Elon Musk überweist 45 Millionen Dollar an das Wahlkampfteam von Donald Trump. Jeden Monat.
Flo und ich sitzen bei ca. 60 Grad in einem kleinen Studio. Man hört es der Folge an
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:05 Gavin Karlmeier
Hallo Flo, hallo, äh, Gavin. Man muss dazu sagen, wir sitzen heute in einem Raum, was für diesen Podcast sehr selten der Fall ist. Und es wird zu Fort Albern, vor allem weil in diesem Raum ungefähr 150 Grad sind. Aber ich freue mich, dass du hier bist. Florian Grigorzig, Journalist. Man kennt ihn vom Podcast TDR36. Man kennt ihn vom TikTok-Format Planet Politics, jetzt ganz neu. So. Und man kennt ihn auch seit 100 Jahren schon als Creator im Internet und ich freue mich, dass er heute hier ist. Schön, dass ich da sein darf. Froh, wir haben ein bisschen was zu besprechen, aber ich habe dem Dachswerner in der letzten Folge versprochen. Mhm. Dass wir zunächst einmal ganz kurz über dein Wochenende sprechen. Und zwar geht es konkret darum, dass ja das versuchte Attentat auf Donald Trump am Sonntag passiert ist. Und sowohl Dax als auch ich hatten so ein bisschen das Gefühl, dass Twitter, also X, Dieser, also da haftet dieser Ruf dran, hey, in Lagen, also wenn eine Breaking News-Situation ist, dann gibt es kaum ein besseres Tool, um sich informiert zu halten. Und wir beide hatten das Gefühl, das hat an diesem Wochenende nicht so richtig funktioniert. Wie denkst du dir? Ich habe es gelesen und ich hab's gehört und ich habe mich. Attackiert gefühlt, weil ich natürlich nicht Reddit benutzt habe, sondern natürlich Twitter. Muss aber, also mit Abstufung, es gab sehr, sehr viele sehr gute, auch sehr schnelle Analysen auf twitter. com, aber ich würde euch zustimmen. dass die Flut an Fake News auch durch den Plattformbetreiber, vor allen Dingen durch den Plattformbetreiber selbst, der ja wahnsinnig gerne gerade gegen die Mainstream-Presse hetzt, gegen die Lügenpresse. Dass diese Flut wahnsinnig groß war. Und dass man durch sehr, sehr viele zugegebenerweise auch teilweise lustige Memes, aber auch wahnsinnig viel Shit-Posting, wahnsinnig viel Fake News Durchfiltern musste, wo ich sagen würde, das ist auch durchaus nochmal deutlich schlimmer geworden im Vergleich, wenn ich es jetzt mit dem letzten Großereignis, nämlich dem 7. Oktober, dem Angriff der Hamas auf Israel vergleiche. Das war diesmal nochmal deutlich schlimmer. Also super viel Fake News. Und das ist so interessant, weil ja eigentlich im Moment auch die Ermittlungen der EU beispielsweise gegen Ex laufen, um zu überprüfen, wird da eigentlich genug gegen Desinformation getan? Nein, Fake News wird befeuert, natürlich. Elon Musk hat es ja auch selber nochmal vertwittert, hat glaube ich geschrieben, wir haben jetzt irgendwie 93, dröfzig Billiarden aktive User gehabt am Wochenende. Das ist nochmal der All-Time-Rekord für diese Plattform. Also der Feiert sich ja selber total dafür, dass der Traffic gerade so groß ist. Und ich, also, wenn ich eine Zahl sagen müsste, würde ich sagen, selbst in meiner wirklich gut kuratierten Timeline, wo wirklich sehr viele sehr krasse Experten, ob es Schusswaffenexperten, politische ExpertInnen sind, Expertinnen sind auch dabei, waren es locker. 40, 45 Prozent bestimmt an rechten nationalistischen Nazi Accounts. Martin Sellner, grüß dich. Ständig in meiner Timeline. Krass. Elon Musk. Grüß dich. Ja, zu Elon Musk muss man auch dazu sagen, auch Housekeeping direkt zur nächsten Folge. Wir haben ja über den Hotso-Tweet gesprochen, der ja dann direkt genutzt wurde, dass man sich sozusagen, dass man endlich wieder etwas gefunden hat, über das man sich aufregen konnte. Und man muss sagen, der RBB hat die Zusammenarbeit mit Sebastian Hotz beendet. Kurz bevor wir diese Folge aufgenommen haben, und Elon Musk hat einen Tweet dazu geschrieben Und er hat geschrieben, someone wishing death on the leading US presidential candidate and myself is paid to do so by the German government. Bundeskanzler, was ist das? So, also er hat hier mal wieder so ein paar Sachen zusammengeschmissen, dass also nicht die Regierung, es ist die. öffentlich-rechtliche Menschen in Deutschland bezahlt. Eine Sache, die er eigentlich hätte lernen müssen, nachdem er damals sogar Besuch bekommen hat von einem BBC-Journalisten, der gesagt hat, ich erkläre dir jetzt mal den Unterschied zwischen Public Funded und Government-Funded. Aber dass dieser Typ mit solchen Aussagen weiterhin dann vermutlich auch auf deiner Timeline auftaucht, der Typ, über den wir, und das ist jetzt das nächste Housekeeping direkt, ja auch schon letzte, in der letzten Episode erfahren haben, dass Elon Musk offenbar inzwischen auch Donald Trump finanziell unterstützt. Und zwar nicht zu wenig. Genau, wir wissen jetzt mit welcher Summe, zumindest hat das Wall Street Journal da die ersten Informationen und sagt, offenbar fließen vier 45 Millionen Dollar an den America-Pack und zwar jeden Monat. Von Elon Musk an die an diesen Pack, der Donald Trump eben am Ende ist. Dass er überhaupt noch so viel Kohle hat, ne? Auch interessant. Ja, es ist ein Hundertstel Twitter jedes Mal. Oder ein Tausendstel? Ich weiß es nicht. Aber 45 Millionen Dollar jeden Monat ist. . Das ist viel, das ist wahnsinnig viel Kohle. Das ist mehr Geld als die meisten Präsidentschaftskandidaten überhaupt haben. Also ne, von denen, die vorher ausscheiden. Und es ist auch wieder so ein bisschen die Elon Musk'sche Zahlenmagie, dass es natürlich fünfvierzig Millionen Dollar für den fünfvierzigsten US-Präsidenten sind. Ah, ja. Also das Er hat ja auch den Twitter-Kurs damals auf den Betrag 5420 angehoben, weil. weil er 420 so witzig fand und sowas. Heißen nicht auch die Kinder von dem irgendwie Four20 X XE2 Achso, okay. Naja, auf jeden Fall, da kann ich nur nochmal bekräftigen, was ich in der letzten Folge auch schon gesagt habe. Diese 45 Millionen Dollar, die kommen auch von uns, wenn wir Expremium abonnieren, wenn wir einen Tesla kaufen. Das ist am Ende das Geld, was am Ende an Donald Trump fließt. Ja, oder wenn wir die Plattform so wie ich benutzen und dann zwischendurch Werbung von der Chinese Railroad Company bekommen. So ist es. Traurig, aber wahr. Wir zerstören die Welt. Wir bleiben bei Donald Trump und beim Weltzustellen. Ich merke, wie mag wie. Wie sagt man, nihilistisch du heute unterwegs bist, Flo? . . Warum das denn? So einen düsteren Blick auf die Dinge. Ich habe Dark Mode aktiviert. Ach so. Im Real Life. Boah, sorry. Es ist wirklich warm hier drin. Also, ähm, Donald Trump wurde ja damals nach dem Angriff auf oder dem Sturm auf das Kapitol von allen Netzwerken damals gesperrt, nach und nach, weil er von vielen eben angesehen wurde als einer der Drahtzieher hinter diesem Sturm aufs Kapitol. Diese Sperrungen wurden in den letzten Jahren immer wieder gelockert, sodass zum Beispiel seit 2023 Facebook und Instagram ihm wieder erlaubt haben, einen Account zu haben. Aber auf Bewährung. Er galt als Kandidat, der als möglicher Wiederholungstäter schon bei kleinen Verletzungen gegen die Regeln der Plattform wieder gesperrt hätte werden können. Und dadurch, dass er jetzt eben in die heiße Phase des Wahlkraftes eintritt. Fallen diese Beschränkungen weg. Und Meta sagt dazu auch, dass jemand, der als Präsidentschaftskandidat zur Verfügung steht, antritt. . er eben die Möglichkeit haben muss, über die gleichen Kanäle sein Publikum zu informieren wie andere. Ich mache jetzt eine gefährliche Aussage, auch vor dem Hintergrund, dass öffentlich-rechtliche ModeratorInnen gecancelt werden für Aussagen zu diesem Thema. Aber ich sag mal, es könnte Leute geben, die sagen könnten, würden, ich nicht, es könnte Leute geben, die sagen würden, wäre Twitter wären diese Social Media Plattformen in den 30er Jahren in Deutschland gewesen und Adolf Hitler wäre angetreten, Adolf Hitler wäre nie gesperrt worden, nach dieser Logik. Ich sag's nur. Oder Leute würden das sagen. Also ich würde nur sagen, dass Leute das sagen würden. Das Problem an diesem Blick ist ja, dass du durch die globalisierte Zeit, die du in den 30ern nicht gehabt hast. Also, wir müssen diesen Vergleich nicht ernsthaft aufmachen. Ich will nur sagen, du hast ja genau dieses Problem auch in anderen Ländern, in denen Präsidentschaftskandidaten versuchen, die Wahl zu manipulieren beispielsweise. Aber das ist das, was die Leute, die das sagen würden, damit sagen wollen würden. Das ist ja völlig absurd. Also, nur weil jemand zur Wahl antritt, ne? Ja. Okay. Aber also ja, verstehe ich, genau. Also ich verstehe auch die Position, weil man sagt, es ist so relevant Da können wir jetzt nicht als wir sagen, wir sind schlauer als weiß ich nicht, der Supreme Court oder, keine Ahnung, die amerikanischen Menschen sozusagen, die wahlberechtigt sind. Aber grundsätzlich ist es natürlich eine nicht völlige nichtige Aussage. Ja, das Problem ist aber tatsächlich das, und das zieht sich wie so ein roter Faden durch diesen Podcast, weil wir dir hier das gefühlt ständig fordern. Es ist halt ein Problem, wenn du eine De facto Öffentlichkeit schaffst, eine Plattform, die von drei Milliarden Menschen genutzt wird, wie Facebook beispielsweise. Dann aber von der Gesellschaft eben gleichzeitig damit den Auftrag bekommst zu regulieren, was dort veröffentlicht werden darf und was nicht. Das kann nicht. im Sinne der der Gesellschaft sein, weil an jedem anderen privaten Ort, ich habe das neulich erst sehr aufgemacht, aber wenn du jetzt auf einer Party bist, beispielsweise auf einer privaten Party und du begehst dort eine Straftat, dann haftet nicht der Gastgeber dafür, dich Der Party zu verweisen, sondern die Polizei. Weil die Polizei auch an privaten Orten dafür zuständig ist. Ja, also ich weiß, ich habe gerade eine sehr starke absolute Meinung vorgetragen. Ich finde aber auch trotzdem nicht, wir verheddern uns vielleicht ein bisschen, ne? Ich persönlich finde aber nicht nicht, dass der Staat unbedingt in sozialen Netzwerken ist, außer wirklich, außer es geht um Straftaten. Aber grundsätzlich, was so auch im entferntesten vom Thema Meinungsfreiheit gedeckt sein könnte, bin ich eigentlich der Meinung, lass es stehen. Ist meine Meinung. Ja, verstehe ich. Ist auch eine legitime Meinung. Das Problem ist, sollten Leute, die Netzwerke betreiben, in der Position sein, entscheiden zu müssen, was jetzt hier. Gegen einen Gesetz verstößt oder nicht. Ja, weil im Zweifelsfall kauft einfach irgendein Nazimilliardär eine riesige Plattform und sagt, hier dürfen jetzt alle Nazis machen, was sie wollen. Und werden dafür gepusht sogar noch. Was genau das Argument dafür ist, dass es nicht in seiner Macht stehen sollte, finde ich. Ja, kompliziertes Thema könnte man wahrscheinlich stundenlang drüber sprechen, weil wie gesagt, ich bin, was das Thema Meinungsfreiheit vor allen Dingen auf Social angeht, relativ liberal eingestellt, würde ich sagen. Ich glaube, man muss sich halt ab einem gewissen Punkt den. die Frage stellen, wie wehrhaft soll meine Demokratie sein und ab welchem Punkt ist mir vielleicht auch Reichweite egal und dann muss ich halt sozusagen diese Meinungsfreiheit einschränken, indem ich Demokratiefeinde Verbiete sozusagen auf Social, aber ich fürchte, das führt wahrscheinlich jetzt soweit noch im Housekeeping. Ja, aber wir sind eigentlich schon im ersten Thema damit, nämlich zum einen, Trump hat eben keinerlei Ähm, keinerlei Bewährungsauflagen mehr auf Facebook und Instagram. Gleichzeitig gibt es einen anderen Account, der aber gesperrt wurde in den letzten Tagen, und dabei handelt es sich um einen alten Bekannten dieses Podcasts, nämlich um den Account, den Jack Sweeney betreibt. Elon Jet. Das ist der Account, der den Standort des Jets von Elon Musk in Echtzeit veröffentlicht. Über Threads derzeit macht er das, aber auch auf anderen Kanälen. Aber hier geht es jetzt gerade um Threads. In dieser Account wurde gesperrt, weil ein Unternehmen Copyright-Rechte an dem Profilbild beantragt hatte Und diese Copyright-Ansprüche auf das Profilbild, also auf dem Profilbild ist ein kleines Bild von Elon Musk zu sehen. Und diese Copyright-Hinweise, die hier vermerkt sind, sind Forbes, Wikipedia. Also, das sind die drei Orte, an denen dieses Bild eben eigentlich richtig aufgehoben wäre. Der Rechteinhaber ist Elon Musk und die E-Mail-Adresse, mit der diese Rechte hier durchgesetzt werden, ist protect at Outtakech. ai. Outtach. ai ist ein Unternehmen, das Control Intelligence sich auf die Fahnen schreibt und zu denen so Kunden gehören wie Palantir, also das Unternehmen von Peter Thiel. Und es sieht ganz danach aus, als hätte Jack Sweeney einfach fahrlässig dieses Bild genutzt, um hier ein Einfallstor für diesen Account zu möglich zu machen. Mensch. Aber ich dachte alle Fotos von Wikipedia sind, äh, wie heißt das? Common, Creative Commons. Ja, aber nicht gemeinfrei Das ist nochmal ein Unterschied. Ja, auf Wiedersehen. Aber in Amerika sind die doch noch viel liberaler mit den Bildrechten. Waffenrechte und Bildrechte, das ist doch deren Ding. Mhm. Es kommt aber dazu, dass dieses ähm, dass am sechzehnten Mai eigentlich auch schon, also heute vor zwei, gestern vor zwei Monaten, ähm Ein Gesetz unterschrieben wurde durch Joe Biden, das eigentlich die Veröffentlichung von privaten Flugdaten nicht mehr so ohne weiteres ermöglicht. Also es muss ein bisschen anonymisiert werden und so. Da haben wir hier drüber gesprochen. Das heißt, es könnte sein, dass das jetzt das Ende von Elon Jet ist. Eine große Klammer schließt sich, weil ich habe das Gefühl, da habe ich vor zwei Jahren hier in diesem Podcast-Gefühl schon mal drüber gesprochen. Ich wäre gerne Milliardär. Das ist meine Meinung zu dem Thema. Ich wäre gerne Milliarde. Ich würde auch gerne einfach Sachen verbieten, die mich nerven. Sie hören Florian Grigotzig. Naja, also versuch das mal als Normalsterblicher irgendwie. Weißt du, wer das gerade versucht? Guck mal heute, du baust nicht die Brücken. War das Absicht? Ja, erzähl es uns doch als HörerInnen. Es gibt ja die Geschichte von diesem Menschen, der eine oder zwei oder weniger Tesla-Aktien gehalten hatte. Und der sich darin gestört hat, dass Elon Musk ein Belohnungspaket, ein Vergütungspaket durch Tesla bekommt in Höhe von mehreren Milliarden Dollar. Inzwischen sind es 56 Milliarden Dollar. Und hat deswegen Klage eingereicht und hat Recht bekommen und damit verhindert, dass Elon Musk ohne weiteres dieses Vergütungspaket bekommt. Daraufhin musste Elon Musk bei der Aktionärsversammlung eine große Abstimmung durchführen, die ganz danach aussieht, als würde er dieses Vergütungspaket bekommen. Aber eben dann. ungefähr ein halbes Jahr später. So, jetzt ist es so, dass ja durchaus in einem Gerichtsprozess der Fall sein kann, dass der Verlierer auch für die Anwaltskosten einsteht. Die Anwälte, die diesen Aktionär verteidigt haben, das sind insgesamt drei Kanzleien inzwischen, rufen aber jetzt einen Stundensatz von je 370. 000 Dollar auf. Was bedeutet, dass die Klägeranwälte sieben Milliarden Dollar Honorar verlangen. Ich hasse Amerika wirklich. Ja, also der Tesla-Anwalt hat diese Forderung als Anwaltswitz bezeichnet und hat ein Gegenangebote gemacht von 13,6 Millionen Dollar. Und argumentiert damit, dass die Anwälte argumentieren damit, dass der Wertgewinn des Unternehmens sich ja auch darauf ausgewirkt hätte, wie der Prozess ausgegangen ist und dass deswegen mehr Arbeit gewesen sei. Also hättest du dir die Geschichte ausgedacht und mir als Witz erzählt, hätte ich gesagt, das ist nicht witzig, weil das ist so übertrieben. Ja, wir wissen alle, Amerika ist komisch, aber das noch eine Ecke drüber, aber ich meine, was passiert als nächstes? Präsident wird erschossen? Jedenfalls hätte Musk im März schon mal die zu hoher Honorarforderung zurückgewiesen. Damals hat er aber noch von 6 Milliarden Dollar gesprochen, hat gesagt, die Anwälte, die nichts anderes getan haben, als Tesla zu schädigen, wollen 6 Milliarden Dollar kriminell. Ganz genau. Die wollen wirklich nichts anderes, als Tesla zu schaden. Oder dir oder ex Twitter Ja, gut analysiert. Das Ergebnis ist aber, seitdem er gesagt hat, das Kriminell haben sie ihre Forderung von 6 auf 7 Milliarden Dollar erhöht. Ich bin mir nicht ganz sicher, weil das ist tatsächlich so eine skurrile Geschichte, aber klingt schon ein bisschen fake. Aber auch ein bisschen nach Amerika. Ja genau, das ist oft so. Wir müssen übrigens tatsächlich über noch mehr Sperren sprechen. Und zwar, wenn wir diese Folge aufnehmen, ist Dienstag, der 16. Juli. Und am heutigen Dienstagmorgen wurde das Kompakt-Magazin in Deutschland verboten. Gesperrt. Gesperrt. Auf deutschland. de gesperrt. Genau, es ist ein rechtsextremes. Informationsblatt, wie würdest du es nennen? Kampfblatt? Hetzschrift, darf man das sagen. Also, ich denke mal, von den Inhalten, die dort präsentiert werden, ist es größtenteils darauf ausgelegt, ja, im Vorfeld der neuen. Rechten zu agieren, Leute wütend zu machen, Leuten das Vertrauen in unsere Politik und unser System, würde ich schon sagen, zu nehmen und hetzt dabei auch gerne mal gegen Minderheiten. So, so kann man das glaube ich zusammenfassen. Als ich diese Folge heute recherchiert habe, das war so gegen 14 Uhr, war es so, dass André Vatta einen Post abgesetzt hatte bei Mastodon in Fiddler, 14. 24 Uhr. Über acht Stunden nach dem Verbot des Kompaktmagazins und den anschließenden Razzien ist die rechtsextreme Plattform im Social Web weiterhin vollkommen uneingeschränkt verfügbar. YouTube 346. 000 AbonnentInnen, Telegram 62. 800 FollowerInnen, Twitter 42. 500 FollowerInnen, WhatsApp 4. 800 Follower, Facebook 1200 Follower. Auch die PayPal-Spendenseite ist noch online. So, jetzt ist die Spannende Frage. Woran glaubst du? Hakt es an diesem Punkt? Weil die Website ist nicht mehr erreichbar, die Magazine sind so nicht mehr zu kaufen. Es ist nicht mehr erlaubt, sie zu vertreiben. Die armen Leute bei Kaufland jetzt, oder? Was machen die denn jetzt mit den ganzen Magazinen? ziehen. Lag das bei Kaufland an der ist es ehrlicherweise wenig untergekommen im öffentlichen Raum. Oder auch bei Bahnhofskiosken. Deine Preisfrage war, Entschuldigung. Die Preisfrage ist, woran hakt es? dass diese Magazine nach wie dieses Magazin nach wie vor in den Social Media-Plattformen nicht mehr erreichbar waren. Liegt das daran, dass die Wege so langsam sind, selbst für Strafverfolgungsbehörden Da etwas durchzusetzen? Oder liegt es daran, dass Strafverfolgungsbehörden das vielleicht gar nicht so sehr auf dem Schirm haben, dass auch im Social Weber, diese Anbieter unterwegs sein kann? Also es gibt, finde ich, viele Fälle, bei denen meistens die einfachste Theorie, die Oder die plausibelste Theorie, auch die richtige ist. Die einfachste Theorie wäre hier natürlich, da hat einfach Polizist Manfred nicht dran gedacht, dass es das ja auch noch gibt. Der weiß das vielleicht auch jetzt immer noch nicht. Die andere Theorie ist, dass vielleicht der, ich weiß gar nicht, wer ist denn dafür dann zuständig? Der BND, nee. Vielleicht die Bundespolizei oder so, dass die vielleicht als nicht so in der Rangliste auf der Wichtigkeit. Skala hoch sind bei ihrem Ansprechpartner, bei jeder dieser Plattformen, was aber ein bisschen komisch wäre. Deswegen würde ich eher dafür tendieren, dass man gesagt hat, wir reiten da erstmal ein, wir holen den Elsässer aus dem Bett, schalten da den Server ab. Und ach ja, YouTube kann das vielleicht unser Prakti. Wahrscheinlich ist das so. Also es ist so tatsächlich, während wir diese Folge hier aufnehmen, ich würde. Hab das jetzt gerade live gegengecheckt. Wir können ja einen Quiz spielen. Was glaubst du? Telegram, ist es noch online? Safe. Ja, es wird wahrscheinlich auch noch leider eine Zeit so bleiben. Ähm, wie ist es mit YouTube? Safe. Nicht mehr verfügbar. Ist nicht mehr verfügbar. Nicht mehr verfügbar in Deutschland. Wie ist es mit X? Ja, da, also ich lehne mich jetzt aus dem Fenster, aber da wird es auch verfügbar bleiben, weil Elon Musk Sicher für die Jungs einsetzt. Ausschnell oder. Nee, die wohnen woanders, ne? Egal. Facebook? Uh, das ist schwierig. Ich würde sagen, da ist es zu. Wenn YouTube zu ist, ist Facey auch zu. Man findet es nicht mehr bei Facebook. Ja, das war es. Sorry, ich musste mich kurz räuspern. Wir springen heute ein bisschen wild durch die Themen. Ich hoffe, das ist okay für dich. Kannst du damit. Nee, lass nochmal neu anfangen. Ich möchte mit dir über GAM sprechen. Weißt du, was GAM ist? Äh, nein. Bei GARM, G-A-R-M, handelt es sich um die Global Alliance for Responsible Media. Wir haben hier am 5. Juli schon mal über GAM gesprochen und auch im November 2022. Deswegen, das ist okay. Ich fasse es nochmal für dich und alle, die da versehentlich kurz weggehört haben, zusammen. GAM ist so eine Art, naja, wie gesagt, eine Allianz die sich für Brandsafety einsetzt, also dafür, dass die Unternehmen, die dort Mitglieder sind, als Werbetreibende wahrgenommen werden. Werbeinventarbietende wahrgenommen werden, bei denen es sicher ist, Werbung zu schalten. Twitter war zum Beispiel bis November 2020 dort Mitglied, dann wurde die Zusammenarbeit aber beendet. Es ist nicht ganz klar von welcher Seite. Dann hat Elon Musk den Werbetreibenden eigentlich entgegengerufen, dass sie sich selber mal können und haben gemerkt, ach das ist ja ganz schön blöd, weil die Werbetreibenden bleiben jetzt aus, sind also seit dem 5. Juli wieder Mitglied bei GAM. Sind also wieder beigetreten. Das ist ein kompliziertes Verfahren, zu dem ein paar Richtlinien gehören, die erfüllt werden müssen. Und GAM hat ein großes Problem, da sie als Goldstandard in der Branche gelten. dürfen sie hier nicht fahrlässig werden, sondern sie müssen X die Möglichkeiten bieten, ähm, oder nein, die müssen bei X überwachen, ob die Möglichkeiten wahrgenommen werden, die GAM hier als Richtlinien vorgibt. Also wird zum Beispiel darauf geachtet, dass da Content Management, Content Moderation stattfindet. Solche Dinge gehören eben dazu. Und naja, seit zwei Wochen ist jetzt Ex wieder Mitglied bei GAM. Jetzt ist es soweit, dass Elon Musk einen Tweet geteilt hat, in dem es um GAM geht, in dem And in diesem Bericht wird GAM forgeworfen, mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, die bewusst konservative Stimmen im Internet zensieren wollen. Der Mensch, der diesen Video selber gepostet hat und der dann von Elon Musk geteilt wurde, das Ben Shapiro, über den haben wir ja schon öfter gesprochen, weil der ein, naja, ich würde sagen, rechtspopulistischer Polizist. Ja, das ist glaube ich eine korrekte Formulierung. Wahrscheinlich noch weiter als das. Also, Ben Shapiro war doch einer der Menschen, der auch hinter der Pseudo-Doku What is a Woman gestanden hat. Ist das nicht so? Das weiß ich nicht. Bin ich mir gerade auch nicht sicher. Ben Shapiro ist auf jeden Fall jemand, der eine Diskussion eher als Nullsummenspiel betrachtet und weniger als einen Ort, wo man sich irgendwie sich Wissen aneignet, sondern Diskussionen hat man zu gewinnen und der andere hat zu verlieren. Auf jeden Fall gibt es jetzt eben diese Wut, GAM gegenüber, weil GAM angeblich A Versucht hat, konservative Stimmen zu zensieren und B. Gar-Mitglieder sich untereinander abgesprochen haben, um die Einnahmen von Twitter zu senken. So heißt es in diesem Bericht. Elon Musk ist jetzt zornig und will, dass andere Staaten auf der Welt Klage einreichen Warum auch immer. Also er sagt, das kann nicht sein, dass so etwas zugelassen wird. Will auch, dass andere andere Menschen auch Klage einreichen und erwägt offenbar selber auch Klage einzureichen. Was interessant ist, weil sein Unternehmen ja seit jetzt nunmehr zwölf Tagen selber wieder Mitglied in dieser Allianz ist. Ich wollte dich nicht unterbrechen, aber als du das sagtest, dass die Mitglied geworden sind. Elon Musk ist ja quasi auch mal Mitglied bei Twitter geworden, also in diesem Aufsichtsrat, nur um es dann später halt von innen heraus zu zerstören. Das für die eine Lebensart. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Elon Musk das nicht so richtig parat hatte, als sie wieder Garmitglied wurden, sondern dass es eigentlich hier eher darum ging, alles zu tun, um überhaupt wieder als Werbeplattform ernst genommen zu werden. Ja, also ich meine, er hat ja jetzt kürzlich nochmal geschrieben, wir werden einfach irgendwann so groß sein, dass niemand es sich mehr leisten kann, nicht bei uns zu werben. Also er ist ja gerade durch diese durch dieses Trump-Attentat und diese Flut an Nachrichten da auf einem völligen Höhentrip. Was aber ehrlicherweise erst nach dieser Mitgliedschaft, nach diesem Beitritt bei GAM, äh, GARM passiert ist. Deswegen würde ich das noch so ein bisschen als heiße Kartoffel behandeln, glaube ich. Mal abwarten. Ja, aber wir bleiben dran. Ich glaube, dass diese Geschichte aber noch nicht zu Ende ist. X versucht weiterhin übrigens seine internationalen Zahlungslizenzen zu organisieren. Erstmal seine nationalen und dann versuchen sie sich internationalen. Sie haben aber auf jeden Fall im District of Columbia jetzt Ihre Zahlungslizenz bekommen und damit in 31 US-Bundesstaaten. Der Plan ist bis Ende des Jahres, das Payment-System in den USA gestartet zu haben. Ich hab das Gefühl, es geht ein bisschen schleppend voran. Ja, aber ich meine, man hat ja, so wie ich das mal verstanden habe, gibt es ja eben für Ex quasi diese Vision, damit irgendwann so ein bisschen das, nicht, wie heißt das nochmal? Everything Apple. Ja genau, diese Everything-App. So und von daher kann man sich da ja noch, kann man sich ja da noch Zeit lassen einfach bis. Bis man dann halt wirklich das Ding auch hat und dann aber vielleicht das wirklich auch gut kann, anstatt es irgendwie halbfertig rauszuhauen. Sag ich jetzt mal verteidigend, entschuldigend. Der Plan war ursprünglich schon im letzten Jahr damit gestartet zu sein übrigens. Ich persönlich warte auf keine Bezahlung von Twitter, deswegen ist mir das relativ egal. Aber du könntest dann andere über Ex bezahlen. Aber möchte ich ja nicht, weil ich möchte ja nicht, dass die Welt untergeht. So. Weil ja dann mit meinem Geld. Ja. Gut. Dann gibt es noch einen Tschüss, Tschüss des Tages, und zwar die BVG, weil wir dich lieben, zieht sich von Ex zurück, was ehrlicherweise für so die deutsche Marketingbubble immer der Moonshot war. Alle haben darauf geschaut. Ja, alle haben immer geschaut, wie die BVG sich auf X verhält, was sie dort veröffentlichen. Ich dachte Dr. Oetker war. Ja, die auch, genau, die beiden. Und da gibt es noch so zwei, drei andere, aber. Die Kampagne Weil wir dich lieben, die wurde eigentlich heute noch in Konferenzen und Workshops immer wieder als Positivbeispiel hervorgehoben. Die waren 13 Jahre aufregistriert. Das ist länger als ich, weiß ich jetzt auch nicht. Ich wollte sagen, alt bin, aber es stimmt ja gar nicht. Was ist hier heute los? Es ist wirklich, man muss es wirklich, es tut mir leid, ich lenke kurz ab. Es ist so warm in diesem kleinen Raum, in dem wir hier gerade sitzen. Und ich habe die Kopfhörer schon so ein Stück vom Ohr weggenommen, weil ich da drunter schwitze. Deswegen, bitte seht es mir nach. Heute eine etwas unkonzentrierte Folge. Ich bin konzentriert für dich mit. Das stimmt. Du bist wirklich sehr konzentriert. Danke. Ein Unternehmenssprecher der BVG wird zitiert mit Wir verlassen die Social Media Plattform X aufgrund der zunehmenden Präsenz von Hass, Hetze, Populismus und unkontrollierter Hate Speech ohne angemessene Moderation der Inhalte durch die Plattform selbst. Entspricht der Wahrheit. Kann man nichts gegen sagen. Das ist eine Zustandsbeschreibung. Und weißt du, was ich mich aber gefragt habe? Nein. Schau mal, wenn die EU jetzt mit ihrer Regulierung durchgreift, Dann, also je früher sie das tut, desto früher nimmt sie solchen Argumenten ja den Boden. Weil wenn die Regulierung vorschreibt, hier muss Hassrede ein Ende gesetzt werden. Ich will nicht sagen, lass Twitter verfallen, damit Leute da weggehen. Aber den Gedanken kann man schon haben. Den Gedanken kann man haben. Ich teile trotzdem, ich weiß viele aus dieser Oldschool-Twitter-Bubble. Haben irgendwie eine ganz große Freude daran, dass Twitter kaputt geht. Ich teile diese Freude immer noch nicht. Immer noch nicht. Ich teile die Freude, ich teile die Freude am Schaden von Twitter immer noch. Ich fand, das war echt eine geile Geschichte. Es ist zu fünf und 50 Prozent, manchmal auch zu 45 Prozent immer noch nützlich. Ich habe damit noch nicht abgeschlossen. Ich kann noch nicht loslassen. Ich bin noch im, wie sagt man, gibt es noch diese fünf Phasen und ich bin noch im Denial. Ich streite das noch ab. Nein! Das kommt noch mal wieder. Das ist die erste Trauerphase, ne? Das Leugnen. Ja, das Leugnen, genau, so heißt das, ja. Gut. Und dann gibt es so eine kleine Notiz für den Kalender. Wir werden am Freitag in der Folge darüber sprechen. Aber die EU wird am heutigen Mittwoch darüber entscheiden, ob ByteDams das Unternehmen hinterher hat, TikTok. Ob das auch nach dem DMA ein Gatekeeper ist. Das ist deswegen interessant, weil das, also Gatekeeper-Torwächter ist ja der Begriff. Nach dem DSA gilt TikTok schon als Very Large Online-Plattform. Also dementsprechend muss es entsprechend reguliert werden wie eine sehr große Online-Plattform. Der DMA dagegen ist ja ein Marktgesetz, also eins, das beispielsweise eben Konkurrenz Konkurrenz befragen soll und eben nicht verhindern soll, dass man eine zu große Marktmacht aufbaut. Ein Wettbewerbsgesetz, so heißt es. Und TikTok selber oder Bytehends selber sagt, dass man gar nicht genug verdient, um unter diese Richtlinie zu fallen, nämlich einen Jahresumsatz von 7,5 Milliarden Euro. Das ist low. Da sagen sie, das haben sie in den letzten drei Jahren so nicht erreicht und sind deswegen eigentlich keinen Torwächter, auf der anderen Seite haben die natürlich eine signifikante Marktposition, auch wenn sie sich selber in der eigenen Formulierung gar nicht als Gatekeeper sehen, sondern als Herausforderer auf dem Werbemarkt. Also Sie haben das Gefühl, Sie sind immer noch der kleine Player, Sie sind immer noch David. Die EU glaubt aber, eigentlich haben wir hier jetzt mit mehreren Goliaths zu tun. Und das wird sich am heutigen Mittwoch eben klären. Würde ich auch so sehen, vor allen Dingen, weil es auch einfach, sag ich mal, andere Zielgruppen bedient. Also ich glaube, dass der Metakonzern sich da schon recht divers aufgestellt hat, also WhatsApp bedient eine andere Zielgruppe als Facebook bedient eine andere Zielgruppe als Instagram Aber TikTok spricht ja nochmal eine andere Zielgruppe an. Ich weiß, es gibt auch große Überschneidungen, aber es spricht vor allen Dingen eine jüngere Zielgruppe an, eine Zielgruppe, die vielleicht auch etwas große Überschneidungen hat mit Leuten, die ähnlich wie auf Twitter heute Ex vielleicht auch anfällig sind für gewisse politische Strömungen. Und von daher würde ich sagen Unabhängig vom den Werbepartnern, die ja auch gigantische, also wirklich A-Player als Werbepartner haben im Gegensatz zu Twitter. Ist das, glaube ich, eine Quatsch-Diskussion? Also TikTok hat natürlich ein riesengroßes Interesse, nicht unter diese Regulierung zu fallen, weil dadurch einige Dinge schwieriger gemacht würden. Also zum Beispiel das Aufkaufen von anderen Unternehmen oder Fusionen würden deutlich erschwert werden für Beidmann. Auf der anderen Seite hätte man dadurch natürlich eine signifikant große Wahrnehmung, auch wenn sich die Unternehmen natürlich alle dagegen wehren. Als Gatekeeper betrachtet zu werden, kann TikTok nicht abstreiten, dass sie eine marktdominierende Position der Kurzvideos haben. Nein, auf gar keinen Fall. Vor allen Dingen auch weil die ja im Prinzip Instagram Reels mit verändert haben durch das, was sie da tun. Auch was sie, sag ich mal, richtig machen, in Anführungsstrichen, gerade bei der Programmierung von Algorithmus. Und bevor wir in unsere Rubrik gehen, habe ich noch eine kleine Info. Und zwar, es ist schon fast eine Funktion, aber ich wollte es kurz exponieren. Darstellen. Und zwar gibt es jetzt wieder Spotify-Kommentare. Und das ist deswegen interessant, weil Spotify es erst so ein bisschen verschlimmbessert hat. Also ihr wisst ja, alle da draußen in diesem Podcast regelmäßig hören, dass die Kommentarfunktion unter diesem Podcast bei Spotify sehr regelmäßig genutzt wurde. Die hatte aber das Problem, dass es eigentlich ein Hack der Umfragefunktion war. Also man hat immer auf die Frage geantwortet, wie hat dir diese Folge gefallen? Jetzt gibt es echte Kommentare bei Spotify, die man auch liken kann, auf die man direkt antworten kann. Die war aber jetzt deswegen eine Woche offline. Also, wenn ihr das Gefühl hattet, ich kann keine Kommentare mehr schreiben, lag es nicht an uns. Und ich freue mich, wenn ihr unter diese Folge jetzt schreibt, worauf ihr euch am meisten freut, in den Spotify-Kommentaren. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass QAs Gibt es auch noch. Gibt es auch noch? Muss man aber von Hand einschalten. Ah, okay. Ich dachte, QAs werden jetzt ersetzt. So hat Spotify nämlich auf ihrer Homepage geschrieben. Ach so. QAs werden durchs Kommentare ersetzt. Anstatt, dass du deine HörerInnen erst eine dass du deinen HörerInnen erst eine Frage stellen musst, können diese jetzt direkt ihre eigenen Kommentare hinterlassen. Like und beantworte dann deine Favoriten, um nachhaltige Beziehungen zu deinen Fans aufzubauen. Funktionen und Emotionen. Das Spiel aus Funktionen und Emotionen. Und wir sind ja eigentlich schon drin, deswegen dachte ich, nehme mir deine Emotionen direkt mit in diese Rubrik. Wie findest du das? Hast du Bock auf Kommentare bei Spot? Ich liebe das. Ich liebe das, also ich mache den Podcast 36, das ist ein täglicher Nachrichten-Podcast. Mit dem wir, glaube ich, das kann ich mit Fug und Recht behaupten, in der Morgenroutine vieler Leute drin sind, weil wir einfach um 6. 30 Uhr morgens rauskommen. Und das ist einfach wahnsinnig geil und das ist auch wirklich ein großer, großer Vorteil, den Spotify hat. Endlich quasi Diese Brücke zwischen Creator und ZuhörerInnen zu bauen, weil das eben ganz viele andere Plattformen, und da muss ich leider auch unsere eigene bei der ARD, die ARD-Audiothek, mit einschließen, nicht haben. Das ist leider, leider bei uns nicht so und bei Spotify ist das wahnsinnig cool. Ich finde das immer toll, ich finde es auch toll, Quatsch, Umfragen da zu machen. Ich finde es auch toll, irgendwie einfach dann direkt morgens lesen zu können, weil die Person muss nicht aus ihrer App raus, wo sie das hört. sondern kann da direkt was reinschreiben, finde ich super. Spotify selber hat am 9. Juli hat nämlich gepostet, we can all agree that podcasts are better with comments. Also wir können uns alle darauf einigen des Podcasts mit Kommentaren besser sind. Taylor Lawrence, Journalistin, die wir hier auch häufig schon zitiert und begleitet haben, hat geschrieben. No, actually, we cannot agree that podcasts are better with comments. Weil sie sagt, also es ist ja auch mal ganz schön, keine Kommentarspalte zu haben. Das ist zumindest, was ich da rauslese. Nein, ich finde das als Podcaster so traurig. Du sendest ganz häufig einfach in den luftleeren Raum und musst dann im Podcast fünfmal sagen, so heiße ich übrigens auf Instagram und bei Twitter. Bitte schreibt mir, wenn ihr Feedback habt. Und Das machen ja dann noch viel weniger Leute, als einmal kurz runterzuscrollen und zu schreiben, ey, Geil, mach mal das oder lass dies oder so. Von daher, und plus man kann es ja ausschalten, oder? Kann man es ausschalten? QA konnte man ja an- und ausschalten. So, Bro, dann soll diese Taylor Swift Sollte man sich wieder beruhigen. Taylor Lawrence. Ja. Du bist heute so angezündet, Flo. Ist das eine Amerikanerin? Ja. Ah ja. Ja gut, dann versteht die eh nicht, was ich sage. Ich transkribiere das. Auch eine gute Spotify-Funktion. Habe ich auch eine gute Emotion für. Ich merke schon, du bist Fan. Ich finde ja, dass es eigentlich Ich verstehe, warum man sich wünscht, dass es das nicht gibt. Weil eine weitere Kommentarfunktion ist auch weiterer Mental Load für alle Kontentation. Ich genieße das trotzdem, dass es das hier gibt. Verstehe aber auch, dass es schade ist, dass das so eine Spotify-exklusive Funktion ist. Also vielleicht muss man einfach an dieses Podcast-Protokoll ran und muss sagen, schaffen wir es nicht irgendwie, ich weiß kein Protokoll, aber schaffen wir es nicht irgendwie so eine Art. globale Kommentarspalte für Podcasts zu erschienen. Nee, nein. Im Fidiverse. Das wäre mein Vorschlag. Fiddiverse. BSKY. app oder irgendwie so eine Programmiererwebsite schon mal. Ich glaube, das könnte man relativ leicht umbauen. Vor allem, weil so, also ich würde behaupten, ein großes. Ah, und dann sind da wieder die fünf selben Leute unterwegs. Nee, nee. Nee, ich will auch mal eine Plattform, wo auch mal, weiß ich nicht, von irgendeinem Podcast sei es, lass es jetzt mal irgendwelche Let's Player sein, die meinetwegen 14-jährige Fans haben. Und auf der gleichen Plattform kann aber auch ich kommentieren oder meine Oma oder so. Und nicht halt wieder nur wirklich die nerdigsten Nerd-Fans. Nee, darum geht es mir gar nicht. Aber alle, wenn es ein universelles. Ein universelles Protokoll gäbe für Podcast-Kommentare, dass du im RSS-Feed einfach nur verlinken musst und dahinter steckt. . Aber es muss ja nicht mehr jeder Podcast im RSS-Feed sein. Aber technisch gesehen schon, selbst bei Spotify. Ach, weil die das dann so doublen irgendwie, ne? Okay, okay. Und dann quasi auf jeder Website einfach. Aber dann könnte ja jemand so von Apple Podcasts zum Beispiel so kommentieren und dann wird das bei Spotify einfach Werbung machen die ganze Zeit. Also bei Spotify ist es so gehandhabt, dass jeder Kommentar freigeschaltet werden muss von Hand. Das heißt, theoretisch kann man das natürlich dann auch adaptieren. Also wenn Spotify sich hier dezentral, was träume ich denn natürlich? Ah ja. Ich habe geträumt von einem Land. Sollen. In dem Spotify dezentral ist. Neuer TikTok-Hit. Wir bleiben übrigens mit einem Blick auf ein Land und zwar auf Brasilien. Brasilien ist ein wichtiger Markt für WhatsApp. Und gilt dort vor allem aber als Pilotmarkt. Also es wird dort, werden dort ein paar Dinge ausprobiert. Und zwar kannst du dort schon Zahlungen über WhatsApp ausprobieren. leisten. Kannst darüber Getränke bestellen, wie bei Lieferando. Kannst dort dir einen Pizzaboten bestellen, kannst dann im Nachhinein direkt mit der App bezahlen und das dann mit all deinen FreundInnen Teilen diese Bestellung. Das heißt, WhatsApp testet dort, das wurde jetzt in Sao Paulo vorgestellt auf der Konferenz Meta Conversations. Eigentlich ist WhatsApp auf dem Weg und das schreibt das Handelsblatt, schreibt aber auch dazu, ein Begriff, um den es eigentlich geht, den Mark Zuckerberg aber nicht sagen möchte. Offenbar baut man gerade Die Everything Apple WhatsApp. What? Gefühle? Nimm mein Geld, Marc. Ich möchte Pizza bezahlen mit WhatsApp. Ich mag dieses grüne Symbol auch einfach. Würdest du das wirklich machen? Warum nicht? Na, vielleicht, weil du nicht Bock hast, dass alles über dieselben, alles in derselben App stattfindet. Ich bezahle ja jetzt schon alles mit, also ob ich alles mit PayPal bezahle oder alles mit WhatsApp. Ist doch nur, da ändert sich doch nur der Name, der meine Daten hat. Ja. Und die Tatsache, dass bei WhatsApp auch der gleiche Dienstleister ist, der für Daten. Der weiß, mit wem ich flirte, ne? Ja, genau. Ja, aber durch diese ganzen Cookies über Facebook weiß er das eh, wo ich was mit Dingenskirchen bezahle. Also sind wir mal ehrlich, wir reden uns das alle ein, aber also ich kenne wirklich von allen Leuten, die ich kenne, die sensibel mit ihren Daten sind, kenne ich wirklich vielleicht zwei, die das wirklich gut machen. machen und der Rest denkt sich so, ah jetzt habe ich schon irgendwie Lust, hier mal mit dem Uber zu fahren oder per Paypal irgendwas Kriminelles zu irgendwas zu bezahlen oder so. So, und dann fallst dann, oder zum Beispiel du gehst auf eine Website und dann fragt er, willst du die Cookies akzeptieren? Und dann sind aber manchmal die Buttons umgedreht. Also kennst du das? Dann ist zum Beispiel normalerweise, wenn du auf eine Website gehst und da steht, willst du diese Cookies akzeptieren? Dann steht oben, ich will akzeptieren und unten, ich will nicht akzeptieren. Und es gibt Websites, die haben das umgedreht und dann klickst du einfach aus Versehen auf Ich will akzeptieren, Bums, alle deine Daten im Netz. Deswegen WhatsApp. Das ist heute wild. Vielleicht für die Freunde, die beiden Freundinnen, die du hast, die damit ihren Daten vor sich Signal bekommt jetzt eine Videokonferenzfunktion. Da rufe ich dich mal an, demnächst. Kannst du? Kannst du mich bei Signal ankommen? Benutzt du Signal? Bist du ein Signal-User? Ja, jein. Also, man erreicht mich per Signal. Proaktiv wäre das so Platz 3 der Plattform, über die ich dir schreibe. Was ist Platz 2? WhatsApp. Wow, und Platz 1 ist Blue Sky, oder was? HiMessage. Ach, oh mein Gott. Ja, schon. Also ich habe meinen Signal-Chat, also man hat ja links dann so alle Chats, die man hat und da sind original genau die drei Leute drin, die vorsichtig sind mit ihren Daten. Und sonst keiner. Aber ich bin ein guter Freund. Ich habe mir für diese Leute das runtergeladen. Weil ich nicht von denen verlange, sich WhatsApp nicht. Aber ich habe zum Beispiel Freunde, die sagen, ich schicke meine Kinderfotos nur über Signal. Ui. Aus Vorsicht, ja. Weil WhatsApp damit was machen könnte? Es gibt eine Ende-zu-End-Verschlüsselung, aber es ist ihm nicht ganz geheuer, offenbar. Man vertraut ihm nicht. Ja. Ich habe keine Kinder, fotografiere auch selten irgendwas Wichtiges. Aber das finde ich einen guten Punkt. Ich mache immer einmal Foto immer einmal nur anzeigen. Das ist mein Sicherheitsmechanismus. Darf ich auch verraten, warum? Ja, weil ich so vorsichtig bin mit meinen Daten bei WhatsApp. WhatsApp traue ich nicht. Nur mit meinem Geld. Ich werde es nicht. Ich weiß privat etwas überhaupt nicht. Man kann es auch sagen, ich habe wenig Speicherplatz auf meinem Handy. Ich habe ein altes Handy mit 64 Gigabyte. Wenn ich da fünf Fotos gemacht habe oder jetzt bei der Europameisterschaft einmal ein Video, dann ist voll. Da ist kein Platz. Auch nicht für deine Kinderfotos. Deswegen muss ich die auch einmal gucken schieben. Threads, ich würde übrigens davon ausgehen, dass diese auch zur einmaligen Ansicht verschickten Fotos bei WhatsApp jetzt nicht zwangsläufig direkt vom Server gelöscht werden übrigens. Safe. Ich vertraue denen. Okay. Threads erlaubt es jetzt NutzerInnen, zwei Fotos, die eigentlich ein großes sind, mit einem Pinch zusammenzuschieben. Also post es jetzt ein Bild von einem, es gab so Beispiele von einem Dackel oder von einem Hotdog und dann kannst du die so getrennt Posten, wie als wenn es zwei Fotos, die aber eigentlich eins sind, und durch einen Zusammenzoom Fingergeste kannst du die zusammenschieben. Und dann macht so eine AI ein Foto von einem Hund in einem Hotdog oder also? Was? Was heißt, der fügt die zusammen? Nein, die sind dann ein großes Bild. Und nicht zwei einzelne. Aber wie ein großer Bild. Du kannst die Lücke schließen. Ich dachte, der Verein, der macht dann was Cooles dabei. Nein, nichts Cooles. Wen juckt denn die Lücke, Bruder? Mich juckt nur eine Lücke und das ist Niklas Hülkrug. Instagram arbeitet an einem neuen Sticker für Stories mit dem Namen Pix, Please, bei dem du die Möglichkeit hast, jetzt zu sagen, also so ein bisschen wie du bist dran, weißt du, ich mache eine Story und sag, zeig ein Foto von dir vor sechs Jahren, aber ich kann die sozusagen von Leuten mir schicken lassen und die dann so teilen. Also so ein bisschen wie der Fragen Button, aber mit Fotos. Das ist doch schön Also ich verstehe sowieso nicht, warum Privatleute diese Creator-Funktion nutzen. Aber ich finde es immer cool, wenn dann so jemand mit fünf Followern sagt: Hey Leute, wie war denn euer Juli? Ja. Ja, finde ich gut. July Dump. Instagram arbeitet jetzt an einer Möglichkeit, dass du was ist daran so lustig? Also, dann nimm für das, was ich jetzt vorlese. Achso. Wenn du in deinem Instagram Broadcast-Channel was postest, kannst du es direkt automatisiert auch in deinem Facebook Broadcast-Channel posten. Das werde ich mir mal genauer angucken. Da werden sich die Leute in meinem Facebook Broadcast-Channel jetzt auch was gefasst machen können. WhatsApp arbeitet jetzt an einer automatisierten Übersetzung von Nachrichten. Also du kannst quasi mit Menschen chatten, die in einer anderen Sprache sprechen und du merkst es im Grunde nicht mehr. Das finde ich so nice. Das finde ich richtig gut. Weil man ja auch immer mal wieder im Urlaub ist, dann hat man irgendwie Vielleicht pennt man bei irgendeinem Random auf der Couch, den man auf einer Website gefunden hat oder keine Ahnung, kriegt irgendwie einen coolen Kontakt und dann einfach schreiben können, finde ich gut. Ich denke ein bisschen nach der Everything-App. Wobei ich dazu sagen muss, also Airbnb bietet das schon an und die Übersetzung, die da als Grundlage genommen wird, ist leider unbrauchbar. Ja, das stimmt. Also da war ich war diesen Sommer in Frankreich und habe über Airbnb mit einem Menschen, der nur Französisch gesprochen hat, darüber kommuniziert mit automatischer Übersetzung. Ich spreche kein Französisch, diese Person spricht kein Deutsch. Trotzdem konnten wir uns nicht verständigen durch diese Möglichkeit, sondern mussten dann auf ein Englisch umsteigen. Ja, weiß ich nicht. Muss man sich erstmal angucken. Es gibt ja ganz viele verschiedene. Also ich finde, es gibt auch so Übersetzungstools, die sind wirklich krass gut. Zum Beispiel Google Translator finde ich mittlerweile schon sehr, sehr, sehr stark. Ich weiß gar nicht, welchen Übersetzer Airbnb nutzt. Ich hätte fast gesagt, Es ist wahrscheinlich Google, aber das kann ich so schnell machen. Vielleicht war auch euer Deutsch und Französisch an sich schon einfach schlecht. Das stimmt, ja. Ich komme aus dem Ruhrgebiet, da kannst du das von mir nicht erwarten. Was kostet das denn hier? Hast du auch Currywurst oder was? Komisch, dass der es nicht verstanden hat. YouTube Shorts bekommt jetzt seine eigene Text-to-Speech-Stimme. Endlich. Ich feiere ja auf TikTok, ich weiß gar nicht, ob die TikTok intern ist, diese Stimme, die einfach Christoph Maria Herbst ist. Kennst du die? Die macht immer diese Videos. Ich habe acht Kinder und sie werden in einem Haus mit verstärkten. . Haben wir hier schon drüber gesprochen, ja, über diese Memes. Und das ist einfach Christoph Maria Herbst. Meiner Ansicht nach. Das heißt Christoph Maria Herbst. Oh Gott, können wir das Fact-Checken, wenn ihr das teilt? Nein, der ist das nicht in Wirklichkeit, aber der fühlt sich so an. Vielleicht wird es mit ihm trainiert, weil es ja Hörbücher zum Beispiel von ihm gibt. Könnte sein. Boah. Du bist an der Sache auf der Spur, wenn er das erfährt, klagt das. Der hört jetzt, der schreibt gleich bei Discord. Ihr könnt übrigens in den Discord kommen und Christoph Meyer Herbst live dabei zusehen. Hakenbrenn. org Gut. WhatsApp unter äh WordPress, sorry. WordPress und ermöglicht jetzt das automatisierte Teilen deiner Beiträge zu Threads. Ich habe noch eine Website da. Muss ich mal wieder reingucken, die es, glaube ich, schon seit 10 Jahren nicht mehr aktualisiert waren. Kannst du jetzt damit direkt an Dings machen? Das mache ich. Und damit bin ich durch. Guck mal, ich will das fast nicht öffentlich verraten, Flo. Aber das hier ist die erste Haken-An-Folge, der ich was rausschneiden muss. Weißt du doch noch gar nicht. Also wenn ihr die Folge so hört und euch denkt, hä, was hätte er denn da schneiden müssen, dann habe ich was geschnitten. Lieber Flo, vielen Dank, dass du heute da wart. Das machen wir jetzt öfter in Persona. Ich habe das Gefühl, da passieren Dinge in dir. Ich schwitze total krass, wirklich. Ich glaube, ich habe einfach sehr schnell geredet, weil ich wirklich aus diesem Raum hier raus muss. Und deswegen nehme ich jetzt auch dieses Mikrofon hier und verlasse jetzt den Raum. Vielen Dank, dass ich da sein durfte. Kommt alle auf Discord. Wir lesen uns da. Tschüss. Und beim nächsten Mal wieder hier. Tschüss, Flo, danke dir und bis Freitag.