Heute kommt alles zusammen. Ein kranker Gavin, ein schlauer Dominik, ein Rekord bei X, ein verschlossenes iPad, ein neues Moderationsteam, ein totes Nitter, Bluesky mit eigenen Moderationsplänen, spähende Push-Nachrichten und Flipside in freier Wildbahn.
➡️ Haken dran unterstützen – oder mit der Haki-Community ins Gespräch kommen könnt ihr hier: http://www.hakendran.org
Transkript
Automatisch erstellt, kann Fehler enthalten. Zeitmarken springen im Player an die Stelle.
00:01 Intro
Haken dran!
00:03 Gavin Karlmeier
Das Social Media Update der CT. Du hörst ja, wie ich minüdlich dümmer werde hier.
00:08 Dominik Hammes
Das würde ich drin lassen.
00:10 Gavin Karlmeier
Sehr gerne. Hallo Dominik.
00:11 Dominik Hammes
Grüß dich, Gelvin.
00:13 Gavin Karlmeier
Ah, du hörst, ich bin ein bisschen angeschlagen. Ich kämpfe mit der, wie sagt man, Grippe, eventuell? Also die Corona-Tests sind negativ.
00:21 Dominik Hammes
Im Griffensfall ist es eine gute alte Männer-Grippe, ja.
00:25 Gavin Karlmeier
Ja, oder zumindest, ich habe Erkältungs-Kenau, man sagt ja mitten allerdings eigentlich nur noch, ich habe Symptome. Auch ohne Corona-Test ist egal, ich habe Symptome. Und das da bewege ich mich gerade so. Aber das soll den ganzen, äh das soll die ganze Stimmung nicht drüben, weil du bist heute wieder dabei und das ist eigentlich immer eine Garantie für einen, äh Für eine gelungene Sechs-Stunden-Episode.
00:48 Dominik Hammes
Da arbeite ich drauf hin. Ich versuche dich immer ein bisschen da anzuschieben. Mal gucken, was heute passiert.
00:52 Gavin Karlmeier
Wie habe ich dich das letzte Mal angekündigt? Podcast-Coryphäe? Habe ich das schon mal gesagt?
00:56 Dominik Hammes
Du versuchst es immer wieder, also mit Legende und Veteranen und was war das?
01:02 Gavin Karlmeier
Ich glaube, was ich meinte, war Podcast Coryphäa.
01:04 Dominik Hammes
Ich glaube, das hast du auch schon gesagt.
01:06 Gavin Karlmeier
Achso, naja, ich bin ja nicht.
01:07 Dominik Hammes
Jetzt sagen wir nur, dass ich mich schäme.
01:08 Gavin Karlmeier
Ja, genau. Das ist eigentlich immer mein erstes Vorhaben. Aber bevor wir das jetzt hier, bevor wir dich in die Scham treiben, also ich habe gerade schon gesagt, ich bin krank. Aber es gibt jetzt eine Meldung, mit der ich einsteigen möchte heute, weil Eric Adams, den musst du jetzt nicht zwangsläufig vom Namen herkennen, das ist ein Bürgermeister der Stadt New York.
01:31 Dominik Hammes
Einer der vielen, ne? Und nicht der Oberbürgermeister.
01:35 Gavin Karlmeier
Offensichtlich, ja. Denn Flad ist auch der Oberbürgermeister. Wir haben gerade noch darüber gesprochen, wie unangenehm es, wenn man so schlecht vorbereitet ist.
01:44 Dominik Hammes
Ich bin schnell die Wikipedia aufgemacht, der 110. Bürgermeister von New York City.
01:48 Gavin Karlmeier
Dann ist er ein Bürgermeister.
01:50 Dominik Hammes
Ich glaube, er ist auch der, ja, sein Vorgänger war Bill de Blasio, dann ist er wirklich der Chefchef.
01:56 Gavin Karlmeier
Okay, der ist der Oberbürgermeister von New York City. Ich glaube auch, dass dieses Prinzip von Bürgermeister und Oberbürgermeister, dass das kaum Deutscher sein könnte.
02:04 Dominik Hammes
Das ist richtig, aber es wird noch irgendwelche Bezirksleute geben. New York City ist so Ist halt so groß, wie Saarland hat zwölfmal so viel Einwohner, da geht schon was.
02:11 Gavin Karlmeier
Ja, und wenn du den Wikipedia den nächsten Satz liest, dann gibst du dir selber die Antwort darauf. Denn zuvor war der 18. Borough Präsident des Stadtbezirks Brooklyn. Also er war sozusagen, naja. Er ist auf jeden Fall der neue Giuliani, wenn man so will.
02:28 Dominik Hammes
Ich habe schon seinen Vorgänger vorgelesen, Giuliani, der jetzt bekannter dadurch ist, dass er sich die Haare färbt und Donald Trumps Anwalt war.
02:34 Gavin Karlmeier
Einer von vielen. Und das Four Seasons Mieten heute und stattdessen auf einem Parkplatz gelangt.
02:39 Dominik Hammes
Ja, das Four Seasons Total Landscaping hat ja auch in dem Jahr die Kuh des Jahres gewonnen bei der Mediencuh. Ich möchte es nochmal erwähnt haben. entgegengenommen dem Pokalpapier.
02:47 Gavin Karlmeier
Ehrlich?
02:47 Dominik Hammes
Ja, ja, haben wir auch geantwortet. Haben sich auch bedankt per sehr schlechtem Video. Und Irgendwann ist aber leider der Kontakt angebrochen.
02:56 Gavin Karlmeier
Schade. Na jedenfalls, dieser Eric Adams. Es fängt übrigens genauso da an, wo es aufgehört hat mit uns beiden, aber ist super. Eric Adams hat jetzt als erster als erste Großstadt in den USA eine Herausforderung für die Gesundheit erklärt, nämlich Social Media, soziale Medien sind eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit und soziale Medien werden aufgrund ihrer Auswirkungen auf Kinder als Umweltgift eingestuft.
03:26 Dominik Hammes
Ich finde das ja auch im Prinzip gar nicht so schlecht in der Formulierung, ein bisschen seltsam. Also, ob man grundsätzlich zu sagen, es ist was, womit wir uns beschäftigen müssen. Auf politischer Ebene begrüße ich ja immer. Insbesondere zum Schutz von Kindern, aber Umweltgift. Ich meine, also es geht ja ja nicht darum, dass man dadurch den Klimawandel vorantreibt. Ja, das stimmt. Was ja auch passiert, indirekt, aber das ist nicht das Hauptproblem.
03:53 Gavin Karlmeier
Ja, ich glaube, da geht es dann um einen weiteren Umweltbegriff, also um einen Begriff wie sozusagen die die Welt, die dich umgebende Welt.
04:03 Dominik Hammes
Ja, ja, Smog in der Innenstadt, da denken die auch in der Regel nicht daran, dass es jetzt um den Klimawandel geht, sondern darum, dass die Leute alle krank werden deshalb.
04:10 Gavin Karlmeier
Ja, genau. Und hier geht es halt um eine psychische Gesundheitsgefährdung in dem Fall. Und ich finde das sehr bemerkenswert, wenn man das so in den Kontext der letzten Wochen stellt. Wir haben ja ja auch schon über. neue Gesetze diverser Bundesstaaten gesprochen, in denen es zum Beispiel 13-Jährigen nicht mehr erlaubt ist, Instagram zu benutzen, ohne dass die Eltern dem zugestimmt haben. Und nachdem die Eltern alle Datenschutzbestimmungen dieses Netzwerkes vorgelegt wurden, dann haben wir darüber gesprochen, dass es dieses Nudging jetzt gibt, also dass Instagram Teenagern im Zeitraum, ich glaube, zwischen 23 und 6 Uhr, also in der Nacht, alle zehn Minuten eine Push-Nachricht schickt, die man nicht ausschalten kann, in der drinsteht. Hey, solltest du mich eigentlich lieber schlafen? Also dass es offenbar gerade schon einen starken Trend dazu gibt, endlich mal ehrlicherweise sich um die Jungen in der Gesellschaft zu kümmern und zu schauen, was machen die da eigentlich die ganze Zeit.
05:02 Dominik Hammes
Also es ist ja auch einfach richtig so. Die Frage der Mittel, da muss man, glaube ich, auch viel ausprobieren. Hier finde ich die Frage der Sprache halt weiter ein bisschen seltsamer. Ich hätte das, glaube ich, einfach den Umweltfaktor. Da hatten wir bestimmt lang drüber diskutiert. Bürgermeister von New York ist ja schon eine große Nummer, da hat ja tausend Berater. Und die werden auch alle gesagt haben, ja, dann Das ist wahrscheinlich psychisch ganz sinnvoll, dass man das so formuliert, weil einen ja Social Media auch umgibt und es ist überall, dann haben wir den Aspekt drin und müssen es nicht lange erklären.
05:30 Gavin Karlmeier
Keine Ahnung. Ja, ich will aber auch nochmal, also Environmental Toxin ist das englische Wort. Und da wird es dann, finde ich, vielleicht ein bisschen greifbarer als Umweltgift, das bei uns vielleicht vorbelastet ist in der Formulierung.
05:45 Dominik Hammes
Ja, ja. Ein bisschen aber auch nur, finde ich.
05:48 Gavin Karlmeier
Ja, ich stimme zu. Naja, so oder so, ich finde diese Trendwende insgesamt sehr bemerkenswert und da können wir nämlich Direkt zur nächsten Meldung, die quasi sich die Hand gibt. Denn Adam Mossari hat strengere Messaging-Einstellungen für Teenager bei Instagram angekündigt. Das ist jetzt so, dass wenn du unter 16 bist oder unter 18 in Diversen Ländern, die nicht näher genannt sind, dann ist es nicht mehr möglich, dass du Nachrichten von jemandem geschickt bekommst, den du nicht folgst und mit dem du nicht verbunden bist. Und es ist so, dass du, wenn du als Teenager Dinge verändern möchtest, also Einstellungen verändern möchtest, wie zum Beispiel Du willst, dass die Datenschutzrichtlinie nicht so streng sind, beispielsweise, dass du dann, dass deine Eltern das zuerst genehmigen müssen.
06:33 Dominik Hammes
Müssen quasi den Pin eingeben oder sowas, ja.
06:36 Gavin Karlmeier
Ja, genau.
06:37 Dominik Hammes
Alles, finde ich alles weiterhin sinnvoll, ist natürlich so, dass man die Wirkung davon erst in einigen Jahren tatsächlich sehen wird, weil. Die Teenager, die jetzt, sagen wir mal, 14, 15 sind und sind mit einem unregelentierten Internet sozusagen aufgewachsen und die Eltern sind sowieso schon so, ja mach halt. Da wird da glaube ich nicht viel passieren.
06:58 Gavin Karlmeier
Ja, und das Problem ist genau, die es ja mache halt, glaube ich, weil wir sind uns ja, glaube ich, auch einig. Eigentlich sind das alles Dinge, die in der Entscheidungshoheit der Eltern liegen sollten.
07:07 Dominik Hammes
Auf jeden Fall. Es geht nur um, haben wir glaube ich auch schon mal gesagt, dass ich da aber nur um das Werkzeug, dass man ihnen mitgibt. Weil vorher war es eben so ja oder nein.
07:14 Gavin Karlmeier
Ja.
07:15 Dominik Hammes
Und jetzt hat man ein paar Optionen mehr.
07:17 Gavin Karlmeier
Ja, was mich so ein bisschen ärgert ist, oder ärgern ist vielleicht das falsche Wort, aber umtreibt, dass Eltern mit dem nötigen Handwerkszeug in der Regel nicht ausgestattet sind. Also, ja, genau, wissen. Dass ich einfach das Gefühl habe, dass, also ich, ich hab das ja schon mal erzählt, ich gehe ja in neunte Klassen und habe da mit 15-Jährigen zu tun und sprechen mit ihnen über Medienkompetenz am Ende. Also darüber, wie geht ihr eigentlich mit dem Internet um. Und ehrlicher, wenn ich da eine Schülerin vor mir sitzen habe, die 15 Stunden Bildschirmzeit am Tag hat oder 16 Stunden. dann ist es auch mit einem Warnhinweis der App nicht getan. Und ehrlicherweise ist es aber auch nicht mit rigorosen Strafen oder Regeln durch die Eltern getan, sondern was ich mir da wünschen würde, wäre halt schon sehr früh das Schaffen eines Bewusstseins dafür, was es für Auswirkungen hat, dass das ein total wertvolles und gutes Instrument ist, soziale Netzwerke zu benutzen, aber dass das als einziger Lebensinhalt eben nicht unbedingt geeignet ist. sagt der, der auch elf Stunden am Tag hat. Aber naja, trotzdem, du weißt ja, worauf ich hinaus will.
08:19 Dominik Hammes
Ja, sicher, du machst also zum einen, du bist ja auch ein schlechtes Beispiel, weil du es beruflich machst und bisschen jünger als ich, aber trotzdem zu der Generation gehört, die halt da mit aufgewachsen sind, aber das Internet wuchs ja auch noch auf. Und wenn man jetzt zwölf ist, ist man halt direkt konfrontiert mit einem Internet, das darauf gepolt ist, alles an Mirnchemie auszunutzen, damit man seine Zeit damit verbringt. Das war halt früher noch nicht so. Und äh Da bringt man halt auch in dem Alter auf gar keinen Fall das Verständnis mit, um damit reflektiert umzugehen und zu sagen, hm, dann lasse ich das mal sein für ein paar Stunden. Es ist wie die Tüte Chips, die ist halt leer am Ende.
08:56 Gavin Karlmeier
Und das ist ja auch für Erwachsene ein Riesenproblem.
08:58 Dominik Hammes
Aber man versteht dann als Erwachsener wenigstens, okay, das sollte ich irgendwie in den Griff kriegen. Tüte Chips verstehen aber alle Erwachsenen und Instagram und alle anderen Sachen verstehen viele Erwachsenen eben nicht bis zu dem Maße oder verstehen zumindest nicht, warum es so gefährlich ist.
09:14 Gavin Karlmeier
Ja, ja, und das, das, genau, und das ist leider echt fatal. Und ich würde mir wünschen, dass es irgendwie ein breites Angebot gibt, das nicht nur Neuntklässlerinnen und Neuntklässler beschult werden, sondern dass auch für Eltern dieses Angebot existiert. Und ich weiß, dass es das gibt, dass es zum Beispiel in NRW von der Landesanstalt ein vergleichbares Angebot gibt. Das Problem ist dass die Eltern, die das wahrnehmen, die sind, die eigentlich in der Regel da schon Kontakt mit hatten. Das heißt, eigentlich brauchst du irgendeine andere Form des Niedrigschwelliges Beschulen davon.
09:48 Dominik Hammes
Es ist wirklich schwierig. Es ist ja das alte Problem von welche Eltern kommen zum Elternabend, die es nicht müssten, ja, oder wo es einfach nicht so notwendig ist. Und ja, man kann halt nicht sagen, ja, bevor Sie jetzt ein Smartphone und Ihr Kind kriegen, müssen Sie erst einen Internetführer machen. Das ist diese Impulsforderung. Und das ist ja auch genau das Problem gegenüber den Kindern. Wenn man den einfach nur verbietet, wird es ja nur interessanter.
10:12 Gavin Karlmeier
Ganz ist immer das Gleiche.
10:13 Dominik Hammes
Und der Kindervorwurf dann zu sagen, ja, du verstehst es einfach nicht, wie wichtig das ist, der greift dann, der ist dann wahr.
10:20 Gavin Karlmeier
Wenn die Eltern sich nicht informieren. Das ist so. Ja, ganz genau. Wir werden das Problem leider nicht lösen heute, Dominik.
10:27 Dominik Hammes
Schade, ich habe mir die nächsten vier Stunden Frage genommen. Ich dachte, wir machen hier noch ein bisschen Brainstorming und lösen endlich alle wichtigen Probleme mit dem Internet und der Jugend.
10:34 Gavin Karlmeier
Vielleicht noch kurz live zugeschaltet, Eric Adams, der zehnte Bürgermeister. Sehr gut. Bevor wir richtig reingehen, ich habe noch zwei kleine Häuser zu kippen. Auf der einen Seite, Mr. Beast, der Vollständigkeit halber, hat ja seine Einnahmen, die er mit Ex gemacht hat, hat er ja verlost. Und das hat er mit einem Tweet-Post-Ex gemacht. Und dieser Tweet Wurde der am häufigsten retweetete Beitrag aller Zeiten mit 3,9 Millionen Retweets. Wer konnte das kommen sehen? Naja, es ist schon insofern beeindruckend, dass es halt mehr Retreats hat, als also klar, da kann man Geld mit gewinnen, so das lockt natürlich, aber wir sind trotzdem in einer Zeit, in der die gesellschaftliche Aufmerksamkeit von Ex nicht mehr gegeben ist, wie damals als Ellen The Generation Selfie gemacht hat, auf dem zwölf Leute waren. Das nahm du alle kennst und ich aber nicht.
11:31 Dominik Hammes
Alle wüsste ich nicht mal, aber tatsächlich habe ich das Bild ziemlich genau vor Augen, ja. Und das war für mich schon so: Ah, jetzt ist es auch bei denen angekommen. Aber hier kommen ja verschiedene Dinge zusammen. Also ohne jetzt. Die Verschwörungskiste aufzumachen, im Sinne von, na, ob da alle Zahlen so ganz natürlich entstanden sind, ganz organisch, ist es halt ein Mr. Beast. Es gab was zu gewinnen und zwar was krasses. Ähm. Und gleichzeitig ist das ja auch ein Thema, das glaube ich, organisch viral gegangen ist auf Twitter, dass der überhaupt da was macht. Und entsprechend hätte ich auch mit einem sehr, sehr starken Erfolg gerechnet. Und ein Teil von mir ist halt so, naja, also es ist halt schon im Interesse von Ex und Elon Musk, dass das genau diesen Effekt hat, dass es nämlich das Erfolgreichste ist, was da hier passiert ist.
12:18 Gavin Karlmeier
Ja, auch wahr. Aber dieser Punkt, den du gerade hattest, ob die alle so wirklich so echt sind. der ist wahrscheinlich auch total gerechtfertigt, weil wir alle ja in letzter Zeit wahrscheinlich die sich mal bei Ex eingeloggt haben. Ich weiß nicht, wann du es das letzte Mal gemacht hast.
12:33 Dominik Hammes
Ich ähm, also der Cookie ist quasi meinem Rechner immer noch aktiv. Also ich muss quasi nur auf die Seite gehen und dann geht der Account auf. Ich poste allerdings fast nicht mehr. Ich mache ab und zu mein Like. Aber was ich in der Hauptsache machen muss, wenn ich die Seite aufmache, ist Wenn ich gemenschnittet werde und es ist nicht wirklich jemand, der mich meint, sondern es ist wieder irgendein Bot, dann blocke ich die. Ansonsten sehe ich einfach nur, wie viele andere Bots alte Tweets von mir, die vielleicht mal erfolgreich waren und auch ganz spezifischen Kontexten, auch Replies waren, geliked werden. Und ich trage mich jedes Mal Also, ich würde es gar nicht hinterfragen, ob diese Taktik für die irgendwie sinnvoll ist für die Bots, aber das ist das Einzige, was an Interaktion so richtig passiert bei mir gerade.
13:17 Gavin Karlmeier
Ja, das ist in der Tat so. Ich habe auch die Leute, die mir zuletzt neu gefolgt sind, auf X wenn ich da mal so durchgehe, abgesehen von so zwei, drei Nee, also ich will gar nicht beleidigen, aber abgesehen von zwei, drei Leuten, die sich da irgendwie hinverirrt haben, jetzt noch, auf einem Account, der offensichtlich brach liegt, Sind halt so Accounts wie Dani 2020202024 oder rosate 53333310 oder Emma 19576. Weißt du, also von diesen Accounts sehr, sehr viele. Und ehrlicherweise sind wir nicht die einzigen, die diese Bordbeobachtung gemacht haben. Denn es gibt das Referat 607. Und ich finde, also wenn die Geschichte hier noch geiler wird, dann hoffe ich, dass diese Geschichte verfilmt wird mit dem Namen Referat 607. Das Referat 607 ist nämlich ein Referat im Team für strategische Kommunikation im Auswärtigen Amt. Also Leute, die für Annalena Baerbock arbeiten. Und die haben jetzt ein Papier, ne, veröffentlichtes Falsch. Es gibt ein Papier, das die entwickelt haben, erstellt haben das dem Spiegel vorliegt. Und in diesem internen Report wird davon gesprochen, dass innerhalb von vier Wochen, also 20. Dezember bis 20. Januar, Dass sie dort in diesem Zeitraum 50. 000 gefälschte Nutzerkonten identifiziert haben, die in deutscher Sprache koordiniert Stimmungsmache betrieben haben, mit insgesamt mehr als einer Million deutschsprachiger Tweets. Sie schreiben, an manchen Tagen gab es sogar 200. 000 Kurznachrichten pro Tag, etwa zwei Mitteilungen pro Sekunde. Sie schreiben hier von einem digitalen Trommelfeuer, um die Öffentlichkeit zu manipulieren. Ja, also ich bin ich wäre glücklicher, wenn ich überrascht wäre. Komplett richtig, ja. Also das Auswärtige Amt führt es auf Russland zurück und auf russische Botattacken. Und der Spiegel stellt den Kontext auf zu einer Aktion, die 2022 schon gestartet ist und bekannt wurde, mit dem Namen Doppelgänger. bei dem Deutschland auch schon quasi von Subot-Netzwerken attackiert wurde. Und dort ging es aber tatsächlich viel um Meta, um Facebook. Und es gab zwei russische IT-Unternehmen, nämlich Structura National Technologies und Social Design Agency, das sind so Namen. Wo man so, die fühlt sich so an, als wären die von so einem Generator entwickelt worden, wo einfach jedes dieser drei Wörter einfach sich immer nur wechselt. Die werden seitdem von der EU sanktioniert, aber ehrlicherweise glaube ich nicht, dass die EU-Sanktion dazu geführt hat, dass die Leute aufhören, daran zu arbeiten. Und naja, und das ist jetzt der Stand. Und ich finde es so krass, weil ja, es gibt ja keine richtige Möglichkeit mehr, über die API zuzugreifen. Das heißt, irgendwie haben die ja trotzdem eine Möglichkeit gefunden, in sehr, sehr, sehr großem Stile, Einfach Ex mit Inhalten zu fluten, ohne für die API zu bezahlen, oder ohne dass da jetzt wirklich Ich sag mal 200. 000 Leute sitzen, die die ganze Tweets schreiben.
16:17 Dominik Hammes
Naja, du kannst ja immer noch simulieren, dass jemand eine App benutzt oder einen Browser aufmacht. Also das ist ja. Machbar, du baust ja quasi deine eigene API.
16:27 Gavin Karlmeier
Ja, aber müsstest du dann nicht so? Könnte man das nicht mit dem Capture lösen, theoretisch
16:33 Dominik Hammes
Theoretisch schon, aber selbst dann müsst dann müsstest du ja nur Personen einstellen, die den Capture lösen. Ah. Also zumindest beim Anmelden, wenn es alles ist. Wobei ich dazu sagen muss, ich hatte irgendwann nochmal so einen Dummy-Account angelegt bei X. Und der hatte ständig Capture-Abfragen, weil der ein neuer Account war. Aber ich glaube, auch um die Dinger drumherum gibt es mittlerweile ganz gute Methoden. Aber das sind dann Details, ob und wie das geht, wie man das umgehen kann, das überlasse ich dann wieder den IT-Experten. Aber Da ist normalerweise Wettrüsten angesagt in den Methoden. Also die einen ziehen nach, die anderen schlagen das wieder, weil es gibt eben immer noch eine Option und du hast halt leider auch was angesprochen, was auch immer noch passiert. Wenn es dann auch ein Content sein soll, der irgendwie authentisch wirkt, dann brauchst du im Endeffekt dann doch häufiger Personen, die es machen. Es gibt bestimmt immer noch irgendwelche völlig unterbezahlten Leute, wie es damals ja auch in China die WoW Goldfarmer gab. Also es wird irgendwo Leute geben, die werden dafür bezahlt. Ganz ohne Frage.
17:33 Gavin Karlmeier
Was haben diese WOW-Goldfarmer gemacht?
17:35 Dominik Hammes
Die haben den ganzen Tag WOW gespielt und haben Gold in Anführungsstrichen im Spiel verdient und das Gold konnte man dann kaufen. Ach, das wahrscheinlich wirtschaftlich rentiert. Aber hallo. Als WOW in seiner Hochphase war, hat sich das mehr als gelohnt. Da hätte sich es. Hat es sich, glaube ich, sogar in Europa fast schon gelohnt, sowas zu machen, wenn man darin gut war. Aber natürlich im anderen Wirtschaftsraum und dann in die anderen verkaufen natürlich nochmal umso mehr. Ja, klar. Und es werden auch ein paar Leute einfach gemacht haben, die das Spiel wirklich gerne spielen, natürlich, aber. Diese Goldfarmer-Aktion immer wieder, also Blizzard hat das bestimmt nicht so gut gefallen, aber war immer gern gesehen, rein wirtschaftlich.
18:14 Gavin Karlmeier
Es gibt jedenfalls bei ich bin fasziniert. Also, weil das Problem ist doch offenbar, dass man konnte dann das Gold für Echtgeld verkaufen. Ja. Mein Gott, das ist aber doch ein Fehler, der vermeidbar gewesen wäre.
18:30 Dominik Hammes
Ja, da gab es auch immer wieder Methoden, das zu verhindern. Aber wenn man sich komplett extern natürlich, außerhalb von den Netzwerken, trifft und sagt: Na, wie heißt dein Account? Dann gebe ich dir das Gold. Was willst du dagegen wirklich machen, wenn du nicht die andere Plattform kontrollieren kannst?
18:44 Gavin Karlmeier
Ja, stimmt. Okay, spannend. Ja, toll. Das ist das Rabbit Hole, in das ich wahrscheinlich heute Abend noch eintauchen werde.
18:53 Dominik Hammes
Morgen Jobwechsel, ich mache jetzt Goldfarming.
18:56 Gavin Karlmeier
Genau, ich habe jetzt ein Team von 600 Menschen, die Goldfarmen bei WoW. Aber also ich sag mal so, also Elon Musk hatte ja, als er angefangen hat, hat er ja zwei große Ziele. genannt, die er unbedingt in den Griff kriegen möchte. Das eine war das Botproblem. Da wissen wir, okay, offenbar ist eher das Gegenteil der Fall, es ist alles schlimmer und schwieriger geworden. Das andere Problem ist das Problem mit CSAM, also der Darstellung sexueller Gewalt an Kindern auf der Plattform. Ein Problem, bei dem wir auch schon öfter darüber gesprochen haben, dass Elon Musk. . das nicht so richtig gut in den Griff kriegt und bei dem die Ambitionen, das in den Griff zu kriegen, leider jetzt auch nicht so klar erkennbar sind, weil es immer wieder so Geschichten gab, wie dass es keine Teilnahmen mehr an Konferenzen zu dem Thema gab, keine Übersendungen an Reports an Behörden und Institutionen, die genau sich damit auseinandersetzen, dass es alles Historisch aufgearbeitet, ihr könnt es bei Haken reinhören, ehrlicherweise kannst du fast jede Folge einschalten. Es gibt irgendein anderes Versäumnis bei diesem Thema. So, jetzt gibt es die Information. dass im texanischen Austin offenbar X ein neues Trust and Safety Center of Excellence aufbauen möchte. Wir erinnern uns, es gab früher ein Trust and Safety Team, dessen Vorsteher war Joel Roth, gegen den hat Elon Musk dann sozusagen seine eigene kleine Hexenjakt gestartet und hat auch im Netz geschrieben, dass Joel Roth selber irgendwie Pädophila sei und also so eine ganz eklige Schmierenkampagne, die man nicht oft genug immer wieder erzählen kann. Jetzt soll eben dieses neue Team gegründet werden, bei dem es vor allem um die Bekämpfung von Missbrauchs, Abbildungen und Hassrede gehen soll. Und dieses Team soll so zumindest die Berichte ungefähr 100 Menschen jetzt neu einstellen, die sich dann dort mit Content-Moderation auseinandersetzen.
20:52 Dominik Hammes
Das war mein redaktioneller Maskssäufze. Es ist so eine Kombination aus zwei Dingen. Das eine ist Nee, aus dreien fällt mir gerade auch mal wieder. Ich habe was abgeschafft und habe ich gemerkt, dass ich es brauche.
21:04 Gavin Karlmeier
Ja, das ist die Grundthese, die Grundarbeitsthese von Haken dran, ehrlicherweise.
21:10 Dominik Hammes
Genau. Ist mir nur aufgefallen, als ich gemerkt habe, welcher Podcast ich gerade bin, weil das schon so oft besprochen worden ist.
21:16 Gavin Karlmeier
Ja, ist geil.
21:18 Dominik Hammes
Das andere ist Ja, wir können es ja nicht so nennen wie vorher. Und wahrscheinlich hat irgendjemand schnell Excellenz vorgeschlagen, damit Mark nicht sagt Hardcore, weil das vielleicht auch ein bisschen falsch wäre für den Bereich. Und dann 100 Leute, Mann, Mann, Mann. Also, das ist vielleicht okay, wenn man Familienduell spielen will. 100 Leute haben wir gefragt, aber es ist vielleicht ein bisschen wenig, wenn man eine der größten Social-Media-Plattformen der Welt ist. Es ist nur mal angemerkt, mehr sage ich nicht. Vielleicht irre ich mich ja auch komplett, aber ich habe das Gefühl, dass 100 Leute, auch wenn die 80 Stunden am Tag arbeiten könnten. Da ein bisschen überfordert sind vielleicht.
22:00 Gavin Karlmeier
Hundertprozentig, zumal man ja auch weiß, dass es damit ja nicht getan ist. Also, wenn du dich, dass jeder, der mit Community Management zu tun hatte, weiß, was für mentale Folgen das haben kann, wenn du dich acht Stunden lang am Tag mit Hass auseinandersetzt, dann wirst du anfangen, an dir zu zweifeln. Ganz ohne Frage. Also du kannst nicht diese klare, versachlichte Distanz dazu aufbauen, Wenn du dich den ganzen Tag damit umgibst. Ist klar, wenn du den ganzen Tag durch den Müll läufst, dann riechst du danach, später danach.
22:30 Dominik Hammes
Und du musst eigentlich dann auch falls Arbeitgeber für solche Jobs extra einen Therapeuten im Büro haben, damit die einen Ansprechpartner haben, der sagen kann, der braucht jetzt erstmal eine Woche lang. Ruhe, gib ihm eine andere Arbeit oder schicken ganz nach Hause. Und es ist einfach ein komplettes Projekt, was er von Tag 1 unterschätzt, natürlich. Also, da genau, da will ich mich darauf hinaus.
22:52 Gavin Karlmeier
Ich glaube, dass auch, dass er das stark unterschätzt, weil er auch eigentlich so auf die, es gab mal dieses Unwort des Jahres Humankapital, weil er dieses, dieses Humankapital, das er sich da jetzt gerade anschaffen möchte. Weil er das nicht als menschliche Ressource wahrnimmt, als Menschen, mit denen man gemeinsam was entwickelt, die Lust haben zu gestalten die auch im Zweifel mehr imstande sind zu leisten, als man vorher glaubt, wenn man ihnen die Möglichkeit dazu gibt, weil er nur in Kopfstunden rechnet und sagt, naja, das sind acht Leute, die haben acht Stunden, da haben wir 64 Stunden. Passt. So, und so kannst du halt, glaube ich, einfach so einen, so einen, gerade so einen Bereich, der sehr viel mit eigener mentaler Gesundheit zu tun hat, kannst du einfach nicht gestalten. So, und das sind natürlich jetzt alles Annahmen. Wir wissen nicht, wie dieses Team aufgebaut werden soll, aber so wie Elon Musk alle Teams aufgebaut hat in der Vergangenheit, würde ich doch schwerfein ausgehen, dass solche therapeutischen Fangsschirme Fangnetze nicht aufgespannt wurden. Und dazu noch eine Sache. Egal wo du hinschaust, selbst in ehrenamtlich betriebene NGOs. bei denen vier Leute zwei Stunden die Woche irgendwelche psychosozialen Gespräche führen, therapieähnliche Gespräche führen Selbst für die gibt es ein Supervisionsangebot, also eine Möglichkeit, einmal im Monat, sei es nur einmal im Monat, sich zusammenzusetzen mit jemandem, der das beruflich macht, Mediation oder sogar Psychotherapeut ist. Und in einer Gruppentherapie ähnlichen Sitzung mit denen aufarbeitet, was sie erlebt haben. So, und das musst du eigentlich bei der Content-Moderation genauso mitdenken.
24:26 Dominik Hammes
Ja. Also ich kann nicht mehr als Ja sagen, aber es ist halt, es wird hier mutmaßlich alles nicht passiert sein.
24:33 Gavin Karlmeier
So ist das. Und jetzt gibt es aber gleichzeitig Blue Sky. Du erinnerst dich an Bluesky?
24:39 Dominik Hammes
Ich habe gerade einen Poster abgesetzt, ja.
24:40 Gavin Karlmeier
Was hast du geschrieben? Hey Leich, erinnert sich doch jemand an Bluesky? Nein, nein, ich
24:45 Dominik Hammes
Ich bin noch so fair, weil es gibt eine Gruppierung von Leuten, denen ich folge und die mir folgen, die auf Luska aktiver sind als auf Threats. Hab ich auch. Und deswegen behandle ich die im Moment sehr gleichwertig. Ich habe auf beiden Plattformen einfach nur meine Liebe zur alten Sitcom Fraser nochmal zum Ausdruck gebracht. Ach toll.
25:02 Gavin Karlmeier
Ja, mir geht es genauso. Also ich bediene die auch gleich und das Lustige ist, und das ist ein Phänomen, das ich immer schon in sozialen Netzwerken gelebt habe, dass es so einzelne Inhalte gibt, die dann so einen anderen Aspekt meiner Persönlichkeit zum Beispiel bedienen oder spiegeln. die dann auf anderen Netzwerken besser laufen. Also ich wusste sofort Tweets zum Beispiel, die ich bei Twitter, früher bei Twitter geschrieben habe, die sehr wenig Retweets, aber sehr viele Likes haben. werden auch bei Instagram erfolgreich sein. Weil das Inhalte sind, die sich zwar nicht weiterverbreiten müssen über mich hinaus, aber die Leute, die mir folgen, gefallen. Und solche Beobachtungen habe ich mit Sweats und Blue Sky gerade ähnlich.
25:39 Dominik Hammes
Hast du auch die Beobachtung gemacht, dass bei Blue Sky die Leute einfach später noch wach sind?
25:43 Gavin Karlmeier
Oh, das habe ich noch nicht gemacht.
25:45 Dominik Hammes
Weil ich habe das Gefühl, bei Threads hast du halt. Und das ist, glaube ich, unstrittig sehr viele Leute, die gar nicht so zu Hause sind in diesen texteigenen Medien, in den typischen Twitter-Medien. Und bei Bluesky hast du halt die alten Koffeinsüchtigen, die nachts um drei noch wach sind. zumindest in der breiten Masse. Und deswegen, wenn ich dann nachts was absetze, über Bluescam immer noch so die Direktinteraktion, Threads, nächster Morgen.
26:07 Gavin Karlmeier
Wer ist noch wach?
26:09 Dominik Hammes
Ja, das ist einer meiner erfolgreichsten Tweet-Reihen. Also habe ich schon zehnmal getwittert über die Jahre und immer so, ja, hier noch, hier noch. Dann irgendwann um 5 Uhr morgens, ja, jetzt.
26:19 Gavin Karlmeier
Okay. Ja, such mal bei Blueskay, wer ist noch wach, aber tauscht das Haar von Noch durch ein J aus. Du findest wahnsinnig viel. Was soll ich austauschen? Das H von Noch durch ein J. Es ist so ein altes Twitter-Pattern.
26:33 Dominik Hammes
Einfach so ein Tippfehler, der sich als Meme etabliert hat.
26:36 Gavin Karlmeier
So aus Liebe hier.
26:37 Dominik Hammes
Ja, ja. Wunderschön. Das ist einfach, sowas liebe ich ja. Nichts geht darüber kultgeworne Tippfehler.
26:47 Gavin Karlmeier
Absolut. Aber da gibt es so viele, ne? Wir kommen im Internet. So, ähm, also, äh, Blue Sky und Content-Moderation. Da wollte ich eigentlich mit dir drüber sprechen. Denn auch Blue Sky hat sich jetzt erstmals so richtig Zur Content-Moderation geäußert. Wir wussten zwar, dass man Dinge melden kann, dass Dinge auch gelöscht werden, dass Accounts teilweise so einen Stempel bekommen haben. So ein Impersification Alert. Also wenn du, wenn du dich jetzt nicht Dominic Hamas nennst, sondern Thomas Gottschalk und irgendjemand das meldet und die dann drauf kommen, dass du gar nicht Thomas Gottschalk bist, dann würdest du so eine Vorsicht, dass es nicht Thomas Gottschalk-Siegel kriegen.
27:22 Dominik Hammes
Mega Beispiel auch, ja.
27:23 Gavin Karlmeier
Ja, ist ein gutes Beispiel, oder? Aber also, ich hab das, also ich sag mal so, als Blusgar gestartet ist, habe ich einen Account gestartet. Ich kann nicht sagen, als welcher, also als ein Prominenter. Und ich habe erst 500 FollowerInnen aufgebaut, bis ich diese Warnung bekommen habe und habe diesen Account dann in einem Namen einer anderen prominenten Person umbenannt. Und damit ist diese Warnmeldung verschwunden, aber die Followerinnen sind dort geblieben. Und ich habe inzwischen.
27:54 Dominik Hammes
Wahntest du hinter die ganze Kelly-Family durch?
27:57 Gavin Karlmeier
Ich habe jetzt nur ein Beispiel genommen, wo viele Familienmitglieder drin sind.
28:00 Dominik Hammes
Das wäre sehr witzig gewesen.
28:01 Gavin Karlmeier
Das wäre sehr lustig. Und also ich würde nur sagen, das ist natürlich kein perfektes System. Aber es zeigt, dass da Leute sind, die damit irgendwie was tun. Naja, und jetzt gibt es ihn von Jay Graeber. Graeber? Graber? Graeber?
28:14 Dominik Hammes
Was schreibt er sich denn GR?
28:15 Gavin Karlmeier
Sie, äh, ich hab sie auch schon, ich habe sie schon so oft hier missgendert. Und wurde immer wieder darauf hingewiesen. Inzwischen mache ich es richtig. J-Z, CEO bei Blue Sky. G-R-A-B-E-R. Graeber wahrscheinlich.
28:28 Dominik Hammes
Graber, ja, würde ich auch sagen. Also sein Sie ist etwas anderes.
28:33 Gavin Karlmeier
Sie wird recht haben. So ist es. Oder sie ist so wie so Bands, die so sagen: uns ist egal, wie er uns ausspricht. Es gibt diese Band Bastier. Die sagen selber Bestheil, Beste, alles schon vorgekommen. Ihnen ist es egal.
28:48 Dominik Hammes
Das ist eine hermeneutische Band, hat es gemacht.
28:49 Gavin Karlmeier
Ja, genau. Die hat jetzt auf jeden Fall einen Blogeintrag geschrieben, also nicht die Band, sondern Jake Graham, über das Thema Content Moderation. Und sie stellte ein Prinzip vor, das heißt Composable Moderation. Und im Grunde muss man sich das so vorstellen, dass Sie sagt also, es gibt den Server selber, auf dem die Inhalte liegen. Das ist derzeit ja nur der eine Blue Sky Server. Es gibt zwar den Plan, dezentral zu werden, aber es gibt diesen einen zentralen Server. Und sagt, die Sicherheit der Nutzer hat für uns voran. Und deswegen erledigen wir die Moderation auf den letzten Teilen vor der offenen Föderation. Das heißt. Dieser Server, der in der Mitte liegt, sozusagen, übernimmt die Moderation, bevor es weitergeht in die anderen Serverunterteile. Und sagt aber selber, dass Moderation ein anpassbares Element sein sollte und erklärt genauso wie es ja unterschiedliche benutzerdefinierte Feeds gibt. Also du kannst ja eigene Feeds abonnieren oder Blog- und Mute-Listen abonnieren oder eigene Algorithmen dir schaffen für deine Timeline. Genauso wird es jetzt eben auch oder soll es Filter geben, die eine Einschränkung der Moderation ermöglicht. So, das heißt, es gibt jetzt ein Meldesystem, bei dem Dinge gekennzeichnet werden, wie zum Beispiel Not Save for Work oder Spam oder Whatever. Und der die du kannst dann für dich mit deinem Filter entscheiden, welche Inhalte dir angezeigt werden und welche nicht. Trotzdem gibt es Dinge, die zwangsläufig entfernt werden. bei ihnen, wie zum Beispiel Urheberrechtsverletzung, Spam, ich schätze, dass da eben auch so Darstellungen von Hass und Gewalt irgendwie zuzählen, das wird ja aber nicht genau benannt. Und nennt es eben so eine eigene zusammensetzbare Moderation, Composable, dass du dir quasi dein eigenes Blue Sky zusammenbauen kannst.
30:44 Dominik Hammes
Ähm, aber nicht ich als Endnutzer, sondern je nachdem welche Plattform.
30:49 Gavin Karlmeier
Also im Moment ist es für dich als Endnutzer möglich, genauso wie du auch für dich als Endnutzer dir deine Algorithmen aussuchen kannst. Aber vermutlich, das ist ja so nicht benannt, ähm wird es, also sie sagt, es gibt Filter auf Serverebene, eine Standardeinstellung und benutzerdefinierte Steuerelemente. Aber das bedeutet ja auch, dass wenn du unterschiedliche Server hast, dass das zu Veränderungen führen wird. Obwohl Dinge der Teile der Moderation Vor der Föderation stattfinden. Es ist ein bisschen kompliziert.
31:16 Dominik Hammes
Ja, gut, Teile der Moderation vor der Föderation ergibt ja dadurch Sinn, dass man sich natürlich rechtssicher aufstellen will und die Plattform halt grundsätzlich nicht verseuchen will mit eben Botinhalten. Und da sind wir eigentlich über der Rechtsprechung bei krassen Trollen. Weil die ja doch, ich meine, in den USA ist dann oft oftmals wäre es noch rechtens, aber eigentlich will man es nicht haben. Und der Rest, ich glaube halt, der individuelle Nutzer, da gibt es natürlich ein paar, die machen das. Das sind, das haben wir ja auch früher mit, ich blocke Begriffe. Ich habe jedes, jede Fußballspielkombi irgendwann mal geblockiert und gefiltert gehabt in In Twitter, weil es mich einfach nicht interessiert und ich das wenn da ein Nennerspiel war, konnte ich es nicht mehr benutzen, deswegen habe ich es halt rausgefiltert. Und dennoch glaube ich, dass die große Masse an Leuten das nicht macht und deswegen ist es wichtig, dass es irgendwie auf Server-Ebene passieren kann, damit man sagt, ey Es mag Leute geben, die ganz gezielt im Internet sind, um sich, es mag Leute geben, den Satz, fangen wir mal neu an. Es gibt Leute im Internet. Die sich ganz gezielt völlig legale sexuelle Inhalte angucken wollen. Und es gibt welche, die wollen genau das nicht. Und ich nehme immer gern dieses Beispiel, weil es so extrem ist. Und das ist ja toll, wenn die einfach die einen sagen können, ich gehe hier hin und die anderen sagen können, ich gehe dahin.
32:28 Gavin Karlmeier
Ja, und genau das Beispiel hat TechCrunch in ihrem Artikel auch so genannt. Sie schreiben, Blusky erlaubt es den Nutzern, Inhalte für Erwachsene zu posten, aber wenn jemand einen familienfreundlicheren Server auf dem AT-Protokoll aufbauen würde. Hätte er das Recht, Inhalte für Erwachsene von seinem Server zu verbannen. Und wenn jemand auf diesem Server mit dieser Entscheidung nicht einverstanden werde, könnte er sein Konto einfach auf einen anderen Server portieren und alle seine Follower behalten. Ja, ist auch sinnvoll.
32:53 Dominik Hammes
Ja, absolut. Und solche Meinungen können sich halt auch mal ändern oder man benutzt den Account für was anderes. Finde ich in zumindest gedanklich nicht schlecht, finde ich sogar sehr gut. Ich glaube, sowas In der Anwendung zerfasert sich sowas dann irgendwann mal. Aber man kann ja hoffen, dass es gut klappt.
33:09 Gavin Karlmeier
Ja, Sie haben jetzt hier auch noch Mike Mesnick zitiert, der ist einer der Entwickler des Protokolls. Und er sagt, leider kann man einen Nazi nicht dazu bringen, kein Nazi zu sein, aber wir können den Einfluss der Nazis begrenzen. Wir sollten ihre Möglichkeiten, Schaden anzurichten, einschränken. Ich glaube, das führt langfristig zu einer besseren Art.
33:24 Dominik Hammes
Ich möchte ganz kurz dazu was sagen, vielleicht bin ich dazu sehr gut, Mensch, gerade. Er hat natürlich aus seiner Warte aus recht, das Problem so anzugehen. Dass er sich in der Auf die Aufgabe für sich sieht, die Nazis nicht zu Nazis zu machen. Aber gerade in Deutschland, was jetzt im Januar 2024 versucht, sich politisch mal wieder vernünftig aufzustellen und wir hoffentlich alle zumindest darüber nachdenken, mal auf eine Demo zu gehen. Man kann seine Meinung politisch auch ändern, auch wenn man mal in die Extreme abgerutscht ist nach rechts.
33:55 Gavin Karlmeier
Ja, also natürlich.
33:56 Dominik Hammes
Eure Familienmitglieder und Freunde sind nicht unbedingt verloren.
34:00 Gavin Karlmeier
Das stimmt. Bei dem Satz bin ich allerdings hängen geblieben, weil ich mich so ein bisschen an dieses Freedom of Speech ist not Freedom of Reach erinnert habe. Und ich bin ja einer der der Verfechter, die, die das immer wieder kritisiert, ich kritisiere das stark, diese mastsche ähm, Maxime von wegen, wir löschen Hass nicht, sondern wir schränken nur seine Sichtbarkeit ein. Weil das am Ende nicht dazu führt, dass der Hass verschwindet. Und ich glaube, das ist ein großer, also ein großer Unterschied, ob du nur die Reichweite einschränkst Oder ob du es wirklich schaffst, den Schaden von Nazis einzuschränken. Und damit gehört für mich zum Beispiel jede Form der Volksverhetzung verband.
34:38 Dominik Hammes
Ja, es ist so ein bisschen. Naja, ein bisschen Schimmel in den Ecken der Wohnung, das ist ja nicht so schlimm.
34:44 Gavin Karlmeier
Naja.
34:44 Dominik Hammes
Oder vielleicht irgendwann die Wand marode, ne? Und die Luft wird auch verpestet.
34:47 Gavin Karlmeier
Du kannst den Schimmel einfach überstreichen, ne? Du kannst einfach bei dem Fahrrad aufpassen. Genau.
34:53 Dominik Hammes
Vielleicht mal Desinfektionsmittel machen und auch die Ecken putzen. So ist es. Ja. Kennst du Mita? Ich habe das heute in deinen vorbereitenden Links und ich habe auch, glaube ich, ganz kurz gestern in den Discord geguckt von Hagen dran und habe nittert, glaube ich, zum ersten Mal gesehen, habe das kurz überflogen. Und jetzt musst du es mir da noch erklären.
35:14 Gavin Karlmeier
Also, Knitter gab es schon relativ lange. Es gab auch so andere Tools, die ähnliches gemacht haben. Nitha war, wenn man so will, eigentlich eine Art Spiegel von Twitter. Du konntest dort, ohne dich einzuloggen, zwangsläufig, konntest du Twitter lesen, konntest Accounts lesen und das alles auf einem sehr verschlankten User-Interface. So, und seit gestern gibt es den Post von dem Knitter-Entwickler mit den Worten, Knitter is dead. Was ist passiert, Nitter ist nicht mehr erreichbar. Und Leute in diesem Forum, in dem das diskutiert wurde auf GitHub haben sozusagen versucht herauszufinden, was eigentlich passiert ist. Und augenscheinlich ist es so, ich bin leider auch kein Informatiker, deswegen Bitte seht mir nach, wenn ich das jetzt nicht korrekt zitiere oder korrigiert es gerne im Discord, hakendrenn. org oder in den Spotify-Kommentaren oder Also überall wo ihr die Möglichkeit seht, mir zu schreiben, korrigiert mich gerne. Aber das, was ich gelesen habe, ist folgendes Offenbar gab es einmal eine alte Twitter-App früher, mit der es möglich war, einen Gasta-Account zu erstellen. Lustigerweise kennen wir diese Gasta-Accounts von Threads. Du kannst dich dort ja ohne Account gerade bewegen. Also konntest du Gasta-Accounts erstellen und diese Möglichkeit, Gasta-Accounts zu erstellen, wurde zwar im User-Interface entfernt, auf Serverseite aber nicht. Und Nitta hat genau das ausgenutzt und hat sozusagen genau dieses Prinzip weiter fortgesetzt, um nutzbar zu sein. Und diese Zertifikate, die dabei erstellt wurden, die sind jetzt ausgelaufen. Die hatten immer eine 30-tägige Laufzeit und die gibt es jetzt nicht mehr. Und deswegen sagt der Nitterentwickler hier, wir können es nicht mehr anbieten. Das System funktioniert nicht mehr. Und das ist jetzt offenbar das, was passiert ist, und deswegen ist dieses System tot. Und was bei Discord, was du angesprochen hast, so scharf diskutiert wurde, Es gibt ähnliche Dienste, die genau das gleiche anbieten, aber auch dort scheint es so zu sein, dass nach 30 Tagen diese Zertifikate ausgelaufen sind. Das heißt, es ist gerade nur eine Frage der Zeit.
37:19 Dominik Hammes
Es ging dann auch noch irgendwann um die rein technische Frage. Ja, aber der Code funktioniert ja eigentlich noch, aber ohne die Zertifikate geht natürlich nicht. Das ist aber seltsam, dass es dieses Überbleibsel noch gab. Ich vermute, dass es denen sehr spät aufgefallen ist. Also zumindest Leute, die es abschalten wollen. Also irgendjemand im Unternehmen wusste es bestimmt noch, aber es Scheinbar, ich meine, klar, wenn Musk das Antag 1 gewusst hätte, wäre es Antag 1 aus gewesen, glaube ich.
37:43 Gavin Karlmeier
Klar. Nur das ist ja so ein bisschen wie der BER, wo dann irgendwie das vierte Unternehmen kam, um Stromleitungen zu legen, und haben die Wand aufgemacht und gesehen, hier hängen ja schon drei Stromleitungen. Aber es weiß keiner, wo diese 50 Kilometer Kabel, ich glaube so viele waren es tatsächlich, wo die alle hinführen, wo die hingehen, also legen wir einfach unsere Kabel daneben. Und ich glaube, so arbeiten diese neuen EntwicklerInnen bei X einfach. Keine Ahnung, was die Leute früher gemacht haben. Ich baue hier nur mein Kram und dann gehe ich wieder. Habe ich feiern. Ich glaube, so wird da einfach gearbeitet. Und jetzt findet man dann so Überbleibsel und denkt sich, na, okay, dann nehmen wir das mal raus, gucken, was passiert.
38:16 Dominik Hammes
Also ein Problem jeglicher IT-Produkte ist, und das ist von einem Ein-Mann-Betrieb bis zu einem Ein-Millionen-Mann-Betrieb oder Frauen natürlich komplett das gleiche ist Dokumentation und das wird ja jeder unterschreiben.
38:28 Gavin Karlmeier
Ja, hundertprozentig. Und es ist noch schwieriger, wenn nur erstmal von, äh, weiß ich nicht, wie groß der Anteil war derer, die entlassen wurden, der sechstausendfünfhundert Leute, wenn halt dieses ganze institutionelle Wissen halt aus dem Unternehmen gekickt wird. Dann hast du halt niemanden, der weiß, wo was steht. Und dann musst du halt gucken. Und wahrscheinlich ist man immer noch auf dieser Suche durch den Code und findet dann halt so überbleibst wie diese. Moment mal, was sind der Mitte? Gast-Accounts. Man weiß es nicht.
38:56 Dominik Hammes
Ja, ich glaube sogar, dass das relativ vernünftig gecodet sein könnte, wenn sie wirklich nur diese Schlüsselvergabe abschalten müssen. Weil das, also wenn das dazu führen sollte, dass bei Twitter irgendwas anfängt nicht mehr zu funktionieren, huuh, dann wird es aber schlimm. Also Ex. Ich sage ja mittlerweile gerne Ex, weil Twitter einfach was anderes und Besseres war. Ich gehe aber immer noch auf twitter. com, weil die Genugtuung gebe ich ihnen dann doch nicht.
39:22 Gavin Karlmeier
Ja, verstehe ich. Ja, ist auch gut. Das ist übrigens immer noch bemerkenswert, dass es immer noch nicht ex. com ist. Also auch das hat man immer noch nicht geschafft, dass die Deep Links und auch die Startseite und so, dass die alle immer noch auf twitter. com leiten. Ist eigentlich der kleine Triumph des alten Entwicklerteams.
39:42 Dominik Hammes
Wie viele Links im gesamten Internet immer noch auf Twitter verweisen werden, egal was kommt.
39:49 Gavin Karlmeier
Aber also, können sie ja auch, du könntest es ja mit einer Weiterleitung bauen, aber selbst das System ist ja immer noch auf twitter. com.
39:59 Dominik Hammes
Ey, irgendwo sitzen immer ein paar, glaube ich, Ex-Mitarbeiter, Ex-Mitarbeiter, fanden wir da auch schön, die jeden Tag dreckig lachen, weil sie wissen, was für eine Scheiße da passieren muss, um sowas umzusetzen.
40:13 Gavin Karlmeier
Entschuldigung fürs Fluchen. Nee, du hast ja recht. Wahrscheinlich freuen die sich jetzt gerade auch über diese Nittergeschichte, weil sie wissen, das hat so lange gedauert. Naja. Ich habe vorhin übrigens angekündigt, dass wir zwei Housekeeping-Meldungen haben. Ich will jetzt zu der anderen kommen. Die ist so eine Kleinigkeit. Aber ich glaube, ich verrate nicht zu viel. Vielleicht auch doch. Wenn ich sage, wenn doch, schneide ich so aus, dass du jetzt Besitzer eines iPhones bist.
40:37 Dominik Hammes
Seit neuestem ja.
40:38 Gavin Karlmeier
Ja. Und wie fühlt sich das an für dich?
40:40 Dominik Hammes
Das ist eine Landsfrage, ne? Das Schlimme ist, ich könnte eine Stunde drüber reden, deswegen versuche mich ganz kurz zu fassen. Ich glaube, der Unterschied ist 2024 nicht mehr so groß, von Android zu iOS zu wechseln. Also ich merke es kaum. Hatte natürlich ein bisschen Vorerfahrung mit einem iPad, dann geht das schon. Und war aber vor allen Dingen davon überrascht, wie anders die Werbung auf einmal war ich bekommen habe, insbesondere auf Instagram. Das war nicht so.
41:05 Gavin Karlmeier
Weil sie weniger auf dich zugeschnitten war.
41:08 Dominik Hammes
Ein Teil war wesentlich weniger zugeschnitten, das habe ich mir noch so erklärt. Mit naja, neues Gerät hat vielleicht noch nicht so viel getrackt. Das waren nämlich saufele Handyspiele, wo ich auch gedacht habe vielleicht laufen sie auch auf Android nie erschienen, kann ja sein. Und ich habe so viel, das will ich nicht, das will ich nicht, das will ich nicht, weil die mich wirklich genervt hat. Weil die basiert auf dem Prinzip von, sie zeigen dir Gameplay, aber sie zeigen Gameplay, wo der Spieler einen radikalen Fehler macht und hast sofort den Impuls, es zu holen, zu installieren und es besser zu machen. Ach klasse. Und das funktioniert bei mir. Ich bin so, das ist doch, also bitte, was macht.
41:42 Gavin Karlmeier
Und damit du das runter anstellst, das ist ein völlig anderes Spiel.
41:44 Dominik Hammes
Selbst wenn, ich gehe nicht so weit. Also ich habe mich so weit unter Kontrolle, dass ich dann sage, nee, sonst gehe ich nicht. Aber ansonsten habe ich kein Kein großes Problem Also was willst du noch als Antwort hören? Weil ich, wie gesagt, ich kann das iPhone jetzt rezensieren.
41:58 Gavin Karlmeier
Nee, nee, nee, wollte ich gar nicht. Ich wollte eigentlich nur, ich wollte diesen Themenkomplex aufmachen, weil wir letzte Woche so viel hier über das iPhone gesprochen haben. Und die Möglichkeit, also das liegt übrigens ganz kurz daran, dass Dritt-App-Tracking und Drittentwickler-Tracking beim iPhone per Default ausgeschaltet ist. Also du müsstest es quasi alles einschalten, wenn du das unbedingt möchtest, dieses webseitenübergreifende Tracking.
42:22 Dominik Hammes
Nee, möchte ich natürlich nicht, aber ich habe einfach ihm beigebracht, dass er mir keine Spiele mehr zeigen soll. Sehr gut.
42:26 Gavin Karlmeier
Und deswegen ist das Android deutlich auf dich zugestimmt. Naja, ähm, Wir haben darüber gesprochen, dass Apple sozusagen die Hölle zufrieren lässt, indem sie Sideloading in der EU anbieten, also die Möglichkeit, Apps über andere Anbieter als sich selber. anzubieten. Und seit dem letzten Mal sind ein paar News hinzugekommen. Also wir wissen zum Beispiel, dass alle Apps von Apple zertifiziert sein müssen. Haben wir eventuell auch schon gesagt letztes Mal. Das ist aber etwas, das wir vom Mac auch schon kennen. Das ist nicht so überraschend. Viel spannender ist aber das, was 925 Mac hier noch herausgefunden hat. Und zwar schreiben sie: es gibt eine Sache, die Apple nun klarstellen musste. Alle diese Meldungen betreffen nur das iPhone, nicht das iPad. Denn der Digital Markets Act, nachdem Sie das umsetzen, Bezieht sich nur auf iOS. Das iPad bedient aber wird aber bedient von einem Betriebssystem, das iPad OS heißt und ist dementsprechend kein Gatekeeper.
43:19 Dominik Hammes
Ich habe da wirklich die Frage jetzt schon: Haben sie das Long Game gespielt und haben einfach vor Jahren schon einfach nur das Betriebssystem umbenannt?
43:27 Gavin Karlmeier
Hundertprozentig ist das der Fall. Definitiv. Also klar, sie bringen unterschiedliche Features später zum iPad, weil sie sagen können, das ist halt nur bei iOS-Blass.
43:36 Dominik Hammes
Das ist ja größer, es ist ja viel schwieriger, das zu machen.
43:40 Gavin Karlmeier
Weißt du, wie lange es gedauert hat, bis dein Taschenrechner fertig ist? Aber es ist tatsächlich jetzt so, dass sie klargestellt haben: Die Möglichkeit, Drittanbieter-Apps und Drittanbieter-App-Stores zu installieren, wird eine Option sein, die es nur auf dem iPhone gibt. Die Möglichkeit, Drittan. Anbieter Browser zu installieren, die nicht auf dem Webkit laufen, also die Safari-Plattform, wird es nur auf dem iPhone geben. Die Möglichkeit, ähm andere NFC-Apps zu benutzen, damit du nicht die das Apple Pay zum Beispiel benutzen muss und zu bezahlen, wird es nur auf dem iPhone geben und so weiter und gut an. Also das möchte ich mal sehen, wie man das macht. Es waren Leute ins Louvre und stehen mit dem iPad vor der Mona Lisa, um ein Foto zu machen, David.
44:19 Dominik Hammes
Ja, ich weiß, Leute, die mit dem iPad Fotos machen, es ist eine Alterskategorie. Vor allen Dingen. Aber in der Kasse dann stehen und Moment, statt meinem Gelbbeutel oder meiner Smartwatch oder meinem iPhone hole ich mal eben das Tablet aus der Tasche und halte das gegen das Gerät, was kleiner ist. Naja, gut.
44:34 Gavin Karlmeier
Naja, auf jeden Fall finde ich das ehrlicherweise stark albern, diese Geschichte. Weil jetzt ist es wirklich Kindergarten, oder?
44:43 Dominik Hammes
Was ich vorher sagen wollte ist, sie werden es ja auch so unattraktiv, wie es rechtlich geht, machen, sodass 90 Prozent der Leute das sowieso nicht benutzen. Und damit geht es mir nicht darum, dass es nicht gehen wird. Es wird gehen, aber es wird wirtschaftlich sehr uninteressant sein, es zu machen. weil man natürlich möglichst viele Leute braucht, die auch was kaufen über diese anderen App Stores. Ansonsten ist es ja für den Arsch.
45:07 Gavin Karlmeier
Ich fluche heute zu viel, es tut mir sehr leid. Das ist okay. Es sind schwere Zeiten.
45:11 Dominik Hammes
Ja, aber im Bastlerbereich wird es natürlich ankommen, aber Die haben es dann nur ein bisschen leichter als vorher. Und ich hätte ja eigentlich so eine Lösung bekommen, geheißen, wie sie auf dem Mac auch einfach passiert. Ich kann ja auf Mac installieren, was ich will. Es kommen halt nur Sind Sie sicher? Wir kennen das Programm nicht. Ich sage, ja, ich bin mir sicher, ich bin Admin, das ist mein Computer. Hier ist mein Passwort, lass mich in Ruhe. Und dann darf ich ja alles installieren, was ich will, inklusive Viren, wenn ich. Blöd bin oder einen Fehler gemacht habe. Und das wäre ja eigentlich iOS auch okay. Aber man will sich halt den Namen nicht kaputt machen, weil dann irgendjemand eine App installiert hat und auch immer das iPhone kaputt. was es eben vorher in dem Sinne wahrscheinlich nie gab.
45:50 Gavin Karlmeier
Ja, und der Hauptgrund ist ja, heute sind die Überleitungen, ich baue hier Brücken mit Worten.
45:56 Dominik Hammes
Du weißt, du musst es machen, sonst wird es wieder zwei Stunden lang. Ja, auch das.
46:03 Gavin Karlmeier
Und das ist ja vor allem eigentlich immer der Hauptgrund gewesen, um sozusagen die Leute so ein bisschen Also es ist ja das Sandboxing, jede App findet nur für sich selber statt und kommuniziert nicht mit den anderen und du als Nutzerin oder Nutzer eines iPhones Du kannst eigentlich, du kannst gar nichts kaputt machen, im Grunde. So, jetzt ist es. Jetzt gibt es aber eine Meldung von Mashable. Die geht so ein bisschen in so eine Richtung. Weil Apple war ja auch immer sehr, also was Multitasking auf dem iPhone angeht, immer sehr vorsichtig und sehr, es wurde sehr wenig erlaubt. Und auch die Daten, die App-Entwickler über die Nutzerinnen und Nutzer bekommen haben, Die waren auch relativ schmal, zumindest was über die Nutzungszeit der App hinausgeht. So, jetzt kam aber diese Meshable-Meldung, dass MISC ein Entwickler, herausgefunden hat, dass du, also ich würde das jetzt nicht zu kompliziert machen mit Sessions und Apps, die Videophonie erlauben und bla bla, aber es ist so, dass wenn eine gewisse App und die Apps, die hier genannt werden, sind Facebook Instagram, TikTok, LinkedIn und X, also eigentlich das ist einmal das Haken dran-Arsenal, dass diese Apps eine Möglichkeit verwenden, in dem Moment, wo sie dir eine Push-Nachricht schicken, Also du kriegst eine Nachricht, dein Handy leuchtet auf. Und in dem Moment können Sie ermitteln, welche Uhrzeit auf deinem Gerät ist. Welches Gebietsschema? I don't know, was das ist, Gebietsschema.
47:30 Dominik Hammes
Das ist, glaube ich, einfach nur, welche Sprachen du eingestellt hast, dann welche Tastaturregionalisierung.
47:34 Gavin Karlmeier
Sprachbezogene Benutzereinstellungen. Tastatursprache, wie viel Speicherplatz du noch hast. wie voll dein Akku ist, welches Gerätemodell du benutzt und wie hell dein Bildschirm eingestellt ist. Alle diese Informationen bekommen Appler können App-Entwickler, wenn gewisse ähm Kriterien erfüllt sind, danke. Die können sie bekommen. Auch auf dem iPhone und diese Apps, die ich gerade genannt habe, Facebook, Instagram, TikTok, LinkedIn und X, haben das wohl auch getan.
48:06 Dominik Hammes
Naja, habe ich kein Problem mit, weil ich alle Benachrichtigungen aus habe, aber. Ist trotzdem seltsam, ne?
48:12 Gavin Karlmeier
Ja, ist es. Das ist eine Praxis, die übrigens von Apple verboten wurde in den iOS-Richtlinien. Das heißt Rein theoretisch können sie jetzt alle diese Apps aus dem App Store verbannen, deswegen, wenn sie darüber auch in Kenntnis gesetzt werden.
48:27 Dominik Hammes
Das erinnert mich an einen Fall, der ist auch schon 20 Jahre wahrscheinlich her, dass irgendeine Profisoftware Entweder war es Adobe oder irgendein 3D-Rendering-Programm, was glaube ich, irgendwann mal festgestellt hat, es gibt sehr viele professionelle Filmfirmen, die irgendwie keine Lizenz haben. Kauf die bitte mal. Hier ist ein lieber Brief. Bitte kauf mal die Lizenz, wenn ihr die Software auch benutzen wollt.
48:50 Gavin Karlmeier
Ist es nicht so, dass in der Original-Windows 95 Version des Windows 95 Jingles Ein Hinweis ist auf eine gecracke Software um MP3 zu codieren Ich glaube, eventuell habe ich irgendwelche Fakten durcheinander gebracht.
49:08 Dominik Hammes
Ich glaube schon, dass du die durcheinander gebracht hast jetzt. Ich bin mir aber nicht sicher.
49:11 Gavin Karlmeier
Soundfile.
49:13 Dominik Hammes
Weil, also da muss ich mal im Kopf jetzt nochmal gucken, ob an das Fraunhofer-Institut damals mit dem B3 rausgerückt ist, ob das nicht ein bisschen später war.
49:21 Gavin Karlmeier
Ich weiß noch, 98? Aber waren die alle, war das alles im Wave-Format noch bei Windows 95? Das ist auch XP.
49:28 Dominik Hammes
Also die Standard-System-Sounds waren damals noch als Wave, da bin ich mir relativ.
49:34 Gavin Karlmeier
Ja, ich glaube, du hast recht. Mein Gott, ja das müssen wir housekeepen. Ich finde das auf jeden Fall raus. Also es gab auf jeden Fall diesen Hinweis. Ah hier, Microsoft used a cracked copy of Soundforge, Windows XP. Also eine Wave-Datei, eine Wave-Datei in Windows XP SP0 von 2001 hat eine von Deep Zone gecrackte Version von Soundforge benutzt. In der Original-Windows XP-Auslieferung.
50:02 Dominik Hammes
Passiert, aber.
50:04 Gavin Karlmeier
Also wie oft wurde Windows XP ausgeliefert? Millionenmal.
50:10 Dominik Hammes
Ja, gut, da gibt es einen Anruf von Bill Gates. Sorry, wie hoch soll der Shake sein?
50:14 Gavin Karlmeier
Ja, stimmt. Oder wie bei den Simpsons, da kommt Bill Gates dann vorbei und bricht alle Bleistifte durch. Man sagt, ich bin nicht reich geworden, indem ich Geld ausgegeben habe. So, habe ich noch irgendwas? Habe ich noch irgendwas? Ja, ich habe noch zwei, eine Kleinigkeit und dann gehen wir in unsere Rubrik. Und zwar ist es jetzt eher so ein kleiner Fakt, den ihr so als Takeaway aus dieser Folge, die uns hier hören, liebe Hakis, mitnehmen könnt und den ganzen Tag benutzen könnt, um Leute zu überzeugen. Und zwar, die Gen Z bekommt ihre Breaking News zuerst durch soziale Netzwerke. Überraschung. Aber 32 Prozent der amerikanischen Erwachsenen unter 30 Zweiunddreißig Prozent bekommen ihre Nachrichten über TikTok. So, jeder Dritte hat mitbekommen, dass Krieg in der Ukraine ist über TikTok. Unter 30 in den USA.
51:11 Dominik Hammes
Also, das schreit ja nach Leuten wie dir. Das ist ja ein großer Schrei nach Medienkompetenz in dem Moment. Weil das ist ja nur der Ausspielweg. Und dann heißt es ja vor allen Dingen auf dem Ausspielweg unterscheiden. Und es heißt auf der anderen Seite, das Es richtig ist, dass auch eine Tagesschau etc. pp bei TikTok ist.
51:31 Gavin Karlmeier
Ja, und es ist also nicht nur die Medienkompetenz auf EmpfängerInnen-Seite sondern eben auch ganz, ganz, ganz schwierig, also es ist so ein bisschen die Quadratur des Kreises. Denn auf der einen Seite reden wir darüber, dass es so wahnsinnig schwierig ist, über soziale Netzwerke, die Leute für Nachrichten, Zu interessieren und die sozialen Netzwerke kämpfen auch dagegen an zum Netzwerken, also vor allem Meta wissen wir ja, Threats möchte keine Newsplattform sein. Bei Facebook ist der Traffic auf Newsplattformen um 48 Prozent eingebrochen. Also Die Metanetzwerke sind keine News-Netzwerke.
52:01 Dominik Hammes
So witzig, die wollen es einfach nicht. TikTok wird es einfach.
52:04 Gavin Karlmeier
Genau, TikTok wird es einfach. Und ich glaube, was aber da dem das Schwierige ist, in den Medienhäusern die Überzeugungsarbeit zu leisten, zu sagen, Auf der einen Seite, ja, es wird immer schwieriger, über Social Media die Nachrichten, die Informationen zu verbreiten, aber es wird gleichzeitig immer wichtiger. Also Nur weil wir gerade an Traffic verlieren, und zwar um die Hälfte, heißt es nicht, dass wir das jetzt lassen müssen, wie in dieser Reutersstudie ja irgendwie jeder Fünftel als Konsequenz gezogen hat, Sparmaßnahmen zu ergreifen, sondern die Antwort muss sein, mehr da reinzustecken und sich mehr Gedanken zu verbringen. darüber zu machen, vielleicht weniger Traffic generieren zu wollen, aber sich mehr zu überlegen, was können wir tun, um die Leute immer noch zu erreichen mit unseren Inhalten, weil die Zahl wird vermutlich in den nächsten Jahren nicht auf null runtergehen. Also es ist wohl so, dass in dieser Zahl, die ich hier habe, die hat natürlich Mad Navera gepostet, 2022 waren es noch 36 Prozent, also sie ist Leicht nach unten gegangen, aber meine These ist, dass sie im nächsten Jahr eigentlich auch wieder hochgehen könnte auf die 36%. Das wird nicht weniger werden.
53:10 Dominik Hammes
Ich glaube, da hängt es auch ein bisschen davon ab, was gerade passiert, weil man sich ja doch so einen Algorithmus auch nach dem zurechtzogen möchte, was gut für einen ist oder was sich gut anfühlt. Und es war jetzt in den letzten Jahren einfach wenig gute News dabei. Muss man so sagen, ja. Also viele Leute, die tatsächlich eine vernünftige Entscheidung getroffen haben zu sagen: Och, ich möchte mich jetzt nicht damit auseinandersetzen. Ich habe in meinem eigenen Leben schon genug um die Ohren. Sind dann vielleicht abgesprungen, in Anführungsstrichen.
53:37 Gavin Karlmeier
Und das sind übrigens, glaube ich, echt viele. Also ich glaube, dass die, dass diese Nachrichtenfrustration, dass die wächst. Da habe ich jetzt keine Studie drüber, aber ich bin mir relativ sicher, dass es die gibt. Und die Leute musst du ja erst recht erreichen. Und das erreichst du nicht, indem die Nachrichten schlimmer werden, weil sie eh werden.
53:55 Dominik Hammes
Du kannst sowieso nicht bestimmen, was die Nachrichten sind.
53:58 Gavin Karlmeier
Richtig? Aber die Kunst muss halt sein, sich kreative Ausdrucksmittel für TikTok, für Instagram, für YouTube zu überlegen, um diesen Leuten halt ein Angebot zu machen. richtet sich nicht immer nur nach der Nachricht, sondern auch nach der Art, wie man es erzählt.
54:14 Dominik Hammes
Ich wusste, dass diese Formulierung noch kommen wird, wenn du es nicht machst, dass ich es mache, ein Angebot machen. Ist zwar so absolut totgedroschen, aber es stimmt eben. Man muss eben Präsenz zeigen, Dasein, Angebot machen. Und im weil im Zweifelsfall, wenn ich jetzt irgendwie da sitze und ich höre. Also wenn ich ein bisschen Medienkompetenz habe und ich kriege durch TikTok, durch irgendeinen TikTok von einer Privatperson zweifelzwei mit, da ist gerade irgendwas passiert, dann suche ich ja nach einer zuverlässigen Quelle. Die kann eben auch auf TikTok sein. Und wenn dann da kein öffentlich-rechtlicher oder kein insgesamt seriöser Nachrichtenanbieter ist, dann muss ich direkt schon aus der App raus, dann ist schon direkt eine Hürde mehr drin. Ja, das ist ein Problem.
54:55 Gavin Karlmeier
Ja, das, also, liebe Medienhäuser, macht was.
55:01 Dominik Hammes
Also in Sachen Medien und Bildung sitze ich immer damit so, hm, irgendwie. Warum gucke ich von außen rein und verstehe es nicht mehr, was da entschieden wird? Naja.
55:11 Gavin Karlmeier
Naja, ich kann immer ein bisschen, erzähle ich nachher mal ein bisschen.
55:15 Dominik Hammes
Naja. Den Spruch spare ich mir auch für jetzt. Funktionen und Emotionen.
55:24 Gavin Karlmeier
Jetzt bin ich ja wieder wach. Halte hoch. War laut, ne? Ja, ja. Finde ich schon. Ich fange mit was ganz Kleinem an. Wir bleiben bei TikTok. TikTok testet jetzt eine Funktion, dass du aus Inhalten, die du dort hochgeladen hast, ein Live-Foto erstellen kannst. Du als neuer iPhone-Nutzer weißt natürlich schon, was ein Live-Foto ist, für die, die es nicht wissen. Es ist ein Foto in dem Informationen gespeichert sind, wie die anderthalb Sekunden vor und nach der Aufnahme des Fotos aussehen, sodass ich auf dem Foto meinen Daumen gedrückt halten kann und dann habe ich so eine Art Video.
55:57 Dominik Hammes
Das Witzige ist, dass ich das nicht wusste, dass das so heißt, Punkt 1, und dass das irgendwie eine spezielle iOS-Funktion ist, denn mein Pixel 6 hatte das auch gemacht. Also ich habe ein Foto gemacht und dann habe ich, wenn ich es mir angeguckt habe, gesehen, wie ein ganz kurzes Video gelaufen ist. Also es muss quasi fast das gleiche sein, aber ich wusste nicht mal, wie das heißt.
56:17 Gavin Karlmeier
Ah ja. Live-Foto. Naja, und bei TikTok kannst du jetzt Dinge als Live-Foto speichern. Ich finde das bemerkenswert, weil das R das erste Mal ist, dass mir diese Live-Foto-Funktion außerhalb des Apple Kosmoses so wirklich sinnvoll über den Weg läuft. Also es gibt bei Instagram die Möglichkeit, das ist okay die zweite Möglichkeit, bei Instagram die Möglichkeit, nämlich ein Live-Foto in die Story hochzuladen, einen Daumen gedrückt zu halten, dann sind wir bei Instagram Hacks. und dann daraus ein Boomerang zu machen aus deinem Live-Foto.
56:47 Dominik Hammes
Also das ist technisch nicht richtig, was ich jetzt sage. Also Dateiformat technisch ist es nicht richtig. Aber das ist doch einfach ein GIF.
56:57 Gavin Karlmeier
Ja, ja, es ist schon so. Okay. WhatsApp bringt die Möglichkeit, dich jetzt auch mit Pass Key einzulongen auf iOS.
57:07 Dominik Hammes
Ich muss ja sagen, mir fehlt in Sachen Pesky so ein. . Pesky ist ein anderes Wort im Englischen, aber Pesky oder Pasky.
57:14 Gavin Karlmeier
Ist das nicht der Bösewicht von Kevin Rein zu Hause? Joe Pesky.
57:18 Dominik Hammes
Der heißt Pesci, aber gut. Und es ist der Schauspieler und nicht die Figur. Aber Mir fehlt da eine gewisse Aufklärungskampagne. Das muss man vielleicht mal an die Kollegen von, ich glaube, es hakt weitergeben. Grüße an Rüdiger an der Stelle. Ich glaube, es hakt. Naja, in dem Fall hackt es, aber ja, natürlich. Weil was bringt mir das in dem Fall? Ich möchte, da brauche ich wirklich eine Expertenmeinung. Was bringt mir das und wo ist es sinnvoll? Vertraut man in dem Bereich dann Meta damit, weil Ist es dann nur ein Passkey für WhatsApp? Ist es einer für alle meine Passwörter irgendwo? Ich verliere da langsam den Überblick an den Sicherheitsangeboten.
57:56 Gavin Karlmeier
Also, es ist auf jeden Fall sicherer als ein Passwort. Und du hast ja, du brauchst ja immer deinen Faktor, der sozusagen die Legitimation zum Einloggen gibt. Also zum Beispiel dein Gesicht. Weißt du? Und das kann ja nicht gespeichert werden, dein Gesicht. Sondern was gespeichert wird, ist eine.
58:18 Dominik Hammes
Was erzählst du da? Wir haben sehr viele Kameras seit weiß nicht wie vielen Jahren.
58:22 Gavin Karlmeier
Mein Gesicht kann nicht gespeichert werden. Ich speichere dein Gesicht. Klingt wie so, klingt wie naja. Also du, ich kann, es ist, ich kann sozusagen aus deinem Gesicht etwas generieren, biometrische Daten. Dann Daten dann geschrieben, boah, ich bin echt, mein Kopf ist so. Alles gut, ich bin ja da. Und daraus wird ein Code generiert und dieser Code wird abgeglichen mit der dem, der auf dem Server liegt, und wird geguckt, ist dass derselbe Kopf. Ganz stark verkürzt.
58:57 Dominik Hammes
Ganz stark verkürzt. Ja, ich glaube auch sehr stark versimplifiziert, aber ich weiß natürlich, was du meinst, aber. Das ist also, naja gut, das ist ein biometrisches Merkmal, mein Finger. Genau, so heißt das Merkmal, das wird und dann könnte man das noch kombinieren mit zusätzlich einer Authenticator-App mit irgendeinem generierten Code. Um es noch sicherer zu machen. Und dann kann man auch noch ein Passwort dazu ballern, wenn man möchte. Klar.
59:24 Gavin Karlmeier
Aber der Passkey ersetzt das Passwort, aber natürlich nicht den zweiten Faktor. Also bei PayPal beispielsweise nutze ich schon meinen Pass-Key, brauche aber den zweiten Faktor, also zum Beispiel ein anderes Gerät. Okay.
59:40 Dominik Hammes
Ja, wie gesagt, deswegen fehlt mir da so eine gewisse Aufklärungskampagne, was jetzt vor allen Dingen die Namen angeht. Die Nomenklatur ist mir hier nicht so. eindeutig und jeder Anbieter, also ob das jetzt, ich meine nicht Sicherheitsanbieter, sondern jeder Service, jeder Dienstleister nutzt eine andere Sprache teilweise, nutzt auf jeden Fall andere Angebote. Und ich verliere echt den Überblick als jemanden, wo ich das Gefühl habe, mir ist Sicherheit schon wichtig. Und ich habe von Medien und Internet relativ viel Ahnung im Verglichen zum Durchschnittsburger.
01:00:07 Gavin Karlmeier
Ja, ich glaube aber, der Passkey ist universell. Den gibt es überall gerade.
01:00:13 Dominik Hammes
Viele Grüße an den Discord, der dazu jetzt wahrscheinlich einen Roman geschrieben hat, schon, wenn wir hier reden.
01:00:17 Gavin Karlmeier
Funktionen, Emotionen und noch viel mehr Emotionen.
01:00:20 Dominik Hammes
Ja, und Verwirrung vor allen Dingen auf meiner Seite, glaube ich. So, Konfusion. Aber grundsätzlich erst mal ist meine Emotionen, wenn irgendwas sicherer werden will, gut. Das nehme ich immer positiver.
01:00:29 Gavin Karlmeier
Okay.
01:00:30 Dominik Hammes
Gerade bei WhatsApp immer wichtiger wird im Moment.
01:00:32 Gavin Karlmeier
Und jetzt reden wir über etwas bei Instagram, über das wir schon, ich weiß gar nicht, ob wir beide schon darüber gesprochen haben. Ich habe da schon öfter darüber gesprochen. Feature mit dem Namen Flipside. Erinnerst du dich an Flipside?
01:00:46 Dominik Hammes
Ich habe vielleicht die Folgen dann nicht gehört. Ich war auf jeden Fall. Wenn ich zu Gast war, habe ich nicht zugehört, meine Damen und Herren. Aber ich habe das gelesen und war so. Ach so, jetzt wo du WhatsApp auch sagst, dachte ich so, ah, jetzt ergibt es ein bisschen mehr Sinn, weil dann natürlich Metastand bin ich von Facebook aus. Es geht um Instagram. Es geht um Instagram sogar. Um Instagram, ja. Aber erklär es nochmal und vielleicht habe ich die gleiche Nachfrage immer noch, wenn du es erklärt hast.
01:01:09 Gavin Karlmeier
Ja, du wirst Fragezeichen haben. Das spreche ich dir. Flip Side ist sozusagen ein Instagram im Instagram. Eine Art Schattenkonto. Du kannst quasi eine Art, so wie du einen enge Freundekreis hast, kannst du einen Flipside-Kreis generieren oder definieren.
01:01:24 Dominik Hammes
Den Namen hat mir nichts gesagt, aber über die Funktion hatten wir geredet, ja.
01:01:27 Gavin Karlmeier
Ja, genau. Und dann kannst du sozusagen ein zweites Profil haben, das nur für deine FreundInnen sichtbar ist oder für die, die du auswählst. Und dort kannst du Inhalte hochladen, die können dann dort kommentieren. Du hast deinen eigenen Namen, ein eigenes Profilbild. Also es ist halt eigentlich ein zweites Instagram-Konto in deinem einen Instagram-Konto.
01:01:45 Dominik Hammes
Ja, und da hatte ich ja den Use Case aufgemacht für Personen öffentlichen Lebens, dass sie für ihr Privatleben halt nochmal ein eigenes Profil haben.
01:01:53 Gavin Karlmeier
Ja, und so. Und jetzt ist es so, dass FlipSide jetzt bei einer kleinen Gruppe von NutzerInnen wohl getestet wird. Also es gibt die erste Stufe dieses Rollouts, wenn man so möchte. Also Leute in der freien Wildbahn, die Flipside plötzlich angeboten kriegen.
01:02:07 Dominik Hammes
Jetzt haben alle zu ihrem Smartphone gegriffen, schon mal geguckt. Ich finde es ja nicht aus Prinzip schlecht oder so. Ich finde die Optionen auch immer begrüßenswert und ist halt, wie wir es schon ein paar Mal gesagt haben, Instagram so eine vollgestopfte App, dass man den Überblick verliert. Deswegen ist es, glaube ich, sehr, sehr wichtig, dass sie das von der Benutzerführung her auch irgendwie einem als eine gute Option zum einen geben und zum anderen dann nicht wieder 15 andere Funktionen im Hintergrund hin und her schieben an einem anderen Platz. Als Threads kamen, haben sie ja schon wieder die Muscle Memory jetzt ausgetrickst, sodass man, wenn man seine Story mit allen Teilen will, erstmal Threads auf einmal aufmacht, wenn man nicht hinguckt. Geht mir ziemlich auf den Wecker im Moment. Aber ähm, Ja, ich würde gerne sagen, ich habe da große Hoffnung drauf. Aber meine Emotion bei Flipside ist so, da ist Potenzial drin. Das könnte sogar cool sein, gerade für Creator und gerade für Leute im. die eben in der Öffentlichkeit stehen. Für alle anderen denke ich mir so, naja, ein privates Forum von einem privaten Account sehe ich irgendwie nicht.
01:03:13 Gavin Karlmeier
Ich, ja, und so geht es mir nämlich auch. Es bläst die App so ungemein auf, wenn ich jetzt noch eine Instanz mehr habe zum Mitdenken. Also dann habe ich nicht nur den Feed. Die Reels, die Story, die Notes und Threads, sondern eben auch noch Flip Side, was das gleiche ist wie der Feed. Also für mich, es ist ein Appendix, mit dem ich nicht umgehen kann.
01:03:34 Dominik Hammes
Darf ich eine These aufmachen? Bitte. Die ist leider sehr, sehr umfassend, aber nicht lang. Ja, ich habe Zeit. Umfassend im Sinne von, betrifft eigentlich alle sozialen Netzwerke gerade, weil aus Content Creator-Perspektive merke ich natürlich, ähm Sehr stark, wie viele, ob das jetzt Musiker sind oder sonst jemand, immer wieder Newsletter anbieten und/oder sowas wie Substack machen, was ja eigentlich Newsletter plus Block ist. Und wie natürlich auf Patreon agiert wird, wie eigene Discord-Server hochgezogen werden und ein Instagram sich darum.
01:04:11 Gavin Karlmeier
Kannst du kleiner Werbe-Jingle auch haken, dann kann per Patreon unterstützt werden oder bei Discord besucht werden. Alle Infos Hagenhand. org. So, fahr bitte fort. Richtig so.
01:04:20 Dominik Hammes
Du bist ja auch ein Creator in dem Sinne.
01:04:22 Gavin Karlmeier
So, ja.
01:04:23 Dominik Hammes
Und man schafft sich da eben seine kleinen Räume für die Community, wo dann natürlich auch finanzielle Interessen zum Teil verankert sind. Oder eben eine Refinanzierung. Und das ist alles wunderbar und legitim. Ich meine, so lebe ich ja im Internet, so lebe ich seit 2014 quasi. Aber Ich habe das Gefühl, dass die großen Anbieter, wie eben Meta mit unter anderem Instagram, wie ein Substack, das ja zu Recht auf andere Ebene kritisiert wird, gerade. Und jetzt auch ein WhatsApp, was ja auch wieder Meta ist. Über Ex reden wir nicht, weil die wollen ja eh alles sein. Versucht diese Räume einzurichten, bevor die Leute da abwandern. Weil die großen Spieler, die machen dann ein Nebula auf. Die YouTuber, die sich ja zusammengeschlossen haben mit hoher Qualität, die machen einen komplett eigenen Dienst aufgemacht. Ein Substack ist für mich so das beste Beispiel dafür, wie das funktionieren kann. Wie gesagt, gehen wir jetzt mal weg von der, wie die mit Nazis umgehen oder nicht umgehen. Frage. Aber rein technologisch habe ich da gesessen. Also, das ist cool. Das ist neben Patreon was, wo man relativ einfach seine Leute an einem Ort zusammenziehen kann und ansprechen kann, ohne dass man selber den ganzen Verwaltungsaufwand hat und man kann es direkt Refinanzieren. Und da geht es, glaube ich, gerade hin. Und ich glaube, im Moment ist das Überangebot an Optionen so stark, dass die Leute eher alle verwirrt sind.
01:05:42 Gavin Karlmeier
Ja, das glaube ich auch und ehrlicherweise glaube ich, dass solche Entwicklungen wie Flip Side das nicht besser machen. Also sondern jede App wird gerade zur Everything-App, alle können alles. Genau. Und im Zweifel wird das eher dazu zu einer noch kleinteiligeren Fragmentierung führen. Weil früher war es so, ich wollte ein langes Video machen, ich ging zu YouTube Ich wollte einen Podcast machen, den habe ich dann selber hochgeladen und habe dazu noch Witze geschrieben, das habe ich bei Twitter geschrieben. Inzwischen ist es so, dass ich das alles. . Überall kann. Und das macht es natürlich so wahnsinnig schwierig, sich selber irgendwie zu fokussieren. Und das macht auch diesen, wie heißt es, nicht War on Talents, sondern War for Talents, ähm, so scharf. Weil die ganzen Netzwerke und die ganzen Plattformen ja jetzt nicht nur um die Leute werben, die die Inhalte machen, die auf ihrer Plattform sowieso schon am besten aufgehoben wären, sondern um alle. So, und das führt dazu, dass die Talents am Ende immer mehr werden, was nicht gleichermaßen Wachstum des Talent ist da drin bedeutet. Und davon kann am Ende nicht jeder profitieren, fürchte ich.
01:06:48 Dominik Hammes
Ja, und ich habe auch diesen leisen Verdacht und ich habe keinerlei Belege dafür. Deswegen ist es nur Spekulation, dass man im Hause Meta auch einfach sagt, naja, lassen wir mal Team WhatsApp gegen Team Instagram gucken, welches Projekt da erfolgreicher ist. Weil man geht ja, man fährt ja eigentlich ähnliche Strategien. Und man braucht das Produkt halt im Haus eigentlich nicht zweimal.
01:07:09 Gavin Karlmeier
Ja, auf der anderen Seite, also als die Storys eingeführt wurden, ne, da gab es, also die Vorgeschichte war ja, dass Meta Snapchat kaufen wollte, weil sie diese Story-Funktion so toll fanden. und Snapchat so gehypt war in dem Sommer 2016. Und alle das gemacht haben. Und Snapchat gesagt hat, nö, nö, nö, nö, nö, nö. Und da hat Meta sich offenbar, ab jetzt These. offenbar sich überlegt hat, gut, dann ist unser erstes Ziel Snapchat zu zerstören. Weil sie angefangen haben, die Storyfunktion in alle ihre Apps reinzuballern. Also du gab eine Facebook Story, eine Messenger My Day Story, eine Instagram Story, eine WhatsApp Status Story. Also Also plötzlich gab es überall so viel Story, dass ich gar nicht mehr zu Snapchat gehen musste, um die Story zu bekommen. Und die meisten dieser Funktion, mal abgesehen von Messenger My Day, gibt es ja bis heute. Es gibt bis heute eine Facebook-Story, bis heute eine Instagram-Story, bis heute einen WhatsApp-Status. Und ich hatte da eher das Gefühl, dass es eher darum ging, Snapchat obsolet zu machen, statt das Feature für sich selber erstmal groß zu machen
01:08:08 Dominik Hammes
Ja, aber man hat es ja dann drin gelassen. Also, wenn es eine Sache gibt, die ich einem alten Twitter geschätzt habe, dass man Funktionen irgendwann auch einfach wieder weggenommen hat.
01:08:15 Gavin Karlmeier
Achso, ich dachte, du sagst jetzt die Fleets. Ja, aber eben die Weihnachten. Wenn ich an Twitter sehr geschätzt habe, dann waren, dass sie fließen. Nee, dass sie irgendwann wieder weg waren. Das habe ich daran geschätzt.
01:08:24 Dominik Hammes
Also gesagt, wir haben es mal ausprobiert, ist irgendwie nicht für uns. Nee.
01:08:28 Gavin Karlmeier
Nein, das stimmt.
01:08:29 Dominik Hammes
Also ich widerspreche dir auch manchmal. Ich finde es zum Beispiel toll gefunden, wenn man sehr zeitig Sprachnachrichten für alle, also Sprachtweets. Breiter ausgerollt hat, aber das ist mein Audiofetisch.
01:08:38 Gavin Karlmeier
Ich meine, das ist eben so. Und wie oft schreibst du bei Threads jetzt Sprachnachrichten?
01:08:43 Dominik Hammes
Noch zu selten. Weil ich möchte, ich möchte mir da überlegen, wie ich das gut machen kann. Das ist das Problem. Ich sehe das und bin so Ich habe ja damals gepostet, ach, hier kann man Audio-Posts absetzen, die werdet mich auf eine ganz andere Art hassen lernen. Das ist einer meiner absolut beliebtesten Posts gewesen auf der Seite, aber ich habe bisher noch nicht so viele gepostet.
01:09:00 Gavin Karlmeier
Das ist sehr lustig. Okay, das gefällt mir.
01:09:04 Dominik Hammes
Zurück raus, kannst du nochmal liken.
01:09:05 Gavin Karlmeier
Ja, mach ich. Ab für Zeit. Ja, also wenn sich das hier mit meinem Kranksein weiterentwickelt, dann werde ich morgen alle deine Threads durchgehen und tweets.
01:09:14 Dominik Hammes
Du liebe Zeit.
01:09:16 Gavin Karlmeier
Du liebes, Lieschen, hat mein alter Chef immer gesagt. So. Lies in das da gearbeitet hat, zum Glück nicht. Ja, damit sind wir durch Hast du noch was auf dem Herzen?
01:09:31 Dominik Hammes
Es gibt ja immer wesentlich mehr Links auch dank des Discords, bei denen wir uns, glaube ich, beide wieder sehr artig bedanken müssen für den schönen Einsatz. Eben gibt es ja unfassbar viele Mehrlinks, die ich auch zum Teil durchgegangen bin. Aber ähm Es ist nicht so krass. Also es sind zwar witzige Dinge dabei, also natürlich auch, wie Musk sich mal wieder gibt im Sinne von, da werden aber alle jetzt wieder richtig viel arbeiten müssen für mich. Wenn sie meine Autos bauen, dann sind sie ja so.
01:09:57 Gavin Karlmeier
Für das neue Tesla-Projekt.
01:09:58 Dominik Hammes
Ja, sind einfach still. Das ist meine Hauptreaktion darauf und das ist nett formuliert. Und dann das hier, das habe ich nicht ganz verstanden. Ein Post von Mad Navera auf Threads, hat man da wirklich Plakatwerbung für Deck Blue gemacht irgendwo? Oder ist das nur im Photoshop?
01:10:17 Gavin Karlmeier
Oh, das weiß ich nicht. Da kann ich dir nicht mit helfen. Aber das war eine Meldung, da habe ich auch, ja, das ging viel durchs Netzets Deck Blue, dieses Tweet für Blue Sky. Und Hakis wissen es früher, wir haben vor Wochen und Monaten schon mal darüber gesprochen.
01:10:30 Dominik Hammes
Ja, eben. Also ich hatte das auch, sobald ich mich da angeloggt habe, benutzt eigentlich. Jetzt ist irgendwie meine Session ausgelaufen, ich muss das wieder einrichten, das nervt mich ein bisschen. Aber sehr, sehr schön gepflegtes Projekt und finde ich beschämt auch so ein bisschen das OG-Twitter-Team in Sachen, wie schnell man doch Features implementieren kann.
01:10:49 Gavin Karlmeier
Ja, so ist es. Ja, schön. Also dann vielen, vielen Dank, dass du da warst, Dominik. Wie es hier über diese weitere Woche sich so entwickeln wird, kann ich euch dann sagen. Ansonsten musst du hier einfach alleine weitermachen.
01:11:02 Dominik Hammes
Ich habe schon befürchtet, dass du das gleich sagst.
01:11:06 Gavin Karlmeier
Mitgehangen, mitgefangen. Ich überlege nicht das. Mitgehakt. Irwis kriegen wir schon hin. Vielen, vielen Dank auf jeden Fall dir für deine Zeit. Vielen Dank euch allen fürs Zuhören. Wenn euch das gefallen hat, was ihr gehört habt. findet ihr noch 239 weitere Episoden auf diesem Feed. Und wenn ihr euch denkt, man, mit der Haki-Community, da würde ich mich gerne mal austauschen. Ich glaube, das sind gute Leute, kann ich sagen, jupp, sind es. Findet ihr bei Hagenlein. org diese Leute und die Möglichkeit, Hagenlein auch finanziell zu unterstützen. Ich antworte mit tiefer Dankbarkeit und wünsche euch allen eine schöne Woche.
01:11:40 Dominik Hammes
Tut das, ich wünsche das auch, bis dann und wahrscheinlich auf bald.