Speichert. Eure. Storys! Betonen wir heute. Außerdem sprechen wir über die Verantwortung von KI, die Macht des Geldes und den Jahreslohn der Content Moderator*innen bei X. Gerne wieder!
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Carsta Maria Müller
Hallo Caster.
00:08 Gavin Karlmeier
Hallo, ich grüße dich.
00:10 Carsta Maria Müller
Ich stell dich ganz kurz vor. Du bist Carsten Maria Müller. Du bist Managing Director und Podcast-Co-Host bei BabyGut Business. Hast aber in der Vergangenheit unter anderem beim Meta gearbeitet und als Social Media Director bei Pro7 Sat1. Das heißt, du bist eigentlich, die Frage ist, warum hat es 313 Episoden gebraucht, bis du hier endlich mal aufschlägst?
00:29 Gavin Karlmeier
Du, die Frage spiele ich an dich zurück. Ich weiß es nicht, warum ich so lange warten musste, bis ich endlich diesen goldenen Link bekommen habe, um mich hier einzuwählen und dabei zu sein.
00:40 Carsta Maria Müller
Wenn da draußen irgendjemand ist, dem es genauso geht, sag doch einfach Bescheid. Ich kann das ja nicht riechen. Manchmal muss ich auch auf mein Glück aufmerksam gemacht werden. So wie heute zum Beispiel. Ich freue mich, dass du hier bist. Und wir haben ein bisschen was zu besprechen. Es ist aber alles heute, also es ist nicht so eine deprimierende Episode, kann ich schon mal versprechen, wie die letzten drei Episoden. Wir haben einen erstaunlich niedrigen Elon Musk-Anteil heute. Das ist schon mal sehr gut. Und es gibt auch sogar ein paar gute Nachrichten. Also eine gute Nachricht vorneweg, es gehen wieder die Spotify-Kommentare. Also man kann jetzt wieder Podcasts kommentieren. Dass du als Podcast-Host, wir es das Dilemma vielleicht auch mitbekommen haben. Es gab ganz lange eine Podcast-Umfrage-Funktion bei Spotify, die so ein bisschen misused werden konnte, als Kommentarfunktion. Dann hat Spotify gesagt, hey Leute, wir rollen jetzt Kommentare aus und de facto ging nichts mehr für zwei Wochen oder so. Oder vier. Das geht jetzt offenbar wieder. Also ihr könnt diese Episode hier, wenn ihr möchtet, kommentieren. Sollte es nicht gehen. Hört diese Episode in der Woche nochmal.
01:39 Gavin Karlmeier
Ja, und Spotify hat ja auch an sich ein bisschen rumgebackt. Also, wir machen immer, mittwochs kommt immer eine neue Folge von Baby Gut Business, meine What the Social-Folge aller zwei Wochen. Und Dienstagabend konnte man einfach nichts machen. Also man konnte nichts hochladen, man konnte nichts refreshen, man konnte gar nichts machen. Und wir waren, also man wird dann auch ein bisschen panisch, aber wie es bei Technik dann immer ist, irgendwann funktioniert es und wir waren dann wieder beruhigt. Aber da war ein sehr großer Bug in irgendeiner Form.
02:07 Carsta Maria Müller
Katastrophe. Ich weiß auch nicht, wie sowas passieren kann, genauso wie das ist die erste Meldung des Tages. Und also es gibt Menschen, die haben bei Instagram eine Meldung bekommen. Wo einfach nur steht, a technical issue affected some of your archived stories, also ein technisches Problem betrifft deine archivierten Stories. Sie können nicht mehr restored werden. Sie sind weg, es tut uns leid, schade. Und dann gehst du ins Archiv und die Person hat so geschrieben, ungefähr jede zehnte bis 20. Story ist einfach schwarz im Archiv. Da ist einer übers Kabel gestolpert offenbar. Ich bin mir nicht so sicher.
02:39 Gavin Karlmeier
Naja, also als ehemalige Meta-Mitarbeiterin kann ich ja sagen, dass einfach Menschenfehler da passieren. Punkt. Und oft kommen die nicht an die Öffentlichkeit und oft hat das dann auch nicht einen direkten Effekt für die Menschen, die die Plattform nutzen. Aber es kann schon mal durchaus was passieren.
02:59 Carsta Maria Müller
Ich finde, das ist aber ein ganz schöner Hinweis nochmal an alle, was wir bei Twitter damals auch allen gesagt haben. Wenn da irgendwelche Dinge liegen, die nur dort liegen und die euch wichtig sind, vielleicht speichert ihr sie mal ab, weil offenbar kann es passieren, dass sie irgendwann weg sind.
03:13 Gavin Karlmeier
Naja, und es ist halt einfach eine Tech-Plattform und man weiß auch nicht, inwieweit die sich verändern. Irgendwann sagen die, hey, die Archivfunktion bringt uns gar nichts, bringt nur euch was, braucht man nicht mehr. Schalten wir ab. Also diese Abhängigkeit Haben wir schon alle. Also ich hätte jetzt nicht meine ganzen Archivsachen gespeichert, hättest du?
03:32 Carsta Maria Müller
Also ich habe immerhin, also doch, also meine, ich muss jetzt kurz zu beichten, meine Lebensbeichte. Meine Camera Roll, also meine Fotogalerie auf dem Telefon, ist ein absolutes Chaos. Ich screenshotte ungefähr alles, was ich im Internet sehe. Ich speichere alles automatisch, was ich per WhatsApp verschicke, per Instagram poste, in der Story poste, alles wird automatisch gepostet. Ich habe schon das. Also, okay, nächste Lebensspeicher. Ich habe das größte Modell, das man als iCloud-Speicherplatz haben kann und das ist voll. Das heißt, ich stehe mit dem Rücken an der Wand und weiß nicht, was ich tun soll. Und das hier hilft mir jetzt gerade nicht weiter, dieses Problem.
04:13 Gavin Karlmeier
Was die Leute jetzt gerade nicht gehört haben, ich habe genickt. Ich kenne das Problem sehr gut. Lauter Screenshots und ich mache dann auch noch Screenshots immer am Rechner, die dann nicht auf meinem Handy sind und dann ist es ein ewiges Hin- und Her-Geairdroppe. Und ich mache ja immer Montags oder dienstags, wenn ich es nicht ganz schaffe, auf Instagram so einen Wochenrückblick, wo ich dann durch meine ganzen Fotos durchgehe und manchmal brauche ich wirklich Stunden, um zehn Bilder zu finden, die ich posten kann und will. Nicht, weil ich keine Fotos gemacht hätte, sondern weil ich mich erstmal durch die ganzen Screenshots durchscrollen muss, die ich so den ganzen Tag, die ganze Woche über mache. Also ich kann das sehr gut nachempfinden. Allerdings ist mein Speicher noch nicht. voll.
04:52 Carsta Maria Müller
Ja, da kommst du auch noch hin. Aber ich habe das am Computer auch das Problem. Ich habe seit dem 2. 06. also genau seit zwei Monaten, habe ich 104 Screenshots auf dem Rechner gemacht. Und offenbar alle paar Monate schiebe ich die dann in einen Ordner, der auf meinem Desktop liegt, der heißt Kram. Und es gibt Kram 2020, 2021, 2020. Einfach nur Millionen Screenshots, die ich mir auch nie wieder angucken werde. Ich weiß nicht, ich bin digitaler Messi. Ich kann nichts dagegen tun.
05:21 Gavin Karlmeier
Ich wünschte immer, ich hätte ein fotografisches Gedächtnis. Wirklich. Also ich glaube, es ist krass überfordernd, wenn man es hat, aber das ist wirklich so ein. Lebenstrauum von mir, dass ich mir Dinge angucken kann und immer in mein Gehirn eingebrannt sind.
05:34 Carsta Maria Müller
Also Daten, Fakten und sowas.
05:36 Gavin Karlmeier
Nicht alles muss ich in mein Gehirn einbrennen, aber fotografisches Gedächtnis, boah, life goals.
05:41 Carsta Maria Müller
Also, wenn Datenschutz nicht so wichtig wäre Dann gäbe es ja Möglichkeiten. Es gab ja diese Microsoft KI, die alle X-Sekunden einen Screenshot macht oder es gibt ein Tool auch für den Mac, das heißt Replay AI, mit dem quasi die ganze Zeit eine Bildschirmaufnahme gemacht wird. Und du kannst alles durchsuchen in einer Echt-Textssuche. Das Problem ist, dass diese kompletten Daten halt unverschlüsselt auf deiner Festplatte gespeichert werden. Und ich Oder vielleicht sogar in der Cloud. Ich bin mir da nicht so sicher, ob ich das möchte, weil da eben auch alle geschriebenen Rechnungen, alle Kontostände, alle für Leute, die sich vielleicht auch Erwachsenefilme anschauen, auch die dann natürlich alle mitgetrackt werden. Das ist, glaube ich, keine gute Idee.
06:18 Gavin Karlmeier
Es ist keine gute Idee, aber trotzdem wär's so eine Erleichterung für mich.
06:25 Carsta Maria Müller
Threats Wie stehst du zu Threads als ehemalige Meter mit ab. Du weißt schon, was ich sagen möchte. Willst du dich dazu äußern?
06:33 Gavin Karlmeier
Ja, sehr gerne. Also ich war dabei, als Threads global gelauncht wurde. Ich war auch mit dabei, als es intern getestet wurde bei Meta. Und das war schon wirklich sehr beeindruckend. Also dabei zu sein in der Company die eine Plattform launched, this is schon so once in a lifetime, and ich fand es maximal faszinierend. Also wir haben das ja erst intern getestet, und dann an dem Tag, bevor es live ging, haben wir alle eine Info bekommen, Achtung, wir sind jetzt nicht mehr intern, passt bitte auf, was ihr postet. Das war schon wirklich, du lachst. Das war, also es hat unser internes Microsoft Teams, wenn wir das genutzt hätten. Wir hatten eine andere Plattform, die wir genutzt haben, aber es war unser internes Kommunikationstool an einem gewissen Punkt. Ich fand das super spannend, ich fand es krass, wie das gewachsen ist. Also ich habe heute irgendwie nochmal nachgeguckt. Ich glaube 30 Millionen User innerhalb der ersten 24 Stunden. Also das ist auch eine Launch-Geschichte, die es so in der Social Media Historie noch nicht gab. Und ich finde, die arbeiten so krass daran, diese Plattform wirklich zu verbreiten und die Nutzer nach oben zu jagen. Und das ist schon faszinierend, was da für ein Herzblut von Der inneren Führungsriege reingesteckt wird, damit es genutzt wird. Und überraschenderweise funktioniert es.
07:51 Carsta Maria Müller
Punkt. Ja, ist doch eine goldene Frage, ob das so überraschend ist. Oder ob die nicht so das Playbook, wir machen einfach nur keine Fehler, so lange richtig gespielt haben, bis sie halt groß waren. Weil sie ja eben in einen Markt gekommen sind, der so. . Also sie waren eigentlich so die Geier, die über dem Löwen gekreist sind und der Löwe hatte aber leider das Problem, dass der Löwe neun Besitzer hatte und ihn leider mit Code gefüttert hat, das kann man nicht anders sagen. Also Twitter war plötzlich nicht mehr interessant für niemanden und plötzlich. Nein, das kann man so nicht sagen. Aber Twitter war plötzlich ein Problem. Und dadurch, dass es ein Problem wurde, gab es viele Leute, die das Bedürfnis in sich verspürt haben, eine Alternative zu finden. Und weil es so viele verschiedene Alternativen gab, brauchte es vermutlich eine Alternative, die für so viele Leute der kleinste gemeinsame Nenner ist. Und da hat eben der ganze Rücken mit Instagram wahnsinnig geholfen. Warum ich das alles erzähle, ist, weil Threads kurz davor ist, das hat Meta in den Earnings Calls verkündet, kurz davor ist, 200 Millionen monatliche NutzerInnen zu erreichen. was eine megazahl ist.
08:53 Gavin Karlmeier
Megazahl. Und ich habe auch dieses überraschend gesagt, weil die Plattform ja schon konträr ist zu dem, wie wir Social Media eigentlich leben. Also egal ob das jetzt TikTok ist oder Instagram, wir reden nur noch von Reels, von Bewegbild, wir sagen selbst irgendwie Fotos funktionieren nicht mehr so gut, wie sie immer funktioniert haben. Und dann kommt auf einmal Meta mit einer Plattform um die Ecke, wo es ums geschriebene Wort an erster Stelle geht und deswegen halt dieses überraschend, weil es ein Schritt zurück ist. Der Zeitpunkt, naja, also. glaube ich, haben alle mitbekommen, dass der Launch auch ein bisschen vorgezogen wurde, weil damals auch ein paar andere Dinge noch passiert sind. Aber. Das braucht ja trotzdem die Nutzer, die es nutzen. Es braucht ja trotzdem Menschen, die sich dann damit anfreunden. Und dass da immer wieder neue Leute dazukommen in den verschiedenen Märkten und dass es genutzt wird und etabliert wird. Auch wenn Ex ganz viel falsch gemacht hat und die Plattform ist, wo sich aus meiner Sicht sehr viele Leute auch abmelden sollten, ist es trotzdem für mich faszinierend.
09:49 Carsta Maria Müller
Ja, ist definitiv. Also was ich so interessant finde ist, weil ich ja hier echt mit vielen verschiedenen Menschen spreche. Und diese vielen verschiedenen Menschen haben ganz unterschiedliche Takes zu Threads. Aber sie alle ein, natürlich, also sie kommen ja nicht ganz, also sie kommen ja nicht zufällig hierhin. Ich spreche ja nicht Leute am Bahnhof an und frage, willst du in meinen Social Media Podcast kommen, sondern das sind ja alles Leute, die irgendwie aus der Bubble kommen. Aber Sie alle eint, dass sie doch eine gewisse Forschungsbegeisterung mitgebracht haben. Also sie haben die Bereitschaft gehabt, sich das anzuschauen und waren Also wenn sie irgendwann genervt waren von Threads, dann hat das doch zumindest ein paar Nutzungsminuten gedauert. Das ist zumindest so meine Wahrnehmung. Das heißt, alle waren bereit oder viele waren bereit, Threads eine große Chance zu geben, in der Hoffnung, das könnte jetzt. Das könnte es werden, um Microblogging ins neue Jahrzehnt zu retten. Mal schauen.
10:41 Gavin Karlmeier
Ich finde, das funktioniert sehr gut und auch da Nochmal aus der ex-Meta-internen Brille. Ich finde es faszinierend zu sehen, wie viele Meta-MitarbeiterInnen die Plattform nutzen. Das sieht man bei den anderen Plattformen überhaupt nicht.
10:56 Carsta Maria Müller
gar nicht.
10:56 Gavin Karlmeier
Also wieder die Führungskriege vorneweg, die da sehr aktiv sind. Aber auch alle anderen MitarbeiterInnen sind da extrem aktiv. Und manchmal ist da noch so bei mir, weil ich denen natürlich auch alle folge, ist es nochmal so ein Ach Damals, Gefühl bei mir, weil die natürlich auch irgendwie da noch alle da sind. Und das ist schon schön zu sehen. Ich mag die Plattformen. Bin selber inaktiv, inaktiv im Sinne von, ich poste nicht selber, aber ich konsumiere ganz viel. Und bisher Ja, ich habe immer gesagt, eigentlich müsste ich jetzt so ein Threats Fluencer werden. Aber irgendwie hat der Tag auch nur 24 Stunden. Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber. Bei mir ist zu wenig Zeit da.
11:35 Carsta Maria Müller
Immer. Außerdem habe ich so ein bisschen das Problem, dass bei Threads gerade, also es gibt ja offensichtlich noch einige Kinderkrankheiten, weiß ich nicht, ob man das so sagen kann, aber. Probleme. Und das größte Problem ist, dass du gerade den leichtesten Weg zum Erfolg wählen kannst, indem du einfach genau den Weg wählst, den andere vor dir gegangen sind. Also das reine Copy and Pasten anderer Inhalte ist das, was algorithmisch dich gerade total nach vorne bringt. Und solange das der Fall ist, möchte ich mich noch nicht einreihen.
12:03 Gavin Karlmeier
Oh, moralische Regeln hier in dem Hause.
12:08 Carsta Maria Müller
Ja, ethical use of social media ist möglich. Weiß ich nicht, ob das grundsätzlich bei Threats möglich ist, aber das müssen andere entscheiden. Aber bringt uns vielleicht ins nächste Thema, heute die Brücken bauen sich hier heute von alleine. Am 2. 11. 2021 ging eine Meldung rum, also schon ein bisschen was her, dass Facebook das Face Recognition System Abschaltet. Also die Möglichkeit, dass wenn ich jetzt ein Foto von uns beiden einfach poste, dass Facebook mir vorschlägt, dass du auf diesem Foto sein könntest. Dieses Feature wurde damals eingestellt. Es gab. zwar schon immer gegen dieses Feature starke Kritik und es gab auch immer wieder in vielen Märkten auch Überlegungen, das entsprechend zu verbieten, auch Märkte, in denen es gar nicht ausgerollt wurde, aus Angst davor, es könnte sofort ihnen um die Ohren fliegen. Naja, 2021 wird es dann halt weltweit eingestellt. Die Leute haben sich gefreut. Offenbar war man aber Ende 2021 bei Meta. Das ist jetzt alles mutmaßend von mir, du musst jetzt auch nichts sagen, wenn du mehr weißt, aber. Offenbar hat man Ende 2021 aber geahnt, dass 2022 da etwas ins Haus stehen könnte, nämlich eine Klage größerer Anwaltskanzleien, die Meter auf einen größeren Geldbetrag verklagt haben, und zwar 25. 000 Dollar pro Verstoß gegen eine Grundlage des texanischen Gesetzes die besagt, dass du biometrische Daten nicht einfach so erheben und nutzen kannst, zumindest nicht die texanischen Bürgerinnen und Bürger. Und das haben sie eben hier getan und Texas sagt, es wurde milliardenfach gemacht. Und deswegen sind sie vor Gericht gegangen damit, und dieser Prozess ist jetzt zu einem vorzeitigen Ende gekommen. Er wurde nämlich beigelegt, weil Meta zugestimmt hat den Betrag von 1,4 Milliarden Dollar zu zahlen in einem Vergleich. Und es ist wahrscheinlich einer der größten Vergleichszahlungen, die ein Privatunternehmen an eine An eine staatliche Organisation jemals gezahlt hat, so schreibt es zumindest hier. Ich habe mir die Quelle nicht aufgeschrieben. So auf jeden Fall das Medium, von dem ich das jetzt zitiert habe. Ich check das mal eben. Augenblick. Aber ich glaube, ich kann mal kurz darauf reagieren.
14:11 Gavin Karlmeier
Also erstmal, ich habe nicht im Legal-Team gearbeitet, dementsprechend kann ich da keine Insights geben und dürfte ich auch nicht, würde ich auch nicht machen. Was ich spannend finde, wir alle sind ja ausgebildete Anwälte, nachdem ihr nachdem wir alle Suits geschaut haben. Und wissen ja, wenn es außergerichtlich geeinigt wird, dass da auf jeden Fall sehr viel Schweiß, Papier und wahrscheinlich auch vor Handeln reingegangen ist. Und ich finde es sehr spannend, dass die sich außergerichtlich geeinigt haben. Also da muss auf jeden Fall sehr viel Druck dahinter gegangen sein und dahinter gewesen sein. Ich finde die Summe unfassbar hoch. Wenn man sich dann aber wieder die Earnings anguckt, die Meta im Quartal macht oder jährlich macht, weiß man auch, dass es dann doch irgendwie nur Peanuts sind letztendlich. Die Relationen machen immer die Musik. Es ist einfach alles, was rund um KI, Gesichtserkennung ist. Wir sind da nach wie vor im Wilden Westen, wenn es auf das Recht trifft. Und das wird auch noch eine Weile so sein. Da werden wir wahrscheinlich noch sehr viele spannende Klagen sehen und auch erleben und davon lesen. Aber wir werden da nicht drum rumkommen, also wir müssen alle mit der KI gemeinsam erwachsen werden und auch das Recht erwachsen werden lassen.
15:26 Carsta Maria Müller
Das ist wahr. Hast du Texas gerade den Wilden Westen genannt?
15:29 Gavin Karlmeier
Nein, würde ich nie machen. Wo kommt denn diese Korrelation her? Also, das ist dein Kopf.
15:35 Carsta Maria Müller
Ja, ich stimme zu, ich finde es so interessant, dass das hier so ein Prozess ist, also das muss sich ja über Jahre hinweggezogen haben. wenn 2022 überhaupt erst die Klage eingereicht wurde, die sich auf biometrische Daten aus dem Jahr 2009 beziehen bezogen hat. Also Ich finde, ich stimme dir zu, ich finde das so super interessant und das lässt so ein bisschen, gibt so einen kleinen Blick durchs Schlüsselloch, wohin das hier noch führen könnte. dass viele Dinge, die jetzt gerade passieren, Urheberrechtsverstöße durch KI, die Text-to-Music zum Beispiel machen oder Text-to-Image oder auch einfach nur Text-to-Text. dass die sich jetzt gerade alle so ein bisschen benehmen wie die Axt im Walde. Wir haben hier über Perplexity AI gesprochen, die einfach so Paywall durch eine Paywall geschützte Inhalte, journalistische Inhalte. von von Wyatt unter anderem einfach genutzt hat, um Antworten zu bieten in der KI, die sich als Universität ausgegeben haben, um Informationen von sozialen Netzwerken abzuziehen. Also da ist gerade einfach Rock'n'Roll und ich glaube, das wird sich früher oder später alles noch rächen und es zeigt hier ja dieser Fall, dass man eben als privatwirtschaftliches Unternehmen auch Vorne vor Gericht von einem Staat eben durchaus ordentlich auseinandergenommen werden kann. Also 1,4 Milliarden Reuters hat das übrigens. Reuters hat gesagt, das ist die höchste Zahlung. die eine staatliche Organisation in einem Vergleich jemals erzielt hat.
16:55 Gavin Karlmeier
Man muss ja auch dazu sagen, auch hier kann ich nochmal die Ex-Meta-Brille aufziehen. Meta hat ja das Unternehmenscredo 1% finished. Also die sagen halt, wir haben erst ein Prozent von dem geschafft, was wir schaffen wollen. Und das halt ongoing. Das finde ich auch in diesem ganzen Case nochmal widergespiegelt. Weil wir machen erstmal, wir sind erst bei 1% Und alles, was an 99% drumherum noch passieren kann, nehmen wir jetzt erstmal in Kauf, weil wir machen jetzt einfach mal. Und es ist natürlich für einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin auch dieses immer weiter, immer höher, immer schneller, immer mehr. Aber das lebt halt das Unternehmen von vorne bis hinten. Und solche Klagen, und wir reden jetzt hier von diesen großen Klagen, wo dann auch die fetten Summen dahinter stehen. Ich glaube, die Legal- und Rechtsabteilung von Meta hat ordentlich zu tun.
17:47 Carsta Maria Müller
Da gehe ich auch von aus. Vor allem, wenn du dir überlegst, dass es ja so Geschichten gibt über so Regenbogenpresse in Deutschland von irgendwelchen Schandblättern, sagt man so, Schundblättern. die eigentlich im laufenden Band, am laufenden Band irgendwelche Unterlassungserklärungen unterschreiben und Summen zahlen, die aber von vornherein mit eingepreist sind. Das heißt, wir können auch davon ausgehen, dass Meta durchaus auch den einen oder anderen Groschen zur Seite gelegt hat für solche möglichen Gerichtsprozesse, die daraus resultierten, dass man sich irgendwann mal für einen mutigen Schritt in Richtung Pro Progression und vielleicht gegen Datenschutz oder gegen gesetzliche Grundlagen entschieden hat.
18:25 Gavin Karlmeier
Ja, und das Thema Datenschutz ist ja auch einfach in jedem Land anders. Also wir haben in Deutschland ein ganz anderes Datenschutzgesetz als in Frankreich, dann wieder USA. Also das ist natürlich auch für so eine globale Company und ich will sie gar nicht in Schutz nehmen. ist es auch, wir machen erstmal und gucken, was dann in den einzelnen Ländern passiert. Würde ich da irgendwo sitzen, würde ich auch sagen, lass doch erstmal machen und dann gucken. Guck mal, eingepreist ist es ja.
18:47 Carsta Maria Müller
Ja, also genau, und das ist nämlich das. Man kann das auch mal auf eine moralische Ebene heben und kann sagen, ist es eigentlich okay, dass es Unternehmen gibt oder auch Menschen? Die so viel Geld haben, dass sie sagen, ey, internationales Recht oder nationale Gesetze irgendwo können mir fast egal sein, weil sie egal wie hoch die Zahlungen sind, naja, wir gehen ja nicht ins Gefängnis dafür, lass mal machen. Also, ob das eigentlich eine Ob das eigentlich gerecht ist am Ende des Tages, finde ich auch eine Diskussion, die da zumindest mitschwingt.
19:15 Gavin Karlmeier
Oder hätte ich jetzt gerne so einen Ethikprofessor oder eine Ethikprofessorin dabei, die uns da mal so ein paar Theorien auch im Hintergrund sagen würde. Ich glaube, wenn du mit einer Ex-Meta-Mitarbeiterin sprichst, wie sie die hier gerade im Mikro und vor der Kamera gegenüber sitzt. Man überlegt sich natürlich, ob man da einen Arbeitsvertrag unterschreibt und man bedenkt natürlich auch, kann ich das moralisch vertreten? Ich konnte es, sonst hätte ich es auch nicht unterschrieben, Punkt. Und ich bin auch datenschutztechnisch, bin ich, glaube ich, mit am. Entspanntesten eingestellt, wenn ich so meinen Freundeskreis mir angucke, weil ich mir denke, ich habe ja auch nichts zu verbergen. Also, Punkt. Aber das ist, glaube ich, eine sehr große Diskussion, die wir nochmal separat führen müssen.
20:02 Carsta Maria Müller
Ja, das glaube ich auch. Vor allem, weil es auch ganz viele Leute gibt, die das ja auch sehr, also ich persönlich würde sagen, meine Sicht auf den Datenschutz ist auch deutlich entspannter als die vieler meiner Hörerinnen und Hörer zum Beispiel. Also die, die uns jetzt gerade hier zuhören, da gibt es viele Menschen, von denen der Kleiner im Internet nicht auftaucht. Und da fängt es ja am Ende eigentlich schon an. Du kannst mich googeln, du kannst, wenn du nicht ganz doof bist, wahrscheinlich sogar relativ schnell herausfinden wo ich wohne, was ich beruflich mache, vielleicht sogar wo ich mich an Tag X aufhalte. Und wenn du dich dann noch ein bisschen cleverer anschlägst, siehst du früher oder später meine Handynummer finden. Das sind alles Dinge, bei denen es, für die viele Leute schon einige rote Linien überschritten sind. Und das sind alles Entscheidungen, die jeder, glaube ich, für sich individuell treffen muss und treffen darf. Ja, das ist, was ich sagen wollte,
20:50 Gavin Karlmeier
Und ich verurteile auch keine niemanden, der oder die eine andere Meinung hat. Also ich finde, das persönliche Recht ist das Wertvollste, was wir auch haben. Und wenn Menschen das für sich als eine rote Linie empfinden Go for it. Ich werde da auch keine Diskussion führen und versuchen, die Menschen zu überzeugen. Ich war ehrlicherweise auch zu jung, als das Internet gestartet ist. Bei meinem Namen Casta Maria Müller. Maria Müller wäre jetzt einfach, da gäbe es viele. Bei Casta wird es ein bisschen schwierig. Ich habe mich krass gefreut über den Namen, weil es gibt bei jeder Plattform immer noch mein Handle, wenn eine neue Plattform kommt. Fluch und Segen zur gleichen Zeit. Punkt.
21:26 Carsta Maria Müller
Du sprichst mit Gavin Karlmeyer, was soll ich sagen? Genau. Aber das war tatsächlich eine total. Wir schweifen ab, aber ich will das mal kurz erzählen. Das war eine sehr proaktive Entscheidung an einem Zeitpunkt, irgendwann mit Klarnamen im Internet aufzutauchen, die nicht von vornherein vorgegeben war. Also ich habe ganz lange unter irgendwelchen Nicknames im Internet mich bewegt. Und irgendwann gab es einen Punkt, wo ich gesagt habe, ich kann mein beispielsweise mein berufliches Ich und mein Internet-Ich, das kann ich gar nicht gar nicht richtig zusammenbringen, solange das eine einen anderen Namen hat als das andere. Und da habe ich irgendwann dazu entschieden, dass ich das eben bin. Hab das aber in voller Konsequenz gemacht. Das heißt, auch in Netzwerken, in denen es eigentlich gar keine, in denen Klarnamen stark unüblich sind, wie zum Beispiel bei Reddit, bin ich auch mit meinem Klarnamen registriert. Was, glaube ich, also wahrscheinlich nicht mal auf einen Prozent der Community zutrifft. Und ja, ich heiße wirklich so.
22:21 Gavin Karlmeier
Das ist auch schön, wenn Leute das fragen. Ich werde auch häufig gefragt, ob ich wirklich Casta heiße. Logischerweise habe ich mich auch irgendwann dafür entschieden, mit dem ganzen Namen rauszugehen und Kasamaria Müller zu sein, weil man ja irgendwann auch eine Personal Brand ist. Und egal ob ich jetzt Director Social Media bei Pro7001 war oder bei Meta gearbeitet habe oder jetzt auch bei Baby Guard Business. Ich rede mein ganzes Berufswegen lang über Social Media und deswegen folgen mir auch Leute oder das ist auch meine Brand nach draußen und es wäre irgendwie abstrus, das nicht unter meinem echten Namen zu machen.
22:52 Carsta Maria Müller
Ja, empfinde ich auch so. Wobei es ja auch so Leute gibt wie Mr. Beast, bei denen der Klarname fast egal ist.
22:59 Gavin Karlmeier
Absolut. Also kann man so oder so machen. Ich mag meinen Namen. Ich bin auch froh, dass der da so draußen ist.
23:04 Carsta Maria Müller
Ich finde das auch gut. Ich bin auch mit der Entscheidung zum Beispiel total happy. Ich finde das super, weil das ja dazu führt, dass man eben auch mehr zu einer Brand wird. Wie schwierig das wäre, wenn du dich irgendwann einfach Weiß ich nicht. Ninja genannt hättest. Dann müsstest du jetzt, also da musst du ja erstmal bestehen gegen alle anderen, die damit irgendwas assoziieren.
23:23 Gavin Karlmeier
Naja. Absolut.
23:26 Carsta Maria Müller
Kommen wir zurück zum Thema. Meta. Wir haben heute super viele Meta und ich habe das nicht, es ist nicht. gestaged, sondern es hat sich so, ich schwöre, es hat sich so ergeben. Und zwar geht es um das Meta-Oversight Board. Wir haben ja schon öfter über das Oversight Board gesprochen. Eine Institution, die Meta im Unternehmen eingerichtet hat, die Entscheidungen, die Meta in der Content-Moderation unter anderem trifft, kritisieren darf und auch rechtswirksam zurück wie sagt man, zurückholen darf. Also sie darf diese Entscheidung überbieten und kann sagen, das hier macht ihr bitte anders, hier müsst ihr bitte nochmal nacharbeiten. Und das Oversightboard hat jetzt wieder eine seiner Veröffentlichungen publiziert und zwar geht es dabei um die Regelungen von sexuellen Deepfakes auf den Metaplattformen. Konkret gibt es hier zwei Geschichten von Frauen, einer aus Indien, einer aus den Vereinigten Staaten, die beide das Problem hatten, dass sie ein Bild Von sich selber im Internet gefunden haben, auf Social Media, dass sie selber in einer pornografischen Situation gezeigt haben soll, das aber eben kein echtes Foto war. Diese Bilder wurden von diesen beiden Personen gemeldet. Und wie der Text hier schreibt von Kaschis Blog, wie der Text hier schreibt, wurden diese Meldungen, da sie nicht innerhalb von 48 Stunden bearbeitet wurden, automatisch geschlossen. So, der Widerspruch, den die beiden Frauen daraufhin eingereicht haben, wurde auch automatisch geschlossen und haben deswegen eine Beschwerde an das Oversight Board gerichtet. Das Oversight Board hat dann entschieden, diese Bilder müssen entfernt werden, weil sie eben gegen die Community-Richtlinien verstoßen. Für pornografische Darstellung an sich übrigens auch schon gelten würde. Und hat jetzt aber deswegen Meta dazu, wie hier geschrieben wird, angeregt. Aber wenn das Oversight-Boot spricht, dann ist es eigentlich mehr so ein Auftrag. Diese Formulierung in den Richtlinien anzupassen, also dass zum Beispiel Bilder, die in abwertender Weise darstellen, die aber auch KI-Möglichkeiten nutzen, dass die eben, sollten sie sexuelle Bildinhalte ohne Zustimmung zeigen, dass diese explizit untersagt sind. Das ist heute noch nicht der Fall, sondern es gibt eben gerade in den Richtlinien eine Formulierung, die Darstellung von sexuellen Inhalten eben vorsehen oder eben Harassment, also Mobbing, würde man glaube ich im Deutschen sagen. So, das ist jetzt eben das, was das Oversight Board sagt. Und das eben jetzt hier gesagt wird, Non-Consensual Sexual Content, also sexueller Inhalt, der ohne Konsens veröffentlicht wird. muss explizit in den Community Guidelines aufgenommen werden.
25:48 Gavin Karlmeier
Wieder so ein schönes Beispiel, was wir vorhin auch hatten. Es müssen Dinge erst passieren, damit sie aufgenommen werden. Mit diesem Oversight Board, also es ist ja wichtig zu verstehen, dass es keine MitarbeiterInnen von Meta sind, sondern dass es ja wirklich Externe sind, die auch sonst keinen Bezug zu der Firma haben. Und ich finde dieses Oversight-Board so unfassbar spannend. Da werden da Leute hingesetzt, die dann nochmal drauf schauen können, also auch natürlich politisch korrekt komplett aufgestellt, dieses ganze Board. Und ich Bin immer überrascht, was dann letztendlich für Entscheidungen rauskommen, weil man sich denkt, hä, das ist doch ganz normal, dass das so gemacht werden müsste. Zeigt aber auch wieder, Meta ein riesengroßes, fettes Schiff. Die linke Hand weiß nicht immer unbedingt, was die rechte Hand macht und dann braucht es dieses außenstehende Board, damit wirklich etwas passiert, was die Nutzer da draußen schützt. Und ich finde, die Entscheidung kommt viel zu spät, aber gut, dass sie da ist.
26:42 Carsta Maria Müller
Ja, 100 Prozent. Ich finde es so interessant an diesem Oversight Board, also erstmal vorweg mega, dass es das gibt. Vor allem, dass das Oversight-Board nämlich so installiert wurde. dass es Entscheidungen treffen darf, die das Unternehmen überstimmen, also an die sich das Unternehmen auch zu halten hat. Interessant daran finde ich, dass Elon Musk, als er damals bei Twitter gekauft hat, gesagt hat, dass es keine Entscheidungen gibt, die die Plattformen betreffen, die nicht von einem Council abgesegnet werden. Das war damals die Ankündigung von Elon Musk. Das heißt, eigentlich hat Elon Musk das Oversight-Board versprochen, bevor Meta es eingeführt hat. Hat dann aber danach einfach gar nichts mehr gemacht und wurde dann an allen Ecken und Enden überholt. Weil bei Twitter gibt es das bis heute nicht und eigentlich trifft auch nur er jede Entscheidung.
27:23 Gavin Karlmeier
Schocker, Schocker. Elon Musk hat einfach sein Wort nicht gehalten. Mensch, haben wir ja noch nie erlebt. Schocker.
27:29 Carsta Maria Müller
Ja, aber ich hätte trotzdem müde, das immer wieder zu betonen.
27:34 Gavin Karlmeier
Ja, ja, betone es.
27:39 Carsta Maria Müller
Wir müssen über Meta AI sprechen. Ein Chatbot bei Meta. der, die, mit dem du dich unterhalten kannst, so wie wir das kennen von anderen Chatbots. Ich habe eben schon Perplexity erwähnt oder ChatGPT oder was auch immer. Und wenn du Mit Meta AI dich über das Attentat auf Donald Trump unterhalten wolltest, gab es dazu, naja, unklare Antworten, möchte ich jetzt mal vorsichtig formulieren. Also es war so, dass einige Zeit lang Wenn du gefragt hast, welche Anschläge es auf Donald Trump gegeben hätte oder auf kandidierende Präsidenten oder was auch immer, also alles nach dem 13. Juli übrigens gesprochen Dass der Anschlag vom 13. Juli niemals benannt wurde, sondern dass der in diesen Auflistungen nicht aufgetaucht ist. Das ist dann aber natürlich in der rechten Bubble irgendwann aufgetaucht, und zwar irgendwann natürlich auch bei Donald Trump selber, der auf Truth Social geschrieben hat. Go after Meta and Google, also auch noch gesagt hat, wir müssen diese er spricht hier von Wahlmanipulation Dass diese Wahlmanipulation stoppen muss. Und Meta hat sich dazu jetzt selber in einem Blog-Eintrag geäußert und hat gesagt, das sei zwar unglücklich gelaufen. Das ist die Formulierung. Aber tatsächlich wäre es von vornherein geplant gewesen, eigentlich, dass dieser Chatbot nicht über das Attentat spricht. Weil es um schlagzeilenträchtige Ereignisse oft widersprüchliche Angaben und unbegründete Spekulationen bis hin zu Verschwörungstheorien gäbe dass aber diese dieser Chatbot mittlerweile jetzt mit Informationen zu diesem Attentat gefüttert worden sei und dass dies viel zu spät geschehen sei. Meta schreibt, in einigen wenigen Fällen ist es deswegen passiert, dass der Chatbot sogar behauptet hat, dieser Anschlag wäre nie passiert. Selbst wenn man explizit danach gefragt hätte. Und Meta schiebt das jetzt hier auf Halluzinationen. Ich finde, die Diskussion, die da eigentlich passiert, ist keine Metadiskussion, sondern eine Metadiskussion. Weil das, was da jetzt. Das, was da nämlich eigentlich dranhängt, ist ja tatsächlich die Frage, wie viel Verantwortung geben wir diesen Chatbots eigentlich, wenn es um tagesaktuelle Geschehnisse geht?
29:43 Gavin Karlmeier
Und wie viel Verantwortung trägt das Unternehmen? Da muss ich es leider wieder zu Meta zurückführen. die letztendlich die Owner von der KI sind. Weil, ne, wir alle wissen, KI ist nur so schlau wie das, was der KI gefüttert wird. Und wenn das natürlich nicht in der Form ist, wie es der Realität entspricht, sondern halt dann wiederum Falschinformationen, bliblablub. Das ist schon ein Exampel dafür, dass wir uns auf KI aktuell noch nicht verlassen können. Und ich weiß nicht, also ich gebe sehr viele Workshops und Weiterbildungen und KI ist immer ein riesengroßes Thema und alle sind mal ganz begeistert, was KI alles kann. Ich mache keinen Workshop, ohne darauf hinzuweisen, dass es bitte geprüft werden muss, was einem da ausgeschüttet wird. Also, ne, das ist, und ich finde es überraschend, wie Naiv die Menschen an KI rangehen. Also, wir alle haben gelernt, bei Google gucken, wo ist die Quelle. Bei KI habe ich keine Quelle. Und denke, ja, dann ist es halt richtig, was mir gesagt wird. Und diese Selbstverständlichkeit, in dem, was ein Computer sagt, ist gleich automatisch richtig, finde ich so beängstigend und dementsprechend Um wieder auf deine Meta-Meta-Anspielung zurückzukommen, die du gesagt hast, ich finde, man kann das Unternehmen da nicht ausklammern. Und Ich finde es spannend, die Erklärung dahinter zu hören. Ich glaube auch, dass da gar nicht gelogen wurde, sondern dass da einfach die Wahrheit ist. Was mich aber ehrlicherweise wundern lässt, auf welchem Status die KI von Meta ist.
31:26 Carsta Maria Müller
Ja, das auf jeden Fall. Ich finde sogar, dass die Erklärung. fast widersprüchlich in sich ist, wenn du sagst, hey, wir hatten eigentlich vor, Tagesaktuelles hier komplett rauszulassen, weil dann gibt es Spekulation und das wollen wir nicht, weil man genau weiß, die KI könnte halluzinieren und jeder, der mal versucht hat, sich mit irgendwelchen. . Also wenn du die KI fragst, warum klingelt der Kirchturm in Castor Brauxel eigentlich jeden Tag um 13. 07 Uhr. Dann wird die KI nicht sagen, dass er es nicht tut, sondern sie hat eine sehr spannende Erklärung, warum sie das tut. Das Problem ist, er klingelt halt nicht um 13. 07 Uhr. Also, das ist halt das Problem. Deswegen ist eigentlich die Entscheidung, ja zu sagen, wir versuchen solche tagesaktuellen Ereignisse auszuklammern, ist eine Entscheidung, die man treffen kann, wenn man weiß, unsere KI wird sich Dinge ausdenken. Sie ist nicht zuverlässig und wir wollen eben hier nicht Also theoretisch ja auch noch Wasser auf die Mühlen der rechten gießen, was ja damit dann auch passiert ist am Ende. Interessant finde ich aber, dass man dann sagt, naja, wir haben aber gleichzeitig die KI jetzt mit Informationen gefüttert und das ist viel zu spät passiert. Da habe ich das Gefühl, dieser Teil der Antwort ist so ein bisschen buckeln vor denen, die jetzt gerade hier irgendwie Meta anpissen wollten. Und das steht denen nicht gut, finde ich. Also man hätte entweder auf der einen, in der einen, auf der einen Linie bleiben müssen oder eben auf der anderen, sich aber jetzt hier so ein bisschen so rumzueiern und zu sagen, ja, einerseits aber andererseits und ich weiß auch nicht Macht diese ganze Geschichte und diese KI leider nicht stärker, finde ich.
32:50 Gavin Karlmeier
Mich würde mal interessieren, wie viele von diesen Cases es gibt, die nicht so publik geworden sind. Also in dem Moment, wo natürlich ein Trump sich einschaltet und sagt, hier es geht um das Attentat, was am 13. Juli passiert ist, hat das eine ganz andere Medienwirksamkeit. Und da würde ich gerne mal wissen, was passiert denn da sonst noch so, was wir gar nicht mitkriegen von Vorwürfen oder Anmerkungen, die bei dem Unternehmen ankommen. Und das würde, glaube ich, auch nochmal im Vergleich zu anderen KIs super spannend sein, um da auch wirklich zu verstehen, welche KI ist, wo, an welchem Punkt und Das würde mich sehr interessieren. Wer kann das mal bitte für uns machen?
33:32 Carsta Maria Müller
Ich finde, die Frage, die da ja auch mitschwingt, ist ja so ein bisschen Also du, das ist ein Henne-Ei-Problem, weil wenn du sagst, wir lassen politische Inhalte außen vor oder wir lassen nachrichtliche Inhalte außen vor, was für Meta übrigens gar keine überraschende Entscheidung wäre bei einer KI, ähm. dann müsstest du ja auf die Frage, welches, wie war das Attentat am 13. Juli auf Donald Trump, wie ist es abgelaufen, was ist da passiert? Könntest du nicht antworten, mit dass es nicht passiert? Auf der anderen Seite antwortet sie das aber wahrscheinlich deswegen, weil sie keine tagesaktuellen Informationen hat. Das heißt, eigentlich musst du eine KI mit wahnsinnig viel Wissen ausstatten. die es dann aber wirklich nur benutzt, um zu sagen, da möchte ich nicht drüber sprechen. Also man kommt da tatsächlich in so einen Strudel der KI-Trainierung, aus dem man eigentlich auch nicht mehr so richtig rauskommt.
34:21 Gavin Karlmeier
Und wie definiert man politisch? Also im Endeffekt, jede Entscheidung ist in irgendeiner Form politisch Wann ist politisch, wann ist historisch? Also da gibt es, also auch da wieder, du brauchst so einen Ethikprofessor, eine Ethikprofessorin. Die hier so als nebenbei immer so als Aufstimme reinkommen kann und dann so eine Erklärung nochmal reingibt, wann was wie ist. Aber wann ist es historisch, wann ist es politisch? Also ich wüsste gar nicht, wo man da die Grenze zieht, weil In dem Moment ist es ein historisches Ereignis gewesen, was am 13. Juli passiert ist.
34:55 Carsta Maria Müller
Ist es dann erst nach einem Jahr Verjährung historisch und nicht mehr politisch?
35:00 Gavin Karlmeier
Also, wie kriegt man das irgendwie Klagezogen, schwierig.
35:04 Carsta Maria Müller
Ja, sehr schwierig. Jetzt müssen wir doch über Ex sprechen. Okay, und zwar gab es vor Ewigkeiten Ankündigung, dass Ex in Austin, Texas ein Safety Center of Excellence gründen möchte. Also eine Art. Content Moderationscenter eines Unternehmens, das der Content Moderation eigentlich abgeschworen hat, weil Content Moderation ja im Augen in den Augen des Besitzers eine Art Zensur ist. Naja, auf jeden Fall gibt es jetzt eine bei X-Jobs gerade die Meldung. dass X Leute einstellt, um die Future of Safety on X mit aufzubauen. Und zwar in Bastrop, Texas. Also wir bleiben in Texas, aber wir sind nicht in Austin. Und es sieht ganz danach aus, dass dieses Trust and Safety Center gerade entstehen soll, gebaut wird, um da tatsächlich doch nochmal so eine Art Content Moderation zentralisiert für X durchzuführen. Das ist in vielerlei Hinsicht ein bisschen überraschend. Überraschend ist aber vor allem, dass das jetzt hier der erste Hinweis auf diese neue Unternehmszentrale von Ex Texas ist, abgesehen von den Ankündigungen, dass man San Francisco verlassen möchte. Und ja, also es bleibt so ein bisschen spannend, ob Ex es tatsächlich schafft mit, wie es heißt, ungefähr 100 Leuten, wie mal die Ankündigung war. All diese Probleme, die auf X gerade in der Content-Moderation passieren, ob man die damit in den Griff kriegt. Also eine der Top-Prioritäten, die Elon Musk ja eigentlich ernannt hat, Mit der Übernahme des Unternehmens war ja CSAM, also das Material, das sexuelle Gewalt an Kindern zeigt, irgendwie in den Griff zu kriegen. Ich weiß nicht, ob 100 Leute dafür reichen, wenn du dir überlegst, was da noch alles an schädlichem Inhalt auf der Plattform liegt. Und nur, dass Elon Musk immer alle Leute sperrt, die ihm nicht gefallen, kann nicht die Antwort darauf sein.
36:50 Gavin Karlmeier
Nee, und was ich auch spannend bei dieser Anzeige fand, war das Gehaltsrange, was da angegeben wurde. 50. 000 bis 55. 000 Dollar im Jahr. Das ist für die Tech-Branche. Ein sehr niedriges Gehalt. Und das kann man auch nicht erklären, indem man sagt, das ist halt in Texas und nicht in San Francisco. Also klar, da gibt es auch ein Gefälle, logischerweise, kennen wir irgendwie alle. Aber da frage ich mich auch, was baut der denn dafür oder was wollen die denn da für ein Team aufbauen? Weil also Seniorik kann das definitiv bei dieser Preisrange nicht sein. Und da zweifle ich dann schon wieder. Wird es gemacht, damit man sagen kann, man hat es gemacht oder geht es wirklich um die Sache? Ich würde sagen, ersteres, nicht zweiteres, und somit für mich so ein bisschen Naja, lass mal gucken, was da wirklich passiert.
37:42 Carsta Maria Müller
Also das Problem ist, wir werden wahrscheinlich erst dann erfahren, wenn dieses Team an den Start gegangen ist. Weil Elon Musk darüber spricht, weil er sich stolz darüber brüstet, dass er jetzt das neue Center da einweilt. Und in dem Moment wird er sich. . . auch wenn wir eigentlich auf seine Worte kein nichts mehr geben können, wird er sich daran messen lassen müssen. Das heißt, ab diesem Zeitpunkt werden wir noch ein bisschen mehr darauf achten, was eigentlich mal wieder alles nicht gelöscht ist. Wird. Es gibt so viele Screenshots. Wir haben ja, ich weiß nicht, ob du das weißt, viele unserer Hörerinnen und Hörer wissen das. Es gibt einen hakenden Discord-Kanal und da sind fast tausend Leute, die sich die ganze Zeit über diesen Podcast austauschen und über vor allem über die Themen, über die wir hier sprechen. Und was ehrlicherweise on a daily base passiert ist, dass Leute Screenshots reinposten, die sie entweder im Internet gefunden haben oder auch selber gemacht haben, von Dingen, die auf X entweder nicht gesperrt wurden, obwohl sie gemeldet wurden, oder online sind und eine riesengroße Reichweite haben, die aber ganz offensichtlich irgendwelche rassistischen Begriffe benutzen, die Vergewaltigung verharmlosen, die den Holocaust leugnen. Also alle diese Dinge, die nicht einmal nicht einmal in libertärsten Köpfen eigentlich noch Verhandlungssache sind, sondern die ganz offensichtlich Gesetzesverstöße sind, die auf solchen Plattformen nicht zu suchen haben. Und die werden einfach nicht beseitigt, werden nicht gelöscht. Stattdessen kriegst du eine Warnmeldung, wenn du Cis-Gender schreibst, weil das als Beleidigung wahrgenommen wird. Das heißt, die Plattform hat ein Riesenproblem mit ihrer Content-Moderation und 100 Leute, die maximal durchschnittlich bezahlt werden, an irgendeinem Ort in Texas werden dieses Problem so schnell nicht in den Griff kriegen können.
39:16 Gavin Karlmeier
Nein, weil das ist ein Problem, was nicht durch Menschenhand gelöst werden kann. Also du brauchst erstmal wirklich einen Ein Backbone an Technik, was die ganze Vorsedektion macht. Dann gibt es da verschiedene Prüfstationen, wo auch eine menschliche Hand oder menschliches Auge und ein Gehirn dazwischen sein muss. Aber das sind 100 Leute, es ist wirklich ein Tropfen auf den heißen Stein. Punkt.
39:38 Carsta Maria Müller
Wo du das übrigens gerade sagst, ist eine Sache, die wir bei der Metameldung eben mit dem Oversight-Board so ein bisschen drüber weggegangen sind. Die ich aber wahnsinnig interessant fand, dass Meldungen, die 48 Stunden lang nicht bearbeitet werden, automatisch geschlossen werden. Das ist zumindest das, was in diesem Text stand, wo ich mich frage, ob das der, also Klar ist, diese ganzen Zentren, in denen Menschen sitzen, die Content-Moderation betreiben, machen das ja auch, um eine KI damit zu trainieren, um irgendwann ihren eigenen Job überflüssig zu machen. Aber wie wir hier auch schon öfter erzählt haben und auch Berichte erstattet haben, Das ist kein Job, den Menschen gerne machen, sondern das ist ein Job, den Menschen machen, weil sie sehen, dass er gemacht werden muss und weil sie einen Job brauchen. Wenn du aber jetzt sagst, okay, wir kommen mit dieser Masse, die da gerade an Meldungen auf uns einprasselt, irgendwann nicht mehr klar und müssen sagen, alles, was nach 48 Stunden lang nicht bearbeitet wurde, wird automatisch geschlossen, ähm Ist am Ende dieselbe, bis am Ende in derselben problematischen Argumentation wie ein Elon Musk, der immer wieder sagt: Freedom of speech is not freedom of reach. Das heißt, Inhalte, die, also Hassrede zum Beispiel, die verbreitet werden. Die sind nur dann ein Problem, wenn sie von Leuten gesehen werden. Was eine Theorie ist oder eine Logik, die man nicht so hundertprozentig nachvollziehen kann, wenn du eigentlich genau weißt, naja, selbst wenn tausend Leute diese Hassrede sehen, haben tausend Leute Hass erreicht.
41:01 Gavin Karlmeier
Ja, und diese 48 Stunden finde ich unfassbar problematisch. Solche Meldungen, die sind ja immer verbunden mit Signalen. Also wenn. etwas gemeldet wird, egal bei welcher Plattform, gibt man ja auch an, was man meldet. Und je nachdem, was man meldet, bekommt es ein anderes Signal, ein anderes Ranking und so weiter. Dass so eine so ein Fall 48 Stunden nicht bearbeitet wurde, ist ein Armutszeugnis für Meta.
41:32 Carsta Maria Müller
Ja. Aber auch, dass man sagt, also stell dir mal vor, du würdest jede E-Mail, die du 48 Stunden lang nicht beantwortet hast, wird einfach gelöscht werden.
41:40 Gavin Karlmeier
Also was die Menschen nicht sehen, meine Augen haben kurz geleuchtet, aber das darf natürlich gar nicht sein. Also es gibt schon E-Mails, die sich auch mit der Zeit einfach löschen. Ich glaube, die haben wir alle bei uns im Postfach, diese E-Mails. Das geht natürlich nicht. Und die Unternehmen haben ja auch eine Verantwortung und der können sie sich nicht entziehen. Und so eine 48-Regel, 48-Stunden-Regel da einzubauen, das ist absurd.
42:08 Carsta Maria Müller
Aber kommen wir zurück zur Ex und zur Content Moderation, denn es gibt da jetzt einen Verbund von 14 Unterzeichnern die gesagt haben, so wie das hier gerade bei X läuft, kann es nicht weitergehen. Das klingt bis hierhin, klingt das erstmal nach Daily Business. Interessant ist aber, wer das geschrieben hat und worum es geht. Und zwar geht es da um die britische Premier League, um die spanische Liga, die deutsche Bundesliga, die italienische erste Bundesliga. The Zone, Sky, BeIn, DirecTV, Movie Star Plus, aber auch die Fußballverbände UEFA und Connebull, die haben gemeinsam einen Brief unterschrieben, weil sie ein Problem damit haben, wie die Verbreitung illegaler Inhalte auf X. möglich ist und konkret geht es ihnen darum, dass einfach Livestreams von Fußballspielen, aber auch Mitschnitte von Fußballspielen einfach so hochgeladen werden, du kannst ihn nicht melden, du kriegst ihn nicht weg und die liegen da auf der Plattform. Und sie sagen, dass es eine verstärkte Wahrnehmung unter Piraten gibt, auf Ex ungestraft tun zu können, was man möchte. Die Gesamtsituation ist absolut unhaltbar. Ex ist die Heimat der illegalen Social Media Piraterie. Ich finde es spannend, a, dass es so lange gedauert hat, bis es ihnen auffällt. B interessant, dass die Fußballverbände offenbar schneller sind als Hollywood, denn es gibt wahnsinnig viele Twitter-Accounts, Ex-Accounts. Die kompletten Filme dort hochladen, ohne dass es irgendjemanden stört. Und was auch interessant ist, ist, dass es ihnen wirklich hier nur um ihr eigenes Geschäft geht und nicht um alles andere, was man an Ex eigentlich tatsächlich kritisieren könnte.
43:33 Gavin Karlmeier
Ja, ich habe ja bei Meta war ich ja im Partnerships-Team und habe da Medienunternehmen, Sportunternehmen und auch Creator betreut. Dementsprechend, ich habe die Meldung gesehen und musste schmunzeln, weil ich mir vorstellen konnte, wie diese verschiedenen Sportunternehmen oder halt. Verbände da sich zusammengetan haben. Weil da ist ja, da steckt einfach so unfassbar viel Geld dahinter. Und natürlich auch Rechte, die sie in den verschiedenen Ländern anders jeweils verkaufen. Also das ist. Da reden wir wirklich von großen Summen. Und also ich kann mich an Telefonate und Termine erinnern, wo es auch um Rechte bei Meta ging. Und das sind keine schönen Telefonate gewesen. Und wenn die sich alle zusammentun, da ist da wirklich Druck dahinter. Und mich überrascht es nicht, dass sie vor Hollywood da angekommen sind. Weil das natürlich für die eine ganz andere, also das muss eine finanzielle Auswirkung haben, die sie aktuell schon spüren. Sonst würden die sich nicht zusammentun und sonst würden die das nicht so geschlossen machen und auch nicht so Aufmerksamkeitswürdig, wie sie es machen. Ich bin gespannt, ob die das in irgendeiner Form durchbekommen. Ich kann es mir nicht vorstellen. Aber es ist wahrscheinlich auch eine rechtliche Geschichte, wenn es gerade um Verhandlungen von neuen Deals auch geht, um die neuen Saisons, dass man da zumindest sagen kann, hey. Wir haben es ja zumindest aktiv angetrieben. Wir haben uns zumindest aktiv dazu geäußert. Ist eine super spannende Diskussion. Also das behalte ich auf jeden Fall im Auge.
45:00 Carsta Maria Müller
Gut. Wir auch hier. Vor allem aber interessant daran, dass dabei auffällt, dass dabei keine amerikanischen Verbände bei sind. Was deswegen interessant ist, weil ja X in den USA mit Sportanbietern und Sportlizenzinhabenden durchaus schon Deals geschlossen hat. Also sowohl mit der NBA als auch mit der NHL, der National Hockey League, gibt es eben solche Deals, die zum Beispiel eine direkte Ausspielung der Inhalte auf X ermöglichen oder einen Livestream der Punktestände zumindest. Und ich könnte mir vorstellen, dass sie da relativ schnell mit dem Löschen rechtswidriger Inhalte sind, weil sie sich mit denen nicht verschärzen wollen.
45:38 Gavin Karlmeier
Höchstwahrscheinlich ja. Also, und da wird es auch funktionieren. Also, sobald Geld im Spiel ist, wissen wir, alle Unternehmen sind dann relativ schnell.
45:45 Carsta Maria Müller
So ist es. Und damit kommen wir jetzt in unsere, die einzige Rubrik, die es in diesem Podcast gibt. Schneid dich an, wir fahren los. Funktionen und Emotionen. Das Spiel ist ganz leicht. Ich stelle dir neue Funktionen sozialer Netzwerke vor. Du kannst mir erzählen, ob du Emotionen hast. Und ich fange mit einer Geschichte an, auf die ich, also ich freue mich schon seit heute Morgen. Wir nehmen das hier Donnerstagabend, kurz um 19 Uhr auf. Seit heute Morgen mich freue. Und zwar Also in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, also zum 1. August, ist die Twitter-App aus dem Mac App Store verschwunden. Die Twitter-App war tatsächlich bis jetzt online, wurde ersetzt durch eine neue X-App. Das Ding ist, das ist eigentlich nur ein Port einer der iPad-App, das bietet Apple inzwischen an, also das sind iPad-Apps für Apple Silicon Computer, also alle ab M1-Prozessor. Total kryptisch passieren, aber wenn du ein modernes MacBook hast, kannst du alle iPad-Apps auch auf dem Computer installieren, solange der Entwickler dem zustimmt. So, und X hat das jetzt eben erlaubt und hat gesagt, es gibt jetzt hier eine X-App für den Mac. Das Problem ist, Wenn du dich damit anmeldest, wird dein Account dauerhaft gesperrt. Also hat nämlich jemand, also ein Nutzer hat bei Threads geschrieben, also der Post war irgendwann heute Morgen. Ich habe herausgefunden, mein X-Account ist gesperrt, schon wieder. Ich weiß gar nicht warum. Komisch. Und dann hat er geschrieben, okay, ich habe herausgefunden, warum. Wenn du die X-Mac App benutzt, wirst du gesperrt. Das ist kein Witz.
47:24 Gavin Karlmeier
Man sieht unsere Emotionen leider nicht. Wir müssen beide so sehen.
47:27 Carsta Maria Müller
Bei YouTube könnte man sie sehen. Bei YouTube sieht man uns. Kommt alle zu YouTube.
47:32 Gavin Karlmeier
Ja, meine Reaktion ist einfach Lachen. Manchmal frage ich mich wirklich, also wir leben ja. Wir leben ja wirklich in einem fortgeschrittenen Digitalzeitalter. Das sind so Basics, wo man sich denkt, das müsste doch eigentlich funktionieren. Und offensichtlich funktioniert es nicht. Und da muss ich leider dann immer irgendwie lachen und denke mir nur so: Ach, es ist doch schön, dass irgendwie auch nur Menschen da arbeiten oder wer auch immer da versagt hat. Und ich Also wirklich, es tut mir sehr leid um die Menschen, die es erlebt haben. Da habe ich, empfinde ich, Trauer, aber ansonsten muss ich leider einfach nur sehr viel lachen.
48:06 Carsta Maria Müller
Ich habe eine Theorie, was passiert ist. Und zwar glaube ich, dass diese iPad-App offenbar als Altlass noch aus der Twitter-App, wäre meine Theorie, eine Art Kontrolle hat. ist es hier ein missbräuchlicher Zugriff und im Rahmen dieser Kontrolle wird überprüft, ist das Gerät, von dem ich gerade gestartet werde, wirklich ein iPad? Weil wir ja wissen, dass es relativ easy ist mit so einem Android-Simulator. Oder auch mit 20 Instanzen von Android-Simulatoren auf dem Computer 20 Twitter-Instanzen oder auch Instagram-Instanzen zu öffnen und sich damit als andere Menschen auszugeben. Also das wäre ein Weg. ein Botnetzwerk zu installieren. Das heißt, wahrscheinlich ist eine These, ich weiß nicht, ob es stimmt, aber wahrscheinlich wird überprüft, ist das Gerät, von dem diese App hier gestartet wird, wirklich ein iPad? Und die Antwort ist immer nein. Das heißt, es wird vermutet, dass du ein Scam bist, dich gibt's gar nicht. Also du musst das hier gerade missbräuchlich nutzen. Dann wird der Account gesperrt. Das wäre meine Theorie. Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber ich habe wahnsinnig viel Spaß daran.
49:00 Gavin Karlmeier
Aber stell dir mal vor, das ist wirklich so, ne? Also jetzt kann ich nochmal hier ein bisschen weiter mutmaßen und Verschwörungstheorien reinbringen. Aber das ist ja wirklich was, was. Das ist ja nicht, wo man sagt, da braucht man jetzt 10 Diploma, um verstanden zu haben, wie das funktioniert. Vielleicht auch ein Hinweis darauf, was Entwickler bei Meta verdienen, um da jetzt nochmal kurz ein bisschen Verschwörungstheorie reinzuziehen.
49:23 Carsta Maria Müller
Im Vergleich zu X, meinst du? Ja, das ist so. Also Ich würde auch sagen, also zumal ja die meisten Leute, die früher Twitter mitentwickelt haben, ja gar nicht mehr da sind. Genau, das ist ja der Punkt.
49:39 Gavin Karlmeier
Und wir haben ja gesehen, was Extra jetzt gerade für Stellen auch ausschreibt und was da für eine Price Range dahinter ist. Ich habe das so ein bisschen salopp da hingeredet, aber. Das ist schon überraschend, da so ein Preisschild dran zu schreiben. Und das zeigt einfach, in welchem Status diese Firma aktuell ist und dementsprechend. Es verwundert mich nicht. . . Ich muss einfach lachen, weil es so ein krasser, dummer Fehler letztendlich ist. Also wirklich dummer Fehler. Und ähm Zeigt uns noch mal mehr, was da eigentlich noch hinter den Kulissen alles abgeht.
50:12 Carsta Maria Müller
Ansonsten hat X jetzt eine neue Grog-Funktion eingeführt. Grog ist ja der Chatboard von X und diese Funktion hat, ähm, äh, also diese Funktion heißt mehr über dieses Konto erfahren. Das heißt, ich kann jetzt, wenn ich, die ich jetzt auf X sehe, kann ich mir angucken, was du so was du für ein Mensch bist. Als Rückschluss aus all dem, was du so gepostet hast in der Vergangenheit. Also Leute, die Premium nutzen, können also bei einem Account jetzt anklicken, mehr über dieses Konto. Und die Zusammenfassung, die TechCrunch schreibt, ist, manchmal bietet Grog sehr allgemeine Informationen über ein Konto, manchmal aber auch einfach völlig falsche. Das heißt, alles, was die Überschrift von TechCrunch ist auch. X führt eine wenig überzeugende Grog-Funktion ein, weil die Zusammenfassungen, die hier geboten werden, reichen halt wirklich von . . Das ist ein Twitter-Account, der Tweets veröffentlicht. Also so auf diesem Niveau ungefähr. Bis hin zu irgendwelchen Dingen, die einfach nicht stimmt. Ein Nutzer, der hier absolut kein Cricketspieler ist, wird hier als berühmter Cricketspieler ausgezeichnet. Also es ist wirklich absurd, wie man, und wir wissen ja, dass Grog nur auf Grundlage von Tweets arbeitet, das heißt alle Tweets, die da drin stecken, werden genutzt. Und ich bin so wahnsinnig neugierig. Also wenn uns jemand mit Expremium hört, könnt ihr mir mal bitte sagen, was bei meinem Twitter-Account als Theorie aufgestellt wird, was. ich für ein Mensch bin. . Das würde mich interessieren. Ich glaube, da könnte man nochmal einen Euro mit verdienen. Ich glaube, damit kannst du sogar Ex-Premium refinanzieren, wenn du für Leute die Ex-Grog-Zusammenfassung der Accounts anbietest.
51:38 Gavin Karlmeier
Stell dir mal vor, das hat jemand einfach so falsch programmiert, also wissentlich damit darüber gesprochen wird, weil es einfach so lustig ist.
51:48 Carsta Maria Müller
Das wäre smart. So ein bisschen wie die Leute, die bei Starbucks den Namen falsch schreiben, damit man darüber spricht.
51:56 Gavin Karlmeier
So nämlich. Ich habe da schon wieder eine Theorie.
51:59 Carsta Maria Müller
Ich habe dich auf den Verschorungspfad geführt. Wir bleiben bei KI und zwar gibt es bei Instagram jetzt zwei neue KI-Features. Erstmal natürlich nicht in der EU wie alle KI-Features bei Meta. Und zwar heißt das eine Feature AI-Chats oder AI-Avatar. Also selbst da ist Instagram in der eigenen Formulierung nicht so ganz klar gewesen. Es heißt also, du kannst sozusagen einen Double von dir in KI generieren lassen, mit dem du chatten kannst als Nutzerin oder Nutzer und kannst dann aber auch Fragen stellen über Dinge, die Nur du wissen kannst wahrscheinlich. Nee, aber auch Fragen über Dinge stellen, die dich interessieren, die dann weiterreichend sind. Also, hey, du weißt doch, ich bin so ein großer Fußballfan, was ist eigentlich Abseits? Und dann kriegst du darauf eine Antwort.
52:45 Gavin Karlmeier
Keine Emotionen.
52:46 Carsta Maria Müller
Ja, okay. Und das andere Feature ist Creator AI, dass Creators ein KI-Abbild ihrer selbst erstellen lassen können. durch Instagram und durch MetaI, dabei auswählen können, welche Daten da für alle genutzt werden. Also möchtest du alle deine Privatnachrichten als Grundlage nehmen oder nur deine Kommentare oder was auch immer. Und dann kannst du Leuten anbieten, dass sie eben mit deinem KI-Double sprechen, anstatt mit dir. Damit du nicht mehr so viel Arbeit mit Privatnachrichten hast.
53:14 Gavin Karlmeier
Also ich könnte mich jetzt theoretisch empören, weil ich mir denke, es ist ja eine Direct Message, weil man mit der Person und nicht mit einer AI sprechen möchte. Ich weiß aber auch von Creatern und CreatorInnen, dass DMs einfach unfassbar viel Arbeit mit sich bringen, gerade wenn Leute immer wieder das Gleiche an Fragen stellen. Ich glaube, das ist einfach wirklich eine Entwicklung der Zeit. Punkt. Und ich bin da relativ emotionslos im Sinne von Ich glaube, wir reden schon so oft mit KI, ohne zu wissen, dass wir mit KI reden. Und ich glaube, manchmal ist es sogar schöner, mit KI zu reden als mit Menschen. Und dementsprechend, I'm sorry to say, es gibt Momente, da muss man das wirklich sagen, aber ich bin da relativ emotionslos.
54:02 Carsta Maria Müller
Verstehe ich? Ich finde, das ist auf eine Art, gerade bei Creatern, also ich finde es interessant, dass das als Creator-Feature ausgerollt wird und nicht als Business-Feature. Weil gerade Creator Das Geschäft der Creator und Creatorinnen fußt nur auf einer Scheinauthentizität, die aber nur so lange funktioniert, wie man glauben möchten kann, dass es eine Authentizität ist. Ich will also sagen, es ist mir doch egal, ob die Influencerin eigentlich sechs Nannies hat, solange sie mir erzählt, dass sie in ihrem coolen Leben, im Vanlife als Mutter ein gutes Leben führt. Und ich das glauben möchte, funktioniert das für mich, weil dieses Modell ist, ich will das glauben. Wenn ich aber jetzt mit dieser Person eine DM schreibe, und ich bin mir hundertprozentig sicher, dass auch angezeigt wird, dass es KI-generierte Antworten sind, weil den Fehler wird Meta hier nicht machen, habe ich ja gar nicht mal mehr die Simulation von Authentizität. Und da weiß ich nicht, warum ich dieses Feature dann nutzen sollte. Es sei denn, es sind wirklich nur pragmatische Fragen, so etwas wie wann gehst du auf Tour oder wann kommt ein neues T-Shirt. Weißt du, also Jede Frage, die ja ein bisschen tiefergehend ist, was viele CreatorInnen hundertprozentig dauerhaft erleben, kann damit nicht beantwortet werden.
55:19 Gavin Karlmeier
Ja und nein. Also ja stimme ich dir zu, es ist natürlich nicht mehr authentisch, wenn eine KI die antwortet Aber, und jetzt kommt es Nein, ganz viele Fragen sind, wo ist das T-Shirt her? Wo sind die Schuhe her? Selbst wenn es verlinkt ist, kommt genau diese Fragen. Und Meta gibt ja sehr viel darauf, das Feedback von Creatern sich reinzuholen. Was brauchen die, was kann deren Arbeit effizienter machen, damit Die mehr Reels oder was auch immer veröffentlichen. Da wird einfach das Feedback gewesen sein, unsere DMs sind einfach unübersichtlich, wir kriegen so viel rein, wir kriegen das nicht gebacken. Und deswegen, es wundert es mich nicht, dass sie das bei Creatern ausrollen und nicht bei Unternehmen. Ich bin gespannt, ob die Leute das annehmen. Ich glaube ehrlicherweise ja, weil wenn die mir sagen, wo die Schuhe her sind, ist mir es wurscht, ob der der oder die Creatorin das gemacht hat oder halt eine KI. Und ich glaube, dass es sogar relativ smart war, das mit denen auszurollen. Weil wenn die Akzeptanz bei den Creatern dafür da ist, kannst du es auch überall anders ausrollen.
56:20 Carsta Maria Müller
Ja, das stimmt hundertprozentig. Ich stimme zu und finde es einen sehr interessanten Blickwinkel, weil also meine DMs sind auch unübersichtlich, aber das hat andere Gründe.
56:31 Gavin Karlmeier
Was hat das denn bei dir für Gründe?
56:33 Carsta Maria Müller
Da möchte ich jetzt nicht drauf eingehen. Letztes Feature des Tages. Threads arbeitet offenbar an einer erweiterten Suche, bei dem du Posts nach Profilen und nach Postzeitpunkt sortieren kannst.
56:48 Gavin Karlmeier
Emotionslos.
56:50 Carsta Maria Müller
Wirklich?
56:51 Gavin Karlmeier
Ja, wirklich emotionslos, weil das ist für mich so, naja, also hätte es schon immer geben sollen. Also ich bin ein bisschen enttäuscht, dass es das jetzt erst gibt. Aber auch da, die Plattform wurde So schnell aus dem Boden gestampft.
57:08 Carsta Maria Müller
Das hundertprozentig, stimme ich zu. Aber, also. Ich finde es aber trotzdem unter einem Gesichtspunkt interessant, weil der Use Case dafür ist ja. Du suchst nach Inhalten, die aktuell stattfinden. Also ich kann ja nach Dingen suchen, wenn ich jetzt nach Donald Trump suche, dann finde ich sehr viel bei Threads, vor allem wenn ich die algorithmische Sortierung der Suchergebnisse habe. Suche ich aber nach Ähm, suche ich aber nach Donald Trump am 13. Juli finde ich sehr konkret tagesaktuelle Ergebnisse und plötzlich wird Threats doch zu einer Plattform Die das tagesaktuelle Nachrichtengeschäft abbildet oder Möglichkeiten bietet, sich darüber auszutauschen. Was sie nach eigener Darstellung eigentlich nicht sein wollen. Was ich aber als Nutzer auf jeden Fall, vor allem als News-Junkie. mega finde. Also ich finde das Feature super und ich hoffe, es kommt, weil es wird, wie gesagt, erstmal nur daran gearbeitet. Finde es aber trotzdem auf eine Art interessant, weil Thread sich eigentlich in der Vergangenheit eher so verhalten hat, als dass sie das gar nicht wollen, dass es diesen Use Case gibt.
58:06 Gavin Karlmeier
Da stimme ich dir zu, aus dem Blickwinkel ist es spannend. Es ist immer noch diese Frage, was will Threads eigentlich sein? An dem einen Tag gehen sie in die eine Richtung, an dem anderen Tag gehen sie in die andere Richtung. Die Funktion muss erstmal da sein, die muss erstmal funktionieren. Ich bin bei Ankündigungen von diversen Plattformen, nicht nur Meta, sondern allen Plattformen, immer vorsichtig. Wir arbeiten daran, das kommt. Das klingt für mich nach, oh, es ist ja wieder Earnings Call, wir müssen irgendwas kommunizieren, kommt es dann wirklich, haben die Leute es bis dahin vergessen? Also deswegen. Relativ emotionslos.
58:45 Carsta Maria Müller
Und das ist ein total guter Punkt, den du machst, weil wir schauen ja jeden Tag auf diese Gerüchte. Eigentlich müsste sich jemand mal die Mühe machen. Alle Funktionen, die wir hier vorgestellt haben, mal zu sammeln und dahinter ein Häkchen zu setzen, kam das, gab es mehr Infos, kam das nicht. Das wäre eine gute Arbeit.
59:02 Gavin Karlmeier
Und das im Zusammenhang mit wann wurde es kommuniziert, war es vor dem Earnings Call, blublablub. Also ich glaube, da kann man ganz viel rausfinden.
59:10 Carsta Maria Müller
Wobei die meisten dieser Features gar nicht öffentlich kommuniziert sind. Hier, sondern die, über die wir, die sind immer so reverse-engineert und so. Aber ich möchte es, also wenn hier draußen ein Haki ist, der Bock hat, das mal auf den Grund zu gehen. Macht es gerne. Ich stelle auch alle Transkripte zur Verfügung dieses Podcasts, um dabei zu helfen. Vielleicht kann man da ein KI-Bot bauen, das wäre doch was.
59:31 Gavin Karlmeier
Du, also ich finde, wir haben hier schon zwei Themen gebracht, wo man gut eine Bachelor-Thesis oder Doktor-Thesis oder was auch immer schreiben kann. Falls noch jemand irgendwelche Themen haben will, ruft uns an. Wir hätten da Ideen.
59:42 Carsta Maria Müller
Wir sind quasi wie Chat-GPT, aber nehmen uns mehr Zeit.
59:47 Gavin Karlmeier
So.
59:48 Carsta Maria Müller
Liebe Carster, vielen Dank, dass du heute da warst.
59:51 Gavin Karlmeier
Ich hab zu danken, danke für die Einladung. Hat ja nur 300, wie viele 313 Folgen gedauert, aber hey, ich bin nicht nachtragend.
59:57 Carsta Maria Müller
Also wenn du magst, bis zum nächsten Mal dauert es nicht mehr 313 Folgen.
01:00:01 Gavin Karlmeier
Großartig, ich bin gerne wieder hier.
01:00:03 Carsta Maria Müller
So, das machen wir. Wir machen am besten direkt einen Termin aus. Und du hast noch was zu bewerben. Die Leute sollen deinen Podcast hören, Baby God Business, jeden zweiten Mittwoch, das hast du schon gesagt, richtig?
01:00:13 Gavin Karlmeier
Genau, also es ist der Podcast, der heißt What the Social. Aller zwei Wochen, wir reden über irgendwas, was in der Social Media Anwendungswerk stattfindet. Also wir sind kein Konkurrenzprodukt zu haken dran, sondern es geht wirklich darum. Ergänzungsprodukt. Es ist für die ganzen Menschen, die irgendwie Social Media da draußen machen und entweder ein Reset von dem haben wollen, was sie da machen, oder neue Impulse brauchen und ja, alle zwei Wochen hört man mich da. Podcaster, wie man auch noch aus alten Zeiten kennt. Die Podcaster-Stimme ist weg. Und ja, kommt da vorbei, hört mir zu, wenn ihr Themen haben wollt, sagt Bescheid. Und ich freue mich, hier wieder bald dabei zu sein.
01:00:54 Carsta Maria Müller
Vielen lieben Dank. Ein schönes Wochenende euch allen und hier geht es weiter am Montag.
01:00:58 Gavin Karlmeier
Tschüss!