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Folge 456 · 28. Juli 2025 · 55 Min.

Gibt es ein Richtiges im Internet?

mit Dominik Hammes

Seit Freitag gibt eine strenge Altersbeschränkung für viele Plattformen in Großbritannien – führt also dazu, dass Leute sehr kreativ darin werden, sich irgendwie als Erwachsen auszugeben. Gleichzeitig gibt es mit der App “Tea” in den USA ein erschreckendes Beispiel dafür, wieso eine Verifikation mithilfe hochgeladener Pässe ein großes Sicherheitsrisiko darstellt.

Außerdem verbietet Meta ab Oktober politische Werbung in der EU – und nutzt dafür – mal wieder – eine bemerkenswerte Auslegung des Begriffes “politisch”. Andererseits: War es jemals so schwierig wie heute, “unpolitisch” zu sein?

Kapitelmarken

KI-generiert:

00:00 Einleitung und persönliche Anekdoten

03:05 Altersverifikation im Internet

15:00 TTPA (und PPAP)

31:05 xAI

34:56 Jenga im Kosmos

42:36 Funktionen und Emotionen

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Dominik Hammes

Ich weiß ja nicht, inwiefern du sowas drin lässt, ich glaube gar nicht, aber wir sehen heute halt beide aus wie Sonntagmorgen und. Gerade aufgestanden und so weit weg von der Realität ist es ja nicht.

00:14 Gavin Karlmeier

Dabei ist ja Montag. Hallo Dominik. Grüß dich, Gelvin. Bei mir ist heute Dominik Hammes, einer der Stammgäste in diesem Haus, Podcast-Koryphäa. Internet, Mogul, ich weiß gar nicht, was ich da noch alles mache.

00:25 Dominik Hammes

Muss man von Mogul nicht reich sein? Also dann muss ich mich dagegen verwehren. Wenn es darum geht, dass man digitaler Fußabdruck auch so ein kleines Datacenter mittlerweile wahrscheinlich beeinflusst Beeinschlägt? Nein.

00:38 Gavin Karlmeier

Aber das kann ich total relaten, weil ich habe, also mir, ich habe so ein, wie soll ich sagen, ich habe eine Schwäche dafür, Dinge zu archivieren. Und habe von diesem Podcast hier, wir nehmen gerade Folge 456 auf und ich habe ja alle Episoden noch als Rohdateien und es sprengt alle meine Festplatten und es gibt gar keinen Grund dafür, weil diese Rohdateien brauche ich ja gar nicht mehr.

00:59 Dominik Hammes

Ja, ich bin aber genauso, ich habe glaube ich alle Rohdateien noch von allen von mir produzierten Podcasts zumindest. Ich weiß nicht, worauf ich warte, auf das Remaster, das dann 2080 kommt. Also ich habe keine Ahnung, wenn ich ehrlich bin. Aber ich kann auch nicht anders. Es wird den Fall, ja wir haben hier, wir haben die MP3 verloren. Okay, ich habe die MP3, ich habe alle Spuren nochmal als Wave und ich habe hier nochmal einen Rohschnitt, den ich eine Woche dazwischen gemacht habe.

01:21 Gavin Karlmeier

Und 40 GB Videomaterial, das wir nie verwendet haben. Hier, bitteschön. Das ist mittlerweile auch ein Ding, ja. Ja, das ist so. Ich habe ein kleines Housekeeping direkt zum Start. Und zwar hat Chun Yo-Yoon in der letzten Episode den ehemaligen Bundesdatenschutzbeauftragten Ulrich Kälber als früheren Boxer geframt. Und der Anlass war, dass Ulrich Kälber, als er für den Bundestag kandidiert hat, eine Veranstaltung, bei einer Veranstaltung teilgenommen hat, die Schlagabtausch schießt und bei der waren rote Boxhandschuhe mit auf dem Ulrich Kelber hat dazu geschrieben. Chat-GPTs Halluzinationen scheinen ansteckend zu sein. Heise Podcast Tagendran erklärt mich zum professionellen Boxer von meiner politischen Laufbahn, weil ich zwei Meter groß sei und auf einem Wahlplakat mal roter Boxhandschuhe abgebildet waren. Wer erinnert sich nicht an meine knappe Niederleitung Frage gegen Mike Tyson, nämlich zum Karriereende und zur Kandidatur für den Bundestag zwang. Also um das klarzustellen, Urich Kälber hat offen nie geboxt, also zumindest nicht für Geld.

02:16 Dominik Hammes

Also ist ja schön, dass er es mit Humor nimmt. Ich leide da ein bisschen mit dir mit, jetzt gar nichts gegen den Gast, der da war und der den kleinen Fehler gemacht hat oder sich vielleicht missverständlich ausgedrückt hat. Ich habe die Folge nicht. Gehört. Ja, er sagt, er ist ehemaliger Boxer. Ja, okay. Aber man ist ja immer so, es ist eigentlich der Gast und nicht der ganze Podcast, aber ja gut, ich habe ihn auch eingeladen und nicht korrigiert.

02:35 Gavin Karlmeier

Ja, ja, aber ich konnte das auch nicht so schnell fact-checken, weil also

02:39 Dominik Hammes

Naja, aber es klingt ja auch nicht dramatisch. Also es ist jetzt kein Fakt, wie wenn du sagen würdest, ja hier, das ist die Policy und hau die einfach raus und denkst so, ist die überhaupt, ist das richtig? Aber hier, Boxer, naja, gut. Nichts passiert, aber Grüße an Herrn Kälber und du hast es ja damit korrigiert.

02:56 Gavin Karlmeier

Exakt. So, Policy ist genau das Ding. Wir sind heute viel auf dem rechtlichen Milieu unterwegs. Mal wieder. Im rechtlichen Milieu, auf dem rechtlichen Parkett. Und wir reden viel über Europa heute. Und aber wir fangen aber an mit einem Land in Europa, das nicht mehr in der EU ist, nämlich mit Großbritannien. Da gilt nämlich seit Dienstag, äh, Freitag, ich hab's heute mit den, ich weiß auch nicht. Er ist, habe ich 453 statt 56 gesagt, jetzt habe ich Dienstag statt Freitag. Es ist die berühmte Dreier-Disparität in meinem Kopf. Seit Freitag gilt in Großbritannien die Regel, dass alle Seiten, die pornografische Inhalte verfügbar machen, eine Verifikation des Alters der NutzerInnen voraussetzen müssen. Die britische Medienaufsichtsbehörde hat dazu ein paar Methoden vorgeschlagen und die sagt, Websites, die eine umfassende Altersüberprüfung durchführen, können dafür Kreditkartenprüfungen nutzen, abgleich mit Lichtbild ausweisen. Oder die Schätzung des Alters eines Nutzers anhand eines bereitgestellten Selfies. Wir haben nämlich darüber gesprochen hier, dass das

03:58 Dominik Hammes

Ausweis oder wie sehen sie noch aus?

04:01 Gavin Karlmeier

Das habe ich auch letztes Mal gesagt, als Beispiel, wie du, wenn du irgendwie Bier kaufst, dass du sichtmäßig 30 sein musst. Aber ein paar Seiten haben wir jetzt genau damit angefangen, das zu tun. Pornhub beispielsweise. Macht das, aber eben auch X. Auch bei X kannst du dieses Feature nutzen, wenn du das möchtest.

04:19 Dominik Hammes

Was heißt Feature nutzen, wenn ich das möchte?

04:21 Gavin Karlmeier

Also du musst dich ja nicht als volljährig verifizieren, dann siehst du eben nur keine Inhalte, die für Volljährige sind.

04:27 Dominik Hammes

Ah, okay, sie sind dann gesperrt. Exakt. Weil, weil X ist ja, also, das sage ich wertfrei, da ist sehr viel pornografischer Inhalt drauf, auch wenn es nicht der Fokus der Plattform ist.

04:36 Gavin Karlmeier

Ja, und das Interessante ist aber, dass du also dass das ja eine algorithmische Auswahl ist. Das heißt, also du kannst so auswählen, dass sie is not safe for work, das machen aber natürlich längst nicht alle die pornografischen Inhalte ausfühlen, uh hochladen, bedeutet aber gleichzeitig, dass Dass die AI die pornografischen Inhalte identifiziert, die müsste natürlich perfekt sein, damit du keinen Rechtsverstoß provozierst. Wäre ich bei ex vorsichtig mit dem Motor? Wäre ich bei jeder KI vorsichtig, aber da besonders, ja. Du kannst dich aber auch dort, wenn du das möchtest, auch mit deiner ID, also mit deinem Pass verifizieren. Und wenn du ein graues oder ein goldenes Häkchen hast, das du ja vor allem bekommst, wenn du deinen Ausweis schon hochgeladen hast, dann bist du auch sicher.

05:19 Dominik Hammes

Also eigentlich sind das gute Dinge. Also es ist eigentlich sinnvoll, also da müssen wir eigentlich drüber reden, dass es sinnvoll ist, dass Leute, die nicht vorherig sind, von den Inhalten ferngehalten werden, soweit das eben irgendwie geht. Und wir sollten auch in einer Gesellschaft leben, wo man sich nicht dafür schämt, dass man Pornos gucken möchte und dass man dann seinen Ausweis irgendwie. Ausweis hochladen ist immer ein bisschen iffy, finde ich, aber das ist eine vernünftige Verifikation, gibt es all das. So sollte es eigentlich sein. Wenn sie denn funktioniert. Wenn sie funktioniert, ich sage ja nur, das ist das, was man möchte. Ich sage nicht, dass die Umsetzung funktioniert.

05:49 Gavin Karlmeier

NGadget hat dazu ein bisschen recherchiert. Also, Proton, das ist ein VPN-Service. Der hat seit Freitag stündliche Neuanmeldungen Also eine Erhöhung der stündlichen Neuanmeldungen von tausend vierhundert Prozent verzeichnet. Also da explodiert es gerade, weil alle über VPN es jetzt nutzen und auf Inhalte gehen, die Erwachseneninhalte zeigen, um eben keine Altersverifikation durchzuführen, weil sie vielleicht auch nicht können. weil sie vielleicht sehr jung sind. Gleichzeitig gibt es aber offenbar Leute, die es schaffen, diese Gesichtserkennung zu umgehen, indem sie hochwertige Selfies und Videospielfiguren, wie zum Beispiel auf Death Stranding 2 hochladen.

06:24 Dominik Hammes

Das funktioniert offenbar. Das wäre mega witzig. Aber das, dass sie nicht, also so blöd es klingt, ein Foto ausdrucken oder von einem Promi oder sowas. Ja, Leute, ich bin Ian McKay und ich bin offensichtlich alt genug für Pornos oder sowas.

06:37 Gavin Karlmeier

Naja, vor allem könntest du das richtig easy umgehen als Plattform, indem du halt zum Beispiel, alle Bilder, die wir schon im Internet finden, funktionieren nicht als Altersverifikation. In dem Moment ist es ja eigentlich weit drum. Das gilt jetzt für Videospielfigur-Selfies wahrscheinlich nicht, wenn du im Spiel eins aufnehmen kannst.

06:52 Dominik Hammes

Vor allen Dingen, wenn du auch noch den Charakter generieren kannst, eventuell. Wenn das hochwertig genug aussieht, hinterher, dann kannst du ja, ja, und heute bin ich der, heute bin ich der, jetzt rasiere ich mich vom Kopf ab und alles ist gut. Also nicht den Kopf, sondern nicht die Haare.

07:04 Gavin Karlmeier

Oh Gott. Es gibt aber auch offenbar Leute, die mit Hilfe von generativer KI, wie zum Beispiel ChatGPT einen Fake-Ausweis generieren lassen, den hochladen und auch der wird akzeptiert.

07:17 Dominik Hammes

Oh mein Gott. Also ich meine, ich habe das zuletzt gesehen in einer schlechten Werbeanzeige, wo die komplett KI generiert war und Es ist wirklich so, wenn man nicht drauf guckt, denkt man, da wird ein Reisepass der Bundesrepublik Deutschland hochgehalten. Dann guckst du genau drauf, da steht nicht mal Bundesrepublik, da steht B und dann irgendwas, sondern irgendwelche Zeichen, die keinen Sinn ergeben, aber dein Kopf macht Bundesrepublik draus. Aber wenn die Überprüfung auch genauso leicht in das Licht zu führen ist, aua.

07:41 Gavin Karlmeier

Ja, Bots reden mit Bots mal wieder. Und dass es auch nicht immer, also dass diese Verifikation natürlich Schwachstellen hat, hat Sven K. , das ist ein Nutzer von Chaos. social im Fiddiverse herausgefunden, der hat nämlich. Bei der Mediathek in Deutschland, die ARD-Mediathek, da ist es ja so, dass wenn du Inhalte, die FSK, ich vermute, 18 sind, tagsübersehen möchtest, musst du dich auch mit dem Personalausweis verifizieren oder warten bis 22 Uhr. Das kannst du umgehen, indem du einfach Ein Muster eines Personalausweis, auf dem Erika Mustermann draufsteht, hochlädst, weil die Prüfsummer auf diesem Ausweis wohl stimmt, kannst du einfach hochladen und kannst es umgehen

08:18 Dominik Hammes

Okay, das ist einfach ein Fehler, mit dem keiner gerechnet hat. Aber ich rechne auch nicht damit, dass diese Prüfssumme stimmt auf diesem.

08:24 Gavin Karlmeier

Das ist der erste Punkt. Zweitens ist aber auch der Punkt, also wenn du einfach nur eine Prüfsumme da eingeben musst, die kannst du doch wahrscheinlich rechnerisch lösen. Ich erinnere mich daran, das ist eine Windows 95. Oder so war, bei der du um mit einem Rechner einfach einen C D Key generieren konntest, der am Ende auch oder eine Seriennummer generieren konntest die funktioniert hat, weil einfach nur das Ergebnis immer dieselbe Zahl sein muss.

08:46 Dominik Hammes

Der Vater von einem Bekannten von mir hat sich einen Spaß daraus gemacht, als damals die ersten Guthaben für Handykarten irgendwo rumlagen. Da konnte man konnte eine Zeit lang aufhand der Nummer, die draußen drauf war, errechnen, wie die drinnen aussehen mussten. Oh Gott. Also das ging auch eine Zeit lang. Und natürlich hier ist es auch so, macht natürlich auch sehr einfach. Also Du musst nun sehr wenig kriminelle Energie haben, um dir mal kurz einen Ausweis geben zu lassen und dir da ein Foto zu machen oder dir merken, was da draufsteht. Also, ob du bei deinen Eltern, wenn du 15 bist und das noch nicht darfst, mal kurz an den Gelbbeutel gehst, weil du machst ja keinen Schaden. Du tust nicht wieder zurück. Also, das ist leider alles viel zu leicht.

09:25 Gavin Karlmeier

Ja, es gibt aber noch ein anderes, relativ großes Problem mit dem Upload von wenn du das wirklich machst und ernst meinst. Und dazu gibt es die Geschichte der App T. Ich weiß nicht, ob du die App T kennst. Offizieller Name ist T Dating Advice. Ist eine App für Frauen, wie der T.

09:41 Dominik Hammes

Ja, ja, aber mein Problem ist, ich dachte wirklich, ich habe diese Schlagzeilen gehört, dass die gehackt worden ist. Ich glaube, darum geht es jetzt, ne? Ja, gehackt ist fast schon zu viel gesagt. Oh, okay, dann sagst du gleich, worum es geht, aber ich dachte, es wäre Slang für TikTok. Oder für Tinder, eins von beidem. Ich darf wirklich so an, nennt man jetzt die T-App, so wie vor die Clock-App. Aber gut, dann erzähl.

10:00 Gavin Karlmeier

Also der Use Case der App T ist auch in sich schon fragwürdig, denn es ist eine App, die sich vor allem an Frauen richtet, die persönliche Daten über Männer posten können, die sie in der Vergangenheit gedatet haben, um andere Frauen vor diesen Männern zu warnen. Also es ist eine App, die sich selber als Schwesternschaft bezeichnet, und es geht darum, verifizierte Männer mit grüner Flagge zu finden. Das ist so die eigene Eigene Selbstdarstellung. So und es ist jetzt wohl passiert, dass es Leuten, also im 4chan-Board, wo sonst ist, ein Datenleck aufgetaucht, auf dem 72. 000 Bilder aufgetaucht sind, 13. 000 Selfies. Und Lichtbildausweise sowie neunfünftigtausend Bilder aus App Beiträgen und Direktnachrichten, die in der Backend Datenbank abgelegt wurden Die nicht mit einem Passwort verschlüsselt war und auch keine andere Verschlüsselung erlebt hatte. Was die NutzerInnen oder die Nutzer, wahrscheinlich sind es eher Männer, in dem Fall daraus gemacht haben, ist, dass sie jetzt beispielsweise eine Map erstellt haben mit all den Lichtbildausweisen, dass du quasi auf einer Karte sehen kannst, wo diese Nutzerinnen gemeldet sind und dir das quasi auf einer Karte anschauen kannst. Das ist natürlich, was Datenschutz angeht, der absolute Super-GAU. Worst Case. Zeigt aber, Leute, seid vorsichtig, wenn ihr ein Foto von eurem Pass Pass macht und das den hochladet. Weil je nachdem, wo ihr das hochladet, kann das durchaus sein, wenn das hier so eine App ist, die halt irgendwie von irgendwie einem kleinen Entwicklerteam einfach so zusammengeschustert wurde. dass da mal was übersehen wurde. Also klar muss man dazu sagen, wenn du eine Datenbank hast, wo Bilder liegen von Personalausweisen, muss die verschlüsselt sein. Das ist indiskutabel und ein absolutes Versäumnis der Entwickler. Aber trotzdem kann man die Leute, die dort ein Foto von ihrem Ausweis gemacht haben und hochgeladen haben, nicht ganz aus der Verantwortung ziehen, finde ich.

11:40 Dominik Hammes

Die ganze App ist natürlich auch fragwürdig, auch wenn ich komplett verstehe, warum es sie gibt und warum Frauen aus Sicherheitsgründen sagen, naja, warum soll ich mich darauf einlassen, irgendeinen fremden Typen, der 20 Red Flags haben könnte, zu treffen, wenn ich auch wissen könnte, dass er die hat. Aber wir können uns auch ungefähr vorstellen, was die emotionale Motivation der Person war, die dieses Datenleck hervorgerufen hat. Und das ist alles eine furchtbare Geschichte ohne Gewinner. Also es ist alles nur Verlierer.

12:09 Gavin Karlmeier

In den Kommentaren hat jemand geschrieben, du erstellst eine App, um Männer zu doxen und diese App doxt am Ende die Frauen.

12:15 Dominik Hammes

Das ist eine zynische Herangehensweise daran, aber auch nicht ganz unwahr, natürlich. Nicht schön alles.

12:21 Gavin Karlmeier

Überhaupt nicht schön und also seid vorsichtig mit euren Daten. Und das ist so verrückt, weil als ich mit diesem Podcast angefangen habe, Es ist ja jetzt auch schon gefühlt 100 Jahre her. Die Gastjahre sind Hundejahre. Da war ich, glaube ich, würde ich mal behaupten, ich habe mir natürlich jetzt nicht alle Folgen nochmal angehört, aber ich war deutlich entspannter mit allem. Und je mehr ich über diese Themen spreche, umso mehr werde ich selber fast schon Naja, sehr vorsichtig mit allem, dass ich das Gefühl habe, egal wo man hintritt, egal was du tust, am Ende fällt dir das alles auf die Füße. Also Dass Datenschutz wichtig ist, erkennt, glaube ich, jeder, der sich mit dem Thema beschäftigt hat. Jeder, der sagt, ich habe ja nichts zu verbergen, würde ich unterstellen, hat sich einfach nicht genug mit diesem Thema auseinandergesetzt.

13:06 Dominik Hammes

Und selbst wenn es für diese eine Person nicht stimmt, das darf nie die Begründung sein, nur weil du nichts zu verbergen hast. Das setzt dir voraus, dass es dir völlig egal ist, was die Leute über dich wissen. Und da muss man die Frage stellen, okay, sagen wir mal, Du hast gerade keinen Partner oder irgendjemanden und du willst auch gerade nicht zum Arzt gehen. Du hast was an deinem Rektum. Und du machst ein Foto von deinem Scheiß-Rektum, weil du wissen willst: Habe ich da eine Warze, habe ich da einen Pickel, habe ich da was auch immer, habe ich Krebs Und dann ist das auf deinem Handy. Dürfen wir das jetzt alle sehen? Ja, das ist ja auch Privatsphäre und Datenschutz und ich habe jetzt ganz bewusst was leicht, Ekliges, Logisches genommen, weil ich glaube, keiner fühlt sich damit wirklich wohl. Und darauf muss man auch ein Recht haben. Und da hilft auch kein, ja, mir kann ruhig jeder alles sehen, ist mir doch egal. Ist ein harmloses Beispiel eigentlich. Aber damit fühlt sich doch niemand wohl.

13:54 Gavin Karlmeier

Na, vor allem denk mal weiter, stell dir vor, du nutzt jetzt eine Telefon-App, die, äh, eine Foto-App auf deinem Telefon, die deine in der Cloud gespeicherten Bilder nutzt, um damit eine KI zu trainieren. Möchtest du, dass dein. Rektum in dem Fall, die Grundlage wird, um irgendwelche Bilder von Rekten zu generieren.

14:12 Dominik Hammes

Ich glaube, das wäre ja noch der harmloseste Einsatz, aber keine Ahnung. Ein Künstler lässt sich davon inspirieren, macht zusammen mit der KI-Kunst, und dann ist dann dein Rektum. Eine Variante davon riesig drauf und dann stehen alle Namen, auf deren Personen das basiert, dann nochmal dabei. Also, was ist das für eine Diskussion? Jetzt muss ich mich nie wieder einladen. Das ist halt alles mein Fehler gewesen. Aber nee, also Ja, das Beispiel war ein bisschen für den Arsch. Ja, das ist richtig. Gut, dass du den gemacht hast. Das Problem ist, glaube ich, dass jede Kommunikation, die man aus der realen Welt kennt. sich verändert, wenn man darüber nachdenkt, das könnte jetzt auf einer Bühne passieren und jeder könnte es hören und es könnte jederzeit wieder abgerufen werden außerhalb des Kontextes. Wir wissen alle, wir haben Privatwitze gemacht, die wir in der Öffentlichkeit nie machen würden. Wir lachen über Dinge, wo wir nie zugeben würden, öffentlich, dass wir darüber lachen. Und es gibt einen Unterschied zwischen privatem und öffentlichem, und wenn der nicht mehr existiert. Dann haben wir eine völlig andere Welt und darauf geht es halt hin. Weil da können Sachen, die privat sind, auch kontextfrei in die Öffentlichkeit gezogen werden, selbst wenn die gar nicht kriminell sind oder sonst was. Oder irgendwie, dass jemand sich wirklich daran anschauieren kann, aber es wird dann peinlich, man verliert seinen Ruf, etc. pp. Und immer an den dunkelsten Moment von einem selbst denken und überlegen, möchte ich, dass das jeder weiß?

15:23 Gavin Karlmeier

Ja.

15:23 Dominik Hammes

Und gibt es ein berechtigtes Interesse daran, dass es jeder weiß? Meistens ist die Antwort nämlich nein. Ja, auch das ist richtig.

15:29 Gavin Karlmeier

Und naja, jeder, der sagt, ich habe nichts zu verbergen, kann ja erstmal über Nacht die Wohnungstür offen lassen. Finde ich immer. Naja. Dummes Argument. Tut mir leid. Ich möchte mit dir über TTPA sprechen. Nicht zu verwechseln mit PPAP. Da ist der Pen, Pineapple, wofür euch standen das A, ich weiß es gar nicht mehr. Kennst du das noch? Das war mal so ein Internet-Trend. So ein virales Video.

15:50 Dominik Hammes

War das nicht ein Song sogar?

15:52 Gavin Karlmeier

Ja, es war ein Song. Oh Gott. Ich möchte es aber glaube ich auch nicht wieder wissen. Ah, Pen Pineapple, Apple Pen. Guckt euch das mal an, ist ein schöner Song. Der schön in die Woche führt.

16:02 Dominik Hammes

Wow, das sind verlorene Jahre im Internet, wirklich alles wieder eine Kiste aufgemacht im Kopf.

16:08 Gavin Karlmeier

Ich vergesse nichts, es tut mir leid. Ich bin wieder das Internet, ich vergesse nichts. Ich möchte mit dir über TDAP sprechen. Das ist die Transparency and Targeting Political Advertising Gesetzesregulierung der Europäischen Kommission. Also eine Verordnung Die über Transparenz und Targeting von politischer Werbung auf digitalen Plattformen entscheidet oder die regulieren soll. Die wurde schon im März 2024 verabschiedet, ist auch streng genommen auch im April letzten Jahres schon in Kraft getreten. Aber es gibt eine sehr, sehr lange Übergangsfrist für Unternehmen, die Prozesse und die ganzen Systeme so umzustellen, dass man die erfüllen muss, nämlich bis zum 10. Oktober 2025. Also bis zum Oktober dieses Jahres Haben Plattformen Zeit, ihre Regeln für politische Werbung so umzustellen, dass sie dem EU-Recht entspricht? Dazu gehört zum Beispiel, dass man angeben muss bei politischer Werbung, wer hat sie bezahlt. Du musst sehen, ob es hier eine natürliche oder juristische. Person ist, die das bezahlt hat. Du musst sieben Jahre lang diese Transparenzbekanntmachungen aufbewahren. Du darfst nicht in einem Drittstaat sein, wenn du politische Werbung schaltest. Also du dürftest jetzt nicht zum Beispiel in In den USA dürftest du jetzt nicht Werbung für einen Präsidentschaftskandidaten machen aus Deutschland mit deinem Geld und so weiter und so weiter.

17:25 Dominik Hammes

Also eigentlich ein sehr klares Gesetz. Aber das richtet sich vor allen Dingen an Geld.

17:30 Gavin Karlmeier

Also, sobald es geht ums Geld ausgeben und Werbung schalten. Es geht ums Werbung schalten. Es geht nur um Werbung für politische Inhalte. Der Begriff politische Inhalte ist sehr schwammig formuliert in diesem Paket, denn es geht, wie die EU auch selber sagt, nicht nur darum, Werbung zu verändern. für einen politischen Akteur zu regulieren, sondern auch jede Werbung, die geeignet ist und darauf abzielt, das Ergebnis einer Wahl, einer Gesetzesgebung oder einen Regulierungsprozess zu beeinflussen. Also ganz konkret Du könntest jetzt nicht, wenn wie in Großbritannien zum Beispiel über Rechte von Transpersonen entschieden wird, dürftest du jetzt nicht Werbung einfach nur schalten, in der die ganze Zeit einen. . heteronormatives Familienbild nach vorne getrieben, denn auch das wäre schon ein nach der Definition eine politische Werbung nach diesem Gesetzespaket. Das führt aber dazu, dass Meta, die sich ja jetzt damit auseinandersetzen müssen, wie sie im Oktober damit umgehen, diese Gesetze einhalten zu müssen, dass sie jetzt einfach entschieden haben, dass in der EU. . politische Anzeigen, Wahlwerbung und Anzeigen zu Social Issues nicht mehr zugelassen sind. Bedeutet also, soziale Themen dürfen in der EU nicht mehr zur Grundlage von Werbung genutzt werden. Und das ist eine sehr interessante Entscheidung. Wir gehen aber mal kurz auf die Argumentation von Meta, weil Meta sagt, das TTPA sieht umfangreiche Einschränkungen für die Ausrichtung von Anzeigen vor. die die Möglichkeiten von Werbetreibenden, die sich mit politischen und sozialen Themen befassen, einschränken würden, ihr Publikum zu erreichen. Was eine sehr nette Formulierung ist für. . Ähm, naja, wenn man keine ausländischen Einfluss auf Wahlen haben darf, dann machen wir es gar nicht erst. Ist jetzt eine zynische Zusammenfassung und Verkürzung von mir. Aber also ich finde, dass die zu sagen, das schränkt die Möglichkeiten ein, also lassen wir es ganz. Und wir sehen darin manipulative Praktiken und Intransparenz.

19:16 Dominik Hammes

Ihr wollt, dass unsere Manipulation transparent wird, dann werfen wir euch Manipulation und Intransparenz vor, was? Ja, ganz genau so kann man das auch lesen, ja. Albern, ich glaube, das liegt einfach ein bisschen an dem Geist, den die Firma Untermaske hat, mit der man sich einfach bei der AfD zuschalten lässt. Der andere. Also wir sind bei Meta. Bei Meta. Oh. Das ist dann verwirrend, weil bei Musk hätte ich es halt sofort gekauft, weil er doch sehr aktiv ist in der Politik. Und bei Zuckerberg bin ich immer so, habe ich eher dieses Fanline-Wind-Phänomen vor Augen, wenn ich ehrlich bin. Und Da überrascht es mich ein bisschen von der Begründung her. Ich hätte, glaube ich, eher gesagt, es ist zu schwer, das für uns zu kontrollieren und verbieten wir es lieber ganz, weil das ist, was da kann man zumindest nicken und sagen, okay, es kostet euch zu viel Aufwand und Geld.

19:56 Gavin Karlmeier

Ja, das ist im Grunde auch Teil ihrer Argumentation. Sie sagen, es gibt eine unklare Gesetzeslage, sie wollen keine Risiken eingehen, aber sie sagen eben auch, dass sie da drin eine Einschränkung steckt, die sie ihren Leuten nicht zumuten wollen, die dort werben. Also diese beiden Punkte stecken da schon drin. Aber es passt so ein bisschen in diesen Zuckerberg, den wir seit Anfang des Jahres kennen, der sagt, die EU möchte uns zensieren und deswegen gehen wir hier lieber den politischen Weg. Wir haben Onkel Trump und der hilft uns und deswegen haben wir breite Schultern. Okay. Ich finde aber, ich möchte mit dir über diese Social Issues Geschichte sprechen, weil ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass sie damit, also du könntest wohlwollend argumentieren und könntest sagen, sie wollen auf Nummer sicher gehen. Wenn die EU politische Werbung nicht klar fasst, müssen wir einen breiteren Begriff wählen, müssen wir sagen, dass wir viele, viele Dinge nicht mehr zulassen können als Werbung. weil die EU nicht klar regelt, welche Dinge jetzt politisch sind und welche nicht. Man könnte das aber auch umdrehen und sagen, Social Issues bedeutet aber eben auch, dass. Greenpeace nicht mehr werben darf, dass Hate Aid nicht mehr werben darf, dass aber auch möglicherweise journalistische Medien nicht mehr werben dürfen Wenn sie sich mit sozialen Zusammenhängen auseinandersetzen, wenn sie vor Dingen wahren wollen. Denn wenn du vor einer Wahl zum Beispiel Eine größere Recherche machst du nehme jetzt mal bewusst ein Beispiel, das nicht in der EU stattgefunden hat, aber das hatte vermutlich Auswirkungen auf eine Wahl. Wenn du kurz vor einer Wahl darüber berichtest, dass eine Präsidentschaftskandidatin privat in ihrem privaten E-Mail-Account geschäftliche E-Mails gehabt hat. Möglicherweise Wählerstimmen von ihr abziehst, hat deine journalistische Recherche Auswirkungen auf eine Wahl. Wenn du das aber untersagst, das bewerben zu dürfen. Schränkst du auch die in klar eingekaufte, aber trotzdem Sichtbarkeit von Journalismus und damit von Wahrheitshindungen?

21:45 Dominik Hammes

Das Problem ist aber hieran, und da verstehe ich die EU dann auch wieder. Du kannst ja, wenn ich mich nicht irre, du kennst dich da besser aus, korrigiere mich gerne, theoretisch auch sagen, ah, das ist zwar eine journalistisch objektiv berichtete Meldung, aber ich möchte diese Kandidatin oder diesen Kandidaten jetzt zerstören, sagen wir mal, dann buche ich die Werbung. Klar. Obwohl ich das Medium gar nicht bin. Das geht ja. Ja, das geht. Und entsprechend verstehe ich die Problematik, weil du kannst ja dann, wenn du, das ist ja die harmloseste Variante, du könntest ja ausgewählte Meldungen, die für dich gut sind, einfach bewerben. Und dann ist natürlich, musst du dann Berichterstattung kommen, musst dann kommen, wo kommt denn das Geld her? Blablabla. Aber du und ich, wir wissen beide, das liest ja keiner. Was stattdessen passiert ist in der Breite, oh, die Meldung ist überall. Und deswegen verstehe ich, dass man versuchen möchte, das zu regulieren. Ich glaube, die Problematik ist ja einerseits, es ist von der EU einfach zu schwammig definiert und deswegen ist es auch einfach schwierig umzusetzen. Also, wenn ich das umsetzen müsste, wäre ich auch so. Ja, aber. Können wir Beispiele nennen? Können wir mal Regularien festlegen, die ein bisschen konkreter sind, die man natürlich auch nochmal anpassen kann? Kann es dann eine Instanz geben, mit der wir reden können? Das muss ja alles irgendwie, also ich finde es gut, dass es angestrebt wird, aber es ist noch nicht greifbar irgendwie. Ja. Und das wird erst mal zu mehr Problemen führen, aber der Missbrauch Dass man darüber mal redet, das ist ganz gut. Weil diesen Gedanken zu haben, achso, man kann so krass mit Geld das einfach beeinflussen. Ja, konnte man immer. Deswegen ist es gut, dass wir mal wieder drüber reden. Aber das da fühlt sich an wie ein Gesetz, das noch nicht fertig ist eigentlich.

23:13 Gavin Karlmeier

Ja, es gibt seitens der EU sogar so eine Einordnung, welche Themenbereiche damit reinfallen. Also es gibt solche Beispiele, aber die werden dich jetzt nicht befriedigen mit deiner Sorge.

23:21 Dominik Hammes

Ich meinte ja wirklich eine Eine Liste, die sehr spezifisch ist.

23:24 Gavin Karlmeier

Ich leste das mal vor. Bürger und Sozialrechte, Kriminalität, Wirtschaft, Umweltpolitik, Gesundheit, Einwanderung, politische Werte, Regierung, Sicherheit und Außenpolitik.

23:35 Dominik Hammes

Das sind ja Themenüberschriften. Also sie müssten tatsächlich in meinen Augen sich aus dem letzten Jahr beispielhaft Werbekampagnen rausgreifen und sagen, die fallen runter, die fallen nicht runter. Und natürlich würde dann immer drunter stehen, dass man das vielleicht nochmal, dass sich das nochmal ändern könnte ein bisschen, aber damit Facebook und jeder andere mal sagen kann, hm. Jetzt wissen wir grob, was gemeint ist. Jetzt können wir mal arbeiten.

23:56 Gavin Karlmeier

Ja, ja, also ich würde dir da recht geben, dass das für Meta ja auch eine ungünstige Situation ist und schwierig ist.

24:04 Dominik Hammes

Ich will dir jetzt auch nicht als den Guten hinstellen hier. Nur allein das ist schon ein Problem.

24:08 Gavin Karlmeier

Aber trotzdem ist natürlich auch der Weg des geringsten Widerstandes, dass man sagt: Okay, wir müssten das ja transparent machen und müssten verhindern, dass Leute das aus dem Ausland tun. Dann lassen wir es ganz. Weil das jetzt nicht, finde ich, die Das ist nicht der Weg, der am Ende dazu führt, dass alle zufrieden sind. sondern am Ende kann Meta sagen, die EU hat uns gezwungen, dass wir politische Werbung unterlassen. Und ich wollte dazu noch kurz einen kleinen Schlenker machen. Die Frage, wie gehen Plattformen mit politischer Werbung um, die ist ja so alt wie die Plattform. Also auf Twitter hat man das Gefühl. dass alle zwei Jahre da eine andere Regelung gefunden wurde. 2019 hatte Jack Dorsey politische Werbung komplett verboten. Im August 2023 hat Musk sie dann wieder erlaubt. Auch dort wird jetzt TDPA natürlich gelten. Bei Meta gilt seit 2018 eigentlich, dass Es politische Werbung geben kann, aber die verhältnismäßig transparent sein müssen. Es gibt dort Kennzeichnungen, wer das bezahlt hat, es gibt Archive, das kann man alles sehen. Aber auch da ist jetzt der Punkt, dass wenn die eben weitreichender werden, dass sie es lassen werden. Auf TikTok sind sie generell nicht erlaubt. Trotzdem kann man sagen, gibt es bei TikTok genug Beispiele, wo sie trotzdem stattgefunden hat. Also es ist ein schwieriges Thema am Ende ja auch.

25:20 Dominik Hammes

Ja, natürlich. Du kannst ja auch Also da stehe ich noch nicht mal auf irgendeiner Seite, aber du könntest ja Politsatire machen, die tendenziell ist. Und dann könnte sowohl jemand kommt und sagen, das ist eindeutig politisch beeinflussender Content, und ein anderer könnte sagen, nee, es ist ja einfach nur journalistisch-satirischer Content. Das Dilemma ist nur. Einfach ist es auf jeden Fall nicht.

25:40 Gavin Karlmeier

Was ist denn 2015? Also, es gibt, glaube ich, den Satz, alles ist politisch, ne?

25:44 Dominik Hammes

Ja, logisch.

25:45 Gavin Karlmeier

Aber ich würde sagen, dieser Satz galt ja nie so sehr wie heute. Es ist alles politisch. Wenn ich. Ganz kleines Beispiel. Wenn ich einen lackierten Fingernagel habe und ein Reel bei Instagram hochlade, auf dem man das sieht, dann nutzen Leute das als Anlass, mir eine Ideologie zuzuschreiben. Wenn ich gendere Nutzen Leute das, um mir eine Ideologie zuzuschreiben. Wenn ich ein Thema hier beschäftige, behandle in diesem Podcast, ziehen Leute den Rückschluss, weil ich über dieses Thema spreche. bin ich in einem politischen Lager. Wenn ich hier einfach nur sage, dass Unternehmen keine Moral haben, diesen Satz habe ich ja mal gesagt, wird der Rückschluss daraus gezogen, ich sei linksradikal. Auch das so. Also ich will einfach nur sagen, es ist alles politisch, und selbst wenn die Intention nicht immer politisch sein muss, Reicht das schon, dass Leute das zum Anlass nehmen, dem eine politische Agenda zu unterstellen? Deswegen wird das ja immer schwieriger zu identifizieren. Was ist jetzt tatsächlich ein, was hat einen politischen Auftrag und was nicht? Das ist bei Werbung, glaube ich, in manchen Fällen sogar relativ einfach, wenn du Einfach nur Werbung für ein Produkt machst. Aber in dem Moment, wo dieses Produkt ein bisschen mehr ist als ein Nudelsieb, fängst du schon an, dass da auch eine politische Fallhöhe drinsteckt. Es reicht ja einfach schon, einen Radarmelder für dein Auto zu haben. In dem Moment ist dieses Produkt auch schon ein politisches Statement, das ich nämlich über die Gesetze hinwegsetzen möchte.

27:05 Dominik Hammes

Die Art und Weise der Werbung ist ja schon eine Sache. Also Was du ansprichst, ist ja diese aufgeheizte Stimmung, dass immer alles sofort in Lager unterteilt wird und möglichst wenige, vor allen Dingen, vor allen Dingen nur links, rechts und eine Linie fast. Das ist immer, solange man auf die anderen zeigen kann. Und du musst ja nur eine Werbung machen, wo eine Familie drin vorkommt und wenn die dann nicht, also wenn die komplett blauäugig und blond ist, wenn man durch Zufall die so gecastet hat, also ist aber schon ein bisschen komisch, sehr traditionelles Familienbild. Wenn dann eine Person mit einer anderen Hautfarbe drin ist, der sagt so, ja, die Wurke scheiße hier, dann wenn dann ein gleichgeschlechtliches Paar ist, dann hört es ganz auf. Ich meine, ich möchte die Reaktion sehen, wenn es einfach mal. fünf Eltern sind quasi. Einfach nur um zu sehen, wie dann die Köpfe explodieren. Da ist so der kleine destruktive Mann in mir, der dann auch noch das witzig findet natürlich. Aber da das bei jeder trivialen Situation so ist, du kannst ja nicht mehr niesen, ohne dass gesagt wird, naja, da bist du ja aber schon ganz schön Punkt, Punkt, Punkt radikal. Oder jemand anderes schreibt sicher geimpft. Ja, aber ich meine, das ist ein sehr menschlicher Aspekt, dass du sobald jemand eine Verhaltensweise an den Tag legt, die dir irgendwie auffällig ist, sofort drauf zeigt: Ach so einer bist du. Und es ist halt im Moment mit der zusätzlichen Weltlage einfach nur noch ermündet. Und ja, du kannst fast keine Sache mehr in die Öffentlichkeit stellen, ohne dass du sofort irgendwo zugeordnet wirst und da auch Emotionen und Konsequenzen gefordert werden. Belastend, aber das macht natürlich genau diese Regeln, also einerseits sehr schwierig, sie zu formulieren, andererseits fast schon wirkungslos, egal was man tut, weil man sie so easy umgehen kann auch. Und den Fluss des Geldes, den kann man ja auch. Es gibt auch ein VPN-Client für Finanztransaktionen. Die sind dann meistens nicht sehr legal, aber die geben. Sie, wenn ihr den Tag benutzt. Ist das nicht einfach Kryptowährung? Das ist der einfachste und effizienteste Weg, glaube ich, illegal, irgendwie Geld umzugehen. Aber du kannst ja immer sagen: Ich habe einen Freund in Luxemburg, ich will in Luxemburg Werbung schalten, dann gebe ich dem Geld, dann schaltet der die Werbung. Ich meine Das ist natürlich sehr transparent nachzuvollziehen und das wäre schnell auffällig heute. Aber Varianten davon, die dann über noch was anderes gehen, das ist ja so alt wie. Geld selber. Ja, wir wollen ja nicht dazu aufrufen. Nein, auf gar keinen Fall. Ich finde das auch zu furchtbar, aber das sind ja auch offene Geheimnisse.

29:15 Gavin Karlmeier

Was wollte ich Ihnen gerade noch sagen? Ich hatte noch einen Gedanken. Ah, dann habe ich jetzt leider. Achso, doch, es ist natürlich auch schon ein politisches Statement, wo du wirbst. Also, wenn du dich jetzt in diesen Zeitmetür entscheidest, auf Ex-Werbung zu schalten Dann ist das am Ende eine politische Positionierung, zumindest hierzulande, würde ich sagen. Vermutlich selbst in den USA mittlerweile, mittlerweile meine ich seit einem Jahr, ziemlich genau übrigens sogar Aber auch das ist ja schon eine politische Entscheidung.

29:41 Dominik Hammes

Es ist kompliziert. Und man muss dann halt irgendwann diesen, also ich will da gar nicht die komplette Debatte aufmachen, weil es auch schwierig ist, sich da drin zu positionieren, aber es gibt ja diesen Satz, no, I think Consumption in Under Capitalism. Wenn das ganze System ein Problem ist, dann kannst du dich da drin nicht komplett unproblematisch verhalten quasi. Es gibt kein richtiges und falsches, ist es das. Das weiß ich jetzt nicht, aber ich glaube schon. Aber es ist einfach so, wenn du mit dem Fingerpfand zeigt, der ein Smartphone und sagst, du magst also Kinderarbeit. Nein, ich muss in dieser Gesellschaft funktionieren. Und leider wird von mir erwartet. Dass ich dieses Produkt benutze. Und ich kann das so ethisch versuchen, wie ich will. Ich werde nie komplett weg davon kommen, dass irgendwo in dieser Kette was Unethisches passiert ist.

30:21 Gavin Karlmeier

Ja, es ist ein Dilemma, ne? Ja. Na gut. Wie gehen wir da jetzt weiter? Vielleicht gehen wir mal zu Ex rüber. Hast du Bock?

30:31 Dominik Hammes

Wie in der Therapie. Bock habe ich keinen, aber lass trotzdem machen.

30:35 Gavin Karlmeier

So, und zwar, warte mal, ich möchte kurz, bevor wir über XAI sprechen, wir müssen ein bisschen über Grog gleich mal wieder reden. Endlich mal wieder ein Neues von Grog. Und zwar. Gibt es jetzt erste Zahlen, wie viel Geld XAI so einnimmt? Und zwar hat XAI wohl, weil wir ja wissen, X macht nicht so richtig viel Kohle mit Werbung oder zumindest mehr als noch vor einem Jahr, aber immer noch nicht so viel wie vor fünf Jahren. gibt es jetzt, seitdem Grog 4 auf dem Markt ist, so ein paar Zahlen. Zum Beispiel, dass der Bruttoumsatz von Grog alleine auf iOS seit dem Launch von Grog 4, also am 9. Juli, um 325% auf 419. 000 US-Dollar gestiegen ist. So, das ist schon mal ein bisschen was dafür, dass wir erstmal davon ausgehen müssen, dass die meisten Leute das natürlich benutzen, ohne dafür Geld auszugeben. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass XAI, die ja diesen Chatbot Grog eben in den Pool dieser Chatbots geschmissen haben, dass Grog durchaus dazu neigt, sich antisemitisch zu äußern, rassistisch zu äußern, unkontrollierbar zu äußern. Das führt jetzt dazu, dass US-Gesetzgeber, also Mitglieder des Kongresses in den USA, aus beiden Parteien, sowohl Demokraten als auch Republikaner, gemeinsam eine Untersuchung vorantreiben wollen und herausfinden wollen. wie KI so reguliert werden kann, dass ein Chatbot sich eben nicht mehr so äußert. Es gibt einen Brief von 15 Abgeordneten des Kongresses an Elon Musk, in dem XIII dafür kritisiert wird, keine angemessenen Maßnahmen gegen Hass reden. Ergriffen zu haben, berichtet Axios, und sagen, das Versäumnis von XAI angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um zu verhindern, dass die KI-Modelle Hassreden verbreiten, ist rücksichtslos, inakzeptabel und antisemitisch. Ja.

32:22 Dominik Hammes

Also das schreibe ich.

32:24 Gavin Karlmeier

Das Problem ist nur, dass XAI ja jetzt gerade erst vom Verteidigungsministerium, also vom Pentagon einen Regierungsauftrag in Höhe von 200 Millionen US-Dollar bekommen hat. Und die Frage ist, gibt es da ein Problem mit eigentlich, dass sich Grog eben antisemitisch äußert? Kurze Antwort ist nee.

32:44 Dominik Hammes

Ich wollte sagen, es kommt darauf an, wenn man fragt, aber ob es Konsequenzen gibt, ist, glaube ich, die richtige Frage. Und da ist die Antwort wohl nein.

32:50 Gavin Karlmeier

Also, das Verteidigungsministerium hat gegenüber NBC News eine Stellungnahme abgegeben und die Formulierung ist Mehrere bahnbrechende KI-Modelle haben im Laufe ihrer laufenden Entwicklungen fragwürdige Ergebnisse geliefert und das Ministerium wird die mit diesem neuen Technologiebereich verbundenen Risiken während des gesamten Prototypen-Prozesses Diese Risiken rechtfertigen es aber nicht, die Nutzung dieser Fähigkeiten im Rahmen der Prototypentwicklung des Verteidigungsministeriums auszuschließen. Er sagte also, okay, ja, der Bot äußert sich antisemitisch. It's part of the game, schade, aber was sollen wir machen.

33:27 Dominik Hammes

Oh Mann, oh Mann, oh Mann. Vor allen Dingen, warum denn die Antwort? Es hätte so viele andere Antworten gegeben, die auch nicht befriedigend sind, aber nicht so offensiv. Schlimm. Offensiv schlimm, du das ja.

33:39 Gavin Karlmeier

Was ich mir gerade alles verkniffen habe, Kevin. Ich weiß. Aber das ist halt, also man sagt halt wirklich so, ja, wir wissen, dass das hier vor allem der Chatbot ist oder die KI, die am wenigsten Grenzen kennt. Aber naja, fairerweise muss man dazu sagen. Das sind nur Worte. Aber

34:00 Dominik Hammes

In der Gesellschaft tun Worte so weh, wie alles andere auch.

34:03 Gavin Karlmeier

Das ist wahr. Fairerweise muss man dazu sagen, dass das Pentagon mit vier KI-Unternehmen solche 200 Millionen Dollar Aufträge abgeschlossen hat. Dazu gehört eben auch XAIs, aber nicht das Einzige. Interessant ist nur, dass bis mehr Dieser Plan schon eigentlich stand, dass man mit KI-Unternehmen zusammenarbeiten möchte und so eine Prototypentwicklung vorantreiben möchte, dass bis März XAI allerdings noch nicht auf dieser Liste stand und dann erst plötzlich darauf aufgetaucht ist. Na dann Naja, Enthropic Google und OpenAI standen bis März drauf und dann ist plötzlich da drauf. Es heißt, es ist unklar, was die Verantwortlichen im Pentagon dazu veranlasst hat, XAI in diesem Kreis der Auftragnehmer aufzunehmen. Im März muss und dazu sagen, war Donald Trump seit ungefähr sechs Wochen im Amt. Elon Musk hing die ganze Zeit in Marlage rum mit Donald Trump. Also man könnte durchaus überlegen. Also es gäbe durch. . Man muss nicht allzu fantasiereich sein, um auf die Idee zu kommen, was das Pentagon dazu veranlasst hat, XAI in diesen Preis aufzunehmen.

34:59 Dominik Hammes

Es gibt ein sehr witziges, wenn auch trauriges Szenario, das so einfach so. Den Namen nochmal in die Excel-Tabelle selber eingetragen hat, wenn keiner geguckt hat.

35:05 Gavin Karlmeier

Ist leider nicht auszuschließen. So, wie kommen wir jetzt von Regierungsnähe zu Starlink? Achso. Es liegt auf der Hand. Kleine Meldung vorab, es gab Jenga im Kosmos, denn Starlink ist ausgefallen, weltweit, für ungefähr zweieinhalb Stunden. Was deswegen eine interessante Notiz ist, weil Starlink von sehr, sehr vielen Behörden, Unternehmen sicherheitsinfrastrukturell relevanten Unternehmungen auch, als Fallback-Strategie genutzt wird. Also Starlink ist sozusagen der Service, den man nutzt, wenn nichts anderes geht. Selbst die Bundesnetzagentur hat dafür Rahmenverträge mit Starlink, haben wir hier drüber berichtet. Dass das einfach so ausfallen kann wegen einem Softwarefehler, kann natürlich passieren, ist aber hier deutlich fataler als bei vielen anderen. Also wenn X mal wieder ausfällt, dann kann Du kannst halt zwei Stunden lang keinen Hass lesen. Aber bei Starlink ist das schon ein bisschen was anderes.

36:01 Dominik Hammes

Und es ist jetzt auch eine Firma, wo ich, es gibt ja über jede Firma, bei der Maske involviert, ist irgendwelche Geschichten, das klappt nicht, das klappt nicht je nach Phase. Also bei Tesla lief es ja jahrelang eigentlich sehr gut, bis dann irgendwann. Kommen wir gleich auch noch zu, da läuft es ja klar. Ich weiß, das ist ja auch was anderes jetzt. Aber über Starlink habe ich jetzt auf rein pragmatisch-technischer Ebene noch nie bewusst wahrgenommen, dass es da schlechte Nachrichten gab. Natürlich politisch, wo man das einsetzt, wie man es gibt. Logo. Aber noch nie von wegen, ah ja, der Service ist nicht gut. Das habe ich noch nie gehört.

36:31 Gavin Karlmeier

Ja, das stimmt. Da ist natürlich die Frage, ist das wirklich ein Softwarefehler gewesen? Hat man irgendwas? Hat man händisch eingegriffen.

36:39 Dominik Hammes

War es ein krasser Unfall? Oder ist es ein systemisches Problem, wo man sagen kann, das könnte jetzt in drei Monaten nochmal passieren. Es ist nicht verlässlich. Schwierig. Wie so vieles von Elon Musk ist, ist nicht verlässlich.

36:49 Gavin Karlmeier

Und wir wissen ja, dieses Jenga-Bild, das Elon Musk selber aufgemacht hat, du ziehst einen Schlein raus und dann kipp der ganze Turm, hat er damals über Twitter noch gesagt, als er es übernommen hat. schließt auf diese Beobachtung von dir, dass es immer Phasen gibt, in denen es schlecht läuft. Mal sehen, ob das der Anfang ist. Es gibt aber genau dazu Eine hochinteressante Recherche über Starlink, bei der es nämlich um die Frage geht. Also, wir wissen ja, dass Starlink in der Ukraine auch zur Nutzung der Kommunikation der militärischen Infrastruktur genutzt wird. dass die ukrainischen Militärs über Stalin kommunizieren und dass Elon Musk damals nach Ausbruch des Ukraine-Krieges oder kurz nach dem Überfall durch russische Streitkräfte, Elon Musk, ganz, ich sag mal, in altruistischer Manier, wie man es von ihm kennt, gesagt hat, wir schalten sofort Starlink für die Ukraine auf umsonst nutzt das kein Problem, hat dann aber irgendwann gemerkt, ah, ich hätte jetzt ganz gerne dafür Geld, was dazu führt, dass. Die EU, Polen, die USA, Polen gehört zur EU, aber trotzdem Polen explizit nochmal als eigenen Posten, die USA alle dafür zahlen, dass die Ukraine Starlink nutzen kann. Jetzt gibt es aber die Recherche, dass Elon Musk offenbar eigenmächtig entschieden hat, dass Starlink über der Krim nicht nutzbar oder im Bereich der Krim nicht nutzbar ist. Oder zumindest nicht nutzbar war. Es gab da einen längeren Ausfall von mehreren Tagen. Wie lange der ganz genau war, konnte die Recherche nicht rekonstruieren, schreiben Sie auch selber.

38:13 Dominik Hammes

Gehen Sie bitte sieben Meter Richtung Süden, dann können Sie Starlink wieder benutzen. Also es ist natürlich alles ein Riesengebiet, aber nein Ja, also es gibt eine kleine Vorgeschichte dazu, denn es ist ja 2023 das Buch von Walter Isaacson, die Rippiografie erschienen.

38:27 Gavin Karlmeier

Darin hatte Walter Walter Isaacson geschrieben, dass Elon Musk angewiesen hatte, dass die Starlink-Abdenkung auf der Krim deaktiviert wird. Elon Musk hat das selber nachher Er hat gesagt, das stimmt nicht, als bestritten. Und Eissen hat gesagt, ja, ja, meine Darstellung war fehlerhaft, als ich also diesem dieser Richtigstellung quasi Und erworfen und hat sich der angeschlossen, der Darstellung von Musk. Jetzt gibt es aber eben diese Recherche, die besagt, nein, nein, das ist schon genauso passiert. Elon Musk hat es angewiesen, dass auf der Krim, im Bereich der Krim, Starlink nicht nutzbar ist. Es ist nicht ganz klar, was ihn dazu veranlasst hat, diesen Befehl zu erteilen. Wir wissen auch nicht genau, wann er ihn erteilt hat oder wie lange er eben gedauert hat. Wir wissen nur, dass um den 30. September 2022 rum eben dort eine Abschaltung passiert ist und die eben für mehrere Tage. galt. Und wir wissen auch, dass Musk sich häufiger mit Putin getroffen hat, als er es in der Vergangenheit zugegeben hatte, öffentlich. Wir wissen auch, dass Musk sich dazu hinreißen ließ, auf Ex eine Abstimmung durchzuführen. die sozusagen die das Kriegsergebnis sozusagen im putinistischen Sinne zur.

39:37 Dominik Hammes

Herz für Ukraine, Daumen hoch für Russland. Ja, ganz genau so. Wirklich, also ich sage das nur, weil es genau so ein Bullshit ist. Also nur der Satz ist natürlich nicht so gefallen.

39:48 Gavin Karlmeier

Genau. Nur Musk hat selber dieses Jahr noch gesagt, er würde niemals Starlink irgendwo abschalten und das wäre sein Versprechen. Ja, so hübsch man.

40:00 Dominik Hammes

Auf sein Wort ist ja auch. Verlass ist es nicht das Wort, das ich suche. Keine Ahnung.

40:05 Gavin Karlmeier

Das Gegenteil. Martha Lane Fox, die ist Mitglied im britischen Oberhaus, die hat dazu gesagt: Die derzeitige globale Dominanz von Elon Musk veranschaulicht die Gefahren einer Machtkonzentration in unregulierten Bereichen. Die Kontrolle liegt allein bei Mask, sodass seine Launen den Zugang zu lebenswichtiger Infrastruktur bestimmen.

40:24 Dominik Hammes

Ja, also ich möchte ja nicht immer den gleichen Satz sagen oder eine Variante davon, aber es ist halt einfach schwierig, wenn Einzelpersonen so viel Macht wie ein Land haben und er hat halt gefühlt mehrere Länder. Macht, wenn man es in Ländern misst. Und die zugehörigen Strukturen auch. Und deswegen, ja, das sollte nicht eine Person alleine so viel Macht haben.

40:42 Gavin Karlmeier

Ja, und wir sehen jetzt wieder einmal, warum. Es ist an der Zeit, dass wir A Nein, es ist an der Zeit, die Macht von solchen Leuten zu mindern, indem es zum Beispiel Alternativmodelle gibt. Auch wenn ich weiß, dass es entwickelt wird, es wird in der EU werden alternative Modelle entwickelt und so. Es dauert alles, aber wir haben zu lange gewartet.

40:59 Dominik Hammes

Sicher. Also das ist ja. Also wir haben in den 90ern schon sehr viel verpennt. Damit meine ich nicht Deutschland, ich meine alle. Aber da kommen wir jetzt, also dann kriegen wir noch mehr uns politisch einordnende Kommentare, wenn wir jetzt hier weitermachen. So, ich wollte jetzt noch kurz was zu Tesla sagen.

41:16 Gavin Karlmeier

Tesla hat das größte Umsatzminus seit gut zehn Jahren verzeichnet. Ein Rieseneinbruch. Und zwar wurde erwartet, dass Tesla 22,7 Milliarden Dollar machen würde. Das wäre schon ein erwarteter Verlust, aber der Umsatz ist tatsächlich noch weitergefallen auf 22,5 Milliarden Dollar. Das ist ein Umsatzeinbruch im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent. Was wirklich schon eine Menge ist. Und interessant ist auch, dass das Geld, das sie offenbar in der Vergangenheit ausgegeben haben, sehr viel von Rücklagen genutzt wurde. Also es gibt den Free Cash Flow. Das ist der Begriff, wie viel Geld bleibt eigentlich übrig. wenn alle Ausgaben geleistet wurden. Und der wurde im Vergleich zum Vorjahr ist er gemindert worden von 760 Millionen Dollar auf 146 Millionen Dollar. Okay, das ist ganz schön viel. Das ist ganz schön viel Geld.

42:00 Dominik Hammes

Also, ist alles ganz schön viel Geld, aber das Verhältnis ist natürlich krass. Also, falls ihr in Tesla investiert seid. Hört ja uns eh nicht zu wahrscheinlich. Nö, also ich glaube jetzt, es gibt ja sehr viele Leute, die Aktien sehr emotionskalt und einfach nur als Investitionen sehen. Könnt ihr durchaus vorstellen, dass auch Leute das hier hören, die Tesla Aktien haben oder idealerweise für sie hatten. Auch richtig.

42:26 Gavin Karlmeier

Okay, dann sind wir schon an unserem Punkt, dass wir in unsere kleine Kolumne, äh, ne, wie heißt es Rubrik? So ist das Wort. Ja. Rutschen. Schneide ich an. Funktionen und Emotionen.

42:42 Dominik Hammes

Danke für die lange Vorwarnzeit. Ich konnte mit einer Lautstärke runterziehen.

42:45 Gavin Karlmeier

Ja, es ist für uns immer sehr viel lauter als für alle anderen Beteiligten hier. Tut mir leid. Ist okay, wie gesagt, ich habe es ja mittlerweile gelernt nach 400 Folgen. Elon Musk hat angekündigt, dass er Wein zurückbringen wird. Und er hat geschrieben, we're bringing back wein But in AI Form. Alves zurück.

43:06 Dominik Hammes

Alves zurück, aber in POC-Form. Was gerade alles in meinem Hirn passiert ist, das glaubst du nicht. Ich hätte zuerst wirklich Wein. Ich habe gedacht, der realisiert nicht, dass es dieses Getränk immer noch gibt. Weil ich einfach nicht nachgedacht habe. Und ja, Wein in POC-Form bzw. in AI-Form. Ja, sicher. Von meinetwegen kann er ganz viel zurückbringen in AI-Form, weil das ist ein gehaltfreier Satz.

43:28 Gavin Karlmeier

Also ich habe ja, ich habe zwei, also es gibt zwei Möglichkeiten, was es bedeutet. Beides bedeutet nichts, ehrlicherweise. Aber, also für die, die sich an Wein nicht erinnern, Wein war eigentlich so eine Art TikTok, aber viele, viele Jahre bevor es TikTok gab. Du konntest Videos hochladen, die sechs Sekunden lang waren, als Loops funktioniert haben und es gab wahnsinnig viele extrem kreative CreatorInnen, die dort Inhalte erstellt haben. Guckt euch mal bei YouTube so Weinzusammenfassung an. V-I-N-E übrigens. Es war eine tolle Plattform.

44:00 Dominik Hammes

aber ihrer Zeit massiv vorausmacht waren. Und letztlich halt, glaube ich, die ganzen anderen Apps haben halt das Feature so integriert, dass alle wieder abgewandert sind. Ja.

44:08 Gavin Karlmeier

So, wenn er jetzt sagt, wir bringen das back in AI-Form, gibt es zwei Lesarten. Die eine Lesart ist die offensichtliche. Es gibt eine For You-Page, die mit Hilfe von KI-basierten Algorithmen, so wie der Algorithmus jetzt auch auf Drog basieren soll bei X Die auch vorschlägt, welche Videos du angezeigt bekommst. Was bedeuten würde, es bedeutet nichts. So? Das ist ja die eine Lesart. Die andere Lesart wäre aber, es ist eine App, in der nur KI-generierte Videos sichtbar sind. Ja, das vermute ich sogar.

44:37 Dominik Hammes

Wer will das sehen? Es gibt Leute, die wollen das, weil die krasse KI-Fans sind. Es gibt auch mäßig sehr, sehr wenige.

44:45 Gavin Karlmeier

Es gibt auch tolle KI-generierte Videos, die cool aussehen und die irgendwie kreativ sind, wo die Kreativität eben nicht im Schnitt liegt, sondern im Prompt und in der Idee und allem das gibt es. Man kann mit diesem beschissenen Werkzeug coole Sachen machen. Ich will nur sagen, 95% der Leute, die das nutzen, nutzen es eben nicht auf diese kreative Art. So, deswegen Ich bin nicht ganz sicher, ob das so eine gute Idee ist. Quinn Nelson, das ist ein YouTuber, der hat darunter geschrieben, bitte nicht zeigen Sie Respekt vor dem Verstorbenen.

45:15 Dominik Hammes

Also vor Wein? Okay, meint er also die App, okay. Er meint im App Wein. Vielleicht hätte er einfach Vero nehmen sollen statt Wein. Ich meine, es ist im Endeffekt doch auch alles egal.

45:24 Gavin Karlmeier

Vero. Oder Peach.

45:26 Dominik Hammes

Ja, oder Hoffspace. Das Social Network von David Hasselhoff. Das gab es mal, da war ich angemeldet. Hoffspace ist ein bisschen wie die Streaming-App von Oliver Pocher. Dichwimmend. Ja, die gibt's. Ich frage mich nur gerade, was davon länger Bestand haben wird. Gute Frage.

45:44 Gavin Karlmeier

Wir werden sehen. X-Money, das ist der Finanzdienst von X, der bislang vor allem größtenteils eine Vision ist. Aber es gibt jetzt den Hinweis darauf, dass X-Money eigene Physical Cards bringen wird. Also Bezahlkarten, klassische Karten, mit denen du auch im Supermarkt bezahlen kannst.

46:02 Dominik Hammes

Ey, das ist wirklich wieder der gleiche Mist mit ORB hat jetzt Hotels wieder erfunden. Uber hat Taxis wieder erfunden und jetzt, oh, Busse, krass, gab es vorher alles nicht. Also nichts gegen, wir müssen unseren Zahlverkehr ein bisschen dynamischer digitalisieren, logisch. Aber es gibt morgen sind sie so, ey, ich habe die PDFs-Male ausgedruckt und habe die zusammengetackert. Das ist ja mega gut. Voll ablenkungsfrei, wenn ich das so lesen kann. Also ich warte wirklich drauf, dass sowas passiert. Und Ja, ich bin sehr gespannt darauf, was noch alles neu erfunden wird.

46:39 Gavin Karlmeier

Also fairerweise hat Apple ja auch so eine Physical Bezahlkarte in den USA. Ähm die ist tatsächlich, also ich wir können die hier nicht nutzen, aber die scheint tatsächlich in vielerlei Hinsicht sehr clever gemacht zu sein, dass du quasi sofort auf dem Telefon siehst, was hast du bezahlt, du hast weiter.

46:56 Dominik Hammes

Wenn man zusätzliche Features hat, dann habe ich ja auch keinen Stress damit. Ich bin auch ein Nicht gegen diesen, ich sag mal, in Anführungsstrichen Fortschritt, aber man hat immer das Gefühl, wir bewerben irgendwas, was wir alle schon seit 1000 Jahren kennen.

47:06 Gavin Karlmeier

Und das ist nämlich bei X-Money genau der Punkt. Man stellt es seit Jahren so dar, Und man muss inzwischen sagen, seit Jahren, wir revolutionieren Bezahlen, wir revolutionieren den Finanzverkehr der ganzen Welt, alles wird sich verändern. Und die Erfindung ist dann eine andere Karte. Also man hat es ein bisschen oversold in den Open.

47:26 Dominik Hammes

Das ist das Problem, und ich glaube, das kann man nur auffangen, indem man in Deutschland einfach Manny Ludolph als Werbeikone für Ex-Money holt. Ex-Money.

47:38 Gavin Karlmeier

Ich muss jetzt gerade gucken, ob ich gerade Es gibt einen Ludov, der nicht mehr lebt, deswegen war ich so.

47:44 Dominik Hammes

Deswegen war ich auch gerade so, aber man Meine Ludolf nochmal. Erster Treffer übrigens, meine Ludolf enthüllt seinen Kontostand.

47:50 Gavin Karlmeier

Ja, ja, habe ich auch gerade gesagt.

47:53 Dominik Hammes

Ja, aber er hat, er hat in Ich habe die erste Folge von Villa der Versuchung ja für unser Unterformat, haben es glotzt, mir besprochen. ganze Zeit gesagt, ja, also ich im Monat, ich gebe so viel Geld für Essen raus, bla bla bla bla bla und das hier ist alles viel zu teuer. Es war sehr, sehr süß.

48:08 Gavin Karlmeier

Übrigens in nicht unser Unterformat, sondern euer Unterformat.

48:10 Dominik Hammes

Ja, ja, von der Medienkuh, Entschuldigung. Ich habe jetzt quasi nur mit dir geredet, dass ja auch noch andere Leute diesen Podcast hören, hatte ich völlig vergessen. Für eine Sekunde. Auch schön, wenn wir hier so einen geschützten Raum haben.

48:24 Gavin Karlmeier

Machen wir weiter. Der Vollständigkeit halber. Wenn ihr es sehen wollt bei PeerTube und YouTube könnt ihr es gucken. Bilder ein. X hat auch eine neue Funktion gebracht, die sie von Freds kopiert haben. Und zwar, dass sie in der Startseite in dieser For You-Page, Algorithmus, Timeline, dass sie dort jetzt direkt Postings von Trending Topics einfügen. Wie Threads das auch tut. Ja, okay. Ja.

48:50 Dominik Hammes

Achso, wir sind ja in Emotionen. Funktion Emotionen.

48:53 Gavin Karlmeier

Es gab keine, ist okay. Aber dann kommen wir zu Threads. Punkt 1. Threads hat offenbar Klammheimlich und ohne darüber zu reden, dieses Bezahlbonus-Modell für CreatorInnen am Anfang des Jahres schon abgeschafft. Also es gibt offenbar nicht mehr die Möglichkeit, als Creator von Threads bezahlt zu werden. Und das ist aber, finde ich, insofern interessant, als dass du als dass du bei Threads dann nach wie vor ein großes Wachstumspotenzial hast, viel mehr als bei anderen Apps vermutlich.

49:22 Dominik Hammes

Ja, ich finde es auch überraschend. Wir hatten alle, wir alle, als gäbe es einen Club, der darauf wartet, aber Leute, die eben drauf gucken, interessiert und auch einige, die das natürlich nutzen wollen, haben schon geschaut, ey, wann wird das denn in Deutschland ausgerollt? dass sie das nicht machen. Vor allen Dingen, wenn ich bei Instagram ist, ist glaube ich immer noch da. Also du kannst ja immer noch und ich bin immer verwirrt wegen des Wordings, wie man in der Fachbranche sagt. Weil auf YouTube ist ja Subscribing einfach nur ja Letztlich das, was überall sonst folgen ist. Und dann sehe ich irgendwo hin, den ich schon Folge. Subscribe. Achso, ich folge dem noch. Ah, doch, doch, ich will kein Geld ausgeben. Dann muss ich den Daumen direkt wieder wegnehmen, weil einige Creator eben auf Instagram Geld damit verdienen. Und ich vermute, dass das auch ganz gut läuft, wenn die genügend. . Reichweite haben, aber dass man bei Threads, wo ja wirklich, ich auch immer merke, die App ist immer noch im Wachsen, man sagt, das machen wir nicht, obwohl das Modell ja intern dann wahrscheinlich die gleiche Datenbank ist oder ähnliches, die Funktionen ähnlich laufen werden, verstehe ich nicht.

50:18 Gavin Karlmeier

Vielleicht haben sie einfach festgestellt wäre meine These, dass sie diese Copycats nicht in den Griff kriegen.

50:26 Dominik Hammes

Ja. Ich krieg ja schon Kopfschmerzen, wenn ich schon wieder übersetzte Tweets von 2008 irgendwo lesen. Ja, gab es schon. Da habe ich mich bei Twitter registriert. 15. März 2008. Aber es ist ja wirklich, wer sieht ein bisschen im englischsprachigen Netz unterwegs, es sieht ja regelmäßig einfach Gags übersetzt. Und das allein nervt mich schon.

50:47 Gavin Karlmeier

Ja, das gehört sich auch nicht. Tweet Claw ist kein Kavalierstelikt, Leute. So, wir sagen kurzfets. Den habe ich aber auch tausendmal schon gelesen, ja. Das war auch so ein geflügeltes Wort damals. Genau wie Twitter ist kein Chat. Twitter Perlen hat mich nicht im Erlaubnis gefragt. Und warum steht mein Tweet jetzt überall auf Postkarten? Naja, Threads arbeitet an der Möglichkeit, dass du jetzt auch GIFs und Stickers in DMs schicken kannst, was uns in Europa nicht interessiert, weil wir haben noch keine DMs auf Threads. Das stimmt, aber ich bin immer pro GIFs. Gut. Threads arbeitet auch daran, Group-Chats einzuführen in den DMs, was uns egal sein kann, weil wir haben keine DMs.

51:30 Dominik Hammes

Das wird eh, also Groupchats auch bei Twitter und sowas habe ich mich immer das ist das gleiche Gefühl wie wenn ich auf meinen Instagram gucke und ich sehe diese riesigen Groupchats von Fake-Bots, die einfach jeden anschreiben. Also ich habe überhaupt keinen Boxer, sondern es Leute sind, die ich kenne.

51:49 Gavin Karlmeier

Interessant, weil ich hab durchaus Also es gibt so zum Beispiel so eine Gruppe, wir sind drei so Leute.

51:55 Dominik Hammes

Drei so Leute?

51:56 Gavin Karlmeier

Drei so Leute und wir haben nur kommunizieren tatsächlich per WhatsApp. So, da kommunizieren wir. Wir haben aber auch In nahezu jedem anderen sozialen Netzwerk dir dasselbe abbild der Gruppe, in der in der wir Inhalte dieser Plattform teilen. Da teilt ja quasi nur die Memes sozusagen.

52:12 Dominik Hammes

Ja, das verstehe ich, damit man halt nicht ständig hin und her springt. Das verstehe ich komplett. Ich habe auch kein Problem damit, mit Leuten, die ich mag, zu kommunizieren. Aber ich mag irgendwie Gruppen in anderen Apps nicht. Ich finde, das klar gegen meinen Strich. Weiß nicht. Ich bin einfach ein komischer Mensch, also das hat nichts mit euch zu tun, ihr könnt es lieben, alles cool. Das ist nur eine Vorliebe. Okay.

52:33 Gavin Karlmeier

Fets arbeitet auch daran, dass du Nachrichten, die du per DM verschickt hast, bearbeiten und löschen kannst, was uns egal sein kann, weil in Europa haben wir keine DMs.

52:42 Dominik Hammes

Bis jetzt. Wird eh kommen. Es ist ja wirklich nur so ein Ding, ja, wir schalten was frei. Punkt. Ja, klar. Und wir müssen es dann wieder mit WhatsApp kombinieren. Ach scheiße.

52:52 Gavin Karlmeier

Du hast dürfen sie nicht. Und Instagram arbeitet an einem neuen Sticker mit dem Namen Crystal Ball in den Stories. Bei dem du eine Frage reinschreiben kannst und dann können Leute darauf reagieren. Und wir wissen nicht ganz genau, wie es funktioniert, aber ich habe eine These. Ich glaube, es ist einfach ein KI-Chatbot, ehrlicherweise.

53:10 Dominik Hammes

Ja, ja. Also das riecht ja jetzt schon nach einem Chatbot von früher aus dem IRC. Dass man einfach, da gab es ja den Magic Eight Ball, einfach der per Zufallsgenerator, den klassischen Magic Eight Ball gespielt hat. Und solche Bots gab es ja zuhauf. Und wenn man den mit ein bisschen moderner Technik da integriert, ja, das wird schon genutzt werden, aber Ja, bin ich auch zu alt für.

53:30 Gavin Karlmeier

Ja, wäre eh. Wir sind einfach zu alt. Es ist auch Montag früh, Leute. Wir sind am Ende. Vielen Dank, dass ihr zugehört habt, dass ihr dabei wart.

53:39 Dominik Hammes

Guter Name für einen neuen Podcast. Wir sind am Ende. Das finde ich ganz gut. Auch ja, ich wünsche euch auch eine tolle Woche. So, damit wir, wir werden uns jetzt mal pflegen. Jetzt verstrudel Peters hier. Und dann kannst du morgen wieder ganz frisch weitermachen. Mit dem nächsten Gast oder nächsten Gast.

53:56 Gavin Karlmeier

Mittwoch erst, übermorgen. Ja, mit dem nächsten Gast. Und zwar kommt Charlotte Voss endlich mal wieder. Die war lange nicht mehr hier, freuen wir uns sehr drauf. Grüße. Richtig aus. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Und bis Mittwoch und bis dann. Achso, wenn ihr Bock habt, mit uns in Kontakt zu treten oder ganz, ganz viele Nachrichten über diesen Podcast. hinaus zu lesen, was alles die Themen sind, über die wir hier sprechen.

54:16 Speaker 4

Und auch viel, viel, viel mehr Themen, weil inzwischen haben wir ja echt viele Kanäle, in denen es auch um andere Themen geht, die aber irgendwie so peripher diesen Podcast bewegen, dann kommt doch in den Hagenland Discord auf www. hagner. org. Es ist kostenlos, aber nicht umsonst. Nacht's gut, tschau.