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Folge 408 · 2. April 2025 · 1:00 Std.

Das größte Leak der Social-Media-Geschichte

mit Torsten Beeck

Wir sprechen über Mäzenentum, über die Arroganz der US-Unternehmen gegenüber europäischer Rechtsprechung und dann gebe ich noch ein böses Versprechen ab. Ups.

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Hallo Thorsten. Hi Gavin. Bei mir ist heute Thorstenweg, Chefredakteur Heise-Medien und Hakendran, der Mäzen dieses Podcasts, mein Vater im Geist, mein Ziehvater, journalistischer Ziehvater und ich freue mich, dass du heute hier bist.

00:18 Torsten Beeck

Ja, vielen Dank. Ich habe übrigens über dieses Mäzen, da müssen wir eigentlich nochmal drüber reden, weil das heißt, Mäzen ist ja eigentlich so jemand, der gibt einem irgendwie in der Regel Geld oder Ressourcen und erwartet dafür keine direkte Gegenleistung. Investor Investor.

00:37 Gavin Karlmeier

Schön. Du bist der saudische Prinz von Haken dran.

00:41 Torsten Beeck

Genau das.

00:42 Gavin Karlmeier

Und du hast dich an unsere Absprache gehalten und trägst heute einen Anzug. Wir haben das in der letzten Folge angekündigt. Für die, die das hier bei YouTube sehen, Thorstenweg im Anzug heute explosioniert.

00:50 Torsten Beeck

Und du siehst aus wie Zelensky im Oval Office.

00:53 Gavin Karlmeier

Bin ich eine Enttäuschung für dich.

00:55 Torsten Beeck

Ja, das ist eine Enttäuschung und also man wundert sich und da der Respekt, der nötige Respekt fehlt einfach.

01:01 Gavin Karlmeier

Ja, ich habe nicht die Karten, um hier entsprechend zu argumentieren. Während wir hier übrigens aufnehmen. Am Dienstag, späten Nachmittag, spricht Cory Booker im Senat, im US-Senat. Kleine Geschichte am Rand. Man weiß noch nicht wie lang, denn er redet schon seit 19 Uhr gestern Abend, also seit vielen, vielen, vielen Stunden. Und er hat gesagt, ich werde nicht aufhören zu reden, solange ich körperlich dazu in der Lage bin, dass es sein Protest gegen die Politik von Donald Trump ist. Und der Livestream auf YouTube läuft jetzt gerade auch schon seit elf Stunden. Also zwölf Stunden. Das ist meine Protestaktion, weil im Senat gibt es keine Limits von Redezeiten.

01:42 Torsten Beeck

Hatte man das nicht eigentlich von Gregor Gysi erwartet, dass er seine Alterspräsidentrolle Dafür nutzt, mal so ein paar Stunden vom Leder zu ziehen.

01:51 Gavin Karlmeier

Das wäre mal was gewesen, ne? Ja, auf jeden Fall, ich finde, das ist eine Form von Ungehorsam und Protest, die mir ganz gut gefällt, einfach sich da hinstellen. 14, 15, er will peilt wohl 25 Stunden an, stand im YouTube-Chat. Das ist ganz stabil. Schaffen wir heute hoffentlich nicht. Vielleicht so zur 500. Folge machen wir mal 24 Stunden Haken dran live oder so.

02:15 Torsten Beeck

Ja, ja. Dann müssen wir es aber auch wirklich live streamen.

02:18 Gavin Karlmeier

Ja, live-streamen und dann kommt jede Stunde ein anderer Gast. Die sind dann immer frisch und ich nicht. Finde ich eine gute Idee. Boah, das habe ich jetzt hier leider in die Folge ausgesprochen.

02:25 Torsten Beeck

Das ist auch gar nicht mehr so lange hin, oder? Nee, wir sind Folge 408 heute. Guck mal, bei 408. Da kannst du mal langsam anfangen zu planen und Leute einzuladen.

02:34 Gavin Karlmeier

Scheiße. Ich habe ja schon, also wir haben öfter schon solche Pläne gehabt, die wir dann verworfen haben. Aber diesmal mache ich es vielleicht wirklich.

02:41 Torsten Beeck

Aber du kannst es hier bei uns im Haiser Headquarter machen, dann kriegst du noch belegte Brötchen dazu.

02:46 Gavin Karlmeier

Mal sehen, ob ich dafür nach Hannover komme. Übermüdet in Hannover heißt die Folge dann. So schlimm ist das hier gar nicht. Nein, ich weiß. Hannover ist toll. So, dann lass uns doch reingehen. Wir haben so ein paar Meldungen. Und es gibt eine Meldung, mit der ich heute starten möchte. Und zwar hat eine, ich muss ja mal kurz scrollen, weil ich habe die ganz unten in meinem Dokument, aber ich finde sie. So faszinierend, dass ich jetzt hinscrollen muss. . . Ich bin perfekt vorbereitet heute. Und zwar ein mathematisches Modell. Der Universität Sao Paulo hat berechnet, wie in sozialen Netzwerken Wahlabsichten verändert werden können. Dafür haben sie eine Adaption des Galves-Löcherbach-Modells entwickelt. Kennst du das Galbes Löcherbach-Modell? Natürlich. Sehr gut. Das ist das Modell, aus dem der Begriff Filterblasen auch kommt. Also die erklären damit soziale Netzwerke als Ansammlung verschiedener kleiner Bubbles, die aneinander stoßen und Überschneidungen haben und so weiter. Und dieses Modell hat mathematisch berechnet, dass ein bestehender Konsens nach einer nicht vorhersehbaren Zeitspanne auf natürliche Weise gebrochen werden kann. Klingt komplex. Meint aber am Ende eigentlich, wenn du ganz, ganz, also angenommen, wir sind zu zweit und wir haben eine Meinung, die sich so leicht voneinander unterscheidet, dann würden wir uns, je mehr wir uns darüber unterhalten, vermutlich in unseren Meinungen aneinander annähern. Wenn aber jetzt 98 Leute in diesen Raum kommen würden, die alle gemeinsam eine andere Meinung haben, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass wir beide im Anschluss auch die Meinung der 98 anderen haben. Klingt jetzt ja auch auf den ersten Blick nicht komplett unplausibel. Finde ich auch. Zeigt aber auch, wie wenig wir da tatsächlich, also dieser Lüge der Individualität, die man in Gruppen irgendwie noch so aufrechterhält. Die wird dann natürlich sofort widerlegt und man sieht auch, wie gefährlich tatsächlich Bot-Netzwerke, orchestrierte Angriffe und Absprachen auf Kommentarspalten beispielsweise. für die öffentliche Meinung tatsächlich sein können, weil du eben damit tatsächlich eine Wahlentscheidung zum Beispiel beeinflussen kannst.

04:55 Torsten Beeck

Ja, ich würde so sagen Das könnte auch ein bisschen was so mit Persönlichkeitsstruktur zu tun haben. Also ich will diese Untersuchung nicht grundsätzlich anzweifeln. Ich glaube schon, dass es so ist, dass man. . Wenn man das Gefühl hat, alle um einen herum sehen das anders, dass man dann schon auf seine eigene Meinung vielleicht in Frage stellt. Könnte aber auch bei einigen Menschen durchaus auch den gegenteiligen Effekt haben, dass es eher zu so einer Radikalisierung kommt, in der Meinung. Also dass man wenn man das Gefühl hat, irgendwie ich will mich absetzen von so Massentrends und Massenmeinungen. Dass ich dann eher sogar noch stärker in die andere Richtung gehe und gar nicht mehr in Richtung Konsens tendiere. Also ich würde versuchen, das ist in meinem Leben ja auch schon ein paar Mal untergekommen. dass Menschen eher noch in diesem, in die, die sich, die eigentlich gar nicht so weit voneinander entfernt waren, in der in der Diskussion eher noch extremere Positionen eingenommen haben und sich voneinander entfernt haben.

05:52 Gavin Karlmeier

Ja, aber so ganz plakativ gesagt. Also ich hatte zum Beispiel einen, ich sag mal, einen Verwandten, der, ähm, den ich so zu Festlichkeiten immer wieder getroffen habe und der hat Da schon immer von irgendwelchen Verschwörungsmythen erzählt, die ich jetzt hier gar nicht wiedergeben möchte. Bitte? Echsenmenschen. Ja, ganz so schlimm war es nicht, aber schon Dinge, die man schon als demokratiegefährdend einstufen könnte. Und solange der das nur am Familienessen an Weihnachten irgendwie kuntun konnte hat er keine wirkliche Gefährdung für die Demokratie dargestellt. Wenn er aber jetzt ganz, ganz viele Leute findet, die dieselbe Meinung haben wie er, in dem Moment wird das natürlich plötzlich kritisch, weil die sich gemeinsam absprechen und damit, und du hast eben Radikalisierung genannt, eben, gemeinsam Verschwören können gegen diese gegen den Voken Mind Virus zum Beispiel.

06:45 Torsten Beeck

Ja, ja, natürlich. Also ich meine Vieles, was wir in den letzten Jahren so als Verschwörungsmythen kennengelernt haben, so in dem Impfumfeld und irgendwie Die fressen unsere Kinderthemen und so. Ist ja wahrscheinlich ganz oft, wer das der eine Verrückte, der in der Kneipe als letzter noch am Tresen sitzt. gewesen. Nur man natürlich in der in der digitalen Welt findet man halt ganz viele von diesen Verrückten und bestätigt sich natürlich gegenseitig. Also insofern kann ich das schon nachvollziehen, diesen Gedanken.

07:15 Gavin Karlmeier

Ja, ja. Ja, auf jeden Fall hochinteressant. Ich packe euch das mal in die Shownotes, falls ihr Lust habt, ein mathematisches, wissenschaftliches Paper zu lesen. Ist dann ein ganz schöner Zeitvertreib für einen Feierabend.

07:26 Torsten Beeck

Ja, natürlich. Mache ich heute Abend.

07:30 Gavin Karlmeier

Kommen wir aber zu Ex. Wir müssen über Ex sprechen. Wir haben heute ein paar Ex-Themen auf dem Schirm und eins finde ich hochgradig gefährlich und interessant. Es ist in einem bekannten Breach-Forum. Das ist so ein Forum, in dem solche Datensätze auftauchen aus irgendwelchen Leaks beispielsweise. Ist ein Datensatz aufgetaucht, der 2,87 Milliarden Twitter-Konten betrifft. Das ist extrem viel. auch extrem viel mehr als Ex überhaupt aktive NutzerInnen hat. Also im Januar zum Beispiel gab es etwa 335 Millionen aktive NutzerInnen. Das heißt, man kann davon ausgehen, dass das entweder auch historische Daten sind, von zum Beispiel gelöschten Accounts, inaktiven Accounts, Bot-Accounts, Counts, die gesperrt wurden und so weiter und so weiter. Aber das Interessante ist, dass dieses Lack offenbar, wie es heißt, das meldet der Benutzer Thinking One, der das dort hochgeladen hat. oder analysiert hat, nicht hochgeladen, dass die Daten wohl das Ergebnis eines verärgerten früheren Ex-Mitarbeiters stammen, der während der Zeit der Massenentlassungen wohl sich ein paar Sachen kopiert hat. Und mit ein paar Sachen meine ich eben einen Datensatz von knapp drei Milliarden Nutzerkonten.

08:39 Torsten Beeck

Ja, wenn das stimmt, dann ist das vermutlich der größte Social Media League überhaupt. Ex hat sich da ja noch nicht weiter zu geäußert, wenn ich das richtig gesehen habe.

08:49 Gavin Karlmeier

Werden sie wahrscheinlich auch nicht.

08:50 Torsten Beeck

Und ähm Die These, dass das ein Insider war, ist nach den Massenentlassungen ja nicht ganz unplausibel. Also nachdem die Leute da irgendwie quasi denen ihr Badge von der Hose gerissen wurde, ähm, und die nicht mal mehr einen Pappkarton bekommen haben, um das Unternehmen zu verlassen.

09:11 Gavin Karlmeier

Das Familienfoto vom Schreibtisch mitzunehmen.

09:13 Torsten Beeck

Also da kann man schon Das kann man sich schon vorstellen und das ist natürlich unheimlich gefährlich. Und was ich interessant finde, ist, dass da bisher offensichtlich noch keine Behörden in irgendeiner Weise Alarm geschlagen haben. Ich meine, wir reden davon, also das sind halt Datenmengen und Nutzerdaten, das kann man sich ja kaum vorstellen.

09:33 Gavin Karlmeier

Etwa 400 Gigabyte groß ist dieser Datensatz. Und das Interessante ist, wir hatten vor zwei Jahren schon mal die Geschichte eines großen Leaks von Ex-NutzerInnen und NutzerInnen-Daten. Dieser Leak umfasste damals ungefähr 210 Millionen Nutzer-Daten. Und das sind aber andere, wie soll ich sagen, andere Kategorien, andere Daten, die jetzt hier eben offengelegt wurden. Also im Leak damals gab es Anzeige Name, Handles, Anzahl der FollowerInnen. Datum der Kontoerstellung und E-Mail-Adressen, also damit ein bisschen sensibler. Das Sack jetzt allerdings hat ganz andere Daten, nämlich auch Datum der Kontoerstellung und Bildschirmnahme, aber auch Profilbeschreibung, URL. Standort- und Zeitzoneneinstellungen, Anzeigename, Anzahl der FollowerInnen von 2021 und 2025, also hochaktuell, Anzahl der Tweets, Anzahl der FreundInnen, Favoriten, gelistete FreundInnen Die Quelle des letzten Tweets, also von welchem, von welchem, von welcher Software aus der letzte Tweet geschrieben wurde. Statuseinstellung, also ist das Profil verifiziert oder geschützt oder so. Und eben ein Tweet-Verlauf, der da mit dranhing. Das einzige, was eben fehlte, hier waren die E-Mail-Adressen, die wurden hier nicht mit ausgewiesen in diesem Leak, wurden aber von Thinking One diese Analyse durch geführt hat, jetzt zusammengeführt mit diesem alten Leak, was dazu führt, dass du dort jetzt 201 Millionen Einträge hast von NutzerInnen, die alle diese Dinge eben kombiniert haben.

11:00 Torsten Beeck

Ja, bitter. Und auch, ich meine, da werden ziemlich viele Leute, die das jetzt gerade hören, von betroffen sein. Also das ist schon krass. Und was ich. Ich habe eben gerade überlegt, es ist ja, wenn ein Flugzeug auf der Landebahn, wenn da einen Reifen platzt, dann kommt eine Luftaufsichtsbehörde, untersucht den Vorfall, schreibt Berichte, Gutachter untersuchen das. Vielleicht brauchen wir sowas auch mal für solche Vorfälle. Denn das ist ja tatsächlich erstaunlich, dass das dann eher auch, ich sag mal, von interessierten Nutzern verarbeitet, von Journalisten irgendwie aufgegriffen wird und man dann guckt mal jemand, der irgendwie Datenexpertise hat in sowas rein. Aber dass man das Gefühl hat, sowas wird tatsächlich aufgearbeitet, das findet irgendwie nicht statt. Oder nur im Einzelfall oder dann nach Jahren vielleicht. Da könnte Europa auch vielleicht mal ein bisschen Druck ausüben. Wir suchen ja gerade noch ein paar Hebeln auch ein bisschen Druck auszuüben.

11:57 Gavin Karlmeier

Ja, zumal es ja beispielsweise bei einem Leak bei Facebook, gab es eine Strafzahlung seitens der EU für in Höhe von 250 Millionen Euro. Und das war ein Sicherheitszug aus 2018. Und da ging es aber um, wie viele Nutzerdaten, ich versuche das hier gerade mal parallel irgendwie zu recherchieren, 29 Millionen Facebook-Konten. Also ein Bruchteil von dem, was jetzt gerade hier irgendwie geleckt ist, das würde ich auch so empfinden, dass da auf jeden Fall irgendwie eine Art Aufarbeitung stattfinden muss, die idealerweise nicht von Ex selber passiert. Die sagen werden, doch, das ist ja alles gar nicht so schlimm.

12:30 Torsten Beeck

Ja, die werden sagen, naja, das sind weitestgehend eh öffentliche Informationen, was man halt so sagt, wenn man es als Unternehmen Ein Riesenproblem hat. Aber das ist schon, also in der vor allen Dingen das Schlimme ist halt eben auch die Möglichkeit, diese Daten noch zu aggregieren, mit anderen Leaks zu aufzuwerten. Also die Informationsqualität aufzuwerten. Oder eben auch mit anderen Nutzerdaten. Ich meine, wenn da Nutzerdaten von 25 mit dranhängen, deutet es ja auch so ein bisschen darauf hin, dass vielleicht derjenige, der es veröffentlicht hat, das schon gemacht hat. Also möglicherweise die die Daten von 2021 irgendwo auf eine Festplatte gepackt hat und die dann gematcht hat mit den aktuellen Daten. Ist auf jeden Fall nicht besonders erfreulich.

13:16 Gavin Karlmeier

Ja, das kann man so festhalten. Und also man muss auch dazu sagen, dass wenn du dir überlegst. wie wütend Elon Musk damals reagierte, wir erinnern uns an ein Wochenende, an der MX de facto nicht mehr nutzbar war, weil er darauf. . verwiesen hat, dass irgendwelche KI-Crawler Tweets gerade abziehen und er sagt, wir haben jetzt hier Rate Limits eingeführt, man kann nicht mehr auf die Plattform zugreifen und so. Und dass er de facto auch NutzerInnen betroffen hat, die dreimal die Seite neu geladen haben. Dann müsste man doch hier eigentlich von einem deutlich schwereren Schlag ausgehen, den Exit hier möglicherweise auch intern irgendwie ausrollt, aber bislang Schweigen im Walde.

13:54 Torsten Beeck

Da wird wahrscheinlich auch nicht viel kommen.

13:56 Gavin Karlmeier

Das würde ich auch vermuten, ja. Der Chef hat ja auch keine Zeit. Naja.

14:00 Torsten Beeck

Ja, ach, ach, der hat ja auch viel zu tun. Der muss ja auch die US-Regierung unterstützen.

14:07 Gavin Karlmeier

beraten. Ja, macht er ja gerade zum Beispiel in Wisconsin. Ich weiß nicht, ob du da schon im Thema bist, in Wisconsin fand am, wenn ihr das hier hört, gestrigen Dienstag, also wahrscheinlich in der vergangenen Nacht. Die Wahl zum Richter des obersten Gerichtes von Wisconsin statt. Das ist in Wisconsin eine Besonderheit. Da wählt nämlich das Volk selber einen dieser Richter und da gab es jetzt einen entsprechenden Wahlkampf. Und Richter sind zwar parteiunabhängig, aber es gibt eigentlich immer Ein Kandidaten, der ein bisschen republikanischer, ein bisschen konservativer ist und eben einen, der ein bisschen liberaler ist. Und Elon Musk hat im Vorfeld dieser Wahl in Wisconsin jedem Menschen, der eine Petition unterschreibt, 100 Dollar versprochen. Und versprochen, dass unter allen Leuten, die die entsprechende Petition gegen die liberale Kandidatin unterschreibt, die Möglichkeit hat, eine Million Dollar zu gewinnen. Und diese eine Million Dollar, das kennen wir alles aus dem Präsidentschaftswahlkampf, da hat er das nämlich genauso gemacht mit seinem America-Pack. Das ist auch jetzt hier wieder der Ursprung des Geldes. Aber auch dort ist es jetzt wieder passiert und am Montagabend, also in europäischer Zeit, in der Nacht von Montag auf Dienstag, hat Elon Musk dann diese zweimal eine Million Dollar-Schecks tatsächlich ver verge weiter vergeben, übergeben, so sagt man, auf der großen Bühne. Und das aber theoretisch an zufällig gewählte Menschen aus diesem Kreis dieser Petitionsunterschreibenden. Interessanterweise ist aber einer der beiden Menschen, Nicholas Jacobs, der diesen Millionendollar-Scheck bekommen hat. der ziemlich nah an der Republikanischen Partei dranhängt. Also er arbeitet offenbar als Grafikdesigner für ein Unternehmen namens Bellmark. Und Bellmark wiederum wurde von Bruce Bell gegründet, der Großspender für republikanische Bellar. für die Republikanische Partei ist. Das heißt, diese ganze Lüge von wegen, wir verlosen hier diese Millionen Dollar unter allen, die an dieser Petition teilnehmen, was in sich schon ein absolut antidemokratischer Akt ist, wird noch davon gekrönt, dass selbst diese Prämisse dieser Zufälligkeit nicht einmal eingehalten wird.

16:04 Torsten Beeck

Ja, eigentlich lässt einen wirklich eigentlich komplett fassungslos zurück. Also wenn man in der Vergangenheit über Beeinflussung illegale Großspenden oder solche Dinge gehört hat, dann war man immer schon, wurde man hellhörig und dachte, uh, da laufen wir im Hintergrund Dinge. Die stellen sich einfach auf eine Bühne und machen das. Das ist komplett irre. Also das ist ja auch, das hat ja mit Wahlkampf nichts zu tun. Das ist halt am Ende Stimmenkauf. Und Da sind die Grenzen zwischen Belohnung, Daten sammeln und Einfluss nehmen, die sind nicht nur verschwommen, sondern die sind. . Fliesen in einem großen Topf durchgerührt. Ich finde das wirklich, also ich finde es absolut irre und es ist irre, dass da nicht irgendwie die fünf Minuten später die Hatschellen klicken. Also man kann das, man kann das wirklich kaum glauben, dass die US-Wahlbehörden dabei zuschauen. Und man kann wirklich immer nur hoffen, dass sowas in Europa nicht in irgendeiner Weise Schule macht, wenn irgendjemand mit viel Geld sich überlegt nicht nur mal ein bisschen was zu spenden an die Partei seines Vertrauens, sondern einfach Leute direkt dafür zu bezahlen, dass sie sich für Dinge engagieren oder ihre Stimme abgeben. Ich finde es wirklich, ich finde es komplett irre.

17:22 Gavin Karlmeier

Ist es. Vor allem schon jetzt hat diese Wahl die Rekorde als die teuerste Justizwahl in der US. Geschichte eingestellt und gebrochen. Üblicherweise, also um da mal so eine Relation aufzubauen, dieser eben benannte Bruce Bell, der Großspender für die Republikanische Partei ist. Der hatte für den Wahlkampf in Wisconsin bislang 7500 Dollar gespendet. 7500 Dollar. Damit gilt er als Großspender, weil das eben eine lokale, verhältnismäßig kleine Wahl ist. Jetzt hast du aber einen Elon Musk, der jetzt hier einen unbekannten Betrag reingepumpt hat, denn auf der einen Seite hat er ihm zweimal eine Million Dollar verlost, aber auch allen Leuten. die 100 Dollar bekommen haben, wenn sie diese Petition unterschrieben haben. Also das ist ja keine Verhältnismäßigkeit mehr, sondern es ist mit Kanonen auf die Spatzen der Demokratie geschossen.

18:07 Torsten Beeck

Ja, es scheint ja da auch, also ich kenne mich da nicht tief genug aus. Zum einen weiß ich nicht, ob es nicht so etwas wie auch einen, also ob es einen rechtlichen Rahmen gibt oder zumindest irgendwie sowas wie einen Verhaltenskodex im Wahlkampf. Ich finde es extrem irre. Und was sich auch tatsächlich, und vielleicht bist du da tiefer drin im Thema, was bezweckt er damit? Also, wir reden von einer Richterwahl in Wisconsin. Warum ist Masker so engagiert? Außer dass er zeigen kann, dass er es kann.

18:39 Gavin Karlmeier

Ich glaube, es geht um die grundsätzliche, grundsätzliche Stimmung in den USA, die Demokraten eigentlich aus allen führenden Ämtern eben rauszutreiben und sie damit. republikanisch zu besetzen. Ob das jetzt ein oberstes Gericht in einem Bundesstaat ist oder das Weiße Haus, ist am Ende fast egal, denn es geht darum, diesen Staat komplett umzukrempeln und dafür hilft jede Macht und das Supreme Court, egal ob auf Bundesstaatenebene oder auf Bundesebene ist am Ende der Punkt, an dem mögliche Gesetzesbrüche eben immer einkassiert werden können. Also egal was du machst und das Supreme Court das nicht kassiert, Dann passiert dir nichts. Und das ist eben damit eine extrem wichtige Wahl, auch wenn es nur auf staatlicher Ebene ist.

19:24 Torsten Beeck

Ja, man kann wirklich einfach nur hoffen, dass so undurchsichtige Auswahl von Gewinnern und das Unterwandern von demokratischen Prinzipien Nicht komplett folgenlos bleibt und dass nicht nur die Zivilgesellschaft in den USA sich irgendwie dagegen wehrt, sondern auch solche Themen dann irgendwann vor Gericht landen.

19:45 Gavin Karlmeier

Ja, und um da noch den Kreis zuzumachen, Donald Trump und Elon Musk haben in der Vergangenheit in diesem Wahlkampf immer wieder behauptet, dass alle, die öffentlich dafür werben, die. die Gegenkandidatin, die eher liberal und demokratisch ist, zu wählen, dass das bezahlte Agenten sind, die von liberalen Milliardären finanziert werden.

20:04 Torsten Beeck

Ja, das ist ja aber eine ganz bekannte Methode, ne? Also die ganze Zeit über Meinungsfreiheit zu sprechen und sobald irgendwie ein Professor nicht die Meinung vertritt, die man irgendwie für wünschenswert hält. den irgendwie aus der Uni zu schmeißen oder aus dem Land zu schmeißen, das sehen wir ja gerade. Also dieses ist ja ein extrem merkwürdiges Verhalten, die ganze Zeit über Meinungsfreiheit zu reden. Und überall da, wo man sagen könnte, ja, okay, da haben Leute halt eine andere Meinung, extrem aggressiv gegen die vorzugehen. Das passiert ja häufiger.

20:38 Gavin Karlmeier

Ja, so ist es. Kommen wir mit einem kleinen Ausflug im Privatjet von Elon Musk nach Europa. Über den müssen wir gleich auch nochmal sprechen, über den Jet, aber vorher eine kleine Geschichte aus den Niederlanden. Danny Mikic, das ist ein Niederländer, der versucht hat, seine Daten, die Ex über ihn gespeichert hat, auf Grundlage der Datenschutzgrundverordnung, also eine rechtliche Grundlage, die ihm das Recht Gibt, diese persönlichen Daten, die Ex über ihn gespeichert hat, komplett vollumfänglich anzufordern. Und dazu auch alle Daten, die im sogenannten Guano-System gespeichert sind. Das Guano-System Ist ein System, das damals schon zu Zeiten von Twitter entwickelt wurde. Und das ist das, was landläufig zum Beispiel als Shadowban bekannt ist. Also alle Dinge, die so im Freitextfeld, im Profil über dich gespeichert werden, die liegen dann in diesem sogenannten Guano-System. Es gibt da von TechCrunch eine ganz spannende Erklärung, die dieses System einmal zusammen mit Joel Roth, dem früheren Sicherheitschef von Twitter, auseinandergenommen haben. Und er sagt so Sachen, es gibt so Sachen wie. Jemand hat dieses Profil schon mal gesperrt, weil er Todesdrohungen gepostet hat. . Oder bitte nicht die Sperre aufheben, ohne Rücksprache mit Person X zu halten. Aber auch andere Metadaten wie eben dieses Shadowbanning, das sind alles Dinge, die in diesem Guano-System. Eine Art Layer. Über allen NutzerInnen liegt, gespeichert haben. Und da hat er jetzt angefordert, auf Grundlage der Datenschutzgrundverordnung, er möchte gerne alle diese Daten bekommen. X hatte sich da erst relativ lange gar nicht zu geäußert. Bis er irgendwann einen weiteren Versuch angestellt hat, diese Daten zu bekommen. Ein Amsterdamer Gericht hatte ihm dann nämlich die Entscheidung zugesprochen, dass X ihm diese Daten zur Verfügung stellen muss. Und daraufhin hat X diesem Nutzer Danny Mekic eine Vertraulichkeitserklärung, also ein NDA, zugeschickt, nach dem Motto, wir geben dir diese Daten, aber du darfst nicht darüber sprechen. Da hat er sich jetzt gegen geweigert, das zu unterschreiben. Und einen Alpha-Fahren angestrengt, um seine Daten zu bekommen. Und auch in diesem Alpha-Fahren hat Ex jetzt verloren. Überraschung. und wird jetzt in allen sieben Anträgen, die X und er gestellt haben, hat X eben verloren, wird Ex dazu gezwungen, ihm jetzt diese Daten tatsächlich auszuhändigen.

22:48 Torsten Beeck

Ja, hier zeigt sich mal so die gesamte Arroganz von X. Also Nutzer eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben zu lassen, um seine eigenen Daten zu sehen. Da muss man auch erstmal drauf kommen, ehrlich gesagt. Also, das ist schon alles ziemlich irre. Und dieses Guano-System Ich habe so schnell eben nicht herausgefunden, warum das so heißt, weil ich es irgendwie so mit Dünger in Kopf habe.

23:17 Gavin Karlmeier

Jetzt bringst du mich auch auf dünnes Eis, aber ich glaube, Guano ist ein Vogel.

23:21 Torsten Beeck

Und Guano sind die Exkremente von Vögeln.

23:24 Gavin Karlmeier

Ah, okay. Weil bei Twitter wurde früher ja immer alles nach Vögeln und Dingen, die an Vögeln dranhängen, benannt. Ah, okay, ja, okay. Der Ursprungsname von den Community-Nord zum Beispiel war auch Birdwatch. Und du hast auch bis heute, oder ich glaube inzwischen haben sie es geändert, aber ganz lange hast du so anonyme Nicknames. Im Community Node-System bekommen. Und die waren immer nach Vogelarten benannt.

23:46 Torsten Beeck

Okay, okay, verstehe. Auf jeden Fall, also das scheint auch so ziemlich das Gegenteil von DSGVO-konformer Datenwertung zu sein, was da passiert. Und es ist natürlich erstaunlich, dass ein US-Unternehmen, also es ist irgendwie klar, man hat dieses Recht Das ist irgendwie steht eigentlich auch gar nicht zur Diskussion. Eigentlich müsste man da keinen Anwalt für brauchen, um das durchzusetzen und schon gar kein Gericht. Aber offensichtlich wird das ignoriert und man hofft darauf, dass die meisten nicht den Klageweg bestreiten. Sonst kann man sich das ja eigentlich nicht erklären. Ja. Und also ich b auch da, ne? Also da fehlt es vermutlich auch an einem An einem anderen gangbaren Weg, also so eine Art Clearing-Stelle für DSGVO-Themen oder so, ne? Also das ist ja auch nicht so ganz einfach, wenn jeder Nutzer Oder wenn jeder Verbraucher in der EU das zivilrechtlich irgendwie durchsetzen muss, ist das natürlich ein unheimliches Hemmnis, weil es einfach, muss man sich erstmal leisten. Man kann aber davon ausgehen, dass die Gegenseite verliert. Aber man muss zumindest mal zu einem Anwalt gehen und der muss ein Schreiben aufsetzen und all das, was da so dranhängt. Und das machen Menschen ja im Allgemeinen nicht, oder ich sag mal, die Konvertierung ist nicht besonders hoch. An der Stelle. Insofern, ähm ja, es ist das ist absolut ja, ist arrogant Es ist ziemlich großkotzig, einfach zu sagen, ja, Recht, EU-Recht, ist uns doch egal, sie sollen mal kommen. Das ist ja im Grunde genommen, was da passiert.

25:20 Gavin Karlmeier

Übrigens ganz kurz, das der Tüterteil, das ihr gehört habt, war hier bei uns. Wenn ihr gerade diesen Podcast im Auto hört, ihr müsst nicht zur Seite fahren.

25:27 Torsten Beeck

Ja, ich glaube, das ist bei mir, kann das sein oder das ist bei dir?

25:29 Gavin Karlmeier

Ich weiß es auch nicht, habe es über die Kopfhörer geheizt.

25:33 Torsten Beeck

Gegenüber der medizinischen Hochschule. Wenn es ganz dumm läuft, kann es auch mal passieren, dass hier so ein Hubschrauber mir übers Büro fliegt.

25:41 Gavin Karlmeier

Vielleicht machen wir einfach aus diesem Hubschrauber den Livestream dann zur 50.

25:44 Torsten Beeck

Aus dem Hubschrauber, ja. Ich frage da gerne mal nach.

25:47 Gavin Karlmeier

Danke, das ist lieb. Aber das, was du sagst, ist natürlich ein total bekanntes Problem, dass viele dieser amerikanischen Unternehmen ja voran oder nutzen, dass sie sozusagen einfach recht brechen und darauf hoffen, dass niemand damit irgendwie vor Gericht rennt. Und solange sind sie auf der sicheren Seite. Gerade was diesen Umgang damit angeht, wir haben bei Meta ja auch schon öfter darüber gesprochen, dass Meta ja mittlerweile diese. Dieser Deaktivierung des persönlichen Trackings nur gegen Geld anbietet, was eine, was auch ein Rechtsverstoß ist, der offenbar jetzt erst von der EU geahndet wird, aber die letzten Monate haben sie damit entweder Geld verdient oder eben weiterhin persönliches Tracking erlaubt. . .

26:26 Torsten Beeck

Ja, das liegt natürlich daran, dass die EU-Behörden, die haben ja inzwischen zumindest Handhabung. Das ist ja schon mal ein großer Fortschritt. Das sind ja die Dinge, wo man vor zehn Jahren gesagt hat, ja, es ist irgendwie falsch. Aber es gibt irgendwie nichts, was wir machen können. Da ist ja die EU hat ja durchaus ein bisschen nachgerüstet und auch kompetenzseitig durchaus nachgerüstet. Da sitzen durchaus Leute, die das verstehen und die da auch was tun. Aber Behörden sind halt einfach Behörden und brauchen halt. Und das ist ja auch so ein bisschen das, was man in den USA, ist nicht vergleichbar, aber man sieht es ja in den USA auch, wenn man das Rechtssystem braucht halt. Zeit, um Dinge zu untersuchen. Und das Rechtssystem versucht man halt an einigen Stellen einfach zu überrumpeln oder einfach das so lange rauszuzögern, bis man irgendwie, bis es irgendwie vergessen ist.

27:17 Gavin Karlmeier

Ja, das ist es wohl. Da habe ich noch ein Beispiel, auch wieder die Arroganz amerikanischer Unternehmen gegenüber dem Rechtssystem in Europa. Der Volksverpetzer, den kennst du sicherlich, ist ein Online-Medium, die sich für Demokratieförderung einsetzen, würde ich vorsichtig formuliert zusammenfassen. Und die haben gemeinsam mit, auch unserem Hagen-Dranhaus- und Hof-Anwalt Chanjo-Jun, Klage gegen Twitter eingereicht. Das Unternehmen heißt ja in Europa immer noch Twitter International Unlimited. Und also grundsätzlich versuchen sie hier ein Grundsatzurteil zu erwirken, weil sie sagen, die Verbreitung von Desinformationen und rechtswidrigen Inhalten der durch die Übernahme von Elon Musk noch weiter eskaliert ist, muss irgendwie gestoppt werden. Und das versuchen sie durch ein Grundsatzurteil, damit es eben eine rechtliche Grundlage gibt, auch weiterhin gegen sowas vorgehen zu können. Also sie wollen Twitter zu einer Unterlassung. Zwingen. Das ist erstmal so der Rahmen. Die Herausforderung, und da haben sie nämlich einen Text drüber veröffentlicht, mit dieser Klage war allerdings, Dass Twitter de facto nicht erreichbar ist. Also sie haben versucht, die Klage zuzustellen, aber diese Klage konnte nicht zugestellt werden, weil eigentlich alle Leute, denen diese Klage zugestellt wurden, immer gesagt haben, wir sind eigentlich nicht zuständig. Zunächst hat man Also versucht, die Klage nach Irland zuzustellen, wo das Unternehmen seinen Sitz hat. June hat selber schon gesagt, das kann bis zu einem Jahr dauern, bis diese Klage dort ankommt. Also ewiges Hin und Her dauert viel zu lange. Also haben sie zunächst versucht, die Anwaltskanzlei oder die Klage der Anwaltskanzlei zuzustellen, die Twitter vertritt. und auch die Klagen für Twitter entgegennimmt und damit auch im Impressum steht mit einem CEO, also mit einem Care of Hinweis, die hat das dann abgelehnt und hat gesagt, wir sind nicht zuständig, bitte direkt an Twitter zu stellen. So, dann haben sie das getan. Dort hat es aber auch wieder ewig gedauert, bis dann gesagt wurde, meldet euch erstmal bei einer anderen Kanzlei, nämlich der TI-Kontakt GmbH. Ob TI Kontaktgebenbeher als Twitter International heißt oder nicht, macht der Volkswert Petzer nicht weiter erklärt, aber ich könnte mir das vorstellen

29:20 Torsten Beeck

Es ist auch geil, eine GmbH zu gründen, die nur zum Abwickeln und Abblocken von irgendwelchen Schriftsätzen dient. Finde ich eine ganz gute Idee.

29:31 Gavin Karlmeier

Meinst du, ich sollte auch die Karl-Mayer Kontakt GmbH gründen? Und inzwischen sind Sie aber auch an dem Punkt, dass Sie sagen, jetzt müsste man eigentlich langsam auch mal die Zinsen berechnen, die diese Kosten, die jetzt gerade anfallen und möglicherweise auch verschleppt werden. wer die dann eigentlich am Ende trägt und wann ist eigentlich der Zeitpunkt der Zustellung, um diesen Zeitpunkt tatsächlich richtig zu berechnen. Es macht das alles sehr kompliziert und das wollten Sie einfach mal aufzeigen in diesem Text, den Sie hier veröffentlicht haben.

30:00 Torsten Beeck

Ja, Wahnsinn. Jetzt habe ich ja gerade irgendwie die EU und die Behörden gelobt, dass sie aufgerüstet haben. Und die haben ja eigentlich auch mit dem DSA durchaus ein scharfes Schwert. Aber das Durchsetzen und das, wie soll man sagen, das Schwingen des Schwertes passiert halt noch nicht so richtig. Also das ist ja Wahnsinn. Das zeigt ja sehr, sehr Demonstriert ja sehr gut, wie schlecht die Rechtsdurchsetzung gegenüber Plattformen in der EU funktioniert, obwohl es ja den Zwang zu einer Zustelladresse, einem Geschäftsführer und allem, was da so dranhängt, eigentlich gibt. Und ja, dass halt ein Anwalt monatelang um die Zustellung eines Schriftsatzes kämpfen muss. Ist am Ende so eine Form von juristischer Sabotage, Verzögerungstaktik, die extrem unseriös einfach ist.

30:54 Gavin Karlmeier

Total. Vor allem die Auflösung der Geschichte hier ist, dass sie eine Zustelladresse genutzt haben, die Unternehmen gezwungen sind nach Jugendschutzmedien, wie heißt der? Jugendmedienschutzstaatsvertrag.

31:08 Torsten Beeck

Da muss jemand für Verantwortlichen sein.

31:10 Gavin Karlmeier

Genau, da musst du einen Verantwortlichen benennen und diese Zustelladresse haben sie jetzt hier genutzt. weil eben der Bestand, den sie hier nutzen, um eine Klage zu erheben, auch das Jugendschutz gefährden könnte. Chang Ju-Jun sagt aber, dass das eben nicht immer funktioniert, So, das ist hier jetzt der Fall, in anderen Fällen aber möglicherweise nicht, was das Problem weiter verkompliziert. Und das Problem ist, es gab früher mal eine Regelung. dass auch Unternehmen, die in Deutschland agieren, hier auch einen inländischen Zustellungsbevollmächtigten benennen müssen. Das ist aber nicht mehr, seitdem die EU-Rechte das Netz DG verdrängt haben, das zuvor galt. Also das Netz DG hatte die Unternehmen dazu verpflichtet, das ist allerdings jetzt nicht mehr der Fall. Und dementsprechend müssen sich die Unternehmen da auch nicht mehr dran halten. Also ein Schlupflöcher, äh Schlupfloch, wenn man so möchte.

31:59 Torsten Beeck

Ja, unerfreulich.

32:00 Gavin Karlmeier

Ja, hat jemand nicht.

32:02 Torsten Beeck

Aber es ist ein sehr interessanter Text. So ein bisschen gespickt mit juristischen Feinheiten, aber Ist eine ganz spannende Geschichte und ist auch einfach beispielhaft für das, was passiert und was am Ende ja auch gedeckt wird von den USA, also von der US-Regierung. Also dieses Die haben uns gar nichts zu sagen, das traut man sich ja, glaube ich, gerade noch deutlich mehr als noch vor Trump.

32:28 Gavin Karlmeier

Ja, total. Vor allem, weil Unternehmen aber in den USA offenbar auch große Angst davor haben, wenn sie sich zum Beispiel mit Ex verschärzen, möglicherweise auch politische Folgen daraus befürchten müssen. Also es gibt eine Ganz interessante Entwicklung gerade, der Financial Times, die das recherchiert hat, die die Überschrift geschrieben hat, große Marken geben jetzt kleine Summen für Ex aus, um nicht ins Fahrenkreuz von Musk zu geraten. Die Frage ist, welcher Betrag reicht aus, um nicht auf einer bösen Liste zu landen? Das ist so die Formulierung. Mehrere Unternehmen, zum Beispiel Unilever, aber auch. große Werbeagenturen, wir gehen das gleich mal nochmal ein bisschen kleinteiliger durch. . . Fangen jetzt an, Budgets für Ex einzuräumen, einfach nur um sozusagen, also man könnte es Schutzgeld nennen, um sozusagen sich selber aus dem politischen Visier zu ziehen.

33:15 Torsten Beeck

Ja, es ist Schutzgeld. Marken zahlen, um nicht von Masken in irgendeiner Weise öffentlich attackiert zu werden oder um berücksichtigt zu werden bei irgendwelchen öffentlichen Aufträgen. Also da kriegt der Begriff Markensicherheit nur eine neue Dimension. Ich finde das erstaunlich, dass das funktioniert. Ich weiß, also ich wundere mich immer darüber, dass es dann halt so wenige gibt, die sich trauen, darüber zu sprechen. Oder einfach zu sagen, so, wir machen da nicht mit. Wir sagen ganz deutlich, wir unterstützen das nicht. Da scheint dann irgendwie so dieses Gefühl: ach komm, wir schmeißen da jetzt mal fünf Millionen rein, dann haben wir unsere Ruhe, extrem zu überwiegen. Ich kann das so aus einer betriebswirtschaftlichen Sicht sogar noch nachvollziehen, aber es ist schon bitter. Und man würde ja denken, es gibt ja durchaus auch ein paar Unternehmen, die. die nicht nur so etwas wie einen ethischen Umgang mit Produkten, mit Umwelt und so vor sich her tragen zumindest, wo man denken könnte, die sind vielleicht Auch in der Lage, dann an so einer Stelle zu sagen, nee, wir machen da nicht mit und das auch für sich zu nutzen, durchaus. Also es gibt ja auch ein paar Leute, die finden Trump gar nicht so gut. Nicht nur in Europa. Aber es passiert, also ich krieg's zumindest nicht mit.

34:39 Gavin Karlmeier

Ja, das ist das Problem. Also Lou Pascalis, das ist der Geschäftsführer einer Marketingberatungsagentur in den USA. AJL Advisory und war früher Media Manager der Bank of America, der sagt, es ist nicht so, dass das Risiko der Brand Safety irgendwie. kleiner geworden wäre bei X so. . Es ist nicht so, dass das ein besserer Ort geworden ist. Aber das Risiko, seine eigenen Aktiengröße dadurch zu torpedieren, dass zum Beispiel Musk einen Kommentar abgibt, ist eben deutlich größer und dieses Risiko möchte man eben einfach nicht mehr eingehen.

35:10 Torsten Beeck

Ja, könnte man mal eine Offenlegungspflicht einführen für Media Spendings auf den Plattformen, dass man zumindest mal gucken kann, welche Unternehmen sich da Wohlwollen einkaufen.

35:20 Gavin Karlmeier

Gut, man muss ja eigentlich nur so ein bisschen die Werbung dort checken, aber viele, viele der Größen unter. Also bei einigen ist das ja auch, ne?

35:25 Torsten Beeck

Also bei Facebook zum Beispiel ist das ja durchaus öffentlich. Die Ad Library kannst ziemlich gut sehen, wie viel Werbung wo schaltet und so. Das gibt's, glaube ich, bei Twitter nicht, wenn ich das richtig im Kopf habe. Insofern, ja, klar kann man das sehen, aber Werbung, also. Du weißt ja, Werbung wird da jetzt ja auch nicht mit der Gießkanne verteilt, sondern durchaus ja auch getargetet und so. Du siehst ja jetzt auch nicht alles. Ich finde, das ist etwas, was man als Verbraucher irgendwie Mit umgehen wollen würde, aber das ist natürlich extrem intransparent.

35:59 Gavin Karlmeier

Ja, total. Also E-Marketer schätzt, dass der Werbeumsatz von X in dem Jahr auf 2,3 Milliarden Dollar steigen wird. Im letzten Jahr waren es noch 1,9 Milliarden Dollar. Im Jahr 2022 übrigens noch 4,1 Milliarden Dollar, aber trotzdem er steigt wohl. Und American Express zum Beispiel ist wieder auf der Plattform, wirbt dort wieder. Vier der größten Werbeagenturen, nämlich WPP, Omnicom, Interpublic Group und Publicy Media, haben Upfront Deals mit X geschlossen, also die Möglichkeit, Werbeplätze zu kaufen und die dann an ihre Kunden weiterzugeben, im großen Stil offenbar. Alle diese genannten Agenturen plus X haben bislang noch keine Stellungnahme dazu abgegeben. Na ach was. Und Juni Lever hat auch wieder angefangen, Werbung zu schalten auf X, einer der größten Lebensmittelkonzerne. Ähm, die damit sich übrigens auch aus der Klage rausgekauft haben, die Ex ja gegen diesen Werbekundenboykott mal gestalten.

36:54 Torsten Beeck

Das ist diese Klageandrohung, das ist ja auch So irgendwie, du willst nicht mehr Kunde bei dir, also du willst hier, weiß ich nicht, du willst bei meiner Eisdiele kein Eis mehr kaufen, dann verklage ich dich. Ja, genau so ist es. Das ist ja gedanklich schon komplett irre. Und noch schlimmer ist es eigentlich, dass es funktioniert.

37:10 Gavin Karlmeier

Ja, total. Also es gibt noch ein Unternehmen, Ebiquity heißen die, die machen so eine Art Analyse, wie viel Geld Marken auf Plattformen ausgeben, zum Beispiel für Werbebudgets oder so. Und er sagt, es würde mich persönlich nicht überraschen, Ruben Stroyers heißt es übrigens, es würde mich nicht überraschen, wenn wir in naher Zukunft sehen werden, wie Präsident Trump tatsächlich Markenwerber dazu auffordert, zu Ex zurückzukehren Und dem kann man, glaube ich, nichts entgegensetzen.

37:37 Torsten Beeck

Ja, der hat doch auch schon so eine Tesla-Verkaufsshow vom Weißen Haus gemacht. Vielleicht gibt es da demnächst auch nochmal irgendwie. persönlichen Brief von Trump, dass man doch jetzt mal wieder ein bisschen Werbung auf Ex machen sollte. Das wird wahrscheinlich. Kann man nicht ausschließen, also man kann mir auch vorstellen, dass da so zur besten Sendezeit so eine zwei Stunden Promoshow stattfindet. Da halte ich inzwischen alles für möglich.

37:58 Gavin Karlmeier

Du, ich kann mir auch vorstellen, der ist ja auch ein kompetitiver Mensch, dass der im Anschluss an diese unendliche Senatsrede, die immer noch hier läuft, gerade von, wie hieß sie, Cory Booker. Dass er einfach noch eine längere Rede hält, die nur eine Werbeshow für Maskenternehmen ist. Auszuschließen ist nichts mehr.

38:12 Torsten Beeck

Nee, überhaupt nicht. Also das kann da gerade alles passieren. Wie gesagt, ich finde, das Verrückte ist halt, dass es funktioniert. Das ist eigentlich, dass man denkt ja irgendwie, okay, dass die jetzt irgendwie ihre eigenen Kunden verklagen wollen, weil sie sich von der Plattform zurückziehen. Das klingt ja erstmal so ein bisschen irre. Und das Schlimme ist, ein Jahr später stellt sich ja aus, ja, irgendwie hat das funktioniert, irgendwie klappt das, irgendwie schaffen sie es, die Leuten so viel Angst zu machen. Dass es funktioniert. Es sind halt, ja, es ist halt so kurz vor Mafia.

38:44 Gavin Karlmeier

Ja, so ist es. Kann man nicht anders sagen. Es gibt aber auch noch Nachrichten, die das ist fast dagegen eine kleine Nachricht, aber ich wollte es gerade trotzdem erzählen. Gute Nachricht, Frame. Ich weiß nicht, ob das ist eine neutrale Nachricht.

38:58 Torsten Beeck

Neutrale Nachricht. Ich bin gespannt, weil sonst, also sonst hast du ja auch immer gerne mal so ein bisschen was Buntes dabei. Ja, heute sind wir schon sehr schwer.

39:04 Gavin Karlmeier

Ja, Elon Musk hat versucht, Grog. Oh nein, nicht SAR, sondern XAR hat versucht, Grog beim US-Patentamt anzumelden, die Marke Grog. Und das Patentamt hat aber gesagt, das können wir erstmal nicht machen und müssen diesen Markenantrag hier weitgehend pausieren oder auf Aussehen. Bitte?

39:22 Torsten Beeck

Weil das sonst auch noch ein Tee mit Alkohol ist.

39:26 Gavin Karlmeier

Leider nicht. Aber es gibt einen KI-Chip-Hersteller, der Grog heißt, einen Softwareanbieter, der Grog Stream heißt, und jetzt gibt es noch ein drittes Unternehmen, das um die Ecke gekommen ist, nämlich Bizzly. Und das ist eine interessante Interessante Geschichte. Bisley haben ein Tool entwickelt, mit dem man asynchrone Meetings durchführen können soll. KI-basiert. Also wir beide machen einen Zoom-Call, aber wir sind nicht beide gleichzeitig da drin.

39:49 Torsten Beeck

Das heißt, wenn beide einfach nicht in dem Zoom-Call sind und die KI macht das.

39:54 Gavin Karlmeier

Bots reden mit Bots, jetzt ist auch mit Video. Und diese App sollte Grog heißen. Es gibt wohl Hinweise darauf, dass, also es gibt durchaus Chancen, dass alle diese Unternehmen unabhängig voneinander auf diesen Namen gekommen sind. Denn es gibt einen Science-Fiction-Roman von 1961. Der heißt, Moment, wo habe ich mir jetzt aufgeschrieben? Der heißt Stranger in a Strange Land von Robert Heinlein. Und da wird der Begriff Grog als ein masianisches Wort für Verstehen. bezeichnet. Und dementsprechend kann es durchaus sein, dass mehrere Unternehmen durchaus gleichzeitig darauf gekommen sind, wenn sie sich gerade mit dieser Welt irgendwie auseinandersetzen, eben diesen Begriff zu nutzen. Aber gleichzeitig hat übrigens auch Grimes, das ist die Ex-Partnerin von Elon Musk, sich auch den Namen Grog sichern lassen, um ein KI-gesteuertes Plus-Spielzeug für Kinder. Das wäre jetzt allein noch kein Konflikt nach Markenrecht, weil eben ein Teddybär und eine Software wahrscheinlich keine Vergleichsrisiken miteinander bringen. Alle anderen aber eben schon. Und das Pikante ist aber, dieses genannte Tool von Bisley, dieses asynchrone Video-Meeting-Tool, stand kurz vor dem Abschluss einer Finanzierungsrunde. Und während dieser Finanzierungsrunde hatte Elon Musk angekündigt, mit Grog dieses LLM an den Start zu bringen. Was dazu führte, dass Bisley nie auf den Markt gekommen ist und auch viele InvestorInnen wegen Bedenken ihre Zusagen zurückgezogen haben. Das heißt, dieser Gründer von Bisley, Shah heißt er. sagt, sein Unternehmen steht kurz vor der Schließung und hat Musk jetzt angeboten, ein bisschen für einen kleinen Betrag die Markenrechte, weil er 2021 schon den Namen Grog angemeldet, die Markenrechte abzugeben. Mask habe darauf aber niemals reagiert.

41:40 Torsten Beeck

Nun, ja, Startups, kleinere Unternehmen geraten halt bei sowas gegebenenfalls unter die Räder, wenn sie es mit Unternehmen zu tun haben, den der eigene Ruf nicht viel wert ist, auch wenn sie formal im Recht sind. Also das ist natürlich schwer durchzusetzen, weil man im Zweifelsfall weiß, dass die Rechtsabteilung von Mass deutlich größer ist als das, was man sich so an Anwälten leisten kann. Und es scheint, ja, scheint ihn jetzt auch nicht so wahnsinnig zu tangieren, dass er sich da für Markenrecht, dass Markenrecht da vielleicht eine Rolle spielen könnte. Ich ja, ich weiß auch nicht. Also was soll man da sagen? Das ist halt, die werden vermutlich einfach die, wie sagt man, die normative Kraft des Faktischen. Hat halt Grog. Und alle kennen das. Und dann gibt es da so ein kleines Unternehmen, das ist komplett im Recht und wird am Ende trotzdem wahrscheinlich unterliegen. Und wenn Sie das dann vor Gericht versuchen auszutragen, werden Sie vermutlich irgendeine kleine Abfindung bekommen und ein paar Euro bzw. in diesem Fall Dollar Und wenn sie sich dann auf einen jahrelangen Prozess einlassen, weil solche Patent- und Markenrechtsstreits sind ja meistens ziemlich hässlich und ziemlich langwierig.

42:58 Gavin Karlmeier

Naja, und die Macht der Mächtigen ist da ja auch nicht zu unterschätzen. Also wenn jetzt Elon Musk eine Kaffeekette an den Start bringt und nennt sie wie ein kleines Café in Köln heißt beispielsweise und damit sofort 400 Filialen eröffnet, dann hat dieses kleine Café in Köln ein großes Problem, weil eben auch ohne Markenrechte Elon Musk diesen Namen sofort so bekannt gemacht hat und an sich selber bindet, dass eine sofortige Assoziation mit dieser Marke an Elon Musk hängen wird. Und das ist natürlich ein Riesenproblem und auch eine Lücke dieses Markenrechtes, weil wenn du schneller bist, dann bist du eben schneller. Das Markenrecht wurde zumindest in den USA, ich weiß. Ich bin kein Rechtshistoriker überraschenderweise, aber wurde ursprünglich übrigens nicht als Schutz der Unternehmen voreinander installiert, sondern als Schutz der KonsumentInnen gegenüber den Unternehmen, um eben keine Verwechslungsgefahr zu provozieren. Aber wie gesagt, wenn du so groß und so schnell bist, ist es möglicherweise am Ende allen egal.

43:58 Torsten Beeck

Ja, darauf wird es ja irgendwie hinauslaufen. Sowas gibt es ja immer mal wieder und dann einigt man sich hinter den Kulissen auf irgendwie eine Ausgleichszahlung. Wenn es gut läuft und die haben tatsächlich irgendwie ich sag mal ein sehr ähnliches Produkt im gleichen Bereich und haben Irgendwo auch aufgeschrieben, dass das Ding so heißen soll, dann haben sie ja tatsächlich vor Gericht eine ganz gute Chance, zumindest irgendwie einen Ausgleich dafür zu bekommen. Die werden ja unter der Marke, also selbst wenn sie das jetzt gewinnen, Die Marke ist ja, das, was du gerade gesagt hast, ist ja, die Marke ist verbunden jetzt mit X, mit Mask. Die ist ja E-Tod für sie.

44:37 Gavin Karlmeier

Ja, und ich kann nochmal daran erinnern, dass die Domain drop. ai übrigens immer noch frei ist. Kostet, ich glaube, liegt bei einem Domain-Parker im Moment und kostet, ich glaube, was waren das, zwei Millionen Dollar oder so. Aber Das wäre doch was für dich. Habe ich überlegt zwischendurch, aber dann habe ich mir überlegt, das ist mir zu viel. Zu teuer.

44:57 Torsten Beeck

Es könnte auch Stress geben.

44:58 Gavin Karlmeier

Ja.

44:59 Torsten Beeck

Weil das ist ja genau der Unterschied in dem Moment, wo du In die andere Richtung aktiv wirst, kannst du relativ sicher sein, dass man das Recht sehr genau kennt.

45:07 Gavin Karlmeier

Ja, klar, genau. Wenn sie Geld haben wollen, geht es immer ganz schnell dann am Ende. Die da oben. Die. Ich gucke gerade nochmal live, was jetzt gerade dieser Domain-Parker tatsächlich aufruft. Ich habe nämlich hin Exklusiven Link geschickt bekommen von denen zur Verhandlung. Ah, ich kann es leider nicht meine Warenkorb packen.

45:27 Torsten Beeck

Der Link ist abgelaufen. Was? Schade, aber ich kann hier ein Angebot machen.

45:31 Gavin Karlmeier

Ja, hört gerne Folge 400, da habe ich das alles mal kleinteilig erzählt, wie das auch macht.

45:35 Torsten Beeck

Und in Folge 500 erzählst du, wie du die Domain gekauft hast.

45:38 Gavin Karlmeier

Und jetzt aus dem Hubschrauber senden muss, weil ich keine Wohnung mehr habe. Zum Beispiel. Ich habe noch eine kleine Doge-Geschichte. Mach mal was Politisches, hatten wir weiterhin. Es ist ja so. Das ist ja ein Kritikpunkt, mit dem ich mich ja hier, also ehrlicherweise erhebt den kaum jemand außer ich selber an mir. Wir sind Social Media Podcast und wir reden immer so viel über Politik. Das Problem ist, die Social Media Themen sind immer politischer geworden und nicht wir. Das ist ja das Problem. Ja, ja. Ja. Also, Elon Musk leitet ja dieses Department of Government Efficiency. Wer schon einmal Hack dran gehört hat, weiß das mittlerweile sehr gut. Und einer der Vorwürfe, die Elon Musk an das Sozialversicherungssystem in den USA, gehoben hat, wäre ja, dass angeblich so wahnsinnig viel Betrug darüber passiert, weil ja teilweise sogar Menschen in dem System stehen, die über 150 Jahre alt seien. Was er dabei übersehen hat, ist, dass die Programmiersprache, in der dieses System geschrieben wurde, Cobol, Programmiersprache, die so ein bisschen anudotui dazu mal alt ist. Also ich weiß nicht, Thorsten, du hast wahrscheinlich damit programmieren gelernt, ne?

46:44 Torsten Beeck

Echt, du kannst mich mal. Ich glaube, das ist Ende der 50er entwickelt worden und ist auch, glaube ich, noch im Bankensektor relativ breit im Einsatz.

46:56 Gavin Karlmeier

Ja, und eben das Problem ist, dass halt so ein System, auf dem Sozialversicherungssummen zum Beispiel ausgezahlt werden, das kannst du nicht mal eben für zwei Jahre offline nehmen, um es komplett neu zu bauen. Sondern es müsste parallel entwickelt werden, ist relativ umfangreich, dauert relativ lange und ist viel Arbeit. Sagen Leute, die sich damit auskennen, das Doge hat nun angekündigt, dieses komplette System in wenigen Monaten umzubauen und alles neu zu machen. Und sie wollen das komplette System quasi auf Links drehen und neu programmieren, um Warum auch immer, weil wenn Sie wissen, dass diese Programmiersprache der Ursprung dieses vermeintlichen Betruges ist, der keiner ist, weil eben das Datumsfeld dort so arbeitet, wie es arbeitet, dann gibt es ja eigentlich gar kein Problem.

47:38 Torsten Beeck

Nee, das ist. Da gibt es auch gar kein Problem. Das ist halt altzuverlässig. Das ist halt nur blöd, wenn man es falsch anfasst. Also ich habe irgendwo gelesen im Zuge dieser Berichterstattung, dass weltweit noch über 800 Milliarden Zeilen Code aktiv sind. Das ist so in der Kategorie digitaler Denkmalschutz. Aber so allerlei Bankensysteme basieren genau darauf. Und ich glaube, die meisten Programmierer, die heutzutage noch im Arbeitsleben stehen, haben noch nie eine Kurzeile davon gesehen. Weil das halt wirklich kommt halt aus den 50ern. Das kann man sich eigentlich fast nicht vorstellen, warum die da jetzt dran rumschrauben wollen und wie die ernsthaft glauben, das im Live-Betrieb hinzukriegen. Ist irgendwas zwischen mutig und dumm. Also ich glaube, das ist halt wirklich was, wo man sagen muss, das ist, wenn du irgendwie bei einem Formel-1-Auto bei Vollgas versuchst, die Reifen zu wechseln.

48:35 Gavin Karlmeier

Genau. Nur das Problem ist, da ist halt ein Fahrer dann möglicherweise in Gefahr. Hier geht es aber um Millionen von Menschen, die eben auf diese Zahlungen angewiesen sind. Jetzt ist das Sozialsystem in den USA sicherlich nicht perfekt. Aber es ist immer noch so, dass Menschen eben darauf angewiesen sind. Und wenn das plötzlich ausfällt, weil sich irgendjemand denkt, wir müssen jetzt mal hier, und das ist nämlich der nächste Teil dieser Geschichte, mit generativer KI, neues System entwickeln, ohne dass die Leute tatsächlich hinlänglich durchgängig überprüfen können, ob da Fehler eingebaut werden oder nicht. Das ist, da spielt man mit Leben. Völlig ohne Not.

49:08 Torsten Beeck

Ja, das ist halt Move Fast and Break Things mit Renten. Also, das ist halt wirklich, also man kann sich das. Es ist vor allen Dingen so erschreckend, dass offensichtlich Menschen denken, dass das funktionieren könnte. Und du hast es eben gerade schon eigentlich genauso gesagt. Da geht es halt nicht mehr darum, dass irgendwie mal eine Zahlung verzögert ist, sondern da geht es halt im Zweifelsfall darum, dass Leute aus ihren Wohnungen geworfen werden, dass Leute verhungern.

49:32 Gavin Karlmeier

Im Schlimmungsfall. Und das einfach nur um. Man kann nicht mal genau sagen, warum. Und das, also es ist ja, du wirst ja nicht mal effizienter dadurch, dass du jetzt noch ein neues System aufbaust, das eigentlich ein bestehendes, funktionierendes System ersetzen soll.

49:50 Torsten Beeck

Ja, man hat ja gesehen, dass es da ja auch wirklich an einer technologischen Unwissenheit irgendwie geht. Also das hat man ja in den ersten Äußerungen dazu gesehen, dass man halt nicht mal verstanden hat, dass diese Datensätze eben durch diese, durch, durch die Art der Programmierung, die Zahlen andere, also dieses Diese, diese, total zu ignorieren, dass so etwas auch komplettes Testsystem braucht, ein Qualitätssicherungssystem, dass da halt eben, dass man da erst Also da den großen Schalter umzulegen, das ist halt ein Projekt, da sitzt du ein Jahrzehnt im Zweifelsfall dran normalerweise. Wenn du das System der Sozialversicherung umbauen willst, also zumindest dauert es in Deutschland so lange. Vielleicht kann man das mit sehr, sehr viel klugen Programmierern und viel Geld auch schneller hinkriegen, aber zumindest nicht im Live-Betrieb.

50:38 Gavin Karlmeier

Ja, man muss dazu sagen, es gibt einen SSA-Technologen, also von diesen Sozialversicherungssystemen in den USA Der sagt, das ist jetzt schon eigentlich eine Umgebung, die nur mit Klingeldraht und Klebeband zusammengehalten wird. Also man kann das nicht anfassen, ohne was kaputt zu machen, ist so die Aussage. Und er sagt, die Leute müssen verstehen, dass sie es hier mit einem Kartenhaus oder Jenger zu tun haben, wenn du Anfangsteile herausfinden. Rauszunehmen, kann alles zusammenbrechen. Und sagt auch, das ist eine Arbeit, die würde, wäre in mehreren Jahren schon sehr schwierig umzusetzen, das in Monaten zu entwickeln, quasi unmöglich. Und er fürchtet aber auch, wenn das Doge nachher sagen kann, dass sie Cobol in wenigen Monaten losgeworden sind, sind alle anderen nur deswegen scheiße, weil sie auf dem Weg daher nichts kaputt gemacht haben. Ja, ja. Das ist ein absolutes Dilemma, in dem da die Leute von Doge Doge gedrängt werden.

51:34 Torsten Beeck

Ja, ach, es ist irgendwie, das Schlimme ist eigentlich, dass da halt, dass es ja auch nicht nur um, da geht es nicht nur um Code sein, sondern da geht es halt tatsächlich ja um Menschen, die irgendwie. . Am Ende des Monats ihr Geld brauchen. Und das sind im Zweifelsfall die Ärmsten und nicht die Reichen. Die kriegen sie schon irgendwie hin, ihr Geld zu überweisen.

51:51 Gavin Karlmeier

Und wir wissen im Fall von USA zum Beispiel, dass die Entscheidungen von Elon Musk Ein paar Millionen, also der reichste Mensch der Welt hat entschieden, dass ein paar Millionen Euro eingespart werden, indem er eine Entwicklungshilfebehörde der USA dichtmacht und damit de facto mehrere Millionen Menschen sterben werden, die keine Impfungen mehr bekommen, keine Medikamente mehr bekommen, teilweise kein Essen mehr bekommen. Also eine Entscheidung, bei der Effizienz über Menschenleben gestellt wird und der Begriff Effizienz ist eine totale Farce in diesem Zusammenhang, weil der Also die Erspane ist halt ein Bruchteil des Haushaltes ist.

52:22 Torsten Beeck

Ja, das Interessante ist, ich weiß gar nicht, wo ich es gelesen habe, aber irgendwo habe ich gelesen, dass ganz, ganz viel im Code nicht dokumentiert ist, einfach weil es schon so alt ist. Und man den alten Code auch in der Form gar nicht so migrieren kann, weil man teilweise gar nicht weiß, was das Programm genau tut. Also das ist eher so ein bisschen Archäologie. Und wenn man dann tatsächlich daran rumschraubt und mit den mit den Live-Folgen, deshalb ist es eben im Grunde genommen so, dass viele Bankensysteme und so, die sind halt so, wie sie sind, die sind so zementiert, wenn man halt sagt, solange das läuft, müssen wir ja nichts machen. Und wir wissen auch ehrlich gesagt gar nicht so genau, was wir machen sollen, weil wir sind froh, dass es funktioniert. Das ist schon spannend. Also man kann sich das auch irgendwie gar nicht vorstellen, dass da halt irgendwie ein Großteil der unseres Bankensystems drauf beruht. Das ist wirklich krass. Ich glaube, das kommt sogar in, wie heißt die Serie, Mr. Robot vor. Da hackt der, glaube ich, auch irgendwie ein Kobol-basiertes Bankensystem. Und das das ist also, das ist so ein bisschen auch Popkultur-Gag, dass irgendwie auf wir auf so einem, unser, unser unsere Wirtschaft auf so einem 50er Jahre Code basiert.

53:33 Gavin Karlmeier

Aber das Interessante ist ja, dass diese Effekte ja in Zukunft nur noch stärker werden. Durch den Wissensverlust und Wissenstransferverlust über die Generation. Also du kannst ja gar nicht so viel dokumentieren, wie du programmieren kannst, auch wenn alle es versuchen. Und du ja irgendwann fast immer an dem Punkt. Wir haben es im Fall von X gesehen, als quasi die das komplette Entwickler in Team ausgetauscht wurde, wussten alle nicht mehr, wie es geht und haben angefangen, Parallelsysteme zu bringen. bauen und Dinge nachzubauen und dann auszutauschen, weil keiner verstanden hat, wie der bestehende Code funktioniert.

54:04 Torsten Beeck

Naja, wenn das Ende der 50er entwickelt wurde, dann kann man sich ja vorstellen. wie alt die Leute sind, die als zuletzt wirklich an der Codebasis irgendwie gearbeitet haben. Da werden ja nicht mehr so viele sein. Also ich kenne niemanden, der jemals irgendwie eine Zeile Code in Kobol geschrieben hat. Ich vermute, dass da keiner unter 60 ist auf jeden Fall. Und wenn du aber jemanden kennst, dann sitzt der ja wahrscheinlich bei euch im Haus. Ich bin mir ganz sicher, dass es hier Kollegen oder Kolleginnen gibt. die irgendwie sowas schon mal gemacht haben. Aber ich bin mir wirklich sicher. Ich werde da gleich mal nochmal auf die Suche hier gehen.

54:40 Gavin Karlmeier

Ja, das werden wir nächstes Mal, wenn wir da bis Haus keepen.

54:43 Torsten Beeck

Ja.

54:43 Gavin Karlmeier

Und dann noch eine kleine Geschichte, die es bleibt leider düße, es tut mir leid. Heute wieder Doom Hearing eigentlich.

54:49 Torsten Beeck

Ja, es ist wirklich. Nächstes Mal musst du wenigstens mal so zwei, irgendwas, wo man. Irgendwie auch ein bisschen Spaß hat. Das ist ja, das ist ja, da will man sich ja danach in die Badewanne legen. Also das, naja.

54:59 Gavin Karlmeier

Es tut mir leid, Leute. Und zwar haben wir in der letzten Episode davon gesprochen, dass die Regierung unter Trump anfängt, europäische Unternehmen anzuschreiben und dazu auffordert, ihr Diversity, Inclusion and Equality Paket oder Programm einzustellen und damit sozusagen die Werte von Donald Trump auch in Europa umzukom zu setzen. Viele Unternehmen, über die wir gesprochen haben, haben sich entweder bislang gar nicht dazu geäußert, wenn sie so ein Schreiben bekommen haben oder gesagt, dass sie das nicht umsetzen werden und dieses Schreiben veröffentlicht haben. Jetzt ist aber gleichzeitig der Jahresbericht von Lego erschienen und wie DR, das ist der dänische Rundfunk oder das dänische Radio, öffentlich-rechtlicher Rundfunk in Dänemark, berichtet, sind die Begriffe LGBTQ und Vielfalt, also Diversity. Aus dem Jahresbericht von Lego verschwunden, obwohl sie im Begriff im Bericht im Vorjahr noch mehrfach aufgetaucht waren Und man könnte davon ausgehen, dass das sozusagen voraus einer Gehorsam in Richtung USA ist, ein Markt, in dem Lego ja durchaus auch weiterhin präsent sein möchte.

55:58 Torsten Beeck

Das ist alles traurig. Tatsächlich ist es wahrscheinlich ganz smart, das jetzt da rauszustreichen, weil man dann nicht darauf warten muss, dass irgendjemand einem dazu auffordert. Dann kann man nämlich sagen, das ist für uns überhaupt kein Thema. Es ist trotzdem echt bitter, ne? Also, das ist ja so ein Rückzug auf Raten und so ein vorauseilender Gehorsam sich politischen Realitäten irgendwie zu fügen, bloß keine Angriffspunkte zu bieten und dass ein Wort wie Vielfalt Zum Marketingrisiko wird, ist also das kann man nicht mehr als Kulturwandel beschreiben. Das ist wirklich ein Riss. Und also wenn man sowas wie Inklusion sagt, dann um nicht Diversity zu sagen dann ist das halt so, ja, ist halt Semantik, ne? Also das ist ja keine, da geht es ja nicht mehr, da geht es ja nicht mehr darum, irgendwie eine vernünftige, also eine eigene Haltung zu haben. Und die Frage ist. Die ich mir dann immer wieder stelle, haben die Unternehmen in den letzten zehn Jahren das überhaupt nur auf ihre Websites gemalt, irgendwie eine Regenbogenflagge gemalt? Weil es irgendwie marketingmäßig gut zu ihnen passte.

57:13 Gavin Karlmeier

Ein Vorwurf, den sie übrigens ständig ertragen mussten.

57:16 Torsten Beeck

Ja, genau. Und es ist ja auch schwer zu sagen. Also ist so, ist auch Irgendwie, keine Ahnung, zu sagen, ja, wir wollen offen für alle sein. Heißt übersetzt ja auch, wir wollen einfach an alle unser Produkt verkaufen. Okay? Fair enough. Aber man sieht ja, was das wert ist, nämlich genau gar nichts. Und die Unternehmen müssen sich ja in irgendeiner Weise entscheiden, ob sie werteorientiert geleitet sein wollen und auch entsprechend Leute, die das in irgendeiner Form gutieren und wahrnehmen. ansprechen wollen oder ob das einfach politisch opportunistisch ja wir machen es gerade so wie es irgendwie Wie gerade so der Wind weht. Und das, ich bin mir nicht ganz sicher, ob das langfristig so funktioniert und ob Leute nicht vielleicht irgendwann denken, ey, ihr wart die Ersten, die damals

58:10 Gavin Karlmeier

Die die Regenbogenflabo Flagge von Looking at you, Mark Zuckerberg. Man kann das ja jetzt noch ein bisschen weiterspinnen und sagen, ja was bedeutet denn das? Dieser Vorwurf, der häufig aus der, ich sag mal, politischen Rechten oder noch größer, der derer. . kam, die das Voke als Opportunismus abgetan haben, die beispielsweise, wie du sagst, das Umfärben der Profilbilder im Pride Month in Regenbogenfarben als anbieternd verstanden haben, die das vorgeworfen haben, die müssten eigentlich jetzt genau denselben Vorwurf ertragen, nämlich das Unternehmen kaum ist, ein neuer Ein neuer Herr im Haus, sich sofort umschmeißen, alle Ringbogenfangenbogenflangen verdammen. Die machen eigentlich genau dasselbe wie das, was man ihnen zuvor vorgeworfen hat, nämlich sich opportunistisch verhalten, weil sie glauben, dass es ihnen wirtschaftlich zuträglicher ist. Und das ist eigentlich genau der Vorwurf, den sie all diesen Unternehmen immer gemacht haben, den sie aber jetzt als Triumph feiern.

59:09 Torsten Beeck

Ja, da haben wir ja eben auch schon drüber gesprochen. Es gibt halt dieses, wir wollen Meinungsfreiheit. Aber in unsere Richtung quasi. Und sobald jemand sich negativ über uns äußert, dann ist er irgendwie ein Woker, woker Faschist. Also das ist ja, das wird auch so funktionieren. Die werden das alle feiern und die werden sagen, endlich passiert mal was und das werden sie alles ehrlich gesagt Trump zuschreiben. dass endlich jemand mal dafür gesorgt hat, dass dieser ganze Quatsch wieder verschwindet. Und ehrlich gesagt, diese Tendenz sieht man durchaus auch Also, die sieht man auch in Europa. Das ist ja jetzt nicht, das hat die USA jetzt auch nicht exklusiv.

59:51 Gavin Karlmeier

Auch wahr. Und damit sind wir am Ende für heute. Thorsten, schön, dass du da warst. Das war überhaupt nicht lustig, Gavin. Soll ich mir noch eine rote Nase aufsetzen jetzt oder war wie immer sehr spannend. Vielen Dank Vielen Dank.

01:00:06 Torsten Beeck

Und wir sprechen dann nächsten Monat. Ich werde dich vorher daran erinnern, dass du dir das nächste Mal einen Anzug an hast.

01:00:12 Gavin Karlmeier

Ich ziehe den nächsten meinen Anzug an und bring was Witziges mit versprochen.

01:00:15 Torsten Beeck

Da freue ich mich jetzt schon.

01:00:16 Gavin Karlmeier

Danke dir, Thorsten.

01:00:17 Torsten Beeck

Tschüss.