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Folge 192 · 24. August 2023 · 59 Min.

Kollektive Annahmen

mit Dennis Horn

LinkedIn ist jetzt cool, Google möchte mehr Social wagen und X fährt die Karre an die Wand, offenbar. Eigentlich ist alles wie immer, nur, dass man bei „Haken dran“ jetzt auch über Twitch spricht.

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Grüß dich, Kevin. Hallo Dennis. Wie geht's? Ja, ich sitze gerade in einem. Ich habe die Klimaanlage an heute. Ich sitze nämlich wieder in einem Auto. Und ohne Klimaanlage würdet ihr mich hier. Sterben hören.

00:21 Dennis Horn

Ohne Klimaanlage keine Competition. So ist es. In diesen Tagen. Ach du, mir geht's gut. Ich wurde heute ein bisschen nostalgisch und hab mich gefragt, ob du den Engländer vom Saturn kennst. Kennst du den Engländer vom Saturn?

00:38 Gavin Karlmeier

Also warte mal, lass mich kurz sortieren. Also Saturn ist eine Elektronikfachmarktkette und ein Engländer ist das nicht so ein Schraubenschlüsseldings.

00:47 Dennis Horn

Nee, nee, nee, nee, nee. Tatsächlich, der Typ kam aus England. Achso. Hat im Saturn gearbeitet, so in diesem Ursaturn am Hansar in Köln. Und der war sozusagen die analoge Form von Shazam. Also, wenn du bist wirklich, wenn du einen Song nicht kanntest, du hast ihn im Radio gehört und du hast dich mit Freunden, als es noch kein Internet gab, du hast dich mit Freunden unterhalten, so was ist das für ein Song, ne? Und du konntest nur summen. So Und keiner kannte das, dann bist du zu diesem Engländer gegangen und der konnte dir sagen, was für ein Song das ist. Der kannte alles

01:22 Gavin Karlmeier

Mir wurde gestern gesagt, vorgestern, dass ich mich doch nicht immer so über dein Alter lustig machen solle.

01:31 Dennis Horn

Das läuft ja gut dein Vorhaben jetzt, wenn du das schon wieder in Stellung bringst. Deswegen sage ich dazu nichts. So. So, und ähm. Also, so geil die Digitalisierung ist, aber an den Punkt sind wir ja noch nicht gekommen. Ja, dass du einfach, weiß ich nicht, Shazam öffnen kannst und summst. Und dann machst du. Ich glaube, es gibt's Jetzt gibt es das. Achso, ist Soundhound nicht sowas? Weiß ich nicht, aber so richtig breit, also jetzt testet YouTube das in der Android-App. Habe ich mich heute daran erinnert gefühlt und ich habe gedacht, wir müssen ja mal langsam unseren Blick auf Social Media hier ein bisschen weiten. Das fühle ich mal als Einstiegsgeschichte mit

02:12 Gavin Karlmeier

Ja, das ist eine tolle Geschichte. Sollen wir Sounddorn direkt mal live testen, ob das nicht aufpasst? Hast du das? Ja. Ich habe das jetzt gerade runtergeladen. Ja. Was für ein Lied soll ich denn so um, sag mal.

02:21 Dennis Horn

Äh, äh, weiß ich nicht. Also was Schönes. Dö dö.

02:26 Gavin Karlmeier

Ja machen.

02:29 Dennis Horn

Und?

02:30 Gavin Karlmeier

Suche läuft.

02:33 Dennis Horn

Smoke on the water, die Purple, tatsächlich. Funktioniert. Mach mal was so ein bisschen unauffälliger. Also das ist ja mega auffällig, aber mach mal. Irgendwas, was so Robbie Williams. Wie sollen wir denn Robbie Williams suchen? So ungefähr? Ja, ja. Aber das ging leider schon so ein bisschen in Otto Walkes Richtung.

03:02 Gavin Karlmeier

Ah ja, also hier steht meine Entdeckung. Hä? Ist Ultra Soul von der Band BZ. Naja, so.

03:10 Dennis Horn

Hat nicht geklappt. Also mit so richtig KI-Power dahinter von YouTube, ich bin mal gespannt. Ich ja auch, das könnte funktionieren.

03:16 Gavin Karlmeier

Wird jetzt so ein Test erstmal sein. Finde ich geil. Und finde ich auch genau an dem richtigen Ort, weil genau dort würde man es erwarten. Ich könnte mir auch vorstellen, dass das eine Sache ist, die man sich bei TikTok sehr genau anschaut übrigens Für Spotify wäre es auch gut. Ja, oder auch für Shazam übrigens.

03:30 Dennis Horn

Ja, oh ja, und für Shazam. Also, das vielleicht als. Launiger Anstieg, bevor wir uns wieder diesem Vogel hier widmen, über den Gregor Honsel in der MIT Technology Review jetzt geschrieben hat. Das fand ich sehr schön. Elon Musk als Twitter-Chef Kommt er ihm gelegentlich vor wie ein Kapitän, der in der Bordbar neue Cocktails entwirft, während sein Schiff gerade aufs nächste Rift zuläuft? Das ist perfekt. Damit willkommen zurück zu Hakendran Nummer 192. Wir starten heute mit den Community Notes. X hat die jetzt in ein paar weiteren Ländern in den Regelbetrieb geschickt, nämlich in 23 europäischen Ländern. schreibt selbst, die sind bisher dort nur begrenzt sichtbar gewesen, was das übliche Vorgehen ist, während man misst, wie hilfreich die Community Notes für Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven sind. Und jetzt ist ausgerollt in so Ländern wie Österreich, der Schweiz, Italien, Kroatien, Norwegen, Griechenland. Polen, also einmal quer durch Europa. Deutschland fehlt auf dieser Liste, ich glaube, weil man die bei uns jetzt schon normal sehen kann mittlerweile.

04:43 Gavin Karlmeier

Wahrscheinlich sind wir schon einfach da.

04:45 Dennis Horn

So und ähm Da schreibt X, um eine lokale Mitwirkenden-Community anzukurbeln für die Community Notes, gewähren wir Pilotmitwirkenden. In der Regel die Möglichkeit, vom ersten Tag an Notizen zu schreiben, ohne den normalen Prozess zum Erwerb von Schreibfähigkeiten durchlaufen zu müssen. Also ohne erste Klasse abgeschlossen zu haben. Genau, so. Also mal kurz der Blick darauf, was das ist. Weil jetzt viele Länder das Pilotprojekt verlassen. Und die Gemeinschaft der Mitwirkenden wächst, schreibt X, werden wir damit beginnen, von den Mitwirkenden in diesen Ländern zu verlangen, dass sie sich Schreibfähigkeiten aneignen. Mitwirkende, die schon eine Bewertungsauswirkung von fünf und mehr erreicht haben, oder die ihre Fähigkeit, hilfreiche Notizen zu schreiben, durch eine Schreibauswirkung von 1 und mehr unter Beweis gestellt haben. Die haben die Fähigkeit, Community Notes zu verfassen. Andere müssen das erst noch freischalten. So, also Bewertungsauswirkungen von 5 und mehr. Das heißt, du musst schon mal vorhandene Communities bewertet haben.

05:57 Gavin Karlmeier

So?

05:58 Dennis Horn

Community Notes und geschrieben haben mindestens eine. So. Und dann bist du regulär in diesem Kreislauf mit drin.

06:07 Gavin Karlmeier

Das ist ein spannender Zeitpunkt, weil ich habe in meiner Ex-App heute eine Push-Nachricht bekommen. Ja. Und die lautet, gut gemacht. Du hast für Einfluss durch Bewertungen den Wert 5 erreicht und damit die Fähigkeit freigeschaltet, kollektive Anmerkungen zu schreiben. Ja. Das heißt, ich bin jetzt einer von denen, die nachweislich schreiben können.

06:26 Dennis Horn

So, und ich finde es wegen einer anderen Geschichte noch einen ganz interessanten Zeitpunkt. Stefan Niggemeier hat ein Posting veröffentlicht. Da geht es um einen Beitrag der FAZ auf X. Und zwar Mh, schreibt er, er weiß nicht, ob es der FAZ hilft, wenn ihre Werbung in den Community Notes als irreführendes Clickbait bezeichnet wird. Das ist ein Beitrag vom 16. Juni. Da hat die FAZ einen Artikel drin beworben mit dem Titel Privatpatient für 50 Euro. Und der Teaser-Text heißt: Kassenpatienten bekommen beim Facharzt oft erst nach wochenlangen, kommen beim Facharzt oft erst nach wochenlangem Warten dran. Mit Geld lässt sich die Sache abkürzen. Manchmal ist das überraschend günstig. Also ein Artikel, der darüber schreibt, dass auch. Otto normal gesetzlich Versicherte ihre Leistungen beim Arzt selbst zahlen können und dadurch wie Privatpatienten behandelt werden. So, darum geht es sozusagen. Also man kann sich über den Zustand natürlich beschweren, das soll jetzt hier nicht unser Thema sein. Aber darunter findet sich eine Community Note Die wie folgt lautet: Bei der Werbung handelt es sich um Clickbait, um User dazu zu bewegen, einen kostenpflichtigen Artikel zu lesen. Eine private Krankenversicherung kostet selbstverständlich mehr als 50 Euro. Auf dem Bild wird ein anderer Betrag als in der Headline gezeigt. Tatsächlich steht in der Headline was von 50 Euro, Privatpatient für 50 Euro. Auf dem Bild sind 20 Euro zu sehen. Das ist eine Textbildschere. Und kostenlose Info über Krankenversicherungen hier. Doppelpunkt. Krankenkassen. de und dann Link.

08:14 Gavin Karlmeier

So. Finde ich mega. Ich finde, das muss man mal ganz kurz sagen, von all den Sachen, die wir so An Verschlechterungen an Ex erleben ist doch die grundsätzliche Einführung der Community-Nodes doch eine Sache, die ich eigentlich so Bei der ich mich frage, warum erleben wir die nicht in anderen sozialen Netzwerken auch, diese Entwicklung?

08:33 Dennis Horn

Ja, also eigentlich frage ich mich das auch, aber jetzt würde ich hier mal ein bisschen Kritik an dieser Community-Note üben.

08:39 Gavin Karlmeier

Ja.

08:40 Dennis Horn

So, also erstens Diese die diese Bewerbung von Inhalten ist kein Clickbait. Teasen ist kein Clickbait. Also ich nehme das jetzt mal kurz auseinander und danach komme ich zu meinem wichtigsten Punkt. Erstmal finde diese Community-Note, über die wir hier sprechen, schwierig. Teasing ist kein Clickbait. Clickbait ist, wenn du jemanden bewegst, auf eine Seite zu gehen und das, was versprochen wird, auf dieser Seite nicht eingelöst wird. Es wird aber hier eingelöst. Es ist ein korrekter Teaser bis auf diese Textbildschere. Wo ich aber sagen würde, handwerklicher Fehler an der Stelle kann man verschmerzen.

09:21 Gavin Karlmeier

Aber dieser Hinweis auf die 50 Euro, der wird eingehalten durch den Text.

09:26 Dennis Horn

Ja, natürlich. Also, dass sozusagen eine Einzelleistung, die du bei einem Arzt einkaufst, gibst du 50 Euro. Für und wirst dann in diesem Moment, auch wenn du gesetzlich versichert bist, wie ein Privatpatienten behandelt. Es geht hier also gar nicht um die monatlichen Kosten einer privaten Krankenversicherung, wie diese Community Note Irgendwie ausbreitet, sondern es geht um was völlig anderes. Das heißt, diese Community Note ist irreführend. Ja. So, und die leitet auf krankenkassen. de, das ist so ein Portal, das sich unabhängig nennt und so einen Überblick über die Krankenkassenwelt in Deutschland gibt. Ja, kann man machen. Aber jetzt kommt's. Verfasst ist dieser Beitrag, diese Community Note, von einer Nutzerin, einem Nutzer mit dem Namen Jesse Moonlight Hummingbird. Das ist einer dieser geilen Decknamen, die man bekommt. Die bisher oder der bisher genau eine Notiz verfasst hat. Und zwar diese und eine Bewertungsauswirkung von zwei erreicht hat. Warum ist also diese Inhaltlich irreführende und schwierige Community Note öffentlich für uns alle zu sehen, wenn doch die Zahlenvorgaben, die Ex hier hat, sehr viel höher sind. Oh, das ist sehr spannend. Haken drin investigativ. Welches Vertrauen kann ich in dieses System haben? wenn ähm X gerade solche Vorgaben vermeintlich transparent macht, während es im Hintergrund genau so nicht läuft. Und das ist ein Beitrag übrigens, Mit einer Reichweite laut Eggs von 1,3 Millionen, wenn ich das richtig gesehen habe eben und richtig im Kopf habe, inklusive eben dieser Community-Node, die dann irgendwann dazugekommen ist. Also, das finde ich, wir haben gestern über dieses Tweep-Cred-System gesprochen. Und wahrscheinlich ist der Account der FAZ als seriöses journalistisches Medium einer. Der da ein bisschen besser dasteht. Wie kann es sein, in einem solchen System, dass eine Nutzerin, ein Nutzer, die eine einzige Community Note verfasst hat, einen so wichtigen Account mit einem Beitrag So runterziehen kann, beschädigen kann.

11:48 Gavin Karlmeier

Das darf nicht sein, finde ich. Nein, da stimme ich dir komplett zu. Und da sind wir, glaube ich, auch an der Achilles-Ferse. Oh, ein sprachliches Bild an der Achillesferse der Community Notes, die wir hier auch schon mal aufgemacht haben, um diesen Status zu bekommen. Diese Status 5 beispielsweise, musst du ja zunächst bestehende Community-Notes bewerten. Sind sie hilfreich? Geben sie verständliche Quellen an? Geben sie gute Quellen an? geben Sie einen Hinweis, der notwendig ist, um diesen Tweet anders einzuordnen. Also solche Kategorien liegen dem zugrunde. Und das Problem daran ist, dass. . du erstmal bombardiert wirst von X mit der Frage, wie du zu den jeweiligen Community-Nodes stehst, die sie dir aussuchen. . Teilweise sind die japanischsprachig, spanischsprachig. Also da werden die Dinge angezeigt, also mir werden ständig Community Notes angezeigt, zu denen ich keine Aussage treffen kann. Ich habe übrigens trotzdem Status 5 bekommen. Gleichzeitig musst du ja diese Zahl erreichen und das machst du, indem du anfängst abzustimmen. Ja, die ist hilfreich. Ja, die Quellen sind gut. Was da nicht geprüft wird, sind a, wie ist meine Fachkenntnis? B, kann ich, habe ich wirklich das Potenzial, einschätzen zu können, ob diese Community Node hilfreich ist, sondern erstmal nur fließt es sich gut, als wäre das Hilfreich. Das heißt, da gibt es, glaube ich, ein Problem in der Art und also da kann man glaube ich mit Rhetor Rhetorik, ich weiß gar nicht, gilt es im geschriebenen Wort noch als Rhetorik oder gibt es da einen anderen Begriff? Weiß ich nicht. Naja, geschriebene Rhetorik kann ich, glaube ich, eine Community Note so formulieren, um Menschen davon zu überzeugen, dass sie hilfreich ist, obwohl sie eigentlich. . in eine andere Richtung lenkt. . Also und da will ich mich nicht von frei machen, denn mir ist das nicht aufgefallen. Ich habe diesen Tweet von Stefan Linkemeier auch gesehen, Und habe auch geschmunzelt. Und mir wäre diese, ich hatte diese Sperre nicht gehabt, weil ich direkt auch von diesem Wort selbstverständlich, da bin ich übrigens drüber gestolpert, dieses Wörtchen selbstverständlich in der Community Note, in der kollektiven Anmerkung. Nämlich dem, also eine private Krankenversicher kostet selbstverständlich keine 50 Euro. Das ist ja fast schon eine Wertung die vorgenommen wird, die da nicht hingehört. Die aber, glaube ich, dazu führt, dass die Node auf mich glaubwürdiger wirkt. Und ich habe mich da meinem ersten Instinkt nicht hingegeben und gesagt, irgendwas stimmt da nicht, weil er dieses Wort auftaucht. sondern habt der Node geglaubt.

14:12 Dennis Horn

Und ich glaube, das ist die Achilleshäse der Community-Notes, dass es leicht ist, Menschen durch eine gute Formulierung hier zu beeinflussen. Also, ich habe jetzt die vergangenen Wochen zu viele Dinge über diese Community-Notes gehört und gesehen, die so schief sind, dass ich diesem System mittlerweile einfach grundsätzlich misstraue. Mal ganz abgesehen von dem Misstrauen, das Elon Musk durch sein alleiniges Dasein schon verursacht in dieses System, weil das natürlich völliger Quatsch ist zu denken, auch die Community Notes würden davon nicht in Mitleidenschaft gezogen werden, dass er da an Bord ist. Aber Hier fand ich das nochmal ein sehr deutliches Beispiel, warum diesem System einfach nicht zu trauen ist.

15:01 Gavin Karlmeier

Das ist so ärgerlich, weil das Prinzip Community Notes, und das wollte ich nochmal kurz dazu sagen, weil ich das eben ja auch so gefeiert habe, ich stehe dazu zu meiner Haltung, dass ich die Idee gut finde. Ich finde die Idee per se nicht schlecht, dass es eine Möglichkeit der Einordnung gibt, aber die ist auch nicht ganz neu. Wir kennen diese Korrektiv-Fact-Checkings, die wir bei Google-Suchergebnissen gesehen haben, die wir früher bei Facebook auch öfter mal gesehen haben. Und ich bin dem Prinzip der neutralen Überprüfung von Informationen sehr zugetan. Ich stimme dir aber zu, dass dieses System, und das gilt. Wir haben nicht zum ersten Mal, wir haben das gleiche in der Blogfunktion erlebt, in den Twitter-Circles erlebt. Dieses System funktioniert nur exakt so lange, wie du einmal den Grund hast, ihm nicht zu vertrauen. Und sobald du einmal Misstrauen entwickelst. für dieses System ist es im Arsch. Das kann auch nicht anders sein. So haben wir es.

15:58 Dennis Horn

Wir machen weiter mit den Shadowbands. Wir haben über das Tweet-Crat-System, seit du gestern Tweet-Crap gesagt hast, bekomme ich das auch nicht mehr auf die Kette gesprochen. Und Elon Musk hat jetzt in einem Beitrag geschrieben, warum das Problem so schwer zu lösen ist. Oder was heißt das Problem, was er als Problem sieht, nämlich. Dieses System zu killen und rauszunehmen. Er sagt, es gebe so viele Schichten von Vertrauens- und Sicherheitssoftware im Code von X. Dass man oft Stunden brauche, um herauszufinden, wer wie warum ein Account gesperrt oder geschadowbanned wurde Und er sagt auch, da ist jetzt eine grundlegende Überarbeitung des Codes im Gange, das wissen wir ja schon länger, um diese Codebasis einfach zu vereinfachen. Interessant ist, dass Joel Roth darauf geantwortet hat, auf Blue Sky, nämlich dass diese diese Punkte, die Elon Musk da machte, eine gewisse Berechtigung hätten. Joel Roth war der Chef für Ah, wie hieß das denn? Trust and Safety bei X, bevor er dann gegangen wurde, und sagt, dass Social Media Dienste in der Regel Erstmal irgendwo vermerken, wenn sie jemanden gesperrt haben und warum, also anfangs vielleicht eine Excel-Tabelle oder ein Google Doc. Und dann, wenn die einfach größer werden. Dann verschieben die Unternehmen diese Informationen in so Metadaten, die direkt mit den Accounts verknüpft sind. Also da geht es ja schon mal los. Und vielleicht ist es dann aber auch nur so eine Freitextnotiz im Account. In der dann sowas steht, schreibt er wie, Joel hat diesen Benutzer gesperrt, weil er Todesdrohungen gepostet hat. Bitte die Sperre nicht aufheben, ohne vorher mit Joel Rücksprache zu halten. Ja, und er sagt, Ex, das wissen wir ja auch aus unserer Beschäftigung hier über die Monate schon, würde immer noch viele Metadaten zur Durchsetzung der Sperre in Freitextnotizen. verfassen und dieses System übrigens Guano haben wir auch schon mal drüber geschrieben ist eben auch bei X im Einsatz und das Also, man hat nicht priorisiert vor Elon Musk, das irgendwie mal umzubauen, weil man einfach mit anderen Dingen beschäftigt gewesen sei. Aber das habe natürlich auch vorher schon. Zu Problemen geführt, sagt Joel Roth, weil diese Art von Freitextnotizen, die kann man nur sehr schwer mit Algorithmen irgendwie erfassen und bearbeiten und so. Und genau das ist, worüber Elon Musk sich beschwert, sagt Joel Roth. Ein Mensch kann das alles verstehen, aber wenn man das automatisch erledigen möchte, dann hat man ein Problem und deswegen ist so ein Umschreiben des Codes eine gute Idee. Und zwar eine, sagt er, die kurz vor der Übernahme schon in Arbeit war und noch in diesem Jahr, 2023, ausgerollt werden sollte. Und vielleicht hat die Übernahme durch Elon Musk das am Ende verzögert.

19:00 Gavin Karlmeier

Aber here we go again. Wir haben schon so oft über Geschichten von Features gesprochen, die eigentlich längst im Schrank lagen. Und dann ausgerollt worden. Übrigens, die Community Notes waren auch so ein Beispiel, hieß früher mal Birdwatch.

19:12 Dennis Horn

Wie auch immer, wenn Twitter einen Teil der Infrastruktur neu aufbaut, schreibt Joel Roth, scheint das eine gute Sache zu sein und ich wünsche Ihnen Glück. Und er hat noch Dokumente, die beschreiben, wie man das macht in seinem Google Drive hinterlegt. Sehr schön Tech-Crunch fasst dazu zusammen. Bei dieser Komplexität der Infrastruktur, mit der X da konfrontiert ist, ist es schwer vorstellbar, dass das Unternehmen in der Lage sein wird, bald die Technologie zu implementieren, die es erforderlich macht, um Nutzerinnen und Nutzern zu verändern. ihren eigenen Shadowbanning-Status überhaupt anzuzeigen. Das fand ich nochmal einen interessanten Punkt.

19:54 Gavin Karlmeier

Ja, ja, ja. Hm, also, ist das aber nicht so, dass du offenbar in diesem Backend, von dem es diese Screenshots gibt, sehen kannst, ob du einen solchen Status hast? Oder nicht?

20:06 Dennis Horn

Ja, genau, aber wie willst du das den Nutzerinnen und Nutzern transparent machen? Du kannst denen ja nicht die Freitexte anzeigen. Nee, das nicht. Genau. Und dafür brauchst du erst ein System, das komplett gebaut ist.

20:20 Gavin Karlmeier

Und das geht halt nicht so schnell. Ja, okay, das verstehe ich. Ich bin, glaube ich, also das ist halt ein Problem, das erst dadurch entsteht. Also das Problem, dass du Freitextfelder, die nur von Menschen gelesen werden können, liegt doch darin, dass du dafür auch Menschen brauchst, die sie lesen. Also ist das eigentliche Problem, ja, dass es diese Menschen nicht mehr gibt, die das verwalten. Weil eigentlich muss doch so ein Prinzip des Shadowbannings, auch in der Größe, Das kannst du doch nicht komplett automatisieren. Also das musst du doch in menschlicher Hand legen, oder?

20:53 Dennis Horn

Ja, aber du könntest zum Beispiel Die Datenstruktur im Hintergrund sortiert haben, während Menschen sie pflegen.

21:02 Gavin Karlmeier

Ja, ich verstehe das. Ich weiß aber, also ich durchdringe noch nicht so ganz, aus welchem Grund das deine Priorität ist. Warum das keine Priorität ist? Nee, warum das eine Priorität ist jetzt? Achso. Also weil ich verstehe natürlich, warum mal das sinnvoll ist, das mal sortiert zu haben. Aber das ist doch so ein bisschen so wie die Unterlagen von der von der Haftpflichtversicherung, die man immer so in die in den Ordner reinlegt. Und sich überlegt, irgendwann sortiere ich die einfach mal an.

21:30 Dennis Horn

Naja, aber es passt einfach so gut zu der Erzählung von Elon Musk, sämtliche Zensur auf der Plattform zu beenden. Ja, klar. Also, wenn das gerade eine der Haupterzählungen ist, dann ist das natürlich das Ding.

21:45 Gavin Karlmeier

Klar, aber dann könnte man doch, wenn ich es richtig verstehe, einfach sagen, Shadowbanning Gesamt abschalten, oder? Wenn das, was hinterlegt ist, ja nur eine. eine Sortierung danach ist, warum die Leute geschickt werden.

21:57 Dennis Horn

Das ist richtig, aber an anderer Stelle führt er es ja eben gerade wieder ein. Und das müsste er ihnen dann, das haben wir ja gestern schon so ein bisschen besprochen. Da passen halt einige Dinge nicht zusammen.

22:06 Gavin Karlmeier

Ja, es ist mal wieder hochkomplex. So.

22:12 Dennis Horn

Wir gucken kurz nach Frankreich. Französische Verlage werfen Ex vor, mit dieser Änderung, die wir gestern besprochen haben, nämlich die Linktexte rauszunehmen. Und stattdessen nur noch ein Tweet-Text plus ein Bild, in dem eine kleine URL, eine Domain angezeigt wird, darzustellen, das Urheberrecht in Frankfurt, äh, Frankfurt, in Frankreich zu umgehen. Nämlich das Leistungsschutzrecht, das den Verlagen einen Anspruch auf, wie es in Frankreich genannt wird, Schadensersatz zu spricht, wenn ihre Inhalte In Social Media angeze werden. Und da gilt so eine Überschrift auch schon als Inhalt in den Leistungsschutzrechten. Und in Frankreich ist eh ein größerer Streit drum. Auch das alte Twitter, in Anführungszeichen. wollte schon verhindern, in diesen Geltungsbereich des Gesetzes zu fallen. Aber ich finde interessant, dass Diese Änderung, über die wir da gestern gesprochen haben, vielleicht nicht allein damit zu tun hat, dass Elon Musk die Leute nicht von dieser Plattform runterlocken möchte. Sondern auch damit zu tun haben könnte, dass er Zahlungen für Leistungsschutzrechte vermeiden möchte. Fand ich nochmal einen interessanten Aspekt.

23:30 Gavin Karlmeier

Ja, das ist ein super interessanter Aspekt. Also, dass das eigentlich so eine Art Taschenspielertrick mal wieder ist. So nämlich. Das Vor-Taschenspielertrick liegt übrigens in der gleichen Schublade wie die Achelisferse.

23:40 Dennis Horn

Bist du bereit für eine große Ausgabe unserer Lieblingsrubrik?

23:48 Gavin Karlmeier

Ich also bei dieser Lieblingsrubrik habe ich ja immer so das Gefühl, ich weiß ja nicht, worauf ich mich da einlasse. Aber ich habe ja keine Wahl. Wir haben ja, wir haben damals dieses Versprech, wir haben uns diesen Schwur geleistet. Ja. dass wir diesen Podcast hier machen. So war uns, ich weiß auch immer nicht, wer uns so helfen soll. Niemand wird uns helfen, Dennis. Und zu diesem Schwur gehört dann wohl auch, dass wir hier über Funktionen sprechen möchten. Ich führe dich da kompakt durch. Für mich.

24:17 Dennis Horn

Funktionen und Emotionen. XXL. So, wir beginnen bei X. Der neue Quellcode für die Webversion enthält weitere Hinweise zur Perso-Verifizierungsfunktion für Premium-Konten. Da sind dann so ein paar Texte im Quellcode schon versteckt, dass zum Beispiel die Funktion damit beworben wird, dass sie dein Konto vor Identitätsdiebstahl schützen kann und deinem Profil ein ID-verifiziertes Label verleiht.

24:49 Gavin Karlmeier

Ja, ich freue mich schon, wenn ich meinen Perso hochladen kann.

24:54 Dennis Horn

Dann, X verschiebt seine E-Mail-Adressen. Nach ex. com. Die heißen jetzt verify. x. com, press. x. com, notify at x. com, info. x. com.

25:06 Gavin Karlmeier

Okay, mit oder ohne Kacke-Emoji?

25:09 Dennis Horn

Das ist ja eh abgeschafft.

25:10 Gavin Karlmeier

Ja, eben.

25:11 Dennis Horn

Einfach nur mit Infinite Loop. Wir melden uns bald. Ja, stimmt. Ich erinnere mich. Dann, X hat oder entfernt die Bilder, die auf soleren Seiten zu sehen sind. Also wenn du, ähm, auf Likes klickst in einem Profil und das Profil hat noch keine Likes abgegeben, dann waren da immer so Bilder zu sehen. Jetzt steht da einfach nur noch. Ja, verschiedene, verschiedene, ne? So, und jetzt steht da einfach noch keine Likes oder noch keine Zitierten Retweets und so weiter.

25:41 Gavin Karlmeier

Also man entfernt den Spaß aus der Plattform. Ja, okay.

25:45 Dennis Horn

Also ich meine, Bilder zu laden skaliert ja auch, ne? Ist ja ganz schön viel Datendurchsatz, vielleicht kostet der. Das wird sein, ja. Gut, wir haben ein paar neue Player in Funktionen und Emotionen. Twitch, Twitch, Twitch, Twitch, haben wir hier noch nie gehört, führt einen TikTok-ähnlichen Discovery-Feed ein. Erst einmal für ausgewählte NutzerInnen. Und da sind dann Clips drin zu sehen von Twitch Creatern. Erstmal so 16 zu 9 Format, aber wenn das funktioniert. Dann soll sich dieser Discovery-Feed weiterentwickeln, auch in vertikales Format. Du wirst es ahnen, aber ich habe Emotionen.

26:25 Gavin Karlmeier

Ja, glaube ich. Also Ich habe bei Twitch eh ganz, ganz viele Emotionen. Die passen hier jetzt nicht alle hin. Aber meine Emotion da ist, dass die Twitch Homepage schon unerträglich ist. Also wenn du auf twitch. com gehst, da fängt sofort Ton an mit irgendeinem Livestream, der mich wirklich nicht interessiert Dann vergisst diese Seite innerhalb von sieben Tagen immer, dass ich mal eingeloggt war. Und du hast natürlich immer 2 bis 15 Faktor-Authentifizierungen, obwohl ich ja erst noch vor einer Woche eingeloggt war. Also das sind schon Sachen, die mich wahnsinnig strapazieren. Ob ich da jetzt auch noch ein Discovery-Feed brauche, um noch mehr neue Leute zu entdecken, oder ob das hier nicht einfach nur eine Art von Twitch ist zu sagen, ähm, hey, wir sind, wir sind. . Wir haben ein Mojo. Ja, genau. Wir haben das gleiche Mojo, das du bei anderen auch hättest. Wisst ihr, wer noch ein Mojo hat? Alle. Ja, genau. Genau so fühlt sich das an. Und deswegen würde ich sagen, hey Twitch, nee, lass mal.

27:26 Dennis Horn

Ja, gut. Ich habe gedacht, man macht es heute einfach so.

27:30 Gavin Karlmeier

Ja, aber das ist der schlechteste Grund, etwas zu tun, oder?

27:32 Dennis Horn

Und mittlerweile finde ich aber Instagram auch heillos überfrachtet, einfach als App. Aber vielleicht auch noch nicht so wie Twitch, du hast recht. Oh, Google ist auch dabei. Also, die Google-Suchergebnisse werden sozialer. Google Labs, wo ja ein bisschen innovativ gearbeitet wird.

27:49 Gavin Karlmeier

Oder wie wir sagen, Labs.

27:51 Dennis Horn

Hat einen Instagram Stories-Klon gebaut, mit dem du jetzt öffentliche Anmerkungen zu Websites hinzufügen kannst. Also, das funktioniert folgendermaßen. Du hast die Google-Such-App. Und da gibt es irgendwie ein Website-Ergebnis drin, und auf dieser Website wird beschrieben, wie du ein bestimmtes Rezept kochst oder so. Und dann kannst du eine Notiz als Story. dazu hinterlegen, wie du das gekocht hast. Du kannst da irgendwie Verbesserungen mit reingeben oder ein Bild davon teilen, wie auch immer. Und es ist noch nicht klar, wo du diese Storys von anderen dann findest. So, aber jede wird wohl veröffentlicht, und du kannst dann auch die Storys von anderen liken und so weiter.

28:40 Gavin Karlmeier

Ich sag's dir ganz ehrlich, das klingt nach dem schlimmsten Ort im Internet.

28:44 Dennis Horn

Und das wird schon nächsten Monat für Android und iOS in den Apps erscheinen.

28:49 Gavin Karlmeier

Nachdem wir ja gestern hier schon uns mit geilen Google-Facts entgegengeschmissen haben. Ich bin ja ein ziemlich, ich bin ja ein Google Ultra, ne? Ja. Also ich nutze kein Google Device, aber so die Suchmaschine, gerade dieses Tool von Google, die App der Suchmaschine. Damit verbringe ich echt viel Zeit. Und jetzt kommt wieder so ein Ding, wo du sagen wirst, hey, das hat es doch nie gegeben und ich sage, ich finde auch einen Screenshot. Und zwar. Bei der, jetzt muss ich, jetzt muss ich alte jahrestechnisch ein bisschen lügen, aber ich glaube, bei der Oscarverleihung 2018 hat Google eine story-ähnliche Funktion eingeführt, die so ausgesehen hat, dass wenn du nach den Oscars gesucht hast, du auf das Logo der Oscars klicken konntest. Und dann im Hochkantformat, auch im Browser, durch diverse Informationen geführt wurdest. Nominierte Filme und so weiter. Also so ganz Story-esque. So ein bisschen wie so ein Testballon. Ja genau. Nur dass er halt fünf Jahre her ist. Und ich fand das irgendwie ganz cool und gackig. Och, das ist ein Wort meiner Mutter, aber ich fand es irgendwie ganz gackig und hab das dann aber, glaube ich, nie wieder gesehen. Ja. Und würde mich aber freuen, wenn es so eine Art Anreicherung. Wie heißt das, wenn etwas Anreicherung? Ja, ja, nehmen wir so, nehmen wir so von Suchanfragen geben würde. Ja, ja. Aber Bitte nicht von allen Leuten, nicht User Generator.

30:10 Dennis Horn

Um zusätzliche Dinge, ähm, um vollreicherte Suchergebnisse, die aber nicht mehr so gut bewerten, ja.

30:17 Gavin Karlmeier

Genau, die über einen anderen Weg kommen. Das ist toll. Feier mal die Idee hinter Google<unk> auch so ein bisschen, ne? Ja, genau. Aber User-Generated finde ich ist eine fürchterliche Idee. Weil ich das das sind ja die ist ja wie Community Nodes Und wir haben gerade darüber gesprochen, wo da die Achillesferse ist. Und hier geht es ja nicht mal ums Korrigieren. Das heißt, bei jedem Rezept, das du findest, also liest doch mal bei Chefkoch. de, um dein Rezept zu. Beispiel aufzugreifen. Lies doch mal bei chefkoch. de die Kommentare. Der erste Kommentar ist, ich habe statt Nudeln Kartoffeln genommen, in meinem Göttergarten hat es geschmeckt. Der Kommentar darunter ist dann. .

30:50 Dennis Horn

Der Begriff Göttergatte ist auch sehr wichtig.

30:52 Gavin Karlmeier

Wird aber in der Regel abgekürzt mit Göga. Der zweite. Der zweite Kommentar darunter ist dann, wir hatten keine Zwiebeln, ich habe es mit Nutella gemacht, hat nicht geschmeckt. Ein Stern. Also so wird darunter kommentiert. Und genau das hast du dann auf Google-Ebene für alles. Wenn die Welt 1 nicht mehr braucht, dann sind es Kommentarspalten und Meinungsorte. Es gibt genug Meinung im Internet. Bitte nicht auch noch bei Suchergebnissen.

31:18 Dennis Horn

Die Urheberrechtsfreaks, ähm, mancher Kochseiten freuen sich schon, die Leute, die dann ein Foto davon posten, zu verklagen auch.

31:26 Gavin Karlmeier

Ja, zumal, das ist dann dann nochmal das nächste Game, dass Leute ja auch anfangen, wirklich einfach dann da extra Dinge hochzuladen, damit die Leute, die sich wiederum aufgreifen und darauf reagieren.

31:37 Dennis Horn

Ich sehe schon die Social Media Agenturen, die sagen, ach, geile neue Werbefläche.

31:42 Gavin Karlmeier

Das Inventar vergrößert sich. Und ich sehe auch schon die CreatorInnen, die anfangen, irgendwelche so Aufrufe zu machen. Flash Mobs, digitale Flashmobs. Komm, wir bevölkern jetzt die Suchergebnisse zu ein Tag. Also ich finde die Idee nicht gut. Da bin ich ganz, vielleicht bin ich da, aber vielleicht ist das jetzt aber auch der zukunftsfeindliche Konservative, der jetzt durchbricht. Endlich. Mit 34.

32:05 Dennis Horn

So, dann haben wir noch eine zweite Meldung, kommt ebenfalls von 925 Google, dass Google News auf Android einen neuen Following-Feed einführt, der die neuesten Updates aus den Themen, Quellen und Orten, die du ausgewählt hast. So bereitstellt, dass du ihnen folgen kannst. Wird auch ein bisschen mehr Social. Ja, wird ein bisschen, ich habe so Twitch-Vibes. Also das müssen wir jetzt nicht wiederholen. Aber Google einfach mit einer langen Geschichte des Misserfolgs In Social Media und irgendwie machen wir Fragezeichen dran.

32:38 Gavin Karlmeier

Ja, das ist witzig, dass du es sagst, weil es bei Apple ja übrigens genauso ist. Apple ist ja immer gescheitert mit allen mein Lieblingsweil iTunes Ping. Ping, ich wollte es gerade sagen, ja. iTunes Ping, auch Apple Music bietet so soziale Funktionen und so an. Und die sind alle immer so, selbst das Game Center funktioniert nicht, obwohl es so einfach ist und im Netz, äh, im System integriert. Es gibt dann doch nochmal große Unterschiede zwischen sozialen Netzwerken und Infrastrukturen.

33:06 Dennis Horn

Wir sagen don't do it, please focus on your Kerngeschäft.

33:10 Gavin Karlmeier

Und wenn, dann will ich zumindest auf die Erde klicken können.

33:13 Dennis Horn

Ein Teil des Kerngeschäfts bei Meta sind Messenger und Meta plant, bis Ende des Jahres eine standardmäßige Ende-zu-End-Verschlüsselung einzuführen für den Facebook Messenger. Und die für Instagram kurz darauf auch. Das basiert unter anderem auf dem hohen Druck in den USA. der dort zustande gekommen ist, nachdem dieses Gesetz oder dieses Urteil über die Legalisierung von Abtreibungen vom Obersten Gerichtshof gekippt wurde. Und da hat Meta im Sommer tatsächlich die Daten einer 17-Jährigen und ihrer Mutter an die Polizei weitergegeben, die diese Abtreibung dann verfolgt hat. Und hier also jetzt standardmäßige Ende-zu-End-Verschlüsselung. Meine Emotion dafür ist oder dazu ist, das ist sinnvoll

34:06 Gavin Karlmeier

Ja, das ist auch wichtig und das ist überfällig. Und was ich ganz spannend daran finde, ist diese Begründung, die du da gerade als Herleitung auch genannt hast. Die Art und Weise, wie die Anbieter mit der Sicherheit der Daten der NutzerInnen umgehen, was so Gesetzverfolgungsregierungsbehörden auch anbelangt. Also Die bekanntesten Beispiele kommen auch alle übrigens von Apple, habe ich so das Gefühl, von Menschen, die versucht oder von Gesetzverfolgungsbehörden, die versucht haben, in iPhones einzudringen und Apple, die das eigentlich nahezu unmöglich gemacht haben. Es gibt zwar so IT-Security Unternehmen, die sich darauf spezialisiert haben, trotzdem iPhone zu knacken, aber grundsätzlich ist das System so gebaut, dass man da nicht mehr drankommt. Und das ist eine Art des Vertrauens, die man zu seinen NutzerInnen aufbauen kann, wenn man das möchte als Anbieter, die viel, viel wertvoller ist als eine Art Vertrauen zu Regierungen aufzubauen oder zu Staatsapparaten. Also ich kann das sehr begrüßen und ich glaube, gerade so eine Ende-zu-End-Verschlüssel im Messenger ist halt mehr als zeitgemäß. So ist es.

35:13 Dennis Horn

Wir haben gestern über das Opt-out übrigens für personalisierte Feeds gesprochen bei Meta. Also die Vorgabe des Digital Services Act, sodass du jetzt dich aus dieser Algorithmusumgebung befreien kannst und nur noch Chronologisch sortiert auch Inhalte sehen kannst, die deine Kontakte gepostet haben. Dieselbe Ankündigung jetzt auch mit Bezug auf den Digital Services Act, auch von Snapchat und TikTok.

35:38 Gavin Karlmeier

Okay. Bei TikTok ist es sehr spannend. Ja. Also, da habe ich, also ist, also wie unterscheidet sich das von dem Freunde-Feed, den ich schon habe, oder dem Folge-Ich-Feed?

35:49 Dennis Horn

Ja, vielleicht ein Folge-I-Feed, der algorithmisch sortiert ist bisher, aber halt ausschließlich mit Inhalten der Leute, denen du folgst.

35:57 Gavin Karlmeier

Ja, genau.

35:58 Dennis Horn

Versus ein Folgefeed, der chronologisch sortiert ist.

36:01 Gavin Karlmeier

Ja, genau, weil ähm geh bei TikTok der normal, also diese For You-Timeline, die ja de facto diese Discovery oder Entdecken oder wie auch immer Feed ist, den kannst du ja, wie haben wir gestern schon mal kurz anklingen lassen, den kann man ja nicht algorithmusfrei bespielen.

36:18 Dennis Horn

Ja.

36:18 Gavin Karlmeier

Ja, so ist es. Also da bin ich sehr gespannt. Bei Snapchat bin ich eher überrascht, dass es überhaupt algorithmische Sortierungen gibt. Aber vielleicht bin ich zu alt.

36:26 Dennis Horn

Wir bleiben noch ein bisschen bei Facebook. Ahmed Garnem schreibt, Facebook hat eine neue Feed-Control-Funktion hinzugefügt. Mit der man bestimmte Inhaltstypen reduzieren kann, die im Feed angezeigt werden, wenn sie nämlich fallen unter Low-Quality Content, Unoriginal. And Problematic Sharing und Sensitive Content. So, wenn die Postings in eine dieser Kategorien fallen, dann werden sie stärker rausgefiltert. Kann man jetzt so einstellen.

37:01 Gavin Karlmeier

Klingt nach Tweet Crap.

37:03 Dennis Horn

Ein wenig, ne? Ja. Aber persönlich festgelegt.

37:07 Gavin Karlmeier

Ja, das finde ich gut.

37:08 Dennis Horn

Dann Instagram. Da wird es die Möglichkeit geben mit einer Instagram eigenen Funktion, schreibt Alessandro Paluzzi, wie immer in dieser Kategorie einer von den vielen, die so Reverse Engineering machen. Also die Möglichkeit geben, den Screenshot oder einen Screenshot deines Explore-Grids in den Instagram Stories zu teilen. Das habe ich gelesen und finde das super spannend. Ja. Ich hab so gedacht, hm, weiß noch nicht, aber irgendwie super spannend. Das war mein Gefühl. Ich hätte das gerne auch noch fürs private Profil übrigens. Habe ich dann gedacht. Umsonst du verstehe ich. Aber Explorer ist ja vor, warum du?

37:53 Gavin Karlmeier

Ich finde es spannend, weil das eine Art der Awareness-Schaffung für diese algorithmischen Empfehlungen ist. die wir bislang nur bei Blue Sky besprochen haben. Also dass es eben nicht darum geht, deine Nutzungserfahrung einfach nur zu optimieren, sondern dich auch gewahrt zu machen, dass es dort Elemente gibt, die Dinge über dich wissen. Und ich finde, dass Instagram mit seinem kompletten Design, also da gibt es ja tausend Geschichten über wie das User-Design gebaut ist und welches Symbol wo ist. wie die Veränderung der Farbe eines Symbols, die Nutzung um 10 oder 15% verändern kann und so. Gibt's Dutzende Geschichten drüber Und das komplette Design von Instagram ist so gebaut, dass man das eigentlich eher vergisst, dass es diese Algorithmen gibt, die einen verstehen wollen. Die Daten von dir sammeln. Also um zu erfahren, welche Werbedaten über dich gesammelt sind in den Einstellungen, suchst du dir erstmal einen Wolf Wenn du dann da bist, dann lädt das sehr langsam, dann sieht das nicht sexy aus, dann ist die Seite völlig überfrachtet. Und das sind, würde ich behaupten, keine Zufälle, dass ausgerechnet diese Teile der Instagram-Nutzung. . so gebaut sind, dass sie keinen Spaß machen, weil warum sollten sie auch Spaß machen. Und jetzt aber zu sagen, hier, teil doch mal dein Explore-Feed als Grid, also diese Oberfläche insgesamt, zeigt ja, also der einzige Anlass, den du hast, das zu teilen, ist doch Hey Leute, guckt mal, was Instagram mir vorschlägt. A, wie cool, oder B, was für ein Quatsch. Beides ist aber eine Lesart, die darauf basiert, dass man auf den Gedanken kommen muss, warum schlagen sie mir das vor, sich scheinen mich ja zu kennen. Und das finde ich, ich würde jetzt nicht so weit gehen und sagen, das ist eine Zeitenwende, aber es ist doch schon eine sehr bemerkenswerte Entscheidung.

39:36 Dennis Horn

Ja, es kann vielleicht zu was führen, ne?

39:39 Gavin Karlmeier

Mhm.

39:39 Dennis Horn

Und zu so einem Transparenz-Moment, sozusagen, und Awareness-Moment.

39:44 Gavin Karlmeier

Ja, oder andersrum gesagt Vielleicht ist das auch nur der erste Schritt einer Transparenzoffensive. Denn diese Überlegungen, die ich da gerade so lainhaft aufmal so vor mich hingestammelt habe, die werden sich die Leute, die diese Funktion gebaut haben, ja ursächlich auch mal überlegt haben. Und die strategische Entscheidung, sie dann auch einzuführen oder zumindest teilweise auszurollen, die wird ja auch daher gerührt haben, irgendein strategisches Ziel zu verfolgen. Das ist ja nur einfach nur Fällt uns noch irgendein Feature ein, das wir bauen können, lassen wir uns das tun, sondern das wird einen Grund haben, warum es das gibt. Und dieser Grund könnte darauf hinweisen, dass es oder könnte sein, dass es ein Hinweis darauf ist, dass da mehr von kommt.

40:23 Dennis Horn

Andere weitere Funktionen. Instagram arbeitet an der Möglichkeit, auf Instagram Notes mit einer Sprachnachricht zu antworten.

40:33 Gavin Karlmeier

Das ist ein Feature wiederum aus der Kategorie. Was fällt uns noch ein, was wir bauen könnten, komm, wir bauen das.

40:40 Dennis Horn

Wie können wir diese Instagram-Notes-Geschichte möglichst krass ausweiten, dass keiner mehr weiß, Was passiert hier eigentlich? Wie kriegen wir es durch Features kaputt? Ja. Also wie schießen wir Features wie mit einer Schrotflinte in eine kleine Ecke dieser App? Nein, das ist ja unfassbar.

41:03 Gavin Karlmeier

Ja, ich würde mir wünschen, dass man jetzt auch noch auf die Video-Notes mit Sprachnachrichten antworten kann, die dann wiederum mit Video-Notes. beantwortet werden.

41:12 Dennis Horn

Genau, ich würde, ja, in der Tat. Genauso ist es. Oh Gott, ist es schon. Ich hätte gerne, dass man 3D-Modelle als Node veröffentlichen kann, auf die man dann mit Videos antworten kann. Ja, das ist ja Tom.

41:25 Gavin Karlmeier

Ja, genau. Und dann aber bitte als CAD-Datei herunterladen.

41:29 Dennis Horn

Bei Threads haben wir jetzt die offizielle Bestätigung. Die kommenden Tage kommt die Webap. Das sagt Meta jetzt offiziell. Beiträge verfassen, mit anderen interagieren, den Feed betrachten, schreibt The Word. Allerdings kannst du mit der Web-App nicht alles tun, was du mit der mobilen App von Threads kannst, dass du zum Beispiel dein Profil bearbeiten kannst. Oder Beiträge als Instagram direkt Nachricht senden kannst und so weiter. Das sind so Dinge, die gehen dann in der Web App nicht.

41:57 Gavin Karlmeier

Schade Nee, ist jetzt nicht so schlimm. Ja, ich will das Ding hier in meinem Browser haben, bitte. Also ja, krieg das in den Griff mit dem Ich wurde da schon mal angesprochen darauf, ob wie da unser Framing ist, dass nicht die EU das in den Griff zu kriegen hat, sondern Meta. Natürlich ist es so. Meta hat sich an dieses EU-Recht zu halten, dass aus gutem Grund besteht und mehr will ich auch gar nicht. Haltet euch an die Rechte, die hier gelten. Aber zack, zack. Ja. So, das ist mein Appell.

42:31 Dennis Horn

Und das Beschreiben der Tatsache, dass Meta das irgendwie immer versucht auszutricksen und sich drum herumzuschlängeln, ist kein Endorsement. Ja. Wie wir bei Twitter immer gesagt haben. Okay.

42:47 Gavin Karlmeier

Achso, da kann ich aber vielleicht noch zufügen, weil wir da wirklich gefühlt täglich 20 Mal darauf hingewiesen werden. Ja, auch wir kriegen mit, dass es jetzt neue Hinweise auf die Threads-App in der deutschsprachigen Instagram-App gibt. Haben wir bisher nicht so richtig viel drüber gesprochen, also es gibt jetzt in der Menüfunktion im eigenen Profil einen Threads-Button, den man zwar drücken kann, aber passiert nicht viel. Auch in deutschsprachigen Profilen, die schon bei Threads registriert sind, taucht jetzt die Anmeldenummer auf, die man bei Threads zugewiesen bekommen hat. Auch ja, es gibt diese Hinweise darauf, dass diese App da ist. Wir kriegen das alles mit. Ich bin da sehr vorsichtig, das immer wieder zu erwähnen, weil das erstmal noch gar nichts sagt, außer dass die Übersetzung da ist. Exakt. Exakt. So gut.

43:30 Dennis Horn

Damit haben wir eine XXL-Ausgabe von Funktionen und Emotionen beendet. Ich habe noch zwei Geschichten auf dem Zettel, über die ich mit dir sprechen möchte. Das eine sind 184 Content-ModeratorInnen. Aus mehreren afrikanischen Ländern, die schon im vergangenen Jahr eine Klage eingereicht haben in Kenia, gegen Meta und Sama. Sama ist ein Outsourcing-Unternehmen. Und hat für Meta die Content-Moderation übernommen in einem dieser berüchtigten Löschzentren. Und diese 184 Content-ModeratorInnen fordern von Meta insgesamt 1,6 Milliarden US-Dollar. Und jetzt haben die Streitparteien einem Vermittlungsversuch zugestimmt, der eine außergerichtliche Einigung bringen soll. Und das Arbeitsgericht, das dafür zuständig ist, in Kenia, hat diesen beiden Streitparteien jetzt 21 Tage Zeit gegeben. Das heißt, in drei Wochen werden wir da möglicherweise nochmal drüber sprechen. Das ist deshalb interessant. weil das in Kenia das erste Gerichtsverfahren dieser Art außerhalb der USA ist. Facebook hatte 2020 auch schon in einer außergerichtlichen Einigung in den USA zugestimmt, 52 Millionen Dollar. An Content-ModeratorInnen zu zahlen, die die üblichen, und also ich meine das gar nicht wertend, Vorwürfe dem Unternehmen machen, die wir auch schon aus anderen Löschzentren kennen. dass sie zu tun hatten, wiederholt mit Videos und Fotos von Enthauptungen, sexuellem Missbrauch, dem Missbrauch von Kindern, Tierquälerei, Terrorismus, anderen verstörenden Inhalten, denen ausgesetzt waren, ohnehin reichend auch davor geschützt. gewesen zu sein, das also eine Beschwerde über die Arbeitsbedingungen in diesen Löschzentren, die wir immer wieder hören, die ja auch in Deutschland schon einmal Thema in der Berichterstattung war.

45:18 Gavin Karlmeier

Ja, das ist halt ein super kompliziertes Thema, finde ich. Denn ich habe ja eben noch einen Appell dafür hier verlauten lassen, wie wichtig es ist, dass da auch echte Menschen dran sitzen, solange du das noch nicht komplett über KI lösen kannst. Auf der anderen Seite ist gerade diese Konfrontation mit Inhalten, also das ist ja ein Opfer, das man von niemandem erwarten kann zu bringen, zu sagen, ich gucke mir jetzt Enthauptungen an, damit du es nicht angucken musst. Also das ist ein modernes Dilemma, das wir gerade nicht so richtig in den Griff kriegen, weil eigentlich müssen da noch viel mehr Leute dran sitzen, um viel schneller reagieren zu können. Auf der anderen Seite kann man von niemandem erwarten, diesen Job zu machen. Das ist, ähm, das Thema macht wirklich schlechte Laune, ehrlicherweise.

46:04 Dennis Horn

Hier noch ein ganz anderes: Sarah Freer hat bei Bloomberg noch einmal einen interessanten Artikel über LinkedIn. geschrieben, den, dass wir ja auch hier schon öfter als den heimlichen Gewinner erklärt haben dieser ganzen Misere um Twitter. Und der Übernahme durch Elon Musk. 2022, schreibt sie, haben Nutzerinnen und Nutzer bei LinkedIn 41% mehr Inhalte gepostet als 2021. Und der Umsatz steigt auch weiter. Also einfach nochmal interessant zusammengefasst, was für einen Status LinkedIn da gerade gewinnt. Ich würde sagen, wir stimmen dem zu.

46:49 Gavin Karlmeier

Ja, definitiv. Der Text hat so einen coolen Titel. Hast du den auf Tasche? Sonst lies ich den schon. Nee, lies ihn bitte voll, den habe ich nicht auf Tasche. Der Titel dieses Textes ist. Sorry, but LinkedIn is cool now. Ja, ist finde ich mega cool, also super, super spannend. Das ist leider so, ne? Ja, dabei wäre ich vorsichtig, was Coolness angeht. Ich habe ja so das Gefühl, LinkedIn ist gerade so das Facebook von 2015.

47:14 Dennis Horn

Ja, aber also cool im Sinne von wie Boomer den Begriff cool. cool benutzen. Ja, da hundertprozentige Zustimmung, auf jeden Fall.

47:20 Gavin Karlmeier

Ja, das ist so.

47:22 Dennis Horn

Weil junge Leute sagen doch dann nicht mehr cool.

47:26 Gavin Karlmeier

Ja, das stimmt, die sagen, ähm, also ich benutze LinkedIn jetzt auch auf Log Smash. Slay Alter. So, ähm. Ich habe noch zwei kleine Sachen, über die ich gestolpert bin, die wir aber eigentlich aus Gründen auch rausgelassen haben. Das eine ist, also es gibt einen Stellengesucht für Ex jetzt.

47:47 Dennis Horn

Für Strategen, äh, Stratege wäre mal cool bei Ex.

47:52 Gavin Karlmeier

Ja, Strategen, kreative Designer und Technologist. Und diese Rollen sind nicht zu schwachen Nerven, aber sind für jeden, der erwachsen und auf neue Weise lernen möchte, indem er mit unglaublichen Teamkollegen zusammenarbeitet. Und da wurde gesagt, in unserem Team mit dem Namen US Next. Ja. Und dieser Name dieses Teams, der ist mir, glaube ich, noch nie so untergekommen.

48:13 Dennis Horn

Nee, der ist mir auch noch nie so untergekommen. Und ich habe gedacht, steht da wirklich US next oder steht da US next? Aber ich bin eine legitime Frage. Nicht ganz so sicher.

48:22 Gavin Karlmeier

Mich hat das an America First erinnert. Ja, mich auch. Und das passt wiederum zu diesem Downsizen, zu, wird Ex jetzt hier einfach nur noch Amerika zentrestiert?

48:31 Dennis Horn

Kann das vielleicht das Team sein, das speziell zusammengestellt wird für die Präsidentschaftswahl in den USA? Eventuell ja, vom Landspassen. Mein erster Tipp.

48:42 Gavin Karlmeier

Man sollte sich bewerben. Aber bitte niemand von euch. Was ist die zweite Geschichte? Das ist jemandem aufgefallen, und zwar Benedikt Evans, über den haben wir da auch schon öfter gesprochen zitiert. Dem ist was aufgefallen. Und zwar kann man ja im App Store seine Abos prüfen. Und die Abos anderer Leute, indem man schauen kann, welche In-App-Käufe in einer App eigentlich so durchgeführt werden und die scheinen. danach sortiert zu sein, welche am häufigsten ausgelöst werden. . . Ja, die ersten drei kenne ich. Genau.

49:14 Dennis Horn

Das ist das Monatsabo für. Ex-Premium. Da steht bestimmt noch Twitter Blue. Dann als zweites die Subscription für das Profil von Elon Musk. Ja, genau. Und als drittes das Jahres-Abo. Von Ex Premium. Twitter Blue, ja. Und dann kommen da irgendwie so lauter Subscription-Pläne und irgendwo mittendrin noch Mr. Beast.

49:38 Gavin Karlmeier

Ja, genau. Und er hat geschrieben. Ähm, offenbar gibt es jetzt im App Store ein Leaderboard. Das wollte ich euch mal mitgeben, wenn ihr mal Langeweile habt, schaut euch das mal an. Ich kenne die meisten davon auch nicht und weiß auch nicht, also dafür habe ich jetzt so wenig gecheckt, ob das so Ob ich die Namen jetzt hier nennen möchte oder ob wir das einfach so unter dem Tisch fallen lassen.

49:58 Dennis Horn

Wofür hat die Ankündigung, die Blockfunktion bei X abzuschaffen, auch noch. . Gesorgt, dass Blue Sky nochmal ordentlich Zulauf bekommen hat. .

50:08 Gavin Karlmeier

Das ist eine Überleitung aus dem Himmel.

50:10 Dennis Horn

Aus dem blauen Himmel. Elon Musk hat am 18. August das angekündigt und Oder kurz davor und dann sind am 18. August bei Blue Sky unter der Last des neuen Datenverkehrs die Server zusammengebrochen. Lange Ladezeiten, gelegentliche Fehlermeldungen und wenn man versucht hat, Beiträge anzuzeigen, Bilder, Grafiken, wurden die nur langsam geladen. Und jetzt hat Blue Sky angekündigt, die Übertragungsraten zu begrenzen. Um die Stabilität und Sicherheit seiner Plattformen zu verbessern. Aber das Erlebnis Blue Sky soll nicht beeinträchtigt werden. Das heißt, da wird es Rate Limits jetzt geben, nur für bestimmte Aktionen, wie zum Beispiel Passwort zurücksetzen. Oder das Benutzerhandle aktualisieren. Also man versucht das so ein bisschen an die Ränder zu verschieben, damit so das Kernerlebnis Blue Sky nicht leidet. Das ist ganz klug.

51:08 Gavin Karlmeier

Erinnert mich aber, finde ich aber ganz geil, dass es dann wie, ich weiß nicht, ob du mal, ich also Du gehst ja auch mal auf Konzerte, Dennis, ne? Ja. Hast du in den letzten, sagen wir mal, zwei Jahren mal via Ticketmaster versucht, ein Konzertticket zu kaufen? Dann hattest du. Nee, habe ich Ticketmaster nicht. Nee.

51:22 Dennis Horn

Dann nimmst du mal in diesem. Taylor Swift Countdown zum großen Vorverkauf. Oh, und? Hast du aber kein Glück gehabt?

51:30 Gavin Karlmeier

Doch, doch. Ach, du hast Tickets? Ja, ja, ich hab Tickets. Okay, und du warst so in so einer digitalen Warteschlange, ne? Ja, ja, genau. Stell dir mal vor, diese digitale Warteschlange musst du jedes Mal aushalten, wenn du dein Nutzerhandel oder dein Passwort ändern möchtest. Weil du hast dein Passwort vergessen und dann steht da vor ihnen warten noch 6433 NutzerInnen, die ihr Passwort auch haben. Das würde mir sehr gut gefallen, wenn es geht.

51:50 Dennis Horn

Also man muss dann natürlich abwägen für Taylor Swift nehme ich das in Kauf. Bei Blue Sky würde ich bei meinem alten Handle bleiben. So, und da muss man natürlich, wie lange würde man warten? Fünf Sekunden oder so? Ja, das ist, glaube ich, okay.

52:02 Gavin Karlmeier

Ich dachte aber so, du musst dann so wirklich, dass du abwarten, musst du die Schlange durcharbeiten. Das wäre schlimm.

52:08 Dennis Horn

Das wäre so lustig. Andererseits, du kennst den Effekt vielleicht, ich glaube, Pro7 hat damit angefangen, von der Pro7-Werbung, wo so ein Ladebalken während der Werbung.

52:18 Gavin Karlmeier

Ja.

52:18 Dennis Horn

darunter zu sehen ist. Und für mich ist diese Werbung seitdem komplett aushaltbar. Ich ignoriere sie halt nach wie vor. Ich gucke mir nur den Ladebalken an Ich weiß gar nicht, wer da geworben hat, aber in Ladeberken sehe ich immer und gucke ich, ach, gleich zu Ende kann ich aushalten. Und wenn das so wäre, ist doch okay.

52:33 Gavin Karlmeier

Das klingt fast pathologisch, Dennis. Das ist der Dennis, der guckt über die Ladebalken. Kennst du noch, jetzt, bevor wir hier gleich so richtig in die Zeit. Zurückspringen, kennst du noch diese ganzen After Dark Screensaver? . Ja, natürlich. Das ist jetzt wirklich 90er Jahre. Großartig. Alle Leute, die so alt sind. Am Anfang dieser Episode witzig über meinen Namen, aber After Dark ist auch wirklich alt jetzt. Das ist wirklich alt. Ich habe, als ich Kind war, mein Vater hat immer schon mit Computern gearbeitet. Und als ich ein Kind war, habe ich. . gefühlt Tage meiner Lebenszeit damit verbracht, After Dark Screensaber zu gucken.

53:13 Dennis Horn

Die Flying Toasters.

53:14 Gavin Karlmeier

Die Flying Toasters, genau, das ist so der Klassiker, aber auch Homer Simpson Mäd den Rasen und so. Da habe ich Tage mitverbracht, die zu gucken, After Dark Bildschirmschoner. Und wenn irgendeiner eine Möglichkeit findet, wie ich klassische After Dark-Bildschirmschoner auf meinem Mac nutzen kann, würde ich dafür eine große Summe Geld bezahlen. Ich würde nur sagen, sowas, das wäre das die Antwort auf diese Rate Limits. Es gibt auch diese Typen auf den fliegenden Klos, wo noch der Pömpel hinterherfliegt und so. Oh ja, toll. Boah, mega. Boah, After the Duck-Bildschirmstunde. Das ist aber wirklich Leute, die so alt sind wie ich oder jünger, wir haben keine Ahnung, wovon wir hier reden.

53:46 Dennis Horn

Naja, aber also ein bisschen Historie bringen wir ja regelmäßig unter.

53:52 Gavin Karlmeier

Das müssen wir jetzt nicht bei After Dark machen, aber jetzt zum Beispiel.

53:55 Dennis Horn

So, genau, die Agenten Agentengeschichten. Der vergangenen Jahrzehnte haben wir hier schon geklärt und ich, also schön Nico schreibt uns zu Recht, wird ja gerne wissen, welche Schrägen aktuellen. Aktionen der Zahlensender von Dennis Horn und Gavin Karlmeyer mittlerweile schon so ausgelöst hat. Also, wenn ihr etwas erlebt in eurem Umfeld, was euch seltsam vorkommt.

54:18 Gavin Karlmeier

Wir sind's für alle Neuhakis hier. Informationen. Es folgen nun Blue Sky Invitecodes. Danach vermutlich kein weiterer Inhalt.

54:39 Dennis Horn

All diese Invitecodes beginnen wie immer mit BSky-Social- Die ersten beiden kommen von Burkhardt. X7VHT minus A K R Z Q. Trennung. Also übrigens, wir haben Hinweis bekommen, man schläft so schön ein beim Zahlensender, bis das Wort Trennung kommt. Das wäre immer wieder nochmal machen. Naja, Pech. U-M O Q M Trennung.

55:21 Gavin Karlmeier

Hast du noch welche? Ja, ich hab noch ganz viele. Mach mal. Sollen wir mal, aber ich mach gut. Also ich fange mal an, mit welchen von Judith. Judith schickt. Drei P Crei E Drei, Trennung G. R, Q E, Trennung, Sech, Trenn minus sechs T P Z Q Trennung.

55:59 Dennis Horn

Ist mir eben eben auch was passiert, ja

56:02 Gavin Karlmeier

O V F. Sechs W V N, Trennung. J. P. V Q. Und dann ich hätte noch welche von Roland. Die mache ich noch. Ja, die von Roland, ja, das ist gut.

56:25 Dennis Horn

Machen wir die von Roland und alle weiteren kommen dann morgen. Sieben M zwei Minus B M Q sieben Trennung? V A U E T, Trennung. Sieben G Q F drei, Minus M B M V vier Trennung G C R K Minus K. Sieben G C Z. H. U, J. R, N K Vier V, Trennung I G J sieben F Minus O B Z D vier So, und irgendwo in Berlin in Mitte stellt sich jetzt, weiß ich nicht, ein tschechischer Agent auf eine Mülltonne und zieht sich aus. Weil das der Befehl war. Das war der Befehl. Und ich bin mir nicht sicher. Liegt dieses Serverproblem bei Blue Sky wirklich an Elon Musk oder an uns?

57:49 Gavin Karlmeier

Vor allem musst du ja dazu sagen, also wenn wir jetzt hier 20 Codes pro Folge vorlesen und jeder dieser Codes löst. 20 Neuanmeldungen aus, die dann wiederum jeweils fünf Codes bekommen. Dann sind wir schlagartig an 400 Neuanmeldungen schuld jeden Tag.

58:01 Dennis Horn

Man wusste bei der Einführung der Zahlensender nicht, wie gut sie skalieren.

58:05 Gavin Karlmeier

Das ist so. Gilt übrigens auch für Haken dran. Also da muss ich auch mal sagen, also es gibt Leute, die hören uns ja jeden Tag, ne? Und machen so Dinge wie diesen Fett, ich wollte eigentlich keine Inhalte mehr nach den Codes, aber. Ich muss mal sagen, vielen, vielen Dank für alle, die uns jeden Tag hören. Das ist so krass. Also da hätte ich niemals mit gerechnet, dass hier mit dem Quatsch, den wir uns hier mal ausgedacht haben, wirklich jeden Tag Leute ihren Tag anfangen. Und ich bin da wetter ehrfürchtig und bin da sehr dankbar für. Vielen Dank. Ich habe hier noch einen Code.

58:36 Dennis Horn

T S, S minus B, I S. Minus M O R G E N.

58:48 Gavin Karlmeier

Ich glaube, da ist ein Ausrufezeichen am Ende.

58:50 Dennis Horn

Ja.

58:52 Gavin Karlmeier

Bitte schreibt das nicht in eure App. Ach, übrigens, also die Leute schreiben mir auch inzwischen, also 8. 16 Uhr, alle Codes weg. Die Folge geht um 6 Uhr morgen online. Ja. Ja. Wahnsinn. Wir bleiben dran. Ja, aber nicht jetzt hier. Bis morgen. Bis morgen.