Hey, wir sind’s, die treibende Kraft eurer Herzen. Und wir haben die düstersten Themen, mit denen eine Woche starten kann. Aber gleichzeitig auch die schnackigste Montagsfolge in der Geschichte von Haken dran. That’s Folge 199 in KW 35, let’s go.
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Grüß dich Gevin. Hallo Felix. Ja, wir sind es wieder. Die Eule unter den Social Media Podcasts, das tägliche Update des Wahnsinns mit Gavin. . Felix Horn, die heißen Hexen unter den Blue Sky-Enablern. Nein, also das müssen wir kurz erklären.
00:21 Dennis Horn
Du wurdest Felix Horn genannt am Wochenende, aber in einem sonst super lieben Absatz. Also mein ganz lieber Text. Indem es um uns ging und was wir hier für eine tolle Arbeit leisten, äh, Felix Horn.
00:33 Gavin Karlmeier
Ja. Ausgabe 199 von Haken dran. Mir schwant Verrücktes für diese Woche. Und ich lehne mich mal weiter aus dem Fenster und sage, es gibt vermutlich noch in dieser Woche die 200. Ausgabe dieses Podcasts.
00:49 Dennis Horn
Da habe ich einen Fun Fact zu, den ich heute gelesen habe. Im Wrack der Titanic Ist der Pool noch heute mit Wasser gefüllt?
01:00 Gavin Karlmeier
Ich finde es fast schon philosophisch.
01:02 Dennis Horn
Toll, ne?
01:02 Gavin Karlmeier
Ich möchte dir auch ein Zitat mitgeben. Und zwar aus der Wikipedia zum Thema Blue Sky. Ich lese mal vor. Der zunächst beschränkte Zugang Führt dazu, dass Einladungscodes auf Auktionsplattformen gehandelt wurden. Ebenso werden Einladungscodes auf anderen sozialen Netzwerken gepostet oder in Communities von Fachportalen oder Podcasts geteilt. So wurden zum Beispiel im Podcast Haken dran durch die Podcast-Hosts Dennis Horn und Gavin Karlmeyer. Sowie mittels eingesendeter Audio-Nachrichten Einladungscodes im Stil von Zahlensendern verlesen. Durch die beständige Thematisierung des Netzwerks und der Verbreitung von Einladungscodes ist der Podcast Eine treibende Kraft insbesondere für die deutschsprachige Nutzerschaft von Blue Sky. Das ist so geil.
01:54 Dennis Horn
Jetzt haben wir es, also ganz ehrlich, von allem, was wir uns für diesen Podcast hier vorgenommen haben, haben wir deutlich, damit jetzt deutlich den Plan überschritten von Dingen, die man so hätte erreichen können. Also wir sind jetzt in der Wikipedia als Treibende Kraft bezeichnet worden und stehen im Wikipedia-Artikel für ein jetzt wahrscheinlich schon relativ relevantes soziales Netzwerk. Ich finde, das ist nicht schlecht. Jetzt können wir aufhören. Aber die Frage ist ja, was bringt uns das? Also kann man sich mit so einer Erwähnung im Wikipedia-Eintrag. . Kann man sich da jetzt zum Beispiel blau behaken lassen in klassischen sozialen Netzwerken?
02:32 Gavin Karlmeier
Das wäre toll, oder? Aber den blauen Haken kriegt dann Micha. Weil er uns in die Wikipedia gebracht hat. Wir danken sehr, ja. Und ich habe gesagt, wir geben erst auf, wenn wir damit in der Wikipedia stehen. Jetzt müssen wir uns Haben wir das so gesagt, ja, ne? Ich habe das gesagt. Also zumindest mit den Zahlencodes hören wir auf. Ach scheiße. Ach so. Oh. Oh, das ist schlecht, weil wir haben wirklich so viele geschickt bekommen. Ich wollte gerade sagen. Das verteilen wir schön über die Woche, weil das ist wahnsinnig viel. So, dann noch ein bisschen Housekeeping. Kurt Krömer hat eine heiße Hexe, Grillautomaten.
03:02 Dennis Horn
Ja, vielen Dank an die 96 Leute, die mich da bei Instagram markiert haben.
03:06 Gavin Karlmeier
Man versteigert ihn zugunsten der Berliner Stadtmission und der Hamburger Tafel.
03:10 Dennis Horn
Ja, das Problem ist, ich habe mich da ein bisschen, also du weißt, Rabbit Holes sind mein zweiter Vorname. Ich habe mich da ein bisschen mit beschäftigt. Also die heiße Hexe stand, als ich zum ersten Mal reingeschaut habe, bei 1000 Euro, ich weiß nicht, wo sie jetzt gerade steht, ich schaue das jetzt gleich mal live nach. Das Problem ist. . Hier die Tag 24 ist meine Quelle, hat um 14. . 33 Uhr am 9. September, also am gestrigen Sonntag, geschrieben, das schmeißt 1700 Euro. Das Problem ist.
03:37 Gavin Karlmeier
1718 Euro gerade.
03:39 Dennis Horn
Okay, gut. Aber was wird da genau versteigert, Dennis?
03:44 Gavin Karlmeier
Sag nochmal genau, was da versteigert wird. Ich muss erst hier den Cookie-Hinweis auf Ebay entfernen. Das gelingt mir nicht. Was ist denn da los? Auswahl an? Nee, geht nicht. Mach du, sprich erstmal weiter. Ich muss erst mich um den Cookie-Hinweis kümmern. Warte ich. Das ist ja unfassbar. Also.
04:02 Dennis Horn
Heiße Hexe führt für Kurt Krömer für einen guten Zweck. So ist der Titel der Auktion und darunter steht, ist keine Werbung hier übrigens, aber wenn dann für einen guten Zweck. Die heiße Hexe muss zweck. Angeschafft, um Linda Zerwages bei Shea Krömer zu überraschen und als geteilter Nastargerie ein romantisches Currywurst Linda zu zaubern, dient das heilige Küchengerät seither bei Krömer nur noch als Staubfänger Ihr versteht nicht, wovon ich rede ist, bla bla bla bla bla. Geräte-Details, Mikrowellengefrierkombi, Modell Scharb 1600 Watt, circa 100 Kilo mit Originalunterschriften von Linda Zervakis und Kurt Krümer. So, was wollte ich aber haben? Du wolltest diese Leuchtschrift oben drüber. Genau, die, von der wir The Mandela-Effekt Less Duesen nicht genau wissen, ob sie gibt. So, das Problem ist, dass sowohl diese dieses Tiefkühlgerät unten drunter als auch die Mikrowelle ja so Stand 1991 sind. Das heißt, sie haben halt eine Energie. Effizienzklasse von Y würde ich mal schätzen. Da kann ich halt wirklich gar nichts mit anfangen und möchte auch nicht 1800 Euro dafür zahlen. Also vielen Dank für alle, die mich da markiert haben. Ich weiß das wirklich zu schätzen, aber leider habe ich nicht so die Verwendung für einen 100 Kilo schweren Mikrowellen-Grill-Kühler in meiner Küche.
05:10 Gavin Karlmeier
Du weißt schon, dass das Nähen hat zu, ich würde sehr viel Geld dafür ausgeben und 8 Dollar ist mir zu teuer, oder? Naja.
05:24 Dennis Horn
Ich stelle nur Fragen. Ich will da nicht dumm stellen. Ich muss weg.
05:31 Gavin Karlmeier
Dann machen wir mal.
05:32 Dennis Horn
Ich habe noch einen ganz wichtigen Host-Ding. Oh, das ist so von allen Themen, die ich je hier besprochen habe, die für dich die drittmeisten Nachrichten bekommen habe. Und zwar haben wir über den Markt gesprochen, diesen Supermarkt in Deutschland, der als Blaupause für die Bundesrepublik steht, weil wir gesagt haben, dass Instagram irritierenderweise ja vor allem in Australien und Neuseeland neue Funktionen einführt. Und wir die These aufgestellt haben, das sei so ein bisschen wie diese Stadt in Deutschland, die so exemplarisch steht für die ganze Bundesrepublik, könnte ja auch sein mit Australien und Neuseeland. Und dann habe ich gesagt, das sei meines Wissens Helmstedt. Das ist nicht Helmstedt, sondern Hasloch. Ich dachte, Ex wären Hasloch. Entschuldigung. Ja. Okay. Das war Hasloch in der Pfalz. Da leben ungefähr 20. 000 Menschen und die Verteilung der Familien, RentnerInnen. Verheirateten, Singles. Dieses Mengenverhältnis, Kinder, Rentner, Familie, das war exakt dementsprechend, das die Bundesrepublik Deutschland hat. Und dementsprechend galt Hasloch als Durchschnittsdorf. Jetzt hast du genau hingehört und denkst dir, Moment mal, hat der Gäfender gerade Galt gesagt? Ganz genau, Dennis, denn dieser Muster, dieser bundesweite Testmarkt, Mustermarkt, der wurde schon 2021 Wird das schon beendet, das Projekt, weil die GfK, die Gesellschaft für Konsumforschung, weil die inzwischen auf maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz setzt und eben nicht mehr auf Hassloch in der Pfalz. Für Hasloch tut es mir leid, für Helmstedt tut es mir noch ein bisschen mehr leid, aber das musste ich kurz nachtragen.
07:18 Gavin Karlmeier
Ja, ja. So, dann aber jetzt ab in die sozialen Netzwerke, in die Plattformen unseres Herzens. Wir beginnen mit einem Kandidaten der nicht häufig ganz vorne steht in diesem Podcast. Es ist mein VZ. Du hast eine Nachricht bekommen, zwei Nachrichten von mein VZ. Mit einem Update?
07:41 Dennis Horn
Ich hab da, also, ich hab das Gefühl, da ist ganz viel im Argen. Denn die, also Die absende Mailadresse sieht komplett nach Spam aus, denn es ist info at mindfzedu, da eine ganz lange Zahlen und Buchstabenkombination at iCloud. com Und die schicken mir aber regelmäßig E-Mails auch mit Hi Gavin Karlmeyer oder solchen Informationen wie Wir vermissen dich auf MindVZ mit einem Link, der wirklich zu MindVZEU führt. Also eben nicht so wie klassischer Spam das tun würde, sondern wirklich zu MindVZ führt. Und teilweise haben die dann aber so ein Betreff wie MIN-V. Einfach so. Oder eben das Update. Wir bei MineVZ arbeiten intensiv an Vorbereitungen für ein bevorstehendes Performance-Update. Unser Ziel ist es, die Benutzererfahrung zu optimieren und die Reaktionszeiten zu verkürzen. Also. Falls ihr noch bei MindVZ unterwegs seid, könnt ihr euch auf verkürzte Ladezeiten freuen. Hervorragend.
08:43 Gavin Karlmeier
So, wenn das alles richtig ist. Es bleibt sehr im Argen und möglicherweise Es ist auch nicht ganz so sauber.
08:51 Dennis Horn
Das kann ich mir nicht vorstellen. Also, es ist tatsächlich die richtige Domain, die da hingelegt wird: manfz. eu. Und da kann man sich auch anloggen und so noch. Also, es ist. Das ist nur verrückt.
09:01 Gavin Karlmeier
Das ist wirklich nur verrückt. Wenn wir über Elon Musk heute sprechen, dann leider über ein paar bedrückendere Themen. Ein Mann in Saudi-Arabien ist zum Tode verurteilt worden, wegen seiner Tweets unter anderem Außerdem wegen seiner Aktivitäten auf YouTube, das berichten die Nachrichtenagentur AP und Human Rights Watch Das war ein Lehrer im Ruhestand, und das Urteil gegen ihn lautete Majestätsbeleidigung und Unterstützung sowie Kommunikation mit Terroristen. Der war vier Monate lang in Einzelhaft in einem Gefängnis, hat fast ein Jahr lang keinen Anwalt bekommen. und auch danach nur kurz vor den Verhandlungen mal mit seinen Anwälten sprechen dürfen. Die Anklage hat die Höchststrafe gefordert. Weil das Ausmaß seiner Taten dadurch verschlimmert wurde, dass er sie auf einer globalen Plattform getätigt hat. Und die Überraschung in Anführungszeichen, Elon Musk hat natürlich nicht, wie versprochen, seine Anwaltskosten finanziert. Das hat er nicht konkret ihm versprochen. Aber allen, die Probleme haben wegen ihrer Äußerungen auf X. Und hier ist interessant natürlich zu wissen. Dass der zweitgrößte Aktionär des Unternehmens der saudische Prinz al-Walid bin Talal ist. Und Elon Musk sich in dieser Sache recht bedeckt hält. Mit dem Argument der Meinungsfreiheit kann man hier vielleicht schlecht argumentieren, wenn man Also hier, es geht um einen pensionierten Lehrer wegen regimekritischer Beiträge, der deshalb die Todesstrafe bekommt. Und Da wird nicht gegen Meinungsfreiheit abgewogen. So also Dieser Vorwurf, diesen Tweet nicht einzuhalten, was ja klar war, den musste er sich allerdings in den vergangenen Tagen. Sehr häufig anhören, dieses Versprechen aus seinem Tweet oder aus seinem Posting, allen zu helfen, die Probleme in Sachen Meinungsfreiheit bekommen.
11:31 Dennis Horn
Ja, und also Damit fängt das ja gerade mal an, ne? Also mit diesem kleinen Versprechen zu sagen, ich übernehme die Anwaltskosten, das hätte vielleicht nicht das Leben des Mannes gerettet, der jetzt sein Leben verlieren wird, weil er Dinge auf dieser Plattform veröffentlicht hat. Ähm. Es geht weiter mit, wie sieht es eigentlich aus, mit einem Schulterschluss, mit einer öffentlichen Bekenntnis dieser Plattform zur Redefreiheit, zur am Ende sogar auch einfach nur zur Meinungsfreiheit. Also mit all dem, was diese Plattform ja eigentlich vorgibt zu sein, und man muss das so formulieren, vorgibt zu sein, hätte man sich hier. . ganz demonstrativ an seine Seite stellen können, auch gegen den eigenen Investor, der auch ein enger Freund von Elon Musk übrigens ist, was dem Ganzen nochmal ein ganz. . neuen Beigeschmack gibt für mich. Einfach um zu zeigen, diese Plattform hier ist größer als solche Verbindungen. In einer perfekten Welt wäre es ja eigentlich auch so. Ist größer als irgendwelche Verbindungen, denn diese Plattform ist ein Platz für Redefreiheit. Und hier sollen alle Menschen veröffentlichen dürfen, was sie veröffentlichen wollen. Und was Elon Musk aber dazu getan hat, war. Exakt nichts. Es gibt keine Stellungnahme von der Plattform in dieser Sache. Und das ist natürlich total, total beängstigend. Dass du halt das Gefühl hast, du, also dass dieses Vorgehen in Saudi-Arabien einfach nur verachtenswert ist, da brauchen wir ja nicht drüber sprechen. So, da sind wir hier in unserem gemeinsamen Wertekonsens, sind wir, glaube ich, da alle, gehen wir alle d'accord. Ich finde viel schlimmer, wie die, wie hier all die, die die ganze Zeit eigentlich über Redefreiheit gesprochen haben, jetzt damit umgehen, dass es so ein Sachverhalt gibt. Und das finde ich eigentlich am traurigsten an der ganzen Oder nee, ist falsch gesagt. Aber ich finde das sehr traurig an dieser ganzen Geschichte, weil ich das Gefühl hatte, dass doch auch wenn hier so sehr augenscheinlich Fadenscheinig, immer wieder Argumente gesucht wurden oder auch keine genannt wurden, das doch zumindest dieses immer wieder auf Redefreiheit zu verweisen. eigentlich so das war, was so nach außen hin ein Motor zu sein schien für Elon Musk. Und das lässt sich, nicht mal das lässt sich jetzt noch so richtig halten hier. Übrigens auch in der Geschichte, über die wir als nächstes sprechen. Ja, mach mal direkt weiter, bitte. Ja, das ist natürlich eine kleinere Geschichte, aber eine, die vielleicht noch größer werden kann. Und zwar geht es, um das Ganze so ein bisschen auszuholen, geht es um die Anti-Defamation League. Das ist eine Organisation, eine NGO, die sitzt in New York City, die wurde 1913 gegründet von jüdischen Menschen. die demonstrieren wollten gegen einen oder gegen einen Tod, damals gegen einen Mord an Leo Frank, das war ein jüdischer Fabrikdirektor, der wurde umgebracht und offenbar Hatte seine Angehörigkeit. Also, da sind auch Dinge vor passiert, warum er umgebracht wurde, wurde gelüncht, nachdem er eine Vergewaltigung begangen habe. Aber was hier so Teil der Kerngeschichte ist, ist halt Antisemitismus. Und dieser Verein, den gibt es bis heute und der ist offenbar stark umstritten auf allen Seiten, denn er hat sich auch öfter mal nicht mit Ruhm bekleckert. Es gab hier Geschichten wie. dass die ADL eine Liste der zehn antisemitischsten Organisationen veröffentlicht hat. . Und da war die Organisation Jewish Voice for Peace, was eine Aktivistenorganisation ist. eine jüdische also es gibt viele viele dinge die man daran wahrscheinlich auch total diskutieren kann das will ich auch gar nicht ich habe das nicht bis Sagen wir so, ich habe diesen Konflikt nicht bis zum Schluss verstehen müssen, um zu erkennen, dass es falsch ist, dass jetzt gerade auf Twitter eine Diskussion läuft, auf X eine Diskussion läuft, bei der. . eine Kommentatorin, die sie selber schreibt, die wir kennen, von Achtung Reichelt, Takka Carlsen, also eine rechtspopulistische Kommentatorin, fordert Dass man ADL auf X bannen sollte. So, und Elon Musk hat diesen Tweet zitiert und dazu geschrieben, Perhaps we should run a poll on this. Also, vielleicht sollten wir eine Umfrage dazu durchführen, bei der jetzt diskutiert wird, ob man nicht diese diesen Verein einfach sperren sollte, weil er von Woken unterlaufen sei. Elon Musk hat das noch ein bisschen näher eingegrenzt und hat dazu geschrieben. Also in der Diskussion, dass überlegt wird, dass diese Umfragen nur von Verifizierten, also von blaubehagten NutzerInnen abgestimmt werden soll. Schreibt er dazu, der ADL hat viele gute Taten oder viel gute Arbeit in vergangenen Dekaden geleistet, aber ist inzwischen. . Übereifrig geworden und wurde vom Vogue-Mind-Virus gekapert. Das ist die Formulierung, die er schreibt. Was mich daran so wütend macht, ist das Ding, dass hier offen darüber diskutiert wird, ob Menschen, die eine andere Meinung haben, Von einer Plattform gesperrt werden sollen, in Form einer Umfrage, die von denen nur, an denen nur die Menschen teilnehmen können, die dafür bezahlen. Und das hat ja wirklich gar nichts mehr mit Redefreiheit zu tun.
16:41 Gavin Karlmeier
Also Wenn ich eine Wette eingehen müsste, würde ich sagen, am Ende würde es dann, wenn das diesen Weg geht, die krude Erklärung geben. Hätte sich ja jeder anmelden können, weil es ja gegen Bots und dann teilnehmen können und das so in eine andere Richtung lenken können. So hat eben die Mehrheit entschieden und auch das ist Redefreiheit. Klar, Vox Populi, ne? Ja, Vox Populi, Vox Day.
17:10 Dennis Horn
Aber also, ich, also, wir werden es ja irgendwie einfach nicht müde, immer wieder darüber zu sprechen, aber Da kriegt man schon wieder so schlechte Laune, wenn man einfach nur ein Wochenende auf Ex verbringt und sich mit diesen beiden Geschichten auseinandersetzt.
17:27 Gavin Karlmeier
Sorry, ich könnte. Es passt jetzt gar nicht zu lachen, aber dieses, ich habe schon wieder ein Wochenende auf Ex verbracht. Ich sehe dich schon im Club wieder, wenn du das so formulierst. Entschuldige bitte. Ich koche mich wieder runter.
17:42 Dennis Horn
So. Nein, aber das ist also, das sind beides so Geschichten, bei denen man das Gefühl bekommt. Das ist ja einfach ein Moloch geworden. Also da wird jetzt darüber diskutiert, ob Kanäle nicht mehr veröffentlichen dürfen, weil man das Gefühl hat, dass hier jemand. . vom Vokemind-Virus befallen sei, was auch immer das bedeuten soll, ohne zu merken, dass man ja damit die Redefreiheit einschränkt, für die man eigentlich angetreten ist. Angestoßen die Debatte von einer Person, die so als Rechtsaußen gilt, die übrigens am gestrigen Sonntag Geburtstag hatte, wir gratulieren nicht. Also Das hier hat doch alles gar nichts mehr mit Redefreiheit, mit Mitte, mit Transparenz, mit irgendwas zu tun. Das ist doch alles noch Müll. Die Redefreiheit für die ja schon immer nur vorgeblich angetreten ist. Klar, auch da machen wir uns nichts vor, das haben wir ja auch immer so gesagt.
18:33 Gavin Karlmeier
Aber, also das sind beides Geschichten, bei denen es einem wirklich übel hochkommt. Ja, was hat er stattdessen gemacht in der Zeit? Er hat stattdessen, also wo greift er ein? Wo hilft er Menschen? Er hat dem Milliardär Larry Allison dabei geholfen, sein Twitter-Passwort zurückzusetzen oder Ex-Passwort, nachdem der gesagt hat, er würde eine Milliarde Dollar in das Unternehmen investieren, obwohl er seit zehn Jahren gar nicht mehr getwittert hatte. Also, da sind die Hilfsbereitschaft und die Zugewandtheit von Elon Musk einfach deutlich verteilt.
19:10 Dennis Horn
Ja, und vor allem, ich habe da heute länger drüber nachgedacht. Auch auf Grundlage dieser Geschichte. Weil ich so dachte, was gibt uns eigentlich so, was macht uns eigentlich als Menschen, die hier so leben, so demokratieorientiert sind, auch das muss man ja schon fast dazu sagen, was macht uns eigentlich so. . optimistisch grundsätzlich auf die Welt zu blicken. . Und der Optimismus war eigentlich doch immer, dass man gedacht hat, so im Kern wollen die meisten Menschen das Gleiche. Also eigentlich wollen ja, dass es allen gut geht. Und eigentlich war doch der Konsens immer, ich werde total philosophisch heute.
19:42 Gavin Karlmeier
Ich hoffe, dass es okay. Du sprichst über den gemeinsamen demokratischen Werte-Kanon.
19:46 Dennis Horn
Ja, genau. Und der basiert darauf. Dass es eigentlich einen relativ klaren Konsens darüber gibt, was eine gute Tat ist und was keine gute Tat ist. Also was. vielen Menschen guttut, was Schwächeren hilft, Sozialschwächeren zum Beispiel hilft, dass man sich da eigentlich einig ist, dass das gute Dinge sind, ob man sie sich leisten kann oder nicht, dass diskutiert dann die Politik im Streit und dann kommt Christian Lindner und sagt, wir brauchen aber die Wirtschaft. Und das ist alles aber die politische Interpretation des eigentlichen Konsenses, dem der dem zugrunde liegt, der sagt, eigentlich idealerweise wollen wir, dass es morgen allen Menschen ein bisschen besser geht als gestern. So. Und inzwischen habe ich aber manchmal das Gefühl, dass das gar nicht so ist. Also, dass dieser Glaube, dass das Ziel eigentlich ist Dass man eigentlich nur allen Menschen Gutes tun möchte und dass wir uns alle darüber gleichermaßen einig sind, was gute Dinge zu tun sind und schlechte Dinge zu tun sind Dass es da gar nicht so einen großen Konsens in der Gesamtgesellschaft gibt, sondern dass es.
20:46 Gavin Karlmeier
Zumindest einige, die diesen Konsens so nicht mittragen. Ja, genau.
20:52 Dennis Horn
Und das mal, also ich will jetzt nicht in den philosophischen Gedanken schon mitten in der Folge platzieren, aber habe ich trotzdem gemacht.
20:59 Gavin Karlmeier
Ja. Gut. Das Wall Street Journal hat einen Auszug aus der Elon Musk Biografie von Walter Isaacson veröffentlicht. Das war ja auch noch. Das war ja auch noch, ne? Du holst schon tief Luft. Es ist von Kopfschütteln über Kopftisch bis zu Laut Loslachen. Alles dabei. Elon Musk Dachte, Parag Agrawal sei nicht der feuerspeiende Drache, den Twitter brauchte. Das ist eine kurze Geschichte, die da drin steht über die Begegnungen zwischen Elon Musk und dem früheren Twitter-CEO. Den er dann rausgeworfen hat. Und dann interessant der Auszug zum Kauf von Twitter, Elon Musk im April 2022. Ein kurzer Satz, der eigentlich all unsere Thesen darüber bestätigt, was Elon Musk mit X vorhat. was seine Motivation war, es zu kaufen, was die primäre Motivation war, was er noch so nebenbei mitnimmt Das Zitat lautet, Twitter könnte zu dem werden, was ex. com hätte sein sollen. Und wir können dabei helfen, die freie Meinungsäußerung zu retten. Oder und wir können dabei helfen, die freie Meinungsäußerung zu retten. April 2022, also in zwei Sätzen all das ausgedrückt, worüber wir viel gesprochen haben. Die Neuauflage von X. com jetzt endlich durchbringen mit der Hilfe dieser schon aufgebauten Nutzerbasis und nebenbei noch die eigene Politische Haltung, was die öffentliche Debatte angeht, da reinbringen. Hochinteressanter Auszug und Satz.
22:48 Dennis Horn
Es ist spannend, dass man sich so, also A, dieser feuerspeine Drache, der beschäftigt mich als Bild schon länger, weil ich mich frage, ist Elon Musk jetzt gerade der feuerspeinende Drache? Oder hat er einfach nur Feuer gespuckt, indem er 7000 Menschen entlassen hat, um Sich selber zu beweisen, dass er der bessere CEO ist, weil er stärker Menschen entlässt.
23:08 Gavin Karlmeier
Also, ich kenne aus meinem Privatleben feuerspeiende Drachen, die finde ich sympathisch. Also so, äh, dass vielleicht, ich nehme es als ähm, also das, da kann ich nichts mit anfangen mit dieser Aussage. Achso, okay.
23:21 Dennis Horn
Ja, ja. Und äh Und das andere, die Vorstellung, dass Elon Musstellung, dass Elon Musk weiß, dass er. Ja, bitte. Sprich weiter. Die Vorstellung, dass Elon Musk weiß, okay, er kauft Twitter. Dann geht er so an seinen Rollwagen unterm Schreibtisch und kramt so, ich wollte gerade sagen, scrollt, kramt so durch die Akten und dann zieht er so ein ganz staubiges Notizbuch aus. Und dann hast du so Notizen, Notizen privat, Elon Musk, Dezember 1999. Und denkt sich so, ah, 24 Jahre, 22 Jahre alte Notizen, die brauche ich jetzt. Und dann fängt er an, diesen Businessplan 24 Jahre später so umzusetzen, dass es passiert offenbar.
24:16 Gavin Karlmeier
Ja, also ich denke bei der Geschichte daran, dass wir hier einen Geräuschemacher brauchen.
24:23 Dennis Horn
Hey, was hast du denn gegen meine, man sagt, glaube ich, Folies, oder?
24:26 Gavin Karlmeier
Folies? Ich mag das sehr.
24:29 Dennis Horn
Sag mal ein Geräusch, kann ich sofort machen.
24:30 Gavin Karlmeier
Egal. Fledermaus flattern. Uh, da fehlt mir ein bisschen das Klatschende, was die machen. Ja, ist schon besser. Sehr gut. Meine Lieblingsgeschichte aus diesem Ausschnitt, aus der Elon Musk-Biografie, ist aber die, als Elon Musk das Angebot zur Übernahme von Twitter abgeben sollte. Er hat das von einem Hotel in Vancouver aus gemacht. Da ist er irgendwie hingeflogen, und zwar mit Grimes zusammen, um den gemeinsamen Sohn. ähm Ex A Ex irgendwas, wie er heißt, den Eltern vorzustellen. Und Diese ganze Twitter-Übernahmegeschichte hat Elon Musk aber wohl in einen kompletten Stressmodus versetzt. Und Walter Isaxsen schreibt, als Musk im April letzten Jahres abwog, ob er ein Angebot zur Übernahme von Twitter abgeben sollte oder nicht. Flog er nach Vancouver, um Grimes zu treffen und sich und ihren Sohn ihren Eltern vorzustellen. Weil er aber so im Stressmodus war, hat Grimes beschlossen, ihn im Hotel zurückzulassen. Da war er dann alleine, sie hat den Sohn einfach mitgenommen. Und der Milliardär Elon Musk teilte daraufhin dem Vorstandsvorsitzenden von Twitter per SMS seine offizielle Entscheidung mit, das Social Media Unternehmen zu kaufen. Danach begann Musk Elden Ring zu spielen auf einem Laptop, den er ins Hotel mitgebracht hatte. Bis zum nächsten Morgen um 5. 30 Uhr. So, und etwa einen Monat nach der Vancouver-Episode Twitterte Elon Musk ein Foto von der Einrichtung seines Charakters, seines Avatars in Elden Ring, das zeigte, dass er eine beeindruckende Stufe 121 erreicht hatte. Und die Nutzer haben aber seine Entscheidung kritisiert, was die Ausstattung angeht mit nur zwei Schilden. Das ist für mich hinreichend lustig, abstrus, diese Geschichte. Vor allem, ja, ich habe da auch Gedanken zu.
26:37 Dennis Horn
Ja, also ich habe Elden Ring, man glaubt es kaum nicht gespielt, aber von vielen Menschen darüber gehört, dass es unglaublich schwer war. Also, das ist so eins der Spieler.
26:48 Gavin Karlmeier
Kennst du Elden Ring, Dennis? Ich habe darüber gelesen, aber mein Wissensstand ist wahrscheinlich nicht so groß wie deiner.
26:54 Dennis Horn
Also, was glaube ich wichtig ist für Elden Ring, um es zu verstehen, dass man eigentlich immer wieder nur so Man bewegt sich so zwei Schritte zurück, ein nach vorne. Also, dass du quasi jedes Mal scheiterst, dann musst du wieder anfangen und du scheiterst und musst wieder anfangen und irgendwann verstehen.
27:09 Gavin Karlmeier
Du brauchst eine hohe Frustrationstoleranz für dieses Spiel.
27:12 Dennis Horn
Ja, ganz genau so. Ähm, was mich bei Elon Musk total wundert, dass er so bei sowas dann offenbar diese Muse aufbaut. Das ist doch so ein Typ, der googelt die Cheatcodes, oder? Ich glaube, das gibt es da eben nicht. Ach so. Ich glaube, Elden Ring ist so ein Spiel für Spieler. Also das ist so ein Tipp. Und ich frage mich, wie viel zuckerfreies Monster Energy er dabei so ähnlich reinschüttet, wenn er bis 5. 30 Uhr im Hotel sitzt. Glaubst du, er ist ein Monster-Typ oder ein Rockstart Typ?
27:46 Gavin Karlmeier
Der also er ist auf jeden Fall kein Marthe-Typ. Ne? Weiß ich auch nicht. Ich glaube, aber der ist kein Kaffeetyp, glaube ich. Nee, der ist also Mate nur in Gesellschaft, weil Mate so low-key ist. So. Ähm. Boah, ich weiß nicht. Nee, der ist kein Monster-Typ. Weil die Monster-Typo, die ist ihm nicht Art Deco genug.
28:12 Dennis Horn
Ja, wobei es ist schon männlich im Style. Monster Energy.
28:18 Gavin Karlmeier
Ja, aber ist das diese Männlichkeit, die er will?
28:20 Dennis Horn
Glaubst du, er trinkt Relentless? Gibt's das überhaupt noch? Oder Big Puma in anderthalb Liter Flaschen vom Needle?
28:27 Gavin Karlmeier
Oder vielleicht braucht er das einfach auch gar nicht, weil es steckt alles in ihm und er nimmt nur so einen durchschnittlichen Durstlöscher. Oh, das ist ja toll.
28:37 Dennis Horn
Das ist ja ein Schwachpunkt für mich.
28:39 Gavin Karlmeier
Ja, ist vielleicht vielleicht ist er einfach so Pfirsig-Eis-Tee auch. Pfanner, diesen zwei Liter grüner Tee vom Pfanner trinkt er direkt aus dem Karton. So wie früh auf der LAN-Party. So, absolut. Wir sind leider weiter noch im Politischen. Und das kann man das ja auch nicht ertragen, muss man dazu sagen. Wirklich, ja. Das ist unser Humor, so wie Chirurgen auch sich denen bilden müssen, um das alles auszuhalten, was sie jeden Tag sehen müssen. So, bitte sortiert es so in etwa einen. Die Washington Post schreibt, dass ex Maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die russische Propaganda über die Ukraine mehr Menschen erreicht hat als vor Beginn des Krieges. Das steht in einer Studie, die ist letzte Woche veröffentlicht worden von der Europäischen Kommission. Diese ganzen. Plattformen hatten sich ja eigentlich zu lauter Ding freiwillig verpflichtet. Das ist auch Meta, ne? Die haben alle gesagt, wir gehen gegen diese Information Operations auch vor. Wir haben ja vorletzte Woche, glaube ich, auch über diese großen chinesischen Infoscammer gesprochen, die dieses Netzwerk, das Mehreren Plattformen hops genommen wurde. Und das haben sie eben auch alle versprochen, wenn es um russische Propaganda geht. Und trotz dieser freiwilligen Verpflichtungen schreibt die Europäische Kommission, florierte die russische Desinformation gegen die Ukraine und hätte es den Digital Services Act da schon gegeben, Sagt die Kommissionsstudie, wäre das ein Verstoß gewesen? Und in der Studie heißt es im Laufe des Jahres 2022. Stiegen die Zahl der Nutzer und die Reichweite von Konten in sozialen Medien, die dem Kreml nahestehen, in ganz Europa erheblich an. Vorläufige Analysen deuten darauf hin, dass die Reichweite und der Einfluss von Konten, die vom Kreml unterstützt werden, in der ersten Hälfte des Jahres 2023 weiter zugenommen haben. Was insbesondere auf die Aufhebung der Sicherheitsstandards von Twitter zurückzuführen ist. Und das, also, das finde ich ein bemerkenswertes Ding, diese Studie. Weil ja die EU-Kommission, insbesondere der zuständige Kommissar Thierry Breton, der Elon Musk ja auch getroffen hat im Juni, er hat ihn deutlich gewarnt, hat auch klar gesagt, dass X noch einiges zu tun habe. Um dem Digital Services Act auch gerecht zu werden, dass der jetzt im Grunde was in der Hand hat, um das auch nochmal ganz deutlich aufzuzeigen. Und das Gefühl, das ich habe, wenn ich das so lese, ist, dass die EU und Thierry Breton Hier um jeden Preis vermeiden möchten, dass der Digital Services Act so ein zahnloser Tiger wird. Ja, dass Ex ja das zuerst zu spüren bekommen wird.
31:47 Dennis Horn
Ja, das auf jeden Fall. Ich glaube, Ex ist auch ein sehr, ähm, ich glaube, da ist so ein bisschen Ich will mich damit vergleichen, jetzt zurückhalten. Aber es gibt ja durchaus so in der Politik immer mal wieder so Erzählungen von so Figuren, die du nicht über die Diplomatie eingeschüchtert kriegst, sondern über Stärke. Und wir haben jetzt alle das gleiche Bild im Kopf und ich glaube aber, dass Elon Musk genauso ein Charakter ist. Absolut. Der so lange alles macht, was. Ob er vielleicht auch verboten ist. Hauptsache, er hat nicht das Gefühl, dass er damit nicht irgendwie ein Problem bekommt. Und deswegen finde ich dieses Vorgehen der EU da eigentlich genau richtig, hier jetzt schon auch direkt mit dem Säbel zu rasseln und laut. laut Bambule zu machen, um zu zeigen, also wir kriegen das mit.
32:35 Gavin Karlmeier
Ja, genau so. Das ist übrigens Eine Untersuchung im Auftrag der EU-Kommission gewesen. Das hat eine gemeinnützige Analysegruppe durchgeführt. Reset heißt die. Die sich hier nur auf öffentlich verfügbare Informationen stützen konnte, also so Like-Zahlen, Followerzahlen und so weiter, weil ja X auch den Zugang zur API eingeschränkt hat. Es gab keinen direkten Unternehmenszugriff, keinen Forschungszugriff, der ja auch durch die Gesetzgebung gefordert wird. Wichtig ist hierbei noch, dass auch Instagram, Telegram und Facebook kritisiert wurden. In absoluten Zahlen heißt es in der Studie, erreichen die Kreml-freundlichen Konten auf den Plattformen von Meta weiter das größte Publikum. Aber interessant finde ich hier eben die Betonung dieses Worts absolut, weil die relativen Zahlen bei X scheinen zu hoch zu sein. Ja, krass. So.
33:41 Dennis Horn
Oh Mann. Und Telegram, dass das da auch nochmal erwähnt wird, ist halt, also man hat so das Gefühl, und das war in der Pandemie natürlich deutlich stärker schwürbar als heute, man hat so das Gefühl, dass bei Telegram aber so ein bisschen immer noch die der rechtsfreie Raum ist. Also man greift die nicht, man kann da nichts verändern, man kriegt einfach nur mit, das ist halt da und alle können tun und lassen, was sie wollen. Und das ist, eigentlich müsste man sich dem mal täglich widmen in einem Podcast.
34:08 Gavin Karlmeier
Ja, das ist so. Das ist so. Und so ein bisschen wie mit WhatsApp auch, ich habe das Gefühl, so in der Debatte spielt oft nur das oder findet oft nur das statt. was so an Kommentarspalten im Internet auf dem Silbertablett serviert wird. Und dadurch gehen eben Plattformen, die wichtig sind, wie zum Beispiel Telegram komplett unter, die auch einfach schwerer Einzusehen sind, wo die Recherche anders aussieht. Ja, genau.
34:39 Dennis Horn
Ja, hundertprozentige Zustimmung. Also ich glaube, das ist halt so einfach. Ich glaube, das ist wirklich das Stichwort. einfach ist zu gucken, wie haben Leute kommentiert oder wie was für Leute haben für Tweets geschrieben. Da kommt ja auch, glaube ich, dieser falsche Eindruck einer öffentlichen Meinung her, wenn man sagt, ich habe jetzt zehn Tweets geschrieben, so denkt Deutschland über den Tatort. oder zehn Tweets gesucht. Und das funktioniert eben in solchen Netzwerken, die eher so auf Messenger-Basis funktionieren halt nicht. Dabei hast du da eine viel stärkere Vermutlich Radikalisierung, ich sage vermutlich, weil die Studien zeigen, die Radikalisierung in sozialen Netzwerken sprechen wir vielleicht noch gleich drüber, ist gar nicht so stark, aber Ich habe halt das Gefühl, dass man ganz viel verpasst von dem, was wirklich eine Rolle spielt in den Gesprächen der Menschen, wenn man nicht mitkriegt, was da passiert. Und es gibt in der Tat, zumindest im deutschen Raum, fallen mir nicht so viele Journalistinnen und Journalisten ein, die sich diesen äh diese Buzzword extra Meile wirklich geben und versuchen in diese Netzwerke reinzugehen. Also ich denke da an An so Redaktionen wie Basset News hat das damals gemacht oder Lars Wieland.
35:47 Gavin Karlmeier
Ja, die hatten eine ganz, äh, genau, Lars Wieland, die hatten eine ganz großartige digitale Berichterstattung, hintergründige, investigative Berichterstattungen.
35:58 Dennis Horn
Genau, oder eben Laswinern von T Online. Also die machen halt durchaus genau diese Wege und finden dann halt auch die Geschichten darüber, weil es eben einfach Themen gibt und Meinungsspektren oder Teile des Meinungsspektrums, die du im öffentlichen Raum so nicht abgebildet siehst wie im vermeintlich privateren Raum und auch da kann man relativ schnell reingehen. Was mich übrigens auch dann wundert, warum auch Strafverfolgungsbehörden sich diesen. . dieser diesen Weg nicht aussetzen. Weil der eben, also man muss glaube ich kein Experte sein, um relativ schnell zu verstehen, wie diese Telegram-Netzwerke funktionieren. Das gilt auch für all die Leute, die dort übrigens aktiv sind, ohne dort zu recherchieren, sondern um ihrer Meinung da Luft zu.
36:40 Gavin Karlmeier
Also ich würde übrigens nicht mitgehen, dass die das pauschal nicht machen, da pauschal nicht reingehen. Es gibt ja durchaus da so Schwerpunktbereiche. Einmal Zum Beispiel diese Zentralstelle Cyberkriminalität in Köln bei der Staatsanwaltschaft. Ich erinnere mich daran, dass ich auch mal im LKA in Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen so eine Taskforce besucht habe. die sich speziell mit rechter Hetze im Netz, strafbarer rechter Hetze im Netz beschäftigt hat und auch gezielt so die einschlägigen Orte abgesurft ist, so wie so Polizisten auf Streife. Und das sind dann so welche, die durchaus auch in solche Gruppen gehen und danach gucken. Aber hier ist dann natürlich noch Die Herausforderung, wie gut im Gegensatz zum Beispiel, zu Facebook oder zu anderen Plattformen bekommt man von Telegram Nutzerdaten. Da gibt es ja mit den großen etablierten Plattformen, die Sich auch an Recht und Gesetz halten. Und Telegram wissen wir ja, schlängelt sich da immer so durch, überall. Und gibt es ja durchaus auch eine regelmäßige Form des Austauschs.
37:49 Dennis Horn
Ja, ich wollte auch gar nicht sagen, dass sie es generell gar nicht tun, habe ich glaube ich so gesagt, aber nach meinem Geschmack Müsste man da, glaube ich, also da geht, glaube ich, mehr sein.
37:59 Gavin Karlmeier
Ja, ja, ja, ja. Es gibt ja auch die anderen Beispiele, wo irgendwie Journalisten Ihnen mit ihren Mitteln wesentlich mehr herausbekommen haben als Strafverfolgungsbehörden, die gesagt haben: wir haben mal keine Hinweise. So war es irgendwie einfach nachzugogeln. Nur wusste da irgendwer mit seinem Windows 95 PC nicht richtig zu googeln. Ganz Ja, ja, den Eindruck hat man leider auch oft genug. An anderer Stelle hat Meta Probleme und Herausforderungen. Mashable schreibt darüber, dass Meta seine eigenen Richtlinien für politische Werbung nicht einhält. Im Vorfeld der US-Wahl 2024, die ja in 14 Monaten stattfinden wird Da hat eine gemeinnützige Organisation herausgefunden, dass die rechtsgerichtete Gruppe Praga You heißen die, glaube ich. mehr als einhundert politische Anzeigen auf Facebook und Instagram geschaltet hat, die von den eigenen Richtlinien eigentlich nicht gedeckt sind. Also auch da gibt es Probleme. Und bei YouTube Ähm, da gibt's eine Studie über Radikalisierung im Netz, die du eben schon mal kurz angesprochen hast. Die eher beruhigende Signale sendet. Also, der YouTube-Algorithmus fördert laut dieser Studie, die kommt aus den USA, wurde auch durchgeführt mit Nutzerinnen und Nutzern aus den USA. Keine extremen radikalen Ansichten. Es ist nicht klar, ob sich die Ergebnisse auch auf Deutschland übertragen lassen. Es gibt aber Indizien dafür und veröffentlicht wurde diese Studie in Science Advances. Das ist ein Fachmagazin Das schreibt oder dass diese Studie wiedergibt, die schreibt Algorithmen und diese Autoplay-Funktion von YouTube. Also wenn ein Video zu Ende ist, Dass direkt das Nächste hinterherkommt, ausgewählt vom Algorithmus, fördern, oder zumindest ist es nicht nachweisbar, dass die radikale Ansichten fördern. Es gibt ja diese. Theorie dieses Rabbit-Hole-Effekts, gerade bei YouTube, dass man durch dieses nächste Video, das kommt, immer weiter reingezogen wird und es wird immer schlimmer und so. Gab es auch Berichterstattungen? drüber und dann wurden so Beispiele genannt. Und die Forscherinnen und Forscher haben hier Browser-Add-ons installiert, um bei ProbandInnen dann irgendwie das Surfverhalten. nachzuvollziehen und hat dann geguckt, gibt es da irgendwie eine Steigerung, was rassistische Inhalte angeht, gewalttätige Inhalte, also alles, was irgendwie ins Extreme abdriftet. Und es ist so, dass die Leute eher bewusst Kanäle abonniert haben, die solche Inhalte produzieren. Und nicht etwa durch einen YouTube-Algorithmus verleitet wurden, die zu abonnieren, sondern die interessierten sich tatsächlich bewusst. Für Inhalte oder Kanäle, in denen es auch mal extremistisch wird. Und Leute, die eher zufällig auf solche Inhalte gestoßen sind, die haben dann eher nach wenigen Sekunden weggeschaltet und umgeschaltet. Und ich gehe mit mit Martina Schulte, das ist eine Kollegin von Deutschlandfunk Nova, die eine Einschätzung dazu abgegeben hat in ihrer Berichterstattung zu dem Thema. Dass es nämlich dieses klassische Rabbit Hole, diesen Rabbit Hole-Effekt so nicht oder nicht mehr gibt, Auch nach dem Umbau dieses Algorithmus, der nach der Präsidentschaftswahl in den USA, nach der letzten Wahl und nach all dem, was wir dort erlebt haben, rund um den 6. Januar, der 6. Januar war es, glaube ich. Passiert ist, da hat YouTube einfach auch die Algorithmen umgebaut. Und ja, die Forscherinnen und Forscher sagen jetzt: wir können hier keinen Radikalisierungseffekt. Nachweisen. Nicht jetzt, dass die Plattformen da irgendwie gar keine Schuld tragen. Da gibt es ja genug Probleme und Herausforderungen, über die wir gerade bei Ex ja hier auch im Podcast immer wieder gesprochen haben. Aber hier mal ein etwas beruhigenderes Signal aus dieser Studie.
42:28 Dennis Horn
Ja, ich würde der Beobachtung zustimmen, dass diese Rabbit holes sich da durchaus verändert haben. früher ja, du konntest das ja nachbauen, wie du vom einen Video, in dem du meinetwegen irgendeine These in Frage gestellt hast, sechs Videos weitergeschaut hast und dann bei diesem Ich will seinen Namen jetzt nicht wieder nennen, aber bei diesem früheren RBB-Moderatoren gelandet bis, wenn man da seine Verschwörungsschwurbelein verbraten hat. Und also auch mir wurden irgendwann diese Videos einfach weiterempfohlen. Das heißt. Ich kenne diesen Effekt irgendwie. . Aber man isst da auch ganz schnell und das ist jetzt so ein Trugschluss, den man ja ganz oft Leuten vorwirft und auf den man sich selber reinfallen darf. Dass diese anekdotische Evidenz nicht zwangsläufig deckungsgleich sein muss mit dem, was alle anderen Menschen erleben. Punkt 1. Punkt zwei, ja, genau, das wird ja alles auch umgebaut, diese Algorithmen wurden umgebaut und YouTube weiß um die Verantwortung eben gerade auch junger Menschen, die vor allem Diese Plattform nutzen. Also, ich würde zustimmen, das ist eine gute Nachricht, weil es sich scheinbar zum Besseren gewandelt hat dort. So dann
43:36 Gavin Karlmeier
Springen wir doch mal rein hier. Funktionen und Emotionen. Wobei ich mich jetzt bei der ersten Nummer frage, ist das wirklich eine Funktion, aber zumindest haben wir Emotionen. Das reicht. Und das, genau, das reicht als Qualifikationsmerkmal für diese Rubrik aus. Du hast X geöffnet und das X oder das X, also das Logo, war blau.
44:01 Dennis Horn
Ja, es ist blau bei mir, aber auch nur. Und damit verstoße ich ja, glaube ich, gegen die Design-Guideline, wenn man nicht im Dark Mode ist. Die meisten Leute scheinen das ja eh immer zu nutzen, ich habe Twaktion, glaube ich, gerne hell
44:18 Gavin Karlmeier
Und nachts gerne dunkel.
44:19 Dennis Horn
Und nachts gerne dunkel.
44:20 Gavin Karlmeier
So wie die Natur. Du bist ein Naturtyp einfach.
44:22 Dennis Horn
Ich bin ein Naturtyp.
44:24 Gavin Karlmeier
Du wachst auf mit den Hähnen am Morgen, die dich wecken. Und schläfst ein mit Ex.
44:33 Dennis Horn
Mit Ex Ja, viel dunkler, als da wird es auch nicht mehr. Aber genau, also das da ist, also wenn du im hellen Modus bist
44:45 Gavin Karlmeier
In der iPad-App ist bei mir das X Blau. Aber soll ich dir versagen? Ich hab dir das heute den Tag über noch nicht verraten oder übers Wochenende. Bei mir war es Rostbraun. Wirklich? Ja, wirklich. Ich weiß nicht mehr, ob das Pfaf-Icon Oder irgendwo anders. Aber mir ist am Wochenende das Ex-Logo irgendwo, ich weiß nicht mehr wo.
45:05 Dennis Horn
Vielleicht ist das das neue Logo, wie du das Logo der Mediengruppe RTL, das immer die Farbe ändert.
45:10 Gavin Karlmeier
Ja, vielleicht.
45:11 Dennis Horn
Oder wie so ein Stimmungsarmband. Kennst du die noch aus den 90ern?
45:14 Gavin Karlmeier
Ja, kenne ich. Ja. Ja, blau, wenn es ja, aber eigentlich war es nur die Temperatur, die da für die Farbänderungen gesorgt hat. Ja, genau. Ja, und dann stand da so etwas Esoterisches bei. Ja, okay. Also das ist mir auch aufgefallen und ich habe gedacht, vielleicht auch so Chameleon-Style. So, keine Ahnung.
45:35 Dennis Horn
Also, ich glaube, das sind jetzt alles schon so viele Gedanken hat sich niemand gemacht. Ich glaube, die Wahrheit ist einfach ein Fehler.
45:42 Gavin Karlmeier
Möglicherweise hat es ein bisschen gejanger wackelt. Jonah Manzano schreibt, damit sind wir direkt bei Instagram, der Instagram Broadcast-Kanal. Also, wenn ich so Creator per Instagram Direktnachricht abonniere, bietet jetzt eine neue Funktion, und zwar die Frageoption. Also da kann ich dann über. Meine Nachrichten, die ich meinen Followerinnen und Followern schicke, denen auch noch Fragen stellen. So ein bisschen, wie man das von dieser. Frage und Antwort von diesen Stickern aus der Instagram-Story auch kennt.
46:19 Dennis Horn
Ja, es ist wirklich alle Funktionen für alle Funktionen. Alles für alle.
46:23 Gavin Karlmeier
Ja, ja, es geht weiter, ne?
46:24 Dennis Horn
Oh ja, einfach Schrotflinden-Prinzip.
46:26 Gavin Karlmeier
Genau, Instagram schreibt Radu Ancescu, ermöglicht es Benutzerinnen und Benutzern jetzt auch mit verschiedenen Emojis auf einen Beitrag in einem Instagram Broadcast Channel zu reagieren. Das kennen wir von Telegram. Haken wir genauso ab. Dann sind wir bei Facebook. Ahmed Garnim schreibt: Facebook benachrichtigt NutzerInnen jetzt über Kommentare zu ihren Instagram-Beiträgen. Und fordert sie auf, mit der Meta-Business-Suite zu antworten.
46:53 Speaker 4
Oh Gott.
46:54 Gavin Karlmeier
Mein Kopf explodiert. Ich habe so ein Geflecht hier an der Wand, habe ich mir das hochgezogen. Wie so Ermittler in CS CSI Dormagen. So, das ist mittlerweile größer als im Keller die Wand mit den Beziehungen aus Game of Thrones. Wirklich. Man kann das Haus hier als Museum beitragen. Weißt du, was ich finde, wenn man sich in Social Media nicht mehr zurechtfindet? Ja, was denn?
47:19 Dennis Horn
Ex redet die ganze Zeit davon, die Everything-App zu werden. Instagram ist es eigentlich. Ja, vielleicht, ne? Ja, Instagram kann das alles schon. Also außer bezahlen, ich kann bei Instagram lange Videos gucken, kurze Videos. Ich habe Storys, ich habe normale Videos im Feed. Ich habe eine Broadcast-Liste, ich habe Notes, ich habe Direktnachrichten, ich kann Sprachnachrichten verschicken, ich kann Videoanrufe führen.
47:38 Gavin Karlmeier
Momentchen mal. Und wenn man einfach die drei Plattformen zusammenrechnet. Instagram, Facebook, WhatsApp, dann sind die schon bald genau dort, wo Elon Musk nie hinkommt. .
47:50 Dennis Horn
So viel Mühe musst du gar nicht machen mit dem Zusammenrechnen. Da reicht schon eine.
47:54 Gavin Karlmeier
Dann bei Threads, ähm, also, oder bei Instagram, ich habe jetzt, wenn ich durch Instagram scrolle, durch die neuen Beiträge, kommt auf einmal so ein. So ein Abschnitt für dich auf Threads. Hab ich auch gesehen. Wo ich so durchwischen kann wie durch so ein Karussell.
48:14 Dennis Horn
Und was lernen wir daraus? Also, was sagt uns das? Weil ich habe das auch gesehen und ich hatte so Gedanken.
48:21 Gavin Karlmeier
Also ich finde das äußerst prominent. Ja, genau. Und ich finde, wenn es denen gelingt, dort relevanten Kram reinzupacken, ist das halt ein Move, aber ich bleibe halt dabei. Sie werden lange brauchen, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen, nach diesem starken Abschwellen der Nutzung, nach diesem ersten Threads-Hype. Ja, das auf jeden Fall.
48:51 Dennis Horn
Für mich hat am meisten die Frage eigentlich aufgeworfen, warum ich das hier sehe in Deutschland.
48:58 Gavin Karlmeier
Ha, interessant, natürlich. Na gut, aber ich kann ja in Threads reingehen und die Timeline lesen.
49:06 Dennis Horn
Also das ist nicht mehr. Ach ja, aber wenn du sie es nicht gerade über einen US-amerikanischen App Store installiert hast, dann ja nicht. Also es gibt es im deutschen App-Story ja noch nicht.
49:17 Speaker 4
Ja, ja, ja, ja, klar.
49:18 Gavin Karlmeier
Aber also, jetzt ist die App ja so gehalten, dass Nutzerinnen und Nutzer in der EU da nichts beisteuern können und nicht reinposten können. Aber sie auch nicht. Vielleicht haben sie schon einen Account angelegt mit dem ersten US-Store-Download und so weiter, aber die, die jetzt schon da sind. Die zählen ja als Nutzerinnen und Nutzer, die das vielleicht auch aktiv nutzen und da reingegangen sind. Deswegen finde ich jetzt den Gedanken Auch Nutzerinnen und Nutzer in der EU zu aktivieren, Threads zu öffnen, sofern sie das installiert haben in diesem kurzen Zeitraum, wo es ging. gar nicht so abwegig, einfach damit die Zahlen so gut es möglich ist einfach sich ein bisschen steigern lassen.
50:03 Dennis Horn
Ja gut, wobei wir jetzt nicht wissen, ob die nur wir beide das angezeigt bekommen haben, weil wir einen Threads-Account haben oder dass auch Menschen sehen, die keinen Thread-Account.
50:10 Gavin Karlmeier
Threads-Account haben. Also dadurch, dass Instagram ja weiß, wer Threads hat und dann in deren Profil auch die Anmeldezahl anzeigt, würde ich sagen, wir haben es gesehen, weil wir den Account haben. Ja, und wahrscheinlich ist es schon ein Verstoß gegen U-Recht. Wer weiß das schon? Auch das nächste Thema. Wirft einige Fragen in der Richtung auf. Wir bleiben bei Threads und das We Distribute Magazin schreibt, dass Thread seine AGB aktualisiert hat. Und da sind jetzt Bestimmungen drin zu sogenannten Drittnutzern. Wortlaut aus dem AGB: Threads wird über ein interoperables Protokoll auch mit Diensten von Drittanbietern integriert. Was es den Nutzern von Threads ermöglicht, Inhalte mit Personen außerhalb von Threads, die solche Dienste nutzen, zu teilen, Inhalte von ihnen anzusehen und mit ihnen zu interagieren, ihnen zu folgen und von ihnen verfolgt zu werden. Diese Integration mit Diensten von Drittanbietern ist zum Start noch nicht verfügbar, wird aber in Kürze in Threads integriert werden. Und dann weiter, wenn ein Drittnutzer einem Threadskonto folgt oder ihm folgt, also Oder ein Threadskonto dem folgt. So. Nimmt Meta speziell diese Daten auf. Doppelpunkt. Benutzername, Profilbild, IP-Adresse. Name des Drittanbieterdienstes, Beiträge aus dem Profil, Beitragsinteraktionen. In Klammern folgen, gefällt mir, Weitergeben, Erwähnungen. Und natürlich ist mit all dem gemeint das Fediverse. Klar.
51:53 Dennis Horn
Ja. Also heißt das, wenn man das jetzt mal so runterbricht, in dem Moment, wo mir ein Nutzer. . Ich habe einen Zwölf-Account. Und du kommst mit deinem Mastodon. social, kommst du da in meinen Threads-Account reingetrampelt und denkst dir: Ach, diesem Threads-Profil folge ich doch mal. Und du klickst auf Folgen. In diesem Moment sammelt Threads deine IP. Dein Namen, deine Instanz, auf der du bist, alles, was du hier gepostet hast, alle Likes auf all diesen Postings, alle, denen du folgst und alle, die dir folgen. Richtig?
52:26 Gavin Karlmeier
Ja.
52:28 Dennis Horn
Das ist natürlich datenschutzrechtlich wahrscheinlich problematisch, oder?
52:32 Gavin Karlmeier
Ja, also das muss doch so sein, oder? Das ist doch einfach um die. Funktionalität des Fediverse abzubilden, muss ich diese Dinge doch, also das sind. . Müssen die gespiegelt werden. Das heißt gespiegelt, aber ich muss das ja, also. In dem Moment, in dem ich aus Threads heraus einem Mastodon-Guy auf einem Chaos Social Account, äh auf der Chaos Social Instanz folge. So, nehmen wir mal das Beispiel. Und mir das aus Threads heraus anzeige, müssen doch all diese Daten über die Server von Threads in meine App geleitet werden. Natürlich. Anders funktioniert es nicht. Ja, das ja.
53:10 Speaker 4
Das definitiv.
53:11 Dennis Horn
Aber was ich mich frage ist, und da bin ich aber leider auch in der Mastodon-Welt technisch nicht so zu Hause. Muss es denn so sein, dass ich bei Threads ifs eine Kopie von all deinen früheren Postings mache? Oder noch konkreter Von all denen, die die giked haben. Oder könnte das nicht jedes Mal direkt von der Instanz gezogen werden?
53:32 Gavin Karlmeier
Ja, das ist, glaube ich, sagen wir mal ressourcentechnisch heikel. So, so was wird ja dann lieber mal zwischengespeichert, damit es direkt abrufbar ist.
53:43 Dennis Horn
Klar, und vielleicht hat ja auch ein Interesse daran, das alles zu wissen. Das würde mich, wenn da jemand, der hier der Mastodon-Instanzen zusammenschraubt bei sich im Keller, bitte doch mal kurz Bezug nehmen, entweder als Spotify-Kommentar oder bei Feded. Da könnte ich mir vorstellen, fühlt man die Informationen am ehesten oder auch über sonst irgendwelche Wege uns einfach gerne zukommen lassen. Weil diese Frage, muss ich alles hier haben oder kann ich mir das auch von dort ziehen, arbeite ich auf der externen Festplatte oder ziehe ich mir das lieber erstmal rüber? Das würde mich doch sehr interessieren, ob das grundsätzlich so ist. Weil sonst stimme ich denn natürlich komplett zu. Das natürlich, also das ist eine F das ist eine Notwendigkeit zur Erfüllung des Dienstes.
54:29 Gavin Karlmeier
Trotzdem höre ich jetzt schon so langsam die die Zornesröte hochsteigen in der Fediverse Community. Das We Distribute Magazin zitiert Mike McGervin, der früher Entwicklungsleiter war von Frandica und Hubzilla. Und der jetzt ein neues Projekt hat, das heißt Streams, hat ein Update rausgegeben von Streams und hat darin eine, wie We Distribute schreibt, proaktive Haltung eingenommen. Und ich zitiere aus dem, was Mike McGervin da schreibt, wenn sie mit Meta und deren Geschäftspraktiken nicht einverstanden sind, Besuchen Sie Admin Security und fügen Sie Threads. net zu Block Communications from these sites hinzu. Also, das haben wir ja auch schon diskutiert. Die Fediverse Communities, die jetzt sagen, wir setzen einfach Meta hier auf die auf die Instanzblockliste, fertig ist.
55:34 Dennis Horn
Ja, aber da würde ich dann auch gerne nochmal zwischenrufen, hey, check doch lieber mal, ob das nicht ein Vorgehen ist, das eh immer alle vorher machen, so E machen müssen, was eh hier verurteilt.
55:46 Gavin Karlmeier
Die New York Times schreibt, dass bei Meta nachgedacht wird für Facebook und Instagram über kostenpflichtige werbefreie Accounts. Sie bezieht sich auf drei anonyme Personen, die mit den Plänen vertraut seien. Und es geht hier wohl um Datenschutzkonformität in der Europäischen Union. Ja, also sagen wir mal, wenn du so eine Bezahlversion anbietest, dafür ist es aber werbefrei, sammelt vielleicht auch nicht die ganzen Daten. So. Dann könnte Meta damit vielleicht ja Datenschutz bedenken auch in der Europäischen Union zerstreuen. Gleichzeitig schon so der kritische Gedanke, ich glaube, Heise formuliert das auch so, dass das gleichzeitig zur Folge haben könnte, dass Menschen in der EU und im Rest der Welt zwei komplett unterschiedliche Versionen Von Facebook und Instagram zu sehen bekommen. Aber was halten wir denn von dieser Idee?
56:45 Dennis Horn
Also sollte das so sein, dass man damit EU-Recht umsetzt? Sage ich einmal mehr, versucht man hier einfach weiterhin der EU zu gefallen? So mit so einem Vorpreschen. Ich finde das spannend, weil ich mich frage, dass ich fühle mich dann nicht so ganz an Twitter Blue erinnert. sondern vielmehr an die Frage, wie kann man eigentlich, also ich denke eher an so ein absurd, dass mir es einfällt, aber es gibt doch so die Möglichkeit, zum Beispiel ein Werbe finanziertes, günstigeres Netflix-Abo abzuschließen. Ja. Also dass man so versucht, unter dem Meta Verified noch ein günstigeres Modell anzubieten, für das Menschen aber bereit sind zu bezahlen. Ähm Und frage mich, ob das so ein, ob das wohl auf Anklang stößt. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei Instagram viele Leute machen.
57:34 Gavin Karlmeier
Kann ich mir schon vorstellen, oder? Ja, also bei Instagram kann ich es mir auch deutlich mehr vorstellen als bei Facebook.
57:39 Dennis Horn
Ja.
57:40 Gavin Karlmeier
Facebook ist ja eh nur so wie so ein 1-Euro-Laden, durch den man geht und sich da ja auch nicht daran stößt, dass es da nicht so schön aussieht wie im 5-Sterne-Restaurant, weißt du? So. Also Ich habe also so zwei Blickweisen darauf. Man kann jetzt natürlich sagen, das ist ziemlich frech, weil Meta damit die Kosten. auf die Nutzerinnen und Nutzer abwälzt, die es eigentlich selbst in die Hand nehmen müsste, verdammt nochmal die Vorgaben der Europäischen Union umzusetzen. Das könnte die eine Lesart sein. Das andere könnte aber auch sein, dass Nutzerinnen und Nutzer damit vielleicht jetzt erstmal spüren, welchen Wert das hat. was sie jetzt nicht mehr kostenlos bekommen, weil die ganzen Daten nicht mehr gezogen werden. Also das kann natürlich gleichzeitig auch irgendwie so ein Aha. Dieses Geld hier hat Facebook also mit mir gemacht, weil ich das jetzt bezahlen muss. wenn ich die, äh, wenn meine Daten hier für die Werbung so nicht mehr rausgezogen werden. Also ich finde, es gibt verschiedene Sichtweisen. Ja, das stimmt. Und vermutlich gibt es auch nicht nur die eine Antwort darauf.
58:55 Dennis Horn
Ähm. Ich finde das erstmal ein ganz spannendes Experiment. Ich finde aber auch, und das sind die Gedanken, die haben wir, glaube ich, in der Folge der Ankündigung von Meta Verified, das war so um Karneval rum. Habe ich das schon mal versucht zu formulieren. Ich finde es halt spannend, wie sich plötzlich die Rolle verschiebt, wenn wir nicht mehr das Produkt sind als NutzerInnen. Oh, ich glaube, da ist sie gerade.
59:21 Gavin Karlmeier
Ich bin kein Buddhist, deswegen darf ich das.
59:25 Dennis Horn
Live bei Haken rein einen Mord.
59:28 Gavin Karlmeier
Haken rein. Morgen kommt Sabine Rückert zur Feier der 200. Ausgabe und klärt den Mord auf. Hakenrand verbrechen.
59:41 Dennis Horn
Also, nee, mein Gedanke ist, es ist auch spannend, wenn es sich verändert, dass plötzlich nicht mehr wir das Produkt sind als die, die es benutzen. Sondern jetzt auch gleichzeitig zum Kunden aufsteigen können, indem wir die Entscheidung treffen, zu sagen, wir zahlen oder wir zahlen nicht und damit direkten Einfluss auch auf den Betreiber ausüben können. Und das ist etwas, das sich stark verändert hat im Verhältnis zu den letzten Jahren. Und etwas, wo ich sagen würde, oh die Katze, oh man hört die Katze. Richtung, habe ich gerade auch gehört, ja? In 199 Folgen, dass man die Katze. .
01:00:14 Gavin Karlmeier
Heute ist ein wilder Teil. Überhaupt das erstmal in 199 Folgen, dass wir überhaupt wissen, dass da eine Katze sein könnte. Oh, scht, auch wahr.
01:00:22 Dennis Horn
Auch wahr, es gibt ein paar Hörer, oh, da lieg ich jetzt was. Es gibt ein paar Hörer, die wissen schon, dass es eine Katze gibt. Und Zwar wegen einer Episode, die nur für wenige Minuten online war. Eine unbearbeitete Version einer Episode. Aber das erzählen wir zur tausendsten Episode. Und jetzt auch noch Blaulicht. Du hast gesagt, es wird eine wilde Woche.
01:00:44 Gavin Karlmeier
Super, ja, es geht schon direkt, das sind all die Vorzeichen. Toll. Und das ist ja gerade erstmal Montag.
01:00:49 Dennis Horn
So ist es. Also was ich sagen möchte, ich finde es spannend, wie sich die Dynamik verändert, wie wir plötzlich an Entscheidungsgewalt gewinnen, als die, die es benutzen, dadurch, dass wir jetzt auch die Entscheidung treffen können. eben nicht mehr zu bezahlen. Und da kannst du sagen, was du willst. Also auch bei Ex ist der Bruchteil derer, die oder der Anteil. Der Einnahmen durch Ex Premium an den Gesamteinnahmen der Plattform ist ja überschaubar. Aber wenn von heute auf morgen die Leute es alle nicht mehr bezahlen würden, würden sie es ja trotzdem merken. Das heißt, man hat trotzdem einen Einfluss mit dem, was man tut, genauso wie jeder Girde Entscheidung im Supermarkt, der auch eine Entscheidung für etwas ist. Und das finde ich, also das ist natürlich jetzt ein bisschen baumumarmerig formuliert, aber ich finde trotzdem, man bekommt dadurch auch ein bisschen mehr Macht. Als Nutzer, als Konsument, und dass es eigentlich eher spannend, dass es so eine Entwicklung gibt.
01:01:43 Gavin Karlmeier
Ja. So. Achso, und zu deinem Gedanken, ne? Du hast das eben so fast schon beiläufig gesagt, ja, bei Instagram könnten wir uns vorstellen, dass es einige Leute gibt, die das machen. Ich finde ja den Gedanken super faszinierend, weil der uns ja darauf stößt, bei welcher Plattform würdest du. So aus dem Impuls heraus direkt sagen, da würde ich es machen. Und bei welcher würdest du sagen, nö. Ja. Also bei WhatsApp bist du gezwungen, es zu machen. Aber da reden wir ja gar nicht darüber, dass das irgendwie ein Thema wird. Aber bezahlen, meinst du?
01:02:23 Dennis Horn
Ja, ja, genau. Aber eigentlich nicht mehr. Also das ist ja schon. WhatsApp ist schon ganz lange umsonst. Nee, nee, nee, nee, ganz klar.
01:02:29 Gavin Karlmeier
Aber wenn die jetzt auf die Idee kämen, das zu machen, so dann sind wir bei WhatsApp natürlich in einer Zwangsituation. Ich habe für WhatsApp auch schon mal bezahlt. Also 99 Cent im Jahr, oder? Ja, das stimmt, das war auch mal.
01:02:45 Dennis Horn
Ganz früher hat die App im App Store 1,79, glaube ich, gekostet.
01:02:48 Gavin Karlmeier
Ja, ja, ja, ich erinnere mich. Da war sie noch lange nicht Teil von Facebook, dem Nachrichten. Ja, so. Aber wenn wir jetzt mal nur Instagram und Facebook nehmen, ja, also bei Instagram kann man direkt Spüren, da gibt es ja Leute, deren Lebensraum ist es einfach. Es ist eine fantastische App für die, für Creator, für deren Follower. Persönlich, ich nehme ganz viel aus Instagram jeden Tag mit. So. Und bei Facebook käme ich gar nicht auf die Idee. Und was sagt das so, dieses Impuls-Ding, ja, in Sorry und klar, Facebook nö. Über den Wert dieser Plattformen.
01:03:23 Dennis Horn
Ich finde das spannend, wie du argumentierst, weil ich hätte tatsächlich, ich komme zum selben Schluss, aber auf einem anderen Weg. Weil ich habe das Gefühl, dass man bei Instagram deutlich fokussierter konsumiert, auch wenn du, selbst wenn du Storys guckst und so durchwischst, bin ich doch eher fokussiert, während Facebook viel kleinteiliger ist. Und dieser fokussierte Konsum wird unterbrochen von vollflächigen Werbungen. Das heißt, also es gibt ja auch bei Facebook in den Videos, gibt es ja auch so Mid-Rolls und Pre-Rolls und so, klar. That is aber weit weg aus meinem Nutzungsverhalten, jedenfalls. And bei Instagram, this Werbung in the Stories Gib mir keine andere Wahl, als mich damit auseinanderzusetzen, denn wenn es nur ein Bruchteil einer Sekunde ist, mich damit auseinanderzusetzen, da jetzt gerade mal mir das anzugucken. Und Das nicht zu haben, wäre für mich Geld wert. Das ist aber total individuell mit Sicherheit. Aber ich glaube, ich habe das hier schon mal gesagt. Ich zahle ja auch für YouTube Premium, weil die Zeit, die YouTube-Werbung die es braucht, um durch diese Werbung hindurch zu kommen, so signifikant Lebenszeit wegsaugt, dass ich das nicht ignorieren kann. Das ist aber auch eine total individuelle Entscheidung und auch bestimmt eine total privilegierte, weil YouTube Premium verhältnismäßig teuer ist, wie ich finde.
01:04:42 Gavin Karlmeier
Ja. Ja, einmal im Leben von etwas so überzeugt sein wie YouTube von YouTube Premium hat Peter Wittkamp mal gepostet. Gut, dann noch eine letzte Geschichte zu Meta. Bloomberg schreibt, dass die kanadische Regierung neue Details herausgegeben hat zu einem Gesetz Dass die großen Tech-Unternehmen dazu verpflichtet, Nachrichtenanbieter zu bezahlen. Wir haben häufiger darüber gesprochen, die kanadische Version der Linksteuer. Oder wie der New Yorker Journalismusprofessor Jeff Jarvis so gerne sagt, Leistungsschutz racked, Und am Freitag hat die Regierung Trudeau den Gesetzentwurf veröffentlicht. Und der sieht vor, also da sind ist jetzt zum ersten Mal etwas drin über die Höhen dieser Abgaben, das Meta und Alphabet. mindestens 4% ihres Jahresumsatzes in Kanada an Nachrichtenanbieter zahlen müssen Wenn Sie Links zu Nachrichtenartikeln anbieten. Das wären dann bei Google umgerechnet im Jahr etwa 127 Millionen US-Dollar, bei Facebook 46 Millionen US-Dollar.
01:06:00 Dennis Horn
Das ist natürlich ein wahnsinnig schlechtes Timing, dass davor die Information kam, dass diese das Wegbleiben von Nachrichten auf Facebook jedenfalls keinen großen Impact auf die Aufrufzahlen hatte, womit der Schluss gezogen wurde. Also offenbar sind die Leute nicht nur wegen der Nachrichten dort. Ich glaube, das ist eine schlechte Verhandlungsposition für Trudeau und seine.
01:06:23 Gavin Karlmeier
Ja, sehe ich auch so.
01:06:25 Dennis Horn
Also spannend, ja.
01:06:26 Gavin Karlmeier
Ich glaube ja, es ist insgesamt richtig, diese Plattformen zur Kasse zu bitten. Ja, also ich glaube, dass es da schlaue Modelle gäbe. Aber man bräuchte halt eine andere Herleitung. So, diese Linkssteuernummer ist Quatsch. Und tatsächlich, wie du sagst Ein Sprecher von Meta hat gesagt, dass der Entwurf der Regeln keinen Unterschied machen wird. Krass, ja.
01:06:52 Dennis Horn
Ja, also ehrlicherweise habe ich das Gefühl, das führt eher dazu, dass Meta da eine ganz spannende. Spielwiese jetzt in Kanada hat, auf der sie mal ausprobieren kann, wie sähe eigentlich ein Netzwerk aus, in dem man eben nicht unter solche in solche politischen Diskussionszwänge eigentlich gerät. Ich könnte mir vorstellen, dass das einen Impact auf die Content-Moderation haben könnte dort. Weil einfach generell der Ton vermutlich persönlicher wird. These. Müsste man untersuchen, aber. Das kann ich mir vorstellen, dass also solche Themenkomplexe nach und nach rauswandern könnten dort, wenn überhaupt, oder eben nur noch. in so politischen Randbereichen überhaupt gesetzt werden. Also so Diskussionen, die irgendwie eher marginal sind, die finden dann wahrscheinlich weniger dort statt. Und dass man dann eigentlich dieser Formulierung näher kommt, die, ich glaube, Adam O'Sarry war es, wie er damals über Threads gesprochen hat, wie er es sich vorstellt, dass solche Diskussionen auf dieser Plattform nicht zwangsläufig zu Hause sein müssen. Und das ist eigentlich eher eine besorgniserregende Entwicklung.
01:08:04 Gavin Karlmeier
Das sehe ich genauso. Alphabet hat übrigens auch damit gedroht, die Links aus Google News heraus in Kanada zu kappen. reagiert jetzt auf diese Konkretisierung des Gesetzes nicht bisher. Und das Gesetz wird voraussichtlich in Kraft treten am 19. Dezember. Da wissen wir mehr. Ich bin gespannt. Wir sind die trebende Kraft hinter der deutschsprachigen Blue Sky Community mit Bearbeiterinnen.
01:08:47 Dennis Horn
Ich kann wirklich nur schwerlich in Worte fassen, wie stolz mich das macht, dass wir da in dieser Wikipedia drin stehen.
01:08:53 Gavin Karlmeier
Also, das ist toll. Das ist für diesen Podcast etwas Bleibendes.
01:08:57 Dennis Horn
Ja.
01:08:58 Gavin Karlmeier
Und das freut uns sehr. Das kann man nicht anders sagen, ja.
01:09:01 Dennis Horn
So.
01:09:03 Gavin Karlmeier
Die Menge an Einsendungen, vielleicht fangen wir damit an, das ist nicht heute zu packen.
01:09:07 Dennis Horn
Also ich würde sagen, wir sind inzwischen dreistellig mit den Codes, die wir hier liegen haben. So. Wir werden die nach und nach vorteilen, die werden diese Woche alle verbraten. Wenn ihr nicht gerade ultra kreative Ideen habt, um Rätsel zu stellen, damit Leute hinter die Codes kommen, wie bin Naircodes haben wir gehört.
01:09:23 Gavin Karlmeier
Was hatten wir noch? Vielleicht können wir mit dem Kreuzworträtsel von Sebastian anfangen. Also, Sebastian, vielen lieben Dank dafür, aber das lässt sich schwer akustisch abbilden. Sollen wir den Lösungscode einfach so durchgeben? Machen wir gleich. Hast du den schon gelöst? Hast du es gelöst? Da war doch, die Lösung war doch zu sehen. Nein, das würde ich nicht durchgehen. Der hat sich doch so viel Mühe gemacht. Ja, aber dann, gut, also Sebastian postet das bei Mastodon einfach. Oder? Oh, da ich überlege mir mal was.
01:09:52 Dennis Horn
Da machen wir noch nichts für überlegen und fast.
01:09:54 Gavin Karlmeier
Ja, okay. Also wir denken darüber nach, wie wir in dieser Woche hier noch. Bitte nicht verpassen. akustisch an Kreuzworträtsel abbilden. Also wenn wir das hinbekommen, wow, dann hätte ich gern auch noch einen Eintrag in der Seite Kreuzworträtsel in der Wikipedia.
01:10:09 Dennis Horn
Oh, wir machen es anders, pass auf.
01:10:11 Gavin Karlmeier
Ihr könnt schickt mir eine E-Mail und ich schicke es weiter. Ich weiß schon, wie wir das machen. Wir sagen die Fragen, da muss man das so und dann sagen wir der wievielte Buchstabe gebracht. Ah, toll. Ja, das machen wir. Wann machen wir das? Diese Woche noch.
01:10:26 Dennis Horn
Okay.
01:10:26 Gavin Karlmeier
Da brauchen wir noch Zeit, das vorzubereiten. Dürfen wir nicht vergessen.
01:10:29 Dennis Horn
Ja, gut. Nicht, dass du wieder deinen Chat löscht.
01:10:31 Gavin Karlmeier
Aber du wolltest eben noch.
01:10:34 Dennis Horn
Genau, ich wollte eigentlich sagen, also wenn ihr nicht gerade eine super kreative Idee habt, wie man so einen Blue Sky Code verstecken kann Dann vergeb die erstmal im Privaten, würde ich sagen. Alle anderen, die wir schon haben, werden wir vergeben im Laufe der Woche. Alle reinen Codes. Wir werden auch heute welche vorlesen und auch Rätsel stellen und so alles. Aber es ist echt viel, viel, viel. Das zeigt aber ja, dass viele Leute bei Blue Sky sind, denn es skaliert. Einladungen skalieren. Ja, genau. So. Möchtest du beginnen?
01:11:04 Gavin Karlmeier
Äh, ich brauch einen Moment. Warte mal.
01:11:09 Dennis Horn
Ich kann sonst auch beginnen. Fang du mal gerne an.
01:11:11 Gavin Karlmeier
Ich hau schon mal einfach einen raus zwischendrin von Carsten. Wie immer, beginnend mit B-Sky-Social- und dann. Fünf B I V Minus U drei J N Z Trennung Toll, wie schnell du bist. Hast du immer noch nicht?
01:11:31 Dennis Horn
Nee. Doch, ich habe einen, der mir im Herzen liegt. Den will ich machen. Und zwar hat den. Demission Lifeline uns zur Verfügung gestellt. Eine Aktion, auf die man nicht genug hinweisen kann. Bitte schaut euch an, was sie tun. Die retten Leben und zwar viel mehr als alles andere, was wir hier mit unserem Beruf tun. Und die geben einen ihrer Blue Sky Codes ab. Und den lesen wir gerne vor. Und der lautet Ptk37-CZX5N. Vielen Dank und großen Respekt an die Arbeit von mir auch nochmal Muss ich einmal sagen.
01:12:08 Gavin Karlmeier
Ich habe hier noch einen von Herrn Grün, Q S O F O minus S P vier J.
01:12:19 Dennis Horn
Ich bin so durcheinander mit diesen ganzen Codes. Ich habe von Johannes noch welche. Vier Stück, die lese ich schnell vor.
01:12:27 Gavin Karlmeier
Ja, der hat geschrieben: gebt sie in gute Haki-Hände.
01:12:31 Dennis Horn
Oh, dann hat Johannes Mehrer geschickt, weil Mehr hat er geschrieben hier für die Invite-Börse. Ja, ja, ja, ja. Ah, okay. Ja, guter Haki-Händer, hört zu. Sieben. Oh, ich habe auch den Wunsch bekommen, dass sie nach Buchstabiertafel auflösen übrigens. Da haben wir aber einen, der hat das gemacht. Ach ja, okay, da haben wir uns. 7 D-O-E-U minus N-U-Q-E-J. Trennung. B S F E A. P K M A. Trennung. KQ Q Minus U zwei. Q W M. Trennung.
01:13:08 Gavin Karlmeier
OVQBY minus LPFX2 Trennung. So, wollen wir die Buchstabiertafel einmal hören? Das kommt von Rainer. Los geht's.
01:13:20 Dennis Horn
Hallo, ihr beiden. Und dann Jackis.
01:13:21 Gavin Karlmeier
Nee, nee, nee, Moment, Moment, Moment. Das war Henrik. Wir wollen Rainer hören. Henrik kommt. Henrik kommt morgen. Ich habe schon kurz gefreut, aber nee, wir haben. Schneiden wir nicht aus. Achtung, Rainer. Berlin, Berlin 7, Essen 3. Minuszeichen 5 Rostock 2 Völklingen Leipzig Ende.
01:13:50 Dennis Horn
Ich muss dazu sagen, dass das die neue Buchstabiertafel ist. Die ist mir noch nicht in Mark und Bein übergegangen.
01:13:55 Gavin Karlmeier
Nee, ja, ich habe sie irgendwo mal gelesen, aber auswendig kriege ich sie auch nicht. Ich habe noch Emblemata im Kopf. Es tut mir leid. So, und dann haben wir noch den Blue Sky-Code von Anna. Hier ist ein bisschen Fremdsprachenkenntnis gefordert.
01:14:10 Speaker 5
Ha, kaum hatte ich es geschrieben, hatte ich einen Blue Sky-Invite-Code. Den präsentiere ich euch jetzt gleich auf Ukrainisch mit dem kleinen Kniff, dass ich die lateinischen Buchstaben ersetzt habe durch den Buchstaben, der im ukrainischen Alphabet an der gleichen Stelle kommt. Jetzt geht's los. Код як завжди починається the B-Sky-Social minus U N S N O minus O P Totere B H. Viel Spaß damit
01:14:42 Dennis Horn
Boah, das ist next level, ne? Ja, wirklich. Ich bin sehr, sehr gespannt. Wirklich. Ob das jemand rauskriegt. Achso, das war ukrainisch.
01:14:51 Gavin Karlmeier
Das war ukrainisch. So, wir freuen uns auf Henrik morgen und alle anderen, die wir noch hier liegen haben und auf den Kreuzworträtsel Blue Sky Code von Sebastian.
01:15:00 Dennis Horn
Und ich bin bis morgen auch sortierter mit den Codes. Achso, hier sind noch mehr von hier ist das mit den Hacky-Hennen. Johannes hat nochmal 426 weitere Codes geschickt.
01:15:08 Gavin Karlmeier
Auch schön wird noch die kleine Anekdote zu den Blue Sky Codes gleich morgen von Chris. Also Wir haben genug für die Woche, aber wenn ihr kreative Ideen habt, wie ihr hier mit ein bisschen Rätselfaktor noch die um 8 Uhr sind, alle Blue Sky Codes schon weg Situationen verbessern könnt, dann meldet euch bitte bei uns. So. War schon wieder so ein Riemen heute, ne? Ja, dafür morgen die bittersüße 200. Ausnahme.
01:15:37 Dennis Horn
Oh, ich habe übrigens gesehen, da bin ich mir bei uns. Ich habe Screenshots von dem Blueska. Mein Gott.
01:15:42 Gavin Karlmeier
Da kommt direkt die Polizei, weil sie irgendwas wieder.
01:15:45 Dennis Horn
Ich bin schon wie meine Oma, die irgendwann angefangen hat, die Vornamen aller Kinder und Enkelkinder so durcheinander zu werfen. Ja, das macht meine auch. Und die dann immer so, die auch alle abratert, bis sie beim richtigen stehen geblieben ist. Haben wir dieselbe Oma? Felix, äh, Dennis. Stell dir mal vor, das käme jetzt raus, dass wir eigentlich Brüder sind. Nach 200 Folgen. Nee, pass auf. Ich habe jetzt einen Screenshot von dem Ex-Confetti bei Abschluss von Ex Premium. Ja. Gesehen. Hast du es auch schon gesehen, wie es abschließt? Ja, ja, hab ich gesehen, ja. Das sind nur noch kleine Eckse. Ja, ja. Hä, das ist ja nicht mal Konfetti.
01:16:19 Gavin Karlmeier
Da hat man ja nicht mal einen Grafiker zu beauftragt. Das ist ja nur X. Null, man hat einfach das PNG regnen lassen, das man links oben eh schon eingebaut hat.
01:16:26 Dennis Horn
Nur halt nicht in Blau- und Rostrot. Mein Gott, was für ein Quatsch.
01:16:31 Gavin Karlmeier
Boah, aber das war heute auch sehr philosophisch. Ach, da Nachklapp machen wir morgen. Da müssen wir sehr lange drüber nachdenken, was heute hier passiert ist, alles in diesen. 77 Minuten. Hello. Ah, Love. Aber ungeschnitten, 77 Minuten.
01:16:44 Speaker 4
Wenn ihr also weniger hört, habe ich wohl was rausgeschnitten. Wir werden nie erfahren, was. Schade. Bis morgen. Bis morgen.