Elon Musk hat jetzt eine eigene Stadt – also quasi. Gleichzeitig gibt es aber auch Nachbarschaftsstreit in seinem Wohnviertel. Und Meta? Die legen sich jetzt auch noch mit der gesamten Content-Industrie an und sagen: Hey, Inhalte? Können wir doch mit KI.
Lachender Dritte ist mal wieder TikTok, die trotz Verbot nochmal ein paar Monate weitersenden dürfen.
Kapitelmarken
KI-generiert
00:00 Hallo Dominik!
05:59 Die Gründung von Starbase, Texas
08:57 Elon Musks Wohnsituation
13:59 “Sammelklage” gegen Meta
17:03 Zuckerbergs KI-Offensive
26:39 Die TikTokisierung des Internets und ihre Auswirkungen
37:33 Neues vom TikTok-Verbot
44:09 Reddit Answers
47:57 OpenAI und die Gemeinnützigkeit
56:52 Google macht KI für Kids
01:00:19 Iris-Scans gegen Cryptocoin!
01:05:07 Funktionen und Emotionen
Transkript
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00:01 Intro
Haken dran, das Social Media Update der CT.
00:06 Gavin Karlmeier
Hallo Dominik, grüß dich gern. Wir haben uns seit Monaten nicht gehört. Das stimmt nicht, das war die Annotation von der letzten Woche. Das wolltest du nicht gerade sagen, jetzt warst du ja am. Wann war es Freitag hier? Und jetzt bist du an diesem Mittwoch schon wieder hier. Da freue ich mich, dass wir jetzt mal so ein bisschen direkt mal so, damit du mal ein Gefühl dafür kriegst, wie im Moment so die Nachrichtenlage ist. Du hast ja schon in die Themen für heute reingeschaut. Und was hast du gerade im Vorgespräch gesagt? Wie empfindest du die Nachrichtenlage?
00:32 Dominik Hammes
Also ich habe extra am Schluss gesagt, du kannst ja nicht zu die Nachrichtenlage, aber ansonsten, als hättest du nur Sachen rausgesucht auf auf die ich keine Lust habe, beziehungsweise die ich sehr schlimm finde. Deswegen, ich versuche mich heute noch mehr zurückzuhalten. Das letzte Mal bin ich wieder ein bisschen in meinen Augen eskaliert, ich habe mir gar keine Reaktion angeguckt zur Folge. Dieses Mal, ähm aber ich will wieder immer wieder auf meinem KI Anti-KI-Kreuzzug gewesen und ich versuch's ein bisschen runter zu
00:55 Gavin Karlmeier
Also wir haben heute Social Media und KI als Thema. Wir haben heute den Neues zur Wohnsituation von Elon Musk und Es ist sogar ein kleines Kryptothema, hat sich heute reingeschlichen, um es noch dystopischer werden zu lassen. Also naja, was soll ich machen? Aber ich muss eine Sache zur Nachrichtenlage auf anderer Ebene sagen. Und zwar. Der Haken dran Discord. Ich mache hier ständig Werbung dafür, dass dann über 1700 Leute sind und fachlicher Austausch und alle haben Ahnung und Humor und Witz und Stil. Und da passiert so viele Nachrichten, können die Leute Nachrichten beschäftigen, die dann auch schnell dort teilen und so bla bla bla. Aber dass Friedrich Merz im zweiten Wahlgang zum Kanzler gewählt wurde, hat im Haken hat, genau, für uns ganz stand im Haken dran Discord schneller, als die Tagesschau oder der Spiegel es gepusht haben. Das ist was, oder?
01:48 Dominik Hammes
Man merkt aber auch, wie das die Leute bewegt, die erste Nachricht dazu hatte ich heute von meinem Vater. Und der, der schreibt mir zu politischen Themen eher selten. Aber das ist halt das erste Mal, dass sowas passiert ist, deswegen Das war sehr unterhaltsam für mich
02:00 Gavin Karlmeier
Ja, es ist interessant, auch dass du offenbar keine Appnach keine Push-Nachrichten aufs Handy kriegst. Gar nicht.
02:07 Dominik Hammes
Ich gucke eh schon so häufig auf meine Handy, ich gucke viel zu häufig in die ganzen Apps rein, dass ich alle Push-Notifications aushabe. Ich glaube, es gibt so ein paar Notfallausnahmen und die passieren fast nie. Also, wenn jemand mich anruft, dann bin ich mal überrascht, dass das funktioniert. Ansonsten ist das Ding stumm.
02:25 Gavin Karlmeier
Ich bin ja das Gegenteil davon. Naja.
02:28 Dominik Hammes
Du musst ja auch ein bisschen informiert sein, du machst das hier fast jeden Tag.
02:32 Gavin Karlmeier
Das ist wohl wahr. Apropos, du machst das. Jetzt kommt die Überleitung aus dem Himmel. Was macht eigentlich Linda Jaccarino? Eine schöne Reihe hier bei uns. Linda Iaccarino ist die CEO von X. für die, die den Namen schon lange nicht mehr gehört haben. Und die hat jetzt auf der Milken-Konferenz gesprochen und saß dort bei der Podiumsdiskussion und hat ein bisschen Erzählt so über sich. Milken Institute ist ein Think Tank in Kalifornien. Sie hat sich offenbar in Swoke, Kalifornien, äh, getraut. Und jetzt Also das meiste, was sie da erzählt hat, ist nicht so wichtig, aber sie hat erklärt, was eigentlich das Besondere an Ex ist. Und also Ryan Mack hat das, das ist ein Autor für die New York Times. Und er hat das gepostet auf Blue Sky. Linda Agrino sagt, dass X die am meisten aufmerksame Plattform sei, weil sie eher ein schlankes Erlebnis böte. Und Ryan Mack schreibt dazu, ich bin mir nicht sicher, was das heißt, aber es folgt dem Mask'schen Schachzug, vermeintlich pauschale Dinge mit wenig Daten dahinter zu sagen.
03:37 Dominik Hammes
Ich habe jetzt diesen Satz ja ein bisschen länger mehr angucken können. Ich glaube, ich weiß mittlerweile, was sie meint, aber sie hat auch einfach nichts sagen können. Es hat den gleichen Inhalt gehabt. Ich glaube, sie meinte damit, vor allen Dingen wie Twitter früher war, als es noch weniger Medien drin gab, also weniger Bilder und Videos und so weiter, dass man sehr fokussiert war eben auf einen kurzen Text, dass es halt eine reduzierte Wahrnehmung ist und dadurch konzentriert man sich darauf mehr. Aber das ist jetzt A nichts Neues, B stimmt es so auch gar nicht mehr. Kann mit der Aufmerksamkeit zu tun haben, aber ist ja auch einfach nicht mehr so. Ähm, vor allem, weil, wenn der Feed ständig aktualisiert wird, ist deine Aufmerksamkeit hier sowieso weg. Aber schlankes Erlebnis Aufmerksam, beides einfach war noch nie wirklich der Fall, ist jetzt noch weniger der Fall und wie gesagt, es hätte auch einfach still sein können.
04:24 Gavin Karlmeier
Es könnte auch ein Übersetzung, also damit ich nochmal klarstelle, dass das nicht nur ein Übersetzungsfäller ist. Im O-Ton hat sie gesagt, X is the number one most attentive platform because it's more of a lean-in experience. Lean-in oder lean? Lean in.
04:40 Dominik Hammes
Okay, das ist was anderes als schlank. Wenn das zwei Worte sind, dann ist es ja ein Verb und kein Adjektiv. Dann bedeutet es ja, dass man Reinlehnen jetzt ganz wörtlich übersetzt. Ja, und ich müsste jetzt nochmal nachgucken, weil im Kontext fehlt mir jetzt auch das Gespür dafür, was sie genommen meint, mal wieder, aber das kann an ihr und an mir liegen.
05:01 Gavin Karlmeier
Also genau, man kann entweder sagen, sie meint damit sich reinlehnen oder man kann damit den Begriff lean, es ist eine, es ist also Lean in der Erfahrung sozusagen, mager könnte ein Adjektiv sein, aber dann ergibt das mit dem Innenkeinen, ergibt dann wenig Sinn.
05:16 Dominik Hammes
Deswegen glaube ich eher ein Verb, rein vom Satzbau her. Aber es ist jetzt.
05:22 Gavin Karlmeier
Ist so geil, dass wir das jetzt hier linguistisch auseinandernehmen für einen Satz, der am Ende keinen Sinn macht.
05:26 Dominik Hammes
Ja, gut, aber ich kann ja Ich meine, wenn Lehrer eine Arbeit korrigiert, einfach nur verstehe ich nicht, durchstreichen null Punkte, ist halt ein bisschen unfair. Also ein bisschen Mühe geben können wir uns ja schon, sie ist ja auch Muttersprachlerin und wir nicht. Aber ähm Ist trotzdem egal, was sie da gesagt hat, wenn ich ehrlich bin. Also, die Schlussfolgerung ist ja schon falsch. Also sie beginnt ja mit der Schlussfolgerung und dann ihren Grund, den wir nicht ganz verstehen. Und der ist ja auch schon falsch.
05:51 Gavin Karlmeier
Ja, okay. Apropos im Kern falsch, Elon Musk hat sich jetzt demokratischer Mittel bedient und zwar hat er eine Umfrage, nee, eine. Wahl durchführen lassen an einem kleinen Ort in Texas. Und zwar haben die Menschen, die in einem kleinen Ort leben, nun dafür gestimmt, dass der Ort, in dem sie leben, zu einer eigenen Stadt wird So, das Interessante ist, insgesamt waren nur 283 Menschen wahlberechtigt und die arbeiten größtenteils für SpaceX und haben damit entschieden, dass die Starbase, Texas, der Sitz von SpaceX, jetzt zu einer eigenen Stadt wird.
06:29 Dominik Hammes
Ich hoffe, man hört die Anführungsstriche, wenn ich das sage, und die Ironie, aber da ist doch die Demokratie absolut einen gesunden Prozess unterflaffen. Also die Ausgangsbasis ist so verrückt. Dass die fast alle, die da leben, für Ex arbeiten oder also für SpaceX arbeiten oder mit ihnen zusammenarbeiten, also ein berechtigtes Finanzzielles Interesse daran haben. Es ergibt irgendwie keinen Sinn, dass das eine politische Einheit wird. Gleichzeitig fragt man sich, sage ich ja immer wieder, die Unternehmen sind so groß, die übernehmen ja auch quasi Unternehmensverantwortungen, also nicht Unternehmens, sondern Regierungsverantwortung zum Teil. Und dann steht ja ja auch irgendwie, dass die Straßen da schon gebaut haben und hier und da. Und ich denke mir so, irgendwas ist ja komisch. Wir sind ganz nah an der Cyberpunk-Dystopie gerade.
07:11 Gavin Karlmeier
Ist das tatsächlich? Es gibt in den USA immer wieder Bestrebungen, solche, wie heißt es, Sonderwirtschaftszonen zu errichten. Das gibt es bislang, glaube ich. In den USA nicht, vielleicht auch doch, dann korrigiert mich gerne.
07:22 Dominik Hammes
Der Begriff alleine, ne? Ich bin auch Sonderwirtschaftszone 7. Dort gibt es kein Wasser.
07:29 Gavin Karlmeier
Also das Gespräch oder das Thema fiel schon mal im März, weil so ein Zusammenschluss von so Text Bros gab, die die sogenannten Freedom Cities forderten. Die Freedom Cities sind solche Sonderwirtschaftszonen, in denen zum Beispiel andere Regeln fordern für Importe, Exporte gelten oder in denen andere Regeln für die Durchführung von Versuchen gelten, für die Entsorgung von Abfällen und so weiter und so weiter. Und dass dieses Starbase jetzt zur eigenen Stadt wird, ist nicht zwangsläufig eine Entwicklung in Richtung Freedom City oder Sonderwirtschaftszone oder. gesetzesfreier Raum. Aber es ist natürlich ein kleiner Schritt in so eine Richtung. Also der Bürgermeister von Starbase, Starbase Texas, wird Bobby Pieden, der arbeitet bei SpaceX gleichzeitig als Vizepräsident für die Abteilung Tests und Start. War auch der einzige Kandidat auf dem Stimmzettel. Gleichzeitig gibt es natürlich, wenn du deine eigene Stadt bist, einige Vorteile, also zum Beispiel kommunale Gewerbesteuern. laufen sozusagen in deinen eigenen Karton, wenn du so sagt man. Aber auch so Dinge wie der Betrieb von Infrastruktur, Bildungseinrichtungen, medizinische Versorgung, das liegt damit alles in der Hand eines Unternehmens, wenn du so möchtest, auch wenn das natürlich reicht. rechtlich gesehen hier andere Möglichkeiten gäbe, aber die bauen sich hier sozusagen den kleinen Weg zu Freedom City.
08:52 Dominik Hammes
Also de facto kann ja auf dem Papier alles in Ordnung sein und das geltende Recht wird nicht gebrochen in dem Sinne, aber wenn natürlich alle irgendwie einen Loyalitätsanspruch in einer anderen Instanz haben, alle und alle sind sich einer Meinung, dann ist die Frage ja nur, was passiert denn, wenn da jetzt irgendwie? Es sind ja nur 283 Wahlberechtigte gewesen, wenn ich das richtig sehe. Ähm, sagen wir mal, 100 Leute ziehen dahin, die nichts mit SpaceX zu tun haben, wohnen dann da und jemand tritt zur Wahl an und übernimmt und hat nichts damit zu tun. Wenn dann alles immer noch okay ist. Dann sage ich gar nichts. Aber ich glaube ehrlich gesagt, dass Elon Mustern selber kommt und Wahlkampf macht. Damit das auf gar keinen Fall passiert.
09:30 Gavin Karlmeier
Naja, ich mache jetzt einen ganz wilden Sprung, aber es gibt durchaus ja Stadtteile, in denen zum Beispiel der Großteil des Bodens Kirchenrund ist. Da musst du zum Beispiel beim Pastor vorstellig werden, bevor du einziehst. Weil die sozusagen Vermieter sind, ne? Und wenn jetzt die komplette Gegend in Starbase eigentlich in der Hand von SpaceX liegt, dann ist es gar nicht so einfach, einfach so dahin zu ziehen.
09:52 Dominik Hammes
Das stimmt natürlich. Du musst das Grundstück ja mindestens erwerben oder eben dort mieten dürfen und das darf man ja immer noch entscheiden, bei einem lebt, ist logisch. Es ist auch nicht so, dass ich da sagen würde, das ist in Deutschland alles cool. Also kirchenbetriebene Krankenhäuser haben da auch ihre Regeln, die ich nicht gut finde dafür, dass sie einen öffentlichen Dienst anbieten. Aber hier baut man sich das ja neu. Das andere ist ja quasi Restbestand und wird hoffentlich irgendwann mal aufgeweicht. Ja, das stimmt.
10:21 Gavin Karlmeier
Aufgeweicht ist übrigens das Gegenteil vom nächsten Thema. Denn wir haben noch, ich habe ja versprochen, wir reden mal über die Wohnsituation von Elon Musk Elon Musk hat ja ganz, ganz lange behauptet, er hat keinen festen Wohnsitz, schläft vor allem bei FreundInnen, vermutlich sind es größtenteils Männer, aber bei FreundInnen. und ist eh immer arbeiten und so weiter und so weiter. Naja, offenbar stimmt das nicht so ganz, was Elon Musk da gesagt hat So unehrlich kennt man ihn ja fast gar nicht. Denn Elon Musk hat schon 2022 für 6 Millionen Dollar in Austin, Texas oder ein kleiner Vorort, Westlake Hills in Austin, Texas, ein Anwesen gekauft. Und die Leute, die dort leben, die sind damit ziemlich unzufrieden, denn dieses Anwesen wurde in den letzten Jahren so umgebaut, dass ein Anwohner dort, der direkt gegenüber wohnt und selber einen Tesla besitzt, sagt. Dieser Ort ist eigentlich Fort Knox. . . Denn er hat auf diesem Grundstück, ohne dass das irgendwie mit den Menschen, die drumherum wohnen würden, abgesprochen gewesen ist, einen 16-Fuß hohen Maschendrahtzaun errichtet. 16 Fuß, wie viel ist das in Meter? Knapp 5 Meter, 4,8 ist.
11:26 Dominik Hammes
Stefan Raab schon informiert.
11:30 Gavin Karlmeier
Der das wahrscheinlich übrigens privat genauso macht. Also einen knapp 5 Meter hohen Waschendrahzahn errichtet. ein Metalltor installiert und nach außen gerichtete Kameras angebracht hat. Gleichzeitig laufen um dieses Grundstücke herum die ganze Zeit Sicherheitspersonal, die alle sichtbar bewaffnet sind. Und damit hat er sozusagen wirklich so eine Art Fort Knox gebaut, mitten in Austin, Texas, am kleinen, idyllischen, aber sehr gehobenen vor Ort von Austin Texas.
11:59 Dominik Hammes
Verschwörungstheoretische Züge, deswegen stelle ich das hier nicht als Fakt hin, sondern es wird ihm immer unterstellt, dass er sehr viel Angst davor hat, irgendwie, dass er erschossen wird oder dass ein politisches Attentat auf ihn vollzogen wird. Und ich würde noch nicht mal sagen, dass das ungerechtfertigt wäre. Aber es ist natürlich eine krasse Taktik zu sagen, ah, man weiß gar nicht, wo ich schlafe. Ich bin immer und überall, ich bin mal hier, ich arbeite eigentlich immer, wo auch mal hohe Sicherheit ist, man kann mich gar nicht finden. und der eigentliche Ort, wo er vielleicht sehr viel Zeit verbringt, ist halt wirklich so eine bondböse Wichtvilla, die komplett abgesichert ist.
12:30 Gavin Karlmeier
Nein, also ich möchte da ja auch wirklich niemandem ein Sicherheitsbedürfnis absprechen, vor allem nicht einem Menschen, der beruflich unpopuläre Entscheidungen trifft. Alles daran ist legitim. Also. Die Frage ist ja nur, wie gehst du damit um? Also zum Beispiel hat dieser Paul Hammer offenbar mal eine Anzeige bekommen, weil er angeblich nackt auf der Straße gestanden haben soll, weil das Sicherheitsteam ihn deswegen angefangen ist. Ja, aber er selber sagt, naja, er war halt in Unterwäsche auf seinem eigenen Grundstück.
13:01 Dominik Hammes
Er hat ihn vielleicht in der Unterhose oben ohne oder irgendwie in Shorts einfach nur die Zeitung geholt. Ja, vielleicht.
13:09 Gavin Karlmeier
Also das reicht aber schon.
13:12 Dominik Hammes
Dann war er halt nicht nackt, tut mir leid.
13:14 Gavin Karlmeier
Nein, und was ich aber eigentlich sagen wollte, wir beteiligen uns ja eigentlich gar nicht hier an Klatsch und Tratsch. Also es gibt so viele Klatscht-Themen über Elon Musk, über die wir hier auch bewusst nicht gesprochen haben. Das ist auch alles, wie gesagt, es ist auch legitim, wenn nur als Mensch, der beruflich unpopuläre Entscheidungen trifft und der auch in der Politik tätig ist, auch das, es ist ja völlig unbestritten. Dass das menschliche Wohl nicht gefährdet sein darf. Also es ist auch okay, wenn du dir einen Zaun um dein Haus stellst und alles.
13:41 Dominik Hammes
Alles, was irgendwie innerhalb der Regeln okay ist, soll er nicht machen. Und in dem Fall wäre ich einfach nur so, ey, wenn ich danach mal auf den Sag geht, dann kaufst du ein Haus ab. Also, der wird sich freuen, wenn du ihm irgendwie 20 Millionen über Marktwert dafür bietest. Wohl wahr.
13:54 Gavin Karlmeier
Und dir tut es nicht weh. Und was man so hört, wäre er damit ja auch nicht der Erste mit dieser Idee. Absolut. Also auch da gibt es ja prominente Beispiele.
14:02 Dominik Hammes
Und das verstehe ich ja komplett. Das ist halt wirklich sagen, ich bin halt so reich, der andere freut sich, wenn er einfach Geld geschenkt kriegt im Endeffekt. Ja. Also natürlich gibt es viele, die dann sagen, das war mein Haus, ich ziehe nicht weg. Das ist dann wirklich klatsch und Tratsch.
14:16 Gavin Karlmeier
Und da wollen wir gar nicht reingehen. Wir können nämlich jetzt ein bisschen inhaltlich härter werden und wir gehen zu Meta. Möchtest du mit dem KI-Thema oder mit dem mit dem Datenscraping Thema anfangen.
14:30 Dominik Hammes
Also, das ist ja moralisch gesehen fast das gleiche. Das ist ja hervorragend.
14:35 Gavin Karlmeier
Wie du möchtest. Ganz kurz zum Datenscraping, wir haben über die Geschichte schon häufiger gesprochen, dass wenn du zum Beispiel, also angenommen, du kriegst häufige SMS, in der drin steht, dass Dass du ein Paket abholen sollst, das du nie bestellt hast, oder dass du dich mal bei deinem Kind melden sollst, weil es schreibt, hallo Mama, ich habe ein neues Handy. Also solche Dinge, die sind ja sehr häufig als SMS durchgekommen oder als WhatsApp-Nachrichten, weil deine Handynummer in möglichen Datensätzen. Von Facebook sich befunden hat. Dennis Horn hatte ja letztens auch erzählt, dass er seine Nummer bei Facebook zwar hinterlegt hatte, aber nur sichtbar für sich nachweislich und dass diese Nummer aber eben in diesen Lex auch aufgetaucht ist. die du ja einsehen kannst. Es gibt häufiger Menschen, die ihre eigene Nummer sozusagen in diesen Leaks wiederfinden Und deswegen hat das Bundesamt für Justiz nun ein sogenanntes Klageregister eröffnet. Du kannst dich da registrieren, das ist sozusagen das deutsche Pendant einer Sammelklage. Also du kannst dich sozusagen registrieren, kannst sagen, ich bin betroffen davon und ich möchte auch den juristischen. Und dann wird es eine gemeinsame Klage geben von allen diesen Menschen, die sich im Klageregister eingetragen haben, ohne dass es jetzt den Umweg über irgendwelche Anwälte gehen muss oder irgendwelche Online-Dienstleister, die dafür dann auch nochmal irgendwie 40 Prozent der Gewinnsumme haben möchten
15:50 Dominik Hammes
Klingt sinnvoll. Also. Musterfeststellungsklage, so ist der Begriff. Wenn es dazu einen guten Jingle gäbe. Es geht ein Muster aus Küchenfachgeschäft als Jingle, deswegen musste ich gerade leider Gottes hat mein Hirn angefangen, die Melodie zu spielen.
16:05 Gavin Karlmeier
Passt nicht ganz drauf, leider. Liebe Hackis. Wenn ihr für die Musterfeststellungsklage der Woche einen Schingel produzieren wollt, dann macht das okay. Ähm, das heißt aber übrigens nicht, dass diese Klage am Ende der einzige die einzige Sorge ist, die Meta zu befürchten hätte, sondern es gab ja auch schon durch die irische Datenschutzkommission eine entsprechende Strafzahlung in Höhe von über zweihundert Millionen Euro wegen diesem Vorfall. was das Ganze eher so ein bisschen enabelt, dass du jetzt sozusagen hier auf dem zivilrechtlichen Weg gehen kannst und dir Geld holen kannst.
16:38 Dominik Hammes
Ja, aber es ist doch schön, dass es jetzt geht. Also es wird ja nichts, es wird sich nichts daran ändern, was ist denn heute los, wenn nichts passiert. Von außen. Also, Facebook würde ich irgendwann sagen: Ometa, wisst ihr was? Das ist aber jetzt auch eine blöde Idee. Also wir sollten den vielleicht einfach von uns aus ein bisschen Geld zahlen, den Leuten. Das wird halt nicht passieren.
16:57 Gavin Karlmeier
Nee, man muss ja auch, also ich glaube, man muss auch nerven. Ja, apropos Nerven. Habe ich keine mehr. Ja, dann bin ich mal gespannt. Mark Zuckerberg hat mal wieder ein Interview in einem Podcast. Gegeben mit dem Namen Stratgery.
17:14 Dominik Hammes
Ist das die Sache mit den Freunden oder war das eine PR-Meldung von Ihnen?
17:17 Gavin Karlmeier
Nee, da haben wir da haben wir in der Folge mit Markus Letzte Mal schon drüber gesprochen, das ist noch eine andere Geschichte. Auch schlimm. Es geht so ein bisschen um die Hintergründe, warum Meta gerade diesen großen große KI-Offensive wagt und was deren inhaltliche Bedeutung. Gedanken dahinter sind. Also, wir haben in der letzten Folge mit Markus ja schon darüber gesprochen, dass Zuckerberg sagt, die meisten AmerikanerInnen haben drei FreundInnen, wünschen sich aber eigentlich 15 und KI kann die Lösung für dieses Problem sein. Jetzt legt sich Mark Zuckerberg auch noch mit der Content-Seite. Industrie an. Weil Mark Zuckerberg kurz umgesagt hat, naja, also eigentlich braucht es keine Werbeagenturen mehr, wenn du KI hast. Wir können Content sowieso viel besser erstellen. Effizienteren Chatbots und glauben an eine direkte Monetarisierung über diesen Weg.
18:05 Dominik Hammes
Also, ich bin wieder so kurz davor, jetzt einfach mit einem Brand anzufangen. Also ich versuche es in einem Satz zusammenzufassen. Bei mir entsteht immer mehr der Eindruck oder er bekräftigt sich, den hatte ich nämlich sehr früh, man hat dieses KI-Monster erschaffen. Man kann auch gerne beim Monster wegstreichen, man hat die KI erschaffen. Und jetzt sucht man Händeringend danach, was können wir denn damit ersetzen, weil jetzt haben wir schon so viel Geld da reingestopft. Und alles, was potenziell, nee, wirklich alles ist potenziell eine Sache, die man Durch KI setzen kann aus der Perspektive derer, die sie erschaffen haben. Das ist der neue Hammer und alles andere sind jetzt Nägel. Das ist bedenklich und auch nicht so schlau.
18:45 Gavin Karlmeier
Ich verstehe den Blick darauf. Ich will gar nicht sagen, dass generative KI das Ende kreative Arbeit ist. Das glaube ich nicht. Ich glaube nur, dass man da so ein bisschen aufpassen muss, mit wem man sich da ins Bett legt. Weil wenn Mark Zuckerberg, also er erklärt das so, dass die Evolution von Social Media in drei Epochen passiert sei. Der erste Schritt war die Verbindung mit Freunden und Familie im Vordergrund, also die Vernetzung. Die zweite Stufe war die Ära der Creators und der generierten Inhalte von Creator und CreatorInnen. Und er glaubt, die dritte Ära beginnt nun mit KI-generierten, stark personalisierten Inhalten. Facebook, Instagram und Threads haben sich entwickelt von reinen Feed-Interaktionen hin zu Discovery Machines. bei denen Inhalte entdeckt werden und dann in private Gruppen geteilt werden. Messaging wird also der Ort für tiefere soziale Interaktionen und der Rest ist eigentlich nur noch Content und das Interessante oder das, ich sag mal, also er sagt, Meta wird dazu übergehen, zukünftig mehr Inhalte selber zu generieren mit Hilfe von KI. Um damit und das ist jetzt meine Interpretation die Verwertungskette stärker schlucken zu können, weil wenn du nicht mehr darauf angewiesen bist, dass es Menschen gibt, die Inhalte erstellen, sondern die selber erstellen kannst, dann sparst du ganz viel Geld.
20:05 Dominik Hammes
Also das ist definitiv also natürlich auch nur meine Interpretation. Seid einig, das wirtschaftliche Interesse dahinter. Deswegen geht mir jetzt in dem Moment gar nicht darum zu sagen, das kann die KI nicht oder das kann sie und das kann sie nicht gut. sondern nur darum, naja, das machen wir jetzt in-house. Wir machen jetzt das, was die Leute finden können, alles in-house, damit wir denen kein Geld zahlen müssen, denen keine Reichweite geben müssen, die Leute bleiben einfach bei uns. Das ist ja immer das Ziel gewesen. Deswegen ist ja auch bei Threads, jeder weiß es, jeder, der schon mal einen Link gepostet hat, den Link mache ich besser in eine Reply zu beim Original-Post. Weil Meta einfach sagen gut, nee, da ist ein Link drin, das heißt du willst, dass die Leute rausgehen, das werden wir nicht bewerben. Das kann jeder gerne mal ausprobieren, das ist bei jeder Reichweite, die man hat, so Und die wollen einfach, dass man da bleibt und sie wollen nicht allen anderen Leuten Geld geben. Und das ist natürlich das, was ein Unternehmen immer tut. Die Frage ist natürlich, wie so oft Geht der Plan überhaupt auf? Ganz unabhängig davon, was ich selber davon halte? Ich glaube noch nicht mal, dass das aufgehen wird. Aber Sie werden es auf jeden Fall machen. Sie werden KI-Kram produzieren und es wird mehr Raum einnehmen in allen Timelines, die es gibt.
21:09 Gavin Karlmeier
Ja, und was sie aber darüber hinaus ja noch machen ist, und da sind wir, das erinnert mich alles an diese ganze Twitter-Übernahmegeschichte und das Geschäftsmodell vieler Drittplattformen, also zum Beispiel Apps wie Tweetbot, die darunter gelitten haben, dass sie keine API-Schnittstelle. mehr hatten und damit ihr Geschäftsmodell verloren haben, dass sie quasi hier jetzt auch ein Angriff auf diejenigen wagen, die eigentlich jetzt gerade als Mittelsmann Agieren für Social Media. Also, Zucker Berg sagt nämlich: KI soll die Werbebranche revolutionieren, indem das die Unternehmen ermöglicht bekommen, ohne eigenes Marketingwissen oder Contentproduktion präzise Ergebnisse zu zielen, äh erzielen. Das Ziel von Meta sei ein Blackbox-System, bei dem Unternehmen nur noch Ziele angeben müssen und Meta übernimmt den Rest. Und das könnte den Anteil der Werbung am erhöhen oder den Profit, den Return on Invest.
21:57 Dominik Hammes
Ich glaube, was da bei der Rechnung ein bisschen übersehen wird. Also wir hatten ja auch schon den Fall, dass auf Instagram gab es diese KI-Bots quasi, die ganz offiziell von Meta waren, die nicht sehr lange da waren, weil die so eine schlechte Reaktion hervorgerufen haben, weil sie auch nicht blockbar waren, sind nicht sehr einfach blockbar waren. Und dann waren sie ganz schnell, haben sie sie wieder abgestellt. Und was die halt nicht, glaube ich, nicht verstehen, ist, dass ganz viele, ganz viele, nicht alle, aber ganz viele Menschen wollen es gar nicht. Und der einzige Grund, warum man sich überhaupt social-media-mäßig in diese Halb- bis Komplettöffentlichkeit bewegt, ist ja eigentlich irgendwelcher Content. Also Nachrichten. Unterhaltung, was auch immer, denn ich merke es ja immer mehr, wie Leute überhaupt keinen Instagram-Account mehr haben, aber auf WhatsApp dann Storys teilen. Und sobald wir anfangen in diesen privaten Räumen, was es sich ja im Endeffekt sich so anfühlt, dass es das ist, da Werbung zu verkaufen, weil das müssten sie ja dann machen, wenn die Leute alle von den öffentlichen Plätzen weggehen, was jetzt natürlich nur ein unrealistisches Szenario ist, aber ich glaube, das könnte passieren. Dann werden die Leute sagen, nee, ich möchte einen Messenger, den ich einmal bezahle, oder ein vernünftiges Abo-Modell, was nicht zu teuer ist, und keine Werbung. Ich glaube, die Goldgräberzeit von wegen alle kommen zu Meta, die sind auch irgendwann mal vorbei, wenn man sich da die Infrastruktur selber kaputt macht.
23:10 Gavin Karlmeier
Ja klar, also vor allem wenn es wenn Werbeagenturen selber nicht mehr davon profitieren können, dass sie für Metainhalte erstellen, werden sie vermutlich den Kunden auch wenig und Kundinnen. weniger dazu raten, auf Meter zu werben.
23:25 Dominik Hammes
All das, was Zuckerberg da plant, geht ja davon aus, wir werden eh immer Nutzer haben und Reichweite. Sehen wir mal von Konkurrenz ab, ihr habt ja Gott den Vorteil, euch gehört WhatsApp auch noch. Aber der öffentliche Raum ist halt nur begrenzt interessant.
23:39 Gavin Karlmeier
Ja, zur Konkurrenz kann ich gleich nochmal was zu sagen. Ich will nur kurz zu dem Gedanken noch formulieren. Also wenn du als, also der Grund, warum Leute Social Media benutzen. Ist ja nicht, weil sie ein inneres Bedürfnis haben, ein Urlaubsfoto zu veröffentlichen. Ich glaube einige schon. Ich glaube, ja, aber das ist, glaube ich, eher, das ist die zweite Ära. Aber ich glaube, diese erste Ära, wenn wir mal in Zuckerbergs Grammatik bleiben, diese erste Ära, die ist eigentlich noch nicht beendet. Ich glaube, es gibt immer noch extrem viele Leute, die von Netzwerkeffekten leben. Einfach nicht. Niemand geht zu Instagram, weil sie sich denken, das ist aber eine schöne App, da lade ich jetzt Bilder hoch, sondern die Leute gehen zu Instagram, weil Leute zu Instagram gehen. Leute posten ein Urlaubsfoto bei Instagram, weil sie wissen, dass andere Leute das auf Instagram sehen. Das heißt, der Grund, warum man Social Media benutzt, ist, weil Leute Social Media benutzen. Dass das auch schief gehen kann, siehst du ja am Beispiel Google<unk> zum Beispiel. Google Plus sah, habe ich hier schon mal gesagt, aber sah toll aus, hatte ein cooles Design, hatte gute Ideen. Aber halt keine NutzerInnen. Deswegen ging da auch niemand hin, weil niemand gesagt hat, was soll ich denn hier in so eine leere Landschaft ein Bild setzen?
24:51 Dominik Hammes
Selbst wenn man der Logik von Zuckerberg hier zustimmt. Ich würde davor warnen, jemandem der nicht nur ein berechtigtes finanzielles Interesse daran hat, dass man diese Logik versteht, sondern auch jemanden, der kein Analyst ist in dem Bereich, einfach zu unterstellen, ja, deine Analyse mit diesen Phasen, die stimmt. Also ich glaube auch, dass das, was du beschreibst, auf jeden Fall stimmt, das ist alles nie komplett abgeschlossen. Das ist ja sowieso so, das ist ja immer künstlich zu sagen, hier ist das passiert, da ist das passiert. Er ignoriert natürlich auch komplett seine Erstversion von Facebook in diesem Gespräch, weil ihm die peinlich ist und ihm die nichts bringt, aber So zu tun, als wäre, ja, diese Geschichte ist abgeschlossen. Es wäre so wie zu sagen: ja, das 20. Jahrhundert war das Jahrhundert der Demokratie, das ist jetzt abgeschlossen. Auch wenn sie es gerade so anfühlt, das ist de facto nicht so.
25:37 Gavin Karlmeier
Ich würde sogar in Teilen, sogar, meine Einschätzung deckt sich, glaube ich, sogar mit seiner Beschreibung. Also ich glaube auch, dass sich so viel schon verändert hat, dass Menschen jetzt. . mehr Content gener sich angucken wollen, anstatt mit Leuten in Kontakt zu treten. Aber der Content entsteht halt nur, weil die Leute.
25:54 Dominik Hammes
Wir reden dann aber auch über den Content und interagieren wieder über ein Thema. Also das ist natürlich so, dass das erste immer noch passiert, das zweite kam wohin zu und das hatte vor allen Dingen damit zu tun, dass wir uns nicht mehr so gut haben. Dass die Bandbreite höher geworden ist und dass andere Medien besser geteilt werden konnten.
26:06 Gavin Karlmeier
Aber wenn man das weiter denkt, diese TikTokisierung des Internets, da haben wir hier, glaube ich, auch schon mal ein Deep Dive zu gemacht, aber dann bedeutet das ja im Umkehrschluss auch dass Menschen, die jetzt bei TikTok sich Videos anschauen, weniger mit einem Like aussagen wollen, lieber Creator, liebe Creatorin, mir gefällt dein Inhalt, sondern der Knopf auf den Like-Button. Dann drück auf den Like-Button. So, sagt aus. Lieber Algorithmus, zeige mir mehr davon. Ich habe auch hier schon mal erzählt, dass ich Menschen kenne, die Songs, die ihn Spotify vorschlägt, zu Ende hören, um dem Algorithmus keine falschen Signale zu geben über Songs, die sie zwar gerade nicht hören wollen, aber trotzdem. mögen. Also ich glaube, dass wir schon auf dem Weg dahin sind, dass wir mit der Algorithmisierung der Inhalte einen Umgang gefunden haben, der unser Nutzungsverhalten damit auch verändert. Sowohl auf konsumierenden Seite als auch auf der produzierenden Seite, weil Songs klingen jetzt auch anders als vor 15 Jahren in der, in der, im Schema, in der Struktur. Und auch das ist, finde ich, grundsätzlich kein Problem. Songs in 80ern hatten ein super langes Intro, damit der Radiomoderator drüber quatschen wollte und Fade Out.
27:10 Dominik Hammes
damit der Song am Ende eben im Radio auslaufen konnte. Das Medium an sich und Technologie spielen da immer eine Rolle, aber es hat auch immer die ganze Bandbreite an Effekten, positiv, negativ und neutral. Und im Moment, weil es neu ist, überwiegt natürlich in der Wahrnehmung das Negativ. Wir sind der Song nur noch 30 Sekunden lang, mir hört doch eh keiner. Okay, das ist dann abschließend.
27:29 Gavin Karlmeier
30 Sekunden kriegen wir die Kohle oder 1,30 Euro ist, glaube ich. Ja, genau, auch sowas. Ich würde allerdings die Einschätzung, diese Vision von Zuckerberg, dass wir jetzt eine Ära beginnen, in der die Leute KI-generierte Inhalte produzieren und konsumieren wollen. Die würde ich vom Bauchgefühl her noch nicht mitgehen, weil meine Einschätzung ist, dass du zwar immer wieder solche Peaks hast, wie das Studio Ghibli Happening sozusagen. Hat schon einen Namen eigentlich, Ghibligate. Gibli Gobbli. Aber dass die, ähm, dass es immer noch ein Bedürfnis danach gibt, Authentizität oder. naja, zumindest simulierte Authentizität zu erleben. Die Leute wollen schon die monatlichen Fotodumps, wollen sie sich schon noch angucken auf Instagrams.
28:17 Dominik Hammes
Ich glaube, es wird dann, also erstmal, natürlich will er ja absolut sagen, das ist jetzt das neue Ding, weil er das ja auch verkauft. Das ist ja okay. Das akzeptieren wir alle. Wir wollen immer, wenn jemand sich hinstellt und was Neues hat, wovon er Geld verdient, überzeugt davon sein. Ist okay. Auch wenn ich das Produkt nicht mag, verstehe ich das. Und ich weiß ja auch, dass es gerade in den Subkulturen auch so Dinge gibt, wie ja hier ist Eine Sängerin, die es nicht gibt, aber es hat jemand halt genau diesen Synthesizer geschrieben, die klingt halt immer gleich, aber wir wissen alle, es ist keine echte Person. Trotzdem gibt es Fans in verschiedenen Alterskategorien. Ich denke mir so, ja, aber es simuliert halt auch nichts. Es gibt nicht vor, was zu sein, was es nicht ist. Ganz viel KI wird gerade genutzt, um zu tun, als hätte ein Mensch das gemacht, so zu tun, als wäre es ein echter Mensch. Wenn es ganz klar kommuniziert wird, das ist KI, kann man es ja zumindest sagen, ich möchte das nicht und meiden und andere können sagen, ich bin nur fein damit, ich gehe da hin. Und im Moment haben wir diesen Graubereich, weil auch ganz viel, unabhängig von meinen Moralvorstellungen essentiell kriminelle Dinge damit gemacht werden. Ähm, von Spam und Scam, schön, dass sich das reimt, bis hin zu ärztkriminellen Deepfakes und so weiter, wo Personenrechte missbraucht werden und hier und da Das Ding ist selbst, wenn man alles ignoriert, wie man überhaupt eine KI trainiert, nicht sauber aktuell. Und das ist ein sehr, sehr schlimmer Wilder Westen. Und dann aber direkt zu sagen, und damit werden wir jetzt die Gesellschaft umbauen und alles. Und das ganz organisiert man. Macht doch erstmal euren Laden sauber, würde ich sagen. Klärt doch auch mit dem Gesetzgeber zusammen, welche Richtung das gehen kann, weil so Wird das einfach nichts erstmal. Das wird nur dazu führen, dass man sich noch mehr streitet, und es noch mehr Ärger gibt. Aber da ist man halt, wenn es ums Geld verdienen geht, relativ schnell dabei, zu sagen: Nee, wir wollen eigentlich gar keine Kontrolle.
30:01 Gavin Karlmeier
Um jetzt mal ein bisschen the bigger picture da dran zu hängen, weil du hast natürlich, das ist genau der Punkt, es fehlt an Regulierung dafür, für ein System, das viele Leute gar nicht verstehen. Und wenn Meta selber sagt, wir bauen hier, ähm, ich glaube, ich habe das gerade auch zitiert, ne, ein Blackbox-System, bei dem Unternehmen nur noch Ziele angeben müssen Das ist eigentlich keine gute Nachricht. Aber um The Bigger Picture zu verstehen, es läuft ja nach wie vor und wir schauen da eigentlich ja in jeder Folge so ein bisschen drauf. Der Prozess zwischen Meta und der FTC, der Handelskommission in den USA. In Washington läuft dieser Prozess, in dem am Ende die Frage beantwortet werden soll, könnte Meta zerschlagen werden, könnte Meta die Zukäufe von Instagram und WhatsApp rückgängig machen müssen oder nicht. Im Laufe dieses Prozesses hat am Ende der vergangenen Woche John Higeman ausgesagt, über den haben wir in der letzten Folge auch schon gesprochen, das ist der Chief Revenue Officer von Meta. Und der hat. . etwas gesagt, das ich in der letzten für die Vorbereitung der letzten Folge als kleinen Hinweis ganz gut fand, aber nicht aufgenommen habe, der aber jetzt in dem Zusammenhang mit diesen . Zeitabschnitten. Danke. Die Fokussierung auf Freunde und Familie war keine gute Strategie für uns. Irgendwann 2018 wurde uns klar, dass die Fokussierung auf die Veröffentlichung von Inhalten für Freunde und Familie dem Unternehmen nicht so viel gebracht hat, wie wir gehofft haben. Konkurrenten wie TikTok übernahmen einen Großteil der Zeit die Nutzer online verbrachten und für Meta war es eine bessere Strategie, den Fokus der Facebook-App zu erweitern und in Videos und andere Arten von Inhalten zu investieren. Heißt also, dass sie zwar, also das, was Zuckerberg hier mit den verschiedenen Äras definiert hat, ist eigentlich die Definition der Äras im Selbstverständnis von Social Media, finde ich. Also deren Perspektive auf Social Media war, die Leute sollen sich alle vernetzen, dann hat aber jemand anders in dem Fall TikTok, gezeigt, dass eine For You-Page die Leute dazu bringt, viel mehr Zeit zu verbringen und aus Metas Perspektive, deren wichtigste Währung die Aufmerksamkeitszeit oder Aufmerksamkeitsspanne der Leute ist, Nutzungszeit, so war dann damit klar, die Leute wollen sich eigentlich gar nicht vernetzen, die Leute wollen berieselt werden, also beginnt die nächste Ära. Und wenn wir diese Logik folgen, dann ist die dritte Ära, es gibt KI-generierte Inhalte. auch wieder eine, die aus Metasinteressen heraus definiert ist und nicht zunächst häufig aus dem Nutzungsverhalten der Leute. Das ist, wie ich diese beiden Nachrichten zusammenlese.
32:36 Dominik Hammes
Und eigentlich Du kannst die Leute halt nicht steuern. Also du kannst es maximal ein bisschen vorhersehen. Und auch dieses zu sagen, es war keine gute Strategie für uns, heißt ja schon, damit haben wir nicht gerechnet. Und das ist ja normal. Also du musst ja Du musst ja eigentlich als Institution in dem Moment den Menschen ein bisschen hinterherlaufen. Mit der Alpha kannst du es vorhersehen. Manchmal kannst du auch was prägen und die Leute kommen, aber das ist eher ein Zufall. Also Das ist vielleicht diese fehlgeleitete Wahrnehmung von Zuckerberg, ich habe dieses Ding programmiert und alle Leute sind gekommen und dann waren sie da und ich hätte mega Erfolg und jetzt mache ich das nochmal. Wird halt vielleicht nicht immer klappen. Und sie hätten auch damals sagen können, ne, finde ich blöd, ich bleib bei MySpace. Also Es ist halt so gekommen, wie es gekommen ist. Aber das heißt ja nicht, dass das alles Genies sind. Also das darf man sich einfach nicht irgendwie zuschreiben. Es ist immer eine Portion Glück dabei und dann hatten sie inzwischen auch mal Pech, aber sie hatten Pech und Mehrere Milliarden Euro zur Verfügung, um weiter zu planen.
33:31 Gavin Karlmeier
Ach man. Und Eric Morrison, das ist der TikTok-Director für UX. Forschung, der hat eine kurze Aussage auch in diesem Gerichtsprozess gegeben und er hat gesagt, dass TikTok seit 2022 nicht unbedingt das Bedürfnis befriedigt, sich mit Leuten zu verbinden, die man bereits kennt, und das sah ein Gegensatz zu Facebook und Instagram. Und das ist aus zwei Gründen interessant, dass ihr das sagt. Denn zum einen zeigt es ja, dass in dem Verständnis von Tick, äh von Aus TikTok gesehen, Meta immer noch Plattformen anbietet, die Vernetzung in den Vordergrund stellen. Was ein kleiner Widerspruch ist zu dem, was Zuckerberg da als Ära definiert hat, der eigentlich sagt, die Leute wollen eigentlich nur noch Inhalte gucken. Zum anderen ist das interessant, weil das natürlich Meta in eine schwierigere Position bringt, weil die Aufgabe von Meta in diesem Prozess ist, die. eigene Monopolstellung kleinzureden, indem sie den Markt vergrößern, indem sie sagen, TikTok ist ein Konkurrent für uns. Wenn TikTok aber selber sagt Meta ist aber kein Konkurrent für uns. Bringt es die FTC natürlich in eine bessere Verhandlungsposition, denn die FTC hat gesagt, die einzigen Konkurrenten, die Meta derzeit hat, seien Snapchat und Miui. Miui ist verschwinden gering. Aber die Frage, sind die Meta-Apps noch Social Graph getriebene soziale Netzwerke oder sind sie content-graph getriebene Abspiel-Entertainment-Plattformen, die ein bisschen Vernetzung mit sich bringen? Die ist gerade in der Definition von Meta selber, glaube ich, existenzentscheidend.
35:04 Dominik Hammes
Das Das ist natürlich spannend, das ist schwierig und gleichzeitig hat es für uns beide jetzt wirklich nur die Konsequenz, wie geht denn das Urteil aus? Weil es ja eine rein rechtliche Definition ist, auf die sie sich einigen müssen. Selbst wenn wir beide hinterher sitzen und sagen, das ist eigentlich Quatsch in unserer Meinung Spiel keine Rolle, weil hier geht es um die rechtliche Definition. Und ich halte das für unfassbar schwer. Also man könnte ja auch sagen Moment, es spielt doch gar keine Rolle, wovon das getrieben ist. Es geht darum, wie viel Zeit da verbracht wird, wie viele Leute sich das angucken. Das wäre jetzt mein Ansatz. Ob das ein Fernsehsender ist, ein Radiosender, ob das eine Internetseite ist oder ein Social Network, spielt für mich überhaupt keine Rolle. Wie viele Leute gucken da aktiv drauf und lassen sich davon beeinflussen? Darum geht es doch.
35:46 Gavin Karlmeier
Ja, es verändert aber die Art und Weise, wie diese Plattformen funktionieren und dann wird es plötzlich doch wieder wichtig für uns. Also bei Facebook wissen wir, dass im Laufe des letzten Jahres der Anteil der empfohlenen Inhalte auf 30% gestiegen ist. Das heißt, wenn du zehn Postings siehst, siehst du nur sieben Postings von Menschen, mit denen du bereits vernetzt bist, und drei Inhalte, die dir vorgeschlagen werden. Wenn wir jetzt in den Algorithmen eine Herausforderung für die Demokratie zum Beispiel sehen, weil die unbekannt funktionieren, weil sie möglicherweise eine politische Schlagseite haben, dann ist je größer der Anteil der vorgeschlagenen Inhalte, bei TikTok ist er auf der For You-Page ja hoch zweistellig im Prozentsatz, wenn nicht sogar eigentlich 100%. Und die ForU-Page ist die Standardansicht auf dieser App. Dann ist es schon wichtig, darüber Bescheid zu wissen, was diese Plattform eigentlich im Schilde führt. Wie versteht sie sich selber? Was möchte sie sein? Das ist aber natürlich eine andere Definition als die Definition, die sie vor Gericht gerade versuchen, irgendwie als Narrativ zu stricken.
36:44 Dominik Hammes
Klar. Logisch. Aber es ist wie auch bei uns beim Medienstaatsvertrag: man muss halt gucken, wenn die Leute so viel Aufmerksamkeit hier bündeln können, dann gibt es auch einen gewissen Rahmen an Verantwortung und mit dem muss man umgehen. Und wenn die Verantwortung nur ist, ja wir wollen, dass die Nutzer möglichst viel Zeit hier verbringen, und es ist der Inhalt völlig egal, dann ist es halt verantwortungslos.
37:04 Gavin Karlmeier
Apropos verantwortungslos. In den USA ist ja seit dem 19. Januar TikTok eigentlich verboten. Und wir wissen, dass diese Frist, die jetzt schon zweimal verlängert wurde, das TikTok-Verbot, naja, mehr oder weniger. Sicherheitsmäßig aushebelt, denn also de facto sind die Apps verboten. Der Präsident hat einen Erlass
37:27 Dominik Hammes
Das Gesetz hat im Moment keine Zähne, weil es nicht umgesetzt wird, aber es existiert immer noch und man müsste es beseitigen, um langfristig oder durchführen, um langfristig Klarheit zu haben.
37:38 Gavin Karlmeier
Genau. So, und wir wissen, dass Trump aber ja gesagt hat, wir gehen davon aus, dass es einen Käufer, einen Investoren, ein was auch immer geben wird, der diese App kauft, amerikanisch macht und damit. . aus diesem Verbotsgesetz sozusagen rauskommt.
37:51 Dominik Hammes
Also man muss dazu sagen, das bedeutet nicht, dass das Gesetz weg ist oder aufgehoben oder sonst was, sondern nur, dass es nicht mehr greift, weil es in den USA jetzt auf einmal besessen wird. Das ist eine komische Grammatik, aber ihr wisst, was ich meine.
38:04 Gavin Karlmeier
So, Donald Trump war jetzt auf jeden Fall in der NBC-Sendung Meet the Press. Entschuldigung.
38:13 Dominik Hammes
Ich habe nur Ausschnitte gesehen und das ist halt einfach witzig gewesen, wie immer. Traurig, aber witzig.
38:18 Gavin Karlmeier
Meet the Press.
38:25 Dominik Hammes
Los geht's
38:26 Gavin Karlmeier
Naja, auf jeden Fall war Donald Trump dort zu Gast und wurde auch auf dieses TikTok-Verbot angesprochen. Und er hat gesagt: vielleicht sollte ich das nicht sagen, aber ich habe eine kleine warme Stelle in meinem Herzen für TikTok. Er sagt, er würde gerne einen Deal sehen, aber er ist auch bereit, der App eine weitere Verlängerung der Gnadenfrist zu gewähren, auch wenn es noch keinen Deal mit dem Besitzer von TikTok Byteance geben würde. Weil er selber eine kleine Schwäche für die App halte.
39:00 Dominik Hammes
Einfach so fern von jeglicher sinnvoller Politik oder Aussage, die ein Staatsmann treffen soll. treffen würde. Also das wäre ja normal Smalltalk. Ich trinke schon ganz gerne ein Glas Wein. Und dann wäre man so, ach, das ist ja niedlich und dann geht es um die richtigen Themen. Man kann doch so nicht antworten auf sowas.
39:16 Gavin Karlmeier
Nee, du musst dir halt vorstellen, es gibt eine Prohibition und der Präsident sagt, ich trinke ganz gerne mal
39:21 Dominik Hammes
Ich hab die mal ausgesetzt, weil ich finde Alkohol eigentlich ganz nett. Hat das irgendwelche Konsequenzen? Na, mal schauen, wenn wir mal sehen. Lass uns doch alle mal ein bisschen überraschen von mir.
39:32 Gavin Karlmeier
Du hast gerade gesprochen wie Jay.
39:34 Dominik Hammes
Stimmt, ein bisschen schon.
39:37 Gavin Karlmeier
Donald Trump hat auch gesagt, er hätte ja über TikTok viele WählerInnen mobilisiert und damit bei jungen Menschen mit 36% Punkten gewonnen. Wie CNN-Faktenprüfer Daniel Dale feststellt, hat Kamala Harris aber 54 Prozent der jungen WählerInnen zwischen 18 und 24.
39:55 Dominik Hammes
Das ist einfach falsch.
39:56 Gavin Karlmeier
Stimmt nicht. Naja, auf jeden Fall das CNN fasst das so zusammen, es sieht nicht danach aus, dass es bald einen Deal geben könnte, weil sonst würde er anders sprechen. Ähm, die CNN geht auch nicht davon aus, dass China einem solchen Deal im Moment zustimmen könnte, weil das eben im Moment gerade schwierig ist. Es ist kompliziert und sagt, das könnte bedeuten, dass TikTok auf absehbare Zeit im regulatorischen Schwebezustand und von Trumps Gnade abhängig bleibt.
40:23 Dominik Hammes
Ja, aber das ist, da sind wir ja. Das kommt ja häufiger vor. Dinge werden einfach mal geduldet, obwohl das rechtlich eigentlich keine, also da gibt es auch im deutschen Recht in kleineren, wollen wir in viel, viel kleineren Situationen bedenken, naja, aber eigentlich ist das doch Quatsch. Aber wir dulden das, weil der Aufwand zu hoch wäre. Und hier ist der Grund, der Aufwand ist zu hoch, der ist ja eigentlich nicht gegeben, sondern es ist dem Präsidenten einfach, der will sich nicht unbeliebt machen. Und vielleicht kann er das zu seinem Zwecke nochmal benutzen, wäre jetzt meine Interpretation.
40:52 Gavin Karlmeier
Das Ding ist aber ja, also TikTok verdient ja erstmal wahnsinnig viel Geld, das aber vermutlich nicht von Zöllen betroffen ist. Ähm, dass er wittert in China eine Bedrohung für sein Land, für alles, profitiert aber gleichzeitig von China. Und man könnte da jetzt, wenn man verschwörisch unterwegs ist, ja auch sagen, China profitiert ja auch davon, dass Donald Trump in der Regierung sitzt. Das heißt, sie hätten möglicherweise auch ein Interesse daran, dass TikTok für Donald Trump sinnvoll ist. Das ist ein ganz schwieriges Abhängigkeitsverhältnis, weil das in seiner Inkonsequenz gegenüber der harten Linie, die Donald Trump ja gerne nach außen hin ausstrahlen möchte, ja überhaupt nicht zielführend ist.
41:32 Dominik Hammes
Ja, ich finde es aber, also einerseits finde ich es natürlich furchtbar, dazu alles, dass da jetzt ausgerechnet er sitzt, wenn das hier diskutiert wird. Auf der anderen Seite bin ich ganz froh, dass es so ist, weil wir dadurch nicht in Vergessenheit gerät. Wir wissen, beide hätten wir da jetzt einen Präsidenten sitzen, der normaler wäre, gemessen an der Statistik der Präsidenten, die wir vorher hatten, dann würden wir irgendwann vergessen, dass das noch ein Thema ist. Das wäre irgendwann gäbe eine Lösung, sie wäre unfassbar langweilig und eigentlich wäre alles wie vorher und ab und zu gibt es mal so einen Zwischenfall und das war's. Und jetzt habe ich so das Gefühl, wir müssen das jetzt offen diskutieren, weil wenn man das jetzt, es wird entweder eine Chaoslösung geben oder eine sehr solide Lösung, die dann auch wirklich widerstandsfähig ist, oder sowas Hartes wie gibt es das halt in den USA nicht mehr, wie es damals angekündigt war. Und ja auch für acht Stunden. Es gibt so Zeitfenster, dann darf man TikTok nutzen und dann stellen wir es wieder ab. Es wird dadurch ein bisschen spannender und extremer, und ich bin ja auch der Meinung, man muss endlich mal darüber reden, weil das eben internationale agierende Entitäten sind, bei denen sich Menschen aus aller Welt treffen, virtuell, und es gibt keine richtigen Regeln dafür, egal was die inhaltlichen, die politischen und die finanziellen Sachen angeht. Das muss halt mal geregelt sein und jetzt gucken wir alle dahin. Das ist ganz gut.
42:47 Gavin Karlmeier
Also meine These ist aber leider, dass es auch nach der nächsten Fristverlängerung eine weitere Fristverlängerung geben wird. Also das wird jetzt uns ewig so begleiten, bis eben. Und die Leute nicht mehr so richtig darüber sprechen. Oder es wird so ein Zustand wie so die Marihuana-Legalisierung in meisten Ländern. Das ist dann Geduld, aber.
43:04 Dominik Hammes
Die Schlimme daran ist ja, während unter einer Trump Präsidentschaft, kann man auch damit rechnen, dass es auf einmal passiert, dass auf einmal Bewegung reinkommt und wenn es kurz vor seiner nächsten, vom Ende dieser Legislaturperiode ist und er sagt: Jetzt haue ich nochmal einen raus. Deswegen ist es spannend.
43:22 Gavin Karlmeier
Leider. Trump wäre auch zuzutrauen, dass er nach der Zeit der nächsten Präsidentschaftswahl die Durchführung dieses Gesetzes also ankündigt, weil er genau weiß, dann profitiert er davon nicht mehr. Ach, es ist alles absurd. Gut. Weißt du noch, wir haben in der letzten Folge, die wir zusammen gemacht haben? Let's get Da haben wir über Reddit Answers gesprochen, diese Chatbot-Lösung in Reddit. Kurz nach Aufzeichnung unserer Episode hat Steve Huffman, der CEO von Reddit, hat ein, wie sagt man, Earnings Call hier Quartalzahlen verkündet. Ich glaube, ich frage mich jedes Mal, wie Earningspolit hier auf Deutschland ist. Verkündung der Quartalzahlen. Und hat dort bekannt gegeben, dass Reddit Answers die Suchfunktion von Reddit Mittelfristig ersetzen wird. Er glaubt, es gibt bei Reddit eigentlich zwei Gruppen von Leuten. Scroller und Sucher. Und Scroller sind die, die eigentlich das Kernprodukt von Reddit stützen, nämlich Sie diskutieren, sie finden Themen über die algorithmische Ausspielung, sie prägen auch die Community mit. Sie kriegen wahrscheinlich auch die Anschiebe in verschiedene Subreddits. Genau, genau. Abonnieren Sie, suchen auch Ihre Interessensgebiete. Und dann gibt es eben die Sucher. Und das sind Leute, die sozusagen Laufkundschaft sind. Und er sagt, bis vor kurzem gab es für Sie eigentlich kein Angebot auf unserer Plattform. Abgesehen von einer Suchfunktion, nach denen sie benannt ist. Aber naja. Bis vor kurzem haben wir kein Produkt für sie gebaut, sagte Huffman. Diese Nutzer kommen im Moment nicht wegen einer Community zu Reddit, sie kommen um eine Antwort zu erhalten. Und deswegen gibt es eben jetzt diese Möglichkeit, eine Frage direkt zu formulieren und sich eben nicht durch die Suche wöhnen zu müssen. Und jetzt kommt mein Take. Ich finde es, ich glaube, das ist gar nicht doof. Also, ähm Natürlich fehlen alle sozialen Komponenten, die dabei wichtig sind, die Qualität einer Antwort in einer Community zu bewerten. Da habe ich letztes Mal schon darüber gesprochen. Es geht total verloren, wer schreibt jetzt was? Was macht er, warum Aber wenn du tatsächlich ein Angebot haben möchtest, das die Leute nicht dazu bringt, wenn sie etwas auf Reddit suchen, jedes Mal bei Google ein Produkt einzugeben und dahinter Reddit einzugeben, Dann musst du ihnen irgendwie ein Angebot machen, das anders funktioniert und das sinnvoller agiert mit den Inhalten, auf denen er sitzt.
45:43 Dominik Hammes
Ja, und ich Ich unterschreibe das alles, insbesondere solange es ein Angebot ist und man immer noch eine klassische Suchfunktion hat, die kann man ja auch mal verbessern. Also eine erweiterte Suche, die sich vor allen Dingen gut erklärt dem Anwender, kann ja sehr mächtig sein, weil Ganz ehrlich, du kennst es auch Google Foo, also im Sinne von, wenn man gut ist mit der Google-Suche, wenn man da 20 Operatoren reindübelt, weil ansonsten man durch diese Dicket gar nicht mehr durchkommt, das wird dir einfach völlig andere Ergebnisse geben und du wirst eher finden, was du suchst. Während du, wenn du einfach nur, ja, ich wollte mal was wissen über Microsoft und man tippt Microsoft ein und man klickt man auf den Wikipedia-Beitrag, dann muss man halt sehr viel lesen und wird sehr viel Zeit verlieren, aber wenn man genau weiß, was man sucht, ist besser, aber dann braucht man auch Funktionen. die haben dabei helfen. Und wenn ein, so sagen wir es mal, ein Searchbot oder ein Assistenten, ein Karl Klammer, der mir nicht in die Verzweiflung treibt, Wenn der gut ist und sagt, ey, es gibt hier verschiedene Reddit-Foren, die sind vielleicht für dich von Interesse. Hier, der Beitrag ist ganz, scheint ganz genau das zu sein, was du suchst, aber guck doch auch mal da. Das ist gut, wenn das Ding gut programmiert ist. Also, wenn es quasi diese, es gibt ja diese Google-KI-Antwort, die über den Suchergebnissen steht, die meistens schlecht ist. Wenn man sich das mal in gut vorstellt, dann kann das auch helfen, klar. Aber man darf das andere auf gar keinen Fall nicht mehr anbieten. Das wäre sehr, sehr dämlich. Dann werden die Leute zwar eh immer weiter in Google benutzen, um es zu machen, aber wäre trotzdem blöd.
47:09 Gavin Karlmeier
Das Interessante ist übrigens, dass ich gerade hier, während du gesprochen hast, versucht habe, Reddit Ans das aufzurufen, um das jetzt live mit dir zu testen mal. Und da habe ich eine Meldung bekommen, dass dieses Feature in meiner Region nicht verstanden ist. Das ist ja Standard. Aber letztes Mal ging es doch noch, also da ruhig.
47:28 Dominik Hammes
Das letzte Mal warst du auch nicht in Deutschland.
47:32 Gavin Karlmeier
Oh mein Gott, du hast recht. Was übrigens dazu führte, muss ich mich entschuldigen, dass der Podcast eine Stunde später online gegangen ist.
47:40 Dominik Hammes
Die zweite Verschiebung haben wir gerade eingeführt, aber ja, passiert.
47:43 Gavin Karlmeier
Nein, aber ich wusste nicht, dass der Web-Server, über den ich den Podcast hochlade, sich an meiner lokalen Timezone orientiert und nicht an der Zeitzone.
47:51 Dominik Hammes
Achso, erfahren eingestellt. Reddit Answers currently in Beta. Introducing Reddit Answers. Kannst du mir ein direkt Ding schicken, weil ich bin gerade für mich gerade, als wäre ich doppelt so alt, wie ich sowieso schon bin. Es ist Reddit. com slash Arch. Bei der Google-Suche kam einfach. Wobei es war eine Duck-Duck-Go-Suche, das ist manchmal ein bisschen.
48:14 Gavin Karlmeier
Ah, das ist das Problem. Reddit ist exklusiv bei Google.
48:19 Dominik Hammes
Ich glaube wirklich. Ich will auf dem Laufenden bleiben, einfache Sprache.
48:23 Gavin Karlmeier
Ja, genau, mehr siehst du. Apropos Apropos KI. Wollen wir noch kurz über OpenAI sprechen? Also kleiner Abriss über das, was bisher passiert ist. Sam Altman, das ist der Besitzer-Chef-Typ. Besitzer ist, glaube ich, nicht ganz richtig, Teilbesitzer. von OpenAI, deren Elon Musk, wenn man so möchte. Ich weiß nicht, wem ich damit mehr Unrecht tue. Auf jeden Fall, die beiden verstehen sich auch nicht so richtig gut, weil Elon Musk ja immer wieder versucht hat, OpenAI zu drangsalieren. OpenAI wurde ursprünglich einmal gegründet. unter anderem auch von Elon Musk, ist dann dort aber ausgeschieden, haben sich dann gestritten. OpenAI für die, die es, ihr wisst es alle, aber Anbieter von ChatGPT beispielsweise. So, die hatten vor, also deren Unternehmensstruktur war ja ganz lange so geplant, dass sie Non-Profit sind, dass sie eine Idee sind als Unternehmung Eben nicht profitorientiert zu arbeiten. Das war auch so ein bisschen in dem Sinne von beispielsweise Elon Musk, der das damals mit vorangetrieben hat, der jetzt mit XAI ein profitorientiertes KI-Unternehmen besitzt. Naja, auf jeden Fall. Hatte Sam Altman schon seit einigen Monaten versucht, OpenAI auf irgendeine Art und Weise als profitorientiertes Unternehmen umzubauen. Und das ist gar nicht so einfach, denn wenn du ein Non-Profit-Unternehmen bist. das keinen Gewinn machen darf und auch keine wirtschaftlichen Interessen verfolgen soll, sondern eben sozusagen gemeinnützig ist. Dann hast du ja schon ein paar Gelder eingesammelt, die ja aus gemeinnützigen Zwecken sind, und alle Gelder, die du bis dahin verdient hast, waren ja auch dadurch generiert worden und als gemeinnützig zweckgebunden sozusagen. Und dann zu sagen, jetzt widmen wir das um, hätte natürlich einen Präzedenzfall geschaffen, der ab dann ein Vorbild für alle wachsenden Unternehmen gewesen wäre, die dann ja quasi keine Steuern mehr zahlen müssen.
50:07 Dominik Hammes
Das wäre aber ein sehr einfacher Weg eins. Startup erstmal mit wenig Risiko zu gründen und dann hinterher schnell umzubauen. Ich kann mir auch nur vorstellen, dass das entweder bedeutet, man macht die andere alte Klitsche zu und macht eine neue auf und stellt da einfach Leute ein und hat das Startkapital aber verloren. Und was passiert denn mit dem geistigen Eigentum, was ja eigentlich eh Open Source hätte sein sollen?
50:29 Gavin Karlmeier
Da hätte man dann zum Beispiel, also da gäbe es, genau, es gäbe solche Konstrukte, Dass man dann quasi für eine Zahlung das Modell die Idee abkauft oder so. Aber das ist alles nicht ganz unkompliziert. Dann gab es zwischenzeitlich die Idee, dass ein profitorientiertes Unternehmen ein, ich glaube, das ist auch tatsächlich entstanden, dann ein Tochterunternehmen dieser gemeinnützigen Organisation wird, damit die wiederum Gewinn machen können. Das gab es auch schon. Das Modell gibt es auch in Deutschland häufiger. Ja, ja, das gibt es oft. Häufig ist dann zum Beispiel eine Stiftung als Tochter, die dann wiederum die GmbH gründet und so weiter und so weiter. Das gibt es. Naja, auf jeden Fall hat Sam Altman jetzt einen Brief an die Belegschaft von OpenAI geschickt, indem er gesagt hat dass OpenAI eine gemeinnützige Organisation bleiben wird. Also die Transformation zu einer profitorientierten Gesellschaft sei sozusagen gescheitert. Und die Tochtergesellschaft wird in eine Public Benefit Corporation umgewandelt. Also eine, die sind zwar gewinnorientiert, aber gemeinnützig, also eine Art GmbH, vorsichtig Formulier. Wahrscheinlich steuerrechtlich waren es nicht unterschiedlich, aber es hat zumindest eine gemeinnützigkeit. als Ziel. Und damit ist eben dieser Plan gescheitert, an dem Elon Musk ja auch rumgeschraubt hatte. Er hatte ja damals für diese für diese gewinnorientierte Tochter damals schon einen Betrag, ich glaube, 100 Milliarden Dollar angeboten, um den Wert entsprechend hochzuschieben und so weiter und so weiter. Eigentlich am Ende umzutrollen. Ob damit jetzt Elon Musk am Ende aber erfolgreich war oder ob es einfach nur andere rechtliche Hürden gab, das wissen wir nicht so genau. Wir wissen, dass Sam Altman offenbar in Kontakt mit mehreren Gerichten war. Die ihm offenbar davon abgeraten haben, diesen Prozess weiter zu verfolgen.
52:16 Dominik Hammes
Ich finde es ehrlich gesagt einfach noch belastend. Das ist ja einfach ein Informationsbeitrag jetzt, aber. Es deckt sich mit meiner Wahrnehmung, dass diese ganzen KI-Leute eben diese ehren Ziele, die sie am Anfang angeblich verfolgt haben, entweder nie verfolgt haben oder dann irgendwann doch gesagt haben: Moment, Geld. Ist ja doch ganz spannend. Und ich finde das einfach traurig. Also irgendwo, ich meine klar, man halt kennt das auch so ein bisschen von Google, die Was war es Don't Be Evil, sehr lange noch drin hatten und dann irgendwann nicht mehr und man ist so wie kann man denn? Vor allen Dingen es hat ja keinerlei rechtlichen Bestand, wenn du sowas da reinschreibst. Wie kann man denn dann irgendwann sagen, ey, wir streichen das jetzt mal? Das ist ja wirklich so wie, ehrlich gesagt, eigentlich Schreibt doch direkt rein, seid Ärsche. Also es hat wie gesagt keinen rechtlichen Belang und dann dieses Credo nicht mal mehr als so ein Feigenblatt vor sich herzutragen, das ist schon seltsam.
53:15 Gavin Karlmeier
OpenAI bleibt gemeinnützig, also da brauchen sie.
53:19 Dominik Hammes
Ja, und auch erstmal. Und vielleicht gibt es dann einfach OpenAI irgendwann nicht mehr und es heißt dann Copen AI, Commercial OpenAI, ist mir auch egal. Irgendwann ist es eben dieses, es gibt ja diesen Begriff Rhino für Republikaner, Republican only in name only. Und dann hast du einfach noch die Verpackung, aber alles dahinter ist nicht mehr das, was es mal war oder hätte sein sollen. Und genauso der schöne Satz Saying the Quiet Part Out. Also, man die ganze Zeit eh schon so agiert, als man was glaubt, aber immer bestreitet und irgendwann ist man so: Nö, eigentlich stehe ich dazu, dass wir Ärsche sind. Ich nehme jetzt immer so ein lausfaktes Beispiel natürlich, damit mich keiner hier festnagelt, das stimmt gar nicht, was du erzählst. Aber man kennt diesen Satz, man kennt diese Redensart. wenn irgendwo auf einmal Rassismus praktiziert wird und jemand sagt dann auch einfach, ja, das ist unser Problem, dass die Leute mit einer anderen Hautfarbe hier sind. Ah, du sagst auch, dass du Rassist bist. Na gut. Schlimm.
54:15 Gavin Karlmeier
Du hast gerade gesagt, Google hatte mal das Motto, dass. . Ich weiß nicht, ob das die Formulierung war, aber. Ja, doch, quasi, exakt so. Google hat angekündigt. Das ist von Gemini ihrem Chatbot. Wir haben halt ein bisschen KI, aber das passt alles so in die Themen, über die wir immer sprechen, dass Gemini, der KI-Chatbot, zukünftig eine Variante bekommen wird, die für Kinder unter 13 Jahren gedacht ist. Es gab jetzt E-Mails, die Eltern bekommen haben, die den Family Hub nutzen von Google und Family Link heißt es, sorry, mit dem du zum Beispiel sagen kannst, hier ist YouTube Kids, das ist eben keine Werbung oder weniger Werbung für irgendwelche schlechten Produkte. bekommt oder weniger Vorschläge, die eben nicht kindesgemäß sind. Du musst ja bei jedem YouTube-Video-Upload ja auch angeben, ist das ein Inhalt, der explizit für Kinder gemacht ist oder nicht. So, ist genau gut so. Klar, ist halt die Frage, ob sich da alle dran halten oder ob Martel jetzt sagt: Och, wir haben ja aber eine geile Werbung für Autos.
55:09 Dominik Hammes
Naja, das ist natürlich auch vorausgesetzt, dass Google auch andet. Hat man dann aber schon, du hast angegeben, das ist für Kinder, das ist nicht für Kinder, wenn du das noch dreimal machst, kriegst du Probleme. Hilft natürlich.
55:22 Gavin Karlmeier
Ja. Jedenfalls haben diese Eltern jetzt eine E-Mail bekommen, in dem sie sozusagen gewarnt werden, dass es für die Kinder, die einen Zugriff auf einen Kinder-Account von Google haben, auch Gemini for Kids, so wird es nicht heißen, aber Gemini for Kids angeboten bekommen. Und das, also Google schreibt, das bedeutet, dass ihr Kind Gemini nutzen kann, um Fragen zu stellen, Hilfe bei den Hasaufgaben zu erhalten und Geschichten zu erfinden. Der Chatbot wird Kindern zur Verfügung stehen, deren Eltern-Family-Link nutzen, bla bla bla bla bla. Wenn ihr Kind mit einem Family-Konto Gemini benutzt, wird das Unternehmen diese Daten nicht verwenden, um eine KI zu trainieren. Trotzdem liest sich das alles so ein bisschen wie so eine Warn-E-Mail, denn Google räumte selber auch ein, so ist hier der Text, dass Gemini Fehler machen kann und schlägt vor, dass sie ihrem Kind helfen, kritisch über den Chatbot nachzudenken. Erinnern Sie Ihr Kind daran, dass Gemini kein Mensch ist und keine sensiblen oder persönlichen Daten in Gemini eingeben sollte. Trotz der Bemühungen des Unternehmens unangemessenes Material zu filtern. . Fügtet ihr mir hinzu, dass Kinder möglicherweise auf Inhalte stoßen?
56:27 Dominik Hammes
Das heißt, es steht auch nicht, und das wäre der letzte wichtige Satz gewesen, damit das halbwegs okay wäre, in meinen Augen da stehen würde. Wenn Sie das nicht wünschen, dann drücken Sie hier auf Opt-out. Noch besser wäre natürlich gewesen erster Satz, das ist Opt-in, aber es wird einfach standardmäßig für alle ausgerollt dann. Genau. Was bei mir nur wieder die Interpretation zulässt und leider bin ich da betriebsblind, es passt halt in meiner Interpretation, man möchte einfach normalisieren, dass überall KI ist, von kleines Bein auf an. Sieben von acht Ärzten empfehlen diese Zigarette. Es ist einfach keine gute Idee, diese Normalisierung so voranzutreiben und den Eltern die Verantwortung dafür zu geben, wenn man dann doch Scheiße gebaut hat. Das ist einfach nicht gut.
57:11 Gavin Karlmeier
Also das Ding ist halt, wir haben von Social Media und dem Umgang von jungen Menschen mit Social Media ja wirklich viel gelernt. Und was wir dabei auch gelernt haben, war, dass es ein paar Fehler gibt, die wir nicht wiederholen sollten, wie zum Beispiel jungen Menschen den Zugriff auf etwas zu gewähren, dass man selber nicht versteht. Weil ich glaube, das größte Problem sind nicht junge Menschen, die Social Media benutzen Das ist nicht das Problem. Nee, die jungen Menschen sind auch nicht das Problem. Die können das Problem gar nicht. Nein, ich kann das. . Also ich hätte als junger Mensch extrem viel Zeit auf Social Media verbracht. Ich mache auch als alter Mensch noch sehr viel auf Social Media, aber darum geht es nicht. Ich glaube, das Problem ist, wenn wann immer du deinem Kind zeigst. Das, was du da machst, verstehe ich nicht. In dem Moment gibst du diesem Kind eine unglaubliche Macht. Und ich finde Entscheidungssoheit für junge Menschen extrem wichtig. Ich finde auch, ich glaube auch 13-Jährige, 12-Jährige nutzen heute schon Chatbots. Da darf man sich keine Illusionen hingeben
58:09 Dominik Hammes
Ja, und es ist ja auch was, du nimmst den Leuten ja nicht komplett die Option. Du kannst ja, ich nehme das Beispiel nicht, weil ich es gut finde, sondern weil es so praktiziert wird. Alkohol gibt es ab einer bestimmten Freigabe in Deutschland und du kannst es den Kindern aber früher geben, wenn es zu Hause passiert. Das gibt es auch in vielen Ländern, wo du dann sagst, wenn ihr am Esstisch ein Glas Wein trinken wollt, dann kannst du das machen und du Musst auch nicht befürchten, dass dann die Polizei kommt und sagt, sie haben mir im Kind ein Glas Wein gegeben. Insofern es nicht vier ist, ist es. Natürlich. Es geht hier ja um verantwortungsvollen Umgang und nicht darum, ja, du zu Hause kannst dir eine Alkoholleiche produzieren, das ist egal. Darum geht es nicht. Aber es gibt da einen gewissen elterlichen Spielraum, der auch notwendig ist. Und wie gesagt, bei Alkohol bin ich ja, ich trinke halt keinen, deswegen nicht mehr so. Nee, lass dem Kind gibt ja doch kein Alkohol. Aber Alkohol findet halt statt in der Welt. Also solltest du es vielleicht mal thematisieren. Und genauso ist es hier auch. Ich sage nicht, gebt den Kindern jegliche KI, sondern nehmt sie bei der Hand und führt sie weg oder hin, je nachdem, was für ein Kind das ist, je nachdem, wie viel Ahnung man selber hat und wie die KI eben tickt. Und das hier ist einfach nur, ja, uns ist eigentlich egal, was ihr macht, wir schreiben die E-Mail nur damit, wenn nicht böse Briefe kriegen, dass wir sie euch nicht gewarnt haben.
59:15 Gavin Karlmeier
Danke, tschüss. Also es gibt übrigens die Möglichkeit, den Chatbot vollständig fürs Kind abzuschalten. Gott sei Dank. Das ist halt, wie du sagst, nicht die Default-Einstellung. Und ich glaube, dass diese Handreichung für sehr junge Menschen hier eigentlich genau das falsche Signal ist. Ich will nicht, wie gesagt, ich will nicht sagen, dass junge Menschen keinen Kontakt mit Chatbots haben sollten, denn die Realität sieht jetzt schon anders aus. Eben Aber die Frage ist ja immer, mit welcher Botschaft gehst du nach draußen? Was möchtest du signalisieren? Und hier ist das Signal, auch für 8-Jährige haben wir den richtigen Chatbot.
59:50 Dominik Hammes
Ja, und wir machen das auch nur, weil es gibt keine Gesetze. Das ist halt immer noch der Punkt. Sie können immer noch machen, was Sie wollen, weil Sie niemanden fragen müssen. Und es ist einfach keine gute Idee, diese Verantwortung einem Unternehmen zu überlassen, das damit Geld verdient. Das ist einfach nicht smart, weil das ein Interessenkonflikt ist im besten Fall. Im schlechtesten Fall ist es einfach, man ist doch egal. Hauptsache Kohle
01:00:13 Gavin Karlmeier
Ja, naja. Wir legen das ja jetzt eh alles noch in Krypto an. Zum Beispiel in den World Coin. Kennst du schon eine WorldCoin?
01:00:21 Dominik Hammes
Nee, aber der Name suggeriert mir eigentlich so ein bisschen, als wäre es eine Mischung aus Greenpeace, Amnesty International und wahrscheinlich ist das nicht.
01:00:29 Gavin Karlmeier
Ne, da steckt auch Sam Altman von OpenAI hinter, der hat nämlich noch ein zweites Unternehmen. Das ist jetzt ein Altcoin, oder was?
01:00:35 Dominik Hammes
Wow. Das ist ein ganz offensichtlicher Geg, den musst du ja irgendwann mal machen.
01:00:39 Gavin Karlmeier
Das andere Unternehmen heißt Tools for Humanity und die haben eine World App. Und diese World-App, da kannst du eben auch den World Coin, einen Token sozusagen generieren, drin speichern und du kriegst einen im Moment, wenn du in San Francisco In so einen Pop-Up-Store gehst und deine Iris scannen lässt, dann kriegst du einen WorldCoin davon.
01:01:00 Dominik Hammes
Alter meine Fresse. Entschuldigung für die Wortwahl.
01:01:03 Gavin Karlmeier
Jetzt geht es aber noch weiter. Der Plan der World App ist, ein Konkurrenzprodukt zu X zu schaffen, nämlich eine F. Everything App, die gleichzeitig deine Finanzen, dein Social Media, deine Spiele und alles sein soll. Und was sie aber vor allem vorantreiben, das hat dann nämlich Alex Blane, ja ist der CEO von Tools for Humanity. In einer Frage-Antwort-Runde gesagt, dass es eigentlich jetzt gerade erstmal darum geht, den Leuten zu zeigen, dass es eine World-ID gibt. Eine Verifizierungsmethode, mit der du dich sozusagen mit deiner Iris ausweisen kannst. Okay. Naja, alles klar. Also jetzt ist die Frage, was willst du weniger gerne? Dein Perso auf X hochladen oder deine Iris für Open AI-Leute hochladen?
01:01:49 Dominik Hammes
Ich weiß es nicht, ob MIR in der Welt, in der der Chaos Computer Club die elektronische Patientenakte in Deutschland von staatlicher Seite gesagt, die ist nicht sicher. existiert gleichzeitig aber auch eine private Institution, die sagt, ey, schenk uns doch dein Iris-Scan, dann kriegst du eine Währung für, die vielleicht in fünf Jahren keinen Wert mehr hat.
01:02:08 Gavin Karlmeier
Oder auch jetzt schon nicht.
01:02:10 Dominik Hammes
Ja, oder, keine Ahnung, eine Million wert sein wird. Kann ja alles sein, aber es ist immer noch hier, bezahl uns mal mit biometrischen Daten, die nur zu dir gehören. Kevin, also, wenn ich irgendwann ein Magengeschwür bekomme wegen Haken dran, stelle ich dir die Rechnung.
01:02:29 Gavin Karlmeier
Ganz nichts für die Rechnung. Alles so schlimm heute. Ja, es tut mir leid. Also das Ding ist ja einfach nur. Mein Gefühl ist Ich mache hier direkt nochmal ein Thema und ich werde nochmal zum Schluss nochmal ein bisschen gesamtgesellschaftlich. Bitte. Ich selber hätte übrigens gar kein Problem. wenn es eine sinnvolle geschützte Lösung gäbe, zum Beispiel, und das wird ja auch schon sogar in Deutschland getestet, mein Führerschein auf dem Telefon zu haben. Ich fände das okay. Also ich bezahle im Supermarkt mit meinem Telefon. Also ich finde das okay, wenn Dinge, die früher ausgedruckte kleine Zettelchen waren, wenn die digitalisiert werden. Wie gesagt, es muss alles in einem Land passieren, in dem ich nicht davon ausgehen muss, dass wir in vier Jahren Machtergreifung erleben.
01:03:19 Dominik Hammes
Es muss halt unabhängig von IT-Experten nochmal geprüft werden und sagen, ja, das ist okay so. Wir verstehen gerade genug davon, dass wir eine Autorität erkennen in diesem Bereich und sagen, ja, okay, das klingt schlüssig Ist nahezu fälschungssicher, danke schön. Genauso wie die Dokumente vorher auch.
01:03:35 Gavin Karlmeier
Aber es ist eine sehr, sehr, sehr schlechte Idee, einzigartige biometrische Merkmale in die Hände einer privaten Unternehmung zu geben. Wir hatten über diese Ich habe mir den Namen leider nicht gemerkt, aber wir haben über so ein Ahnen-Portal hier gesprochen, mit dem du so eine Vorfahrenforschung anstellen kannst. Ancestry hieß ihn, glaube ich.
01:03:53 Dominik Hammes
Kann es sein? Oder 20 sowieso and me.
01:03:55 Gavin Karlmeier
Aber ich glaube, es war ands Tricky. Und die hatten nämlich das Problem, dass die pleite gegangen sind und verkauft wurden. Und Die Daten sind was wert, das ist Insolvenzmasse, die kannst du aber nicht aufwiegen. Die ist ein bisschen mehr wert als ein großer blauer Vogel aus Blech. Also, um und das ist halt das Problem. Wenn Twitter verkauft wird und in die Hände von Elon Musk geht, der halt der mit der Aushebung des Staates mit der Veränderung und Abschaffung der Demokratie direkt beschäftigt sein wird. Wenn der Mensch Zugriff hat auf die Privatnachrichten, die JournalistInnen in den letzten 15 Jahren anfangs noch unverschlüsselt ausgetauscht haben, dann ist das eine schlechte Idee. Und das gilt eben hier in dem Fall auch. Wenn deine Bi dann ihre Scan auf irgendeinem Server liegt, dann Hast du deine Irrescan verloren? Weil dann ist es in den Händen von Leuten, die damit machen können, was sie wollen. So Jetzt sind wir doch ganz schön dystopisch geworden. Willst du noch eine kleine Runde Funktionen und Emotionen zum Schluss? Geht ganz schlimm.
01:05:01 Dominik Hammes
Wenn's flott, geht, ja.
01:05:02 Gavin Karlmeier
Ist für die gute Stimmung. Funktionen und Emotionen. Extra laut, danke. Das wird immer lauter. Ich verändere nichts an dieser Datei. Die liegt dir immer gleich, aber die wird immer lauter. Du kannst bei WhatsApp jetzt bald auf das Mikrofon einmal drauf drücken und dann startet die Aufnahme der Sprachnachricht. ohne dass du gedrückt halten und hochschieben musst. Du drückst drauf und es läuft.
01:05:30 Dominik Hammes
Sehr gut. Also für mich ist sehr gut. Ich bin mir sicher, also viele Leute, die sagen, das wollte ich gar nicht, die dann durchdrehen. Aber gleichzeitig, wie oft hatten wir schon den Fall, dass wir 15 Mal geslidet haben. Und einfach, also dass das, dass das bei Star Trek beim Transporter eine typische Geste ist, ist viel zu unzuverlässig.
01:05:46 Gavin Karlmeier
Also ich finde es mega auch. Also, ich finde, endlich gibt es das. Dann gibt es bei WhatsApp Byte einen erweiterten Schutz oder erweiterte Funktion zum Schutz der Privatsphäre, mit dem du zum Beispiel festlegen kannst, ob Leute, mit denen du schreibst, deine Bilder speichern oder ihren Chatverlauf exportieren können. Also du kannst sagen, ähm, Ich könnte zum Beispiel sagen, nee, dem Dominik Hammes, den vertraue ich nicht. Der kann unseren Chatverlauf nicht als PDF exportieren. Oder der darf meine Bilder nicht speichern. Ob es dazu auch führt, dass Screenshots dann auch geschwärzt werden, vermutlich ja, wissen wir aber nicht.
01:06:20 Dominik Hammes
Spannend, da muss man dann halt mit dem Zweithandy die Fotos machen. Ich will damit nur betonen, wenn ihr euch auf sowas verlasst, seid ihr verlassen. Also das macht es nur unkomfortabler, die Sachen zu speichern.
01:06:31 Gavin Karlmeier
Aber ich glaube, das ist schon was wert.
01:06:32 Dominik Hammes
Es ist was wert, weil es auf die Schnelle, ich glaube, gerade in so toxischen Beziehungssituationen, wenn das ist ein Fake-Chat-Vlauf, sind Aussätze, die ich da schon mal gehört habe, kann das schon sehr, sehr schwierig werden und das ist vielleicht Für die kleinen Fälle besser und dass man, es hat halt nicht jeder ein zweit Handy zur Hand oder mit der Polaroid mache ich jetzt ein Foto, dann wird es halt ein bisschen. Bisschen schwieriger. Genau, es wird sperriger dadurch.
01:06:57 Gavin Karlmeier
Telegram ermöglicht jetzt Gruppenvideo-Calls mit bis zu 200 Leuten. Also, wenn die Hölle ein Ort ist, dann ist es ein Telegram-Video-Call mit 200 Leuten.
01:07:07 Dominik Hammes
Entschuldigung, ich habe jetzt auch ans Mikrofon gestoßen, deswegen. Ich stelle es mir nur so vor gerade und frage mich halt, warum? Also wenn man da nicht Sprecherrollen vergibt, aktiv, ist das doch einfach nur ein Albtraum. Die ganzen kleinen Kacheln dann so briefmarkenmäßig.
01:07:24 Gavin Karlmeier
Und alle haben gleichzeitig das Mikrofon offen. Ich finde, weißt du was, ich habe ja angekündigt, dass. Zur 500. Folge wollen wir ja hier einen Livestream machen. Wie lange der wird? Ich habe mal 24 Stunden gesagt, mal sehen, ob ich das packe. Vielleicht wird es ein bisschen kürzer, ich bin alt, aber können wir nicht dabei mal das testen? Mit 200 Leuten in so einen Gruppenvideocall gehen, das kriegen wir doch bestimmt mobilisiert hier.
01:07:50 Dominik Hammes
Ich fände es vor allen Dingen witzig, wenn du und ich, wir kennen ja den einen oder anderen Promi vielleicht nicht so gut und vielleicht auch nicht so A-Promi. Aber wenn so zwischendurch so ganz klein sieht man so einen Promis, so wer ist das, ist das wirklich? Und dann ist es schon wieder weg. Also einfach nur so für zwei Sekunden drin haben
01:08:04 Gavin Karlmeier
War da gerade Tine Wittler bei uns im Korb? Ich habe mit Tine Wittler mal auf Clubhouse geredet. Ich glaube, das muss rein. Nee, ist übrigens immer noch regelmäßig online auf Clubhouse.
01:08:12 Dominik Hammes
Falls ihr mit Tine Wittler reden wollt. Es gibt Klapphaus noch, ist für mich die größere Meldung. Grüße an Tina Wittler an der Stelle. Die ist da immer noch sehr aktiv. Hey, aber ich finde das schön, wenn Leute in der Plattform treu bleiben.
01:08:23 Gavin Karlmeier
Das ist immer schön zu sehen. Liebe Grüße an Tom von Myspace. Ich vermisse ihn. Und dann gibt es eine kleine Instagram-Meldung Zwei sogar. Die eine ist ein bisschen, die sind beide gar nicht klein, ehrlicherweise. Instagram scheint tatsächlich an den Plänen weiter festhalten zu wollen. eine Standalone-App für Reals an den Start zu bringen. Wir haben hier schon mal darüber diskutiert, bedeutet das, dass die Reels aus der anderen Instagram-App verschwinden, dass die sogar wieder vornehmlich für Fotos wird. Oder ob das einfach nur eine Zusatzapp wird, unklar, aber diese Pläne sind offenbar nicht verworfen.
01:08:59 Dominik Hammes
Also, ich bin da ein bisschen zwiegespalten. Ich finde es irgendwo gut, weil ich es hasse, wenn ich bei ihm aufs Profil gehe und standardmäßig auf dem Reiter für Reels, also für nur Reels, nicht nur die Mischung, sondern nur die, das finde ich dämlich. Weil manchmal bist du so, wer ist das überhaupt? Und dann kriegst du lauter Videos. Ich möchte einmal das eine Bild, das sie sich angepinnt haben, das möchte ich sehen. Und dann musst du direkt schon nochmal rüberwechseln auf den linken Reiter. Auf der anderen Seite wird es wahrscheinlich so eine Anbindung werden, wie Threads angebunden ist und interagiert, dass du manchmal Sachen geteilt bekommst und auf einmal wechselt die App.
01:09:30 Gavin Karlmeier
Das finde ich immer ein bisschen verwirrend.
01:09:32 Dominik Hammes
Und die Frage ist wirklich, was ist mit den Sachen, die jetzt schon hochgeladen sind? Gibt es einfach einen Cut und ab da werden keine neuen hochgeladen
01:09:39 Gavin Karlmeier
Ich sag, das wird wie damals IGTV, das wird einfach dann nahtlos. Es wird einfach, du kannst dann auch nur Reels in der Reels App gucken, die aber in der Instagram-App auch alle drin sind und damit wird die Sendung, die Meldung so ein bisschen zum.
01:09:53 Dominik Hammes
Na, wenn es das ist, dann ist es völlig egal, dann sind verschwendete Arbeitsstunden, dann Grüße. .
01:10:01 Gavin Karlmeier
Und Meta arbeitet daran, dass sie dieses Label für Original Content jetzt endlich ausrollen wollen. Wir haben da vor Ewigkeiten schon mal drüber gesprochen, dass Meta das Problem der Urheberrechtsverletzung angehen möchte. Also es gibt halt extrem viele Accounts, die einfach Videos Von kleineren Accounts reposten und damit den Großteil der Reichweite einkassieren.
01:10:19 Dominik Hammes
TikTok ist auch ein Problem, aber ich glaube, denen ist das egal.
01:10:22 Gavin Karlmeier
Ja, vermutlich. Instagram hat aber schon vor längerer Zeit angekündigt, dass sie anfangen wollen, wenn sie das feststellen. dass es solche, ähm, hat man einen Begriff dafür, Parasiten am Ende gibt, dass die Reichweite dann auf den Originalpost läuft und dass auch der Originalpost die Sichtbarkeit des großen Accounts bekommt auf dem Originalcontent. Sie fangen jetzt an, da eine Testgruppe sozusagen im auszustatten mit dieser Funktion, die aber, das ist interessant, vor allem Menschen sind, die oder nee, 100% CreatorInnen sind, die Subscribers haben. Das heißt, zahlende AbonnentInnen. Ähm, ob das Feature für diese Leute exklusiv werden wird, also für Leute, die sozusagen Content erstellen, für den Leute auch bezahlen, oder ob das Langweilig, dich? Nee, nee. Das ist ein Dominik-Problem, kein Gavin-Problem. Das wissen wir nicht. Aber ich finde diese OG-Content-Warnung, ich finde, endlich. Weil das würde die Plattform, glaube ich, spürbar verbessern.
01:11:22 Dominik Hammes
Ja, und ich denke auch, und das ist ja in dieser Austauschbarkeit, die du im Digitalen hast und wo auch verschiedene Leute ja auch mehrfach veröffentlichen in verschiedenen Apps, was ich absolut valide finde. Aber es wäre ja schön, wenn eine App, die eigentlich will, dass alles exklusiv für sie produziert wird, wenn es denn ginge, dabei helfen würde, klarzumachen, das ist von hier, das ist für hier und das ist von der Person. Das müsste eigentlich Kernelement sein. Und da denen die Plattform gehört, sollte es auch machbar sein.
01:11:49 Gavin Karlmeier
Denke ich auch. So, damit sind wir durch für heute. Vielen Dank. Da wurde es doch gegen Ende wirklich positiv noch, finde ich ganz gut. Habe ich doch gesagt, wir enden schön. Wir hören uns bald wieder. Hoffentlich. Und bis dahin wünsche ich dir einen wundervollen Mittwoch. Allen anderen auch, die bis hierhin zugehört haben. Wir hören uns wieder am Freitag. Und bis dahin, passt auf euch auf und guckt nicht zu viele Nachrichten.
01:12:12 Speaker 4
Oder kannst du sagen was. Tschüss, tschüss, danke.