Ein besseres Internet ist möglich! Das ist die gute Nachricht.
Die schlechte Nachricht ist: Es gibt einige, die das verhindern wollen. Mark Zuckerberg erklärt, wieso er KI-Avatare bauen lässt (Antwort: Die Menschen hätten zu wenige Freund:innen), Elon Musk hat mit seinen Twitter Files ein Playbook geschrieben und von TikTok brauchen wir gar nicht erst anfangen.
➡️ The Atlantic über das ‘Twitter Files’-Playbook: https://www.theatlantic.com/technology/archive/2025/05/state-department-beattie-twitter-files/682667/?gift=bQgJMMVzeo8RHHcE1_KM0ZECydNKq6-Cd30tzms9z50&utm_source=copy-link&utm_medium=social&utm_campaign=share
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Hallo Markus Hallo Gavin. Bei mir ist heute Markus Beckedall, Gründer von Netzpolitik, Gründungsmitglied der Republika, da nach wie vor fürs Programm Zuständig, ist das richtig, wenn ich das so sage?
00:18 Markus Beckedahl
Ja, kommatorischer Leiter wurde mir damals Titel gegeben.
00:21 Gavin Karlmeier
Das klingt noch viel besser, wenn du es sagst. In der Wikipedia steht Activist und Journalist und ich liebe dieses Spannungsfeld, das wir jetzt nicht vertiefen. Das haben wir gerade schon im Vorgespräch getan. Ich freue mich, dass du hier bist. Wie geht's dir? Ja, mir geht's ganz gut.
00:35 Markus Beckedahl
Ich bin ein bisschen fertig. Wir haben Sonntagabend, aber ich freue mich mit dir, jetzt hier aufzeichnen zu können.
00:40 Gavin Karlmeier
Du meinst ja Montag früh 5 Uhr? Achso. Guten Morgen. Es sind noch ungefähr drei Wochen, jetzt noch ne, zwei, ne, drei Wochen bis zur Republika, wenn ihr das hier hört. Seid ihr gut im, also ihr macht das ja schon ein paar Jahre, deswegen kann man das wahrscheinlich so vergleichen, seid ihr gerade gut in der Timeline oder ist es Crunch-Time? Naja, gucken wir uns auch an, mit wem du sprichst.
01:04 Markus Beckedahl
Ich bin ja fürs Programm verantwortlich. Wir sind eigentlich fertig. Also fertig in dem Sinne, wir rennen jetzt noch diversen von unseren über tausend Sprecherinnen hinterher, um nochmal aktuelle Fotos und Profil zu. . Also Biodaten zu bekommen für die Profile. Das ist ja die übliche Arbeit. Aber diese Woche erscheint der Timetable. Ganz viele unserer Sessions sind schon online. Der Timetable, der Es gibt dann nur den Überblick, wann, wo, was stattfindet auf unseren 24-Bühnen-Situationen, wo dann drei Tage lang von 10 bis 20 Uhr 500 Stunden Programm sich abbilden. Und ja, da gibt es nur noch ganz, ganz wenige freie Plätze. Unter anderem haben wir eine neue Bundesregierung, die möglicherweise in zweieinhalb Wochen gewählt werden könnte, sollte. müsste. Und vielleicht gibt es ja noch den einen oder anderen aus dieser neuen Bundesregierung, der sich zu uns trauen möchte. Glaubst du, dass Carsten Wildberger kommt? Also wir lernen schon seinen Namen auswendig, ja.
02:06 Gavin Karlmeier
Gut. Das reicht mir als Antwort. Ich kann ansonsten allen empfehlen, am Montagabend, um 18. 45 Uhr Bühne 2 aufzusuchen bei der Republika. Da findet nämlich die Haken dran-Gameshow statt. Wir haben viele Gäste. und bekannte Gesichter, unbekannte Gesichter, neue Leute, alte Leute, die da miteinander ein Spiel spielen, das nur entfernt an einen 90er-Jahre-Fernsehquiz erinnern wird. Und ansonsten wird es vermutlich in den nächsten Tagen noch eine kleine Überraschung geben. Da kann ich aber noch nicht so viel zu sagen, aber Republika lohnt sich auf jeden Fall. Dieses Jahr für Leute, die diesen Podcast hören. Mindestens genauso doll wie jedes Jahr, vielleicht sogar noch einen Tacken mehr. Na, jetzt bin ich aber gespannt. Ja, du weißt es doch schon. Gehen wir rein. Achso, hast du dann Gefühle zu Carsten Wildberger, die wir haben dich sogar hier zitiert im Podcast mit deinem kurzen Mit deinem kurzen kleinen Absatz, den du zu Carsten Wildberger geschrieben hast. Wer nicht weiß, wer das ist, das ist der, wird der ist der designierte Minister für Digitalisierung und Staatsmodernisierung. Kannst du in einem Satz zusammenfassen, wie jetzt so nach wie viel ist denn das? Zwei Wochen, glaube ich, nach Ankündigung? Eine? Zwei? Mach mal gewissen. Eine. Wie hat sich das so, wie fühlt sich das Gesetz an, wenn du jetzt weniger impulsiv darauf schauen musst?
03:24 Markus Beckedahl
Als es eine interessante Personalie, es ist natürlich immer so mit dem Risiko verbunden, wenn man jemanden von außen holt, ne? mit Managerqualitäten quasi deutschen Beamten gegenübersetzt, so die dann auch noch zusammengewürfelt aus verschiedenen Häusern ein neues Haus ergeben werden. Also aus dem Innenministerium kommen die Staatsmodernisierungs- und Und ja, der E-Government-Leute aus dem Verkehrsministerium kommen die digitalen Menschen aus dem Wirtschaftsministerium möglicherweise Noch andere, ja, also mit anderen Worten, auch normale Beamte oder regierungserfahrene Minister hätten schon mal die Herausforderung, mit einer solchen Kombination umzugehen? Und jetzt jemand, der von außen kommt, der quasi als Manager hierarchische Konzernstrukturen kennengelernt hat. Wird dann wahrscheinlich auch erstmal das deutsche Beamtentum kennenlernen. Also, das ist ja die erste Frage, aber die große Herausforderung.
04:28 Gavin Karlmeier
Bei Elon Musk hat das aber ja auch geklappt. Sorry, kleiner Einschränk. Ich wollte dich nicht unterbrechen.
04:34 Markus Beckedahl
Also die große Herausforderung oder die große Frage wird natürlich sein, inwiefern Herr Wildberger in der Lage ist und auch motiviert ist, die gesellschaftlichen Debatten zu führen. Weil ich habe ihn bisher eigentlich nur als Wirtschafts Interessensvertreter wahrgenommen, gut möglich, dass er die passende Person ist und digitale Transformation quasi. Voranzubringen, wenn er die richtigen Rahmenbedingungen dafür hat, ausreichend Geld, ausreichend Digitalbudget, kleine Grundgesetzänderungen damit man auch beispielsweise mal zentrale E-Governments-Dienstleistungen auf Bundesebene für alle organisieren kann, damit das auch vielleicht mal alles läuft. Aber ob er über diese wirtschaftlichen und digitale Transformationsthemen hinaus, die gesellschaftlichen Fragestellungen ausreichend thematisieren wird und will, und ob er auch diese Diskurse mit der digitalen Zivilgesellschaft führen wird, das muss er unter Beweis stellen.
05:32 Gavin Karlmeier
Wir werden es vielleicht in drei Wochen auf der Republika sehen. Ich bin gespannt. Gehen wir in die Neuigkeiten, in die Themen, die sich so übers Wochenende angestaut haben. Und da gibt es eine Meldung, da habe ich. . Mir, als sie kam, mich direkt gefreut, dass du mein Gast bist. Und zwar hat die irische Datenschutzbehörde TikTok zu einer Geldstrafe verurteilt in Höhe von 530 Millionen Euro. Der Grund dahinter ist, dass TikTok offen war. A. Daten an China weitergegeben hat NutzerInnen, Daten aus Europa von europäischen NutzerInnen an chinesische Server. B Dabei nicht garantieren konnte, dass in China die europäischen Datenschutzregeln eingehalten wurden. Überraschung. Und C auch noch mehrfach gelogen hat bei den Fragen danach, ob sie das denn täten oder nicht. TikTok hat die ganze Zeit gesagt, nee, machen wir nicht. haben dann irgendwann gesagt, ah, sorry, ihr Land, wir haben es doch getan. Und das hat am Ende dazu geführt, dass sie eben diese 530 Millionen Euro Strafe zahlen müssen.
06:26 Markus Beckedahl
Ja, finde ich gut. Könnte ein super Präzedenzfall sein, dass dieselbe Argumentation demnächst gegen Meta, Google, Microsoft und Co. anwenden zu können. Da könnten noch eine ganze Menge mehr Gelder reinkommen. Ich fürchte nur, dass man bei der Vollstreckung gegen chinesische Unternehmen motivierter ist als gegen amerikanische Unternehmen, weil die. Vor allen Dingen in Irland auch ein bisschen motivierter sind Arbeitsplätze zu schaffen und Steuern ein bisschen zumindest dort zu hinterlassen
06:55 Gavin Karlmeier
Mhm. Jetzt muss man dazu sagen, das ist ja keine Strafe nach EU Recht, keine Strafe nach DSA oder DMA. Davon hatten wir die ersten beiden gesehen. Auch das können wir direkt mal mit einstreuen. Im Fall von Meta waren das zweihundert Millionen Euro und damit von den möglichen, ich glaube im DSA-Fall wären es 6% des weltweiten Jahresumsatzes, beim DMA sogar 10%. Irgendjemand hat ausgerechnet, das sind eigentlich nur 0,01%. Wie ist so dein Empfinden dazu? Weil wir haben uns hier ziemlich, naja, wir haben uns schon ehrlicherweise hier geärgert im Podcast darüber, dass man als EU so ein scharfes Schwert rauszieht und dann am Ende eigentlich nur den Griff anbietet. Und andere im hakenderen Discord beispielsweise, die diesen Podcast ja sehr intensiv hören, sich sehr intensiv mit den Themen auseinandersetzen und diskutieren, sagen, naja, am Ende ist es aber trotzdem Schuss vor dem Buch von Meta, weil sie sich ja zukünftig daran halten müssen, dieses Pay or Consent. Im nicht mehr in Europa anzubieten. Wie ist da dein Gefühl, was diese Thematik angeht?
07:53 Markus Beckedahl
Also erstmal war es interessant, äh dass da überhaupt etwas kam. Aber ich glaube, die EU-Kommission kam gar nicht drumherum, jetzt in dieser aufgeheizten Stimmung aus der Angst vor einem Handelskrieg, diese Strafen ja durch. durchgezogen zu haben, weil man ein Jahr vorher quasi diese Unternehmen gewarnt hatte, dass sie ein Jahr Zeit haben, quasi das abzustellen und beide haben es nicht gemacht. Und das war sozusagen dieses Ablaufdatum war da und passte halt und kam halt zufälligerweise in diese in diese Zeit gerade rein und man konnte nicht, nicht, nichts machen. Und man hat sich da sicherlich dafür entschieden, eher weniger. . Strafe zu verhängen, als man hätte machen können. Ja, aus Angst sicherlich oder Respekt, sagen wir es mal. diplomatisch ausgedrückt vor der US-Regierung, um halt so wenigstens so einen Schuss von dem Bug zu machen. Ich hätte mir natürlich mehr gewünscht. Ich hoffe, dass man auch weiterhin motiviert dabei bleibt. Das sind ja nur einzelne Verfahren. kann man ja noch sehr viel mehr Verfahren machen. Und ich gehe mal auch davon aus, dass andere Verfahren zukünftig auch sicherlich dann gewichtiger sind. Höhere Strafen mit sich bringen können.
09:18 Gavin Karlmeier
Ja, verstehe ich. Bei Meta ging es mir jedenfalls so, weil ich also allen Leuten, denen ich das auch so im privaten Umfeld erzählt habe, immer gesagt habe, also nach EU-Recht solltet ihr als NutzerInnen die Möglichkeit haben eben kein personalisiertes Tracking für Werbezweckenzwecke zu erfahren. Bestes Beispiel wäre sowas wie Instagram. Bei Instagram kannst du auf dieses Tracking verzichten, aber Meta nimmt dafür 8 Euro im Monat. Und alle Leute müssen. .
09:45 Markus Beckedahl
Moment, Moment, du kannst auf die Werbung verzichten, du kannst nicht auf das Tracking verzichten. Das ist ein gehöriger Unterschied sozusagen. Du siehst keine Werbung, aber die tracken dich trotzdem.
09:52 Gavin Karlmeier
Aber wäre es nicht nach der Rechtsprechung theoretisch die Pflicht, dass ich eben nicht getrackt werde?
10:00 Markus Beckedahl
Ja, ja, genau.
10:00 Gavin Karlmeier
Das ist ja der Punkt sozusagen, der hervorgeworfen wird. Aber allein diese Entscheidung bei mir da zu treffen, zu sagen, ja, ja, wir setzen das schon um, aber dann sollen die Leute mal schön dafür bezahlen, das ist ja so, als würdest du Mir fällt gar kein Beispiel ein. Für irgendeine Dienstleistung oder für irgendeine Dienstleistung ist fast falsch, für ein Recht, das dir zusteht, zusätzlich zahlen müssen, damit du dein Recht bekommst. Also da ich finde, dass ich will da jetzt nicht zu parteiisch werden, aber für mich ist das so ein Frecher Rechtsverstoß am Ende, dass ich mir denke, da hätte man nach meinem Messen mehr als diese 200 Millionen erheben müssen. Aber warum ich das erzähle und warum wir drauf kommen, ist Dass während des Gerichtsverfahrens, das gerade zwischen FTC und Meta läuft, auch auf diese Thematik zu sprechen gekommen wurde in den USA. Und Hegeman, das ist jemand, der bei Meta arbeitet, ich habe mir jetzt leider nicht aufgeschrieben, mehr das ist, aber der war eben vor Gericht hat gesprochen, Chief Revenue Officer. Und der hat darüber gesprochen, wie viele Menschen in der EU eigentlich dieses Angebot angenommen haben, dass sie dafür zahlen, um eben nicht diese. Personalisierte Werbung zu sehen. Ich weiß nicht, ob du die Zahl schon gesehen hast, sonst frag dich mal, was schätzt du, wie viele Leute waren das? 15. Ja, es waren 0,007 Prozent der NutzerInnen. Also das, ich weiß nicht, jetzt sind wir wahrscheinlich ein Takt mehr als 15, aber das zeigt doch, dass diese ganze Idee, nur eine Farce war, um am Ende irgendwie sagen zu können, naja, wir bieten es ja am Ende an. Niemand hat wirklich damit gerechnet, dass das jemand nutzen könnte, offenbar.
11:42 Markus Beckedahl
Ja, ich war, da kann ich ja das Buch von Sarah Wine Williams empfehlen. Ich weiß nicht, ob du das schon mal besprochen hast, die ehemalige Facebook. Policy Direktorin, die jetzt so ein Enthüllungsbuch über ihre Zeit bei Meta geschrieben hat, was sehr viele gute Einblicke liefert, wie das Unternehmen quasi mit den politischen Herausforderungen auf globaler Ebene umgeht. Also da kriegt man dann schon viel Vertrauen in das Unternehmen und die gesellschaftlichen Verantwortungen, die Mark Zuckerberg auf seinen Schultern trägt. Oder auch nicht.
12:16 Gavin Karlmeier
Ja, allerdings. Also über das Buch haben wir natürlich immer mal wieder gesprochen. Wir haben es allerdings jetzt nicht detailliert klein auseinandergenommen. Aber wir haben heute eine Geschichte aus diesem Buch nochmal dabei, weil das Medium The Australian schon 2017 über etwas berichtet hatte. was Sarah Williams eben auch in diesem Buch besprochen hat, das heißt übrigens Careless People. Meta hat relativ rigoros versucht zu verhindern, dass dieses Buch erscheint. Und zwar. hat Wine Williams in dem Buch darüber gesprochen, dass 2017 bereits nach einer Möglichkeit gesucht wurde, die Ausrichtung zur gezielten Werbung und die gezielte Ausrichtung der Plattformen für 13- bis 17-Jährige zu stärken, damit man eben Gruppen Besser mit Werbung ansprechen kann, die als gefährdet gelten, was Imagekrisen oder soziale Krisen anbelangt. Und wenn man diese ganzen Geschichten zusammenführt, gibt es jetzt Hinweise darauf, dass Meta offenbar gezielt Werbung für Beautyprodukte An young frown ausgespielt had young frown I'm not under 20 teenager, die selfies to lush have from. Also mentioned that young and violated not in the Deckungsphase are self bewusstsein. aufbauen, ein Foto von sich gepostet haben, mit dem selber danach unzufrieden waren oder vielleicht sogar negatives Feedback bekommen haben, das daraufhin gelöscht haben, dass diesen Menschen dann gezielt Werbung für Beauty-Produkte ausgespielt wurde, weil die eben als leichte Beute galten.
13:46 Markus Beckedahl
Ja, also. Das ganze Buch zeigt halt sehr anschaulich, dass eigentlich Kommerz über alles geht. Also Hauptsache mehr Werbung verkaufen und dafür werden dann sämtliche moralischen Fragestellungen einfach über einen Haufen geworfen oder überhaupt erst gar nicht thematisiert. Ja, bitte. Also es sind noch ein paar weitere, also die spannendsten Effekte oder Aspekte sind dann immer Wenn sie eigentlich auch quasi so durch die Blume mitteilt, dass es durchaus realistisch sein könnte, dass man im Hintergrund bestimmte politische Meinungen und Positionen in den Algorithmus auf die Überholspur bringen könnte. Also das sind so die sehr spannenden Sachen, die ja auch quasi Elon Musk vorgeworfen wird, wo ich mich frage, wann ist die EU-Kommission mal mit ihrer Investigation fertig, sozusagen, und hat sie mal diese ganzen Bücher gelesen, die über die Tötterübernahme geschrieben worden sind, wo das in jedem Buch sehr ausführlich beschrieben wird, wie er davor gegangen ist, weil genug Leute dabei waren, die danach irgendwie davon erzählt haben. Aber dass halt Mark Zuckerberg sozusagen und Meta. . diese Möglichkeiten auch haben. Das ist eigentlich noch viel zu selten thematisiert worden. Wenn man sich auch anschaut, wer dort im Aufsichtsrat sitzt, von Marc Andresen über Peter Thiel, die So uh schreibt auch Sarah Wyan Williams auch mal in der Aufsichtsratssitzung irgendwie so sich überlegt hatten, dass man doch eigentlich doch auch mal die AfD und so weiter stärken sollte, weil das wäre doch ganz gut fürs um regulative Klima in Ländern wie Deutschland. Deutschland, wenn die AfD dort ein bisschen stärker sein würde, weil dann würde Facebook sicherlich weniger reguliert werden. Das sozusagen aus der historischen Perspektive, dass sie das schilderte, dass das vor ein paar Jahren passiert ist, und was wir in der Zwischenzeit alles erlebt haben.
15:40 Gavin Karlmeier
Da sollte man schon mal als Gesetzgeber und als Regulierungsinstanz dicht mal näher mit beschäftigen Ja, definitiv. Also das ist ja vor allem das, warum alle die ganze Zeit so Angst vor TikTok haben. Aber wir haben so viele algorithmische Plattformen, die unsere öffentliche Meinung mitprägen und bilden, bilden und allein diese Geschichte über Diese gelöschten Selfies zeigt ja auch, welche Faktoren eben alles in die algorithmische Ausspielung einwirken. Und dabei geht es eben gar nicht nur dabei um Werbung, also dass Meta bei Werbungen doppelt andere Standards anwendet auf ihre Inhalte als bei organischen Inhalten. Haben wir auch schon ein paar Mal hier besprochen, aber das zeigt eben auch, dass theoretisch, also nee, nicht theoretisch, sondern praktisch alles, was du an Nutzungsdaten zur Verfügung stellst. Bist du im WLAN, bist du nicht im WLAN, guckst du morgens mehr Videos oder abends, dass das alles Faktoren sind, die sich darauf auswirken, welche Inhalte, die auch angezeigt werden. Und wenn dann eben noch die Facette hinzukommt, dass es Vorsichtig formuliert redaktionelle Stoßrichtungen gibt, die sich auf diese algorithmische Ausspülung der Inhalte auswirken, dann muss man doppelt und dreifach vorsichtig sein bei dem, wie man sich da die Inhalte anschaut. Wobei ich noch einmal dazu sagen möchte. So als Disclaimer, ich persönlich bin gar nicht grundsätzlich gegen algorithmische Sortierung von Inhalten. Das ist gar nicht meine Mission persönlich. Du hast ja vielleicht eine andere Meinung zu, ich glaube, viele, die uns hören, haben da auch eine andere Meinung zu, aber Zum Dilemma wird es halt, wenn der Algorithmus eben vor allem aus Inhalten auswählt, die nicht von den Leuten gepostet werden, denen du folgst zum Beispiel, dann wird es undurchsichtig. Und wenn so Faktoren eben hinzukommen, die man auch selber gar nicht mehr versteht. Also wenn der Algorithmus völlig intransparent agiert, dann wird es halt gefährlich, glaube ich
17:22 Markus Beckedahl
Ja, das ist eine lange Debatte. Also ich bin persönlich Team chronologische Timeline, kann aber auch verstehen, also es ist ja auch interessant, wie sind die Plattformen irgendwann darauf gekommen, diese chronologische Timeline zu ersetzen durch algorithmische. . Entscheidungssystem und zwar haben die im Nutzertest festgestellt, dass ich als Nutzer einer ganz kleinen Minderheit angehöre Und dass die große große Anzahl der Nutzerinnen einfach eine personalisierte Timeline haben wollen und das als besseres Nutzungserlebnis ansieht. Das muss ich erstmal sozusagen akzeptieren. Aber sozusagen, wenn. Dann bin ich dafür, dass man halt die chronologische Timeline überall standardmäßig setzen sollte und dass es eine bewusste Opt-in-Entscheidung sein sollte, dass man quasi die personalisierte Timeline wählt. Und dann bräuchten wir da natürlich auch mehr Transparenz. Und zwar Transparenz nicht nur in dem Sinne Von wegen, naja, wir tun jetzt hier noch irgendwie deinen Ort und vielleicht nur deine Freunde und was die interessiert oder sonst irgendwas da reinmixen und dann kommt dann irgendwie bunt zusammengewürfelt deine Timeline zustande. Oh, Überraschung, mehr können wir jetzt auch nicht sagen. sondern dass es halt Möglichkeiten geben muss, das erstmal auch für unbedarfte Nutzerinnen transparenter zu beschreiben, aber auch, dass wir dann. ja, quasi demokratische Kontrollmöglichkeiten brauchen, sich dann das anzuschauen, wie genau das zusammengesetzt wird und dass man auch zu jeder Zeit quasi als Datenschutzbehörde oder sonstige Behörde einfach mal . . Tests machen kann, wie wird denn da gerade für einen Account etwas zusammengestellt oder nicht, um halt überprüfen zu können, ob im Hintergrund nicht bestimmte Meinungen manipuliert werden. Immerhin geht es hier um die Konstituierung von Öffentlichkeit. Und das sollte uns so etwas wert sein, sozusagen, beziehungsweise sollte das diese Einschränkung der unternehmerischen Freiheit Ganz klar durch Sicherung der Demokratie gerechtfertigt sein.
19:32 Gavin Karlmeier
Am Ende fände ich es ja schon toll, wenn ich zum Beispiel bei einem Post auf den Infoknopf drücken könnte und sehen könnte, welche Faktoren in welcher Gewichtung dazu führten, warum ihr dieser Post anstelle drei in meiner Timeline angezeigt wird. Und ich glaube halt, dass das größere, also nach meinem Messen ist das größere Problem nicht zwangsläufig personalisierte Sortierung. sondern die Stufe darüber hinaus, da sein Algorithmus auch mindestens zum Beispiel im Fall von Facebook 30% der Inhalte Beimisch, die eben nicht von Leuten kommen, die ich mir ausgesucht habe, dass ich sie sehe. Weil dann wird es richtig unbekannt, dann wird es richtig kryptisch und dann wird es auch richtig Black boxig, weil dann kommen eben Inhalte damit rein, bei dem irgendeine technische Instanz, von der alle behaupten, dass niemand wüsste, wie sie funktioniert, entscheidet, warum ihr Inhalte angezeigt werden. Und das finde ich dann, dann wird es gruselig. Und das waren ehrlicherweise auch jetzt mal alle ideologischen Nutzen mal ausgeblendet. Auch das, was ex so wahnsinnig behäbig oder un sexy in der Nutzung gemacht hat, dass du standardmäßig eine For You-Page hast, dass du eben nicht mehr nur noch deine Timeline dir zusammenstellst, sondern, und wir könnten die Diskussion natürlich auch noch jetzt erweitern, um ja, aber Filterblasen, bla bla. Die Filterblasen werden nicht kleiner dadurch, dass du von einem Algorithmus ausgewählt kriegst, was dir angezeigt wird, sondern du hast einfach nur weniger Entscheidung darüber, in welche Filterblase du gerade reinblickst. Naja, machen wir das nicht noch größer. Um übrigens ein kleines Housekeeping direkt zu verhindern vor der nächsten Folge. Peter Thiel ist übrigens auch schon seit drei Jahren nicht mehr im Board von Meta.
21:02 Markus Beckedahl
Ja, dafür sind ein paar neue Trump-Fans, oder Freunde reingekommen, wie der irgendwie dieser eine Typ, der da von dieser Dana White. Ja, Opting oder Kampfsport MMA Liga.
21:16 Gavin Karlmeier
Und John Freund. Genau, ja. Peter Thiel hat übrigens das Metaboard verlassen 2022, um sich auf seine politischen Aktivitäten konzentrieren zu können. Auch das ist eine Geschichte, die, glaube ich, wichtig ist. Wenn man sich anschaut, welche Wirkung gerade Palantir entfaltet im im amerikanischen Tagesgeschäft. Naja, es bleibt also, ich unterstelle dir ja jedes Mal, dass du hier der, dass du der Berufsoptimist bist. Mal gucken, wie heute so, mit welcher Stimmung wir heute so aus dieser Folge herausgehen. Noch ein WhatsApp die Themen, die du noch präsentierst. Threads hat übrigens, das ist Meta mit den letzten Quartalszahlen mitgeteilt, jetzt 350 Millionen monatlich aktive NutzerInnen. Und hat damit nochmal 30 Millionen im letzten Quartal hinzugewonnen. X hat angeblich nach eigener Aussage 600 Millionen, aber das zeigt, dass Threats massiv wächst und immer relevanter wird. Zumindest jetzt nicht zwangsläufig für die Leute, die früher mal Twitter genutzt haben, aber für ein neuwachsendes Publikum an der Stelle Wie ist dein Gefühl zu Thread? Übrigens die komplette For You Timeline. Hast du da genau das, worüber wir gerade gesprochen haben?
22:29 Markus Beckedahl
Ja, also es ist nicht mehr ganz so schlimm wie früher. Also früher konnte man sich darauf verlassen, dass man auf der For You-Page alle News der letzten drei Tage und zwar von vor drei Tagen irgendwie zusammengefasst bekam. Ja, jetzt zu aktuell. Ich frage mich immer noch, warum ich immer noch nicht die chronologische Timeline irgendwie voreingestellt habe, da jedes Mal rumswitchen muss. Aber es ist, also im Gegensatz zu Blue Sky und Mastodon, das Radst einfach von meinen Themen her noch nicht die spannende Plattform. Also kann auch sein, dass es daran liegt, dass halt politische Themen generell irgendwie im Meta-Universum irgendwie nicht so gut funktionieren oder nicht so gewünscht sind und dass sich deswegen dort auch nicht so also die Infos bekomme, aber wenn ich mich über neueste Mac-Produkte informieren möchte, kriege ich das alles auf Thread zusammengefasst.
23:21 Gavin Karlmeier
Oder darüber vor allem, welches iOS-Feature das Beste ist, das es schon seit zehn Jahren gibt. Das ist auf dem, also Bei mir war das relativ lang, ich benutze es schon nicht so, wie ich früher Twitter benutzt habe, aber trotzdem mit einer gewissen Regelmäßigkeit. Ich schaue da immer mal wieder rein. Einfach weil ich dort Leuten folge und auch Inhalten folge, die zum Beispiel diesem Podcast hier total helfen. Viele Leute, die Inhalte veröffentlichen, über die wir hier dann sprechen, die konsumiere ich über Threads. So, und bei mir ist es in den letzten Tagen wieder mehr geworden, es war lange weg, dass sich diese dieses dieser Effekt Irgendjemand hat eine Idee gehabt und 400 Leute haben das kopiert und mir werden dann sechsmal derselbe Post angezeigt. Dass sich das wieder häuft, das ist wieder mehr geworden bei mir. Das kann aber auch am eigenen Nutzungsverhalten liegen. Vielleicht habe ich irgendwie in dem Algorithmus signalisiert, dass einmal Sehen von Inhalt mehr einfach nicht genug ist. Vielleicht habe ich aber auch den Eindruck erweckt, dass ich ein schlechtes Kurzzeitgedächtnis habe. Wir müssen nochmal in den globalen Süden schauen. Wir haben da, ich glaube, vor ziemlich genau einer Woche drüber gesprochen, über afrikanische Länder und deren Herausforderungen mit Meta und andersrum wie Meta in diesen Ländern eigentlich naja, ich möchte es jetzt nicht Ich möchte es nicht direkt mit politischen Konnotationen hier aufladen, aber wie offensichtlich Meta in vielen afrikanischen Ländern einen anderen Standard anwendet als in vielen. ähm, äh, Ländern eben in Europa beispielsweise oder in den USA oder asiatischen Ländern. So. In Nigeria hat die Regierung Meta mit 290 Millionen US-Dollar Strafe belegt, weil sie gegen Gesetze verstoßen haben dort. Meta hat jetzt darauf reagiert und droht damit, Facebook und Instagram in Nigeria vollständig abzuschalten, weil sie sagen, dass diese Strafen unrealistisch sein und die regulatorischen Forderungen eben auch unrealistisch sein und dass sie diese eben nicht umsetzen möchten. Ähm, interessant dabei ist allerdings, dass Nigeria etwa 50 Millionen Facebook-NutzerInnen hat, also dass dort tatsächlich eine ziemlich relevante Größe hat und ein ziemlich wichtiges Netzwerk ist. Meta also hier versucht jetzt gerade. einzuschüchtern, um eben irgendwie zu verhindern, dass sie diese Geldstrafen zahlen müssen. So, dazu gehören übrigens so Praktiken wie Datenschutzthemen, die bei Meta überall auf der Welt, glaube ich, von großer Bedeutung sind oder zumindest für die Menschen, denen ihre Daten wichtig sind. Aber auch wettbewerbswidrige Praktiken, die Meta dort vorgeworfen werden. Alles keine Dinge, die Meta ehrlicherweise überraschen sollten und wahrscheinlich auch nicht tun.
25:58 Markus Beckedahl
Ja, und da sind noch nicht mal die anderen Herausforderungen durch Desinformation und so Fake News-Verbreitung über Metaplattformen. thematisiert. Das ist schon ein bekanntes Problem seit Jahren. Da habe ich auch schon mit AktivistInnen und Journalistinnen aus Nigeria. vor Jahren darüber diskutiert, dass Meta einfach kaum Geld ausgibt für Content-Moderatorinnen in Nigeria. Das muss man sich vorstellen. Nigeria ist auch nicht ein Land mit einer Sprache. Da gibt es diverse Dialekte und so weiter. Es gibt Teile der des Landes. Da ist der Bildungsgrad nicht hoch. Das heißt, du hast Menschen, die auf einmal Metaprodukte nutzen, die alles teilen, sozusagen, wo sie sehr schnell auch Falschmeldungen verbreiten, die dann von niemandem moderiert werden und was dazu führt, dass dann lokal Progromme entstehen, sozusagen, weil einfach Lügen verteilt werden, sozusagen und dann die eine Bevölkerungsgruppe gegen die andere Bevölkerungsgruppe hetzt. So eine Herausforderung, die wir ja auch von dem. Völkermord an den Rojingas aus Myanmar kennen. Und in Nigeria gibt es da eine ganze Menge dokumentierte Fälle. die halt da auch deswegen so groß sind, weil Meta da einfach auch teilweise das Monopol hat durch WhatsApp, wie sich Sachen verbreiten und einfach keine Verantwortung übernehmen möchte.
27:21 Gavin Karlmeier
Ja, und ehrlicherweise ist das ja eigentlich eine Form von Postkolonialismus, möchte ich behaupten, dass du als amerikanisches Unternehmen in einem Land, dass du offensichtlich nicht ernst nimmst, eine Infrastruktur zur Verfügung stellst, um an ihr Geld zu verdienen, dann aber nicht mit den Folgen, die deine Infrastruktur sozusagen mit sich bringen, nicht partizipieren möchtest oder nicht die Verantwortung tragen möchtest für das, was das auslöst in diesen Ländern.
27:52 Markus Beckedahl
Da kannst du das Post wegnehmen, ne?
27:54 Gavin Karlmeier
Wahrscheinlich sogar das. Wir haben in der vergangenen Woche auch darüber gesprochen, wie eben Content-Moderation und auch in vielen anderen Ländern im globalen Süden einfach de facto nicht stattfindet, dass es einfach wirklich einen Bruchteil der Ressourcen gibt, die du in anderen Ländern hast. Und das ist halt, das macht einen ehrlicherweise mal wieder sprachlos, muss man sagen, auch wenn wir hier schon wieder ein paar Minuten darüber gesprochen haben.
28:20 Markus Beckedahl
Ja, das Thema haben wir auch mehrfach auf der Republika. Also digitaler Kolonialismus im globalen Süden aus afrikanischer Perspektive und so weiter. Und auch die Frage sozusagen, wie die Plattformen in Afrika oder afrikanischen Staaten konnte Moderatorinnen als Billiglöhner verwenden, um quasi da als Müllerpfuhr im Internet zu agieren.
28:46 Gavin Karlmeier
Auch darüber haben wir neulich erst gesprochen, ja, es ist Es ist schlimm und gleichzeitig kann man mal einen Blick in Mark Zuckerbergs Kopf werfen, anderes Thema, aber auch darüber haben wir in der letzten Folge ziemlich lang gesprochen. Meta macht ja gerade die große KI-Offensive. Hat auf der einen Seite mit Meta AI de facto ein kleines soziales Netzwerkchen gestartet. Gleichzeitig gibt es eben seit einiger Zeit diese Accounts, die zu KI-Avataren gehören, denen du auf Instagram folgen kannst, mit denen du schreiben kannst, die eine Persönlichkeit haben, die eigene Bilder veröffentlichen. Und Mark Zuckerberg war jetzt in einem Podcast zu Gast, und zwar in dem Podcast von Dwarkesh Patel und durfte dort einfach mal so eine Stunde über seine Vision sprechen, über seine Gedanken zum Thema KI. Und er hat gesagt, dort O Ton, der durchschnittliche Amerikaner hat weniger als drei Freunde, weniger als drei Menschen, die er als Freunde betrachten würde, und die durchschnittliche Person hat Bedarf an deutlich mehr. Das ist eine Begründung dafür, warum es jetzt eben digitale Avatare gibt, mit denen man sich eben austauschen soll, anstatt eben tatsächlich FreundInnen zu finden auf diesen Netzwerken, die eigentlich mal, das ist ja das Abstruse, gestartet sind, um Vernetzungen unter Menschen herstellen zu können. Zumindest weil das die jetzt. Erzählung, wie Facebook in den ersten Jahren eben gewachsen ist. Ja, traurig. Ja, definitiv. Also vor allem ich bin ja seit Jahren jemand, der hier die ganze Zeit sagt, irgendwann reden in sozialen Netzwerken nur noch Bots mit Bots. Das ist allerdings auch ein dass es auch Plan der Netzwerke ist, die Menschen sozusagen an einen Punkt zu bringen, an dem sie eigentlich nur noch, an dem es eigentlich egal ist, ob mein Gegenüber tatsächlich existiert oder nicht. ist nochmal ein ganzes Level weiter als Mindset, als die frühere Formulierung von Post-Privacy, die Mark Zuckerberg früher ja immer wieder gepredigt hat.
30:37 Markus Beckedahl
Aber mehr Bots bedeuten mehr Werbeausspielungsmöglichkeiten.
30:44 Gavin Karlmeier
Die wollen ja auch Werbung sehen. Stimmt. Mark Zuckerberg sagt, die Realität sieht so aus, dass die Menschen nicht so viele Kontakte haben, wie sie sich wünschen. Sie fühlen sich oft einsamer, als ihnen lieb ist und deswegen sind KI-Begleiter offenbar das Ding. So, das habe ich jetzt den letzten Nebensatz habe ich hinzugefügt. Ja, ja, es ähm, es ist hart. Naja. Kommen wir zu X, wir bleiben aber kurz beim Thema KI. Und zwar lass uns kurz über Grog sprechen. Bist du jemand, der so ab und zu auch mal mit so LLMs in Kontakt tritt, der die nutzt, der so Chatbots benutzt, oder bist du jemand, der das so komplett kategorisch Verhindert. Ich nutze LLMs, aber nicht zum Chatten. Gut. Grog ist ja nach wie vor, also sie wurden zwar inzwischen von Google überholt, waren aber ein ziemliches State-of-the-art-Modell, ziemlich in allen möglichen Bewertungen, ziemlich gut vorne mit dabei und Grog ist ja vor allem dadurch aufgefallen, dass ähm die Antworten, die Groch gibt, offenbar ziemlich unbiased sind und auch nicht die Weltsicht von Elon Musk teilen, was alles sehr bemerkenswert ist.
31:52 Markus Beckedahl
Ich würde sagen, das sind alles noch Fehler, die noch optimiert werden.
31:57 Gavin Karlmeier
Vermutlich wird das so kommen, aber wir halten uns noch kurz. kurz daran fest, dass Grog ein scheinbar machbarer machbares Tool ist. Es gibt jetzt Screenshots übrigens, dass Grog selber formuliert, dass er eigentlich lieber zu Meta gehören würde als zu XAI. Was ich auch fantastisch finde, dass man jetzt die KI in so eine Situation bringt, in der sie, es sind ja alles nur, es ist ja alles nur Text, der da sinnlos generiert wird, aber trotzdem allein Dass dieser Text generiert wird, auf Grundlage von all den Dingen, mit denen Gro gefüttert wurde. Es ist allein das, sollte Elon Musk dazu bringen, sich selber an ins Kni schlagen zu wollen. Aber auf jeden Fall, das sind alles Dinge, die uns eigentlich vom Thema wegbringen. Microsoft bereitet offenbar vor dass in ihrer KI-Infrastruktur, die sie anbieten, Azure, Azure Cloud, dass sie dort zukünftig auch eine Version von Grog hosten, um EntwicklerInnen anzubieten, quasi auf einer lokalen Version, die Microsoft ihnen eben anbietet, also lokal im Sinne von liegt nicht auf deinem privaten Server, sondern eben auf Microsofts Servern statt auf Elon Musks, dort in der Azure AI auch das Grog-Modell nutzen zu können. Das ist, finde ich, insofern deswegen eine bemerkenswerte Notiz, weil Microsoft in der Vergangenheit verhältnismäßig wenig mit Flirterein und Nähe zum Trump-Regiment aufgefallen ist. Und dass hier an der Stelle zumindest ein Deal zwischen Microsoft und Elon Musk ist, der bemerkenswert ist
33:24 Markus Beckedahl
Microsoft bleibt einfach Geld verdienen und sie wollen einfach Ihre Cloud-Infrastrukturen besser vermarkten und dann noch einen zusätzlichen Dienst irgendwie auch bei sich anzubieten. Also es ist einfach nur weitere Business-Opportunities für Microsoft, würde ich sagen.
33:42 Gavin Karlmeier
Definitiv, aber eine Business Ob, also wahrscheinlich nicht die erste, die Microsoft näher an Trump geschoben hätte. unterstelle ich jetzt, die sie aber vielleicht nicht wahrgenommen haben. Oder von denen wir nichts mitbekommen haben.
33:57 Markus Beckedahl
Also ich glaube, in diesem Fall geht es einfach mehr um Geld verdienen und weniger um Politik.
34:03 Gavin Karlmeier
Geht das noch unabhängig voneinander?
34:05 Markus Beckedahl
Ja. Klar. Also ich meine, im Fall von Microsoft, die haben die Azure Cloud-Infrastruktur. Und die kannst du halt irgendwie mit OpenAI zusammen irgendwie buchen. Wenn du auch noch die Möglichkeit hast, hey, wenn du schon Krog nutzen möchtest, dann komm zu uns. Wir bieten hier bei uns auch die Infrastruktur an. Dann ist es einfach ein weiterer Service, den man halt anbieten kann, um Geld zu verdienen.
34:30 Gavin Karlmeier
Ja, auf jeden Fall, aber ich be ich will da gar nicht idealistisch sein, aber Ich hab so das Gefühl, dass jeder Business Move, den du in den USA gerade machst, auch immer ein politisches Statement ist. Ob man will oder nicht.
34:44 Markus Beckedahl
Ja, also das wird von außen aus dem Ruhrgebiet möglicherweise so gesehen. Okay.
34:54 Gavin Karlmeier
Es war übrigens gerade, welche Sirenen zu hören, die waren bei uns, falls ihr gerade schon auf den Standstreifen fahrt. Ich sag das uns immer dazu und dann wurde mir ganz oft kommentiert und geschrieben, Man hört das nicht, das wird rausgefiltert. Und so in der letzten Folge habe ich es nicht dazu gesagt und da hat man es gehört. Und da haben mehrere Leute geschrieben, du hast nicht dazu gesagt. Naja. Darren Beattie ist wahrscheinlich kein Name, der sofort was klingeln lässt, aber es ist ein hoher Beamter im US-Außenministerium. Und der hat jetzt eine Anfrage gestellt oder damit angefangen, herausfinden zu wollen, welche E-Mails MitarbeiterInnen des Außenministeriums in der Vergangenheit zu Einzelpersonen, Organisationen, JournalistInnen aufgenommen haben. Also welchen Austausch es in der Vergangenheit im Außenministerium mit der Öffentlichkeit sozusagen gab. Er selber plant, das als Teil einer Transparenzkampagne im Anschluss zu veröffentlichen. Und es gibt dann ganz bemerkenswert. Wir hatten Text von The Atlantic, der ist leider hinter der Paywall. Wir packen den trotzdem in die Shownotes, falls ihr da reinschauen wollt. Das Interessante ist, dass. The Atlantic hier davon schreibt, dass BT offenbar vorhat, das Twitter-Files Playbook zu spielen. . Wir erinnern uns daran, Elon Musk hatte damals, kurz nach der Übernahme von Twitter, alle möglichen internen Daten an JournalistInnen oder Menschen gegeben, die sich selber als JournalistInnen bezeichnet haben, die aber eine starke politische Schlagseite hatten. Also auch da schon im Team Musk gespielt haben und vor allem eine gewisse politische Agenda durchsetzen wollten. Und dass diese Twitter-Files eigentlich am Ende vor allem Geschichten erzählen sollten, wie nah das Unternehmen in der Vergangenheit eigentlich regierungshörig war. Um, naja, im Anschluss halt jetzt die Plattform in der Hand des Mensch zu sein, der der Präsidentenberater ist. Und dieses Twitter-Filesing, wie The Atlantic das nennt, sie fassen das ganz gut zusammen. Ich will den letzten Absatz kurz vorlesen. Twitter Feil singen ist eine brutale Gewalttaktik, die einen autoritären Charakter hat. Die ganze Aktion wird als Übung zur Vertrauensbildung angepriesen, aber das Gegenteil ist der Fall. In Wirklichkeit geht es darum, das Vertrauen in alle zu zerstören, außer in die wenigen, die gerade das Sagen haben. Sie eine Institution und verwenden Sie die Information dieser Institution gegen sie, um zu zeigen, wie korrupt sie war. Suggerieren Sie nur, dass nur Sie das Problem lesen können. Das ist so die Zusammenfassung, das ist vermutlich das, was da gerade passiert. Also man möchte sich anschauen, oh, die haben in der Vergangenheit mit JournalistInnen gesprochen, vor allem mit diesen JournalistInnen, die waren korrupt. Jetzt wird alles besser, obwohl eigentlich die Erzählung, die damit ja ausgelöst werden soll, ist, ihr könnt nur uns vertrauen, obwohl das offensichtlich gelogen ist.
37:36 Markus Beckedahl
Ja, ganz schlimme Entwicklung. Also da hat auch Anne Appelbaum in ihrem Newsletter auf Substack heute darüber geschrieben, dass sie da auch irgendwie von betroffen ist und dass sie da auch eine der Staatsfeinde mittlerweile ist, die da diesen Recherchen sozusagen zum Opfer fallen können.
37:58 Gavin Karlmeier
Nein, das ist halt, also das die ich finde, das ist so ähm Das hat ja mit Demokratie gar nichts zu tun. Also wir haben ja schon immer wieder von dem Strammmarsch in den Faschismus gesprochen in den USA. Aber das hier ist ein weiteres Puzzlestück in diesem Bild. das unredliche Nutzen von Daten aus der Vergangenheit, um Menschen unwählbar zu machen oder ihnen das Vertrauen nachträglich entziehen zu lassen durch die Öffentlichkeit. Das ist ekelhaft.
38:28 Markus Beckedahl
Ich meine, wir erleben da gerade einen Putsch, der mit Software stattfindet und nicht mit Panzern. Ich meine, wenn irgendwie Elon Musk mit seinen Dodge Leuten über reinlaufen, über die Daten in ganzen Behörden kopieren. Dann dient das nicht nur dazu, irgendwie die Palantiersysteme irgendwie mal zu stärken, sondern man kann davon ausgehen, dass auch irgendwie XAI und so weiter kostenlos Daten irgendwie bekommen. Ich würde hier alles darauf wetten, dass wenn Elon Musk irgendwelche Daten in die Hände bekommt, die er zur Optimierung der Regierung nutzen sollte, dass er darunter auch versteht, seine eigenen Systeme zu optimieren.
39:06 Gavin Karlmeier
Ja, und das spielt auf jeden Fall eine Rolle, aber es führt vor allem dazu, dass es eine Datenbank gibt. Ich habe am Wochenende ein Gespräch geführt mit einer Person, die in Großbritannien lebt. Und es ging um das Tool ANPR. Das ist ein Tool, das die Polizei in Großbritannien einsetzt, die sozusagen während der Fahrt dein Kennzeichen scannt und dann überprüfen kann, hat das Auto noch TÜV, soweit okay, aber auch Ist das Auto als gestohlen gemeldet, was vermutlich auch noch okay ist? Ausgangspunkt war, dass ich gesagt habe, naja, wenn du hier angehalten wirst, dann gibst du deinen Fahrzeugschein in die Hand eines Beamten. Der geht damit zurück zu seinem Bus, spricht ins Funkgerät, das Kennzeichen und den Namen, dann gibt das jemand anders in den Computer ein, überprüft das, dann geht der Mensch zurück mit meinem Fahrzeugschein, sagt, alles ist in Ordnung. Dort hast du eben A<unk>PR. In Großbritannien und das wird alles sofort überprüft und zwar binnen Sekunden und das automatisch. Also die Kamera in dem Streifenwagen scannt mein Kennzeichen und weiß sofort. Habe ich ein gestohlenes Auto, aber du kannst es ja auch weiterspinnen. Am Ende, wenn du dir überlegst, da hinterliegt nicht die Datenbank über das Kennzeichen meines Autos oder möglicherweise ein System darüber, ob ich polizeilich gesucht bin. sondern die komplette Datenbank, und da steht auch drin, ah, der hat vor 15 Jahren mal Sozialleistungen erschlichen oder noch krasser gesagt, der hat mal einen Tweet gegen Donald Trump geschrieben. Wenn du das alles sogar zusammenführst und dir überlegst, es gibt eine Datenbank über alle Dinge, die theoretisch die Regierung über dich erstellen kann Ähm, das kann niemand wollen. Und da bin ich auch einverstanden mit, wenn da jemand mit meinem Fahrzeug mal kurz zu seinem Wagen geht.
40:39 Markus Beckedahl
Es gibt eine ganze Menge Leute, die das wollen.
40:42 Gavin Karlmeier
Ja, aber niemand, der am Ende in dem Auto sitzt, dessen Kennzeichen gescannt wird, oder?
40:48 Markus Beckedahl
Keine Ahnung. Ich glaube die meisten Leute fliegen im Hubschrauber.
40:53 Gavin Karlmeier
Ja, das stimmt. Ja, weil das wird ja immer dystopischer, wenn man das eigentlich zusammenführt.
41:01 Markus Beckedahl
Naja, also wenn man sich halt diese ganzen Recherchen um diese ganze Dodge-Sache und was sie halt mit Palantir machen und so durchliest, dann kann man schon ein Gefühl dafür bekommen, dass erstmal jetzt sämtliche Behörden Datenbanken quasi in das palentiertsystem reinkommen und dann soll das auch Schnittstellen zu social media Apis geben und man kann sich eigentlich so Szenarien vorstellen. Also manche fragen sich ja, wie kommt es zustande, dass wenn man in die USA einreist und Fragen bekommt, dass man da auch irgendwie ja über das eigene Social Media Profil interviewt wird. Und ich kann mir vorstellen, dass sie mittlerweile auch, wenn man so einen Estherantrag stellt oder wie das heißt, bei der Einreise in die USA, dass dort dann Profile schon angelegt werden, dass dann automatisiert Schnittstellen halt zu Facebook und Co. kommen, wo man dann wieder rum überspringt. Sprachanalyse einfach mal die letzten zig Tweets analysieren kann und dann geht dann eine Wahrscheinlichkeitswarnung hoch oder sonst irgendwie hier Majestätsbeleidigung und so weiter. Dem sollten wir mal So einen Red Flag geben am Eingang, dass man halt besonders kontrolliert wird. Das ist alles automatisiert, kein Problem mehr. Und wir müssen eigentlich davon ausgehen, dass die sowas mittlerweile einsetzen oder zumindest planen und demnächst einsetzen.
42:16 Gavin Karlmeier
Ja, also wenn ich höre, dass Dennis hier, Dennis Horn, unser geschätzter Kollege, dass der seinen USA-Urlaub abgesagt hat, weil er sagt, wer weiß. . wie einfach die Einreise ist für jemanden, der so einen Podcast hier gemacht hat. Das ist die Realität. Und du siehst, wie die Tourismuszahlen einbrechen in die USA. Und das hat nicht nur was damit zu tun, dass man sagt, ich möchte keine möchte keine Mehrwertsteuer zahlen, die dann am Ende an Donald Trump gehen, sondern es hat natürlich auch was mit dem eigenen Sicherheitsempfinden zu tun, dass man sagt Ich bin mir nicht sicher, ob ich da einfach so rein und rauskomme aus diesem Land. Also ich glaube, dass diese Sorge, die du da gerade formuliert hast. dass die schon ziemlich, als ziemlich gefestigt in vielerlei Köpfe, vor allem mit den Menschen, die sich thematisch damit auseinandersetzen, schon vorliegt. Das würde ich mitgehen, ja. Glaubst du, du könntest noch in die USA einreisen derzeit?
43:12 Markus Beckedahl
Ich habe tatsächlich noch ein Visum, was noch wenige Jahre gültig ist. Weil ich mal 2019 so ein Zehnjahresvisum beantragt habe. Aber ich würde aktuell nicht einreisen wollen. Also mir wäre es einfach zu riskant und mir wäre auch bewusst sozusagen, ich käme da vogelfrei an. Ich müsste ja komplett irgendwie mit Burnerphones und so weiter anreisen und so weiter. Und das ist einfach kein schönes Gefühl. Obwohl, ich könnte mir vorstellen, Reisen könnte wahrscheinlich sehr günstig werden, wenn da keiner mehr hin will.
43:46 Gavin Karlmeier
Ja, Dominik hat in der letzten Folge gesagt, die Hotels sind sehr günstig. Du weißt allerdings leider bis zur Anreise nicht, ob es ein Fenster hat. Du hast wahrscheinlich das Dilemma. Und um da jetzt quasi einen Kreis zu schließen, ähm Es gibt einen Dienstleister, der heißt Persona. Und die machen sozusagen Security Identity Verification Solutions, wie sie selber schreiben. Also Verifikation von Identitäten. Sie planen offenbar, diesen Dienst einzusetzen, um dir die Möglichkeit zu geben, dich mit Hilfe deines Personalausweises bei X zu verifizieren. um damit sozusagen, wie Sie selber sagen, Sicherheits-, Betrugsverhinderungs- oder Zahlungszwecke sicherstellen zu können. Ja. Da sind wir nämlich. Also die Vorstellung, dass du deinen Personalausweis bei X hochlädst, um Was auch immer. Also selbst wenn du ein berechtigtes Interesse hast, das zu tun, weil du aus irgendeinem Grund Geld schicken möchtest über X-Money, sollte doch Spätestens nach dem Gespräch, das wir jetzt gerade geführt haben, allen Leuten die Lust darauf vergangen sein. Spätestens jetzt.
44:58 Markus Beckedahl
Naja, man könnte ja auch fragen, wie viele haben das in den letzten Jahren gemacht, um halt so einen verified Account zu bekommen. Also wird mehr hingatscht, so die ganze Zeit, so, ne, hey, möchtest du vertrauenswürdiger aussehen, möchtest du neue Features bekommen, so möchtest du ein goldenes Häkchen haben? Kostet nur einfach eine kurze Scan von deinem Ausweis.
45:21 Gavin Karlmeier
Ja, es bleibt schön. Aber dafür gute Nachrichten, X-Money wird offenbar eine Cashback-Funktion haben. Also wenn du Geld bei X-Money lagerst und damit irgendwo draußen bezahlst, wirst du was zurückkriegen dafür. Alles wird also gut. Ja, und sonst habe ich nicht so viel. Sonst war es das für heute. Es war ein kleiner Ritt durch die Dystopie, die wir Realität nennen. Gibt es bei dir noch irgendwas auf dem Herzen, worüber du gerne noch zum Schluss sprechen möchtest?
45:56 Markus Beckedahl
Ich glaube ja immer noch daran, dass ein besseres Internet möglich ist.
45:59 Gavin Karlmeier
Also das können wir beim nächsten Mal nochmal thematisieren. Oh, das besprechen wir beim nächsten Mal. Ich glaube, das auch Ich glaube das auch. Das Dilemma ist nur, und jetzt spinne jetzt mal einen Gedanken, spreche ich mal aus, den ich letztens schon mal in einem geschlossenen Raum hatte. Der Trick ist, dass du der Mehrheit der Leute nicht als das bessere Internet verkaufst. Weil wenn du sagst, also wenn ich sage, du kannst jetzt Weiß ich nicht. Denn es gibt, also nehmen wir ein bestes Beispiel, Suchmaschinen. Es gibt Suchmaschinen, die in vielerlei Hinsicht Besser für die Welt, für die Mehrheit, für alle sind als Google. Die Leute benutzen es aber nicht, weil die Leute es nicht benutzen. Netzwerkeffekte Weil gleichzeitig für viele Leute die Bedrohung ihrer persönlichen Freiheit gespürt wird in dem Moment. wo andere Leute etwas aus ideologischen Gründen tun. Ich will also sagen, in dem Moment, wo du sagst, hey Leute, ernährt euch doch fleischfrei, wirst du zwar super viele Leute finden, die sagen, das ist eine gute Idee. Aber auch ganz viele Leute sagen, die darüber wütend sind, dass ich das tue. Einfach nur, weil es eine Ideologie ist, die da mit drin hängt. Und ich glaube, dass für das bessere Internet darf es den Leuten nicht das Gefühl geben, das bessere Internet zu sein, im Sinne von Für die Gesellschaft, sondern du musst immer nur mit Convenience argumentieren. Also das bessere Internet ist möglich, es muss sich nur so anfühlen wie das einfachere Internet. Das ist mein Gedanke dazu zum Wochenstart.
47:31 Markus Beckedahl
Ja, Veganer leben auch länger.
47:33 Gavin Karlmeier
Ja, und das macht Leute wütend. Lieber Markus, vielen Dank, dass du heute da warst. Ich wünsche dir wundervolle, heiße Wochen in der Vorbereitungsphase, aber vielleicht auch. Im Wetter, ein bisschen Sonne, vielleicht hilft es bei der Laune. Wir sehen uns spätestens, vielleicht früher, aber spätestens heute in drei Wochen auf der Republika. Ich wünsche dir und allen, die bis hierhin zugehört haben, eine wundervolle Woche. Der Mai ist da, die Sonne scheint.
48:02 Speaker 4
Lest nicht die ganze Zeit Nachrichten. Setzt euch mal raus in die Sonne und hört diesen Podcast, das reicht. Vielen Dank, Markus, dass du dir die Zeit genommen hast. Danke für die Einladung, danke fürs Zuhören. Tschüss. Ciao.