Es klingt fast zu wild – aber laut der Klage eines Unternehmens, das Erwachsenenfilme herstellt, soll Meta über Jahre diese in Filesharingnetzwerken angeboten haben, um so noch mehr Daten herunterladen zu können, mit denen dann ihre KI trainiert werden sollte.
Außerdem gibt Musk mal wieder ein Versprechen und ChatGPT ist “ganz sicher” kein Roboter.
Kapitelmarken
KI-generiert
00:00 Hallo Charlotte!
00:49 Offline wegen Altersverifikation
07:11 TikTok-Formular offline
10:10 Meta und die P*rn*s
16:21 Elon Musk und die Robotaxis
21:16 Warnung vor Betrug auf Mastodon
22:33 Boom der Neuanmeldungen bei BlueSky
23:44 Rechtliche Schritte gegen Meta wegen Fake-Anzeigen
25:42 ChatGPT löst CAPTCHAs
27:30 “Künstliche Kreativität”
30:39 tote Künstler “machen” Musik
33:22 Palantir, BaWü und UK
38:32 Funktionen und Emotionen
42:09 Versöhnlichkeit des Tages
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran.
00:03 Gavin Karlmeier
Das Social Media Update der CT. Hallo Charlotte. Hallo Gelvin. Bei mir ist heute mal endlich, endlich mal wieder, das wollte ich sagen, Charlotte Voss. Weißt du, wenn du das letzte Mal hier warst? Im März. So lange ist das her. Das fragst du mich jedes Mal und jedes Mal sagst du, jetzt machen wir es aber mal anders, jetzt kommst du aber mal früher. Und dann geht es wieder von vorne los. Das ist wie so ein Murmeltier im Moment. Das ist schlimm, ja. Wir machen gleich direkt im Anschluss eine neue Verabredung. Charlotte Force arbeitet im Audience Development bei Deutschlandradio und hat Ahnung vom Internet und deswegen um. umso besser, dass du heute hier bist. Ja, schön, dass ich hier sein kann. Wir hören übrigens im Hintergrund Kirchenglocken. Also wenn ihr euch gerade denkt, Moment, wir haben doch gar nicht voll, das ist hier bei uns. Dick Kirchenglocken. Ich möchte mit einem Kleinigkeit anfangen, die aber vielleicht gar keine Kleinigkeit ist, sondern vielleicht sozusagen ihre Wie sagt man so, ein Vorzeichen ist für etwas, was passieren könnte. Und zwar haben wir ja jetzt in den letzten Episoden immer wieder darüber gesprochen, dass in Großbritannien die Altersverifikation für alle Websites Geld oder notwendig wird, die pornografische Inhalte anzeigen könnten. Bedeutet also, wenn du auf X, Blue Sky, Reddit, wo auch immer unterwegs bist und da gibt es das Potenzial, dass dort Not Safe for Work-Inhalte sind, dann musst du dich dafür mit Personalausweis oder mit Altersschätzung per Selfie oder was auch immer verifizieren, dass du volljährig bist, damit dir diese Inhalte angezeigt werden können. Jetzt gibt es aber offenbar einzelne BetreiberInnen, die sich diesen Aufwand der Altersverifikation oder auch dieses Risiko nicht geben wollen. Und deswegen sagen wir sind jetzt in Großbritannien gar nicht mehr erreichbar. Das betrifft jetzt zuletzt zum Beispiel die Lemmy. Instanz Lemmings. world. Server stehen in Deutschland sogar. Lemmy ist ja so das Fiddiverse Pendant zu Reddit. Und diese, wenn du da deinen Account hast und da auch alles angelegt hast und so, hast du, wenn du in Großbritannien lebst, jetzt ein Problem, denn du kannst einfach nicht mehr drauf zu. Die haben sich nämlich entschieden, das dort nicht mehr zugreifbar zu machen. Wie groß ist das da? Also wie viel stark ist die Nutzung, weißt du das? Da hab ich rede mal was, dann kann ich dir währenddessen vielleicht Antworten auf diese Frage geben. Nee, weiß ich leider nicht. Haben sie auch nicht ausgewiesen. Also sie sagt mal so, sie sind natürlich klein, nicht groß genug, um damit Druck irgendwie ausüben zu können. Wenn ihr nicht, dann ziehe ich meinen Service zurück. 4200 NutzerInnen. Also in der Tat nicht so groß, aber das, was da drin steckt, ist ja genau das Problem, dass kleinere EntwicklerInnen diese Herausforderung vielleicht gar nicht meistern können. Was, womit ich nicht sagen will, hört auf, Altersverifikation vorzuschreiben, weil das ja durchaus sinnvoll sein kann, dass es die gibt. Aber ich könnte mir vorstellen, dass das Schule machen wird. Leider. Dass die kleineren dann gehen müssen. Ja, ganz genau. Also es gibt zum Beispiel auch itch. io, ich weiß nicht, ob du das kennst, so eine Plattform für Spiele, die im Browser stattfinden, die auch Wie sagt man, äh, wenn man miteinander spielt, gibt es dafür ein Wort? Kollaborativ vielleicht. Ja, sowas. Und wenn man gegeneinander spielt, kompetitiv, glaube ich. Also, wo du auch mit anderen, egal. Und bei denen ist das so, dass die alles spiele, die mit Not Safe for Work getagg t getaggt sind, dass die inzwischen delistet wurden, also dass man die dort gar nicht mehr finden kann. Und deren Guidelines wurden jetzt auch so verändert, ohne dass sie damit eine Ankündigung gemacht haben, dass alles, was unter achtzehn ist, über achtzehn freigegeben werden müsste, dort nicht mehr hochgeladen werden darf. Ich finde, dass das ein Problem ist, das du lösen musst. Und wir haben ja schon mal darüber gesprochen, in der EU wird es ja so sein, dass diese Altersverifikation. . eben auch eine Alternative haben wird, die von der EU eben angeboten wird. Ob das jetzt perfekt ist oder nicht, haben wir auch schon ein paar Mal diskutiert. Aber es ist natürlich ein Dilemma, dass wenn es ein Gesetz gibt, das sagt ihr müsst das aber sicherstellen und es aber keine Möglichkeit gibt, das sicherzustellen, ohne dass du dich in entweder EntwicklerInnenkapazitäten oder Umkosten stürzen musst, dass du dann im Zweifel für kleinere Entwickler Hm, ist ja das Urproblem von irgendeinem Sicherheitsbegehren, also die Sicherheit zu haben, wenn man diese Altersverifikation macht und das abzuwägen gegen Die totale Freiheit, die man halt hat, ne? Also weil natürlich das Risiko besteht, das ist jetzt könnt ihr natürlich sagen, okay Für, weiß ich nicht, Demokratie und Meinungsfreiheit ist jetzt nicht so wichtig, ob irgendwo eine kleine Gaming-Plattform nicht mehr da ist, aber so grundsätzlich greift das natürlich das freie Internet irgendwie an, jede Einschränkung. Und das ist dann immer diese Abwägung, die man ja immer treffen muss. Da wüsste ich auch nicht, wo ich da hinfallen würde, sozusagen, weil. Es wird halt immer aufwendiger, dieses nachzuweisen, das ist einfach so. Und das wird auch nicht weggehen. Und ich gehe auch das mit, dass du sagst, ich weiß gar nicht, wo ich da hinfallen würde. Finde ich eine sehr schöne Formulierung, weil kann ich dir auch nicht sagen. Auf der einen Seite sagen wir immer, wie sinnvoll das ist, dass es Altersverifikation ist. gibt endlich. Auf der anderen Seite muss es natürlich trotzdem so einfach wie möglich sein, Alternativen zu bieten, weil sonst baust du hier ja eine Gatekeeper-Funktion. ins System ein, bei der du an allen anderen Stellen versuchst, diese eigentlich zu verhindern, wenn du sagst, ihr müsst aber folgende Dinge gewährleisten. Erinnert so ein bisschen an Musik und Filme auf dem Index, ne? Früher, die Männern halt nicht nirgendwo leihen oder kaufen konnte, weil die halt jugendgeschützt waren. Und dann waren die einfach nicht existent. Dann hat man da einfach keinen Zugriff gehabt. Und da gab es ja auch die Diskussion immer zwischen, ist das jetzt aber ein, weiß ich nicht, ein Kultur-, Kunstgut, wo man einen Zugriff drauf haben muss, weiß ich nicht, ein Ärztesong oder so, der indexiert ist. Oder ist es okay, dass das halt im Giftschrank bleibt? Ich hab um lustigerweise auch ein kulturelles Beispiel als Pendant im Kopf gehabt, aber eins, das so richtig 80er ist. Und zwar dachte ich an Videotheken. Stell dir mal vor, du hast ein V es gibt ganz viele Videotheken. Es gibt die großen Videobuster und wie sie so hießen, die Ketten, und dann gibt es so kleinen Privat-Kennen. Privatbetriebene Videotheken und dann kommt das Gesetz neu, dass du Filme ab 18 in einem eigenen Raum anbieten musst. Was ein Riesenproblem ist für eine Videothek, die jetzt zum Beispiel nicht die baulichen Möglichkeiten hat, hier einen FSK 18-Raum einzubält. ziehen, die also sagen, okay, dann müssen wir ja dicht machen, während die ganzen großen Ketten ja einfach ohne Probleme ihr Team losschicken und Trockenbauwände bis zum Umfallen reinziehen können. Vielleicht auch ein Vorhang vielleicht? Vielleicht reicht ein Vorhang. Ich glaube nie. Ich meine, da kann man ja am Ende immer noch beim letztendlichen Ausleihen sagen, zeig mir den Ausweis, du bist nicht 18, du grüßt den Film nicht. Da konnte man Natürlich insofern noch einfacher als die Online-Verifikation. Ja, so ist das. Ich habe noch ein anderes kleines Housekeeping, bevor wir reingehen. Wir haben heute relativ viele FSK 18 Themen übrigens. Mehr als sonst. Also es wird heute die schlüpfrige Episode. Ein kleines Housekeeping. Und zwar haben wir in der Folge mit Shanju-yoon, also die vorletzte Folge, haben wir darüber gesprochen, dass er in TikTok nachweisen konnte, dass der Melde-Button quasi ohne Funktion ist und du ein Formular nutzen musst, das extrem versteckt ist. Also du musst TikTok im Browser. Suchen, du musst das Impressum finden, das nicht mal auf allen Seiten verlinkt ist. Wenn du das dann gefunden hast, ist da ein Link zu diesem Meldeformular. Wahnsinnig komplex. Und ich habe das so als Clip hochgeladen im Netz, diesen Ausschnitt aus dem Podcast und der lief. Relativ gut und extrem viele Leute haben darunter kommentiert, ob ich nicht erklären könnte, wie man dieses Formular findet. Und da habe ich mir gesagt: Oh, ich bin ja so down to earth, ich bin ja so einer, ich bin ja in der Community, das mache ich für euch. Und dann wollte ich so ein Tutorial aufnehmen und hab dann festgestellt, dass wenn du auf dieses im Impressum klickst ein 404-Fehler kommt. Das heißt, dieses Meldeformular, das gesetzlich vorgeschrieben ist für TikTok, ist derzeit nicht mehr erreichbar. Aber kurze Einschränkung. Ich habe mich mit dem Thema auch befasst, beruflich, weil wir ja das Problem haben, dass, oder viele Medienseiten das Problem haben, dass es bei TikTok sehr viele kopierte Accounts gibt, also Accounts, die Inhalte von den Medien nehmen und sich ausgeben, so aussehen wie der Account, wie der Medien-Account. Hatten wir auch bei Deutschland von Kultur jetzt, sah aus wie Deutschland von Kultur, hieß halt Deutschland von Kultur 6. Und hat halt Videos verbreitet von Instagram geklaut. Also nicht mal TikTok-Inhalte, sondern bei Instagram geklaut von DLF-Kultur und die da hochgeladen. Und damit halt Reichweite gemacht. Und das haben wir natürlich auch gemeldet. Und ich muss sagen, Google ist sie immer einfacher. als bei der Plattform selbst. Solange bald man auch mit einem TikTok-Beschwerdeformular sucht bei Google, ist man sofort auf diesem Formular. Das ist schon da. Es ist natürlich trotzdem schlecht, dass es auf der Plattform so versteckt ist und auch kein Zufall vermutlich. Und der Meldebutten, da brauchen wir gar nicht drüber sprechen. Das Formular ist da, man kann es einreichen. Wie lange es dauert? Ich bin gespannt. Also man kann da dann Urheberrechtsverletzung, Markenrechtsverletzung, man kann verschiedene Dinge da melden. Man kann auch Nachahmung sogar angeben. Da wiederum wurde ich dann aber im Kreis geführt. Also da hat man verschiedene weitere Ausklappmenüs, immer Auswahl treffen müssen, was man jetzt will. Und ohne Punkt landet man wieder auf dem Start sozusagen. Deswegen dann halt kann man immer noch die Marken- und Urheberrechtsverletzung machen. Und wie lange das jetzt dauert, keine Ahnung. Aber wer es sucht, über Google findet man es relativ schnell. TikTok-Beschwerde einreichen Halt uns auf dem Laufenden. Der Link im Impressum jedenfalls ist im Moment ein Toter. Liebe Grüße an TikTok Deutschland. Diese Recherche, die haben wir hier noch gar nicht so richtig besprochen, aber schön, dass du sie ansprichst, weil sie kommt von Simon Picher oder Picher für David. DL, der hat einen relativ langen Text dazu geschrieben, über genau diese Doubletten auf TikTok. Also er schreibt, man findet ohne Ende inoffizielle Konten, er schreibt in beachtlicher Größenordnung zwischen 11. 000 und 14. 000 Followern, weil Pro7-Kopien gibt es sogar 45. 090 Euro. 900-Follower, Tagesschau-Nachahmung, Stern TV, Spiegel, eigentlich alle größeren Marken werden da kopiert. Und das ist natürlich ein Dilemma, weil das Incentive dafür, das zu tun, kommt ja von der Plattform selber. Also wenn die Plattform sagt, wir bezahlen euch am Ende für Reichweite, auch wenn du dafür gewisse Hürden. Erfüllen musst, dann hast du natürlich auch Anreize geliefert, da einfach Content hochzuladen, von dem du nachweisen kannst, dass er vermutlich diese Reichweite erzielen wird, weil er eben professionell gemacht wird, spannend aufbereitet ist, dramaturgisch sehr gut gebaut wurde und gut aussieht. Ja, das wird sich auch nicht verhindern lassen, dass das immer mal wieder passiert. Die Frage ist ja, wie geht man dann als Medium damit um, dass das immer passieren kann? Es wird, glaube ich, im Artikel auch angesprochen, wie brandet man den Content oder also weil man würde es nicht, ich werde mich nicht davon schützen können, dass jemand irgendwo was nimmt und es woanders weiterverbreitet. Das nicht, aber die Frage. Und dann muss man die Plattform. Wie geht die Plattform damit um? Ich finde, der einfachste Weg wäre ja, aber da denke ich mir, das ist so ein No-Brainer eigentlich. Bei Instagram-Kopien kannst du es nicht machen, aber du kannst doch gucken, wenn dasselbe Video auf der Plattform schon einmal online ist von einem Account, der so ähnlich heißt und im Gegensatz zu diesem hier verifiziert ist, besteht doch eigentlich gar kein Zweifel daran, dass das andere eine Kopie ist, die man einfach schwärren könnte. Ja, wobei natürlich gleichzeitig bei TikTok sehr viel mit, ich sag mal, Kopie gearbeitet wird, also mit Wiederverwendung von bestimmten Schnipseln etc. Gut, dann das auseinanderzuhalten ist, weiß ich nicht. Also was ist, wenn ich das zitiere, wenn ich das stitche und relativ viel davon stitche bei TikTok? Könntest du ein Ding, in dem du sagst, indem du sagst, alles was mit der Intern Stitch oder Remix-Funktion gemacht wird, wird eben nicht als Kopie erkannt und so. Aber also klar gibt es auch andere Probleme, aber es gibt glaube ich Dinge, die müsstest du, also da ist Automation ja notwendig, weil es zu viel gibt einfach. Und du das wahrscheinlich auch relativ gut automatisieren kannst, diese Inhalte zu kopieren und hochzuladen. Ja, und auch bei so, ich meine, Markennamen wie jetzt von Bild und Tagesschau, das sind alles geschützte Namen, die könnte man ja auch eigentlich am Ende fast irgendwo eintragen, einfach abgleichen, sagen sie, okay. Die Wesen der Markeninhaber können das nachweisen, wenn jemand anders kommt und bekommt Herr Deutschland von Kultur, dann tschüss. Hatte ich übrigens als Problem genau sowas, weil Meta scheint da ein bisschen vorsichtiger zu sein. Und zwar, wenn du die Meta-AI nutzen möchtest, dann wirst du dazu eingeladen, einen Account zu erstellen. Und das wollte ich aus Recherche-Zwecken tun, weil ich rede hier so viel über diesen Kram, ich sollte mir das mal angucken. Und ich konnte den nicht Ad Gavin Karlmeyer nennen. Und meine These ist, weil Ad Gavin Karlmeyer. bei Instagram und Facebook verifiziert ist. Das heißt, es wohl ein System gibt, das sagt, wir haben hier bei Meta schon diesen Namen registriert. Obwohl ich dieselbe Mailadresse habe, denselben Meta-Account, denselben Namen, konnte ich mich nicht nennen, wie ich heißen möchte, weil eben auf anderen Plattformen dieser Name ist. geschützt ist. Ah, okay, weil er durch den Haken geschützt ist. Du meinst, es wird nicht passiert, wenn. . Hast du nicht noch einen anderen Account, der keinen Haken hat? Ja, ich habe mich dann anders genannt. Mit einer Abwandlung, da ging es dann. Es wäre ja interessant herauszufinden, ob du noch einen anderen Instagram Account hast, der Gavin K. heißt und ob du den so benennen kannst bei einem AI-Account. Fun fact ich hieß früher bei Facebook ganz jahrelang, fast zehn Jahre lang Gavin K. Natürlich. Originell. Das waren die. Immerhin habe ich nicht die Vokale weggelassen in meinem Namen. Auch das war ein Ding. Wir bleiben bei Meta und wir bleiben auch bei der Meta-KI, denn Axios hat da eine Recherche, bei der es um eine, also ich hole ein bisschen aus. Meta befindet sich schon in einem Rechtsstreit, in einem Urheberrechtsstreit mit Buchautoren, die. behaupten, dass Meta mindestens 81,7 Terabyte an Daten aus Schattenbibliotheken heruntergeladen habe, um KI-Modelle zu trainieren. Die Ansprüche wurden von Meta immer zurückgewiesen, weil sie gesagt haben, es gibt gar keinen Beweis dafür, dass wir Raubkopien haben. Nochmal kurz als Erinnerung, nach dem jetzigen Rechtsverständnis ist es ja so, du kannst mit einer KI mit Büchern trainieren, du musst sie nur kaufen. Das ist so zumindest in den USA der Fall und wird sich vermutlich mit Donald Trump auch nicht zum Urheberfreundlicheren verändern. So, das ging jetzt so weiter. Jetzt kam aber eine neue Klage und zwar von einem Unternehmen mit dem Namen Strike 3 Holdings. Auch die verklangen Meta wegen dem Training von Meta-KI mit urheberrechtlich geschützten Daten. Und sie haben aber, und das konnten die Urheber der Bücher bislang nicht nachweisen, konnten nachweisen, dass Urheberrechtsverletzungen oder sogar Raubkopien genutzt wurden, um die KI von Meta zu trainieren, und zwar im Fall von Pornografie. Und zwar hat Meta wohl über einen längeren Zeitraum vorsätzlich und absichtlich mindestens 2396 Pornografie. noch Filme, die von der Strike Three Holdings verwaltet werden oder eben auch sogar produziert wurden, verwendet, um damit eine KI zu trainieren. Und sie konnten das deswegen nachweisen, weil Meta diese Filme über ein Torrent-Netzwerk heruntergeladen hat, also illegal beschafft hat und so wie eben File-Sharing funktioniert, selber damit auch angeboten hat. Also Meta hat sozusagen in relativ großem Stil ein File-Sharing-System betrieben, um anderen Leuten Diese Pornofilme auch verfügbar zu machen, weil sie dir heruntergeladen haben. Üblicherweise passiert das so in Segmenten. Während du herunterlädst, bietest du das an. Aber Strike Three Holdings sagt, dass Meta diese Daten, diese knapp 2400 Pornofilme länger auf den Server gelassen, äh, Servern gelassen habe, weil sie damit, ähm, es gibt so Bitterend-Netze, die mit einem Tit-fort-Tat-Mechanismus funktionieren. Also je mehr Inhalte du anbietest, umso mehr Inhalte kriegst du von anderen. Und der Urheber dieser Filme, dieser Erwachsenenfilme, sagt hier, dass Meta sehr bewusst diese großen Mengen an pornografischen Inhalten auf den Servern gelassen habe. und damit angeboten hat zum Download, um an mehr Daten von anderen Leuten zu kommen, die sie dann wiederum nutzen konnten, um ihre KI zu trainieren. Was ein völlig wilder Vorwurf ist, weil du musst dir überlegen, da sitzen Leute bei Meta, die sich das so ausgedacht haben, die gesagt haben, wir bauen jetzt jetzt hier ein System, wo wir mit Piraterie Filme, urheberrechtlich geschützte Filme oder Videos auf jeden Fall, herunterladen und anderen Leuten anbieten, damit wir noch mehr Daten illegal beschaffen können. Ist die Frage, ob sie es nur auf Pornografie beschränkt, das wäre ein bisschen kurios. Und ob das System nicht größer ist und sich auch auf andere Formate, sag ich mal, ausweitet, oder? Weil ich finde schon diese Spezifikation von 2000 Filme sind viel oder 2400, aber für einen Metagroßen in Ordnung ist das natürlich nichts an Daten. Stimmt. Vermutlich haben sie damit aber dann eben auch sozusagen sich die Möglichkeit beschafft, auch andere Dinge über Torrents runterzuladen. Und in der Klageschrift werden mehrere Dinge aufgemacht, die sehr interessant sind. Zum Beispiel sagt Strike Three, dass sie 47 IP-Adressen gefunden haben, die als Eigentum von Meta identifiziert werden konnten und urheberrechtlich geschützte Werke verletzt haben. was dahinter aber wohl offenbar sechs virtuelle private Clouds bei Meta liefen, die durch ein verstecktes Netzwerk aus verborgenen IP-Adressen geformt wurde, um damit sozusagen ein eigenes Rechenzentrum für Piraterie zu betreiben. Und sie sagen aber auch, dass man hier als Kläger an der Stelle auch sagt, wir können mit Meta hier nicht konkurrieren, wenn dieses Unternehmen Bundes- und Landesgesetze missachtet und unsere Werke einfach kostenlos anbietet. Was ich finde ein wahnsinnig skurriler, großer Vorwurf ist. Man muss dazu sagen, das ist alles noch ein Vorwurf, wie gesagt. Es gibt noch kein Urteil, aber es gibt eben Belege, die dann am Ende auch dazu führen können, dass die Urheber der Bücher plötzlich eine Argumentation haben, dass Meta nachweislich hauptet. Hauptkopien sich beschafft hat und auch zur Verfügung gestellt hat. Wer einmal lübt. Ja, auch das. Genau. Das führt am Ende dazu, dass man also wir sind nicht ganz, wir nehmen Meta nicht durchgehend in Schutz. Das ist, was du damit sagen willst. Nein, also ich meine, vorstellbar hält man ja einiges, ne? Also ich finde gerade in diesem KI-Wettrennen glaube ich, erfährt sich für alle alles Mögliche für realistisch. Dinkt jetzt ein bisschen, finde ich, nach Die haben so ein eigenes Netzwerk aufgebaut und so eine eigene Struktur. Das klingt dann halt noch Pornografie, das hat ja auch noch so einen Schmuddelfaktor, das klingt wirklich wie so die Anfangszeit von Facebook. Zehn Jungs sitzen in einem Raum und programmieren, hihi, wir machen ein kleines Pornonetzwerk. Ist auf jeden Fall wild, wenn es stimmt. Ja, total. Absolut. Soviel zur Meta. Kommen wir zu Elon Musk. Yay! Und zwar hat Elon Musk ein Versprechen gegeben und es gibt einen Text von Electrack. Das ist eine Website. Wir müssen kurz über Tesla sprechen. Wir machen es nicht zu lang, aber ich will das Kurz aufmachen, weil wir sind halt, wer wir sind. Und Electrak ist eine Website für Nachrichten aus der Elektromobilität. Und die haben. Das Linden das Lieblingsmagazin. Ja, aber Sie sind keine Tesla-Fans, vorsichtig gesagt. Ihre Überschrift ist: Elon Musk behauptet, dass das Tesla-Robotaxi bis Ende des Jahres die Hälfte der US-Bevölkerung abdecken wird und wir können uns vor Lachen kaum halten. Das ist die Überschrift von dem. Also Elon Musk hat angekündigt, dass bis Ende des Jahres die Hälfte der US-Bevölkerung mit einem Robotaxi durch die Gegend gefahren werden kann. Also Autos, die autonom fahren und also ein Taxi ohne Fahrer sozusagen. Musk sagt aber wohl selber, the größte Hürde ist die behördliche Genehmigung. Und obwohl der jetzige Service eigentlich so wie er gemacht ist, nicht skalierbar ist, versuchen wir es trotzdem, obwohl im Moment noch immer ein Tesla-Mitarbeiter in jedem Ausgang ist. Auto sitzen muss. Was bedeuten würde, dass wenn sie die Hälfte der US-Bevölkerung erreichen möchten, und wie viele Leute leben in den USA? 350 Millionen oder so, 340, also 170 Millionen Menschen damit erreichen möchten, müssten sie, sie befinden sich jetzt gerade, gibt es das Robotaxi nur in einem Testgebiet und zwar in Austin, Texas und da auch nur ungefähr auf der Hälfte der Stadt. Sie müssten aber 47 weitere Städte erschließen, damit das möglich ist. Und dazu gehört New York, Los Angeles, Chicago, Houston, Dallas, Miami, Atlanta und so weiter und so weiter. Das ist natürlich eine absolute Nebelkerze, sagt man das so? Nebelpistole? Nebelkerze gibt es, ja. Das, ja. Das ist natürlich eine Nebelkerze von Elon Musk, weil einfach Tesla im Moment Riesenprobleme hat und nicht läuft und man hier irgendein Versprechen geben muss, dass man mal wieder. nicht halten können wird. Zu Behörden hat er ja auch einen sehr guten Draht gerade. Also wenn eine Behörde ein Problem ist, das ist ja schnell ausgeräumt. Wirklich. Aber er schafft sehr viele Arbeitsplätze, wenn für 140 Millionen Menschen, die erreicht werden können, Robotaxen beschafft werden, an denen dessen Steuer immer jemand sitzen muss. Das ist dann ein Taxi, oder? Einfach. Ein Auto, wo jemand drin sitzt und mich fährt, ist ein Taxi am Ende. Es ist ein Taxi. Elon Musk hat das Taxi erfunden. Ich könnte mir vorstellen. Und jetzt kommt der wilde Stretch. Stell dir mal vor, Elon Musk baut so eine Art Uber-System auf. wo die Autobus, bei dem die Autos noch keine autonom fahrenden Autos sind. Einfach nur um zu behaupten, wir erschließen das und das sind erstmal Taxis, aber die werden Robo in den nächsten zehn Jahren. So ein bisschen wie das Trumpf, bei dem man gesagt hat, naja, es wird jetzt in China hergestellt, aber es könnte jetzt Auch in den USA hergestellt werden. Ja, nein. Vielleicht. Und ich hatte auch total skepsisch, in so ein Robotaxi einzusteigen, selbst wenn dann Tesla. Ich hatte wahrscheinlich sogar persönlich mehr Angst vor einem Tesla-Mitarbeiter als. als vor dem autonom fahrenden Tess. Ja, weiß ich nicht. Aber es gibt ja schon autonom fahrende Taxen in USA. Ja, Waymour in San Francisco zum Beispiel kannst du nutzen. Die wurden doch auch so angezündet bei den LA-Protesten. Fände ich auch gruselig. Das ist die autonom fahren? Ich würde da nicht gerne einsteigen, glaube ich. Ich hätte irgendwie. Ja, ich bin da so ein bisschen hin und her gerissen, weil auf der einen Seite denke ich mir immer, dass ja viele zum Beispiel Zugunglücke, nicht viele, aber es gibt durchaus Zugunglücke, die durch menschliches Versagen herbeigeführt werden. Da U-Bahn-Unlücke, was auch immer, auf den fahren, stehenden Zug aufgerufen. Ich denke mir, das könntest du ja theoretisch alles ausschließen durch ein gut funktionierendes autonomes System. Und es gibt ja in der englischen, in der Tube in London, gibt es ja durchaus auch schon einzelne Strecken, die vereinzelt autonom betrieben werden. Der Skychain am Düsseldorfer Flughafen wird komplett. Also ich glaube, unter U-Bahn und SkyTrend, mir ist das klar, das sind abgeriegelte Netzwerke, da kommt von außen nichts dran, da kann kein Auto dazukommen. Aber ich glaube, es gibt viele Dinge, die so autonom fahrende Autos theoretisch lösen könnten. Aber dafür müssten halt die Leute, die das entwickeln, halt im Sinn haben, dass sie hier eine gute Technologie vorantreiben wollen. Das über viele Jahre ausprobieren und viele Dinge ausmerzen, weil es eben so viele Unwegbindungen sind. Die du nicht planen kannst beim Auto. Vor allem eine Verkettung von unglücklichen Umständen. Ein Baum stützt um, jemand anders will ausweichen, weicht in die falsche Richtung aus, verwechselt Gas und Bremse, weil er sich erschreckt. All diese Dinge kann ein autonom fahendes Auto nicht antizipieren. aber eben vielleicht auch nicht. Deswegen, ich würde da glaube ich schon irgendwann einsteigen, aber ich würde da auch noch ein paar Jahre warten wollen. Und nicht Tesla, bitte. Ja, also dass natürlich Autofahrer sehr viele Unfälle verursachen, mindestens genauso gefährlich sind, das ist ja klar Das finde ich auch, weil ich finde es trotzdem, der menschliche Faktor ist es seltsam, dass der da fehlt. Gerade was so diese Reaktionssachen angeht. Ja, ich verstehe das. Aber also ich bin zum Beispiel jemand, der auch nicht so früher sehr ungerne geflogen ist, wegen des Gefühls, die Kontrolle, die Verantwortung in die Hand eines anderen Menschen zu geben. Dass ich so denke, ich weiß nicht, was ist, wenn er gestern getrunken hat. Hat er heute einen Kater, dann ist er nicht so fit. Das sind so Gedanken, die ich dann habe. Ja, natürlich beim Fliegen auch so, wenn Fliegen ist ja, statistisch ist die Angst sehr irrational, das wissen wir ja alle. Aber klar, wenn was schief geht, dann ist es halt fatal. Ja. Würdest du in ein autonom betriebenes Flugzeug einsteigen? Ich bin seit sechs Jahren in kein Flugzeug gestiegen. Ich habe keinen Bedarf, glaube ich. Ich habe nichts sonst zu ex heute, aber ich habe ein bisschen was zu machst. Ein kleines PSA. Und zwar gibt es im Moment eine sehr große Betrugswelle. Und zwar gibt es Accounts, die sich als offizielle Mastodon-Accounts ausgeben. und dich auffordern, dich zu validieren, verifizieren. Und zwar über einen Klick auf einen Link, der nicht auf einer Mastodon-Domain liegt, sondern auf irgendwelchen dubiosen Hostern. Und die haben auch selten Glaubwürdig gehandelt. Sie heißen dann sowas wie G-F O D O B C V O P PP oder so. Also sehr kryptisch. Trotzdem warnt Mastodon selber jetzt davor, dass man eben da nicht draufklicken soll, sondern dass man direkt seinem Instanzatmin Bescheid geben soll, wenn man diese Dinger sieht, weil die eben offenbar in großem Stile. kursieren und wenn Master und selber davor warnt, muss man sagen, wird das wahrscheinlich schon erfolgreich gewesen sein. Definitiv. Man ändert ja auch so an Spam per Mail oder SMS, ne? Hier, dein Paket kommt gleich, klick mal drauf. Ja, genau. Deine Zahlung muss noch ausstehen. Ich musste, jetzt wurde es mehrfach aufgefordert per Mail, eigentlich mal mein iCloud-Abo zu bezahlen, was nicht stimbte natürlich. Kriegst du dann auch so viele SMS, dass du dein Paket abholen sollst? Viele nicht, aber ich finde schon, dass das per Telefon, also per SMS oder Telefon, du richtig über die Nummer irgendwie zunimmt. Ich kriege Anrufe aus dem Ausland, die ich nicht annehme und so. Ja, das kriege ich auch viel. Und ich gehe dann manchmal dran, weil ich neugierig bin. Und dann habe ich immer so Computerstimmen. Die wollen, dass ich mein PayPal-Passwort sage. Okay. 1, 2, 3, 4, 5. Es gibt übrigens seit zwei Tagen, drei Tagen, wenn ihr das hier hört. Seit dem 27. Juli ist einem Nutzer im Haken dann Discord. Kleine Werbung, www. haknard. org, knapp 2000 Leute, die sich alle mit diesen ganzen Themen hier auseinandersetzen und auch Bock haben zu diskutieren und so. Und da gibt es auch den Nutzer Angry Beast. Und Angry Beast hat festgestellt, dass es gerade bei Blue Sky eine absolute Explosion der Neuanmeldungen gibt. Und zwar im Sinne von pro Tag doppelt so viele wie im kompletten Zeitraum davor. Und zwar nicht nur an einem Tag, sondern die ganze Zeit im Moment. Am 27. Juli waren es 48. 000 Neuanmeldungen, am Tag davor waren es noch knapp 30. 000. Also wirklich ein enormer Boom. Wir konnten uns das nicht so richtig erklären. Da wurde schon überlegt, liegt es an Bot-Anmeldungen zum Beispiel, gibt es irgendwelche Skripte, die das gerade machen. Es könnte aber auch einfach sein, dass es gerade irgendwie aus irgendeinem Grund ein großes Interesse gibt an Microblogging wieder, weil Threads ja auch so boomt. We don't know yet. Ja, spannend. Ich meine, es ist immer noch klein, aber es ist natürlich nicht verkehrt erstmal. Immer noch größer als lemmings. world. Ja, auch interessant in dem Fall. Wir bleiben da dran, gucken uns das an. Wir haben letztens über so eine Geschichte gesprochen: das war eine Recherche von Lars Wienan von Tee Online, in der es darum ging, dass ja ganz viele Prominente sozusagen gefake. werden, bei Meta oder bei TikTok in Form von Werbung, die aber nicht viel dagegen tun können, weil wenn sie eine Meldung einreichen, passiert nichts. Ein bisschen wie das, was du eben auch mit euch erzählt hast, nur in einem anderen Fall, weil da geht es halt wirklich darum, dass mit dem Gesicht von Prominenten versucht wird, wird, sogenannte Finanzprodukte zu verkaufen, die aber keine sind. Es gibt einen Menschen, der genau für solche Themen steht, nämlich für Finanzprodukte, und das ist Thomas Kehl. von Finanzfluss. Der hat jetzt angekündigt, dass er gegen Meta rechtliche Schritte einleiten wird, weil er schon über 1000 Fake-Anzeigen in diesem Stil gemeldet hat. 300 betrügerische Accounts identifiziert hat und selber schon 460, nein, sein Team schon 460 Stunden an Arbeit da reingesteckt hat. Sie selber sagen, wir schalten hier überhaupt keine Werbung. Trotzdem taucht unser Gesicht hier die ganze Zeit auf. Und immer wenn wir es melden, bekommen wir die Meldung, das verstößt gegen keine Gemeinschaftsstandards. Die Profile bleiben teilweise über zehn Tage online. Wir haben er sagt, wir haben mehrfach Meta aufgefordert, aktiv zu werden. Stattdessen wurde sogar unser eigener Instagram-Account gesperrt, so dass der einzige Account, der mit dem Namen Finanzfluss auffindbar war, ein Betrugs-Account war. Und deswegen werden sie jetzt klagen gegen Meta und Versuchen, hier rechtliche Schritte zu nutzen, weil es keine anderen gibt. Ja, viel Erfolg wünschen da. Also es ist wirklich, wirklich gruselig. Ich meine, auch das wird sich nicht verhindern lassen, aber in Zukunft Was geht nicht anders, als die Plattformen im Versuchung in die Pflicht zu nehmen. Und ich finde, auch wenn die Vergangenheit und die Erfahrung zeigt, dass das Gegenteil der Fall ist, aber ich finde ja, dass du bei organischer Reichweite fast schon eher verstehen kannst, wieso die malen Tag online bleiben kann, weil es so einfach ist, einfach was zu posten. Als bei bezahlter Reichweite. Also eine Werbung zu schalten, die dann sogar noch einen Prüfungsprozess durchläuft, von dem wir alle inzwischen wissen, dass der offenbar nicht so viel macht, ist schon sehr erstaunlich, dass es gerade in diesem Fall so viel Werbung gibt, die eben offensichtlich gegen geltendes Recht auch verstößt. Ist doch einfacher als man denkt, ne? Ja. Also wenn du einen Inhalt hast, der irgendwie organisch nicht ausgespielt werden kann, schalt einfach eine Werbung, dann können die Leute das sehen. Traurig, aber wahr. Wir müssen kurz über ChatGPT auch sprechen heute. Heute ist ein bisschen gemischtweinladen. Leute, ich hoffe, es ist okay. Aber wir müssen über ChatGPT sprechen und zwar gibt es ja bei ChatGPT solche Agenten. Und mit einem Agenten kannst du zum Beispiel den Reisebuchen lassen, weil die durch dich, die für dich den Prozess der Reisebuchung durchlaufen und diese Website durchlaufen und so. Und ganz beiläufig. hat dieser Agent von ChatGPT, also er hat so einen Prozess durchlaufen, und dann kam diese Meldung, I'm not a robot, und hat einfach da drauf geklickt und konnte weitergehen. . Hat also ohne Probleme nachweisen können, dass er kein Roboter ist, obwohl er das wohl ist. Angeblich. Angeblich. We don't know. Ist das auch? Nee. Okay, ich habe hier gerade irgendwie, als würden hier Leute gerade demonstrieren oder so. Naja, wenn ihr das hört, das ist hier. Na, jedenfalls ist das interessante ja, dass offenbar der Agent, ob das rein programmiert wurde oder nicht, unklar, aber dass er wohl herausgefunden hat, an welchen Stellen diese Kontrolle, diese Cap-Char. funktionieren, zum Beispiel in der Art und Weise, an welche Stelle das Kreuz gesetzt wird bei einem Loterobot oder wie die Maus sich bewegt auf dieser Seite und so weiter. sofort verstanden hat, um diese Prüfung sozusagen zu bestehen, was diese Captchas ehrlicherweise nahezu unbrauchbar macht. Aber in einem Fall jetzt so, ne? Ja, aber es gibt davon ein Video, aber es gibt auch andere Beispiele, bei denen. Auch diese Cloud-Flare-Überprüfung, dass du dich quasi, dass du ein echter Mensch bist, einfach so durchlaufen wurde. Also es gibt mehrere Hinweise darauf, dass dieser Agent sich wie ein Mensch im Internet bewegt oder nicht erkennbar als Bot ist. Ja, das ist nicht beruhigend gerade unbedingt. Ja, Sam Altman hat selber gesagt, er hat Angst und warnt vor seiner Software. Glaubwürdig. Sehr glaubwürdig. Auch da hat im Hartland-Discord jemand gesagt, wer war, sage ich dir gleich auch wer? Hat gesagt, das ist natürlich eine absolute, Stefan Brenner hat das geschrieben, kann man auch als Werbestrategie verstehen. Du kannst dich einerseits sehr als sehr bedächtig darstellen. und sagen, oh, ich denke da viel drüber nach. Gleichzeitig kannst du aber auch sagen, wie toll dein Produkt ist. Das ist eine sehr clevere Masche zu sagen, oh, das macht mir aber Angst. Leute, seid vorsichtig. Ja, extrem. Hat ja auch dann so einen Reiz wie in so einem Hollywood-Film, ne? Die KI, die alles kann und irgendwann menschlich wird. Und ich will ihn mir auch angucken. Was KI aber nicht kann, ist Liegestühle herstellen. Denn also es gibt jetzt eine neue Edition von Thomas, und wir werden kurz hochkulturell, aber hey, du bist bei Deutschland Radio, du kannst das. Und zwar gibt es eine Neuauflage von Thomas Mann-Büchern Und ich habe keinen Tum, was man gelesen hat, obwohl ich Germanistik studiert habe. Aber auf dem Cover zum Zauberberg befinden sich drei Liegestühle. Und diese Liegestühle. Haben aber keine korrekte Anzahl an Beinen. Was interessant ist, weil der Fischer Verlag, S. Fischer Verlag, auch damit konfrontiert wurde und die sagen: Ja, wir haben dafür eine Agentur beauftragt, Kosmos Design, und die wiederum haben künstliche Kreativität genutzt, wie sie sagen, was ein spannender Euphemismus ist, um uns intensiver mit Motiv, Komposition und Stil auseinanderzusetzen. Anders als bei einer klassischen Bildrecherche, aber wir gehen mit mehr qualitativer Eigenleistung an diese Sache heran. Was immer das heißen soll. Also ja, kreative, wie hast du es gesagt? Künstliche Kreativität? Künstliche Kreativität. Ja, das ist so eine Neuschöpfung, wie so alternative Fakten, also irgendwas, was so nicht richtig zusammenpasst, ne? Was irgendwie so ein Paradoxon in sich ist. Und ich finde es auch wild, dass man dafür eine Agentur beauftragen muss. Ich meine, das ist ja das beste Agenturgeschäft ever. Ja klar, beauftragt mich, gebt mir tausende von Euros und ich benutze eine KI am Ende, um ein Bild zu erstellen von drei Liegestühlen. No offense, Agentur, aber. Literaturcafé. de hat er nämlich darüber berichtet. Und die haben auch so geschrieben: ein professionelles Buchcover kostet so einen drei- bis vierstelligen Betrag. Mid Journey kostet so 30 bis 60 Dollar im Monat. Je nach Lizenz. Du brauchst aber keine Skizzen, keine Recherchen, Bilddatenbanken, keine E-Mails an Illustrationen, keine Diskussion mit Kreativen. Einfach Bildbeschreibung, eintippen, Bild abholen, fertig. Ein Prozess, der früher Tage dauerte, schrumpft nun auf Minuten zusammen. Ja klar, aber warum dann dafür eine Agentur beauftragen, weil die muss man ja bezahlen? Ja, ich kann es denen nicht beantworten. Ich sagte, wie das abgelaufen ist, man hat sich schwer getan, es gab drei Entwürfe und dann hat irgendwann einer aus der Agentur gesagt, komm, wir machen einmal was mit KI und wir erklären denen aber den Überbau, warum wir das tun. Und dann hat jemand auf der anderen Seite gesagt, na das ist ja eine super Idee. Das klingt ja toll, also diese Auseinandersetzung mit verschiedenen Stilen und so, das klingt auch direkt nach mehr, als es ist. Wir vermischen die Welten und die Leute werden darüber nachdenken, man wird sich daran stoßen. Bei Thomas Mann vor allem. Also, das ist ja jetzt nicht so, dass das ein Buch ist, bei dem es so, dass irgendwie selber so mit Also ich will dem Zauberberg nichts nicht Unrecht tun. Aber wenn du ein Buch schreibst, das so aufrütteln will und dass du destruktiv sein will und das irgendwie gesellschaftlich irgendwie anecken will, und dann machst du auch noch ein Cover mit KI, bei dem die Leute auch noch sich wundern, warum haben die die Gestühlen nur drin Drei Beine und so könntest du das in Marketingsprech irgendwie verargumentieren. Aber bei Thomas Mann, du hättest das Bild einfach, du hättest, also der Regler von der. Du hast ihn ja nicht gelesen, wer weiß, wie disruptiv er ist. War er bestimmt, aber der ist halt kein zeitgenössisches Werk, würde ich damit sagen. Ja, ich finde es eher fragwürdig, dass man da halt so einen Überbau sich handichtet. Also sagt doch einfach, ist es günstiger? So ist es halt. Ich meine, sagst du Illustratoren, die jetzt halt keine Jobs mehr haben. Ja, ganz genau. Vor allem, weil der S. Fischer Verlag selber in seinen Büchern schreibt, die Nutzung der Texte als Trainingsmaterial für KI ist ausdrücklich untersagt. Natürlich. Natürlich. Es geht um Sparmaßnahmen, aber natürlich um den Schutz des eigenen weiterhin, das ist ja klar. Ich finde es aber wirklich, also diese Behauptung, damit in Debatte anzustoßen, ist so eine totale Schutzbehauptung, weil die meisten Menschen, die Thomas Mann-Zauerberg Neue Edition kaufen, werden nicht darüber nachdenken, oh mein Gott, was für ein disruptives, interessantes Cover. Ich möchte mich daran stoßen, darüber debattieren. Die werden einfach dieses Buch lesen oder es verschenken, auch ein Klassiker. Das wird ja niemand merken. Ja, oder du kaufst es dir, weil es in der Schule gelesen wird. Ja, oder was auch immer, aber es wird nicht so, oh mein Gott, was für ein Cover. Ich muss darüber debattieren mit meinen Freunden und Familien. Genau, das wird nicht passieren. Ja, KI greift gerade in die Kunst und die Kunst muss sich irgendwie dagegen wehren. Das hat ja in dem Fall nicht so richtig gut geklappt. Bei Spotify habe ich das Gefühl, klappt es gerade ganz gut. Also bei Spotify gibt es ja, es gab ja diese Band, The Velvet Sundown, die schon über ein 1,5 Millionen Follower hat und rein KI generiert ist und wenn man sich diese Songs angehört hat, 50 Songs, die sie in drei Monaten veröffentlicht haben, hat man auch schnell festgestellt, das ist ja jetzt nicht so wichtig. Doll. Aber es gibt beispielsweise den Country-Sänger Blaze Foley. Der hat letzte Woche einen neuen Song veröffentlicht mit dem Namen Together. Und das ist ein Song, das ist ein Country-Song, da heißt ein Klavier, eine E-Gitarre und so. Das interessante ist, Foley ist schon 1989 gestorben Und der Song wurde komplett KI generiert, und auch das Management, Craig MacDonald, der Manager, hat gesagt, hat keine Ahnung davon, dass dieser Song hier erschienen ist und sagt, das hat auch nichts mit Blaze zu tun, es ist eher ein KI-Schundbot, wenn man möchte. Ja. Das passiert gerade. Es gibt ja auch wahnsinnig viele Musik und auch Podcasts, alles auf Spotify, was KI generiert ist, ist richtig schlimm. Das unmöglich fast einzufangen. Ja, verstehe ich, aber im Fall von The Velvet Sundown denke ich mir, dass natürlich für MusikerInnen ist das schäbig, weil du plötzlich bestehen musst gegen Fließbandarbeit, die nicht mal In die keinerlei Liebe geflossen ist. Und das ist ja mit dem Vorwurf, dass in Popmusik oder in Plastikpopmusik der vergangenen Jahre wenig Liebe geflossen ist, ja gar nicht zu vergleichen. Weil das hier ist ja wirklich nur ein Prompt, ein Song. hochgeladen fertig, eine Arbeit von kaum einer Stunde. Wenn es aber jetzt plötzlich um KünstlerInnen geht, die eine gewisse Reichweite mitbringen und sich auch nicht mehr wehren können, weil sie nicht mehr leben, wenn plötzlich Songs. bei Artists auftauchen, die gar nicht mehr sich wehren können dagegen, dann wird es natürlich richtig schmutzig. . Und da stellt man sich schon die Frage Warum Spotify denn nicht verhindert, dass ich jetzt als Gavin Kalmeier zum Beispiel einen Song hochladen kann, ihn als Interpret mit dem Interpreten Queen tagge und der dann dort auftaucht. Ja, das finde ich auch interessant, weil man würde ja denken, dass das so gesteuert ist über einen Account, dass das da gar nicht landen kann, ne? Ja, das Problem bei Spotify bei der Musik ist, anders als bei Podcasts, dass die Musik dort über Distributoren herangetragen wird. In der Regel sind das Plattenfirmen oder deren Distributionstochterfirmen, die eben dann die Musik bei Spotify listen. Es gibt aber eben ganz viele so Services im Netz. die halt diese Distribution für dich übernehmen, bei der du eine MP3 hochlädst, anklickst, ja, ich habe keinen Urheberrechtsverschluss begangen und dann wird das in den Katalog von Spotify überführt. Und wenn du da aber dann jetzt einen Künstler auswählst, den es schon gibt, und du dann ihr aus irgendeinem Grund da eine Vernetzung hergestellt bekommst, dann bist du da drin. Kann man auch mal nachweisen, ne? Ja, nachweisen können. Ganz genau, im Fall von Foley, äh, Blaze Foley, im Fall von Blaze Foley war es so, dass das über den Distributor Sound On reingereicht wurde in den Spotify-Katalog und VO4 Media, die die Recherche hier auch aufgedeckt haben, haben bei Sound auch nachgefragt und oder bei Spotify nachgefragt, die gesagt haben, wir haben das bei Sound-On gemeldet, um das der Distributor des Inhaltes und wurde wegen Verstoß gegen unsere Richtlinien entfernt. Nur Sound-On ist eine Tochter von Spotify. Na sowas. Na sowas. Also es ist. Es müsste eigentlich im Interesse der Distributoren ja auch sein, dass da kein Quatsch angeliefert wird, für den man am Ende belangt werden kann. Ja, eigentlich schon. Aber solange es da niemanden gibt, der da wirklich gerade gegen klagt und ein Problem drin sieht, ist das natürlich erstmal generiertes Geld. Ja. Ja. Naja, wie machen wir jetzt weiter? Ich habe noch ein paar KI-Themen. Wenn du willst, können wir noch ein bisschen KI machen. Hau ran. Geil. Großbritannien und OpenAI haben sich jetzt auf eine strategische Partnerschaft geeinigt, sodass OpenAI den Bereich der KI-Sicherheitsforschung für Großbritannien vertiefen wird. und damit die britische KI-Infrastruktur, wie zum Beispiel Rechenzentren, bereichern wird. Ja, ich weiß nicht, ob Staaten sich dann Gefallen tun, so große Tech-Unternehmen. in ihre inneren Vorhaben reinzulassen. Genau, also am gestrigen Dienstag kam ja auch die Meldung, dass Baden-Württemberg auch Palantir einsetzen wird. Eine Software, die eben auch vor allem mit künstlicher Intelligenz arbeitet. Wir wissen aus den USA, dass es Dutzende Probleme damit gibt und man muss sagen, KI-Sicherheitsinfrastruktur ist ja synonym mit Wir brauchen erstmal so viele Daten, wie ihr habt, um sie zusammenzuführen. Und dass das keine gute Idee ist, sondern alle Daten einfach mal so zusammengeführt werden, wie zum Beispiel hier, was auch in der Pressemitteilung eben bekannt gegeben wurde, wie es in Großbritannien passieren wird. Zum Beispiel die Reform des NHS, das ist das Gesundheitssystem in Großbritannien, dass das mit KI. Vorangetrieben wird, ist fühlt sich nicht wie eine gute Idee an. Nee, und auch nicht so an einen Tech-Konzern sich zu binden. Also schon klar, dass man das schwierig selber leisten kann, immer Ähnliches aufzubauen, aber Also genauso fragt wirklich wie der Palantir bei der Polizeisoftwärts ist halt ein privatrechtliches Unternehmen. Und Polizei und NHS, das sind alles extrem sensible Bereiche. Finde ich wirklich fragwürdig. Vor allem gibt es in Großbritannien ja auch dieses System, über das wir hier schon mal gesprochen haben. that the police einsetzt, mit dem sie während der Fahrt, ANPR heißt this, automatic number plate recognition, während der Fahrt sehen können ob der Mensch uh dessen Auto sie gerade verfolgen, ob das Kennzeichen als gestohlen gemeldet ist, ob dieses Fahrzeug nicht gemeldet ist. ist und da ob der Halter möglicherweise polizeilich gesucht wird. Wenn du das jetzt verquickst mit all diesen Daten und Systemen, dann hast du einen totalen Überwachungsstaat und du hast eigentlich genau das, was in der westlichen Welt immer mit dem Fingerzeig auf China vorgeworfen wurde. Hier, ihr habt so ein Social System, Social Number System mit dem oder Social Score System, bei dem ihr eure Bevölkerung total überwacht. Genau das holen wir uns hier gerade ins Haus, nur mit dem Unterschied, dass es nicht staatlich ist, sondern von wirtschaftlich orientierten Unternehmen. Was noch schlimmer ist. Was wahrscheinlich schlimmer ist. Wahrscheinlich. Ja, ist beides schlimm. Aber ja, ich glaube auch, also was im Moment so abgeht in Richtung Sicherheitsbehörden, ist wirklich, damit kann man sehr viel rechtfertigen aktuell. Also, was so in so eine Law and Order-Richtung geht, wir wollen ja nur schützen und wir wollen ja nur, damit kann man gerade sehr verrechtfertigen und das rechtfertigt dann irgendwie auch diese Überwachungsmaßnahmen. Das ist gerade die politische Zeitgeist, sag ich mal. Ja, und die Frage ist aber so ein bisschen, gibt es irgendetwas, was wir tun können, außer immer wieder laut dagegen zu sein? Also, weil das sind ja alles Entscheidungen, die ja nicht auf einer Ebene getroffen werden, die Also bei wirtschaftlichen Unternehmen Habe ich ja schon mal gesagt, aber dein Kassenbon ist ein Wahlzettel. Wenn du zu einem einen Unternehmen gehst und dort Geld lässt, dann hast du eine Entscheidung getroffen. Und dieses Unternehmen wird dadurch wachsen. Genauso wie wenn du auf Ex-Werbung schaltest, zum Beispiel. Dann entscheidest du dich dafür, ich stecke Geld in Ex, ob du willst oder nicht. Das ist aber was anderes, wenn es Entscheidungen sind, bei denen die Bevölkerung gar kein Mitspracherecht mehr hat. Dann wird's gruselig, oder? Ja, kann man sehr extrem wenig dagegen machen. Also ich meine, man muss fast hoffen, dass es irgendwann mal schief geht und sie es für alleine wieder abschaffen, aber dann ist halt auch schon was schief gegangen. Ich kann mir jetzt kaum anders vorstellen, dass es anders noch kommen wird. Nö, also. Also Palantir, wenn man es sieht, ist es ja ein Durchmarsch am Ende. Also wenn jetzt die mal eben ad hoc das Polizeigesetz ändern in Baden-Württemberg, dann ist es ja nicht so aufwendig. Und wenn ganze Staaten OpenAI reinlassen, das ist halt schon, es ist schon krass. Und dann auch US-amerikanische Unternehmen mit der gerade aktuellen politischen Lage in den USA ist auch schon ein risky Business. Also ich sag mal, das hätten Zu Recht hat man in den letzten Jahren sehr viel darüber gestritten, welche Technologien und Dienstleistungen man aus China, Russland oder sonst wo einkauft. Und jetzt ist es da aber kein Problem. Ja, so ist es. Das Einzige, was wir tun können, ist eben zum Beispiel so wenig Daten zu generieren wie möglich. Also europäische Krankenakte wäre ein ganz gutes Beispiel. Kann man Widerspruch gegen einlegen und dann werden eure Daten nicht zentralisiert gesammelt, die euren Gesundheitsstatus betreffen, zum Beispiel. Zum Beispiel. Was man auch tun kann, apropos Daten generieren, wenn du, es gibt ja solche Kundenbindungssysteme Wie zum Beispiel Payback oder die Deutschlandcard. Treue Punkte. Treue Punkte, genau. Und in den letzten Jahren gibt es aber einen Trend, dass die Supermärkte dazu übergegangen sind, nicht mehr so ein gemeinsames System zu nutzen wie Payback, sondern ein eigenes System. Dazu gehört Zum Beispiel Rewe, aber auch Lidl. Lidl hat mit der Lidl Plus App ja so ein Kundenbindungssystem an den Start gebracht, bei dem du jedes Mal deine App scannen lassen kannst und dann kriegst du ein paar Prozente dafür. Die Verbraucherzentrale, der Bundesverband der Verbraucherzentrale, klassisch. Genau deswegen jetzt gegen Lidl, weil dir vor Abschluss des Nutzungsvertrages und in den Nutzungsbedingungen nicht klargemacht wird, dass du diese App-Rabatte mit deinen persönlichen Daten bezahlst, dass diese Daten über dich erfasst werden und es am Ende ein Profil gibt, das über dich aussagt, was du gerne kaufst und was du nicht so gerne kaufst. Ja, ich weiß gar nicht, wie die anderen Apps funktionieren, bei Rewe und Co. Benutzt du die? Ähm, ehrlicherweise ja. Wir sollten weniger Daten generieren, aber die Rewe-App, hey. Die Rewe-App benutze ich ehrlicherweise schon. Genauso funktioniert das natürlich. Denn das ist das Geschäftsmodell. Es werden Profile erstellt. Es wird geschaut, was kauft Gavin Karlmeyer. Was sollten wir ihm anbieten und wo können wir Anreize setzen? Wenn er jetzt zehn Prozent auf sein Brot kriegt, dann wird er dieses Brot wahrscheinlich kaufen. Das ist das Geschäftsmodell hinter solchen Kundenbildungssystemen. Beim Fliegen ja ganz genauso. Sammelst Meilen kannst du eintauschen gegen einen neuen Flug und dann willst du aber jemanden mitnehmen und kaufst einen zweiten Flug dazu. Das ist die Idee von diesen Loyalty Programmes. Aber ich bin sehr gespannt, was hier am Ende dabei rauskommt. Das Oberlandesgericht Stuttgart wird diesen Prozess übernehmen. Wir werden das weiter begleiten und vielleicht werde ich meine Rewe-App dann. Tatsächlich auch endlich mal löschen. Aber benutzt du das auch oft? Also passiert es oft, dass du sagst: Ja, okay, dann kaufe ich da jetzt was, weil das gilt? Ich würde sagen, dass ich nur jetzt komplett, jetzt hier komplette, ich ziehe mich jetzt aus hier. Ich würde sagen, dass so 25% meiner Einkäufe bei Rewe stattfinden. Das heißt, es ist nur ein Viertel meines Kaufprofils, das dort drin ist. Immerhin. Hast du das alles gar nicht? Payback? Ich hab die, äh, ne, Payback habe ich die nicht, habe ich nie gehabt. Die Rewe-App habe ich auf dem Handy, die habe ich vielleicht fünfmal benutzt, um was zu Hause zu essen zu bestellen, wenn ich Corona hatte oder so. Das war's, glaube ich. Sonst benutze ich die nicht. Also es gibt ja massiv auch für geworben, dass man da irgendwie rein soll und Punkte sammeln und Rabatte und dies, das. Du meinst mit viel Rabatts gemacht. Wir gehen mal hier in die nächste Rubrik schnell. Warte, warte, warte, warte, muss ich den Knopf finden. So. Funktionen und Emotionen. Ich habe heute nur zwei Dinge. Aber die sind interessant, vor allem das eine. Meta möchte wohl im September eine eigene Smartwatch vorstellen. Es gab immer wieder Gerüchte darüber, dass Meta ein eigenes Wearable an den Start bringt. Das hat es aber offenbar nie so richtig aus dem Prototypenstatus herausgeschafft. Jetzt ist Meta aber seit einem Jahr als Hardwarehersteller oder seit zwei Jahren als Hardwarehersteller nicht nur durch den Einkauf von Oculus extrem erfolgreich, sondern auch durch ihre eigenen Kooperation mit Ray Ban beispielsweise, mit den Sonnenbrillen, mit denen du direkt filmen kannst und mit der KI sprechen kannst und offenbar so Soll es jetzt eben auch eine eigene Smartwatch geben, mit der du dann eben auch sprechen kannst und die soll auch eine eigene Kamera bekommen. Das heißt, du kannst dann deine Uhr irgendwo dran halten und dann sagt die dir, was du da siehst. Kann die Uhren halten, okay. Okay. Ist die so viel anders als andere Smartwatches? Ja, die Kamera, das ist der Unterschied. Die meisten anderen haben keine Kamera. Es ist auch mit Meta ein Hersteller, der eben nicht sonst ein eigenes Hardware-Ökosystem wirklich hat. Also bei der Apple Watch, bei den Samsung Wearables, bei Google, bei Garmin, überall ist es so, dass ne bei Garmin nicht so richtig, aber bei den Smartphoneherstellern ist es immerhin so. dass du damit ins Ökosystem eindringst. Bei Meta ist das Ökosystem ja vor allem eins auf Software-Ebene. Also du bist ja auch nicht. Der ist eine Dassensammlung am Ende, ne? Exakt, ja. Genau, ist halt die Frage, ob man das Unternehmen, das jetzt häufiger in der Vergangenheit schon durch Datenschutzverstöße aufgefallen ist, dann auch noch dauerhaft an seinem Handgelenk tragen möchte und damit Gesundheits Gesundheitsfunktionen tracken möchte, den Standort dauerhaft tracken möchte und so weiter und so weiter. Ich spreche keine Kaufempfehlung aus. Wir sind vorsichtig. Und Grok wird ein neues, also XAI, das Unternehmen hinter Grok, wird ein neues Modell an den Start bringen, mit dem du Bilder und Videos generieren kannst, mit dem Namen Imagine. Wir erinnern uns, dass sie in der Vergangenheit für die Bilderstellung, also wir haben häufig über die erstellten Bilder von Gesprochen. Sie haben da damals mit dem deutschen Unternehmen Black Forest Labs, hießen sie, glaube ich, ne? Black Forest Labs genau zusammengearbeitet. Diese Kooperationen haben sie dann irgendwann aufgelöst, weil sie ein eigenes Bildmodell hatten. Dann ist die Qualität dieser generierten Bilder stark abgefragt. Wer hätte das gedacht? Trotzdem waren die Bilder, die Grog gemacht hat, deswegen so interessant, weil Grog die erste generative KI war, die sich nicht an irgendwelche Regeln gehalten hat. Also wir erinnern uns an das erste Wochenende, bei dem Leute irgendwie Mickey Maus dargestellt haben, wie sie im Disneyland ein Armer. Durchführt oder ein Foto aus dem Cockpit von 9-11, bei dem Goofy am Steuer sitzt. Also alle diese Dinge, die halt mit anderen generativen Bild KIs zu dem Zeitpunkt nicht denkbar gewesen wären. Hat Grog eben gemacht und jetzt bringen sie eben ein neues Text-zu-Bild und Text-to-Video-Modell mit dem Namen Imagine an den Start. And we can davon ausgehen, dass das vermutlich mit allen anderen mithalten kann, weil eben Grog in der Vergangenheit extrem gut performt hat, was diese ganzen Benchmarkings angeht. geht. Wenn es weiterhin halt so ist, dass Dinge erlaubt sind, die woanders nicht erlaubt sind, dann bleibt es gruselig, sag ich mal. Die Bilderflut, die dann Vor allem über XM auch über Andrea herein bricht. Genau, vor allem muss man ja dazu sagen, dass Grog eben nicht keineswegs ideologisch neutral ist, wie Musk es immer darstellt, sondern eben. Es gibt sowas ja auch nicht. Das gibt es auch nicht, aber ist eben die Frage, ob du deine die entstehende gemeinte Ideologie aus den generierten Inhalten, ob du die beziehst aus Fakten, aus Wissenschaft, aus Dingen, die reell existieren oder aus Tweets und der Weltsicht von Elon Musk. Ja, das ist definitiv so. Aber man muss natürlich grundsätzlich sagen, KI lebt immer von dem, was war. Also es baut immer auch irgendwas auf, was es schon gibt und was schon war. Und deswegen ist es natürlich niemals, niemals, niemals neutral. Es gibt ja auch Stereotypen wieder, etc. Also es ist ja immer ein Blick zurück für Mando Will, ne? KI, erstelltes Bild Ja, stimmt zu hundert Prozent, aber wie gesagt, was Grog da macht, ist ja meistens nochmal. Ist noch schlimmer, jetzt nur ein Schippel drauf. Als das. Okay, habe ich noch irgendwas? Ich glaube, ich bin durch für heute. Schalotte. Wir haben mal einen schnellen Ritt gemacht. Was wir ja eigentlich haben hier, ist die Versöhnlichkeit des Tages. Und die kriegen wir jetzt noch hin, weil ich wurde geschimpft von der Community, weil wir die beim letzten Mal einfach ausgespart haben. Und deswegen hören wir kurz den Jingle. Es wird kurz. Ich hab gesagt, heute ist viel FSK 18, das ist Porn Groove.
50:54 Charlotte Voß
Was soll man machen?
50:58 Gavin Karlmeier
Versöhnlichkeit des Tages. Das ist Stefan Raab Vibes. Das war total reibes, so nuller Jahre Fernsehvibes. Ja, stimmt. Das habe ich nicht selber gemacht, sondern das haben Alexander. Das ist ja ausgewählt. Alexander und Alexa Waschkau haben das für uns gemacht, haben uns das geschickt. Und wer wäre ich denn Das abzulehnen. Also, da muss man natürlich sagen. Vielen Dank, liebe Familie Waschkau. Wir nehmen das mit Kusshand. Auch wenn es viel Kritik für diesen Dschingle gibt, ehrlicherweise Genau, und wir wollen eigentlich immer versöhnlich enden, positiv, weil wir oft so dystopische und düstere Themen haben. Deswegen ist meine Frage, was hat dich heute, gestern in dieser Woche irgendwie versöhnlich gestimmt? Persönlich gestimmt diese Woche. Die Woche ist ja noch nicht so lang. Muss ich mal ganz kurz eine Sekunde drüber nachdenken. Ich habe, glaube ich, kein super gutes Beispiel. Das ist nicht schlimm. Ich habe eine Kleinigkeit, die ich interessant finde. Am kommenden Wochenende wird Wacken stattfinden. Und in Wacken, also der Stadt Wacken, sind Plakate von Metalhead. club was eine Mastodon-Instanz ist, die dort wirbt dafür, dass sie ein echtes Social Network von und für Metalheads aufbauen. Ich finde, das ist irgendwie versöhnlich, der Versuch zu sagen, hey, wir bauen jetzt hier unser eigenes. Ein bisschen wie früher. Ich habe immer von Emopunks gesprochen, was ein Netzwerk war, als wir jung waren. So die kleine Vernischung von Netzwerken. Das findet da auch so ein bisschen statt oder man versucht das zumindest so zu framen. Und ich finde es irgendwie. Das ist ganz süß, ja. . Ja. Warst du schon mal beim Wacken? Bitte? Warst du schon mal beim Wacken? Ich war noch nie beim Wacken. Du? Nein. Oh, das war sehr entsetzt. Ich war noch nie bei Backen, aber ich habe Sympathien. Ja, ich finde es auch. Also ich kenne ja Leute, die da schon waren, aber so ist es nicht. Wir treffen uns bei metalhead. club. Vielen Dank, dass du heute da warst, liebe Charlotte. Ich wünsche dir und allen, die bis hierhin zugehört haben, eine ganz wundervolle Restwoche. Wir hören uns wieder am Freitag. Dann mit Frederik von Castell. Lange nicht mehr da, auch lange nicht mehr da gewesen. Ich hole gerade mal wieder, ich wärme alte Kontakte auf. Ist ja auch eine Form von Persönlichkeit. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal, Charlotte. Tschüssi.