„Was wird aus Twitter?“ diese Frage haben wir in Folge 1 gestellt. Heute, 217 Episoden später, stellen wir fest: Twitter ist Geschichte. Wir haben sie für euch begleitet und aufgezeichnet. Das war die erste Staffel von „Haken dran“. Es geht weiter, aber anders. Bis dahin: Danke für alles.
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Grüß dich, Gavin. Hallo Dennis. Ich sitze immer noch an diesem Bahnhof.
00:13 Dennis Horn
Ey, deutsche Bahnwitze sind buba-mäßig, aber dass du 24 Stunden lang am selben Bahnsteig sitzt, ist wirklich deprimierend.
00:19 Gavin Karlmeier
Ich war zwischendurch ein bisschen unterwegs und ich habe heute was ganz Wildes erlebt. Ich war in Mainz. Ich war in Mainz. Witze über die Stadt sind nicht so meins, aber wir waren, da war die Medientrienale Südwest. Habe ich einen kurzen Input gegeben zu künstlicher Intelligenz? Es ist ja so mein anderes Leben, ne? Weder Innovation Hub und da muss ich so ein bisschen präsentieren, was so die Ergebnisse unserer Experimente waren und so weiter. Und sitze ähm sitze danach im Zug auf dem Weg zurück, also zu diesem Bahnhof hier. Und sehe ein Posting bei Blue Sky von Haki Ramona, die mich dort gesehen hat bei der Rede. Und da sind so alle Welten zusammengekommen, und in meinem Kopf, so das ist völlig wild. Ja, Grüße an dieser Stelle.
01:18 Dennis Horn
Liebe Grüße an Ramona.
01:19 Gavin Karlmeier
Ramona hat geschrieben, heute Morgen noch im Hotelzimmer auf meinen Ohren und jetzt hier irgendwie bei der Medientrienale.
01:26 Dennis Horn
Mir ist etwas ähnliches passiert. Ich hatte gerade ein berufliches, also eine kurze, ich wurde konsultiert sozusagen. Wie man das manchmal so will, hey, können wir kurz sprechen, hier drei fragen? Ja, gerne. Und dann im Laufe des Gesprächs hat mein Gegenüber dem Satz gesagt, du hast in einer Episode mal gesagt, dass Das ist dann auch besonders. Ich werde jetzt sozusagen, ich muss jetzt daran gemessen werden, was ich hier in diesem Podcast teilweise stark übermüdet in diesem Mikrofon murmele. Gott sei Dank zu eine Pause. Also ich, das andere ist eher traurig, aber da kommen wir später zu.
01:58 Gavin Karlmeier
218 Episoden haben wir bis hierhin beschritten. Also. Es wird nicht unsere letzte gemeinsame Episode sein, das haben wir auch schon oft genug gesagt. Aber wir nehmen so ein bisschen Abschied vom bisherigen Hakendran-Format. Heute Abend, 19 Uhr, QA bei Instagram. At Gavin Karlmeyer, at Dennis Horn und wir freuen uns, wenn ihr dabei seid. So, dann auch nicht mehr von Bahnhöfen.
02:24 Dennis Horn
Nee, und vielleicht esse ich dabei ein paar Dominosteine oder so, habe ich mir überlegt.
02:27 Gavin Karlmeier
Und ich ein Snickers Limette.
02:29 Dennis Horn
Hast du noch einen? Nein.
02:30 Gavin Karlmeier
Nee, leider nicht.
02:31 Dennis Horn
Willst du wissen, wie viel Zeit wir jetzt, also wenn du jetzt jede Folge bis hierhin gehört hast, wie viel Zeit das war? Unregred User Minute, 6500? Also vier Tage 15 Stunden, 6 Minuten haben wir. Das heißt 96 Stunden plus 5 10 macht 11. Mal 60 sind 6660
02:54 Gavin Karlmeier
Na, das lag ja nah dran. 6.
02:57 Dennis Horn
666 Minuten.
02:59 Gavin Karlmeier
Ich schwöre, ich verarsche dich nicht.
03:01 Dennis Horn
Das ist ja unfassbar. Das ist ja irre.
03:04 Gavin Karlmeier
6×1111.
03:06 Dennis Horn
Ja, genau. Oder 66 mal 111. Das ist doch unfassbar. 6666 Minuten. Ja, es stimmt, glaube ich. Ich habe in den letzten 218 Werktagen deine Stimme häufiger gehört als die meiner Frau. Ich muss das nochmal betonen.
03:21 Gavin Karlmeier
Ja. Wir werden krank zusammen schon, haben wir gerade festgestellt. Es geht nicht mehr ohne einander. Aber wir müssen es jetzt tun. Und ein letztes Mal tragen wir euch aber jetzt durch diese Geschichte hier noch durch zusammen. So, ich möchte mit den Worten beginnen von Haki Radioactive Stardust, die geschrieben hat, schon vor ein paar Tagen, das haben wir uns aufbewahrt für diese Episode hier. So traurig sie erstmal über das Ende des bisherigen Hakenbrand-Podcasts ist. Sie sagt, wir haben schon den perfekten Zeitpunkt gefunden, weil sich die offenen Fragen schließen. Blue Sky scheint die bevorzugte Twitter-Alternative zu sein, wobei es voraussichtlich nicht mehr den einen offenen Marktplatz geben wird. Wir wissen, warum Elon Musk Twitter gekauft hat, um die Everything App zu bauen. Der Plan scheint aber nicht aufzugehen, weil andere Anbieter im Vorteil sind. Also wir haben viele der Fäden durch. So und haben zumindest. Nach diesem anfänglichen Rätsel, so ein paar erste Annahmen, die wir, glaube ich, guten Gewissens treffen können.
04:24 Dennis Horn
Ja, ich würde zustimmen. Und ich glaube auch diese Grundthese, eine der ersten Sätze, die du in diesem Podcast gesagt hast, war ja, du glaubst, dass Elon Musk. . So viele Sachen verändert, die ihn am Ende dazu führen, dass er wieder dort ankommt, wo er losgelaufen ist. Die Horn'sche Zirkularitätstheorie. Und Und ich glaube, die hat sich bewahrheitet, wenn wir sehen, dass zum Beispiel die EU hier anfängt zu trommeln und zu drohen. hinsichtlich des Umgangs mit Desinformation, der Information, die aus dieser Woche ist, die aber früher oder später dazu führen wird, dass du stärker Content moderieren musst, wenn du nicht 6% deines Jahresumsatzes als Strafe zahlen möchtest, was Elon Musk nicht möchte, denn Geld ist Der Motor hier in diesem Spiel. Deswegen möchte ich sagen, also ich glaube, diese Theorie ist bestätigt.
05:15 Gavin Karlmeier
Was glaubst du, wie es weitergeht? So die nächsten Monate, sagen wir. Ich glaube, länger kann man jetzt nicht irgendwie voraussehen.
05:22 Dennis Horn
Sollen wir eine Theorie anstellen, wie das bis Jahresende geht?
05:24 Gavin Karlmeier
Bis Jahresende, interessant.
05:26 Dennis Horn
Und zum Jahresanfang haben wir das erste Mal wieder das Vergnügen miteinander zu sprechen, Dennis. Ich versuche dich hier drauf, ich versuchte dich für die Hakis festzunageln.
05:37 Gavin Karlmeier
Ich rede in Mission. Okay, ja.
05:39 Dennis Horn
Wir probieren das. Okay, ja, bis Jahresende. Also, ich glaube, dass wir zum Jahresende einen konkreten Starttag für Threads haben. Da möchte ich mich festlegen. In Europa. In Europa, ja, genau. In Europa. Ich glaube, dass ihr bis dahin bei X eine andere, also wenn ich auf ex. com gehe, dass die Startseite anders aussieht als jetzt, dass ich nicht direkt in einem sozialen Netzwerk lande. Auch wenn ich die App öffne, das ist meine Theorie. Es könnte sein, dass ich direkt mit Videos konfrontiert werde oder eine so eine modularisierte, fragmentierte Startseite. Aber das glaube ich schon, dass es irgendeine Veränderung gibt, um dieses Gefühl der Everything-App. auch in die Köpfe der NutzerInnen zu prügeln. Weil jetzt gerade fühlt es sich erstmal an wie ein soziales Netzwerk und auch mit Payment Features. Selbst wenn es jetzt schon gäbe, wären die irgendwo Unterfunktionen und das Kann nicht im Sinne der Everything-App sein. Deswegen glaube ich, das wird sich verändern. Und meine dritte These, wir machen drei, habe ich gerade festgelegt. Meine dritte These. Ah, ich glaube, ich habe keine. Ah, doch, ich hab doch eine kleine These.
06:48 Gavin Karlmeier
Es ist so wie wenn man in in so einer Rede sagt, ich habe drei Ideen dazu.
06:52 Dennis Horn
Ja, das ist immer die dritte Fehler. Das war auch in diesem Podcast immer so, wenn ich gesagt habe, drei drei Punkte, der dritte war weg, als ich die ersten meinen zu Ende erzählt hatte. Doch, ich habe aber noch eine kleine Kleinigkeit als dritten Punkt. Ich glaube, wir kriegen bis Jahresende nochmal ein neues Ex-Logo.
07:08 Gavin Karlmeier
Hm. Okay. Also dann gehe ich jetzt meine Thesen mal durch. Ich fange an mit Mastodon. Ich glaube, Mastodon wird, vielleicht, vielleicht halte ich mich jetzt nicht so sklavisch ans Ende des Jahres. Aber also ich würde sagen, Mastodon krebst so vor sich hin. und wird diesen dieses Momentum, das wir in diesem Jahr erlebt haben, nicht nutzen können. Sondern ich glaube, dass wir jetzt in den kommenden Monaten erleben werden, wie die Kultur auf Blue Sky stattdessen ins Rollen kommt. Und wir vielleicht, das sage ich jetzt mal, bei Blue Sky werden wir bis Ende des Jahres mehr Marken haben mit Accounts dort als bei Mastodon.
07:54 Dennis Horn
Ja, stimme ich zu.
07:56 Gavin Karlmeier
Ich glaube, das werden wir erleben. Die werden, ähm, das wird in dem Moment in Gang kommen, in dem sie ihr Invite-Programm beenden. Also jetzt noch schnell dabei sein, hier auf das Ende warten den Zahlensender heute.
08:07 Dennis Horn
Glaubst du, dass das Invert-Programm beendet sein wird, bevor Threads in Europa startet?
08:13 Gavin Karlmeier
Oder zeitlich passend dazu.
08:17 Dennis Horn
Ja, glaube ich auch. Ich glaube, das fällt ganz nah aneinander.
08:19 Gavin Karlmeier
Genau, um Threads irgendwie da ein Schnippchen zu schlagen.
08:22 Dennis Horn
Wie wir sagen. Wir coolen Kids.
08:26 Gavin Karlmeier
So, und X wird diesen Weg mehr oder weniger weitergehen, den wir zuletzt hier beschrieben haben. Immer haarscharf. Ärger mit der EU haben und dann irgendwie doch sich rumwinden und aber insgesamt am Ende verzwärkt sein. Und ein nicht mehr relevantes Netzwerk, sondern das, das, sagen wir mal, vielleicht nicht für Unternehmen oder für Werbung oder so, aber für die Debatte relevant sein wird. Da wird am Ende Blue Sky rausspringen. Das ist meine Wette, die ich eingehe.
08:58 Dennis Horn
Ah, das finde ich spannend. Ich würde dir da gerne eine kleine Frage zu stellen, Dennis, die eher wie alles in den Bereich der Mutmaßung fällt, aber weil ich mich heute darüber unterhalten habe. Also ich glaube Das nächste große Event, das wir seinerzeit bei Twitter diskutiert hätten, wäre Wettendust gewesen. Ja. Diesmal wirklich. Es ist nicht so wie die letzte Rolling Stones-Tournee, die sie seit 1989 irgendwie fahren. Sondern die letzte Folge, das wird ja dieses Jahr noch gelaufen. Im November, genau. Und wo glaubst du, wird der meiste Austausch während dieser Live-Situation dazu stattfinden? Glaubst du, das wird Blue Sky sein? Hashtags und ohne Möglichkeit, dass es sich katalogisiert.
09:44 Gavin Karlmeier
Also meine These ist, er wird nirgendwo stattfinden. Es gibt keine Plattform mehr, auf der so etwas stattfindet. Das ist meine These. Wenn Leute dazu etwas posten, dann werden sie das auf Instagram tun. Aber es wird nicht mehr das stattfinden, was du gerade Austausch nennst auf einer konkreten Plattform?
10:01 Dennis Horn
Das möchte ich, da gehe ich komplett mit. Ich glaube auch, nämlich mein Take ist auch vermutlich erstmal bei Instagram passieren wird. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Threads, dass Also das könnte, Threats könnte das werden. Da möchte ich mich trotzdem festlegen, auch im nächsten Jahr noch. Ich glaube, das Momentum für Threats ist ein bisschen abgefahren. Zug ist abgefahren, aber es könnte trotzdem noch in solchen Live-Momenten könnte es das werden.
10:25 Gavin Karlmeier
Ja, okay. Wir werden sehen. Ich habe einen Promi mitgebracht, der uns auch ein bisschen was noch über die Zukunft verraten möchte. Es ist Mark Zuckerberg.
10:38 Dennis Horn
Der steht neben dem Bahnsteig.
10:40 Gavin Karlmeier
Ja, ja, genau. Weil ich habe gesagt, wenn der Zug abgefahren ist, möchte ich einen Ort dafür auch wählen, wo wir darüber sprechen können. Und Mark Zuckerberg hat sich im Interview mit Alex Heath von The Verge ein bisschen geäußert, auch über seine Annahme für die Zukunft von X. Das ist ja immer ganz spannend, weil Diese Tech Heinys das ja selten machen, so über ihre Unternehmen gegenseitig sprechen und so. Und er hat da erzählt, dass er auch So im Gespräch mit Jack Dorsey schon vor längerer Zeit war, als der noch Twitter-Chef war und dann auch diese Geschichte Von Twitter weiterverfolgt hat, bis jetzt zu ex. Und gibt am Ende mal so ein bisschen seine Einschätzung mit, was er glaubt, wie es weitergeht, wie es ausgeht.
11:27 Speaker 4
Gosh, this was like, I think, when Jack was leaving the first time. And look, I get it. I mean different entrepreneurs have different goals for what they want to do, and some people want to run their companies independently, and that's cool. I mean it's it's good that there's sort of a diversity of different outcomes, but I guess Twitter was sort of plodding along for a while before Elon came, and I think the rate of change in the product was pretty slow. Right, so it just didn't seem like they were on the trajectory that would maximize their potential. And then with Elon coming in, I think there was certainly an opportunity to change things up and he has, right? I mean he's he's definitely a change agent, right? And um and uh it's I think it's still not clear exactly what trajectory it's on. Um but I do think he's been pretty polarizing. So I think that the the chance that it sort of reaches the the full potential on the trajectory that it's on is I I I don't know. I I'm I I'm I guess I'm probably less optimistic or just think there's less of a chance now than there was before.
12:26 Gavin Karlmeier
So, und das ist das finde ich das finde ich schon super krass. Also, erstmal, er ist definitiv ein Change Agent, aber und dann dieses Twitter war immer so super langsam in seiner Entwicklung und jetzt sieht er die Chance noch geringer, dass das vorankommt.
12:42 Dennis Horn
Was ich mag, ist dieses Wort plodding along. Ja. Ist so vor sich hingestapft. Würde man sagen. Und das ist, finde ich, ist also allein diese Wortwahl, die kommt schon, also das ist ja so ein sehr blumiges, wahrscheinlich, ich, ich bin, wir sind beide keine native English Speakers, ich glaube, das ist in den letzten hundert 218 Folgen auch rausgekommen. Aber das klingt nach so einem Wort, dass so Omis benutzen, um so Durch den Wald zu flanieren. Und das für einen großen Konkurrenten, der in der Social-Media-Welt als Verb zu benutzen, darüber, wie es sich so platziert hat auf dem Markt, ist natürlich alleine schon eine unglaubliche Klatsche.
13:23 Gavin Karlmeier
Voll. Ja. Vielleicht gehen wir noch auf eine Nebensächlichkeit ein, wie es damit weitergeht. Wird dieser Kampf mit Elon Musk jemals stattfinden?
13:33 Dennis Horn
Nein.
13:37 Gavin Karlmeier
Auch das sagt Mark Zuckerberg so. Wir sind uns einig, Marc, du und ich. Auch hier mit ein paar Worten mehr. Achtung. I don't know, you'd have to ask him.
13:46 Speaker 4
But I I don't know, I mean this is like a thing that I I I just I really enjoy doing it as a sport. So um so I mean for me there's a sort of level of Like it's it's it's competition, it's a and it's a sport and um so I mean I I love doing it. I I train with a bunch of a bunch of guys and you know, w I definitely want to compete more.
14:06 Speaker 5
But well, do you think are there any other tech CO rivals you would want to fight if you could or kind of move on from that?
14:13 Speaker 4
I think it'll be more fun to fight someone who Who actually fights. Takes it seriously. Yeah. Yeah. Yeah. So this is like their Yeah.
14:21 Speaker 5
So settling, you know, tech business rivalries by combat, you don't think that's going to become like a thing now?
14:27 Speaker 4
I th no, I don't I don't think so. I think that's not generally the direction that our society is heading. Um probably for the for the best. Probably is for the best. Um I I think a little bit of a of a channel to get some aggression out is is good and I think I I think the the the the one that was proposed with Elon could have been fun, but it's okay.
14:46 Speaker 5
I guess what I'm saying is like if he told you, if he came back to you and said, I'll fight on your terms, you pick the venue Would you do would you still do it? I I just I don't I don't think it'll happen. Okay. I don't think it'll happen.
14:56 Dennis Horn
Okay. Yeah. Den muss man sich aber auch erstmal trauen, oder?
15:04 Gavin Karlmeier
Ja. Also er ist mir Alex Hefe überhaupt in diesem Jahr. Als so der Shootingstar irgendwie vorgekommen. Der ist mit der Übernahme von X durch Elon Musk, hat der sich richtig toll in Szene setzen können, viel Gutes von dem gelesen. Sehr nah dran an den Themen. Es hat mir super gefallen. Also, wenn ihr das verfolgen wollt, The Verge, Alex Heath.
15:29 Dennis Horn
Und also The Verge, finde ich, hat sich auch gerade in dieser ganzen Geschichte immer mit Sehr, sehr guten Takes hervorgetan, sehr gute Blickwinkel gewählt. Also auch absolut schon lange ein tolles Tech-Medium gewesen, aber ich finde, da sind wir fast auf einer kulturwissenschaftlichen Ebene. Ganz toll. Absolut. Ich habe noch zwei Gedanken dazu. Bitte. Der erste Gedanke ist: ich muss, immer wenn es um diesen Kampf geht, muss ich an Michael Seemann denken, der hier Gast war, als du im Urlaub warst. Da kam gerade diese Geschichte auf mit dem Kampf. Und da hat er gesagt, dass er sich eigentlich sich auf diesen Kampf freut, weil er glaubt auch, dass Mark Zuckerberg gewinnt und er begrüßt es immer, wenn Antisemiten und Rassisten verprügelt werden. Und irgendwie muss ich da immer wieder dran denken an diesem Satz. Und das andere, woran ich, was mir aufgefallen ist bei diesem Ausschnitt, den du gerade vorgespielt hast, ähm
16:23 Gavin Karlmeier
Oh, da habe ich auch noch einen Gedanken zu, aber mach du erstmal, ja.
16:25 Dennis Horn
Wir haben ja früher, als Threads gestartet ist, haben wir Mark Zuckerberg in seiner Art zu schreiben, haben wir attestiert, dass er eine neue Art Mojo gefunden hat. Und in diesen beiden Ausschnitten, die du mir gerade vorgespielt hast, war Mark Zuckerberg so richtig menschlich. Also der würde ja, also der ist sympathisch, der shakert rum, der, also ich weiß nicht, ob das nur gecoacht ist oder ob ihm So ein bisschen Anspannung genommen wurde.
16:52 Gavin Karlmeier
Ich hatte genau denselben Gedanken. Als ich die O-Töne gehört habe, habe ich gedacht, Moment, ist das Alex Heath oder spricht hier Mark Zuckerberg? Ich hatte den, also ich habe mir direkt den Ton gezogen und hatte die Bilder nicht mehr vor Augen. Und dachte so, der ist ja richtig, da ist ja richtig, genau wie du es formulierst, eine Anspannung weg. Da ist dieses Roboterhafte, das man ihm auch oft zugesprochen hat, weg. Und er hat dieses Mojo tatsächlich auch im Sprechen. Der ist entspannt. Das ist krass.
17:19 Dennis Horn
Die Mojo-Transformation.
17:20 Gavin Karlmeier
Ja, voll. Selbe Beobachtung. Du hattest zwei Sachen, die du noch sagen wolltest? Ne, wir fahren beide. Das waren die beiden. Natürlich. So, ähm, dann schauen wir doch mal was ähm nach dem was wir hier immer machen, nämlich dem täglichen Blick auf das, was bei X passiert und sehen zu, wie Elon Musk die Axt an das anlegt, was wir mal als Twitter kannten. Wir haben diese Woche häufig darüber gesprochen. Vera Jurova, EU-Kommissarin, hat Anfang der Woche deutliche Worte gefunden, was Desinformationen auf X angeht. EX hat zurückgekilt. Die Zahlen der EU selbst würden doch zeigen, wie gut es aussieht. Jetzt berichtet The Information, dass X seine Anstrengungen gegen Desinformation auf der Plattform weiter zurückfährt. Die Hälfte des Teams, das sich mit der Wahrung der Integrität von Wahlen beschäftigt, wurde entlassen. Betroffen ist es in Dublin ansässige Team. Viele Mitarbeiter, vier Mitarbeiter sind raus, darunter der Leiter des Teams und sechs sind übrig, die meisten von ihnen in Nordamerika. Es war mal ein Team mit zwei Dutzend Mitarbeitern vor der Übernahme durch Elon Musk. Und X hatte noch vor weniger als einem Monat versprochen, seine Sicherheits- und Wahlteams zu erweitern. Und Linda Jaccarino hatte dieses Versprechen im Interview mit der Financial Times auch nochmal wiederholt. Und es passiert aber etwas völlig anderes.
18:50 Dennis Horn
Ja, also das Unternehmen ist komplett auf, hat die Mask-Kommunikation komplett übernommen. Ich bin nicht überrascht, leider. Es ist halt, es ist. Es ist absurd, es ist nicht nachvollziehbar, es ist seltsam, das Gegenteil zu kommunizieren, aber es ist bei allem nicht überraschend, oder?
19:11 Gavin Karlmeier
Ja, ich würde vielleicht jetzt nochmal ein bisschen tiefer einsteigen über diese Frage, warum passiert das so auch kommunikativ und. Da landen wir bei einem meiner Lieblingsthemen gerade, Interviews mit Linda Jaccarino. Wir hatten auch dieses Forbes-Interview in dieser Woche. Übrigens, Nebengeschichte, da hatten wir noch gar nicht drüber gesprochen. Sie hat sich auch fotografieren lassen dafür und steht da irgendwo vor so einer Wand. In so einer Jesus-Pose. So Arme in die Breite, so wie am Kreuz. Also, naja, und jetzt war sie zu Gast auf der Code-Conference von Vox Media. Und hat dort gesagt, es gibt ein robustes und wachsendes Team bei X, das sich um die Integrität der Wahlen kümmert. Nachdem Elon Musk selbst gepostet hatte Dass diese Leute entlassen wurden. Und ich sag mal so, möglicherweise wird da an der Stelle jetzt offenbar, dass X einfach kein Kommunikationsteam mehr hat. sondern die das so in der Management-Ebene versuchen irgendwie zu stemmen. Und an genau diesen Dingen merkt man es irgendwie, auch an diesem Hin und Her, wird jetzt entlassen, wird nicht entlassen. Was sagt er, was sagt sie? Da wird vielleicht auch ein bisschen hinten raus das Problem deutlich, das wir gestern besprochen hatten. Wer ist da eigentlich für wofür zuständig? Genau, wie es eigentlich da die Hierarchie verteilt hat. Genau, berichtet an wen. So, und ich fange mal so an. Erinnerst du dich an diese berühmte Szene hier?
20:37 Dennis Horn
Also.
20:39 Gavin Karlmeier
Ich muss weg. Mario Ohofen verlässt ein Interview als Präsident des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft, das war 2001, berühmt geworden über TV Total. Mit diesem Interview, das er abgebrochen hat. Ich würde sagen, das war ein Meme, bevor es Memes gab. Also heute sagen doch Leute, gucken auf die Uhr und sagen, ich muss weg. Ja, absolut. So, und wir haben lange gewartet, bis das jemand genauso gut hinbekommt. 22 Jahre später auftritt Linda Jaccarino. Auf dieser Cold Conference. Sie ist auf der Bühne ziemlich gegrillt worden. Es ging dann unter anderem um die Anti-Defamation League und Antisemitismus auf der Plattform. And in dem moment, in dem es um dieses harte Thema geht, sagt Linda Jaccarino den Satz, naja, jeder hat das Recht, seine Meinung zu sagen. Schaut dann auf ihre Uhr und sagt dann, sorry, sie muss jetzt weg, sie muss noch ihren Flug kriegen. Oder sie ist Haki und hat das bei uns mal gehört, als ich gesagt habe, Gavin, ich muss zum Gate. Das kann sein.
21:46 Dennis Horn
Oder es ist so ein Wetten-Dust-Move, weißt du? Ja. Ach sorry, ich muss leider los. Ich kann mir leider jetzt nicht die Katzenbrille aufsetzen. Ich muss leider zum Flieger.
21:55 Gavin Karlmeier
So, aber wir hören jetzt hier mal einen Ausschnitt aus diesem. Leider haben wir diesen Moment nicht, der wurde von mehreren. Teilnehmern aus dem Publikum beschrieben, aber wir hören mal in einen Ausschnitt aus diesem Interview rein, um mal ein Gefühl dafür zu bekommen, welch wirklich schlechtes Bild sie da abgegeben hat. Julia Borstin von CNBC fragt Linda Jaccarino hier danach, ob Elon Musk wirklich meinte, dass bald alle NutzerInnen eine Gebühr für die Nutzung von Ex zahlen müssen. Wo wir auch hier. sehr viel darüber diskutiert hatten. Und das ist der kurze Ausschnitt, um den es geht.
22:28 Speaker 6
Achtung. Elon Musk just announced a new monthly fee for users. And my question for you is do you want to start charging all users of X, as you said, and how many users do you think you will lose as a result?
22:42 Speaker 7
Can you repeat?
22:43 Speaker 6
Elon Musk announced you're moving to an entirely subscription-based service. Yeah. Nothing free on about using X.
22:50 Speaker 7
Do you did he say we were moving to it specifically or is thinking about it?
22:54 Speaker 6
He said that's the plan.
22:55 Speaker 7
Yeah.
22:56 Speaker 6
So did he consult you before he announced that?
22:59 Speaker 7
We talk about everything.
23:04 Dennis Horn
Das klingt nach der größten Lüge, die auf dieser Bühne je gesagt wurde.
23:07 Gavin Karlmeier
Vielleicht meinte sie die Everything App. Ah, stimmt, ja. Aber also Wow. So. Sie macht keine gute Figur. Nein, sie macht das Gegenteil einer guten Figur.
23:20 Speaker 5
Das ist wirklich schlimm.
23:21 Gavin Karlmeier
Und das offenbart so viel. Das offenbart die offensichtliche Kommunikationslosigkeit zwischen Elon Musk und ihr. Business Insider hat jetzt mit Quellen aus dem Unternehmen X gesprochen. Und die sagen, dass Elon Musk tatsächlich weiter das komplette Sagen hat. Er treffe Entscheidungen auch oft, ohne vorher mal mit Linda Jaccarino darüber zu sprechen, ihren Input dazu zu holen. Und untergrabe sie einfach komplett.
23:47 Dennis Horn
Dadurch hätte ich nie von ihm gedacht.
23:50 Gavin Karlmeier
Na, überhaupt nicht. Also ich finde, dieser Oton offenbart das ganz wundervoll. Er offenbart, dass da kein Kommunikationsteam mehr Im Einsatz ist, er offenbart, dass Linda Jaccarino auch einfach über aktuelle Entwicklungen und über das, was Elon Musk twittert, aus dem sich ja auch viel ablesen lässt. gar nicht informiert ist. Das ist wirklich katastrophal, dieses Bild, finde ich.
24:13 Dennis Horn
Das kann man nicht anders sagen. Was ich mich frage, ist, ob. Sie, also sie ist seit wie vielen Jahren im Geschäft? 30, 40 Jahre. Sie ist jahrelang an der Spitze des Werbemarktes einer der größten Sender oder einer wahrscheinlich der größten Medien. Konzerne US-Amerikas gewesen. Und warum geht sie auf so eine Bühne, wenn so erwartbare Fragen von ihr so nicht beantwortet werden können. Das ist mir, ist mir wirklich schleierhaft, weil gerade den Punkt zu dieser Gebühr, über den sich alle mit den, vorneweg auch die BBC ja sehr, sehr groß ausgelassen hat. Also, das wird sie ja mitbekommen haben. Oder, wenn nicht, noch schlimmer, ehrlicherweise. Warum bereitet sie sich dann nicht darauf vor?
25:02 Gavin Karlmeier
Meine These ist, dass ihr die Notwendigkeit nicht klar war. Weil sie nicht im Blick hat, was passiert, wenn du kein Kommunikationsteam hast. Das hat vielleicht in den alten Rollen immer so unsichtbar stattgefunden. Ja, dass sie dann da hingegangen ist, dass das alles organisiert war, und dass im Vorfeld einfach Leute aus dem Kommunikationsteam Ihres Unternehmens Dinge schon aus dem Weg geräumt haben, die sie gar nicht mehr mitbekommen hat. Und jetzt geht sie dahin in der stillschweigenden Annahme, dass es diesmal genauso aus dem Weg geräumt wurde, was aber natürlich nicht Passiert sein kann, weil niemand da war. Das ist meine These, dass das hier passiert ist.
25:49 Dennis Horn
Ja, das mag sein, aber sie hätte doch mitkriegen müssen, also sie wird doch. Also, irgendjemand wird dir doch morgens trotzdem irgendwie mal einen Link zuschicken, oder?
25:57 Gavin Karlmeier
Ich bin mir nicht sicher. Einfach aus der Erfahrung mit Unternehmensspitzen, auch da hat der Tag ja nur 24 Stunden. Ja, na klar, aber. . Der muss ja bei ihr krass voll sein. Und ja, man kann jetzt sagen, das ist ja eigentlich zentral, aber ich glaube, dass sie in dem Job in einem Modus ist, wo sie nur hinterher. . putzen kann und alles, was sie macht, zentral ist. Und wenn du dann priorisieren musst bei dem, was da gerade passiert, dann hast du halt am Ende Genau solche Dinge, die dann, die dann geschehen. Also, das wäre meine These.
26:30 Dennis Horn
Ja, also ich verstehe den Punkt. Aber das ist ja dann schon fast so ein Niveau von so Staatschefs, die einfach völlig im Dunkeln gelassen werden, was um passiert. Das ist wirklich fatal.
26:43 Gavin Karlmeier
Ja, es ist wirklich, wirklich, wirklich brutal. Da ist mir die Kindlade runtergefallen beim Hören. Übrigens, dann kam auch noch UL Roth auf diese Konferenz. Der frühere, du hast es immer direkt parat, wie hieß das Ding? Head of Trust and Safety. Wovon Linda Jaccarino wohl Nichts wusste und dann am Ende auch nicht so amused war. Auch solche Dinge würde ein Kommunikationsteam vorher klären. Wer ist denn noch da? Vielleicht wurde das einfach nicht geklärt. Wir haben keine Information darüber, dass die beiden miteinander konfrontiert wurden. Das erste Interview aus dem wir gerade den Ausschnitt gehört haben, hat Julia Boston von CNBC geführt. Das Interview mit Joel Roth hat Cara Swisher dann geführt. Deswegen zwei unterschiedliche Nummern, aber das hat sie nicht so gefreut. Weil man das dann schon in der direkten Konfrontation sehen konnte und er auch im Grunde danach auf sie geantwortet hat. Ja, also Auch das noch so eine schöne Geschichte nebenbei. So, was hat sie noch gesagt? Vielleicht zwei Punkte. Oder einen Punkt hat sie noch gesagt, und einen habe ich hier noch auf der Liste. Linda Jaccarino sagt, 90% der Top 100 Werbetreibenden seien zu X zurückgekehrt, allein in den vergangenen zwölf Wochen etwa 1500. Und sie gehe davon aus, dass X Anfang 2024 Gewinn machen werde.
28:16 Dennis Horn
Cashflow Positive, hat er sie immer genannt. Dieses Versprechen gab es, glaube ich, auch schon für den Januar 2023. Dementsprechend sind wir, wir sind vorsichtig. Also, ich sag mal so, das würde ich auf die Liste meiner drei Wetten für den Jahreswechsel jetzt nicht unbedingt mitnehmen. So sieht's aus.
28:34 Gavin Karlmeier
Und übrigens, X hat jetzt den Sohn von Linda Jaccarino angestellt, Matt Medreso, der im Vertrieb arbeiten soll für politische Werbung.
28:44 Dennis Horn
Also erstmal, oh Gott. Und Punkt zwei, auch das ist eine Geschichte, die man sonst von solchen Staaten kennt, bei denen Staatschefs im Dunkeln gelassen werden darüber, was da eigentlich gerade im Land passiert.
28:56 Gavin Karlmeier
Wobei wir ja schon anfangs darüber gesprochen haben, dass Elon Musk immer so seine Leute auch mitbringt in so ein Unternehmen. Es wurde ja intern als die Schlägertruppe bezeichnet von Elon Musk.
29:07 Dennis Horn
Und da sind ja auch irgendwie seine Person. Ja, genau. Die Goons.
29:13 Gavin Karlmeier
Ja, also Linda Jaccarino lässt sich auf Bühnen grillen. Was macht Elon Musk in der Zeit? Er hat letzte Nacht um 2 Uhr. Boah, warte mal. Kurz den ICE hier halten lassen.
29:25 Dennis Horn
Eine scharfe Kurve genommen hat er.
29:28 Gavin Karlmeier
Um 2. 33 Uhr unserer Zeit gepostet. Er will noch einmal den Livestream auf X testen. Das Scaling. Und Leute hätten ihn darum gebeten, die Geschichte mag ich sehr, sich selbst beim Game zu streamen. Also so, wie nennt man das? Let's Play. Und er verspricht dann in einem Posting einen Speedrun. Eine Achtung, Tier 99 Nightmare Dungeons in Diablo. Ohne bösartige Herzen aber. So, also ich hoffe, das stimmt so alles. So. Und jetzt geht die Geschichte weiter. Ich muss jetzt schon machen. Anderthalb Stunden später, 4. 12 Uhr, fügt er hinzu. Mit Speedrun meine ich, dass ich für einen Amateur ziemlich schnell fertig werde. Bitte haltet die Erwartungen niedrig. Nochmal anderthalb Stunden später, 6. 44 Uhr unserer Zeit. Tut mir leid, ich bin noch bei der Arbeit, wahrscheinlich Livestream gegen 1 Uhr nachts. Und nochmal anderthalb Stunden später, 8. 18 Uhr. Leider arbeite ich immer noch. Muss das auf morgen verschieben. Das ist die Hauptbeschäftigung, mit der sich dieser Typ rumtreibt, während Linda Yacarino auf dieser Bühne gegrillt wird. Was? Was?
30:48 Dennis Horn
Sorry, ich muss halt länger machen, ich komme ein bisschen später.
30:51 Gavin Karlmeier
Ich muss doch hier an die Nightmare Dungeon in Diablo im Speedrun ohne böse Art.
30:56 Dennis Horn
Aber ohne McLignan Hearts.
31:01 Gavin Karlmeier
Naja, so. Dann Funktionen und Emotionen. Gestern ging es an dieser Stelle darum, dass nur Ex-Abonnenten Direktnachrichten schreiben dürfen. Dass das im Gespräch ist. Passend dazu hat Dominik festgestellt und uns geschickt über Mastodon, dass schon jetzt nur Abonnenten ex-Live-Videos kommentieren dürfen.
31:27 Dennis Horn
Das heißt, man muss schon 8 Dollar im Monat dafür zahlen, wenn man Elon Musk für seine schlechte Performance im Speedrun, im Tier 99 Nightmare Dungeon um die AR-Karte.
31:35 Gavin Karlmeier
Und das runterschreiben möchte und mach das jetzt doch bitte mal mit bösartigen Herzen. Subscribe to premium to chat steht unten drunter.
31:45 Dennis Horn
Ja, das ist, aber ich habe da ein paar Emotionen zu, weil das jetzt offenbar der Übergang ist. der Übergang zu einer Zeit, in der völlig reguläre Funktionen hinter die Paywall geschoben werden.
32:00 Gavin Karlmeier
Ja.
32:02 Dennis Horn
Und das ist schon eine, ich will nicht sagen Zeitenwende, aber es geht in so eine Richtung.
32:09 Gavin Karlmeier
Aber ohne, dass daraus erkennbar wird, warum das so ist und was die Idee dahinter ist.
32:13 Dennis Horn
Die Idee ist, dass Leute dafür mal schön bezahlen sollen.
32:16 Gavin Karlmeier
Ja, aber du musst das ja irgendwie taktisch so machen, dass die das auch wollen.
32:22 Dennis Horn
Ja, natürlich. Und dass du vielleicht auch sprechen, meine ich. Und dass du vielleicht auch nicht einfach nur einen ausgegrauten einen ausgegrauten Button siehst, dass du nicht schreiben kannst, aber vielleicht mit einem Subscribe Now-Button, dass du direkt im Live-Chat zahlen kannst, um dieses Feature zu nutzen.
32:38 Gavin Karlmeier
Nun, es gibt neue Codeschnipsel geteilt von X Daily. Darin taucht als möglicherweise neue Optionen fürs Bezahlmodell von X auch eine komplett werbefreie Timeline auf. bei der Ex einen anderen Preis verlangt dafür, dass die Werbung dann eben komplett daraus verschwindet. Wahrscheinlich teurer als 8 Dollar. Da gibt es von Social Media Today die Berechnung, interne Zahlen von Ex, die zeigen Im Moment würden pro Nutzer und Monat 12 US-Dollar erwirtschaftet, allein durch die Werbung. So das heißt Die werbefreie Version muss mindestens so viel kosten, vielleicht plus die 8 Euro oder 8 Dollar, dann wären wir bei 20 Dollar im Monat.
33:20 Dennis Horn
Ich glaube, es werden mehr. Ja, ich glaube, es werden mehr. Interessant. Ganz viel früher, ganz am Anfang, als wir hier mit dem Kram angefangen haben. Haben wir, da gab es mal so eine Hochrechnung, da waren wir irgendwie bei über 40 Dollar, um die Werbeeinnahmen zu kompensieren, weil Da ja zukommt, dass die Leute, die vor allem die Werbung angezeigt kriegen, die sind, die mehr Zeit dort verbringen, und die, die mehr Zeit dort verbringen sind aber auch die, die geneigt sind, dafür zu bezahlen. Dementsprechend wäre eine Werbefreiheit über Twitter Blue am Ende ein Minusgeschäft gewesen, war damals die These. Und das gilt wahrscheinlich heute genauso. Also ich glaube, du kannst das nicht umrechnen auf alle Leute, wie sie es benutzen, sondern eigentlich musst du dir genau überlegen, wie sich die. Die bereit sind, für Premium zu bezahlen, eigentlich verhalten.
34:06 Gavin Karlmeier
Aber interessant, dass dieser Wert von 40 auf 12 Dollar pro Monat und Nutzer gefallen ist. Also das bitte. Das spricht ja auch eine Sprache, diese 40 hatten ja auch noch mit dem zu tun, was Twitter an Werbung dann offenbar vorher eingenommen hat. So ist es, ja. Genau. So, wir gehen einmal rüber zum Meta. Die Meta Connect hat stattgefunden und dort hat das Unternehmen vorgestellt, die, wie es sie selbst nennt, generativen KI-Erlebnisse. In der gesamten App-Familie. Wir haben ja so ein bisschen ansatzweise schon drüber gesprochen. Also auf Instagram gibt es KI-Sticker für Direktnachrichten und Storys, erstmal für ausgewählte englischsprachige NutzerInnen. Und KI-Bildbearbeitungstools innerhalb von Instagram sollen bald auch in den USA verfügbar sein. Dann gibt es in der Beta-Phase den Meta-KI-Assistenten und 28 KIs, wie Meta sagt. Mit einzigartigen Persönlichkeiten und Interessen.
35:08 Dennis Horn
Jetzt bist du ja der, der irgendwie bei irgendwelchen Medientrianalen steht, um darüber zu sprechen.
35:12 Gavin Karlmeier
Medientrianalen Südweste aber nur.
35:14 Dennis Horn
Ja, also nur das natürlich. Natürlich, das erkennst du daran, dass es statt Bier und Mate gibt es nur Weißwein in großen Gläsern. Ich hab tatsächlich ein Grauburgunter geschenkt bekommen. Siehst du?
35:24 Gavin Karlmeier
Warte mal, so, ich guck kurz. Bernhard Koch Grauburgunder Reserve.
35:30 Dennis Horn
Reserve? Sind das die, die man nicht rausgibt, weil besser nicht?
35:33 Gavin Karlmeier
Nein, nein, das ist eigentlich eine Weinsprache.
35:35 Dennis Horn
Aber Heinfelder Letten trocken. Gutsabfüllung. Ja. Ja, ähm, ich habe dich so krass unterbrochen, dass du jetzt angefangen hast, über Bein zu sprechen. Und habe deswegen vergessen, was ich sagen wollte auch.
35:47 Gavin Karlmeier
Ja, also ich stehe immer auf diesem KI-Panel.
35:49 Dennis Horn
Achso, genau. Da wollte ich wahrscheinlich eine Frage dran. Genau, kann man das so sagen, dass das, also wenn die jetzt mit einem anderen Zungenschlag spricht, die KI. Dass es eine andere künstliche Intelligenz ist. Ist das faktisch richtig? Nee. Gut.
36:03 Gavin Karlmeier
Also das ist ja auch bei Chat-GPT so. Du kannst ja im Gespräch mit Chat-GPT ganz zu Beginn Dem System eine Persona zuweisen. Das heißt, du kannst zum Beispiel am Anfang sagen, du bist jetzt Mike GPT. kommst vom Kiez in Hamburg und in jeder Antwort, die du mir gibst, beleidigst du mich mindestens einmal. Und dann funktioniert das so. Ja, genau. Und das ist im Grunde das, was Meta hier gemacht hat. Die haben also im Grunde. Diesem Sprachmodell Personas zugewiesen und ihm sehr genau gesagt, wie es sich verhalten soll. Und das einfach 28 Mal. Also ein bisschen simpler, als man sich das vorstellt.
36:46 Dennis Horn
Ja, eben.
36:47 Gavin Karlmeier
Exakt. So, also die Persönlichkeiten, mit denen du auf Instagram interagieren und Direktnachrichten schreiben kannst. Und dann sagt Meta noch, wir stehen noch am Anfang, aber wir glauben, dass generative KI mehr Kreativität für jeden auf Instagram freisetzen wird. Und zukünftige Tools werden Kreativen helfen, Ihr Geschäft besser zu führen, damit sie sich auf das konzentrieren können, was ihnen am meisten am Herzen liegt. Das Geld. Nee, die Kreativität.
37:18 Dennis Horn
Sie haben übrigens auch vorgestellt bei Ihrer Dings hier. Wie hieß sie? Metaconnect? Also ich lese einfach vor, wie golem. de das schreibt. Meta veröffentlicht Kamerasonnenbrille auch in Deutschland. Für 329 Euro kann man sein Leben jetzt auch auf Instagram streamen. Meta kündigte auch den Verkaufsstaat seines neuen VHR-Headsets an. Und jetzt gibt es eben diese Sonnenbrille, die Snapchat seit 160 Jahren hat.
37:46 Gavin Karlmeier
Sieht aus wie diese Spectacles-Brille, nur nicht in Rund.
37:48 Dennis Horn
Genau, und sie ist von Ray Ban und arbeitet eben mit Meta zusammen. Also wirklich genau das Gleiche. Und kostet über 300 Euro und du kannst halt damit Fotos machen. Und also, ich, also, ist das jetzt ein Ding? Ich finde nicht mehr. Ich glaube auch nicht. Also habe ich gar nicht verstanden, diese Ankündigung.
38:08 Gavin Karlmeier
Also da bin ich aber eh bei dieser ganzen Spatial Computing, ne, Extended Reality, Blablub, Metaverse, Pippapo. Dass ich finde, das ist ein einziges Suchen und erratisch rumirren dieser ganzen Konzerne Ich glaube nach wie vor nicht so richtig an dieser Entwicklung. Man sucht die ganze Zeit nach dem nächsten großen Ding. Auch Apple mit dieser Vision Pro, ich bin nicht überzeugt, wirklich. Muss ich echt sagen. Und das ist auch ein Fehlschluss von Meta. Ich fand das ja, als sich Facebook in Meta umbenannt hat, so zum Mutterkonzern wurde. Und diese Metaverse-Nummer, von der auch kaum noch einer spricht, ne? Also auch diesen Begriff kaum noch in die Karte.
38:51 Dennis Horn
Ja, auch gar nicht ganz kurz. Nach 32 Minuten.
39:01 Gavin Karlmeier
Krass, ne? Ja, ja, ja, genau. Das ist schon krass. So, und das, also ich fand das ja aller Ehren wert, weil sich da mal ein Unternehmen traut, richtig eine Vision zu formulieren. Und darauf richtig umzubauen, hat dann nicht geklappt, aber das war mutig. Das muss man denen lassen. In dieser Situation, als so ein großes Unternehmen, das so zu machen. Aber ich glaube einfach nach wie vor nicht daran. Interessante Technologie, aber Erwartungshaltung völlig überzogen.
39:30 Dennis Horn
Ja, ich glaube, es sind halt größtenteils so Cases eigentlich, ne? Also das, und damit meine ich, das sind so Situationen, die man, die braucht man dann mal kurz, um das einmal zu erleben und dann reicht es auch. Also es reicht auf der Republika am ZDF-Stand sich mal kurz die Brille aufzusetzen und dann Dankeschön. Aber ich brauche das nicht zu Hause und ich muss nicht jeden Abend Golf spielen in dieser Welt. Ich glaube aber, dass Augmented Reality dagegen tatsächlich Zukunft hat. Da würde ich, glaube ich, ein bisschen gegensetzen. Also die Möglichkeit, wenn ich mit. Also mal angenommen, du würdest dir so eine. Sorry, aber wenn du dir so eine Brille wie diese, eine klassische Sonnenbrille aufsetzt, die eben nicht aussieht, als würdest du, als würde das Ding danach irgendwie deinen Kopf zer. Naja, was auch immer, sondern eine ganz normale Brille. Und du setzt sie auf und du kannst plötzlich da deine Umgebung und deine Erlebnis Anreichern mit Informationen, nicht ersetzen, nicht überschreiben, sondern anreichern. Ich glaube, dafür gibt es einen Markt.
40:26 Gavin Karlmeier
Ja, also dann würde ich sagen, das ist ja jetzt Brille dran, der Spatial Computing Podcast.
40:34 Dennis Horn
Ein bisschen, ja.
40:37 Gavin Karlmeier
Dann sind ja schon mal alle, die regulär keine Brille tragen, raus. Weil nervt mich so. Also, ich fand ja ganz interessant die Frage, ob das nicht über Audio kommt. Also, dass die das irgendwie Weil eh die Sprachassistenten soweit sind, so eingeblendet wird und über Smartphone mit Sicherheit. Aber ich glaube, wir haben gerade noch nicht die Technologie, über die das am Ende tatsächlich, also was da so an Idee hintersteckt. So ein Netz über die Realität zu legen, das dich immer begleitet und dir hilft und so weiter. Wir haben gerade noch nicht die Technologie, die das am Ende auch wirklich möglich machen wird.
41:08 Dennis Horn
Und ich glaube, bei Audio haben wir das ja schon so ein bisschen so. Also wenn du zum Beispiel Apple AirPods hast, dann ist es völlig normal, dass du sie auf Transparenz stellst und du das Gehörte so wahrnimmst, wie wenn du keine tragen würdest. Das ist ja schon so ein Schritt, finde ich. Naja, aber du hast recht, es führt uns weit weg.
41:27 Gavin Karlmeier
Ich möchte noch mit dir über Artifact kurz sprechen. Schon länger nicht mehr hatten hier in Haken dran, aber das ist vielleicht hinten raus noch ganz spannend. Artifact ist die App der beiden Instagram-Gründer, Kevin Sistram, Mike Krieger, die eine Art. KI-betriebenes, KI-gesteuertes Angebot war für Links und interessante Artikel. Und wir haben, ich erinnere mich daran, als wir ganz früh mal hier darüber gesprochen haben, so in der Frage Wie gefährlich kann das werden? Es ist ja kein soziales Netzwerk gewesen, sondern da waren diese Links drin und wir haben zumindest festgestellt, diese App liefert einem schon immer Links, die gut sind und die man noch nicht kannte. Ich mag das total gerne. Ich benutze viel Zeit mit der App. Die macht einen Job ganz gut. Und jetzt kommt eine neue Möglichkeit in Artifact hinzu, nämlich Dinge zu posten. Also Beiträge in der App direkt zu veröffentlichen. Mike Krieger hat das gesagt, auch auf dieser Code-Conference. Er hat sich da interviewen lassen von Casey Newton. Der diesen Plattformer-Newsletter macht, über den wir hier auch schon öfter gesprochen haben. Und es gab jetzt schon ein Update ja vor ein paar Wochen, da haben wir auch drüber gesprochen, nämlich Dass man in Artifact jetzt die Links auch teilen kann. So. Und das bedeutet aber jetzt, man ist nicht mehr nur auf Links beschränkt, sondern man kann frei posten mit Titel, Text, Fotos und so weiter. Jeder einzelne Beitrag, jedes einzelne Posting, das man veröffentlicht, wird mit einer einzigartigen URL versehen, mit einer Adresse. Die man auch außerhalb von Artifact dann verlinken kann und damit eben in anderen Diensten, anderen Apps und so weiter. Und das ist nichts anderes als die Weiterentwicklung zu einer Plattform, die damit auch in einen Wettbewerb gehen könnte mit X und mit Threads. Und das soll jetzt in den nächsten Versionen der iOS und Android-Apps auch zur Verfügung stehen. Bin ich super gespannt drauf, wie das noch so weitergeht. Ich würde aber sagen, dass jetzt vor allem Blue Sky und im Anschluss Mastodon und dann vielleicht noch Threads so weit sind. Dass es jetzt für Artifacts schwer wird, da irgendwie Fuß zu fassen. Das wäre hier meine Vorhersage.
43:57 Dennis Horn
Ja, ich würde zustimmen. Also ich benutze die App wirklich sehr gerne. Im Nachhinein stellt man sich natürlich die Frage, war das nur ein Growth Hack? einen guten Sortierungsalgorithmus für News zu etablieren, um Leute in die App zu locken, um sie dann dort zu animieren, auch selber was zu veröffentlichen, um dann wiederum Anreize zu bieten, sich gegenseitig zu folgen. Weil du konntest ja schon immer liken und kommentieren von den Links, die dir dort ausgewählt wurden. Ich würde aber zustimmen, dass das jetzt nicht der große Knall ist und auch nichts, also ich glaube nicht, dass es irgendetwas ändert, dass es dort geht. Ich erinnere an Substack Notes, das ist ja im Grunde das gleiche Feature.
44:36 Gavin Karlmeier
So. Da haben wir auch lange nicht mehr drüber gesprochen.
44:39 Dennis Horn
Das war. Ja, das stimmt. Auch lange nicht mehr über Pebble übrigens.
44:45 Gavin Karlmeier
Ich hab gerade denselben Gedanken gehabt, ja, das ist wohl wahr. Mal gucken, ob wir irgendwann nochmal dazu kommen. Ich bin am Ende mit der Liste meiner Themen.
44:56 Dennis Horn
Oh nein. Ich hätte gerne noch. . Ach, da müssen wir aber jetzt, wir müssen jetzt lesen, ne?
45:00 Gavin Karlmeier
Wir müssen jetzt lesen, wir haben noch eine kleine Zugabe heute. Zahlensender geht ein letztes Mal auf Sendung.
45:19 Dennis Horn
Und Agentinnen und Agenten da draußen.
45:21 Gavin Karlmeier
Ja, und heute hauen wir alles raus, was noch da ist. Also, das geht jetzt nicht anders. Es ist echt viel, Dennis. Und es ist wirklich viel. Aber da müssen wir jetzt durch. Bevor auch Blue Sky sein Invite-System beendet. Also jetzt könnt ihr euch alle nochmal anmelden. Es gibt ein paar Codes so, es gibt ein paar mit Rätsel. Wir haben noch gesammelt, was die letzten zwei Wochen oder so nochmal zusammenkamen. Und here we go. Alle Invitecodes für Blue Sky beginnen wie immer mit B Sky, BSKY, minus Social Minus. Und ich starte mal mit den Codes, die wir bekommen haben von der treuen Haki Judith. Liebe Grüße, die noch vier Codes übrig hatte. Drei K N U, Minus C, E, N O J, Trennung C. Sieben K vier, Minus H. N X K. G. Sieben M B, vier X E A, Trennung C O H, drei D, Minus G sieben N M F Trennung. So, man möchte sie den nächsten Block machen.
46:56 Dennis Horn
Ja, ich mache mit den drei Codes weiter von Ida, die uns für unser finale drei Codes beigesteuert hat. Und zwar lauten sie wie folgt. Z W, Y vier H zwei Q I Sieben, sieben. T. V. Minus IB C L H. Trennung Y M, Sechs O P, Minus VP E A N.
47:29 Gavin Karlmeier
So. Jetzt habe ich hier von Nikolai einen, der ist in Hexadezimal verschlüsselt. Da müssen wir jetzt leider durch. So, los geht's. Sechs, zwei, sieben, drei, sechs B, sieben, neun, zwei D Sieben, drei, sechs Frei, neun, ne, sechs Neun, sechs, eins, sechs, C, zwei, D, sieben, A, sieben Vier, sechs B? Sieben, sechs, sieben, zwei Drei, sieben, sechs neun, drei, fünf 6F6F. Da wird es noch poetisch. Hexadezimal poetisch hinten raus.
48:22 Dennis Horn
Sagen alle. Ja. Ich habe eine Nachricht von Celina bekommen. Und sie hat geschrieben, nachdem ihr angekündigt hattet, noch ein letztes Mal den Zahlensender wiederzubeleben, hoffe ich endlich meine Schuld begleichen zu können Ich habe einen Code genommen, ich werde einen Code geben. Das Gleichgewicht will wiederhergestellt werden. Und sie schreibt, als Baldurskate 3-Rätsel, solange nicht anders angegeben, immer der erste Buchstabe des gesuchten Begriffes. Ich lese Fragen vor und der erste Buchstabe des gesuchten Begriffes ergibt dann den Code.
48:53 Gavin Karlmeier
Ja.
48:54 Dennis Horn
Okay. Mit welcher Klasse Lassen sich am unauffälligsten Türen öffnen, englische Bezeichnung. Wovon gibt es im Spiel schwere, mittlere und leichte? In was hat sich Halsin im letzten Panel from Hell verwandelt? Was hatten Astarion und Halsin vielleicht auch danach? Klammer auf, als Zahlklammer zu.
49:21 Gavin Karlmeier
Was könnte das sein?
49:23 Dennis Horn
Nachname der Klinge der Grenzen, der Blade of Frontiers. Minus. Welche Begleiterin trifft man ganz am Anfang im Tutorial? Hast du das Spiel gespielt bei Doskate 3?
49:35 Gavin Karlmeier
Nee, das ist für mich ähnlich wie der Tier 1999 Diablo Nightmare Run ohne bösartige Herzen. Ohne bösartige Herzen, ja.
49:45 Dennis Horn
Sie ist über 100 Jahre alt, kam schon in den ersten beiden Teilen vor und schließt sich dir möglicherweise am Ende von Akt 2 an. Wie heißt der Junge, den Halsin zu retten versucht? Der größte Hamsterliebhaber in ganz Ferun und der größte Hamsterliebhaber in ganz Ferun, letzter Buchstabe. Ja, ist doch ganz einfach. Absolut.
50:10 Gavin Karlmeier
Also das Minus drin, das weiß ich. Das habe ich rausgefunden. Ja, da ist aber keine Falle sein. So, ich habe hier, das wird nochmal ein bisschen einfacher. Ich habe noch ein paar von Raiko. Ja. C2K4U minus YTZWV Trennung. B Z U M S, Bsums, Minus X K Z N, Trennung. J sechs, Sieben E Y S, Trennung X M E X D minus B drei U D, das da fehlt doch was, oder? B3UD ist Einbruchstabe zu wenig. Ich weiß aber nicht, welche da fehlt. Das ist das Rätsel. Keine Ahnung, aber hier, da ist ein Fehler drin.
51:02 Dennis Horn
Es gibt ja nur 36 Möglichkeiten eigentlich, oder? Und wir haben ja gelernt, dass manche Zahlen auch gar nicht auftauchen, wegen des Verschlüsselungsprinzips.
51:08 Gavin Karlmeier
Also viel Spaß. Vielleicht kommt hinter dem D noch was. Hier geht's weiter. C-L-J-R-G minus R O D E D. Trennung. T. G. V, Minus, X, Z, B, Trennung B O Q S Minus N Z R H W
51:40 Dennis Horn
Es ist reine Zeitschinnerei eigentlich, was wir hier machen, ne? Aber ich hab, äh, noch einen von.
51:47 Gavin Karlmeier
Ich werde noch regelmäßig gefragt.
51:49 Dennis Horn
Ach, wirklich?
51:50 Gavin Karlmeier
Ja, wirklich. Irgendwo gestern, gestern hat mich jemand gefragt, Blue Sky Code, habe ich gesagt, habe ich? Kann ich dir schicken und dann haben wir es beide wieder vergessen. Ich weiß noch nicht mal mehr, wer das war. Bitte melden. Aber noch wirklich regelmäßig. Und wenn ihr jetzt damit. zu Blue Sky kommt, bitte schickt uns weiter das Loch-Emoji. Es gibt ein Loch-Emoji, so ein Loch im Boden. Dann wissen wir, es ist passiert, es hat geholfen. Wir vollziehen nach, bis wann die letzten Blue Sky Codes alle weg waren. Das interessiert uns immer sehr. Bisher war es so 8 Uhr. Da waren dann alle vergeben. Und wirklich, ich glaube, es ist noch ein Ding. Und wir freuen uns, euch dort wiederzusehen in unserem Herzen bei Blue Sky. Lebt Tagend dran mit uns beiden weiter. Wir sind immer da.
52:34 Dennis Horn
So, was hast du noch? Ich habe noch von Philipp. Ja. Zimbal, Xylophon, Saxophon, Zimbal, 2 minus 2, Xylophon 6, Koncertina, Digeridoo. Na gut. So. Sind wir durch? Waren das alle Codes? Ja. Achso. Also ich hätte in meiner App noch welche, aber die kann ich nicht alle vor. Ich habe noch einige da.
52:59 Gavin Karlmeier
Ja.
52:59 Dennis Horn
Die kann ich nicht alle vorlesen. Also soll ich sagen, wie viele da noch drin sind, Dennis?
53:06 Gavin Karlmeier
Ist sie für die zweite Staffel Haken dran, oder?
53:08 Dennis Horn
Genau, das ist dann in der ersten Folge werden die alle vorgelesen. Alle 137 Stück.
53:13 Gavin Karlmeier
Wenn es das System dann noch gibt.
53:16 Dennis Horn
Vielleicht kann ich die auch bei Ebay noch verschleudern.
53:19 Gavin Karlmeier
Für die 10 bis 15 Euro, für die sie im Moment über den Tisch gehen. Ja, wirklich.
53:23 Dennis Horn
Also, das ist vielleicht der neue Bitcoin. Ich glaube nicht. Soll ich den Blue Sky Coin starten und dafür werden? Na gut, aber das war der Zahlensender, ne? Das war der Zahnsinner und wann war der Zahnsinn, der war immer am Ende, ne? Ja. Ja, dann steig mal in deinen Zug, Dennis. Ja, da kommt er wirklich gerade, hast du das angespielt? Ja, das gibt's auch gerade.
53:48 Gavin Karlmeier
Das ist live der Regionalexpression.
53:50 Dennis Horn
Aber den nimmst du ja nicht. Also Entschuldigung. Entschuldigung.
53:56 Gavin Karlmeier
Ich habe mir ein ICE halt Extern meine Stadt bauen lassen. Ich nehme noch kein Regionalex.
54:00 Dennis Horn
Wie, wie, äh, Kurt Beck? Hieß der so, der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz? Ja. Ja. Da gibt es ja die Geschichte, also es gibt ja in Montabaur und Limburg einen ICE halt, wenn du von Kalmer in Frankfurt fährst. Und es gibt diese Geschichte, ich habe die nicht geprüft, die wurde mir erzählt. Also vielleicht ist es Quatsch, aber die Geschichte ist so schön, die muss nicht wahr sein. Die Geschichte, dass es so war nach dem Motto, also wenn ihr hier einen Zugstrecke, Schnellzug durch unser Land bauen wollt, dann muss ihr hier auch halten. Und wo willst du denn da halten, wenn nicht in Limburg-Süd und in Montabaur? Ja. Ja. Ja, so machen wir das auch. Wir müssen uns, glaube ich, bedanken bei allen, die uns hier die letzten Monate die Stange gehalten haben und Leute, die einfach jeden Tag uns gehört haben, das ist komplett irre. Vielen Dank an die 555 Menschen, die im Fedet aktiv sind, was komplett irre ist. An alle, die bei Mastodon mit uns diskutiert haben oder sich auch an Dingen gerieben haben, die sich die sie gestört haben, das hat das Ganze ja eh so ein bisschen mehr vitalisiert und belebt am Ende. An all, die bei Spotify Kommentare geschrieben haben, vielleicht macht ihr das zum Abschied nochmal, schreibt alle einen Kommentar bei Spotify mit einem Loch-Emoji. Und ansonsten vielen Dank auch an dich, Dennis, dass du damals gesagt hast, hey, lass mal diese jeden Tag zehn Minuten machen. Und jetzt sind wir im Durchschnitt bei. Heute schon wieder eine Stunde.
55:20 Gavin Karlmeier
Ich guck mal, ob es irgendwo einen Durchschnittswert gibt der Folgen. Also, wie wild bist du? War deine Frage an mich im Oktober 2022. Ich hätte nie gedacht, was aus diesem Podcast hier wird. Ja. Und wir hatten noch so viele schöne Ideen, hätte ich nicht aufhören müssen. Und ich komme vielleicht nochmal und erzähle. Warum ich aufhören muss. Und das werden wir doch alle erfahren. Ja, wir werden uns im Podcast auch nochmal hören. Und wir haben morgen, nee, heute Abend noch das Instagram Live, 19 Uhr, das QA mit uns beiden, worauf wir uns sehr freuen. Das heißt, die Geschichte von Haken dran Ist nicht zu Ende. So, es geht weiter. Ich freue mich auch weiter zu hören.
56:11 Dennis Horn
Da freue ich mich auch drauf. Die durchschnittliche Hakenan-Folge ging 28 Minuten. Und ich habe dich gelockt mit maximal 10 Minuten Aufwand am Tag. Aber man muss auch dazu sagen, dass, also ich will nicht das ganze QA-Feuer verballern hier. Aber als wir angefangen haben, waren wir beide relativ sicher, dass Twitter bis zum 28. , 29. September 2023 nicht überleben wird. Mhm.
56:35 Gavin Karlmeier
Das ist so, ne? Ja, da haben wir diese. Da war dieser Moment, da konnte man wirklich auch berechnen, wie lange das Geld noch ausreicht und so. Also die Zeit ist schon mal durch.
56:46 Dennis Horn
Ja, und also sonst hätten wir diese Schnapsidee vielleicht nie mitgemacht.
56:49 Gavin Karlmeier
Und sag mal, also das war ja auch Trauerarbeit für uns. Und das möchte ich vielleicht am Ende nochmal sagen. Es hat geholfen. Ich weine der Plattform keine Träne mehr nach, es ist mir wirklich egal geworden. Und weißt du was, mir auch.
57:04 Dennis Horn
Ich habe einfach, ich poste auch gar nichts mehr dort. Ich bin einfach da nicht mehr aktiv. Also für mich ist diese Plattform wirklich tot Und ich merke auch, dass dieser, also das, was wir gemacht haben, das muss man ja vielleicht auch mal dazu sagen. Wir hätten uns das eigentlich gewünscht, glaube ich, beide. dass wir das gar nicht hätten in so einer Intensität tun müssen, weil die ganzen Dinge, über die wir gesprochen haben, so viele Grenzüberschreitungen und rote Flaggen waren. Dass eigentlich viel mehr Menschen viel früher schon hätten sagen müssen, da machen wir nicht mehr mit. Und dass das vor allem auf so großer MultiplikatorInnen-Ebene in Vielzahlen nicht passiert ist und auch immer noch nicht passiert. Das erklärt auch so ein bisschen, warum, auch wenn du dann woanders bist, ich hier weitermachen musst, weil ich kann das so nicht stehen lassen.
57:56 Gavin Karlmeier
Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr zumindest so ein bisschen dazu beigetragen haben, dafür zu sensibilisieren und die eine oder andere Entscheidung zu triggern, was das angeht. Ich glaube, das ist auch tatsächlich passiert. Einige Hakis. Haben ja auch geschrieben, wie dann die Entscheidungen ausgefallen sind, auch weil sie das bei uns näher verfolgt haben und darüber auch ein bisschen Argumentationsstoff hatten. Ja. Also, die Geschichte geht weiter und ich freue mich, Sie zu hören und uns und euch auch wieder zu hören sehr bald.
58:29 Dennis Horn
Und dann machen wir Urlaub. Jetzt erstmal. So.
58:32 Speaker 8
Sorry für alle, die jetzt erstmal ein paar Gassi-Runden ohne uns machen müssen. Bis bald. Bis dann.