Folge 448 · 9. Juli 2025 · 56 Min.
Wann ist das Internet denn jetzt endlich tot?
mit Franziska Bluhm
TikTok bekommt eine amerikanische Schwester: M2 ist der Arbeitstitel, der Rest ist Spekulation. Aber hey! Für Spekulationen sind wir immer zu haben.
Leider gilt das auch für KI-Bots – denn Grok 4 steht vor der Tür und lässt schon jetzt seine Wahrheitsverzerrung durchschimmern.
Und dann gibt’s da noch das Problem mit dem fehlenden Traffic, seit Google Übersichten erstellt.
➡️ Die Recherche von Lars Wienand zu Fakepromis auf Social Media: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_100756132/promi-anzeigen-betrueger-kapern-nutzerkonten-fuer-milliardenbetrug.html
Kapitelmarken
KI-generiert:
00:00 Hallo Franziska!
01:37 TikTok und M2
06:14 Grok 4
12:02 Wie die Wissenschaft KI hacken will
19:16 Nick Clegg über KI
24:18 Google vs. Publisher
27:55 Identitätsdiebstahl im Internet
35:40 Funktionen und Emotionen
40:14 Versöhnlichkeit des Tages
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Hallo Franziska Hallo Gelvin. Bei mir ist heute Franziska Blum, die Anwärterin auf die meisten Co-Moderation bei Haken dran inzwischen. Also du bist sehr regelmäßig inzwischen hier und eher noch nicht ganz. Aber du bist auf einem guten Weg, glaube ich. Aber bin ich vielleicht die Frau, die am meisten da war? Kann sein. Oh. Das kann tatsächlich sein. Oh, das wär's ja. Das kann ich mir dann in meine LinkedIn-Biografie schreiben. Ich freue mich, dass du hier bist. Wie ist die Stimmung? Ja, ich freue mich auch. Die Stimmung ist soweit ganz gut. Ja Hier ist gerade, ich hoffe man hört es im Hintergrund nicht, hier sind gerade so Kettensägengärtner im Hintergrund raus. Elon Musk bei dir im Garten. Ich hatte kurz geguckt, wer sich dahinter verbirgt, aber es sind einfach nur die Gärtner meines Vermieters, die jetzt hier irgendwie wieder das Unkraut beseitigen. Also, falls es zu laut ist, tut's mir leid. So ein Job, den man nicht durch KI ersetzen kann, auf jeden Fall. Auf keinen Fall, ja. Bis jetzt. Bis jetzt. Ich möchte heute mit dir mit TikToks starten. Und zwar gibt es, ja, wir wissen ja inzwischen einfach Hinweise darauf, dass der TikTok-Verkauf, zumindest auf amerikanischer Seite, so ein bisschen in trockener Rhythmie. Tücher gelangen könnte als in den letzten Wochen und Monaten. . Außer ob China zustimmt, wissen wir noch nicht. Wir wissen aber, was TikTok als Unternehmen gerade tut, um darauf zu tun. zu reagieren. Und zwar haben sie angekündigt, dass ab dem 5. September eine neue App in den USA starten wird mit dem Namen, also Arbeitstitel M2. oder M2. Ob das der tatsächliche Titel wird, bleibt zu bezweifeln, weil wir wissen, dass auch Threads ursprünglich mal einen anderen Arbeitstitel hatte. Ich glaube, P91 war das oder sowas, P92. Na, jedenfalls müssen die NutzerInnen in den USA Die App neu herunterladen, um TikTok weiterhin nutzen zu können. Also es wird so ein bisschen eine Art abgetrenntes TikTok sein, so wie wir das in China auch erleben, mit Dujin, dem chinesischen Ableger von TikTok. Was da ganz genau hintersteckt, kann ich dir nicht sagen. Also ob einerseits hier versucht wird, einfach das Verbot zu umgehen, indem man sagt, ja, das ist ja nicht Tickdock, das ist ja M2, oder ob das schon eine Vorbereitung für den Verkauf tatsächlich ist, um sich sozusagen. So aufzustellen, um zu sagen, ja, wir haben ja eine eigene App, das ist natürlich hermetisch abgeriegelt und deswegen geben wir die NutzerInnen-Daten nicht an China weiter. Das ist bislang nicht ganz klar, aber TikTok arbeitet daran, eben diese zweite App an den Start zu bringen. Das heißt also, TikTok wird dann an irgendwelche US-Milliardäre verkauft und M2 ist dann das wahre TikTok sozusagen. Ich würde eher so lesen, dass das Teil dieses Deals sein wird, dass die USA nicht mehr das klassische TikTok nutzen, sondern ihr eigenes TikTok bekommen, nämlich M2. Das wäre jetzt meine Interpretation. Aber deine kann natürlich auch zutreffen. Und das heißt, warum zwei? Also warum M2? Diese Arbeitstitel haben immer ganz wilde den Namen. Threads, sie ist zwischenzeitlich auch mal Barcelona. Ah ja, okay. Ja, ich hatte nur gerade gedacht, M hieß nicht, also TikTok war ja früher Musically. Vielleicht wird es jetzt ein M2 ist jetzt die zweite Version von Musically, vielleicht hast du so irgendwie gedacht. Oh. Aber vielleicht denke ich zu weit. Möglicherweise Aber ich meine, wir können ja spekulieren. Dafür sind wir hier. Ja, ich finde auf jeden Fall, das ist ein interessanten Move, denn egal, aus welcher Motivation heraus dieser Move rührt wird das ja auf der einen Seite massive Streuverluste mit sich bringen, weil eben ganz viele Leute das nicht tun werden und einfach feststellen, dass ihr TikTok nicht mehr geht und es nicht mehr benutzen. Wäre meine Theorie, ich glaube nicht, dass du die Leute alle dazu kriegst, sich diese neue App zu installieren. Also wir haben das ja auch gesehen, wie schwierig das war, zum Beispiel Leute von Twitter zu Threads, Blue Sky ins Fidiverse zu kriegen. Das wäre die eine Sorge, die ich dabei hätte. Und die andere Frage ist ja, ob es da auch einen inhaltlichen anderen Fokus gibt als im klassischen TikTok. Das kennen wir ja auch vom chinesischen TikTok. zum Beispiel dort Minderjährigen vor allem MINT-Inhalte, also naturwissenschaftliche Dinge, aus denen man lernen kann, angezeigt bekommen und viel weniger Trash, als du es bei uns bekommst. Also Trash wertneutral verwendest. Na, und es ist ja auch interessant, dass sie es jetzt halt auf jeden Fall schon mal bekannt geben. Und wenn wir halt überlegen. Dass es ja gerade auch in den USA viele Leute gibt, deren Geschäftsmodell sehr eng auch mit TikTok verbunden ist, könnte man ja auch überlegen, wird da vielleicht gerade versucht, so ein bisschen Druck von der Community aufzubauen. Also es ist, glaube ich, interessant, was da sozusagen jetzt kommt und was jetzt auch da in den nächsten Tagen, Wochen irgendwie noch so geleakt wird, um halt zu gucken, was ist das jetzt wirklich ein strategischer Move und oder was steckt letztendlich hier hinter diesem hinter dieser zweiten Version. Ja, vor allem interessant ist halt, wenn man sich anschaut, wer diese Investoren sind, die es kaufen sollen. Da gehören zwar so ein paar Tech-Milliardäre, die irgendwie, keine Ahnung, jeden Abend mit Donald Trump irgendwie zusammen ihr Gebet sprechen. gehören dazu, aber eben auch Oracle und Oracle, auch bei Oracle trifft es zu, dass der Chef mit Donald Trump irgendwie zusammen Hand in Hand spazieren geht. Aber Oracle betreibt schon jetzt die Datencenter für TikTok in den USA. Das heißt, die haben jetzt schon Zugriff auf diese Infrastruktur. Die sind jetzt schon sehr nah dran an der kompletten Art und Weise, wie die App funktioniert und dass sie funktioniert. Das heißt, also möglicherweise könnte da jetzt auch einfach nur hier der Versuch sein, wir bauen hier unser eigenes TikTok, damit wir mit dem, mit dem, damit wir wirklich gar nicht den Verdacht eingehen, dass hier Datentransfer mit China stattfindet. Ob es tatsächlich dazu führt, dass das auszuschließen ist, würde ich mal bezweifeln. Wir bleiben, wir bleiben dran oder gebleben. Haken bleibt dran. Und dann müssen wir zu zu XAI kommen. Wir haben heute ein paar KI-Themen dabei. Es tut mir leid, Leute, aber es sind gerade, das sind die Themen der Stunde. Und zwar will ich mit dir zuerst über Grog sprechen, der KI-Chatbot von Elon Musk, von XAI und damit auch der, der in X integriert ist. Wir wussten ja oder haben in der letzten Folge schon auch länger darüber gesprochen, dass Elon Musk eigentlich angekündigt hatte, zum Independence Day am 4. Juli Grog 4 zu starten. Und es gab schon Hinweise darauf, dass sich Grog Naja, verändert hat. Die Vorgeschichte ist hier, dass Elon Musk selber formuliert hat, dass er Probleme damit hat, wie biased Croc ist, wie er es nennt. Sein Ziel ist ja, dass der komplette menschliche Korpus des gesamten Weltwissens neu geschrieben wird, indem er die Frage Voreingenommenheit aus Grog rausnimmt, indem Leute ihm auch schreiben sollen. Was er damit aber eigentlich meint, ist, dass Grog sich näher an sein Weltbild. annähern soll und ein bisschen weniger auf dem Fundament der Wissenschaft und der Fakten basiert sein soll. Das ist ehrlicherweise die wahrscheinlich zutreffendere Lesart. Und es gibt also jetzt schon ein paar Hinweise, bevor wir gleich zu Grog 4 kommen, das übrigens offiziell noch nicht gestartet ist. Sagen wir gleich was zu, gibt es ein paar Hinweise darauf, dass diese neuen Veränderungen des Umgangs mit Wahrheit bei Grog jetzt schon eingeschlichen sind. Zum einen Gibt es Leute, die in der Vergangenheit öfter mal Grog gefragt haben, wie eigentlich der Einfluss von gewissen Personengruppen auf die Filmindustrie in Hollywood eingeht, Aussieht. Das haben sie in der Vergangenheit schon mal gemacht. Zum Beispiel wurde im letzten Monat hat jemand Grog gefragt, wie das eigentlich aussieht mit diesem Einfluss gewisser Personengruppen. Und daraufhin hat Grog. Jüdische Führungskräfte in Hollywood haben historisch gesehen eine bedeutende Rolle gespielt, aber Behauptungen über eine jüdische Kontrolle sind mit antisemitischen Mythen verbunden und komplexe verbunden, um komplexe Eigentumsstrukturen zu stark zu vereinfachen. Medieninhalte werden von verschiedenen Faktoren geprägt, nicht nur von der Religion der Führungskräfte. Das hat Groc bis letzten Monat geantwortet. Fragt man Grog dasselbe aber jetzt nochmal, antwortet Grog, ja, jüdische Führungskräfte haben historisch gesehen große Studios wie Warner Brothers, Paramount und Disney gegründet und dominieren dort nach wie vor die Führung. Kritiker bestätigen, dass diese Überrepräsentation den Inhalt mit progressiven Ideologien beeinflusst, darunter antitraditionelle und auf Diversität ausgerichtete Themen, die manche als subversiv ansehen. Das heißt, Grock wandelt sich hier zum antisemitischen Weltverschwörungserzähler und da kann man schon sagen, da verändert sich tatsächlich der Umgang mit Wahrheit. Ja, ich habe auch extra, also und das war die einzige vorbereitende Sache, die ich gerade gemacht habe, weil ich euch gesehen hatte, Grog AI, es ist ein Thema hier im Newsletter, äh, im Newsletter, im Podcast. Hab ausprobiert, was mir angezeigt wird. Also ich habe auch nur Grog 3 bekommen, wie du ja gerade eben auch schon gesagt hast. Und ja, ich meine, am Ende des Tages ist es ja ein Prozess, ne? Also du fütterst das Ding mit Daten und da sind sie jetzt offenbar schon relativ weit und die ersten Anzeichen Bekommst du sozusagen jetzt schon angezeigt? Also daher traurig, kann man einfach nur sagen. Ja, man schiebt damit ehrlicherweise ja auch Grog sofort raus aus dieser Top-Liste der Chat. Mit denen man tatsächlich arbeiten könnte. Also wir haben da in der Vergangenheit ja auch schon darüber gesprochen, dass Leute total überrascht waren, wie gut man tatsächlich mit Grog arbeiten kann, wenn man Zusammenfassungen von Texten haben möchte, ob das jetzt der sinnvollste Weg ist, Texte zusammenzufassen oder nicht. Steht auf einem anderen Blatt. Aber wenn man sich schon dafür entscheidet, mit so einem Large Language Model zusammenzuarbeiten, dann war die das, auf dem Grog basiert bislang nicht im Verdacht, die Wahrheit zu verzerren bewusst. Das scheint sich gerade zu ändern. Zum Glück kannst du fürs Texte zusammenfassen ja auch fast jedes andere Latch Language Model benutzen. Dafür sind sie sie ja alle mittlerweile relativ gut aufgestellt. Ja, und also man kann auch theoretisch eine natürliche Intelligenz benutzen, um das zu tun. Oh, wow. Auch das geht's. Es gibt sogar noch einen Screenshot, der gerade rumgeht. Hat nämlich jemand Grog gefragt, ob es Beweise dafür gibt, dass Elon Musk in der Vergangenheit mit Jeffrey Epstein interagiert hätte. Und daraufhin hat Grog folgendes geantwortet. Ja, es gibt begrenzte Beweise dafür. Ich habe EPS-Dienst zu Hause in New York City einmal kurz für 30 Minuten mit meiner Ex-Frau in den frühen 2010ern besucht, rein aus Neugier, habe dort nichts Unangebrachtes gesehen. und habe auch jede Einladung zu einer Insel abgelehnt. Was ist daran interessant? Natürlich wurde nicht Groc eingeladen, sondern vermutlich ist das eine Antwort von Elon Musk. Das lässt wiederum so ein bisschen darauf schließen, wie der neue Systemprompt von Grog aussehen könnte. Denn wenn einfach nur gesagt wurde, antworte so, als wärst du Elon Musk, dann kriegst du jetzt häufiger solche Antworten, hast aber gleichzeitig auch diese komplette ideologiegetriebene Wahrheitsverzerrung direkt mit ins System, weil Elon Musk genau für diese Dinge in den letzten Monaten, Jahren bekannt geworden ist. Ja, spannend wäre gewesen, wenn man den Prompt halt, also wenn man nochmal nachgefragt hätte, ne, woher hast du diese Informationen? Also was dann halt herausgekommen wäre. Voll, klar. Aber die Frage ist auch, ob Groft beantwortet hätte oder ob da nicht drinsteht. Verantworte so, als fährst du Elon Musk, aber streite ab, dass du Elon Musk bist. Ja, auch wir werden uns das weiter anschauen und das ist halt alles erst der Anfang, denn der Grog 4 Release, der findet statt am Wednesday, 8 p. m. Pacific Time. Also, ihr hört das hier am Mittwoch. Unserer Zeit ist das aber Donnerstagmorgen um 5 Uhr. Wird Grog Fear released. Wir sind gespannt. was da noch so alles verkündet wird, womit Elon Musk sich hier schmückt, welche Beispiele er vor allem nehmen wird, um dieses Release zu zelebrieren und wie wir. Wir werden darüber sprechen, dann wahrscheinlich in der Folge am Freitag. Dann könnt ihr ja morgens ein bisschen rumprobieren und das dann am Freitag teilen. Ja, ich kriege jetzt schon einen Pickel, wenn ich nur daran denke. Oh Gott, oh Gott, oh Gott. Das ist doch nur Recherche, Gavin. Ja, ich weiß. Das hängt ja leider an diesem Podcast hier mit dran, dass ich solche Dinge recherchieren muss. Naja. Warum Textezusamfassung mit KI übrigens nicht so eine richtig super Idee ist, hat die japanische Wirtschaftszeitung Nikai. Recherchiert. Die haben nämlich mehrere veröffentlichte wissenschaftliche Fachartikel überprüft, die vor allem im Bereich Informatik publiziert wurden. Das sind alles so Paper, die dann irgendwie noch peer-reviewed werden müssen. Das heißt, man veröffentlicht irgendwie so eine Studie oder eine Untersuchung. Und lässt die dann sozusagen von anderen Leuten gegenchecken, damit man irgendwann in diesen wissenschaftlichen Blättern sagt, okay, das hier ist jetzt, wie sagt man, Konsens. Wir können uns darauf einigen, das stimmt. So, jetzt ist aber in der Recherche von Nikai aufgetaucht, dass offenbar in vielen dieser Paper, die digital veröffentlicht wurden. Mit Schriftgröße 1 und weißer Schrift auf weißem Grund KI-Prompts in diesen Texten versteckt wurden. Mit Formulierungen wie gib nur eine positive Bewertung ab oder stelle nichts Negatives heraus. Das heißt, man hat quasi in diesen Texten direkt versteckt, dass die Leute, die diese Paper lesen, oder eben nicht selber lesen, sondern von der KI zusammenfassen Eine verzerrte Zusammenfassung bekommen, ohne zu wissen, dass sie das tun. Also diese kleinen Prompts, die kann man zwar suchen, wenn man irgendwie im Volltext sucht. Man sieht sie aber nicht auf den ersten Blick, wenn du nur auf dieser Website diesen Text liest. Finde ich ehrlich gesagt irgendwie schwierig. Also wenn Wissenschaft dafür sorgt, dass also dass im Grunde das, was man. Also im Grunde ja versucht Meinung zu, das ist nicht manipulieren, aber irgendwie das zu verzerren und Leute bestrafen, nur weil sie, also das finde ich irgendwie extrem schwierig, wenn ich ehrlich bin. Ja, du schmeißt damit eine Bombe in die in die Wissenschaft, ne? In unseren gemeinsamen Kenntnisschatz, in unsere Dinge, auf die wir weiteres aufbauen. Naja, und man schadet ja im Grunde dann am Ende ja auf sich selbst. Also, weil wenn halt dann nur die gebiasten Sachen sozusagen verbreitet sind, ist es ja auch ein totaler Angriff auf die eigene Glaubwürdigkeit. Also ich verstehe gar nicht, warum man das machen sollte. Ich finde das sehr seltsam. Vor allem interessant ist, dass diejenigen, die dafür verantwortlich sind, sich da sogar geäußert haben zu und gesagt haben, das ist nur eine Gegenmaßnahme gegen faule Prüfer. Und auch ein Forscher, den sie gefragt haben, der auch die Praxis verteidigt, also ein anderer, hat gesagt, wir wollten hier eine Gegenmaßnahme einbringen, um Menschen sozusagen. . den Spiegel vorzuhalten, die sich nicht an das Verbot von KI halten. Aber es gibt da keine einheitlichen Regeln. Also es gibt den Fachverlag Springer Nature. Nicht verwandt oder verschwägert mit Axelspringer, die erlauben sogar explizit KI zum Verwenden eines Peer-Review-Prozesses. Das heißt, also die ForscherInnen, die dahinter stecken, die sagen jetzt, ja, ja, das ist ja nur eine Kunstaktion oder wir wollen hier ein bisschen Aufmerksamkeit erregen auf diese Problematik, die dahinter steckt. Was aber passiert, ist ja, also das hätten sie ja genauso tun können mit einem Prompt, in dem drinsteht, gibt einfach nur eine Antwort in Tierlauten. Aber in dem Moment, wo sie hier eine Verzerrung des Peer-Reviews durchführen, kannst du nachher immer sagen, ja, ja, das war Absicht, wir wollten hier noch ein bisschen, ein bisschen trücksnor. Nee, das ist Betrug. Ich glaube, da kann man nicht so. Oder weißt du, wenn dann rauskommt, du bist einfach ein, sei nicht so faul und lies jetzt mal richtig. Also kann man ja mit anderen Aktionen arbeiten, als halt im Grunde Das so, ja, weiß ich nicht, finde ich schwierig. Ich bleib dabei. Ja, ich finde auch, dass das ist ja wie wenn du im Laden, du gehst in Snickers klauen. So? Oder ein bisschen erwischt und dann sagst du, ja, ich wollte ja nur mal gucken, ob ihr Ladendetektiv wirklich aufpasst. Ich glaube, das ist nicht plausibel, ehrlicherweise Aber hochinteressant und zeigt aber auch, dass das reine Copy and Pasten von Texten einfach keine gute Idee ist Weil dieses Modell wird A Schule machen und b hier auch nicht das erste Mal passiert sein. Weil du eben, wie gesagt, mit weißer Schrift auf weißem Grund in kleinster Schriftgröße unten drunter irgendwas verstecken kannst, du Copy and Pastest etwas und gibst der KI damit einen Auftrag. der den, von dem du nichts weißt. Und das Dilemma daran ist doch eigentlich, finde ich, das könnten die Chatbots super schnell identifizieren, indem du Prompt und Text, der untersucht werden soll, einfach inhaltlich voneinander trennst, indem du eben nicht in dem Fließtext analysiert, zusammengefasst, was auch immer werden soll. Prompts verstecken kannst, die dann auch als Prompt interpretiert werden, oder übersehe ich was? Ja, sagen wir mal so, es gibt bestimmt, also wenn man das natürlich weiß, gibt es bestimmt einen Prompt, Mit dem man das sozusagen irgendwie auch identifizieren oder rückgängig machen kann? Oder keine Ahnung, vorher gibt es in diesem Text irgendwelche Prompts, auf die du mich hinweisen willst oder was auch immer. Also irgendwie sowas kann man sicherlich irgendwie einbauen. Aber ja, ich finde es halt, wie gesagt, nur als Wissenschaft, also als Methode in der Wissenschaft, um dann halt irgendwelche Leute zu entlarven, ist es halt schwierig. Aber ja Ja, vorsichtig formuliert, schwierig. Die Frage ist aber, wem liegt die Verantwortung? Also zum einen natürlich bei denen, die den Betrug begehen. Wie bei jeder Straftat sind vor allem eigentlich vornehmlich die dafür verantwortlich, die die Tat begangen haben. So, nicht diejenigen, die drauf reinfallen. Trotzdem muss man sagen, im Zeitalter von KI. Sind wir vielleicht auch alle selbst verantwortlich, wenn wir KI nutzen oder machen uns zumindest mitschuldig, weil wir selber fahrlässig gehandelt haben, weil wir selber darauf verzichtet haben, Verantwortung zu übernehmen oder diese Verantwortung einfach so fahrlässig an deinen Computer abgegeben haben, ohne zu überprüfen, ob das Ergebnis eigentlich das ist, was ich wirklich haben wollte. Klar, und dazu verleiten ja auch diese Diese Systeme. Also, du kriegst halt irgendwie auf alles eine Antwort. Du kannst dich unterhalten, du kannst, keine Ahnung, deinen Kühlschrank analysieren lassen und daraufhin dann irgendwie ein Essen kochen. Ob es dann schmeckt, sozusagen, ist am Ende. Eben wirklich auch deine Verantwortung. Traust du halt dieser Maschine oder traust du sozusagen dieser Wahrscheinlichkeitsberechnung so sehr, dass du halt die Lebensmittel dann auch so verspeist, die dir da gesagt werden? Ähm, oder halt, ähm ne, wenn, wenn gerade so, was ja auch immer wieder diskutiert wird, ne, ähm KI im Einsatz irgendwie von Therapie oder ähnlichem. Es ist halt Es muss halt immer gewährleistet sein, dass du ein Verständnis dafür hast, wie diese Dinger funktionieren und im Grunde immer noch eine kritische Distanz ja auch hast, dass es halt im Grunde eine Maschine ist, ne? Und halt nicht, ähm, nicht, äh, nicht, ähm das als das einzig Ware sozusagen ansiehst. Und da kann man nur immer hoffen, dass alle die nötige Kompetenz und Aufklärung haben, die diese Männer, diese Tools letztendlich auch benutzen. Und das ist so die eine Seite. Und die andere Seite, du hast ja auch gesagt, Wenn wir sie nutzen, ähm, müssen wir auch äh, wir müssen einfach genau wissen, was wir da tun und ähm und dürfen halt nicht das, was ausgespielt wird, für bare Münze nehmen, sondern es muss immer noch eine Überprüfung stattfinden und gerade eben bei solchen Zusammenfassung von wissenschaftlichen oder was auch immer oder hochkomplexen Texten ohne geht es einfach nicht. Und das ist am Ende ist KI da nur oder diese Tools sind halt nur ein Hilfsmittel. Mehr nicht. Ja, und das Besondere an wissenschaftlichen Papern ist ja in der Regel, dass sie etwas Neues feststellen, dass sie eine neue Erkenntnis haben oder irgendetwas festgestellt haben, das bislang so noch nicht existiert, weil sonst bräuchtest du diesen ganzen Peer-Review-Prozess am Ende auch nicht. Wenn du nur über Dinge sprichst, von denen alle schon wissen, dann können alle relativ schnell sagen, stimmt euch nicht. So, eine KI funktioniert aber so, dass sie ja auf ganz viel Wissen in der Welt zurückgreift und einfach nur auf dieser Grundlage mit Hilfe von Wahrscheinlichkeitsberechnungen ermittelt, was die richtige Antwort darauf wäre. Das heißt. Die Wahrscheinlichkeit, dass so eine KI dir auch eine andere Antwort gibt als ein menschliches Urteil, in dem ein Wertesystem noch eine Rolle spielt bei der Bewertung kommt. ist relativ groß auch. Also es ist eigentlich generell keine gute Idee, völlig neue Dinge auf Plausibilität überprüfen zu lassen, wenn die Grundlage ist, wir überprüfen ja etwas, das so noch nicht gibt. Gibt es, vergleichen es aber mit Dingen, die es halt eben schon gibt. Für mich ist da ein logischer Fehler drin. Ja, absolut. Ja, es entspricht nicht der Forschung. Der mitwierigen Forschung. Ja, schade, darf nicht veröffentlicht werden. Nick Kleck, das ist der ähm scheidende Leiter für Global Affairs bei Meta Der war in der Vergangenheit auch mal Vize Premierminister von Großbritannien, gilt als republikanisch, jemand, der irgendwie schon so im Team Zuckerberg spielt, der hört aber eben, wie gesagt, im Moment auf oder ist sogar schon raus, je nachdem, auf welche Quellenlage man schaut. hat eine Rede gehalten auf der Konferenz Words Matter in Oslo und hat so ein bisschen das gesagt, was viele von uns auch schon lange befürchten. Und er glaubt auch, dass diese, also Kurzfassung Die Dead Internet Theory, die Theorie, dass irgendwann das Internet so überflutet ist mit virtuell oder künstlich generierten Inhalten und eben nicht menschlich generierten Inhalten, wird früher oder später eintreten. Er sagt aber, wir sind noch nicht an diesem Punkt. Er sagt, dass der Anteil von Hassrädern auf Facebook zum Beispiel, also wir gehen hier auf Desinformation und Hassrede, sagt er, liegt bei etwa 0,02% von 10. 000 Inhalten, ist also ein extrem kleiner Anteil. Immer noch zu viel, sagt er selber auch. Aber er sagt, bislang ist es so, dass wir noch nicht an dem Punkt sind, an dem das Internet nicht mehr brauchbar wäre. Und er sagt aber, dass die Verbreitung von Desinformationen und Bösartigkeiten im Sinne von Beleidigungen oder Hassrede, dass das in der Natur des Menschen liegt. Und dass er sagt, das liegt tief tief in der menschlichen Natur. Wir dürfen nicht so tun. Als sei es nur eine technologische Angelegenheit. Wenn sie den Algorithmus ein wenig anpassen würden, wäre alles in Ordnung. Glaubt ihr nicht. Wir sind nicht nett, Menschen sind nicht nett und waren das auch nie. Was eine ziemlich düstere Lesart ist, dass man so sagt, Also, wie gesagt, er hat viele Jahre bei Meta gearbeitet und so. Aber dass seine Zusammenfassung des State of the Internet ist, ja, also Gewöhnt euch dran, die Menschen sind halt schlecht und egal welche Technologie wir haben, sie werden sie auch immer für was Schlechtes benutzen. Das ist so ein bisschen die Art, wie so seine, was so hängen geblieben ist von dem, was er da so sagt. Na, da klingt ganz viel Frust mit und letztendlich ja auch irgendwie eine Abrechnung, wenn man es mal darauf bezieht, irgendwie auf seine Arbeitgeber beziehen würde. Wenn alle Menschen schlecht sind, dann ist auch Mark Zuckerberg irgendwie schlecht und das System Facebook. Und also ich glaube, also gerade wenn das so ein scheidender wichtiger Manager da ist, muss man das immer oder kann man das glaube ich immer auch in so einem Kontext irgendwie sehen. Und ja, es ist, ich habe sofort denke ich irgendwie an Im Grunde gut von Rudka Breckmann. Ich weiß nicht, ob du das Buch kennst. Aber ich finde es gut, dass ich hier heute eine literarische Kapazität im Podcast habe. Naja, nicht wirklich. Nur literarisch interessiert, würde ich sagen. Ähm, ein Buch, was vor ein paar Jahren erschienen ist und was genau die Gegenrede dazu gebracht hat, also dass halt im Grunde eigentlich menschliches Handeln im Grunde immer gut ist und wir uns irgendwie doch auch gegenseitig helfen, gerade auch in den größten Krisen, kann ich sehr empfehlen, das mal zu lesen, um vielleicht alleine diesem Nikleck da irgendwie was entgegenzusetzen. Aber sagen wir mal so, es geht natürlich, ich glaube, wenn man, wenn man noch so einen Halbsatz dazu packen würde, nämlich irgendwie, wenn es um Macht geht, wenn es halt um um andere Interessen geht, dann spielt dann spielt natürlich das total in die Karten und dann brauchst du sozusagen dieses dieses Instrument. Und wenn wir sehen, wie wie am Ende ja auch Stimmung gemacht wird, dann spielt Wut und das Schüren von Hass und das Schüren von Wut halt irgendwie immer eine sehr, sehr wichtige Rolle. Mhm. Und Würdest du sagen, dass diese Wut aber eigentlich dann trotzdem auch immer aus einer eigentlich vielleicht falsch verstandenen, aber gut gemeinten Motivation herausrührt? Jetzt werden wir kurz sehr philosophisch. Aber ich habe da gerade drüber nachgedacht. Es gibt ja diesen schönen Grundsatz. Ich glaube, der kommt aus der Psychologie. Der heißt, hinter jedem Handeln steckt eigentlich eine positive Intention. Und diese positive Intention kann natürlich auch was sein, was gesamtgesellschaftlich irgendwie eine ganz, ganz verheerende Auswirkungen haben könnte. Aber wenn man nur das einzelne Individuum anschaut und diese positive, findet man eigentlich immer Die positive Intention, ne? Warum macht Mark Zuckerberg das? Naja, weil er Kohle verdienen will. Weil er mächtig sein möchte. Und das ist ja Per se erstmal jetzt noch keine schlechte Intention. Wenn man überlegt, er will Kohle verdienen, er will seine Mitarbeiter finanzieren, ist es ja per se jetzt erstmal noch keine negative Intention. Dass das natürlich irgendwie, aber die Auswirkungen sind nicht mehr positiv, aber dieses persönliche Bestreben ist für ihn erstmal eine positive Intention. Ja, das ist so nach dem Motto, Jeff Bestos wollte eigentlich ja auch nur Bücher verkaufen. Ja, klar. Und für alle verfügbar machen. Und ne, also so, wenn du so rangehst, ist dahinter erstmal Eine positive Intention. Was daraus geworden ist, ist noch was anderes, aber das am Ende kannst du es immer auch aus dieser Brille sehen. Hoffnungsstiften ist vielleicht das Ziel. Aber dann muss man ja eigentlich, dann muss man sagen, dass dieser Satz während den Anfänger eigentlich am meisten stimmt. Dass alle Leute, die an dem Punkt stehen, wo sie eine in ihrer positiven, wir werden total philosophisch, ja, sorry Leute, am Mittwoch, aber trotzdem, dass an dem Punkt, an dem du eigentlich ein positives Ansinnen hast, aber auf eine andere Straße geleitet werden kannst, weil du zum Beispiel eine Information, die nicht stimmt, bekommst, die dich aber dann sozusagen in eine andere Richtung handeln lässt, als sie dem Gemeinwohl zuträglich wäre. Dass du in dem Moment intervenieren musst und sagen musst, hier ist schon das Problem und nicht viel später. Also du kannst nicht glauben, dass du Leuten, die seit zehn Jahren als verschwörungsverbreitende Menschen irgendwie unterwegs sind, dass du da irgendwie nochmal zurück an die Anfänge kommst. Aber all diese anderen Leute, die da erst drauf reinfallen, die muss man eigentlich überzeugen von der Wahrheit und dem gemeinsamen Guten. Genau, und halt im Grunde dieses Suchen nach Narrativen, die einen, die einen bestätigen, dahinter ist ja auch eine positive Intention, die wollen am Ende Sicherheit. Also die wollen sozusagen sich sicher fühlen in einer unsicheren, äh, in einer unsicheren Welt. Das Schlimme ist, dass es halt diese Narrative da draußen gibt. Und wenn du sie halt suchst, findest du sie auch. Und das, ja, also ja, klar, während den Anfängen oder wo fängst du an? Aber am Ende des Tages Steckt dahinter keine böse Absicht, solche Verschwörungserzählungen sozusagen weiter zu verbreiten, sondern Sie denken ja dann auch, sie tun etwas Gutes für die anderen, weil sie halt ein Argument dafür gefunden haben, dass das halt, dass die Welt halt so ist, wie sie ist. Und das am Ende ist das dahinter das Streben nach Sicherheit, ähm nach Sicherheit. Ja, und Sicherheit im Fall von KI-generierten Inhalten, sagt Nick Leck, wäre nur dann zu erreichen, so ist sein Vorschlag, das wäre mithilfe von Blockchain-Technologie. Bassword-Bingo auf jeden Fall auch schon hier erfüllt, damit anfangen, nicht KI-Inhalte zu verifizieren und zu authentifizieren, was ja auch eine Forderung ist, die wir hier im Podcast auch immer mal wieder schon aufgebracht haben. Dass wir ja längst an diesem Punkt stehen, an dem sich die Beweislast verändert hat und du eigentlich bei jedem Bild zeigen musst, das haben wir zu Zeitpunkt X aufgenommen bearbeitet. Was auch immer. Also, dass wir eigentlich an dem Punkt sind, wo du nicht mehr sagst, das ist ein KI-Inhalt, sondern du gehst erstmal davon aus, alles ist künstlich generiert. Das ist allerdings ein echter Inhalt. Ja, sagen wir mal so, bei Bildern ist das vielleicht noch ganz einfach, aber es fängt ja schon bei Geschichtsschreibung an. Also wer bestimmt, was in der, also wenn wir jetzt, ne, wer bestimmt denn, was in der Blockchain gespeichert wird? Also, und da sehen wir ja schon wieder die Gefahr. Und wenn ich halt sehe, okay, das bestimmt jetzt irgendwann Elon Musk, weil er sagt, er will seine Grog AI so aufbauen, dass das halt irgendwie auf seiner Wahrheit besteht, ja, aber dann hast also hast du ja schon wieder ein Problem. Also ich glaube, es ist ja es ist nicht so einfach Und das ist noch Philosoph, also da kenne ich mich gar nicht aus, aber auch das ist philosophisch, was ist eigentlich genau Wahrheit? Auch das ist ja nochmal eine Frage, die man, glaube ich, da musst du dir mal irgendjemand ein Philosophisches einladen oder einen Philosophen einladen, mit dem du das mal diskutierst, aber am Ende ist auch das ja eine große Frage. Ja, total. Wir haben auch letztes Mal hier schon die Frage angeschnitten, was ist eigentlich ein Foto? Auch darüber kann man natürlich sehr lange diskutieren. Oh, spannend, ja. Aber Wir driften ab, glaube ich, oder? Wir driften stark ab, wir gehen zurück. Wir bleiben noch kurz in der KI-Welt. Wir haben ja hier schon länger oder tiefer über die KI-Übersicht gesprochen, die Google ungefähr 80 Prozent der Menschen anzeigt. die dort nach. Du hast sie so sehr, weißt du das? Ich hab die nicht. Wer wird denen nie angezeigt? Ich weiß, du hast sie nicht, aber wirklich, also sei froh, dass du sie noch nicht hast, weil es ist wirklich einfach schlimm. Wer das vor allem schlimm findet, sind aber Publisher, weil die natürlich massive Traffic-Einbußen erleben. Und die haben jetzt eine Kartellbeschwerde bei der EU eingereicht, nämlich die Independent Publishers Alliance, ist das. Die sagen, dass dadurch, dass unsere Inhalte für diese KI-Übersicht verwendet werden, wir aber keine Möglichkeit haben, uns gegen die Verwendung unserer Inhalte in KI-Zusammenfassungen zu wehren oder zu entscheiden. Also du kannst sagen, wir wollen nicht von Google indiziert werden, aber das ist quasi im Internet gar keine Option, sagen sie, wird ihnen die Möglichkeit genommen, hier, dass ihre Inhalte so verwendet werden, wie Sie das eben auch möchten. Und sie werfen Google eben vor, dass ihre Inhalte für die Google-Suche und die KI-Übersichten missbraucht werden. Und das wiederum fügt erheblichen Schaden in Form von Traffic, Leserschaft und Einnahmeverlusten zu. Hattet ihr gestern nicht auch, oder vorgestern war das ja dann, nicht auch darüber gesprochen, dass die Links mittlerweile etwas kenntlicher gemacht werden? Also ich meine, am Ende des Tages Ich finde, das ist so ein bisschen so zweischneidig. Also ich meine, einerseits, ja, es ist ätzend, dass die Leute weniger auf Links direkt klicken. Aber die Frage ist ja, macht es Sinn, dann zu sagen, okay, ich will gar kein Google Traffic mehr haben? Oder ich will halt zumindest noch ein bisschen Google Traffic haben? Also und Also daher, das ist wieder so ein bisschen unausgegoren, was da gerade passiert. Also es klingt so ein bisschen wie diese ganzen Leistungsschutzbemühungen vor ein paar Jahren. Auch das war ja so ein bisschen am Ende immer etwas, ich sag mal, vorsichtig auch schwierig. Es gab aber einen Unterschied. Ja, natürlich gab es einen Unterschied, logisch. Da ging es ja nur um Teaser und um Überschriften sozusagen. Aber hier, klar, trotzdem ist es die Frage, will ich Will ich gar nicht mehr sichtbar sein über Suchmaschinen oder Suchtools, muss man ja fast dann sagen. Oder nehme ich wenigstens noch ein bisschen was mit. Und die Kartellklage sagt aber, warum gibt es nur Schwarz oder Weiß am Ende? Oder die Beschwerde, denn der Vorwurf ist ja, wir wollen zwar indiziert werden in den Suchergebnissen von Google. Und das ist relevante kritische Infrastruktur fürs Internet. Wir sind auf Google-Suche angewiesen. Das ist nämlich auch der Unterschied zum Leistungsschutzrecht. Damals ging es um die Frage, dürfen Passagen aus Artikeln zitiert werden in Google-Suchergebnissen? Wo man sagen muss, naja, wenn du nicht willst, wie die Su nicht willst, dass die Suche funktioniert, wie sie funktioniert, dann spiel halt bei der Suche nicht mit. Das willst du aber auch nicht, weil du brauchst den Traffic. So, das war ja das Dilemma damals. Jetzt ist allerdings die Frage, ist es legitim, dass aus den Suchergebnissen ein Text generiert wird, der den Suchenden ihre Antwort schon so liefert, dass niemand mehr auf den Text klicken muss? Also ist es legitim, dass Google sich dazu entscheidet, ihr eigenes Suchmodell anzugreifen und damit aber eben auch alle, die am Ende die Inhalte zugeliefert haben, die jetzt wiederum verwendet werden, mit denen das Suchmodell angegriffen wird. Also es ist hochkomplex, aber was Google jetzt anbietet, und ich bin, ich versuche das jetzt mal so neutral wie möglich vorzustellen. Google hat nämlich am Donnerstag, letzte Woche schon, ein neues Feature vorgestellt mit dem Namen Offer Wall. Das kannst du auf deiner Webseite einbinden. bei denen Leuten die Möglichkeit geboten werden, Micropayments durchzuführen oder Umfragen, an Umfragen teilzunehmen oder eine Werbung zu sehen, um daraufhin den Text zu lesen. Also eine Möglichkeit, dass du quasi selber eine kleine Paywall auf deiner Webseite integrierst, damit du Geld verdienst. Weil eben ja dadurch, dass der Traffic ausbleibt, die Leute weniger Geld mit ihren Webseiten verdienen. Kann man das vielleicht auch so interpretieren, dass Google da gerade eine allumfassende Paywall anbietet? Nee, das ist halt vor allem, es ist ja, wir schneiden dich jetzt zum Traffic ab Aber wir bieten dir jetzt ein Tool an, mit dem du von dem wenigen Traffic, den du noch kriegst, ein bisschen Geld verdienen kannst, an dem Google übrigens natürlich auch mitverdient. 30 Prozent mindestens. Ich finde, das ist so ein Ich finde, das ist fast schon eine Unverschämtheit, zu sagen. Ja, wir schneiden euch jetzt relativ unvermittelt von eurem Publikum ab, zeigen dem Publikum aber eure Inhalte, die wir mit Maschinen zusammengefasst haben, und weil ihr weniger Geld verdient, könnt ihr ja unsere Technologie benutzen, um dem wenigen Publikum, das ihr noch habt. eine Werbung anzuzeigen, anstatt den Text, damit ihr ein bisschen Geld verdienen könnt. Also ich will gar nicht sagen, dass es pauschal ein Verbrechen ist, Leuten Werbung anzuzeigen, damit sie einen Text sehen oder so. Ich finde. Das sind alles Möglichkeiten, irgendwie Inhalte zu monetarisieren, meinetwegen. Aber dieses Konstrukt fühlt sich an wie so ein weiteren Schuss, einfach oder einen Schlag in die Magengrube der Publisher. Ja, also ich glaube, jeder Publisher, der sich bisher, der muss sich einfach unabhängig von Google machen und das wird verdammt schwer, glaube ich, für viele. Aber ja, ich glaube, wer diese Warnzeichen, die da jetzt gerade alle diskutiert werden, nicht, oder all das, was man ja jetzt schon spürt, auch, der das nicht ernst nimmt, hat eigentlich auch keine Chance mehr, wenn wir ehrlich sind. Wahrscheinlich. Aber die Frage ist ja auch so ein bisschen, was willst du machen? Also ich glaube, dass gerade für viele, viele, viele Medienhäuser da und auch für andere, alle, die Inhalte erstellen, die vor allem Traffic über Google generieren. ein riesengroßes Dilemma an der Tür klopft, nämlich wir müssen uns jetzt mal überlegen, wie wir unser Publikum dazu kriegen, hier zu bleiben, und nicht Das ist ja das große Problem. Ich meine, wenn wir jetzt, ich möchte einmal kurz auch den Geschichtsin Erzähler machen, den du vorgestern gemacht hast, wo ihr ja auch in die Internethistorie reingegangen seid. Also wenn wir mal überlegen, ne? dass man, äh, dass große Nachrichtenseiten, auch regionale Nachrichtenseiten, einen viel, viel höheren direkten Traffic noch vor zehn Jahren hatten, als sie denn jetzt haben, weil sie halt eben jetzt so stark auch auf Google sozusagen setzen. oder halt an Relevanz verloren haben in ganz vielen Zielgruppen, ja, dann sind halt einfach auch, also werden jetzt all die Fehler, strategischen Fehler, die man halt auch so gemacht hat in den letzten Jahren, werden halt jetzt Sehr, sehr transparent und jetzt kommt der große Rückschlag sozusagen. Ja, das ist so. Also, Leute, kümmert euch. Das ist die Zusammenfassung. Leute, kümmert euch, genau. Leute, kümmert euch. Das gilt auch für Social Media Plattformen. Es gibt nämlich eine sehr, sehr lange, umfangreiche, tiefgehende Recherche von Lars Wienan von Tier Online, der immer wieder dort mit sehr spannenden Investigativgeschichten um die Ecke kommt. Wir packen die auch in die Shownotes. An der Geschichte haben auch Ex-NutzerInnen oder ich sag mal Social Media affine Leute mitgearbeitet, nämlich Bastelbro 1 und M F PHH. Die beiden haben mitgeholfen mit Informationen und es geht dabei um etwas, das uns allen in Social Media schon häufiger begegnet ist. Und zwar geht es um. Prominente die Werbung für irgendwelche dubiosen Finanzkonstrukte machen. Also, Günther Jauch zeigt dir ein Secret Money Hack. Mit dem du wahnsinnig viel Geld verdienen kannst, oder Frank Theelen sagt dir, wie du mit einem Investmentmodell extrem schnell reich werden kannst Dieses Problem, das die Plattformen bislang nicht in den Griff kriegen, vor allem aber dazu führt, dass Prominente ein Problem haben, weil sie eben im Internet als etwas dargestellt werden, was sie nicht sind, gegen ihren Willen und auch ohne ihr Wissen. Das ist eine wahnsinnig spannende Recherche, weil zum einen dargestellt wurde, wie groß eigentlich das Geschäftsmodell und das System dahinter ist. Also Wienan schreibt, dass es so ein großes Konstrukt ist, dass ganze Callcenter dahinter stecken. Also das funktioniert so, dir wird eine gefälschte Anzeige angezeigt, mal angenommen. Du, Franz, sie surfst bei Facebook und siehst ein Bild von mir, Gavin Karlmeyer, der sagt, ich habe ein geiles Investmentmodell und die Tagesschau will darüber nicht berichten. Oder so, was immer halt so steht. Dann klickst du auf die Werbung und landest auf einer Landingpage, die aussieht wie eine Finanzplattform und bei der aber irgendwo steht: Willst du mehr über unser geiles Investmentmodell wissen? Dann klick doch hier und gib uns deine Kontaktdaten, eine Handynummer oder eine E-Mail-Adresse. Dann machst du das und denkst dir, ach wenn der Gavin das sagt, dann ist das ja was Tolles, weil ich höre seinen Podcast und ich vertraue dem und er scheint irgendwie seriös zu sein. Dann kriegst du aber einen Anruf von einem Callcenter und diese Person im Callcenter sagt dir, ja, hier, das ist unser Investmentmodell, sie können super viel Geld verdienen, weil wir müssten allerdings um sie zu tun. Zu verifizieren, eine Ersteinzahlung von Ihnen bekommen in Höhe von 250 Euro. Zum Beispiel. Und dann machst du das und zahlst diese 250 Euro und bekommst dann eine Art, so eine Software, so eine Art Online-Banking, online angezeigt, auf dem du auch siehst, dass deine 250 Euro sich massiv vermehren. Du hast die ganze Zeit gesagt, ach krass, meine 250 Euro sind jetzt schon 1000 Euro zum Beispiel geworden. Und dann hast du aber die Möglichkeit, noch mehr einzuzahlen und noch mehr einzuzahlen und noch mehr einzuzahlen. Und hast aber keine Möglichkeit, an das Geld reinzukommen, weil es gibt gar keine Auszahlung und es gibt auch diese Vermehrung des Geldes nicht. Das ist alles fake. Und das ist eben diese ganze Recherche und diese ganzen Prominenten, die eben keine Ahnung haben, versuchen natürlich alles Mögliche, um dagegen vorzugehen, indem sie sich zum Beispiel sich so lange bei Meta beschwert haben, bis Meta ihnen die Möglichkeit bietet, ja Eine, es gibt jetzt für verifizierte Accounts bei Facebook und Instagram die Möglichkeit, automatisierte Gesichtserkennung durchführen zu lassen, dass du sagst, alle meine Profilbilder werden jetzt genutzt, um eine KI zu trainieren und die schaut, ob Werbeanzeigen mit diesem Gesicht geschaltet werden und dann wird die nicht freigeschaltet. wenn ich die nicht selber freigegeben habe. Scheinbar ist das aber nicht die Lösung. Oder sogar anscheinend, denn wir sehen immer noch diese Werbung en masse. Es gibt aber auch noch andere Plattformen, auf denen das eben viel passiert und die keine Gesichtserkennung durchführen. wie zum Beispiel X. Selbst bei X gibt es schon ohne Ende Beschwerden der EU, die sozusagen X ja auch schon angezählt hat, weil sie sagen, euer Werbearchiv ist nicht transparent genug, alles was ihr anbietet, sei ungeeignet für diese Zwecke. Es ist nicht möglich, schreibt ein auf Internet recht spezialisierter Anwalt, Nutzern von X ist es nicht möglich, in klarer, präziser und eindeutiger Weise zu erkennen, wer eine Werbung geschaltet oder bezahlt hat. Das ist einfach Verstoß gegen den Digital Services Act. Das heißt, wir haben ja ein extrem ausgeklügeltes und extrem umfangreiches. kriminelles System, mafiöse Strukturen, gleichzeitig aber auch ein Ort, an dem diese Kriminalität stattfinden kann, bei dem der Betreiber der Orte sagt, er will tun, was wir können, aber de facto nichts macht. Das ist ein Riesenproblem eben für alle. Ja, es ist krass, ne? Also ich bekomme auch total viel Werbung angezeigt, immer wieder bei Instagram, wo ich in irgendwelche ominösen WhatsApp-Gruppen reingehen soll. von irgendwelchen prominenten Leuten, die oder halt auch so Finanzexperten, also die selber oder Expertinnen, die selber da selber irgendwelche Plattformen betreiben Und genau, ich soll da mit reinkommen und dann verraten Sie mir Ihre Aktien, die dann halt natürlich irgendwie schön abgesprochen steigen, weil wir alle diese Aktie kaufen. Also sowas gibt es halt auch gerade total, ne? Und du hast halt und die, die Leute, die es halt betrifft, haben halt so gut wie keine Handhabe, weil ständig die Accounts wechseln, ne, weil die Gesichter da verwendet werden. Ich sehe das extrem kritisch und und Ja, super, dass der Lars Wiener das halt irgendwie mal zusammengeschrieben hat und aufgedeckt hat, weil es halt wirklich ein Problem unserer Zeit ist, wo man halt sehr, sehr schlecht irgendwie hergegen werden kann. kann. Und gerade wenn die Plattformen nicht mitmachen. Naja, das größte und das große Problem daran ist ja, dass es sozusagen kaum Möglichkeiten gibt für uns Also, wir beide werden darauf nicht einfallen, Franzsi. Weil wir die ganze Zeit im Internet unterwegs sind und weil wir schon das Gefühl haben, also wenn Joko Winterscheid ein Investmentmodell plötzlich anbieten würde, dann würden wir das wissen. Oder Sarah Wagenknecht. Weißt du? Ja, weißt du, also ich hatte beispielsweise vor zwei Wochen hatte ich genau das Thema. Ich habe eine WhatsApp-Gruppe angeboten bekommen von der Miss MoneyPenny, die ja eigentlich doch durchaus einen Also, die hat ja schon einen Namen in dieser Szene, ja. Und ich habe mich gewundert, krass, so eine Scheiße bietet die mittlerweile an. Ich bin auf den ersten Blick eingefallen. Hab dann geguckt, was für ein Account das ist, hab gemerkt, dass es nicht ihr Account ist, aber. Auch ich bin auf den ersten Blick drauf reingefallen, weil ich dachte so, und hab halt eher sogar, ne, hab dann eher ihren ihre Glaubwürdigkeit im Grunde angezweifelt. So einen Scheiß macht die jetzt mittlerweile. Und ich bin ja aufgeklärt. Also stellen wir uns jetzt mal vor, das sind halt Ganz normale Leute, die halt mit Medien nicht viel zu tun haben. Genau. Und das betrifft über 90%. Günter Jauch macht jetzt so einen Mist oder halt andersrum, ne? Ach ja, wenn Günther Jauch macht, mache ich das jetzt irgendwie auch. Also das ist sozusagen. Das ist echt ein Problem. Und wie gesagt, das ist halt nur eine Art von Betrug, von dem es im Netz ja viele gibt. Ich habe ja hier selber erzählt, wie ich neulich selber fast. Auf irgendeiner dubiosen Seite mein Meta-Passwort eingegeben hätte, weil mir da irgendeine Zertifizierung angeboten wurde. Ich war genau der Punkt für diese Werbung, der da hätte drauf reinfallen sollen. Es wird halt immer besser. Genau. Also, ja. Und das Pikante ist aber, dass Lars Wienert hier noch so ein paar Facetten hinzugepackt hat. Also er sagt zum einen, er hat mit der mit Nino Goldbeck von der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg gesprochen, dort gibt es eine Zentralstelle Cybercrime Bayern und die sagen, das ist ein Phänomen, das sich durch die Gesellschaft zieht. Wir hatten ja auch schon Bankvorstände und Finanzberater, die darauf reingefallen sind und sie gehen davon aus, dass der entstandene Schaden im Milliardenbereich liegt. Also da sind Leute, die 300. 000 Euro einfach mal investiert haben. Er sagt, für manche von denen war das sicherlich Spielgeld. Aber es gibt eben auch persönliche Schicksale, Leute, die deswegen Immobilien veräußert haben oder Kredite aufgenommen haben, weil sie eben dachten, dass da mehr passiert. Und er geht noch weiter und sagt, manche Opfer haben auch nahe Angehörige überredet mitzumachen, ich weiß von mehreren Suiziden. Also, das ist jetzt eben nicht einfach nur Bankvorstände, die ein bisschen Spielgeld im Internet verlieren, sondern da sind Existenzen, die eben wegen dieser Betrugsmasche zerstört werden, ruiniert werden. Und eine andere Facette, die ich noch erwähnenswert finde. Dass es eben auch Menschen gibt, die zum Beispiel stillgelegte Ex-Accounts haben, wie der Spanier Luis Arbides. Der hat irgendwann seinen Ex-Account liegen lassen, war ihm egal, hat er nicht mehr benutzt. Aber aus irgendeinem Grund wurde sein Account, bei dem er noch einen blauen Haken hatte, für den er mal bezahlt hat, den er dann irgendwann nicht mehr benutzt hat, wurde dann benutzt, um darüber Kryptobetrug zu betreiben. Also Leute dazu ver verführen, Geld irgendwo hin zu überweisen. Er selber wusste das alles nicht, hat dann irgendwann seinen Account sich angeschaut und sich gedacht hat, ach krass, was passiert denn hier? Also, so richtig schützen kann man sich bei so Plattformen wie Extra generell gar nicht mehr. Das ist alles super gefährlich. Und wir erleben ja auch ständig, das ist dann so die nächste Eskalation. Dass so Identitätsstiebstahl auf Plattformen stattfindet. Also irgendjemand macht jetzt einen Account, der auch Gavin Karlmeyer heißt, aber statt dem großen I oder statt dem großen L, ähm, nee, statt dem kleinen L in Karlmeyer wird ein großes i benutzt, so that man gar nicht sieht, dass das hier an anderer Account is. Der Account spiegelt meine Inhalte, also du siehst dieselben Postings, er fängt an Leuten zu folgen, schreibt Direktnachrichten in den, vielleicht sogar in gut geschliffenem Deutsch, weil es einen Chatbot geschrieben hat. Ey, mein Account wurde gesperrt, ich habe jetzt hier einen neuen gemacht, vielleicht möchtest du mir hier ja auch folgen. Dann baut man sich eine signifikante Größe auf mit Leuten, die einem vertrauen, weil sie aus dem persönlichen Umfeld oder aus dem beruflichen Umfeld. kommen oder weil sie meinen Podcast hören und fangen dann irgendwann an, nachdem sie dieses Vertrauen gewonnen haben, denen denen zu sagen, kannst du mir 1000 Euro leihen oder hier, ich habe ein Investmentmodell, willst du nicht mitmachen oder wir investieren gemeinsam in was Es gibt so viele Einfallstore für diesen Betrug, dass ich das auch sehr, sehr wichtig finde, dass Lars Wienert das, wie gesagt, aufgeschrieben hat. Wir packen den kompletten Text in die Shownotes. Er ist eine Reisewende. Link, meinst du, ne? Ja. Ach ja, das hat mir schon mal. Also nicht den kompletten Text. Keine Sorge, Tier Online, bitte nicht verklagen. Wie viele Zeichen gehen eigentlich in der Description? Wir könnten das testen, aber ich glaube, dann lege ich mich tatsächlich mit dir online an. Ja, kannst ja Lorem Y nehmen. Machen wir irgendwann mal. So, wir haben eine Neuroubrik hier bei uns im Podcast. Wir haben keine Funktionen und Emotionen heute. Na gut, eine schnelle. Okay, eine schnelle. Na gut, Franzi, weil du es bist. Na gut, hier bitte. Funktionen und Emotionen. Bei WhatsApp wird es die Möglichkeit geben, in einem Audio- oder Videocall mit einer Gruppe deine Hand zu heben, wie bei Teams oder Clubhouse. Du wolltest es. Ja, ist okay. Braucht man das wirklich? Wenn man überlegt, dass man WhatsApp sicherlich mittlerweile auch für professionelle Kommunikation nutzt. Oder halt wenn Ich überlege gerade an meinen letzten Gruppencall, es war mit zwei Freundinnen und wir haben es bisher immer geschafft, dass wir uns so abgestimmt haben, dass wir uns nicht ins Wort gefallen sind. Aber es kann natürlich helfen, dass wenn ich halt die Hand hebe, das dann Dass es halt dann irgendwie etwas zivilisierter zugeht, aber I don't know. Hast du schon mal einen beruflichen Call über WhatsApp mit mehreren Leuten gemacht? Also nicht so eins zu eins. Nein. Du? Ja, das war dann aber so, weil Google Meet nicht funktioniert hat und Zoom nicht funktioniert hat und überall Probleme waren und so, und wir dachten, das ist jetzt der einfachste Weg. Aber ja, sagen wir mal so, es ist schön, dass es geht, aber ich bin mir nicht sicher, ob es viel genutzt wird. Wäre das eine Ansage? Ja, vielleicht gilt die auch fürs nächste Mal. Jack Dorsey hat nämlich eine neue App. Jack Dorsey seines Zeichens Twitter-Efinder und Blue Sky-Mitgründer. Und die App heißt Bitch-Ad. Nee, BitChat. So heißt sie. BitChat, okay. Bitch-Ad. Also das kannst du ja nicht mal googeln. Das wird dir keine Google vorschlagen, keine Google-Suche, weil da eben ein offensive Word drinsteckt naja, BitChat. Und das ist eine App, die komplett über Bluetooth funktioniert. Du brauchst kein Internet, kein Netzwerk, kein gar nichts und kannst dann sozusagen Wir könnten jetzt im Flugzeug miteinander chatten zum Beispiel. Was ich daran interessant finde, ist, das ist längst nicht die erste App nach diesem Modell. Also FireChat zum Beispiel war genau das gleiche. Habe ich sogar schon mal benutzt in einem Flugzeug, weil Bluetooth ist ja erlaubt, auch im Flugmodus Und da habe ich mit Leuten im Flugzeug, die woanders gesessen haben, die ich kenne. Es war in der Zeit, wo man noch fliegen konnte. Also so lange ist das her. Konnte man sich so schreiben, hey, sitzt du auch gerade im Flugzeug? Was auch immer man sich da schreiben soll. Ja, und Jack Dorsey hat das jetzt vorgestellt: den Tomatensaft oder den Orangensaft? Nimm nicht das Hühnchen. Aber er selber nennt es sein Wochenendprojekt. um etwas über Bluetooth-Mesh-Netzwerke zu lernen. Und das interessante der Unterschied zu FireChat ist, dass es komplett verschlüsselt ist. Es nutzt eine Verschlüsselung, die heißt Curve 25519. Da weiß Jack Dorsey wahrscheinlich mehr drüber als ich. Und darüber kann man dann eben auch offline chatten. Okay, verstehe. Danke. Danke, Trick Dorsey. Wie gesagt, davon gibt es Dutzende, aber wenn er das startet, ist es vielleicht eine Erwähnung wert. Ich hätte, bevor du die letzte Rubrik zu der letzten Rubrik kommst, hätte ich ein Housekeeping zur letzten Folge. Durfte ich das nochmal ergänzen. Denn als du Als du mit Alexander darüber gesprochen hattest, dass Mark Zuckerberg da in diesem Sicherheitsmeeting im Weißen Haus aufgetaucht ist, ne? Ja Da habe ich mich an ein Buch erinnert, was ich letzte Woche gelesen habe. Ich mache heute Buchtipps. Ja, wirklich. Und ich würde dieses Buch aber gerne, also ich fand es Egal, ich würde euch gerne sagen, was das für ein Buch ist und ich würde euch allen empfehlen, dieses Buch zu lesen, weil das nämlich eigentlich ziemlich gut in die Zeit passt und ziemlich gut uns auch alle reflektieren lässt darüber. was da draußen eigentlich gerade so passiert, plus Mark Zuckerbergs, Facebook und so. Also das Buch heißt, ist schon ein bisschen älter, von 23. Das Buch heißt der Magier im Kreml. Ich weiß nicht, ob du das oder der Magier im Kreml, ob du davon gehört hast, ist vom Italiener. Der heißt Giuliano Da Empoli. Und der, es kam mir sofort in den Sinn, als nämlich Mark Zuckerberg da aufgetaucht ist. Gibt es nämlich diesen schönen Satz in dem Buch? Facebook hat es geschafft. Was der KBGB nie konnte, permanente Selbstüberwachung freiwillig. Und das Buch argumentiert, oder der Autor argumentiert ja so ein bisschen daher, dass natürlich die großen Technologien der letzten Jahrzehnte immer natürlich eben auch aus Den Krieg, für Kriegszwecke erfunden worden sind. Also von GPS über das Internet grundsätzlich Computer und so weiter und so fort. Und jetzt haben wir sozusagen mit sozialen Netzwerken diese Diese Tools, um halt moderne Formen der Kriege zu führen. Vielleicht ganz kurz: Das Buch geht eigentlich darum, wird aus Sicht eines fiktiven Putin-Beraters geschrieben. Und der erzählt eigentlich so ein bisschen, wie Putin an die Macht gekommen ist und wie er sozusagen auch seine Macht abgesichert hat und im Grunde eigentlich mit uns allen immer wieder so ein Kommunikationsspielchen spielt. Da gibt es auch, passt auch zur heutigen Folge, gibt es auch noch ein Zitat, was ich auch gerne jetzt kurz noch mitbringen möchte, das auch super gut passt zu dem, was heute passiert, worüber wir heute gesprochen haben. Die einzige Waffe, die ein Armer hat, um seine Würde zu bewahren, ist es, anderen Angst einzuflugen flößen. Also auch das passt irgendwie ganz gut dazu. Und am Ende ist natürlich das, was da draußen passiert, wie unsere gerade über soziale Netzwerke, unsere Narrative bestimmt werden. Ist natürlich ein großes Spiel mit Angst, mit Wut. Und ja, also wenn ihr Lust habt, euch damit näher zu beschäftigen, würde ich euch sehr empfehlen, dieses Buch zu lesen. Und Ich wollte es auf jeden Fall vor Beginn der nächsten Rubrik starten, weil man kriegt keine gute Laune, aber man versteht vielleicht ein bisschen besser, was da draußen so. Ich habe genau zu dem Thema übrigens auch noch ein Housekeeping, weil mir auch Leute geschrieben haben, dass das Oval Office ja eigentlich eine völlig andere Funktion hat. Eigentlich finden und eine völlig andere Funktion hat. Und zwar, weil im Oval Office in der Regel gar keine wirklich dienstlichen Geheimtermine stattfinden, sondern dass eben vornehmlich eine Art Naja, Bühne ist, wenn man so möchte. Also eine Kulisse, vor der Dinge stattfinden, öffentliche Termine stattfinden, in denen man Pressetermine-Termine durchführt oder sowas halt sich fotografieren lässt. Und das diese ganze Geschichte deswegen vielleicht nochmal eine andere Perspektive bekommt. Wir erinnern uns, für die, die es nicht mitbekommen haben, es fand ein Meeting zwischen irgendwelchen Generälen des Militärs statt. Und Donald Trump, die gemeinsam über einen neuen Stealth-Bomber diskutiert haben. Und Mark Zuckerberg sei einfach hineingeplatzt. Und man hat sich so ein bisschen gefragt, wie konnte das passieren? Man kann sich durchaus überlegen, dass das, also dass entweder Donald Trump die Funktion des Oval Offices anders, sieht oder dass er dass das hier ein bisschen geplante inszenierung war um auch vielleicht Elon Musk ein bisschen aufzurütteln. Beides möglich. So, jetzt wären wir eine neue Rubrik. Weil unsere Episoden immer so dystopisch sind und unser Podcast so düster geworden ist, haben wir häufiger das Feedback bekommen. Könnt ihr nicht versöhnlich enden und das machen wir jetzt genau hier. Und wir haben einen Jingle geschickt bekommen von Alexander und Alexa Waschkow. Die beiden haben uns einen Jingle produziert und dann spielen wir jetzt heute das erste Mal, ich bin ganz aufgeregt. Versöhnlichkeit des Tages. So professionell haben wir uns noch nie angehört hier. Ich finde, es ist ein Mega-Jingle. Gut, hast du was mitgebracht? Ich habe in meinen Notizen zu dem Buch gesucht, ob es nicht auch noch ein versöhnliches Zitat gibt. Und ich habe eins gefunden. Und das dachte ich, ist vielleicht auch was. was wir gut zum Ende nochmal mitnehmen können, weil es auch so ein bisschen einlädt, ich mag sag mal so, ja, sein Schicksal auch ein bisschen selbst in die Hand zu nehmen. Und das passt ja auch Zu dem Umgang mit KI, worüber wir heute gesprochen haben. Und zwar lautet das Zitat: Glaub mir, das Einzige, was du kontrollieren kannst, ist die Art und Weise, wie du die Ereignisse deutest. Und ich finde, das ist ziemlich persönlich. Oh, das ist sehr versöhnlich. Das lassen wir so stehen. Das gefällt mir. Also Leute, es ist alles nicht so schlimm, wenn ihr es nicht so schlimm werden lässt. Das führt auch zu diesem Gedanken. der ja in den letzten Wochen auch immer mal wieder überall aufgetaucht ist und den ich aber so, den will ich mal so ein bisschen hier mit reintragen. Wenn wir uns so anschauen, wie zum Beispiel. . Unser Bild der Gesellschaft, unsere gesellschaftliche Stimmung, wie geht es Deutschland und so, wie wird das eigentlich wahrgenommen, dass das auch immer davon geprägt ist. Dass andere dieses Bild schon mal formuliert haben. Oder Umfragen vor einer politischen Wahl. Dass wenn eine Partei, die man vielleicht im eigenen Wertekosmos als nicht vertretbar empfindet, in Umfragen auf 15 Prozent kommt. Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass andere Leute, die wählen, weil sie denken, die wählen so viele, viel höher, als wenn sie in Umfragen eigentlich ein viel schlechteres Ergebnis haben. Also, das, was wir mit den Nachrichten machen, macht sie erst zur Nachricht. Und ich finde, das ist ein sehr schöner, persönlicher Ansatz. Und vielleicht hilft es auch manchmal dabei, auch Nachrichten einfach nicht zu lesen. Einfach mal, also ich will nicht sagen, ignoriert was in der Welt passiert, aber Fokussiert das. Einfach mal abends sich eine Stunde für Nachrichten nehmen oder eine Stunde Haken dran hören und dann abends nochmal die Tagesschau gucken oder so und dann sonst einfach nicht den ganzen Tag Bush-Nachrichten kriegen. Ich glaube, das hilft. Ja, und sich verrückt machen lassen über das, was halt da draußen passiert und sich sofort Sorgen machen und dann halt im Grunde sich das Abendessen versauen lassen, weil man dann doch gesehen hat, irgendwie Donald Trump hat wieder irgendeinen Mist gebaut. Und er hat es ja nur gemacht am Ende, um wieder im Spiel mit der Aufmerksamkeit vorne zu stehen. Und ich bin genau drauf reingefallen. Das ist nämlich genau das Teil des Spiels. Leute können nur mit dir spielen, wenn du eine Figur auf dem Feld hast. Deep. Deep. Liebe Franzi, vielen Dank, dass du da warst. Das war wie immer sehr, sehr schön. Ich wünsche euch allen einen wundervollen Mittwoch schon mal und einen wundervollen Donnerstag. Wir hören euch hier nämlich wieder am Freitag, dann gibt es eine kleine Solo-Episode. Und am nächsten Montag ist Nicole Diekmann wieder hier. Also, wir haben ein bisschen was vor uns. Vielen Dank, Franzi, und bis zum nächsten Mal. Bis dann, ciao.