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Folge 275 · 6. Mai 2024 · 57 Min.

Ein Netzwerk gerät ins Blocken

mit Alexander Waschkau

Auf 60.249 Menschen auf X kommt eine Person, die sich um die Inhaltsmoderation kümmert. Zum Vergleich: Bei Meta ist das Verhältnis 1:17.600 und bei TikTok immer noch 1:22.586. Dafür gibt es aber Menschen bei X, denen es wichtig ist, dass die Blockierfunktion langsam abgeschafft wird.

Außerdem gibt’s News zum BR24-Gate. Aber dazu diese Woche mehr…

➡️ So soll die neue X-UI aussehen, sagt Matt Navarra auf Threads: https://www.threads.net/@mattnavarra/post/C6YQm7QgEJ4/

➡️ „Haken dran“ hat einen Discord-Chat, in dem sich zahlreiche Social Media-Menschen über alles austauschen, was sie lieben – und hassen. Mitmachen könnt ihr hier: ⁠http://www.hakendran.org⁠

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:05 Gavin Karlmeier

Hallo Alexander. Hallo Gevin. Du bist zum zweiten Mal heute hier und bist damit, wie ich gelesen habe, sehr glücklich, weil du damit Tommy Krapweiß überholst. Richtig. Selbst nicht für mich persönlich. Du bist aber, und das ist das Schöne, deswegen haben wir letztes Mal schon so wahnsinnig lange darin verquatscht, du bist nicht nur Publizist und Podcaster, sondern auch Psychologe. Und das ist mein Blickwinkel, der hier mit Blick auf Social Media, da können wir alle von profitieren, ehrlicherweise.

00:36 Alexander Waschkau

Ich hoffe, ich kann da was beitragen und ich bin aber heute nicht nur glücklich, weil ich jetzt wieder einmal mehr als Tommy habe. Sondern ich bin jetzt mit dem Gavin Karlmeyer in einem CT-Podcast, angesagt von Siri Das ist, glaube ich, schon mein Podcast Leben der Olymp. Ich glaube, mehr werde ich in diesem Leben nicht mehr erreichen. Ach, jetzt hört doch auf!

00:59 Gavin Karlmeier

Aber das Intro, von dem ich ja wirklich Sorge hatte, dass das mir um die Ohren fliegt, das wurde relativ positiv aufgenommen, da bin ich sehr beruhigt. Dass es aber von Siri gesprochen ist, das ist so mein kleiner, also das freut mich am meisten ehrlicherweise. Weil das so, man hat ja immer gesagt, oh nicht, dass KI uns irgendwann allen die Jobs wegschnappt. Und jetzt ist so als jemand, der beruflich spricht, ist es besonders schön, dass das Intro und ausgerechnet von einer Computerstimme gesprochen wird, die mit KI Also die ist noch nicht da, wo andere KI ist. Und das gefällt mir eigentlich ganz gut daran. Steckezuschau. Man kann es noch hören.

01:33 Alexander Waschkau

Man kann es hören, genau. Wobei, ich bin ja so ein bisschen zwiegespannt, solange wie ich der Herrscher meiner eigenen Stimme bin, könnte ich mir ja prima vorstellen, mal irgendwann so in so einen dreimonatigen Urlaub zu gehen. Und dann einfach von KIs Huxlerfolgen, also das ist ja mein Hauptpodcast, Huxlerfolgen schreiben und sprechen zu lassen. Also wir haben ja inzwischen weit über 300 Folgen. Ich glaube, damit müsste man eigentlich so eine Sprache KI schon ganz gut trainieren können. Und dann gehst du einfach mal so drei Monate in Urlaub und es kommen weiter Folgen. Vielleicht hast du noch eine KI die Kommentare beantwortet, die sich beschweren, dass die Qualität so stark nachgelassen hat. Und dann kommt es nur wieder und keiner hat es wirklich gemerkt. Also ich. Ich finde, ja. Jetzt hast du es ja leider schon verraten.

02:13 Gavin Karlmeier

Leider seid ihr auch ein Produkt oder ein Podcast, in dem es ja sehr, sehr stark auf das Vertrauen der HörerInnen schaft ankommt. Aber das Experiment, in der Tat, wie lange bräuchte es, bis das auffällt, wäre mal sehr, sehr spannend. Oder? Manchmal abends denke ich über solche Dinge nach. Vor allem frage ich mich, und das müssten wir aber eigentlich unserem KI-Experten, Herr Gregor, der müsste mal bald mal wiederkommen, dann gebe ich die Frage weiter. Was glaubst du würde zuerst auffallen? Der Klang des Audios, dass das reproduziert ist? Oder der Inhalt?

02:41 Alexander Waschkau

Ich glaube tatsächlich der Inhalt. Ich glaube, wenn ich die Fähigkeit hätte, mir eine KI zu schnappen, die die Stimme nachmacht, ich glaube, da sind wir ganz schnell, dass das wirklich nicht mehr zu unterscheiden ist. Aber so, also das Wording, glaube ich, zu treffen, könnte schwierig werden. Also ich nutze das ja manchmal, tatsächlich schon so ChatGPT, wenn ich mal für irgendwas kurzen Text verfassen will, ich muss die immer nachbessern. Oder wenn ich, wenn ich, weil ich keine Ahnung, eine Ankündigung habe oder irgendwas, dann sage ich mal, mach mal einen Vorschlag für eine Ankündigung. Und es ist einfach immer die gleiche Vogelgeschichte, die da rauskommt. Immer mit amerikanischen Superlativen, kommt mit auf die hochspannende Reise, bla bla. Also ich glaube, dass das Wording eher auffallen wird. Die Platz wird irgendwann sehr gut machbar sein, glaube ich.

03:31 Gavin Karlmeier

Es gibt ja von Casey Neistet, der ist ja so einer der Vlogger, wenn man so will. Der hat mal ein Video gemacht, bei dem er das Skript komplett von ChatGPT schreiben ließ und das hat er so umgesetzt. Und zwar einen Vlog über Manhattan. Und der erste Satz, den ChatGPT in das Skript als gesprochenes Wort sozusagen reingeschrieben hat, war Welcome to the Vlog! Und da siehst du schon, das würde ja niemand genauso sagen. Also du merkst bei ChatGPT, dass da. Wir reden hier ja, wie gesagt, noch über einen sehr frühen Status davon. Aber du merkst halt schon, dass so ein bisschen das Gefühl dafür fehlt, auch geil, dass ich eine KI mangeln das Gefühl unterstelle, aber dass so ein Gefühl dafür fehlt, was jetzt. Was man tut und was davon besprochen wird und was nicht. Also wie viel das Getanene nicht zwangsläufig auch eine eigene Einordnung braucht

04:20 Alexander Waschkau

Definitiv, das ist ja so ein bisschen so dieses inhärente Wissen, was wir dann doch haben in unserer Kommunikation und was vielleicht ein ganz kleines bisschen ja auch die Besonderheit der jeweiligen Publikationen ausmacht, dass da ja ein Teil unserer Persönlichkeit drin ist und eine KI ist zumindest bisher, so wie ich es war, nehmen wir noch nicht in der Lage, eine Persönlichkeit zu adäquat zu simulieren. Aber auch da bin ich, ich bin da sehr vorsichtig inzwischen geworden. Vor zwei, drei Jahren waren noch alle begeistert, dass es in der Chat-Anwendung irgendwelche Dinge schreiben kann. Jetzt gibt es diese Suno-App, mit der man Musik machen kann und die Schritte sind so kurz und so schnell, das ist also die Entwicklung Die Geschwindigkeit der Entwicklungsstufen unterschätzen wir, glaube ich, im Moment ein bisschen. Und ich habe den Eindruck, es wird eher schneller, als es langsamer wird. Und da muss man einfach schauen.

05:08 Gavin Karlmeier

Wohin die Reise geht. Ja, ganz sicher. Also das Problem ist ja auch, da gibt es hunderttausend Studien und Analysen und Erzählungen drüber und so. Aber Man kann selber nie einschätzen, wo du dich auf dieser Entwicklungskurve befindest, ob du schon einen Peak erreicht hast oder ob du auf dem Weg dorthin bist. Und ich glaube, dass das gerade bei KI noch viel schwerer einzuschätzen ist, weil wir selten etwas erlebt haben, das in so kurzer Zeit so krass viele Fortschritte gemacht hat. Also dass ChatGPT ja gerade mal anderthalb Jahre in unserem Leben irgendwie wirklich eine Rolle spielt. Und wir aber das jetzt schon hier in unserem Gespräch so benutzen, ganz selbstverständlich, dass alle kennen, worum es geht, zeigt er, wie schnell das eigentlich geht. Und wenn wir da jetzt nicht einschätzen können, befinden wir uns gerade am Anfang oder in der Mitte oder in der Spitze der Kurve. zeigt ja was, wie wenig wir das auch wirklich nachempfinden können, wie viel da noch kommt.

06:00 Alexander Waschkau

Ja, und es gibt ja jetzt ein Video, ich weiß nicht, ob du das gesehen hast, von Rayd Hoffman. der mit seinem AI-Twin ein Interview führt. Und das ist ein LinkedIn-Co-Founder Reed Hoffman. Und der hat auf seinem YouTube-Kanal ein Video, wo er Ich ehrlich gesagt bin ich immer noch nicht so ganz sicher, ob es ein Fake ist. Also ob er einfach mit sich selber spricht oder nicht. Wenn es ein reales Video ist. Dann ist es wirklich, wirklich, wirklich, wirklich beeindruckend. Und wenn ich das richtig verstanden habe, ich habe es noch nicht geschafft, in Tiefe Miren anzuschauen, arbeitet er jetzt gerade auch an einer neuen. KI-Anwendung und das ist dann schon sehr, sehr krass. Also, weil wenn das die nächste Ebene ist, dann brauchst du irgendwann auch keine Nachrichtensprecher mehr theoretisch und andere Dinge. Und meine Frau arbeitet ja so im Hörspiel- und Audioproduktionsbereich und macht da Regie. Und viele SprecherInnen machen sich große Sorgen um ihre Zukunft und beginnen Sich weiterzubilden in anderen Bereichen, weil sie Angst haben, dass sie in fünf Jahren keinen Beruf mehr haben. Und ja, auch völlig zu Recht.

07:11 Gavin Karlmeier

Also, wenn du dir überlegst, hier, gerade im Audiobereich, wenn ich mal über Synchron sprechen nachdenke. Ein Bereich, der gerade in Deutschland, wir sind, wir schimpfen zwar immer über synchronisierte Fassungen, aber es gibt kaum einen Markt, in dem Synchronfassungen so gut sind wie in Deutschland. Und wenn du dir jetzt aber überlegst, mal angenommen, wir leben das hereinweise, dass bekannte Synchronsprecherinnen und Synchronsprecher leider irgendwann sterben. Und wenn du dir aber überlegst, dass du dir nicht mehr nachbesetzen musst, weil du George Clooneys Stimme lizenzieren kannst und dann spricht George Clooney sich auf Deutsch halt eben selber. dass man dem Gedanken was abgewinnen und das zeigt, wie wenig abstrakt und absurd das eigentlich tatsächlich ist.

07:55 Alexander Waschkau

Ja, und vor allen Dingen, was wir ja in der deutschen Synchro haben, die ist ja auch so gut und so aufwendig, weil die Autoren auch sehr viel Zeit darauf verwenden, das deutsche Gesprochene dann auf die Lippen möglichst synchron zu kriegen. Dann schimpfen ja viele, weil sie sagen, im Englischen haben die was ganz anderes gesagt. Und mit diesen AI-Übersetzungen, die ja dann auch nochmal die Lippen kurz anfassen und die nochmal gerade umformen, würde ja auch das im Wesentlichen wegfallen. Also das, ähm, ja, na klar. Und Hörbuchproduktionen, also Hörbuchleser, gerade die schon ein paar zehn, zwölfstündige Hörbücher eingelesen haben, wo es auch genug Material gibt, an dem man eine KI trainieren könnte. Also, da gibt es schon einige, die sich da große Sorgen machen. Also, einfach so darf man es ja noch nicht machen. Aber was machst du irgendwann, wenn dir jemand einen Vertrag hinlegt und sagst, du kannst nur noch weiter bei uns arbeiten, wenn du bereit bist, dass wir deine Stimme einfach auch so kaufen dürfen?

08:46 Gavin Karlmeier

Ja.

08:47 Alexander Waschkau

Wird spannend werden. Oje, ohje.

08:49 Gavin Karlmeier

Ja, wir steigen spaßig ein in die Woche sozusagen. Oh Gott, nichts davon steht auf deinem Zettel, was du eigentlich heute vor Ort hast, aber es tut mir sehr leid. Ist nicht schlimm. Ich habe ein kleines Housekeeping zum Start heute. Und zwar, nur sozusagen Teasing, eine kleine Ankündigung. Und zwar haben wir hier ja neulich über den Twitter-Account von BR24 gesprochen. Und ich habe ja sozusagen einen Gesuch aufgegeben und habe gesagt, bitte, könnt ihr mir helfen, ich möchte herausfinden, was hier los ist. Also für die, die es nicht mitbekommen haben, am 29. April hat BR24 Nachrichten in meinem Profil getwittert, was hochobskur war. Noch obskurer waren aber die Antworten, die sie gegeben haben. Also jemand schreibt zum Beispiel drunter, habt ihr eine Single-Journalistmaus, die ein Boyfriend sucht? Und BR24 schreibt drunter auf unserem BR OnlyFans-Account, warten heiße JournalistInnen auf dich. Ich habe es auch gesehen.

09:40 Alexander Waschkau

Ich glaube, die Jugend sagt, Salty war das, ne? Was ist das?

09:44 Gavin Karlmeier

Oder jemand schreibt drunter, Propaganda hätte ich gesagt, schreibt BR24, das Leben ist da halt kein Konjunktiv. Also wahnsinnig salty und sassy ist vielleicht auch so ein Wort. Wir haben hier die Frage gestellt, was ist dort passiert? Ich habe um anonyme Hinweise gebeten. Es gibt jetzt einen Hinweisgeber und dieser Hinweisgeber wird in der Folge vom Freitag Gast sein hier in dieser Folge, in der Cast. Das heißt, wir werden dann alles erfahren, was dahinter steckt. Schon mal ein kleines Teasing an der Stelle.

10:11 Alexander Waschkau

Cool, bin sehr gespannt.

10:13 Gavin Karlmeier

Cool. Ich möchte mit dir tatsächlich auch mit Twitter einsteigen. Da gibt es nämlich ein bisschen was, über das wir sprechen müssen. Die kleine Meldung zum Start, das Tschüss der Woche sozusagen, ist der Schweizer Rundfunk SRF. hat angekündigt, elf von 13 Kanälen auf X noch in diesem Monat einzustellen. Nur die Kanäle der Unternehmenskommunikation und SAF News als reichweitenstärkster Kanal werden weiterhin präsent sein. Alle anderen Elf von 13 Kanälen werden eben zukünftig eingestellt werden.

10:42 Alexander Waschkau

Finde ich ziemlich überraschend, weil so das liberale, die liberale Schweiz dass die dann auch so konsequent jetzt eine Entscheidung treffen, die ich natürlich begrüße, gar keine Frage. Aber das äh. Ja, konsequent, finde ich natürlich gut. Und ich habe ja so einen Recherche-Account, weil ich immer mal wieder auch nochmal bei Ex reinschaue. Das hat sich wirklich so drastisch verändert seit dem Kauf zwingenderweise, dass es schon wirklich interessant, wie sich diese Plattform verändert hat.

11:14 Gavin Karlmeier

Ja, es gibt einen SRF-Sprecher, der nämlich zu den Gründen dazu auch sagt, dass einfach das Zielpublikum über die Mehrheit der Ex-Kanäle einfach nicht mehr erreicht werde. Finde ich eine sehr spannende und fast auch eine schwache Aussage, weil die These, dass das früher mal anders war, die hätte ich gerne vorher einmal bewiesen. Weil Twitter ja schon immer nicht das Medium war, um große Reichweiten zu erzielen, sondern um die richtigen Leute zu erreichen. Und ich glaube, der Hauptgrund, warum man sich jetzt dort zurückzieht, ist nicht zwangsläufig, dass sich daran etwas geändert hat, sondern vielmehr eigentlich Dass das kein Umfeld mehr ist, in dem man sich frei bewegen kann. Naja. Und warum das kein Umfeld mehr ist, in dem man sich frei bewegen kann? ist die erste Meldung des Tages und zwar geht es um die Blockierfunktion von Twitter. Wir wissen, dass die schon lange auf der Liste von Elon Musk steht, eigentlich abgeschafft. zu werden. Da ist es jetzt so, dass die erste Veränderung tatsächlich jetzt ausgerollt wird. X selber schreibt nämlich, wir nehmen Änderungen an der Funktionsweise des Blockierens vor. Wenn ein Nutzer, der sie blockiert hat, auf einen ihrer Beiträge antwortet, können Sie nun seine Antwort sehen. Diese Änderung erinnert, ermöglicht es ihnen, potenziell schädliche Inhalte zu erkennen und zu melden, die Sie bisher nicht sehen konnten, um sowohl ihr Konto als auch die Integrität unserer Plattform insgesamt zu schützen. Und da muss ich sagen, nach 276 Episoden Haken dran bin ich super irritiert, dass es möglich war. Und ich weiß nicht, vielleicht wusstest du das, aber. Wenn du jemanden blockiert hast, konnte der auf Tweets von dir weiterhin antworten. . Das war mir nicht klar. Äh, ehrlich gesagt, mir auch nicht.

12:47 Alexander Waschkau

Ich habe gedacht, der sieht mich dann gar nicht mehr.

12:50 Gavin Karlmeier

Ja.

12:52 Alexander Waschkau

Also, ich habe das eine Dekade falsch bedient. Ist ja unglaublich. Also, ich bin auch. Aber warte mal, nein, das kann ja eigentlich nicht sein, weil.

13:02 Gavin Karlmeier

Andersrum. Warte. Also Du, ich blockiere dich. Du mich aber nicht. Dann kann ich, wenn ich auf dein Profil gehe, dann gibt es da dieses Feld, wo steht Achtung. At Hopesmaster oder so wie dein Account war, ist blockiert und dann konntest du draufklicken und Tweets trotzdem anzeigen Und diese Tweets konntest du dann auch weiterhin kommentieren. Die hat der aber nicht gesehen. Also die würdest du nicht sehen, weil ich dich blockiert habe. Ja. Verstehst du? Verstehe ich. Ja. So, und das ändert sich jetzt, weil du könntest dann die Antworten sehen, obwohl ich dich blockiert habe.

13:39 Alexander Waschkau

Gut, damit ist die Funktion ja de facto in Abhängigkeit von den Mausklicks, die ich investieren will, hinfällig. Und was das natürlich bewirkt, ist, dass die Plattform nochmal toxischer wird. Denn für viele UserInnen ist ja das Blocken das Einzige, was ihr Seelenhall noch aufrecht erhält. kann ja beliebig auf sie eingefallen werden.

14:00 Gavin Karlmeier

Ja, also ich bin da ein bisschen hin und her gerissen, weil ich denke, das ist eigentlich gar nicht so eine doofe Veränderung irgendwie, weil. Du mich ja nicht blockieren musst, damit ich dich blockiere. Also bislang war die Funktion hatte eigentlich ein anderes Einfallstor, weil wenn ich dich blockiere Und du schreibst das in meiner Sicht etwas, das ich als angreifbar emfinde und schreibe darunter einen Hasskommentar. Man konntest du den nicht sehen, aber alle anderen ja schon. Ja. Verstehst du? Also ich habe das Gefühl, dass hier eher jetzt eine Lücke geschlossen wird. Was aber noch absurder ist, weil das ja eigentlich dazu führt, dass zwar die Blockierfunktion auf eine Art geschwächt wird, auf eine andere Art aber sogar gestärkt wird, weil sie davon eher profitiert, wenn wir uns gegenseitig blockieren. Das stimmt. Super abstraktes Thema. Ich glaube, wir müssen uns da nicht so super viele Gedanken drüber machen, weil die Ankündigung ging noch weiter. Elon Musk hat nämlich getwittert, äh, gepostet. Another change is coming to block in, the blocked users will be able to see public posts. Also es wird jetzt sogar darauf hinauslaufen, dass Leute die dich blockiert haben, wenn sie etwas öffentliches posten, kannst du es trotzdem noch sehen. Also diese Lücke des ich sehe deine Inhalte nicht mehr, weil ich dich blockiert habe, die verschwindet jetzt auch. Also der Block wird jetzt immer mehr eigentlich nur noch zu so einer Soft-Block-Funktion oder zu einer erweiterten Mute-Funktion. Aber es ist keine, es ist nicht mehr so, dass es durchs Blockieren möglich wird, für dich de facto zu verschwinden.

15:36 Alexander Waschkau

Ja, also es passt natürlich in das Mindset der absoluten Meinungsfreiheit, das Elon Muskia hat, aber es hat halt Also ist halt, ich finde es verantwortungslos, eine Plattform so zu konzipieren, weil wir wissen ja, wie das Internet und solche Plattformen dann auch funktionieren und was passieren kann. Da sich aus der Verantwortung rauszuziehen und zu sagen, Meinungsfreiheit, alles muss erlaubt sein, ist halt schwierig, aber wenig überraschend. Also es ist ja einer der Kurse, die ja Auf die Schiene hat er ja schon lange seine Dokumentierung gesetzt und will da hinfahren.

16:12 Gavin Karlmeier

Insofern. Eine andere Schiene, die Elonask gebaut hat. Ich bin heute in so einem Überleitungs, in so einem Moderationsrobotermodus, merkst du, ne? Ich merke fertig werden. Vielleicht bin ich schon, nee, nee, gar nicht. Vielleicht bin ich aber selber schon eine KI. Vielleicht habe ich mich selber durch 11 Labs ausgetauscht. Wer weiß, was CT bei dir ausgetauscht hat im Hintergrund. Das ist, stell dir mal vor, das kommt so nach Folge 319 oder so kommt raus. Gavin arbeitet schon lange nicht mehr für diesen Podcast. Es ist nur noch eine KI. Niemandem fällt es auf.

16:41 Alexander Waschkau

Du hast dieses Agreement unterschrieben, ja, ihr dürft meine Stimme haben für X Millionen Euro.

16:46 Gavin Karlmeier

Hier, bitte. Boah, das wäre auf jeden Fall. Vielleicht kann man das mal. Nee, naja. Also, auf jeden Fall einen anderen Wagen, den Elon Musk schon länger auf eine Schiene gesetzt hat, ist ja der Wagen Grog. Grok ist der Chatbot. Also dieser ex aai eigene, exA-eigene Chatbot, der auf Grundlage, oh mein Gott, ich bin ein bisschen albern und es ist Sonntag halb sechs, wenn wir das hier aufnehmen. Ich bitte, das zu verzeihen. Wir können aber auch nochmal ein bisschen über das, was KI alles kaputt macht, sprechen. Tun wir aber jetzt auch ein bisschen. Also, es geht darum, dass Elon Musk jetzt angekündigt hat, in einem Gespräch mit dem Weblog bigtechnology. com. Die haben ein paar Fragen an ihn gestellt, er hat sie beantwortet. Es ging nämlich um diese Funktion Nachrichten zu destillieren. Also dass es sozusagen eine Zusammenfassung von News gibt, die zum Beispiel jetzt gerade auch schon bei X in den Trends angezeigt werden. Wir hatten ja schon das Beispiel, dass dort Nachrichten angezeigt wurden, die nicht der Wahrheit entsprochen haben, dass dort halluziniert wurde. Und es gibt jetzt da ein paar Details darüber, wie diese Nachrichtenaggregatorfunktion oder Destillatorfunktion oder wie auch immer man das nennen will, wie die funktionieren will. Und zwar ist der Plan von Elon Musk offenbar, KI zu nutzen, um aktuelle Nachrichten. Mit großen Ereignissen zu kombinieren, um daraus eine sozusagen eine Möglichkeit zu bieten, dass du eine Nachricht liest und denkst dir, ach krass, dann kannst du den Chatbot fragen, was ist da passiert und der kann dir mehr dazu erzählen. Das Spannende ist aber, dass Elon Musk sagt. . dass das Ziel sein wird, nicht etwa einen Artikel zu nehmen und den zu paraphrasieren, sondern nur die Social Media Kommentare, die auf einen Artikel entwickelt wurden. Also in dem Beispiel hier gibt es zum Beispiel einen Time-Magazine-Beitrag online und 10. 000 Tweets zu diesem Time-Magazine-Beitrag. Und Grog liest nur diese 10. 000 Tweets und baut daraus eine Zusammenfassung der Nachricht.

18:49 Alexander Waschkau

Ja, wenn ich mir so das, was ich im Moment sehe bei X, was ja als Reaktion glaube ich, die häufigste ist auf Dinge, ist dann Nacktbilder im Profil. Das heißt wahrscheinlich, dass man dann von 10. 000 Reaktionen auf einen Time-Artikel sind 8000 Nacktbilder im Profil und dann bekomme ich das als Antwort Und weiß dann immer noch nicht mehr. Also, ich bin ja im Gr bin ja so wie du ein Freund von von Algorithmetisierung. Also ich nutze zum Beispiel, ich auto mich jetzt mal Google News und habe die versucht, so ein bisschen zu trainieren, damit ich die. Ja. Dinge, die ich lesen möchte, lesen und irgendwelche Schwurbelseiten und Zeitungen möchte ich dann eben nicht mehr lesen, die lasse ich mir dann ausblenden. Und bekomme dann so einen Nachrichtenüberblick, den ich mir versuche, auch ein bisschen gewichtet. Ein bisschen links, ein bisschen rechts und wie auch immer. Also wieso ist, man soll ja mehrere Zeitungen zu einem Thema lesen. Insofern ist ja diese grundsätzliche Idee, das durch eine KI zu machen, gar nicht schlecht. Das Problem dabei ist es, dass es eine KI ist, die X liest und Elon Musk gehört. Und da habe ich große Zweifel. wie die Gewichtung hier stattfindet und was dann dabei rauskommt. Und ich habe es jetzt gerade überspitzt mit den Nacktbildern im Profil, diese Tweets. Aber wenn sich Axe irgendwann komplett in so ein neoliberales, ultrakonservatives Netzwerk bewegt hat, dann ist doch auch klar, was mir so ein New Spot an Informationen anzeigt. Und dann entweder bestätigt ist mein Confirmation Bias, ich muss jetzt da psychologische Dinge sagen, also ich lese dann das, was ich sowieso gut finde und schon weiß und fühle mich total bestätigt und verweile dann noch länger in einem Netzwerk oder Es findet eine Gewichtung von Nachrichten statt oder Gott bewahre, es wird ein rechtes Framing rausgenommen und dann funktioniert diese KI nicht für mich. Also die grundsätzliche Idee und dass das da hingehen wird und dass da wahrscheinlich alle Großen auch schon dran arbeiten an solchen Ideen, bin ich fest von überzeugt. das an Postings auf X festzumachen und dann eine KI da zu trainieren. Ja, also für die Fans der Plattform wahrscheinlich super, die werden sich nur noch bestätigen. Das wird auch dazu führen, dass noch weniger Medien konsumiert werden und Geringer Medienkonsum ist nicht hilfreich für die Demokratisierung. Aber das ist der Weg, und das ist ja nochmal ein Zeichen dafür Dass diese Plattform eigentlich nicht mehr nutzbar ist. Und wenn wir jetzt noch lesen, was war es? Drei News vorher, dass sich auch deutschsprachige Sender, Nachrichtenportale zurückziehen. Dann ist ja auch die Frage, was ist in drei Jahren überhaupt noch ein Nachrichtenportal auf X vertreten? Also gut, der Newssender bleibt ja von SRF, okay, aber so in der Gesamtschau Ja, das wird die Fans bedienen, aber eine sinnvolle Anwendung, um News für sich zu filtern, sehe ich da nicht.

21:44 Gavin Karlmeier

Also ich musste an einen Satz denken, den Yandi Leigh 2003 mal gesagt hat. Und der Satz war, wer Hip-Hop macht, aber nur Hip-Hop hört, betreibt Incest. Sehr gut. Und ich dachte, das ist irgendwie hier genau das Gleiche. Also, wenn du nur noch die sozusagen die Sekundärrit Sekundärrezeption, boah, jetzt versuche ich es, ich versuche mit dir mitzuhalten, merkst du, ne? Wenn du nur die Sekundärrezeption nutzt, um darauf Schlüsse zu ziehen, wie der Primärtext aussieht, dann ist doch die Möglichkeit, dass du da Fehler machst. Die ist doch mit eingewoben. Weil gerade, wenn du auf einer Plattform bist, du hast es gerade gesagt, die schon ein massives Framing hat, die also eine ganz klare, zum Beispiel einen Rechtsstrahl hat, wie wir das beobachten bei X, ähm dann kann das doch nicht funktionieren. Also das wird doch automatisch dazu führen, dass du Meinungen als Tatsachen verkaufst, weil das eben ja eigentlich nur noch auf Meinungen basiert. Die Leute nutzen Extern nicht. um dort reinzuschreiben, was sie im Time Magazine geschrieben haben, sondern gelesen haben, sondern um das zu veröffentlichen, was sie gefühlt haben, als sie das Time Magazine gelesen haben. Und zu sagen, ich ziehe daraus jetzt ein Essenz. Also Ich mag gerne korrigiert werden von Leuten, die mit KI tiefer im Thema sind als ich, aber halte ich für nahezu unmöglich.

23:03 Alexander Waschkau

Ich habe da so ein bisschen das Bild, wenn du 2021 eine KI, wenn es sie damals schon in der Form gegeben hättest, auf Telegram-Kanäle gelassen hättest und gesagt hast, gib mir mal bitte Die Information zur Impfung, was da so rausgekommen ist. Das kann nicht funktionieren. Also, es hat ja sowieso schon nicht mit regulären Nachrichten funktioniert. Und also das, nee, ich halte das für nicht zielführend im Sinne einer ausgewogenen Berichterstattung. Und darum geht es ja offensichtlich dann eben nicht, sondern es geht darum. Seine eigenen Ansichten und Wertesysteme bestätigt zu sehen und dann ist das natürlich super. Also dann brauchst du auch gar nichts.

23:42 Gavin Karlmeier

Alle sagen, dass du recht hast.

23:44 Alexander Waschkau

Aber dann hättest du dir die Arbeit auch sparen können. Ja, das stimmt.

23:48 Gavin Karlmeier

In dem Text wird interessanterweise von Big Nectology ist auch ein bisschen gemein. Big Technology, wird ein Mensch zitiert, der an Musks XAI mitarbeitet. Der wird nämlich zitiert mit, wir werden Drog dazu bringen, die Nachricht nur aus dem zu verstehen, was. . In Bezug auf die Zitate sagte er, dass Nachrichten oft auf Ex diskutiert werden und das kann dazu führen, dass Dass Drog auf bestehende Nachrichtenkanäle verweist. Wir arbeiten daran, dies zu verbessern, damit wir zuverlässig erfassen können, von wem diese Informationen auch stammen. Also das möchte man da schon einstricken. Warum ich das Zitat aber nenne, ist, weil der Urheber so interessant ist, ist nämlich Igor Babuschkin. Und für alle Superhakis da draußen ist es ein Name, über den wir öfter schon mal gesprochen haben, weil das einer der ersten Mitarbeiter war, die Elon Musk für XAI verpflichtet hat. Das ist ein Mensch, der, wie gesagt, interessante Personalie war, weil er früher auch mal bei OpenAI gearbeitet hat. Und früher, ganz früher mal beim CERN in Genf. Also ein Name, der durchaus weiß, wovon er spricht und was er da tut, der aber eben hier auch schon öfter aufgefallen ist. Was mich so ein bisschen zu der Frage bringt, wie viele Leute arbeiten denn da eigentlich bei XAI? Ja, gibt es da Zahlen zu? Weiß man das? Oder ist das eher so ein Firmengeheimnis, über das nicht gesprochen wird? Ich weiß das gerade nicht, Ad hoc. Man könnte das mal recherchieren, wahrscheinlich mit Hilfe von LinkedIn sogar ein bisschen herausfinden. Aber es gab ja durchaus auch schon Leute, die von Grog die Antwort bekommen haben, dass ChatGPT darauf leider keine Antwort geben darf. Das heißt, man weiß nicht so ganz genau, wie viel Grog tatsächlich in Grog steckt.

25:24 Alexander Waschkau

Nochmal kurz ein USB-Stift reingesteckt und beim Deckgang noch ein paar Daten kopiert. Schnell. Vielleicht muss er ganz, vielleicht nur ein API-Schlüssel. Vielleicht läuft es alles. Ja, oder so. Oder er war eh im Homeoffice. Dann ist es ja noch einfacher.

25:38 Gavin Karlmeier

Man muss aber dazu sagen, und Vorsicht, jetzt kommt die Überleitung, halt dich fest. Sitzt du, Alexander? Warte. Ich halte mich fest am Tisch. Dass XAA aber vielleicht weniger Mitarbeiter hat, als man soweit annehmen könnte, ist eine Art roter Faden, die sich durch das maskische Œuvre zieht. Denn es gibt jetzt Zahlen darüber, wie viele Menschen bei X eigentlich tatsächlich mit der Moderation befasst sind. Und zwar gibt es hier einen ganz schönen Bericht darüber, der sich auf den DSA-Report bezieht. Wir haben schon öfter über diese DA Transparency Reports gesprochen. Die EU verpflichtet Unternehmen jetzt dazu. mehrfach im Jahr, zweimal im Jahr ein paar Informationen darüber zu geben, wie man eigentlich das mit der Content-Moderation so hält, wie viele Leute da arbeiten, wie viele NutzerInnen man hat. Und es gibt hier so eine kleine spannende Zahl. Und zwar hat nach diesem DSA Transparency Report X 111. 400. 000 Nutzerinnen und Nutzer in der EU. Wir wissen nicht genau, wie aktiv die sind. Aber nur 1. 849 Menschen, die sich mit Content Moderation beschäftigen. Wenn ich da jetzt mal was anderes daneben lege, zum Beispiel Meta, die 264 Millionen Nutzerinnen und Nutzer in der EU haben, aber 15. 000 Menschen, die sich mit Content Moderation beschäftigen, Muss man schon sagen, das ist ein ziemlich großer Unterschied. Definitiv.

26:58 Alexander Waschkau

Und TikTok hast du hier in der Tabelle ja auch drin mit 142 Millionen? Nahezu Vergleich bei diesen großen Zahlen und die haben 6287 Moderatoren, also mindestens das Dreifache bei ungefähr der gleichen Menge bei TikTok. Krass, also das wird ordentlich nach unten gefahren, ganz offensichtlich bei Axe. Aber auch das war ja bekannt. Keine Moderation, keine Blockfunktionen. Und eine AI, die die News demnächst verwaltet. Exakt. Klingt super.

27:32 Gavin Karlmeier

Das sind Zahlen, die hat Social Media Today gesammelt. Und die haben vor allem mal einen ganz spannenden Schlüssel errechnet. Die haben nämlich mal so eine Art Verhältnismäßigkeit aufgestellt. Also wie viele Leute pro Nutzer gibt es eigentlich, die die Moderation übernehmen? Die haben ja gesagt, per Meta ist es 1 zu 200. 000, wenn man aber mitrechnet. dass es diese 15. 000 Moderationsmenschen, diese Inhaltsprüfer, dass die weltweit agieren und dass sie im Zweifel auf drei Milliarden Nutzer und Nutzerinnen zugreifen müssen. Und da müsst ihr bei 1 zu 200. 000 Dazu kommen aber noch weitere 25. 000 bei Meter, die nur für die Sicherheit angestellt sind. Das heißt, wir reden eigentlich über 40. 000. Meter ist er aber so transparent und sagt er aber: Inhalt macht nur 15. 000 Wenn du das aber mal anders rechnest und die Werte nimmst, die hier Meta selber gibt, nämlich diese 15. 000 zu den 264 Millionen, dann kommst du auf 1 zu 17. 600. Die nur Inhalt machen. Bei TikTok ist das 1 zu 22. 586 und bei X sind das eben 1 zu 60. 249. Das heißt, auf 60. 000 Leute kommt ein Mensch, der die Moderation dort übernimmt bei X und das ist ein Wert. Als selbst vom Bauchgefühl her ist das deutlich zu schlecht

28:46 Alexander Waschkau

Definitiv, wobei ja auch schon 1 zu 17. 000 als bester Wert bei Meta, ich meine, auch das ist schwierig und ihr habt ja hier auch mehrfach schon ein paar Hakenlangen darüber gesprochen, dass die Leute auch nicht wirklich gut unterstützt werden in vielen Bereichen. Also das ist schon etwas, wo alle sparen, aber bei Ex halt dann nochmal mehr. Und ich finde, man sieht es auch.

29:12 Gavin Karlmeier

Klar, man merkt es tatsächlich. Klar. Und also wir merken, es ist ja reihenweise. Und da bringt es auch nichts, dass es irgendwelche KI Systeme und Algorithmen gibt, die halt zumindest die Sichtbarkeit ausblenden oder reduzieren, weil das löst kein Problem. Nee, definitiv nicht. Was aber bei Exit weiterhin auch kommt und das ist es noch nicht Funktion und Emotion, aber es ist also Wenn du mich sehen könntest, meine Hand ist an der Wundenstelle, an der Stirn, wo die Hand jede dreimal die Woche gegenschlägt. Immer über Haken dran, wenn ich über Ex-Veränderungen in der Funktion spreche. Und zwar habe ich ja schon mal hier darüber gesprochen, dass sich die UI von X ändern wird, dass es eigentlich nicht mehr so sein wird, dass da ein Herzchen und ein Retreat-Button unter den Postings zu sehen ist, sondern es werden eigentlich nur noch die Postings untereinander zu sehen sein. Und wenn man auf diesen Tweet aber jetzt länger gedrückt hält, dann öffnet sich so ein Rad auf der rechten Bildschirmseite. bei dem du halt Like und Reposten auswählen kannst. Und also du kannst mir doch nicht erzählen, dass das irgendjemand tun wird. Also es öffnet sich wirklich so ein wie so ein Fächer. Wenn du gedrückt hältst und dann kommen da so 8 Buttons, dazu gehört Like, Repost, Reply, Share, Bookmark. Und also, das wird jetzt kommen bei X.

30:22 Alexander Waschkau

Und vor allen Dingen ist es gibt dann auch einen More Action Button, der hier in diesem Video, dieser Einspieler, ja gar nicht gezeigt wird. Mir ist ja Angst, Banke, was passiert, was kommt da noch alles? Ich meine, gut, wenn er die Everything App bauen möchte, werden wir wahrscheinlich immer so einen ganzen Full Circle haben an Anwendungen. Dann kannst du darüber auch deine Bankgeschäfte und so machen. Aber bei jedem Tweet kannst du in jedem Tweet sagen, oh, ich zahle ihm meine Miete.

30:47 Gavin Karlmeier

Ja, genau.

30:48 Alexander Waschkau

Oder mach einen Friseurtermin oder einen Zahnamtstermin oder was auch immer ihm da ja so vorschwebt, wie das ja in anderen sympathischen, autokratischen Staaten ja auch schon der Fall ist. Ja, ganz schlimm. Also ich sehe es jetzt gerade auch, diese Animation, diese Vorschau.

31:03 Gavin Karlmeier

Ich packe den Post von Mad Navera mal in die Shownotes. Weil das muss man gesehen haben. Das ist sowas von fummelig.

31:11 Alexander Waschkau

Vor allem auch so für ältere Menschen mit fast 50 wie mich. Das kann ich doch gar nicht mehr bedienen.

31:17 Gavin Karlmeier

Das wird das neue Ex.

31:20 Alexander Waschkau

Super. Kommen wir zu TikTok. Bist du bei TikTok? Hast du TikTok? Ich bin bei TikTok, ich habe einen Account und ich glaube, ich habe drei Videos hochgeladen.

31:32 Gavin Karlmeier

Insofern entscheide du bitte, ob ich bei TikTok bin. Das kann ich davon nicht ableiten, aber die spannende Frage ist ja, ob du tanzt bei TikTok. Äh, nein. Schade. Dann wird dich diese Nachricht, glaube ich, nicht bewegen. TikTok irgendwie. Ja. Aber entschuldige, mach mal. TikTok und die Universal Music Group haben eine neue Lizenzvereinbarung geschlossen. Das heißt, es gibt jetzt einen Deal, mit dem es möglich sein wird, auch wieder die bei Universal unter Vertrag stehenden Künstlerinnen und Künstler in TikTok-Videos. einzubauen. Das war jetzt lange nicht möglich. Der Knackpunkt bei dieser Vertragsschließung war, wie TikTok eigentlich mit KI-generierten Inhalten umgeht. die die Rechte von Universal verletzen könnten. Offenbar ist man sich da einig geworden. Wie genau weiß man aber nicht. Nur steht in der Pressemitteilung, dass die Rechte der Künstlerinnen und Künstler respektiert werden und Videos entfernt werden, die Rechte verletzen.

32:27 Alexander Waschkau

Ja, und es verdienen jetzt auch wieder Menschen Geld über TikTok. Das ist ja auch ganz schön. Zumindest diese kleinen Anteile, die ihn Universal dann ja lässt an ihrer eigenen Musik. Ja, also erstmal ja eine gute Geschichte. Nach dem großen Drama, dass die Musik rausgezogen worden ist, hat man sich ja so zwei Monate in den Videos da. Beschäftigt, dass es keine Musik mehr gibt. Und jetzt kann man sich dann also wieder zwei Monate Content generieren, dass es jetzt wieder Musik gibt. Also insofern ist das ja auch sehr hilfreich für die Plattform. Also hat es mich insofern betroffen, weil ich das natürlich mitbekommen habe, diesen Deal und dann wie viele TikToker und Tech-TikToker und Musiker und was es alles gab.

33:08 Gavin Karlmeier

TikTok ist ja ein geiles Wort.

33:10 Alexander Waschkau

Ja, oder? Habe ich mir gerade ausgedacht. Das sind immer die Leute, die in so einem sehr wohl beleuchteten Büro sitzen, so mit warmem Licht und die dann immer so Tech News über TikTok verteilen. Sollte ich das tun, meinst du? Ich weiß es nicht, machst du das nicht schon? Nee, gar nicht. Dann wird es Zeit. Ich meine, red doch mal mit der CT. Vielleicht investieren die so ein bisschen auch noch in dein Studio, dass du das dann auch mit Bild machen kannst.

33:36 Gavin Karlmeier

Ich habe tatsächlich mal überlegt, ob den nicht mal irgendwann, ne, jetzt mal, also, ob ich nicht, also weil das Ding ist, die Software, mit der wir hier Haken dann immer remote aufnehmen, die unterstützt auch, dass man das Video einfach mitlaufen lässt. Und wenn ich so Podcast-Videos im Netz sehe, das muss nicht TikTok sein, egal wo, die sehen immer nicht so geil aus, ob ich das nicht einfach mal mitlaufen lasse. Ja, also das ist ja auch. Und du bist ja zum Beispiel, Alexander, du bist ja A, Streaming gewohnt und B ein schöner Mann. Also wir könnten das ja machen. Vielen Dank für beides.

34:06 Alexander Waschkau

Ich weiß, muss heute Abend überlegen, was ich mich mehr freue. Ja, könnte man machen. Also das ist Und dann gibt es ja noch von, ich glaube, Adobe, die haben ja auch so eine KI entwickelt, die ja sozusagen auch noch auswählt, welches Bild gezeigt wird. Also im Grunde genommen, das schneidet ja in den meisten Fällen gar keiner mehr, sondern da werden drei Kameras hingestellt, das Zeug wird Adobe reingefüllt Und dann macht Adobe mit einer KI die Kameraführung bei diesen statischen Podcasts, wo zwei Leute sich unterhalten. Es gibt eine totale, eine Kamera auf Person A und eine Kamera auf Person B. Da hat man sich ja schon den Cutter gespart und das Ding gerendert dann am Ende ein Video raus mit Kamerawechseln. Könnte man machen. für Haken dran lustig. Ich finde es vor allen Dingen lustig, so wie jetzt bei deiner letzten Episode, wenn du am Flughafen sitzt und da irgendwelche Leute verhaftet werden im Hintergrund und so. Das hätte einen echt Mehrwert, glaube ich, für das Produkt.

35:02 Gavin Karlmeier

Da muss ich mich auch entschuldigen, die Lärmkulisse in der letzten Episode war, glaube ich, unerträglich

35:08 Alexander Waschkau

Ich finde das ja gar nicht so schlimm, sondern das zeigt ja wirklich, dass du wirklich unter Einsatz deines Lebens deine Beliease-Termine einhalten möchtest. Und wenn man dann noch die Bildinformationen dazu hast, wie du wahrscheinlich irgendwo Mit einer Jacke über dem Kopf, damit der Ton auch gut klingt, irgendwo in der Ecke in so einem Flughafen rumsitzt. Das könnte ja so ganz lustig sein.

35:27 Gavin Karlmeier

Ja, ich denke aber drüber nach. Wir haben ja auch bald die 300. Folge. Vielleicht machen wir dann irgendwie ein Video dazu. Ich höre, denk mal drüber nach. Und dann wirst du auch gefilmt, Alexander. Musst du dir doch wieder was anziehen.

35:40 Alexander Waschkau

Dann muss es aber die Premierenfolge auch sein. Dann sonst nicht, dass du die mit Tommy machst, weil dann bin ich so weit hinten, das kann ich nie wieder einholen.

35:48 Gavin Karlmeier

Ich guck mal, guck mal, was ich tun kann. Eine Meldung habe ich noch. Bevor wir in die Funktion und Emotionen gehen. Und zwar geht es um eine Website, die viele von euch vielleicht schon draußen genutzt haben, und zwar ArchiveToday. Das ist nicht zu verwechseln mit Archive. org, dieser Wayback-Machine im Internet, sondern Archive Today Erzählt, dass es eigentlich archiviert und dass du Inhalte im Internet dort archivierst. De facto ist es so, du fügst dort einen Link ein, der eine Paywall hat und kannst diese Paywall damit umgehen So, und jetzt gibt es den Bluesky-Account und Karoshi. Und diese Person hat sich mal angeschaut, was da eigentlich passiert, wenn man dort einen Link. . einfügt und damit die Paywall umgeht. Und zwar kann man das mit vielen gängigen, bezahlpflichtigen deutschen Newsportalen machen, schreibt sie oder er. Schreibt aber dazu, man bekommt den Artikel aber nicht im Original, sondern in einer Version, in der gleich am Anfang Code von mail. ru nachgeladen wird, ohne Cookie Barrena oder ohne irgendeine Warnung. In dem nachgeladenen Code sieht man auf den ersten Blick, dass ihr von da an getrackt werdet. Was noch versucht wird, nachzuladen, habe ich nicht geprüft, aber es werden dynamisch mehr Dateien erzeugt. Das heißt, der Browser generiert sozusagen Tracking-Code, der dann auf in Russland gehostete Domains hinweist. Und das mit Cookies, die sozusagen bei dir im Browser liegen, obwohl du nur über diese Website eigentlich Artikel öffnen wolltest. Also der Hinweis darauf, die nicht mehr zu benutzen und diese da besser nicht mehr drauf zu klicken, den gebe ich gerne mal an der Stelle weiter. Weil, also es ist jetzt nicht in erster Linie direkt ein Social Media Inhalt, aber ich glaube für viele Leute, die hatten dann hören von Interesse. Ich finde das hochspannend.

37:24 Alexander Waschkau

Ich habe jetzt mal gerade parallel geguckt. Ich nutze das und muss da also offensichtlich umdenken, denn wir haben ja bei Huxilla häufig, oder versuchen wir, alles, was wir so recherchieren, mit Quellen zu belegen. Und dazu gehören mitunter natürlich auch Artikel, die hinter Paywall sind. Und wenn es dann die schon archiviert gibt, dann neige ich oder habe ich in der Vergangenheit auch mal dazu geneigt. genau diese Plattform zu benutzen, wenn nicht damit aber die UserInnen, die über Huxela da draufklicken, ja russische Spionage im Zweifelsfall oder was auch immer da natürlich an dem Hintergrund läuft. Aussetze, dann muss ich das dringend nochmal überdenken. Das ist ein wichtiger und spannender Hinweis, der mich Ja, betrifft auch. Also da werde ich nochmal an unsere Homepage auch dran gehen müssen. Könnte erklären, warum das bei mir persönlich gar nicht so gut funktioniert, weil ich habe einen Birnkiller, der da, glaube ich, aufpasst und der viele, der oft einfach sperrt. Ich kann selber die Artikel gar nicht anklicken bei mir. Aber jetzt weiß ich vielleicht warum.

38:23 Gavin Karlmeier

Hier, schicke ich mal den Link, bei mir geht es nicht. Viel Spaß. So, Augenblick.

38:34 Alexander Waschkau

Funktionen und Emotionen. Bin sehr froh, dass das nicht Siri ist.

38:41 Gavin Karlmeier

Nee, das ist das ist Siri, bevor wir Siri hatten, hieß Dennis.

38:46 Alexander Waschkau

Ja, also ich fände das jetzt ganz grässlich, wenn das da umgestellt worden wäre.

38:50 Gavin Karlmeier

Nein, das geht nicht. Nein, nein, das ist unmöglich. Ich konnte aber auch das Intro nicht von Dennis sprechen lassen, weil wenn Dennis dann hier ist, dann ist ja auch komisch. Ja, verstehe ich. Also ich habe da schon viele Gedanken reingesteckt. Und ich muss auch dazu sagen, dass ich ein Intro ja schon so seit Folge 4 haben möchte. Und dann das auch öfter mal schon so. naja, so für mich zumindest angefangen habe, aber nie so einen Anlass hatte. Dann gab es den Anlass, als ich dann die ersten Folgen ohne Dennis gemacht habe. Dann ging das aber alles schneller, als ich dachte, weil ich dachte, es muss jetzt mal, der gab irgendwie so viele Nachrichten, dachte ich, fang jetzt einfach an. Und dann war es wieder zu spät. Und jetzt war so ein Moment.

39:23 Alexander Waschkau

Ist aber für eine Community auch spannend, weil wir sind ja mit alten Jingles gestartet. Da war es noch Huxilla, der skeptische Podcast aus Münster. Dann sind wir nach Hamburg gezogen und haben ein neues Sounddesign bekommen für die Jingles. Das war nicht nur, dass er jetzt kam aus Hamburg, sondern dann wurde auch die Musik verändert. Das hat sehr viele Leute bewegt. Und als wir jetzt dann hier nach Aschkirchen in Oberbayern gezogen sind, war es dann noch der skeptische Podcast und dann ging es nicht mehr weiter. Und damit war das Community Engagement sehr groß. Also immer bei den Veränderungen von Anfangsmusiken oder Jingeln Ist die Community plötzlich wieder sehr aktiv und sehr wach. Also, wenn du mal das Gefühl hast, du kriegst nicht mehr genug Feedback, dann ändere einfach irgendwas. Und zack, hast du wieder Engagement drin. Also von einem alten Podcasterhasen. Funktioniert immer.

40:09 Gavin Karlmeier

Geil. Ja, ich würde mich erstmal freuen, wenn die Community jetzt gerade mal einen Moment nimmt und sich mal Gedanken macht, ob sie das mit den Videos ganz gut findet. einfach gerne als ähm einfach als Spotify-Kommentar in den Discord-Channel, den ihr alle auf hakendran. org findet oder als E-Mail an hakendran. Anstandundkrawall. de oder per Instagram an mich oder was auch immer. Alles geht. Oder, oh, und das wollte ich auch noch sagen. Mir ist das aufgefallen. Jetzt, wo wir gerade hier in diesem kleinen Werbeblock sind. Alexander, hast du noch einen Moment, dass ich ein bisschen Werbung mache, bevor wir hier mit der Ruppel kommen? Für dich immer, Gewinn. Mir ist aufgefallen, dass seit Monaten keine Apple-Podcast-Rezensionen mehr geschrieben wurden. Und die vorletzte, die drin stand, war unterirdisch, schlecht, katastrophal. Und dachte, vielleicht kann man das mal, also das steht da so. Und dachte, wenn jemand mal gerade einen Moment hat, schreib doch mal was. Ich würde mich freuen. So, Werbung Ende. War das zu viel, Alexander?

41:04 Alexander Waschkau

Nein, ich finde, das ist völlig angemessen.

41:07 Gavin Karlmeier

Okay. Dann fangen wir an mit Funktionen und Emotionen. Und zwar die Funktion, dass der Nachrichtenpowered bei Grog AI, über die wir eben gesprochen haben, diese News, jetzt für Premium Subscriber im Web und bei iOS angezeigt werden. Wird jetzt langsam schon ausgerollt. Das heißt, es gibt erste Leute, die diese Nachrichten zusammenfassung jetzt auch tatsächlich sehen.

41:29 Alexander Waschkau

Ja, gut. Die, die das, die, die das abonniert haben, werden das sicherlich sehr, sehr gut finden. Ich glaube, eines haben wir dazu schon gesagt.

41:40 Gavin Karlmeier

Dann, wenn du eine Community Note zu einem Bild schreibst, die jemand. dass jemand getwittert hat, dann wird diese Community Note auch unter alle anderen Bilder, die identisch sind, gebappt. Also wenn jemand dasselbe Bild woanders postet, wird dort. Dasselbe, dieselbe Community Note drunter geschrieben. Es gibt da jetzt eine Verbesserung, dass es jetzt bei 30% mehr Bildern passiert, weil es. . mal wieder die KI möglich, macht auch bearbeitete Fotos zu erkennen. Naja, KI, I don't know. Es ist aber auch so, dass es jetzt die Möglichkeit gibt, wenn du auf die Notizdetails klickst, dass du siehst, unter wie vielen Postings diese Community Node eigentlich angezeigt wird.

42:18 Alexander Waschkau

Also das Ding ist, dass diese grundsätzliche Idee gar nicht schlecht finde. Das Problem ist aber, mit manipulierten Bildern oder KI-generierten Bildern umzugehen. Wird sich so nicht lösen lassen, sondern der Weg, das habt ihr ja auch schon besprochen, und da bin ich auch der Überzeugung, wird sein, dass wir demnächst sehen, wenn es ein echtes Foto ist, weil es mit irgendeiner Art von digitalen Wasserzeichen versehen ist und eben dann nicht manipuliert ist. Und wenn es eben nicht zuverlässig funktioniert, und das kann es ja nicht in so einem System, da können auch immer Dinge durchrutschen. Bleibt ja am Ende die Prüfung der Authentizität von Bildern dann doch wieder beim User. Und ich habe so ein wenig die Sorge, dass Das erleben wir immer wieder und du ja auch. Du machst ja solche Workshops. Wenn man Menschen erklärt, dass es eine Bildersuche gibt und man mal schauen kann, gibt es das Bild in einem anderen Kontext. Ist das Bild wirklich neu oder ist es vielleicht schon zehn Jahre alt? dass da immer noch Menschen sind, die überrascht sind und dann sagen, ach, das wusste ich gar nicht, dass man das machen kann. Und wenn man jetzt mit viel Marketing trarar so eine Funktion ausrollt und Also es gibt so ein falsches Gefühl von Sicherheit im Zweifelsfall. Wobei eben die grundsätzliche Idee per se habe ich eine, also finde ich ja erstmal positiv, aber das Unternehmen, die Menschen, die das machen Da ist halt null Vertrauen A drin und B glaube ich auch, dass es nicht möglich sein wird, das wirklich verlässlich umzusetzen. Das wird nicht gehen.

43:45 Gavin Karlmeier

Ja, glaube ich. Guter Punkt mit der falschen Verlässlichkeit. Es gibt ein Tool übrigens, das habe ich hier glaube ich schon mal empfohlen. Ich werde nicht müde, das immer mal wieder zu nennen. Es gibt pimiseyes. com. Ich weiß nicht, ob du es kennst. Das ist eine Rückwärtssuche, die aber KI gestützt ist. Und es ist möglich, dass du dort ein Bild von dir machst, einfach ein Selfie mit dem Handy. Und dann findet der alle Bilder von dir, die öffentlich im Internet rumliegen. Und das Spannende ist aber, dass es anders als bei Google echt Bilder findet, also so Partyfotos aus einer Bildergalerie von 150 Fotos. Irgendwie Bild 67 bin ich dann und das wird mir dann angezeigt. Also es ist wahnsinnig akkurat in den Inhalten, die es findet. Also wirklich krass.

44:29 Alexander Waschkau

Vielleicht noch einsatz, weil es ja hier im Wesentlichen auch um die Community Notes ging. Da bin ich gerade so ein bisschen drüber geburgelt. Das finde ich ja als Konzept nach wie vor ein sehr gutes Konzept. Nach wie vor, aber wir wissen ja die Probleme.

44:39 Gavin Karlmeier

Um Excel. Stimme ich zu. Kommen wir zu Instagram. Es gibt neue Sticker auch in Deutschland. Ich habe am Wochenende schon einen ausprobiert und zwar, ich fange hinten an. Also es gibt jetzt Cutouts, du kannst eigene Sticker in der Story erstellen. Sticker sind die Sachen, mit denen man in den Storys, die Storys anreichern kann. Kannst du eigene Sticker erstellen. Es gibt jetzt ein Feature, das heißt Enthüllen. Da kann ich, also ich poste eine Story und sie ist erstmal geblurrt komplett. Und damit die Menschen sehen können, was sich dorthin verbirgt, müssen sie mir über den Button eine DM schicken. was so für Engagement ein wahnsinnig spannendes Feature ist. Das habe ich ausprobiert am Wochenende. Und ich hatte das Gefühl, dass das weniger Leute gesehen haben als Storys, die das Feature nicht haben. Was für eine neue Funktion ungewöhnlich ist, aber so ist es halt. Die Leute haben viel verpasst, die es nicht gesehen sind, die nicht auf die Idee machen. Dann ein Sticker, der Polaroid heißt, da musst du schütteln, um das Geblurte zu revealen, sozusagen

45:42 Alexander Waschkau

Weiß denn die Jugend heute noch, was ein Polaroid ist? Es gibt die digitalen ja wieder obwohl, die gibt es langsam wieder, stimmt. Die haben es ja wieder aufleben lassen mit Digitalkameras.

45:50 Gavin Karlmeier

Ich glaube, man versucht das dadurch an die Jugend wieder heranzutragen. Dann gibt es einen Du bist dran-Musiksticker, also dass du quasi jetzt auch Musik in diese in diese Sticker packst. die Leute immer weiterschicken, die so viral gehen sollen. Und es gibt einen Neunziger, der jetzt in den USA erstmal gescreenshottet wurde, bei dem noch nicht klar ist, was er kann, mit dem Namen Imagine Me. Mhm.

46:13 Alexander Waschkau

Ja, das sind die Neunziger. Ja, also ich hab eigentlich auf der Agenda für 2024 mich mal mit den Instagram-Funktionen ein bisschen ausführlicher zu beschäftigen. Ich weiß, wie ein Text geht und ich weiß, wie ich da so ein GIF nochmal drüberlegen kann und bin da aber ansonsten ein ziemlicher Dau, wenn es darum geht, Instagram-Werbung zu betreiben. Insofern, ja, das ist für die Leute, die es vielen nutzen, vielleicht spannend. Also ich habe keine negativen Emotionen gegenüber neuen Spielereien, die Leute an der Plattform binden. Das ist die Aufgabe der Plattform, das zu tun. Und ich warte halt nur darauf, dass ich auch bei Instagram demnächst meine Bankgeschäfte machen kann. Dann wird's wieder spannend, finde ich.

46:54 Gavin Karlmeier

Ich hoffe übrigens, dass du weißt, wie viele Reaktionen du bekommst, weil du gerade Jiff gesagt hast.

46:59 Alexander Waschkau

Weil es richtig ist. Ja. Der Erfinder hat gesagt, es heißt Chip. Bitte schreib mir nicht bitte. Liebes Juli Dest. Der die oder das Chip? Es müsste im Deutschen, glaube ich, weil es eine sachliche Geschichte ist, eigentlich das Gift sein. Aber englische Begriffe mit Deutschen, um Gottes Willen. Mach bitte. Die GIF. Die GIF, sagst du. Ja. Die GIF-Animation zum Beispiel. Ich würde sagen, liebe Kinder, die das hört, guck mal, der Gavin sagt die GIF und hat jetzt ein Produkt bei der CT platziert. Alles ist möglich im Leben.

47:39 Gavin Karlmeier

Sagt der, der das Gif sagt. Wenn du mir sagst, hast du das Chif gesehen, ich wüsste nicht, was du meinst. Doch, weil du dich auskennst im Netz.

47:48 Alexander Waschkau

Du bist ja so ein Auskenner. Du lachst dann heimlich über mich, wenn wir nicht mehr miteinander reden arbeiten.

47:53 Gavin Karlmeier

Ich lache gar nicht. Ich würde niemals heimlich über dich lachen. Dann tut es ja auch mehr weh, wenn du mich ankst. Bei Instagram Reels wird jetzt eine neue Metrik eingeführt und zwar wie viele Accounts du mit einem Reel erreicht hast und. wie viele Real-Accounts du üblicherweise mit deinen Reels erreichst. Also diese Verhältnismäßigkeit Average of Recent Reels wird jetzt mit platziert in den Statistiken für Reels.

48:21 Alexander Waschkau

Passt so mein Jahresplan. Ich glaube, ich habe bisher sechs Reels in meinem Leben erzeugt auf Instagram. Vielleicht ist das dann mal, wenn ich Ende des Jahres alles mit Stickern voll knalle und Reels mache, total hilfreich. Ich sehe da noch eine Influencer Karriere vor.

48:34 Gavin Karlmeier

Den Lost Follower, an die ich dann habe. Dann zeigt Instagram jetzt prominent an, wenn Accounts, denen man folgt, einen Post geliked haben. Und zwar damit, dass ein großer Kopf dieses Accounts in dem Post der Person angezeigt wird. Also der Person, die man kennt, die den Post giked hat. Ich finde es wahnsinnig unnötig. Sag ich direkt dazu.

48:59 Alexander Waschkau

Ja, also du hast jetzt natürlich hier so Promi-Beispiele gepostet und was ich den Namen nennen will. Vielleicht ist das für einige irgendwie. Ein besonderes Vergnügen, dass dann ein, wie auch immer, für sich definierter Promi was liked. Ansonsten, wenn das wirklich bei generellen Postings immer passiert. fände ich das auch ziemlich drüber.

49:17 Gavin Karlmeier

Das ist übrigens nicht mein Beispiel, sondern das Beispiel von Falk Gruner, der das bei Threats gepostet hat. Also ich habe mir das nicht ausgesucht.

49:26 Alexander Waschkau

Ist ja auch völlig in Ordnung. Also, wenn ich jetzt irgendwie keiner Fußballfan bin und Thomas Müller leicht irgendwas auf Instagram von mir und ich finde das dann super okay, aber wenn das jetzt so random passiert drüber bin ich bei dir.

49:40 Gavin Karlmeier

Nervt eher. Dann sind bei Instagram jetzt die Storys bei vielen Leuten schon nicht mehr so kleine Bubbles oben am Bildschirmrand, sondern ausgewachsene Rechtecke. Hochkante Rechtecke sind genauso aus wie bei Facebook die Storys oben. Also wirklich nehmen so ein guter Viertel des Bildschirms ein, würde ich sagen, und sind halt echt so rechteckige Kästen. Die Storys darstellen.

50:03 Alexander Waschkau

Wie sperrt man eigentlich Updates in Apps auf Fire? Ich finde das nicht schlecht.

50:10 Gavin Karlmeier

Ich finde es nicht schlecht. Ich werde mich auch daran gewöhnen. Also es bleibt ja keine Wahl. Dann führt Instagram eine Funktion ein, die heißt Clear Mode. Du kannst dir also Reels angucken, ohne dass unten steht, wer es gepostet hat, was da drunter steht, wer es geliked hat, bla bla bla. Also ohne die ganzen Verpackungselemente sozusagen.

50:30 Alexander Waschkau

Nachdem ich jetzt gelernt habe, wie ich es bei TikTok ausblenden kann, finde ich es eigentlich ganz praktisch, weil manchmal kann man was nicht erkennen. Also insofern, es gibt dafür, glaube ich, einen sinnvollen Use Case.

50:42 Gavin Karlmeier

Wenn du dann ein lustiges Reel siehst, das dir gefällt und du mir das schickst, dann gibt es jetzt die Möglichkeit, nicht nur mir das direkt zu schicken als DM, sondern neben dem Share-Button gibt es jetzt einen anderen Button und der heißt Meme It So wird es, glaube ich, gerufen. Meme It. Steht dann da. Und dann hast du die Möglichkeit, auf dieses Reel einen Text zu setzen, der mir dann angezeigt wird, wenn ich das Video gucke.

51:05 Alexander Waschkau

Da habe ich die Befürchtung, wenn das kommt, dass ich das benutzen würde. Weil es gibt so Dinge, die finde ich unfassbar lustig und das muss ich den Leuten schicken und muss ihnen auch schreiben, warum das unfassbar lustig ist. Und dann schreibst du einen Text drauf. Ich, wenn ich dich sehe. Ja, zum Beispiel. Genau. Ja. Ja. Finde ich witzig. Also Instagram ja. Ich glaube, es ist, ich bin nicht mehr die Zielgruppe für solche Dinge, aber ich verstehe, warum sie es tun und finde es okay.

51:31 Gavin Karlmeier

Ja, ich finde das auch gut. Ich finde, das ist ein cleverer Case und das kann auch Spaß machen, sowas. Also, das ist irgendwie witzig. Instagram und Facebook Führt einen Button ein, mit dem du bei jedem Inhalt, den du hochlädst, sagen kannst, dass da KI-generierte Inhalte bei sind. Also bei einem Facebook-Post, bei einer Instagram-Story, bei einem Reel, wo auch immer. Und dann wird das klein angezeigt mit Hilfe von Riesenhaker. Bitte? Jetzt warst du gerade kurz weg. Ich hab da damit, da wird ein Button und dann warst du weg. Ein Button, auf dem draufsteht, das hören die Leute, ich schneide hier nichts raus, ein Button, auf dem draufsteht, dass ein Inhalt mit Hilfe von KI generiert wurde.

52:11 Alexander Waschkau

Ja, es ist sinnvoll, führt im Zweifelsfall zu Diskussionen, weil natürlich die Nutzung von AI. bei kreativen Menschen sehr, sehr umstritten ist, nachvollziehbarerweise und wir so eine rechte Lage haben, die das offen lässt. Aber im Grundsatz, ja, finde ich es okay, dass man das labelt, dass es mit AI generiert wurde.

52:34 Gavin Karlmeier

Dann gibt es jetzt bei Facebook eine neue Funktion für Leute, die Meta Verified abgeschlossen haben, also die, die sich einen blauen Haken gekauft haben. Und zwar kannst du dort einschalten, dass du in Suchergebnissen weiter oben angezeigt wirst. Und B auch vorgeschlagen wirst, wenn Leuten Meta Verified als Feature vorgeschlagen wird. Also dass gesagt wird, hier guck mal, der Alexander, der hat es doch auch gemacht. So, und das kannst du ein- und ausschalten, aber.

53:01 Alexander Waschkau

Ja, also habe ich keine Emotionen zu. Ich habe mir Da schon mal drüber nachgedacht, ob das jetzt für Huxela, weil wir da haben ja auch einen dezidierten Podcast Account, ob das da Sinn macht. Du hast ja, glaube ich, hier den Haken auch schon Oder hast den schon länger, oder?

53:15 Gavin Karlmeier

Ich hab den schon länger und ich hab den aber nicht gekauft, ja.

53:17 Alexander Waschkau

Okay. Ja. Ja, Sichtbarkeit erhöhen. Ich meine, das ist ja sowieso das, wo die Richtung hingeht letztendlich und dass die natürlich dann Werbung mit dir machen, ist dann wieder nicht so nett. Aber durch einen gekauften Haken eine höhere Sichtbarkeit zu haben, kann hilfreich sein. Bin ich unentschlossen emotional.

53:41 Gavin Karlmeier

Ich finde das krass, weil das eins der Features ist, die Twitter für mich kaputt gemacht haben, dass Leute sich sozusagen. . Also wir reden hier nur über eine höhere Sichtbarkeit in Suchergebnissen. So, das ist ein Unterschied zu höheren Sichtbarkeit in Kommentaren. Aber ich finde es trotzdem schon einen Paradigmenwechsel. weg von, du kaufst dir nur einen blauen Haken und hast ein bisschen mehr Support zu, du veränderst die komplette Wahrnehmung deines Accounts auf diesem Netzwerk. Und das finde ich schon besonders.

54:14 Alexander Waschkau

Ja, also ich fände es schöner, wenn es nicht so wäre, wenn ich jetzt darüber nachdenke, dass wir natürlich, wenn ich jetzt auf uns als Podcaster schaue und alle Podcaster kaufen sich den Haken und dann sieht man Keiner mehr deinen Podcast und vor allen Dingen themenähnliche Podcasts, dann bist du ja irgendwann gezwungen, das auch zu kaufen. Und das ist so ein wenig, ja, das ist so die Marktwirtschaft, die dich zwingt, Dinge zu tun, die du eigentlich nicht tun möchtest.

54:37 Gavin Karlmeier

Ja, nur geht es ja, wie gesagt, erstmal um die Suchergebnisse. Würde also bedeuten, wenn es acht Alexanders gibt, die das tun, finden Leute, die mit dir potenziell befreundet sind, dich nicht mehr, wenn sie nur Alexander eingeben. Und das finde ich ein bisschen ärgerlich. Und dieses andere Feature ist halt, dass es offenbar einen eigenen Meta-Verified-Feed gibt und dort eben Leute angezeigt werden. Und das kannst du dann eben aber auch ausschalten. Okay.

55:03 Alexander Waschkau

Ja. Also ja, es ist halt, die die Plattformen wollen Geld verdienen und Das ist ja bei Facebook selber schon lange auch so. Und das wird eher mehr als weniger werden, glaube ich. Weil irgendwo muss ja die Wertschöpfung stattfinden. Gut, finde ich es nicht. Die Frage ist, was ist die Alternative? Mehr Daten abschnorcheln und die Daten dann weiterverkaufen. Ja. Aber es verändert, so wie du es jetzt gerade beschrieben hast, stimme ich dir zu, das verändert natürlich sehr, sehr viel.

55:34 Gavin Karlmeier

Man muss dazu sagen, diese Alternative, das Problem ist halt, dass die damit ja nicht aufhören. Also es hört ja nicht auf, trotzdem ein werbegetriebenes Netjack zu sein.

55:42 Alexander Waschkau

Ja, das müsste einem verbunden sein, idealerweise.

55:45 Gavin Karlmeier

Dann hast du wieder Mehrwert. Genau, da stimme ich zu. Nur es ist halt, also früher hat man eben immer gesagt, wenn du nicht zahlst, bist du das Produkt. Jetzt sagt man, du bist das Produkt, aber du musst auch kannst auch noch dafür zahlen, wenn du willst. Und da bin ich dann, da habe ich dann auch ein bisschen, bin ich ein bisschen nicht begeistert von.

56:01 Alexander Waschkau

Ja, so ein bisschen, du bist das Produkt und wenn du aber jetzt vorne im Regal stehen willst oder auf Augenhöhe im Supermarkt, dann zahlst du aber sonst ständig ganz unten in die dunkle Ecke. Genau. Da bist du zwar auch mit drin, aber. Was übrigens in Supermärkten, glaube ich, genauso passiert. Das ist so, ja. Also die Strategie. Die günstigen Eigenmarken stehen in der Regel unten in Fußbodenähe und die teuren Marken stehen auf Augenhöhe, damit man sie auch schnell findet.

56:27 Gavin Karlmeier

Aber ganz ehrlich, finde ich Conflict. . Naja, komm, egal. Alexander, vielen Dank, dass du heute da warst. Es war mir ein großer Spaß. Ich hoffe, du kommst nochmal wieder, aber jetzt muss Tommy ja erstmal wiederkommen, damit ihr in eurem Wettkampf sozusagen nicht aufhört. Was musst du organisieren? Vielleicht kommt ihr einfach mal zusammen, das wäre ja auch mal was. Ich wünsche dir Und allen, die das hier hören, eine ganz wundervolle Woche, einen schönen Montag, einen schönen Start in diese Woche. Wir hören uns hier wieder am Mittwoch. Und bis dahin, passt auf euch auf und passt auf euch auf. Alles das, was du sagst, alles gute euch. Danke, tschüss. Tschüss.