt so passiert, was um Elon Musk herum passiert, was mit Threads passiert, also all die Themen, die wir hier auch so behandeln, eben so ein bisschen als Schnack. Und ich mache das total ehrfürchtig, dass da die ganze Zeit einfach Diskussion und Gespräch abgeht. Also ich finde es ganz, ganz, ganz toll und freue mich.
01:39 Lorenz Meyer
Das ist ganz fantastisch. Und ich habe ja ein Wort gelernt, ich glaube bei Holger Klein, das ist das Wort Schattenredaktion. Ja. Und das finde ich ganz zutreffend und ganz toll. Da sind ja so fachkundige Leute dabei, die da tolle Links teilweise reinballern, die wirklich verfolgenswert sind.
01:57 Gavin Karlmeier
Ja, es ist die Schattenredaktion. Ich nehme das an. Sie hoffentlich auch. Aber ich muss noch eine Sache sagen, wo wir gerade beim Thema Airfurcht sind. und Demut sind und so zum Also erstmal frohes neues Jahr, alle, die uns hören, schön, dass ihr alle noch da seid, dass ihr den Sprung geschafft habt von Haken dran geht ins dritte Jahr so mit streng genommen. Also das erste Jahr war nur zwei Monate, aber egal. Und wer das auch zu würdigen weiß, ist der Freitag. Das ist nicht der Kollege von Robinson Cruso, sondern die. Die Wochenzeitung, die haben dann, also dass wenn du auf freitag. de gerade gehst, dann ist das auf der Startseite jetzt in diesem Moment oben unter den drei Top-Artikeln. Social Media Podcasts haken dran mehr als nur Trauerarbeit.
02:42 Lorenz Meyer
Mach mal gerade Fact-Checking hier.
02:43 Gavin Karlmeier
Ja, mach das mal. Ja, das ist nachvollziehbar. Ich würde mir auch nicht glauben.
02:49 Lorenz Meyer
Da steht, wie ich mit Kladegröße 38, als Curvy galt. Und warum Schlaf wichtiger ist als die Ecke?
02:53 Gavin Karlmeier
Exakt, ja, das ist es. Und das Schöne ist in dem Text von Benjamin Knödler. Bei dem ich mich persönlich auch noch bedanken muss. Ich weiß noch nicht so genau wie, aber ist super nett. Also ganz netter Text auf jeden Fall. Und er hat geschrieben. Meinst du, oder so ein 20-Euro-Apple-Gutschein oder so. So eine Karte für einen Epic Game Store, dann kann er sich bei Fortnite V-Bucks kaufen. Hat er geschrieben, dass dieser Podcast ganz wunderbar in die Podcast kultig ist. Und das fand ich nett.
03:25 Lorenz Meyer
Hat er recht auch noch. Schön, ne? Hat ja auch noch recht. Kultig.
03:31 Gavin Karlmeier
Fast ein Unwort, aber ich habe mich sehr gefreut.
03:33 Lorenz Meyer
Haken dran. Mehr als nur Traumarbeit heißt die Überschrift. Sehr schön. Sehr, sehr schön.
03:38 Gavin Karlmeier
Und andere Geschichte, die mich stark umtreibt, während wir diese Folge hier aufnehmen. Bibi ist wieder da.
03:45 Lorenz Meyer
Oh, Bibi. Hoffentlich singt sie wieder. Damals gab es auch diesen tollen Song, der glaube ich. Genau, dieser Babab-Song, war das nicht der mit den meisten Daumen runter ever für einen?
03:57 Gavin Karlmeier
Ja, aber ich glaube, also man muss dazu sagen, also wer nicht weiß, worum es hier geht. Bianca Heineke ist das, die hat früher als Bibi's Beauty Palace geytubt, hat da auch eine sehr respektable Reichweite aufgebaut. Die hat bei Instagram ist heute 8,4 Millionen Follower. Eigentlich gar nicht unser Thema, dass wir darüber sprechen. Aber die hat, was ich so bemerkenswert finde, und damit steigen wir dann doch so ein bisschen ins Thema ein. Sie hat nach 20 Monaten ihr erstes Mal ein Posting wieder veröffentlicht, in dem sie schreibt, dass sie eigentlich die letzten 20 Monate genutzt hat, um sich mal zu sortieren und um zu verstehen, dass sie eigentlich nicht nur so im Hamsterrad vor sich hergetrieben werden möchte. vor ihrer eigenen, was auch immer, an das Bild hinkt, aber du weißt. Und dass sie jetzt an einem Punkt steht, in dem sie nur noch Sachen machen möchte, die sie wirklich will. Und das finde ich tatsächlich sehr respektabel, warum ich das aber eigentlich erzähle, ist, weil dieser Post in 24 Stunden eine Million Likes bei Instagram aufgebaut hat. Und wenn wir dann nochmal gucken, was eigentlich gerade so bei Threads zum Beispiel abgeht, oder noch schlimmer bei Blue Sky, muss man schon sagen, das sind Zahlen nach wie vor, die beweisen, Microblogging ist Einfach eine Nische. Also, das ganze Zeug, über das wir hier sprechen und das wir alle so lieben, das ist nicht der Mainstream, auch nicht, wenn wir das Gefühl haben, dass Threads sich anfühlt wie Mainstream. Und das führt uns nämlich so ein bisschen in das erste Thema, worüber wir heute mal sprechen müssen, nämlich gab es eine Diskussion um einen Text herum. Dieser Text wurde geschrieben, der wurde vom Redaktionsnetzwerk Deutschland veröffentlicht, von Matthias Schwarzer und der wurde sehr stark diskutiert, weil er die Überschrift hat. zwei Wochen mit Threads ein mittelschwerer Fiebertraum. Und da ist meine Frage zum Start für dich, empfindest du es ähnlich? Ist es für dich ein mittelschwerer Fiebertraum oder ist es noch viel schlimmer?
05:39 Lorenz Meyer
Ja, ich hatte eben gerade ein Mikrofon ausfall, ich kannte dich gar nicht hören, aber ich kann mir deine Moderation so ein bisschen zusammendenken. Ja, ich glaube, dem Kollegen wurde ja vorgeworfen, dass er nicht ganz sauber zu diesem Urteil gekommen ist, weil er dem Netzwerk keine richtige Chance gegeben hat. Es auf seine Bedürfnisse anzupassen. Und ich weiß nicht, wie man da mitgehen kann, das können wir ja beide mal überlegen. Also die Idee ist ja, man springt praktisch so ohne Also ohne dass das Netzwerk einen kennt, in Anführungszeichen, springt man rein und dann wird der Algorithmus natürlich ziemlich blind einem irgendwas anbieten. Und das kann natürlich zugegebenermaßen allerhand Schrott sein, irgendwelche Fitness-Influencer oder Lifestyle-Coaches oder oder Muskelaufbau, Fredis oder oder irgendwie sowas. Und die Idee dahinter, und das wurde ihm, ähm, da wurde auch ein bisschen Angegangen dafür, auch ein bisschen durchaus auch schroff irgendwie und sehr sportlich von Sascha Pallenberg.
06:49 Gavin Karlmeier
Sie begrüßt trotzdem.
06:50 Lorenz Meyer
Liebe Grüße trotzdem, ja. Und ich finde, er hat auch mit seiner Kritik auch recht, dass er gesagt hat, nur über die Form kann man sich natürlich streiten. Der aber gesagt hat, Mensch, du musst dem Netzwerk doch die Chance geben, dich kennenzulernen. Du musst Likes streuen, du musst dich selber beteiligen, du musst Kommentare schreiben. Du musst reposten, du musst reposten und zitieren. Und das über einen Minimalzeitraum von ein paar Wochen Und dann erst kannst du dir doch einen Eindruck irgendwie bilden davon, von der ganzen Sache, wie das trägt oder wie es halt nicht trägt. Und so in so einem Labor, in so einem Laborzustand ist es ein bisschen unfair. Ja, ich finde, er hat da schon irgendwo einen Punkt.
07:38 Gavin Karlmeier
Ja, ich verstehe die Kritik auch an dem Text. Ich finde aber die grundsätzliche Aussage seines Textes ist eigentlich gar nicht, das Netzwerk versteht mich nicht oder arbeitet an mir vorbei. sondern es werden viele andere Kritikpunkte rausgeholt, die ich tatsächlich auch ein Stück weit nachvollziehen kann im Text von Schwarzer. Also wir, ich packe den in die Shownotes und. Ich werde es nicht vergessen, damit ihr alle euch auch ein Bild davon machen könnt, die ihn nicht gelesen haben. Also da sind ja so Kritikpunkte bei wie Also wenn du eine Alternativplattform zum rechten Ex machst oder aufbaust, ist es dann wirklich so legitim, eine Plattform zu haben, bei der auch rechte Accounts relativ ungeschützt sind Dinge veröffentlichen können. Oder der Vorwurf, ich weiß gar nicht, ob er ihn so konkret da reingeschrieben hat, aber ich habe ihn zumindest so rein interpretiert. dass so dass so viele Inhalte, die stark homophob sind beispielsweise, oder frauenfeindlich, frauenverachtend, am Ende auch menschenverachtend generell, dass die sich halt offenbar stark weiterverbreiten in dieser Plattform. Was ich ähnlich beobachte übrigens interessanterweise. Also das ist jetzt nicht so ganz platter, plakativer Menschenhass. Sondern das sind alles so sehr perfide, eklige Lifestyle-Ratgebe-Postings, in dem am Ende aber die Quintessenz ist, wenn die Frau nicht ein BMI, einen einschlägen BMI hat, ist sie keine Frau oder sowas. Und das, also so ganz fürchterliche Inhalte. Und sowas wird mir tatsächlich relativ oft auch angezeigt auf Threads. Da stimme ich zu. Und dass der Algorithmus auf Threads So ein bisschen eindimensional arbeitet, was so als Vorwurf aus dem Text rauskommt, beobachte ich auch. Ich habe mich über die Feiertage nämlich stark mit Sweats beschäftigt, also vor allem aus, ich sag mal, privatem Interesse. Und Mich hat das wahnsinnig gemacht, wie oft ich. Ah, da können wir ein direkten Beispiel zu nennen, dass alle mitgekriegt haben, wie oft an diesem einen Tag, wann war das, der erste Weihnachtstag, alle gepostet haben, was passiert, wenn man lange den Repost-Button gedrückt hält. Hast du das auch mitbekommen, Lorenz? Aha, nee, ich habe das nur so passiv gesehen.
09:38 Lorenz Meyer
Erklär mal gerne.
09:40 Gavin Karlmeier
Also dass irgendjemand hat diesen Lifehack herausgefunden, dass. Es ist nichts. Wenn du den Repost-Button gedrückt hältst, dann kommst du sofort in dem Zitier, in dieser Drüco-Ansicht. Was eine völlig normale Funktion ist und eine ganz Instagram-typische Nutzung auch ist, dass du einen Knopf gedrückt halten kannst. Und bei einer Zweitfunktion landest, die irgendwie damit artverwandt ist. Das passiert überall. Also selbst in der normalen Instagram-App, wenn du auf die Suche gedrückt hältst, landest du direkt im Suchfeld. Wenn du dein Profil gedrückt hältst, landest du beim schnellen Profil-Switcher und so das normal, dass es das gibt, diese Funktion. Das hat aber irgendjemand gepostet und ganz, ganz viele Leute haben das einfach kopiert und meine Timeline war voll. Du konntest da durchscrollen und es war überall derselbe Inhalt. Dieses la dieser lang gedrückt gehaltene Repost-Button. Oder was ich ständig sehe, sind diese Inhalte von das ist das beste Feature, das Apple jemals erfunden hat von diesem Code, der dieser einmal verwendete Code, den du per SMS geschickt bekommst, der dir über der Tastatur sofort eingeblendet wird zur Verwendung der Eingabe von deinem zweiten Faktor. Und dieser Inhalte sehe ich auch extrem oft, und da würde ich Würde ich mit Schwarzer mitgehen und sagen, das ist einfach ein Problem und ein Algorithmushack, würde aber dazu sagen, das ist ganz normal in solchen Plattformen, die vor allem mainstreamig genutzt werden, auch wenn das nicht alle Leute sind. Aber alle Leute aus allen möglichen Bubbles. Ganz normal, dass es immer Leute geben wird, die versuchen, diesen Algorithmus auszutricksen. Als Facebook noch ein Ding war. Gab es irgendwann diesen Moment, wo alle herausgefunden haben, Videos, das ist gerade das Ding bei Facebook? Also haben sie angefangen, ihre Grafiken, die sie ohnehin die ganze Zeit bei Facebook gepostet haben, ihre Memes und Klickbilder. Einfach als Standbild in ein Video zu packen und auf eine Minute zu setzen. Irgendwann hat Facebook das herausgefunden und das algorithmisch eingefangen. Also haben die Leute angefangen, auf den Video so kleine, durchsichtige Kreise die ganze Zeit umherfahren zu lassen. damit Facebook das Gefühl hat, dass hier ist ein bewegter Content. Also dieses immer dem anderen einen Schritt voraussehen zu wollen, ich trick's den Algorithmus aus, dann kommt der Algorithmus mir auf die Schliche. Das passiert in solchen Netzwerken sehr oft und bei Threads ist eben die ganze Ganze Mechanik, ja nicht mal ein Jahr alt. Also, das muss ich, glaube ich, noch einruckeln.
11:50 Lorenz Meyer
Ja, absolut, absolut. Also, ich habe auch merkwürdige Sachen gesehen, neulich ein Post. Von einer Frau, der der sehr, sehr schräg war. Dann habe ich angeklickt, hab gesehen, sie hat 40. 000 Follower. Packt aber kein Content raus eigentlich. Also das spottet ja jeder Beschreibung und ihr Instagram-Account gab das auch nicht hier. Also, ich weiß da nicht, wie sie sich die 40. 000 Follower generiert hat, müsste man sich auch nochmal angucken, was da läuft.
12:25 Gavin Karlmeier
Also ich glaube, es gibt viele Möglichkeiten, sich da gerade irgendwie groß zu machen noch. Und das ist aber auch das Spannende an so einer Plattform, die gerade anfängt. Das wäre aber gar nicht mein größter Kritikpunkt. Ich muss nur sagen, ich kann halt nachvollziehen, wie man auf diesen Schluss kommt. So gerade, und ich glaube, dass wenn man nicht so Microblogging affin ist und vor allem nicht so leid geplagt wie wir als Twitter, wie sagt man, Exilanten, ähm, dann kann er das, glaube ich, schon stark abschrecken und nerven. Und deswegen finde ich die Kritik sogar legitim, aber wenn ich die mal so zusammenfasse, habe ich einfach das Gefühl Überhaupt fühlt sich Threads gerade so an, als würden halt eben Instagram oder Twitter kennenlernen. Und das ist erstmal aber auch nicht schlecht, weil ich auch viele Leute dort lese, von denen ich nie erwartet hätte, dass sie so viele. . so spannende und neue und aufregende Gedanken eben in die Welt setzen können.
13:15 Lorenz Meyer
Das stimmt und ich würde dir auch recht geben, das muss ich erst noch zurechtruckeln. Man kann natürlich nur hoffen, dass die Algorithmen nicht in dieser Beliebigkeits-rosa-rote Brille Instagram-Welt feingetuned werden, aber werden sie ja wahrscheinlich.
13:33 Gavin Karlmeier
Ja, ich hoffe, dass sie zumindest fein getuned werden, also dass sie anfangen zu lernen aus dem Problem und dass da ein bisschen was passiert jetzt. Das würde ich mir schon stark wünschen. um die Nutzbarkeit ein bisschen zu erhöhen, weil das ist einfach tatsächlich nervig, dass ich die ganze Zeit dieselben Inhalte hunderttausend Mal sehe. Und das ist eine Sache, die kennen wir von TikTok, ja. Und das hat steht in dem R<unk>D-Text genauso. Bei TikTok ist es völlig normal, dass man einen Inhalt klaut und den dann einfach sehr, sehr, sehr oft kopiert sieht auf der Plattform. Und wenn das bei Threadsit so das Ding, der Growth Hack werden wird, Das wäre echt schade um die Plattform, die eigentlich so viel mehr Potenzial hat. Also auch dieses habe ich auch eben erst gescreenshotet, gestern erst gescreenshottet. Most annoying Apple Feature von den Leuten, die sich beschweren, dass die Kamera so einen Night Mode im User-Design hat. Das posten die Leute mit demselben Text, mit demselben Bild, einfach die klauen exakt den Content. Und wir wissen nur alle als alte Twitter-Hasen, Tweetclau ist kein Kavaliersdelikt.
14:40 Lorenz Meyer
Ja, ja, wäre schon ein Kavaliersdelikt, genau. Das Wort allein ist schon so schön, Kavalier, ne? Genau, wunderbar. Ja, wie siehst du es denn subjektiv bei Blue Sky? Bei Blue Sky bin ich ja eigentlich positiv überrascht. Denn immer noch.
14:56 Gavin Karlmeier
Ja, ich bm ich wäre da eh gleich hingekommen, weil ich habe ein paar Zahlen mitgebracht. Und meine Beobachtung ist so, andere kriegen zu Weihnachten eine Spielekonsole, wir kriegen zu Weihnachten eine Konsolidierung. Weil du siehst, Sebastian Mondial, der hat das auf Blue Sky mal zusammengefasst, die Zahlen von B Sky. Da siehst du so, wie viele Postings veröffentlicht wurden in jeweiliger Sprache. Und du siehst einen klaren Einbruch ab dem Moment, wo Threats gestartet ist. Also wir hatten am neunten Dezember, das war die Ankündigung des EU-Staats von Threats, wo fünfzigtausend Inhalte auf Blue Sky gepostet. Am Tag davor 52. 000, davor 53. 000, also alles so in dem Bereich. Und am 15. Dezember, als Threads gestartet ist, waren es noch 18. 000 Postings. Also man sieht tatsächlich, dass die Leute von Blue Sky zu Threads wandern, was so ein bisschen die These unterstützt. Der Parkplatz wird gerade leer. Und ich glaube aber, dass Blue Sky trotzdem noch eine Lücke hat, die es füllen kann. Und habe auch das Gefühl, dass da immer noch viel los ist. Das ist aber wahnsinnig subjektiv auf jeden Fall.
16:03 Lorenz Meyer
Ja, ja. Ja, und vielleicht jetzt auch auf die Medienblase bezogen, wäre jetzt ein bisschen so die Theorie Küchenpsychologie. Es sind einige von den Journalisten und Journalistinnen denn doch irgendwann gewechselt, mühsam. Und ja, und man will ja nicht dauernd wechseln, dieses ständige Wechseln und tausend verschiedene Sachen. Also wir haben natürlich Spaß dran und saugen das alles immer sehr gerne auf. Aber ich weiß nicht, ob die Leute nicht halt auch ein bisschen wechselmüde sind. Also insofern kann es sein, dass ein paar von den Journalisten, die ja zum Beispiel rübergegangen sind und jetzt zum Beispiel in meiner Medienblase sind, Dass da halt so eine gewisse Verharrung denn halt auch ist.
16:46 Gavin Karlmeier
Ja, ja, ja, voll. Also ich bin gespannt, wie diese Konsolidierung jetzt weiter vonstatten gehen wird und vor allem, wie das Ja sich entwickelt, den Blick aufs Ja. Den können wir gar nicht so richtig erwagen, finde ich, weil es so viele Sachen gibt, die das natürlich noch beeinflussen wird und alles ist so unplanbar. Aber wir haben eine US-Wahljahr. Also wir werden sehr viel erleben in dieser Welt, glaube ich.
17:08 Lorenz Meyer
Ja, absolut.
17:09 Gavin Karlmeier
Aber es gibt Zahlen von Data. ai, die sagen, in den ersten drei Tagen wurde Threads In der EU drei Millionen Mal heruntergeladen im App Store. Und über die Weihnachtstage wurden immer wieder so Screenshots gesammelt. Und auch jetzt gerade ist es noch so, dass im App Store Threads auf Platz 1 der Gratis-Apps ist, zumindest im Apple App Store. Und in den Screenshots, die da von Jane Wong und ihren FollowerInnen gepostet wurden, war das auch über die Weihnachtszeige in den USA, in UK, in Norwegen, in Spanien, in Portugal, in Italien. Überall der Fall, dass Threats überall auf Platz 1 ist. Ich glaube, das ist aber noch so ein bisschen die Honeymoon-Phase und alle finden es spannend, weil die Anzahl der Leute, die mir neu folgen, die ist stark eingebrochen in den letzten Tagen. Und für mich ist das zumindest ein Indikator, dass er jetzt gerade nicht viel nachwächst, weil nicht alle, die, denen ich bei Instagram folge, schon einen Threads Account haben. Das ist zumindest meine sehr bauchige Beobachtung.
18:00 Lorenz Meyer
Ja, Thema Zersplitterung des Social Media Bereichs. Da haben wir ja das Phänomen, das Mastodon da so ein bisschen sich zersplittert. Und ich habe gesehen, Chaos Soche sperrt Freds aus. Und ich glaube, du hast ja sogar ein Beispiel dafür.
18:18 Gavin Karlmeier
Also Chaos. social ist ja eine deutsche Instanz, die gerade vor allem von denen. Ich sag mal, Mastodon-PuristInnen, glaube ich, stark favorisiert wird, weil da einfach eine sehr lange Vorgeschichte besteht und deswegen einfach es einen Zusammenhang gibt. Also es gibt da 6400 Profile. Ich glaube. Glaube, ich will mich nicht festlegen. . . Ich glaube, wir haben darüber schon gesprochen, dass die angekündigt haben, Threads auszuschließen. Das war eine in den letzten Hakenanfolgen irgendwo. Was ich aber spannend finde, ist, dass Philipp Kreisl, der ist Social Media Analyst und schreibt für den Volksverpetzer, dass der diese Ankündigung sich nicht bei der Threatsförderalisierung mit zu beteiligen. Also Thread sozusagen zu sperren aus Chaos, dass der da nicht mitgeht und deswegen für ein Volksverpetz seine eigene Instanz aufgemacht hat. Und das ist natürlich ein Splitter. Spannend sind da aber ganz viele Aspekte, wie wir haben darüber gesprochen, dass das ein Opt-in- sein wird. Das heißt, wenn ich möchte, dass meine Inhalte im Fediverse auftauchen, dann muss ich mich als Threads-Nutzer dafür entscheiden, dass es passiert. Es passiert nicht automatisch. Was am Ende dazu eigentlich dafür spricht, dass diese ganze, dieses ganze Andocken von Threads ans Fiddiverse, dass es alles viel kleiner werden wird, als es bislang gekocht wurde. Und jetzt gerade habe ich das Gefühl. Wird es vor allem stark genutzt, um sich zu positionieren gegen das Kapital zum Beispiel oder gegen wirtschaftlich motivierte, gegen das wirtschaftlich motivierte Social Web. . hundertprozentig legitim und nachvollziehbar ist, nur nicht ganz der Idee des Fediverses entspricht, glaube ich, an dem alle mitmachen können sollen. Das ist aber mein Eindruck.
19:57 Lorenz Meyer
Ja, also ich bin da auch hin und her gerissen, weil eine gewisse Sympathie herrscht dann natürlich schon mit diesen Robin Hoods, die da auf eigene Kosten und mit irre viel Schweiß, Blut und Tränen bauen die sich das über langen Zeitraum auf. Und stecken da halt ihre ganze Liebe und Energie rein. Und dann kommt halt von hinten so ein mächtiger Tanker angerauscht und ballert halt über die ganzen kleinen Segelbötchen rüber. die da, die da ihre Regatta fahren. Ja, also menschlich kann ich es alles verstehen, aber wie du schon sagst, es widerspricht natürlich dem Grundgedanken der Vernetzung und dass wir natürlich alle miteinander kommunizieren wollen und uns nicht so aufsplittern wollen.
20:43 Gavin Karlmeier
Und was ich ganz spannend finde, ist, Pixel Fett, das ist ein, so eine, so wenn man es so möchte Die Instagram-Variante im Fiddiverse, die funktionieren, sind eben auch dezentralisiert in Fiddiverse angedockt. Das heißt, du kannst damit auch. mit den Inhalten interagieren, die du sonst bei Mastodon sehen würdest beispielsweise. Und der Gründer hat jetzt auch angekündigt, sich. ähm, da nie nicht mit da nicht mitzumachen bei Threads und Threads eben auszusperren. . Und der Text, der er dazu aber geschrieben hat, der ist sehr bemerkenswert, weil der klingt so, als wäre diese Ankündigung nicht so hundertprozentig auf seinem Mist gewachsen. Er schreibt nämlich, I totally messed up with how I handled the Threats Federation. Es tut mir leid und ich akzeptiere all das negative Feedback. Ihr habt mir geholfen. mir festzustellen, dass ich falsch gelegen habe und ich arbeite hart an einer Lösung, die die besten Interessen unserer NutzerInnen wahrnimmt. Pixelfett würde ohne die Leute nicht existieren und deswegen ist es alles ein wertvolles Feedback, das ihr mir gegeben habt. Ihr habt einen großen Impact auf mich. Und für mich klingt das alles so nach, also ursprünglich hatte er wohl mal offenbar einen anderen Plan.
21:56 Lorenz Meyer
Ja, ja. Ja, bemerkenswert.
21:59 Gavin Karlmeier
So, ja, stark bemerkenswert. Apropos bemerkenswert, lass uns mal zu Ex rüber gehen. Ja, was ich da nämlich stark bemerkenswert finde, Punkt 1, der Deutschlandfunk verabschiedet sich, kleiner Disclaimer, auch ich arbeite für den Deutschlandfunk in freier Mitarbeit. Und hab das immer mal wieder mitbekommen, dass das ein Thema ist.
22:19 Lorenz Meyer
Ja, es sind ja auch schon ein paar. Sorry, es sind ja schon ein paar Unterseiten des Deutschlandfunks auch weggegangen. Ich glaube, die Sport, also da hatten ja etliche Unterredaktionen, hatten eigene Twitter-Zugänge und da haben sich im Lauf der Zeit immer mal wieder was aufploppen sehen. Wir machen jetzt nicht mehr weiter. Aber der Haupt-Account mit den über 300. 000 Follower und Followerinnen, den betrifft das jetzt, nicht wahr?
22:41 Gavin Karlmeier
Ja, ganz genau. Und was ich, weißt du, was ich daran eigentlich so toll finde? Weißt du, also weißt du, wo ich ja Urlaub gehabt, ich habe da jetzt gerade viel drumherum nicht mitbekommen. Und weißt du, wo ich erfahren habe, dass es passiert ist? Dass sie sich entscheiden, dass es jetzt, dass sie aufhören bei Twitter, bei X, beim Kölner Stadtanzeiger, der darüber einen Artikel geschrieben hat. Und warum ich dir das sage, ist, weil das so eine prototypische Geschichte ist, von der wir alle lernen können. sich von Ex als Medienhaus zu verabschieden, hat immer noch einen Impact auf die Außenwahrnehmung. Das heißt, liebe Redaktionen, liebe Medienschaffende, liebe. Medienhäuser, die uns gerade hören, verantwortlich in Medienhäusern, auch ihr könnt jetzt gerade relativ einfach positive Presse generieren, indem ihr euch einfach nur dazu entscheidet, nicht mehr dort mitzuspielen.
23:29 Lorenz Meyer
Ja, wobei man natürlich zynisch sagen könnte, diese positive Presse, die hat man nur einmal. Und das reicht natürlich. Das reicht natürlich dann vielleicht nicht ganz irgendwie.
23:40 Gavin Karlmeier
Ja, die Frage ist, was man sich sonst gerade noch von Ex verspricht natürlich, ne?
23:44 Lorenz Meyer
Ja, man könnte natürlich jetzt so Advocatus Diaboli heißt es, glaube ich, ne? Man könnte natürlich jetzt mal so die Gegenpositionen annehmen. Ich vertrete sie nicht, aber die Gegenposition wäre: wir haben demnächst Landtagswahlen in Sachsen. Wie wollen wir denn erreichen? Also die Vorhersagen sind ja Grauenhaft, ich glaube SPD mit 3%, fand ich besonders kurios. SPD unter der 5%-Hürde. Unglaublich. Und AfD mit riesen Zuwächsen. Ja, und wenn wir jetzt mal unterstellen, die AfD-Anhängerschaft Falls überhaupt Internet affin ist, tummelt sich auf X, dann wäre das natürlich eine tolle Gelegenheit, sie dort anzusprechen, wo sie sind. Ja, aber.
24:29 Gavin Karlmeier
Ja, mich das Problem ist nur, ich kenne das Argument gut. Ich weiß nur nicht, ob es so Weil die Internet-Affinität hin oder her, gerade auf X tummeln sich gefühlt die Leute, die dort nicht hingehen, um sich eine neue Meinung zu bilden, sondern die, die jetzt gerade Ex benutzen, ein Gro, nicht alle, aber ein Gros der Leute, die Ex derzeit benutzen, nutzen es dort, um ihre eigentliche Haltung, die sie schon haben, nur weiter zu verstärken. Und ich weiß nicht, ob es funktioniert, dass man so idealistisch an Twitter herangeht und sagt. Wir finden da jetzt trotzdem noch statt und vielleicht wird es einer lesen und sich denken, ihr habt alle recht gehabt. Weil dafür funktioniert die Plattform in seinen verstärkenden Algorithmen inzwischen nicht mehr. wie früher. Sondern man hat dort eigentlich das Gefühl, dass du eigentlich sofort in der Filterblase steckst und eigentlich die Kommentarspalten ja auch nur noch alle toxisch und durchdrängt sind. Also ich hab, ich, ich benutze es ja passiv immer noch, immer wieder. Und mir macht das einfach. Gerade der deutschsprachige Teil übrigens, muss man da mal dazu sagen. Im amerikanischen habe ich das Gefühl, ist das alles noch ein bisschen größer und ein bisschen entspannter, aber die deutschsprachigen Postings, die ich auf EXO angezeigt kriege, Die sind wirklich, also das will, das will ich auch einfach gar nicht mehr lesen und auch nicht mehr, also ich verbringe auch zum Beispiel immer noch privat mit so einem voyeuristischen Blick, ehrlicherweise auch ein bisschen. Viel Zeit in Facebook-Gruppen, weil ich so verstehen will, wie Menschen die Plattform benutzen, auch weil es beruflich mir ja total viel bringt. Die benutzen die Plattform oft anders als ich selber. Und bei X geht es mir aber anders. Da will ich mir das nicht mehr angucken, wie Leute die Plattform benutzen, sondern ich habe einfach das Gefühl bekommen, das ist gerade einfach ein Molloch.
26:19 Lorenz Meyer
Ja, und es ist wieder Versuch, ein Hölderlin-Gedicht aufzusagen, mit einer ganz sensiblen, zarten Stimme. Und Aber das auf einem Metallica-Konzert und man setzt sich vor so einen 5 Meter hohen Lautsprecherturm und trägt dann sein Hölderlingedicht vor. Ich glaube, so ähnlich ist das, da ist halt überhaupt kein Durchdringen mehr möglich.
26:44 Gavin Karlmeier
Ja, und am Ende geht es ja auch gar nicht darum, dort wir wir sind ja nicht dort alle weg oder empfehle, ich empfehle ja nicht. sich von Ex zu verabschieden, weil da noch Leute sind, die man eh nicht mehr erreichen könnte oder auch doch oder man weiß es nicht. Das ist ja gar nicht die Argumentationslinie, die ich die ich vertrete, sondern meine Argumentationslinie wäre ja eher. Du bietest Anreize, auf eine Plattform zu gehen, die in sich inzwischen dazu genutzt wird, ein politisches Instrument zu sein. Und zwar nicht nur von denen, die es benutzen, sondern von dem, dem es gehört. Und das macht das Ganze halt deutlich Unangenehmer, finde ich.
27:21 Lorenz Meyer
Ja, ja. Und das kann man nicht machen und natürlich schmerzt das, ne? Das schmerzt gerade, wenn man sich da seine seine Followerschaft aufgebaut hat und ich gehöre mit zu denen, denen es wehgetan hat. Na, natürlich tut das weh. Wenn man sich so denkt, ja, meine Güte, ich hatte da 120. 000 Follower und ja, jetzt bin ich da nicht mehr und muss jetzt mühsam neu aufbauen. Es ist ein schon Dr.
27:52 Gavin Karlmeier
Stefan Frank wusste, ein Ende kann ein Anfang sein.
27:56 Lorenz Meyer
Genau, richtig. Ja, und es hilft ja alles nichts. Vor allen Dingen, ich glaube auch, also jetzt so zum Beispiel so in meinem Fall, diese Zahl, die da steht, das ist ja sowieso nur noch eine virtuelle Zahl. Also, das könnte man den Leuten, die noch unentschieden sind. die noch denken, ich habe da aber so eine große Zahl stehen, denen könnte man das mal zuflüstern als heißen Tipp. Diese Zahl, die ist gar nicht mehr real. Die Leute sind sowieso weg.
28:25 Gavin Karlmeier
Also ehrlicherweise, das war aber auch schon immer eine virtuelle Zahl. Also die Leute, die mir da folgen, da ist ein ganz großer Teil an Karteileichen bei. Ich würde sagen, auch schon vor der Übernahme durch Elon Musk war das schon so. Ja, genau, abgesehen von den Gekauften, ja Übrigens, nächste Woche Donnerstag, am, was ist das denn, am, ich glaube der 8. Wer da nichts vorhat und zufälligerweise in Las Vegas unterwegs ist, Will I Am, den kennt man, der kommt von der Black Eyed Piece und Linda Jaccarino, die kennt man, weil sie ist CEO von X, treten zusammen bei einem Event im Rahmen der CES der Consumer Electronics Show auf. Und es wird doch spannend zu sehen, worüber Linda Iccherino dazu sprechen wird. Also ich werde versuchen, darüber hier zu sprechen, kann aber nicht versprechen, dass ich an das Material komme, weil es eine Live-Veranstaltung wird vor Ort. Aber schauen wir mal, also das finde ich doch sehr spannend, dass sie jetzt mal wieder einen öffentlichen Auftritt hat nach all der Zeit, wo sich die Leute gefragt haben, was macht die eigentlich noch bei Twitter?
29:29 Lorenz Meyer
Ja, mal sehen, ob sie wieder auf irgendwas angesprochen wird, was ihr Chef irgendwie gerade parallel auf einer anderen Konferenz erzählt.
29:36 Gavin Karlmeier
Ja, zum Beispiel, oder was er selber auch twittert, ne? Sowas wie zum Beispiel, dass er sich jetzt sehr, sehr klar vor Donald Trump gestellt hat. Mit einer ganz komischen Geschichte. Weil, also Green Day, die kennst du, ne? Die haben American Idiot gespielt und haben etwas gegen Trump dort an einen Text geändert, der ja eh grundsätzlich urpolitisch ist, muss man mal dazu sagen. Das ganze Album, super politisch, American Idiot. Und haben dort eben die ganzen Maga-Idioten angesprochen. Und Elon Musk hat jetzt gesagt, dass es eine milchgesichtige Wut sei, die Green and Daniel den Tag legen. Und dass. Er das nicht er kann es nicht, also n er versteht es nicht und hat damit am Ende eigentlich sich Schützen vor Donald Trump gestellt.
30:24 Lorenz Meyer
Ja, irre Sachen, das kann man sich alles gar nicht vorstellen. Also, naja, okay, du kannst es dir vorstellen. Aber es überrascht einen doch immer mal wieder in dieser Klarheit. Kann ich den nächsten Punkt übernehmen? Du sollst nicht die ganze Zeit reden müssen.
30:40 Gavin Karlmeier
Welchen willst du denn übernehmen?
30:41 Lorenz Meyer
Ja, den Rückhang vielleicht.
30:44 Gavin Karlmeier
Des Wertes. Ja, erzähl das doch mal, das ist eine schöne Geschichte, oder?
30:48 Lorenz Meyer
Ja, genau. Fidelity ist der Ansicht, dass X, also eigentlich Twitter, ähm über 70% weniger wert ist als zum Zeitpunkt des Kaufs. Also der hat es wirklich geschafft, dieses stabile Genie. Hat es wirklich geschafft, den Laden runterzuwirtschaften, wirtschaftlich. Also nicht alles wird Gold, was der Herr anfasst. Jedenfalls geht das aus einer Mitteilung hervor, Da hat man die Zahlen bis Ende November zusammengerechnet. Fidelity hat was haben sie da noch?
31:26 Gavin Karlmeier
Also die Zahl, die Sie veröffentlicht haben, und das ist egal, 71,5 Prozent weniger wert als zum Zeit des Kaufes. Und vor ein, also auf einen Zeitpunkt konzentriert gab es 10,7% Rückgang des Wertes in dem Moment, wo Elon Musk gesagt hat, go fuck yourself. Also in dem Moment, wo er auf der Bühne saß und das gesagt hat. Hat er sein Unternehmen um ein Zehntel erleichtert? Das ist doch super krass, oder? In der gleichen Zeit kommt die Meta-Aktie um 5% gestiegen und die Snap-Aktie um 38%.
32:00 Lorenz Meyer
Ja, da genau, also er weiß den Kurs schon zu manipulieren. Und das wäre jetzt mal das Interessante. Stimmt. Ich würde mal sagen, wenn wir jetzt so eine Prognose abgeben würden, jetzt ist ja Anfang des Jahres und die Zeit für Predictions. Wird er den Laden dieses Jahr verkaufen?
32:20 Gavin Karlmeier
Ich also kann bei Elon Musk nichts, nichts prognostizieren.
32:27 Lorenz Meyer
Oder wird er vielleicht sogar noch Geld nachschießen. Es wird ja vielleicht sogar noch Geldbedarf da sein.
32:32 Gavin Karlmeier
Da ist ordentlich Geldbedarf. Ich glaube nicht, dass er Geld nachschießt, weil da kann er das Geld auch einfach öffentlichkeitswirksam verbrennen. Ich glaube, dass er aber auch nicht das verkauft, weil das Spannendste an Elon Musk ist, ja, seine Motivation immer zu verstehen. Und die Motivation ist fast immer die Motivation, dass Elon Musk am Ende als Sieger daraus geht. Und wenn er das Unternehmen jetzt verkaufen würde, das ist zumindest, also ich bin mir sicher, in einem halben Jahr fliegt mir dieser Satz jetzt um die Ohren, aber wenn er das jetzt verkaufen würde. Dann würde er eine Niederlage einräumen, auch wenn er sagt, es war von vornherein nicht zu retten und so, was er tun würde. Ja, natürlich.
33:09 Lorenz Meyer
Genau, und damit bist du nicht alleine mit der Meinung, denn beim Doppelgänger Podcast, schöne Grüße, ist. Oh liebe Grüße. So ein schöner Tech und Business und Wirtschaftspodcast, ganz toll. Die gehen genau in dieselbe Richtung und die sagen das auch, das wird der nicht machen. Er steckt da halt noch mehr Geld rein. Der hat sich da jetzt so reingesteigert. Das ist jetzt einfach, das beherrscht seine Persönlichkeit gerade so stark und er macht im Moment fast nichts anderes als das, das, das. Ja, der krampft sich da rein.
33:45 Gavin Karlmeier
Ich will keine Prognosen abgeben. Aber ich kann noch eine Meldung reinhauen. Vielleicht hilft die dir, um bei so einem. . Elon Musk ist nicht der Einzige, der sich selber für ein größeres Genie hält als andere. Das ist eine Geschichte, die nervt nicht ein bisschen, aber wir müssen darüber sprechen. Wir haben öfter schon darüber gesprochen, dass die deutsche Aufsichtsbehörde ein Bundesamt und dieses Bundesamt ist übrigens unter Marco Buschmann, auch das wird gleich nochmal in der Sinn.
34:17 Lorenz Meyer
Bundesjustizminister.
34:18 Gavin Karlmeier
Exakt, Bundesjustizminister. dass sie im Bußgeldverfahren gegen X damals Twitter eingeleitet haben, weil hier ein systemisches Versagen im Beschwerdemanagement vorläge, Da haben wir schon öfter drüber gesprochen. Wir haben sogar öfter auch schon Leute gehabt, die mal Nachfragen gestellt haben. Dennis hat mal eine E-Mail geschickt und ein Twitter-Nutzer hat auch schon mal eine Nachricht, also ein Haki hat auch schon mal eine E-Mail geschickt und nachgefragt, hey, wie sieht es denn eigentlich damit aus? Die ganze Zeit hieß es Ja, es gibt nichts Neues, wir warten, wir warten, wir warten. Und jetzt ist es wohl so, dass das Netz DG, das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, das verantwortlich wäre bei dieser Verfolgung von Beschwerden hier beispielsweise, äh, nicht greift, weil X in Deutschland gar keinen Sitz hat. Und man denkt sich, also dieses ganze Busgeldverfahren wurde jedenfalls jetzt eingestellt, weil das Netzwerk nicht greift und es dementsprechend auch keine Rechtsgrundlage gibt für diesen Für dieses Verfahren. Und ehrlicherweise muss man sagen, das ist eine skurrile Geschichte. Also die Ankündigung war schon im April, so lange liegt das da schon rum. T Online hat das Ganze mal schön zusammengeschrieben und zusammengefasst. Und es gibt eine Klage. Und diese Klage ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs von Google Irland, Meta Plattforms Irland und TikTok Technology Limited. die die Kommunikationsbehörde Österreich verklagt haben, um genau diese Klärung herbeizuführen. Und da war eben das Urteil gesprochen worden, dass wenn dein Unternehmen kein Sitz in dem Land hat, dort die geltenden Rechte eben auch nicht gelten. Was am Ende dazu führt, dass jetzt, und das ist eigentlich die Quintessenz aus all dem, dass jetzt die EU am Zug ist. Jetzt ist es eine Frage von DSA und DMA, um hier auch am Ende vielleicht auch mal empfindliche Strafen herbeizuführen. Aber Deutsch, äh sagen wir so Deutschland wird nicht den Stock hinhalten, über den Elon Musk stolpern wird, auch wenn wir das hier schon mal erwartet haben.
36:13 Lorenz Meyer
Ja, also zwei Sachen fallen mir dazu ein. Die erste wäre die Frage. Hätte man das nicht auf Seiten des Bundesjustizministeriums vorher wissen können, wenn man bestimmt einen hochkompetenten Beamtenapparat voller Juristen dabei hat? Und das zweite ist, ja, das geht jetzt so ein bisschen in Richtung Verschwörungstheorie, Bushmann ist ja ein großer Elon Musk-Kumpel gewesen. Erinnerst du dich noch an das gemeinsame Foto, was er ganz stolz auf Twitter damals gepostet hatte?
36:45 Gavin Karlmeier
Das gab es und es gab auch im Dezember, da gab es eine. Nachfrage von Abgeordnetenwatch, die gesagt haben: Hey, sie haben in einem Tweet Elon Musk Respekt gezollt, dass er behauptet hat, Accounts zu entsperren, das aber nicht passiert, werden sie Größe zeigen und das öffentlich richtig stellen. Und Bushmann Bushman hat geantwortet, Elon Musk hat über Twitter seine Follower abstimmen lassen, ob bestimmte Accounts wieder freigeschaltet werden sollen, nachdem die Umfrage dies bejaht hatte Wurden beispielsweise der Journalist Aaron Rupert wieder entsperrt, der die Sperrung daraufhin selber kritisierte. Meinungsfreiheit ist immer ein Minderheitenrecht. Ihr Sinn liegt darin, Kritik an der Mehrheit zu äußern, sich von herrschenden politischen Auffassungen abzugrenzen. Auch wenn ich die Entsperrung begrüße, habe ich die Vorgehensweise Elon Musk kritisiert. Diese Kritik gilt unverändert. Er sagt also gar nicht von vornherein, was ist das hier für eine Scheiße? Sondern erstmal erklärte, eigentlich hat er alles richtig gemacht, ich habe es trotzdem kritisiert, weil das Vorgehen war nicht sauber. So lese ich ja diesen Text. Und das ist eben die ganze Zeit, die ich rumgeeiere. Ich will aber trotzdem dazu sagen, dass diese Klage gegen die Kommunikationsbehörde Österreich Dass die MS jetzt zu äh zu einem Ende gekommen ist. Das heißt, man hätte es nicht unbedingt ahnen können oder nicht wissen können, man hätte aber durchaus ahnen können, dass es da vielleicht ein rechtliches Einfallstor gibt an dem Punkt, wo dieses Unternehmen eben keinen Sitz in diesem Land hat. Also das hätte man vielleicht doch schon wittern können, dass da eventuell ein Problem besteht, ja.
38:09 Lorenz Meyer
Ja, ich hinke noch zwei Absätze zurück, wie in dem Moment, wo du Herrn Buschmann zitiert hast, mit dem Mit der Bemerkung, naja, darüber ist Saiya abgestimmt worden. Also ein Justizminister, der darauf verweist, auf die Legitimität von solchen Entscheidungen. durch irgendwelche durch irgendwelche dahin gelaberten pseudoabstimmungen die vollkommen intransparent sind alles ich finde das so mega peinlich Aber das Positive kommen wir zum Positiven. Es kann ja tatsächlich sein, dass die EU weitaus, also dass da mehr Power dahinter ist. Tatsächlich, wenn die EU bzw. Thierry Breton sich dieses Problems jetzt annimmt.
38:53 Gavin Karlmeier
Ja, das ist zumindest zu hoffen, ja. So ist das. Ich habe noch eine Geschichte, die also das ist so eine Geschichte auf More of the Same, wir haben so oft darüber gesprochen, aber du kriegst schlechte Laune, wir müssen darüber sprechen. In Japan gab es ein schweres Erdbeben in den letzten Tagen mit der Stärke 7,9. Das ist das schwerste Erdbeben seit über zehn Jahren, vor allem das schwerste Erdbeben. Seitdem Erdbeben das zum Supergau in Fukushima geführt hat. Und üblicherweise ist es so, dass in solchen Fällen eine Tsunami-Warnung ausgegeben wird über alle Kanäle, über die die Katastrophenschutzbehörden eben verfügen können. Und es gab aber eben einen Kanal, über den die Katastrophenschutzbehörde eben diesmal nicht mehr verfügen konnte. Und das war eben Ex, weil diese Disaster Prevention in Japan das AP-Limit erreicht hat und deswegen keine Tsunami-Warnungen infolge des schweren Erdbebens ausgeben konnte über diesen Kanal.
39:51 Lorenz Meyer
Ja, solche Meldungen sind einfach furchtbar. Die hatten wir zwischendurch schon mal solche Sachen vor ein paar Monaten. Also, das ist einfach grauenhaft, weil es ja tatsächlich. Konsequenzen zeitigt. Sowas darf es halt nicht geben und ja, kann man gar nicht weiter kommentieren.
40:11 Gavin Karlmeier
Ja, die haben jetzt selber eine eine App auch gestartet als Alternative, um Real-Time-Informationen zu kriegen. Die heißt Nerf, N-E-R-V. Das Unternehmen, das die herstellt, heißt übrigens Gehirn Incorporated. Jetzt deutsche Gehirn. Und um eben eine Alternative zu bieten. Und also jetzt schreiben Leute Elon Musk schon an, dass er die RP-Restrictions selber aufheben soll. Aber in dem Moment, wo du ein Netzwerk hast, wo du den Besitzer schreiben musst, können wir vielleicht unsere Warnungen, die Menschenleben retten können, dürfen wir die vielleicht auch umsonst veröffentlichen? Siehst du ja schon, dass es hier einfach ein. . ganz signifikantes Problem gibt von oben runter. Und das geht, das ist unerträglich. Und das ist ehrlicherweise aber mit Ansage so passiert, weil als diese API Limits eingeführt wurden, haben wir gesagt, da werden Katastrophenschutzmeldungen drüber veröffentlicht. Es gab auch in Deutschland Unternehmungen, die genau zu solchen Zweck Accounts gebaut haben, die sie dann nicht mehr nutzen konnten. Wir denken auch an Hochwassermeldung, wir denken an Unwetterwarnung. Alles das, was eben bislang über Twitter in Echtzeit veröffentlicht wurde, funktioniert eben einfach nicht mehr, weil es eben diese IP-Limits gibt. Ich also, wie gesagt, es ist mit Ansage passiert, aber wir müssen es trotzdem der Vollständigkeit halber hier nennen. Wir sind ja ein bisschen auch Chronisten.
41:29 Lorenz Meyer
Ja, absolut. Und wahrscheinlich wird, würde Elon, wenn er darauf angesprochen werden würde, würde er wahrscheinlich sagen, naja, dann sollen sie es halt zahlen. Und es ist so ein bisschen so, der Herr hat es gegeben, der Herr hat es genommen. Und Das ist so eine Gutsherrmentalität, das geht halt nicht. Weil die haben sich darauf eingerichtet, die haben dieses Netzwerk so aufgebaut. Und dann kann man ihnen nicht auf einmal so von Null auf plötzlich sagen, ja das kostet jetzt 14 Fantastiarden.
42:02 Gavin Karlmeier
Ja, genau. Also ich kann mir sogar vorstellen, ehrlicherweise, dass Elon Musk das hier umsonst einrichten wird. Aber nochmal, in dem Moment, wo du den Besitzer fragen musst, darf ich bitte, bitte. . Funktioniert ist das System halt im Arm.
42:16 Lorenz Meyer
Ja, und es darf gar nicht erst zu so einem Notrufausfall kommen, ne?
42:21 Gavin Karlmeier
Ja, eigentlich nicht. Eigentlich nicht. Aber es gibt auch gute Meldungen. Also Ex bringt die Linke zurück. Also es ist ja so, dass schon länger die, wenn du einen Link post bei Ex, dass du da einfach nur noch das Anzeigebild siehst, was zu total skurrilen Situationen führt. Jetzt ist es so, dass die Linküberschrift wiederkommt, aber sie ist so. Ich würde mal sagen, so Schriftgröße 6. Ganz unten in dem Bild, sie ist begrenzt auf, ich schätze, 80 Zeichen, dann gibt es drei Punkte. Also es ist eine Farce. Also ich habe hier in unseren Ablauf, den ich dir auch geschickt habe, habe ich reingeschrieben, X bringt LinkedÜberschriften zurück, aber es sieht weiterhin scheiße aus.
43:01 Lorenz Meyer
Ja, es hat mich sehr lyrisch, aber auch sehr treffend ausgedrückt.
43:05 Gavin Karlmeier
Mein Name ist Gavin Karmeyer, ich bin Poet. Ich finde, es ist so albern. Also es ist ja offensichtlich, warum sie das tun, damit man die Links nicht mehr als solche erkennt und mehr Zeit eben auf X verbringt und nicht bei The Verge, wie in dem Beispiel hier. Aber das ist ja so absurd, wie früher in Radiosendern, da habe ich mit Dennis hier schon mal drüber gesprochen. In Radiosendern so grundlegende Meldungen, also dass man einfach nicht gesagt hat, wie die Plattform heißt, sondern man hat gesagt, wie jemand in einem Kurznachrichtendienst gemeldet hat. Das hat man ja immer mal wieder gehört, bloß nicht Twitter sagen, bloß nicht den bösen Namen eines Unternehmens im Radio sagen, obwohl alle genau wissen, das ist die Lebensrealität der Leute. Und die Leute wissen, dass da draußen eine andere Welt ist als die hier im Radio passiert.
43:53 Lorenz Meyer
Ja, und ich würde da, also ich ärgere mich auch zum Beispiel, wenn der Spiegel oder andere große, renommierte, seriöse Nachrichtenmedien wenn die Beiträge machen und die sind ja alle linkgeizig. Also da kann er wirklich, wenn irgendein großes Nachrichtenmedium schreibt, einen großen Artikel. Ihr müsst unbedingt auf die Webseite gehen vom San Francisco, ich weiß nicht, Aquarium oder so. Da gibt es ganz tolle Animationen vom schillernen, buntschillernen, neoreflektierenden Schwertfisch oder so. Und aber da kommt natürlich nie jemand auf den Gedanken dann. Also da muss sich dann immer mühsam selber googeln, wie wird wohl die Adresse sein von diesem Museum, was da jetzt gerade beschrieben wird. Weil irgendwie jedes Medium immer Angst hat, dass man das Medium verlässt und denn für alle Zeiten verloren sein wird, um die schöne Werbung zu konsumieren. Aber hier sehe ich es nochmal noch strenger eigentlich an, weil dieser Kurznachrichtendienst, von dem wir beide gesprochen haben. Der war von vornherein auf diesen kurzen, schnellen Austausch ausgelegt. Und das ist gerade mit ihr großer USP gewesen. Und da jetzt mit diesem Link-Guides rumzuhantieren, das geht vollkommen in die falsche Richtung.
45:14 Gavin Karlmeier
Ja, sehe ich auch so. Naja, wir haben noch so ein paar Kleinigkeiten, die können wir einfach so wegschrubben, bevor wir gleich zu einem wirklich wieder größeren Thema kommen. Mr Beast. Kennst du MrBeast, Lorenz?
45:28 Lorenz Meyer
Oh ja, der gibt alle, der ist, glaube ich, der meistgeklicte YouTuber oder der YouTuber weltweit mit den meisten Followern, glaube ich. Und er gibt ja eine Hölle an, also er nimmt eine Hölle an Kohle ein mit seinen YouTube-Produktionen und. die er anscheinend immer sofort fürs nächste Video ausgibt.
45:49 Gavin Karlmeier
Genau. Also er macht so Videos wie, ähm, äh, ich Ich verschenke eine Million Dollar an den ersten, der das Auto loslässt. Und dann stehen da 100 Leute mit einer Hand am Auto und im Moment, wo alle anderen Hände dran sind, kriegt der Typ eine Million. Oder also, ist ein Beispiel jetzt.
46:05 Lorenz Meyer
Aber sowas sehr gut. Es hat sowas gegeben, sogar mit so einem Jet, habe ich es selber mal gesehen. Genau, genau. Es ist ein Also es sind natürlich unter aller Kanone unwürdige Aufgaben.
46:19 Gavin Karlmeier
Ja, es ist halt schon so, es ist so Real Life Squid Game alles ein bisschen. Aber er gibt halt wirklich super, also Millionen gibt er dafür aus. Und das sagt er auch selber, weil jemand, also er hat einen Link zu seinem neuen Video gepostet und jemand hat drunter geschrieben, warum lädst du sie nicht direkt auf Ex hoch? Und Elon Musk hat auch noch darunter kommentiert und hat nur geschrieben, yeah, weil er so cool ist. Und dann hat Mr. Beast darunter geschrieben, also die Produktion meiner Videos kostet Millionen. Und selbst wenn Sie auf Ex eine Milliarde Aufrufe hätten, würde das nicht einen Bruchteil davon finanzieren. Ich wäre bereit, Sachen zu testen, wenn die Monetarisierung erst einmal in Gang gekommen ist. wo man so schon hört, so Boom. Also MrBeast wird erstmal nicht exklusiven Content auf Ex hochladen.
47:06 Lorenz Meyer
Ja, da tut er wohl wenn auch aus Eigennutzrecht dran.
47:10 Gavin Karlmeier
Ja, das ist so, ne? Und dann folgendes, LinkedIn. Kennst du noch LinkedIn? Gute Karte.
47:19 Lorenz Meyer
Und LinkedIn.
47:21 Gavin Karlmeier
Benutzt du LinkedIn?
47:22 Lorenz Meyer
Nee, ich benutze es nicht, aber ich sehe dauernd, es gab jetzt auch einen Zeitpodcast diese Woche, der hat sich damit beschäftigt. Wie bin ich als Medienmensch auf LinkedIn und wie kann ich das nutzen und so? Boah, ja. Ich stöhne. Aber mach gerne weiter.
47:39 Gavin Karlmeier
Ja, also du hast offenbar keine blauen Hemden im Schrank. Andere auf LinkedIn haben das. Und dort ist es ja so, dass du wie in dem Netzwerk deine Werbung wird, die Werbung kostet das, wie groß die Nachfrage nach den Werbeplätzen ist, wo du sie schalten möchtest. Und die sind stark gestiegen und zwar um etwa 30 Prozent. Und Heise schreibt, es gibt einen direkten Zusammenhang mit diesem Anstieg dieser Werbekosten. Mit dem Go Fuck yourself-Moment bei X, also einem dem Abzug der Werbekunden von Twitter. Das heißt, die These, die Heise hier aufstellt, die man so wahrscheinlich ein Stück weit dann eben mittragen kann, ist. LinkedIn profitiert stark vom Werbesterben auf X.
48:21 Lorenz Meyer
Ja, ich glaube aber auch tatsächlich, dass einige Nutzer und Nutzerinnen wirklich zu LinkedIn gegangen sind und Glaube ich, auch versuchen, denn da Beiträge zu platzieren, ne? Und das auch so ein bisschen als Microblogging-Plattform zu nehmen.
48:36 Gavin Karlmeier
Ja, ja, ja, voll. Klar. Also LinkedIn ist so ein bisschen das neue Facebook gerade.
48:42 Lorenz Meyer
Ja, Sie werden sich dann freuen, wenn denn die Coaches sich bei Ihnen mit einer Direktnachricht melden.
48:49 Gavin Karlmeier
Ich krieg das wirklich die ganze Zeit bei LinkedIn von Leuten, solche Nachrichten.
48:53 Lorenz Meyer
Ah, du bist da. Na okay, dann dich auch an.
48:56 Gavin Karlmeier
Aber ich bin also. Ich bin da, ja, sagen wir, ich bin da. Ja. Und dann eine kleine Meldung, die so, das ist auch schon eigentlich die letzte große Meldung des Tages, glaube ich. Ah ne, ich habe noch eine da. Kotzt du, du kotzt gleich im Strahl, Lorenz, aber vorher eine andere. Und zwar Ex darf verklagt werden. Und zwar gibt es einen Manager. Es ist Marc Schobinger, der war bei Ex ein Manager. Ich weiß nicht, wer es sein Job war, leider, weil das aus dem Texten nicht hervorgeht, den ich hier habe. Aber er war Manager und ihm wurde ein Boni versprochen. Und diese Boni wurden ihm nie ausgezahlt. Und weil es ist so maskmäßig, die wurden ihm nie ausgezahlt und die Anwälte von Exilen, die wurden nicht ausgezahlt, weil es keinen Vertrag gibt, sondern nur ein mündliches Versprechen. Und jetzt hat er versucht eine Klage zu erheben und ex hat versucht, gegen diese Klage vorzugehen. Also es gibt die Möglichkeit, offenbar eine Klage abzuweisen auf Antrag hin in den USA. Und ich weiß nicht, ob es gibt es in Deutschland auch. Kann ich, weiß ich nicht. Na, jedenfalls ist alles in Ordnung. Du bist offenbar auch kein Volljurist. Na, jedenfalls wurde dieser Antrag jetzt abgelehnt von dem Bundesrichter dort. So dass diese Klage jetzt offenbar vor Gericht führt und es nun die Möglichkeit besteht, dass Marc Schobinger doch noch an seinen Bonus kommt.
50:21 Lorenz Meyer
Na wie erfreulich. Wie erfreulich. Weiß man denn eigentlich, da war doch damals eine Sammelklage. Hatten sich da nicht eine vierstellige Anzahl von Twitter-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammengeschlossen? noch versucht haben, irgendwie wenigstens eine kleine Abfindung herauszubekommen.
50:37 Gavin Karlmeier
Ja, das war ein ständiges Hin und Her, weil diese Abfindung, genau, das war das Thema, die hatten die vertraglich zugesichert, haben sie nie bekommen. Dann haben die Leute versucht, diese, dann hat Ex versucht, die denen die Anwälte zu bezahlen oder hat es angekündigt, hat es nie gemacht. Dann haben die angefangen zu sagen, ja, wenn ihr die Anwälte nicht bezahlt, obwohl auch das zugesichert ist, verklagen wir euch auch noch deswegen. Und es ging die ganze Zeit hin und her, aber ich habe das Gefühl, seitdem haben wir dann nicht mehr drüber gesprochen hier.
51:01 Lorenz Meyer
Ja, man müsste es glatt mal recherchieren. Das würde mich interessieren. Ich schätze mal, die sind vielleicht mittlerweile abgespeist worden mit irgendeiner.
51:09 Gavin Karlmeier
Ja, das hätten wir, glaube ich, gehört. Ja, okay. Also ich glaube, das schwebt noch.
51:15 Lorenz Meyer
Ja.
51:16 Gavin Karlmeier
Ja. Das schwebende Verfahren. Okay, soviel zu Ex. Lass uns über Blue Sky sprechen.
51:22 Lorenz Meyer
Hast du mir nicht zwei Sachen angekündigt für Ex?
51:25 Gavin Karlmeier
Naja, vielleicht ist es auch zu spät. Ich weiß auch nicht. Ich kündige immer mehr an, als ich mal einhalte. Aber ich habe eine Geschichte, die bewegt mich so stark. Achso, nee, ich habe noch eine Sache angekündigt, bei der du kotzt. Da geht es aber nicht mehr um Ex. Ich will aber vorher mit dir über Blue Sky sprechen, denn Blue Sky hat ein, Achtung, Logo bekommen in der Zeit, in der wir in den Weihnachtsferien waren. Und dieses Logo ist ein Schmetterling. Und Jay Graber, das ist der Blue Sky CEO, einer der Leute da auf jeden Fall im Team, der erklärt, warum es zu diesem Schmetterling kam. Du kannst jetzt mal kurz alle, liebe Hakis, liebe Zuhörenden, macht mal eure Augen zu, wir machen eine kleine Traumreise. Bist du soweit? Ja, ich stellt euch auch die Klaviermusik vor jetzt gerade. Und er sagt, warum haben wir uns für einen Schmetterling entschieden? Nun, er fliegt. Aber was noch wichtiger ist, er ist ein Symbol für Veränderung und Wandel. Schon früh haben wir bemerkt, dass Leute das Schmetterlings-Emoji organisch nutzen, um ihre Blue Sky-Handles anzuzeigen. Wir lieben es und wir übernahmen es. Der Schmetterling steht für unsere Mission, soziale Medien in etwas Neues zu verwandeln. Und wie ein Schmetterling, der aus seinem Puppenhaus schlüpft, beginnen wir, uns zu öffnen. Und wenn es dann weitergeht, komme ich gleich zu, aber das ist so. Ja, also ich sag mal so, wie oft hast du Leute gesehen, die Blue Sky Handles mit einem Schmetterlings-Emoji angekündigt haben?
52:50 Lorenz Meyer
Ja, kein einziges Mal. Man möchte ihm eine schmettern für diese Für diese Lyrik.
52:55 Gavin Karlmeier
Zerschmetterling. Naja, auf jeden Fall gibt es dieses Schmetterlings-Emoji. Und er sagt: wir fangen an, uns zu öffnen. Die Blei bei Blei Blei.
53:08 Lorenz Meyer
Blei an der Zeit.
53:09 Gavin Karlmeier
Die Beiträge auf Blue Sky waren von Anfang an öffentlich, aber heute machen wir sie auch über die App öffentlich zugänglich. Wir öffnen uns Stück und Stück, entfalten uns Stück für Stück natürlich, wir bleiben im Bild und freuen uns darauf, sie auf die Reise der Metamorphose mitzunehmen. Ab heute kannst du Blue Sky-Beiträge ganz einfach ansehen, ohne eingeloggt zu sein. Also man fängt an, so ein bisschen die Zäune runterzunehmen. Damit wir als kleine Raupen rüberkrabbeln und als Schmetterlinge wieder zurückfliegen.
53:35 Lorenz Meyer
Erwachen, ja, genau. Und hoffentlich ein bisschen länger leben als den Schmetterling.
53:41 Gavin Karlmeier
Da verpuppt man sich doch gleich, was?
53:43 Lorenz Meyer
Und nicht von Katzen und Hunden gejagt werden. Oder so. Da könnte man doch ganz tolle. Gabo Steingart könnte in seinem Wirtschaftsbriefing, in seinem Morningbriefing, da ganz bezaubernde Beiträge jetzt schreiben.
53:56 Gavin Karlmeier
Liebe Grüße.
53:57 Lorenz Meyer
Wer der Schmetterlings-Jäger ist.
54:00 Gavin Karlmeier
Ja, das wird auf jeden Fall noch kommen. Auf jeden Fall. Der Casher. Es ist Thread Stack Casher. Jetzt kommen wir zu der Geschichte, die müssen wir hier unterbringen, aber die, also die, eigentlich, wir müssen die nicht kommentieren, weil die ist spricht für sich selber. Also Hamish Mackenzie, das ist der Co-Funder von Substack. Substack, das ist der Newsletter-Service, über den wir schon so oft gesprochen haben, die mit Substack Notes versucht haben, so einen kleinen Twitter-Klon zu starten. Viele der Newsletter, die ihr wahrscheinlich lest, kommen auch über Substack. Also, SubSteck ist so ein riesengroßer Newsletterplayer, einfach. Und der hat ein Statement veröffentlicht über die Feiertage, und dieses Statement, ich zitiere ein Stück daraus Ich möchte klarstellen, dass wir auch keine Nazis mögen und wir wünschen uns, dass niemand diese Ansichten vertritt, aber einige Menschen vertreten diese und andere extreme Ansichten. Angesichts dessen glauben wir nicht, dass Zensur auch nicht durch die Demonetarisierung von Publikationen das Problem beseitigt wird. Im Gegenteil, sie macht es noch schlimmer. Und also anders gesagt, wir finden Nazis doof, aber wir machen nichts dagegen. Und bei uns können Nazis auch weiterhin ihr Geld verdienen.
55:07 Lorenz Meyer
Ja, damit macht man sich viel zu leicht. Also das ist auch eine das ist auch in einer gewissen Weise eine Beleidigung, dieses Statement. Hundertprozentig. Weil ja es ist einfach unfassbar.
55:20 Gavin Karlmeier
Also vor allem diese, also vor allem bis zu dem Zeitpunkt sogar, wo er sagt, auch nicht durch die Monetarisierung, damit wird es ja noch schlimmer. Weil er sagt ja nicht nur Wir wissen, dass es Nazis gibt und wünschen uns, es gäbe keine, sondern dann sagt er, wir sperren sie nicht und wir gehen nicht mal den kleinstmöglichen Schritt. Und verhindern, dass sie bei uns Geld verdienen, sondern bei uns kriegen alle Geld.
55:42 Lorenz Meyer
Und zwar mit ihrer Nazipropaganda. Genau. Es ist wirklich so: er ist Verleger von Nazi-Propaganda. Und also das muss er sich dann entgegenhalten lassen, der damit Geld verdient und den seinen Nazi-Autoren Honorare zahlt.
55:59 Gavin Karlmeier
Ja, so muss man das sein. Und deswegen muss man auch sagen, also ich würde jetzt mal keinen Newsletter bei Subsex starten. Nee. Ja, gibt es ja auch andere Möglichkeiten.
56:09 Lorenz Meyer
Kein sind wir jetzt mal. Funktionen und Emotionen. Toll, ne? Oh, Dennis ist wieder gesund. Toll.
56:24 Gavin Karlmeier
Drei Wörter gehen. Danach kommt offenbar das Husten durch. Ich möchte mit Bluesky anfangen wieder. Heute ist viel Bluesky, ne? Bruce Guy macht sich. Es gibt jetzt ein In-App-Video- und Musikplayer für Links. Also YouTube, Soundcloud, Spotify und Twitch werden jetzt geembeddet. Und du kannst da drauf tippen und es gibt kein Autoplay, sondern jemand postet ein YouTube-Video und kannst in der Blue Sky-App das YouTube-Video abspielen.
56:49 Lorenz Meyer
Das ist doch erfreulich.
56:50 Gavin Karlmeier
Ja, das ist in der Tat erfreulich, weil die anderen Netzwerke Also bei Twitter beispielsweise war es gegenteilig so. Es gab immer diesen Embed Player und der wurde irgendwann abgeschafft, ich glaube, aber eher von YouTube-Seiten aus, damit die Leute auf die YouTube-Seite gehen.
57:04 Lorenz Meyer
Ja, okay.
57:06 Gavin Karlmeier
So, dann kannst du bei Bluesky jetzt Postings verbergen, wenn du irgendwas nicht sehen willst und dann wird er dir auch nicht mehr angezeigt, wenn er repostet wird. Ja, okay, noch weniger Emotionen. Und die, also, und die sind nicht gesünd zwischen deinen Devices. Also wenn du auf dem Handy sagst, ich will den Post nicht mehr sehen, kann er die am Computer trotzdem angezeigt werden.
57:28 Lorenz Meyer
Ah, okay, ja.
57:30 Gavin Karlmeier
Und dann habe ich noch eine Funktion zum Schluss bei LinkedIn. Ich will hier gar nicht so durcheilen, aber mehr gibt es halt nicht. Und wir sind auch schon wieder so lang. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, vielleicht mal ein bisschen. . Aber hey, die Leute liegen los.
57:43 Lorenz Meyer
Die Leute wollen ihre. Die haben Recht auf ihre drei Stunden, die kriegen ihre drei Stunden. So ist es.
57:47 Gavin Karlmeier
LinkedIn testet ein neues Shortform-Video-Format, bei dem es vor allem um LinkedIn Learning geht. Also du kannst jetzt kleine Tutorials als hoch, also Sagen wir wie es ist, du kannst jetzt Tutorials als Storys posten.
58:00 Lorenz Meyer
Okay. Ob das die Leute machen werden, wir werden es sehen. Ich würde mal behaupten, nein. Vielleicht werden so Coaches so ein bisschen so Teaser für Ihre Dienstleistungen, könnt ihr mir vorstellen.
58:18 Gavin Karlmeier
Das wäre toll, wenn es noch mehr Teasing für Coaching-Dienstleistungen bei LinkedIn gäber. Das würde mir gefallen. Ja, Lorenz, ich bin thematisch durch.
58:27 Lorenz Meyer
Wir sind durch. Wie erfreulich. Das war doch ein schönes Roundup.
58:31 Gavin Karlmeier
Ja, das fand ich auch. Und wir sind jetzt endlich wieder in der Echtzeit angekommen. Jetzt gibt es ja. . rubbel die Katz mit dem neuen Jahr los. Ich weiß, also ich habe ja schon mal gesagt, wir machen hier vor allem Haken dran weiter in diesem Jahr, weil so viel passieren wird, bei dem man sich jetzt schon denkt, da müssen wir drüber sprechen. Aber irgendwie, irgendwie auf eine Art, Lorenz, ich weiß nicht, ob es ja auch so geht. Ich habe auch ein bisschen ein gutes Gefühl fürs neue Jahr. Ich habe das Gefühl, irgendwie kann das auch noch was werden. Ich starte mit Optimismus rein, auf jeden Fall. Genau, da bin ich auch. Auf jeden Fall. Da machen wir das beide. Vielen, vielen Dank, dass du heute dabei warst, eingesprungen bist am Ende. Ja, du bist ja eigentlich, Dennis klingt heute komisch.
59:08 Lorenz Meyer
Dankeschön.
59:10 Gavin Karlmeier
Aber vielen, vielen Dank, dass du mitgemacht hast. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir uns nochmal wieder hören. Ah, das wäre erfreulich. Ja, hundertprozentig. Bis bald, Lorenz. Vielen, vielen Dank. Ciao. Und vielen Dank fürs Zuhören an alle. Wir hören uns hier übermorgen am Freitag wieder. Und wenn euch das gefallen hat, dann habt ihr die Möglichkeit in den Discord-Chat zu kommen auf hakendren. org oder aber sogar auf hakendren. org das Ganze ja auch finanziell zu unterstützen mit einem kleinen Groschen
59:35 Speaker 4
Tut ihr mir was Gutes. Ja, tut das, tut das, tut das. Vielen, vielen Dank euch und einen guten Start ins neue Jahr und bis Freitag. Tschüss.