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Folge 276 · 8. Mai 2024 · 48 Min.

Public Money, Public Code!

mit Markus Beckedahl

Was müsste eigentlich passieren, damit ein TikTok-Verbot auch in der EU möglich wird? Und wie kommt es, dass ARD und ZDF jetzt gemeinsame Sache in Richtung Open Source machen? Wie „huge“ ist Jack Dorseys Ausstieg bei Bluesky?

➡️ „Haken dran“ hat einen Discord-Chat, in dem sich zahlreiche Social Media-Menschen über alles austauschen, was sie lieben – und hassen. Mitmachen könnt ihr hier: ⁠http://www.hakendran.org⁠

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:05 Gavin Karlmeier

Hallo Markus. Hallo Dennis. Uiuiui, das gibt Ärger. Vor allem mit mir. Entschuldige mal. Aber ich sehe es hier nach, weil ich bin ja eh überrascht, dass du überhaupt jetzt noch Zeit findest, um mit mir diesen Podcast aufzunehmen, so kurz vor der Republika. Ja, das Programm ist zum Glück fast fertig.

00:27 Markus Beckedahl

Sozusagen noch kleine Kleinigkeiten ändern wir und bauen wir ein, aber so das große Ganze. Ist schon online unter re-publica.

00:37 Gavin Karlmeier

com auffindbar und durchlesbar. Ja, und also Dienstagabend zum Beispiel Haken dran kann ich sehr empfehlen. Soll irgendwie so ein netter Podcast sein. Gibt es irgendwelche Highlights, die du noch verraten kannst, die vielleicht auch noch nicht im Programm stehen? Nein, oder?

00:52 Markus Beckedahl

Naja, vielleicht hat man sie vielleicht noch nicht gefunden. Autre Teng, der war bis gerade taiwanesischer Digitalminister und Nerd. Also normalerweise sind Digitalminister keine Nerds, er war's. Das ist also ein spannender Gast, der schon mal vor drei Jahren zugeschaltet war. Wir haben zum Beispiel Brabhat Agaval, das ist der Head of Unit, der quasi in der EU-Kommission jetzt gegen die ganzen Plattformen vorgeht, nach dem Digital Services Act und mit dem ich darüber reden werde. wie das jetzt eigentlich alles abläuft und was jetzt mit TikTok ist und dergleichen. Und ja, wir haben verschiedene Podcaster, die Ja, bei uns dann auch ihre Podcasts vorstellen, wie so ein Social Media Podcast von der CT.

01:41 Gavin Karlmeier

Ja, ich bin gespannt, da werde ich hinkommen, glaube ich. Also ich werde da sein und es wird natürlich ein Meet <unk> Greet geben mit uns beiden auch. Man kann natürlich auch ein Foto mit uns beiden wünschen, wenn man es schafft, dich zu kriegen. Das ist ja manchmal gar nicht so einfach, aber ich habe gehört, je später der Abend, desto höher die Chance. Ja, deswegen habe ich euch extra auf den Arm gelegt. So, genau. Lass uns gerne einsteigen. Ich habe nämlich zwei Housekeeping-Meldungen, bevor wir so richtig ins Thema reingehen. Das eine ist, dass wir ja in der Folge vom Montag darüber gesprochen haben, dass Groc AI, also diese künstliche Intelligenz bot von Twitter, von X, von Elon Musk, dass der ja jetzt Nachrichten zusammenfasst und zwar nicht etwa auf Grundlage der tatsächlichen Nachrichten, sondern auf Grundlage der Tweets, die über diese Meldungen geschrieben werden und über diese Links geschrieben werden. Und eine dieser Meldungen war zum Beispiel, dass am Nachmittag des 6. Mai, also am Montagnachmittag, Die Meldung kam von Grog, dass Apple neue iPad-Modelle vorgestellt hat, zum Beispiel ein OLED, iPad Pro und ein iPad Air. Und das Spannende ist. Während wir das ja aufnehmen, ist diese Vorstellung tatsächlich gerade auch rum. . Das war sie zu dem Zeitpunkt aber nicht. Also es gab eigentlich noch keine Vorstellung von Apple. Interessant ist aber, Grog hatte tatsächlich recht, weil er sich komplett auf Gerüchte bezogen hat, offenbar. Das ist aber, zeigt aber, wo das Problem in dieser KI liegt, dass einfach so geschaut wird, was schreiben die Leute eigentlich so zum Thema. Das wird dann wohl die Nachricht sein.

03:06 Markus Beckedahl

Naja, aber das ist ja auch ein ganz einfaches Ding, weil die Gerüchte am ein oder zwei Tage vorher zu Apple-Modellen sind in der Regel so gut und wahrscheinlich auch in die Richtung schon so lanciert. Dass es eine Vorabberichterstattung gibt und dass es in der Regel auch darauf hinausläuft, dass es tatsächlich diese Modelle sind, die vorher gerichtet worden sind.

03:27 Gavin Karlmeier

Ja, ist so. Ich würde nur behaupten, dass diese Diese These, dass Apple neue iPad-Modelle bereits vorgestellt hat, einen Tag vor der Vorstellung einfach trotzdem gefährlich falsch ist. Also, das ist trotzdem keine nachrichtliche Zusammenfassung der Lage.

03:44 Markus Beckedahl

Spannend wäre aber auch zu gucken, welche Auswirkungen das auf die Börse hat. Wenn Echtzeit-Robotersysteme sozusagen die sozialen Medien durchforsten nach solchen Informationen und danach dann halt den Börsenwert einer Firma beeinflussen können, in diesem Fall Apple.

04:03 Gavin Karlmeier

Ja, klar. Aber glaubst du, dass Investorinnen und Investorinnen auf Grundlage von KI-Zusammenfassung von Nachrichten ihre Kaufentscheidungen treffen? Ich hoffe bitte nicht. Ich will es nicht ausschließen, aber ich hoffe bitte nicht.

04:16 Markus Beckedahl

Naja, das Problem ist, äh, diese Art von automatisierten Markt. Aktienhandel, da sind Investoren eigentlich gar nicht mehr händisch mit beschäftigt, sondern das sind einfach algorithmische Entscheidungssysteme, die selbstständig diese Entscheidungen treffen und die natürlich auch dann Ja, quasi Systeme vorfinden, die sehr bespielbar sind, ne. Also man kann davon ausgehen, dass der Börsenkurs, ne, von Tesla und anderen Elon Musk-Unternehmen sehr bespielt werden von ja quasi Plattformen wie Twitter oder was man jetzt auch X nennt. Mann, ja.

04:56 Gavin Karlmeier

Klar, also dass der Tesla-Kurs auch völlig seltsame Entscheidungen, äh, Wege eingetroffen hat in den letzten Tagen und Wochen. Da müssen wir ja mal mit dem drüber sprechen, der so richtig im Aktiengame drin ist. Aber ich wollte nur sagen, damit hat sich so ein bisschen die These bestätigt, dass diese Zusammenfassung von Einfach nur dem, was Leute über Nachrichten schreiben, einfach keine gute Art ist, Nachrichten zusammenzufassen, weil sie im Zweifel einfach sich Dinge ausdenken wird. Anderes Housekeeping. Wir bleiben aber ein bisschen bei KI und zwar haben wir hier über eine Gesichtserkennungssoftware gesprochen, bei der man ein Foto hochlädt und die dann nachschaut, welche. . öffentlichen Fotos von dieser Person eigentlich existieren. Und dieses Tool ist offenbar gar nicht so unproblematisch, denn nach Artikel 9 des DSGVO wäre diese Verarbeitung biometrischer Daten ohne Ausnahmetatbestand gar nicht rechtlich möglich. Und dieses Unternehmen ist inzwischen nach Belice verlegt worden, einfach vermutlich um naja, so ein bisschen aus dem, äh, aus dem, wie sagt man, Problemfeld der Europäischen Union, sich hier herauszubewegen und auch aus dem aus Deutschland herauszubewegen. Also ich möchte dieses Tool, die Empfehlung dieses Tools erstmal unter Vorbehalt zurückziehen. Das ist, was ich sagen möchte

06:13 Markus Beckedahl

Ja, das ist auch ganz richtig so. Also ich glaube, die Berichterstattung von netzpolitik. org war mit ausschlaggebend, dass das Unternehmen die Europäische Union verlassen musste, sozusagen, weil wir haben da damals, ich glaube das war 2020 quasi aufgedeckt, wie dieses Unternehmen arbeitet und dass das alles überhaupt nicht datenschutzkonform ist und haben erstmal die Aufmerksamkeit der Aufsichtsbehörden darauf gelenkt. Und das Problem Ist halt. Es gibt halt Unternehmen wie PIMEC oder den USA, Clearview, die scrapen eigentlich einfach so das ganze Netz. Sämtliche Bilder, die Sie finden können, packen das in ihre Datenbanken rein, bauen dann algorithmische Entscheidungssysteme, die halt biometrische Daten. aus diesen Bildern rausnehmen von uns allen, ohne uns erstmal zu fragen und bauen damit halt Systeme, die vor allen Dingen an staatliche Sicherheitsbehörden verkauft werden, die dann wiederum Sehr einfach nach Tätern fahren können. Allerdings ist das halt alles in einem in einer Rechtslosigkeit die ja erstmal dieses ganze zustande kommen dieser Datensammlungen ist halt vollkommen illegal und so weiter und deswegen darf man es auch gar nicht nutzen. Abgesehen von den vielen, vielen Nachteilen oder gesellschaftlichen Nebenwirkungen, die solche Tools mit sich bringen, wenn jeder auf einmal darauf Zugriff hat. Um mal kurz zu gucken, beispielsweise in der Bahn, wer ist denn eigentlich die Person, die mir gegenüber sitzt? Kann ich die stalken und so weiter? Da nur nochmal so der Hinweis, wer sich für das Thema interessiert. Es gibt ein sehr gutes Buch von der New York Times-Journalistin Kashmir Hill. Das heißt About Your Face Belongs to Us. Und das beschreibt sehr gut sozusagen die Geschichte von den Unternehmen, vor allen Dingen Clearview in den USA, aber auch ein bisschen PIMEIS. und der ganzen gesellschaftlichen Debatte drumherum und den ganzen negativen Nebenwirkungen, die diese Tools haben und weswegen sie eigentlich verboten gehören.

08:19 Gavin Karlmeier

Nehmen wir mit. Wer äh, wie gesagt, ja, ich empfehle das nicht mehr. Aber weder ist nicht Also das Problem ist doch eigentlich, ne, vielleicht ist es doch kein Problem, aber mal angenommen, es gäbe die Möglichkeit, dieses Tool zu benutzen, so dass ich mich dort, also definitiv als ich ausgeben kann durch irgendwelche entsprechenden Fotos oder Prüfmechanismen, wäre doch wahrscheinlich das alles ein bisschen unproblematischer, oder? Das größte Problem ist doch, dass ich jetzt auch ein Foto von dir, Markus Beckedal, ein Foto machen kann, hochladen kann und dann sehen kann, auf welchen Partys du vor drei, vier, fünf Jahren dich so rumgetrieben hast.

08:54 Markus Beckedahl

Nee, das Hauptproblem ist erstmal, dass da eine illegale Datenbank zusammengeführt wurde, die von jedem, der dafür Geld zahlt. genutzt werden kann, um beispielsweise auch Echtzeitbiometrie, biometrische Videüberwachungssysteme zu entwickeln, die dann unsere Privatsphäre in der Öffentlichkeit komplett wegnehmen werden. Ähm, und du wirst niemals ein System haben, wo nur du als Kevin Keilmeier irgendwie drauf zugreifen kannst, sondern es wird immer Begehrlichkeiten von Sicherheitsbehörden und anderen geben und ein Geschäftsmodell, womit man Geld verdienen kann, weswegen man diesen Begehrlichkeiten auch gerne nachkommen wird. Und das dann haben wir noch nicht mal darüber gesprochen, dass diese Bilder ja auch einfach irgendwo genommen worden sind, zusammenkopiert worden sind und dann ohne Uns zu fragen, sozusagen verarbeitet worden sind, um gleichzeitig noch aus diesen Bildern unsere biometrischen Profile herauszuholen, was laut DSGVO, wie du eben erklärt hast, illegal ist.

09:54 Gavin Karlmeier

Ja, es ist immer richtig. Du weißt, was das Problem daran ist, dass man sich und dass auch wenn man sich jeden Tag mit solchen Inhalten beschäftigt. ganz oft davon, du, vielleicht geht es dir nicht so, weil du dich ja deutlich tiefer mit diesen Themen beschäftigst und auch länger schon. Aber trotzdem würde ich sagen, ich bin ja durchaus inzwischen ein aufgeklärter Nutzer. Und trotzdem passieren mir dann solche Dinge, dass ich relativ unüberlegt so ein Tool entdecke und denke, ach, das ist ja praktisch. Und erst auf den zweiten, dritten, vierten Blick merke, dass es eigentlich wahnsinnig problematisch ist. Und. Das Ärgerliche daran ist aber, dass es eben ganz, ganz viele Leute gibt, die ja überhaupt nicht, die machen nicht dreimal die Woche einen Podcast zum Thema. Weißt du, also die sind nicht sozusagen dauerhaft in Kontakt mit der kritischen Auseinandersetzung ihres Medienkonsums und dass es nach wie vor möglich ist, relativ unproblematisch solche Tools in einer Relativ komfortablen Umgebung anzubieten, ohne dass da ein Bewusstsein für geschaffen wird in dem Moment, in dem man es benutzt. Das ist natürlich ein Dilemma. Ist wahrscheinlich eines der größten philosophischen Dilemmata, Dilemmen, die man sich so vorstellen kann, nämlich dieses Freiheit-Gegen Sicherheit-Dilemma. Aber es ist trotzdem schade.

11:06 Markus Beckedahl

Ja. Ja, also deswegen sollte man sich auch eigentlich immer diese ganzen juristischen Lizenzverträge durchlesen, die man, wenn man sich ein Tool installiert, irgendwie einmal mal. Durchklickt, aber da haben wir das Dilemma, das mache ich auch nicht.

11:21 Gavin Karlmeier

Natürlich nicht. Also, wenn du dann die 396 Seiten AGBs lesen würdest, bei jedem, bei allem, und vor allem bei, da hängen ja dann auch noch die AGBs der zum Beispiel genutzten genutzten Inhalte, die da drin liegen, hängen da ja auch noch mit dran. Es ist kompliziert. Kommen wir zu einem Thema, das vielleicht ein bisschen weniger kompliziert ist, aber dafür ein bisschen. Seufziger. Und zwar geht es um Jack Dorsey. Jack Dorsey, den kennen wir. Der war einer der Twitter-Gründer, war zweimal Twitter-CEO. war am Ende einer derer, die maßgeblich dafür verantwortlich sind, dass Elon Musk Twitter gekauft hat. Und Jack Dorsey hat ja während der Zeit bei Twitter schon ein Netzwerk gegründet, das wir hier in diesem Podcast sehr, sehr stark und breit und lang besprochen haben, nämlich Blue Sky. Also vor allem hat er das Protokoll gegründet, das Unternehmen, das dieses Protokoll eben entwickelt hat, das dem Blue Sky zugrunde liegt. Und mittlerweile ist herausgekommen, dass Jack Dorsey wohl schon länger nicht mehr Mitglied des Vorstandes von Blue Sky wäre. Es gab nämlich. ein Tweet, ein Post bei Blue Sky, bei dem jemand Jack Dorsey gefragt hat, ob er noch dem Board angehöre und er hat einfach nur, auf Twitter war das, Entschuldigung, und er hat einfach nur kurzzüngig mit einem No geantwortet. Und wenn man dann so ein bisschen in die Jack Dorsey-Lore reinschaut, dann findet man heraus, dass er auch schon seit letztem Jahr seinen Bluescar-Account gelöscht hat. Also es war jetzt kein Geheimnis, dass er eigentlich länger schon lieber auf Noster unterwegs war, einem Tool, das er lieber benutzt hat, obwohl er es nicht gegründet hat. Inzwischen ist es aber wohl so, dass er sich wieder mehr zu X gewandt hat. Dort hat er gestern auch den Tweet geschrieben, der wie folgt lautet, hänge nicht von Unternehmen ab, die dir Rechte zuweisen oder Rechte ermöglichen. Du solltest sie lieber verteidigen, indem du Freedom Technology benutzt. Du benutzt eine hier. Und damit meint er Twitter oder Ex. Ja, Jack Dorsey ist wieder da und scheint sich damit wieder mal ein bisschen näher an Elon Musk heranzuanzen. Ja, mein Beileid. Ja. Das ist das Statement, ne? Jay Graver von Blue Sky selber Hat auch ein Statement veröffentlicht und sie hat geschrieben: Der Name Jack Dorsey ist streng, äh, ist stark verbunden mit dem Unternehmen Blue Sky. Das war aber auch immer für uns ein zweischneidiges Schwert. Unser Langzeitziel. Macht, ähm, nee, also das Langzeitziel war es, dass weder Jack noch ich mehr Macht über die Funktionsweise von Plusky haben und ich hoffe, dass es inzwischen weiter fortgeschritten ist. Das ist so das komplette Statement. Es ist interessant, weil Jay Graeber immer wieder auch in Erscheinung getreten ist, so als Galionsfigur von Blue Sky. Also ich habe da so ein paar Gefühle zu zu diesem Thema. Und zwar aus folgendem Grund. Ich habe, als hier so Meldung kam, so ein Post geschrieben, wo ich geschrieben habe, dass. Wir noch keine Hintergründe kennen, also wir nicht genau wissen, warum Jack Dorsey tatsächlich Blue Sky verlassen hat, aber dass ich diese Meldung für huge If true empfinde. Und da haben mir mehrere Leute geschrieben, dass es gar nicht so riesig sei, weil Jack Dorsey sich ja schon länger aus dem Unternehmen herausgezogen hat. Jetzt kommt meine Frage: Empfindest du das auch so, dass es eigentlich keine große Nachricht ist? Ja.

14:32 Markus Beckedahl

Also, ja. Also, ja, ich hatte auch häufig mitbekommen, dass Menschen halt so Blue Sky gegenüber sehr skeptisch war, weil das ja da so eine Jack Dorsey Sache sein sollte. Also ich finde das eigentlich eher so Gutes Zeichen, dass das jetzt mal geklärt ist, dass Jack Dorsey da offensichtlich seine Finger nicht mehr im Spiel hat. Also für Blue Sky kann das eigentlich nur gut sein.

14:56 Gavin Karlmeier

Ja, das glaube ich auch. voll. Ich finde aber interessant, weil die Frage ja auch dran hängt, wo wäre denn Blue Sky denn heute, wenn Jack Dorsey vielleicht nie dabei gewesen wäre? Weil es gibt ja durchaus andere Player, die versucht haben, so etwas ähnliches zu starten, mal mehr, mal weniger dezentral, aber wir haben über Post gesprochen, über T2, über Q. Also es gab verschiedene Netzwerke oder Plattformen, die versucht haben. diese Twitter-Lücke zu schließen, aber Blue Sky galt relativ schnell als ein vielversprechender Kandidat. Vielleicht weil, vielleicht aber auch, obwohl dort ja so ein Invite-only-System war. Und Es halt viele Dinge gab, die ein bisschen anders sind als bei Twitter, aber dieser Jack Dorsey Publicity Schub, der hat da, glaube ich, schon geholfen.

15:41 Markus Beckedahl

Ja, vor allen Dingen war Jack Dorsey ja mitverantwortlich, dass Blue Sky überhaupt erstmal sozusagen bei Twitter, damals, als Jack Dorsey danach der CEO war, als Machbarkeitsprojekt sozusagen gestartet wurde. Das heißt, man hatte schon mal eine Ausgangsbank. Basis, wo man dann auf jeden Fall eine bessere Stellung hatte als bei den ganzen anderen Post und sonst wie Tools, die man so kannte, wo wir uns alle mal kurz angemeldet haben und eigentlich dann sehr schnell wieder vergessen haben, dass den Dienst über Gibt.

16:11 Gavin Karlmeier

Ich schreibe ja immer noch viel bei Blue Sky.

16:14 Markus Beckedahl

Ja, ich höre auch öfter so. Okay. Aber ich gehöre auch zu denen, die jetzt alles auf fünf Plattformen parallel immer publizieren müssen. So früher auf einer gehen.

16:30 Gavin Karlmeier

Ich finde es spannend, es gibt den Take von Jack D von Casey Newton zu dem Thema. Der hat nämlich gesagt, es bericht mir das Gehirn. It breaks my brain, dass Jack auf der Website postet, die sein Handvoll lesener Nachfolger zerstört hat, während er gleichzeitig die Plattform aufgibt, die er geschaffen hat, um seinen Traum von dezentraler Unabhängigkeit zu verwirklichen. Und ich kann diesem Take sehr viel abgewinnen, weil tatsächlich ist es so, dass es schon irritierend ist, dass Jack Dorsey jetzt bei Twitter anfängt, Twitter als Freedom-Technology zu verteidigen. als Freiheitstechnologie, während er halt eigentlich mit Blueskay ja tatsächlich etwas etabliert hatte, das so als Plattform, als Protokoll Potenzial gehabt hätte im Zweifel.

17:13 Markus Beckedahl

Ja, ich fand da interessant, ich war zuletzt in Perugia auf dem International Journalism Festival und da war Zoe Schiffer, die Kollegin von Cassie Newton, beim Platt. First mal ein Newsletter, auf zwei Panels zum Thema Post Twitter, so, wo geht's denn mit Social Media? Und sie ist eigentlich, also sie sind Fan von Threats. Sie hat da gar nicht mehr so Blue Sky erwähnt, sondern sie setzt alles auf Threads, was bei mir irgendwie so so ein, so ein Ja, weiß ich nicht, also so komisches Gefühl irgendwie auslöste. Weil, also jedes Mal, wenn ich mir Threads angucke, habe ich das Gefühl, so viele posten da gar nicht. Und vor allen Dingen, wenn jetzt Meta die ganze Zeit ankündigt, irgendwie Da weniger Politik zuzulassen, dann frage ich mich, wie wertvoll ist eigentlich diese Plattform? Und ist nicht eigentlich auch alles, was Plattformer macht quasi über Social Media berichten, ist es nicht eigentlich auch eine politische Berichterstattung, nur eine netzpolitische Berichterstattung und kräbt man da nicht sein eigenes Grab, wenn man sagt, geile Plattform.

18:10 Gavin Karlmeier

Möglicherweise auf der anderen Seite hat man, glaube ich, als Plattformer deutlich mehr zu berichten, wenn bei Threads viel los ist, als wenn Blue Sky sich jetzt etabliert als so Das Protokoll, oder? Also ich weiß vielleicht schon. Ja, aber dafür müsste bei Threads mehr los sein. Das ist stimmt, wobei nach Zahlen ist Threats wahnsinnig beliebt. Ja, in anderen Communities wahrscheinlich. Also, ja, ja. Meine Threads Experience sieht ja so aus, dass ich Threads öffne. Die ersten vier Postings sind irgendwelche Leute, die irgendetwas über neue Funktionen in Social Media posten. Dann freue ich mich, dann mache ich es wieder zu und das wiederholt sich zwei Stunden später wieder. Und das, also Threads ist für mich eine der Top-Recherche-Plattformen für diesen Podcast geworden.

18:53 Markus Beckedahl

Ich dachte, du hast da so einen Discord-Channel, die alles für dich machen.

18:57 Gavin Karlmeier

Das ist die Schottenredaktion, die machen die großen Themen. Die kennen auch alles. Die wissen auch alles und das Spannende ist, es gibt da Leute, also ich kann das anempfehlen, dieser Discord-Channel, harten. org, der kostet nichts. Also da kann man sich einfach so anmelden und da wird diskutiert über solche Themen, aber da sind auch Leute, die hören sich dann zum Beispiel Haken dann von vor einem Jahr an und sagen, auch vor einem Jahr ist übrigens das passiert. Und sowas ist richtig. Das ist richtig geil. Das ist so eine Art künstliche Intelligenz. Ja, aber echt. Also eine echte Intelligenz, sagt man, glaube ich. Ja. Ich habe übrigens vor einigen Wochen meinen Hus mitgesiegt und jetzt ist er wieder da. Ich weiß auch nicht, was das für ein Zeichen ist. Ich würde sagen, du hast noch genau drei Wochen Zeit, den Lust zu werden. Ja, keine Sorge. Ansonsten kommt eine künstliche Intelligenz. Kevin GPT. Aber wir nehmen auch einfach nur Nicole und Dennis. Komm, bleiben wir kurz beim Meta, weil du gerade das Fred schon hier reingeschmissen hast. Und zwar müssen wir kurz über Crowdtangle sprechen. Für die, die das nicht kennen, das ist ein Monitoring-Tool. dass Facebook früher noch, später dann Meta, kostenlos angeboten hat für alle möglichen Partnerinnen und Medien, wie sagt man? Medien, ja. Medien auf Meta. Und das war ein Tool, mit dem man zum Beispiel seine eigenen Erfolge bei Facebook und Instagram scannen konnte, aber auch die der anderen Accounts monitoren konnte. Und Meta hat schon länger Crowd Tangle eigentlich abgekündigt und die tatsächliche Einstellung wird jetzt in dem August dieses Jahres vollzogen werden, so heißt es zumindest. Jetzt hat die Mozilla Foundation einen offenen Brief veröffentlicht, in dem sie Meta darum bittet, Crawtangle bis Januar 2025 weiterlaufen zu lassen. Und mach darauf aufmerksam, dass in diesem Jahr Wahlen in den USA und anderen Ländern stattfinden und dieses Analyse-Tool eigentlich ein unverzichtbares Mittel wäre während der Wahlen. Ja, haben Sie recht, so, ne? Ja, hundertprozentig sogar. Ich werde das auch vermissen. Ich nutze Crowdangle. Ich fürchte nur, es wird früher oder später einfach einen. ein Tool geben müssen, das Crawtangle beerbt. Weil wenn wir jetzt sagen, wir verlängern bis Januar 25, dann haben wir ja nächstes Jahr dasselbe Problem. Wie jetzt. Ja, aber da kann man wieder eine Petition starten. Wir petitieren uns bis in die Unendlichkeit.

21:27 Markus Beckedahl

Die spannende Sache ist ja, dass Meta für seine Plattformen im Rahmen des Digital Services Act Schnittstellen für Wissenschaftlerinnen und Organisationen schaffen muss über die man dann sozusagen verbesserten Datenzugang bekommen kann. Wie das genau ausgestaltet wird, ist tatsächlich immer noch in den Verhandlungen drin und noch nicht so ganz klar, aber früher oder später müssen sie zumindest in der Europäischen Union etwas Neues liefern. Ob das dann auch Auswirkungen hat auf die Außereuropäische Union, das steht dann noch in den Sternen. Ja, das ist ein guter Punkt.

22:07 Gavin Karlmeier

Bleiben wir kurz in Europa, bei der Europäischen Union, und zwar bei der Frage, da halt, bevor ich hier in das reingehe, was ich da so im Internet gefunden habe, gebe ich die Frage direkt mal an dich weiter, denn es geht darum. Ob ein TikTok-Verbot in Europa überhaupt denkbar wäre.

22:23 Markus Beckedahl

Ja, klar. Glaubst du? Ja, das glaubt, also das ist keine Frage des Glaubens mit dem Digital Services Act drin, das hat nur keiner mitbekommen. Das ist als Ultima Ratio da drin und ich habe mal Hintergrundgespräche mit der EU-Kommission geführt, um mir das mal erklären zu lassen, sozusagen, weil es war schon vor so einem Jahr, wo das alles so ein bisschen diffus war, warum sozusagen. Dann Thierry Preton, beispielsweise der Vizekommissionspräsident, so breitbeinig aufgetreten ist und dann wurde mir erklärt, naja, man hat da Quasi so eine Ultima-Ratio-Sache eingebaut, um namentlich unter TikTok und Twitter genannt, um halt sozusagen gerade die Konzerne, wo man denkt, das sind diejenigen, die am wenigsten kooperativ. kooperieren werden, einfach eine Ultima Ratio einfach androhen zu können. Das bedeutet, sozusagen, in der Konsequenz, dass wenn diese, wenn irgendwelche Plattformen, die groß genug sind, dass die EU-Kommission sie als very large online-Plattforms einschätzt, sozusagen. sich nicht an das Regelwerk hält und nach einem aufwendigen Verwaltungsprozess, der dann jetzt oftmals gestartet ist mit Fragenkatalogen, da müssen Antworten kommen, da müssen die Plattformen Belegen, dass sie keine systemischen Risiken sozusagen von sich geben, dass dann am Ende stehen kann, dass diese Plattformen in Europa verboten werden. Und das wird dann vor allen Dingen auf zwei Wegen funktionieren, indem sie halt nicht mehr in den Stores der also den App Stores abrufbar sind, aber auch das Netzsperren sozusagen zusätzlich einen Zugriff verhindern können. Das ist einfach legal alles im Digital Services Act drin.

24:13 Gavin Karlmeier

Das hat nur keiner gelesen. Ja, offenbar. Nicht mal Politico, denn Politico hat da eine Recherche zu veröffentlicht und Sie schreiben, dass. Problem in der EU wäre, dass es kein formelles Mitspracherecht bei nationalen Sicherheitsfragen gäbe und damit so ein Verbot quasi technisch nur schwierig umsetzbar wäre. .

24:27 Markus Beckedahl

Ja, also insofern, also wahrscheinlich möglicherweise haben die das ja anders gedreht. Also in den USA wird ja. . Quasi alles unter nationaler Sicherheit, dieses TikTok-Verbot, diskutiert. Aber in der Europäischen Union haben wir im Gegensatz zu den USA mit dem Digital Services Act einfach ein Regelwerk zur Plattformregulierung sozusagen und da kann man einfach unabhängig von dieser Frage zur nationalen Sicherheit irgendwie das Ganze durchdeklinieren. Wer sich nicht an die Regeln hält und sich auch nicht halten will und irgendwie auch keine Straße Zur Strafe zahlen will, der dem wird halt irgendwie der Hahn zugedreht, sozusagen mal ein bisschen überspitzt gesagt. Und ich kann mir vorstellen, dass halt Ja, diese ganzen Politiker, die Politico da gefragt gefragt hat, dass sie sich einfach all gar nicht damit auseinandergesetzt haben, die ganze Zeit so irgendwie diese West-Debatte irgendwie im Kopf hatten. Ja, aber findet mal Politiker, die den Digital Services Act gelesen haben.

25:24 Gavin Karlmeier

Ja, so ist es. Ja, das ist spannend. Vor allem, weil sie aber auch Ursula von der Leyen gefragt haben. Die sagt, für Sie ist ein Verbot in der EU nach amerikanischem Vorbild theoretisch nicht ausgeschlossen. Und auch Nikolas Schmidt das ist ihr Konkurrent in der Europawahl als Spitzenkandidat der sozialistischen oder sozialdemokratischen So ist richtig, sozialdemokratischen Seite sagt auch, seine Meinung zum TikTok-Verbot sei prinzipiell ziemlich amerikanisch. Das heißt also grundsätzlich sind die beiden Schwitzen oder die beiden potenziellen Präsidentinnen der Europäischen Kommission nicht grundsätzlich abgeneigt, dieses TikTok-Verbot auch in Erwägung zu ziehen. Diese, dieser Schluss, den Politico hier aber zieht. den, der verstehe ich, wie du mir das erklärt hast, der ist nur auf nationaler Sicherheitsebene so zu tragen. Aber wenn du den DSA dazu nimmst, gibt es tatsächlich auch ein funktionierendes Prinzip, um dieses Verbot am Ende auch durchzusetzen, wenn das denn käme.

26:23 Markus Beckedahl

Ja, genau, aber das sind halt zwei verschiedene Debatten. Das eine ist so wie in den USA, wenn man halt davon ausgeht, dass TikTok für Desinformationen aus China genutzt wird. was ich nicht ausschließen kann, weil wahrscheinlich wird es tatsächlich irgendwie dafür auch genutzt, sozusagen. Dann deswegen möchte man es in den USA ja verbieten. Der Europäischen Union haben wir einen ähnlichen Präzedenzfall mit dem Verbot von Russia Today Das muss man ja auch berücksichtigen. Aufgrund von nationaler Sicherheit bzw. hier einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg in Verbindung mit Propaganda sozusagen. Das war ja die Begründung dafür, Russia Today quasi als Medium in der Europäischen Union auszuschließen. Das ist aber was anderes, als wenn man jetzt sozusagen auf Basis des Digital Services Act Gegen eine Plattform vorgeht als Ultima Ratio, weil die sich nicht an die Regeln hält. Das ist ja eher so eine Verbraucherschutz- und eine rechtliche Bürgerrechtsfrage, sozusagen, während das andere nationale Sicherheit darstellt.

27:31 Gavin Karlmeier

Super spannend. Ich habe immer so ein Glück, dass du ausgerechnet an den Tagen da bist und denen solche Themen hier auf dem Tisch liegen. Weil das einfach nochmal ein ganz neuer Blick ist. Vielen lieben Dank dafür. Und dem habe ich sonst auch nichts hinzuzufügen, außer dass Politico den Text schließt mit Olaf Scholz trat der App erst im April bei. Emmanuel Macron hat 4,2 Millionen Follower auf TikTok. Ja. Ja. Kommen wir zu ARD und ZDF. Als das letzte Mal hier warst, da haben wir relativ lang und breit darüber gesprochen, warum es wohl nicht. funktioniert oder warum wir nicht an einem Punkt sind, an dem öffentlich-rechtliche Häuser sich dazu entscheiden, beispielsweise eigene Mastodon-Instanzen oder zumindest dezentrale Plattformangebote zu bieten. Jetzt ist es so, dass ausgerechnet heute die Meldung kam, dass ARD und ZDF, zumindest, es geht nicht direkt um ein soziales Netzwerk, aber die Streaming-Mediatheken technisch auf gemeinsame Beine stellen wollen, und zwar in Form einer der größten Open Source-Initiativen in Deutschland, nämlich Streaming OS.

28:36 Markus Beckedahl

Ja, das ist eine super Sache. Also, da kann man echt mal sagen: hey, herzlichen Glückwunsch, ARD, ZDF. Es hat nur so circa 17 Jahre gebraucht, bis sie da hingekommen sind. Was für die ARD nicht lang ist. Ja, ja, also ich erinnere mich, wir hatten 2007 schon mit der damaligen ARD-Generalsekretärin Wiedemann, hieß sie, glaube ich, auf dem Chaos Communication Camp und 2007 acht auf der Republika Diskussion darüber, wo wir eigentlich die Forderung aufstellt, nee, ihr müsst eigentlich all das, was ihr macht, Open Source machen. Und ähm Ja, immer wenn man dann seitdem mit Medienpolitikerinnen oder Menschen aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk gesprochen hat, dann guckten die einen immer irgendwie so mit großen Augen an. und verstand nicht so genau, dass das eigentlich die Zukunft ist. Dass es eigentlich, ja, einerseits zu ihrer Aufgabe gehört sozusagen Public Value, auch außerhalb vorn des Programms irgendwie zu denken, sozusagen, und dass man auch so Public Money, Public Code sozusagen berücksichtigen sollte. Das heißt, dass man dass öffentlich finanzierte Infrastrukturen selbstverständlich auch offen und frei verfügbar sein sollen. Und dass es gerade in diesem Fall Und das ist ja, da muss man ja mal gratulieren, ein einzigartiges Ökosystem schafft, weil es ist ja vollkommen absurd, dass bisher Ich weiß gar nicht, wie viele unterschiedliche Mediatheken in unserem öffentlich-rechtlichen System von den ganzen unterschiedlichen Anstalten entwickelt worden sind. Also ich meine, die haben alle an unterschiedliche Unternehmen irgendwie Aufträge vergeben, ihre ganzen Plattformen zu bauen. Die waren alle leicht anders am Funktionieren und wir waren alle total verwirrt, so als Anwenderinnen. Und indem man sich ja zusammenschließt, schafft man ein Ökosystem, wo man quasi Ressourcen zusammenwirft, wo man sich dann auch darauf konzentrieren kann, anstatt dass die ARD ihr eigenes Ding macht und das ZDF sein eigenes Ding und Reisatz sein eigenes Ding und der WDR und so weiter, kann man dann auch quasi die Ressourcen viel besser einsetzen, dass die ARD dann sich zum Beispiel auf bestimmte Features konzentriert, das ZDF andere Features weiterentwickelt und so spart das System Geld. Man hat eine innovativere Plattform. Man kann im Idealfall sogar eine Europäisierung hinbekommen, dass sich andere Anstalten noch anschließen. Das heißt, man schafft Im Idealfall noch ein größeres Ökosystem und man hat eine Offenheit, dass halt auch von außen Weiterentwicklungen daran kommen können. Also Warum vertrauen wir nicht mal darauf, dass irgendein gelangweilter, 17-jähriger Teenager in seinem Kinderzimmer einfach mal die beste. . Benutzeroberfläche für die ARD-Mediathek entwickeln kann. Dass das möglich sein sollte, das sehen wir ja alle, wenn wir uns die ARD-Mediathek anschauen.

31:29 Gavin Karlmeier

Ja. Norbert Himmler, der ZDF-Intendant, der sagt auch, damit geben wir der Gesellschaft etwas zurück, wofür sie uns auch bezahlt hat. Also im Grunde Das, was du gerade so schön zusammengefasst hast mit Public Money, Public Code. Das finde ich super. Vor allem, wenn man mal darüber nachdenkt, das wären wir jetzt super medienpolitisch. Also vielleicht interessiert das außer uns beiden auch niemanden, aber dass man sich überlegt, dass zum Beispiel Prosineat 1 mit Join ja schon relativ lange öffentlich daran rumbaggert, zu sagen, warum gibt es nicht. . eine große Mediathek für alle deutschen Sender. Warum können wir das nicht sein? Dass es jetzt sozusagen da eine technische Grundlage gibt, die dann auch noch von allen bezahlt ist, bei der gesagt wird, hey, wir haben jetzt hier eine Grundlage. In die ihr alle euch einbauen könntet und alle gemeinsam das entwickeln, finde ich super, super spannend. Ich finde auch das Modell, nach dem das entwickelt wird, spannend. Also es wird eine Tochterfirma gegründet, die unter Schirmerschaft der ARD firmieren wird und jetzt sozusagen ein gemeinsames Büro aufbauen, in der in dem ARD und ZDF sozusagen unabhängig von ihrer von ihrem von ihrer Zugehörigkeit einfach an diesem Projekt arbeiten und bis Frühjahr 2025 dieses Streaming-OS auf die Beine gestellt haben wollen. Finde ich super spannend.

32:43 Markus Beckedahl

Ja, ich auch. Also das ist das Beste, was der öffentlich-rechtliche Rundfunk irgendwie in den letzten Jahren irgendwie präsentiert hat.

32:49 Gavin Karlmeier

Jetzt gibt es aber ja noch eine andere Meldung, zumindest vom ZDF. Die hast du mir mitgebracht und da geht es um, also da sind wir ein bisschen näher in der Haken-Dan-Welt, sag ich mal. Möchtest du das schildern oder soll ich uns da durchfahren?

33:05 Markus Beckedahl

Naja, also die das ZDF entwickelt seit ja. wenigen Jahren oder ja, weiß ich gar nicht, ob ein, zwei, drei Jahre das Projekt schon entsteht, sogenannte Public Spaces. Projekt zusammen mit New Public. Das ist die Organisation von Eddie Pariser. Habe ich eben, glaube ich, schon mal erwähnt. Der kommt auch zu Republika. Also einen US-amerikanischen Zink Tank, die sich Gedanken machen, wie offene, dezentrale Infrastrukturen, die gemeinwohlorientiert betrieben werden, möglich sind. Und zusammen mit Einigen anderen öffentlich-rechtlichen Anstalten aus Kanada und der Schweiz und noch einem Land, was ich jetzt übersehen habe, entwickelt man Gemeinsam Werkzeuge für konstruktiveren Dialog. Genau, Belgien, ne? Für konstruktiveren Dialog sozusagen. die dann auch alle als Open Source erscheinen sollen und die dann quasi an die jeweiligen Mediathek noch angeschlossen werden können Sozusagen. Und dieses Public Spaces-Projekt wird zusammen mit Vertretern der ganzen angeschlossenen Anstalten und Ellie Pariser auf der Republika vorgestellt, deswegen habe ich da so ein paar Einblicke und die haben jetzt drei Prototypen sozusagen an Werkzeugen vorgestellt heute in der Pressemitteilung. Es gibt einen Command-Slider. Da soll man halt irgendwie seine Meinung an Hand von verschiebbaren Reglern auf einem Meinungsspektrum zu einer bestimmten Frage nur positionieren können, wie die Pressemitteilung formuliert. Es gibt ein Public Square View wo man einfach in Online-Räumen zusammen sein kann. Also das wird eine lustige Sache sozusagen. Gibt es dann da öffentliche Chaträume oder können wir dann zusammen sozusagen in so eine Art Clubhouse zukünftig in der ARD-Mediathek abhängen? Oder in diesem Fall ZDF Mediathek, we will see. Und represent represent representing perspectives, ein Gesprächsraum, wo Userinnen eine Rolle beim Schreiben von Kommentaren einnehmen können.

35:27 Gavin Karlmeier

Ja, also wenn ich das so mal runterbreche, so wie ich diese Prototypen verstehe, ist dieser Comment Slider etwas, das wir schon im Online-Journalismus streckenweise kennen. Von einem Berliner Start-up mit dem Namen Opinionary, vielleicht kennst du das, ist so eine Kompassnadel, bei der du sozusagen angeben kannst, wo du dich auf so einem Halbkreis des Meinungsspektrums befindet.

35:47 Markus Beckedahl

Ja, ich glaube, Tagesspiegeln setzt das ein.

35:49 Gavin Karlmeier

Ja, ganz viele, ganz viele. Opiniony steckt dahinter. Dann gibt es eben diesen Public Square a Square View, ein Feature, bei dem es möglich sein wird. in der Mediathek, zum Beispiel während eine Sendung läuft oder so, einzelne Szenen zu kommentieren, die auch dafür eingeschaltet sind. Also dass ich will, dass in dieser Szene diskutiert werden kann, aber eben auch die Möglichkeit, live mit Emojis zu reagieren. Also kannst du sagen, hier, da finde ich alles traurig gerade. Und dieses Representing Perspectives, was ein wahnsinnig komplizierter Titel ist für, naja, ein Chatraum oder eine Kommentarspalte, die aber eben so gebaut sein sollen, wie du gerade schon gesagt hast, dass halt alle, die dort kommentieren. . Irgendwie zugewiesen werden, einer Rolle, die irgendwie die Möglichkeit bieten, dass du deine eigene Perspektive klarer machen kannst. Also das ist alles noch ein bisschen kryptisch. Finde das aber super spannend, weil die Überlegung, neue Ansätze in der Welt der Kommentarspalten einzubringen, ja längst überfällig ist. Also egal wen du fragst, ich kenne keinen Menschen, dem es Spaß macht, Kommentarspalten im Internet zu lesen. Und Solange wir die noch haben, diese Kommentarspalten, solange müssen wir uns auch überlegen, ob man die nicht irgendwie verändern kann.

36:59 Markus Beckedahl

Ja, da werden auf jeden Fall auf der Republika auf verschiedene Projekte und verschiedene Medien ihre neuen Ideen oder Herangehensweisen verändert. vorstellen. Der Spiegel online experimentiert ja damit. Lustigerweise haben die so Ansätze, die vor vielen Jahren schon mal bei Weltdebatte ausprobiert worden sind, dort aber nicht weitergeführt worden sind. Dann gibt es bei der NZZ oder irgendwas anderem. Andere Schweizer Medium auch so neue Ansätze. Und das ist unheimlich wichtig, dass man sich darüber Gedanken macht. Aber noch wichtiger ist es halt, wie in diesem Fall, dass das ZDF mittlerweile verstanden hat, zumindest in Ansätzen, dass es zu seiner Aufgabe auch gehört, Infrastrukturvielfalt zu schaffen und nicht nur Meinungsvielfalt.

37:42 Gavin Karlmeier

Das finde ich auch wichtig, ja. Weil einfach nur zu sagen, schreibt doch einfach hier drunter, was ihr meint. Ist auch keine Möglichkeit von öffentlichem Diskurs. Also wir müssen ja gerade hier mit den Themen, über die wir hier sonst so sprechen, müssen wir das fast nicht ausführen. Aber das einfach nur einen öffentlichen Raum zu schaffen, keine Möglichkeit bietet. alle Meinungen gleichberechtigt stattfinden zu lassen, ist ja inzwischen bewiesen. Also es ist einfach, es braucht für jede Situation braucht es angemessene Situationen Antworten. Und ich Finde das super spannend. Ich bin gespannt, ob das damit umgesetzt werden kann und freue mich drauf und auch auf den Vortrag. Ja, so. Ich muss jetzt hier kurz diesen Knopf abfahren. Halte ich kurz fest, jetzt wird es kurz wild. Funktionen und Emotionen. Also so wild, wie es halt werden kann, ja. Ich fange an. Ich habe ein paar Funktionen mitgebracht und du kannst mir mal ein paar Emotionen geben, die du dazu hast. Ich bin gespannt bei der ersten Bei Facebook testet man jetzt gerade, ob die Profilbilder, die in Storys angezeigt werden, wirklich Kreise sein sollten oder ob sie nicht Squirkles werden sollten, also so abgerundete Vierecke. Ja, das ist so 2007. Genau. Instagram startet jetzt die Broadcast-Channels auch für Business Accounts.

39:08 Markus Beckedahl

Ja, also kriegen wir da zukünftig noch mehr Spam darüber, weil ich kriege die ganze Zeit jetzt schon von irgendwelchen Künstler, denen ich folge, hey, komm in meinen Broadcast-Channel rein.

39:18 Gavin Karlmeier

Wahrscheinlich ja. Ich würde das ja gerne machen. Ich hätte ja Lust, viele Dinge aus meinem Leben transparent Broadcast-Channel zu schildern, aber mein Account ist zu klein. Ja, du hast aber auch Discord dafür. Das stimmt. Aber meinst du, ich soll im Discord einen Channel machen, wo ich so Dinge aus meinem Leben teile? Glaubst du, das würden Leute lesen wollen? Den Rest lesen ja auch Leute. Hey hey hey hey hey. Instagram hat jetzt ein Feature, wo du bei Privatnachrichten auf Imagine klicken kannst, was de facto eigentlich nichts anderes ist als eine generative Bild-KI, die mit Meta AI ein Bild generiert. du dir quasi vorstellst.

39:56 Markus Beckedahl

Aha, ja, das ist dann sozusagen ein Überraschungsgift Man muss nicht mehr irgendwas aussuchen, sondern kriegt die ganze Zeit irgendwas generiert. Ja, das führt zu größeren Stromverbrauch, mehr Wasserverbrauch, ist gut für die Umwelt.

40:09 Gavin Karlmeier

Top. Ja, wir lieben das. Es gibt jetzt eine Funktion von Instagram zu Threads cross zu posten. Also wenn du ein Bild bei Instagram hochlädst, kannst du auch direkt auch bei Threads posten mit einem Knopfdruck. Ja, nicht zu Blue Sky, das wäre noch schöner. Das wäre schöner, ja. Dann müsstest du nicht fünfmal dasselbe Bild im Copy-and-Paste-Modus durch die Welt verteilen. Welcome to my life. Meins auch. Ich fühle dich. Und Fets bringt jetzt die Funktion, das ist jetzt nicht so überraschend, wer die letzten Folgen Hagen angehört hat. Bringt jetzt die Funktion, dass du KI-generierte Postings Auch dementsprechend labeln kannst. Damit bieten das jetzt alle Meta-Tools an, also Facebook, Instagram, Stories, Reels, Feedbeiträge und Threads, bieten jetzt alle die Möglichkeit, dass du KI-generierte Inhalte als solche kennzeichnen kannst.

40:57 Markus Beckedahl

Na, dafür, da werden sich auch all die netten Menschen, die das irgendwie gegen uns einsetzen, dranhalten. Ja, na klar.

41:05 Gavin Karlmeier

In USA, Kanada und Japan kannst du jetzt bei Threads, sobald du 18 Jahre alt bist und ein Public-Profil hast, Auf jeden Fall ins Fiddiverse joinen. Das ist jetzt so der, da ist jetzt die nächste Stufe gezündet worden. Ich habe das jetzt nicht zu so einer großen Meldung gemacht, weil wir haben doch schon so oft hier drüber gesprochen. Ich glaube, wir beide haben da auch schon drüber gesprochen, aber das geht eben jetzt USA, Kanada und Japan.

41:26 Markus Beckedahl

Ja, interessant. Auf der einen Seite könnte man denken, so 18 Plus, diese Altersbeschränkung, hat das jetzt Jugendschutzauswirkungen? Also denkt man, dass man eventuell die Daten von Kindern und Jugendlichen verletzt, sozusagen, wenn man sie ins Fattiverse rausteilt? Oder sieht man das Fattiverse generell als Hort von Keine Ahnung, so dumm Gomorra, dass man da nur 18-Jährige und Ältere hinlassen möchte.

41:54 Gavin Karlmeier

Ja, gute Frage. Das Datenthema war Meta schon öfter ein Anliegen, ausgerechnet, was das Fiverse angeht, weil sie immer wieder auch geschildert haben, dass sie ein Risiko darin sehen, dass in dem Moment, wo es nicht mehr im sicheren Schoß von Meta liegt, nicht mehr ganz kontrollierbar ist, wohin die Daten jetzt gerade eben abtreiben.

42:17 Markus Beckedahl

Ja, das ist halt auch, also das ist natürlich ein Punkt. Da kann man auch nicht die Augen vor verschließen, sozusagen. Deswegen brauchen wir das Systeme. die größtmögliche Schutz der Privatsphäre ermöglichen bei größtmöger Offenheit. Und das ist so ein ständiges irgendwie, ja, so ein Ring drum, wie schafft man beide Ziele gemeinsam so innovativ wie möglich zu vereinbaren.

42:40 Gavin Karlmeier

Ja, guter Punkt. Dann gibt es jetzt immer mehr Leute, die in den USA sind. Keine neue Meldung, aber taucht jetzt so oft auf, müssen wir drüber sprechen, dass die die Möglichkeit haben, nach. . Postings zu suchen, die eben nicht nur algorithmisch datiert sind, sondern auch chronologisch, also nach Recent Posts.

42:59 Markus Beckedahl

Ja, ich bin ET-Team-Timeline, also chronologische Timeline, deswegen ist das eher ein Feature, was ich immer schon erwartet hätte, aber ich glaube, ich habe noch nie bei Threads irgendwas gesucht, weil da so viel gibt es da ja nicht.

43:14 Gavin Karlmeier

Sweats arbeitet an einem Feature mit dem Namen Deine Feats, bei dem nicht ganz klar ist, was sich dahinter verbirgt. Interessant ist es aber in jedem Fall, wenn wir überlegen, dass du bei Blue Sky ja die Möglichkeit hast, sozusagen eigene Feeds zu bekommen, eigene Sortierungen, eigene Algorithmen am Ende. Ich wage zu bezweifeln, dass da die komplette Kontrolle in die Hände der Nutzerinnen und Nutzer gegeben wird, aber diese Unterteilung in verschiedene Feeds, die auch nicht einfach nur ein 1-2-Modus ist, sondern tatsächlich eine Liste, ein richtiges Menü. Lässt er hoffen.

43:47 Markus Beckedahl

Ja, hätte ich ganz gern, kann auch vielleicht einfach auch nur so ein Feature sein, wie wir es halt von TweetDeck her kennen Oder Deckblue, bei Blue Sky, sozusagen, dass man sich halt ja anhand von bestimmten Suchbegriffen oder bestimmten Accounts einfach noch eine zusätzliche chronologische Sichtweise dazu packen kann. Voll.

44:09 Gavin Karlmeier

WhatsApp arbeitet an einer Möglichkeit, Accounts zu einzuschränken, restricted. Also es gibt wohl, wenn Accounts als Spam gemeldet sind, kann es nun passieren, dass diese Accounts nicht mehr in der Lage sein werden, neue Gruppen zu erstellen oder Leuten zu schreiben, die die Nummer nicht im Telefonbuch haben.

44:28 Markus Beckedahl

Ja, klingt nach einer Meldung von 2010 sonst. Ich dachte auch, Moment, das gibt's nicht. Also ich nutze kein WhatsApp, aber ich bin echt ein bisschen irritiert, dass sie das erst jetzt einführen.

44:43 Gavin Karlmeier

Ich verstehe es auch nicht. Also warum, also. Naja. Außerdem gibt es jetzt ein Update für alle Nutzerinnen und Nutzer. Das haben wir letzte Woche so als Feature schon mal gemeldet, aber jetzt kriegen es alle, dass das WhatsApp-Interface komplett grün wird. Also alle Dinge, die so sonst systemseitig aussehen, werden bei WhatsApp dann halt grün sein. Zum Beispiel das ungelesen, die ungelesen Bubble und sowas. Ja. Gut. Dann kann Google Gemini oder Gemini, Google Gemini kann jetzt auch E-Mails oder Dokumente zusammenfassen, also du könntest theoretisch damit einem dem Large Language Model Zugriff auf deine kompletten Mails geben und dann fassen die dir deine E-Mails zusammen.

45:23 Markus Beckedahl

Ja, ich habe auf der einen Seite ein Feature, worauf ich eigentlich seit 30 Jahren schon warte. Auf der anderen Seite, naja, was kann da nur schon schief gehen? Andererseits so, wenn man eh schon Gmail-Nutzer ist, dann hat eh schon Google Zugriff auf alle Daten und die sind da in der Datenbank drin, dann kann man sich die auch einfach zusammenfassen lassen, oder?

45:42 Gavin Karlmeier

Ich mag, wie pragmatisch du plötzlich an so eine Sache herangehst. Twitter hat Grog AI jetzt auch in UK gestartet. Da gibt es jetzt vielleicht nicht so richtig viele Gefühle zu. Und bei. Ja? Doch? Nö. Und bei Signal gibt es jetzt die Möglichkeit, Custom Contact Nicknames zu vergeben. Also da könnte ich dich jetzt, wenn ich wollte, könnte ich dich jetzt. Becky nennen zum Beispiel. Und dann stehst du bei mir, aber unter dem Namen und nicht unter dem Namen, wie du in meinem Telefonbuch stehst. Das ist tatsächlich ein Feature, was ich schon länger haben wollen würde.

46:16 Markus Beckedahl

Ehrlich. Bei iMessage geht das schon. Ja, ja, nee, aber das ist, also Signal ist mein Hauptmessenger und ich habe schon öfters gehabt, dass Menschen sozusagen. einen anderen Namen verwenden, also eher einen offiziellen Namen für der für und ich meistens irgendwie jeden ganz anderen Namen im Kopf. . habe, weil die Person entweder mit einem Nickname oder einem Spitznamen bei mir im Kopf irgendwie besser ankommt, ich das immer schon ändern wollte.

46:45 Gavin Karlmeier

Ja, kannst du jetzt, und du kannst jetzt auch Kontaktnotizen hinterlegen. Also du kannst dann in die Notizen reinschreiben, so etwas wie, hab ich betrunken auf der Republika-After Show-Party kennengelernt. Ja, auch super. Finde ich auch. Und damit aus dieser Funktion auch die Wahrheit wird, freue ich mich drauf, dich betrunken bei der Republika Aftershow Party. Kennst du denn ja nicht, aber mal wieder voll zu säuseln. Ja, sehr gerne. Da freue ich mich auch schon drauf, also auf die Abschlussparty. Ja, ich werde dabei sein. Vielen Dank, lieber Markus, dass du heute dabei warst. Mehr habe ich nicht. Und ich wünsche dir eine wundervolle Woche, nicht zu viel Stress und wir sehen uns auf der Republika.

47:23 Markus Beckedahl

Ja, danke. Euch auch, allen Zuhörerinnen.

47:26 Gavin Karlmeier

Viel Spaß und dir auch natürlich. Danke. Hier geht es weiter übrigens am Freitag. Dann mit allen Details zum BR24 Gate. Das verspreche ich jetzt einfach mal. So, tschüss.