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Folge 440 · 20. Juni 2025 · 55 Min.

Internetverbot für alle!

mit Dennis Kogel

Alle sprechen über ein Social Media-Verbot für Jugendliche. Aber es haben auch schon mal einmal “alle” über ein Killerspielverbot gesprochen. Wir gehen da rein. Und in die Frage, ob ein Warnhinweis oder sogar eine Klarnamenpflicht wirklich eine Lösung ist. Und in die Kosten von Grok.

Kapitelmarken

KI-generiert

00:00 Hallo Dennis Kogel!

02:55 Die Zukunft des Link-Sammelns

06:03 Die Diskussion um Klarnamenpflicht

15:26 Soziale Medien und Altersbeschränkungen

31:18 Contentmoderation bei YouTube

38:43 Veo 3 in YouTube Shorts

42:57 Musk gegen den Staat New York

51:48 Das TikTokverbot, Kapitel 5538

Transkript

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00:01 Intro

Haken dran, das Social Media Update der CT.

00:06 Gavin Karlmeier

Hallo Dennis Kevin, hallo! Bei mir ist heute Dennis Kogel, Journalist, Autor, Podcaster, vor allem Podcaster im Moment bei Browser History. Und damit bist du so ein bisschen auch Internet-Archivar, würde ich sagen. Und das ist ja so ein bisschen meine versteckte Liebe hier in diesem Podcast. Ich habe immer wieder Gäste, mit denen wir dann so abschweifen und über ICQ sprechen oder über DIG. Vor allem, weil Dick er jetzt wiederkommt. Es kommt wieder. Das finde ich sehr, sehr faszinierend. Ich weiß es nicht. Ich finde aber, ich hab es auch. Ich hab's so ein bisschen verpasst. Ich war, ich hab das nie so richtig selber benutzt, aber ich finde das total interessant, dass das ja, also es war ja der große Konkurrent von Reddit. Oder es war quasi ein großer Konkurrenz zwischen Dick und Reddit, den Reddit ja gewonnen hat als Link-Sammeldings und jetzt kommt. Und jetzt kommt, soll Dig wieder zurückkommen, aber auch mit Reddit Involvement. Ja, und Reddit-Gründern, äh, die sie aufbauen. Ja, und das finde ich Wild. Und ich frage mich, sammelt jetzt dann, also sammelt man dann noch Links im Internet? Gibt es dann noch, gibt es noch Dinge, die sammelnswert sind oder sowas? Ist das so? Ich kann mir das irgendwie nicht so vorstellen. Ich komme noch Pocket Play. Genau. Gute Frage. Vor allem, wenn man diese Mechanik mal so nachvollzieht, kann man sich ja überlegen, dass ja theoretisch auch Elon Musk sich dann in zwei, drei Jahren überlegen könnte, einfach Twitter neu zu gründen, neben X. Das wäre gut. Twitter Ex-Classic oder Twitter Classic. Ja, genau.

01:34 Dennis Kogel

Old Twitter.

01:35 Gavin Karlmeier

Old Twitter. Und dann ist das so: alle eure Lieblinge sind wieder da. Drill! Er ist wieder zurück. Und ja, genau, dann ist das quasi so eine Instanz. Vielleicht, vielleicht ja auf im Fediverse. Brillant. Das wäre, also vorher friert Elon Musk, glaube ich, das Bein ab. Aber den Traum, ich hab tatsächlich vor ein paar Tagen so, kennst du das, wenn man so aufwacht und man merkt, man hat in der Nacht über Dinge nachgeschrieben. gedacht. Und ich habe komischerweise, also nicht komisch, weil ich mache diesen Podcast sehr viel, nimmt sehr viel Zeit in der Anspruch meiner Woche, aber Ich bin wach geworden, habe so nachts darüber nachgedacht, was passiert mit dieser Twitter-IP, also mit der Marke Twitter. Kann man damit nochmal was machen? Könnte man ihm die billig abkaufen oder könnte man. Oder will er die vielleicht selber irgendwann nochmal nutzen? Das hat mich irgendwie beschäftigt. Das ist eine gute Frage. Was ist mit diesem kleinen Vogellogo? Der wurde ja jetzt gesprengt in der Wüste, haben wir in der letzten Folge darüber gesprochen. Der wurde gesprengt. Ja, es hat jemand Larry, der wurde versteigert. Der Vogel, der vorne am Headquarter dranhing, riesengroß. Und den hat so ein cooles, hippes Shopping-Start-up. gekauft und in der Wüste gesprengt und sich dabei gefilmt, um zu zeigen, dass sie das, was Musk mit Twitter zu Ex gemacht hat, möchten sie mit Shopping machen. Das macht mich unglaublich betroffen. Ja, es ist unwürdig, hat Dennis Horn gesagt in der letzten Folge. Das ist einfach, das ist einfach sad. Warum, warum? Warum leben wir in einer Welt, die immer empathieloser wird? Und Leute Logos in der Wüste sprengen. Was soll das? Was ist so dein, damit wir dich einmal kurz und damit wir ein Gefühl kriegen, was ist dein soziales Netzwerk oder deine Plattform, auf der du die meiste Zeit verbringst in der Woche? Instagram muss ich sagen. Ich möchte mehr so ein Mastodon-Mensch und ein Blue Sky-Mensch werden. Aber irgendwas ist bei mir bei mir passiert. in den letzten Jahren, dass ich so ein bisschen, ich glaube, also es war auch wirklich so das Ende von Twitter, dass mich dann irgendwie so von irgendwie textbasiert Dinge Dinge posten. äh weg weggedingst hat und ich möchte ich möchte da zurückfinden aber im Moment ist es vor allem vor allem Instagram und ja da da Dinge Posten und Fotos und sowas. Kleines Housekeeping übrigens an der Stelle, wir haben in der letzten Episode über den Reuters News Report gesprochen. Und wir haben einen kleinen Zahlendreher drin gehabt, denn Dennis sagte, 75%, aber es sind 65 Prozent aller Menschen wollen in Deutschland vornehmlich Nachrichten über Textformen basieren. konsumieren, also lesen. Ja, würde ich auch mitgehen, weil dann soll man irgendwie da ein Video gucken und dann Gefühle haben. Auch noch hören und so und das ist so, nee, gib mir einfach den Text. Also es ist schon, ja, also als Informationsdings ist es glaube ich schon das Beste. Bei mir ist das ja tatsächlich so, also wahrscheinlich auch Instagram ehrlicherweise, aber die Zeit, die ich früher auf Twitter verbracht habe, die teilen sich jetzt Instagram und Reddit. verbringe super viel zu einem Reddit und das war früher nicht so. Was dazu führt, dass ich viele Rabbit Holes kennenlerne, von denen ich gehofft habe, dass es sie nicht gibt. Ich bin Redditch, das ist, daran habe ich jetzt gar nicht gedacht, aber da bin ich auch sehr, sehr häufig oben zu. Um zu lesen, da traue ich mich aber auch nicht so zu posten. Das ist auch sowas, wo ich dann denke: so Gott, einfach irgendwie da irgendwas rein posten. Aber ich bin, ich lese sehr, sehr viel in so sehr, sehr speziellen Communities. Ich liebe zum Beispiel die Gloomhaven-Community. Die Community für die Gloomhaven-Brettspiele. Eine sehr, sehr tolle Brettspiele, so Fantasy-Rollenspiel-Brettspiele, die ich mit Freunden spiele. Geil. Da ist jetzt die neue Edition des ersten Spiels erschienen und wird gerade trotz Strafzölle, sie hat es aus China rausgeschafft und ist gerade kommt gerade an bei Leuten. Und da gucke ich immer vorbei, so, wow, was. Was sagen die über, wie ist das erste Szenario? Wie sind die Klassen gebalanced und so und les und Lesesuchen wegen? Welchen Bild macht man für den Deep Wraith? Something, something und so weiter und so weiter. Also, ja. Also das klang jetzt gerade so ein bisschen wie die Nachrichten, die ich so auf Mastodon kriege, wenn wir falsch über Studio berichten müssen oder erzählt hast. Ich mache bei Reddit aber ja einen Kapital ab einen Kapital einen Fehler gemacht. Also kannst du deinen Nutzernamen nicht mehr ändern, wenn du dich da registriert hast. Und du baust dir dabei ja sehr, sehr, sehr durch die ganzen Subreddits, die du abonnierst und deine Nutzung und so eine sehr klare For You-Page auf. Und ich habe mich da unter Klarnamen registriert bei Reddit, was ein Sakrileg ist. Also wo immer ich kommentiere, werde ich gefragt, warum ich mit Klarnamen auf Reddit unterwegs bin. Und das führt uns so ein bisschen in unser erstes Thema heute. Denn Daniel Günther, das ist der CDU-Vorsitzende in Schleswig-Holstein. Der fordert jetzt, also wir hätten diesen Podcast genauso auch vor zehn Jahren, glaube ich, aufnehmen können mit diesem Gespräch bis hierhin, außer dass die Gloomhaven Bild 26 in ich habe die ganzen Wörter schon wieder vergessen. Dass es die da noch nicht gab. Aber Daniel Günther will eine kleine Anpflicht für Instagram, TikTok und weitere soziale Netzwerke. Liebe ich. Also er möchte, er möchte, dass, dass wir alle Klarnamen haben. Das heißt, er ähm Also quasi mit dir wäre er dann zufrieden. Ja. Mit mir schon wieder nicht. Nee. Genau, ich hab mir irgendwann noch in Uni-Zeiten mit meinem Mit meinem Twitter-Account irgendwie habe ich mich Alex Bronsky genannt, weil ich das, ich mochte den Namen. Es war, ich glaube, ich hab gerade, ich hätte zu dem Zeitpunkt irgendwie einen Song gehört, wo Von Smartern Boy gehört. Genau, Bronsky Beat. Ah ja, ja, irgendwie Bronsky Beat, Krieg und Frieden, bla bla bla. Dann ist es mir bis heute peinlich, dass es eine tatsächliche Autorin namens Alina Bronsky gibt, die echtest und so heißt und Bücher schreibt. Das heißt, du hast du hast eine Persona ausgedacht, die deine Online-Präzenz ist. Genau, ja, ich denke bis heute so, okay, wäre vielleicht was anderes besser gewesen. Wir wenigstens mir nichts anderes eingefallen und jetzt sagt Daniel Günther, das war ein Fehler damals, Tennis. Und ändere das mal bitte. Das kann ich aber nicht bei Reddit zum Beispiel. Kann ich nicht. Nee, bei Reddit geht's nicht. Da heiße ich sogar Real Alex Bonsky, was noch. Noch schlimmer, weil das war dann so. Ich war dann so, ja, ich brauche irgendein weil irgendwie war Alex Bonski da schon vergriffen und dann war ich so, shit, was nehme ich denn da? Also ich finde diese kleine, also wenn ich den, wenn ich deine Günther richtig verstehe, ich will mir da zumindest ein. zu seiner zu seinen Gunsten ein Argument ihm geben. Und da können wir tatsächlich kurz drüber sprechen. Wenn ich das richtig verstehe Und das muss nicht zwangsläufig der Fall sein, dann fordert er nicht unbedingt, dass Leute unter Klarnamen unterwegs sind auf den sozialen Plattformen, sondern dass es eine Identitätsprüfung bei der Registrierung gibt, dass die sozialen Netzwerke wissen, wer du bist. Würde also bedeuten, es könnte sein, dass du trotzdem als Alex Bronski bei Instagram sein könntest, wenn Instagram weiß, dass das eine Lüge ist. Es gibt aber auch die Formulierung, dass die Anonymität im Netz die Hemmschwelle für Verbreitung von Fake News, Deepfakes, hast und Hetze senken sollen, was andererseits wieder dafür spreche, dass er auch möchte, dass man wahrgenommen wird unter seinem Klarnamen. Also es ist im Prinzip. So eine Art Impressumspflicht für Social Media Nutzerinnen und Nutzer. Und ich bin mir nicht. Ich bin Ich finde es eine schräge Forderung, ist aber auch nicht super neu, oder? Also weil diese Idee von wegen, man braucht Klarnamen, weil wenn nicht, weil anonym verbreiten Leute Hass und Hetze. Das ist ja so ein ganz altes Argument, was äh was durchs Internet und durch Politik und Gesellschaft geistert Und ich glaube, das hält der Realität nicht stand. Würde ich mitgeben. Also es gibt so viele Leute, die Hass und Hetze und Desinformation unter Klarnamen veröffentlichen schon heute, was dieses Argument einerseits entkräftet, andererseits, und das ist glaube ich das stärkste Gegenargument Kannst du sowas eigentlich nur sagen, wenn du ein weißer, heterosexueller Mann zwischen 30 und 60 bist, der also in keiner Form marginalisiert wird im Vergleich zu ganz, ganz, ganz eigentlich die Mehrheit der Gesellschaft? Und dementsprechend ist man da natürlich in einer komfortablen Position, weil Daniel Günther erlebt, den Hass, den er erlebt, der wird politisch Konnotiert sein, der kommt aus dem heraus, was Daniel Günther macht und was er tut, aber nicht, was er isst. Das betrifft aber viele, viele andere Menschen eben nicht. Viele Menschen erleben Hass, Hetze, weil sie etwas sind, das anderen Menschen nicht gefällt. Und die brauchen diesen Schutz der Anonymität. Und damit meine ich jetzt noch gar nicht Menschen, die zum Beispiel, und die betrifft es natürlich auch, Ungerechtigkeiten veröffentlichen wollen, WhistleblowerInnen, also alle Menschen, die diese Anonymität brauchen, um einen Missstand, auf einen Missstand aufmerksam zu machen. Für die ist diese Anonymität wichtig. Aber es gibt eben auch ganz, ganz viele Menschen, die andere Gründe haben, anonym nett zu bleiben. Es gibt Verfolgung im privaten Umfeld, es gibt aber, wie gesagt, auch einfach nur rassistische Anfeindungen, was für viele Menschen, die aus Selfcare-Gründen sich dann eben dazu entscheiden, nicht mit Klarnamen und echtem Bild im Netz unterwegs zu sein. Der einzige Weg ist, an diesem wichtigen Teil des öffentlichen Lebens zu partizipieren. Total. Und ich denke da jetzt zum Beispiel auch an Reddit oder sowas, wenn jetzt Leute sich auf Reddit anmelden und es gibt ja ganz, ganz fantastische Communities, wo Leute sehr, sehr viel aus ihrem Privatleben erzählen. Oder wo sie zum Beispiel Nacktbilder von sich posten. Es gibt diese fantastische Community Normal Nudes, die ganz, ganz großartig sind, wo Leute Nacktbilder von sich teilen und das sind aber Leute, also das sind aber Nacktbilder von so Normkörpern. Und so die Idee ist, du zeigst deinen Normalokörper und Leute sind so, deine Plauze finde ich super. So, und das ist total liebenswert. Also würde ich jetzt nicht machen, aber zumal du deinen anonymen Namen ja hier schon veröffentlicht hast. Genau. Und da finde ich, da wäre die Hemmschwelle viel größer, wenn ich quasi mir dafür, weiß nicht, so einen Throwaway-Account mache und dann aber Reddit fragt, so, jetzt aber. Klarname, Adresse und so weiter und so fort, bitte hier, das muss Daniel Günther wissen. . Und das verletzt ja auch so ein Privacy-by-Design-Ding, ne? Also wo man dann denkt, so okay, vielleicht sollte das die Plattform gar nicht wissen, weil dann kann sie das nicht herausgeben. Sie kann dann trotzdem irgendwelche anderen Informationen rausgeben, IP-Adresse etc. , wenn dann irgendwie Strafverfolgung antrakt und so, das ist dann nochmal eine andere Sache, aber das Ja, weiß nicht, das würde so die, also meine Hemmschwelle würde das sehr viel stärker nach oben drehen, da irgendwie mich anzumelden und irgendwie, weiß nicht, private Dinge zu sprechen oder sowas, wenn ich weiß. Da muss ich meinen Klarnamen angeben und alles. Vor allem aber was mich daran immer so ärgert an diesen ganzen Diskussionen und das führt uns sozusagen direkt in die nächste Meldung und das ist das Thema, das quasi irgendwie gerade die Social Media Welt international dominiert. Er argumentiert hier, und das haben wir hier auch schon öfter festgestellt, mit dem Schutz von jungen Menschen. Er sagt, die Plattformen haben Tatenlust zugesehen, wie dieses Medium besitzt, ergreift von jungen Menschen. Das ist erstmal faktisch nicht falsch. Also wir erleben schon, dass wir, naja, TikTok als, dass die EU überprüft, ob TikTok als Suchtmittel eingestuft werden muss. Hinweise darauf gibt, dass TikTok sehr, sehr viele Dinge hat, einfach so lange laufen lassen, bis es irgendwelche Untersuchungen auf höherer Ebene gibt, die überprüfen, ob TikTok hier gegen Jugendschutzregeln verstößt zum Beispiel. Also der Punkt, den er hat, der ist erstmal nicht falsch, aber wir müssen immer, es ist immer eine Red Flag, wenn jemand in einer Diskussion Sicherheit gegen Datenschutz aufwiegt und versucht, auf die Sicherheitsseite als Gewicht den Jugendschutz draufzulegen, weil es eigentlich immer der erste Weg ist, gleichzeitig Anonymität auch für alle anderen Menschen im Netz aufzuheben. Wir erinnern uns daran, dass Apple beispielsweise eine Teilaufhebung der verschlüsselten i-Messages eingeführt hat unter dem Deckmantel der Untersuchung, ob Minderjährige Nacktfotos verschicken oder bekommen. So, das sind alles so Features, bei denen man sich denkt, ja, man versteht. wo das herkommt, aber gleichzeitig fühlt es sich so ein bisschen an, dass jemand versucht, so die Tür mit dem Jugendschutz Bohrer aufzubauen, um sie dann einzutreten und für alle anderen eben auch hier zu Zugriff zu verschaffen. Und jeder Zugriff auf oder jede Einschränkung von Anonymität, Privatsphäre, ist eine Backdoor, die eben auch Sicherheitsbehörden nutzen können. Und da ist dann tatsächlich die Frage, ob ich als wenn wir uns in die USA guckst, so die Demokratie die de facto ausgehebelt wird, wo Menschen abgeführt werden, weil sie auf dem Papier eigentlich nichts falsch gemacht haben, außer die falsche politische Meinung zu haben. Wenn sowas passiert. Dann ist die Frage, wo wir in 10, 20, 30 Jahren hier sind, in Deutschland, in Europa. Und Leute, die sich jetzt vielleicht kritisch im Internet geäußert haben, die aber das anonym gemacht haben, damit dann sozusagen sich selber in die Hände von Repressionen begeben. Ja total, weil man eben nicht weiß, wie sich Sachen verändern. Also ne, wenn man dann jetzt denkt, so, jetzt, aber jetzt ist ja okay, jetzt traue ich irgendwie das Dass damit nichts allzu Schlimmes passiert, ist so, ja, aber es könnte sich erändern und irgendwie, vielleicht sollte man, sollte man das einfach da so ein bisschen vorgreifen und denken, so weißt du was, das machen wir so, dass es so ein bisschen zukunftssicherer ist. Ja, man muss also während den Anfängen müssen die Zäune hochhalten. Daniel Günther sagt aber eben auch, er werde auf allen Ebenen dafür kämpfen, dass soziale Medien in Deutschland für unter 16-Jährige verboten werden. Dafür hat er Applaus bekommen. Gleichzeitig sagt aber der, wie heißt der, ich habe es mir aufgeschrieben, L-Lehrerverband, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll. Er sagt, er lehnt die Forderung nach einem gesetzlichen Verbot sozialer Medien für Kinder und Jugendliche in Deutschland ab. Das klingt für viele reizvoll, ist aber realitätsend und nicht sinnvoll. Facebook, Instagram und TikTok sind Teil einer Realität, in der junge Menschen lernen müssen, sich zurechtzufinden. Ich finde auch diese Social Media Verbotsachen für Minderjährige, diese Forderung auch immer so spannend, weil sie. einerseits so ein Gefühl aufgreifen, nämlich Social Media macht uns, macht uns crazy oder sowas oder ärgert uns oder es passiert irgendwie viel, viel komischer Scheiß da drauf und ähm . Es gibt immer wieder Berichte von Leuten, denen es, äh, denen es nicht gut geht und so weiter und so fort. Und keine Ahnung, wenn ich LinkedIn aufmache, dann macht dann geht mir auch nicht gut. So geht's mir auch über Ich finde Das ist mal die Forderung, die man stellen muss. LinkedIn ist erst ab Renteneintritt. Oder nur bis 18. LinkedIn nur bis 18. Okay, geil. Okay, fantastisch. Da bin ich dabei Damit ich mir in LinkedIn nur besser habe. Das wäre super. Das wäre total super. Dann fangen wir an, die beruflichen Erfolge bei Snapchat zu teilen. Stell dir mal vor. Und dann schreiben alle so: Okay, ich habe eine einzelne Mathe geschrieben. Das war nur möglich, weil Frau Scholl. An mich geglaubt hat. Diese fünf Dinge habe ich daraus mitgenommen. Raketen-Emoji. Was ihr dafür lernen könnt. Ich habe auf dem Schulhof eine seltene JubiO-Karte bekommen. Und so könnt ihr das auch schaffen. Du merkst, ich habe gar keinen Bezug zu 15-Jährigen. Jubi O ist nicht mehr so ein Ding. Ich glaube, das ist Das ist auch, das ist wieder wieder zurück. Pokémon-Karten sind definitiv da. Aber genau, diese Social Media Plattformen-Forderung, so diese Altersbeschränkung. Also ich verstehe das aus einem. Zum Teil verstehe ich das. Und ich habe mich mal vor Ende letzten Jahres irgendwie mal damit so ein bisschen näher beschäftigt und so mit Forscherinnen und Forschern dazu gesprochen, die Metastudien angeschaut und es ist gar nicht so eindeutig. Also, das ist irgendwie das Absurde, dass man, also wenn man dann denken würde. Dass Social Media nur negative Auswirkungen auf Jugendliche hat. Das stimmt gar nicht. Oder beziehungsweise das zeigt die Forschung gerade nicht. Das hat eine ganz, ganz breite, diverse Auswirkung auf ganz, ganz viele unterschiedliche Menschen. Es gibt Studien, die sagen, Mit weniger Social Media geht es uns besser und dann gibt es auch Studien, die sagen, okay, das ist nicht belegbar und das gibt überhaupt keine Änderungen. Also all das, irgendwie dieses ganze Spektrum gibt es und es gibt da irgendwie nicht so wirklich einen Konsens drüber, wo man sagen kann, so ist es und so. So ist es nicht und darum alle Kinder und Jugendlichen raus aus Social Media, rauf auf den Schulhof Yu-Gi-Oh! Karten. Was halt, glaube ich, das große Dilemma ist, ist, dass eben Social Media von außen, und ich glaube, das ist auch zutreffend, auch wenn ich jetzt nicht die Studienlage dazu im Kopf habe, Aber von außen schon auch als Aggregator oder als Stimulator, als Motor für alle Arten, der Emotionen verstanden wird. Also wenn es Leuten sehr gut geht, dann können sie das über Social Media teilen und damit im Zweifel vielleicht auch anderen Menschen dabei helfen, dass sie. auch gut geht. Umgekehrt kann aber Social Media eben auch Hass verstärken, die Zusammenrottung von radikalen Gruppen verstärken, aber eben auch mentale Probleme auslösen, weil man sich vergleicht zum Beispiel oder weil man was auch immer erlebt. Also ich glaube, es gibt ganz, ganz viele Herausforderungen, die Social Media in die Gesellschaft reingetragen hat, auch ganz viele gute Dinge und Lösungen, aber eben auch ganz viele Probleme. Und wir werden das aber nicht damit lösen, dass eben es einfach eine Pennung. So Abfrage gibt, wenn du dich bei Social Media anmeldest, ist meine Meinung, weil das eben ein Teil unserer Gesellschaft ist. Und wenn wir aber, und das sind nämlich die Dinge, die wir gerade ja erleben, weil das eben gerade so ein großes Thema ist, Frankreich möchte das einführen, die niederländische Regierung möchte. Social Media für 15-Jährige unter 15 verbieten. Österreich überlegt gerade eine Altersgrenze für Social Media einzuführen und sprechen hier von 13 oder 14 Jahren, sagen aber, dass das eben nicht gut genug durchgesetzt wird von den Plattformen. Also Spanien will das für Untersechzehn-Jährige verbieten. Die EU sagt allerdings, das ist euer Ding, macht ihr das? In Deutschland sieht es im Moment noch nicht danach aus, als wäre das tatsächlich eine Debatte, außer Daniel Günther schafft es irgendwie doch noch auf die große Bühne. Ganz viele liebe Grüße an der Stelle. Nee, ich finde das so spannend, weil dieser Hebel von wir müssen jungen Leuten was wegnehmen. Den gab es auch schon immer, glaube ich. Also und oft auch zu Recht. Also beim Rauchen, bei Alkohol, alles nachvollziehbar. Und wenn wir darüber sprechen, Social Media als ein Suchtmittel, dann können wir das hier immer diskutieren. Aber Die Indizierung von Computerspielen, zum Beispiel, die Indizierung von Musik, Kunst zu verbieten, ist immer ein schwieriger Eingriff. Manchmal natürlich sinnvoll, weil du willst unter dem Deckmantel der Musik natürlich nicht allen erlauben, ihren Hass zu verbreiten, aber. Das ist, glaube ich, eine Diskussion, die wir sehr offen führen müssen und bei der wir uns aber eben, glaube ich, auch trauen müssen, anzuerkennen, dass es eben auch Dinge gibt, die man nicht durch ein Verbot aus der Gesellschaft wieder rauskriegt. Ich finde jetzt den, daran habe ich gar nicht gedacht, so diese anderen Verbote oder Verbotsdiskussionen, die es auch in der Vergangenheit gab. Da das natürlich recht. Also ich denke da irgendwie jetzt ganz stark an die an die Killerspieldebatte zum Beispiel in den späten 90ern, Anfang der 2000er, wo es ja auch aus der Politik immer wieder hieß, von diversen Innenministern, man solle, äh man müsse, man müsse Spiele mit, mit, mit Gewalt, Killerspiele, Ego-Shooter und so weiter und so fort, die müsste man irgendwie also kriminalisieren. Man müsste schon die Produktion davon einstellen und kontrollieren und eigentlich in Deutschland darf das alles gar nicht verkauft werden. Und Das war ja dann eine Reaktion auf Amok-Läufe, auf Gewalttaten. Und es gibt ja durchaus auch Spiele, die, wo man sagen muss, wow, okay, das ist ganz schön fies, was da passiert, das ist irgendwie nicht schön. Das sollte man vielleicht Kindern nicht zugänglich machen. Das würde ich sogar irgendwie mitgehen. Und vielleicht gibt es auch Spiele, wo man sagen muss: so: Okay, das ist jetzt zu krass, also keine Ahnung, wenn sie voll sind von viel zu krasser Folter, wo es nur um Foltern geht und keine Ahnung. Also alle möglichen schrecklichen Dinge, so fein. Aber Ähm, diese diese Einschränkungsdebatte oder diese Verbotsdebatte hat ja dann einfach nur dazu geführt, dass eine ganze Generation von, vor allem, würde ich sagen, jungen Männern dann verbrellt wurde von Politik, die sich irgendwie missverstanden gefühlt haben. Also das hat irgendwie genau zum Gegenteil geführt, was es führen sollte, sondern zu einer Politikverdrossenheit, zu einer Skepsis gegenüber Medien, Politik Regulierung, wo Leute sagen: so, ey, lasst mich in Ruhe, nehmt mir nicht meine Spiele weg, so ich möchte, ich möchte einfach nur Counter-Strike zocken und lasst mich alle, lasst mich alle in Frieden damit. Ihr habt keine Ahnung. Und ich also Ich glaube, da gibt es Parallelen und diese Gefahr sehe ich auch in gewisser Weise, wenn man dann anfängt zu sagen, so wir nehmen euch euer TikTok weg oder so. Ja, oder Twitch, also wenn du anschaust. Du schaust dir die Liste der Jugendwörter des Jahres an und fast alle von denen wurden über Twitch-StreamerInnen geprägt. Wenn du das wegnimmst, nimmst du den Teil der Jugendkultur weg. Und das größte Problem, glaube ich, und ich weiß nicht, wie dein Problem. Daniel Günther privat am Smartphone unterwegs ist. Aber das größte Problem in der Killerspieldebatte, in der Initiierungsdebatte um Musik, Slipknot damals, aber eben auch hier in dieser Diskussion ist. dass Menschen entscheiden, die ja gar keinen Einblick in die tatsächliche Jugendkultur haben. Also man versucht so auf Papierlage Entscheidungen zu treffen, die de facto einen Unterschied für nicht 5% der Gesellschaft machen, sondern für einen riesengroßen Teil der Gesellschaft, weil eben aus dieser Jugendkultur, aus Popkultur eben auch was rüberschwappt in die große Erwachsenenkultur. Und sich das abzuschneiden, einfach nur weil man das Gefühl hat, wir kriegen es nicht in die Plattform richtig zu regulieren, ist halt ein fataler Irrtum. Ja. Ja, und ich weiß, ich hatte jetzt letztes Jahr zum Beispiel auch mit einer Forscherin gesprochen. wo es genau mit Pavel, äh mit Payal Arora, die sehr, sehr viel dazu schreibt, wo sie irgendwie auch anmerkt, so hinwegen, okay. quasi diese Social Media Plattformen, die sind zum Beispiel auch total wichtig für marginalisierte Jugendliche. So, ne? Also die da vielleicht ihr Queersein entdecken oder die dort Freunde finden, weil sie offline keinen Anschluss finden und so weiter und so fort, weil sie im echten Leben gemobbt werden, aber keine Ahnung, auf Tumblr irgendwie mit ihren besten Freunden aus der ganzen Welt irgendwie connecten. So, das ist total schön und total wichtig. Und also und gleichzeitig muss man natürlich auch festhalten diese ganzen anderen negativen Dinge. gibt es natürlich auch und da muss man natürlich irgendwie auch gucken, wie man da Menschen davor schützt, wie man besser moderiert auf den Plattformen oder irgendwie meldet, wenn irgendwelche komischen Wenn Jugendliche zum Beispiel irgendwelche Opfer von Grooming werden, wo davon dann versucht wird, sie auf andere Plattformen zu locken oder in irgendwelche Videochats und so weiter und so fort, das ist ja irgendwie auch ein Problem. Ja, total. Es gibt genau dazu nämlich eine Diskussion, die gerade in unserem Discord stattfindet, www. hakendran. org, über 1800 Leute. Da passiert, also. Da will ich mal ganz kurz was, kurzer Einschub. . . Und zwar sind so viele Expertinnen aus allen möglichen Themen und so. Und meistens ist das auch so. Aber was jetzt passiert ist, ist verrückt. Und zwar haben wir in der letzten Folge, wir kommen gleich zurück zu dem Thema, ich muss das nur ganz kurz einschieben. Sorry für alle, für den Gedankensprung. Hier ist ein AD Essler am Werk, äh, deswegen. Aber wir haben in der letzten Folge über den Drogentest von Elon Musk gesprochen und dass da alles negativ drin war und so. Und in dem Discord. Haben sich Leute einfach über die Plausibilität dieses Tests unterhalten und das sehr, sehr auseinandergenommen. Also ist es total clever, dass die also weil auf dem Test stand zum Beispiel drauf, dass zwischen dem Eingang der Probe und der Untersuchung ein paar Tage vergangen sind. Und ob die Urinprobe dann überhaupt noch richtig ist und so weiter und so weiter, ob man die noch nutzen kann, ob die noch valide ist. Wie lange das Labor gebraucht hat dafür, ist seltsam, dass Elon Musk vielleicht einfach eine Woche vorher klingen geblieben ist, würde schon einen negativen Test erinnern. erklären, ohne dass er tatsächlich clean sonst umherum ist, dass die Nachweisgrenzen vom Labor festgelegt werden und so. Also so eine geile, nerdy-Nischen-Debatte mit so viel Klugheit, dass ich einen empfehlen kann, da hinzukommen. Also, das ist wirklich toll. So, ein Schub Ende. Auf jeden Fall hat in diesem Discord jemand gefragt. Und so hatte ich, wir springen da direkt hin, damit wir hier auch. Kein Quatsch erzählen. Und zwar hat Elton geschrieben, ob wir mal eine Einordnung zu dieser Geschichte aus Hamburg geben können. Ich weiß nicht, ob man das mitbekommen hat, es gibt eine Geschichte. Ganz kurz gesagt wurde jemand. In Hamburg festgenommen, der Teil einer Gruppe war, die offenbar jugendliche Menschen in sozialen Netzwerken geködert hat und die dann zur Selbstverletzung oder Schlimmeren getrieben hat, vor laufenden Kameras in mehreren Fällen. Dutzende Fällen. Also wirklich eine ganz, ganz schreckliche Geschichte. Und die Frage war so, unter diesem Gesichtspunkt, wie sehen wir denn das Social Media Verbot für junge Menschen? Und das Problem ist aber, was ich so ein bisschen damit habe. Ich schmeiße es direkt dran und dann kannst du sagen, ob ich Quatsch erzähle. Das ist natürlich ein Problem, das durch Social Media verstärkt wurde, weil eben diese Möglichkeit der Verbindung vorher so nicht bestanden hat. Aber Ich glaube, dass Menschen, die 13, 14 Jahre alt sind und zum Beispiel massive mentale Probleme derzeit erleben, gesundheitliche, psychisch gesundheitliche Probleme erleben. dass du mit einem reinen Verbot von sozialen Netzwerken diese Probleme nicht wegverbieten kannst. Die werden bleiben. Und ob sie jetzt sich da übers Internet mit Leuten connecten. . Oder sich vielleicht auch über dieses Gesetz hinwegsetzen, das würde ich alles mit einem großen Fragezeichen versehen. Ja. Gehe ich mit, also genau, wir wissen nicht. Wir wissen nicht, was das, also wir wissen nicht, was passieren würde, wenn man sagt, okay, verbieten wir jetzt alles, so Riegel vor, vorbei. Weil dann, genau, dann müssten wir gucken, okay, kommen die dann vielleicht trotzdem, trotzdem, denn ich kann mir, also ehrlich, ich kann mir das irgendwie schwer vorstellen, dass dann dass dann alle Eltern das auch tatsächlich durchsetzen, weil am Ende, am Ende sind dann irgendwie trotzdem die Freunde da und dann weiß ich nicht, meldet man sich unter einem anderen Namen an oder so und dann ist Daniel Günther wieder verärgert und dann das will niemand. Das will wirklich niemand. Wir haben so viel rumgehackt auf Daniel Günter. Das ist so Jeez, I'm sorry. I'm sorry. Nee, und genau, man weiß nicht, was dann passiert, welche Folgen das hat und ob das wirklich was bringt. Und das, was du sagst, glaube ich, der Kern der Geschichte. Der Kern der Geschichte ist, solange Daniel Günther die Eltern und die LehrerInnen nicht verstehen, was junge Menschen dort machen. sollten sie A nicht über ein Verbot urteilen und b liegt da die Antwort drin, was wir tun müssen. Erklär den Leuten, wie es funktioniert, was passiert da. Also, wenn Daniel Günther noch nie Counter-Strike gespielt hat, lass ihn das spielen. Dann kann der immer noch erschrocken sein oder es schlimm finden oder auch feststellen, warum das eben mehr ist als einfach nur ein Killer-Spiel. Wenn das überhaupt so ist, kann ich jetzt mit 20 Jahren Abstand nicht so richtig einschätzen. Aber Ich glaube, du musst halt wirklich den Kern anfassen, dass Leute nicht verstehen, was da passiert. Ja. Und das ist dann ja wirklich das Ding, dass man, dass man sich damit Also man kommt einfach nicht drum rum, sich damit zu beschäftigen, dann mit Kindern drüber, Kindern und Jugendlichen drüber zu sprechen, irgendwie da auch in Schulen das reinzubringen. Also das ist irgendwie, glaube ich, ja, zielführender als zu sagen, nee. Rauset euch ein. Und jetzt mal ehrlich, also als wir, ich weiß nicht genau, wie alt du bist, aber ich bin 36. Und als ich jung war Also lange her. Damals, als es noch kein Social Media gab, sind wir trotzdem an Dinge gekommen, die wir mit 1314 nicht hätten sehen sollen. Ein Fernsehverbot hätte dieses Problem damals nicht gelöst. Ja, nö, genau. Ich bin 37 und genau so ist es. Also dann hat man irgendwie eine CD mit komischem Zeug bekommen und irgendwie Dinge getauscht oder dann möchte man. Rotten. com denken. Rotten. com, natürlich. Natürlich, klar! Also wir haben uns das alle angeguckt und haben da alle Dinge gesehen, die wir nicht hätten sehen sollen. Was wäre die Lösung gewesen? Internetverbot für alle. Internetverbot. Internetverbot in der Schulbibliothek. Für alle einfach. Für alle. Komplett Internet. Niemand darf gucken. Ja, und erst ab 22 Uhr wie in der ARD-Mediathek. Internet erst ab 22 Uhr. Da haben wir es. Das wäre. Das wäre geil. Dann sind alle glücklich den ganzen Tag über, weil sie nicht im Internet sind. Und dann ab 22 Uhr geht's los. Dann geht's an, am besten noch den Modem-Sound wieder einführen, so und dann geht's ab. Dann gehe ich online Dann gehe ich online und gucke, was passiert ist auf LinkedIn. Du hast gerade, als du über Vorteile von Social Media gesprochen hast, etwas angesprochen, nämlich junge Menschen, die ihr Queersein entdecken. Und da für diese für Coming Out-Hilfe und so ein bisschen das Gefühl bekommen, dass man nicht alleine ist damit und so gibt es viele, viele Angebote. Eins davon ist Ivit. Ich weiß, was ich tue von der Deutschen Aidshilfe, in denen es um eine Präventionskampagne geht, aber in der es eben vor allem darum geht, auch Dass Männer Sex mit Männern haben, hier in dem Fall geht es eben vor allem um schwule Männer, das zu normalisieren und denen auch zu zeigen, es ist alles okay, wie du bist, so, aber pass auf, das ist so im Grunde der Kern davon. Ich will kurz disclaimen, ich habe vor vielen, vielen Jahren, vor 16 Jahren mittlerweile eine Berufsausbildung bei einer Aidshilfe gemacht. Das heißt, ich habe sehr enge Verbindungen zu diesem Thema. Diese, die haben einen YouTube-Kanal auch, Ivet, hatte sie übrigens 2012 noch nicht, aber mittlerweile haben sie das, indem sie eben ihre Präventionskampagne auch abbilden. So, YouTube. hat diesen Kanal völlig ohne Ankündigung gesperrt. Passend jetzt mitten im Pride Month und passend eine Woche, nachdem YouTube angekündigt hat, in der Content-Moderation deutlich mehr durchgehen zu lassen als normal unter dem Deckmantel der Redefreiheit. Redefreiheit heißt dir auch, Aber in dem Fall vor allem offensichtlich nicht die Redefreiheit marginalisierter Gruppen. Ja, da war ich sehr verwirrt drüber, wie das zusammenhängt mit Sie Lockern angeblich die Moderation und sagen, wir möchten nicht mehr moderieren, macht doch was ihr wollt, aber das nicht. Es passt leider total ins Bild. Also dass genau solche Dinge, die eben, naja, vor allem der Trump-Regierung ein Dorn im Auge sind. Wir erinnern uns doch selbst das Bild des Flugzeuges Enola gay gesperrt wurde, weil das Wort gay da drin gesteckt hat. Also dass die Trump-Regierung einfach so scharf gegen alle Diversity-Maßnahmen vorgeht, dass du eben hier sogar. Einfach nur die Thematisierung des Schwulseins als Feind der Demokratie siehst oder whatever, während alle anderen echten Feinde der Demokratie ihren Hass verbreiten können und YouTube sogar sagt: Ja, wir lassen ihn euch erstmal machen, und Meta auch, dass Das ist natürlich eine ganz schreckliche Geschichte. Ja, und wie ging das weiter mit dem Kanal? Gab es überhaupt einen Grund dafür, dass Sie gesperrt haben? Gar nicht. Und Sie haben sich nicht dazu geäußert. Aber der Kanal ist jetzt wieder online, der ist wieder freigegeben worden von YouTube, nachdem es einen offenen Brief der Deutschen Aidshilfe gab an YouTube und nachdem das Thema eben öffentlich gemacht wurde. Ähm, es fehlen aber wohl immer noch einige Videos zum Thema Coming Out, Leben mit Haifa und Diskriminierung, sagen sie. Ah ja, ja, ich hab vorhin drauf geschaut und dachte so, ah ja, es sieht irgendwie, sieht jetzt irgendwie auch nicht aus, also sieht auch so ein bisschen Lehrer aus der Kanal das ja wahrscheinlich sein sollte. Ja, und interessant ist auch, dass YouTube, also in der Mail, das war eine Standard-Mail, die die Deutsche AidSiffe bekommen hat, auf die Richtlinien mit den Passagen zu Sex und Nacktheit verwiesen wurde. Gleichzeitig ist YouTube aber ja eigentlich ein Netzwerk, von dem man so ein Dri-Drei-Strike-Prinzip kennt. Also du wirst dann erstmal werden Videos einzeln gesperrt oder du wirst verwarnt oder oder oder oder das ist vielleicht nicht so, sondern sie haben diesen Kanal einfach deaktiviert. Und wir haben erst, ich glaube vor einer Woche darüber gesprochen, dass MetaDeutschland völlig grundlos auch die Seite, die Facebook-Seite des Playboys in Deutschland offline genommen hat. Der jetzt ist der Playboy, wie gesagt, kein familienfreundlicher Content, aber deren Facebook-Seite eben schon. Da gab es keine klare Nacktheit zu sehen oder so. Also die diese das Um sich werfen von willkürlicher Sperrung bei diesen Plattformen, da hat damit, finde ich, vor allem Deutschland hier ein anderes Level erreicht im Moment. Ich finde das auch so interessant, dass das jetzt passiert, nachdem Meta, X, jetzt Google, YouTube, ähm. Dass sie alle irgendwie gesagt haben, dieses ganze Moderationsding, das wir mal im Laufen hatten, das da möchten wir uns nicht mehr mit auseinandersetzen und mach doch, wir lassen einfach Gewehren und Redefreiheit, hurra und so. Und dass die Konsequenz jetzt daraus aber Willkürliche Sperrungen sind. So, und das ist, das finde ich total interessant. Es ist total logisch, wenn es eben irgendwie keine Moderationsteams gibt und Dinge irgendwie automatisiert werden oder ich weiß nicht, vielleicht gibt es da einfach einen sehr überarbeiteten Moderationshausmeister oder Hausmeisterin, die einfach irgendwie tausende Reports irgendwie durchwinken, so ja, keine Ahnung, Sperr, Sperr Sperr, weiß ich nicht, keine Ahnung Hier mal wieder, mal wieder irgendwas, irgendwas mit Aids aus, aus Deutschland, weg damit, keine Ahnung. Ich weiß nicht. Super, super weird. Und ich verstehe das auch bei YouTube nicht so ganz, weil es gibt doch so viele so viele Kanäle, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen. Also ich denke da irgendwie an alle möglichen Funkformate, so die werden ja auch nicht gesperrt und man kann dann trotzdem über Sexualität und Queerness und alles mögliche Videos machen Und ich vermute, die sind auch ungefähr genauso nackt wie Iwid. Ja, würde ich mitgehen. Es gibt erstmal natürlich zwei Erklärungsansätze. Der eine ist, wie du sagst, da sind Leute, die jetzt diese Entscheidung mutwillig treffen, oder es wird eben so automatisiert, dass jeder. jeder Begriff Sex schon am Ende für eine gelbe Ampel irgendwo sorgt, dass jemand nochmal drauf guckt oder so. Bemerkenswert ist nur, dass Mark Zuckerberg zum Beispiel, da sprechen wir jetzt ja wieder über Meta, aber eigentlich gesagt hat, dass diese Maßnahmen runtergefahren werden, weil er falsch positiv. Treffer vermeiden möchte. Also er will, lieber hat er Inhalte online, die nicht online sein sollten, als dass jemand gesperrt wird, der nicht gesperrt werden sollte. Trotzdem häufen sich eben solche Fälle im Moment halt mehr denn je. Das ist ich check's nicht. Du hast diese riesigen Plattformen, du hast so, so, so, so, so viel Geld und so viel Macht und du kriegst das irgendwie nicht hin und stattdessen sperrst du irgendwelche deutschen AIDS-Info-Kanäle, die niemandem, denke ich, was getan haben. Ja. Ganz genau. Es ist halt die Angst vor dem Regenbogen von diesem. Ja, ich weiß nicht, das passt irgendwie auch so gut dazu. Ich dachte jetzt irgendwie auch, wo du USA erwähnt hast, ich bin da irgendwie auch drüber gestolpert vor ein paar Tagen, über dieses über die USNS Harvey Milk, die jetzt umbenannt werden soll, ein Kriegsschiff der Navy, benannt nach dem schwulen Bürgerrechtsaktivisten Harvey Milk. Das ist auch ein sehr, sehr schönen Film zu Milk. Und der war halt Kriegsveteran, der wegen seiner Homosexualität aus der Navy am Ende geworfen wurde. Und es ist so, jetzt lass den, lass das Schiff doch. Der Mann ist Veteran und irgendwie Bürgerrechtsaktivist und der hat irgendwie gute Sachen gemacht. Lass das Schiff doch in Ruhe, Mann. Und jetzt heißt das Schiff Eric Trump einfach. Fuck. Ja, leider schon. Und dazu passt dann auch die nächste Meldung so ein bisschen, also was YouTube zumindest angeht, weil YouTube gleichzeitig offenbar erwägt das WO3 KI-Text-to-Video-Modell. direkt in die Shorts zu integrieren, dass du sozusagen direkt Videos generieren lassen kannst und als Short hochladen musst du. Musst du eigentlich gar nichts mehr machen. Eigentlich schreibst du noch rein, ich will ein Video über, weiß ich nicht, ein Militärschiff hochladen und dann dann macht das Video den Rest für dich. Was ist das für eine schreckliche Dystopie, in der Inhalte einfach komplett nur noch von Computern generiert werden und wir einfach gar nichts mehr machen? Ja, ich weiß nicht, dann habe ich endlich Zeit für die schönen Sachen im Leben, wie zum Beispiel meine Wohnung aufräumen, Staub saugen, Küche putzen. Müll rausbringen. Ja, dann muss ich gar nicht irgendwie ein schönes Video überlegen. Das kann YouTube für mich machen. Toll. Ja, das ist das schöne Zitat, ne? Wir wollen einen Computer, der für uns aufräumt, damit wir Videos machen können, damit wir nicht Und jetzt haben wir aber einen Computer, der Videos macht, damit wir aufräumen können. Fantastisch. Ich check's nicht. Was genau Also was genau ist da damit gewonnen? Und vor allem, wer möchte sich das anschauen? Also gibt es, möchte sich das irgendjemand anschauen? Meta hat doch auch diesen KI-Feed. Möchte man sich auch nicht anschauen. Möchte man sich auch nicht anschauen. Warum möchte man das? Es ist natürlich, es löst das Problem, dass die Leute nichts mehr hochladen. Es löst das Problem, dass niemand selber Content macht. Ja. Und irgendwann brauchst du auch keine Leute mehr, weil dann hast du nur noch Content, der selbst stehend sozusagen im Raum nicht. Okay, dann brauchen wir, aber dann brauchen wir auch die Plattformen nicht. Und dann müssen wir auch nicht die Kinder davon runterholen, weil. . Weil das sind nur KI-Inhalte darauf. Ja, oder was Minnesota zum Beispiel jetzt macht, um dieses Problem zu lösen mit den gefährlichen Inhalten, ist, sie hängen jetzt einen Warnhinweis auf jede Social-Media-Plattform, auf der steht, dass diese Plattform mögliche negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben könnte. Geil. Ich finde, das ist doch mein Problemlösungsansatz. Das hat auch Rauchen komplett Gelöst. Leute rauchen jetzt nicht mehr. Nee, das ist, ähm, okay, aber warte mal, wie ist das, also wie denkt man sich, also ist das du, ähm, jedes Mal, wenn du TikTok öffnest, ist da so ein Foto von Jemanden, der traurig guckt und so. . Don't do it. Don't do it. Ich habe zwei Stunden lang durch meine Video, durch meine For You-Page gescrollt und meine Laune ist jetzt nicht besser. Ich schätze, das wird nur in der Registrierung einmal so ein Pop-up sein, wäre meine Krise. Weiß ich aber nicht. Das macht es eigentlich nur sexier. Das stimmt. Wie beim Rauchen ja auch. Ja. Aber du tust hier was Gefährliches. Du tust ja was Gefährliches. Du könntest verrückt werden, wenn du was möglichst. Wer in den letzten Jahren auch mal in Kalifornien war, da hast du auch auf jedem Lebensmittel irgendwelche Warnungen, dass irgendwelche Dinge Potential Harm auslösen könnten, krebsgefährdend sein könnten und so weiter und so weiter. Das Problem an solchen Warnhinweisen ist ja, wenn du auf alles einen Warnhinweist bapst, verliert er völlig seine Wirkung. Weißt du, wenn jedes Lebensmittel dieselbe Warnung hat, dann nimmst du die ja gar nicht mehr wahr. Ja. Das stimmt. Dann, ja. Ja, dann würde ich auch einfach sagen, okay, es ist alles. Dann bin ich einfach überfordert davon. Ich weiß auch nicht, was ich noch machen soll. Ich kaufe das einfach. Ich kaufe das einfach alles und dann gehe ich nach Hause und scroll durch TikTok und riskiere es einfach. So. Es sei denn, du bist in New York. Weil in New York gibt es ein Gesetz, ein neues, verhältnismäßig neu im State of New York, das heißt Stop Hiding Hate Act, in dem es eine angekündigte hohe Geldstrafe gegen Social Media Plattformen gibt, die sich nicht darum kümmern, dass sie ihre Verfolgung von Hassrede, Extremismus, Desinformation, Belästigung und ausländische politische Einmischung veröffentlichen. Also wir haben das in der EU auch. Sie müssen solche, die Plattformen sind dazu gezwungen, wenn sie durch den DSA zur Very Large Online-Plattform erklärt wurden. Also eine gewisse Anzahl, ich glaube 45 Millionen NutzerInnen im Monat. erreichen, dann müssen sie solche Transparency Reports veröffentlichen, also solche Texte, in denen drin steht, wie häufig haben sie, sind sie eingegriffen bei Meldungen, wie viele Meldungen gab es, wie viel Kontakt zu Strafbehörden gab es, aber auch wie viele Anfragen von Regierungen gab es und so weiter und so weiter. Dazu werden die Plattformen Angehalten und in New York gibt es ein ähnliches Gesetz, das eben auch die Plattform nicht zwangsläufig verpflichtet, gegen Hassrede vorzugehen in erster Linie, sondern zu erklären, was sie tun gegen Hassrede und so weiter. Und Elon Musk sieht darin einen Verstoß gegen den ersten Verfassungszusatz, der Freedom of Speech, und deswegen verklagt er jetzt den Staat New York. Also ex verklagt den Staat New York. Going great. Um okay. Ja, äh verstehe ich als aus Selbstinteresse, also wenn man sich Ex anschaut und sich fragt, okay, warum, warum steht das alles da? Dann, ähm, und welche Schritte unternehmen sie, um damit das da, damit es da nicht steht? Ich vermute wenige bis keine. Und dann weiß ich nicht, dann bleibt auch wirklich auch einfach nur den Staat New York verklagen. Ja, vor allem, also in der EU veröffentlicht X ja diese Reports, wie gesagt, und hier passiert schon etwas. Also, wir haben über Meldungen gesprochen, wir wissen allerdings natürlich nicht, weil X keinerlei Daten veröffentlicht, wie wahr die Daten sind, die wir bekommen. Interessant ist aber, dass in den USA dieser Streit, wie weit geht Redefreiheit in Plattformen, das nimmt ja ganz wilde Blüten an. Also JD Vance zum Beispiel, der europäischen Staaten vorwirft, vor allem Deutschland vorwirft hier. die Leute zu drangsalieren und denen die Meinungsfreiheit abzuschneiden, weil Beleidigung ein Straftatbestand ist zum Beispiel. Diese Argumentationslinie gibt es ja. Es gab so eine Dokumentation, die in den USA umging. bei der es eben, bei der Menschen das erzählt haben, dass Beleidigung eben in Deutschland ein Straftat begangen bestand ist und das hat JD Vance zornig gemacht offenbar. In den USA wird die Diskussion traditionell natürlich ein bisschen anders geführt, weil deren Redefreiheit eben deutlich weiter. Zeitreicher ist als die Meinungsfreiheit hierzulande. Aber in Kalifornien gab es ein ähnliches Gesetz oder gibt es ein ähnliches Gesetz, das aber nur in Teilen durchgesetzt wird, weil ein Bundesberufungsbericht Bedenken aufgrund der Redefreiheit hatte. Das heißt, in den USA könnte es sogar sein, dass Elon Musk vor allem in den USA, wie sie jetzt gerade sind und den USA, die Trump maßgeblich verändert hat, dass er damit Erfolg haben könnte. Wild. Ja. Das kann man nicht anders sagen. Ich finde aber also Interessant ist ja, soll ich mal ein Hot Take, soll ich mal meine Hot-Verschwörung des Freitags hier reinschmeißen? Wir haben Brückentag, wenn ihr euch an dieser Verschwörung stößt, scrollt einfach weiter. Und zwar. Wir haben in Kalifornien ja den Fall, dass Donald Trump da eine, versucht, ein bürgerkriegsähnliches Szenario zu inszenieren. Also es gab Ausschreitungen, es gab aber vor allem friedliche Proteste und diese Ausschreitungen begrenzten sich auf ein paar wenige Fälle und die wurden vor allem oder auch dadurch eskaliert, dass Elon Musk Donald Trump, der andere, Donald Trump, die Nationalgarde dorthin gesendet hat und damit eine Eskalation vorangetrieben hat, wo es eigentlich kein Potenzial für Eskalation gab, was so ein bisschen damit zusammenhängt, dass Kalifornien als ideologischer Gegner des Trump-Regimes gilt. Regime, weiß ich nicht, ob man das so sagen kann, aber der Trump-Regierung sagen, äh, gilt. Sprich, Donald Trump hat ein großes Interesse daran, den Gouverneur Gavin Newsom. rauszuschieben und eben dort Krisen auszulösen. So, jetzt gibt es einen anderen Ort in den Urlaub. Exakt, ja. Jetzt gibt es natürlich noch einen anderen Ort in den USA, der ähnlich Vogue gilt wie Kalifornien und das ist New York City. Also auch in New York geht man wohl davon aus, es gibt ganz viele Gruppen von Leuten, die sagen, sie bereiten sich darauf vor, dass sie auch dort solche Proteste und anschließende Zerschlagung dieser Proteste erleben würden. Sie bereiten sich auf das Schlimmste vor, wurden Menschen zitiert. Das könnte hier natürlich ein möglicher Brandbeschleuniger sein, dieses Thema. Einschränkung der Redefreiheit in New York. Also wenn der Staat New York jetzt sagt, dieses Gesetz bleibt so, wie es ist, oder das Gesetz des Berufungsgericht in New York sagt, es bleibt so, wie es ist, hätte Donald Trump natürlich einen Grund, da sich daran zu stoßen. So, Hot Take Ende. Das wäre, das wäre, das wäre nochmal Bilder. Also wenn man sagt. Ich schicke die Nationalgarde, weil in New York wollen sie nachverfolgen, was wie man mit Hassrede auf. . auf Ex umgeht. Das würden Sie nicht sagen. Sie würden sagen, New York schränkt unsere Redefreiheit ein und das ist Verfassung. Okay. New York handelt verfassungswidrig. Ja. Ich hätte, das war nicht auf einer Bingo-Karte, als Elon Musk Twitter gekauft hat. Ach was. Aber also, wenn du dir überlegst, was das alles ausgelöst hat, dass er Twitter gekauft hat. ist das ja schon eher eine der kleineren Überraschungen. Bei ihm gehört es ja gar nicht mehr alleine, sondern also X gehört ja mittlerweile XAI. Und da gibt es jetzt erste Zahlen. Was kostet eigentlich der Betrieb von Grog? Ah schön. Und also Bloomberg schätzt, dass Grog im Moment oder XAI, das Unternehmen hinter Grog, etwa eine Milliarde Dollar pro Monat Verlust machen. Ähm stimmt das, Grog? Ich verstehe nicht, ich verstehe auch Grog alleine als Tool nicht. Das ist dann so, okay, aber. Ich b es ist ein ein eine Twitter-Entität, die ich anschreibe, um zu fragen, ob das, was ich da auf Twitter sehe, stimmt und dann kann mir kann mir Grog eine Es ist halt in erster Linie ein Chatbot, ein LLM, das offenbar bislang, eigentlich hat Elon Musk angekündigt, in dieser Woche den Bias aus Grock rauszuarbeiten. Wo wir alle gesagt haben, das ist eine ganz schlechte Idee, weil das, was Elon Musk als Bias bezeichnet, ist eigentlich genau das Gegenteil, nämlich die Tatsache, dass es auf Fakten sich beruft und eben nicht einfach nur das Nachplappert, was Elon Musk so verbreitet. Aber in erster Linie ist es ein Chatbot, der offenbar sogar konkurrenzfähig ist, der sehr, sehr gute Rankings einfährt, der sich sehr faktenbasiert eben äußert, der auch Elon Musk widerspricht, wenn Menschen Grog danach fragen und so. Es soll sich ändern offenbar, aber Elon Musk hat hier gesagt, dieser Bericht dass Grog oder der Betrieb von XAI, das Unternehmen, eine Milliarde Dollar im Monat Verlust macht, sei Unsinn, was ein guter Hinweis dafür ist, dass er wahrscheinlich kein Unsinn ist. Aber wie lange kann das gut gehen? Wir haben das bei Twitter auch gefragt. Twitter hat 300 Millionen Dollar im Monat an Zinsrückzahlungen leisten müssen. Und wir haben ausgerechnet, dass Twitter nach sechs Monaten Konkurs gehen müsste. Es ist nicht passiert. Also, irgendwo kriegt er immer Geld. Irgendwo kriegt er immer Geld, ja. So, und dann eine Meldung, die ich so der Vollständigkeit halber noch erzählen muss. Wir haben das vor anderthalb Wochen schon mal hier als Gerücht gehabt. Jetzt gibt es eine erste Bestätigung aus dem Weißen Haus. Die Frist für den Verkauf von TikTok wird um weitere 90 Tage verlängert. Schön. Surprise. Ich liebe diese TikTok-Storyline. Das ist so schön, wo man dann sagt, so, also ich finde, daran zeigt sich irgendwie auch so ein, also generell so eine, so eine diese Trump-Taktiken, zu sagen, okay, ne, das ähm, es wird verkauft, es wird jetzt nicht verkauft, ähm, es wird verkauft in 90 Tagen, kommen wir. Verlängern das nochmal, verlängern das nochmal, verlängern das nochmal, bis irgendwas bis irgendwas passiert. Ja, ich glaube, es ist ganz offensichtlich, was passiert. Also Donald Trump hat, glaube ich, gehofft. TikTok könnte als Verhandlungsmasse funktionieren, um die chinesische Regierung zu irgendetwas zu bewegen, was sie sonst nicht tun würde. Oder andersrum, um der chinesischen Regierung etwas anzubieten, was ihr einen Deal was einen Deal möglich macht, denn Donald Trump will eigentlich nur Deals maken. Und will wahrgenommen werden als jemand, der Deals maked. Gleichzeitig hat Donald Trump versprochen, dass er TikTok am Leben hält. Und das war ein sehr, sehr großer strategischer Fehler, denn nun verlässt sich die Bevölkerung, vor allem die jungen Menschen und vor allem die Menschen, die ihn auch wegen dieser Plattform möglicherweise auch gewählt haben. Donald Trump sagt selber, TikTok hat ihm dabei geholfen, ihm ins Amt zu kommen. verlassen sich darauf, dass TikTok jetzt nicht offline geht. Was Donald Trump in die brillante, Masterful Gambitzer Verhandlungsposition bringt dass er TikTok nicht als Verhandlungsmasse nutzen kann, weil entweder er verbietet es, was für China ärgerlich wäre, weil damit ein großer Einfluss auf die amerikanische Bevölkerung wegbrechen würde, Gleichzeitig aber ihn in der Bevölkerung zum Wortbruch, äh, dem Wortbruch bezichtigen lassen würde. Wenn er aber sich auf einen schlechten Deal mit China einlässt, macht er sich unglaubwürdig, weil er damals selber dieses Verbot vorangetrieben hat. Das heißt, egal wie er sich hier verhält, er kann nur für sich falsch verhalten. Er hat sich selber in eine absolute Kacksituation gebracht, was dieses TikTok-Verbot. angeht. Und ich glaube, er hofft, dass er einfach durch diese quartalsweisen Verlängerungen dieser Frist, in der das Gesetz nicht umgesetzt wird, das aber gilt, dass er einfach irgendwann an einem Punkt ist, wo niemand mehr fragt. Ja. Oder ich bin auch so, ich hab irgendwie die, ich kann mir das nicht vorstellen, dass das inzwischen verkauft wird. Ich glaube, das läuft einfach so weiter bis, ähm. Bis zur nächsten Regierung oder so. Ja, und dann wird es verboten und dann sind die schuld, weil sie TikTok verbieten. Ah, das wäre eine Lesart. Ja, das könnte so passieren, weil jeder jede Regierung, die auf demokratischen Füßen sitzt und sich auf einen Rechtsstaat beruft Würde natürlich sagen, wir haben ein Gesetz, das wurde sogar bipartisan verabschiedet, also von beiden Parteien entwickelt und verabschiedet. Und wir haben hier sehr viele Unternehmen wie Oracle zum Beispiel, die sehr Trump-nah sind, die die Datencenter einfach weiter betreiben und damit gegen geltendes Recht verstoßen. Und ich könnte mir vorstellen, Donald Trump hat ja gesagt, die haben nichts zu befürchten. Dafür gibt es überhaupt gar keine Hinweise, weil die Verjährungsfrist ist länger als die Amtszeit von Donald Trump. Aber ich könnte mir vorstellen, dass man dann irgendwann sagt, okay, wir verfolgen das wirklich nicht, aber wir müssen das Verbot jetzt durchsetzen, für das wir uns eben alle entschieden haben. Ich frage mich auch, wie das ist für Oracle und so weiter und so fort, die ja irgendwie auch kurz vor einem Deal standen oder beziehungsweise da irgendwie, die zumindest das Geld zusammenbekommen haben, um TikTok möglicherweise zu kaufen in den USA. und jetzt irgendwie weiterhin darauf warten, dass es passiert oder nicht passiert oder sowas, ist doch. Ja gut, also Oracle und Trump, also Larry Allison und Trump sind halt wirklich so. Ich gehe heute zu meine Finger für die, die es nicht auf YouTube sehen. Das Problem ist halt, es gibt offenbar Leute, die bereit werden, das zu kaufen. In einem Konglomerat soll wohl auch Taka Carlsen sitzen, wie es heißt. Gnade uns Gott, dass das nicht passiert. Aber die chinesische Regierung verkauft halt nicht. Und solange sie das nicht verkauft, können sich alle auf den Kopf stellen, weil die müssen diesem Kauf zustimmen. So, und das passiert nicht. Schön. Ja, ich freue mich drauf. Ich freue mich auf die nächsten 90 Tage. So. Und dann kommst du einfach in 90 Tagen wieder. Ja. Ich freue mich drauf. Ja, super. Schön, dass du da bist, lieber Dennis. Leute, hört euch alle Browser History an. Worum geht es in der aktuellen Folge bei euch? In der aktuellen Folge geht es tatsächlich um Reddit. Es geht um Reddit und die Geschichte von The Place, diesem Pixelsetz-Experiment gemacht von dem Erfinder von Wordle. Josh Wardle. Ähm, und äh, und wie das, wie das so, wie das so gelaufen ist. Und nebenbei so ein bisschen auch einfach um die Geschichte von Reddit und wie das entstanden ist und was das auch mit Dick zu tun hatte. Und ähm Wie die Reddit-Jungs Reddit eigentlich gar nicht erfunden haben. Wie so oft, wie Mark Zuckerberg auf Facebook nicht erfunden hat. Oder wie Elon Musk Twitter offensichtlich nicht erfunden hat. Oder auch Tesla nicht erfunden hat. Naja, es schalte ich erkenne ein Muster.

54:39 Dennis Kogel

Vielen lieben Dank. Das war mir ein Fest. Mir auch. Gerne wieder. Ich hoffe, Daniel Günther ist in der nächsten Folge dabei. Ich frage ihn mal. Ser leicht. Tschüss, ciao