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Folge 299 · 1. Juli 2024 · 48 Min.

Vereinte Digitale Nationen, wann?

mit Nicola Balkenhol

Wie abhängig sind wir eigentlich? Von Unternehmen, die unsere Pässe kontrollieren, von sozialen Netzwerken, die sich verstehen müssen oder von denen, die unsere Telefone bauen?

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT Hallo Nicola

00:08 Gavin Karlmeier

Hi Gevin.

00:09 Nicola Balkenhol

Du bist Nikola Balkenhol, Leiterin Multimedia und Digital beim Deutschlandradio Deutschlandfunk. Habe ich das so richtig gesagt?

00:16 Gavin Karlmeier

Ja, in ungefähr. Also die Abteilung heißt Multimedia Online.

00:20 Nicola Balkenhol

Ach, online. Ich habe mir digital gemerkt, verdammt.

00:23 Gavin Karlmeier

Egal. Aber weil digitale Produkte da auch drin sind, stimmt das inhaltlich schon.

00:28 Nicola Balkenhol

Ich habe das, glaube ich, aber irgendwo sogar gelesen. Ah, warte mal, das kriege ich jetzt nicht mehr rekonstruiert, aber irgendjemand hat dich falsch dann so benannt. Ich musste ganz schnell, als du hier in diesen Call gekommen bist, wir nehmen ja mit so einem Browser-Tool auf, musste ich ganz schnell auf Aufnahme drücken, weil du gerade angefangen hast zu erzählen, was du heute gemacht hast. Und ich möchte heute gesagt, das muss, musst du im Podcast erzählen. Da werden sich die Leute freuen. Deswegen, was hast du heute nochmal gemacht?

00:56 Gavin Karlmeier

Unter anderem habe ich heute mal in dem Discord-Channel geguckt und habe dazu einen von mir vor vielen Jahren. . angelegten Account reaktiviert, was gar nicht so einfach war. Ich spiele auch und hatte den dafür mal verwendet. Und jedenfalls gucke ich dann in diesen Haken dran-Discord-Channel und denke so, Wow, was für eine Community! Und habe mich dann da festgelesen und durch die einzelnen Kapitel sozusagen durchgelesen. Und war richtig thrilled. Das ist toll.

01:28 Nicola Balkenhol

Ja, das ist, also alle können sich da anmelden, die das hier hören. Da sind fast 1000 Leute jetzt drin, also über 900. Und es ist, ich finde das auch, dass es inzwischen größer geworden ist als alles andere, was ich je irgendwie angestoßen habe, weil da einfach wirklich extrem viele Leute drin sind, die sich die ganze Zeit über Social Media austauschen, aber auch über Sorandthemen wie zum Beispiel KI oder irgendwelche Tech-Unternehmen, die irgendwelche seltsamen Entscheidungen treffen, aber auch teilweise irgendwelche Memes zu Elon Musk, alles findet da statt und das ist Ich bin da auch sehr ehrfürchtig, ehrlicherweise, dass das so angenommen wird und geklappt hat. Das ist schon irre.

02:04 Gavin Karlmeier

Ja, und tatsächlich dachte ich so bei mir, ähm Dass das auch so, das ist eine super Mischung zwischen Themen, die mich beruflich interessieren und die mich aber auch privat interessieren, weil das eben so eine breite Mischung ist. Fand ich toll.

02:21 Nicola Balkenhol

Mega. Vielen Dank. Das freut mich sehr, auch wenn ich dazu nicht so viel beigetragen habe wie die ganze Community natürlich. Und es ist auch eine ganz gute Möglichkeit, und da steigen wir direkt ins Thema ein, es ist eine ganz gute Möglichkeit, seine Zeit besser zu investieren als mit. X zum Beispiel. Elon Musk hat nämlich am Wochenende nochmal gesagt, dass X eigentlich komplett an dem Peak seiner Nutzungszahlen ist. Er hat gesagt, es gibt nämlich einen neuen Rekord. Die Nutzungszeit in den USA haben ein All-Time-High erreicht an dem Wochenende. Das steht, tatsächlich steht da gar nicht, in welchem Zeitraum, sondern es steht einfach nur 76 Milliarden Nutzungssekunden in den USA. schlägt den früheren Rekord um 5%. Das sind alle Informationen, die wir haben. Wir wissen nicht in welchem Zeitraum. Wir wissen nicht genau, was User-Seconds eigentlich sind, weil eigentlich sollte es ja um Unregretted User Minutes mal gehen, aber es gibt jetzt hier offenbar eine andere Metrik wieder. Und es sagt auch überhaupt nicht aus, wie viele Menschen diese Sekunden dort verbringen. Also es kann auch einfach sein, dass das Sehr wenige Menschen sind, die einfach rund um die Uhr Ex nutzen. Also, es ist so ein Wert, der überhaupt nichts aussagt, aber mit dem er sich am Wochenende ziemlich stark gebrüstet hat, um zu sagen: Also, Ex stirbt ja auf gar keinen Fall.

03:37 Gavin Karlmeier

Ja, das war lustig. Als ich das gesehen habe, habe ich genau das gedacht. Und auf der anderen Seite finde ich, Gavin, das ist jetzt wohlfeil. Die USA haben sich heftig mit dem Präsidentschaftswahlkampf beschäftigt, ja mit dem Duell zwischen den beiden Kandidaten. Unterwundert mich das nicht. Ja, also ich meine, es fehlen jegliche Bezüge, du hast es gesagt, aber dass es gerade in den USA viel genutzt wird, glaube ich.

04:04 Nicola Balkenhol

Ja, das ist auch noch so. Aber wir wissen ja gar nicht, ob es um die letzten Tage geht oder um vielleicht das letzte Jahr oder vielleicht, wir wissen es nicht. Aber es stimmt auch natürlich, dass es ganz viele Faktoren gibt, die auch dazu führen, dass Leute es mehr benutzen. Wobei wir nicht so genau wissen, ob das wie gesagt mehr Leute sind als sonst oder ob die einfach nur wegen zum Beispiel solcher Faktoren einfach mehr Zeit dort verbringen Also es ist so eine, wirklich so eine Augenwischerei, die da wieder einmal betrieben wird. Und eigentlich, ich will ja viel weniger über Elon Musks Tweet sprechen. Aber ich werde nicht müde, immer wieder solche Dinge hier herauszukramen, weil das einfach. Man darf den nicht so davon kommen lassen.

04:44 Gavin Karlmeier

Tja. Ich frage mich, bei wem käme denn davon? Ja, Menschen, die eine Sekunde nachdenken, stellen sich dieselben Fragen, wie du sie gerade gesagt hast. Ich bin mir dann nicht zu sicher.

04:58 Nicola Balkenhol

Also ich weiß es nicht, oder ob das nicht, ob es nicht auch Leute gibt, die sagen, ach guck mal, also ich habe den Post zum Beispiel gesehen, weil jemand anders ihn zitiert hat und darüber geschrieben hat, so so von wegen Ex ist dying. Und solange ich solche Leute noch immer wieder sehe, die halt sagen, naja, also Twitter ist immer noch das wichtigste Medium der Welt, bla bla, solange muss man da auch, glaube ich, drüber sprechen, dass solche Aussagen halt nichts wert sind und gar nichts aussagen. Aber es ist sicherlich.

05:29 Gavin Karlmeier

Weil das sozusagen einem immer noch mal in den Vorderteil des Gehirns holt. Dass man Zahlen sozusagen in Kontext setzen muss und so weiter. Aber bloß weil ich eine kleine Rakete an meiner Aussage mache, ist das nicht eine richtige Aussage.

05:47 Nicola Balkenhol

Das ist richtig, ja. Und ich habe leider noch ein Stückchen mitgebracht von Elon Musk, über das ich sprechen möchte, weil ich. Also, das ist mehr als ein Stöckchen, ehrlicherweise. Folgendes ist passiert. Es gibt einen Account, der heißt Visegrad V-I-Se. G-R-A-D-24, ich habe es sicherlich falsch ausgesprochen. Ich schätze, das ist ein polnischer, ein polnisches Wort, denn es handelt sich um einen Twitter-Account oder einen Ex-Account einer polnischen investigativ-journalistischen Outlets, nämlich OKO Press. Und die haben sehr viel über die über die russische Invasion in der Ukraine berichtet dort und inzwischen auch ihre Berichterstattung über den Krieg in Israel zu ihrem Thema gemacht. Also die machen sehr viel O Sinn, sehr viel Recherchen über Dinge, die eben dort in Kriegsgebieten derzeit passieren Und dieser Account wurde gesperrt. Und ein Nutzer hat gefragt, Mario Nafal hat oder Nayfall hat gefragt, wieso wurde dieser Account gesperrt? Es wird geliebt und gehasst von vielen, ist einer der führenden polnischen Accounts, die den Krieg in Gaza und in der Ukraine abbilden. Und Elon Musk hat darauf geantwortet und hat geschrieben, dieser Account hat ein Bild gepostet von einem armen Kind in Afghanistan, das Ich will keine Details nennen, die er hier ausgeführt hat, aber das sexuell missbraucht wurde. Und schreibt, das hat ein automatisches. System getriggert, mit dem wir CSAM, also Material, das sexuelle Gewalt an Kindern zeigt, das dieses Material eben ausfiltern soll. Und schreibt aber direkt dahinter, Account will be restored soon. The account kommt bald wieder. Und ich bin da ganz doll hängen geblieben, weil ich natürlich ist das ein ewiger Konflikt zwischen. . Wie viel darf Journalismus zeigen und abbilden? Wie viel darf auch ein Journalist im eigenen Ermessen oder ein journalistisches Team im eigenen Ermessen sich entscheiden, solche Dinge abzubilden. Aber gerade bei so einem Thema und gerade Elon Musk, der gesagt hat, Die Bekämpfung dieses Materials und zwar völlig unabhängig davon, ob es jetzt als zeitrelevantes Dokument verwendet wird oder nicht. ändert ja nichts an der Tatsache, dass dieses Material auf der Plattform X hochgeladen wurde und da eben nichts zu suchen hat. Das heißt, diese Sperrung nach meinem Ermessen, das ist meine Meinung jetzt. Aber durch die Dass solche Filter, solche Videos fangen, ist ja eigentlich ein gutes Zeichen. Dass dann aber gesagt wird, naja, der Account kommt jetzt aber einfach wieder, verstößt doch gegen alle Dinge, die Elon Musk damals erzählt hat. Auch nicht überraschend, aber trotzdem, die seine Prioritätensetzung angehen, in denen es darum ging, dass dieses Material eben auf Twitter nichts mehr zu suchen haben soll.

08:28 Gavin Karlmeier

Ja, kannst du dir erklären, warum der das macht?

08:33 Nicola Balkenhol

Also, das ist. Ich schätze, es geht ihm schon darum, dass er sagt, ich weiß, dass das ein Account ist, der eigentlich anderen Inhalt darstellt, dass es eben nicht hier darum geht, dieses Material zur, was weiß ich, Lustgewinnung beispielsweise zu verbreiten, sondern dass es ihm darum geht, dieses diesen Account eben zu reinstallieren, weil ja Redefreiheit so wichtig sei. Aber auf der anderen Seite ist ein Verstoß gegen diese Regel ein Verstoß gegen diese Regel. Wenn man ihn ernst nimmt, den Elon Musk, der sagt, ich bin rechtschaffend, ich halte mich ein geltendes Recht Der Elon Musk gesagt hat, ich habe mich sogar impfen lassen, um nach Berlin zu reisen 2021. Also mal wieder eine totale Inkonsistenz in seinem Verhalten, in seinen Aussagen, hier aber tatsächlich mit dem Ergebnis. Dass ein Account, der derartiges Material hochgeladen hat, völlig ohne jede weitere Behandlung einfach so zurück zurückgeholt wird vom Besitzer Elon Musk selber, vom Twitter-Besitzer. Also eine total autokratische Entscheidung. Ohne jede weitere Auseinandersetzung damit.

09:36 Gavin Karlmeier

Also das ist, glaube ich, der Punkt, ne? Ohne jede weitere Auseinandersetzung damit. Wenn wir uns die Welt bauen könnten. wie sie gut wäre, wie würden wir sie denn dann bauen, dann gäbe es doch entweder so ein Board, wie bei Meta, ja, was so mittelgut ist, oder Es würde sich ja zumindest mal jemand drum kümmern, warum wurde das da gepostet, was da gepostet wurde. Es würde Kontakt suchen mit dem Account, um den es hier geht. Oder hast du noch bessere Ideen?

10:11 Nicola Balkenhol

Nein, also ich will ja auch gar nicht sagen, dass es falsch ist, am Ende diese Entscheidung zu treffen, diesen Account zurückzuholen. Die Herleitung ist nur so, weil wie gesagt, ich will diese Frage nicht klären, was. Journalismus darf. Das ist sehr, sehr, sehr komplex. Die Frage, wie legitim ist eigentlich die Abbildung von Gefangenen? Oder wie legitim ist eigentlich die Abbildung von Kriegsversehrten? Wie legitim ist eigentlich die Abbildung von. Folter um, also ich glaube, da gibt es viele verschiedene Blickwinkel drauf. Ich persönlich habe dann für mich eine Meinung, aber ich will nicht behaupten, dass meine Meinung die. Für alle gültige Aussage ist, weil eben es durchaus viele Bereiche im Journalismus gibt, die sagen, dass eben was passiert, eben auch abgebildet werden muss. . Ich bin mir nicht sicher, ob das in diesem Fall hier so vertretbar ist, moralisch, weil du sagst, okay, wir zeigen hier ein Kind, das Opfer sexueller Gewalt wurde. Das ist eigentlich indiskutabel, dieses Material dort abzubilden. Ich will aber gleichzeitig sagen, mir ist schon klar, dass wenn es ein journalistischer Account am Ende postet, das womöglich eine andere Intention hatte, als wenn es ein anderer Account hochgeladen hat. Deswegen, wie gesagt, ich will mich nicht da drüber stellen und sagen, ich treffe jetzt hier die richtige Entscheidung darüber. Ich halte das eben nur in dieser. Herleitung eines Elon Musk, der sehr lange immer wieder dargestellt hat, wie wichtig angeblich diese Bekämpfung dieses Materials im Internet generell sei, halte ich hier für stark unschlüssig, mindestens.

11:41 Gavin Karlmeier

Ja, also ich gebe dir völlig recht in Bezug auf, es fehlt halt erkennbare Reflexion. Warum was passiert. Und ansonsten ist das genau das Schwierige, was du sagst. Also Man muss es, finde ich, an jedem einzelnen Fall sich genau überlegen, was gewinne ich und was verliere ich, wenn ich das mache.

12:03 Nicola Balkenhol

Ja, absolut, genau. Und welcher Mehrwert existiert eigentlich für die Öffentlichkeit? wenn Gräueltaten als solche auch abgebildet werden. Wahrscheinlich ist es, wie du sagst, immer eine Einzelfallentscheidung. Aber also nach meinem Geschmack, jetzt sage ich meine persönliche Meinung doch, glaube ich, gibt es. In einem Großteil der Fälle dafür keinen gesellschaftlichen Mehrwert.

12:28 Gavin Karlmeier

Da bin ich wahrscheinlich bei dir.

12:32 Nicola Balkenhol

Es ist superschwierig.

12:35 Gavin Karlmeier

Ja, wollte ich gerade sagen, ne? Ich habe deshalb wahrscheinlich gesagt, weil ich kann mir grundsätzlich vorstellen, dass es Ausnahmen gibt, auch wenn mir jetzt keine gute einfällt. Aber. Das ist, was ich mit Einzelfallentscheidungen meine. .

12:46 Nicola Balkenhol

Mir fällt sofort eine Ausnahme davon ein oder eine Abweichung. Wenn du denkst an das Bild des geflüchteten Jungen, der am Strand, der am Strand liegt. Ich finde, das ist eine wahnsinnig bildstarke und wahnsinnig wuchtige Darstellung von existierender Realität. Und würde sagen, wahrscheinlich ist das legitim, verstehe aber auch jeden, der sagt, auch das ist schon für mich nicht legitim. Also Wie gesagt, es ist ein super komplizierter Fall. Super kompliziertes Thema.

13:17 Gavin Karlmeier

Ja, aber das ist ein wirklich gutes Beispiel, Gavin. Das finde ich, also da falle ich sofort auf die Seite. Ja, das hat zeitgeschichtliche Relevanz und sowas.

13:27 Nicola Balkenhol

Oder die schreienden, weglaufenden Kinder aus dem Vietnamkrieg, auch so ein Beispiel. Ein Kind, das, äh, ein Foto, das um die Welt ging, in denen. In der Achtzigern, Siebzigern? Ei, ei, ei, da muss ich mitzern. Das war vor meiner Zeit. Ich habe aber auch noch eine Geschichte mitgebracht.

13:45 Gavin Karlmeier

Definitiv.

13:46 Nicola Balkenhol

Bei der man, also ich bin, da müssen wir leider sagen, vielleicht hat der Elon Musk ein bisschen recht. Und zwar möchte ich mit dir eine kleine Zeitreise machen, in den, ich würde behaupten, das war so im Frühjahr 2023, vermutlich, und zwar haben wir alle Twitter benutzt und festgestellt, im Sommer 2020, letztes Jahr, haben wir alle festgestellt, dass die Plattform Twitter nicht mehr aufrufbar war, einen ganzen Tag, ein ganzes Wochenende lang eigentlich sogar. Und wir die ganze Zeit so Meldungen erreicht haben oder gesehen haben, in denen drin stand Rate Limit. Also, dass wir nicht mehr Tweets aufrufen können, als wir dürfen. Elon Musk hat damals gesagt, das ist eine Maßnahme gegen AI-Crawler und Alle haben so ein bisschen in die Nase gerümpft und haben gesagt, naja, ist es nicht vielleicht eher eine Maßnahme, um die Leute zu Twitter Premium zu bringen. Gleichzeitig hatten wir kurz davor die Meldung, dass die API-Zugriffe auf Twitter, auf da dann mittlerweile auch schon Ex, für akademische Accounts auch kostenpflichtig werden, weil gesagt wurde, dass auch diese Zugänge eben missbräuchlich genutzt werden könnten und das eben nicht mehr so zulässig ist aus Blick von Twitter. Auch da haben wir schon gesagt, was ist das denn für eine unglaubliche Frechheit? So, jetzt ist folgendes passiert. Aravint Srinivas, das ist der CEO. von Perplexity AI. Das ist ein KI-Sprachmodell-Tool, mit dem man so ähnlich wie mit ChatGPT sprechen kann. Es ist aber, wird vermarktet wie so eine Antwortengenerierungsmaschine. Also man kann Fragen stellen und diese Fragen werden dann von Perplexity beantwortet. Und tatsächlich war der CEO im Podcast von Lex Friedman. Und hat dort erzählt, dass er ein Tool entwickelt hat, mit dem er Twitter abgecrawlt hat und alles gesammelt hat, was bei Twitter veröffentlicht wurde, in dem er vorgegeben hat. Ein akademischer Forscher zu sein, um so einen Abi-Zugang zu erhalten. Also eigentlich ein Wann kann sich gar nicht, das ist halt Ein öffentlich zugegebener Betrug in diesem Podcast, ihr sagt, ja, Vermutsch da halt als Uni ausgegeben, so konnten wir das alles auslesen. Und dementsprechend wurde offenbar auf Grundlage dessen die Entscheidung getroffen, die API-Zugänge auch für akademische Zugänge zu sperren, weil diese tatsächlich genutzt wurden, um damit eine KI zu trainieren, eine künstliche Intelligenz, die eben Trainingsdaten brauchte. Die Geschichte geht noch ein bisschen weiter, aber ich würde hier schon mal ganz kurz mal kurz parken, um mal kurz zu reflektieren, was wir da eigentlich gerade gehört haben. Also, ist es nicht vollkommen abstrus, dass der sich jetzt in die Öffentlichkeit stellt, vor allem

16:22 Gavin Karlmeier

Tja, was soll man sagen? Also, natürlich ist es eine Frechheit, eine zugegebene Frechheit, aber warum gibt er das zu? Und ist dahinter nicht diese blöde Frage von, tja, das Internet ist ein riesiger Speicher von Informationen, Wissen und so weiter. Und wem gehört das eigentlich? Ist das rückführbar auf einzelne, also Urheberrechtsfragen letztlich? Und der hat ja gesagt, interessiert mich alles überhaupt nicht. Ich will hier mein KI-Job-Porantreiben. Und also ich meine, wir unterhalten uns in letzter Zeit ja oft darüber, ob zum Beispiel das Internet kaputt geht, weil die KI sozusagen immer mehr Müllinhalte ins Internet gibt. Und irgendwie ist das nicht zu Ende überlegt. Also weder finde ich von den KI weiterentwickeln Firmen, also hier Perplexity noch von denen, die da Inhalte reinstellen, und zwar, weil es, glaube ich, auch nicht zu Ende gedacht werden kann. Ja, weil es so komplex ist. Ähm, und ich habe da immer so, mir fällt da nur das Shruggy ein. Also ich kann da wirklich nur Schulter zucken und zwar nicht, weil ich weil ich unempathisch gegenüber Urhebern bin oder sowas, sondern weil ich es So schwer zu lösen, finde. Also, kurz gesagt, es ist einfach jetzt mal frech.

17:53 Nicola Balkenhol

Ja. Es ist natürlich schwer zu lösen, weil die Fra, also diese Diskussion um das Trainingsmaterial Die kann man nicht ganz befriedigend zu Ende bringen, weil man jetzt, wenn man sich diese Google-Suchbeispiele anschaut und sieht, da wurde viel mit Reddit trainiert und deswegen wird da viel sehr großer Quatsch angezeigt, der zeigt ja auch, wie. . . unausgegoren dieser eigentliche Plan ist, mit Social Media Texten zu arbeiten, weil man sich zwar gedacht hat, okay, das wurde von Menschen generiert Das heißt aber nicht, dass die Dinge, die dort gesagt wurden, also die inhaltliche Ebene dieser Inhalte wirklich nutzbar ist. Der andere Punkt dieser Trainingsdaten, finde ich, zeigt mir aber auch, was für ein Wilder Westen eigentlich da tatsächlich gerade um sich geht oder wie der gearbeitet wird. Also Srinivas hat eben auch im Zuge der letzten paar Tage auch noch bekannt gegeben. dass seine Plattform auch Scraper verwendet, die sie nicht selber gebaut haben, sondern Tools von anderen. Und die nutzen eben auch Inhalte von Websites, Die den Robots-Text-Code ignorierten. Also du kannst ja, wenn du eine Webseite hast, kannst du auf den Webspace eine Datei legen, robots. txt, und kannst da reinschreiben, hey, Google darf das hier lesen, aber KIs bitte nicht zum Beispiel. Und eigentlich sollten sich diese Scraper daran halten, weil in dem Moment auch Urheberrechte dann verletzt werden, weil du sagst, Nutzungsrechte, die du eben dadurch nicht einräumst. Inzwischen gibt es mehrere Unternehmen, Medienunternehmen, wie zum Beispiel Forbes oder Wired, die beide festgestellt haben, dass Inhalte, die sie hinter der Paywall veröffentlicht haben. . von Perplexity einfach zusammengefasst werden. Also es gab zum Beispiel eine Reportage über Eric Schmidt, also der Google-Chef und Alphabetchef Und dieses Interview lag komplett hinter der Bezahlschranke zu der kompletten Zeit. Wenn du aber bei Perplexity AI Fragen zu diesem Text stellst oder sogar sagst, kannst du mir diesen Text zusammenfassen, dann wird dieser Text hier perfekt zusammengefasst, während zum Beispiel bei Bei ChatGPT oder, es gab ja noch eine andere KI, das habe ich mir nicht aufgeschrieben. Die haben das halt ausprobiert mit mehreren Chatbots, um herauszufinden. Machen das alle so? Nee, jetzt machen nicht alle so. Nur Perplexity AI hält sich eben nicht an diese Regeln, die die Medienhäuser sozusagen dorthin setzen. Und bei Perplexity ging es sogar noch weiter, das auch. Die Grafiken. die im Originalbericht zu sehen waren, eins zu eins von der KI auch abgebildet wurden und gesagt wurden, hier ist die Grafik des Textes, viel Spaß mit der Zusammenfassung. Das heißt, man nutzt hier Webcrawler, die nicht selbst gebaut sind und dementsprechend sich auch nicht an irgendwelche Regeln und Grenzen halten und nimmt das alles billigend in Kauf und sagt, naja, okay. Wir haben jetzt hier, dafür stoßen wir gegen Urheberrecht, dann ziehen wir uns Twitter komplett rein, weil wir einfach uns als Uni ausgeben. Also, das, ich finde, dieser Umgang mit Inhalten. Das verdient leider nicht viel mehr als einfach nur eine ziemlich, also ich finde das so respektlos. Und zeigt aber. Völlig respektlos. Ich würde aber soweit gehen und sagen, ich befürchte, dass das nicht die einzigen sind, die so machen. Hier ist es halt jetzt gerade nur mit so ein, zwei, drei, vier blöden Beispielen halt aufgefallen.

20:57 Gavin Karlmeier

Ja, aber wieso sagt der Kerl das dann auch noch in dem Podcast?

21:01 Nicola Balkenhol

Das weiß ich nicht.

21:02 Gavin Karlmeier

Ja, also das finde ich ist dann, das multipliziert ja die Respektlosigkeit. Er sagt ja gleichzeitig, ist mir doch egal.

21:10 Nicola Balkenhol

Ja, ganz genau. Und vor kurzer Zeit kam jetzt die Meldung, dass die Soft Bank Group, ein japanischer Tech-Investor, irgendwas zwischen 1020 Millionen Dollar erst in das Unternehmen investiert hat, was eine Bewertung für Perplexity AI von etwa drei Milliarden Dollar gerade bedeutet. Krass.

21:27 Gavin Karlmeier

Wir brauchen echt eine United Nations fürs Internet.

21:33 Nicola Balkenhol

Ja, wirklich. Und die auch mal ein bisschen auf solche Dinge achtet. Ich habe nämlich noch so eine Meldung. Definitiv. Noch so eine Meldung, die in eine ähnliche Richtung geht Und zwar geht es um ein Unternehmen namens Authentics, also AU10, die Zahl, und dann T-I-X. Das ist ein Unternehmen, das in Israel sitzt und das Full-Service-Lösungen zu Identitätsprüfungen anbietet. Also konkret bedeutet das wenn ich ein Unternehmen habe, das Inhalte anbietet, bei denen eine zwangsläufige Identitätsverifikation stattfinden muss. Also ich muss wissen. Das ist wirklich diese Person im Sinne von, die müssen ihren Pass oder ihren Führerschein verifizieren, dann kann ich auf Authentics zugehen und die bieten mir das an. Und das haben einige gemacht. Also es gibt so Unternehmen wie. . TikTok oder Uber oder X oder Fiverr, PayPal, Coinbase, LinkedIn, die Liste ist lang, die mit Authentics zusammengearbeitet haben. Jetzt ist herausgekommen, dass offenbar die Anmeldedaten des Administrators des Servers über ein Jahr lang öffentlich einsehbar waren und damit eben auch alle Daten, die dort abgewickelt wurden, konkret also Fotos von Personalausweisen und Führerscheinen. gesammelt werden konnten. Diese Admin-Daten lagen offenbar seit dem März 2023 in einem Telegram-Channel. Angeblich, das sagt aber das Unternehmen selber. Gibt es keine Beweise dafür, dass diese Daten tatsächlich ausgenutzt wurden, aber Daten waren möglicherweise zugänglich. Das ist deren Formulierung. Tatsächlich liest sich aber der Bericht von VO4 Media ziemlich scharf so. als wäre einfach da über ein Jahr lang bekannt gewesen, dass diese Informationen in der Welt sind, dass jeder, der sich ein bisschen mit krimineller Energie ausstattet, die Möglichkeit hat, hier. . die an diese Pasinformationen zu kommen, also hier wird wirklich von Identitätsdokumenten gesprochen. Um damit dann im Internet theoretisch sich als jemand anders auszugeben. Also du musst dir ja nur mal vorstellen, dass theoretisch darüber jemand deinen Personalausweis einfach hat.

23:35 Gavin Karlmeier

Ja, also das hinterlässt einen doch ziemlich hilflos, so ausgeliefert, ne, ist das erste Gefühl, was ich jedenfalls hatte. Als ich das zur Kenntnis genommen habe. Und dann habe ich so gedacht, das kann doch nicht so bleiben. Wo würde man denn ansetzen? Um sozusagen dem so ein bisschen Einhalt gebieten zu können. Also wo wäre denn überhaupt der Hebel? Ja, und jetzt hast du gesagt, dieses Unternehmen da, das ist in Israel, richtig?

24:07 Nicola Balkenhol

Richtig, ja.

24:08 Gavin Karlmeier

Und gibt es da nicht auch irgendwelche Regeln für geschäftliches Tun? Ja, klar gibt es nicht. Also Israel behauptet ja immer eine Die Demokratie im Nahen Osten zu sein und demokratisch im weitesten Sinne ist eben auch Rechtssicherheit vertretend. Und das hier, das hat ja irgendwie nichts mit rechtssicher oder so zu tun. Es kann doch nicht sein, dass ich Daten übergebe und da irgendjemand alles mitmacht, was. gerade passt.

24:42 Nicola Balkenhol

Ja, es gibt noch so ein paar weitere Ebenen daran, finde ich. Also zum Beispiel die Tatsache, dass es durch den DSA jetzt die und den DMA Verpflichtungen gibt, beispielsweise Volljährigkeit seiner NutzerInnen zu gewährleisten. Also bedeutet konkret Pornhub, die als Dienstleistung, als Plattform für pornografische Inhalte. jetzt auch unter die Very Large Online-Platforms fallen, sind dazu verpflichtet, ab einem gewissen Zeitpunkt nachzuweisen, dass ihre NutzerInnen tatsächlich über 18 sind und das zu überprüfen, nachzuhalten. Also viel schärfer als bislang eine Frage. sind sie über 18 und alle 13-Jährigen vorm Rechner sitzen und sagen, Jup, sondern du musst tatsächlich, du brauchst ein Verfahren. Und dieses Verfahren von, also Natürlich, ich glaube, die EU stellt sich das eher so vor, dass die Unternehmen sich selber ausdenken, aber natürlich werden sich diese Unternehmen Dienstleister suchen, die das für sie abnehmen, weil diese Dienstleister vermutlich eine Existenz. Expertise im Bereich haben. Weil jeder Pass sieht ja auch anders aus, wenn du international agierst und es gibt über weit über 150 Staaten, von denen wahrscheinlich über 100 möglicherweise irgendwie regelmäßig auf Pornhub unterwegs sind. Diese Nationalitäten müssen ja verstanden werden von einem System, in dem ich mich verifizieren kann, weil ich möchte ja nicht. Jedes Mal, wenn ich Porn-Up aufrufe, drei Tage warten, um das zu benutzen, sondern es braucht ja ein System, das diese Verifikation nachhaltig ermöglicht Wenn diese Unternehmen aber, also diese Unternehmen sind die Sollbruchstelle in diesem ganzen Konstrukt, weil wenn da ein Unternehmen in der Mitte ist, das ist wie dieses Beispiel Authentics hier. so viele Kunden hat, die so High Profile sind, dann muss es gar nicht so eine Fahrlässigkeit sein, wie in dem Fall. Die sind natürlich Ein absoluter Magnet für alle, die irgendwie an solche Daten rankommen wollen. Viel interessanter finde ich aber, dass es einige Unternehmen gibt, die. Gerade genannt habe, die eigentlich Authentik schon den Rücken gekehrt haben vorher. Fiverr und Coinbase haben gesagt, die haben von dieser Datenexposition bislang noch gar nichts gewusst und arbeiten weiterhin mit denen zusammen. Und X hat erst im September angefangen mit Authentics zusammenzuarbeiten. Also die sind sogar relativ neu dabei. Das ist doch alles insgesamt eine ganz, ganz schwierige Situation für diese für uns alle, die früher oder später bestimmt mal irgendwelche Altersverifikationen brauchen. Überleg dir einfach nur, wenn du es weiterdenkst, du möchtest in einem sehr großen Online-Shop eine Flasche Alkohol bestellen. Früher oder später wirst du da einen Nachweis mit Personalausweis leisten müssen, wenn wir diese ganze Verifikationsgeschichte, Nachhaltegeschichte ernst nehmen. Das heißt, wenn das wiederum über einen Dienstleister passiert, der das für alle macht. dann haben die einen Schatz von Personalausweisen vorliegen, der viel größer ist als das, was wir uns vorstellen, wenn wir ein schlechtes Gefühl haben, uns bei Ex mit Pass zu verifizieren. Also ich glaube, das ist noch nicht die perfekte Lösung, würde ich mal sagen.

27:36 Gavin Karlmeier

Definitiv. Also das Du steuerst ja jetzt darauf hin, da kriegt ein Unternehmen eine unfassbare Macht, also nicht nur über uns als Individuum, sondern in der Gesamtheit ja auch letztlich Eine Datenmacht, die größer ist als die von wahrscheinlich einzelnen Staaten Und dann sind wir wieder bei der United Nations fürs Internet auf der einen Seite und auf der anderen Seite kriege ich als Person dann immer, rattert bei mir der Kopf so und ich denke. . . Kann ich es mir leisten, diese ganzen Dinge zu umgehen? Wie kann ich mein Leben denn eigentlich noch leben, ohne diese zum Beispiel Personalausweisdaten ins Internet zu kippen? Ja, und in deinem Beispiel Flasche Schnaps kaufen, dann muss ich halt zum Laden gehen und werde das sicher nicht im Internet bestellen. Da geht das ja noch. Aber es gibt sicher Dienste, wo das eben so einfach nicht ist. Und koppel ich dann mein Leben nicht ab vom allgemeinen Leben oder mache es mir viel schwerer. Und dann sind wir ja auch wieder auf einem Thema Ist das eine demokratische Öffentlichkeit, die sich da noch bilden lässt? Oder gibt es da nicht auch mehrere Öffentlichkeiten, die einen, die geben ihre Daten ab? Haben es da vielleicht ein bisschen leichter und laufen Gefahr, abgezockt zu werden? Also Fragen über Fragen.

29:07 Nicola Balkenhol

Total. Vor allem, wenn du dir überlegst, dass es so Unternehmen wie X dann ja gibt, die sagen, und das muss ja jetzt nicht Also ich halte das nicht für unwahrscheinlich, dass da ein anderes Unternehmen vorher oder später nachzieht, das sagt, wir bieten Leuten, die sich hier bei uns mit Klarnamen verifizieren. bieten wir gewisse Dienstleistungen an, Möglichkeiten an. Also du musst ja nur mal überlegen, die Hemmschwelle zum Beispiel bei YouTube lange Videos hochzuladen oder live zu gehen. Da gibt es ein paar Punkte, die da drin hängen. Warum nicht irgendwann sagen, hey, dafür wollen wir aber verifiziert haben, wer die Leute sind, die hier streamen? Du musst dir nur mal überlegen, wenn es irgendwann solche Mithaftungen der Netzwerke gibt, die sie für Livestreamings irgendwann nicht mehr verantworten wollen. Also viele Eventualitäten, aber Ich will nur sagen, es ist eine Welt, in der wir uns häufiger nachweislich nachweisen müssen, die ist nicht so weit weg, wie wir das gerade so fühlen. Ich halte das insgesamt übrigens für stark problematisch, weil das vielen Möglichkeiten, vielen Menschen die Möglichkeit gibt, freizuspre, äh, nimmt, frei zu sprechen, wenn du Einschränkungen hast, indem du Und die sagen, du musst dich nachweisen, du musst erklären, wer du bist. In anderen Ländern ist es nicht möglich, frei zu sprechen, wie beispielsweise in Russland oder China oder. You name it. Das ist alles nicht ganz unproblematisch, aber auch nicht ausgeschlossen, dass solche Schritte kommen und solche Entscheidungen. Und das sollte nicht sein, dass es dort so Nadelöre gibt, die vor allem, und das ist eigentlich das Irritierendste. Diese Personalausweise nicht einfach nur verarbeiten und löschen, sondern tatsächlich auf dem Server liegen lassen. Also, das ist ja auch schon ein Riesenversäumnis. Ja, viele Dinge an diesem Thema.

30:43 Gavin Karlmeier

Ich meine, natürlich werden Unternehmen mit dieser Firma da schon auch Verträge gemacht haben. Das ist ja das naheliegende, also Twitter zum Beispiel oder X werden schon mit denen zur Authentifizierung Verträge gemacht haben Und ob da drinsteht und übrigens gehen wir schlampig mit den Daten um, wage ich ja zu bezweifeln.

31:04 Nicola Balkenhol

Naja, also allein, dass die Zugangsdaten des Administrators ohne Zwei-Faktor-Authentifizierung und über ein Jahr lang unverändert auf irgendwelchen Telegram-Servern weitergeschickt werden können, macht einem schon, also das zeigt schon, dass das nicht der richtige Partner ist. Okay, ich habe noch eine kleine Metageschichte mitgebracht, eigentlich sogar zwei. Die eine ist aber die, die ich sehr interessant finde, und zwar gibt es jetzt auf der Informationsseite zur Fediverse. Förderierung von Threads. Gibt es eine Liste, die heißt blockierte Fiddiverse Server? Es gibt Server, bei die Threads nicht mit oder die Threads selber von sich aus blockiert und aussperrt, bei denen sie sagen, dessen Inhalte kannst du bei Threads nicht sehen. Da sind ganz viele dabei, bei denen man schon vom Namen her sagen muss, ja, wahrscheinlich liegt es hier irgendwie. Also, Es gibt einen Server, der ist Illegal Pornography zum Beispiel oder fuck Government. Da würde ich sagen, gut, kann man irgendwie nachvollziehen, wenn man so ein Family-Friendly Network sein will. Es gibt aber eigentlich nur drei mögliche Gründe. Also sie geben immer an, was der Grund ist, warum sie die aussperren. Entweder Datenschutz, unzureichender Datenschutz auf diesem Server. Nicht weiter erklärt an dem Punkt, aber Das eben dann die kein öffentlich einsehbarer Feed, also Instanzen, die selber ohnehin nichts öffentlich sind, also auch soweit, so klar. Und das dritte ist aber verstößt gegen unsere Gemeinschaftsrichtlinien oder Nutzungsbedingungen. Das heißt, Threads Moderiert offenbar vorab schon Inhalte, die auf Servern liegen, um dann die Entscheidung zu treffen, okay, dieser Server, so wie der moderiert wird, so wie der administriert wird. Das kriegen wir mit unserer Policy nicht in Einklang und ermöglichen es deswegen nicht, von Threads aus auf diese Server zu greifen. So, das ist erstmal der eine Teil der Geschichte, den ich hochinteressant finde. Ihr findet das unter threads. net. Moderated unterstrich Servers. Finde ich also das allein schon einen Ausflug wert, kann man sich mal so durchscrollen, was man da so findet, irgendwie interessant. Das zweite, was daran aber interessant ist, ist, dass Stefan Boacek, der hat das bei Mastodon gepostet, Infidiverse gepostet Dass dort Mastodon. social zu finden war. Und zwar nur für ungefähr 30 Minuten, danach ist es wieder verschwunden. Aber trotzdem, dass dort aus irgendeinem Grund offenbar Mastodon. social mal kurz gesperrt wurde. Die eine der größten Instanzen und so. Wir haben das hier mal die. Mutterinstanz genannt, das ist uns ein bisschen um die Ohren geflogen, aber es ist am Ende die Instanz, die der Mensch, der auch die Mastodon-Software an den Start gebracht hat, Eugen Roch auch selber eben betreut und gestartet hat. Also Eine Instanz, die nicht ganz unwichtig ist für das Fediverse und für Master, dann im Speziellen.

33:58 Gavin Karlmeier

Tja, da ist das mit der Macht wieder, ne? Finde ich. Meta gegen Mastodon.

34:08 Nicola Balkenhol

Wie siehst du das? Wie stehst du dazu, dass Leute die Entscheidung treffen, dass du ihre Inhalte oder dass sie entscheiden, dass ihre Mastodon Server Threads generell ausschließen? Hast du da Emotionen?

34:22 Gavin Karlmeier

Ja, und zwar habe ich die Emotionen, verstehe ich, kann ich mitdenken, allerdings dreht das ja dann Das Prinzip ja dann so ein bisschen verrückt, dreht dann doll. Nämlich im Sinne von eigentlich sollte das ja die große Interoperabilität herstellen. Und dann plötzlich sind überall Schlösser oder abgesperrte Bereiche.

34:46 Nicola Balkenhol

Ja.

34:46 Gavin Karlmeier

Ja, was denn jetzt? End- oder jeder

34:49 Nicola Balkenhol

Also ja, ich verstehe, genau, das ist genau auch der Punkt, an dem ich immer wieder ende. Ich verstehe, wenn man sagt, wir haben uns hier was aufgebaut und wir lassen uns das jetzt nicht vom Kapital kaputt machen. Da habe ich. Sympathien und Verständnis für. . . Auf der anderen Seite, wenn du sagst, wir wollen hier einen neuen offenen Standard schaffen und alle sollen ihn benutzen können, dann bedeutet das eben auch alle. Und dazu gehört eben auch, dass du ein Netzwerk, das eben Aus welchen Gründen auch immer extrem viele NutzerInnen mit sich bringt, nicht einfach so ausschließen kannst, vermutlich. Das ist aber eine individuelle und eine Geschmacksentscheidung, würde ich behaupten. Ich finde aber, dass dieser zweite Aspekt, die Tatsache, dass eben Mastodon. social auch kurz auf dieser Liste war, bringt mich zu der Frage, ob das womöglich ein größtenteils automatisiertes System ist. Dass also Instanzen, die. Anzahl X gemeldet wurden, beispielsweise grundsätzlich ausgeschlossen werden könnten, damit eben nicht eine großspurige Moderationsoffensive hier stattfinden muss, was ich gefährlich finden würde.

35:51 Gavin Karlmeier

Beides ja. Also ich glaube auch, dass das so ist. Und ja, es wäre gefährlich. Ist aber, glaube ich, auch kaum lösbar, oder fällt dir was dazu ein? Weil ne Moderation ist das Stichwort.

36:05 Nicola Balkenhol

Ja, klar.

36:06 Gavin Karlmeier

Wie willst du es?

36:07 Nicola Balkenhol

Ich glaube, du brauchst Menschen und ich glaube, du brauchst auch Menschen in der Moderation, die nicht einfach nur. . einfach nur wegschreddern, alles was ihnen gemeldet wird, sondern eben Menschen, die auch einfach mit einer sehr, sehr großen kulturellen Fiddiverse-Expertise eine Beratung vornehmen. Und zwar nicht nur auf einer Entwicklerebene, das gibt es ja mit Sicherheit auch schon, sondern Leute, die einfach sich da drin einfach souverän bewegen können und wissen, dass hier diese Inhalte für uns wichtig sind. wichtig sind oder eben nicht. Also ich finde, dass da offenbar so ein kulturelles Problem vorliegt eigentlich.

36:46 Gavin Karlmeier

Ja, und nach allem, was ich über Community Management weiß, ist das ja sozusagen die potenzierte Herausforderung. Puff.

36:54 Nicola Balkenhol

Ja, klar.

36:55 Gavin Karlmeier

Wer soll sich der annehmen?

36:58 Nicola Balkenhol

Ja, vor allem, weil das so schlecht skaliert oder wie wir hier mal gesagt haben, nicht skaliert. Community-Management skaliert nicht. Auf der anderen Seite hat aber das Fidiverse natürlich gewisse Grenzen, also in der NutzerInnenzahl. Das ist ja nicht so, dass du da eine unendliche Anzahl hast, natürlich kannst du nicht jede Instanz kennen, aber ein Gefühl dafür mit der Zeit zu bekommen und wie du dort Entscheidungen triffst und das eben nicht nur rein automatisiert zu tun. Das finde ich eigentlich unabdingbar, wenn du so einen Schritt gehst.

37:33 Gavin Karlmeier

Ja.

37:33 Nicola Balkenhol

Ja.

37:34 Gavin Karlmeier

So ist es. Und skalierbar ist letztlich die Frage, wer soll es bezahlen.

37:38 Nicola Balkenhol

Ja, genau. Und damit mit der Föderierung werden sie erstmal gar nichts verdienen. Das ist auch Teil der Wahrheit, außer möglicherweise Nutzerzuwächse. Apropos verdienen, apropos Geld, es gibt Leute, die kriegen gerade eine E-Mail von Instagram, in denen sie gebeten werden, wenn sie Werbung schalten, in der Instagram oder mobil Werbung schalten. Dass Sie das doch bitte nicht in der Instagram iOS-App tun, weil Sie dann eine 30-prozentige Gebühr an Apple zahlen müssten. Die Mail kommt von Instagram selber, sondern mit der Empfehlung, Instagram. com doch einfach im Mobile-Browser aufzurufen. Weil sie dann dort eben diese 30% der Apple Service Fee nicht abziehen müssen oder aufschlagen müssen.

38:20 Gavin Karlmeier

Ja, netter Versuch, oder? Also ich weiß gar nicht, auf wessen Seite ich da fallen soll, weil beide Seiten sind ja irgendwie. Übermässig Geld getrieben. Apple, die damit ist in 30 Prozent dann Tieren. Und jetzt der Metaversuch, das zu umgehen. Nee, also zwei Giganten stehen sich gegenüber und machen dummes Zeug.

38:44 Nicola Balkenhol

Ist aber ein Kampf, in dem sich beide Seiten nicht auf mich verlassen können. Tschüss. Naja. Okay, warte mal kurz. Ich muss hier mal kurz diesen Knopf abfahren. Ich nehme dich jetzt mit auf eine Reise in eine Rubrik. Funktionen und Emotionen. Du kennst das Spiel?

39:08 Speaker 3

Schluck.

39:10 Nicola Balkenhol

Ich schmeiß mit Funktionen, um mich die Plattformen angekündigt haben oder die von Menschen entdeckt wurden. Und wir gucken, was du fühlst. Ich fange an, Instagram erwägt derzeit die Möglichkeit, in DMs Screenshots zu machen, komplett zu blockieren. Sodass, wenn du ein Screenshot in einer DM machst, du nur ein schwarzes Bild gespeichert hast, wie das beispielsweise bei Netflix auch der Fall ist.

39:32 Gavin Karlmeier

Ich finde es doof. Richtig, richtig doof. Ich will da, wo ich will, Screenshots machen.

39:39 Nicola Balkenhol

Also ich verstehe aber, wo das herkommt, ne? Also, weil du sagst, okay, das sind Privatnachrichten, die sind nicht zu Screenshotten. Auf der anderen Seite bin ich aber wie du, dass ich als jemand, der das sehr oft macht. Das natürlich auch gerne weiterhin machen würde. Ich finde, die bessere Lösung wäre, da mit einem psychologischen Hebel zu arbeiten. Was auch mal getestet wurde, dass wenn ich, wenn du ein Screenshot von unserem DM-Chat bei Instagram mache, du darüber einfach eine Benachrichtigung kriegst. Dass die einfach angezeigt wird. Gavin hat einen Screenshot von diesem Chat gemacht, anstatt das komplett einzuschränken.

40:12 Gavin Karlmeier

Ja, das ist die Lösung. Die nebeneinander.

40:14 Nicola Balkenhol

Okay, gebe ich weiter. Ähm, neues Feature bei Instagram, du wirst die Möglichkeit haben, einen Song zu posten ohne ein Foto oder Video zu posten, ohne ein Video oder ein Foto anhängen zu müssen. Ja, bitte. Okay.

40:30 Gavin Karlmeier

Ist recht. Emotionslos.

40:33 Nicola Balkenhol

Ja, ich merke das schon, aber das ist okay bei dem Feature. Ich habe auch keine. Blue Sky. Hat jetzt die Möglichkeit, dass du ein Thread rückwirkend sperren kannst, dass du also sagen kannst, ich habe jetzt hier was gepostet, jetzt möchte ich oder ein Post Jetzt möchte ich, dass darauf niemand mehr antworten kann oder nur noch Leute antworten können, die ich auswähle. Also mal angenommen, du führst eine Diskussion mit jemandem, kannst du sagen, ich will, dass niemand sonst hier zwischengrätscht, nur wir beide sollen uns hier streiten dürfen.

40:59 Gavin Karlmeier

Dann denke ich immer, das hätte ich mir eher überlegen müssen. Das nachträglich zu machen, finde ich nicht so richtig toll.

41:06 Nicola Balkenhol

Aber manchmal auch hilfreich, wenn du es bei Twitter zum Beispiel um Shitstorms einzudämmen. Wenn du einen Post machst.

41:11 Gavin Karlmeier

Ja, schon klar. Ich weiß schon, wofür es gut ist, aber gefühlt, ohne stundenlang darüber nachgedacht zu haben, falle ich auf die Seite, überlege erst und mach dann. Und da musst du nichts rückhören machen. Und wenn du dann so einen Shitstorm an die Backe kriegst, ja, ich glaube, da hast du was zu tun, das ist schon klar, ne? Aber da. Hilft das Rückwirkende vielleicht auch nicht so viel.

41:37 Nicola Balkenhol

Wie stehst du zu einer Bearbeitungsfunktion von Postings?

41:42 Gavin Karlmeier

Ja, als ich noch Twitter genutzt habe, hätte ich das super gerne gehabt. Ja, damit ich wegen der berühmten Grammatik und Tippfehler und so weiter oder so Wörter weggelassen und so. Aber auch da ist klar, kann man missbrauchen.

41:58 Nicola Balkenhol

Ich finde ja, so wie es fetz das handhaben mit diesen fünf Minuten, finde ich mega. Also, dass du da hinten so ein Zeitlimit hast, fünf Minuten kannst du bearbeiten und dann nicht mehr, weil das genau die Zeit ist. Also, der Tippfehler fällt dir eh in dem Moment auf, wo du den Post abschickst.

42:12 Gavin Karlmeier

Ja.

42:12 Nicola Balkenhol

Ja. Stimmt. Blue Sky bringt jetzt sogenannte Starter-Packs. Starter-Packs ist ein Feature, mit dem es möglich ist, neue Leute zu Blue Sky einzuladen. ohne Code natürlich, Leute zu Blueska einzuladen. Und zwar, indem du ihnen direkt eine Liste von vorgeschlagenen NutzerInnen oder Custom Feeds zusammenstellen kannst du sagen kannst hier ich baue dir mal deine Blueska-Experience, dann kannst du es annehmen, dann kannst du das anschauen und kannst entscheiden, ob das was für dich ist oder nicht.

42:43 Gavin Karlmeier

Ja, ich habe das gekriegt tatsächlich. Habe die E-Mail gelesen, die ich da gekriegt habe und habe es sofort versucht auszuprobieren. Und habe es einer Freundin angeboten und da hat die gesagt, nö, will ich aber gar nicht. So, und dann habe ich einen kurzen Moment nicht gut genug gemacht und dann habe ich so überlegt, nee, da hätte ich natürlich noch toller machen können. Und dann wird es richtig Arbeit.

43:06 Nicola Balkenhol

Und dann habe ich gedacht, nö, doofes Feature. Aber das Problem.

43:12 Gavin Karlmeier

Also, ne

43:14 Nicola Balkenhol

Nee, sag mal.

43:15 Gavin Karlmeier

Ja, du. Also ich dachte so, warum macht Blue Sky das? Um die Basis der Nutzenden zu vergrößern? Klar. Um sozusagen auch die Hemmschwelle zu verringern, vielleicht. Aber es ist ja noch ein Element drin, was ich eigentlich toll finde, aber dann diesen Arbeitsanteil da drin auch sehe, nämlich wirklich so Themen. Basierte Zusammenstellungen zu machen. Ich weiß, dass eine Freundin oder ein Freund sich, sagen wir mal, für Kunst interessiert oder für Brettspiele interessiert und dann mache ich dazu passend eine Zusammenstellung. Von Menschen, denen zu folgen ist, Themen, die damit zu tun haben. Das ist so ein kleines bisschen Velisten in Twitter. Und vielleicht noch ein bisschen arbeitsaufwendiger?

44:07 Nicola Balkenhol

Ja, aber ein bisschen cleverer als vielleicht hören wir.

44:10 Gavin Karlmeier

Ja, sag an.

44:11 Nicola Balkenhol

Es ist ein bisschen cleverer als Listen, weil es ja die Möglichkeiten bietet, auch mit so Dynamiken zu arbeiten. Dass du sagen kannst, ich möchte jetzt zum Beispiel hier. alle Postings von Leuten, denen die Leute folgen, die in dieser oder in einer Liste sind. Also du kannst ja so richtig friemelig irgendwelche Algorithmen reinprogrammieren.

44:35 Gavin Karlmeier

Ja, wenn ich mal keine, also ganz viel Zeit hätte, dann würde ich das gerne machen.

44:41 Nicola Balkenhol

Vor allem aber finde ich, glaube ich oder glaube ich, dass dieses Feature nicht das Problem löst, wofür es erfunden wurde, nämlich dass Leute sich nicht bei Blueskey anmelden. Weil jemand, und das dann zeigt dir das Beispiel deiner Freundin, Natürlich, wenn sie keinen Bock auf Blue Sky hat, wird sie auch nicht vom Blue Sky überzeugt werden, nur weil du ihr drei Leute zusammenstellst, denen sie folgen kann.

45:01 Gavin Karlmeier

Ja, das glaube ich auch, wobei es schon die Schwelle natürlich verringert hat. Ich verstehe den Gedanken dahinter, aber ob die Durchführung so richtig knallt, frage ich mich.

45:13 Nicola Balkenhol

Ja, weiß ich auch nicht. Okay, X erlaubt es jetzt in Bookmarks zu suchen. Also wenn du Lesezeichen gemacht hast, kannst du jetzt darin suchen.

45:23 Gavin Karlmeier

Hätte ich toll gefunden, wenn ich da gewesen wäre. Also Quatsch, wenn ich da noch wäre und Bookmax nutzen würde, dann hätte ich das toll gefunden.

45:32 Nicola Balkenhol

Und bei Spotify, nicht wirklich ein soziales Netzwerk, aber ich habe es trotzdem mal mitgebracht, gibt es jetzt bald die Funktion, ein In-Th-Episode-Karussell anzulegen, in dem du mehrere Bilder zeigen kannst, die gerade den Moment. belegen, der in dem gesprochen wird. Also ich könnte jetzt hier zehn Screenshots anhängen und dann kann ich sagen, hier Funktion und Emotionen, da ist dieses Bild.

45:54 Gavin Karlmeier

Ja, so ein bisschen Video für Arme.

46:00 Nicola Balkenhol

Ja, eigentlich.

46:01 Gavin Karlmeier

Für mich ist Podcast tatsächlich sowas, wo ich nicht hingucke. Also, ne, was ich Ich persönlich zum Hören nutze.

46:09 Nicola Balkenhol

Also ich brauch's nicht. Und deswegen kann man uns jetzt auch nicht sehen. Das ist der einzige Grund. Wir sind durch, liebe Nicolai, das war's schon. Und ich denke immer, wenn ich so Themen habe, denke ich immer, manchmal, ach das Wird leider eine kurze Folge. Und mit dir war das jetzt aber trotzdem nicht kurz, weil wir beide so viele Gedanken hatten heute. Und das mag ich. Vielen Dank, dass du heute da warst. Du darfst immer wieder kommen.

46:34 Gavin Karlmeier

Danke, Gavin, fürs Eingeladen werden und danke für die Themenauswahl, die heute, finde ich, so ein kleines bisschen mich schwermütig entlässt.

46:43 Nicola Balkenhol

Ja, aber es ist ja auch, es war so ein regnerisches Wochenende. Und wir hatten, also selbst das Fußballspiel wurde ja unterbrochen von Tisstände, großen Hagelkörnern. Also es war alles so, es war ein graues Wochenende. Wir starten grau in die Woche, aber Dann ist der Juli da, ab jetzt und dann wird alles gut und sonnig. Und nächstes Mal, wenn du kommst, habe ich nur Good Vibrations Only.

47:04 Gavin Karlmeier

Ich merke mir das gerne.

47:09 Nicola Balkenhol

Bis zum nächsten Mal. Vielen Dank, liebe Nikola, und allen anderen eine schöne Woche und wir hören uns hier am Mittwoch. Und zwar. Mit was Besonderem und zwar mit Folge 300. Ich habe, also wir machen jetzt nicht eine besondere Recap oder eine Rückschau oder so, aber wir versuchen immerhin die Aufzeichnung dieser Folge live zu streamen. Ihr werdet im Discord oder auch auf den Social Media Kanälen erfahren, wann, wie und wo. Und wenn es nicht klappt, dann erfahrt ihr einfach nichts. Und dann kommt einfach Mittwoch eine neue Folge. Wir versuchen das, aber irgendwas müssen wir jetzt zur Folge 300 uns überlegen. Ich jedenfalls bin ein bisschen aufgeregt, dass das Folge 300 ist, weil das eine wahnsinnig krasse Zahl ist irgendwie.

47:49 Gavin Karlmeier

300 ist unfassbar. Ich bewundere dich fürs Durchhalten.

47:54 Nicola Balkenhol

Das ist lieb von dir. Vielen Dank. Ich wundere mich eigentlich eher übers Durchhalten, aber wir machen das. Ich gebe nicht auf. Vielen Dank, liebe Nikola und Mascut und alle auch. Tschüss.

48:06 Speaker 4

Ciao.