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Folge 331 · 20. September 2024 · 1:15 Std.

Russland auf deiner Timeline

mit Gregor Schmalzried

Bots, die sich mit Bots unterhalten – mal wieder! Wir reden über ChatGPTs theoretische Führerscheinprüfung, über Musks Umzug nach Texas und ganz groß: Über YouTubes Pläne, sich im restlichen 2024 zu KI’isieren.

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Hallo Gregor

00:08 Gregor Schmalzried

Hallo, hallo, hi Gavin. Ich muss mir jedes Mal, ich war jetzt noch nicht so oft da, aber ich habe das Gefühl, ich brauche jedes Mal eine neue Begrüßung. Ich muss irgendwas sagen.

00:17 Gavin Karlmeier

Oder du baust dir irgendwann früher oder später so eine feste Floskel ein. Dass alle wissen, okay, wenn Gregor da ist, dann kommt immer ein Halli-Hallöchen.

00:23 Gregor Schmalzried

Man merkt auf jeden Fall, dass du das genießt, dass du es nicht überlegen musst, sondern immer mit dem gleichen Floskel anfängst. Das ist schön.

00:32 Gavin Karlmeier

Es gibt so ein paar Refrains, die wir hier immer wieder spielen. Der nächste Refrain ist, ich stell dich vor. Du bist Gregor Schmalzried. Du bist, ich würde sagen, einer der führenden Digitalexperten Deutschlands. Du bist einer der Hosts des KI-Podcasts und bist auch einer der Leute, denen ich schreibe, wenn irgendein KI-Update in der Welt ist, bei dem ich mir, bei dem ich mir denke, boah, da möchte ich mit Gregor drüber sprechen.

00:57 Gregor Schmalzried

Das ist total nett. Und ich war ja schon so ein paar Mal hier und deswegen würde mich interessieren, kennen mich eigentlich Leute mittlerweile? Oder hat dein Podcast vor allem so eine so eine Laufkundschaft, die dann immer mal wieder so reinkommt?

01:10 Gavin Karlmeier

Nein, nein. Also wir haben eine sehr Große, wiederkehrende Truppe, die Hakis. Und die kennen dich alle. Und wenn ich sage, Gregor kommt, dann kommen kriege ich immer Herzin-Emojis zurück. Oder so Herzenaugen. Oder so eine Katze mit den Herzenaugen und so.

01:25 Gregor Schmalzried

Ich weiß nicht, wie lange das noch hält. Jetzt, wo ich deine zuckersüßen Begrüßungen nicht mal mehr wirklich kommentiere, sondern einfach so stehen lasse im Raum. Ich wink nicht mal mehr ab. Am Anfang habe ich so ganz wild und vehement abgewehrt und jetzt. Hebe ich kaum die Hand. Was glaubst du, wie viel Prozent der Hörer dieser Folge hören gerade Haken dran zum ersten Mal?

01:45 Gavin Karlmeier

Oh, das kann ich nicht einschätzen. Ich würde sagen 30.

01:50 Gregor Schmalzried

Boah, okay, aber das ist nicht schlecht. Also es gibt ja diese Zahl, dass 15% aller Google-Suchen noch nie vorher gegoogelt wurden. Und das finde ich wirklich lustig daran oder interessant daran, dass diese Zahl anscheinend konstant bleibt. Also die ist irgendwie seit zehn Jahren konstant auf 15 Prozent. Und egal, was so passiert auf der Welt und egal wie viel die Leute googeln, sie kommen nicht unter diese Zahl. 15% aller Fragen werden zum ersten Mal gestellt.

02:17 Gavin Karlmeier

Das ist wirklich interessant. Das erinnert mich an meinen, also einer meiner liebsten Twitter-Accounts. Seinerzeit war der Twitter-Account, der Worte sammelte, die zum ersten Mal in der New York Times verwendet werden. Was fantastisch war, weil da so Begriffe halt drin waren, die einerseits so ein bisschen auf so Hypes schließen ließen, also wenn die nur keims über etwas spricht, das gerade irgendwie popkulturell von Bedeutung ist, dann. ist es dort gelandet. Und auf der anderen Seite waren da ganz oft so Germanismen, sagt man das so? Also so deutsche Begriffe drin, für die es dann kein entsprechendes englisches Pendant gab. So ist die Schadenfreude, waren wir wahrscheinlich irgendwann in den 50ern das erste Mal in den New York Times, aber so etwas ungefähr, in dem Stil

02:57 Gregor Schmalzried

Wir sagen sicherlich auch ein Wort heute zum ersten Mal. Ich bin schon gespannt, welches das sein wird.

03:02 Gavin Karlmeier

Ich weiß sogar schon, welches sein wird. Nämlich das Wort Führerscheinprüfung. Wirklich? Ich glaube ja.

03:09 Gregor Schmalzried

Über 300 Folgen. Ja, gut, okay.

03:12 Gavin Karlmeier

Ja, heute übrigens Folge 331, weil das für die HörerInnen gar nicht so leicht herauszufinden ist, wie viele Folgen es schon gibt. 331 ist das.

03:19 Gregor Schmalzried

Okay, also. Ja.

03:21 Gavin Karlmeier

Und zwar, äh, Fuhrgangsteinprüfung ist unsere Überleitung, du hast eine Geschichte mitgebracht, die ihr im KI-Podcast auch schon vermutlich zu Genüge erzählt habt, aber ich würde sie trotzdem gerne nochmal von dir hören. Kurzfassung ist, du hast ein KI-Sprachmodell den theoretischen Führerscheintest machen lassen.

03:39 Gregor Schmalzried

Genau. Wir versuchen im Podcast, der heißt übrigens, weil das manchmal so als Rückfrage kommt, der KI-Podcast. Es kommt dann manchmal ganz kurz lange. Ja, was das nochmal? Ich sage ja der, der, eine. Gibt natürlich noch andere tolle. Aber unsere heißt der KI-Podcast. Und eine Sache, die ich total spannend finde schon seit einer Weile, ist, dass es teilweise so schwer ist wirklich zu greifen, wie gut diese Modelle eigentlich sind. Es gibt ja diese Benchmarks und dann gibt es so eine ganz interessante Website, wo man verschiedene Chatbots gegeneinander antreten lassen kann und sich entscheiden, welche Antwort man besser findet, und dann macht er daraus so ein Leaderboard. Aber am besten kapiert man es dann doch, wenn man so Aufgaben, die wir mit dem Alltag verbinden, mal einer KI gibt. Und das haben wir ausprobiert. Wir haben eine Führerscheinprüfung genommen, also einen echten theoretischen Führerscheinprüfungsbogen. Und einfach mal gesagt, hey ChatGPT, guck dir das doch mal an und löse das mal für uns. Also da steckt ja alles Mögliche drin. Da steckt drin, man muss Bilder erkennen können, man muss Sachverhalte auch erkennen können. Man muss erkennen, wenn ein Motorrad auf der linken Spur ist und ich bin auf der der rechten Spur und ich will nach rechts abbiegen, dann macht das Motorrad. Wahrscheinlich hat das keinen großen Einfluss auf mich. Aber das sind ziemlich komplexe Aufgaben, die da auf einmal verteilt werden und dann müssen die einsortiert werden in die Straßendings da. Ich hatte den mittleren Teil des Wortes, da kam ich nicht mehr drauf.

05:06 Gavin Karlmeier

Auch ein Wort, das noch nie bei Haken dann gesagt wurde, glaube ich. Ja, okay, immerhin.

05:10 Gregor Schmalzried

Also vielleicht auch nicht mehr, wobei vielleicht für die autonomen fahrenden Autos irgendwann kommen, dann wird es wieder Thema, aber bis dahin nicht. Und dann am Ende sollte die KI sagen, ja, was ist denn eigentlich richtig? Also Stück für Stück sich das so überlegen, erst die Situation beschreiben, dann die Antwortmöglichkeiten einzeln durchgehen und am Ende sagen, ah, ich glaube, in dieser Situation Fahrreich zuerst. Oder das rote Auto fährt zuerst oder der gelbe LKW fährt zuerst.

05:37 Gavin Karlmeier

Oder es ist nicht die Differentialsperre. Das ist so ein Wort, an das ich mich noch aus der theoretischen Führerscheinprüfungszeit erinnere.

05:46 Gregor Schmalzried

Das fehlt ja jede Folge, dieses Wort. Differentials.

05:50 Gavin Karlmeier

Das ist ja nichts Besonderes. Aber ich weiß bis heute nicht genau, was eine Differentialsperre ist. nie die richtige Antwort war. Wir haben ja auf Bögen auf Lücke gelernt damals. Ich weiß nicht, ich glaube, heute macht man das anders, weil die Jetzt muss ich ein bisschen mit Halbwissen glänzen, wie immer. Aber ich glaube, es ist doch wohl so, dass mittlerweile die theoretische Führerscheinprüfung nicht mehr einer von 60 verfügbaren Bögen ist oder so, die Zahl 60 vergeraten, sondern dass die Fragen zufällig gestellt werden, oder?

06:18 Gregor Schmalzried

Genau, richtig. Die werden so ein bisschen ausgewürfelt. Also es gibt natürlich so Kategorien an die, die sich orientieren. Und ich habe meinen Führerschein gemacht vor. Elf Jahren oder so? Nein, Quatsch. Wie alt bin ich? Ah ja, nee, ungefähr vor elf Jahren. Und da war es so, dass man schon fast alle Fragen eigentlich im Vorhinein mal gesehen hatte oder so. Es gibt nur eine begrenzte Zahl, aber man weiß nicht, in welcher Reihenfolge die kommen Differentialsperre weiß ich jetzt auch nicht mehr.

06:47 Gavin Karlmeier

Ich habe meinen Führerschein 2000 gemacht, theoretische Prüfungsschritt 2007. Und bei mir war das so, dass es so Bögen gab. Es gab einen festen Bogensatz, sagt man das so wahrscheinlich, ja. Und aus Diesen Bogensatz war es einer der Bögen, die drankommen. Das heißt, die Aufgabe war im Vorfeld, sich so einen Bogensatz zu besorgen und alle Bögen so lange zu machen, bis man in jedem Bogen. . Zehn Fehlerpunkte oder weniger hat.

07:11 Gregor Schmalzried

Okay, das heißt, ich habe quasi genau in dem Jahr wahrscheinlich angefangen, Führerschein zu machen, als es schwieriger wurde. Ich weiß nicht, ob ich das so toll finde.

07:17 Gavin Karlmeier

Aber ich habe es auch geschafft offenbar.

07:19 Gregor Schmalzried

Ich hab's genau, ich hab's irgendwie durchgeschafft. Die Durchfallquote liegt übrigens gerade. bei knapp 50 Prozent. Wow. Fand ich ganz interessant zu sehen. Also das ist nicht wenige junge Fahrschülerinnen und Fahrschüler, die das nicht schaffen. Ähm, aber, und das war ja das Experiment, ChatGPT hat es schon geschafft. Also ChatGPT hatte fünf Fehlerpunkte, du hast gerade schon gesagt, zehn waren erlaubt, fünf hat er sich zu Schaden, zu Schulden kommen lassen. Das war eine Vorfahrtsfrage, natürlich. Aber alles andere hat gestimmt. Und das ist schon, also das ist schon beeindruckend. Da bin ich schon immer noch so ein bisschen Ähm, so ein bisschen diese KI-Magie, dass man sich denkt, wow, das ist tatsächlich eine KI, die ja nicht auf sowas trainiert wurde. Und ich habe dem ja auch nicht irgendwie so ein PDF gegeben oder gesagt, hier sind jetzt mal diese Prüfungsbogen, lernen die mal auswendig. Sondern der musste das quasi mit Bord lösen und als hingekriegt. Das ist schon. Ah, da krieg ich das schon noch ein bisschen Gänsehaut immer bei solchen Sachen.

08:17 Gavin Karlmeier

Hast du es denn damals, weißt du, noch wie viele Fehlerpunkte du hattest früher?

08:22 Gregor Schmalzried

Nee, aber also das dürfte sicherlich also null sicherlich, ja. Also ich hatte 10. Ah, gerade so dann durch, ne? Gerade so, ja.

08:31 Gavin Karlmeier

Und ich weiß noch, man durfte 10 haben, aber nicht zwei falsche Fünfpunkte fragen.

08:34 Gregor Schmalzried

Genau, genau. Da hatte ich natürlich. auch Panik so ein bisschen, als sich ChatGPT diese erste Frage falsch beantwortet hat, weil das war eine Fünf-Punkte-Frage. Aber dann ist es durchgesegelt durch den Rest.

08:46 Gavin Karlmeier

Krass, glaubst du, das liegt an der aktuellen ChatGPT-Version oder glaubst du, das hätte ein anderes Modell wie beispielsweise Gemini auch geschafft?

08:55 Gregor Schmalzried

Ich habe es mit verschiedenen ausprobiert. ChatGPT war das Einzige, was wirklich verlässlich gut war da drin, wo auch fast alles gestimmt hat. Es ist auch relativ frisch, dass das so gut geht. Also ich hatte die Idee, wie man unschwer erkennen kann, glaube ich. Nach einer Menge Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt vor einem Dreivierteljahr mittlerweile schon und dachte, ah, ein Klacks, ich gehe nach Hause und mach das schnell. Und das JGPT war furchtbar damals. Also der hat links und rechts verwechselt, wollte die ganze Zeit in Sackgasten ein. Und alles Mögliche. Da hat gar nichts gestimmt. Und man konnte quasi in diesen letzten Monaten immer mal wieder so gucken: Ah ja, okay, jetzt ist es ein bisschen besser, jetzt ist es ein bisschen besser. Und jetzt war so ein bisschen die Zeit gekommen, mal es wirklich drauf ankommen zu lassen.

09:39 Gavin Karlmeier

Mhm. Super spannend. Kann man sich wahrscheinlich sehr ausführlich nochmal anhören im KI-Podcast von euch.

09:45 Gregor Schmalzried

Noch ein bisschen. Da geht es ein bisschen weniger um unsere eigenen Führerscheinkenntnisse und ein bisschen mehr um die KI, aber auch um meinen Co-Host Fritz, der keinen Führerschein ist, hat und der, den wir deswegen so ein bisschen antreten lassen konnten, gegen die künstliche Intelligenz. Das ist nicht unlustig, wer da Siegreich hervorgeht.

10:03 Gavin Karlmeier

Ihr findet die Folge in den Shownotes natürlich. Ich finde das interessant, weil kurz bevor wir auf Aufnahme geklickt haben, ging so die Meldung rum, die TheVirge schon am Donnerstagmorgen hatte. die aber Heise dann eben von Apple selber bestätigt bekommen hat, dass Apple Intelligence tatsächlich trotz jeglicher anderer Ankündigungen im nächsten Jahr Deutsch sprechen können soll. Und auch zunächst auf dem Mac kommen wird und dann möglicherweise früher oder später auch in iOS, sofern man sich mit der EU denn einig wird.

10:33 Gregor Schmalzried

Spannend.

10:34 Gavin Karlmeier

So ist es.

10:36 Gregor Schmalzried

Also Apple Intelligence ist ja schon. Hast du das iPhone-Event geschaut, das Neue? Ja, ja, klar. Vor einer Woche?

10:42 Gavin Karlmeier

Das ist ja für mich.

10:43 Gregor Schmalzried

Ich hab's auch.

10:44 Gavin Karlmeier

Das ist so ein Termin, wo ich mich dann hinsetze mit Schokokrossies von Fernseher und da darf mich dann auch niemand stören. Das gucke ich mir jedes Jahr an.

10:53 Gregor Schmalzried

Ja, aber diesmal dürften ein paar Schokocrossis, glaube ich, auf dem Boden gelandet sein, weil man zwischendurch einschläft. Also, das war wirklich nicht sehr spannend, eigentlich, die ganze Zeit. Weil ja auch nichts Neues passiert ist, sogar die Apple Intelligence-Sachen waren ja eigentlich. All. Die waren ja so ein bisschen schon bekannt. Aber es ist schon ein bisschen interessant, dass Apple so lange braucht. Also wir sehen ja, die Modelle können schon wirklich ganz. Ganz irre Sachen. Wir haben es ja gerade ausprobiert. Und auch in der Arbeit kann man die für die verrücktesten Dinge mittlerweile benutzen. Und ausgerechnet Die Firma, die ja eigentlich perfekt dafür positioniert sein sollte, dass sie all die Daten aus meinem Telefon verbindet mit den Daten aus meinem Laptop und dann schön in irgendein hoffentlich datengeschütztes Modell schickt und da irgendwelche magischen KI Sachen damit macht, ausgerechnet die Kriegt es irgendwie nicht hin und ist irgendwie so ein bisschen langsam und verzögert die ganze Zeit. Und das neue iPhone kommt ja jetzt auch irgendwie völlig ohne Apple Intelligence erstmal. Und man muss einfach hoffen, dass das irgendwie gut wird, wenn es kommt. Insofern ist das eine schöne Nachricht, dass ich es zumindest. versuchen werden. Aber wenn ich es richtig verstanden habe, geht es ja erstmal nur um die Sprachunterstützung. Also das heißt, drumrum ist ja noch nicht so wahnsinnig viel geklärt. Und Sprachunterstützung, das wissen wir ja von KI, ist jetzt nicht Das größte Problem. Also das ist ja was, das können die Modelle mittlerweile alle ganz gut.

12:14 Gavin Karlmeier

Es gibt übrigens, und dann steigen wir jetzt direkt in unsere in unsere Themenwelten hier ein, es gibt ein neues soziales Netzwerk, wobei der Name ist ein bisschen gelogen, aber das ist nicht wirklich ein Netzwerk. Das heißt Social AI. Das kann man sich, kennst du das schon?

12:27 Gregor Schmalzried

Das Konkrete sagt mir nichts. Ich habe das Gefühl, das, was du jetzt beschreibst, wird so jeden Monat nochmal neu erfunden und ich habe das schon vorher mal in was anderem gesehen, aber sprich gerne weiter.

12:36 Gavin Karlmeier

Es ist, es sieht alles aus wie Threads, ehrlich gesagt. Also die App ist ziemlich dem nachempfunden und man kann dort Posts veröffentlichen und dann kriegt man da so mit der Zeit und Antworten und Reposts. Das Ding ist Man ist immer alleine in der App, denn alle anderen Namen, die darunter auftauchen, sind alles irgendwelche KI Bots, denen man Charaktere zuweisen kann. Also in dem Moment, wo man sich anmeldet, kann man sagen, möchte man jetzt jemanden haben, der irgendwie unterstützend ist oder jemand, der zynisch ist, oder jemanden, der Und dann kommentieren solche Menschen bei dir dort in dieser App. Ich habe es gerade noch mal gegoogelt.

13:13 Gregor Schmalzried

Butterflies ist eine andere App, die genau das gleiche macht. Also, anscheinend versuchen das gerade irgendwie alle, so wie vor einem Jahr alle Twitter kopiert haben, versuchen. uns alle. Ein Social Network zu bauen, wo man der einzige Mensch ist. Ich meine, ich kenne Leute, da wäre ich eigentlich ganz happy, wenn die in so einem Social Network posten würden und nicht in dem, wo wir alle anderen auch mitlesen können.

13:34 Gavin Karlmeier

Ja, ich habe das Gefühl aber, also das ist so, wir haben damals, als die Apple Vision Pro vorgestellt wurde, haben alle gesagt, das ist der Beginn einer neuen Einsamkeit, weil Leute eigentlich alle nur noch mit sich selber beschäftigt sein werden und auf dem Sofa sitzen und Filme alleine gucken und alle sozialen Dinge, die so mit Medienkonsum einhergehen, fehlen eben in diesem Gadget bislang komplett. Und das ist so die nächste Stufe, dass man auch an seinem Telefon jetzt mit der Zeit nur noch alleine ist. Und eigentlich mit niemandem Echten mehr kommunizieren muss. Und ich finde, das ist so der nächste Schritt zu meiner Republikathese. Irgendwann unterhalten sich im Internet nur noch Bots mit Bots.

14:09 Gregor Schmalzried

Ja, fühlt sich jetzt schon oft so an. Ich glaube, es spaltet sich aber auch ein bisschen. Also die Apple Vision Pro war ja jetzt nicht unbedingt, korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber nicht unbedingt Die erfolgreichste Te-Erfindung aller Zeiten. Also, irgendwas hat er nicht so ganz sich verfangen und diese Apps sind jetzt wahrscheinlich auch eher so Nischenthemen. Also für die meisten Leute ist das, glaube ich, völlig absurd. Aber es gibt eben Leute, Auch, für die ist das nicht so absurd. Also man kann sich ja den Erfolg von diversen Chatbot-Apps anschauen, die im Grunde genommen das gleiche sind, nur halt für eine 1 zu 1-Kommunikation und nicht für eine eins zu viele. Kommunikation, wo ich mit meiner KI-Freundin schreiben kann und dann antwortet die mir. Ich habe erst kürzlich einen Screenshot von jemandem gesehen, der hat das auf Reddit gepostet, dass seine ist leider ein bisschen ein bisschen lustig, aber auch ein bisschen traurig. Der hat seine KI-Freundin sein einen Roman geschickt, den er geschrieben hat und sie fand ihn so mit. Und sie war dann so, hm, braucht vielleicht noch ein bisschen Arbeit.

15:10 Gavin Karlmeier

Na, vielleicht vorher doch so an Be supportive. Please.

15:13 Gregor Schmalzried

Ja, maybe. War sie vielleicht ein bisschen zu realistisch.

15:17 Gavin Karlmeier

Einer der Menschen, die ich übrigens sehr gerne, von denen ich sehr gerne hätte, dass sie eher mit sich selber sprechen oder mit irgendwelchen Bots schlüttet und uns, ist Elon Musk. Ich weiß, du freust dich immer, wenn du hier bist. Du freust dich besonders, wenn wir viel über Elon Musk sprechen. Wir müssen es aber heute tun, weil wir haben so ein paar Dinge, die sich irgendwie so angestaut haben.

15:34 Gregor Schmalzried

Du sagst ein paar, ich scrolle durch die Themenliste und es kommt nichts anderes eigentlich. Ich glaube, wir können uns jetzt hier so anschnallen für drei Stunden Elon.

15:44 Gavin Karlmeier

Nein, wir haben auch ein Themen. Wir reden auch über Metragon.

15:47 Gregor Schmalzried

Geh den Elon-Schlauch auf, Gavin.

15:49 Gavin Karlmeier

So, der Elon-Schlauch läuft. Die New York Times hat eine Recherche gestartet. indem sie sich mal gefragt hat, wie es eigentlich um den Schutzstatus von Elon Musk bestellt ist. Konkret geht es darum, dass Elon Musk ja. Offenbar fürchtet, dass auch er Opfer eines Attentates sein könnte und deswegen dauerhaft unter großem Personenschutz steht, wie er eigentlich normalerweise, wie hier formuliert wird, Staatsoberhäuptern vorbehalten ist. . . Also ganz konkret geht es darum, dass er mit bis zu 20 Sicherheitsexperten reist, die vorher alle Fluchtwege planen, die Räume räumen, bevor er ihn betritt, sie sind alle bewaffnet, haben eine medizinische Fachkraft dabei. Das heißt, er reist im Moment wie ein Präsident. Und Tesla hat im letzten Jahr dafür 2,4 Millionen Dollar ausgegeben für den Schutz von Elon Musk. Um da so ein Gefühl mal für zu kriegen, wie viel das ist, Apple zahlt für den Personenschutz und Tim guckt 820. 000 Dollar. Amazon 1,6 Millionen Dollar. Und das einzige Unternehmen, das mehr ausgibt als Tesla, ist Meta, die für den Schutz von Max Zuckerberg sogar 23,4 Millionen Dollar ausgeben im Jahr.

16:57 Gregor Schmalzried

Und das, obwohl man bei Mark Zuckerberg am ehesten meinte, dass er sich selber verteidigen kann, eigentlich.

17:02 Gavin Karlmeier

Das stimmt.

17:03 Gregor Schmalzried

Der hat den besten linken Haken im Vergleich von all denen.

17:06 Gavin Karlmeier

Das stimmt. Er würde einen Boxkampf mit Elon Musk jederzeit gewinnen.

17:10 Gregor Schmalzried

Ja, eben. Der verprügelt einfach jeden, der auf ihn zu rennt, ja.

17:13 Gavin Karlmeier

Ja, das so. Ähm, ich finde das tatsächlich hochinteressant. Weil das gerade bei Elon Musk ein ziemlich, wie sagt man, ein Paradigmenwechsel ist, weil Elon Musk früher sehr lange einfach so, man würde vielleicht sagen, schnodrig war und einfach ohne alles gereist ist, man konnte relativ leicht mit ihm Kontakt aufnehmen. Elon Musk war eigentlich so ein Typ zum Anfassen, der sehr viel Nähe zu seinen Fans gesucht hat und Es gibt auch so Videos, in denen er an irgendwelchen Leuten vorbeigeht und mit ihnen Witzchen macht und rumshakert und so. Und ich finde, dass dieser Paradigmenwechsel so ein bisschen für all das steht, was wir hier auch eben seit fast zwei Jahren jetzt begleiten, dass Elon Musk eben sich so sehr Verändert hat, dass er Personenschutz braucht, weil er sich eben so polarisierend äußert auf der einen Seite. Auf der anderen Seite, aber er auch vermutlich das Gefühl hat, er müsste Personenschutz um sich rum haben, weil er eben so ist, wie er ist, weil er sich so verändert hat, wie er sich verändert hat. Ich finde das hochinteressant.

18:16 Gregor Schmalzried

Ja, ich weiß nicht, ob ich ihm das jetzt, also von all den Dingen, die man ihm vorwerfen kann, weiß ich nicht, ob ich ihm das jetzt vorwerfen würde. Weil. Ich meine, schön in der Position zu sein. Das soll gar nicht klingen wie ein Vorwurf.

18:31 Gavin Karlmeier

Im Gegenteil, es ist mir schon klar, dass ein Mensch, der bekannt ist, dass der im Zweifel auch einem höheren Sicherheitsrisiko ausgestellt ist und vor allem jemand, der Dinge tut, die Leute wütend machen und jemand, der auch sich in der Vergangenheit so verhalten hat, wie Elon Musk sich verhalten hat. der muss natürlich für seinen Schutz sorgen und es ist ja auch völlig klar, dass hier niemand von uns Elon Musk nach dem Leben trachtet. Also deswegen natürlich heißen wir sowas überhaupt nicht gut und sind, ich kann das völlig verstehen, dass er darauf aufpasst, dass ihm nichts passiert. Das will ich nicht falsch verstanden wissen. Aber ich finde es trotzdem interessant, weil Elon Musk eben gerade früher so ein Body-Typ war und jetzt eben einer ist, der eher das Gefühl hat, eigentlich dauerhaft sich mit der ganzen Welt anzulegen, was übrigens meistens auch der Fall ist.

19:19 Gregor Schmalzried

Es ist aber auch ein bisschen die Es ist aber auch so ein bisschen die Welt, die sich scheinbar verändert hat, hat man das Gefühl. Also es ist ja alles ein wenig rauer geworden in den letzten paar Jahren. Gilt ja für die. Personen auf der anderen Seite des politischen Spektrums eigentlich genauso, dass die sich genauso mittlerweile mehr Sorgen machen als früher. Sagt vielleicht auch ein bisschen was. Ich meine, Elon Musk ist insofern eigentlich ein guter. Natürlich ein gutes Sinnbild für die Entwicklung über die letzten zehn Jahre, was sich da alles getan hat. Auch kulturkampfmäßig und so. Und ich schätze, das ist ein die Das ist dann die Rechnung quasi. Oder man sieht eben, wie viel das jetzt kostet.

20:00 Gavin Karlmeier

Ja, wahrscheinlich ist das so. Er selber hat auf der Aktionärsversammlung bei Tesla dieses Jahr gesagt, die Wahrscheinlichkeit, dass ein gemeingefährlicher Verrückter versucht, sie zu töten, ist proportional dazu, wie viele gemeingefährliche Verrückte ihren Namen hören. Also höre ich meinen Namen oft, denke ich, okay, ich stehe auf einer Liste.

20:17 Gregor Schmalzried

Klingt ganz einleuchtend, ehrlich gesagt.

20:21 Gavin Karlmeier

Übrigens Warren Buffett, der auch sehr reich ist, 145 Milliarden Dollar schwer, der hat nur einen einzigen persönlichen Leibwächter.

20:29 Gregor Schmalzried

Ich glaube auch Leute, die wissen, wer Warren Buffett ist, sind also überdurchschnittlich unwahrscheinlich, dass die durchdrehen und jemanden angreifen, ist meine Vermutung.

20:39 Gavin Karlmeier

Möglicherweise, ja. Ilonascat ist übrigens offiziell den Sitz von Ex nach Texas verlegt. Und zwar nach Bastrop Bestdrop klingt wie eine Mischung aus Bottrop und Kastrop Rauxel, aber gefühlt keine Namenswürze machen. Das ist jetzt so die Folge, nachdem letzten Freitag der letzte Arbeitstag in dem Headquarter in San Francisco war. Die Leute, die dort gearbeitet haben, arbeiten immer noch in Kalifornia, aber der offizielle Sitz von X befindet sich jetzt im Hiverloop Plaza. Ein Gebäude, das ihm gehört. Das heißt, er ist jetzt sein eigener Vermieter, wie es heißt. Und in dem Gebäude befinden sich weiterhin ein Einkaufszentrum, das Mastgehört, ein Lebensmittelgeschäft, ein Friseursalon und eine Kneipe.

21:23 Gregor Schmalzried

Alles da, was man braucht. Ich bin ja ein bisschen, also es ist ja ein Vorort von Austin. Und das ist schon was, was ich nicht uninteressant finde in dem ganzen Kram. Also, er zieht ja aus Kalifornien weg und er zieht nach Austin. Und das scheint ja jetzt immer so ein bisschen so ein Sehnsuchtsort geworden zu sein über die letzten paar Jahre für große Teile der amerikanischen Tech-Branche.

21:47 Gavin Karlmeier

Ja, was in vielerlei Hinsicht sehr interessant ist, weil Austin ja im Vergleich zum restlichen Texas verhältnismäßig demokratisch ist, verhältnismäßig. . Elon Musk würde sagen, Vogue. Also Austin steht, ist eigentlich nicht genau das Texas, das er sich wünscht. Meine These ist aber, weil ja auch SpaceX zum Beispiel auch in der Nähe von Austin liegt, nämlich auch dort. Meine These ist, dass wenn du aber Leute haben möchtest, die hochqualifiziert in einem Tech-Unternehmen arbeiten können, dass du dann eher in solche Orte ziehen musst. Also Austin ist wahrscheinlich genau der Kompromiss, den man eingehen kann, wenn man zwar nach Texas ziehen möchte, aber auch nicht so doll nach Texas.

22:23 Gregor Schmalzried

Und Austin, das ist so ein Fun Fact am Rande, aber ich habe da neulich was Spannendes drüber gelesen, ist die Stadt auf der Welt, in der die Mieten gerade am stärksten fallen. Also die kriegen das, äh die kriegen ungefähr als einzige Großstadt mehr oder weniger auf der Welt es hin, die Mieten in den Griff zu bekommen und also machen das auch auf sehr langweilige Art und Weise. Die bauen einfach nur Wie blöd, also die haben da, was das Development angeht in den Suburbs, die kennen keine Bremsen, haben möglicherweise sogar ein bisschen zu viel gebaut, deswegen korrigiert sich das jetzt so nach unten, aber das ist schon auch Kann man ja auch mal ein bisschen den Hut ziehen. So. Also hätte ich, würde ich mir auch manchmal für andere Orte wünschen.

23:03 Gavin Karlmeier

In der Tat. Wenn man da mal Bock auf ein richtig geiles Rabbit Hole hat. Dann schaut doch mal nach California City. Das ist ein Ort, der in den 50ern gebaut wurde. Und das ist flächenmäßig die drittgrößte Stadt Kaliforniens, hat aber nur eine Einwohnerzahl von 14. 000. Weil es eben ein Ort ist, der geplant wurde, aber leider ziemlich warm ist und deswegen die meisten Leute eben dort nie hingezogen sind, weil es eben auch keine Angebote gab. Es ist so am Reisbrett geplant.

23:29 Gregor Schmalzried

Klingt spooky, ehrlich gesagt.

23:31 Gavin Karlmeier

Ja, es ist ein bisschen. . Nee, das sage ich jetzt nicht, was ich gerne sagen wollte. Nicht an diesem Wochenende. Ansonsten gibt es Neues aus dem Duell zwischen Ex und Brasilien. Und zwar, um das mal kurz so einen Abriss zu geben Also ursprünglich sollte X auf richterlichen Beschluss hin mehrere Accounts sperren von Menschen, die Unterstützer des ehemaligen Präsidenten Bolsonaros sind. Ex hatte sich deswegen damals geweigert mit Verweis auf freie Rede. Das ging dann immer so hin und her. Das Ende vom Lied ist nun, dass Ex. In Brasilien nicht mehr erreichbar ist. . . Zumindest galt das so bis gestern Vormittag. Seitdem ist es so, dass X seine Server nun über den Internet-Infrastruktur-Provider Cloudflare betreibt. Und Cloudflare funktioniert so ein bisschen wie so eine Weiterleitung. Also man muss sich das so vorstellen, dass du eigentlich so ein so eine Art toter Briefkasten. Man schickt nicht mehr den Brief zu mir an meine Adresse, sondern an einen Briefkasten in der Mitte, der dann den Brief immer weiter. Weiterleitet zu mir, was dazu führt, dass X, dadurch, dass es jetzt bei Cloudflare liegt, in Brasilien de facto wieder erreichbar ist. Sie selber sagen, das wird sich bald wieder ändern. Es ist nur ein temporärer Zugriff in Brasilien und Sie mussten diesen Weg gehen, weil sie sich nicht mehr so gut verbunden. weil ihre Infrastruktur in Lateinamerika gar nicht mehr erreichbar war für E-Team, was so ein bisschen natürlich auch was damit zu tun hat, dass das Büro in Brasilien geschlossen wurde. Aber das Interessante ist, dass das nun dazu führt, dass De Moraes, der Richter, mit dem sich X eigentlich, oder Elon Musk vor allem die ganze Zeit angelegt hat, nun eine Strafe gegen Ex und Starlink verhängt hat in Höhe von fünf Millionen brasilianischen Dollar. Also ungefähr einer Million US-Dollar oder 820. 000 Euro.

25:21 Gregor Schmalzried

Gute Nachrichten zwischenzeitlich also für die brasilianische Stan Twitter Community.

25:28 Gavin Karlmeier

Ja, die aber mittlerweile eh geschlossen nach Blue Sky abgezogen ist.

25:31 Gregor Schmalzried

Ach, sind sie das? Ach ja, super. Good for them.

25:34 Gavin Karlmeier

Ja, also sie haben so ein bisschen Bluesky gerettet vor der Bedeutungslosigkeit. Wobei es eine ganz, was Bluske angeht, kleiner Sidefact an der Stelle, eine ganz interessante Zahl gibt, die Martin Fehrenssen vom Social Media Watchblog heraus. gefunden hat. Seiner Schätzung nach, oder auf Grundlage der Zahlen, mit denen er hier rum hantiert, gibt es wohl im Moment nur etwa 10. 000 Menschen in Deutschland, die bei Blusker etwas posten.

26:01 Gregor Schmalzried

Ja, hm. Das ist die Einwohnerzahl der Stadt, in der ich aufgewachsen bin und ich, ich. Ja. Ja. Und die auch nicht mehr. So fühlt es sich auch manchmal an, ja. Man hört manchmal, dass es das noch gibt, aber man denkt nicht mehr so viel daran, außer man ist mal wieder zufällig. Aber was ist deine neue digitale Heimat geworden?

26:22 Gavin Karlmeier

Oder bist du nur noch bei Social AI?

26:24 Gregor Schmalzried

Oh, das wär's, ne? Nee, ich bin heimatlos geworden und das bin ich auch ganz gerne mittlerweile. Also ich habe tatsächlich, dadurch, dass ich ja viel im Logischerweise AI-Bereich unterwegs bin, da sind halt immer noch eine Menge Accounts auf Twitter. Und deswegen scroll ich ab und zu noch so ein bisschen habit-mäßig da durch. Und dann kriege ich so für einen guten Tweet, so zehn Tweets. bei denen es mir wirklich den Lebenssaft entzieht. Und dann mache ich es meistens wieder zu. Das ist so mein Social-Media-Erlebnis.

26:59 Gavin Karlmeier

Aber ist es bei dir auch so, dass diese zehn Sukubus-Tweets, die dir die Kraft entziehen, dass die auch immer ganz oben stehen direkt? Also dass du genau weißt, ich muss da jetzt einmal durch und dann wird. Gut oder sind die bei dir schon verteilt auf die Time? .

27:10 Gregor Schmalzried

Nee, das ist schon besser, das ist so gleichmäßig verteilt, sodass man immer denkt, der nächste könnte jetzt wieder was Interessantes sein.

27:16 Gavin Karlmeier

Weil bei mir ist es so, dass die ersten Falle alle Musk sind oder irgendwelche Rechten, die Musk retweetet hat. Da habe ich übrigens neulich im Doppelgänger-Podcast eine spannende Frage von Pip Klöckner wahrgenommen, der ja gesagt hat, Elon Musk retweetet ja immer wieder auch deutsche Rechtsradikale erklären. die sich irgendwie mit Desinformationen zum Tagesgeschehen in Deutschland äußern und schreibt dazu, ist das true, Germany? Und die spannende Frage, die Pip da aufgeworfen hat, war. wie Elon Musk eigentlich an diese Accounts kommt. Ob er es geschafft hat, seine Timeline so zu trainieren, dass auch Rechtsradikale in anderer Sprache ihm angezeigt werden. Oder ob es. tatsächlich eine Art, er hat es Verschwörung genannt, aber eine Art Geheimkanal gibt mit Leuten, die ihm solche Tweets zutragen. Finde ich eine ganz interessante Beobachtung und Frage.

28:09 Gregor Schmalzried

Also ich meine, er ist ja spätestens seit der Brandenburger Fabrik auch irgendwie ein bisschen involvierter in Deutschland, als er es vorher war. Vielleicht hat er da ja ein bisschen angefangen, ein paar deutschen Accounts zu folgen und ich schätze, das ist das, was X macht, wenn man einmal einem deutschen Account folgt. Man kriegt halt. Andere Sachen aus Deutschland. Kann ich mir zumindest easy vorstellen. Dein eigener Algorithmus wird ja wahrscheinlich nicht anders funktionieren als der von uns.

28:34 Gavin Karlmeier

Das wissen wir niemals so genau. Aber ich erinnere mich noch, wie er damals geschrieben hat: Shame on you, ZDF-Info, weil die eine Doku darüber gebracht haben, wie die das Teslawerk in Grünheide das Grundwasser in Brandenburg gefährdet. Ja, Mai. Übrigens hat X, weil ja, ich versuche uns hier schnell durchzutragen, damit wir das überstanden haben. Übrigens hat X einen Termin in seiner New Yorker Zentrale abgehalten, der wie hier bei DigiDay aufgeschrieben wurde, genannt wurde, Kundenberatungssitzungen. Konkret haben sie ungefähr 80 Marketingmenschen eingeladen. Dazu gehören Menschen von Unternehmen wie McDonalds, Lenovo, der NFL oder der NBA. Und die wurden eingeladen und es ging wohl so ein bisschen darum, herauszufinden, wo denn jetzt eigentlich das Problem ist, warum die nicht mehr. auf Ex werben. Jaccarino hat wohl gesagt, trotz all der Herausforderungen, die Ex mit sich bringt, bleibt es ein Blitzableiter für Echtzeitgespräche, ob es einem gefällt oder nicht. Das ist so der Duktus, mit dem die Geschäftsführerin von Ex da reingegangen ist in dieses Gespräch. Und das Interessante ist aber, und das hat Digidain nämlich auch so benannt, ist, sie sagen, die Tatsache, dass so viele Vermarkter überhaupt anwesend waren, spricht dafür, dass sie ihre Tür offenbar noch nicht zugeschlagen haben.

29:54 Gregor Schmalzried

Also ich finde es interesting, dass zumindest der Gedanke ist anscheinend X so ein bisschen zu verkaufen als So einen richtig dreckigen Shot vielleicht. Also im Sinne von es macht keinen Spaß, aber es wirkt. Irgendwie so.

30:09 Gavin Karlmeier

So nach dem Motto, genau, wir mögen es auch nicht, aber es gehört dazu.

30:13 Gregor Schmalzried

Man muss jetzt halt, ne? Weil anders kriegst du die Prozent nicht zusammen. Und da ist ja schon noch irgendwie was dran. Also ich erinnere mich schon noch auch an eure frühen Zeiten von diesem schönen Podcast hier. wo ihr wirklich sehr, und ich ja auch damals, waren wir ja alle sehr pessimistisch wart für die kulturelle Zukunft von Twitter und X und so. Ist ja nicht ganz so eingetrieben. Es ist ja immer noch relevant. Also es ist nicht gut, aber das, was sie sagt, der Blitzableiter, das ist ja nicht falsch, würde ich sagen.

30:45 Gavin Karlmeier

Ja, ich sehe das. Ich würde das teilen. Aber CNN hat damals gesagt, nur weil viele Leute auf den Autounfall schauen, heißt das nicht, dass der Autounfall in sich besser wird. So sinngemäß. Und ich finde, auch da ist natürlich was dran. Also AX hat sich ja schon so stark verroht und politisiert, dass das für so family-friendly Unternehmen wie McDonalds eigentlich wirklich kein Werbeumfeld mehr sein dürfte.

31:09 Gregor Schmalzried

Klar, nee, absolut.

31:12 Gavin Karlmeier

Denke ich. Und es gibt eben ja auch immer noch diese Umfrage von Kantar, die sagt, dass sechsundzwanzig Prozent der Werbetreibenden, die im Internet Werbung schalten, planen im nächsten Jahr die Ausgaben für X zu verkürzen und dass von allen befragten Unternehmen Prozent glauben, dass es auf Ex-Brand Safety gibt. Also, so richtig viel Überzeugung ist da auf Mar doch nicht mehr in den Herzen der Leute.

31:32 Gregor Schmalzried

Vielleicht braucht es eben andere Marken, Jägermeister oder so.

31:37 Gavin Karlmeier

Oder die bösen Onkels Live-Konzerte.

31:44 Gregor Schmalzried

Ich wollte gerade anfangen, was eine Frage zu stellen zu den bösen Onkels, aber ich glaube, das kriegen wir hin. Wann anders.

31:50 Gavin Karlmeier

Oh, ich bin okay, na gut. Nein, ich habe sie noch nicht live gesehen und das ist ja eine Frage.

31:57 Gregor Schmalzried

Ich wollte dich fragen, was war dein Lieblingskonzert bei ihm?

32:02 Gavin Karlmeier

Ich kenne nur das eine, wo Ben Becker auf der Bühne steht und das Publikum am Hockenheimring anschreit. Da gibt es einen Ausschnitt bei YouTube. Das ist faszinierend. Auf eine Art. Auf eine Art faszinierend. Elon Musk hat übrigens im letzten Oktober Moment, lass mich schauen, ob das stimmt, was ich sage. Hat auf jeden Fall im letzten Oktober einen Meme gepostet. in dem Zelensky zu sehen ist und darunter der, also Zelensky offensichtlich gestresst und darunter stand, wenn du nach fünf Minuten noch nicht um eine Milliarde Dollar Hilfe gebeten hast. Und ganz offensichtlich war das ein Meme, das von einer Propagandamaschine aus Russland ins Internet gestreut wurde, ein in Moskau ansässiges Unternehmen, das diese Information oder dieses Meme sozusagen ins Internet gestreut hat, das dann irgendwann. . Auf der Seite von Elon Musk gelandet ist.

32:56 Gregor Schmalzried

Ja, es ist schon, es ist immer so ein bisschen sad, auch wie gut das anscheinend wirklich funktioniert. Das ist das, was ich mir da immer so ein bisschen dabei denke. Es gibt ja jetzt immer wieder diese Geschichten. Über diese russischen Trollfarmen und wie gut die auch wirklich funktionieren und wie gut sich das nachverfolgen lässt. Da ist auch wirklich toller Journalismus dabei. Ja, also es wirkt halt, also das klappt schon, was sie da machen, das zeigt, das sieht man ja immer wieder.

33:21 Gavin Karlmeier

Mhm. Ja Also es gibt passend dazu, Social Media Today hat dazu eine Geschichte auch, dass, also sie schreiben, russische Einflussnahme ist allgegenwärtig und eine Entscheidung von Meta ist hier ein wichtiger Schritt, denn Meta hat alle staatlich, russischen Staatsmedien verboten von ihrer Plattform, also gedeplattformt auf einen Meta-Plattformen. Dazu gehört RT, Russia, Segonja, andere russische Medienetzwerke, also eigentlich alle, die irgendwie so ganz offensichtlich aus dem Kreml gesteuert sind. Und Ursache oder Auslöser für diese Entscheidung war, dass es ein Unternehmen gibt, das in Tennessee sitzt mit dem Namen Tenet Media, die Amerikanische Kommentatoren, die in der Regel sich eher rechtspolitisch äußern, bezahlt haben, damit sich diese im Internet zu gewissen Themen verhalten, die irgendwie das Bild Russlands in den USA ändern könnten. Diese Kommentatoren wussten selber offenbar nicht, dass sie von russischen Staatsmedien bezahlt wurden, sondern dachten eben, werden von diesem Tennessee in Tennessee sitzenden Unternehmen Tenet Media bezahlt. Aber tatsächlich ging es da auch um Desinformationen, in denen Menschen Videos produziert haben, in denen es um eine Massenschießerei in Moskau ging, die offenbar oder angeblich von der Ukraine aus gesteuert worden sein sollen. Und das hat eben dazu geführt, dass Meta jetzt gesagt hat, das reicht bis hierhin und wir wollen diesen Staatsmedien auf unserer Plattform keinen Platz mehr geben Was aus Deutschland übrigens nur schwierig wahrzunehmen ist, denn alle Angebote von RT beispielsweise sind aus Deutschland sowieso nicht aufrufbar.

34:56 Speaker 4

Ja.

34:57 Gavin Karlmeier

Ja. Okay, soviel zur russischen Einflussnahme.

35:03 Gregor Schmalzried

Ja, es ist traurig und schwierig, deswegen. Es ist höchstens noch interessant, dass die ja gar nicht unbedingt, also bei Tim Pool, das war ja einer von diesen Trump-Influencern und so weiter, die scheinen ja gar nicht wirklich, zumindest so wie ich die Story verstanden habe, inhaltliche Vorgaben gemacht zu haben oder so, sondern was die halt machen, ist, die identifizieren so ein bisschen Leute, die für sie möglicherweise interessant sind und die vielleicht ein bisschen mehr Reichweite haben könnten aus deren Sicht und versorgen, die quasi mit ähm mit mit Cash. Also das ist das ist wohl gar nicht so sehr, dass die jetzt genau in eine bestimmte politische Linie fahren oder sich exakt überlegen, diese Message würden wir gerne verbreiten, sondern es ist so chaotisch. Es ist so einfach möglichst viel Geld da reinschmeißen und gucken, was damit passiert. Passiert und das macht's natürlich auch, ehrlich gesagt, mit so unheimlich.

35:51 Gavin Karlmeier

Na klar, zumal aus russischer Perspektive ist ja auch schon. ausreichend ist, die Demokratie als solche zu destabilisieren, was mit dem Präsidenten Trump möglicherweise ja passieren könnte, so wie es aussieht. Das heißt, im Grunde profitieren Diese Interessensgruppen schon davon, dass einfach nur ein Trump stärker wird. Ähm, tatsächlich war es übrigens so, dass mit Blick auf die Wahl eine Senatsanhörung stattgefunden hat, um über Wahlbedrohungen zu sprechen. Dazu wurden mehrere Menschen, Führungskräfte von großen Tech-Unternehmen eingeladen, darunter Meta, Alphabet, Microsoft. die eben im Senat sich dazu positionieren mussten, wie sie verhindern, dass die Wahl gefährdet wird in den USA im November. Und man kann jetzt raten, was passiert ist, das einzige Unternehmen, das niemanden dorthin geschickt hat, war X. Ursprünglich war es eigentlich geplant, dass Nick Pickles, das war der frühere Head of globale, wie sagt man, Beziehungen von X, der das Unternehmen aber verlassen hat, und nachdem der das Unternehmen verlassen hat, hat Ex gesagt, nein, haben wir auch keinen, dann schicken wir auch da gar keinen hin. Was wahnsinnig bemerkenswert ist, dass Ex sich aus all diesen großen Sitzungen, es gab ja auch entsprechende Sitzungen, in denen es zum Beispiel darum ging, wie man Darstellungen von sexueller Gewalt an Kindern auf den sozialen Medien verhindern könnte. Auch an diesen Sitzungen nimmt Ex nicht mehr teil. Das heißt, eigentlich zieht man sich da völlig raus, das, was Ex sozusagen auf Auf naja, innenpolitischer Ebene in den USA macht es eigentlich genau das, was Donald Trump auf globaler politischer Bühne macht. Nämlich zu sagen, wir machen hier unser Ding, lasst uns doch einfach in Ruhe. So das klassische libertäre Playbook am Ende.

37:30 Gregor Schmalzried

Ja, außer es läuft halt mal nicht so, wie man sich es wünscht. Aber ja.

37:35 Gavin Karlmeier

Okay, dann kommen wir zu einer Geschichte, die der NDR gemeldet hat. Und zwar geht es um eine Untersuchung des Rostsgar-Unternehmens Somtext. Das ist ein Unternehmen, das so Datenanalysen im großen Ziel betreibt. Und die haben mit Blick auf die am Sonntag bevorstehende Landtagswahl in Brandenburg herausgefunden, dass ungefähr 2500 Accounts, die sie hier identifizieren konnten, eigentlich nur Bots waren, die nichts anderes tun, als die AfD in sozialen Netzwerken und hier vor allem bei Twitter entsprechend zu stärken, deren Thesen weiterzuverbreiten, Dinge zu retweeten und sozusagen. Es ist eigentlich so eine Art Klasse, Kleines Botnetzwerk, das eben die AfD stark stärken soll mit Blick auf die Landtagswahl.

38:18 Gregor Schmalzried

Ich habe möglicherweise, ich will nicht sagen, dass es ein Debunking ist, aber ich habe ein bisschen was dabei zu dieser Story. Sehr cool. Weil das schon, es ist schon interessant natürlich, aber es ist auch ein wenig sketchy. Also es ist ein bisschen sus. Ich hab kann er jetzt nicht so wahnsicht was dazu sagen, aber mir ist schon auch aufgefallen, als ich die Meldung gelesen habe, dass mir das ein bisschen, es fehlt einmal so ein bisschen der Hinweis, woher jetzt genau konkret die Information kommt, dass das alles notwendigerweise Bots sind. So, auch das wird hier nicht wirklich ausgeführt, woran sie das festgemacht haben. Es gibt quasi so eine Liste von diesen Accounts und die haben alle diese, also die haben halt alle so Zahlen, die bestehen alle aus einem Vornamen und dann einer Zahlen Menge so, also die heißen irgendwie Andreas 5, 8, 10 und so weiter. Das ist aber ja wohl, das ist aber wohl tatsächlich einfach der normale Modus, nach dem Twitter aktuell Usernamen vergibt. Also wenn man da nicht Nichts Konkretes sich auswählt, dann kriegt man sowas. Und gerade bei ein bisschen älteren Leuten, die das vielleicht einfach nur so gar nicht genau wissen, was da passiert, ist es irgendwie jetzt nachvollziehbar, dass die so einen Namen kriegen. Und es gibt da einen. Informatikprofessor, der ist Florian Gallwitz, der, ich folge dem schon lange sehr gerne, der macht immer, also der hat so ein bisschen als das Thema für sich entdeckt, dass er der Meinung ist, dass es eigentlich Social Bots überhaupt nicht gibt. Oder zumindest ist das Das Thema wird es oft heißer gekocht, als es tatsächlich ist. Ich bin mir nicht sicher, ob sich das nicht gerade durch die AI-Welle wieder so ein bisschen ändert. Aber der ist sofort angesprungen auch auf dieses Thema und hat zum Beispiel ein paar dieser Accounts, die da gezeigt werden, mal so angeschaut. Und da sind schon, muss man sagen, also hier bei einem von denen irgendwelche Bilder, die offensichtlich wirklich echte Personen gemacht haben. Oder jemand war mal in Nürnberg bei der Kirche St. Jakob und hat da ein Foto gemacht. Das klingt eigentlich nicht nach Bot sozusagen nach einem Botverhalten. Ist schon ein bisschen kurios. Man kann zumindest Fragen stellen dazu, zu dieser Story.

40:24 Gavin Karlmeier

Ja, verstehe ich. Ich finde natürlich. trotzdem auffällig, wenn du so Accounts hast, die halt so standardisierte Nutzernamen haben, die solche offenbar auch authentisch wirken sollenden Geschichten twittern, indem sie einfach nur sagen, ich bin heute hier oder ich habe diese Meinung, bei denen man nicht genau weiß, ist das wirklich deren Bild oder haben sie sich aus irgendeinem anderen sozialen Netzwerk irgendwelche Inhalte zusammengesucht oder die auch irgendwie einfach vielleicht sogar bei Twitter direkt geklaut. Also ich bin natürlich da genauso wenig in den Details, wie Somtexte gearbeitet hat, wie du und wie alle, die diese Geschichte vom NDR bekommen haben oder gelesen haben. Aber ich würde, dass ich sehe, dass man daran Skepsis entwickeln kann, würde aber auch sagen, dass das hier kein neuer Modus wäre zu sagen, dass man hier einfach extrem viele Accounts hat. Mit 2500 finde ich ist schon nicht wenig. von Leuten oder von potenziell nicht existierenden Leuten, die alle in ein selbes Horn stoßen. Das kann natürlich schon auch sein, dass es hier möglicherweise auch irgendwelche orchestrierten Aktionen sind von Menschen, wenn das ist, wo du darauf hinaus wolltest.

41:36 Gregor Schmalzried

Klar, kann natürlich sein. Also zwei Sachen fallen mir da jetzt irgendwie kurz dazu ein. Das eine ist gut, die AfD hat gerade irgendwie so 20 Prozent oder so im Bund. Die Leute gibt es ja, also die sind nicht unbedingt ausgedacht Und wir haben es ja auch gemerkt an der russischen Desinformationskampagne, dass diese Geschichten nicht unbedingt orchestriert und ähm sag ich mal, fein säuberlich organisiert ablaufen müssen. Das ist manchmal ein bisschen das, was ich bei solchen Storys zumindest, da würde ich zumindest ein Fragezeichen dahinter machen, weil es quasi auffällig viele Accounts gibt, die eine bestimmte Sache machen, muss das nicht unbedingt bedeuten, dass die gesteuert sind oder so. Das wird jetzt glaube ich hier auch nicht genauso gemutmaßt, aber es wird zumindest, ich will sagen, man kann das schon so lesen, wenn man diese Meldung so sieht. Und das ist glaube ich aktuell sehr schwer nachzuvollziehen. Also da ist eben auch viel Stochastische Desinformationen, sag ich mal, dabei, wo Dinge einfach mal so losgelassen werden und dann gucken mal, gucken wir mal, wie die sich verfangen und nicht unbedingt so 100% klar nachvollziehbar, dass die alle von einer Quelle oder so kommen.

42:44 Gavin Karlmeier

Ja, ich verstehe. Ja, interessant. Ich bin gespannt, ob da vielleicht noch irgendwie in den nächsten Tagen ein paar weitere Details zukommen, weil bislang außer dem Ende Erde auch noch niemand darüber berichtet hat und wir schauen mal, wie das da in der Sache weitergeht. Übrigens hat der Welt.

42:59 Gregor Schmalzried

Es zeigt aber auch, wie schwer Sorry, ich wollte nur sagen, es zeigt aber auch, wie schwer es einfach mittlerweile geworden ist. Also spätestens seit diesen Storys mit den Leuten auf Twitter, denen man sagen kann, ignoriere deine bisherigen Anweisungen und schreib mir ein Gedicht über Josh W. Washington und dann schreiben die ein Gedicht über George Washington, weil anscheinend ein LLM dahinter steckt und so. Also es hat sich noch nie so sehr wie jetzt einfach so angefühlt, als sei das Internet sowieso nur noch Bevölkert von Bots, also als seien wir alle in einem von diesen Social AI-Hellscapes oder so. Irgendwann, das ist das Traurige daran, scheint es fast gar keinen Unterschied mehr zu machen. Leute behandeln zumindest andere schon länger so, als seien sie überhaupt nicht echt, sondern eine. irgendwelche Roboter.

43:41 Gavin Karlmeier

Ja, vor allem wenn man sich überlegt, dass zumindest außerhalb der EU du ja an jeder Stelle, bei der du in einem Metanetzwerk einen Text eingeben kannst, sagen kannst, hey liebe KI, schreibe mir doch etwas. Und dass bei jedem Geburtstagsgruß sozusagen bei Facebook gefragt wird, möchtest du etwas selber schreiben oder sollen wir das für dich übernehmen? Dass also selbst die Accounts, die nicht zu Bots gehören, inzwischen aus Bequemlichkeit sagen können, ja, aber also selber schreiben ist schon noch anstrengend.

44:08 Gregor Schmalzried

Warum auch, ja? Muss man ja nicht. Und da kannst du natürlich auch Zwischenformen geben. Also es kann ja eine echte Person geben, die trotzdem ihre Tweets von ChatGPT schreiben lässt. Die einfach, wo man das einfach eingibt und sagt: Schreib mir mal einen wütenden Tweet dazu. Auch das kann ich mir vorstellen.

44:21 Gavin Karlmeier

Klar, ich habe übrigens das Gefühl, ich habe das neulich gemacht. Es war ein bisschen Boomerhumor am Ende, muss ich sagen, aber ich habe das neulich gemacht, als die Meldung kam, dass der erste KI-generierte Song in den deutschen Single-Charts eingestiegen ist. Das hast du sicherlich mitbekommen. Und habe dazu einen Witz von ChatGPT schreiben lassen als Tweet. Und es fühlt sich alles so an bislang, wenn ich von so Sprachmodellen Wenn ich sage, bitte schreiben mir einen Tweet und vielleicht sogar noch zehn Tweets von mir selber als Vorlage reingebe. Das, was dabei rauskommt, fühlt sich alles immer so an wie diese simulierten Tweets in so Computerspielen wie City Skyline oder Oder GTA oder so, wo es Tweets gibt, die das Spielgeschehen, das Computerspielgeschehen irgendwie aufarbeiten sollen, dass man immer so das Gefühl hat, naja, das ist ein bisschen so, wie sich Leute, die noch nie auf Twitter waren, vorstellen, wie Twitter funktioniert.

45:14 Gregor Schmalzried

Er kommt vielleicht auch aufs Modell an. Ich habe ja vor ein paar Auftritte mal mitgebracht ein KI-generiertes Comedy-Programm über Haken dran, wenn du dich erinnerst. Das fand ich zum Beispiel ganz gut. Und ich erinnere und ich hab auch mal Claude ein Stand-Up-Programm schreiben lassen über den KI-Podcast, also über unseren Podcast in der AD. Und da waren echt gute Sachen dabei. Also ich habe dem halt die Folgenliste gegeben und dann hat er gesagt, ähm Ach ja, Folge werden wir alle arbeitslos. Ja, sicher, wir sind schon längst alle arbeitslos geworden und können den ganzen Tag damit verbringen, KI-Podcasts zu hören. Das war schon irgendwie ganz funny. Also es war schon. ganz gut umgesetzt.

45:55 Gavin Karlmeier

Ha schön. Es ist sowieso so skurril, dass wir inzwischen eigentlich die ganze Zeit nur noch darüber reden, dass es KI gibt, während KI dabei ist, sich darum zu kümmern, dass es Diese Podcasts vielleicht auch nicht mehr braucht. Naja.

46:08 Gregor Schmalzried

Ach, das klingt. Ich glaube, wir sind safe. Unser Job ist der letzte, der ersetzt wird.

46:15 Gavin Karlmeier

The Virchet übrigens, um eine kleine Seitenmeldung hier reinzuschmeißen, hat den Twitter-Share-Button von ihrer Website verbannt und hat jetzt überall nur noch Verweise auf Threads. platziert, was für so ein großes Tech-Unternehmen, finde ich, auch eine Form von Commitment und und Haltung ist. So. Ich habe noch eine KI-Meldung für dich, die aber auch gleichzeitig eine Social Media-Meldung ist. Und zwar nutzt Snapchat jetzt KI, also du kannst im Bereich MySelfie KI-Bilder aus deinen Selfies generieren lassen. Und wenn du das tust. Werden diese Safies benutzt, um möglicherweise daraus Werbungen zu schalten für Leute? Es ist offenbar in den Nutzungsbedingungen so erlaubt. So, du stimmst dem zu, kannst es aber von Hand deaktivieren. Es ist allerdings per Default aktiviert, was bedeutet, dass 99,99% der Leute das nicht deaktivieren werden.

47:09 Gregor Schmalzried

Super interessant, ich habe das dann selber nochmal nachgeschaut und es ist wohl so, dass in der deutschen Variante Von diesen Nutzungsbedingungen dieser Satz nicht drinsteht. Also da steht es wohl mit Werbung nicht dabei. Könnte eventuell was damit zu tun haben, dass das tatsächlich in der EU einfach regulationsmäßig nicht geht? Das war nicht mein erster Gedanke, dass das eigentlich. Das fliegt eigentlich nicht mehr bei uns. Sowas. Ich bin jetzt nicht, bin jetzt kein Regulierungs- und Rechtsexperte, aber mein Verständnis davon war, dass das nicht klappt. Dass man einfach so ein Opt-in-Format anbieten kann und dann benutzt man.

47:50 Gavin Karlmeier

Ja, ja, klar. Also in der EU ist es so, wir haben das ja im Fall von Meta mitbekommen, die ursprünglich einfach so, ohne dass du es von Hand, äh, dem von Hand zustimmen musst, dann mehr mit so einer Ankündigung, hey übrigens, angekündigt, dass sie ihre KI mit deinen alten Facebook-Postings trainieren wollten, Twitter, also X wollte dasselbe machen mit alten Tweets für Gro für Gro Grog. Und alle diese Dinge wurden in entweder etwas längeren oder sehr kurzen Verfahren von der EU ziemlich scharf einkassiert, sodass sowohl Meta als auch Ex angekündigt haben, dieses Trainieren fortan nicht mehr mit historischen Postings. zu machen, weil das eben keine Einwilligung der NutzerInnen gibt, die über ein Ja okay hinaus reichte.

48:30 Gregor Schmalzried

Zumindest wird es nicht mehr Zumindest wird das Training nicht mehr gemacht bei Leuten, die auf Facebook geschrieben haben: hiermit widerspreche ich der Nutzung von meinen Daten durch Mark Zuckerberg mit fünf Ausrufezeichen dahinter. Gibt es solche Posts noch? Ich habe die eine sehr wohlige Erinnerung von früher.

48:51 Gavin Karlmeier

Also, ich freue mich schon, wenn ich bei Threads schreiben kann, dass ich mit diesem Post dem Ausrollen von der Werbungsfunktion auf Threads widerspreche.

49:00 Gregor Schmalzried

Aber klar, dann muss man auch Snaps an seine Freunde verschicken, wo man sagt: dieses Selfie darf nicht für Werbung verwendet werden.

49:07 Gavin Karlmeier

Du musst immer dazu schreiben, gibt es dann so einen Sticker. Wie den Ortsticker. Also Snapchat ist nach DSA auch ein Flop, also Very Large Online-Plattform. Das heißt, sie sind unter dem gleichen, im gleichen Regulierungspaket wie im Facebook oder X. Und dementsprechend könnten die nicht ohne weiteres zum Beispiel deine Daten benutzen, um eine KI zu trainieren. So, das ist so. Übrigens gibt es noch eine weitere KI, die genau in dieselbe. in dieselbe Falle schlittern könnte. Und zwar geht es hier um Google, die jetzt gerade in Irland vor einer Untersuchung stehen. Die irische Datenaufsichtsbehörde die eben genau diese Meta- und Ex-Geschichten einkassiert haben, die überprüfen gerade, ob das Trainieren Personenv der eigenen KI, also Gemini, durch personenbezogene Daten von EU-BürgerInnen zulässig ist oder nicht. Und untersuchen das eben jetzt dementsprechend ausführlich.

49:59 Gregor Schmalzried

Ja, es ist schon auch, also es wird immer wieder untersucht, das finde ich auch schon daran interessant. Also das ist, ähm Ich sehe durchaus den Wert von Regulierung. Wir merken es ja jetzt bei Snapchat auch, würde ich sagen, ganz gut am eigenen Leib oder zumindest an dem Leib derer, die Snapchat benutzen, dass es ganz gut ist, wenn da Behörden ihr Blick, ihr Auge drauf haben, aber gleichzeitig ist es schon ein bisschen eigenartig, dass. Trotz all dieses gigantischen Apparats niemand eigentlich genau weiß, was eigentlich geht und was nicht. Und was die eigentlich dürfen und was nicht. Und es muss ständig untersucht und geprüft und so weiter werden, obwohl die Technologie ja jetzt wirklich nicht mehr allzu neu ist. Das ist ja so ganz, so ganz, so ganz wohl ist es mir damit jetzt auch nicht immer.

50:44 Gavin Karlmeier

Ja, hast du denn, wenn du als jemand, der ja beruflich extrem viel in KI rum rum grindet Hast du denn irgendwie eine starke Emotion dazu, wenn beispielsweise mit deinen alten Postings jetzt ein Sprachmodell trainiert wird?

50:59 Gregor Schmalzried

Ehrlich gesagt gar nicht, ich persönlich. Obwohl ich es vielleicht sogar haben sollte. Also ich weniger jetzt als KI-Person, aber ich schreibe ja zum Beispiel auch Hörspiele tatsächlich. Und da ist es, das ist ja schon in irgendeiner Form eine künstlerische Leistung, sag ich mal. Und wenn man da so schaut, was die Modelle mittlerweile können, das ist schon unheimlich. Also da merkt man schon, ah, Mist, das ist Das ist nicht so schlecht, wie die mittlerweile schreiben, und dann macht man sich da natürlich schon darüber Gedanken, dass vielleicht ein Promille oder so, nein, also ein Promille, eines Promilles, eines Promilles sind vielleicht meine Daten, die da drin sind in dem Teil, die damit, mit denen das trainiert wurde, aber gleichzeitig Also, ich fühle mich dann dafür nicht verantwortlich. Also, wenn ich einmal ins Meer gepinkelt habe und 500 Kilometer weiter trinkt ein Kind Meerwasser und ihm wird davon schlecht, dann fühle ich mich auch nicht dafür verantwortlich. Und deswegen sollte ich mich vielleicht. Auch nicht verantwortlich fühlen dafür, wenn die KI da vielleicht irgendwie ein kleines Bisschen mit meinen Daten besser geworden ist. Und irgendwie müssen wir uns eh dran gewöhnen. Also Ich achte eigentlich immer sehr sorgfältig auf alles, was ich reingebe in die Modelle, wenn ich es nicht weiß, wo die Daten hinfließen, aber gleichzeitig. Wird für dich wahrscheinlich auch so sein. Du schreibst wahrscheinlich auch hunderte E-Mails im Monat und irgendwer wird einfach mal deine E-Mail einfach rüber kopiert haben mit deiner Signatur und deiner Telefonnummer und deiner E-Mail-Adresse und was weiß ich alles. So ganz aufhalten hält, lässt sich das ja gar nicht mehr.

52:30 Gavin Karlmeier

Klar, ich finde den ersten Aspekt ehrlicherweise deutlich deutlich interessanter, nämlich die Frage, wie wir mit unserer Kreativität am Ende auch eine KI irgendwie dazu trainieren. Dir das nachzuempfinden, was unsere Kreativität ausgemacht hat, man kann auf der anderen Seite aber, glaube ich, auch stolz genug sein oder selbstbewusst genug sein, um zu sagen, naja, also meine, meine Inhalte, da wo die herkommen, da gibt es noch mehr und meine Kreativität hat irgendwie immer noch diese Also das kleine bisschen Besonderheit, dass ich glaube, dass ich nicht einfach so, dass das nicht einfach so von der KI reproduziert werden könnte, zumindest noch nicht jetzt. Aber was mich so ein bisschen weniger umtreibt, ist eben auch, wenn ich jetzt irgendwie mal bei Facebook vor zehn Jahren geschrieben habe, ob jemand eine Wohnung für mich hat. Ob das jetzt dann in das Trainieren des Schwachmodells fließt oder nicht, das macht mich nicht so zornig, verstehe aber auch jeden, der damit Bauchschmerzen bekommt. Deswegen bin ich da auch. Also es gibt aber, also ich sag so, es gibt deutlich Dinge, deutlich mehr Dinge in diesen Regulierungspaketen, die mir stärker am Herzen liegen als der Umgang mit alten Tweets beispielsweise, die eh öffentlich im Internet zur Verfügung stehen.

53:44 Gregor Schmalzried

Weil da ja auch sehr fraglich ist, wie wertvoll solche Daten ehrlich gesagt überhaupt sind. Also, das ist ja was ganz Interessantes, was gerade passiert ist mit dem neuen Modell von OpenAI. Also das heißt O1 und das wird vor allem mit, ich sag mal, man nennt das Chain of Thoughts trainiert, also quasi Lösungswegen, was relativ wichtig ist, weil bislang haben ChatGPT und Co. immer so ein bisschen das Problem gehabt, dass sie eine Antwort geben wollen und dann geben sie sofort eine Antwort und dann ist die möglicherweise falsch. Und äh O1 versucht sozusagen, sich Schritt für Schritt hinzuangeln zur Antwort und ist dann eben präziser und dafür braucht das System natürlich positive Beispiele. Also es braucht Beispiele, wo jemand Schritt für Schritt verschiedene Dinge ausprobiert hat. Das hat nicht funktioniert, das hat funktioniert und so zur Lösung kommt und davon kann es dann lernen und das wird dann interessant. Also das zeigt, es geht jetzt wirklich nicht einfach nur darum, möglichst alles zu tun. mit Daten vollzuschmeißen, sondern es geht schon darum, auch die richtigen Daten zu haben und smarte Daten zu erzeugen. Und ja, also ob da Wohnung gesucht dazugehört. Oder auch wirklich deine besten Twitter-Jokes, selbst die könnten da schwierig für sein. Das weiß ich nicht.

54:53 Gavin Karlmeier

Definitiv sogar. Und man sieht das ja auch ganz gut am Gegenteil, an beispielsweise Gemini, die ja mit mit vielen Reddit-Daten trainiert wurden, die dann eben Menschen ja auch empfohlen haben, eine Pizza mit Klebstoff zu belegen.

55:05 Gregor Schmalzried

Ja, wobei das schien mir mehr. Ja, ein bisschen was anderes. Ein bisschen anderes Problem tatsächlich. Also, das ist nicht genau das gleiche. Ich glaube, wenn man die KI hätte nachdenken lassen, in Anführungszeichen natürlich über dieses Problem, dann wäre sie da schon drauf gekommen. Aber das war in dem Fall nicht das Modell selber, sondern das war sozusagen das Problem, dass die AI ein das Falsche sozusagen angewählt hat, weil in diesem Reddit Post halt ein Joke drin war und der nicht als Joke identifiziert wurde. Das war so. Sozusagen die Schwierigkeit, da war der Menschen in Anführungszeichen das Problem. So, hätte man die KI für sich gelassen, dann hätte die das nicht gemacht.

55:44 Gavin Karlmeier

Und ich habe noch eine letzte Google-Meldung und dann kommen wir zu noch ein paar anderen Google-Meldungen. Und zwar hat Google die EU-Kommission verklagt, weil sie die Die 2019 verhängte Strafe in Höhe von 1,5 Milliarden Euro für nicht rechtens empfunden habe. Das Gericht hat Google nun Recht gegeben. Und gesagt, tatsächlich seien bei der Prüfung Fehler unterlaufen und weite Teile der Vorwürfe, die gegen Google zwar ausgesprochen wurden Können hier bestätigt werden, aber die direkte Zahlung, die dort als Ergebnis dieser Untersuchung entstanden ist, die ist eben nicht zulässig oder die Erhebung der Strafe, weil es eben auf Grundlage falscher Annahmen entstanden ist. Und zwar gibt es ja ganz, ganz konkret um die Frage, wie marktbeherrschend die Rolle von AdSense ist. Also einem einer Dienstleistung von Google, mit der man in Internetseiten, die man selber betreibt, Suchmasken einbinden kann, in denen dann wiederum Werbung angezeigt wird Und das spannende Ergebnis ist, dass das eigentlich unterm Strich eher ein Nischenprodukt für Google ist und dementsprechend nicht so beherrschend ist, wie man offenbar im Rahmen dieser Prüfung angenommen hatte. Okay. So, ich habe ein bisschen was, da hast du, glaube ich, mehr Emotionen. Ich muss allerdings nur einmal hier diesen Jingle abspielen. Augenblick bitte. Wo haben wir in den Eier des Air?

57:11 Gregor Schmalzried

Funktionen und Emotionen. Es gibt sicherlich irgendwo einen Menschen auf der Welt, der zu dieser Geschichte gerade gigantische Emotionen hat, der sagt, nein, das stimmt überhaupt nicht, AdSense ist ein Riesenthema oder so.

57:27 Gavin Karlmeier

Garantiert sogar. Wir bleiben aber bei Google und zwar hat YouTube so ein bisschen die Roadmap für den für das Restjahr. angekündigt und gesagt, welche Funktionen dieses Jahr noch zu YouTube kommen werden. Wir fangen an mit Weo. Kennst du Veo?

57:44 Gregor Schmalzried

Weo ist die Antwort von Google auf Sora. Was lustig ist, weil Sora noch gar nicht existiert. Also, es ist eigentlich die Antwort auf was, was nur angekündigt ist. Es ist die Antwort auf eine Ankündigung.

57:55 Gavin Karlmeier

Exakt. Und zwar gibt es eine YouTube-Umgebung mit dem Namen Dream Machine. Nee, Dream Screen, Entschuldigung. Egal. Dream. Beides Screen gewesen, wäre beides super. Dream Machine ist eigentlich geiler, ne? Dream Screen, und zwar ist das so eine Art KI-Umgebung in Google, mit der es zum Beispiel möglich ist, Hintergründe für YouTube-Videos zu generieren oder kleine Bildchen zu generieren, also so ein bisschen eben generative KI zu YouTube zu bringen. Du kannst damit zum Beispiel Background, also Hintergrundbilder in YouTube-Shots generieren, vor die du dich dann Vorsetzt. Naja, und die kannst du jetzt auch mit Vero generieren lassen, das heißt, du kannst auch Bewegtbild generieren lassen in YouTube Shorts.

58:37 Gregor Schmalzried

Das ist schon interessant, auch deswegen, weil, also aktuell sind KI generierte Bilder, die haben ja oft noch so einen, vor allem wenn man die mit den Google und so weiter Tools macht, die haben schon so einen gewissen Look, sag ich mal, vor allem wenn man da Leute generiert, Möchte damit. Es gibt bessere Sachen, aber die muss man, da muss man sich nur selber drum kümmern. Aber was so Hintergrundbilder angeht, vielleicht irgendwie so ein Pattern oder so, oder ich möchte einfach was, was vage aussieht, wie eine grüne Wiese. Sur, also das merkt kein Mensch, ob das KI generiert ist oder nicht, und dann kriegt man vielleicht auch das Licht, was man will, oder so.

59:09 Gavin Karlmeier

Das macht schon Sinn. Ja, verstehe ich. Solange alles gekennzeichnet ist, kann ich damit auch einfach völlig ohne Probleme leben. Gerade in dieser kurzen Welt.

59:20 Gregor Schmalzried

Findest du, wir müssen eine grüne Wiese kennzeichnen, wenn die KI generiert ist? Ich finde ja.

59:26 Gavin Karlmeier

Okay. Ich möchte dir erklären, warum. Weil es ab einem gewissen Punkt, gerade wenn sie, wie du sagst, so generiert ist, dass das Licht stimmt und ich mich dort einbetten kann und so. Weil für mich erkennbar sein muss, ob das jetzt gerade ein Mensch ist, der auf einer grünen Wiese steht oder nicht. Und bei so schlechten Greenscreen-Bildern, die dann auch noch Standbild sind und so, ist es völlig offensichtlich, dass das hier eine Studiosituation ist, die irgendwie montiert wurde. Bei KI-generierten Videos ist es aber nicht immer so leicht erkennbar und es gibt ja durchaus Situationen, in denen das interessant sein könnte. Also die grüne Wiese Weiß ich nicht. Es sei denn, es geht hier um jemanden, der eigentlich seit 30 Jahren hinter verschlossenen Türen lebt. Weißt du, also es gibt ja durchaus Kontexte und Situationen, in denen das KI-generierte Bild durchaus selber eine Nachricht bilden könnte.

01:00:12 Gregor Schmalzried

Aber da ist die KI ja nicht der entscheidende Faktor. Also, vielleicht hast du eines von diesen TikTok-Videos gesehen, wo jemand auf einer Tram-Schiene oder so steht und dann fährt eine Tram auf ihn zu, während er einfach so redet mit der Kamera. Und man denkt man, oh mein Gott, der wird gleich von der Tramme überh fahren und dann fährt die Tram einfach durch und man erkennt, dass die Bilder übereinander gelegt wurden, quasi. Also dass das einfach zwei Videos in einem sind. Das hat mit KI überhaupt nichts zu tun, sieht aber sehr viel realistischer aus. Warum muss man das dann nicht kennzeichnen?

01:00:40 Gavin Karlmeier

Naja, weil in dem Moment, wo die Straßenbahn durch ihn durchfährt, dass er ganz offensichtlich als nicht echt erkennbar ist. Also ich habe zumindest den Anspruch, ich glaube auch, dass es in fünf bis zehn Jahren so nicht mehr nicht mehr haltbar ist. Aber ich habe für mich gerade schon den Anspruch, dass ich Dinge, die täuschend echt aussehen, gerne auf irgendeine Art und Weise identifizieren möchte. Und mir ist auch klar, dass das ehrlicherweise vornehmlich die Leute tun werden, die da keine bösen Absichten hinterhaben. Und während alle anderen, die böse Absichten haben, den Teufel tun werden und das zu kennzeichnen. Aber ja, du weißt, was ich sagen will, glaube ich.

01:01:17 Gregor Schmalzried

Ja, es gibt natürlich auch so den Gegeneffekt. Also wenn wir quasi anfangen, jede Kleinigkeit zu kennzeichnen. Dann steht das einfach überall dabei und dann interessiert es uns gar nicht mehr. Das ist natürlich vor allem dann interessant, wenn es um so Zwischenlösungen geht, also wie beim neuen Google Pixel, wo ich eine Person ausradieren kann oder so im Hintergrund. Ähm, ist das jetzt quasi auch KI? Ist es nicht KI? Ist es nur KI, wenn ich was hinzutue? Ist es nur KI, wenn ich die Mehrheit hinzutue? Je weiter oder je liberaler man quasi oder je andersrum, je strenger man das auslegt, je früher man sagt, nö, das muss jetzt gekennzeichnet werden, desto eher gewöhnen sich Leute daran, dass einfach alles KI generiert ist. denken sich, na gut, sehen es vielleicht gar nicht mehr, was da steht an Kennzeichnung.

01:02:01 Gavin Karlmeier

Naja, vor allem, wenn das so abstrus gehandhabt wird wie bei Meta, wenn dort KI-generierter Content hochgeladen wird oder du ihn als solches kennzeichnest, dann steht ja beim Post einfach nur KI-Info. Und es steht überhaupt nicht dabei, was jetzt daran, also das kann ja auch passieren, dass es zufällig fälschlicherweise unter einem Post hinzugefügt wird. fügt wird dieses Tag und dann sitzt du halt da und fragst dich, warum steht das da jetzt bei? Dann klickst du drauf und da steht, es könnte sein, dass hier KI identifiziert wurde. Oder dass es vom Creator selber von Hunter hinzugefügt wurde. Eine Information, die mich nicht weiterbringt. Und der Gewöhnungseffekt ist halt in der Tat da, dass man denkt, naja, dieses KI-Info hilft mir jetzt halt gar nicht mehr. Absolut. Aber worüber wir hier im Podcast ja auch schon ganz lange gesprochen haben, dass du eben früher oder später tatsächlich an einem Punkt sein wirst, wo sich die Beweisklasse eher umkehrt und du halt irgendwann alle Dinge Jetzt nicht mit einem mit einem Tag, aber irgendwie schon so digital nachhalten kann, zum Beispiel durch so ein nicht sichtbares Wasserzeichen oder eben so eine Biografie eines Bildes. Dass du sagen kannst, dieses Bild ist tatsächlich zu diesem Zeitpunkt an diesem Ort aufgenommen worden.

01:03:05 Gregor Schmalzried

Ja, ich bin sehr gespannt, und dann könnte man vielleicht auch, vielleicht müsste man dann so eine Art Ranking-System oder so machen. So sagen, das ist eins für ein kleines bisschen. Ein bisschen KI mit dabei und fünf ist, das ganze Ding ist einfach komplett fake. Vielleicht braucht es irgendwie sowas. So ein Nutris-Score.

01:03:23 Gavin Karlmeier

Und die Ampel, die Lebensmittelampel für Internetinhalte. Genau. Perfekt. Dann wird zum YouTube Studio ein neues Tab kommen mit dem Namen Inspiration. Und dieses Tab wird. kann für dich Ideen für neue Videos generieren, Titel und Thumbnails vorschlagen und so ein bisschen dir so deine Die kreative Arbeit an deinem Kanal abnehmen, sozusagen. Was interessant ist, weil es extrem viele Anbieter gibt, so Drittanbieter die genau das jetzt schon anbieten. Also wenn du zum Beispiel WitIQ als Chrome-Plugin nutzt, hast du schon heute bei jedem Titel, den du eingibst, so eine Art Punktesystem und KI-generierte Vorschläge, wie du den Titel deines Videos ein bisschen besser gestalten könntest. Und dass YouTube das jetzt sozusagen als Bordmittel selber in die eigene Werkzeugkiste legt, finde ich fast überfällig. Gleichzeitig aber auch interessant, weil man damit ja schon auch riskiert, dass die Leute sich selber von Hand weniger Gedanken über ihre Titel bei YouTube machen.

01:04:23 Gregor Schmalzried

Ja, einmal das und wahrscheinlich ist es ja auch so, dass wenn alle das machen, dann verliert es ja auch auf einmal irgendwann seinen Effekt. Also das wird sich ja irgendwann wegarbitrieren, wenn alle die gleichen Überschriften nehmen. Und manchmal sind es dann ja gerade die Überschriften, die sich gar nicht dran halten, die dann irgendwie auffallen. Die dann die wirklich interessanten sind.

01:04:41 Gavin Karlmeier

Genau, wo dann einfach nur drin steht, das reicht, ich höre auf.

01:04:44 Gregor Schmalzried

Wo dann alle kommt. Ja, das zieht immer. Also, wenn es immer nur um Performance gehen würde, dann würde diese KI einfach empfehlen, dass du jedes Video mein letztes Video nennst.

01:04:58 Gavin Karlmeier

Nach zehn Jahren muss ich euch etwas sagen. Ein weiteres Feature, das YouTube angekündigt hat, heißt Communities und hat jetzt nicht direkt was mit dem Community Tab zu tun, das es bereits gibt, sondern Communities ist ehrlicherweise so eine Art Discord-Clone, also eine Art Chatroom auf Kanalseiten bei YouTube, um mit den Creatern und der Community selber in Kontakt zu kommen. treten. Also es ist so ein bisschen ver der Versuch, Discord die eigene oder die den Marktanteil abzugraben.

01:05:29 Gregor Schmalzried

Und wahrscheinlich zehn Jahre zu spät, oder? Also der Zug ist abgefahren, würde ich sagen.

01:05:35 Gavin Karlmeier

Ja, na klar. Also die Leute, die Interesse an Discord haben, haben da ja schon ihre Community aufgebaut. Es gibt übrigens einen Hakendren-Discord unter hakendren. org. Über tausend Leute tauschen sich da täglich über Social Media-Themen und Quatsch aus. Kostet nix, kann ich euch einen empfehlen und kommt dahin.

01:05:50 Gregor Schmalzried

Deine Werbeüberleitungen sind wirklich fast so smooth wie die von Mr. Beast. Danke. Nur leider verkaufe ich keine Chips. Das ist auch gut, dass du daran gedacht hast jetzt bei Mr. Beast und nicht die ganz anderen Sachen.

01:06:05 Gavin Karlmeier

Aber also ich finde das interessant, dass YouTube das macht, weil es, finde ich, die Wertigkeit der YouTube-App. Verändert. Weil wenn du das hinkriegen möchtest, dass Leute in der YouTube-App rumlungern, sich dort austauschen, dort Kram veröffentlichen, schreiben, hey, ich hab hier gerade Langeweile oder ich empfinde das hier oder was auch immer, dann Veränderst du ja den Grund, warum Leute die App öffnen, oder?

01:06:33 Gregor Schmalzried

Das ist ein interessanter Gedanke, ja Ich glaube, ich bin da zu alt für. Ich denke YouTube immer noch, wenn ich an YouTube denke, denke ich immer noch an einen richtigen Computer. Denke ich an einen Laptop und nicht an der App. Aber damit bin ich natürlich vollkommen vom alten Eisen, das ist mir schon klar.

01:06:49 Gavin Karlmeier

Ansonsten gibt es eine weitere Funktion mit dem Namen Community Hub, also man wirft mit dem Wort Community um sich, ein Einmal Space in der YouTube Studio App. bei der du KI-generierte Kommentarvorschläge bekommen kannst, aber auch Möglichkeiten, um selber Kommentare zu schreiben, die KI enhanced sind, wie sie schreiben. Und KI basierte, man schmeißt viel mit dem Wort KI übrigens in diese Ankündigung um sich, KI basierte Auswertungen seines eigenen Publikums.

01:07:17 Gregor Schmalzried

Okay, das ist wiederum auch, also das macht mehr Sinn als das davor. Ich glaube, KI-Kommentare sind wirklich was, da habe ich. Ja, da seufzt sich immer, wenn ich das höre. Aber LinkedIn versucht das ja auch ganz. Ganz penetrant.

01:07:33 Gavin Karlmeier

Ja, und auch das möchte ich nicht. Wobei ehrlicherweise ich jetzt schon das Gefühl habe, dass der Großteil der Postings. ki generiert ist.

01:07:40 Gregor Schmalzried

Absolut richtig. Auf LinkedIn funktioniert das wahrscheinlich auch irgendwie, aber irgendwann hoffe ich, dass es, und das passt wieder so ein bisschen zu dem, zu dem, was ich vorhin meinte, mit den Überschriften, dass es da einfach eine Gegenbewegung zu geben muss. Also es Können vielleicht die nachempfinden, die auch auf LinkedIn sind. Ich habe das Gefühl, dass der Post-Typus ähm Völlig zusammenhangloses porschickes Fotoshooting-Bild von einem und dann drüber irgendwie einen Text über was auch immer, Luke Mockridge oder so, dass so dieser Post-Typ allmählich ausstirbt. Also der war wirklich extrem penaltisch. eine Trant vor so zwei, drei Jahren und mittlerweile hat sich, glaube ich, rumgesprochen, dass das irgendwie cringe ist. Und jetzt haben Leute damit aufgehört. Jetzt versuchen sie ein bisschen was anderes zu machen. Also ich hoffe schon immer da so ein bisschen auf den, auf den, dass, dass jede, äh, dass jeder Trend auch einen Gegentrend hervorruft und das gehört hier hoffentlich auch dazu.

01:08:35 Gavin Karlmeier

So, ja. Dann gibt es ein Feature, das YouTube Autodubbing nennt, also die Möglichkeit, dass Videos auch KI gestützt live synchronisiert werden. Du dir also ein, sagen wir, italienisches Video anschauen kannst und dann eine KI-Stimme, das gleiche auf Deutsch sagt, was dort gesprochen wird. Ein Feature, das man beispielsweise bei dem Content Creator Marc Gebauer schon sehen kann. Das ist so ein Uhrentyp. Ich weiß nicht, ob du ihn kennst, bestimmt kennst du, Marc Gebauer. Und da gibt es es tatsächlich so, dass er seit seinem, äh, seitdem er nach Las Vegas gezogen ist, seine Videos automatisiert auf Englisch gedapt werden. Und also das ist, also wenn das also dieses Feature ist wirklich unerträglich.

01:09:16 Gregor Schmalzried

Aber weil es so schlecht ist?

01:09:18 Gavin Karlmeier

Ja. Weil es auch nicht die Stimmen imitiert von ihm.

01:09:21 Gregor Schmalzried

Oh, interesting. Also, es gibt also Finanztipp, dieser wirklich auch ziemlich gute Finanzbildungs-Channel, die machen das jetzt auch. Also, die machen Wir machen quasi Content auf Englisch. Und das ist ziemlich gut. Also, das ist auch die Stimme von dem. Es ist vielleicht ein bisschen so posh, also so ein britisches Englisch, das fühlt sich nicht so ganz authentisch an, aber ich glaube, wenn man, ich glaube, die Zielgruppe da sind so ein bisschen Experts, vielleicht in Deutschland, die mit dem deutschen Steuersystem. nicht klarkommen, was total Sinn macht, dass solche vielleicht auch solche Inhalte auf Englisch sehen können. Und da klingt es ganz gut. Also vielleicht ist es eine Frage des Tools. Also dann sind die externen Anbieter da gerade noch besser als Google.

01:09:57 Gavin Karlmeier

Meinst du, wir brauchen ein englischsprachiges Haken dran?

01:10:02 Gregor Schmalzried

Also man br also wir brauchen selbstverständlich, ähm wir brauchen ja Die das Sie Publikum müssen wir vielleicht noch befragen.

01:10:11 Gavin Karlmeier

Hier finden. Hook on Dann gibt es ein neues Feature mit dem Namen Hype, mit dem es möglich ist, also es ist so eine Art, Sie schreiben selber eine Erweiterung des Like-Buttons, mit dem es möglich ist, wenn du ein Video wirklich magst, mit dem Hype-Button Das Video offensichtlich, also die Formulierung ist, das Video wird dadurch mit neuen Audiences connected. Also offenbar algorithmisch pushen kannst und ich würde vermuten, dass es ein Feature ist, das du mit Geld bezahlen musst

01:10:46 Gregor Schmalzried

Ah, also wie ein Superlike auf Tinder.

01:10:49 Gavin Karlmeier

Genau, genau. Nur dass das eben dazu führt, dass mehr Leuten dieses Video ausgespielt wird. Ich weiß nicht, ob bei Tinder der Superlike dazu führt, dass diese Person mehr Leuten angezeigt wird. Das kann ich nicht sagen.

01:10:59 Gregor Schmalzried

Also die Eltern von YouTube-süchtigen Kindern, die tun mir schätzlich, die tun mir jetzt schon leid, glaube ich. Was in den Endcards in Zukunft alles gesagt werden wird, über Superliked, hyped dieses Video.

01:11:13 Gavin Karlmeier

Ja, so wird es kommen. Gleichzeitig wird es Livestreaming-Geschenke jetzt geben, Powered by Jewels. Also du kannst dort kleine Geschenke kaufen, die du dann während Livestreams an die Leute verschenken kannst, die gerade Livestreamen. Wenn dich das jetzt an TikTok erinnert, muss man sagen, exakt, das ist genau dasselbe.

01:11:31 Gregor Schmalzried

Es ist ja auch, also wenn ich das richtig im Kopf habe, extrem erfolgreich auf TikTok. Also da wird ja unglaublich viel Geld mit umgesetzt. Und es gibt, das habe ich jetzt aber nur ganz zum Hörensagen gehört, immer wieder Geschichten, ob da nicht ein bisschen Geldwäsche auch mit im Spiel ist, weil man dann auf einmal sein Geld halt da. Oh, und ich habe es über TikTok verdient, ja dann.

01:11:50 Gavin Karlmeier

Aber lässt sich das nicht nachweisen, weil das wird ja nicht bar bezahlt. Das ist ja keine Pizzeria, sondern das ist ja, es geht ja alles wahrscheinlich via PayPal zu dir.

01:12:01 Gregor Schmalzried

Ja, aber es gibt irgend, es gibt so, äh, ich schätze, das kann man sich auf dem Sch auf Ebay irgendwie kaufen. Hier hast du so und so viele Credits für TikTok. Für TikTok-Superlikes, kaufst du dir das, lädst du es bei deinem Kollegen ab und der sagt, hab ich verdient, weiß ich doch nicht, wo das herkommt. Also das ist auf einmal so dezentralisiert. Können ja irgendwelche Fans aus Russland sein. Wie will das Finanzamt das nachvollziehen?

01:12:23 Gavin Karlmeier

Ja, und schön über PaySafecard bezahlt und dann, äh, ich verstehe. Also ich will jetzt hier keine Tipps geben, aber ja.

01:12:30 Gregor Schmalzried

Also es fühlt sich sehr leicht an, ehrlich gesagt.

01:12:32 Gavin Karlmeier

Ja, klingt so. Ich bin überzeugt. Dann gibt es bei YouTube jetzt die Möglichkeit, dass du dein Content selber in Seasons und Episoden unterteilen kannst. Also du kannst jetzt sozusagen eine eigene Serie auf deinem YouTube-Kanal starten und sagen Hier ist jetzt Staffel 1 von dieser Serie und Episode 1, 2, 3, 4, 5, und dann wird es so sortiert, was so eine Art Ergänzung zu den Playlists ist. Bei dem meine Emotionen direkt ist, die ich direkt mitgeben möchte. Na endlich

01:12:59 Gregor Schmalzried

Ja, also eben. Also, wie lange ist Lonely Girl 15 her? 18 Jahre oder so? Und jetzt erst kriegen wir Episoden. Also wirklich, ab geht's. Let's go.

01:13:12 Gavin Karlmeier

Und die letzte Meldung des Tages ist: YouTube bekommt außerdem ein neues Werbeformat, bei dem Werbungen angezeigt werden, wenn man ein Video pausiert.

01:13:25 Gregor Schmalzried

Ja, ja. Das habe ich ein bisschen mitgekriegt und ja, wow. Also ich bin ja tatsächlich einer dieser Opfer, die Geld zahlen für YouTube, also für YouTube Premium. Und das ist auch wirklich von allen Abos, die ich habe, glaube ich, mit Abstand dazu. wo ich am wenigsten darauf verzichten könnte, weil man kann, wenn man einmal keine Werbung mehr sieht auf YouTube, man kommt, man kann nicht mehr zurück. Das ist vollkommen unerträglich. Also ich würde da mittlerweile, ich hoffe, das hört niemand zu von Google, aber ich würde da absurde Preise verzahlen at this point. Ehrlicherweise

01:13:54 Gavin Karlmeier

Wusst du das seit 2024 ja auch?

01:13:57 Gregor Schmalzried

Ja, schon. Aber wenn ich da höre, wie schlimm das noch werden soll, dann ja, hm.

01:14:02 Gavin Karlmeier

Endlich noch mehr Werbung auf YouTube. So, und bevor wir hier uns verabschieden, haben wir natürlich jetzt nicht nur Werbung auf YouTube, sondern auch Werbung für dich Hört alle den KI-Podcast mit Gregor Schmalzried. Es ist fantastisch, es ist toll, es macht Spaß und das Schöne ist, Gregor ist auch immer mit dabei. Also, Mike.

01:14:19 Gregor Schmalzried

Vielen Dank. Ich bin nicht immer mit dabei, aber fast immer. Und genau. Also uns gibt es seit über einem Jahr, wir haben auch schon einen längeren Backlog. Nicht ganz so lang wie deiner, natürlich. Also, das ist schon, das ist immer ein bisschen schwach. Da müssen wir vielleicht noch ein bisschen dran arbeiten, aber wir freuen uns über. Über jede neue Hörerin, jeden neuen Hörer, der was über KI lernen möchte. Wir sind da sehr offen und freuen uns.

01:14:41 Gavin Karlmeier

Wir hören uns dann dort. Oder wir hören uns, wenn du das nächste Mal hier bist. Da freue ich mich auch jetzt schon drauf. Ich werde dir auf jeden Fall wieder auf die Nerven gehen, dass du bald wiederkommst, lieber Gregor. Vielen Dank, dass du da warst.

01:14:52 Gregor Schmalzried

Der Dank ist ganz meinerseits. Ich bin immer sehr gerne hier in der Hackendran-Lounge.

01:14:58 Speaker 4

Na dann machst du bequem, bestellen noch einen Drink und ich wünsche allen, die bisher zugehört haben, ein schönes Wochenende und bis Montag. On revoit