Alle Episoden

Folge 388 · 12. Februar 2025 · 1:05 Std.

Besorgtes Geplapper

mit Dennis Horn

Die Petition “Save Social” fordert: Jetzt ist der beste Zeitpunkt, um endlich in alternative Netzwerke zu investieren. Musk trollt OpenAI mit einem Kaufangebot – und Meta entlässt reihenweise Leute. Ausgerechnet jetzt.

➡️ Anwalt Chan-jo Jun über TikToks Fake-Meldesystem: https://www.youtube.com/watch?v=rGxYE2OMJEA

Transkript

Automatisch erstellt, kann Fehler enthalten. Zeitmarken springen im Player an die Stelle.

00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Grüß dich Gavin. Hallo Dennis. Na, wie ist die Lage? Müde. Müde? Das ist das Geräusch, das du machst, wenn du müde bist. Ach, Kevin, du bist müde.

00:19 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Kenner merken es sofort. Nee, eigentlich okay. Ich habe mich letztens so darüber aufgeregt, dass man sagt, mir geht es den Umständen entsprechend gut und damit aber eigentlich meint nicht den Umständen entsprechend. Dass das ein sprachliches Malur ist, weil du ja eigentlich damit meinst. Obwohl es die Umstände gibt, geht es mir trotzdem gut. . Weißt du? Also wenn du einen Unfall hast und das Bein gebrochen.

00:44 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Dann sage ich, es geht mir den Umständen entsprechend gut.

00:47 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ja, aber eigentlich entsprechen die Umstände ja eher schlechte Gesamtverfassung. Ja, aber in dem Rahmen geht es sehr gut. Also eher im Rahmen der möglichen Umstände geht es mir gut. So wäre besser, ja.

00:58 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja, vielleicht werden wir groß damit, das umzuformulieren.

01:03 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Nachdem wir ja mit dem Zahlensender schon Blue Sky groß gemacht haben.

01:06 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja, absolut. Übrigens, Blueska, ein Jahr alt jetzt. Also wenn wir den Zahlensender rausnehmen.

01:12 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Genau, das ist das nämlich. Ich habe in der letzten Folge Blueska gratuliert als gute Nachricht am Ende der Folge. Und ich wurde mehrfach darauf hingewiesen, vor allem aber von Haken dran Archivar Kompot im Haken Discord, dass ja der Zahlen sind zum Zeitpunkt, in dem Blueska öffentlicht wurde. er schon mehrere Monate lief. . Also wir sind im März 2023 so ein bisschen auf dieses Ding aufgesprungen und Bluska ist eben jetzt seit einem Jahr öffentlich. Also vielen Dank, Compot, fürs Richtigstellen. Übrigens super verrückt auch. Compot hört auch immer mit einem Jahr Delay die Folgen. Und schreibt dann immer, worum es gerade ging. Ach, das ist ja wie Tagesschau vor 20 Jahren. Exakt so.

01:49 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Haken dran vor einem Jahr ist unser Tagesschau vor 20 Jahren.

01:53 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Und vor einem Jahr war die letzte Folge, in der ich mit Nora Hesbers darüber gesprochen habe, dass Mark Zuckerberg angekündigt hat, die politischen Inhalte von Meta zu verbannen. Es ist wirklich wie Tagesschau vor 20 Jahren.

02:07 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ah, ist das verrückt. Ja, okay. Also, wo wir aber bei Blue Sky sind, die chinesischen Staatsmedien sind ein bisschen beunruhigt darüber, dass gerade so viele Ex-NutzerInnen zu Blue Sky abwandern. In China hat man ja viel Geld. Geld in Ex gesteckt, staatliche Medien vor allem. So, und dann die ganzen Werbeanzeigen, Bot-Einsätze, dies, das, ja, das staatliche Influencertum. Jetzt hatten früherer Mitarbeiter von Chinois Sprich mal so aus, Chinhua, der größten Medienorganisation in China und China Daily, in seinem Newsletter geschrieben, dass Blue Sky jetzt so Großwerde habe. Zitat, besorgtes Geplapper in chinesischen Staatsmedienkreisen ausgelöst. Und er glaubt, dass China jetzt auch wechselt zu Blue Sky. Ich sagte, das ist wie mit den Virenprogrammierern, die setzen sich ja auf die Betriebssysteme, die besonders verbreitet sind. Deshalb war ich so froh, dass ich nie Windows-Nutzer war, weißt du?

03:00 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Was ich aber interessant finde, ist, dass besorgtes Geplapper auch meine Blue Sky-Timeline eigentlich ganz gut zusammenfasst im Moment.

03:06 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja. Ja, voll. Voll. Und bevor jemand an dieser Stelle fragt, was ist mit dem Fidiverse? Auch daran, dass eine Plattform im Bundestag erwähnt wird, erkennt man ihre Relevanz. 30. Januar In der zweihundertzehnten Sitzung des zwanzigsten Deutschen Bundestags zum ersten Mal im Deutschen Parlament der Begriff Fediverse In einer Rede von Anke Domscheitberg von der Linken.

03:29 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Von wem sonst? Ich wollte gerade sagen, fast erwartbar. Wir haben mehrere Hagnan HörerInnen, Hakis, in den letzten Wochen diesen Philiverse Account gezeigt. Mastodon Social gehostet Bundestag First Set. Und das sind immer Begriffe, die das allererste Mal im Bundestag genannt werden.

03:51 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Es gab damals bei Twitter einen vergleichbaren Account mit der New York Times, genau. Wo irgendwann aber nur noch. Rechtschreibfehler aufgetaucht sind. Tatsächlich. Weil die New York Times hat schon alles gesagt. Dann waren nur noch die Rechtschreibfehler dabei.

04:05 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Naja, auf jeden Fall. Auf jeden Fall, Bundestag First Set ist meine Folgeempfehlung für diesen Mittwoch Hier.

04:12 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja, okay. Das hatte tatsächlich auch dieses New York Times First Set, das hatte so einen ganz eigenen Humor, der sich am Ende irgendwie erschließt, wenn man das alles so im Stream immer mal wieder so sieht. Ja, das stimmt. Das stimmt. So. Wir starten heute mit OpenAI. Elon Musk bietet für OpenAI knapp 100 Milliarden US-Dollar. Das ist eine Geschichte mit einer schönen Pointe gleich, aber erstmal. Nochmal die Geschichte an sich. Also Elon Musk steckte bei OpenAI ja mal drin. Er und Sam Altman, der CEO von OpenAI, waren Partner im Grunde.

04:48 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Um lange gewohnt auch.

04:51 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Dieses Dieses Unternehmens, uh, das als gemeinnützige Firma Mal eine sichere künstliche, allgemeine Intelligenz zum Wohle der Menschheit entwickeln sollte. Und dann ist Elon Musk 2018 aus dem Unternehmen ausgestiegen. Und kurz danach hat Open Air eine Tochtergesellschaft an den Start gebracht, um für diese ganze teure KI-Entwicklung Investorengelder zu sammeln. Und das hat Elon Musk schon zu der Zeit scharf kritisiert. Auch gesagt, dass das Leute das verletzt den Plan Die KI in den Dienst der Menschen zu stellen. Diese Meinung hat er offenbar geändert. Wahrscheinlich wird es schon angreifen.

05:32 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ich würde es schon eingreifen, weil also dieser Krieg zwischen Sam Ortman und Elon Musk, der geht ja jetzt schon einige Zeit. Die beiden giften sich ja gegen. gegenseitig immer wieder an. Und in diesem Rahmen dieses Krieges hatte OpenAI ja auch schon frühere Mail- und Chat-Verläufe zwischen Musk und Altman veröffentlicht, die darauf schließen ließen Ich bin Dichter, Dichter und Denker, die darauf schließen ließen, dass diesen Plan Elon Musk auch schon länger wohl verworfen hat. Denn Elon Musk hatte damals ja gesagt, ihr könnt hiermit machen, was ihr wollt, aber ich will Geschäftsführer werden, ich will CEO sein, ich will die letzte das letzte Wort haben. Das hat damals offensichtlich nicht geklappt, weswegen Elon Musk dann öffentlich sich darüber beschwert hat, dass OpenAI zu einer For-Profit-Company umgebaut wird. Das heißt, Elon Musk stört sich vor allem daran, dass GothMay Geld verdient, weil es nicht sein Geld ist, das damit verdient wird.

06:23 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Er stört sich immer an Dingen. Also das können wir auch mal als so einen Account machen. Elon Musk stört sich an. Also diesmal vielleicht auch daran, dass er nicht darauf klarkommt, jetzt mal nicht die Nummer eins zu sein. Also in diesem Übernahmeangebot heißt es offiziell, es sei an der Zeit, dass OpenAI zu der Open Source und sicherheitsorientierten Kraft für das Gute zurückkehrt, die es einmal war. Und da nimmt er Bezug auf den Plan, jetzt aus OpenAI insgesamt ein, ich sag mal, in Anführungszeichen richtiges Unternehmen zu machen. So ein bisschen verkürzt. Also so ein bisschen komplexer. So. Und jetzt hat Elon Musk also ein Angebot eingereicht, zusammen mit einer Investorengruppe, um OpenAI zu übernehmen in Höhe von, und die Zahl wird gleich noch wichtig. 97,4 Milliarden Dollar. 97,4 Milliarden Dollar. Also OpenAI-Chef Sam Altman hat seine Antwort auf X veröffentlicht. Nein, danke. Aber wir würden Twitter für 9,74 Milliarden Dollar kaufen, wenn du willst. Darüber habe ich sehr gelacht.

07:29 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ja, Elon Musk nicht, glaube ich. So Er würde vielleicht noch Gewinn machen gerade.

07:35 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Also vielleicht lohnt sich das noch.

07:36 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Vielleicht sollte er das erwägen.

07:38 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja, ja, bevor er irgendwie bei 5 Milliarden Dollar ankommt oder noch weniger. Die Frage ist, wird es zu dieser Übernahme kommen? Natürlich nicht.

07:46 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Das ist doch reines Rumtreuen. Also vermutlich hat Elon Musk diesen Plan schon gefasst. Ich glaube, er würde das auch gerne machen. Vermutlich haben diese Investoren auch. Alle signalisiert, dass sie dieses Geld dazugeben würden, weil alle daran glauben, dass OpenAI ja auch ein ganz guter Deal ist gerade. Aber Elon Musk führt da eine Feh und die führt er jetzt einfach, die führt er immer schmutziger und immer weiter. Ich, das ist halt, das ist Bullshit.

08:13 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Das kann man glaube ich nicht sagen. Also Sam Altman sitzt da auch relativ fest im Sattel, allein dass er, also als CEO, ne, und was da die Geldgeber angeht, allein dass er jetzt so klar antworten kann, ist, glaube ich, so ein Zeichen dafür. Aber Es ist natürlich so, dass dieser Move von Elon Musk jetzt dazu führt, den Preis nach oben zu treiben. Also es ist ja, also es funktioniert ja so. Dass OpenAI einen Non-Profit-Teil hat, sozusagen dieses alte, gemeinnützige Unternehmen. Ja, und ähm, dieser Non-Profit-Teil muss sozusagen dem Richtigen Unternehmen OpenAI Anteile verkaufen. So, das wird Geld kosten, das Investoren aufbringen müssen. Und wenn jetzt Elon Musk da ins Rennen geht und sagt, ich zahle jeden Preis, so in Anführungszeichen Dann wird das dafür sorgen, dass die Firmenanteile teurer werden. Und das macht es Sam Altman natürlich schon ein bisschen schwieriger.

09:19 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

So, also die Bewertung von OpenAI, das ging nämlich jetzt erst durch die Medien, liegt im Moment bei, wenn die neue Finanzierungsrunde so durchgeht, wie das geplant ist bei 300 Milliarden Dollar. Das heißt, OpenAI wäre nochmal deutlich mehr wert als das, was hier die Mask-Gruppe anbietet. Die Mask-Gruppe. Das ist schon fast Sanewashing wieder, was wir hier machen. Aber wenn wir das mal durchspielen, dann, also Open AI wäre mehr wert als das. Und damit ist es eigentlich sogar fast schon ein Affront, so einen niedrigen Kaufpreis anzubieten, weißt du?

09:54 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja, also die Frage ist, ähm Würde er noch hochgehen? Also, ne? Und wie viel der Firmenanteile werden verkauft? Aber es geht ja um was. Also die USA investieren hunderte Milliarden US-Dollar in Rechenzentren für dieses Projekt Stargate. Davon profitiert OpenAI sehr doll. Und Musks XAI nicht so und das gefällt ihm ganz offenbar nicht. Also da geht es ja um eine riesige Geschichte im Hintergrund. Und ähm Also ich weiß nicht, ob das damit schon vorbei ist. Also wenn er das so platziert, dieses Angebot, ähm ist. Mit der Antwort von Sam Altman, glaube ich, trotzdem noch nicht alles gesagt, weißt du?

10:42 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ja, ich glaube, dass Musk sich hier auch so ein bisschen gerade in Stellung bringt, weil er das Lieblingskind von Donald Trump bleiben möchte. Das aber schwierig ist, wenn Sam Altman es schafft, irgendwie zusammen mit Oracle und Softbank irgendwie 500 Milliarden Dollar für vier Jahre irgendwie klarzumachen für eben diese angekündigte Infrastruktur. Investitionen. Das heißt, Donald Trump braucht so Projekte natürlich, um sich zu zeigen als der Macher und der, der jetzt irgendwie hier am Start ist und der auch in die Zukunft finanziert und investiert und daran glaubt, dass alles gut wird, mit diesen großen KI-Unternehmen, der auch an KI glaubt, der überall KI setzen will. Dann hast du aber einen Elon Musk, der aus persönlichen Interessenskonflikten, die entstehen würden, natürlich nicht sofort überall sagen kann, aber XAI macht hier die Staats-KI. Das macht es natürlich wahnsinnig schwierig und da muss er jetzt gerade sich irgendwie attraktiv halten. Ich weiß aber nicht, ob das hier sein Hauptbewegung ist oder ob das nicht nur darum geht, Sam Altman zu nerven. Also ich könnte mir auch das vorstellen bei Mask, dass es hier nur darum geht, einfach nur nerven

11:49 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja, ja, also wirklich schwieriger für ihn zu machen. Und aus diesem Schwieriger werden, wer weiß, wie sich die Dinge. Bewegen, weißt du? Manchmal geht es ja, also wenn es Elon Musk zum Beispiel gelingt, die Rahmenbedingungen zu ändern in den USA, Nach denen so das ganze Game läuft, ist ja manchmal auch Zeitkauf ein Faktor, weißt du? Klar, ja.

12:11 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Und dann bist du tatsächlich auch irgendwann an einem Punkt, stell dir mal vor, jetzt gehen wir aber ins Hypothetische. Stell dir vor, die Rahmenbedingungen wären so schwer, dass OpenAI kaum noch Geld verdienen könnte in den USA und dieser 100 Milliarden Dollar-Deal sogar der beste Exit wäre. für OpenAI. So leicht ist es aber, glaube ich, nicht, weil eben Trump gerade erst dieses OpenAI-Projekt als Prestige-Ding genutzt hat, um sich irgendwie zu präsentieren. Deswegen Ich weiß es auch nicht. Es ist, glaube ich, einfach, es ist nur treuen, man möchte hier nur so ein bisschen rummotzen, rummackern.

12:52 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Wir packen unser Popcorn bis zur nächsten Episode nochmal ein Wirken auf die Bundestagswahl. Es gibt eine Wahlbeobachtungsorganisation, die sich Democracy Reporting International nennt und die hat gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Freiheitsrechte am Landgericht Berlin darauf geklagt. X hatte vorher gesagt, nein, öffentliche Daten wie Reichweiten, Likes, Shares gehen wir nicht raus. Wir hatten ja auch in unserer letzten Episode darüber gesprochen, aber der Digital Services Act sieht das vor und hoch Elon Musk hatte ja gesagt, er richtet sich in allen Ländern nach Recht und Gesetz. Muss er jetzt auch, aber eben zwangsweise. So, diese Daten sind interessant, weil die Organisationen, die hier geklagt haben, herausfinden wollen, welchen Einfluss EX auf die Bundestagswahl hat. Es geht unter anderem um Einflussnahme über Desinformationskampagnen zum Beispiel oder um die Frage, ob Bots gezielt Einfluss auf Debatten nehmen. Micro-targeting ist auch so ein Thema. Und die Organisationen sagen dazu, andere Plattformen hätten hier einen Zugriff auch direkt ermöglicht.

13:57 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ja, also dieses Alpha-Fahren, dieses Urteil des Alpha-Fahrens kommt natürlich null überraschend. Also es ist so, du fährst halt, ähm, nee, das Schwarzfein war letztes Mal schon ein schlechtes Beispiel. Ich weiß nicht, wie ich immer drauf komme. Aber du gehst Ladendiebstahl achtmal hintereinander und dann geht Rewe zum Gericht und sagt, im Eilverfahren, Gavin darf ihn nicht mehr klauen. Dann Ja, Überraschung, dieses Gesetz gab es ja vorher schon. Weißt du? Und das ist so diese, das, was der DSA hier vorsieht. Die spannende Frage ist, ob Gavin jetzt aufhört, im River zu klauen.

14:31 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Oder ob Ex jetzt anfängt, diese Zugriffe zu gewähren oder ob sie einfach jetzt es weiterhin wie immer darauf ankommen lassen, es einfach gar nichts passiert. Ja, können wir ja mal am Revemarkt nebenan gucken in Frankreich. Die Staatsanwaltschaft in Paris will die Algorithmen von Exnäher unter die Lupe nehmen. Reve. Reve. Da hat ein französischer Abgeordneter den Verdacht einer Verzerrung und das Elon Musk. darüber Einfluss auf politische und demokratische Prozesse in Europa nimmt. Deutschland wird auch explizit genannt. Und er hat das als Meldung an die französische Justiz gegeben, übrigens, weil er den Eindruck hat auf Europaebene Geht es da ein bisschen zu langsam voran? Er nannte es das Schweigen der europäischen Behörden. Ich finde, das kann man so nennen.

15:17 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Interessant finde ich, dass dieser Vorwurf, dass der Algorithmus eben hier nicht wie soll ich das sagen, neutral agiert. Den haben wir ja, der liegt ja total auf der Hand und je mehr man darüber nachdenkt, wie X sich eigentlich technisch verändert hat, seitdem es nicht mehr Twitter ist. Mit der For You-Page zum Beispiel am Start, mit einem Besitzer, der seine Reichweite auch immer wieder nutzt. um solche Inhalte auch stärker organisch zu pushen. Alice Weidel als einer der Top-Accounts, die vorgeschlagen werden, wenn du dich neu registrierst, um ein Beispiel nur zu nennen. Können wir schon, man kann schon auf den Schluss kommen, dass der Algorithmus solche Inhalte befördert. Die Frage ist aber, und jetzt müssen wir kurz, also jetzt werden wir kurz kleinteilig, Die Frage ist ja, ist der Algorithmus so gebaut, dass er politische Inhalte aus solchen Lagern gezielt pusht, was der Vorwurf nahelegt? Oder ist der Algorithmus so gebaut, wie eben Algorithmen in solchen sozialen Netzwerken gebaut sein können, dass Inhalte, die beispielsweise mehr Interaktion auslösen? Also Inhalte, die stark polarisieren und damit Emotionen sowohl bei denen auslösen, die zustimmen, als auch die, die wütend widersprechen, stärker pusht. Und dann ist der Algorithmus zwar am Ende demokratieschädlich. Befördert aber nicht gezielt politische Inhalte der einen Seite. Also es ist jetzt, wie gesagt, ein bisschen kleinteilig.

16:45 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Naja, ich finde das nicht kleinteilig. Weil du sagst, der Algorithmus ist neutral, aber die Designentscheidungen drumherum spielen einen Faktor. Und das, was du gerade genannt hast, in Kombination mit der Änderung bei den blauen Haken, Der ganz klaren Ausrichtung von X auf eine Plattform für das rechte Spektrum Und den Leuten, die das dann auch kaufen und sich den blauen Haken zulegen, dadurch mehr Reichweite haben, der Abstufung aller, die ihn verlieren. Ja, also wenn, wenn du so und dann dem Exitus von so Leuten wie, weiß ich nicht, uns und allen anderen, die da irgendwie eine Mitte hochgehalten haben oder eine Neutralität oder keine Ahnung, ne? Also ein Ein Abbild, das ein bisschen stärker den Gegebenheiten entspricht, als es jetzt irgendwie der Fall ist auf dieser Plattform. Und dann hast du ja die umliegenden Faktoren so verändert, dass in Anführungszeichen der Algorithmus Nicht anders kann. Minus aber, oder plus, je nachdem, wie man dieses Rechenspiel jetzt sich anguckt, so einem hart gecodeten Ding wie Elon Musk Tweets werden tausendfach verstärkt im Algorithmus, wo ja doch irgendwie gleichzeitig wieder Einfluss genommen wird. Also ähm Ja, und ich frage mich jetzt, ist das automatisch besser? Also, wenn, ne, und wie bewertet man das? Weil wenn du dir das Ding als ganzes strategisches Werk anguckst, ist jetzt die Frage, ob jetzt diese Spitzfindigkeit dann am Ende ein Ausbildung ist Ausschlag gibt. Ja, war der Algorithmus oder war halt dieser Gesamtgedanke, wie er da systemisch einprogrammiert wurde?

18:29 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ja, eben, also die Frage ist ja auch, was Unvoreingenommenheit des Algorithmus Neutralität am Ende bedeuten soll. Weil wenn du den Algorithmus so baust, dass Inhalte, die stärker polarisieren, stärker emotionalisieren, auch stärker ausgespielt werden, liegt ja fast auf der Hand, dass gemäßigt Inhalte weniger ausgespielt werden als radikalere Thesen. Es ist fast, wie gesagt, es ist am Ende eine Spitzfindigkeit, weil die Frage am Ende ist, wie wir hier definieren, was Unvorgeingenommen eigentlich bedeutet. Und da ist die Frage einfach nur, an welchem Punkt in dieser Kette Der Entwicklungsentscheidung im Algorithmus wurde eigentlich daran gedacht, dass gewisse politische Inhalte stärker befördert werden als andere. Also das ist die Frage, ne? Ja.

19:15 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

XOutHate ist eine Gruppe von gut hundert sechzig Rabbinern, Leiterinnen jüdischer Organisationen, Künstlern, Aktivistinnen, Akademikern, die schon Seit einer Weile auf die Gefahr durch Ex aufmerksam machen. Ich erinnere mich an 2023, schon verhältnismäßig früh. Wo diese Gruppe schon große Konzerne dazu aufgerufen hatte, auf X keine Werbung mehr zu machen. Jetzt hat sie nochmal große Werbekunden- und Medienunternehmen dazu aufgerufen, JournalistInnen, Prominente Politikerinnen einfach ganz zu verlassen und auch die Hauptaktionäre von X, Tesla und SpaceX, aufgefordert, eine Art Rechenschaftspflicht Für den Hass zu fordern, der auf Ex geschürt wird. So. Das auch noch, vielleicht als Geschichte obendrauf.

20:05 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ich finde das sehr interessant, weil es ja auch in der EU beispielsweise schon Überlegungen gab, Elon Musk als Gesamtabsender zu begreifen. Also dass nicht ex allein reguliert werden müsste, sondern. die Idee Elon Musk am Ende oder das Imperium Musk. Und ich finde, je mehr wir erleben, dass diese ganzen Unternehmen am Ende ein Gesamtkonstrukt ergeben für Musk, also dass X und XAI offensichtlich wirtschaftlich eng miteinander verzahnt sind, auch technisch miteinander verzahnt sind, weil du die XAI-Angebote über X nutzen kannst oder 10% von XAAI in der Hand von X liegen. Das SpaceX ein Unternehmen ist, das stark von Regierungsaufträgen profitiert, während Elon Musk jemand ist, der regierungsnah arbeitet. dass Tesla das Unternehmen ist, das die ganze Wirtschaftlichkeit von Elon Musk eigentlich erst ermöglicht, dann bist du irgendwann an dem Punkt, wo du sagen musst, du kannst das eine nicht ohne das andere denken. Also du kannst gar nicht sagen, ich fahre ein Tesla, aber sonst finde ich Maske doof, weil das am Ende alles doch zusammenhängt. Es ist ein großes Konstrukt, ein großes Geflecht. Und ich glaube, das Einzige, was das ein bisschen rausfällt, ist das Unternehmen, mit dem irgendwelche Tunnel gebaut werden. Weil die sind einfach nicht wichtig.

21:20 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Boring sind die. Verzeihung. Danke. Was passiert währenddessen bei Meta? Der Konzern hat. Am Montag 5% seiner MitarbeiterInnen entlassen. Das sind etwa 3600 Menschen, die eine E-Mail erhalten haben, an ihren Firmen, aber auch in ihrem Privataccount und dann innerhalb einer Stunde den Zugriff auf die Systeme von Meta verloren haben.

21:42 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Das ist so dieses Pendant zu, der Chef kommt in Begleitung von zwei Security-Kräften zu dir an den Schreibtisch und nehmt dich mit.

21:49 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Und du hast noch so einen Karton vielleicht genommen. Wir hören, Beschäftigte in Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlanden sind aufgrund lokaler Bestimmungen. Wie es im Metasprecher immer überall dort heißt, wo die Welt wahlweise noch in Ordnung ist oder halt nicht ganz so entspannt, aufgrund lokaler Bestimmungen von den Entlassungen ausgenommen. Also Arbeitsschutz. Genau, so wer jetzt rausgeflogen ist, bekommt noch 16 Wochen Grundgehalt. Obendrauf nochmal jeweils zwei Wochen pro Dienstjahr. einen vollständigen Bonus, falls irgendwie auszahlungsberechtigt ist und eine Aktienzuteilung, die im Februar noch freigegeben wird So, und Mark Zuckerberg hatte zu diesem Schritt ja angekündigt. Also Meta entlasse MitarbeiterInnen, die, sagen wir mal, nicht so gut performen und das soll möglich machen, stattdessen die stärksten Talente einzustellen. im Rennen auch hier um KI. Auch darum geht es hier.

22:42 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ich finde, ich möchte jetzt nicht verschwörerisch klingen. Ja. Aber glauben wir, dass

22:48 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Gedicht.

22:50 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Also, was man vor einem Aber gesagt hat, zählt ja nicht mehr.

22:53 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Du musst dann immer sagen, und. Ich möchte jetzt nicht verschwörerisch klingen. Und ich hab aber, nee, und ich hab den Gedanken. So, musst du dann.

23:01 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ja, verstehe. Aber das aber in dem Fall meint er eigentlich, ich möchte nicht verschwörerisch klingen, aber ich möchte schon verschwörerisch klingen.

23:08 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja, okay, nee, dann sag's so.

23:10 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Go for it. Die Frage ist ja, glauben wir die Geschichte von, hier werden einfach nur Leute aus dem Unternehmen Schlagartig entfernt, die nicht genug performen. Also, ob das jetzt sozial verträglich ist oder nicht, ist eine andere Diskussion, finde ich.

23:25 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Oder sind das die Leute, die vom Diversity, Equity und Inclusion der vergangenen Jahre? profitiert haben.

23:31 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Oder die in den internen Chat-Kanal geschrieben haben, dass sie die Entwicklung des Unternehmens nicht gut heißen, Leute, die vielleicht daran gearbeitet haben, dass es im Facebook Messenger noch eine Regenbogenflagge als Hintergrundbild gibt. Also all die Leute, die eben vielleicht einfach nicht mehr auf Unternehmenslinie liegen. Das wird sich vermutlich in den nächsten Tagen so ein bisschen zeigen, wenn es die ersten Menschen gibt, die darüber Blogartikel oder Newsletter schreiben. Das werden wir bestimmt erleben. Wie gesagt, also es ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen, die Entscheidungen treffen können, wie sie möchten, die sicherlich eigentlich Verantwortung tragen müssten für ihre ArbeitnehmerInnen. Dass es aber Kündigungswellen bei Meta gibt, ist nichts Neues. So, das passiert ja gefühlt einmal im Jahr. Ich finde den Zeitpunkt, die Erklärung, die Größe der Entlassungswelle, die Formulierung, die Argumentation dahinter, dass hier Leute ausgesiebt werden, die nicht mehr mithalten können, was am Ende alles auch zu dieser maskulinen Energie irgendwie gehört, die Zuckerberg ja auch die ganze Zeit predigt. Das finde ich schon, da fällt schon alles sehr viel, sehr genau zusammen.

24:35 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Das verstehe ich. Also ich denke mal, da wird es ja. Kündigungsklagen geben, also werden sich ja Menschen gegen Wehren und man wird ja an der Auswahl dieser Menschen sehen dass es eine Verschwörungstheorie ist oder nicht, oder?

24:51 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ja, genau. Und also wie gesagt, du wirst auch, es muss ja nur ein Mensch einen Blogartikel schreiben, der sagt, ich habe übrigens im DEI-Team gearbeitet und jetzt bin ich weg. Ja, genau. Das werden wir dann feststellen, wenn die ersten Menschen hier Bericht erstatten. Dafür ist die News noch zu frisch. Aber man sollte da genauer hinsehen, wenn ein Unternehmen sich politisch gerade so. . opportunistisch inhaltlich neu aufstellt und dann viele Leute entfernt, dann spricht das oft auch für eine inhaltliche Motivation.

25:23 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Übrigens auch der Blick hier vielleicht mal interessant, weil wir ja häufig auf Länder gucken, die mit marigen Worten unterwegs sind, so in Richtung Big Tech. Wir erinnern uns Australien, Neuseeland.

25:33 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Wenn Zuckerberg was ankündigt, sind das dann marige Worte.

25:38 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Kanada, also die Regierung in Ottawa, hat ihr Werbeverbot auf Plattformen von Meta wieder aufgehoben. So, wenn Meta-Plattformen mit den Kampagnenparametern übereinstimmen, Heißt es jetzt, können sich Regierungsabteilungen dafür entschieden entscheiden, auf ihnen Werbung zu schalten. So, dieses Werbeverbot auf Facebook und Instagram in Kanada geht Auf den Sommer 2023 zurück. Das war, als Meta beschlossen hatte, Nachrichteninhalte aus Kanada von seinen Plattformen zu entfernen. Haken dran berichtete. Haken dran berichtete und heimlich schön und leise berichtet Haken dran jetzt. Wird zurückgerollt. Interessant, habe ich da gedacht. Ja, das ist in der Tat interessant.

26:19 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Vor allem, weil Kanada jetzt ja auch ein Unternehm. . Kanada ist ja auch so ein Unternehmen. Ich kling schon wie Donald Trump. Weil Kanada ja auch ein Land ist, das es gerade nicht leicht hat gegen Donald Trump. Dass sie dann also jetzt anfangen, so ein bisschen so im Kleinen schon mal so ein bisschen anzuflirten, ist natürlich auch ein Signal.

26:46 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

So. Währenddessen schreibt der Dortmunder Kreisverband der Linken: unser Instagram-Account wurde gesperrt. Angeblich, weil wir ein Unternehmen darstellen, das wir nicht sind. Mitten im Wahlkampf Endspurt verlieren wir damit eine Öffentlichkeit. Meta greift damit aktiv in den deutschen Wahlkampf ein. Und dann hier auch nochmal die völlig richtige Folgerung, Tech Konzerne müssen besser reguliert werden.

27:14 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ich habe also die Ankündigung, dass Meta die automatisierte Inhaltskontrolle runterfährt, ist jetzt ungefähr einen Monat her. dass jetzt solche Instagram-Accounts von Parteien gesperrt werden, vor allem von Parteien, die eher im linken Spektrum verortet sind. Auch da, ich möchte nicht verschwörerisch klingen. Denn es kann durchaus auch sein, ich habe kein Aber benutzt, Dennis, denn es kann ja durchaus auch sein, dass beispielsweise eine große Meldewelle. . politischer Gegner dazu geführt haben, dass dieser Account erstmal automatisiert vom Netz genommen wurde. Gerade in so Städten, die politisch radikalere Grabenkämpfe erleben, wie das in Dortmund zum Beispiel der Fall ist. Dortmund hat ein riesengroßes Neonazi-Problem beispielsweise. Könnte eine Erklärung sein. Ich möchte nicht zwangsläufig sagen, dass die Plattform hier proaktiv irgendwelche unliebsamen Parteien wegsperrt. Vor allem nicht bei so einem kleinen Kreisverband. Ehrlicherweise. Trotzdem ist die Plattform in der Verantwortung und in der Pflicht, dass sowas nicht passieren kann. Also dass es nicht passieren kann, dass gerade in einem Wahlkampf zum Beispiel durch eine orchestrierte Meldewelle so ein Account offline genommen werden könnte. wenn das denn die tatsächliche Ursache war. Also ich glaube nicht, was ich damit sagen würde, ich glaube nicht, dass Meta hier proaktiv eine Entscheidung getroffen hat. Ich glaube aber, dass Meta verzichtet hat darauf, proaktiv Entscheidungen zu treffen, die dazu geführt hätten, dass wir hierüber jetzt nicht sprechen müssten.

28:49 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja, gut. Dass du den Satz am Ende noch so wirklich gerade ins Tor gebracht hast. Nicht schlecht. Also ich habe noch ein anderes Beispiel. Wirklich, 41 Uhr sogar. Ein anderes Beispiel, das Tante Fichte Speiselokal in Berlin. Hat sich zum Pride Month 2023 ein Regenbogenprofilbild verpasst. Und jetzt den Hinweis drüber, dieses Profilbild scheint gegen unsere Richtlinien zu Content-Vorschlägen zu verstoßen. Also irgendwie, also du merkst ja schon, auf der Plattform passiert was.

29:22 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Genau. Was du einschränkt. Ja, und in dem Fall glaube ich übrigens weniger eine Meldewelle als tatsächlich durch den, dass der Regenbogen als Ideologie wahrgenommen wird und deswegen irgendwie gefiltert wird als Ideologie, die unliebsam scheint. Und das ist halt inzwischen alles unverzeihlich. Und das sind auch Dinge, wo man sagen muss, wir sollten genauer hinschauen, was wir eigentlich auf den Meta-Plattformen noch. . machen. Weil ehrlicherweise, ich glaube, wir haben da auch letztes Mal schon mal drüber gesprochen, aber viele dieser Dinge, die da jetzt gerade passieren, hätten uns bei Ex schneller zu dem Schluss kommen lassen, zu sagen, Leute, kommt da weg.

30:03 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja. Ja. Also, wenn der Weg jetzt in der Form weitergeht, ich meine, ich habe jetzt auch schon die ersten Größeren Verlassensaufrufe zu Meta irgendwie wahrgenommen, so in der Qualität, wie das vorher nicht war, vor dieser Anlassung von Mark Zuckerberg, dann wird das ein breiteres Thema in der Tat. Ich glaube nach wie vor aber nicht so scharf wie bei X. Aber ja. Ist so. Kurz noch der Blick zu TikTok.

30:35 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

BlickTalk.

30:36 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

BlickTalk. Oracle, Microsoft, Amazon, eine Investorengruppe um Mr. Beast.

30:41 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ja.

30:42 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Perplexity.

30:43 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Das ist ein Housekeeping. Und zwar, das ist ein Housekeeping, das ist ein Housekeeping, Dennis Captain. Ich hab letzte Mal hier Ich weiß nicht, warum du jetzt hier so eine Schärfe rein musst. So ein schöner Abend. Ich habe letztes Mal hier gesagt, dass die Interesse. Interessentenliste im Moment. Nur aus Oracle, Microsoft und Amazon bestünde. Aber diese Liste ist eben nicht vollständig gewesen. Auch Perplexity, Frank McCord und die Mr. Beast Gruppe haben weiterhin Angebote abgegeben. Das war die Korrektur, die wir bekommen haben. Und dafür möchte ich mich bedanken. Ich glaube, ich check's gerade, aber ich glaube, es war Koffey Hollik, die das nachgegeben. Koffeholic. Vielen Dank, KoffeHollig.

31:31 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Und gibt es denn hier auch noch eine Reihe weiterer Unternehmen möglicherweise, die das irgendwie außerhalb des Rampenlichts sich da noch ins Spiel gebracht hat? Wissen wir das?

31:39 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ich weiß nicht. Mask nicht, auf jeden Fall.

31:42 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Naja, in den USA ist TikTok jetzt auf jeden Fall von Smart TVs geflogen. Samsung, LG, Visio, Amazon, Google und Apple haben es aus ihren Smart-TV-Systemen entfernt. Da habe ich einen ganz dollen Gedanken zu. Ja, wirklich? Ja.

31:57 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Gefühle auch oder nur ein Gedanken? Gefühle geleiteten Gedanken. Ich finde es bemerkenswert, dass zum Beispiel Google und Apple am 19. 01. nicht schnell genug sein konnten, TikTok aus den App-Stores zu schmeißen, auch nicht klar genug sein konnten zu sagen, es verstößt gegen geltendes Recht, auch wenn Oracle sich dazu entscheidet, sich über das Recht hinwegzusetzen und dem Wort von Trump zu vertrauen, trotzdem weiter die Server zu betreiben, mit uns nicht, wir halten uns an dieses geltende Recht, egal was der Präsident sagt. Dass es dann aber noch drei Wochen dauert, bis ihn selber auffällt, ach ja, wir haben auch noch Smart TV-Lösungen, finde ich schon sehr bemerkenswert. Also da sieht man mal den Stellenwert von Smart TVs. Und ich weiß nicht, ob du in den letzten

32:41 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

In letzter Zeit mal so ein Smart TV benutzt hast. Ich habe ein Smart TV zu Hause und ich gucke nie über Fernsehanschluss. Also ich nutze wirklich nur.

32:48 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Aber benutzt du die Software, die auf dem Fernseher ist, oder hast du eine Set-Top-Box angeschlossen?

32:53 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ich nutze die Software, die auf dem Fernseher ist, weil du so für Netflix dies das.

32:58 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

All den zwei TVs, zu denen ich Zugriff habe, für unbrauchbar Immer. Die wird nach zwei Jahren nach Fernseherrelease eh nicht mehr geupdatet. Sie ist immer zu langsam.

33:07 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Also ich meine, die Streaming-Dienste, Software und Stream. TikTok hätte ich da eh nie gesehen. Ja, das Betriebssystem ist langsam und schlimm. Ja, genau.

33:17 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ja, ja, das ist so. Genau, und selbst und das selbst, wenn du einen relativ modernen Fernseher hast, auf dem zum Beispiel Android-TV läuft und so, selbst da funktioniert gar nichts. Weswegen ich so eine Box habe. Aber Ja, wollte ich mal nochmal sagen, dass es drei Wochen gedauert hat bis allen aufgefallen ist. Ah, stimmt, wir haben noch Smart TVs.

33:36 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja, meinst du, das ist so oder sind die Entwicklungszyklen hier genauso langsam, weil sie es auch mit einem Smart TV programmieren? Das wird sein, ja. Sie müssen den ganzen Code mit so einer Fernbedienung ohne Tasten. Muss du da den Buchstaben, den.

33:53 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Und dann musst du, wenn du das fertig getippt hast, musst du es vom Fernseher über WLAN ausdrucken, den Code und dem Chef zeigen.

33:59 Speaker 4

Wie kriege ich denn hier geschweifte Klammer hin, verdammt.

34:04 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Während WLAN-Passwort über so eine Fernbedienung schon. . Mal eingegeben hat, kennt den Schmerz.

34:09 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

So, dann die Geschichte mit der Klage gegen TikTok.

34:13 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ist das auch Housekeeping?

34:14 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Nee, das ist nicht Housekeeping. Weil da da ist, also ich sag mal so.

34:18 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ja, sag mal.

34:21 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ich möchte mich rechtlich jetzt nicht in die Nesseln setzen. Ich glaube, die Geschichte kannst du besser erzählen als ich.

34:25 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ja, wir können nicht so ganz ins Detail gehen, weil es auch komplex ist, aber John Jo Jun hat eine Klage gegen TikTok gewonnen, zumindest die erste Klage. Es wird noch ein Hauptsacheverfahren geben.

34:35 Speaker 4

Mhm.

34:36 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Was das bedeutet, erklärt euch Chan Jo-Jun am besten selber. Schaut euch seinen YouTube-Kanal an, er hat das alles sehr genau erklärt. Aber das Learning aus diesem Prozess ist. Chon Jo-Jun hat geklagt, dass das Meldeverfahren von TikTok keine Wirkung hat. Und dass die Antworten, die man dort bekommt, einfach nur zeitlich verzögert zurückkommen, automatisiert sind, es aber keine Prüfung gibt und dass es das Meldesystem von TikTok eigentlich nur ein toter Briefkasten ist. TikTok selber sagt, er ist einfach nur nicht in der Lage, den richtigen Meldebutton zu finden. Und man könnte ja einfach übers Impressum, das sagt dann John Jo Jun selber, man müsste übers Impressum eigentlich Kontakt aufnehmen, wenn man eine Antwort haben möchte. Heißt, wenn man Inhalte bei TikTok meldet, passiert erstmal gar nichts. Das ist so das Ergebnis. Wir verlinken das komplette Video von Anwalt Jun in den Shownotes. Und hier in der Beschreibung und egal wo ihr das hier konsumiert, ihr werdet einen Link finden.

35:32 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

So. Man hört gerade, wie Gavin im Hintergrund diesen Link eintippt.

35:36 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ja, auswendig, die YouTube.

35:38 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Https doppelpunkt.

35:40 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

YouTube. com slash watch Firewall.

35:43 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Hey Baby, bist du Https, weil ohne dich bin ich nur Doppelpunkt Schreckstrich Schreckstrich.

35:48 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Du bist so unbeschreiblich wie eine PDF-Datei, Dennis.

35:53 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Wir müssen über eine neue Initiative aus Deutschland sprechen: Safe Social. Die ist, wenn ihr diesen Podcast hier hört, gestern an den Start gegangen. Richtet sich gegen die Übermacht US-amerikanischer und chinesischer Tech-Konzerne bei Information und öffentlicher Debatte. Und dazu die bekannte Kritik, also die Preisgabe persönlicher Daten, die Intransparenz der Algorithmen, die Aufmerksamkeitsökonomie, die fehlende Gemeinwohlorientierung, die Ignoranz journalistischer Qualitätsansprüche. Hassäme Hetze, Desinformation, Monopolplattformen, die Demokratien zersetzen, diese Dinge. Und auf der anderen Seite unabhängige Angebote, die auf eigenen Verbreitungswegen ihr Publikum und ihre Finanzierungsgrundlage verlieren. Journalismus als Verlustgeschäft, JournalistInnen und Medienunternehmen, die sich den Plattformen und deren Algorithmen unterordnen Mitsamt ihrer Inhalte. Die Einführung generativer KI, die NutzerInnen, die kaum noch anders hätten, jetzt irgendwie eine Website als Originalquelle zu besuchen. Das alles oft unter Urheberrechtsbruch. Und das freie Internet werde abgeschafft und wurde von den Big Tech-Monopolen übernommen. So, Safe Social ist ein Aufruf an uns alle, an Unternehmen, Verbände, gesellschaftliche Institutionen, die Politik. national und europäisch demokrati stärkende Angebote auszubauen und dafür zu sorgen, dass demokratie schädliche Plattformmonopole ihre massiven Privilegien verlieren. So, das jetzt erstmal so zum Kontext. Und vielleicht gehen wir mal eben die Vorschläge durch, die diese Initiative macht. Was ist der Vorschlag? Andere Plattformen für soziale Vernetzung aus und Debatte, da wird das Fediverse allen voran genannt. Die könnten unsere Demokratie stärken, weil sie auf Basis offener und anerkannter Standards in dezentralen Strukturen Gesellschaftlichen Austausch und Debatte fördern. Politik und Gesellschaft müssten diese Angebote stärken und ausbauen. Und jetzt hier: Zitat. Mit öffentlichen Mitteln finanzierte Inhalte müssen vollständig, zumindest auch auf diesen Plattformen verfügbar sein, denen offene und anerkannte Standards und Protokolle zugrunde liegen. Politik, Behörden Universitäten, Forschungseinrichtungen, Bibliotheken, aber auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk werden verpflichtet, alle Inhalte ausnahmslos, zumindest auch auf diesen Plattformen, zur Verfügung zu stellen. Sie müssen eigene Angebote wie Mediatheken, über Protokolle für diese Plattformen öffnen. Und diese Einrichtungen sollen dann, wenn es nach Safe Social geht, dazu verpflichtet werden, mindestens mit demselben finanziellen und strukturellen Aufwand In die Herstellung von Inhalten für diese offenen Plattformen. Und dann sollen Aufsichtsgremien prüfen, ob der Aufwand für offene Plattformen gestärkt werden kann, ohne die Reichweite dieser Angebote insgesamt zu gefährden. Und Bund und Länder sollen verpflichtet werden, ihre Investitionen auszuweiten, massiv auszuweiten in die Entwicklung und Stärkung dieser offenen Plattformen und Protokolle. Und dann sei es Ziel, vor allem deren Bedienbarkeit zu verbessern, also darin massiv auch zu investieren. Da habe ich geklatscht übrigens. Das ist unsere alte Debatte hier über das Fediverse unter anderem. Aber auch massiv zu investieren, damit die Marktdurchdringung stark durch Marketing. Und Bund und Länder sollten auch Gremien schaffen, die die Anforderungen an solche demokratiestärkenden Angebote festlegen und überwachen. Ein Rechtsrahmen, in dem diese Plattformen gemeinnützig operieren können. Und die Medienbildung müsste verbessert werden, als ähm, ja, ich sag mal, ähm Zuspruch für diejenigen, die sagen, es wäre ein bisschen einfach zu sagen, wenn die Technik stimmt, dann gehen auch diese Probleme Zur Beständnis. Dann gehen auch diese Probleme irgendwie über Bord. Das ist natürlich nicht so. Wir wissen, es kommt immer darauf an, wer sitzt an den Kontrollhebeln dieser Dienste. Und wer bedient sie wie und nutzt dieses Werkzeug eben wie. Aber das ist dieser Aufruf: Safe Social.

40:01 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Jetzt neu.

40:02 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja, und ich will dazu disclaimen, dass ich zu den Erstunterzeichnern gehöre.

40:06 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Und das habe ich mir Tatsächlich sehr lange überlegt, weil ich als jemand, der so darüber rumberichtet und darüber spricht und auch berät Es mir oft nicht leicht getan habe, so eine Stellung zu beziehen. Ich habe zwar immer wieder Empfehlungen ausgesprochen, habe auch gesagt, ich glaube zum Beispiel an die Idee dezentraler Netzwerke, glaube aber auch, dass die marktbeherrschenden Netzwerke noch alternativlos sind, so wie sie gerade genutzt werden, und das glaube ich auch weiterhin. Ich glaube aber, dass es so einen Trotzdem ein Schuss vor dem Buch ist vielleicht falsch, aber es braucht, glaube ich, einmal so einen lauten Ruf, einen lauten Aufschrei von vielen Leuten. die sagen, wir müssen jetzt mal genau überlegen, wo wir unser Geld reinstecken. Und da sind wir so ein bisschen bei der Debatte, die wir gerade so ein bisschen angestoßen haben, die Frage, werden wir irgendwann diskutieren müssen, ob wir Meta verlassen? Und wir reden hier. Über eine Veränderung von Meta, die innerhalb von vier Wochen passiert ist, über der wir jetzt schon sagen, das sind uns ein paar Zufälle zu viel, die alle gleichzeitig passieren. Ich finde es ganz wichtig, gerade an den Orten, an denen man Argumente liefert, so eine Plattform aufzusuchen als NutzerInnen. da zu überlegen, wo man seine Ressourcen einsetzt, um Argumente zu liefern. Wir haben immer wieder gesagt, es geht uns nicht darum, dass. ihr sofort alle euren Twitter-Account löscht. . . Es geht darum, dass journalistische Medien, JournalistInnen, Prominente, reichweitenstarke Medien alle die Anreize setzen, so ein Ex aufzurufen, dass die genau überlegen, ob sie dort noch richtig sind. Weil das nicht darum geht, also es ist so ein bisschen während den Anfängen, man muss dahin gehen, wo du die größten. . Multiplikatoren findest. Und das sind eben die großen Accounts, die am Ende Gründe liefern, die Plattform zu nutzen. Und das gilt aber genauso auch andersrum, als proaktiver Schritt zu sagen, wir wollen dezentrale Netzwerke stärken. Mir ist das auch völlig klar, dass ein verhältnismäßig algorithmusfreies Netzwerk wenig zu bieten hat für Leute, die TikTok benutzen, um die ganze Zeit einen Kick zu erleben. So, ne, also du brauchst entsprechende Angebote, die eben Lücken schließen, die gerade dadurch entstehen würden. Ich glaube, man muss da langsam mal anfangen, drüber nachzudenken, wie wir damit anfangen. Weil die ganze Zeit nur zu sagen, ja, hätten wir vor fünf Jahren mal damit angefangen, hätten wir heute eine andere Situation, wird uns in fünf Jahren auch nicht weiterhelfen. Und deswegen habe ich mich dazu entschieden, das selber zu unterschreiben. und ehrlicherweise auch, weil ich gemeinsam mit dem Prinzensänger Sebastian Krumbiegel endlich mal auf einer Liste stehen wollte. Nein, also da sind tatsächlich einige sehr prominente und auch schlaue Menschen auf dieser Liste, die das unterschrieben haben. Dazu gehört zum Beispiel Markus Beckedahl von der Republika, der hier auch häufiger zu Gast ist und Mitgründer von Netzpolitik war. Jandy Ley steht auf dieser Liste. Annette Dovida, die Chefredaktein von Korrektiv, steht mit auf dieser Liste. Und so weiter und so weiter. Ich scroll hier durch, schaut euch das an auf social. eu. Ja, ich weiß nicht, ob du das nachvollziehen kannst, was ich hier so ausführe, aber ich habe das als einen wichtigen Schritt empfunden.

43:12 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja, ich sehe das ähnlich. Also ich stehe übrigens nicht auf dieser Liste und es gibt zwei Gründe. Erstens, ich war zu spät. Ich hatte wirklich, ich habe es nicht geschafft, die letzten Tage da reinzugucken. Ich habe aber so darüber nachgedacht, ich bin ja, also ich bin ja in einem Job bei den Öffentlich-Rechtlichen. Ich mache mir häufig Gedanken darüber, wie ich damit umgehe, in der Debatte dann über die öffentlich-Rechte. Ich meine, also de facto ist es mein Arbeitgeber. So, weißt du? Und ich glaube Wenn du in der Position bist, also meine Herangehensweise ist, diese Dinge intern anzusprechen. Ja. Und Das gilt auch an anderer Stelle, wie sehr geht man öffentlich irgendwie mit dem eigenen, und da geht es mir nicht um Loyalität, so Arbeitgeber ins Gericht, aber ich denke manchmal so, ich mache das ja wenn ich irgendwie Kritik habe an bestimmten Dingen, dann mache ich das ja, weil ich was erreichen möchte. Und ich weiß nicht, ob Gut, was erreicht, wenn man das über die Öffentlichkeit aushandelt. Weißt du, was ich meine?

44:27 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Weil du da aber in einer anderen Rolle bist.

44:28 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Genau, es ist meine Rolle, genau. Und ich hatte auch mal eine andere Rolle übrigens und hab da zum Teil auch publiziert.

44:36 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ich kann das auch total. halt verstehen. Mir ist auch völlig oder ich hoffe, es ist auch klar, wird auch klar, dass wenn ich als Berater beispielsweise in ein Unternehmen gehe oder eine Redaktion, dass ich da jetzt nicht hingehe und aus ideologischen Gründen sage, Leute, macht euch einen Fiddiverse-Account, das ist die Zukunft. Sondern das muss eine ausgewogene, kluge Entscheidung sein, auf welchen Netzwerken publiziert wird und auf welchen nicht. Oder was man macht und was nicht.

45:00 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja, und eine strategische, wo man investiert, ne? Und auch das ist ja auch das ist Rundfunkbeitragsgeld.

45:07 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Genau, absolut. Und das ist auch mein Job, diese Abwägung zu treffen. Die war in der Vergangenheit aber häufig zum Beispiel da. Davon geprägt, dass ich natürlich auch gesagt habe, Leute, ihr seid hier JournalistInnen. X könnte eine Plattform sein, die für euch nicht sicher ist als Publikationsort. Und da ging es gar nicht so sehr darum. was die Zahlen sagen, die übrigens auch häufig bei Ex-Grotten schlecht waren, aber sondern auch häufig darum, ist das ein Ort, in dem ihr zum Beispiel marken strategisch sinnvollerweise gerade stattfinden solltet oder nicht. Und diese Arbeit in der Beratung wird ja davon nicht beeinträchtigt, dass ich hier diese Schrift unterschrieben habe. Trotzdem aber glaube ich, dass wenn wir das im Großen und Ganzen betrachten, wir früher oder später hier jetzt eine irgendwie eine Entscheidung treffen müssen. Diese Entscheidung muss zum Beispiel von der Politik getroffen werden, diese Entscheidung muss von EntscheiderInnen getroffen werden. Ich finde auch in öffentlich-rechtlichen Häusern, das muss nicht heißen, dass wir für jede Marke, die einen Instagram-Account hat, zwangsläufig auch jetzt einen parallelen Fediverse-Account brauchen. Das weiß ich gar nicht zwangsläufig Das bedeutet aber trotzdem, dass man sich durchaus überlegen kann, was ja auch schon passiert, wir haben über die ZDF-Ambitionen hier auch schon mal gesprochen, sich zu überlegen, ob. . Plattformen schaffen nach Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht auch bedeuten kann, möglicherweise Geld in so etwas zu setzen, das möglicherweise ein soziales Netzwerk wird oder ein Frontend fürs Fediverse.

46:31 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja. Also ich habe mal einen Artikel geschrieben für EPD-Medien darüber. Öffentlich-rechtliche Plattformen kann man googeln. Es war aus der Zeit, wo ich noch in einer anderen Rolle war. So. BassFeed übrigens erweckt, auch eine eigene Social Media Plattform aufzubauen und mit den Großen zu konkurrieren, fand ich noch eine schöne Story da und eine Alternative zum Rechtsruck in der amerikanischen Kultur, Internetkultur, Popkultur, digitalen Kultur, wie man es sehen möchte, zu bieten.

47:01 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Wenn es gemein wäre, würde ich sagen, bei Freundschaftsanfrage 3 musste ich weinen. Aber Bassid hat sich natürlich, ich muss man dazu sagen, massiv verändert. Ich glaube, Basswid haftet so ein Vorurteil an, das nicht mehr mit dem Angebot von Basswid standhalten kann.

47:12 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja, das ist, glaube ich, so. Und deswegen habe ich mich entschieden, diese Nachricht hier nicht tiefer zu machen als dieser kurze Satz irgendwie darüber. Weil ich so dachte, ankündigen kann man ja auch viel. Auch wahr. Google, wo wir eben beim Thema Diversity, Equity, Inclusion waren, schaut bei Einstellungen nicht mehr nach Diversitätsfaktoren. Es hat auch seine Programm. Programme für Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion auf den Prüfstand gestellt. So wie vorher Meta, so wie vorher Target und andere große US-Unternehmen. Und die Kalender von Google enthalten keinen Hinweis mehr auf die ersten Tage des Blackins History Month oder. Des Women's History Months, die waren bisher immer markiert, für 2025 ist es nicht mehr der Fall. So, und jetzt kommt's: ein Google-Sprecher sagt Das seien Änderungen, die seien schon Mitte des letzten Jahres vorgenommen worden. Jetzt kommt die Erklärung. Vor einigen Jahren hat das Kalenderteam damit begonnen, manuell. . Eine breitere Palette von kulturellen Ereignissen in einer Vielzahl von Ländern auf der ganzen Welt hinzuzufügen. Wir bekamen das Feedback, Dass einige andere Ereignisse und Länder fehlten und die manuelle und konsistente Pflege von Hunderten von Momenten auf der ganzen Welt, War nicht skalierbar oder nachhaltig.

48:32 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Das ist so ein Nonsens.

48:35 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Das ist natürlich eine Erklärung, die kannst du getrost im Golf von Amerika versenken. Direkt nachdem sie am Mount McKinley zerstellt.

48:45 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ohne Witz. Das ist so dreist, so frech. Weil, also zum einen sprechen wir hier nicht, das ist ja kein kleines Startup mit 20 Mitarbeitenden, die genau überlegen müssen, was sie tun.

48:55 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja, das ist ein Startup, das alles, also kein Startup, das ist ein Konzern, der alles automatisch.

48:59 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

schafft die Leute. Dann, selbst wenn das händische eingepflegt werden müsste, wie viel Arbeit kann es sein, die nächsten 20 Beginne von Black History Month einzuflegen?

49:12 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Wir sollten Google den Tipp geben, dass man, wenn man Termine in den Kalender setzt, dass die sich jährlich wiederholen können.

49:21 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Naja, aber selbst wenn das ein wechselnder Termin ist, wie Ostersonntag zum Beispiel, den man zwar mathematisch errechnen kann, aber trotzdem. Naja, also wir beide haben ja auch schon mal in Unternehmen gesessen und gearbeitet, in denen und manche tun das auch noch. in denen auch Arbeiten anfallen, auf die nicht so alle Bock haben, die aber trotzdem gemacht werden müssen, dann sagst du ja nicht, das machen wir jetzt einfach nicht mehr, sondern dann macht das halt jemand.

49:47 Speaker 4

Ja.

49:48 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Also, das ist so eine verlogene Scheiße, man kann das nicht anders sagen. Vor allem, weil Google ja in der Vergangenheit, wir haben ja immer wieder auf Google hier geschaut und gesagt, Google ist relativ sparsam. Mit den Zugeständnissen in Richtung Trump, relativ vorsichtig. Jetzt sind innerhalb von diesen zwei Meldungen alles über Bord. Also sie sind noch nicht auf Zuckerberg-Niveau damit, längst nicht natürlich. Aber auch da, wir müssen da jetzt genau hinschauen, weil Google eben doch nicht die coolen, stabilen Dudes sind, offenbar, für die man die hierzulande halten konnte, sondern eben genauso opportun sich verhalten.

50:26 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Wir bräuchten langsam so eine Skala, ne? Die nach unten offene Maskskala oder irgendwie so. Maskpunkte. Über ihm ist Mark Zuckerberg noch und über dem ist noch Google. Und darüber ist noch Apple.

50:42 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Warten wir mal die Aktionärsversammlung ab, denn da gibt es ja auch ähnliche Bestrebungen.

50:47 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Und die Frage, wie dieser Konzern, der alles immer so hervorragend kommuniziert, das kommunizieren würde. Na gut, so komm. Soll ich jetzt eine Runde zünden? Eine Runde noch, zünd mal.

51:00 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Augenblick bitte. Ich war hier nicht vorbereitet. Kurz fehlt Start. So, da haben wir.

51:07 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Funktionen und Emotionen. Ich fange an mit Mastodon, die Webap, also die Online-Oberfläche ein Hinweis im Browser jetzt, wenn du ein Bild posten möchtest, ohne Alttext. Also bist du sicher, dass du das möchtest, oder möchtest du ihn hier noch hier noch angeben mit einem kurzen Hinweis, warum Alttexte? Sinnvoll sind.

51:29 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Also der Hinweis, ich glaube, die große Veränderung, weil du konntest das schon die ganze Zeit einschalten. Ja. Ich glaube, der Unterschied ist, dass es jetzt Persönlichkeit ist.

51:38 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Er war opt-in, jetzt ist er opt-out, genau.

51:40 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ich finde das sehr gut, weil die Arbeit am Alttext ehrlicherweise einstellige Anzahl an Sekunden braucht. Und ich finde. Es schadet nicht, die Leute daran zu erinnern, dass es das gibt. Du kannst dich ja immer noch proaktiv dagegen entscheiden, kannst immer noch sagen, nee, ich möchte das nicht machen. Aber ich finde, also wir reden ja hier über ein Netzwerk, das von vielen Menschen genutzt wird, weil sie Zeichen setzen wollen. Das ist ein Netzwerk, das auch. Naja, du gehst nicht zum Mastodon, weil du jetzt einfach Bock hast auf irgendein soziales Netzwerk, glaube ich. sondern das hat schon immer auch, du hast mindestens einen Gedanken damit verbracht, wo du jetzt gerade publizierst. Und dann finde ich, ist es auch in Ordnung, dass du den Menschen auch die Möglichkeit mitgibst, darüber nachzudenken, wie sie dort publizieren.

52:31 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Können wir so festhalten. Zeichen setzen und zwar auch ins Feld für den Alttext. So genau. Barrierefreiheit ist ein Ding.

52:39 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Also, und wie gesagt, vor allem, man muss ja dazu sagen, wenn ich jetzt mit dem iPhone, also mein Use Case zu 99 Prozent für ich poste etwas mit Bild in sozialen Netzwerken sind Screenshots. Und also irgendwelche Meldungen, Nachrichten, manchmal und Foto, klar, aber häufig Screenshots. Und wenn ich mit meinem Telefon dieses Foto öffne, kann ich per Copy and Paste den Text sofort markieren und in den Alttext einfügen. Das dauert wirklich keine Zeit und du hast sofort diesen All-Text da drin stehen. Deswegen, ich finde das gut. Bei Blue Sky kannst du es auch einschalten, bei Threads glaube ich noch nicht.

53:16 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ich frage mich trotzdem, wo KI-Lösungen dafür bleiben. Also wir haben diese Bildbeschreibung mittlerweile, also wenn man wirklich was voranbringen will an der Stelle Und wir haben darüber schon diskutiert, ich bin da leicht anderer Meinung, das weißt du, ich finde das ist Für Nutzerinnen und Nutzer in der Regel nicht eine einstellige, also eine zweistellige Zahl an Sekunden ist es schon so. Und ich Also für alle, die nicht so wahnsinnig fix sind, mit den Fingern am Handy wie du. Und ich finde, wir haben die Technologie und das würde wirklich einen Schritt nach vorne bringen.

53:54 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Da bin ich 100% deiner Meinung, denn es gibt keinen Grund. warum das nicht genutzt wird. Es gibt ja auch Open Source Lösungen. Das heißt, du könntest das ja sogar relativ minimal invasiv in Marst du dann zum Beispiel einbauen, in Blue Sky einbauen.

54:08 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Und das irritiert mich, weil das kann ja ein Vorschlag sein. Das kann ja auch so sein, dass das Feld dann erscheint und du einen Vorschlag drin hast und du fragst, soll das so erscheinen oder willst du es nochmal anpassen? Stimme ich hundertprozentig zu. Okay, dann rüber zu Microsoft Teams. Da habe ich sehr gelacht. Da haben wir Emotionen. Alter! Jawohl! Ich wusste es, dass das unser Highlight wird, dieser Episode. Microsoft Teams becomes a newsfeedback. und einen Button, mit dem du Kolleginnen und Kollegen folgen kannst. Du kannst dann Beiträge posten, auf Beiträge von KollegInnen antworten und sie liken. Und ich, also es ist dazu zu sagen, dass und Weiß ich nicht, ob ich das jetzt überraschend fand oder nicht. Microsoft verknüpft das nicht mit LinkedIn. Was lässt man dafür auf der Strecke, dass man das nicht, vielleicht hast du da eine andere Meinung, aber es baut auf einer anderen Engine auf, wie wir Gamer sagen. So.

55:00 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Nicht auf der Unreal Engine.

55:01 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Nicht auf der Unreal Engine. So. Und also das finde ich ja. Ich hab, also ich war so zwischen, Alter, was ist das für ein Bullshit? Und zwischen. Eigentlich ganz geil, wie ich jetzt den WDR kommunikationsmäßig austackeln könnte. Ich jetzt so, weißt du?

55:19 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ja. Also interessant. Ich würde das zweischrittig beantworten. Ich möchte erst über die Gesamtentscheidung sprechen. Dass das kommen soll, dieser Feed. Facebook wird Facebook hat ein Angebot, das heißt Workplace. Dieses Angebot wird am 31. August 2025 eingestellt. Das ist das graue Facebook, wie wir es genannt haben. Es funktioniert exakt wie Facebook. Es funk ist Facebook nur, dass da eben nicht drei Milliarden Menschen angemeldet sind, sondern du und deine sechs Mitarbeitenden. So, das ist der Unterschied. Ansonsten ist es alles ganz genauso, inklusive Anstupsen und alles. Und Ich hab das mal testweise ausprobiert, Facebook Workplace, und das ist die Hölle auf Erden natürlich. Es ist so schrecklich, ich möchte das nicht Ich möchte kein schwarzes Brett algorithmisch sortiert, bei dem es wild durcheinander gerät, ob ich jetzt erfahre, wann die Weihnachtsfeier ist oder ob ich dafür an drei Leuten vorbei wischen muss, die einen Tisch verkaufen. Das will ich nicht. Weißt du, und das ist, wie gesagt, das ist ganz, ganz schrecklich Und deswegen finde ich es, und da komme ich nämlich zu Schritt zwei, total schlau, das nicht auf einer Social Media Dynamik aufzubauen, sondern auf einer Dynamik, mit einer eigenen Dynamik zu versehen, die eher nach Teams-Logik aufgebaut ist. So, das verstehe ich schon, das von LinkedIn zu trennen. Weil LinkedIn eben sich auch anfühlt wie Facebook vor sechs Jahren eigentlich. Die Frage, die aber für mich unbeantwortet bleibt, ist, wer will das? Also ich versuche Microsoft Teams, ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich habe so, als Freelancer habe ich so neun oder zehn verschiedene Microsoft Teams-Accounts. Und durch die Art, wie Teams gebaut ist, ist es nicht möglich, dass ich von mehr als einem dieser Accounts Push-Nachrichten kriege. Weil ich mich jedes Mal ummelden muss und der letzte Account, den ich, also auf dem Rechner, den ich offen hatte, pusht und es ist leider. . Für ein Microsoft Teams, in dem wir nicht gut und gerne leben. Und dementsprechend will ich nicht ein Ding da drin haben, das mich motiviert, noch mehr Zeit damit zu verbringen. Ich möchte ein Tool, mit dem ich weniger Zeit mit dir verbringe. Kann ich nicht Microsoft arbeitet doch mit OpenAI zusammen, kann ich nicht mit KI zusammengefasst einfach abends kriegen, was so in allen Kanälen in der Kinder ist. Den ich bin, passiert ist.

57:30 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja, das wäre wahrscheinlich die nächste Eskalationsstufe, wieder wie diese ganzen Social Media-Apps, die dir alles in einer zusammengefasst haben. Ja, genau. Also ich habe mich gefragt. Ich hab da einen anderen Blick drauf. Aber du musst doch damit arbeiten. Ja, also erstmal habe ich mich gefragt, gerade bei deiner Erläuterung, ist das der Normal-Use Case? Der Normal-Use Case ist, Leute sitzen in einer Firma und haben das Ding. So, und jetzt meine These ist: eine Social-Media-Umgebung in Microsoft Teams. Is the WhatsApp Story der Workplace Umgebung. Yeah, yeah, yeah. Quatschig, lachen uns kaputt darüber, and es wird irgendwelche Leute geben, die es nicht. Nutzen und die damit wirklich die Kommunikation in ihrem Unternehmen austackeln und es wird richtig gut funktionieren. Ich sag's dir. Also so firmeninterner Corporate Influencer zu sein und das richtig hochzunehmen. Kann, glaube ich, echt gut funktionieren.

58:36 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Und du widersprichst mir gar nicht, weil du hast hundertprozentig recht. Ich glaube das auch. Ich glaube nur, dass ich das ganz schlimm finde.

58:43 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja. Ja, achso, achso, es wird funktionieren, aber wir müssen sagen, vor allem, weil ich also Teams hat gerade Ähm, also, sorry, wir müssen jetzt mal ein bisschen corporate werden, hier in Teams gehen. Teams drin Das Microsoft-Update bald von uns auch. Also, es gibt. Ich finde Teams total unübersichtlich. Also, der poppt zu viel auf. Also es gibt nicht den einen Ort, an dem irgendwie du hast den. Vielleicht ist es aber auch, dass einfach viel los ist auf der Arbeit und ich finde es zu krass. Aber da gibt es zum Beispiel diese Aktivitäten. Rubrik, diese Benachrichtigung, die einfach wahnsinnig viel doppelt.

59:25 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Darf ich kurz dazu mal was sagen? Ich finde es eine brillante Idee. Dass es in den Aktivitäten eine Volltextsuche gibt, das habe ich noch nie irgendwo gesehen. Dass du in Text suchen kannst, aber das ist ja offenbar notwerde, Entwickler, weil sie wissen, du kommst da eh nicht durch.

59:41 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

So, und ich brauche die gar nicht, weil da werden Sachen angezeigt, die ich an anderer Stelle ja auch sehe. So, weißt du, also ob jetzt irgendwie in den Teams eine. ein Kanal fett gedruckt ist, weil da was Neues drin ist, oder das in den Aktivitäten erscheinen, ist auch völlig egal. So, dann ich hätte das ich hätte gern weniger davon. So. Und ich ha hatte also ich hab mich gefragt, wenn kommt da jetzt noch ein zweiter Feed? Alter, ich halte es nicht mehr aus. so oder wird das genutzt, um auch mal zu sortieren? Fände ich vielleicht ganz gut.

01:00:11 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ja, ich stimme zu.

01:00:14 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Das wäre schön. So, ansonsten kannst du dich jetzt für Edits vormerken lassen. Eine neue App von Instagram. Interessant fand ich auf den Wofür war die gut? Die war so das Visco von Instagram, CapCap von Instagram, sowas. So, da hatten wir drüber gesprochen. Ich hatte es nicht. Interessant fand ich auf den Screenshots, die Rado und Cesco gepostet hat. Es gibt In-App-Käufe in Edits. Kleines interessantes Detail. Das finde ich auch interessant.

01:00:42 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Was kann man denn verkaufen? Neue Filter?

01:00:44 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja, das weiß ich nicht. Neue Filter, genau, irgendwelche Transitions oder irgendwie so, weißt du? Wenn man CapCut kopiert, dann auch richtig. Dann arbeitet Meta weiter an den Community Notes. Es gibt da weitere Screenshots mit Hinweisen, wie das Ganze Arbeiten wird nichts Weltbewegendes. Hast du Gefühle?

01:01:04 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Das ist ja alles klar, geht voran. Ja, aber es wird nirgendwo erwähnt bislang in diesem Screenshot. Zumindest, dass es auch so eine algorithmische Unterteilung der NutzerInnen in Lager gibt, die entscheiden, ob eine Community Node hilfreich ist oder nicht.

01:01:17 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Das wird nicht erwähnt. Da w war es da ist nur die Erwähnung, wenn genug Nutzerinnen und Nutzer das hier hilfreich finden. Und da sind wir uns ja glaube ich einig, nur wenn man hinterlegt, aus welchen in Anführungszeichen Lagern oder sagen wir mal Bubbles, das ist glaube ich einfacher und ein bisschen neutraler auch und weniger mit, also hat weniger so einen Polarisierungsproblem. Blick, wenn man Bubbles sagt. Nur dann funktioniert das. Ja, und selbst dann funktioniert es nur in Teilen, finde ich.

01:01:46 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Weil dann funktioniert es total bei der Bewertung, ob der Tweet von Christian Lindner Dass er jetzt sagt, ich war immer für Atomenergie. Community benotet wird, er hat aber damals bei der Bundestagswahl anders abgestimmt, tatsachenbasiert. Es funktioniert aber nicht bei gezielter Streuung von Desinformationen zu Wahlen beispielsweise. wenn die Leute, die von dieser Community Note am Ende nicht profitieren, alle dagegen stimmen, dass sie hilfreich ist. Weißt du, also eigentlich müsstest du sogar die Unterteilung der Bubbles vom Thema des jeweiligen Postes schon abhängig machen. Und dann wird es zu komplex. Deswegen bin ich dann nicht so ein Fan von dieser Unterteilung der Leute in unterschiedliche Bubbles.

01:02:28 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja, das verstehe ich. Wir wissen genau, wie sehr Algorithmen, die sowas detektieren, einfach auch Fehler machen.

01:02:34 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ja, genau.

01:02:36 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

So. Wer SIL genutzt hat, muss neu starten. Die Entwickler oder der Entwickler hatte die Datensicherheit offenbar nicht im Griff. Alles vor dem 8. Februar ist weg.

01:02:56 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ich finde das irgendwie süß. Also dass man so sagt, ja, wir haben hier ein bisschen Quatsch gemacht mit den Daten, deswegen musst du einen neuen Account machen. Als Beta-Ding finde ich irgendwie kam. Why not? Also ist doch besser, als zu sagen, ey, alle eure Daten liegen übrigens offen auf dem Server. Aber lass mal nicht drüber reden. So würden es andere Unternehmen machen.

01:03:16 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Ja, und andererseits dachte ich, kann man aber auch nur machen, wenn man so klein ist. Dann findet man es noch süß, so wie Zahnärzte auch nur Kindermünder süß finden, wenn sie die öffnen und noch ein Essensrest drin ist. Genau. Erwachsenenmünder sind da, das kannst du nicht machen. Das kommt auf den Zahnarzt an, Dennis. So, und Discord hat eine neue Möglichkeit, Leute zu blockieren, ohne dass es zu Lock dich weg, Alter, so dir vorkommt. Also die neue Funktion heißt ignorieren und ist im Grunde eine Sturmschaltfunktion, mit der dann NutzerInnen ausgeblendet werden können, ohne dass sie darauf aufmerksam werden.

01:03:52 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Könnte sein, dass es jemanden in den Discord schon reingeschrieben hat, habe ich nicht mitbekommen. Scherz. Apropos, Leute, es gibt einen Hagen an Discord. Wir knacken jetzt gerade die 1400 Leute dort. Alle News, alle Alles, was so abgeht in der Welt, kommt da wirklich super schnell. Ich weiß nicht, wie viel du da im Moment aktiv bist, Dennis, weil du ja viel zu tun hast.

01:04:10 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Aber Ja, ich guck da immer rein. Es ist wirklich zwischendurch, so zwei, dreimal die Woche. Und ich es ist Wahnsinn. Es ist ein Stream von. Es ist, als würde ich die ganze Zeit. Zeit eine Hakenran-Episode hören.

01:04:20 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme B)

Ja, genau. Nur mit Leuten, die sich wirklich auskennen. Ja, genau. Also, weil du hast halt ein extrem hohes ExpertInnen-Aufkommen, extrem schnelle Nachrichtenverfügbarkeit. Und gute Laune und guter Umgang. Genau, gute Laune. Alles. Hakenran. org kostet nichts, kommt da alles. dahin ist es, ich werde halt wirklich häufiger in letzter Zeit auf dem Discord angesprochen als auf dem Podcast. Oh.

01:04:41 Gavin Karlmeier / Dennis Horn (Stimme A)

Da müssen wir vielleicht was dran machen. Ja. Machen wir beim nächsten Mal dann. Ja, machen wir beim nächsten Mal. Vielen Dank, Dennis. Bis dann.