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Folge 462 · 11. August 2025 · 56 Min.

Funktionenfiasko

mit Thomas Gigold

Hätte, hätte, Datenschutz! Das erste Wochenende mit dem “neuen” Instagram ist rum. Und das Fazit lautet: Von drei neuen Features gingen drei Fiaskos (Fiasken?) aus.

Außerdem gibt es Zahlen zum AI Slop auf TikTok, Auswertungen zu Hass auf X und finstere Aufträge der USA in Europa.

➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: http://hakendran.org

Kapitelmarken

KI-unterstützt

  1. Hallo Thomas!
  2. Das Fiaskowochenende bei Instagram
  3. AI Slop in Zahlen
  4. Amnesty-Bericht: Desinformation und Hass auf X in Großbritannien
  5. Linda “Ozempic” Yaccarino
  6. Rücktritt des xAI-Chefjuristen
  7. US-Diplomatie gegen EU-Gesetze
  8. Tim Cook trifft Donald Trump
  9. Funktionen & Emotionen
  10. Tagesschau beendet Telegram-Bot wegen ungewollter Werbung
  11. Versöhnlichkeit des Tages

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Hallo Thomas. Hallo Gevin. Bei mir ist heute Thomas Gigold, der nicht nur der Director Content bei der Agentur Liga Nova MASH ist, sondern auch einen regelmäßigen Social Media Newsletter schreibt, der eigentlich. Jeden Morgen erscheint, wenn ich das richtig sehe, mit dem Namen 37. . . Und der so, also so ein bisschen, so ein bisschen die Essenz für die Leute, die keine Zeit haben, Haken dran zu hören, die können sich dann einfach kurz da einmal kurz reinlesen und kriegen zumindest das Wichtigste mit. Ist richtig, ne? Du hast richtig. Das ist eigentlich ziemlich, ja, in der besten Hoffnung ergänzen wir uns irgendwie. Und wie viel, was würdest du sagen, hast du die Arbeit an diesem kurzen Newsletter eher über oder eher unterschätzt? Das ist jetzt nicht der erste Newsletter, den ich so mache, aber es ist eine Stunde am Tag auf jeden Fall. Weil ich kann dir sagen, ich habe viele Aspekte an der Arbeit an diesem Podcast hier massiv. unterschätzt. Denke ich mir. Ich merke schon, dass das mit einem gewissen Aufwand verbunden ist, das aufrechtzuerhalten. Du hast es heute mitbekommen, ich bin nicht in Deutschland gerade, während wir diese Folge aufnehmen. Und die Rahmenbedingungen an diesem Punkt hier im innereuropäischen Ausland irgendwie eine stabile Internetverbindung hergestellt zu kriegen. Lässt mich, gibt mir doch ein bisschen gutes Gefühl darüber, dass wir in Deutschland, die immer über Breitbandversorgung schimpfen, dass wir nicht, zumindest nicht ganz abgeschlagen sind. Vorsichtig vom Lied. Es gibt echt nichts. Wir haben Montag und wir haben ein Wochenende hinter uns, an dem Instagram ganz viele neue Features in diese Welt gepustet hat, über die wir auch hier im Podcast schon gesprochen haben. Und ich möchte gerne mit dir einmal kurz über diese Repost-Funktion sprechen. Also du kannst jetzt Reels, aber auch klassische Feed-Postings, also zumindest Karussell-Postings, reposten und damit deiner eigenen Community auch Zur Verfügung stellen. Wie war so nach dem ersten Wochenende dein Gefühl mit diesem Feature? Ich finde es eigentlich ganz spannend. Also ich gebe zu, dass ich nicht der extreme TikTok-Nutzer bin, aber ich kenne dementsprechend kenne ich das Feature primär von X und Reds und Must. und textbasierten Plattformen. Aber ich finde es eigentlich ganz spannend, weil ich mit jeder Menge Freunden irgendwie auch Natürlich Reals hin und her schicke und ergleichen. Und das jetzt einfach so in den Ether zu pusten und zu sagen, hier, ihr könnt das selbst erkunden, ich muss das nicht in die Gruppen schicken etc. , finde ich eigentlich ganz spannend. Und für Firmen finde ich es eigentlich auch, wenn du so Kooperationen mit Influencer. Hast oder so, dass du sagen kannst, du nimmst deine Reichweite auch nochmal und verlängerst das. Finde ich eigentlich grundsätzlich ein ganz spannendes Thema. Bin gespannt, wie das so ein bisschen algorithmisch, wie das Instagram so algorithmisch sich auskaspern wird, weil Shares sind ja schon wichtig. Wenn jetzt Shares wegbrechen und Reposts mit ins Spiel kommen, bin ich gespannt. Aber ansonsten eigentlich ein cooles. Feature, auf das viele gewartet haben, glaube ich. Also ich würde dir zustimmen. Ich habe nur zwei Beobachtungen, die ich an diesem Wochenende mitgenommen habe, bei denen ich das Gefühl habe, sie könnten der Sargnagel schon für dieses relativ neue Feature sein. Das eine ist, ich habe das Gefühl, es wird überhaupt nicht angenommen. Also du kriegst ja anfangs so Push-Nachrichten, wenn irgendwelche Dinge repostet wurden. Und ich hab. Und aber auch in meiner Timeline, in meinem Freunde-Feed, in einem Realsfeed. Ich habe kaum wahrgenommen, dass Leute das tun und folge unverhältnismäßig vielen Leuten auf Instagram. Das ist so die eine Beobachtung. Ich weiß nicht, ob du da mitgehst. Kann ich tatsächlich noch nicht sagen, aber ich habe das Feature als Button noch nicht mal aktuell. Also von dem her. . Achso, kann es vielleicht auch am Rollout liegen, weißt du? Late Adopter. Auf jeden Fall ist das. Das ist die eine Beobachtung. Und die andere Beobachtung ist, dass du das, was du auch geäußert hast, dass dadurch, dass noch überhaupt nicht klar ist, ob Inhalte, die gerepostet wurden, zum Beispiel dadurch algorithmisch verstärkt werden, ob du Also, was ist schlauer in der Creator-Logik, ob ich jetzt einen Collabor-Post mache oder ich poste was und du repostet das? Was bringt mir Reichweite? Dadurch, dass das alles noch so unsicher ist Bleiben alle im Moment noch bei dem bekannten Besteck. Und ich glaube, dass da Instagram jetzt relativ schnell so Perks reingeben muss, wie bei den beim Edits, bei der Edits-App, um den Leuten einen Anreiz zu bieten, das auch zu nutzen. Weil ansonsten wird das dann im Kind. Stimme ich zu. Also es muss klar werden, was es für Konsequenzen hat am Ende. Wie du schon sagst. Ist es eine Calab, ist es eine Repost? Ein Share, was bringt mir als Creator? Was bringt mir da mehr? Und was wann ist es ein Repost in der Story? Also, das kommt ja auch noch dazu. Du hast ja jetzt so viele Möglichkeiten, dass du am Ende wahrscheinlich gar nichts mehr machst. Ja, es ist wie immer ein Trauerspiel. Und das andere Thema, das wir als Nachklar. Achso, du kannst übrigens, das ist auch interessant, es gab ja drei Ankündigungen, über die wir auch in der letzten Folge gesprochen haben. Das eine ist eben diese Repost-Sunktion, das zweite ist der Freundetab in dem Reels-Reiter. Und da gibt es jetzt, also auch da ist die Funktionsweise oftmals stark unklar bei den Nutzerinnen und Nutzern. Denn du siehst in einem Freundetab nicht. wie bei TikTok, was deine Freundinnen und Freunde gepostet haben, sondern du siehst in einem Freundetab, was deine Freundinnen und Freunde kommentiert oder giked haben. Bedeutet, dass es für super viele Leute gerade eine totale, ähm, totale Dystopie gibt, weil sie merken, okay, wenn ich diesen. dann sehen meine Freundinnen und Freunde, sehen das auf diesem eigenen Reiter und das will ich nicht, was eher dazu führt, dass Leute weniger interagieren, was Instagram natürlich überhaupt nicht wollte. Deswegen hat Instagram jetzt auch selber nochmal bekannt gegeben Dass du dort durchaus in den Einstellungen deaktivieren kannst, dass Leute sehen können, mit welchen Videos du interagiert hast, zumindest in dem Freunde-Tab. Aber das ist, finde ich, so als Lounge alles so ein bisschen unüberlegt, ein totales Fiasko. ist es halt ein Feature Overload. Und du hast überall hast du Einstellungsmöglichkeiten und Ausstellungsmöglichkeiten und es leitet uns ja direkt auch ins nächste Thema weiter. Irgendwie, weil ich Ja, ganz genau. Das ist nämlich das dritte, das dritte große Fiasko und Instagram Maps ist ja eben auch gestartet. Diese große Karte, bei der man sehen kann welchen Standort die Leute haben, den man folgt. Vorsichtig formuliert. Punkt A, ich habe da direkt ganz viele Unterthemen. Ich möchte mit dem vermutlich ungewöhnlichsten Unterthema anfangen. Ich habe Instagram Maps auch noch nicht, weil in Europa wurde es noch nicht ausgerollt. Aber hast du gesehen auf Screenshots, wo du in die, also an welchem Punkt in der App du in diese Maps kommst? Nee. Es ist wie alle Features, ist es Garantiert sehr versteckt. Du müsstest über Notes reingehen, ne? Wenn ich das richtig verstanden habe. Es ist eine eigene Bubble in den Nodes. Also über den DMs gibt es ja diese kleinen Köpfe, wo Leute einen Text nachsetzen können. Und zwischen diesen Köpfen gibt es ein Kopf und der ist auch nicht ganz vorne, sondern der ist irgendwo mittendrin und der heißt Map. Also das kann überhaupt keinen Sinn. Ja, das finde ich fantastisch. Jedenfalls gibt es da jetzt gerade auch ganz viele Sorgen, weil viele Menschen zum Beispiel festgestellt haben, wenn sie Map aufmachen, sehen sie dort ganz viele Standorte von Menschen. Und auch ihr Standort wird ihnen angezeigt und Leute, mit denen sie befreundet sind, haben ihren Standort gesehen, obwohl sie den gar nicht teilen. Was soll der Hintergrund? Naja, Instagram nutzt nicht nur deine Standortdaten auf dem Telefon, um diesen Standort zu zeigen, sondern wenn du in den letzten 24 Stunden auch ein Video oder ein Foto gepostest, hast, wird die Standortmarke aus diesem Video oder Foto auch in der Map angezeigt, um deinen Standort zu merken. Ja, das ist so ein bisschen Dystopie, um ehrlich zu sein. Also so kann und sollte das Feature irgendwie nicht funktionieren. Also ich weiß nicht, an welchen Orten ich teilweise Fotos aufnehme. Und das Das in der App dann ungefragt zu haben, ist ein GAU eigentlich. Wie gesagt, also so kann, also. Die ursprüngliche Ansage war ja irgendwie, du kannst du gibst frei und du gibst nur an diejenigen frei, die du auswählst, enge Freunde, Freunde. Definiert dir eine Freunde und du gibst nur frei, wenn du die App anhast. Und es hieß nie irgendwie in den letzten 24 Stunden, wo du die App anhattest. Und das ist halt echt. Ja, das ist indiskutabel eigentlich. Ja, was vor allem auch total verwirrend ist und das versteht. Das versteht niemand. Genau. Und das sagt aber selbst Adam Mossari, der hat sich nämlich dazu jetzt geäußert und sagt, die Leute sind darüber verwirrt, wie die Funktion funktioniert. Und ich finde, das ist so ein bisschen, ich glaube, das ist Victimblaming am Ende. Weil wenn du eine Funktion an den Start bringst, die niemand reilt, dann ist das nicht dein Fehler der Leute, die es nicht reihlen, sondern es ist einfach, du hast es verkackt. So, und naja, auf jeden Fall, du musst halt An mehreren Orten deinen Standort teilen, damit der in den Maps auftaucht. Du musst einmal der App erlauben, dass der Standort geteilt werden darf. Haben viele Leute automatisiert schon, weil sie Standortmarken in Storys setzen und so. Dann musst du in der App freigeben, dass sie in der Map auftauchen. Und dann musst du auswählen, wer die sehen. Du kannst auswählen, alle, die dir folgen oder deine Close Friends, deine engen FreundInnen. Das sind so viele Hürden und Wege, damit diese Map funktioniert, dass sie natürlich sich überlegt haben, okay, wenn wir die jetzt einfach so an den Start bringen, dann ist sie immer leer, also müssen wir auch die Standarddaten aus Stories, Reels und Postings da reinsetzen. Was aber dazu führt, dass Leute das Gefühl haben, ihr Standort tauchte auf, obwohl sie ihn nie geteilt haben. Das ist ein Fiasko, das kann man nicht anders sagen. Ja, ist es. Also ich weiß ehrlich gesagt, also man hat das ja großzügig von Snap. kopiert und rübergeholt am Ende. Die Story so. Und Snap ist ja da tatsächlich sehr stolz drauf, dass irgendwie 400 Millionen Menschen im Monat diese Map nutzen. Ähm Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie es da um die Sicherheitseinstellungen und Freigaben steht. Also ob Snap da ähnlich agiert oder ob Snap das nur dezidiert macht, wirklich auf die Anforderungen. Es wäre mal ganz spannend zu wissen. Und da bin ich überfragt, wie Snap das regelt. Aber wie gesagt, also so wie es aktuell ist, Wie du es schon gesagt hast, ist es eigentlich das Blaming auf den Nutzer zu schieben, statt zu sagen, ja, sorry, wir haben das nicht ordentlich kommuniziert oder ja, also Lässt mich so ein bisschen ratlos zurück. Ja, ganz genau. Alles daran. Vor allem, wenn du ein Feature so richtig groß machen möchtest, dann baust du es erstmal so, dass die Leute alle darüber stolpern. Dass alle zumindest mitkriegen, okay, es gibt ein neues Feature. Dann brauchst du es so, dass es so einfach zu bedienen wie möglich ist. Dass niemand denkt, das sind mir zu viele Arbeitsschritte, das mache ich nicht. Und drittens verhinderst du ja idealerweise, dass es kommunikativ ist. irgendwo an einer Stelle ein Missgeschick gibt, dass Leute davon ausgehen, dass dieses Feature ein Eingriff in deinen Datenschutz ist. Also diese Dinge musst du ja eigentlich erfüllen, damit das klappt. Und das hätte man so easy machen können. Du setzt diese Maps, irgendwo einen eigenen Button oben rechts auf die Startseite. Du wählst, sagst entweder du machst es für enge Freunde oder wählst sogar noch händisch Leute aus, die deinen Standort sehen können. Wählst aus, wie häufig sie ihn sehen können, wenn du das dann schon unbedingt nutzen. Aber sowohl so Funktionen wie FindMai by Apple oder wir haben im Discord jetzt auch, es gibt übrigens einen Hakenrand, Discord www. hakenrand. org mit bald 2000 Leuten. Gibt es auch Google Latitude. Da haben wir darüber diskutiert, dass es ja auch lange gab, bei dem Google, bei dem du das quasi auf einer Google Map sozusagen machen konntest. Und ich glaube, es gibt sicherlich einen Markt dafür, das zu nutzen. Und ich glaube, wenn ich mir so überlege, es gibt so, du hast so einen Freundeskreis, bist ein frisch an der Uni, also einen Bekannten- und Freundeskreis von 15, 20 Leuten und ihr seht euch eh jeden Abend. Hey, dann nutzt es doch. Also dann why not? Aber nicht unter diesen Umständen. Da sind jetzt zu viele Unwegbarkeiten. Also ich hätte mir so ein irgendwie, keine Ahnung, ich bin ja tatsächlich wie. Wie ganz wenige Gäste hier auch, immer noch ein Nutzer von Swarm. Das ist so eine Funktion. Wir sind ein sehr exklusiver Kreischeins und alle sind zu Gastfreihabend dran. Ja, ich suche meine Co-Hosts alle nur auf. Aber so ein bisschen mehr Kontrolle tatsächlich darüber zu haben, das wäre Echt ganz gut. Und sei es nur, dass ich mich halbaktiv zur Not einlogge, indem du die App öffnest und wenn ich dieses Feature aktiviert habe, fragt die App nach, soll ich dich hier einloggen oder so? Aber natürlich sind das alles. Sind es alles Patterns, die die Nutzung der Maps irgendwie hinderlicher machen? Oder wo man sagen kann, nö. Und ein nö ist sicherlich nicht das, was Adam für seine App irgendwie gerne hätte. Und ich ähm, ja, es stimmt alles. Ich musste gerade dran denken, es gab mal so eine, es gab ja manchmal so One Function Apps. Und eine dieser Apps, die ich auf einem Telefon hatte, hieß Beer With Me. Und du kanntest sie quasi installieren und die App, du hattest zwei Funktionen. Die eine Funktion ist, wer sind deine Freundinnen und Freunde da drin? Und die andere Funktion war ein Bierglas. Und du konntest das Bierglas wegwischen, aber dein Weinglas, ein Martini-Glas. Und wenn du auf diesen Knopf gedrückt hast, haben alle Leute, die deine Freunde sind, eine Push-Nachricht gekriegt, an welchem Standort du gerade bist. sozusagen Einladung kommt, trink mit mir ein Bier. Und das ist brillant. Genauso musst du es eigentlich machen. Ein Knopf, also eine bewusste Entscheidung, den Standort rumzuschicken. Trotzdem total convenient, weil ich drücke einmal und alle kriegen diese Benachrichtigung und sind eingeladen. Eigentlich genauso hätte man es hier tun müssen. Naja. Gut, hätte, hätte. Hätte hätte. Bleiben wir bei hätte hätte. Ähm, hätte ich mir vor zwei Jahren auch nicht denken können, dass wir so darüber sprechen. Eine Überleitung aus dem Bilderbuch. Wir müssen über AI Slob sprechen. Und es gibt eine Analyse von AI Forensics, die sich angeschaut haben, wie gerade eigentlich wie viel AI Slop eigentlich in den sozialen Netzwerken ist. Sie haben sich über sie haben auf TikTok und Instagram große Hashtags gescannt, die 13 populärsten Hashtags auf TikTok und Instagram. Dazu gehören zum Beispiel Hashtag Trump, Hashtag History oder Hashtag Pope. Wir haben dafür einen geografischen Fokus genutzt, Deutschland spannend Spanien und Polen, und die haben gesagt, die 30 obersten Suchergebnisse in den 13 populärsten Hashtags auf TikTok Beinhalten zu 25% KI-generierte Inhalte. Auf Instagram dagegen nur etwa 2% KI generierte Inhalte. Und von diesen KI-generierten Inhalten sind ungefähr 80% fotorealistisch, das heißt, sie sehen aus wie echte Inhalte. Das ist natürlich erstmal, wie gesagt, geografischer Fokus Deutschland, Spanien, Polen, schließt glaube ich schon viele dieser Inhalte aus. Die Wahl der Hashtags sicherlich auch, weil du hast hier die international erfolgreichsten Hashtags genommen und History on Pope. werden in Deutschland vermutlich auch nicht so stark genutzt. Aber dennoch, dass da schon 25% nur so KI-Kram ausmacht, finde ich. Auf der einen Seite mehr als ich gedacht hätte, auf der anderen Seite zeigt das aber auch, das ist alles erste Anfang. Hat man bei Trump den Weisen Haus Account mit rausgerechnet beim Hashtag Trump. Ja, aber am Ende fängt es da ja an, ja. Also wenn der offizielle Account des Weißen Hauses eigentlich nur noch aus genau diesem AI-Slot irgendwie besteht. Und den befeuert, dann wird es Menschen irgendwann egal. Und ich glaube auch, dass unsere Alarmknöpfe einfach überhaupt nicht so darauf trainiert sind, zu hinterfragen, ob das AI ist oder nicht, das hast du an diesem Hasenüberwachungsvideo gerade gesehen. Hat offensichtlich aber auch niemanden gestört. Problematisch wird es halt, wenn das etwas vorgaukelt Was es gar nicht gibt. Sei also irgendwie, die AfD ist ja ganz weit vorne, irgendwie KI-Zeug einzusetzen, um hier entsprechende Gerüchte und Meldungen zu verbreiten. Aber das ist zum Beispiel etwas, das AI Forensics eben auch anspricht, dass unter diesen gefundenen Inhalten relativ viele gefakte Straßenumfragen zum Beispiel dabei seien. Leute, die irgendwo stehen und eine Antwort in so ein Mikrofon geben und hier ging es, glaube ich, um eine Revolution in einem arabischen Land. nicht genau aufgeschrieben, welche ist, aber also so ein Thema quasi, in dem du setzt schon einen falschen Ausgangspunkt und lässt Leute das kommentieren, um damit noch mehr Desinformationen in die Welt zu schicken. Und das ist natürlich schwierig zu identifizieren, vor allem für Leute, die das so im Vorbeigehen sehen und nicht, die sich sehr bewusst und medienkompetent damit auseinandersetzen. Ich meine, die Videos werden ja besser. Also ich habe jetzt auch, ich bin über solche, auch über solche Straßenumfragen-Videos gesehen. Witzigerweise, primär ging es da um irgendwelche Dead-Jokes oder sowas. Und nicht immer arabische Demos, aber es zeigt halt, wir stummen dadurch halt auch so ein bisschen ab und diese Grenzen verschwimmen. Und ich meine, das ist sehr ein Dauerthema hier, wie wir das wieder einfangen. Und ich glaube, das Ist ein echtes Problem, weil ich hätte jetzt irgendwie keine Lösung, das einzufangen oder wie wir dann wie man das eingefangen kriegt. Diese Videos schüren ja am Ende auch dann irgendwelche Meinungen und verstärken Meinungen. Und keiner macht irgendwie mehr den Unterschied. Ich habe neulich auf einer auf Threads eine Diskussion mit jemandem gehabt, da ging es um das Thema Gendern. Das, da ist ja unser Kulturstaatsminister gerade ganz involviert. Und dann kam jemand rum und sagte hier, ja, er hätte Da hätten Schüler irgendwie in Abi-Prüfungen irgendwelche Punkteabzüge gekriegt, weil sie nicht in der Abi-Prüfung gegendert haben. Und dann habe ich gesagt, okay, dann bring mir mal Quellen irgendwie. Und dass innerhalb von vier Threads, innerhalb von vier Posts, konntest du diesen Typen sehen, wie er von einer puren Behauptung, die er irgendwo in Fake News gelesen hat, In Verschwörungstheorien rüberging und sagte, ja, ich finde jetzt keine Quellen mehr, die da oben, dieen ist ja dran gelegen, das zu beseitigen. Und Das halte ich halt für das Problem. Selbst wenn diese KI-generierten Videos irgendwie nur eine Stunde irgendwie online sind, Die Flut einfach davon, bevor du eingreifst und diese Verbreitung dann davon. Und wenn du es dann nicht mehr findest und sagen kannst: Ja, hier ist ja ganz eindeutig KI, weil die und die Merkmale treffen drauf zu, Das bleibt in den Köpfen der Menschen irgendwie hängen. Und wenn es dann verschwindet, aus welchen Gründen auch immer, oder plötzlich identifiziert wird als KI, dann gibt es eine Klientel, die daraus ganz schnell eine Verschwörungstheorie irgendwie generiert. Ja und ich glaube du kannst sogar dann auch, du kannst, ich mache jetzt mal ein Hot Take vielleicht, ist vielleicht ein Stretch, aber ich glaube du kannst auch ein bisschen von KI lernen. wie Menschen da auch funktionieren. Weil wenn ich mich daran erinnere, wie das mit ChatGPT anfing, wir müssen heute nicht allzu viel über Chat-GPT 5 sprechen, glaube ich. Ist am Wochenende eine kleine Randnotiz kurz eingeschoben, ist am Wochenende gestartet. Die Leute hassen es und OpenAI hat angekündigt 4. VO wieder für zahlende NutzerInnen freizugeben, weil sie alle so unzufrieden mit 5 sind. Also mehr dazu vielleicht an anderer Stelle. Aber. Als das alles mit ChatGPT anfing, habe ich in meinen Workshops ganz häufig ein Beispiel genannt, wie man KI zur Halluzination bewegen kann. Das funktioniert heute nicht mehr, aber der Trick war immer. dass du die Prämisse, unter der du die Formulierung stellst, dass die fast nie hinterfragt wurde von der KI. Also wenn du gesagt hast. Warum klingelt jeden Tag um 12. . 29 Uhr in der Bonifatiuskirche in Herne Süd die Glocken? Dann hast du eine Antwort darauf bekommen, weil nicht in Frage gestellt wurde, ob das, was die Grundlage war, stimmte. Und das meinte ich eben mit, wenn ich jetzt eine Straßenumfrage sehe, bei der von einer falschen Prämisse ausgegangen wird, aber Reaktionen darauf sehe dann verfestigt sich vermute, ich bin kein Psychologe, aber dann verfestigt sich natürlich automatisch die These, dass der Ausgangspunkt, über den hier gesprochen wird, wahrscheinlich stimmen muss, weil zwei Leute sich darüber austauschen. Und ich glaube, das ist eine Mechanik, mit der du Desinformationen so leicht in Köpfe kriegen kannst, dass du eben auch wie in dem von dir genannten Beispiel, du sagst, jemand hat eine oder setzt in die Welt, jemand hat eine schlechtere Note bekommen, weil er nicht gegendert hat in einer Schularbeit. Und der Ausgangspunkt ist aber ja, dass es offenbar Grundlagen gibt, nach denen es möglich ist, nicht zu gendern zu sanktionieren. Wofür es in Deutschland meines Wissens kein einziges Beispiel gibt. vor allem nicht im akademischen Kontext. Aber das trägst du halt weiter und dadurch hast du diese Erzählung, das Narrativ der Sprachpolizei, für das es gar keine Anhaltspunkte gibt. Im Gegenteil, weil diejenigen, die ja. Sich sprachpolizeilich aufhören sind ja die, die das Gendern per se verbieten wollen, also die anderen vorschreiben wollen, wie man sich bitte zu äußern hat. Und das ist so schwierig auseinanderzurechnen, vor allem wenn du das dann in so 80-kündigen WO3-generierten Videos in Social Media entdeckst. Dass man sagen muss, wir sind da an einem ziemlich ärgerlichen Punkt, der vielleicht bald zu einem Point of no return werden könnte. Und da sind wir wieder auch bei der Studie von AI Forensics. Die sagen nämlich, also wenn du den AI-Act richtig liest und den AI-Act mit dem DSA zusammens, die beiden EU- EU-Gesetzesregeln, wo wir gleich auch mal, Gesetzpakete, über die wir gleich auch nochmal sprechen müssen. Sagen Sie, die EU-Verordnung für KI schreibt vor, dass Plattformen gegen gesellschaftliche Risiken vorgehen müssen. Und der AI-Act schreibt vor, dass Plattformen KI-generierte Inhalte kennzeichnen müssen. Bedeutet also, soziale Medien müssen dazu angestoßen sein, die KI-generierten Inhalte deutlicher zu kennzeichnen, viel transparenter zu kennzeichnen. Und Sie sagen auch, das Problem ist, bei Bei Instagram geben sie das Problem an NutzerInnen weiter. Das heißt, Nutzer können anklicken, ist KI generiert oder nicht, werden Leute, die Böses im Schilde führen, natürlich niemals tun. Das andere ist, dass die Kennzeichnung extrem schlecht sichtbar ist. Also die Instagram-Desktop-Version hat sie wohl in den Tests überhaupt nicht angezeigt. Netzpolitik. org hat das Ganze auch nochmal gegengecheckt und haben dasselbe Ergebnis gehabt. TikTok hat den Hinweis auf KI-Generierung. Hinter die Hashtags versteckt, wo es niemand mehr liest. Bei Instagram rollt das durch mit dem verwendeten Song beispielsweise oder mit dem Standort oder was auch immer du eben unter dem Account-Namen noch sichtbar hast. Bedeutet also. Es ist häufig gar nicht klar ersichtlich, selbst wenn die Leute schon ausgewählt haben, dass ein KI-generierter Inhalt ist. Und das macht es natürlich nochmal schwieriger, wenn du sagst, okay, die Leute identifizieren es nicht, die Plattformen identifizieren es nicht und der Inhalt ist auch noch falsch. Dann ist das Internet nur noch eine Schlangengrube. Nein, wir sind am Arsch. Nein, aber auch die KI-Labels müssten natürlich viel deutlicher sein. Und eigentlich irgendwie. ganz offensichtlich an zu Beginn eines Videos kommen, so nach dem Motto, Achtung, dieses Video ist KI generiert, weil Selbst so ein Label siehst du irgendwann nicht mehr. Das blenden wir ja aus. Also, und selbst wenn du dann irgendwie, selbst wenn du ein Label hast, oben rechts in der Ecke ein rotes Kästchen oder so Irgendwann nimmst du das nicht mehr wahr und dann ist es dir egal, auch wieder. Also dementsprechend, wenn wir ganz ehrlich sind, müssten wir eigentlich vor jedem KI-Inhalt, vor jedes KI-Video irgendwie ganz plakativ setzen. Das hier ist KI. Da sie ist fake. Und das wird natürlich nie kommen. Nein, das wird nie kommen. Weil dann auch Prinzenrolle keine Keks mehr verkaufen kann. Mit ihren KI-generierten Werbespots im Fernsehen. Ganz wählder Spot, ey. zu Recht ordentlich vermöbelt wurden. Aber ja, aber ich stimme dazu, dass es wirklich irgendeine Art des Das alte Einstiegsbarriere braucht. Also ich könnte sogar damit leben, dass du KI-generierte Inhalte nicht im klassischen Feed hast, sondern du hast wie den Reels-Reiter und den Freundereiter hast einen KI-Reiter. wo ich mir KI generierte Inhalte angucken kann. Dann ist völlig klar, ich muss da hingehen, ich kann mir das angucken. Und dann kann ich da auch so viele KI, wenn ich das sehen möchte, sollte irgendjemand da draußen wirklich gerne viele generierte Videos sehen wollen. Soll er das ja machen, ist ja auch okay. Aber es darf halt eben nicht diese Verschwimmung, so wie wir immer darüber diskutiert haben, wie redaktionelle Inhalte von werblichen Inhalten getrennt werden. Und auch da lange darüber diskutiert haben, ob ein sechs Pixel-großes, kleines AD darüber, add, ausreicht, um eine Werbung zu kennzeichnen oder ein Hashtag add wahrscheinlich nicht, um es zu identifizieren, muss es auch hier eine klare Regelung geben. Ja, wird auf jeden Fall eine breite Diskussion und das wird länger dauern als Ich fürchte auch. Und den müssen wir auch groß führen. Dazu gibt es an Text von Amnesty International. They have the verbreiting des Hasses in Großbritannia in 2024 anges. We have darkness. Großbritannien, nachdem es einen, also anders gesagt, es gab rassistische Unruhen, schreiben sie, oder neonazi-aufmärische Krawalle von rechten Rechtsextremen in Großbritannien, nachdem in Southport ein Mensch, der vermeintlich. . Nicht großbritannischen Ursprungs war, hier ist da ein Hubschrauber, sorry, einen Mord an drei Kindern begangen hatte. Innerhalb von 24 Stunden hatten sich viele Informationen, Falschinformationen darüber verbreitet, dass der Angreifer Flüchtling sei, Ein frisch mit dem Boot angekommener Migrant sei und so weiter und so weiter. Einer, der diese Information verbreitet hatte, war übrigens ein bekannter, nämlich Andrew Tate. Der hat relativ schnell ein Video veröffentlicht, in dem er gesagt hat, dass sei ein undokumentierter Migrant, der mit dem Boot angekommen sei. hat Elon Musk geantwortet, jetzt sei ein Bürgerkrieg unvermeidlich. Amnesty International sagt, dass diese Unruhen, diese Krawalle Rechtsextremer in Großbritannien, vorne über X befeuert wurden und dass die Informationen, die ihnen vorliegen, wie der Algorithmus von X funktioniert, ganz klar darauf hingearbeitet hat, dass sich solche Desinformationen stärker verbreiten. Also der X-Algorithmus sagt, Amnesty International ist per Design so gebaut, ist etwas, über das wir hier auch schon mal so gesprochen haben, die These, die wir hier auch schon aufgebaut haben. Aber sei per Design so gebaut, dass eben solche Informationen, Desinformationen, Hass massiv verstärkt werden und wie Öl ins Feuer rassistischer Gewalt gegossen werden. Das sagt Sascha Deck. Der Schmuck, der Geschäftsführer von Amnesty International, Großbritannien. Ja, traurigerweise ja keine wirkliche Überraschung. Am Ende bestätigt ist zum einen die Vermutung, der die man schon immer hatte irgendwie und auf der anderen Seite, das sind halt die Mechaniken auf Social Media, ne? Das heißt, zum einen emotionale Inhalte Die werden dann am häufigsten diskutiert und negative Emotionen sind immer geiler als freundliche Diskussionen. Und wenn etwas dann am häufigsten diskutiert wird, dann wird das entsprechend gepusht. Und bei X kommt natürlich noch dieser Quatsch dazu, dass so als Blau behagtes Männchen, dann und meistens würde ich davon ausgehen, sind das Männer, dass du Dass du da natürlich nochmal verstärkt wirst. Und dann kommen halt so Typen wie Andrew Tate und gießen da genüsslich Öl ins Feuer. Und die Mechaniken tun alles, um das zu verstärken. Und ja, ich, also am Ende, du müsstest natürlich irgendwie Also die Diskussion ist so alt wie Social, die Diskussion ist so alt wie Haken dran, wie man das irgendwie in den Griff bekommen könnte. Theoretisch. Wäre zumindest mal was, dass man sagt, okay, Fakten und Emotionen müssten irgendwie ausgeglichen werden. Auf der anderen Seite Tun dann ja mittlerweile auch selbst große, die öffentlich-rechtlichen oder Verlage werden ja auch immer emotionaler in ihren Einleitungen und überspitzter in ihren Einleitungen, bevor sie irgendwie Fakten vermitteln, damit sie da durchdringen. Also das ist so ein bisschen diese Schlange, die sich in den Schwanz beißt. Und eigentlich müsste man halt andere algorithmische Bedingungen eigentlich anlegen. Aber neutral oder Neutralität nützt ja nichts, um dich in der App zu halten. Und deswegen ist es halt bei Design schon falsch einfach. Ja, ich gebe dir recht, ich habe aber trotzdem eine kleine Einschränkung. Also ich glaube, das ist natürlich massiv schlimmer geworden in den letzten Jahren. Also vor allem seit der Übernahme durch Mask. Zum einen Dadurch, dass wir wissen, dass Musk solche Leute, die seine politische Agenda mittragen, natürlich selber hofiert. Also wenn Musk so einen Post von Tate kommentiert, dann gibt das nochmal massiv Reichweite. Und wahrscheinlich, wir haben Hinweise darauf, dass der Umgang von Elon Musk Mit Accounts auch eine algorithmische Auswirkung hat. Also wenn er jemanden blockiert, wird der von vielen Leuten auch nicht mehr gesehen, wenn er jemandem folgt, wird das von vielen Leuten gesehen und so weiter. Zum anderen haben wir bei X die Einführung der For You-Page gehabt, weil klar ist ja auch, wir haben Wir haben schon immer im Fall von, wie wir im Journalismus sagen, von Lagen. Also wann immer es irgendwelche Eilereignisse gibt, über die gerade viele Informationen verbreitet werden, das Problem gab, dass auch viele Falschinformationen verbreitet wurden. Also ich denke an Paris. an den Brand von Notre Dame, an eigentlich jeden jedes Attentat der letzten Jahre. Fast immer hattest du auch ganz viele Trittrettfahrer, die dessen Informationen darüber verbreitet haben. Das war aber noch nie so, dass diese Desinformation von diesen Trittwettfahrern so viel mehr Sichtbarkeit innerhalb der ersten Stunden bekommen haben als alle anderen Inhalte. Und das ist etwas, das X eben massiv transportiert, massiv fördert. Gerade weil sie offenbar sich denken, jede Reichweite ist gute Reichweite. Und ich glaube, da müssen wir so ein bisschen die Plattform dazu zwingen, sich. . Naja, sich in den Griff zu kriegen. Richtig im Griff zu kriegen. Ja, da steckt natürlich insbesondere bei Ex auch eine Agenda dahinter. Und Ben Musk hat in diesen Ausschaltungen in Großbritannien ja massiv auch mit gewirkt. Also nicht, er hat keine Flaschen geworfen, aber er hat auf Ex ordentlich Stimmung gemacht, er hat von bürgerkriegsähnlichen Zuständen gesprochen, er hat irgendwie ja. Ich glaube, er hat sogar verlangt, dass der Premierminister zurücktritt und den rechtsradikalen Kandidaten irgendwie gepusht. Und natürlich, das befeuert Dann ja auf einer Plattform, die zu einem großen Teil aus Eland-Fest-Fans besteht, befeuert das natürlich ein gewisses Narrativ auch. Ja, total. Ja, es ist keine überraschende Analyse, aber trotzdem wichtig, sowas immer wieder zu tun. Absolut, absolut. Wenn ich dir jetzt sage, GLP1-Rezeptoragonist, weißt du, was das ist? GLP1-Rezeptoragonist ist. Sowas wie Osempik oder Weigovi. Also das sind so Stoffe, die man nimmt, die eigentlich vor allem für Menschen mit Diabetes entwickelt wurden, die aber heute auch von vielen Menschen genommen werden, die weniger Gewicht haben wollen, aber der Gewicht verlieren wollen, weil sie den Appetit hemmen und so weiter und so weiter. Sind relativ beliebt in letzter Zeit geworden. Und einer dieser Hersteller die diese GLP1-Rezeptoragonisten herstellen, ist E-Mat Population Health. Die stell also die zum einen Sie bieten Versorgungsangebote. Ob das jetzt bedeutet, dass sie es selber herstellen, steckt da glaube ich gar nicht drin, aber offenbar kannst du darüber diese Dinge bekommen. Dieses Unternehmen, EMET Population Health, hat vor allem 2020 bekannt geworden, weil sie digitale Corona-Tests angeboten haben, die sie dir geschickt haben, die du zurückschicken konntest. Also das ist so ein Unternehmen, die offenbar so auf medizinische Trends setzen und dadurch so ein bisschen ihren unternehmerischen Antrieb voranbringen. So ein bisschen opportunistisch könnte man, wenn man böse ist, hier unterstellen. Und E-Med Population Health hat jetzt eine neue Geschäftsführer Mit dem Namen Linda Jaccarino. Yeah. Glückwunsch, Linda. Ich glaube, sie waren, also das ist irgendwie eine, ich habe es auch nicht so richtig verstanden, was sie machen. Nach meinem Verständnis war es irgendwie eine Plattform, über die du digital irgendwie diese Medikamente kaufen kannst oder dich versorgen kannst. Keine Ahnung. Also richtig, ich glaube, niemand da draußen hat so richtig verstanden. Ich habe drei, vier Artikel gelesen und keiner konnte so ordentlich erklären, was diese Firma eigentlich macht. Jetzt haben sie eine 61-jährige CEO, bei der ich mich frage. Why? Also ja, ich verstehe nicht ehrlich gesagt nicht, was das Unternehmen mit Linda will und ich verfa oder was Linda mit diesem Unternehmen will. Sie waren nicht, also ich meine, sie hat jetzt Jahrzehnte in Marketing und Werbung und Medien verbracht und wechselt jetzt in ein E-Made-Unternehmen. Aber gut, ich meine, man kann sich dann immer schön mit Namen schmücken. Ich gönne ihr das Geld, ich hoffe, sie kriegt ordentlich viel für die nächsten zwei Jahre noch und dann gönne ich ihr den Ruhestand hoffentlich. Also, ja, das interessante ist ja, dass wir als Linda Eccarino als Personalie für Ex gehandelt wurde, haben wir das Gleiche gesagt. Dass wir überhaupt nicht verstehen, warum sie diesen Schritt macht von NBC Universal, wo sie jahrelang Marketingchefin war oder Werbechefin und damit sozusagen nicht nur die Werbung nach außen, sondern auch die die Platzierung der Werbung im eigenen Netzwerk sozusagen vermarktet hat, warum sie diesen Schritt macht. Und ich habe damals die These aufgestellt, naja, wahrscheinlich ist es so Da war sie irgendwie Ende 50. Sie kriegt wahrscheinlich nochmal ordentlich Kohle, kann hier ein bisschen was Öffentlichkeitswirksames machen, kann nochmal ein bisschen glänzen eventuell und kann dann danach sich überlegen, na wenn es nicht klappt, ist auch egal, weil sie hat wahrscheinlich auch genug Geld verdient. Diesen Schritt jetzt gerade Verstehe ich auch nicht. Also ich glaube auch, dass sie viel Geld bekommt. Ich könnte mir vorstellen, dass sie nach dem, dass sie jetzt Küchentisch psychologisch, aber dass du nach ein paar Jahren mit Elon Musk, glaube ich, auch nicht dir denkst, okay, so soll jetzt mein Arbeitsleben enden. Man will ja auch irgendwie wirken und will ja auch was schaffen und so. Das kann ich mir vorstellen. Und vermutlich verspricht sie sich ja auch nochmal so ein bisschen, also Selbstwirksamkeit, Geld, Sichtbarkeit. Sowas wären so meine Unterstellungen der Ziele, aber wissen tun wir es nicht. Vielleicht ist sie auch selber total hobbymäßig begeistert von GLP1-Rezeptoragonisten. Vielleicht auch. Das ist der Wirt, der sein bester Gast war, oder wie? Nein, das will ich damit nicht sagen. Ich weiß es nicht. Ich finde es auch eine sehr bemerkenswerte. Bemerkenswert ist, glaube ich, ist auch das Wort, das mir einfiel, als ich die Schlagzeile gelesen habe, weil ich verstehe es einfach nicht. Also, aber hey. Also ich glaube halt, dass wir Linda Jaccarino. Ich bin jetzt, ich werde jetzt mal ich unterstelle jetzt mal was. Ich glaube, wir haben Linda Jaccarino auch viel. Sie hat natürlich sich super opportunistisch verhalten, sie hat die ganze Zeit sich für Maske irgendwie in die Bresche geworfen und hat die ganze Zeit nur so Free Speech Gelaber von sich gegeben, aber eigentlich in der BY X nicht viel nach außen sichtbar, zumindest verändert. Wir haben nicht viel von ihrer von ihrer Legacy gesehen. Als Marketingchefin von NBC Universal würde ich behaupten, oder Werbechefin, das kann in so einem Unternehmen kannst du nicht 20 Jahre lang nichts tun. Also, ich glaube, da musst du deliver. Bedeutet also, dass die Legacy bei X vermutlich eher auf Mask zurückzuführen ist als auf sie. Bedeutet weiter? Wir sind gespannt. Vielleicht wird E-Mat Population Health jetzt ein riesengroßer Riesenprogramm. Vielleicht aber auch passt dieses opportunistische Marktverhalten, sich während Corona vor allem auf Corona-Tests zu stürzen. Jetzt wo gerade Osempik und Weigovi so heiß gehandelt sind, sich darauf zu stürzen. Vielleicht passt das aber vielleicht dann auch schon wieder zu den Länder der Carino, die wir unter Elon Musk festgestellt haben Mal sehen. Gut, möglich. Ich würde die These aufstellen, wir hören von Linda in absehbarer Zeit nichts mehr und Das würde ich auch mal vermuten. Also sie verlässt damit auch komplett unseren Berichterstattungsbereich. Aber tschüss, Linda. Und. Apropos unter Mask arbeiten Robert Kiel. Robert Keel hat etwas mehr als ein Jahr lang die Rechtsabteilung von XAI geleitet. Das Unternehmen dem X gehört Das Unternehmen, das Grog betreibt und das Unternehmen, das in den letzten Monaten vor allem sehr häufig mit Antisemitismus-T-Behauptungen aufgefallen ist, mit Desinformation, mit jetzt zuletzt Letzte Woche erst oder ja doch letzte Woche dadurch, dass der um the das Grog Deepfakes von Prominenten erstellt, die sie in erotischen oder pornografischen Situationen zeigen, wo alle gesagt haben, da werden massenhaft Klagen reinhageln. Ja, das um möchte Robert Kiel offenbar nicht mehr verantworten. Er tritt nämlich jetzt zurück bei seiner Position. Ja, Glückwunsch zu einem Ja. Ich glaube, das ist die typische Halbwertszeit, die man auf so einem Posten irgendwie haben kann. Weiß nicht, wie die Rechtsabteilungen bei Meta AI und OpenAI und Antrophic aufgestellt sind, aber in Anbetracht der Tatsache, was für Klagen da gerade reinhakeln und welche Auseinandersetzungen man da führt, kann ich mir vorstellen, du altest in dem Jahr menschlich um zehn. Und Würde mich nicht überraschen, wenn wir mehr andere Schlagzeilen irgendwie aus Rechtsabteilungen von den anderen großen KI-Playern sehen, die ähnliche Laufzeiten von Verträgen irgendwie haben. Also. Ja, ich glaube, der große Unterschied ist halt, dass du mit Elon Musk jemand hast, der sich sehr bewusst über Gesetze hinwegsetzt und sagt, wir generieren jetzt aber Software. Porno mit Taylor Swift. Und das musst du als Leiter der Rechtsabteilung natürlich entweder mittragen können oder du lässt. . Du gehst Ich glaube, er war irgendwie, die Begründung war, er wolle mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Ich gönne Ihnen das von Herzen. Das auf jeden Fall, er hat aber auch was anderes gesagt. Die Zusammenarbeit mit Musk war das Abenteuer seines Lebens. Ich glaube, das kann man auch mit dem Fehler dahinter treffen. Ja, finde ich auch sehr schön. So, wir müssen nochmal kurz ein bisschen juristisch werden. Und Es geht um Marco Rubio. Das ist der US-Außenminister. Und der hat jetzt seine Diplomatinnen und Diplomaten, die in Europa arbeiten. aufgerufen, in einer er hat ein Telegramm an die geschickt und hat sie alle aufgerufen, dass sie sich bitte ab sofort konzentrieren sollen, eine Lobbykampagne gegen die Technik Gesetze in Europa zu starten, namentlich DSA und DMA. Er sagt, die EU verfolge mit ihren Bemühungen zur Bekämpfung von Hassreden, Falschinformationen und Desinformation unangemessene Einschränkung der Meinungsfreiheit und schadet US-amerikanischen Unternehmen. Und deswegen sollen US-Diplomaten sich jetzt dafür einsetzen, dass diese Gesetze entweder nicht mehr durchgesetzt oder sogar zurückgenommen werden. Ja, da haben die Tech Bros ganz ordentlich Ganz gute Arbeit geleistet in der Trump-Administration. Ich meine, es war absehbar seit dem Tag der Amtseinführung. Ich wünsche mir, dass so ein bisschen, also ich bin echt gespannt, wie sehr die EU-Kommission und die Datenschützer da jetzt wanken werden oder hoffentlich eben nicht. Ich meine, klar, zum einen Thema Meinungsfreiheit ist halt europäisch komplett anders gemeint als in den USA. Ich glaube, die Unterscheidung, die macht man in den USA sehr, sehr ungerne, wenn man sie überhaupt kennt. Aber das andere Thema ist einfach DSA, DMA und all die anderen Gesetze, die machen ja Sinn. So. Die sollen uns schützen und die sollen die Unternehmen so ein bisschen einkumbeln. Ich hoffe wirklich, dass die EU da nicht zu dolle schwankt. Auf der anderen Seite, unser Finanzminister hat jetzt gerade erst. . Die Diskussion um eine Digitalsteuer weggewischt, weil man Rücksicht auf unsere Freunde in den USA nehmen muss, war seine Formulierung. Und das macht mir dann schon auch ein bisschen wenig Hoffnung. Ja, also Bin echt gespannt. Ja, also wir wissen ja, dass Zuckerberg Anfang des Jahres den DSA schon als institutionalisierte Zensur benannt hat. Rubio hatte im Mai schon mal gesagt, hatten wir hier auch darüber berichtet, dass alle. . die G für diese Zensur amerikanischer Unternehmen sich aussprechen, wie sie uns Verbote bekommen sollen. Also sowohl PolitikerInnen als auch im Zweifel, wir, die hier über sowas sprechen. Ähm äh also man kann schon sagen, diesen Kampf, den JD Vance hat damals gesagt, sollte DSA Maßnahmen gegen Ex erheben, würde man die Mitarbeit an der NATO überdenken. Also es ist sehr interessant und wir müssen das sehr, sehr genau beobachten. weil jeder Schritt der EU jetzt auf die USA zu im Bereich der DSA durchaus als erfolgreiche Lobbyarbeit amerikanischer Tech Bros verstanden werden könnte. Absolut. Die werden es auf jeden Fall, egal wie die Schritte aussehen werden, jedes Weichen wird auf jeden Fall ein großer Erfolg als großer Erfolg gefahren. Ja, das ist so. Wer das übrigens einer dieser Tech-Bros ist, über die wir eigentlich, die wir, also wir sind uns da glaube ich nicht ganz sicher, wie man das frame soll. Ich formuliere das jetzt trotzdem also. Einer dieser Tech-Bros, über die wir relativ lange eigentlich relativ positiv neutral vorsichtig sind. formuliert gesprochen haben, war Tim Cook. Tim Cook, der Apple-CEO, der hat jetzt sich mit Donald Trump getroffen am letzten Wochenende. und hat ihm erstmal gesagt, dass jetzt das Apple Manufacturing, wie heißt es, ich hab's noch nicht aufgeschrieben, Apple Manufacturing Program for the USA bla gestartet ist, dass nämlich ab sofort die die Gläser für die Displays von iPhones in den USA hergestellt werden sollen, also ungefähr wahrscheinlich 3% des iPhones oder so. Und hat eben da zum Start dafür, für diese Investitionsvorhaben in die USA. Also Tim Cook hat an Donald Trump einen 24-karätigen Sockel mit einem sehr großen Stück Glas mit einem Apple-Logo drauf geschenkt, um zu sagen, hier made in USA. Und das ja die Jahreszahl 2025. Ein sehr skurriles Bild. Diese ganze Zeremonie im Waisenhaus war absurd Aber ich glaube, es war auch die günstigste Bestechung, die man überhaupt da reinbringen kann. Okay, du hast einen Sockel mit 24 Karat Gold, prima und eine Scheibe Glas. Dafür kannst du jetzt irgendwie Chips ohne große Zölle wieder einführen und bist gut mit Trump. Also es war ein relativ günstiges Geschenk, finde ich. Dafür. Ja, also ich sehe das total. Also, weil ich hatte anfangs auch erst gedacht, oh nein, jetzt kippt auch Apple. Und dann guckst du das aber ganz genau an und du siehst dann halt so ein riesengroßes Stück Glas, auf dem ganz groß Made in USA draufsteht. Was Apple ja in den USA herstellt, ist nicht das Produkt, von dem sie Milliarden verkauft haben. Das iPhone sind nicht mal Tablets, nicht mal als Computer werden vollständig in den USA zusammengebaut, sondern das Glas des iPhones. So, das ist halt am Ende gar nichts. Aber zu sagen, hier made in USA, wir haben jetzt hier ein Domestic Program und fördern den Markt hier. Das ist in der Tat schon so ein bisschen zynisch und die Lesart, man will damit einfach nur Donald Trump besänftigen, der kann ich schon was abgewinnen, ehrlicherweise. Absolut. Also bin gespannt, mit welchem Geschenk Mark Zuckerberg demnächst aufprallt. Ich glaube, der hat ihm schon seine Seele geschenkt, ehrlicherweise. So, ich würde mit dir jetzt gerne in unsere Rubrik kommen. Aus technischen Gründen kann ich dir den Jingle nicht abspielen, aber ich versuche ihn so. Funktionen und Emotionen. Super. Live gespielt. Instagram möchte ein Autoscroll-Feature einführen, bei dem am Ende des Reels einfach das nächste Reel startet. Ein Feature, das kennen wir irgendwo her, oder? Das kennen wir irgendwo her, ja. Tatsächlich, also ich möchte es eigentlich nicht in 90% des Alltags, aber wenn ich während des Rasierens Reels ich auch vermissen manchmal. Ich hatte einen sehr spitzen Use Case für. Wow. Guckst du echt Reels beim Rasieren? Das finde ich beeindruckt. Was denn sonst? Rasieren finde ich ohne Scheiß ist das Schlimmste, was in meinem Leben als Zeitverschwendung irgendwie vorkommt. Vielleicht solltest du dich im Gesicht waxen. Au. Also ich verstehe dieses Autoscroll-Feature, aber weißt du, wozu das vor allem führt? Das natürlich wieder eine Masterma mit relativ kleinen Mitteln einfach nur die Klicks hochzutragen, die Reichweite hochzutreiben, weil halt die ganze Zeit. Also das Video hört halt nicht auf oder startet neu. Dass es ihn aber dann nicht mehr neu startet, finde ich wiederum schade, weil ich eigentlich diese, ich mag diese Spielart der Loops. Ja. Aber du musst es glaube ich eh bislang von Hand einschalten. Also mal sehen. Abwarten. Mal sehen. Dann arbeitet Instagram mit einem Feature mit dem Namen Pix. Und also, ich glaube, wir haben da schon mal in Teilen drüber gesprochen, es gibt jetzt erste Screenshots und ich verstehe es überhaupt nicht. Ich erkläre dir, was man auf dem Screenshot sieht und du kannst mir mal erklären, was das soll. Pix findet VR Maps und Notes auch überhaupt nicht. Und sieht aus wie so ein kleines, wie so ein Ordner auf dem iPhone oder so auf deinem Smartphone. So ein App-Ordner Und da kannst du draufklicken und kannst dann, wirst dann gefragt, add what you're into. Also wähle aus, was dich interessiert. Und dann hat dir in dem Screenshot jemand Horror eingegeben und konnte dann Horror als Filmgenreuswählen oder The Emitable Horror als Film. Und dann können oft mal andere Leute, die das auch auswählen, sich mit dir vernetzen darüber. Find overlap with friends who are all about it too. Okay. Boah. Ja, keine Ahnung. Hat Adam Moserri irgendwie seinen Sozialen wiedergefunden? Also auch Maps ist ja so ein so ein Freundevieh und Freundevieh, man geht jetzt überall wieder ins Sozial. Sozial rein, in so soziale Features. Finde ich eigentlich ganz spannend. Gute Beobachtung. Ja, stimmt. Aber ansonsten weiß ich, ich wüsste nicht, wann ich, warum ich dieses Feature nutzen sollte. Aber hey. Einfach, ich meine, Adam hat ja nichts besseres zu tun, als irgendwelche crazy Ideen in diese App zu klöbbeln. Ich glaube, Instagram wird viel eher die Alles-App als Ex. Ja, ist wirklich so. Vor allem das, was genau das finde ich auch so spannend. Man bekommt so das Gefühl, dass jeder, der eine Idee für ein Feature hat, das einfach mal bauen kann. Mach und gucken mach cool. Ja, führt aber dazu, dass offenbar Bugs auf der Strecke bleiben und die nicht behoben werden. Die Farrella hat. Bei Threads geschrieben. . Instagram braucht keines der aktuellen Updates, ich brauche nur eine Problemlösung, dass wenn ich Instagram aufmache oder einen Post sehe, der nach wenigen Sekunden automatisch verschwindet, weil sich der Feed neu aktualisiert. Ein Problem, das ich total kenne. Adam Massari hat geantwortet und sagt, das sollte doch schon seit mehr als sechs Monaten behoben sein. Siehst du es immer noch? Und darunter 163 Antworten von Leuten, die dasselbe Problem auch noch haben. Ah, schön. Ja, also entweder hat er sein Team nicht im Griff oder sie haben das nicht auf allen Plattformen behoben, sondern nur auf Android oder was auch immer. Also ich verstehe es nicht, aber ich habe das auch immer noch, jedes Mal, wenn ich Institute öffne. Geil. So und ähm, dann müssen wir noch kurz über Exprechend in den Funktionen und Emotionen. Ex-Plant Anzeigen in den Antworten des Grog-Chat-Bots zu schalten. Ja, das werden nicht die ersten sein, das werden nicht die letzten sein. Ähm. Ist ja nur eine Frage der Zeit. Auch OpenAI, etc. Wenn du danach irgendwas suchst, so zeig mir den besten Schlagbohrer, dann ist das nur eine Frage der Zeit, wann du, wann dir die KI antworten wird, hier sind drei der bestgeprüftesten, aber ich empfehle dir übrigens den von, weil der ist viel cooler. Und im Hintergrund läuft halt, dass du dann einfach drauf bieten kannst. Tatsächlich, also tatsächlich ist das ja für Marken irgendwie auch der einzige Weg, wirklich gezielt an an ein stetig größer werdendes Publikum zu kommen, weil ich nicht mehr als Marke und das ist ja das ist per se mein Job im Grunde genommen darüber nachzudenken wie erreichen wir Kunden über Social, über unsere Website, über Apps etc. pp über Newsletter. Und die große Herausforderung wird ja sein, wie schmuggle ich mich, schmuggel, ich mich in denn in diese KIs und wie garantiere ich auf einem, auf einem massiv personalisierten, auf einer massiv personalisierten Ausgabe, wie garantiere ich, dass ich da als Marke überhaupt auftauche oder als jemand, der Weil sie in ein Lebensgefühl transportieren will, ein Produkt transportieren will, etc. Und ich glaube, da gibt es nicht nur da gibt es nicht nur eine Marke, die darauf wartet tatsächlich. da irgendwie mit mit Werbung reingrätschen zu können. Ja, ich verstehe das. Vor allem für dich als Marketier verstehe ich das Argument total. Ja, gehe ich absolut mit, als Nutzer auch. Selbst als Marketier wünsche ich es mir. Aber seien wir realistisch. Es wird insbesondere bei Club wahrscheinlich einfach nicht überhaupt nicht als Werbung erkennbar sein. Und dann schreibst du, welches Auto soll ich mir kaufen? Und dann kommt als Antwort, um dein Budget zu vergrößern, könntest du auch ein bisschen Sportblett machen. Dazu gibt es eine kleine Geschichte noch zum Schluss. Ist eigentlich keine Versöhnlichkeit, das ist eher eine düstere Geschichte, aber der Umgang damit ist vielleicht ein bisschen versöhnlich, um damit rauszugehen heute. über Medien berichtet, über den Telegram-Bot der Tagesschau. Die Tagesschau hat ganz, ganz viele Ausspielwege. Sie haben dann Instagram, sie haben Facebook, sie haben TikTok, sie haben aber eben auch ein Telegram-Bot. bei dem morgens und abends Nachrichten zusammengefasst werden und dann ausgespielt werden, aber eben auch zwischendurch Einmeldungen. Und es ist einer Nutzerin aufgefallen, die darüber gestolpert ist, dass zwischen diesen Meldungen der Tagesschau die ganze Zeit dubiose Werbung. wie zum Beispiel für Sportwetten gezeigt werden und dass offenbar die Tagesschau auch an dieser Werbung Partikel Partizipiert, denn Telegram schüttet auch diese Gelder, die über diese Werbung generiert werden, in Teilen auch an die Nutzer aus. Und das ist nicht nur ein Verstoß gegen den Medienstaatsvertrag, <unk> 30. absolutes Werbeverbot in Online-Medien, sondern passt ja auch überhaupt nicht zu dem eigenen Wertekosmos und dem Wertesystem eines journalistischen Outlets, gerade wie der Tagesschau, die eben extrem ab von allen wirtschaftlichen Interessen arbeiten darf und arbeitet und haben deswegen als Folge dessen angekündigt, ihren Telegram-Bot einfach abzuschalten. Weil sie sagen, da machen wir nicht mit und es gibt eben keine Möglichkeit, und das sagt der NDR hier auch, wird von Übermedien zitiert, sie haben sehr, sehr genau geprüft, wie sie alle Einstellungen im Zusammenhang mit Monetarisierung deaktivieren können. Es gibt aber keine Möglichkeit, diese Werbung dort zu deaktivieren und auch nicht, dass man daran finanziell beteiligt wird, sondern das passiert einfach. Du wirst übrigens beteiligt, nicht in Euros oder Dollars, sondern in Toncoin einer Kryptowährung. Und die Tagesschau hat wohl im Umgang. ungefähr 200 Dollar Guthaben in Toncoins auf diesem Account mittlerweile angesammelt. Das Geld werden sie wohl nicht annehmen, hat Sender aber selber nicht mitgeteilt, wie sie sich damit jetzt verhalten. Ja. Schwierig einzuschätzen. Also ich ja, man sollte da halt sein, wo das Publikum ist. 200 Euro sind jetzt echt nicht Da krätscht, glaube ich, so ein bisschen die Werbefreiheit oder diese Zwangszungen zur Werbefreiheit rein. Ich fände es jetzt nicht nicht verwerflich auf Telegram weiter faktenbasierte Sachen eines öffentlich-rechtlichen zu haben, das jetzt abschalten zu müssen, ist eigentlich ein Downer. Schwierige Situation, schlichtweg. Ja, aber also ich glaube, der Downer ist aber doch das Telegram, dass sie überhaupt nicht dir zur Option stellt, ob deine Inhalte neben Werbung auftauchen soll oder nicht. Prinzipiell schon, klar. Also bei YouTube kannst du sagen, nicht monetarisieren, fertig. Ja, und das vor allem aber dann eben solche dubiosen Anbieter werben. Ist natürlich noch ein viel größeres Problem. Also die 200 Euro hin oder her, würde ich dir zustimmen, da könnte man sogar drüber diskutieren, ob wenn das Geld nicht abgerufen wird und irgendwo liegt, kann man, wie gesagt, müsste man darüber diskutieren und muss am Ende auch einen Richter entscheiden oder eine Richterin. Aber. Möchtest du, dass neben deinen Nachrichten Werbung für Sportwetten auftaucht, die möglicherweise sogar dann Leute dazu veranlasst, sie anzuklicken? Weil das kannst du nicht ausschließen. Wir wissen, dass kein Kryptoscam dieser Welt würde weiter vorangetrieben werden, wenn ihn niemand nutzen würde. Also Das scheint Leute ja anzulocken und deswegen würde ich sagen, das ist eigentlich das Problem. Ja, aber das Problem hast du ja in jeder anderen Online-Plattform auch. Also, ja, Twitter, äh, Ex und Meta schütten dann nicht aus, aber am Ende, auch da hast du ja keinen Einfluss. neben welchen komischen Anzeigen deine Inhalte auftauchen. Also. Ja, aber der taucht dann nicht in deinem Absenderkanal auf Also, weißt du, wenn jetzt in deinem Profil, ja doch, bei Ex glaube ich schon, bei Ex ist das so, aber wenn jetzt bei Instagram in deinem Profil, du hast da ein Raster von neun Bildern und das in der Mitte des Bilds ist aber eine Werbung für eine Sportwettenplattform, dann hätten wir hier auch ein. . Und nach der Logik muss man sagen, bei X passiert das schon. Da ist zwischen deinen Tweets das eine Werbung. Stimmt. An der du immerhin nicht mitverdienst. Es sei denn, du willst. Immerhin. Und zahlst dafür, damit du mitverdienen kannst. Naja, so enden wir heute. Ein bisschen versöhnlich immerhin, aber vielleicht auch nicht. Ja, ich hätte vielleicht noch was ganz Persönliches. Und zwar höre ich gerade einen Podcast, die helten unsere Kindheit. Da geht es um die Erfinderin von Benjamin Blümchen und ähm Bibi, der Hexe Und Peter Lustig, die beiden waren nämlich mal verheiratet, haben sogar einen eigenen Sohn und das ist eine sechsteilige Podcast-Serie, ich glaube, vom Deutschlandfunk. Und das ist einfach Wholesomeness pur. Ich habe gestern die letzte Episode gehört. Das, was holsam ist zum Abschalten einfach. Das klingt total fantastisch, weil das, finde ich, ist ja der perfekte. Kern der Versöhnlichkeit des Tages, dass man Wholesomeness irgendwie schafft, dass man Inhalte guckt, bei denen du an keiner Stelle Bauchschmerzen kriegst, sondern immer denkst, ach, schön. Also vielen Dank, schöne Idee. Ich wünsche allen, die bis hierhin zugehört haben, eine wundervolle Woche. Einen wundervollen Wochenstart, einen fantastischen Montag. Trinkt mal ein Wasser, passt auf euch auf. Wir hören uns wieder am Mittwoch dann wirklich mit dir von Gelen.

56:04 Thomas Gigold

Es sei denn, irgendwas kommt mal wieder dazwischen, aber wir versuchen das. Danke dir, lieber Thomas, und bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Danke.