Der DSA wird kommen – ob Twitter will oder nicht. Also überlegt man im Unternehmen offenbar besser schon jetzt, welches Framing eigentlich dabei hilft, möglichst wenig Arbeit damit zu haben. Das Problem nur: Die EU wird das wohl nicht mit sich machen lassen.
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Grüß dich, Gavin. Hallo Dennis. Halleluja, heute ist Tesla-Tag bei Elon Musk. Also eine kurze Gassi-Runde.
00:15 Dennis Horn
Ja, das schnelle Zähneputzen mit uns.
00:17 Gavin Karlmeier
Ja, mal gucken. Wir haben ja letztens festgestellt, wenn wir auch nur eine Reihe von Themen haben. Plötzlich sind wir doch viel länger, als wir eigentlich dachten, dass wir werden. Vielleicht schaffen wir es mal knackig.
00:26 Dennis Horn
Ja, das liegt vor allem immer daran, wenn ich Gefühle zu Themen habe, bei denen du es nicht erwartest.
00:31 Gavin Karlmeier
Ja, vielleicht auch deswegen. Kleiner. Nachklapp zu Ron DeSantis nochmal. Wir werden ihn nicht los, ne? Wir werden ihn nicht los und The Information hat geschrieben, das ist einfach nochmal amüsant. Zu diesem Twitter Space, bei dem Ron DeSantis seine Präsidentschaftskampagne vorgestellt hat. Es ist ja noch immer nicht der genaue Grund für die Störung bekannt, aber Twitter hat wohl schreibt the Information Vor ein paar Wochen die Zahlungen für eine spezielle Software eingestellt, die Internetdienste mit hohem Datenverkehr verarbeitet, einschließlich der Live-Audio-Funktion von Twitter. So eine Person mit direkter Kenntnis der Entscheidung. Das ist so witzig.
01:17 Dennis Horn
Das ist so unglaublich witzig, weil das so ein, ach, das ist so, du tust vorne was rein, hinten kommt was raus und alle sind überrascht. Ja.
01:25 Gavin Karlmeier
So ist das nämlich. So, aber jetzt zu den Themen. Heute. Uns ist ein offener Brief aufgefallen, den Twitter selbst formuliert hat an die Europäische Union.
01:38 Dennis Horn
Das klingt ja nach einem fantastischen Thema. Übrigens darf ich ganz kurz einen kleinen Funfact dazu reinschieben. Das Design dieses Briefkopfes. . Ist eine Standardvorlage von Pages. Das ist kein Scheiß. Die sieht exakt so aus, woher ich das weiß. Ich benutze sie auch für meine Rechnungen. Es ist exakt derselbe Look.
02:02 Gavin Karlmeier
Wie schön, es wurde einfach nur oben der blaue Balken oder der Balken in die Twitter-Farbe verändert, ein Vogel draufgeklebt.
02:10 Dennis Horn
Genau.
02:11 Gavin Karlmeier
Und schon kann Nick Pickles, so heißt der Head of Global Government Affairs of Twitter, Ähm da ein offiziell aussehendes Schreiben drin formulieren. Ja. So, was steht drin? Du hast es gelesen. Ich hab dir da reingeschrieben, kannst du es vorher lesen. Hier ging eine Absprache falsch. Nick Pickles schreibt: Twitter teilt die Auffassung, dass es wichtig ist, ein sicheres und freies Internet in der Europäischen Union zu bewahren. Und schätzt den kontinuierlichen Austausch und die Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihren Teams im Hinblick auf den richtigen Rechtsrahmen, der die Nutzer schützt und gleichzeitig den Grundprinzipien der Meinungsfreiheit treu bleibt, sehr. So geht es erstmal los. Und dann geht Twitter in so eine Verteidigungshaltung. Die Twitter-Regeln geben klare Richtlinien vor, was erlaubt ist, und sie werden sich weiterentwickeln, wenn sich Verhaltensweisen oder Bedrohungen enden. Und während Twitter seine Transformation fortsetzt, die für die Sicherung seiner finanziellen Zukunft unerlässlich ist, haben wir uns mit Ihnen und Ihren Teams nach der Vorlage unseres ersten Berichts. . Im Rahmen des überarbeiteten Freiwilligen EU-Verhaltenskodizes für Desinformation ausgetauscht Und Twitter hatte währenddessen eine Reihe von Bedenken geäußert, auf Bereiche verwiesen, in denen die Dienststellen unterschiedlich vorgehen. und unterschiedliche Ressourcen zur Verfügung haben. Und wir waren der Meinung, dass der Codex mehr Flexibilität benötigt, um sicherzustellen Dass er sich an die verschiedenen Modelle der Unternehmen zur Bekämpfung von Desinformation anpasst.
03:51 Dennis Horn
Wir verstehen, wo das hier gerade hingeht, ne?
03:53 Gavin Karlmeier
Ja, ja. Und nicht, lassen wir noch kurz, es geht noch ein Stück weiter, und nicht zu einem Prozess wird, den nur die größten Unternehmen einhalten können, wodurch die marktbeherrschenden Akteure weiter gestärkt Und Innovationen erstickt werden. Mit anderen Worten, Twitter wirft der Europäischen Union hier vor, dem Unternehmen Bürokratie aufzuhalten. So verstehe ich das. Diese Bedenken wurden nicht ausreichend berücksichtigt. Wir sind der Meinung, dass wir leider keine andere Wahl haben, als uns als Unterzeichner zurückzuziehen. Bitte seien Sie versichert, dass Twitter sich weiter verpfli Pflichtet, den Digital Services Act in vollem Umfang einzuhalten und die Risiken von Desinformation innerhalb des Rahmens des Digital Services Act auf eine Art und Weise zu behandeln, die den einzigartigen Dienst von Twitter widerspiegelt und die Rechte und die Sicherheit der Nutzer schützt, da wir das Ziel verfolgen, der globale Stadtplatz
04:50 Speaker 4
Oder Marktplatz des Internets zu werden.
04:56 Gavin Karlmeier
Wir stehen weiter zur Verfügung, freuen uns auf Fortsetzung der Gespräche und so weiter und so fort.
05:03 Dennis Horn
Also für mich liest sich das so. Ist ja schön und gut, dass ihr, liebe EU, jetzt eine Richtlinie für Desinformationen habt, aber solange ihr uns vorschreibt, dass da auch Menschen sitzen. die sich darum kümmern müssen, können wir das leider nicht erfüllen, deswegen versucht es doch mal ein bisschen flexibler zu gestalten. . Aber ach so, dieses Gesetz, ja, ja, da halten wir uns natürlich dran. Das ist so meine Zusammenfassung dieses Briefes.
05:25 Gavin Karlmeier
Also ich finde ganz interessant, was eben aus diesem Halbsatz spricht. Wir werden das umsetzen in einer Art und Weise, die Twitters Einzigartigkeit unterstreicht und gleichzeitig eben die Nutzerrechte und Sicherheit schützt. Und das ist ein In Stellung bringen, so in meiner Lesart Dieses Redefreiheitsansatzes von Elon Musk gegen den Digital Services Act und deswegen glaube ich, das könnte noch spannend werden. Ja, würde ich dir zustimmen.
05:51 Dennis Horn
Ja, das liest sich tatsächlich nach dem nach einem nach dem Beginn eines Framings. dass wir hier wahrscheinlich öfter erleben werden. Also allein diese Einzigartigkeit hier zu unterstreichen, die ist zwar da, aber das ist nichts Gutes, liebes Tötter.
06:07 Gavin Karlmeier
Wir arbeiten hier im Podcast ja auch unter anderem daran, das politische Bild zu zeichnen, in dem Elon Musk so zu sehen ist. Wir hätten dann noch ein Beispiel, über das wir kurz. sprechen sollten. Elon Musk hat am Samstag ein angebliches Zitat gepostet von Voltaire, dem französischen Philosophen. To learn who rules over you, simply find out who you are not allowed to criticize. Also um zu erfahren, wer über dich herrscht, musst du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst. Das Bild enthält noch einen Text am unteren Rand, der sich darüber lustig macht, dass man Kinder mit Leukämie nicht kritisieren dürfe. Ein bisschen weird, sieht dann aus wie so ein Screenshot, wo das dann irgendwo mal auftauchte und runter stand. Und dieses Zitat stammt nicht von Voltaire, es stammt von einem Neonazi. Von einem Holocaust leugnen, nämlich Kevin Alfred Strom, der das vor 30 Jahren in einer Radiosendung so gesagt hat. Und das wird aber oft. Von Rechten auf Twitter geteilt, die auch zur jüdischen Weltverschwörung posten, eine antisemitische Verschwörungstheorie, über die wir ja auch schon hier sprachen. Und das ist alles. Kein Zufall mehr. Also, das kann kein Zufall mehr sein, wenn Elon Musk solche Dinge postet. Er ist schon oft kritisiert worden für rassistische und antisemitische Postings. Leugnet das immer wieder, obwohl ja völlig klar und offenbar dort zu sehen ist in seinem Profil, was er da postet, während er gleichzeitig ganz Twitter in eine entsprechende Richtung lenkt.
07:32 Dennis Horn
Ja, hundertprozentig. Also das Traurigste daran ist, dass selbst die harmloseste Lesart, die man da noch anwenden könnte, also die, Elon Musk findet das irgendwie witzig, diese Form der Memes zu teilen. Selbst die unterstellt ja trotzdem, dass sein Mindset, sein ganzes Welt eine ganze Weltanschauung, einer absoluten antisemitischen, desinformierenden, rassistischen Grundlage hat. die du, die, die einfach nicht mehr vertretbar ist. Und dass er einfach nicht, äh dass es auch nicht endet mit diesen, mit diesen Tweets und diesen Dingen, die er da veröffentlicht. Es zeigt ja, dass das ein absoluter Stinkefinger an die komplette demokratische Welt ist, die er da eigentlich ausstreckt, wenn man mal ganz ehrlich ist.
08:20 Gavin Karlmeier
Ja. Um zu erfahren, wer über dich herrscht, musst du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst. Und währenddessen lässt sich Twitter beherrschen von Menschen, die man nicht kritisieren darf, zum Beispiel von Recep Tayyip. Erdogan und anderen Staatenlenkern, deren Zensurforderungen Twitter nachkommt. Elon Musk hat sich ja selbst mal. So kurzer Rückblick als Absolutist für die Redefreiheit bezeichnet. Hat man gesagt, darf jemand, den Sie nicht mögen, etwas sagen, was sie nicht mögen? Wenn das der Fall ist, haben wir Redefreiheit. Und hinzugefügt, Twitter sei Sehr zurückhaltend beim Löschen von Dingen. Aber er hat Zensurforderungen der türkischen Regierung nachgegeben, hat Konten und Tweets löschen lassen. Im Interview mit der BBC übrigens vor einer Weile gab es auch eine Frage, ob Twitter einen Dokumentarfilm über den indischen Premierminister auf Wunsch der Regierung dort entfernt habe. Elon Musk hat geantwortet, da wisse er nicht, was passiert ist. Ah ja.
09:13 Dennis Horn
Das ist die einfachste Antwort an dem Punkt.
09:16 Gavin Karlmeier
Matthew Iglesias, Kolumnist bei Bloomberg, der ist hier auch schon zwei, dreimal aufgetaucht. Elon Musk beschimpft ihn sehr gerne auf Twitter, hat am Sonntag einen Artikel getwittert. Indem er schrieb, Twitter sei den meisten Aufforderungen von Regierungen nachgekommen, zuletzt, seit Elon Musk an Bord ist. Elon Musk schreibt dazu. Du bist so ein Dummkopf. Zeig uns bitte, wo wir eine echte Wahl hatten und wir werden das rückgängig machen. Und das ist natürlich irre, weil Twitter ja jahrelang vor ihm gezeigt hat: es gibt diese Wahl. Also ich weiß gar nicht mehr, was ich dazu noch sagen soll.
09:50 Dennis Horn
Es passt schon immer wieder in dieses Bild des rechtschaffenden Elon Musk, der einfach so lange vor Gesetzen spurt, bis er an einem Punkt ist, an dem er das nicht mehr muss. Und äh, wo die eigene Verantwortlichkeit immer nur so weit geht, wie das, was man tut, eben für sich selber gilt. Und dementsprechend finde ich, dass es natürlich halt lächerlich ist sich jetzt hinzustellen und sagen, wir hatten ja keine Wahl. Und diese Gesetzesmäßigkeiten über alles zu stellen, wobei es aber immer nur zutrifft auf Länder, in denen absolutistische Regimes herrschen.
10:23 Gavin Karlmeier
Da ist mir noch diese Dinge, die er dazu auch in dem BBC-Interview gesagt hat, nochmal untergekommen. Ich war, also da bin ich sprachlos ob der zur Schau gestellten Naivität. Elon Musk sagt, wir können nicht über die Gesetze eines Landes hinausgehen, wenn wir die Wahl haben, also da haben wir ja auch schon drüber gesprochen, dass er das ja in den USA trotzdem sehr gern macht. Wenn wir die Wahl haben, entweder unsere Leute gehen ins Gefängnis oder wir halten uns an die Gesetze, werden wir uns an die Gesetze halten. Wenn die Menschen in einem bestimmten Land gegen eine bestimmte Art von Rede sind, sollten sie mit ihren gewählten Vertretern sprechen und an Gesetze erlassen, das dies verhindert. Mit freier Rede meine ich einfach das, was mit dem Gesetz übereinstimmt.
11:02 Speaker 4
Das hat er gesagt.
11:03 Gavin Karlmeier
Also ihm ist noch nicht untergekommen, dass es Länder gibt, wo es keine gewählten Vertreter gibt. Und wo man nicht sich gegen eine bestimmte Art von Rede wehren kann.
11:17 Dennis Horn
Also, ja, wo bleiben denn die offenen Briefe nach Indien oder in die Türkei?
11:21 Gavin Karlmeier
Naja, also was er zumindest macht, ist ein Handshake mit dem chinesischen Außenminister schien gang. Die sehen wir währenddessen heute von Elon Musk auf Twitter. Da hat er für Tesla gesprochen. Haben wir ja heute eingangs gesagt, er hat seinen Tesla-Tag heute und spricht sich dagegen aus, Lieferketten zu entkoppeln oder zu unterbrechen. Und Tesla sei bereit. sein Geschäft in China auszubauen. Sagt der Inhaber von Twitter. Also das ist der offenliegendste Interessenkonflikt, der nur möglich ist.
12:00 Dennis Horn
Und es ist doch irgendwie ein, also es ist so wahnsinnig frustrierend, wenn man solche Leute sieht, die in freien Gesellschaften irgendwie aufwachsen oder zumindest groß werden, in dieser freien Gesellschaft dann zu Geld und Ruhm und Reichtum gelangen und dann die Länder unterstützen, in denen Leute eben unterjocht werden, weil sie, weil es diesen Leuten dann dort egal ist. Also so einem Elon Musk, der jetzt sagen kann, hey, ich kann ja China unterstützen, weil selbst hier in China wäre ich mit meinem Reichtum und meinem Standing, gehöre ich immer noch zur Elite. Und das ist so ein unsoziales Verhalten und das ist nicht erträglich.
12:37 Gavin Karlmeier
So. Also heute haben wir mal ordentlich über die Zustände abgekotzt. Ich könnte noch stundenlang weiterkotzen.
12:45 Dennis Horn
Dieser Typ, ich überlege, wie man das irgendwann wieder aus dem System kriegt, sich die ganze Zeit mit diesen Menschen zu beschäftigen.
12:54 Gavin Karlmeier
Vielleicht müssen wir irgendwann das, was wir hier ein Jahr gemacht haben, auch für uns nochmal aufarbeiten. Ey, wirklich. Mach mal einen Podcast drüber. Haken dran dran. So. Übrigens, viele wissen nicht, dass es neben den Hashtags, und das klingt dann immer wie so ein Witz, auch Cashtags gibt. So, da kann man einfach ein Dollarsymbol statt einer Raute davor setzen. In der Regel macht man das bei den Börsenkürzeln der Unternehmen, also zum Beispiel Dollar TSLA für Tesla oder so. Ja, und wenn man jetzt auf Cashtags klickt, wenn sie einem überhaupt mal unterkommen, ähm Dann kriegt man jetzt die Echtzeitanzeige der Aktienbewegung zusammen mit ein paar anderen Informationen. Angezeigt. Also ein wenig mehr Mikromanagement und ein wenig mehr Everything App. Aber daran wurde jetzt gearbeitet. Twitter sagt selbst Es gibt eine ganze Reihe junger InvestorInnen, die sich auf die Plattform verlassen, wenn es um wichtige Neuigkeiten geht. Und zwei Drittel der Tweets über Wirtschaft und Finanzen stammen von NutzerInnen im Alter von 18 bis 34 Jahren. Und da gibt es die Einschätzung unter anderem von Social Media Today, dass das eine Chance ist für Twitter aus so Kapitalinteresse Kapital zu schlagen, also Kryptowährungen, verwandte Trends wie NFTs. Und eben auch der Aktienhandel im Gepäck mit so jungen Broker-Apps und so. Also für die libertäre Bubble, ne? Also so Zielgruppen. Mäßig gar nicht so falsch wahrscheinlich.
14:43 Dennis Horn
Nee, also wenn man das mal kurz komplett entkoppelt von allen, finde ich das übrigens sogar einen super geschickten Move, sich hier eine Partnerschaft mit so einer Börsenplattform zu suchen. Und diese Börsenkurse direkt einzubetten. Wir kennen das von Fußballspielen, dass das Ergebnis dort angezeigt wird oder Footballspielen. Wenn du auf den Hashtag klickst. Und diese Cashtags, die gibt es ja schon immer und jeder hat die mal versehentlich irgendwo gesetzt und festgestellt, das kann man ja anklicken. Ich finde das, also mal so, wenn ich das so von allem gelöst sehe, finde ich das eigentlich einen sinnvollen Schritt, einen klugen Schritt. Was du sagst, stimmt aber natürlich auch und dass Elon Musk als Kind des Geldes schon immer für diese ganzen Themenbereiche eine gewisse Vorliebe hatte. Ist ja auch kein Geheimnis. Und dass er irgendwie damals dieses Praktikum in der Bank gemacht hat und die Plattform gerne in so eine Welt schieben möchte. Da haben wir schon so oft drüber gesprochen und auch darüber, dass diese ganze, das Flirten mit der Krypto-Bubble auch schon sehr früh eigentlich in der in der neuen DNA des neuen Twitters irgendwie vorgesehen war, haben wir auch schon früh diagnostiziert. Ich finde das folgerichtig und das ist aber mal eine Entwicklung und eine Funktion, bei der ich sagen muss, ich finde das irgendwie. . Sogar ganz cool. Als jemand, der aber auch 0 Euro in Aktien investiert. Also ich habe, thematisch habe ich davon nichts.
15:58 Gavin Karlmeier
Dann haben wir noch XAI, das KI-Unternehmen von Twitter, hat jetzt einen großen Teil des freien Cloud. Speicherplatzes von Oracle aufgekauft. Und man hört das von Startups, die selbst bei Oracle nachgefragt haben, ob es noch irgendwie Kapazitäten gibt. Und dann offensichtlich einen gerade nicht so einfach geerntet haben, weil das alles an XAI ging. Interessant. Voll interessant. Ja, also da stehen wir ja auch offenbar so langsam vor einer Bekanntmachung oder davor, dass sich da ein bisschen was Konkreteres mal rausschält, was denn da gerade wiederum entsteht. Aber das noch der Vollständigkeit halber. Ja, ich hoffe, dass wir noch ein bisschen Zeit haben, bis XAI da an den Start geht.
16:51 Dennis Horn
Aber ich finde das total spannend, dass Twitter da offensichtlich Serverplätze bucht von anderen, also XAI, nicht Twitter, und frage mich, warum Ein Unternehmen, das in der ganzen, in seinem ganzen Gehabe eigentlich, und damit meine ich die ganze X-Corporation, also alles, was darunter liegt. sich die ganze Zeit auf so Isolation und wir machen hier unser eigenes Ding, lasst uns alle in Ruhe und das Entkoppeln von irgendwelchen Partnerschaften und so, dass sich darauf konzentriert, hier jetzt offenbar einfach offene Serverplätze zubucht. Also ich weiß, dass das ein geschäftsübliches Branchenübliches Verhalten ist, aber irgendwie passt das nicht ganz in die Kommunikation von wir machen hier so unser Ding, finde ich. Ja, das stimmt. Ist der eine Gedanke. Der andere Gedanke, den und mit dem können wir glaube ich auch enden, wenn du sonst nichts hast. Und zwar hat mir Richard einen Gedanken geschrieben über Twitter. Da kriege ich manchmal noch mit, was da so geschrieben wird. Der hat uns darauf hingewiesen, dass Marco Buschmann ja am 4. April angekündigt hat, dass ein Bußgeldverfahren gegen Twitter eingeleitet wird und dass seitdem wir alle nichts mehr davon. . gehört haben. Also wir wissen nicht, wie hoch das ist, ob Twitter das bereits gezahlt hat, ob da überhaupt was eingegangen ist und so. Und dann habe ich mich gefragt, ob das überhaupt noch Gültigkeit hat, wenn das Unternehmen inzwischen An denen dieser Booscape Bescheid mal ging, das Unternehmen gar nicht mehr existiert, weil es in die X Corporation aufgegangen ist.
18:18 Gavin Karlmeier
Oder es gibt da ein Konstrukt, das das dann einfach an den Rechtsnachfolger übergeht.
18:22 Dennis Horn
Das weiß ich nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass das relativ schwierig ist für eine deutsche Behörde, an einen amerikanischen Rechtsnachfolger einen Bußgeldbescheid zuzustellen.
18:31 Gavin Karlmeier
Vielleicht schreiben wir mal dem Bundesamt für Justiz. Vielleicht machen wir das mal.
18:37 Dennis Horn
Ich fände das sehr spannend.
18:38 Speaker 4
Gut. Aber dann reden wir morgen erst wieder drüber. Ja, machen wir so. Bis morgen. Bis morgen.