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Folge 289 · 7. Juni 2024 · 38 Min.

Der nonchalante Amokläufer

mit Lorenz Meyer

Spanien ruft den Datenschutznotstand wegen Meta aus, X verliert den einzigen(!!!) Mitarbeiter der PR-Abteilung und am Ende hat die EU große Sorge.

Ich bin heilfroh, dass heute mit Lorenz Meyer einer der Topbeobachter der deutschen Branche dabei ist, um in der letzten Folge vor der Europawahl auf die Dinge zu schauen, die uns wirklich gefährlich werden könnten.

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Hallo Lorenz, grüß dich, Gavin! Ich habe ja angefangen, meine Gäste immer so richtig vorzustellen, die so hier bei mir sind. Und das mache ich jetzt auch bei dir. Du bist Lorenz Meyer. Du bist, das steht bei deinem Verlag. Und da haben wir schon den ersten Hinweis auf deine Karriere. Bei deinem Verlag steht Journalist und Medienkritiker mit einem Herz für Satire. Also man kennt dich als der Mensch, der den Ton. von Prominenten wahnsinnig gut imitieren kann, früher auf Twitter, heute in Buchform. Du bist einer der Autoren beim Bildblog und bist geschätzter Dauerhaki-Stamm. Gast hier. Kann man das so alles sagen?

00:43 Lorenz Meyer

Also danke, ja, zumindest ist das Letzte, kann ich komplett unterstreichen. Also die ersteren Sachen, ja, an denen ist vielleicht was Wahres dran. Aber das letzte gilt auf alle Fälle. Und das ist jetzt hier. Das nur als Aufruf an meine Mitkonkurrenten, denn wir Hakengäste, wir sind Mitbewerber, ja. Das ist jetzt Folge 5. Und ich führe hier eine Strichliste und ich werde es gleich in der Haken-Dran-Gast-WhatsApp-Gruppe gleich veröffentlichen. Fünf.

01:13 Gavin Karlmeier

Ich hoffe nicht, dass da so ein Konkurrenzkampf entsteht, weil ich muss kurz mal revealen. Das die Art und Weise, wie meine, wie das hier mit der Ko mit den Gästen passiert, da ist kein System hinter. Das muss ich mal klarstellen.

01:25 Lorenz Meyer

Sondern es ist so Das denkst du, das behauptest du. Wir in der Gruppe sind der anderer Meinung.

01:31 Gavin Karlmeier

Oh Gott, oh Gott, oh nein, ich will nicht, dass da so eine Stimmung entsteht. Lass uns schnell einsteigen. Ich muss ein bisschen housekeepen, weil in der letzten Folge bei Minute 18 war ein Schnitt mitten im Satz. Und ich muss hier meine, wie sagt man, mein Narrativ aufrechterhalten, dass dieser Podcast nicht geschnitten wird. Und will deswegen nochmal klarstellen, da war ein Fehler in der Aufnahme, denn. . Es ist mitten im Satz ein Schnitt, der sowohl auf meiner lokalen Aufnahme als auch auf der Übertragungsaufnahme mit dem Gespräch mit Flo, dem Gast, zustande gekommen ist. War dieser Schnitt und ich weiß nicht, wo der herkam. Irgendwie hatten wir, glaube ich, eine kurze Sonnenwinde oder so an der Stelle.

02:10 Lorenz Meyer

Oje, oje. Tja. Und muss da jetzt noch inhaltlich was dazu gesagt werden?

02:16 Gavin Karlmeier

Das war, glaube ich, selbst erklärt. Dann haben wir aber in der letzten Folge anderes Housekeeping. Ich habe einen Leserbrief bekommen. Tim Schlotfeld hat mir im Fiddiverse geschrieben. Und es geht dabei um das Thema. . TikTok hat der US-Regierung ein Angebot gemacht. Für die, die es nicht gehört haben, nochmal als Erinnerung, es gab den Bericht der Washington Post, dass im Jahr 2022 TikTok auf die US-Regierung zugekommen ist und gesagt hat. . Hey, wir sehen eure Bedenken und würden euch entgegenkommen, indem wir uns sozusagen total überwachen lassen, indem wir Es erlauben, dass Bundesbeamte, die das Management sozusagen mitbewachen bei uns und auch ein Vetorecht bei neuen Personalentscheidungen haben. Indem ein Unternehmen, das vom Verteidigungsministerium überwacht wird, allen Quelltext überprüfen kann und dass es einen Kill-Switch gibt, eine Möglichkeit, die App abzuschalten, sobald es zu weit reichende Eingriffe in die Demokratie gibt. Sozusagen. Und Tim Schlotfeld schreibt, ihr habt beim Thema TikTok gemultmaßt, dass die Regierung ein weitreichendes Angebot gemacht worden ist, hebt dabei vor allem zwei Punkte hervor. Kill Switch und Einsicht in den Quellcode. Das sind Angebote, die in keinster Weise die Probleme reduzieren würden. Quellcode-Analyse eines solchen Systems, das laufend, ja sogar täglich zickfach analysiert wird, ist sinnlos. Außerdem geht die Gefahr ja nicht vom Quellcode aus, sondern davon, wie der Algorithmus eingestellt wird, um eventuell die öffentliche Meinungsbildung beeinflussen zu können. Und der Kill Switch Fragezeichen, die USA sind eine Demokratie. Im Gegensatz zu China kann da nicht einfach ein Funktionär den Schalter drücken. Und wenn doch, wie groß wäre der gesellschaftliche Aufschrei? Finde ich super gute Punkte. Ja, voll. Also gerade die Frage, hey, ist es eigentlich legitim, dass eine Regierung einen Knopf bekommt, um so eine App einfach zu deaktivieren, muss man sagen, nein, wahrscheinlich nicht. Es ist wahrscheinlich sogar undemokratisch, wenn sowas ohne jedes Gerichtsverfahren beispielsweise passiert oder ohne jede regulatorische Maßnahme, die dem zuvor gegangen ist. Und der andere Punkt stimmt natürlich auch komplett. Also dass der Algorithmus die viel größere Gefahr ist und nicht etwa die Tatsache, wie er gebaut ist. Auch da würde ich Tim hundertprozentig zustimmen. Also vielen Dank für diese sehr klugen Gedanken und Einsendungen.

04:25 Lorenz Meyer

Ja, war eine gute Anmerkung. Also gerade bei diesen.

04:28 Gavin Karlmeier

Ich musste kurz trinken, sorry.

04:33 Lorenz Meyer

Ja, gerade bei diesen Meinungsfreiheitsfetischbefürwortern. Da könnte ich mir das mit dem Kill-Switch auch schwer vorstellen.

04:43 Gavin Karlmeier

Ja. So, ich hoffe übrigens das Thema Housekeeping, gerne nachreichend zu dieser Folge hier. Das ist die erste Folge, die ich hier aus meinem neuen kleinen Studio aufnehme. Ich hoffe, sie klingt gut. Also, mein Sound ist heute eventuell anders als sonst, aber ich hoffe besser. Wie kling ich für dich, Lorenz?

04:58 Lorenz Meyer

Wie bitte? Wie bitte? Alles wunderbar. Nee, es ist ganz toll. Ich habe ja die Bilder gesehen. Meine Güte, wie viel Geld kann man investieren? Die Wände alle abgepolstert, diese Dämmplatten, dieses viele Marmor und so. Kann es nicht auch ein bisschen weniger sein?

05:17 Gavin Karlmeier

Ich muss es kurz feststellen, dass ich die Kamera ausschalten musste, weil der die Decke hier freiliegt in diesem Raum, in dem ich sitze und das wahnsinnig unvorzeigbar war.

05:27 Lorenz Meyer

Ja, ja, also jetzt genau, ja, ja. Okay, wir schweigen lieber.

05:33 Gavin Karlmeier

So, dann gibt es ein bisschen. Konflikäre Verhältnisse. Es gibt ein neues soziales Netzwerk. Da reden wir immer gerne hier drüber. Der Name dieses Netzwerkes ist Kara oder Kara. Und in der Selbstbeschreibung. Lautet es so? Kara ist eine Plattform für soziale Medien und Portfolios von Künstlern. Angesichts der weitverbreiteten Nutzung generativer KI haben wir beschlossen, einen Ort zu schaffen, an dem generative KI-Bilder herausgefiltert werden, damit Menschen die authentische Kreative und Kunstwerke finden, Wollen, die es einfach tun können. Also kurzum, ein soziales Netzwerk, das sich bewusst gegen generative KI stellt und eben die Möglichkeit bietet für Künstler, sich dort auszutauschen. Es fühlt sich ein bisschen an wie eine Mischung aus Instagram und Pinterest, würde ich sagen. Und es eben bietet die Möglichkeit, dass du dort Inhalte hochlädst, die so ein bisschen Instagramig als Bild halt funktionieren.

06:24 Lorenz Meyer

Ja, ich habe mir die Seite mal angeguckt, also wenn ich schon mal gleich was sagen kann. Und ähm Ja, also das sind ja alles ihre Ziele, aber ich scrolle jetzt hier auch gerade mal live durch. Da sind Bilder dabei, sorry, das sind KI-Bilder. Punkt 1. Also jedenfalls aktuell sind da auf jeden Fall KI-Bilder dabei. Und Punkt 2 ist, wo ich eine gewisse Schwierigkeit sehe. Ja, vielleicht kannst du mir da weiterhelfen. Wo fängt denn die KI an? Also wenn ich so ein Tool nehme, was so ein Van-Gogh-Filter über ein Foto legt. Ist das schon KI oder verstehen wir unter KI nur ein Mid-Journey-Bail?

07:10 Gavin Karlmeier

Nee, ich glaube, es geht tatsächlich um generative KI vor allem, also die Erstellung, Neuerstellung von Inhalten durch KI. So verstehe ich jedenfalls dahin.

07:19 Lorenz Meyer

Aber selbst, ja, aber selbst da sehe ich, das haben die, also wenn sie Das haben sie nicht im Griff und ich weiß auch nicht, wie sie es in den Griff kriegen wollen. Klar. Ehrlich gesagt.

07:32 Gavin Karlmeier

Ja, das ist der eine Punkt. Der andere Punkt, es gab ja bei unserem Republikatalk die These von Nicole, dass die dass soziale Medien inzwischen vor allem so als Distinktionsmerkmal genutzt werden, also als Möglichkeit sich selber abzugrenzen und zu sagen, also ihre These war, ich habe ja kein Twitter mehr, es ist neu, ich habe ja keinen Fernseher. Und das.

07:55 Lorenz Meyer

Nicole müssen wir vielleicht noch sagen, ZDF, Hauptstadtkorrespondentin Nicole Diekmann.

08:00 Gavin Karlmeier

Und ich würde gerne. . ergänzen, dass das jetzt hier so der nächste Schritt davon eigentlich wäre, wenn diese These greift, weil ein soziales Netzwerk, das sich nur darüber definiert, dass man sich abgrenzt zu etwas anderem . weiß ich nicht, ob mir das reicht. Also dann sind wir relativ schnell wieder in der präsozialen Welt, als es diese kleinen Mikronetzwerke gab wie Emopunk Net oder oder Yappie für Leute aus dem Rheinland. Also weißt du, wenn du, wenn man sich jetzt vor allem damit zusammentut, weil man Dinge nicht gut findet, dann ich weiß nicht, ob jede Petition sich dazu eignet, ein totales Netzwerk zu werden.

08:36 Lorenz Meyer

Ja, das ist eigentlich eine ganz gute Zusammenfassung. Ja. Also das wird sicherlich nicht reichen. Wahrscheinlich. Aber das hast du ja schon mit deiner offenen Frage beantwortet.

08:48 Gavin Karlmeier

Kommen wir zum ersten Thema des Tages nach fast zehn Minuten, wie immer. Und zwar, ich möchte mit dir vor allem über Ex heute sprechen Und über zwei Geschichten. Die eine Geschichte ist dieser CNBC Scroop, in dem herausgefunden wurde, dass Elon Musk die Technik im Wert einer halben Milliarde Dollar von Tesla zu X und XAI umgeleitet hatte. Es ging da um Nvidia-Technik, mit der man KI betreiben kann. Elon Musk hatte zuerst die Autorin Laura Clotney als Lügnerin bezeichnet und abgestritten, dass das stimmt und hat dann ein paar Stunden später Aber er erklärt, dass Tesla sowieso keinen Platz gehabt hätte, um diese Chips zu verwenden und auch keine Möglichkeit und dass diese deswegen jetzt erstmal anderweitig verwendet werden können. Also sie hat also, und das hat B. Graham Disciple auf Threads geschrieben. Elon Musk Doppelpunkt. Das, was diese Reporterin bezeichnet, äh hier sagt, ist eine komplette Lüge. Unverschämt, jetzt erkläre ich Ihnen, warum es stimmt.

09:54 Lorenz Meyer

Also ich meine, dass die keinen Platz haben für so ein paar Chips, das ist ja wohl die erbärmlichste Ausrede, seit irgendwie mein Hund hat meine Hausaufgaben gefressen. Also, dass er sich nicht schämt, irgendwie da was Kügeres zu lügen. Und es zeigt auch nochmal auf einer anderen Ebene, Liebe Tesla-Besitzer, also jetzt nur mal so von Lorenz zu Tesla-Besitzer, ich würde die Karre verscheuern, solange es noch geht. Also mit dieser Loose Canon. Der ist ja wirklich für alles gut. Also, wenn ich einen Tesla hätte, ich hätte kein gutes Gefühl, dass Elon Musk, wenn der einen Rappel kriegt, dann sagt der übermorgen. Wir müssen Update einspielen, jeder muss nochmal 8000 Dollar nachlöhnen, sonst lege ich euch die Karre still oder tauscht euer Navi-System gegen das von Mongolien ein oder so.

10:49 Gavin Karlmeier

Also ich weiß dieser Mann, der ist vollkommen lost. Ich finde, das ist eine total spannende Frage, weil ich ja auch durchaus Also vor allem wegen dieses Podcasts, häufiger auf Leute treffe, bei denen ich erst relativ spät erfahre, dass sie Tesla fahren. Und ich finde, das ist auch eine, also Ich finde das spannend, weil die Frage ist ja tatsächlich, kann man das trennen? Ist man mitverantwortlich, wenn man dieses Auto. . Ich finde, ich will da Leuten gar keinen Vorwurf machen, sollen alle ja fahren, wie sie wollen. Dein Punkt ist natürlich valide. Also es kann ja durchaus irgendwann sein, dass irgendwie das Auto so, wie man es gekauft hat, nicht mehr funktioniert. Es passt ganz gut ins Bild. Oder dass sich irgendetwas verändert daran. Die Sorge hätte ich auch. Ich will aber wenigstens dazu sagen, ich glaube, ich finde das nicht, man hat nicht zwangsläufig, zwangsläufig als jemand, der das Auto zum Beispiel gekauft hat, bevor Elon Musk angefangen hat, sich so zu platzieren in der Öffentlichkeit. Zwangsläufig eine moralische Mithaftung. Das finde ich nicht unbedingt so. Weil es durchaus ja auch, also dann könnte man. Das würde ich auch nicht sagen. Gut, wollte ich nur einmal.

12:00 Lorenz Meyer

Genau, nee, das ist ja vollkommen wichtig. Nein, ich meine es auch tatsächlich ernst. Es ist, ich meine, wo hat man das auf der Welt, dass man einen Eigentümer einer Firma, der einfach im Zweifelsfall seine Kunden ja verachtet? Und sagt, go fuck yourself, der geht doch alle weg. Der ist ja nicht loyal und auf den ist auch kein Verlass. Also im Zweifel. Sagt der ja irgendwas und stellt die Karren ab, auch und riskiert damit, dass er verklagt wird oder was auch immer. Oder riskiert, dass sein Unternehmen eine große Rufsschädigung dabei erleidet. Und das finde ich das Schwierige daran, dass man mit so einem unkalkulierbaren, also der ist ja wie ein Ja, also das ist ein ganz schlechter Vergleich natürlich, aber es ist schon so ein Amok-Läufer, dem im Zweifel die Folgen seines Tuns vollkommen egal sind. Und das ist gefährlich. Die Nähe von solchen Leuten oder mit solchen Leuten Geschäfte zu machen, ist einfach gefährlich, weil er im Zweifel, also es ist so wie mit Leuten Was nützt dir der beste Vertrag, wenn du mit solchen Leuten Verträge abschließt? Im Zweifel sagen die, na und, du hast zwar einen Vertrag, aber verklag mich doch.

13:22 Gavin Karlmeier

Und so ist er ja auch mit seinen Mitarbeitern umgegangen.

13:24 Lorenz Meyer

So ist er mit seinen Vermietern umgegangen und ich meine Dennis und du, ihr habt da ja Dutzende Beispiele. So ist er mit der Stadtverwaltung umgegangen, wenn er da irgendein komisches erleuchtetes X auf dem Dach errichtet. Im Zweifel sagt er, ist mir doch alles egal. Und Deswegen, das ist natürlich Quatsch und ich glaube jetzt auch nicht dran, dass die Teslas jetzt irgendwie abgestellt werden oder so. Aber es ist ja überhaupt nicht auszuschließen, leider. Also das ist so ein bisschen so wie so ein, der ist so enthemmt. Also, ja. Naja, also jedenfalls, ich würde die Karre verkaufen.

14:02 Gavin Karlmeier

Du hast gerade gesagt, er vertreibt ja auch alle. Wenn er jetzt auch vertrieben hat, danke für diese Brücke, wenn er jetzt auch vertrieben hat, ist. Joe Bannerok. Über Joe Bannerock haben wir in diesem Podcast hier einmal kurz gesprochen, weil Joe Bannerok war jemand, der sozusagen als rechte Hand von Linda Jaccarino galt. Und zwar nicht nur bei X, sondern auch schon bei NBC Universal. Das war der Arbeitgeber, bei dem Linda Jaccarino die CEO von X zuvor gearbeitet hatte und Joe Banner hatte auch so ein bisschen eine Berufsbeschreibung eines Ich würde sagen Schweizer Taschenmessers, denn er war zum einen Leiter des operativen Geschäfts, war aber zum anderen auch der Leiter der Unternehmenskommunikation, also jemand, der. . im Ende für alles zuständig war, was so Pressesprechertätigkeiten war. Und Joe Benrock hat das Unternehmen jetzt verlassen. Wir kennen keine weiteren Gründe, wir wissen nur, dass er nicht mehr dort ist. Das hat die das Wall Street Journal herausgefunden. gefunden. Und was Bloomberg noch herausgefunden hat, war, dass er offenbar die einzige Person war, die sich bei Ex noch um PR gekümmert hat.

15:04 Lorenz Meyer

Also die hat diese Code-Emojis. Er war derjenige, der die Code-Emojis versendet hat.

15:13 Gavin Karlmeier

Nee, er war wahrscheinlich derjenige, der sie wieder abgeschaltet hat. Aber ich würde gerne noch mal dazu sagen: X, eins der größten sozialen Netzwerke dieser Welt. Eines der größten digitalen Unternehmen der westlichen Welt, hatte eine Person, die sich um PR gekümmert hat. Eine einzige. Und diese Person ist jetzt weg. Wir wissen nicht, wie diese Lücke gefüllt wird, wahrscheinlich gar nicht. Aber die spannende Frage ist ja natürlich, wie lange kann Lelinda Jaccarino jetzt noch im Unternehmen bleiben? Also wenn jetzt selbst die Person, die sie mitbringt und ihre rechte Hand war, sagt Also ganz ehrlich, ohne mich. Ich würde sagen, also ich würde Wetten annehmen, ob sie dieses Jahr noch bei Ex überlebt.

15:55 Lorenz Meyer

Ja, das wäre eine gute Frage. Wobei ja sowieso die Frage ist: Ich meine, die Frau, die wird da ja nicht hingegangen sein wegen Geld eigentlich. Die muss das schon vorher ausgesorgt haben. Und dann hat die sich so lange ja schon demütigen lassen. Also da gab es ja schon mehrfach Situationen, dass er mit irgendwelchen Knüllern rauskam, wo sie nicht informiert war und dann irgendwie stotternd vor der Kamera dann irgendwie die Sache irgendwie glätten musste. Also, dass sie das überhaupt so lange aus mitmacht, das wundert mich auch schon.

16:27 Gavin Karlmeier

Wir wissen ja auch gar nicht, was sie da eigentlich alles de facto tut, ne?

16:31 Lorenz Meyer

Ja.

16:34 Gavin Karlmeier

Also ich bin sehr gespannt. Ich könnte mir vorstellen, dass da bald irgendwas passiert. Ja. So, dann eine andere Geschichte. Aus der Welt von X und zwar gibt es eine EU-Kommissarin, das ist Vera Jurova, über die haben wir ja auch schon öfter gesprochen, der Name ist schon öfter gefallen. Vera Jurova hat jetzt ein Statement veröffentlicht und sagt dort Ich glaube, Elon Musk, also man muss dazu sagen, sie ist EU-Kommissarin. Das ist vielleicht eine gute Information, um zu wissen, wer sie ist. EU-Kommissarin, also eine Person, die im Europäischen Parlament sitzt und sich eben dort auch mit solchen Themen wie Werte und Transparenz, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Desinformation auseinandersetzt. Das sind so ihre Themengebiete. Und Vera Jourova hat in einem Statement nun gesagt: Ich glaube, Elon Musk hat von Anfang an nicht verstanden, warum wir in der EU so vorsichtig Sind, wenn wir die ersten Keime von etwas sehen, das größer werden könnte, aufgrund unserer Geschichte des letzten Jahrhunderts, als die ersten Anzeichen von Antisemitismus nicht gestoppt wurden. Das heißt, sie ein paar Tage vor der Europawahl Macht sie, stellt sie nochmal klar, also das, was Elon Musk mit X tut, ist eine Keimzelle für, so lese ich das jetzt, meine Interpretation, eine Keimzelle von Desinformation und eine Keimzelle von, ehrlicherweise, demokratiegefährdenden Entwicklungen. So, und ich empfinde das vor allem, und weil das eben direkt aus der EU kommt, als schon ein Schuss vor dem Bug von X, was die weitere Regulation im Sinne des DSA beispielsweise angeht, wenn aus einer Reihe der EU-Kommissionen ein Statement kommt, das so scharf und so deutlich ist und sagt. . Wir sehen hier gerade ein großes Ausmaß von Desinformation, das uns nur noch besorgt. Also das finde ich doch sehr erstaunlich als Statement einer EU-Person. Nach wie vor. Es gibt keine Strafen, die die EU gegen Ex erlassen hätte, aber wie gesagt, ich finde, das ist ein sehr klares Statement

18:33 Lorenz Meyer

Absolut, absolut. Und ich finde auch die Wortwahl interessant. Dieses hat von Anfang an nicht verstanden. Und da frage ich mich manchmal bei Elon Musk tatsächlich. Dieses hat er es nicht verstanden oder will er es nicht verstehen. Und oft sagt man ja, naja, er will es nicht verstehen, weil er wird ja intelligent genug sein. Aber Manchmal denke ich wirklich, es ist so, er hat es nicht verstanden. Also, das finde ich so das Spannende an der Figur Elon Musk, dass die Grenzen sind da, für mich fließt das zusammen. Er wird einerseits als Genie gehandelt. der ja einen gewissen Intellekt mitbringen muss, um diese milliardenschweren Mega-Companys zu leiten. Aber manchmal kommt die mir auch einfach blöd vor. Also das würde ich so privat interessant finden. Hat er es nicht verstanden oder will er es eben nicht verstehen?

19:28 Gavin Karlmeier

Ja, oder gibt er den, der sich mit der europäischen Kultur nicht auseinandergesetzt hat, um Seine Ziele durchzudrücken. Also die Frage muss man, glaube ich, auch stellen. Ja. Wir bleiben kurz bei Europa und bei der Europawahl vor allem, denn in Spanien ist etwas sehr Bemerkenswertes passiert. Wir verlassen kurz Ex und kommen zu Meta. In Spanien wurde Meta die Einführung von Wahlkampffunktionen auf Facebook und Instagram untersagt. Es gibt ja diese Wahlhubs, heißt es dann immer H-U-B, ne? bei der es so Informationen gibt über Wahlen oder die Möglichkeit zu sagen bei Facebook, ich habe gewählt, um damit einen Post zu machen. Und jetzt ist es so, dass die spanische Datenschutzbehörde AEPD von einem Befugnis Gebrauch gemacht hat, von dem wir nicht so oft gehört haben, und zwar einer sogenannten Notstandsbefugnis. Die erlaubt es im Sinne der Europäischen Datenschutzgrundverordnung, also der GDPR, die Möglichkeit, eine Art Reißleine zu ziehen, wenn es lokale Bedenken gibt, dass dieser Datenschutz im eigenen Land nicht mehr eingehalten werden könnte. Also das ist so, dass für Facebook eigentlich die irische Datenschutzkommission verantwortlich ist, weil Facebook den Sitz zumindest auf dem Papier in Irland hat. Und die Deswegen die irischen Datenschutzverordnungen auch gelten würden, die aber eben so entwickelt wurden wie die europäischen. Vorgeben. Das ist der Rahmen, die GDPR. Es gibt aber eben die Möglichkeit, wenn du in einem Land, in dem ein Unternehmen aktiv ist, sich so verhält, dass du das Gefühl hast, dass hier lokale Richtlinien nicht eingehalten werden können, zum Beispiel Privatsphäre der lokalen Nutzerinnen und Nutzer oder eben der Datenschutz, dass du dann eben einen solchen. . deine Notstandsbefugnis einsetzen kannst und dann dich darüber hinwegsetzen kannst. Und das ist eben hier jetzt passiert in Spanien. Und die spanische Behörde sagt eben, dass es offenbar so nicht möglich ist, Oder dass sie Zweifel daran haben, dass Wählerinnen und Wähler ihre Daten tatsächlich geschützt haben, wenn es diesen Hub gibt, also diese Möglichkeit des Klarmachens, das man gewählt hat. Finde ich wahnsinnig interessant. Also die eigentliche Begründung hier von der AEPD, das ist die spanische Datenschutzbehörde, lautet wie folgt. Diese Entscheidung beruht auf außergewöhnlichen Umständen, in denen es notwendig ist, Maßnahmen zu ergreifen, um die Erhebung von Daten, die Erstellung von Nutzerprofilen und die Weitergabe von Informationen an Dritte zu verhindern. und damit zu verhindern, dass personenbezogene Daten von Unbekannten, für die Verarbeitung verantwortlichen und für nicht explizite Zwecke verwendet werden.

22:09 Lorenz Meyer

Ja, und es ist eben immer traurig, dass diese Eingriffe notwendig sind überhaupt.

22:16 Gavin Karlmeier

Ja, na klar. Aber ich finde, also ich frage mich so ein bisschen, weil das wird für mich nicht ganz klar, an welcher Stelle dieses Feature offenbar ein. anderen ein anderes Datenschutzproblem zeigen lässt als andere Features. Denn klar, zu sagen, ich habe gewählt oder das Öffnen dieser dieses Hubs, um etwas zu lesen, das Das generiert natürlich Informationen, das generiert natürlich ein Nutzerprofil. Aber ob es da jetzt irgendeine Art der begründeten Sorge gibt, die wir noch nicht kennen, würde mich im zweiten Schritt schon stark interessieren, ehrlicherweise.

22:55 Lorenz Meyer

Ja, ich meine, Sie schreiben ja auch, es geht um die geplanten wahlbezogenen Funktionen. Und genau, das können wir jetzt natürlich schwer einsehen. Inwiefern das jetzt mit der die SGVO kollidiert.

23:11 Gavin Karlmeier

Ja, also ich glaube, es gibt halt in der EU-Verordnung eine besondere Kategorie von Daten, also eine sozusagen Eine Sondereinstufung, wenn du die gewisse Daten betrifft. Und für diese Daten gilt eine höhere Hürde, also zum Beispiel eine ausdrückliche Zustimmung. des Nutzers zur Nutzung dieser Daten. Also wenn ich mich jetzt nicht bei Facebook registriere, dann kann es sein, dass die reine AGB dafür eben nicht ausreicht. weil es eben Daten betrifft, die sehr sensibel sind. Und dazu gehören in der Europäischen Datenschutzgrundverordnung vor allem auch politische Ansichten. Und die Sorge der spanischen Datenschutzbehörde scheint also zu sein, dass. . so Dinge, die du öffnest oder Dinge, die du auch preisgibst in diesem Wahlhub, dass die möglicherweise deine politischen Ansichten mit deinem Profil verknüpfen und sehen darin eben ein Problem. Das halte ich für begründet. Bin mir aber eben, wie gesagt, nicht ganz sicher, ob das dann nicht eventuell sogar gesamteuropäisch ein Problem sein müsste.

24:09 Lorenz Meyer

Ja. Ja, ich. Wir können eine schöne Überleitung, glaube ich, haben, nämlich dieses Stichwort Höhere Hürde für die Einholung der ausdrücklichen Zustimmung. Da sind wir nämlich beim Thema KI. Das wäre auch so eine Sache, die Die man nicht einfach so nebenherbei, so ganz Nonchaland als Facebook oder Meta. Das ist ein tolles Wort, ne? Nonchalant. Nonchalant, hallo. Also Mayor. Ja. Genau. Karl Mayere. Ja, genau. Aber ich baue mal den Weg. Genau, baue mal den Weg zu NOY-B.

24:51 Gavin Karlmeier

Ja, wir haben über das Thema KI-Zustimmung oder Zustimmung der Verwendung der eigenen Postings und historischen Daten von Facebook und Instagram schon ein bisschen gesprochen. Alle haben in den letzten Tagen da Benachrichtigungen drüber bekommen, dass es da eine Veränderung gibt und die Möglichkeit, dem zu widersprechen, die relativ sperrig ist in der Folge mit Ich glaube mit Dominik am Montag war das, dass wir versucht haben, das mal so ein bisschen nachzustellen. Er versucht hat, diesen Antrag zu stellen, dass es alles nicht so ganz. Ohne weiteres. .

25:17 Lorenz Meyer

. Total verschachtelt und unübersichtlich.

25:19 Gavin Karlmeier

Genau, weil de facto ist gerade so, du kriegst eine Benachrichtigung, hey, wir fangen an, deine Daten zu verwenden, wenn du es nicht willst, widersprich dem. Und diese Veränderung der Datenschutzrichtlinie tritt am 26. Juni in Kraft durch Meta. Und jetzt gibt es aber eine Gruppe, die heißt N-O-YB, None of Your Business. Das ist ein österreichischer NGO, die wurde gegründet von Max Schrems, über den sprechen wir gleich nochmal kurz. Und die sind eben so eine Art Datenschutz. Datenschutzbewachende, datenschutzbewachender Verein, also sehr, sehr gut, was die machen, sehr wichtig. Und die sagen, dass sie nicht glauben, dass es ausreichend wäre, das sozusagen einseitig mitzuteilen, sondern dass die Verwendung der Daten der historischen Daten vor allem und die Weiterverwendung zum Trainieren einer KI von persönlichen Postings, dass das eigentlich einer ausdrücklichen Zustimmung bedürfen müsste Und das ist in Ihre Ahnung eben nicht ausrecht, dass du eine Push-Nachricht kriegst. Und haben deswegen jetzt elf Beschwerdengegenmeter eingereicht. Und zwar bei den Datenschutzbehörden in Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Irland, den Niederlanden, Norwegen, Polen und Spanien. Und das sogar mit der Bitte darum, ein Dringlichkeitsverfahren einzuleiten. Es gibt ein Statement von Max Schrems und er sagt selber Es ist völlig absurd, die Verantwortung auf den Nutzer zu verlagern. Das Gesetz verlangt, dass Meta die Zustimmung der Nutzer einholt und nicht, dass sie ein verstecktes und irreführendes Auf Opt-out-Formular bereitstellen. Wenn Meta ihre Daten verwenden will, müssten Sie sie um Erlaubnis bitten. Stattdessen haben Sie Nutzer darum betteln lassen, ausgeschlossen zu werden. Ist eine Perspektive, die man zu 100%, glaube ich, nachvollziehen kann.

26:51 Lorenz Meyer

Ja, absolut. Und ja, genau zur Person, Max Schrems, wie toll ist das? Dass so dir, ich meine, seit ein paar Jahren ist der so der Stachel und kümmert sich immer wieder drum. Also, ich bin so hin und her gerissen, ob ich das ganz toll oder auch ein bisschen traurig finden soll. Es liegt manchmal an so einzelnen Personen. Also mittlerweile ist er natürlich jetzt nicht mehr ein Einzelkämpfer, sondern halt ein Verein. Aber es liegt denn doch an so einzelnen Personen, die sagen, okay, ich nehme das jetzt auf, wie so ein Robin Hood gegen so einen Multimilliardenkonzern. Also so würde mir noch Arne Semstreuth mit Frag den Staat einfallen oder so. Wirklich so einzelne Leute, die da den Unterschied machen. Also Ich bin da hin und her gerissen, weil einerseits, das wäre natürlich alles, was der jetzt macht, das wäre alles irgendwie Aufgabe von staatlichen Regulierungsbehörden, von der Politik. Und es ist natürlich traurig, dass ein einzelner Bürger oder eine Bürgerin das unternehmen muss. Und andererseits ist es natürlich toll, dass sie das machen.

28:01 Gavin Karlmeier

Ja, und also selbst wenn er vielleicht nicht. Dinge ausrichten kann, so kann er doch zumindest Öffentlichkeit schaffen damit. Weil wir darüber sprechen, weil auch andere darüber sprechen, weil Medien darüber sprechen und Leute, die das lesen, wenn nur einer von zehn anfängt sich zu überlegen, Moment hier mal, was machen die eigentlich mit meinen Daten, dann ist schon viel gemacht, weil das Ding beim Datenschutz ist ja nicht. dass man Leuten verbietet, ihre Daten an Unternehmen weiterzugeben oder Unternehmen verbietet, Daten zu nutzen, sondern dass vor allem Klarheit herrscht darüber. Transparenz. Genau, Transparenz. Welche Daten gebe ich eigentlich? Wem und was machen die damit? Das ist, was man erzählen möchte. Alles andere ist ja den Leuten überlassen. Also es geht ja nicht um Verbote, sondern es geht ja um Optionen. Und ich glaube, dass das eigentlich ein total wichtiger und toller Auftrag ist und ich sehr froh bin, dass es sowas gibt wie ihn.

28:47 Lorenz Meyer

Ja.

28:49 Gavin Karlmeier

Gut, ich muss hier kurz, warte kurz, halte ich fest, jetzt geht's los. Emotionen. Oh, warte, warum fängt das mittendrin an? Hä? Was ist denn hier los? Das ist ein neues Studio. Hier klappt nichts. Ich hab mich festgehalten. Ich mach nochmal. Funktionen und Emotionen. Das hat mir auch noch einen Fehlstaat. Um Gottes Willen.

29:12 Lorenz Meyer

Ein Fehlstart. Gerade bei den Emotionen.

29:17 Gavin Karlmeier

Unsere neue Rubrik Emotionen. Lorenz, ich fange an. Threads bietet jetzt einen neuen Suchfilter. Es gibt ja schon den sortiert nach Inhalten, die für dich sortiert sind und Inhalten, die neu sind. Da kommt jetzt auch noch eine dritte Suchmöglichkeit zu, nämlich die Möglichkeit nach Profilen zu suchen bei Threads, explizit.

29:43 Lorenz Meyer

Ja, her damit, her damit. Warum nicht schon vorher?

29:47 Gavin Karlmeier

So, nehmen wir.

29:49 Lorenz Meyer

Dann meine Emotion.

29:51 Gavin Karlmeier

Finde ich gut, nehme ich. Instagram hat jetzt neue Funktionen für Broadcast-Kanäle hinzugefügt. Das sind diese Möglichkeiten, dass man so ein One-to-Many-Chat hat, wenn man ein größeres Profil hat, ab 10. 000 FollowerInnen, kann man so eine Broadcast-Liste erstellen, Leute können das abonnieren und dort kannst du dann vielen Leuten schreiben. Und es gibt dort jetzt die Möglichkeit, dass es dort ein benutzerdefiniertes Theme gibt, also mit einem eigenen Bild als Hintergrund, dass du einstellen kannst, mit welchen Emojis die Community überhaupt nur reagieren kann. Und dass es Kanal-QR-QR-Codes gibt, dass du also Leuten einen QR-Code zeigen kannst, mit dem sie das abonnieren können, diesen Broadcast-Kanal. Und Das finde ich eigentlich am spannendsten, ein Instagram Live nur für Kanalmitglieder, dass du also ein Live-Video in diesem Kanal machen kannst.

30:39 Lorenz Meyer

Ja, okay, die bohren da einiges auf. Und das ist, glaube ich, für die Leute, für die es in Frage kommt, interessant.

30:48 Gavin Karlmeier

Hast du sowas trotzdem?

30:51 Lorenz Meyer

Wie bitte?

30:52 Gavin Karlmeier

Hast du einen abonniert, ein Broadcast-Liste? Nein. Okay. Sollte ich? Sollte ich mal? Nee, um Gottes Gott.

30:59 Lorenz Meyer

Gibt es die Haken dran?

31:00 Gavin Karlmeier

Broadcast Haken. Ich habe keine 10. 000 Follower, leider nicht. Irgendwann kommt an One Day, Lorenz. Kommt im August. Meinst du, ich schaff es in zwei Monaten auf 10. 000 Follower zu kommen? Wie? Ja, meine Wette, meine Wette. Halte ich Leute vor. Ich würde Geld dagegen halten. Um wie viel Geld wetten wir?

31:20 Lorenz Meyer

Ja, ich habe noch 1000 Reichsmark, irgendwo habe ich noch so einen zerflatterten Schein oder so.

31:26 Gavin Karlmeier

Ich habe hier ein 2-Euro-Stück in meiner Hosentasche.

31:29 Lorenz Meyer

Toll, den brauchst du aber für einen Einkaufslagen. So, der nächste bitte.

31:33 Gavin Karlmeier

Instagram testet gerade etwas, das ich sehr spannend finde, und zwar Veränderungen von Stories, nämlich die Möglichkeit. dass es so One-View-Stories gibt, also dass du eine Story einer Person nur einmal sehen kannst, wenn du es einstellst, und Seven-Day-Stories, also Storys, die sieben Tage lang übrig bleiben.

31:50 Lorenz Meyer

Also OneView ist natürlich toll, wenn du jemanden beleidigen willst, ne? Also das stelle ich mir toll vor, um da irgendeine Hass Suale runter zu peitschen.

32:02 Gavin Karlmeier

Ich hoffe, das hört irgendjemand, der für solche Schundblätter im Internet schreibt. Und dann, Lorenz Meyer will mehr Leute im Internet beleidigen.

32:14 Lorenz Meyer

Ja, genau. Ja, oder wofür könnte man das noch benutzen? So für Liebeserklärungen, die super peinlich sind und fremdschämtig.

32:21 Gavin Karlmeier

Aber warum sollte man das denn überhaupt als Story posten?

32:26 Lorenz Meyer

Ja, das ist eine gute Frage.

32:29 Gavin Karlmeier

Ja, weißt du da was drauf? Also, ich finde das spannend. Ich halte das nur für gefährlich, an den USP der Storys ranzukommen. Also an ranzugehen. Die Tweets auf 280 Zeichen damals zu verlängern, hat Twitter jetzt nicht kaputt gemacht, aber zumindest den USP verwässert, als das dann auf weiß ich gar nicht, wie viele Zeichen da mittlerweile möglich sind, ist das nicht mehr die Idee gewesen, dass es so kurznachrichtlich ist. Und dasselbe empfinde ich bei Instagram auch. Also ich finde, das ist ein sehr gewagter Step. Mag aber die Idee, dass es Storys gibt, die man nur einmal sehen kann, diese sieben Tage-Stories dagegen brauche ich überhaupt nicht. Weg. Das ist meine Schwung.

33:09 Lorenz Meyer

One View, das ist Stefan Raab gegen Regina Heimrich, denn nur einmal blenden wir dir das ein

33:17 Gavin Karlmeier

Um dich noch Heißer zu machen. Ich nehme das an. Instagram wird jetzt die Möglichkeit bieten, dass du, wenn du ein Live-Foto gepostet hast, dass es als Loop gepostet wird, wenn du es im Feed postest. Das ist ein Feature, das gibt es in Storys schon länger. Also wenn du ein Live-Foto auf dem iPhone machst, das ist ja, du machst ein Foto und die ersten anderthalb Sekunden vor der Aufnahme und nach der Aufnahme werden mit gefilmt und die kannst du, wenn du sie in die Story hochlädst, durch lange gedrückt halten, als Story, als Boomerang hochladen. Und diesen Loop kannst du jetzt eben auch als Foto oder als Video dann eben bei Instagram direkt hochladen.

33:53 Lorenz Meyer

Okay, ja, da bin ich, ich bin nicht so die Instagrammer, also seitdem ich nicht mehr meine Kosmetiklinie habe, bin ich da nicht mehr so drin im Business.

34:01 Gavin Karlmeier

Lorenz, von Lorenz Meier. Okay, Instagram arbeitet an Nicknames. Du kannst also Leuten eigene Spitznamen geben, mit denen sie dann bei dir in den DMs auftauchen. Also ich könnte dich dann Lori Maus nennen und dann schießt du als Lori Maus bei mir bei Instagram.

34:16 Lorenz Meyer

Ja, finde ich toll.

34:18 Gavin Karlmeier

Ja, warum nicht? Okay. Ja, ich habe kein Problem. Instagram erweitert die Community-Posts jetzt auf alle Nutzerinnen und Nutzer, wobei ich da irritiert bin bei dieser Meldung, weil ich habe das Community-Tab schon immer und ich habe einen wahnsinnig egalen kleinen YouTube-Kanal. Aber offenbar gab es Kanäle, die dieses Feature nicht hatten und das bekommen jetzt alle.

34:38 Lorenz Meyer

Ja, aber das hat man in den schlauen Notizen steht YouTube.

34:43 Gavin Karlmeier

Ja, meinte ich YouTube, habe ich was anderes gesagt?

34:45 Lorenz Meyer

Ja, du hast Instagram gesagt.

34:46 Gavin Karlmeier

Achso, nee, YouTube, genau. YouTube tut das. YouTube rollt diese Community-Post jetzt für alle aus.

34:51 Lorenz Meyer

Okay. Tja, kann ich wegen Unkenntnis wenig was sagen.

34:58 Gavin Karlmeier

Das ist nicht schlimm. Und dann die letzte Meldung des Tages. Discord und tunen. arbeiten jetzt zusammen, um Live-Radio auf die Plattform zu bringen. Also du kannst dann Radiostationen, News, Podcasts und Sports, Content und Audiobooks direkt bei Discord hören

35:18 Lorenz Meyer

Finde ich gut, so eine Sachen. Also Discord könnte also von hinten, kleiner Werbeeinschub, werdet Mitglieder bei der Discord-Gruppe von Gavin und Haken dran.

35:28 Gavin Karlmeier

Hakenburn. org, es kostet gar nichts. Wir sind 900 Leute und alle haben Bock, sich über Social Media auszutauschen. Es ist wirklich, wirklich toll. Kostet nichts, kommt alle.

35:36 Lorenz Meyer

Super geil. Link ist. Super geil, ich habe gerade auf den Knopf gedrückt, wo genau dieser Soundbit jetzt eben rauskam.

35:44 Gavin Karlmeier

Ich sag das immer, wenn jemand Discord hier sagt, automatisch.

35:47 Lorenz Meyer

Ja, finde ich klasse. Nee, aber es ist doch toll, wenn die, wenn die das so ein bisschen aufbohren. Ja, könnte ich mir vorstellen.

35:56 Gavin Karlmeier

Also, ich weiß nicht so genau, also ich finde das erstmal nicht störend, nicht schädlich Aber es soll mir nicht auf die Nerven gehen. Ich möchte nicht jedes Mal, wenn ich Discord öffne, gefragt werden, ob ich nicht ein Hörbuch das neue Hörbuch von Richard David Precht hören möchte. Das will ich nicht.

36:15 Lorenz Meyer

Okay, damit sind wir am Ende. Außer Kauf Kreuzfahrt durch die Republik. Da ist ein fiktives Interview mit Richard David Precht drin.

36:23 Gavin Karlmeier

Ja, macht das alle. Kraft alle Bücher von Lorenz Meier. Und seit holt ihn. Bist du schon in der geheimen WhatsApp-Gruppe?

36:31 Lorenz Meyer

Ja, ja, ich bin da schon reingeboten worden, genau, und ich werde da gleich reinschreiben, dass ich jetzt Mal gucken, wie ob ich das Leaderboard. . Das ist ja der tägliche Kampf ums Leaderboard. Wir gucken da rein. Also es macht auch ein bisschen schlechte Laune, aber Aber ja, wir sind nun mal, wir haben uns nun mal diesem Wettbewerb ausgeliefert und wir müssen da jetzt irgendwie durch. Es ist ein bisschen schade, weil es sehr ellbogenlastig ist. Und alle versuchen es aber so unter dem Deckmantel der Höflichkeit. Also wir sind nett zueinander, so ist es nicht. Irgendwann machen wir das große Haken da für das Game. Aber wenn man jemanden treffen würde, so und ich würde an der Ampel stehen neben ihr oder ihm, würde ich schon überlegen, so ein kleiner Schubser oder tritt von hinten in die Kniekehr.

37:22 Gavin Karlmeier

Danke, Lorenz, dass du da warst. Ich wünsche allen, die bis hierhin gehört haben, ein schönes Wochenende. Und dir, Lorenz, vielen, vielen Dank. Bis zum nächsten Mal. Danke, dass du da warst. Bis bald. Ciao.