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Folge 387 · 10. Februar 2025 · 53 Min.

Jugendsünden und Rassismus

mit Roland Hindl

Ist Trump in der TikTok-Falle? Wie visionär war Musk eigentlich? Und wie viel sind seine Schulden wert?

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Hallo Roland.

00:07 Roland Hindl

Servus Gevin.

00:09 Gavin Karlmeier

Bei mir ist heute Roland Hintel, Teamlead Social Media bei BR24. Also ist es richtig jetzt formuliert oder habe ich sie ja durcheinander gemacht? Nee, das stimmt schon. Und du bist Koordinator Drittplattform oder so hieß es, ne?

00:20 Roland Hindl

Ja genau, das steht in meiner Signatur. Um diesen überstrapazierten Gag nochmal zu bringen.

00:26 Gavin Karlmeier

Was in meiner Signatur alles steht. Meistens, ich habe so drei bei Google Mail, ich schreibe meine privaten Mails mit Google Mail. Und da habe ich so drei verschiedene Signaturen, die ich so variier. Und in einer dieser Signaturen steht Internet-Typ. Und wenn man dann so mal wichtige E-Mails an Vermieter schreibt, beispielsweise Da muss man mal aufpassen, dass da nicht die unseriöse Variante in der Mail landet. Sehr schön.

00:49 Roland Hindl

Nicht, dass du dann irgendwie die 10 Sekunden verpasst, in der du die Mail noch zurückrufen kannst.

00:53 Gavin Karlmeier

Genau. Was übrigens auch eines der Top-Features von Google Mail ist, die Möglichkeit, die zurückzuziehen. Aber bevor wir jetzt tief in die Vor- und Nachteile von Google Mail gehen, ich glaube, da gäbe es auch einiges zu besprechen. Wir haben eine Menge vor uns heute. Es ist Montag, der zehnte Februar. Und ja, also ich habe dir vorher schon gesagt, es ist ein bisschen chaotisch heute. Weiß nicht, wie es dir ging, wenn du also so die Nacht lange am Wochenende verfolgt hast.

01:17 Roland Hindl

Es war nicht in den letzten Monaten. Also irgendwann mal nach der Landtagswahl in Bayern. Oder ich habe mir vor der Landtagswahl in Bayern diese jetzt auch schon ein bisschen hergedacht. Okay, jetzt wird es dann ruhiger, aber.

01:28 Gavin Karlmeier

Nö. Du musst ja mal überlegen, dass es eine Hakenrandfolge gab, in der Dennis und ich gesagt haben: Ja, heute ist nichts los, wir haben nichts zu sagen, bis morgen. Und die ging dann so eine Minute. Und Jetzt sind wir inzwischen eher dabei, dass die Themen die ganze Zeit aussortieren müssen, damit wir nicht weit über der Stunde landen. Also ich freue mich in Dystopie drin. Wirklich. Möchtest du mit Ex anfangen, mit TikTok oder mit dem Doge-Ministerium? Auch da müssen wir heute wieder drüber sprechen. Oh Gott, ein Cholera.

02:05 Roland Hindl

Fangen wir doch mit TikTok an.

02:07 Gavin Karlmeier

Fangen wir mit TikTok an ganz langsam. Ist eine fantastische Idee. Und zwar gibt es mehrere verschiedene widersprüchliche Äußerungen dazu, wie es eigentlich gerade mit dem TikTok-Verkauf aussieht. Die Deadline, die Trump mit seinem Dekret ja verlängert hat, die liegt jetzt beim 5. April. Das heißt, bis zum 5. April müsste dieser Verkauf vonstatten gehen, bevor das Verbot dann abermals in Kraft tritt. Man könnte da auch überlegen, hey, vielleicht lassen sie es wieder für sechs Stunden reisen, um nochmal Donald Trump als ein Halsbringer zu feiern, wie das ja beim letzten Mal der Fall war. Aber also der TikTok CEO, Chao Chu, der hat vorgeschlagen, dass dieses Joint Venture zwischen US-Investoren und TikTok eine fantastische Idee wäre. Findet diese Idee sehr gut. Seiner Vorstellung nach würde dieses Unternehmen dann seinen Sitz und das Management in den USA haben. Die amerikanische Seite würde auch die Datensicherheit überwachen und der Vorstand würde darin mehrheitlicher US-Mitgliedern bestehen. Unklar ist allerdings, ob auch die US-Regierung selbst dann zu den Investoren gehört, also der Staat, die Vereinigten Staaten von Amerika. Das hatte Donald Trump ja immer mal wieder so ein bisschen anklingen lassen, dass das eine Idee wäre, die ihm gefällt. Als jemand, der ein verbitterter Feind von Kommunismus und Sozialismus ist, ist natürlich eine fantastische Idee, erstmal eine der größten Marktplätze als Halb oder Teil zu verstaatlichen. Naja, und offenbar sind es Ja, bitte.

03:23 Roland Hindl

Jetzt sind wir da wieder, aber auch bei dem Sangwashing. Also ich frage mich da irgendwie bei den ganzen Statements, hat er das durchdrungen, was er da überhaupt von sich gibt?

03:30 Gavin Karlmeier

Also sowohl

03:33 Roland Hindl

Sowohl die den Vorschlag, den er gemacht hat, als auch die Konsequenzen, die es eigentlich hatte, und auch ähm Die Kommunismus schimpft hieraden. Also weiß er überhaupt wovon er geht? Aber egal. Mach bitte weiter. Also nicht, dass wir uns in dem Rabbit Hall verlieren.

03:49 Gavin Karlmeier

Und zwar gibt es im Moment drei größere Unternehmen, die wohl nachweislich Interesse haben, so ist zumindest gerade der Stand, bei denen offenbar auch JD Vance von Trump beauftragt wurde, die Verhandlungen zu überwachen. Auch das klingt wahnsinnig antikommunistisch. Also die Verhandlungen zu überwachen Und dabei soll Vance seinen Hintergrund im Bereich Risikokapital und seine Verbindung im Silicon Valley nutzen, um eine schnelle Einigung zu ermöglichen. Die drei Unternehmen, die da wohl gerade. . konkret in mir gerede sind, sind Microsoft, Oracle und Amazon. Offen hat wohl auch Jeff Bessers Interesse sich da irgendwie ins Gespräch. zu bringen. Interessant ist, dass hier Perplexity AI nicht mehr auftaucht, die offenbar eher die Publicity-Spur genutzt haben, um so ein bisschen ins Gerede zu kommen mit ihrem Vorschlag. weil auch bei denen ja der Fall wäre, die hätten nicht genug Geld auf der hohen Kante liegen, um TikTok zu kaufen.

04:47 Roland Hindl

Wow, ja, überfahren. Also ähm Interessant, welche Player da jetzt alle da im Gespräch sind, zumal ja auch Microsoft auch eine derjenigen Firmen ist, die sich im Moment nicht ganz so an Trump ranwandst, zu meinem Eindruck. Auch Bill Gates hat sich ja auch in den vergangenen Tagen ja nicht gerade wohlwollend zu Maske auch geäußert und dass er da einfach Dinge anders gemacht hätte. Fände ich spannend. Und Amazon, ja, Bezos hat sich ja schon vor der Wahl ziemlich in Stellung gebracht. Also allein, dass er die. seine Zeitung da zurückgepfiffen hat, keine Wahlempfehlung auszusprechen und und ähnliches. Und dann auch irgendwie bei diesem Bro Treffen bei der Inauguration war er dann auch entsprechend dabei mit Partnerin, was er auch für entsprechend Aufschrei gesorgt hat oder für Verwunderung, sagen wir es mal so. Immer noch die Frage, wie soll dieses Konstrukt dann vonstatten gehen, auch mit Trumps Plazit

06:05 Gavin Karlmeier

Unklar. Aber also stell dir mal vor, du hattest irgendwann mal angetreten, um den Buchkauf zu revolutionieren. Und jetzt sitzt du irgendwie auch mit am gedeckten Sonntagabendisch mit Donald Trump und überlegst mit dem US-Präsidenten und überlegst, wie man diese chinesische App, die gerade komischerweise alle Leute nutzen, irgendwie sich hinter den Nagel reisen kann. Das ist schon alles sehr, sehr. Man muss aber dazu sagen, dass alle drei Unternehmen jetzt nicht ganz unbefleckt in dem Themenfeld sind. Also Microsoft gehört LinkedIn, Amazon gehört Twitch, was wahrscheinlich von der Zielgruppe her gar nicht so super weit weg ist von Ziel, äh, von TikTok, zumindest in Teilen. Und Oracle betreibt eben die Server, auf denen TikTok in den USA gehostet wird. Das heißt, eigentlich werden alle drei jetzt so mal rein inhaltlich wirtschaftlich betrachtet und jetzt nicht politisch gesehen. schon interessante Kandidaten, vor allem weil auch die Frage ist, welche Richtung die App unter den jeweiligen drei Besitzern einnehmen würde. Also würde bei Amazon dazu führen, dass TikTok Shopping dann plötzlich ein Amazon Kanal würde. Würde es im Fall von Microsoft bedeuten, dass es irgendwann TikTok-Business gibt. Würde es im Fall von Oracle bedeuten whatever. Dass man direkt darüber eigene Cloud-Lösungen buchen kann.

07:19 Roland Hindl

Leute, die dieses Video gesehen haben, haben auch das gekauft. Sehr schön.

07:24 Gavin Karlmeier

Also ja, hochinteressant. Wir bleiben auf jeden Fall dran. Es gibt auf jeden Fall weiterhin ein Update dazu, was Elon Musk eigentlich will. Der hat offenbar kein Angebot abgegeben und der ist auch gar nicht interessiert an TikTok, weil er es selber auch gar nicht benutzt, wie er sagt. Das hat er zumindest im Rahmen einer Veranstaltung der des Springer Verlages erzählt. Natürlich. Da hat er gesagt, er ist nicht interessiert an TikTok. Er ist nicht scharf drauf, die App zu erwärmen. Und er hat dann gesagt, I usually build companies from the scratch. Also ich baue Unternehmen lieber von vornherein selber auf. Was interessant ist, weil er das im Fall von Tesla nicht gemacht hat, sondern sich da ins gemachte Nest gelegt hat. Er hat zwar das Unternehmen größer gemacht, aber Tesla existierte schon, als er es gekauft hat. Er hat es im Fall von Twitter nicht gemacht, da hat er ein fertiges soziales Netzwerk übernommen. Also diese Argumentation, die dahinter steckt, die ist nicht ganz schlüssig. Und wie wir Elon Musk auch kennen, können wir davon ausgehen, dass das, was er da sagt, nicht zwangsläufig auch heute noch Gültigkeit haben muss. Das hat er nämlich schon Ende Januar gesagt, auf dem Weltwirtschaftsgipfel von ausgetragen von Matthias Döpfner.

08:30 Roland Hindl

Der ihm ja damals auch irgendwie Unterstützung beim Kauf von Twitter ja auch angeboten hatte. War das nicht so, ja. Spannend in dem Zusammenhang, ich habe da auch eine Meldung gelesen, sogar mit einem Zitat von ihm. dass er irgendwie gemeint habe, er wolle sich den Algorithmus der App ansehen und dann wollte er entscheiden, wie schädlich oder nützlich der ist. Und wie man ihn verändern könne, damit er mehr zum Vorteil der Menschheit wäre. Also Trump als Altruist ist auch was, was ich nicht auf der Bingokarte hatte.

09:00 Gavin Karlmeier

Ja, ich, also der framed sich selber ja häufig so. Also wenn du ihn fragen würdest, warum macht er eigentlich alles, was er macht, würde er immer erklären, er möchte die Menschheit verbessern. Die Wahrheit ist, glaube ich, er möchte einfach versuchen, er versucht die Geschichte umzuschreiben und möchte am Ende, dass alle das Gefühl haben, er hätte die Menschheit verbessert, obwohl er eigentlich die ganze Zeit immer nur wieder Elefant im Porzellanladen rumgetolpert ist, um dabei irgendwie seine eigenen persönlichen narzisstischen Ziele oder auch seine eigenen politischen Ziele irgendwie durchzusetzen. Ja, aber solange Geschichte noch von Siegern geschrieben wird und Elon Musk noch nicht gewonnen hat, können wir sagen, das stimmt so nicht.

09:38 Roland Hindl

Im Moment sind die ziemlich auf der Siegerstraße.

09:41 Gavin Karlmeier

Ich möchte das nicht, ich will das nicht wahrhaben einfach. Ich weigere mich, das anzunehmen. Byteance aber, das chinesische Unternehmen hinter TikTok, die scheinen an diesem ganzen Verkauf nicht so super doll interessiert zu sein, weil die. So scheint es, schreibt die Washington Post, ausgerechnet, schreibt, dass sie wohl versuchen, die Verkaufsverhandlungen bewusst zu verlangsamen. damit auch das grüne Licht der chinesischen Regierung ein bisschen hinauszuzögern. Und angeblich sieht es danach aus, dass Peking, so schreibt es die Washington Post, bei der harten Linie bleiben wird, um dabei In Kauf zu nehmen, dass TikTok USA scheitert und der Verkauf scheitert, um Trump dazu zu zwingen, größere Zugeständnisse im Bereich Handels- und Technologiepolitik zu machen. Also man gibt sich da gerade als der harte Verhandlungspartner Und versucht irgendwie jetzt eben aus Trump mehr rauszuholen, um irgendwie TikTok weiter betreiben zu lassen. Und das ist, finde ich, eine ganz interessante These, weil du musst ja überlegen. dass TikTok während der US-Wahl und plötzlich wird dieses Bild völlig anders, also während der Inauguration, ist das TikTok-Verbot in Kraft getreten und in jeder Formulierung seitens der TikTok-App hat man ja gesagt. Donald Trump hat uns gerettet, Donald Trump gibt alles, Donald Trump macht alles möglich, damit ihr diese App, liebe 180 Millionen Menschen, diese App weiterhin benutzen könnt und so. . . Und wenn du dir überlegst, dass man das so arg auf Donald Trump auslegt, den Erfolg, das Scheitern oder das Bestehen von TikTok, und jetzt aber feststellt, dass offenbar das Teil der Verhandlungsstrategie sein könnte. Würde das ja im Umkehrschluss bedeuten, dass wenn das jetzt nicht zu einem Verkauf kommen würde, die Nutzerinnen und Nutzer, wenn du zumindest in diesem Narrativ von TikTok bleibst. Die Nutzerinnen und Nutzer am Ende alle seien, Donald Trump hat es verkackt und nicht China hat es verhindert. . Das heißt, man hat es so doll auf ihn projiziert und gelegt, dass es am Ende. jetzt gegen ihn verwendet werden kann. Und das, äh, da kann man überlegen, ist Donald Trump hier in eine Falle getapt?

11:35 Roland Hindl

Also es sieht schon danach aus, dass sie ihn dekodiert haben und auch dieses Umschmeicheln und Trump sieht sich ja auch als der Deal Make. Irgendwie mit auch seit seinem Buch The Art of Deal und all das was er in oder vieles, was er in seinen Dekreten da losgetreten hat, zielte ja auf Deals ab. Also egal ob jetzt mit Kanada oder Mexico. Vieles davon hat er ja dann auch als Erfolg verkauft, obwohl die Sachen gemacht haben, die wie ein Entgegenkommen wirken, aber schon längst geplant waren. Also irgendwie Truppen an die Grenze zu schicken, um dann irgendwie gegen den vermeintlichen Einfall von Drogendealern irgendwie Präsenz zu zeigen, war ja schon im Vorfeld angestoßen von den jeweiligen Ländern. Dann konnte man es aber mit einer Pressemitteilung nach einem harten Telefonat mit Trump noch mal verkaufen. Und schon hat er Irgendwie seinen Deal gehabt, den er da irgendwie vor sich her tragen konnte und mit dem er punkten konnte bei seiner Community. Und dass er auch gegen China mit Zöllen ins Feld ziehen wird, war ja auch offensichtlich und sie haben da halt einfach auch eine gewisse Verhandlungsmasse haben ja auch sofort reagiert und wenn man da jetzt TikTok reinbringt und Ich bin nach wie vor nicht ganz davon überzeugt, dass TikTok allein wirtschaftlich betrachtet wird. Also dass da wirklich auch eine. Dass das, wenn es jetzt keinen Gewinn macht, ob das etwas macht. Vielleicht komme ich da ins Nebulöse oder so, aber ich sehe TikTok jetzt nicht nur als reines Wirtschaftsunternehmen. Ja, deswegen war es irgendwie, ist dieses Taktieren schon sehr spannend, auch um eben. . Trump da in dieses Deal-Making zu zwingen und dann zu schauen, okay, was kann man da noch rausholen.

13:31 Gavin Karlmeier

Ja, ich finde, ich mag deine Formulierung, dass man ihn hier dekodiert hat, weil das ist nämlich genau seine größte Angriffsphase. Fläche, dass Trump sich nämlich immer vor seinem Volk ja völlig anders präsentiert als die Entscheidung, die er am Ende trifft. Er ist der Typ, der bei den Rallies steht und die ganze Zeit erzählt, hey, wir machen hier Deals, wir kriegen alles hin, euer Leben wird alles besser. Make America Great Again. In diesem Satz bündelt sich das ja alles. Dass China ihn jetzt genau darüber sozusagen erst unlockt, indem man sagt, hey, wir bieten dir die Möglichkeit, TikTok wieder an den Start zu bringen und werden in unserer Formulierung in der App Ob das jetzt am Ende von der chinesischen Regierung oder vom chinesischen Eigentümer oder auch von einem amerikanischen Ableger von TikTok kommt, ist dabei ja völlig unwesentlich. Man hat Trump hier die Möglichkeit geboten zu glänzen und vor seinem Volk als der dazustehen, der eben der Halsbringer ist. Dass das jetzt aber auf der anderen Seite gegen ihn verwendet wird, dass Donald Trump jetzt sozusagen hier am Ende mehr in die Verhandlungsschale schmeißen muss, weil er sich selber in eine Situation manövriert hat. In der er es schaffen muss, dass TikTok am Start bleibt, weil ansonsten ist er auch der, der es verkackt hat, finde ich eine sehr interessante Leseart dieser ganzen Verläufe der letzten Monate im Bereich TikTok. Ja, genau so ist es. Hochinteressant. Ähm, wer übrigens Android in den USA nutzt, kann, äh, also du kriegst da TikTok weiterhin nicht über die App Stores und über die Play Stores, weil eben sowohl Apple als auch Google gesagt haben, dass sie sich, obwohl Trump ihnen zwar so eine Art Faustpfund, sagt man so, in die Hand versprechen gegeben hat, wir werden euch nicht verfolgen, sich nicht dazu entscheiden, gegen das Gesetz zu verstoßen und die App eben nicht weiterhin in den App Stores anzubieten. Deswegen bietet TikTok die App jetzt als APK. Das ist quasi eine Site-Loading-Variante. Du kannst halt die App TikTok jetzt über die Websites von TikTok auf dein Android-Gerät herunterladen und damit weiter nutzen. Bei dem iPhone ist es so nicht so ohne weiteres möglich. Interessanterweise wäre das in der EU möglich, wo TikTok aber noch erlaubt ist. Genau, aber da machen bieten TikTok jetzt sozusagen eine Alternativvariante zum Play Store an.

15:35 Roland Hindl

Ja, das ist auch wieder so ein Aspekt, der genau diese Strategie auch untermauert. Also wie sie schlau nach Schlupflöchern suchen und auch diese ganze diesen Prozess hinauszögern, noch für ihre Community dann auch da sind und sagen, Leute, schaut, ihr seid jetzt zwar in den Stores nicht für wir sind in den Stores nicht verfügbar, aber hier könnt ihr eben den den Schleichweg gehen und und wir sind dann noch da. Also auch da wieder ja an der Community dran und ja vielleicht auch wieder der Weg den du vorhin aufgezeichnet hast, mit da hat man sich dann doch in der Falle manövriert.

16:19 Gavin Karlmeier

Hochinteressant, wir bleiben da dran. 5. April, das heißt wir haben noch ein paar Wochen vor uns mit immer wieder widersprüchliche Nachrichten und dann hin und her. May anderen dieser Geschichte, ich bin, äh, ich bin da so bringt schon, ich habe auch gar kein Gefühl, wie das ausgehen wird. Wenn ich mir anschaue, wie die letzten Wochen sich die Entwicklung in den USA verhalten haben, dann wird es wahrscheinlich dazu kommen, dass tatsächlich der Staat USA ein Teil dieser dieser App besitzen wird, ob man will oder nicht. Es ist immer die unwahrscheinlichste Variante, die in Kraft tritt gerade. Zwei Staaten, die sich eine App teilen, das ist auch. Vielleicht kann die EU auch noch einsteigen, machen wir es alle zusammen. Perfekt. Russland hat auch sicherlich noch irgendeinen Topf. Oh, die haben auch Interesse, stimmt. Aber die haben wir auch schon. Wir haben auch Apps. So, jetzt gibt es ein kleines Housekeeping. Wir müssen jetzt zu Mask kommen und zu Ex. Und zum Doge-Ministerium, äh, das kein Ministerium ist, wir wieseln uns da jetzt so ein bisschen in die Themenlage. Das kleine Housekeeping, und zwar haben wir ja darüber gesprochen, dass Marske. den Status als besonderer Regierungsangestellter hat, zudem dazugehört, dass es eben keine Angelegenheiten geben darf, in die er involviert ist. Die seine eigenen finanziellen Interessen betreffen. Das hat man jetzt bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus auch die Sprecherin, Caroline Leavitt, die Präsidentsprecherin, gefragt. Lewitt auch übrigens, ich will hier keine Namenswitze machen, aber So, hat man sie gefragt, wie man das denn sicherstellen möchte, dass Mark hier, der jetzt das komplette Zahlungssystem irgendwie gerade Zugriff oder auch nicht Zugriff hat, auch da sprechen wir gleich drüber, dass es da eben keine Interessenkonflikte gibt. Und ihre Antwort war, dass Elon Musk darauf einfach selber achten wird. Also ist kein Witz. Wie er es halt schon immer gemacht hat.

18:08 Roland Hindl

Ja, ist das nicht dieselbe, die auch gesagt hat Es macht nichts, wenn Kanada uns den Strom abdreht, weil Jesus hatte ja auch irgendwie keinen Strom oder so. Also da sieht man, auf welche Argumentationsgrundlage man sich hier bewegt. Ja, also der Interessenskonflikt ist ja schon da. Also es gibt so viele Firmen, auf die er da Einblick hat. Auch spannend, dass die Meldung rumging, ja, er habe ja nur Lesezugriff.

18:38 Gavin Karlmeier

Ja.

18:40 Roland Hindl

Okay. Na dann ist ja gut. Dann kann er ja nichts machen.

18:48 Gavin Karlmeier

Ja, es, also, ähm, naja, wir kommen da gleich mal zu, dass so viel nur zum Houskippen zu seiner Position. Lass uns mal mit Ex anfangen, bevor wir zu Deutsch kommen. Ich wurde schon daran erinnert, dass wir ja eigentlich immer noch einen Social Media Podcast. sind. Da will ich nochmal dazu sagen, es ist alles eins inzwischen. Also wir sind, ob wir wollen oder nicht, dazu verpflichtet, da auf alles zu schauen. Wir haben angefangen, uns Masken anzugucken. Und jetzt haben wir halt festgestellt, dass Maske aber sich nicht nur Social Media anguckt und da müssen wir dann leider mitziehen, ob wir wollen oder nicht.

19:20 Roland Hindl

Ja, und er hat ja vieles auch über Social Media Auch erreicht und sein Weg ging ja, seine Strategie ging ja über Social Media.

19:29 Gavin Karlmeier

Ja. So, jetzt wissen wir zum Beispiel, dass als er X, also Twitter, gekauft hat Dass er dafür Schulden bei Banken gemacht hat und diese Banken mittlerweile festgestellt haben, also zum Beispiel Morg Stanley. ist eine Bank, über die wir heute sprechen, dass die festgestellt haben, ja, okay, wir werden das Geld halt nicht wiedersehen. Und um jetzt irgendwie eleganter rauszukommen, verkaufen wir diese Schuldtitel. Also es ist so, du, um es ganz kurz zu erklären Ich leih dir 10 Euro und du stellst irgendwann fest, okay, der Gavin wird mir diese 10 Euro niemals wiedergeben. Dann suchst du Devin anders, sagen wir Dennis. Und sagst, ey, du kennst den Gavin doch auch. Gib mir doch einfach 7 Euro und dann holst du dir die 10 Euro von Gavin wieder. Dann hast du immerhin ein bisschen Geld gemacht, bis aber aus der Nummer am Ende raus, Dennis kann dann irgendwie mit seinen Schlägern kommen und sich darum kümmern, dass ich das Geld irgendwie zurück zahle und du wusstest aber, der Wert dieser Schulden sind eigentlich nur noch 7 Euro, weil die Wahrscheinlichkeit, dass sie wieder kriegst so gering sind. Ungefähr so funktioniert das. Und das hat Morgen Stanley jetzt gemacht. Und sie sind davon ausgegangen, dass sie etwa 3 Milliarden Dollar in Schultiteln zu jeweils 95 US-Dollar-Cent verkaufen. Also 95% sozusagen der Wertigkeit noch zurückkriegen. Jetzt haben Sie ein Treffen mit potenziellen Investoren veranstaltet am Freitag. Und festgestellt, äh, hey warte mal, die Leute haben ja richtig Bock, das zu kaufen. Hier ist eine richtig große Nachfrage. Also haben sie kurzerhand den Plan ein bisschen umgeworfen und haben 5,5 Milliarden Dollar zu einem Preis von 97 Cent pro Dollar. Das heißt, sie haben einen besseren Deal gemacht, als sie gedacht haben, und in dem Zusammenhang auch nochmal einen deutlich höheren höheren Umfang an Schultiteln verkauft. Morgen Stanley hat damit sich so ein bisschen aus dem Problem rausgezogen und irgendwelche anderen Leute können sich jetzt irgendwie toll Schultitel von Elon Musk ins Büro hängen, weil die Wahrscheinlichkeit, dass wir das Geld wiedersehen, ja nicht zwangsläufig gestiegen ist, ehrlicherweise.

21:33 Roland Hindl

Ja, interessant, wie diese ganze Dynamik funktioniert, wie sich vieles gedreht hat. Mich würde interessieren, wann Musk auf die Idee kam. Trump zu unterstützen und da auch Potenzial zu sehen. Weil irgendwie, es sieht so aus, so im Nachhinein, als wäre es eine Wette gewesen, die für ihn jetzt extrem gut aufgeht. In vielerlei Hinsicht. Und also sowohl in finanzieller als auch in Sachen seiner Machtfülle, die jetzt mittlerweile auf sich vereint. Und Dass jetzt dieser eigentlich schon totgesagte Laden-Aggs dann doch wieder im Wert steigt, dass Werbekunden zurückkommen. spricht dafür eben, dass diese Wette für ihn ausgeht. Wie wäre es ausgegangen oder wie welche Folgen hätte es, wir werden es nie erfahren, hätte Kamala Harris dann gewonnen

22:25 Gavin Karlmeier

Nach Elon Musk wäre er dann im Gefängnis gelandet, hätte gesagt. Aber klar, also ich finde, diese Frage, da steckt ganz, eine ganz große, eigentlich die wichtigste Frage drin, ne? War es eine Wette? die Maske eingegangen ist oder war es eine zufällige fügung? Also wie viel wie viel Vision kann man Masken dazu trauen, in dem Moment, als er Twitter gekauft hat? Oder hat sich das einfach nur glücklich ergeben? Ich glaube nicht, ehrlicherweise, das ist meine persönliche Einschätzung und ich kann eben auch nicht in den Kopf schauen, aber. . Ich rede halt seit zweieinhalb Jahren täglich darüber, vielleicht hilft das ein bisschen, um meine Einschätzung sozusagen einzuschätzen. . Nach meiner Einschätzung wäre, dass Mask hier das nicht geplant hat. Dass er nicht von vornherein geplant hat, hier einen Also er hat natürlich versucht, ein ähm gesellschaftsveränderndes Instrument an den Staat zu bringen, das ja. Er hat schon auch, glaube ich, selber die Kraft von Twitter korrekt eingeschätzt. Ich glaube aber nicht, dass er eingeschätzt hat, dass er mit diesem Tool die Wahlen so groß beeinflussen kann und damit im Umkehrschluss sich selber ins Scheiße Haus bringen kann und damit beispielsweise die Tesla-Aktien durch die Decke schießen lassen kann. Das glaube ich persönlich nicht.

23:40 Roland Hindl

Nee, glaube ich auch nicht. Und er hat ja auch am Anfang mit seinem Space ja auch den Konkurrenten Trumps unterstützt. Vielleicht war es für ihn irgendwann mal so ein Notausgang, so ein Hoffnungsschimmer, den er da gesehen hat. Also auch so mit dieser fatalistischen Aussage, wenn Harris gewinnt, lande ich im Gefängnis. Hätte ihn wahrscheinlich auch nicht geblüht, aber. So diese, deswegen meinte ich auch irgendwie so ein bisschen Wette, so, okay, wenn ich da jetzt All in gehe, dann vielleicht springt für mich dann irgendwie ein bisschen mehr raus. Oder vielleicht kann ich mich dann so. retten.

24:18 Gavin Karlmeier

Ja, das kann durchaus sein, ja. Und am Ende erkennt man da auch so ein bisschen schon den Opportunismus von Elon Musk, der einfach nur immer wieder auf Dinge reagiert hat, anstatt häufig zu agieren. Also er hat darauf reagiert, dass sich dieses Fenster aufgetan hat, die Wahl oder zumindest den Wahlkampf Trumps so zu unterstützen, dass er sich ins Gespräch bringt, dass er es schafft, irgendwie auch bei Trump in der Gunst zu steigen. Als jemand, der ja vor vier Jahren beispielsweise sich noch demokratisch, pro-demokratisch geäußert hat. Also er hat sich da schon irgendwie ganz schön rein bewegt. Es gibt noch ein paar andere interessante Sachen aus diesem Investoren-Meeting von Morgan Stanley. Zum Beispiel, dass X als Unternehmen 10% an XAI hält. Das ist erstmal eine theoretische Geschichte, ne, aber bedeutet im Umkehrschluss auch, dass X damit einen Wert von de facto 5 Milliarden US-Dollar hält, denn XAI wird mit 50 Milliarden Dollar derzeit bewertet. Also, das ist schon verrückt. Gleichzeitig gibt es diese Info, dass Ex-InvestorInnen 25% von XAI besitzen Das hilft auch nochmal so ein bisschen einzuschätzen, wie sich für die Ex-Investoren am Ende finanziell vielleicht auch ausgezahlt haben könnte, diesen Deal zu machen, weil eben X-AI zu einem sehr, sehr wertvollen Unternehmen geworden ist. Und XAI hatte schon hunderte Millionen Dollar an X überwiesen, damit X in der Lage ist, Rechnung zu bezahlen. Das heißt, offenbar hat man mit XAI hier so eine Art kleine, wie soll ich sagen, Geldinkubator gebaut, um X irgendwie am Leben zu halten. So eine Art Herzlungenmaschine auf künstlicher Intelligenz basierend. Dann könnten die ja auch die Mieten zahlen, oder?

26:10 Roland Hindl

Ja, ein spallendes Konstrukt auch, ja wie du es, wie du schon dargestellt hast, also so über diesen Weg zu gehen und um dann Gelder in den in den anderen Bereich reinzupumpen und auch die Investoren da genau zu locken. So mit, hey, kommt zu KI und das ist gerade der Hype und da das Geld dann locker zu machen, das sie für X selber ja nicht locker gemacht hätten.

26:39 Gavin Karlmeier

Ja, ganz genau. Das ist es nämlich. Ja, ist so ein kleiner Growth Hack, würde man glaube ich sagen. Folgt mir für mehr Finanztipps. Trump hat übrigens den Rechtsstreit mit Twitter. Beigelegt. Es gab einen Rechtsstreit, der den es gab, weil Trump ja gedeplatformt wurde am 6. Januar, also nach dem Sturm aufs Kapitol vom 6. Januar 2021. Und Im Fall von Meta gab es ja einen Vergleich, dass Meta 25 Millionen Dollar an Trump zahlen musste. Im Fall von Twitter gibt es diese Zahlung offenbar nicht. Also wissen wir nicht so genau, es gibt in der Gerichtsakte keine Information, welchen Vergleich es gegeben hat, aber ich würde mal davon ausgehen, dass Mask jetzt seinem Party nicht unbedingt Geld überweisen musste.

27:28 Roland Hindl

Ja, der hat genug davon profitiert oder sie haben gegenseitig genug voneinander profitiert. Aber da habt ihr euch ja vergangene Woche auch schon unterhalten, ich glaube mit Lorenz oder über die Symbolkraft dieser Summe und wie man die dann auch entsprechend verkaufen kann.

27:42 Gavin Karlmeier

Ja, das ist nämlich, also am Ende geht es irgendwie nur darum, dass Trump hier vermutlich auch einfach Meta so ein bisschen an der Nase durch die, durch die Manege ziehen wollte und was sagen wollte, guck mal, ich lasse sie, ich lasse sie zahlen, eine Summe, die halt am Ende gar nichts. Gar nichts bedeutet. Sie haben dem König ihren Zehnt gebracht. Ja, genau. Genau so ist das. Schön, dass wir hier schon in der Welt der Zahlen sind, weil ich habe noch eine Zahl. In den letzten sechs Tagen hat Elon Musk 1800 Tweets geschrieben. Das entspricht im Durchschnitt einem Tweet pro 5 Minuten 46 Sekunden.

28:18 Roland Hindl

Wie viele Unternehmen leitet er noch?

28:20 Gavin Karlmeier

Ja.

28:22 Roland Hindl

Und auf welchem Level spielt er. Path of wie heißt Glory of Path of Exile 2. Path of Glory. Ja, okay. Oder hat er da auch Leute, die für ihn twittern?

28:36 Gavin Karlmeier

Oh, das ist eine spannende These. Also auszuschließen ist es nicht, dass es ein Team hat.

28:42 Roland Hindl

Ich glaube, diese Tonalität, die trifft kaum einer außer Kenny West, aber.

28:46 Gavin Karlmeier

Ja, der auch wieder da ist. Ja. Ich habe es ging am Wochenende dazu so ein Screenshot rum, ich hab den auch in unseren Discord geteilt ähm, hagdran. org findet ihr an seinem Discord-Chat, ähm, so ein Discord, äh, einen Screenshot. Da hat einfach einer seine Ex-Timeline gescreenshottet. Die Tweets, die ihm alle untereinander angezeigt wurden, war zuerst, Elon Musk twittert, ich liebe Donald Trump so sehr, wie ein heterosexueller Mann einen anderen Mann lieben kann. Dann Kanye West, der twittert, ich bin ein Nazi. Dann Donald Trump, der twittert, ich habe ein Dekret unterzeichnet, das Papierstrohhalme verbieten soll. Back to plastic, schreibt er. Dann Ich muss gar nicht weitergehen. Dann haben wir noch ein bisschen Krypto drin. Also es ist so eine Shitshow geworden. Man kann es nicht anders sagen.

29:35 Roland Hindl

Ja, wir bewegen uns in der bescheuersten von allen möglichen Timelines.

29:39 Gavin Karlmeier

Ja, und wir kommen da auch nicht raus. Wir müssen da jetzt durch, ob wir wollen oder nicht.

29:46 Roland Hindl

Aber du musst den, du hast das jetzt nur in so einem Nebensatz erwähnt, bitte den Discord nochmal Ordentlich bewerben, weil das ist so eine schöne Sache, was ihr da auf, was du da aufgebaut hast.

29:59 Gavin Karlmeier

Das ist es ihr, also es ist eigentlich sogar die Es ist so crazy. Also ich werbe dafür ja inzwischen die Erfolge, aber das ist das Tool, um gerade, also Inzwischen sind da knapp 1350 Leute und wir haben inzwischen auch ein paar Channels, in denen es um US-Politik geht. Und das Interessante ist, da sind halt so viele ExpertInnen, Leute, die sich auskennen, die so tieffführender Analysen und Gedanken da reinschmeißen, gleichzeitig aber auch total viel Quatsch darin posten. Also es ist alles da. Es ist so der Austauschpunkt für Leute, die Social Media machen. Ich will eigentlich, ich fühle mich immer so schlecht, wenn ich hier so Werbung für eigene Angebote mache, aber Das ist gar nicht mein Angebot, sondern es ist halt eine Plattform. Es ist eine. Da sind viele Leute, kommt ihr alle in hakenrand. org, findet ihr, es kostet gar nichts und das lohnt sich auf jeden Fall.

30:44 Roland Hindl

Ja, und das ist ein sehr gutes Angebot. Und ich hab dich jetzt in diese Werbung hineingezwungen, also war es im Endeffekt meine Werbung. Für den Discord. Kommt da alle hin, das ist schön und man bleibt immer up to date.

30:56 Gavin Karlmeier

Und wie wir wissen, die Leute lieben Werbung in Podcasts. So, ich hab noch eine Zahl für dich und damit sliden wir so langsam in den Politik teil. Wir haben aber gleich noch ein bisschen Social Media, keine Sorge. Und zwar. Können Kongressabgeordnete in den USA derzeit ihr Telefon nicht benutzen? Weil derzeit im Schnitt 1500 bis 2000 Anrufe pro Minute eintreffen. von aufgebrachten BürgerInnen, die Abgeordneten dazu aufrufen, Musk zu stoppen. Das berichtet zumindest die New York Times. Und die sagen also, die Telefonanlage kann im Schnitt ein paar Dutzend Anrufe pro Minute bearbeiten. Es ist also völlig überlastet. Und sie können eigentlich nichts tun, außer nicht mehr zu telefonieren gerade.

31:45 Roland Hindl

Außer über X Mobile dann irgendwann mal künftig.

31:50 Gavin Karlmeier

Der neue Carrier in den USA, der dann direkt über Starlink funkt.

31:54 Roland Hindl

Ja. Ja, also es ist gut, dass sich da was tut. Man hat ja lange den Eindruck gehabt, dass in diesem zwei, zweieinhalbwöchigen Wahnsinn eine Lethargie sich breitmacht und ähm sich nichts bewegt, aber mit dem Chaos, also dem organisierten Chaos, das das Trump da geschürt hat, ähm, bewegen sich jetzt doch ein paar Gegenstimmen. Also Man muss natürlich immer vorsichtig sein, was einem alles in die Timelines gespielt wird, aber mir begegnen sehr, sehr viele Videos von Maga-Anhängern, die jetzt eigentlich merken, was sie gewählt haben und welche Folgen das für sie persönlich hat.

32:35 Gavin Karlmeier

Ja, man darf das, also ich, denn man ist natürlich immer so. Man ist in der Bubble. Genau, A sind wir in der Bubble und B, denken wir auch immer so. so schubladig. Und das ist, glaube ich, auch ein total menschlicher Rückschluss, dass man sagt, ah, die in den USA, die haben Trump gewählt und dann denkt man sofort, alle Leute in den USA am Ende sind, denken republikanisch, fordern alle diese Dinge. Man muss das ja mal ein bisschen gerade ziehen. Punkt 1, glaube ich, erstmal, die Hälfte der Leute haben Trump auch nicht gewählt. Das sind extrem viele Leute. Zweitens, die Leute, die Trump gewählt haben, ich würde nicht allen all denen unterstellen, dass sie zu 100 Prozent der politischen Agenda von Trump auch folgen würden. Also ich will nicht sagen, dass es eine gute Entscheidung ist, dass sie eine richtige Entscheidung getroffen haben, dass sie eine überlegte Entscheidung getroffen haben. Viele Leute sind wahrscheinlich auch von da hingegangen und haben gewählt, weil irgendwie der Nachbar ein Schild im Vorgarten hatte. Das ist auch alles Teil der Demokratie, glaube ich. Und gleichzeitig wählt ja jeder immer auch auf Grundlage der der Abwägung, was ist das kleinste Übel, wo glaube ich, womit geht es der Welt am besten und so. Und natürlich kann man da auch Fehlentscheidungen treffen. Das heißt aber nicht, dass 150 Millionen Menschen alle jetzt der Meinung sind, Elon Musken muss sie ja einen Staatsstreich vollziehen. Deswegen, ich finde das aber, was du sagst, genau richtig. Natürlich auch 1500 Anrufe pro Minute heißt nicht Die Mehrheit der Menschen sind jetzt plötzlich dagegen. So, und auch das bedeutet es nicht, aber es heißt trotzdem, die USA sind ein gespaltenes Land, wie es so schön heißt.

34:08 Roland Hindl

Und 1500 Anrufe pro Minute heißt dann Trotzdem, das steht ja auch für viele, doch für eine gewisse Zeit. Wenn man auch, lass es uns mal übertragen auf Demonstrationen oder so, wenn es dann immer heißt, naja, da waren jetzt nur, keine Ahnung. hunderttausend Menschen unterwegs, aber in Deutschland gibt es ja so und so viele Menschen. Aber wie viele Für wie viele stehen die denn? Also wie viele bewegen sich, wie viele greifen zum Telefonhörer und rufen da an? Das ist natürlich immer nur ein kleiner Teil, aber sie repräsentieren ja dann doch paar mehr, die dann eben sich auch ärgern, aber diesen die Energie nicht aufbringen, zumindest zum Hörer zu greifen oder nicht den Schritt machen, ah, da könnte ich ja mal anrufen, weil es. Vielleicht gar nicht auf dem Schirm haben.

34:59 Gavin Karlmeier

Auch voll 100% richtig. Das ist wie mit den Kommentaren in sozialen Netzwerken. Ein Prozent der Leute überhaupt schreiben am Ende einen Kommentar. Und das ist nicht immer dasselbe Prozentsatz. Ich hab letzte Woche irgendwo, anders habe ich das erzählt, aber fällt mir gerade ein. Das ist ja wie wenn du eine Reise planst und du schaust dir die Hotelrezensionen an. Die Leute, die habe ich das hier erzählen, nee? Die Leute, die die Leute, die eine Rezension schreiben im Hotel, die also Du guckst in die Rezensionen, sind 400 Rezensionen und gefühlt alle, die du liest, also 30 davon, schreiben, die Klimaanlage geht nicht. Das heißt nicht, dass die Klimaanlage immer kaputt ist. Das heißt auch nicht, dass alle Leute, die dort eine kaputte Klimaanlage erlebt haben, das heißt nur, dass 30 Leute, die eine kaputte Klimaanlage erlebt haben, eine Rezension schreiben. Der Impuls, einen Kommentar zu schreiben, der ist ja immer auch mit der eigenen emotionalen Leidensfähigkeit verknüpft. Also du musst für dich das Gefühl haben, hier ist jetzt ein Punkt erreicht, maß überschritten oder eine Emotion ausgelöst, die mich motiviert, hier jetzt gerade einen Kommentar oder eine Rezension zu schreiben oder zum Hörer zu greifen und meinen Abgeordneten anzurufen. Und der liegt ja bei allen Leuten ganz unterschiedlich. Erstmal ist es aber eine gute Entwicklung, dass gerade hier so ein telefonischer Sturm aufs Kapitol stattfindet.

36:11 Roland Hindl

Ja, dass die Zivilgesellschaft hier einfach auch mal ihren Unmut äußert und genau Weil die Entwicklung, also das, was Mask sich da rausgreift und macht, schon auch Über seine eigentlichen Grenzen hinausgeht, also zumindest die Rolle, die er da hat.

36:29 Gavin Karlmeier

Theoretisch, aber er achtet ja selber drauf, muss man dazu sagen. Stimmt. Und Jesus hat ja auch keine Grenzen. Ja, ähm, jetzt müssen wir leider doch, wir rutschen immer mehr in dieses Thema. Also, es gibt jetzt eine im Repräsentantenhaus gibt es gerade einen Gesetzesvorschlag, um ähm äh. Mask. ein bisschen in die Schranken zu weisen. Also das würde konkret bedeuten, dass alle Verträge, die mit Regierungsangestellten und besonderen Regierungsangestellten geschlossen wurden. . aufgekündigt würden, um eben ihre Positionen des besonderen Regierungsangestellten von Interessenkonflikten zu befreien. Und dieses Gesetz heißt Eliminate Looting of Our Nation by Mitigating Unethical State Kleptocracy. Also die Beseitigung der Ausplünderung unserer Nation durch Eindämmung der unethischen staatlichen Kleptokratie. Oder kurz Elon Musk. Das ist der Vorschlag für dieses Gesetz. Also finde ich fantastisch. Wahrscheinlich wird das nicht weit kommen, aber allein sich diese Mühe zu machen, dieses Akronym auf die Welt, ist es ein Akronym? Ja, ne? Rein zu friemeln, das ist schon toll.

37:47 Roland Hindl

Das ist ja das hat sehr viel Witz. Sonst würde ich unsere Rechtsprechung auch manchmal wünschen. Aber klar, geht wahrscheinlich hier nicht durch.

37:56 Gavin Karlmeier

Aber darum geht es nicht. Es geht hier um zurücktrollen auch. Vielleicht muss er manchmal auch einfach ein bisschen zurücktrollen, wenn du sonst nichts hast. Dann gibt es zwei Gerichte in den USA, die jetzt die Befugnisse von Doge einschränken. Wir haben ja eben schon über diesen Zugriff auf die Zahlungssysteme gesprochen. Konkret ist es jetzt gerade in New York so, dass 19 demokratische Generalstaatsanwälte Klage eingereicht haben und das Gericht hat noch nicht entschieden. Der Beschluss kommt am Freitag, dem 14. Februar. Vielleicht kriegen wir zum Valentinstag also hier ein Geschenk. And am Donnerstag hat ein Gericht in Washington, DC, auch so entschieden und die Zugriffsrechte von Doge Beschäftigten eingeschränkt, so dass nur noch zwei Leute, die für dieses Gremium arbeiten, in das System reinsehen können. Das ist vermutlich ein Tropfen auf dem heißen Stein, weil auch die können da ihre Hardware in die Computer schrauben und damit haben doch alle Zugriff. Aber theoretisch-rechtlich dürfen die Doge-Beschäftigten damit nicht alle in das Zahlungssystem schauen.

39:00 Roland Hindl

Ja, die Frage ist, inwieweit halten Sie sich an solche rechtlichen Vorgaben? Also das habt ihr ja auch schon. Besprochen. Also da gibt es hochrangige Beamte, die stellen sich dagegen und dann kommt ein Alu vom Weißen Haus und die sind in Rente. Also diese Truppe um Trump und Musk juckt das ja. fast gar nicht. Also sie verkaufen sie ja dann eher wieder als Kettensägendisruption und dass man da eben mit diesen verstaubten Strukturen Aufräumt.

39:30 Gavin Karlmeier

Ja, das Problem ist ja, finde ich, dass es diese eine Achillesferse im amerikanischen Rechtssystem gibt mit dem Namen Begnadigung. Theoretisch können ja alle hier machen, was sie wollen, solange sie den Rückhalt des Präsidenten haben. Und dann wartet man so lange, bis irgendwie ein tatsächliches gegen eine Person gerichtetes Gerichtsverfahren gibt und dann sagt Donald Trump, nö, diese Person ist begnadigt für diese Tätigkeit und dann ist das Problem gelöst. Und das halte ich für ein großes Problem, weil das stellen wir ja immer wieder fest. möglicherweise, und das gab es ja im Fall von beiden ja genauso unglückliche Begnadigungsentscheidungen, finde ich, dass du damit sozusagen hier theoretisch die Demokratie ein bisschen aushebeln kannst.

40:10 Roland Hindl

Und mit ein bisschen, meine ich, ganz schön. Ja, bei beiden muss man zumindest zugutehalten, dass er da ja auch in Teilen zumindest vorausschauend agiert hat. Ein paar auch zu schützen vor dem, was ihnen passieren kann.

40:26 Gavin Karlmeier

Ja, absolut. Das ist ja auch richtig so. Also auch völlig nachvollziehbar. Ist aber am Ende eine ähnliche, das zeigt die Herausforderung, die dieses Instrument, dieses eigentlich sehr mächtige Instrument, der mit sich bringt. Ja, definitiv. Vor allem, wenn man sich auch selbst begnadigen kann. Ja, genau, und für ein Voraus für alles. Der Richter hat aber auch angeordnet, dass alle Personen, die für Doge tätig sind, alle Kopien von Material vernichten müsste, das heruntergeladen wurde. Und das führt uns direkt zum nächsten Thema, weil das könnte schwierig werden. Weil es gibt jetzt ein paar Infos. Wired hat eine relativ umfangreiche Recherche darüber gemacht, wie das Doge eigentlich gerade vorgeht und was hier gerade passiert. Sie sind offenbar dabei, einen eine generative KI zu benutzen, das mit all diesen Zahlungsinformationen und all den Daten, die aus den Ministerien abgezogen werden, gefüttert wird, um dann auf Reiner Chatbot-Logik Entscheidungen zu treffen oder vorzuschlagen oder zu sagen, hier wird zu viel Geld ausgegeben oder hier wird zu wenig ausgegeben. Das soll Teil der Produktivitätssteigerung sein. Ja, vielleicht hast du da ja schon dein erstes Störgefühl. Ich hab sonst kein Gefühl mehr.

41:41 Roland Hindl

Ja, was kann schon schief gehen? Ich bin definitiv kein KI-Experte und es ist vielleicht auch kein so verkehrter Ansatz. Da auch KI zumindest mit einfließen zu lassen, aber komplett drauf zu vertrauen. Also So viel wie KI aktuell noch halluziniert. Auf Basis von KI solche Entscheidungen zu treffen Und wir wissen ja auch, oder man hat ja zumindest gesehen, welche Leute da in diesem Doge-Team mit drin sitzen, irgendwie gerade von der Highschool runter, ohne das System durchdrungen zu haben. Ja, was soll schon passieren, um es zynisch zu sein? So.

42:24 Gavin Karlmeier

Gleichzeitig wird diese KI aber auch verwendet, damit die Angestellten der Regierung ungefähr 12. 000. der Generous Services Administration ihre Prozesse automatisieren könne. Also hier werden auch, also die Leute, die dort arbeiten, haben gesagt, wir hätten uns eigentlich gewünscht, auf bestehende Systeme wie Gemini setzen zu können, aber die können uns nicht helfen. Und jetzt wird sozusagen eine so eine maßgeschneiderte KI-Lösung für die Angestellten dort gebaut, damit die Leute in der Lage sind, eben ihre Prozesse zu vereinfachen. Und da gebe ich dir vollkommen recht, das ist gar nicht doof, das ist genau richtig, solche Prozesse zu vereinfachen, zu verschlanken, um Bürokratie zu reduzieren und auch Am Ende Kosten einzusparen. Das ist ja in der Idee gar nicht schlecht. Wenn es aber am Ende so aussieht, dass sie irgendwelche Schlägertrups von Verwaltung zu Verwaltung und von Behörde zu Behörde ziehen. irgendwelche Festplatten ausschrauben, in ihre Systeme basteln und ihre KI mit Daten füttern, dann kann das am Ende, das kann nicht gut sein.

43:28 Roland Hindl

The Atlantic hat da, ich weiß auch nicht, ob du es gelesen hast, die haben vier IT-Experten so aus den verschiedenen Behörden interviewt. Und die dann auch darauf hingewiesen haben, dass da zwischen den Behörden so viele komplexe Systeme miteinander arbeiten, teilweise irgendwie auch in den 70ern programmiert. die für das, was sie tun müssen oder können müssen, super funktionieren. Aber dann kommt halt irgendwie noch Java aus den 90ern mit drauf und diverse andere Systeme. Und Ja, das hat schon das hat schon so eine so eine Chenga-Atmosphäre, wenn du da irgendwo Als Doge-Mitarbeiter irgendwo rankratzt, weiß der nicht, wo das Zahnrad dann irgendwie noch was auslöst.

44:18 Gavin Karlmeier

Ja klar, das ist nämlich. Also, und das kennen wir aber ja von Twitter ja auch. Also wie das hier zum Running Gag wurde, die Synchronizitäts Probleme zwischen den Rechenzentren in Atlanta und ich weiß gar nicht mehr, wo das andere stand, die eigentlich immer die Ausrede dafür waren, dass gerade auf X nichts funktionierte. Und das ist ja wie gesagt ein verhältnismäßig kleines Problem. Mein Beispiel war ja immer der BER-Flughafen, bei dem ja irgendwelche Kabel noch in den Wänden liegen, die irgendwelche früheren Dienstleister gelegt haben, bei denen niemand wusste. Wer sie da hingelegt hat und wem sie gehören, und man dann einfach eigene Kabel daneben gelegt hat und am Ende also das führt halt zum totalen Also am Ende pustest du den Apparat damit mehr auf, als dass du ihn verschlankst. Außer du machst halt einen Kahlschlag und das funktioniert aber bei einem Staatsapparat, bei einem System nicht, dass irgendwie am Ende möglicherweise auch mehrere hundert Millionen Menschen am Ende treffen soll. So, ja. Und dann haben wir noch eine Doge-Geschichte und zwar geht es um einen jungen Mann, 25 Jahre alt, Marco Alice. Der ist aus dem Doge. Apparat entfernt worden, gekündigt worden, weil herausgefunden wurde, Überraschung, dass er rassistische Inhalte auf X publiziert hatte. Also. Er hat zum Beispiel gepostet, ihr könntet mich nicht dafür bezahlen, außerhalb meiner ethnischen Gruppe zu heiraten. Oder hat getötet, ich war schon rassistisch, bevor das cool war. Daraufhin wurde Alice. Wie gesagt, er ist erstmal zurückgetreten, heißt es. Alice war übrigens einer der Leute, die zuvor bei SpaceX gearbeitet haben. JD Vance hat gesagt, eine dumme Social Media Aktivität aus der Jugend sollte nicht das Leben eines Jungen ruinieren. Also sich rassistisch zu äußern, ist am Ende nur eine Jugendsünde aus den Augen des Vizepräsidenten, wer hätte das gedacht? Elon Musk hat gesagt, oder Elon Musk hat sich ähnlich verhalten, hat das Problem ähnlich eingestuft. wie Vans und hat eine Umfrage auf seinem Ex-Account gemacht, ob Marco Alice seinen Job zurückbekommen sollte. 78% haben sich dafür ausgesprochen und Musk hat daraufhin geschrieben, er wird zurückgeholt, Irren ist menschlich, vergeben, göttlich.

46:26 Roland Hindl

Und damit ist das Selbstbild gesetzt. Ja, wen wundert's? Also, mich wundert eigentlich, dass Jedi Vance hier von der Jugendsünde spricht. Also, das ist wenigstens ein bisschen milde mit verurteilt, zumindest nach außen hin.

46:38 Gavin Karlmeier

Mhm, stimmt. Und dass er nicht sagt, okay Leute, das lass ihn doch. Die Leute sollen auch, wie Zuckerberg sagen würde, Menschen müssen in der Lage sein, ihre Überzeugungen zum Ausdruck zu bringen.

46:50 Roland Hindl

Und das braucht mehr Männlichkeit, mehr Sperrwurf.

46:54 Gavin Karlmeier

Wir müssen einfach mehr Rom, mehr Cäsar wagen. So in etwa. Und dann habe ich noch eine Geschichte, und zwar hat der Stern, das finde ich eine ganz interessante Recherche, hat mal zusammengetragen, wie, wie, und da sind wir wieder bei dem, was du eben schon angesprochen hast. wie viel Impact eigentlich das alles auf die Karriere von Elon Musk hat. Was Elon Musk hier eigentlich tut. Denn Elon Musk hat durch seine jüngsten Handlungen, durch seine jüngsten Veränderungen seiner Rolle auch, offenbar einige Deals für sein Unternehmen rausarbeiten können, die er sonst nicht bekommen hätte. Also die Liste, die er sternveröffentlicht ist. Visa hat einen Rahmenvertrag zur Zahlungsabwicklung mit X abgeschlossen. Das hatten wir hier schon besprochen. United Airlines forciert jetzt Pläne, dass Starlink-Satelliten direkt Wi-Fi an Bord der Flugzeuge nutzbar macht. Amazon hat das Werbebudget für X aufgestockt. Die Apple T-Mobile Geschichte, Starlink-Geschichte, die ist nicht neu, dass sie aber eben auch genau gerade jetzt ausgerollt wird, ähnlich interessant. Zwei Flugzeuge der Air Force One, die Boeing baut. werden jetzt hier in Zusammenarbeit mit Elon Musk fertiggestellt, um hier schneller fertig zu werden Auch Larry Allison von Oracle hat eine Starlink Kooperation angekündigt. Intel hat eine enger werdende Medienpartnerschaft mit X angekündigt. Also wir sehen die ähm also JP Morgan hat eine seit drei Jahren laufende Klage gegen Tesla fallen lassen. bei der es eigentlich um 162 Millionen Dollar wegen angeblicher Verstöße ging, ähm JP Morgan sagt, der Zeitpunkt ist rein zufällig Aber wir sehen schon, dass m die Nähe zu Elon Musk und sein Unternehmen gerade gesucht wird, um irgendwie hier einen Vorteil, einen politischen Vorteil für die eigenen Unternehmen zu bekommen. Also der Opportunismus, den wir hier die ganze Zeit sehen, der springt jetzt auch auf Maske.

48:45 Roland Hindl

Ja, also und über also durch Musk eben die Nähe zu Trump und es zeigt auch einfach mal wieder, in wie vielen eigentlich essentiellen Bereichen eher unterwegs ist und eher dort auch ja Zum einen kann man sagen, positiv Maßstäbe gesetzt hat, sowas wie Starlink ist ja eigentlich auch ein durchaus wichtiges projekt oder ein Projekt, das das viel auch vorangebracht hat, aber auch wie politisch verästelt er dadurch ist und welche Hebel er alle eigentlich in der Hand hat.

49:26 Gavin Karlmeier

Klar, und also das Starlink ja tatsächlich Wie sagt man, krieftische Infrastruktur ist. Das hat man ja auch spätestens im Ukraine-Krieg gesehen, in der die ukrainische Armee über Starlink Kommunikation gehalten hat oder eben Kontakt gehalten hat. dass dass Tesla ein Automobilhersteller ist, der weltweit agiert und damit auch tatsächlich unser Straßenbild mitbestimmt. Starlink möglicherweise auch früher oder später Telekommunikationsdienstleister irdische Funkmasten ersetzen könnte, wenn du nach Mast gehst, ist bekannt oder ist möglich. Mit SpaceX betreibst du halt wirklich eine, also wie du schon sagst, Man versucht sich hier, Musk versucht sich hier in allen möglichen Bereichen der Welt, vor allem in denen, die eben einem sechsjährigen Jungen auch gefallen würden, irgendwie breitbeinig aufzustellen, um damit früher oder später eben naja, global entscheidend zu sein und das immer und immer mehr. Und wenn du dann eben noch diesen politischen Hebel hast und dieses Also ich sage dir, wenn dieses Vorbild in den oder wenn die Geschichte, wie er in den USA vorgeht, die Effizienzsteigerung über den Weg eines Staatsstreiches, wenn das nicht komplett in die Hose geht, dann wird das ja Schule machen. Und dann wird Musk irgendwann einen Auftrag kriegen für sein Modell, das eben auch in Italien beispielsweise durchzuführen.

50:44 Roland Hindl

Und dann wird es ganz gruselig, um mal so richtig dystopisch heute aus der Folge zu gehen. Ja, ähm, Dystopie drin.

50:51 Gavin Karlmeier

Da sind wir wieder.

50:54 Roland Hindl

Make Europe Great Again formiert sich ja schon.

50:57 Gavin Karlmeier

Ja, genau. Und das hochskurril, weil ja eigentlich eher auf mehr, wie soll ich sagen, mehr Isolation gesetzt wird, anstatt auf mehr Zusammenarbeit. Also es geht ja hier nicht wirklich um eine Zusammenarbeit als Europa, sondern eigentlich eher darum, wie können wir so wenig miteinander zu tun haben wie möglich.

51:18 Roland Hindl

zurück zu Wirtschaftszonen, die aber dann wieder durch Tarif durch Zölle bestimmt werden. Eine Entwicklung, die schon einer sehr eigenen Logik bedarf.

51:31 Gavin Karlmeier

Schwierig, schwierig zu durchdringen, ja. Ach Roland, ich weiß gar nicht, wie ich hier heute rausgehen soll. Ich habe aber noch ein kleines Ständchen. Blueskay ist in diesem Wochenende ein Jahr alt geworden. Ähm Konf Confetti. Konfetti drin, das Geburtstagsupdate.

51:50 Roland Hindl

Ja, ähm Sehr schön. Wie viele? 30 Millionen Nutzer haben Sie jetzt?

51:55 Gavin Karlmeier

30 Millionen Nutzer.

51:57 Roland Hindl

Ist natürlich immer noch kein Vergleich zu Threads, auch die sich ja jetzt auch anschicken. Sehr großzuwendig, muss aber sagen. Ich persönlich nutze Bluescare tatsächlich immer lieber und merke auch, also für mich persönlich jetzt, ich benutze es halt natürlich vor allem im News und nachrichtlichem Kontext setzt es sich jetzt tatsächlich am meisten durch.

52:23 Gavin Karlmeier

Ja, empfinde ich ähnlich. Ich habe auch das Gefühl, dass du da Es ist aber, also da sind wir wieder bei der Bubble, ne? Aber die Leute, denen ich bei Twitter gefolgt war, früher als es noch Twitter war, von denen sind die meisten im Moment bei Blue Sky aktiv. Das ist so meine Beobachtung. Und deswegen herzlichen Glückwunsch. Probleme von Blue Sky haben wir hier, besprechen wir in jeder Folge. Hört einfach in die letzten 20 Folgen. Haben wir es jedes Mal thematisiert. Heute, wir müssen ja nicht am Geburtstag auch immer mit Dreck werfen. Nee, aber ansonsten schauen wir, wie diese Woche wird. Ich wünsche euch allen einen guten Tag. tapferes durchhalten. Auch dir lieber Roland lass dich nicht ärgern von den Nachrichten und wir hören uns hier am Mittwoch wieder. Dann mit Dennis Horn. Der übrigens, der dir noch 7 Euro schuldet.

53:08 Roland Hindl

Sonst kommen die Schlägertrupps zu mir.

53:10 Gavin Karlmeier

Vielen Dank, lieber Roland. Bis bald.

53:12 Roland Hindl

Vielen Dank, dass ich da sein durfte.