Wir räumen auf. Wie haben wir die Wahlnacht erlebt – und wie Elon Musk? Wir schauen auf Trumps Antrittsrede, Musks Lügen und das große Ganze.
Und ja, mir ist klar, dass der Titel dieser Episode klingt wie eine Anne Will-Ausgabe, es tut mir leid.
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Hallo Thorsten. Hi Gavin. Heute ist Thorsten Weg bei mir, der. Du freust dich schon wieder jetzt auf die Vorstellung, was ich sage.
00:14 Torsten Beeck
Das ist mein Highlight in der Woche.
00:17 Gavin Karlmeier
Vor allem, weil das auch immer so ein Freestyle ist, weil ich mir deine Berufsbezeichnung nicht so richtig merken kann. Ich sage immer inzwischen: Chefredakteur heiße Medien. Chefredakteur CT und alle angeschlossenen Medienmarken. Kann man so sagen.
00:27 Torsten Beeck
Ah, so ähnlich.
00:28 Gavin Karlmeier
Und damit auch mein Chefredakteur. Ja. Chefredakteur Haken dran eigentlich.
00:33 Torsten Beeck
Chefredakteur Hacken, dafür ist das eigentlich die richtige Berufsbezeichnung.
00:37 Gavin Karlmeier
Ich warte darauf, dass es bei LinkedIn dazu kommt. Ja, wartet mal ganz kurz. Trage ich gleich ein. Ja, perfekt. Wir lachen, aber wir nehmen diese Folge am Mittwochabend auf. Das heißt, sie erscheint am Donnerstagmorgen. Wir haben aber jetzt den ganzen Mittwoch verbracht, damit so ein bisschen zu verarbeiten, was eigentlich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch unserer Zeit passiert ist. Denn Donald Trump ist tatsächlich US-Präsident geworden. Wie hast du das erlebt? Also hast du versucht, also ich habe einen Post von dir gesehen, deswegen gehe ich darauf in die Richtung, hast du versucht, dich mit Microblogging-Diensten aktuell zu halten?
01:12 Torsten Beeck
Also ich bin heute Morgen relativ früh aufgestanden, weil ich von Hamburg nach Hannover fahren musste. Und ich glaube so um 20 vor 6. habe ich die ominöse New York Times Needle mal aufgerufen, da stand die Nadel schon auf 80 Prozent für Donald Trump und Er führte irgendwie in den absoluten Stimmen. Also, es war nicht klar, und als seriöser Journalist hätte ich nicht öffentlich gesagt, dass es klar ist, aber es war irgendwie ziemlich klar. Und ja, ich habe dann tatsächlich so beim Zähneputzen und auf dem Weg zur Arbeit versucht, ein bisschen Up to date zu bleiben abseits der klassischen Medien, auf die man so zugreifen könnte. Und tatsächlich Threads hat mir nicht so richtig geholfen. Tatsächlich gibt's ja, sag ruhig. Also tatsächlich die die Ich glaube, ich habe mich viele, viele Jahre bei Twitter informiert in solchen Situationen, weil man da wirklich irgendwie in Echtzeit sehr, sehr, ich hatte einfach eine sehr, sehr gut kuratierte, von mir selbst kuratierte Timeline. Ähm, und ich weiß nicht, als Trump das erste Mal Präsident geworden ist, da war Twitter für mich definitiv die erste Informationsquelle, wenn es darum ging, schnellen Überblick und auch die Stimmen aus den USA zu bekommen und auch die Einschätzungen der Kollegen aus den USA. Das hat in Threads zumindest in dem Hauptfeed überhaupt nicht funktioniert, weil man irgendwie einfach sehr, sehr viel Zeug bekam, das drei Stunden alt war, teilweise aber auch eben Tage alt war. weil der Algorithmus halt irgendwie ja mir die Dinge zuspielt, von denen er denkt, dass sie relevant sind. Ich finde Insgesamt macht Threads das inzwischen relativ gut, aber in so einer Live-Situation funktioniert das halt überhaupt nicht.
03:02 Gavin Karlmeier
Es gibt auch einen entsprechenden Tech-Crunch-Artikel darüber, mit der Überschrift Der For You-Feed versagt in der Weihnacht. Und sie zitieren einen Nutzer mit oder eine Nutzerin mit den Worten, diese App ist V heute an furchtbar, der veraltete Müll, den ich im VU-Feed sehe, ist ärgerlich. Das heißt, auch die nicht kuratierte Timeline oder nicht die algorithmische Timeline, selbst die hat nicht gut funktioniert. Und Das ist natürlich genau für so eine App, ist es eigentlich fatal, auch wenn Meta selber ja sagt, das ist gar keine politische App, bitte kommt gar nicht hier hin, wenn ihr Nachrichten haben wollt. Was ich so interessant finde, weil auch X für mich natürlich unbrauchbar ist Und können wir ja gleich mal drüber reden, ob das nicht jetzt, ob heute noch ein bisschen doller unbrauchbar ist. Ähm tatsächlich habe ich erlebt, dass Instagram wahnsinnig gut verstanden hat, welche Inhalte aktuell sind. Also ich habe jedes Mal, wenn ich Instagram aufgemacht habe von einer der Seiten, denen ich folge. einen Post gesehen, der keine 10 Minuten alt war mit irgendwelchen Wahlupdates. Und das hat mich doch sehr überrascht, weil so Tagesschau-Postings beispielsweise bei Instagram sehe ich gerne auch mal einen Tag später. Und heute waren sie extrem schnell darin, mir angezeigt zu werden. Und ich vermute, dass es da schon eine Art algorithmische Lösung gibt, diese Inhalte als aktuell zu verstehen.
04:15 Torsten Beeck
Ja, beziehungsweise wahrscheinlich waren da auch einfach sehr, sehr viele Interaktionen drauf heute. Das kommt wahrscheinlich auch noch dazu.
04:21 Gavin Karlmeier
Klar, aber es gab ja genauso viele sehr interaktionsreiche Postings, die dann halt nicht elf Minuten, sondern 23 Minuten alt waren. Die dann weiter that Ultron gewesen sind.
04:30 Torsten Beeck
Ja, vielleicht kann Instagram das einfach inzwischen schon ein bisschen besser. Wie gesagt, ich finde Inzwischen den algorithmischen Feed von Threads gar nicht so übel. Also tatsächlich anders als vielleicht vor zehn Jahren, wo ich im Grunde genommen immer ein Tweet-Deck nebenbei offen hatte und eigentlich gefühlt 14 Stunden Bildschirmzeit. Nur auf Twitter irgendwie hatte, habe ich jetzt irgendwie einen seriösen Beruf und muss manchmal auch andere Sachen machen. Aber ich finde das schon ganz okay. Nur halt eben, wie gesagt, in solchen Live-Situationen Und da gab es ja noch gar nicht so viele, so diese großen weltumspannenden Themen gab es im Grunde genommen ja in den letzten, im letzten Jahr nicht. Also klar, irgendwie, keine Ahnung, sowas wie Weltmeisterschaft oder Olympische Spiele oder so. Aber dass irgendwo was auf der Welt passiert, wo die ganze Welt hinguckt, das ist ja tatsächlich neu. Und ich, auch wenn Sie sagen, ja, kommt nicht für News und kommt nicht für Journalismus und kommt bloß nicht für Politik. Wir sind halt da für diese Themen.
05:35 Gavin Karlmeier
Genau. Und tatsächlich dann sehr ärgerlich, dass das nicht funktioniert hat in der Situation. Wir haben so viele Abbiegungen, die wir heute nehmen müssen. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ja, geh mal vor. Okay, ich laufe mal vor. Also. Ich fange mal mit einem kleinen Ton an, denn Elon Musk, der designierte Berater für Regierungersparnisse im Kabinett Trump, der hat Seinen Abend wie folgt verbracht, er hat es nämlich in einem X-Space gestern erzählt. Er war gestern in einem Space mit dem Namen Election Discussion. Und wir hören da mal kurz rein, für alle, die keinen Bock haben, sich das anzuhören. Das geht 42 Sekunden und ich fasse das im Anschluss auch nochmal auf Deutsch zusammen. Aber los geht's.
06:17 Speaker 4
Uh yeah, so I just I just voted and now I'm headed to Florida. Um and um and yeah, I'll just be there with uh President Trump and JD and uh a bunch of other cool people.
06:33 Speaker 5
They actually got a story right. It's very surprising. I'm shocked actually.
06:39 Speaker 4
Yeah, yeah, I think it's uh y you know, I I think one thing's like maybe unrated here is that like the Trump team is I think that they're good people and and they're but they're also just like they're they're fun You know, it's like they've got a great sense of humor, like, you know, making jokes. I mean Trump actually has quite a bit of self-deprecating humor.
07:00 Gavin Karlmeier
Also was Musk da erzählt, ist, dass er sitzt im Auto offensichtlich und sagt, dass er gerade gewählt hat. In Südtexas hat er gewählt. weil dort die Starbase sich befindet und ist jetzt auf dem Weg nach Maalago, dem Ort in Florida, in dem sich Donald Trump aufgehalten hat, um sich dort mit Trump und JD und einer Reihe anderer cooler Leute zu treffen, wie ihr sagt. Und er sagt, man darf das nicht unterschätzen, das Trump-Team ist lustig, sie haben, so ist die Spiegelübersetzung, sie haben einen großartigen Sinn für Humor, sie machen Witze, sie haben selbstironischen Humor. Und so hat er dann mit diesen Leuten den Wahlabend verbracht, was unter vielen Gesichtspunkten mindestens problematisch ist. Also nicht nur angesichts der Tatsache, dass er. . . Also klar, er hat die ganze Zeit für Trump getrommelt, er hat sich die ganze Zeit in seinen Dienst gestellt, er hat irgendwie bis zu 100 Millionen Dollar für diesen Wahlkampf ausgegeben und hat sich damit am Ende ja auch diese Beraterposition, die ihm ja jetzt irgendwie so ein bisschen versprochen wurde, schon auch erkauft. Aber auf der anderen Seite bedeutet das, dass Donald Trump den Abend im Beisein des Chefs einer der wichtigsten Kurznachrichtenkommunikationsdienste, na zumindest der USA. verbracht hat und damit möglicherweise auch Zugriff auf Informationen in Echtzeit bekommen hat, die eben anderen Leuten so nicht möglich waren zu bekommen. Das finde ich schon interessant.
08:23 Torsten Beeck
Ja, ich meine, das ist alles extrem shady und keine Ahnung, ob Musk das ernst meint. Der ist halt einfach auch extrem abhängig von Staatsfinanzierung, also zumindest mit SpaceX. Aber sicherlich auch jemand, der ein gewisses Interesse daran hat, auf Regulierung einzuwirken oder eben auch auf Nichtregulierungen. Und ja, die Nähe zu dem Jump-Team, die hat er schon länger nicht besonders verheimlicht. Und ehrlich gesagt, der Unterschied zwischen dem, was er auf X postet und Trump ist ja sehr überschaubar.
09:04 Gavin Karlmeier
Insofern, ja, ich man kann es kaum kommentieren. Das ist so, ne? Ich finde aber sehr interessant, Martin Fehrenssen vom Social Media Watchblog hat da einen ganz schönen kurzen Rant auf LinkedIn und auf anderen Kanälen geschrieben. Und ich will diesen Appell, der da drin steckt, möchte ich gerne nochmal unterstreichen. Ich habe den leider jetzt nicht hier auf kurz, weil ich muss den schnell aufrufen, Thorsten. Kannst du kurz einen Wir haben einen Witz erzählen in der Zeit. Das ist meine ganz große Stärke, Witze erzählen.
09:33 Torsten Beeck
Ich kenne nur einen und den kann ich hier nicht erzählen.
09:35 Gavin Karlmeier
Oh Gott, ich will ihn, glaube ich, nicht wissen.
09:37 Torsten Beeck
Erzähle ich dir nachher.
09:40 Gavin Karlmeier
In einem Hintergrundgespräch. Oh, sehr gut, unter drei. Also Martin schreibt, liebe Kolleginnen, bitte kehrt Ex den Rücken. Es gibt dort nichts mehr zu gewinnen. Den Ansatz, den rechtsextremen Ideen auf der Plattform etwas entgegenzuhalten, kann nicht funktionieren, wenn der Besitzer der Plattform alles daran setzt, dass genau diese Idee dort gefunden werden. Deine noblen Posts sieht niemand, vergiss es. Musk sitzt am längeren Hebel, er steuert, was auf Ex gesehen wird. Ein Verbleib auf Ex legitimiert nur die Politik des Besitzers mit all seinen rechtsextremen Frauenschwulen und handfeindlichen Auswirkungen. Elon Musk ist extrem reich, extrem rechts und extrem gefährlich. Aufrechte JournalistInnen haben dort nichts mehr verloren. Get over it, move on. Und ich wir haben das hier, wir machen diesen Podcast jetzt ziemlich genau zwei Jahre. Und haben das die ganze Zeit immer wieder gesagt, hatten aber vier kleinere Anlässe, um zum Schluss zu kommen, kommt da weg. So, und inzwischen, also spätestens heute, mussten müssen alle Leute dieser Plattform der Rücken kennen, denn es ist nicht mehr von Truth Socials unterscheiden, ob du willst oder nicht
10:43 Torsten Beeck
Ja, das ist wohl so. Ich habe es immer noch nicht übers Herz gebracht, und zwar eigentlich nur aus nostalgischen Gründen, meinen Account komplett zu löschen. Ich bin aber auch schon lange nicht mehr aktiv. Ja, und Martin hat recht, es ist leider so. Und diese Vorstellung, dass man eine Chance hat oder dass man irgendwie diese Plattform nicht nur den Verschwörungstheoretikern und Rechtsradikalen überlassen kann. Die kann ich ganz gut nachvollziehen und ich kann auch ganz gut nachvollziehen, dass immer noch Kollegen, also Journalistenkollegen Auf den Plattformen oder auf der Plattform sind, weil sie irgendwie das Gefühl haben, sie müssen trotzdem da irgendwie einen Blick drauf haben, was da passiert. Und es ist ja auch immer noch so dass wenn der Bundeskanzler Trump zur Wiederwahl gratuliert, dann passiert es halt auf X. Das heißt, ich kann schon aus einer professionellen Sicht verstehen, dass man da ist. Aber das, was das mal war, irgendwie so ab 2007, ist es halt einfach nicht mehr.
11:49 Gavin Karlmeier
Ja. Und ich finde das heute ein ganz guter Anlass, um nochmal zu sagen. Es ist vorbei. Das war's.
11:55 Torsten Beeck
Ich glaube, das große Problem ist, und das habe ich auch schon häufiger mal in Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen gehört. Einige Journalistinnen und Journalistinnen fühlen sich einfach ein bisschen heimatlos. Twitter war halt schon so ein Ding, das hat man irgendwie immer nebenbei benutzt, da hat man sich vernetzt, da hat man auch Irgendwie geschrieben, hat man Leute kontaktiert, man hat das so immer so halbprofessionell benutzt und es ist nicht so richtig an die Stelle getreten. Wir haben gerade das geschafft, was wir gesagt haben. Threads ist halt in so einer Echtzeit-Live-Situation irgendwie noch nicht so richtig gut. Das ist halt auch noch nicht, hat auch noch nicht die Tragweite und die Letztendlich die Präsenz von den relevanten Personen, dass das irgendwie funktioniert. Und ja, dieses Gefühl von ja, wo soll ich denn sonst sein? Das ist mir jetzt schon ein bisschen häufiger über den Weg gelaufen.
12:49 Gavin Karlmeier
Und ich kann das total verstehen. Das Problem ist, Ex ist das ja auch nicht mehr. Also, weißt du auch, dieser Ort ist ja kein Ort mehr, an dem wir uns vernetzen. Die Vorstellung, dass es Twitter-Treffen im Jahr 2024 gebe, die ist ja völlig zuwider. Ja, also deshalb sage ich ja gerade.
13:04 Torsten Beeck
Das ist bei mir auch nur Nostalgie und so ein bisschen so dieses Früher war das da so gemütlich, aber ich kann da auch nicht mehr aktiv sein.
13:12 Gavin Karlmeier
Eben. Also ich habe meinen Account auch noch nicht gelöscht, ne? Also, den gibt es noch. Aber der liegt halt brach und das wird auch so bleiben und das ist einfach nochmal ein guter Anlass, Leuten in eurem Umfeld vielleicht den Hinweis mitzugeben, dass man seine Tweets jetzt nicht mehr zwangsläufig noch auf X veröffentlichen muss Wenn man, naja. Na jedenfalls hat Donald Trump dann im Laufe der Nacht, der amerikanischen Nacht, bei uns war es schon vormittags, eine Rede gehalten, in der er Also die Rede war unter vielerlei Aspekte. Hast du sie gesehen? Die Rede, in der er verkündet, dass er sozusagen sich selber zum Präsidenten erklärt
13:48 Torsten Beeck
Ich habe tatsächlich nur einen kleinen Ausschnitt daraus gesehen, weil, wie gesagt, ich musste heute ein bisschen arbeiten. Ich konnte nicht den ganzen Tag so wie du irgendwie jetzt hier gucken.
13:56 Gavin Karlmeier
Ja, ich hab das schon verstanden. Ich habe das tatsächlich im Auto gehört, diese Rede. Und ich fand die unter also die ist natürlich dem zweitausvierundzwanziger Trump gemäß sehr wirr, zusammenhangslos, überraschend. Aber während er einen Satz angefangen hat, und das ist ein Ausschnitt, in dem wir jetzt, wir haben noch zwei weitere Ausschnitte von Donald Trump heute, ich werde ihm also dazu sagen, wie lang die sind, damit ihr vorspringen könnt. Das ist völlig legitim. Ich kann verstehen, wenn ihr euch damit nicht mehr beschäftigen wollt, aber hier heute aus Chronistengründen nehmen wir das nochmal mit. Indem er einen Satz anfängt, während jemand aus dem Publikum reinruft, where is Elon? Und dann fängt Donald Trump einen, ich glaube acht oder neunminütigen Monolog, an der hören wir uns natürlich nicht ganz und ich habe zwei kleine Ausschnitte mitgebracht. Ein acht oder neunminütigen Monolog an, warum Also wer Elon Musk für ihn ist und wie wichtig der ist und was der, also naja, wie gesagt, wir hören mal kurz rein, es geht eine Minute sieben und startet jetzt.
14:57 Speaker 6
But uh the Trump who did you say? Oh, let me tell you, we have a new star. A star is born, Elon. Now he is. Now he's an amazing guy. We were sitting together tonight. You know, he spent two weeks in Philadelphia and different parts of Pennsylvania campaigning You know, he sent the rocket up two weeks ago and I saw that rocket and I saw it coming down, I saw it it was When it left it was beautiful shiny white. When it came down it didn't look so pretty. It was going ten thousand miles an hour and it was burning like hell. I said, what happened to your paint job? He said, We've never made a paint that could withstand that kind of heat. And uh but I saw it come down and turn around and it was you know it's like twenty-two stories tall by the way. It looks a little smaller than that, but it's big And it came down and down and you saw that fire burning. And I'm saying only Elon can do this. It must be an Elon.
16:05 Gavin Karlmeier
Also ich versuche das zusammenzufassen. Es ruft jemand rein, where is Elon? Er fragt, wer? Ja, Elon. Und dann sagt er, ah, Elon. Ein Star is born, unser Star Elon Musk. Er hat mit ihm zwei Wochen in Pennsylvania und in Philadelphia verbracht, was in Pennsylvania liegt. Und dann fängt er völlig, also wie aus dem Nichts an, von dieser Rakete zu schwärmen, dessen Landung er gesehen hat, also Donald Trump, die Landung der SpaceX-Rakete. Und fragt ihn, was ist denn mit der Farbe passiert? Und Elon sagt, also es gibt keine Farbe, die diese Hitze aushält. Und dann sagt Donald Trump, wow, diese Rakete ist 22 Stockwerke hoch, sie sieht kleiner aus, aber sie ist riesig. Das kann nur Elon schaffen.
16:53 Torsten Beeck
Ja, ja, im es Das ist halt gerade quasi seine Antrittsrede als Präsident. Und der erzählt halt so ein bisschen so, als hätte er gerade jemandem im Fahrstuhl getroffen. Ja, oder ein Enkelkind sagt, erzähl mal eine Geschichte. Ja, aber es ist ja nicht so, dass wir das nicht schon kennen würden. Klar. Das haben wir uns ja nun vier Jahre schon mal angeguckt. Und so zwischendrin ja auch wieder. Und dass der so erratische Entscheidungen trifft und gedanklich sehr viel rumspringt und man nicht immer so ganz sicher ist. Ob er selber eigentlich gerade weiß, was er da erzählt. Ich bin mir immer, also das Verrückte dabei ist, ich bin mir immer nicht so ganz sicher, ob der das bewusst so einsetzt und ob der wirklich so ist. Oder ob das tatsächlich auch so st Ob das auch so Strategie ist, um so ein bisschen so ein bisschen zu erzählen und so. Weil es wirkt halt, es wirkt ja immer komplett irre, einfach.
17:52 Gavin Karlmeier
Genau, also ich finde das genauso kurios, weil eben diese, er geht ja offenbar in seine Antrittsrede als US-Präsident. nach einer wirklich, ähm, und das ist ja unbestritten für einen Mann, der über 70 ist, nach einer wirklich schlauchenden, langen Wahlkampfkampagne. die beide Leute wahrscheinlich ordentlich mitgenommen haben. Und er geht völlig ohne Skript in seine Antrittsrede, unvorbereitet. Und lässt sich dann wie ein Stand-up-Comedian hackeln, so nennt man das, wenn jemand was reinruft und dann nimmt er das auf und fängt dann so einen acht-, neunminütigen Monolog an über Raketen. An diesem Punkt, der gerade weltweit in allen möglichen, auf allen möglichen Fernsehstationen und im Internet und überall live übertragen wird, ich bin mir nicht sicher, ob wie viel da noch Absicht ist oder da eben nicht mehr. Ob da nicht auch schon so ein. Also es ist immer schön.
18:48 Torsten Beeck
Aber das Verrückte, der Witz ist jetzt, wenn man mal so ganz zynisch ist, die 100 Millionen, die Musk investiert hat in den Wahlkampf von Trump. Die hat er doch mit diesem einen Video schon wieder raus. Also wenn man das mal in Marketing-Etat gegenrechnet, in wie vielen Ländern das nicht nur live, sondern auch noch wiederholt in verschiedensten Formaten heute, morgen und in Zukunft übertragen wird. Das kannst du mit Geld gar nicht kaufen normalerweise. Also insofern, also wenn man einigermaßen gewissenlos ist
19:20 Gavin Karlmeier
Ist das schon eine ganz gute Idee, das so zu machen? Mhm, das stimmt. Interessant ist aber, wie die Rede weiterging. Und deswegen habe ich das eigentlich nur mitgebracht, diesen Ausschnitt, weil es ist was Kurioses passiert während dieser Rede. Und zwar hat Trump noch eine Anekdote zu Elon Musk parat gehabt. Und in dieser Anekdote geht es um Starlink. Und das ist, und das, also da müssen wir drüber sprechen. Auch dieser Ausschnitt geht eine Minute acht und er startet jetzt.
19:46 Speaker 6
Do that. I said, that's why I love you, Elon. That's great. And you know when we had the tragic hurricane Hallen And it hit in particular it hit North Carolina. They were really devastated the water. This was a big water as big as we've ever seen, water hurricane. It built lakes out of Nothing. Fields became lakes and and the danger was unbelievable. And the people from North Carolina came to me and they said, would it be possible, at all possible For you to speak to Elon Musk, we need Starlink. I said, what's Starlink? It's a form of communication. So I called Elon. And I'll tell you what he had and it was very dangerous. People would die. They had no communication. All the wires were down. I called Elon Musk. I said, Elon, you have something called Starlink. Is that right? Yes I do. What the hell is it? He said, It's a communication. system that's very good. I said Elon they need it really, really badly in North Carolina. Can you get it? He had that there so fast it was incredible. So and it was great. It saved a lot of lives. He saved a lot of lives.
20:54 Gavin Karlmeier
Also die Anekdote ist wie folgt. In North Carolina gab es einen Hurricane Helene und dort sind Menschen zu Donald Trump gekommen und sagten, hey du kennst doch Elon Musk, kannst du bitte Starlink? Und er sagt noch, der Hurricane war sehr schlimm, es war. Viel Wasser, sehr, sehr viel Wasser. Großes Wasser. Großes Wasser, Big Water, sagt er. Und dann kamen die Leute und sagten: Kannst du mit Elon sprechen, dass wir Starlink brauchen? Starlink ist das satellitengeführte Internet, das Elon Musk an ganz vielen Orten der Welt zur Verfügung stellt und deswegen ist es so bekannt, sprechen wir gleich drüber. Kannst du das und für uns aktivieren lassen hier? Und dann hat er gesagt, was ist Starlink? Und dann haben sie zu ihm gesagt, es ist ein Kommunikationssystem. Und dann hat er offen nach eigener Aussage Elon Musk angerufen. Er hat gesagt, Elon, hast du etwas, das Starlink heißt? Und dann hat er gesagt, ja. Und Trump fragte, was ist das? Und Elon Musk sagte, es ist ein Kommunikationssystem, es ist gut. Und dann sagte Donald Trump: kannst du es den Leuten bringen Und fast dann zusammen, damit hat er viele, viele Leben gerettet. Und ich will das jetzt nicht, also wir können das jetzt nicht ganz genau auseinandernehmen, ob mit der Verfügbarkeit von Internet Menschen in North Carolina das Leben gerettet wurde. Aber ich finde hochinteressant, dass Donald Trump, designierter US-Präsident, Dass der nicht weiß, was das System Starlink ist, für das beispielsweise das US-Kapitol mehrere Millionen Dollar im Jahr bezahlt, damit in der Ukraine das Kommunikationssystem über Starlink. . Verwendet werden kann. Also ich finde das hochinteressant, dass diese Partnerschaft zwischen Musk und Trump offenbar darauf basiert, dass Trump fragt, was ist Starlink? Elon Musk sagt, es ist gut und das reicht Trump als Aussage. Das ist ja nach der eigenen Aussage die Darstellung. Ob das so stimmt oder nicht, ist natürlich unklar. Aber selbst also wenn es nicht stimmt, warum sollte er öffentlich damit hausieren gehen, dass er nicht weiß, was das ist? Weißt du? Also, ich finde das einen wahnsinnig interessanten Durchschnitt.
22:48 Torsten Beeck
Ja, war mal ehrlich. Alleine die Vorstellung, dass Trump in irgendeinem Bundesstaat irgendwas überhaupt gefragt wird. Weil also ehrlich gesagt vor vier Wochen war sein Einfluss irgendwie in, der war halt in keinem keinem Amt. Und ich würde das ja sowieso schon bezweifeln. Und die Tatsache, dass er mit damit hausieren geht, dass er keine Ahnung hat, was das ist Ja, aber das ist halt genau das, was einen immer wieder überrascht, aber wo die Leute irgendwie das Gefühl haben: das ist einer von uns. Ich wusste das bis eben auch nicht, was Starlink ist. Aber es ist doch gut, dass der sich darum gekümmert hat. Und also ja, es ist erstaunlich. Und es ist ja auch erstaunlich, dass Starlink ist ja wahnsinnig faszinierend. Ich finde, also das ist ja technisch wirklich ein wahnsinnig cooles Produkt und du kannst irgendwie mit einer mit einer Antenne, die so groß ist wie ein DIN A4-Blatt und eine Autobatterie, die ja irgendwie überall auf der Welt wirklich schnelles Internet besorgen. Aber die Tatsache, dass das halt in der Hand des reichsten Mannes der Welt ist, der nun ausgerechnet auch noch Elon Musk heißt. Ist das natürlich nicht unproblematisch, um es mal vorsichtig auszudrücken? Und Der Einfluss, der darauf, also es gibt ja durchaus auch Bestrebungen darüber, nicht nur Internet abzuwickeln, sondern auch Mobilfunk, wo momentan Regulierung irgendwie so dazwischen steht. Aber das könnte halt auch noch mehr werden als nur ein Internet-Provider für Camper. Es könnte halt durchaus sein, dass das irgendwann halt auch ein Handytarif wird. der weltweit funktioniert und der inhand einer Person ist.
24:32 Gavin Karlmeier
Und also das alleine sollte ja schon wahnsinnig Sorgen machen. Und wenn diese Person dann auch noch Hand in Hand am liebsten über die Fifth Avenue spazieren geht mit dem mit einem verurteilten Sexualstraftäter, der US-Präsident ist, Das sind die Fakten. Elon Musk hat darauf natürlich auch wahnsinnig viel auf X veröffentlicht. Ich will das alles gar nicht so ganz genau sezieren, aber er hat einen Tweet geschrieben, an dem ich hängen geblieben bin. der so ein bisschen vielleicht ahnen lässt, was der Demokratie in den USA oder auch der Redefreiheit in den USA blühen könnte, denn er hat einen Tweet geschrieben, der nur lautet, You Are the Media Now. Also ihr seid jetzt die Medien.
25:20 Torsten Beeck
Was das bedeutet Genau, erklär's mir. Also ich habe den auch gesehen.
25:27 Gavin Karlmeier
Meine erste Assoziation war, dass die Zeit der frei ausstrahlenden JournalistInnen vorbei ist, weil die Leute haben jetzt Ex. und kann auf X kommunizieren und X ist sozusagen auch der direkte verlängerte Arm von Trump und all seinen Leuten. Das ist, wie ich das gelesen habe. Er hat auch gleichzeitig Postings veröffentlicht, in denen er mit der QN und Verschwörungstheorie geflirtet hat, in dem immer wieder der Buchstabe Q aufgetaucht ist, hat ein Meme gepostet, wie er mit einem Waschbecken im Oval Office steht und darüber geschrieben hat, Think in. Also für Elon Musk ist das alles ein Riesenspaß gerade. Ja, ja.
26:02 Torsten Beeck
Ja, das ist ja quasi ein Zitat des der Twitter-Übernahme. Also, im Grunde genommen ist das jetzt die Oval Office-Übernahme. Also scheint er ja zu einem gewissen Grad so zu sehen. Insofern, ja, das ist halt, das ist halt der Spaß von Milliardären, ähm, denen irgendwie alles egal ist. Anders kann man sich das ja nicht erklären.
26:27 Gavin Karlmeier
Ja, und also Big Tech reagiert ja auch, war, also ähm Genau in diesem Sinne. Jeff Bezos hat Elon Musk äh, Donald Trump gratuliert, jetzt muss ich aufpassen. Hat Donald Trump gratuliert, hat gesagt, herzlichen Glückwunsch an unseren 45. und nun 47. Präsidenten zu einem außergewöhnlichen politischen Comeback und einem entscheidenden Sieg. Keine Nation hat größere Möglichkeiten. Mark Zuckerberg hat geschrieben, herzlichen Glückwunsch an Präsident Trump zu seinem entscheidenden Sieg. Wir haben als Land große Chancen vor uns. Ich glaube, die haben den gleichen Ghostwriter, übrigens die beiden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihrer Regierung. Ich finde, dass es so ein Flirten zwischen dem Silicon Valley und und Trump gibt, das ist ja nichts Neues, das haben wir hier auch schon öfter beobachtet. Aber es. . Also ich finde dazu das Zitat von Eugen Rochko, dem Mastodon-Gründer, finde ich sehr gut. Der hat geschrieben, ich denke, es wird wichtiger denn je sein, dass Mastodon oder das Fiddiverse nicht zentral von den USA aus betrieben werden. Wie es bei fast allen anderen Social Media Plattformen der Fall ist.
27:28 Torsten Beeck
Ja, das Flirten ist letztendlich ja das Offenhalten aller Türen. Das rein auf, also völlig unabhängig davon, wie die das persönlich sehen. Ich glaube, diese libertären Tendenzen gibt es eh irgendwie in im Valley und gibt es auch, glaube ich, unter unter den den Multimilliardären des Silicon Valleys. Und das ist natürlich auch, die sind irgendwie in irgendeiner Form davon abhängig, entweder reguliert Nicht reguliert zu werden, die sind davon abhängig, Staatsaufträge zu erhalten, die sind davon abhängig. Also bei Amazon fällt einem dann so ein: Ja, was ist so mit Arbeitsgesetzgebung und Gewerkschaften und so Also da gibt es ganz viele Dinge, warum die irgendwie eine gute Beziehung zum amtierenden Präsidenten haben müssen. Und wenn man da, wenn man, ne, ich habe vorhin gesagt, ich Wir haben ganz kurz drei Minuten vor dem Podcast gesprochen. Ich habe gesagt, ich sage nicht Arschkriecher im On, aber es ist natürlich so. Die beugen sich halt ganz, ganz tief runter. Weil Sie wissen, Donald Trump ist ein eratischer, latent verrückter Typ, der im Zweifelsfall ihn Milliarden kosten kann durch. Komische Entscheidungen, merkwürdige Aussagen, Zölle, Regulierungen, mit denen vorher keiner gerechnet hat. Und man versucht das halt zu verhindern und man versucht halt irgendwie da mindestens gutes Wetter zu machen in Washington. Aber ja, ist halt unangenehm. Muss man ganz ehrlich sagen. Das ist halt immer so, ab einem gewissen Zynismuslevel kann man das, kann man das verstehen. Und Ja, man muss sich ja halt nur mal so einen Börsentag angucken. Wenn Trump irgendwie sagt, keine Ahnung, wir regulieren Meta jetzt, dann wird die Aktie darunter leiden und dann sind auf einmal ein paar Milliarden. einfach weg. Und das ist das, warum man jetzt so zumindest unterwürfig reagiert.
29:33 Gavin Karlmeier
Und wo du die Börsen ansprichst, die Märkte haben ja massiv positiv in den USA auf die Trumpfwahl reagiert. Also es war ein wahnsinnig starker Tag an der Wall Street. Und anderer Gedanke dazu, Mark Zuckerberg hat natürlich auch eine gewisse, er muss ein bisschen was gut machen, weil Donald Trump vor einigen Wochen noch angekündigt hat, Mark Zuckerberg ist der Erste, den er ins Gefängnis steckt, sobald er Präsident ist. Unabhängig von jedem Rechtssystem.
29:57 Torsten Beeck
Ja, das wird bestimmt auch keine Liebesbeziehung werden. Das heißt, man, also man kann das auch nicht einschätzen. Ehrlich gesagt, es ist auch völlig, völlig. Irrelevant, was Mark Zuckerberg da persönlich sagt, sondern der wird da jemanden, der wird da jemanden im PR-Team haben, der sagt, das wäre schon ganz gut, wenn wir es jetzt nicht noch schlimmer machen. Oder wenn wir zumindest irgendwie diesen Kanal offen halten, weil ändern kann man es eh nicht mehr. Heute Morgen sagte ein, ich bin mir nicht ganz sicher, Grün oder SPD-Politiker aus Hamburg bei NDR-Info. Man kann sich das halt nicht aussuchen, man muss mit denen tanzen, die im Saal sind. Und das gilt für die Politik, die irgendwie jetzt mit Trump umgehen muss und das gilt natürlich auch für die Wirtschaft. Und deshalb, also das muss man Auch wenn ich das wahnsinnig unsympathisch finde. Und wenn ich irgendwie überhaupt nicht das Bedürfnis habe zu sagen, naja gut, so schlimm ist der ja nicht. Also dass wir wissen, dass das nicht so ist. Aber natürlich muss man als jemand, der oder müssen die Leute, die irgendwie in den USA die größten Firmen, nicht nur der USA, sondern teilweise weltweit, steuern und verantworten. in irgendeiner Weise mit Trump umgehen. Und das wird ihnen nicht helfen, wenn sie sich öffentlich darüber äußern, wie scheiße sie Trump finden. Und das muss man, also das muss man nicht sympathisch finden, aber ich kann das halt auf dieser Ebene zumindest nachvollziehen, warum das passiert.
31:31 Gavin Karlmeier
Ja, man weiß es nicht. Also die Wortwahl, dass jetzt eine Nation voller großer Möglichkeiten entsteht, die muss man halt auch nicht wählen.
31:42 Torsten Beeck
Das stimmt. Und dass die Börse so positiv darauf reagiert, das ist ja genau der Grund, warum man auch letztendlich schon auch sich Warum man jetzt nicht total traurig ist, dass Trump kommt. Weil sicherlich die Demokraten stärker in Richtung Regulierung und in Ich sag mal, in steuernden Maßnahmen auch gegenüber Big Tech sich in der Vergangenheit gezeigt haben, ohne jetzt so ganz große Dinge zu tun, aber zum Beispiel was das Datenschutzrecht in Kalifornien angeht, ist zum Beispiel eine ganze Menge passiert. Die haben eher mal geguckt, was wir so in Europa eigentlich mit solchen Themen machen. Und inzwischen gingen da auch eigene Impulse aus. Ich glaube schon, dass man da sich erhofft, dass man mit Trump bessere Geschäfte machen kann, schlicht und ergreifend.
32:30 Gavin Karlmeier
Ja, das glaube ich auch. Ich würde zustimmen. Wir müssen noch ein bisschen bei Musk bleiben. Ich verspreche euch, zum nächsten Thema habe ich keine Töne mitgebracht, das müssen wir uns nicht anhören. Aber Elon Musk war bei Joe Rogan im Podcast. Wer ihn nicht kennt, Jerome ist der erfolgreichste Podcaster der Welt. Er hat ungefähr 18 Millionen Aufrufe pro Episode. Ich dachte, das ist Haken dran. Ja, das ist quasi. Oh ne, die Vergleiche kann ich jetzt nicht weiterspinden. Das geht nicht. Jerome, also wer ihn nicht kennt, der ist wahnsinnig männlich, hat eine Kampfsportvergangenheit, hat aber auch eine Stand-up-Comedy-Vergangenheit. Ist gar nicht so leicht in eine Schublade zu stecken, wie man das auf den ersten Blick tun könnte, glaube ich. Problem an Joe Rogan ist oder was ihn so problematisch macht, dass er eben auch vielen Leuten eine Bühne bietet, den man idealerweise nicht eine Bühne von 18 Millionen ZuhörerInnen bietet. Also Wissenschaftsleugner, Impfleugner, Impfgegner, Corona-Leugner, also Leute, die halt wahnsinnig viel Desinformation verbreiten. All das passiert in einem Podcast. Es passiert aber auch, dass er mit irgendeinem Slam-Commedien drei Stunden. lang über irgendwelchen Quatsch redet. So, das ist, glaube ich, so die Zusammenfassung zu Joe Rogan. Und bei ihm war eben Elon Musk zu Gast und zwar am Tag vor der Wahl. Nicht der erste Besuch, also das Meme von Elon Musk mit dem Joint damals ist auch bei Joe Rogan im Podcast entstanden. Und im Laufe dieses Interviews oder am Ende des Interviews hat Joe Rogan sein Endorsement, seine Unterstützung für Donald Trump bekannt gegeben, was er bislang nie gemacht hat. Er hat nie einen Endorsement ausgesprochen, hat aber gesagt, Musk liefert meiner Meinung nach die überzeugendsten Argumente für Trump, die Sie hier hören werden und ich stimme ihm in jeder Hinsicht zu. Das hat er als Erklärung für diese Episode veröffentlicht. Das ist wahnsinnig interessant, es sind aber noch ein paar andere Dinge passiert in diesem Podcast. Zum Beispiel hat er dort erzählt. Dass er erwägt, dass sollte Kamala Harris die Präsidentschaft 2 gewinnen, dass er erwogen hätte, Ex abzuschalten, was natürlich ein absolut blindes Säbelrasseln ist. . Aber er sagt, dass die die dass er glaubt, das sollte Präsidentin Harris, sollte Präsidentin Harris heißen, dass die Werbeboykotte wahrscheinlich mehr würden, dass es mehr Beeinflussung durch Organisationen wie dem Center for Countering Digital Hate geben würde, über die wir gleich auch nochmal kurz sprechen müssen. Über die haben wir ja schon öfter geredet, eine NGO, die inzwischen eigentlich vor allem untersucht, wie viel Desinformationen auf Ex verbreitet werden. Und glaubt, dass die Werbebeziehung von X durch eine Präsidentschaft von Harris so stark belastet werden würden, dass das Unternehmen wahrscheinlich nicht mehr hätte führbar sein können. Das ist, was Musk gesagt hat, womit er natürlich vermutlich vor allem Wahlkampf für Trump machen möchte, um zu sagen, hey, wenn ihr eure Plattform behalten wollt, dann macht, was ich sage. Fand ich aber trotzdem eine sehr interessante Art und Weise, hier vorzugehen.
35:16 Torsten Beeck
Ja, ich meine, das ist ja im Grunde genommen, im Kern ist es schon diese Befürchtung. Ich werde so stark reguliert werden, dass ich die Plattformen nicht mehr rentabel betreiben kann. Das ist ja das, was er im Grunde genommen sagt. Und das ist, glaube ich, schon so ein bisschen das, was da im Hintergrund mitspielt. Also dieses, ich verstehe ehrlich gesagt den Zusammenhang zu den Werbetreibenden nicht so ganz. Also warum jetzt die Werbetreibenden zurückkommen sollten zu X, weil Trump Präsident ist, leuchtet mir jetzt so auf den ersten Blick nicht direkt ein.
35:52 Gavin Karlmeier
Aber ja, wir werden sehen. Elon Musk hat in einem Podcast von Joe Rong übrigens auch erzählt, dass er zu den besten 20 Diablo 4-Spielern der Welt gehört.
36:02 Torsten Beeck
Was wiederum sehr, sehr witzig ist.
36:04 Gavin Karlmeier
Ja, aber also er braucht für den Pit 150, das ist dann so eine Art Kampfding, ich habe Diablo 4 nicht gespielt, braucht er 2 Minuten 45. Was offenbar sehr gut ist und damit ist er auf Platz 19 der Weltrangliste. Ich habe mich da so ein bisschen reingenerdet in dieses Thema, weil ich gedacht habe, da müssen wir mal drüber sprechen. Und also die Reddit Diablo Community hat keinen Anlass, wir haben ja in der Vergangenheit, glaube ich, schon mal so ein bisschen im Nebensatz darüber gesprochen oder zumindest im Hakenland-Discord, der übrigens seit gestern auch. . in Flammen steht, kann ich euch auch empfehlen. Hakenran. org, ein Discord-Chat mit 1100 Leuten, die alle die ganze Zeit sehr nah am Thema sind. Haben wir das auch schon öfter diskutiert. dass es, also Elon Musk hat halt ein sehr, sehr hohes Level in Diablo 4 und es gab eben Hinweise oder die Theorie, dass er sich nicht alleine so hochgelevelt hat, sondern Leute auch hat, die sein Level hochtreiben. Aber in der Reddit-Community gibt es eben keine Hinweise darauf, dass es Fremdeinwirkungen darauf gibt und Ace eben. Es gibt Videos, wie er spielt und in unter drei Minuten eben diesen Pit 150 durch durchkämpft. Interessant ist aber in der Tat die Frage Wann machst du das? Also diese dieses extrem hohe Level zu bekommen, dich so doll zu perfektionieren, dass du so schnell, so gut wirst Während du gleichzeitig irgendwie eine Rakete landen lassen musst, natürlich macht er das nicht selber, aber dennoch, er leitet sehr viele Unternehmen, er macht Wahlkampf, er hängt die ganze Zeit mit Donald Trump zwei Wochen lang in Pennsylvania rum. Also. Das ist schon interessant. Wir haben ja öfter schon darüber gesprochen, dass Elon Musk lieber irgendwelche Online-Games spielt, statt zu schlafen. Aber ja, die Geschichte mitbringen.
37:41 Torsten Beeck
Also ich habe nicht mehrere Filmen zu führen, ich habe nur ein paar Redaktionen zu leiten. Und ich habe Wochen gebraucht, um mal die Vision Pro, die irgendwie zu Hause lag, mal in Ruhe auszuprobieren. Und ich spiele gelegentlich auch mal, aber das läuft dann darauf hinaus, dass ich mal so eine halbe Stunde irgendwie spiele. Keine Ahnung, wer der das macht, wann der das macht. Ich glaube, schlafen ist nicht so sein Ding. Das kann man, glaube ich, auch so an der, nicht nur an der Frequenz, sondern auch an den Zeiten, wann. Er so auf Ex aktiv ist, ja, manchmal so ein bisschen nachvollziehen, dass das nicht so aussieht, als würde er besonders viel schlafen. Wobei ich halt auch so denke, der fliegt ja relativ viel mit seinem Privatjet so durch die Gegend, weil er viele Termine und so hat. Vielleicht hat er einfach eine echt gute Konsole oder einen guten Rechner in seinem Privatjet. Und was kann man da so machen in der Zeit, um die Zeit ein bisschen totzuschlagen, ein bisschen zocken? Ich weiß es nicht. Der ist schon echt speziell. Und ich muss ganz echt sagen, das ist schon auch ein bisschen witzig. Also er ist mir jetzt nicht sonderlich sympathisch, aber es ist schon ein bisschen witzig, dass der irgendwie in den Top 20 von so einem Von so einem Spiel ist.
38:51 Gavin Karlmeier
Er ist übrigens der Einzige in der Top 20 mit Klarnamen.
38:55 Torsten Beeck
Ja, ich finde es halt noch ein bisschen geiler, wenn er irgendwie in der Top 20 von Mario Kart wäre oder so. Wir wollen ihn jetzt nicht sympathischer machen, als er ist.
39:04 Gavin Karlmeier
Wir haben kurz noch über das CCDH gerade gesprochen, das Center for Countering Digital Hate. Da gibt es eine weitere Untersuchung, die CNN gemeinsam mit ihnen veröffentlicht hat. die auch interessanterweise während der Wahlnacht die ganze Zeit mit über den Crawl, also über diese Bauchbinde, über diesen eingeblendete Text, mitgelaufen ist. Denn die Untersuchung war, sie haben 87 Postings von Elon Musk identifiziert, die er im Rahmen der Wahl generiert hat, in denen Desinformationen zur US-Wahl gestanden haben. Also 87 Posts, in denen er Lügen über die Wahl verbreitet hat. Und diese Aufrufe, und da muss man dazu sagen, also für diese Analyse brauchen wir jetzt kein großes Forensiker-Team, hat mehr als zwei Milliarden Aufrufe und Impressionen generiert. ehrlicherweise eine ex-eigene Metrik ist, also diese und man muss dazu sagen, diese Aufrufe sind auch jetzt nicht unique Aufrufe, also das heißt Wenn du diesen Post dreimal siehst, dann bist du drei Aufrufe. Aber dennoch, das ist doch schon sehr bemerkenswert, dass auf dieser Plattform, die ihm gehört, er Lügen verbreiten kann, was alle anderen auf anderen Plattformen idealerweise so nicht machen können. um damit zwei Milliarden Impressionen zu generieren und damit am Ende nicht nur mit dem Geld, das er hat, Donald Trump zu unterstützen, sondern eben auch mit der Medienmacht, die er hat.
40:18 Torsten Beeck
Ja, zwei Milliarden, das ist schon eine ganz gute Hausnummer. Also wenn man das mal in Marketingbudget umrechnet, hätte man eine Menge Geld. Das ist das gleiche wie Trump, der zehn Minuten während einer weltweiten Schalte. über Elon Musk redet, das ist sozusagen die Rückzahlung dafür. Zwei Milliarden Impressions, egal ob das jetzt unik sind und ob diese Zahl jetzt, wie verlässlich diese Zahl ist. Und es gab ja immer so gewisse Zweifel an den Zahlen von Twitter, weil so dieses im Feed aufgetaucht und drüber gescrollt natürlich auch eine Impression ist. Aber sei es drum, zwei Milliarden ist natürlich eine unglaublich hohe Zahl. Und natürlich nutzt er diesen Kanal letztendlich genauso, wie ihr das vor zwei Jahren erwartet habt, als ihr diesen Podcast gestartet habt. Nämlich letztendlich nicht nur, um irgendwie Marketing für seine Produkte zu machen, sondern auch einfach seine Welt sich zu verbreiten und Themen zu highlighten, wie es ihm gerade so passt und Zweifelsfall gibt es für jeden Tweet oder für jeden Post von ihm eine Notification of X. Er hat es halt komplett in der Hand.
41:24 Gavin Karlmeier
Ja, also löscht die App von eurem Telefon. Das ist das, was wir daraus sagen wollen. Und es gibt noch eine letzte Entwicklung, die wahrscheinlich mittlerweile auch völlig hinfällig ist, weil Musk hätte eh nicht zu befürchten, wegen seiner Millionendollar-Lotterie, die er da gestartet hat. Wir erinnern uns, er hat in Pennsylvania allen Menschen, die eine Petition unterschreiben und damit sozusagen versprechen, dass sie Trump wählen werden, täglich eine Million Dollar. verlost in gesprochen in Anführungsstrichen. Das ging dann immer hin und her, dann ging es zu einem Bundesgericht, dann ging es wieder zurück an ein Staatsgericht in Pennsylvania und das interessante war Dass die Klage ja eben nicht auf Wahlmanipulation beispielsweise lautete, sondern auf illegales Glücksspiel, also die Durchführung einer Lotterie ohne Lizenz. Und die Argumentation der Anwälte des America Pack, also diesem Wahlkampfkomitee von Musk Die lautete, interessanterweise A, dass diese Gelder wohl gar nicht zufällig ausgeschüttet werden, sondern ausgewählt werden, wer diese Millionen bekommt, was diese ganze Lotterie. . völlig ins Absurde treibt und b, dass hier nicht etwa ein Gewinn ausgeschüttet wird, sondern Leute bekommen eine Million Dollar Lohn, weil sie ja als Botschafter für Donald Trump agieren würden. Und das ist die Argumentation, deswegen ist es keine Lotterie, sondern da wird ein kleiner Taschenspielertrick, der hier angewendet wurde. Aber das Gericht hat zumindest insoweit zugestimmt, als dass sie gesagt haben, dass sie keinen Verstoß gegen das Lotterie. Das heißt, selbst wenn er nicht davon hätte ausgehen können, dass Trump ihn begnadigt, hätte er, was das angeht zumindest, unter dem unter der Hinsicht Lotteriegesetz. nichts zu befürchten gehabt in Pennsylvania.
43:00 Torsten Beeck
Ja, und was hat er bekommen? Weltweite Berichterstattung, sehr viel Presse, sehr viele Leute, die im Zweifelsfall gesagt haben, wieso ist doch total cool. Eine Million ist so ein guter Typ.
43:11 Gavin Karlmeier
Und ein Beraterposten.
43:13 Torsten Beeck
Und ein Beraterposten. Und ich bin sehr gespannt, was er alles so wegstreichen will. In welchem in in welcher Welt das irgendwie zu guten Ergebnissen führen kann.
43:28 Gavin Karlmeier
Ich bin so ein bisschen interessanterweise, ich bin jetzt an einem Punkt, wo ich dann auch froh bin, dass es vorbei ist. Also auch wenn das Ergebnis natürlich wahnsinnig frustrierend ist, aber die letzten Wochen und Monate waren schon ganz schön strapazierend, weil wir doch sehr eng diese ganze Wahlgeschichte verfolgt haben. Und so ein bisschen bin ich froh, wenn da jetzt mal ein bisschen Ruhe einkehrt. Und wir vielleicht mal wieder mal einen TikTok vom Mund diskutieren können.
43:52 Torsten Beeck
Ja, du wirst keine Ruhe bekommen, fürchte ich. Weil, wenn du mal zurückdenkst an die erste Amtszeit von Trump, da war ja auch jede Woche irgendwas Neues. Und es gab Gefühlt alle zwei Wochen Spiegelcover das Ende von Trump angekündigt hat. Und man hat sich immer wieder gefragt und Wir haben uns aus so einer europäischen Perspektive immer wieder gefragt, wie kann denn das da jetzt weitergehen? Die müssen doch, da muss doch jetzt mal was passieren. Das kann doch nicht sein. Also da kamen ja auch so viele Dinge in der Zeit ans Licht, die irgendwie rechtlich relevant waren, wo man aber auch einfach sagen würde, in jeder normalen Welt. . Ist das das Ende einer Präsidentschaft oder auch einer Kanzlerschaft? Ja, 100%. Also es gab ja gefühlt in diesen vier Jahren Mindestens 50 Punkte, wo man sagen würde, okay, in einer normalen Welt ist das das Ende einer politischen Karriere. Und es war halt egal. Ging halt weiter und in Europa fragte sich, und auch die, ich weiß nicht, die New York Times und die Europäer haben große Fragezeichen in ihren Headlines gehabt, wie lange Trump das jetzt wohl macht. Und ob das jetzt wohl das Ende ist, aber das Ende kam nicht. Und ich glaube, das wird uns die nächsten vier Jahre gerade in so einer angespannten Weltsituation mit der Situation zwischen Israel und dem Iran. der Ukraine, der Situation, die sich in Richtung China sicherlich verschärfen wird, das ich glaube, es wird auf jeden Fall nicht langweilig. Also ich würde an deiner Stelle einmal tief durchatmen und dann geht's weiter.
45:31 Gavin Karlmeier
So machen wir das Haken, dann geht auf jeden Fall weiter. Aber vielleicht reden wir mal wieder über ein TikTok-Verbot oder über irgendwelche Algorithmen auf Facebook oder so. Stimmt.
45:40 Torsten Beeck
TikTok-Verbote finde ich auch ganz gut.
45:42 Gavin Karlmeier
Ja, es kommt drüber zu reden. Ja, ja. Wir haben auf jeden Fall noch Themen. Es geht weiter, aber, ähm, und das ist jetzt meine Abmoderation gerade, aber wir machen trotzdem eine kleine, kleine, klitzekleine. Minipause, die eigentlich nicht wirklich eine Pause ist, denn am morgigen Freitag erscheint eine Sonderfolge, Haken dran Über eine Geschichte, über die ich mich super freue, in der es mal nicht um Musk und den Wahlkampf geht, sondern um ein Rabbit Hole, über das ich immer mal wieder hier so nebenbei gesprochen habe. Und zwar geht es um den Most Mysterious Song of the Internet. Ein Song, der 1984 offenbar im NDR lief, von dem einem auf Kassette aufgezeichnet wurde und 20 Jahre später wiedergefunden wurde und niemand wusste, wer, was ist das für ein Song, welche Band steckt dahinter. Reddit hat sieben oder acht Jahre lang mit einer sechsstelligen Anzahl an Menschen danach gesucht nach diesem Song. Und in dieser Woche wurde dieser Song entdeckt, identifiziert. Also wir wissen jetzt, welche Band dahinter steckt, wie der Song heißt. Wir haben all diese Infos. Und am morgigen Freitag gibt es ein Interview, in dem ich Michael Hädrich, dem, einem der Menschen aus der Band, die diesen Song aufgenommen hat. interviewen darf, ich rede mit ihm und er erzählt ein bisschen, wie sich das anfühlt, wenn er mit 68 plötzlich zum Social Media Star wird.
46:53 Torsten Beeck
Ach, das ist ja total cool. Das hast du mir erzählt schon, und ich freue mich über deinen Enthusiasmus zu dem Thema. Aber cool, also das ist ja auf jeden Fall eine spannende Folge, wenn jemand so. Dem ist das nie über den Weg gelaufen. Das heißt, die Leute aus der Band selbst haben das nie mitbekommen?
47:10 Gavin Karlmeier
Die wissen es alle, wussten es alle nicht, haben dann eine E-Mail bekommen, sind völlig aus dem Häuschen und er ist dann von München nach Kiel jetzt gefahren, um dort seine alte Band wiederzutreffen nach 30 Jahren.
47:21 Torsten Beeck
Ja, dann bin ich sehr gespannt auf die Folge.
47:23 Gavin Karlmeier
Ja, es wird ein kleines kurzes Interview, aber was Schönes, ein bisschen was fürs Herz. Und dann geht es frisch gestärkt am Montag weiter mit Haken dran wie immer, Business as usual. Und jetzt atmen wir mal alle durch und dann geht es weiter, wie Thorsten Weg das gesagt hat. Vielen Dank, dass du da warst und bis zum nächsten Mal.
47:41 Torsten Beeck
Ich danke. Ciao.