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Folge 407 · 31. März 2025 · 1:09 Std.

Elon Musk überreicht sich selbst ein Waschbecken (feat. Pip Klöckner)

mit Nicole Diekmann

Nicole ist endlich wieder da! Und Pip Klöckner besucht uns und erzählt, was xAI mit X will. Oder umgekehrt?

Trump versucht außerdem, auch in Europa seine sogenannten “Werte” durchzusetzen – und schreibt Briefe, in denen er französische Unternehmen auffordert, DEI-Programme einzustellen.

Und was bedeutet eigentlich “OG”, Mark Zuckerberg?

Das heutige Coverbild ist übrigens KI-generiert und zeigt Elon Musk, wie er sich selbst ein Waschbecken überreicht.

➡️ The Verge über die Zukunft der Communities https://www.theverge.com/press-room/617654/internet-community-future-research

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran.

00:03 Gavin Karlmeier

Das Social Media Update der CT. Hallo Nicole. Hallo Gevin. Bei mir ist heute Nicole Dickmann endlich mal wieder. Du warst so lange nicht da, es war aber auch viel los. Hauptstadtkorrespondentin des ZDF, Kolumnistin, Schlaue Frau Bin großer Fan und weiß gar nicht, was ich sonst alles über dich schwärmen soll. Alle Leute wissen ja, wie toll du bist. Oh, wie lieb du bist, Gavin? Wie hab ich das denn verdient? Ich weiß nicht, mir wurde mal gesagt, dass diese Vorstellungen, die ich hier mache, der Grund sind, warum die Leute immer wiederkommen. Ja, und Paypal. Die Unsummen, die man dir überweist für so ein Intro. Jetzt bringt das Finanzamt nicht auf doofe Ideen, sich mal meinen Paypal. Das kümmert sich gerade um mich, kann ich sagen. Ja, wir haben unterschiedliche Finanzämter, so viel will ich verraten. Wie geht's? Fangen wir so an. Jetzt so einen Monat nach der Bundestagswahl. Ja, die steckt mir tatsächlich noch ein bisschen in den Knochen, sowohl tatsächlich konditionell als auch seelisch. Es war, du hast es eben schon gesagt, sehr, sehr viel zu tun. Das ist ja für Hauptstadt Korrespondentinnen und Korrespondentin, immer sowas wie für SportberichterstatterInnen eine WM, eine Fußball-WM. Also, das ist natürlich mega spannend und das, worauf man so hinfiebert, aber es ist auch wirklich ein bisschen anstrengend, ohne jetzt jammern zu. Wollen. Ich habe das vor allem hinterher gemerkt. Plus, jetzt jammere ich doch ein bisschen, der Frühling, der Heuschnupfen. Dieser, ich glaube, damit bin ich nicht alleine. Es ist wirklich krass. Also mich hasst die ganze Natur, also quasi der ganze Kalender ist auf mich ausgerichtet, was gegen wer Angeht. Aber du hast recht, Hasel und Erle, die haben schon mal zugeschlagen dieses Jahr, aber der Endgegner, die Birke, die wartet noch auf mich. Jetzt ist gerade so ein bisschen, jetzt bin ich, glaube ich, nur erkältet. Das sage ich dem Richtigen. Also ich höre ja jede Folge und wie oft ich denke, ich bin diese eine. Ich denke so oft, oh Gott, der gehört doch ins Bett und nicht ans Mikro. Und heute aber, heute bist du toi toi toi gesund, ne? Ja, das ist eine der sieben Folgen im Jahr, in denen ich meine verschnupft stinge. Ja, was soll ich machen? Also ich hab halt, ich hab diesen Deal hier angenommen, ich hab gesagt, wir machen diesen Podcast. Und wenn ich jetzt drei Folgen auslassen würde, weißt du, wie viele Nachrichten ich dann wälzen müsste, um mich auf diese vierte Folge. . dann die erste ist, wieder vorzubereiten, das kann kein Mensch bewältigen. Ja, und was höre ich dann diese drei nicht existenten Folgen lang? Eben, Geht's und nicht. Ich habe mir überlegt, weil wir heute so viel Politik und auch so viel ein bisschen Wirtschaft haben und so viel Kram, fangen wir heute mal ganz unkonventionell mit unserer Rubrik an, um direkt von vornherein mit Social Media Themen heute in den Tag und in die Woche zu starten Wie klingt das für dich? Das heißt, wir überspringen das Housekeeping. Es gibt heute kein Housekeeping, richtig. Guck mal, wie ich mich auskenne, ich wollte nur ein bisschen angeben mit meinem Wissen. Du bist eigentlich die Housekeeperin vom Dienst hier. Ich bin die Housekeeperin vom Dienst. Ja, wenn du wenn du jetzt schon weißt, wann welche Rubrik sie kommen müsste. Ne, ich bin mensch gewordene Struktur. Der mich kennt, weiß, das stimmt nicht, aber dann überspringen wir das Housekeeping. Komm, gehen wir, gehen wir in die Rubrik, Augenblick. Okay. Funktionen und Emotionen. Es gibt ein neues soziales Netzwerk da draußen mal wieder. Als hätten wir noch nicht genug. Und das ist so ein bisschen, ich weiß nicht, wie nennt man das? Ist das ein Zombie dann am Ende oder ein Ghoul oder so? Also Friendster. Gab es schon mal, ich weiß nicht, ob du Franster kennst. Friendster war ein soziales Netzwerk 2002 gegründet. In der Wikipedia steht durch die Frida Incorporated. Also die haben sich quasi selber gegründet, kommen wir heute auch nochmal auf solche Circle-Jarks, kommen wir heute auch nochmal zu sprechen. Aber. Es war eigentlich so eine Art Facebook, bevor Facebook ein Ding war. Wurde aber dann schon 2004 war es das größte soziale Netzwerk, 2005 wurden sie von Myspace so doll überholt, dass sie irgendwann völlig irrelevant waren. Und 2015 haben sie die Bude dann zugebracht. Macht, jetzt, zehn Jahre später, kommt Friendster in einer kompakten, kleinen Form zurück mit dem Versprechen, wir werden niemals deine Daten verkaufen und wir wollen keine Werbung schalten. Das ist das Versprechen, das sie geben. Ich habe eben noch eine KI gefragt in Vorbereitung, wo denn die Unterschiede zwischen Facebook und Friendstar im Funktionsumfang gelegen haben. Und bei Franster schreibt Perplexity AI, die ich gefragt habe, die hier mit Quellen auch recherchieren, den Funktionsumfang von Friendster, es ermöglichte es Nutzern, Profile zu erstellen, Freunde zu finden, Nachrichten auszutauschen und Fotos hochzuladen. Ich sehe den großen Unterschied jetzt noch nicht. Aber der größte Unterschied ist oft mal, dass sie vorhaben, nichts zu verkaufen. Und nichts zu verdienen. Das ist ein bisschen das Problem, das auch im Haken dann diskortiert wurde. Da hat nämlich Sebu geschrieben. Es ist super unseriös, mit solchen Versprechungen hausieren zu gehen, ohne zu schreiben, wie das Geld reinkommen soll. Userbase aufbauen und dann mal schauen. Wir wissen alle, wo das hinführt. Ich meine, schaut euch Blue Sky an, die verkaufen T-Shirts. So weit darf es nicht kommen, dass man Tisch kommt. Und in den Terms of Service, in diesen Nutzungsbedingungen, sind auch noch so Platzhalter, bei denen einfach nur so eckige Klammern Terms of Service URL steht. Also es ist alles noch nicht so ganz ausgekriegt. Aber man kann sich jetzt vorab bei friendster. com registrieren. Ist es aber noch nicht online. Wo sitzen die denn? Warum die denn ihren Firmen sitzt? Da, das schauen wir jetzt mal direkt nach. Delaware. Es gibt kein Impressum. Ich kann es dir nicht sagen. Das wird ja immer seriöser. Oder Moskau. Auch gut, ja. Pjönjang. Nee, ich weiß es nicht. Mal sehen. Aber vielleicht ist da, also ich finde, was das ja eigentlich zutage führt ist, ich weiß noch, als wir hier angefangen haben, Tüttertot zu reden. Oder Twitter in unserer Hand quasi verschieben. Farbe zu tragen. Genau. So, das gefällt mir auch sehr gut. Dass dann die ganzen Twitter-Alternativen spielen. Und dass wir noch keine echte Facebook-Alternative erleben, vielleicht auch mangels Notwendigkeit, aber dass Friendster genau diese Lücke sozusagen schließen könnte. Es gibt natürlich im Fiddiverse entsprechende Alternativmodelle, aber Es gibt eben noch nicht diesen großen Wildwuchs, den wir damals bei Twitter erlebt haben mit diesen ganzen Netzwerken, die ich alle größtenteils schon wieder vergessen hatte, die kuriose Namen hatten. Braucht man Facebook noch? Ich überlege gerade, welche Funktionen bietet uns Facebook, die wir anderswo nicht haben. Geburtstage. Wenn ich an meinem Geburtstag auf mein X-Profil gehe, kommen da Luftballons runter. Das finde ich toll, aber das stimmt. Ich habe keine Geburtstagsliste. Bist du sicher, dass es die Ballons noch gibt, weil die wurden zwischenzeitlich mal abgeschafft? Ich hatte letzte Woche Geburtstag vor zwei Wochen und da hat es funktioniert. Herzlichen Glückwunsch, nachträglich. Ja, danke, danke. Nee, hast du nicht. Aber ist nicht so schlimm. Aber ich habe es extra nachgeguckt, weil ich mich über die Balance immer so freue. Die gibt es noch Ah, vielleicht auch wieder. Vielleicht kann man das mal hauskippen, weil ich habe das Gefühl, wir haben damals berichtet, dass sie weg sind, ja. Ja, also dann sind sie wieder da. Also ich kann auf jeden Fall sagen, dass Facebook, da kommt direkt zur nächsten Funktion, bevor ich da eine Emotion zu Friends dann nochmal abklopfe. ähm dass um Facebook angekündigt hat eine OG-Funktion zurückzubringen, wie sie es nennen, nämlich einen überarbeiteten Freundetab in der App, in der nur noch Inhalte deiner FreundInnen angezeigt werden. Also sozusagen das originale Facebook kommt jetzt in Facebook zurück. Darüber kannst du, also das ist der Punkt, wo jetzt gerade die Freundschaftsanfragen drin stecken. Da werden dann weiterhin zukünftig Feed- und Storyposts deiner FreundInnen, Reels deiner FreundInnen, Geburtstage, Freundschaftsanfragen und Vorschläge für Leute, die du kennen könntest, drin angezeigt. Ist dann Max Zuckerberg automatisch mein Freund? Also ist es wie auf X, wo ja jetzt meine komplette Timeline wirklich zu 90% voll ist mit Posts von Elon Musk oder habe ich da noch die freie Wahl? Ich glaube, du hast da tatsächlich noch eine freie Wahl, aber das Interessante ist ja, dass Mark Zuckerberg ganz lange das einzige Profil war, dem du keine Freundschaftsanfrage schicken konntest. Also auch nicht ausgegraut, sondern dass es gar nicht diesen Button hatte. Inzwischen kann man das, glaube ich, generell auch deaktivieren, sage ich jetzt einfach mal so. Don't call us, we call you. Aber er sieht da drin eine OG-Möglichkeit. Was heißt denn OG? Wofür steht denn OG? OG ist Original Gangster. Und das ist ein Begriff OG. Also es sind so Begriffe, äh, ist ein Begriff für so Dinge, die so ursprünglich sind. War das eine Boomerinnenfrage, was OG heißt? Man muss die Wahrheit auch aussprechen. Wenn man fragt, bekommt man auch eine Antwort. Vielleicht können ja alle, die nicht wissen, was wussten, was OG bedeutet, das mal kommentieren unter dieser Folge. Ich kann mir bedanken, ganz herzlich. Ein kleines Meinungsbild darüber kriegen, das würde mich interessieren. Mark Zuckerberg selber sagt, ich glaube, dass es eine Reihe von Möglichkeiten gibt, die ich für sehr unterhaltsam halte, nämlich eine nach der anderen zu entwickeln und einen Haufen dieser Dinge aufzubauen, die früher diese freudigen Erfahrungen waren, die die Leute bei Facebook gemacht haben und die es heute im Internet nicht mehr gibt. Und das ist so sein Grund, warum er das zurückholen möchte. Mir fällt das so schwer. Ja, genau das war ja auch ein großer Aufreger, als sie das geändert haben. Aber mit welcher Vehemenz damals noch Facebook und nicht Mieter diesen Schritt verteidigt hat und mit so blöden Argumenten auch gerechtfertigt, Deswegen fällt es mir so schwer, jetzt zu denken, achso, jetzt ist es plötzlich doch wieder das Richtige. Weißt du, wie ich meine? Ich bin nachtragend. Also zumindest, ja, doch, ich bin nachtragend tatsächlich. Wäre es mal immer so geblieben, das hätte uns viel Ärger erspart. Ja, wahrscheinlich hast du recht. Auf der anderen Seite haben die Zahlen ja dafür gesprochen, dass jede Veränderung am Ende dazu geführt haben, dass das Netzwerk größer wurde und mehr genutzt wurde. Das heißt, das waren alles schon Entscheidungen, die die Leute so auch Haben wollten. Aber man muss auch dazu sagen, man ist, glaube ich, selber nicht so richtig in der Lage, die pragmatischen Wirkungen der Droge, die man da konsumiert, richtig einzuschätzen. Und ich als öffentlich-rechtliche Frau darf sagen, Zahlen sind auch nicht alles. Das stimmt natürlich auch. Wie gesagt, man kann das, glaube ich, selber nicht so richtig. Man hat dafür kein Gespür, was jetzt gerade gut und richtig ist, nur weil es sich nach einem Kick anfühlt. Siehst du ja auch in TikTok. Also ich glaube, eine clevere Nutzung von TikTok würde anders aussehen als die Bildschirmzeit, die ihr, liebe HörerInnen da draußen, die TikTok nutzen, gerade in der Bildschirmzeit-App bei TikTok stehen habt. Wo du gerade sagst, nach dem Kick anfühlen und dann auch noch TikTok. Ich wurde letzte Woche gefragt, was der peinlichste Lieblingssong meines Lebens ist und ich musste antworten, warum von Tic Tac Toe. Ich dachte, du sagst jetzt TikTok von Casha. Aber da hätte ich gesagt, das ist von daher peinlich. Ja, bei Tic-Tac-To sind wir uns, glaube ich, einig, dass das peinlich ist. So, Tic-Tac-Toe ist meine Lieblingsanekdote übrigens. Ach, wir sind halt, wir haben so viele Themen und jetzt schwafeln wir schon so, aber trotzdem, dass sie versucht haben. auch auf einem nichtdeutschsprachigen Markt Erfolg zu haben. Und zwar haben sie den Song Ich finde dich scheiße auch auf Englisch rausgebracht mit dem Text I think you're scheiße Nein. Doch, du könntest ja bei Spotify anhören. Es ist ein Banger. Instagram fügt die. Achso, passt jetzt mit Friendstar, genau. Haben wir Bock auf Friends oder nicht? Natürlich nicht. Okay. Instagram fügt die Option zur Wiedergabe von Reels in doppelter Geschwindigkeit hinzu. Ist auch schon da. Ich nutze, habe das tatsächlich. an diesem Wochenende auch schon sehr, sehr, sehr intensiv genutzt und zwar wenn du auf den rechten Bildschirm ran tippst, läuft das Reel in doppelter Geschwindigkeit mit Ton Das würde mich verrückt machen. Ich habe das noch nicht ausprobiert, aber ich kann auch Podcasts nicht mal in der anderthalbfachen Geschwindigkeit hören. oder WhatsApp-Sprachnachrichten, die ich übrigens sehr liebe. Ich bin große Freundin von Sprachnachrichten. Aber ich habe lange Radio gemacht und achte eh so auf Ton. Und auch Stimme auf Fernsehen, da spielt das ja auch eine Rolle. Ich kann mir nicht die Chipmunks anhören und ich kann mir auch kein beschleunigtes Bild angucken. Ist mir zu unecht und ehrlich gesagt, na Instagram nutze ich wirklich Zu, ich würde sagen, mindestens 70 Prozent aus Unterhaltungszwecken zum Entertaining. Und wenn ich mir da auch noch Stress machen müsste, weil meine Zeit reicht nicht, um ein Video, ein Reel in Echtzeit abzuspielen. Wie gehetzt kann ich mich denn noch fühlen? Also, das würde mich in einem Bereich, in dem ich mich wirklich mal bewusst hinsetze und mir denke, so, jetzt nimmst du dir die Zeit. Auch nochmal stressen, das wäre der Bluthochdruckgarant Nummer 1, wenn ich damit noch anfangen würde. Ja, eine Korrektur habe ich allerdings, weil du die Chipmanks erwähnt hast, das wird nicht hochgepitcht. Also die Tonhöhen bleiben gleich beim schneller Abspielen. Ich kann das auch nicht. Podcasts sparen, dann kann ich auch alles nicht schneller hören, da ist mein Gehirn leider nicht in der Lage zu. Bei Reels gibt es aber manchmal so gerade erzählte Videos, wo jemand sowas erzählt, wenn es komplett untertitelt ist, das kriege ich ganz gut hin, dann auf schneller. Aber nein. Aber warum? Also wie viel spart man denn dadurch? Wie lang ist ein Reel? Bis zu drei Minuten. Das heißt, du kannst bis zu 90 Sekunden am Tag pro Reel sparen. Ich meine, es geht auch mehr. Ich glaube, du kannst auch schon bevor sie es verlängert haben, bevor sie das Limit erhöht haben, du kannst das austricksen. Du lädst es als normalen Beitrag. Du lädst die Videos einfach hoch als Beitrag und dann ist es irgendwie. Du hast es nicht als Real gepusht, also du kriegst es dann nicht als real ausgespielt. Ich weiß allerdings nicht. Ob das schneller abspielen auf Reels begrenzt ist oder nicht auch auf lange Videos. Müssen wir mal checken, musst du gleich mal ein 60-minütiges Video holen. Wir können ja diese Folge hier mal komplett bei Instagram hochladen. Ja, und dann ist es kaputt und wir sind schuld. Blue Sky, das ist jetzt, ich weiß nicht, ob du dazu eine Emotionen hast. Blue Sky hat jetzt, also ich fange mal so an. Wenn du bei Twitter damals einen Link gepostet hast, Dann hat dieser, wenn du auf den Link geklickt hast, dieser Link dich immer über eine Referral-Site geführt. Du erinnerst dich, ne? T. co war das. Auch bei Facebook ist das so, dass du über so eine Zwischenseite geleitet wirst. So, heute noch so bei X, ne? Ist auch immer noch so. Und das hat den Vorteil, dass wenn du jetzt Publisher bist, zum Beispiel, dessen Link viel geteilt wird, du sehen kannst, wenn viele Links über diese Seite auf deine Seite zugegriffen haben. Und Blue Sky führt das jetzt auch ein. Go. bsky. app wird diese Referral-Site oder Zwischenseite heißen. die eben hilft, dass man relativ einfach sortieren kann in seinem Monitoring-Tool, von wo die Zugriffe herrühren. Das ist gut. Also im Zweifel kann das auch nochmal den nichtwissenden Verantwortlichen in Redaktionen, in Medienhäusern. eine womöglich bereits existierende hohe Relevanz vom Blue Sky näher bringen, sodass das dann tatsächlich noch ein bisschen ernster genommen wird. Als Medium, auf dem man veröffentlicht. Ich finde ja immer noch, es hängt ex total hinterher, was Echtzeitberichterstattung angeht. Also wenn sowas passiert wie das Erdbeben jetzt in Myanmar und in Thailand, da gucke ich nicht bei Blue Sky. Da ist das immer noch lange nicht. Aber es Kann nur helfen, würde ich mal denken. Oder? Wie siehst du das? Ja, ich empfinde das ehrlicherweise auch so, vor allem als jemand, der eben vielen Medienhäusern ist. und mit denen spricht und auch dafür wirbt, zum Beispiel auch mal neue Ausspielwege zu testen. Wir wissen, dass Mastodon oder das Fiddiverse eine verhältnismäßig kleine Reichweite, aber eine extrem extrem hohe Conversion Rate mit sich bringen. Also viele, viele Leute klicken da eben auf die Links. Das kommt aber in großen Redaktionen vor allem die, die Reichweitengetrieben arbeiten. Und das betrifft eben nicht nur Boulevard-Medien, sondern es gibt eben auch sehr viele Medien im konservativen Bereich. Also nicht politisch konservativ gestellt, sondern im klassischen Nachrichtengeschäft zum Beispiel, den es schon auch um Reichweite gelegen ist. In allen, oder? Wahrscheinlich den meisten. Ich denke allen. Also es gibt natürlich so Nischenhäuser, die sagen, ist uns wurscht, aber Im Grunde die meisten. Und da sowas mal auszuprobieren oder ausprobieren zu können und das gut tracken zu können, hat natürlich einen Vorteil. Aus NutzerInnensicht habe ich jetzt auch ein paar Leute gelesen, die sagen, also die freuen sich da jetzt nicht so drüber, besser getrackt werden zu können. Aber de facto werden ja nicht sie getrackt, sondern nur ihr Nutzungsverhalten anonymisiert gesammelt. Und alles, was hilft, die Leute von Excel zu führen, naja. Ja, also ich meine, wir sind alle bei Spotify, wir sind alle bei Netflix, wir sind fast alle bei Amazon dieses getrackt werden Ding. Ja, da lässt man vielleicht auch mal die Kirche im Dorf. Ich wollte ja nur mal ein paar Emotionen anbieten, an denen ich so vorbeigelaufen bin. Habe ich auch welche zu, zu den Emotionen. Emotionen über Bande. Wir haben noch einen kleinen Überraschungsgast heute. Gast ist ein bisschen gelogen, weil wir haben eine Sprachnachricht bekommen, denn es gibt eine Nachricht, über die wir sprechen müssen, die aber relativ komplex ist. Ich fasse ganz kurz zusammen, was passiert ist. Am war das, am Freitagabend kam die Meldung, dass Elon Musk, also Elon Musk hat angekündigt, ich lese dir einfach vor, was er geschrieben hat. XAI hat X in einer vollständigen Aktientransaktion übernommen. Die Kombination bewertet XAI mit 80 Milliarden Dollar und X mit 33 Milliarden Dollar. 45 Milliarden Dollar abzüglich 12 Milliarden Dollar Schulden. Seit seiner Gründung vor zwei Jahren hat sich XAI schnell zu einem der führenden KI-Labore der Welt entwickelte, bla bla bla bla bla bla bla. Kurzum Das Unternehmen XAI, das irgendwann gegründet wurde in jüngster Zeit, hat jetzt X übernommen und damit ist X nicht mehr ein eigenständiges Unternehmen, sondern ein Tochterunternehmen von XAI. Das heißt, Twitter hat einen neuen Besitzer schon wieder. Kann man so sagen. Wen denn? Ja, den gleichen wie vorher. Es gibt wahnsinnig viele Memes, in denen Elon Musk sich selber irgendwie die Hand schüttelt. Was mir fehlte, war ein Bild, ich habe das versucht mit Grog zu generieren. Ich habe versucht, ein Bild generieren zu lassen, in dem Elon Musk sich selber ein Waschbecken überreicht. Weil das eigentlich, aber es sieht so mittelgut aus. Wir packen das mal hier aufs Episodenbild für heute, wenn ich, ich schreibe mir das auf. Weil also das ist für mich, das ist die Zusammenfassung. Oder wie Geoff Joe bei Bluesky geschrieben hat, ich habe meinen Fernseher verkauft, dessen Wert ich selber auf zwei Millionen Dollar einschätze, an meine Couch, dessen Wert ich auf 5 Millionen Dollar einschätze Schätzer, der Scheck ist in der Post. Das finde ich so lustig. Das ist super. 33 Milliarden soll Twitter X werden. Eigentlich sogar fünfvierz Milliarden hat aber nach zwölf Milliarden Dollar schulden. Dann wissen wir ja genau, dass 33 total geschönt ist. Wenn er schon in der Lage ist, 11 abzuziehen, so ehrlich zu sein, also dann muss es ja ziemlich schlimm. stehen, um die Mann. Wir wissen es nicht, genau. Genau, wir können es nicht wissen. Die letzten Schätzungen sagen so zwischen 9 und 10 Milliarden Dollar. Man muss fairerweise aber dazu sagen, dass sicherlich der politische Einfluss von Elon Musk und damit auch die Auswirkungen auf die Plattform X sich eher positiv auf den Wert des Unternehmens auswirken sollten. Aber also 45 Milliarden Dollar ist schon doll. Das ist aber auch eine Frage der Perspektive, oder? Also es läuft ja nicht. Es läuft ja gerade nicht. Es läuft ja auch für Trump nicht. Ich kann das nicht auf die Langstrecke einschätzen, überhaupt gar nicht. Flight can das niemand, but I would not by my economischer sachverstand ungefair so horizon couch. Und damit 2 Milliarden Dollar wert ist auf 5? So. Im Moment würde ich mal sagen, läuft es nicht so, wie die sich das für diesen Moment gewünscht hätten. Ja, es gibt Meldungen, aber auch die sind so unseriös, dass wir sie nicht mehr im Podcast hatten, dass X in diesem Jahr die Ziele fürs erste Quartal in Sachen Werbeeinnahmen erreicht hätten, aber wie immer mit Zielen, das ist das, was ich dann, was ich auch in meinem Job, in meinen Beratungen immer so sage, ist Also wenn du ein Ziel erreichst, dann hast du entweder sehr gut gearbeitet oder das Ziel war so definiert, dass das sehr leicht und die Vorsicht muss man da auch walten lassen So, jetzt habe ich aber gerade einen Stargast angekündigt oder einen weiteren Gast und den wollen wir jetzt mal hier reinschieben, denn Pip Klöckner, Tech-Analyst vom Doppelgänger Tech Talk-Podcast, ein bisschen unser Schwesterformat, glaube ich. Ich glaube, es gibt sehr viel Überschneidung in den HörerInnen. Der war so nett und hat es mal quasi aus einer wirtschaftswissenschaftlichen Perspektive für uns ein bisschen eingeordnet und sortiert. Das geht zehn Minuten, Leute. Also ihr könnt euch jetzt zurücklehnen, holt Popcorn raus und hört euch an wie jemand, der sich mal wirklich mit Zahlen auskennt, mal sortiert. wie diese Übernahme von XAI von X wirtschaftlich zu verstehen ist. Wir hören uns das jetzt mal an und lehnen uns ein bisschen zurück. Los geht's.

21:56 Nicole Diekmann

Gib's noch was los. Grüß dich, Gavin. Hallo liebe Hakis. Ich habe die Ehre, ganz kurz wirtschaftlich so ein bisschen den XAI kauft XDI einzuordnen. Und ein paar Sachen sind besonders daran. Also einerseits ist es natürlich eine Transaktion, bei der Elon Musk an beiden Firmen Die kontrollierende Mehrheit. Held, das heißt, bei X gehören die höchstwahrscheinlich noch bis zu 80 Prozent. Ein paar Shareholder hat er damit reingelassen, aber 80% sollten ihm gehören. Bei XAI gehören ihm nur noch 50 Prozent, weil um die vielen GPUs zu finanzieren, also die Data Center. musste er viel externes Kapital aufnehmen und deswegen gehören ihm bei XCI noch 50 Prozent. Aber beide Firmen kontrolliert er und so hat er die quasi auch Per Dekret verschmolzen. Also es gab nur eine Investmentbank, Morgan Stanley war das, normalerweise hätte man auf beiden Seiten eine Bank, die das mitverhandelt und die Interessen der Shareholder vertritt. Ich nehme an, dass auch sozusagen Die Rechtsberatung auf beiden Seiten die gleiche war. Das heißt, dass seine Anwälte das einfach durchstrukturiert haben, ohne dass man da groß advers gearbeitet hat und um den letzten Cent gekämpft hat. Die Firmen haben auch viele überlappende Investoren, also nicht nur er ist an beiden beteiligt, sondern auch Sequoia Capital and Riesen Howitz, zwei sehr renommierte US-Venture Capitalisten, Fidelity oder das Königreich Saudi-Arabien bzw. deren Holding sind an beiden Firmen investiert. Deswegen kann man sagen, im Grunde genommen sind die Interessen der meisten Shareholder zumindest sowieso Gleichgeschaltet. Es war ein sogenannter All-Stock-Deal, das heißt, es wurde komplett in Aktien bezahlt oder im Deutschen würde man von einem Aktientausch. Das heißt, da fließt kein Geld, sondern die ehemaligen Shareholder von X bekommen einfach dafür, dass sie ihre Anteile an X abgeben, neue Anteile. An XAI, also der gemergten Firma XAI, kauft X dazu. Dafür haben die Shareholder, die vorher an X beteiligt waren, jetzt XEI. Anteile, sozusagen ein kleineres Stück am größeren Kuchen. Auch das noch nicht besonders, aber nur um das kurz zu erklären. Was ganz ähnliches, hat Elon Musk schon mal 2016 mit Solar City gemacht. Das wurde von Kimball Musk, glaube ich, geleitet, seinem Bruder. War eine nicht super erfolgreiche Gründung von ihm. Es hat er letztlich einfach mit Tesla übernommen. Da gab es die gleichen Interessenskonflikte und er hat quasi mit der einen Firma seine andere nicht ganz so erfolgreiche Firma übernommen. Aus Business-Perspektive macht der Deal natürlich Sinn. Also da gibt es gar nicht viel rumzudiskutieren. XAI kann sehr gut die Daten von Twitter gebrauchen und die Distribution, also die Nutzer. Also einerseits die User-Interaktion auf Twitter, aber auch einfach die Inhalte, die sie kreieren, sind wertvolle Trainingsdaten für KI-Modelle, das ist, was XAI braucht. und was Ihnen Vorsprung gegenüber anderen Firmen wie Entropic oder OpenAI geben könnte. Exklusive Trainingsdaten sind immer wertvoll. Und Distribution meint der Endkundenzugang. Also Twitter hat laut Mast 600 aktive 600 Millionen aktive Nutzer. Selbst wenn es ein paar weniger sind, ist das wertvoller Kundenzugang, den man sich sonst erkaufen muss per Werbung. Das ist eine Großen Herausforderungen, die weder Microsoft noch Meta noch Google so richtig gemeistert haben, dass nutzt Kunden oder User auch wirklich freiwillig die KI-Produkte nutzen. Und da erhofft sich XAI natürlich, dass so wie man das jetzt ja schon In einer Kooperation macht, also indem man Krog in X in ex Twitter eingebaut hat. Quasi wird Das ist jetzt wirklich in einer Struktur gegossen. Dadurch bekommt XAI den Zugang zu Twitter-Nutzern und deren Daten. Und X wiederum bekommt eine wirtschaftliche Zukunft, wenn man so möchte. Hat ansonsten davon nichts zu erwarten, außer dass man eben Geld bzw. Shares an der neuen Firma bekommt. Soweit, so gut. Was man sich natürlich fragen muss, ist, was wird mit Linda Jacquero und dem. Achso ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass Elon Musk so ein bisschen seine Attention auch nur noch auf eine Firma lenken muss und nicht noch einen weiteren CEO-Posten hat, sondern es so ein bisschen ähm konsolidiert. Eine Frage, die man sich stellen kann, ist, werden Firmen wie Reddit, Snap, Pinterest oder Discord vielleicht in Zukunft Ähnliche Deals machen, diese KI Companies sind teilweise, also Size Entropic oder OpenAI mit inzwischen fast 300 Milliarden. Oder eben XAI, die sind diese KI-Companys viel teurer bewertet als die Social Media Networks, die alle nur 10 bis 20 Milliarden kosten. Das heißt, wir könnten auch noch weitere solcher DLC. In Zukunft. Eine Sache, die auf jeden Fall spannend ist vor dem Hintergrund und was zum Kontext gehört, ist, dass vor kurzem ja nochmal bekannt wurde, dass durch eine sogenannte Secondary Transaction die Bewertung von Ex-Twitter auf 45 Milliarden wieder hochgejazht wurde. Also man sprach davon, dass die alte Bewertung wieder erreicht ist, obwohl sie bei Fidelity, einem der Investoren, weiterhin zu 72 Prozent abgeschrieben, mit nur 12 Milliarden in den Büchern steht. Hat Elon Musk es irgendwie geschafft, eine Transaktion oder so eine Art, wie nennt man das im Deutschen? Eine Ausschreibung zu machen, wo Investoren bereit waren, neue Anteile zu kaufen, oder nicht Entschuldigung Anteile von Altinvestoren zu kaufen bei einem Wert von 45 Milliarden. Warum tun die das? Das ist sicherlich nicht der wirtschaftliche Wert von Twitter, sondern. Eine Vermutung wäre, die Nähe zu Musk und Masks Nähe zur politischen Macht könnte ein Grund sein, warum man sich mit ihm gutstellen will. Und deswegen überzahlt man diese Anteile. etwas oder nicht ganz deutlich sogar und zahlt statt der zwölf Milliarden, die Fidelity sieht, eben die 45 Milliarden. Ein anderer Grund könnte sein, dass Elon Musk den Leuten schon verkauft hat. Das ist der einzige Weg, wie ihr in ExEA investieren könnt. Also ihr müsst jetzt Twitter auf 45 Milliarden kaufen oder Anteile daran für 45 Milliarden bewerten, dann werden diese später, das verrate ich euch jetzt schon, in XEI. Anteile gewandelt, weil ich die verschmelzen will. Beides ist natürlich spekulativ, wir wissen das nicht. Aber das könnte ein Grund sein, warum Leute bereit waren, 45 Milliarden nochmal für Anteile an Twitter bzw. X. zu bezahlen. Und welchen Vorteil Elon Musk jetzt daraus hat, sieht man aus einem kleinen Rechenbeispiel. Das ist nicht so einfach, ich versuche es einfach darzustellen. Einfach gesagt, an der Wertvollen Firma XCI gehören Musk aber nur die Hälfte, 50%. So, die war zuletzt im November mit 50 Milliarden bewertet. Jetzt in dieser Transaktion wird sie mit 80 Milliarden bewertet, also 60% teurer. In diesem halben Jahr könnte man sagen, die meisten KI Companies sind 50% teurer geworden in der Zeit. Deswegen ist das wahrscheinlich fair. Das heißt, ihnen gehören jetzt 40 Milliarden an diesen 80 Milliarden von XAI. Und bei Twitter gehören ihm aber 80 Prozent. Das heißt, je höher der Anteil an Twitter wert wäre. Beziehungsweise je mehr Twitter-Wert ist, desto höher ist auch sein 80%-Anteil in dieser neuen Firma. Das heißt, er hat ein großes Interesse, Twitter so erfasst, So kostbar wie möglich erscheinen lassen, weil ihm da 80% gehören. Und wahrscheinlich hat er deswegen diese 45 Milliarden-Runde nochmal gemacht. Ich versuche das mal so mit einfachen Zahlen klarzumachen. Also sagen wir mal Wir bauen hier einen Radler oder Alster würde man sagen in meinem Tunskreis sagen. Und bei XAI Ist es so ein echtes 50-50-Radler. Das heißt, das Bier, der Elon Musk-Anteil, ist an dem 80 Milliarden, also er hat einen 800 Milliliter Radler und davon ist die Hälfte Bier Das sind seine 40 Milliarden. Die IMAN XCI gehört, die Hälfte. Und wenn er jetzt auf der Fidelity-Bewertung sozusagen die ja 12 Milliarden war, Das X dazu schüttet, damit die neue Firma entsteht, dann gehören ihm nur 80%, also rund 10 dieser 12 Milliarden. Das heißt, dann die neue Firma wert 92 Milliarden Wert oder 920 Milliliter Radler, an dem ihm aber nur 50, nämlich die 40 Milliarden aus. XAI und die 10 Milliarden aus X gehören. 50 von 92 sind ungefähr 54 Prozent oder eben 50 Milliarden Dadurch, dass er XCI jetzt aber vorher mit 5, dass er ex vorher mit 45 Milliarden bewertet hat oder bewertet hat lassen, gehören Ihnen davon jetzt 80 Prozent, das sind rund 33, Entschuldigung. Jetzt muss man noch sagen, diese 45 Milliarden sind tatsächlich 33 Milliarden, weil die Firma ja verschuldet ist mit 12 Milliarden. Deswegen müssen wir jetzt mit 33 Milliarden rechnen. Und von diesen 33 Milliarden gehören ihnen 80%. Das wiederum wären 26,4 Milliarden. Addiert man die zu den 40 Milliarden von XAI hinzu? Also seinen jetzt teureren Twitter-Anteil, kommt man auf 66 Milliarden. Und die neu entstehende Firma ist die 80 Milliarden von XAI plus die 33 Milliarden von X-Wert. Damit kommt man auf insgesamt 113 Milliarden. Und von diesen 113 Milliarden gehören ihm jetzt aber 66. Und das wiederum sind 58,4%. Das heißt, er hat statt 54% Beziehungsweise vor der Transaktion hat er 50% an XAI und Twitter. Jetzt hat er nur noch eine Firma XAI Davon gehören ihm aber nicht nur 54%, sondern sogar 58,4%, weil er X vorher so die Bewertung inflated hat oder aufgeblasen hat, würde ich unterstellen, dass das kein Zufall war, dass diese Runde, die X so teuer bewertet hat zuvor nochmal passiert ist. Das ist rein wirtschaftlich gesehen ein Coup, sprich dafür, dass er gute Anwälte hat, die sowas wie ihn strukturieren. Die anderen Investoren Wollen sich wahrscheinlich mit ihm gutstellen und nicht jetzt über Kreuz liegen, gerade auch bei seiner Nähe zur politischen Macht. Und das sind so die spannendsten Aspekte und alles andere Hat euch Gavin bestimmt schon erzählt oder wird er euch zusammen mit dem Gast erzählen? Schöne Grüße aus dem Urlaub und bis bald. Entweder mal wieder im Haken-Dran-Podcast oder Doppelgänger-Podcast. Ciao, ciao. Aus dem Urlaub, muss man dazu sagen.

32:05 Gavin Karlmeier

Ich wollte gerade sagen, da arbeiten, wo andere schon im Arbeitsalltag abgeschaltet haben von Befolgung. Aber er hat es tatsächlich so erklärt, dass man es versteht. Wenn ich es verstehe, verstehen es alle anderen auch. Ja, wahnsinnig interessant. Also ich habe mir gerade so ein paar Notizen gemacht, finde auch wahnsinnig viele Dinge sehr schlau daran. Wir hätten es besser nicht erklären können. Also vielen Dank, Pipklöckner, für die Einordnung. Ich habe so ein paar Dinge, an denen ich hängen geblieben bin. Und das, woran ich am stärksten natürlich hängengeblieben bin, ist diese das Waken einer Prognose, ob sich jetzt andere soziale Netzwerke daran ein Beispiel nehmen. Also vor allem da in der Tatsache, dass eben KI. . Unternehmen gerade so viel mehr wert sind, dass sie eventuell auch andersrum gedacht, Social Media Unternehmen schlucken könnten. Also wenn wir mal uns Reddit zum Beispiel anschauen, hat er ja, glaube ich, auch mit aufgelistet. Reddit macht sehr viel Geld, einen sehr großen Anteil der Gewinne damit, dass sie die Kundendaten, Kundinnendaten an Google verkaufen. So, wäre der nächste logische Schritt nicht sogar zu überlegen, ob Reddit als Ganzes nicht möglicherweise sinnvoller in der Hand eines Unternehmens wäre, dass die Daten dann direkt auswerten könnte. Und das führt uns dann nämlich zu der Folgefrage. Ist Die Zeit, in der Social Media ein Geschäftsmodell ist, in dem einfach nur NutzerInnen-Werbung angezeigt wird, möglicherweise gezählt Und ist die Zukunft nicht eigentlich sowieso schon, also in der Hinsicht doomed, dass sie davon ausgehen müssen, wir generieren da jetzt eigentlich nur noch Inhalte, damit KI trainiert werden kann. Und ist der nächste Schritt dann nicht, dass OpenAI ein soziales Netzwerk startet. Yeah. Yeah. Nämlich diese Nähe von Musk zu Trump. Das ist natürlich eine große Besonderheit. Das ist die große Besonderheit. Ich gehöre ja zu denen, die sich anfangs geirrt und gesagt haben, ist der doof, warum kauft er sich für so viel Geld, diese Plattform. Also da habe ich nicht weit genug gedacht. Der hat sich nicht die Plattform gekauft, sondern die Macht. Und vielleicht ist sie unbezahlbar, sollte diese Männerfreundschaft halten. Du kaufst dir im Grunde Anteile am Weißen Haus, wenn es gut läuft. Wenn Musk den Einfluss auf Trump hat, von dem manche ausgehen, ich. Finde, man kann das im Moment schwer einschätzen, aber dann kaufst du dich ja damit ins Oval Office ein. Ja, und das Interessante ist ja, das hat er auch gesagt, dass. einer der InvestorInnen, die an beiden Unternehmen auch vorher beteiligt waren, ein Fonds ist, der komplett in der Hand von von Saudi-Arabien liegt, Prinz Alawid bin Talal, über den wir hier auch schon öfter gesprochen haben, ein Vertrauter von Musk, zumindest in der Vergangenheit gewesen, der damit eine unglaubliche Nähe zum amerikanischen Staat dadurch jetzt auch hat. Ja, das ist höchst problematisch. Das ist alles höchst, höchst problematisch. Wenn man es zu Ende denkt, ist es eine krasse Dystopie. Ja, und damit sind wir genau an dem Punkt, an dem die letzten Haken-Tan-Episoden auch immer angekommen sind. Doom Scrolling für die Ohren Was soll man machen? Ja, so ist es wohl kurz nach der Ankündigung übrigens Ex für ein paar Stunden down. Also, es gab internationale Ausfälle. Vielleicht hat man da schon die Synchronizität zwischen Atlanta und Nevada wiederhergestellt. Jeden Cent wert, jeden Cent wert, das läuft ja bombig. Aber auch das muss man ja dazu sagen, wie du schon sagst, man kauft nicht Anteile an Ex. Man kauft auch nicht die Anteile an den Daten, die auf der Plattform liegen. XAI tut das natürlich, haben aber auch zuvor schon ihre künstlichen Intelligenzmodelle. mit den Daten von X trainiert, sondern du baust natürlich jetzt noch ein wertvolleres Unternehmen, an dem du die Anteile kaufen kannst, um mehr Macht zu haben oder eine Nähe zur Macht zu haben. Also das, wenn du, je größer du das Bild aufziehst, umso Dystopischer Witters. Die spannende Frage ist nur, was ist irgendwann, wenn Donald Trump nach der vierten Amtszeit dann vielleicht aus dem Amt schaltet? Ja, vielleicht werden wir uns ihn irgendwann zurückwünschen. Also, ja, also wenn verschoben wird, dann wird. Weiter verschoben, was wir im Moment sehen. Ich finde, es gibt so ein paar Szenen auch aus den vergangenen Tagen, diese Signal-Geschichte. Das ist ja auch unfassbar. Da will ich kurz was Lustiges zu erzählen. Sehr gerne. Und zwar ist natürlich Saturday Night Life auch auf diese League-Geschichte eingegangen. Und an einer Stelle sagen die dann, ich habe das in meiner Insta-Story gepostet auch. Und daraufhin postete XY das Faust Emoji, der Hör-H-Emoji. Und den Tesla-Emoji. Und du siehst einfach nur eine Flamme. Ich musste. Es ist ein bisschen marzialisch, aber ich musste tatsächlich sehr drüber lachen. Also, ähm Was wir in den letzten Tagen gesehen haben, eine britische Fernsehjournalistin fragt eine Republikanerin nach diesem League und die Republikanerin sagt tatsächlich. Mit Menschen wie ihn rede ich gar nicht. Gehen Sie dahin, wo sie hergekommen sind. Ja, sie interessieren mich einen Dreck. Und dann gibt es. eine Szene, die CNN auch auf Insta gepostet hat, wie eine republikanische Senatorin, ich weiß gar nicht, in einem Townhall Meeting nach diesem Leak gefragt wird und die Leute ausstehen und die Rücktritte dieser Beteiligten fordern. Wie unbeholfen und wie dumm, wie dumm die argumentiert, auch sprachlich, wie gesagt Es ist keine gute Situation. Das ist ja so unterkomplex. Also, der Mob regiert. Das ist wirklich. Krass. Und genau deswegen ist dieser Plan von Trump, das Bildungsministerium abzuschaffen, genauso logisch und konsequent wie gefährlich. Ja, klar. Und wenn ich jetzt die Dystopie mal noch weiterspinnen darf, der Deal ist natürlich keine Einbahnstraße. Also es ist nicht so dass ausschließlich XAI von den Daten von X weiter profitieren möchte, sondern es ist natürlich auch umgekehrt so, wenn du ein cleveres KI-System hast Ein KI-Modell, das du anwenden kannst, um Content-Moderation, die sowieso schon nur noch in Teilen stattfindet, interessensgetrieben zu manipulieren, indem du sagst, die KI. Steuert jetzt die Algorithmen noch stärker wie auch immer. Also, du jetzt da ein Team von cleveren AI-Engineers hast die jetzt die Arbeit übernehmen, die zuvor irgendwelche Leute übernommen haben, die Elon Musk dahingesetzt hatte, damit da Leute sitzen, wie man bei Ex in der Vergangenheit häufiger den Eindruck hatte. Dann wird dieses Netzwerk natürlich noch eine Spur gefährlicher. Also wir haben zwar viele dieser Effekte schon in der Vergangenheit beobachtet. Wie viel davon allerdings Absicht war oder wie viel sozusagen Designfehler gewesen sind. Also wir haben schon öfter darüber gesprochen. dass der Algorithmus, so wie er gebaut ist, vielleicht nicht gezielt darauf arbeitet, dass populistische Inhalte, rechtsnationalistische Inhalte stärker ausgespielt werden, dass diese Inhalte aber durch die Art wieder Algorithmus arbeitet. diese Inhalte stärker ausspielt, indem er zum Beispiel Inhalte, die stärker polarisieren, stärker Interaktionen hervorbringt und so weiter und so weiter häufiger angezeigt werden. Wenn du aber da jetzt Menschen hast, die wissen, was sie tun, dann wird das alles nochmal eine Spur gefährlicher. Auch diesen Gedanken habe ich mir erlaubt zu haben. Und das ist eigentlich, das sind keine guten Aussichten, Nö, dann haben wir tatsächlich den zur Plattform gewordenen Kapitalsturm. Ja, und die Frage ist ja, haben wir das schon jetzt? Also wie man immer, es gibt ja bei diesen. Hypecycles diesen Punkt, an dem man selber nicht einschätzen kann, wann der Scheitelpunkt erreicht ist. Also wann geht die Kurve wieder runter. Und das ist hier genau das gleiche. Wir wissen nicht, wie weit wir in der Im Verfall von X zum Beispiel sind, bevor es bevor die Veränderungen nachlassen. Schauen wir mal Der große Fehler war, wobei Fehler, sage ich auch, ohne ihn jemandem zuschreiben zu können oder auch zu wollen, das ist ja auch Quatsch. dass sich, als ich abzeichnete, wie krass es bergab gehen wird mit X, gleich mehrere Alternativen aufgetan haben, Quasi gleichzeitig. Und dadurch hat sich keine ernstzunehmende Gegenmacht tatsächlich dazu etabliert, weil es eher dann jetzt diffundiert, statt sich auf einer anderen Plattform zu konzentrieren. Klar, ja. Da gibt es übrigens eine ganz spannende. Ich glaube, ich habe das nicht in unser Skript gekannt. Doch, es gibt gerade von The Verge ein amerikanisches Tech-Medium, packen wir mal in die Shownotes, die haben eine Zukunftsforschung angestellt mit einem Insights and Research Team von Vox Media, um zu schreiben. Und Matthias Hawks, dem Zukunftsforscher. Der 2005 gesagt hat, in fünf Jahren wird von Facebook kein Mensch mehr reden. Nee, oder 2010 hat er gesagt, in fünf Jahre wird von Facebook kein Mensch mehr reden. Ja, hat zehn Jahre gedauert, aber im Grunde hat er recht behalten. Also die Nutzungszahlen von Facebook waren etwas anderes. Ah, Gavin, ich habe heute auch gepostet, dass das, was in den USA gerade passiert, Was passiert ist, diese Signal leaks, dass das in Deutschland nicht passieren kann, weil unsere Politiker sich jetzt fragen, was eigentlich diese Signal, von dem jetzt alle reden Natürlich gab es auf einen Plattformen, auf denen ich diesen Riesengag gepostet habe, sofort den einen oder anderen Mann, der mir erklärt hat, dass deutsche Politiker Signal auch kennen. Na klar. An dieser Stelle vielen Dank dafür. Ich habe wenig zu tun mit deutschen Politikern. Woher soll ich es denn wissen? Auf jeden Fall hat The World diese Versuchung angestellt. Und die sind der Meinung, dass die Macht der VerbraucherInnen im Digitalen in der Zukunft wachsen wird. Sie geben ja als Beispiel das Fidiverse an, wobei man da sagen muss sind, die Zahlen ja noch nicht. so wie man sich das wünschen würde in der perfekten Welt, aber trotzdem, das kommen Sie als Beispiel dafür an. Und sie haben herausgearbeitet, Marken werden wichtig bleiben. Aber vor allem Inhalte und Communities werden wichtig werden. Und Sie sprechen von einer stärkeren Ausdifferenzierung. Also Sie gehen davon aus, dass es in Zukunft viel mehr kleinere Communities gibt. die einen Fokus auf kuratierte Erlebnisse legen werden, das ist so das Ergebnis dieser Untersuchung. Ich packe die ganze Studie in die Shownotes, falls ihr euch da mal reinwuseln möchtet. Ich finde, das ist so ein bisschen das, was wir hier schon ewig beobachten, dass wir sagen, okay, die Akademiker in Bubble, die ist irgendwann zum Mastodon gewandert oder die Giorno Bubble ist irgendwann bei Blue Sky gelandet. Wir suchen uns so unsere kleinen kleinen Safe Spaces oder die Bereiche, in denen wir uns sicher fühlen können, um dort mit Leuten zu die sich genauso sicher fühlen in dem Bereich, in dem sie das tun, sozusagen da austauschen können. So wie wir das mit dem Hakner-Discord, www. hakner. org, ja übrigens genauso machen. Also Auch da ist das ja so, dass da irgendwie diese 1600 Leute diese düsteren Nachrichten vor allem teilen, weil sie das Gefühl haben, die Leute, die das dort lesen. Du musst da keine unnötigen Diskussionen führen, sondern wenn, dann sind das sehr fachliche und sehr sachliche Diskussionen. Ja, ich habe mich mal mit der Alttext. Bubble auf Blue Sky, unfreiwillig bin ich mit der in Kontakt gekommen. Ton, den kannte ich schon von X, der da teilweise herrscht, aber da bin ich nicht die Einzige. Das stimmt natürlich. Ich finde. Es hat einen Nachteil. Also das, was jetzt auf X passiert, müssen wir uns überhaupt nicht drüber unterhalten. Das ist völliger Unsinn. Ich bin heute nochmal durch die Teile. Ich bin da ja noch. Und habe heute auch gedacht, es ist für niemanden mehr gut, da zu sein, weil dieser Ton auch so abfärbt. Also es geht wirklich nur noch darum. Nochmal kurz der eigenen Bubble zu zeigen, wie doof die anderen alle sind, was für Vollidioten die anderen sind. Es geht nicht mehr um. Meinung, Gegenmeinung, sondern es geht um Wahrheit. Und die andere Seite hat halt die hat die Wahrheit noch nicht verstanden und die ist meistens auch einfach zu blöd, um die Wahrheit zu verstehen. Also es ist ein gegenseitiges Abwerten. Und dass in diese Versuchung kommen, finde ich gut zu beobachten, auch Leute, die durchaus eigentlich zu denen gehören, die an Austausch interessiert sind. Und das wiederum fehlt mir, ich mache Mastodon kaum noch, habe ich heute festgestellt. Das war aber auch eher so eine intuitive Entscheidung, gar keine bewusste. Ich bin auf Blue Sky und ich bin auf Instagram und ich bin auf Threads, auf Threads, aber auch nur, weil es automatisch dann von Insta rüber kopiert wird, ne? Mir fehlt die Reibung auf Blue Sky. Mir ist das zu kuschelig. Klar, der Punkt, den du ansprichst, der ist natürlich, das ist so das Problem an dem, was ich gerade gesagt habe. Aber man sucht sich natürlich auch die Bubbles aus, indem man nicht die ganze Zeit Widerstände durchbrechen muss. Das Problem, das dem aber zugrunde liegt, dass du ansprichst, ist, glaube ich, ein gesamtgesellschaftliches, dass viele Menschen nicht mehr, jetzt werde ich, jetzt sage ich viele Menschen, ohne dass ich es evident beweisen kann hier Nach meiner Wahrnehmung gibt es gerade viele Menschen, die nicht zwangsläufig in eine Diskussion gehen, mit der Bereitschaft, mit einer anderen Meinung aus dieser Diskussion wieder rauszugehen. Ich will es jetzt nicht zu groß werden lassen, weil das eine Diskussion ist, an der wir uns festbeißen würden, glaube ich. Aber natürlich ist, wenn die Alternative aber ist, gar nicht mehr in Diskussionen zu gehen, Wenn die Alternative ist, zum Beispiel Nachrichten gar nicht mehr wahrzunehmen, dann konsumiere ich doch lieber Nachrichten in einem Umfeld, in dem ich mich austauschen möchte, anstatt das gar nicht mehr zu tun. Ich bin da ja auch. Also das heißt, da gehe ich auch ein Stück weit mit. Ich würde aber noch ein bisschen weiter gehen als du. Vielleicht früher ansetzen, ist ja auch egal. Ich habe den Eindruck. Wer sind Sie und woher kommt die Stimme? Ich habe oft das Gefühl bei, also auch das ist nicht evident, bei Blue Sky, dass manche Leute so wundt sind. von dem Diskussionsverlauf, der sich irgendwann eingeschlichen hat auf X, dass die eine andere Meinung, beziehungsweise dass die in Diskussionen schon gar nicht mehr reingehen wollen, weil sie so reflexhaft Zu meinem Glauben, wie ein Meinungsaustausch, ein kontroverser dann im Ton irgendwann schief gehen wird. Weißt du, was ich meine? Dass das schon antizipiert wird, obwohl es gar nicht so laufen muss. Und das stört mich. Das ist mir. Teilweise wirklich zu. Also ich bin die Erste, die sagt, das ist exakt der Ton, warum wir hier hingegangen sind. Also wenn mir jemand doof von der Seite kommt oder auch anderen doof von der Seite, das habe ich vor ein paar Tagen noch jemandem geschrieben, genau deshalb Sind wir hier, weil wir so nicht miteinander umgehen wollen. Ich glaube aber tatsächlich, dass da anders als auf X, auf Blue Sky zu empfindlich nicht mehr unterschieden wird zwischen Ton und Inhalt. Hat aber fair, das funktioniert da meiner Ansicht nach nicht. Es ist sehr weich und sehr fair. Ja, verstehe. Ja, wie gesagt, ich glaube, das ist ein Problem, das wir heute Abend nicht mehr lösen können. Machen wir nochmal eine Sonderfolge. Wie kaputt ist dir das? Diskurs auf Bluesguy. Diskutieren wir dann gemeinsam mit Leuten, die dich blockiert haben, und Leuten, die du blockiert hast. Dann gucken wir euch mal, was das wird. Bitte nicht, der wird dir nicht ein nicht ein Wort in diesem Podcast. verlieren kann. Apropos verlieren, wir haben ja gerade darüber gesprochen, wie man sich Macht erkaufen kann. Und ich lege hier einfach mal so eine Nachricht hin, dann gucken wir mal, was du da so für Gedanken zu verlieren hast. Die Schweizerische Nationalbank hat angekündigt, 157. 500 Stammaktionen der Trump Media and Technology Group zu kaufen. Das ist, oder dass sie sie gekauft haben im Dezember bereits. also schon ein paar Monate her. Das ist das Unternehmen, das Truth Social betreibt und das ist ein Gegenwert von 4,75 Millionen Franken oder etwa 5 Millionen Euro. Fünf Millionen Euro, das ist ja ein Schnäpperchen. Also erstens total verwerflich, keine Frage. Zweitens Seen the answer Potenzial in Truth Social, was ich erstaunlich finde. Das hat ja nicht mal im Wahlkampf irgendwen interessiert, was Sonda postet, oder? Truth Social ist, glaube ich, der wertvollste, in Aktien gemessen wertvollste. Private Blog eines Politikers. Ja, gut, es ist ja nicht irgendein Politiker. Es ist der Verrückteste und einer, der möchte. Also es ist ungefähr so wertvoll wie der Pressroom auf Apple. com oder so. Das ist ja nichts anderes als Also kein anderer oder die Inhalte von keinem anderen Nutzer dort interessieren irgendjemanden außer die von Donald Trump. Ja, aber selbst die, ähm wie oft wird denn Truth Social ähm zitiert? Also man sieht sehr häufig Screenshots von Donald Trump, weil der da ungefähr 400 Nachrichten am Tag postet. Das ist jetzt eine grobe Schätzung, aber ich glaube, es ist tatsächlich eine zweistellige Anzahl an Postings, die er veröffentlicht. Alle verrückt. Ist es eine Entscheidung gegen Musk, frage ich mich. Geht das gegen den Elon Musk? Geht das gegen den Elon Musk? Es ist wahrscheinlich einfacher, dieses an der Börse notierte Unternehmen sich daran zu beteiligen, als irgendwie bei Experiment. Wo ist denn die neutrale Schweiz, wenn man sie mal braucht, Gavin? Vielleicht haben die auch fünf Millionen Franken gleichzeitig in ins Fidiverse gespendet. Wahrscheinlich nicht. Ich bin sicher, dass sie das getan haben. Ja, düster, ne? Und Donald Trump. Ich mag deinen Glauben an die Schweiz. An Schweizer Banken vor allen Dingen. Okay. Donald Trump hat gleichzeitig einen, nicht er persönlich, aber sein Team, das ist auch so abstrus, dass man bei Donald Trump vom Team spricht, die US-Regierung so, hat einen Brief an französische Unternehmen geschickt. indem sie die französischen Unternehmen dazu auffordert, ihre Programme für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion oder kurz DEI zu streichen, Und damit auch in Frankreich dem US-Dekret von Donald Trump Folge zu leisten. Also schreibt es zumindest der Spiegel und bezieht sich auf die Financial Times, denen einer dieser Briefe offenbar auch vorliegt. Da drin steht, wir wären dankbar, wenn Sie dieses Dokument innerhalb von fünf Tagen ausfüllen und unterschreiben würden und uns zurückmailen. Denn es geht darum, auch das amerikanische Wertesystem dort umzusetzen. Und diese Briefe gingen vor allem an Unternehmen, die eben mit US-amerikanischen Unternehmen Geschäfte machen. Der Telekommunikationskonzern Orange, der nicht in den USA vertreten ist, hat diesen Brief allerdings auch erhalten. Rüstungskonzerne und Ölunternehmen, die in den USA tätig sind, haben dieses Schreiben aber offenbar nicht bekommen, wie es aussieht. Ja, so, wo fangen wir denn mal an? Stell dir mal vor, Erdogans Regierung würde so, ja, wir nicken beide, muss ich, glaube ich, gar nicht weiterführen. Das nächste ist. Das bedeutet, der Arm Trumps reicht jetzt bis nach Europa. Ja. Also zumindest wird er ausgestreckt, ob er angenommen wird. Ja, ja. Also gehen wir mal davon aus, den werden Den werden Firmen schon annehmen. Wir haben ja nicht nur bei den Tech-Riesen gesehen, wie schnell sich der Wind, wie schnell die sich mit dem Wind drehen. Und Firmen, die von Trump angeschrieben worden sind, beziehungsweise von seinem Team. Weiß nicht, ob die jetzt gemeinwohlorientierter sind als Facebook und andere. So, das ist der eine Schritt. Der andere ist, wäre ich. CEO einer ausschließlich an Profit-interessierten und orientierten Firma, sagen wir mal hier in Deutschland, dann würde ich genau jetzt die Schritte einleiten, die Trumps Administration Von französischen Unternehmen fordert. Warum? Weil mir dann niemand nachweisen kann, wenn es soweit ist, wenn es soweit kommen sollte, dass ich das auf Aufforderung der US-Regierung getan habe. Dann kann ich nämlich die Hände heben und sagen Das haben wir aus eigenem Ermessen längst vollzogen. Das bedeutet, das reicht weit über Frankreich hinaus und das reicht weit über diese Anschreiben hinaus. Klar, also man versucht damit vor allem jetzt diesen, man versucht einen Trend herbeizuführen, der größer sein soll als der politische Einfluss von Donald Trump. Man will eine gesellschaftliche Veränderung herbeireden. Interessanterweise, und das ist ja eigentlich, also das ist ja die Da beißt sich die Katze in den Schwanz, hätte ich was gesagt, aber ich versuche eigentlich solche Floskelniere zu vermeiden. Interessanterweise ist es ja genau das was Leute wie Donald Trump, wie Elon Musk der politischen Gegenseite immer vorwerfen. Dass sie sagen, das Gendern, das ist jetzt nicht in den USA das Thema, aber in Deutschland, das Gendern sei ein auf obt obtruiertes Redeverbot. We miss so reden wie diese Linksvokedictatur on Sincreden, bla bla bla bla bla. JD Vent auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Die Meinungsfreiheit in Europa ist bedroht. Aber genau das passiert hier jetzt gerade, wenn du sagst, wenn ihr hier, wenn ihr euch dazu entscheidet, Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Sexualität. völlig gleich zu behandeln und das in euer Wertesystem aufnehmt, wenn ihr das tut, dann arbeitet ihr nicht mehr mit uns zusammen. Wenn ihr Menschen Arbeitsplätze gebt, die eine Behinderung jeder Art haben, wenn ihr Da ihr euch dazu entscheidet, als Unternehmen denn arbeitet, die USA nicht mit mehr mit euch zusammen, das sind ja alles Dinge, die da mitschwingen, das sind de facto Redeverbote, Meinungsverbote, das sind genau diese Einschränkungen, die man immer wieder vorwerft, die Donald Trump hier vorantreibt. Ist jetzt wahrscheinlich keine große Überraschung, dass das so ist, aber hier haben wir es Schwarz auf Eis. Ich finde es wahnsinnig unverblümt und plump, weil man das kann. Genau, so ist es. Schlimm. Wie reagiert denn eigentlich die US, äh, die EU? auf die Zölle, die Donald Trump erlässt gegenüber der EU. Es sieht ganz danach aus, das Handelsblatt hat da Informationen. Dass die EU Kommission erwägt die Zölle zu beantworten, aber vor allem gegen Tech Unternehmen. Also es könnte sein, dass eine Digitalabgabe für US-Konzerne wie Google, Meta und XCOM könnten, dass Unternehmen wie Apple stärker beschreibt. gesteuert oder bezollt werden könnten und dass man sich vor allem jetzt auf Unternehmen konzentrieren könnte. Die EU hat da so eine. eine Liste. Die EU-Kommission hat eine Liste veröffentlicht mit US-Produkten, die mit zusätzlichen Zöllen versehen werden könnten. Und die betreffen wohl vornehmlich Unternehmen, die in US-Staaten sitzen, die republikanisch gewählt haben. Um damit einen Druck in den USA zu erhöhen. Ja, finde ich gut. Ich bin indifferent, weil. Klar musst du ein hartes Signal setzen. Gleichzeitig wünschen wir uns dieses harte Signal eigentlich bei der Durchsetzung von Rechten, die wir haben und Gesetzen. Wenn wir an den DSA und DMA denken, da schauen wir gleich auch nochmal kurz drauf. Gleichzeitig ist das etwas, das natürlich den USA wehtut, das aber, glaube ich, in der Bevölkerung in der EU wenig verstanden wird. Und zwar weniger als beispielsweise auf amerikanische Autos zum Beispiel Zölle zu erheben. Wie kauft denn amerikanische Autos? Guck dir doch mal. Ja, Teslas auf den Straßen sind noch. Ja, dafür schämen sich ja viele Leute mittlerweile. Klar. Was ich nur sagen möchte, wenn das iPhone plötzlich in Europa die Hälfte mehr kostet. weiß ich nicht, ob es so viele Leute gibt, die da drin mit ideologischem Rückgrat sagen, ja, aber dafür Dafür rechnen wir. Das ist unsere Rache und gut ist das. Weißt du, ich weiß nicht, wie groß das Verständnis in der Bevölkerung für diesen Schritt ist. Naja, die Frage ist ja, was will man damit bezwecken? Will man das Also es geht ja darum, mit so einer Initiative dafür zu sorgen, dass Trump die Zölle wieder zurücknimmt. Es geht ja jetzt nicht darum zu sagen, okay, wenn wir jetzt für die nächsten Vier Amtsperioden, die Trump vielleicht noch im Weißen Haus sitzt. Wenn er alles unterjocht hat, noch lachen wir. Dann sind halt amerikanische Autos hier teurer. Dann sind halt oder Deutschen so, du weißt, was ich meine, ja, dann beantworten wir das damit, sondern es geht ja darum, das ist ja wie atomare Abschreckung. So, darum geht es ja. Und deswegen grundsätzlich, was habe ich im Wahlkampf über die Grünen gemeckert? Und ähm Das muss ich ja leider sagen. Anhängerinnen und Anhänger von Grünen können mit Kritik wirklich sehr schwer umgehen. Über diese Wehrlosigkeit, mit der die Grünen oft in so Auseinandersetzungen gehen. Ich glaube, Ricarda Lang hat das letzte Woche auch irgendwo im Interview gesagt, dass man, dass er tatsächlich ein bisschen Mehr nach vorne gehen muss auch und sich in diesen politischen Streit auch mehr reinbegeben. Man hat das bei Katharina Dröge gesehen, die eine unfassbar harte, also wirklich eine harte Rede gehalten hat im Bundestag. Gegen Friedrich Merz und am nächsten Tag hatte man hundert Milliarden im großen Paket ausgehandelt. Haben die Grünen durchgesetzt, muss man sagen, für Klimaschutz. Ähm grundsätzlich finde ich es gut, nicht wie das Kaninchen vor der Schlange zu sitzen und zu sagen: Ja, gut, wenn die Zelle auf Autos und Aluminium und Stahl heben, dann machen wir das auch. Sondern wirklich Nach einer smarten Lösung zu suchen. Also von daher finde ich es erstmal gut, vor dem Hintergrund, dass der Dealmaker Trump dann versteht, okay, das ist nicht der Weg und im Zweifel dann doch nochmal umsteuert. Ursula von der Leyen, Kommissionspräsidentin, sagt auch, die Zölle seien am Ende schlecht für die Unternehmen und noch schlechter für die Verbraucher und bedauert die Entscheidung der USA zutiefst. Will aber Entschlossenheit signalisieren und die wirtschaftlichen Interessen der EU waren. Auch nachvollziehbar, klar, ich will ja nur sagen, dass gerade die EU dann, glaube ich, ein großes Akzeptanzproblem in der Bevölkerung hat. Wenn du dir anschaust, wie groß ist die Wahlbeteiligung bei einer Europawahl im Vergleich zu einer Bundestagswahl, siehst du, wie wenig die. wie die Wertschätzung für diese sehr, sehr wichtige Mehr als Wirtschaftsunion am Ende ja auch tatsächlich ist. Und ich weiß nicht, was ich sagen will. Ich weiß, was du sagen willst. Der Schlüssel könnte sein, es den Leuten zu erklären. Also, das ist ja tatsächlich ein wesentlicher Punkt, an dem die Ampel gescheitert ist. und auch Olaf Scholz, weil der ja nicht mit den Leuten gesprochen hat, sondern zu den Leuten und über die Leute hinweg. Ich glaube, dass Leute gar nicht doof sind. Im Gegenteil, ich glaube, dass Leute keinen Bock haben, Wählerinnen und Wähler keinen Bock haben. für Doof verkauft zu werden und behandelt zu werden, wie ich sage das jetzt mal sehr hart, stimmfi, dem man Sachen nicht erklären muss, weil sie die angeblich nicht verstehen oder weil es Teile der Bevölkerung verunsichern würde. Ich glaube tatsächlich, wenn man das nachvollziehbar erklärt, sich die Zeit nimmt und die Mühe macht, es nachvollziehbar zu erklären, dass dieses Akzeptanzproblem dann bei Demokratinnen und Demokraten kleiner werden könnte. Da gebe ich dir recht, ja. Interessant ist aber, dass das Handelsblatt auch schreibt, dass die Kommission offenbar erwägt, auch gegen Ex stärkere Maßnahmen einzuführen. Und zwar wird erwogen, Ex die personalisierte Werbung in der EU zu untersagen, womit X kein Geschäftsmodell hierzulande ist. Ja, dann ist Ex tot, ne? Ja gut, sie gehören ja jetzt zum KI-Unternehmen. Aber genau, ja, damit wären sie de facto hier wirtschaftlich nicht mehr handlungsfähig. Und weiß man auch, wie man das machen möchte? Also man schafft ein Gesetz, man schafft eine Lex personalisierte Werbung und dann Gilt das aber auch nur für Ex? Wahrscheinlich ja. Aha. Aber wie gesagt, der Status ist die Kommission erwägt. Also wir sind da noch nicht so weit, dass es da konkrete. Ja, das ist natürlich auch Drohkulisse, ne? Ist ja auch nicht. Apropos, ich bin ja gespannt. Friedrich Merz hat gesagt, also sowas wie das, was Musk im deutschen Wahlkampf gemacht hat, das kann man ihm so nicht durchgehen lassen. Da bin ich aber mal sehr gespannt, was Friedrich Merz sich da überlegt hat für seine Amtszeit. Da können wir darauf gespannt sein. Jetzt haben wir gerade den DMA schon angesprochen, den Digital Markets Act, eine Wettbewerbsregulierungsgesetzb Paketgeschichte der Europäischen Union. Und es gibt zwei Unternehmen, die wohl bald bestraft werden könnten, nämlich zum einen Apple. die immer noch nicht eine gute Lösung anbieten können für alternative App-Stores, also die Möglichkeit für NutzerInnen, Apps außerhalb des App-Stores zu beziehen, Reicht aus Sicht der Kommission noch nicht dahingehend, um die Gatekeeper-Funktion im DMA zu erfüllen. Gleichzeitig erwartet Meta wohl eine Strafe dafür. dass sie, der sicher überlegt haben, wenn du sagst, nee, ich möchte nicht gerne getrackt werden, wie es der DMA vorschreibt, dann musst du dafür bezahlen. Also dieser Deal scheint nach DMA nicht rechten zu sein. Surprise, surprise. Wer hätte das gedacht? Offenbar erwägt die EU allerdings. um eine harte Konfrontation mit der US-Regierung zu vermeiden, da harte Strafen aufzurufen. Also wie die Financial Times berichtet. werden nicht diese bis zu 10% des globalen Umsatzes als Strafe aufgerufen, die gedacht waren, sondern maximal, oder hier ist formuliert, weit unter den maximal möglichen Strafen. Weil der Plan der Kommission sei es, hier durch Zusammenarbeit Regeln durchzusetzen, anstatt Strafen zu. Also wir haben zwei EU-Kommissionen. Die eine droht jetzt mit Zöln und ja auf IFOs und die andere sagt, aber wir wollen uns nicht mit der US-Administration anlegen. Beides Meldungen von diesem Wochenende. Ja, und das ist das, warum ich so irritiert war, weißt du, auf der einen Seite sagen sie, wir haben es ein Gesetzespaket Und diese diese Rechte, die setzen wir nicht durch in aller Konsequenz, sondern wir bleiben beim, wir hauen mal kurz auf die Finger. Gleichzeitig bauen wir aber, wie du eben sie genannt hast, eine Drohkulisse auf, die sagt, wenn ihr aber Zölle erhebt, dann wird es aber böse hier. Und das passt irgendwie nicht zusammen, weil am Ende, du hast einen sehr, sehr klaren Rahmen, der den Unternehmen Leitplanken setzt. Und dieser Rahmen wird bislang überhaupt nicht durchgesetzt. Der Rahmen ist ein Maschendrahtzaun. Der ist wahnsinnig durchlässig. Und solange das der Fall ist. Naja, also die Frage ist halt, willst du einfach nur Wirtschaft und wirtschaftliches wirtschaftliches Kräftemessen ausüben oder willst du auch da auf deinen Gesetzen beharren, die du mal definiert hast, um die BürgerInnen zu schützen? Und jetzt gerade sieht's eher nach erster um aus. Vielleicht sollte die EU-Kommission doch noch mal mit sich reden. Mit den beiden EU-Kommissionen. So wie beiden Elon Musks, die sich jetzt gegenseitig als Unternehmen verändern. Genau, das ist jetzt das Spiegelverkehr quasi. Ich habe noch eine letzte Geschichte zum Schluss und dann sind wir auch durch für heute. Und zwar in Kanada gab es so ein Subventionsmodell, nachdem du als ähm Jemand, der ein Elektroauto verkauft, eine staatliche Subvention für den Verkauf des Autos bekommen konntest. Die waren bis vor einigen Monaten, bis Anfang Januar, war da noch ziemlich viel übrig. Diese Subventionen wurden noch überhaupt nicht abgerufen. So, dass es innerhalb von zwei Tagen, 10. , 11. und 12. Januar, drei Tage sind es, vier Tesla-Händler innerhalb von drei Tagen angeblich 8. Tesla verkauft haben sollen. Tesla. Ähm, dass du damit hätten sie Anspruch auf 43 Millionen kanadische Dollar Subventionen gehabt und damit auch dieses Modell tatsächlich komplett leer geräumt. Das hat aber dazu geführt, dass jetzt die Regierung in Kanada jeden Verkauf einzeln überprüfen möchte. Ja, die sind ja auch nicht doof. Rein technisch wäre das eine wahnsinnig interessante Entwicklung, weil wir haben bislang nicht so viele Tesla als Insgesamt verkauft, wie hier in diesen drei Tagen. Und der schönste Punkt ist eigentlich, das ist auch rein technisch gar nicht möglich. Also sie hätten zwei Autos pro Minute verkaufen müssen. So ausgesetzt, die Verhändler hätten 24 Stunden innerhalb dieser drei Tage offen gehabt durchgehend. Und sagen auch so, rein technisch gesehen stellt sich auch die Frage, wo diese Autos den eigentlich sein sollen, denn so viele Autos hat Tesla offenbar in Kanada gar nicht vorrätig gehabt. sie innerhalb zu kurzer Zeit zu verkaufen. Da hat man also versucht, als Tesla-Händler relativ schnell nochmal ein bisschen reibach zu machen. Also weißt du. Also, finde ich jetzt auch schwierig, ne? Yeah, doch, finde ich interessant, wie die wie die das tatsächlich verargumentieren wollen, dass sie 24 Stunden am Tag geöffnet hatten und auch Verkaufspersonal vor Ort, alle zwei Minuten Tesla verkauft und Mein Vater war Gebrauchtwagenhändler eine Zeit lang und mein Bruder ist ausgebildeter Autoverkäufer. Und bei uns auf dem Hof standen früher Gebrauchtwagen. Aber das, also deswegen, ich kann es mir bildlich vorstellen, aber eigentlich kann ich es mir bildlich nicht vorstellen, weil es de facto nicht möglich ist. Also, wie dreist, ne? Es hat ein bisschen was von diesen Corona-Test-Centern, wo der auch so verschisselt worden ist. Ja, nee, also das ist ja. Also allein dafür, dass die nicht schlau genug waren, es ein bisschen subtiler zu machen, sondern wirklich gedacht haben, sie kommen mit so einer riesigen Lüge davon, müssen die bestraft werden. Allein dafür, ne? Und aber also diese Frechheit zu besitzen. Das Interessante an der Geschichte ist ja eigentlich, dass das irgendwie nicht überraschend ist, dass das Teslahändler sind. Tesla waren das die Autos, die tatsächlich das Versprechen eingelöst haben, dass die deutschen Autobauer wegen ihrer Behäbigkeit und der Bräsigkeit der Merkel-Jahre überhaupt nicht mal ansatzweise einlösen konn Könnten. Ja, das waren schlaue, umweltfreundliche Autos. Und jetzt ist die Flamme als Tesla-Emoji. Und ja, aber das habe ich auch gedacht. Das ist nur konsequent. Wer für Maske arbeitet, der ist auch zu sowas fähig, genau. Und ich finde, damit haben wir einen schönen Kreis gemalt. Vielen Dank, liebe Nicole, dass du heute mal wieder hier warst nach Ewig. Auch ja. Ich hoffe, dass es jetzt nicht wieder ein halbes Jahr dauert, bis du wieder kommst. Das liegt ja nicht an mir, Gavin. Das liegt ja nicht an mir. Wenn wir keine Neuwahlen kriegen, dann bist du bald wieder hier, okay? Wenn wir neue Wahlen kriegen, haben wir ein riesiges Problem in Deutschland. Das ist auch wahr. Ein schönes Schlusswort. Habt alle eine wundervolle Woche. Vielen Dank, dass du da warst, liebe Nicole. Und bis bald. Danke für die Einladung. Bis bald. Sehr gerne. Und hier geht es weiter am Mittwoch. Dann mit Thorsten Beeg, der mir am Anfang der letzten Folge, in der er zu Gast war, versprochen hat, dass er einen Anzug trägt. Also wir sind sehr gespannt. Was passiert, lieber Thorsten, wenn du das hörst, ich hab's nicht vergessen. Schöne Woche und bis dann. Tschüss.